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ŠKODA Roomster
Betriebsanleitung
Aufbau dieser Betriebsanleitung
(Erläuterungen)
Die vorliegende Anleitung ist systematisch aufgebaut, um Ihnen die Suche und die
Entnahme der benötigten Informationen zu erleichtern.
Kapitel, Inhalts- und Stichwortverzeichnis
Der Text dieser Betriebsanleitung ist in relativ kurze Abschnitte eingeteilt, die in
übersichtlichen Kapiteln zusammengefasst sind. Das aktuelle Kapitel ist stets auf
der rechten Seite unten angegeben.
Das nach Kapiteln geordnete Inhaltsverzeichnis und das ausführliche Stichwort-
verzeichnis am Ende der Betriebsanleitung helfen Ihnen, die gewünschte Informa-
tion schnell zu finden.
Richtungsangaben
Alle Richtungsangaben, wie
„links“, „rechts“, „vorn“, „hinten“, beziehen sich auf die
Fahrtrichtung des Fahrzeugs.
Einheiten
Die Werte werden in metrischen Einheiten angegeben.
Symbolerläuterung
Kennzeichnet den Verweis auf einen Abschnitt mit wichtigen Informatio-
nen und Sicherheitshinweisen im Rahmen eines Kapitels.
Kennzeichnet das Ende eines Abschnitts.
Kennzeichnet die Fortsetzung des Abschnitts auf der nächsten Seite.
Kennzeichnet Situationen, bei denen das Fahrzeug möglichst bald anzu-
halten ist.
® Kennzeichnet die registrierte Schutzmarke.
Hinweise
ACHTUNG
Die wichtigsten Hinweise sind mit der Überschrift ACHTUNG gekennzeichnet.
Diese ACHTUNG-Hinweise machen Sie auf eine ernste Unfall- bzw. Verlet-
zungsgefahr aufmerksam.
VORSICHT
Ein Vorsicht-Hinweis macht Sie auf mögliche Schäden an Ihrem Fahrzeug aufmerk-
sam (z. B. Getriebeschaden) oder er weist Sie auf allgemeine Unfallgefahren hin.
Umwelthinweis
Ein Umwelt-Hinweis macht Sie auf den Umweltschutz aufmerksam. Hier finden Sie
z. B. Ratschläge für einen geringeren Kraftstoffverbrauch.
Hinweis
Ein normaler Hinweis macht Sie auf wichtige Informationen zum Betrieb Ihres
Fahrzeugs aufmerksam.
Vorwort
Sie haben sich für einen ŠKODA entschieden, herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Sie haben ein Fahrzeug mit modernster Technik und zahlreichen Ausstattungen erhalten. Lesen Sie bitte die-
se Betriebsanleitung aufmerksam, denn die Vorgehensweise im Einklang mit dieser Anleitung ist Vorausset-
zung für die richtige Nutzung des Fahrzeugs.
Wenden Sie sich mit eventuellen Fragen bezüglich Ihres Fahrzeugs an einen
ŠKODA Vertragspartner.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem ŠKODA und allzeit gute Fahrt.
Ihre ŠKODA AUTO a.s. (nachstehend nur als ŠKODA)
£
Die Bordliteratur
In der Bordliteratur Ihres Fahrzeugs finden Sie neben dieser „Betriebsanleitung
auch den „Serviceplan“ und die Broschüre „Unterwegs“.
Außerdem können je nach Fahrzeugmodell und Ausstattung weitere Anleitungen
und Zusatzanleitungen vorhanden sein (z. B. Radio-Bedienungsanleitung).
Sollten Sie eines der oben genannten Dokumente vermissen, wenden Sie sich bit-
te an einen ŠKODA Vertragspartner.
Die Betriebsanleitung
In dieser Betriebsanleitung sind alle möglichen Ausstattungsvarianten beschrie-
ben, ohne diese als Sonderausstattung, Modellvariante oder marktabhängige
Ausstattung zu kennzeichnen.
Somit müssen in Ihrem Fahrzeug nicht alle Ausstattungskomponenten, die in
dieser Betriebsanleitung beschrieben werden, vorhanden sein.
Der Ausstattungsumfang Ihres Fahrzeugs bezieht sich auf Ihren Kaufvertrag zum
Fahrzeug. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem ŠKODA Händler.
Die Abbildungen können in unwesentlichen Details von Ihrem Fahrzeug abwei-
chen; diese sind nur als eine allgemeine Information zu verstehen.
Der Serviceplan:
enthält die Fahrzeugdaten einschließlich der Angaben über durchgeführte Ser-
vicearbeiten;
ist für die Service-Nachweise vorgesehen;
ist für Einträge bezüglich der Mobilitätsgarantie vorgesehen (nur für einige Län-
der gültig);
dient als Garantieschein seitens des ŠKODA Händlers.
Die Service-Nachweise stellen eine der Bedingungen für Garantieansprüche dar.
Legen Sie deshalb den Serviceplan stets vor, wenn Sie Ihr Fahrzeug zu einem
ŠKODA Fachbetrieb bringen.
Sollte Ihr Serviceplan abhandengekommen oder verschlissen sein, wenden Sie
sich bitte an den ŠKODA Fachbetrieb, der die regelmäßige Wartung Ihres Fahr-
zeugs durchführt. Hier bekommen Sie ein Duplikat, in dem Ihnen die bisher durch-
geführten Servicearbeiten vom ŠKODA Fachbetrieb bestätigt werden.
Die Broschüre Unterwegs
Die Broschüre Unterwegs enthält die wichtigsten Notrufnummern, Telefonnum-
mern sowie Kontaktadressen der ŠKODA Vertragspartner in einzelnen Ländern.
Inhaltsverzeichnis
Verwendete Abkürzungen
Bedienung
Cockpit 7
Übersicht 6
Instrumente und Kontrollleuchten 8
Kombi-Instrument 8
Multifunktionsanzeige (Bordcomputer) 12
MAXI DOT (Informationsdisplay) 15
Kontrollleuchten 17
Entriegeln und Verriegeln 26
Fahrzeugschlüssel 26
Fahrzeug ohne Zentralverriegelung entriegeln /
verriegeln 27
Zentralverriegelung 28
Fernbedienung 30
Diebstahlwarnanlage 32
Innenraumüberwachung und Abschleppschutz 32
Notverriegelung der Türen 33
Gepäckraumklappe 33
Elektrische Fensterheber 35
Panoramadach 37
Licht und Sicht 38
Licht 38
Innenleuchte 43
Sicht 44
Scheibenwischer und -wascher 44
Rückspiegel 47
Sitzen und Verstauen 49
Vordersitze 49
Kopfstützen 51
Rücksitze 51
Gepäckraum 54
Variabler Ladeboden im Gepäckraum 57
Fahrradträger im Gepäckraum 59
Dachgepäckträger 61
Getränkehalter 62
Aschenbecher 62
Zigarettenanzünder, 12-Volt-Steckdose 63
Ablagefächer 64
Kleiderhaken 68
Parkzettelhalter 68
Heizung und Klimaanlage 69
Heizung und Klimaanlage 69
Luftaustrittsdüsen 70
Heizung 70
Klimaanlage (manuelle Klimaanlage) 72
Climatronic (automatische Klimaanlage) 75
Anfahren und Fahren 78
Motor anlassen und abstellen 78
Bremsen und bremsunterstützende Systeme 81
Schalten (Schaltgetriebe) 84
Pedale 84
Einparkhilfe 85
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) 86
START-STOPP 87
Automatisches Getriebe 89
Automatisches Getriebe 89
Kommunikation 94
Mobiltelefone und Funkanlagen 94
Universal-Telefonvorbereitung GSM II 94
Sprachbedienung 99
Multimedia 100
Sicherheit
Passive Sicherheit 102
Allgemeine Hinweise 102
Richtige Sitzposition 103
Sicherheitsgurte 106
Sicherheitsgurte 106
Airbag-System 111
Beschreibung des Airbag-Systems 111
Frontairbags 112
Seitenairbags 113
Kopfairbags 114
Airbags abschalten 115
Sichere Beförderung von Kindern 117
Kindersitz 117
Fahrhinweise
Fahren und Umwelt 121
Die ersten 1 500 Kilometer 121
Katalysator 121
Wirtschaftlich und umweltbewusst fahren 122
Umweltverträglichkeit 124
Fahren im Ausland 125
Schäden am Fahrzeug vermeiden 125
Wasserdurchfahrten auf der Straße 126
Anhängerbetrieb 127
Anhängerbetrieb 127
Betriebshinweise
Fahrzeugpflege und Fahrzeugreinigung 129
Fahrzeugpflege 129
3
Inhaltsverzeichnis
Prüfen und Nachfüllen 136
Kraftstoff 136
Motorraum 138
Fahrzeugbatterie 145
Räder und Reifen 150
Räder 150
Zubehör, Änderungen und Teileersatz 157
Einleitende Informationen 157
Änderungen und Beeinträchtigungen am
Airbag-System 157
Selbsthilfe
Selbsthilfe 159
Verbandskasten und Warndreieck 159
Feuerlöscher 159
Bordwerkzeug 159
Radwechsel 160
Pannenset 163
Starthilfe 166
Fahrzeug abschleppen 167
Sicherungen und Glühlampen 170
Sicherungen 170
Glühlampen 173
Praktik
Praktik 179
Innenleuchte hinten 179
Verzurrösen 179
Verstellbare Sicherheitstrennwand hinter den
Vordersitzen 179
Befestigung des Ladebodens 180
Verstellung der Sicherheitstrennwand 180
Notentriegelung der Laderaumklappe 180
Technische Daten
Technische Daten 181
Einleitende Informationen 181
Daten auf dem Fahrzeugdatenträger und auf
dem Typschild 181
Abmessungen 183
Spezifikation und Motorölfüllmenge 184
Fahrzeugspezifische Angaben je nach
Motortyp 185
Stichwortverzeichnis
4
Inhaltsverzeichnis
Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
1/min Motorumdrehungen pro Minute
ABS Antiblockiersystem
AG Automatikgetriebe
ASR Traktionskontrolle
CO
2
in g/km ausgestoßene Menge von Kohlendioxid in Gramm pro gefahre-
nen Kilometer
DPF Dieselpartikelfilter
DSG Automatisches Doppelkupplungsgetriebe
ESC Stabilisierungskontrolle
kW Kilowatt, Maßeinheit für die Motorleistung
MG Schaltgetriebe
MFD Multifunktionsanzeige
N1 ein ausschließlich oder vorwiegend für den Gütertransport
konstruierter Kastenwagen
Nm Newtonmeter, Maßeinheit für das Motordrehmoment
TDI CR Dieselmotor mit Turboaufladung und Einspritzsystem Com-
mon- Rail
TSI Benzinmotor mit Turboaufladung und Direkteinspritzung
Ð
5
Verwendete Abkürzungen
Abb. 1 Cockpit
6
Bedienung
Bedienung
Cockpit
Übersicht
Elektrische Fensterheber 35
Elektrische Außenspiegelverstellung 47
Luftaustrittsdüsen 70
Hebel für Multifunktionsschalter:
Blinker, Fernlicht und Parklicht, Lichthupe 42
Geschwindigkeitsregelanlage 86
Lenkrad:
mit Hupe
mit Fahrer-Frontairbag 112
mit Bedientasten für Radio, Navigationssystem und Telefon 94
Kombi-Instrument: Instrumente und Kontrollleuchten 8
Hebel für Multifunktionsschalter:
Multifunktionsanzeige 12
Scheibenwisch- und Waschanlage 45
Schalter für Heckscheibenbeheizung 44
ASR-Schalter 83
Luftaustrittsdüsen 70
Schalter für Warnblinkanlage 42
Kontrollleuchte für die Beifahrer-Frontairbagabschaltung 115
Je nach Ausstattung:
Bedienung für Heizung 70
Bedienung für Klimaanlage 72
Bedienung für Climatronic 75
Ablagefächer auf der Beifahrerseite 64
Beifahrer-Frontairbag 112
Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag 115
Schalter je nach Ausstattung:
Entriegelung der Gepäckraumklappe 34
Innenraumüberwachung 32
Sicherungskasten in der Schalttafel 171
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
Lichtschalter und Leuchtweitenregulierung 38, 41
Entriegelungshebel für Motorraumklappe 140
Hebel für Lenkradeinstellung 79
Zündschloss 80
Je nach Ausstattung:
Radio
Navigationssystem
Wippschalter für Sitzheizung vorn links 50
Zentralverriegelungstaste 30
Je nach Ausstattung:
Schalthebel (Schaltgetriebe) 84
Wählhebel (automatisches Getriebe) 90
Wippschalter für Sitzheizung vorn rechts 50
Je nach Ausstattung:
Aschenbecher 62
Ablagefach 66
MDI 101
Hinweis
Bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung weicht die Anordnung der Bedienungsele-
mente zum Teil von der in » Abb. 1 gezeigten Anordnung ab. Die Symbole ent-
sprechen jedoch den einzelnen Bedienungselementen.
Ð
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
7
Cockpit
Instrumente und Kontrollleuchten
Kombi-Instrument
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Übersicht 8
Drehzahlmesser 9
Geschwindigkeitsmesser 9
Kühlmitteltemperaturanzeige 9
Kraftstoffvorratsanzeige 9
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke 10
Service-Intervall-Anzeige 10
Digitaluhr 11
Gangempfehlung 11
ACHTUNG
In erster Linie widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren! Als Fahrer
tragen Sie die volle Verantwortung für die Verkehrssicherheit.
Betätigen Sie die Bedienungselemente im Kombi-Instrument niemals wäh-
rend der Fahrt, sondern nur bei stehendem Fahrzeug!
Ð
Übersicht
Abb. 2 Kombi-Instrument
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Drehzahlmesser » Seite 9
Display:
mit Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke » Seite 10
mit Service-Intervall-Anzeige » Seite 10
mit Digitaluhr » Seite 11
mit Multifunktionsanzeige » Seite 12
mit Informationsdisplay » Seite 15
Geschwindigkeitsmesser » Seite 9
Kühlmitteltemperaturanzeige » Seite 9
Taste für den Anzeigemodus:
Stunden / Minuten einstellen
Aktivierung / Deaktivierung der zweiten Geschwindigkeit in mph bzw. in
km/h
Service-Intervalle - Anzeige der Resttage und Anzahl der Kilometer bzw.
Meilen bis zum nächsten Inspektions-Service
1)
£
ä
1
2
3
4
5
1)
Gilt für Länder, in denen die Werte in britischen Maßeinheiten angegeben werden.
8
Bedienung
Taste für:
Tageszähler für die zurückgelegte Fahrstrecke zurückstellen
Service-Intervall-Anzeige zurücksetzen
Stunden / Minuten einstellen
Anzeigemodus aktivieren / deaktivieren
Kraftstoffvorratsanzeige » Seite 9
Ð
Drehzahlmesser
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Der rote Skalabereich des Drehzahlmessers
1
» Abb. 2 auf Seite 8 kennzeichnet
den Bereich, in dem das Motorsteuergerät beginnt, die Motordrehzahl zu begren-
zen. Das Motorsteuergerät begrenzt die Motordrehzahl auf einen sicheren Grenz-
wert.
Vor Erreichen des roten Skalabereichs des Drehzahlmessers in den nächst höhe-
ren Gang schalten bzw. die Wählhebelstellung D des automatischen Getriebes
wählen.
Hohe Motordrehzahlen während der Einfahrtzeit » Seite 121, Neuer Motor und
bevor der Motor auf Betriebstemperatur erwärmt ist, vermeiden.
Um die optimale Motordrehzahl aufrechtzuerhalten, ist die Gangempfehlung zu
beachten » Seite 11.
Umwelthinweis
Rechtzeitiges Hochschalten hilft den Kraftstoffverbrauch zu senken, vermindert
das Betriebsgeräusch, schont die Umwelt und kommt der Lebensdauer und Zu-
verlässigkeit des Motors zugute.
Ð
Geschwindigkeitsmesser
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung
Beim Überschreiten der Fahrgeschwindigkeit von 120 km/h ertönt ein akustisches
Warnsignal. Sinkt die Fahrgeschwindigkeit wieder unter diese Geschwindigkeits-
grenze, dann erfolgt die Abschaltung des akustischen Warnsignals.
6
7
ä
ä
Hinweis
Diese Funktion gilt nur für einige Länder.
Ð
Kühlmitteltemperaturanzeige
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Die Kühlmitteltemperaturanzeige
4
» Abb. 2
auf Seite 8 arbeitet nur bei einge-
schalteter Zündung.
Die folgenden Hinweise zu den Temperaturbereichen sind zu beachten, um Mo-
torschäden zu vermeiden:
Kaltbereich
Steht der Zeiger noch im linken Bereich der Skala, hat der Motor seine Betriebs-
temperatur noch nicht erreicht. Hohe Motordrehzahlen, Vollgas und starke Motor-
belastung sind zu vermeiden.
Betriebsbereich
Der Motor hat seine Betriebstemperatur erreicht, wenn sich der Zeiger bei norma-
ler Fahrweise im mittleren Bereich der Skala einpendelt. Bei starker Motorbelas-
tung und hohen Außentemperaturen kann der Zeiger auch weiter nach rechts
wandern.
VORSICHT
Zusatzscheinwerfer und andere Anbauteile vor dem Frischlufteinlass verschlech-
tern die Kühlwirkung des Kühlmittels. Bei hohen Außentemperaturen und starker
Motorbelastung besteht dann die Gefahr einer Motorüberhitzung » Seite 20.
Ð
Kraftstoffvorratsanzeige
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Die Kraftstoffvorratsanzeige
7
» Abb. 2 auf Seite 8 arbeitet nur bei eingeschalte-
ter Zündung.
Der Tankinhalt beträgt etwa 55 Liter. Wenn der Zeiger die Reservemarkierung er-
reicht, leuchtet im Kombi-Instrument die Kontrollleuchte » Seite 23 auf.
£
ä
ä
9
Instrumente und Kontrollleuchten
Als Warnton ertönt auch ein akustisches Signal.
VORSICHT
Den Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren! Unregelmäßige Kraftstoffversor-
gung kann zu unrundem Motorlauf führen. Unverbrannter Kraftstoff kann in die
Abgasanlage gelangen und den Katalysator beschädigen.
Hinweis
Bei einigen Fahrzeugen wird die Kraftstoffvorratsanzeige im Display des Kombi-
Instruments angezeigt.
Ð
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Die Angabe der zurückgelegten Strecke erfolgt in Kilometern (km). In einigen Län-
dern wird die Maßeinheit „Meile“ verwendet.
Tageskilometerzähler (trip)
Der Tageskilometerzähler zeigt die Strecke an, die nach dem letzten Zurückstel-
len des Zählers gefahren wurde - in Schritten von 100 m bzw. 1/10 Meilen.
Um die Anzeige des Tageskilometerzählers zurückzustellen, die Taste
6
» Abb. 2
auf Seite 8 länger drücken.
Gesamtkilometerzähler
Der Gesamtkilometerzähler zeigt die Kilometer bzw. Meilen an, die das Fahrzeug
insgesamt zurückgelegt hat.
Fehleranzeige
Liegt ein Fehler im Kombi-Instrument vor, wird im Display dauerhaft Error ange-
zeigt. Den Fehler möglichst bald von einem ŠKODA Fachbetrieb beheben lassen.
Hinweis
Wenn bei Fahrzeugen, die mit Informationsdisplay ausgestattet sind, die Anzeige
der zweiten Geschwindigkeit in mph bzw. in km/h aktiviert ist, wird diese Fahrge-
schwindigkeit anstelle des Zählers für die zurückgelegte Gesamtfahrstrecke an-
gezeigt.
Ð
ä
Service-Intervall-Anzeige
Abb. 3
Service-Intervall-Anzeige: Hin-
weis
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Ausstattungsabhängig kann die Displayanzeige abweichen.
Service-Intervall-Anzeige
Vor dem Erreichen des Servceintervalls werden nach dem Einschalten der Zün-
dung für 10 Sekunden ein Schlüsselsymbol und die noch verbleibenden Kilo-
meter angezeigt » Abb. 3. Gleichzeitig werden die noch verbleibenden Tage bis
zum nächsten Servicetermin angezeigt.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Service in ... km or ... days. (Service in ... km oder ... Tagen.)
Die Kilometeranzeige, ggf. die Tagesanzeige bis zum Service-Fälligkeitstermin
nimmt in Schritten von 100 km ggf. in Tagen ab.
Sobald der Service-Fälligkeitstermin erreicht ist, erscheint nach dem Einschalten
der Zündung im Display für 20 Sekunden ein blinkendes Schlüsselsymbol so-
wie der Text Service.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Service now! (Service jetzt!)
Fahrstrecke und Tage bis zum nächsten Servicetermin anzeigen
Sie können die noch verbleibende Fahrstrecke und die Tage bis zum nächsten
Servicetermin jederzeit mithilfe der Taste
5
anzeigen lassen » Abb. 2 auf Seite 8.
Im Display erscheint für 10 Sekunden ein Schlüsselsymbol und die noch ver-
bleibende Fahrstrecke. Gleichzeitig werden die noch verbleibenden Tage bis zum
nächsten Servicetermin angezeigt.
£
ä
10
Bedienung
Bei Fahrzeugen mit dem Informationsdisplay können Sie diese Anzeige im Menü
Settings (Einstellungen) aufrufen » Seite 16.
Im Informationsdisplay wird für 10 Sekunden Folgendes angezeigt:
Service in ... km or ... days. (Service in ... km oder ... Tagen.)
Service-Intervall-Anzeige zurücksetzen
Das Zurücksetzen der Service-Intervall-Anzeige lässt sich erst dann durchführen,
wenn im Display des Kombi-Instruments eine Service-Meldung oder wenigstens
eine Vorwarnung angezeigt wird.
Wir empfehlen, das Zurücksetzen von einem ŠKODA Fachbetrieb durchführen zu
lassen.
Der ŠKODA Fachbetrieb:
setzt nach der entsprechenden Inspektion den Speicher der Anzeige zurück;
nimmt einen Eintrag im Serviceplan vor;
klebt den Aufkleber, mit dem Eintrag des nächsten Service-Termins, an die Sei-
te der Schalttafel auf der Fahrerseite.
Die Service-Intervall-Anzeige können Sie mithilfe der Rückstelltaste
6
zurück-
setzen » Abb. 2 auf Seite 8.
Bei Fahrzeugen mit dem Informationsdisplay können Sie die Service-Intervall-An-
zeige im Menü Settings (Einstellungen) zurücksetzen » Seite 16.
VORSICHT
Wir empfehlen, die Service-Intervall-Anzeige nicht selbstständig zurückzusetzen,
da es sonst zu einer falschen Einstellung der Service-Intervall-Anzeige und da-
durch auch zu eventuellen Störungen am Fahrzeug kommen kann.
Hinweis
Die Anzeige niemals zwischen den Service-Intervallen zurücksetzen, da es
sonst zur unkorrekten Anzeige kommt.
Bei abgeklemmter Fahrzeugbatterie bleiben die Werte der Service-Intervall-An-
zeige erhalten.
Wenn nach einer Reparatur das Kombi-Instrument ausgetauscht wird, müssen
in den Zähler für die Service-Intervall-Anzeige die richtigen Werte eingegeben
werden. Diese Arbeit wird von einem ŠKODA Fachbetrieb durchgeführt.
Nach dem Zurücksetzen der Anzeige mit variablen Service-Intervallen werden
die Angaben wie bei Fahrzeugen mit festen Service-Intervallen angezeigt. Aus
diesem Grund empfehlen wir, die Service-Intervall-Anzeige nur von einem ŠKODA
Vertragspartner zurücksetzen zu lassen, wo das Zurücksetzen mit einem Fahr-
zeugsystemtester durchgeführt wird.
Weitere Informationen zu den Service-Intervallen » Serviceplan.
Ð
Digitaluhr
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Die Uhr wird mit den Tasten
5
und
6
eingestellt » Abb. 2 auf Seite 8.
Mit der Taste
5
die zu ändernde Anzeige wählen und mit der Taste
6
die Ände-
rung durchführen.
Bei Fahrzeugen mit dem Informationsdisplay kann die Uhr auch im Menü Time
(Uhrzeit) eingestellt werden » Seite 16.
Ð
Gangempfehlung
Abb. 4
Gangempfehlung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 8.
Im Display des Kombi-Instruments wird der gerade eingelegte Gang
A
angezeigt
» Abb. 4.
Um einen möglichst geringen Kraftstoffverbrauch zu erzielen, wird im Display ei-
ne Empfehlung zum Schalten in einen anderen Gang angezeigt.
£
ä
ä
11
Instrumente und Kontrollleuchten
Wenn das Steuergerät erkennt, dass es vorteilhaft ist, den Gang zu wechseln,
wird im Display ein Pfeil
B
angezeigt. Der Pfeil zeigt nach oben oder unten, je
nachdem, ob hoch- oder heruntergeschaltet werden soll.
Gleichzeitig wird anstelle des aktuell eingelegten Gangs
A
der empfohlene Gang
angezeigt.
VORSICHT
Für die Wahl des richtigen Gangs in verschiedenen Fahrsituationen, z. B. beim
Überholen, ist stets der Fahrer verantwortlich.
Ð
Multifunktionsanzeige (Bordcomputer)
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Speicher 12
Bedienung 13
Angaben der Multifunktionsanzeige 13
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung 14
Die Multifunktionsanzeige kann nur bei eingeschalteter Zündung bedient wer-
den. Nach dem Einschalten der Zündung wird diejenige Funktion angezeigt, die
vor dem Ausschalten zuletzt angewählt wurde.
Die Multifunktionsanzeige wird je nach Fahrzeugausführung im Display » Abb. 5
auf Seite 12 oder im Informationsdisplay dargestellt » Seite 15.
Bei Fahrzeugen mit dem Informationsdisplay » Seite 15 besteht die Möglichkeit,
die Anzeige einiger Informationen auszublenden.
ACHTUNG
In erster Linie widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren! Als Fahrer
tragen Sie die volle Verantwortung für die Verkehrssicherheit.
Verlassen Sie sich nicht nur auf die Angabe der Außentemperaturanzeige,
dass auf der Straße kein Glatteis vorhanden ist. Auch bei Außentemperaturen
um +4 °C kann Glatteis vorhanden sein - Warnung vor Glatteisbildung!
Hinweis
In bestimmten Länderausführungen erfolgt die Anzeige im englischen Maßsys-
tem.
Wird die Anzeige der zweiten Geschwindigkeit in mph aktiviert, wird die aktuel-
le Geschwindigkeit in km/h auf dem Display nicht angezeigt.
Ð
Speicher
Abb. 5
Multifunktionsanzeige
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 12.
Die Multifunktionsanzeige ist mit zwei automatisch arbeitenden Speichern aus-
gestattet. Der gewählte Speicher wird im Display » Abb. 5 angezeigt.
Die Daten des Einzelfahrt-Speichers (Speicher 1) werden angezeigt, wenn im Dis-
play eine 1 erscheint. Erscheint eine 2, werden die Daten des Gesamtfahrt-Spei-
chers (Speicher 2) angezeigt.
Das Umschalten der Speicher erfolgt mit der Taste
B
» Abb. 6 auf Seite 13 am
Scheibenwischerhebel.
Einzelfahrt-Speicher (Speicher 1)
Der Einzelfahrt-Speicher sammelt die Fahrinformationen vom Einschalten bis zum
Ausschalten der Zündung. Wird die Fahrt innerhalb von 2 Stunden nach dem Aus-
schalten der Zündung fortgesetzt, gehen die neu hinzukommenden Werte in die
Berechnung der aktuellen Fahrinformationen ein. Bei einer Unterbrechung der
Fahrt von mehr als 2 Stunden wird der Speicher automatisch gelöscht.
£
ä
12
Bedienung
Gesamtfahrt-Speicher (Speicher 2)
Der Gesamtfahrt-Speicher sammelt die Fahrdaten einer beliebigen Anzahl von
Einzelfahrten bis zu insgesamt 19 Stunden und 59 Minuten Fahrzeit oder 1 999
km Fahrstrecke bzw. 99 Stunden und 59 Minuten Fahrzeit oder 9 999 km Fahr-
strecke bei Fahrzeugen mit dem Informationsdisplay. Wird einer der genannten
Werte überschritten, wird der Speicher gelöscht und die Berechnung beginnt von
vorn.
Der Gesamtfahrt-Speicher wird im Gegensatz zum Einzelfahrt-Speicher nach ei-
ner Fahrtunterbrechung von mehr als 2 Stunden nicht gelöscht.
Hinweis
Falls die Fahrzeugbatterie abgeklemmt wird, werden alle Speicherwerte 1 und 2
gelöscht.
Ð
Bedienung
Abb. 6
Multifunktionsanzeige: Bedie-
nungselemente
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 12.
Die Wipptaste
A
» Abb. 6 und die Taste
B
befinden sich am Scheibenwischerhe-
bel.
Speicher wählen
Die Taste
B
» Abb. 6 antippen.
Funktionen auswählen
Kurz auf die Wipptaste
A
» Abb. 6 oben oder unten drücken. Dadurch werden
die einzelnen Funktionen der Multifunktionsanzeige nacheinander geöffnet.
ä
Zurückstellen
Den gewünschten Speicher wählen.
Die Taste
B
» Abb. 6 länger drücken.
Folgende Werte des gewählten Speichers werden mit der Taste
B
auf null ge-
setzt:
durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch;
zurückgelegte Fahrstrecke;
Durchschnittsgeschwindigkeit;
Fahrzeit.
Ð
Angaben der Multifunktionsanzeige
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 12.
Außentemperatur
Im Display wird die aktuelle Außentemperatur angezeigt.
Sinkt die Außentemperatur unter +4 °C, erscheint vor der Temperaturanzeige ein
Schneeflockensymbol (Glatteiswarnung) und es ertönt ein akustisches Signal.
Nach dem Drücken der Wipptaste
A
» Abb. 6 auf Seite 13 wird die Funktion ange-
zeigt, die zuletzt angezeigt wurde.
Fahrzeit
Im Display erscheint die Fahrzeit, die seit dem letzten Löschen des Speichers ver-
gangen ist. Wenn man die Fahrzeit von einem bestimmten Zeitpunkt an messen
möchte, dann muss zu diesem Zeitpunkt der Speicher durch Drücken der Taste
B
» Abb. 6 auf Seite 13 auf null gesetzt werden.
Der maximale Anzeigewert für beide Speicher beträgt 19 Stunden und 59 Minuten
bzw. 99 Stunden und 59 Minuten bei Fahrzeugen mit dem Informationsdisplay.
Wird dieser Wert überschritten, beginnt die Anzeige wieder ab Null.
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Im Display wird der momentane Kraftstoffverbrauch in l/100 km angezeigt
1)
. Mit-
hilfe dieser Anzeige kann Ihre Fahrweise dem gewünschten Kraftstoffverbrauch
angepasst werden.
£
ä
1)
Bei Modellen für einige Länder wird der Kraftstoffverbrauch in km/l angezeigt.
13
Instrumente und Kontrollleuchten
Bei stehendem oder langsam fahrendem Fahrzeug wird der Kraftstoffverbrauch
in l/h angezeigt
1)
.
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
Im Display wird der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch in l/100 km
2)
ab dem
letzten Löschen des Speichers angezeigt » Seite 12.
Wenn man den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch für einen bestimmten Zeit-
raum ermitteln möchte, dann muss der Speicher bei neuem Messbeginn mit der
Taste
B
» Abb. 6 auf Seite 13 auf null gesetzt werden. Nach dem Löschen er-
scheint im Display auf den ersten ca. 300 m Fahrstrecke kein Wert.
Während der Fahrt wird der angezeigte Wert regelmäßig aktualisiert.
Reichweite
Im Display wird die geschätzte Reichweite in Kilometern angezeigt. Sie gibt an,
welche Fahrstrecke Ihr Fahrzeug mit der gegenwärtigen Tankfüllung und bei glei-
cher Fahrweise noch zurücklegen kann.
Die Anzeige erfolgt in Sprüngen von 10 km. Wenn der Zeiger der Kraftstoffvor-
ratsanzeige die Reservemarkierung erreicht, erfolgt die Anzeige der Reichweite in
Sprüngen von 5 km.
Bei der Berechnung der Reichweite wird der Kraftstoffverbrauch für die letzten
50 km zugrunde gelegt. Wenn sparsamer gefahren wird, nimmt die Reichweite
zu.
Wenn der Speicher auf null gesetzt wird (nach Abklemmen der Batterie), wird für
die Reichweite mit dem Kraftstoffverbrauch von 10 l/100 km gerechnet; danach
wird der Wert dem Fahrstil entsprechend angepasst.
Fahrstrecke
Im Display erscheint die seit dem letzten Löschen des Speichers zurückgelegte
Fahrstrecke » Seite 12. Wenn man die Fahrstrecke von einem bestimmten Zeit-
punkt an messen möchte, dann muss zu diesem Zeitpunkt der Speicher durch
Drücken der Taste
B
» Abb. 6 auf Seite 13 auf null gesetzt werden.
Der maximale Anzeigewert für beide Speicher beträgt 1 999 km bzw. 9 999 km bei
Fahrzeugen mit dem Informationsdisplay. Wird dieser Wert überschritten, beginnt
die Anzeige wieder ab Null.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Im Display wird die Durchschnittsgeschwindigkeit in km/h seit dem letzten Lö-
schen des Speichers angezeigt » Seite 12. Wenn man die Durchschnittsgeschwin-
digkeit für einen bestimmten Zeitraum messen möchte, dann muss zu Beginn der
Messung der Speicher mit der Taste
B
» Abb. 6 auf Seite 13 auf null gesetzt wer-
den.
Nach dem Löschen erscheint im Display auf den ersten ca. 300 m Fahrstrecke
kein Wert.
Während der Fahrt wird der angezeigte Wert regelmäßig aktualisiert.
Aktuelle Geschwindigkeit
Auf dem Display wird die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt, die mit der Anzeige
des Geschwindigkeitsmessers
3
» Abb. 2 auf Seite 8 identisch ist.
Öltemperatur
Wenn die Öltemperatur niedriger als 50 °C ist oder wenn im System zur Kontrolle
der Öltemperatur ein Fehler vorliegt, wird anstelle der Öltemperatur nur - -.- an-
gezeigt.
Ð
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 12.
Geschwindigkeitslimit bei stehendem Fahrzeug einstellen
Mit der Taste
A
» Abb. 6 auf Seite 13 den Menüpunkt Warnung bei Geschwin-
digkeitsüberschreitung wählen.
Durch Drücken der Taste
B
die Einstellungsmöglichkeit des Geschwindigkeits-
limits (der Wert blinkt) aktivieren.
Stellen Sie mit der Taste
A
das geforderte Geschwindigkeitslimit ein, z. B.
50 km/h.
Mit der Taste
B
das eingestellte Geschwindigkeitslimit bestätigen oder etwa 5
Sekunden warten, die Einstellung wird automatisch gespeichert (der Wert hört
auf zu blinken).
So kann das Geschwindigkeitslimit in 5 km/h-Schritten eingestellt werden.
£
ä
1)
Bei Modellen für einige Länder wird bei stehendem Fahrzeug --,- km/l angezeigt.
2)
Bei Modellen für einige Länder wird der Kraftstoffverbrauch in km/l angezeigt.
14
Bedienung
Geschwindigkeitslimit bei fahrendem Fahrzeug einstellen
Mit der Taste
A
» Abb. 6 auf Seite 13 den Menüpunkt Warnung bei Geschwin-
digkeitsüberschreitung wählen.
Fahren Sie mit der gewünschten Geschwindigkeit, z. B. 50 km/h.
Durch Drücken der Taste
B
wird die aktuelle Geschwindigkeit als Geschwindig-
keitslimit (der Wert blinkt) übernommen.
Wenn man das eingestellte Geschwindigkeitslimit ändern möchte, geschieht dies
in 5 km/h-Schritten (z. B. die übernommene Geschwindigkeit von 47 km/h erhöht
sich auf 50 km/h bzw. senkt sich auf 45 km/h).
Durch wiederholtes Drücken der Taste
B
das Geschwindigkeitslimit bestätigen
oder ca. 5 Sekunden warten, die Einstellung wird automatisch gespeichert (der
Wert hört auf zu blinken).
Geschwindigkeitslimit ändern oder löschen
Mit der Taste
A
» Abb. 6 auf Seite 13 den Menüpunkt Warnung bei Geschwin-
digkeitsüberschreitung wählen.
Durch Drücken der Taste
B
wird das Geschwindigkeitslimit gelöscht.
Durch erneutes Drücken der Taste
B
wird die Änderungsmöglichkeit des Ge-
schwindigkeitslimits aktiviert.
Wird das eingestellte Geschwindigkeitslimit überschritten, ertönt als Warnton ein
akustisches Signal. Gleichzeitig erscheint im Display die Meldung Warnung bei
Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem eingestellten Grenzwert.
Der eingestellte Geschwindigkeitsgrenzwert bleibt auch nach dem Ausschalten
der Zündung gespeichert.
Ð
MAXI DOT (Informationsdisplay)
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Hauptmenü 15
Einstellungen 16
Tür-, Gepäckraum- und Motorraumklappenwarnung 17
Auto-Check-Control 17
Das Informationsdisplay informiert Sie über den aktuellen Betriebszustand Ihres
Fahrzeugs. Außerdem vermittelt das Informationsdisplay (je nach Fahrzeugaus-
stattung) Angaben von Radio, Telefon, Multifunktionsanzeige, Navigationssys-
tem, am MDI-Eingang angeschlossenem Gerät und automatischem Getriebe » Sei-
te 89.
Bei eingeschalteter Zündung und während der Fahrt werden im Fahrzeug immer
bestimmte Funktionen und Zustände geprüft.
Das Aufleuchten von einigen Symbolen ist mit einem akustischen Warnsignal
kombiniert.
ACHTUNG
In erster Linie widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren! Als Fahrer
tragen Sie die volle Verantwortung für die Verkehrssicherheit.
Ð
Hauptmenü
Abb. 7
Scheibenwischerhebel: Bedie-
nungselemente für das Informa-
tionsdisplay
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 15.
Das Main menu (Hauptmenü) wird durch langes Drücken der Wipptaste
A
» Abb. 7 aktiviert.
Über die Wipptaste
A
können einzelne Menüpunkte gewählt werden. Nach
kurzem Antippen der Taste
B
wird die gewählte Information angezeigt.
Es können (je nach Fahrzeugausstattung) folgende Angaben gewählt werden:
MFD (MFA) » Seite 12
Audio (Audio) » Bedienungsanleitung des Radios
Navigation (Navigation) » Bedienungsanleitung des Navigationssystems
Phone (Telefon) » Seite 94
£
ä
15
Instrumente und Kontrollleuchten
Vehicle status (Fahrzeugstatus) » Seite 17
Settings (Einstellungen) » Seite 16
Die Menüpunkte Audio (Audio) und Navigation (Navigation) werden nur dann an-
gezeigt, wenn das werkseitig eingebaute Radio oder Navigationssystem einge-
schaltet ist.
Hinweis
Wird das Informationsdisplay gerade nicht betätigt, schaltet das Menü immer
nach 10
Sekunden in eine der höheren Ebenen um.
Ð
Einstellungen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 15.
Sie können mittels des Informationsdisplays bestimmte Einstellungen selbst än-
dern. Die aktuelle Einstellung ist auf dem Informationsdisplay in dem jeweiligen
Menü oben unter dem Strich angezeigt.
Es können (je nach Fahrzeugausstattung) folgende Angaben gewählt werden:
Language (Sprache / Lang.)
MFD Data (MFA-Daten)
Time (Uhrzeit)
Winter tyres (Winterreifen)
Units (Einheiten)
Alt. speed dis. (Zweitgeschw.)
Service (Service)
Factory Setting (Werkseinstell.)
Back (Zurück)
Nach dem Auswählen des Menüpunkts Back (Zurück) gelangt man im Menü eine
Ebene höher.
Sprache
Hier kann eingestellt werden, in welcher Sprache die Warn- und Informationstex-
te angezeigt werden sollen.
ä
Anzeigen der MFA
Hier können einige Anzeigen der Multifunktionsanzeige aus- bzw. eingeschaltet
werden.
Uhrzeit
Hier kann die Uhrzeit, das Zeitformat (12- bzw. 24-Stundenanzeige) und die Um-
stellung Sommer-/Winterzeit eingestellt werden.
Winterreifen
Hier kann eingestellt werden, bei welcher Geschwindigkeit ein akustisches Signal
ertönen soll. Diese Funktion wird z. B. bei Winterreifen verwendet, bei denen die
zulässige Höchstgeschwindigkeit kleiner ist als die Höchstgeschwindigkeit des
Fahrzeugs.
Bei Überschreiten der Geschwindigkeit wird Folgendes im Informationsdisplay an-
gezeigt:
Winter tyres max. speed ... km/h. (Winterreifen: maximal ... km/h.)
Einheiten
Hier können die Einheiten für Temperatur, Verbrauch und zurückgelegte Fahr-
strecke eingestellt werden.
Zweitgeschwindigkeit
Hier kann die Anzeige der zweiten Geschwindigkeit in mph bzw. in km/h einge-
schaltet werden
1)
.
Service )
Hier kann man sich die noch verbleibenden Kilometer und die Tage bis zum
nächsten Servicetermin anzeigen lassen und die Service-Intervall-Anzeige zu-
rücksetzen.
Werkseinstell.
Nach dem Auswählen des Menüs Factory setting (Werkseinstell.) wird die Werks-
einstellung des Informationsdisplays wieder hergestellt.
Ð
1)
Gilt für Länder, in denen die Werte in britischen Maßeinheiten angegeben werden.
16
Bedienung
Tür-, Gepäckraum- und Motorraumklappenwarnung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 15.
Wenn mindestens eine Tür oder die Gepäckraum- bzw. Motorraumklappe geöff-
net ist, wird im Informationsdisplay das Fahrzeug mit offener entsprechender Tür,
Gepäckraum- bzw. Motorraumklappe angezeigt.
Außerdem ertönt ein akustisches Signal, wenn mit dem Fahrzeug schneller als
6 km/h gefahren wird.
Ð
Auto-Check-Control
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 15.
Fahrzeugzustand
Bei eingeschalteter Zündung und während der Fahrt werden im Fahrzeug immer
bestimmte Funktionen und Zustände einzelner Fahrzeugsysteme geprüft.
Einige Störungsmeldungen und andere Hinweise werden im Informationsdisplay
angezeigt. Die Meldungen werden gleichzeitig mit den Symbolen im Informati-
onsdisplay bzw. mit den Kontrollleuchten im Kombi-Instrument angezeigt » Sei-
te 17.
Der Punkt Vehicle status (Fahrzeugstatus) wird im Menü angezeigt, wenn min-
destens eine Störungsmeldung vorliegt. Nach dem Auswählen dieses Menüs wird
die erste der Störungsmeldungen angezeigt. Liegen mehrere Störungsmeldungen
vor, erscheint auf dem Display unter der Meldung z. B. 1/3. Das bedeutet, dass die
erste von insgesamt drei Meldungen angezeigt wird.
Solange die Funktionsstörungen nicht behoben worden sind, werden die Symbole
immer wieder angezeigt. Nach der ersten Anzeige werden die Symbole ohne Hin-
weise für den Fahrer angezeigt.
Warnsymbole
Motoröldruck zu gering » Seite 19
Kupplungen des automatischen Getriebes
zu heiß
» Seite 17
Motorölstand prüfen,
Motorölsensor defekt
» Seite 19
ä
ä
Kupplungen des automatischen Getriebes zu heiß
Wenn im Informationsdisplay das Symbol erscheint, dann ist die Temperatur
der Kupplungen des automatischen Getriebes zu hoch.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Gearbox overheated. Stop! Owner's man.! (Getriebe überhitzt. Stopp! Bord-
buch!).
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und warten, bis das Symbol er-
lischt - Gefahr eines Getriebeschadens! Nach dem Erlöschen des Symbols kann
die Fahrt fortgesetzt werden.
ACHTUNG
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das Fahr-
zeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der Motor
abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite
42.
Hinweis
Wenn im Informationsdisplay Warnmeldungen angezeigt sind, müssen diese
Meldungen mit der Taste
B
» Abb. 7 auf Seite 15 bestätigt werden, um das
Hauptmenü aufzurufen.
Solange die Funktionsstörungen nicht behoben worden sind, werden die Sym-
bole immer wieder angezeigt. Nach der ersten Anzeige werden die Symbole ohne
Hinweise für den Fahrer angezeigt.
Ð
Kontrollleuchten
Übersicht
Die Kontrollleuchten zeigen bestimmte Funktionen bzw. Störungen an, und kön-
nen von akustischen Signalen begleitet werden.
Handbremse » Seite 18
Bremsanlage » Seite 19
Sicherheitsgurt anlegen » Seite 19
£
17
Instrumente und Kontrollleuchten
Generator » Seite 19
Tür offen » Seite 19
Motoröl » Seite 19
Kühlmitteltemperatur/Kühlmittelstand » Seite 20
Elektrohydraulische Servolenkung » Seite 21
Stabilisierungskontrolle (ESC) » Seite 21
Traktionskontrolle (ASR) » Seite 21
Antiblockiersystem (ABS) » Seite 22
Nebelschlussleuchte » Seite 22
Lampenausfall » Seite 22
Abgaskontrollsystem » Seite 22
Vorglühanlage (Dieselmotor) » Seite 22

Kontrolle der Motorelektronik (Benzinmotor) » Seite 22
Dieselpartikelfilter (Dieselmotor) » Seite 23
Kraftstoffreserve » Seite 23
Airbag-System » Seite 23
Reifenkontrollanzeige » Seite 24
Scheibenwaschwasserstand » Seite 24
Traktionskontrolle (ASR) ausgeschaltet » Seite 24
Blinklicht (links/rechts) » Seite 24
Abblendlicht » Seite 24
Nebelscheinwerfer » Seite 24
Geschwindigkeitsregelanlage » Seite 24
Wählhebelsperre » Seite 24
Fernlicht » Seite 25
ACHTUNG
Wenn aufleuchtende Kontrollleuchten und die entsprechenden Beschrei-
bungen und Warnhinweise nicht beachtet werden, kann das zu schwerwie-
genden Verletzungen oder Fahrzeugbeschädigungen führen.
Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Bereich. Bei Arbeiten im
Motorraum, z.
B. Prüfen und Nachfüllen von Betriebsflüssigkeiten, können
Verletzungen, Verbrühungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen. Unbe-
dingt die Warnhinweise beachten » Seite 138, Motorraum.
Ð
Handbremse
Die Kontrollleuchte leuchtet bei angezogener Handbremse. Außerdem wird ei-
ne akustische Warnung ausgelöst, wenn mit dem Fahrzeug mindestens 3 Sekun-
den mit einer Geschwindigkeit von mehr als 6 km/h gefahren wird.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Release parking brake! (Parkbremse lösen!)
Ð
18
Bedienung
Bremsanlage
Die Kontrollleuchte leuchtet bei zu niedrigem Bremsflüssigkeitsstand oder ei-
ner ABS-Störung.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Brake fluid: Owner's manual! (Bremsflüssigkeit: Bordbuch!)
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Bremsflüssigkeitsstand prü-
fen » Seite 144.
Weitere Informationen » Seite 81, Bremsen und bremsunterstützende Systeme.
ACHTUNG
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das
Fahrzeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der Mo-
tor abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite
42.
Beim Öffnen der Motorraumklappe und Prüfen des Bremsflüssigkeitsstands
sind die Hinweise zu beachten » Seite 138, Motorraum.
Wenn die Kontrollleuchte zusammen mit der Kontrollleuchte » Sei-
te 22, Antiblockiersystem (ABS) aufleuchtet, die Fahrt nicht fortsetzen!
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Eine Störung an der Bremsanlage kann beim Bremsen den Bremsweg des
Fahrzeugs verlängern!
Ð
Gurtwarnleuchte
Die Kontrollleuchte leuchtet nach dem Einschalten der Zündung auf, als Erinne-
rung, dass der Fahrer den Sicherheitsgurt anlegt. Die Kontrollleuchte erlischt erst,
wenn der Fahrer den Sicherheitsgurt angelegt hat.
Wenn der Fahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hat, ertönt bei Fahrzeugge-
schwindigkeiten größer als 20 km/h ein dauerhafter Warnton und gleichzeitig
blinkt die Kontrollleuchte .
Wenn der Fahrer den Sicherheitsgurt während der nächsten 90 Sekunden nicht
anlegt, wird der Warnton abgeschaltet und die Kontrollleuchte leuchtet dauer-
haft.
Weitere Informationen » Seite 106, Sicherheitsgurte.
Ð
Generator
Wenn die Kontrollleuchte bei laufendem Motor leuchtet, dann wird die Fahr-
zeugbatterie nicht geladen.
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen. Die elektrische Anlage
ist prüfen zu lassen.
ACHTUNG
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das Fahr-
zeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der Motor
abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite
42, Schalter für
Warnblinkanlage.
VORSICHT
Sollte während der Fahrt zusätzlich zur Kontrollleuchte noch die Kontrollleuch-
te (Kühlsystemstörung) aufleuchten, das Fahrzeug anhalten und den Motor ab-
stellen - Gefahr eines Motorschadens!
Ð
Tür offen
Die Kontrollleuchte leuchtet beim Öffnen einer oder mehrerer Türen oder beim
Öffnen der Gepäckraumklappe.
Diese Kontrollleuchte leuchtet auch bei ausgeschalteter Zündung. Die Kontroll-
leuchte leuchtet max. 5 Minuten lang.
ACHTUNG
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das Fahr-
zeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der Motor
abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite 42, Schalter für
Warnblinkanlage.
Ð
Motoröl
Die Kontrollleuchte
blinkt rot (niedriger Öldruck)
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
£
19
Instrumente und Kontrollleuchten
Oil pressure: Engine off! Owner's manual! (Öldruck: Motor aus! Bordbuch!)
Die Kontrollleuchte leuchtet beim Einschalten der Zündung für einige Sekun-
den auf
1)
.
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Motorölstand prüfen » Sei-
te 141, Motorölstand prüfen.
Blinkt die Kontrollleuchte, nicht weiterfahren, auch wenn der Ölstand in Ord-
nung ist! Den Motor auch nicht im Leerlauf laufen lassen.
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Die Kontrollleuchte leuchtet gelb (Ölmenge zu gering)
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Check oil level! (Ölstand prüfen!)
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Motorölstand prüfen » Sei-
te 141, Motorölstand prüfen.
Als Warnton ertönt auch ein akustisches Signal.
Bleibt die Motorraumklappe länger als 30 Sekunden geöffnet, erlischt die Kon-
trollleuchte. Wenn kein Motoröl nachgefüllt wurde, leuchtet die Kontrollleuchte
nach etwa 100 km wieder auf.
Die Kontrollleuchte blinkt gelb (Motorölstandssensor defekt)
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Oil sensor: Workshop! (Ölsensor: Werkstatt!)
Bei defektem Motorölstandssensor blinkt die Kontrollleuchte mehrmals nach
dem Einschalten der Zündung und es ertönt ein akustisches Signal.
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
ACHTUNG
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das Fahr-
zeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der Motor
abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite
42.
VORSICHT
Die rote Öldruckkontrollleuchte ist keine Ölstandsanzeige! Deshalb sollte der
Ölstand in regelmäßigen Abständen, am besten nach jedem Tanken, geprüft wer-
den.
Ð
Kühlmitteltemperatur/Kühlmittelstand
Die Kontrollleuchte leuchtet, bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht
hat
2)
. Hohe Motordrehzahlen, Vollgas und starke Motorbelastung sind zu vermei-
den.
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet bzw. blinkt, ist die Kühlmitteltemperatur zu
hoch oder der Kühlmittelstand zu niedrig.
Als Warnton ertönt ein akustisches Signal.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Check coolant! Owner's manual (Kühlmittel prüfen! Bordbuch!)
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Kühlmittelstand prüfen
» Seite 143, ggf. das Kühlmittel nachfüllen » Seite 143.
Falls der Kühlmittelstand im vorgeschriebenen Bereich liegt, kann eine erhöhte
Temperatur durch eine Funktionsstörung des Kühlerlüfters verursacht sein. Die
Sicherung für Kühlerlüfter prüfen, ggf. diese auswechseln » Seite 172, Sicherun-
gen im Motorraum.
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, obwohl der Kühlmittelstand und auch die
Lüftersicherung in Ordnung sind, die Fahrt nicht fortsetzen!
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
£
1)
Bei Fahrzeugen mit dem Informationsdisplay leuchtet die Kontrollleuchte nicht nach dem Ein-
schalten der Zündung, sondern nur dann, wenn ein Fehler vorliegt oder der Motorölstand zu niedrig
ist.
2)
Gilt nicht für Fahrzeuge mit Informationsdisplay.
20
Bedienung
ACHTUNG
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das
Fahrzeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der Mo-
tor abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite
42.
Den Kühlmittelausgleichsbehälter vorsichtig öffnen. Bei heißem Motor steht
das Kühlsystem unter Druck - es besteht Verbrühungsgefahr! Deshalb vor Ab-
schrauben des Verschlussdeckels den Motor abkühlen lassen.
Den Kühlerlüfter nicht berühren. Der Kühlerlüfter kann sich auch bei ausge-
schalteter Zündung von selbst einschalten.
Ð
Elektrohydraulische Servolenkung
Die Kontrollleuchte leuchtet beim Einschalten der Zündung für einige Sekun-
den auf.
Wenn die Kontrollleuchte nach dem Einschalten der Zündung oder während der
Fahrt ständig leuchtet, liegt ein Fehler in der elektrohydraulischen Servolenkung
vor. Die Servolenkung arbeitet mit reduzierter Lenkunterstützung oder ist völlig
ohne Funktion.
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Weitere Informationen » Seite 79.
Hinweis
Wenn nach neuem Motorstart und kurzer Fahrt die gelbe Kontrollleuchte er-
lischt, ist es nicht nötig, einen ŠKODA Fachbetrieb aufzusuchen.
Wenn die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und wieder angeklemmt wurde, leuch-
tet nach Einschalten der Zündung die gelbe Kontrollleuchte auf. Nach dem Zu-
rücklegen einer kurzen Strecke muss die Kontrollleuchte erlöschen.
Bei Abschleppen mit stehendem Motor oder bei defekter Servolenkung ist keine
Servounterstützung vorhanden. Das Fahrzeug bleibt aber voll lenkfähig. Zum Len-
ken ist jedoch ein erhöhter Kraftaufwand notwendig.
Ð
Stabilisierungskontrolle (ESC)
Wenn die Kontrollleuchte blinkt, greift die ESC gerade ein.
Wenn die Kontrollleuchte gleich nach dem Anlassen des Motors aufleuchtet,
kann die ESC aus technischen Gründen ausgeschaltet sein. Die Zündung aus- und
wieder einschalten. Wenn die Kontrollleuchte nach erneutem Anlassen des Mo-
tors nicht mehr leuchtet, ist die ESC wieder voll funktionsfähig.
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, liegt ein Fehler in der ESC vor.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Error: stabilisation control (ESC) (Fehler: Stabilisierungskontrolle (ESC))
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Das ESC-System kann nicht ausgeschaltet werden, mit der Taste
» Seite 83
wird nur die ASR ausgeschaltet, die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument leuch-
tet.
Da die ESC zusammen mit dem ABS arbeitet, leuchtet bei einem ABS-Ausfall auch
die ESC-Kontrollleuchte.
Weitere Informationen » Seite 82, Stabilisierungskontrolle (ESC).
Hinweis
Wenn die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und wieder angeklemmt wurde, leuchtet
nach Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte auf. Nach dem Zurücklegen
einer kurzen Strecke muss die Kontrollleuchte erlöschen.
Ð
Traktionskontrolle (ASR)
Wenn die Kontrollleuchte blinkt, greift die ASR gerade ein.
Wenn die Kontrollleuchte gleich nach dem Anlassen des Motors aufleuchtet,
kann die ASR aus technischen Gründen ausgeschaltet sein. Die Zündung aus- und
wieder einschalten. Wenn die Kontrollleuchte nach erneutem Anlassen des Mo-
tors nicht mehr leuchtet, ist die ASR wieder voll funktionsfähig.
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, liegt ein Fehler in der ASR vor.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Error: traction control (ASR) (Fehler: Traktionskontrolle (ASR))
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Da die ASR zusammen mit dem ABS arbeitet, leuchtet bei einem ABS-Ausfall auch
die ASR-Kontrollleuchte.
Weitere Informationen » Seite 83, Traktionskontrolle (ASR).
£
21
Instrumente und Kontrollleuchten
Hinweis
Wenn die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und wieder angeklemmt wurde, leuchtet
nach Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte auf. Nach dem Zurücklegen
einer kurzen Strecke muss die Kontrollleuchte erlöschen.
Ð
Antiblockiersystem (ABS)
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, liegt ein Fehler im ABS vor.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Error: ABS (Fehler: ABS)
Das Fahrzeug wird nur mit der Bremsanlage ohne das ABS gebremst.
Die Hilfe eines
ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
ACHTUNG
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das
Fahrzeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der Mo-
tor abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite
42.
Wenn die Kontrollleuchte » Seite 19 zusammen mit der ABS-Kontroll-
leuchte aufleuchtet, die Fahrt nicht fortsetzen! Die Hilfe eines ŠKODA
Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Eine Störung am ABS bzw. an der Bremsanlage kann beim Bremsen den
Bremsweg des Fahrzeugs verlängern - Unfallgefahr!
Ð
Nebelschlussleuchte
Die Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte » Sei-
te 41.
Ð
Lampenausfall
Die Kontrollleuchte leuchtet bei einer defekten Lampe auf:
innerhalb von 2 Sekunden nach dem Einschalten der Zündung;
beim Einschalten der defekten Glühlampe.
Im Informationsdisplay wird z. B. Folgendes angezeigt:
Check front-right dipped beam! (Abblendlicht vorne rechts prüfen!)
Hinweis
Das hintere Standlicht und die Kennzeichenleuchte beinhalten mehrere Glühlam-
pen. Die Kontrollleuchte leuchtet nur dann auf, wenn alle Glühlampen der
Kennzeichenleuchte bzw. des Standlichts (in einer Rückleuchte) defekt sind. Die
Funktion dieser Glühlampen ist deshalb regelmäßig zu prüfen.
Ð
Abgaskontrollsystem
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, liegt ein Fehler im Abgaskontrollsystem
vor. Das Motorsteuergerät ermöglicht die Fahrt im Notbetrieb.
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Ð
Vorglühanlage (Dieselmotor)
Nach dem Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte . Unmittelbar
nach dem Erlöschen der Vorglüh-Kontrollleuchte kann der Motor angelassen wer-
den.
Leuchtet die Kontrollleuchte nicht auf oder leuchtet diese stetig, dann liegt
ein Fehler in der Vorglühanlage vor.
Beginnt die Kontrollleuchte während der Fahrt zu blinken, liegt ein Fehler in
der Motorsteuerung vor. Das Motorsteuergerät ermöglicht die Fahrt im Notbe-
trieb.
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Ð
Kontrolle der Motorelektronik  (Benzinmotor)
Wenn die Kontrollleuchte 
leuchtet bzw. während der Fahrt blinkt, liegt ein
Fehler in der Motorsteuerung vor. Das Motorsteuergerät ermöglicht die Fahrt im
Notbetrieb.
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Ð
22
Bedienung
Dieselpartikelfilter (Dieselmotor)
Der Dieselpartikelfilter filtert Rußpartikel aus dem Abgas. Die Rußpartikel sam-
meln sich im Dieselpartikelfilter und werden hier regelmäßig verbrannt.
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, ist der Dieselpartikelfilter mit Ruß zuge-
setzt.
Um den Dieselpartikelfilter zu reinigen, sollte, wenn es die Verkehrsverhältnisse
erlauben » , für mindestens 15 Minuten oder bis zum Erlöschen der Kontroll-
leuchte mit eingelegtem 4. oder 5. Gang (automatisches Getriebe: in Wählhebel-
stellung S) mit einer Geschwindigkeit von mindestens 60 km/h bei Motordrehzah-
len zwischen 1 800 - 2 500 1/min gefahren werden.
Die Kontrollleuchte erlischt erst nach erfolgreicher Reinigung des Dieselparti-
kelfilters.
Wird der Filter nicht erfolgreich gereinigt, erlischt die Kontrollleuchte nicht
und die Kontrollleuchte beginnt zu blinken.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Diesel-particle filter: Owner's manual (Dieselpartikelfilter: Bordbuch!)
Das Motorsteuergerät ermöglicht die Fahrt im Notbetrieb. Nach dem Ausschalten
und erneutem Einschalten der Zündung leuchtet auch die Kontrollleuchte .
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
ACHTUNG
Der Dieselpartikelfilter erreicht sehr hohe Temperaturen. Deshalb nicht an
Stellen parken, an denen der heiße Filter direkt mit trockenem Gras oder an-
deren brennbaren Materialien in Kontakt kommen kann - Brandgefahr!
Passen Sie immer Ihre Geschwindigkeit den Wetter-, Straßen-, Gelände- und
Verkehrsverhältnissen an. Die durch die Kontrollleuchte hervorgerufenen
Empfehlungen dürfen Sie nie dazu verleiten, die nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen im Straßenverkehr zu missachten.
VORSICHT
Solange die Kontrollleuchte leuchtet, muss mit einem erhöhten Kraftstoffver-
brauch und unter Umständen auch mit einer Leistungsminderung des Motors ge-
rechnet werden.
Hinweis
Um den Verbrennungsvorgang der Rußpartikel im Dieselpartikelfilter zu unter-
stützen, empfehlen wir, ständigen Kurzstreckenverkehr zu vermeiden.
Durch die Verwendung von Dieselkraftstoff mit erhöhtem Schwefelanteil kann
sich die Lebensdauer des Dieselpartikelfilters deutlich reduzieren. In einem
ŠKODA Fachbetrieb erfahren Sie, in welchen Ländern Dieselkraftstoff mit hohem
Schwefelanteil verwendet wird.
Ð
Kraftstoffreserve
Die Kontrollleuchte leuchtet, wenn noch ein Kraftstoffvorrat von weniger als
ca. 7 Liter vorhanden ist.
Als Warnton ertönt auch ein akustisches Signal.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Please refuel! Range ... km (Bitte tanken! Reichweite ... km)
Hinweis
Der Text im Informationsdisplay erlischt erst, nachdem getankt und eine kurze
Strecke gefahren wurde.
Ð
Airbag-System
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, liegt ein Fehler im Airbag-System vor.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Error: Airbag (Fehler: Airbag)
Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird elektronisch überwacht, auch
wenn ein Airbag abgeschaltet ist.
Wenn ein Front-, Seiten- bzw. Kopfairbag oder ein Gurtstraffer mit dem Fahr-
zeugsystemtester abgeschaltet wurde:
Die Kontrollleuchte leuchtet nach dem Einschalten der Zündung für 4 Sekun-
den auf und blinkt anschließend noch etwa 12 Sekunden in 2 Sekunden-Inter-
vallen.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Airbag/belt tensioner deactivated! (Airbag/Gurtstraffer deaktiviert!)
£
23
Instrumente und Kontrollleuchten
Wurde der Beifahrer-Frontairbag mit dem Schlüsselschalter an der Seite der
Schalttafel auf der Beifahrerseite abgeschaltet:
Die Kontrollleuchte leuchtet nach dem Einschalten der Zündung für 4 Sekun-
den auf;
Das Abschalten des Airbags wird durch Aufleuchten einer gelben Kontrollleuch-
te im Schriftzug     im Schalttafelmittelteil angezeigt » Sei-
te 115.
ACHTUNG
Wenn eine Störung vorliegt, ist das Airbag-System umgehend von einem
ŠKODA Fachbetrieb überprüfen zu lassen. Es besteht sonst die Gefahr, dass
die Airbags bei einem Unfall nicht auslösen.
Ð
Reifenkontrollanzeige
Die Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn es in einem der Reifen zu einer wesent-
lichen Senkung des Fülldrucks kommt. Den Fülldruck in allen Reifen prüfen bzw.
korrigieren.
Wenn die Kontrollleuchte blinkt, liegt ein Fehler im System vor.
Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Weitere Informationen » Seite 155, Reifenkontrollanzeige.
Hinweis
Wenn die Batterie abgeklemmt wurde, leuchtet nach dem Einschalten der Zün-
dung die Kontrollleuchte auf. Nach dem Zurücklegen einer kurzen Strecke
muss die Kontrollleuchte erlöschen.
Ð
Scheibenwaschwasserstand
Die Kontrollleuchte leuchtet bei zu geringem Scheibenwaschwasserstand.
Flüssigkeit nachfüllen » Seite 145.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Top up wash fluid! (Waschwasser auffüllen!)
Ð
Traktionskontrolle (ASR) ausschalten
Durch Drücken der Taste » Seite 83 wird die ASR ausgeschaltet und die Kon-
trollleuchte leuchtet auf.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Traction control (ASR) deactivated. (Traktionskontrolle (ASR) deaktiviert.)
Ð
Blinkanlage
Je nach Position des Blinkerhebels blinkt die linke oder rechte Kontrollleuch-
te.
Fällt ein Blinklicht aus, blinkt die Kontrollleuchte etwa doppelt so schnell.
Bei eingeschalteter Warnblinkanlage blinken alle Blinkleuchten sowie beide Kon-
trollleuchten mit.
Weitere Informationen » Seite 42, Blinker- und Fernlichthebel.
Ð
Abblendlicht
Die Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Abblendlicht » Seite 38.
Ð
Nebelscheinwerfer
Die Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern » Sei-
te 40.
Ð
Geschwindigkeitsregelanlage
Die Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Geschwindigkeitsregelanlage
» Seite 86.
Ð
Wählhebelsperre
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, das Bremspedal betätigen. Das ist notwen-
dig, um den Wählhebel aus der Stellung P oder N bewegen zu können » Sei-
te 91.
Ð
24
Bedienung
Fernlicht
Die Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht oder bei Lichthupe
» Seite 42.
Ð
25
Instrumente und Kontrollleuchten
Entriegeln und Verriegeln
Fahrzeugschlüssel
Einleitende Informationen
Abb. 8 Schlüssel ohne Fernbedienung / Schlüssel mit Fernbedienung (Funk-
schlüssel)
Mit dem Fahrzeug werden zwei Schlüssel ausgeliefert. Je nach Ausstattung kann
Ihr Fahrzeug mit Schlüsseln ohne Funkfernbedienung » Abb. 8 - oder mit Funk-
fernbedienung » Abb. 8 - ausgestattet sein.
ACHTUNG
Wenn Sie das Fahrzeug - auch nur vorübergehend - verlassen, ziehen Sie
den Schlüssel in jedem Fall ab. Das gilt besonders, wenn Kinder im Fahrzeug
zurückbleiben. Die Kinder könnten sonst den Motor anlassen oder elektrische
Ausstattungen (z.
B. elektrische Fensterheber) betätigen - Unfallgefahr!
Ziehen Sie den Zündschlüssel erst aus dem Zündschloss, wenn das Fahr-
zeug zum Stillstand gekommen ist! Die Lenksperre könnte sonst unvorherge-
sehen einrasten - Unfallgefahr!
VORSICHT
Jeder Schlüssel beinhaltet elektronische Bauteile; deshalb ist dieser vor Feuch-
tigkeit und starken Erschütterungen zu schützen.
Die Schlüsselnut absolut sauber halten. Verunreinigungen (Textilfasern, Staub
u. Ä.) beeinflussen die Funktion der Schließzylinder und des Zündschlosses nega-
tiv.
Hinweis
Bei Verlust eines Schlüssels wenden Sie sich bitte an einen ŠKODA Vertragspart-
ner, der Ihnen einen Ersatzschlüssel beschafft.
Ð
Batterie im Funkschlüssel ersetzen
Abb. 9 Funkschlüssel: Deckel abnehmen / Batterie herausnehmen
Jeder Funkschlüssel enthält eine Batterie, die unter dem Deckel
A
untergebracht
ist » Abb. 9. Wenn die Batterie entladen ist, blinkt nach dem Drücken einer Taste
auf dem Funkschlüssel die rote Kontrollleuchte » Abb. 8 auf Seite 26 - nicht.
Wir empfehlen Ihnen, die Schlüsselbatterie von einem ŠKODA Vertragspartner
wechseln zu lassen. Falls Sie jedoch die entladene Batterie selbst wechseln
möchten, gehen Sie wie folgt vor.
Den Schlüssel ausklappen.
Die Batterieabdeckung mit dem Daumen oder mit einem flachen Schraubendre-
her im Bereich der Pfeile
1
abdrücken » Abb. 9.
Durch Drücken der Batterie nach unten, im Bereich des Pfeils
2
, die entladene
Batterie aus dem Schlüssel herausnehmen.
Die neue Batterie einsetzen. Darauf achten, dass das „+“ Zeichen auf der Batte-
rie nach oben zeigt. Die Richtige Polarität ist auf der Batterieabdeckung darge-
stellt.
£
26
Bedienung
Die Batterieabdeckung auf den Schlüssel setzen und darauf drücken, bis diese
hörbar einrastet.
VORSICHT
Beim Batteriewechsel auf die richtige Polarität achten.
Die Ersatzbatterie muss der Spezifikation der Originalbatterie entsprechen.
Umwelthinweis
Die leere Batterie in Übereinstimmung mit den nationalen gesetzlichen Bestim-
mungen entsorgen.
Hinweis
Bei Verlust eines Schlüssels wenden Sie sich bitte an einen ŠKODA Vertrags-
partner, der Ihnen einen Ersatzschlüssel beschafft.
Lässt sich nach dem Batteriewechsel das Fahrzeug mit dem Funkschlüssel nicht
auf- bzw. zuschließen, muss die Anlage synchronisiert werden » Seite 31.
Ð
Kindersicherung
Abb. 10
Kindersicherung an den hinteren
Türen
Die Kindersicherung verhindert das Öffnen der hinteren Türen von innen. Die Tür
lässt sich nur von außen öffnen.
Die Kindersicherung wird mit dem Fahrzeugschlüssel ein- und ausgeschaltet.
Einschalten
Mit dem Fahrzeugschlüssel den Schlitz an der hinteren Tür in Pfeilrichtung dre-
hen » Abb. 10.
Ausschalten
Den Schlitz mit dem Fahrzeugschlüssel nach rechts entgegen der Pfeilrichtung
drehen.
Ð
Fahrzeug ohne Zentralverriegelung entriegeln /
verriegeln
Abb. 11 Sicherungsknopf in der vorderen Tür / in der hinteren Tür
Beim Ent- bzw. Verriegeln der Tür fährt der jeweilige Sicherungsknopf » Abb. 11
hoch bzw. herunter.
Von außen entriegeln
Die Vordertür mit dem Schlüssel entriegeln » Seite 29.
Von innen entriegeln
Am Türöffnungshebel ziehen.
Von außen verriegeln
Die Vordertür mit dem Schlüssel verrriegeln » Seite 29.
Von innen verriegeln
Den Sicherungsknopf hineindrücken » Abb. 11.
ACHTUNG
Verriegelte Türen verhindern das ungewollte Eindringen von außen - z. B. an
Kreuzungen. Sie erschweren jedoch Helfern, im Notfall in das Fahrzeug zu ge-
langen - Lebensgefahr!
£
27
Entriegeln und Verriegeln
Hinweis
Die geöffneten Türen hinten und die Beifahrertür sind durch das Drücken des
Sicherungsknopfes und Schließen der Tür zu verriegeln.
Die geöffnete Fahrertür kann mit dem Sicherungsknopf nicht verriegelt werden.
Dadurch wird das versehentliche Einsperren des Schlüssels im Fahrzeug vermie-
den.
Ð
Zentralverriegelung
Einleitende Informationen
Bei der Verwendung der Zentralver- oder -entriegelung werden alle Türen gleich-
zeitig verriegelt bzw. entriegelt. Die Gepäckraumklappe wird beim Aufschließen
entriegelt. Diese kann dann durch Drücken des Griffs oberhalb des Kennzeichens
geöffnet werden » Seite 34, Öffnen/Schließen.
Kontrollleuchte in der Fahrertür
Nach dem Verriegeln des Fahrzeugs blinkt die Kontrollleuchte ca. 2 Sekunden in
schneller Folge, danach fängt sie an gleichmäßig in längeren Intervallen zu blin-
ken.
Ist das Fahrzeug verriegelt und die Safesicherung » Seite 29 außer Betrieb,
blinkt die Kontrollleuchte in der Fahrertür ca. 2
Sekunden lang schnell, erlischt
und fängt nach ca. 30 Sekunden an gleichmäßig in längeren Intervallen zu blin-
ken.
Blinkt die Kontrollleuchte zuerst ca. 2 Sekunden lang schnell, leuchtet danach ca.
30 Sekunden ununterbrochen und blinkt anschließend langsam, liegt im System
der Zentralverriegelung oder in der Innenraumüberwachung und im Abschlepp-
schutz » Seite 32 ein Fehler vor. Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in An-
spruch nehmen.
Fenster-Komfortbedienung
Beim Ent- und Verriegeln des Fahrzeugs können die Fenster geöffnet und ge-
schlossen werden » Seite 36.
Ð
Individuelle Einstellungen
Einzeltüröffnung
Diese Wahlfunktion ermöglicht, nur die Fahrertür zu entriegeln. Die anderen Tü-
ren bleiben verriegelt und entriegeln sich erst bei nochmaligem Befehl (Aufschlie-
ßen).
Automatisches Verriegeln und Entriegeln
Alle Türen und die Gepäckraumklappe werden ab einer Geschwindigkeit von etwa
15 km/h automatisch verriegelt.
Wenn der Zündschlüssel abgezogen wird, wird das Fahrzeug wieder automatisch
entriegelt. Außerdem kann das Fahrzeug vom Fahrer oder Beifahrer durch Drü-
cken der Zentralverriegelungstaste » Seite 30 entriegelt werden.
Die Türen können von innen durch Ziehen am Öffnungshebel der jeweiligen Tür
entriegelt und geöffnet werden. Durch das erste Ziehen am Öffnungshebel wird
die Tür entriegelt. Durch das zweite Ziehen am Öffnungshebel wird die Tür geöff-
net.
ACHTUNG
Verriegelte Türen verhindern das ungewollte Eindringen von außen - z. B. an
Kreuzungen. Sie erschweren jedoch Helfern, im Notfall in das Fahrzeug zu ge-
langen - Lebensgefahr!
Hinweis
Auf Wunsch können Sie die individuellen Einstellungen von einem ŠKODA Ver-
tragspartner aktivieren lassen.
Bei einem Unfall mit Airbag-Auslösung werden die verriegelten Türen automa-
tisch entriegelt, um Helfern den Zugang in das Fahrzeug zu ermöglichen.
Beim Ausfall der Zentralverriegelung lässt sich mit dem Schlüssel nur die Fah-
rertür ent- bzw. verriegeln » Seite 29. Die anderen Türen und die Gepäckraum-
klappe lassen sich manuell ver- bzw. entriegeln.
Notverriegelung der Tür » Seite 33.
Notentriegelung der Gepäckraumklappe » Seite 34.
Ð
28
Bedienung
Safesicherung
Die Zentralverriegelung ist mit einer Safesicherung ausgestattet. Wird das Fahr-
zeug von außen abgeschlossen, werden die Türschlösser automatisch blockiert.
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür blinkt ca. 2 Sekunden in schneller Folge, da-
nach fängt sie an, gleichmäßig in längeren Intervallen zu blinken. Mit dem Türgriff
können die Türen weder von innen noch von außen geöffnet werden. Dadurch
werden Fahrzeug-Aufbruchversuche erschwert.
Die Safesicherung kann durch doppeltes Verriegeln innerhalb von 2
Sekunden au-
ßer Funktion gesetzt werden.
Wird die Safesicherung außer Funktion gesetzt, blinkt die Kontrollleuchte in der
Fahrertür ca. 2 Sekunden lang schnell, dann erlischt sie und nach ca. 30 Sekunden
fängt sie an, gleichmäßig in längeren Intervallen zu blinken.
Bei dem nächsten Ent- und Verriegeln des Fahrzeugs ist die Safesicherung wie-
der funktionsfähig.
Ist das Fahrzeug verriegelt und die Safesicherung deaktiviert, kann die Tür von in-
nen durch Ziehen am Öffnungshebel der jeweiligen Tür entriegelt und geöffnet
werden. Durch das erste Ziehen am Öffnungshebel wird die Tür entriegelt. Durch
das zweite Ziehen am Öffnungshebel wird die Tür geöffnet.
ACHTUNG
Bei von außen verriegelten Fahrzeugen mit aktivierter Safesicherung dürfen
keine Personen und keine Tiere im Fahrzeug zurückbleiben, da von innen we-
der die Türen noch die Fenster geöffnet werden können. Die verriegelten Tü-
ren erschweren Helfern im Notfall, in das Fahrzeuginnere zu gelangen - Le-
bensgefahr!
Hinweis
Die Diebstahlwarnanlage wird beim Verriegeln des Fahrzeugs auch mit deakti-
vierter Safesicherung aktiviert. Die Innenraumüberwachung wird hierbei jedoch
nicht aktiviert.
Über die Tatsache, dass nach dem Verriegeln des Fahrzeugs die Safesicherung
aktiviert wird, werden Sie mit der Meldung CHECK DEADLOCK (SAFELOCK BEACH-
TEN) im Display des Kombi-Instruments informiert. Bei Fahrzeugen mit dem Infor-
mationsdisplay erscheint die Meldung Check deadlock! Owner's manual! (SAFE-
Verriegelung beachten! Bordbuch!).
Ð
Mit dem Schlüssel entriegeln
Abb. 12
Schlüsseldrehungen zum Ent-
und Verriegeln
Den Schlüssel im Schließzylinder der Fahrertür in die Fahrtrichtung (Entriege-
lungsstellung)
A
drehen » Abb. 12.
Am Türgriff ziehen und die Tür öffnen.
Alle Türen (bei Fahrzeugen mit Diebstahlwarnanlage nur die Fahrertür) werden
entriegelt.
Die Gepäckraumklappe wird entriegelt.
Die über den Türkontakt geschalteten Innenleuchten leuchten.
Die Safesicherung wird deaktiviert.
Die Fenster öffnen sich, solange der Schlüssel in der Entriegelungsstellung ge-
halten wird.
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür hört auf zu blinken, wenn das Fahrzeug mit
keiner Diebstahlwarnanlage ausgestattet ist » Seite 32.
Hinweis
Wenn das Fahrzeug mit einer Diebstahlwarnanlage ausgestattet ist, müssen nach
dem Entriegeln der Tür innerhalb von 15 Sekunden der Schlüssel in das Zünd-
schloss gesteckt und die Zündung eingeschaltet werden, um die Diebstahlwarn-
anlage zu deaktivieren. Wird innerhalb von 15 Sekunden die Zündung nicht einge-
schaltet, wird Alarm ausgelöst.
Ð
Mit dem Schlüssel verriegeln
Den Schlüssel im Schließzylinder der Fahrertür entgegen der Fahrtrichtung
(Verriegelungsstellung)
B
drehen » Abb. 12 auf Seite 29.
Alle Türen und die Gepäckraumklappe werden verriegelt.
Die über den Türkontakt geschalteten Innenleuchten werden ausgeschaltet.
£
29
Entriegeln und Verriegeln
Die Fenster schließen sich, solange der Schlüssel in der Verriegelungsstellung
gehalten wird.
Die Safesicherung wird sofort aktiviert.
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür beginnt zu blinken.
Hinweis
Ist die Fahrertür geöffnet, kann das Fahrzeug nicht verriegelt werden.
Ð
Fahrzeug von innen verriegeln / entriegeln
Abb. 13
Mittelkonsole: Zentralverriege-
lungstaste
Wenn das Fahrzeug nicht von außen verriegelt wurde, kann es mit der Wipptaste
» Abb. 13 auch ohne eingeschaltete Zündung ent- und verriegelt werden.
Alle Türen und die Gepäckraumklappe verriegeln
Die Taste im Bereich » Abb. 13 drücken. Das Symbol in der Taste leuchtet
auf.
Alle Türen und die Gepäckraumklappe entriegeln
Die Taste im Bereich » Abb. 13 drücken. Das Symbol in der Taste erlischt.
Wenn Ihr Fahrzeug mit der Zentralverriegelungstaste verriegelt wurde, gilt Fol-
gendes.
Ein Öffnen der Türen und der Gepäckraumklappe von außen ist nicht möglich
(Sicherheit z. B. beim Anhalten an einer Kreuzung).
Die Türen können von innen durch Ziehen am Öffnungshebel der jeweiligen Tür
entriegelt und geöffnet werden. Durch das erste Ziehen am Öffnungshebel wird
die Tür entriegelt. Durch das zweite Ziehen am Öffnungshebel wird die Tür ge-
öffnet.
Ist mindestens eine Tür geöffnet, kann das Fahrzeug nicht verriegelt werden.
Bei einem Unfall mit Airbag-Auslösung werden die von innen verriegelten Türen
automatisch entriegelt, um Helfern Zugang in das Fahrzeug zu ermöglichen.
ACHTUNG
Die Zentralverriegelung funktioniert auch bei ausgeschalteter Zündung. Weil
jedoch bei verriegelten Türen im Notfall Hilfe von außen erschwert wird, soll-
ten Kinder nie unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurückgelassen werden. Verrie-
gelte Türen erschweren Helfern im Notfall, in das Fahrzeuginnere zu gelangen
- Lebensgefahr!
Hinweis
Falls die Safesicherung aktiviert ist » Seite
29, sind die Türöffnungshebel und die
Zentralverriegelungstasten außer Funktion.
Ð
Fernbedienung
Einleitende Informationen
Mit dem Funkschlüssel können Sie:
das Fahrzeug ent- und verriegeln;
die Gepäckraumklappe entriegeln;
die Fenster öffnen und schließen » Seite 36, Fenster-Komfortbedienung.
Der Sender mit der Batterie ist im Griff des Funkschlüssels untergebracht. Der
Empfänger befindet sich im Fahrzeuginnenraum. Der Wirkungsbereich des Funk-
schlüssels beträgt ca. 30 m. Bei schwachen Batterien vermindert sich die Reich-
weite.
Der Schlüssel hat einen herausklappbaren Schlüsselbart, der zum manuellen Ent-
und Verriegeln des Fahrzeugs sowie zum Anlassen des Motors dient.
Beim Ersatz eines verloren gegangenen Schlüssels sowie nach Reparatur oder
Austausch der Empfangseinheit muss die Anlage von einem
ŠKODA Vertragspart-
ner initialisiert werden. Erst dann kann der Funkschlüssel wieder benutzt werden.
Hinweis
Bei eingeschalteter Zündung wird die Fernbedienung automatisch deaktiviert.
Die Funktion der Fernbedienung kann durch Überlagerung von in Fahrzeugnähe
befindlichen Sendern, die im gleichen Frequenzbereich arbeiten (z. B. Mobiltele-
fon, Fernsehsender), vorübergehend beeinträchtigt werden.
£
30
Bedienung
Wenn die Zentralverriegelung bzw. die Diebstahlwarnanlage auf die Fernbedie-
nung nur aus einer Entfernung von weniger als 3 m reagiert, muss die Batterie
ausgewechselt werden » Seite 26.
Ist die Fahrertür geöffnet, kann das Fahrzeug mit dem Funkschlüssel nicht ver-
riegelt werden.
Ð
Entriegeln/Verriegeln
Abb. 14
Funkschlüssel
Fahrzeug entriegeln
Die Taste
1
» Abb. 14 drücken.
Fahrzeug verriegeln
Die Taste
3
» Abb. 14 drücken.
Safesicherung deaktivieren
Die Taste
3
» Abb. 14 zweimal innerhalb von 2 Sekunden drücken. Weitere In-
formationen » Seite 28.
Gepäckraumklappe entriegeln
Die Taste
2
» Abb. 14 drücken. Weitere Informationen » Seite 34.
Schlüsselbart herausklappen
Die Taste
4
» Abb. 14 drücken.
Schlüsselbart einklappen
Die Taste
4
» Abb. 14 drücken und den Schlüsselbart einklappen.
Entriegeln
Das Entriegeln des Fahrzeugs wird durch zweimaliges Blinken der Blinkleuchten
angezeigt. Wird das Fahrzeug mit der Taste
1
entriegelt und innerhalb der
nächsten 30 Sekunden keine Tür oder die Gepäckraumklappe geöffnet, verriegelt
sich das Fahrzeug automatisch wieder und die Safesicherung bzw. die Diebstahl-
warnanlage wird wieder aktiviert. Diese Funktion verhindert ein unbeabsichtigtes
Entriegeln des Fahrzeugs.
Außerdem werden beim Aufschließen des Fahrzeugs die dem Schlüssel zugeord-
neten elektrisch einstellbaren Sitze und Außenspiegel eingestellt. Die gespei-
cherte Einstellung von Fahrersitz und Außenspiegeln wird abgerufen.
Verriegeln
Die richtige Verriegelung des Fahrzeugs wird durch einmaliges Blinken der Blink-
leuchten angezeigt.
Wenn nach dem Verriegeln des Fahrzeugs Türen oder die Gepäckraumklappe ge-
öffnet sind, blinken die Blinkleuchten erst nach deren Schließung.
ACHTUNG
Bei von außen verriegelten Fahrzeugen mit aktivierter Safesicherung dürfen
keine Personen im Fahrzeug zurückbleiben, da von innen weder die Türen
entriegelt noch die Fenster geöffnet werden können. Die verriegelten Türen
erschweren Helfern im Notfall, in das Fahrzeuginnere zu gelangen - Lebens-
gefahr!
Hinweis
Die Fernbedienung nur dann betätigen, wenn Türen und Gepäckraumklappe ge-
schlossen sind und wenn Sichtkontakt zum Fahrzeug besteht.
Im Fahrzeug darf nicht vor dem Einstecken des Schlüssels in das Zündschloss
die Verriegelungstaste
der Fernbedienung gedrückt werden, damit das Fahr-
zeug nicht versehentlich verriegelt wird. Sollte dies doch einmal geschehen, dann
die Entriegelungstaste
der Fernbedienung drücken.
Ð
Synchronisierung
Lässt sich das Fahrzeug beim Betätigen der Fernbedienung nicht entriegeln, dann
ist es möglich, dass der Code von Schlüssel und Steuergerät im Fahrzeug nicht
mehr übereinstimmt. Dazu kann es kommen, wenn die Tasten des Funkschlüssels
mehrmals außerhalb des Wirkungsbereichs der Anlage betätigt oder die Batterie
der Fernbedienung ausgewechselt wurden.
£
31
Entriegeln und Verriegeln
Deshalb ist es notwendig, den Code wie folgt zu synchronisieren:
eine beliebige Taste auf dem Funkschlüssel drücken;
nach dem Drücken der Taste ist innerhalb von 1 Minute die Tür mit dem Schlüs-
sel zu entriegeln.
Ð
Diebstahlwarnanlage
Einleitende Informationen
Die Diebstahlwarnanlage erhöht den Schutz vor Einbruchversuchen in das Fahr-
zeug. Bei einem Einbruchversuch in das Fahrzeug löst die Anlage akustische und
optische Warnsignale aus.
Wie wird die Warnanlage aktiviert?
Die Diebstahlwarnanlage wird beim Verriegeln des Fahrzeugs mit der Funk-Fern-
bedienung oder mit dem Schlüssel in der Fahrertür aktiviert. Sie ist etwa 30
Se-
kunden nach dem Verriegeln aktiviert.
Wie wird die Warnanlage deaktiviert?
Die Warnanlage wird durch Drücken der Entriegelungstaste auf der Funk-Fernbe-
dienung deaktiviert. Wird das Fahrzeug nicht innerhalb 30 Sekunden nach Abga-
be des Funksignals geöffnet, wird die Diebstahlwarnanlage wieder aktiviert.
Wenn das Fahrzeug mit dem Schlüssel an der Fahrertür entriegelt wird, muss
nach dem Öffnen der Tür innerhalb von 15 Sekunden der Schlüssel in das Zünd-
schloss gesteckt und die Zündung eingeschaltet werden, um die Warnanlage zu
deaktivieren. Wird innerhalb von 15 Sekunden die Zündung nicht eingeschaltet,
wird Alarm ausgelöst.
Wann wird der Alarm ausgelöst?
Am verriegelten Fahrzeug werden folgende Sicherungsbereiche überwacht:
Motorraumklappe;
Gepäckraumklappe;
Türen;
Zündschloss;
Fahrzeugneigung » Seite 32;
Fahrzeuginnenraum » Seite 32;
Spannungsabfall des Bordnetzes;
Steckdose der werkseitig eingebauten Anhängevorrichtung.
Wird einer der beiden Batteriepole bei aktivierter Diebstahlwarnanlage abge-
klemmt, wird sofort Alarm ausgelöst.
Wie wird der Alarm ausgeschaltet?
Der Alarm wird ausgeschaltet, indem das Fahrzeug mit der Funk-Fernbedienung
entriegelt oder die Zündung eingeschaltet wird.
Hinweis
Die Lebensdauer der Alarmsirene beträgt 5
Jahre.
Um die volle Funktionsfähigkeit der Diebstahlwarnanlage zu gewährleisten, ist
vor dem Verlassen des Fahrzeugs zu prüfen, ob alle Türen und alle Fenster ver-
schlossen sind.
Die Codierung von Funk-Fernbedienung und Empfangseinheit schließt die Be-
nutzung der Funk-Fernbedienung anderer Fahrzeuge aus.
Ð
Innenraumüberwachung und Abschleppschutz
Abb. 15
Taste für Innenraumüberwa-
chung und Abschleppschutz
Die Innenraumüberwachung löst den Alarm aus, sobald sie eine Bewegung im
Fahrzeug registriert.
Ausschalten
Die Zündung ausschalten.
Die Fahrertür öffnen.
Die Taste
» Abb. 15 in der Fahrertür drücken.
Das Fahrzeug innerhalb von 30 Sekunden verriegeln.
Die Innenraumüberwachung und der Abschleppschutz sind beim nächsten Verrie-
geln des Fahrzeugs automatisch wieder eingeschaltet.
£
32
Bedienung
Hinweis
Die Innenraumüberwachung und den Abschleppschutz ausschalten, wenn die
Möglichkeit besteht, dass Alarm ausgelöst wird, durch Bewegungen (z.
B. von Kin-
dern oder Tieren) im Fahrzeuginnenraum bzw. wenn das Fahrzeug transportiert
(z. B. mit Bahn oder Schiff) oder abgeschleppt werden soll.
Das geöffnete Brillenfach verringert die Effizienz der Innenraumüberwachung.
Um die volle Funktion der Innenraumüberwachung zu gewährleisten, ist vor dem
Verriegeln des Fahrzeugs das Brillenfach immer zu schließen.
Ð
Notverriegelung der Türen
Abb. 16
Hintertür: Notverriegelung der
Tür
Auf der Stirnseite der Türen, die keinen Schließzylinder haben, befindet sich ein
Notverschließmechanismus, der nur nach dem Öffnen der Tür sichtbar ist.
Verriegelung
Die Blende
A
abbauen » Abb. 16.
Den Schlüssel in die Öffnung unter der Blende stecken und den Arretierungs-
hebel
B
bis zum Anschlag nach innen drücken.
Die Blende wieder einsetzen.
Nach dem Schließen der Tür kann diese von außen nicht mehr geöffnet werden.
Die Tür kann wieder durch einmaliges Ziehen am Türöffnungshebel von innen
entsichert und dann von außen geöffnet werden.
Ð
Gepäckraumklappe
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Öffnen/Schließen 34
Automatische Verriegelung 34
Notentriegelung 34
ACHTUNG
Sicherstellen, dass nach dem Schließen der Gepäckraumklappe die Verriege-
lung eingerastet ist. Die Gepäckraumklappe könnte sich sonst während der
Fahrt plötzlich öffnen, auch wenn das Gepäckraumklappenschloss verriegelt
wurde - Unfallgefahr!
Nie mit geöffneter oder angelehnter Gepäckraumklappe fahren, da Abgase
in den Innenraum gelangen können - Vergiftungsgefahr!
Beim Schließen der Gepäckraumklappe nicht auf die Heckscheibe drücken,
diese könnte platzen - Verletzungsgefahr!
Hinweis
Nach dem Schließen der Gepäckraumklappe wird diese innerhalb von 1 Sekun-
de automatisch verriegelt und die Diebstahlwarnanlage aktiviert. Das gilt nur
dann, wenn vor dem Schließen der Gepäckraumklappe das Fahrzeug verriegelt
war.
Beim Anfahren bzw. ab einer Geschwindigkeit von mehr als 5 km/h, wird die
Funktion des Griffs oberhalb des Kennzeichens deaktiviert. Nach dem Anhalten
und Öffnen einer Tür wird die Funktion des Griffs wieder aktiviert.
Ð
33
Entriegeln und Verriegeln
Öffnen/Schließen
Abb. 17 Gepäckraumklappe öffnen / Griff der Gepäckraumklappe
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 33.
Nach dem Entriegeln des Fahrzeugs kann die Klappe durch Drücken des Griffs
oberhalb des Kennzeichens geöffnet werden.
Bei Fahrzeugen ohne Zentralverriegelung öffnen
Die Taste
in der Fahrertür » Abb. 17 - drücken und die Gepäckraumklappe
in Pfeilrichtung anheben » Abb. 17 - .
Bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung öffnen
Den Griff drücken und die Gepäckraumklappe in Pfeilrichtung anheben » Abb. 17
- .
Schließen
Die Gepäckraumklappe herunterziehen und diese mit leichtem Schwung zu-
schlagen.
An der Innenverkleidung der Gepäckraumklappe befindet sich ein Griff, der das
Schließen erleichtert.
Ð
Automatische Verriegelung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 33.
ä
ä
Wurde das Fahrzeug mit der Taste
der Funk-Fernbedienung noch vor dem
Schließen der Gepäckraumklappe verriegelt, wird die Klappe nach dem Schließen
automatisch sofort verriegelt.
Bei Ihrem Fahrzeug kann die Funktion der verzögerten automatischen Verriege-
lung der Gepäckraumklappe aktiviert werden. Nach Aktivierung dieser Funktion
gilt Folgendes: Wurde die Gepäckraumklappe mit der Taste
auf dem Funk-
schlüssel
2
» Seite 31 entriegelt, dann ist es möglich, die Klappe nach dem
Schließen innerhalb eines begrenzten Zeitraums zu öffnen.
Auf Wunsch können Sie die Funktion der verzögerten automatischen Verriege-
lung der Gepäckraumklappe von einem ŠKODA Vertragspartner aktivieren bzw.
deaktivieren lassen. Dort erhalten Sie auch weitere erforderliche Informationen.
Bevor die Gepäckraumklappe automatisch verriegelt wird, droht das ungewollte
Eindringen ins Fahrzeug. Deswegen ist das Fahrzeug stets mit der Taste
der
Funk-Fernbedienung oder mit dem Schlüssel ohne Funk-Fernbedienung zu ver-
riegeln » Seite 29.
Ð
Notentriegelung
Abb. 18
Notentriegelung der Gepäck-
raumklappe
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 33.
Liegt ein Fehler in der Zentralverriegelung vor, kann die Gepäckraumklappe ma-
nuell entriegelt werden.
Entriegeln
Die Sitzlehne der Rücksitzbank vorklappen » Seite 51.
In die Öffnung in der Verkleidung in Pfeilrichtung
1
» Abb. 18 einen Schrau-
bendreher oder ein ähnliches Werkzeug bis zum Anschlag einführen.
Das Schloss
3
unter der Verkleidung in Pfeilrichtung
2
entsichern.
Die Gepäckraumklappe öffnen.
Ð
ä
34
Bedienung
Elektrische Fensterheber
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fenster öffnen / schließen 35
Kraftbegrenzung der Fensterheber 36
Fenster-Komfortbedienung 36
Funktionsstörungen 37
ACHTUNG
Wenn das Fahrzeug von außen verriegelt wird, dürfen keine Personen im
Fahrzeug zurückbleiben, weil sich die Fenster im Notfall nicht mehr von innen
öffnen lassen.
Das System ist mit einer Kraftbegrenzung ausgestattet » Seite 36. Bei ei-
nem Hindernis wird der Schließvorgang angehalten und das Fenster fährt eini-
ge Zentimeter zurück. Die Fenster sind trotzdem vorsichtig zu schließen!
Sonst können diese erhebliche Quetschverletzungen verursachen!
Werden auf den Rücksitzen Kinder befördert, wird empfohlen, die elektri-
schen Fensterheber der hinteren Türen außer Funktion zu setzen (Sicher-
heitsschalter)
S
» Abb. 19 auf Seite
35.
VORSICHT
Die Fensterscheiben sauber halten, um eine korrekte Funktion der elektrischen
Fensterheber zu gewährleisten.
Für den Fall, dass die Scheiben eingefroren sind, zunächst das Eis » Seite 132,
Fensterscheiben und Außenspiegel entfernen und erst danach die Fensterheber
betätigen, da sonst der Fensterhebermechanismus beschädigt werden kann.
Beim Verlassen des verriegelten Fahrzeugs darauf achten, dass die Fenster
stets geschlossen sind.
Hinweis
Wenn die Zündung ausgeschaltet wird, lassen sich die Fenster noch für
ca.
10 Minuten öffnen oder schließen. Erst wenn die Fahrer- oder Beifahrertür ge-
öffnet wird, sind die Fensterheber vollständig abgeschaltet.
Zur Belüftung des Fahrzeuginnenraums während der Fahrt vorrangig das vor-
handene Heiz-, Klima- und Belüftungssystem nutzen. Sind die Fenster geöffnet,
kann Staub sowie anderer Schmutz ins Fahrzeug gelangen und zusätzlich können
bei bestimmten Geschwindigkeiten Windgeräusche entstehen.
Bei hohen Geschwindigkeiten sind die Seitenfenster zu schließen, um einen un-
nötig hohen Kraftstoffverbrauch zu vermeiden.
Ð
Fenster öffnen / schließen
Abb. 19 Tasten in der Fahrertür / in den hinteren Türen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 35.
Die elektrischen Fensterheber funktionieren nur bei eingeschalteter Zündung.
Öffnen
Das Fenster wird durch leichtes Drücken der jeweiligen Taste in der Tür geöff-
net. Nach Loslassen der Taste wird der Öffnungsvorgang gestoppt.
Zusätzlich kann das Fenster durch Drücken der Taste bis zum Anschlag auto-
matisch geöffnet werden (vollständige Öffnung). Bei erneutem Drücken der
Taste bleibt das Fenster sofort stehen.
Schließen
Das Fenster lässt sich durch leichtes Ziehen der jeweiligen Taste schließen.
Nach Loslassen der Taste wird der Schließvorgang gestoppt.
£
ä
35
Entriegeln und Verriegeln
Zusätzlich kann das Fenster durch Ziehen der Taste bis zum Anschlag automa-
tisch geschlossen werden (vollständige Schließung). Bei erneutem Ziehen der
Taste bleibt das Fenster sofort stehen.
Tasten der Fensterheber
Taste für den Fensterheber in der Fahrertür
Taste für den Fensterheber in der Beifahrertür
Taste für den Fensterheber in der hinteren Tür rechts
Taste für den Fensterheber in der hinteren Tür links
Sicherheitsschalter
Sicherheitsschalter
Durch Drücken des Sicherheitsschalters
S
» Abb. 19 können die Tasten der Fens-
terheber in den hinteren Türen außer Funktion gesetzt werden. Durch wiederhol-
tes Drücken des Sicherheitsschalters
S
sind die Tasten der Fensterheber in den
hinteren Türen wieder funktionsfähig.
Sind die Tasten in den hinteren Türen außer Betrieb gesetzt, leuchtet die Kon-
trollleuchte im Sicherheitsschalter
S
.
Hinweis
Der Fensterhebermechanismus ist mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet.
Bei wiederholtem Öffnen und Schließen des Fensters kann dieser Schutz überhit-
zen. Dies führt zu einem vorübergehenden Sperren der Fensterbetätigung. So-
bald der Überhitzungsschutz abgekühlt ist, kann das Fenster wieder betätigt
werden.
Ð
Kraftbegrenzung der Fensterheber
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 35.
Die elektrischen Fensterheber sind mit einer Kraftbegrenzung ausgestattet. Sie
verringert die Gefahr von Quetschverletzungen beim Schließen der Fenster.
Bei einem Hindernis wird der Schließvorgang angehalten und das Fenster fährt
um einige Zentimeter zurück.
Verhindert das Hindernis ein Schließen während der nächsten 10 Sekunden, wird
der Schließvorgang erneut unterbrochen und das Fenster fährt um einige Zenti-
meter zurück.
A
B
C
D
S
ä
Wenn versucht wird, das Fenster innerhalb von 10 Sekunden nach dem zweiten
Zurückfahren des Fensters erneut zu schließen, obwohl das Hindernis noch nicht
beseitigt wurde, wird der Schließvorgang nur gestoppt. In dieser Zeit ist es nicht
möglich, die Fenster automatisch zu schließen. Die Kraftbegrenzung ist noch ein-
geschaltet.
Die Kraftbegrenzung ist erst dann ausgeschaltet, wenn innerhalb der nächsten
10 Sekunden wieder versucht wird, das Fenster zu schließen - das Fenster
schließt jetzt mit voller Kraft!
Wird länger als 10 Sekunden gewartet, dann ist die Kraftbegrenzung wieder ein-
geschaltet.
Ð
Fenster-Komfortbedienung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 35.
Beim Ent- und Verriegeln des Fahrzeugs können die elektrisch betätigten Fenster
wie folgt geöffnet und geschlossen werden.
Öffnen
Die Entriegelungstaste
auf dem Funkschlüssel gedrückt halten.
Den Schlüssel im Fahrerschloss in der Entriegelungsstellung halten.
Schließen
Die Verriegelungstaste
auf dem Funkschlüssel gedrückt halten.
Den Schlüssel im Fahrerschloss in der Verriegelungsstellung halten.
Durch Loslassen des Schlüssels bzw. der Verriegelungstaste kann der Öffnungs-
oder Schließvorgang der Fenster sofort unterbrochen werden.
Ð
ä
36
Bedienung
Funktionsstörungen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 35.
Elektrische Fensterheber außer Funktion
Wurde bei geöffnetem Fenster die Batterie ab- und wieder angeklemmt, sind die
elektrischen Fensterheber ohne Funktion. Das System muss aktiviert werden. Die
Funktion ist wie folgt wieder herzustellen:
die Zündung einschalten;
die jeweilige Tastenoberkante in der Fahrertür ziehen und das Fenster schlie-
ßen;
die Taste loslassen;
die jeweilige Taste für ca. 3 Sekunden erneut nach oben ziehen.
Winterbetrieb
In der Winterzeit kann es beim Schließen der Fenster infolge der Vereisung zu ei-
nem größeren Widerstand kommen. Das Fenster stoppt beim Schließen und fährt
einige Zentimeter zurück.
Damit es möglich wird, das Fenster zu schließen, ist es notwendig, die Kraftbe-
grenzung außer Funktion zu setzen » Seite 36.
Ð
Panoramadach
Abb. 20
Panoramadach: Sonnenschutz-
rollo öffnen
Durch das Panoramadach, aus getöntem Glas, kann der Innenraum aufgehellt
werden. Das Panoramadach kann mit dem Sonnenschutzrollo auf- bzw. abge-
deckt werden » Abb. 20. Zum vollständigen Abdecken des Panoramadachs muss
das Sonnenschutzrollo bis in dessen Endstellung geschoben werden.
ä
Wenn Gepäck oder Ladegut auf dem Dach transportiert werden soll, dann ist die
folgende Empfehlung zu beachten » Seite 61, in Abschnitt Dachreling.
Ð
37
Entriegeln und Verriegeln
Licht und Sicht
Licht
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Licht ein- und ausschalten 38
Funktion DAY LIGHT (Tagfahrlicht) 39
Halogen-Projektorscheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion 39
Parklicht 39
Touristisches Licht 40
Nebelscheinwerfer 40
Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER 40
Nebelschlussleuchte 41
Leuchtweitenregulierung 41
Schalter für Warnblinkanlage 42
Blinker- und Fernlichthebel 42
Bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung weicht die Anordnung der Schalter zum Teil
von der in » Abb. 21 auf Seite 38 gezeigten Anordnung ab. Die Symbole, die die
Schalterstellungen markieren, sind jedoch gleich.
ACHTUNG
Niemals nur mit eingeschaltetem Standlicht fahren! Das Standlicht ist nicht
hell genug, um die Straße vor Ihnen genügend auszuleuchten oder von ande-
ren Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Deshalb bei Dunkelheit oder
schlechter Sicht immer das Abblendlicht einschalten.
VORSICHT
Das Einschalten der Leuchten darf nur im Einklang mit den nationalen gesetzli-
chen Bestimmungen erfolgen.
Für die richtige Einstellung und Verwendung der Leuchten ist stets der Fahrer
verantwortlich.
Hinweis
Ist der Lichtschalter in der Stellung , der Zündschlüssel abgezogen und wird
die Fahrertür geöffnet, dann ertönt ein akustisches Warnsignal. Mit dem Schlie-
ßen der Fahrertür (Zündung aus) wird das akustische Warnsignal über den Tür-
kontakt abgestellt, jedoch das Standlicht bleibt ein, um ggf. das abgestellte Fahr-
zeug zu beleuchten.
Bei kühlen bzw. feuchten Witterungsverhältnissen können die Scheinwerfer in-
nen vorübergehend beschlagen. Ausschlaggebend ist der Temperaturunterschied
zwischen dem Innen- und Außenbereich des Scheinwerferglases. Bei eingeschal-
tetem Fahrlicht ist die Lichtaustrittsfläche nach kurzer Zeit wieder beschlagsfrei,
ggf. kann das Scheinwerferglas an den Randbereichen noch beschlagen sein. Es
können auch Rücklicht und Blinker davon betroffen sein. Dieser Beschlag hat kei-
nen Einfluss auf die Lebensdauer der Beleuchtungseinrichtung.
Ð
Licht ein- und ausschalten
Abb. 21 Schalttafel: Lichtschalter / Sicherungsfach: Schalter für Tagfahrlicht
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Standlicht einschalten
Den Lichtschalter » Abb. 21 - in Stellung drehen.
Abblend- und Fernlicht einschalten
Den Lichtschalter » Abb. 21 - in Stellung drehen.
Den Fernlichthebel zum Einschalten des Fernlichts nach vorn drücken » Abb. 25
auf Seite 42.
Licht ausschalten (außer Tagfahrlicht)
Den Lichtschalter » Abb. 21 - in Stellung O drehen.
Ð
ä
38
Bedienung
Funktion DAY LIGHT (Tagfahrlicht)
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Einschalten
Die Abdeckung des Sicherungskastens an der linken Seite der Schalttafel ab-
nehmen » Seite 171, Sicherungen in der Schalttafel.
Den Lichtschalter in Stellung O drehen » Abb. 21 auf Seite 38 - .
Den Schalter für das Tagfahrlicht einschalten » Abb. 21 auf Seite 38 - .
Ausschalten
Die Abdeckung des Sicherungskastens an der linken Seite der Schalttafel ab-
nehmen » Seite 171, Sicherungen in der Schalttafel.
Den Schalter für das Tagfahrlicht ausschalten » Abb. 21 auf Seite 38 - .
Den Lichtschalter in die Stellung Standlicht oder Abblendlicht umschalten
» Abb. 21 auf Seite 38 - .
Bei Fahrzeugen mit dem START-STOPP-System einschalten
Die Zündung ausschalten.
Den Blinkerhebel zum Lenkrad ziehen und gleichzeitig nach oben schieben und
in dieser Stellung halten.
Die Zündung einschalten - warten, bis das rechte Blinklicht 4x blinkt.
Die Zündung ausschalten - es ertönt ein akustisches Signal, das das Einschal-
ten des Tagfahrlichts bestätigt.
Den Blinkerhebel loslassen.
Bei Fahrzeugen mit dem START-STOPP-System ausschalten
Die Zündung ausschalten.
Den Blinkerhebel zum Lenkrad ziehen und gleichzeitig nach unten schieben
und in dieser Stellung halten.
Die Zündung einschalten - warten, bis das linke Blinklicht 4x blinkt.
Die Zündung ausschalten - es ertönt ein akustisches Signal, das das Ausschal-
ten des Tagfahrlichts bestätigt.
Den Blinkerhebel loslassen.
Bei Fahrzeugen mit separaten Leuchten für Tagfahrlicht in den Nebelscheinwer-
fern oder im Stoßfänger vorn leuchten bei der aktivierten Funktion Tagfahrlicht
das Standlicht (weder vorn noch hinten) und die Kennzeichenleuchte nicht.
Ist das Fahrzeug nicht mit separaten Leuchten für Tagfahrlicht ausgestattet, wird
das Tagfahrlicht durch die Kombination von Abblendlicht, Standlicht (vorn und
hinten) einschließlich Kennzeichenleuchte realisiert.
Ð
ä
Halogen-Projektorscheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Die Halogen-Projektorscheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion stellen sich, in Ab-
hängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und dem Lenkeinschlag, für eine bessere
Kurvenausleuchtung in die optimale Position.
ACHTUNG
Falls die Halogen-Projektorscheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion defekt sind,
werden die Scheinwerfer automatisch in eine Notposition gesenkt, die eine
eventuelle Blendung des Gegenverkehrs verhindert. Damit verkürzt sich die
ausgeleuchtete Länge der Fahrbahn. Vorsichtig fahren und unverzüglich einen
ŠKODA
Fachbetrieb aufsuchen.
Ð
Parklicht
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Parklicht
Die Zündung ausschalten.
Den Blinkerhebel » Abb. 25 auf Seite 42 » Seite 42 nach oben bzw. nach un-
ten drücken - das Standlicht auf der rechten bzw. linken Fahrzeugseite wird
eingeschaltet.
Beidseitiges Parklicht
Den Lichtschalter in Stellung drehen und das Fahrzeug verriegeln.
Hinweis
Das Parklicht lässt sich nur bei ausgeschalteter Zündung aktivieren.
Wenn das rechte oder linke Blinklicht eingeschaltet worden ist und die Zündung
ausgeschaltet wird, dann wird das Parklicht nicht automatisch eingeschaltet.
Ð
ä
ä
39
Licht und Sicht
Touristisches Licht
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Halogen-Projektorscheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion
Dieser Modus ermöglicht das Fahren in Ländern mit gegensätzlichem Verkehrs-
system (Links-/Rechtsverkehr), ohne die entgegenkommenden Fahrzeuge zu
blenden. Bei aktivem Modus „Touristisches Licht“ ist das seitliche Schwenken der
Scheinwerfer deaktiviert.
Touristisches Licht aktivieren
Vor der Aktivierung des touristischen Lichts müssen folgende Bedingungen er-
füllt werden.
Ausgeschaltete Zündung, ausgeschaltetes Licht (Lichtschalter in der Stellung O),
Drehregler für Leuchtweitenregulierung in der Stellung -, kein Gang eingelegt
bzw. Wählhebel in der Stellung N (automatisches Getriebe), deaktiviertes touristi-
sches Licht.
Die Zündung einschalten.
Innerhalb von 10 Sekunden nach dem Einschalten der Zündung:
Den Lichtschalter in Stellung drehen » Seite 38, Licht ein- und ausschalten.
Den Rückwärtsgang einlegen (Schaltgetriebe) bzw. den Wählhebel in Stellung
R stellen (automatisches Getriebe).
Den Drehregler für Leuchtweitenregulierung aus der Stellung - in die Stellung 3
drehen » Seite 41.
Touristisches Licht deaktivieren
Vor der Deaktivierung des touristischen Lichts müssen folgende Bedingungen er-
füllt werden.
Ausgeschaltete Zündung, ausgeschaltetes Licht (Lichtschalter in der Stellung O),
Drehregler für Leuchtweitenregulierung in der Stellung 3, kein Gang eingelegt
bzw. Wählhebel in der Stellung N (automatisches Getriebe), aktiviertes touristi-
sches Licht.
Die Zündung einschalten.
Innerhalb von 10 Sekunden nach dem Einschalten der Zündung:
Den Lichtschalter in Stellung drehen » Seite 38, Licht ein- und ausschalten.
Den Rückwärtsgang einlegen (Schaltgetriebe) bzw. den Wählhebel in Stellung
R stellen (automatisches Getriebe).
Den Drehregler für Leuchtweitenregulierung aus der Stellung 3 in die Stellung -
drehen » Seite 41.
ä
Weitere Informationen » Seite 125, Scheinwerfer.
Hinweis
Ist der Modus „Touristisches Licht“ aktiv, blinkt nach jedem Einschalten der Zün-
dung die Kontrollleuchte für 10 Sekunden.
Ð
Nebelscheinwerfer
Abb. 22
Schalttafel: Lichtschalter
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Einschalten
Zunächst den Lichtschalter » Abb. 22 in Stellung oder drehen.
Den Lichtschalter in Stellung
1
ziehen.
Bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern leuchtet im Kombi-Instrument die Kon-
trollleuchte » Seite 17.
Ð
Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Die Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER sind für eine bessere Ausleuch-
tung des Umfelds in der Nähe des Fahrzeugs beim Abbiegen, Einparken u. Ä. be-
stimmt.
£
ä
ä
40
Bedienung
Die Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER werden nach dem Lenkwinkel
bzw. nach dem Einschalten des Blinklichts
1)
unter Erfüllung folgender Bedingun-
gen geregelt:
das Fahrzeug steht und der Motor läuft oder es bewegt sich mit einer Ge-
schwindigkeit von max. 40 km/h;
das Tagfahrlicht ist nicht eingeschaltet;
das Abblendlicht ist eingeschaltet;
die Nebelscheinwerfer sind nicht eingeschaltet;
kein Rückwärtsgang ist eingelegt.
Ð
Nebelschlussleuchte
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Einschalten
Zunächst den Lichtschalter » Abb. 22 auf Seite 40 » Seite 40 in Stellung oder
drehen.
Den Lichtschalter in Stellung
2
ziehen.
Wenn das Fahrzeug nicht mit Nebelscheinwerfern » Seite 40 ausgestattet ist,
wird die Nebelschlussleuchte eingeschaltet, indem der Lichtschalter in Stellung
oder gedreht und direkt in Stellung
2
herausgezogen wird. Dieser Schalter
hat keine zwei, sondern nur eine Stellung.
Bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte leuchtet im Kombi-Instrument die Kon-
trollleuchte » Seite 17.
Wenn das Fahrzeug mit einer werkseitig eingebauten Anhängevorrichtung oder
einer Anhängevorrichtung aus dem ŠKODA Original Zubehör ausgerüstet ist und
mit einem Anhänger und eingeschalteter Nebelschlussleuchte gefahren wird,
dann leuchtet nur die Nebelschlussleuchte des Anhängers.
Ð
ä
Leuchtweitenregulierung
Abb. 23
Schalttafel: Leuchtweitenregu-
lierung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Den Drehregler » Abb. 23 auf die gewünschte Leuchtweite drehen.
Einstellpositionen
Die Positionen entsprechen etwa folgendem Beladungszustand.
Fahrzeug vorn besetzt, Gepäckraum leer.
Fahrzeug voll besetzt, Gepäckraum leer.
Fahrzeug voll besetzt, Gepäckraum beladen.
Fahrersitz besetzt, Gepäckraum beladen.
VORSICHT
Die Leuchtweitenregulierung immer so einstellen, dass:
andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden, insbesondere entgegen-
kommende Fahrzeuge;
die Leuchtweite für ein sicheres Fahren ausreichend ist.
Hinweis
Wir empfehlen, die Leuchtweitenregulierung bei eingeschaltetem Abblendlicht
einzustellen.
Ð
ä
-
1
2
3
1)
Beim Konflikt der beiden Einschaltvarianten, z. B. wenn das Lenkrad nach links eingeschlagen ist und
das rechte Blinklicht eingeschaltet ist, hat das Blinklicht die höhere Priorität.
41
Licht und Sicht
Schalter für Warnblinkanlage
Abb. 24
Schalttafel: Schalter für Warn-
blinkanlage
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Den Schalter » Abb. 24 drücken, um die Warnblinkanlage ein- bzw. auszu-
schalten.
Bei eingeschalteter Warnblinkanlage blinken alle Blinkleuchten des Fahrzeugs
gleichzeitig. Die Kontrollleuchte für die Blinker und die Kontrollleuchte im Schalter
blinken ebenfalls mit. Die Warnblinkanlage kann auch bei ausgeschalteter Zün-
dung eingeschaltet werden.
Bei einem Unfall mit Auslösung eines Airbags wird die Warnblinkanlage automa-
tisch eingeschaltet.
Hinweis
Die Warnblinkanlage ist einzuschalten, wenn zum Beispiel:
ein Stauende erreicht wird;
eine Panne oder ein Notfall auftritt.
Ð
ä
Blinker- und Fernlichthebel
Abb. 25
Blinker- und Fernlichthebel
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 38.
Mit dem Blinker- und Fernlichthebel werden auch das Parklicht und die Lichthupe
bedient.
Blinklicht rechts und links
Den Hebel » Abb. 25 nach oben
A
bzw. nach unten
B
drücken.
Möchte man nur dreimal blinken (sogenanntes Komfortblinken), den Hebel kurz
bis zum oberen bzw. unteren Druckpunkt drücken und wieder loslassen.
Blinken zum Fahrspurwechsel - um nur kurz zu blinken, den Hebel nur bis zum
Druckpunkt nach oben bzw. nach unten bewegen und in dieser Stellung halten.
Fernlicht
Das Abblendlicht einschalten » Seite 38.
Den Hebel » Abb. 25 nach vorn in Pfeilrichtung
C
drücken.
Das Fernlicht wird abgeschaltet, indem der Hebel in die Ausgangsstellung in
Pfeilrichtung
D
gezogen wird.
Lichthupe
Den Hebel » Abb. 25 zum Lenkrad (gefederte Stellung) in Pfeilrichtung
D
zie-
hen - das Fernlicht und die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument leuchten
auf.
Parklicht
Beschreibung der Bedienung » Seite 39.
VORSICHT
Das Fernlicht bzw. die Lichthupe nur dann verwenden, wenn dadurch die anderen
Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.
£
ä
42
Bedienung
Hinweis
Die Blinkleuchten arbeiten nur bei eingeschalteter Zündung. Es blinkt die ent-
sprechende Kontrollleuchte oder im Kombi-Instrument mit.
Nach Durchfahren einer Kurve schalten sich die Blinker automatisch aus.
Fällt eine Glühlampe der Blinkanlage aus, blinkt die Kontrollleuchte etwa dop-
pelt so schnell.
Ð
Innenleuchte
Innenleuchte vorn
Abb. 26
Innenleuchte vorn
Türkontaktschaltung (vordere und hintere Türen)
Den Schalter
A
» Abb. 26 zur Mitte der Leuchte drücken, es erscheint das Sym-
bol .
Innenleuchte einschalten
Den Schalter
A
» Abb. 26 zum Rand der Leuchte drücken, es erscheint das
Symbol .
Innenleuchte ausschalten
Den Schalter
A
» Abb. 26 in die Mittelstellung O drücken.
Leseleuchten
Den Schalter
B
» Abb. 26 drücken, um die rechte oder linke Leseleuchte ein-
bzw. auszuschalten.
Bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung wird nach dem Entriegeln des Fahrzeugs,
nach dem Öffnen einer Tür oder nach dem Abziehen des Zündschlüssels die In-
nenleuchte für etwa 30 Sekunden eingeschaltet (wenn sich der jeweilige Schalter
in der Türkontaktstellung befindet). Nach dem Einschalten der Zündung erlischt
die Innenleuchte sofort.
Bei Fahrzeugen ohne Zentralverriegelung bleibt die Innenleuchte mit zeitverzö-
gerter Umschaltung nach dem Schließen der Türen einige Sekunden eingeschal-
tet. Nach dem Einschalten der Zündung erlischt die Innenleuchte sofort.
Bei geöffneter Tür wird die Innenleuchte nach etwa 10 Minuten abgeschaltet, um
das Entladen der Fahrzeugbatterie zu vermeiden.
Ð
Innenleuchte hinten
Abb. 27
Innenleuchte hinten
Die Innenleuchte » Abb. 27 wird durch Verschieben des Schalters zum Symbol ,
O oder in die Mittelstellung betätigt.
Für die Innenleuchte hinten gelten die gleichen Grundsätze wie für » Seite 43,
Innenleuchte vorn.
Ð
Beleuchtetes Ablagefach auf der Beifahrerseite
Beim Öffnen der Klappe des Ablagefachs auf der Beifahrerseite leuchtet die
Leuchte im Ablagefach.
Die Leuchte schaltet sich bei eingeschaltetem Standlicht automatisch ein und
mit dem Schließen der Klappe wieder aus.
Ð
43
Licht und Sicht
Gepäckraumleuchte
Die Leuchte schaltet sich beim Öffnen der Gepäckraumklappe automatisch ein.
Bleibt die Klappe länger als etwa 10
Minuten geöffnet, schaltet sich die Gepäck-
raumleuchte automatisch aus.
Ð
Sicht
Heckscheibenbeheizung
Abb. 28
Schalter für Heckscheibenbehei-
zung
Die Heckscheibenbeheizung wird durch Drücken des Schalters
» Abb. 28
ein- bzw. ausgeschaltet, die Kontrollleuchte im Schalter leuchtet bzw. erlischt.
Die Heckscheibenbeheizung arbeitet nur bei laufendem Motor.
Nach 7 Minuten schaltet die Heckscheibenbeheizung selbsttätig ab.
Umwelthinweis
Sobald die Scheibe enteist oder von Beschlag befreit ist, sollte die Beheizung ab-
geschaltet werden. Der verringerte Stromverbrauch wirkt sich günstig auf den
Kraftstoffverbrauch aus » Seite 124, Strom sparen.
Hinweis
Sinkt die Bordspannung, schaltet sich die Heckscheibenbeheizung automatisch
aus, um genügend elektrische Energie für die Motorsteuerung zu haben » Sei-
te 149, Automatische Verbraucherabschaltung.
Ð
Sonnenblenden
Abb. 29
Sonnenblende: Ausschwenken
Die Sonnenblende für den Fahrer bzw. Beifahrer kann aus der Halterung heraus-
gezogen und zur Tür in Pfeilrichtung
1
» Abb. 29 geschwenkt werden.
Die Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden sind mit Abdeckungen versehen. Die
Abdeckung in Pfeilrichtung
2
schieben.
Das Band
A
dient zur Ablage von kleinen leichten Gegenständen, wie z. B. einem
Zettel mit Notizen u. Ä.
ACHTUNG
Die Sonnenblenden dürfen nicht zu den Seitenscheiben in den Entfaltungsbe-
reich der Kopfairbags geschwenkt werden, wenn daran Gegenstände, wie z.
B.
Kugelschreiber usw., befestigt sind. Bei Auslösung der Kopfairbags könnte es
zur Verletzung der Insassen kommen.
Ð
Scheibenwischer und -wascher
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Scheibenwischer und -wascher betätigen 45
Scheinwerferreinigungsanlage 46
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe auswechseln 46
Scheibenwischerblatt der Heckscheibe auswechseln 46
Die Scheibenwischer und die Scheibenwaschanlage arbeiten nur bei eingeschal-
teter Zündung.
£
44
Bedienung
Nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs wird bei eingeschalteten Frontscheiben-
wischern die Heckscheibe einmal gewischt.
Scheibenwaschwasser nachfüllen » Seite 145.
ACHTUNG
Einwandfreie Scheibenwischerblätter sind für klare Sicht und sicheres Fah-
ren unbedingt erforderlich » Seite
46.
Die Scheibenwaschanlage nicht bei niedrigen Temperaturen verwenden, oh-
ne dass vorher die Frontscheibe beheizt wurde. Der Scheibenreiniger könnte
sonst auf der Frontscheibe gefrieren und die Sicht nach vorn einschränken.
VORSICHT
Bei kalten Temperaturen und im Winter vor der Fahrt bzw. vor dem Einschalten
der Zündung prüfen, ob die Scheibenwischerblätter nicht festgefroren sind. Soll-
ten die Scheibenwischer bei angefrorenen Scheibenwischerblättern eingeschal-
tet werden, können sowohl die Scheibenwischerblätter als auch der Scheibenwi-
schermotor beschädigt werden!
Wird bei eingeschalteten Scheibenwischern die Zündung ausgeschaltet, wi-
schen die Scheibenwischer beim nächsten Einschalten der Zündung im gleichen
Modus weiter. Zwischen dem Ausschalten und dem nächsten Einschalten der
Zündung können die Scheibenwischer bei niedrigen Temperaturen anfrieren.
Angefrorene Scheibenwischerblätter vorsichtig von der Front- bzw. Heckschei-
be ablösen.
Vor der Fahrt Schnee und Eis von den Scheibenwischern entfernen.
Bei unvorsichtiger Handhabung des Scheibenwischers besteht die Gefahr der
Beschädigung der Frontscheibe.
Aus Sicherheitsgründen sind die Scheibenwischerblätter jährlich ein- bis zwei-
mal zu erneuern. Diese können bei einem ŠKODA Vertragspartner erworben wer-
den.
Hinweis
Die Scheibenwaschdüsen der Frontscheibe werden bei laufendem Motor und ei-
ner Außentemperatur von weniger als ca. +10 °C beheizt.
Der Inhalt des Scheibenwaschwasserbehälters beträgt 3,5 Liter. Bei Fahrzeugen
mit der Scheinwerferreinigungsanlage beträgt der Inhalt etwa 5,4 Liter.
Um Schlierenbildung zu vermeiden, sollten die Scheibenwischerblätter regelmä-
ßig mit einem Scheibenreiniger gesäubert werden. Bei starker Verschmutzung,
z. B. Insektenreste, sind die Scheibenwischerblätter mit einem Schwamm oder
Tuch zu reinigen.
Ð
Scheibenwischer und -wascher betätigen
Abb. 30
Scheibenwischerhebel
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 44.
Tippwischen
Möchte man die Frontscheibe nur kurz wischen, den Hebel in die gefederte
Stellung
4
» Abb. 30 drücken.
Intervallwischen
Den Hebel nach oben in Stellung
1
» Abb. 30 stellen.
Mit dem Schalter
A
die gewünschte Pause zwischen den einzelnen Scheiben-
wischerausschlägen einstellen.
Langsames Wischen
Den Hebel nach oben in Stellung
2
» Abb. 30 stellen.
Schnelles Wischen
Den Hebel nach oben in Stellung
3
» Abb. 30 stellen.
Wisch-/Waschautomatik für die Frontscheibe
Den Hebel zum Lenkrad in die gefederte Stellung
5
» Abb. 30 ziehen, die
Waschanlage und die Scheibenwischer arbeiten.
Den Hebel loslassen. Die Waschanlage stoppt und die Wischer führen noch 1 bis
3 Wischerausschläge aus (je nach Dauer des Sprühvorgangs).
Heckscheibenwischen
Den Hebel vom Lenkrad weg in Stellung
6
» Abb. 30 drücken, der Scheibenwi-
scher wischt alle 6 Sekunden.
Wisch-/Waschautomatik für die Heckscheibe
Den Hebel vom Lenkrad weg in die gefederte Stellung
7
» Abb. 30 drücken,
der Scheibenwischer und die Waschanlage arbeiten.
£
ä
45
Licht und Sicht
Den Hebel loslassen. Die Waschanlage stoppt und der Wischer führt noch 1 bis
3 Wischerausschläge aus (je nach Dauer des Sprühvorgangs). Nach dem Loslas-
sen bleibt der Hebel in der Stellung
6
.
Scheibenwischer ausschalten
Den Hebel in die Grundstellung
0
» Abb. 30 zurückstellen.
Ð
Scheinwerferreinigungsanlage
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 44.
Wenn das Abblend- oder Fernlicht eingeschaltet ist und der Scheibenwischerhe-
bel in die Position
5
» Abb. 30 auf Seite 45 gezogen wird, werden die Scheinwer-
fer kurz bespritzt. Zum Reinigen der Scheinwerfer kommt es auch nach jedem
fünften Besprühen der Frontscheibe.
In regelmäßigen Abständen, z. B. nach dem Tanken, sollte hartnäckig festsitzen-
der Schmutz (z. B. Insektenreste) von den Scheinwerfergläsern entfernt werden.
Die folgenden Hinweise sind zu beachten » Seite 132, Scheinwerfergläser.
Um die Funktion im Winter sicherzustellen, sollten die Waschdüsenhalterungen
vom Schnee befreit und Eis mit einem Enteisungsspray entfernt werden.
VORSICHT
Die Düsen der Scheinwerferreinigungsanlage nie von Hand herausziehen - Be-
schädigungsgefahr!
Ð
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe auswechseln
Abb. 31
Scheibenwischerblatt der Front-
scheibe
ä
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 44.
Scheibenwischerblatt abnehmen
Den Scheibenwischerarm von der Scheibe abklappen.
Die Sicherung
1
» Abb. 31 drücken, um das Wischerblatt zu entriegeln, und in
Pfeilrichtung
2
abziehen.
Scheibenwischerblatt befestigen
Das Scheibenwischerblatt bis zum Einrasten an den Anschlag schieben.
Prüfen, ob das Scheibenwischerblatt richtig befestigt ist.
Die Scheibenwischerarme an die Scheibe zurückklappen.
Einwandfreie Scheibenwischerblätter sind für eine klare Sicht unbedingt erforder-
lich. Scheibenwischerblätter dürfen nicht durch Staub, Insektenreste und Konser-
vierungswachs verunreinigt sein.
Rubbeln bzw. schmieren die Scheibenwischerblätter, dann können Wachsrück-
stände auf den Scheiben durch die Fahrzeugwäsche in automatischen Waschan-
lagen die Ursache sein. Deshalb sind nach jeder Wäsche in der Waschanlage die
Lippen der Scheibenwischerblätter und die Scheiben zu reinigen und zu entfet-
ten.
Ð
Scheibenwischerblatt der Heckscheibe auswechseln
Abb. 32
Scheibenwischerblatt der Heck-
scheibe
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 44.
Scheibenwischerblatt abnehmen
Den Scheibenwischerarm von der Scheibe abklappen und das Scheibenwischer-
blatt rechtwinklig zum Wischerarm stellen » Abb. 32.
Den Scheibenwischerarm mit einer Hand am oberen Teil halten.
£
ä
ä
46
Bedienung
Mit der anderen Hand die Sicherung
A
in Pfeilrichtung entriegeln und das
Scheibenwischerblatt abnehmen.
Scheibenwischerblatt befestigen
Das Scheibenwischerblatt auf den Scheibenwischerarm setzen und die Siche-
rung
A
» Abb. 32 verriegeln.
Prüfen, ob das Scheibenwischerblatt richtig befestigt ist.
Den Scheibenwischerarm an die Scheibe zurückklappen.
Ð
Rückspiegel
Manuell abblendbarer Innenspiegel
Grundeinstellung
Den Hebel an der Spiegelunterkante nach vorn stellen.
Spiegel abblenden
Den Hebel an der Spiegelunterkante nach hinten ziehen.
Ð
Zusätzlicher Innenspiegel
Abb. 33
Zusätzlicher Innenspiegel
Der zusätzliche Innenspiegel ermöglicht dem Fahrer einen erweiterten Blick auf
den Bereich der hinteren Sitze.
Neigung einstellen
Den Spiegel in Pfeilrichung in die gewünschte Position einstellen.
ACHTUNG
In erster Linie widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren! Als Fahrer
tragen Sie die volle Verantwortung für den Betrieb des Fahrzeugs. Verwenden
Sie den zusätzlichen Innenspiegel nur in dem Maße, dass Sie Ihr Fahrzeug je-
derzeit voll unter Kontrolle haben.
Ð
Außenspiegel
Abb. 34
Türinnenteil: Drehknopf
Die Rückspiegel sind vor Fahrtantritt so einzustellen, dass die Sicht nach hinten
gewährleistet ist.
Außenspiegelbeheizung
Den Drehknopf in die Position » Abb. 34 stellen.
Die Außenspiegelbeheizung funktioniert nur bei laufendem Motor und bis zu ei-
ner Außentemperatur von +20 °C.
Außenspiegel links einstellen
Den Drehknopf in die Position » Abb. 34 stellen. Die Spiegelflächenbewegung
ist mit der Bewegung des Drehknopfes identisch.
Außenspiegel rechts einstellen
Den Drehknopf in die Position » Abb. 34 stellen. Die Spiegelflächenbewegung
ist mit der Bewegung des Drehknopfes identisch.
£
47
Licht und Sicht
ACHTUNG
Konvexe (nach außen gewölbte) Außenspiegel vergrößern das Blickfeld. Sie
lassen jedoch Objekte im Spiegel kleiner erscheinen. Deshalb sind diese Spie-
gel nur bedingt geeignet, um den Abstand zu nachfolgenden Fahrzeugen zu
schätzen.
Nach Möglichkeit den Innenspiegel verwenden, um den Abstand zu nachfol-
genden Fahrzeugen zu bestimmen.
Hinweis
Die Außenspiegelflächen nicht berühren, wenn die Außenspiegelbeheizung ein-
geschaltet ist.
Sollte die elektrische Einstellung einmal ausfallen, können beide Außenspiegel
von Hand durch Drücken auf den Rand der Spiegelfläche eingestellt werden.
Im Falle einer Störung der elektrischen Spiegeleinstellung ist ein ŠKODA Fach-
betrieb aufzusuchen.
Ð
48
Bedienung
Sitzen und Verstauen
Vordersitze
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Vordersitze einstellen 50
Vordersitzheizung 50
Der Fahrersitz sollte so eingestellt werden, dass die Pedale mit leicht angewin-
kelten Beinen völlig durchgedrückt werden können.
Die Sitzlehne des Fahrersitzes sollte so eingestellt werden, dass der oberste
Punkt des Lenkrads mit leicht angewinkelten Armen erreicht werden kann.
Die richtige Einstellung der Sitze ist besonders wichtig für:
ein sicheres, schnelles Erreichen der Bedienungselemente;
eine entspannte, ermüdungsarme Körperhaltung;
die maximale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte und des Airbag-Systems.
ACHTUNG
Den Fahrersitz nur bei stehendem Fahrzeug einstellen - Unfallgefahr!
Vorsicht beim Einstellen des Sitzes! Durch unachtsames oder unkontrollier-
tes Einstellen können Quetschverletzungen entstehen.
Während der Fahrt dürfen die Sitzlehnen nicht zu weit nach hinten geneigt
sein, weil sonst die Wirkung der Sicherheitsgurte und des Airbag-Systems be-
einträchtigt wird - Verletzungsgefahr!
Niemals mehr Personen mitnehmen, als Sitzplätze im Fahrzeug vorhanden
sind.
Jeder Insasse muss den zum Sitzplatz gehörenden Sicherheitsgurt richtig
anlegen. Kinder müssen mit einem geeigneten Rückhaltesystem gesichert
sein » Seite 117, Sichere Beförderung von Kindern.
Die Vordersitze und alle Kopfstützen müssen immer der Körpergröße ent-
sprechend eingestellt sowie die Sicherheitsgurte immer richtig angelegt sein,
um Ihnen und Ihren Mitfahrern einen optimalen Schutz zu gewährleisten.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Die Füße während der Fahrt immer im Fußraum halten - die Füße niemals
auf die Schalttafel, aus dem Fenster oder auf die Sitzflächen legen. Das gilt
besonders für die Mitfahrer. Im Falle eines Bremsmanövers oder Unfalls set-
zen Sie sich einem erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Airbagauslösung
können Sie sich durch eine falsche Sitzposition tödliche Verletzungen zuzie-
hen!
Für den Fahrer und Beifahrer ist es wichtig, einen Abstand von mindestens
25 cm zum Lenkrad bzw. zur Schalttafel einzuhalten. Wenn Sie den Mindest-
abstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System nicht schützen - Lebens-
gefahr!
Dafür sorgen, dass sich keine Gegenstände im Fußraum befinden, da die Ge-
genstände im Falle eines Fahr- oder Bremsmanövers in das Fußhebelwerk ge-
langen können. Man wäre dann nicht mehr in der Lage zu kuppeln, zu brem-
sen oder Gas zu geben.
Auf dem Beifahrersitz keine Gegenstände, außer den dafür bestimmten Ge-
genständen (z.
B. Kindersitz) befördern - Unfallgefahr!
Hinweis
Im Einstellmechanismus für die Lehnenneigung kann nach einiger Betriebszeit
ein Spiel entstehen.
Ð
49
Sitzen und Verstauen
Vordersitze einstellen
Abb. 35
Bedienungselemente am Sitz
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 49.
Sitz in Längsrichtung einstellen
Den Hebel
1
» Abb. 35 nach oben ziehen und dabei den Sitz in die gewünschte
Position schieben.
Den Hebel
1
loslassen und den Sitz so weit verschieben, bis die Verriegelung
hörbar einrastet.
Sitzhöhe einstellen
Möchte man den Sitz anheben, den Hebel
2
» Abb. 35 nach oben ziehen bzw.
pumpen.
Möchte man den Sitz absenken, den Hebel
2
nach unten drücken bzw. pum-
pen.
Neigung der Sitzlehne einstellen
Die Sitzlehne entlasten (sich nicht anlehnen) und das Handrad
3
» Abb. 35
drehen, um die gewünschte Lehnenneigung einzustellen.
Ð
ä
Vordersitzheizung
Abb. 36
Wippschalter für Sitzheizung
vorn
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 49.
Die Sitzlehnen und -flächen der Vordersitze können elektrisch beheizt werden.
Durch Drücken des Wippschalters in die Position 1 bzw. 2 schalten Sie die Sitz-
heizung vorn auf 25 % bzw. 100 % der Leistung ein » Abb. 36.
Zum Ausschalten der Heizung den Wippschalter in die waagerechte Stellung
schalten.
ACHTUNG
Wenn Sie bzw. ein Mitfahrer eine eingeschränkte Schmerz- und/oder Tempe-
raturwahrnehmung haben bzw. hat, z.
B. durch Medikamenteneinnahme, Läh-
mung oder aufgrund chronischer Erkrankungen (z. B. Diabetes), empfehlen
wir, völlig auf die Benutzung der Sitzheizung zu verzichten. Es kann zu schwer
heilbaren Verbrennungen an Rücken, Gesäß und Beinen führen. Wenn Sie die
Sitzheizung dennoch verwenden möchten, empfehlen wir, bei längeren Fahr-
strecken regelmäßig Fahrpausen einzulegen, damit sich der Körper von den
Belastungen der Fahrt erholen kann. Zur Beurteilung Ihrer konkreten Situati-
on wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt.
£
ä
50
Bedienung
VORSICHT
Um die Heizungselemente der Sitzheizung nicht zu beschädigen, sollte man
nicht auf den Sitzen knien oder diese anderweitig punktförmig belasten.
Wenn die Sitze nicht durch Personen besetzt sind oder sich darauf befestigte
bzw. abgelegte Gegenstände, wie z.
B. ein Kindersitz, eine Tasche u. Ä. befinden,
dann ist die Sitzheizung nicht zu verwenden. Es kann ein Fehler der Heizelemen-
te der Sitzheizung auftreten.
Die Sitze nicht feucht reinigen » Seite 134, Stoffbezüge der elektrisch beheiz-
ten Sitze.
Hinweis
Die Sitzheizung sollte nur bei laufendem Motor eingeschaltet werden. Dadurch
wird die Batteriekapazität erheblich geschont.
Sinkt die Bordspannung, wird die Sitzheizung automatisch ausgeschaltet, um
genügend elektrische Energie für die Motorsteuerung zu haben » Seite 149, Au-
tomatische Verbraucherabschaltung.
Ð
Kopfstützen
Abb. 37 Kopfstütze: Einstellen / Ausbauen
Höhe einstellen
Die Kopfstütze seitlich mit beiden Händen anfassen und diese je nach Wunsch
nach oben schieben » Abb. 37 - .
Möchte man die Kopfstütze nach unten verschieben, dann die Sicherungstaste
» Abb. 37 - mit einer Hand drücken und gedrückt halten, und mit der anderen
Hand die Kopfstütze nach unten drücken.
Ausbauen/Einbauen
Die Kopfstütze aus der Sitzlehne bis zum Anschlag herausziehen.
Die Sicherungstaste in Pfeilrichtung drücken » Abb. 37 - und die Kopfstütze
herausziehen.
Zum erneuten Einbau die Kopfstütze so weit nach unten in die Sitzlehne ein-
schieben, bis die Sicherungstaste hörbar einrastet.
Die beste Schutzwirkung wird erreicht, wenn die Oberkante der Kopfstütze sich
auf einer Höhe mit dem oberen Teil Ihres Kopfes befindet.
Die Kopfstützen müssen der Körpergröße entsprechend eingestellt werden. Rich-
tig eingestellte Kopfstützen bieten zusammen mit den Sicherheitsgurten einen
wirkungsvollen Insassenschutz » Seite 103.
ACHTUNG
Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt sein, damit bei einem Unfall ein
wirkungsvoller Insassenschutz besteht.
Niemals mit ausgebauten Kopfstützen fahren - Verletzungsgefahr!
Sind die hinteren Sitze besetzt, dürfen sich die hinteren Kopfstützen nicht in
der unteren Position befinden.
Ð
Rücksitze
Sitze in Längsrichtung einstellen
Abb. 38 Entriegelung vorn / hinten
£
51
Sitzen und Verstauen
Den Hebel
A
» Abb. 38 nach oben in Pfeilrichtung
1
oder an der Entriege-
lungsschlaufe in Pfeilrichtung
2
ziehen und den Sitz in die gewünschte Positi-
on in Pfeilrichtung
3
verschieben.
ACHTUNG
Die folgenden Hinweise sind zu beachten » Seite
104, Richtige Sitzposition
der Mitfahrer auf den Rücksitzen.
Ð
Neigung der Sitzlehne einstellen
Abb. 39
Sitzlehne einstellen
Den Hebel
1
» Abb. 39 ziehen und die gewünschte Neigung der Sitzlehne ein-
stellen.
ACHTUNG
Durch Ziehen sicherstellen, dass die Sitzlehne eingerastet ist.
Ð
Sitzlehne vorklappen und Sitz komplett vorklappen
Abb. 40 Sitz komplett vorklappen / Vorgeklappte Sitze verriegeln
Sitzlehne vorklappen
Die Schlosszunge des Sicherheitsgurts in die Öffnung an der entsprechenden
Fahrzeugseite stecken - Sicherheitsposition.
Die Kopfstütze aus dem hinteren mittleren Sitz ausbauen » Seite 51, Kopfstüt-
zen.
Die äußeren hinteren Sitze so weit wie möglich nach hinten verschieben » Sei-
te 51, Sitze in Längsrichtung einstellen.
Den Hebel
1
» Abb. 39 auf Seite 52 ziehen und die Sitzlehne ganz vorklappen.
Den Hebel » Abb. 40 nach oben ziehen und danach den Sitz komplett vorklap-
pen.
Sitz komplett vorklappen und verriegeln
Wird der äußere hintere Sitz komplett vorgeklappt, dann ist dieser bis zum An-
schlag nach hinten zu schieben.
Den Hebel
A
» Abb. 40 nach oben ziehen und den Sitz komplett vorklappen.
Den vorgeklappten Sitz mithilfe des Befestigungsgurts
B
an einer Führungs-
stange der Kopfstütze des vorderen Sitzes verriegeln » Abb. 40.
ACHTUNG
Den vorgeklappten Sitz unverzüglich mithilfe des Befestigungsgurts an ei-
ner Führungsstange der Kopfstütze des vorderen Sitzes verriegeln - Verlet-
zungsgefahr.
Die folgenden Hinweise sind zu beachten » Seite
104, Richtige Sitzposition
der Mitfahrer auf den Rücksitzen.
£
52
Bedienung
VORSICHT
Wenn sich der äußere Sitz beim Vorklappen nicht in der hinteren Endstellung be-
findet, kann es bei der Entriegelung des Sitzes zur Beschädigung der Verriege-
lungsbolzen kommen.
Ð
Sitz entriegeln und ausbauen
Abb. 41 Vorgeklappten Sitz entriegeln / Tragegriffe an der Sitzfläche
Den Sitz vorklappen » Seite 52, Sitzlehne vorklappen und Sitz komplett vor-
klappen.
Den vorgeklappten Sitz durch Drücken der Sitzverriegelungen
A
» Abb. 41 in
Pfeilrichtung
1
entriegeln.
Den Sitz an den Tragegriffen
B
bzw.
C
herausnehmen.
ACHTUNG
Die folgenden Hinweise sind zu beachten » Seite
104.
Hinweis
Die äußeren Sitze sind nicht wechselseitig austauschbar. Im hinteren Bereich ist
der linke Sitz mit dem Buchstaben L und der rechte Sitz mit dem Buchstaben R
gekennzeichnet.
Ð
Äußeren Sitz in Querrichtung einstellen
Abb. 42
Sitz verriegeln
Den mittleren Sitz ausbauen » Seite 53, Sitz entriegeln und ausbauen.
Den äußeren Sitz vorklappen » Seite 52, Sitzlehne vorklappen und Sitz kom-
plett vorklappen und entriegeln » Abb. 41 auf Seite 53.
Den vorgeklappten und entriegelten Sitz auf der Führung in Richtung Fahr-
zeugmitte bis zum Anschlag verschieben.
Den Sitz am Ende der Führung durch Drücken der Sitzverriegelungen
A
» Abb. 42 in Pfeilrichtung verriegeln.
Ð
Sitze in die Ausgangsstellung bringen
Abb. 43
Sitzlehne zurückklappen
Ist der Sitz ausgebaut, dann ist dieser zuerst auf die Führung zu setzen und zu
verriegeln » Abb. 42 auf Seite 53. Durch Hochziehen sicherstellen, dass der Sitz
richtig verriegelt ist.
Den Sitz in die waagerechte Position klappen, bis dieser hörbar verrastet. Durch
Hochziehen sicherstellen, dass sich der Sitz nicht mehr anheben lässt.
Den Hebel » Abb. 43 drücken und die Sitzlehne zurückklappen. Durch Ziehen si-
cherstellen, dass die Sitzlehne eingerastet ist.
Die Schlosszunge aus der Sicherheitsposition herausnehmen.
£
53
Sitzen und Verstauen
ACHTUNG
Nach dem Zurückklappen der Sitzflächen und -lehnen müssen sich die Gurt-
schlösser in der ursprünglichen Lage befinden - diese müssen einsatzbereit
sein.
Die Sitzlehnen müssen sicher eingerastet sein, damit bei plötzlichem Brem-
sen keine Gegenstände aus dem Gepäckraum in den Fahrgastraum rutschen
können - Verletzungsgefahr!
Beim Klappen der Sitzlehne immer sicherstellen, dass diese wirklich sicher
verrastet ist, dies wird durch die Position und eine sichtbare Kennzeichnung
auf der Abdeckung des Hebels signalisiert.
Ð
Gepäckraum
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fahrzeuge der Klasse N1 55
Befestigungselemente 55
Klappbarer Haken 55
Befestigungsnetze 56
Bodenbelag des Gepäckraums befestigen 56
Gepäckraumabdeckung 56
Netztrennwand 57
Im Interesse der Einhaltung guter Fahreigenschaften des Fahrzeugs ist Folgen-
des zu beachten:
Die Last so gleichmäßig wie möglich verteilen.
Schwere Gegenstände möglichst weit nach vorn legen.
Die Gepäckstücke an den Verzurrösen oder mit dem Befestigungsnetz befesti-
gen » Seite 55.
Bei einem Unfall bekommen kleine und leichte Gegenstände eine so hohe kineti-
sche Energie, dass diese schwere Verletzungen verursachen können. Die Größe
der kinetischen Energie ist von der Fahrgeschwindigkeit und vom Gewicht des
Gegenstands abhängig. Die Fahrgeschwindigkeit ist dabei der bedeutsamere Fak-
tor.
Beispiel: Ein ungesicherter Gegenstand mit einem Gewicht von 4,5 kg bekommt
bei einem Frontalaufprall mit 50 km/h eine Energie, die dem 20-Fachen seines
Gewichts entspricht. Das bedeutet, dass eine Gewichtskraft von ca. 90 kg „ent-
steht“. Man kann sich vorstellen, was für Verletzungen entstehen, wenn dieses
durch den Innenraum fliegende „Geschoss“ einen Insassen trifft.
ACHTUNG
Gegenstände im Gepäckraum verstauen und diese an den Verzurrösen be-
festigen.
Lose Gegenstände im Fahrgastraum können bei einem plötzlichen Manöver
oder bei einem Unfall nach vorn fliegen und die Insassen oder andere Ver-
kehrsteilnehmer verletzen. Diese Gefahr wird noch erhöht, wenn umherflie-
gende Gegenstände auf einen auslösenden Airbag treffen. In diesem Fall kön-
nen die zurückgeschleuderten Gegenstände die Insassen verletzen - Lebens-
gefahr.
Beachten, dass sich beim Transport schwerer Gegenstände die Fahreigen-
schaften durch die Schwerpunktverlagerung verändern - Unfallgefahr! Die Ge-
schwindigkeit und Fahrweise müssen deshalb darauf abgestimmt werden.
Werden Gepäckstücke oder Gegenstände an den Verzurrösen mit ungeeig-
neten oder beschädigten Verzurrleinen befestigt, können im Falle von Brems-
manövern oder Unfällen Verletzungen entstehen. Um zu verhindern, dass Ge-
päckstücke nach vorn fliegen können, sind immer geeignete Verzurrleinen zu
verwenden, die an den Verzurrösen sicher zu befestigen sind.
Das Ladegut muss so verstaut werden, dass bei plötzlichen Fahr- und
Bremsmanövern keine Gegenstände nach vorn rutschen können - Verlet-
zungsgefahr!
Beim Transport von befestigten scharfen gefährlichen Gegenständen im
vergrößerten Gepäckraum, der durch das Vorklappen der Rücksitzlehne ent-
steht, ist unbedingt auf die Gewährleistung der Sicherheit der auf dem restli-
chen hinteren Sitz beförderten Person zu achten » Seite 104, Richtige Sitzpo-
sition der Mitfahrer auf den Rücksitzen.
Ist der hintere Sitz neben dem vorgeklappten Sitz besetzt, ist mit maximaler
Vorsicht auf die Gewährleistung der Sicherheit zu achten, z.
B. indem das zu
transportierende Ladegut so platziert wird, dass ein Zurückklappen des Sitzes
bei einem Aufprall von hinten verhindert wird.
Nie mit geöffneter oder angelehnter Gepäckraumklappe fahren, da Abgase
in den Innenraum gelangen können - Vergiftungsgefahr!
Auf keinen Fall die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht
des Fahrzeugs überschreiten - Unfallgefahr!
Niemals Personen im Gepäckraum mitnehmen!
£
54
Bedienung
VORSICHT
Darauf achten, dass die Heizfäden der Heckscheibenbeheizung nicht durch
scheuernde Gegenstände beschädigt werden.
Hinweis
Den Reifenfülldruck muss der Beladung angepasst werden » Seite
151, Lebens-
dauer von Reifen.
Ð
Fahrzeuge der Klasse N1
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 54.
Bei Fahrzeugen der Klasse N1, die nicht mit einem Schutzgitter ausgestattet sind,
ist zur Befestigung der Ladung ein Verzurrset, das der Norm EN 12195 (1 - 4) ent-
spricht, zu verwenden.
Ð
Befestigungselemente
Abb. 44
Gepäckraum: Verzurrösen und
Befestigungselemente
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 54.
Im Gepäckraum befinden sich folgende Befestigungselemente » Abb. 44.
Verzurrösen zur Befestigung von Gepäckstücken und Befestigungsnetzen.
Befestigungselemente nur zur Befestigung von Befestigungsnetzen.
ä
ä
A
B
VORSICHT
Die maximal zulässige Belastung der Verzurrösen beträgt 3,5 kN (350 kg).
Ð
Klappbarer Haken
Abb. 45
Gepäckraum: klappbarer Haken
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 54.
An beiden Seiten des Gepäckraums befinden sich klappbare Haken » Abb. 45 zur
Befestigung kleinerer Gepäckstücke, z. B. Taschen u. Ä.
VORSICHT
Die maximal zulässige Belastung des Hakens beträgt 7,5 kg.
Ð
ä
55
Sitzen und Verstauen
Befestigungsnetze
Abb. 46 Befestigungsnetz: doppelte Quertasche, Bodenbefestigungsnetz /
doppelte Längstaschen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 54.
Befestigungsbeispiele des Befestigungsnetzes als doppelte Quertasche, Boden-
befestigungsnetz » Abb. 46 - und doppelte Längstaschen » Abb. 46 - .
ACHTUNG
Die maximal zulässige Belastung der Befestigungsnetze nicht überschreiten.
Schwerere Gegenstände werden nicht ausreichend gesichert - Verletzungsge-
fahr!
VORSICHT
Die maximal zulässige Belastung der Befestigungsnetze beträgt 1,5 kg.
In den Netzen keine scharfkantigen Gegenstände ablegen - Netzbeschädi-
gungsgefahr.
Ð
Bodenbelag des Gepäckraums befestigen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 54.
Der angehobene Bodenbelag kann, um z. B. an das Reserverad zu gelangen, zwi-
schen den Rücksitzlehnen und der Gepäckraumabdeckung angelehnt werden.
Ð
ä
ä
Gepäckraumabdeckung
Abb. 47 Gepäckraumabdeckung ausbauen / Gepäckraumabdeckung in der
unteren Position
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 54.
Wenn man sperriges Gut befördern möchte, kann bei Bedarf die Gepäckraumab-
deckung ausgebaut werden.
Die Haltebänder
1
» Abb. 47 aushängen.
Die Gepäckraumabdeckung etwas hochklappen.
Die Abdeckung aus den Halterungen
2
durch Ziehen nach hinten oder durch
leichtes Klopfen auf die Unterseite der Abdeckung im Bereich zwischen den
Halterungen herausnehmen.
Beim Wiedereinbau die Gepäckraumabdeckung zuerst in die Halter
2
schieben
und dann die Haltebänder
1
an der Gepäckraumklappe einhängen.
Die Gepäckraumabdeckung kann auch in der unteren Position auf den Stützele-
menten angebracht werden » Abb. 47 - .
Der Ablauf zum Einbau bzw. zum Ausbau ist identisch.
In dieser Position können auf der Gepäckraumabdeckung kleinere Gegenstände
bis zu einem Gesamtgewicht von 2,5 kg abgelegt werden.
ACHTUNG
Auf der Gepäckraumabdeckung dürfen keine Gegenstände abgelegt werden,
die beim plötzlichen Bremsen oder beim Fahrzeugaufprall die Fahrzeuginsas-
sen gefährden.
£
ä
56
Bedienung
VORSICHT
Darauf achten, dass die Heizfäden der Heckscheibenbeheizung nicht durch abge-
legte Gegenstände beschädigt werden.
Hinweis
Beim Öffnen der Gepäckraumklappe wird die Gepäckraumabdeckung mit angeho-
ben - es besteht die Gefahr, dass abgelegte Gegenstände nach vorn rutschen!
Ð
Netztrennwand
Abb. 48 Netztrennwand hinter den Rück-/Vordersitzen verwenden
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 54.
Die Netztrennwand kann hinter den Rück- bzw. den Vordersitzen eingebaut wer-
den.
Netztrennwand hinter den Rücksitzen einbauen
Die Gepäckraumabdeckung ausbauen » Seite 56, Gepäckraumabdeckung.
Die Netztrennwand aus der Hülle nehmen.
Beide Teile der Querstange ausklappen, bis diese hörbar einrasten.
Die Querstange in die Aufnahme
B
» Abb. 48 erst auf der einen Seite setzen
und nach vorn drücken. Auf gleiche Weise die Querstange auf der anderen Seite
in die Aufnahme
B
setzen.
Die Karabiner
C
an den Gurtenden in die Verzurrösen hinter den Rücksitzen
einrasten.
Den Gurt auf den beiden Seiten, zuerst auf der einen und dann auf der anderen
Seite, durch die Spannschnallen ziehen.
ä
Netztrennwand ausbauen
Die Gurte auf beiden Seiten lösen und die Karabiner
C
aushängen » Abb. 48.
Die Querstange zuerst auf der einen und dann auf der anderen Seite nach hin-
ten schieben.
Die Querstange aus den Aufnahmen
B
herausnehmen.
Netztrennwand einpacken
Auf die rote Taste des Gelenks
A
» Abb. 48 drücken - das Gelenk löst sich.
Die zusammengelegte Netztrennwand in die Hülle einlegen und diese schlie-
ßen.
Die Hülle mithilfe der Kunststoffkarabiner an den Ösen an der linken oder rech-
ten Gepäckraumverkleidung befestigen.
Der Einbau und Ausbau der Netztrennwand hinter den Vordersitzen erfolgen ana-
log wie hinter den Rücksitzen. Zum Einhängen der Karabiner sind die Befesti-
gungsösen hinter den Vordersitzen zu verwenden. Zum Vergrößern des Gepäck-
raums können die Rücksitze ausgebaut werden.
Der Einbau und Ausbau der Netztrennwand hinter den Rücksitzen mit dem vari-
ablen Ladeboden » Seite 57 erfolgen analog wie hinter den Rücksitzen ohne
den variablen Ladeboden. Zum Einhängen der Karabiner sind die unteren Befesti-
gungsösen an den Befestigungskeilen im vorderen Bereich des variablen Ladebo-
dens zu verwenden.
Die Öffnung
D
» Abb. 48 in der Netztrennwand dient zur Durchführung des Drei-
punkt-Sicherheitsgurts » Seite 109, Sicherheitsgurt für den hinteren mittleren
Sitz.
Ð
Variabler Ladeboden im Gepäckraum
Einleitende Informationen
Der variable Ladeboden erleichtert den Umgang mit sperrigen Gepäckstücken.
VORSICHT
Die zulässige Zuladung des variablen Ladebodens beträgt max. 75 kg.
Hinweis
Der Raum unter dem variablen Ladeboden kann zum Verstauen von Gegenstän-
den genutzt werden.
Ð
57
Sitzen und Verstauen
Gepäckraum mit variablem Ladeboden unterteilen
Abb. 49
Gepäckraum unterteilen
Den Teil mit der Halterung anheben und diesen durch Einschieben in die mit
Pfeilen gekennzeichneten Nuten sichern » Abb. 49.
Ð
Variablen Ladeboden ausbauen / einbauen
Abb. 50
Variablen Ladeboden zusammenklappen / herausnehmen
Ausbauen
Die Schlaufen
A
» Abb. 50 der elastischen Trennwand aus den Befestigungs-
punkten aushängen.
Den variablen Ladeboden durch Drehen der Sicherungsbolzen
B
nach links um
ca. 180° entriegeln.
Durch Bewegen in Pfeilrichtung
C
den variablen Ladeboden zusammenklap-
pen.
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung
1
hochklappen und durch Ziehen in
Pfeilrichtung
2
herausnehmen.
Einbauen
Den variablen Ladeboden zusammengeklappt auf die Tragschienen legen.
Den variablen Ladeboden ausklappen.
Den variablen Ladeboden durch Drehen der Sicherungsbolzen
B
» Abb. 50
nach rechts um ca. 180° verriegeln.
Die Schlaufen
A
der elastischen Trennwand an den Befestigungspunkten be-
festigen.
ACHTUNG
Beim Einbau des variablen Ladebodens darauf achten, dass die Tragschienen
und der variable Ladeboden richtig befestigt sind. Ist das nicht der Fall, droht
eine Verletzungsgefahr für die Insassen.
Ð
Tragschienen ausbauen / einbauen
Abb. 51 Gepäckraum: Sicherungspunkte lösen / Tragschienen herausneh-
men
Ausbauen
Die Sicherungspunkte
B
» Abb. 51 an den Trageschienen mit dem Fahrzeug-
schlüssel bzw. mit einem flachen Schraubendreher lösen.
Die Tragschiene
A
fassen und durch Ziehen in Pfeilrichtung
1
herausnehmen.
Beim Ausbau der Tragschiene auf der anderen Seite des Gepäckraums auf die
gleiche Weise vorgehen.
Einbauen
Die Tragschienen an die Seiten des Gepäckraums ansetzen.
An jeder Tragschiene den Sicherungspunkt
B
» Abb. 51 bis zum Anschlag drü-
cken.
Durch Ziehen die Befestigung der Tragschienen prüfen.
£
58
Bedienung
ACHTUNG
Beim Einbau des variablen Ladebodens darauf achten, dass die Tragschienen
und der variable Ladeboden richtig befestigt sind. Ist das nicht der Fall, droht
eine Verletzungsgefahr für die Insassen.
Ð
Quertragschiene und Befestigungskeile ausbauen / einbauen
Abb. 52 Gepäckraum: Quertragschiene herausnehmen / Befestigungskeile
herausnehmen
Ausbauen
Die Quertragschiene » Abb. 52 - fassen und durch Ziehen in Pfeilrichtung he-
rausnehmen.
Den Befestigungskeil » Abb. 52 - fassen und durch Ziehen in Pfeilrichtung
herausnehmen. Zum Ausbauen des Befestigungskeils auf der anderen Gepäck-
raumseite auf die gleiche Weise vorgehen.
Einbauen
Die Befestigungskeile an die Befestigungspunkte setzen und bis zum Anschlag
in Richtung der Gepäckraumseiten drücken.
Die Quertragschiene schräg in die Befestigungskeile einsetzen und bis zum An-
schlag drücken.
Durch Ziehen die Befestigung der Quertragschiene überprüfen.
Ð
Fahrradträger im Gepäckraum
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Querträger einbauen 59
Fahrradträger einbauen 60
Fahrrad in den Fahrradträger einsetzen 60
Stabilität der Fahrräder mit einem Gurt absichern 61
ACHTUNG
Beim Transport von Fahrrädern ist unbedingt auf die Gewährleistung der Si-
cherheit der Fahrzeuginsassen zu achten.
VORSICHT
Beim Umgang mit dem Fahrrad vorsichtig vorgehen - Gefahr der Fahrzeugbeschä-
digung!
Ð
Querträger einbauen
Abb. 53
Querträger einbauen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 59.
Die Gepäckraumabdeckung herausnehmen » Seite 56.
Die Rücksitze vorklappen bzw. ausbauen » Seite 53.
Die Sicherungsschrauben
C
» Abb. 53 lösen und etwas herausziehen, dadurch
werden die Halterungen
B
entriegelt.
£
ä
59
Sitzen und Verstauen
Den Querträger
A
mit dem feststehenden Teil auf die rechte Verzurröse und
dann mit dem ausziehbaren Teil des Querträgers
A
auf die linke Verzurröse
setzen.
Die Halterungen
B
drücken, bis diese einrasten, und die Sicherungsschrauben
C
festschrauben.
Durch Ziehen die Befestigung des Querträgers überprüfen.
Ð
Fahrradträger einbauen
Abb. 54
Fahrradträger einbauen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 59.
Den freigegebenen Fahrradträger auf den Querträger setzen.
Die Schraube
A
» Abb. 54 etwas herausziehen und den Längsträger (Alu-Teil)
zum Querträger schieben, bis die Fassung einrastet.
Die Schraube
A
in die Mutter eindrehen.
Die Schraube
B
auf dem verschiebbaren Teil des Fahrradträgers lösen und he-
rausschrauben.
Den verschiebbaren Teil des Trägers, je nach Fahrradgröße, in eine der mögli-
chen Positionen stellen, sodass das Fahrrad die Gepäckraumklappe nicht be-
rührt. Wir empfehlen, das verschiebbare Teil des Trägers so zu platzieren, dass
zwischen der Schraube
A
und dem verschiebbaren Teil 7 Bohrungen sichtbar
sind.
Die Schraube
B
in der gewünschten Position einsetzen und festdrehen.
Ð
ä
Fahrrad in den Fahrradträger einsetzen
Abb. 55 Fahrrad einsetzen / Befestigungsbeispiel des Vorderrads
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 59.
Vor dem Einbau des Fahrrads ist dessen Vorderrad abzubauen.
Die Schnellspanner an der Befestigungsachse des Fahrradträgers lösen und
entsprechend der Fahrradgabelbreite einstellen.
Die Fahrradgabel auf die Befestigungsachse aufsetzen und mit dem Schnell-
spanner festziehen » Abb. 55 - .
Das linke Pedal des Fahrrads nach vorn stellen, um das Vorderrad leichter be-
festigen zu können.
Die Schraube
A
» Abb. 54 auf Seite 60 lösen und den Fahrradträger zusammen
mit dem befestigten Fahrrad nach links schieben, sodass es zwischen dem Len-
ker und dem Seitenfenster des Gepäckraums zu keiner Kollision kommen kann.
Die Gepäckraumklappe vorsichtig nach unten führen, ohne diese loszulassen,
und dabei prüfen, ob zwischen dem Fahrradlenker und der Heckscheibe ausrei-
chend Platz vorhanden ist. Falls erforderlich, die Stellung des verschiebbaren
Teils des Fahrradträgers so anpassen, dass es zu keiner Kollision kommt » Sei-
te 60.
Das abgebaute Vorderrad am besten zwischen der Kurbel des linken Pedals
und dem Fahrradrahmen verstauen und mit einem Gurt an der Vordergabel
» Abb. 55 - bzw. an einem der Befestigungselemente befestigen.
Der Einbau des zweiten Trägers und die Befestigung des Fahrrads erfolgen
analog.
Ð
ä
60
Bedienung
Stabilität der Fahrräder mit einem Gurt absichern
Abb. 56 Fahrräder absichern
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 59.
Zum Lösen des Gummiteils der Schelle, beide Teile gegeneinander drücken und
die Schelle öffnen.
Die Schelle mit dem Gummiteil nach vorn (in Fahrtrichtung) möglichst weit un-
ten an die Sattelstütze setzen und diese schließen » Abb. 56 - .
Beim Transport von zwei Fahrrädern den Gurt » Abb. 56 - zwischen den Sät-
teln spannen, indem die Fahrräder auseinander geschoben werden.
Die Karabiner an den Gurtenden in die Verzurrösen hinter den Rücksitzen ein-
rasten » Abb. 56 - .
Den Gurt nacheinander auf den beiden Seiten durch die Spannschnallen ziehen.
Falls erforderlich, kann die Position der Fahrräder im Fahrzeug zusätzlich korri-
giert werden.
Ð
Dachgepäckträger
Dachreling
Dachlast
Die zulässige Dachlast (einschließlich des Träger-Systems) von 75 kg und das zu-
lässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs dürfen nicht überschritten werden.
ä
Bei der Verwendung von Gepäckträger-Systemen mit geringerer Belastbarkeit
kann die zulässige Dachlast nicht ausgenutzt werden. In diesen Fällen darf der
Gepäckträger nur bis zu der in der Montageanleitung angegebenen maximalen
Gewichtsgrenze belastet werden.
ACHTUNG
Das Ladegut auf dem Dachgepäckträger muss sicher befestigt werden - Un-
fallgefahr!
Das Ladegut immer ordnungsgemäß mit geeigneten und unbeschädigten
Verzurrleinen oder Spannbändern sichern.
Das Ladegut auf dem Dachgepäckträger gleichmäßig verteilen.
Beim Transport von schweren bzw. großflächigen Gegenständen auf dem
Dachgepäckträger verändern sich die Fahreigenschaften durch die Schwer-
punktverlagerung bzw. durch die vergrößerte Windangriffsfläche - Unfallge-
fahr! Deshalb die Fahrweise und Geschwindigkeit den aktuellen Gegebenhei-
ten anpassen.
Abrupte und plötzliche Fahr- und Bremsmanöver vermeiden.
Die Geschwindigkeit und Fahrweise den Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Ver-
kehrsverhältnissen anpassen.
Die zulässige Dachlast, die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamt-
gewicht Ihres Fahrzeugs dürfen auf keinen Fall überschritten werden - Unfall-
gefahr!
VORSICHT
Nur von ŠKODA freigegebene Dachgepäckträger verwenden.
Wenn andere Dachgepäckträgersysteme verwendet oder die Träger nicht vor-
schriftsmäßig montiert werden, sind dadurch verursachte Schäden am Fahrzeug
von der Garantie ausgeschlossen. Daher ist die mitgelieferte Montageanleitung
des Dachgepäckträger-Systems unbedingt zu beachten.
Es ist darauf zu achten, dass die Gepäckraumklappe beim Öffnen nicht an die
Dachladung stößt.
Die Höhe des Fahrzeugs verändert sich durch die Montage eines Dachgepäckt-
rägers und des darauf befestigten Ladeguts. Die Höhe des Fahrzeugs mit vorhan-
denen Durchfahrtshöhen, z. B. von Unterführungen und Garagentoren, verglei-
chen.
Den Dachgepäckträger vor dem Durchfahren einer Waschanlage immer abbau-
en.
Darauf achten, dass die Dachantenne nicht durch das befestigte Ladegut beein-
trächtigt wird.
£
61
Sitzen und Verstauen
Umwelthinweis
Durch den erhöhten Luftwiderstand steigt der Kraftstoffverbrauch.
Hinweis
Ist das Fahrzeug werkseitig nicht mit einer Dachreling ausgestattet, kann diese
aus dem
ŠKODA Original Zubehör erworben werden.
Ð
Getränkehalter
Abb. 57 Getränkehalter
In die Vertiefungen
A
» Abb. 57 können zwei Getränkebehälter gestellt werden.
In die Vertiefung
B
kann ein Getränkebehälter gestellt werden.
ACHTUNG
Niemals heiße Getränkebehälter in den Getränkehalter stellen. Wenn sich
das Fahrzeug bewegt, könnten diese verschüttet werden - Verbrühungsge-
fahr!
Keine zerbrechlichen Trinkgefäße (z. B. Glas, Porzellan) verwenden. Bei ei-
nem Unfall könnte es zu Verletzungen kommen.
VORSICHT
Keine offenen Getränkebehälter während der Fahrt im Getränkehalter stehen las-
sen. Sie können z. B. beim Bremsen verschüttet werden und dabei Schäden an
der elektrischen Anlage oder der Sitzpolsterung verursachen.
Ð
Aschenbecher
Abb. 58 Mittelkonsole: Aschenbecher vorn / hinten
Ausbauen
Den Aschenbecher » Abb. 58 nach oben herausnehmen.
Einbauen
Den Aschenbecher senkrecht einsetzen.
ACHTUNG
Niemals brennbare Gegenstände in den Aschenbecher stecken - Brandgefahr!
VORSICHT
Beim Herausnehmen den Aschenbecher nicht am Deckel halten - Abbruchgefahr.
Ð
62
Bedienung
Zigarettenanzünder, 12-Volt-Steckdose
Zigarettenanzünder
Abb. 59
Mittelkonsole: Zigarettenanzün-
der
Bedienung
Den Anzünderknopf des Zigarettenanzünders hineindrücken » Abb. 59.
Warten, bis der Anzünderknopf hervorspringt.
Den Zigarettenanzünder sofort herausnehmen und verwenden.
Den Zigarettenanzünder in die Steckdose zurückstecken.
ACHTUNG
Vorsicht beim Benutzen des Zigarettenanzünders! Unsachgemäße Verwen-
dung des Zigarettenanzünders kann Verbrennungen verursachen.
Der Zigarettenanzünder funktioniert auch bei ausgeschalteter Zündung
bzw. bei abgezogenem Zündschlüssel. Deshalb niemals Kinder unbeaufsich-
tigt im Fahrzeug zurücklassen.
Hinweis
Die Öffnung für den Zigarettenanzünder kann auch als 12-Volt-Steckdose für
elektrische Verbraucher verwendet werden » Seite 63.
Ð
12-Volt-Steckdose
Abb. 60
Gepäckraum: Steckdose
Übersicht der 12-Volt-Steckdosen
In der Mittelkonsole vorn » Abb. 59 auf Seite 63.
Im Gepäckraum » Abb. 60.
Steckdose verwenden
Die Abdeckung der Steckdose bzw. den Zigarettenanzünder abnehmen oder
die Abdeckung der Steckdose öffnen.
Den Stecker des elektrischen Verbrauchers in die Steckdose stecken.
ACHTUNG
Unsachgemäße Verwendung der 12-Volt-Steckdose und des elektrischen
Zubehörs kann Feuer, Verbrennungen und andere schwere Verletzungen ver-
ursachen.
Niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen. Die 12-Volt-
Steckdose und daran angeschlossene Geräte können auch bei ausgeschalte-
ter Zündung bzw. auch bei abgezogenem Zündschlüssel verwendet werden.
Wenn das angeschlossene elektrische Gerät zu warm wird, dann dieses so-
fort abschalten und die Netzverbindung trennen.
VORSICHT
Die 12-Volt-Steckdose kann nur für den Anschluss von frei gegebenem elektri-
schem Zubehör mit einer Gesamtleistungsaufnahme von bis zu 120 Watt verwen-
det werden.
Niemals die maximale Leistungsaufnahme überschreiten, da sonst die elektri-
sche Anlage des Fahrzeugs beschädigt werden kann.
Bei stehendem Motor und eingeschalteten Verbrauchern entlädt sich die Fahr-
zeugbatterie - Gefahr der Batterieentladung!
£
63
Sitzen und Verstauen
Zur Vermeidung von Beschädigungen an der 12-Volt-Steckdose nur passende
Stecker verwenden.
Nur das Zubehör verwenden, das nach den jeweils geltenden Richtlinien hin-
sichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit geprüft ist.
Vor dem Ein- oder Ausschalten der Zündung sowie vor dem Anlassen des Mo-
tors das an die 12-Volt-Steckdose angeschlossene Gerät ausschalten, um Schä-
den durch Spannungsschwankungen zu vermeiden.
Die Bedienungsanleitung der angeschlossenen Geräte beachten!
Ð
Ablagefächer
Übersicht
Es gibt folgende Ablagen im Fahrzeug:
Ablagefächer auf der Beifahrerseite » Seite 64
Ablagefach auf der Fahrerseite » Seite 65
Ablagetaschen an den Vordersitzen » Seite 65
Brillenfach » Seite 65
Ablagefach in der Mittelkonsole » Seite 66
Ablagefach im Vordersitz » Seite 66
Armlehne vorn mit Ablagefach » Seite 66
Klapptisch an der mittleren Sitzlehne » Seite 66
Ablagefächer in den Türen » Seite 67
Ablagefächer im Gepäckraum » Seite 67
Flexibles Ablagefach » Seite 67
ACHTUNG
Nichts auf die Schalttafel legen. Abgelegte Gegenstände könnten während
der Fahrt (bei Beschleunigung oder Kurvenfahrt) verrutschen oder herunter-
fallen und Sie vom Verkehrsgeschehen ablenken - Unfallgefahr!
Sicherstellen, dass während der Fahrt keine Gegenstände aus der Mittelkon-
sole oder aus anderen Ablagefächern in den Fahrerfußraum gelangen können.
Man wäre nicht mehr in der Lage zu bremsen, zu kuppeln oder Gas zu geben -
Unfallgefahr!
Ð
Ablagefächer auf der Beifahrerseite
Abb. 61
Schalttafel: Ablagefächer auf der
Beifahrerseite
Öffnen/Schließen
Den Griff der Klappe in Pfeilrichtung ziehen » Abb. 61 und die Klappe herunter-
klappen.
Die Klappe nach oben schwenken, bis diese hörbar einrastet.
An der Innenseite der unteren Klappe befindet sich ein Stifthalter.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen müssen die Ablagefächer während der Fahrt immer
geschlossen sein.
Ð
Ablagefach auf der Beifahrerseite kühlen
Abb. 62
Ablagefach: Bedienung der Küh-
lung
Mit dem Drehschalter » Abb. 62 wird die Luftzufuhr geöffnet bzw. verschlossen.
Wenn die Luftzufuhr geöffnet und die Klimaanlage eingeschaltet ist, strömt ge-
kühlte Luft in das Ablagefach.
£
64
Bedienung
Wird die Luftzufuhr bei ausgeschalteter Klimaanlage geöffnet, strömt angesaugte
Frisch- oder Innenraumluft in das Ablagefach.
Wenn im Heizbetrieb gefahren oder die Kühlung des Ablagefachs nicht genutzt
wird, empfehlen wir, die Luftzufuhr zu verschließen.
Ð
Ablagefach auf der Fahrerseite
Abb. 63
Schalttafel: Ablagefach auf der
Fahrerseite
Das offene Ablagefach unterhalb des Lichtschalters » Abb. 63.
Ð
Ablagetaschen an den Vordersitzen
Abb. 64
Vordersitzlehnen: Ablageta-
schen
Auf der Rückseite der Vordersitzlehnen befinden sich Ablagetaschen » Abb. 64.
Die Ablagetaschen sind für die Aufbewahrung von z. B. Karten, Zeitschriften u. Ä.
vorgesehen.
ACHTUNG
In die Ablagetaschen keine schweren Gegenstände legen - Verletzungsge-
fahr!
VORSICHT
In die Ablagetaschen keine großen Gegenstände, wie z. B. Flaschen oder scharf-
kantige Gegenstände legen, die Taschen sowie die Sitzbezüge könnten beschä-
digt werden.
Ð
Brillenfach
Abb. 65
Ausschnitt des Dachhimmels:
Brillenfach
Auf den Deckel des Brillenfachs im Bereich der Leiste drücken, das Fach klappt
herunter » Abb. 65.
ACHTUNG
Das Fach darf nur zum Herausnehmen oder Hineinlegen der Brille geöffnet
werden und ist sonst geschlossen zu halten.
VORSICHT
In das Brillenfach keine wärmeempfindlichen Gegenstände legen - sie könnten
beschädigt werden.
Die maximal zulässige Belastung des Brillenfachs beträgt 250 g.
Ð
65
Sitzen und Verstauen
Ablagefach in der Mittelkonsole
Abb. 66
Mittelkonsole: Ablagefach
Das offene Ablagefach in der Mittelkonsole » Abb. 66.
Ð
Ablagefach unter dem Vordersitz
Abb. 67
Vordersitz: Ablagefach
Zum Öffnen der Klappe den Griff ziehen » Abb. 67.
Beim Schließen der Klappe den Griff halten, bis das Fach geschlossen ist.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen muss das Ablagefach während der Fahrt immer ge-
schlossen sein.
VORSICHT
Das Ablagefach ist für die Aufbewahrung von kleinen Gegenständen bis zu einem
Gewicht von 1 kg vorgesehen.
Ð
Armlehne vorn mit Ablagefach
Abb. 68 Armlehne: Ablagefach / Ablagefach öffnen
Armlehne vorklappen
Die untere Taste an der Stirnseite der Armlehne drücken » Abb. 68 - .
Die Armlehne vorklappen und die Taste wieder loslassen.
Ablagefach öffnen
Die obere Taste drücken und den Deckel des Ablagefachs nach oben klappen
» Abb. 68 - .
Hinweis
Bei vorgeklappter Armlehne kann der Bewegungsraum der Arme eingeschränkt
sein. Im Stadtverkehr sollte die Armlehne nicht vorgeklappt werden.
Ð
Klapptisch an der mittleren Sitzlehne
Abb. 69
Rücksitze: Armlehne
£
66
Bedienung
Die mittlere Sitzlehne kann nach dem Vorklappen » Seite 52, Sitzlehne vorklap-
pen und Sitz komplett vorklappen als Armlehne oder Tisch mit Getränkehalter
verwendet werden » Abb. 69.
In die Vertiefungen können zwei Getränkebehälter gestellt werden.
ACHTUNG
Niemals heiße Getränkebehälter in den Getränkehalter stellen. Wenn sich
das Fahrzeug bewegt, könnten diese verschüttet werden - Verbrühungsge-
fahr!
Keine zerbrechlichen Trinkgefäße (z. B. Glas, Porzellan) verwenden. Bei ei-
nem Unfall könnte es zu Verletzungen kommen.
VORSICHT
Keine offenen Getränkebehälter während der Fahrt im Getränkehalter stehen
lassen. Sie können z. B. beim Bremsen verschüttet werden und dabei Schäden an
der elektrischen Anlage oder der Sitzpolsterung verursachen.
Sollte die mittlere hintere Sitzlehne für eine längere Zeit vorgeklappt sein, dann
ist darauf zu achten, dass die Gurtschlösser sich nicht unter der Lehne befinden -
es können Verformungen an der Sitzpolsterung sowie am Bezugstoff entstehen.
Ð
Ablagefächer in den Türen
Abb. 70 Ablagefach: in der vorderen Tür / in der hinteren Tür
Im Bereich
B
» Abb. 70 des Ablagefachs der vorderen Türen befindet sich ein Fla-
schenhalter.
ACHTUNG
Damit der Wirkungsbereich der Seitenairbags nicht beeinträchtigt wird, ist der
Bereich
A
» Abb. 70 des Ablagefachs nur zum Ablegen von Gegenständen zu
verwenden, die nicht herausragen.
Ð
Ablagefächer im Gepäckraum
Abb. 71
Ablagefächer in der Seitenver-
kleidung
An den beiden Gepäckraumseiten befinden sich Ablagefächer » Abb. 71.
VORSICHT
Die Ablagefächer sind für die Aufbewahrung von kleinen Gegenständen bis zu ei-
nem Gesamtgewicht von 1,5 kg vorgesehen.
Ð
Flexibles Ablagefach
Abb. 72
Flexibles Ablagefach
Das flexible Ablagefach » Abb. 72 kann an der rechten Gepäckraumseite einge-
baut werden.
£
67
Sitzen und Verstauen
Einbauen
Beide Enden des flexiblen Ablagefachs in die Öffnungen in der rechten Seiten-
verkleidung des Gepäckraums setzen und zum Verriegeln nach unten schieben.
Ausbauen
Das flexible Ablagefach an beiden oberen Ecken fassen.
Die oberen Ecken nach innen drücken und das Ablagefach durch Ziehen nach
oben entriegeln.
Durch Ziehen zu sich herausnehmen.
VORSICHT
Das flexible Ablagefach ist für die Aufbewahrung von kleinen Gegenständen bis
zu einem Gesamtgewicht von 8
kg vorgesehen.
Hinweis
Wenn der variable Ladeboden » Seite 57 im Gepäckraum eingebaut ist, kann kein
flexibles Ablagefach eingebaut werden.
Ð
Kleiderhaken
Die Kleiderhaken befinden sich am Griff des Dachhimmels jeweils über den hint-
eren Türen.
ACHTUNG
Darauf achten, dass durch aufgehängte Kleidungsstücke die Sicht nach hin-
ten nicht eingeschränkt wird.
Nur leichte Bekleidung aufhängen und darauf achten, dass sich in den Ta-
schen keine schweren oder scharfkantigen Gegenstände befinden.
Keine Kleiderbügel zum Aufhängen der Kleidung verwenden, da sonst die
Wirksamkeit der Kopfairbags beeinträchtigt wird.
VORSICHT
Die maximal zulässige Belastung der Haken beträgt 2 kg.
Ð
Parkzettelhalter
Abb. 73
Frontscheibe: Parkzettelhalter
Der Parkzettelhalter dient z. B. zur Befestigung der Parkzettel.
ACHTUNG
Vor Fahrtbeginn ist der Zettel immer zu entfernen, damit das Sichtfeld des
Fahrers nicht eingeschränkt wird.
Ð
68
Bedienung
Heizung und Klimaanlage
Heizung und Klimaanlage
Einleitende Informationen
Die Heizwirkung ist von der Kühlmitteltemperatur abhängig; die volle Heizleis-
tung setzt deshalb erst bei betriebswarmem Motor ein.
Bei eingeschalteter Kühlanlage sinkt im Fahrzeug die Temperatur und Luftfeuch-
tigkeit. Deshalb wird bei hohen Außentemperaturen und hoher Luftfeuchte das
Wohlbefinden der Fahrzeuginsassen erhöht. In der kalten Jahreszeit wird das Be-
schlagen der Scheiben verhindert.
Um den Kühleffekt zu erhöhen, kann kurzzeitig der Umluftbetrieb eingeschaltet
werden.
Die Hinweise zum Umluftbetrieb bei der Klimaanlage » Seite 74 bzw. Climatro-
nic » Seite
76 sind zu beachten.
Damit die Heiz- und Kühlanlage einwandfrei funktionieren kann, muss der Luft-
einlass vor der Frontscheibe frei von Eis, Schnee oder Blättern sein.
Nach Einschalten der Kühlanlage kann Kondenswasser vom Verdampfer der Kli-
maanlage abtropfen und unter dem Fahrzeug eine Wasserlache bilden. Das ist
normal und kein Zeichen von Undichtigkeit!
ACHTUNG
Für die Verkehrssicherheit ist es wichtig, dass alle Fensterscheiben frei von
Eis, Schnee und Beschlag sind. Machen Sie sich deshalb mit der richtigen Be-
dienung der Heizung und Belüftung, mit dem Entfeuchten und Entfrosten der
Fensterscheiben sowie mit dem Kühlbetrieb vertraut.
Den Umluftbetrieb nicht über einen längeren Zeitraum eingeschaltet lassen,
denn die
„verbrauchte“ Luft kann Fahrer und Mitfahrer ermüden, die Aufmerk-
samkeit mindern und ggf. zum Beschlagen der Scheiben führen. Das Unfallrisi-
ko erhöht sich. Den Umluftbetrieb sofort ausschalten, sobald die Fenster-
scheiben beschlagen.
Hinweis
Die verbrauchte Luft entweicht durch Entlüftungsöffnungen hinten im Gepäck-
raum.
Wir empfehlen, bei eingeschaltetem Umluftbetrieb im Fahrzeug nicht zu rau-
chen, da sich der aus dem Fahrzeuginneren angesaugte Rauch am Verdampfer
der Klimaanlage ablagert. Das führt während des Betriebs der Klimaanlage zur
dauerhaften Geruchsbelästigung, die nur mit großem Aufwand und hohen Kosten
(Verdampferaustausch) beseitigt werden kann.
Damit die Heizung und Klimaanlage einwandfrei funktionieren, dürfen die Luft-
austrittsdüsen mit keinerlei Gegenständen abgedeckt werden.
Ð
Wirtschaftlicher Umgang mit der Klimaanlage
Im Kühlbetrieb verbraucht der Kompressor der Klimaanlage Motorleistung und be-
einflusst dadurch den Kraftstoffverbrauch.
Sollte sich das Fahrzeuginnere des abgestellten Fahrzeugs durch Sonnenein-
strahlung stark aufgeheizt haben, empfiehlt es sich, Fenster oder Türen kurz zu
öffnen, damit die warme Luft entweichen kann.
Die Kühlanlage sollte während der Fahrt nicht eingeschaltet sein, wenn die Fens-
ter geöffnet sind.
Wenn die gewünschte Innenraumtemperatur auch ohne Einschalten der Kühlan-
lage erreicht werden kann, sollte der Frischluftbetrieb gewählt werden.
Umwelthinweis
Wenn Kraftstoff gespart wird, dann wird der Schadstoffausstoß gesenkt.
Ð
Funktionsstörungen
Wenn die Kühlanlage bei Außentemperaturen von mehr als +5 °C nicht arbeitet,
liegt eine Funktionsstörung vor. Dies kann folgende Gründe haben.
Eine der Sicherungen ist durchgebrannt. Die Sicherung prüfen, ggf. auswech-
seln »
Seite 170.
Die Kühlanlage wurde automatisch vorübergehend ausgeschaltet, weil die Kühl-
mitteltemperatur des Motors zu hoch ist » Seite 9.
£
69
Heizung und Klimaanlage
Falls man die Funktionsstörung nicht selbst beheben kann oder die Kühlleistung
abnimmt, dann ist die Kühlanlage auszuschalten. Die Hilfe eines ŠKODA Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Ð
Luftaustrittsdüsen
Abb. 74 Luftaustrittsdüsen
Luftaustrittsdüsen 3 und 4 öffnen
Das senkrechte Rad (Luftaustrittsdüsen 3) » Abb. 74 bzw. das waagerechte Rad
(Luftaustrittsdüsen 4) in die Stellung drehen.
Luftaustrittsdüsen 3 und 4 schließen
Das senkrechte Rad (Luftaustrittsdüsen 3) » Abb. 74 bzw. das waagerechte Rad
(Luftaustrittsdüsen 4) in die Stellung 0 drehen.
Luftströmung der Luftaustrittsdüsen 3 und 4 ändern
Die waagerechten Lamellen mithilfe des verschiebbaren Verstellers schwen-
ken, um die Höhe der Luftströmung zu ändern » Abb. 74.
Die senkrechten Lamellen mithilfe des verschiebbaren Verstellers drehen, um
die seitliche Richtung der Luftströmung zu ändern.
Die Luftzufuhr für die einzelnen Luftaustrittsdüsen mit dem Luftverteilungsregler
C
» Abb. 75 auf Seite 70 einstellen. Die Luftaustrittsdüsen 3 » Abb. 74 und 4
können einzeln geschlossen und geöffnet werden.
Aus den geöffneten Luftaustrittsdüsen strömt je nach Stellung der Regler der
Heizung bzw. der Klimaanlage und nach Klimabedingungen erwärmte, nicht er-
wärmte bzw. gekühlte Luft.
Ð
Heizung
Bedienung
Abb. 75 Heizung: Bedienungselemente
Temperatur einstellen
Den Drehregler
A
» Abb. 75 nach rechts drehen, um die Temperatur zu erhö-
hen.
Den Drehregler
A
nach links drehen, um die Temperatur zu senken.
Gebläse regeln
Den Gebläseschalter
B
» Abb. 75 in eine der Positionen 1 bis 4 drehen, um das
Gebläse einzuschalten.
Den Gebläseschalter
B
in die Position 0 drehen, um das Gebläse auszuschal-
ten.
Wenn man die Frischluftzufuhr schließen möchte, dann die Taste
1
» Sei-
te 72, in Abschnitt Umluftbetrieb verwenden.
Luftverteilung regeln
Mit dem Luftverteilungsregler
C
» Abb. 75 wird die Richtung des Luftaustritts
geregelt » Seite 70.
Alle Bedienungselemente, außer dem Gebläseschalter
B
» Abb. 75, können auf
jede beliebige Zwischenstellung eingestellt werden.
Um das Beschlagen der Scheiben zu verhindern, sollte das Gebläse stets einge-
schaltet sein.
£
70
Bedienung
Hinweis
Wird die Luftverteilung auf die Scheiben gestellt, dann wird die gesamte Luft-
menge zum Entfrosten der Scheiben verwendet und dadurch wird keine Luft in
den Fußraum geführt. Das kann zur Einschränkung des Heizkomforts führen.
Ð
Heizung einstellen
Empfohlene Grundeinstellungen der Heizungsbedienungselemente für die jewei-
ligen Betriebsarten:
Einstellung
Stellung des Drehreglers
Taste
1
Luftaustrittsdüsen 4
A B C
Frontscheibe und Seitenscheiben
entfrosten
Bis zum Anschlag nach
rechts
3
Nicht einschalten
Öffnen und zur Seitenscheibe
ausrichten
Frontscheibe und Seitenscheiben
von Beschlag befreien
Gewünschte Tempera-
tur
2 oder 3
Nicht einschalten
Öffnen und zur Seitenscheibe
ausrichten
Die schnellste Erwärmung
Bis zum Anschlag nach
rechts
3
Kurz einschalten Öffnen
Angenehme Heizung
Gewünschte Tempera-
tur
2 oder 3
Nicht einschalten Öffnen
Frischluftbetrieb - Lüftung
Bis zum Anschlag nach
links
Gewünschte Stel-
lung
Nicht einschalten Öffnen
Hinweis
Bedienungselemente
A
»
Abb. 75 auf Seite 70,
B
,
C
und die Taste
1
.
Luftaustrittsdüsen 4 » Seite 70.
Wir empfehlen Ihnen, die Luftaustrittsdüsen 3 »
Seite 70 in geöffneter Stellung
zu belassen.
Ð
Umluftbetrieb
Im Umluftbetrieb wird weitgehend verhindert, dass verunreinigte Außenluft in
den Fahrzeuginnenraum gelangt, z.
B. beim Durchfahren eines Tunnels oder im
Stau.
Einschalten
Die Taste
1
» Abb. 75 auf Seite 70 drücken, in der Taste leuchtet die Kon-
trollleuchte auf.
Ausschalten
Die Taste
1
» Abb. 75 auf Seite 70 erneut drücken, die Kontrollleuchte in
der Taste erlischt.
Wenn der Luftverteilungsregler
C
» Abb. 75 auf Seite 70 in die Position ge-
dreht wird, wird der Umluftbetrieb automatisch ausgeschaltet. Durch wiederhol-
tes Drücken der Taste
kann auch in dieser Stellung der Umluftbetrieb wieder
eingeschaltet werden.
£
71
Heizung und Klimaanlage
ACHTUNG
Den Umluftbetrieb nicht über einen längeren Zeitraum eingeschaltet lassen,
denn die
„verbrauchte“ Luft kann Fahrer und Mitfahrer ermüden, die Aufmerk-
samkeit mindern und ggf. zum Beschlagen der Scheiben führen. Das Unfallrisi-
ko erhöht sich. Den Umluftbetrieb sofort ausschalten, sobald die Fenster-
scheiben beschlagen.
Ð
Klimaanlage (manuelle Klimaanlage)
Einleitende Informationen
Die Kühlanlage arbeitet nur dann, wenn die Taste
AC
2
» Abb. 76 auf Seite 72
gedrückt ist und folgende Bedingungen erfüllt sind:
Motor läuft;
Außentemperatur über ca. +2 °C;
Gebläseschalter eingeschaltet (Position 1 bis 4).
Aus den Düsen kann bei eingeschalteter Kühlanlage unter bestimmten Bedingun-
gen Luft mit einer Temperatur von ca. 5 °C strömen. Bei langzeitiger und un-
gleichmäßiger Verteilung der Luftströmung aus den Düsen und großen Tempera-
turunterschieden, z. B. beim Aussteigen aus dem Fahrzeug, kann dieses bei emp-
findlichen Personen zu Erkältungskrankheiten führen.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, die Reinigung der Klimaanlage einmal pro Jahr von einem
ŠKODA Fachbetrieb durchführen zu lassen.
Ð
Bedienung
Abb. 76 Klimaanlage: Bedienungselemente
Temperatur einstellen
Den Drehregler
A
» Abb. 76 nach rechts drehen, um die Temperatur zu erhö-
hen.
Den Drehregler
A
nach links drehen, um die Temperatur zu senken.
Gebläse regeln
Den Gebläseschalter
B
» Abb. 76 in eine der Positionen 1 bis 4 drehen, um das
Gebläse einzuschalten.
Den Gebläseschalter
B
in die Position 0 drehen, um das Gebläse auszuschal-
ten.
Die Taste
1
drücken, um die Frischluftzufuhr zu schließen » Abb. 76.
Luftverteilung regeln
Mit dem Luftverteilungsregler
C
» Abb. 76 wird die Richtung des Luftaustritts
geregelt » Seite 70.
Kühlanlage ein- und ausschalten
Die Taste
AC
2
» Abb. 76 drücken, in der Taste leuchtet die Kontrollleuchte
auf.
Durch erneutes Drücken der Taste
AC
2
wird die Kühlanlage ausgeschaltet,
die Kontrollleuchte in der Taste erlischt.
£
72
Bedienung
Hinweis
Beim Entfrosten der Front- und Seitenscheiben wird die gesamte Heizleistung
genutzt. Es wird keine Warmluft in den Fußraum geführt. Das kann zur Einschrän-
kung des Heizkomforts führen.
Die Kontrollleuchte in der Taste
AC
leuchtet nach dem Einschalten, auch wenn
nicht alle Bedingungen für die Funktion der Kühlanlage erfüllt sind » Seite
72, Ein-
leitende Informationen. Durch das Aufleuchten der Kontrollleuchte wird die Be-
triebsbereitschaft der Kühlanlage signalisiert.
Ð
73
Heizung und Klimaanlage
Klimaanlage einstellen
Empfohlene Grundeinstellungen der Bedienungselemente der Klimaanlage für die
jeweiligen Betriebsarten:
Einstellung
Stellung des Drehreglers Taste
Luftaustrittsdüsen 4
A B C 1 2
Frontscheibe und Seitenschei-
ben entfrosten - von Beschlag
befreien
a)
Gewünschte Tem-
peratur
3 oder 4
Nicht einschalten
Automatisch einge-
schaltet
Öffnen und zur Seitenschei-
be ausrichten
Die schnellste Erwärmung
Bis zum Anschlag
nach rechts
3
Kurz einschalten Ausgeschaltet Öffnen
Angenehme Heizung
Gewünschte Tem-
peratur
2 oder 3
Nicht einschalten Ausgeschaltet Öffnen
Die schnellste Abkühlung
Bis zum Anschlag
nach links
Kurz 4, dann
2
oder 3
Kurz einschalten
b)
Eingeschaltet Öffnen
Optimale Kühlung
Gewünschte Tem-
peratur
1, 2 bzw. 3
Nicht einschalten Eingeschaltet
Öffnen und zum Dach aus-
richten
Frischluftbetrieb - Lüftung
Bis zum Anschlag
nach links
Gewünschte
Stellung
Nicht einschalten Ausgeschaltet Öffnen
a)
In Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit empfehlen wir, diese Einstellung nicht zu verwenden. Es kann dadurch zur starken Abkühlung des Fensterglases und dem nachfolgenden Beschlagen von außen führen.
b)
Unter bestimmten Bedingungen kann sich der Umluftbetrieb »
Seite 74 automatisch einschalten, in der Taste
leuchtet dann die Kontrollleuchte.
Hinweis
Bedienungselemente
A
»
Abb. 76 auf Seite 72,
B
,
C
und Tasten
1
und
2
.
Luftaustrittsdüsen 4 » Seite 70.
Wir empfehlen Ihnen, die Luftaustrittsdüsen 3 »
Seite 70 in geöffneter Stellung
zu belassen.
Ð
Umluftbetrieb
Im Umluftbetrieb wird weitgehend verhindert, dass verunreinigte Außenluft in
den Fahrzeuginnenraum gelangt, z.
B. beim Durchfahren eines Tunnels oder im
Stau.
Einschalten
Die Taste
1
» Abb. 76 auf Seite 72 drücken, in der Taste leuchtet die Kon-
trollleuchte auf.
Ausschalten
Die Taste
1
» Abb. 76 auf Seite 72 erneut drücken, die Kontrollleuchte in
der Taste erlischt.
Wenn der Luftverteilungsregler
C
» Abb. 76 auf Seite 72 in die Position ge-
dreht wird, wird der Umluftbetrieb automatisch ausgeschaltet. Durch wiederhol-
tes Drücken der Taste
kann auch in dieser Stellung der Umluftbetrieb wieder
eingeschaltet werden.
£
74
Bedienung
ACHTUNG
Den Umluftbetrieb nicht über einen längeren Zeitraum eingeschaltet lassen,
denn die
„verbrauchte“ Luft kann Fahrer und Mitfahrer ermüden, die Aufmerk-
samkeit mindern und ggf. zum Beschlagen der Scheiben führen. Das Unfallrisi-
ko erhöht sich. Den Umluftbetrieb sofort ausschalten, sobald die Fenster-
scheiben beschlagen.
Ð
Climatronic (automatische Klimaanlage)
Einleitende Informationen
Die Climatronic hält vollautomatisch eine Komfort-Temperatur. Hierzu werden die
Temperatur der ausströmenden Luft, die Gebläsestufen und die Luftverteilung
automatisch verändert. Auch Sonneneinstrahlung wird durch die Anlage berück-
sichtigt, sodass ein Nachregeln von Hand unnötig ist. Der Automatikbetrieb
» Seite
76 gewährleistet ein höchstmögliches Wohlbefinden zu jeder Jahreszeit.
Beschreibung der Climatronic
Die Kühlanlage arbeitet nur, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
Motor läuft;
Außentemperatur über ca. +2 °C;
AC
18
» Abb. 77 auf Seite 75 eingeschaltet.
Um bei hoher Belastung des Motors die Kühlung zu gewährleisten, wird der Kli-
makompressor bei hoher Kühlmitteltemperatur ausgeschaltet.
Empfohlene Einstellung für alle Jahreszeiten.
Die gewünschte Temperatur einstellen, wir empfehlen 22 °C.
Die Taste
AUTO
12
» Abb. 77 auf Seite 75 drücken.
Die Luftaustrittsdüsen 3 » Seite 70 und 4 so einstellen, dass der Luftstrom
leicht nach oben gerichtet ist.
Zwischen Grad Celsius und Grad Fahrenheit umschalten
Gleichzeitig die Tasten
AUTO
und
AC
» Abb. 77 auf Seite 75 drücken und halten.
Im Display erscheinen die Angaben in der gewünschten Temperatur-Maßeinheit.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, die Reinigung der Climatronic einmal pro Jahr von einem
ŠKODA Fachbetrieb durchführen zu lassen.
Ð
Übersicht der Bedienungselemente
Abb. 77 Climatronic: Bedienungselemente
Die Tasten / Drehregler
Einstellung der Innenraumtemperatur
Die Anzeigen
Anzeige der gewählten Innenraumtemperatur
Grad Celsius bzw. Fahrenheit
Automatischer Klimabetrieb
Frontscheibe von Beschlag bzw. Vereisung befreien
Luftstromrichtung
Umluftbetrieb
Kühlanlage ein-/ausgeschaltet
Eingestellte Gebläsedrehzahl
Die Tasten / Drehregler
Einstellung der Gebläsedrehzahl
Innentemperatursensor
Automatikbetrieb
Frontscheibe von Beschlag bzw. Vereisung befreien
Luftstrom auf die Scheiben
Luftstrom auf den Kopf
Luftstrom in den Fußraum
£
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
75
Heizung und Klimaanlage
Umluftbetrieb
Kühlanlage ein-/ausschalten
Hinweis
Im unteren Teil des Gerätes befindet sich der Innenraumtemperatursensor
11
» Abb. 77. Den Sensor nicht überkleben oder überdecken, sonst könnte die Cli-
matronic ungünstig beeinflusst werden.
Ð
Automatikbetrieb
Der Automatikbetrieb dient dazu, die Temperatur konstant zu halten und die
Fensterscheiben im Fahrzeuginnenraum zu entfeuchten.
Einschalten
Eine Temperatur zwischen +18 °C und +29 °C einstellen.
Die Luftaustrittsdüsen 3 » Seite 70 und 4 so einstellen, dass der Luftstrom
leicht nach oben gerichtet ist.
Die Taste
AUTO
12
» Abb. 77 auf Seite 75 drücken, im Display wird AUTO ange-
zeigt.
Der Automatikbetrieb wird ausgeschaltet, indem eine Taste für die Luftverteilung
gedrückt oder die Gebläsedrehzahl erhöht oder verringert wird. Die Temperatur
wird trotzdem geregelt.
Ð
Temperatur einstellen
Nach dem Einschalten der Zündung kann mit dem Drehregler
1
» Abb. 77 auf
Seite 75 die gewünschte Innenraumtemperatur eingestellt werden.
Die Innenraumtemperatur kann zwischen +18 °C und +29 °C eingestellt werden. In
diesem Bereich wird die Innenraumtemperatur automatisch geregelt. Wenn die
Temperatur unter +18 °C gewählt wird, erscheint im Display „LO“. Wenn die Tem-
peratur über +29 °C gewählt wird, erscheint im Display „HI“. In beiden Endstellun-
gen läuft die Climatronic mit maximaler Kühl- bzw. Heizleistung. Es erfolgt hierbei
keine Temperaturregelung.
Bei langzeitiger und ungleichmäßiger Verteilung der Luftströmung aus den Düsen
(insbesondere im Fußbereich) und großen Temperaturunterschieden, z. B. beim
Aussteigen aus dem Fahrzeug, kann dieses bei empfindlicheren Personen zu Er-
kältungskrankheiten führen.
Ð
17
18
Umluftbetrieb
Im Umluftbetrieb wird weitgehend verhindert, dass verunreinigte Außenluft in
den Fahrzeuginnenraum gelangt, z.
B. beim Durchfahren eines Tunnels oder im
Stau.
Einschalten
Die Taste
17
» Abb. 77 auf Seite 75 drücken, im Display erscheint das Sym-
bol .
Ausschalten
Die Taste
17
» Abb. 77 auf Seite 75 erneut drücken, das Symbol im Dis-
play erlischt.
ACHTUNG
Den Umluftbetrieb nicht über einen längeren Zeitraum eingeschaltet lassen,
denn die
„verbrauchte“ Luft kann Fahrer und Mitfahrer ermüden, die Aufmerk-
samkeit mindern und ggf. zum Beschlagen der Scheiben führen. Das Unfallrisi-
ko erhöht sich. Den Umluftbetrieb sofort ausschalten, sobald die Fenster-
scheiben beschlagen.
Hinweis
Ist der Umluftbetrieb für etwa 15 Minuten eingeschaltet, fängt im Display das
Symbol an zu blinken, als Hinweis, dass der Umluftbetrieb langfristig einge-
schaltet ist. Wird der Umluftbetrieb nicht abgeschaltet, blinkt das Symbol für et-
wa 5 Minuten.
Ð
Gebläse regeln
Die Climatronic regelt die Gebläsestufen automatisch in Abhängigkeit von der In-
nenraumtemperatur. Die Gebläsestufen können jedoch manuell Ihren Bedürfnis-
sen angepasst werden.
Mit dem Drehregler
10
» Abb. 77 auf Seite 75 nach links (Gebläsedrehzahl ver-
ringern) bzw. rechts (Gebläsedrehzahl erhöhen) drehen.
Wird das Gebläse ausgeschaltet, dann wird die Climatronic ausgeschaltet.
£
76
Bedienung
ACHTUNG
Die
„verbrauchte“ Luft kann Fahrer und Mitfahrer ermüden, die Aufmerk-
samkeit mindern und ggf. zum Beschlagen der Scheiben führen. Das Unfallrisi-
ko erhöht sich.
Die Climatronic nicht für länger als notwendig ausschalten.
Die Climatronic sofort einschalten, sobald die Fensterscheiben beschlagen.
Ð
Frontscheibe entfrosten
Einschalten
Die Taste
13
» Abb. 77 auf Seite 75 drücken.
Ausschalten
Die Taste
13
» Abb. 77 auf Seite 75 oder die Taste
AUTO
erneut drücken.
Die Temperaturregelung erfolgt automatisch. Aus den Luftaustrittsdüsen 1 » Sei-
te 70 und 2 strömt mehr Luft.
Ð
77
Heizung und Klimaanlage
Anfahren und Fahren
Motor anlassen und abstellen
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Lenkradposition einstellen 79
Elektrohydraulische Servolenkung 79
Elektronische Wegfahrsicherung (Wegfahrsperre) 80
Zündschloss 80
Motor anlassen 80
Motor abstellen 81
ACHTUNG
Das Lenkrad niemals während der Fahrt, sondern nur bei stehendem Fahr-
zeug einstellen!
Einen Abstand zum Lenkrad von mindestens 25 cm
1
einhalten »
Abb. 78
auf Seite 79 - . Wenn Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie
das Airbag-System nicht schützen - Lebensgefahr!
Der Hebel für die Lenkradeinstellung muss während der Fahrt verriegelt
sein, damit das Lenkrad während der Fahrt seine Position nicht unbeabsich-
tigt verändert - Unfallgefahr!
Wenn das Lenkrad mehr in Richtung zum Kopf eingestellt wird, dann wird im
Falle eines Unfalls die Schutzwirkung des Fahrer-Airbags vermindert. Über-
prüfen, dass das Lenkrad zur Brust ausgerichtet ist.
Während der Fahrt das Lenkrad mit beiden Händen seitlich am äußeren
Rand in der 9-Uhr- und 3-Uhr-Position festhalten. Niemals das Lenkrad in der
12-Uhr-Position oder in einer anderen Art und Weise festhalten (z. B. in der
Lenkradmitte oder am inneren Lenkradrand). In solchen Fällen könnte man
sich beim Auslösen des Fahrer-Airbags Verletzungen an Armen, Händen und
Kopf zuziehen.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Während der Fahrt mit stehendem Motor muss der Zündschlüssel immer in
der Stellung
2
»
Abb. 79 auf Seite 80 (Zündung eingeschaltet) sein. Diese
Stellung wird durch das Aufleuchten von Kontrollleuchten angezeigt. Wenn
das nicht der Fall ist, könnte es unerwartet zur Verriegelung der Lenkung
kommen - Unfallgefahr!
Den Zündschlüssel erst aus dem Zündschloss ziehen, wenn das Fahrzeug
zum Stillstand gekommen ist (durch Anziehen der Handbremse). Anderenfalls
könnte die Lenkung blockieren - Unfallgefahr!
Wenn das Fahrzeug verlassen wird, so ist der Zündschlüssel in jedem Fall
abzuziehen. Das gilt besonders, wenn Kinder im Fahrzeug zurückbleiben. Die
Kinder könnten sonst z. B. den Motor anlassen - Unfall- bzw. Verletzungsge-
fahr!
Den Motor niemals in unbelüfteten oder geschlossenen Räumen laufen las-
sen. Die Abgase des Motors enthalten unter anderem das geruchs- und farb-
lose Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas - Lebensgefahr! Das Kohlenmonoxid
kann zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
Das Fahrzeug niemals mit laufendem Motor unbeaufsichtigt lassen.
Den Motor niemals abstellen, bevor das Fahrzeug steht - Unfallgefahr!
VORSICHT
Wird die Lenkung bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor voll einge-
schlagen, wird das Servolenksystem sehr stark beansprucht. Ein solcher Vollein-
schlag macht sich durch Geräusche bemerkbar. Das Lenkrad niemals bei laufen-
dem Motor länger als 15 Sekunden voll eingeschlagen lassen - Gefahr der Beschä-
digung der Servolenkung!
Der Anlasser darf nur betätigt werden (Zündschlüsselstellung
3
» Abb. 79 auf
Seite 80), wenn der Motor steht. Wird der Anlasser bei laufendem Motor betä-
tigt, kann der Anlasser bzw. der Motor beschädigt werden.
Sobald der Motor anspringt, dann den Zündschlüssel sofort loslassen - es könn-
te zur Anlasserbeschädigung kommen.
Hohe Motordrehzahlen, Vollgas und starke Motorbelastung vermeiden, solange
der Motor seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat - Gefahr eines Motor-
schadens!
£
78
Bedienung
Den Motor nicht durch Anschleppen anlassen - Gefahr eines Motorschadens! Bei
Fahrzeugen mit Katalysator könnte unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator
gelangen und sich dort entzünden. Das würde zur Beschädigung des Katalysators
führen. Als Starthilfe kann die Batterie eines anderen Fahrzeugs genutzt werden
» Seite 166, Starthilfe.
Nach längerer hoher Motorbelastung den Motor nach Fahrtende nicht sofort ab-
stellen, sondern noch etwa 1 Minute im Leerlauf laufen lassen. So wird ggf. ein
Wärmestau des abgestellten Motors verhindert.
Umwelthinweis
Den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen. Wenn möglich, dann sofort nach
dem Anlassen des Motors losfahren. Dadurch erreicht der Motor schneller seine
Betriebstemperatur und der Schadstoffausstoß ist geringer.
Hinweis
Der Motor kann nur mit einem passend codierten Original-ŠKODA-Schlüssel an-
gelassen werden.
Nach dem Anlassen des kalten Motors kann es kurzzeitig zu verstärkten Lauf-
geräuschen kommen. Das ist ein normaler Effekt und deshalb unbedenklich.
Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Kühlerlüfter, und zwar auch un-
terbrochen, noch etwa 10 Minuten weiterlaufen.
Springt der Motor auch beim zweiten Startversuch nicht an, kann die Sicherung
für die Kraftstoffpumpe defekt sein. Die Sicherung prüfen und ggf. austauschen
» Seite 170, Sicherungen bzw. die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch
nehmen.
Wir empfehlen, die Lenkung zu sperren, immer wenn das Fahrzeug verlassen
wird. So wird ein möglicher Diebstahlversuch Ihres Fahrzeugs erschwert.
Ð
Lenkradposition einstellen
Abb. 78 Verstellbares Lenkrad: Hebel unter der Lenksäule / Sicherer Ab-
stand zum Lenkrad
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 78.
Die Lenkradposition kann in Höhe und Längsrichtung verstellt werden.
Zuerst den Fahrersitz einstellen » Seite 49, Vordersitze.
Den Hebel unter dem Lenkrad nach unten schwenken » Abb. 78 - .
Das Lenkrad in die gewünschte Position (in Höhe und Längsrichtung) stellen.
Den Hebel bis zum Anschlag nach oben drücken.
Ð
Elektrohydraulische Servolenkung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 78.
Die Servolenkung ermöglicht Ihnen das Lenken mit weniger Kraft.
Bei einem Ausfall der Servolenkung oder bei stehendem Motor (Abschleppen)
bleibt das Fahrzeug weiterhin voll lenkfähig. Zum Lenken muss jedoch mehr Kraft
aufgewendet werden.
Bei einer Störung der Servolenkung leuchtet dann im Kombi-Instrument die Kon-
trollleuchte » Seite 17, Kontrollleuchten.
Ð
ä
ä
79
Anfahren und Fahren
Elektronische Wegfahrsicherung (Wegfahrsperre)
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 78.
Im Griff des Schlüssels befindet sich ein elektronischer Chip. Mit dessen Hilfe wird
die Wegfahrsicherung beim Einstecken des Schlüssels in das Zündschloss deakti-
viert. Wenn der Zündschlüssel aus dem Zündschloss gezogen wird, aktiviert sich
die elektronische Wegfahrsicherung automatisch.
Wenn zum Anlassen ein nicht berechtigter Schlüssel verwendet wird, springt der
Motor nicht an.
Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:
Immobilizer active. (Wegfahrsperre aktiv.)
Ð
Zündschloss
Abb. 79
Positionen des Fahrzeugschlüs-
sels im Zündschloss
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 78.
Benzinmotoren
Zündung ausgeschaltet, Motor abgestellt, die Lenkung kann gesperrt werden
Zündung eingeschaltet
Motor anlassen
ä
ä
1
2
3
Dieselmotoren
Kraftstoffzufuhr unterbrochen, Zündung ausgeschaltet, Motor abgestellt, die
Lenkung kann gesperrt werden
Motor vorglühen, Zündung eingeschaltet
Motor anlassen
Zum Sperren der Lenkung bei abgezogenem Zündschlüssel ist das Lenkrad zu
drehen, bis der Lenkungssperrbolzen hörbar einrastet.
Wenn die Lenkung gesperrt ist und der Schlüssel sich nicht oder nur schwer in
die Position
2
» Abb. 79 drehen lässt, dann ist das Lenkrad etwas hin und her zu
bewegen - die Lenkungsverriegelung wird dadurch entriegelt.
Ð
Motor anlassen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 78.
Die Fahrzeuge mit Dieselmotoren sind mit einer Vorglühanlage ausgerüstet. Nach
dem Einschalten der Zündung leuchtet die Vorglüh-Kontrollleuchte . Unmittel-
bar nach dem Erlöschen der Vorglüh-Kontrollleuchte ist der Motor anzulassen.
Während vorgeglüht wird, sollten keine größeren elektrischen Verbraucher ein-
geschaltet sein - die Fahrzeugbatterie wird sonst unnötig belastet.
Vorgehensweise beim Anlassen des Motors
Vor dem Anlassen den Schalthebel in Leerlauf-Stellung bzw. den Wahlhebel in
Stellung P oder N bringen und die Handbremse fest anziehen.
Das Kupplungspedal ganz durchtreten, die Zündung einschalten
2
» Abb. 79
auf Seite 80 und starten
3
- kein Gas geben. Das Kupplungspedal durchgetre-
ten halten, bis der Motor anspringt.
Sobald der Motor anspringt, den Schlüssel sofort loslassen. Beim Loslassen geht
der Fahrzeugschlüssel in die Position
2
zurück.
Sollte der Motor nicht innerhalb von 10 Sekunden anspringen, den Anlassvor-
gang abbrechen und den Schlüssel in die Position
1
drehen. Den Anlassvor-
gang nach etwa einer halben Minute wiederholen.
Vor dem Anfahren die Handbremse lösen.
Ð
1
2
3
ä
80
Bedienung
Motor abstellen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 78.
Den Motor durch Drehen des Zündschlüssels in die Position
1
abstellen
» Abb. 79 auf Seite 80.
Ð
Bremsen und bremsunterstützende Systeme
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Informationen für das Bremsen 82
Handbremse 82
Stabilisierungskontrolle (ESC) 82
Antiblockiersystem (ABS) 83
Traktionskontrolle (ASR) 83
Elektronische Differenzialsperre (EDS) 84
ACHTUNG
Der Bremskraftverstärker arbeitet nur bei laufendem Motor. Man muss beim
abgestellten Motor mehr Kraft zum Bremsen aufwenden - Unfallgefahr!
Beim Halte- oder Bremsvorgang mit einem Fahrzeug mit Benzinmotor und
manuellem Getriebe im niedrigen Drehzahlbereich das Kupplungspedal durch-
treten. Falls man dies nicht tut, kann es zur Funktionseinschränkung des
Bremskraftverstärkers kommen - Unfallgefahr!
Bei der nachträglichen Montage eines Frontspoilers, von Radvollblenden
usw. muss sichergestellt sein, dass die Luftzufuhr zu den Vorderradbremsen
nicht beeinträchtigt wird. Anderenfalls könnte es zur Funktionseinschränkung
der Bremsanlage kommen - Unfallgefahr!
Beachten Sie, dass die angezogene Handbremse völlig gelöst werden muss.
Eine nur zum Teil gelöste Handbremse führt zum Überhitzen der hinteren
Bremsen, dies kann die Funktion der Bremsanlage negativ beeinflussen - Un-
fallgefahr!
ä
ACHTUNG (Fortsetzung)
Niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen. Die Kinder könn-
ten sonst z.
B. die Handbremse lösen oder den Gang herausnehmen. Das
Fahrzeug könnte sich in Bewegung setzen - Unfallgefahr!
Der Kraftstoffmangel kann einen unregelmäßigen Motorlauf verursachen
oder zum Abschalten des Motors führen. Die bremsunterstützenden Systeme
wären dann ohne Funktion - Unfallgefahr!
Die Geschwindigkeit und Fahrweise den aktuellen Sicht-, Wetter-, Fahr-
bahn- und Verkehrsverhältnissen anpassen. Das erhöhte Sicherheitsangebot
durch die bremsunterstützenden Systeme darf Sie nicht dazu verleiten, ein Si-
cherheitsrisiko einzugehen - Unfallgefahr!
Im Fall einer Störung des ABS ist nur die normale Bremsanlage funktionsfä-
hig. Suchen Sie unverzüglich einen ŠKODA Fachbetrieb auf und passen Sie Ih-
re Fahrweise entsprechend der Beschädigung des ABS an, da Sie den genau-
en Schadensumfang und die Einschränkung der Bremswirkung nicht kennen.
VORSICHT
Empfehlungen zu neuen Bremsbelägen beachten » Seite 121.
Niemals die Bremse durch leichten Pedaldruck schleifen lassen, wenn nicht ge-
bremst werden muss. Dies führt zum Überhitzen der Bremsen und damit zu ei-
nem längeren Bremsweg und zu größerem Verschleiß.
Um die korrekte Funktion der bremsunterstützenden Systeme zu gewährleis-
ten, müssen an allen vier Rädern gleiche vom Hersteller freigegebene Reifen
montiert sein.
Hinweis
Wenn eine Vollbremsung erfolgt und das Steuergerät für Bremsanlage die Situ-
ation für den nachfolgenden Verkehr als gefährlich auswertet, blinkt das Brems-
licht automatisch. Nachdem die Geschwindigkeit auf unter ca. 10 km/h reduziert
oder das Fahrzeug angehalten wurde, wird das Blinken des Bremslichts beendet
und es schaltet sich die Warnblinkanlage ein. Nach dem Beschleunigen oder beim
erneuten Anfahren wird die Warnblinkanlage automatisch ausgeschaltet.
Bevor eine längere Strecke mit starkem Gefälle befahren wird, die Geschwindig-
keit verringern, in den nächst niedrigeren Gang (Schaltgetriebe) schalten bzw. ei-
ne niedrigere Fahrstufe (automatisches Getriebe) wählen. Dadurch wird die
Bremswirkung des Motors genutzt und die Bremsen werden entlastet. Muss zu-
sätzlich gebremst werden, so ist dies nicht anhaltend, sondern in Intervallen
durchzuführen.
£
81
Anfahren und Fahren
Änderungen am Fahrzeug (z. B. am Motor, an den Bremsen, am Fahrwerk oder
eine andere Kombination von Reifen und Felgen) können die Funktion der brems-
unterstützenden Systeme beeinflussen.
Bei einer ABS-Störung fällt auch die Funktion der ESC, ASR und EDS aus. Falls
im ABS eine Störung auftritt, wird dies durch eine Kontrollleuchte angezeigt
» Seite 22.
Ð
Informationen für das Bremsen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 81.
Abnutzung
Die Abnutzung der Bremsbeläge ist von den Einsatzbedingungen und der Fahr-
weise abhängig. Wenn häufig im Stadt- und Kurzstreckenverkehr oder sehr sport-
lich gefahren wird, werden die Bremsbeläge schneller abgenutzt. Unter diesen er-
schwerten Bedingungen ist die Bremsbelagdicke noch vor dem nächstfälligen
Service-Termin von einem ŠKODA Fachbetrieb prüfen zu lassen.
Nässe oder Streusalz
Die Wirkung der Bremsen kann wegen feuchter bzw. im Winter vereister oder mit
einer Salzschicht bedeckter Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert einset-
zen. Die Bremsen sind durch mehrmaliges Abbremsen zu reinigen und zu trock-
nen.
Korrosion
Korrosion an den Bremsscheiben und Verschmutzung der Belege werden durch
lange Standzeiten und geringe Beanspruchung begünstigt. Bei geringer Bean-
spruchung der Bremsanlage sowie bei vorhandener Korrosion empfehlen wir,
durch mehrmaliges stärkeres Bremsen aus höherer Geschwindigkeit die Brems-
scheiben zu reinigen.
Fehler in der Bremsanlage
Wenn festgestellt wird, dass sich der Bremsweg plötzlich verlängert und sich das
Bremspedal weiter durchtreten lässt, liegt möglicherweise ein Fehler in der
Bremsanlage vor. Suchen Sie sofort einen ŠKODA Fachbetrieb auf und passen Sie
Ihre Fahrweise entsprechend an, da Sie den genauen Schadensumfang nicht ken-
nen.
Niedriger Bremsflüssigkeitsstand
Bei einem zu niedrigen Bremsflüssigkeitsstand können Störungen in der Brems-
anlage auftreten. Der Stand der Bremsflüssigkeit wird elektronisch überwacht
» Seite 19, Bremsanlage .
ä
Bremskraftverstärker
Der Bremskraftverstärker verstärkt den Druck, der mit dem Bremspedal erzeugt
wird. Der Bremskraftverstärker ist nur bei laufendem Motor funktionsfähig.
Ð
Handbremse
Abb. 80
Mittelkonsole: Handbremse
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 81.
Anziehen
Den Handbremshebel vollständig nach oben ziehen.
Lösen
Den Handbremshebel etwas hochziehen und gleichzeitig den Sperrknopf
» Abb. 80 hineindrücken.
Den Hebel bei gedrücktem Sperrknopf vollständig nach unten führen.
Bei angezogener Handbremse und eingeschalteter Zündung leuchtet die Hand-
brems-Kontrollleuchte .
Ð
Stabilisierungskontrolle (ESC)
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 81.
Die ESC ist nach dem Motorstart automatisch eingeschaltet. Mithilfe der ESC wird
die Kontrolle über das Fahrzeug in fahrdynamischen Grenzsituationen erhöht, wie
z. B. bei einem plötzlichen Fahrtrichtungswechsel. In Abhängigkeit von den Fahr-
bahnbedingungen wird die Schleudergefahr reduziert und somit die Fahrstabilität
des Fahrzeugs verbessert.
£
ä
ä
82
Bedienung
Mithilfe des Lenkeinschlags und der Fahrzeuggeschwindigkeit wird der Rich-
tungswunsch des Fahrers bestimmt, welcher ständig mit dem tatsächlichen Ver-
halten des Fahrzeugs verglichen wird. Bei Abweichungen, wie z. B. beginnendes
Schleudern des Fahrzeugs, bremst die ESC das entsprechende Rad automatisch
ab.
Während eines Eingriffs des Systems blinkt die Kontrollleuchte im Kombi-In-
strument.
Bei einer Störung der ESC leuchtet dann im Kombi-Instrument die ESC-Kontroll-
leuchte » Seite 21.
In die Stabilisierungskontrolle (ESC) sind folgende Systeme integriert:
Antiblockiersystem (ABS);
Traktionskontrolle (ASR);
Elektronische Differenzialsperre (EDS);
Bremsassistent;
Berganfahrassistent.
Die ESC kann nicht ausgeschaltet werden. Mit der Taste
» Abb. 81 auf
Seite 83 kann nur die ASR ausgeschaltet werden. Bei ausgeschalteter ASR
leuchtet im Kombi-Instrument die Kontrollleuchte .
Bremsassistent
Der Bremsassistent wird durch die sehr schnelle Betätigung des Bremspedals
ausgelöst (z. B. bei Gefahr). Er verstärkt die Bremswirkung und hilft, den Brems-
weg zu verkürzen. Zur Erzielung des kürzest möglichen Bremswegs muss das
Bremspedal weiter fest betätigt werden, bis das Fahrzeug zum Sillstand gekom-
men ist.
Das ABS wird beim Eingriff des Bremsassistenten schneller und effektiver akti-
viert.
Nach dem Loslassen des Bremspedals wird die Funktion des Bremsassistenten
automatisch ausgeschaltet.
Berganfahrassistent
Der Berganfahrassistent erleichtert das Anfahren an Steigungen. Das System hält
den durch die Bremspedalbetätigung erzeugten Bremsdruck noch für ca. 2 Sekun-
den nach dem Lösen des Bremspedals. Der Fahrer kann also den Fuß vom Brems-
pedal auf das Gaspedal wechseln und an der Steigung anfahren, ohne die Hand-
bremse betätigen zu müssen. Der Bremsdruck sinkt allmählich ab, je mehr Gas ge-
geben wird. Wenn das Fahrzeug nicht innerhalb von 2 Sekunden anfährt, beginnt
es zurückzurollen.
Der Berganfahrassistent ist ab einer Steigung von 5 % aktiv, wenn die Fahrertür
geschlossen ist. Dieser ist immer nur beim Vorwärts- oder Rückwärts-Anfahren
an Steigungen aktiv. Bei Bergabfahrten ist dieser inaktiv.
Ð
Antiblockiersystem (ABS)
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 81.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen. Dadurch unterstützt
es den Fahrer, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.
Ein ABS-Eingriff macht sich durch pulsierende Bewegungen des Bremspedals
bemerkbar, die mit Geräuschen verbunden sind.
Beim ABS-Eingriff den Bremspedaldruck nicht verringern. Wenn das Bremspedal
gelöst wird, dann schaltet das ABS ab. Beim ABS-Eingriff niemals unterbrochen
bremsen!
Ð
Traktionskontrolle (ASR)
Abb. 81
ASR-Taste
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 81.
Die ASR ist nach dem Motorstart automatisch eingeschaltet. Die ASR passt bei
durchdrehenden Rädern die Motordrehzahl den Fahrbahnverhältnissen an. Durch
die ASR wird selbst bei ungünstigen Fahrbahnverhältnissen das Anfahren, Be-
schleunigen und Bergauffahren erleichtert.
£
ä
ä
83
Anfahren und Fahren
Die ASR sollte normalerweise immer eingeschaltet sein. Nur in bestimmten Aus-
nahmesituationen kann es sinnvoll sein, das System auszuschalten, z. B.:
beim Fahren mit Schneeketten;
beim Fahren im Tiefschnee oder auf sehr lockerem Untergrund;
beim „Freischaukeln“ des festgefahrenen Fahrzeugs.
Anschließend sollte die ASR wieder eingeschaltet werden.
Während eines Eingriffs des Systems blinkt die ASR-Kontrollleuchte im Kombi-
Instrument.
Bei einer Störung der ASR leuchtet im Kombi-Instrument die ASR-Kontrollleuchte
» Seite 24.
Die ASR kann bei Bedarf durch Drücken der Taste
» Abb. 81 aus- und wieder
eingeschaltet werden. Bei ausgeschalteter ASR leuchtet im Kombi-Instrument die
Kontrollleuchte .
Ð
Elektronische Differenzialsperre (EDS)
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 81.
Wenn ein Antriebsrad durchdreht, bremst die EDS das durchdrehende Rad ab und
überträgt die Antriebskraft auf die anderen Antriebsräder. Das trägt zur Fahr-
zeugstabilität sowie zügigen Fahrt bei.
Damit die Scheibenbremse des abgebremsten Rads nicht zu sehr erhitzt wird,
schaltet die EDS bei ungewöhnlich starker Beanspruchung automatisch aus. Das
Fahrzeug bleibt betriebsfähig und hat die gleichen Eigenschaften wie ein Fahr-
zeug ohne EDS. Sobald die Bremse abgekühlt ist, schaltet die EDS automatisch
wieder ein.
Ð
ä
Schalten (Schaltgetriebe)
Abb. 82
Schaltschema des 5-Gang-
Schaltgetriebes
Das Kupplungspedal beim Gangwechsel immer völlig durchtreten, um übermäßi-
gen Verschleiß der Kupplung zu vermeiden.
Beim Schalten ist die Gangempfehlung zu beachten » Seite 11, Gangempfehlung.
Den Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Das Kupplungspedal
betätigen und dieses völlig durchgetreten halten. Zur Vermeidung von Schaltge-
räuschen einen Moment warten, bevor der Rückwärtsgang eingelegt wird.
Bei eingelegtem Rückwärtsgang und eingeschalteter Zündung leuchten die
Rückfahrscheinwerfer.
ACHTUNG
Den Rückwärtsgang niemals während der Fahrt einlegen - Unfallgefahr!
Hinweis
Wenn gerade nicht geschaltet wird, dann die Hand während der Fahrt nicht auf
den Schalthebel legen. Der Druck der Hand kann zum übermäßigen Verschleiß
des Schaltmechanismus führen.
Ð
Pedale
Die Bedienung der Pedale darf keinesfalls behindert werden!
Im Fahrerfußraum darf nur eine Fußmatte, die an den zwei entsprechenden Be-
festigungspunkten befestigt ist, verwendet werden.
£
84
Bedienung
Nur Fußmatten aus dem ŠKODA Original Zubehör verwenden, die an zwei Befesti-
gungspunkten befestigt sind.
ACHTUNG
Im Fahrerfußraum dürfen sich keine Gegenstände befinden - Gefahr durch Be-
hinderung oder Einschränkung bei der Pedalbedienung!
Ð
Einparkhilfe
Abb. 83
Einparkhilfe: Reichweite der
Sensoren
Die Einparkhilfe ermittelt mithilfe von Ultraschall-Sensoren den Abstand vom
hinteren Stoßfänger zu einem Hindernis. Die Sensoren befinden sich im hinteren
Stoßfänger.
Reichweite der Sensoren
Die Abstandswarnung beginnt bei einem Abstand von etwa 160 cm zum Hindernis
(Bereich
A
» Abb. 83). Mit der Verringerung des Abstands verkürzt sich das Inter-
vall zwischen den Tonimpulsen.
Ab einer Entfernung von ca. 30 cm (Bereich
B
) ertönt ein Dauerton - Gefahrenbe-
reich. Ab hier sollten Sie nicht weiter rückwärts fahren!
Bei Navigationssystemen und einigen werkseitig eingebauten Radios wird der
Abstand zum Hindernis gleichzeitig im Display grafisch dargestellt, siehe Bedie-
nungsanleitung des Radios bzw. des Navigationssystems.
Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhängevorrichtung beginnt die Sig-
nalisierungsgrenze des Gefahrenbereichs - Dauerton - 5 cm weiter entfernt vom
Fahrzeug. Die Fahrzeuglänge kann sich durch eine eingebaute abnehmbare An-
hängevorrichtung vergrößern.
Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhängervorrichtung werden bei An-
hängerbetrieb die Sensoren hinten deaktiviert.
Einparkhilfe aktivieren und deaktivieren
Die Einparkhilfe wird bei eingeschalteter Zündung beim Einlegen des Rückwärts-
gangs automatisch aktiviert. Dies wird durch ein kurzes akustisches Signal bestä-
tigt.
Die Einparkhilfe wird durch Herausnehmen des Rückwärtsgangs deaktiviert.
ACHTUNG
Die Einparkhilfe kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen und
die Verantwortung beim Rückwärtsfahren und ähnlichen Fahrmanövern liegt
beim Fahrer. Es ist insbesondere auf Kleinkinder und Tiere zu achten, da diese
von den Sensoren der Einparkhilfe nicht erkannt werden müssen.
Überzeugen Sie sich vor dem Rückwärtsfahren bzw. dem Einparkvorgang,
ob sich vor und hinter dem Fahrzeug kein kleineres Hindernis, z.
B. Stein, dün-
ne Säule, Anhängerdeichsel u. Ä., befindet. Dieses Hindernis muss von den
Sensoren der Einparkhilfe nicht erkannt werden.
Oberflächen von bestimmten Gegenständen und von Bekleidung können
unter Umständen die Signale der Einparkhilfe nicht reflektieren. Deshalb kön-
nen diese Gegenstände oder Personen, die solche Bekleidung tragen, nicht
von den Sensoren der Einparkhilfe erkannt werden.
Externe Schallquellen können die Einparkhilfe störend beeinflussen. Unter
ungünstigen Bedingungen müssen Gegenstände oder Personen nicht erkannt
werden.
Hinweis
Wenn nach Aktivierung des Systems etwa 3 Sekunden lang ein Warnton ertönt
und sich in der Fahrzeugnähe kein Hindernis befindet, dann liegt ein Systemfeh-
ler vor. Den Fehler von einem ŠKODA Fachbetrieb beheben lassen.
Damit die Einparkhilfe funktionieren kann, müssen die Sensoren sauber gehal-
ten werden (eisfrei u. Ä.).
Ist die Einparkhilfe aktiviert und befindet sich der Wählhebel des automatischen
Getriebes in der Position P, dann kommt es zur Unterbrechung des Warntons (das
Fahrzeug kann sich nicht bewegen).
Ð
85
Anfahren und Fahren
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Geschwindigkeit speichern 86
Gespeicherte Geschwindigkeit ändern 86
Geschwindigkeitsregelanlage vorübergehend abschalten 87
Geschwindigkeitsregelanlage vollständig ausschalten 87
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) hält die eingestellte Geschwindigkeit, hö-
her als 30 km/h, konstant, ohne dass das Gaspedal betätigt werden muss. Das er-
folgt jedoch nur in dem Umfang, wie es Motorleistung bzw. Motorbremswirkung
zulassen.
Bei der aktivierten Geschwindigkeitsregelanlage leuchtet die Kontrollleuchte
im Kombi-Instrument.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen darf die Geschwindigkeitsregelanlage bei dichtem
Verkehr und ungünstigem Fahrbahnzustand (z.
B. Glätte, rutschige Fahrbahn,
Rollsplitt) nicht benutzt werden - Unfallgefahr!
Die gespeicherte Geschwindigkeit darf nur dann wieder aufgenommen wer-
den, wenn sie für die gerade bestehenden Verkehrsverhältnisse nicht zu hoch
ist.
Um ein unbeabsichtigtes Benutzen der Geschwindigkeitsregelanlage zu ver-
hindern, ist die Anlage nach Benutzung immer auszuschalten.
VORSICHT
Wenn bei eingeschalteter Geschwindigkeitsregelanlage (Fahrzeug mit Schaltge-
triebe) in den Leerlauf geschaltet wird, dann ist immer das Kupplungspedal durch-
zutreten! Sonst kann der Motor unbeabsichtigt hochdrehen.
Beim Fahren auf Strecken mit höherem Gefälle kann die Geschwindigkeitsregel-
anlage die Geschwindigkeit nicht konstant halten. Durch das Eigengewicht des
Fahrzeugs erhöht sich die Geschwindigkeit. Daher ist rechtzeitig in einen niedrig-
eren Gang zu schalten oder das Fahrzeug mit der Fußbremse abzubremsen.
Hinweis
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe kann die Geschwindigkeitsregelan-
lage nicht eingeschaltet werden, wenn sich der Wählhebel in der Position P, N,
oder R
befindet.
Ð
Geschwindigkeit speichern
Abb. 84
Blinker- und Fernlichthebel:
Wippe und Schalter der GRA
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 86.
Geschwindigkeit speichern
Den Schalter
A
» Abb. 84 in Stellung ON drücken.
Nach Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit die Wippe
B
in die Position
SET drücken.
Nach dem Loslassen der Wippe
B
aus der Position SET wird die gespeicherte Ge-
schwindigkeit ohne Betätigung des Gaspedals konstant gehalten.
Ð
Gespeicherte Geschwindigkeit ändern
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 86.
Geschwindigkeit mit dem Gaspedal erhöhen
Das Gaspedal treten, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Das Gaspedal loslassen, um die Geschwindigkeit auf den zuvor gespeicherten
Wert zu senken.
£
ä
ä
86
Bedienung
Wenn die gespeicherte Geschwindigkeit mit dem Gaspedal über einen Zeitraum
von mehr als 5 Minuten um mehr als 10 km/h überschritten wird, dann wird die
gespeicherte Geschwindigkeit aus dem Speicher gelöscht Die Geschwindigkeit
muss erneut gespeichert werden.
Geschwindigkeit mit der Wippe
B
erhöhen
Die Wippe
B
» Abb. 84 auf Seite 86 » Seite 86 in der Position RES drücken.
Wenn die Wippe in der Position RES gedrückt gehalten wird, dann erhöht sich
die Geschwindigkeit kontinuierlich. Nach Erreichen der gewünschten Geschwin-
digkeit die Wippe loslassen. Dadurch wird die neu gespeicherte Geschwindigkeit
in den Speicher aufgenommen.
Geschwindigkeit verringern
Die gespeicherte Geschwindigkeit kann durch Drücken der Wippe
B
» Abb. 84
auf Seite 86 in der Position SET verringert werden.
Wenn die Wippe in der Position SET gedrückt gehalten wird, dann verringert
sich die Geschwindigkeit kontinuierlich. Nach Erreichen der gewünschten Ge-
schwindigkeit die Wippe loslassen. Dadurch wird die neu gespeicherte Ge-
schwindigkeit in den Speicher aufgenommen.
Wenn die Wippe bei einer Geschwindigkeit von weniger als 30 km/h losgelas-
sen wird, dann wird die Geschwindigkeit nicht gespeichert, der Speicher wird
gelöscht. Die Geschwindigkeit muss nach einer Geschwindigkeitserhöhung auf
über 30 km/h erneut durch Drücken der Wippe
B
in der Position SET gespei-
chert werden.
Die Geschwindigkeit kann auch durch Treten des Bremspedals verringert werden,
dadurch wird die Anlage vorübergehend ausgeschaltet.
Ð
Geschwindigkeitsregelanlage vorübergehend abschalten
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 86.
Die Geschwindigkeitsregelanlage wird vorübergehend abgeschaltet, indem der
Schalter
A
» Abb. 84 auf Seite 86 in die gefederte Position CANCEL bzw. auch
das Brems- oder Kupplungspedal gedrückt wird.
Die gespeicherte Geschwindigkeit bleibt weiterhin im Speicher erhalten.
Zur Wiederaufnahme der gespeicherten Geschwindigkeit nach Loslassen des
Brems- oder Kupplungspedals die Wippe
B
kurz in der Stellung RES drücken.
Ð
ä
Geschwindigkeitsregelanlage vollständig ausschalten
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 86.
Den Schalter
A
» Abb. 84 auf Seite 86 nach rechts in Stellung OFF drücken.
Ð
START-STOPP
Abb. 85
Mittelkonsole: Taste für das
START-STOPP-System
Das START-STOPP-System hilft Ihnen, Kraftstoff zu sparen sowie schädliche
Emissionen und den CO
2
-Ausstoß zu reduzieren.
Die Funktion ist bei jedem Einschalten der Zündung automatisch aktiviert.
Im Start-Stopp-Betrieb schaltet der Motor in Standphasen des Fahrzeugs auto-
matisch ab, z. B. bei einem Ampelstopp.
Im Display des Kombi-Instruments werden Informationen über den aktuellen Sta-
tus des START-STOPP-Systems angezeigt.
Automatische Motorabschaltung (Stopp-Phase)
Das Fahrzeug anhalten (ggf. die Handbremse anziehen).
Den Gang herausnehmen.
Das Kupplungspedal loslassen.
Automatischer erneuter Startvorgang (Start-Phase)
Das Kupplungspedal treten.
START-STOPP-System ein- und ausschalten
Das START-STOPP-System kann durch das Betätigen der Taste
» Abb. 85
ein- und ausgeschaltet werden.
Bei deaktiviertem Start-Stopp-Betrieb leuchtet die Kontrollleuchte in der Taste.
£
ä
87
Anfahren und Fahren
Wenn sich das Fahrzeug beim manuellen Ausschalten im Stopp-Betrieb befindet,
startet der Motor sofort.
Das START-STOPP-System ist sehr komplex. Einige der Vorgänge sind ohne ent-
sprechende Servicetechnik schwer zu kontrollieren. In der nachfolgenden Über-
sicht sind die Rahmenbedingungen für den einwandfreien Betrieb des START-
STOPP-Systems aufgeführt.
Bedingungen für die automatische Motorabschaltung (Stopp-Phase)
Der Schalthebel befindet sich in der Leerlaufposition.
Das Kupplungspedal ist nicht durchgetreten.
Der Fahrer hat den Sicherheitsgurt angelegt.
Die Fahrertür ist geschlossen.
Die Motorraumklappe ist geschlossen.
Das Fahrzeug befindet sich im Stillstand.
Die werkseitig eingebaute Anhängevorrichtung ist nicht mit einem Anhänger
elektrisch verbunden.
Der Motor ist betriebswarm.
Der Ladezustand der Fahrzeugbatterie ist ausreichend.
Das stehende Fahrzeug befindet sich an keiner starken Steigung oder im star-
ken Gefälle.
Die Motordrehzahl ist unter 1200 1/min.
Die Temperatur der Fahrzeugbatterie ist nicht zu niedrig oder zu hoch.
Der Druck in der Bremsanlage ist ausreichend.
Der Unterschied zwischen der Außentemperatur und der im Fahrzeuginnen-
raum eingestellten Temperatur ist nicht zu groß.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit seit dem letzten Abstellen des Motors war höher
als 3 km/h.
Es erfolgt keine Reinigung des Dieselpartikelfilters » Seite 23.
Die Vorderräder sind nicht zu stark eingeschlagen (das Lenkrad wurde um weni-
ger als eine Dreivierteldrehung eingeschlagen).
Bedingungen für einen automatischen erneuten Startvorgang (Start-Phase)
Die Kupplung ist durchgetreten.
Die max./min. Temperatur ist eingestellt.
Die Funktion Entfrosten der Frontscheibe ist eingeschaltet.
Eine hohe Gebläsestufe ist gewählt.
Die Taste START-STOPP wird gedrückt.
Bedingungen für einen automatischen erneuten Startvorgang ohne
Fahrereingriff
Das Fahrzeug bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 3 km/h.
Der Unterschied zwischen der Außentemperatur und der im Fahrzeuginnen-
raum eingestellten Temperatur ist zu groß.
Der Ladezustand der Fahrzeugbatterie ist nicht ausreichend.
Der Druck in der Bremsanlage ist nicht ausreichend.
Wenn im Stopp-Betrieb für mehr als 30 Sekunden der Fahrergurt abgelegt oder
die Fahrertür geöffnet wird, dann muss der Motor manuell mithilfe des Schlüssels
angelassen werden. Die entsprechenden Meldungen im Display des Kombi-Instru-
ments sind zu beachten.
Meldungen im Display des Kombi-Instruments (gilt für Fahrzeuge ohne
Informationsdisplay)
ERROR START STOP
(FEHLER START STOP)
Fehler im START-STOPP-System
START STOP NOT POSSIBLE
(START STOP NICHT MOEGLICH)
Die automatische Motorabschaltung ist
nicht möglich.
START STOP ACTIVE
(START STOP AKTIV)
Automatische Motorabschaltung
(Stopp-Phase)
SWITCH OFF IGNITION
(ZUENDUNG AUSSCHALTEN)
Die Zündung ausschalten.
START MANUALLY
(MANUELL STARTEN)
Den Motor manuell starten.
ACHTUNG
Bei ausgeschaltetem Motor arbeiten der Bremskraftverstärker sowie die
Servolenkung nicht.
Fahrzeug niemals mit abgestelltem Motor rollen lassen.
VORSICHT
Vor Wasserdurchfahrten auf der Straße das START-STOPP-System deaktivieren
» Seite 126.
Hinweis
Veränderungen der Außentemperatur können sich an der Innentemperatur der
Fahrzeugbatterie auch im Abstand von mehreren Stunden bemerkbar machen.
Steht das Fahrzeug z. B. lange bei Minustemperaturen im Freien oder in der direk-
ten Sonneneinstrahlung, kann es bis zu mehreren Stunden dauern, bis die Innen-
temperatur der Fahrzeugbatterie geeignete Werte für den einwandfreien Betrieb
des START-STOPP-Systems erreicht.
Wird die Climatronic im automatischen Modus betrieben, kann unter bestimm-
ten Bedingungen der Motor nicht automatisch abgeschaltet werden.
Ð
88
Bedienung
Automatisches Getriebe
Automatisches Getriebe
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Einleitende Informationen 89
Anfahren und Fahren 90
Wählhebelstellungen 90
Manuelles Schalten (Tiptronic) 91
Wählhebelsperre 91
Kick-down-Funktion 92
Dynamisches Schaltprogramm 92
Notprogramm 92
Wählhebel-Notentriegelung 93
ACHTUNG
Kein Gas geben, wenn bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor die
Wählhebelstellung verändert wird - Unfallgefahr!
Niemals während der Fahrt den Wählhebel in Stellung R oder P stellen - Un-
fallgefahr!
Bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor ist es in allen Wählhebelstel-
lungen (außer P und N) erforderlich, das Fahrzeug mit dem Bremspedal zu hal-
ten, weil auch bei Leerlaufdrehzahl die Kraftübertragung nicht völlig unterbro-
chen wird - das Fahrzeug kriecht.
Bevor die Motorraumklappe geöffnet und am laufenden Motor gearbeitet
wird, müssen der Wählhebel in Stellung P gebracht und die Handbremse fest
angezogen werden - Unfallgefahr! Es sind unbedingt die Sicherheitshinweise
zu beachten » Seite
138, Motorraum.
Wenn am Berg (Gefälle) angehalten wird, dann niemals versuchen, das Fahr-
zeug mit eingelegter Fahrstufe auf der Stelle mithilfe der „Bedienung des
Gaspedals“ zu halten, dass heißt mithilfe der schleifenden Kupplung. Es kann
ACHTUNG (Fortsetzung)
dadurch zur Überhitzung der Kupplung kommen. Wenn Überhitzungsgefahr
der Kupplung infolge von Überlastung bestehen würde, würde die Kupplung
automatisch öffnen und das Fahrzeug würde rückwärts rollen - Unfallgefahr!
Wenn man an einer Steigung anhalten muss, dann das Bremspedal treten,
damit das Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert wird.
Auf glatter, rutschiger Fahrbahn können die Antriebsräder durch Betätigen
der Kick-down-Funktion durchdrehen - Schleudergefahr!
VORSICHT
Die Doppelkupplung beim automatischen Getriebe DSG ist mit einem Überlast-
schutz ausgestattet. Wird der Berganfahrassistent genutzt, wenn das Fahrzeug
steht oder langsam bergauf fährt, kommt es zur erhöhten Wärmebeanspruchung
der Kupplungen.
Wenn es zur Überhitzung der Doppelkupplung kommt, erscheinen im Informati-
onsdisplay das Symbol und die Meldung Gearbox overheated. Stop! Owner's
man.! (Getriebe überhitzt. Stopp! Bordbuch!). Als Warnton ertönt auch ein akusti-
sches Signal. Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und warten, bis das
Symbol erlischt - Gefahr eines Getriebeschadens! Nach dem Erlöschen des
Symbols kann die Fahrt fortgesetzt werden.
Ð
Einleitende Informationen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
Das Hoch- und Herunterschalten geschieht automatisch. Das Getriebe kann auch
in den Tiptronic-Betrieb umgeschaltet werden. Dieser Betrieb ermöglicht, die
Gänge manuell zu schalten » Seite 91.
Der Motor kann nur in den Wählhebelstellungen P oder N angelassen werden.
Befindet sich der Wählhebel beim Sperren der Lenkung, Ein-/Ausschalten der
Zündung oder beim Anlassen des Motors nicht in den Stellungen P oder N, wird
im Informationsdisplay die nachfolgende Meldung angezeigt Move selector lever
to position P/N! (Wählhebel in Position P/N bringen!) bzw. im Display des Kombi-
Instruments
P/N.
£
ä
89
Automatisches Getriebe
Bei Temperaturen unter -10 °C kann der Motor nur in der Wählhebelstellung P
gestartet werden
1)
.
Beim Parken in ebener Fahrbahn genügt es, die Wählhebelstellung P einzulegen.
Bei abschüssiger Fahrbahn sollten zuerst die Handbremse fest angezogen und
dann erst die Parkstellung eingelegt werden. Dadurch wird erreicht, dass der
Sperrmechanismus nicht zu stark belastet wird und sich der Wählhebel leichter
aus der Stellung P nehmen lässt.
Wenn versehentlich während der Fahrt der Wählhebel in die Position N gestellt
worden ist, müssen das Gas weggenommen und die Motor-Leerlaufdrehzahl ab-
gewartet werden, bevor der Wählhebel in eine Fahrstufe gestellt werden kann.
Ð
Anfahren und Fahren
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
Anfahren
Das Bremspedal durchtreten und durchgetreten halten.
Die Sperrtaste (Taste im Wählhebelgriff) drücken, den Wählhebel in die ge-
wünschte Stellung bringen » Seite 90 und die Sperrtaste wieder loslassen.
Einen Moment warten, bis das Getriebe geschaltet hat (leichter Einschaltruck
spürbar)
2)
.
Das Bremspedal loslassen und Gas geben.
Anhalten
Beim vorübergehenden Anhalten, z. B. an Kreuzungen, muss die Wählhebelstel-
lung N nicht eingelegt werden. Es genügt, das Fahrzeug mit der Fußbremse
festzuhalten. Der Motor kann jedoch nur mit Leerlaufdrehzahl laufen.
Parken
Das Bremspedal durchtreten.
Die Handbremse fest anziehen.
Die Sperrtaste im Wählhebel drücken, den Wählhebel auf P stellen und die
Sperrtaste loslassen.
Ð
ä
Wählhebelstellungen
Abb. 86 Wählhebel / Informationsdisplay: Wählhebelstellungen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
Die aktuelle Wählhebelstellung wird im Display des Kombi-Instruments
1
» Abb. 86 angezeigt.
P
- Parksperre
In dieser Stellung sind die Antriebsräder mechanisch gesperrt.
Die Parksperre darf nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden.
Möchte man den Wählhebel in/aus dieser Stellung bringen, dann müssen die
Sperrtaste im Wählhebelgriff und gleichzeitig das Bremspedal betätigt werden.
Ist die Batterie leer, lässt sich der Wählhebel nicht aus der Position P herausneh-
men.
R
- Rückwärtsgang
Der Rückwärtsgang darf nur bei stehendem Fahrzeug und Motor-Leerlaufdreh-
zahl eingelegt werden.
Vor dem Einlegen der Stellung R aus den Stellungen P oder N muss das Bremspe-
dal getreten und gleichzeitig die Sperrtaste gedrückt werden.
Wenn die Zündung eingeschaltet ist und der Wählhebel in Stellung R steht,
leuchten die Rückfahrscheinwerfer.
£
ä
1)
Gilt für DSG.
2)
Gilt für AG.
90
Bedienung
N
- Neutral (Leerlaufstellung)
In dieser Stellung ist das Getriebe im Leerlauf.
Wenn man den Wählhebel aus der Stellung N (wenn sich der Hebel länger als
2 Sekunden in dieser Position befindet) in die Stellung D oder R verstellen möch-
te, muss bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h, sowie beim stehenden Fahrzeug
und bei eingeschalteter Zündung, das Bremspedal getreten werden.
D
- Dauerstellung für Vorwärtsfahrt (Normal-Programm)
In dieser Stellung werden die Vorwärtsgänge, abhängig von Motorbelastung,
Fahrgeschwindigkeit und dynamischem Schaltprogramm, automatisch hoch- und
heruntergeschaltet.
Zum Einlegen der Stellung D aus N muss bei einer Geschwindigkeit unter 5 km/h
bzw. bei stehendem Fahrzeug das Bremspedal getreten werden.
Unter bestimmten Gegebenheiten (z. B. Fahren im Gebirge oder bei Anhängerbe-
trieb) kann es vorteilhaft sein, vorübergehend in das manuelle Schaltprogramm
» Seite 91 zu schalten, um das Übersetzungsverhältnis von Hand den Fahrbe-
dingungen anzupassen.
S
- Dauerstellung für Vorwärtsfahrt (Sport-Programm)
Durch spätes Hochschalten wird das Leistungspotenzial des Motors voll ausge-
nutzt. Das Herunterschalten erfolgt bei höheren Motordrehzahlen als in der Stel-
lung D.
Beim Einlegen des Wählhebels in die Stellung S aus Stellung D muss die Sperrtas-
te im Wählhebelgriff gedrückt werden.
Ð
Manuelles Schalten (Tiptronic)
Abb. 87 Wählhebel / Informationsdisplay: Wählhebelstellungen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
Die Tiptronic ermöglicht es, die Gänge mithilfe des Wählhebels manuell zu schal-
ten.
Auf manuelles Schalten umschalten
Den Wählhebel aus der Stellung D nach rechts drücken. Die eingelegte Wählhe-
belstellung wird zusammen mit dem eingelegten Gang im Display des Kombi-In-
struments angezeigt
1
» Abb. 87.
Hochschalten
Den Wählhebel nach vorn
+
» Abb. 87 tippen.
Herunterschalten
Den Wählhebel nach hinten
-
» Abb. 87 tippen.
Das Umschalten auf manuelles Schalten kann sowohl im Stand als auch während
der Fahrt erfolgen.
Beim Beschleunigen schaltet das Getriebe kurz vor dem Erreichen der maximal
zulässigen Motordrehzahl automatisch in den höheren Gang.
Falls ein niedrigerer Gang gewählt wird, so schaltet das Getriebe erst herunter,
wenn der Motor nicht mehr überdreht werden kann.
Wenn die Kick-down-Einrichtung betätigt wird, schaltet das Getriebe, abhängig
von Geschwindigkeit und Motordrehzahl, in einen niedrigeren Gang.
Hinweis
Die Kick-down-Funktion ist auch beim manuellen Schalten verfügbar.
Ð
Wählhebelsperre
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
Automatische Wählhebelsperre
Der Wählhebel ist in den Stellungen P und N bei eingeschalteter Zündung ge-
sperrt. Zum Lösen des Wählhebels aus dieser Stellung muss das Bremspedal ge-
treten werden. Als Erinnerung für den Fahrer leuchtet in den Wählhebelstellun-
gen P und N die Kontrollleuchte » Seite 24 im Kombi-Instrument.
£
ä
ä
91
Automatisches Getriebe
Beim zügigen Umstellen über die Position N (z. B. von R nach D) wird der Wählhe-
bel nicht blockiert. Dadurch wird beispielsweise das Herausschaukeln von einem
festgefahrenen Fahrzeug ermöglicht. Befindet sich der Wählhebel bei nicht getre-
tenem Bremspedal länger als 2 Sekunden in der Stellung N, rastet die Wählhebel-
sperre ein.
Die Wählhebelsperre wirkt nur bei stehendem Fahrzeug und bei Geschwindigkei-
ten bis 5 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Sperre in der Stellung N
automatisch ausgeschaltet.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert das versehentliche Schalten in einige
Wählhebelstellungen. Wenn die Sperrtaste gedrückt wird, dann wird die Wählhe-
belsperre aufgehoben.
Zündschlüsselabzugsperre
Der Zündschlüssel kann nach dem Ausschalten der Zündung nur dann abgezogen
werden, wenn sich der Wählhebel in der Stellung P befindet. Bei abgezogenem
Zündschlüssel ist der Wählhebel in der Stellung P blockiert.
Ð
Kick-down-Funktion
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
Die Kick-down-Funktion ermöglicht eine maximale Beschleunigung.
Wenn das Gaspedal völlig durchgetreten wird, dann wird im beliebigen Fahrpro-
gramm die Kick-down-Funktion aktiviert. Diese Funktion ist den Fahrprogrammen
übergeordnet, ohne Berücksichtigung der aktuellen Wählhebelstellung (D, S oder
Tiptronic), und dient zur maximalen Beschleunigung des Fahrzeugs bei Ausnut-
zung des maximalen Leistungspotenzials des Motors. Das Getriebe schaltet in Ab-
hängigkeit vom Fahrzustand um einen oder auch mehrere Gänge nach unten und
das Fahrzeug beschleunigt. Das Hochschalten in den höheren Gang erfolgt erst,
wenn die maximal vorgegebene Motordrehzahl erreicht wird.
Ð
Dynamisches Schaltprogramm
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
ä
ä
Das automatische Getriebe Ihres Fahrzeugs wird elektronisch gesteuert. Das
Hoch- und Herunterschalten der Gänge geschieht automatisch in Abhängigkeit
von den vorgegebenen Fahrprogrammen.
Bei verhaltener Fahrweise wählt das Getriebe das wirtschaftlichste Fahrpro-
gramm aus. Durch frühes Hochschalten und spätes Herunterschalten wird der
Verbrauch günstig beeinflusst.
Bei sportlicher Fahrweise mit schnellen Gaspedalbewegungen, bei starker Be-
schleunigung, häufig wechselnden Geschwindigkeiten und Ausnutzung der
Höchstgeschwindigkeit passt sich nach einem Durchtreten des Gaspedals (Kick-
down-Funktion) das Getriebe an diese Fahrweise an und schaltet früher nach un-
ten, häufig auch um mehrere Gänge im Vergleich zur verhaltenen Fahrweise.
Die Auswahl des jeweils günstigsten Fahrprogramms ist ein kontinuierlich ablauf-
ender Vorgang. Unabhängig davon ist es aber möglich, durch schnelles Gasgeben
in ein dynamischeres Schaltprogramm zu wechseln oder herunterzuschalten. Da-
bei schaltet das Getriebe in einen der Geschwindigkeit entsprechenden niedrig-
eren Gang herunter und ermöglicht so ein zügiges Beschleunigen (z. B. beim
Überholen), ohne dass das Gaspedal in den Kick-down-Bereich durchgetreten
werden muss. Nachdem das Getriebe wieder hochgeschaltet hat, stellt sich bei
entsprechender Fahrweise das ursprüngliche Programm wieder ein.
Bei Bergfahrten wird die Gangwahl den Steigungen und Gefällen angepasst. Da-
durch werden Pendelschaltungen bergauf vermieden. Bei Bergabfahrten ist es
möglich, in der Tiptronic-Stellung herunterzuschalten, um das Motorbremsmo-
ment auszunutzen.
Ð
Notprogramm
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
Für den Fall einer Systemstörung gibt es ein Notprogramm.
Bei Funktionsstörungen der Getriebeelektronik arbeitet das Getriebe in einem
entsprechenden Notprogramm. Alle Displaysegmente leuchten dabei auf bzw. er-
löschen.
Eine Funktionsstörung kann sich wie folgt auswirken:
das Getriebe schaltet nur in bestimmten Fahrstufen;
der Rückwärtsgang R kann nicht genutzt werden;
die manuelle Schaltung ist im Notbetrieb abgeschaltet.
£
ä
92
Bedienung
Hinweis
Wenn das Getriebe auf Notbetrieb umgeschaltet hat, ist ein ŠKODA Fachbetrieb
aufzusuchen, um die Störung beheben zu lassen.
Ð
Wählhebel-Notentriegelung
Abb. 88
Wählhebel-Notentriegelung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 89.
Kommt es zur Unterbrechung der Stromversorgung (z. B. entladene Fahrzeugbat-
terie, defekte Sicherung) oder zum Defekt der Wählhebelsperre, lässt sich der
Wählhebel nicht mehr aus der Stellung P auf normale Weise verstellen und das
Fahrzeug kann nicht mehr bewegt werden. Der Wählhebel muss notentriegelt
werden.
Die Handbremse fest anziehen.
Die Abdeckung vorn links und rechts vorsichtig hochziehen.
Die Abdeckung hinten hochziehen.
Mit einem Finger auf das gelbe Kunststoffteil in Pfeilrichtung drücken
» Abb. 88.
Gleichzeitig die Sperrtaste im Wählhebelgriff drücken und den Hebel in Stellung
N verstellen (wird der Wählhebel wieder in Stellung P gestellt, dann wird er er-
neut gesperrt).
Ð
ä
93
Automatisches Getriebe
Kommunikation
Mobiltelefone und Funkanlagen
ŠKODA
lässt den Betrieb von Mobiltelefonen und Funkanlagen mit fachgerecht
installierter Außenantenne und einer maximalen Sendeleistung von bis zu
10 Watt zu.
Über Möglichkeiten hinsichtlich Montage und Betrieb von Mobiltelefonen und
Funkanlagen mit einer Sendeleistung von mehr als 10 W informieren Sie sich bei
einem ŠKODA Vertragspartner.
Bei Verwendung von Mobiltelefonen oder Funkanlagen können Funktionsstörun-
gen an der Elektronik Ihres Fahrzeugs auftreten.
Es können folgende Gründe dafür bestehen:
keine Außenantenne;
falsch installierte Außenantenne;
Sendeleistung über 10 Watt.
ACHTUNG
In erster Linie widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren! Als Fahrer
tragen Sie die volle Verantwortung für die Verkehrssicherheit. Verwenden Sie
das Telefonsystem nur in dem Maße, dass Sie Ihr Fahrzeug jederzeit voll unter
Kontrolle haben.
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Verwendung von Mobil-
telefonen im Fahrzeug sind zu beachten.
Das Betreiben von Mobiltelefonen oder Funkanlagen im Fahrzeug ohne Au-
ßenantenne bzw. falsch installierte Außenantenne kann zur Erhöhung der
Stärke des elektromagnetischen Felds im Fahrzeuginnenraum führen.
Funkanlagen, Mobiltelefone bzw. Halterungen dürfen nicht auf den Abde-
ckungen der Airbags oder im unmittelbaren Wirkungsbereich der Airbags
montiert werden.
Niemals ein Mobiltelefon auf einem Sitz, auf der Schalttafel oder an einem
anderen Ort liegen lassen, von dem dieses bei einem plötzlichen Bremsmanö-
ver, einem Unfall oder einem Aufprall weggeschleudert werden kann - Verlet-
zungsgefahr.
Beim Lufttransport muss die Bluetooth
®
-Funktion der Freisprecheinrichtung
von einem Fachbetrieb abgeschaltet werden.
Hinweis
Wir empfehlen, den Einbau von Mobiltelefonen und Funkanlagen in ein Fahr-
zeug von einem
ŠKODA Vertragspartner durchführen zu lassen.
Nicht alle Mobiltelefone, die eine Kommunikation über Bluetooth
®
ermöglichen,
sind mit einer Universal-Telefonvorbereitung GSM II kompatibel. Ob Ihr Telefon
mit einer Universal-Telefonvorbereitung GSM II kompatibel ist, erfahren Sie bei ei-
nem ŠKODA Vertragspartner.
Die Reichweite der Bluetooth
®
-Verbindung zur Freisprecheinrichtung ist auf
den Fahrzeuginnenraum beschränkt. Die Reichweite ist von örtlichen Gegeben-
heiten, wie z. B. Hindernissen zwischen den Geräten, und gegenseitigen Störun-
gen mit anderen Geräten abhängig. Befindet sich Ihr Mobiltelefon z. B. in einer Ja-
ckentasche, kann dies zu Schwierigkeiten beim Herstellen der Verbindung mit der
Freisprecheinrichtung oder der Datenübertragung führen.
Ð
Universal-Telefonvorbereitung GSM II
Einleitende Informationen
Die Universal-Telefonvorbereitung GSM
II (Freisprecheinrichtung) bietet eine
Komfortbedienung des Mobiltelefons mittels der Sprachbedienung, über das Mul-
tifunktionslenkrad, den Adapter, das Radio oder Navigationssystem.
Die Universal-Telefonvorbereitung GSM II beinhaltet folgende Funktionen.
Internes Telefonbuch » Seite 95.
Komfortbedienung des Telefons über das Multifunktionslenkrad » Seite 95.
Bedienung der Telefongespräche mithilfe des Adapters » Seite 96.
Bedienung des Telefons über das Informationsdisplay » Seite 98.
Sprachbedienung des Telefons » Seite 99.
Musikwiedergabe vom Telefon oder anderen Multimediageräten » Seite 100.
Sämtliche Kommunikation zwischen einem Mobiltelefon und der Freisprechein-
richtung Ihres Fahrzeugs läuft mithilfe der Bluetooth
®
-Technologie. Der Adapter
dient nur zum Aufladen des Telefons und zur Signalübertragung an die äußere
Fahrzeugantenne.
Hinweis
Es sind folgende Hinweise zu beachten » Seite 94, Mobiltelefone und Funkanla-
gen.
Ð
94
Bedienung
Internes Telefonbuch
Bestandteil der Freisprecheinrichtung ist ein internes Telefonbuch. Dieses interne
Telefonbuch kann in Abhängigkeit vom Mobiltelefon-Typ verwendet werden.
Nach der ersten Verbindung des Telefons fängt das System an, das Telefonbuch
aus dem Telefon und aus der SIM-Karte in den Speicher des Steuergeräts zu la-
den.
Bei jeder weiteren Verbindung des Telefons mit der Freisprecheinrichtung erfolgt
nur eine Aktualisierung des jeweiligen Telefonbuchs. Die Aktualisierung kann ei-
nige Minuten dauern. Während dieser Zeit steht das Telefonbuch, welches zur
letzten abgeschlossenen Aktualisierung gespeichert wurde, zur Verfügung. Neu
gespeicherte Telefonnummern werden erst nach Beendigung der Aktualisierung
angezeigt.
Wenn es während der Aktualisierung zu einem telefonischen Ereignis kommt
(z. B. ankommender oder abgehender Anruf, Dialog der Sprachbedienung), wird
die Aktualisierung unterbrochen. Nach Beendigung des telefonischen Ereignisses
beginnt die Aktualisierung von Neuem.
Im internen Telefonbuch stehen 2500 freie Speicherplätze zur Verfügung. Jeder
Kontakt kann bis zu 4 Nummern beinhalten.
Wenn die Anzahl der geladenen Kontakte 2500 überschreitet, ist das Telefon-
buch nicht vollständig.
Ð
Telefon am Multifunktionslenkrad bedienen
Abb. 89
Multifunktionslenkrad: Telefon-
bedienung
Damit der Fahrer beim Bedienen des Telefons möglichst wenig vom Verkehrsge-
schehen abgelenkt wird, sind am Lenkrad Tasten für die einfache Bedienung der
Grundfunktionen des Telefons angebracht » Abb. 89.
Dies gilt allerdings nur, wenn Ihr Fahrzeug werkseitig mit der Universal-Telefon-
vorbereitung (Freisprecheinrichtung) ausgestattet ist.
Ist das Standlicht eingeschaltet, sind auch die Tasten und die Symbole und
am Multifunktionslenkrad beleuchtet.
Taste Aktion Funktion
1
Kurzes Drücken Gespräch annehmen, Gespräch beenden, Eingang in das Hauptmenü des Telefons, Liste der gewählten Nummern
1
Langes Drücken Gespräch abweisen, zuletzt gewählte Nummer
a)
, Sprachbedienung ein-/ausschalten
b)
2
Kurzes Drücken Sprachbedienung ein-/ausschalten
2
Nach oben drehen Lautstärke erhöhen
2
Nach unten drehen Lautstärke verringern
a)
Gilt für Fahrzeuge mit dem Navigationssystem Amundsen+.
b)
Gilt für Fahrzeuge ohne das Navigationssystem Amundsen+.
Ð
95
Kommunikation
Telefon mit dem Adapter einsetzen
Abb. 90
Universal-Telefonvorbereitung
Werkseitig wird nur eine Telefonhalterung mitgeliefert. Ein Adapter für das Tele-
fon kann aus dem ŠKODA Original Zubehör erworben werden.
Einbauen
Zuerst den Adapter
A
in Pfeilrichtung » Abb. 90 bis zum Anschlag in die Halte-
rung schieben. Den Adapter dann leicht nach unten drücken, bis dieser sicher
einrastet.
Das Telefon in den Adapter
A
(laut Anleitung des Adapterherstellers) einset-
zen.
Ausbauen
Gleichzeitig die seitlichen Verriegelungen der Halterung » Abb. 90 drücken und
den Adapter mit dem Telefon herausnehmen.
VORSICHT
Das Herausnehmen des Mobiltelefons aus dem Adapter während des Gesprächs
kann zur Verbindungsunterbrechung führen. Durch das Herausnehmen wird die
Verbindung mit der werkseitig montierten Antenne unterbrochen, dadurch wird
die Qualität des Sende- und Empfangssignals verringert. Außerdem wird das La-
den des Telefonakkus unterbrochen.
Ð
Telefongespräche mithilfe des Adapters bedienen
Abb. 91 Prinzipdarstellung: Adapter mit einer Taste / Adapter mit zwei Tas-
ten
Funktionsübersicht der Taste
» Abb. 91 (PTT - „push to talk“) auf dem Adapter:
Sprachbedienung ein- / ausschalten;
Gespräch annehmen / beenden.
Auf einigen Adaptern befindet sich außer der Taste
auch noch die Taste
SOS
A
» Abb. 91. Nach Drücken dieser Taste für 2 Sekunden wird die Nummer 112
(Notruf) gewählt.
Ð
Mobiltelefon mit der Freisprecheinrichtung verbinden
Um ein Mobiltelefon mit der Freisprecheinrichtung zu verbinden, ist es notwen-
dig, die beiden Geräte miteinander zu koppeln. Nähere Informationen dazu sind
der Bedienungsanleitung Ihres Mobiltelefons zu entnehmen.
Für die Kopplung sind folgende Schritte durchzuführen.
In Ihrem Mobiltelefon das Bluetooth
®
und die Sichtbarkeit des Mobiltelefons
aktivieren.
Die Zündung einschalten.
Im Informationsdisplay das Menü Phone (Telefon) - New user (Neuer Benutzer)
wählen und warten, bis das Steuergerät die Suche beendet hat.
Im Menü der gefundenen Geräte Ihr Mobiltelefon auswählen.
Den PIN-Code bestätigen
1)
.
£
1)
In Abhängigkeit von der Bluetooth
®
-Version im Mobiltelefon wird entweder ein automatisch gene-
rierter 6-Ziffer-PIN-Code angezeigt oder es muss der PIN-Code 1234 manuell eingegeben werden.
96
Bedienung
Wenn sich die Freisprecheinrichtung auf dem Display des Mobiltelefons (stan-
dardmäßig mit SKODA_BT) meldet, dann innerhalb von 30 Sekunden die PIN
1)
eingeben und warten, bis die Kopplung erfolgt ist
2)
.
Nach Beendigung der Kopplung im Informationsdisplay die Erstellung des neu-
en Benutzerprofils bestätigen.
Wenn kein freier Platz für die Erstellung des neuen Benutzerprofils mehr vorhan-
den ist, dann ist ein vorhandenes Benutzerprofil zu löschen.
Während des Koppelvorgangs darf kein weiteres Mobiltelefon mit der Freispre-
cheinrichtung verbunden sein.
Es können bis zu vier Mobiltelefone mit der Freisprecheinrichtung gekoppelt wer-
den, wobei nur ein Mobiltelefon mit der Freisprecheinrichtung kommunizieren
kann.
Die Sichtbarkeit der Freisprecheinrichtung wird 3 Minuten nach dem Einschalten
der Zündung automatisch ausgeschaltet oder auch dann ausgeschaltet, wenn
sich das Mobiltelefon mit der Freisprecheinrichtung verbindet.
Sichtbarkeit der Freisprecheinrichtung wiederherstellen
Sollte es Ihnen nicht gelingen, Ihr Mobiltelefon mit der Freisprecheinrichtung in-
nerhalb von 3 Minuten nach dem Einschalten der Zündung zu koppeln, kann die
Sichtbarkeit der Freisprecheinrichtung für 3 Minuten folgendermaßen wiederher-
gestellt werden.
Durch das Aus- und Einschalten der Zündung.
Durch das Ein- und Ausschalten der Sprachbedienung.
Über das Informationsdisplay im Menüpunkt Bluetooth (Bluetooth) - Visibility
(Sichtbarkeit).
Verbindung mit einem bereits gekoppelten Mobiltelefon herstellen
Nach dem Einschalten der Zündung wird die Verbindung, bei einem bereits ge-
koppelten Mobiltelefon, automatisch hergestellt
2)
. Es ist an Ihrem Mobiltelefon zu
prüfen, ob die automatische Verbindung hergestellt wurde.
Verbindung trennen
Durch das Abziehen des Zündschlüssels.
Durch das Trennen der Freisprecheinrichtung im Mobiltelefon.
Durch das Trennen des Benutzers im Informationsdisplay im Menü Bluetooth
(Bluetooth) - User (Benutzer).
Verbindungsprobleme lösen
Wenn das System No paired phone found (Kein gekoppeltes Tel. gefunden) mel-
det, dann ist der Betriebszustand des Mobiltelefons zu prüfen.
Ist das Mobiltelefon eingeschaltet?
Ist der PIN-Code eingegeben?
Ist Bluetooth
®
aktiv?
Ist die Sichtbarkeit des Mobiltelefons aktiv?
Wurde das Mobiltelefon bereits mit der Freisprecheinrichtung gekoppelt?
Hinweis
Wenn für Ihr Mobiltelefon ein passender Adapter erhältlich ist, dann ist das Mo-
biltelefon ausschließlich im Adapter zu verwenden, der in der Telefonhalterung
eingesetzt ist, damit die Strahlung des Mobiltelefons im Fahrzeug auf ein Mini-
mum sinkt.
Das Einsetzen des Mobiltelefons in den Adapter, der in der Telefonhalterung
eingesetzt ist, gewährleistet eine optimale Sende- und Empfangsleistung.
Ð
Symbole im Informationsdisplay
Symbol Bedeutung
Ladestand des Telefonakkus
a)
Signalstärke
a)
Ein Telefon ist mit der Freisprecheinrichtung verbunden.
£
1)
In Abhängigkeit von der Bluetooth
®
-Version im Mobiltelefon wird entweder ein automatisch gene-
rierter 6-Ziffer-PIN-Code angezeigt oder es muss der PIN-Code 1234 manuell eingegeben werden.
2)
Manche Mobiltelefone verfügen über ein Menü, in dem die Autorisierung zum Herstellen der Blue-
tooth
®
-Verbindung durch Eingabe eines Codes erfolgt. Wenn die Eingabe zur Autorisierung erforder-
lich ist, muss diese immer beim erneuten Herstellen der Bluetooth-Verbindung erfolgen.
97
Kommunikation
Symbol Bedeutung
Die Freisprecheinrichtung ist für andere Geräte sichtbar.
Ein Multimediagerät ist mit der Freisprecheinrichtung ver-
bunden.
a)
Diese Funktion wird nur von einigen Mobiltelefonen unterstützt.
Ð
Telefon über das Informationsdisplay bedienen
Im Menü Phone (Telefon) können folgende Menüpunkte gewählt werden.
Phone book (Telefonbuch)
Dial number (Nummernwahl)
1)
Call register (Anruflisten)
Voice mailbox (Sprachmailbox)
Bluetooth (Bluetooth)
1)
Settings (Einstellungen)
2)
Back (Zurück)
Phone book (Telefonbuch)
Im Menüpunkt Phone book (Telefonbuch) befindet sich die Liste der herunterge-
ladenen Kontakte aus dem Telefonspeicher und der SIM-Karte des Mobiltelefons.
Dial number (Nummernwahl)
Im Menüpunkt Dial number (Nummernwahl) können beliebige Telefonnummern
eingegeben werden. Mithilfe des Einstellrads sind nacheinander die gewünschten
Ziffern auszuwählen und diese durch Drücken des Einstellrads zu bestätigen. Es
können Ziffern 0-9, Symbole , , # und Funktionen Cancel (Abbruch), Call (An-
ruf), Delete (Löschen) gewählt werden.
Call register (Anruflisten)
Im Menüpunkt Call register (Anruflisten) können folgende Menüpunkte gewählt
werden.
Missed calls (In Abwesenheit)
Dialled numbers (Gewählte)
Received calls (Angenommene)
Voice mailbox (Sprachmailbox)
Im Menü Voice mailbox (Sprachmailbox) ist es möglich, die Nummer der Sprach-
mailbox einzustellen
1)
und danach die Nummer zu wählen.
Bluetooth (Bluetooth)
Im Menü Bluetooth (Bluetooth) können folgende Menüpunkte gewählt werden.
User (Benutzer) - die Übersicht der gespeicherten Benutzer
New user (Neuer Benutzer) - Suche nach neuen Telefonen, die sich im Emp-
fangsbereich befinden
Visibility (Sichtbarkeit) - Einschalten der Sichtbarkeit der Telefoneinheit für an-
dere Geräte
Media player (Media Player)
Active device (Aktives Gerät)
Paired devices (Gekopp. Geräte)
Search (Suche)
Phone name (Telefonname) - die Möglichkeit, den Namen der Telefoneinheit zu
ändern (voreingestellt SKODA_BT)
Settings (Einstellungen)
Im Menü Settings (Einstellungen) können folgende Menüpunkte gewählt wer-
den.
Phone book (Telefonbuch)
Update (Aktualisieren)
1)
List (Sortierung)
Surname (Nachname)
First name (Vorname)
Ring tone (Rufton)
Back (Zurück)
Rückkehr in das Startmenü des Telefons.
Ð
1)
Bei Fahrzeugen mit dem Navigationssystem Amundsen+ ist diese Funktion über das Menü des Navi-
gationssystems erreichbar, siehe Bedienungsanleitung des Navigationssystems Amundsen+.
2)
Bei Fahrzeugen mit dem Navigationssystem Amundsen+ steht diese Funktion nicht zur Verfügung.
98
Bedienung
Sprachbedienung
Dialog
Der Zeitraum, in dem das System bereit ist, die Sprachbefehle zu empfangen und
durchzuführen, wird als Dialog bezeichnet. Das System gibt akustische Rückmel-
dungen und führt Sie ggf. durch die jeweiligen Funktionen.
Die optimale Verständlichkeit der Sprachbefehle hängt von mehreren Faktoren
ab.
Mit der normalen Lautstärke sprechen, ohne Betonung und überflüssige Pau-
sen.
Eine schlechte Aussprache vermeiden.
Die Türen, Fenster und das Schiebedach schließen, um störende Außengeräu-
sche zu dämmen bzw. zu unterbinden.
Bei höherer Geschwindigkeit wird empfohlen, lauter zu sprechen, damit die er-
höhten Umgebungsgeräusche übertönt werden.
Während des Dialogs die Nebengeräusche im Fahrzeug, z.
B. gleichzeitig spre-
chende Mitfahrer, begrenzen.
Nicht sprechen, wenn das System eine Ansage ausgibt.
Das Mikrofon für die Sprachbedienung ist im Formhimmel untergebracht und auf
den Fahrer und Beifahrer gerichtet. Deshalb können Fahrer und Beifahrer die Ein-
richtung bedienen.
Telefonnummer eingeben
Die Telefonnummer kann als kontinuierliche Reihe nacheinander gesprochener
Ziffern (die ganze Nummer auf einmal) oder in Form von Ziffernblöcken (getrennt
durch kurze Pausen) eingegeben werden. Nach jeder Ziffernfolge (Trennung
durch kurze Sprechpause) werden alle bis jetzt erkannten Ziffern vom System
wiederholt.
Erlaubt sind die Ziffern 0-9, Symbole +, , #. Das System erkennt keine zusam-
menhängenden Ziffernkombinationen, wie z. B. dreiundzwanzig, sondern nur ein-
zeln gesprochene Ziffern (zwei, drei).
Sprachbedienung einschalten
durch kurzes Drücken der Taste
auf dem Adapter» Abb. 91 auf Seite 96;
durch kurzes Drücken der Taste
1
am Multifunktionslenkrad » Seite 95, Tele-
fon am Multifunktionslenkrad bedienen.
Sprachbedienung ausschalten
Wenn das System gerade eine Meldung abspielt, dann ist es notwendig, die gera-
de abgespielte Meldung zu beenden:
durch kurzes Drücken der Taste
auf dem Adapter;
durch kurzes Drücken der Taste
1
am Multifunktionslenkrad.
Wenn das System einen Sprachbefehl erwartet, kann man den Dialog selbst be-
enden:
mit dem Sprachbefehl ABBRUCH;
durch Drücken der Taste
auf dem Adapter;
durch kurzes Drücken der Taste
1
am Multifunktionslenkrad.
Hinweis
Bei einem eingehenden Gespräch wird der Dialog sofort beendet.
Die Sprachbedienung ist nur bei Fahrzeugen möglich, die mit einem Multifunkti-
onslenkrad mit Telefonbedienung oder einer Telefonhalterung und Adapter, aus-
gestattet sind.
Ð
Sprachbefehle
Grundsprachbefehle
Sprachbefehl Aktion
HILFE
Nach diesem Befehl gibt das System alle möglichen
Befehle wieder.
ANRUFEN XYZ
Mit diesem Befehl wird der Kontakt aus dem Tele-
fonbuch aufgerufen.
TELEFONBUCH
Nach diesem Befehl kann man sich z. B. das Telefon-
buch wiedergeben lassen, einen Spracheintrag zum
Kontakt anpassen oder löschen u. Ä.
ANRUFLISTEN
Listen der gewählten Nummern, Anrufe in Abwesen-
heit u. Ä.
NUMMER WÄHLEN
Nach diesem Befehl kann eine Telefonnummer ein-
gegeben werden, um eine Verbindung mit dem ge-
wünschten Teilnehmer herzustellen.
WAHLWIEDERHOLUNG
Nach diesem Befehl wählt das System die zuletzt
gewählte Nummer.
MUSIK
a)
Wiedergabe der Musik aus dem Mobiltelefon oder ei-
nem anderen gekoppelten Gerät.
£
99
Kommunikation
Sprachbefehl Aktion
WEITERE OPTIONEN
Nach diesem Befehl bietet das System weitere kon-
textabhängige Befehle an.
EINSTELLUNGEN Auswahl zum Einstellen von Bluetooth
®
, Dialog usw.
ABBRUCH Der Dialog wird beendet.
a)
Bei Fahrzeugen mit dem Navigationssystem Amundsen+ ist diese Funktion über das Menü des Navi-
gationssystems erreichbar, siehe Bedienungsanleitung des Navigationssystems Amundsen+.
Wird ein Sprachbefehl nicht erkannt, antwortet das System mit
Wie bitte?“ und
eine erneute Eingabe kann erfolgen. Nach dem 2. Fehlversuch wiederholt das
System die Hilfe. Nach dem 3. Fehlversuch erfolgt die Antwort „Vorgang abgebro-
chen“ und der Dialog wird beendet.
Sprachaufnahme zu einem Kontakt speichern
Wenn bei einigen Kontakten die automatische Namenserkennung nicht zuverläs-
sig funktioniert, dann besteht die Möglichkeit, zu diesem Kontakt einen eigenen
Spracheintrag im Menü Phone book (Telefonbuch) - Voice Tag (Spracheintrag) -
Record (Aufnehmen) zu speichern.
Einen eigenen Spracheintrag kann auch mithilfe der Sprachbedienung im Menü
WEITERE OPTIONEN gespeichert werden.
Ð
Multimedia
Musikwiedergabe über Bluetooth
®
Die Universal-Telefonvorbereitung GSM II ermöglicht die Musikwiedergabe über
Bluetooth
®
von den Geräten wie z.
B. MP3-Player, Mobiltelefon oder Notebook.
Damit die Musik über Bluetooth
®
wiedergegeben werden kann, ist es notwendig,
zuerst das Endgerät mit der Freisprecheinrichtung im Menü Phone (Telefon) -
Bluetooth (Bluetooth) - Media player (Media Player) zu koppeln.
Die Musikwiedergabe wird am angeschlossenen Gerät bedient.
Die Universal-Telefonvorbereitung GSM II ermöglicht es, die Musikwiedergabe
auch über die Freisprecheinrichtung mit der Fernbedienung zu bedienen » Sei-
te 99, Sprachbefehle.
Hinweis
Das zu verbindende Gerät muss das Bluetooth
®
A2DP-Profil unterstützen, siehe
Bedienungsanleitung des zu koppelnden Geräts.
Ð
Radio und Navigationssystem am Multifunktionslenkrad bedienen
Abb. 92
Multifunktionslenkrad: Bedien-
tasten
Am Multifunktionslenkrad befinden sich Tasten für die Bedienung der Grundfunk-
tionen des werkseitig eingebauten Radios und Navigationssystems » Abb. 92.
Das Radio und Navigationssystem können natürlich auch weiterhin am Gerät be-
dient werden. Eine Beschreibung ist der zugehörigen Bedienungsanleitung zu
entnehmen.
Ist das Standlicht eingeschaltet, sind auch die Tasten am Multifunktionslenkrad
beleuchtet.
Die Tasten gelten jeweils für die Betriebsart, in der sich das Radio bzw. das Navi-
gationssystem gerade befindet.
Durch Drücken bzw. Drehen der Tasten können folgende Funktionen ausgeführt
werden.
Taste Aktion Radio, Verkehrsmeldung CD / MP3 / Navigation
1
Kurzes Drücken Ton aus- / einschalten
1
Langes Drücken Gerät aus- / einschalten
£
100
Bedienung
Taste Aktion Radio, Verkehrsmeldung CD / MP3 / Navigation
1
Nach oben drehen Lautstärke erhöhen
1
Nach unten drehen Lautstärke verringern
2
Kurzes Drücken
Wechsel zum nächsten gespeicherten Radiosender
Unterbrechung der Verkehrsmeldung
Wechsel zum nächsten Titel
2
Langes Drücken Suchlauf vorwärts Schneller Vorlauf
3
Kurzes Drücken
Wechsel zum vorherigen gespeicherten Radiosender
Unterbrechung der Verkehrsmeldung
Wechsel zum vorherigen Titel
3
Langes Drücken Suchlauf rückwärts Schneller Rücklauf
Hinweis
Bei Fahrzeugen mit einer Universal-Telefonvorbereitung GSM
II weichen die
Funktionen der Taste
1
ab » Seite 95.
Die Lautsprecher im Fahrzeug sind für die Ausgangsleistung des Radios und Na-
vigationssystems von 4x20 W abgestimmt.
Ð
AUX-IN- und MDI-Eingänge
Der AUX-IN-Eingang befindet sich unter der Armlehne vorn und ist mit
 ge-
kennzeichnet.
Der MDI-Eingang befindet sich vorn unter dem Ablagefach auf der Beifahrerseite.
Die AUX-IN- und MDI-Eingänge dienen zum Anschließen externer Audioquellen
(z. B. iPod oder MP3-Player) und zur Wiedergabe der Musik von diesen Geräten
über Ihr werkseitig eingebautes Radio bzw. Navigationssystem.
Die Bedienungsbeschreibung ist der jeweiligen Bedienungsanleitung Ihres Radios
bzw. Navigationssystems zu entnehmen.
Ð
101
Kommunikation
Sicherheit
Passive Sicherheit
Allgemeine Hinweise
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Sicherheitsausstattungen 102
Vor jeder Fahrt 102
Was beeinflusst die Fahrsicherheit? 103
In diesem Abschnitt finden Sie wichtige Informationen, Tipps und Hinweise zum
Thema passive Sicherheit in Ihrem Fahrzeug. Wir haben hier alles zusammenge-
fasst, was Sie beispielsweise über die Sicherheitsgurte, Airbags, Kindersitze und
Sicherheit von Kindern wissen sollten. Bitte befolgen Sie deshalb besonders die
Hinweise und Warnungen in diesem Abschnitt in Ihrem Interesse und im Interes-
se Ihrer Mitfahrer.
ACHTUNG
Dieses Kapitel enthält wichtige Informationen für den Fahrer und seine Mit-
fahrer zum Umgang mit dem Fahrzeug. Weitere Informationen zur Sicherheit,
die Sie und Ihre Mitfahrer betreffen, finden Sie in den nächsten Kapiteln die-
ser Betriebsanleitung.
Die komplette Bordliteratur sollte sich immer im Fahrzeug befinden. Das gilt
ganz besonders, wenn Sie das Fahrzeug verleihen oder verkaufen.
Ð
Sicherheitsausstattungen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 102.
ä
Die folgende Aufzählung enthält einen Teil der Sicherheitsausstattung in Ihrem
Fahrzeug:
Dreipunkt-Sicherheitsgurte für alle Sitze;
Gurtkraftbegrenzer für die Vordersitze;
Gurtstraffer für die Vordersitze;
Gurthöheneinstellung für die Vordersitze;
Frontairbag für den Fahrer und Beifahrer;
Seitenairbags;
Kopfairbags;
Verankerungspunkte für Kindersitze mit dem ISOFIX-System;
Verankerungspunkte für Kindersitze mit dem TOP TETHER-System;
höheneinstellbare Kopfstützen;
einstellbare Lenksäule.
Die genannten Sicherheitsausstattungen arbeiten zusammen, um Sie und Ihre
Mitfahrer in Unfallsituationen bestmöglich zu schützen. Die Sicherheitsausstat-
tungen nützen Ihnen oder Ihren Mitfahrern nichts, wenn Sie oder Ihre Mitfahrer
eine falsche Sitzposition einnehmen oder diese Ausstattungen nicht richtig ein-
stellen oder anwenden.
Ð
Vor jeder Fahrt
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 102.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Sicherheit Ihrer Mitfahrer beachten Sie vor je-
der Fahrt folgende Punkte.
Sicherstellen, dass die Beleuchtungs- und Blinkanlage einwandfrei funktioniert.
Den Reifenfülldruck prüfen.
Sicherstellen, dass alle Fensterscheiben eine gute Sicht nach außen gewährleis-
ten.
Mitgeführte Gepäckstücke sicher befestigen » Seite 54, Gepäckraum.
Sicherstellen, dass keine Gegenstände die Pedale behindern können.
Die Spiegel, den Vordersitz und die Kopfstütze Ihrer Körpergröße entsprechend
einstellen.
Ihre Mitfahrer darauf hinweisen, die Kopfstützen ihrer Körpergröße entspre-
chend einzustellen.
Kinder durch einen geeigneten Kindersitz mit richtig angelegtem Sicherheits-
gurt schützen » Seite 117, Sichere Beförderung von Kindern.
£
ä
102
Sicherheit
Die richtige Sitzposition einnehmen » Seite 103. Ihre Mitfahrer darauf hinwei-
sen, die richtige Sitzposition einzunehmen.
Den Sicherheitsgurt richtig anlegen. Auch die Mitfahrer anweisen, sich richtig
anzugurten » Seite 106, Sicherheitsgurte.
Ð
Was beeinflusst die Fahrsicherheit?
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 102.
Als Fahrer tragen Sie die Verantwortung für sich und Ihre Mitfahrer. Wenn Ihre
Fahrsicherheit beeinflusst wird, gefährden Sie sich und auch andere Verkehrsteil-
nehmer.
Deshalb sind folgende Hinweise zu beachten.
Sich nicht vom Verkehrsgeschehen ablenken lassen, z. B. durch die Mitfahrer
oder durch Telefongespräche.
Niemals fahren, wenn Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist, z. B. durch Medika-
mente, Alkohol, Drogen.
Die Verkehrsregeln und die zulässige Fahrgeschwindigkeit einhalten.
Die Fahrgeschwindigkeit stets dem Straßenzustand sowie den Verkehrs- und
Witterungsverhältnissen anpassen.
Auf langen Fahrten regelmäßig Pausen machen - spätestens alle zwei Stunden.
Ð
Richtige Sitzposition
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Richtige Sitzposition des Fahrers 104
Richtige Sitzposition des Beifahrers 104
Richtige Sitzposition der Mitfahrer auf den Rücksitzen 104
Beispiele einer falschen Sitzposition 104
ä
ACHTUNG
Die Vordersitze und alle Kopfstützen müssen immer der Körpergröße ent-
sprechend eingestellt sowie die Sicherheitsgurte immer richtig angelegt sein,
um Ihnen und Ihren Mitfahrern einen optimalen Schutz zu gewährleisten.
Vor Fahrtbeginn die richtige Sitzposition einnehmen und diese Sitzposition
während der Fahrt nicht verändern. Auch die Mitfahrer anweisen, die richtige
Sitzposition einzunehmen und diese Sitzposition während der Fahrt nicht zu
verändern.
Durch eine falsche Sitzposition setzt sich der Insasse lebensgefährlichen
Verletzungen aus, wenn ein Airbag auslöst und ihn dabei trifft.
Wenn die Mitfahrer auf den Rücksitzen nicht aufrecht sitzen, erhöht sich
durch den falschen Gurtbandverlauf das Verletzungsrisiko.
Der Fahrer muss einen Abstand zum Lenkrad von mindestens 25 cm einhal-
ten. Der Beifahrer muss einen Abstand zur Schalttafel von mindestens 25
cm
einhalten. Wenn Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-
System nicht schützen - Lebensgefahr!
Während der Fahrt das Lenkrad mit beiden Händen seitlich am äußeren
Rand in der 9-Uhr- und 3-Uhr-Position festhalten. Niemals das Lenkrad in der
12-Uhr-Position oder in einer anderen Art und Weise festhalten (z. B. in der
Lenkradmitte oder am inneren Lenkradrand). In solchen Fällen könnte man
sich beim Auslösen des Fahrer-Airbags schwere Verletzungen an Armen, Hän-
den und Kopf zuziehen.
Während der Fahrt dürfen die Sitzlehnen nicht zu weit nach hinten geneigt
sein, weil sonst die Wirkung der Sicherheitsgurte und des Airbag-Systems be-
einträchtigt wird - Verletzungsgefahr!
Dafür sorgen, dass sich keine Gegenstände im Fahrerfußraum befinden, da
die Gegenstände im Falle eines Fahr- oder Bremsmanövers in das Fußhebel-
werk gelangen können. Man wäre dann nicht mehr in der Lage zu kuppeln, zu
bremsen oder Gas zu geben.
Die Füße während der Fahrt immer im Fußraum halten - die Füße niemals
auf die Schalttafel, aus dem Fenster oder auf die Sitzflächen legen. Im Falle
eines Bremsmanövers oder Unfalls setzen Sie sich einem erhöhten Verlet-
zungsrisiko aus. Bei einer Airbagauslösung können Sie sich durch eine falsche
Sitzposition tödliche Verletzungen zuziehen!
Ð
103
Passive Sicherheit
Richtige Sitzposition des Fahrers
Abb. 93 Der richtige Abstand des Fahrers zum Lenkrad / Die richtige Kopf-
stützeneinstellung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 103.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Verletzungsgefahr bei einem Unfall zu
verringern, empfehlen wir die folgende Einstellung.
Das Lenkrad so einstellen, dass der Abstand
A
» Abb. 93 zwischen Lenkrad und
Brustbein mindestens 25 cm beträgt.
Den Fahrersitz in Längsrichtung so einstellen, dass die Pedale mit leicht ange-
winkelten Beinen völlig durchgetreten werden können.
Die Sitzlehne so einstellen, dass das Lenkrad im oberen Punkt mit leicht ange-
winkelten Armen erreicht werden kann.
Die Kopfstütze so einstellen, dass die Oberkante
B
der Kopfstütze sich mög-
lichst auf einer Höhe mit dem oberen Teil Ihres Kopfes befindet.
Den Sicherheitsgurt richtig anlegen » Seite 106, Sicherheitsgurte.
Fahrersitzeinstellung » Seite 50, Vordersitze einstellen.
Ð
Richtige Sitzposition des Beifahrers
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 103.
ä
ä
Für die Sicherheit des Beifahrers und um die Verletzungsgefahr im Falle eines Un-
falls zu verringern, empfehlen wir die folgende Einstellung.
Den Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten stellen. Der Beifahrer muss
einen Mindestabstand von 25 cm zur Schalttafel einhalten, damit ihm der Airbag
im Falle einer Auslösung die größtmögliche Sicherheit bietet.
Die Kopfstütze so einstellen, dass die Oberkante
B
» Abb. 93 auf Seite 104
» Seite 104 der Kopfstütze sich möglichst auf einer Höhe mit dem oberen Teil
Ihres Kopfes befindet.
Den Sicherheitsgurt richtig anlegen » Seite 106, Sicherheitsgurte.
In Ausnahmefällen kann der Beifahrer-Airbag abgeschaltet werden » Seite 115,
Airbags abschalten.
Beifahrersitzeinstellung » Seite 50, Vordersitze einstellen.
Ð
Richtige Sitzposition der Mitfahrer auf den Rücksitzen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 103.
Um die Verletzungsgefahr im Falle eines plötzlichen Bremsmanövers oder eines
Unfalls zu verringern, müssen die Mitfahrer auf den Rücksitzen Folgendes beach-
ten.
Die Kopfstütze so einstellen, dass die Oberkante
B
» Abb. 93 auf Seite 104
» Seite 104 der Kopfstütze sich möglichst auf einer Höhe mit dem oberen Teil
des Kopfes befindet.
Den Sicherheitsgurt richtig anlegen » Seite 106.
Ein geeignetes Kinderrückhaltesystem verwenden, wenn Kinder im Fahrzeug
mitgenommen werden » Seite 117, Sichere Beförderung von Kindern.
Ð
Beispiele einer falschen Sitzposition
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 103.
Sicherheitsgurte können nur bei richtigem Gurtbandverlauf ihre optimale Schutz-
wirkung entfalten. Falsche Sitzpositionen reduzieren erheblich die Schutzfunktio-
nen der Sicherheitsgurte und erhöhen das Verletzungsrisiko durch einen falschen
Gurtbandverlauf. Als Fahrer trägt man die Verantwortung für sich und die Mitfah-
rer, insbesondere für beförderte Kinder. Niemals erlauben, dass ein Mitfahrer
während der Fahrt eine falsche Sitzposition einnimmt.
£
ä
ä
104
Sicherheit
Die folgende Aufzählung enthält Beispiele, welche Sitzpositionen zu schweren
Verletzungen oder zum Tode führen können. Diese Aufzählung ist nicht vollstän-
dig, doch wir möchten Sie für das Thema sensibilisieren.
Deshalb niemals während der Fahrt:
im Fahrzeug stehen;
auf den Sitzen stehen;
auf den Sitzen knien;
die Sitzlehne stark nach hinten neigen;
sich an die Schalttafel lehnen;
auf der Rücksitzbank liegen;
nur auf dem vorderen Bereich des Sitzes sitzen;
zur Seite gerichtet sitzen;
aus dem Fenster lehnen;
die Füße aus dem Fenster halten;
die Füße auf die Schalttafel legen;
die Füße auf das Sitzpolster legen;
jemanden im Fußraum mitnehmen;
ohne angelegten Sicherheitsgurt fahren;
sich im Gepäckraum aufhalten.
Ð
105
Passive Sicherheit
Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurte
ä Einleitung zum Thema
Abb. 94
Angegurteter Fahrer
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls 107
Sicherheitsgurte anlegen und ablegen 108
Gurthöheneinstellung auf den Vordersitzen 109
Sicherheitsgurt für den hinteren mittleren Sitz 109
Gurtstraffer 109
Richtig angelegte Sicherheitsgurte bieten bei einem Unfall einen guten Schutz.
Sie verringern das Risiko einer Verletzung und erhöhen die Überlebenschance bei
einem schweren Unfall.
Richtig angelegte Sicherheitsgurte halten Fahrzeuginsassen in der richtigen Sitz-
position » Abb. 94.
Die Sicherheitsgurte reduzieren in erheblichem Maße die Bewegungsenergie.
Weiterhin verhindern diese unkontrollierte Bewegungen, die ihrerseits schwere
Verletzungen nach sich ziehen können.
Fahrzeuginsassen mit richtig angelegten Sicherheitsgurten profitieren in hohem
Maße von der Tatsache, dass die Bewegungsenergie optimal über die Sicherheits-
gurte aufgefangen wird. Auch gewährleisten die Vorderwagenstruktur und ande-
re passive Sicherheitsmerkmale Ihres Fahrzeugs, wie z. B. das Airbag-System, ei-
ne Reduzierung der Bewegungsenergie. Die entstehende Energie wird somit ver-
ringert und das Verletzungsrisiko gemindert.
Bei der Beförderung von Kindern müssen besondere Sicherheitsaspekte beachtet
werden » Seite 117, Sichere Beförderung von Kindern.
ACHTUNG
Den Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt anlegen - auch im Stadtverkehr! Das gilt
auch für die Mitfahrer auf dem Rücksitz - Verletzungsgefahr!
Auch schwangere Frauen müssen stets den Sicherheitsgurt angelegt haben.
Nur das gewährleistet den besten Schutz für das ungeborene Kind » Sei-
te 108, Sicherheitsgurte anlegen und ablegen.
Die Höhe des Sicherheitsgurts so einstellen, dass der Schultergurtteil unge-
fähr über die Schultermitte - keinesfalls über den Hals - verläuft.
Immer auf den richtigen Gurtbandverlauf der Sicherheitsgurte achten. Falsch
angelegte Sicherheitsgurte können selbst bei leichten Unfällen zu Verletzun-
gen führen.
Die maximale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte wird nur in der richtigen
Sitzposition erreicht » Seite 103, Richtige Sitzposition.
Die Sitzlehnen der Vordersitze dürfen nicht zu weit nach hinten geneigt
sein, da sonst die Sicherheitsgurte ihre Wirkung verlieren können.
Das Gurtband darf nicht eingeklemmt oder verdreht sein oder an scharfen
Kanten scheuern.
Ein zu lose angelegter Sicherheitsgurt kann zu Verletzungen führen, da sich
Ihr Körper bei einem Unfall aufgrund der Bewegungsenergie weiter nach vorn
bewegt und somit abrupt durch den Sicherheitsgurt abgebremst wird.
Das Gurtband darf nicht über feste oder zerbrechliche Gegenstände (z. B.
Brille, Kugelschreiber, Schlüsselbund usw.) geführt werden, weil diese Verlet-
zungen verursachen können.
Mit einem Sicherheitsgurt dürfen niemals zwei Personen (auch keine Kinder)
angegurtet werden.
Die Schlosszunge darf nur in das zum jeweiligen Sitzplatz gehörende
Schlossteil gesteckt werden. Das falsche Anlegen des Sicherheitsgurtes be-
einträchtigt seine Schutzwirkung und das Verletzungsrisiko wird erhöht.
Der Einführtrichter der Schlosszunge darf nicht mit Papier oder Ähnlichem
verstopft sein, da sonst die Schlosszunge nicht einrasten kann.
Viele Kleidungsschichten und lose Kleidung (z. B. Mantel über Sakko) beein-
trächtigen den einwandfreien Sitz und die Funktion der Sicherheitsgurte.
Das Verwenden von Klemmen oder anderen Gegenständen zum Einstellen
der Sicherheitsgurte (z.
B. zum Verkürzen der Sicherheitsgurte bei kleineren
Personen) ist verboten.
£
106
Sicherheit
ACHTUNG (Fortsetzung)
Die Sicherheitsgurte auf den hinteren Sitzen können ihre Funktion nur dann
zuverlässig erfüllen, wenn die Rücksitzlehne richtig verrastet ist »
Seite 52,
Sitzlehne vorklappen und Sitz komplett vorklappen.
Das Gurtband muss sauber gehalten werden. Verschmutztes Gurtband kann
die Funktion des Gurtaufrollautomaten beeinträchtigen » Seite 135, Sicher-
heitsgurte.
Die Sicherheitsgurte dürfen nicht ausgebaut oder in irgendeiner Art und
Weise verändert werden. Nicht versuchen, die Sicherheitsgurte selbst zu re-
parieren.
Den Zustand der Sicherheitsgurte regelmäßig prüfen. Wenn Beschädigun-
gen des Sicherheitsgurts, der Schlosszunge, des Aufrollautomaten oder des
Schlossteils festgestellt werden, muss der jeweilige Sicherheitsgurt von ei-
nem Fachbetrieb ersetzt werden.
Beschädigte Sicherheitsgurte, die während eines Unfalls beansprucht und
dadurch gedehnt wurden, müssen erneuert werden - am besten von einem
Fachbetrieb. Außerdem sind auch die Verankerungen der Sicherheitsgurte zu
prüfen.
Hinweis
Bei der Verwendung der Sicherheitsgurte sind die nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen zu beachten.
Ð
Das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls
Abb. 95 Nicht angegurteter Fahrer / Nicht angegurteter Mitfahrer auf dem
Rücksitz
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 106.
Das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls ist einfach zu erklären.
Sobald das Fahrzeug in Bewegung ist, entsteht sowohl beim Fahrzeug als auch
bei den Fahrzeuginsassen Bewegungsenergie, die sogenannte kinetische Ener-
gie. Die Größe der kinetischen Energie hängt ganz wesentlich von der Fahrzeug-
geschwindigkeit und vom Gewicht des Fahrzeugs incl. der Fahrzeuginsassen ab.
Bei steigender Geschwindigkeit und zunehmendem Gewicht muss mehr Energie
im Falle eines Unfalls abgebaut werden.
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist jedoch der bedeutsamste Faktor. Wenn
sich beispielsweise die Geschwindigkeit von 25 km/h auf 50 km/h verdoppelt, ver-
vierfacht sich die Bewegungsenergie.
Die verbreitete Meinung, dass man seinen Körper bei einem leichten Unfall mit
den Händen abstützen kann, ist falsch. Schon bei geringen Aufprallgeschwindig-
keiten werden am Körper Kräfte wirksam, die nicht mehr abgestützt werden kön-
nen.
Sollten Sie auch nur mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h bis 50 km/h fahren,
werden bei einem Unfall am Körper Kräfte wirksam, die eine Tonne (1 000 kg)
übersteigen können.
Bei einem Frontalunfall werden nicht angegurtete Insassen nach vorn geschleu-
dert und schlagen unkontrolliert auf Teile im Fahrzeuginnenraum, wie z. B. Lenk-
rad, Schalttafel oder Frontscheibe, auf » Abb. 95 - . Sie können unter Umstän-
den sogar aus dem Fahrzeug geschleudert werden, was lebensgefährliche oder
sogar tödliche Verletzungen zur Folge haben kann.
Auch für Mitfahrer auf dem Rücksitz ist es wichtig, sich anzugurten, da sie bei ei-
nem Unfall unkontrolliert durch das Fahrzeug geschleudert werden. Ein nicht an-
gegurteter Mitfahrer auf dem Rücksitz gefährdet also nicht nur sich, sondern
auch die vorn sitzenden Insassen » Abb. 95 - .
Ð
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107
Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurte anlegen und ablegen
Abb. 96 Sicherheitsgurt anlegen / ablegen
Abb. 97 Gurtbandverlauf des Schulter- und Beckengurts / Gurtbandverlauf
bei schwangeren Frauen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 106.
Anlegen
Den Vordersitz und die Kopfstütze richtig einstellen, bevor der Gurt angelegt
wird » Seite 51, Kopfstützen.
Das Gurtband an der Schlosszunge langsam über Brust und Becken ziehen.
Die Schlosszunge in das zum Sitz gehörende Gurtschloss » Abb. 96 - stecken,
bis diese hörbar einrastet.
Eine Zugprobe am Gurt machen, ob die Schlosszunge sicher im Schloss einge-
rastet ist.
Ein Kunststoffknopf im Gurtband hält die Schlosszunge in griffgerechter Position.
ä
Für die maximale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte ist der Gurtbandverlauf von
großer Bedeutung. Der Schultergurtteil darf niemals über den Hals verlaufen,
sondern muss ungefähr über die Schultermitte verlaufen und gut am Oberkörper
anliegen. Der Beckengurtteil muss vor das Becken gelegt werden, darf nicht über
den Bauch verlaufen und muss immer fest anliegen » Abb. 97 - .
Auch schwangere Frauen müssen stets den Sicherheitsgurt angelegt haben. Nur
das gewährleistet den besten Schutz für das ungeborene Kind. Bei schwangeren
Frauen muss der Beckengurtteil möglichst tief am Becken anliegen, damit kein
Druck auf den Unterleib ausgeübt wird » Abb. 97 - .
Ablegen
Den Sicherheitsgurt nur bei stehendem Fahrzeug ablegen.
Die rote Taste im Gurtschloss » Abb. 96 - drücken, die Schlosszunge springt
heraus.
Den Gurt von Hand zurückführen, damit das Gurtband leichter völlig aufrollt und
der Sicherheitsgurt sich nicht verdreht.
Gurtaufrollautomatik
Jeder Sicherheitsgurt ist mit einer Aufrollautomatik ausgestattet. Diese Automa-
tik gewährleistet bei langsamem Zug volle Bewegungsfreiheit. Bei plötzlichem
Bremsen blockiert die Automatik jedoch. Die Sicherheitsgurte blockieren auch
beim Beschleunigen, bei Bergabfahrt und in Kurven.
VORSICHT
Beim Ablegen des Sicherheitsgurts ist darauf zu achten, dass die Schlosszunge
weder die Türverkleidung noch andere Teile des Innenraums beschädigt.
Ð
108
Sicherheit
Gurthöheneinstellung auf den Vordersitzen
Abb. 98
Vordersitz: Gurthöheneinstel-
lung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 106.
Mithilfe der Gurthöheneinstellung kann der Verlauf der vorderen Sicherheitsgurte
im Bereich der Schulter körpergerecht angepasst werden.
Den Umlenkbeschlag drücken und in die gewünschte Richtung nach oben oder
unten schieben » Abb. 98.
Nach dem Einstellen durch ruckartiges Ziehen am Gurt prüfen, ob der Umlenk-
beschlag sicher eingerastet ist.
Ð
Sicherheitsgurt für den hinteren mittleren Sitz
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 106.
Der Sicherheitsgurt für den hinteren mittleren Sitz ist im Bereich des Gepäck-
raums an der linken Seite des Dachhimmels verankert.
Anlegen
Den Sicherheitsgurt mit zwei Schlosszungen aus der Dachhimmelaufnahme
ziehen.
Die Schlosszunge am Ende des Gurts in das Gurtschloss auf der linken Seite
stecken, bis diese hörbar einrastet.
Die zweite Schlosszunge, die auf dem Sicherheitsgurt verschiebbar ist, über
den Brustkorb ziehen und in das Gurtschloss auf der rechten Seite stecken, bis
diese hörbar einrastet.
Eine Zugprobe am Sicherheitsgurt machen, ob beide Schlosszungen sicher in
den Schlössern eingerastet sind.
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ä
Die Schlosszungen des Gurts für den hinteren mittleren Sitz sind unterschiedlich
geformt, sodass diese nur in das jeweilige Gurtschloss passen. Wenn es nicht ge-
lingt, eine Schlosszunge im Gurtschloss einzurasten, wird wahrscheinlich ver-
sucht, diese in das falsche Gurtschloss zu stecken.
Ablegen
Der Sicherheitsgurt ist in der umgekehrten Reihenfolge gegenüber dem Anle-
gen abzulegen.
Den Gurt von Hand zurückführen, damit das Gurtband leichter aufrollt, der Si-
cherheitsgurt sich nicht verdreht und die Verkleidung nicht beschädigt wird.
ACHTUNG
Nach dem Ablegen den Sicherheitsgurt festhalten und langsam aufrollen
lassen, bis die zwei Schlosszungen in die Dachhimmelaufnahme gelangen und
mit einem Magneten gesichert werden - Verletzungsgefahr.
Die beiden Schlosszungen niemals gleichzeitig entriegeln.
Ð
Gurtstraffer
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 106.
Die Sicherheit für den angegurteten Fahrer und Beifahrer wird durch Gurtstraffer
an den Aufrollautomaten der vorderen Dreipunkt-Sicherheitsgurte erhöht.
Bei Frontalunfällen ab einer bestimmten Unfallschwere werden die Dreipunkt-Si-
cherheitsgurte automatisch gestrafft. Die Gurtstraffer können auch bei nicht an-
gelegten Sicherheitsgurten ausgelöst werden.
Beim Frontal- bzw. Seitenaufprall einer bestimmten Unfallschwere wird der ange-
legte Dreipunkt-Sicherheitsgurt auf der Aufprallseite automatisch gestrafft.
Bei leichten Frontalkollisionen, Seiten- und Heckkollisionen, bei einem Über-
schlag sowie bei Unfällen, bei denen keine erheblichen Kräfte von vorn wirksam
werden, erfolgt keine Auslösung der Gurtstraffer.
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109
Sicherheitsgurte
ACHTUNG
Jegliche Arbeiten am Gurtstraffersystem sowie der Aus- und Einbau von Sys-
temteilen aufgrund anderer Reparaturarbeiten dürfen nur von einem Fachbe-
trieb vorgenommen werden.
Die Schutzfunktion des Systems reicht nur für einen Unfall. Wurden die
Gurtstraffer ausgelöst, muss das gesamte System ausgetauscht werden.
Hinweis
Beim Auslösen der Gurtstraffer wird Rauch freigesetzt. Dies deutet auf keinen
Fahrzeugbrand hin.
Bei Entsorgung des Fahrzeugs oder von Teilen des Gurtstraffersystems ist es
wichtig, die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Diese Vorschrif-
ten sind den
ŠKODA Vertragspartnern bekannt und dort werden Ihnen auch aus-
führliche Informationen mitgeteilt.
Ð
110
Sicherheit
Airbag-System
Beschreibung des Airbag-Systems
Einleitende Informationen
Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird elektronisch überwacht. Nach
jedem Einschalten der Zündung leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte für einige
Sekunden auf » Seite 23.
Das Aufblasen des Airbags erfolgt in Sekundenbruchteilen und mit hoher Ge-
schwindigkeit, um bei einem Unfall zusätzlichen Schutz zu bieten.
Das Airbag-System besteht (je nach Fahrzeugausstattung) aus:
einem elektronischen Steuergerät;
je einem Frontairbag für den Fahrer und Beifahrer » Seite
112;
Seitenairbags » Seite 113;
Kopfairbags » Seite 114;
einer Airbag-Kontrollleuchte im Kombi-Instrument » Seite 23;
einem Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag » Seite 115;
einer Kontrollleuchte für Beifahrer-Frontairbagabschaltung im Schalttafelmittel-
teil » Seite 115.
Eine Störung des Airbag-Systems liegt vor, wenn:
beim Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte nicht aufleuchtet;
nach dem Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte nach 3 Sekunden
nicht erlischt;
nach dem Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte erlischt und wieder
aufleuchtet;
die Kontrollleuchte während der Fahrt aufleuchtet oder blinkt;
die Kontrollleuchte für Beifahrer-Frontairbagabschaltung im Schalttafelmittel-
teil blinkt.
ACHTUNG
Der Airbag ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt, sondern ein Teil des ge-
samten passiven Fahrzeug-Sicherheitskonzepts. Es ist darauf zu achten, dass
die bestmögliche Schutzwirkung des Airbags nur im Zusammenwirken mit
dem angelegten Sicherheitsgurt erreicht wird.
Damit die Fahrzeuginsassen bei Airbagauslösung mit größtmöglicher Wirk-
samkeit geschützt werden, müssen die Vordersitze entsprechend der Körper-
größe richtig eingestellt sein » Seite
103, Richtige Sitzposition.
Wenn Sie während der Fahrt keine Sicherheitsgurte angelegt haben, sich zu
weit nach vorn lehnen oder eine andere falsche Sitzposition einnehmen, set-
zen Sie sich im Falle eines Unfalls einem erhöhten Verletzungsrisiko aus.
Wenn eine Störung vorliegt, dann ist das Airbag-System umgehend von ei-
nem ŠKODA Fachbetrieb überprüfen zu lassen. Es besteht sonst die Gefahr,
dass die Airbags bei einem Unfall nicht auslösen.
An den Teilen des Airbag-Systems dürfen keinerlei Veränderungen vorge-
nommen werden. Alle Arbeiten am Airbag-System sowie der Ein- und Ausbau
von Systemteilen aufgrund anderer Reparaturarbeiten (z. B. Lenkradausbau)
dürfen nur von einem ŠKODA Fachbetrieb vorgenommen werden.
Niemals Änderungen am vorderen Stoßfänger oder an der Karosserie vor-
nehmen.
Es ist verboten, an einzelnen Teilen des Airbag-Systems zu manipulieren,
denn es könnte zur Auslösung von Airbags kommen.
Die Schutzfunktion des Airbag-Systems reicht nur für einen Unfall. Wurde
der Airbag ausgelöst, muss das Airbag-System ausgetauscht werden.
Das Airbag-System ist über seine gesamte Funktionsdauer wartungsfrei.
Bei Veräußerung des Fahrzeugs dem Käufer das komplette Bordbuch mitge-
ben. Beachten Sie, dass auch die Informationen für den eventuell abgeschal-
teten Beifahrer-Airbag dazugehören!
Bei Entsorgung des Fahrzeugs oder Teilen des Airbag-Systems ist es wich-
tig, die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
Ð
Wann werden die Airbags ausgelöst?
Das Airbag-System ist nur bei eingeschalteter Zündung funktionsbereit.
Bei besonderen Unfallsituationen können mehrere Airbags gleichzeitig ausgelöst
werden.
Bei leichten Frontal- und Seitenkollisionen, bei Heckkollisionen, Umkippen des
Fahrzeugs oder Fahrzeugüberschlag werden die Airbags nicht ausgelöst.
£
111
Airbag-System
Auslösungsfaktoren
Die für jede Situation zutreffenden Auslösungsbedingungen für das Airbag-Sys-
tem lassen sich nicht pauschal festlegen. Eine wichtige Rolle spielen beispiels-
weise Faktoren, wie Beschaffenheit des Gegenstands, auf den das Fahrzeug auf-
prallt (hart, weich), Aufprallwinkel, Fahrzeuggeschwindigkeit usw.
Entscheidend für die Auslösung der Airbags ist der auftretende Verzögerungsver-
lauf. Das Steuergerät analysiert den Kollisionsverlauf und löst das jeweilige Rück-
haltesystem aus. Bleibt die während der Kollision aufgetretene und gemessene
Fahrzeugverzögerung unterhalb der im Steuergerät vorgegebenen Referenzwer-
te, werden die Airbags nicht ausgelöst, obwohl das Fahrzeug in Folge des Unfalls
durchaus stark deformiert sein kann.
Bei heftigen Frontalkollisionen erfolgt die Auslösung des:
Fahrer-Frontairbags;
Beifahrer-Frontairbags.
Bei heftigen Seitenkollisionen erfolgt die Auslösung des:
Seitenairbags vorn auf der Unfallseite;
Kopfairbags auf der Unfallseite.
Falls es zu einem Unfall mit Airbagauslösung kommt:
leuchtet die Innenbeleuchtung (wenn der Schalter für die Innenbeleuchtung in
der Türkontaktstellung steht);
wird die Warnblinkanlage eingeschaltet;
werden alle Türen entriegelt;
wird die Kraftstoffzufuhr zum Motor unterbrochen.
Hinweis
Beim Aufblasen des Airbags wird ein grauweißes oder rotes, unschädliches Gas
freigesetzt. Das ist völlig normal und lässt nicht auf einen Brand im Fahrzeug
schließen.
Ð
Frontairbags
Abb. 99 Fahrer-Frontairbag im Lenkrad / Beifahrer-Frontairbag in der
Schalttafel
Abb. 100 Sicherer Abstand zum Lenkrad / Gasgefüllte Airbags
Das Frontairbag-System bietet einen zusätzlichen Schutz für den Kopf- und
Brustbereich des Fahrers und Beifahrers bei Frontalkollisionen mit höherer Un-
fallschwere.
Der Frontairbag für den Fahrer befindet sich im Lenkrad » Abb. 99 - .
Der Frontairbag für den Beifahrer befindet sich in der Schalttafel oberhalb des
Ablagefachs » Abb. 99 - .
Werden die Airbags ausgelöst, füllen sich die Airbags mit Treibgas und entfalten
sich vor dem Fahrer und Beifahrer » Abb. 100 - . Beim Eintauchen in den voll
aufgeblasenen Airbag wird die Vorwärtsbewegung des Fahrers und Beifahrers
gedämpft und das Verletzungsrisiko für Kopf und Oberkörper reduziert.
£
112
Sicherheit
Der Airbag lässt (je nach Belastung durch die entsprechende Person) ein gesteu-
ertes Ausströmen des Gases zu, um somit Kopf und Oberkörper abzufangen. Nach
einem Unfall hat sich der Airbag demzufolge so weit entleert, dass die Sicht nach
vorn wieder frei ist.
ACHTUNG
Für den Fahrer und Beifahrer ist es wichtig, einen Abstand von mindestens
25 cm zum Lenkrad bzw. zur Schalttafel einzuhalten
A
» Abb. 100. Wenn Sie
den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System nicht schüt-
zen - Lebensgefahr! Außerdem müssen die Vordersitze und die Kopfstützen
immer der Körpergröße entsprechend richtig eingestellt sein.
Bei der Auslösung entwickelt der Airbag große Kräfte, sodass es bei nicht
korrekter Sitzstellung oder Sitzposition zu Verletzungen kommen kann.
Zwischen den vorn sitzenden Personen und dem Wirkungsbereich des Air-
bags dürfen sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände befinden.
Kinder niemals ungesichert auf dem Vordersitz des Fahrzeugs mitnehmen.
Wenn Airbags im Falle eines Unfalls auslösen, könnten Kinder schwer verletzt
oder getötet werden!
Bei Verwendung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, in dem das Kind
mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt, ist unbedingt der Beifahrer-Frontair-
bag abzuschalten » Seite 115. Erfolgt das nicht, kann das Kind durch den aus-
gelösten Beifahrer-Frontairbag schwer verletzt oder getötet werden. Bei der
Beförderung von Kindern auf dem Beifahrersitz sind die entsprechenden nati-
onalen gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Nutzung von Kindersitzen
zu beachten.
Das Lenkrad und die Oberfläche des Airbag-Moduls in der Schalttafel auf der
Beifahrerseite dürfen weder beklebt noch überzogen oder anderweitig bear-
beitet werden. Diese Teile dürfen nur mit einem trockenen oder mit Wasser
angefeuchteten Lappen gereinigt werden. Auf den Abdeckungen der Airbag-
Module oder in deren unmittelbaren Nähe dürfen keine Teile, z.
B. Becherhal-
ter, Telefonhalterungen u. Ä., montiert werden.
Niemals Gegenstände auf die Oberfläche des Beifahrer-Airbag-Moduls in der
Schalttafel ablegen.
Ð
Seitenairbags
Abb. 101 Einbauort des Seitenairbags im Fahrersitz / Gasgefüllter Seitenair-
bag
Das Seitenairbag-System bietet einen zusätzlichen Schutz für den Oberkörperbe-
reich (Brust, Bauch und Becken) der Fahrzeuginsassen bei heftigen Seitenkollisio-
nen.
Die Seitenairbags sind im Sitzlehnenpolster der Vordersitze untergebracht
» Abb. 101 - .
Beim Auslösen der Seitenairbags » Abb. 101 - werden auf der jeweiligen Seite
auch der Kopfairbag und der Gurtstraffer automatisch ausgelöst.
Beim Eintauchen in den voll aufgeblasenen Airbag wird die Belastung der Insas-
sen gedämpft und das Verletzungsrisiko für den gesamten Oberkörper (Brust,
Bauch und Becken) auf der der Tür zugewandten Seite reduziert.
ACHTUNG
Ihr Kopf darf sich niemals im Austrittsbereich des Seitenairbags befinden.
Bei einem Unfall könnten Sie sonst schwer verletzt werden. Dies gilt beson-
ders für Kinder, die ohne geeigneten Kindersitz befördert werden » Seite 118,
Kindersicherheit und der Seitenairbag.
Zwischen den Personen und dem Wirkungsbereich des Airbags dürfen sich
keine weiteren Personen, Tiere sowie Gegenstände befinden. An den Türen
darf kein Zubehör, wie z.
B. Getränkehalter, angebracht sein.
£
113
Airbag-System
ACHTUNG (Fortsetzung)
Wenn Kinder während der Fahrt eine falsche Sitzposition einnehmen, sind
sie im Falle eines Unfalls einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt. Dies
kann schwere Verletzungen zur Folge haben » Seite
117, Kindersitz.
An den Kleiderhaken im Fahrzeug nur leichte Bekleidung aufhängen. In den
Taschen der Kleidungsstücke keine schweren und scharfkantigen Gegenstän-
de belassen.
Es dürfen keine zu großen Kräfte, etwa kräftiges Stoßen, Gegentreten usw.,
auf die Sitzlehnen einwirken, da sonst das System beschädigt werden kann.
Die Seitenairbags würden in diesem Fall nicht auslösen!
Sie dürfen keinesfalls Sitz- oder Schonbezüge auf den Fahrer- oder Beifah-
rersitz aufziehen, die nicht ausdrücklich von ŠKODA freigegeben sind. Da sich
der Airbag aus der Sitzlehne heraus entfaltet, würde bei Verwendung von
nicht freigegebenen Sitz- oder Schonbezügen die Schutzfunktion der Seiten-
airbags erheblich beeinträchtigt werden.
Beschädigungen der Original-Sitzbezüge im Modulbereich der Seitenairbags
müssen umgehend von einem ŠKODA Fachbetrieb in Stand gesetzt werden.
Die Airbag-Module in den Vordersitzen dürfen keine Beschädigungen, Risse
und tiefgehende Kratzer aufweisen. Ein gewaltsames Öffnen ist nicht zuläs-
sig.
Ð
Kopfairbags
Abb. 102 Einbauort des Kopfairbags / Gasgefüllter Kopfairbag
Das Kopfairbag-System bietet einen zusätzlichen Schutz für den Kopf- und Hals-
bereich der Insassen bei Seitenkollisionen mit höherer Unfallschwere.
Die Kopfairbags sind oberhalb der Türen auf beiden Seiten im Fahrzeuginnen-
raum angebracht » Abb. 102 - .
Bei einer Seitenkollision wird der Kopfairbag zusammen mit dem jeweiligen Sei-
tenairbag und dem Gurtstraffer auf der Unfallseite ausgelöst.
Beim Auslösen überdeckt der Airbag den Fensterbereich der Vorder- und Hinter-
türen sowie den Türsäulenbereich » Abb. 102 - .
Der Kopfaufprall auf Innenraumteile oder Gegenstände außerhalb des Fahrzeugs
wird durch den aufgeblasenen Kopfairbag gedämpft. Durch die Verringerung der
Kopfbelastung und durch weniger stark ausgeprägte Kopfbewegungen werden
außerdem die Belastungen des Halses vermindert. Auch bei einem Schrägaufprall
bietet der Kopfairbag durch die Abdeckung der vorderen Türsäule zusätzlichen
Schutz.
ACHTUNG
Im Austrittsbereich der Kopfairbags dürfen sich keine Gegenstände befin-
den, damit sich die Airbags ungehindert entfalten können.
An den Kleiderhaken im Fahrzeug nur leichte Bekleidung aufhängen. In den
Taschen der Kleidungsstücke keine schweren und scharfkantigen Gegenstän-
de belassen. Außerdem dürfen zum Aufhängen der Kleidung keine Kleiderbü-
gel verwendet werden.
Das Airbag-Steuergerät arbeitet mit Sensoren, die in den vorderen Türen
angebracht sind. Deswegen dürfen sowohl an den Türen als auch an den Tür-
verkleidungen keine Anpassungen (z.
B. zusätzlicher Einbau von Lautspre-
chern) vorgenommen werden. Dabei entstehende Beschädigungen können
die Funktion des Airbag-Systems negativ beeinflussen. Alle Arbeiten an den
vorderen Türen und ihren Verkleidungen dürfen nur von einem ŠKODA Fach-
betrieb vorgenommen werden.
Zwischen den Personen und dem Wirkungsbereich der Kopfairbags dürfen
sich keine weiteren Personen (z. B. Kinder) oder Tiere befinden. Außerdem
sollte keiner der Insassen während der Fahrt den Kopf aus dem Fenster leh-
nen oder Arme und Hände aus dem Fenster halten.
Die Sonnenblenden dürfen nicht zu den Seitenscheiben in den Entfaltungs-
bereich der Kopfairbags geschwenkt werden, wenn daran Gegenstände, wie
z. B. Kugelschreiber usw., befestigt sind. Bei Auslösung der Kopfairbags könn-
te es zur Verletzung der Insassen kommen.
Durch den Einbau von nicht vorgesehenem Zubehör im Bereich der Kopfair-
bags kann bei einer Airbagauslösung die Schutzfunktion des Kopfairbags er-
heblich beeinträchtigt werden. Beim Entfalten des ausgelösten Kopfairbags
können unter Umständen Teile des verwendeten Zubehörs in den Innenraum
geschleudert werden und die Fahrzeuginsassen verletzen.
Ð
114
Sicherheit
Airbags abschalten
Airbags abschalten
Das Abschalten der Airbags ist nur für bestimmte Fälle vorgesehen, z.
B. wenn:
ein Kindersitz auf dem Beifahrersitz verwendet werden muss, bei dem das Kind
mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt (in manchen Ländern aufgrund abweich-
ender nationaler gesetzlicher Bestimmungen in Fahrtrichtung) » Seite 117, Kin-
dersitz;
trotz korrekter Fahrersitzeinstellung der Abstand von mindestens 25 cm zwi-
schen Lenkradmitte und Brustbein nicht eingehalten werden kann;
bei einer Körperbehinderung Sondereinbauten im Lenkradbereich erforderlich
sind;
man andere Sitze montieren lässt (z. B. orthopädische Sitze ohne Seitenair-
bags).
Der Beifahrer-Frontairbag kann mit dem Schlüsselschalter abgeschaltet werden
» Seite 115.
Wir empfehlen, ggf. andere Airbags von einem ŠKODA Vertragspartner abschalten
zu lassen.
Überwachung des Airbag-Systems
Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird elektronisch überwacht, auch
wenn ein Airbag abgeschaltet ist.
Wurde der Airbag mit einem Diagnosegerät abgeschaltet:
Die Airbag-Kontrollleuchte leuchtet nach dem Einschalten der Zündung für
3 Sekunden auf und blinkt anschließend für etwa 12 Sekunden.
Wurde der Airbag mit dem Schlüsselschalter an der Seite der Schalttafel abge-
schaltet:
Die Airbag-Kontrollleuchte leuchtet nach dem Einschalten der Zündung für
3 Sekunden auf;
Die Airbagabschaltung wird durch das Aufleuchten der gelben Kontrollleuchte
im Schriftzug     im Schalttafelmittelteil
3
signalisiert
» Abb. 103 auf Seite 115.
Hinweis
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Airbagabschaltung sind zu
beachten.
Bei einem ŠKODA Vertragspartner können Sie erfahren, ob und welche Airbags
an Ihrem Fahrzeug abgeschaltet werden können bzw. müssen.
Ð
Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag
Abb. 103 Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag / Kontrollleuchte für
Beifahrer- Frontairbagabschaltung
Mit dem Schlüsselschalter wird nur der Beifahrer-Frontairbag abgeschaltet.
Airbag abschalten
Die Zündung ausschalten.
Mit dem Schlüssel den Schlitz des Schlüsselschalters in Pfeilrichtung in die Po-
sition
2
» Abb. 103 OFF drehen.
Prüfen, ob bei eingeschalteter Zündung die Kontrollleuchte
3
 im Schrift-
zug     im Schalttafelmittelteil leuchtet.
Airbag einschalten
Die Zündung ausschalten.
Mit dem Schlüssel den Schlitz des Schlüsselschalters entgegen der Pfeilrich-
tung in die Position
1
» Abb. 103 ON drehen.
Prüfen, ob bei eingeschalteter Zündung die Kontrollleuchte
3
 im Schrift-
zug     im Schalttafelmittelteil nicht leuchtet.
Kontrollleuchte im Schriftzug     (Beifahrer-Airbag
abgeschaltet)
Ist der Beifahrer-Frontairbag abgeschaltet, leuchtet nach dem Einschalten der
Zündung die Kontrollleuchte für einige Sekunden auf, erlischt dann für etwa 1 Se-
kunde und leuchtet wieder auf.
Sollte die Airbag-Kontrollleuchte blinken, liegt eine Systemstörung in der Airba-
gabschaltung vor » . Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
£
115
Airbag-System
ACHTUNG
Der Fahrer ist dafür verantwortlich, ob der Airbag ab- oder eingeschaltet ist.
Den Airbag nur bei ausgeschalteter Zündung abschalten! Ansonsten kann
ein Fehler im System für die Airbagabschaltung verursacht werden.
Wenn die Kontrollleuchte  (Airbag abgeschaltet) blinkt, dann wird der
Beifahrer-Airbag beim Unfall nicht ausgelöst! Das Airbag-System unverzüglich
von einem ŠKODA Fachbetrieb überprüfen lassen.
Ð
116
Sicherheit
Sichere Beförderung von Kindern
Kindersitz
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Verwendung des Kindersitzes auf dem Beifahrersitz 118
Kindersicherheit und der Seitenairbag 118
Gruppeneinteilung der Kindersitze 119
Sitzeignung für Kindersitze 119
Kindersitze mit dem ISOFIX-System 119
Kindersitze mit dem TOP TETHER-System 120
Kinder sind auf dem Rücksitz generell sicherer aufgehoben als auf dem Beifahrer-
sitz.
Im Gegensatz zu Erwachsenen sind die Muskeln und die Knochenstruktur von
Kindern noch nicht voll entwickelt. Kinder sind deshalb einem erhöhten Verlet-
zungsrisiko ausgesetzt.
Kinder sollen im Einklang mit den entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen
befördert werden.
Es sind Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44 zu verwenden. Die Norm ECE-R be-
deutet: Regelung der Wirtschaftskommission für Europa (Economic Commission
for Europe - Regulation).
Die Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44 sind mit einem nicht ablösbaren Prüf-
zeichen gekennzeichnet: großes E im Kreis, darunter die Prüfnummer.
ACHTUNG
Bei der Verwendung der Kindersitze sind die nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen zu beachten.
Auf keinen Fall dürfen Kinder - auch keine Babys! - auf dem Schoß mitge-
nommen werden.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen. Bei bestimmten
äußeren klimatischen Bedingungen können im Fahrzeug lebensbedrohende
Temperaturen entstehen.
Den Kindern auf keinen Fall erlauben, während der Fahrt ungesichert zu
sein. Im Falle eines Unfalls wird das Kind durch das Fahrzeug geschleudert
und kann sich und andere Mitfahrer dadurch lebensgefährlich verletzen.
Wenn Kinder sich während der Fahrt nach vorn lehnen oder eine falsche
Sitzposition einnehmen, setzen sie sich im Falle eines Unfalls einem erhöhten
Verletzungsrisiko aus. Das gilt besonders für Kinder, die auf dem Beifahrersitz
befördert werden - wenn das Airbag-System auslöst, können diese schwer
verletzt oder getötet werden!
Es sind unbedingt die Angaben des Kindersitzherstellers zum richtigen Gurt-
bandverlauf zu beachten. Falsch angelegte Sicherheitsgurte können selbst
bei leichten Unfällen zu Verletzungen führen.
Die Sicherheitsgurte müssen auf richtigen Verlauf überprüft werden. Außer-
dem ist darauf zu achten, dass das Gurtband nicht durch scharfkantige Be-
schläge beschädigt werden kann.
Bei Verwendung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, in dem das Kind
mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt, ist unbedingt der Beifahrer-Frontair-
bag abzuschalten. Weitere Informationen »
Seite 118, Verwendung des Kin-
dersitzes auf dem Beifahrersitz.
Hinweis
Wir empfehlen, Kindersitze aus dem ŠKODA Original Zubehör zu verwenden. Die-
se Kindersitze wurden für die Verwendung in ŠKODA Fahrzeugen entwickelt und
geprüft. Sie erfüllen die Norm ECE-R 44.
Ð
117
Sichere Beförderung von Kindern
Verwendung des Kindersitzes auf dem Beifahrersitz
Abb. 104
Aufkleber an der B-Säule auf der
Beifahrerseite
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 117.
Wir empfehlen Ihnen aus Sicherheitsgründen, Kindersitze möglichst auf den
Rücksitzen zu montieren.
Bei Verwendung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, in dem das Kind mit
dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt, sind die folgenden Hinweise zu beachten.
Den Beifahrer-Frontairbag abschalten » Seite 115, Airbags abschalten.
Den Beifahrersitz ganz nach hinten schieben.
Die Beifahrersitzlehne in die senkrechte Stellung bringen.
Den höheneinstellbaren Beifahrersitz möglichst weit nach oben einstellen.
Den Beifahrer-Sicherheitsgurt möglichst weit nach oben einstellen.
Den Kindersitz auf dem Sitz und das Kind im Kindersitz gemäß den in der Bedie-
nungsanleitung dieses Kindersitzes aufgeführten Bedingungen des Kindersitz-
herstellers platzieren und befestigen.
ACHTUNG
Bei Verwendung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, in dem das Kind
mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt, ist unbedingt der Beifahrer-Frontair-
bag abzuschalten »
Seite 115, Airbags abschalten.
Bei eingeschaltetem Beifahrer-Frontairbag niemals auf dem Beifahrersitz
einen Kindersitz verwenden, in dem das Kind mit dem Rücken zur Fahrtrich-
tung sitzt. Dieser Kindersitz befindet sich im Entfaltungsbereich des Beifah-
rer-Frontairbags. Der Airbag kann bei einer Auslösung das Kind schwer oder
sogar lebensgefährlich verletzen.
ä
ACHTUNG (Fortsetzung)
Auf diese Tatsache weist auch der Aufkleber hin, der sich an der B-Säule auf
der Beifahrerseite » Abb. 104 oder an der Sonnenblende des Beifahrers befin-
det.
Bei Verwendung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz, in dem das Kind in
Fahrtrichtung sitzt, muss der Beifahrersitz vollständig nach hinten und nach
oben verstellt werden. Die Sitzlehne in die senkrechte Stellung bringen.
Sobald der Kindersitz auf dem Beifahrersitz nicht mehr verwendet wird, soll-
te der Beifahrer-Frontairbag wieder eingeschaltet werden.
Ð
Kindersicherheit und der Seitenairbag
Abb. 105 Ein falsch gesichertes Kind in falscher Sitzposition - gefährdet
durch den Seitenairbag / Ein mit einem Kindersitz richtig gesichertes Kind
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 117.
Das Kind darf sich nicht im Entfaltungsbereich des Seitenairbags aufhalten
» Abb. 105 -
. Zwischen dem Kind und dem Austrittsbereich des Seitenairbags
muss ausreichend Platz vorhanden sein, damit der Seitenairbag bestmöglichen
Schutz bieten kann » Abb. 105 -
.
ACHTUNG
Kinder dürfen sich niemals mit dem Kopf im Entfaltungsbereich des Seiten-
airbags befinden - Verletzungsgefahr!
Keine Gegenstände im Entfaltungsbereich der Seitenairbags ablegen - Ver-
letzungsgefahr!
Ð
ä
118
Sicherheit
Gruppeneinteilung der Kindersitze
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 117.
Die Kindersitze sind in 5 Gruppen eingeteilt:
Gruppe Gewicht des Kindes Ungefähres Alter
0 0-10 kg bis 9 Monate
0+ bis 13 kg bis 18 Monate
1 9-18 kg bis 4 Jahre
2 15-25 kg bis 7 Jahre
3 22-36 kg über 7 Jahre
Ð
Sitzeignung für Kindersitze
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 117.
Übersicht der Sitzeignung für Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44
Sitz
Kindersitz-
typ
Beifahrersitz
U
Rücksitz außen
U
+
T
Rücksitz Mitte
UF
Universalkategorie - der Kindersitz mit dem Schriftzug UNIVERSAL, der für
die Befestigung auf dem Sitz mit dem Sicherheitsgurt vorgesehen ist.
Universalkategorie - der Kindersitz, in Fahrtrichtung befestigt, mit dem
Schriftzug UNIVERSAL, der für die Befestigung auf dem Sitz mit dem Sicher-
heitsgurt vorgesehen ist.
ISOFIX - der Kindersitz, der für die Befestigung auf dem Sitz mit Haltesösen
für das ISOFIX-System vorgesehen ist » Seite 119.
TOP TETHER - der Kindersitz, der für die Befestigung auf dem Sitz mit einer
Halteöse für das TOP TETHER-System vorgesehen ist » Seite 120.
Ð
ä
ä
U
UF
+
T
Kindersitze mit dem ISOFIX-System
Abb. 106
Rücksitz: ISOFIX
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 117.
Auf den hinteren äußeren Sitzen befinden sich zwei Halteösen für die Befesti-
gung eines Kindersitzes mit dem ISOFIX-System. Die Stellen sind mit Labeln mit
dem Schriftzug ISOFIX gekennzeichnet » Abb. 106.
Ein Kindersitz mit dem ISOFIX-System kann in ein Fahrzeug mithilfe des ISOFIX-
Systems nur dann eingebaut werden, wenn dieser Kindersitz für diesen Fahr-
zeugtyp freigegeben ist. Weitere Informationen erhalten Sie bei einem ŠKODA
Vertragspartner.
ACHTUNG
Beim Ein- und Ausbau des Kindersitzes mit dem
ISOFIX-System ist unbe-
dingt die Anleitung des Kindersitzherstellers zu beachten.
An den für den Einbau des Kindersitzes mit dem ISOFIX-System vorgesehe-
nen Halteösen niemals andere Kindersitze, Gurte oder Gegenstände befesti-
gen - Lebensgefahr!
Hinweis
Kindersitze mit dem ISOFIX-System können aus dem ŠKODA Original Zubehör er-
worben werden.
Ð
ä
119
Sichere Beförderung von Kindern
Kindersitze mit dem TOP TETHER-System
Abb. 107
Rücksitz: TOP TETHER
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 117.
Auf der Rückseite der äußeren Rücksitzlehnen befinden sich Halteösen für die
Befestigung des Befestigungsgurts eines Kindersitzes mit dem TOP TETHER-Sys-
tem » Abb. 107.
ACHTUNG
Beim Ein- und Ausbau des Kindersitzes mit dem
TOP TETHER-System ist un-
bedingt die Anleitung des Kindersitzherstellers zu beachten.
Kindersitze mit dem TOP TETHER-System nur auf den mit Halteösen verse-
henen Sitzen verwenden.
Immer nur einen Befestigungsgurt des Kindersitzes an einer Halteöse be-
festigen.
Auf keinen Fall dürfen Sie Ihr Fahrzeug selbst anpassen, z. B. Schrauben
oder andere Verankerungen montieren.
Ð
ä
120
Sicherheit
Fahrhinweise
Fahren und Umwelt
Die ersten 1 500 Kilometer
Neuer Motor
In den ersten 1
500 Kilometern muss der Motor eingefahren werden.
Bis 1 000 Kilometer
Nicht schneller als mit 3/4 der Höchstgeschwindigkeit des eingelegten Gangs,
d. h. bis 3/4 der höchstzulässigen Motordrehzahl, fahren.
Kein Vollgas geben.
Hohe Motordrehzahlen vermeiden.
Nicht mit Anhänger fahren.
Von 1
000 bis 1 500 Kilometer
Die Fahrleistung allmählich bis auf die volle Geschwindigkeit des eingelegten
Gangs, d. h. auf die höchstzulässige Motordrehzahl, steigern.
Während der ersten Betriebsstunden weist der Motor eine höhere innere Reibung
als später auf, wenn sich alle beweglichen Teile aufeinander eingespielt haben.
Die Fahrweise der ersten ca. 1 500 Kilometer entscheidet über die Güte dieses
Einlaufvorgangs.
Auch nach der Einfahrzeit nicht mit unnötig hohen Motordrehzahlen fahren. Die
maximal zulässige Motordrehzahl wird durch den Beginn des roten Skalabereichs
des Drehzahlmessers markiert. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe spätestens mit
dem Erreichen des roten Bereichs in den nächst höheren Gang schalten. Außer-
gewöhnlich hohe Motordrehzahlen beim Beschleunigen (Gas geben) werden au-
tomatisch begrenzt, doch der Motor ist nicht vor zu hohen Motordrehzahlen ge-
schützt, die durch falsches Herunterschalten verursacht werden, wodurch es zur
plötzlichen Erhöhung der Motordrehzahl über die zulässige Höchstdrehzahl und
damit zur Beschädigung des Motors kommen kann.
Für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe gilt andererseits auch: Nicht mit zu niedriger
Drehzahl fahren. Herunterschalten, wenn der Motor nicht mehr rund läuft. Die
Gangempfehlung beachten » Seite 11, Gangempfehlung.
VORSICHT
Alle Geschwindigkeits- und Drehzahlangaben gelten nur bei betriebswarmem Mo-
tor. Den kalten Motor nie auf hohe Drehzahlen bringen - weder im Stand des
Fahrzeugs noch beim Fahren in den einzelnen Gängen.
Umwelthinweis
Nicht mit unnötig hohen Motordrehzahlen fahren - frühes Hochschalten hilft
Kraftstoff sparen, vermindert das Betriebsgeräusch und schont die Umwelt.
Ð
Neue Reifen
Neue Reifen müssen
„eingefahren“ werden, denn sie haben zu Anfang noch kei-
ne optimale Haftfähigkeit. Während der ersten ca. 500 km besonders vorsichtig
fahren.
Ð
Neue Bremsbeläge
Neue Bremsbeläge haben anfangs noch keine volle Bremswirkung. Die Bremsbe-
läge müssen sich erst
„einschleifen“. Während der ersten ca. 200 km besonders
vorsichtig fahren.
Ð
Katalysator
Das einwandfreie Funktionieren der Abgasreinigungsanlage (Katalysator) ist für
den umweltschonenden Betrieb des Fahrzeugs von entscheidender Bedeutung.
Es sind folgende Hinweise zu beachten:
bei Fahrzeugen mit Benzinmotoren nur bleifreies Benzin tanken » Seite 137,
Bleifreies Benzin;
nicht zu viel Öl in den Motor füllen » Seite
141, Motorölstand prüfen;
während der Fahrt die Zündung nicht ausschalten.
Wenn Sie das Fahrzeug in einem Land fahren müssen, in dem kein bleifreies Ben-
zin verfügbar ist, müssen Sie später beim Fahren in einem Land mit Katalysator-
pflicht den Katalysator austauschen lassen.
£
121
Fahren und Umwelt
ACHTUNG
Wegen der hohen Temperaturen, die am Abgaskatalysator auftreten kön-
nen, sollte das Fahrzeug so abgestellt werden, dass der Katalysator nicht mit
leicht entflammbaren Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung kommt -
Brandgefahr!
Niemals zusätzlichen Unterbodenschutz oder korrosionsschützende Mittel
für Auspuffrohre, Katalysatoren oder Hitzeschilde verwenden - Brandgefahr!
VORSICHT
Den Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren! Durch die unregelmäßige Kraft-
stoffversorgung kann es zu Fehlzündungen kommen, was zur schwerwiegenden
Beschädigung der Teile des Motors sowie der Abgasanlage führen kann.
Bereits eine Tankfüllung mit verbleitem Benzin führt zur Beschädigung der Ab-
gasanlage!
Ð
Wirtschaftlich und umweltbewusst fahren
Einleitende Informationen
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelastung und der Verschleiß von Motor,
Bremsen und Reifen hängen im Wesentlichen von drei Faktoren ab:
persönlicher Fahrstil;
Einsatzbedingungen;
technische Voraussetzungen.
Durch vorausschauende und ökonomische Fahrweise kann der Kraftstoffver-
brauch bis um 10-15 % reduziert werden.
Der Kraftstoffverbrauch wird ebenfalls von äußeren Gegebenheiten beeinflusst,
auf die der Fahrer keinen Einfluss hat. Der Verbrauch steigt im Winter oder unter
erschwerten Bedingungen, bei schlechtem Straßenzustand, usw. an.
Der Kraftstoffverbrauch kann von dem vom Hersteller angegebenen Wert deut-
lich abweichen, und zwar durch Außentemperaturen, Witterungsverhältnisse so-
wie Fahrweise.
Das Fahrzeug verfügt ab Werk über die technischen Voraussetzungen für einen
sparsamen Verbrauch und zum wirtschaftlichen Betrieb. Besonderer Wert wird
bei ŠKODA auf möglichst geringe Umweltbelastung gelegt. Damit diese Eigen-
schaften auch bestmöglich genutzt werden und erhalten bleiben, ist es notwen-
dig, nachfolgende Hinweise in diesem Kapitel zu beachten.
Beim Beschleunigen sollte die optimale Motordrehzahl eingehalten werden, um
einen hohen Kraftstoffverbrauch und Resonanzerscheinungen des Fahrzeugs zu
vermeiden.
Ð
Vorausschauend fahren
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug den meisten Kraftstoff, deshalb
sind unnötiges Beschleunigen und Bremsen zu vermeiden. Wenn vorausschauend
gefahren wird, dann muss weniger gebremst und demzufolge auch weniger be-
schleunigt werden. Das Fahrzeug ausrollen lassen oder die Motorbremswirkung
nutzen, wenn dies möglich ist, beispielsweise wenn erkennbar ist, dass die
nächste Ampel auf rot steht.
Ð
Energiesparend schalten
Abb. 108
Prinzipdarstellung: Kraftstoff-
verbrauch in
l/100 km in Abhän-
gigkeit vom eingelegten Gang
Frühes Hochschalten spart Kraftstoff.
Schaltgetriebe
Im ersten Gang nur etwa eine Fahrzeuglänge fahren.
In den nächst höheren Gang dann schalten, wenn ca. 2
000 Umdrehungen er-
reicht sind.
Eine wirksame Art Kraftstoff zu sparen, ist das frühe Hochschalten. Die Gangemp-
fehlung beachten » Seite 11, Gangempfehlung.
£
122
Fahrhinweise
Ein sinnvoll eingelegter Gang kann den Kraftstoffverbrauch beeinflussen
» Abb. 108.
Automatisches Getriebe
Das Gaspedal langsam betätigen. Dieses aber nicht bis zur Kick-down-Stellung
durchtreten.
Wenn beim automatischen Getriebe das Gaspedal nur langsam betätigt wird,
dann wird automatisch ein ökonomisches Programm gewählt.
Hinweis
Die Gangempfehlung beachten » Seite
11, Gangempfehlung.
Ð
Vollgas vermeiden
Abb. 109
Prinzipdarstellung: Kraftstoff-
verbrauch in l/100 km und Ge-
schwindigkeit in km/h
Langsamer fahren heißt Kraftstoff sparen.
Durch gefühlvolles Gasgeben wird nicht nur der Kraftstoffverbrauch erheblich
vermindert, auch die Umweltbelastung und der Verschleiß Ihres Fahrzeugs wer-
den positiv beeinflusst.
Die Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs sollte möglichst nie ausgenutzt wer-
den. Kraftstoffverbrauch, Schadstoffemission und Fahrgeräusche nehmen bei ho-
hen Geschwindigkeiten überproportional zu.
Die » Abb. 109 zeigt das Verhältnis von Kraftstoffverbrauch zur Geschwindigkeit.
Wenn die mögliche Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs nur zu drei Viertel
ausgenutzt wird, sinkt der Kraftstoffverbrauch um die Hälfte.
Ð
Leerlauf reduzieren
Auch der Leerlauf kostet Kraftstoff.
Beim Fahrzeug, das mit keinem START-STOPP-System ausgestattet ist, ist der
Motor auch im Stau, an Bahnschranken und Ampeln mit längerer Rotphase abzu-
stellen. Schon nach 30 - 40 Sekunden Motorpause ist die Kraftstoffersparnis grö-
ßer als die Kraftstoffmenge, die für das erneute Anlassen des Motors benötigt
wird.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Motor betriebswarm wird. In der Warm-
laufphase sind jedoch Verschleiß und Schadstoffausstoß besonders hoch. Des-
halb sofort nach dem Anlassen des Motors losfahren. Dabei sind jedoch hohe
Drehzahlen zu vermeiden.
Ð
Regelmäßige Wartung
Ein schlecht eingestellter Motor verbraucht unnötig viel Kraftstoff.
Durch regelmäßige Wartung Ihres Fahrzeugs in einem
ŠKODA Fachbetrieb wird ei-
ne Voraussetzung für kraftstoffsparendes Fahren geschaffen. Der Wartungszu-
stand Ihres Fahrzeugs wirkt sich auf die Verkehrssicherheit und Werterhaltung
positiv aus.
Ein schlecht eingestellter Motor kann zu einem Kraftstoffverbrauch führen, der
bis zu 10 % höher ist als normal!
Beim Tanken ist auch der Ölstand zu prüfen. Der Ölverbrauch ist in hohem Maße
von Belastung und Drehzahl des Motors abhängig. Je nach Fahrweise kann der Öl-
verbrauch bis zu 0,5 l/1 000 km betragen.
Es ist normal, dass der Ölverbrauch eines neuen Motors erst nach einer gewissen
Laufzeit seinen niedrigsten Wert erreicht. Der Ölverbrauch eines neuen Fahr-
zeugs kann daher erst nach einer Fahrstrecke von ca. 5 000 km richtig beurteilt
werden.
Umwelthinweis
Durch den Einsatz von synthetischen Leichtlaufölen kann eine zusätzliche Ver-
brauchsminderung erreicht werden.
Den Boden unter dem Fahrzeug regelmäßig prüfen. Wenn dort Flecken durch Öl
oder andere Betriebsflüssigkeiten gesehen werden, dann ist das Fahrzeug von ei-
nem ŠKODA Fachbetrieb überprüfen zu lassen.
Hinweis
Wir empfehlen, die regelmäßige Wartung Ihres Fahrzeugs bei einem ŠKODA Ver-
tragspartner durchführen zu lassen.
Ð
123
Fahren und Umwelt
Kurzstrecken vermeiden
Abb. 110
Prinzipdarstellung: Kraftstoff-
verbrauch in l/100
km bei ver-
schiedenen Temperaturen
Kurzstrecken kosten verhältnismäßig viel Kraftstoff. Deshalb empfehlen wir, bei
kaltem Motor Strecken unter 4
km zu vermeiden.
Der kalte Motor verbraucht direkt nach dem Start den meisten Kraftstoff. Nach
etwa einem Kilometer sinkt der Verbrauch auf ca. 10 l/100 km. Der Verbrauch nor-
malisiert sich, wenn der Motor und der Katalysator die Betriebstemperatur er-
reicht haben.
Entscheidend ist in diesem Zusammenhang auch die Umgebungstemperatur. Die
Abbildung » Abb. 110 zeigt den unterschiedlichen Kraftstoffverbrauch nach Abfah-
ren einer bestimmten Strecke einmal bei einer Temperatur von +20 °C und einer
Temperatur von -10 °C. Ihr Fahrzeug hat im Winter einen höheren Kraftstoffver-
brauch als im Sommer.
Ð
Reifenfülldruck beachten
Der richtige Reifenfülldruck spart Kraftstoff.
Immer auf den richtigen Reifenfülldruck achten. Durch einen zu geringen Füll-
druck erhöht sich der Rollwiderstand. Dadurch steigt nicht nur der Kraftstoffver-
brauch, auch der Reifenverschleiß nimmt zu und das Fahrverhalten verschlechtert
sich.
Der Reifenfülldruck ist immer am kalten Reifen zu prüfen.
Ð
Unnötigen Ballast vermeiden
Der Transport von Ballast kostet Kraftstoff.
Jedes Kilogramm mehr Gewicht erhöht den Kraftstoffverbrauch. Es lohnt sich ein
Blick in den Gepäckraum, um unnötigen Ballast zu vermeiden.
Gerade im Stadtverkehr, wenn häufig beschleunigt werden muss, beeinflusst das
Fahrzeuggewicht den Kraftstoffverbrauch erheblich. Als Faustformel gilt, dass pro
100 kg Gewicht der Verbrauch um etwa 1 l/100 km steigt.
Durch den erhöhten Luftwiderstand verbraucht Ihr Fahrzeug mit unbeladenem
Dachgepäckquerträger bei einer Geschwindigkeit von 100-120 km/h etwa 10 %
mehr Kraftstoff als normalerweise.
Ð
Strom sparen
Mithilfe des Generators wird bei laufendem Motor Strom erzeugt und bereitge-
stellt. Je mehr elektrische Verbraucher im Bordnetz eingeschaltet sind, desto
mehr Kraftstoff wird für den Betrieb des Generators benötigt. Deshalb empfehlen
wir, elektrische Verbraucher auszuschalten, wenn diese nicht mehr benötigt wer-
den.
Ð
Umweltverträglichkeit
Bei der Konstruktion, Materialauswahl und Herstellung Ihres neuen
ŠKODA spielt
der Umweltschutz eine entscheidende Rolle. Unter anderem wurden folgende
Punkte besonders berücksichtigt:
Konstruktive Maßnahmen
Demontagefreundliche Gestaltung der Verbindungen.
Vereinfachte Demontage durch Modulbauweise.
Verbesserte Sortenreinheit der Werkstoffe.
Kennzeichnung aller Kunststoffteile nach VDA-Empfehlung 260.
Reduktion von Kraftstoffverbrauch und Abgasemission CO
2
.
Minimierung des Entweichens von Kraftstoff beim Unfall.
Verminderung des Geräusches.
Materialauswahl
Weitestgehende Verwendung von wiederverwertbarem Material.
Klimaanlage mit FCKW-freiem Kältemittel.
Kein Kadmium.
Kein Asbest.
Reduzierung des „Ausdünstens“ von Kunststoffen.
£
124
Fahrhinweise
Herstellung
Lösungsmittelfreie Hohlraumkonservierung.
Lösungsmittelfreie Konservierung für den Transport vom Hersteller zum Kun-
den.
Verwendung lösungsmittelfreier Klebstoffe.
Verzicht auf FCKW in der Fertigung.
Kein Einsatz von Quecksilber.
Einsatz wasserlöslicher Lacke.
Rücknahme und Verwertung von Altfahrzeugen
ŠKODA stellt sich den Anforderungen an die Marke und an deren Produkte hin-
sichtlich des Schutzes der Umwelt und der Schonung von Ressourcen. Alle neuen
ŠKODA-Fahrzeuge sind zu 95 % verwertbar und können grundsätzlich
1)
zurückge-
geben werden. In vielen Ländern werden flächendeckende Rücknahmesysteme
aufgebaut, die Ihr Fahrzeug zurücknehmen. Nach der Rückgabe erhalten Sie eine
Bestätigung, die eine umweltgerechte Verwertung dokumentiert.
Hinweis
Nähere Informationen zu Rücknahme und Verwertung von Altfahrzeugen erhal-
ten Sie bei einem ŠKODA Vertragspartner.
Ð
Fahren im Ausland
Einleitende Informationen
In bestimmten Ländern ist es auch möglich, dass das
ŠKODA Vertragspartnernetz
nur begrenzt oder nicht ausgebaut ist. Aus diesem Grund kann die Beschaffung
bestimmter Ersatzteile etwas kompliziert sein und die Reparaturarbeiten können
in Fachbetrieben nur in einem beschränkten Umfang ausgeführt werden. ŠKODA
in der Tschechischen Republik und die zugehörigen Importeure geben Auskunft
über die technischen Vorbereitungen für Ihr Fahrzeug, über notwendige War-
tungsarbeiten und Reparaturmöglichkeiten.
Ð
Bleifreies Benzin
Fahrzeuge mit Benzinmotor dürfen nur bleifreies Benzin tanken » Seite
137, Blei-
freies Benzin. Informationen hinsichtlich des Tankstellennetzes mit einem Ange-
bot von bleifreiem Benzin bieten z. B. die Automobilklubs an.
Ð
Scheinwerfer
Das Abblendlicht Ihrer Scheinwerfer ist asymmetrisch eingestellt. Es leuchtet den
Straßenrand auf der Seite, auf der gefahren wird, stärker aus.
Bei Fahrten in Ländern, in denen auf der anderen Straßenseite als im Heimatland
gefahren wird, kann das asymmetrische Abblendlicht den Gegenverkehr blenden.
Um eine Blendung des Gegenverkehrs zu vermeiden, ist es notwendig, eine An-
passung der Scheinwerfer von einem
ŠKODA Vertragspartner durchführen zu las-
sen.
Hinweis
Weitere Informationen zum Umstellen der Scheinwerfer erhalten Sie bei einem
ŠKODA Vertragspartner.
Ð
Schäden am Fahrzeug vermeiden
Um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden, ist besondere Vorsicht geboten:
beim Fahren auf schlechten Straßen und Wegen;
beim Befahren von Bordsteinkanten;
beim Befahren von steilen Rampen usw.;
dass tiefliegende Teile, wie z. B. Spoiler und Auspuff, nicht aufsetzen und da-
durch beschädigt werden.
Dies gilt besonders für Fahrzeuge mit dem Sportfahrwerk und bei voller Beladung
des Fahrzeugs.
Ð
1)
Vorbehaltlich der Erfüllung der nationalen gesetzlichen Bestimmungen.
125
Fahren und Umwelt
Wasserdurchfahrten auf der Straße
Abb. 111
Wasserdurchfahrt
Um Beschädigungen am Fahrzeug bei Wasserdurchfahrten (z. B. überfluteten
Straßen) zu vermeiden, ist Folgendes zu beachten:
Daher vor einer Wasserdurchfahrt die Wassertiefe feststellen. Der Wasserstand
darf maximal an den Steg des Unterholms reichen » Abb. 111;
Höchstens mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Bei einer höheren Geschwindig-
keit kann sich vor dem Fahrzeug eine Welle bilden, die das Eindringen von Was-
ser in das Luftansaugsystem des Motors oder in andere Teile des Fahrzeugs
verursachen kann;
Keinesfalls im Wasser anhalten, nicht rückwärtsfahren und den Motor nie ab-
stellen;
Vor Wasserdurchfahrten das START-STOPP-System deaktivieren » Seite 87,
START-STOPP.
ACHTUNG
Eine Fahrt durch Wasser, Schlamm, Matsch u. Ä. kann die Bremswirkung be-
einträchtigen sowie den Bremsweg verlängern - Unfallgefahr!
Abrupte und plötzliche Bremsmanöver direkt nach Wasserdurchfahrten ver-
meiden.
Nach Wasserdurchfahrten müssen die Bremsen durch Intervall-Bremsung
möglichst bald gereinigt und getrocknet werden. Abbremsungen zum Zweck
des Trockenbremsens und der Reinigung der Bremsscheiben nur dann durch-
führen, wenn die Verkehrsverhältnisse dieses zulassen. Andere Verkehrsteil-
nehmer dürfen nicht gefährdet werden.
VORSICHT
Bei Wasserdurchfahrten können Teile des Fahrzeugs wie z.
B. Motor, Getriebe,
Fahrwerk oder Elektrik stark beschädigt werden.
Entgegenkommende Fahrzeuge erzeugen Wellen, die die zulässige Wasserhöhe
für Ihr Fahrzeug überschreiten können.
Unter Wasser können sich Schlaglöcher, Schlamm oder Steine verbergen, die
die Wasserdurchfahrt erschweren oder verhindern können.
Nicht durch Salzwasser fahren. Das Salz kann Korrosion verursachen. Alle Fahr-
zeugteile, die mit Salzwasser in Kontakt gekommen sind, sind umgehend mit
Süßwasser abzuspülen.
Hinweis
Nach einer Wasserdurchfahrt empfehlen wir, das Fahrzeug von einem ŠKODA
Fachbetrieb prüfen zu lassen.
Ð
126
Fahrhinweise
Anhängerbetrieb
Anhängerbetrieb
Technische Voraussetzungen
Wenn Ihr Fahrzeug bereits werkseitig mit einer Anhängevorrichtung oder mit ei-
ner Anhängevorrichtung aus dem
ŠKODA Original Zubehör ausgestattet ist, ent-
spricht diese allen technischen Anforderungen und nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen für den Anhängerbetrieb.
Die Kugelstange ist bei Fahrzeugen mit Anhängevorrichtung abnehmbar und be-
findet sich zusammen mit einer separaten Bedienungsanleitung in der Reserve-
radmulde oder in einem Fach für das Reserverad im Gepäckraum » Seite 159,
Bordwerkzeug.
Zur elektrischen Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger besitzt Ihr Fahr-
zeug eine 13-polige Steckdose. Wenn der zu ziehende Anhänger über einen 7-po-
ligen Stecker verfügt, kann ein entsprechender Adapter aus dem ŠKODA Original
Zubehör verwendet werden.
Der nachträgliche Einbau einer Anhängevorrichtung muss nach den Herstelleran-
gaben erfolgen.
Hinweis
Wenden Sie sich mit eventuellen Fragen an einen ŠKODA Vertragspartner.
Ð
Anhänger beladen
Anhänger beladen
Das Gespann sollte ausbalanciert sein. Dazu ist die maximal zulässige Stützlast
auszunutzen. Eine zu geringe Stützlast beeinträchtigt das Fahrverhalten des Ge-
spanns.
Verteilung der Zuladung
Die Zuladung im Anhänger so verteilen, dass sich schwere Gegenstände mög-
lichst nahe an der Achse befinden. Die Gegenstände gegen Verrutschen sichern.
Bei leerem Fahrzeug und beladenem Anhänger ist die Gewichtsverteilung sehr
ungünstig. Falls Sie dennoch in dieser Kombination fahren müssen, fahren Sie be-
sonders langsam.
Reifenfülldruck
Den Reifenfülldruck an Ihrem Fahrzeug für „volle Belastung“ korrigieren » Sei-
te 151, Lebensdauer von Reifen.
Anhängelast
Die zulässige Anhängelast darf auf keinen Fall überschritten werden » Seite 181,
Technische Daten.
Die angegeben Anhängelasten gelten nur für Höhen bis 1 000 m über dem Mee-
resspiegel. Da mit zunehmender Höhe durch die abnehmende Luftdichte die Mo-
torleistung sinkt und damit auch die Steigfähigkeit abnimmt, muss deshalb für al-
le weiteren angefangenen 1 000 m Höhe das maximal zulässige Gespanngewicht
jeweils um etwa 10 % verringert werden. Das Gespanngewicht setzt sich aus den
tatsächlichen Gewichten des (beladenen) Zugfahrzeugs und des (beladenen) An-
hängers zusammen. Mit dem Anhänger immer besonders vorsichtig fahren.
Die Anhänge- und Stützlastangaben auf dem Typschild der Anhängevorrichtung
sind lediglich Prüfwerte der Vorrichtung. Die fahrzeugbezogenen Werte sind in
den Fahrzeugpapieren aufgeführt.
ACHTUNG
Wenn die maximal zulässige Achs- und Stützlast sowie das maximal zulässi-
ge Gesamt- oder Gespanngewicht des Fahrzeugs und des Anhängers über-
schritten werden, können Unfälle und schwere Verletzungen die Folge sein.
Eine rutschende Ladung kann die Fahrstabilität und die Fahrsicherheit des
Gespanns erheblich beeinträchtigen und dadurch Unfälle und schwere Verlet-
zungen verursachen.
Ð
Anhängerbetrieb
Außenspiegel
Wenn Sie den Verkehrsbereich hinter dem Anhänger nicht mit den serienmäßigen
Rückspiegeln übersehen können, müssen Sie zusätzliche Außenspiegel anbrin-
gen lassen. Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen sind zu beachten.
Scheinwerfer
Vor Fahrtantritt bei angekuppeltem Anhänger ist auch die Scheinwerfereinstel-
lung zu prüfen. Ggf. ist die Einstellung mithilfe der Leuchtweitenregulierung zu
ändern » Seite 41, Leuchtweitenregulierung.
£
127
Anhängerbetrieb
Fahrgeschwindigkeit
Sicherheitshalber sollte nicht schneller als mit der am Anhänger dargestellten
maximal zulässigen Geschwindigkeit gefahren werden.
Sofort die Geschwindigkeit reduzieren, sobald auch nur die geringste Pendelbe-
wegung des Anhängers spürbar ist. Niemals versuchen, ein pendelndes Gespann
durch Beschleunigen „strecken“ zu wollen.
Bremsen
Rechtzeitig bremsen! Bei einem Anhänger mit Auflaufbremse zuerst sanft und
dann zügig bremsen. So werden Bremsstöße durch blockierende Anhängerräder
vermieden. Vor Gefällstrecken rechtzeitig herunterschalten, um den Motor zu-
sätzlich als Bremse zu nutzen.
Ein Anhänger ist in die Diebstahlwarnanlage eingebunden.
Wenn das Fahrzeug werkseitig mit einer Diebstahlwarnanlage und einer Anhän-
gevorrichtung ausgestattet ist.
Wenn der Anhänger über die Anhängersteckdose elektrisch mit dem Zugfahr-
zeug verbunden ist.
Wenn die elektrische Anlage des Fahrzeugs und des Anhängers funktionsfähig
ist.
Wenn das Fahrzeug mit dem Fahrzeugschlüssel verriegelt ist und die Diebstahl-
warnanlage aktiv ist.
Bei verriegeltem Fahrzeug löst der Alarm aus, sobald die elektrische Verbindung
zum Anhänger unterbrochen wird.
Die Diebstahlwarnanlage immer ausschalten, bevor ein Anhänger an- oder abge-
kuppelt wird. Die Diebstahlwarnanlage könnte sonst ungewollt Alarm auslösen
» Seite 32, Diebstahlwarnanlage.
Motorüberhitzung
Falls sich der Zeiger der Kühlmitteltemperaturanzeige mehr in den rechten bzw.
in den roten Bereich der Skala bewegt, ist die Geschwindigkeit sofort zu verrin-
gern. Wenn die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument blinkt, anhalten und den
Motor abstellen. Einige Minuten warten und den Kühlmittelstand im Kühlmitte-
lausgleichsbehälter prüfen » Seite 143, Kühlmittelstand prüfen.
Die folgenden Hinweise sind zu beachten » Seite 20, Kühlmitteltemperatur/Kühl-
mittelstand .
Die Kühlmitteltemperatur kann durch Einschalten der Heizung gesenkt werden.
ACHTUNG
Die Fahrgeschwindigkeit dem Fahrbahnzustand und der Verkehrssituation
anpassen.
Unsachgemäße oder falsch angeschlossene elektrische Leitungen können
den Anhänger unter Strom setzen und zu Funktionsstörungen der gesamten
Fahrzeugelektronik und zu Unfällen sowie schweren Verletzungen führen.
Alle Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von ŠKODA Fachbetrie-
ben durchgeführt werden.
Niemals die elektrische Anlage des Anhängers direkt mit den elektrischen
Anschlüssen der Rückleuchten oder anderen Stromquellen verbinden.
VORSICHT
Abrupte und plötzliche Fahr- und Bremsmanöver vermeiden.
Bei abgebauter Kugelstange ist der Aufnahmeschacht mit entsprechender Ab-
deckkappe zu verschließen. So wird verhindert, dass Fremdkörper in den Aufnah-
meschacht gelangen, siehe Anbauanleitung der Anhängevorrichtung.
Hinweis
Wir empfehlen bei häufigem Anhängerbetrieb, Ihr Fahrzeug auch zwischen den
Service-Intervallen prüfen zu lassen.
Beim An- und Abkuppeln des Anhängers muss die Handbremse des Zugfahr-
zeugs angezogen sein.
Anhänger mit LED-Rückleuchten können aus technischen Gründen nicht in die
Diebstahlwarnanlage eingebunden werden.
Ð
128
Fahrhinweise
Betriebshinweise
Fahrzeugpflege und Fahrzeugreinigung
Fahrzeugpflege
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fahrzeug waschen 130
Automatische Waschanlagen 130
Waschen von Hand 130
Waschen mit Hochdruckreiniger 131
Fahrzeuglack konservieren und polieren 131
Chromteile 131
Lackschäden 131
Kunststoffteile 132
Fensterscheiben und Außenspiegel 132
Radioempfang und Antenne 132
Scheinwerfergläser 132
Gummidichtungen 132
Türschließzylinder 133
Räder 133
Unterbodenschutz 133
Hohlraumkonservierung 133
Kunstleder und Stoffe 134
Stoffbezüge der elektrisch beheizten Sitze 134
Naturleder 134
Sicherheitsgurte 135
Regelmäßige, sachkundige Pflege bewahrt den Nutzwert und dient der Werte-
rhaltung Ihres Fahrzeugs. Außerdem kann diese auch eine der Voraussetzungen
für die Durchsetzung von Garantieansprüchen bei Korrosionsschäden und Lack-
mängeln an der Karosserie sein.
Wir empfehlen, Fahrzeugpflegemittel aus dem ŠKODA Original Zubehör zu ver-
wenden, die bei ŠKODA Vertragspartnern erhältlich sind. Es sind die Anwen-
dungsvorschriften auf der Verpackung zu beachten.
ACHTUNG
Bei missbräuchlicher Anwendung können Pflegemittel gesundheitsschädlich
sein.
Die Pflegemittel immer sicher aufbewahren, besonders vor Kindern - Vergif-
tungsgefahr!
Beim Fahrzeugwaschen im Winter: Nässe und Eis in der Bremsanlage kön-
nen die Bremswirkung beeinträchtigen - Unfallgefahr!
Das Fahrzeug nur bei ausgeschalteter Zündung waschen - Unfallgefahr!
Ihre Hände und Arme vor scharfkantigen Metallteilen schützen, wenn der
Unterboden, die Innenseite der Radkästen oder die Radabdeckungen gerei-
nigt werden - Gefahr einer Schnittverletzung!
Bei hohen Innenraumtemperaturen können im Innenraum angebrachte
Duftstoffe und Lufterfrischer gesundheitsschädlich werden.
VORSICHT
Ihre Kleidung unbedingt auf Farbechtheit prüfen, um Beschädigungen oder
sichtbare Verfärbungen am Stoff (Leder), Verkleidungen und Bekleidungstextilien
zu vermeiden.
Lösungsmittelhaltige Reiniger können das zu reinigende Material beschädigen.
Das Fahrzeug nicht in der prallen Sonne waschen - Gefahr von Lackschäden.
Wenn das Fahrzeug im Winter mit einem Schlauch oder Hochdruckreiniger ge-
waschen wird, dann den Wasserstrahl nicht direkt auf die Schließzylinder oder die
Tür- bzw. Klappenfugen richten - Gefahr des Einfrierens!
Für die Lackflächen keine Insektenschwämme, raue Küchenschwämme oder
Ähnliches verwenden - Gefahr der Lackoberflächenbeschädigung.
Keine Aufkleber auf die Innenseite der Heckscheibe im Bereich der Heizfäden
oder Scheibenantenne kleben. Diese könnten beschädigt werden. Bei der Anten-
ne könnte es zu Empfangsstörungen des Radios oder Navigationssystems kom-
men.
Die Innenseite der Scheiben nicht mit scharfkantigen Gegenständen oder ätz-
enden und säurehaltigen Reinigungsmitteln reinigen - Beschädigungsgefahr der
Heizfäden oder Scheibenantenne.
Keine Duftstoffe und Lufterfrischer auf der Schalttafel anbringen - Beschädi-
gungsgefahr der Schalttafel.
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129
Fahrzeugpflege und Fahrzeugreinigung
Um die Sensoren der Einparkhilfe bei der Reinigung mit Hochdruckreinigern
oder Dampfstrahlern nicht zu beschädigen, dürfen die Sensoren nur kurzzeitig di-
rekt besprüht werden und es muss ein Mindestabstand von 10 cm eingehalten
werden.
Die Dachverkleidung nicht mit einer Bürste reinigen - Beschädigungsgefahr der
Verkleidungsoberfläche.
Umwelthinweis
Gebrauchte Dosen von Fahrzeugpflegemitteln sind ein umweltschädlicher Son-
derabfall. Diese müssen im Einklang mit den nationalen gesetzlichen Bestimmun-
gen entsorgt werden.
Das Fahrzeug nur auf dafür vorgesehenen Waschplätzen waschen.
Hinweis
Frische Flecken, wie Kugelschreiber, Tinte, Lippenstift, Schuhcreme usw., vom
Stoff (Leder), den Verkleidungen und Bekleidungstextilien möglichst umgehend
entfernen.
Aufgrund möglicher Probleme mit der Reinigung und Innenraumpflege Ihres
Fahrzeugs, der erforderlichen Spezialwerkzeuge und der notwendigen Kenntnis-
se empfehlen wir, die Reinigung und Innenraumpflege Ihres Fahrzeugs von einem
ŠKODA Vertragspartner durchführen zu lassen.
Ð
Fahrzeug waschen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Der beste Schutz des Fahrzeugs vor schädlichen Umwelteinflüssen ist häufiges
Waschen und Konservieren. Wie oft das Fahrzeug gewaschen werden sollte,
hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel:
Häufigkeit des Gebrauchs;
Parkgegebenheiten (Garage, unter Bäumen etc.);
Jahreszeit;
Witterung;
Umwelteinflüsse.
Je länger Insektenrückstände, Vogelkot, Baumharze, Straßen- und Industriestaub,
Teer, Rußpartikel, Streusalze und andere aggressive Ablagerungen auf dem Lack
haften bleiben, desto nachhaltiger ist ihre zerstörende Wirkung. Hohe Tempera-
turen, z. B. durch intensive Sonneneinstrahlung, verstärken die ätzende Wirkung.
ä
Nach dem Ende der kalten Jahreszeit ist auch die Fahrzeugunterseite gründlich
zu reinigen.
Ð
Automatische Waschanlagen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Ihr Fahrzeug kann in automatischen Waschanlagen gewaschen werden.
Vor der Fahrzeugwäsche in einer automatischen Waschanlage sind die üblichen
Vorkehrungen (Schließen von Fenstern u. Ä.) zu beachten.
Wenn sich an Ihrem Fahrzeug besondere Anbauteile, z. B. Spoiler, Dachgepäckträ-
ger, Funkantenne, befinden - dann am besten vorher mit dem Betreiber der
Waschanlage sprechen.
Nach der automatischen Wäsche mit Konservierung sind die Lippen der Scheiben-
wischergummis zu entfetten.
Ð
Waschen von Hand
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Beim Waschen von Hand zunächst den Schmutz mit reichlich Wasser aufweichen
und diesen so gut wie möglich abspülen.
Das Fahrzeug mit einem weichen Waschschwamm, einem Waschhandschuh oder
einer Waschbürste reinigen. Dabei von oben nach unten arbeiten - beginnend mit
dem Dach. Die Lackflächen des Fahrzeugs nur mit geringem Druck reinigen. Nur
bei hartnäckiger Verschmutzung ein Autoshampoo verwenden.
Den Schwamm oder Waschhandschuh in kurzen Abständen gründlich auswa-
schen.
Räder, Schweller und dergleichen zuletzt reinigen. Hierfür einen zweiten
Schwamm verwenden.
Das Fahrzeug nach der Wäsche gründlich abspülen und anschließend mit einem
Fensterleder trocknen.
Ð
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130
Betriebshinweise
Waschen mit Hochdruckreiniger
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Bei der Fahrzeugwäsche mit einem Hochdruckreiniger sind die Bedienungshin-
weise für den Hochdruckreiniger zu befolgen. Dies gilt insbesondere für den
Druck und den Spritzabstand. Genügend großen Abstand zu den Sensoren der
Einparkhilfe sowie zu weichen Materialien, wie Gummischläuche oder Dämmma-
terial, halten.
ACHTUNG
Auf keinen Fall Rundstrahldüsen oder sogenannte Dreckfräser verwenden!
VORSICHT
Die Temperatur des Waschwassers darf maximal 60 °C betragen - Gefahr der
Fahrzeugbeschädigung.
Ð
Fahrzeuglack konservieren und polieren
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Konservieren
Eine gute Konservierung schützt den Fahrzeuglack weitgehend vor schädlichen
Umwelteinflüssen.
Das Fahrzeug ist spätestens dann mit einem hochwertigen Hartwachs-Konservie-
rungsmittel zu behandeln, wenn sich auf dem sauberen Lack keine Tropfen mehr
bilden.
Eine neue Schicht eines hochwertigen Hartwachs-Konservierungsmittels kann
nach dem Trocknen auf die saubere Lackfläche aufgetragen werden. Auch bei re-
gelmäßiger Anwendung eines Waschkonservierungsmittels empfehlen wir, den
Fahrzeuglack mindestens zweimal im Jahr mit Hartwachs zu konservieren.
Polieren
Wenn der Lack des Fahrzeugs unansehnlich geworden ist und wenn mit Konser-
vierungsmitteln kein Glanz mehr erzielt werden kann, ist ein Polieren erforderlich.
ä
ä
Wenn die verwendete Politur keine konservierenden Bestandteile enthält, muss
der Lack anschließend noch konserviert werden.
VORSICHT
Niemals Wachs auf die Scheiben auftragen.
Matt lackierte Teile oder Kunststoffteile dürfen nicht mit Poliermitteln oder
Hartwachsen behandelt werden.
Den Fahrzeuglack nicht in staubiger Umgebung polieren, sonst kann der Lack
zerkratzt werden.
Ð
Chromteile
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Die Chromteile zuerst mit einem feuchten Tuch reinigen und danach mit einem
weichen trockenen Tuch polieren. Falls die Chromteile auf diese Weise nicht ganz
sauber geworden sind, dann sind dazu bestimmte Chrompflegemittel zu verwen-
den.
VORSICHT
Die Chromteile nicht in staubiger Umgebung polieren, sonst können diese zer-
kratzt werden.
Ð
Lackschäden
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Kleine Lackschäden, wie Kratzer, Schrammen oder Steinschläge, sofort behan-
deln.
Hierzu gibt es bei den ŠKODA Vertragspartnern die zur Farbe Ihres Fahrzeugs
passenden Lackstifte oder Sprühdosen.
Hinweis
Wir empfehlen, eine Lackschädenreparatur von einem ŠKODA Vertragspartner
durchführen zu lassen.
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131
Fahrzeugpflege und Fahrzeugreinigung
Kunststoffteile
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Kunststoffteile können mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Sollte das
nicht ausreichen, so dürfen diese Teile nur mit speziell dafür vorgesehenen lö-
sungsmittelfreien Reinigungsmitteln behandelt werden.
Lackpflegemittel sind für Kunststoffteile nicht geeignet.
Ð
Fensterscheiben und Außenspiegel
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Zum Entfernen von Schnee und Eis von den Scheiben und Spiegeln einen Kunst-
stoffeiskratzer verwenden. Um dabei Beschädigungen der Scheibenoberfläche zu
vermeiden, sollte der Eiskratzer nicht vor- und zurückbewegt, sondern nur in eine
Richtung geschoben werden.
Die Fensterscheiben auch regelmäßig von innen reinigen.
Die Glasflächen mit einem sauberen Fensterleder oder mit einem dafür vorgese-
henen Tuch trocknen.
Zum Trocknen der Scheiben nach der Fahrzeugwäsche kein Fensterleder verwen-
den, das zum Polieren der Karosserie verwendet worden ist. Rückstände von Kon-
servierungsmitteln am Fensterleder können die Scheiben verschmutzen und die
Sicht verschlechtern.
VORSICHT
Niemals Schnee oder Eis von Glasteilen mit warmem oder heißem Wasser ent-
fernen - Gefahr der Rissbildung im Glas!
Darauf achten, dass beim Entfernen von Schnee und Eis von Scheiben und Spie-
gelgläsern der Fahrzeuglack nicht beschädigt wird.
Schnee oder Eis von den Scheiben und Spiegeln, die durch groben Schmutz, z.
B. Feinkies, Sand, Streusalz, verschmutzt sind, nicht entfernen - Beschädigungs-
gefahr der Scheiben- bzw. Spiegeloberfläche.
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Radioempfang und Antenne
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Parkhäuser, Tunnel, Hochhäuser oder Berge können das Radiosignal insofern stö-
ren, dass es zu einem völligen Ausfall kommen kann.
Bei werkseitig eingebauten Radios und Navigationssystemen kann die Antenne
zum Radioempfang an unterschiedlichen Stellen im Fahrzeug eingebaut sein:
an der Innenseite der Heckscheibe zusammen mit der Heckscheibenbeheizung;
auf dem Fahrzeugdach.
Ð
Scheinwerfergläser
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Für die Reinigung der Kunststoff-Scheinwerfergläser Seife und sauberes warmes
Wasser verwenden.
VORSICHT
Die Scheinwerfer nie trocken abwischen und für die Reinigung der Kunststoff-
gläser keine scharfen Gegenstände verwenden, das kann zur Beschädigung des
Schutzlacks und nachfolgend zur Rissbildung der Scheinwerfergläser führen.
Für die Reinigung der Gläser keine aggressiven Reinigungsmittel oder chemi-
sche Lösungsmittel verwenden - Beschädigungsgefahr der Scheinwerfergläser.
Ð
Gummidichtungen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Die Gummidichtungen von Türen, Schiebedach und anderen Fensterscheiben
bleiben geschmeidiger und halten länger, wenn die Dichtungen regelmäßig mit
einem geeigneten Gummipflegemittel behandelt werden. So werden ein vorzeiti-
ger Verschleiß der Dichtungen und Undichtigkeiten vermieden. Gut gepflegte
Gummidichtungen frieren im Winter auch nicht an.
Ð
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132
Betriebshinweise
Türschließzylinder
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Zur Enteisung von Türschließzylindern sind speziell dazu bestimmte Produkte zu
verwenden.
Hinweis
Darauf achten, dass bei der Fahrzeugwäsche möglichst wenig Wasser in die
Schließzylinder eindringt.
Wir empfehlen, für die Pflege der Türschließzylinder geeignete Mittel aus dem
ŠKODA Original Zubehör zu verwenden.
Ð
Räder
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Felgen
Bei der regelmäßigen Fahrzeugwäsche ebenfalls die Felgen gründlich waschen.
Streusalz und Bremsabrieb von den Felgen regelmäßig beseitigen, sonst wird das
Felgenmaterial angegriffen. Eine Beschädigung der Lackschicht an den Felgen
muss unverzüglich ausgebessert werden.
Leichtmetallräder
Nach dem gründlichen Waschen die Felgen mit einem Schutzmittel für Leichtme-
tallräder behandeln. Zur Behandlung der Felgen dürfen keine Mittel verwendet
werden, die Abrieb verursachen.
ACHTUNG
Nässe, Eis und Streusalz können die Bremswirkung beeinträchtigen - Unfall-
gefahr!
VORSICHT
Eine starke Verschmutzung der Räder kann sich als Unwucht der Räder auswir-
ken. Die Folge kann eine Vibration sein, die auf das Lenkrad übertragen wird und
unter Umständen einen vorzeitigen Lenkungsverschleiß verursachen kann. Des-
halb ist es notwendig, diesen Schmutz zu entfernen.
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ä
Hinweis
Wir empfehlen, eine Lackschädenreparatur von einem ŠKODA Vertragspartner
durchführen zu lassen.
Ð
Unterbodenschutz
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Die Fahrzeugunterseite ist gegen chemische und mechanische Einflüsse dauer-
haft geschützt.
Da im Fahrbetrieb Beschädigungen der Schutzschicht nicht auszuschließen sind,
empfehlen wir Ihnen, die Schutzschicht der Fahrzeugunterseite und des Fahr-
werks in bestimmten Abständen - am besten vor Beginn und am Ende der kalten
Jahreszeit - prüfen zu lassen.
Die ŠKODA Vertragspartner verfügen über die geeigneten Sprühmittel, sind mit
den erforderlichen Einrichtungen versehen und kennen die Anwendungen. Darum
empfehlen wir, Ausbesserungsarbeiten oder zusätzliche Korrosionsschutzmaß-
nahmen von einem
ŠKODA Vertragspartner durchführen zu lassen.
ACHTUNG
Niemals zusätzlichen Unterbodenschutz oder korrosionsschützende Mittel für
Auspuffrohre, Katalysatoren, Dieselpartikelfilter oder Hitzeschilde verwenden.
Wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, könnten sich diese
Substanzen entzünden - Brandgefahr!
Ð
Hohlraumkonservierung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Alle korrosionsgefährdeten Hohlräume des Fahrzeugs sind ab Werk dauerhaft
durch Konservierungswachs geschützt.
Diese Konservierung braucht weder geprüft noch nachbehandelt zu werden. Falls
bei hohen Temperaturen etwas Wachs aus den Hohlräumen herauslaufen sollte,
dann dieses mit einem Kunststoffschaber entfernen und die Flecken mit Reini-
gungsbenzin reinigen.
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ä
ä
133
Fahrzeugpflege und Fahrzeugreinigung
ACHTUNG
Beim Gebrauch von Reinigungsbenzin zum Entfernen von Wachs die Sicher-
heitsvorschriften beachten - Brandgefahr!
Ð
Kunstleder und Stoffe
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Das Kunstleder kann mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Sollte das nicht
ausreichen, so dürfen diese Teile nur mit speziellen lösungsmittelfreien Kunst-
stoffreinigungs- und Pflegemitteln behandelt werden.
Polsterstoffe und Stoffverkleidungen an Türen, Gepäckraumabdeckung usw. mit
speziellen Reinigungsmitteln, z. B. mit Trockenschaum reinigen. Dazu kann ein
weicher Schwamm, eine Bürste oder ein handelsübliches Mikrofasertuch verwen-
det werden. Zum Reinigen der Dachverkleidung nur einen Lappen und speziell da-
zu bestimmte Reinigungsmittel verwenden.
Einige Bekleidungsstoffe, wie z. B. dunkler Jeansstoff, besitzen teilweise keine
ausreichende Farbechtheit. Dadurch können auf den Sitzbezügen (Stoff oder Le-
der) Beschädigungen oder deutlich sichtbare Verfärbungen entstehen, auch bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch. Das betrifft vor allem helle Sitzbezüge (Stoff
oder Leder). Dabei handelt es sich nicht um einen Mangel am Bezugsstoff, son-
dern um mangelhafte Farbechtheit bei den Bekleidungstextilien.
Ð
Stoffbezüge der elektrisch beheizten Sitze
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Die Sitzbezüge nicht feucht reinigen, da dies zur Beschädigung des Sitzheizungs-
systems führen könnte.
Zum Reinigen der Bezüge speziell dazu bestimmte Reinigungsmittel, z. B. Tro-
ckenschaum u. Ä., verwenden.
Ð
ä
ä
Naturleder
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Das Leder sollte, abhängig von der Beanspruchung, regelmäßig gepflegt werden.
Normales Reinigen
Verschmutzte Lederflächen mit einem leicht angefeuchteten Baumwoll- oder
Wolllappen säubern.
Stärkere Verschmutzung
Es ist zu beachten, dass das Leder an keiner Stelle durchfeuchtet wird und dass
kein Wasser in die Nahtstiche sickert.
Das Leder mit einem weichen trockenen Lappen abtrocknen.
Flecken entfernen
Frische Flecken auf Wasserbasis (z. B. Kaffee, Tee, Säfte, Blut usw.) mit einem
saugfähigen Tuch oder Küchenrolle entfernen. Bei einem bereits eingetrockneten
Fleck ein speziell dazu bestimmtes Reinigungsmittel verwenden.
Frische Flecken auf Fettbasis (z. B. Butter, Mayonnaise, Schokolade usw.) mit ei-
nem saugfähigen Tuch, Küchenrolle oder mit einem speziell dazu bestimmten
Reinigungsmittel entfernen, falls der Fleck noch nicht in die Oberfläche einge-
drungen ist.
Bei eingetrockneten Fettflecken ein Fettlösungsmittel verwenden.
Spezielle Flecken (z. B. Kugelschreiber, Filzstift, Nagellack, Dispersionsfarbe,
Schuhcreme usw.) mit einem für Leder geeigneten speziellen Fleckenentferner
beseitigen.
Lederpflege
Das Leder in etwa halbjährlichen Abständen mit einem geeigneten Lederpflege-
mittel behandeln.
Reinigungs- und Pflegemittel äußerst sparsam auftragen.
Das Leder mit einem weichen trockenen Lappen abtrocknen.
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134
Betriebshinweise
VORSICHT
Längere Standzeiten in der prallen Sonne vermeiden, um ein Ausbleichen des
Leders zu vermeiden. Bei längeren Standzeiten im Freien das Leder durch Abde-
cken vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Scharfkantige Gegenstände an Kleidungsstücken, wie Reißverschlüsse, Nieten,
scharfkantige Gürtel, Schmuck und Anhänger, können bleibende Kratzer oder
Schabespuren in der Oberfläche hinterlassen oder diese beschädigen.
Die Verwendung eines mechanischen Lenkradschlosses kann Beschädigungen
der Lederoberfläche des Lenkrads zur Folge haben.
Hinweis
Regelmäßig und nach jeder Reinigung eine Pflegecreme mit Lichtschutz und
Imprägniereffekt verwenden. Die Creme nährt das Leder, macht es atmungsaktiv
und geschmeidig und gibt Feuchtigkeit zurück. Gleichzeitig baut diese einen
Oberflächenschutz auf.
Das Leder alle 2-3 Monate reinigen, frische Verschmutzungen je nach Bedarf
entfernen.
Auch die Lederfarbe pflegen. Abweichende Stellen nach Bedarf mit einer spezi-
ellen farbigen Ledercreme auffrischen.
Leder ist ein Naturmaterial mit spezifischen Eigenschaften. Während der Ver-
wendung des Fahrzeugs können sich auf den Lederteilen der Bezüge geringfügi-
ge optische Änderungen (z. B. Falten oder Knitter) infolge der Beanspruchung der
Bezüge zeigen.
Ð
Sicherheitsgurte
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 129.
Die Sicherheitsgurte sauber halten!
Verschmutzte Sicherheitsgurte mit milder Seifenlauge reinigen, groben Schmutz
mit einer weichen Bürste entfernen!
Den Zustand der Sicherheitsgurte regelmäßig prüfen.
Bei stark verschmutztem Gurtband kann das Aufrollen des Automatikgurts beein-
trächtigt werden.
ä
ACHTUNG
Die Sicherheitsgurte dürfen zum Reinigen nicht ausgebaut werden.
Die Sicherheitsgurte nie chemisch reinigen, da chemische Reinigungsmittel
das Gewebe zerstören können. Die Sicherheitsgurte dürfen auch nicht mit
ätzenden Flüssigkeiten (Säuren u.
Ä.) in Berührung kommen.
Gurte mit Beschädigungen des Gewebes, der Verbindungen, des Aufrollau-
tomaten oder des Schlossteils von einem ŠKODA Fachbetrieb ersetzen lassen.
Vor dem Aufrollen müssen Automatikgurte vollständig getrocknet sein.
Ð
135
Fahrzeugpflege und Fahrzeugreinigung
Prüfen und Nachfüllen
Kraftstoff
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Tanken 136
Bleifreies Benzin 137
Dieselkraftstoff 138
Auf der Innenseite der Tankklappe sind die richtigen Kraftstoffarten für Ihr Fahr-
zeug, sowie die Reifengröße und der Reifenfülldruck angegeben » Abb. 112 auf
Seite 136 - .
ACHTUNG
Sollte ein Reservekanister mitgeführt werden, sind die nationalen gesetzli-
chen Bestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ih-
nen, keinen Kanister mitzunehmen. Bei einem Unfall kann der Kanister be-
schädigt werden und Kraftstoff auslaufen - Brandgefahr!
VORSICHT
Den Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren! Durch die unregelmäßige Kraft-
stoffversorgung kann es zu Fehlzündungen kommen, was zur schwerwiegenden
Beschädigung der Teile des Motors sowie der Abgasanlage führen kann.
Übergelaufenen Kraftstoff unverzüglich vom Fahrzeuglack entfernen - Gefahr
von Lackschäden!
Ð
Tanken
Abb. 112 Fahrzeugseite hinten rechts: Tankklappe / Tankklappe mit aufge-
schraubtem Verschluss
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 136.
Tankklappe öffnen
Die Tankklappe mit der Hand aufklappen » Abb. 112 - .
Den Tankverschluss des Kraftstoff-Einfüllstutzens mit einer Hand halten und
mit dem Fahrzeugschlüssel nach links entriegeln.
Den Tankverschluss linksherum herausdrehen und von oben auf die Tankklap-
pe stecken » Abb. 112 - .
Tankklappe schließen
Den Tankverschluss rechtsherum einschrauben, bis dieser hörbar einrastet.
Den Tankverschluss des Kraftstoff-Einfüllstutzens mit einer Hand halten, durch
Drehen des Fahrzeugschlüssels nach rechts verriegeln und den Schlüssel ent-
nehmen.
Die Tankklappe zuklappen.
VORSICHT
Vor dem Tanken ist es notwendig, die Zusatzheizung (Standheizung und -lüf-
tung) auszuschalten.
Sobald die vorschriftsmäßig bediente automatische Zapfpistole erstmalig ab-
schaltet, ist der Kraftstoffbehälter voll. Das Betanken nicht fortsetzen - sonst
wird das Ausdehnungsvolumen befüllt.
£
ä
136
Betriebshinweise
Hinweis
Der Tankinhalt beträgt etwa 55
Liter, davon etwa 7 Liter als Reserve.
Ð
Bleifreies Benzin
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 136.
Ihr Fahrzeug kann nur mit bleifreiem Benzin, der der Norm EN
228 entspricht, be-
trieben werden (in Deutschland auch DIN 51626-1 bzw. E10 für bleifreies Benzin
mit der Oktanzahl 95 ROZ und 91 ROZ oder DIN 51626-2 bzw. E5 für bleifreies
Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ und 98 ROZ).
Vorgeschriebener Kraftstoff - bleifreies Benzin 95/91 ROZ
Bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ verwenden. Es kann auch bleifreies
Benzin 91 ROZ verwendet werden, dies führt jedoch zu einem geringen Leis-
tungsverlust.
Wenn im Notfall ein Benzin mit niedrigerer als der vorgeschriebenen Oktanzahl
getankt werden muss, darf die Fahrt nur mit mittleren Drehzahlen und geringer
Motorbelastung fortgesetzt werden. Hohe Motordrehzahlen oder eine große Mo-
torbelastung können den Motor schwer beschädigen! Baldmöglichst Benzin mit
der vorgeschriebenen Oktanzahl tanken.
Vorgeschriebener Kraftstoff - bleifreies Benzin min. 95 ROZ
Bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ verwenden.
Wenn bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ nicht zur Verfügung steht, kann
im Notfall Benzin mit der Oktanzahl 91 ROZ getankt werden. Die Fahrt darf nur
mit mittleren Drehzahlen und minimaler Motorbelastung fortgesetzt werden. Ho-
he Motordrehzahlen oder eine große Motorbelastung können den Motor schwer
beschädigen! Baldmöglichst Benzin mit der vorgeschriebenen Oktanzahl tanken.
Benzin mit niedrigerer Oktanzahl als 91 ROZ darf selbst im Notfall nicht verwen-
det werden, sonst kann der Motor schwer beschädigt werden!
Bleifreies Benzin mit höherer Oktanzahl
Bleifreies Benzin mit einer höheren als der vorgeschriebenen Oktanzahl kann oh-
ne Einschränkung verwendet werden.
Bei Fahrzeugen mit vorgeschriebenem bleifreiem Benzin 95/91 ROZ bringt die
Verwendung des Benzins mit höherer Oktanzahl als 95 ROZ weder eine merkbare
Leistungssteigerung noch einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch.
ä
Bei Fahrzeugen mit vorgeschriebenem bleifreiem Benzin min. 95 ROZ kann die
Verwendung des Benzins mit höherer Oktanzahl als 95 ROZ zu einer Leistungser-
höhung und zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch führen.
Vorgeschriebener Kraftstoff - bleifreies Benzin 98/(95) ROZ
Bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 98 ROZ verwenden. Es kann auch bleifreies
Benzin 95 ROZ verwendet werden, dies führt jedoch zu einem geringen Leis-
tungsverlust.
Wenn bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 98 ROZ oder 95 ROZ nicht zur Verfü-
gung steht, kann im Notfall Benzin mit der Oktanzahl 91 ROZ getankt werden. Die
Fahrt darf nur mit mittleren Drehzahlen und minimaler Motorbelastung fortge-
setzt werden. Hohe Motordrehzahlen oder eine große Motorbelastung können
den Motor schwer beschädigen! Baldmöglichst Benzin mit der vorgeschriebenen
Oktanzahl tanken.
Benzin mit niedrigerer Oktanzahl als 91 ROZ darf selbst im Notfall nicht verwen-
det werden, sonst kann der Motor schwer beschädigt werden!
Kraftstoffzusätze (Additive)
Nur bleifreies Benzin verwenden, das der Norm EN
228 entspricht (in Deutschland
auch DIN 51626-1 bzw. E10 für bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ und 91
ROZ oder DIN 51626-2 bzw. E5 für bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ und
98 ROZ), diese erfüllen sämtliche Bedingungen für einen problemlosen Motorlauf.
Deshalb empfehlen wir, dem Kraftstoff keine Kraftstoffzusätze beizumischen.
VORSICHT
Alle ŠKODA-Fahrzeuge mit Benzinmotoren dürfen nur mit bleifreiem Benzin ge-
fahren werden. Bereits eine Tankfüllung mit verbleitem Benzin führt zur Beschä-
digung der Abgasanlage!
Wenn Benzin mit einer niedrigeren als der vorgeschriebenen Oktanzahl verwen-
det wird, können Motorteile beschädigt werden.
Es dürfen auf keinen Fall Kraftstoffzusätze mit Metallanteilen verwendet wer-
den, vor allem nicht mit Mangan- und Eisengehalt. Es dürfen keine LRP-Kraftstof-
fe (lead replacement petrol) mit Metallanteilen verwendet werden. Es besteht die
Gefahr von schwerwiegenden Beschädigungen der Teile des Motors oder der Ab-
gasanlage!
Es dürfen keine Kraftstoffe mit Metallanteilen verwendet werden. Es besteht
die Gefahr von schwerwiegenden Beschädigungen der Teile des Motors oder der
Abgasanlage!
Die Verwendung ungeeigneter Kraftstoffzusätze kann zur schwerwiegenden
Beschädigung der Teile des Motors oder der Abgasanlage führen.
Ð
137
Prüfen und Nachfüllen
Dieselkraftstoff
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 136.
Ihr Fahrzeug kann nur mit Dieselkraftstoff betrieben werden, der der Norm
EN 590 (in Deutschland auch DIN 51628, in Österreich auch ÖNORM C 1590, in
Russland auch GOST R 52368-2005 / EN 590:2004) entspricht.
Winterbetrieb - Winterdiesel
In der kalten Jahreszeit den Dieselkraftstoff verwenden, der durch die Norm
EN 590 (in Deutschland auch DIN 51628, in Österreich auch ÖNORM C 1590, in
Russland auch GOST R 52368-2005 / EN 590:2004) vorgeschrieben ist. „Winter-
diesel“ ist noch bei -20 °C voll betriebsfähig.
In Ländern mit anderen klimatischen Verhältnissen werden meist Dieselkraftstof-
fe angeboten, die ein anderes Temperaturverhalten aufweisen. Die ŠKODA Ver-
tragspartner und die Tankstellen des jeweiligen Landes geben Ihnen Auskunft
über die landesüblichen Dieselkraftstoffe.
Kraftstofffiltervorwärmung
Das Fahrzeug ist mit einer Kraftstofffilter-Vorwärmanlage ausgerüstet. Aus die-
sem Grund ist die Betriebszuverlässigkeit des Dieselkraftstoffs ungefähr bis
-25 °C Umgebungstemperatur gesichert.
Kraftstoffzusätze
Kraftstoffzusätze, sogenannte „Fließverbesserer“ (Benzin und ähnliche Mittel),
dürfen dem Dieselkraftstoff nicht beigemischt werden.
VORSICHT
Bereits eine Tankfüllung von Dieselkraftstoff, der nicht der Norm entspricht,
kann zur schwerwiegenden Beschädigung der Teile des Motors und der Kraft-
stoff- oder Abgasanlage führen!
Wenn irrtümlicherweise ein anderer Kraftstoff als Dieselkraftstoff nach den
oben genannten Normen (z. B. Benzin) getankt worden ist, dann weder den Motor
starten noch die Zündung einschalten! Es droht eine schwerwiegende Beschädi-
gung der Motorteile! Wir empfehlen, die Reinigung der Kraftstoffanlage von ei-
nem ŠKODA Vertragspartner durchführen zu lassen.
ä
Wasseransammlungen im Kraftstofffilter können zu Motorlaufstörungen füh-
ren.
Ihr Fahrzeug ist nicht für die Verwendung von Biokraftstoff (RME) angepasst,
deshalb darf dieser Kraftstoff nicht getankt und gefahren werden. Die Verwen-
dung von Biokraftstoff (RME) kann zur schwerwiegenden Beschädigung der Teile
des Motors oder der Kraftstoffanlage führen.
Ð
Motorraum
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Motorraumklappe öffnen und schließen 140
Motorraumübersicht 140
Motorölstand prüfen 141
Motoröl nachfüllen 141
Motoröl wechseln 142
Kühlmittel 142
Kühlmittelstand prüfen 143
Kühlmittel nachfüllen 143
Kühlerlüfter 144
Bremsflüssigkeitsstand prüfen 144
Bremsflüssigkeit wechseln 144
Scheibenwaschanlage 145
Bei Arbeiten im Motorraum, z. B. Prüfen und Nachfüllen von Betriebsflüssigkei-
ten, können Verletzungen, Verbrühungen, Unfall- und Brandgefahren entste-
hen. Deshalb müssen die nachfolgend aufgeführten Warnhinweise und die all-
gemein gültigen Sicherheitsregeln unbedingt beachtet werden. Der Motorraum
des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Bereich.
ACHTUNG
Niemals die Motorraumklappe öffnen, wenn Sie sehen, dass Dampf oder
Kühlmittel aus dem Motorraum austritt - Verbrühungsgefahr! So lange war-
ten, bis kein Dampf oder Kühlmittel mehr austritt.
Den Motor abstellen und den Zündschlüssel herausziehen.
£
138
Betriebshinweise
ACHTUNG (Fortsetzung)
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den Schalthebel in die Leerlaufstellung
schalten, bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe den Wählhebel in Stel-
lung P stellen.
Die Handbremse fest anziehen.
Den Motor abkühlen lassen.
Aus Sicherheitsgründen muss die Motorraumklappe im Fahrbetrieb immer
fest geschlossen sein. Deshalb sollte immer nach dem Schließen der Motor-
raumklappe geprüft werden, ob die Verriegelung wirklich richtig eingerastet
ist.
Wird während der Fahrt bemerkt, dass die Verriegelung nicht eingerastet ist,
dann sofort anhalten und die Motorraumklappe schließen - Unfallgefahr!
Kinder vom Motorraum fernhalten.
Keine heißen Motorteile berühren - Verbrennungsgefahr!
Niemals Betriebsflüssigkeiten über den heißen Motor verschütten. Diese
Flüssigkeiten (z.
B. der im Kühlmittel enthaltene Frostschutz) können sich ent-
zünden!
Kurzschlüsse in der elektrischen Anlage - besonders an der Fahrzeugbatte-
rie, vermeiden.
Niemals in den Kühlerlüfter fassen, solange der Motor warm ist. Der Lüfter
könnte sich plötzlich einschalten!
Niemals den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters öffnen,
solange der Motor warm ist. Das Kühlsystem steht unter Druck!
Zum Schutz von Gesicht, Händen und Armen vor heißem Dampf oder heißer
Kühlflüssigkeit den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters beim
Öffnen mit einem Lappen abdecken.
Keine Gegenstände, wie z. B. Putzlappen oder Werkzeuge, im Motorraum lie-
gen lassen.
Wenn unter dem Fahrzeug gearbeitet werden soll, muss es gegen ein Weg-
rollen gesichert und mit geeigneten Unterstellböcken sicher abgestützt wer-
den, der Wagenheber reicht dafür nicht aus - Verletzungsgefahr!
ACHTUNG (Fortsetzung)
Falls bei laufendem Motor Prüfarbeiten durchgeführt werden müssen, geht
eine zusätzliche Gefährdung von sich drehenden Teilen (z.
B. Keilrippenrie-
men, Generator, Kühlerlüfter) und von der Hochspannungszündanlage aus.
Zusätzlich ist Folgendes zu beachten:
Niemals die elektrischen Leitungen der Zündanlage berühren.
Immer darauf achten, dass sich kein Schmuck, lose Kleidungsstücke oder
lange Haare in drehenden Motorteilen verfangen können - Lebensgefahr!
Vor der Arbeit immer Schmuck entfernen, lange Haare hochbinden und alle
Kleidungsstücke am Körper eng anliegen lassen.
Zusätzlich die nachfolgend aufgeführten Warnhinweise beachten, wenn Ar-
beiten am Kraftstoffsystem oder an der elektrischen Anlage notwendig sind.
Immer die Fahrzeugbatterie vom Bordnetz trennen.
Nicht rauchen.
Niemals in der Nähe von offenem Feuer arbeiten.
Immer einen funktionsfähigen Feuerlöscher in der Nähe bereitstellen.
VORSICHT
Nur Betriebsflüssigkeiten der richtigen Spezifikation nachfüllen. Anderenfalls
sind schwerwiegende Funktionsmängel und Fahrzeugschäden die Folge!
Niemals die Motorraumklappe am Entriegelungshebel öffnen - Beschädigungs-
gefahr.
Umwelthinweis
Aufgrund umweltgerechter Entsorgung der Betriebsflüssigkeiten, der erforderli-
chen Spezialwerkzeuge und der notwendigen Kenntnisse empfehlen wir, die Be-
triebsflüssigkeiten im Rahmen eines Inspektions-Services von einem ŠKODA Ver-
tragspartner wechseln zu lassen.
Hinweis
Bei Fragen bezüglich der Betriebsflüssigkeiten ist ein ŠKODA Vertragspartner
aufzusuchen.
Betriebsflüssigkeiten richtiger Spezifikationen können aus dem ŠKODA Original
Zubehör erworben werden.
Ð
139
Prüfen und Nachfüllen
Motorraumklappe öffnen und schließen
Abb. 113 Entriegelungshebel für Motorraumklappe / Kühlergrill: Entriege-
lungshebel
Abb. 114
Sicherung der Motorraumklappe
mit der Klappenstütze
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Öffnen
Am Entriegelungshebel unterhalb der Schalttafel
1
ziehen » Abb. 113.
Vor dem Öffnen der Motorraumklappe sicherstellen, dass die Scheibenwischerar-
me nicht von der Frontscheibe abgeklappt sind, da sonst Lackschäden entstehen
können.
Den Entriegelungshebel in Pfeilrichtung
2
drücken » Abb. 113, die Motorraum-
klappe wird entriegelt.
Die Motorraumklappe fassen und anheben.
Die Klappenstütze aus der Halterung nehmen und die geöffnete Klappe si-
chern, indem das Ende der Klappenstütze in die dafür vorgesehene Öffnung
3
» Abb. 114 gesetzt wird.
ä
Schließen
Die Motorraumklappe etwas anheben und die Klappenstütze aushängen. Die
Klappenstütze in die dafür vorgesehene Halterung drücken.
Die Motorraumklappe aus etwa 20 cm Höhe in die Verriegelung des Schlossträ-
gers fallen lassen - die Klappe nicht nachdrücken!
Prüfen, ob die Motorraumklappe richtig geschlossen ist.
Ð
Motorraumübersicht
Abb. 115 1,6 l/77 kW Dieselmotor
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Kühlmittelausgleichsbehälter 143
Scheibenwaschwasserbehälter 145
Motoröleinfüllöffnung 141
Motorölmessstab 141
Bremsflüssigkeitsbehälter 144
Batterie (unter einer Abdeckung) 145
Hinweis
Die Anordnung im Motorraum ist bei allen Benzin- und Dieselmotoren weitge-
hend identisch.
Ð
ä
1
2
3
4
5
6
140
Betriebshinweise
Motorölstand prüfen
Abb. 116
Ölmessstab
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Der Ölmessstab zeigt den Motorölstand an » Abb. 116.
Ölstand prüfen
Sicherstellen, dass das Fahrzeug auf einer waagerechten Fläche steht und der
Motor betriebswarm ist.
Den Motor abstellen.
Die Motorraumklappe öffnen.
Ein paar Minuten warten, bis das Motoröl zurück in die Ölwanne fließt und den
Ölmessstab herausziehen.
Den Ölmessstab mit einem sauberen Tuch abwischen und bis zum Anschlag
wieder hineinschieben.
Den Ölmessstab anschließend wieder herausziehen und den Ölstand ablesen.
Ölstand im Bereich
A
Es darf kein Öl nachgefüllt werden.
Ölstand im Bereich
B
Es kann Öl nachgefüllt werden. Es kann vorkommen, dass der Ölstand danach
im Bereich
A
liegt.
Ölstand im Bereich
C
Es muss Öl nachgefüllt werden. Es genügt, wenn der Ölstand danach im Be-
reich
B
liegt.
Es ist normal, dass der Motor Öl verbraucht. Abhängig von der Fahrweise und den
Betriebsbedingungen kann der Ölverbrauch bis zu 0,5 l/1 000 km betragen. Wäh-
rend der ersten 5 000 Kilometer kann der Verbrauch auch darüber liegen.
ä
Deshalb sollte der Ölstand in regelmäßigen Abständen, am besten nach jedem
Tanken oder vor längeren Fahrten, geprüft werden.
Bei hoher Motorbeanspruchung, wie zum Beispiel bei langen Autobahnfahrten im
Sommer, bei Anhängerbetrieb oder Passfahrten im Hochgebirge, empfehlen wir,
den Ölstand im Bereich
A
- aber nicht darüber - zu halten.
Ein zu niedriger Ölstand wird durch die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument an-
gezeigt » Seite 19, Motoröl . In diesem Fall möglichst rasch den Ölstand
über den Ölmessstab prüfen. Entsprechend Öl nachfüllen.
VORSICHT
Der Ölstand darf keinesfalls oberhalb des Bereichs
A
» Abb. 116 liegen. Beschä-
digungsgefahr der Abgasanlage!
Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Motoröl nicht möglich,
die Fahrt nicht fortsetzen! Den Motor abstellen und fachmännische Hilfe eines
ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen, sonst kann es zu einem schwerwie-
genden Motorschaden kommen.
Hinweis
Motorölspezifikationen » Seite 184.
Ð
Motoröl nachfüllen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Den Motorölstand prüfen » Seite 141.
Den Deckel der Motoröleinfüllöffnung abschrauben.
Das Öl gemäß der richtigen Spezifikation in 0,5 Liter-Portionen nachfüllen
» Seite 184, Spezifikation und Motorölfüllmenge.
Den Ölstand prüfen » Seite 141.
Den Deckel der Öleinfüllöffnung sorgfältig wieder zuschrauben und den Mess-
stab bis zum Anschlag hineinschieben.
Ð
ä
141
Prüfen und Nachfüllen
Motoröl wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Das Motoröl muss in den im Serviceplan angegebenen Intervallen oder nach der
Service-Intervall-Anzeige gewechselt werden » Seite 10, Service-Intervall-Anzei-
ge.
VORSICHT
Es dürfen dem Motoröl keine Zusätze beigemischt werden - Gefahr von schwer-
wiegender Beschädigung der Motorteile! Schäden, die durch solche Mittel entste-
hen, sind von der Garantie ausgeschlossen.
Hinweis
Wenn Ihre Haut mit Öl in Kontakt gekommen ist, muss diese anschließend gründ-
lich gewaschen werden.
Ð
Kühlmittel
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Das Kühlsystem ist werkseitig mit einem Kühlmittel befüllt.
Das Kühlmittel besteht aus Wasser mit 40 % Kühlmittelzusatz. Diese Mischung
garantiert einen Frostschutz bis -25 °C und schützt das Kühl- und Heizungssys-
tem vor Korrosion. Außerdem verhindert diese Kalkansatz und erhöht den Siede-
punkt des Kühlmittels deutlich.
Die Konzentration des Kühlmittels darf aus diesem Grunde auch in der Sommer-
zeit bzw. in Ländern mit warmem Klima durch Nachfüllen von Wasser nicht verrin-
gert werden. Der Anteil des Kühlmittelzusatzes im Kühlmittel muss mindestens
40 % betragen.
Ist aus klimatischen Gründen ein stärkerer Frostschutz erforderlich, kann der
Kühlmittelzusatzanteil erhöht werden, aber nur bis 60 % (Frostschutz bis
ca. -40 °C). Dann verringert sich der Frostschutz bereits wieder.
Fahrzeuge für Länder mit kaltem Klima erhalten bereits werkseitig Kühlmittel mit
einem Frostschutz bis etwa -35 °C. Der Kühlmittelzusatzanteil sollte in diesen
Ländern bei mindestens 50 % liegen.
ä
ä
Zum Nachfüllen empfehlen wir nur das Frostschutzmittel zu verwenden, dessen
Bezeichnung auf dem Kühlmittelausgleichsbehälter aufgeführt ist » Abb. 117 auf
Seite 143.
Kühlmittelfüllmenge
Benzinmotoren Füllmenge (in Liter)
1,2 l/51 kW 5,5
1,2 l/63 kW TSI 7,7
1,2 l/77 kW TSI 7,7
1,4 l/63 kW 5,5
1,6 l/77 kW 5,5
Dieselmotoren Füllmenge (in Liter)
1,2 l/55 kW TDI CR DPF 6,6
1,6 l/66 kW TDI CR DPF 8,4
1,6 l/77 kW TDI CR DPF 8,4
VORSICHT
Kühlmittelzusätze, die der richtigen Spezifikation nicht entsprechen, können
vor allem die Korrosionsschutzwirkung erheblich verringern.
Die durch Korrosion entstandenen Störungen können zu Kühlmittelverlust und
in der Folge zu schwerwiegenden Motorschäden führen!
Hinweis
Bei Fahrzeugen mit einer Zusatzheizung (Standheizung und -lüftung) ist die Kühl-
mittelfüllmenge um ca. 1 l größer.
Ð
142
Betriebshinweise
Kühlmittelstand prüfen
Abb. 117
Motorraum: Kühlmittelausg-
leichsbehälter
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Der Kühlmittelausgleichsbehälter befindet sich im Motorraum.
Den Motor abstellen.
Die Motorraumklappe öffnen » Seite 140.
Den Kühlmittelstand am Kühlmittelausgleichsbehälter prüfen » Abb. 117. Der
Kühlmittelstand muss bei kaltem Motor zwischen den Markierungen
B
(min.)
und
A
(max.) liegen. Bei warmem Motor kann er auch etwas über der Markie-
rung
A
(max.) liegen.
Ist der Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter zu niedrig, wird das durch Auf-
leuchten der Kontrollleuchte im Kombi-Instrument signalisiert » Seite 20, Kühl-
mitteltemperatur/Kühlmittelstand . Dennoch empfehlen wir, den Kühlmittel-
stand regelmäßig direkt am Behälter zu prüfen.
Kühlmittelverlust
Ein Kühlmittelverlust lässt in erster Linie auf Undichtigkeiten schließen. Es reicht
nicht, lediglich Kühlmittel nachzufüllen. Das Kühlsystem unverzüglich von einem
ŠKODA Fachbetrieb überprüfen lassen.
VORSICHT
Bei einem Fehler, der zur Motorüberhitzung führt, empfehlen wir, unverzüglich ei-
nen ŠKODA Vertragspartner aufzusuchen, anderenfalls können schwerwiegende
Motorschäden entstehen.
Ð
ä
Kühlmittel nachfüllen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Den Motor abstellen.
Den Motor abkühlen lassen.
Einen Lappen auf den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters
» Abb. 117 auf Seite 143 legen und den Deckel vorsichtig abschrauben.
Das Kühlmittel nachfüllen.
Den Verschlussdeckel zuschrauben, bis dieser hörbar einrastet.
Falls Ihnen in einem Notfall nicht das vorgeschriebene Kühlmittel zur Verfügung
steht, dann keinen anderen Zusatz einfüllen. In diesem Fall nur Wasser verwen-
den und das richtige Mischungsverhältnis zwischen Wasser und Kühlmittelzusatz
so bald wie möglich von einem ŠKODA Fachbetrieb wieder herstellen lassen.
Zum Nachfüllen nur neues Kühlmittel verwenden.
Das Kühlmittel nicht über die Marke
A
(max.) auffüllen » Abb. 117 auf Seite 143!
Überschüssiges Kühlmittel wird bei Erwärmung durch das Überdruckventil im Ver-
schlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters aus dem Kühlsystem gedrückt.
ACHTUNG
Der Kühlmittelzusatz und damit das gesamte Kühlmittel sind gesundheits-
schädlich. Den Kontakt mit dem Kühlmittel vermeiden. Die Kühlmittelausdüns-
tungen sind auch gesundheitsschädlich. Daher den Kühlmittelzusatz im Origi-
nalbehälter immer sicher aufbewahren, besonders vor Kindern - Vergiftungs-
gefahr!
Wenn man Kühlmittelspritzer in die Augen bekommen hat, dann sofort die
Augen mit klarem Wasser ausspülen und schnellstmöglich einen Arzt aufsu-
chen.
Lassen Sie sich auch unverzüglich ärztlich behandeln, falls Sie versehentlich
Kühlmittel getrunken haben.
VORSICHT
Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Kühlmittel nicht möglich,
die Fahrt nicht fortsetzen und den Motor abstellen. Wir empfehlen, einen
ŠKODA Vertragspartner aufsuchen, anderenfalls können schwerwiegende Motor-
schäden entstehen.
Ð
ä
143
Prüfen und Nachfüllen
Kühlerlüfter
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Der Kühlerlüfter wird durch einen Elektromotor angetrieben und abhängig von
der Kühlmitteltemperatur gesteuert.
Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Kühlerlüfter, und zwar auch unter-
brochen, noch etwa 10 Minuten weiterlaufen.
Ð
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Abb. 118
Motorraum: Bremsflüssigkeits-
behälter
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit befindet sich im Motorraum.
Den Motor abstellen.
Die Motorraumklappe öffnen » Seite 140.
Den Bremsflüssigkeitsstand am Behälter prüfen » Abb. 118. Der Stand muss
zwischen den Markierungen „MIN“ und „MAX“ liegen.
Ein geringfügiges Absinken des Flüssigkeitsstands entsteht im Fahrbetrieb durch
die Abnutzung und automatische Nachstellung der Bremsbeläge und ist deshalb
normal.
Sinkt der Flüssigkeitsstand jedoch innerhalb kurzer Zeit deutlich ab oder sinkt er
unter die Markierung „MIN“, so kann die Bremsanlage undicht geworden sein. Ist
der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig, wird das durch Aufleuchten der Kontroll-
leuchte
im Kombi-Instrument signalisiert » Seite 19, Bremsanlage
.
ä
ä
ACHTUNG
Ist der Flüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung abgesunken, nicht wei-
terfahren - Unfallgefahr! Die Hilfe eines
ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch
nehmen.
Ð
Bremsflüssigkeit wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Die Bremsflüssigkeit zieht Feuchtigkeit an. Sie nimmt deshalb im Laufe der Zeit
Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Ein zu hoher Wassergehalt in der Bremsflüs-
sigkeit kann Ursache von Korrosion in der Bremsanlage sein. Der Wassergehalt
senkt außerdem den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit.
Die Bremsflüssigkeit muss den folgenden Normen bzw. Spezifikationen entspre-
chen:
VW 50114;
FMVSS 116 DOT4.
ACHTUNG
Bei Verwendung zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei starker Beanspruchung
der Bremsen zu Dampfblasenbildungen in der Bremsanlage kommen. Dadurch
wird die Bremswirkung und somit die Fahrsicherheit stark beeinträchtigt.
VORSICHT
Die Bremsflüssigkeit beschädigt den Fahrzeuglack.
Ð
ä
144
Betriebshinweise
Scheibenwaschanlage
Abb. 119
Motorraum: Scheibenwaschwas-
serbehälter
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 138.
Der Scheibenwaschwasserbehälter enthält die Reinigungsflüssigkeit für die
Frontscheibe bzw. Heckscheibe und die Scheinwerferreinigungsanlage. Der
Scheibenwaschwasserbehälter befindet sich im Motorraum.
Die Füllmenge des Behälters beträgt ca. 3,5 Liter, bei Fahrzeugen mit der Schein-
werferreinigungsanlage ca. 5,4 Liter.
Klares Wasser genügt nicht, um die Scheiben und Scheinwerfer intensiv zu reini-
gen. Wir empfehlen daher, sauberes Wasser mit einem Scheibenreiniger zu ver-
wenden, der den festsitzenden Schmutz entfernt (im Winter mit Frostschutz).
Auch wenn das Fahrzeug über beheizbare Scheibenwaschdüsen verfügt, sollten
dem Waschwasser im Winter immer Frostschutz beigemischt werden.
Sollte einmal kein Scheibenreiniger mit Frostschutz zur Verfügung stehen, kann
auch Spiritus verwendet werden. Der Spiritusanteil darf dabei nicht mehr als 15 %
betragen. Der Frostschutz reicht bei dieser Konzentration nur bis -5 °C.
VORSICHT
Auf keinen Fall dürfen dem Scheibenwaschwasser Kühlerfrostschutz oder ande-
re Zusätze beigemischt werden.
Ist das Fahrzeug mit einer Scheinwerferreinigungsanlage ausgerüstet, dürfen
dem Scheibenwaschwasser nur solche Reinigungsmittel beigemischt werden, die
die Polykarbonatbeschichtung der Scheinwerfer nicht angreifen.
ä
Hinweis
Beim Nachfüllen der Flüssigkeit das Sieb nicht aus dem Scheibenwaschwasserbe-
hälter nehmen, da es sonst zur Verschmutzung des Flüssigkeitsleitungssystems
und dadurch zu Funktionsstörungen der Scheibenwaschanlage kommen kann.
Ð
Fahrzeugbatterie
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Batterieabdeckung 147
Batteriesäurestand prüfen 147
Winterbetrieb 147
Fahrzeugbatterie laden 148
Fahrzeugbatterie ab- bzw. anklemmen 148
Fahrzeugbatterie ersetzen 148
Automatische Verbraucherabschaltung 149
Warnsymbole auf der Fahrzeugbatterie
Symbol Bedeutung
Immer Schutzbrille tragen!
Die Batteriesäure ist stark ätzend. Immer Schutzhandschuhe sowie
Augenschutz tragen!
Feuer, Funken, offenes Licht von der Fahrzeugbatterie fernhalten
und nicht rauchen!
Beim Laden der Fahrzeugbatterie entsteht ein hochexplosives Knall-
gasgemisch!
Kinder von der Fahrzeugbatterie fernhalten!
Bei unsachgemäßer Handhabung der Fahrzeugbatterie kann es zu Beschädigun-
gen kommen, deshalb empfehlen wir, sämtliche Arbeiten an der Fahrzeugbatterie
von einem ŠKODA Vertragspartner durchführen zu lassen.
£
145
Prüfen und Nachfüllen
Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an der elektrischen Anlage können Ver-
letzungen, Verbrühungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen. Deshalb müs-
sen die nachfolgend aufgeführten Warnhinweise und die allgemein gültigen Si-
cherheitsregeln unbedingt beachtet werden.
ACHTUNG
Die Batteriesäure ist stark ätzend, sie ist daher äußerst sorgfältig zu behan-
deln. Beim Umgang mit der Fahrzeugbatterie Schutzhandschuhe, Augen- und
Hautschutz tragen. Ätzende Dämpfe in der Luft reizen die Atemwege und füh-
ren zu Bindehaut- und Atemwegentzündungen. Sie ätzen Zahnschmelz. Nach
Hautkontakt entstehen tiefe und lange heilende Wunden. Wiederholter Kon-
takt mit verdünnten Säuren verursacht Hauterkrankungen (Entzündungen,
Geschwüre, Hautrisse). Bei Berührung mit Wasser verdünnen sich die Säuren
unter erheblicher Wärmeentwicklung.
Die Fahrzeugbatterie nicht kippen, denn es kann Batteriesäure aus den Bat-
terie-Entgasungsöffnungen herauslaufen. Augen durch Schutzbrille oder
Schutzschild schützen! Es besteht Erblindungsgefahr! Bei Augenkontakt mit
Batteriesäure sofort das betreffende Auge einige Minuten lang mit klarem
Wasser spülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
Säurespritzer auf der Haut oder Kleidung mit Seifenlauge möglichst bald
neutralisieren und danach mit viel Wasser nachspülen. Bei verschluckter Säu-
re sofort den Arzt aufsuchen.
Kinder von der Fahrzeugbatterie fernhalten.
Beim Laden der Fahrzeugbatterie wird Wasserstoff freigesetzt und es ent-
steht ein hochexplosives Knallgasgemisch. Eine Explosion kann auch durch
Funken beim Abklemmen oder Lösen der Kabelstecker bei eingeschalteter
Zündung verursacht werden.
Durch Überbrücken der Batteriepole (z. B. durch Metallgegenstände, Leitun-
gen) entsteht ein Kurzschluss. Eventuelle Folgen bei Kurzschluss: Verschmel-
zungen von Bleistegen, Explosion und Batteriebrand, Säurespritzer.
Umgang mit offenem Feuer und Licht, Rauchen und Tätigkeiten, bei denen
Funken entstehen, sind verboten. Funkenbildung beim Umgang mit Kabeln
und elektrischen Geräten vermeiden. Bei starken Funken droht Verletzungs-
gefahr.
Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage den Motor abstellen, die Zün-
dung sowie alle elektrischen Verbraucher ausschalten und den Minuspol (-)
der Batterie abklemmen. Wenn man Glühlampen wechseln möchte, reicht es,
die jeweilige Leuchte auszuschalten.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Niemals eine gefrorene oder aufgetaute Fahrzeugbatterie aufladen - Explo-
sions- und Verätzungsgefahr! Eine gefrorene Fahrzeugbatterie austauschen.
Die Starthilfe niemals bei Fahrzeugbatterien mit zu niedrigem Säurestand
verwenden - Explosions- und Verätzungsgefahr.
Niemals eine beschädigte Fahrzeugbatterie verwenden - Explosionsgefahr!
Eine beschädigte Fahrzeugbatterie umgehend erneuern.
VORSICHT
Die Fahrzeugbatterie darf nur bei ausgeschalteter Zündung abgeklemmt wer-
den, da die elektrische Anlage (elektronische Bauteile) des Fahrzeugs sonst be-
schädigt werden kann. Beim Abklemmen der Batterie vom Bordnetz zuerst den
Minuspol (-) der Batterie abklemmen. Erst danach den Pluspol (+) abklemmen.
Beim Anklemmen der Batterie an das Bordnetz zuerst den Pluspol (+) der Batte-
rie anklemmen. Erst danach den Minuspol (-) anklemmen. Die Anschlusskabel dür-
fen keinesfalls vertauscht werden - Kabelbrandgefahr.
Darauf achten, dass die Batteriesäure nicht mit der Karosserie in Berührung
kommt - Gefahr von Lackschäden.
Um die Fahrzeugbatterie vor UV-Strahlen zu schützen, Batterie nicht dem di-
rekten Tageslicht aussetzen.
Wird das Fahrzeug für länger als 3-4 Wochen nicht benutzt, kann die Fahrzeug-
batterie entladen sein. Dies wird dadurch verursacht, dass einige Geräte auch im
Ruhezustand Strom verbrauchen (z.
B. Steuergeräte). Das Batterieentladung kann
verhindert werden, indem der Minuspol der Batterie abgeklemmt oder die Batte-
rie durchgehend mit sehr geringem Ladestrom aufgeladen wird.
Wird das Fahrzeug oft im Kurzstreckenverkehr verwendet, lädt sich die Fahr-
zeugbatterie nicht ausreichend auf und kann entladen werden.
Umwelthinweis
Eine ausgesonderte Fahrzeugbatterie ist ein umweltschädlicher Sonderabfall.
Deshalb muss diese im Einklang mit den nationalen gesetzlichen Bestimmungen
entsorgt werden.
Hinweis
Fahrzeugbatterien, die älter als 5 Jahre sind, sollte man ersetzen lassen.
Ð
146
Betriebshinweise
Batterieabdeckung
Abb. 120
Fahrzeugbatterie: Abdeckung
aufklappen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 145.
Die Batterie befindet sich im Motorraum in einer Kunststoffbox.
Die Abdeckung in Pfeilrichtung aufklappen » Abb. 120.
Das Einbauen der Batterieabdeckung auf der Pluspol-Seite erfolgt in umge-
kehrter Reihenfolge.
Ð
Batteriesäurestand prüfen
Abb. 121
Fahrzeugbatterie: Säurestands-
anzeige
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 145.
ä
ä
Wir empfehlen, den Säurestand regelmäßig von einem ŠKODA Fachbetrieb über-
prüfen zu lassen, insbesondere in den nachfolgenden Fällen.
Bei hohen Außentemperaturen.
Bei langen täglichen Fahrten.
Nach jedem Aufladen » Seite 148.
Bei Fahrzeugen, die mit einer Fahrzeugbatterie mit einer Farbanzeige, dem soge-
nannten Magischen Auge » Abb. 121 ausgestattet sind, kann anhand der Verfär-
bung der Säurestand festgestellt werden.
Luftblasen können die Farbe der Anzeige beeinflussen. Deshalb vor der Prüfung
vorsichtig auf die Anzeige klopfen.
Schwarze Färbung - Säurestand ist in Ordnung.
Farblose oder hellgelbe Färbung - zu niedriger Säurestand, die Batterie muss
gewechselt werden.
Hinweis
Der Batteriesäurestand wird auch regelmäßig im Rahmen des Inspektions-Ser-
vice bei einem ŠKODA Vertragspartner geprüft.
Bei Fahrzeugbatterien mit der Bezeichnung „AGM“ kann aus technischen Grün-
den der Säurestand nicht geprüft werden.
Fahrzeuge mit dem START-STOPP-System sind mit einem Batterie-Steuergerät
zur Kontrolle des Energiestands zum wiederkehrenden Motorstart ausgestattet.
Ð
Winterbetrieb
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 145.
Die Fahrzeugbatterie hat bei niedrigen Temperaturen nur noch einen Teil der
Startleistung, die sie bei normalen Temperaturen hat.
Eine entladene Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperaturen wenig unter
0 °C gefrieren.
Wir empfehlen deshalb, die Batterie vor Beginn der Winterzeit von einem ŠKODA
Vertragspartner prüfen und ggf. laden zu lassen.
Ð
ä
147
Prüfen und Nachfüllen
Fahrzeugbatterie laden
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 145.
Eine geladene Fahrzeugbatterie ist Voraussetzung für ein gutes Startverhalten.
Die Zündung und alle elektrischen Stromverbraucher ausschalten.
Nur beim „Schnellladen“: Beide Anschlusskabel abklemmen (erst „minus“, dann
„plus“).
Die Polzangen des Ladegeräts an die Batteriepole klemmen (rot = „plus“,
schwarz = „minus“).
Jetzt erst das Netzkabel des Ladegeräts in die Steckdose stecken und das Gerät
einschalten.
Am Ende des Ladevorgangs: Das Ladegerät ausschalten und das Netzkabel aus
der Steckdose ziehen.
Jetzt erst die Polzangen des Ladegeräts abnehmen.
Ggf. die Anschlusskabel wieder an die Batterie klemmen (erst „plus“, dann „mi-
nus“).
Beim Laden mit geringen Stromstärken (z. B. mit einem Kleinladegerät) brauchen
normalerweise die Anschlusskabel der Fahrzeugbatterie nicht abgenommen zu
werden. Die Hinweise des Ladegerätherstellers sind zu beachten.
Bis zum vollständigen Laden der Fahrzeugbatterie ist ein Ladestrom von 0,1-Viel-
fachem der Batteriekapazität (oder niedriger) einzustellen.
Vor dem Laden mit hohen Stromstärken, dem sogenannten „Schnellladen“, müs-
sen jedoch beide Anschlusskabel abgeklemmt werden.
Das „Schnellladen“ der Fahrzeugbatterie ist gefährlich, es erfordert ein spezielles
Ladegerät und Fachkenntnisse. Wir empfehlen daher, das Schnellladen von Fahr-
zeugbatterien von einem ŠKODA Fachbetrieb durchführen zu lassen.
Beim Laden sollten die Verschlussstopfen der Fahrzeugbatterie nicht geöffnet
werden.
VORSICHT
Bei Fahrzeugen mit dem START-STOPP-System darf die Polklemme des Ladege-
räts nicht direkt an den Minuspol der Fahrzeugbatterie angeschlossen werden,
sondern nur an die Motormasse » Seite 167, Starthilfe bei Fahrzeugen mit dem
START-STOPP-System.
Ð
ä
Fahrzeugbatterie ab- bzw. anklemmen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 145.
Nach dem Ab- und erneuten Anklemmen der Fahrzeugbatterie sind zunächst die
folgenden Funktionen außer Betrieb bzw. können nicht mehr störungsfrei betrie-
ben werden:
Funktion Inbetriebnahme
Elektrische Fensterheber (Funktionsstörun-
gen)
» Seite 37
Radio bzw. Navigationssystem - Codenum-
mer eingeben
» Bedienungsanleitung des Ra-
dios bzw. » Bedienungsanleitung
des Navigationssystems
Uhrzeit einstellen » Seite 11
Daten der Multifunktionsanzeige sind ge-
löscht
» Seite 12
Hinweis
Wir empfehlen, das Fahrzeug von einem ŠKODA Vertragspartner überprüfen zu
lassen, damit die volle Funktionsfähigkeit aller elektrischen Systeme gewährleis-
tet ist.
Ð
Fahrzeugbatterie ersetzen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 145.
Bei einem Batteriewechsel muss die neue Fahrzeugbatterie die gleiche Kapazität,
Spannung, Stromstärke und die gleiche Größe haben. Geeignete Fahrzeugbatte-
rietypen können bei einem ŠKODA Vertragspartner erworben werden.
Wir empfehlen, den Batteriewechsel bei einem ŠKODA Vertragspartner durchfüh-
ren zu lassen, bei dem die neue Fahrzeugbatterie fachgerecht eingebaut und die
ursprüngliche Batterie gemäß der nationalen gesetzlichen Bestimmungen ent-
sorgt wird.
Ð
ä
ä
148
Betriebshinweise
Automatische Verbraucherabschaltung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 145.
Durch das Bordnetzmanagement werden bei starker Belastung der Fahrzeugbat-
terie automatisch verschiedene Maßnahmen ergriffen, um ein Entladen der Fahr-
zeugbatterie zu verhindern. Das kann sich durch Folgendes bemerkbar machen:
Die Leerlaufdrehzahl wird angehoben, damit der Generator mehr Strom in das
Bordnetz liefert.
Gegebenenfalls werden größere Stromverbraucher, z. B. Sitzheizung, Heck-
scheibenbeheizung, Spannungsversorgung der 12-Volt-Steckdose, in der Leis-
tung begrenzt oder notfalls ganz abgeschaltet.
Hinweis
Auch trotz eventueller Eingriffe des Bordnetzmanagements kann es zur Entla-
dung der Fahrzeugbatterie kommen. Beispielsweise wenn die Zündung längere
Zeit bei abgestelltem Motor oder das Stand- oder Parklicht bei längerem Parken
eingeschaltet ist. Durch eine eventuelle Verbraucherabschaltung wird der Fahr-
komfort nicht gefährdet, und diese Abschaltung wird vom Fahrer oft gar nicht
wahrgenommen.
Ð
ä
149
Prüfen und Nachfüllen
Räder und Reifen
Räder
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Lebensdauer von Reifen 151
Umgang mit Rädern und Reifen 152
Neue Reifen bzw. Räder 152
Laufrichtungsgebundene Reifen 153
Reserverad 153
Radvollblende 154
Abdeckkappen der Radschrauben 154
Radzierkappen 154
Reifenkontrollanzeige 155
Radschrauben 156
Winterreifen 156
Schneeketten 156
ACHTUNG
Neue Reifen haben während der ersten 500
km noch nicht die optimale
Haftfähigkeit, es ist deshalb entsprechend vorsichtig zu fahren - Unfallgefahr!
Niemals mit beschädigten Reifen fahren - Unfallgefahr!
Ausschließlich solche Reifen oder Felgen verwenden, die von ŠKODA für Ih-
ren Fahrzeugtyp freigegeben sind. Anderenfalls kann die Verkehrssicherheit
beeinträchtigt werden - Unfallgefahr!
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit Ihrer Reifen darf auf keinen Fall über-
schritten werden - Gefahr eines Unfalls durch Reifenschaden und den Verlust
der Kontrolle über das Fahrzeug.
Bei zu geringem Fülldruck muss der Reifen einen höheren Abrollwiderstand
überwinden. Dadurch wird er bei höheren Geschwindigkeiten stark erwärmt.
Dies kann zur Laufstreifenablösung und zum Platzen des Reifens führen.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Aus Gründen der Fahrsicherheit Reifen möglichst nicht einzeln, sondern
mindestens achsweise ersetzen. Die Reifen mit der größeren Profiltiefe soll-
ten immer auf den Vorderrädern gefahren werden.
Niemals Reifen verwenden, über deren Zustand und Alter Sie nichts wissen.
Spätestens wenn die Reifen bis auf die Verschleißanzeiger abgefahren sind,
sollten sie umgehend ersetzt werden.
Abgefahrene Reifen beeinträchtigen bei höheren Geschwindigkeiten auf
nasser Straße den erforderlichen Kraftschluss mit der Fahrbahn. Es könnte zu
Aquaplaning“ kommen (unkontrollierte Fahrzeugbewegung - „Schwimmen“
auf nasser Fahrbahn).
Beschädigte Felgen oder Reifen umgehend austauschen.
Keine Sommer- bzw. Winterreifen verwenden, die älter als 6 bzw. 4 Jahre
sind.
Radschrauben müssen sauber und leichtgängig sein. Sie dürfen jedoch nie-
mals mit Fett oder Öl behandelt werden.
Werden die Radschrauben mit einem zu niedrigen Anzugsdrehmoment an-
gezogen, können sich die Felgen während der Fahrt lösen - Unfallgefahr! Ein
zu hohes Anzugsdrehmoment kann die Schrauben und Gewinde beschädigen
und zur dauerhaften Deformation der Anlageflächen auf den Felgen führen.
Bei falscher Behandlung der Radschrauben kann sich das Rad während der
Fahrt lösen - Unfallgefahr!
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Verwendung von
Reifen und Schneeketten beachten.
VORSICHT
Sollte ein Reserverad verwendet werden, das mit den angebauten Rädern nicht
identisch ist, ist Folgendes zu beachten » Seite 153, Reserverad.
Das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment der Radschrauben beträgt bei Stahl-
und Leichtmetallfelgen 120 Nm.
Die Reifen vor der Berührung mit Öl, Fett und Kraftstoff schützen.
Verloren gegangene Ventilkappen umgehend ersetzen.
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch.
£
150
Betriebshinweise
Hinweis
Wir empfehlen, alle Arbeiten an den Rädern oder Reifen von einem
ŠKODA Ver-
tragspartner durchführen zu lassen.
Wir empfehlen, Felgen, Reifen, Radvollblenden und Schneeketten aus dem
ŠKODA Original Zubehör zu verwenden.
Ð
Lebensdauer von Reifen
Abb. 122 Reifenprofil mit Verschleißanzeigern / Geöffnete Tankklappe mit
einer Tabelle der Reifengrößen und -fülldruckwerte
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Verschleißanzeiger
Im Profilgrund der Reifen befinden sich 1,6 mm hohe Verschleißanzeiger. Diese
Verschleißanzeiger sind je nach Fabrikat mehrmals in gleichen Abständen am Rei-
fenumfang angeordnet » Abb. 122 - . Markierungen an den Reifenflanken durch
die Buchstaben „TWI“, Dreiecksymbole bzw. andere Symbole kennzeichnen die
Lage der Verschleißanzeiger.
Die Lebensdauer der Bereifung hängt im Wesentlichen von folgenden Punkten
ab:
Reifenfülldruck
Ein zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer der Berei-
fung erheblich und wirkt sich ungünstig auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs aus.
Deshalb den Reifenfülldruck incl. des Reserverads mindestens einmal monatlich
und zusätzlich vor jeder längeren Fahrt prüfen.
ä
Die Reifenfülldruckwerte für Sommerreifen stehen auf der Innenseite der Tank-
klappe » Abb. 122 - . Die Werte für Winterreifen liegen 20 kPa (0,2 bar) über de-
nen der Sommerreifen.
Den Fülldruck immer am kalten Reifen prüfen. Den erhöhten Druck bei warmen
Reifen nicht reduzieren. Bei größerer Veränderung der Zuladung den Reifenfüll-
druck entsprechend anpassen.
Reifenfülldruck - Reifenmaß 185/55 R15
Für Reifen mit dem Reifenmaß 185/55 R15, die für die Verwendung von Schnee-
ketten bestimmt sind, gelten die gleichen Fülldruckwerte wie für Reifen mit dem
Reifenmaß 195/55 R15.
Für die Fahrzeuge Roomster Scout gelten für die Reifen mit dem Reifenmaß
185/55 R15, die für die Verwendung von Schneeketten bestimmt sind, folgende
Fülldruckwerte in kPa.
Motor Halbe Zuladung Volle Zuladung
1,2/63 kW TSI 220/210
230/320
1,4/63 kW 220/210
1,2/77 kW TSI 220/210
1,6/77 kW 220/210
1,2/55 kW TDI CR 220/220
1,6/55 kW TDI CR 220/220
1,6/66 kW TDI CR 220/220
1,6/77 kW TDI CR 220/210
Fahrweise
Schnelle Kurvenfahrt, rasantes Beschleunigen und scharfes Bremsen erhöhen die
Reifenabnutzung.
Räder auswuchten
Die Räder eines neuen Fahrzeugs sind ausgewuchtet. Im Fahrbetrieb kann aber
durch verschiedene Einflüsse eine Unwucht entstehen, die sich durch eine Unru-
he an der Lenkung bemerkbar macht.
Nach Reifenaustausch oder -reparatur die Räder auswuchten lassen.
Radstellungsfehler
Eine fehlerhafte Radstellung vorn bzw. hinten bewirkt nicht nur erhöhten und
häufig einseitigen Reifenverschleiß, sondern beeinträchtigt auch die Fahrsicher-
heit. Bei außergewöhnlichem Reifenverschleiß ist die Hilfe eines ŠKODA Fachbet-
riebs in Anspruch zu nehmen.
£
151
Räder und Reifen
Reifenschäden
Um Beschädigungen an Reifen und Felgen zu vermeiden, Bordsteine oder ähnli-
che Hindernisse nur langsam und möglichst im rechten Winkel überfahren.
Wir empfehlen, Reifen und Felgen regelmäßig auf Beschädigungen (Stiche, Risse,
Beulen, Deformationen u. Ä.) zu prüfen. Fremdkörper aus dem Reifenprofil entfer-
nen.
Ungewöhnliche Schwingungen oder Ziehen des Fahrzeugs zur Seite können ei-
nen Reifenschaden andeuten. Wenn der Verdacht besteht, dass ein Rad beschä-
digt ist, dann sofort die Geschwindigkeit reduzieren und anhalten! Die Reifen
auf Beschädigungen (Beulen, Risse u. Ä.) prüfen. Wenn äußerlich keine Schäden
erkennbar sind, entsprechend langsam und vorsichtig zum nächsten ŠKODA Fach-
betrieb fahren, um das Fahrzeug prüfen zu lassen.
Ð
Umgang mit Rädern und Reifen
Abb. 123
Räder tauschen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Räder tauschen
Bei deutlich stärkerer Abnutzung der Vorderradbereifung empfehlen wir, die Vor-
derräder gegen die Hinterräder entsprechend dem Schema » Abb. 123 zu tau-
schen. Dadurch erhalten die Reifen etwa die gleiche Lebensdauer.
Zur gleichmäßigen Abnutzung aller Räder und zum Erhalten der optimalen Le-
bensdauer empfehlen wir, alle 10 000 km die Räder zu tauschen.
Reifen lagern
Werden die Räder demontiert, sollten diese vorher gekennzeichnet werden, da-
mit bei der erneuten Montage die bisherige Laufrichtung beibehalten werden
kann.
ä
Demontierte Räder bzw. Reifen immer kühl, trocken und möglichst dunkel lagern.
Reifen, die nicht auf einer Felge montiert sind, sollten stehend aufbewahrt wer-
den.
Ð
Neue Reifen bzw. Räder
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
An allen 4 Rädern nur Reifen gleicher Bauart, Größe (Abrollumfang) und gleiche
Profilausführung auf einer Achse verwenden.
Die für Ihr Fahrzeug zulässigen Reifen-/Felgenkombinationen stehen in Ihren
Fahrzeugpapieren.
Die Kenntnis der Reifendaten erleichtert die richtige Wahl. Reifen haben auf den
Flanken z. B. die folgende Beschriftung.
185/65 R 14 86 T
Es bedeutet:
185 Reifenbreite in mm
65 Höhen-/Breitenverhältnis in %
R Kennbuchstabe für Reifenbauart - Radial
14 Felgendurchmesser in Zoll
86 Lastindex
T Geschwindigkeitssymbol
Für Reifen gelten folgende Geschwindigkeitsbeschränkungen:
Geschwindigkeitssymbol Zulässige Höchstgeschwindigkeit
Q 160 km/h
R 170 km/h
S 180 km/h
T 190 km/h
U 200 km/h
H 210 km/h
V 240 km/h
W 270 km/h
£
ä
152
Betriebshinweise
Das Herstellungsdatum ist ebenfalls auf der Reifenflanke angegeben (eventuell
auf der Innenseite): Z. B.
DOT ... 20 12...
bedeutet, dass der Reifen in der 20. Woche des Jahres 2012 hergestellt wurde.
Wenn nur ein Notrad zur Verfügung steht, dann ist Folgendes zu beachten » Sei-
te 153.
Ð
Laufrichtungsgebundene Reifen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Die Laufrichtung ist durch Pfeile auf der Reifenflanke gekennzeichnet. Die so an-
gegebene Laufrichtung muss unbedingt eingehalten werden. Nur so kommen die
optimalen Eigenschaften dieser Reifen bezüglich Haftvermögen, Laufgeräusch,
Abrieb und Aquaplaning voll zur Geltung.
Falls bei einer Reifenpanne das Reserverad mit nicht gebundener Laufrichtung
oder mit entgegengesetzter Laufrichtung montiert werden muss, dann vorsichtig
fahren, da die optimalen Eigenschaften des Reifens in dieser Situation nicht mehr
gegeben sind.
Ð
Reserverad
Abb. 124
Gepäckraum: Reserverad
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Das Reserverad befindet sich in einer Mulde unter dem Bodenbelag im Gepäck-
raum und ist mit einer Spezialschraube befestigt » Abb. 124.
ä
ä
Vor dem Ausbau des Reserverads muss die Box mit dem Bordwerkzeug heraus-
genommen werden.
Es ist wichtig, den Fülldruck im Reserverad zu prüfen (am besten bei jeder Reifen-
druckkontrolle - siehe Aufkleber an der Tankklappe » Seite 151), damit das Reser-
verad immer einsatzbereit ist.
Unterscheidet sich das Reserverad in seinen Abmessungen oder seiner Ausfüh-
rung von der Fahrbereifung (z. B. Winterreifen, laufrichtungsgebundene Reifen),
so darf das Reserverad nur im Pannenfall kurzzeitig und mit entsprechend vor-
sichtiger Fahrweise verwendet werden » .
Es soll so schnell wie möglich wieder durch ein Laufrad mit entsprechenden Ab-
messungen und Ausführung ersetzt werden.
Notrad
Ob Ihr Fahrzeug mit einem Notrad ausgerüstet ist, ist daran erkennbar, dass sich
ein Warnschild auf der Felge des Notrads befindet.
Beim Fahren mit dem Notrad sind folgende Hinweise zu beachten.
Nach der Montage des Rads darf das Warnschild nicht abgedeckt werden.
Mit diesem Notrad nicht schneller als 80 km/h fahren und während dieser Fahrt
besonders aufmerksam sein. Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen und
rasante Kurvenfahrten vermeiden.
Der Reifenfülldruck dieses Reserverads ist mit dem maximalen Fülldruck für die
Standardbereifung identisch.
Dieses Notrad nur bis zum nächsten ŠKODA Fachbetrieb verwenden, da es nicht
für eine Dauerverwendung bestimmt ist.
ACHTUNG
Das Reserverad auf keinen Fall verwenden, wenn es beschädigt ist.
Unterscheidet sich das Reserverad in seinen Abmessungen oder seiner Aus-
führung von der Fahrbereifung, dann niemals schneller als 80
km/h bzw.
50 mph fahren. Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen und rasante Kur-
venfahrten vermeiden.
VORSICHT
Die Hinweise auf dem Aufkleber des Notrads beachten.
Hinweis
Der Reifenfülldruck des Reserverads sollte stets dem höchsten Druck entspre-
chen, der für das Fahrzeug vorgesehen ist.
Ð
153
Räder und Reifen
Radvollblende
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Abziehen
Den Bügel aus dem Bordwerkzeug am verstärkten Rand der Radvollblende ein-
hängen.
Den Radschlüssel durch den Bügel schieben, am Reifen abstützen und die
Blende abziehen.
Einbauen
Die Radvollblende zuerst am vorgesehenen Ventilausschnitt auf die Felge drü-
cken. Anschließend die Radvollblende so in die Felge drücken, bis diese am ge-
samten Umfang richtig einrastet.
VORSICHT
Den Handdruck verwenden, nicht an die Radvollblende schlagen! Bei groben
Schlägen, hauptsächlich an den Stellen, wo die Radvollblende noch nicht in die
Felge eingeführt ist, kann es zur Beschädigung der Führungs- und Zentrierungse-
lemente der Radvollblende kommen.
Vor der Montage der Radvollblende auf eine Stahlfelge, die mit einer Anti-Dieb-
stahl-Radschraube befestigt ist, sicherstellen, dass sich die Anti-Diebstahl-Rad-
schraube in der Bohrung im Bereich des Ventils befindet » Seite 163, Räder ge-
gen Diebstahl sichern.
Wenn nachträglich Radblenden montiert werden, dann ist darauf zu achten,
dass eine ausreichende Luftzufuhr zur Kühlung der Bremsanlage gewährleistet
bleibt.
Ð
Abdeckkappen der Radschrauben
Abb. 125
Abdeckkappe abziehen
ä
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Abziehen
Die Kunststoffklammer so weit auf die Abdeckkappe schieben, bis die inneren
Rasten der Klammer am Bund der Abdeckkappe anliegen, und die Abdeckkappe
abziehen » Abb. 125.
Einbauen
Die Abdeckkappen bis zum Anschlag auf die Radschrauben schieben.
Die Abdeckkappen der Radschrauben sind in einer Kunststoffbox im Reserverad
oder im Stauraum für das Reserverad untergebracht.
Ð
Radzierkappen
Abb. 126
Radzierkappe bei Leichtmetall-
rädern abziehen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Abziehen
Vorsichtig die Radzierkappe mithilfe des Drahtbügels aus dem Bordwerkzeug
abbauen » Abb. 126.
Ð
ä
ä
154
Betriebshinweise
Reifenkontrollanzeige
Abb. 127
Taste zum Einstellen des Reifen-
druck-Kontrollwerts
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Die Reifenkontrollanzeige vergleicht mithilfe der ABS-Sensoren die Drehzahl und
somit den Abrollumfang der einzelnen Räder. Bei Veränderung des Abrollumfangs
eines Rads leuchtet die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument » Seite 24, Rei-
fenkontrollanzeige und es ertönt ein akustisches Signal.
Der Abrollumfang des Reifens kann sich verändern wenn:
der Reifenfülldruck zu gering ist;
die Struktur des Reifens beschädigt ist;
das Fahrzeug einseitig beladen ist;
die Räder einer Achse stärker belastet sind (z. B. bei Anhängerbetrieb oder bei
Berg- oder Talfahrt);
Schneeketten montiert sind;
das Notrad montiert ist;
ein Rad pro Achse gewechselt wurde.
Grundeinstellung des Systems
Nach Änderung des Reifenfülldrucks, nach Wechsel eines oder mehrerer Räder,
Positionsänderung eines Rads am Fahrzeug (z. B. Rädertausch zwischen den Ach-
sen) oder beim Aufleuchten der Kontrollleuchte während der Fahrt, muss eine
Grundeinstellung des Systems wie folgt durchgeführt werden:
Alle Reifen auf den vorgeschriebenen Fülldruck aufpumpen » Seite 151, Lebens-
dauer von Reifen.
Die Zündung einschalten.
ä
Die Taste

» Abb. 127 für länger als 2 Sekunden drücken. Während des Drü-
ckens der Taste leuchtet die Kontrollleuchte auf. Gleichzeitig wird der Sys-
temspeicher gelöscht und die neue Kalibrierung wird gestartet, was mit einem
akustischen Signal und anschließendem Erlöschen der Kontrollleuchte bestä-
tigt wird.
Wenn die Kontrollleuchte nach der Grundeinstellung nicht erlischt, liegt ein
Systemfehler vor. Die Hilfe eines ŠKODA Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Die Kontrollleuchte leuchtet
Ist der Reifenfülldruck mindestens eines Rads gegenüber dem gespeicherten
Grundwert erheblich geringer, leuchtet die Kontrollleuchte » .
Die Kontrollleuchte blinkt
Bei blinkender Kontrollleuchte liegt ein Systemfehler vor. Die Hilfe eines ŠKODA
Fachbetriebs in Anspruch nehmen und den Fehler beheben lassen.
ACHTUNG
Bei leuchtender Kontrollleuchte sofort die Geschwindigkeit reduzieren
und heftige Lenk- und Bremsmanöver vermeiden. Bei der nächsten Haltemög-
lichkeit umgehend anhalten und die Reifen und deren Fülldruck prüfen.
Unter bestimmten Bedingungen (z. B. sportliche Fahrweise, winterliche oder
unbefestigte Straßen) kann die Kontrollleuchte verzögert oder gar nicht
leuchten.
Die Reifenkontrollanzeige entbindet den Fahrer nicht von der Verantwor-
tung für den richtigen Reifenfülldruck. Deshalb muss der Reifenfülldruck re-
gelmäßig geprüft werden.
Hinweis
Die Reifenkontrollanzeige ersetzt die regelmäßige Reifenfülldruckprüfung
nicht, weil das System einen gleichmäßigen Druckverlust nicht erkennen kann.
Die Reifenkontrollanzeige kann bei sehr schnellem Reifenfülldruckverlust nicht
warnen, z. B. bei einem plötzlichen Reifenschaden. In diesem Fall versuchen, das
Fahrzeug vorsichtig ohne heftige Lenkbewegungen und ohne starkes Bremsen
zum Stehen zu bringen.
Um eine einwandfreie Funktion der Reifenkontrollanzeige zu gewährleisten, ist
es erforderlich, alle 10 000 km oder 1x jährlich die Grundeinstellung erneut durch-
zuführen.
Ð
155
Räder und Reifen
Radschrauben
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Felgen und Radschrauben sind konstruktiv aufeinander abgestimmt. Bei jeder
Umrüstung auf andere Felgen, z. B. auf Leichtmetallfelgen oder Räder mit Winter-
bereifung, müssen deshalb die jeweils zugehörigen Radschrauben mit der richti-
gen Länge und Kalottenform verwendet werden. Die Befestigung der Räder und
die Funktion der Bremsanlage hängen davon ab.
Ð
Winterreifen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
Bei winterlichen Straßenverhältnissen werden die Fahreigenschaften des Fahr-
zeugs durch Winterreifen deutlich verbessert. Sommerreifen sind auf Eis, Schnee
und bei Temperaturen unter 7 °C aufgrund ihrer Konstruktion (Breite, Gummimi-
schung, Profilgestaltung), weniger rutschfest.
Um bestmögliche Fahreigenschaften zu erhalten, müssen Winterreifen auf allen 4
Rädern gefahren werden, die Mindestprofiltiefe muss 4 mm betragen und die Rei-
fen dürfen nicht älter als 4 Jahre sein.
Die Winterreifen einer niedrigeren Geschwindigkeitskategorie können unter der
Voraussetzung verwendet werden, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit
dieser Reifen auch dann nicht überschritten wird, wenn die mögliche Höchstge-
schwindigkeit des Fahrzeugs höher ist.
Umwelthinweis
Rechtzeitig wieder die Sommerreifen montieren, denn auf schnee- und eisfreien
Straßen sowie bei Temperaturen über 7 °C sind die Fahreigenschaften mit Som-
merreifen besser, der Bremsweg ist kürzer, die Abrollgeräusche sind geringer, der
Reifenverschleiß ist geringer. Und auch der Kraftstoffverbrauch ist niedriger.
Ð
Schneeketten
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 150.
ä
ä
ä
Die Schneeketten dürfen nur an den Vorderrädern montiert werden.
Bei winterlichen Straßenverhältnissen verbessern Schneeketten nicht nur den
Vortrieb, sondern auch das Bremsverhalten.
Die Verwendung von Schneeketten ist aus technischen Gründen nur auf folgen-
den Felgen/Reifenkombinationen zulässig.
Felgengröße Einpresstiefe (ET) Reifengröße
5J x 14 35 mm 175/70
6J x 14 37 mm 185/65
6J x 15 43 mm 185/55
Nur Schneeketten verwenden, deren Glieder und Schlösser nicht größer als 12
mm sind.
Vor der Montage der Schneeketten die Radvollblenden abnehmen.
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Verwendung von
Schneeketten und der maximalen Fahrgeschwindigkeit mit Schneeketten beach-
ten.
VORSICHT
Beim Befahren schneefreier Strecken müssen die Ketten abgenommen werden.
Sie beeinträchtigen die Fahreigenschaften, beschädigen die Reifen und sind
schnell zerstört.
Ð
156
Betriebshinweise
Zubehör, Änderungen und Teileersatz
Einleitende Informationen
Wenn das Fahrzeug nachträglich mit Zubehör ausgestattet werden soll, ein Fahr-
zeugteil soll durch ein Neues ersetzt oder es sollen technische Änderungen
durchgeführt werden, dann sind die folgenden Hinweise zu beachten.
Vor dem Kauf von Zubehör oder Teilen und vor technischen Änderungen sollte
stets eine Beratung mit einem
ŠKODA Vertragspartner erfolgen »
.
Sollten an Ihrem Fahrzeug technische Änderungen vorgenommen werden, sind
die von ŠKODA vorgegebenen Richtlinien und Hinweise zu beachten.
Durch die Einhaltung der vorgegebenen Vorgehensweisen kommt es zu keinerlei
Beschädigung des Fahrzeugs, seine Verkehrs- und Betriebssicherheit bleiben er-
halten. Das Fahrzeug wird auch nach den durchgeführten Änderungen den gülti-
gen Vorschriften der StVZO entsprechen. Nähere Informationen erhalten Sie bei
einem ŠKODA Vertragspartner, der auch alle notwendigen Arbeiten fachgerecht
durchführen kann.
Fahrzeuge mit besonderen An- und Aufbauten
Technische Unterlagen über vorgenommene Änderungen sind vom Fahrzeughal-
ter aufzubewahren, um sie später dem Altfahrzeugverwerter zu übergeben. Auf
diese Weise wird die umweltgerechte Verwertung sichergestellt.
Eingriffe an den elektronischen Bauteilen und deren Software können zu Funkti-
onsstörungen führen. Aufgrund der Vernetzung von elektronischen Bauteilen
können diese Störungen auch direkt nicht betroffene Systeme beeinträchtigen.
Das heißt, dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs gefährdet sein kann und es
kann zu einem erhöhten Teileverschleiß kommen.
Schäden, die durch technische Änderungen ohne Zustimmung von ŠKODA entste-
hen, sind von der Garantie ausgeschlossen - siehe Garantieschein.
ACHTUNG
Arbeiten oder Veränderungen an Ihrem Fahrzeug, die unsachgemäß durch-
geführt werden, können Funktionsstörungen verursachen - Unfallgefahr!
In Ihrem eigenen Interesse empfehlen wir, für Ihr Fahrzeug nur ausdrücklich
freigegebenes ŠKODA
Original Zubehör und ŠKODA Original Teile zu verwen-
den. Bei ŠKODA Original Zubehör und ŠKODA Original Teilen ist die Zuverläs-
sigkeit, Sicherheit und Eignung für Ihr Fahrzeug garantiert.
Bei anderen Produkten können wir trotz ununterbrochener Marktbeobach-
tung die Eignung für Ihr Fahrzeug weder beurteilen noch garantieren, obwohl
es sich in einzelnen Fällen um Produkte handeln kann, die eine Betriebsge-
nehmigung besitzen oder vom staatlichen Prüfinstitut freigegeben wurden.
Hinweis
ŠKODA Original Zubehör und ŠKODA Original Teile können bei ŠKODA Vertrags-
partnern erworben werden, die auch die Montage der gekauften Teile fachge-
recht ausführen.
Ð
Änderungen und Beeinträchtigungen am Airbag-
System
Bei Reparaturen und technischen Änderungen sind die Richtlinien von
ŠKODA
einzuhalten.
Wir empfehlen, Änderungen und Reparaturen am vorderen Stoßfänger, den Tü-
ren, den Vordersitzen, am Dachhimmel oder an der Karosserie von einem ŠKODA
Vertragspartner durchführen zu lassen. In diesen Fahrzeugteilen können sich
Systemkomponenten des Airbag-Systems befinden.
ACHTUNG
Airbagmodule können nicht repariert, sondern müssen ersetzt werden.
Niemals aus Altfahrzeugen ausgebaute oder aus dem Recyclingprozess
stammende Airbagteile im Fahrzeug einbauen.
£
157
Zubehör, Änderungen und Teileersatz
ACHTUNG (Fortsetzung)
Eine Veränderung der Radaufhängung des Fahrzeugs einschließlich der Ver-
wendung von nicht zugelassenen Felgen-Reifen-Kombinationen kann die
Funktionsweise des Airbags verändern und das Risiko einer schweren oder
tödlichen Verletzung bei einem Unfall erhöhen.
Bei allen Arbeiten am Airbag-System sowie dem Aus- und Einbau von Sys-
temteilen aufgrund anderer Reparaturarbeiten können Teile des Airbag-Sys-
tems beschädigt werden. Das kann zur Folge haben, dass die Airbags im Falle
eines Unfalls nicht richtig oder gar nicht auslösen.
Ð
158
Betriebshinweise
Selbsthilfe
Selbsthilfe
Verbandskasten und Warndreieck
Abb. 128
Platzierung des Warndreiecks
Ein Warndreieck mit den maximalen Ausmaßen 39 x 68 x 450 mm kann an der
Verkleidung der Rückwand mit Gummibändern befestigt werden » Abb. 128.
ACHTUNG
Der Verbandskasten und das Warndreieck sind immer sicher zu befestigen,
sodass sich diese bei einer Notbremsung oder einem Aufprall des Fahrzeugs
nicht lösen und keine Verletzungen der Insassen verursachen können.
Hinweis
Auf das Verfallsdatum des Verbandskastens achten.
Wir empfehlen, einen Verbandskasten und ein Warndreieck aus dem ŠKODA
Original Zubehör zu verwenden, die bei einem ŠKODA Vertragspartner erhältlich
sind.
Ð
Feuerlöscher
Der Feuerlöscher ist mit Gurten in einer Halterung unter dem Fahrersitz befestigt.
Lesen Sie bitte sorgfältig die Anleitung, die an dem Feuerlöscher angebracht ist.
Der Feuerlöscher muss durch eine dazu berechtigte Person einmal jährlich ge-
prüft werden (die nationalen gesetzlichen Bestimmungen sind zu beachten).
ACHTUNG
Der Feuerlöscher ist immer sicher zu befestigen, sodass er sich bei einer Not-
bremsung oder einem Aufprall des Fahrzeugs nicht lösen und keine Verlet-
zungen der Insassen verursachen kann.
Hinweis
Der Feuerlöscher muss den jeweils gültigen nationalen gesetzlichen Anforde-
rungen entsprechen.
Auf das Verfallsdatum des Feuerlöschers achten. Wird der Feuerlöscher nach
Ablauf des Verfallsdatums verwendet, ist die richtige Funktion nicht mehr ge-
währleistet.
Der Feuerlöscher gehört nur in einigen Ländern zum Lieferumfang.
Ð
Bordwerkzeug
Abb. 129
Gepäckraum: Ablage für das
Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug und der Wagenheber mit Aufkleber sind in einer Kunststoff-
box im Reserverad » Abb. 129 oder im Stauraum für das Reserverad unterge-
bracht. Hier ist auch Platz für die abnehmbare Kugelstange der Anhängevorrich-
tung. Die Box ist mit einem Band am Reserverad befestigt.
Das Bordwerkzeug beinhaltet folgende Teile (je nach Ausstattung):
Drahtbügel zum Abziehen der Radvollblenden;
Radschlüssel;
Abschleppöse;
Adapter für die Anti-Diebstahl-Radschrauben;
Abziehzange für die Abdeckkappen der Radschrauben;
£
159
Selbsthilfe
Ersatzlampenset;
Schraubendreher.
Bevor der Wagenheber wieder an seinen Platz zurückgelegt wird, den Wagenhe-
berarm vollständig einschrauben.
ACHTUNG
Der werkseitig gelieferte Wagenheber ist nur für Ihren Fahrzeugtyp vorge-
sehen. Auf gar keinen Fall damit schwerere Fahrzeuge oder andere Lasten an-
heben - Verletzungsgefahr!
Sicherstellen, dass das Bordwerkzeug im Gepäckraum sicher befestigt ist.
Hinweis
Darauf achten, dass die Box immer mit dem Band gesichert ist.
Ð
Radwechsel
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Vorarbeiten 161
Rad wechseln 161
Nachträgliche Arbeiten 161
Radschrauben lösen und festziehen 162
Fahrzeug anheben 162
Räder gegen Diebstahl sichern 163
ACHTUNG
Wenn man sich im fließenden Straßenverkehr befindet, die Warnblinkanlage
einschalten und in der vorgeschriebenen Entfernung das Warndreieck aufstel-
len! Dabei sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Man
schützt damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Das Fahrzeug bei einer Radbeschädigung bzw. einer Reifenpanne möglichst
weit vom fließenden Verkehr abstellen. Die Stelle sollte möglichst über einen
ebenen und festen Untergrund verfügen.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Wenn der Radwechsel auf einer abschüssigen Fahrbahn durchgeführt wird,
das gegenüberliegende Rad mit einem Stein oder dergleichen blockieren, um
das Fahrzeug gegen unerwartetes Wegrollen zu sichern.
Im Falle, dass das Fahrzeug nachträglich mit anderen Reifen oder Felgen als
ab Werk ausgerüstet wird, sind die Hinweise zu beachten » Seite
152, Neue
Reifen bzw. Räder.
Das Fahrzeug immer mit verschlossenen Türen anheben.
Wenn das Fahrzeug mit einem Wagenheber angehoben ist, niemals Körper-
teile z. B. Arme oder Beine unter das Fahrzeug führen.
Die Grundplatte des Wagenhebers mit geeigneten Mitteln gegen mögliches
Verschieben sichern. Ein weicher und rutschiger Untergrund unter der Grund-
platte kann ein Verschieben des Wagenhebers und damit das Herunterfallen
des Fahrzeugs zur Folge haben. Deshalb den Wagenheber immer auf festen
Untergrund stellen bzw. eine großflächige stabile Unterlage verwenden. Auf
glattem Untergrund, wie z. B. Kopfsteinpflaster, Fliesenboden usw., eine nicht
rutschende Unterlage (z. B. eine Gummifußmatte) verwenden.
Bei angehobenem Fahrzeug nie den Motor anlassen - Verletzungsgefahr.
Den Wagenheber nur an den dafür vorgegebenen Aufnahmepunkten anset-
zen.
VORSICHT
Das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment der Radschrauben beträgt bei Stahl-
und Leichtmetallfelgen 120 Nm.
Wird die Anti-Diebstahl-Radschraube zu fest angezogen, kann es zur Beschädi-
gung der Anti-Diebstahl-Radschraube und des Adapters kommen.
Hinweis
Der Anti-Diebstahl-Radschraubensatz mit dem Adapter kann bei einem ŠKODA
Vertragspartner erworben werden.
Bei einem Radwechsel sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu be-
achten.
Ð
160
Selbsthilfe
Vorarbeiten
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 160.
Vor dem eigentlichen Radwechsel müssen folgende Arbeiten durchgeführt wer-
den:
Das Fahrzeug bei einer Reifenpanne möglichst weit vom fließenden Verkehr
abstellen. Die Stelle sollte waagerecht sein.
Alle Mitfahrer aussteigen lassen. Während der Reifenreparatur sollten sich die
Mitfahrer nicht auf der Straße aufhalten (stattdessen z. B. hinter den Leitplan-
ken).
Den Motor abstellen und den Schalthebel in die Neutralstellung bzw. den
Wählhebel des automatischen Getriebes in die P-Stellung stellen.
Die Handbremse fest anziehen.
Ist ein Anhänger angekoppelt, dann diesen abkoppeln.
Das Bordwerkzeug » Seite 159 und das Reserverad » Seite 153, Reserverad aus
dem Gepäckraum nehmen.
Ð
Rad wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 160.
Den Radwechsel möglichst auf einer waagerechten Fläche durchführen.
Die Radvollblende » Seite 154 bzw. die Abdeckkappen » Seite 154 abnehmen.
Bei Leichtmetallfelgen die Radzierkappe » Seite 154 abnehmen.
Zuerst die Anti-Diebstahl-Radschraube und dann die anderen Radschrauben lö-
sen » Seite 162.
Das Fahrzeug anheben, bis das zu wechselnde Rad nicht mehr den Boden be-
rührt » Seite 162.
Die Radschrauben abschrauben und auf eine saubere Unterlage (Lappen, Pa-
pier u. Ä.) legen.
Das Rad abnehmen.
Das Reserverad ansetzen und die Radschrauben leicht anschrauben.
Das Fahrzeug ablassen.
Mit dem Radschlüssel abwechselnd die gegenüberliegenden Radschrauben
(über Kreuz) festziehen, die Anti-Diebstahl-Radschraube zuletzt » Seite 162.
Die Radvollblende/Radzierkappe bzw. die Abdeckkappen wieder anbringen.
ä
ä
Hinweis
Alle Schrauben müssen sauber und leichtgängig sein.
In keinem Fall dürfen die Radschrauben gefettet oder geölt werden!
Bei der Montage von laufrichtungsgebundenen Reifen ist die Laufrichtung zu
beachten » Seite
150.
Ð
Nachträgliche Arbeiten
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 160.
Nach dem Radwechsel müssen noch folgende Arbeiten durchgeführt werden.
Das ausgewechselte Rad mit einer Spezialschraube in der Reserveradmulde
verstauen und befestigen » Seite 153, Reserverad.
Das Bordwerkzeug an dem vorgesehenen Platz verstauen.
Möglichst bald den Reifenfülldruck an dem montierten Reserverad prüfen.
Das Anzugsdrehmoment der Radschrauben so bald wie möglich mit einem
Drehmomentschlüssel prüfen lassen.
Den beschädigten Reifen wechseln bzw. sich in einem ŠKODA Fachbetrieb über
die Reparaturmöglichkeiten informieren.
Hinweis
Wenn beim Radwechsel festgestellt wird, dass die Radschrauben korrodiert und
schwergängig sind, müssen die Schrauben vor dem Prüfen des Anzugsdrehmo-
ments erneuert werden.
Bis zur Prüfung des Anzugsdrehmoments vorsichtig und nur mit mäßiger Ge-
schwindigkeit fahren.
Ð
ä
161
Selbsthilfe
Radschrauben lösen und festziehen
Abb. 130
Radwechsel: Radschrauben lö-
sen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 160.
Lösen
Den Radschlüssel bis zum Anschlag auf die Radschraube stecken
1)
.
Am Schlüsselende fassen und die Schraube etwa eine Umdrehung nach links
drehen » Abb. 130.
Festziehen
Den Radschlüssel bis zum Anschlag auf die Radschraube stecken
1)
.
Am Schlüsselende fassen und die Schraube nach rechts drehen, bis diese fest
ist.
ACHTUNG
Die Radschrauben nur ein wenig (etwa eine Umdrehung) lösen, solange das
Fahrzeug nicht mit dem Wagenheber angehoben ist - Unfallgefahr!
Hinweis
Lassen sich die Schrauben nicht lösen, dann kann vorsichtig mit dem Fuß auf das
Ende des Schlüssels gedrückt werden. Dabei sich am Fahrzeug festhalten und auf
einen sicheren Stand achten.
Ð
ä
Fahrzeug anheben
Abb. 131
Radwechsel: Aufnahmepunkte
für den Wagenheber
Abb. 132 Wagenheber ansetzen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 160.
Zum Ansetzen des Wagenhebers den Aufnahmepunkt wählen, der dem defekten
Rad am nächsten liegt » Abb. 131. Der Aufnahmepunkt befindet sich direkt unter
der Einprägung im Unterholm.
Den Wagenheber unter dem Aufnahmepunkt so weit hoch drehen, bis seine
Klaue unmittelbar unter dem senkrechten Steg des Unterholms steht.
Den Wagenheber so ansetzen, dass die Klaue den Steg » Abb. 132 -
unter der
Einprägung in der Seitenfläche des Unterholms umfasst.
£
ä
1)
Zum Lösen und Festziehen der Anti-Diebstahl-Radschrauben den entsprechenden Adapter verwen-
den » Seite
163.
162
Selbsthilfe
Sicherstellen, dass die Grundplatte des Wagenhebers mit ihrer gesamten Flä-
che auf einem geraden Untergrund steht und sich in senkrechter Position
» Abb. 132 zur Stelle, an der die Klaue den Steg umfasst, befindet.
Den Wagenheber weiter hoch drehen, bis das Rad etwas vom Boden abhebt.
Ð
Räder gegen Diebstahl sichern
Abb. 133
Prinzipdarstellung: Anti-Dieb-
stahl-Radschraube mit Adapter
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 160.
Bei Fahrzeugen mit Anti-Diebstahl-Radschrauben (je Rad eine Anti-Diebstahl-
Radschraube) können diese nur mithilfe des mitgelieferten Adapters gelöst bzw.
festgezogen werden.
Die Radvollblende von der Felge oder die Abdeckkappe von der Anti-Diebstahl-
Radschraube abziehen.
Den Adapter
B
» Abb. 133 mit seiner verzahnten Seite bis zum Anschlag so in
die innere Verzahnung der Anti-Diebstahl-Radschraube
A
stecken, dass nur
noch der äußere Sechskant herausragt.
Den Radschlüssel bis zum Anschlag auf den Adapter
B
stecken.
Die Radschraube lösen bzw. festziehen » Seite 162.
Nach dem Abziehen des Adapters die Radvollblende wieder einbauen bzw. die
Abdeckkappe auf die Anti-Diebstahl-Radschraube stecken.
Das Anzugsdrehmoment so bald wie möglich mit einem Drehmomentschlüssel
prüfen lassen.
Es ist sinnvoll, sich die an der Stirnseite des Adapters oder an der Stirnseite der
Anti-Diebstahl-Radschraube eingeschlagene Codenummer zu notieren. Anhand
dieser Nummer kann, falls erforderlich, ein Ersatzadapter bei einem ŠKODA Ver-
tragspartner erworben werden.
Wir empfehlen Ihnen, den Adapter für die Radschrauben immer im Fahrzeug mit-
zuführen. Er sollte im Bordwerkzeug aufbewahrt werden.
Ð
ä
Pannenset
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Bestandteile des Pannensets 164
Vorarbeiten zur Benutzung des Pannensets 165
Reifen abdichten und aufpumpen 165
Kontrolle nach 10 Minuten Fahrt 166
Das Pannenset befindet sich in einer Box unter dem Bodenbelag im Gepäckraum.
Mithilfe des Pannensets können Reifenschäden, die durch einen Fremdkörper
oder durch einen Einstich im Durchmesser bis zu etwa 4 mm verursacht wurden,
zuverlässig repariert werden. Fremdkörper, z. B. Schrauben oder Nägel, dürfen
aus dem Reifen nicht entfernt werden!
Die Reparatur kann unmittelbar am Fahrzeug erfolgen.
Die Reparatur mit dem Pannenset ersetzt keinesfalls die dauerhafte Reifenins-
tandsetzung; sie dient nur zum Erreichen des nächsten ŠKODA Fachbetriebs.
Das Pannenset darf in folgenden Fällen nicht benutzt werden:
bei Schäden an der Felge;
bei einer Außentemperatur unter -20 °C;
bei Schnitten oder Einstichen von mehr als 4 mm;
bei Schäden an der Reifenflanke;
zur Fahrt mit sehr niedrigem Reifendruck oder mit einem luftleeren Reifen;
falls das Mindesthaltbarkeitsdatum (siehe Füllflasche) abgelaufen ist.
ACHTUNG
Wenn man sich im fließenden Straßenverkehr befindet, die Warnblinkanlage
einschalten und in der vorgeschriebenen Entfernung das Warndreieck aufstel-
len! Dabei sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Man
schützt damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Das Fahrzeug bei einer Radbeschädigung bzw. einer Reifenpanne möglichst
weit vom fließenden Verkehr abstellen. Die Stelle sollte möglichst über einen
ebenen und festen Untergrund verfügen.
£
163
Selbsthilfe
ACHTUNG (Fortsetzung)
Ein mit Dichtungsmittel befüllter Reifen hat nicht die gleichen Fahreigen-
schaften wie ein herkömmlicher Reifen.
Nicht schneller als 80 km/h bzw. 50 mph fahren.
Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen und rasante Kurvenfahrten ver-
meiden.
Den Reifenfülldruck nach 10 Minuten Fahrt prüfen!
Das Dichtungsmittel ist gesundheitsschädlich und muss bei Kontakt mit der
Haut sofort entfernt werden.
Umwelthinweis
Gebrauchtes Dichtungsmittel oder Dichtungsmittel, dessen Mindesthaltbarkeits-
datum abgelaufen ist, muss unter Beachtung der Umweltvorschriften entsorgt
werden.
Hinweis
Die Gebrauchsanweisung des Pannenset-Herstellers beachten.
Eine neue Dichtungsmittelflasche kann aus dem ŠKODA Original Zubehör er-
worben werden.
Den mittels des Pannensets reparierten Reifen sofort wechseln bzw. sich in ei-
nem ŠKODA Fachbetrieb über die Reparaturmöglichkeiten informieren.
Ð
Bestandteile des Pannensets
Abb. 134 Bestandteile des Pannensets
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 163.
Das Pannenset besteht aus folgenden Bestandteilen:
Ventileinsatzdreher
Aufkleber mit der Geschwindigkeitsangabe „max. 80 km/h“ bzw. „max. 50
mph“
Einfüllschlauch mit Verschlussstopfen
Luftkompressor
Reifenfüllschlauch
Reifenfülldruckanzeige
Luftablassschraube
EIN- und AUS-Schalter
12-Volt-Kabelstecker
Reifenfüllflasche mit Dichtungsmittel
Ersatz-Ventileinsatz
Der Ventileinsatzdreher
1
hat am unteren Ende einen Schlitz, in den der Ventil-
einsatz passt. Nur so kann der Ventileinsatz aus dem Reifenventil heraus- und
wieder hineingedreht werden. Das gilt auch für den Ersatz-Ventileinsatz
11
.
Ð
ä
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
164
Selbsthilfe
Vorarbeiten zur Benutzung des Pannensets
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 163.
Vor der Benutzung des Pannensets müssen folgende Vorarbeiten durchgeführt
werden.
Das Fahrzeug bei einer Reifenpanne möglichst weit vom fließenden Verkehr
abstellen. Die Stelle sollte möglichst über einen ebenen und festen Untergrund
verfügen.
Alle Mitfahrer aussteigen lassen. Während der Reifenreparatur sollten sich die
Mitfahrer nicht auf der Straße aufhalten (stattdessen z. B. hinter den Leitplan-
ken).
Den Motor abstellen und den Schalthebel in die Neutralstellung bzw. den
Wählhebel des automatischen Getriebes in die P-Stellung stellen.
Die Handbremse fest anziehen.
Prüfen, ob die Reparatur mithilfe des Pannensets erfolgen kann » Seite 163.
Ist ein Anhänger angekoppelt, dann diesen abkoppeln.
Das Pannenset aus dem Gepäckraum nehmen.
Den Aufkleber
2
» Abb. 134 auf Seite 164 auf die Schalttafel im Sichtfeld des
Fahrers kleben.
Den Fremdkörper, z. B. Schraube oder Nagel, nicht aus dem Reifen entnehmen.
Die Ventilkappe abschrauben.
Mithilfe des Ventileinsatzdrehers
1
den Ventileinsatz herausschrauben und
auf einen sauberen Untergrund (Lappen, Papier u. Ä.) legen.
Ð
Reifen abdichten und aufpumpen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 163.
Abdichten
Die Reifenfüllflasche
10
» Abb. 134 auf Seite 164 einige Male kräftig hin und her
schütteln.
Den Einfüllschlauch
3
fest im Uhrzeigersinn auf die Reifenfüllflasche
10
schrauben. Die Folie am Verschluss wird automatisch durchstoßen.
Den Verschlussstopfen vom Einfüllschlauch
3
entfernen und das offene Ende
ganz auf das Reifenventil stecken.
Die Flasche
10
mit dem Boden nach oben halten und das gesamte Dichtungs-
mittel der Reifenfüllflasche in den Reifen füllen.
Die leere Reifenfüllflasche vom Ventil abnehmen.
ä
ä
Den Ventileinsatz mit dem Ventileinsatzdreher
1
wieder in das Reifenventil
schrauben.
Aufpumpen
Den Reifenfüllschlauch
5
» Abb. 134 auf Seite 164 des Luftkompressors fest
auf das Reifenventil schrauben.
Prüfen, ob die Luftablassschraube
7
zugedreht ist.
Den Motor starten und laufen lassen.
Den Stecker
9
in die 12-Volt-Steckdose » Seite 63, 12-Volt-Steckdose stecken.
Den Luftkompressor mit dem EIN- und AUS-Schalter
8
einschalten.
Den Luftkompressor so lange laufen lassen, bis 2,0-2,5 bar erreicht sind. Maxi-
male Laufzeit 8 Minuten » !
Den Luftkompressor ausschalten.
Wenn der Luftdruck von 2,0-2,5 bar nicht erreicht werden kann, den Reifenfüll-
schlauch
5
vom Reifenventil abschrauben.
Mit dem Fahrzeug etwa 10 Meter vor- oder zurückfahren, damit sich das Dich-
tungsmittel im Reifen „verteilen“ kann.
Den Reifenfüllschlauch
5
erneut fest auf das Reifenventil schrauben und den
Aufpumpvorgang wiederholen.
Wenn auch jetzt nicht der erforderliche Reifenfülldruck erreicht wird, ist der
Reifen zu stark beschädigt. Der Reifen lässt sich mit dem Pannenset nicht ab-
dichten » .
Den Luftkompressor ausschalten.
Den Reifenfüllschlauch
5
vom Reifenventil abschrauben.
Wenn ein Reifenfülldruck von 2,0-2,5 bar erreicht wurde, kann die Fahrt mit max.
80 km/h bzw. 50 mph fortgesetzt werden.
Den Reifenfülldruck nach 10 Minuten Fahrt prüfen » Seite 166.
ACHTUNG
Der Reifenfüllschlauch und der Luftkompressor können beim Aufpumpen
heiß werden - Verletzungsgefahr!
Den heißen Reifenfüllschlauch und heißen Luftkompressor nicht auf brenn-
bare Materialien ablegen - Brandgefahr!
Wenn sich der Reifen nicht auf mindestens 2,0 bar aufpumpen lässt, ist die
Beschädigung zu groß. Das Dichtungsmittel ist nicht in der Lage, den Reifen
abzudichten. Nicht weiterfahren. Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen!
£
165
Selbsthilfe
VORSICHT
Den Luftkompressor nach spätestens 8 Minuten Laufzeit ausschalten - Überhit-
zungsgefahr! Vor dem erneuten Einschalten den Luftkompressor einige Minuten
abkühlen lassen.
Ð
Kontrolle nach 10 Minuten Fahrt
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 163.
Den Reifenfülldruck nach 10 Minuten Fahrt prüfen!
Ist der Reifenfülldruck 1,3 bar und geringer:
Nicht weiterfahren! Der Reifen lässt sich mit dem Pannenset nicht ausrei-
chend abdichten.
Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.
Ist der Reifenfülldruck 1,3 bar und höher:
Den Reifenfülldruck wieder auf den richtigen Wert (siehe Innenseite der Tank-
klappe) korrigieren.
Die Fahrt vorsichtig zum nächsten ŠKODA Fachbetrieb mit maximal 80 km/h
bzw. 50 mph fortsetzen.
Ð
Starthilfe
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Starthilfe durchführen 167
Starthilfe bei Fahrzeugen mit dem START-STOPP-System 167
Springt der Motor nicht an, weil die Fahrzeugbatterie entladen ist, kann die Batte-
rie eines anderen Fahrzeugs zum Anlassen des Motors verwendet werden. Es
werden dafür Starthilfekabel benötigt.
Beide Batterien müssen 12 V Nennspannung haben. Die Kapazität (Ah) der strom-
gebenden Batterie darf nicht wesentlich unter der Kapazität der entladenen Bat-
terie liegen.
ä
Starthilfekabel
Nur Starthilfekabel mit ausreichend großem Querschnitt und mit isolierten Pol-
zangen verwenden. Die Hinweise des Herstellers beachten.
Pluskabel - Farbkennzeichnung in den meisten Fällen rot.
Minuskabel - Farbkennzeichnung in den meisten Fällen schwarz.
ACHTUNG
Eine entladene Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperaturen wenig un-
ter 0 °C gefrieren. Bei gefrorener Batterie keine Starthilfe durchführen - Ex-
plosionsgefahr!
Die Warnhinweise bei Arbeiten im Motorraum beachten » Seite
138, Motor-
raum.
Die nicht isolierten Teile der Polzangen dürfen sich auf keinen Fall berühren.
Außerdem darf das an den Pluspol der Batterie angeklemmte Starthilfekabel
nicht mit elektrisch leitenden Fahrzeugteilen in Berührung kommen - Kurz-
schlussgefahr!
Das Starthilfekabel nicht an den Minuspol der entladenen Batterie anklem-
men. Durch Funkenbildung beim Anlassen könnte sich aus der Batterie aus-
strömendes Knallgas entzünden.
Die Starthilfekabel so verlegen, dass diese nicht von sich drehenden Teilen
im Motorraum erfasst werden können.
Nicht über die Batterie beugen - Verätzungsgefahr!
Die Verschlussstopfen der Batteriezellen müssen fest verschraubt sein.
Zündquellen (offenes Feuer, brennende Zigaretten usw.) von den Batterien
fernhalten - Explosionsgefahr!
Die Starthilfe niemals bei Fahrzeugbatterien mit zu niedrigem Säurestand
verwenden - Explosions- und Verätzungsgefahr.
Hinweis
Zwischen beiden Fahrzeugen darf kein Kontakt bestehen, anderenfalls könnte
bereits beim Verbinden der Pluspole Strom fließen.
Die entladene Batterie muss ordnungsgemäß am Bordnetz angeklemmt sein.
Es wird empfohlen, die Starthilfekabel beim Fachhändler für Autobatterien zu
kaufen.
Ð
166
Selbsthilfe
Starthilfe durchführen
Abb. 135
Starthilfe mit der Batterie eines
anderen Fahrzeugs: A - entlade-
ne Fahrzeugbatterie, B - strom-
gebende Batterie
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 166.
Die Starthilfekabel müssen unbedingt in folgender Reihenfolge angeklemmt wer-
den.
Pluspole verbinden
Ein Ende
1
» Abb. 135 am Pluspol der entladenen Batterie
A
befestigen.
Das andere Ende
2
am Pluspol der stromgebenden Batterie
B
befestigen.
Minuspol und den Motorblock verbinden
Ein Ende
3
» Abb. 135 am Minuspol der stromgebenden Batterie
B
befestigen.
Das andere Ende
4
an einem massiven, fest mit dem Motorblock verbundenen
Metallteil bzw. am Motorblock selbst befestigen.
Motor anlassen
Den Motor des stromgebenden Fahrzeugs anlassen und im Leerlauf laufen las-
sen.
Jetzt den Motor des Fahrzeugs mit der entladenen Batterie anlassen.
Falls der Motor nicht anspringt, dann den Anlassvorgang nach 10 Sekunden ab-
brechen und nach etwa einer halben Minute wiederholen.
Die Starthilfekabel genau in umgekehrter Reihenfolge abnehmen, wie oben
beschrieben.
Ð
ä
Starthilfe bei Fahrzeugen mit dem START-STOPP-System
Abb. 136
Starthilfe - das START-STOPP-
System
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 166.
Bei Fahrzeugen mit dem START-STOPP-System darf das Starthilfekabel des Lade-
geräts niemals direkt an den Minuspol der Fahrzeugbatterie, sondern ausschließ-
lich an den Massepunkt des Motors angeschlossen werden » Abb. 136.
Ð
Fahrzeug abschleppen
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Abschleppöse vorn 168
Abschleppöse hinten 169
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe können mit einem Abschleppseil bzw. einer Ab-
schleppstange oder mit angehobener Vorder- bzw. Hinterachse abgeschleppt
werden.
Fahrzeuge mit automatischem Getriebe können mit einem Abschleppseil bzw. ei-
ner Abschleppstange oder mit angehobener Vorderachse abgeschleppt werden.
Bei hinten angehobenem Fahrzeug wird das automatische Getriebe beschädigt!
Am schonendsten und sichersten mit einer Abschleppstange fahren. Nur wenn
keine passende Abschleppstange zur Verfügung steht, ist ein Abschleppseil zu
verwenden.
Beim Abschleppen sind folgende Hinweise zu beachten.
£
ä
167
Selbsthilfe
Fahrer des abschleppenden Fahrzeugs
Beim Anfahren besonders weich einkuppeln bzw. beim automatischen Getriebe
besonders vorsichtig Gas geben.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe beim Anfahren erst Gas geben, wenn das
Seil straff gespannt ist.
Die maximale Abschleppgeschwindigkeit beträgt 50 km/h.
Fahrer des abgeschleppten Fahrzeugs
Die Zündung einschalten, damit das Lenkrad nicht blockiert ist und damit die
Blinkleuchten, die Hupe, die Scheibenwischer und die Scheibenwaschanlage
eingeschaltet werden können.
Den Gang herausnehmen bzw. beim automatischen Getriebe die Wählhebel-
stellung N einlegen.
Beachten, dass der Bremskraftverstärker und die Servolenkung nur bei laufen-
dem Motor arbeiten. Bei stehendem Motor muss das Bremspedal wesentlich kräf-
tiger durchgetreten und zum Lenken mehr Kraft aufgewendet werden.
Bei Verwendung eines Abschleppseils darauf achten, dass dieses immer straff ge-
halten wird.
VORSICHT
Den Motor nicht durch Anschleppen anlassen - Gefahr eines Motorschadens! Bei
Fahrzeugen mit Katalysator könnte unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator
gelangen und sich dort entzünden. Das würde zur Beschädigung und Zerstörung
des Katalysators führen. Als Starthilfe kann die Batterie eines anderen Fahrzeugs
genutzt werden » Seite 166, Starthilfe.
Falls aufgrund eines Defekts das Getriebe Ihres Fahrzeugs kein Öl mehr enthält,
darf das Fahrzeug nur mit angehobenen Antriebsrädern mit einem speziellen
Fahrzeug oder Anhänger abgeschleppt werden.
Wenn ein normales Abschleppen nicht möglich ist oder wenn die Abschlepp-
strecke länger als 50 km ist, muss das Fahrzeug auf einem speziellen Fahrzeug
oder Anhänger transportiert werden.
Beim An- oder Abschleppen sollte das Abschleppseil elastisch sein, damit beide
Fahrzeuge geschont werden. Es sollten daher nur Kunstfaserseile oder Seile aus
ähnlich elastischem Material verwendet werden.
Es ist stets darauf zu achten, dass keine unzulässigen Zugkräfte und keine
stoßartigen Belastungen auftreten. Bei Schleppmanövern abseits der befestigen
Straße besteht immer die Gefahr, dass die Befestigungsteile überlastet und be-
schädigt werden.
Das Abschleppseil bzw. die Abschleppstange an den Abschleppösen bzw. an
der abnehmbaren Kugelstange der Anhängevorrichtung befestigen » Seite 168
bzw. » Seite 169.
Hinweis
Wir empfehlen, ein Abschleppseil aus dem
ŠKODA Original Zubehör zu verwen-
den, das bei einem ŠKODA Vertragspartner erhältlich ist.
Das Abschleppen erfordert eine gewisse Übung. Beide Fahrer sollten mit den
Besonderheiten des Schleppvorgangs vertraut sein. Ungeübte Fahrer sollten we-
der abschleppen noch abgeschleppt werden.
Beim Abschleppen sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen, besonders
bezüglich der Kennzeichnung des schleppenden und des abgeschleppten Fahr-
zeugs, zu beachten.
Das Abschleppseil darf nicht verdreht sein, da sich unter Umständen die vordere
Abschleppöse an Ihrem Fahrzeug herausdrehen könnte.
Ð
Abschleppöse vorn
Abb. 137 Vorderer Stoßfänger: Abdeckkappe / Einbau der Abschleppöse
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 167.
Die Abdeckkappe vorsichtig wie folgt ausbauen.
Auf die linke Hälfte der Abdeckkappe im Pfeilbereich drücken » Abb. 137 - .
Die Abdeckkappe aus dem vorderen Stoßfänger herausziehen.
Die Abschleppöse von Hand nach links bis zum Anschlag einschrauben
» Abb. 137 - . Für das Festziehen empfehlen wir, z. B. den Radschlüssel, die
Abschleppöse eines anderen Fahrzeugs oder einen ähnlichen Gegenstand zu
verwenden, der durch die Öse gesteckt werden kann.
Um die Abdeckkappe nach dem Herausdrehen der Abschleppöse wieder einzu-
bauen, diese in die Aufnahmen einsetzen, danach auf die rechte Seite der Ab-
deckkappe drücken. Die Abdeckkappe muss sicher einrasten.
£
ä
168
Selbsthilfe
VORSICHT
Die Abschleppöse muss immer bis zum Anschlag eingeschraubt und fest angezo-
gen werden, andernfalls kann die Abschleppöse beim Ab- oder Anschleppen rei-
ßen.
Ð
Abschleppöse hinten
Abb. 138
Abschleppöse hinten
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 167.
Die hintere Abschleppöse befindet sich rechts unter dem hinteren Stoßfänger
» Abb. 138.
Ð
ä
169
Selbsthilfe
Sicherungen und Glühlampen
Sicherungen
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Sicherungen in der Schalttafel 171
Sicherungen im Motorraum 172
Die einzelnen Stromkreise sind durch Schmelzsicherungen abgesichert.
Vor dem Wechseln einer Sicherung muss die Zündung sowie der entsprechende
Verbraucher ausgeschaltet werden.
Feststellen, welche Sicherung zu dem ausgefallenen Verbraucher gehört » Sei-
te 171, Sicherungen in der Schalttafel oder » Seite 172, Sicherungen im Motor-
raum.
Die Kunststoffklammer aus der Halterung in der Abdeckung des Sicherungskas-
tens nehmen, diese auf die jeweilige Sicherung stecken und diese herauszie-
hen.
Eine durchgebrannte Sicherung ist am durchgeschmolzenen Metallstreifen er-
kennbar. Die defekte Sicherung durch eine neue Sicherung mit gleicher Am-
perezahl ersetzen.
Farbkennzeichnung der Sicherungen
Farbe Max. Stromstärke in Ampere
hellbraun 5
dunkelbraun 7,5
rot 10
blau 15
gelb 20
weiß 25
grün 30
ACHTUNG
Vor jeder Arbeit im Motorraum sind die Warnhinweise zu lesen und zu beach-
ten » Seite 138, Motorraum.
VORSICHT
Die Sicherungen nicht
„reparieren“ und diese auch nicht durch stärkere erset-
zen - Brandgefahr! Außerdem können Schäden an anderer Stelle der elektrischen
Anlage auftreten.
Brennt eine neu eingesetzte Sicherung nach kurzer Zeit wieder durch, muss die
elektrische Anlage so schnell wie möglich von einem ŠKODA Fachbetrieb geprüft
werden.
Hinweis
Wir empfehlen, stets im Fahrzeug Ersatzsicherungen mitzuführen. Ein Kästchen
mit Ersatzsicherungen kann aus den
ŠKODA Original Teilen erworben werden.
Zu einem Verbraucher können mehrere Sicherungen gehören.
Mehrere Verbraucher können gemeinsam über eine Sicherung abgesichert sein.
Ð
170
Selbsthilfe
Sicherungen in der Schalttafel
Abb. 139
Unterseite der Schalttafel: Abde-
ckung des Sicherungskastens
Abb. 140 Schematische Darstellung des Sicherungskastens für Links- /
Rechtslenker
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 170.
Die Sicherungen befinden sich an der linken Seite der Schalttafel hinter einer Ab-
deckung.
Die Abdeckung vorsichtig in Pfeilrichtung schwenken und herausnehmen
» Abb. 139.
Nachdem die Sicherung ausgewechselt worden ist, die Abdeckung in die Schalt-
tafel entgegen der Pfeilrichtung wieder einsetzen, sodass die Führungsnasen in
den Öffnungen der Schalttafel geführt werden. Die Abdeckung andrücken, bis
diese einrastet.
ä
Sicherungsbelegung in der Schalttafel
Nr. Verbraucher
1 S-Kontakt
2 START-STOPP, Klimaanlage
3 Kombi-Instrument, Leuchtweitenregulierung
4 Steuergerät für ABS, Taste für START-STOPP
5 Benzinmotor: Geschwindigkeitsregelanlage
6 Rückfahrscheinwerfer (Schaltgetriebe)
7 Zündung, Motorsteuergerät, automatisches Getriebe
8 Bremspedalschalter, Kühlerlüfter
9
Bedienung für Heizung, Steuergerät für Klimaanlage, Einparkhilfe,
Steuergerät für Kurvenfahrlicht, Kühlerlüfter, Waschdüsen
10 Scheibenwaschanlage
11 Spiegelverstellung
12 Steuergerät für Anhängererkennung
13 Steuergerät für automatisches Getriebe
14 Motor für Halogen-Projektorscheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion
15 PDA-Navigationssystem
16 Elektrohydraulische Servolenkung
17 START-STOPP (Radio), Tagfahrlicht
18 Spiegelbeheizung
19 S-Kontakt
20 Alarm
21 Rückfahrscheinwerfer, Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER
22
Bedienung für Heizung, Steuergerät für Klimaanlage, Einparkhilfe, Te-
lefon, Kombi-Instrument, Lenkwinkelgeber, ESC, Bordnetzsteuergerät,
Multifunktionslenkrad
23 Beleuchtung Innenraum, Ablagefach und Gepäckraum, Standlicht
24 Zentralsteuergerät
25 Sitzheizung
26 Heckscheibenwischer
27 Telefonvorbereitung
28 Benzinmotor: AKF-Ventil, Dieselmotor: Regelklappe
29 Einspritzung, Kühlmittelpumpe
£
171
Sicherungen und Glühlampen
Nr. Verbraucher
30
Kraftstoffpumpe, Zündung, Geschwindigkeitsregelanlage, Bedienung
des Relais für PTC
31 Lambdasonde
32 Kraftstoff-Hochdruckpumpe, Druckventil
33 Motorsteuergerät
34 Motorsteuergerät, Unterdruckpumpe
35 Stromversorgung Zündschloss
36 Fernlicht
37 Nebelschlussleuchte, DC/DC-Wandler START-STOPP
38 Nebelscheinwerfer
39 Gebläselüfter für Heizung
40-41 Nicht belegt
42 Heckscheibenbeheizung
43 Hupe
44 Frontscheibenwischer
45 Zentralsteuergerät für Komfortsystem
46 Motorsteuergerät, Kraftstoffpumpe
47 Zigarettenanzünder, Steckdose im Gepäckraum
48 ABS, START-STOPP (DC/DC)-Wandler ESP
49 Blinkleuchten, Bremsleuchten
50 START-STOPP (DC/DC)-Wandler Infotainment, Radio
51 Elektrische Fensterheber (vorn und hinten) - linke Seite
52 Elektrische Fensterheber (vorn und hinten) - rechte Seite
53 Parklicht - linke Seite, el. Schiebe-/Ausstelldach
54 START-STOPP (Kombi-Instrument), Alarm
55 Steuergerät für automatisches Getriebe
56 Scheinwerferreinigungsanlage, Parklicht - rechte Seite
57 Abblendlicht links, Leuchtweitenregulierung
58 Abblendlicht rechts
Ð
Sicherungen im Motorraum
Abb. 141 Fahrzeugbatterie: Abdeckung des Sicherungskastens
Abb. 142
Schematische Darstellung des
Sicherungskastens im Motor-
raum
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 170.
Die Sicherungsbügel der Abdeckung des Sicherungskastens gleichzeitig in Pfeil-
richtung
A
» Abb. 141 zusammendrücken und die Abdeckung in Pfeilrichtung
B
herausschieben.
Mit einem flachen Schraubendreher die Halterungen in den Öffnungen
C
ent-
riegeln und die Abdeckung nach oben in Pfeilrichtung
D
klappen.
Sicherungsbelegung im Motorraum
Nr. Verbraucher
1 Generator
2 Nicht belegt
3 Innenraum
4 Elektrische Zusatzheizung
£
ä
172
Selbsthilfe
Nr. Verbraucher
5 Innenraum
6 Glühkerzen, Kühlerlüfter
7 Elektrohydraulische Servolenkung
8 ABS bzw. ASR bzw. ESC
9 Kühlerlüfter
10 Automatisches Getriebe
11 ABS bzw. ASR bzw. ESC
12 Zentralsteuergerät
13 Elektrische Zusatzheizung
Hinweis
Die Sicherungen Nr. 1-7 werden von einem ŠKODA Fachbetrieb ausgewechselt.
Ð
Glühlampen
ä Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Frontscheinwerfer 174
Glühlampe für Abblend- und Fernlicht wechseln (Halogen-Scheinwerfer) 174
Glühlampe für Abblendlicht wechseln (Halogen-Projektorscheinwerfer) 175
Glühlampe für Fernlicht wechseln (Halogen-Projektorscheinwerfer) 175
Glühlampe für Blinklicht vorn wechseln 175
Glühlampe für Standlicht vorn wechseln 175
Nebelscheinwerfer und Tagfahrlicht 176
Nebelscheinwerfer Roomster Scout 176
Glühlampe für Kennzeichenleuchte wechseln 177
Rückleuchte 177
Ein Glühlampenwechsel erfordert ein gewisses handwerkliches Geschick. Daher
empfehlen wir, bei Unsicherheiten einen Glühlampenwechsel von einem ŠKODA
Fachbetrieb durchführen zu lassen oder anderweitig fachmännische Hilfe in An-
spruch zu nehmen.
Vor dem Glühlampenwechsel die Zündung und alle Lichter ausschalten.
Defekte Glühlampen dürfen nur durch Glühlampen gleicher Ausführung ersetzt
werden. Die Bezeichnung steht auf dem Lampensockel bzw. auf dem Glaskol-
ben.
Ein Stauraum für das Kästchen mit Ersatzglühlampen befindet sich in einer
Kunststoffbox im Reserverad bzw. unter dem Bodenbelag im Gepäckraum.
ACHTUNG
Unfälle können verursacht werden, wenn die Straße vor dem Fahrzeug nicht
genügend ausgeleuchtet bzw. das Fahrzeug von anderen Verkehrsteilneh-
mern nicht oder nur schwer gesehen wird.
Vor jeder Arbeit im Motorraum sind die Warnhinweise zu lesen und zu be-
achten »
Seite 138, Motorraum.
H7- und H4-Glühlampen stehen unter Druck und können bei einem Lampen-
wechsel platzen - Verletzungsgefahr! Daher empfehlen wir, bei einem Wech-
sel Handschuhe und eine Schutzbrille zu tragen.
VORSICHT
Den Glaskolben der Glühlampe nicht mit bloßen Fingern anfassen (auch die
kleinste Verschmutzung verringert die Funktionsdauer der Glühlampe). Einen sau-
beren Lappen, eine Serviette o. Ä. verwenden.
Beim Aus- und Einbau der Rückleuchte darauf achten, dass der Fahrzeuglack
und die Rückleuchte nicht beschädigt werden.
Hinweis
In dieser Betriebsanleitung ist nur der Lampenwechsel beschrieben, bei dem
man die Glühlampen selbst auswechseln kann und der ohne Komplikation mög-
lich ist. Das Auswechseln der anderen Glühlampen ist von einem ŠKODA Fachbe-
trieb durchführen zu lassen.
Wir empfehlen, stets im Fahrzeug ein Kästchen mit Ersatzglühlampen mitzufüh-
ren. Ersatzglühlampen können aus den ŠKODA Original Teilen erworben werden.
Wir empfehlen, nach dem Auswechseln einer Glühlampe im Fern- oder Abblend-
licht die Scheinwerfereinstellung von einem ŠKODA Fachbetrieb prüfen zu lassen.
Das Auswechseln der LED-Dioden ist von einem ŠKODA Fachbetrieb durchfüh-
ren zu lassen.
Ð
173
Sicherungen und Glühlampen
Frontscheinwerfer
Abb. 143 Glühlampenanordnung: Halogen-Scheinwerfer / Halogen-Projek-
torscheinwerfer
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Glühlampenanordnung im Halogen-Scheinwerfer
A
- Abblend-, Fern- und Standlicht
B
- Blinklicht vorn
Glühlampenanordnung im Halogen-Projektorscheinwerfer
1
- Abblendlicht
2
- Fern- und Standlicht
3
- Blinklicht vorn
Ð
ä
Glühlampe für Abblend- und Fernlicht wechseln (Halogen-
Scheinwerfer)
Abb. 144
Glühlampe für Abblend- und
Fernlicht ausbauen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Die Gummiabdeckung
A
» Abb. 143 auf Seite 174 abnehmen.
Den Stecker an der Glühlampe abziehen, den Sicherungsbügel entriegeln und
die Glühlampe herausnehmen » Abb. 144.
Eine neue Glühlampe so einsetzen, dass die Fixiernasen des Glühlampenso-
ckels in die Aussparungen am Reflektor passen.
Den Sicherungsbügel verriegeln und den Stecker an der Glühlampe aufstecken.
Die Gummiabdeckung einsetzen.
Ð
ä
174
Selbsthilfe
Glühlampe für Abblendlicht wechseln (Halogen-
Projektorscheinwerfer)
Abb. 145
Glühlampe für Abblendlicht aus-
bauen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Die Gummiabdeckung
1
» Abb. 143 auf Seite 174 abnehmen.
Den Stecker mit der Glühlampe bis zum Anschlag entgegen dem Uhrzeigersinn
drehen » Abb. 145 und herausnehmen.
Die Glühlampe wechseln, den Stecker mit neuer Glühlampe einsetzen und bis
zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Die Gummiabdeckung einsetzen.
Ð
Glühlampe für Fernlicht wechseln (Halogen-
Projektorscheinwerfer)
Abb. 146
Glühlampe für Fernlicht ausbau-
en
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
ä
ä
Die Gummiabdeckung
2
» Abb. 143 auf Seite 174 abnehmen.
Den Stecker mit der Glühlampe bis zum Anschlag entgegen dem Uhrzeigersinn
drehen » Abb. 146 und herausnehmen.
Die Glühlampe wechseln, den Stecker mit neuer Glühlampe einsetzen und bis
zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Die Gummiabdeckung einsetzen.
Ð
Glühlampe für Blinklicht vorn wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Die Fassung
B
» Abb. 143 auf Seite 174 bzw. die Fassung
3
bis zum Anschlag
entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und zusammen mit der Glühlampe für
Blinklicht herausnehmen.
Die Glühlampe wechseln, die Fassung mit neuer Glühlampe einsetzen und bis
zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Ð
Glühlampe für Standlicht vorn wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Die Gummiabdeckung
A
» Abb. 143 auf Seite 174 bzw.
2
abnehmen.
2
.
Den Lampenhalter fassen und aus dem Scheinwerfer herausziehen.
Die Glühlampe wechseln und den Lampenhalter mit der Glühlampe wieder in
den Scheinwerfer einschieben.
Die Gummiabdeckung einsetzen.
Ð
ä
ä
175
Sicherungen und Glühlampen
Nebelscheinwerfer und Tagfahrlicht
Abb. 147 Vorderer Stoßfänger: Schutzgitter / Ausbau des Nebelscheinwer-
fers
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Glühlampenanordnung » Abb. 147.
A
- Glühlampe für Tagfahrlicht
B
- Glühlampe für Nebelscheinwerfer
Abdeckkappe ausbauen
Das Schutzgitter an den mit Pfeilen gekennzeichneten Stellen fassen
» Abb. 147 - und die Abdeckkappe herausnehmen.
Glühlampe für Nebelscheinwerfer bzw. Tagfahrlicht wechseln
Die Hand in die Öffnung im Schutzgitter führen und die Rastnase » Abb. 147 -
in Pfeilrichtung drücken.
Den Nebelscheinwerfer herausnehmen.
Den Stecker mit der Glühlampe bis zum Anschlag entgegen dem Uhrzeigersinn
drehen und herausnehmen.
Die Glühlampe wechseln, den Stecker mit neuer Glühlampe einsetzen und bis
zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Für den erneuten Einbau den Nebelscheinwerfer, beginnend mit der Rastnase
an der dem Kennzeichen abgewandten Seite, einsetzen.
Den Scheinwerfer an der dem Kennzeichen zugewandten Seite hineindrücken.
Die Abdeckkappe, beginnend mit der Rastnase an der dem Kennzeichen abge-
wandten Seite, einsetzen.
Die Abdeckkappe an der dem Kennzeichen zugewandten Seite hineindrücken.
Die Abdeckkappe muss sicher einrasten.
Ð
ä
Nebelscheinwerfer Roomster Scout
Abb. 148
Vorderer Stoßfänger: Roomster
Scout
Abb. 149 Vorderer Stoßfänger: Nebelscheinwerfer / Nebelscheinwerfer:
Glühlampe wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Abdeckkappe und Nebelscheinwerfer ausbauen
In die Öffnung oberhalb des Nebelscheinwerfers » Abb. 148 den Drahtbügel
» Seite 159, Bordwerkzeug einführen und die Abdeckkappe herausnehmen.
Mit dem Schraubendreher » Seite 159, Bordwerkzeug die Schrauben » Abb. 149
-
herausdrehen.
Den Nebelscheinwerfer herausnehmen.
Glühlampe wechseln und Nebelscheinwerfer einbauen
Die Sicherung
1
» Abb. 149 des Steckers
A
drücken und den Stecker aus der
Fassung
B
herausziehen.
Die Fassung
B
mit der Glühlampe bis zum Anschlag entgegen dem Uhrzeiger-
sinn drehen und herausnehmen.
£
ä
176
Selbsthilfe
Die Glühlampe wechseln, die Fassung mit neuer Glühlampe einsetzen und bis
zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Den Stecker
A
in die Fassung
B
stecken.
Die Schrauben wieder eindrehen und die Abdeckkappe einsetzen. Die Abdeck-
kappe muss sicher einrasten.
Ð
Glühlampe für Kennzeichenleuchte wechseln
Abb. 150
Kennzeichenleuchte ausbauen
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Die Gepäckraumklappe öffnen und die Glasabdeckung abschrauben » Abb. 150.
Die defekte Glühlampe aus dem Halter herausnehmen und eine neue Glühlam-
pe einsetzen.
Die Glasabdeckung wieder einsetzen und bis zum Anschlag hineindrücken. Da-
bei auf die richtige Einbaulage der Gummidichtung achten.
Die Glasabdeckung leicht anschrauben.
Ð
ä
Rückleuchte
Abb. 151 Rückleuchte ausbauen / Steckverbindung trennen
Abb. 152 Leuchtenmittelteil ausbauen / Glühlampenanordnung
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und
Sicherheitshinweise auf Seite 173.
Glühlampenanordnung in der Rückleuchte » Abb. 152.
1
- Bremslicht
2
- Blinklicht
3
- Rückfahrscheinwerfer
4
- Nebelschlussleuchte
5
- Standlicht
Rückleuchte aus- und einbauen
Die Gepäckraumklappe öffnen.
£
ä
177
Sicherungen und Glühlampen
Die Leuchte abschrauben » Abb. 151 - .
Die Leuchte am oberen und unteren Bereich fassen und etwas nach hinten zie-
hen.
Die Steckverbindung trennen » Abb. 151 - .
Um die Glühlampen zu erreichen, den Leuchtenmittelteil abschrauben und die
Verrastung abdrücken » Abb. 152 - .
Zum erneuten Einbau den Leuchtenmittelteil am Gehäuse der Rückleuchte an-
schrauben.
Die Steckverbindung wiederherstellen und die Leuchte in die ursprüngliche
Stellung einsetzen.
Die Leuchte festschrauben.
Glühlampen in der Rückleuchte wechseln
Die defekte Glühlampe
1
,
2
,
3
oder
4
» Abb. 152 aus der Fassung heraus-
nehmen und eine neue Glühlampe einsetzen.
Zum Wechseln der Glühlampe
5
die Lampenfassung bis zum Anschlag entge-
gen dem Uhrzeigersinn drehen und die Fassung aus dem Gehäuse herausneh-
men.
Die Glühlampe wechseln, die Fassung mit der Glühlampe wieder in das Gehäuse
einsetzen und bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Ð
178
Selbsthilfe
Praktik
Praktik
Innenleuchte hinten
Abb. 153
Innenleuchte - Praktik
Einschalten
Das Abdeckglas in Stellung » Abb. 153 bringen.
Ausschalten
Das Abdeckglas in Stellung O » Abb. 153 bringen.
Türkontaktschaltung
Das Abdeckglas in die mittlere Stellung » Abb. 153 bringen.
Hinweis
Wir empfehlen, die Glühlampe von einem Fachbetrieb wechseln zu lassen.
Ð
Verzurrösen
Abb. 154
Laderaum: Verzurrösen
An den Seiten des Laderaums befinden sich Ösen zum Verzurren der Ladung
» Abb. 154.
ACHTUNG
Die zu befördernde Ladung ist immer sicher zu befestigen, sodass sich diese
bei einer Notbremsung oder einem Aufprall des Fahrzeugs nicht lösen und
keine Verletzungen der Insassen verursachen kann.
Ð
Verstellbare Sicherheitstrennwand hinter den
Vordersitzen
Abb. 155
Verstellbare Sicherheitstrenn-
wand
Die verstellbare Sicherheitstrennwand hinter den Vordersitzen kann zur Komfort-
verbesserung für Fahrer und Beifahrer um bis zu 100 mm verstellt werden (gilt
nur für bestimmte Länder).
Ð
179
Praktik
Befestigung des Ladebodens
Abb. 156 Schlaufe zur Anhebung des Ladebodens / Befestigung des Lade-
bodens mit einem Kunststoffhaken
Der Ladeboden kann, um z. B. an das Reserverad zu gelangen, mit einem Haken
an der Oberkante des Laderaumklappenausschnitts befestigt werden.
Den Ladeboden an der Schlaufe » Abb. 156 - anheben und mit dem Kunst-
stoffhaken (dieser befindet sich unter der Ladebodenkante) an der Oberkante
des Laderaumklappenausschnitts » Abb. 156 - befestigen.
Ð
Verstellung der Sicherheitstrennwand
Abb. 157 Obere / untere Aufnahme der Sicherheitstrennwand
Gilt nur für einige Länder.
Den Ladebodenteil hinter der Sicherheitstrennwand hochklappen.
Auf jeder Seite im oberen Bereich der Karosserie eine Schraube » Abb. 157 -
und im unteren Bereich eine Schraube » Abb. 157 - herausschrauben.
Die Sicherheitstrennwand in die gewünschte Position verschieben. Darauf ach-
ten, dass diese immer um dieselbe Distanz bzw. um dieselbe Anzahl von Boh-
rungen auf beiden Seiten oben sowie unten verschoben wird.
Auf jeder Seite im oberen Bereich der Karosserie eine Schraube und im unteren
Bereich eine Schraube wieder einschrauben.
Das Anzugsdrehmoment der Schrauben so bald wie möglich mit einem Dreh-
momentschlüssel prüfen lassen. Das Anzugsdrehmoment muss 20 Nm betra-
gen.
Die Position der Abdeckung des Ladebodenteils hinter der Sicherheitstrenn-
wand anpassen, sodass diese der neu eingestellten Position der Sicherheits-
trennwand entspricht.
Den Ladebodenteil zurückklappen.
Ð
Notentriegelung der Laderaumklappe
Abb. 158
Notentriegelung der Laderaum-
klappe
Liegt ein Fehler in der Zentralverriegelung vor, kann die Laderaumklappe von in-
nen wie folgt entriegelt werden:
Den Betätigungsseilzug zu sich herausnehmen und daran ziehen.
An die Laderaumklappe drücken, um diese zu öffnen.
Den Betätigungsseilzug wieder zurückdrücken.
Ð
180
Praktik
Technische Daten
Technische Daten
Einleitende Informationen
Die Angaben in der technischen Fahrzeugdokumentation haben stets Vorrang vor
den Angaben dieser Betriebsanleitung. Mit welchem Motor Ihr Fahrzeug ausge-
stattet ist, kann den amtlichen Fahrzeugpapieren entnommen oder bei einem
ŠKODA Vertragspartner erfragt werden.
Die aufgeführten Fahrleistungswerte wurden ohne fahrleistungsmindernde Aus-
stattungen, wie z.
B. Klimaanlage, ermittelt.
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN)
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer - VIN (Karosserienummer) ist im Motorraum
auf dem rechten Federbeindom eingeprägt. Diese Nummer befindet sich auch auf
einem Schild in der unteren linken Ecke unter der Frontscheibe (zusammen mit
einem VIN-Strichcode).
Motornummer
Die Motornummer ist auf dem Motorblock eingeschlagen.
Ð
Daten auf dem Fahrzeugdatenträger und auf dem
Typschild
Abb. 159 Fahrzeugdatenträger / Typschild
Fahrzeugdatenträger
Der Fahrzeugdatenträger » Abb. 159 befindet sich auf dem Boden des Gepäck-
raums und ist auch im Serviceplan eingeklebt.
Der Fahrzeugdatenträger enthält folgende Daten:
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN)
Fahrzeugtyp
Getriebekennbuchstaben / Lacknummer / Innenausstattung / Motorleistung /
Motorkennbuchstaben
Teilweise Fahrzeugbeschreibung
Betriebsgewicht (in kg)
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km) - innerorts / außerorts / kombiniert
CO
2
-Emissionswerte - kombiniert (in g/km)
Typschild
Das Typschild » Abb. 159 befindet sich im unteren Bereich der Säule zwischen der
Vorder- und Hintertür auf der Beifahrerseite.
Das Typschild enthält folgende Gewichtsangaben:
Maximal zulässiges Gesamtgewicht
Maximal zulässiges Gespanngewicht (Zugfahrzeug und Anhänger)
Maximal zulässige Achslast vorn
Maximal zulässige Achslast hinten
Betriebsgewicht
Das angegebene Betriebsgewicht ist nur ein Orientierungswert. Dieser Wert ent-
spricht dem möglichst geringen Betriebsgewicht ohne weitere gewichtserhöhen-
de Ausstattungen, wie z. B. Klimaanlage, Reserverad, Anhängevorrichtung.
Das Betriebsgewicht beinhaltet auch 75 kg als Fahrergewicht, das Gewicht der
Betriebsflüssigkeiten sowie des Bordwerkzeugs und einen zu 90 % gefüllten
Kraftstoffbehälter.
Aus dem Unterschied zwischen dem maximal zulässigen Gesamtgewicht und dem
Betriebsgewicht ist es möglich, die ungefähre maximale Zuladung zu berechnen
» .
Die Zuladung setzt sich aus folgenden Gewichten zusammen:
Passagiere;
gesamtes Gepäck und weitere Lasten;
Dachlast einschließlich des Dachgepäckträgersystems;
Ausstattungen, die vom Betriebsgewicht ausgeschlossen sind;
Anhängestützlast bei Anhängerbetrieb (max. 50 kg).
£
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
181
Technische Daten
Messung des Kraftstoffverbrauchs nach ECE-Vorschriften und EU-Richtlinien
Die Messung des Zyklus innerorts beginnt mit einem Kaltstart des Motors. An-
schließend wird Stadtfahrbetrieb simuliert.
Beim Zyklus außerorts wird dem Fahralltag entsprechend das Fahrzeug in allen
Gängen mehrfach beschleunigt und abgebremst. Die Fahrgeschwindigkeit variiert
dabei zwischen 0 und 120 km/h.
Die Berechnung des kombinierten Kraftstoffverbrauchs erfolgt mit einer Gewich-
tung von etwa 37 % für den Zyklus innerorts und 63 % für den Zyklus außerorts.
ACHTUNG
Die angegebenen Werte für die maximal zulässigen Gewichte dürfen nicht
überschritten werden - Unfall- und Beschädigungsgefahr!
Hinweis
Auf Wunsch kann das genaue Gewicht Ihres Fahrzeugs bei einem ŠKODA Ver-
tragspartner erfragt werden.
In Abhängigkeit von Umfang der Ausstattungen, Fahrweise, Verkehrssituation,
Witterungseinflüssen und Fahrzeugzustand können sich bei der Benutzung des
Fahrzeugs in der Praxis Verbrauchswerte ergeben, die von den angegebenen
Werten abweichen.
Ð
182
Technische Daten
Abmessungen
Abmessungen (in mm)
ROOMSTER PRAKTIK SCOUT
Länge 4214 4213 4240
Breite 1684 1684 1695
Breite einschließlich Außenspiegel 1882 1882 1882
Höhe 1607 1607 1650
Bodenfreiheit 140 140 141
Radstand 2620 2620 2620
Spurweite vorn/hinten
1436/1500
(1420/1484)
a)
1436/1500
(1420/1484)
a)
1427/1494
a)
Gilt für Fahrzeuge, die werkseitig 15"-Räder montiert haben.
Ð
183
Technische Daten
Spezifikation und Motorölfüllmenge
Werkseitig wurde der Motor mit hochwertigem Öl befüllt, das ganzjährig - außer
in extremen Klimazonen - verwendet werden kann.
Beim Nachfüllen können verschiedene Öle untereinander gemischt werden. Dies
gilt jedoch nicht für Fahrzeuge mit variablen Service-Intervallen.
Selbstverständlich werden Motoröle weiterentwickelt. Deshalb entsprechen die
Angaben in dieser Betriebsanleitung dem Stand zum Zeitpunkt des Redaktions-
schlusses.
Die
ŠKODA Vertragspartner werden von ŠKODA über aktuelle Änderungen infor-
miert. Deshalb empfehlen wir, den Ölwechsel von einem ŠKODA Vertragspartner
durchführen zu lassen.
Die nachstehend angegebenen Spezifikationen (VW-Normen) können einzeln
oder gemeinsam mit anderen Spezifikationen auf dem Behälter stehen.
Die Ölfüllmengen sind inkl. Ölfilterwechsel angegeben. Den Ölstand bei der Befül-
lung prüfen, nicht zu viel einfüllen. Der Ölstand muss zwischen den Markierungen
liegen » Seite 141.
Spezifikation und Füllmenge (in l) für Fahrzeuge mit variablen Service-
Intervallen
Benzinmotoren Spezifikation Füllmenge
1,2 l/51 kW VW 503 00, VW 504 00 2,8
1,2 l/63 kW TSI VW 504 00 3,6
1,2 l/77 kW TSI VW 504 00 3,6
1,4 l/63 kW VW 503 00, VW 504 00 3,2
Dieselmotoren Spezifikation Füllmenge
1,2 l/55 kW TDI CR VW 507 00 4,3
1,6 l/66 kW TDI CR DPF VW 507 00 4,3
1,6 l/77 kW TDI CR DPF VW 507 00 4,3
Spezifikation und Füllmenge (in l) für Fahrzeuge mit festen Service-Intervallen
Benzinmotoren Spezifikation Füllmenge
1,2 l/51 kW VW 501 01, VW 502 00 2,8
1,2 l/63 kW TSI VW 502 00 3,6
1,2 l/77 kW TSI VW 502 00 3,6
Benzinmotoren Spezifikation Füllmenge
1,4 l/63 kW VW 501 01, VW 502 00 3,2
1,6 l/77 kW VW 501 01, VW 502 00 3,6
Sind die oben genannten Öle nicht verfügbar, dann können zum einmaligen Nach-
füllen Öle nach ACEA A2 bzw. ACEA A3 verwendet werden.
Dieselmotoren Spezifikation Füllmenge
1,2 l/55 kW TDI CR VW 507 00 4,3
1,6 l/66 kW TDI CR DPF VW 507 00 4,3
1,6 l/77 kW TDI CR DPF VW 507 00 4,3
Sind die oben genannten Öle nicht verfügbar, dann können zum einmaligen Nach-
füllen Öle nach ACEA B3 bzw. ACEA B4 verwendet werden.
VORSICHT
Für Fahrzeuge mit variablen Service-Intervallen dürfen nur die oben aufgeführten
Öle verwendet werden. Um die Eigenschaften des Motoröls zu erhalten, empfeh-
len wir, zum Nachfüllen nur Öl der gleichen Spezifikation zu verwenden. Im Aus-
nahmefall darf nur einmal maximal 0,5 l Motoröl der Spezifikation VW 502 00 (nur
Benzinmotoren) bzw. Spezifikation VW 505 01 (nur Dieselmotoren) aufgefüllt
werden. Andere Motoröle dürfen nicht verwendet werden - Gefahr eines Motor-
schadens!
Hinweis
Vor einer langen Fahrt empfehlen wir Ihnen, Motoröl mit der Spezifikation ent-
sprechend Ihrem Fahrzeug zu kaufen und mitzuführen.
Wir empfehlen, Öle aus den ŠKODA Original Teilen zu verwenden.
Ð
184
Technische Daten
Fahrzeugspezifische Angaben je nach Motortyp
1,2 l/51 kW Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
51/5400 112/3000 3/1198
Fahrleistungen ROOMSTER PRAKTIK
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 159
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 15,9
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg) 700
a)
/900
b)
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 600/450
c)
580/450
c)
a)
Steigungen bis 12 %.
b)
Steigungen bis 8 %.
c)
Fahrzeuge ohne ABS.
1,2 l/63 kW TSI Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
63/4800 160/1500-3500 4/1197
Fahrleistungen ROOMSTER PRAKTIK
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 172
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 12,6
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg) 1000
a)
/1200
b)
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 610/450
c)
590/450
c)
a)
Steigungen bis 12 %.
b)
Steigungen bis 8 %.
c)
Fahrzeuge ohne ABS.
£
185
Technische Daten
1,2 l/77 kW TSI Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
77/5000 175/1500-4100 4/1197
Fahrleistungen ROOMSTER MG5 ROOMSTER DSG7
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 184 184
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 10,9 11,0
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg) 1100
a)
/1200
b)
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 610/450
c)
630/450
c)
a)
Steigungen bis 12 %.
b)
Steigungen bis 8 %.
c)
Fahrzeuge ohne ABS.
1,4 l/63 kW Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
63/5000 132/3800 4/1390
Fahrleistungen ROOMSTER PRAKTIK
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 171
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 13,0
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg) 900
a)
/1100
b)
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 600/450
c)
580/450
c)
a)
Steigungen bis 12 %.
b)
Steigungen bis 8 %.
c)
Fahrzeuge ohne ABS.
£
186
Technische Daten
1,6 l/77 kW Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
77/5600 153/3800 4/1598
Fahrleistungen ROOMSTER MG5 ROOMSTER AG6
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 183 180
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 11,3 12,5
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg) 1000
a)
/1200
b)
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 610/450
c)
630/450
c)
a)
Steigungen bis 12 %.
b)
Steigungen bis 8 %.
c)
Fahrzeuge ohne ABS.
1,2 l/55 kW TDI CR Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
55/4200 180/2000 3/1199
Fahrleistungen ROOMSTER
ROOMSTER
GreenLine
PRAKTIK
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 162 165 162
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 15,5 15,4 15,5
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg) 1000
a)
/1200
b)
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 650/450
c)
630/450
c)
a)
Steigungen bis 12 %.
b)
Steigungen bis 8 %.
c)
Fahrzeuge ohne ABS.
£
187
Technische Daten
1,6 l/66 kW TDI CR Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
66/4200 230/1500-2500 4/1598
Fahrleistungen ROOMSTER PRAKTIK
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 171
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 13,3
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg) 1200
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 660/450
a)
640/450
a)
a)
Fahrzeuge ohne ABS.
1,6 l/77 kW TDI CR Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
77/4400 250/1500-2500 4/1598
Fahrleistungen
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 181
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 11,5
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg) 1200
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 660/450
a)
a)
Fahrzeuge ohne ABS.
Ð
188
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
A
Ablagefach
Beleuchtung 43
Ablagefächer 64
Ablagen 64
ABS 83
Kontrollleuchte 22
Abschleppen 167
Abschleppöse 168
Abschleppschutz 32
Airbag 111
Auslösung 111
Frontairbag 112
Kopfairbag 114
Seitenairbag 113
Airbag-System 111
Airbag abschalten 115
Alarm 32
Änderungen 157
Anhänger 127
Anhängerbetrieb 127
Anhängerbetrieb 127
Antenne 130
siehe Radioempfang 132
Antiblockiersystem 83
Anzeige
Kühlmitteltemperatur 9
Service-Intervall 10
Armlehne 66
Aschenbecher 62
ASR 83
Kontrollleuchte 21
Assistenzsysteme
ABS 22, 83
ASR 21, 83
EDS 84
Einparkhilfe 85
ESC 21, 82
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) 86
START-STOPP 87
Außentemperatur 13
Auswechseln
Scheibenwischerblatt 46
Auto-Check-Control 17
Auto-Computer
siehe Multifunktionsanzeige 12
Automatisches Getriebe 89
Anfahren 90
Anhalten 90
Dynamisches Schaltprogramm 92
Hinweise für den Fahrbetrieb 89
Kick-down 92
manuelles Schalten 91
Notprogramm 92
Parken 90
Tiptronic 91
Wählhebel-Notentriegelung 93
Wählhebelsperre 91
Wählhebelstellungen 90
Automatische Verbraucherabschaltung 149
AUX-IN 101
B
Beförderung von Kindern 117
Beheizung
Außenspiegel 47
Heckscheibe 44
Benzin
siehe Kraftstoff 137
Berganfahrassistent 82
Blenden 44
Bordcomputer
siehe Multifunktionsanzeige 12
Bordwerkzeug 159
Bremsassistent 82
Bremsen
Bremsflüssigkeit 144
Bremskraftverstärker 82
Einfahren 121
Handbremse 82
Kontrollleuchte 19
Bremsflüssigkeit
prüfen 144
Bremskraftverstärker 82
C
Chromteile
siehe Fahrzeugpflege 131
Climatronic
Umluftbetrieb 76
Cockpit
12-Volt-Steckdose 63
Ablagefächer 64
Aschenbecher 62
Leuchte 43
Übersicht 7
Zigarettenanzünder 63
Computer
siehe Multifunktionsanzeige 12
D
Diebstahlwarnanlage 32
Diesel
siehe Kraftstoff 138
Dieselkraftstoff
Winterbetrieb 138
Dieselpartikelfilter 23
Digitaluhr 11
Drehzahlmesser 9
E
EDS 84
189
Stichwortverzeichnis
Einfahren
Bremsbeläge 121
die ersten 1 500 km 121
Motor 121
Reifen 121
Einstellen
Uhr 11
Einstellung
Außenspiegel 47
Lenkrad 79
manuell abblendbarer Innenspiegel 47
manuelle Klimaanlage 74
Sitz 50
Elektrische Energie sparen 122
Elektrische Fensterheber
Funktionsstörungen 37
Taste in der Fahrertür 35
Taste in der hinteren Tür 35
Zentralverriegelung 36
Elektronische Differenzialsperre 84
Elektronische Wegfahrsperre 80
Emissionswerte 181
Entriegeln
Fernbedienung 31
ohne Zentralverriegelung 27
Zentralverriegelung 29
Ersetzen
Fahrzeugbatterie 148
ESC
Funktionsweise 82
Kontrollleuchte 21
F
Fächer 64
Fahren
Emissionswerte 181
Höchstgeschwindigkeit 185
im Ausland 125
Kraftstoffverbrauch 181
Wasserdurchfahrten auf der Straße 126
Fahrradträger 59
Fahrzeugabmessungen 183
Fahrzeug anheben 162
Fahrzeugbatterie
automatische Verbraucherabschaltung 149
ersetzen 148
laden 148
Säurestand prüfen 147
Sicherheitshinweise 145
Winterbetrieb 147
Fahrzeugbatterie laden 148
Fahrzeugdatenträger 181
Fahrzeuglack polieren
siehe Fahrzeugpflege 131
Fahrzeugpflege 129
automatische Waschanlage 130
Chromteile 131
Fahrzeuglack polieren 131
Gummidichtungen 132
Hochdruckreiniger 131
Konservierung 131
Kunstleder 134
Kunststoffteile 132
Naturleder 134
Räder reinigen 133
Scheinwerfergläser 132
Sicherheitsgurte 135
Stoffbezüge 134
Stoffe 134
Türschließzylinder 133
Waschanlage 130
waschen 130
waschen von Hand 130
Fahrzeugschlüssel 26
Fahrzeugzustand
siehe Auto-Check-Control 17
Felgen 150
Fenster
enteisen 132
siehe elektrische Fensterheber 35
Fenster-Komfortbedienung 36
Fernbedienung 30
Synchronisierungsvorgang 31
Feuerlöscher 159
Frontairbag 112
Funkanlagen 94
Funkschlüssel
Batterie ersetzen 26
Fußmatten 84
G
Gangempfehlung 11
Gepäckraum
Abdeckung 56
Befestigungselemente 55
Befestigungsnetze 56
Fahrzeuge der Klasse N1 55
Gepäckraumklappe entriegeln 34
klappbarer Haken 55
Leuchte 44
Notentriegelung 34
siehe Gepäckraumklappe 34
variabler Ladeboden 57
Gepäckraumklappe 34
automatische Verriegelung 34
Geschwindigkeitsmesser 9
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) 86
Getränkehalter 62
Gewichte 181
Glühlampen
Wechsel 173
GSM 94
Gurte 106
Gurthöheneinstellung 109
Gurtstraffer 109
H
Handbremse 82
190
Stichwortverzeichnis
Hebel
Blinker 42
Fernlicht 42
Heckscheibe - Beheizung 44
Heckscheibe entfrosten 44
Heizung 70
Scheiben entfrosten 71
Sitze 50
Umluftbetrieb 71
Höchstgeschwindigkeit 185
Hupe 7
I
Informationsdisplay
siehe MAXI DOT 15
Innenleuchte
Praktik 179
Innenraumbeleuchtung
Praktik 179
Innenraumüberwachung 32
Intervallwischen 45
ISOFIX 119
K
Katalysator 121
Kindersicherheit
Seitenairbag 118
Kindersicherung 27
Kindersitz
auf dem Beifahrersitz 118
Gruppeneinteilung 119
ISOFIX 119
Sitzeignung 119
TOP TETHER 120
Kinder und Sicherheit 117
Kleiderhaken 68
Klimaanlage
Climatronic 75
Luftaustrittsdüsen 70
manuelle Klimaanlage 72
Kombi-Instrument 8
Konservierung
siehe Fahrzeugpflege 131
Kontrollleuchten 17
Kopfairbag 114
Kopfstütze 51
Kraftstoff 136
bleifreies Benzin 137
Diesel 138
Kraftstoffvorratsanzeige 9
siehe Kraftstoff 136
tanken 136
Vorratsanzeige 9
Kraftstoffverbrauch 122
Kühlerlüfter 144
Kühlmittel
nachfüllen 143
prüfen 143
L
Lack
siehe Lackschäden 131
Lackschäden 131
Lasten 181
Lenkkraftunterstützung 79
Lenkrad 79
Leuchten
Kontrollleuchten 17
Licht
Abblendlicht 38
Blinker 42
Cockpit 43
ein- und ausschalten 38
Fernlicht 42
Glühlampenwechsel 173
Halogen-Projektorscheinwerfer mit Kurvenlicht-
funktion 39
Lichthupe 42
Nebelscheinwerfer 40
Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER 40
Nebelschlussleuchte 41
Parklicht 39
Standlicht 38
Tagfahrlicht 39
Touristisches Licht 40
Warnblinkanlage 42
Weitenregulierung 41
Licht ein- und ausschalten 38
M
MAXI DOT 15
Einstellungen 16
Hauptmenü 15
MDI 101
Mobiltelefon 94
Verbindung mit der Freisprecheinrichtung 96
Motor
Einfahren 121
Motor anlassen und abstellen 78
Motor anlassen
Starthilfe 166
Motor anlassen und abstellen 78
Motoröl
Füllmenge 184
Kontrollleuchte 19
nachfüllen 141
prüfen 141
Spezifikation 184
wechseln 142
Motorraum
Bremsflüssigkeit 144
Fahrzeugbatterie 145
Kühlmittel 142
Übersicht 140
191
Stichwortverzeichnis
Motorraumklappe
öffnen 140
schließen 140
Multifunktionsanzeige
Bedienung 13
Funktionen 12
Speicher 12
Multimedia 100
N
Nachfüllen
Kühlmittel 143
Motoröl 141
Scheibenwaschwasser 145
Netztrennwand 57
Not
automatisches Getriebe 92
Fahrzeug abschleppen 167
Gepäckraumklappe entriegeln 34
Radwechsel 160
Reifenreparatur 163
Starthilfe 166
Türverriegelung 33
Wählhebel-Entriegelung 93
Warnblinkanlage 42
O
Öl
siehe Motoröl 141
Ölmessstab 141
P
Pannenset 163
Panoramadach 37
Parken
Einparkhilfe 85
Parkzettelhalter 68
Passive Sicherheit 102
Prüfen
Batteriesäurestand 147
Bremsflüssigkeit 144
Kühlmittel 143
Motoröl 141
Ölstand 141
Scheibenwaschwasser 145
R
Räder und Reifen
allgemeine Hinweise 150
Lebensdauer von Reifen 151
neue Reifen 152
Radschrauben 156
Radvollblende 154
Radwechsel 160
Reserverad 153
Schneeketten 156
Umgang mit Rädern und Reifen 152
Winterreifen 156
Radioempfang
Antenne 132
Funktionsstörung 132
Radschrauben
Abdeckkappen 154
Anti-Diebstahl-Radschraube 163
lösen und festziehen 162
Regulierung
Leuchtweite 41
Reifen
siehe Räder und Reifen 152
Reifenreparatur 163
Reinigen 129
Chromteile 131
Kunstleder 134
Kunststoffteile 132
Naturleder 134
Räder 133
Scheinwerfergläser 132
Stoffbezüge 134
Stoffe 134
Reserverad 153
Richtige Sitzposition 103
Rückspiegel
Außenspiegel 47
manuell abblendbarer Innenspiegel 47
S
Safesicherung 29
Schäden am Fahrzeug vermeiden 125
Schalten
Schalthebel 84
wirtschaftlich fahren 122
Schaltung
Gangempfehlung 11
Scheiben
enteisen 132
Scheibenwaschanlage 145
Scheibenwascher 45
Scheibenwaschwasser
Kontrollleuchte 24
nachfüllen 145
prüfen 145
Winterzeit 145
Scheibenwischer
betätigen 45
Scheibenwaschwasser 145
Scheibenwischerblatt der Heckscheibe auswech-
seln 46
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe aus-
wechseln 46
Scheibenwischerblätter reinigen 46
Scheinwerfer
Fahren im Ausland 125
Scheinwerferreinigungsanlage 46
Scheinwerferreinigungsanlage
Scheinwerferreinigungsanlage 46
Schneeketten 156
Seitenairbag 113
Service-Anzeige 10
Servolenkung 79
192
Stichwortverzeichnis
Sicherheit 102
ISOFIX 119
Kindersicherheit 117
Kindersitze 117
Kopfstützen 51
TOP TETHER 120
Sicherheitsgurt
Kontrollleuchte 19
Sicherheitsgurte 106
anlegen und ablegen 108
Höheneinstellung 109
Reinigen 135
Sicherungen
auswechseln 170
Belegung 170
Sitz
einstellen 50
Sitze
Heizung 50
Kopfstützen 51
Sitz ausbauen 53
vorklappen 51
Sitze einstellen 103
Sonnenblenden 44
Spiegel
Außenspiegel 47
Make-up 44
manuell abblendbarer Innenspiegel 47
zusätzlicher Innenspiegel 47
START-STOPP
Funktionsweise 87
Starthilfe 167
Starthilfe 166
T
Tachometer 9
Tagfahrlicht 39
Tanken 136
Kraftstoff 136
Taste in der Fahrertür
elektrische Fensterheber 35
Technische Daten 181
Teileersatz 157
Telefon 94
Temperatur einstellen
Heizung 70
Tiptronic 89
siehe automatisches Getriebe 91
TOP TETHER 120
Träger 61
Traktionskontrolle (ASR) 83
Transport
Dachgepäckträger 61
Gepäckraum 54
Tür
Kindersicherung 27
Türen
Notverriegelung 33
Typschild 181
U
Übersicht
Cockpit 7
Kontrollleuchten 17
Motorraum 140
Uhr 11
Umluftbetrieb
manuelle Klimaanlage 74
Umwelt 122
Umweltbewusst fahren 122
Umweltverträglichkeit 124
Unterbodenschutz 133
V
Ver- und Entriegeln von innen 30
Verbandskasten 159
Verriegeln
Fernbedienung 31
Notverriegelung 33
ohne Zentralverriegelung 27
Zentralverriegelung 29
Verzögerte Verriegelung der Gepäckraumklappe
siehe Gepäckraumklappe 34
Vordersitze 49
Vorglühanlage - Kontrollleuchte 22
Vor jeder Fahrt 102
W
Wagenheber 159
ansetzen 162
Wählhebel
siehe Wählhebelstellungen 90
Wählhebelstellungen 90
Warndreieck 159
Warnsymbole
siehe Kontrollleuchten 17
Waschen 129
automatische Waschanlage 130
Hochdruckreiniger 131
von Hand 130
Wechsel
Glühlampen 173
Motoröl 142
Rad 160
Sicherungen 170
Wegfahrsperre 80
Werkzeug 159
Winterbetrieb
Dieselkraftstoff 138
Fahrzeugbatterie 147
Scheiben enteisen 132
Schneeketten 156
Winterreifen
siehe Räder und Reifen 156
Wirtschaftlich und umweltbewusst fahren 122
193
Stichwortverzeichnis
Z
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke 10
Zentralverriegelung 28
entriegeln 29
verriegeln 29
Zentralverriegelungstaste 30
Zigarettenanzünder 63
Zubehör 157
Zündschloss 80
Zündung 80
Zurückgelegte Fahrstrecke 10
194
Stichwortverzeichnis
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