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Inhaltsverzeichnis
171
DE
1 Hinweise 172
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 172
1.2 Haftung des Herstellers 177
1.3 Zweck des Gerätes 177
1.4 Typenschild 177
1.5 Dieses Bedienungshandbuch 177
1.6 Entsorgung 177
1.7 Wie man dieses Bedienungshandbuch lesen muss 178
2 Beschreibung 179
2.1 Allgemeine Beschreibung 179
2.2 Kochfeld 180
2.3 Bedienblende 181
2.4 Weitere Teile 182
2.5 Verfügbares Zubehör 183
3 Gebrauch 185
3.1 So können Sie Energie sparen 186
3.2 Gebrauch der Zubehörteile 187
3.3 Gebrauch des Kochfeldes 188
3.4 Gebrauch des Stauraums 195
3.5 Gebrauch der Öfen 195
3.6 Programmieruhr 200
3.7 Verwendung der Temperatursonde 204
4 Reinigung und Wartung 211
4.1 Reinigung des Kochfeldes 212
4.2 Reinigung der Backofentür 213
4.3 Reinigung der Backräume 215
4.4 Pyrolyse 216
4.5 Außergewöhnliche Wartung 217
5 Installation 219
5.1 Positionierung 219
5.2 Elektrischer Anschluss 224
5.3 Für den Installateur 226
Wir empfehlen Ihnen, dieses Bedienungshandbuch sorgfältig durchzulesen. Hier finden Sie
wichtige Hinweise, um die Ästhetik und Funktionalität Ihres Gerätes erhalten zu können.
Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie auf der Internetseite www.smeg.com
ÜBERSETZUNG DER ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
Hinweise
172
1 Hinweise
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Personenschäden
Das Gerät und seine
zugänglichen Teile erhitzen sich
stark während des Gebrauchs.
Die Heizelemente während des
Betriebs nicht berühren.
Während des Verstellens von
Speisen im Inneren des
Backraums die Hände mit
Wärmeschutzhandschuhen
schützen.
Niemals versuchen, eine Flamme
oder einen Brand mit Wasser zu
löschen. Das Gerät ausschalten
und die Flamme mit einem Deckel
oder einer Löschdecke abdecken.
Dieses Gerät darf von Kindern ab
8 Jahren sowie von Personen mit
eingeschränkten körperlichen,
sensorischen oder geistigen
Fähigkeiten oder Personen
verwendet werden, die keine
Erfahrung im Umgang mit
Elektrogeräten haben, sofern
diese von Erwachsenen, die für
ihre Sicherheit verantwortlich sind,
angewiesen oder beaufsichtigt
werden.
Kinder dürfen nicht mit dem Gerät
spielen.
Kinder unter 8 Jahren dürfen sich
nicht in der Nähe des Gerätes
aufhalten, wenn sie nicht
beaufsichtigt werden.
Während des Betriebs Kinder
unter 8 Jahren nicht in der Nähe
des Gerätes lassen.
Die Reinigung und Wartung
dürfen nicht durch
unbeaufsichtigte Kinder erfolgen.
Denken Sie daran, dass die
Kochzonen sich sehr schnell
erwärmen. Das Erwärmen von
leeren Töpfen vermeiden.
Überhitzungsgefahr.
Fette und Öle können Feuer
fangen, wenn sie überhitzt
werden. Sich während der
Zubereitung von öl- oder
fetthaltigen Speisen nicht
entfernen. Brennende Öle oder
Fette niemals mit Wasser löschen.
Den Deckel auf den Topf setzen
und die entsprechende Kochzone
ausschalten.
Der Garvorgang muss immer
überwacht werden. Ein kurzer
Garvorgang muss immer und
ständig überwacht werden.
Während des Betriebs keine
Gegenstände aus Metall wie
Geschirr oder Besteck auf das
Kochfeld legen, denn sie könnten
sich überhitzen.
Hinweise
173
DE
Keine spitzen Gegenstände aus
Metall (Besteck oder
Küchenhelfer) in die Öffnungen
einführen.
Kein Wasser direkt auf die heißen
Backbleche gießen.
Die Backofentür während des
Garvorgangs geschlossen halten.
Wenn Speisen bearbeitet werden
müssen oder am Ende des
Garvorgangs, die Tür 5 cm
öffnen, den Dampf austreten
lassen, dann die Tür komplett
öffnen.
Den Stauraum (wo vorhanden)
nicht öffnen, solange der
Backofen eingeschaltet und noch
heiß ist.
Nach der Verwendung des Ofens
können die Gegenstände im
Inneren des Stauraums sehr heiß
sein.
ENTZÜNDBARE MATERIALIEN
NICHT IM STAURAUM
(SOFERN VORHANDEN) ODER
IN DER NÄHE DES GERÄTES
VERWENDEN ODER
AUFBEWAHREN.
•KEINE SPRAYDOSEN IN DER
NÄHE DIESES GERÄTES
VERWENDEN, WÄHREND
DIESES IN BETRIEB IST.
Das Gerät nach dem Gebrauch
ausschalten.
KEINE VERÄNDERUNGEN AM
GERÄT VORNEHMEN.
Vor jedem Eingriff auf das Gerät
(Installation, Wartung, Aufstellung
oder Versetzung) müssen immer
persönliche Schutzausrüstungen
griffbereit sein.
Vor jedem Eingriff auf das Gerät
den Hauptstromschalter
ausschalten.
Die Installation und die
Wartungseingriffe müssen von
qualifiziertem Fachpersonal und
unter Berücksichtigung der
geltenden Normen
vorgenommen werden.
Niemals versuchen, das Gerät
ohne den Eingriff eines
qualifizierten Technikers zu
reparieren.
Ist das Netzkabel beschädigt,
muss unverzüglich der technische
Kundendienst kontaktiert werden,
der dasselbe austauschen wird.
Hinweise
174
Schäden am Gerät
Keine scheuernden oder
ätzenden Reinigungsmittel für die
Reinigung der Teile aus Glas
verwenden (z.B. Scheuerpulver,
Fleckenentferner oder
Metallschwämme).
Eventuell Kochbesteck aus Holz
oder Kunststoff verwenden.
Roste und Backbleche müssen in
die seitlichen Schienen bis zum
vollständigen Einrasten eingefügt
werden. Die mechanischen
Sicherheitssperren vermeiden ein
ungewolltes Herausziehen und
müssen immer nach unten und zur
Rückseite des Backraums
gerichtet sein.
Es ist verboten, sich auf das Gerät
zu setzen.
Das Gerät nicht mit einem
Dampfstrahl reinigen.
Öffnungen, Lüftungsschlitze und
Wärmeauslasse nicht abdecken.
•Das Gerät während
Garvorgängen, bei denen Fette
oder Öle freigegeben werden
können, nicht unbeaufsichtigt
lassen, da sich diese durch
Überhitzung entzünden können.
Besonders vorsichtig vorgehen
Keine Gegenstände auf den
Kochflächen zurücklassen.
DIESES GERÄT DARF NICHT ALS
RAUMHEIZER BENUTZT
WERDEN.
Keine Spray-Produkte in der
Nähe des Backofens verwenden.
Kein Geschirr oder Behälter aus
Plastik zum Garen von Speisen
verwenden.
Keine geschlossenen Dosen oder
Behälter in den Backraum
einführen.
Bei der Verwendung des
Backofens alle nicht verwendeten
Backbleche und Roste aus dem
Backraum entfernen.
Den Backraumboden nicht mit
Alufolie oder Stanniolpapier
abdecken.
Keine Töpfe oder Backbleche
direkt auf den Backraumboden
stellen.
Bei Verwendung von Backpapier
darauf achten, dass dieses die
Zirkulation der Heißluft im Inneren
des Backofens nicht behindert.
Keine Töpfe oder Backbleche
direkt auf die Innenverglasung der
Backofentür stellen.
Die Kochgefäße oder Grillpfannen
müssen sich innerhalb des Umrisses
des Kochfeldes befinden.
Alle Kochgefäße müssen einen
flachen und ebenen Boden
aufweisen.
Hinweise
175
DE
Bei Überlaufen des Inhalts muss
die Flüssigkeit unverzüglich vom
Kochfeld entfernt werden.
Darauf achten, dass keine
säurehaltigen Substanzen wie
Zitronensaft oder Essig auf das
Kochfeld fallen.
Keine leeren Töpfe oder Pfannen
auf die eingeschalteten
Kochzonen stellen.
Bei Rissen, Sprüngen oder
Brüchen des
Glaskeramikkochfeldes, ist das
Gerät sofort auszuschalten. Sofort
die Stromzufuhr unterbrechen und
sich an den technischen
Kundendienst wenden.
Personen mit Herzschrittmachern
oder ähnlichen Geräten sollten
sich vergewissern, dass die
Funktionsweise dieser Geräte
vom Induktionsfeld nicht
beeinträchtigt wird
(Frequenzbereich zwischen 20
und 50 kHz).
Gemäß den Richtlinien zur
elektromagnetischen
Verträglichkeit gehört das
Kochfeld mit elektromagnetischer
Induktion der Gruppe 2 und der
Klasse B an (DIN EN 55011).
Das Gerät nicht mit einem
Dampfstrahl reinigen.
Keine rauen oder scheuernden
Materialien bzw. scharfkantigen
Metallschaber verwenden.
Bei der Reinigung von Stahlteilen
oder Metallflächen (z.B.
eloxierte, mit Nickel behandelte
oder verchromte Flächen) keine
chlor-, ammoniak- oder
bleichmittelhaltigen Produkte
verwenden.
Keine scheuernden oder
ätzenden Reinigungsmittel für die
Reinigung der Teile aus Glas
verwenden (z.B. Scheuerpulver,
Fleckenentferner oder
Metallschwämme).
Die abnehmbaren Teile des
Kochfeldes wie Gitterroste,
Brennerkränze und
Brennerdeckel nicht im
Geschirrspüler spülen.
Die offene Backofentür beim
Einschieben in den Schrank nicht
als Hubvorrichtung verwenden.
Keinen übermäßigen Druck auf
die offene Backofentür ausüben.
Den Türgriff nicht zum Anheben
oder Versetzen dieses Gerätes
verwenden.
Hinweise
176
Installation
• DIESES GERÄT DARF NICHT
AUF BOOTEN ODER IN
WOHNWAGEN INSTALLIERT
WERDEN.
Das Gerät darf nicht auf einem
Sockel installiert werden.
Das Gerät mithilfe einer anderen
Person in den Schrank
einschieben.
Um mögliche Überhitzungen zu
vermeiden, darf das Gerät nicht
hinter einer dekorativen Tür oder
einer Platte installiert werden.
Der Stromanschluss darf nur von
zugelassenem technischem
Personal ausgeführt werden.
Der Erdungsanschluss ist
obligatorisch und ist unter
Einhaltung der Sicherheitsnormen
für elektrische Anlagen
vorzunehmen.
Nur Kabel verwenden, die gegen
eine Temperatur von mindestens
90 °C beständig sind.
Das Anziehmoment der
Schrauben der Leitungen für die
Speisung des Klemmenbretts muss
1,5 - 2 Nm betragen.
Für dieses Gerät
Nach dem Gebrauch die Platten
ausschalten. Sich niemals nur auf
den Topfdetektor verlassen.
Kinder sind immer zu
beaufsichtigen, da sie die
Anzeige der Restwärme nur
schwer sehen können. Nach der
Verwendung bleiben die
Kochzonen eine gewisse Zeit
lang sehr heiß, auch, wenn sie
abgeschaltet sind. Verhindern,
dass Kinder mit dem Kochfeld in
Kontakt kommen.
Die Oberfläche aus Glaskeramik
ist schlagfest. Jedoch keine festen
oder harten Gegenstände auf die
Kochfläche fallen lassen, denn
dies könnte bei spitzen
Gegenstände zum Bruch der
Oberfläche führen.
Das Kochfeld aus Glaskeramik
darf nicht als Abstellfläche benutzt
werden.
Vor dem Austausch der Lampe
sicherstellen, dass das Gerät
ausgeschaltet ist.
Es ist verboten, sich an die offene
Tür anzulehnen oder sich darauf
zu setzen.
Sicherstellen, dass keine
Gegenstände in der Tür stecken
bleiben.
Hinweise
177
DE
1.2 Haftung des Herstellers
Der Hersteller haftet nicht für
Personen- und Sachschäden, die auf
die folgenden Ursachen
zurückzuführen sind:
• die zweckwidrige Verwendung
des Gerätes;
• die Nichtbeachtung der
Vorschriften dieses
Bedienungshandbuches;
• unbefugte Änderungen auch nur
einzelner Gerätekomponenten;
• die Verwendung von
Nichtoriginalersatzteilen.
1.3 Zweck des Gerätes
Das Gerät ist zum Garen von
Speisen in Privathaushalten
bestimmt. Jeder andere Gebrauch
wird als zweckwidrig angesehen.
Das Gerät ist nicht für den Betrieb
mit externen Zeitschaltuhren oder
mit Fernbedienungssystemen
vorgesehen.
1.4 Typenschild
Das Typenschild enthält technische
Daten sowie die Seriennummer und
das Prüfzeichen. Das Typenschild auf
keinen Fall entfernen.
1.5 Dieses Bedienungshandbuch
Das vorliegende
Bedienungshandbuch ist ein fester
Bestandteil des Gerätes und ist
deshalb für die ganze Lebensdauer
des Gerätes sorgfältig und in
Reichweite aufzubewahren.
Dieses Bedienungshandbuch vor der
Benutzung des Gerätes sorgfältig
durchlesen.
1.6 Entsorgung
Dieses Gerät muss getrennt
von anderen Abfällen entsorgt
werden (Richtlinien 2002/
95/EG, 2002/96/EG, 2003/
108/EG). Dieses Gerät enthält,
gemäß der gültigen europäischen
Richtlinien, keine nennenswerte
Menge an gesundheits- und
umweltschädlichen Stoffen.
Um das Gerät zu entsorgen:
• Das Netzkabel abschneiden und
es zusammen.
Elektrische Spannung
Stromschlaggefahr
• Die Hauptstromversorgung
unterbrechen.
• Das Netzkabel von der
elektrischen Anlage trennen.
Hinweise
178
• Das Gerät bei geeigneten
Sammelstellen für elektrische und
elektronische Abfälle abgeben,
oder es beim Kauf eines
gleichwertigen Gerätes im
Verhältnis eins zu eins an den
Händler zurückgeben.
Die Verpackung unserer Produkte ist
aus recyclingfähigem und
umweltfreundlichem Material
gefertigt.
• Die Verpackungsmaterialien bei
geeigneten Sammelstellen
abgeben.
1.7 Wie man dieses
Bedienungshandbuch lesen muss
In diesem Bedienungshandbuch werden
die folgenden Konventionen verwendet:
1. Reihenfolge von Bedienungsanweisungen.
• Einzelne Bedienungsanweisung.
Verpackungen aus Plastik
Erstickungsgefahr
• Die Verpackung oder Teile davon
nicht unbeaufsichtigt lassen.
• Vermeiden, dass Kinder mit den
Plastikbeuteln der Verpackung
spielen.
Hinweise
Allgemeine Informationen über
dieses Bedienungshandbuch, die
Sicherheit und die Entsorgung.
Beschreibung
Beschreibung des Gerätes und der
Zubehörteile.
Gebrauch
Informationen über den Gebrauch
des Gerätes und der Zubehörteile,
Ratschläge zum Garen.
Reinigung und Wartung
Anweisungen zur richtigen
Reinigung und Wartung des
Gerätes.
Installation
Informationen für den qualifizierten
Techniker: Installation, Inbetriebsetzung
und Abnahmeprüfung.
Sicherheitshinweise
Information
Empfehlung
Beschreibung
179
DE
2 Beschreibung
2.1 Allgemeine Beschreibung
1 Aufkantung
2 Kochfeld
3 Bedienblende
4 Anschluss der Temperatursonde
5 Lampe des Hauptofens
6 Dichtung des Hauptofens
7 Tür des Hauptofens
8 Lüfter des Hauptofens
9 Lampe des Hilfsofens
10 Dichtung des Hilfsofens
11 Tür des Hilfsofens
12 Stauraum
Halterahmen für Roste/Backbleche
Beschreibung
180
2.2 Kochfeld
* die Leistungsangaben sind nur Richtwerte und können je nach verwendetem Kochgefäß oder je
nach ausgewählten Einstellungen variieren.
Vorteile des Induktionskochens
Energieeinsparung im Vergleich zum
traditionellen elektrischen Garvorgang
dank der direkten Energieübertragung
auf den Topf (es ist besonderes
Kochgeschirr aus speziellem,
magnetisierbarem Material erforderlich).
Mehr Sicherheit, da die Energie nur auf
das Kochgefäß übertragen wird, das auf
dem Kochfeld steht.
Hohe Energieausbeute bei der
Übertragung von der
Induktionskochzone auf den Topfboden.
Schnelle Erwärmung.
Geringere Verbrennungsgefahr, da die
Kochfläche nur am Topfboden erwärmt
wird; übergekochte Speisen brennen
nicht an.
Zone
Abmessungen
H x B (mm)
Min. Topf Ø
(mm)
Max.
Leistungsaufnahme
(W)*
Leistungsaufnahme bei
der Booster-Funktion (W)*
1190 x 196 120 2100 2300
2190 x 196 120 1600 1850
3270 x 270 145 2300 3000
4180 x 180 110 1300 1400
5210 x 210 120 2300 3000
Das Kochfeld ist mit einem
Induktionsgenerator ausgestattet.
Jeder Generator unter der
Kochfläche aus Glaskeramik
erzeugt ein elektromagnetisches
Wechselfeld, das Hitze direkt im
Boden des Topfes erzeugt. In der
Induktionskochzone wird die
Wärme nicht mehr übertragen,
sondern direkt von den
Induktionsströmen im Inneren des
Kochgefäßes erzeugt.
Beschreibung
181
DE
2.3 Bedienblende
1 Programmieruhr
Zur Anzeige der aktuellen Uhrzeit, zur
Einstellung von programmierten
Garvorgängen und zur Einstellung des
Minutenzählers.
2 Temperaturknebel Hauptofen
Mit diesem Drehknebel kann die
Gartemperatur ausgewählt werden.
Den Drehknebel im Uhrzeigersinn auf den
gewünschten Wert zwischen Minimum und
Maximum drehen.
3 Kontrolllampe des Hauptofens
Die blinkende Kontrolllampe zeigt an, dass
das Gerät sich erwärmt, um die eingestellte
Temperatur zu erreichen. Sobald die
gewünschte Temperatur erreicht ist, bleibt
die Thermostat-Kontrolllampe eingeschaltet,
bis das Gerät ausgeschaltet wird.Das
regelmäßige Blinklicht bedeutet, dass die
eingestellte Temperatur im Ofeninneren
konstant gehalten wird.
4 Funktionsknebel des Hauptofens
Die verschiedenen Funktionen des
Backofens sind den unterschiedlichen
Gararten angepasst. Nach Wahl der
gewünschten Funktion die Gartemperatur
mit dem Temperaturknebel einstellen.
5 Kontrolllampe der Türverriegelung
Die Kontrolllampe schaltet sich ein, sobald
man den automatischen Reinigungszyklus
(Pyrolyse) aktiviert.
6 Temperatur-/Funktionsknebel des
Hilfsofens
Zum Einschalten der Beleuchtung im Ofen
oder der Grillheizung und Unterhitze bei
einer Temperatur zwischen einem
Minimum von 50 °C und einem Maximum
von 245 °C. Bei Höchsttemperatur ist es
zudem möglich, einige optimierte
Funktionen für spezifische Garvorgänge
auszuwählen.
7 Kontrolllampe des Zusatzofens
Das Aufleuchten dieser Kontrolllampe zeigt
an, dass sich der Ofen in der Vorheizphase
befindet. Sobald die gewünschte
Temperatur erreicht ist, schaltet sich die
Kontrolllampe aus. Das regelmäßige
Blinklicht bedeutet, dass die eingestellte
Temperatur im Inneren des Backofens
konstant gehalten wird.
8 Knebel der Kochzonen des Kochfeldes
Mit diesen Drehknebeln kann man alle
Kochzonen des Induktionskochfeldes
bedienen. Die Drehknebel drücken und im
Uhrzeigersinn drehen, um die
Betriebsleistung der Platte im Bereich
zwischen der Mindestleistung 1 und der
Höchstleistung 9 einzustellen.
Die Arbeitsleistung wird vom Display auf
dem Kochfeld angezeigt.
Beschreibung
182
2.4 Weitere Teile
Schienen zur Positionierung
Das Gerät verfügt über Schienen zur
Positionierung von Backblechen und Rosten
auf unterschiedlicher Höhe. Die
Einsatzstufen sind von unten nach oben
ausgerichtet (siehe 2.1 Allgemeine
Beschreibung).
Backofenbeleuchtung
Die Innenbeleuchtung des Gerätes setzt
sich in Betrieb:
(Hauptofen)
• wenn eine beliebige Funktion, mit
Ausnahme der Funktion
ausgewählt wird.
(Hilfsofen)
• wenn der Temperatur-/Funktionsknebel
des Hilfsofens auf das Symbol
oder auf eine beliebige Funktion gedreht
wird.
Kühlgebläse
Das Kühlgebläse kühlt den Ofen ab und
setzt sich während des Garvorgangs in
Betrieb.
Die Funktionsweise des Kühlgebläses
erzeugt einen normalen Luftstrom, der aus
dem hinteren Teil des Gerätes austritt und
über einen kurzen Zeitraum auch nach dem
Ausschalten des Gerätes andauern kann.
Wenn die Tür offen steht, kann die
Innenbeleuchtung nicht
ausgeschaltet werden.
Öffnungen, Lüftungsschlitze und
Wärmeauslasse nicht abdecken.
Beschreibung
183
DE
2.5 Verfügbares Zubehör
Temperatursonde
Mit der Temperatursonde kann ein
Garvorgang auf Grundlage der
Temperatur durchgeführt werden, die von
diesem im Kern des Garguts gemessen
wird.
Schutzabdeckung
Dient dazu, den Anschluss für die
Temperatursonde bei deren Nichtgebrauch
zu verschließen und zu schützen.
Rost
Zur Ablage von Kochgefäßen mit den zu
garenden Speisen.
Backblech
Zum Auffangen des Fetts von Speisen, die
sich auf dem darüber liegenden Rost
befinden.
Beschreibung
184
Tiefes Backblech
Zum Auffangen des Fetts von Speisen, die
sich auf dem darüber liegenden Rost
befinden und zum Backen von Kuchen,
Pizza und Gebäck im Allgemeinen.
Rost für Backblech
Er kann zum Garen von Speisen, die
tropfen können, über der Fettpfanne
angeordnet werden.
Bei einigen Modellen sind nicht
alle Zubehörteile im Lieferumfang
enthalten.
Die Teile des Ofenzubehörs, die
mit den Lebensmitteln in Berührung
kommen können, sind aus
Materialien gefertigt, die den
einschlägigen gesetzlichen
Bestimmungen entsprechen.
Das originale Standard- oder
Extrazubehör kann bei den
zugelassenen Kundendienststellen
bestellt werden. Nur
Originalzubehör des Herstellers
verwenden.
Gebrauch
185
DE
3 Gebrauch
Hinweise
Hohe Temperatur im Inneren des
Ofens während des Betriebs
Verbrennungsgefahr
Die Backofentür während des
Garvorgangs geschlossen halten.
Während des Verstellens von Speisen im
Inneren des Backraums die Hände mit
Wärmeschutzhandschuhen schützen.
Die Heizelemente im Inneren des
Gerätes nicht berühren.
Kein Wasser direkt auf die heißen
Backbleche gießen.
Während des Betriebs Kinder unter 8
Jahren nicht in der Nähe des Gerätes
lassen.
Wenn Speisen bearbeitet werden
müssen oder am Ende des
Garvorgangs, die Tür 5 cm öffnen, den
Dampf austreten lassen, dann die Tür
komplett öffnen.
Fette und Öle können sich wegen einer
Überhitzung entzünden. Besonders
vorsichtig vorgehen.
Hohe Temperatur im Inneren des
Stauraums
Verbrennungsgefahr
Den Stauraum nicht öffnen, solange der
Backofen eingeschaltet und noch heiß
ist.
Nach der Verwendung des Ofens
können die Gegenstände im Inneren
des Stauraums sehr heiß sein.
Unsachgemäßer Gebrauch
Gefahr von Schäden an den
Oberflächen
Den Backraumboden nicht mit Alufolie
oder Stanniolpapier abdecken.
Bei Verwendung von Backpapier darauf
achten, dass dieses die Zirkulation der
Heißluft im Inneren des Backraums nicht
behindert.
Keine Töpfe oder Backbleche direkt auf
den Backraumboden stellen.
Keine Töpfe oder Backbleche direkt auf
die Innenverglasung der Backofentür
stellen.
Kein Wasser direkt auf die heißen
Backbleche gießen.
Die Kochgefäße oder Grillpfannen
müssen sich innerhalb des Umrisses des
Kochfeldes befinden.
•Alle Kochgefäße müssen einen flachen
und ebenen Boden aufweisen.
Bei Überlaufen des Inhalts muss die
Flüssigkeit unverzüglich vom Kochfeld
entfernt werden.
Töpfe, die keinen vollkommen glatten
und ebenen Boden aufweisen, nicht auf
das Kochfeld stellen.
•Unbedingt vermeiden, dass feste und
schwere Gegenstände auf das Kochfeld
fallen.
Bei Rissen oder Sprüngen das Gerät
sofort ausschalten, den Stromstecker
herausziehen und unverzüglich den
Kundendienst kontaktieren.
Das Kochfeld nicht als Ablage
benutzen.
Gebrauch
186
Erster Gebrauch
1. Eventuelle Schutzfolien auf den
Außenflächen oder im Inneren des
Gerätes einschließlich des Zubehörs
entfernen.
2. Eventuelle Etiketten (mit Ausnahme des
Schildes mit den technischen Daten)
von den Zubehörteilen oder im Ofen
selbst entfernen.
3. Alle Zubehörteile des Gerätes
entfernen und waschen (siehe 4
Reinigung und Wartung).
Backraum
4. Das noch leere Gerät auf die höchste
Temperatur aufheizen, um eventuelle
Rückstände des Herstellungsprozesses
zu beseitigen.
Glaskeramikkochfeld
5. Einen mit Wasser gefüllten Topf auf
jede der vorderen Kochzonen stellen
und mindestens 30 Minuten lang bei
Höchsttemperatur eingeschaltet lassen.
6. Nach 30 Minuten die vorderen
Kochzonen ausschalten und den
Vorgang bei den hinteren und der
eventuell zentralen Kochzone
wiederholen.
7. Wenn, nach Ausführung dieser
Vorgänge, die Bedienvorrichtungen
nicht korrekt funktionieren, könnte es
erforderlich sein, diese Vorgänge zu
verlängern, bis die gesamte
Feuchtigkeit verdampft ist.
3.1 So können Sie Energie sparen
Das Gerät nur dann vorheizen, wenn es
vom Rezept verlangt wird.
Sofern auf der Verpackung nicht anders
angeführt, die tiefgefrorenen Lebensmittel
vor dem Einfügen in den Backraum
auftauen.
Bei vielen Garvorgängen wird
empfohlen, die Lebensmittel
nacheinander zu garen, um den bereits
vorgeheizten Backraum bestmöglichst zu
nutzen.
Vorzugsweise dunkle Formen aus Metall
verwenden, da sie zu einer besseren
Wärmeaufnahme beitragen.
Bei der Verwendung des Backofens alle
nicht verwendeten Backbleche und
Roste aus dem Backraum entfernen.
Hohe Temperatur im Inneren des
Stauraums während des
Gebrauchs
Brand- oder Explosionsgefahr
Keine Spray-Produkte in der Nähe des
Backofens verwenden.
Keine brennbaren Materialien in der
Nähe des Backofens oder des
Stauraums aufbewahren bzw. benutzen.
Kein Geschirr oder Behälter aus Plastik
zum Garen von Speisen verwenden.
Keine geschlossenen Dosen oder
Behälter in den Backraum einführen.
Das Gerät während der Garvorgänge,
die Fette oder Öle abgeben können,
nicht unbeaufsichtigt lassen.
Bei der Verwendung des Backofens alle
nicht verwendeten Backbleche und
Roste aus dem Backraum entfernen.
Gebrauch
187
DE
Den Garvorgang einige Minuten vor der
normal dafür vorgesehenen Zeit
abschalten. Die im Ofeninneren
angesammelte Hitze lässt die Speisen für
die restlichen Minuten weitergaren.
Die Ofentür so wenig wie möglich
öffnen, um Wärmeverluste zu vermeiden.
Den Backraum stets sauber halten.
3.2 Gebrauch der Zubehörteile
Rost für Backblech
Der Rost für Backblech wird in das
Backblech gesetzt. Auf diese Weise kann
das Fett getrennt von den zu garenden
Speisen aufgefangen werden.
Roste und Backbleche
Roste und Backbleche müssen in die
seitlichen Schienen bis zum Anschlag
eingesetzt werden.
• Die mechanischen Sicherheitssperren
vermeiden ein ungewolltes
Herausziehen des Rostes und müssen
immer nach unten und zur Rückseite des
Backraums gerichtet sein.
Die Roste und Backbleche bis zum
Anschlag in den Backraum
einschieben.
Die Backbleche vor dem ersten
Gebrauch reinigen, um eventuelle
Rückstände des
Herstellungsprozesses zu
beseitigen.
Gebrauch
188
3.3 Gebrauch des Kochfeldes
Alle Bedien- und Kontrollvorrichtungen des
Gerätes befinden sich auf der
Bedienblende. Bei jedem Drehknebel ist die
dazugehörende Kochzone angegeben.
Den Drehknebel zum Einstellen der
Heizleistung im Uhrzeigersinn auf den
gewünschten Wert drehen.
Für das Induktionskochen geeignete
Kochgefäße
Die Kochgefäße, die auf dem
Induktionsfeld benutzt werden sollen,
müssen aus Metall und magnetisch sein,
der Boden muss einen ausreichenden
Durchmesser aufweisen.
Geeignete Kochgefäße:
Kochgefäße aus emailliertem Stahl mit
dickem Boden.
Kochgefäße aus Gusseisen mit
emailliertem Boden.
Kochgefäße aus mehrschichtigem
Edelstahl, rostfreiem ferritischem Stahl
und Aluminium mit Spezialboden.
Ungeeignete Kochgefäße:
Kochgefäße aus Kupfer, Edelstahl,
Aluminium, feuerfestem Glas, Holz,
Keramik und Ton.
Um zu überprüfen, ob der Topf geeignet ist,
einfach einen Magneten an den Boden
annähern: Falls er angezogen wird, ist der
Topf für das Induktionskochen geeignet.
Falls kein Magnet vorhanden ist, etwas
Wasser in das Kochgefäß geben und
dieses auf eine Kochzone stellen. Die
Kochplatte einschalten. Das Symbol
auf dem Display zeigt an, dass der
verwendete Topf ungeeignet ist.
Während des ersten Anschlusses an
das Stromnetz wird eine
automatische Kontrolle durchgeführt,
bei der alle Kontrolllampen einige
Sekunden lang aufleuchten.
Nach dem Gebrauch die
verwendeten Kochplatten
ausschalten, dazu den
entsprechenden Drehknebel auf
Position O drehen. Sich niemals
nur auf den Topfdetektor verlassen.
Es dürfen nur Töpfe mit einem
flachen, für Induktionsplatten
geeignetem Boden verwendet
werden. Die Verwendung von
Töpfen mit unregelmäßigem
Boden kann die Effizienz des
Heizsystems beeinträchtigen und
die Erfassung des Topfes auf der
Kochplatte verhindern.
Gebrauch
189
DE
Topferkennung
Sollte sich in einer Kochzone kein Topf
befinden oder der Topf zu klein sein, wird
keine Energie übertragen und auf dem
Display erscheint das Symbol .
Wenn sich in der Kochzone ein geeigneter
Topf befindet, ermittelt das
Erkennungssystem dessen Vorhandensein
und schaltet die Zone mit der Leistung, die
mit dem Drehknebel eingestellt wurde, ein.
Die Übertragung der Energie wird auch
unterbrochen, wenn der Topf von der
Kochzone entfernt wird (auf dem Display
erscheint das Symbol ).
Sollte die Funktion zur Topferkennung
aktiviert werden, obwohl die Töpfe kleine
Abmessungen haben oder Pfannen auf der
Kochzone stehen, wird nur die notwendige
Energie übertragen.
Grenzen der Topferkennung: Der
Mindestdurchmesser des Topfbodens ist
durch die kreuzförmige Grafik auf der
Kochzone gekennzeichnet.
pfe mit kleineren Durchmessern könnten
nicht erfasst werden und der Induktor
könnte deshalb nicht aktiviert werden.
Begrenzung der Gardauer
Das Kochfeld verfügt über eine
automatische Vorrichtung zur Begrenzung
der Betriebsdauer.
Sofern die Einstellungen der Kochzone
nicht abgeändert werden, ist die maximale
Betriebsdauer einer jeden Kochzone von
der ausgewählten Leistungsstufe abhängig.
Wenn die automatische Vorrichtung zur
Begrenzung der Betriebsdauer aktiviert
wird, schaltet sich die Kochzone aus, ein
kurzer Signalton ertönt und solange die
Kochzone noch warm ist, erscheint im
Display die Anzeige .
Überhitzungsschutz
Wird das Kochfeld über längere Zeit bei
voller Leistung benutzt, kann die Elektronik
bei hoher Raumtemperatur Schwierigkeiten
beim Abkühlen haben.
Um zu vermeiden, dass die Elektronik zu
hohe Temperaturen erreicht, wird die
Leistung der Kochzone automatisch
reduziert.
Eingestellte
Leistungsstufe
Maximale Dauer des
Garvorgangs in
Stunden
1 8
26
3 - 4 5
54
6 - 7 - 8 - 9 1 ½
Gebrauch
190
Ratschläge zur Energieeinsparung
Der Durchmesser des Topfbodens muss
dem Durchmesser der Kochzone
entsprechen.
Beim Kauf eines neuen Topfes
kontrollieren, ob sich der Durchmesser
auf den Boden oder den oberen Rand
des Kochgefäßes bezieht, denn Letzterer
ist fast immer größer als der
Bodendurchmesser.
Wenn Gerichte mit langen Garzeiten
zubereitet werden sollen, kann man
durch die Verwendung eines
Dampfkochtopfes Zeit und Energie
sparen und gleichzeitig die in den
Lebensmitteln enthaltenen Vitamine
erhalten.
Sicherstellen, dass ausreichend
Flüssigkeit im Dampfkochtopf ist, denn
ein Überhitzen aufgrund fehlender
Flüssigkeit könnte Topf und Kochzone
beschädigen.
Die Töpfe möglichst mit einem
passenden Deckel bedecken.
Einen Topf wählen, dessen Größe der
Menge des Kochguts entspricht. Ein
großer, aber halbleerer Topf bedeutet
Energieverschwendung.
Leistungsstufen
Die Leistung der Kochzone kann auf
verschiedene Stufen eingestellt werden. In
der Tabelle finden Sie die Angaben für die
unterschiedlichen Zubereitungsarten.
* Siehe Booster-Funktion
Werden Kochfeld und Ofen
gleichzeitig verwendet, kann unter
bestimmten Bedingungen die
Leistungsobergrenze der
Stromversorgungsanlage
überschritten werden.
Leistungsstufen Geeignet für:
0 OFF - Stellung
U Temperatur halten
1 - 2
Kochen kleiner Speisemengen
(niedrigste Leistung)
3 - 4 Garvorgang
5 - 6
Kochen großer Speisemengen,
Braten größerer Stücke
7 - 8 Braten, mit Mehl anbraten
9Braten
P *
Braten/Schmoren, Kochen
(höchste Leistung)
Gebrauch
191
DE
Restwärme
Solange die Kochzone nach dem
Abschalten noch warm ist, wird im Display
das entsprechende Symbol angezeigt.
Sobald die Temperatur unter 60°C liegt,
erlischt das Symbol.
Heizbeschleuniger
Diese Funktion ermöglicht, die ausgewählte
Leistung in geringstmöglicher Zeit zu
erreichen.
1. Den Drehknebel gegen den
Uhrzeigersinn auf die Position A drehen
und ihn dann loslassen. Im Display
erscheint das Symbol .
2. Innerhalb von 3 Sekunden die
gewünschte Heizleistung auswählen
(1...8). Die ausgewählte Leistung und
das Symbol leuchten
abwechselnd auf dem Display auf.
Die Heizleistung kann jederzeit erhöht
werden. Das Zeitintervall für die
„Höchstleistung“ wird automatisch
angepasst.
Nach Ablauf der Beschleunigungszeit
bleibt die zuvor ausgewählte Leistungsstufe
eingestellt.
Unsachgemäßer Gebrauch
Verbrennungsgefahr
Kinder sind immer zu beaufsichtigen, da
sie die Anzeige der Restwärme nur
schwer sehen können. Nach der
Verwendung bleiben die Kochzonen
eine gewisse Zeit lang sehr heiß, auch
wenn sie abgeschaltet sind. Verhindern,
dass Kinder sie mit den Händen
anfassen.
Jede Kochzone verfügt über einen
Heizbeschleuniger, der deren
Erwärmung mit Höchstleistung für
einen zur eingestellten Leistung
proportionalen Zeitintervall
ermöglicht.
Wenn die Heizleistung durch
Drehen des Drehknebels gegen
den Uhrzeigersinn reduziert wird,
schaltet sich der Heizbeschleuniger
automatisch aus.
Gebrauch
192
Funktion Multizone
Zur Aktivierung der Multizone-Funktion:
1. Die Drehknebel der Kochzonen vorne
links und hinten links gleichzeitig gegen
den Uhrzeigersinn auf die Position M-A
drehen und in gedrehter Stellung halten,
bis ein kurzes akustisches Signal ertönt.
2. Den Drehknebel der Zone vorne links
wieder auf 0 stellen und den Drehknebel
der Zone hinten links bis auf 9 drehen; es
ertönt ein langes akustisches Signal.
3. Mit dem Drehknebel der Kochzone
vorne links die gewünschte Leistung
einstellen. Dieser Drehknebel steuert nun
beide Kochzonen.
Zum Deaktivieren der Funktion Multizone:
• Beide Drehknebel wieder auf 0
(ausgeschaltet) stellen.
Mithilfe dieser Funktion kann man
gleichzeitig zwei (vordere und
hintere) Kochzonen bedienen, um
Töpfe wie Fisch-Dünster oder
rechteckige Kochgefäße zu
verwenden.
Die Kochzonen, die über die
Multizone-Funktion verfügen, sind
vorne links und hinten links.
Diese Funktion steuert automatisch
eine gleichmäßige
Leistungsverteilung auf beide
Zonen.
Gebrauch
193
DE
Temperatur halten
Zur Aktivierung der Funktion „Temperatur
halten“:
Den Drehknebel der gewünschten
Kochzone so lange drehen, bis das
Symbol im entsprechenden Display
erscheint.
Booster-Funktion
Den Drehknebel im Uhrzeigersinn
drehen, 2 Sekunden in Position P halten
und dann loslassen.
Im Display erscheint das Symbol .
Nach 5 Minuten schaltet sich die Booster-
Funktion automatisch aus und der
Kochvorgang wird auf Stufe 9 fortgesetzt.
Nur auf einigen Kochzonen: Die Booster-
Funktion bleibt aktiv und muss mittels des
entsprechenden Drehknebels per Hand
ausgeschaltet werden.
Leistungssteuerung
Das Kochfeld verfügt über ein spezielles
Modul zur Leistungssteuerung, das den
Stromverbrauch reduziert bzw. optimiert.
Wenn die Summe der eingestellten
Leistungsstufen die zulässige Höchstleistung
überschreitet, steuert die Platine die
Leistungsabgabe der Kochplatten
automatisch.
Das Modul versucht, die Höchstleistungen
beizubehalten. Auf dem Display werden
die von der automatischen
Leistungssteuerung eingestellten
Wärmeleistungen angezeigt.
Wenn eine Leistungsanzeige blinkt,
bedeutet es, dass diese automatisch durch
das Modul zur Leistungssteuerung reduziert
wird.
Mit dieser Funktion können fertig
zubereitete Speisen warm
gehalten werden.
Mit der Booster-Funktion kann eine
Kochzone maximal 5 Minuten mit
Höchstleistung betrieben werden.
Diese Funktion ermöglicht zum
Beispiel, eine große
Wassermenge schnell zum
Kochen zu bringen oder Fleisch
bei starker Flamme anzubraten.
Die Booster-Funktion ist der
Funktion Heizbeschleuniger
gegenüber vorrangig.
Die Priorität gilt der letzten
eingestellten Kochzone.
Gebrauch
194
Bediensperre
1. Wenn alle Kochzonen ausgeschaltet
sind, die beiden Bedienknebel der
vorderen und hinteren Kochzone rechts
gegen den Uhrzeigersinn (Position A)
drehen.
2. Die Drehknebel so lange in dieser
Position halten, bis das Symbol auf
den Displays angezeigt wird.
3. Anschließend die Drehknebel
loslassen.
Um die Bediensperre aufzuheben, die
oben beschriebenen Schritte in
umgekehrter Reihenfolge ausführen.
Fehlercodes
Wenn im Display einer der folgenden
Fehlercodes angezeigt wird , muss
der technische Kundendienst kontaktiert
werden.
Leistungsbeschränkung des Kochfeldes
1. Das Gerät vom Stromnetz trennen und
10 Sekunden abwarten, bevor es
wieder angeschlossen wird.
2. Die Drehknebel der vorderen Kochzone
links und der vorderen Kochzone rechts
gleichzeitig gegen den Uhrzeigersinn
drehen (jeweils auf die Position „M-A
und „A“) und die Position 3 Sekunden
lang gedrückt halten.
In den Displays der hinteren Kochzone links
und hinteren Kochzone rechts erscheinen
die Anzeigen „1.“ und „1“.
3. Anschließend die Drehknebel loslassen.
Die Bediensperre ist eine
Vorrichtung, die das Gerät vor
nicht gewolltem oder
unsachgemäßem Gebrauch
schützt.
Wenn die Drehknebel länger als
30 Sekunden in Position A gehalten
wurden, erscheint auf dem Display
die Fehlermeldung
Nach einer längeren
Stromunterbrechung deaktiviert
sich die Bediensperre. In dem Fall
die Sperre wie oben beschrieben
aktivieren.
Das Induktionskochfeld ist so
eingestellt, dass es mit einer
Leistung von 11,1 kW, doch kann
die Leistung auf 7,4 kW, 4,8 kW
oder 3,7 kW beschränkt werden.
Die Einstellung der Leistungsstufe
des Kochfeldes muss innerhalb von
2 Minuten nach Anschluss des
Gerätes an das Stromnetz
erfolgen.
Gebrauch
195
DE
4. Beide Drehknebel erneut gegen den
Uhrzeigersinn drehen und die Position
halten.
In den Displays der hinteren Kochzone links
und hinteren Kochzone rechts wird die neue
Leistungsstufe mit den Werten „7.“ und „4
angezeigt.
5. Anschließend die Drehknebel loslassen.
6. Beide Drehknebel erneut gegen den
Uhrzeigersinn drehen und die Position
halten.
In den Displays der hinteren Kochzone links
und hinteren Kochzone rechts wird die neue
Leistungsstufe mit den Werten „4.“ und „8
angezeigt.
7. Anschließend die Drehknebel loslassen.
8. Beide Drehknebel erneut gegen den
Uhrzeigersinn drehen und die Position
halten.
In den Displays der hinteren Kochzone links
und hinteren Kochzone rechts wird die neue
Leistungsstufe mit den Werten „3.“ und „7
angezeigt.
9. Anschließend die Drehknebel
loslassen.
3.4 Gebrauch des Stauraums
Im unteren Teil des Herdes befindet sich der
Stauraum. Um diesen zu öffnen, den Griff
zu sich ziehen. Im Stauraum können die für
den Gebrauch des Gerätes notwendige
Töpfe oder Metallgegenstände verstaut
werden.
3.5 Gebrauch der Öfen
Einschalten des Hauptofens
1. Die Garfunktion mit dem Funktionsknebel
wählen.
2. Die Temperatur mit dem
Temperaturknebel wählen.
Nach Loslassen des Drehknebels
auf der gewünschten Leistungsstufe
abwarten, bis das Display erlischt.
Für ca. 4 Minuten nach Erlöschen
der Displays ist es möglich, die
Leistung erneut abzuändern (ohne
das Gerät vom Stromnetz zu
trennen).
Die zuletzt eingestellte
Leistungsstufe bleibt auch bei
Stromausfall aktiv.
Sicherstellen, dass die
Programmieruhr das Symbol
Gardauer anzeigt,
andernfalls kann der Backofen
nicht eingeschaltet werden.
Gleichzeitig die Tasten und
drücken, um die
Programmieruhr auf Null zu
setzen.
Gebrauch
196
Funktionen des Hauptofens
Eco
Diese Funktion eignet sich
insbesondere für Garvorgänge auf
einer einzigen Schienenhöhe und
verbraucht wenig Strom.
Empfohlen für alle
Lebensmittelarten, mit Ausnahme
derer, die viel Feuchtigkeit
erzeugen können (zum Beispiel
Gemüse).
Um eine maximale Stromeinsparung
zu erzielen und die Garzeit zu
verringern, empfiehlt es sich, die
Speisen in den nicht vorgeheizten
Backraum einzufügen.
Das Öffnen der Tür während eines
Garvorgangs in der ECO-Funktion
sollte vermieden werden.
Bei der ECO-Funktion ist die
Garzeit (und ein eventuelles
Vorheizen) länger.
Die ECO-Funktion ist eine Funktion
zum schonenden Garen und wird
für Garvorgänge empfohlen, die
keine Temperaturen über 210 °C
erfordern; für Garvorgänge bei
höheren Temperaturen wird
empfohlen, eine andere Funktion
zu wählen.
Oberhitze + Unterhitze
Die Wärme kommt gleichzeitig von
oben und von unten, weshalb sich
dieser Vorgang für das Garen von
Speisen besonderer Art eignet. Der
traditionelle Garvorgang, auch als
statisches Backen bekannt, eignet
sich zum Garen von jeweils nur
einem Gericht. Er ist ideal für alle
Bratenarten, Brot, gefüllte Torten
und ist außerdem besonders für fette
Fleischarten wie Ente oder Gans
geeignet.
Grill
Die von der Grillheizung
stammende Wärme ermöglicht,
besonders bei mittleren bis dünnen
Fleischstücken ausgezeichnet zu
grillen. Zusammen mit dem
Drehspieß (wo vorgesehen)
ermöglicht er am Ende des
Grillvorgangs den Speisen eine
gleichmäßige Bräunung zu
verleihen. Ideal für Würstchen,
Rippchen und Speck. Diese Funktion
erlaubt ein gleichmäßiges Grillen
von großen Speisemengen,
besonders Fleisch.
Kleiner Grill
Diese Funktion ermöglicht das
Grillen von kleinen Fleisch- und
Fischmengen, von Spießen, Toasts
und allen Gemüsearten durch die
ausschließliche Einwirkung der von
dem mittleren Element ausgehenden
rme.
Gebrauch
197
DE
Oberhitze + Unterhitze + Umluft
Der Betrieb des Lüfters in
Verbindung mit dem traditionellen
Garvorgang versichert auch bei
komplizierten Rezepten ein
gleichmäßiges Backen. Ideal für
Kekse, Kuchen und Torten, die auch
gleichzeitig auf mehreren Ebenen
gebacken werden können. (Bei
Garvorgängen auf mehreren
Ebenen wird die Anordnung auf der
2. und der 4. Schiene empfohlen).
Grill + Umluft
Die vom Lüfter produzierte Luft
mildert den starken, vom Grill
erzeugten Hitzestrom und
ermöglicht so, auch dickere Speisen
optimal zu grillen. Ideal für große
Fleischstücke (z.B. Schweinshaxe).
Unterhitze + Umluft
Die Kombination aus Lüfter und nur
Unterhitze ermöglicht den
Garvorgang zu beschleunigen.
Dieses System wird empfohlen, um
zu sterilisieren oder um
oberflächlich bereits gut
durchgebackene, aber innen noch
rohe Speisen, die deshalb eine
mäßige von oben stammende
Wärme verlangen, fertig zu backen.
Ideal für alle Speisearten.
Heißluft + Umluft
Die Kombination aus Lüfter und
Heißluftbeheizung (im hinteren
Ofenteil eingebaut) ermöglicht das
Garen von verschiedenen Speisen
auf mehreren Stufen, insofern sie die
gleichen Temperaturen und die
gleiche Backart erfordern. Die
Zirkulation der heißen Luft
gewährleistet eine sofortige und
gleichmäßige Verteilung der Hitze.
Man kann zum Beispiel gleichzeitig
(auf verschiedenen Ebenen) Fisch,
Gemüse und Kekse backen, ohne,
dass sich Gerüche und
Geschmäcke vermischen.
Turbo-Heißluft
Die Kombination aus Garen mit
Umluft und traditionellem Garen
ermöglicht es, Speisen auf mehreren
Ebenen extrem schnell und
wirkungsvoll zu backen, ohne
Gerüche oder Geschmäcke zu
übertragen. Ideal für große
Speisemengen, die einen intensiven
Garvorgang benötigen.
Pyrolyse
Durch Einstellung dieser Funktion
erreicht der Backofen Temperaturen
bis zu 500°C, die den fettigen
Schmutz zerstören, der sich auf den
Innenwänden bildet.
Gebrauch
198
Einschalten des Hilfsofens
Den Temperatur-/Funktionsknebel auf die
gewünschte Temperatur zwischen 50 °C
und 245 °C oder auf die gewünschte
Funktion drehen (auf Höchsttemperatur).
Funktionen des Hilfsofens
Allgemeine Ratschläge
Eine Umluftfunktion verwenden, um ein
gleichmäßiges Garen auf allen Ebenen
zu erhalten.
Die Garzeiten können nicht verkürzt
werden, indem die Temperatur erhöht
wird (die Speisen würden außen zu stark
und innen zu wenig gegart werden).
Bei gleichem Gewicht ist die Garzeit von
geschnittenen Stücken kürzer als die
eines ganzen Stückes.
Lampe
Die Lampe im Backraum
einschalten.
Statisch (min. 50 °C - max. 245 °C)
Die Wärme kommt gleichzeitig von
oben und von unten, weshalb sich
dieser Vorgang für das Garen von
Speisen besonderer Art eignet. Der
traditionelle Garvorgang, auch als
statisches Backen bekannt, eignet
sich zum Garen von jeweils nur
einem Gericht. Er ist ideal für alle
Bratenarten, Brot, gefüllte Torten
und ist außerdem besonders für fette
Fleischarten wie Ente oder Gans
geeignet.
Unterhitze (245 °C)
Die Wärme kommt nur von unten
und ermöglicht so, Speisen fertig zu
backen, die eine höhere
Temperatur auf der unteren Seite
erfordern, ohne sie weiter
anzubraten. Ideal für süßes oder
salziges Gebäck, Mürbeteigkuchen
und Pizzen.
Kleiner Grill (245 °C)
Diese Funktion ermöglicht das
Grillen von kleinen Fleisch- und
Fischmengen, von Spießen, Toasts
und allen Gemüsearten durch die
ausschließliche Einwirkung der von
dem mittleren Element ausgehenden
rme.
Grill
Die von der Grillheizung
stammende Wärme ermöglicht es,
besonders bei mittleren bis dünnen
Fleischstücken ausgezeichnet zu
grillen sowie am Ende des
Grillvorgangs eine gleichmäßige
Bräunung zu erzielen. Ideal für
Würstchen, Rippchen und Speck.
Diese Funktion erlaubt ein
gleichmäßiges Grillen von großen
Speisemengen, besonders Fleisch.
Gebrauch
199
DE
Ratschläge zum Garen von Fleisch
Die Garzeiten hängen von der Dicke
und der Qualität der Speisen sowie vom
individuellen Geschmack ab.
Bei der Zubereitung von Braten ein
Fleischthermometer verwenden oder
einfach mit einem Löffel auf den Braten
drücken. Wenn er nachgibt und wieder
zurückfedert, ist er fertig, andernfalls
muss er noch einige Minuten gebraten
werden.
Niedrigtemperaturgaren mit Sensor
• Diese Garmethode wird für zartes und
mageres Fleisch empfohlen, dessen
Kerntemperatur 65°C nicht
überschreiten darf. Eine Ofentemperatur
zwischen 90° und 100°C einstellen.
Diese Art der Einstellung verlängert die
Garzeit, bewahrt jedoch die qualitativen
Eigenschaften des Garguts und
verhindert eine übermäßige Verringerung
des Volumens.
• Für beste Ergebnisse, das Fleisch vor
dem Niedrigtemperaturgaren bei starker
Hitze 1 oder 2 Minuten von jeder Seite
in einer Pfanne anbraten.
Ratschläge für Garvorgänge mit Grill
Das zu grillende Fleisch kann auch in
den kalten Ofen geschoben werden.
Das Vorheizen wird empfohlen, sofern
der Gar-Effekt verändert werden soll.
Bei der Funktion Grill mit Umluft wird das
Vorheizen des Backraums vor dem
Grillvorgang empfohlen.
Es empfiehlt sich, die Speisen in der
Mitte des Rostes anzuordnen.
Bei der Funktion Grill empfiehlt es sich,
den Temperaturknebel auf den höchsten
Wert zu drehen, um den Garvorgang zu
optimieren.
Ratschläge zum Backen von Kuchen und
Keksen
Vorzugsweise dunkle Formen aus Metall
verwenden, da sie zu einer besseren
Wärmeaufnahme beitragen.
Die Temperatur und die Gardauer
hängen von der Qualität und der
Beschaffenheit des Teigs ab.
Im Falle von Garvorgängen auf
mehreren Ebenen, sollten die Speisen
vorzugsweise auf die 2. und 4. Schiene
positioniert, die Garzeit um einige
Minuten verlängert und ausschließlich
Umluftfunktionen verwendet werden.
Überprüfen, ob das Gebäck innen
ausreichend durchgebacken ist: Am
Ende des Garvorgangs einen
Zahnstocher in den höchsten Punkt des
Gebäckes stecken. Wenn der Teig nicht
am Zahnstocher kleben bleibt, ist der
Kuchen fertig.
Wenn der Kuchen zusammenfällt,
sobald er aus dem Ofen genommen
wird, muss beim nächsten Backen die
eingestellte Temperatur um ungefähr
10°C gesenkt und eventuell eine
längere Garzeit gewählt werden.
Die Garzeiten von Meringen und
Windbeuteln hängen von der Größe
derselben ab.
Gebrauch
200
Ratschläge für das Auftauen und
Aufgehen
Die tiefgefrorenen Speisen ohne ihre
Verpackung in einem Behälter ohne
Deckel auf die erste Schiene des
Backraums stellen.
Die Speisen nicht übereinander legen.
Beim Auftauen von Fleisch wird
empfohlen, die Speisen auf einen Rost
auf die zweite Schiene und ein
Backblech auf die erste Schiene zu
schieben. Auf diese Weise kommen die
Speisen nicht mit der Auftauflüssigkeit in
Berührung.
In Stücke geschnittenes Obst und Brot
benötigen dieselbe Zeit zum Auftauen,
unabhängig von der Menge und dem
Gesamtgewicht.
Die empfindlichsten Stücke können mit
Alufolie bedeckt werden.
• Zur Gewährleistung des guten
Aufgehens empfiehlt es sich, einen
Behälter mit Wasser auf den Boden des
Backraums zu stellen.
3.6 Programmieruhr
Taste zur Wertverminderung
Taste der Uhr
Taste zur Werterhöhung
Die Programmieruhr steuert nur
den Hauptofen, kontrolliert aber
nicht den Hilfsofen.
Sicherstellen, dass die
Programmieruhr das Symbol
Gardauer anzeigt,
andernfalls kann der Backofen
nicht eingeschaltet werden.
Die Taste drücken, um die
Programmieruhr zurückzusetzen.
Gebrauch
201
DE
Einstellung der Uhrzeit
Beim ersten Gebrauch oder nach einem
Stromausfall erscheinen auf dem Display
die blinkenden Ziffern .
1. Die Taste der Uhr zwei Sekunden
lang gedrückt halten. Der Punkt zwischen
den Stunden und den Minuten blinkt.
2. Mit den Tasten zur Werterhöhung
und zur Wertverminderung kann die
Uhrzeit eingestellt werden. Die Taste
gedrückt halten, um schnell
durchzulaufen.
3. 7 Sekunden lang abwarten. Der Punkt
zwischen den Stunden und den Minuten
hört auf zu blinken.
4. Das Symbol auf dem Display zeigt
an, dass das Gerät bereit ist, das Garen
anzufangen.
Zeitgesteuerter Garvorgang
1. Die Taste der Uhr gedrückt halten,
bis das Symbol erscheint.
2. Erneut die Taste der Uhr drücken. Im
Display erscheinen das Symbol und
die Anzeige abwechselnd
zur aktuellen Uhrzeit.
3. Mithilfe der Tasten zur Werterhöhung
und zur Wertverminderung die
gewünschten Garminuten einstellen.
4. Eine Garfunktion und -temperatur
wählen.
5. Etwa 5 Sekunden lang warten, ohne
weitere Tasten zu drücken, um die
Funktion zu aktivieren. Das Display zeigt
die aktuelle Uhrzeit zusammen mit den
Symbolen und an.
Die Heizelemente werden am Ende des
Garvorgangs deaktiviert. Im Display erlischt
das Symbol , blinkt das Symbol
und ein akustisches Signal wird
ausgegeben.
6. Eine beliebige Taste der Programmieruhr
drücken, um das akustische Signal zu
unterbrechen.
Bei nicht eingestellter Uhrzeit kann
der Backofen nicht eingeschaltet
werden.
Zur Änderung der Uhrzeit die
Tasten zur Werterhöhung und
zur Wertverminderung zwei
Sekunden lang gedrückt halten
und dann die Uhrzeit einstellen.
Der zeitgesteuerte Garvorgang
ermöglicht einen Garvorgang zu
starten und nach einer vom
Benutzer eingestellten Gardauer
wieder zu beenden.
Gebrauch
202
7. Die Taste der Uhr drücken, um die
Programmieruhr zurückzusetzen.
Programmierter Garvorgang
1. Eine Gardauer wie im vorherigen
Abschnitt „Zeitgesteuerter Garvorgang“
beschrieben einstellen.
2. Die Taste Menü 2 Sekunden lang
gedrückt halten.
3. Erneut die Taste Menü drücken. Im
Display erscheinen die Ziffern
und die Anzeige und das
Symbol blinkt (zum Beispiel: die
aktuelle Uhrzeit ist 17:30 Uhr).
4. Die Taste oder drücken, um die
gewünschten Minuten einzustellen (zum
Beispiel 1 Stunde).
5. Die Taste Menü drücken. Das
Display zeigt die Anzeige
abwechselnd mit der Summe der
aktuellen Uhrzeit und der
voreingestellten Gardauer an (zum
Beispiel ist die Garzeitende 18:30 Uhr).
6. Mit den Tasten oder die Uhrzeit
für das Ende des Garvorgangs einstellen
(zum Beispiel auf 19:30 Uhr)
.
7. Etwa sieben Sekunden lang warten,
ohne weitere Tasten zu drücken, um die
Funktion zu aktivieren. Im Display
erscheint die aktuelle Uhrzeit und die
Symbolen und leuchten auf.
8. Die Garfunktion und -temperatur wählen.
9. Die Heizelemente werden am Ende des
Garvorgangs deaktiviert. Auf dem
Display erlischt das Symbol , das
Symbol blinkt auf und es ertönt ein
akustisches Signal.
Es ist nicht möglich, eine Gardauer
von mehr als 10 Stunden
einzustellen.
Gleichzeitig die Tasten zur
Werterhöhung und zur
Wertverminderung gedrückt
halten, um die eingestellte
Programmierung zu löschen, und
den Ofen manuell auszuschalten.
Der programmierte Garvorgang
ermöglicht es Ihnen, einen
Garvorgang zu einer bestimmten
Uhrzeit zu starten und nach einer
vom Benutzer eingestellten Garzeit
wieder zu beenden.
Es muss berücksichtigt werden,
dass der Garzeit einige Minuten
für das Vorheizen des Backofens
hinzugefügt werden müssen.
Gebrauch
203
DE
10. Den Funktions- und Temperaturknebel
wieder auf 0 stellen.
11. Eine beliebige Taste der
Programmieruhr drücken, um das
akustische Signal zu unterbrechen.
12. Die Tasten und gleichzeitig
drücken, um die eingestellte
Programmierung auf Null zu setzten.
Minutenzähler
Der Minutenzähler kann zu jedem
beliebigen Zeitpunkt aktiviert werden.
1. Die Taste der Uhr einige Sekunden
lang gedrückt halten. Das Display zeigt
die Ziffern und das blinkende
Symbol an, das sich zwischen den
Stunden und den Minuten befindet.
2. Mithilfe der Tasten zur Werterhöhung
und zur Wertverminderung die
gewünschten Minuten einstellen.
3. Etwa 5 Sekunden lang warten, ohne
weitere Tasten zu drücken, um die
Einstellung des Minutenzählers zu
beenden. Das Display zeigt die aktuelle
Uhrzeit zusammen mit den Symbolen
und an.
Ein akustisches Signal wird am Ende der
eingestellten Zeit ausgegeben.
4. Die Taste zur Wertverminderung
drücken, um das akustische Signal zu
deaktivieren.
Es ist nicht möglich, eine Gardauer
von mehr als 10 Stunden
einzustellen.
Es ist nicht möglich,
programmierten Garvorgänge von
mehr als 24 Stunden einzustellen.
Um nach der Einstellung die
verbleibende Garzeit anzuzeigen,
die Taste 2 Sekunden lang
gedrückt halten. Erneut die Taste
Menü drücken. Im Display
erscheinen abwechselnd die
Anzeige und die
verbleibende Garzeit.
Der Minutenzähler unterbricht den
Garvorgang nicht, sondern macht
den Benutzer nur darauf
aufmerksam, dass die eingestellten
Minuten abgelaufen sind.
Der Minutenzähler kann zwischen
1 Minute und eine Maximum von
23 Stunden und 59 Minuten
eingestellt werden.
Gebrauch
204
Änderung der eingestellten Werte
1. Erneut die Taste der Uhr drücken.
2. Mithilfe der Tasten zur Werterhöhung
und zur Wertverminderung die
gewünschten Minuten einstellen.
Löschung der eingestellten Daten
1. Erneut die Taste der Uhr drücken.
2. Die Tasten zur Werterhöhung und
zur Wertverminderung gleichzeitig
gedrückt halten.
3. Anschließend muss der Backofen
manuell ausgeschaltet werden, falls ein
Garvorgang in Betrieb ist.
Auswahl des akustischen Signalgebers
Der Signalgeber kann auf 3 verschiedene
Stufen eingestellt werden.
1. Die Tasten zur Werterhöhung und
zur Wertverminderung gleichzeitig
gedrückt halten.
2. Erneut die Taste der Uhr drücken.
Die Taste zur Wertverminderung
drücken, um ein anderes akustisches Signal
zu wählen.
3.7 Verwendung der Temperatursonde
Hohe Temperatur der
Temperatursonde
Verbrennungsgefahr
• Den Stab oder die Spitze der Sonde
nach deren Verwendung nicht berühren.
• Während der Verwendung der Sonde die
Hände mit Wärmeschutzhandschuhen
schützen.
Unsachgemäßer Gebrauch
Gefahr von Schäden an den
Oberflächen
• Die emaillierten oder verchromten
Oberflächen nicht mit der Spitze oder dem
Verbindungsstecker der Temperatursonde
verkratzen oder beschädigen.
Unsachgemäßer Gebrauch
Gefahr von Schäden am Gerät
• Die Sonde nicht in die Öffnungen und
Löcher des Gerätes einführen.
• Bei Nichtgebrauch der Sonde
sicherstellen, dass die Schutzabdeckung
richtig geschlossen ist.
Unsachgemäßer Gebrauch
Gefahr von Schäden an Personen
• Die Temperatursonde darf nicht
unbeaufsichtigt gelassen werden.
• Kindern das Spielen mit der Sonde
untersagen.
• Besonders darauf achten, sich nicht mit
den spitzen Teilen der Sonde zu verletzen.
Gebrauch
205
DE
Mit der Temperatursonde ist es möglich,
Braten, Karrees und Fleischstücke in
verschiedenen Größen präzise zu garen.
Die Sonde ermöglicht das perfekte Garen
von Lebensmitteln dank der punktgenauen
Kontrolle der Kerntemperatur der Speisen.
Die Kerntemperatur der Speisen wird durch
einen speziellen Fühler gemessen, der sich
in der Spitze befindet.
Korrekte Anwendung der Sonde
1. Das Gargut auf ein Backblech legen.
2. Die Spitze der Sonde außerhalb des
Backofens in das Gargut einführen.
3. Um optimale Ergebnisse zu erzielen,
sicherstellen, dass die Temperatursonde
in den dicksten Teil des Garguts und für
mindestens 3/4 seiner Länge in das
Gargut eingeführt wurde, jedoch nicht
das darunterliegende Backblech berührt
und nicht aus dem Gargut herausragt.
Unsachgemäßer Gebrauch
Gefahr von Schäden an der
Temperatursonde
• Nicht am Kabel ziehen, um die Sonde
aus dem Anschluss oder dem Gargut zu
entfernen.
• Darauf achten, dass die Sonde oder ihr
Kabel nicht in der Tür hängen bleiben.
• Kein Teil der Sonde darf mit den
Backraumwänden, den Heizelementen,
den Rosten oder den Backblechen in
Berührung kommen, wenn diese noch
heiß sind.
• Bei Nichtgebrauch der Sonde sollte sie
nicht im Inneren des Gerätes aufbewahrt
werden.
• Sicherstellen, dass der
Verbindungsstecker der Sonde ganz in
den Anschluss eingesteckt ist.
• Die Sonde nicht zum Hineingeben oder
Herausnehmen von Gargut aus dem
Backraum verwenden.
Für eine genaue Messung der
Kerntemperatur der Speisen darf
die Spitze der Temperatursonde
nicht mit Knochen oder Fett in
Berührung kommen.
Die empfohlene Mindesttemperatur
für das Garen mit der Sonde liegt
bei 120 °C, außer beim
Niedrigtemperaturgaren (siehe Kap.
3.8).
Gebrauch
206
Einstellung eines Garvorgangs mit
Temperatursonde
Mit Vorheizen:
1. Einen manuellen Garvorgang einstellen
(siehe „Einschalten des Hauptofens“).
2. Nach dem Vorheizen die Tür öffnen und
das Backblech mit dem Gargut in die
entsprechenden Schienen schieben.
3. Den Verbindungsstecker der Sonde in
den dafür vorgesehenen seitlichen
Anschluss stecken und dabei die Sonde
selbst zu Hilfe nehmen, um den Deckel
zu öffnen.
4. Die Tür schließen.
5. Die Taste einige Sekunden lang
drücken; erneut die Taste drücken.
Auf dem Display erscheint die Standard-
Zieltemperatur und das
Symbol blinkt.
6. Mit den Tasten und die
Zieltemperatur zwischen einem Mindest-
und einem Höchstwert einstellen.
7. Einige Sekunden abwarten oder die
Taste drücken, um die von der
Sonde gemessene
Momentantemperatur anzuzeigen.
Nun wird der Garvorgang fortgesetzt, bis
die von der Sonde gemessene
Momentantemperatur mit der vom Benutzer
eingestellten Zieltemperatur übereinstimmt.
Hohe Temperatur im Inneren des
Backofens während des
Gebrauchs
Verbrennungsgefahr
• Während der Verwendung der Sonde
die Hände mit
Wärmeschutzhandschuhen schützen.
Niedrigste Zieltemperatur:
Entspricht der von der Sonde
gemessenen
Momentantemperatur plus 2°C.
Höchste Zieltemperatur: 99°C
Gebrauch
207
DE
Ohne Vorheizen:
1. Die Tür öffnen.
2. Das Backblech mit dem Gargut mit
eingeführter Sonde in den Ofen
schieben.
3. Den Verbindungsstecker der Sonde in
den dafür vorgesehenen seitlichen
Anschluss stecken und dabei die Sonde
selbst zu Hilfe nehmen, um den Deckel
zu öffnen.
4. Den Garvorgang mit Sonde einstellen,
wie in den Schritten 5, 6 und 7 des
vorherigen Abschnitts beschrieben.
5. Einen manuellen Garvorgang durch
Auswahl von Temperatur und
Garfunktion einstellen (siehe „Einschalten
des Hauptofens“).
Bei laufendem Garvorgang mit
Temperatursonde
1. Durch langes Drücken der Taste
wird der Minutenzähler aktiviert; erneut
drücken, um die Zieltemperatur
anzuzeigen und diese mit den Tasten
und bei laufendem Garvorgang
einstellen.
2. Erneut drücken oder 5 Sekunden
lang abwarten, um zum Garvorgang
zurückzukehren.
Bei Verwendung der
Temperatursonde ist es nicht
möglich, einen programmierten
oder zeitgesteuerten Garvorgang
einzustellen.
Beim Garen mit einer
Temperatursonde sind die Tasten
und wirkungslos.
Gebrauch
208
Am Ende des Garvorgangs
Wenn die für den Temperatursensor
eingestellte Zieltemperatur erreicht ist,
werden die Heizelemente ausgeschaltet
und das Gerät gibt eine Reihe von
akustischen Signalen ab.
1. Eine beliebige Taste der Programmieruhr
drücken, um den Signalgeber zu
unterbrechen.
2. Die Tür öffnen.
3. Den Sensor aus dem Gargut und dem
Anschluss herausziehen.
4. Das Gargut aus dem Backraum nehmen.
5. Sicherstellen, dass die Schutzabdeckung
richtig geschlossen ist.
Tabelle der Garvorgänge (Hilfsofen)
Gerichte
Gewicht
(Kg)
Funktion Schiene
Temperatur
(°C)
Zeit
(Minuten)
Gebratenes
1 Oberhitze + Unterhitze 2
190 - 200
85 - 90
Brathähnchen
1 Oberhitze + Unterhitze 2 190 - 200 80 - 85
1. Seite 2. Seite
Koteletts
0.8 Grill 4 250 13 5
Hamburger
0.6 Grill 4
250
73
Schweinewürstchen
0.6 Grill 4
250
15 -
Schweinerippchen
0.7 Grill 4
250
30 - 35 -
Schweinebauch
0.6 Grill 4
250
10 3
Die in der Tabelle angeführten Zeiten verstehen sich ohne die Vorheizzeiten und sind nur Richtwerte.
Gebrauch
209
DE
Tabelle der Garvorgänge (Hauptofen)
Gerichte
Gewicht
(Kg)
Funktion Schiene
Temperatur
(°C)
Zeit
(Minuten)
Lasagne
3 - 4 Oberhitze + Unterhitze 1 220 - 230 45 - 50
Nudeln überbacken
3 - 4 Oberhitze + Unterhitze 1 220 - 230 45 - 50
Kalbsbraten
2 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 180 - 190 90 - 100
Schweinefilet
2 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 180 - 190 70 - 80
Bratwurst
1,5 Grill + Umluft 4 260 15
Roastbeef
1 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 200 40 - 45
Gebratenes Kaninchen
1,5 Heißluft 2 180 - 190 70 - 80
Putenbrustfilet
3 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 180 - 190 110 - 120
Schweinenacken im Ofen
2 - 3 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 180 - 190 170 - 180
Brathähnchen
1,2 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 180 - 190 65 - 70
1. Seite2. Seite
Schweinekotelett
1,5 Grill + Umluft 4 260 15 5
Rippchen
1,5 Grill + Umluft 4 260 10 10
Schweinebauch
0,7 Grill 5 260 7 8
Schweinefilet
1,5 Grill + Umluft 4 260 10 5
Rinderfilet
1 Grill 5 260 10 7
Lachsforelle
1,2 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 150 - 160 35 - 40
Seeteufel
1,5 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 160 60 - 65
Steinbutt
1,5 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 160 45 - 50
Pizza
1 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 260 8 - 9
Brot
1 Heißluft 2 190 - 200 25 - 30
Focaccia
1 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 180 - 190 20 - 25
Rührteigkuchen
1 Heißluft 2 160 55 - 60
Mürbeteigkuchen
1 Heißluft 2 160 35 - 40
Ricotta-Kuchen
1 Heißluft 2 160 - 170 55 - 60
Gefüllte Tortellini
1 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 160 20 - 25
Paradiestorte
1,2 Heißluft 2 160 55 - 60
Windbeutel
1,2 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 180 80 - 90
Biskuitgebäck
1 Heißluft 2 150 - 160 55 - 60
Reistorte
1 Turbo-Heißluft/Heißluft 2 160 55 - 60
Brioches
0,6 Heißluft 2 160 30 - 35
Die in der Tabelle angeführten Zeiten verstehen sich ohne die Vorheizzeiten und sind nur Richtwerte.
Gebrauch
210
Tabelle der Garvorgänge mit Temperatursonde (Hauptofen)
Fleischart und -dicke Zieltemperatur (°C)
Rindfleisch
Roastbeef: blutig 50 - 53
Roastbeef: medium 55 - 58
Roastbeef: durchgebraten 65 - 70
Rippensteak: blutig* 50
Rippensteak: medium* 58
Rippensteak: durchgebraten* 70
Schweinefleisch
Lendenbraten 80 - 85
Schulter 80 - 85
Würste** 75 - 80
Kalb
Kalbsbraten 75 - 80
Geflügel
Hähnchen (ganz) 80 - 85
Pute (ganz) 80 - 85
Putenbraten (ganz oder Brust) 80 - 85
Lamm
Lammkeule mit Knochen (blutig) 65
Lammkeule mit Knochen (durchgebraten) 75 - 80
Niedrigtemperaturgaren
Rind/Roastbeef: blutig*** 50 - 54
Rind/Roastbeef: medium*** 55 - 60
* Die angegebenen Temperaturen können je nach Dicke des Filets variieren.
** Für Wurstwaren wird eine geeignete Funktion empfohlen, um eine gute Bräunung zu erzielen.
*** Es wird empfohlen, das Fleisch ein paar Minuten von jeder Seite in einer Pfanne anzubraten,
bevor es in den Ofen geschoben wird.
Reinigung und Wartung
211
DE
4 Reinigung und Wartung
Hinweise
Reinigung der Oberflächen
Um die Oberflächen in bestem Zustand zu
erhalten, sollten sie, nach Auskühlung, nach
jedem Gebrauch regelmäßig gereinigt
werden.
Tägliche Reinigung
Immer nur spezifische und nicht scheuernde
Produkte verwenden, die keine
säurehaltigen Substanzen auf Chlorbasis
enthalten.
Das Produkt auf einen feuchten Lappen
geben und auf die Flächen auftragen.
Sorgfältig abspülen und mit einem weichen
Lappen oder einem Mikrofasertuch
abtrocknen.
Flecken oder Speiserückstände
Auf keinen Fall Putzschwämme aus Metall
oder scharfe Schaber verwenden, da sie
die Oberflächen beschädigen können.
Normale und nicht scheuernde
Reinigungsprodukte und gegebenenfalls
Materialien aus Holz oder Kunststoff
verwenden. Sorgfältig abspülen und mit
einem weichen Lappen oder einem
Mikrofasertuch abtrocknen.
Keine Speisereste auf Zuckerbasis im Ofen
trocknen lassen (z. B. Marmelade), da sie
die emaillierte Beschichtung im Inneren des
Gerätes beschädigen können.
Unsachgemäßer Gebrauch
Gefahr von Schäden an den
Oberflächen
• Das Gerät nicht mit einem Dampfstrahl
reinigen.
• Bei der Reinigung von Stahlteilen oder
Metallflächen (z.B. eloxierte, mit Nickel
behandelte oder verchromte Flächen)
keine chlor-, ammoniak- oder
bleichmittelhaltigen Produkte
verwenden.
• Keine scheuernden oder ätzenden
Reinigungsmittel für die Reinigung der
Teile aus Glas verwenden (z.B.
Scheuerpulver, Fleckenentferner oder
Metallschwämme).
• Keine rauen oder scheuernden
Materialien bzw. scharfkantigen
Metallschaber verwenden.
• Die abnehmbaren Teile des Kochfeldes
wie Gitterroste, Brennerkränze und
Brennerdeckel nicht im Geschirrspüler
spülen.
• Beim Kochen keinen Zucker oder
zuckerhaltige Lebensmittel auf das
Kochfeld schütten oder Materialien
oder Substanzen darauf ablegen, die
schmelzen könnten (Plastik oder
Alufolien). Falls dies geschehen sollte,
schalten Sie das Kochfeld sofort aus und
reinigen Sie es bei noch lauwarmer
Platte mit dem mitgelieferten Schaber.
Für die Reinigung werden die vom
Hersteller vertriebenen Produkte
empfohlen.
Das Gerät nach der Reinigung
sorgfältig abtrocknen, damit die
korrekte Funktionstätigkeit
gewährleistet und ein unschönes
Aussehen durch Wasser- oder
Reinigungsmittelrückstände
vermieden wird.
Reinigung und Wartung
212
4.1 Reinigung des Kochfeldes
Reinigung des Glaskeramikkochfeldes
Eventuelle helle Spuren, die durch den
Gebrauch von Töpfen mit Aluminiumboden
verursacht werden, können mithilfe eines mit
Essig angefeuchteten Lappens entfernt
werden.
Etwaige Verkrustungen nach dem
Garvorgang mit dem mitgelieferten
Schaber entfernen, mit Wasser nachspülen
und mit einem sauberen Lappen trocknen.
Durch den konstanten Gebrauch des
Schabers kann die Verwendung von
chemischen Produkten für die tägliche
Reinigung des Kochfeldes wesentlich
eingeschränkt werden.
Sandkörnchen, die vielleicht beim Säubern
von Salat oder Kartoffeln auf das Kochfeld
gefallen sind, könnten dieses zerkratzen,
wenn die Töpfe verschoben werden.
Daher gegebenenfalls die Körnchen sofort
vom Kochfeld entfernen.
Farbliche Veränderungen haben keine
Auswirkungen auf die Funktionstüchtigkeit
und Widerstandsfähigkeit des Glases.
Dabei handelt es sich nicht um
Materialveränderungen des Kochfeldes,
sondern lediglich um Rückstände, die nicht
entfernt wurden und daher verkohlt sind.
Es können sich auch glänzende Stellen
bilden, die auf die Reibung der Topfböden
und die Verwendung nicht geeigneter
Reinigungsmittel zurückzuführen sind. Es ist
schwierig, die Verunreinigungen mit einem
üblichen Reinigungsmittel zu entfernen. Es
kann nötig sein, den Reinigungsvorgang
mehrmals zu wiederholen. Die Verwendung
aggressiver Reinigungsmittel oder die
Reibung der Topfböden können im Laufe
der Zeit das Dekor auf dem Kochfeld
abreiben und zur Fleckenbildung beitragen.
Wöchentliche Reinigung
Das Kochfeld ein Mal pro Woche mit
einem handelsüblichen Reinigungsmittel für
Glaskeramik reinigen und pflegen. Dabei
immer die Herstellerhinweise beachten. Das
in diesen Produkten enthaltene Silikon bildet
einen flüssigkeits- und schmutzabweisenden
Schutzfilm. Alle Flecken bleiben auf dem
Schutzfilm und können leicht entfernt
werden. Die Oberfläche anschließend mit
einem sauberen Tuch trocken wischen.
Darauf achten, dass keine
Reinigungsmittelreste auf der Kochfläche
zurückbleiben, denn sie könnten bei
Erwärmung aggressiv wirken und die
Oberfläche angreifen.
Drehknebel
Die Drehknebel müssen mit einem weichen,
in lauwarmem Wasser angefeuchteten
Lappen gereinigt und sorgfältig
abgetrocknet werden. Sie können durch
einfaches Hochziehen aus ihrer Aufnahme
entfernt werden.
Bei der Reinigung der Drehknebel
keine aggressiven, alkoholhaltige
Produkte oder Produkte für die
Reinigung von Edelstahl und Glas
verwenden, da sie unwiderrufliche
Schäden verursachen könnten.
Reinigung und Wartung
213
DE
4.2 Reinigung der Backofentür
Ausbau der Backofentür
Die Backofentür kann ausgebaut und auf
ein Tuch gestellt werden, um die Reinigung
zu erleichtern.
Für den Ausbau der Tür wie folgt vorgehen:
1. Die Tür komplett öffnen und die zwei
Zapfen in die Löcher der Scharniere
einfügen, wie in der Abbildung
angezeigt wird.
2. Die Tür an beiden Seiten und mit beiden
Händen festhalten, in einem Winkel von
etwa 30° anheben und herausziehen.
3. Zum Wiedereinsetzen der Tür müssen
die Scharniere in die dafür
vorgesehenen Schlitze am Backofen
eingefügt werden, wobei sichergestellt
werden muss, dass die Aussparungen A
fest auf den Schlitzen aufliegen. Die Tür
senken und, sobald sie in die richtige
Position gebracht wurde, die Zapfen aus
den Scharnieröffnungen herausziehen.
Reinigung der Türverglasung
Es empfiehlt sich, die Türverglasung stets
sauber zu halten. Saugfähiges
Küchenpapier verwenden. Hartnäckiger
Schmutz kann mit einem feuchten
Schwamm und einem handelsüblichen
Reiniger entfernt werden.
Reinigung und Wartung
214
Ausbau der Innenverglasung
Die Glasscheiben, aus denen die Tür
besteht, können komplett entfernt werden,
um die Reinigung zu erleichtern.
1. Die Innenverglasung entfernen, indem sie
auf der Rückseite in Pfeilrichtung (1)
vorsichtig nach oben hin gezogen wird.
Dadurch lösen sich die 4 an der
Glasscheibe befestigten Zapfen aus
ihren Aufnahmen in der Tür.
2. Die Scheibe durch Anheben der
Vorderkante entfernen (2).
3. Die Zwischenverglasung durch Anheben
entfernen, wobei dasselbe Verfahren der
Innenverglasung befolgt werden muss,
doch ist darauf zu achten, die vordere
Seite der Scheibe (2) zum
Geräteinneren zu drücken.
4. Die äußere Glasscheibe und die zuvor
ausgebauten Glasscheiben reinigen.
Saugfähiges Küchenpapier verwenden.
Hartnäckiger Schmutz kann mit einem
feuchten Schwamm und einem neutralen
Reiniger entfernt werden.
5. Die Glasscheiben in umgekehrter
Reihenfolge im Vergleich zum Ausbau
wieder einsetzen.
6. Die Innenverglasung wieder anbringen.
Darauf achten, dass die 4 Zapfen in ihre
Aufnahmen in der Tür durch leichten
Druck einrasten.
Reinigung und Wartung
215
DE
4.3 Reinigung der Backräume
Die Backräume werden optimal erhalten,
wenn sie bei abgekühltem Gerät
regelmäßig gereinigt werden.
Vermeiden, dass Speisereste im Inneren der
Backräume antrocknen, da diese die
emaillierte Beschichtung beschädigen
können.
Alle abnehmbaren Teile entfernen.
Ausbau der Halterahmen für Roste/
Backbleche
Das Entfernen der Schienenrahmen
erleichtert die Reinigung der Seitenflächen
noch mehr. Dieser Vorgang muss nach
jedem automatischen Reinigungszyklus (nur
bei einigen Modellen vorhanden)
durchgeführt werden.
Für den Ausbau der Schienenrahmen. Den
Rahmen zum Ofeninneren ziehen, so dass
er sich aus der Einrastvorrichtung A löst.
Anschließend den Rahmen aus den auf der
Rückseite befindlichen Aufnahmen B
herausziehen.
Nach Abschluss der Reinigung die zuvor
beschriebenen Vorgänge wiederholen, um
die Schienenrahmen erneut einzusetzen.
Zur Erleichterung der Reinigung
sollten folgende Teile ausgebaut
werden:
•die Tür
die Halterahmen für Roste/
Backbleche
die Ofendichtung.
Es empfiehlt sich, den Backofen
nach der Verwendung von
Spezialprodukten ungefähr 15 bis
20 Minuten bei Höchsttemperatur
in Betrieb zu lassen, um eventuelle
Rückstände zu beseitigen.
Reinigung und Wartung
216
4.4 Pyrolyse
Vorhergehende Eingriffe
Vor dem Start der Pyrolyse:
• Die Innenverglasung gemäß den
üblichen Reinigungsanweisungen
reinigen.
• Bei hartnäckigem und verkrustetem
Schmutz ein für Backöfen geeignetes
Reinigungsmittel auf die Scheibe sprühen
(die auf dem Produkt angegebenen
Hinweise beachten). Das
Reinigungsmittel 60 Minuten einwirken
lassen, es abspülen und die Scheibe mit
Küchenpapier oder einem
Mikrofasertuch sorgfältig abtrocknen.
• Alle Zubehörteile aus dem Backraum
entnehmen.
• Die Halterahmen für Roste/Backbleche
ausbauen.
• Die Tür schließen.
Einstellung der Pyrolyse
1. Den Funktionsknebel auf das Symbol
drehen. Auf dem Display wird die
Anzeige abwechselnd mit
der Mindestdauer der Pyrolyse
(2 Stunden) angezeigt.
2. Auf die Tasten oder einwirken,
um die Dauer des Reinigungszyklus
zwischen einem Minimum von 2
Stunden und einem Maximum von 3
Stunden und 30 Minuten einzustellen.
3. Zur Bestätigung des Pyrolysestarts die
Taste drücken.
4. Eine Minute nach Beginn der Pyrolyse
wird die Tür durch eine Vorrichtung
gesperrt, die jeden Öffnungsversuch
verhindert (die Kontrolllampe der
Türverriegelung leuchtet auf).
5. Am Ende der Pyrolyse blinken alle
Zahlen auf dem Display, während ein
akustisches Signal das Ende des
automatischen Reinigungszyklus anzeigt.
6. Den Funktionsknebel wieder auf die
Position „0“ stellen.
Die Pyrolyse ist ein Verfahren für
die automatische Reinigung bei
hoher Temperatur, bei dem die
Verschmutzungen zersetzt werden.
Dank dieses Vorgangs kann der
Backraum extrem einfach gereinigt
werden.
Die Pyrolyse betrifft nur den
Hauptofen.
Unsachgemäßer Gebrauch
Gefahr von Schäden an den
Oberflächen
• Alle übergelaufenen Speisen oder Reste
von vorherigen Garvorgängen
entfernen.
Empfohlene Dauer der Pyrolyse:
• Wenig verschmutzt: 2 Stunden.
• Mäßig verschmutzt: 2 Stunden
und 45 Minuten.
• Stark verschmutzt: 3 Stunden
und 30 Minuten.
Wenn die Türverriegelung aktiviert
ist, kann keine Funktion gewählt
werden.
Reinigung und Wartung
217
DE
7. Die Tür bleibt gesperrt, bis die
Temperatur im Inneren des Ofens unter
die Sicherheitsstufe sinkt.
8. Sobald der Ofen abgekühlt ist, die
Rückstände mit einem feuchten
Mikrofasertuch entfernen.
Einstellung der programmierten Pyrolyse
Die Uhrzeit für den Beginn der Pyrolyse
kann wie die anderen Backofenfunktionen
eingestellt werden.
1. Nachdem die Pyrolyse gestartet
wurde, die Taste für 2 Sekunden
gedrückt halten.
2. Die Taste gedrückt halten, bis die
Anzeige auf dem Display
erscheint.
3. Innerhalb von 5 Sekunden mit den
Tasten und die Uhrzeit für die
Beendung des Reinigungszyklus
einstellen.
4. Die Taste drücken, um die
eingestellten Daten zu bestätigen.
4.5 Außergewöhnliche Wartung
Ein- und Ausbau der Dichtung
Zum Ausbau der Dichtung:
Die an den 4 Ecken und in der Mitte
angeordneten Haken lösen und die
Dichtung nach außen hin ziehen.
Beim Einstellen der Pyrolyse darauf
achten, den Funktionsknebel nicht
zu drehen. In diesem Fall werden
die über die Programmieruhr
eingestellten Daten gelöscht und
müssen neu eingestellt werden.
Während der ersten Pyrolyse ist
möglicherweise ein
unangenehmer Geruch
festzustellen, der durch
verdampfende ölige Rückstände
des Herstellungsprozesses
verursacht wird. Dabei handelt es
sich um eine vollkommen normale
Erscheinung, die nach der ersten
Pyrolyse verschwindet.
Während der Pyrolyse erzeugen
die Gebläse aufgrund der
schnelleren Drehung ein lauteres
Geräusch. Dies ist völlig normal
und soll die Wärmeabfuhr
begünstigen. Am Ende des
Pyrolysevorgangs bleiben die
Gebläse noch einige Zeit
eingeschaltet, um eine
Überhitzung der Möbelwände
und der Backofenfront zu
verhindern.
Reinigung und Wartung
218
Zum Einsetzen der Dichtung:
Die an den 4 Ecken und in der Mitte der
Dichtung angeordneten Haken
einsetzen.
Ratschläge zur Wartung der Dichtung
Die Dichtung muss weich und elastisch sein.
Zur Reinigung der Dichtung nicht
scheuernde Schwämme und lauwarmes
Wasser benutzen.
Auswechseln der Backofenlampe
1. Alle Zubehörteile im Inneren des
Backraums ausbauen.
2. Die Halterahmen für Roste/Backbleche
ausbauen.
3. Die Abdeckung der Lampe mit einem
Werkzeug (z.B. mit einem
Schraubenzieher) entfernen.
4. Die Lampe ausschrauben und
entfernen.
5. Die neue Lampe einsetzen.
6. Die Abdeckung erneut aufsetzen. Die
geformte Seite des Glaselements (A)
zur Ofentür ausrichten.
7. Die Abdeckung fest andrücken, so dass
sie fest an der Lampenfassung anhaftet.
Teile unter elektrischer Spannung
Stromschlaggefahr
Die Stromzufuhr des Gerätes
unterbrechen.
Der Backraum ist mit einer Lampe
von 40 W ausgestattet.
Es muss darauf geachtet werden,
die Beschichtung der
Backraumwand nicht zu
verkratzen.
Die Halogenlampe darf nicht
direkt mit bloßen Fingern berührt
werden, sondern nur mithilfe einer
Isolierabdeckung.
Installation
219
DE
5 Installation
5.1 Positionierung
Dieses Gerät kann an Wänden, von denen
eine die Höhe der Arbeitsplatte
überschreitet, mit einem Mindestabstand
von X mm zur Geräteseite, aufgestellt
werden. Siehe Abbildungen „A“ und „C“ für
die jeweilige Installationsklasse.
Hängeschränke, die über der Arbeitsplatte
des Gerätes angeordnet sind, müssen zu
derselben einen Abstand von mindestens
Y mm aufweisen. Wenn eine
Dunstabzugshaube über dem Kochfeld
installiert wird, sich auf die
Gebrauchsanweisungen der
Dunstabzugshaube beziehen, um den
korrekten Abstand einzuhalten.
Je nach Art der Installation gehört das
Gerät zur Klasse:
A - Klasse 1
(Freistehendes Gerät)
Schweres Gerät
Gefahr von Verletzungen durch
Quetschung
• Das Gerät mithilfe einer anderen Person
in den Schrank einschieben.
Druck auf die offene Backofentür
Gefahr von Schäden am Gerät
• Die offene Backofentür beim
Einschieben in den Schrank nicht als
Hubvorrichtung verwenden.
• Keinen übermäßigen Druck auf die
offene Backofentür ausüben.
Entwicklung von Wärme während
des Gerätebetriebs
Brandgefahr
• Furnierungen, Klebstoffe oder
Kunststoffverkleidungen der
angrenzenden Möbel müssen
hitzebeständig sein (mindestens 90 °C).
X 50 mm
Y 750 mm
Installation
220
B - Klasse 2 Unterklasse 1
(Einbaugerät)
C - Klasse 2 Unterklasse 1
(Einbaugerät)
Abmessungen des Gerätes
1
Mindestabstand zu den Seitenwänden
oder anderen entzündbaren Materialien.
2
Mindestbreite des Gerätes (=A).
Das Gerät muss von einem
qualifizierten Fachtechniker nach
den geltenden Normen installiert
werden.
A 900 mm
B 600 mm
C
1
min. 150 mm
D 900 - 915 mm
H 750 mm
I 450 mm
L
2
900 mm
Installation
221
DE
Abmessungen des Gerätes:
Positionierung der Elektroanschlüsse (mm)
E = Elektroanschluss
Positionierung und Nivellierung
Nach der Ausführung des Gas- und
Stromanschlusses, die vier mitgelieferten
Füße am Gerät festschrauben.
Zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität
muss das Gerät eine perfekte Ebnung
aufweisen:
Dazu den Fuß im unteren Bereich so
lange ein- bzw. ausdrehen, bis alle
Gerätefüße eine feste Bodenhaftung
haben.
A 124
B 38
F min. 70 - max. 110
H 809
L 898
Schweres Gerät
Gefahr von Schäden am Gerät
Zuerst die vorderen und anschließend
die hinteren Füße festschrauben.
Installation
222
Wandbefestigung
1. Die Befestigungsplatte für die Fixierung
an der Mauer an der Rückseite des
Gerätes anschrauben.
2. Die Höhe der 4 Stützfüße regulieren.
3. Den Befestigungsbügel
zusammensetzen.
4. Die Hakenbasis des
Befestigungsbügels auf die Schnittbasis
der Befestigungsplatte für die Fixierung
an der Mauer ausrichten.
Um ein Umkippen des Gerätes zu
vermeiden, müssen die
Stützvorrichtungen installiert
werden.
Installation
223
DE
5. Die Basis des Befestigungsbügels bis
zum Boden ausrichten und die
Befestigungsschrauben anziehen.
6. Einen Abstand von 50 mm zwischen
der Geräteseite und den Löchern des
Bügels einhalten.
7. Den Bügel an die Wand versetzen und
die Position der in die Mauer zu
bohrenden Löcher markieren.
8. Nach der Bohrung der Löcher den
Bügel mittels Dübel und Schrauben an
der Wand befestigen.
9. Den Herd an die Wand schieben und
den Bügel gleichzeitig in die an der
Rückseite des Gerätes befestigte Platte
einfügen.
Installation
224
Montage der Aufkantung
Die Aufkantung muss immer korrekt auf dem
Gerät positioniert und befestigt sein.
1. Die 4 Schrauben (A) auf der Rückseite
des Kochfeldes mithilfe eines
Schraubenziehers lösen (2 auf jeder
Seite).
2. Die Aufkantung auf das Kochfeld
positionieren.
3. Die Öffnungen der Aufkantung (B)
müssen mit den Schrauben (A)
übereinstimmen.
4. Die Aufkantung mithilfe der 4 zuvor
gelösten Schrauben an dem Kochfeld
befestigen.
5.2 Elektrischer Anschluss
Allgemeine Informationen
Sicherstellen, dass sich die Eigenschaften
des Stromnetzes für die Daten auf dem
Typenschild eignen.
Das Typenschild mit den technischen Daten,
der Seriennummer und dem Prüfzeichen
befindet sich gut sichtbar am Gerät.
Das Typenschild auf keinen Fall entfernen.
Für den Erdungsanschluss ein Kabel
benutzen, das mindestens 20 mm länger
als die anderen Kabel ist.
Die mitgelieferte Aufkantung ist
fester Bestandteil des Produktes
und muss vor der Installation am
Gerät befestigt werden.
Elektrische Spannung
Stromschlaggefahr
Der Stromanschluss darf nur von
zugelassenem technischem Personal
ausgeführt werden.
Persönliche Schutzausrüstungen
bereitstellen.
Der Erdungsanschluss ist obligatorisch
und ist unter Einhaltung der
Sicherheitsnormen für elektrische
Anlagen vorzunehmen.
Die Hauptstromversorgung
unterbrechen.
Nur Kabel verwenden, die gegen eine
Temperatur von mindestens 90 °C
beständig sind.
Das Anziehmoment der Schrauben der
Speiseleitungen der Klemmleiste muss
1,5-2 Nm entsprechen.
Installation
225
DE
Das Gerät kann in den folgenden
Betriebsarten funktionieren:
220-240 V 2~
Dreipoliges Kabel 3 x 10 mm².
220-240 V 3~
Vierpoliges Kabel 4 x 6 mm².
220-240 V 1N~
Dreipoliges Kabel 3 x 10 mm².
380-415 V 2N~
Vierpoliges Kabel 4 x 6 mm².
380-415 V 3N~
Fünfpoliges Kabel 5 x 4 mm².
Austausch-Bügelbolzen
Für eine sachgemäße Befestigung des
Kabels muss bei einem zwei- oder
dreiphasigen Anschluss der eingebaute
Bügelbolzen durch den in der Lieferung
enthaltenen ersetzt werden.
Fixer Anschluss
An der Versorgungsleitung einen allpoligen
Trennschalter gemäß der
Installationsrichtlinien vorsehen.
Der Trennschalter muss sich an einer gut
erreichbaren Stelle in Gerätenähe
befinden.
Die angeführten Werte beziehen
sich auf den Querschnitt des
Innenleiters.
Die Netzkabel weisen
Ausmessungen unter Beachtung
des Gleichzeitigkeitsfaktors auf (in
Übereinstimmung mit der Norm
DIN EN 60335-2-6).
Installation
226
Zugriff auf die Klemmleiste
Um das Netzkabel anzuschließen, muss auf
die Klemmleiste an der Rückseite des
Gehäuses zugegriffen werden:
1. Die Schrauben, die die Tür an der
Rückseite des Gehäuses befestigen,
entfernen.
2. Die Tür leicht drehen und aus ihrer
Aufnahme nehmen.
3. Die Installation des Netzkabels
durchführen.
4. Am Ende die Tür erneut in die Rückseite
des Gehäuses einsetzen und mit den
zuvor entfernten Schrauben wieder
befestigen.
5.3 Für den Installateur
Das Stromkabel niemals biegen oder
einklemmen.
Das Gerät muss gemäß den
Installationsplänen installiert werden.
Bei nicht korrekt funktionierendem Gerät
und nach Durchführung aller
erforderlichen Überprüfungen muss das
für Ihr Gebiet zuständige
Kundendienstzentrum kontaktiert werden.
Nach der sachgemäßen Installation des
Gerätes sollte der Benutzer in den
korrekten Gebrauch eingewiesen
werden.
Es wird empfohlen, die Schrauben
der Kabelbefestigung vor der
Installation des Netzkabels zu
lösen.
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