617564
216
Verklein
Vergroot
Pagina terug
1/224
Pagina verder
SIMPLY CLEVER
ŠKODA Fabia
Betriebsanleitung

6V0012705AB
Vorwort
Sie haben sich für einen ŠKODA entschieden, herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Die Beschreibung der Fahrzeugbedienung, wichtige Hinweise zur Sicherheit, Fahrzeugpflege, War-
tung und Selbsthilfe, sowie technische Fahrzeugdaten, sind dieser Betriebsanleitung zu entnehmen.
Die Bedienung einiger Funktionen und Fahrzeugsysteme erfolgt über das Infotainment.
Lesen Sie bitte nicht nur diese Betriebsanleitung, sondern auch die Infotainment-Bedienungsanlei-
tung aufmerksam. Die Vorgehensweise im Einklang mit den beiden Anleitungen ist Voraussetzung für
die richtige Nutzung des Fahrzeugs.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem ŠKODA und allzeit gute Fahrt.
Ihre ŠKODA AUTO a.s. (nachstehend nur als ŠKODA bzw. Hersteller)

6V0012705AB
Inhaltsverzeichnis
Bordliteratur 4
Erläuterungen 5
Aufbau und weitere Informationen zur
Betriebsanleitung 6
Verwendete Abkürzungen
Sicherheit
Passive Sicherheit 8
Allgemeine Hinweise 8
Richtige und sichere Sitzposition 9
Sicherheitsgurte 12
Sicherheitsgurte verwenden 12
Gurtaufrollautomaten und Gurtstraffer 15
Airbag-System 16
Beschreibung des Airbag-Systems 16
Airbagübersicht 17
Airbags abschalten 20
Sichere Beförderung von Kindern 22
Kindersitz 22
Befestigungssysteme 25
Bedienung
Cockpit 28
Übersicht
27
Instrumente und Kontrollleuchten
29
Kombi-Instrument
29
Kontrollleuchten
33
Kontrollsymbole im Display
38
Informationssystem 43
Fahrerinformationssystem 43
Fahrdaten (Multifunktionsanzeige) 45
Service-Intervall-Anzeige 48
Entriegeln und Öffnen 49
Entriegeln und Verriegeln 49
Diebstahlwarnanlage 54
Gepäckraumklappe 56
Elektrische Fensterheber 57
Mechanische Fensterheber 59
Licht und Sicht 60
Licht 60
Innenleuchten 66
Sicht 67
Scheibenwischer und -wascher 68
Rückspiegel 70
Sitze und Kopfstützen 72
Sitze und Kopfstützen einstellen 72
Sitzfunktionen 74
Transportieren und praktische
Ausstattungen 77
Praktische Ausstattungen 77
Gepäckraum 86
Variabler Ladeboden im Gepäckraum 91
Fahrradträger im Gepäckraum 93
Dachgepäckträger 95
Heizung und Klimaanlage 97
Heizung, Lüftung, Kühlung 97
Kommunikation 102
SmartGate 102
Fahren
Anfahren und Fahren 105
Motor mit dem Schlüssel anlassen und
abstellen 105
Motor per Knopfdruck anlassen und
abstellen 107
Bremsen und Parken 109
Manuelles Schalten und Pedale 111
Automatisches Getriebe 112
Einfahren und wirtschaftliches Fahren 115
Wasserdurchfahrt und Fahrt außerhalb
befestigter Straßen 116
Assistenzsysteme 117
Brems- und Stabilisierungssysteme 117
Einparkhilfe 119
Geschwindigkeitsregelanlage 121
Speedlimiter 123
Front Assistant 124
START-STOPP 127
Müdigkeitserkennung (Pausenempfehlung) 130
Reifendruck-Überwachung 130
Anhängevorrichtung und Anhänger 132
Anhängevorrichtung 132
Anhänger 138
Betriebshinweise
Pflege und Wartung
141
Servicearbeiten, Anpassungen und technische
Änderungen 141
Fahrzeug waschen 145
Fahrzeug außen pflegen 146
Innenraum pflegen 150
Prüfen und Nachfüllen 153
Kraftstoff 153
Motorraum 156
2
Inhaltsverzeichnis
Motoröl 158
Kühlmittel 160
Bremsflüssigkeit 162
Fahrzeugbatterie 163
Räder 167
Felgen und Reifen 167
Vom Hersteller freigegebene
Reifenvarianten 170
Winterbetrieb 171
Selbsthilfe
Notausstattung und Selbsthilfe 173
Notausstattung 173
Reserve- und Notrad 175
Radwechsel 176
Pannenset 180
Starthilfe 183
Fahrzeug abschleppen 184
Fernbedienung 186
Notentriegelung/-verriegelung 187
Scheibenwischerblätter auswechseln 188
Sicherungen und Glühlampen 190
Sicherungen 190
Glühlampenwechsel 193
Technische Daten
Technische Daten
202
Fahrzeugdaten 202
Stichwortverzeichnis
3
Inhaltsverzeichnis
Bordliteratur
In der Bordliteratur Ihres Fahrzeugs finden Sie immer diese Betriebsanleitung
und den Serviceplan.
Ausstattungsabhängig kann die Bordliteratur auch die Infotainment-Bedie-
nungsanleitung und in einigen Ländern ebenfalls die Broschüre Unterwegs
enthalten.
Betriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung gilt für alle Karosserievarianten des Fahrzeugs, für al-
le zugehörigen Modellvarianten sowie für alle Ausstattungsstufen.
In dieser Betriebsanleitung sind alle möglichen Ausstattungsvarianten be-
schrieben, ohne diese als Sonderausstattung, Modellvariante oder marktab-
hängige Ausstattung zu kennzeichnen. Somit sind in Ihrem Fahrzeug nicht alle
Ausstattungskomponenten, die in dieser Betriebsanleitung beschrieben wer-
den, vorhanden.
Der Ausstattungsumfang Ihres Fahrzeugs bezieht sich auf Ihren Kaufvertrag
zum Fahrzeug. Mit Fragen bezüglich des Ausstattungsumfangs wenden Sie
sich bitte ggf. an einen ŠKODA Partner.
Die Abbildungen in dieser Betriebsanleitung dienen nur zur Illustration. Die
Abbildungen können in unwesentlichen Details von Ihrem Fahrzeug abwei-
chen, diese sind nur als eine allgemeine Information zu verstehen.
ŠKODA AUTO a.s. arbeitet ständig an der Weiterentwicklung aller Fahrzeuge.
Jederzeit sind deshalb Änderungen des Lieferumfangs in Form, Ausstattung
und Technik möglich. Die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Informatio-
nen entsprechen dem Informationsstand zum Zeitpunkt des Redaktions-
schlusses.
Aus den technischen Angaben, Abbildungen und Informationen dieser Be-
triebsanleitung können keine Ansprüche hergeleitet werden.
Serviceplan
Der Serviceplan enthält die Dokumentation der Fahrzeugübergabe, Informatio-
nen bezüglich Garantie und Service-Ereignisse.
Infotainment-Bedienungsanleitung
Die Infotainment-Bedienungsanleitung enthält eine Beschreibung der Info-
tainment-Bedienung, ggf. auch einiger Funktionen und Fahrzeugsysteme.
Broschüre Unterwegs
Die Broschüre Unterwegs enthält die Kundendienstrufnummer, die Service-
nummer sowie Notrufnummern, die in den einzelnen Ländern bestehen.
4
Bordliteratur
Erläuterungen
Verwendete Begriffe
In der Bordliteratur werden die folgenden Begriffe verwendet, die die Service-
durchführung Ihres Fahrzeugs betreffen.
- Werkstatt, die eine fachliche Durchführung von Servicearbei-
ten für die Fahrzeuge der Marke ŠKODA durchführt. Ein Fachbetrieb
kann sowohl ein ŠKODA Partner, ein ŠKODA Servicepartner, als auch ei-
ne unabhängige Werkstatt sein.
- Werkstatt, die vertraglich durch den Hersteller
ŠKODA AUTO a.s. oder dessen Vertriebspartner autorisiert worden ist,
Servicearbeiten für die Fahrzeuge der Marke ŠKODA durchzuführen und
ŠKODA Original Teile zu verkaufen.
- Unternehmen, das durch den Hersteller ŠKODA AUTO a.s.
oder dessen Vertriebspartner autorisiert worden ist, Neufahrzeuge der
Marke ŠKODA zu verkaufen und, soweit zutreffend, deren Service bei
Verwendung ŠKODA Original Teile durchzuführen und ŠKODA Original
Teile zu verkaufen.
Symbolerläuterung
Eine Übersicht der in der Betriebsanleitung verwendeten Symbole und eine
kurze Erläuterung der Bedeutung.
Verweis auf das einleitende Modul eines Kapitels mit wichtigen Informa-
tionen und Sicherheitshinweisen.
Fortsetzung des Moduls auf der nächsten Seite.
Situationen, bei denen das Fahrzeug möglichst bald anzuhalten ist.
® Eingetragenes Warenzeichen.
Textanzeige im MAXI DOT-Display.
Textanzeige im Segmentdisplay.
ACHTUNG
Texte mit diesem Symbol machen auf ernste Unfall-, Verletzungs- oder Le-
bensgefahr aufmerksam.
VORSICHT
Texte mit diesem Symbol machen auf die Gefahr der Fahrzeugbeschädigung
oder eine mögliche Funktionsunfähigkeit einiger Systeme aufmerksam.
„Fachbetrieb“
„ŠKODA Servicepartner“
„ŠKODA Partner“
Umwelthinweis
Texte mit diesem Symbol enthalten Informationen zum Umweltschutz sowie
Tipps zum wirtschaftlichen Betrieb.
Hinweis
Texte mit diesem Symbol enthalten zusätzliche Informationen.
5
Erläuterungen
Aufbau und weitere Informationen zur
Betriebsanleitung
Aufbau der Betriebsanleitung
Die Betriebsanleitung ist hierarchisch in die folgenden Bereiche unterteilt.
Absatz (z. B. Sicherheit) - der Titel des Absatzes ist stets auf der linken Seite
unten angegeben
Hauptkapitel (z. B. Airbag-System) - der Titel des Hauptkapitels ist stets
auf der rechten Seite unten angegeben
Kapitel (z. B. Airbagübersicht)
Einleitung zum Thema - Modulübersicht innerhalb des Kapitels, ein-
leitende Informationen zum Kapitelinhalt, ggf. für das gesamte Kapitel
gültige Hinweise
Modul (z. B. Frontairbags)
Informationssuche
Bei der Informationssuche in der Betriebsanleitung empfehlen wir, das Stich-
wortverzeichnis am Ende der Betriebsanleitung zu nutzen.
Richtungsangaben
Alle Richtungsangaben, wie „links“, „rechts“, „vorn“, „hinten“, beziehen sich auf
die Vorwärtsfahrtrichtung des Fahrzeugs.
Einheiten
Die Volumen-, Gewichts-, Geschwindigkeits- und Längenangaben werden in
metrischen Einheiten angegeben, sofern es nicht anders angegeben ist.
Displayanzeige
In dieser Betriebsanleitung wird für die Darstellung im Display des Kombi-In-
struments die Anzeige im MAXI DOT-Display verwendet, sofern es nicht anders
angegeben ist.
6
Aufbau und weitere Informationen zur Betriebsanleitung
Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
1/min Motorumdrehungen pro Minute
ABS Antiblockiersystem
AGM Fahrzeugbatterietyp
ASR Traktionskontrolle
CO
2
Kohlendioxid
DSG automatisches Doppelkupplungsgetriebe
EDS elektronische Differenzialsperre
ECE Europäische Wirtschaftskommission
EPC Kontrolle der Motorelektronik
ESC Stabilisierungskontrolle
ET Einpresstiefe der Felge
EU Europäische Union
HBA Bremsassistent
HHC Berganfahrassistent
KESSY schlüsselfreies Entriegeln, Starten und Verriegeln
kW Kilowatt, Maßeinheit für die Motorleistung
MCB Multikollisionsbremse
MG Schaltgetriebe
MPI Benzinmotor mit einer Kraftstoff-Mehrpunkteinspritzung
N1
ein ausschließlich oder vorwiegend für den Gütertransport
konstruierter Kastenwagen
Nm Newtonmeter, Maßeinheit für das Motordrehmoment
TDI CR
Dieselmotor mit Turboaufladung und Einspritzsystem Com-
mon-Rail
TSI Benzinmotor mit Turboaufladung und Direkteinspritzung
VIN Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Wi-Fi drahtloses Datennetzwerk
XDS Funktionserweiterung der elektronischen Differenzialsperre
7
Verwendete Abkürzungen
Sicherheit
Passive Sicherheit
Allgemeine Hinweise
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Vor jeder Fahrt
8
Fahrsicherheit 8
Sicherheitsausstattungen 8
In diesem Abschnitt finden Sie wichtige Informationen, Tipps und Hinweise
zum Thema passive Sicherheit in Ihrem Fahrzeug.
Wir haben hier alles zusammengefasst, was Sie beispielsweise über die Sicher-
heitsgurte, Airbags, Kindersitze und Sicherheit von Kindern wissen sollten.
ACHTUNG
Dieses Kapitel enthält wichtige Informationen für den Fahrer und seine
Mitfahrer zum Umgang mit dem Fahrzeug.
Weitere Informationen zur Sicherheit, die Sie und Ihre Mitfahrer betref-
fen, finden Sie auch in den nächsten Kapiteln dieser Betriebsanleitung.
Die komplette Bordliteratur sollte sich immer im Fahrzeug befinden. Das
gilt ganz besonders, wenn Sie das Fahrzeug verleihen oder verkaufen.
Vor jeder Fahrt
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 8.
Zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Mitfahrer sind vor jeder Fahrt die
folgenden Punkte zu beachten.
Sicherstellen, dass die Beleuchtungs- und Blinkanlage einwandfrei funkti-
oniert.
Sicherstellen, dass die Funktion der Scheibenwischer und der Zustand der
Scheibenwischerblätter einwandfrei sind.
Sicherstellen, dass alle Fensterscheiben eine gute Sicht nach außen ge-
währleisten.
Die Rückspiegel so einstellen, dass die Sicht nach hinten gewährleistet ist.
Sicherstellen, dass die Spiegel nicht verdeckt sind.
Den Reifenfülldruck prüfen.
Den Motoröl-, Bremsflüssigkeits- und Kühlmittelstand prüfen.
Mitgeführte Gepäckstücke sicher befestigen.
Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht des Fahr-
zeugs nicht überschreiten.
Alle Türen sowie die Motorraum- und Gepäckraumklappe schließen.
Sicherstellen, dass keine Gegenstände die Pedale behindern können.
Kinder durch einen geeigneten Kindersitz mit richtig angelegtem Sicher-
heitsgurt schützen » Seite 22, Sichere Beförderung von Kindern.
Die richtige Sitzposition einnehmen » Seite 9, Richtige und sichere Sitz-
position. Die Mitfahrer darauf hinweisen, die richtige Sitzposition einzu-
nehmen.
Fahrsicherheit
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 8.
Als Fahrer tragen Sie die Verantwortung für sich und Ihre Mitfahrer. Wenn Ihre
Fahrsicherheit beeinflusst wird, gefährden Sie sich und auch andere Verkehrs-
teilnehmer.
Die folgenden Hinweise sind deswegen zu beachten.
Sich durch nichts vom Verkehrsgeschehen ablenken lassen, z. B. durch die
Mitfahrer oder durch Telefongespräche.
Niemals fahren, wenn Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist, z. B. durch
Medikamente, Alkohol oder Drogen.
Die Verkehrsregeln und die zulässige Fahrgeschwindigkeit einhalten.
Die Fahrgeschwindigkeit stets dem Straßenzustand sowie den Verkehrs-
und Witterungsverhältnissen anpassen.
Auf langen Fahrten regelmäßig Pausen machen - spätestens alle zwei
Stunden.
Sicherheitsausstattungen
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 8.
Die folgende Aufzählung enthält nur einen Teil der Sicherheitsausstattung in
Ihrem Fahrzeug.
Dreipunkt-Sicherheitsgurte für alle Sitze.
Gurtkraftbegrenzer für die Vordersitze.
Gurtstraffer für die Vordersitze.
8
Sicherheit
Gurthöheneinstellung für die Vordersitze.
Frontairbag für den Fahrer und Beifahrer.
Vordere Seitenairbags.
Kopfairbags.
Verankerungspunkte für Kindersitze mit dem ISOFIX-System.
Verankerungspunkte für Kindersitze mit dem TOP TETHER-System.
Höheneinstellbare Kopfstützen
1)
.
Einstellbare Lenksäule.
Die genannten Sicherheitsausstattungen arbeiten zusammen, um Sie und Ihre
Mitfahrer in Unfallsituationen bestmöglich zu schützen.
Die Sicherheitsausstattungen nützen Ihnen oder Ihren Mitfahrern nichts, wenn
Sie oder Ihre Mitfahrer eine falsche Sitzposition einnehmen oder diese Aus-
stattungen nicht richtig einstellen oder anwenden.
Bei nicht ordnungsgemäß angelegtem Sicherheitsgurt kann es bei einem Un-
fall zu Verletzungen durch den ausgelösten Airbag kommen.
Richtige und sichere Sitzposition
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Richtige Sitzposition des Fahrers
9
Lenkradposition einstellen 10
Richtige Sitzposition des Beifahrers 10
Richtige Sitzposition der Mitfahrer auf den Rücksitzen 11
Beispiele einer falschen Sitzposition 11
ACHTUNG
Die Vordersitze und alle Kopfstützen müssen immer der Körpergröße ent-
sprechend eingestellt sowie die Sicherheitsgurte immer richtig angelegt
sein, damit die Fahrzeuginsassen mit größtmöglicher Wirksamkeit ge-
schützt werden.
Jeder Insasse muss den zum Sitzplatz gehörenden Sicherheitsgurt richtig
anlegen. Kinder müssen mit einem geeigneten Rückhaltesystem gesichert
sein » Seite 22, Sichere Beförderung von Kindern.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Durch eine falsche Sitzposition setzt sich der Insasse lebensgefährlichen
Verletzungen aus, wenn ein Airbag auslöst und ihn dabei trifft.
Wenn die Mitfahrer auf den Rücksitzen nicht richtig sitzen, erhöht sich
durch den falschen Gurtbandverlauf das Verletzungsrisiko.
Während der Fahrt dürfen die Sitzlehnen nicht zu weit nach hinten ge-
neigt sein, weil sonst die Wirkung der Sicherheitsgurte und des Airbag-Sys-
tems beeinträchtigt wird - es besteht Verletzungsgefahr!
Richtige Sitzposition des Fahrers
Abb. 1
Der richtige Abstand des Fahrers
zum Lenkrad / Richtig eingestell-
te Kopfstütze
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 9.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Verletzungsgefahr bei einem Unfall zu
verringern, sind die folgenden Hinweise zu beachten.
Den Fahrersitz in Längsrichtung so einstellen, dass die Pedale mit leicht
angewinkelten Beinen völlig durchgetreten werden können.
Die Sitzlehne so einstellen, dass das Lenkrad im oberen Punkt mit leicht
angewinkelten Armen erreicht werden kann.
Das Lenkrad so einstellen, dass der Abstand
A
zwischen Lenkrad und
Brustbein mindestens 25 cm beträgt » Abb. 1. Lenkrad einstellen » Sei-
te 10, Lenkradposition einstellen.
Die Kopfstütze so einstellen, dass die Oberkante der Kopfstütze sich mög-
lichst auf einer Höhe mit dem oberen Teil Ihres Kopfes befindet
1)
B
» Abb. 1.
Den Sicherheitsgurt richtig anlegen » Seite 12, Sicherheitsgurte verwen-
den.
1)
Nicht für die Sportsitze gültig.
9
Passive Sicherheit
ACHTUNG
Vor Fahrtbeginn die richtige Sitzposition einnehmen und diese Sitzpositi-
on während der Fahrt nicht verändern. Auch die Mitfahrer anweisen, die
richtige Sitzposition einzunehmen und diese Sitzposition während der
Fahrt nicht zu verändern.
Einen Abstand zum Lenkrad von mindestens 25 cm einhalten. Wenn Sie
den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System nicht
schützen - Lebensgefahr!
Während der Fahrt das Lenkrad mit beiden Händen seitlich am äußeren
Rand in der „9-Uhr“- und „3-Uhr“-Position festhalten. Niemals das Lenkrad
in der „12-Uhr“-Position oder in einer anderen Art und Weise festhalten
(z. B. in der Lenkradmitte oder am inneren Lenkradrand). In solchen Fällen
könnte man sich beim Auslösen des Fahrer-Airbags schwere Verletzungen
an Armen, Händen und Kopf zuziehen.
Dafür sorgen, dass sich keine Gegenstände im Fahrerfußraum befinden,
da die Gegenstände im Falle eines Fahr- oder Bremsmanövers in das Fuß-
hebelwerk gelangen können. Man wäre dann nicht mehr in der Lage, das
Kupplungspedal zu betätigen, zu bremsen oder Gas zu geben.
Lenkradposition einstellen
Abb. 2 Lenkradposition einstellen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 9.
Die Lenkradposition kann in Höhe und Längsrichtung verstellt werden.
Den Sicherungshebel unter dem Lenkrad in Pfeilrichtung
1
schwenken
» Abb. 2.
Das Lenkrad in die gewünschte Position einstellen. Das Lenkrad kann in
Pfeilrichtung
2
verstellt werden.
Den Sicherungshebel bis zum Anschlag in Pfeilrichtung
3
drücken.
ACHTUNG
Der Sicherungshebel muss während der Fahrt verriegelt sein, damit das
Lenkrad während der Fahrt seine Position nicht unbeabsichtigt verändert -
es besteht Unfallgefahr!
Das Lenkrad niemals während der Fahrt, sondern nur bei stehendem
Fahrzeug einstellen!
Richtige Sitzposition des Beifahrers
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 9.
Für die Sicherheit des Beifahrers und um die Verletzungsgefahr bei einem Un-
fall zu verringern, sind die folgenden Hinweise zu beachten.
Den Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten stellen. Der Beifahrer
muss einen Mindestabstand von 25 cm zur Schalttafel einhalten, damit
ihm der Airbag im Falle einer Auslösung die größtmögliche Sicherheit bie-
tet.
Die Kopfstütze so einstellen, dass die Oberkante der Kopfstütze sich mög-
lichst auf einer Höhe mit dem oberen Teil Ihres Kopfes befindet
1)
B
» Abb. 1 auf Seite 9.
Den Sicherheitsgurt richtig anlegen » Seite 12, Sicherheitsgurte verwen-
den.
Sitze und Kopfstützen einstellen » Seite 72.
In Ausnahmefällen kann der Beifahrer-Airbag abgeschaltet werden » Sei-
te 20, Airbags abschalten.
1)
Nicht für die Sportsitze gültig.
10
Sicherheit
ACHTUNG
Einen Abstand zur Schalttafel von mindestens 25 cm einhalten. Wenn Sie
den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System nicht
schützen - Lebensgefahr!
Die Füße während der Fahrt immer im Fußraum halten - die Füße niemals
auf die Schalttafel, aus dem Fenster oder auf die Sitzflächen legen. Im Falle
eines Bremsmanövers oder Unfalls setzen Sie sich einem erhöhten Verlet-
zungsrisiko aus. Bei einer Airbagauslösung können Sie sich durch eine
falsche Sitzposition tödliche Verletzungen zuziehen!
Richtige Sitzposition der Mitfahrer auf den Rücksitzen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 9.
Um die Verletzungsgefahr im Falle eines plötzlichen Bremsmanövers oder ei-
nes Unfalls zu verringern, müssen die Mitfahrer auf den Rücksitzen Folgendes
beachten.
Die Kopfstütze so einstellen, dass die Oberkante der Kopfstütze sich mög-
lichst auf einer Höhe mit dem oberen Teil des Kopfes befindet
B
» Abb. 1
auf Seite 9.
Den Sicherheitsgurt richtig anlegen » Seite 12, Sicherheitsgurte verwen-
den.
Ein geeignetes Kinderrückhaltesystem verwenden, wenn Kinder im Fahr-
zeug mitgenommen werden » Seite 22, Sichere Beförderung von Kindern.
Sitze und Kopfstützen einstellen » Seite 72.
Beispiele einer falschen Sitzposition
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 9.
Die höchstmögliche Schutzwirkung der Sicherheitsgurte wird nur bei richtig
angelegten Sicherheitsgurten erreicht.
Falsche Sitzpositionen reduzieren erheblich die Schutzfunktionen der Sicher-
heitsgurte und erhöhen das Verletzungsrisiko durch einen falschen Gurtband-
verlauf.
Als Fahrer trägt man die Verantwortung für sich und die Mitfahrer, insbeson-
dere für beförderte Kinder. Niemals erlauben, dass ein Mitfahrer während der
Fahrt eine falsche Sitzposition einnimmt.
Die folgende Aufzählung enthält Hinweise, deren Nichtbeachtung zu schwe-
ren Verletzungen oder auch zum Tode führen kann. Diese Aufzählung ist nicht
vollständig, doch wir möchten Sie für das Thema sensibilisieren.
Während der Fahrt sind die folgenden Hinweise zu beachten.
Nicht stehen.
Nicht auf den Sitzen stehen.
Nicht auf den Sitzen knien.
Die Sitzlehne nicht zu stark nach hinten neigen.
Sich nicht an die Schalttafel lehnen.
Nicht auf der Rücksitzbank liegen.
Nicht nur auf dem vorderen Bereich des Sitzes sitzen.
NIcht zur Seite gerichtet sitzen.
Nicht aus dem Fenster lehnen.
Die Füße nicht aus dem Fenster halten.
Die Füße nicht auf die Schalttafel legen.
Die Füße nicht auf das Sitzpolster legen.
Niemanden im Fußraum mitnehmen.
Nicht ohne angelegten Sicherheitsgurt fahren.
Sich nicht im Gepäckraum aufhalten.
11
Passive Sicherheit
Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurte verwenden
Einleitung zum Thema
Abb. 3
Angegurteter Fahrer
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls 13
Sicherheitsgurte anlegen und ablegen 14
Gurthöheneinstellung auf den Vordersitzen 15
Richtig angelegte Sicherheitsgurte bieten bei einem Unfall einen guten
Schutz. Sie verringern das Risiko einer Verletzung und erhöhen die Chance des
Überlebens bei einem schweren Unfall.
Richtig angelegte Sicherheitsgurte halten Fahrzeuginsassen in der richtigen
Sitzposition » Abb. 3.
Die Sicherheitsgurte reduzieren in erheblichem Maße die Bewegungsenergie.
Weiterhin verhindern diese unkontrollierte Bewegungen, die ihrerseits schwe-
re Verletzungen nach sich ziehen können.
Fahrzeuginsassen mit richtig angelegten Sicherheitsgurten profitieren in ho-
hem Maße von der Tatsache, dass die Bewegungsenergie so gut wie möglich
über die Sicherheitsgurte aufgefangen wird.
Auch gewährleisten die Vorderwagenstruktur und andere passive Sicherheits-
merkmale Ihres Fahrzeugs, wie z. B. das Airbag-System, die bestmögliche Re-
duzierung der Bewegungsenergie. Die entstehende Energie wird somit verrin-
gert und das Verletzungsrisiko gemindert.
Bei der Beförderung von Kindern müssen besondere Sicherheitsaspekte be-
achtet werden » Seite 22.
ACHTUNG
Den Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt anlegen - auch im Stadtverkehr! Das
gilt auch für die Mitfahrer auf dem Rücksitz - es besteht Verletzungsgefahr!
Auch schwangere Frauen müssen stets den Sicherheitsgurt angelegt ha-
ben. Nur das gewährleistet den besten Schutz für das ungeborene Kind
» Seite 14, Sicherheitsgurte anlegen und ablegen.
Die höchstmögliche Schutzwirkung der Sicherheitsgurte wird nur in der
richtigen Sitzposition erreicht » Seite 9.
Die Sitzlehnen der Vordersitze dürfen nicht zu weit nach hinten geneigt
sein, da sonst die Sicherheitsgurte ihre Wirkung verlieren können.
ACHTUNG
Hinweise für den richtigen Gurtbandverlauf
Immer auf den richtigen Gurtbandverlauf der Sicherheitsgurte achten.
Falsch angelegte Sicherheitsgurte können selbst bei leichten Unfällen zu
Verletzungen führen.
Die Höhe des Sicherheitsgurts so einstellen, dass der Schultergurtteil un-
gefähr über die Schultermitte - keinesfalls über den Hals - verläuft.
Das Gurtband darf nicht über feste oder zerbrechliche Gegenstände (z. B.
Brille, Kugelschreiber, Schlüsselbund usw.) führen. Diese Gegenstände kön-
nen Verletzungen verursachen.
ACHTUNG
Hinweise für den Umgang mit den Sicherheitsgurten
Das Gurtband darf nicht eingeklemmt oder verdreht sein oder an scharfen
Kanten scheuern.
Darauf achten, dass der Sicherheitsgurt beim Schließen der Tür nicht ein-
geklemmt wird.
ACHTUNG
Hinweise für die richtige Verwendung der Sicherheitsgurte
Mit einem Sicherheitsgurt dürfen niemals zwei Personen (auch keine Kin-
der) angegurtet werden, der Sicherheitsgurt darf auch nicht über ein auf
dem Schoß des Insassen befördertes Kind gelegt werden.
Die Schlosszunge darf nur in das zum jeweiligen Sitzplatz gehörende
Schlossteil gesteckt werden. Das falsche Anlegen des Sicherheitsgurtes
beeinträchtigt seine Schutzwirkung und das Verletzungsrisiko wird erhöht.
12
Sicherheit
ACHTUNG (Fortsetzung)
Der Einführtrichter der Schlosszunge darf nicht verstopft sein, da sonst
die Schlosszunge nicht einrasten kann.
Viele Kleidungsschichten und lose Kleidung (z. B. Mantel über Sakko) be-
einträchtigen den einwandfreien Sitz und die Funktion der Sicherheitsgur-
te.
Keine Klemmen oder ähnliche Gegenstände verwenden, welche die Fest-
zurr-Funktion des Sicherheitsgurts verhindern. Ein zu lose angelegter Si-
cherheitsgurt kann zu Verletzungen führen, da sich der Körper bei einem
Unfall aufgrund der Bewegungsenergie weiter nach vorn bewegt und somit
abrupt durch den Sicherheitsgurt abgebremst wird.
Die Sicherheitsgurte auf den hinteren Sitzen können ihre Funktion nur
dann zuverlässig erfüllen, wenn die Rücksitzlehne richtig verrastet ist
» Seite 75.
ACHTUNG
Hinweise für die Pflege der Sicherheitsgurte
Das Gurtband muss sauber gehalten werden. Verschmutztes Gurtband
kann die Funktion des Gurtaufrollautomaten beeinträchtigen » Seite 152.
Die Sicherheitsgurte dürfen nicht ausgebaut oder in irgendeiner Art und
Weise verändert werden. Nicht versuchen, die Sicherheitsgurte selbst zu
reparieren.
Den Zustand der Sicherheitsgurte regelmäßig prüfen. Wenn Beschädigun-
gen des Sicherheitsgurts, der Gurtverbindungen, des Aufrollautomaten
oder des Schlossteils festgestellt werden, muss der jeweilige Sicherheits-
gurt von einem Fachbetrieb ersetzt werden.
Beschädigte Sicherheitsgurte, die während eines Unfalls beansprucht
und dadurch gedehnt wurden, müssen erneuert werden - am besten von
einem Fachbetrieb. Außerdem sind auch die Verankerungen der Sicher-
heitsgurte zu prüfen.
Hinweis
Bei der Verwendung der Sicherheitsgurte sind die nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen zu beachten.
Das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls
Abb. 4 Nicht angegurteter Fahrer / Nicht angegurteter Mitfahrer auf dem
Rücksitz
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 12.
Sobald das Fahrzeug in Bewegung ist, entsteht sowohl beim Fahrzeug als
auch bei den Fahrzeuginsassen Bewegungsenergie, die sogenannte kinetische
Energie.
Die Größe der kinetischen Energie hängt ganz wesentlich von der Fahrzeugge-
schwindigkeit und vom Gewicht des Fahrzeugs incl. der Fahrzeuginsassen ab.
Bei steigender Geschwindigkeit und zunehmendem Gewicht muss mehr Ener-
gie im Falle eines Unfalls abgebaut werden.
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist der bedeutsamste Faktor. Wenn sich
beispielsweise die Geschwindigkeit von 25 km/h auf 50 km/h verdoppelt, ver-
vierfacht sich die Bewegungsenergie.
Die Meinung, dass man seinen Körper bei einem leichten Unfall mit den Hän-
den abstützen kann, ist falsch. Schon bei geringen Aufprallgeschwindigkeiten
werden am Körper Kräfte wirksam, die nicht mehr abgestützt werden können.
Sollten Sie auch nur mit einer Geschwindigkeit von 30-50 km/h fahren, werden
bei einem Unfall am Körper Kräfte wirksam, die das Gewicht von einer Tonne
(1 000 kg) übersteigen können.
Z. B. das Gewicht einer Person von 80 kg „steigt“ bei 50 km/h auf 4,8 Tonnen
(4 800 kg).
13
Sicherheitsgurte
Bei einem Frontalunfall werden nicht angegurtete Insassen nach vorn ge-
schleudert und schlagen unkontrollierbar auf Teile im Fahrzeuginnenraum, wie
z. B. Lenkrad, Schalttafel oder Frontscheibe, auf » Abb. 4 -
. Sie können unter
Umständen sogar aus dem Fahrzeug geschleudert werden, was lebensgefähr-
liche oder sogar tödliche Verletzungen zur Folge haben kann.
Auch für Mitfahrer auf dem Rücksitz ist es wichtig, sich anzugurten, ansonsten
könnten diese bei einem Unfall unkontrollierbar durch das Fahrzeug geschleu-
dert werden.
Ein nicht angegurteter Mitfahrer auf dem Rücksitz gefährdet also nicht nur
sich, sondern auch die vorn sitzenden Insassen » Abb. 4 -
.
Sicherheitsgurte anlegen und ablegen
Abb. 5 Sicherheitsgurt anlegen / ablegen
Abb. 6 Gurtbandverlauf des Schulter- und Beckengurts / Gurtbandverlauf
bei schwangeren Frauen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 12.
Anlegen
Den Vordersitz und die Kopfstütze
1)
richtig einstellen, bevor der Gurt ange-
legt wird » Seite 9.
Das Gurtband an der Schlosszunge langsam über Brust und Becken ziehen.
Die Schlosszunge in das zum Sitz gehörende Gurtschloss » Abb. 5 -
ste-
cken, bis diese hörbar einrastet.
Eine Zugprobe am Gurt machen, ob die Schlosszunge sicher im Schloss ein-
gerastet ist.
Ein Kunststoffknopf im Gurtband hält die Schlosszunge in griffgerechter Posi-
tion.
Für die größtmögliche Schutzwirkung der Sicherheitsgurte ist der Gurtband-
verlauf von großer Bedeutung.
Der Schultergurtteil darf niemals über den Hals verlaufen, sondern muss unge-
fähr über die Schultermitte verlaufen und gut am Oberkörper anliegen. Der Be-
ckengurtteil muss vor das Becken gelegt werden, darf nicht über den Bauch
verlaufen und muss immer fest anliegen » Abb. 6 -
.
Auch schwangere Frauen müssen stets den Sicherheitsgurt angelegt haben.
Nur das gewährleistet den besten Schutz für das ungeborene Kind.
Bei schwangeren Frauen muss der Beckengurtteil möglichst tief am Becken
anliegen, damit kein Druck auf den Unterleib ausgeübt wird » Abb. 6 -
.
Ablegen
Den Sicherheitsgurt nur bei stehendem Fahrzeug ablegen.
Die rote Taste im Gurtschloss » Abb. 5 -
drücken, die Schlosszunge springt
heraus.
Den Gurt von Hand zurückführen, damit das Gurtband leichter völlig aufrollt
und der Sicherheitsgurt sich nicht verdreht.
VORSICHT
Beim Ablegen des Sicherheitsgurts ist darauf zu achten, dass die Schlosszunge
weder die Türverkleidung noch andere Teile des Innenraums beschädigt.
1)
Nicht für die Sportsitze gültig.
14
Sicherheit
Gurthöheneinstellung auf den Vordersitzen
Abb. 7
Vordersitz: Gurthöheneinstel-
lung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 12.
Mithilfe der Gurthöheneinstellung kann der Verlauf der vorderen Sicherheits-
gurte im Bereich der Schulter körpergerecht angepasst werden.
Den Umlenkbeschlag drücken und in die gewünschte Richtung nach oben
oder unten schieben » Abb. 7.
Nach dem Einstellen durch ruckartiges Ziehen am Gurt prüfen, ob der Um-
lenkbeschlag sicher eingerastet ist.
Gurtaufrollautomaten und Gurtstraffer
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Gurtaufrollautomaten
15
Gurtstraffer
15
Gurtaufrollautomaten
Jeder Sicherheitsgurt ist mit einer Aufrollautomatik ausgestattet.
Bei langsamem Zug am Sicherheitsgurt ist die volle Bewegungsfreiheit des
Gurts gewährleistet. Bei ruckartigem Zug am Sicherheitsgurt wird dieser durch
die Aufrollautomatik blockiert.
Die Sicherheitsgurte blockieren auch bei einer Vollbremsung, beim Beschleuni-
gen, bei einer Bergabfahrt und in Kurven.
ACHTUNG
Wird der Sicherheitsgurt bei ruckartigem Zug nicht blockiert, ist dieser un-
verzüglich von einem Fachbetrieb überprüfen zu lassen.
Gurtstraffer
Die Sicherheit für den angegurteten Fahrer und Beifahrer wird durch Gurt-
straffer an den Aufrollautomaten der vorderen Sicherheitsgurte erhöht.
Bei Frontal- oder Heckkollisionen ab einer bestimmten Unfallschwere werden
die Sicherheitsgurte automatisch gestrafft. Die Gurtstraffer können auch bei
nicht angelegten Sicherheitsgurten ausgelöst werden.
Beim Seitenaufprall einer bestimmten Unfallschwere wird der Sicherheitsgurt
auf der Aufprallseite automatisch gestrafft.
Bei leichten Frontalkollisionen, Seiten- und Heckkollisionen, bei einem Über-
schlag sowie bei Unfällen, bei denen keine erheblichen Kräfte wirksam wer-
den, erfolgt keine Auslösung der Gurtstraffer.
ACHTUNG
Jegliche Arbeiten am Gurtstraffersystem sowie der Aus- und Einbau von
Systemteilen aufgrund anderer Reparaturarbeiten dürfen nur von einem
Fachbetrieb vorgenommen werden.
Die Schutzfunktion des Systems reicht nur für einen Unfall. Wurden die
Gurtstraffer ausgelöst, muss das gesamte System ausgetauscht werden.
Hinweis
Beim Auslösen der Gurtstraffer wird Rauch freigesetzt. Dies deutet auf kei-
nen Fahrzeugbrand hin.
Bei Entsorgung des Fahrzeugs oder von Teilen des Gurtstraffersystems ist es
wichtig, die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Diese Vor-
schriften sind den ŠKODA Servicepartnern bekannt und dort werden Ihnen
auch ausführliche Informationen mitgeteilt.
15
Sicherheitsgurte
Airbag-System
Beschreibung des Airbag-Systems
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Systembeschreibung 16
Airbagauslösung 17
Das Airbag-System bietet als Ergänzung zu den Sicherheitsgurten einen zu-
sätzlichen Insassenschutz bei heftigen Frontal- und Seitenkollisionen.
ACHTUNG
Die bestmögliche Schutzwirkung des Airbags wird nur im Zusammen-
wirken mit dem angelegten Sicherheitsgurt erreicht.
Der Airbag ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt, sondern ein Teil des ge-
samten passiven Fahrzeug-Sicherheitskonzepts.
Damit die Fahrzeuginsassen bei Airbagauslösung mit größtmöglicher
Wirksamkeit geschützt werden, müssen die Vordersitze entsprechend der
Körpergröße richtig eingestellt sein » Seite 9, Richtige und sichere Sitzposi-
tion.
Wenn Sie während der Fahrt keine Sicherheitsgurte angelegt haben, sich
zu weit nach vorn lehnen oder eine andere falsche Sitzposition einnehmen,
setzen Sie sich im Falle eines Unfalls einem erhöhten Verletzungsrisiko
aus.
ACHTUNG
Hinweise für den Umgang mit dem Airbag-System
Wenn eine Störung vorliegt, dann ist das Airbag-System umgehend von
einem Fachbetrieb überprüfen zu lassen. Es besteht sonst die Gefahr, dass
die Airbags bei einem Unfall nicht auslösen.
An den Teilen des Airbag-Systems dürfen keinerlei Veränderungen vorge-
nommen werden.
Alle Arbeiten am Airbag-System sowie der Ein- und Ausbau von System-
teilen aufgrund anderer Reparaturarbeiten (z. B. Lenkradausbau) dürfen
nur von einem Fachbetrieb vorgenommen werden.
Niemals Änderungen am vorderen Stoßfänger oder an der Karosserie vor-
nehmen.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Es ist verboten, an einzelnen Teilen des Airbag-Systems zu manipulieren,
denn es könnte zur Auslösung von Airbags kommen.
Die Schutzfunktion des Airbag-Systems reicht nur für einen Unfall. Wurde
der Airbag ausgelöst, muss dieser ausgetauscht werden.
Systembeschreibung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 16.
Der Funktionszustand des Airbag-Systems wird durch die Kontrollleuchte
im
Kombi-Instrument angezeigt » Seite 36.
Werden die Airbags ausgelöst, füllen sich diese mit Gas und entfalten sich.
Beim Aufblasen des Airbags wird ein grauweißes oder rotes, unschädliches Gas
freigesetzt. Das ist völlig normal und lässt nicht auf einen Brand im Fahrzeug
schließen.
Das Airbag-System besteht (je nach Fahrzeugausstattung) aus den
folgenden Modulen.
Elektronisches Steuergerät.
Frontairbag für den Fahrer und Beifahrer » Seite 17.
Seitenairbags » Seite 18.
Kopfairbags » Seite 19.
Airbag-Kontrollleuchte im Kombi-Instrument » Seite 36.
Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag » Seite 20.
Kontrollleuchte für Beifahrer-Frontairbagab/-einschaltung im Schalttafelmit-
telteil » Seite 20.
Hinweis
Das Airbag-System ist über seine gesamte Funktionsdauer wartungsfrei.
Bei Veräußerung des Fahrzeugs ist dem Käufer das komplette Bordbuch mit-
zugeben. Es ist zu beachten, dass auch die Informationen für den eventuell ab-
geschalteten Beifahrer-Airbag dazugehören!
Bei Entsorgung des Fahrzeugs oder Teilen des Airbag-Systems ist es wichtig,
die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
16
Sicherheit
Airbagauslösung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 16.
Das Aufblasen des Airbags erfolgt in Sekundenbruchteilen und mit hoher Ge-
schwindigkeit, um bei einem Unfall zusätzlichen Schutz bieten zu können.
Das Airbag-System ist nur bei eingeschalteter Zündung funktionsbereit.
Bei besonderen Unfallsituationen können mehrere Airbags gleichzeitig ausge-
löst werden.
Bei leichten Frontal- und Seitenkollisionen, bei Heckkollisionen, Umkippen des
Fahrzeugs oder Fahrzeugüberschlag werden die Airbags nicht ausgelöst.
Auslösungsfaktoren
Die für jede Situation zutreffenden Auslösungsbedingungen für das Airbag-
System lassen sich nicht pauschal festlegen. Eine wichtige Rolle spielen bei-
spielsweise Faktoren, wie Beschaffenheit des Gegenstands, auf den das Fahr-
zeug aufprallt (hart/weich), Aufprallwinkel, Fahrzeuggeschwindigkeit usw.
Entscheidend für die Auslösung der Airbags ist der auftretende Verzögerungs-
verlauf. Das Steuergerät analysiert den Kollisionsverlauf und löst das jeweilige
Rückhaltesystem aus.
Bleibt die während der Kollision aufgetretene und gemessene Fahrzeugverzö-
gerung unterhalb der im Steuergerät vorgegebenen Referenzwerte, werden
die Airbags nicht ausgelöst, obwohl das Fahrzeug in Folge des Unfalls durch-
aus stark deformiert sein kann.
Bei heftigen Frontalkollisionen erfolgt die Auslösung der folgenden Airbags.
Fahrer-Frontairbag.
Beifahrer-Frontairbag.
Bei heftigen Seitenkollisionen erfolgt die Auslösung der folgenden Airbags.
Seitenairbag vorn auf der Unfallseite.
Kopfairbag auf der Unfallseite.
Bei einer Airbagauslösung treten folgende Ereignisse auf.
Die Innenleuchte leuchtet auf (wenn der Schalter für die Innenleuchte in der
Türkontaktstellung steht).
Die Warnblinkanlage wird eingeschaltet.
Alle Türen werden entriegelt.
Die Kraftstoffzufuhr zum Motor wird unterbrochen.
Airbagübersicht
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Frontairbags
17
Seitenairbags 18
Kopfairbags 19
Frontairbags
Abb. 8 Einbauorte der Airbags / Gasgefüllte Airbags
Abb. 9
Sicherer Abstand zum Lenkrad
Das Frontairbag-System bietet einen zusätzlichen Schutz für den Kopf- und
Brustbereich des Fahrers und Beifahrers bei Frontalkollisionen mit höherer Un-
fallschwere.
Der Fahrer-Frontairbag befindet sich im Lenkrad, der Beifahrer-Frontairbag be-
findet sich in der Schalttafel oberhalb des Ablagefachs » Abb. 8 -
.
17
Airbag-System
Beim Auslösen der Frontairbags » Abb. 8 - werden auch die Gurtstraffer aus-
gelöst.
Beim Eintauchen in den voll aufgeblasenen Airbag wird die Vorwärtsbewegung
des Fahrers und Beifahrers gedämpft und das Verletzungsrisiko für Kopf und
Oberkörper reduziert.
ACHTUNG
Hinweise für die richtige Sitzposition
Für den Fahrer und Beifahrer ist es wichtig, einen Abstand von mindes-
tens 25 cm zum Lenkrad bzw. zur Schalttafel einzuhalten
A
» Abb. 9.
Wenn Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System
nicht schützen - Lebensgefahr! Außerdem müssen die Vordersitze und die
Kopfstützen immer der Körpergröße entsprechend richtig eingestellt sein.
Bei der Auslösung entwickelt der Airbag große Kräfte, sodass es bei nicht
korrekter Sitzstellung oder Sitzposition zu Verletzungen kommen kann.
Zwischen den vorn sitzenden Personen und dem Wirkungsbereich des
Airbags dürfen sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände be-
finden.
ACHTUNG
Frontairbag und Kinderbeförderung
Kinder niemals ungesichert auf dem Vordersitz des Fahrzeugs befördern.
Wenn Airbags im Falle eines Unfalls auslösen, könnten Kinder schwer ver-
letzt oder getötet werden!
Bei Verwendung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, in dem das
Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung befördert wird, ist unbedingt der
Beifahrer-Frontairbag abzuschalten » Seite 20, Airbags abschalten. Er-
folgt das nicht, kann das Kind durch den ausgelösten Beifahrer-Frontairbag
schwer verletzt oder getötet werden. Bei der Beförderung von Kindern auf
dem Beifahrersitz sind die entsprechenden nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen bezüglich der Nutzung von Kindersitzen zu beachten.
ACHTUNG
Allgemeine Hinweise
Das Lenkrad und die Oberfläche des Airbag-Moduls in der Schalttafel auf
der Beifahrerseite dürfen weder beklebt noch überzogen oder anderweitig
bearbeitet werden. Diese Teile dürfen nur mit einem trockenen oder mit
ACHTUNG (Fortsetzung)
Wasser angefeuchteten Lappen gereinigt werden. Auf den Abdeckungen
der Airbag-Module oder in deren unmittelbaren Nähe dürfen keine Teile,
z. B. Becherhalter, Telefonhalterungen u. Ä., montiert werden.
Niemals Gegenstände auf die Oberfläche des Beifahrer-Airbag-Moduls in
der Schalttafel ablegen.
Hinweis
In Fahrzeugen mit Fahrer-Frontairbag befindet sich auf dem Lenkrad der
Schriftzug .
In Fahrzeugen mit Beifahrer-Frontairbag befindet sich auf der Schalttafel auf
der Beifahrerseite der Schriftzug

.
Seitenairbags
Abb. 10 Einbauort des Seitenairbags im Vordersitz / Gasgefüllter Seiten-
airbag
Das Seitenairbag-System bietet einen zusätzlichen Schutz für den Oberkörper-
bereich (Brust, Bauch und Becken) der Fahrzeuginsassen bei heftigen Seiten-
kollisionen.
Die Seitenairbags sind im Sitzlehnenpolster der Vordersitze untergebracht
» Abb. 10 -
.
Beim Auslösen des Seitenairbags » Abb. 10 -
werden auf der jeweiligen Sei-
te auch der Kopfairbag und der Gurtstraffer automatisch ausgelöst.
Beim Eintauchen in den voll aufgeblasenen Airbag wird die Belastung der In-
sassen gedämpft und das Verletzungsrisiko für den gesamten Oberkörper
(Brust, Bauch und Becken) auf der der Tür zugewandten Seite reduziert.
18
Sicherheit
ACHTUNG
Hinweise für die richtige Sitzposition
Ihr Kopf darf sich niemals im Austrittsbereich des Seitenairbags befinden.
Bei einem Unfall könnten Sie sonst schwer verletzt werden. Dies gilt be-
sonders für Kinder, die ohne geeigneten Kindersitz befördert werden » Sei-
te 24, Kindersicherheit und der Seitenairbag.
Zwischen den Personen und dem Wirkungsbereich der Airbags dürfen
sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände befinden. An den
Türen darf kein Zubehör, wie z. B. Getränkehalter, angebracht sein.
Wenn Kinder während der Fahrt eine falsche Sitzposition einnehmen, sind
sie im Falle eines Unfalls einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt.
Dies kann schwere Verletzungen zur Folge haben » Seite 22, Kindersitz.
ACHTUNG
Das Airbag-Steuergerät arbeitet mit Drucksensoren, die in den vorderen
Türen angebracht sind. Deswegen dürfen sowohl an den Türen als auch an
den Türverkleidungen keine Anpassungen (z. B. zusätzlicher Einbau von
Lautsprechern) vorgenommen werden. Weitere Informationen » Seite 144,
Airbags.
Es dürfen keine zu großen Kräfte, etwa kräftiges Stoßen, Gegentreten
usw., auf die Sitzlehnen einwirken, da sonst das System beschädigt werden
kann. Die Seitenairbags würden in diesem Fall nicht auslösen!
Sie dürfen keinesfalls Sitz- oder Schonbezüge auf den Fahrer- oder Bei-
fahrersitz aufziehen, die nicht ausdrücklich von ŠKODA freigegeben sind.
Da sich der Airbag aus der Sitzlehne heraus entfaltet, würde bei Verwen-
dung von nicht freigegebenen Sitz- oder Schonbezügen die Schutzfunktion
der Seitenairbags erheblich beeinträchtigt werden.
Beschädigungen der Original-Sitzbezüge im Modulbereich der Seitenair-
bags müssen umgehend von einem Fachbetrieb in Stand gesetzt werden.
Die Airbag-Module in den Vordersitzen dürfen keine Beschädigungen,
Risse und tiefgehende Kratzer aufweisen. Ein gewaltsames Öffnen ist nicht
zulässig.
Hinweis
In Fahrzeugen mit Seitenairbags befindet sich an den Vordersitzlehnen ein La-
bel mit dem Schriftzug .
Kopfairbags
Abb. 11 Einbauort des Kopfairbags / Gasgefüllter Kopfairbag
Das Kopfairbag-System bietet einen zusätzlichen Schutz für den Kopf- und
Halsbereich der Insassen bei Seitenkollisionen mit höherer Unfallschwere.
Die Kopfairbags sind oberhalb der Türen auf beiden Seiten im Fahrzeuginnen-
raum angebracht » Abb. 11 -
.
Bei einer Seitenkollision wird der Kopfairbag zusammen mit dem jeweiligen
Seitenairbag und dem Gurtstraffer für den Vordersitz auf der Unfallseite aus-
gelöst.
Beim Auslösen überdeckt der Airbag den Fensterbereich der Vorder- und Hin-
tertüren sowie den Türsäulenbereich » Abb. 11 -
.
Der Kopfaufprall auf Innenraumteile wird durch den aufgeblasenen Kopfairbag
gedämpft. Durch die Verringerung der Kopfbelastung und durch weniger stark
ausgeprägte Kopfbewegungen werden außerdem die Belastungen des Halses
vermindert.
ACHTUNG
Im Austrittsbereich der Kopfairbags dürfen sich keine Gegenstände befin-
den, damit sich die Airbags ungehindert entfalten können.
An den Kleiderhaken im Fahrzeug nur leichte Bekleidung aufhängen. In
den Taschen der Kleidungsstücke keine schweren und scharfkantigen Ge-
genstände belassen. Außerdem dürfen zum Aufhängen der Kleidung keine
Kleiderbügel verwendet werden.
19
Airbag-System
ACHTUNG (Fortsetzung)
Durch den Einbau von nicht vorgesehenem Zubehör im Bereich der Kopf-
airbags kann bei einer Airbagauslösung die Schutzfunktion des Kopfairbags
erheblich beeinträchtigt werden. Beim Entfalten des ausgelösten Kopfair-
bags können unter Umständen Teile des verwendeten Zubehörs in den In-
nenraum geschleudert werden und die Fahrzeuginsassen verletzen.
Die Sonnenblenden dürfen nicht zu den Seitenscheiben in den Entfal-
tungsbereich der Kopfairbags geschwenkt werden, wenn daran Gegenstän-
de, wie z. B. Kugelschreiber, befestigt sind. Bei Auslösung der Kopfairbags
könnte es zur Verletzung der Insassen kommen.
Zwischen den sitzenden Personen und dem Wirkungsbereich der Airbags
dürfen sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände befinden.
Außerdem sollte keiner der Insassen während der Fahrt den Kopf aus dem
Fenster lehnen oder Arme und Hände aus dem Fenster halten.
Hinweis
In Fahrzeugen mit Kopfairbags befindet sich an der B-Säulenverkleidung der
Schriftzug .
Airbags abschalten
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Airbags abschalten 20
Beifahrer-Frontairbag abschalten 20
Airbags abschalten
Das Abschalten der Airbags ist z. B. für die folgenden Fälle vorgesehen.
Wenn ein Kindersitz auf dem Beifahrersitz verwendet werden muss, bei dem
das Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung befördert wird (in manchen Län-
dern aufgrund abweichender nationaler gesetzlicher Bestimmungen in
Fahrtrichtung) » Seite 22, Sichere Beförderung von Kindern.
Wenn trotz korrekter Fahrersitzeinstellung der Abstand von mindestens
25 cm zwischen Lenkradmitte und Brustbein nicht eingehalten werden kann.
Wenn bei einer Körperbehinderung Sondereinbauten im Lenkradbereich er-
forderlich sind.
Wenn man andere Sitze montieren lässt (z. B. orthopädische Sitze ohne Sei-
tenairbags).
Der Beifahrer-Frontairbag kann mit dem Schlüsselschalter abgeschaltet wer-
den » Seite 20.
Wir empfehlen, ggf. andere Airbags von einem ŠKODA Servicepartner abschal-
ten zu lassen.
Überwachung des Airbag-Systems
Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird elektronisch überwacht,
auch wenn einer der Airbags abgeschaltet ist.
Airbag mit einem Diagnosegerät abgeschaltet
Die Kontrollleuchte
leuchtet nach dem Einschalten der Zündung für ca.
4 Sekunden auf und blinkt anschließend noch ca. 12 Sekunden.
Beifahrer-Frontairbag mit dem Schlüsselschalter im Ablagefach abgeschaltet
Die Kontrollleuchte
leuchtet nach dem Einschalten der Zündung für ca. 4
Sekunden auf.
Die Kontrollleuchte

unter dem Schriftzug


» Abb. 12 auf
Seite 20 -
leuchtet nach dem Einschalten der Zündung auf.
Hinweis
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Airbagabschaltung sind
zu beachten.
Bei einem ŠKODA Servicepartner können Sie erfahren, ob und welche Air-
bags an Ihrem Fahrzeug abgeschaltet werden können bzw. müssen.
Beifahrer-Frontairbag abschalten
Abb. 12 Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag / Kontrollleuchte für
Beifahrer-Frontairbag
Mit dem Schlüsselschalter wird nur der Beifahrer-Frontairbag abgeschaltet.
20
Sicherheit
Ausschalten
Die Zündung ausschalten.
Das Ablagefach auf der Beifahrerseite öffnen.
Beim Funkschlüssel den Schlüsselbart vollständig herausklappen » .
Den Schlüssel in den Schlitz im Schlüsselschalter vorsichtig bis zum Anschlag
einschieben.
Mit dem Schlüssel den Schlitz des Schlüsselschalters vorsichtig in die Positi-
on

» Abb. 12 -
drehen.
Den Schlüssel aus dem Schlitz im Schlüsselschalter herausziehen » .
Das Ablagefach auf der Beifahrerseite schließen.
Prüfen, ob nach dem Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte

unter
dem Schriftzug


» Abb. 12 -
leuchtet.
Bei abgeschaltetem Airbag leuchtet die Kontrollleuchte

bei eingeschalte-
ter Zündung stetig, diese erlischt nach dem Ausschalten der Zündung.
Einschalten
Die Zündung ausschalten.
Das Ablagefach auf der Beifahrerseite öffnen.
Beim Funkschlüssel den Schlüsselbart vollständig herausklappen » .
Den Schlüssel in den Schlitz im Schlüsselschalter vorsichtig bis zum Anschlag
einschieben.
Mit dem Schlüssel den Schlitz des Schlüsselschalters vorsichtig in die Positi-
on

» Abb. 12 -
drehen.
Den Schlüssel aus dem Schlitz im Schlüsselschalter herausziehen » .
Das Ablagefach auf der Beifahrerseite schließen.
Prüfen, ob nach dem Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte

unter
dem Schriftzug


» Abb. 12 -
leuchtet.
Bei wieder eingeschaltetem Airbag erlischt die Kontrollleuchte

65 Sekun-
den nach dem Einschalten der Zündung.
ACHTUNG
Der Fahrer ist dafür verantwortlich, ob der Airbag ab- oder eingeschaltet
ist.
Den Airbag nur bei ausgeschalteter Zündung abschalten! Ansonsten kann
ein Fehler im System für die Airbagabschaltung verursacht werden.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Wenn die Kontrollleuchten   blinken, dann wird der Beifahrer-
Frontairbag beim Unfall nicht ausgelöst! Das Airbag-System unverzüglich
von einem Fachbetrieb überprüfen lassen.
Den Schlüssel während der Fahrt nicht im Schlüsselschalter eingesteckt
lassen.
Durch Erschütterungen kann sich der Schlüssel im Schlitz drehen und
den Airbag einschalten!
Der Airbag kann dann bei einem Unfall unerwartet auslösen - es be-
steht Verletzungs- oder Lebensgefahr!
VORSICHT
Ein nicht ausreichend herausgeklappter Schlüsselbart kann den Schlüssel-
schalter beschädigen!
21
Airbag-System
Sichere Beförderung von Kindern
Kindersitz
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Verwendung des Kindersitzes auf dem Beifahrersitz 23
Verwendung des Kindersitzes auf dem Beifahrersitz 24
Kindersicherheit und der Seitenairbag 24
Gruppeneinteilung der Kindersitze 24
Verwendung von Kindersitzen, die mit einem Sicherheitsgurt befestigt
werden 24
Kinder sind auf dem Rücksitz generell sicherer aufgehoben als auf dem Beifah-
rersitz.
Im Gegensatz zu Erwachsenen sind die Muskeln und die Knochenstruktur von
Kindern noch nicht voll entwickelt. Kinder sind deshalb einem erhöhten Verlet-
zungsrisiko ausgesetzt.
Kinder sollen im Einklang mit den entsprechenden gesetzlichen Bestimmun-
gen befördert werden.
Es sind Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44 zu verwenden. Die Norm ECE-R
bedeutet: Regelung der Wirtschaftskommission für Europa (Economic
Commission for Europe - Regulation).
Die Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44 sind mit einem nicht ablösbaren
Prüfzeichen gekennzeichnet: großes E im Kreis, darunter die Prüfnummer.
ACHTUNG
Bei der Verwendung der Kindersitze sind die nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen zu beachten.
Auf keinen Fall dürfen Kinder - auch keine Babys! - auf dem Schoß mitge-
nommen werden.
Niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen. Bei bestimm-
ten äußeren klimatischen Bedingungen können im Fahrzeug lebensbedro-
hende Temperaturen entstehen.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Das Kind muss über die gesamte Fahrzeit im Fahrzeug gesichert sein! An-
sonsten würde dieses im Falle eines Unfalls durch das Fahrzeug geschleu-
dert und könnte sich und andere Mitfahrer dadurch lebensgefährlich verlet-
zen.
Wenn Kinder sich während der Fahrt nach vorn lehnen oder eine falsche
Sitzposition einnehmen, setzen sie sich im Falle eines Unfalls einem erhöh-
ten Verletzungsrisiko aus. Das gilt besonders für Kinder, die auf dem Bei-
fahrersitz befördert werden - wenn das Airbag-System auslöst, können die-
se schwer verletzt oder getötet werden!
Es sind unbedingt die Angaben des Kindersitzherstellers zum richtigen
Gurtbandverlauf zu beachten. Falsch angelegte Sicherheitsgurte können
selbst bei leichten Unfällen zu Verletzungen führen.
Die Sicherheitsgurte müssen auf richtigen Verlauf überprüft werden. Au-
ßerdem ist darauf zu achten, dass das Gurtband nicht durch scharfkantige
Beschläge beschädigt werden kann.
Bei Verwendung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, in dem das
Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung befördert wird, ist unbedingt der
Beifahrer-Frontairbag abzuschalten. Weitere Informationen » Seite 23,
Verwendung des Kindersitzes auf dem Beifahrersitz.
Vor dem Einbau eines vorwärts gerichteten Kindersitzes die jeweilige
Kopfstütze so hoch wie möglich einstellen.
Sollte die Kopfstütze auch in der höchsten Position den Einbau des Kin-
dersitzes verhindern, dann muss die Kopfstütze ausgebaut werden » Sei-
te 73. Nach dem Ausbau des Kindersitzes die Kopfstütze wieder einset-
zen.
Beim Einbau des Kindersitzes auf dem Rücksitz ist der zugehörige Vor-
dersitz so einzustellen, dass es zu keinem Kontakt zwischen dem Vorder-
sitz und dem Kindersitz bzw. dem im Kindersitz beförderten Kind kommt.
Hinweis
Wir empfehlen, Kindersitze aus dem ŠKODA Original Zubehör zu verwenden.
Diese Kindersitze wurden für die Verwendung in ŠKODA Fahrzeugen entwi-
ckelt und geprüft. Sie erfüllen die Norm ECE-R 44.
22
Sicherheit
Verwendung des Kindersitzes auf dem Beifahrersitz
Gilt nicht für Taiwan
Abb. 13
Aufkleber an der B-Säule auf der
Beifahrerseite
Abb. 14
Beifahrer-Sonnenblende / Aufkleber
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 22.
Niemals ein rückwärts gerichtetes Kinderrückhaltesystem auf einem Sitz
verwenden, welcher durch einen davor untergebrachten aktiven Airbag ge-
schützt wird. Das Kind könnte schwer oder sogar tödlich verletzt werden.
Wir empfehlen Ihnen aus Sicherheitsgründen, Kindersitze möglichst auf den
Rücksitzen zu montieren.
Bei Verwendung eines Kindersitzes, in dem das Kind auf dem Beifahrersitz be-
fördert wird, sind die folgenden Hinweise zu beachten.
Bei Verwendung eines Kindersitzes, in dem das Kind mit dem Rücken zur
Fahrtrichtung befördert wird, ist unbedingt der Beifahrer-Frontairbag abzu-
schalten » .
Die Beifahrersitzlehne nach Möglichkeit senkrecht einstellen, sodass zwi-
schen der Beifahrersitz- und Kindersitzlehne ein stabiler Kontakt besteht.
Den Beifahrersitz nach Möglichkeit nach hinten verschieben, sodass kein
Kontakt zwischen dem Beifahrersitz und dem dahinter platzierten Kindersitz
besteht.
Bei Kindersitzen der Gruppe 2 bzw. 3 ist darauf zu achten, dass sich der an
der Kindersitzkopfstütze angebrachte Umlenkbeschlag vor oder in gleicher
Höhe mit dem Umlenkbeschlag an der B-Säule auf der Beifahrerseite befin-
det.
Den höheneinstellbaren Beifahrersitz möglichst weit nach oben einstellen.
Den Beifahrer-Sicherheitsgurt möglichst weit nach oben einstellen.
Den Kindersitz auf dem Sitz und das Kind im Kindersitz gemäß den in der Be-
dienungsanleitung dieses Kindersitzes aufgeführten Bedingungen des Kin-
dersitzherstellers platzieren und befestigen.
ACHTUNG
Bei Verwendung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, in dem das
Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung befördert wird, ist unbedingt der
Beifahrer-Frontairbag abzuschalten » Seite 20, Airbags abschalten.
Bei eingeschaltetem Beifahrer-Frontairbag niemals auf dem Beifahrersitz
einen Kindersitz verwenden, in dem das Kind mit dem Rücken zur Fahrt-
richtung befördert wird. Dieser Kindersitz befindet sich im Entfaltungsbe-
reich des Beifahrer-Frontairbags. Der Airbag kann bei einer Auslösung das
Kind schwer oder sogar lebensgefährlich verletzen.
Auf diese Tatsache weist auch der Aufkleber hin, der sich an einer der fol-
genden Stellen befindet.
An der B-Säule auf der Beifahrerseite » Abb. 13. Der Aufkleber ist nach
dem Öffnen der Beifahrertür sichtbar.
Auf der Beifahrer-Sonnenblende. Bei Fahrzeugen für einige Länder be-
findet sich auf der Beifahrer-Sonnenblende der Aufkleber » Abb. 14.
Bei Kindersitzen der Gruppe 2 bzw. 3 ist darauf zu achten, dass sich der
an der Kindersitzkopfstütze angebrachte Umlenkbeschlag vor oder in glei-
cher Höhe mit dem Umlenkbeschlag an der B-Säule auf der Beifahrerseite
befindet.
Sobald der Kindersitz, in dem das Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung
befördert wird, auf dem Beifahrersitz nicht mehr verwendet wird, sollte der
Beifahrer-Frontairbag wieder eingeschaltet werden.
23
Sichere Beförderung von Kindern
Verwendung des Kindersitzes auf dem Beifahrersitz
Gilt für Taiwan
Abb. 15 Beifahrer-Sonnenblende / Aufkleber
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 22.
Keine Säuglinge, Kleinkinder sowie Kinder auf dem Beifahrersitz befördern.
Auf diese Tatsache weist auch der Aufkleber hin, der sich auf der Beifahrer-
Sonnenblende befindet » Abb. 15.
Kindersicherheit und der Seitenairbag
Abb. 16
Ein falsch gesichertes Kind in fal-
scher Sitzposition - gefährdet
durch den Seitenairbag / Ein mit
einem Kindersitz richtig gesi-
chertes Kind
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 22.
Das Kind darf sich nicht im Entfaltungsbereich des Seitenairbags aufhalten
» Abb. 16 -
.
Zwischen dem Kind und dem Austrittsbereich des Seitenairbags muss ausrei-
chend Platz vorhanden sein, damit der Seitenairbag bestmöglichen Schutz bie-
ten kann » Abb. 16 -
.
ACHTUNG
Kinder dürfen sich niemals mit dem Kopf im Entfaltungsbereich des Sei-
tenairbags befinden - es besteht Verletzungsgefahr!
Keine Gegenstände im Entfaltungsbereich der Seitenairbags ablegen - es
besteht Verletzungsgefahr!
Gruppeneinteilung der Kindersitze
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 22.
Gruppeneinteilung der Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44.
Gruppe Gewicht des Kindes Ungefähres Alter
0 bis 10 kg bis 9 Monate
0+ bis 13 kg bis 18 Monate
1 9-18 kg bis 4 Jahre
2 15-25 kg bis 7 Jahre
3 22-36 kg über 7 Jahre
Verwendung von Kindersitzen, die mit einem Sicherheitsgurt
befestigt werden
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 22.
Übersicht der Nutzbarkeit der Kindersitze, die mit einem Sicherheitsgurt be-
festigt werden, auf den jeweiligen Sitzen gemäß der Norm ECE-R 16.
Gruppe Beifahrersitz
Rücksitze
außen
Rücksitz
Mitte
0
bis 10 kg
U U U
0+
bis 13 kg
U U U
1
9-18 kg
U U U
24
Sicherheit
Gruppe Beifahrersitz
Rücksitze
außen
Rücksitz
Mitte
2
15-25 kg
U U U
a)
3
22-36 kg
U U U
a)
a)
Ist der mittlere Rücksitz mit keiner Kopfstütze versehen, dann ist ein Kindersitz der Gruppe 2 oder 3 nur
dann zu verwenden, wenn dieser über eine eigene integrierte Kopfstütze verfügt. Verfügt der Kindersitz
der Gruppe 2 oder 3 über keine eigene integrierte Kopfstütze, dann ist der Kindersitz auf dem äußeren
Rücksitz zu befestigen.
Kindersitzkategorie „Universal“ - Kindersitz, der für die Befestigung auf
dem Sitz mit dem Sicherheitsgurt vorgesehen ist.
Befestigungssysteme
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Halteösen des

-Systems
25
Verwendung von Kindersitzen mit dem

-System 25
Halteösen des


-Systems 26
Halteösen des

-Systems
Abb. 17
Rücksitz:

U
 stellt ein System für eine schnelle und sichere Kindersitzbefestigung dar.
Auf den äußeren Rücksitzen befinden sich je zwei Halteösen für die Befesti-
gung eines Kindersitzes mit dem

-System » Abb. 17.
ACHTUNG
Beim Ein- und Ausbau des Kindersitzes mit dem -System ist unbe-
dingt die Anleitung des Kindersitzherstellers zu beachten.
An den für den Einbau des Kindersitzes mit dem

-System vorgesehe-
nen Halteösen niemals andere Kindersitze, Gurte oder Gegenstände befes-
tigen - es besteht Lebensgefahr!
Hinweis
Ein Kindersitz mit dem -System kann in ein Fahrzeug mithilfe des -
Systems nur dann eingebaut werden, wenn dieser Kindersitz für diesen Fahr-
zeugtyp freigegeben ist. Weitere Informationen erhalten Sie bei einem ŠKODA
Partner.
Kindersitze mit dem

-System können aus dem ŠKODA Original Zubehör
erworben werden.
Verwendung von Kindersitzen mit dem -System
Übersicht der Nutzbarkeit der Kindersitze mit dem -System auf den jewei-
ligen Sitzen gemäß der Norm ECE-R 16.
25
Sichere Beförderung von Kindern
Gruppe
Größenklasse
des Kindersitzes
a)
Beifahrersitz Rücksitze außen Rücksitz Mitte
0
bis 10 kg
E X IL-SU X
0+
bis 13 kg
E
X IL-SU XD
C
1
9-18 kg
D
X
IL-SU
IUF
X
C
B
B1
A
2
15-25 kg
X IL-SU X
3
22-36 kg
X IL-SU X
a)
Die Größenklasse ist auf einem am Kindersitz angebrachten Schild aufgeführt.
Der Sitz ist für den Einbau eines -Kindersitzes mit der Zulassung
„Semi-Universal“ geeignet. Die Kategorie „Semi-Universal“ bedeutet,
dass der Kindersitz mit dem

-System für Ihr Fahrzeug zugelassen ist.
Die dem Kindersitz beiliegende Fahrzeugliste beachten.
Der Sitz ist für den Einbau eines

-Kindersitzes mit der Zulassung
„Universal“ und Befestigung mit dem Befestigungsgurt TOP TETHER ge-
eignet.
Der Sitz ist nicht mit Halteösen für das

-System ausgestattet.
Halteösen des


-Systems
Abb. 18
Halteösen des


-Systems
IL-SU
IUF
X
  stellt ein Befestigungssystem dar, welches Bewegungen des Kinder-
sitzoberteils einschränkt.
Die Halteösen für die Befestigung des Befestigungsgurts eines Kindersitzes
mit dem


-System befinden sich auf der Rückseite der äußeren Rück-
sitzlehnen » Abb. 18.
Einige länderspezifische Modelle können auch mit einer Halteöse auf der
Rückseite der mittleren Rücksitzlehne ausgestattet sein.
ACHTUNG
Beim Ein- und Ausbau des Kindersitzes mit dem  -System ist un-
bedingt die Anleitung des Kindersitzherstellers zu beachten.
Kindersitze mit dem


-System nur auf den mit Halteösen versehe-
nen Sitzen verwenden.
Immer nur einen Befestigungsgurt des Kindersitzes an einer Halteöse be-
festigen.
Auf keinen Fall dürfen Sie Ihr Fahrzeug selbst anpassen, z. B. Schrauben
oder andere Verankerungen montieren.
26
Sicherheit
Abb. 19 Cockpit
27
Cockpit
Bedienung
Cockpit
Übersicht
Elektrische Fensterheber 57
Türöffnungshebel 51
Elektrische Außenspiegelverstellung 71
Luftaustrittsdüse 98
Parkzettelhalter 78
Bedienungshebel:
Blinker, Fernlicht und Parklicht, Lichthupe 62
Geschwindigkeitsregelanlage 121
Speedlimiter 123
Lenkrad:
mit Hupe
mit Fahrer-Frontairbag 17
mit Tasten für die Bedienung des Informationssystems 43
mit Tasten für die Infotainment-Bedienung » Bedienungsan-
leitung Infotainment, Kapitel Gerätebedienung
Kombi-Instrument 29
Bedienungshebel:
Scheibenwisch- und Waschanlage 68
Informationssystem 43
Je nach Ausstattung:
Ablagefach
79
Infotainment » Bedienungsanleitung Infotainment
Luftaustrittsdüsen im mittleren Teil der Schalttafel 98
Leiste mit Tasten je nach Ausstattung:
Sitzheizung links
74
Heckscheibenbeheizung
67
Zentralverriegelung
53
Taste für Warnblinkanlage
65




Kontrollleuchte für Beifahrer-Frontairbag
20
Sitzheizung rechts
74
Innenspiegel 70
Speicherkartenschacht (im Beifahrer-Ablagefach) » Bedienungs-
anleitung Infotainment
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Beifahrer-Frontairbag 17
Ablagefach auf der Beifahrerseite 84
Schlüsselschalter für die Beifahrer-Frontairbagabschaltung (im
Beifahrer-Ablagefach) 20
Luftaustrittsdüse 98
Elektrischer Fensterheber in der Beifahrertür 58
Türöffnungshebel 51
Leiste mit Tasten je nach Ausstattung:
START-STOPP 127
Stabilisierungskontrolle ESC (Deaktivierung/Aktivierung der
ASR) 117
Einparkhilfe 119
Reifenkontrollanzeige 130
Lichtschalter 61
Entriegelungshebel für Motorraumklappe 157
Regler für Leuchtweitenregulierung der Frontscheinwerfer 61
Hebel für Lenkradeinstellung 10
Zündschloss 106
Sicherungskasten 190
Pedale 112
Getränkehalter: 79
mit Aschenbecher 80
mit Multimediahalter 82
Münz- und Kreditkartenhalter 79
Handbremshebel 111
Je nach Ausstattung:
Schalthebel (Schaltgetriebe) 112
Wählhebel (automatisches Getriebe)
113
Ablagefach 79
USB-Eingang / AUX-Eingang » Bedienungsanleitung Infotain-
ment, Kapitel USB/AUX-Eingänge
Je nach Ausstattung:
12-Volt-Steckdose 81
Zigarettenanzünder
80
Je nach Ausstattung:
Bedienung für Heizung 99
Bedienung für Klimaanlage
99
Bedienung für Climatronic
100
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
28
Bedienung
Hinweis
Bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung weicht die Anordnung der Bedienungsele-
mente zum Teil von der in » Abb. 19 gezeigten Anordnung ab. Die Symbole ent-
sprechen jedoch den einzelnen Bedienungselementen.
Instrumente und Kontrollleuchten
Kombi-Instrument
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Übersicht 30
Drehzahlmesser 30
Display 31
Geschwindigkeitsmesser 31
Kühlmitteltemperaturanzeige 31
Kraftstoffvorratsanzeige 32
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke 32
Uhrzeit einstellen 33
Ladezustand der Fahrzeugbatterie anzeigen 33
Das Kombi-Instrument vermittelt dem Fahrer grundlegende Informationen wie
z. B. die aktuelle Geschwindigkeit, die Motordrehzahl, den Zustand einiger
Fahrzeugsysteme u. Ä.
Fehleranzeige
Liegt ein Fehler im Kombi-Instrument vor, wird im Display die folgende Mel-
dung angezeigt.
Fehler: Kombi-Instrument. Werkstatt!
KOMBI-INSTRUM_WERKSTATT
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
ACHTUNG
In erster Linie widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren! Als Fahrer
tragen Sie die volle Verantwortung für die Verkehrssicherheit.
Hinweis
Erscheint im Display des Kombi-Instruments die Meldung SAFE CP, dann ist ein
Schutz für das Kombi-Instrument aktiviert. Weitere Informationen » Seite 143,
Komponentenschutz.
29
Instrumente und Kontrollleuchten
Übersicht
Abb. 20 Kombi-Instrument - Variante 1
Abb. 21 Kombi-Instrument - Variante 2
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 29.
Drehzahlmesser » Seite 30
mit Kontrollleuchten » Seite 33
Display » Seite 31
Geschwindigkeitsmesser » Seite 31
mit Kontrollleuchten » Seite 33
Leiste mit Kontrollleuchten » Seite 33
1
2
3
4
Taste für:
Uhrzeit einstellen » Seite 33
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke (trip) zurückstellen » Sei-
te 32
Ladezustand der Fahrzeugbatterie anzeigen » Seite 33
Fahrstrecke und Tage bis zum nächsten Servicetermin anzeigen » Sei-
te 48
Kühlmitteltemperaturanzeige » Seite 31
Kraftstoffvorratsanzeige » Seite 32
Drehzahlmesser
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 29.
Der Drehzahlmesser
1
» Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30
zeigt die aktuelle Motordrehzahl pro Minute an.
Der Beginn des roten Skalabereichs des Drehzahlmessers kennzeichnet die
maximal zulässige Motordrehzahl eines eingefahrenen und betriebswarmen
Motors.
Vor Erreichen des roten Skalabereichs des Drehzahlmessers in den nächst hö-
heren Gang schalten bzw. die Wählhebelstellung D des automatischen Getrie-
bes wählen.
Die Gangempfehlung ist zu beachten, um die optimale Motordrehzahl einzu-
halten » Seite 44.
VORSICHT
Der Zeiger des Drehzahlmessers darf den roten Skalabereich nur kurzfristig er-
reichen - es besteht die Gefahr eines Motorschadens!
5
6
7
30
Bedienung
Display
Abb. 22
Displaytypen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 29.
Displaytypen » Abb. 22
MAXI DOT-Display
Segmentdisplay
Im Display werden folgende Angaben angezeigt.
Kraftstoffvorratsanzeige
1)
» Seite 32
Zurückgelegte Fahrstrecke » Seite 32
Uhrzeit » Seite 33
Kontrollsymbole » Seite 38
Angaben des Informationssystems » Seite 43
Meldungen des Auto-Check-Control » Seite 44
Angaben der Service-Intervall-Anzeige » Seite 48
VORSICHT
Beim Kontakt mit dem Display (z. B. beim Reinigen) den Zündschlüssel abzie-
hen, um eventuelle Beschädigungen zu vermeiden. Bei Fahrzeugen mit dem
Starterknopf die Zündung ausschalten und die Fahrertür öffnen.
Geschwindigkeitsmesser
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 29.
Der Geschwindigkeitsmesser
3
» Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Sei-
te 30 zeigt die aktuelle Geschwindigkeit an.
Hinweis
Beim Überschreiten der Fahrgeschwindigkeit von 120 km/h ertönt ein akusti-
sches Warnsignal
2)
. Sinkt die Fahrgeschwindigkeit unter 120 km/h, dann erfolgt
die Abschaltung des akustischen Warnsignals.
Kühlmitteltemperaturanzeige
Abb. 23
Kühlmitteltemperaturanzeige
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 29.
Gilt für Fahrzeuge mit dem Kombi-Instrument - Variante 1 » Abb. 20 auf Sei-
te 30.
Die Anzeige » Abb. 23 informiert über die Motorkühlmitteltemperatur.
Die Anzeige arbeitet nur bei eingeschalteter Zündung.
Die Fahrzeuge mit dem Kombi-Instrument - Variante 2 » Abb. 21 auf Seite 30
verfügen über keine Kühlmitteltemperaturanzeige. Diese sind lediglich mit ei-
ner Hochtemperaturanzeige ausgestattet » Seite 40,
Kühlmittel.
Bei Fahrzeugen mit der Multifunktionsanzeige kann die Kühlmitteltemperatur
im Display angezeigt werden, indem die zugehörige Fahrdatenangabe gewählt
wird » Seite 46, Angabenübersicht.
Kaltbereich
Steht der Zeiger noch im linken Skalabereich, hat der Motor seine Betriebs-
temperatur noch nicht erreicht. Hohe Motordrehzahlen, Vollgas und starke Mo-
torbelastung sind zu vermeiden. So werden mögliche Motorschäden vermie-
den.
1)
Gilt nur für das Segmentdisplay.
2)
Diese Funktion ist nur in einigen Ländern gültig.
31
Instrumente und Kontrollleuchten
Betriebsbereich
Der Motor hat seine Betriebstemperatur erreicht, wenn sich der Zeiger im Ska-
labereich
A
» Abb. 23 einpendelt. Bei sehr hohen Außentemperaturen oder
starker Motorbelastung kann der Zeiger auch weiter nach rechts wandern.
Hochtemperaturbereich
Wenn der Zeiger den roten Skalabereich erreicht, ist die Kühlmitteltemperatur
zu hoch.
Weitere Informationen » Seite 40.
VORSICHT
Zusatzscheinwerfer und andere Anbauteile vor dem Lufteinlass verschlech-
tern die Kühlwirkung des Kühlmittels.
Den Kühler niemals abdecken - es besteht die Gefahr einer Motorüberhit-
zung.
Kraftstoffvorratsanzeige
Abb. 24
Kraftstoffvorratsanzeige: Variante 1 / Variante 2
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 29.
Die Anzeige » Abb. 24 informiert über den Kraftstoffvorrat im Behälter.
Kraftstoffvorratsanzeigearten » Abb. 24
Anzeige im Kombi-Instrument - Variante 1
Anzeige im Display des Kombi-Instruments - Variante 2
Die Anzeige arbeitet nur bei eingeschalteter Zündung.
Der Tankinhalt beträgt etwa 45 Liter.
Wenn die Kraftstoffmenge den Reservebereich erreicht, leuchtet die Kontroll-
leuchte
» Seite 37 auf.
Der Reservebereich wird durch den roten Skalabereich » Abb. 24 - bzw.
durch die Anzeige der nur beiden letzten Skalasegmente » Abb. 24 - in der
Lupe gekennzeichnet.
VORSICHT
Den Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren! Durch die unregelmäßige
Kraftstoffversorgung kann es zu Fehlzündungen kommen. Das kann zur
schwerwiegenden Beschädigung des Motors sowie der Abgasanlage führen.
Hinweis
Nach dem Volltanken kann es bei dynamischer Fahrt (z. B. zahlreiche Kurven,
Bremsen, Bergab- und Bergauffahrt) dazu kommen, dass die Kraftstoffvorrats-
anzeige ca. einen Teil weniger anzeigt. Beim Anhalten oder bei weniger dyna-
mischer Fahrt wird die Kraftstoffvorratsanzeige wieder den korrekten Kraft-
stoffstand anzeigen. Diese Erscheinung stellt keinen Fehler dar.
Der Pfeil
neben dem Symbol
innerhalb der Kraftstoffvorratsanzeige zeigt
den Einbauort des Kraftstoffeinfüllstutzens auf der rechten Fahrzeugseite an.
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke
Abb. 25
Anzeige: MAXI DOT-Display /
Segmentdisplay
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 29.
Displayanzeige » Abb. 25
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke (trip)
Gesamtkilometerzähler
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke (trip)
Der Zähler zeigt die Strecke an, die nach dem letzten Zurückstellen des Zäh-
lers gefahren wurde - in Schritten von 0,1 km.
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke (trip) zurückstellen
Die Taste
5
» Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30 kurz drücken.
A
B
32
Bedienung
Gesamtkilometerzähler
Der Zähler zeigt die Strecke an, die das Fahrzeug zurückgelegt hat.
Uhrzeit einstellen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 29.
Die Zündung einschalten.
Die Taste
5
» Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30 drücken und
gedrückt halten, bis im Display der Menüpunkt Uhrzeit angezeigt wird.
Die Taste
5
loslassen, das System wechselt zur Uhrzeiteinstellung.
Die Taste
5
wiederholt drücken und die Stunden einstellen.
Etwa 4 Sekunden warten, das System wechselt zur Minuteneinstellung.
Die Taste
5
wiederholt drücken und die Minuten einstellen.
Etwa 4 Sekunden warten, das System wechselt zur Ausgangseinstellung.
Die Uhrzeit kann auch im Infotainment eingestellt werden » Bedienungsanlei-
tung Infotainment, Kapitel Geräteeinstellungen.
Ladezustand der Fahrzeugbatterie anzeigen
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 29.
Die Zündung ausschalten.
Die Taste
5
» Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30 drücken und
gedrückt halten, bis im Display der Menüpunkt Batteriestatus bzw. BATTE-
RIE SOC angezeigt wird.
Die Taste
5
loslassen, es wird der Ladezustand
1)
der Fahrzeugbatterie in %
angezeigt.
Etwa 4 Sekunden warten oder die Taste
5
drücken, das System wechselt
zur Ausgangseinstellung.
Kontrollleuchten
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Handbremse 34
Bremsanlage 34
Gurtwarnleuchte 34
Zentralwarnleuchte 34
Servolenkung / Lenkungsverriegelung (Motorstart per Knopfdruck) 34
Stabilisierungskontrolle (ESC) / Traktionskontrolle (ASR) 35
Traktionskontrolle (ASR) deaktiviert 36
Antiblockiersystem (ABS) 36
Nebelschlussleuchte 36
Abgaskontrollsystem
36
Vorglühanlage (Dieselmotor) 36

Kontrolle der Motorelektronik (Benzinmotor) 36
Airbag-System 36
Reifenfülldruck 37
Kraftstoffreserve 37
Blinkanlage 38
Anhängerblinkleuchten 38
Nebelscheinwerfer 38
Geschwindigkeitsregler / Speedlimiter 38
Bremspedal (automatisches Getriebe) 38
Fernlicht 38
Die Kontrollleuchten zeigen den aktuellen Zustand bestimmter Funktionen
bzw. Störungen an.
Das Aufleuchten einiger Kontrollleuchten kann von akustischen Signalen und
Meldungen im Display des Kombi-Instruments begleitet werden.
Nach dem Einschalten der Zündung leuchten einige Kontrollleuchten zur
Funktionsprüfung der Fahrzeugsysteme kurz auf.
Sind die geprüften Systeme i. O., erlöschen jeweilige Kontrollleuchten einige
Sekunden nach dem Einschalten der Zündung oder nach dem Anlassen des
Motors.
Der Zustand einiger Funktionen und Systeme wird durch die Kontrollsymbole
im Display » Seite 38 angezeigt.
Die Kontrollleuchten befinden sich an den folgenden Stellen im Kombi-Instru-
ment » Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30.
Drehzahlmesser
1
Geschwindigkeitsmesser
3
Leiste mit Kontrollleuchten
4
1)
Gilt für Fahrzeuge mit dem START-STOPP-System.
33
Instrumente und Kontrollleuchten
ACHTUNG
Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuchten und dazugehöriger Mel-
dungen bzw. Hinweise im Display des Kombi-Instruments kann zu schwe-
ren Verletzungen oder Schäden am Fahrzeug führen.
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das
Fahrzeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der
Motor abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite 65.
Das Warndreieck ist in der vorgeschriebenen Entfernung aufzustellen - da-
bei sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Bereich. Bei Arbeiten im
Motorraum sind die folgenden Warnhinweise unbedingt zu beachten » Sei-
te 156, Motorraum.
Handbremse
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 34.
Die Kontrollleuchte
leuchtet bei angezogener Handbremse.
Wird mit angezogener Handbremse mit einer Geschwindigkeit über 5 km/h ge-
fahren, ertönt auch ein akustisches Signal.
Im Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Handbremse lösen!
HANDBREMSE LÖSEN
Bremsanlage
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet, dann ist der Bremsflüssigkeitsstand in
der Bremsanlage zu niedrig.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Bremsflüssigkeit: Bordbuch!
BREMSFLÜSSIGKEIT PRÜFEN
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Bremsflüssigkeitsstand
prüfen » Seite 162, Stand prüfen » .
Wenn die Kontrollleuchte
zusammen mit der Kontrollleuchte
leuchtet,
dann liegt eine ABS-Störung vor.
ACHTUNG
Eine Störung an der Bremsanlage bzw. am ABS kann beim Bremsen den
Bremsweg des Fahrzeugs verlängern - es besteht Unfallgefahr!
Wenn die Kontrollleuchte
zusammen mit der Kontrollleuchte
» Sei-
te 36,
Antiblockiersystem (ABS) aufleuchtet,
nicht weiterfahren! Die
Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Gurtwarnleuchte
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 34.
Die Kontrollleuchte
leuchtet als Erinnerung, dass der Fahrer bzw. Beifahrer
den Sicherheitsgurt anlegt.
Die Kontrollleuchte
erlischt, nachdem der jeweilige Sicherheitsgurt angelegt
wird.
Wenn der Fahrer bzw. Beifahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hat und die
Fahrzeuggeschwindigkeit höher als 30 km/h ist, blinkt die Kontrollleuchte
und es ertönt gleichzeitig ein akustisches Warnsignal.
Wenn der Fahrer bzw. Beifahrer den Sicherheitsgurt während der nächsten ca.
2 Minuten nicht anlegt, wird der Warnton abgeschaltet und die Kontrollleuchte
leuchtet dauerhaft.
Zentralwarnleuchte
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 34.
Beim Aufleuchten der Kontrollleuchte
bzw.
sind die zusätzlichen Infor-
mationen im Display des Kombi-Instruments » Seite 38, Kontrollsymbole im
Display oder » Seite 44, Auto-Check-Control zu beachten.
Servolenkung / Lenkungsverriegelung (Motorstart per
Knopfdruck)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Servolenkung
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet, besteht ein Totalausfall der Servolen-
kung und die Lenkunterstützung ist ausgefallen (wesentlich höhere Lenkkräf-
te). Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
34
Bedienung
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, besteht ein Teilausfall der Servolen-
kung und die Lenkkräfte können höher sein. Unverzüglich die Hilfe eines Fach-
betriebs in Anspruch nehmen.
Lenkungsverriegelung (Motorstart per Knopfdruck)
Solange die Kontrollleuchte
blinkt, ist die Lenkungsverriegelung nicht ent-
riegelt.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Lenkrad bewegen!
LENKRAD BEWEGEN
Das Lenkrad etwas hin und her bewegen, dadurch wird das Entriegeln der
Lenkungsverriegelung erleichtert.
Wird die Lenkung auch dann nicht entriegelt, dann ist die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch zu nehmen.
Wenn die Kontrollleuchte
blinkt und ein Signalton ertönt, dann ist die el.
Lenkungsverriegelung defekt.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Lenkungsverriegelung: Werkstatt!
LENKUNG WERKSTATT
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Wenn die Kontrollleuchte
blinkt und ein Signalton ertönt, dann ist die el.
Lenkungsverriegelung defekt.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Lenkungsverriegelung defekt. Stopp!
LENKUNG DEFEKT STOPP
Das Fahrzeug abstellen,
nicht weiterfahren. Nach dem Ausschalten der
Zündung ist es dann nicht mehr möglich, die Lenkung zu sperren, die elektri-
schen Verbraucher zu aktivieren (z. B. Radio u. Ä.), die Zündung wieder einzu-
schalten und den Motor anzulassen. Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch
nehmen.
Hinweis
Wenn die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und wieder angeklemmt wurde,
leuchtet nach dem Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte auf. Nach
dem Zurücklegen einer kurzen Strecke muss die Kontrollleuchte erlöschen.
Wenn nach erneutem Motorstart und kurzer Fahrt die Kontrollleuchte
nicht
erlischt, liegt ein Systemfehler vor. Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
Stabilisierungskontrolle (ESC) / Traktionskontrolle (ASR)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte
blinkt, greift die ESC bzw. die ASR gerade ein.
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet, liegt ein Fehler in der ESC oder in der
ASR vor.
Im Display des Kombi-Instruments wird eine der folgenden Meldungen ange-
zeigt.
Fehler: Stabilisierungskontrolle (ESC)
FEHLER ESC
Fehler: Traktionskontrolle
FEHLER ASR
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Wenn die Kontrollleuchte
nach dem Anlassen des Motors aufleuchtet, kann
die ESC oder die ASR aus technischen Gründen ausgeschaltet sein.
Die Zündung aus- und wieder einschalten.
Wenn die Kontrollleuchte
nach erneutem Anlassen des Motors nicht auf-
leuchtet, ist die ESC oder die ASR wieder voll funktionsfähig.
Weitere Informationen » Seite 117, Stabilisierungskontrolle (ESC) bzw. » Sei-
te 118, Traktionskontrolle (ASR).
Hinweis
Wenn die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und wieder angeklemmt wurde,
leuchtet nach Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte auf. Wenn die
Kontrollleuchte nach dem Zurücklegen einer kurzen Strecke nicht erlischt, liegt
ein Fehler im System vor. Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in An-
spruch nehmen.
35
Instrumente und Kontrollleuchten
Traktionskontrolle (ASR) deaktiviert
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet, ist das ASR-System deaktiviert.
ASR deaktivieren / aktivieren » Seite 118, Traktionskontrolle (ASR).
Antiblockiersystem (ABS)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet, liegt ein Fehler im ABS vor.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Fehler: ABS
FEHLER ABS
Das Fahrzeug wird nur mit der Bremsanlage ohne das ABS gebremst.
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
ACHTUNG
Eine Störung am ABS bzw. an der Bremsanlage kann beim Bremsen den
Bremsweg des Fahrzeugs verlängern - es besteht Unfallgefahr!
Wenn die Kontrollleuchte
zusammen mit der Kontrollleuchte
» Sei-
te 34,
Bremsanlage aufleuchtet,
nicht weiterfahren! Die Hilfe eines
Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Nebelschlussleuchte
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Die Kontrollleuchte
leuchtet bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte.
Abgaskontrollsystem
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet, liegt ein Fehler im Abgaskontrollsystem
vor. Das System ermöglicht die Fahrt im Notbetrieb.
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Vorglühanlage (Dieselmotor)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Leuchtet die Kontrollleuchte
nach dem Einschalten der Zündung nicht auf
oder leuchtet diese stetig, dann liegt ein Fehler in der Vorglühanlage vor.
Beginnt die Kontrollleuchte
während der Fahrt zu blinken, liegt ein Fehler
in der Motorsteuerung vor. Das System ermöglicht die Fahrt im Notbetrieb.
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.

Kontrolle der Motorelektronik (Benzinmotor)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte

leuchtet, liegt ein Fehler in der Motorsteuerung
vor. Das System ermöglicht die Fahrt im Notbetrieb.
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Airbag-System
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Fehler im Airbag-System
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet und im Display des Kombi-Instruments
die folgende Meldung erscheint, liegt ein Fehler im Airbag-System vor.
Fehler: Airbag
FEHLER AIRBAG
Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird automatisch überwacht,
auch wenn einer der Airbags abgeschaltet ist.
Der Beifahrer-Frontairbag wurde mit dem Schlüsselschalter abgeschaltet
Die Kontrollleuchte
leuchtet nach dem Einschalten der Zündung für ca. 4
Sekunden auf.
Die Kontrollleuchte

unter dem Schriftzug


im Schalttafel-
mittelteil leuchtet nach dem Einschalten der Zündung auf » Seite 20, Beifah-
rer-Frontairbag abschalten.
36
Bedienung
Einer der Airbags oder der Gurtstraffer wurde mittels des Diagnosegeräts
abgeschaltet
Die Kontrollleuchte
leuchtet nach dem Einschalten der Zündung für ca.
4 Sekunden auf und blinkt anschließend noch ca. 12 Sekunden.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Airbag/ Gurtstraffer deaktiviert.
AIRBAG/ GURTSTRAFFER AUS
ACHTUNG
Bei einer Störung des Airbag-Systems besteht die Gefahr, dass das System
bei einem Unfall nicht auslöst! Dieses ist unverzüglich von einem Fachbe-
trieb überprüfen zu lassen.
Reifenfülldruck
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 34.
Die Kontrollleuchte
leuchtet
Sollte während der Fahrt die Kontrollleuchte
aufleuchten, kam es in einem
der Reifen zu einer Druckänderung.
Als Warnton ertönt auch ein akustisches Signal.
Sofort die Geschwindigkeit reduzieren und heftige Lenk- und Bremsmanöver
vermeiden.
Das Fahrzeug anhalten, die Zündung ausschalten und die Reifen und deren
Fülldruck prüfen » Seite 168.
Den Reifenfülldruck ggf. korrigieren oder das betroffene Rad ersetzen » Sei-
te 176 bzw. das Pannenset verwenden » Seite 180.
Die Reifendruckwerte im System abspeichern » Seite 131.
Die Kontrollleuchte
blinkt für etwa 1 min und leuchtet weiter
Wenn die Kontrollleuchte
für etwa 1 min blinkt und weiter leuchtet, kann ein
Fehler im System der Reifendruck-Überwachung vorliegen.
Das Fahrzeug anhalten, die Zündung ausschalten und den Motor wieder an-
lassen.
Wenn die Kontrollleuchte
nach dem Anlassen des Motors wieder blinkt, liegt
ein Systemfehler vor.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Für das Aufleuchten der Kontrollleuchte können auch folgende Gründe be-
stehen.
Das Fahrzeug ist einseitig beladen. Die Last so gleichmäßig wie möglich ver-
teilen.
Die Räder einer Achse sind stärker belastet (z. B. bei Anhängerbetrieb oder
bei Berg- oder Talfahrt).
Schneeketten sind montiert.
Ein Rad wurde gewechselt.
Die Reifendruckwerte im System abspeichern » Seite 131.
VORSICHT
Unter bestimmten Bedingungen (z. B. sportliche Fahrweise, winterliche oder
unbefestigte Straßen) kann die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument verzö-
gert oder gar nicht aufleuchten.
Hinweis
Wenn die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und wieder angeklemmt wurde,
leuchtet nach Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte auf. Wenn die
Kontrollleuchte nach dem Zurücklegen einer kurzen Strecke nicht erlischt, liegt
ein Fehler im System vor. Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Kraftstoffreserve
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte
aufleuchtet, ist noch ein Kraftstoffvorrat von ca. 7
Liter vorhanden.
Im Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Bitte tanken. Reichweite: ... km
BITTE TANKEN REICHW_ …

Als Warnton ertönt auch ein akustisches Signal.
VORSICHT
Den Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren! Durch die unregelmäßige
Kraftstoffversorgung kann es zu Fehlzündungen kommen. Das kann zur
schwerwiegenden Beschädigung des Motors sowie der Abgasanlage führen.
Hinweis
Der Hinweis im Display erlischt, nachdem getankt und eine kurze Strecke ge-
fahren wurde.
37
Instrumente und Kontrollleuchten
Blinkanlage
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Je nach Position des Blinkerhebels blinkt die linke
oder die rechte
Kon-
trollleuchte.
Liegt ein Fehler in der Blinkanlage vor, blinkt die Kontrollleuchte etwa doppelt
so schnell. Dies gilt nicht beim Anhängerbetrieb.
Bei eingeschalteter Warnblinkanlage blinken alle Blinkleuchten sowie beide
Kontrollleuchten mit.
Anhängerblinkleuchten
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte
blinkt, sind die Anhängerblinkleuchten einge-
schaltet.
Ist ein Anhänger angekuppelt und die Kontrollleuchte
blinkt nicht, ist eine
der Anhängerblinkleuchten ausgefallen.
Im Display des Kombi-Instruments wird z. B. der folgende Hinweis angezeigt.
Anhänger: Blinker links prüfen!
ANHÄNGERBLINKER PRÜFEN LINKS
Der Anhänger muss ordnungsgemäß angekuppelt sein » Seite 138, Anhänger
an- und abkuppeln.
Nebelscheinwerfer
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Die Kontrollleuchte
leuchtet bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern.
Geschwindigkeitsregler / Speedlimiter
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Die Kontrollleuchte
leuchtet, wenn das Fahrzeug durch den Geschwindig-
keitsregler oder Speedlimiter geregelt wird.
Die Kontrollleuchte
blinkt, wenn das per Speedlimiter eingestellte Ge-
schwindigkeitslimit überschritten wurde.
Bremspedal (automatisches Getriebe)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet, das Bremspedal betätigen.
Fernlicht
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 34.
Die Kontrollleuchte
leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht bzw. bei Licht-
hupe.
Kontrollsymbole im Display
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Automatisches Getriebe 39
Gurtwarnleuchte hinten 39
Generator 40
Kühlmittel 40
Motoröldruck 40
Motorölstand 41
Lampenausfall 41
Dieselpartikelfilter (Dieselmotor) 41
Scheibenwaschwasserstand 42
START-STOPP-System
42
Anzeige einer niedrigen Temperatur 42
Abstandswarnung (Front Assistant) 42
Vorwarnung / Notbremsung (Front Assistant) 42
Die Kontrollsymbole zeigen den aktuellen Zustand bestimmter Funktionen
bzw. Störungen an.
Die Kontrollsymbole werden im Display des Kombi-Instruments angezeigt
» Seite 31.
Je nach Bedeutung leuchtet zusammen mit dem entsprechenden Kontrollsym-
bol auch das Symbol
bzw.
in der Leiste mit den Kontrollleuchten
4
» Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30 auf.
38
Bedienung
Symbol Bedeutung
Gefährdung
Warnung
Solange die Funktionsstörungen nicht behoben worden sind, werden die Mel-
dungen immer wieder angezeigt. Nach der ersten Anzeige werden weiterhin
die Symbole
bzw.
ohne Hinweise für den Fahrer angezeigt.
Das Aufleuchten einiger Kontrollsymbole kann von akustischen Signalen und
Meldungen im Display des Kombi-Instruments begleitet werden.
Nach dem Einschalten der Zündung leuchten einige Kontrollsymbole zur Funk-
tionsprüfung der Fahrzeugsysteme kurz auf.
Sind die geprüften Systeme i. O., erlöschen jeweilige Kontrollsymbole einige
Sekunden nach dem Einschalten der Zündung oder nach dem Anlassen des
Motors.
Der Zustand einiger Funktionen und Systeme wird durch die Kontrollleuchten
» Seite 33 angezeigt.
ACHTUNG
Das Missachten aufleuchtender Kontrollsymbole und dazugehöriger Mel-
dungen bzw. Hinweise im Display des Kombi-Instruments kann zu schwe-
ren Verletzungen oder Schäden am Fahrzeug führen.
Wenn aus technischen Gründen angehalten werden muss, dann ist das
Fahrzeug in einem sicheren Abstand zum Straßenverkehr abzustellen, der
Motor abzuschalten und die Warnblinkanlage einzuschalten » Seite 65.
Das Warndreieck ist in der vorgeschriebenen Entfernung aufzustellen - da-
bei sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Bereich. Bei Arbeiten im
Motorraum sind die folgenden Warnhinweise unbedingt zu beachten » Sei-
te 156, Motorraum.
Automatisches Getriebe
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 39.
Das Kontrollsymbol
und die entsprechende Meldung zeigen eine Störung
bzw. den Zustand des automatischen Getriebes an.
Im MAXI DOT-Display wird das Kontrollsymbol sowie die Meldung angezeigt.
Im Segmentdisplay wird nur die Meldung angezeigt.
Meldung, Bedeutung und Aktion
Getriebe defekt. Werkstatt!
GETRIEBE DEFEKT WERKSTATT
Fehler am automatischen Getriebe.
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Getriebe überhitzt. Stopp! Bordbuch!
GETRIEBE ÜBERHITZT STOPP
Getriebe überhitzt.
GETRIEBE ÜBERHITZT
Die Temperatur der Kupplungen des automatischen Getriebes ist zu
hoch.
nicht weiterfahren!
Das Fahrzeug anhalten und den Motor abstellen.
Die Zündung einschalten und warten, bis die Meldung erlischt - es be-
steht die Gefahr eines Getriebeschadens!
Nach dem Erlöschen der Kontrollleuchte und der Meldung kann die Fahrt
fortgesetzt werden.
Wenn die Kontrollleuchte und die Meldung nicht erlöschen, nicht weiter-
fahren. Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Fehler: Getriebe. Kein Rückwärtsgang möglich.
FEHLER GETRIEBE KEIN RÜCK FAHREN
Fehler am automatischen Getriebe, der Rückwärtsgang kann nicht ein-
gelegt werden.
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Fehler: Getriebe
FEHLER GETRIEBE
Fehler am automatischen Getriebe.
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Gurtwarnleuchte hinten
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Nicht angelegter Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz
Angelegter Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz
Die Kontrollsymbole
bzw.
leuchten nach dem Einschalten der Zündung auf.
Wenn der Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz an- bzw. abgelegt wird, leuchtet
das jeweilige Symbol kurz auf und zeigt den aktuellen Gurtstatus an.
39
Instrumente und Kontrollleuchten
Generator
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Das Kontrolllsymbol
leuchtet, wenn bei laufendem Motor die Fahrzeugbat-
terie nicht geladen wird.
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
VORSICHT
Sollte während der Fahrt zusätzlich zum Symbol noch das Symbol auf-
leuchten, nicht weiterfahren - es besteht die Gefahr eines Motorschadens!
Den Motor abstellen und die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Kühlmittel
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 39.
Kühlmittelstand zu niedrig
Bei zu niedrigem Kühlmittelstand leuchtet das Kontrollsymbol
auf und im
Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Kühlmittel prüfen! Bordbuch!
KÜHLMITTEL PRÜFEN
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Kühlmittelstand prüfen
» Seite 161.
Bei zu niedrigem Kühlmittelstand ist das Kühlmittel nachzufüllen » Sei-
te 161.
Wenn nach dem Nachfüllen des Kühlmittels und dem Einschalten der Zündung
das Kontrollsymbol
nicht aufleuchtet, kann die Fahrt fortgesetzt werden.
Falls der Kühlmittelstand im vorgeschriebenen Bereich liegt und das Kontroll-
symbol
nach dem Einschalten der Zündung erneut aufleuchtet, dann kann
eine Funktionsstörung des Kühlerlüfters vorliegen.
Die Zündung ausschalten.
Die Sicherung für Kühlerlüfter prüfen, ggf. diese auswechseln » Seite 192,
Sicherungen im Motorraum.
Wenn der Kühlmittelstand sowie die Lüftersicherung in Ordnung sind und das
Kontrollsymbol
nach dem Einschalten der Zündung erneut aufleuchtet,
nicht weiterfahren!
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Kühlmitteltemperatur zu hoch
Bei zu hoher Kühlmitteltemperatur leuchtet das Kontrollsymbol auf und im
Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Motor überhitzt. Stopp! Bordbuch!
MOTOR ÜBERHITZT STOPP
Das Fahrzeug anhalten und den Motor abstellen.
Die Zündung einschalten und warten, bis die Kühlmitteltemperatur wieder
den Betriebsbereich erreicht » Seite 31.
Die Fahrt erst nach dem Erlöschen des Kontrollsymbols
wieder fortsetzen.
ACHTUNG
Den Kühlmittelausgleichsbehälter vorsichtig öffnen. Bei heißem Motor
steht das Kühlsystem unter Druck - es besteht Verbrühungsgefahr! Des-
halb vor Abschrauben des Verschlussdeckels den Motor abkühlen lassen.
Den Kühlerlüfter nicht berühren. Der Kühlerlüfter kann sich auch bei aus-
geschalteter Zündung von selbst einschalten - es besteht Verletzungsge-
fahr!
VORSICHT
Zusatzscheinwerfer und andere Anbauteile vor dem Lufteinlass verschlech-
tern die Kühlwirkung des Kühlmittels.
Den Kühler niemals abdecken - es besteht die Gefahr einer Motorüberhit-
zung.
Motoröldruck
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Bei leuchtendem Kontrollsymbol
ist der Motoröldruck zu niedrig.
Im Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Öldruck: Stopp! Bordbuch!
ÖLDRUCK STOPP
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Motorölstand prüfen
» Seite 159.
Bei zu niedrigem Ölstand ist das Motoröl nachzufüllen » Seite 160.
Falls der Ölstand im vorgeschriebenen Bereich liegt und das Kontrollsymbol
nach dem Anlassen des Motors erneut aufleuchtet,
nicht weiterfahren! Den
Motor abstellen und die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
40
Bedienung
VORSICHT
Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Motoröl nicht mög-
lich, nicht weiterfahren! Den Motor abstellen und die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Motorölstand
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Motorölstand zu niedrig
Bei leuchtendem Kontrollsymbol
und
ist der Motorölstand zu niedrig.
Im Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Ölstand: Öl nachfüllen!
ÖL NACHFÜLLEN
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Motorölstand prüfen
» Seite 159.
Bleibt die Motorraumklappe länger als 30 Sekunden geöffnet, erlischt das Kon-
trollsymbol. Wenn kein Motoröl nachgefüllt wurde, leuchtet das Kontrollsym-
bol nach etwa 100 km wieder auf.
Motorölstand zu hoch
Bei leuchtendem Kontrollsymbol
und
, in Verbindung mit dem nachste-
henden Hinweis im Display, ist der Motorölstand zu hoch.
Ölstand reduzieren!
ÖLSTAND ZU HOCH
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und den Motorölstand prüfen
» Seite 159.
Motorölstandssensor
Bei leuchtendem Kontrollsymbol
und
, in Verbindung mit dem nachste-
henden Hinweis im Display, ist der Motorölstandssensor defekt.
Ölsensor: Werkstatt!
ÖLSENSOR WERKSTATT
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
VORSICHT
Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Motoröl nicht mög-
lich, nicht weiterfahren! Den Motor abstellen und die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Lampenausfall
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Das Kontrollsymbol
leuchtet bei einer defekten Lampe auf.
Im Display des Kombi-Instruments wird z. B. der folgende Hinweis angezeigt.
Abblendlicht rechts prüfen!
ABBLENDLICHT PRÜFEN RECHTS
Dieselpartikelfilter (Dieselmotor)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Der Dieselpartikelfilter filtert Rußpartikel aus dem Abgas. Die Rußpartikel sam-
meln sich im Dieselpartikelfilter und werden hier regelmäßig verbrannt.
Wenn das Kontrollsymbol
leuchtet, ist der Filter mit Ruß zugesetzt.
Um den Filter zu reinigen, sollte, wenn es die Verkehrsverhältnisse erlauben
» , für mindestens 15 Minuten oder bis zum Erlöschen des Kontrollsymbols
wie folgt gefahren werden.
4. oder 5. Gang eingelegt (automatisches Getriebe: Stellung D/S).
Fahrgeschwindigkeit von mindestens 70 km/h.
Motordrehzahl zwischen 1800-2500 1/min.
Wird der Filter erfolgreich gereinigt, erlischt das Kontrollsymbol
.
Wird der Filter nicht erfolgreich gereinigt, erlischt das Kontrollsymbol
nicht
und die Kontrollleuchte
beginnt zu blinken.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Dieselpartikelfilter: Bordbuch!
DIESELPARTIKELFILTER BORDBUCH
Unverzüglich die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
41
Instrumente und Kontrollleuchten
ACHTUNG
Der Dieselpartikelfilter erreicht sehr hohe Temperaturen - es besteht
Brandgefahr und es können schwere Verletzungen entstehen. Deshalb das
Fahrzeug niemals an Stellen anhalten, an denen die Fahrzeugunterseite
mit leicht entflammbaren Materialien, z. B. trockenem Gras, Unterholz,
Laub, verschüttetem Kraftstoff u. Ä., in Kontakt kommen kann.
Die Geschwindigkeit immer den Wetter-, Straßen-, Gelände- und Ver-
kehrsverhältnissen anpassen. Die durch die Kontrollleuchte hervorgerufe-
nen Empfehlungen dürfen Sie nie dazu verleiten, die nationalen gesetzli-
chen Bestimmungen im Straßenverkehr zu missachten.
VORSICHT
Solange das Kontrollsymbol leuchtet, muss mit einem erhöhten Kraft-
stoffverbrauch und unter Umständen auch mit einer Leistungsminderung des
Motors gerechnet werden.
Durch die Verwendung von Dieselkraftstoff mit erhöhtem Schwefelanteil
kann sich die Lebensdauer des Dieselpartikelfilters deutlich reduzieren. Bei ei-
nem ŠKODA Partner erfahren Sie, in welchen Ländern Dieselkraftstoff mit er-
höhtem Schwefelanteil verwendet wird.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, ständigen Kurzstreckenverkehr zu vermeiden. Dadurch
wird der Verbrennungsvorgang der Rußpartikel im Dieselpartikelfilter unter-
stützt.
Wenn der Motor während des Filterreinigungsvorgangs bzw. kurz danach ab-
gestellt wird, kann sich der Kühlerlüfter für einige Minuten selbsttätig ein-
schalten.
Scheibenwaschwasserstand
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 39.
Das Kontrollsymbol
leuchtet bei zu geringem Scheibenwaschwasserstand.
Im Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Waschwasser auffüllen!
WASCHWASSER AUFFÜLLEN
Flüssigkeit nachfüllen » Seite 158, Scheibenwaschanlage.
START-STOPP-System
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Die Kontrollsymbole
zeigen den Zustand des START-STOPP-Systems an
» Seite 127.
Anzeige einer niedrigen Temperatur
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Das Kontrollsymbol
weist auf eine Außentemperatur unter +4 °C hin.
ACHTUNG
Auch bei Außentemperaturen um +4 °C kann Glatteis vorhanden sein! Des-
halb verlassen Sie sich nicht nur auf die Angabe der Außentemperaturan-
zeige, dass auf der Straße kein Glatteis vorhanden ist.
Abstandswarnung (Front Assistant)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Wenn das Kontrollsymbol
leuchtet, wurde der sichere Abstand zum vo-
rausfahrenden Fahrzeug unterschritten.
Informationen zum System Front Assistant » Seite 124.
Vorwarnung / Notbremsung (Front Assistant)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 39.
Wenn das Kontrollsymbol
leuchtet, hat das System eine Kollisionsgefahr er-
kannt oder automatisch eine Notbremsung ausgelöst.
Informationen zum System Front Assistant » Seite 124.
42
Bedienung
Informationssystem
Fahrerinformationssystem
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Informationssystem bedienen 43
Außentemperatur 44
Gangempfehlung 44
Tür-, Gepäckraum- bzw. Motorraumklappenwarnung 44
Auto-Check-Control 44
MAXI DOT-Display 45
Das Informationssystem vermittelt dem Fahrer Informationen und Hinweise
von einigen Fahrzeugsystemen.
Diese Informationen und Hinweise werden im Display
2
des Kombi-Instru-
ments » Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30 (nachstehend nur im
Display) angezeigt.
Das Informationssystem vermittelt auch folgende Informationen und Hin-
weise (je nach Fahrzeugausstattung).
Fahrdaten (Multifunktionsanzeige) » Seite 45.
Angaben des MAXI DOT-Displays » Seite 45.
Service-Intervall-Anzeige » Seite 48.
Müdigkeitserkennung » Seite 130.
Wählhebelstellungen des automatischen Getriebes » Seite 113.
Informationen und Hinweise der Assistenzsysteme » Seite 117.
ACHTUNG
In erster Linie widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren! Als Fahrer
tragen Sie die volle Verantwortung für den Betrieb des Fahrzeugs.
Informationssystem bedienen
Abb. 26 Tasten/Einstellrad: am Bedienungshebel / am Multifunktions-
lenkrad
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 43.
Einige Funktionen des Informationssystems können mit den Tasten am Bedie-
nungshebel bzw. am Multifunktionslenkrad » Abb. 26 bedient werden.
Beschreibung der Bedienung
Taste/
Einstell-
rad
Aktion Funktion
A
Kurzes Drücken oben
oder unten
Angaben auswählen / Angabenwerte
einstellen
Langes Drücken oben
oder unten
Hauptmenü des
MAXI DOT-Displays anzeigen
B
Kurzes Drücken Angabe anzeigen / Angabe bestätigen
C
Kurzes Drücken
Um eine Ebene höher im Menü des
MAXI DOT-Displays zurückkehren
Langes Drücken
Hauptmenü des
MAXI DOT-Displays anzeigen
D
Drehen nach oben oder
nach unten
Angaben auswählen / Angabenwerte
einstellen
Kurzes Drücken Angabe anzeigen / Angabe bestätigen
43
Informationssystem
Außentemperatur
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 43.
Im Display wird die aktuelle Außentemperatur angezeigt.
Sinkt die Außentemperatur während der Fahrt unter +4 °C, erscheint im Dis-
play das folgende Symbol
(Anzeige einer niedrigen Temperatur) und es er-
tönt ein akustisches Signal.
Liegt die Außentemperatur beim Einschalten der Zündung unter +4 °C, er-
scheint im Display das folgende Symbol
.
ACHTUNG
Auch bei Außentemperaturen um +4 °C kann Glatteis vorhanden sein! Des-
halb verlassen Sie sich nicht nur auf die Angabe der Außentemperaturan-
zeige, dass auf der Straße kein Glatteis vorhanden ist.
Gangempfehlung
Abb. 27
Information zum geschalteten
Gang / Gangempfehlung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 43.
Die Funktion der Gangempfehlung hilft, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.
Es wird ein passend eingelegter Gang, ggf. eine Empfehlung, hoch- bzw. he-
runterzuschalten, angezeigt.
Displayanzeige » Abb. 27
Optimal eingelegter Gang
Gangempfehlung
Gangempfehlung
Neben der Angabe zum geschalteten Gang werden das Pfeilsymbol
und der
empfohlene Gang angezeigt.
Wird im Display z. B. angezeigt, bedeutet das, dass es vorteilhaft ist, vom
3. in den 4. Gang zu schalten.
Die Gangempfehlung ist nur für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe und für Fahrzeu-
ge mit automatischem Getriebe im Modus für das manuelle Schalten (Tiptronic)
vorgesehen.
ACHTUNG
Für die Wahl des richtigen Gangs in verschiedenen Fahrsituationen, z. B.
beim Überholen, ist stets der Fahrer verantwortlich.
Umwelthinweis
Ein passend eingelegter Gang hat folgende Vorteile.
Es hilft, den Kraftstoffverbrauch zu senken.
Es vermindert das Betriebsgeräusch.
Es schont die Umwelt.
Es kommt der Lebensdauer und Zuverlässigkeit des Motors zugute.
Tür-, Gepäckraum- bzw. Motorraumklappenwarnung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 43.
Wenn mindestens eine Tür oder die Gepäckraum- bzw. Motorraumklappe ge-
öffnet ist, wird im Display das Fahrzeug mit offener entsprechender Tür, Ge-
päckraum- bzw. Motorraumklappe angezeigt.
Wird mit einer Geschwindigkeit über 6 km/h gefahren und eine Tür geöffnet,
ertönt zusätzlich ein akustisches Signal.
Auto-Check-Control
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 43.
Bei eingeschalteter Zündung werden im Fahrzeug immer bestimmte Funktio-
nen und Zustände einzelner Fahrzeugsysteme geprüft.
Fehlermeldungen bzw. andere Angaben werden im Display angezeigt.
Einige Meldungen werden gleichzeitig mit den Kontrollleuchten » Seite 33
bzw. mit den Kontrollsymbolen im Display » Seite 38 angezeigt.
Solange die Funktionsstörungen nicht behoben worden sind, werden die Mel-
dungen immer wieder angezeigt. Nach der ersten Anzeige der Meldung wer-
den weiterhin die Symbole
bzw.
ohne Hinweise für den Fahrer angezeigt.
44
Bedienung
Symbol Bedeutung
Gefährdung
Warnung
MAXI DOT-Display
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 43.
Das MAXI DOT-Display stellt eine Anwenderoberfläche dar, die ausstattungs-
abhängig Angaben vom Infotainment, von der Multifunktionsanzeige, von den
Assistenzsystemen u. Ä. vermittelt.
Hauptmenüpunkte (je nach Fahrzeugausstattung)
Fahrdaten » Seite 45
Assistenten » Seite 124, Front Assistant
Audio » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Medien (Taste MEDIA)
Telefon » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Kommunikation (Taste
PHONE)
Fahrzeug » Seite 44, Auto-Check-Control
Bedienung des MAXI DOT-Displays » Seite 43, Informationssystem bedienen.
Hinweis
Wenn im MAXI DOT-Display Warnmeldungen angezeigt sind, müssen diese
Meldungen bestätigt werden, um das Hauptmenü aufzurufen » Seite 43, Infor-
mationssystem bedienen.
Bei Fahrzeugen mit Infotainment
1)
kann die Sprache des MAXI DOT-Displays
im Infotainment eingestellt werden » Bedienungsanleitung Infotainment, Ka-
pitel Geräteeinstellungen (Taste SETUP).
Bei Fahrzeugen mit Infotainment Blues oder bei Fahrzeugen ohne Infotain-
ment kann die Sprache des MAXI DOT-Displays nur in einem Fachbetrieb ein-
gestellt werden.
Fahrdaten (Multifunktionsanzeige)
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Speicher
46
Angabenübersicht 46
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung 47
Die Fahrdatenanzeige ist nur bei eingeschalteter Zündung möglich.
Nach dem Einschalten der Zündung wird diejenige Angabe angezeigt, die vor
dem Ausschalten der Zündung zuletzt angewählt wurde.
Die Anzeige einiger Angaben kann im Infotainment aus- bzw. eingeblendet
werden » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen
(Taste CAR).
ACHTUNG
In erster Linie widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren! Als Fahrer
tragen Sie die volle Verantwortung für den Betrieb des Fahrzeugs.
Hinweis
In einigen Länderausführungen erfolgt die Anzeige im englischen Maßsystem.
1)
Gilt nicht für Infotainment Blues
45
Informationssystem
Speicher
Abb. 28
Speicheranzeige: MAXI DOT-Dis-
play (
) / Segmentdisplay (
)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 45.
Im Speicher werden die Werte einiger Fahrdatenangaben (z. B. durchschnittli-
cher Kraftstoffverbrauch) aufgezeichnet.
Die Fahrdaten arbeiten mit drei Speichern.
Die Anzeige des gewählten Speichers erfolgt im Display auf der Position
A
» Abb. 28.
Ab Start (
) bzw. „1“ (
)
Der Speicher sammelt die Fahrinformationen vom Einschalten bis zum Aus-
schalten der Zündung.
Wird die Fahrt innerhalb von 2 Stunden nach dem Ausschalten der Zündung
fortgesetzt, gehen die neu hinzukommenden Werte in die Berechnung der ak-
tuellen Fahrinformationen ein.
Bei einer Unterbrechung der Fahrt von mehr als 2 Stunden wird der Speicher
automatisch gelöscht.
Langzeit (
) bzw. „2“ (
)
Der Speicher sammelt die Fahrinformationen einer beliebigen Anzahl von Ein-
zelfahrten bis zu insgesamt 99 Stunden und 59 Minuten Fahrzeit oder 9 999
km Fahrstrecke.
Wird einer der genannten Werte überschritten, wird der Speicher gelöscht und
die Berechnung beginnt von vorn.
Ab Tanken (
) bzw. „3“ (
)
Der Speicher sammelt die Fahrinformationen seit dem letzten Kraftstofftan-
ken.
Mit dem nächsten Kraftstofftanken wird der Speicher automatisch gelöscht.
Speicher wählen
Die jeweilige Angabe der Fahrdaten auswählen » Seite 46, Angabenüber-
sicht.
Durch erneute Bestätigung der Angabe den gewünschten Speicher wählen.
Zurückstellen
Die jeweilige Angabe der Fahrdaten auswählen » Seite 46, Angabenüber-
sicht.
Den gewünschten Speicher wählen.
Durch langes Drücken den gewählten Speicher bestätigen.
Folgende Angaben des gewählten Speichers werden auf null gesetzt.
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch.
Zurückgelegte Fahrstrecke.
Durchschnittsgeschwindigkeit.
Fahrzeit.
Hinweis
Durch das Abklemmen der Fahrzeugbatterie werden alle Speicherwerte ge-
löscht.
Angabenübersicht
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 45.
Die Übersicht der Fahrdatenangaben (die Anzahl der angezeigten Angaben ist
ausstattungsabhängig unterschiedlich).
Reichweite
Die Reichweitenangabe gibt an, welche Fahrstrecke Ihr Fahrzeug mit der ge-
genwärtigen Tankfüllung und bei gleicher Fahrweise wie bisher noch zurückle-
gen kann.
Die Anzeige erfolgt in Sprüngen von 10 km. Nach Aufleuchten des Kontrollsym-
bols
erfolgt die Anzeige in Sprüngen von 5 km.
Bei der Berechnung der Angabe wird der Kraftstoffverbrauch für die letzten
zurückgelegten 50 km zugrunde gelegt. Wenn sparsamer gefahren wird, kann
die Reichweitenangabe zunehmen.
46
Bedienung
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch
1)
wird seit dem letzten Löschen des
Speichers berechnet.
Wenn man den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch für einen bestimmten
Zeitraum ermitteln möchte, dann muss der Speicher bei neuem Messbeginn
auf null gesetzt werden » Seite 46.
Nach dem Löschen des Speichers wird auf den ersten 100 m Fahrstrecke kein
Kraftstoffverbrauch angezeigt.
Während der Fahrt wird die angezeigte Angabe fortlaufend aktualisiert.
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Mithilfe dieser Anzeige kann die Fahrweise dem gewünschten Kraftstoffver-
brauch angepasst werden
1 )
.
Bei stehendem oder langsam fahrendem Fahrzeug wird der Kraftstoffver-
brauch in l/h angezeigt
2)
.
Öltemperatur
Liegt die Motoröltemperatur im Bereich von 80-110 °C, dann ist die Motorbet-
riebstemperatur erreicht.
Liegt die Öltemperatur unter 80 °C bzw. über 110 °C, sind hohe Motordrehzah-
len, Vollgas und starke Motorbelastung zu vermeiden.
Wenn die Öltemperatur unter 50 °C liegt oder wenn im System zur Kontrolle
der Öltemperatur ein Fehler vorliegt, werden anstelle der Öltemperatur Sym-
bole

angezeigt.
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung
Geschwindigkeitslimit einstellen, z. B. für die zulässige Höchstgeschwindigkeit
innerorts » Seite 47.
Aktuelle Fahrgeschwindigkeit
Die angezeigte aktuelle Geschwindigkeit ist mit der Anzeige des Geschwindig-
keitsmessers
3
» Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30 identisch.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Es wird die Durchschnittsgeschwindigkeit in km/h seit dem letzten Löschen
des Speichers angezeigt.
Wenn man die Durchschnittsgeschwindigkeit für einen bestimmten Zeitraum
messen möchte, dann muss zu Beginn der Messung der Speicher auf null ge-
setzt werden » Seite 46.
Nach dem Löschen des Speichers wird auf den ersten 300 m Fahrstrecke keine
Angabe angezeigt.
Während der Fahrt wird die angezeigte Angabe fortlaufend aktualisiert.
Fahrstrecke
Es erscheint die seit dem letzten Löschen des Speichers zurückgelegte Fahr-
strecke.
Wenn man die Fahrstrecke von einem bestimmten Zeitpunkt an messen möch-
te, dann muss zu diesem Zeitpunkt der Speicher auf null gesetzt werden » Sei-
te 46.
Der maximale Anzeigewert beträgt 9 999 km. Wird dieser Wert überschritten,
beginnt die Anzeige automatisch wieder ab Null.
Fahrzeit
Es wird die Fahrzeit seit dem letzten Löschen des Speichers angezeigt.
Wenn man die Fahrzeit von einem bestimmten Zeitpunkt an messen möchte,
dann muss zu diesem Zeitpunkt der Speicher auf null gesetzt werden » Sei-
te 46.
Der maximale Anzeigewert beträgt 99 Stunden und 59 Minuten. Wird dieser
Wert überschritten, beginnt die Anzeige automatisch wieder ab Null.
Kühlmitteltemperatur
Liegt die Kühlmitteltemperatur im Bereich von 80-110 °C, dann ist die Motor-
betriebstemperatur erreicht.
Liegt die Kühlmitteltemperatur unter 80 °C bzw. über 110 °C, sind hohe Motor-
drehzahlen, Vollgas und starke Motorbelastung zu vermeiden.
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 45.
Das System ermöglicht, ein Geschwindigkeitslimit einzustellen, bei dessen
Überschreiten ein akustisches Warnsignal ertönt.
1)
Die Einheiten für den angezeigten Verbrauch werden im Infotainment eingestellt » Bedienungsanlei-
tung Infotainment, Kapitel Geräteeinstellungen.
2)
Bei Modellen für einige Länder wird bei stehendem Fahrzeug --,- km/l angezeigt.
47
Informationssystem
Im Display wird die folgende Warnmeldung angezeigt.
Geschwindigkeit … km überschritten.
GESCHWIND ZU HOCH
Geschwindigkeitslimit bei stehendem Fahrzeug einstellen
Den Menüpunkt Warnung bei (
) bzw.
(
) wählen.
Durch Bestätigung dieses Menüpunkts die Einstellungsmöglichkeit des Ge-
schwindigkeitslimits aktivieren.
Das gewünschte Geschwindigkeitslimit, z. B. 50 km/h, einstellen.
Durch Bestätigung des eingestellten Werts das Geschwindigkeitslimit spei-
chern oder einige Sekunden warten, die Einstellung wird automatisch ge-
speichert.
So kann das Geschwindigkeitslimit in 5 km/h-Schritten eingestellt werden.
Geschwindigkeitslimit bei fahrendem Fahrzeug einstellen
Den Menüpunkt Warnung bei (
) bzw.
(
) wählen.
Mit der gewünschten Geschwindigkeit, z. B. 50 km/h, fahren.
Die aktuelle Geschwindigkeit als Geschwindigkeitslimit bestätigen.
Wenn man das eingestellte Geschwindigkeitslimit anpassen möchte, geschieht
dies in 5 km/h-Schritten (z. B. die übernommene Geschwindigkeit von 47 km/h
erhöht sich auf 50 km/h bzw. senkt sich auf 45 km/h).
Das Geschwindigkeitslimit bestätigen oder einige Sekunden warten, die Ein-
stellung wird automatisch gespeichert.
Geschwindigkeitslimit deaktivieren oder ändern
Den Menüpunkt Warnung bei (
) bzw.
(
) wählen.
Durch Bestätigung des gespeicherten Werts wird das Geschwindigkeitslimit
deaktiviert.
Durch erneute Bestätigung wird die Option für die Einstellung des Geschwin-
digkeitslimits aktiviert.
Der eingestellte Geschwindigkeitsgrenzwert bleibt auch nach dem Aus- und
Einschalten der Zündung gespeichert. Nach einer Fahrtunterbrechung von
mehr als 2 Stunden wird das eingestellte Geschwindigkeitslimit deaktiviert.
Service-Intervall-Anzeige
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fahrstrecke und Tage bis zum nächsten Servicetermin anzeigen
48
Service-Meldungen 48
Service-Intervall-Anzeige zurücksetzen 49
Die Service-Intervall-Anzeige informiert über die Zeit bzw. Kilometer bis zum
nächsten Service-Ereignis.
Die Informationen bezüglich der Service-Intervalle sind dem Serviceplan zu
entnehmen.
Hinweis
Bei abgeklemmter Fahrzeugbatterie bleiben die Werte der Service-Intervall-
Anzeige erhalten.
Fahrstrecke und Tage bis zum nächsten Servicetermin anzeigen
Es besteht jederzeit die Möglichkeit, im Display die noch verbleibenden Tage
und Kilometer bis zum nächsten Servicetermin anzuzeigen.
Die Zündung einschalten.
Die Taste
5
» Abb. 20 auf Seite 30 bzw. » Abb. 21 auf Seite 30 drücken und
gedrückt halten, bis im Display der Menüpunkt Ölwechsel … / … Inspektion
… / … angezeigt wird.
Die Taste
5
loslassen.
Im Display erscheint das Symbol
und z. B. die folgende Meldung.
Ölwechsel in … km oder Ölwechsel in … Tagen
ÖLWECHSEL IN ... TAGEN oder ÖLWECHSEL IN …

Die Taste
5
drücken, das System wechselt zur Ausgangseinstellung.
Service-Meldungen
Meldungen vor dem Erreichen des Servicetermins
Vor dem Erreichen des Servicetermins erscheint im Display nach dem Einschal-
ten der Zündung das Symbol
sowie eine Meldung bezüglich der Kilometer
bzw. Tage bis zum nächsten Service-Ereignis.
Diese Anzeige nimmt in Schritten von 100 km bzw. in Tagen ab.
48
Bedienung
Meldungen beim Erreichen des Servicetermins
Sobald der Servicetermin erreicht ist, erscheint im Display nach dem Einschal-
ten der Zündung das Symbol
und z. B. die folgende Meldung.
Ölwechsel jetzt!
ÖLWECHSEL JETZT
Oder
Inspektion jetzt!
INSPEKT_ JETZT
Oder
Ölwechsel und Inspektion jetzt!
ÖLWECHSEL UND INSPEKT_ JETZT
Service-Intervall-Anzeige zurücksetzen
Wir empfehlen, das Zurücksetzen der Anzeige von einem Fachbetrieb durch-
führen zu lassen.
Wir empfehlen, die Service-Intervall-Anzeige nicht selbstständig zurückzuset-
zen. Es könnte sonst zu einer falschen Einstellung der Service-Intervall-Anzei-
ge und dadurch auch zu eventuellen Störungen am Fahrzeug kommen.
Variables Service-Intervall
Bei Fahrzeugen mit variablem Service-Intervall werden nach dem Zurückset-
zen der Ölwechsel-Service-Anzeige in einem Fachbetrieb neue Werte des Ser-
vice-Intervalls angezeigt, welche nach den vorherigen Betriebsbedingungen
des Fahrzeugs berechnet werden.
Diese Werte werden dann weiterhin durchgehend nach den aktuellen Be-
triebsbedingungen des Fahrzeugs angepasst.
Entriegeln und Öffnen
Entriegeln und Verriegeln
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Mit dem Schlüssel über den Schließzylinder entriegeln/verriegeln 50
Mit dem Funkschlüssel entriegeln/verriegeln 50
Tür öffnen / schließen 51
Entriegeln / Verriegeln - KESSY 52
Safesicherung 52
Individuelle Einstellungen 53
Fahrzeug mit der Zentralverriegelungstaste verriegeln / entriegeln 53
Kindersicherung 54
Funktionsstörungen 54
Ihr Fahrzeug ist mit einem Zentralverriegelungssystem ausgestattet.
Die Zentralverriegelung ermöglicht es, alle Türen, die Tankklappe und die Ge-
päckraumklappe gleichzeitig zu entriegeln bzw. zu verriegeln.
Nach dem Entriegeln gilt ausstattungsabhängig das Folgende
Das Entriegeln des Fahrzeugs wird durch zweimaliges Blinken der Blink-
leuchten angezeigt.
Die Türen, die Gepäckraumklappe und die Tankklappe werden entriegelt.
Die über den Türkontakt geschaltete Innenleuchte leuchtet auf.
Die Safesicherung wird ausgeschaltet.
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür hört auf zu blinken.
Die Diebstahlwarnanlage wird deaktiviert.
Wenn das Fahrzeug entriegelt und innerhalb der nächsten 45 Sekunden keine
Tür oder die Gepäckraumklappe geöffnet wird, verriegelt sich das Fahrzeug au-
tomatisch wieder und die Safesicherung bzw. die Diebstahlwarnanlage wird
eingeschaltet. Diese Funktion verhindert ein unbeabsichtigtes Entriegeln des
Fahrzeugs.
Nach dem Verriegeln gilt ausstattungsabhängig das Folgende
Das Verriegeln des Fahrzeugs wird durch einmaliges Blinken der Blinkleuch-
ten angezeigt.
Die Türen, die Gepäckraumklappe und die Tankklappe werden verriegelt.
Die über den Türkontakt geschaltete Innenleuchte erlischt.
49
Entriegeln und Öffnen
Die Safesicherung wird eingeschaltet.
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür beginnt zu blinken.
Die Diebstahlwarnanlage wird aktiviert.
Wenn nach dem Verriegeln des Fahrzeugs Türen, die Gepäckraum- oder Motor-
raumklappe geöffnet sind, blinken die Blinkleuchten erst nach deren Schlie-
ßung.
ACHTUNG
Beim Verlassen des Fahrzeugs die Schlüssel niemals im Fahrzeug lassen.
Unbefugte Personen, z. B. Kinder, könnten beispielsweise das Fahrzeug
verriegeln, die Zündung einschalten oder den Motor anlassen - es besteht
Verletzungs- und Unfallgefahr!
Beim Verlassen des Fahrzeugs niemals Personen, die nicht völlig selbst-
ständig sind, z. B. Kinder, unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen. Diese
könnten z. B. die Handbremse lösen oder den Gang herausnehmen. Das
Fahrzeug könnte sich in Bewegung setzen - es besteht Verletzungs- und
Unfallgefahr! Diese Personen wären möglicherweise auch nicht in der Lage,
das Fahrzeug selbstständig zu verlassen oder sich selbst zu helfen. Bei
sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen besteht Lebensgefahr!
VORSICHT
Jeder Schlüssel beinhaltet elektronische Bauteile; deshalb ist dieser vor
Feuchtigkeit und starken Erschütterungen zu schützen.
Die Schlüsselnut absolut sauber halten. Verunreinigungen (Textilfasern,
Staub u. Ä.) beeinträchtigen die Funktion der Schließzylinder und des Zünd-
schlosses.
Wenn die Zentralverriegelung bzw. die Diebstahlwarnanlage auf die Fernbe-
dienung nur aus einer Entfernung von weniger als ca. 3 m reagiert, muss die
Batterie ausgewechselt werden » Seite 186.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer prüfen, ob dieses verriegelt ist.
Ist die Fahrertür geöffnet, kann das Fahrzeug nicht verriegelt werden.
Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbag-Auslösung werden die verriegelten Türen automa-
tisch entriegelt, um Helfern den Zugang in das Fahrzeug zu ermöglichen.
Mit dem Schlüssel über den Schließzylinder entriegeln/verriegeln
Abb. 29
Linke Fahrzeugseite: Schlüssel-
drehungen zum Ent- und Verrie-
geln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 50.
Der Schlüssel ermöglicht das Ent- bzw. Verriegeln des Fahrzeugs über den
Schließzylinder in der Fahrertür » .
Das Fahrzeug mit dem Schlüssel entriegeln/verriegeln » Abb. 29
Fahrzeug entriegeln
Fahrzeug verriegeln
VORSICHT
Zum Entriegeln bzw. Verriegeln des Fahrzeugs mit dem Funkschlüssel über
den Schließzylinder ist vorerst die Abdeckkappe des Schließzylinders abzubau-
en » Seite 187.
Mit dem Funkschlüssel entriegeln/verriegeln
Abb. 30
Funkschlüssel
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 50.
Funktion und Beschreibung des Funkschlüssels » Abb. 30
Fahrzeug entriegeln
Fahrzeug verriegeln
50
Bedienung
Gepäckraumklappe entriegeln/entrasten
Taste für das Herausklappen/Einklappen des Schlüssels
Kontrollleuchte
Gepäckraumklappe entriegeln/entrasten
Durch kurzes Drücken der Symboltaste
wird die Gepäckraumklappe entrie-
gelt. Nach dem Entriegeln kann die Gepäckraumklappe mit der Taste im Griff
oberhalb des Kennzeichens geöffnet werden.
Durch langes Drücken der Symboltaste
wird die Gepäckraumklappe entras-
tet (teilweise geöffnet).
Wird die Gepäckraumklappe mit der Symboltaste
auf dem Funkschlüssel
entriegelt oder entrastet, dann wird die Klappe nach dem Schließen automa-
tisch verriegelt.
Es kann eine verzögerte Verriegelung eingestellt werden » Seite 56.
VORSICHT
Die Funktion der Fernbedienung kann durch Signalüberlagerung von in Fahr-
zeugnähe befindlichen Sendern, die im gleichen Frequenzbereich arbeiten, vo-
rübergehend beeinträchtigt werden.
Die Fernbedienung nur dann betätigen, wenn Türen und Gepäckraumklappe
geschlossen sind und wenn Sichtkontakt zum Fahrzeug besteht.
Der Wirkungsbereich des Funkschlüssels beträgt ca. 30 m. Bei schwacher
Batterie vermindert sich die Reichweite.
Hinweis
Bei Fahrzeugen mit der Diebstahlwarnanlage können zusätzlich auch die akus-
tischen Signale beim Ent-/Verriegeln aktiviert/deaktiviert werden » Bedie-
nungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
Tür öffnen / schließen
Abb. 31
Türgriff
A
B
Abb. 32 Türöffnungshebel - Variante 1 / Variante 2
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 50.
Von außen öffnen
Das Fahrzeug entriegeln.
Am Türgriff
A
» Abb. 31 der jeweiligen Tür ziehen.
Von innen öffnen
Am Türöffnungshebel
B
der jeweiligen Tür ziehen und die Tür von sich weg
drücken.
Von innen schließen
Den Zuziehgriff
C
fassen und die jeweilige Tür schließen.
ACHTUNG
Darauf achten, dass die Tür richtig geschlossen ist, ansonsten könnte sich
diese während der Fahrt plötzlich öffnen - es besteht Lebensgefahr!
Die Tür nur dann öffnen und schließen, wenn sich keiner im Öffnungs-
bzw. Schließbereich befindet - es besteht Verletzungsgefahr!
Eine geöffnete Tür kann sich bei starkem Wind oder an einer Steigung
selbsttätig schließen - es besteht Verletzungsgefahr!
Niemals mit geöffneten Türen fahren - es besteht Lebensgefahr!
51
Entriegeln und Öffnen
Entriegeln / Verriegeln - KESSY
Abb. 33
Sensoren im Griff der Vordertür
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 50.
Das System KESSY (Keyless Entry Start Exit System) ermöglicht eine Entriege-
lung bzw. Verriegelung des Fahrzeugs ohne die aktive Verwendung des
Schlüssels.
Sensoren im Griff der Vordertür » Abb. 33
Entriegelungssensor
Verriegelungssensor
Entriegeln
Den Türgriff der vorderen Tür fassen oder den Sensor
A
» Abb. 33 mit der
ganzen Handfläche bedecken » .
Verriegeln
Den Sensor
B
» Abb. 33 mit den Fingern berühren.
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe muss vor dem Verriegeln der
Wählhebel in die Stellung P gebracht werden.
Gepäckraumklappe entriegeln
Die Taste im Griff der Gepäckraumklappe drücken » Abb. 37 auf Seite 56.
Wird das Fahrzeug über den Sensor
B
verriegelt, dann ist es nicht möglich,
dieses innerhalb der nächsten 2 Sekunden über den Sensor
A
zu entriegeln -
Schutz gegen ungewollte Entriegelung.
Schutz gegen ungewolltes Einsperren des Schlüssels im Fahrzeug
Wenn der Schlüssel, mit dem das Fahrzeug verriegelt wurde, im Fahrgastraum
bleibt, wird das Fahrzeug automatisch entriegelt. Das erneute Entriegeln des
Fahrzeugs wird durch viermaliges Blinken der Blinkleuchten angezeigt. Wenn
innerhalb von etwa 45 Sekunden keine Tür geöffnet wird, verriegelt sich das
Fahrzeug automatisch wieder.
A
B
Wenn der Schlüssel, mit dem das Fahrzeug verriegelt wurde, im Gepäckraum
bleibt, wird die Gepäckraumklappe entrastet (teilweise geöffnet). Das erneute
Entrasten wird durch viermaliges Blinken der Blinkleuchten angezeigt. Die Ge-
päckraumklappe bleibt entrastet (teilweise geöffnet). Die anderen Türen blei-
ben verriegelt.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Schlüssel im Fahrzeug.
SCHLUESSEL IM FAHRZEUG
Bei Fahrzeugen, die mit einer Diebstahlwarnanlage ausgestattet sind, ertönt
zusätzlich ein akustisches Signal.
Systemstörung
Liegt eine Systemstörung vor, wird im Display des Kombi-Instruments die fol-
gende Meldung angezeigt.
Keyless defekt.
KEYLESS DEFEKT
VORSICHT
Keine Gegenstände verwenden, die einen direkten Kontakt der Hand und des
Griffsensors verhindern könnten.
Einige Handschuhtypen können die Funktion des Griffsensors beeinträchti-
gen.
Nach dem Verlassen des Fahrzeugs erfolgt keine automatische Verriegelung.
Das Fahrzeug kann bei nicht ausgeschalteter Zündung nicht von außen ver-
riegelt werden.
Safesicherung
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 50.
Wird das Fahrzeug von außen verriegelt, werden die Türschlösser automatisch
blockiert. Das Fahrzeug kann von innen nicht mehr geöffnet werden.
Auf diese Tatsache wird man nach dem Ausschalten der Zündung durch die
folgende Meldung im Display des Kombi-Instruments hingewiesen.
SAFE-Verriegel. beachten! Bordbuch!
SAFELOCK BEACHTEN
Ausschalten
Das Ausschalten der Safesicherung kann auf eine der folgenden Arten erfol-
gen.
52
Bedienung
Durch doppeltes Verriegeln innerhalb von 2 Sekunden.
Durch die Deaktivierung der Innenraumüberwachung » Seite 55, Innen-
raumüberwachung und Abschleppschutz.
Ist das Fahrzeug verriegelt und die Safesicherung ausgeschaltet, kann die Tür
von innen durch einmaliges Ziehen am Öffnungshebel einzeln geöffnet wer-
den.
Einschalten
Die Safesicherung schaltet sich beim nächsten Verriegeln des Fahrzeugs ein.
Ausschaltanzeige
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür blinkt ca. 2 Sekunden lang schnell, erlischt
und fängt nach ca. 30 Sekunden an, regelmäßig in längeren Intervallen zu blin-
ken.
Einschaltanzeige
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür blinkt ca. 2 Sekunden in schneller Folge,
danach fängt sie an, gleichmäßig in längeren Intervallen zu blinken.
ACHTUNG
Bei verriegelten Fahrzeugen mit eingeschalteter Safesicherung dürfen kei-
ne Personen im Fahrzeug zurückbleiben, da von innen weder die Türen
entriegelt noch die Fenster geöffnet werden können. Die verriegelten Tü-
ren erschweren Helfern im Notfall, in das Fahrzeuginnere zu gelangen - es
besteht Lebensgefahr!
Individuelle Einstellungen
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 50.
Die folgenden Funktionen der Zentralverriegelung können individuell einge-
stellt werden » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstel-
lungen (Taste CAR).
Einzeltüröffnung
Die Funktion ermöglicht das Entriegeln nur der Fahrertür und der Tankklappe.
Die anderen Türen und die Gepäckraumklappe bleiben verriegelt und werden
erst nach nochmaligem Öffnen entriegelt.
Türen an einer Fahrzeugseite entriegeln
Die Funktion ermöglicht das Entriegeln der beiden Türen auf der Fahrerseite
und der Tankklappe. Die anderen Türen und die Gepäckraumklappe bleiben
verriegelt und werden erst nach nochmaligem Öffnen entriegelt.
Alle Türen entriegeln
Die Funktion ermöglicht das Entriegeln aller Türen, der Gepäckraumklappe und
der Tankklappe.
Automatisches Verriegeln / Entriegeln
Alle Türen werden ab einer Geschwindigkeit von etwa 15 km/h verriegelt. Die
Taste im Griff der Gepäckraumklappe wird deaktiviert.
Wenn der Zündschlüssel abgezogen wird, wird das Fahrzeug wieder automa-
tisch entriegelt. Außerdem kann das Fahrzeug durch Drücken der Zentralver-
riegelungstaste
entriegelt werden.
Fahrzeug mit der Zentralverriegelungstaste verriegeln /
entriegeln
Abb. 34
Zentralverriegelungstaste
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 50.
Wenn das Fahrzeug nicht von außen verriegelt wurde, kann es mit der Taste
» Abb. 34 ent- oder verriegelt werden.
Verriegeln/Entriegeln » Abb. 34
Wenn in der Taste das Symbol
leuchtet, ist das Fahrzeug verriegelt.
Die Taste funktioniert auch bei ausgeschalteter Zündung.
Nach dem Verriegeln gilt das Folgende.
Ein Öffnen der Türen und der Gepäckraumklappe von außen ist nicht möglich.
Die Türen können von innen durch einmaliges Ziehen am Öffnungshebel der
jeweiligen Tür entriegelt und geöffnet werden.
Bei einem Unfall mit Airbag-Auslösung werden die verriegelten Türen auto-
matisch entriegelt, um Helfern den Zugang in das Fahrzeug zu ermöglichen.
53
Entriegeln und Öffnen
ACHTUNG
Von innen verriegelte Türen erschweren Helfern im Notfall, in das Fahr-
zeuginnere zu gelangen - es besteht Lebensgefahr!
Falls die Safesicherung eingeschaltet ist » Seite 52, sind die Türöffnungs-
hebel und die Zentralverriegelungstaste außer Funktion.
VORSICHT
Ist eine Tür geöffnet, kann das Fahrzeug nicht verriegelt werden.
Kindersicherung
Abb. 35 Hintertür: links/rechts
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 50.
Die Kindersicherung verhindert das Öffnen der hinteren Türen von innen. Die
Tür lässt sich nur von außen öffnen.
Kindersicherung ein- und ausschalten » Abb. 35
Einschalten
Ausschalten
Die Kindersicherung wird mit dem Fahrzeugschlüssel ein- und ausgeschaltet.
Funktionsstörungen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 50.
Ausfall der Zentralverriegelung
Beim Ausfall der Zentralverriegelung lässt sich mit dem Schlüssel nur die Fah-
rertür ent- bzw. verriegeln. Die anderen Türen und die Gepäckraumklappe las-
sen sich notverriegeln bzw. notentriegeln.
Bei Fahrzeugen ohne Fernbedienung entriegeln/verriegeln » Seite 50.
Bei Fahrzeugen mit Fernbedienung entriegeln/verriegeln » Seite 187.
Notverriegelung der Tür » Seite 187.
Notentriegelung der Gepäckraumklappe » Seite 188.
Anzeige eines Fehlers
Blinkt die Kontrollleuchte in der Fahrertür zuerst ca. 2 Sekunden lang schnell,
leuchtet danach ca. 30 Sekunden ununterbrochen und blinkt anschließend
langsam, dann ist die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch zu nehmen.
Batterie im Funkschlüssel entladen
Wenn nach dem Drücken einer Taste auf dem Funkschlüssel die rote Kontroll-
leuchte
B
» Abb. 30 auf Seite 50 nicht blinkt, ist die Batterie entladen.
Ist die Spannung in der Batterie des Funkschlüssels zu niedrig, wird im Display
des Kombi-Instruments der folgende Hinweis angezeigt.
Schlüsselbatterie wechseln!
SCHLÜSSEL BATTERIE WECHSELN
Die Batterie ersetzen » Seite 186.
Diebstahlwarnanlage
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Aktivieren / Deaktivieren 55
Innenraumüberwachung und Abschleppschutz
55
Die Diebstahlwarnanlage erhöht den Schutz vor Diebstahl- und Einbruchsver-
suchen in das Fahrzeug.
Bei einem Einbruchs- oder Diebstahlversuch löst die Anlage akustische und
optische Signale aus (nachstehend nur als Alarm).
54
Bedienung
Alarmauslösung
Der Alarm wird ausgelöst, wenn am verriegelten Fahrzeug die folgende unbe-
fugte Handlung begangen wird.
Öffnen der Motorraumklappe.
Öffnen der Gepäckraumklappe.
Öffnen der Türen.
Manipulation des Zündschlosses.
Abschleppen des Fahrzeugs » Seite 55.
Bewegung im Fahrzeug » Seite 55.
Plötzlicher und deutlicher Spannungsabfall des Bordnetzes.
Abkuppeln des Anhängers » Seite 138, Anhänger an- und abkuppeln.
Wenn bei einem Fahrzeug mit Fernbedienung die Fahrertür über den Schließ-
zylinder entriegelt und geöffnet wird, dann erfolgt eine Auslösung der Alarm-
anlage.
Alarm ausschalten
Der Alarm wird ausgeschaltet, indem die Taste
auf dem Funkschlüssel ge-
drückt oder die Zündung eingeschaltet wird.
VORSICHT
Um die volle Funktionsfähigkeit der Warnanlage zu gewährleisten, ist vor dem
Verlassen des Fahrzeugs zu prüfen, ob die Türen und alle Fenster verschlos-
sen sind.
Hinweis
Die Lebensdauer der Alarmsirene beträgt 5 Jahre.
Aktivieren / Deaktivieren
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 55.
Aktivieren
Die Warnanlage wird etwa 30 Sekunden nach dem Verriegeln des Fahrzeugs
automatisch aktiviert.
Wenn das Fahrzeug entriegelt und innerhalb der nächsten 45 Sekunden keine
Tür oder die Gepäckraumklappe geöffnet wird, verriegelt sich das Fahrzeug au-
tomatisch und die Safesicherung bzw. die Diebstahlwarnanlage wird wieder
eingeschaltet. Diese Funktion verhindert ein unbeabsichtigtes Entriegeln des
Fahrzeugs.
Deaktivieren
Die Warnanlage wird nach dem Entriegeln des Fahrzeugs automatisch deakti-
viert. Wird das Fahrzeug innerhalb von 45 Sekunden nicht geöffnet, wird die
Warnanlage wieder automatisch aktiviert.
Die Warnanlage wird auch deaktiviert, wenn das Fahrzeug innerhalb von
45 Sekunden nach dem Verriegeln mit dem Schlüssel in der Fahrertür entrie-
gelt wird.
Innenraumüberwachung und Abschleppschutz
Abb. 36
Taste für Innenraumüberwa-
chung und Abschleppschutz
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 55.
Die Innenraumüberwachung löst den Alarm aus, sobald eine Bewegung im
Fahrzeug registriert wird.
Der Abschleppschutz löst den Alarm aus, sobald eine Fahrzeugneigung regist-
riert wird.
Aktivieren
Die Innenraumüberwachung und der Abschleppschutz werden nach dem Ver-
riegeln des Fahrzeugs automatisch aktiviert.
Deaktivieren
Die Zündung ausschalten.
Die Fahrertür öffnen.
Die Symboltaste
» Abb. 36 an der B-Säule auf der Fahrerseite drücken.
In der Taste ändert sich die Beleuchtung des Symbols
von rot auf orange.
Das Fahrzeug innerhalb von 30 Sekunden verriegeln.
55
Entriegeln und Öffnen
Die Innenraumüberwachung und den Abschleppschutz deaktivieren, wenn die
Möglichkeit besteht, dass Alarm ausgelöst wird, durch Bewegungen (z. B. von
Personen oder Tieren) im Fahrzeuginnenraum, wenn das Fahrzeug transpor-
tiert (z. B. mit Bahn oder Schiff) oder abgeschleppt werden soll.
VORSICHT
Das geöffnete Brillenfach verringert die Effizienz der Innenraumüberwa-
chung. Um die volle Funktion der Innenraumüberwachung zu gewährleisten,
ist vor dem Verriegeln des Fahrzeugs das Brillenfach immer zu schließen.
Die Diebstahlwarnanlage wird beim Verriegeln des Fahrzeugs auch mit deak-
tivierter Safesicherung aktiviert. Die Innenraumüberwachung wird hierbei je-
doch nicht aktiviert.
Gepäckraumklappe
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Öffnen / schließen 56
Verzögerte Verriegelung der Gepäckraumklappe
56
ACHTUNG
Sicherstellen, dass nach dem Schließen der Gepäckraumklappe die Verrie-
gelung eingerastet ist. Die Klappe könnte sich sonst während der Fahrt
plötzlich öffnen, auch wenn die Klappe verriegelt wurde - es besteht Un-
fallgefahr!
Nie mit geöffneter oder angelehnter Gepäckraumklappe fahren, da Abga-
se in den Innenraum gelangen können - es besteht Vergiftungsgefahr!
Beim Schließen der Gepäckraumklappe nicht auf die Heckscheibe drü-
cken, diese könnte platzen - es besteht Verletzungsgefahr!
Darauf achten, dass beim Schließen der Gepäckraumklappe keine Körper-
teile eingequetscht werden - es besteht Verletzungsgefahr!
Hinweis
Beim Anfahren bzw. ab einer Geschwindigkeit von mehr als 5 km/h, wird die
Funktion der Taste im Griff oberhalb des Kennzeichens deaktiviert. Nach dem
Anhalten und Öffnen der Tür wird die Funktion wiederhergestellt.
Öffnen / schließen
Abb. 37 Gepäckraumklappe öffnen/schließen
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 56.
Nach dem Entriegeln des Fahrzeugs kann die Gepäckraumklappe mit der Taste
im Griff oberhalb des Kennzeichens geöffnet werden.
Gepäckraumklappe öffnen/schließen » Abb. 37
Klappe entriegeln
Klappe öffnen
Klappe schließen (durch Ziehen am Griff)
VORSICHT
Bei Fahrzeugen mit dem variablen Ladeboden darf dieser beim Schließen der
Gepäckraumklappe nicht mittels des Hakens am Rahmen der Gepäckraumklap-
pe befestigt sein » Seite 93 - es besteht die Gefahr der Hakenbeschädigung.
Verzögerte Verriegelung der Gepäckraumklappe
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 56.
Wird die Gepäckraumklappe mit der Symboltaste
auf dem Funkschlüssel
entriegelt, dann wird die Klappe nach dem Schließen automatisch verriegelt.
Der Zeitraum, nach dessen Ablauf die Gepäckraumklappe nach dem Schließen
automatisch verriegelt wird, kann durch einen Fachbetrieb verlängert werden.
Nach der Aktivierung der verzögerten Verriegelung kann die Klappe nach dem
Schließen innerhalb eines begrenzten Zeitraums wieder geöffnet werden.
Die verzögerte Verriegelung der Klappe kann durch einen Fachbetrieb deakti-
viert werden.
1
2
3
56
Bedienung
VORSICHT
Bevor die Gepäckraumklappe automatisch verriegelt wird, droht das ungewoll-
te Eindringen ins Fahrzeug. Wir empfehlen daher, das Fahrzeug mit der Sym-
boltaste
auf dem Funkschlüssel zu verriegeln.
Elektrische Fensterheber
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fenster öffnen / schließen
57
Fenster in der Beifahrertür und in den hinteren Türen öffnen / schließen 58
Kraftbegrenzung 58
Funktionsstörungen
59
Die elektrischen Fensterheber funktionieren nur bei eingeschalteter Zündung.
ACHTUNG
Elektrische Fensterheber in der Fahrertür und in den Hintertüren sind mit
einer Kraftbegrenzung ausgestattet (gilt nur für die Variante 2) » Sei-
te 58. Bei einem Hindernis wird der Schließvorgang angehalten und das
Fenster fährt einige Zentimeter zurück. Die Fenster sind trotzdem vorsich-
tig zu schließen - es besteht Verletzungsgefahr!
VORSICHT
Die Fensterscheiben sauber halten, um eine korrekte Funktion der elektri-
schen Fensterheber zu gewährleisten.
Für den Fall, dass die Scheiben eingefroren sind, zunächst das Eis » Sei-
te 148, Fensterscheiben und Außenspiegel entfernen und erst danach die
Fensterheber betätigen, da sonst die Fensterdichtung sowie der Fensterhe-
bermechanismus beschädigt werden kann.
In der Winterzeit kann es beim Schließen der Fenster infolge der Vereisung
zu einem größeren Widerstand kommen. Das Fenster stoppt beim Schließen
und fährt einige Zentimeter zurück. Damit es möglich wird, das Fenster zu
schließen, ist es notwendig, die Kraftbegrenzung außer Funktion zu setzen
» Seite 58.
Darauf achten, dass beim Verlassen des verriegelten Fahrzeugs die Fenster
stets geschlossen sind.
Die Fenster sind stets vor dem Abklemmen der Batterie zu schließen » Sei-
te 58, Kraftbegrenzung.
Der Fensterhebermechanismus ist mit einem Überhitzungsschutz ausgestat-
tet. Bei wiederholtem Öffnen und Schließen des Fensters kann dieser Schutz
überhitzen. Dies führt zu einem vorübergehenden Sperren der Fensterbetäti-
gung. Sobald der Überhitzungsschutz abgekühlt ist, kann das Fenster wieder
betätigt werden.
Umwelthinweis
Bei hohen Geschwindigkeiten sind die Fenster zu schließen, um einen unnötig
hohen Kraftstoffverbrauch zu vermeiden.
Hinweis
Zur Belüftung des Fahrzeuginnenraums während der Fahrt vorrangig das vor-
handene Heiz-, Klima- und Belüftungssystem nutzen. Bei geöffneten Fenstern
kann Staub sowie anderer Schmutz ins Fahrzeug gelangen. Zusätzlich können
bei bestimmten Geschwindigkeiten Windgeräusche entstehen.
Fenster öffnen / schließen
Abb. 38 Tasten der Fensterheber: Variante 1 / Variante 2
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 57.
Ausstattungsabhängig können mit den Tasten in der Tür die Fenster vorn - Va-
riante 1 bzw. die Fenster vorn und hinten - Variante 2 bedient werden
» Abb. 38.
Tasten der Fensterheber
Vordertür links
Vordertür rechts
Hintertür links
A
B
C
57
Entriegeln und Öffnen
Hintertür rechts
Deaktivierung/Aktivierung der Tasten in den hinteren Türen
Öffnen
Die entsprechende Taste leicht drücken und so lange halten, bis das Fenster
die gewünschte Position erreicht hat.
Nach dem Loslassen der Taste bleibt das Fenster stehen.
Bei der Variante 2 » Abb. 38 kann das Fahrerfenster durch kurzes Drücken der
Taste bis zum Anschlag automatisch vollständig geöffnet werden. Bei erneu-
tem Drücken oder nach dem Ziehen der Taste bleibt das Fenster stehen.
Schließen
Die entsprechende Tastenoberkante leicht ziehen und so lange halten, bis
das Fenster die gewünschte Position erreicht hat.
Nach dem Loslassen der Taste bleibt das Fenster stehen.
Bei der Variante 2 » Abb. 38 kann das Fahrerfenster durch Ziehen der Taste
bis zum Anschlag automatisch vollständig geschlossen werden. Bei erneutem
Ziehen oder nach dem Drücken der Taste bleibt das Fenster stehen.
Deaktivierung/Aktivierung der Tasten in den hinteren Türen
Die Taste
E
» Abb. 38 drücken.
Sind die Tasten in den hinteren Türen deaktiviert, leuchtet die Kontrollleuchte
in der Taste
E
.
ACHTUNG
Werden auf den Rücksitzen Personen, die nicht völlig selbstständig sind, z.
B. Kinder, befördert, wird empfohlen, sicherheitshalber die Tasten in den
hinteren Türen mit der Taste
E
zu deaktivieren » Abb. 38.
D
E
Fenster in der Beifahrertür und in den hinteren Türen öffnen /
schließen
Abb. 39
Taste des Fensterhebers
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 57.
In der Beifahrertür und in den hinteren Türen befindet sich eine Taste für das
jeweilige Fenster.
Öffnen
Die entsprechende Taste leicht drücken und so lange halten, bis das Fenster
die gewünschte Position erreicht hat.
Nach dem Loslassen der Taste bleibt das Fenster stehen.
Schließen
Die entsprechende Tastenoberkante leicht ziehen und so lange halten, bis
das Fenster die gewünschte Position erreicht hat.
Nach dem Loslassen der Taste bleibt das Fenster stehen.
Kraftbegrenzung
Mit der Kraftbegrenzung ist nur die Variante 2 der elektrischen Fensterheber
ausgestattet (gilt nicht für das Beifahrerfenster).
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 57.
Bei einem Hindernis wird der Schließvorgang angehalten und das Fenster fährt
um einige Zentimeter zurück.
Verhindert das Hindernis ein Schließen während der nächsten 10 Sekunden,
wird der Schließvorgang erneut unterbrochen und das Fenster fährt um einige
Zentimeter zurück.
58
Bedienung
Wenn versucht wird, das Fenster innerhalb von 10 Sekunden nach dem zwei-
ten Zurückfahren des Fensters erneut zu schließen, obwohl das Hindernis
noch nicht beseitigt wurde, wird der Schließvorgang nur gestoppt. In dieser
Zeit ist es nicht möglich, die Fenster automatisch zu schließen. Die Kraftbe-
grenzung ist noch eingeschaltet.
Die Kraftbegrenzung ist erst dann ausgeschaltet, wenn innerhalb der nächsten
10 Sekunden wieder versucht wird, das Fenster zu schließen - das Fenster
schließt jetzt mit voller Kraft!
Wird länger als 10 Sekunden gewartet, dann ist die Kraftbegrenzung wieder
eingeschaltet.
ACHTUNG
Die Variante 1 der elektrischen Fensterheber » Abb. 38 auf Seite 57 ver-
fügt über keine Kraftbegrenzung. Die Fenster sind vorsichtig zu schließen -
es besteht Verletzungsgefahr!
Das Beifahrerfenster bei der Variante 2 der elektrischen Fensterheber
» Abb. 38 auf Seite 57 verfügt über keine Kraftbegrenzung. Das Fenster ist
vorsichtig zu schließen - es besteht Verletzungsgefahr!
Funktionsstörungen
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 57.
Die elektrischen Fensterheber sind außer Funktion, wenn die Fahrzeugbatterie
bei geöffnetem Fenster ab- und angeklemmt wurde. Das System muss akti-
viert werden.
Aktivierungsablauf
Die Zündung einschalten.
Die jeweilige Tastenoberkante ziehen und das Fenster schließen.
Die Taste loslassen.
Die jeweilige Taste für ca. 1 Sekunden erneut nach oben ziehen und halten.
Mechanische Fensterheber
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fenster öffnen / schließen 59
Die Fenster können mittels der an der jeweiligen Türverkleidung angebrachten
Kurbel mechanisch bedient werden.
ACHTUNG
Die Fenster sind vorsichtig zu schließen - es besteht Verletzungsgefahr!
VORSICHT
Für den Fall, dass die Scheiben eingefroren sind, zunächst das Eis » Sei-
te 148, Fensterscheiben und Außenspiegel entfernen und erst danach die
Fensterheber betätigen, da sonst die Fensterdichtung sowie der Fensterhe-
bermechanismus beschädigt werden kann.
Darauf achten, dass beim Verlassen des verriegelten Fahrzeugs die Fenster
stets geschlossen sind.
Umwelthinweis
Bei hohen Geschwindigkeiten sind die Seitenfenster zu schließen, um einen
unnötig hohen Kraftstoffverbrauch zu vermeiden.
Hinweis
Zur Belüftung des Fahrzeuginnenraums während der Fahrt vorrangig das vor-
handene Heiz-, Klima- und Belüftungssystem nutzen. Sind die Fenster geöff-
net, kann Staub sowie anderer Schmutz ins Fahrzeug gelangen und zusätzlich
können bei bestimmten Geschwindigkeiten Windgeräusche entstehen.
Fenster öffnen / schließen
Abb. 40 Fensterbedienung: links/rechts
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 59.
Es kann immer nur ein Fenster mechanisch bedient werden.
59
Entriegeln und Öffnen
Öffnen
Die Kurbel in Pfeilrichtung
A
drehen » Abb. 40.
Schließen
Die Kurbel in Pfeilrichtung
B
drehen » Abb. 40.
Licht und Sicht
Licht
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Bedienung der Lichtfunktion 61
Tagfahrlicht (DAY LIGHT) 62
Blink- und Fernlicht 62
Automatische Fahrlichtsteuerung 63
Nebelscheinwerfer 63
Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER 64
Nebelschlussleuchte 64
COMING HOME / LEAVING HOME 64
Warnblinkanlage 65
Parklicht 65
Fahren im Ausland 66
Das Licht arbeitet nur bei eingeschalteter Zündung, sofern es nicht anders an-
gegeben ist.
Bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung weicht die Anordnung der Bedienungsele-
mente zum Teil von der in » Abb. 41 auf Seite 61 gezeigten Anordnung ab.
Die Symbole, die die Stellungen der Bedienungselemente markieren, sind
gleich.
Die Scheinwerfergläser sauber halten. Die folgenden Hinweise sind zu beach-
ten » Seite 149, Scheinwerfergläser.
ACHTUNG
Das Einschalten der Leuchten darf nur im Einklang mit den nationalen ge-
setzlichen Bestimmungen erfolgen.
Für die richtige Einstellung und Verwendung der Leuchten ist stets der
Fahrer verantwortlich.
60
Bedienung
ACHTUNG (Fortsetzung)
Die automatische Fahrlichtsteuerung  dient lediglich zur Unterstüt-
zung und entbindet den Fahrer nicht von seiner Pflicht, das Licht zu prüfen
und ggf. das Licht entsprechend den gegebenen Lichtbedingungen einzu-
schalten. Der Lichtsensor erkennt z. B. keinen Regen oder Nebel. Unter die-
sen Bedingungen empfehlen wir, das Abblendlicht bzw. die Nebelschein-
werfer einzuschalten!
Niemals nur mit eingeschaltetem Standlicht fahren! Das Standlicht ist
nicht hell genug, um die Straße vor Ihnen genügend auszuleuchten oder
von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Deshalb bei Dun-
kelheit oder schlechter Sicht immer das Abblendlicht einschalten.
Hinweis
Die Scheinwerfer können innen vorübergehend beschlagen. Bei eingeschal-
tetem Fahrlicht ist die Lichtaustrittsfläche nach kurzer Zeit wieder beschlag-
frei, ggf. kann das Scheinwerferglas an den Randbereichen noch beschlagen
sein. Dieser Beschlag hat keinen Einfluss auf die Lebensdauer der Beleuch-
tungseinrichtung.
Bei eingeschaltetem Stand-, Abblend- oder Fernlicht sind auch die Instru-
mente beleuchtet. Die Helligkeit der Instrumentenbeleuchtung kann im Info-
tainment eingestellt werden » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapi-
tel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
Bedienung der Lichtfunktion
Abb. 41
Lichtschalter und Drehregler für
Leuchtweitenregulierung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 60.
Licht einschalten/ausschalten
Ausstattungsabhängig kann der Lichtschalter
A
» Abb. 41 in die folgenden
Stellungen bewegt werden.
Schalter drehen
Licht ausschalten (außer Tagfahrlicht)
Licht automatisch einschalten/ausschalten » Seite 63
Standlicht bzw. Parklicht einschalten » Seite 65
Abblendlicht einschalten
Schalter ziehen
Nebelscheinwerfer einschalten » Seite 63
Nebelschlussleuchte einschalten » Seite 64
Leuchtweitenregulierung
Durch Drehen des Drehreglers
B
» Abb. 41 aus der Stellung
in
wird die
Leuchtweitenregulierung allmählich angepasst und dadurch der Lichtkegel
verkürzt.
Die Positionen der Leuchtweitenregulierung entsprechen etwa folgendem Be-
ladungszustand.
Fahrzeug vorn besetzt, Gepäckraum leer
Fahrzeug voll besetzt, Gepäckraum leer
Fahrzeug voll besetzt, Gepäckraum beladen
Fahrersitz besetzt, Gepäckraum beladen
Wir empfehlen, die Leuchtweitenregulierung bei eingeschaltetem Abblendlicht
einzustellen.
ACHTUNG
Die Leuchtweitenregulierung immer so einstellen, um die folgenden Bedin-
gungen zu erfüllen.
Das Fahrzeug blendet andere Verkehrsteilnehmer nicht, insbesondere
entgegenkommende Fahrzeuge.
Die Leuchtweite ist für ein sicheres Fahren ausreichend.
Hinweis
Befindet sich der Lichtschalter in der Stellung oder  und wird die Zün-
dung ausgeschaltet, dann wird das Abblendlicht automatisch ausgeschaltet
und es leuchtet das Standlicht. Das Standlicht wird nach dem Abziehen des
Zündschlüssels ausgeschaltet.
Wenn im Lichtschalter eine Störung vorliegt, schaltet sich das Abblendlicht
automatisch ein.

61
Licht und Sicht
Tagfahrlicht (DAY LIGHT)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 60.
Das Tagfahrlicht (nachstehend nur als Funktion) sorgt für die Beleuchtung des
vorderen Fahrzeugbereichs.
Das Licht wird automatisch eingeschaltet, wenn die folgenden Bedingungen
erfüllt sind.
Der Lichtschalter befindet sich in der Stellung
oder

» Abb. 41 auf Sei-
te 61.
Die Zündung ist eingeschaltet.
Die Funktion ist aktiviert.
Funktion bei Fahrzeugen mit Infotainment deaktivieren/aktivieren
Die Funktion kann im Infotainment aktiviert bzw. deaktiviert werden » Bedie-
nungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
Funktion bei Fahrzeugen ohne Infotainment deaktivieren
Die Zündung ausschalten.
Den Blinker- und Fernlichthebel (» Abb. 42 auf Seite 62) zum Lenkrad zie-
hen, nach unten schieben und in dieser Stellung halten.
Die Zündung einschalten.
Den Bedienungshebel in dieser Stellung für mind. 3 Sekunden nach dem Ein-
schalten der Zündung halten.
Funktion bei Fahrzeugen ohne Infotainment aktivieren
Die Zündung ausschalten.
Den Blinker- und Fernlichthebel zum Lenkrad ziehen, nach oben schieben
und in dieser Stellung halten.
Die Zündung einschalten.
Den Bedienungshebel in dieser Stellung für mind. 3 Sekunden nach dem Ein-
schalten der Zündung halten.
ACHTUNG
Bei eingeschaltetem Tagfahrlicht leuchten das Standlicht (weder vorn noch
hinten) und die Kennzeichenleuchte nicht. Deshalb bei schlechter Sicht im-
mer das Abblendlicht einschalten.
Blink- und Fernlicht
Abb. 42
Bedienungshebel: Blink- und
Fernlichtbedienung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 60.
Bedienungshebelstellungen » Abb. 42
Blinklicht rechts einschalten
Blinklicht links einschalten
Fernlicht einschalten
Fernlicht ausschalten / Lichthupe (gefederte Stellung) einschalten
Fernlicht
Das Fernlicht kann nur bei eingeschaltetem Abblendlicht eingeschaltet wer-
den.
Bei eingeschaltetem Fernlicht leuchtet im Kombi-Instrument die Kontrollleuch-
te
.
Lichthupe
Die Lichthupe kann auch bei ausgeschalteter Zündung eingeschaltet werden.
Bei eingeschalteter Lichthupe leuchtet im Kombi-Instrument die Kontrollleuch-
te
.
Blinklicht
Bei eingeschaltetem Blinklicht links blinkt im Kombi-Instrument die Kontroll-
leuchte
.
Bei eingeschaltetem Blinklicht rechts blinkt im Kombi-Instrument die Kontroll-
leuchte
.
Das Blinklicht schaltet sich nach Durchfahren einer Kurve oder nach Abbiegen
automatisch aus.
Fällt eine Glühlampe der Blinkanlage aus, blinkt die Kontrollleuchte etwa dop-
pelt so schnell.
A
B
C
D
62
Bedienung
„Komfortblinken“
Möchte man nur dreimal blinken, den Hebel kurz bis zum oberen bzw. unteren
Druckpunkt drücken und wieder loslassen.
Das „Komfortblinken“ kann im Infotainment aktiviert bzw. deaktiviert werden
» Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Taste
CAR).
ACHTUNG
Das Fernlicht bzw. die Lichthupe nur dann einschalten, wenn dadurch die
anderen Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.
Automatische Fahrlichtsteuerung
Abb. 43
Lichtschalter: Stellung AUTO
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 60.
Ist der Lichtschalter in der Stellung

» Abb. 43, schalten sich das Stand- und
Abblendlicht sowie die Kennzeichenleuchte automatisch ein / aus.
Das Ein-/Ausschalten des Lichts wird durch einen unter der Frontscheibe im
Halter des Innenspiegels bzw. in der Schalttafel angebrachten Sensor gere-
gelt.
Ist der Lichtschalter in der Stellung

, leuchtet der Schriftzug

neben
dem Lichtschalter. Wird das Licht automatisch eingeschaltet, leuchtet auch das
Symbol
neben dem Lichtschalter.
Automatische Fahrlichtsteuerung bei Regen
Das Abblendlicht wird automatisch eingeschaltet, wenn die folgenden Bedin-
gungen erfüllt sind.
Der Lichtschalter befindet sich in der Stellung

» Abb. 43.
Das automatische Wischen bei Regen - Stellung
1
bzw. das Wischen -
Stellung
2
oder
3
ist eingeschaltet » Seite 69, Scheibenwischer und -
wascher.
Die Scheibenwischer sind länger als 30 s eingeschaltet.
Die Funktion ist aktiviert.
Das Licht schaltet sich ca. 4 Minuten nach dem Ausschalten der Scheibenwi-
scher automatisch aus.
Die Funktion kann im Infotainment aktiviert bzw. deaktiviert werden » Bedie-
nungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
VORSICHT
Vor den Lichtsensor auf die Frontscheibe keine Aufkleber oder ähnliche Ge-
genstände kleben, um die Funktion nicht aufzuheben oder deren Zuverlässig-
keit nicht zu beeinträchtigen.
Nebelscheinwerfer
Abb. 44
Lichtschalter: Nebelscheinwerfer
und Nebelschlussleuchte ein-
schalten
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 60.
Einschalten/Ausschalten
Den Lichtschalter in Stellung
,

oder
» Abb. 44 drehen.
Den Lichtschalter in Stellung
1
ziehen.
Das Ausschalten der Nebelscheinwerfer erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern leuchtet im Kombi-Instrument die
Kontrollleuchte
» Seite 33.
63
Licht und Sicht
Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 60.
Die Funktion CORNER verbessert durch das Aufleuchten des Nebelscheinwer-
fers auf der jeweiligen Fahrzeugseite die Ausleuchtung des Fahrzeugumfelds
beim Abbiegen, Einparken u. Ä.
Die Funktion CORNER wird automatisch eingeschaltet, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind.
Das Blinklicht ist eingeschaltet bzw. die Vorderräder sind stark nach rechts
oder links eingeschlagen
1)
.
Der Motor läuft.
Das Fahrzeug steht oder bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von max.
40 km/h.
Das Abblendlicht ist eingeschaltet (oder der Lichtschalter ist in der Stel-
lung

und das Abblendlicht ist eingeschaltet).
Das Tagfahrlicht ist nicht eingeschaltet.
Die Nebelscheinwerfer sind nicht eingeschaltet.
Hinweis
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs werden die beiden Nebelscheinwerfer ein-
geschaltet.
Nebelschlussleuchte
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 60.
Einschalten/Ausschalten
Den Lichtschalter in Stellung
bzw.

oder
» Abb. 44 auf Seite 63 dre-
hen.
Den Lichtschalter in Stellung
2
ziehen.
Wenn das Fahrzeug nicht mit Nebelscheinwerfern ausgestattet ist, wird die
Nebelschlussleuchte eingeschaltet, indem der Lichtschalter aus der Stellung
in die einzig mögliche Stellung herausgezogen wird.
Das Ausschalten der Nebelschlussleuchte erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte leuchtet im Kombi-Instrument die
Kontrollleuchte » Seite 33.
Wenn das Fahrzeug mit einer werkseitig eingebauten Anhängevorrichtung
bzw. einer Anhängevorrichtung aus dem ŠKODA Original Zubehör ausgerüstet
ist und mit einem Anhänger gefahren wird, dann leuchtet nur die Nebel-
schlussleuchte des Anhängers.
COMING HOME / LEAVING HOME
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 60.
COMING HOME (nachstehend nur als Funktion) schaltet das Licht automatisch
für eine kurze Zeit nach dem Verlassen des Fahrzeugs ein.
LEAVING HOME (nachstehend nur als Funktion) schaltet das Licht automatisch
für eine kurze Zeit bei der Annäherung an das Fahrzeug ein.
Das Licht wird automatisch eingeschaltet, wenn die folgenden Bedingungen
erfüllt sind.
Der Lichtschalter befindet sich in der Stellung

» Abb. 43 auf Seite 63.
Die Sicht im Fahrzeugumfeld ist vermindert.
Die Zündung ist ausgeschaltet.
Die Funktion ist aktiviert.
Die Funktion ist eingeschaltet (die Fahrertür wird geöffnet / das Fahrzeug
wird mit der Fernbedienung entriegelt).
Die Funktion schaltet das folgende Licht ein.
Standlicht
Abblendlicht
Kennzeichenleuchte
Schlechtere Sichtverhältnisse werden durch einen im Halter des Innenspiegels
bzw. in der Schalttafel angebrachten Sensor erfasst.
Funktion aktivieren/deaktivieren und einstellen
Die Funktionen und die Einstellung der Beleuchtungsdauer können im Info-
tainment aktiviert bzw. deaktiviert werden » Bedienungsanleitung Infotain-
ment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
1)
Beim Konflikt der beiden Einschaltvarianten, z. B. wenn die Vorderräder nach links eingeschlagen sind
und das rechte Blinklicht eingeschaltet ist, hat das Blinklicht die höhere Priorität.
64
Bedienung
COMING HOME
Das Licht schaltet sich nach dem Öffnen der Fahrertür automatisch ein (inner-
halb von 60 Sekunden nach dem Ausschalten der Zündung).
Das Licht schaltet sich 10 Sekunden nach dem Schließen aller Türen und der
Gepäckraumklappe bzw. nach Ablauf der eingestellten Zeit aus.
Bleibt eine Tür oder die Gepäckraumklappe geöffnet, schaltet sich das Licht
nach 60 Sekunden aus.
LEAVING HOME
Das Licht schaltet sich nach dem Entriegeln des Fahrzeugs mit der Funk-Fern-
bedienung automatisch ein.
Das Licht schaltet sich nach 10 Sekunden bzw. nach Ablauf der eingestellten
Zeit oder nach dem Verriegeln des Fahrzeugs aus.
VORSICHT
Vor den Lichtsensor auf die Frontscheibe keine Aufkleber oder ähnliche Ge-
genstände kleben, um die Funktion nicht aufzuheben oder deren Zuverlässig-
keit nicht zu beeinträchtigen.
Wenn diese Funktion ständig aktiviert ist, wird die Batterie besonders im
Kurzstreckenverkehr stark belastet.
Warnblinkanlage
Abb. 45
Taste für Warnblinkanlage
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 60.
Einschalten/Ausschalten
Die Taste
» Abb. 45 drücken.
Bei eingeschalteter Warnblinkanlage blinken alle Blinkleuchten des Fahrzeugs
gleichzeitig. Die Kontrollleuchte für die Blinker und die Kontrollleuchte in der
Taste blinken ebenfalls mit. Die Warnblinkanlage kann auch bei ausgeschalte-
ter Zündung eingeschaltet werden.
Bei einer Airbagauslösung wird die Warnblinkanlage automatisch eingeschal-
tet.
Wenn bei eingeschalteter Warnblinkanlage und eingeschalteter Zündung das
Blinklicht eingeschaltet wird, dann blinkt nur das Blinklicht auf der jeweiligen
Fahrzeugseite.
ACHTUNG
Die Warnblinkanlage ist einzuschalten, wenn z. B. das Folgende auftritt.
Ein Stauende wird erreicht.
Das Fahrzeug muss, z. B. wegen einer Störung, am Straßenrand abge-
stellt werden.
Parklicht
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 60.
Das Parklicht ist für eine vorübergehende Beleuchtung des geparkten Fahr-
zeugs vorgesehen.
Parklicht
einschalten
Die Zündung ausschalten.
Den Bedienungshebel in Stellung
A
bzw.
B
bis zum Anschlag stellen
» Abb. 42 auf Seite 62 - das Standlicht auf der rechten bzw. linken Fahrzeug-
seite wird eingeschaltet.
Wenn das rechte oder linke Blinklicht eingeschaltet worden ist und die Zün-
dung ausgeschaltet wird, dann wird das Parklicht nicht eingeschaltet.
Beidseitiges Parklicht
einschalten
Den Lichtschalter
A
in Stellung
» Abb. 41 auf Seite 61 drehen und das
Fahrzeug verriegeln.
Nach dem Absziehen des Zündschlüssels und dem Öffnen der Fahrertür ertönt
ein akustisches Warnsignal. Nach einigen Sekunden oder nach dem Schließen
der Fahrertür wird das akustische Warnsignal abgestellt, jedoch das Standlicht
bleibt eingeschaltet.
65
Licht und Sicht
VORSICHT
Durch das Einschalten des Parklichts wird die Batterie besonders im Kurzstre-
ckenverkehr stark belastet.
Fahren im Ausland
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 60.
Das Abblendlicht ist asymmetrisch eingestellt. Es leuchtet den Straßenrand
auf der Seite, auf der gefahren wird, stärker aus.
Beim Fahren in Ländern mit gegensätzlichem Verkehrssystem (Links-/Rechts-
verkehr) kann die asymmetrische Scheinwerfereinstellung den Gegenverkehr
blenden. Um eine Blendung des Gegenverkehrs zu vermeiden, ist es notwen-
dig, eine Anpassung der Scheinwerfer in einem Fachbetrieb durchzuführen.
Hinweis
Weitere Informationen zur Anpassung der Scheinwerfer erhalten Sie in einem
Fachbetrieb.
Innenleuchten
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Innenleuchte vorn 66
Innenleuchte hinten 67
Hinweis
Die Leuchte schaltet sich 10 Minuten nach dem Ausschalten der Zündung oder
Öffnen einer Tür automatisch aus, sofern es nicht anders angegeben ist.
Innenleuchte vorn
Abb. 46 Bedienung der Leuchte vorn: Variante 1 / Variante 2
Stellungen des verschiebbaren Leuchtenschalters
A
» Abb. 46
Einschalten
Ausschalten
Bedienung mit dem Türkontaktschalter
Schalter für Leseleuchten
B
» Abb. 46
Leseleuchte links ein-/ausschalten
Leseleuchte rechts ein-/ausschalten
Bedingungen für die Leuchtenbedienung mit dem Türkontaktschalter -
Stellung
Die Leuchte wird eingeschaltet, wenn eines der folgenden Ereignisse vorliegt.
Das Fahrzeug wird entriegelt.
Eine der Türen wird geöffnet.
Der Zündschlüssel wird abgezogen.
Die Leuchte wird ausgeschaltet, wenn eines der folgenden Ereignisse vorliegt.
Das Fahrzeug wird verriegelt.
Die Zündung wird eingeschaltet.
Etwa 30 Sekunden nach dem Schließen aller Türen.
66
Bedienung
Innenleuchte hinten
Abb. 47
Innenleuchte hinten
Stellungen der Streuscheibe der Leuchte hinten » Abb. 47
Einschalten
Mit dem Türkontaktschalter bedienen (Mittelstellung)
1)
Ausschalten
Sicht
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Heckscheibenbeheizung
67
Sonnenblenden vorn
67
Sonnenschutzrollo des Panoramadachs
68
Heckscheibenbeheizung
Abb. 48
Taste für Heckscheibenbehei-
zung
Die Beheizung dient zur Entfrostung bzw. Belüftung der Heckscheibe.
Taste in der Mittelkonsole » Abb. 48
Heckscheibenbeheizung ein-/ausschalten
Wenn die Beheizung eingeschaltet ist, leuchtet innerhalb der Taste eine
Leuchte.
Die Beheizung arbeitet nur bei laufendem Motor.
Nach etwa 10 Minuten schaltet die Beheizung automatisch ab.
Wird bei eingeschalteter Beheizung der Motor abgestellt und innerhalb von 15
min wieder angelassen, dann wird die Beheizung fortgesetzt. Der Beginn des
Zeitlimits für die automatische Abschaltung wird bereits ab dem Einschalten
der Beheizung vor dem Abstellen des Motors gezählt.
Umwelthinweis
Sobald die Scheibe enteist oder von Beschlag befreit ist, sollte die Beheizung
abgeschaltet werden. Der verringerte Stromverbrauch wirkt sich günstig auf
den Kraftstoffverbrauch aus.
Hinweis
Sinkt die Bordspannung, schaltet sich die Beheizung automatisch aus, um ge-
nügend elektrische Energie für die Motorsteuerung zu haben » Seite 166, Au-
tomatische Verbraucherabschaltung.
Sonnenblenden vorn
Abb. 49 Blende herunterklappen / Blende hochklappen / Make-up-Spie-
gel und Parkzettelhalter
1)
In dieser Stellung gelten für die Leuchte hinten die gleichen Bedingungen wie für die Leuchte vorn
» Seite 66.
67
Licht und Sicht
Die Sonnenblenden schützen vor praller Sonne.
Bedienung und Beschreibung der Sonnenblende » Abb. 49
Blende herunterklappen
Blende zur Tür schwenken
Parkzettelband
Make-up-Spiegel, die Abdeckung kann in Pfeilrichtung aufgeschoben wer-
den
ACHTUNG
Die Sonnenblenden dürfen nicht zu den Seitenscheiben in den Entfaltungs-
bereich der Kopfairbags geschwenkt werden, wenn daran Gegenstände be-
festigt sind. Bei der Auslösung der Kopfairbags besteht Verletzungsgefahr.
Hinweis
Je ein Make-up-Spiegel kann in der Fahrer- sowie in der Beifahrer-Sonnenblen-
de verbaut sein.
Sonnenschutzrollo des Panoramadachs
Abb. 50
Sonnenschutzrollo öffnen
Das Sonnenschutzrollo schützt vor praller Sonne.
Das Sonnenschutzrollo des Panoramadachs kann manuell in Pfeilrichtung ge-
öffnet bzw. entgegen der Pfeilrichtung geschlossen werden » Abb. 50.
ACHTUNG
Bei der Bedienung des Sonnenschutzrollos vorsichtig vorgehen, um
Quetschverletzungen zu vermeiden - es besteht Verletzungsgefahr!
1
2
A
B
Scheibenwischer und -wascher
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Scheibenwischer und -wascher
69
Scheinwerferreinigungsanlage 70
Die Scheibenwischer und die Waschanlage sorgen für eine gute Sicht durch die
Front- bzw. Heckscheibe.
Die Scheibenwischer und die Waschanlage arbeiten nur bei eingeschalteter
Zündung und geschlossener Motorraumklappe.
Scheibenwaschwasser nachfüllen » Seite 158, Scheibenwaschanlage.
ACHTUNG
Einwandfreie Scheibenwischerblätter sind für klare Sicht und sicheres
Fahren unbedingt erforderlich » Seite 188, Scheibenwischerblätter aus-
wechseln.
Aus Sicherheitsgründen sind die Scheibenwischerblätter jährlich ein- bis
zweimal zu erneuern. Diese können bei einem ŠKODA Partner erworben
werden.
Die Scheibenwaschanlage nicht bei niedrigen Temperaturen verwenden,
ohne dass vorher die Frontscheibe beheizt wurde. Das Scheibenwaschwas-
ser könnte auf der Frontscheibe gefrieren und die Sicht nach vorn ein-
schränken.
Das automatische Wischen bei Regen dient lediglich zur Unterstützung.
Der Fahrer wird nicht von der Pflicht entbunden, die Funktion der Schei-
benwischer je nach Sichtbedingungen manuell einzustellen.
VORSICHT
Wird bei eingeschalteten Scheibenwischern die Zündung ausgeschaltet, wi-
schen die Scheibenwischer beim nächsten Einschalten der Zündung im glei-
chen Modus weiter. Zwischen dem Ausschalten und dem nächsten Einschalten
der Zündung können die Scheibenwischer bei niedrigen Temperaturen anfrie-
ren.
Bei kalten Temperaturen und im Winter vor der Fahrt bzw. vor dem Einschal-
ten der Zündung prüfen, ob die Scheibenwischerblätter nicht festgefroren
sind. Sollten die Scheibenwischer bei angefrorenen Scheibenwischerblättern
eingeschaltet werden, können sowohl die Scheibenwischerblätter als auch der
Scheibenwischermotor beschädigt werden!
68
Bedienung
Angefrorene Scheibenwischerblätter vorsichtig von der Scheibe ablösen.
Vor der Fahrt Schnee und Eis von den Scheibenwischern entfernen.
Bei unvorsichtiger Handhabung des Scheibenwischers besteht die Gefahr der
Beschädigung der Frontscheibe.
Bei abgeklappten vorderen Scheibenwischerarmen die Zündung nicht ein-
schalten! Die Scheibenwischerarme könnten den Lack der Motorraumklappe
beschädigen.
Hinweis
Um Schlierenbildung zu vermeiden, sind die Scheibenwischerblätter sauber
zu halten » Seite 150.
Die Scheibenwaschdüsen der Frontscheibe werden bei laufendem Motor und
einer Außentemperatur von weniger als ca. +10 °C beheizt.
Scheibenwischer und -wascher
Abb. 51 Bedienung der Scheibenwischer und -wascher: vorn/hinten
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 68.
Bedienungshebelstellungen
0
 Wischen ausgeschaltet
1
Intervallwischen der Frontscheibe / Automatisches Frontscheiben-
wischen bei Regen (ausstattungsabhängig)
2
 Langsames Frontscheibenwischen
3
 Schnelles Frontscheibenwischen
4
Tippwischen der Frontscheibe, Servicestellung der Scheibenwi-
scherarme » Seite 188, Scheibenwischerblätter der Frontscheibe
auswechseln, (gefederte Stellung)
5
Wisch-/Waschautomatik für die Frontscheibe (gefederte Stellung)
6
Heckscheibenwischen (der Scheibenwischer wischt regelmäßig
nach einigen Sekunden)
7
Wisch-/Waschautomatik für die Heckscheibe (gefederte Stellung)
A
Schalter für die Einstellung: der gewünschten Pause zwischen den
einzelnen Scheibenwischerausschlägen / der Geschwindigkeit des
Wischens bei Regen (Bedienungshebel in der Stellung
1
)
Intervallwischen der Frontscheibe
Die Wischintervalle werden auch geschwindigkeitsabhängig geregelt.
Automatisches Frontscheibenwischen bei Regen
Die Wischintervalle werden in Abhängigkeit der Regenintensität geregelt.
Das automatische Frontscheibenwischen bei Regen kann im Infotainment ak-
tiviert bzw. deaktiviert werden » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapi-
tel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
Wisch-/Waschautomatik für die Frontscheibe
Die Waschanlage arbeitet sofort, die Scheibenwischer wischen etwas später.
Bei einer Geschwindigkeit über 120 km/h arbeiten Waschanlage und Scheiben-
wischer gleichzeitig.
Nach dem Loslassen des Bedienungshebels stoppt die Waschanlage und die
Wischer führen noch 1 bis 3 Wischerausschläge aus (je nach Dauer des Sprüh-
vorgangs).
Wisch-/Waschautomatik für die Heckscheibe
Die Waschanlage arbeitet sofort, der Scheibenwischer wischt etwas später.
Nach dem Loslassen des Bedienungshebels stoppt die Waschanlage und der
Wischer führt noch 2 bis 3 Wischerausschläge aus (je nach Dauer des Sprüh-
vorgangs). Der Bedienungshebel bleibt in Stellung
6
.
Winterstellung der Frontscheibenwischer
Wenn sich die Scheibenwischer in der Ruhestellung befinden, lassen sie sich
nicht von der Frontscheibe abklappen. Aus diesem Grund empfehlen wir, im
Winter die Scheibenwischer so auszurichten, dass sich diese leicht von der
Frontscheibe abklappen lassen.
Die Scheibenwischer einschalten.
Die Zündung ausschalten.
Die Scheibenwischer bleiben in der Stellung stehen, in der sie sich beim Aus-
schalten der Zündung befinden.
69
Licht und Sicht
Als Winterstellung kann auch die Servicestellung benutzt werden » Seite 188,
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe auswechseln.
Hinweis
Befindet sich der Bedienungshebel in der Stellung
2
oder
3
und die Ge-
schwindigkeit des Fahrzeugs sinkt unter 4 km/h, wird die Wischgeschwindig-
keit in eine niedrigere Wischstufe geschaltet. Die ursprüngliche Einstellung
wird wiederhergestellt, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs über 8 km/h
steigt.
Nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs wird bei eingeschalteten Front-
scheibenwischern die Heckscheibe automatisch einmal gewischt. Die Funktion
kann im Infotainment aktiviert bzw. deaktiviert werden » Bedienungsanlei-
tung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
Scheinwerferreinigungsanlage
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 68.
Zum Reinigen der Scheinwerfer kommt es nach dem Einschalten der Zündung
immer beim ersten und nach jedem zehnten Besprühen der Frontscheibe
(Stellung
5
» Abb. 51 auf Seite 69), wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist.
In regelmäßigen Abständen, z. B. beim Tanken, ist hartnäckig festsitzender
Schmutz (z. B. Insektenreste) von den Scheinwerfergläsern manuell zu entfer-
nen. Die folgenden Hinweise sind zu beachten » Seite 149, Scheinwerferglä-
ser.
Um die Funktion im Winter sicherzustellen, sollten die Waschdüsenhalterun-
gen vom Schnee befreit und Eis mit einem Enteisungsspray entfernt werden.
VORSICHT
Die Düsen der Scheinwerferreinigungsanlage nie von Hand herausziehen - es
besteht Beschädigungsgefahr!
Hinweis
Die Scheinwerferreinigungsanlage arbeitet bei einer Außentemperatur von et-
wa -12 °C bis +39 °C.
Rückspiegel
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Innenspiegel
70
Außenspiegel 71
ACHTUNG
Darauf achten, dass die Spiegel nicht durch Eis, Schnee, Beschlag oder
sonstige Gegenstände verdeckt werden.
Konvexe (nach außen gewölbte) oder asphärische Außenspiegel vergrö-
ßern das Blickfeld. Sie lassen jedoch Objekte im Spiegel kleiner erscheinen.
Deshalb sind diese Spiegel nur bedingt geeignet, um den Abstand zu nach-
folgenden Fahrzeugen zu schätzen.
Nach Möglichkeit den Innenspiegel verwenden, um den Abstand zu nach-
folgenden Fahrzeugen zu bestimmen.
Innenspiegel
Abb. 52 Innenspiegel: mit manueller Verdunkelung / mit automatischer
Verdunkelung / Lichtsensor
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 70.
Spiegel mit manueller Verdunkelung » Abb. 52
Grundstellung des Spiegels
Spiegelverdunkelung
1
2
70
Bedienung
Spiegel mit automatischer Verdunkelung » Abb. 52
Lichtsensor
Lichtsensor auf der Rückseite des Spiegels
Spiegel mit automatischer Verdunkelung
Nach dem Anlassen des Motors verdunkelt sich der Spiegel in Abhängigkeit
vom Lichteinfall auf die Sensoren automatisch.
Beim Einschalten der Innenbeleuchtung oder beim Einlegen des Rückwärts-
gangs schaltet der Spiegel in jedem Fall in die Grundstellung (nicht verdunkelt)
zurück.
Externe Navigationsgeräte nicht an der Frontscheibe bzw. in der Nähe des In-
nenspiegels befestigen » .
ACHTUNG
Das beleuchtete Display eines externen Navigationsgeräts kann zu Funkti-
onsstörungen des Innenspiegels mit automatischer Verdunkelung führen -
es besteht Unfallgefahr.
ACHTUNG
Die Spiegel mit automatischer Verdunkelung enthalten eine Elektrolytflüs-
sigkeit, die bei zerbrochenem Spiegelglas austreten kann.
Die auslaufende Elektrolytflüssigkeit kann Haut, Augen und Atmungsor-
gane reizen. Sofort für genügend Frischluft sorgen und aus dem Fahrzeug
steigen. Falls es nicht möglich ist, wenigstens die Fenster öffnen.
Bei Verschlucken der Elektrolytflüssigkeit sofort einen Arzt aufsuchen.
Bei Augen- und Hautkontakt mit der Elektrolytflüssigkeit die betroffene
Stelle sofort mindestens einige Minuten lang mit viel Wasser abwaschen.
Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
VORSICHT
Die automatische Spiegelverdunkelung funktioniert nur dann störungsfrei,
wenn der Lichteinfall auf die Sensoren nicht beeinträchtigt wird.
A
B
Außenspiegel
Abb. 53 Außenspiegelbedienung: mechanisch/elektrisch
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 70.
Spiegel einstellen
Durch die Bewegung des Drehknopfes in Pfeilrichtung kann die Spiegelfläche
in die gewünschte Position eingestellt werden » Abb. 53.
Die Spiegelflächenbewegung ist mit der Bewegung des Drehknopfes iden-
tisch.
Elektrisch verstellbare Spiegel
Der Drehknopf kann in die folgenden Stellungen bewegt werden » Abb. 53 -
Spiegel links einstellen
Spiegel rechts einstellen
Spiegelbedienung ausschalten
Spiegelbeheizung
Außenspiegel anklappen
Der gesamte Außenspiegel kann manuell in Richtung Seitenfenster ange-
klappt werden. Um die Ausgangsstellung wiederherzustellen, ist dieser vom
Seitenfenster bis zum deutlichen Einrasten zurückzuklappen.
ACHTUNG
Die Außenspiegelflächen nicht berühren, wenn die Außenspiegelbeheizung
eingeschaltet ist - es besteht Verbrennungsgefahr.
71
Licht und Sicht
Hinweis
Die Spiegelbeheizung funktioniert nur bei laufendem Motor und bis zu einer
Außentemperatur von +35 °C.
Sollte die elektrische Spiegeleinstellung einmal ausfallen, können die Spie-
gelflächen von Hand durch Drücken auf den Rand der Spiegelfläche eingestellt
werden.
Sitze und Kopfstützen
Sitze und Kopfstützen einstellen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Vordersitze einstellen 73
Kopfstützen - Höhe einstellen 73
Kopfstützen - aus-/einbauen 74
Der Fahrersitz sollte so eingestellt werden, dass die Pedale mit leicht ange-
winkelten Beinen völlig durchgedrückt werden können.
Die Sitzlehne des Fahrersitzes sollte so eingestellt werden, dass der oberste
Punkt des Lenkrads mit leicht angewinkelten Armen erreicht werden kann.
Die richtige Einstellung der Sitze ist aus folgenden Gründen besonders wichtig.
Ein sicheres, schnelles Erreichen der Bedienungselemente.
Eine entspannte und ermüdungsarme Körperhaltung.
Die größtmögliche Schutzwirkung der Sicherheitsgurte und des Airbag-
Systems.
ACHTUNG
Den Fahrersitz nur bei stehendem Fahrzeug einstellen - es besteht Un-
fallgefahr!
Vorsicht beim Einstellen des Sitzes! Durch unachtsames oder unkontroll-
iertes Einstellen können Quetschverletzungen entstehen.
Niemals mehr Personen befördern, als Sitzplätze im Fahrzeug vorhanden
sind.
Auf dem Beifahrersitz keine Gegenstände, außer den dafür bestimmten
Gegenständen (z. B. Kindersitz) befördern - es besteht Unfallgefahr!
Hinweis
Im Einstellmechanismus für die Lehnenneigung kann nach einiger Betriebszeit
ein Spiel entstehen.
72
Bedienung
Vordersitze einstellen
Abb. 54
Bedienungselemente am Sitz
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 72.
Bedienungselemente am Sitz » Abb. 54
Sitz in Längsrichtung einstellen
Sitzhöhe einstellen
Neigung der Sitzlehne einstellen
Sitz in Längsrichtung einstellen
Den Hebel
A
» Abb. 54 in Pfeilrichtung ziehen und den Sitz in die gewünsch-
te Richtung schieben.
Die Verriegelung muss nach dem Loslassen des Hebels hörbar einrasten.
Sitzhöhe einstellen
Den Hebel
B
» Abb. 54 in Richtung eines der Pfeile wiederholt ziehen bzw.
drücken.
Neigung der Sitzlehne einstellen
Die Sitzlehne entlasten (sich nicht anlehnen).
Das Handrad
C
» Abb. 54 in Richtung eines der Pfeile drehen.
A
B
C
Kopfstützen - Höhe einstellen
Abb. 55 Kopfstützen: nach oben verschieben / nach unten verschieben
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 72.
Die Höheneinstellung der Kopfstützen vorn und hinten erfolgt identisch.
Die bestmögliche Schutzwirkung wird erreicht, wenn die Oberkante der Kopf-
stütze sich auf einer Höhe mit dem oberen Teil des Kopfes befindet.
Nach oben verschieben
Die Stütze in Pfeilrichtung
1
verschieben » Abb. 55.
Nach unten verschieben
Die Sicherungstaste
A
drücken und in Pfeilrichtung
2
halten » Abb. 55.
Die Stütze in Pfeilrichtung
3
verschieben.
ACHTUNG
Bei besetzten Sitzen müssen die jeweiligen Kopfstützen korrekt eingestellt
sein (dürfen sich nicht in der unteren Position befinden) - es besteht die
Gefahr tödlicher Verletzungen!
Hinweis
Die mittlere hintere Kopfstütze ist nur in zwei Positionen einstellbar.
Bei den Sportsitzen sind die Kopfstützen in die Sitzlehnen integriert. Diese
Kopfstützen können in der Höhe nicht eingestellt werden.
73
Sitze und Kopfstützen
Kopfstützen - aus-/einbauen
Abb. 56 Kopfstützen: aus-/einbauen
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 72.
Der Aus- und Einbau der Kopfstützen vorn und hinten erfolgt identisch.
Vor dem Aus- und Einbau der Kopfstützen ist die jeweilige Sitzlehne teilweise
vorzuklappen.
Die Kopfstütze aus der Sitzlehne bis zum Anschlag herausziehen.
Die Sicherungstaste
A
in Pfeilrichtung
1
drücken und die Stütze in Pfeil-
richtung
2
herausziehen » Abb. 56.
Zum erneuten Einbau die Stütze so weit in Pfeilrichtung
3
in die Sitzlehne
einschieben, bis die Sicherungstaste hörbar einrastet.
ACHTUNG
Bei besetzten Sitzen müssen die jeweiligen Kopfstützen eingebaut und
korrekt eingestellt sein - es besteht die Gefahr tödlicher Verletzungen!
Hinweis
Bei den Sportsitzen sind die Kopfstützen in die Sitzlehnen integriert. Diese
Kopfstützen können nicht ausgebaut werden.
Sitzfunktionen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Vordersitzheizung 74
Armlehne 75
Rücksitzlehnen 75
Rücksitzbank 76
Vordersitzheizung
Abb. 57
Tasten für die Beheizung der
Vordersitze
Die Sitzlehnen und -flächen der Vordersitze können elektrisch beheizt werden.
Die Heizleistung kann bei eingeschalteter Zündung eingestellt werden.
Die Heizung wird nach dem Anlassen des Motors eingeschaltet.
Tasten für die Sitzheizung » Abb. 57
Sitzheizung links
Sitzheizung rechts
Einschalten
Die jeweilige Symboltaste
bzw.
» Abb. 57 drücken.
Durch einmaliges Drücken wird die Sitzheizung mit maximaler Heizleistung -
Stufe 2 eingestellt.
Durch wiederholtes Drücken wird die Intensität der Heizung bis zum Ausschal-
ten heruntergeregelt.
Die Heizleistung der Sitzheizung wird durch die Anzahl der beleuchteten Kon-
trollleuchten in der Taste angezeigt.
74
Bedienung
ACHTUNG
Wenn Sie bzw. ein Mitfahrer unter eingeschränkter Schmerz- und/oder
Temperaturwahrnehmung leiden bzw. leidet, z. B. durch Medikamentenein-
nahme, Lähmung oder aufgrund chronischer Erkrankungen (z. B. Diabetes),
empfehlen wir, völlig auf die Benutzung der Sitzheizung am Fahrer- bzw.
Beifahrersitz zu verzichten. Es kann zu schwer heilbaren Verbrennungen an
Rücken, Gesäß und Beinen führen. Wenn Sie die Sitzheizung dennoch ver-
wenden möchten, empfehlen wir, bei längeren Fahrstrecken regelmäßig
Fahrpausen einzulegen, damit sich der Körper von den Belastungen der
Fahrt erholen kann. Zur Beurteilung Ihrer konkreten Situation wenden Sie
sich an Ihren behandelnden Arzt.
VORSICHT
Auf den Sitzen nicht knien oder diese anderweitig punktförmig belasten.
Die Sitzheizung in den folgenden Fällen nicht einschalten - es besteht die
Beschädigungsgefahr der Schonbezüge sowie der Sitzheizung.
Die Sitze sind nicht durch Personen besetzt.
Auf den Sitzen befinden sich befestigte bzw. abgelegte Gegenstände, wie
z. B. ein Kindersitz, eine Tasche u. Ä.
Auf den Sitzen befinden sich befestigte zusätzliche Schonbezüge oder
Schutzbezüge.
Die Sitzbezüge reinigen » Seite 152.
Hinweis
Wird die Sitzheizung auf die höchste Intensität - Stufe 2 gestellt, dann wird
nach 15 Minuten automatisch auf die Stufe 1 umgeschaltet.
Sinkt die Bordspannung, schaltet sich die Sitzheizung automatisch aus, um
genügend elektrische Energie für die Motorsteuerung zu haben » Seite 166,
Automatische Verbraucherabschaltung.
Armlehne
Abb. 58
Armlehne einstellen
Höhe einstellen
Die Armlehne ganz nach oben in Pfeilrichtung heben » Abb. 58 und dann
wieder völlig herunterklappen.
Die Armlehne in eine der 5 Raststellungen heben.
In der Armlehne befindet sich ein Ablagefach » Seite 83.
Rücksitzlehnen
Abb. 59
Sitzlehne vorklappen / Bereitschaftsstellung des Sicherheits-
gurts
Der Gepäckraum kann durch Vorklappen der Sitzlehne vergrößert werden. Bei
Fahrzeugen mit geteilten Rücksitzen können die Sitzlehnen auch einzeln vor-
geklappt werden.
Vor dem Vorklappen der Sitzlehne die Stellung der Vordersitze so anpassen,
dass diese von den vorgeklappten Sitzlehnen nicht beschädigt werden.
Sitzlehne vorklappen
Die Kopfstützen bis zum Anschlag in die Sitzlehnen einschieben.
Den äußeren Sicherheitsgurt zur Seitenverkleidung in Pfeilrichtung
1
zie-
hen » Abb. 59.
Den Entriegelungsgriff
A
in Pfeilrichtung
2
drücken.
Die Sitzlehne in Pfeilrichtung
3
klappen.
Bei der ungeteilten Sitzlehne sind die Entriegelungsgriffe auf beiden Seiten
der Sitzlehne gleichzeitig zu drücken.
Sitzlehne zurückklappen
Den äußeren Sicherheitsgurt zur Seitenverkleidung in Pfeilrichtung
1
zie-
hen » Abb. 59.
Anschließend die Sitzlehne zurückklappen, bis der Entriegelungsgriff
A
hör-
bar einrastet - dies durch Ziehen an der Sitzlehne prüfen » .
75
Sitze und Kopfstützen
Sich vergewissern, dass der rote Stift
B
nicht zu sehen ist.
Bei der ungeteilten Sitzlehne sind die beiden äußeren Sicherheitsgurte zur
Seitenverkleidung zu ziehen. Die Entriegelungsgriffe
A
müssen auf beiden
Seiten der Sitzlehne hörbar einrasten. Der rote Stift
B
darf auf keiner der bei-
den Seiten der Sitzlehne sichtbar sein.
ACHTUNG
Nach dem Zurückklappen der Sitzlehnen müssen sich die Sicherheitsgur-
te in der ursprünglichen Lage befinden - sie müssen einsatzbereit sein.
Die Sitzlehnen müssen sicher eingerastet sein, damit bei plötzlichem
Bremsen keine Gegenstände aus dem Gepäckraum in den Fahrgastraum
rutschen können - es besteht Verletzungsgefahr.
Bei besetzten Rücksitzen ist darauf zu achten, dass die jeweiligen Sitz-
lehnen richtig eingerastet sind.
VORSICHT
Beim Betätigen der Sitzlehnen unbedingt darauf achten, dass die Sicherheits-
gurte nicht beschädigt werden. Auf keinen Fall dürfen die Sicherheitsgurte
durch die zurückgeklappte Sitzlehne eingeklemmt werden.
Hinweis
Die Schlosszunge der äußeren Sicherheitsgurte
C
» Abb. 59 kann in die Sei-
tenverkleidung eingesteckt werden.
Rücksitzbank
Abb. 60 Rücksitzbank vorklappen / Geteilte Rücksitzbank herausneh-
men
Abb. 61
Rücksitzbank zurückklappen
Der Gepäckraum kann vergrößert werden, indem die Rücksitzbank vorgeklappt
und herausgenommen wird.
Bei Fahrzeugen mit geteilter Rücksitzbank können die Teile der Rücksitzbank
einzeln vorgeklappt und herausgenommen werden.
Vorklappen
Die Rücksitzbank in Pfeilrichtung
1
ziehen » Abb. 60.
Die Rücksitzbank in Pfeilrichtung
2
vorklappen.
Herausnehmen
Die Rücksitzbank vorklappen.
Die Drahtbügel in Pfeilrichtung
3
drücken » Abb. 60, sodass diese sich aus
den Halterungen lösen.
Die Rücksitzbank herausnehmen.
Einsetzen
Die Drahtbügel in Pfeilrichtung
3
drücken » Abb. 60 und in die Halterungen
einsetzen.
Zurückklappen
Die Rücksitzbank in Pfeilrichtung
4
zurückklappen » Abb. 61.
Die Rücksitzbank an die Befestigungsösen
A
ansetzen, sodass die Ösen
A
in die Aussparungen in den Kunststoffkappen für

B
einrasten » .
ACHTUNG
Die Rücksitzbank darf beim Zurückklappen nicht unter die Befestigungsö-
sen
A
eingezogen werden - die Rücksitzbank könnte nicht ordnungsge-
mäß gesichert werden.
76
Bedienung
VORSICHT
Die Rücksitzbank darf beim Zurückklappen nicht unter die Befestigungsösen
A
eingezogen werden - es besteht die Beschädigungsgefahr der Rücksitz-
bank.
Transportieren und praktische Ausstattungen
Praktische Ausstattungen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Parkzettelhalter 78
Ablagefächer in den Türen 78
Ablagefach seitlich am Vordersitz 78
Ablagefach in der Mittelkonsole vorn 79
Münz- und Kreditkartenhalter 79
Ablagefach in der Schalttafel 79
Getränkehalter 79
Zigarettenanzünder 80
Aschenbecher 80
12-Volt-Steckdose 81
Abfallbehälter 82
Multimediahalter 82
Ablagefach in der Armlehne 83
Brillenfach 83
Ablagefach auf der Beifahrerseite 84
Ablagefach unter dem Vordersitz 84
Kleiderhaken 84
Ablagetaschen an den Vordersitzen 85
Netztaschen an den Vordersitzlehnen 85
Ablagefach in der Mittelkonsole hinten 86
ACHTUNG
Nichts auf die Schalttafel legen. Abgelegte Gegenstände könnten wäh-
rend der Fahrt (bei Beschleunigung oder Kurvenfahrt) verrutschen oder he-
runterfallen und Sie vom Verkehrsgeschehen ablenken - es besteht Unfall-
gefahr!
Sicherstellen, dass während der Fahrt keine Gegenstände aus der Mittel-
konsole oder aus anderen Ablagefächern in den Fahrerfußraum gelangen
können. Man wäre nicht mehr in der Lage zu bremsen, das Kupplungspedal
zu betätigen oder Gas zu geben - es besteht Unfallgefahr!
77
Transportieren und praktische Ausstattungen
ACHTUNG (Fortsetzung)
In den Ablagefächern sowie in den Getränkehaltern dürfen keine Gegen-
stände abgelegt werden, die beim plötzlichen Bremsen oder beim Fahrzeu-
gaufprall die Fahrzeuginsassen gefährden.
Asche, Zigaretten, Zigarren u. Ä. dürfen nur im Aschenbecher abgelegt
werden!
Parkzettelhalter
Abb. 62
Parkzettelhalter
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Der Parkzettelhalter » Abb. 62 dient z. B. zur Befestigung der Parkzettel.
ACHTUNG
Vor Fahrtbeginn ist der Zettel immer zu entfernen, damit das Sichtfeld des
Fahrers nicht eingeschränkt wird.
Ablagefächer in den Türen
Abb. 63 Ablagefach: in der vorderen Tür / in der hinteren Tür
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Ablagefächer » Abb. 63
Ablagefach in den vorderen Türen
Flaschenablage mit einem Inhalt von max. 1,5 l in den vorderen Türen
Ablagefach in den hinteren Türen
Flaschenablage mit einem Inhalt von max. 0,5 l in den hinteren Türen
In den Ablagefächern in der Tür kann die Reflexweste verstaut werden » Sei-
te 174.
ACHTUNG
Damit der Wirkungsbereich der Seitenairbags nicht beeinträchtigt wird, ist
das Ablagefach
A
» Abb. 63 ausschließlich zum Ablegen von Gegenstän-
den zu verwenden, die nicht herausragen.
Ablagefach seitlich am Vordersitz
Abb. 64
Ablagefach
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Das Ablagefach
A
» Abb. 64 befindet sich seitlich am Vordersitz.
A
B
C
D
78
Bedienung
Ablagefach in der Mittelkonsole vorn
Abb. 65
Ablagefach
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Das offene Ablagefach befindet sich in der Mittelkonsole vorn » Abb. 65.
Münz- und Kreditkartenhalter
Abb. 66
Münz- und Kreditkartenhalter
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Halter in der Mittelkonsole vorn » Abb. 66
Für Münzen
Für Kreditkarten und sonstige Karten
A
B
Ablagefach in der Schalttafel
Abb. 67
Ablagefach
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Einige Fahrzeuge sind mit einem im mittleren Teil der Schalttafel befindlichen
Ablagefach ausgestattet » Abb. 67.
Getränkehalter
Abb. 68
Getränkehalter
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
In den Getränkehalter » Abb. 68 können zwei Getränkebehälter gestellt wer-
den.
79
Transportieren und praktische Ausstattungen
ACHTUNG
Keine zerbrechlichen Trinkgefäße (z. B. Glas, Porzellan) verwenden. Bei ei-
nem Unfall könnte es zu Verletzungen kommen.
Niemals heiße Getränkebehälter in den Getränkehalter stellen. Wenn sich
das Fahrzeug bewegt, könnten diese verschüttet werden - es besteht Ver-
brühungsgefahr!
Im Halter dürfen keine Gegenstände abgelegt werden, die beim plötzli-
chen Bremsen oder beim Fahrzeugaufprall die Fahrzeuginsassen gefähr-
den.
VORSICHT
Keine offenen Getränkebehälter während der Fahrt im Getränkehalter stehen
lassen. Diese können z. B. beim Bremsen verschüttet werden und dabei Schä-
den an der elektrischen Anlage oder der Sitzpolsterung verursachen.
Zigarettenanzünder
Abb. 69
Zigarettenanzünder
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Bedienung
Den Anzünderknopf des Zigarettenanzünders hineindrücken » Abb. 69.
Warten, bis der Anzünderknopf hervorspringt.
Den Zigarettenanzünder sofort herausnehmen und verwenden.
Den Zigarettenanzünder in die Steckdose zurückstecken.
Der Zigarettenanzünder funktioniert auch bei ausgeschalteter Zündung » .
ACHTUNG
Beim Verlassen des Fahrzeugs niemals Personen, die nicht völlig selbst-
ständig sind, z. B. Kinder, unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen. Diese
könnten den Anzünder betätigen und sich Verbrennungen zuziehen, einen
Brand auslösen oder den Innenraum beschädigen.
Vorsicht beim Benutzen des Zigarettenanzünders! Unsachgemäße Ver-
wendung kann Verbrennungen verursachen.
Hinweis
Die Steckdose des Zigarettenanzünders kann auch als 12-Volt-Steckdose für
elektrische Verbraucher verwendet werden » Seite 81, 12-Volt-Steckdose.
Aschenbecher
Abb. 70
Aschenbecher herausnehmen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Der Aschenbecher kann zum Ablegen von Asche, Zigaretten, Zigarren u. Ä. ver-
wendet werden » .
Herausnehmen/einsetzen
Den Aschenbecher in Pfeilrichtung herausnehmen » Abb. 70.
Das Einsetzen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
ACHTUNG
Niemals brennbare Gegenstände in den Aschenbecher stecken - es besteht
Brandgefahr!
VORSICHT
Beim Herausnehmen den Aschenbecher nicht am Deckel halten - es besteht
Abbruchgefahr.
80
Bedienung
12-Volt-Steckdose
Abb. 71 12-Volt-Steckdose: im mittleren Teil der Schalttafel / im Gepäck-
raum
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 77.
Einbauorte der 12-Volt-Steckdosen » Abb. 71
Im mittleren Teil der Schalttafel
Im Gepäckraum
Verwenden
Die Abdeckung der Steckdose abnehmen » Abb. 71 -
bzw. die Abdeckung
der Steckdose öffnen » Abb. 71 -
.
Den Stecker des elektrischen Verbrauchers in die Steckdose stecken.
Die Steckdosen funktionieren auch bei ausgeschalteter Zündung » .
ACHTUNG
Unsachgemäße Verwendung der Steckdosen und des elektrischen Zube-
hörs kann Feuer, Verbrennungen und andere schwere Verletzungen verur-
sachen. Deshalb beim Verlassen des Fahrzeugs niemals Personen, die nicht
völlig selbstständig sind, z. B. Kinder, unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück-
lassen.
Wenn das angeschlossene elektrische Gerät zu warm wird, dann dieses
sofort abschalten und von der Steckdose trennen.
VORSICHT
Die Steckdosen können nur für den Anschluss von freigegebenem elektri-
schem Zubehör mit einer Gesamtleistungsaufnahme von bis zu 120 Watt ver-
wendet werden.
Niemals die maximale Leistungsaufnahme überschreiten, ansonsten kann
die elektrische Anlage des Fahrzeugs beschädigt werden.
Bei stehendem Motor und eingeschalteten Verbrauchern entlädt sich die
Fahrzeugbatterie!
Zur Vermeidung von Beschädigungen an den Steckdosen nur passende Ste-
cker verwenden.
Nur das Zubehör verwenden, das nach den jeweils geltenden Richtlinien hin-
sichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit geprüft ist.
Vor dem Ein- oder Ausschalten der Zündung sowie vor dem Anlassen des
Motors die an die Steckdosen angeschlossenen Geräte ausschalten, um Schä-
den durch Spannungsschwankungen zu vermeiden.
Die Bedienungsanleitung der angeschlossenen Geräte beachten!
81
Transportieren und praktische Ausstattungen
Abfallbehälter
Abb. 72 Abfallbehälter: einsetzen und verschieben / öffnen / Beutel er-
setzen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Der Abfallbehälter kann in das Ablagefach in der Tür eingesetzt werden » Sei-
te 78.
Abfallbehälter einsetzen
Den Abfallbehälter im vorderen Bereich an der Kante des Ablagefachs anset-
zen.
Den Abfallbehälter im hinteren Bereich in Pfeilrichtung
1
» Abb. 72 eindrü-
cken.
Den Abfallbehälter je nach Bedarf in Pfeilrichtung
2
verschieben.
Abfallbehälter herausnehmen
Den Abfallbehälter entgegen der Pfeilrichtung
1
» Abb. 72 herausnehmen.
Abfallbehälter öffnen/schließen
Den Abfallbehälter in Pfeilrichtung
3
» Abb. 72 öffnen.
Das Schließen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Beutel ersetzen
Den Abfallbehälter aus dem Ablagefach herausnehmen.
Die beiden Rastnasen des Innenrahmens in Pfeilrichtung
4
» Abb. 72 vom
Behälterkörper abdrücken.
Den Beutel zusammen mit dem Innenrahmen in Pfeilrichtung
5
nach unten
abziehen.
Den Beutel vom Innenrahmen abnehmen.
Den neuen Beutel durch den Rahmen ziehen und in Pfeilrichtung
6
über
den Rahmen stülpen.
Den Beutel mit dem Rahmen in Pfeilrichtung
7
in den Behälterkörper ein-
setzen.
Die beiden Rastnasen des Innenrahmens müssen hörbar einrasten.
ACHTUNG
Den Abfallbehälter niemals als Aschenbecher verwenden - es besteht
Brandgefahr!
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, Beutel mit einer Größe von 20x30 cm zu verwenden.
Multimediahalter
Abb. 73
Multimediahalter
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Der Multimediahalter » Abb. 73 kann zur Ablage von z. B. einem Mobiltelefon,
MP3-Player oder ähnlichen Geräten verwendet werden.
ACHTUNG
Den Multimediahalter niemals als Aschenbecher verwenden - es besteht
Brandgefahr!
82
Bedienung
Ablagefach in der Armlehne
Abb. 74 Ablagefach öffnen / Ablagefach
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 77.
Öffnen
Die Armlehne im Bereich
A
» Abb. 74 fassen.
Den Deckel des Ablagefachs in Pfeilrichtung klappen.
Schließen
Den Deckel des Ablagefachs entgegen der Pfeilrichtung zurückklappen
» Abb. 74, bis dieser hörbar einrastet.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen muss das Ablagefach während der Fahrt immer ge-
schlossen sein.
Brillenfach
Abb. 75
Brillenfach öffnen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Öffnen
Auf den Deckel des Brillenfachs im Bereich
A
» Abb. 75 drücken.
Das Fach klappt in Pfeilrichtung.
Schließen
Den Deckel des Brillenfachs entgegen der Pfeilrichtung schwenken
» Abb. 75, bis dieser hörbar einrastet.
Die maximal zulässige Belastung des Brillenfachs beträgt 250 g.
ACHTUNG
Das Fach darf nur zum Herausnehmen oder Hineinlegen der Brille geöff-
net werden und ist sonst geschlossen zu halten - es besteht Verletzungs-
gefahr.
Das geöffnete Fach schränkt die Fahrersicht ein - es besteht Unfallge-
fahr!
VORSICHT
In das Brillenfach keine wärmeempfindlichen Gegenstände legen - sie könn-
ten beschädigt werden.
Das Fach muss geschlossen werden, bevor das Fahrzeug verlassen und ver-
riegelt wird - es besteht die Gefahr durch Behinderung der Funktion der Dieb-
stahlwarnanlage!
83
Transportieren und praktische Ausstattungen
Ablagefach auf der Beifahrerseite
Abb. 76 Ablagefach öffnen / Innenraum des Ablagefachs
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 77.
Ablagefach » Abb. 76
Öffnungshebel
Flaschenablage mit einem Inhalt von max. 1 l
Kartenhalter
Öffnen
Den Öffnungshebel
A
in Pfeilrichtung
1
» Abb. 76 ziehen.
Der Deckel klappt in Pfeilrichtung
2
.
Schließen
Den Deckel entgegen der Pfeilrichtung
2
» Abb. 76 schwenken, bis dieser
hörbar einrastet.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen muss das Ablagefach während der Fahrt immer ge-
schlossen sein.
Hinweis
Bei einigen Fahrzeugen ist das Ablagefach mit einer Leuchte ausgestattet, die
beim Öffnen des Abalgefachs aufleuchtet und beim Schließen erlischt.
A
B
C
Ablagefach unter dem Vordersitz
Abb. 77
Ablagefach öffnen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Öffnen
Den Griff in Pfeilrichtung
1
» Abb. 77 ziehen.
Das Fach in Pfeilrichtung
2
öffnen.
Schließen
Das Fach am Griff fassen und entgegen der Pfeilrichtung
2
» Abb. 77 schlie-
ßen.
Dabei den Griff halten, bis das Fach geschlossen ist.
Das Ablagefach ist für die Aufbewahrung von kleinen Gegenständen bis zu ei-
nem Gewicht von 1,5 kg vorgesehen.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen muss das Ablagefach während der Fahrt immer ge-
schlossen sein.
Kleiderhaken
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Die Kleiderhaken befinden sich an den Griffen des Dachhimmels jeweils über
den hinteren Türen.
Die maximal zulässige Belastung der Haken beträgt 2 kg.
84
Bedienung
ACHTUNG
An den Kleiderhaken nur leichte Bekleidung aufhängen. In den Taschen
der Kleidungsstücke keine schweren und scharfkantigen Gegenstände be-
lassen.
Zum Aufhängen der Kleidung keine Kleiderbügel verwenden, da sonst die
Wirksamkeit der Kopfairbags beeinträchtigt wird.
Darauf achten, dass durch aufgehängte Kleidungsstücke die Sicht nach
hinten nicht eingeschränkt wird.
Ablagetaschen an den Vordersitzen
Abb. 78
Ablagetaschen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Die Ablagetaschen » Abb. 78 sind für die Aufbewahrung von z. B. Karten, Zeit-
schriften u. Ä. vorgesehen.
ACHTUNG
In die Ablagetaschen keine schweren Gegenstände legen - es besteht Ver-
letzungsgefahr!
VORSICHT
In die Ablagetaschen keine großen Gegenstände, wie z. B. Flaschen oder
scharfkantige Gegenstände legen - es besteht die Beschädigungsgefahr der
Taschen sowie der Sitzbezüge.
Netztaschen an den Vordersitzlehnen
Abb. 79
Netztasche
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 77.
Die Netztaschen dienen zur Ablage von kleinen und leichten Gegenständen,
wie z. B. Mobiltelefonen u. Ä.
Die Netztaschen befinden sich an den Innenseiten der Vordersitzlehnen
» Abb. 79.
Die maximal zulässige Belastung der Netztaschen beträgt 150 g.
ACHTUNG
Die maximal zulässige Belastung der Netztaschen nicht überschreiten.
Schwerere Gegenstände werden nicht ausreichend gesichert - es besteht
Verletzungsgefahr!
VORSICHT
In die Netztaschen keine großen Gegenstände, wie z. B. Flaschen oder scharf-
kantige Gegenstände legen - es besteht die Beschädigungsgefahr der Taschen
sowie der Sitzbezüge.
85
Transportieren und praktische Ausstattungen
Ablagefach in der Mittelkonsole hinten
Abb. 80 Ablagefach: Variante 1 / Variante 2
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 77.
Das offene Ablagefach befindet sich in der Mittelkonsole hinten » Abb. 80.
Gepäckraum
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Befestigungselemente 87
Befestigungsnetze 87
Haken 88
Ablagefächer im Gepäckraum 88
Gepäckraumabdeckung 89
Weitere Positionen der Gepäckraumabdeckung 89
Aufrollbare Abdeckung 90
Ablagefach unter dem Boden 90
Flexibles Ablagefach 91
Fahrzeuge der Klasse N1 91
Im Interesse der Einhaltung guter Fahreigenschaften des Fahrzeugs ist Fol-
gendes zu beachten:
Die Last so gleichmäßig wie möglich verteilen.
Schwere Gegenstände möglichst weit nach vorn legen.
Die Gepäckstücke an den Verzurrösen oder mit den Befestigungsnetzen be-
festigen » Seite 87.
Bei einem Unfall bekommen auch kleine und leichte Gegenstände eine so ho-
he kinetische Energie, dass diese schwere Verletzungen verursachen können.
Die Größe der kinetischen Energie ist von der Fahrgeschwindigkeit und vom
Gewicht des Gegenstands abhängig.
Beispiel: Ein Gegenstand mit einem Gewicht von 4,5 kg bekommt bei einem
Frontalaufprall mit 50 km/h eine Energie, die dem 20-Fachen seines Gewichts
entspricht. Das bedeutet, dass eine Gewichtskraft von ca. 90 kg „entsteht“.
Gepäckraumleuchte
Die Leuchte schaltet sich ein, wenn die Gepäckraumklappe geöffnet wird.
Die Leuchte schaltet sich aus, wenn die Gepäckraumklappe geschlossen wird.
Ist die Gepäckraumklappe geöffnet und gleichzeitig die Zündung ausgeschal-
tet, erlischt die Leuchte automatisch nach etwa 10 Minuten.
ACHTUNG
Beförderte Gegenstände stets im Gepäckraum verstauen und diese an
den Verzurrösen befestigen.
Lose Gegenstände können bei einem plötzlichen Manöver oder bei einem
Unfall durch den Fahrgastraum fliegen und die Insassen oder andere Ver-
kehrsteilnehmer verletzen.
Lose Gegenstände können auf einen auslösenden Airbag treffen und die
Insassen verletzen - es besteht Lebensgefahr!
Beachten, dass sich beim Transport schwerer Gegenstände die Fahre-
igenschaften durch die Schwerpunktverlagerung verändern - es besteht
Unfallgefahr! Die Geschwindigkeit und Fahrweise müssen deshalb darauf
abgestimmt werden.
Werden Gepäckstücke oder Gegenstände an den Verzurrösen mit unge-
eigneten oder beschädigten Verzurrleinen befestigt, können im Falle von
Bremsmanövern oder Unfällen Verletzungen entstehen. Um zu verhindern,
dass sich Gepäckstücke bewegen können, sind immer geeignete Verzurrlei-
nen zu verwenden, die an den Verzurrösen sicher zu befestigen sind.
Das Ladegut muss so verstaut werden, dass bei plötzlichen Fahr- und
Bremsmanövern keine Gegenstände nach vorn rutschen können - es be-
steht Verletzungsgefahr!
Beim Transport von Gegenständen im vergrößerten Gepäckraum, der
durch das Vorklappen der Rücksitzlehne entsteht, ist unbedingt auf die Ge-
währleistung der Sicherheit der auf dem restlichen hinteren Sitz beförder-
ten Person zu achten » Seite 11.
86
Bedienung
ACHTUNG (Fortsetzung)
Nicht mit geöffneter oder angelehnter Gepäckraumklappe fahren, da Ab-
gase in den Innenraum gelangen können - es besteht Vergiftungsgefahr!
Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht des Fahr-
zeugs nicht überschreiten - es besteht Unfallgefahr!
Keine Personen im Gepäckraum befördern!
VORSICHT
Darauf achten, dass die Heizfäden der Heckscheibenbeheizung nicht durch
scheuernde Gegenstände beschädigt werden.
Den Reifenfülldruck muss der Beladung angepasst werden » Seite 168.
Befestigungselemente
Abb. 81
Befestigungselemente
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 86.
Übersicht der Befestigungselemente » Abb. 81
Verzurrösen zur Befestigung von Gepäckstücken und Befestigungsnetzen
Befestigungselement nur zur Befestigung von Befestigungsnetzen
Verzurröse nur zur Befestigung von Befestigungsnetzen
Die Verzurröse
C
befindet sich hinter der klappbaren Rücksitzlehne.
Die maximal zulässige statische Belastung der einzelnen Verzurrösen
A
be-
trägt 3,5 kN (350 kg).
VORSICHT
Die Verzurrösen
A
können zur Befestigung von Gepäckstücken und Netzen
nicht genutzt werden, wenn sich der variable Ladeboden in der oberen Positi-
on befindet » Seite 91
1)
.
A
B
C
Befestigungsnetze
Abb. 82 Befestigungsbeispiele für Netze
Abb. 83
Längstasche befestigen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 86.
Befestigung der Netze » Abb. 82 und » Abb. 83
Quertasche
Bodennetz
Längstasche (gilt nur für einige Fahrzeuge)
Die maximal zulässige Belastung der Befestigungsnetze beträgt 1,5 kg.
ACHTUNG
Die maximal zulässige Belastung der Befestigungsnetze nicht überschrei-
ten. Schwerere Gegenstände werden nicht ausreichend gesichert - es be-
steht Verletzungsgefahr!
A
B
C
1)
Gilt für Fahrzeuge mit dem variablen Ladeboden.
87
Transportieren und praktische Ausstattungen
VORSICHT
In den Netzen keine scharfkantigen Gegenstände ablegen - es besteht Netz-
beschädigungsgefahr.
Die Verzurrösen
A
» Abb. 81 auf Seite 87 können zur Befestigung von Net-
zen nicht genutzt werden, wenn sich der variable Ladeboden in der oberen Po-
sition befindet » Seite 91
1)
.
Haken
Abb. 84
Haken
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 86.
Der Haken ist für das Aufhängen kleinerer Gepäckstücke, z. B. Taschen u. Ä.,
vorgesehen.
Der Haken befindet sich an beiden Gepäckraumseiten » Abb. 84.
Die maximal zulässige Belastung des Hakens beträgt 7,5 kg.
VORSICHT
Das am Haken aufgehängte Gepäckstück, falls möglich, in das Ablagefach
B
» Abb. 85 auf Seite 88 einlegen, anderenfalls besteht die Beschädigungsge-
fahr der Ablagefachabdeckung.
Wird am Haken ein Gepäckstück mit einem Gewicht von mehr als 2,5 kg auf-
gehängt, dann empfehlen wir, die Ablagefachabdeckung
B
» Abb. 85 auf
Seite 88 abzunehmen, anderenfalls besteht die Beschädigungsgefahr der
Ablagefachabdeckung.
Ablagefächer im Gepäckraum
Abb. 85
Ablagefächer
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 86.
Ablagefächer » Abb. 85
Fest
Mit abnehmbarer Abdeckung
Gepäckraum vergrößern
Die Abdeckung des Ablagefachs
B
in Pfeilrichtung abnehmen » Abb. 85.
Das Ablagefach
A
» Abb. 85 ist zum Ablegen von kleinen Gegenständen bis zu
einem Gesamtgewicht von 1,5 kg geeignet.
Das Ablagefach
B
ist zum Ablegen von kleinen Gegenständen bis zu einem
Gesamtgewicht von 2,5 kg geeignet.
VORSICHT
Beim Umgang mit der Abdeckung des Ablagefachs
B
darauf achten, dass die-
se bzw. die Gepäckraumverkleidung nicht beschädigt wird.
A
B
1)
Gilt für Fahrzeuge mit dem variablen Ladeboden.
88
Bedienung
Gepäckraumabdeckung
Abb. 86 Gepäckraumabdeckung ausbauen
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 86.
Wenn man sperriges Gut befördern möchte, kann die Gepäckraumabdeckung
ausgebaut werden.
Ausbauen
Die Haltebänder
A
von der Klappe in Pfeilrichtung
1
aushängen » Abb. 86.
Die Abdeckung in der oberen Position festhalten und auf die Unterseite der
Abdeckung im Bereich der Bolzen
C
drücken.
Die Abdeckung in Pfeilrichtung
2
abnehmen.
Die ausgebaute Abdeckung kann in zwei Positionen verstaut werden » Abb. 87
auf Seite 89.
Einbauen
Die Aufnahmen
B
an der Abdeckung über die Bolzen
C
an der Seitenver-
kleidung stellen » Abb. 86.
Auf die Oberseite der Abdeckung drücken, sodass die Aufnahmen vollständig
in den Bolzen einrasten.
Die Haltebänder
A
entgegen der Pfeilrichtung
1
an der Gepäckraumklappe
einhängen.
Die maximal zulässige Belastung der Gepäckraumabdeckung beträgt 1 kg.
ACHTUNG
Auf die Gepäckraumabdeckung dürfen keine Gegenstände abgelegt wer-
den. Beim plötzlichen Bremsen oder beim Fahrzeugaufprall besteht Verlet-
zungsgefahr.
VORSICHT
Beim Schließen der Gepäckraumklappe kann es durch unsachgemäße Hand-
habung zur Verkantung und zur Beschädigung der Gepäckraumabdeckung
oder der Seitenverkleidung kommen. Die folgenden Hinweise sind deswegen
zu beachten.
Die Aufnahmen
B
an der Abdeckung müssen vollständig an den Bolzen
C
an der Seitenverkleidung anliegen » Abb. 86.
Das Ladegut darf die Höhe der Gepäckraumabdeckung nicht übersteigen.
Die Abdeckung darf in der oberen Stellung in der umlaufenden Gepäck-
raumklappendichtung nicht verkantet sein.
Im Spalt zwischen der Abdeckung in der oberen Stellung und der Sitzlehne
darf sich kein Gegenstand befinden.
Hinweis
Sind die Haltebänder
A
» Abb. 86 an der Gepäckraumklappe eingehängt, dann
wird beim Öffnen der Gepäckraumklappe die Gepäckraumabdeckung mit ange-
hoben.
Weitere Positionen der Gepäckraumabdeckung
Abb. 87 Gepäckraumabdeckung: hinter den Rücksitzen / in der unteren
Position verstaut
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 86.
Die Gepäckraumabdeckung kann in den folgenden Positionen verstaut wer-
den » Abb. 87
Hinter den Rücksitzlehnen
In der unteren Position
Abdeckung in der unteren Position verstauen
Auf die Oberseite der Abdeckung in Pfeilrichtung drücken » Abb. 87 -
.
89
Transportieren und praktische Ausstattungen
Im vorderen Bereich müssen die Aufnahmen
B
» Abb. 86 auf Seite 89 an der
Abdeckung vollständig in den Bolzen an der Seitenverkleidung einrasten. Im
hinteren Bereich muss die Abdeckung auf beiden Seiten unter der Verrastung
gesichert sein.
In der unteren Position ist die Abdeckung für die Aufbewahrung von kleinen
Gegenständen bis zu einem Gesamtgewicht von 2,5 kg vorgesehen.
Aufrollbare Abdeckung
Abb. 88
Aufrollbare Abdeckung: herausziehen/aufrollen/herausnehmen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 86.
Herausziehen
Die Abdeckung am Griff
A
fassen und in Pfeilrichtung
1
bis zum Anschlag
herausziehen, bis diese hörbar in die gesicherte Stellung einrastet » Abb. 88.
Aufrollen
Die Abdeckung im Griffbereich
A
in Pfeilrichtung
2
drücken » Abb. 88.
Die Abdeckung rollt sich automatisch auf.
Herausnehmen
Die Abdeckung vor dem Herausnehmen aufrollen lassen.
Auf der Seite der Querstange in Pfeilrichtung
3
drücken und die Abdeckung
in Pfeilrichtung
4
herausnehmen » Abb. 88.
Einsetzen
Die Abdeckung zuerst auf der linken Seite einsetzen.
Auf der Seite der Querstange in Pfeilrichtung
3
drücken und die Abdeckung
entgegen der Pfeilrichtung
4
einsetzen » Abb. 88.
ACHTUNG
Auf der aufrollbaren Abdeckung dürfen keine Gegenstände abgelegt wer-
den. Beim plötzlichen Bremsen oder beim Fahrzeugaufprall besteht Verlet-
zungsgefahr.
Ablagefach unter dem Boden
Abb. 89 Boden umklappen / Ablagefach unter dem Boden
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 86.
Das Ablagefach befindet sich unter dem Gepäckraumboden » Abb. 89 -
.
Den hinteren Bereich des Bodens anheben und in Pfeilrichtung nach vorn
umklappen » Abb. 89 -
.
Das Ablagefach ist für die Aufbewahrung von Gegenständen bis zu einem Ge-
samtgewicht von 15 kg vorgesehen.
VORSICHT
Die folgenden Hinweise sind zu beachten, um Schäden am Ablagefach zu
vermeiden.
Im Ablagefach keine scharfkantigen Gegenstände verstauen.
Die Gegenstände in das Ablagefach vorsichtig ablegen.
Das Ablagefach nicht punktförmig belasten.
90
Bedienung
Flexibles Ablagefach
Abb. 90
Flexibles Ablagefach
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 86.
Das flexible Ablagefach kann an den beiden Gepäckraumseiten eingebaut wer-
den » Abb. 90.
Einbauen
Beide Enden des Ablagefachs in die Öffnungen in der Seitenverkleidung des
Gepäckraums setzen.
Das Ablagefach zum Verriegeln nach unten schieben.
Ausbauen
Das Ablagefach an beiden oberen Ecken fassen.
Das Ablagefach durch Ziehen nach oben und zu sich herausnehmen.
Das flexible Ablagefach ist für die Aufbewahrung von kleinen Gegenständen
bis zu einem Gesamtgewicht von 8 kg vorgesehen.
Fahrzeuge der Klasse N1
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 86.
Bei Fahrzeugen der Klasse N1, die nicht mit einem Schutzgitter ausgestattet
sind, ist zur Befestigung der Ladung ein Verzurrset, das der Norm EN 12195 (1 -
4) entspricht, zu verwenden.
Für einen sicheren Fahrzeugbetrieb ist die einwandfreie Funktion der Elektro-
installation unerlässlich. Es ist darauf zu achten, dass diese bei der Anpassung
sowie beim Be- und Entladen des Laderaums nicht beschädigt wird.
Variabler Ladeboden im Gepäckraum
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
In die obere Position einstellen
91
In die untere Position einstellen 92
Herausnehmen/Einsetzen 92
Hochklappen/Befestigen 93
Die maximal zulässige Belastung des variablen Ladebodens beträgt 75 kg. Zum
Transport von schwereren Lasten ist der variable Ladeboden in die untere Po-
sition einzustellen oder aus dem Fahrzeug herauszunehmen.
In die obere Position einstellen
Abb. 91 Variablen Ladeboden in die obere Position einstellen
Den variablen Ladeboden in der unteren Position kann in die obere Position
wie folgt eingestellt werden.
Den variablen Ladeboden am Griff
A
» Abb. 91 fassen.
91
Transportieren und praktische Ausstattungen
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung
1
anheben und teilweise in Pfeil-
richtung
2
verschieben.
Den variablen Ladeboden im vorderen Bereich anheben und auf die Kante
C
legen.
Den variablen Ladeboden in die Aufnahmen
B
bis zum Anschlag in Pfeilrich-
tung
3
einschieben.
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung
4
legen.
Hinweis
Unter dem variablen Ladeboden in der oberen Position entsteht ein Raum zum
Verstauen von Gegenständen.
In die untere Position einstellen
Abb. 92
Variablen Ladeboden in die untere Position einstellen
Den variablen Ladeboden in der oberen Position kann in die untere Position
wie folgt eingestellt werden.
Den variablen Ladeboden am Griff
A
» Abb. 92 fassen.
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung
1
anheben und teilweise in Pfeil-
richtung
2
verschieben, bis dieser von den Aufnahmen
B
gelöst ist.
Den variablen Ladeboden geneigt mit dem vorderen Bereich auf den Boden-
belag des Gepäckraums legen.
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung
3
bis zum Anschlag einschieben.
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung
4
legen.
Herausnehmen/Einsetzen
Abb. 93
Variablen Ladeboden herausneh-
men
Herausnehmen
Den variablen Ladeboden am Griff
A
» Abb. 93 fassen.
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung
1
anheben, sodass sich dessen
hinterer Bereich etwa 15 cm
B
unterhalb der Kante der aufrollbaren Abde-
ckung befindet.
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung
2
aus dem Fahrzeug herausneh-
men.
Einsetzen
Den variablen Ladeboden am Griff
A
» Abb. 93 fassen.
Den variablen Ladeboden geneigt mit dem vorderen Bereich etwa 15 cm
B
unterhalb der Kante der aufrollbaren Abdeckung in das Fahrzeug einsetzen.
Anschließend auf die gleiche Weise wie beim Einstellen der oberen Position
» Seite 91 bzw. der unteren Position » Seite 92 vorgehen.
VORSICHT
Beim Herausnehmen bzw. Einsetzen des variablen Ladebodens ist der Ab-
stand von 15 cm
B
» Abb. 93 unterhalb der Kante der aufrollbaren Abdeckung
einzuhalten - es besteht die Beschädigungsgefahr der Gepäckraumklappen-
dichtung.
Den variablen Ladeboden nach dem Herausnehmen so ablegen, dass dieser
nicht beschädigt und verschmutzt werden kann.
92
Bedienung
Hochklappen/Befestigen
Abb. 94 Variablen Ladeboden hochklappen / Variablen Ladeboden befes-
tigen
Für einen leichteren Umgang, z. B. mit dem Reserverad, kann der variable La-
deboden hochgeklappt und mittels eines Hakens am Rahmen der Gepäck-
raumklappe befestigt werden.
Der variable Ladeboden kann in den beiden Positionen (oben sowie unten)
hochgeklappt und befestigt werden.
Den variablen Ladeboden am Griff
A
» Abb. 94 fassen.
Den variablen Ladeboden in Pfeilrichtung anheben.
Den Haken
B
am Rahmen der Gepäckraumklappe einhaken.
ACHTUNG
Der hochgeklappte variable Ladeboden schränkt die Fahrersicht nach hin-
ten ein.
VORSICHT
Vor dem Schließen der Gepäckraumklappe ist der variable Ladeboden aus dem
Rahmen auszuhaken und in die obere bzw. untere Position einzustellen - es
besteht die Gefahr der Hakenbeschädigung.
Fahrradträger im Gepäckraum
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Querträger ein-/ausbauen 93
Fahrradträger ein-/ausbauen 94
Fahrrad in den Träger einsetzen 95
Stabilität der Fahrräder mit einem Gurt absichern 95
Im Gepäckraum können in einem Träger bis zu zwei Fahrräder transportiert
werden.
Maximale Größe der transportierten Fahrräder: 19"-Rahmen mit 26"-Rädern.
Vor dem Transport sind folgende Arbeitsschritte durchzuführen.
Die aufrollbare Abdeckung herausnehmen » Seite 90.
Die Kopfstützen hinten bis zum Anschlag in die Sitzlehnen einschieben » Sei-
te 73.
Die Rücksitzbank vorklappen » Seite 76.
Die Rücksitzlehnen vorklappen » Seite 75.
ACHTUNG
Beim Transport von Fahrrädern ist unbedingt auf die Gewährleistung der
Sicherheit der Fahrzeuginsassen zu achten.
VORSICHT
Beim Umgang mit dem Fahrrad vorsichtig vorgehen - es besteht die Gefahr
der Fahrzeugbeschädigung!
Der Fahrradträger kann nicht eingebaut werden, sofern der variable Ladebo-
den im Gepäckraum verstaut ist.
Querträger ein-/ausbauen
Abb. 95 Querträger einbauen: Schrauben lösen und Halterungen entrie-
geln / Querträger auf die Verzurrösen setzen
93
Transportieren und praktische Ausstattungen
Abb. 96
Querträger einbauen: Schrauben
festziehen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 93.
Einbauen
Die Schrauben
A
» Abb. 95 in Pfeilrichtung
1
ganz lösen und teilweise he-
rausziehen.
Die Halterungen
B
werden entriegelt.
Den Querträger so einstellen, dass die Schrauben
A
nach vorn zeigen.
Den Querträger mit dem feststehenden Teil
C
auf die linke Verzurröse in
Pfeilrichtung
2
setzen.
Den Teil
D
des Querträgers ausziehen und auf die rechte Verzurröse in
Pfeilrichtung
3
setzen.
Die Halterungen
B
» Abb. 96 in Pfeilrichtung
4
bis zum hörbaren Einrasten
eindrücken.
Die Schrauben
A
in Pfeilrichtung
5
bis zum Anschlag festziehen.
Durch Ziehen die Befestigung des Querträgers überprüfen.
Ausbauen
Der Ausbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Fahrradträger ein-/ausbauen
Abb. 97 Fahrradträger einbauen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 93.
Einbauen
Die Schraube
A
am Fahrradträger (nachstehend nur als Träger) in Pfeilrich-
tung
1
lösen » Abb. 97.
Den Träger auf den Querträger in Pfeilrichtung
2
setzen.
Den Teil
B
des Trägers festhalten und den Teil
C
des Trägers in Pfeilrich-
tung
3
andrücken.
Die Schraube
A
in Pfeilrichtung
4
festziehen.
Die Schraube
D
in Pfeilrichtung
5
herausschrauben und abnehmen.
Den Teil
E
in Pfeilrichtung
6
, je nach Fahrradgröße, in eine der möglichen
Positionen stellen » .
Die Schraube
D
einsetzen und in Pfeilrichtung
7
festziehen.
Ausbauen
Der Ausbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
94
Bedienung
VORSICHT
Das im Träger verstaute Fahrrad darf weder die Gepäckraumklappe noch ande-
re Fahrzeugteile berühren - es besteht die Gefahr der Fahrzeugbeschädigung.
Fahrrad in den Träger einsetzen
Abb. 98 Vordergabel des Fahrrads in den Träger einsetzen / Befesti-
gungsbeispiel des Vorderrads
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 93.
Das Vorderrad vom Fahrrad abbauen.
Den Schnellspanner
A
» Abb. 98 am Träger lösen und entsprechend der
Fahrradgabelbreite einstellen.
Die Fahrradgabel auf die Befestigungsachse aufsetzen und mit dem Schnell-
spanner
A
festziehen.
Das linke Fahrradpedal in Richtung Fahrzeugfront einstellen, um das Vorder-
rad leichter befestigen zu können.
Möchte man zwei Fahrräder transportieren, dann die Schraube
A
» Abb. 97
auf Seite 94 am Träger lösen und den Träger zusammen mit dem befestigten
Fahrrad nach links verschieben.
Der Fahrradlenker darf das Seitenfenster des Gepäckraums nicht berühren.
Die Schraube
A
» Abb. 97 auf Seite 94 am Träger festziehen.
Die Gepäckraumklappe vorsichtig nach unten führen und dabei prüfen, ob
zwischen dem Fahrradlenker und der Heckscheibe kein Kontakt besteht.
Falls erforderlich, die Position des verschiebbaren Teils
E
» Abb. 97 auf Sei-
te 94 anpassen.
Das abgebaute Vorderrad am besten zwischen der linken Tretkurbel und
dem Fahrradrahmen verstauen.
Das Vorderrad mit dem Gurt
B
an der Vordergabel » Abb. 98 oder am Fahr-
radrahmen befestigen.
Der Einbau des zweiten Trägers und die Befestigung des Fahrrads erfolgen
analog.
Stabilität der Fahrräder mit einem Gurt absichern
Abb. 99
Stabilität der Fahrräder mit einem Gurt absichern
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 93.
Zum Lösen des Gummiteils der Schelle am Gurt, beide Teile gegeneinander
drücken und die Schelle öffnen.
Die Schelle mit dem Gummiteil in Fahrtrichtung möglichst weit unten an die
Sattelstütze setzen und diese schließen.
Beim Transport von zwei Fahrrädern den Gurt zwischen den Sätteln span-
nen, indem die Fahrräder auseinander geschoben werden » Abb. 99 -
.
Die Karabiner an den Gurtenden in die unteren Verzurrösen hinter den Rück-
sitzen einrasten » Abb. 99 -
.
Den Gurt nacheinander auf den beiden Seiten durch die Spannschnallen zie-
hen.
Falls erforderlich, kann die Position der Fahrräder im Fahrzeug nachträglich
korrigiert werden.
Dachgepäckträger
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Befestigungspunkte für Grundträger 96
Dachlast 96
95
Transportieren und praktische Ausstattungen
ACHTUNG
Das Ladegut auf dem Dachgepäckträger muss sicher befestigt werden -
es besteht Unfallgefahr!
Das Ladegut immer ordnungsgemäß mit geeigneten und unbeschädigten
Verzurrleinen oder Spannbändern sichern.
Das Ladegut auf dem Dachgepäckträger gleichmäßig verteilen.
Beim Transport von schweren bzw. großflächigen Gegenständen auf dem
Dachgepäckträger können sich die Fahreigenschaften durch die Schwer-
punktverlagerung verändern. Deshalb die Fahrweise und Geschwindigkeit
den aktuellen Gegebenheiten anpassen.
Abrupte und plötzliche Fahr- und Bremsmanöver vermeiden.
Die zulässige Dachlast, die zulässigen Achslasten und das zulässige Ge-
samtgewicht des Fahrzeugs dürfen auf keinen Fall überschritten werden -
es besteht Unfallgefahr!
VORSICHT
Es sind nur Dachgepäckträger aus dem ŠKODA Original Zubehör zu verwen-
den.
Beim Umgang mit den Dachgepäckträgern ist die mitgelieferte Montagean-
leitung des Dachgepäckträger-Systems unbedingt zu beachten.
Es ist darauf zu achten, dass die Gepäckraumklappe beim Öffnen nicht an die
Dachladung stößt.
Die Höhe des Fahrzeugs verändert sich durch die Montage eines Dachge-
päckträgers und des darauf befestigten Ladeguts. Die Höhe des Fahrzeugs mit
vorhandenen Durchfahrtshöhen, z. B. von Unterführungen und Garagentoren,
vergleichen.
Den Dachgepäckträger vor dem Durchfahren einer Waschanlage immer ab-
bauen.
Darauf achten, dass die Dachantenne nicht durch das befestigte Ladegut be-
einträchtigt wird.
Umwelthinweis
Durch den erhöhten Luftwiderstand steigt der Kraftstoffverbrauch.
Befestigungspunkte für Grundträger
Abb. 100 Befestigungspunkte
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 96.
Einbauort der Befestigungspunkte für Grundträger » Abb. 100
Befestigungspunkte vorn
Befestigungspunkte hinten
Die Montage und Demontage entsprechend der beiliegenden Anleitung durch-
führen.
VORSICHT
Die Hinweise zur Montage und Demontage in der beiliegenden Anleitung be-
achten.
Dachlast
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 96.
Die zulässige Dachlast, einschließlich des Träger-Systems, von 75 kg und das
maximal zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs dürfen nicht überschritten
werden.
Bei der Verwendung von Gepäckträger-Systemen mit geringerer Belastbarkeit
kann die zulässige Dachlast nicht ausgenutzt werden. In diesen Fällen darf der
Gepäckträger nur bis zu der in der Montageanleitung angegebenen maximalen
Gewichtsgrenze belastet werden.
A
B
96
Bedienung
Heizung und Klimaanlage
Heizung, Lüftung, Kühlung
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Luftaustrittsdüsen 98
Umluftbetrieb 98
Heizung 99
Klimaanlage (manuelle Klimaanlage) 99
Climatronic (automatische Klimaanlage) 100
Wirtschaftlicher Umgang mit der Kühlanlage 101
Funktionsstörungen 102
Die Heizung und die Klimaanlage belüften und erwärmen den Fahrzeuginnen-
raum. Die Klimaanlage kühlt und entfeuchtet den Fahrzeuginnenraum zusätz-
lich.
Die Heizwirkung ist von der Kühlmitteltemperatur abhängig; die volle Heizleis-
tung setzt deshalb erst bei betriebswarmem Motor ein.
Die Heizung und die Klimaanlage arbeiten nur bei eingeschalteter Zündung.
Die Kühlanlage arbeitet nur, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind.
Die Kühlanlage ist eingeschaltet.
Der Motor läuft.
Die Außentemperatur über ca. +2 °C.
Das Gebläse ist eingeschaltet.
Bei eingeschalteter Kühlanlage sinkt im Fahrzeug die Temperatur und Luft-
feuchtigkeit. In der kalten Jahreszeit wird durch das Einschalten der Kühlanla-
ge das Beschlagen der Scheiben verhindert.
Um den Kühleffekt zu erhöhen, kann kurzzeitig der Umluftbetrieb eingeschal-
tet werden » Seite 98.
ACHTUNG
Für die Verkehrssicherheit ist es wichtig, dass alle Fensterscheiben frei
von Eis, Schnee und Beschlag sind.
Um das Beschlagen der Scheiben zu verhindern, sollte das Gebläse stets
eingeschaltet sein.
Aus den Düsen kann bei eingeschalteter Kühlanlage unter bestimmten
Bedingungen Luft mit einer Temperatur von ca. 5 °C strömen.
Um Gesundheitsrisiken (z. B. Erkältung) zu verringern, sind die folgenden
Hinweise für die Verwendung der Kühlanlage zu beachten.
Der Unterschied zwischen der Innenraumtemperatur und der Außen-
lufttemperatur sollte nicht größer als etwa 5 °C sein.
Die Kühlanlage ist etwa 10 Minuten vor dem Fahrtende auszuschalten.
Einmal pro Jahr ist eine Desinfektion der Klimaanlage bzw. der Climatro-
nic von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
VORSICHT
Damit die Heiz- und Kühlanlage einwandfrei funktionieren kann, muss der
Lufteinlass vor der Frontscheibe frei von z. B. Eis, Schnee oder Blättern sein.
Nach Einschalten der Kühlanlage kann Kondenswasser vom Verdampfer der
Klimaanlage abtropfen und unter dem Fahrzeug eine Wasserlache bilden. Es
handelt sich dabei um keine Undichtigkeit!
Bei zu hoher Kühlmitteltemperatur wird die Kühlanlage ausgeschaltet, um
die Motorkühlung zu gewährleisten.
Hinweis
Die verbrauchte Luft entweicht durch Entlüftungsöffnungen im Gepäckraum.
97
Heizung und Klimaanlage
Luftaustrittsdüsen
Abb. 101 Luftaustrittsdüsen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 97.
Je nach Stellung der Regler und nach äußeren Klimabedingungen strömt aus
den geöffneten Luftaustrittsdüsen erwärmte oder nicht erwärmte frische bzw.
gekühlte Luft.
Bei den Luftaustrittsdüsen 3 und 4 » Abb. 101 kann die Luftstromrichtung ge-
ändert und die Düsen können auch einzeln geschlossen und geöffnet werden.
Luftstromrichtung ändern
Die waagerechten Lamellen mithilfe des verschiebbaren Verstellelements
A
» Abb. 101 nach oben oder unten drehen, um die Höhe der Luftströmung zu
ändern.
Die senkrechten Lamellen mithilfe des verschiebbaren Verstellelements
A
nach links oder rechts drehen, um die seitliche Richtung der Luftströmung zu
bedienen.
Öffnen
Den Regler
B
nach oben drehen » Abb. 101.
Den Regler
C
nach rechts drehen.
Schließen
Den Regler
B
nach unten drehen » Abb. 101.
Den Regler
C
nach links drehen.
Eine Übersicht der Einstellmöglichkeiten der Richtung des Luftaustritts
Richtung des Luftaustritts ein-
stellen
Aktive Luftaustrittsdüsen » Abb. 101

1, 2, 4
1, 2, 4, 5
3, 4
4, 5
Hinweis
Damit die Heizung und Klimaanlage einwandfrei funktionieren, dürfen die Luft-
austrittsdüsen mit keinerlei Gegenständen abgedeckt werden.
Umluftbetrieb
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 97.
Im Umluftbetrieb wird verhindert, dass verunreinigte Außenluft in den Fahr-
zeuginnenraum gelangt, z. B. beim Durchfahren eines Tunnels oder im Stau.
Im Umluftbetrieb wird die Luft aus dem Fahrzeuginnenraum angesaugt und
wieder in den Innenraum geleitet.
Heizung
Zum Ein-/Ausschalten des Umluftbetriebs die Symboltaste
drücken.
Der Umluftbetrieb wird automatisch ausgeschaltet, wenn die folgenden Be-
dingungen erfüllt sind.
Das Gebläse ist eingeschaltet.
Der Luftverteilungsregler befindet sich in der Position
.
Klimaanlage (manuelle Klimaanlage)
Zum Ein-/Ausschalten des Umluftbetriebs die Symboltaste
drücken.
Der Umluftbetrieb wird automatisch eingeschaltet, wenn die folgenden Be-
dingungen erfüllt sind.
Das Gebläse ist eingeschaltet.
Der Luftverteilungsregler befindet sich außerhalb der Position
.
Der Temperaturregler ist links eingeschlagen.
98
Bedienung
Der Umluftbetrieb wird automatisch ausgeschaltet, wenn die folgenden Be-
dingungen erfüllt sind.
Das Gebläse ist eingeschaltet.
Der Luftverteilungsregler befindet sich in der Position
.
Climatronic (automatische Klimaanlage)
Zum Einschalten des Umluftbetriebs die Symboltaste
drücken. Im Display
wird das Symbol
angezeigt.
Zum Ausschalten des Umluftbetriebs die Symboltaste
erneut drücken. Das
Symbol
im Display erlischt.
ACHTUNG
Den Umluftbetrieb niemals über einen längeren Zeitraum eingeschaltet
lassen, denn es erfolgt keine Frischluftzufuhr von außen. Die „verbrauchte“
Luft kann Fahrer und Mitfahrer ermüden, die Aufmerksamkeit mindern und
ggf. zum Beschlagen der Scheiben führen. Das Unfallrisiko erhöht sich. Den
Umluftbetrieb sofort ausschalten, sobald die Fensterscheiben beschlagen.
VORSICHT
Wir empfehlen, bei eingeschaltetem Umluftbetrieb im Fahrzeug nicht zu rau-
chen. Der aus dem Fahrzeuginneren angesaugte Rauch lagert sich am Ver-
dampfer der Klimaanlage ab. Das führt während des Betriebs der Klimaanlage
zur dauerhaften Geruchsbelästigung, die nur mit großem Aufwand und hohen
Kosten (Verdampferaustausch) beseitigt werden kann.
Heizung
Abb. 102 Heizungsbedienungselemente
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 97.
Einzelne Funktionen lassen sich durch Drehen des Drehreglers oder Drücken
der Taste einstellen bzw. einschalten. Bei eingeschalteter Funktion leuchtet in
der Taste die Kontrollleuchte.
Funktionen der einzelnen Bedienungselemente » Abb. 102
Temperatur einstellen
Temperatur senken
Temperatur erhöhen
Gebläsestufe einstellen (Stufe 0: Gebläse aus, Stufe 4: die höchste Geblä-
sestufe)
Richtung des Luftaustritts einstellen » Seite 98
Luftstrom auf die Scheiben
Luftstrom auf den Oberkörper
Luftstrom in den Fußraum
Luftstrom auf die Scheiben und in den Fußraum
Umluftbetrieb ein-/ausschalten » Seite 98
Klimaanlage (manuelle Klimaanlage)
Abb. 103 Bedienungselemente der Klimaanlage
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 97.
Einzelne Funktionen lassen sich durch Drehen des Drehreglers oder Drücken
der jeweiligen Taste einstellen bzw. einschalten. Bei eingeschalteter Funktion
leuchtet in der Taste die Kontrollleuchte.
A
B
C
99
Heizung und Klimaanlage
Funktionen der einzelnen Bedienungselemente » Abb. 103
Temperatur einstellen
Temperatur senken
Temperatur erhöhen
Gebläsestufe einstellen (Stufe 0: Gebläse aus, Stufe 4: die höchste Geblä-
sestufe)
Richtung des Luftaustritts einstellen » Seite 98
Luftstrom auf die Scheiben
Luftstrom auf den Oberkörper
Luftstrom in den Fußraum
Luftstrom auf die Scheiben und in den Fußraum
Umluftbetrieb ein-/ausschalten » Seite 98
Kühlanlage ein-/ausschalten
Informationen zur Kühlanlage
Die Kühlanlage wird eingeschaltet, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind
» Seite 97.
Die Kontrollleuchte in der Taste

leuchtet nach dem Einschalten, auch wenn
nicht alle Bedingungen für die Funktion der Kühlanlage erfüllt sind. Durch das
Aufleuchten der Kontrollleuchte in der Taste wird die Betriebsbereitschaft der
Kühlanlage signalisiert.
Wenn bei eingeschaltetem Gebläse der Luftverteilungsregler in die Position
gedreht wird, dann wird die Kühlanlage eingeschaltet. Die Kühlanlage wird
wieder ausgeschaltet, indem der Luftverteilungsregler außerhalb der Position
gedreht wird.
Wenn bei eingeschaltetem Gebläse der Luftverteilungsregler außerhalb der
Position
gedreht wird, dann wird beim Einschalten des Umluftbetriebs die
Kühlanlage eingeschaltet.
Hinweis
Während des Betriebs der Klimaanlage kann es unter Umständen zu einer Er-
höhung der Motorleerlaufdrehzahl kommen, um einen ausreichenden Wärme-
komfort zu gewährleisten.
A
B
C

Climatronic (automatische Klimaanlage)
Abb. 104 Bedienungselemente der Climatronic
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 97.
Die Climatronic im Automatikbetrieb stellt die bestmögliche Einstellung der
Temperatur der ausströmenden Luft, der Gebläsestufe sowie der Luftvertei-
lung sicher.
Auch Sonneneinstrahlung wird durch das System berücksichtigt, sodass ein
Nachregeln von Hand unnötig ist.
Einzelne Funktionen lassen sich durch Drehen des Drehreglers oder Drücken
der jeweiligen Taste einstellen bzw. einschalten. Bei eingeschalteter Funktion
erscheint im Display das entsprechende Symbol.
Funktionen der einzelnen Bedienungselemente und Displayanzeige
» Abb. 104
Temperatur einstellen
Temperatur senken
Temperatur erhöhen
Gewählte Temperatur
Grad Celsius bzw. Fahrenheit
Automatikbetrieb der Klimaanlage eingeschaltet
Intensive Frontscheibenentfrostung eingeschaltet
Luftstromrichtung
Umluftbetrieb eingeschaltet
Kühlanlage eingeschaltet
Eingestellte Gebläsedrehzahl
Gebläsedrehzahl einstellen (nach links drehen: Gebläsedrehzahl verrin-
gern, nach rechts drehen: Gebläsedrehzahl erhöhen)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
100
Bedienung
Innenraumtemperatursensor
Intensive Frontscheibenentfrostung ein-/ausschalten - bei eingeschal-
teter Funktion leuchtet in der Taste die Kontrollleuchte
Automatikbetrieb einschalten
Luftstrom auf die Scheiben ein-/ausschalten
Luftstrom auf den Oberkörper ein-/ausschalten
Luftstrom in den Fußraum ein-/ausschalten
Umluftbetrieb ein-/ausschalten » Seite 98
Kühlanlage ein-/ausschalten
Nach dem Ausschalten der Kühlanlage bleibt nur die Funktion Lüftung aktiv,
bei der keine niedrigere Temperatur als die Außentemperatur erreicht werden
kann.
Temperatur einstellen
Der eingestellte Temperaturwert wird im Display (Pos.
2
» Abb. 104) ange-
zeigt.
Die Innenraumtemperatur kann zwischen +16 °C und +29 °C eingestellt wer-
den. In diesem Bereich wird die Innenraumtemperatur automatisch geregelt.
Wenn die Temperatur unter +16 °C gewählt wird, erscheint im Display „LO“.
Wenn die Temperatur über +29 °C gewählt wird, erscheint im Display „HI“.
In beiden Endstellungen arbeitet die Climatronic mit maximaler Kühl- bzw.
Heizleistung und die Temperatur wird automatisch nicht geregelt.
Zwischen Grad Celsius und Grad Fahrenheit umschalten
Die Taste
und

gleichzeitig drücken und für ca. 2 Sekunden gedrückt
halten.
Im Display erscheinen die Angaben in der gewünschten Temperatur-Maßein-
heit (Pos.
3
» Abb. 104).
Gebläse regeln
Die Climatronic regelt die Gebläsestufen automatisch in Abhängigkeit von der
Innenraum- und Umgebungstemperatur. Die Gebläsestufe kann jedoch manu-
ell Ihren Bedürfnissen angepasst werden.
Wird die Gebläsedrehzahl auf ein Minimum gesenkt, dann wird die Climatronic
ausgeschaltet.
Die eingestellte Gebläsedrehzahl wird durch die Anzeige der jeweiligen Anzahl
von Segmenten (Pos.
9
» Abb. 104) im Display dargestellt.
11


Automatikbetrieb
Der Automatikbetrieb dient dazu, die Temperatur konstant zu halten und die
Fensterscheiben im Fahrzeuginnenraum zu entfeuchten.
Zum Einschalten die Taste

drücken. Im Display wird

(Pos.
4
» Abb. 104) angezeigt.
Der Automatikbetrieb kann ausgeschaltet werden, indem eine beliebige Taste
für die Luftverteilung gedrückt oder die Gebläsedrehzahl erhöht bzw. verrin-
gert wird. Die Temperatur wird trotzdem geregelt.
ACHTUNG
Die Climatronic nicht für länger als notwendig ausschalten.
Die Climatronic sofort einschalten, sobald die Fensterscheiben beschla-
gen.
Hinweis
Den Innenraumtemperatursensor
11
» Abb. 104 nicht überkleben oder über-
decken, sonst könnte die Climatronic ungünstig beeinflusst werden.
Sobald die Frontscheibe beschlägt, dann die Symboltaste
drücken.
Nachdem die Frontscheibe beschlagfrei ist, die Taste

drücken.
Während des Betriebs der Climatronic kann es unter Umständen zu einer Er-
höhung der Motorleerlaufdrehzahl kommen, um einen ausreichenden Wärme-
komfort zu gewährleisten.
Wirtschaftlicher Umgang mit der Kühlanlage
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 97.
Im Kühlbetrieb verbraucht der Klimakompressor Motorleistung und beeinflusst
dadurch den Kraftstoffverbrauch.
Sollte sich das Fahrzeuginnere des abgestellten Fahrzeugs durch Sonnenein-
strahlung stark aufgeheizt haben, empfiehlt es sich, Fenster oder Türen kurz
zu öffnen, damit die warme Luft entweichen kann.
Wenn die Fenster geöffnet sind, sollte die Kühlanlage nicht eingeschaltet sein.
Umwelthinweis
Wenn Kraftstoff gespart wird, dann wird der Schadstoffausstoß gesenkt » Sei-
te 115.
101
Heizung und Klimaanlage
Funktionsstörungen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 97.
Wenn die Kühlanlage bei Außentemperaturen von mehr als +5 °C nicht arbei-
tet, liegt eine Funktionsstörung vor. Dies kann folgende Gründe haben.
Eine der Sicherungen ist durchgebrannt. Die Sicherung prüfen, ggf. auswech-
seln » Seite 191.
Die Kühlanlage wurde automatisch vorübergehend ausgeschaltet, weil die
Kühlmitteltemperatur des Motors zu hoch ist » Seite 31.
Falls man die Funktionsstörung nicht selbst beheben kann oder die Kühlleis-
tung abnimmt, dann ist die Kühlanlage auszuschalten und die Hilfe eines Fach-
betriebs in Anspruch zu nehmen.
Kommunikation
SmartGate
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Verbindung mit SmartGate 103
SmartGate-Webseite 103
Passwortverwaltung 104
SmartGate stellt ein System dar, welches Fahrzeugdaten mittels Wi-Fi über-
mittelt.
Die in einer angeschlossenen Kommunikationseinrichtung (z. B. Telefon, Tab-
let, Notebook) installierten ŠKODA-Anwendungen
1)
bieten die Möglichkeit an,
empfangene Daten weiter zu bearbeiten.
Verfügbare Anwendungen und weitere Informationen sind den ŠKODA-Web-
seiten zu entnehmen.
ACHTUNG
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Verwendung von mo-
bilen Kommunikationseinrichtungen im Fahrzeug sind zu beachten.
Die anzuschließende Einrichtung bzw. deren Halterung darf nicht auf den
Abdeckungen der Airbags oder im unmittelbaren Wirkungsbereich der Air-
bags montiert werden.
Die angeschlossene Einrichtung niemals im Entfaltungsbereich der Air-
bags, auf einem Sitz, auf der Schalttafel oder an einem anderen Ort liegen
lassen, von dem diese bei einem plötzlichen Bremsmanöver, einem Fahrt-
richtungswechsel, einem Unfall oder einem Aufprall weggeschleudert wer-
den kann - es besteht Verletzungsgefahr!
1)
Die Anwendungen unterstützen Kommunikationseinrichtungen mit dem Betriebssystem Android Versi-
on 4.0.x und höher sowie iOS 7.x.x und höher.
102
Bedienung
VORSICHT
SmartGate bietet für einige in Ihrem Telefon/Tablet installierte Softwarean-
wendungen die Möglichkeit an, auf die Fahrdaten zuzugreifen. Die korrekte
Kommunikation im Rahmen des SmartGate-Systems setzt eine einwandfreie
Funktion Ihres Telefons/Tablets bzw. der im Telefon/Tablet installierten Soft-
wareanwendungen voraus.
Es ist ebenfalls zu beachten, dass nicht jedes Telefon/Tablet im Rahmen des
SmartGate-Systems kompatibel ist.
Informationen zur Kompatibilität der Telefone/Tablets sind den Webseiten
www.skoda-auto.com zu entnehmen.
ŠKODA übernimmt keine Verantwortung für mögliche Probleme durch In-
kompatibilität bzw. unkorrekte Funktion der Telefone/Tablets bzw. der darin
installierten Anwendungen.
Verbindung mit SmartGate
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 102.
Für eine erfolgreiche Verbindung müssen folgende Bedingungen erfüllt wer-
den.
Die Wi-Fi ist in der anzuschließenden Einrichtung eingeschaltet.
Die Zündung ist eingeschaltet.
Verbindung herstellen
In der anzuschließenden Einrichtung nach verfügbaren Wi-Fi-Netzwerken su-
chen lassen (siehe Bedienungsanleitung der anzuschließenden Einrichtung).
Im Menü der gefundenen Netzwerke den Anschluss zum „SmartGate_...“-
Netzwerk
1)
wählen.
Das Passwort eingeben (werkseitig ist als Passwort die komplette Fahrzeug-
Identifizierungsnummer voreingestellt - Großbuchstaben eingeben).
Verbindung trennen
Die Verbindung zu SmartGate kann auf eine der folgenden Arten getrennt
werden.
Durch das Trennen der Verbindung zu SmartGate in der angeschlossenen
Einrichtung.
Durch das Ausschalten der Wi-Fi in der angeschlossenen Einrichtung.
Durch das Ausschalten der Zündung und Abziehen des Zündschlüssels für
länger als 5 s (bei Fahrzeugen mit dem Starterknopf durch das Abstellen des
Motors und Öffnen der Fahrertür).
Automatische Verbindung
Die Verbindung zu SamrtGate wird unter folgenden Bedingungen automatisch
wiederhergestellt.
Die Wi-Fi ist in der anzuschließenden Einrichtung eingeschaltet.
Die Zündung ist eingeschaltet.
Die anzuschließende Einrichtung speichert das für die Verbindungsüber-
prüfung erforderliche Passwort.
Verbindungsprobleme
Falls die Verbindung fehlgeschlagen ist, dann sind die folgenden Punkte zu
überpürfen.
Sind die Bedingungen für eine erfolgreiche Verbindung erfüllt?
Ist SmartGate in der Liste verfügbarer Wi-Fi-Netzwerke vorhanden?
Wurde das für die Verbindungsüberprüfung erforderliche Passwort eingege-
ben?
Ist das für die Verbindungsüberprüfung erforderliche Passwort korrekt?
Ist die anzuschließende Einrichtung nicht immer noch an einem anderen Wi-
Fi-Netzwerk angeschlossen?
Sollten die o. g. Punkte in Ordnung sein und sollte die Verbindung trotzdem
fehlschlagen, dann ist ein ŠKODA Partner aufzusuchen.
SmartGate-Webseite
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 102.
Für das SmartGate-System steht eine spezielle Webseite zur Verfügung.
In den Webbrowser der angeschlosenen Einrichtung ist die folgende Adresse
einzugeben.
HTTP://192.168.123.1
Auf dieser Webseite stehen Informationen über das Fahrzeug, die Wi-Fi-Ver-
bindung und SmartGate zur Verfügung.
Im Bereich Configuration kann die Einstellung der Wi-Fi-Verbindung angepasst
werden.
1)
An der Position ... werden die letzten sechs Symbole der Fahrzeug-Identifizierungsnummer angezeigt.
103
Kommunikation
Einstellungsänderungen speichern
Die Einstellungsänderungen machen sich erst nach Durchführung folgender
Schritte bemerkbar.
Die Änderungen werden durch das Betätigen der Taste „Save“ gespeichert.
Ein Restart des SmartGate wird durch das Betätigen der Taste „Reboot“
durchgeführt.
Passwortverwaltung
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 102.
Die Passwortverwaltung kann in der angeschlossenen Einrichtung auf der
SmartGate-Webseite erfolgen » Seite 103, SmartGate-Webseite.
Die vorgenommenen Anpassungen machen sich erst nach der Speicherung
und dem Restart des SmartGate bemerkbar » Seite 104, Einstellungsänderun-
gen speichern.
Passwort ändern
Im Bereich Configuration im Menüpukt WPA / WPA2 key ein neues Passwort
eingeben.
Das Passwort muss 8-17 Zeichen ohne Diakritika und spezielle Zeichen (bspw.
+, -, / u. Ä.) enthalten.
Verbindungsoption ohne Passworteingabe
Im Bereich Configuration den Wert Open im Menüpunkt Security einstellen.
Passwort vergessen
Bei vergessenem Passwort ist das SmartGate in einem Fachbetrieb auf Werks-
einstellungen zurücksetzen zu lassen.
104
Bedienung
Fahren
Anfahren und Fahren
Motor mit dem Schlüssel anlassen und abstellen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Elektronische Wegfahrsperre
105
Lenkschloss verriegeln/entriegeln 106
Zündung ein-/ausschalten und Motor anlassen 106
Motor abstellen 107
Mit dem Zündschlüssel im Zündschloss kann die Zündung ein-/ausgeschaltet
und der Motor angelassen/abgestellt werden.
ACHTUNG
Während der Fahrt mit stehendem Motor muss die Zündung stets einge-
schaltet sein » Seite 106, Zündung ein-/ausschalten und Motor anlassen.
Bei ausgeschalteter Zündung kann es zur Verriegelung der Lenkung
kommen » Seite 106 - es besteht Unfallgefahr!
Den Zündschlüssel erst aus dem Zündschloss ziehen, wenn das Fahrzeug
zum Stillstand gekommen ist » Seite 111, Parken. Anderenfalls könnte die
Lenkung blockieren - es besteht Unfallgefahr!
Beim Verlassen des Fahrzeugs die Schlüssel niemals im Fahrzeug lassen.
Unbefugte Personen, z. B. Kinder, könnten beispielsweise das Fahrzeug
verriegeln, die Zündung einschalten oder den Motor anlassen - es besteht
Verletzungs-, Unfall- und Beschädigungsgefahr!
Das Fahrzeug niemals mit laufendem Motor unbeaufsichtigt lassen - es
besteht Unfall-, Beschädigungs- oder Diebstahlgefahr!
Den Motor niemals abstellen, bevor das Fahrzeug steht - es besteht Un-
fallgefahr!
ACHTUNG
Den Motor niemals in geschlossenen Räumen (z. B. in Garagen) laufen las-
sen - es besteht Vergiftungs- und Lebensgefahr!
Keine Gegenstände (z. B. Putzlappen oder Werkzeuge) im Motorraum zu-
rücklassen. Es besteht Brandgefahr und die Gefahr eines Motorschadens.
Den Motor niemals mit zusätzlichen Dämmstoffen (z. B. mit einer Decke)
abdecken - es besteht Brandgefahr!
VORSICHT
Den Motor nur dann anlassen, wenn der Motor und das Fahrzeug steht - es
besteht die Gefahr eines Anlasser- und Motorschadens!
Den Motor nicht durch das Anschleppen des Fahrzeugs anlassen - es besteht
die Gefahr eines Motor- und Katalysatorschadens! Als Starthilfe kann die Bat-
terie eines anderen Fahrzeugs genutzt werden » Seite 183.
Hinweis
Den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen. Wenn möglich, dann sofort nach
dem Anlassen des Motors losfahren. Dadurch erreicht der Motor schneller sei-
ne Betriebstemperatur.
Elektronische Wegfahrsperre
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 105.
Durch die elektronische Wegfahrsperre wird ein möglicher Diebstahlversuch
oder eine unbefugte Nutzung Ihres Fahrzeugs erschwert.
Im Griff des Schlüssels befindet sich ein elektronischer Chip. Mit dessen Hilfe
wird die Wegfahrsicherung beim Einstecken des Schlüssels in das Zündschloss
deaktiviert.
Wenn der Zündschlüssel aus dem Zündschloss gezogen wird, aktiviert sich die
elektronische Wegfahrsicherung automatisch.
Wenn zum Anlassen ein nicht berechtigter Schlüssel verwendet wird, springt
der Motor nicht an.
Im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung angezeigt.
Wegfahrsperre aktiv.
WEGFAHRSPERRE AKTIV
105
Anfahren und Fahren
Lenkschloss verriegeln/entriegeln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 105.
Durch die Lenkschlossverriegelung wird ein möglicher Diebstahlversuch Ihres
Fahrzeugs erschwert.
Verriegeln
Den Zündschlüssel abziehen.
Das Lenkrad nach links oder rechts drehen, bis das Lenkschloss hörbar ein-
rastet.
Entriegeln
Den Zündschlüssel in das Zündschloss einstecken.
Die Zündung einschalten » Seite 106.
Das Lenkschloss wird entriegelt.
Wenn die Zündung nicht eingeschaltet werden kann, dann das Lenkrad etwas
hin und her bewegen und dadurch das Lenkschloss entriegeln.
Zündung ein-/ausschalten und Motor anlassen
Abb. 105
Positionen des Fahrzeugschlüssels im Zündschloss
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 105.
Positionen des Fahrzeugschlüssels im Zündschloss » Abb. 105
Zündung ausgeschaltet, Motor abgestellt
Zündung eingeschaltet
Motor anlassen
Zündung ein-/ausschalten
Den Schlüssel in die Position
2
drehen.
Die Zündung wird eingeschaltet.
Den Schlüssel in die Position
1
drehen.
1
2
3
Die Zündung wird ausgeschaltet.
Vorgehensweise beim Anlassen des Motors
Die Handbremse fest anziehen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den Schalthebel in Leerlaufstellung brin-
gen, das Kupplungspedal durchtreten und halten, bis der Motor angesprun-
gen ist.
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe den Wählhebel in Stellung P
oder N bringen, das Bremspedal durchtreten und halten, bis der Motor an-
gesprungen ist.
Den Schlüssel in die Position
3
bis zum Anschlag drehen - der Startvorgang
des Motors beginnt (kein Gas geben).
Den Schlüssel loslassen, der Motor springt automatisch an.
Beim Loslassen geht der Fahrzeugschlüssel in die Position
2
zurück.
Sollte der Motor nicht innerhalb von etwa 10 Sekunden anspringen, den
Schlüssel in die Position
1
drehen. Den Anlassvorgang nach etwa einer hal-
ben Minute wiederholen.
Bei Fahrzeugen mit Dieselmotoren leuchtet beim Startvorgang die Vorglüh-
Kontrollleuchte
auf. Nach dem Erlöschen der Kontrollleuchte springt der
Motor an.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
Wenn der Motor ohne durchgetretenes Kupplungspedal angelassen wird,
springt dieser nicht an.
Im Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Zum Starten Kupplung treten.
KUPPLUNG BETÄTIGEN
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
Wenn der Motor ohne durchgetretenes Bremspedal angelassen wird, springt
dieser nicht an.
Im Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Zum Starten Bremse betätigen.
BREMSE BETÄTIGEN
106
Fahren
Hinweis
Nach dem Anlassen des kalten Motors kann es kurzzeitig zu verstärkten
Laufgeräuschen kommen. Das ist ein normaler Effekt und deshalb unbedenk-
lich.
Während vorgeglüht wird, sollten keine größeren elektrischen Verbraucher
eingeschaltet sein - die Fahrzeugbatterie wird sonst unnötig belastet.
Motor abstellen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 105.
Das Fahrzeug anhalten » Seite 111, Parken.
Den Schlüssel in die Position
1
» Abb. 105 auf Seite 106 drehen.
Der Motor und die Zündung werden gleichzeitig ausgeschaltet.
VORSICHT
Nach längerer hoher Motorbelastung den Motor nach Fahrtende nicht sofort
abstellen, sondern noch etwa 1 Minute im Leerlauf laufen lassen. So wird ggf.
ein Wärmestau des abgestellten Motors verhindert.
Hinweis
Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Kühlerlüfter (und zwar auch un-
terbrochen) noch etwa 10 Minuten weiterlaufen.
Motor per Knopfdruck anlassen und abstellen
Einleitung zum Thema
Abb. 106
Starterknopf (



)
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Lenkschloss verriegeln/entriegeln
108
Zündung ein-/ausschalten
108
Motor anlassen 108
Motor abstellen 108
Probleme mit dem Motorstart 109
Mit dem Starterknopf kann die Zündung ein-/ausgeschaltet und der Motor an-
gelassen/abgestellt werden » Abb. 106.
Zum Entsperren der Lenkung, Einschalten der Zündung, Starten des Motors
und zum Fahren ist es notwendig, dass sich der Schlüssel im Fahrzeug befin-
det.
ACHTUNG
Beim Verlassen des Fahrzeugs die Schlüssel niemals im Fahrzeug lassen.
Unbefugte Personen, z. B. Kinder, könnten beispielsweise das Fahrzeug
verriegeln, die Zündung einschalten oder den Motor anlassen - es besteht
Verletzungs-, Unfall- und Beschädigungsgefahr!
Das Fahrzeug niemals mit laufendem Motor unbeaufsichtigt lassen - es
besteht Unfall-, Diebstahlgefahr u. Ä.
Den Motor niemals abstellen, bevor das Fahrzeug steht - es besteht Un-
fallgefahr!
ACHTUNG
Den Motor niemals in geschlossenen Räumen (z. B. in Garagen) laufen las-
sen - es besteht Vergiftungs- und Lebensgefahr!
VORSICHT
Das System kann den gültigen Schlüssel erkennen, auch wenn dieser auf
dem Fahrzeugdach vergessen wurde - es besteht die Verlust- oder Beschädi-
gungsgefahr des Schlüssels.
Den Motor nur dann anlassen, wenn der Motor und das Fahrzeug steht - es
besteht die Gefahr eines Anlasser- und Motorschadens!
Den Motor nicht durch das Anschleppen des Fahrzeugs anlassen - es besteht
die Gefahr eines Motor- und Katalysatorschadens! Als Starthilfe kann die Bat-
terie eines anderen Fahrzeugs genutzt werden » Seite 183.
Hinweis
Den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen. Wenn möglich, dann sofort
nach dem Anlassen des Motors losfahren. Dadurch erreicht der Motor schneller
seine Betriebstemperatur.
Das System ist mit einer Schutzvorrichtung gegen ungewolltes Abstellen des
Motors während der Fahrt ausgestattet, d. h., dass der Motor im Fahrbetrieb
nur im Notfall abgestellt werden kann » Seite 109.
107
Anfahren und Fahren
Lenkschloss verriegeln/entriegeln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 107.
Durch die Lenkschlossverriegelung wird ein möglicher Diebstahlversuch Ihres
Fahrzeugs erschwert.
Verriegeln
Den Motor abstellen.
Die Fahrertür öffnen.
Das Lenkschloss wird automatisch verriegelt.
Wird die Fahrertür geöffnet und dann die Zündung ausgeschaltet, wird das
Lenkschloss erst nach dem Verriegeln des Fahrzeugs automatisch verriegelt.
Entriegeln
Die Fahrertür öffnen und in das Fahrzeug einsteigen.
Die Fahrertür schileßen.
Die Lenkung wird automatisch entriegelt.
Unter Umständen (z. B. nach dem Ausschalten der Zündung und Öffnen der
Fahrertür) wird die Lenkung erst beim Einschalten der Zündung bzw. Anlassen
des Motors entriegelt.
ACHTUNG
Das Fahrzeug niemals mit verriegeltem Lenkschloss rollen lassen - es be-
steht Unfallgefahr!
Zündung ein-/ausschalten
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 107.
Den Knopf » Abb. 106 auf Seite 107 kurz drücken.
Die Zündung wird ein- bzw. ausgeschaltet.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe darf zum Ein- bzw. Ausschalten der Zün-
dung das Kupplungspedal nicht durchgetreten werden, sonst würde das Sys-
tem versuchen zu starten.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe darf zum Ein- bzw. Ausschalten der
Zündung das Bremspedal nicht durchgetreten werden, sonst würde das Sys-
tem versuchen zu starten.
Wird bei eingeschalteter Zündung die Fahrertür geöffnet, ertönt ein akusti-
sches Signal und im Display des Kombi-Instruments wird die folgende Meldung
angezeigt.
Zündung eingeschaltet!
ZÜNDUNG NOCH EIN
Beim Verlassen des Fahrzeugs ist die Zündung immer auszuschalten.
Motor anlassen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 107.
Vorgehensweise beim Anlassen des Motors
Die Handbremse fest anziehen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den Schalthebel in Leerlaufstellung brin-
gen, das Kupplungspedal durchtreten und halten, bis der Motor angesprun-
gen ist.
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe den Wählhebel in Stellung P
oder N bringen, das Bremspedal durchtreten und halten, bis der Motor an-
gesprungen ist.
Den Knopf » Abb. 106 auf Seite 107 kurz drücken - der Motor springt automa-
tisch an.
Bei Fahrzeugen mit Dieselmotoren leuchtet nach dem Drücken des Knopfes
die Vorglüh-Kontrollleuchte
auf. Nach dem Erlöschen der Kontrollleuchte
springt der Motor an.
Hinweis
Nach dem Anlassen des kalten Motors kann es kurzzeitig zu verstärkten
Laufgeräuschen kommen. Das ist ein normaler Effekt und deshalb unbedenk-
lich.
Während vorgeglüht wird, sollten keine größeren elektrischen Verbraucher
eingeschaltet sein - die Fahrzeugbatterie wird sonst unnötig belastet.
Motor abstellen
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 107.
Ausschalten
Das Fahrzeug anhalten » Seite 111, Parken.
Den Knopf » Abb. 106 auf Seite 107 kurz drücken.
Der Motor und die Zündung werden gleichzeitig ausgeschaltet.
108
Fahren
Notabschaltung
Falls erforderlich, kann der Motor in Ausnahmefällen auch während der Fahrt
abgeschaltet werden.
Den Knopf » Abb. 106 auf Seite 107 für länger als 1 Sekunde oder zweimal in-
nerhalb von 1 Sekunde drücken.
Nach der Notabschaltung des Motors bleibt das Lenkschloss entriegelt.
VORSICHT
Nach längerer hoher Motorbelastung den Motor nach Fahrtende nicht sofort
abstellen, sondern noch etwa 1 Minute im Leerlauf laufen lassen. So wird ggf.
ein Wärmestau des abgestellten Motors verhindert.
Hinweis
Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Kühlerlüfter (und zwar auch un-
terbrochen) noch etwa 10 Minuten weiterlaufen.
Probleme mit dem Motorstart
Abb. 107
Motor anlassen - Knopf mit dem
Schlüssel drücken
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 107.
Der Schlüssel im Fahrzeug kann nicht überprüft werden
Wenn der Schlüssel im Fahrzeug nicht überprüft werden kann, dann ist kein
Motorstart per Knopfdruck möglich.
Im Display des Kombi-Instruments wird eine der folgenden Meldungen ange-
zeigt.
Schlüssel nicht erkannt. Bordbuch!
Schlüssel nicht gefunden.
KEIN SCHLÜSSEL
Dies kann folgende Gründe haben.
Die Batterie im Schlüssel ist nahezu entladen.
Im Schlüssel liegt ein Fehler vor.
Das Signal zwischen dem System und dem Schlüssel wird gestört (starkes
elektromagnetisches Feld).
Es ist zu versuchen, den Motor anzulassen, indem der Knopf mit dem Schlüssel
gedrückt wird » Abb. 107.
Systemstörung
Wird im Display des Kombi-Instruments die folgende Meldung angezeigt, dann
liegt eine Systemstörung vor.
Keyless defekt.
KEYLESS DEFEKT
Es ist zu versuchen, den Motor anzulassen, indem der Knopf mit dem Schlüssel
gedrückt wird » Abb. 107.
VORSICHT
Der Schlüssel kann nur dann überprüft werden, wenn er sich im Fahrzeug be-
findet. Deshalb ist es nötig, stets zu wissen, wo sich der Schlüssel befindet.
Hinweis
Bei einem Startversuch muss der Schlüssel mit dem Schlüsselbart zum Knopf
gerichtet sein » Abb. 107.
Sollte der Motor nach dem Drücken des Knopfes mit dem Schlüssel nicht an-
springen, dann ist die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch zu nehmen.
Bremsen und Parken
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Informationen für das Bremsen
110
Handbremse 111
Parken 111
109
Anfahren und Fahren
ACHTUNG
Man muss beim abgestellten Motor mehr Kraft zum Bremsen aufwenden
- es besteht Unfallgefahr!
Während des Bremsvorgangs mit einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe, ein-
gelegtem Gang sowie im niedrigen Drehzahlbereich, ist das Kupplungspe-
dal zu treten. Anderenfalls kann es zur Funktionseinschränkung des
Bremskraftverstärkers kommen - es besteht Unfallgefahr!
Beim Verlassen des Fahrzeugs niemals Personen, die z. B. die Handbrem-
se lösen oder den Gang herausnehmen könnten, unbeaufsichtigt im Fahr-
zeug zurücklassen. Das Fahrzeug könnte sich in Bewegung setzen - es be-
steht Unfallgefahr!
Empfehlungen zu neuen Bremsbelägen beachten » Seite 115.
VORSICHT
Niemals die Bremse durch leichten Pedaldruck schleifen lassen, wenn nicht
gebremst werden muss. Dies führt zum Überhitzen der Bremsen und damit zu
einem längeren Bremsweg und zu größerem Verschleiß.
Informationen für das Bremsen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 110.
Abnutzung
Die Abnutzung der Bremsbeläge ist von den Einsatzbedingungen und der
Fahrweise abhängig.
Wenn häufig im Stadt- und Kurzstreckenverkehr bzw. sehr sportlich gefahren
wird, werden die Bremsbeläge schneller abgenutzt.
Unter diesen erschwerten Bedingungen ist die Bremsbelagstärke auch zwi-
schen den Service-Intervallen von einem Fachbetrieb prüfen zu lassen.
Nässe oder Streusalz
Die Wirkung der Bremsen kann wegen feuchter bzw. im Winter vereister oder
mit einer Salzschicht bedeckter Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert
einsetzen. Die Bremsen sind durch mehrmaliges Abbremsen zu reinigen und
zu trocknen » .
Korrosion
Korrosion an den Bremsscheiben und Verschmutzung der Belege werden
durch lange Standzeiten und geringe Beanspruchung begünstigt. Die Bremsen
sind durch mehrmaliges Abbremsen zu reinigen » .
Langes bzw. starkes Gefälle
Bevor eine Strecke mit langem bzw. starkem Gefälle befahren wird, die Ge-
schwindigkeit verringern und in den nächst niedrigeren Gang schalten. Da-
durch wird die Bremswirkung des Motors genutzt und die Bremsen werden
entlastet. Muss zusätzlich gebremst werden, so ist dies nicht anhaltend, son-
dern in Intervallen durchzuführen.
Notbremsanzeige
Wenn eine Vollbremsung erfolgt und das Steuergerät für Bremsanlage die Si-
tuation für den nachfolgenden Verkehr als gefährlich auswertet, blinkt das
Bremslicht automatisch.
Nachdem die Geschwindigkeit auf unter ca. 10 km/h reduziert oder das Fahr-
zeug angehalten wurde, wird das Blinken des Bremslichts beendet und es
schaltet sich die Warnblinkanlage ein. Nach dem Beschleunigen oder beim
Wiederanfahren wird die Warnblinkanlage automatisch ausgeschaltet.
Störung in der Bremsanlage
Wenn festgestellt wird, dass sich der Bremsweg plötzlich verlängert und sich
das Bremspedal weiter durchtreten lässt, liegt möglicherweise eine Störung in
der Bremsanlage vor.
Suchen Sie sofort einen Fachbetrieb auf und passen Sie Ihre Fahrweise ent-
sprechend an, da Sie den genauen Schadensumfang nicht kennen.
Niedriger Bremsflüssigkeitsstand
Bei einem zu niedrigen Bremsflüssigkeitsstand können Störungen in der
Bremsanlage auftreten. Der Flüssigkeitsstand wird elektronisch überwacht
» Seite 34,
Bremsanlage.
Bremskraftverstärker
Der Bremskraftverstärker verstärkt den Druck, der mit dem Bremspedal er-
zeugt wird. Der Bremskraftverstärker arbeitet nur bei laufendem Motor.
ACHTUNG
Abbremsungen zum Zweck des Trockenbremsens und der Reinigung der
Bremsscheiben nur dann durchführen, wenn die Verkehrsverhältnisse die-
ses zulassen. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen nicht gefährdet werden.
110
Fahren
Handbremse
Abb. 108
Handbremse
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 110.
Die Handbremse dient beim Anhalten und Parken zur Sicherung des Fahrzeugs
gegen ungewollte Bewegung.
Anziehen
Den Handbremshebel vollständig nach oben ziehen.
Lösen
Den Handbremshebel etwas hochziehen und gleichzeitig den Sperrknopf
» Abb. 108 hineindrücken.
Den Hebel bei gedrücktem Sperrknopf vollständig nach unten führen.
Bei angezogener Handbremse und eingeschalteter Zündung leuchtet die
Handbrems-Kontrollleuchte
.
Falls versehentlich mit angezogener Handbremse losgefahren wird, ertönt ein
Warnton.
Im Display des Kombi-Instruments wird der folgende Hinweis angezeigt.
Handbremse lösen!
HANDBREMSE LÖSEN
Die Handbremsenwarnung wird aktiv, wenn länger als ca. 3 Sekunden mit ei-
ner Geschwindigkeit über 5 km/h gefahren wird.
ACHTUNG
Beachten Sie, dass die angezogene Handbremse völlig gelöst werden
muss. Eine nur zum Teil gelöste Handbremse führt zum Überhitzen der
hinteren Bremsen. Dies kann die Funktion und die Lebensdauer der Brems-
anlage negativ beeinflussen - es besteht Unfallgefahr!
Parken
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 110.
Für das Anhalten und Parken eine Stelle mit geeignetem Untergrund aufsu-
chen » .
Die Tätigkeiten beim Parken nur in der vorgegebenen Reihenfolge durchfüh-
ren.
Das Fahrzeug anhalten und das Bremspedal durchgetreten halten.
Die Handbremse fest anziehen.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe den Wählhebel in Stellung P stellen.
Den Motor abstellen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den 1. Gang oder den Rückwärtsgang ein-
legen.
Das Bremspedal loslassen.
ACHTUNG
Die Teile der Abgasanlage können sehr heiß werden. Deshalb das Fahrzeug
niemals an Stellen anhalten, an denen die Fahrzeugunterseite mit leicht
entflammbaren Materialien, z. B. trockenem Gras, Unterholz, Laub, ver-
schüttetem Kraftstoff u. Ä., in Kontakt kommen kann. - es besteht Brand-
gefahr und es können schwere Verletzungen entstehen!
Manuelles Schalten und Pedale
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Manuelles Schalten 112
Pedale 112
111
Anfahren und Fahren
Manuelles Schalten
Abb. 109 Schaltschema des Schaltgetriebes: Variante 1 / Variante 2
Auf dem Schalthebel sind die einzelnen Gangstellungen dargestellt » Abb. 109.
Beim Schalten ist die Gangempfehlung zu beachten » Seite 44.
Das Kupplungspedal beim Gangwechsel immer völlig durchtreten. Dadurch
wird ein übermäßiger Verschleiß der Kupplung vermieden.
Rückwärtsgang einlegen - Variante 1
Das Fahrzeug anhalten.
Das Kupplungspedal völlig durchtreten.
Den Schalthebel in die Leerlaufstellung schalten und nach unten drücken.
Den Schalthebel völlig nach links und dann nach vorn in R-Stellung stellen
» Abb. 109.
Rückwärtsgang einlegen - Variante 2
Das Fahrzeug anhalten.
Das Kupplungspedal völlig durchtreten.
Den Schalthebel in die Leerlaufstellung schalten und nach unten drücken.
Den Schalthebel völlig nach rechts und dann nach hinten in R-Stellung stel-
len.
Bei eingelegtem Rückwärtsgang und eingeschalteter Zündung leuchten die
Rückfahrscheinwerfer.
ACHTUNG
Den Rückwärtsgang niemals während der Fahrt einlegen - es besteht Un-
fall- oder Beschädigungsgefahr!
VORSICHT
Wenn gerade nicht geschaltet wird, dann die Hand während der Fahrt nicht
auf den Schalthebel legen. Der Druck der Hand kann zum übermäßigen Ver-
schleiß des Schaltmechanismus führen.
Wenn am Gefälle angehalten wird, dann niemals versuchen, das Fahrzeug
mithilfe des Kupplungs- und Gaspedals auf der Stelle zu halten - es besteht die
Beschädigungsgefahr der Kupplungsteile.
Pedale
Die Bedienung der Pedale darf keinesfalls behindert werden!
Im Fahrerfußraum darf nur eine Fußmatte, die an den entsprechenden Befesti-
gungspunkten befestigt ist, verwendet werden.
Nur werkseitig gelieferte Fußmatten oder Fußmatten aus dem ŠKODA Original
Zubehör verwenden, die an den entsprechenden Befestigungspunkten befes-
tigt sind.
ACHTUNG
Im Fahrerfußraum dürfen sich keine Gegenstände befinden - es besteht die
Gefahr durch Behinderung oder Einschränkung bei der Pedalbedienung!
Automatisches Getriebe
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Modi und Wählhebelbedienung
113
Wählhebelsperre
114
Manuelles Schalten (Tiptronic)
114
Anfahren und Fahren
115
Das automatische Getriebe führt einen automatischen Gangwechsel durch.
Die Modi des automatischen Getriebes werden vom Fahrer mittels des Wähl-
hebels eingestellt.
112
Fahren
ACHTUNG
Kein Gas geben, wenn vor dem Anfahren der Modus für die Vorwärtsfahrt
mit dem Wählhebel eingestellt wird - es besteht Unfallgefahr!
Niemals während der Fahrt den Wählhebel in den Modus R oder P stellen
- es besteht Unfallgefahr!
Bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor ist es im Modus D, S oder
R erforderlich, das Fahrzeug mit dem Bremspedal zu halten. Auch bei Leer-
laufdrehzahl wird die Kraftübertragung nicht völlig unterbrochen - das
Fahrzeug kriecht.
Beim Verlassen des Fahrzeugs ist der Wählhebel immer in den Modus P
zu stellen. Das Fahrzeug könnte sich sonst in Bewegung setzen - es be-
steht Unfallgefahr.
VORSICHT
Wenn während der Fahrt der Wählhebel in den Modus N gestellt worden ist,
muss das Gas weggenommen und die Motor-Leerlaufdrehzahl abgewartet
werden, bevor der Wählhebel in einen Modus für Vorwärtsfahrt gestellt wer-
den kann.
Bei einer Außentemperatur unter -10 °C muss sich der Wählhebel beim Star-
ten immer im Modus P befinden.
Wenn am Gefälle angehalten wird, dann niemals versuchen, das Fahrzeug
mithilfe des durchgetretenen Gaspedals auf der Stelle zu halten - es besteht
die Gefahr eines Getriebeschadens.
Hinweis
Der Zündschlüssel kann nach dem Ausschalten der Zündung nur dann abgezo-
gen werden, wenn sich der Wählhebel im Modus P befindet (gilt nur für be-
stimmte Länder).
Modi und Wählhebelbedienung
Abb. 110 Wählhebel / Sperrtaste / Displayanzeige
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 113.
Bei eingeschalteter Zündung wird der Getriebemodus sowie der aktuell einge-
legte Gang im Display angezeigt » Abb. 110.
Mit dem Wählhebel können die folgenden Modi eingelegt werden » Abb. 110.
P
- Parkmodus
In diesem Modus sind die Antriebsräder mechanisch gesperrt.
Der Parkmodus darf nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden.
R
- Rückwärtsgang
Der Rückwärtsgang kann nur bei stehendem Fahrzeug und Motorleerlaufdreh-
zahl eingelegt werden.
N
- Neutral (Leerlaufstellung)
Die Kraftübertragung auf die Antriebsräder ist in diesem Modus unterbrochen.
D
/
S
- Modus für Vorwärtsfahrt (Normal-Programm) / Modus für
Vorwärtsfahrt (Sport-Programm)
Ein Wechsel zwischen den Modi erfolgt, indem der Wählhebel in die gefederte
Stellung
» Abb. 110 gestellt wird.
Im Modus D oder S werden die Vorwärtsgänge abhängig von der Motorbelas-
tung, der Betätigung des Gaspedals, der Fahrgeschwindigkeit und von gewähl-
tem Fahrmodus, automatisch geschaltet.
Die Vorwärtsgänge werden im Modus S bei höheren Motordrehzahlen als im
Modus D automatisch hoch- und heruntergeschaltet.
113
Anfahren und Fahren
Wählhebelsperre
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 113.
Der Wählhebel ist im Modus P und N gesperrt, damit der Modus für Vorwärts-
fahrt nicht versehentlich eingelegt wird und das Fahrzeug sich dadurch nicht
in Bewegung setzt.
Der Wählhebel wird nur bei stehendem Fahrzeug und bei Geschwindigkeiten
bis 5 km/h gesperrt.
Die Wählhebelsperrung wird durch das Aufleuchten der Kontrollleuchte
an-
gezeigt.
Der Wählhebel wird beim zügigen Umstellen über den Modus N (z. B. von R
nach D/S) nicht blockiert. Dadurch wird beispielsweise das Herausschaukeln
von einem festgefahrenen Fahrzeug aus einer Schneeverwehung ermöglicht.
Befindet sich der Wählhebel bei nicht getretenem Bremspedal länger als ca.
2 Sekunden im Modus N, rastet die Wählhebelsperre ein.
Wählhebel aus dem Modus P oder N lösen
Das Bremspedal durchtreten und gleichzeitig die Sperrtaste in Pfeilrichtung
1
» Abb. 110 auf Seite 113 drücken.
Möchte man den Wählhebel aus dem Modus N in D/S verstellen, dann nur das
Bremspedal durchtreten.
Defekt der Wählhebelsperre
Kommt es zum Defekt der Wählhebelsperre bzw. zur Unterbrechung deren
Stromversorgung (z. B. entladene Fahrzeugbatterie, defekte Sicherung), lässt
sich der Wählhebel nicht mehr aus dem Modus P auf normale Weise verstellen
und das Fahrzeug kann nicht mehr bewegt werden. Der Wählhebel muss no-
tentriegelt werden » Seite 188.
Hinweis
Möchte man den Wählhebel aus dem Modus P in den Modus D/S oder umge-
kehrt verstellen, dann ist der Wählhebel zügig zu bewegen. Dadurch wird ver-
hindert, dass versehentlich der Modus R bzw. N eingelegt wird.
Manuelles Schalten (Tiptronic)
Abb. 111
Wählhebel
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 113.
Die Tiptronic ermöglicht es, die Gänge mithilfe des Wählhebels manuell zu
schalten. Dieser Modus kann sowohl im Stand als auch während der Fahrt ge-
wählt werden.
Der aktuell eingelegte Gang wird im Display » Abb. 110 auf Seite 113 angezeigt.
Beim Schalten ist die Gangempfehlung zu beachten » Seite 44.
Auf manuelles Schalten umschalten
Den Wählhebel aus der Stellung D/S nach rechts bzw. bei Rechtslenkern
nach links drücken.
Bei der Umschaltung auf das manuelle Schalten während der Fahrt wird der
aktuell eingelegte Gang beibehalten.
Hochschalten
Den Wählhebel nach vorn
+
» Abb. 111 tippen.
Herunterschalten
Den Wählhebel nach hinten
-
» Abb. 111 tippen.
Hinweis
Es kann vorteilhaft sein, z. B. beim Bergabfahren, das manuelle Schalten zu
nutzen. Durch das Herunterschalten werden die Bremsenbelastung und der
Bremsenverschleiß verringert » Seite 110.
Beim Beschleunigen schaltet das Getriebe kurz vor dem Erreichen der maxi-
mal zulässigen Motordrehzahl automatisch in den höheren Gang.
Falls ein niedrigerer Gang gewählt wird, so schaltet das Getriebe erst herun-
ter, wenn der Motor nicht mehr überdreht werden kann.
114
Fahren
Anfahren und Fahren
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 113.
Anfahren
Den Motor anlassen.
Das Bremspedal durchtreten und durchgetreten halten.
Die Sperrtaste in Pfeilrichtung
1
» Abb. 110 auf Seite 113 drücken und ge-
drückt halten.
Den Wählhebel in den gewünschten Modus bringen » Seite 113 und die Sperr-
taste wieder loslassen.
Das Bremspedal loslassen und Gas geben.
Anhalten (während der Fahrt)
Das Bremspedal durchtreten und das Fahrzeug anhalten.
Das Bremspedal durchgetreten halten, bis die Fahrt fortgesetzt wird.
Beim vorübergehenden Anhalten, z. B. an Kreuzungen, muss der Modus N
nicht eingestellt werden.
Kick-down
Die Kick-down-Funktion ermöglicht es, die maximale Beschleunigung des
Fahrzeugs während der Fahrt zu erreichen.
Wenn das Gaspedal völlig durchgetreten wird, dann wird im beliebigen Modus
für Vorwärtsfahrt die Kick-down-Funktion eingeschaltet.
Das Getriebe schaltet in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Motordrehzahl
um einen oder auch mehrere Gänge nach unten und das Fahrzeug beschleu-
nigt.
Das Hochschalten in den höheren Gang erfolgt erst, wenn die maximal vorge-
gebene Motordrehzahl erreicht wird.
ACHTUNG
Eine rasante Beschleunigung kann insbesondere auf rutschiger Fahrbahn
zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen - es besteht Unfallge-
fahr!
Einfahren und wirtschaftliches Fahren
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Einfahren
115
Tipps für wirtschaftliches Fahren 115
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelastung und der Fahrzeugverschleiß
hängen von der Fahrweise, vom Fahrbahnzustand, von den Witterungsverhält-
nissen u. Ä. ab.
Einfahren
Motor einfahren
In den ersten 1 500 Kilometern muss der Motor eingefahren werden. Während
dieses Zeitraums entscheidet die Fahrweise über die Güte dieses Einlaufvor-
gangs.
Während der ersten 1 000 Kilometer empfehlen wir, nicht schneller als mit 3/4
der höchstzulässigen Motordrehzahl zu fahren, nicht mit Vollgas zu fahren und
auf den Anhängerbetrieb zu verzichten.
Im Bereich von 1 000 bis 1 500 Kilometern kann die Motorbelastung bis auf die
höchstzulässige Motordrehzahl gesteigert werden.
Neue Reifen
Neue Reifen müssen zuerst „eingefahren“ werden, denn sie haben anfangs
noch nicht die bestmögliche Haftfähigkeit.
Während der ersten ca. 500 km deswegen besonders vorsichtig fahren.
Neue Bremsbeläge
Neue Bremsbeläge müssen sich erst „einschleifen“, denn diese leisten anfangs
nicht die bestmögliche Bremswirkung.
Während der ersten ca. 200 km deswegen besonders vorsichtig fahren.
Tipps für wirtschaftliches Fahren
Um einen möglichst geringen Kraftstoffverbrauch zu erzielen, sind die folgen-
den Hinweise zu beachten.
Vorausschauend fahren
Unnötiges Beschleunigen und Bremsen vermeiden.
115
Anfahren und Fahren
Energiesparend und rechtzeitig schalten
Die Gangempfehlung beachten » Seite 44.
Vollgas und hohe Geschwindigkeiten vermeiden
Wenn die mögliche Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs nur zu 3/4 ausge-
nutzt wird, sinkt der Kraftstoffverbrauch um die Hälfte.
Leerlauf reduzieren
Bei agbestelltem Motor, z. B. beim Warten im Stau, ist die Kraftstoffersparnis
bereits nach 30 - 40 s größer als die Kraftstoffmenge, die für den erneuten
Motorstart benötigt wird.
Kurzstrecken vermeiden
Bei einer Kurzstreckenfahrt von weniger als ca. 4 km kann der Motor seine Be-
triebstemperatur nicht erreichen. Solange der Motor die Betriebstemperatur
nicht erreicht hat, ist der Kraftstoffverbrauch deutlich höher als bei betriebs-
warmem Motor.
Auf den korrekten Reifenfülldruck achten
Weitere Informationen » Seite 168.
Unnötigen Ballast vermeiden
Pro 100 kg Gewicht steigt der Verbrauch um etwa 1 l/100 km. Durch den erhöh-
ten Luftwiderstand verbraucht das Fahrzeug mit unbeladenem Dachgepäckqu-
erträger bei einer Geschwindigkeit von 100-120 km/h etwa 10 % mehr Kraft-
stoff als ohne diesen Träger.
Strom sparen
Elektrische Verbraucher (z. B. Sitzheizung, Klimaanlage u. Ä.) nur für so lange
wie nötig einschalten.
Wasserdurchfahrt und Fahrt außerhalb befestigter Straßen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Wasserdurchfahrt
116
Fahrt außerhalb befestigter Straßen 117
ACHTUNG
Unmittelbar nach einer Fahrt durch Wasser, Schlamm, Schneematsch u. Ä.
kann die Bremswirkung vorübergehend beeinträchtigt sein » Seite 110, In-
formationen für das Bremsen. Aus diesem Grund sind plötzliche und hefti-
ge Bremsmanöver zu vermeiden - es besteht Unfallgefahr!
Wasserdurchfahrt
Abb. 112
Maximal zulässige Wasserhöhe
bei Wasserdurchfahrten
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 116.
Um Beschädigungen am Fahrzeug bei Wasserdurchfahrten (z. B. überfluteten
Straßen) zu vermeiden, ist Folgendes zu beachten.
Daher vor einer Wasserdurchfahrt die Wassertiefe feststellen.
Der Wasserstand darf maximal an den Steg des Unterholms reichen » Abb. 112.
Höchstens mit Schrittgeschwindigkeit fahren.
Bei einer höheren Geschwindigkeit kann sich vor dem Fahrzeug eine Welle bil-
den, die das Eindringen von Wasser in das Luftansaugsystem des Motors oder
in andere Teile des Fahrzeugs verursachen kann.
Keinesfalls im Wasser anhalten, nicht rückwärtsfahren und den Motor nie ab-
stellen.
VORSICHT
Sollte Wasser in das Ansaugsystem des Motors durchdringen, droht eine
schwerwiegende Beschädigung der Motorteile!
Bei Wasserdurchfahrten können einige Fahrzeugteile wie z. B. Fahrwerk,
Elektrik oder Getriebe stark beschädigt werden.
Entgegenkommende Fahrzeuge erzeugen Wellen, die die zulässige Wasser-
höhe für Ihr Fahrzeug überschreiten können.
116
Fahren
Unter Wasser können sich Schlaglöcher, Schlamm, Steine oder ähnliche Hin-
dernisse verbergen, die die Wasserdurchfahrt erschweren oder verhindern
können.
Nicht durch Salzwasser fahren, das Salz kann Korrosion verursachen. Ein mit
Salzwasser in Kontakt gekommenes Fahrzeug ist gründlich mit Süßwasser ab-
zuspülen.
Fahrt außerhalb befestigter Straßen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 116.
Nur auf solchen Straßen und in einem solchen Gelände fahren, die den Fahr-
zeugparametern » Seite 202, Technische Daten sowie Ihren Fahrerfähigkeiten
entsprechen.
Der Fahrer ist stets für die Entscheidung verantwortlich, ob das Fahrzeug die
Fahrt im gegebenen Gelände bewältigen kann.
ACHTUNG
Außerhalb befestigter Straßen besonders bewusst und vorausschauend
fahren.
Die Fahrweise ist immer den Gelände- und Witterungsverhältnissen anzu-
passen. Zu hohe Geschwindigkeit oder ein fehlerhaftes Fahrmanöver kön-
nen Beschädigungen am Fahrzeug und schwere Verletzungen verursachen.
Unter dem Fahrzeugboden eingeklemmte Gegenstände können die Kraft-
stoffleitungen, die Bremsanlage, Dichtungen und sonstige Fahrwerksteile
beschädigen. Die Fahrzeugunterseite prüfen und eingeklemmte Gegen-
stände entfernen.
Brennbare Gegenstände, wie z. B. unter dem Fahrzeugboden einge-
klemmte trockene Blätter oder Zweige, können sich an heißen Fahrzeug-
teilen entzünden - es besteht Brandgefahr!
VORSICHT
Die Bodenfreiheit des Fahrzeugs beachten! Gegenstände, die größer als die
Bodenfreiheit sind, können beim Überfahren das Fahrwerk und dessen Kom-
ponenten beschädigen.
In unbekanntem Gelände langsam fahren und auf unerwartete Hindernisse,
wie z. B. Schlaglöcher, Steine, Baumstümpfe u. Ä. achten.
Unübersichtliche Abschnitte unbefestigter Straßen vor der Durchfahrt erkun-
den und abwägen, ob eine Durchfahrt ohne Risiko möglich ist.
Assistenzsysteme
Brems- und Stabilisierungssysteme
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Stabilisierungskontrolle (ESC) 117
Antiblockiersystem (ABS) 118
Traktionskontrolle (ASR) 118
Elektronische Differenzialsperre (EDS und XDS) 118
Bremsassistent (HBA) 119
Berganfahrassistent (HHC) 119
Multikollisionsbremse (MCB) 119
Dieses Kapitel behandelt die Funktionen der Brems- und Stabilisierungssyste-
me, die Fehleranzeige ist dem Kapitel » Seite 33, Kontrollleuchten zu entneh-
men.
Die Brems- und Stabilisierungssysteme werden bei jedem Einschalten der Zün-
dung automatisch aktiviert.
ACHTUNG
Der Kraftstoffmangel kann einen unregelmäßigen Motorlauf verursachen
oder zum Abschalten des Motors führen. Die Brems- und Stabilisierungs-
systeme wären dann außer Funktion - es besteht Unfallgefahr!
Das erhöhte Sicherheitsangebot durch die Brems- und Stabilisierungssys-
teme darf Sie nicht dazu verleiten, ein Sicherheitsrisiko einzugehen - es be-
steht Unfallgefahr!
Die Geschwindigkeit und Fahrweise immer den aktuellen Sicht-, Wetter-,
Fahrbahn- und Verkehrsverhältnissen anpassen.
Stabilisierungskontrolle (ESC)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 117.
Die ESC verbessert die Fahrzeugstabilität in fahrdynamischen Grenzsituatio-
nen, z. B. beim beginnenden Schleudern des Fahrzeugs.
117
Assistenzsysteme
Die ESC überwacht, ob die gewünschte Fahrtrichtung der aktuellen Fahrzeug-
bewegung entspricht. Bei einer Abweichung (z. B. Übersteuern), bremst die
ESC die einzelnen Räder automatisch ab, um die gewünschte Fahrtrichtung
beizubehalten.
Während eines Eingriffs des Systems blinkt die Kontrollleuchte
im Kombi-In-
strument.
Antiblockiersystem (ABS)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 117.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen. Dadurch unter-
tützt es den Fahrer, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.
Ein ABS-Eingriff macht sich durch pulsierende Bewegungen des Bremspedals
bemerkbar, die mit Geräuschen verbunden sind.
Beim ABS-Eingriff weder in Intervallen bremsen noch den Bremspedaldruck
verringern.
Traktionskontrolle (ASR)
Abb. 113
Systemtaste: ASR deaktivieren/
aktivieren
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 117.
Die ASR verhindert das Durchdrehen der Räder der angetriebenen Achse. Die
ASR reduziert bei durchdrehenden Rädern die auf die Räder übertragene An-
triebskraft. Dadurch wird z. B. die Fahrt auf Fahrbahnen mit geringer Boden-
haftung erleichtert.
Während eines ASR-Eingriffs blinkt die Kontrollleuchte
im Kombi-Instru-
ment.
ASR deaktivieren/aktivieren
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung der ASR kann ausstattungsabhängig auf
eine der folgenden Arten erfolgen.
Im Infotainment » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugein-
stellungen (Taste CAR).
Durch kurzes Drücken der Symboltaste
» Abb. 113.
Bei der Deaktivierung leuchtet im Kombi-Instrument die Kontrollleuchte
auf
und im Display wird die folgende Meldung angezeigt.
Traktionskontrolle (ASR) deaktiviert.
ASR AUS
Bei der Aktivierung erlischt im Kombi-Instrument die Kontrollleuchte
und im
Display wird die folgende Meldung angezeigt.
Traktionskontrolle (ASR) aktiviert.
ASR EIN
Die ASR sollte normalerweise immer aktiviert sein. Es ist sinnvoll, das System
nur z. B. in den folgenden Situationen zu deaktivieren.
Das Fahren mit Schneeketten.
Das Fahren im Tiefschnee oder auf sehr lockerem Untergrund.
Das „Freischaukeln“ des festgefahrenen Fahrzeugs.
Elektronische Differenzialsperre (EDS und XDS)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 117.
EDS
Die EDS verhindert das Durchdrehen des jeweiligen Rads der angetriebenen
Achse. Die EDS bremst das ggf. durchdrehende Rad ab und überträgt die An-
triebskraft auf das andere Antriebsrad. Dadurch wird die Fahrt auf Fahrbahnen
mit unterschiedlicher Bodenhaftung unter den einzelnen Rädern der angetrie-
benen Achse erleichtert.
Damit die Bremse des abgebremsten Rads nicht zu sehr erhitzt wird, schaltet
die EDS automatisch aus. Das Fahrzeug bleibt betriebsfähig und hat die glei-
chen Eigenschaften wie ein Fahrzeug ohne EDS. Sobald die Bremse abgekühlt
ist, erfolgt die erneute automatische Aktivierung der EDS.
XDS
Die XDS ist eine Erweiterung der elektronischen Differenzialsperre. Die XDS re-
agiert nicht auf Antriebsschlupf, sondern auf die Entlastung des kurveninneren
Rads der angetriebenen Achse bei schneller Kurvenfahrt.
118
Fahren
Durch den automatischen Bremseingriff auf die Bremse des entlasteten Rads
wird ein Durchdrehen verhindert. Damit wird die Traktion verbessert und das
Fahrzeug kann der gewünschten Spur folgen.
Bremsassistent (HBA)
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 117.
Der HBA verstärkt die Bremswirkung und hilft, den Bremsweg zu verkürzen.
Der HBA wird durch die sehr schnelle Betätigung des Bremspedals ausgelöst.
Zur Erzielung des kürzest möglichen Bremswegs muss das Bremspedal fest
betätigt werden, bis das Fahrzeug zum Sillstand gekommen ist.
Nach dem Loslassen des Bremspedals wird die Funktion des HBA automatisch
ausgeschaltet.
Berganfahrassistent (HHC)
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 117.
Der HHC ermöglilcht es, beim Anfahren an Steigungen den Fuß vom Bremspe-
dal auf das Gaspedal zu verschieben, ohne dabei die Handbremse verwenden
zu müssen.
Das System hält den durch die Bremspedalbetätigung erzeugten Bremsdruck
noch für ca. 2 Sekunden nach dem Lösen des Bremspedals.
Der Bremsdruck sinkt allmählich ab, je mehr Gas gegeben wird. Wenn das Fahr-
zeug nicht innerhalb von 2 Sekunden anfährt, beginnt es zurückzurollen.
Der HHC ist ab einer Steigung von ca. 5 % aktiv, wenn die Fahrertür geschlos-
sen ist. Der HHC ist immer nur beim Vorwärts- oder Rückwärts-Anfahren an
Steigungen aktiv.
Multikollisionsbremse (MCB)
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 117.
Die MCB hilft, nach einem Aufprall durch automatische Bremseingriffe die Ge-
schwindigkeit zu verringern und das Fahrzeug zu stabilisieren. Dadurch wird
das Risiko eines Folgeaufpralls durch unkontrollierte Fahrzeugbewegung re-
duziert.
Die automatischen Bremseingriffe können nur dann erfolgen, wenn die folgen-
den Grundbedingungen erfüllt sind.
Es kam zu einem Frontal- oder Seitenaufprall.
Die Aufprallgeschwindigkeit war höher als ca. 10 km/h.
Die Bremsen, die ESC sowie weitere erforderliche elektrische Anlagen blei-
ben nach dem Aufprall funktionsfähig.
Das Gaspedal wird nicht betätigt.
Einparkhilfe
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Funktionsweise 120
Aktivierung/Deaktivierung 121
Automatische Systemaktivierung bei Vorwärtsfahrt 121
Die Einparkhilfe (nachstehend nur als System) macht über akustische Signale
bzw. die Infotainmentdisplayanzeige beim Rangieren auf Hindernisse in der
Fahrzeugnähe aufmerksam.
Das System berechnet mithilfe von Ultraschallwellen den Abstand zwischen
dem Stoßfänger und einem Hindernis. Die Ultraschallsensoren befinden sich je
nach Fahrzeugausstattung im hinteren bzw. auch im vorderen Stoßfänger
» Abb. 115 auf Seite 120.
ACHTUNG
Das System dient lediglich zur Unterstützung und entbindet den Fahrer
nicht von der Verantwortung für die Fahrzeugbedienung.
Sich bewegende Personen oder Objekte können von den Systemsenso-
ren möglicherweise nicht erkannt werden.
Oberflächen von bestimmten Gegenständen und von Bekleidung können
unter Umständen die Systemsignale nicht reflektieren. Aus diesem Grund
können solche Gegenstände oder Personen von den Systemsensoren mög-
licherweise nicht erkannt werden.
119
Assistenzsysteme
ACHTUNG (Fortsetzung)
Externe Schallquellen können die Signale der Systemsensoren beeinflus-
sen. Das kann unter ungünstigen Bedingungen dazu führen, dass Gegen-
stände oder Personen von den Systemsensoren möglicherweise nicht er-
kannt werden können.
Überzeugen Sie sich vor dem Rangiervorgang, ob sich vor und hinter dem
Fahrzeug kein kleineres Hindernis, z. B. Stein, dünne Säule, Anhängerdeich-
sel u. Ä., befindet. Dieses Hindernis muss von den Systemsensoren nicht er-
kannt werden.
VORSICHT
Die Systemsensoren » Abb. 115 auf Seite 120 sauber, schnee- sowie eisfrei
halten und mit keinerlei Gegenständen abdecken, anderenfalls kann die Sys-
temfunktion eingeschränkt sein.
Unter ungünstigen Witterungsverhältnissen (Platzregen, Wasserdämpfe,
sehr niedrige bzw. hohe Temperaturen u. Ä.) kann die Systemfunktion einge-
schränkt sein - „unkorrekte Hinderniserkennung“.
Zusätzlich montiertes Zubehör, wie z. B. Fahrradträger, kann die Systemfunk-
tion beeinträchtigen.
Funktionsweise
Abb. 114 Systemtaste (Variante 2) / Abgetastete Bereiche und Reichwei-
te der Sensoren
Abb. 115 Einbauort der Ultraschall-Sensoren: vorn/hinten
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 119.
Ausstattungsabhängig können folgende Systemvarianten bestehen » Abb. 114.
Variante 1: warnt vor Hindernissen in den Bereichen
C
,
D
.
Variante 2: warnt vor Hindernissen in den Bereichen
A
,
B
,
C
,
D
.
Ungefähre Reichweite der Sensoren (in cm)
Bereich » Abb. 114 Variante 1
(3 Sensoren)
Variante 2
(7 Sensoren)
A
- 120
B
- 60
C
160 160
D
60 60
Akustische Signale und Displayanzeige
Mit der Verringerung des Abstands zum Hindernis verkürzt sich das Intervall
zwischen den akustischen Signalen. Ab einer Entfernung von ca. 30 cm zum
Hindernis ertönt ein Dauerton - Gefahrenbereich. Ab diesem Augenblick darf
die Fahrt nicht fortgesetzt werden!
Die Systemeinstellungen sowie die Beschreibung der Anzeige im Infotain-
mentdisplay siehe » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugein-
stellungen (Taste CAR).
Anhängerbetrieb
Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhängervorrichtung sind bei An-
hängerbetrieb nur die Bereiche
A
und
B
» Abb. 114 des Systems aktiv.
120
Fahren
Hinweis
Die Signaltöne für die Hinderniserkennung vorn sind werkseitig höher als die
für die Hinderniserkennung hinten eingestellt.
Aktivierung/Deaktivierung
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 119.
Das System wird automatisch beim Einlegen des Rückwärtsgangs oder durch
Drücken der Symboltaste
» Abb. 114 auf Seite 120 aktiviert.
Dies wird durch ein kurzes akustisches Signal bestätigt (in der Taste leuchtet
das Symbol
auf).
Bei Fahrzeugen mit der Variante 1 wird das System durch das Herausnehmen
des Rückwärtsgangs deaktiviert.
Bei Fahrzeugen mit der Variante 2 wird das System durch das Drücken der
Symboltaste
oder automatisch bei einer Geschwindigkeit über 10 km/h
deaktiviert (das Symbol
in der Taste erlischt).
Anzeige eines Fehlers
Wenn nach Aktivierung des Systems etwa 3 Sekunden lang ein Warnton ertönt
und sich in der Fahrzeugnähe kein Hindernis befindet, dann liegt ein System-
fehler vor. Der Fehler wird zusätzlich durch das Blinken des Symbols
in der
Taste angezeigt. Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Hinweis
Das System kann mit der Symboltaste nur bei einer Geschwindigkeit unter
10 km/h aktiviert werden.
Automatische Systemaktivierung bei Vorwärtsfahrt
Abb. 116
Infotainmentdisplay: Anzeige bei
automatischer Aktivierung
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 119.
Die automatische Aktivierung erfolgt bei einer Geschwindigkeit unter etwa 10
km/h in den folgenden Fällen.
Der Abstand zum Hindernis vorn ist kleiner als etwa 90 cm.
Der Abstand zum Hindernis hinten ist kleiner als etwa 30 cm.
Nach der Aktivierung wird im linken Bereich des Infotainmentdisplays Folgen-
des angezeigt » Abb. 116.
Akustische Signale werden ab einem Abstand von etwa 50 cm zum Hindernis
ausgegeben.
Die automatische Anzeige kann im Infotainment aktiviert bzw. deaktiviert wer-
den » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Tas-
te CAR).
Geschwindigkeitsregelanlage
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Funktionsweise
122
Bedienungsbeschreibung 122
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) hält die eingestellte Geschwindigkeit,
ohne dass das Gaspedal betätigt werden muss.
Der Zustand, wo die GRA die Geschwindigkeit hält, wird nachstehend als Rege-
lung bezeichnet.
ACHTUNG
Die GRA dient lediglich zur Unterstützung und entbindet den Fahrer nicht
von der Verantwortung für die Fahrzeugbedienung.
Die Geschwindigkeit immer den aktuellen Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und
Verkehrsverhältnissen anpassen.
Nach dem Betätigen des Kupplungspedals erfolgt keine Unterbrechung
der Regelung! Wenn z. B. ein anderer Gang eingelegt und das Kupplungspe-
dal losgelassen wird, wird die Regelung fortgesetzt.
121
Assistenzsysteme
Funktionsweise
Abb. 117 MAXI DOT-Display: Beispiele für Zustandsanzeigen der GRA
Abb. 118 Segmentdisplay: Beispiele für Zustandsanzeigen der GRA
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 121.
Zustandsanzeigen der GRA » Abb. 117, » Abb. 118
Geschwindigkeit eingestellt, jedoch Regelung inaktiv.
Regelung aktiv.
Keine Geschwindigkeit eingestellt.
Systemfehler - die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Grundbedingungen für den Start der Regelung
Die GRA ist aktiviert.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe ist der zweite Gang oder ein höherer
Gang eingelegt.
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe befindet sich der Wählhebel
in der Stellung D/S oder in der Tiptronic-Stellung.
Die aktuelle Geschwindigkeit ist höher als etwa 20 km/h.
Das erfolgt jedoch nur in dem Umfang, wie es Motorleistung bzw. Motorbrems-
wirkung zulassen.
ACHTUNG
Wenn die Motorleistung bzw. die Motorbremswirkung nicht ausreichend ist,
die eingestellte Geschwindigkeit zu halten, dann ist die Fahrzeugbedie-
nung zu übernehmen!
Bedienungsbeschreibung
Abb. 119
Bedienungselemente der Ge-
schwindigkeitsregelanlage
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 121.
Übersicht der Bedienungselemente der GRA » Abb. 119
A
 GRA deaktivieren (eingestellte Geschwindigkeit löschen)
 Regelung unterbrechen (gefederte Stellung)
 GRA aktivieren (Regelung inaktiv)
B
 Regelung wieder aufnehmen
a)
/ Geschwindigkeit erhöhen
C
 Regelung starten / Geschwindigkeit verringern
D
 zwischen GRA und Speedlimiter umschalten » Seite 123
a)
Ist keine Geschwindigkeit eingestellt, dann wird die aktuelle Geschwindigkeit übernommen.
Beim Start der Regelung regelt die GRA das Fahrzeug auf die aktuelle Ge-
schwindigkeit und diese Geschwindigkeit wird im Display des Kombi-Instru-
ments angezeigt. Im Kombi-Instrument leuchtet die Kontrollleuchte
auf.
Automatische Regelungsunterbrechung
Die automatische Regelungsunterbrechung erfolgt, wenn eines der folgenden
Ereignisse vorliegt.
Das Bremspedal wird betätigt.
Durch den Eingriff eines der bremsunterstützenden Assistenzsysteme (z. B.
ESC).
122
Fahren
Durch eine Airbagauslösung.
Die Taste  wird betätigt.
ACHTUNG
Um ein unbeabsichtigtes Einschalten der Geschwindigkeitsregelanlage zu
verhindern, ist die Anlage nach Benutzung immer zu deaktivieren.
Die Regelung darf nur dann wieder aufgenommen werden, wenn die ein-
gestellte Geschwindigkeit für die bestehenden Verkehrsverhältnisse nicht
zu hoch ist.
Hinweis
Während der Regelung kann die Geschwindigkeit durch das Betätigen des
Gaspedals erhöht werden. Nach dem Loslassen des Gaspedals sinkt die Ge-
schwindigkeit auf den zuvor gespeicherten Wert.
Durch das Betätigen der Taste

während der Regelung wird diese abge-
brochen und es wird der Speedlimiter aktiviert.
Speedlimiter
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Funktionsweise 123
Bedienungsbeschreibung 124
Der Speedlimiter schränkt die maximale Fahrgeschwindigkeit auf das einge-
stellte Geschwindigkeitslimit ein.
Dieses Limit kann nur überschritten werden, indem das Gaspedal vollständig
durchgetreten wird.
Der Zustand, in dem der Speedlimiter eine mögliche Überschreitung des einge-
stellten Geschwindigkeitslimits überwacht, wird nachstehend als Regelung
bezeichnet.
ACHTUNG
Der Speedlimiter dient lediglich zur Unterstützung und entbindet den
Fahrer nicht von der Verantwortung für die Fahrzeugbedienung.
Die Geschwindigkeit immer den aktuellen Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und
Verkehrsverhältnissen anpassen.
Funktionsweise
Abb. 120 MAXI DOT-Display: Beispiele für Zustandsanzeigen des Speedli-
miters
Abb. 121 Segmentdisplay: Beispiele für Zustandsanzeigen des Speedlimi-
ters
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 123.
Zustandsanzeigen des Speedlimiters » Abb. 120, » Abb. 121
Geschwindigkeitslimit eingestellt, jedoch Regelung inaktiv.
Regelung aktiv.
Kein Geschwindigkeitslimit eingestellt.
Systemfehler - die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Grundbedingungen für den Start der Regelung
Der Speedlimiter ist aktiviert.
Die aktuelle Geschwindigkeit ist höher als etwa 30 km/h.
123
Assistenzsysteme
Bedienungsbeschreibung
Abb. 122 Bedienungselemente des Speedlimiters: Fahrzeug mit Speedli-
miter / Fahrzeug mit GRA und Speedlimiter
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 123.
Übersicht der Bedienungselemente des Speedlimiters » Abb. 122
A
 Speedlimiter deaktivieren (eingestelltes Limit löschen)
 Regelung unterbrechen (gefederte Stellung)
 Speedlimiter aktivieren (Regelung inaktiv)
Bei Fahrzeugen mit GRA und Speedlimiter wird die GRA aktiviert,
indem der Schalter in die

-Stellung verstellt wird. Die Aktivie-
rung des Speedlimiters erfolgt erst nach dem Betätigen der Taste

.
B
 Regelung wieder aufnehmen
a)
/ Geschwindigkeit erhöhen - kurzes
Drücken (in Sprüngen von 1 km/h), langes Drücken (in Sprüngen
von 10 km/h)
C
 Regelung starten / Geschwindigkeit verringern - kurzes Drücken
(in Sprüngen von 1 km/h), langes Drücken (in Sprüngen von 10 km/
h)
D
 zwischen GRA » Seite 121 und Speedlimiter umschalten
a)
Ist kein Geschwindigkeitslimit eingestellt, dann wird die aktuelle Geschwindigkeit als Geschwindigkeitsli-
mit eingestellt.
Beim Start der Regelung wird die aktuelle Geschwindigkeit als Geschwindig-
keitslimit eingestellt und im Display des Kombiinstruments angezeigt. Im Kom-
bi-Instrument leuchtet die Kontrollleuchte
auf.
Überschreitung des Geschwindigkeitslimits während der Regelung
Falls während der Regelung eine Überschreitung des Geschwindigkeitslimits
erforderlich ist, bspw. beim Überholen, dann ist das Gaspedal vollständig
durchzutreten.
Bei Überschreitung des Geschwindigkeitslimits ertönt ein akustisches Signal
und die Kontrollleuchte
im Kombi-Instrument blinkt.
Die Regelung wird wieder aufgenommen, sobald die Geschwindkeit unter das
eingestellte Limit gesunken ist.
VORSICHT
Bei Bergabfahrten kann es zur Überschreitung des eingestellten Geschwindig-
keitslimits kommen. Bei Überschreitung des Limits ertönt ein akustisches Sig-
nal und die Kontrollleuchte
im Kombi-Instrument blinkt.
Hinweis
Durch das Betätigen der Taste  während der Regelung wird diese abgebro-
chen und es wird die GRA aktiviert.
Front Assistant
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Radarsensor
125
Funktionsweise
125
Abstandswarnung (gefährlicher Abstand)
126
Warnung und automatische Bremsung
126
Aktivieren/Deaktivieren 126
Hinweismeldungen 127
Front Assistant (nachstehend nur als System bezeichnet) warnt vor der Gefahr
einer Kollision mit einem Fahrzeug oder mit einem anderen vor dem Fahrzeug
befindlichen Hindernis, versucht ggf., durch eine automatische Bremsung eine
Kollision zu vermeiden bzw. deren Folgen zu mindern.
Der Bereich vor dem Fahrzeug wird durch einen Radarsensor » Abb. 123 auf
Seite 125 überwacht.
124
Fahren
ACHTUNG
Das System dient lediglich zur Unterstützung und entbindet den Fahrer
nicht von der Verantwortung für die Fahrzeugbedienung.
Dem System sind physikalische und systembedingte Grenzen gesetzt.
Aus diesem Grund kann der Fahrer einige Systemreaktionen in bestimmten
Situationen als unerwünscht oder verzögert wahrnehmen. Deshalb sollte
man stets aufmerksam und eingriffsbereit sein!
Die Geschwindigkeit und den Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden
Fahrzeugen immer den aktuellen Sicht-, Witterungs-, Fahrbahn- und Ver-
kehrsverhältnissen anpassen.
Der erhöhte Insassenschutz durch das System darf Sie nicht dazu verlei-
ten, ein Sicherheitsrisiko einzugehen - es besteht Unfallgefahr!
Das System reagiert nicht auf querende oder entgegenkommende Objek-
te.
VORSICHT
Beim Ausfall mehr als einer Bremsleuchte am Fahrzeug oder am elektrisch ver-
bundenen Anhänger ist das System nicht verfügbar.
Radarsensor
Abb. 123
Einbauort des Radarsensors
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 125.
Der Radarsensor » Abb. 123 (nachstehend nur als Sensor) kann Objekte durch
das Ausstrahlen und den Empfang von elektromagnetischen Wellen erkennen.
Die Funktion des Sensors kann bei einem der folgenden Ereignisse beeinträch-
tigt oder nicht verfügbar sein.
Der Sensor ist durch Schlamm, Schnee u. Ä. verschmutzt.
Der Bereich vor und um den Senor herum ist durch Aufkleber, Zusatzschein-
werfer u. Ä. verdeckt.
Schlechte Sichtverhältnisse (z. B. Nebel, Platzregen, dichter Schneefall).
Wenn der Sensor verschmutzt oder verdeckt ist, erscheint im Display des Kom-
bi-Instruments die entsprechende Meldung » Seite 127, Hinweismeldungen.
ACHTUNG
Wenn der Verdacht besteht, dass der Sensor beschädigt wurde, das Sys-
tem deaktivieren. Den Sensor von einem Fachbetrieb überprüfen lassen.
Der Sensor kann durch Stöße bzw. durch Beschädigungen der Fahrzeug-
front, des Radlaufs oder der Fahrzeugunterseite verstellt werden. Das kann
zu einer Beeinträchtigung der Sensorfunktion führen - es besteht Unfallge-
fahr! Den Sensor von einem Fachbetrieb überprüfen lassen.
Der Bereich vor und um den Sensor herum darf nicht durch Aufkleber, Zu-
satzscheinwerfer u. Ä. verdeckt werden. Das kann zu einer Beeinträchti-
gung der Sensorfunktion führen - es besteht Unfallgefahr!
VORSICHT
Den Schnee mit einem Handfeger und das Eis mit einem lösungsmittelfreien
Entfrostungsspray vom Sensor entfernen.
Funktionsweise
Abb. 124
Display des Kombi-Instruments:
Hinweis (gefährlicher Abstand) /
Vorwarnung bzw. Notbremsung
bei niedriger Geschwindigkeit
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 125.
Die Systemunterstützung erfolgt auf die folgende Weise.
Macht auf einen gefährlichen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug auf-
merksam.
Warnt vor einer drohenden Kollision.
Bereitet die Bremsen bei erkannter Gefahr auf eine Notbremsung vor.
Unterstütz bei einer durch den Fahrer ausgelösten Bremsung.
Wenn der Fahrer nicht auf die erkannte Gefahr reagiert, dann wird eine auto-
matische Bremsung ausgelöst.
125
Assistenzsysteme
Das System kann nur dann arbeiten, wenn die folgenden Grundbedingungen
erfüllt sind.
Das System ist aktiviert.
Die ASR ist aktiviert » Seite 118, Traktionskontrolle (ASR).
Das Fahrzeug fährt mit einer Geschwindigkeit von mehr als ca. 5 km/h vor-
wärts.
Hinweis
Das System kann beeinträchtigt oder nicht verfügbar sein, bspw. bei einer
Fahrt in „scharfen“ Kurven oder bei einem ESC-Eingriff » Seite 117.
Abstandswarnung (gefährlicher Abstand)
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 125.
Wird ein sicherer Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterschritten, er-
scheint im Display das Symbol
» Abb. 124 auf Seite 125 -
.
Sofort, wenn es unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrssituation
möglich ist, den Abstand zunehmen lassen!
Der Abstand, bei dem die Warnung angezeigt wird, hängt von der aktuellen
Fahrgeschwindigkeit ab.
Die Warnung kann in einem Fahrgeschwindigkeitsbereich von etwa 60 km/h
bis etwa 210 km/h erfolgen.
Warnung und automatische Bremsung
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 125.
Notbremsung bei niedriger Geschwindigkeit
In einem Fahrgeschwindigkeitsbereich von etwa 5 km/h bis etwa 30 km/h geht
dem automatischen Bremseingriff keine Warnung voraus. Bei einer unmittel-
baren Aufprallgefahr erfolgt eine automatische Bremsung mit sich in mehreren
Stufen steigender Bremskraft.
Bei automatischer Bremsung erscheint im Display das Symbol
» Abb. 124 auf
Seite 125 -
.
Vorwarnung
Wenn das System eine Kollisionsgefahr erkennt, erscheint im Display das Sym-
bol
» Abb. 124 auf Seite 125 -
und es ertönt ein akustisches Signal.
Gleichzeitig wird die Bremsanlage auf eine mögliche Notbremsung vorbereitet.
Die Vorwarnungsanzeige kann in den folgenden Situationen erfolgen.
Bei Gefahr einer Kollision mit einem sich bewegenden Hindernis in einem
Fahrgeschwindigkeitsbereich von etwa 30 km/h bis etwa 210 km/h.
Bei Gefahr einer Kollision mit einem stehenden Hindernis in einem Fahrge-
schwindigkeitsbereich von etwa 30 km/h bis etwa 85 km/h.
Bei einer Vorwarnungsanzeige ist das Bremspedal zu betätigen oder dem
Hindernis auszuweichen!
Akutwarnung
Wenn der Fahrer nicht auf die Vorwarnung reagiert, erzeugt das System auto-
matisch durch aktiven Bremseingriff einen kurzen Bremsruck, um erneut auf
die Gefahr einer möglichen Kollision aufmerksam zu machen.
Automatische Bremsung
Wenn der Fahrer nicht auf die Akutwarnung reagiert, fängt das System an, das
Fahrzeug automatisch mit sich in mehreren Stufen steigender Bremskraft ab-
zubremsen.
Bremsunterstützung
Wenn der Fahrer bei einer drohenden Kollision nur unzureichend bremst, er-
höht das System automatisch die Bremskraft.
Die Bremsunterstützung erfolgt nur, solange das Bremspedal kräftig getreten
wird.
Hinweis
Wenn das System automatische Bremseingriffe auslöst, steigt der Druck in
der Bremsanlage und das Bremspedal kann nicht über den gewöhnlichen Pe-
dalweg betätigt werden.
Die automatischen Bremseingriffe können durch Betätigung des Gaspedals
oder durch Lenkeingriff abgebrochen werden.
Aktivieren/Deaktivieren
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 125.
Die Funktion ist bei jedem Einschalten der Zündung automatisch aktiviert.
Das System ist nur in Ausnahmefällen zu deaktivieren » .
126
Fahren
Die Deaktivierung bzw. Aktivierung des Systems kann auf eine der folgenden
Arten erfolgen.
Im Menüpunkt Assistenten im Display des Kombi-Instruments » Seite 45,
MAXI DOT-Display.
Im Infotainment » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugein-
stellungen (Taste CAR).
Im Infotainment können die folgenden Funktionen auch separat aktiviert bzw.
deaktiviert werden.
Abstandswarnung
Vorwarnung
Bei Deaktivierung einer dieser Funktionen bleibt diese auch nach dem Aus-
und Einschalten der Zündung deaktiviert.
ACHTUNG
In folgenden Situationen sollte das Front Assistant aus Sicherheitsgründen
deaktiviert werden.
Wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird.
Wenn sich das Fahrzeug auf einem Rollenprüfstand befindet.
Wenn eine unbegründete Warnung bzw. ein Systemeingriff erfolgte.
Beim Umgang mit dem Fahrzeug auf einem Lastzug, einer Autofähre u. Ä.
Hinweismeldungen
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 125.
Die Hinweismeldungen werden im Display des Kombi-Instruments angezeigt.
Front Assist: Keine Sensorsicht.
Der Sensor ist verschmutzt oder verdeckt.
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen, den Sensor reinigen bzw. das
störende Hindernis entfernen » Abb. 123 auf Seite 125.
Sollte nach dem Motorstart die Meldung erneut erscheinen, dann ist das Sys-
tem zu deaktivieren » Seite 126. Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch neh-
men.
Front Assist nicht verfügbar.
Das System ist aus einem unbekannten Grund nicht verfügbar.
Das Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und wieder anlassen.
Sollte nach dem Motorstart die Meldung erneut erscheinen, dann ist das Sys-
tem zu deaktivieren » Seite 126. Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch neh-
men.
START-STOPP
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Funktionsbedingungen des Systems 128
Funktionsweise bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe 128
Funktionsweise bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe 128
Systembedingter automatischer Startvorgang 129
System manuell deaktivieren/aktivieren
129
Hinweismeldungen 129
Das START-STOPP-System (nachstehend nur als System) spart Kraftstoff und
reduziert umweltschädigende Emissionen und den CO
2
-Ausstoß, indem z. B.
beim Ampelstopp der Motor abgestellt und beim Anfahren wieder angelassen
wird.
ACHTUNG
Das Fahrzeug niemals mit abgestelltem Motor rollen lassen.
Bei ausgeschaltetem Motor arbeiten der Bremskraftverstärker sowie die
Servolenkung nicht.
127
Assistenzsysteme
Funktionsbedingungen des Systems
Abb. 125
Motor ist automatisch abge-
schaltet / Automatische Motor-
abschaltung ist nicht möglich
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 127.
Für die systembedingte automatische Motorabschaltung müssen folgende Be-
dingungen erfüllt werden.
Die Fahrertür ist geschlossen.
Der Fahrer hat den Sicherheitsgurt angelegt.
Die Motorraumklappe ist geschlossen.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit war nach dem letzten Anhalten höher als 4
km/h.
Kein Anhänger ist angekuppelt.
Einige weitere Bedingungen für die Systemfunktion kann der Fahrer weder be-
einflussen noch erkennen. Deshalb kann das System in Situationen, die aus
der Fahrersicht identisch sind, unterschiedlich reagieren.
Sollte nach dem Anhalten des Fahrzeugs das Kontrollsymbol
» Abb. 125 im
Display erscheinen, dann sind die Bedingungen für die automatische Motorab-
schaltung nicht erfüllt.
Der Motorlauf ist z. B. aus den folgenden Gründen unerlässlich.
Die Motortemperatur für die einwandfreie Funktion des Systems wurde noch
nicht erreicht.
Der Ladezustand der Fahrzeugbatterie ist zu gering.
Der Stromverbrauch ist zu hoch.
Hohe Klima- bzw. Heizleistung (hohe Gebläsedrehzahl, großer Unterschied
zwischen der Soll- und Ist-Innenraumtemperatur).
Informationen über den aktuellen Status des Systems können im Infotain-
mentdisplay angezeigt werden » Bedienungsanleitung Infotainment, Kapi-
tel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
Hinweis
Steht das Fahrzeug z. B. lange bei Minustemperaturen im Freien oder in der
direkten Sonneneinstrahlung, kann es bis zu mehreren Stunden dauern, bis
die Innentemperatur der Fahrzeugbatterie geeignete Werte für den einwand-
freien Betrieb des Systems erreicht.
Wenn bei automatisch abgeschaltetem Motor für mehr als ca. 30 Sekunden
der Fahrergurt abgelegt oder die Fahrertür geöffnet wird, dann muss der Mo-
tor manuell angelassen werden.
Nach dem manuellen Motorstart beim Fahrzeug mit Schaltgetriebe kann die
automatische Motorabschaltung erst dann erfolgen, wenn eine für die System-
funktion erforderliche Mindestfahrstrecke zurückgelegt wurde.
Funktionsweise bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 127.
Bei Erfüllung der Funktionsbedingungen erfolgt die automatische Motorab-
schaltung / der automatische Motorstart wie beschrieben.
Automatische Motorabschaltung
Das Fahrzeug anhalten.
Den Schalthebel in die Leerlaufstellung schalten.
Das Kupplungspedal loslassen.
Es erfolgt die automatische Motorabschaltung, im Display erscheint das Kon-
trollsymbol
» Abb. 125 auf Seite 128.
Automatischer Motorstart
Das Kupplungspedal treten.
Es erfolgt der automatische erneute Startvorgang, das Kontrollsymbol
er-
lischt.
Funktionsweise bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 127.
Bei Erfüllung der Funktionsbedingungen erfolgt die automatische Motorab-
schaltung / der automatische Motorstart wie beschrieben.
Automatische Motorabschaltung
Das Fahrzeug anhalten und das Bremspedal durchgetreten halten.
Es erfolgt die automatische Motorabschaltung, im Display erscheint das Kon-
trollsymbol
» Abb. 125 auf Seite 128.
128
Fahren
Automatischer Motorstart
Das Bremspedal loslassen.
Es erfolgt der automatische erneute Startvorgang, das Kontrollsymbol
er-
lischt.
Weitere Informationen zum Automatikgetriebe
Die automatische Motorabschaltung erfolgt in den Wählhebelstellungen P, D/
S, N sowie im Tiptronic-Betrieb.
In der Wählhebelstellung P bleibt der Motor auch nach dem Loslassen des
Bremspedals abgeschaltet. Der Motor wird automatisch angelassen, indem das
Gaspedal betätigt oder der Wählhebel in einen anderen Modus gestellt und
das Bremspedal losgelassen wird.
Wenn bei automatisch abgeschaltetem Motor die Wählhebelstellung R einge-
legt wird, dann erfolgt der automatische Startvorgang.
Wenn der Wählhebel aus der Stellung R in die Stellung D/S oder N verstellt
wird, muss das Fahrzeug für die erneute automatische Motorabschaltung zu-
erst eine Geschwindigkeit von mehr als 10 km/h erreichen.
Es erfolgt keine automatische Motorabschaltung, wenn das System eine Fahr-
zeugbewegung aufgrund eines großen Lenkeinschlags erkennt.
Wenn sich das Fahrzeug mit einer niedrigen Geschwindigkeit bewegt (z. B. im
Stau oder beim Abbiegen) und nach leichtem Betätigen des Bremspedals ste-
hen bleibt, dann erfolgt keine automatische Motorabschaltung. Durch kräftige-
res Betätigen des Bremspedals erfolgt die automatische Motorabschaltung.
Systembedingter automatischer Startvorgang
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 127.
Bei automatisch abgeschaltetem Motor kann das System den Motor noch vor
der gewünschten Fahrtfortsetzung anlassen. Es können z. B. folgende Gründe
dafür bestehen.
Das Fahrzeug rollt an, z. B. am Hang.
Das Bremspedal wurde mehrmals betätigt.
Der Stromverbrauch ist zu hoch.
System manuell deaktivieren/aktivieren
Abb. 126
Taste für das START-STOPP-Sys-
tem
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 127.
Deaktivieren/aktivieren
Die Symboltaste
» Abb. 126 drücken.
Bei deaktiviertem Start-Stopp-Betrieb leuchtet die Kontrollleuchte in der Tas-
te.
Hinweis
Wird das System bei automatisch abgeschaltetem Motor deaktiviert, dann er-
folgt der automatische Startvorgang.
Hinweismeldungen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 127.
Die Hinweismeldungen werden im Display des Kombi-Instruments angezeigt.
Motor manuell starten!
MANUELL STARTEN
Eine der Bedingungen für den automatischen Motorstart ist nicht erfüllt bzw.
der Fahrer-Sicherheitsgurt ist abgelegt. Der Motor muss manuell angelassen
werden.
Bei Fahrzeugen mit dem Starterknopf wird durch das erste Drücken des Star-
terknopfes die Zündung ausgeschaltet, erst durch das zweite Drücken erfolgt
der Startvorgang.
Fehler: Start-Stopp
START-STOPP FEHLER
Es liegt ein Systemfehler vor. Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch neh-
men.
129
Assistenzsysteme
Müdigkeitserkennung (Pausenempfehlung)
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Funktionsweise
130
Hinweismeldungen 130
Die Müdigkeitserkennung (nachstehend nur als System) empfiehlt dem Fahrer,
eine Fahrpause einzulegen, wenn aufgrund des Lenkverhaltens beim Fahrer
Müdigkeitserscheinungen erkannt werden.
ACHTUNG
Für die Fahrtüchtigkeit ist stets der Fahrer verantwortlich. Niemals fah-
ren, wenn Sie sich müde fühlen.
Das System kann möglicherweise nicht alle Fälle erkennen, in denen eine
Pause nötig ist.
Während langer Fahrten sind deshalb regelmäßige, ausreichend lange
Pausen einzulegen.
Bei dem sogenannten Sekundenschlaf erfolgt keine Systemwarnung.
Hinweis
In einigen Fahrsituationen kann das System das Lenkverhalten falsch aus-
werten und dadurch fälschlicherweise eine Pausenempfehlung ausgeben (z. B.
bei sportlicher Fahrweise, unter ungünstigen Witterungsverhältnissen oder bei
schlechtem Fahrbahnzustand).
Das System ist vor allem für den Gebrauch auf Autobahnen vorgesehen.
Funktionsweise
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 130.
Ab dem Fahrtantritt wertet das System das Lenkverhalten aus. Sollte es wäh-
rend der Fahrt zu Änderungen im Lenkverhalten kommen, die vom System als
mögliche Müdigkeitserscheinungen ausgewertet werden, wird eine Pausen-
empfehlung ausgegeben.
Das System wertet das Lenkverhalten aus und empfiehlt eine Pause bei Ge-
schwindigkeiten von 65-200 km/h.
Das System erkennt eine Fahrpause, wenn eine der folgenden Bedingungen
erfüllt wird.
Es wird angehalten und die Zündung wird ausgeschaltet.
Es wird angehalten, der Sicherheitsgurt wird abgelegt und die Fahrertür wird
geöffnet.
Es wird für länger als 15 Minuten angehalten.
Wird keine dieser Bedingungen erfüllt oder das Lenkverhalten nicht verändert,
dann wird vom System nach 15 Minuten noch einmal eine Fahrpause empfoh-
len.
Das System kann im Infotainment aktiviert bzw. deaktiviert werden » Bedie-
nungsanleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
Hinweismeldungen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 130.
Im Display des Kombi-Instruments erscheinen für einige Sekunden das Symbol
und die folgende Meldung.
Müdigkeit erkannt. Bitte Pause.
MÜDIGKEIT ERKANNT BITTE PAUSE
Es ertönt auch ein akustisches Signal.
Reifendruck-Überwachung
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Reifendruckwerte speichern
131
Reifendruckwerte speichern und Infotainmentanzeige
131
Reifendruckwerte per Tastendruck speichern
132
Die Reifendruck-Überwachung (nachstehend nur als System) überwacht den
Reifenfülldruck während der Fahrt.
Bei einer Änderung des Reifenfülldrucks leuchtet die Kontrollleuchte
im
Kombi-Instrument auf und es ertönt ein akustisches Signal.
Informationen zur Vorgehensweise bei der Anzeige einer Änderung des Rei-
fenfülldrucks » Seite 37.
130
Fahren
Das System kann nur dann korrekt funktionieren, wenn die Reifen den vorge-
schriebenen Fülldruck haben und diese Druckwerte im System abgespeichert
sind.
ACHTUNG
Für die korrekten Reifenfülldrücke ist stets der Fahrer verantwortlich. Der
Reifenfülldruck ist regelmäßig zu prüfen » Seite 168.
Das System kann bei sehr schnellem Reifenfülldruckverlust nicht warnen,
z. B. bei einem plötzlichen Reifenschaden.
Reifendruckwerte speichern
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 131.
Die Reifendruckwerte sind stets im System abzuspeichern, wenn eines der fol-
genden Ereignisse vorliegt.
Änderung des Reifenfülldrucks.
Wechsel eines oder mehrerer Räder.
Positionsänderung eines Rads am Fahrzeug.
Aufleuchten der Kontrollleuchte
im Kombi-Instrument.
Die Abspeicherung der Reifendruckwerte erfolgt ausstattungsabhängig ent-
weder im Infotainment oder per Tastendruck.
ACHTUNG
Vor der Abspeicherung der Druckwerte müssen die Reifen auf den vorge-
schriebenen Fülldruck aufgepumpt werden » Seite 168. Bei Abspeicherung
unkorrekter Druckwerte könnte das System möglicherweise auch bei ei-
nem zu niedrigen Reifenfülldruck keine Warnung ausgeben.
VORSICHT
Die Reifendruckwerte sind alle 10 000 km oder 1x jährlich abzuspeichern, um
die korrekte Systemfunktion zu gewährleisten.
Reifendruckwerte speichern und Infotainmentanzeige
Abb. 127
Taste für Speicherung der Druck-
werte / Beispiel der Displayan-
zeige: das System weist auf eine
Reifendruckänderung vorn links
hin
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 131.
Alle Reifen auf den vorgeschriebenen Fülldruck aufpumpen.
Die Zündung einschalten.
Das Infotainment einschalten.
Die Taste

Fahrzeugstatus betätigen.
Mithilfe der Funktionstasten
den Menüpunkt Reifenkontrollanzeige wäh-
len.
Die Taste
SET » Abb. 127 betätigen.
Des Weiteren den im Display angezeigten Anweisungen folgen.
Eine Meldung im Display informiert über die Abspeicherung der Reifendruck-
werte.
Hinweis
Bei aufleuchtender Kontrollleuchte im Kombi-Instrument kann im Infotain-
ment der betroffene Reifen angezeigt werden » Abb. 127.
131
Assistenzsysteme
Reifendruckwerte per Tastendruck speichern
Abb. 128
Taste für Speicherung der Druck-
werte
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 131.
Alle Reifen auf den vorgeschriebenen Fülldruck aufpumpen.
Die Zündung einschalten.
Die Symboltaste
» Abb. 128 drücken und gedrückt halten.
Die Kontrollleuchte
im Kombi-Instrument leuchtet auf.
Ein akutstisches Signal und das Erlöschen der Kontrollleuchte informieren über
die Abspeicherung der Reifendruckwerte.
Die Symboltaste
loslassen.
Anhängevorrichtung und Anhänger
Anhängevorrichtung
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Beschreibung 133
Bereitschaftsstellung einstellen 133
Korrekt eingestellte Bereitschaftsstellung 134
Kugelstange montieren - 1. Schritt 134
Kugelstange montieren - 2. Schritt 135
Ordnungsgemäße Befestigung prüfen 136
Kugelstange abnehmen - 1. Schritt 136
Kugelstange abnehmen - 2. Schritt 137
Zubehör 137
Die maximale Anhängestützlast beträgt 50 kg.
ACHTUNG
Vor jeder Fahrt mit eingesetzter Kugelstange deren richtigen Sitz und Be-
festigung im Aufnahmeschacht prüfen.
Ist die Kugelstange im Aufnahmeschacht nicht richtig eingesetzt und be-
festigt, darf diese nicht verwendet werden.
Ist die Anhängevorrichtung beschädigt oder unvollständig, darf diese
nicht verwendet werden.
Keine Veränderungen oder Anpassungen an der Anhängevorrichtung vor-
nehmen.
Die Kugelstange niemals bei angekuppeltem Anhänger entriegeln.
Den Aufnahmeschacht der Anhängevorrichtung stets sauber halten. Der
Schmutz verhindert das sichere Befestigen der Kugelstange!
VORSICHT
Mit der Kugelstange vorsichtig umgehen - es besteht die Gefahr von Lack-
schäden am Stoßfänger.
Bei abgenommener Kugelstange stets die Abdeckkappe auf den Aufnahme-
schacht stecken - es besteht die Gefahr der Aufnahmeschachtverschmutzung.
132
Fahren
Hinweis
Betrieb und Pflege der Anhängevorrichtung » Seite 150.
Das Fahrzeug mittels der abnehmbaren Kugelstange abschleppen » Sei-
te 186.
Beschreibung
Abb. 129 Träger der Anhängevorrichtung / Kugelstange
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 132.
Die Kugelstange ist abnehmbar und befindet sich in der Reserveradmulde oder
in einem Fach für das Reserverad im Gepäckraum.
Träger der Anhängevorrichtung und Kugelstange » Abb. 129
Abdeckkappe für den Aufnahmeschacht
Aufnahmeschacht
Schutzkappe
Kugelstange
Bedienungshebel
Schlosskappe
Auslösebolzen
Schlüssel
Verriegelungskugel
Hinweis
Beim Verlust des Schlüssels einen Fachbetrieb aufsuchen.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Bereitschaftsstellung einstellen
Abb. 130 Kappe vom Schloss abnehmen / Schlüssel in das Schloss ste-
cken
Abb. 131 Schloss entriegeln / Auslösebolzen hineindrücken und Bedie-
nungshebel drücken
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 132.
Die Kugelstange muss vor der Montage in die Bereitschaftsstellung eingestellt
werden » Seite 134, Korrekt eingestellte Bereitschaftsstellung.
Befindet sich diese nicht in der Bereitschaftsstellung, dann ist diese in die Be-
reitschaftsstellung wie folgt einzustellen.
Die Kugelstange unterhalb der Schutzkappe fassen.
Die Kappe
A
vom Schloss in Pfeilrichtung
1
» Abb. 130 abnehmen.
Den Schlüssel
B
in das Schloss in Pfeilrichtung
2
einstecken, sodass des-
sen grüne Markierung nach oben zeigt.
Den Schlüssel
B
in Pfeilrichtung
3
drehen, sodass dessen rote Markierung
nach oben zeigt » Abb. 131.
133
Anhängevorrichtung und Anhänger
Den Auslösebolzen
C
in Pfeilrichtung
4
bis zum Anschlag hineindrücken
und gleichzeitig den Bedienungshebel
D
in Pfeilrichtung
5
bis zum An-
schlag drücken.
Der Bedienungshebel
D
bleibt in dieser Stellung arretiert.
Korrekt eingestellte Bereitschaftsstellung
Abb. 132
Bereitschaftsstellung
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 132.
Korrekt eingestellte Bereitschaftsstellung » Abb. 132
Der Bedienungshebel
A
ist in der unteren Position arretiert.
Der Auslösebolzen
B
kann bewegt werden.
Die rote Markierung am Schlüssel
C
zeigt nach oben.
Die so eingestellte Kugelstange ist einbaubereit.
VORSICHT
Der Schlüssel kann in der Bereitschaftsstellung weder abgezogen noch in eine
andere Stellung gedreht werden.
Kugelstange montieren - 1. Schritt
Abb. 133 Abdeckkappe abnehmen: am hinteren Stoßfänger / für den Auf-
nahmeschacht
Abb. 134 Kugelstange einsetzen / Auslösebolzen in ausgefahrenem Zu-
stand
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 132.
Vorarbeiten
Vor dem Einbau der Kugelstange sind folgende Arbeiten durchzuführen.
Die Abdeckkappe
A
» Abb. 133 in Pfeilrichtung
1
mithilfe des zum Bord-
werkzeug gehörenden Bügels zum Abziehen der Radvollblenden » Seite 174
abnehmen.
Die Abdeckkappe
B
in Pfeilrichtung
2
abnehmen » .
Die Kugelstange muss in die Bereitschaftsstellung eingestellt werden » Sei-
te 134, Korrekt eingestellte Bereitschaftsstellung. Befindet sich diese nicht in
der Bereitschaftsstellung, dann muss diese in die Bereitschaftsstellung einge-
stellt werden » Seite 133, Bereitschaftsstellung einstellen.
134
Fahren
Einbauen
Die Kugelstange von unten » Abb. 134 fassen und in den Aufnahmeschacht
in Pfeilrichtung
3
bis zum hörbaren Einrasten einsetzen » .
Der Bedienungshebel
C
dreht sich selbsttätig in Pfeilrichtung
4
nach oben
und der Auslösebolzen
D
fährt heraus (sein roter sowie grüner Teil ist sicht-
bar) » .
Dreht sich der Bedienungshebel
C
nicht selbsttätig oder fährt der Auslösebol-
zen
D
nicht heraus, ist die Kugelstange durch Drehen des Bedienungshebels
C
bis zum Anschlag nach unten aus dem Aufnahmeschacht herauszunehmen
und die Anlageflächen der Kugelstange sowie des Aufnahmeschachts sind zu
reinigen.
ACHTUNG
Die Abdeckkappe für den Aufnahmeschacht
B
vorsichtig abnehmen - es
besteht die Gefahr einer Handverletzung!
Die Hände sind beim Befestigen der Kugelstange außerhalb des Drehbe-
reichs des Bedienungshebels zu halten - es besteht die Gefahr einer Fin-
gerverletzung!
Niemals versuchen, den Bedienungshebel gewaltsam nach oben zu zie-
hen, um den Schlüssel zu drehen. Die Kugelstange wäre dann nicht korrekt
befestigt!
VORSICHT
Die Abdeckkappe
A
am hinteren Stoßfänger vorsichtig abnehmen - es be-
steht die Gefahr von Lackschäden am Stoßfänger sowie an der Kappe.
Hinweis
Die Kappen
A
und
B
» Abb. 133 nach dem Abnehmen an einer geeigneten
Stelle im Gepäckraum aufbewahren.
Kugelstange montieren - 2. Schritt
Abb. 135 Schloss verriegeln und Schlüssel abziehen / Kappe auf das
Schloss stecken
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 132.
Zuerst ist der 1. Schritt der Kugelstangenmontage durchzuführen » Seite 134.
Den Schlüssel
A
in Pfeilrichtung
1
drehen, sodass dessen grüne Markie-
rung nach oben zeigt » Abb. 135.
Den Schlüssel in Pfeilrichtung
2
abziehen.
Die Kappe
B
auf das Schloss in Pfeilrichtung
3
stecken und eindrücken
» .
Die Kugelstange auf richtige Befestigung prüfen » Seite 136, Ordnungsge-
mäße Befestigung prüfen.
VORSICHT
Nach dem Abziehen des Schlüssels immer die Kappe auf das Schloss stecken -
es besteht die Gefahr der Schlossverschmutzung.
135
Anhängevorrichtung und Anhänger
Ordnungsgemäße Befestigung prüfen
Abb. 136
Ordnungsgemäß befestigte Ku-
gelstange
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 132.
Vor jeder Benutzung der Kugelstange ist diese auf ordnungsgemäße Befesti-
gung zu prüfen.
Ordnungsgemäß befestigte Kugelstange » Abb. 136
Die Kugelstange löst sich nach starkem „Rütteln“ nicht vom Aufnahme-
schacht.
Der Bedienungshebel
A
befindet sich ganz oben.
Der Auslösebolzen
B
steht ganz hervor (sein roter sowie grüner Teil ist
sichtbar).
Der Schlüssel ist abgezogen.
Die Kappe
C
steckt auf dem Schloss.
ACHTUNG
Die Anhängevorrichtung kann nur dann verwendet werden, wenn die Ku-
gelstange ordnungsgemäß verriegelt wurde - es besteht Unfallgefahr.
Kugelstange abnehmen - 1. Schritt
Abb. 137
Kappe vom Schloss abnehmen
Abb. 138 Schlüssel in das Schloss stecken / Schloss entriegeln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 132.
Die Kappe
A
vom Schloss in Pfeilrichtung
1
» Abb. 137 abnehmen.
Den Schlüssel
B
in das Schloss in Pfeilrichtung
2
einstecken, sodass des-
sen grüne Markierung nach oben zeigt » Abb. 138.
Den Schlüssel in Pfeilrichtung
3
drehen, sodass dessen rote Markierung
nach oben zeigt.
ACHTUNG
Die Kugelstange niemals bei angekuppeltem Anhänger ausbauen.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, vor dem Abnehmen der Kugelstange die Schutzkappe
auf den Kugelkopf zu stecken.
136
Fahren
Kugelstange abnehmen - 2. Schritt
Abb. 139
Kugelstange lösen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 132.
Ausbauen
Zuerst ist der 1. Schritt der Kugelstangendemontage durchzuführen
» Sei-
te 136.
Die Kugelstange von unten fassen » Abb. 139.
Den Auslösebolzen
A
in Pfeilrichtung
1
bis zum Anschlag hineindrücken
und gleichzeitig den Bedienungshebel
B
in Pfeilrichtung
2
bis zum An-
schlag drücken.
In dieser Stellung ist die Kugelstange gelöst und fällt frei nach unten in die
Hand. Sollte diese nach dem Lösen nicht frei in die Hand fallen, dann auf diese
mit der anderen Hand von oben drücken.
Die Kugelstange rastet gleichzeitig in der Bereitschaftsstellung ein und steht
somit bereit, wieder eingebaut zu werden » .
Nachträgliche Arbeiten
Nach dem Ausbau der Kugelstange sind folgende Arbeiten durchzuführen.
Die Abdeckkappe
B
» Abb. 133 auf Seite 134 entgegen der Pfeilrichtung
2
einsetzen.
Die Abdeckkappe
A
» Abb. 133 auf Seite 134 an die „Häkchen“ im unteren
Stoßfängerbereich ansetzen.
Die Abdeckkappe zuerst im linken und rechten und anschließend im oberen
Bereich eindrücken.
ACHTUNG
Die Kugelstange niemals frei im Gepäckraum liegen lassen. Diese könnte
bei einem plötzlichen Bremsmanöver Beschädigungen des Gepäckraums
verursachen und die Sicherheit der Fahrzeuginsassen gefährden!
VORSICHT
Wird der Bedienungshebel
B
festgehalten und nicht bis zum Anschlag nach
unten gedrückt, fährt dieser nach dem Abnehmen der Kugelstange wieder
nach oben und rastet in der Bereitschaftsstellung nicht ein. Die Kugelstange
muss dann vor dem nächsten Einbau in diese Stellung gebracht werden » Sei-
te 133, Bereitschaftsstellung einstellen.
Die Kugelstange in der Bereitschaftsstellung, mit dem Schlüssel nach oben
gerichtet, in der Box verstauen - sonst besteht die Gefahr der Schlüsselbe-
schädigung!
Beim Umgang mit dem Bedienungshebel nicht zu viel Kraft ausüben (z. B.
nicht darauf steigen)!
Hinweis
Die Kugelstange vor dem Verstauen in der Box mit dem Bordwerkzeug von
Verschmutzungen befreien.
Zubehör
Abb. 140
Darstellung des maximal zulässi-
gen Überstands des Kugelkopfes
der Anhängevorrichtung und des
zulässigen Gesamtgewichts des
Zubehörs inkl. der Belastung in
Abhängigkeit der Ladungs-
schwerpunktlage
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 132.
Auf dem Kugelkopf der Anhängevorrichtung kann ein Zubehör (z. B.. Fahrrad-
träger) montiert werden.
Bei Verwendung dieses Zubehörs ist der maximal zulässige Überstand des Ku-
gelkopfes der Anhängevorrichtung sowie das zulässige Gesamtgewicht des
Zubehörs inkl. Belastung zu beachten.
Der maximal zulässige Überstand des Kugelkopfes der Anhängevorrichtung
beträgt 70 cm » Abb. 140.
Das zulässige Gesamtgewicht des Zubehörs inkl. Belastung ändert sich mit
zunehmendem Abstand der Schwerpunktlage der Belastung vom Kugelkopf
der Anhängevorrichtung.
137
Anhängevorrichtung und Anhänger
Abstand der Schwerpunktlage der
Belastung vom Kugelkopf
Zulässiges Gesamtgewicht des Zube-
hörs inkl. Belastung
0 cm 50 kg
30 cm 50 kg
60 cm 25 kg
70 cm 0 kg
ACHTUNG
Das zulässige Gesamtgewicht des Zubehörs inkl. Belastung niemals über-
schreiten - es besteht die Beschädigungsgefahr des Kugelkopfes der An-
hängevorrichtung.
Den zulässigen Überstand des Kugelkopfes der Anhängevorrichtung nie-
mals überschreiten - es besteht die Beschädigungsgefahr des Kugelkopfes
der Anhängevorrichtung.
Hinweis
Wir empfehlen, das Zubehör aus dem ŠKODA Original Zubehör zu verwenden.
Anhänger
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Anhänger an- und abkuppeln 138
Anhänger beladen 139
Anhängerbetrieb 139
Diebstahlwarnanlage 140
Wenn Ihr Fahrzeug bereits werkseitig mit einer Anhängevorrichtung oder mit
einer Anhängevorrichtung aus dem ŠKODA Original Zubehör ausgestattet ist,
entspricht dieses allen technischen Anforderungen und nationalen gesetzli-
chen Bestimmungen für den Anhängerbetrieb.
Hinweis
Liegt ein Fehler in der Anhängerbeleuchtung vor, die Sicherungen im Siche-
rungskasten in der Schalttafel prüfen » Seite 190.
Anhänger an- und abkuppeln
Abb. 141
13-polige Steckdose und Sicher-
ungsöse
Ankuppeln
Die Kugelstange einbauen.
Die Schutzkappe
3
» Abb. 129 auf Seite 133 nach oben abnehmen.
Den Anhänger auf den Kugelkopf stecken.
Den Stecker des Anhängerkabels in die 13-polige Steckdose
A
» Abb. 141
einstecken.
Wenn der zu ziehende Anhänger über einen 7-poligen Stecker verfügt, kann
zur elektrischen Verbindung ein entsprechender Adapter aus dem ŠKODA Ori-
ginal Zubehör verwendet werden.
Das Abreißseil des Anhängers an der Sicherungsöse
B
einhängen.
Das Abreißseil des Anhängers muss beim Einhängen in die Sicherungsöse in
allen Anhängerstellungen gegenüber dem Fahrzeug (scharfe Kurven, Rück-
wärtsfahrt u. Ä.) durchhängen.
Abkuppeln
Das Abreißseil des Anhängers aus der Sicherungsöse
B
» Abb. 141 aushän-
gen.
Den Stecker des Anhängerkabels von der 13-poligen Steckdose abziehen.
Den Anhänger vom Kugelkopf abnehmen.
Die Kappe
3
auf den Kugelkopf stecken » Abb. 129 auf Seite 133.
Außenspiegel
Wenn Sie den Verkehrsbereich hinter dem Anhänger nicht mit den serienmäßi-
gen Rückspiegeln übersehen können, müssen Sie zusätzliche Außenspiegel
anbringen lassen. Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen sind zu beach-
ten.
138
Fahren
Scheinwerfer
Die Fahrzeugfront kann sich bei angekuppeltem Anhänger anheben und das
Licht kann die anderen Verkehrsteilnehmer blenden.
Die Scheinwerfereinstellung mit dem Drehregler für Leuchtweitenregulierung
anpassen » Seite 61, Bedienung der Lichtfunktion.
Stromversorgung des Anhängerstromnetzes
Bei der elektrischen Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger wird das
Anhängerstromnetz vom Fahrzeug mit Strom versorgt.
Die Stromversorgung funktioniert bei ein- sowie ausgeschalteter Zündung.
ACHTUNG
Eine unsachgemäß oder falsch angeschlossene Elektroinstallation kann
zu Unfällen sowie schweren Verletzungen durch Stromschlag führen.
Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von Fachbetrieben durch-
geführt werden.
Niemals die elektrische Anlage des Anhängers direkt mit den elektrischen
Anschlüssen der Rückleuchten oder anderen Stromquellen verbinden.
Nach dem Ankuppeln des Anhängers und dem Anschließen der Steckdose
sind die Anhängerrückleuchten auf Funktionsfähigkeit zu prüfen.
Die Handbremse des Fahrzeugs muss beim An- und Abkuppeln des An-
hängers angezogen sein.
Die Sicherungsöse niemals zum Abschleppen verwenden!
VORSICHT
Eine unsachgemäß oder falsch angeschlossene Elektroinstallation kann zu
Funktionsstörungen der gesamten Fahrzeugelektronik führen.
Anhänger beladen
Das Gespann sollte ausbalanciert sein. Dazu ist die maximal zulässige Stützlast
auszunutzen. Eine zu geringe Stützlast beeinträchtigt das Fahrverhalten des
Gespanns.
Verteilung der Zuladung
Die Zuladung im Anhänger so verteilen, dass sich schwere Gegenstände mög-
lichst nahe an der Anhängerachse befinden. Die Gegenstände gegen Verrut-
schen sichern.
Bei leerem Fahrzeug und beladenem Anhänger ist die Gewichtsverteilung sehr
ungünstig. Falls Sie dennoch in dieser Kombination fahren müssen, fahren Sie
besonders langsam.
Reifenfülldruck
Den Reifenfülldruck am Fahrzeug für „volle Belastung“ korrigieren » Seite 168.
Anhängelast und Gespanngewicht
Die zulässige Anhängelast darf auf keinen Fall überschritten werden » Sei-
te 202, Technische Daten.
Die Angaben in der technischen Fahrzeugdokumentation haben stets Vorrang
vor den Angaben dieser Betriebsanleitung.
Die angegebenen Anhängelasten gelten nur für Höhen bis 1 000 m über dem
Meeresspiegel.
Mit zunehmender Höhe sinkt die Motorleistung und damit nimmt auch die
Steigfähigkeit ab. Deshalb muss für alle weiteren, auch angefangenen, 1 000
m Höhe das maximal zulässige Gespanngewicht jeweils um 10 % verringert
werden.
Das Gespanngewicht setzt sich aus den tatsächlichen Gewichten des belade-
nen Zugfahrzeugs und des beladenen Anhängers zusammen.
Die Anhänge- und Stützlastangabe auf dem Typschild der Anhängevorrichtung
ist lediglich ein Prüfwert der Vorrichtung. Die fahrzeugbezogenen Werte sind
in den Fahrzeugpapieren aufgeführt.
ACHTUNG
Die maximal zulässige Achs- und Stützlast sowie das zulässige Gewicht
des Anhängers nicht überschreiten - es besteht Unfallgefahr!
Eine unbefestigte Ladung kann die Fahrstabilität und die Fahrsicherheit
erheblich beeinträchtigen - es besteht Unfallgefahr!
Anhängerbetrieb
Fahrgeschwindigkeit
Sicherheitshalber mit dem Anhänger nicht schneller als 80 km/h fahren.
Sofort die Geschwindigkeit reduzieren, sobald auch nur die geringste Pendel-
bewegung des Anhängers spürbar ist. Niemals versuchen, ein pendelndes Ge-
spann durch Beschleunigen „strecken“ zu wollen.
Bremsen
Rechtzeitig bremsen! Bei einem Anhänger mit Auflaufbremse zuerst sanft und
dann zügig bremsen. So werden Bremsstöße durch blockierende Anhängerr-
äder vermieden.
139
Anhängevorrichtung und Anhänger
Vor Gefällstrecken rechtzeitig herunterschalten, um den Motor zusätzlich als
Bremse zu nutzen.
Motorüberhitzung
Falls der Zeiger der Kühlmitteltemperaturanzeige den roten Skalabereich er-
reicht, ist die Geschwindigkeit sofort zu verringern.
Wenn das Kontrollsymbol
im Display des Kombi-Instruments leuchtet, an-
halten und den Motor abstellen.
Die folgenden Hinweise sind zu beachten » Seite 40,
Kühlmittel.
Die Kühlmitteltemperatur kann durch Einschalten der Heizung gesenkt wer-
den.
ACHTUNG
Mit dem Anhänger immer besonders vorsichtig fahren.
Die Fahrgeschwindigkeit dem Fahrbahnzustand und der Verkehrssituati-
on anpassen.
VORSICHT
Bei häufigem Anhängerbetrieb ist das Fahrzeug auch zwischen den Service-
Terminen prüfen zu lassen.
Diebstahlwarnanlage
Bei verriegeltem Fahrzeug löst der Alarm aus, wenn die elektrische Verbin-
dung zum Anhänger unterbrochen wird.
Die Diebstahlwarnanlage immer deaktivieren, bevor ein Anhänger an- oder ab-
gekuppelt wird » Seite 54.
Bedingungen für die Einbindung eines Anhängers in die Diebstahlwarnanla-
ge.
Das Fahrzeug ist werkseitig mit einer Diebstahlwarnanlage und einer An-
hängevorrichtung ausgestattet.
Der Anhänger ist über die Anhängersteckdose mit dem Zugfahrzeug elekt-
risch verbunden.
Die elektrische Anlage des Fahrzeugs und des Anhängers ist funktionsfä-
hig.
Das Fahrzeug ist mit dem Fahrzeugschlüssel verriegelt und die Diebstahl-
warnanlage ist aktiv.
VORSICHT
Anhänger mit LED-Rückleuchten können aus technischen Gründen nicht in die
Diebstahlwarnanlage eingebunden werden.
140
Fahren
Betriebshinweise
Pflege und Wartung
Servicearbeiten, Anpassungen und technische Änderungen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fahrzeugbetrieb unter abweichenden Witterungsverhältnissen
141
Gesetzliche Prüfungen 141
ŠKODA Servicepartner 142
Die ŠKODA Original Teile 142
Das ŠKODA Original Zubehör
142
Spoiler 143
Komponentenschutz 143
Airbags 144
Rücknahme und Verwertung von Altfahrzeugen 145
Die Anweisungen und Richtlinien von ŠKODA AUTO a.s. sind bei der Durchfüh-
rung von allen Anpassungen, Reparaturen oder technischen Änderungen an
Ihrem Fahrzeug zu beachten.
Die Einhaltung dieser Anweisungen und Richtlinien erfolgt im Interesse der
Verkehrssicherheit und des guten technischen Zustands Ihres Fahrzeugs. Das
Fahrzeug wird nach den durchgeführten Anpassungen, Reparaturen und tech-
nischen Änderungen den gültigen Vorschriften der StVO entsprechen.
Vor dem Kauf von Zubehör, Teilen oder vor der Durchführung von allen Anpas-
sungen, Reparaturen oder technischen Änderungen an Ihrem Fahrzeug sollte
stets eine Beratung mit einem ŠKODA Partner erfolgen » Seite 142.
ACHTUNG
Arbeiten an Ihrem Fahrzeug, die unsachgemäß durchgeführt werden,
können Funktionsstörungen verursachen - es besteht Unfallgefahr!
Eingriffe an den elektronischen Bauteilen und deren Software können zu
Funktionsstörungen führen. Aufgrund der Vernetzung von elektronischen
Bauteilen können diese Störungen auch direkt nicht betroffene Systeme
beeinträchtigen. Die Betriebssicherheit des Fahrzeugs kann erheblich ge-
fährdet sein und es kann zu einem erhöhten Teileverschleiß kommen.
Umwelthinweis
Technische Unterlagen über am Fahrzeug vorgenommene Änderungen sind
aufzubewahren, um sie später dem Altfahrzeugverwerter zu übergeben. Auf
diese Weise wird eine umweltgerechte Fahrzeugverwertung sichergestellt.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, die Anpassungen und technische Änderungen nur von
einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
Schäden, die durch technische Änderungen ohne Zustimmung des Herstel-
lers entstehen, sind von der Garantie ausgeschlossen » Serviceplan.
Der ŠKODA Partner übernimmt keine Haftung für Produkte, die von
ŠKODA AUTO a.s. nicht freigegeben sind, obwohl es sich um Produkte handeln
kann, die eine Betriebsgenehmigung besitzen oder vom staatlichen Prüfinsti-
tut freigegeben wurden.
Wir empfehlen Ihnen, für das Fahrzeug nur ausdrücklich freigegebenes
ŠKODA Original Zubehör und ŠKODA Original Teile zu verwenden. Bei diesen
sind die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eignung für Ihr Fahrzeug garantiert.
ŠKODA Original Zubehör und ŠKODA Original Teile können bei einem ŠKODA
Partner erworben werden, der auch die Montage der gekauften Teile fachge-
recht ausführt.
Fahrzeugbetrieb unter abweichenden Witterungsverhältnissen
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 141.
Möchten Sie Ihr Fahrzeug in Ländern mit anderen als dafür vorgesehenen Wit-
terungsverhältnissen betreiben, wenden Sie sich bitte an einen ŠKODA Part-
ner.
Der berät Sie, ob bestimmte Vorkehrungen zu treffen sind, um die volle Funkti-
onsfähigkeit des Fahrzeugs sicherzustellen sowie Beschädigungen zu vermei-
den.
Es handelt sich bspw. um den Kühlmittel-, Batteriewechsel u. Ä.
Gesetzliche Prüfungen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 141.
In vielen Ländern bestehen gesetzliche Auflagen, die Betriebs- und Verkehrs-
sicherheit und/oder Abgasbeschaffenheit des Fahrzeugs in bestimmten Ab-
ständen prüfen zu lassen. Diese Prüfungen können Werkstätten oder Prüfsta-
tionen durchführen, die vom Gesetzgeber dafür bestimmt wurden.
141
Pflege und Wartung
Die ŠKODA Servicepartner sind über die gesetzlich notwendigen Prüfungen in-
formiert und bereiten das Fahrzeug auf Wunsch im Rahmen eines Service auf
die Prüfungen vor bzw. sorgen für deren Durchführung. Die Fachbetriebe kön-
nen bei Kundenwunsch die festgelegten Prüfungen direkt vornehmen, wenn
diese selbst für eine solche Durchführung bestimmt sind. Das spart Ihnen Zeit
und Geld.
Auch wenn Sie für die Vorbereitung auf eine gesetzlich notwendige Prüfung
Ihr Fahrzeug selbst bei einem amtlich anerkannten Sachverständigen zur Prü-
fung vorführen wollen, empfehlen wir Ihnen, vorher den Service-Berater Ihres
ŠKODA Servicepartners hinzu zu ziehen.
Dieser Service-Berater teilt Ihnen mit, auf welche Punkte Sie nach seiner Ein-
schätzung achten müssen, damit Ihr Fahrzeug die technische Prüfung mög-
lichst fehlerfrei besteht. So verhindern Sie zusätzliche Ausgaben in Verbin-
dung mit einer eventuellen Nachuntersuchung.
ŠKODA Servicepartner
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 141.
Die ŠKODA Servicepartner sind mit modernen, speziell entwickelten Werkzeu-
gen und Geräten ausgestattet. Hier arbeitet gut geschultes Fachpersonal, das
bei Anpassungen, Reparaturen und technischen Änderungen auf ein umfang-
reiches Sortiment an ŠKODA Original Teilen und ŠKODA Original Zubehör zu-
rückgreifen kann.
Alle ŠKODA Servicepartner arbeiten nach den neuesten Richtlinien und Anwei-
sungen von ŠKODA AUTO a.s. Alle Service- und Reparaturleistungen werden
somit rechtzeitig und in entsprechender Qualität durchgeführt. Die Einhaltung
der Richtlinien und Anweisungen erfolgt im Interesse der Verkehrssicherheit
und des guten technischen Zustands Ihres Fahrzeugs.
Die ŠKODA Servicepartner sind somit ausreichend vorbereitet, Ihr Fahrzeug zu
betreuen und Qualitätsarbeit zu leisten. Deshalb empfehlen wir Ihnen, alle An-
passungen, Reparaturen und technische Änderungen an Ihrem Fahrzeug von
ŠKODA Servicepartnern durchführen zu lassen.
Die ŠKODA Original Teile
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 141.
Für Ihr Fahrzeug empfehlen wir die Verwendung von ŠKODA Original Teilen,
denn diese Teile sind durch ŠKODA AUTO a.s. freigegeben und genehmigt. Sie
entsprechen in Ausführung, Maßhaltigkeit und Werkstoff genau den Vorschrif-
ten von ŠKODA AUTO a.s. und sind mit den in der Serienproduktion verwende-
ten Bauteilen identisch.
Bei diesen Produkten steht ŠKODA AUTO a.s. für die Sicherheit, Zuverlässigkeit
und lange Betriebsdauer ein. Darum empfehlen wir, nur ŠKODA Original Teile
zu verwenden.
ŠKODA AUTO a.s. versorgt den Markt mit einem kompletten Sortiment an
ŠKODA Original Teilen - nicht nur solange ein bestimmtes Modell produziert
wird, sondern mindestens 15 Jahre nach Auslauf der Serienproduktion wird der
Markt mit den Verschleißteilen und mindestens 10 Jahre mit allen anderen
Fahrzeugteilen beliefert.
Die ŠKODA Servicepartner haften für etwaige Mängel der ŠKODA Original Teile
bei deren Verkauf 2 Jahre nach der gesetzlichen Sachmängelhaftung, so lange
nicht im Kaufvertrag etwas anderes vereinbart wurde. So lange sollten Sie
auch den bestätigten Garantieschein sowie die Rechnung für diese Teile auf-
bewahren, damit der Fristbeginn nachgewiesen werden kann.
Karosserie-Instandsetzungen
ŠKODA Fahrzeuge sind so konstruiert, dass im Schadensfall an der Karosserie
nur die Teile ersetzt werden müssen, die auch wirklich beschädigt sind.
Bevor Sie sich aber entscheiden, beschädigte Karosserieteile ersetzen zu las-
sen, sollten Sie einen Fachbetrieb fragen, ob die Teile auch repariert werden
können. Denn Reparaturen an Karosserieteilen sind in der Regel günstiger.
Das ŠKODA Original Zubehör
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 141.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Zubehör ausstatten wollen, sollten Sie auf Folgen-
des achten.
Wir empfehlen, für Ihr Fahrzeug ŠKODA Original Zubehör zu verwenden. Für
dieses Zubehör steht ŠKODA AUTO a.s. für die Zuverlässigkeit sowie die Si-
cherheit und Eignung speziell für Ihren Fahrzeugtyp ein. Bei anderen Produk-
ten können wir trotz ununterbrochener Marktbeobachtung die Eignung für Ihr
142
Betriebshinweise
Fahrzeug weder beurteilen noch garantieren, obwohl es sich in einzelnen Fäl-
len um Produkte handeln kann, die eine Betriebsgenehmigung besitzen oder
von nationalen Genehmigungsbehörden freigegeben wurden.
Alle Zubehörprodukte durchlaufen einen anspruchsvollen Prozess in den Be-
reichen der technischen Entwicklung (technische Prüfungen) und der Quali-
tätsbeobachtung (Kundenprüfungen), und nur wenn alle Prüfungen positiv
sind, wird das Produkt zum ŠKODA Original Zubehör.
Zum Angebot des ŠKODA Original Zubehörs gehört auch die qualifizierte Bera-
tung und, auf Kundenwunsch, auch die fachgerechte Montage.
Die ŠKODA Servicepartner haften für etwaige Mängel des ŠKODA Original Zu-
behörs bei dessen Verkauf 2 Jahre nach Einbau bzw. Übergabe nach der ge-
setzlichen Sachmängelhaftung, solange nicht im Kaufvertrag oder in sonstigen
Bestimmungen etwas anderes vereinbart wurde. So lange sollten Sie auch den
bestätigten Garantieschein sowie die Rechnung für dieses Zubehör aufbewah-
ren, damit der Fristbeginn nachgewiesen werden kann.
Darüber hinaus erhalten Sie bei den ŠKODA Servicepartnern selbstverständlich
auch die zur Fahrzeugpflege erforderlichen Mittel und alle Teile, die einem na-
türlichen Verschleiß unterliegen, wie z. B. Reifen, Batterien, Glühlampen und
Wischerblätter.
Hinweis
Das durch die Gesellschaft ŠKODA AUTO a.s. genehmigte Zubehör wird mittels
der ŠKODA Partner in allen Ländern, in denen die Gesellschaft ŠKODA AUTO
a.s. über ein Vertriebs- bzw. Kundendienstnetz verfügt, angeboten. Dieses er-
folgt insbesondere in der Form eines gedruckten Katalogs des ŠKODA Original
Zubehörs, in der Form eigenständiger gedruckter Prospekte bzw. in der Form
von Angeboten des ŠKODA Original Zubehörs auf den Internetseiten der
ŠKODA Partner.
Spoiler
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 141.
Ist Ihr Neufahrzeug mit einem Spoiler am vorderen Stoßfänger in der Kombina-
tion mit dem Spoiler auf der Gepäckraumklappe ausgestattet, dann sind fol-
gende Anweisungen einzuhalten.
Aus Sicherheitsgründen ist es notwendig, dass das Fahrzeug mit einem Spoi-
ler am vorderen Stoßfänger immer nur in der Kombination mit dem zugehöri-
gen Spoiler auf der Gepäckraumklappe ausgestattet ist.
Ein solcher Spoiler kann am vorderen Stoßfänger weder eigenständig noch in
der Kombination ohne einen Spoiler auf der Kofferraumklappe oder in der
Kombination mit einem ungeeigneten Spoiler auf der Gepäckraumklappe be-
lassen werden.
Eventuelle Reparaturen, den Austausch, das Hinzufügen oder Entfernen von
Spoilern empfehlen wir Ihnen, mit dem ŠKODA Servicepartner zu konsultie-
ren.
ACHTUNG
Nicht fachgerecht durchgeführte Arbeiten an den Spoilern Ihres Fahr-
zeugs können Funktionsstörungen zur Folge haben - es besteht Unfallge-
fahr und es können schwere Verletzungen entstehen!
Bei der nachträglichen Montage eines Frontspoilers, von Radvollblenden
usw. muss sichergestellt sein, dass die Luftzufuhr zu den Vorderradbrem-
sen nicht beeinträchtigt wird. Es könnte zum Überhitzen der vorderen
Bremsen kommen, dies kann die Funktion der Bremsanlage negativ beein-
flussen - es besteht Unfallgefahr!
Komponentenschutz
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 141.
Einige elektronische Fahrzeugkomponenten (z. B. das Kombi-Instrument) sind
werkseitig mit einem Komponentenschutz ausgestattet.
143
Pflege und Wartung
Der Komponentenschutz wurde als Schutzmechanismus für die folgenden Si-
tuationen entwickelt.
Die Funktionseinschränkung von werkseitig oder werkstattseitig verbauten
elektronischen Bauteilen nach dem Einbau in ein anderes Fahrzeug (z. B.
nach einem Diebstahl).
Die Funktionseinschränkung von außerhalb des Fahrzeugs betriebenen
elektronischen Bauteilen.
Die Möglichkeit eines legitimen Einbaus oder Wechsels von elektronischen
Bauteilen bei Reparaturen in einem Fachbetrieb.
Der aktivierte Komponentenschutz kann sich durch Funktionseinschränkun-
gen des jeweiligen elektronischen Bauteils auswirken. Die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Airbags
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 141.
Die Systemkomponenten des Airbag-Systems können sich im vorderen Stoß-
fänger, in den Türen, Vordersitzen, im Dachhimmel oder in der Karosserie be-
finden.
ACHTUNG
Alle Arbeiten am Airbag-System sowie der Ein- und Ausbau von System-
teilen aufgrund anderer Reparaturarbeiten (z. B. Lenkradausbau) dürfen
nur von einem Fachbetrieb vorgenommen werden.
Anpassungen, Reparaturen und technische Änderungen, die unsachge-
mäß durchgeführt werden, können Schäden, Funktionsstörungen verursa-
chen und die Wirkung des Airbag-Systems erheblich beeinträchtigen - es
besteht die Gefahr von Unfällen und tödlichen Verletzungen!
Wurde der Airbag ausgelöst, muss dieser ausgetauscht werden. Airbag-
module können nicht repariert werden.
ACHTUNG
Hinweise für den Umgang mit dem Airbag-System
Es ist verboten, an einzelnen Teilen des Airbag-Systems zu manipulieren,
denn es könnte zur Auslösung von Airbags kommen.
Niemals aus Altfahrzeugen ausgebaute oder aus dem Recyclingprozess
stammende Airbagteile im Fahrzeug einbauen.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Niemals beschädigte Airbagteile im Fahrzeug einbauen. Die Airbags kön-
nen dann im Falle eines Unfalls nicht richtig oder gar nicht auslösen.
An den Teilen des Airbag-Systems dürfen keinerlei Veränderungen vorge-
nommen werden.
ACHTUNG
Eine Veränderung der Radaufhängung des Fahrzeugs einschließlich der
Verwendung von nicht zugelassenen Felgen-Reifen-Kombinationen kann
die Funktionsweise des Airbag-Systems verändern - es besteht die Gefahr
von Unfällen und tödlichen Verletzungen!
Niemals Änderungen am vorderen Stoßfänger oder an der Karosserie vor-
nehmen.
ACHTUNG
Das Airbag-Steuergerät arbeitet mit Drucksensoren, die in den vorderen
Türen angebracht sind. Deswegen dürfen sowohl an den Türen als auch an
den Türverkleidungen keine Anpassungen (z. B. zusätzlicher Einbau von
Lautsprechern) vorgenommen werden. Dabei entstehende Beschädigun-
gen können die Funktion des Airbag-Systems negativ beeinflussen. Alle Ar-
beiten an den vorderen Türen und ihren Verkleidungen dürfen nur von ei-
nem Fachbetrieb vorgenommen werden. Die folgenden Hinweise sind des-
wegen zu beachten.
Niemals mit entfernten inneren Türverkleidungen fahren.
Niemals fahren, wenn Teile von der inneren Türverkleidung entfernt und
die davon hinterlassenen Öffnungen nicht ordnungsgemäß verschlossen
wurden.
Niemals fahren, wenn Lautsprecher in den Türen entfernt wurden, es sei
denn, die Lautsprecheröffnungen sind ordnungsgemäß verschlossen wor-
den.
Immer sicherstellen, dass Öffnungen abgedeckt oder ausgefüllt werden,
wenn zusätzliche Lautsprecher oder sonstige Ausstattungsteile in die inne-
ren Türverkleidungen eingebaut werden.
144
Betriebshinweise
Rücknahme und Verwertung von Altfahrzeugen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 141.
ŠKODA stellt sich den Anforderungen an die Marke und an deren Produkte hin-
sichtlich des Schutzes der Umwelt und der Schonung von Ressourcen. Alle
neuen ŠKODA-Fahrzeuge sind zu 95 % verwertbar und können grundsätzlich
kostenfrei
1)
zurückgegeben werden.
In vielen Ländern werden flächendeckende Rücknahmesysteme aufgebaut, die
Ihr Fahrzeug zurücknehmen. Nach der Rückgabe erhalten Sie eine Bestäti-
gung, die eine umweltgerechte Verwertung dokumentiert.
Hinweis
Nähere Informationen zu Rücknahme und Verwertung von Altfahrzeugen er-
halten Sie in einem Fachbetrieb.
Fahrzeug waschen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Waschen von Hand
145
Automatische Waschanlagen 146
Waschen mit Hochdruckreiniger 146
Der beste Schutz des Fahrzeugs vor schädlichen Umwelteinflüssen ist häufi-
ges Waschen.
Je länger Insektenrückstände, Vogelkot, Streusalze und andere aggressive Ab-
lagerungen auf dem Lack haften bleiben, desto nachhaltiger ist ihre zerstören-
de Wirkung. Hohe Temperaturen, z. B. durch intensive Sonneneinstrahlung,
verstärken die ätzende Wirkung.
Nach dem Ende der kalten Jahreszeit ist auch die Fahrzeugunterseite gründ-
lich zu reinigen.
ACHTUNG
Fahrzeugwaschen im Winter: Nässe und Eis in der Bremsanlage können die
Bremswirkung beeinträchtigen - es besteht Unfallgefahr!
VORSICHT
Die Temperatur des Waschwassers darf max. 60 °C betragen - es besteht die
Gefahr der Fahrzeugbeschädigung.
Umwelthinweis
Das Fahrzeug nur auf dafür vorgesehenen Waschplätzen waschen.
Waschen von Hand
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 145.
Den Schmutz mit reichlich Wasser aufweichen und diesen so gut wie möglich
abspülen.
Das Fahrzeug mit einem weichen Waschschwamm oder einem Waschhand-
schuh reinigen. Dabei von oben nach unten arbeiten - beginnend mit dem
Dach.
Für eine hartnäckige Verschmutzung sind speziell dazu bestimmte Mittel zu
verwenden.
Den Schwamm oder Waschhandschuh in kurzen Abständen gründlich auswa-
schen.
Räder, Schweller und dergleichen zuletzt reinigen. Hierfür einen zweiten
Schwamm verwenden.
Das Fahrzeug nach der Wäsche gründlich abspülen und anschließend mit ei-
nem Fensterleder trocknen.
ACHTUNG
Ihre Hände und Arme vor scharfkantigen Metallteilen schützen, wenn der
Unterboden, die Abgasanlage, die Radabdeckungen oder die Innenseite der
Radkästen gewaschen werden - es besteht die Gefahr einer Schnittverlet-
zung!
VORSICHT
Die Lackflächen des Fahrzeugs nur mit geringem Druck reinigen.
Das Fahrzeug nicht in der prallen Sonne waschen - es besteht die Gefahr von
Lackschäden.
1)
Vorbehaltlich der Erfüllung der nationalen gesetzlichen Bestimmungen.
145
Pflege und Wartung
Automatische Waschanlagen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 145.
Vor der Fahrzeugwäsche in einer automatischen Waschanlage sind die übli-
chen Vorkehrungen (z. B. Schließen von Fenstern einschließlich des Schiebe-/
Ausstelldachs u. Ä.) zu beachten.
Wenn sich an Ihrem Fahrzeug besondere Anbauteile, z. B. Spoiler, Dachgepäck-
träger, Funkantenne u. Ä., befinden - dann am besten vorher mit dem Betrei-
ber der Waschanlage sprechen.
Nach der automatischen Wäsche mit Konservierung sind die Lippen der Schei-
benwischergummis mit speziell dafür vorgesehenen Reinigungsmitteln zu rei-
nigen und zu entfetten.
VORSICHT
Bei der Fahrzeugwäsche in einer automatischen Waschanlage sind die Außen-
spiegel anzuklappen, um diese nicht zu beschädigen. Elektrisch verstellbare
Außenspiegel keinesfalls manuell, sonder nur elektrisch an- oder zurückklap-
pen.
Waschen mit Hochdruckreiniger
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 145.
Bei der Fahrzeugwäsche mit einem Hochdruckreiniger sind die Bedienungshin-
weise für den Hochdruckreiniger zu befolgen. Dies gilt insbesondere für den
Druck und den Spritzabstand.
Genügend großen Abstand zu den Sensoren der Einparkhilfe sowie zu weichen
Materialien, wie Gummischläuche oder Dämmmaterial, halten.
VORSICHT
Wenn das Fahrzeug im Winter mit einem Schlauch oder Hochdruckreiniger
gewaschen wird, dann den Wasserstrahl nicht direkt auf die Schließzylinder
oder die Tür- bzw. Klappenfugen richten - es besteht die Gefahr des Einfrie-
rens!
Um die Sensoren der Einparkhilfe bei der Reinigung mit Hochdruckreinigern
oder Dampfstrahlern nicht zu beschädigen, dürfen die Sensoren nur kurzzeitig
besprüht werden und es muss ein Mindestabstand von 10 cm eingehalten wer-
den.
Hinweis
Siehe auch Fahrzeug mit Dekorationsfolien mit Hochdruckreiniger waschen
» Seite 148.
Fahrzeug außen pflegen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fahrzeuglack
147
Kunststoffteile 147
Gummidichtungen 147
Chromteile 147
Dekorationsfolien
148
Fensterscheiben und Außenspiegel
148
Scheinwerfergläser
149
Türschließzylinder
149
Hohlraumkonservierung
149
Wagenheber
149
Räder
149
Anhängevorrichtung und Aufnahmeschacht
150
Unterbodenschutz
150
Scheibenwischerblätter
150
Wir empfehlen, Fahrzeugpflegemittel aus dem ŠKODA Original Zubehör zu ver-
wenden, die bei ŠKODA Partnern erhältlich sind. Es sind die Anwendungsvor-
schriften auf der Verpackung zu beachten.
ACHTUNG
Bei missbräuchlicher Anwendung können Pflegemittel gesundheitsschäd-
lich sein.
Die Fahrzeugpflegemittel immer sicher vor Personen, die nicht völlig
selbstständig sind, z. B. Kindern, aufbewahren - es besteht Vergiftungsge-
fahr!
Ihre Hände und Arme vor scharfkantigen Metallteilen schützen, wenn der
Unterboden, die Abgasanlage, die Radabdeckungen oder die Innenseite der
Radkästen gereinigt werden - es besteht die Gefahr einer Schnittverlet-
zung!
146
Betriebshinweise
VORSICHT
Für die Lackflächen keine Insektenschwämme, raue Küchenschwämme oder
Ähnliches verwenden - es besteht die Gefahr der Lackoberflächenbeschädi-
gung.
Lösungsmittelhaltige Reiniger können das zu reinigende Material beschädi-
gen.
Umwelthinweis
Gebrauchte Dosen von Fahrzeugpflegemitteln sind ein umweltschädlicher
Sonderabfall. Diese müssen im Einklang mit den nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen entsorgt werden.
Hinweis
Aufgrund der erforderlichen Spezialwerkzeuge, der notwendigen Kenntnisse
und möglicher Probleme mit der Reinigung und Pflege der Außenseite Ihres
Fahrzeugs empfehlen wir, die Reinigung und Pflege des Fahrzeugs von einem
ŠKODA Servicepartner durchführen zu lassen.
Fahrzeuglack
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 146.
Konservieren
Eine gründliche Konservierung schützt den Fahrzeuglack weitgehend vor
schädlichen Umwelteinflüssen.
Das Fahrzeug ist spätestens dann mit einem hochwertigen Hartwachs-Konser-
vierungsmittel zu behandeln, wenn sich auf dem sauberen Lack keine Tropfen
mehr bilden.
Eine neue Schicht eines hochwertigen Hartwachs-Konservierungsmittels kann
nach dem Trocknen auf die saubere Lackfläche aufgetragen werden.
Auch bei regelmäßiger Anwendung eines Waschkonservierungsmittels emp-
fehlen wir, den Fahrzeuglack mindestens zweimal im Jahr mit Hartwachs zu
konservieren.
Polieren
Wenn der Fahrzeuglack unansehnlich geworden ist und wenn mit Konservie-
rungsmitteln kein Glanz mehr erzielt werden kann, ist ein Polieren empfeh-
lenswert.
Wenn die verwendete Politur keine konservierenden Bestandteile enthält,
muss der Lack anschließend noch konserviert werden.
VORSICHT
Lackschäden sind unverzüglich ausbessern zu lassen.
Niemals Wachs auf die Scheiben auftragen.
Matt lackierte Teile oder Kunststoffteile dürfen nicht mit Poliermitteln oder
Hartwachsen behandelt werden.
Den Fahrzeuglack nicht in staubiger Umgebung polieren - es besteht die Ge-
fahr von Lackkratzern.
Keine Lackpflegemittel auf Türdichtungen und Fensterführungen auftragen.
Wenn möglich, keine Lackpflegemittel auf Karosserieflächen auftragen, die
mit Türdichtungen und Fensterführungen in Berührung kommen.
Kunststoffteile
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 146.
Kunststoffteile mit einem feuchten Tuch reinigen.
Falls die Kunststoffteile auf diese Weise nicht ganz sauber geworden sind,
dann sind dazu bestimmte Reinigungsmittel zu verwenden.
VORSICHT
Keine Lackpflegemittel für die Kunststoffteile verwenden.
Gummidichtungen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 146.
Alle Türdichtungen und Fensterführungen werden werkseitig mit einer farblo-
sen Mattlackschicht gegen ein Anfrieren an lackierten Karosserieteilen sowie
gegen Fahrgeräusche behandelt.
VORSICHT
Die Türdichtungen und Fensterführungen mit keinerlei Mitteln behandeln.
Durch eine zusätzliche Behandlung der Dichtungen kann der Schutzlack an-
gegriffen werden und es können Fahrgeräusche auftreten.
Chromteile
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 146.
Die Chromteile zuerst mit einem feuchten Tuch reinigen und danach mit einem
weichen trockenen Tuch polieren.
147
Pflege und Wartung
Falls die Chromteile auf diese Weise nicht ganz sauber geworden sind, dann
sind dazu bestimmte Chrompflegemittel zu verwenden.
VORSICHT
Die Chromteile nicht in staubiger Umgebung polieren - es besteht die Gefahr
von Oberflächenkratzern.
Dekorationsfolien
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 146.
Die Folien mit einer schwachen Seifenlösung und sauberem, warmem Wasser
abwaschen.
Für das Hochdruckwaschen des Fahrzeugs sind folgende Anweisungen ein-
zuhalten.
Der Mindestabstand zwischen der Düse und Fahrzeugkarosserie sollte 50 cm
betragen.
Senkrecht auf die Folienoberfläche zuhalten.
Die maximale Wassertemperatur beträgt 50 °C.
Der maximale Wasserdruck beträgt 80 bar.
VORSICHT
Für die mit Folien beklebten Flächen niemals aggressive Reinigungsmittel
oder chemische Lösungsmittel verwenden - es besteht die Gefahr der Folien-
beschädigung.
In den Wintermonaten sollte zum Entfernen von Eis und Schnee von den mit
Folien beklebten Flächen kein Eiskratzer verwendet werden. Angefrorene
Schneeschichten bzw. Eis auch nicht mittels anderer Gegenstände entfernen -
es besteht die Gefahr der Folienbeschädigung.
Fensterscheiben und Außenspiegel
Abb. 142
Tankklappe: Eiskratzer abneh-
men
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 146.
Schnee und Eis entfernen
Zum Entfernen von Schnee und Eis von den Scheiben und Spiegeln einen
Kunststoffeiskratzer verwenden.
Der Eiskratzer befindet sich auf der Innenseite der Tankklappe.
Die Tankklappe öffnen.
Den Eiskratzer in Pfeilrichtung herausschieben » Abb. 142.
Scheiben reinigen
Die Fensterscheiben mit klarem Wasser regelmäßig auch von innen reinigen.
Die Glasflächen mit einem sauberen Fensterleder oder mit einem dafür vorge-
sehenen Tuch trocknen.
VORSICHT
Hinweise zum Entfernen von Schnee und Eis
Um dabei Beschädigungen der Scheibenoberfläche zu vermeiden, sollte der
Eiskratzer nicht vor- und zurückbewegt, sondern nur in eine Richtung gescho-
ben werden.
Schnee oder Eis von den Scheiben und Spiegeln, die durch groben Schmutz,
z. B. Feinkies, Sand, Streusalz, verschmutzt sind, nicht entfernen - es besteht
Beschädigungsgefahr der Scheiben- bzw. Spiegeloberfläche.
Schnee oder Eis von Glasteilen nicht mit warmem oder heißem Wasser ent-
fernen - es besteht die Gefahr der Rissbildung im Glas.
Darauf achten, dass beim Entfernen von Schnee und Eis von den Scheiben
die am Fahrzeug werkseitig angebrachten Aufkleber nicht beschädigt werden.
VORSICHT
Hinweise zum Reinigen von Scheiben
Die Innenseite der Scheiben nicht mit scharfkantigen Gegenständen oder
ätzenden und säurehaltigen Reinigungsmitteln reinigen - es besteht die Be-
schädigungsgefahr der Heizfäden oder Scheibenantenne.
Zum Trocknen der Scheiben nach der Fahrzeugwäsche kein Fensterleder
verwenden, das zum Polieren der Karosserie verwendet worden ist. Die Rück-
stände von Konservierungsmitteln am Fensterleder können die Scheiben ver-
schmutzen und die Sicht verschlechtern.
148
Betriebshinweise
Scheinwerfergläser
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 146.
Die vorderen Scheinwerfergläser aus Kunststoff mit sauberem, warmem Was-
ser und Seife reinigen.
VORSICHT
Die Scheinwerfer niemals trocken abwischen - es besteht die Beschädi-
gungsgefahr des Schutzlaks und der nachfolgenen Rissbildung an den Schein-
werfergläsern.
Für die Reinigung der Gläser keine scharfen Gegenstände verwenden - es be-
steht die Beschädigungsgefahr des Schutzlaks und der nachfolgenen Rissbil-
dung an den Scheinwerfergläsern.
Für die Reinigung der Gläser keine aggressiven Reinigungsmittel oder chemi-
sche Lösungsmittel verwenden - es besteht die Beschädigungsgefahr der
Scheinwerfergläser.
Türschließzylinder
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 146.
Zur Enteisung von Türschließzylindern sind speziell dazu bestimmte Produkte
zu verwenden.
VORSICHT
Darauf achten, dass bei der Fahrzeugwäsche möglichst wenig Wasser in die
Schließzylinder eindringt - es besteht die Gefahr des Einfrierens des Schließzy-
linders!
Hohlraumkonservierung
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 146.
Alle korrosionsgefährdeten Hohlräume des Fahrzeugs sind ab Werk dauerhaft
durch Konservierungswachs geschützt.
Die Konservierung braucht weder geprüft noch nachbehandelt zu werden.
Falls bei hohen Temperaturen etwas Wachs aus den Hohlräumen herauslaufen
sollte, dann dieses mit einem Kunststoffschaber entfernen und die Flecken mit
Reinigungsbenzin reinigen.
ACHTUNG
Beim Gebrauch von Reinigungsbenzin zum Entfernen von Wachs die Si-
cherheitsvorschriften beachten - es besteht Brandgefahr!
Wagenheber
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 146.
Der Wagenheber ist wartungsfrei.
Falls erforderlich, sind die beweglichen Teile des Wagenhebers mit einem ge-
eigneten Schmierfett zu schmieren.
Räder
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 146.
Felgen
Bei der regelmäßigen Fahrzeugwäsche ebenfalls die Felgen gründlich wa-
schen.
Streusalz und Bremsabrieb regelmäßig beseitigen, sonst wird das Felgenmate-
rial angegriffen.
Leichtmetallräder
Nach dem gründlichen Waschen die Felgen mit einem Schutzmittel für Leicht-
metallräder behandeln.
Zur Behandlung der Felgen keine Mittel verwenden, die Lackschäden an den
Felgen verursachen könnten.
VORSICHT
Eine Beschädigung der Lackschicht an den Felgen ist unverzüglich ausbes-
sern zu lassen.
Eine starke Verschmutzung der Räder kann sich als Unwucht der Räder aus-
wirken. Die Folge kann eine Vibration sein, die auf das Lenkrad übertragen
wird und unter Umständen einen vorzeitigen Lenkungsverschleiß verursachen
kann. Deshalb ist es notwendig, diesen Schmutz zu entfernen.
149
Pflege und Wartung
Anhängevorrichtung und Aufnahmeschacht
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 146.
Den Aufnahmeschacht mit der Kappe verschließen, damit kein Schmutz ein-
dringen kann.
Bei Verschmutzung die inneren Flächen des Aufnahmeschachts reinigen und
mit einem geeigneten Konservierungsmittel behandeln.
Bevor ein Anhänger angekuppelt wird, den Kugelkopf ggf. mit einem geeigne-
ten Schmierfett behandeln.
Beim Verstauen der Kugelstange die Schutzkappe verwenden, um den Ge-
päckraum vor Verschmutzung zu schützen.
VORSICHT
Der innere Bereich des Aufnahmeschachts ist mit Schmierfett versehen. Da-
rauf achten, dass das Fett nicht entfernt wird.
Unterbodenschutz
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 146.
Die Fahrzeugunterseite ist bereits werkseitig gegen chemische und mechani-
sche Einflüsse dauerhaft geschützt.
Im Fahrbetrieb sind Beschädigungen der Schutzschicht nicht auszuschließen.
Wir empfehlen Ihnen, die Schutzschicht der Fahrzeugunterseite und des Fahr-
werks - am besten vor Beginn und am Ende der kalten Jahreszeit - prüfen zu
lassen.
ACHTUNG
Niemals zusätzlichen Unterbodenschutz oder korrosionsschützende Mittel
für Auspuffrohre, Katalysatoren, Dieselpartikelfilter oder Hitzeschilde ver-
wenden. Wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, könnten
sich diese Substanzen entzünden - es besteht Brandgefahr!
Scheibenwischerblätter
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 146.
Die Scheibenwischerblätter regelmäßig mit einem Scheibenreiniger säubern.
Bei starker Verschmutzung, z. B. Insektenreste, sind die Scheibenwischerblät-
ter mit einem Schwamm oder Tuch zu reinigen.
Die Scheibenwischerblätter können z. B. durch Wachsrückstände von automa-
tischen Waschanlagen verschmutzt sein » Seite 146.
Innenraum pflegen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Naturleder
151
Kunstleder, Stoffe und Alcantara
®
151
Sitzbezüge
152
Sicherheitsgurte
152
Wir empfehlen, Fahrzeugpflegemittel aus dem ŠKODA Original Zubehör zu ver-
wenden, die bei ŠKODA Partnern erhältlich sind. Es sind die Anwendungsvor-
schriften auf der Verpackung zu beachten.
ACHTUNG
Bei missbräuchlicher Anwendung können Pflegemittel gesundheitsschäd-
lich sein.
Die Fahrzeugpflegemittel immer sicher vor Personen, die nicht völlig
selbstständig sind, z. B. Kindern, aufbewahren - es besteht Vergiftungsge-
fahr!
Bei hohen Innenraumtemperaturen können im Innenraum angebrachte
Duftstoffe und Lufterfrischer gesundheitsschädlich werden.
VORSICHT
Ihre Kleidung unbedingt auf Farbechtheit prüfen, um Beschädigungen oder
sichtbare Verfärbungen am Stoff (Leder), Verkleidungen und Bekleidungstexti-
lien zu vermeiden.
Frische Flecken, wie Kugelschreiber, Tinte, Lippenstift, Schuhcreme usw.,
vom Stoff (Leder), den Verkleidungen und Bekleidungstextilien möglichst um-
gehend entfernen.
150
Betriebshinweise
Keine Duftstoffe und Lufterfrischer auf der Schalttafel anbringen - es be-
steht Beschädigungsgefahr der Schalttafel.
Keine Aufkleber auf die Heizfäden oder Scheibenantenne kleben - es besteht
Beschädigungsgefahr.
Die Dachverkleidung nicht mit einer Bürste reinigen - es besteht Beschädi-
gungsgefahr der Verkleidungsoberfläche.
Lösungsmittelhaltige Reiniger können das zu reinigende Material beschädi-
gen.
Reinigungs- und Pflegemittel äußerst sparsam auftragen.
Umwelthinweis
Gebrauchte Dosen von Fahrzeugpflegemitteln sind ein umweltschädlicher
Sonderabfall. Diese müssen im Einklang mit den nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen entsorgt werden.
Hinweis
Aufgrund der erforderlichen Spezialwerkzeuge, der notwendigen Kenntnisse
und möglicher Probleme mit der Reinigung und Innenraumpflege Ihres Fahr-
zeugs empfehlen wir, die Reinigung und Innenraumpflege Ihres Fahrzeugs von
einem ŠKODA Servicepartner durchführen zu lassen.
Naturleder
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 150.
Das Leder bedarf, abhängig von der Beanspruchung, einer regelmäßigen Reini-
gung und Pflege.
Staub und Schmutz in Poren und Falten verursachen Scheuerschäden auf der
Oberfläche und führen zur vorzeitigen Versprödung der Lederoberfläche. Des-
halb sind diese regelmäßig in kurzen Abständen mit einem Tuch oder Staub-
sauger zu entfernen.
Verschmutzte Lederflächen mit einem mit Wasser leicht angefeuchteten
Baumwoll- oder Wolllappen säubern und danach mit einem trockenen Lappen
abtrocknen » .
Stärker verschmutzte Stellen mit einem Lappen, getränkt mit einer milden
Seifenlösung (2 Esslöffel Neutralseife auf 1 Liter Wasser) reinigen.
Zum Entfernen von Flecken speziell dazu bestimmte Reinigungsmittel ver-
wenden.
Das Leder in regelmäßigen Abständen mit einem geeigneten Lederpflegemit-
tel behandeln und nach jeder Reinigung eine Pflegecreme mit Lichtschutz und
Imprägniereffekt verwenden.
VORSICHT
Es ist zu beachten, dass das Leder beim Reinigen an keiner Stelle durch-
feuchtet wird und dass kein Wasser in die Nahtstiche sickert! Das Leder würde
dann mürbe oder rissig werden.
Längere Standzeiten in der prallen Sonne vermeiden, um ein Ausbleichen des
Leders zu vermeiden. Bei längeren Standzeiten im Freien das Leder durch Ab-
decken schützen.
Die Verwendung eines zusätzlichen mechanischen Lenkradschlosses kann
Beschädigungen der Lederoberfläche des Lenkrads zur Folge haben.
Einige Bekleidungsstoffe, wie z. B. dunkler Jeansstoff, besitzen keine ausrei-
chende Farbechtheit. Dadurch können auf den Sitzbezügen Beschädigungen
oder deutlich sichtbare Verfärbungen entstehen, auch bei bestimmungsgemä-
ßem Gebrauch. Das gilt insbesondere für helle Sitzbezüge. Dabei handelt es
sich nicht um einen Mangel am Bezugsstoff, sondern um mangelhafte Farb-
echtheit bei den Bekleidungstextilien.
Scharfkantige Gegenstände an Kleidungsstücken, wie Reißverschlüsse, Nie-
ten, scharfkantige Gürtel u. Ä., können bleibende Kratzer oder Schabespuren in
der Oberfläche hinterlassen oder diese beschädigen. Eine solche Beschädi-
gung kann später nicht als eine gerechtfertigte Beanstandung anerkannt wer-
den.
Hinweis
Während der Verwendung des Fahrzeugs können sich auf den Lederteilen der
Bezüge geringfügige erkennbare Änderungen (z. B. Falten oder Knitter) infolge
der Beanspruchung der Bezüge zeigen.
Kunstleder, Stoffe und Alcantara
®
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 150.
Kunstleder
Das Kunstleder mit einem feuchten Tuch reinigen.
Falls das Kunstleder auf diese Weise nicht ganz sauber geworden ist, dann
sind eine milde Seifenlösung oder dazu bestimmte Reinigungsmittel zu ver-
wenden.
151
Pflege und Wartung
Stoffe
Polsterstoffe und Stoffverkleidungen an Türen, Gepäckraumabdeckung usw.
mit speziellen Reinigungsmitteln, z. B. mit Trockenschaum reinigen.
Dazu kann ein weicher Schwamm, eine Bürste oder ein handelsübliches Mikro-
fasertuch verwendet werden.
Zum Reinigen der Dachverkleidung nur ein Tuch und speziell dazu bestimmte
Reinigungsmittel verwenden.
Knollen auf Bezugsstoffen und Stoffrückstände mit einer Bürste entfernen.
Hartnäckige Haare mit einem „Reinigungshandschuh“ entfernen.
Alcantara
®
Staub und Schmutz in Poren, Falten und Nähten können die Oberfläche durch
Scheuern beschädigen. Deshalb sind diese regelmäßig in kurzen Abständen
mit einem Tuch oder Staubsauger zu entfernen.
Leichte Farbveränderungen bedingt durch den Gebrauch sind normal.
VORSICHT
Für Alcantara
®
-Sitzbezüge keine Lösungsmittel, Bohnerwachs, Schuhcreme,
Fleckenentferner, Lederreiniger u. Ä. verwenden.
Längere Standzeiten in der prallen Sonne vermeiden, um ein Ausbleichen
von Kunstleder, Stoffen bzw. Alcantara
®
zu vermeiden. Bei längeren Standzei-
ten im Freien das Kunstleder, die Stoffe bzw. Alcantara
®
durch Abdecken
schützen.
Einige Bekleidungsstoffe, wie z. B. dunkler Jeansstoff, besitzen keine ausrei-
chende Farbechtheit. Dadurch können auf den Sitzbezügen Beschädigungen
oder deutlich sichtbare Verfärbungen entstehen, auch bei bestimmungsgemä-
ßem Gebrauch. Das gilt insbesondere für helle Sitzbezüge. Dabei handelt es
sich nicht um einen Mangel am Bezugsstoff, sondern um mangelhafte Farb-
echtheit bei den Bekleidungstextilien.
Sitzbezüge
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 150.
Elektrisch beheizte Sitze
Zum Reinigen der Bezüge speziell dazu bestimmte Reinigungsmittel, z. B. Tro-
ckenschaum u. Ä., verwenden. » .
Sitze ohne Sitzheizung
Die Sitzbezüge vor dem Reinigen gründlich mit einem Staubsauger absaugen.
Die Sitzbezüge mit einem feuchten Tuch oder mit speziell dazu bestimmten
Reinigungsmitteln reinigen.
Eingedrückte Stellen, die auf den Bezugsstoffen durch den Alltagsgebrauch
entstehen, können durch Bürsten gegen die Haarrichtung mit einer leicht an-
gefeuchteten Bürste entfernt werden.
Immer alle Bezugsteile behandeln, damit keine sichtbaren Ränder entstehen.
Danach den Sitz vollständig trocknen lassen.
VORSICHT
Die Bezüge der elektrisch beheizten Sitze weder mit Wasser noch mit ande-
ren Flüssigkeiten reinigen - es besteht die Beschädigungsgefahr des Sitzhei-
zungssystems.
Staub von den Sitzbezügen regelmäßig mit einem Staubsauger absaugen.
Elektrisch beheizte Sitze dürfen nicht durch das Einschalten der Heizung ge-
trocknet werden.
Nicht auf nassen Sitzen sitzen - es besteht die Verformungsgefahr der Bezü-
ge.
Die Sitze immer „von Naht zu Naht“ reinigen.
Sicherheitsgurte
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 150.
Verschmutzte Sicherheitsgurte mit milder Seifenlauge waschen.
Groben Schmutz mit einer weichen Bürste entfernen.
ACHTUNG
Die Sicherheitsgurte dürfen zum Reinigen nicht ausgebaut werden.
Die Sicherheitsgurte nie chemisch reinigen, da chemische Reinigungsmit-
tel das Gewebe zerstören können.
Die Sicherheitsgurte dürfen nicht mit ätzenden Flüssigkeiten (Säuren
u. Ä.) in Berührung kommen.
Vor dem Aufrollen müssen die Sicherheitsgurte vollständig getrocknet
sein.
152
Betriebshinweise
Prüfen und Nachfüllen
Kraftstoff
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Tanken 153
Bleifreies Benzin 154
Dieselkraftstoff 155
Auf der Innenseite der Tankklappe ist der für Ihr Fahrzeug vorgeschriebene
Kraftstoff angegeben » Abb. 143 auf Seite 153.
VORSICHT
Den Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren! Durch die unregelmäßige
Kraftstoffversorgung kann es zu Fehlzündungen kommen - es besteht die Be-
schädigungsgefahr der Teile des Motors sowie der Abgasanlage.
Übergelaufenen Kraftstoff unverzüglich vom Fahrzeuglack entfernen - es be-
steht die Gefahr von Lackschäden!
Erfolgte der Fahrzeugkauf nicht im Land des vorgesehenen Fahrzeugbet-
riebs, dann ist die Information zu prüfen, ob im Land des Fahrzeugbetriebs der
vom Hersteller vorgeschriebene Kraftstoff angeboten wird. Es ist eventuell zu
prüfen, ob der Hersteller im zugehörigen Land nicht einen anderen Kraftstoff
für den Fahrzeugbetrieb vorschreibt. Wenn kein vorgeschriebener Kraftstoff
zur Verfügung steht, dann ist zu prüfen, ob es seitens des Herstellers zulässig
ist, das Fahrzeug mit einem anderen Kraftstoff zu betreiben.
Tanken
Abb. 143 Tankklappe aufklappen / Tankverschluss herausdrehen / Tank-
verschluss auf die Tankklappe stecken
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 153.
Das Tanken kann erfolgen, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind.
Das Fahrzeug ist entriegelt.
Der Motor und die Zündung sind ausgeschaltet.
Auf die Tankklappe in Pfeilrichtung
1
drücken » Abb. 143.
Die Klappe in Pfeilrichtung
2
aufklappen.
Den Tankverschluss in Pfeilrichtung
3
herausdrehen.
Den Tankverschluss abnehmen und von oben auf die Tankklappe in Pfeilrich-
tung
4
stecken.
Die Zapfpistole in den Kraftstoffeinfüllstutzen bis zum Anschlag stecken und
betanken » .
Sobald die Zapfpistole erstmalig abschaltet, ist der Kraftstoffbehälter voll » .
Die Zapfpistole aus dem Kraftstoffeinfüllstutzen herausnehmen und wieder
in die Zapfsäule stecken.
Den Tankverschluss entgegen der Pfeilrichtung
3
einschrauben, bis dieser
hörbar einrastet.
Die Tankklappe schließen, bis diese einrastet.
Prüfen, ob die Tankklappe sicher eingerastet ist.
153
Prüfen und Nachfüllen
ACHTUNG
Beim Tanken nicht rauchen und kein Mobiltelefon verwenden.
Die Kraftstoffe bzw. die Kraftstoffdämpfe sind explosiv - es besteht Le-
bensgefahr!
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Kraftstoffhand-
habung beachten.
ACHTUNG
Hinweise zum Betanken des Reservekanisters
Den Reservekanister niemals im Fahrzeug betanken.
Den Reservekanister niemals auf das Fahrzeug stellen.
Den Reservekanister stets auf den Boden stellen.
Sollte ein Reservekanister mitgeführt werden, sind die nationalen gesetz-
lichen Bestimmungen zu beachten.
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen, keinen Kanister mitzuneh-
men. Bei einem Unfall könnte dieser beschädigt werden und anschließend
Kraftstoff austreten - es besteht Brandgefahr!
VORSICHT
Sobald die vorschriftsmäßig bediente automatische Zapfpistole erstmalig ab-
schaltet, ist der Kraftstoffbehälter voll. Das Betanken nicht fortsetzen.
Wenn der Kraftstoff aus dem Reservekanister eingefüllt wird, dann langsam
und vorsichtig vorgehen - es besteht die Verunreinigungsgefahr der Karosse-
rie.
Hinweis
Der Tankinhalt beträgt etwa 45 Liter, davon etwa 7 Liter als Reserve.
Bleifreies Benzin
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 153.
Das Fahrzeug kann nur mit bleifreiem Benzin, das der Norm EN 228
1)
ent-
spricht, betrieben werden.
Alle Benzinmotoren können mit Benzin mit einem Gehalt von maximal 10 % Bi-
oethanol (E10) betrieben werden.
Vorgeschriebener Kraftstoff - bleifreies Benzin 95/91 bzw. 92 bzw. 93 ROZ
Bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ verwenden. Es kann auch blei-
freies Benzin mit der Oktanzahl 91, 92 bzw. 93 ROZ verwendet werden, dies
führt jedoch zu einem geringen Leistungsverlust und einem geringfügig er-
höhten Kraftstoffverbrauch » .
Vorgeschriebener Kraftstoff - bleifreies Benzin min. 95 ROZ
Bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ oder höher verwenden.
Wenn bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ nicht zur Verfügung steht,
kann im Notfall Benzin mit der Oktanzahl 91, 92 bzw. 93 ROZ getankt werden,
dies führt jedoch zu einem geringen Leistungsverlust und einem geringfügig
erhöhten Kraftstoffverbrauch » .
Kraftstoffzusätze (Additive)
Das bleifreie Benzin gemäß der Norm EN 228
1)
erfüllt sämtliche Bedingungen
für einen problemlosen Motorlauf. Deshalb empfehlen wir, dem Kraftstoff kei-
ne Kraftstoffzusätze (Additive) beizumischen. Es kann zur schwerwiegenden
Beschädigung der Teile des Motors oder der Abgasanlage führen.
VORSICHT
Bereits eine Tankfüllung mit Benzin, das der Norm nicht entspricht, führt zur
schwerwiegenden Beschädigung der Teile der Abgasanlage!
Wenn ein anderer Kraftstoff als bleifreies Benzin nach den oben genannten
Normen (z. B. verbleites Benzin) getankt worden ist, dann weder den Motor
starten noch die Zündung einschalten! Es droht eine schwerwiegende Beschä-
digung der Motorteile!
VORSICHT
Wenn im Notfall ein Benzin mit niedrigerer als der vorgeschriebenen Oktan-
zahl getankt werden muss, darf die Fahrt nur mit mittleren Drehzahlen und ge-
ringer Motorbelastung fortgesetzt werden. Hohe Motordrehzahlen oder eine
große Motorbelastung können den Motor schwer beschädigen! Baldmöglichst
Benzin mit der vorgeschriebenen Oktanzahl tanken.
Wenn Benzin mit einer niedrigeren als der vorgeschriebenen Oktanzahl ver-
wendet wird, können Motorteile beschädigt werden.
Benzin mit niedrigerer Oktanzahl als 91 ROZ darf selbst im Notfall nicht ver-
wendet werden, es besteht die Gefahr eines Motorschadens!
1)
In Deutschland auch DIN 51626-1 bzw. E10 für bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 und 91 oder
DIN 51626-2 bzw. E5 für bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95.
154
Betriebshinweise
VORSICHT
Es dürfen auf keinen Fall Kraftstoffzusätze mit Metallanteilen verwendet
werden, vor allem nicht mit Mangan- und Eisengehalt. Es besteht die Gefahr
von schwerwiegenden Beschädigungen der Teile des Motors oder der Abgas-
anlage!
VORSICHT
Es dürfen keine Kraftstoffe mit Metallanteilen, z. B. LRP (lead replacement
petrol), verwendet werden. Es besteht die Gefahr von schwerwiegenden Be-
schädigungen der Teile des Motors oder der Abgasanlage!
Hinweis
Bleifreies Benzin mit einer höheren als der vorgeschriebenen Oktanzahl kann
ohne Einschränkung verwendet werden.
Bei Fahrzeugen mit vorgeschriebenem bleifreiem Benzin 95/91 bzw. 92 bzw.
93 ROZ bringt die Verwendung des Benzins mit höherer Oktanzahl als 95 ROZ
weder eine merkbare Leistungserhöhung noch einen niedrigeren Kraftstoff-
verbrauch.
Bei Fahrzeugen mit vorgeschriebenem bleifreiem Benzin min. 95 ROZ kann
die Verwendung des Benzins mit höherer Oktanzahl als 95 ROZ zu einer Leis-
tungserhöhung und zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch führen.
Dieselkraftstoff
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 153.
Das Fahrzeug kann nur mit Dieselkraftstoff, der der Norm EN 590
1)
entspricht,
betrieben werden.
Alle Dieselmotoren können mit dem Dieselkraftstoff mit einem Gehalt von ma-
ximal 7 % Biodiesel (B7)
2)
betrieben werden.
Für den Markt Indien gilt, dass das Fahrzeug nur mit Dieselkraftstoff betrie-
ben werden kann, welcher der Norm IS 1460/Bharat IV entspricht. Steht kein
Dieselkraftstoff zur Verfügung, der dieser Norm entspricht, kann im Notfall
Dieselkraftstoff gemäß der Norm IS 1460/Bharat III getankt werden.
Winterbetrieb - Winterdiesel
In der kalten Jahreszeit den „Winterdiesel“ verwenden, der noch bei -20 °C voll
betriebsfähig ist.
In Ländern mit anderen klimatischen Verhältnissen werden meist Dieselkraft-
stoffe angeboten, die ein anderes Temperaturverhalten aufweisen. Die ŠKODA
Partner und die Tankstellen des jeweiligen Landes geben Ihnen Auskunft über
die landesüblichen Dieselkraftstoffe.
Kraftstofffiltervorwärmung
Das Fahrzeug ist mit einer Kraftstofffilter-Vorwärmanlage ausgerüstet. Aus
diesem Grund ist die Betriebszuverlässigkeit des Dieselkraftstoffs ungefähr bis
-24 °C Umgebungstemperatur gesichert.
Dieselkraftstoffzusätze (Additive)
Der Dieselkraftstoff gemäß den vorgegebenen Normen erfüllt sämtliche Be-
dingungen für einen problemlosen Motorlauf. Deshalb empfehlen wir, dem
Dieselkraftstoff keine Kraftstoffzusätze (Additive) beizumischen. Es kann zur
schwerwiegenden Beschädigung der Teile des Motors oder der Abgasanlage
führen.
VORSICHT
Bereits eine Tankfüllung von Dieselkraftstoff, der nicht der Norm entspricht,
kann zur schwerwiegenden Beschädigung der Teile des Motors und der Kraft-
stoff- oder Abgasanlage führen!
Wenn ein anderer Kraftstoff als Dieselkraftstoff nach den oben genannten
Normen (z. B. Benzin) getankt worden ist, dann weder den Motor starten noch
die Zündung einschalten! Es droht eine schwerwiegende Beschädigung der
Motorteile!
Wasseransammlungen im Kraftstofffilter können zu Motorstörungen führen.
VORSICHT
Das Fahrzeug ist nicht für die Verwendung von Biokraftstoff RME angepasst,
deshalb darf dieser Kraftstoff nicht getankt und gefahren werden. Die Ver-
wendung von Biokraftstoff RME kann zur schwerwiegenden Beschädigung der
Teile des Motors oder der Kraftstoffanlage führen.
Dem Dieselkraftstoff keine Kraftstoffzusätze, sogenannte „Fließverbesserer“
(Benzin und ähnliche Mittel), beimischen. Es kann zu schwerwiegenden Be-
schädigungen der Teile des Motors oder der Abgasanlage kommen!
1)
In Deutschland auch DIN 51628, in Österreich ÖNORM C 1590, in Russland GOST R 52368-2005 / EN
590:2004.
2)
In Deutschland gemäß der Norm DIN 52638, in Österreich ÖNORM C 1590, in Frankreich EN 590.
155
Prüfen und Nachfüllen
Motorraum
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Motorraumklappe öffnen und schließen
157
Motorraumübersicht 157
Kühlerlüfter 158
Scheibenwaschanlage 158
ACHTUNG
Bei Arbeiten im Motorraum können Verletzungen, Verbrühungen, Unfall-
oder Brandgefahren entstehen. Deshalb müssen die nachfolgend aufge-
führten Warnhinweise und die allgemein gültigen Sicherheitsregeln unbe-
dingt beachtet werden. Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher
Bereich!
ACHTUNG
Hinweise vor Beginn der Arbeiten im Motorraum
Den Motor abstellen und den Zündschlüssel abziehen.
Die Handbremse fest anziehen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den Schalthebel in die Leerlaufstel-
lung schalten.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe den Wählhebel in Stellung P stel-
len.
Den Motor abkühlen lassen.
Niemals die Motorraumklappe öffnen, wenn Sie sehen, dass Dampf oder
Kühlmittel aus dem Motorraum austritt - es besteht Verbrühungsgefahr!
Warten, bis kein Dampf oder Kühlmittel mehr austritt.
ACHTUNG
Hinweise für die Arbeiten im Motorraum
Alle Personen, insbesondere Kinder, vom Motorraum fernhalten.
Niemals in den Kühlerlüfter fassen, solange der Motor warm ist. Der Lüf-
ter könnte sich plötzlich einschalten!
Keine heißen Motorteile berühren - es besteht Verbrennungsgefahr!
ACHTUNG
Hinweise für die Arbeiten im Motorraum bei laufendem Motor
Insbesondere auf sich drehende Motorteile, z. B. Keilrippenriemen, Gene-
rator, Kühlerlüfter achten - es besteht Lebensgefahr!
Niemals die elektrischen Leitungen der Zündanlage berühren.
Kurzschlüsse in der elektrischen Anlage - besonders an der Fahrzeugbat-
terie, vermeiden.
Immer darauf achten, dass sich kein Schmuck, lose Kleidungsstücke oder
lange Haare in drehenden Motorteilen verfangen können - es besteht Le-
bensgefahr! Vor der Arbeit immer Schmuck entfernen, lange Haare hoch-
binden und alle Kleidungsstücke am Körper eng anliegen lassen.
ACHTUNG
Hinweise für die Arbeiten am Kraftstoffsystem oder an der elektrischen An-
lage
Immer die Fahrzeugbatterie vom Bordnetz trennen.
Nicht rauchen.
Niemals in der Nähe von offenem Feuer arbeiten.
Immer einen funktionsfähigen Feuerlöscher in der Nähe bereitstellen.
ACHTUNG
Die Informationen und Warnhinweise auf den Gebinden von Betriebsflüs-
sigkeiten lesen und beachten.
Die Betriebsflüssigkeiten in verschlossenen Original-Behältern und sicher
vor Personen, die nicht völlig selbstständig sind, z. B. Kindern, aufbewah-
ren.
Niemals Betriebsflüssigkeiten über den heißen Motor verschütteln - es
besteht Brandgefahr.
Wenn unter dem Fahrzeug gearbeitet werden soll, muss es gegen ein
Wegrollen gesichert und mit geeigneten Unterstellböcken sicher abge-
stützt werden, der Wagenheber reicht dafür nicht aus - es besteht Verlet-
zungsgefahr!
VORSICHT
Nur Betriebsflüssigkeiten der richtigen Spezifikation nachfüllen. Anderenfalls
sind schwerwiegende Funktionsmängel und Fahrzeugschäden die Folge!
156
Betriebshinweise
Umwelthinweis
Aufgrund umweltgerechter Entsorgung der Betriebsflüssigkeiten, der erfor-
derlichen Spezialwerkzeuge und der notwendigen Kenntnisse empfehlen wir,
die Betriebsflüssigkeiten von einem Fachbetrieb wechseln zu lassen.
Hinweis
Bei jeglichen Unklarheiten über die Betriebsflüssigkeiten einen Fachbetrieb
aufsuchen.
Betriebsflüssigkeiten richtiger Spezifikationen können aus dem ŠKODA Origi-
nal Zubehör bzw. aus den ŠKODA Original Teilen erworben werden.
Motorraumklappe öffnen und schließen
Abb. 144 Motorraumklappe öffnen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 156.
Klappe öffnen
Die Vordertür öffnen.
Am Entriegelungshebel unterhalb der Schalttafel in Pfeilrichtung
1
ziehen
» Abb. 144.
Vor dem Anheben der Motorraumklappe sicherstellen, dass die Scheibenwi-
scherarme nicht von der Frontscheibe abgeklappt sind, da sonst Lackschäden
an der Klappe entstehen können.
Den Entriegelungshebel in Pfeilrichtung
2
drücken.
Die Klappe wird entriegelt.
Die Motorraumklappe fassen und in Pfeilrichtung
3
anheben.
Die Klappenstütze in Pfeilrichtung
4
aus der Halterung nehmen.
Die geöffnete Klappe sichern, indem das Ende der Stütze in die Öffnung in
Pfeilrichtung
5
eingesetzt wird.
Klappe schließen
Die Motorraumklappe anheben.
Die Klappenstütze aushängen und in die dafür vorgesehene Halterung drü-
cken.
Die Motorraumklappe aus etwa 20 cm Höhe in die Verriegelung des Schloss-
trägers fallen lassen - die Klappe nicht nachdrücken!
ACHTUNG
Prüfen, ob die Motorraumklappe richtig geschlossen ist.
Wird während der Fahrt bemerkt, dass die Verriegelung nicht eingerastet
ist, dann sofort anhalten und die Motorraumklappe schließen - es besteht
Unfallgefahr!
Darauf achten, dass beim Schließen der Motorraumklappe keine Körper-
teile eingequetscht werden - es besteht Verletzungsgefahr!
VORSICHT
Niemals die Motorraumklappe am Entriegelungshebel anheben » Abb. 144.
Motorraumübersicht
Abb. 145 Prinzipdarstellung: Motorraum
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 156.
Anordnung im Motorraum » Abb. 145
Scheibenwaschwasserbehälter 158
Kühlmittelausgleichsbehälter 161
Motorölmessstab 159
A
B
C
157
Prüfen und Nachfüllen
Motoröleinfüllöffnung 160
Bremsflüssigkeitsbehälter 162
Batterie (unter einer Abdeckung) 163
Hinweis
Die Anordnung im Motorraum ist bei allen Benzin- und Dieselmotoren weitge-
hend identisch.
Kühlerlüfter
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 156.
Der Kühlerlüfter wird durch einen Elektromotor angetrieben. Der Betrieb wird
abhängig von der Kühlmitteltemperatur gesteuert.
ACHTUNG
Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Lüfter, und zwar auch unter-
brochen, noch etwa 10 Minuten weiterlaufen.
Scheibenwaschanlage
Abb. 146
Scheibenwaschwasserbehälter
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 156.
Der Scheibenwaschwasserbehälter
A
befindet sich im Motorraum » Abb. 146.
Die Reinigungsflüssigkeit ist für die Reinigung der Front- bzw. Heckscheibe so-
wie der Scheinwerfer vorgesehen.
Der Inhalt des Behälters beträgt ca. 3,5 Liter, bei Fahrzeugen mit der Schein-
werferreinigungsanlage ca. 5,4 Liter
1)
.
D
E
F
Klares Wasser genügt nicht, um die Scheiben und Scheinwerfer intensiv zu rei-
nigen. Wir empfehlen, sauberes Wasser mit einem Scheibenreiniger aus dem
ŠKODA Original Zubehör zu verwenden, der den festsitzenden Schmutz ent-
fernt (im Winter mit Frostschutz).
Dem Waschwasser sollte im Winter immer Frostschutz beigemischt werden,
auch wenn das Fahrzeug über beheizbare Scheibenwaschdüsen verfügt.
Sollte einmal kein Scheibenreiniger mit Frostschutz zur Verfügung stehen,
kann auch Spiritus verwendet werden. Der Spiritusanteil darf dabei nicht mehr
als 15 % betragen. Der Frostschutz reicht bei dieser Konzentration nur bis
-5 °C.
VORSICHT
Auf keinen Fall dürfen dem Scheibenwaschwasser Kühlerfrostschutz oder
andere Zusätze beigemischt werden.
Ist das Fahrzeug mit einer Scheinwerferreinigungsanlage ausgerüstet, dür-
fen dem Scheibenwaschwasser nur solche Reinigungsmittel beigemischt wer-
den, die die Polykarbonatbeschichtung der Scheinwerfer nicht angreifen.
Beim Nachfüllen der Flüssigkeit das Sieb nicht aus dem Scheibenwaschwas-
serbehälter nehmen, da es sonst zur Verschmutzung des Flüssigkeitsleitungs-
systems und zu Funktionsstörungen der Scheibenwaschanlage kommen kann.
Motoröl
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Spezifikation 159
Ölstand prüfen
159
Nachfüllen
160
Werkseitig wurde der Motor mit hochwertigem Öl befüllt, das ganzjährig - au-
ßer in extremen Klimazonen - verwendet werden kann.
Die Motoröle werden kontinuierlich weiterentwickelt. Deshalb entsprechen die
Angaben in dieser Betriebsanleitung dem Stand zum Zeitpunkt des Redakti-
onsschlusses.
1)
Für einige Länder gelten 5,4 l für beide Varianten.
158
Betriebshinweise
Die ŠKODA Servicepartner werden vom Hersteller über aktuelle Änderungen
informiert. Deshalb empfehlen wir, den Ölwechsel von einem ŠKODA Service-
partner durchführen zu lassen.
Die nachstehend angegebenen Spezifikationen (VW-Normen) können einzeln
oder gemeinsam mit anderen Spezifikationen auf dem Behälter stehen.
Das Motoröl ist nach vorgegebenen Service-Intervallen zu wechseln » Sei-
te 48.
ACHTUNG
Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Bereich. Bei Arbeiten im
Motorraum sind die folgenden Warnhinweise unbedingt zu beachten » Sei-
te 156.
VORSICHT
Dem Motoröl keine Zusätze beimischen - es besteht die Gefahr von schwer-
wiegender Beschädigung der Motorteile!
Hinweis
Vor einer langen Fahrt empfehlen wir Ihnen, Motoröl mit der Spezifikation
entsprechend Ihrem Fahrzeug zu kaufen und mitzuführen.
Wir empfehlen, Öle aus den ŠKODA Original Teilen zu verwenden.
Wenn Ihre Haut mit Öl in Kontakt gekommen ist, muss diese anschließend
gründlich gewaschen werden.
Spezifikation
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 159.
Fahrzeuge mit variablen Service-Intervallen
Benzinmotoren Spezifikation
1,0 l/44, 55 kW MPI VW 504 00
1,2 l/66, 81 kW TSI VW 504 00
Dieselmotor Spezifikation
1,4 l/66, 77 kW TDI CR VW 507 00
Fahrzeuge mit festen Service-Intervallen
Benzinmotoren Spezifikation
1,0 l/44, 55 kW MPI VW 502 00
1,2 l/66, 81 kW TSI VW 502 00
VORSICHT
Sind die oben genannten Öle nicht verfügbar, dann kann im Notfall ein ande-
res Motoröl nachgefüllt werden. Um Motorschäden zu vermeiden, darf bis zum
nächsten Ölwechsel nur max. 0,5 l Motoröl der folgenden Spezifikationen
nachgefüllt werden:
bei Benzinmotoren: ACEA A3/ACEA B4 oder API SN, (API SM);
bei Dieselmotor: ACEA C3 oder API CJ-4.
Ölstand prüfen
Abb. 147
Prinzipdarstellung: Ölmessstab
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 159.
Der Ölmessstab zeigt den Motorölstand an.
Ölmessstab » Abb. 147
Der Ölstand muss in diesem Bereich liegen.
Das Öl kann geprüft und nachgefüllt werden, wenn die folgenden Bedingun-
gen erfüllt sind.
Das Fahrzeug steht auf einer waagerechten Fläche.
Die Motorbetriebstemperatur ist erreicht.
Der Motor ist abgestellt.
Die Motorraumklappe ist geöffnet.
Stand prüfen
Ein paar Minuten warten, bis das Motoröl zurück in die Ölwanne fließt.
Den Ölmessstab herausziehen.
A
159
Prüfen und Nachfüllen
Den Ölmessstab mit einem sauberen Tuch abwischen und bis zum Anschlag
wieder hineinschieben.
Den Ölmessstab wieder herausziehen und den Ölstand ablesen.
Den Ölmessstab wieder hineinschieben.
Der Motor verbraucht etwas Öl. Abhängig von der Fahrweise und den Betriebs-
bedingungen kann der Ölverbrauch bis zu 0,5 l/1 000 km betragen. Während
der ersten 5 000 km kann der Verbrauch auch darüber liegen.
Der Ölstand muss in regelmäßigen Abständen geprüft werden.
Bei zu niedrigem Ölstand erscheint im Display des Kombi-Instruments das Kon-
trollsymbol
sowie die entsprechende Meldung » Seite 41. Möglichst bald den
Ölstand über den Ölmessstab prüfen. Entsprechend Öl nachfüllen.
VORSICHT
Der Ölstand darf keinesfalls oberhalb oder unterhalb des Bereichs
A
» Abb. 147 liegen - es besteht die Beschädigungsgefahr des Motors sowie der
Abgasanlage!
Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Motoröl nicht mög-
lich,
nicht weiterfahren! Den Motor abstellen und die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Liegt der Ölstand oberhalb des Bereichs
A
,
nicht weiterfahren! Den Motor
abstellen und die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Nachfüllen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 159.
Den Deckel der Motoröleinfüllöffnung abschrauben » Abb. 145 auf Seite 157.
Das Öl gemäß der richtigen Spezifikation in 0,5 Liter-Portionen nachfüllen
» Seite 159.
Den Ölstand prüfen » Seite 159.
Den Deckel der Motoröleinfüllöffnung sorgfältig wieder zuschrauben.
Den Messstab bis zum Anschlag hineinschieben.
Kühlmittel
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Stand prüfen 161
Nachfüllen 161
Das Kühlmittel sorgt für die Kühlung des Motors.
Es besteht aus Wasser und Kühlmittelzusatz mit Zusatzstoffen, die das Kühl-
system vor Korrosion schützen und Kalkansatz verhindern.
Der Kühlmittelzusatzanteil im Kühlmittel muss mind. 40 % betragen.
Der Kühlmittelzusatzanteil kann auf maximal 60 % erhöht werden.
Das richtige Mischungsverhältnis zwischen Wasser und Kühlmittelzusatz ist
bei Bedarf von einem Fachbetrieb prüfen, ggf. wiederherstellen zu lassen.
Die Bezeichnung des Kühlmittels ist auf dem Kühlmittelausgleichsbehälter
aufgeführt » Abb. 148 auf Seite 161.
ACHTUNG
Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Bereich. Bei Arbeiten im
Motorraum sind die folgenden Warnhinweise unbedingt zu beachten » Sei-
te 156.
Das Kühlmittel ist gesundheitsschädlich.
Den Kontakt mit dem Kühlmittel vermeiden.
Die Kühlmittelausdünstungen sind gesundheitsschädlich.
Niemals den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters öffnen,
solange der Motor warm ist. Das Kühlsystem steht unter Druck!
Zum Schutz von Gesicht, Händen und Armen vor heißem Dampf oder hei-
ßer Kühlflüssigkeit den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehäl-
ters beim Öffnen mit einem Lappen abdecken.
Wenn man Kühlmittelspritzer in die Augen bekommen hat, dann sofort
die Augen mit klarem Wasser ausspülen und schnellstmöglich einen Arzt
aufsuchen.
Das Kühlmittel im Originalbehälter immer sicher vor Personen, die nicht
völlig selbstständig sind, besonders vor Kindern, aufbewahren - es besteht
Vergiftungsgefahr!
Beim Verschlucken des Kühlmittels schnellstmöglich einen Arzt aufsu-
chen.
Niemals Betriebsflüssigkeiten über den heißen Motor verschütteln - es
besteht Brandgefahr.
160
Betriebshinweise
VORSICHT
Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Kühlmittel nicht
möglich, nicht weiterfahren! Den Motor abstellen und die Hilfe eines Fach-
betriebs in Anspruch nehmen.
Bei leerem Ausgleichsbehälter kein Kühlmittel nachfüllen. Das System könn-
te sich belüften - es besteht die Gefahr eines Motorschadens,
nicht weiter-
fahren! Den Motor abstellen und die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch neh-
men.
Den Kühlmittelzusatzanteil im Kühlmittel niemals unter 40 % senken.
Mehr als 60 % Kühlmittelzusatzanteil im Kühlmittel verringert den Frost-
schutz sowie die Kühlwirkung.
Ein Kühlmittelzusatz, der der richtigen Spezifikation nicht entspricht, kann
die Korrosionsschutzwirkung des Kühlsystems erheblich verringern.
Die durch Korrosion entstandenen Störungen können zu Kühlmittelverlust
und in der Folge zu schwerwiegenden Motorschäden führen!
Das Kühlmittel nicht über die Markierung
A
auffüllen » Abb. 148 auf
Seite 161.
Bei einem Fehler, der zur Motorüberhitzung führt, ist die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch zu nehmen - es besteht die Gefahr von schwerwiegenden
Motorschäden.
Zusatzscheinwerfer und andere Anbauteile vor dem Lufteinlass verschlech-
tern die Kühlwirkung des Kühlmittels.
Den Kühler niemals abdecken - es besteht die Gefahr einer Motorüberhit-
zung.
Stand prüfen
Abb. 148
Kühlmittelausgleichsbehälter
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 160.
Der Kühlmittelausgleichsbehälter befindet sich im Motorraum.
Kühlmittelausgleichsbehälter » Abb. 148
Markierung für den höchsten zulässigen Kühlmittelstand
Markierung für den niedrigsten zulässigen Kühlmittelstand
Der Kühlmittelstand ist zwischen den Markierungen
A
und
B
zu halten.
Das Kühlmittel kann geprüft und nachgefüllt werden, wenn die folgenden Be-
dingungen erfüllt sind.
Das Fahrzeug steht auf einer waagerechten Fläche.
Der Motor ist abgestellt.
Der Motor ist nicht erwärmt.
Die Motorraumklappe ist geöffnet.
Stand prüfen
Den Kühlmittelstand am Kühlmittelausgleichsbehälter prüfen » Abb. 148.
Bei betriebswarmem Motor kann das Prüfergebnis ungenau ausfallen. Der
Stand kann auch über der Markierung
A
» Abb. 148 liegen.
Bei zu niedrigem Kühlmittelstand erscheint im Kombi-Instrument das Kontroll-
symbol
sowie die entsprechende Meldung » Seite 40,
Kühlmittel im Kom-
bi-Instrument. Dennoch empfehlen wir, den Kühlmittelstand regelmäßig direkt
am Behälter zu prüfen.
Kühlmittelverlust
Ein Kühlmittelverlust lässt in erster Linie auf Undichtigkeiten im Kühlsystem
schließen. Es reicht nicht, lediglich Kühlmittel nachzufüllen. Das Kühlsystem
von einem Fachbetrieb überprüfen lassen.
Nachfüllen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 160.
Im Kühlmittelausgleichsbehälter muss stets eine geringe Menge Kühlmittel
vorhanden sein » Seite 161, in Abschnitt Einleitung zum Thema.
Einen Lappen auf den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters
legen und den Deckel vorsichtig abschrauben.
Das Kühlmittel nachfüllen.
Den Verschlussdeckel zuschrauben, bis dieser hörbar einrastet.
A
B
161
Prüfen und Nachfüllen
VORSICHT
Nur neues Kühlmittel nachfüllen.
Falls nicht das vorgeschriebene Kühlmittel zur Verfügung steht, dann keinen
anderen Zusatz einfüllen. In diesem Fall nur Wasser verwenden und das richti-
ge Mischungsverhältnis zwischen Wasser und Kühlmittelzusatz so bald wie
möglich von einem Fachbetrieb wiederherstellen lassen.
Bremsflüssigkeit
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Stand prüfen 162
Spezifikation
162
Der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit befindet sich im Motorraum
» Abb. 149 auf Seite 162.
ACHTUNG
Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Bereich. Bei Arbeiten im
Motorraum sind die folgenden Warnhinweise unbedingt zu beachten » Sei-
te 156.
Keine alte Bremsflüssigkeit verwenden, die Funktion der Bremsanlage
könnte beeinträchtigt werden - es besteht Unfallgefahr!
VORSICHT
Ist der Flüssigkeitsstand unter die „MIN“-Markierung abgesunken » Abb. 149
auf Seite 162, nicht weiterfahren - es besteht Unfallgefahr! Die Hilfe eines
Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Die Bremsflüssigkeit beschädigt den Fahrzeuglack.
Hinweis
Der Bremsflüssigkeitswechsel erfolgt im Rahmen eines vorgeschriebenen In-
spektions-Services.
Wir empfehlen, die Bremsflüssigkeit aus den ŠKODA Original Teilen zu ver-
wenden.
Stand prüfen
Abb. 149
Bremsflüssigkeitsbehälter
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 162.
Die Bremsflüssigkeit kann geprüft werden, wenn die folgenden Bedingungen
erfüllt sind.
Das Fahrzeug steht auf einer waagerechten Fläche.
Der Motor ist abgestellt.
Die Motorraumklappe ist geöffnet.
Stand prüfen
Den Bremsflüssigkeitsstand im Behälter prüfen » Abb. 149.
Der Stand muss zwischen den Markierungen „MIN“ und „MAX“ liegen.
Ein geringfügiges Absinken des Flüssigkeitsstands entsteht im Fahrbetrieb
durch die Abnutzung und automatische Nachstellung der Bremsbeläge.
Sinkt der Flüssigkeitsstand jedoch innerhalb kurzer Zeit deutlich ab oder sinkt
er unter die Markierung „MIN“, so kann die Bremsanlage undicht geworden
sein.
Ein zu niedriger Bremsflüssigkeitsstand wird durch das Aufleuchten der Kon-
trollleuchte
im Display des Kombi-Instruments sowie durch die entspre-
chende Meldung angezeigt » Seite 34,
Bremsanlage.
Spezifikation
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 162.
Die Bremsflüssigkeit muss den folgenden Normen bzw. Spezifikationen ent-
sprechen:
VW 50114;
FMVSS 116 DOT4.
162
Betriebshinweise
Fahrzeugbatterie
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Abdeckung aufklappen
164
Säurestand prüfen 164
Laden 165
Ersetzen 165
Ab- bzw. Anklemmen 166
Automatische Verbraucherabschaltung 166
Die Fahrzeugbatterie stellt eine Stromquelle für den Motorstart sowie für die
Einspeisung von elektrischen Verbrauchern im Fahrzeug dar.
Warnsymbole auf der Fahrzeugbatterie
Symbol Bedeutung
Immer Schutzbrille tragen!
Die Batteriesäure ist stark ätzend. Immer Schutzhandschuhe so-
wie Augenschutz tragen!
Feuer, Funken, offenes Licht von der Fahrzeugbatterie fernhalten
und nicht rauchen!
Beim Laden der Fahrzeugbatterie entsteht ein hochexplosives
Knallgasgemisch!
Kinder von der Fahrzeugbatterie fernhalten!
ACHTUNG
Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an der elektrischen Anlage kön-
nen Verletzungen, Vergiftungen, Verätzungen, Explosions- oder Brandge-
fahren entstehen. Es müssen die allgemein gültigen Sicherheitsregeln so-
wie die folgenden Warnhinweise unbedingt beachtet werden.
Die Fahrzeugbatterie von Personen, die nicht völlig selbstständig sind,
besonders von Kindern, fernhalten.
ACHTUNG (Fortsetzung)
Die Fahrzeugbatterie nicht kippen, denn es kann Batteriesäure aus den
Batterie-Entgasungsöffnungen herauslaufen. Augen durch Schutzbrille
oder Schutzschild schützen - es besteht Erblindungsgefahr!
Beim Umgang mit der Fahrzeugbatterie sind Schutzhandschuhe, Augen-
und Hautschutz zu tragen.
Die Batteriesäure ist stark ätzend, sie ist daher äußerst sorgfältig zu be-
handeln.
Ätzende Dämpfe in der Luft reizen die Atemwege und führen zu Binde-
haut- und Atemwegentzündungen.
Die Batteriesäure ätzt Zahnschmelz und nach Hautkontakt entstehen tie-
fe und lange heilende Wunden.
Bei Augenkontakt mit Batteriesäure sofort das betreffende Auge einige
Minuten lang mit klarem Wasser spülen - schnellstmöglich einen Arzt auf-
suchen!
Säurespritzer auf der Haut oder Kleidung mit Seifenlauge möglichst bald
neutralisieren und danach mit viel Wasser nachspülen.
Bei Verschlucken der Batteriesäure - schnellstmöglich einen Arzt aufsu-
chen!
ACHTUNG
Auf den Umgang mit offenem Feuer und Licht ist zu verzichten.
Auf das Rauchen und funkenauslösende Tätigkeiten ist zu verzichten.
Niemals eine beschädigte Fahrzeugbatterie verwenden - es besteht Ex-
plosionsgefahr!
Niemals eine gefrorene oder aufgetaute Fahrzeugbatterie aufladen - es
besteht Explosions- und Verätzungsgefahr!
Eine gefrorene Fahrzeugbatterie austauschen.
Die Starthilfe niemals bei Fahrzeugbatterien mit zu niedrigem Säurestand
verwenden - es besteht Explosions- und Verätzungsgefahr.
VORSICHT
Bei unsachgemäßer Handhabung der Fahrzeugbatterie besteht Beschädi-
gungsgefahr.
Darauf achten, dass die Batteriesäure nicht mit der Karosserie in Berührung
kommt - es besteht die Gefahr von Lackschäden.
Wird das Fahrzeug für länger als 3-4 Wochen nicht benutzt, kann die Fahr-
zeugbatterie entladen sein. Die Batterieentladung kann verhindert werden, in-
dem der Minuspol
der Batterie abgeklemmt oder die Batterie durchgehend
mit sehr geringem Ladestrom aufgeladen wird.
163
Prüfen und Nachfüllen
Um die Fahrzeugbatterie vor UV-Strahlen zu schützen, Batterie nicht dem di-
rekten Tageslicht aussetzen.
Wird das Fahrzeug oft im Kurzstreckenverkehr verwendet, lädt sich die Fahr-
zeugbatterie nicht ausreichend auf und kann entladen werden.
Umwelthinweis
Eine ausgesonderte Fahrzeugbatterie ist ein umweltschädlicher Sonderabfall.
Deshalb muss diese im Einklang mit den nationalen gesetzlichen Bestimmun-
gen entsorgt werden.
Hinweis
Wir empfehlen, sämtliche Arbeiten an der Fahrzeugbatterie von einem Fach-
betrieb durchführen zu lassen.
Fahrzeugbatterien, die älter als 5 Jahre sind, sollte man ersetzen lassen.
Abdeckung aufklappen
Abb. 150
Polyesterabdeckung der Fahr-
zeugbatterie
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 163.
Die Batterie befindet sich im Motorraum, bei einigen Ausstattungen unter ei-
ner Polyesterabdeckung » Abb. 150.
Die Abdeckung der Batterie in Pfeilrichtung aufklappen.
Der Einbau der Batterieabdeckung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Säurestand prüfen
Abb. 151
Säurestandsanzeige
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 163.
Bei Fahrzeugen, die mit einer Fahrzeugbatterie mit einer Farbanzeige
» Abb. 151 ausgestattet sind, kann anhand der Verfärbung dieser Anzeige der
Säurestand festgestellt werden.
Luftblasen können die Farbe der Anzeige beeinflussen. Deshalb vor der Prü-
fung vorsichtig auf die Anzeige klopfen.
Schwarze Färbung - Säurestand ist in Ordnung.
Farblose oder hellgelbe Färbung - zu niedriger Säurestand, die Batterie muss
gewechselt werden.
Fahrzeuge mit dem START-STOPP-System sind mit einem Batterie-Steuerge-
rät zur Kontrolle des Energiestands zum wiederkehrenden Motorstart ausge-
stattet.
Wir empfehlen, den Säurestand regelmäßig von einem Fachbetrieb überprüfen
zu lassen, insbesondere in den nachfolgenden Fällen.
Hohe Außentemperaturen.
Längere Alltagsfahrten.
Nach jedem Aufladen.
Winterzeit
Die Fahrzeugbatterie hat bei niedrigen Temperaturen nur noch einen Teil der
Startleistung. Eine entladene Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperatu-
ren wenig unter 0 °C gefrieren.
Wir empfehlen, die Batterie vor Beginn der Winterzeit von einem Fachbetrieb
prüfen und bzw. laden zu lassen.
164
Betriebshinweise
Hinweis
Der Batteriesäurestand wird auch regelmäßig im Rahmen des Inspektions-
Service in einem Fachbetrieb geprüft.
Bei Fahrzeugbatterien mit der Bezeichnung „AGM“ kann aus technischen
Gründen der Säurestand nicht geprüft werden.
Laden
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 163.
Eine geladene Fahrzeugbatterie ist Voraussetzung für ein gutes Startverhal-
ten.
Ein Ladevorgang kann erfolgen, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind.
Der Motor ist abgestellt.
Die Zündung ist ausgeschaltet.
Alle Verbraucher sind ausgeschaltet.
Die Motorraumklappe ist geöffnet.
„Schnellladen“ mit hohen Stromstärken
Beide Anschlusskabel abklemmen (erst „minus“, dann „plus“).
Die Polzangen des Ladegeräts an die Batteriepole klemmen (rot = „plus“,
schwarz = „minus“).
Das Netzkabel des Ladegeräts in die Steckdose stecken und das Gerät ein-
schalten.
Nach erfolgtem Ladevorgang: Zuerst das Ladegerät ausschalten und das
Netzkabel aus der Steckdose ziehen.
Jetzt erst die Polzangen des Ladegeräts abnehmen.
Die Anschlusskabel wieder an die Batterie klemmen (erst „plus“, dann „mi-
nus“).
Laden mit geringen Stromstärken
Beim Laden, z. B. mit einem Kleinladegerät, brauchen die Anschlusskabel der
Fahrzeugbatterie nicht abgenommen zu werden.
Die Hinweise des Ladegerätherstellers sind zu beachten.
Bis zum vollständigen Laden der Fahrzeugbatterie ist ein Ladestrom von 0,1-
Vielfachem der Batteriekapazität (oder niedriger) einzustellen.
Beim Laden sollten die Verschlussstopfen der Fahrzeugbatterie nicht geöffnet
werden.
ACHTUNG
Beim Laden der Fahrzeugbatterie wird Wasserstoff freigesetzt und es
entsteht ein hochexplosives Knallgasgemisch. Eine Explosion kann auch
durch Funken beim Abklemmen oder Lösen der Kabelstecker bei einge-
schalteter Zündung verursacht werden.
Durch Überbrücken der Batteriepole (z. B. durch Metallgegenstände -
Stromleiter) entsteht ein Kurzschluss - es besteht die Gefahr von Batterie-
schäden, Explosion, Batteriebrand und Säurespritzern.
Funkenbildung beim Umgang mit Kabeln und elektrischen Geräten ver-
meiden. Bei starken Funken droht Verletzungsgefahr.
Vor jeglichen Arbeiten an der elektrischen Anlage den Motor abstellen,
die Zündung, alle elektrischen Verbraucher ausschalten und den Minuspol
abklemmen.
Das „Schnellladen“ der Fahrzeugbatterie ist gefährlich, es erfordert ein
spezielles Ladegerät und Fachkenntnisse.
Wir empfehlen, das „Schnellladen“ von Fahrzeugbatterien von einem
Fachbetrieb durchführen zu lassen.
VORSICHT
Bei Fahrzeugen mit dem START-STOPP-System oder der Zusatzheizung
(Standheizung) darf die Polklemme des Ladegeräts nicht direkt an den Minus-
pol der Fahrzeugbatterie angeschlossen werden, sondern nur an die Motor-
masse » Seite 183.
Ersetzen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 163.
Die neue Fahrzeugbatterie muss die gleiche Kapazität, Spannung, Stromstärke
und die gleiche Größe wie die ursprüngliche Batterie haben. Der geeignete
Fahrzeugbatterietyp kann in einem Fachbetrieb erworben werden.
Wir empfehlen, den Batteriewechsel in einem Fachbetrieb durchführen zu las-
sen, bei dem die neue Fahrzeugbatterie fachgerecht eingebaut und die ur-
sprüngliche Batterie gemäß der nationalen gesetzlichen Bestimmungen ent-
sorgt wird.
165
Prüfen und Nachfüllen
Ab- bzw. Anklemmen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 163.
Abklemmen
Die Zündung ausschalten.
Zuerst den Minuspol
, erst danach den Pluspol
der Batterie abklemmen.
Anklemmen
Zuerst den Pluspol
, erst danach den Minuspol
der Batterie anklemmen.
Nach dem Ab- und erneuten Anklemmen der Fahrzeugbatterie sind die folgen-
den Funktionen bzw. Einrichtungen teilweise oder völlig außer Betrieb.
Funktion / Einrichtung Inbetriebnahme
Elektrische Fensterheber » Seite 59
Radio
Code eingeben » Bedienungs-
anleitung zum Infotainment Ra-
dio
Zeiteinstellungen » Seite 33
VORSICHT
Die Fahrzeugbatterie nur bei ausgeschalteter Zündung abklemmen - es be-
steht die Beschädigungsgefahr der elektrischen Anlage des Fahrzeugs.
Die Anschlusskabel dürfen keinesfalls vertauscht werden - es besteht Kabel-
brandgefahr.
Hinweis
Nach dem Ab- und erneuten Anklemmen der Fahrzeugbatterie empfehlen
wir, das Fahrzeug von einem Fachbetrieb überprüfen zu lassen, damit die volle
Funktionsfähigkeit aller elektrischen Systeme gewährleistet ist.
Die Daten der Multifunktionsanzeige werden zurückgesetzt.
Automatische Verbraucherabschaltung
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 163.
Das Bordnetzsteuergerät verhindert bei starker Belastung der Fahrzeugbatte-
rie automatisch ein Entladen der Batterie. Das kann sich durch Folgendes be-
merkbar machen.
Die Leerlaufdrehzahl wird angehoben, damit der Generator mehr Strom in
das Bordnetz liefert.
Gegebenenfalls werden größere Komfortverbraucher, z. B. Sitzheizung,
Heckscheibenbeheizung, in der Leistung begrenzt oder notfalls ganz abge-
schaltet.
VORSICHT
Auch trotz eventueller Eingriffe des Bordnetzmanagements kann es zur Ent-
ladung der Fahrzeugbatterie kommen. Beispielsweise wenn die Zündung län-
gere Zeit bei abgestelltem Motor oder das Stand- oder Parklicht bei längerem
Parken eingeschaltet ist.
Verbraucher, die über die 12-Volt-Steckdose versorgt werden, können bei
ausgeschalteter Zündung ein Entladen der Fahrzeugbatterie verursachen.
Hinweis
Durch eine eventuelle Verbraucherabschaltung wird der Fahrkomfort nicht ge-
stört, und diese Abschaltung wird vom Fahrer oft gar nicht wahrgenommen.
166
Betriebshinweise
Räder
Felgen und Reifen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Hinweise für die Radverwendung 167
Reifenfülldruck 168
Reifenverschleiß 168
Reifenverschleißanzeiger und Rädertausch 169
Reifenschäden 169
Laufrichtungsgebundene Reifen 169
Ausschließlich Reifen oder Felgen verwenden, die von ŠKODA für Ihren Fahr-
zeugtyp freigegeben sind.
ACHTUNG
Bei der Verwendung der Reifen sind die nationalen gesetzlichen Bestim-
mungen zu beachten.
ACHTUNG
Aus Gründen der Fahrsicherheit Reifen nicht einzeln ersetzen.
Umwelthinweis
Alte und unbrauchbare Reifen sind ein umweltschädlicher Sonderabfall. Diese
müssen im Einklang mit den nationalen gesetzlichen Bestimmungen entsorgt
werden.
Hinweis
Wir empfehlen, alle Arbeiten an den Rädern oder Reifen von einem Fachbe-
trieb durchführen zu lassen.
Wir empfehlen, Felgen, Reifen, Radvollblenden und Schneeketten aus dem
ŠKODA Original Zubehör zu verwenden.
Hinweise für die Radverwendung
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 167.
Neue Reifen haben während der ersten 500 km noch nicht bestmögliche Haft-
fähigkeit, es ist deshalb entsprechend vorsichtig zu fahren.
Die Reifen mit der größeren Profiltiefe sollten immer auf den Vorderrädern ge-
fahren werden.
Reifenlagerung
Demontierte Reifen kennzeichnen, damit bei der erneuten Montage die bishe-
rige Laufrichtung beibehalten werden kann.
Räder bzw. Reifen immer kühl, trocken und möglichst dunkel lagern. Reifen,
die nicht auf einer Felge montiert sind, sollten stehend aufbewahrt werden.
Reifenalter
Die Reifen altern und verlieren somit ihre ursprünglichen Eigenschaften, sogar
auch dann, wenn sie nicht verwendet werden. Die Betriebsdauer der Reifen
beträgt 6 Jahre. Deshalb empfehlen wir, keine Reifen zu verwenden, die älter
als 6 Jahre sind.
Radschrauben
Felgen und Radschrauben sind konstruktiv aufeinander abgestimmt. Deshalb
empfehlen wir, Felgen und Radschrauben aus dem ŠKODA Original Zubehör zu
verwenden.
ACHTUNG
Niemals Reifen verwenden, über deren Zustand und Alter Sie nichts wis-
sen.
167
Räder
Reifenfülldruck
Abb. 152 Aufkleber mit einer Tabelle der Reifengrößen und -fülldruck-
werte / Reifen aufpumpen
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 167.
Der Reifenfülldruck ist stets der Beladung anzupassen.
Die vorgeschriebenen Reifenfülldruckwerte stehen auf dem Aufkleber mit Pik-
togrammen
A
» Abb. 152.
Für einige Länder ist der Aufkleber ohne Piktogramme, lediglich mit aufgeführ-
ten Reifenfülldruckwerten, ausgeführt.
Aufkleber mit vorgeschriebenen Reifenfülldruckwerten » Abb. 152
Position des Aufklebers
Fülldruck für halbe Beladung
Fülldruck für erhöhten Fahrkomfort bei halber Beladung
Fülldruck für volle Beladung
Infolge der Fülldruckanpassung auf den Wert
C
für erhöhten Fahrkomfort
kann der Kraftstoffverbrauch geringfügig steigen.
Reifenfülldruck prüfen
Den Reifenfülldruck inkl. des Reserverads mindestens einmal monatlich und
zusätzlich vor jeder längeren Fahrt prüfen.
Den Fülldruck immer am kalten Reifen prüfen. Den erhöhten Druck bei warmen
Reifen ggf. nicht reduzieren.
Bei Fahrzeugen mit Reifendruck-Überwachung sind bei jeder Reifendruckän-
derung die Reifendruckwerte zu speichern » Seite 130.
A
B
C
D
ACHTUNG
Für die korrekten Reifenfülldrücke ist stets der Fahrer verantwortlich.
Ein zu geringer bzw. zu hoher Fülldruck beeinträchtigt das Fahrverhalten.
Bei zu geringem Fülldruck muss der Reifen einen höheren Abrollwider-
stand überwinden, dadurch wird er insbesondere bei höheren Geschwindig-
keiten stark erwärmt. Dies kann zur Laufstreifenablösung und zum Platzen
des Reifens führen.
Bei sehr schnellem Reifenfülldruckverlust, z. B. bei einem plötzlichen Rei-
fenschaden, ist zu versuchen, das Fahrzeug vorsichtig ohne heftige Lenk-
bewegungen und ohne starkes Bremsen zum Stehen zu bringen.
Umwelthinweis
Ein zu geringer Fülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch.
Reifenverschleiß
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 167.
Der Reifenverschleiß hängt vom richtigen Reifenfülldruck, von der Fahrweise
und weiteren Gegebenheiten ab.
Die Beachtung der folgenden Hinweise kann den Reifenverschleiß beeinflus-
sen.
Fahrweise
Schnelle Kurvenfahrt, rasantes Beschleunigen und scharfes Bremsen erhöhen
den Reifenverschleiß.
Radauswuchtung
Die Räder eines neuen Fahrzeugs sind ausgewuchtet. Im Fahrbetrieb kann
aber durch verschiedene Einflüsse eine Unwucht entstehen. Das kann sich vor
allem durch eine „Unruhe“ an der Lenkung bemerkbar machen. In diesem Fall
sind die Räder von einem Fachbetrieb auswuchten zu lassen.
Nach Reifenaustausch oder -reparatur sind die Räder ebenfalls auswuchten zu
lassen.
Einstellung der Fahrzeuggeometrie
Eine fehlerhafte Radstellung vorn bzw. hinten führt zum übermäßigen Reifen-
verschleiß und beeinträchtigt die Fahrsicherheit. Bei einem markanten Reifen-
verschleiß empfehlen wir, die Einstellung der Fahrzeuggeometrie in einem
Fachbetrieb überprüfen zu lassen.
168
Betriebshinweise
ACHTUNG
Eine fehlerhafte Radstellung vorn bzw. hinten beeinträchtigt das Fahrver-
halten.
Ungewöhnliche Schwingungen oder Ziehen des Fahrzeugs zur Seite kön-
nen einen Reifenschaden andeuten. Wenn der Verdacht besteht, dass ein
Rad beschädigt ist, dann sofort die Geschwindigkeit reduzieren und anhal-
ten! Wenn äußerlich keine Reifenschäden erkennbar sind, entsprechend
langsam und vorsichtig zum nächsten Fachbetrieb fahren, um das Fahrzeug
prüfen zu lassen.
Reifenverschleißanzeiger und Rädertausch
Abb. 153 Prinzipdarstellung: Reifenprofil mit Verschleißanzeigern / Räder
tauschen
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 167.
Verschleißanzeiger
Im Profilgrund der Reifen befinden sich 1,6 mm hohe Verschleißanzeiger
» Abb. 153 -
. In einigen Ländern können abweichende Reifenverschleißwerte
gelten.
Markierungen an den Reifenflanken durch die Buchstaben „TWI“, Dreiecksym-
bole bzw. andere Symbole kennzeichnen die Lage der Verschleißanzeiger.
Rädertausch
Zur gleichmäßigen Abnutzung aller Reifen empfehlen wir, die Räder alle
10 000 km entsprechend dem Schema zu tauschen » Abb. 153 -
. Dadurch er-
halten die Reifen etwa die gleiche Lebensdauer.
Nach dem Rädertausch ist der Reifenfülldruck anzupassen.
Bei Fahrzeugen mit Reifendruck-Überwachung sind die Reifendruckwerte zu
speichern » Seite 130.
ACHTUNG
Spätestens wenn die Reifen bis auf die Verschleißanzeiger abgefahren
sind, sollten sie umgehend ersetzt werden.
Abgefahrene Reifen beeinträchtigen insbesondere bei höheren Ge-
schwindigkeiten auf nasser Straße den erforderlichen Kraftschluss mit der
Fahrbahn. Es könnte zum sogenannten „Aquaplaning“ kommen (unkontrol-
lierte Fahrzeugbewegung - „Schwimmen“ auf nasser Fahrbahn).
Reifenschäden
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 167.
Wir empfehlen, Reifen und Felgen regelmäßig auf Beschädigungen (Stiche,
Risse, Beulen, Deformationen u. Ä.) zu prüfen. Fremdkörper (z. B. kleine Steine)
aus dem Reifenprofil sofort entfernen.
Bordsteine oder ähnliche Hindernisse nur langsam und möglichst senkrecht
überfahren, um Beschädigungen an Reifen und Felgen zu vermeiden.
Beschädigte Felgen oder Reifen umgehend austauschen.
ACHTUNG
Niemals mit beschädigten Reifen fahren - es besteht Unfallgefahr.
VORSICHT
Die Reifen sind vor der Berührung mit Stoffen, z. B. Öl, Fett und Kraftstoff, zu
schützen, welche diese beschädigen könnten. Sollten die Reifen mit diesen
Stoffen in Berührung kommen, dann empfehlen wir, diese in einem Fachbe-
trieb überprüfen zu lassen.
Laufrichtungsgebundene Reifen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 167.
Die Laufrichtung ist durch Pfeile auf der Reifenflanke gekennzeichnet.
Die so angegebene Laufrichtung muss unbedingt eingehalten werden, um die
bestmöglichen Eigenschaften dieser Reifen zu erhalten.
169
Räder
Es handelt sich vor allem um die folgenden Eigenschaften.
Erhöhte Fahrstabilität.
Verringerte Gefahr von Aquaplaning.
Verringerte Reifengeräusche sowie geringerer Reifenverschleiß.
Vom Hersteller freigegebene Reifenvarianten
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Erläuterung der Reifenbeschriftung
170
Freigegebene Reifenvarianten 170
Freigegebene Reifenvarianten sind nach der Motorisierung Ihres Fahrzeugs
herauszusuchen » Seite 170, Freigegebene Reifenvarianten.
An allen vier Rädern nur Radialreifen gleicher Bauart, Größe (Abrollumfang)
und gleicher Profilausführung auf einer Achse verwenden.
Bei der Montage von neuen Reifen sind die Reifen achsweise zu ersetzen.
Die in den Tabellen aufgeführten Angaben entsprechen dem Informations-
stand zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses.
Die für Ihr Fahrzeug freigegebenen Reifen/Felgenkombinationen sind der ver-
trieblichen und technischen Fahrzeugdokumentation zu entnehmen.
Erläuterung der Reifenbeschriftung
Erläuterung der Reifenbeschriftung
Z. B. 185/65 R 14 86 T bedeutet:
185 Reifenbreite in mm
65 Höhen-/Breitenverhältnis in %
R Kennbuchstabe für Reifenbauart - Radial
14 Felgendurchmesser in Zoll
86 Lastindex
T Geschwindigkeitssymbol
Das Herstellungsdatum ist auf der Reifenflanke angegeben (eventuell auf der
Innenseite).
Z. B. DOT ... 11 14... bedeutet, dass der Reifen in der 11. Woche des Jahres 2014
hergestellt wurde.
Die Kennzeichnung M+S bedeutet, dass der zugehörige Reifen wintertauglich
ist.
Lastindex
Der Lastindex gibt die höchstzulässige Tragfähigkeit des einen einzelnen Rei-
fens an.
Lastindex
83 84 85 86 87 88
Last
(in kg)
487 500 515 530 545 560
Geschwindigkeitssymbol
Das Geschwindigkeitssymbol gibt die höchstzulässige Fahrzeuggeschwindig-
keit mit montierten Reifen der jeweiligen Kategorie an.
Geschwindigkeitssymbol S T U H V W
Höchstgeschwindigkeit
(in km/h)
180 190 200 210 240 270
ACHTUNG
Die für die montierten Reifen höchstzulässige Tragfähigkeit niemals
überschreiten.
Die für die montierten Reifen höchstzulässige Geschwindigkeit niemals
überschreiten.
VORSICHT
Die Informationen zum Lastindex sowie Geschwindigkeitssymbol sind der ver-
trieblichen und technischen Fahrzeugdokumentation zu entnehmen.
Freigegebene Reifenvarianten
Motorisierung
Reifen-
größe
Minimaler
Lastindex
Minimales
Geschwindig-
keitssymbol
1,0 l/44 kW MPI
175/70 R14
84
T
185/60 R15
215/45 R16 86
215/40 R17 87
170
Betriebshinweise
Motorisierung
Reifen-
größe
Minimaler
Lastindex
Minimales
Geschwindig-
keitssymbol
1,0 l/55 kW MPI
175/70 R14
84
T
185/60 R15
215/45 R16 86
215/40 R17 87
1,2 l/66 kW TSI
175/70 R14
84
T
185/60 R15
215/45 R16 86
215/40 R17 87
1,2 l/81 kW TSI
185/60 R15 84
H215/45 R16 86
215/40 R17 87
1,4 l/66 kW TDI CR
175/70 R14
84
T
185/60 R15
215/45 R16 86
215/40 R17 87
1,4 l/77 kW TDI CR
185/60 R15 84
H215/45 R16 86
215/40 R17 87
Winterbetrieb
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Winterreifen
171
Schneeketten 171
Winterreifen
Sommerreifen sind auf Eis, Schnee und bei Temperaturen unter 7 °C weniger
rutschfest. Dies gilt besonders für Fahrzeuge, die mit Breitreifen bzw. Hochge-
schwindigkeitsreifen ausgerüstet sind.
Durch Winterreifen werden die Fahreigenschaften des Fahrzeugs bei winterli-
chen Straßenverhältnissen verbessert.
Um bestmögliche Fahreigenschaften zu erhalten, müssen Winterreifen auf al-
len vier Rädern gefahren werden. Die Mindestprofiltiefe muss 4 mm betragen.
Die Winterreifen (mittels M+S und eines Bergspitzen-/Schneeflockensymbols
gekennzeichnet) einer niedrigeren Geschwindigkeitskategorie können unter
der Voraussetzung verwendet werden, dass die zulässige Höchstgeschwindig-
keit dieser Reifen auch dann nicht überschritten wird, wenn die mögliche
Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs höher ist.
Bei Fahrzeugen mit dem Infotainmentsystem mit der Taste

kann die Ge-
schwindigkeitsbegrenzung für Winterreifen eingestellt werden » Bedienungs-
anleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugsysteme einstellen (Taste CAR).
Bei anderen Fahrzeugen besteht die Möglilchkeit, die Geschwindigkeitsbe-
grenzung für Winterreifen in einem Fachbetrieb einstellen zu lassen.
Ausschließlich Winterreifen oder Felgen verwenden, die von ŠKODA für Ihren
Fahrzeugtyp freigegeben sind.
Umwelthinweis
Rechtzeitig wieder die Sommerreifen montieren, denn auf schnee- und eisfrei-
en Straßen sowie bei Temperaturen über 7 °C sind die Fahreigenschaften mit
Sommerreifen besser, der Bremsweg ist kürzer, die Abrollgeräusche sind ge-
ringer und der Reifenverschleiß ist geringer. Und auch der Kraftstoffverbrauch
ist niedriger.
Schneeketten
Bei winterlichen Straßenverhältnissen verbessern die Schneeketten nicht nur
den Vortrieb, sondern auch das Bremsverhalten.
Die Schneeketten dürfen nur an den Vorderrädern montiert werden.
Nur Schneeketten verwenden, deren Glieder und Schlösser nicht größer als 12
mm sind.
Die Verwendung von Schneeketten ist aus technischen Gründen nur auf fol-
genden Felgen/Reifenkombinationen zulässig.
Felgengröße Einpresstiefe ET Reifengröße
5Jx14 35 mm 175/70 R14
6Jx15 38 mm 185/60 R15
171
Räder
Vor der Montage der Schneeketten die Radvollblenden abnehmen » Seite 176.
ACHTUNG
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Verwendung von
Schneeketten beachten.
VORSICHT
Die Ketten sind beim Befahren schneefreier Strecken abzunehmen. Sie wür-
den sonst die Fahreigenschaften beeinträchtigen und die Reifen beschädigen.
172
Betriebshinweise
Selbsthilfe
Notausstattung und Selbsthilfe
Notausstattung
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Platzierung des Verbandskastens und des Warndreiecks
173
Platzierung der Reflexweste 174
Feuerlöscher 174
Bordwerkzeug 174
Platzierung des Verbandskastens und des Warndreiecks
Abb. 154
Verbandskasten und Warndrei-
eck - Variante 1
Abb. 155 Verbandskasten und Warndreieck - Variante 2 / Befestigungs-
band lösen
Die folgenden Informationen sind für den Verbandskasten und das Warndrei-
eck aus dem ŠKODA Original Zubehör gültig.
Für einen anderen Verbandskasten bzw. ein anderes Warndreieck können die
Staufächer möglicherweise zu klein sein.
Verbandskasten
Der Verbandskasten kann mithilfe eines Spannbands an der rechten Seite des
Gepäckraums befestigt werden » Abb. 154 bzw. » Abb. 155.
Warndreieck - Variante 1
Das Warndreieck kann in die Verkleidung der Rückwand eingeschoben werden
» Abb. 154.
Warndreieck - Variante 2
Das Warndreieck kann in die Verkleidung an der rechten Seite des Gepäck-
raums eingesetzt und mit dem Befestigungsband gesichert werden » Abb. 155.
Befestigungsband lösen/sichern
Die Verriegelung am Band in Pfeilrichtung
1
drücken » Abb. 155.
Das Band
A
in Pfeilrichtung
2
aufklappen.
Zum Sichern das Band
A
entgegen der Pfeilrichtung
2
bis zum Einrasten
zuklappen.
ACHTUNG
Der Verbandskasten und das Warndreieck sind immer sicher zu befestigen,
sodass sich diese bei einer Notbremsung oder einem Aufprall des Fahr-
zeugs nicht lösen und keine Verletzungen der Insassen verursachen kön-
nen.
Hinweis
Auf das Verfallsdatum des Verbandskastens achten.
Wir empfehlen, einen Verbandskasten und ein Warndreieck aus dem ŠKODA
Original Zubehör zu verwenden, die bei einem ŠKODA Partner erhältlich sind.
173
Notausstattung und Selbsthilfe
Platzierung der Reflexweste
Abb. 156
Staufach für die Reflexweste
Die Reflexweste kann im Staufach innerhalb des Ablagefachs in der Tür ver-
staut werden
A
» Abb. 156.
Feuerlöscher
Abb. 157
Feuerlöscher
Der Feuerlöscher ist mit zwei Gurten in einer Halterung unter dem Beifahrer-
sitz befestigt.
Abnehmen/Befestigen
Die beiden Gurte lösen, indem an den jeweiligen Sicherungen in Pfeilrichtung
gezogen wird » Abb. 157.
Den Feuerlöscher abnehmen.
Für die Befestigung den Feuerlöscher wieder in die Halterung einsetzen und
mit Gurten sichern.
Lesen Sie bitte sorgfältig die Anleitung, die an dem Feuerlöscher angebracht
ist.
Der Feuerlöscher muss durch eine dazu berechtigte Person einmal jährlich ge-
prüft werden. Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen sind zu beachten.
ACHTUNG
Der Feuerlöscher ist immer sicher zu befestigen, sodass er sich bei einer
Notbremsung oder einem Aufprall des Fahrzeugs nicht lösen und keine
Verletzungen der Insassen verursachen kann.
Hinweis
Der Feuerlöscher muss den nationalen gesetzlichen Anforderungen entspre-
chen.
Auf das Verfallsdatum des Feuerlöschers achten. Wird der Feuerlöscher nach
Ablauf des Verfallsdatums verwendet, ist die richtige Funktion nicht gewähr-
leistet.
Der Feuerlöscher gehört nur in einigen Ländern zum Lieferumfang.
Bordwerkzeug
Abb. 158 Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug ist in einer Box im Reserverad oder im Stauraum für das
Reserverad untergebracht.
Ausstattungsabhängig müssen nicht alle folgenden Bestandteile im Bord-
werkzeug enthalten sein.
Schraubendreher
Adapter für die Anti-Diebstahl-Radschrauben
Abschleppöse
Bügel zum Abziehen der Radvollblenden
Wagenheber mit Hinweisschild
1
2
3
4
5
174
Selbsthilfe
Radschlüssel
Abziehzange für die Abdeckkappen der Radschrauben
Ersatzlampenset
Pannenset
ACHTUNG
Der werkseitig gelieferte Wagenheber ist nur für Ihren Fahrzeugtyp vorge-
sehen. Auf gar keinen Fall damit schwerere Fahrzeuge oder andere Lasten
anheben.
VORSICHT
Den Wagenheber vor dem Verstauen in der Box mit dem Bordwerkzeug wie-
der in die Ausgangsstellung schrauben.
Sicherstellen, dass das Bordwerkzeug im Gepäckraum sicher befestigt ist.
Darauf achten, dass die Box immer mit dem Band gesichert ist.
Hinweis
Die Konformitätserklärung ist dem Wagenheber oder der Bordbuchmappe bei-
gelegt.
Reserve- und Notrad
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Rad herausnehmen/verstauen
175
Notrad
176
Bei Verwendung eines Reserve- bzw. Notrads ist so schnell wie möglich ein
Laufrad mit entsprechenden Abmessungen und Ausführung zu montieren.
Nach dem Reserveradwechsel ist der Reifenfülldruck anzupassen. Bei Fahr-
zeugen mit Reifendruck-Überwachung sind die Reifendruckwerte zu speichern
» Seite 130.
6
7
8
9
ACHTUNG
Falls bei einer Reifenpanne das Reserverad mit nicht gebundener Lauf-
richtung oder mit entgegengesetzter Laufrichtung montiert werden muss,
dann vorsichtig fahren. Die bestmöglichen Eigenschaften des Reifens sind
in dieser Situation nicht mehr gegeben.
Unterscheidet sich das Reserverad in seinen Abmessungen oder seiner
Ausführung von der Fahrbereifung (z. B. Winterreifen, laufrichtungsgebun-
dene Reifen), so darf das Reserverad nur kurzzeitig im Pannenfall und mit
entsprechend vorsichtiger Fahrweise verwendet werden.
Unterscheidet sich das Reserve- bzw. Notrad in seinen Abmessungen
oder seiner Ausführung von der Fahrbereifung, dann niemals schneller als
80 km/h bzw. 50 mph fahren.
Das Reserve- bzw. Notrad auf keinen Fall verwenden, wenn es beschä-
digt ist.
Rad herausnehmen/verstauen
Abb. 159
Rad herausnehmen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 175.
Das Rad befindet sich in einer Mulde unter dem Bodenbelag im Gepäckraum
und ist mit einer Spezialmutter befestigt » Abb. 159.
Rad herausnehmen
Die Gepäckraumklappe öffnen.
Den Bodenbelag im Gepäckraum anheben.
Das Band lösen und die Box mit dem Bordwerkzeug herausnehmen.
Die Mutter in Pfeilrichtung herausschrauben » Abb. 159.
Das Rad herausnehmen.
Rad verstauen
Das Rad, mit der äußeren Sichtseite nach unten, in die Reserveradmulde le-
gen.
175
Notausstattung und Selbsthilfe
Das Befestigungsband durch die gegenüberliegenden Öffnungen in der Rad-
felge ziehen.
Die Mutter entgegen der Pfeilrichtung einschrauben » Abb. 159, bis das Rad
sicher befestigt ist.
Die Box mit dem Bordwerkzeug wieder in das Reserverad einsetzen und mit
dem Band sichern.
Den Bodenbelag im Gepäckraum zurückklappen.
Die Gepäckraumklappe schließen.
Notrad
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 175.
Das Notrad ist mit einem Warnschild versehen, das sich auf der Felge befindet.
Sollte das Notrad verwendet werden, dann ist Folgendes zu beachten.
Nach der Montage des Rads darf das Warnschild nicht abgedeckt werden.
Während der Fahrt besonders aufmerksam sein.
Das Notrad wird mit dem maximalen Fülldruck für das Fahrzeug aufgepumpt
» Seite 168.
Das Notrad nur bis zum nächsten Fachbetrieb verwenden, da es nicht für ei-
ne Dauerverwendung bestimmt ist.
ACHTUNG
Niemals mit mehr als einem montierten Notrad fahren!
Das Notrad sollte nur so lange wie nötig verwendet werden.
Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen und rasante Kurvenfahrten
vermeiden.
Die Schneeketten können nicht auf dem Notrad verwendet werden.
Die Hinweise auf dem Warnschild des Notrads beachten.
Radwechsel
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Vorarbeiten 176
Radvollblende 176
Abdeckkappen der Radschrauben 177
Radwechsel 177
Nachträgliche Arbeiten 177
Radschrauben lösen/festziehen 178
Fahrzeug anheben 179
Anti-Diebstahl-Radschrauben 179
Zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Mitfahrer sind vor einem Rad-
wechsel im Straßenverkehr die folgenden Hinweise zu beachten.
Die Warnblinkanlage einschalten.
Das Warndreieck in der vorgeschriebenen Entfernung aufstellen - dabei
sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
Das Fahrzeug möglichst weit vom fließenden Verkehr abstellen.
Eine Stelle mit einem ebenen und festen Untergrund wählen.
Alle Mitfahrer aussteigen lassen. Während der Reifenreparatur sollten
sich die Mitfahrer nicht auf der Straße aufhalten (stattdessen z. B. hinter
den Leitplanken).
Ist das Fahrzeug nachträglich mit anderen Reifen oder Felgen als ab Werk aus-
gerüstet, sind die Hinweise zu beachten » Seite 170, Erläuterung der Reifenbe-
schriftung.
Bei einem Radwechsel sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu be-
achten.
Vorarbeiten
Vor dem Radwechsel sind folgende Arbeiten durchzuführen.
Den Motor abstellen.
Den 1. Gang einlegen bzw. den Wählhebel des automatischen Getriebes in
die P-Stellung stellen.
Die Handbremse fest anziehen.
Ist ein Anhänger angekuppelt, dann diesen abkuppeln.
Das Bordwerkzeug » Seite 174 und das Reserve- bzw. Notrad » Seite 175 aus
dem Gepäckraum nehmen.
Radvollblende
Vor dem Ausbau der Radschrauben ist die Radvollblende abzunehmen.
Abziehen
Den Bügel aus dem Bordwerkzeug » Seite 174 am verstärkten Rand der Rad-
vollblende einhängen.
Den Radschlüssel durch den Bügel schieben, am Reifen abstützen und die
Blende abziehen.
176
Selbsthilfe
Einbauen
Die Blende am vorgesehenen Ventilausschnitt an die Felge ansetzen » .
Die Blende so in die Felge drücken, bis diese am gesamten Umfang richtig
einrastet.
VORSICHT
Hinweise für werkseitig oder aus dem ŠKODA Original Zubehör gelieferte Rad-
blenden.
Bei Verwendung einer Anti-Diebstahl-Radschraube sicherstellen, dass diese
laut der auf der Rückseite der Radblende gekennzeichneten Position einge-
baut ist.
Auf der Rückseite der Radblende ist die Position für die Anti-Diebstahl-Rad-
schraube mittels eines Symbols gekennezeichnet. Wird die Radblende außer-
halb der für die Anti-Diebstahl-Radschraube gekennzeichneten Position ange-
setzt, besteht die Beschädigungsgefahr der Radblende.
VORSICHT
Nur den Handdruck verwenden, nicht an die Blende schlagen! Die Blende
könnte beschädigt werden.
Wenn Radblenden montiert werden, dann ist darauf zu achten, dass eine
ausreichende Luftzufuhr zur Kühlung der Bremsanlage gewährleistet bleibt.
Hinweis
Wir empfehlen, die Radblenden aus dem ŠKODA Original Zubehör zu verwen-
den.
Abdeckkappen der Radschrauben
Abb. 160
Abdeckkappe abziehen
Vor dem Lösen der Radschrauben sind die Abdeckkappen abzuziehen.
Abziehen
Die Abziehzange » Seite 174 auf die Abdeckkappe schieben, bis die inneren
Rasten der Zange am Bund der Abdeckkappe anliegen.
Die Abdeckkappe in Pfeilrichtung abziehen » Abb. 160.
Einbauen
Die Abdeckkappe bis zum Anschlag auf die Radschraube schieben.
Radwechsel
Bei einem Radwechsel sind folgende Hinweise zu befolgen.
Die Radvollblende bzw. die Abdeckkappen der Radschrauben abnehmen.
Zuerst die Anti-Diebstahl-Radschraube und dann die anderen Radschrauben
lösen.
Das Fahrzeug anheben, bis das zu wechselnde Rad nicht mehr den Boden
berührt.
Die Radschrauben abschrauben und auf eine saubere Unterlage (Lappen, Pa-
pier u. Ä.) legen.
Das Rad vorsichtig abnehmen.
Das Reserverad ansetzen und die Radschrauben leicht anschrauben.
Das Fahrzeug ablassen.
Mit dem Radschlüssel abwechselnd die gegenüberliegenden Radschrauben
(über Kreuz) festziehen. Die Anti-Diebstahl-Radschraube zuletzt festziehen.
Die Radvollblende bzw. die Abdeckkappen wieder anbringen.
Bei der Montage von laufrichtungsgebundenen Reifen ist die Laufrichtung zu
beachten » Seite 169.
ACHTUNG
Die Radschrauben nur ein wenig (etwa eine Umdrehung) lösen, solange
das Fahrzeug nicht mit dem Wagenheber angehoben ist. Ansonsten könnte
sich das Rad lösen und herunterfallen.
Alle Schrauben müssen sauber und leichtgängig sein.
Wenn beim Radwechsel festgestellt wird, dass die Radschrauben korro-
diert und schwergängig sind, dann sind diese zu erneuern.
In keinem Fall dürfen die Radschrauben gefettet oder geölt werden!
Nachträgliche Arbeiten
Nach dem Radwechsel sind folgende Arbeiten durchzuführen.
177
Notausstattung und Selbsthilfe
Das ausgewechselte Rad mit einer Spezialschraube in der Reserveradmulde
verstauen und befestigen » Seite 175, Reserve- und Notrad.
Das Bordwerkzeug an dem vorgesehenen Platz verstauen und mit dem Band
befestigen.
Möglichst bald den Reifenfülldruck an dem montierten Reserverad prüfen.
Das Anzugsdrehmoment der Radschrauben so bald wie möglich mit einem
Drehmomentschlüssel prüfen lassen.
Nach dem Radwechsel ist der Reifenfülldruck anzupassen. Bei Fahrzeugen mit
Reifendruck-Überwachung sind die Reifendruckwerte zu speichern » Sei-
te 130.
Den beschädigten Reifen wechseln bzw. sich in einem Fachbetrieb über die
Reparaturmöglichkeiten informieren.
ACHTUNG
Hinweise bezüglich der Radschrauben
Das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment der Radschrauben beträgt bei
Stahl- und Leichtmetallfelgen 120 Nm.
Werden die Radschrauben mit einem zu niedrigen Anzugsdrehmoment
angezogen, können sich die Felgen während der Fahrt lösen. Ein zu hohes
Anzugsdrehmoment kann die Schrauben und Gewinde beschädigen und
zur dauerhaften Deformation der Anlageflächen auf den Felgen führen.
Bei falscher Behandlung der Radschrauben kann sich das Rad während
der Fahrt lösen.
Bis zur Prüfung des Anzugsdrehmoments vorsichtig und nur mit mäßiger
Geschwindigkeit fahren.
Radschrauben lösen/festziehen
Abb. 161
Radwechsel: Radschrauben lö-
sen
Vor dem Lösen der Radschrauben sind die Abdeckkappen der Radschrauben
abzuziehen.
Lösen
Den Radschlüssel bis zum Anschlag auf die Radschraube stecken
1)
.
Am Schlüsselende fassen und die Schraube etwa eine Umdrehung in Pfeil-
richtung drehen » Abb. 161.
Festziehen
Den Radschlüssel bis zum Anschlag auf die Radschraube stecken
1)
.
Am Schlüsselende fassen und die Schraube entgegen der Pfeilrichtung dre-
hen » Abb. 161, bis diese fest ist.
Nach dem Festziehen der Radschrauben sind die Abdeckkappen wieder anzu-
bringen.
ACHTUNG
Lassen sich die Schrauben nicht lösen, dann kann vorsichtig mit dem Fuß
auf das Ende des Schlüssels gedrückt werden. Dabei sich am Fahrzeug
festhalten und auf einen sicheren Stand achten.
1)
Zum Lösen und Festziehen der Anti-Diebstahl-Radschrauben den entsprechenden Adapter verwenden
» Seite 179.
178
Selbsthilfe
Fahrzeug anheben
Abb. 162
Aufnahmepunkte für den Wa-
genheber
Abb. 163
Wagenheber ansetzen
Zum Anheben des Fahrzeugs ist der Wagenheber aus dem Bordwerkzeug zu
verwenden.
Den Wagenheber an dem Aufnahmepunkt ansetzen, der dem defekten Rad am
nächsten liegt.
Die Aufnahmepunkte befinden sich am Metallsteg des Unterholms.
Deren Positionen sind mittels Markierungen in der Seitenfläche des Unter-
holms eingeprägt » Abb. 162.
Die Grundplatte des Wagenhebers mit ihrer gesamten Fläche auf einem ge-
raden Untergrund abstützen und sicherstellen, dass sich der Heber in senk-
rechter Position zum Aufnahmepunkt befindet » Abb. 163 -
.
Den Wagenheber unter dem Aufnahmepunkt mit der Kurbel so weit hoch
drehen, bis seine Klaue den Steg umfasst » Abb. 163 -
.
Den Wagenheber weiter hoch drehen, bis das Rad etwas vom Boden abhebt.
ACHTUNG
Zum Anheben des Fahrzeugs einen festen und ebenen Untergrund auf-
suchen.
Wenn der Radwechsel auf einer abschüssigen Fahrbahn durchgeführt
wird, das gegenüberliegende Rad mit einem Stein oder dergleichen blockie-
ren, um das Fahrzeug gegen unerwartetes Wegrollen zu sichern.
Die Grundplatte des Wagenhebers mit geeigneten Mitteln gegen mögli-
ches Verschieben sichern. Ein weicher und rutschiger Untergrund unter der
Grundplatte kann ein Verschieben des Wagenhebers und damit das Herun-
terfallen des Fahrzeugs zur Folge haben. Deshalb den Wagenheber immer
auf festen Untergrund stellen bzw. eine großflächige stabile Unterlage ver-
wenden. Auf glattem Untergrund, wie z. B. Kopfsteinpflaster, Fliesenboden
usw., eine nicht rutschende Unterlage (z. B. eine Gummifußmatte) verwen-
den.
Den Wagenheber nur an den dafür vorgegebenen Aufnahmepunkten an-
setzen.
Das Fahrzeug immer mit verschlossenen Türen anheben.
Wenn das Fahrzeug mit einem Wagenheber angehoben ist, niemals Kör-
perteile z. B. Arme oder Beine unter das Fahrzeug führen.
Bei angehobenem Fahrzeug niemals den Motor anlassen.
VORSICHT
Es ist darauf zu achten, dass der Wagenheber korrekt am Steg des Unterholms
angesetzt wird, sonst besteht die Gefahr der Fahrzeugbeschädigung.
Anti-Diebstahl-Radschrauben
Abb. 164
Prinzipdarstellung: Anti-Dieb-
stahl-Radschraube mit Adapter
Die Anti-Diebstahl-Radschrauben schützen die Räder vor einem Diebstahl.
Diese können nur mithilfe des Adapters
B
» Abb. 164 gelöst bzw. festgezogen
werden.
179
Notausstattung und Selbsthilfe
Die Radvollblende bzw. die Abdeckkappen der Radschrauben abnehmen.
Den Adapter
B
» Abb. 164 mit der verzahnten Seite bis zum Anschlag in die
innere Verzahnung im Kopf der Anti-Diebstahl-Radschraube
A
stecken.
Den Radschlüssel bis zum Anschlag auf den Adapter
B
stecken.
Die Radschraube lösen bzw. festziehen » Seite 178.
Den Adapter abnehmen.
Die Radvollblende bzw. die Abdeckkappen wieder anbringen.
Für einen möglichen Radwechsel ist der Adapter für die Anti-Diebstahl-Rad-
schrauben stets im Fahrzeug mitzuführen. Der Adapter ist im Bordwerkzeug
verstaut.
Hinweis
Die sowohl am Adapter als auch am Ende jeder Anti-Diebstahl-Radschraube
eingeschlagene Codenummer notieren. Anhand dieser Nummer kann, falls er-
forderlich, ein Ersatzadapter aus den ŠKODA Original Teilen erworben werden.
Der Anti-Diebstahl-Radschraubensatz mit dem Adapter kann bei einem
ŠKODA Partner erworben werden.
Bei werkseitig oder aus dem ŠKODA Original Zubehör gelieferten Radblen-
den ist die Position der Anti-Diebstahl-Radschraube auf der Rückseite der
Radblende gekennzeichnet. Bei Verwendung einer Anti-Diebstahl-Radschrau-
be sicherstellen, dass diese laut der auf der Rückseite der Radblende gekenn-
zeichneten Position eingebaut ist.
Pannenset
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Bestandteile des Pannensets 181
Allgemeine Hinweise
181
Vorarbeiten zur Benutzung des Pannensets
181
Reifen abdichten und aufpumpen
182
Hinweise für das Fahren mit repariertem Reifen
182
Mithilfe des Pannensets können Reifenschäden, die durch einen Fremdkörper
oder durch einen Einstich im Durchmesser bis zu etwa 4 mm verursacht wur-
den, zuverlässig repariert werden.
Die Reparatur mit dem Pannenset ersetzt keinesfalls die dauerhafte Reifen-
instandsetzung. Sie dient nur zum Erreichen des nächsten Fachbetriebs.
Bei der Reparatur muss das Rad nicht abgebaut werden.
Fremdkörper, wie z. B. Schrauben oder Nägel, dürfen aus dem Reifen nicht
entfernt werden!
ACHTUNG
Das Dichtungsmittel ist gesundheitsschädlich und muss bei Kontakt mit
der Haut sofort entfernt werden.
Die Gebrauchsanweisung des Pannenset-Herstellers beachten.
Umwelthinweis
Gebrauchtes Dichtungsmittel oder Dichtungsmittel, dessen Mindesthaltbar-
keitsdatum abgelaufen ist, muss unter Beachtung der Umweltvorschriften
entsorgt werden.
Hinweis
Eine neue Dichtungsmittelflasche kann aus den ŠKODA Original Teilen er-
worben werden.
Den mittels des Pannensets reparierten Reifen sofort wechseln bzw. sich in
einem Fachbetrieb über die Reparaturmöglichkeiten informieren.
180
Selbsthilfe
Bestandteile des Pannensets
Abb. 165 Prinzipdarstellung: Bestandteile des Pannensets
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 180.
Bestandteile des Sets » Abb. 165
Aufkleber mit der Geschwindigkeitsangabe „max. 80 km/h“ bzw. „max. 50
mph“
Ventileinsatzdreher
Einfüllschlauch mit Verschlussstopfen
Luftkompressor
Taste für das Ablassen des Reifendrucks
12-Volt-Kabelstecker
Reifenfüllschlauch
Reifenfülldruckanzeige
EIN- und AUS-Schalter
Reifenfüllflasche mit Dichtungsmittel
Ersatz-Ventileinsatz
Der Ventileinsatzdreher
2
hat am unteren Ende einen Schlitz, in den der Ven-
tileinsatz passt.
Das Set befindet sich in einer Box unter dem Bodenbelag im Gepäckraum. Die-
ses enthält ein Dichtungsmittel und einen Luftkompressor.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Hinweis
Die Konformitätserklärung ist dem Luftkompressor oder der Bordbuchmappe
beigelegt.
Allgemeine Hinweise
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 180.
Zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Mitfahrer sind vor einer Radre-
paratur im Straßenverkehr die folgenden Hinweise zu beachten.
Die Warnblinkanlage einschalten.
Das Warndreieck in der vorgeschriebenen Entfernung aufstellen - dabei
sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
Das Fahrzeug möglichst weit vom fließenden Verkehr abstellen.
Eine Stelle mit einem ebenen und festen Untergrund wählen.
Alle Mitfahrer aussteigen lassen. Während der Reifenreparatur sollten
sich die Mitfahrer nicht auf der Straße aufhalten (stattdessen z. B. hinter
den Leitplanken).
Bei einer Reifenreparatur sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu
beachten.
Das Pannenset darf in folgenden Fällen nicht benutzt werden.
Die Felge ist beschädigt.
Die Außentemperatur liegt unter -20 °C.
Der Schnitt oder Einstich ist größer als 4 mm.
Die Reifenflanke ist beschädigt.
Es erfolgt eine Fahrt mit sehr niedrigem Reifendruck oder mit einem luftlee-
ren Reifen.
Nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (siehe Füllflasche).
Vorarbeiten zur Benutzung des Pannensets
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 180.
Vor der Benutzung des Pannensets sind folgende Vorarbeiten durchzuführen.
Den Motor abstellen.
Den 1. Gang einlegen bzw. den Wählhebel des automatischen Getriebes in
die P-Stellung stellen.
Die Handbremse fest anziehen.
Prüfen, ob die Reparatur mithilfe des Pannensets erfolgen kann » Seite 181,
Allgemeine Hinweise.
181
Notausstattung und Selbsthilfe
Ist ein Anhänger angekuppelt, dann diesen abkuppeln.
Das Pannenset aus dem Gepäckraum nehmen.
Den entsprechenden Aufkleber
1
» Abb. 165 auf Seite 181 auf die Schalttafel
im Sichtfeld des Fahrers kleben.
Die Ventilkappe abschrauben.
Mithilfe des Ventileinsatzdrehers
2
den Ventileinsatz herausschrauben und
auf einen sauberen Untergrund (Lappen, Papier u. Ä.) legen.
Reifen abdichten und aufpumpen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 180.
Abdichten
Die Reifenfüllflasche
10
» Abb. 165 auf Seite 181 einige Male kräftig hin und
her schütteln.
Den Einfüllschlauch
3
fest im Uhrzeigersinn auf die Reifenfüllflasche
10
schrauben. Die Folie am Verschluss wird automatisch durchstoßen.
Den Verschlussstopfen vom Einfüllschlauch
3
entfernen und das offene En-
de ganz auf das Reifenventil stecken.
Die Flasche
10
mit dem Boden nach oben halten und das gesamte Dich-
tungsmittel der Reifenfüllflasche in den Reifen füllen.
Die leere Reifenfüllflasche vom Ventil abnehmen.
Den Ventileinsatz mit dem Ventileinsatzdreher
2
wieder in das Reifenventil
schrauben.
Aufpumpen
Den Reifenfüllschlauch
7
» Abb. 165 auf Seite 181 des Luftkompressors fest
auf das Reifenventil schrauben.
Den Motor starten und laufen lassen.
Den Stecker
6
in die 12-Volt-Steckdose » Seite 81 stecken.
Den Luftkompressor mit dem EIN- und AUS-Schalter
9
einschalten.
Den Luftkompressor so lange laufen lassen, bis 2,0-2,5 bar erreicht sind. Ma-
ximale Laufzeit 8 Minuten » .
Den Luftkompressor ausschalten.
Wenn der Luftdruck von 2,0-2,5 bar nicht erreicht werden kann, den Reifen-
füllschlauch
7
vom Reifenventil abschrauben.
Mit dem Fahrzeug etwa 10 Meter vor- oder zurückfahren, damit sich das
Dichtungsmittel im Reifen „verteilen“ kann.
Den Reifenfüllschlauch
7
erneut fest auf das Reifenventil schrauben und
den Aufpumpvorgang wiederholen.
Wenn auch jetzt nicht der erforderliche Reifenfülldruck erreicht wird, ist der
Reifen zu stark beschädigt. Der Reifen lässt sich mit dem Pannenset nicht
abdichten » .
Den Luftkompressor ausschalten.
Den Reifenfüllschlauch
7
vom Reifenventil abschrauben.
Wenn ein Reifenfülldruck von 2,0-2,5 bar erreicht wurde, kann die Fahrt mit
max. 80 km/h bzw. 50 mph fortgesetzt werden.
ACHTUNG
Wenn sich der Reifen nicht auf mindestens 2,0 bar aufpumpen lässt, ist
die Beschädigung zu groß. Das Dichtungsmittel ist nicht in der Lage, den
Reifen abzudichten.
Nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
Der Reifenfüllschlauch und der Luftkompressor können beim Aufpumpen
heiß werden - es besteht Verbrennungsgefahr.
VORSICHT
Den Luftkompressor nach spätestens 8 Minuten Laufzeit ausschalten - es be-
steht Überhitzungsgefahr! Vor dem erneuten Einschalten den Luftkompressor
einige Minuten abkühlen lassen.
Hinweise für das Fahren mit repariertem Reifen
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 180.
Der Fülldruck im reparierten Reifen ist nach 10 Minuten Fahrt zu prüfen.
Ist der Reifenfülldruck 1,3 bar und geringer
Nicht weiterfahren! Der Reifen lässt sich mit dem Pannenset nicht ausrei-
chend abdichten.
Ist der Reifenfülldruck 1,3 bar und höher
Den Reifenfülldruck wieder auf den richtigen Wert korrigieren.
Die Fahrt vorsichtig zum nächsten Fachbetrieb mit max. 80 km/h bzw. 50
mph fortsetzen.
ACHTUNG
Ein mit Dichtungsmittel befüllter Reifen hat nicht die gleichen Fahreigen-
schaften wie ein herkömmlicher Reifen.
Nicht schneller als 80 km/h bzw. 50 mph fahren.
Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen und rasante Kurvenfahrten
vermeiden.
182
Selbsthilfe
Starthilfe
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Starthilfe mit der Batterie eines anderen Fahrzeugs
183
Springt der Motor nicht an, weil die Fahrzeugbatterie entladen ist, kann die
Batterie eines anderen Fahrzeugs zum Anlassen des Motors verwendet wer-
den.
ACHTUNG
Die Warnhinweise bei Arbeiten im Motorraum beachten » Seite 156.
Eine entladene Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperaturen wenig
unter 0 °C gefrieren. Bei gefrorener Batterie keine Starthilfe mit der Batte-
rie eines anderen Fahrzeugs durchführen - es besteht Explosionsgefahr!
Zündquellen (offenes Feuer, brennende Zigaretten u. Ä.) von den Batteri-
en fernhalten - es besteht Explosionsgefahr!
Die Starthilfe niemals bei Fahrzeugbatterien mit zu niedrigem Säurestand
verwenden - es besteht Explosions- und Verätzungsgefahr.
Die Verschlussstopfen der Batteriezellen müssen fest verschraubt sein.
Hinweis
Es wird empfohlen, die Starthilfekabel beim Fachhändler für Autobatterien zu
kaufen.
Starthilfe mit der Batterie eines anderen Fahrzeugs
Abb. 166
Starthilfe: A - entladene Batte-
rie, B - stromgebende Batterie
Abb. 167
Massepunkt des Motors: START-
STOPP-System
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 183.
Für den Startvorgang mittels der Batterie eines anderen Fahrzeugs werden
Starthilfekabel benötigt.
Die Starthilfekabel müssen in folgender Reihenfolge angeklemmt werden.
Die Klemme
1
am Pluspol der entladenen Batterie
A
» Abb. 166 befestigen.
Die Klemme
2
am Pluspol der stromgebenden Batterie
B
befestigen.
Die Klemme
3
am Minuspol der stromgebenden Batterie
B
befestigen.
Die Klemme
4
an einem massiven, fest mit dem Motorblock verbundenen
Metallteil bzw. direkt am Motorblock befestigen.
Bei Fahrzeugen mit dem START-STOPP-System das Starthilfekabel an den
Massepunkt des Motors anschließen » Abb. 167.
Motor anlassen
Den Motor des stromgebenden Fahrzeugs anlassen und im Leerlauf laufen
lassen.
Den Motor des Fahrzeugs mit der entladenen Batterie anlassen.
Falls der Motor nicht anspringt, dann den Anlassvorgang nach 10 Sekunden
abbrechen und nach einer halben Minute wiederholen.
Die Starthilfekabel genau in umgekehrter Reihenfolge zum Anklemmen ab-
nehmen.
Beide Batterien müssen 12 V Nennspannung haben. Die Kapazität (Ah) der
stromgebenden Batterie darf nicht wesentlich unter der Kapazität der entlade-
nen Batterie liegen.
Starthilfekabel
Nur Starthilfekabel mit ausreichend großem Querschnitt und mit isolierten Pol-
zangen verwenden. Die Hinweise des Starthilfekabelherstellers beachten.
Pluskabel - Farbkennzeichnung in den meisten Fällen rot.
Minuskabel - Farbkennzeichnung in den meisten Fällen schwarz.
183
Notausstattung und Selbsthilfe
ACHTUNG
Das Starthilfekabel nicht an den Minuspol der entladenen Batterie an-
klemmen. Durch Funkenbildung beim Anlassen könnte sich aus der Batterie
ausströmendes Knallgas entzünden.
Die nicht isolierten Teile der Polzangen dürfen sich auf keinen Fall berüh-
ren - es besteht Kurzschlussgefahr!
Das an den Pluspol der Batterie angeklemmte Starthilfekabel darf nicht
mit elektrisch leitenden Fahrzeugteilen in Berührung kommen - es besteht
Kurzschlussgefahr!
Die Starthilfekabel so verlegen, dass diese nicht von sich drehenden Tei-
len im Motorraum erfasst werden können.
Zwischen beiden Fahrzeugen darf kein Kontakt bestehen, anderenfalls
könnte bereits beim Verbinden der Pluspole Strom fließen.
Fahrzeug abschleppen
Einleitung zum Thema
Abb. 168
Geflochtenes Abschleppseil / Gewundenes Abschleppseil
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Abschleppöse vorn 185
Abschleppöse hinten 185
Fahrzeuge mit einer Anhängevorrichtung 186
Zum Abschleppen ist ein geflochtenes Abschleppseil zu verwenden » Abb. 168
-
.
Beim Abschleppen sind folgende Hinweise zu beachten.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe dürfen mit einem Abschleppseil bzw. einer Ab-
schleppstange oder mit angehobener Vorder- bzw. Hinterachse abgeschleppt
werden.
Fahrzeuge mit automatischem Getriebe dürfen mit einem Abschleppseil bzw.
einer Abschleppstange oder mit angehobener Vorderachse abgeschleppt wer-
den. Bei hinten angehobenem Fahrzeug wird das automatische Getriebe be-
schädigt!
Fahrer des abschleppenden Fahrzeugs
Beim Anfahren langsam einkuppeln bzw. beim automatischen Getriebe be-
sonders vorsichtig Gas geben.
Erst dann richtig anfahren, wenn das Seil straff ist.
Die maximale Abschleppgeschwindigkeit beträgt 50 km/h.
Fahrer des abgeschleppten Fahrzeugs
Die Zündung einschalten, damit das Lenkrad nicht blockiert ist und damit die
Blinkleuchten, die Scheibenwischer und die Scheibenwaschanlage verwen-
det werden können.
Den Gang herausnehmen bzw. beim automatischen Getriebe die Wählhebel-
stellung N einlegen.
Der Bremskraftverstärker und die Servolenkung arbeiten nur bei laufendem
Motor. Bei stehendem Motor muss das Bremspedal wesentlich kräftiger durch-
getreten und zum Lenken mehr Kraft aufgewendet werden.
Bei Verwendung eines Abschleppseils darauf achten, dass dieses immer straff
gehalten wird.
Beide Fahrer sollten mit möglichen Problemen während des Schleppvorgangs
vertraut sein. Ungeübte Fahrer sollten weder abschleppen noch abgeschleppt
werden.
Wenn ein normales Abschleppen nicht möglich ist oder wenn die Abschlepp-
strecke länger als 50 km ist, muss das Fahrzeug auf einem Abschleppfahrzeug
oder Anhänger transportiert werden.
ACHTUNG
Beim Abschleppen sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen, be-
sonders bezüglich der Kennzeichnung des schleppenden und des abge-
schleppten Fahrzeugs, zu beachten.
Beim Abschleppen erhöhte Vorsicht walten lassen.
184
Selbsthilfe
ACHTUNG (Fortsetzung)
Zum Abschleppen ist kein gewundenes Abschleppseil zu verwenden
» Abb. 168 - , die Abschleppöse könnte sich am Fahrzeug herausdrehen -
es besteht Unfallgefahr.
Das Abschleppseil darf nicht verdreht sein - es besteht Unfallgefahr.
VORSICHT
Den Motor nicht durch Anschleppen anlassen - es besteht die Gefahr eines
Motor- und Katalysatorschadens! Als Starthilfe kann die Batterie eines ande-
ren Fahrzeugs genutzt werden » Seite 183, Starthilfe.
Falls das Getriebe kein Öl mehr enthält, darf das Fahrzeug nur mit angehobe-
ner Vorderachse abgeschleppt bzw. auf einem Abschleppfahrzeug oder An-
hänger transportiert werden.
Beim An- oder Abschleppen sollte das Abschleppseil elastisch sein, damit
beide Fahrzeuge geschont werden. Es sollten daher nur Kunstfaserseile oder
Seile aus ähnlich elastischem Material verwendet werden.
Bei Schleppmanövern abseits der befestigen Straße besteht immer die Ge-
fahr, dass die Befestigungsteile überlastet und beschädigt werden.
Das Abschleppseil bzw. die Abschleppstange an den Abschleppösen » Sei-
te 185 bzw. » Seite 185 bzw. an der abnehmbaren Kugelstange der Anhän-
gevorrichtung » Seite 132 befestigen.
Hinweis
Wir empfehlen, ein Abschleppseil aus dem ŠKODA Original Zubehör zu verwen-
den, das bei einem ŠKODA Partner erhältlich ist.
Abschleppöse vorn
Abb. 169 Ausbau der Abdeckkappe / Einbau der Abschleppöse
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 184.
Abdeckkappe aus-/einbauen
Auf die Abdeckkappe in Pfeilrichtung
1
» Abb. 169 drücken.
Die Abdeckkappe in Pfeilrichtung
2
abziehen.
Nach dem Herausschrauben der Abschleppöse die Abdeckkappe im Pfeilbe-
reich
1
einsetzen und danach auf die gegenüberliegende Seite der Abdeck-
kappe drücken.
Die Abdeckkappe muss sicher einrasten.
Abschleppöse ein-/ausbauen
Die Abschleppöse von Hand in Pfeilrichtung
3
» Abb. 169 bis zum Anschlag
einschrauben » .
Für das Festziehen empfehlen wir, z. B. den Radschlüssel, die Abschleppöse ei-
nes anderen Fahrzeugs oder einen ähnlichen Gegenstand zu verwenden, der
durch die Öse gesteckt werden kann.
Die Abschleppöse entgegen der Pfeilrichtung
3
herausschrauben.
ACHTUNG
Die Abschleppöse muss immer bis zum Anschlag eingeschraubt und fest
angezogen werden, andernfalls kann die Abschleppöse beim Ab- oder An-
schleppen reißen.
Abschleppöse hinten
Abb. 170
Abschleppöse hinten
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 184.
Die hintere Abschleppöse befindet sich rechts unter dem hinteren Stoßfänger
» Abb. 170.
185
Notausstattung und Selbsthilfe
Fahrzeuge mit einer Anhängevorrichtung
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 184.
Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhängevorrichtung kann zum Ab-
schleppen die eingebaute abnehmbare Kugelstange verwendet werden » Sei-
te 132, Anhängevorrichtung.
Ein Abschleppen mittels der Anhängevorrichtung stellt eine vollwertige Er-
satzlösung für das Abschleppen mittels der Abschleppöse dar.
VORSICHT
Bei Verwendung einer nicht geeigneten Abschleppstange kann die abnehmba-
re Kugelstange bzw. das Fahrzeug beschädigt werden.
Fernbedienung
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Batterie im Funkschlüssel ersetzen
186
Fernbedienung synchronisieren 187
VORSICHT
Die Ersatzbatterie muss der Spezifikation der Originalbatterie entsprechen.
Wir empfehlen Ihnen, die fehlerhafte Batterie von einem ŠKODA Servicepart-
ner wechseln zu lassen.
Beim Batteriewechsel auf die richtige Polarität achten.
Umwelthinweis
Die leere Batterie in Übereinstimmung mit den nationalen gesetzlichen Be-
stimmungen entsorgen.
Batterie im Funkschlüssel ersetzen
Abb. 171 Abdeckung abbauen / Batterie herausnehmen
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 186.
Der Batteriewechsel ist wie folgt durchzuführen.
Den Schlüssel ausklappen.
Die Batterieabdeckung
A
» Abb. 171 mit dem Daumen oder mit einem
Schlitzschraubendreher im Bereich
B
lösen.
Die Batterieabdeckung in Pfeilrichtung
1
aufklappen.
Die entladene Batterie in Pfeilrichtung
2
herausnehmen.
Die neue Batterie einsetzen.
Die Batterieabdeckung
A
einsetzen und darauf drücken, bis diese hörbar
einrastet.
Lässt sich nach dem Batteriewechsel das Fahrzeug mit dem Funkschlüssel
nicht auf- bzw. zuschließen, muss der Schlüssel synchronisiert werden » Sei-
te 187.
Hinweis
Der Batterieaustausch im Schlüssel mit aufgeklebter Zierblende ist mit der
Zerstörung dieser Abdeckung verbunden. Eine Ersatzzierblende kann bei den
ŠKODA Partnern gekauft werden.
186
Selbsthilfe
Fernbedienung synchronisieren
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 186.
Lässt sich das Fahrzeug beim Betätigen der Fernbedienung nicht entriegeln,
dann ist es möglich, dass der Schlüssel nicht synchronisiert ist. Dazu kann es
kommen, wenn die Tasten des Funkschlüssels mehrmals außerhalb des Wir-
kungsbereichs der Anlage betätigt wurden oder die Batterie im Funkschlüssel
ausgewechselt wurde.
Der Schlüssel ist wie folgt zu synchronisieren.
Eine beliebige Taste auf dem Funkschlüssel drücken.
Nach dem Drücken der Taste ist innerhalb von 1 Minute die Tür mit dem
Schlüssel über den Schließzylinder zu entriegeln.
Notentriegelung/-verriegelung
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fahrertür ent-/verriegeln
187
Tür ohne Schließzylinder verriegeln
187
Gepäckraumklappe entriegeln
188
Wählhebel-Notentriegelung
188
Fahrertür ent-/verriegeln
Abb. 172
Griff an der Fahrertür: abgedeckter Schließzylinder / Schließzy-
linder mit Schlüssel
Die Fahrertür kann notentriegelt bzw. notvrerriegelt werden.
Am Türgriff ziehen und diesen gezogen halten.
Den Fahrzeugschlüssel in die Aussparung an der Unterseite der Abdeckung
einschieben » Abb. 172.
Die Abdeckung in Pfeilrichtung aufklappen.
Den Türgriff loslassen.
Bei Fahrzeugen mit Linkslenkung den Funkschlüssel mit den Tasten nach
oben gerichtet in den Schließzylinder stecken und das Fahrzeug ent- bzw.
verriegeln.
Bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung den Funkschlüssel mit den Tasten nach
unten gerichtet in den Schließzylinder stecken und das Fahrzeug ent- bzw.
verriegeln.
Am Türgriff ziehen und diesen gezogen halten.
Die Abdeckung an der ursprünglichen Stelle wieder einbauen.
VORSICHT
Darauf achten, dass bei der Notentriegelung/-verriegelung keine Lackschäden
entstehen.
Tür ohne Schließzylinder verriegeln
Abb. 173 Notverriegelung: Tür hinten links/rechts
Auf der Stirnseite der Türen, die keinen Schließzylinder haben, befindet sich
ein Notverschließmechanismus, der nur nach dem Öffnen der Tür sichtbar ist.
Die Blende
A
abbauen » Abb. 173.
Den Fahrzeugschlüssel in den Schlitz einführen und in Pfeilrichtung drehen
(gefederte Stellung).
Die Blende
A
wieder einsetzen.
187
Notausstattung und Selbsthilfe
Gepäckraumklappe entriegeln
Abb. 174
Notentriegelung der Gepäck-
raumklappe
Die Gepäckraumklappe kann manuell notentriegelt werden.
In die Öffnung in der Verkleidung » Abb. 174 einen Schraubendreher oder ein
ähnliches Werkzeug bis zum Anschlag einführen.
Durch Bewegen in Pfeilrichtung die Klappe entriegeln.
Die Gepäckraumklappe öffnen.
Wählhebel-Notentriegelung
Abb. 175 Wählhebel-Notentriegelung
Die Handbremse fest anziehen.
Einen dünnen Schlitzschraubendreher oder ein ähnliches Werkzeug in den
Spalt im Pfeilbereich
1
» Abb. 175 stecken und die Abdeckung in Pfeilrich-
tung
2
vorsichtig anheben.
Die Abdeckung mit der Hand ebenfalls hinten anheben.
Mit einem Finger das gelbe Kunststoffteil in Pfeilrichtung
3
bis zum An-
schlag eindrücken.
Gleichzeitig die Sperrtaste im Wählhebelgriff drücken und den Wählhebel in
Stellung N verstellen.
Wird der Wählhebel wieder in Stellung P gestellt, wird dieser erneut gesperrt.
Scheibenwischerblätter auswechseln
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe auswechseln 188
Scheibenwischerblatt der Heckscheibe auswechseln 189
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen sind die Scheibenwischerblätter jährlich ein- bis
zweimal zu erneuern. Diese können bei einem ŠKODA Partner erworben
werden.
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe auswechseln
Abb. 176 Scheibenwischerblatt der Frontscheibe
Lesen und beachten Sie zuerst auf Seite 188.
Vor dem Auswechseln der Scheibenwischerblätter sind die Scheibenwischerar-
me in die Servicestellung zu bringen.
Servicestellung für den Wischerblätterwechsel einstellen
Die Motorraumklappe schließen.
Die Zündung ein- und wieder ausschalten.
Innerhalb von 10 Sekunden den Scheibenwischerhebel in Stellung
4
drü-
cken » Seite 69, Scheibenwischer und -wascher.
Den Hebel in dieser Stellung für ca. 2 Sekunden halten.
Die Scheibenwischerarme fahren in die Servicestellung.
188
Selbsthilfe
Scheibenwischerblatt abnehmen
Den Scheibenwischerarm von der Scheibe in Pfeilrichtung
1
anheben
» Abb. 176.
Das Wischerblatt bis zum Anschlag in dieselbe Richtung kippen.
Den Scheibenwischerarm am oberen Teil halten und die Sicherung
A
in
Pfeilrichtung
2
drücken.
Das Wischerblatt in Pfeilrichtung
3
abnehmen.
Scheibenwischerblatt befestigen
Das Scheibenwischerblatt entgegen der Pfeilrichtung
3
bis zum Einrasten
an den Anschlag schieben.
Prüfen, ob das Scheibenwischerblatt richtig befestigt ist.
Den Scheibenwischerarm an die Scheibe zurückklappen.
Die Zündung einschalten und den Bedienungshebel in Stellung
4
drücken
» Seite 69, Scheibenwischer und -wascher.
Die Scheibenwischerarme fahren in die Grundstellung.
Scheibenwischerblatt der Heckscheibe auswechseln
Abb. 177 Scheibenwischerblatt der Heckscheibe
Lesen und beachten Sie zuerst
auf Seite 188.
Scheibenwischerblatt abnehmen
Den Scheibenwischerarm von der Scheibe in Pfeilrichtung
1
anheben
» Abb. 177.
Das Wischerblatt bis zum Anschlag in dieselbe Richtung kippen.
Den Scheibenwischerarm am oberen Teil halten und die Sicherung
A
in
Pfeilrichtung
2
drücken.
Das Wischerblatt in Pfeilrichtung
3
abnehmen.
Scheibenwischerblatt befestigen
Das Scheibenwischerblatt entgegen der Pfeilrichtung
3
bis zum Einrasten
an den Anschlag schieben.
Prüfen, ob das Scheibenwischerblatt richtig befestigt ist.
Den Scheibenwischerarm an die Scheibe zurückklappen.
189
Notausstattung und Selbsthilfe
Sicherungen und Glühlampen
Sicherungen
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Sicherungen in der Schalttafel 190
Sicherungsbelegung in der Schalttafel 191
Sicherungen im Motorraum 192
Abdeckkappe der Sicherungen/Sicherungsbelegung im Motorraum 193
Die einzelnen Stromkreise sind durch Schmelzsicherungen abgesichert.
Vor dem Wechseln einer Sicherung die Zündung sowie den entsprechenden
Verbraucher ausschalten.
Feststellen, welche Sicherung zu dem ausgefallenen Verbraucher gehört
» Seite 190, Sicherungen in der Schalttafel oder » Seite 192, Sicherungen im
Motorraum.
Farbe der Sicherung Max. Stromstärke in Ampere
hellbraun 5
dunkelbraun 7,5
rot 10
blau 15
gelb/blau 20
weiß 25
grün/rosa 30
grün 40
rot 50
ACHTUNG
Vor jeder Arbeit im Motorraum sind die Warnhinweise zu lesen und zu be-
achten » Seite 156.
VORSICHT
Die Sicherungen „nicht reparieren“ und diese auch nicht durch stärkere er-
setzen - es besteht Brandgefahr! Außerdem können Schäden an anderer Stelle
der elektrischen Anlage auftreten.
Eine durchgebrannte Sicherung ist am durchgeschmolzenen Metallstreifen
erkennbar. Die defekte Sicherung durch eine neue Sicherung mit gleicher Am-
perezahl ersetzen.
Brennt eine neu eingesetzte Sicherung wieder durch, dann ist unverzüglich
ein Fachbetrieb aufzusuchen.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, stets im Fahrzeug Ersatzsicherungen mitzuführen. Ein
Kästchen mit Ersatzsicherungen kann aus den ŠKODA Original Teilen erworben
werden.
Zu einer Sicherung können mehrere Verbraucher gehören.
Zu einem Verbraucher können mehrere Sicherungen gehören.
Sicherungen in der Schalttafel
Abb. 178
Abdeckung abnehmen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 190.
Die Sicherungen befinden sich auf der Unterseite der Schalttafel hinter einer
Abdeckung.
Sicherung auswechseln
Die Abdeckung des Sicherungskastens in Pfeilrichtung abnehmen » Abb. 178.
Die Kunststoffklammer aus der Halterung an der Abdeckung des Sicherungs-
kastens nehmen.
Die Klammer auf die jeweilige Sicherung stecken und diese herausziehen.
Eine neue Sicherung einstecken.
Die Klammer an der ursprünglichen Stelle wieder verstauen.
Die Abdeckung in die Schalltafel erst an der Oberkante einsetzen.
190
Selbsthilfe
Die Unterkante der Abdeckung im Bereich
A
eindrücken.
Sicherungsbelegung in der Schalttafel
Abb. 179 Schematische Darstellung des Sicherungskastens für Links- /
Rechtslenker
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 190.
Nr. Verbraucher
1 Licht links, Standlicht, hochgesetzte Bremsleuchte
2 Zentralverriegelung
3 Relais für Zündanlage
4 Licht rechts, Nebelschlussleuchte, Kennzeichenleuchte
5 Elektrische Fensterheber - Fahrer
6 Zentralsteuergerät, Innenleuchten
7 Hupe
8 Anhängevorrichtung - Licht links
9
Bedienungshebel unter dem Lenkrad, Motorsteuergerät (nur ohne
KESSY), automatisches Getriebe (nur ohne KESSY), Wählhebel des
automatischen Getriebes (nur ohne KESSY), ESC (nur ohne KESSY),
Steuergerät für Anhängererkennung (nur ohne KESSY), Lenkkraftun-
terstützung (nur ohne KESSY), Airbag (nur ohne KESSY)
10 Elektrische Fensterheber - hinten links
11 Scheinwerferreinigungsanlage
12 Radiodisplay
13 12-Volt-Steckdose im Gepäckraum
Nr. Verbraucher
14
Bedienungshebel unter dem Lenkrad, Lichtschalter, Zündschlüsse-
labzugssperre (automatisches Getriebe), Diagnoseanschluss, Licht-
hupe, SmartGate-Steuergerät, Regensensor, Lichtsensor
15
Steuergerät für Klimaanlage, Wählhebel des automatischen Getrie-
bes
16 Kombi-Instrument
17 Alarmanlage, Hupe
18 Nicht belegt
19 Nicht belegt
20 Nicht belegt
21 Nicht belegt
22 Front- und Heckscheibenwaschanlage
23 Nicht belegt
24
Gebläselüfter für Klimaanlage, Heizung, Steuergerät für Klimaanlage,
Heizung
25 Nicht belegt
26 Sitzheizung vorn
27 Heckscheibenwischer
28 Nicht belegt
29 Airbag (nur mit KESSY)
30
Elektrische Fensterheber, Lichtschalter, Rückfahrlichtschalter, Steu-
ergerät für Klimaanlage, Steuergerät für Parklenkassistent, Außen-
spiegel, Einspeisung der mittleren Tastenleiste, Einspeisung der
seitlichen Tastenleiste, Innenspiegel
31
Kraftstoffpumpe, Steuergerät für Kühlerlüfter, Geschwindigkeitsre-
gelanlage, Spule des Relais für Front- und Heckscheibenwaschanla-
ge
32 Diagnoseanschluss, Leuchtweitenregulierung
33 Spule des Anlasserrelais, Kupplungspedalschalter
34 Beheizbare Scheibenwaschdüsen
35 Nicht belegt
36 Sitzheizung vorn
37 Radar
38 Nicht belegt
191
Sicherungen und Glühlampen
Nr. Verbraucher
39 Elektrische Zusatzheizung
40 Nicht belegt
41 Heckscheibenbeheizung
42 Elektrische Fensterheber - Beifahrer
43 Anhängevorrichtung - Kontakt in der Steckdose
44 Zigarettenanzünder, 12-Volt-Steckdose
45 Elektrische Fensterheber - hinten rechts
46
Front- und Heckscheibenwaschanlage, Bedienungshebel unter dem
Lenkrad
47 Anhängevorrichtung - Kontakt in der Steckdose
48 Anhängevorrichtung - Licht rechts
49 Steuergerät für Kraftstoffpumpe
50 Radio
51 Außenspiegelbeheizung
52 KESSY-Steuergerät
53 KESSY-Lenkungsverriegelung
54 Nicht belegt
55 Sitzheizung vorn
56 Nicht belegt
57 Nicht belegt
58 Nicht belegt
59 Nicht belegt
Sicherungen im Motorraum
Abb. 180 Abdeckung abnehmen
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 190.
Sicherung auswechseln
Die Verriegelungstaste der Abdeckung in Pfeilrichtung
1
» Abb. 180 drü-
cken.
Die Abdeckung anheben und in Pfeilrichtung
2
abnehmen.
Die Kunststoffklammer aus der Halterung an der Abdeckung des Sicherungs-
kastens in der Schalttafel nehmen.
Die entsprechende Sicherung auswechseln.
Die Klammer an der ursprünglichen Stelle wieder verstauen.
Die Abdeckung auf den Sicherungskasten aufsetzen.
Die Verriegelungstaste der Abdeckung hineindrücken und verriegeln.
Die Abdeckung muss sicher einrasten.
192
Selbsthilfe
Abdeckkappe der Sicherungen/Sicherungsbelegung im Motorraum
Abb. 181 Abdeckkappe der Sicherungen aus- und einbauen / Sicherungen
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 190.
Abdeckkappe der Sicherungen aus-/einbauen
Die Abdeckkappe der Sicherungen in Pfeilrichtung
1
» Abb. 181 mit dem
Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug » Seite 174 entriegeln.
Die Abdeckkappe in Pfeilrichtung
2
abnehmen.
Nachdem die Sicherung ausgewechselt worden ist, die Abdeckkappe entge-
gen der Pfeilrichtung
2
wieder einsetzen.
Die Abdeckkappe muss sicher einrasten.
Nr. Verbraucher
1 Kühlerlüfter
2 Steuergerät für Vorglühanlage
3 Steuergerät für ABS bzw. ESC
4 Elektrische Zusatzheizung
5 Elektrische Zusatzheizung
6 Automatisches Getriebe
7 Motorsteuergerät
8 Frontscheibenwischer
9 Zentralsteuergerät
10 Steuergerät für ABS bzw. ESC
11 Nicht belegt
12 Motorkomponenten
13 Bremspedalschalter
Nr. Verbraucher
14 Motorkomponenten, Spule des Kraftstoffpumpenrelais
15 Motorsteuergerät
16 Anlasser
17 Motorsteuergerät
18
Motorkomponenten, Spulen des Relais für elektrische Zusatzheizung,
Kühlerlüfter
19 Lambdasonde
20
Motorkomponenten, Steuergerät für Vorglühanlage, Beheizung der
Kurbelgehäuseentlüftung
Glühlampenwechsel
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Glühlampenanordnung in den Frontscheinwerfern
194
Abdeckung im vorderen Radhaus aus-/einbauen 195
Halterung des Waschwasserbehälterstutzens aus-/einbauen 195
Glühlampe für Abblend- und Fernlicht wechseln (Halogen-Scheinwerfer) 196
Glühlampe für Blinklicht wechseln (Halogen-Scheinwerfer) 196
Glühlampe für Standlicht wechseln (Halogen-Scheinwerfer) 196
Glühlampe für Tagfahrlicht wechseln (Halogen-Scheinwerfer) 197
Glühlampe für Abblendlicht wechseln (Halogen-Projektorscheinwerfer) 197
Glühlampe für Fernlicht wechseln (Halogen-Projektorscheinwerfer) 198
Glühlampe für Blinklicht wechseln (Halogen-Projektorscheinwerfer) 198
Glühlampe für Nebelscheinwerfer wechseln 199
Glühlampe für Kennzeichenleuchte wechseln 199
Rückleuchte 200
Glühlampen in der Rückleuchte wechseln 200
Ein Glühlampenwechsel erfordert ein gewisses handwerkliches Geschick. Da-
her empfehlen wir, bei Unsicherheiten einen Glühlampenwechsel von einem
Fachbetrieb durchführen zu lassen oder anderweitig fachmännische Hilfe in
Anspruch zu nehmen.
193
Sicherungen und Glühlampen
Vor dem Glühlampenwechsel die Zündung und alle Lichter ausschalten.
Defekte Glühlampen dürfen nur durch Glühlampen gleicher Ausführung er-
setzt werden. Die Bezeichnung steht auf dem Lampensockel oder auf dem
Glaskolben.
Ein Stauraum für das Kästchen mit Ersatzglühlampen befindet sich in einer
Kunststoffbox im Reserverad bzw. unter dem Bodenbelag im Gepäckraum.
ACHTUNG
Vor jeder Arbeit im Motorraum sind die Warnhinweise zu lesen und zu be-
achten » Seite 156.
Unfälle können verursacht werden, wenn die Straße vor dem Fahrzeug
nicht genügend ausgeleuchtet bzw. das Fahrzeug von anderen Verkehrs-
teilnehmern nicht oder nur schwer gesehen wird.
H4-, H7- und H8-Glühlampen stehen unter Druck und können bei einem
Lampenwechsel platzen - es besteht Verletzungsgefahr! Daher empfehlen
wir, bei einem Wechsel Handschuhe und eine Schutzbrille zu tragen.
Beim Lampenwechsel die jeweilige Fahrzeugleuchte ausschalten.
VORSICHT
Den Glaskolben der Glühlampe nicht mit bloßen Fingern anfassen - auch die
kleinste Verschmutzung verringert die Funktionsdauer der Glühlampe. Einen
sauberen Lappen, Serviette u. Ä. verwenden.
Hinweis
In dieser Betriebsanleitung ist nur der Lampenwechsel beschrieben, bei dem
man die Glühlampen selbst auswechseln kann und der ohne Komplikation
möglich ist. Das Auswechseln der anderen Glühlampen ist von einem Fachbe-
trieb durchführen zu lassen.
Wir empfehlen Ihnen, stets im Fahrzeug ein Kästchen mit Ersatzglühlampen
mitzuführen. Ersatzglühlampen können aus den ŠKODA Original Teilen erwor-
ben werden.
Wir empfehlen, nach dem Auswechseln einer Glühlampe im Fern-, Abblend-
licht oder im Nebelscheinwerfer die Scheinwerfereinstellung von einem Fach-
betrieb prüfen zu lassen.
Bei defekter LED-Diode ist ein Fachbetrieb aufzusuchen.
Glühlampenanordnung in den Frontscheinwerfern
Abb. 182 Prinzipdarstellung: Halogen-Scheinwerfer / Halogen-Projektor-
scheinwerfer
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 194.
Das Fahrzeug ist mit Frontscheinwerfern mit Halogen-Glühlampen ausgestat-
tet.
Glühlampenanordnung » Abb. 182
Tagfahrlicht
Abblend-, Fern- und Standlicht
Blinklicht
Abblendlicht
Fern- und Blinklicht
A
B
C
D
E
194
Selbsthilfe
Abdeckung im vorderen Radhaus aus-/einbauen
Abb. 183
Kunststoffabdeckung ausbauen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Für den Wechsel einiger Glühlampen ist die Abdeckung im vorderen Radhaus
auszubauen.
Die Information über einen evtl. erforderlichen Ausbau der Abdeckung ist der
Beschreibung des jeweiligen Lampenwechsels zu entnehmen.
Ausbauen
Die Vorderräder in Richtung Fahrzeugmitte einstellen.
Den Bügel zum Abziehen der Radvollblenden » Seite 174, Bordwerkzeug in
die Aussparung in der Abdeckung einführen.
Die Abdeckung durch Ziehen am Haken in Pfeilrichtung ausbauen » Abb. 183.
Einbauen
Die Abdeckung in die zugehörige Öffnung einsetzen und eindrücken.
Die Abdeckung muss sicher einrasten.
Halterung des Waschwasserbehälterstutzens aus-/einbauen
Abb. 184
Halterung des Waschwasserbehälterstutzens ausbauen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Für den Wechsel einiger Glühlampen ist die Halterung des Waschwasserbehäl-
terstutzens auszubauen. Die Halterung befindet sich im Motorraum vorn
rechts.
Die Information über einen evtl. erforderlichen Ausbau der Halterung ist der
Beschreibung des jeweiligen Lampenwechsels zu entnehmen.
Ausbauen
Den Behälterstutzen
A
aus der Halterung in Pfeilrichtung
1
ausclipsen
» Abb. 184.
Einen Finger in die Aussparung
B
in Pfeilrichtung
2
einführen und die Rast-
nase
C
in Pfeilrichtung
3
anheben.
Die Halterung des Behälterstutzens in Pfeilrichtung
4
abnehmen.
Einbauen
Die Halterung des Behälterstutzens entgegen der Pfeilrichtung
4
einschie-
ben » Abb. 184.
195
Sicherungen und Glühlampen
Die Halterung muss sicher einrasten.
Den Behälterstutzen in die Halterung entgegen der Pfeilrichtung
1
ein-
schieben.
Glühlampe für Abblend- und Fernlicht wechseln (Halogen-
Scheinwerfer)
Abb. 185 Glühlampe für Abblendlicht und Fernlicht wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Die zugehörige Abdeckung im vorderen Radhaus ausbauen » Seite 195.
Für den Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer zuerst die Halterung des
Waschwasserbehälterstutzens ausbauen » Seite 195.
Die Schutzkappe
B
» Abb. 182 auf Seite 194 abnehmen.
Die Steckerverrastung drücken und den Stecker mit Wackelbewegungen in
Pfeilrichtung
1
» Abb. 185 herausnehmen.
Die Feder in Pfeilrichtung
2
eindrücken.
Die Feder in Pfeilrichtung
3
loslassen.
Die defekte Glühlampe in Pfeilrichtung
4
herausziehen.
Eine neue Glühlampe in den Scheinwerfer einsetzen und die Feder entgegen
der Pfeilrichtung
3
sichern.
Den Stecker entgegen der Pfeilrichtung
1
aufstecken.
Die Schutzkappe
B
» Abb. 182 auf Seite 194 einsetzen.
Nach dem Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer die Halterung des Wasch-
wasserbehälterstutzens wieder einbauen » Seite 195.
Die zugehörige Abdeckung im vorderen Radhaus wieder einbauen » Sei-
te 195.
Glühlampe für Blinklicht wechseln (Halogen-Scheinwerfer)
Abb. 186
Glühlampe für Blinklicht vorn
wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Vor dem Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer zuerst die Halterung des
Waschwasserbehälterstutzens ausbauen » Seite 195.
Die Schutzkappe
C
» Abb. 182 auf Seite 194 abnehmen.
Den Sockel mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
1
drehen » Abb. 186.
Den Sockel mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
2
herausziehen.
Den Sockel mit der neuen Glühlampe entgegen der Pfeilrichtung
2
einset-
zen.
Den Sockel mit der neuen Glühlampe entgegen der Pfeilrichtung
1
bis zum
Anschlag drehen.
Die Schutzkappe
C
» Abb. 182 auf Seite 194 einsetzen.
Glühlampe für Standlicht wechseln (Halogen-Scheinwerfer)
Abb. 187 Glühlampe für Standlicht wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Die zugehörige Abdeckung im vorderen Radhaus ausbauen » Seite 195.
196
Selbsthilfe
Vor dem Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer zuerst die Halterung des
Waschwasserbehälterstutzens ausbauen » Seite 195.
Die Schutzkappe
B
» Abb. 182 auf Seite 194 abnehmen.
Den Sockel mit der Glühlampe mit Wackelbewegungen in Pfeilrichtung
1
» Abb. 187 herausziehen.
Den Lampensockel an den mit Pfeilen gekennzeichneten Stellen fassen.
Die defekte Glühlampe aus dem Sockel in Pfeilrichtung
2
herausziehen.
Eine neue Glühlampe in den Sockel bis zum Anschlag einsetzen.
Den Sockel mit der Glühlampe wieder in den Scheinwerfer einschieben.
Die Schutzkappe
B
» Abb. 182 auf Seite 194 einsetzen.
Nach dem Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer die Halterung des Wasch-
wasserbehälterstutzens wieder einbauen » Seite 195.
Die zugehörige Abdeckung im vorderen Radhaus wieder einbauen » Sei-
te 195.
Glühlampe für Tagfahrlicht wechseln (Halogen-Scheinwerfer)
Abb. 188
Glühlampe für Tagfahrlicht
wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Die zugehörige Abdeckung im vorderen Radhaus ausbauen
» Seite 195.
Den Sockel mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
1
drehen » Abb. 188.
Den Sockel mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
2
herausziehen.
Die Glühlampe im Sockel wechseln.
Den Sockel mit der neuen Glühlampe entgegen der Pfeilrichtung
2
in den
Scheinwerfer einsetzen.
Den Sockel mit der neuen Glühlampe entgegen der Pfeilrichtung
1
bis zum
Anschlag drehen.
Die zugehörige Abdeckung im vorderen Radhaus wieder einbauen » Sei-
te 195.
Glühlampe für Abblendlicht wechseln (Halogen-
Projektorscheinwerfer)
Abb. 189 Glühlampe für Abblendlicht wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Die zugehörige Abdeckung im vorderen Radhaus ausbauen » Seite 195.
Die Schutzkappe
D
» Abb. 182 auf Seite 194 abnehmen.
Den Stecker mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
1
drehen » Abb. 189.
Den Stecker mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
2
herausziehen.
Die Glühlampe aus dem Stecker in Pfeilrichtung
3
herausnehmen.
Eine neue Glühlampe so in den Stecker einstecken, dass die Nase
A
am Ste-
cker in die Aussparung an der Glühlampe einrastet.
Den Stecker mit der neuen Glühlampe entgegen der Pfeilrichtung
2
in den
Scheinwerfer einsetzen.
Den Stecker mit der neuen Glühlampe entgegen der Pfeilrichtung
1
bis zum
Anschlag drehen.
Die Schutzkappe
D
» Abb. 182 auf Seite 194 einsetzen.
Die zugehörige Abdeckung im vorderen Radhaus wieder einbauen
» Sei-
te 195.
197
Sicherungen und Glühlampen
Glühlampe für Fernlicht wechseln (Halogen-
Projektorscheinwerfer)
Abb. 190 Glühlampe für Fernlicht wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Vor dem Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer zuerst die Halterung des
Waschwasserbehälterstutzens ausbauen » Seite 195.
Die Schutzkappe
E
» Abb. 182 auf Seite 194 abnehmen.
Den Stecker mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
1
drehen » Abb. 190.
Den Stecker mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
2
herausziehen.
Die Glühlampe aus dem Stecker in Pfeilrichtung
3
herausnehmen.
Eine neue Glühlampe so in den Stecker einstecken, dass die Nase
A
am Ste-
cker in die Aussparung an der Glühlampe einrastet.
Den Stecker mit der neuen Glühlampe entgegen der Pfeilrichtung
2
in den
Scheinwerfer einsetzen.
Den Stecker mit der neuen Glühlampe entgegen der Pfeilrichtung
1
bis zum
Anschlag drehen.
Die Schutzkappe
E
» Abb. 182 auf Seite 194 einsetzen.
Nach dem Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer die Halterung des Wasch-
wasserbehälterstutzens wieder einbauen » Seite 195.
Glühlampe für Blinklicht wechseln (Halogen-
Projektorscheinwerfer)
Abb. 191 Glühlampe für Blinklicht wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Für den Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer zuerst die Halterung des
Waschwasserbehälterstutzens ausbauen » Seite 195.
Die Schutzkappe
E
» Abb. 182 auf Seite 194 abnehmen.
Den Sockel mit der Glühlampe mit Wackelbewegungen in Pfeilrichtung
1
» Abb. 191 herausziehen.
Den Lampensockel an den mit Pfeilen gekennzeichneten Stellen fassen.
Die defekte Glühlampe aus dem Sockel in Pfeilrichtung
2
herausziehen.
Eine neue Glühlampe in den Sockel bis zum Anschlag einsetzen.
Den Sockel mit der Glühlampe wieder in den Scheinwerfer einschieben.
Die Schutzkappe
E
» Abb. 182 auf Seite 194 einsetzen.
Nach dem Lampenwechsel im rechten Scheinwerfer die Halterung des Wasch-
wasserbehälterstutzens wieder einbauen » Seite 195.
198
Selbsthilfe
Glühlampe für Nebelscheinwerfer wechseln
Abb. 192 Nebelscheinwerfer ausbauen / Glühlampe für Nebelscheinwer-
fer wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Schutzgitter und Scheinwerfer ausbauen
In die Öffnung
A
den Bügel zum Abziehen der Radvollblenden » Seite 174,
Bordwerkzeug einführen.
Das Schutzgitter durch Ziehen am Haken in Pfeilrichtung
1
» Abb. 192 lösen.
Das Schutzgitter mit der Hand fassen und durch Ziehen in Pfeilrichtung
2
ausbauen.
Die Schrauben
B
mit dem Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug » Sei-
te 174 abschrauben.
Den Scheinwerfer in Pfeilrichtung
3
abnehmen.
Glühlampe wechseln
Die Verriegelung am Stecker in Pfeilrichtung
4
» Abb. 192 eindrücken.
Den Stecker in Pfeilrichtung
5
abziehen.
Den Sockel mit der Glühlampe bis zum Anschlag in Pfeilrichtung
6
drehen.
Den Sockel mit der Glühlampe in Pfeilrichtung
7
herausnehmen.
Einen neuen Sockel mit der Glühlampe in den Scheinwerfer einsetzen und bis
zum Anschlag entgegen der Pfeilrichtung
6
drehen.
Den Stecker aufstecken.
Scheinwerfer und Schutzgitter einbauen
Den Nebelscheinwerfer entgegen der Pfeilrichtung
3
» Abb. 192 einsetzen
und festschrauben.
Das Schutzgitter einsetzen und vorsichtig eindrücken.
Das Schutzgitter muss sicher einrasten.
Glühlampe für Kennzeichenleuchte wechseln
Abb. 193
Kennzeichenleuchte ausbauen
Abb. 194 Abdeckkappe ausbauen / Glühlampe wechseln
Lesen und beachten Sie zuerst
und auf Seite 194.
Die Gepäckraumklappe öffnen.
Die Leuchte in Pfeilrichtung
1
» Abb. 193 eindrücken.
Die Leuchte löst sich.
Die Leuchte in Pfeilrichtung
2
herausschwenken und abnehmen.
199
Sicherungen und Glühlampen
Die Abdeckkappe der Leuchte im Bereich
A
sowie in Pfeilrichtung
3
» Abb. 194 lösen.
Die Abdeckkappe der Leuchte in Pfeilrichtung
4
abnehmen.
Die defekte Glühlampe aus dem Halter in Pfeilrichtung
5
herausziehen.
Eine neue Glühlampe in den Halter einsetzen.
Die Abdeckkappe der Leuchte entgegen der Pfeilrichtung
4
einclipsen.
Die Leuchte entgegen der Pfeilrichtung
1
wieder einsetzen.
Die Leuchte andrücken, bis die Feder einrastet.
Prüfen, ob die Leuchte sicher eingebaut ist.
Die Gepäckraumklappe schließen.
Rückleuchte
Abb. 195
Leuchte ausbauen / Stecker abziehen
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Ausbauen
Die Gepäckraumklappe öffnen.
Die Schrauben
A
mit dem Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug » Sei-
te 174 abschrauben.
Die Leuchte fassen und in Pfeilrichtung
1
» Abb. 195 vorsichtig von den Bol-
zen
C
abziehen.
Die Verriegelung
B
am Stecker in Pfeilrichtung
2
ziehen.
Die Verriegelung am Stecker in Pfeilrichtung
3
drücken und den Stecker in
Pfeilrichtung
4
herausziehen.
Einbauen
Den Stecker in die Leuchte einstecken.
Die Verriegelung entgegen der Pfeilrichtung
2
» Abb. 195 sichern.
Die Leuchte mit den Öffnungen
B
» Abb. 196 auf Seite 200 auf die Bolzen
C
» Abb. 195 in der Karosserie stecken.
Die Leuchte vorsichtig in die Bolzen in der Karosserie eindrücken » .
Darauf achten, dass der Leitungsstrang zwischen der Karosserie und der
Leuchte nicht eingeklemmt wird.
Die Leuchte festschrauben.
VORSICHT
Darauf achten, dass bei erneutem Einbau der Leitungsstrang zwischen der
Karosserie und der Leuchte nicht eingeklemmt wird - es besteht die Gefahr
von Wassereintritt und von Beschädigung der Elektroinstallation.
Bei Unsicherheit, ob der Leitungsstrang nicht eingeklemmt wurde, empfeh-
len wir, den Anschluss der Leuchte von einem Fachbetrieb überprüfen zu las-
sen.
Beim Aus- und Einbau der Rückleuchte darauf achten, dass der Fahrzeuglack
und die Rückleuchte nicht beschädigt werden.
Glühlampen in der Rückleuchte wechseln
Abb. 196 Äußerer Teil der Leuchte / Glühlampe herausnehmen / Lampen-
halter
Lesen und beachten Sie zuerst und auf Seite 194.
Glühlampe im äußeren Teil der Leuchte wechseln
Die Fassung mit der Glühlampe
A
in Pfeilrichtung
1
drehen » Abb. 196.
Die Fassung mit der Glühlampe aus dem Leuchtengehäuse in Pfeilrichtung
2
herausnehmen.
Die Glühlampe mit Wackelbewegungen herausziehen.
Eine neue Glühlampe in die Fassung einsetzen.
200
Selbsthilfe
Die Fassung mit der Glühlampe wieder in das Leuchtengehäuse einsetzen
und bis zum Anschlag entgegen der Pfeilrichtung
1
drehen.
Glühlampe im inneren Teil der Leuchte wechseln
Die Fassungen mit den Glühlampen
A
in Pfeilrichtung
1
drehen » Abb. 196.
Die Fassungen mit den Glühlampen aus dem Leuchtengehäuse in Pfeilrich-
tung
2
herausnehmen.
Den Lampenhalter in mit Pfeilen gekennzeichneten Bereichen entriegeln
» Abb. 196.
Den Halter aus der Leuchte herausnehmen.
Die jeweilige Glühlampe bis zum Anschlag entgegen dem Uhrzeigersinn dre-
hen und aus dem Halter herausnehmen.
Eine neue Glühlampe in den Lampenhalter einsetzen und bis zum Anschlag
im Uhrzeigersinn drehen.
Den Lampenhalter in die Leuchte einsetzen.
Der Lampenhalter muss sicher einrasten.
Die Fassungen mit den Glühlampen wieder in das Leuchtengehäuse einset-
zen und bis zum Anschlag entgegen der Pfeilrichtung
1
drehen.
201
Sicherungen und Glühlampen
Technische Daten
Technische Daten
Fahrzeugdaten
Einleitung zum Thema
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
Fahrzeugkenndaten
202
Betriebsgewicht und Zuladung 203
Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO
2
-Emissionen nach ECE-
Vorschriften und EU-Richtlinien 203
Abmessungen
204
Überhangwinkel 205
Fahrzeugspezifische Angaben je nach Motorisierung 206
Die Angaben in der technischen Fahrzeugdokumentation haben stets Vorrang
vor den Angaben dieser Betriebsanleitung.
Die aufgeführten Fahrleistungswerte wurden ohne fahrleistungsmindernde
Ausstattungen, wie z. B. Klimaanlage, ermittelt.
Fahrzeugkenndaten
Abb. 197 Fahrzeugdatenträger / Typschild
Fahrzeugdatenträger
Der Fahrzeugdatenträger » Abb. 197 -
befindet sich unter dem Bodenbelag
im Gepäckraum und ist auch im Serviceplan eingeklebt.
Der Fahrzeugdatenträger enthält folgende Daten.
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN)
Fahrzeugtyp
Getriebekennbuchstaben / Lacknummer / Innenausstattung / Motorleis-
tung / Motorkennbuchstaben
Teilweise Fahrzeugbeschreibung
Typschild
Das Typschild » Abb. 197 -
befindet sich unten an der B-Säule auf der rech-
ten Fahrzeugseite.
Das Typschild enthält folgende Daten.
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN)
Maximal zulässiges Gesamtgewicht
Maximal zulässiges Gespanngewicht (Zugfahrzeug und Anhänger)
Maximal zulässige Achslast vorn
Maximal zulässige Achslast hinten
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN)
Die VIN-Nummer (Karosserienummer) ist im Motorraum auf dem rechten Fe-
derbeindom eingeprägt. Diese Nummer befindet sich auch auf einem Schild in
der unteren linken Ecke unter der Frontscheibe (zusammen mit einem VIN-
Strichcode) sowie auf dem Typschild.
Die VIN-Nummer kann auch im Infotainment angezeigt werden » Bedienungs-
anleitung Infotainment, Kapitel Fahrzeugeinstellungen (Taste CAR).
Motornummer
Die Motornummer (dreistelliger Kennbuchstabe und die Seriennummer) ist auf
dem Motorblock eingeprägt.
Ergänzende Informationen (gilt für Russland)
Die vollständige Nummer der Typenfreigabe des Verkehrsmittels ist in den
Fahrzeugpapieren aufgeführt.
ACHTUNG
Die angegebenen Werte für die maximal zulässigen Gewichte dürfen nicht
überschritten werden - es besteht Unfall- und Beschädigungsgefahr!
1
2
3
4
5
6
7
8
9
202
Technische Daten
Betriebsgewicht und Zuladung
Betriebsgewicht
Dieser Wert entspricht dem möglichst geringen Betriebsgewicht ohne weitere
gewichtserhöhende Ausstattungen, wie z. B. Klimaanlage, Reserverad, Anhän-
gevorrichtung.
Das angegebene Betriebsgewicht ist nur ein Orientierungswert.
Das Betriebsgewicht beinhaltet auch 75 kg als Fahrergewicht, das Gewicht der
Betriebsflüssigkeiten sowie des Bordwerkzeugs und einen zu 90 % gefüllten
Kraftstoffbehälter.
Betriebsgewicht des Fahrzeugs » Seite 206, Fahrzeugspezifische Angaben je
nach Motorisierung.
Zuladung
Aus dem Unterschied zwischen dem maximal zulässigen Gesamtgewicht und
dem Betriebsgewicht ist es möglich, die ungefähre maximale Zuladung zu be-
rechnen.
Die Zuladung setzt sich aus folgenden Gewichten zusammen.
Das Gewicht der Mitfahrer.
Das Gewicht aller Gepäckstücke und anderer Lasten.
Das Gewicht der Dachlast einschließlich des Dachgepäckträgersystems.
Das Gewicht der Ausstattungen, die vom Betriebsgewicht ausgeschlossen
sind.
Die Anhängestützlast bei Anhängerbetrieb (max. 50 kg).
Hinweis
Auf Wunsch kann das genaue Gewicht Ihres Fahrzeugs bei einem Fachbetrieb
erfragt werden.
Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO
2
-Emissionen nach
ECE-Vorschriften und EU-Richtlinien
Die Angaben über den Kraftstoffverbrauch und die CO
2
-Emissionen standen
zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses nicht zur Verfügung.
Die Angaben über den Kraftstoffverbrauch und die CO
2
-Emissionen sind den
ŠKODA-Webseiten oder der vertrieblichen und technischen Fahrzeugdoku-
mentation zu entnehmen.
Die Messung des Zyklus innerorts beginnt mit einem Kaltstart des Motors. An-
schließend wird Stadtfahrbetrieb simuliert.
Beim Zyklus außerorts wird dem Fahralltag entsprechend das Fahrzeug in al-
len Gängen mehrfach beschleunigt und abgebremst. Die Fahrgeschwindigkeit
variiert dabei zwischen 0 und 120 km/h.
Die Berechnung des kombinierten Kraftstoffverbrauchs erfolgt mit einer Ge-
wichtung von etwa 37 % für den Zyklus innerorts und 63 % für den Zyklus au-
ßerorts.
Hinweis
Die auf den ŠKODA-Webseiten oder in der vertrieblichen und technischen
Fahrzeugdokumentation aufgeführten Kraftstoffverbrauchs- und Emissions-
werte wurden gemäß Regeln und unter Bedingungen festgestellt, die durch
Rechtsvorschriften oder technische Vorschriften für die Bestimmung von be-
trieblichen und technischen Daten der Kraftfahrzeuge festgelegt sind.
In Abhängigkeit vom Umfang der Ausstattungen, der Fahrweise, der Ver-
kehrssituation, der Witterungseinflüsse und des Fahrzeugzustands können
sich bei der Benutzung des Fahrzeugs in der Praxis Verbrauchswerte ergeben,
die von den auf den ŠKODA-Webseiten oder in der vertrieblichen und techni-
schen Fahrzeugdokumentation aufgeführten Kraftstoffverbrauchswerten ab-
weichen.
203
Technische Daten
Abmessungen
Abb. 198 Prinzipdarstellung: Fahrzeugabmessungen
Fahrzeugabmessungen bei Betriebsgewicht ohne Fahrer (in mm)
» Abb. 198 Angabe Fabia Fabia Combi
A
Höhe
Grundmaß 1467 1467
Fahrzeuge mit dem Schlechtwegepaket 1482 1482
Fahrzeuge mit dem SPORT-Paket 1452 1452
B
Spurweite vorn
Grundmaß 1463 1463
Fahrzeuge mit dem 1,2 l/81 kW TSI und 1,4 l/77 kW TDI Motor 1457 1457
C
Breite 1732 1732
D
Spurweite hinten
Grundmaß 1457 1457
Fahrzeuge mit dem 1,2 l/81 kW TSI und 1,4 l/77 kW TDI Motor 1451 1451
E
Breite einschließlich Außenspiegel 1958 1958
F
Bodenfreiheit
Grundmaß 133 135
Fahrzeuge mit dem Schlechtwegepaket 141 143
Fahrzeuge mit dem SPORT-Paket 118 120
G
Radstand 2470 2470
H
Länge 3992 4257
204
Technische Daten
Überhangwinkel
Abb. 199
Prinzipdarstellung: Überhang-
winkel
Winkel » Abb. 199
Überhangwinkel vorn
Überhangwinkel hinten
Überhangwinkel
Die aufgeführten Werte geben die maximale Neigung einer Böschung an, bis
zu der das Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit diese Böschung befahren
kann, ohne mit dem Stoßfänger oder dem Unterboden aufzusetzen.
Die aufgeführten Werte entsprechen der höchstmöglichen Achslast vorn bzw.
hinten.
Überhangwinkel (°)
» Abb. 199 Fabia Fabia Combi
A
14,6 14,6
B
17,6 13,1
A
B
205
Technische Daten
Fahrzeugspezifische Angaben je nach Motorisierung
Die angegebenen Werte wurden gemäß Regeln und unter Bedingungen festgestellt, die durch Rechtsvorschriften oder technische Vorschriften für die Bestim-
mung von betrieblichen und technischen Daten der Kraftfahrzeuge festgelegt sind.
1,0 l/44 kW MPI Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder/Hubraum (cm
3
)
44/5000-6000 95/3000-4300 3/999
Fahrleistungen und Gewichte Fabia MG5
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 160
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 15,7
Betriebsgewicht (kg) - ausstattungsabhängig 1055-1160
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg)
Steigungen bis 12 % 800
Steigungen bis 8 % 1000
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 520
1,0 l/55 kW MPI Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder/Hubraum (cm
3
)
55/6200 95/3000-4300 3/999
Fahrleistungen und Gewichte Fabia MG5 Fabia Combi MG5
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 172 175
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 14,7 14,9
Betriebsgewicht (kg) - ausstattungsabhängig 1055-1160 1079-1184
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg)
Steigungen bis 12 % 800 800
Steigungen bis 8 % 1000 1000
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 520 530
206
Technische Daten
1,2 l/66 kW TSI Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder / Hubraum (cm
3
)
66/4400-5400 160/1400-3500 4/1197
Fahrleistungen und Gewichte Fabia MG5 Fabia Combi MG5
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 182 185
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 10,9 11,0
Betriebsgewicht (kg) - ausstattungsabhängig 1109-1214 1133-1238
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg)
Steigungen bis 12 % 1000 1000
Steigungen bis 8 % 1100 1100
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 550 560
1,2 l/81 kW TSI Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder/Hubraum (cm
3
)
81/4600-5600 175/1400-4000 4/1197
Fahrleistungen und Gewichte Fabia MG6 Fabia DSG7
Fabia Combi
MG6
Fabia Combi
DSG7
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 196 196 199 199
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 9,4 9,4 9,6 9,6
Betriebsgewicht (kg) - ausstattungsabhängig 1129-1234 1154-1259 1153-1258 1178-1283
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg)
Steigungen bis 12 % 1100 1100 1100 1100
Steigungen bis 8 % 1100 1100 1100 1100
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 560 570 570 580
207
Technische Daten
1,4 l/66 kW TDI CR Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder/Hubraum (cm
3
)
66/3000-3250 230/1750-2500 3/1422
Fahrleistungen und Gewichte Fabia MG5 Fabia DSG7
Fabia Combi
MG5
Fabia Combi
DSG7
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 182 182 184 184
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 11,1 11,1 11,3 11,3
Betriebsgewicht (kg) - ausstattungsabhängig 1156-1261 1186-1291 1180-1285 1210-1315
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg)
Steigungen bis 12 % 1100 1100 1100 1100
Steigungen bis 8 % 1200 1200 1200 1200
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 570 590 590 600
1,4 l/77 kW TDI CR Motor
Leistung (kW bei 1/min) Größtes Drehmoment (Nm bei 1/min) Anzahl der Zylinder/Hubraum (cm
3
)
77/3500-3750 250/1750-2500 3/1422
Fahrleistungen und Gewichte Fabia MG5 Fabia Combi MG5
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 193 196
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 10,1 10,2
Betriebsgewicht (kg) - ausstattungsabhängig 1165-1270 1189-1294
Zulässige Anhängelast, gebremst (kg)
Steigungen bis 12 % 1100 1100
Steigungen bis 8 % 1200 1200
Zulässige Anhängelast, ungebremst (kg) 580 590
208
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Zahlen und Symbole
12-Volt-Steckdose 81
A
Abblendlicht 61
Abfallbehälter 82
Abgaskontrollsystem
Kontrollleuchte 36
Ablagefach
auf der Beifahrerseite 84
Brillenfach 83
in den Türen 78
in der Armlehne 83
in der Mittelkonsole hinten 86
in der Mittelkonsole vorn 79
in der Schalttafel 79
seitlich am Vordersitz 78
unter dem Vordersitz 84
Ablagefächer 77
Ablagen 77
Ablagetaschen an den Vordersitzen 85
ABS
Funktionsweise 118
Kontrollleuchte 36
Abschleppen 184
Abschleppöse
hinten 185
vorn 185
Abschleppschutz 55
Abstandswarnung
Kontrollsymbol 42
Airbag 16
abschalten 20
Anpassungen und Beeinträchtigungen am Air-
bag-System 144
Auslösung 17
Beifahrer-Frontairbag abschalten 20
Frontairbag 17
Kontrollleuchte 36
Kopfairbag 19
Seitenairbag 18
Airbag-System 16
Airbag abschalten 20
Alarm
auslösen 54
ausschalten 54
Alcantara
pflegen 151
Altfahrzeuge
Rücknahme und Verwertung 145
Anhalten
siehe Parken 111
Anhänger 138
13-polige Steckdose 138
an- und abkuppeln 138
Anhängerbetrieb 139
beladen 139
Sicherungsöse 138
Anhängerbetrieb 132, 139
Anhängevorrichtung 132
Beschreibung 133
Betrieb und Pflege 150
Stützlast 132
Zubehör 137
Anpassungen 141
Anpassungen und technische Änderungen
Airbags 144
Service 142
Spoiler 143
Anti-Diebstahl-Radschrauben 179
Antiblockiersystem 118
Anzeige
Gangwechsel 44
Kraftstoffvorrat 32
Kühlmitteltemperatur 31
Service-Intervall 48
Armlehne 75
Aschenbecher 80
ASR
Funktionsweise 118
Kontrollleuchte 35, 36
Assistenzsysteme 117
ABS 36, 118
ASR 35, 118
EDS 118
Einparkhilfe 119
ESC 35, 117
Front Assistant 124
Geschwindigkeitsregelanlage 121
HBA 119
HHC 119
MCB 119
Speedlimiter 123
START-STOPP 127
XDS 118
Audio
siehe Infotainment 4
Ausland
bleifreies Benzin 154
Scheinwerfer 66
Außentemperatur 44
Auswechseln
Scheibenwischerblatt der Heckscheibe 189
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe 188
Auto-Check-Control 44
Auto-Computer
siehe Multifunktionsanzeige 45
Automatische Fahrlichtsteuerung 63
Automatisches Getriebe 112
Anfahren und Fahren 115
Defekt der Wählhebelsperre 114
Funktionsstörungen 39
Hinweismeldungen 39
Kick-down 115
Kontrollsymbol 39
manuelles Schalten am Multifunktionslenkrad 114
Tiptronic 114
209
Stichwortverzeichnis
Wählhebel-Notentriegelung 188
Wählhebelbedienung 113
Wählhebel lösen 114
Wählhebelsperre 114
Automatische Verbraucherabschaltung 166
B
Batterie
im Funkschlüssel ersetzen 186
Befestigungselemente 87
Beförderung von Kindern 22
Beheizung
Außenspiegel 71
Heckscheibe 67
Beleuchtung
Gepäckraum 86
Benzin
siehe Kraftstoff 154
Berganfahrassistent (HHC) 119
Bestandteile des Pannensets 181
Betriebsgewicht 203
Blenden
siehe Sonnenblenden vorn 67
siehe Sonnenschutzrollo des Panoramadachs 68
Blinkanlage
Kontrollleuchte 38
Blinken 62
Blinklicht
62
Bordcomputer
siehe Multifunktionsanzeige 45
Bordwerkzeug 174
Bremsassistent (HBA) 119
Bremsen
Brems- und Stabilisierungssysteme 117
Bremsflüssigkeit 162
Bremskraftverstärker 110
Einfahren 115
Handbremse 111
Hinweismeldungen 34
Informationen für das Bremsen 110
Kontrollleuchte 34
Bremsen und Parken 109
Bremsflüssigkeit 162
Hinweismeldungen 34
prüfen 162
Spezifikation 162
Bremskraftverstärker 110
Bremspedal (automatisches Getriebe)
Kontrollleuchte 38
Brillenfach 83
C
Chromteile
siehe Fahrzeugpflege 147
Climatronic
Bedienungselemente 100
Umluftbetrieb 98
Cockpit
12-Volt-Steckdose 81
Ablagefächer 77
Aschenbecher 80
Leuchte 66
praktische Ausstattungen 77
Übersicht 28
Zigarettenanzünder 80
COMING HOME 64
Computer
siehe Multifunktionsanzeige
45
CORNER
siehe Nebelscheinwerfer mit der Funktion
CORNER 64
D
Dach
Last
96
Dachgepäckträger 95
Befestigungspunkte 96
Dachlast 96
DAY LIGHT
siehe Tagfahrlicht 62
Dekorationsfolien 148
Dichtungen
Fahrzeugpflege 147
Diebstahlwarnanlage
aktivieren / deaktivieren 55
Anhänger 140
Diesel
siehe Kraftstoff 155
Dieselkraftstoff
Winterbetrieb 155
Dieselpartikelfilter 41
Hinweismeldungen 41
Digitaluhr 33
Display 31
Drehzahlmesser 30
Dreieck 173
E
EDS 118
Einfahren
Bremsbeläge 115
Motor 115
Reifen 115
Einfahren und wirtschaftliches Fahren 115
Einparkhilfe
119
automatische Systemaktivierung bei Vorwärts-
fahrt 121
Funktionsweise 120
Einstellen
Außenspiegel 71
Gurthöhe 15
Innenspiegel 70
Kopfstützen 73
Lenkrad 10
obere Position des variablen Ladebodens 91
Sitz 73
Sitze und Kopfstützen 72
210
Stichwortverzeichnis
Uhrzeit 33
untere Position des variablen Ladebodens 92
Eiskratzer 148
Elektrische Energie sparen 115
Elektrische Fensterheber 57
Funktionsstörungen 59
Kraftbegrenzung 58
Taste in den hinteren Türen 58
Taste in der Beifahrertür 58
Tasten in der Fahrertür 57
Elektronische Differenzialsperre (EDS) 118
Elektronische Wegfahrsperre 105
Emissionswerte 203
Entriegeln
Fernbedienung 50
individuelle Einstellungen 53
KESSY 52
Schlüssel 50
Entriegeln und Verriegeln 49
Entsorgung
Rücknahme und Verwertung von Altfahrzeu-
gen 145
EPC
Kontrollleuchte 36
Ersetzen
Fahrzeugbatterie 165
ESC
Funktionsweise 117
Kontrollleuchte 35
F
Fächer 77
Fahren
Emissionswerte 203
Höchstgeschwindigkeit 206
Kraftstoffverbrauch 203
Fahrradträger 93
Fahrstrecke 32
Fahrt
unbefestigte Straße 116
Wasserdurchfahrt 116
Fahrt außerhalb befestigter Straßen 116
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN) 202
Fahrzeugabmessungen 204
Fahrzeug abstellen
siehe Parken 111
Fahrzeug anheben 179
Fahrzeug außen pflegen 146
Anhängevorrichtung 150
Chromteile 147
Dekorationsfolien 148
Fahrzeuglack 147
Fensterscheiben und Außenspiegel 148
Gummidichtungen 147
Hohlraumkonservierung 149
Kunststoffteile 147
Räder 149
Scheibenwischerblätter 150
Scheinwerfergläser 149
Türschließzylinder 149
Unterbodenschutz 150
Fahrzeugbatterie
ab- bzw. anklemmen 166
Abdeckung 164
automatische Verbraucherabschaltung 166
ersetzen 165
Kontrollsymbol 40
laden 165
Ladezustandsanzeige 33
Säurestand prüfen 164
Sicherheitshinweise 163
Winterbetrieb 164
Fahrzeugbatterie laden 165
Fahrzeugbreite 204
Fahrzeugdatenträger 202
Fahrzeugdatenträger und Typschild
Fahrzeugdatenträger und Typschild 202
Fahrzeughöhe 204
Fahrzeuglack polieren
siehe Fahrzeugpflege 147
Fahrzeuglänge 204
Fahrzeugpflege
Alcantara 151
automatische Waschanlage 146
Chromteile 147
Dekorationsfolien 148
Fahrzeug außen pflegen 146
Fahrzeuglack polieren 147
Gummidichtungen 147
Hochdruckreiniger 146
Hohlraumkonservierung 149
Innenraum pflegen 150
Konservierung 147
Kunstleder 151
Kunststoffteile 147
Naturleder 151
Räder reinigen 149
Scheinwerfergläser 149
Sicherheitsgurte 152
Stoffbezüge 152
Stoffe 151
Türschließzylinder 149
Unterbodenschutz 150
Wagenheber 149
Waschanlage 146
waschen 145
waschen von Hand 145
Fahrzeug reinigen 145
Fahrzeug von innen verriegeln und entriegeln 53
Fahrzeug waschen 145
Fahrzeugzustand
siehe Auto-Check-Control 44
Felgen 167
Fenster
enteisen 148
Fernbedienung
Batterie ersetzen 186
entriegeln 50
211
Stichwortverzeichnis
Synchronisierungsvorgang 187
verriegeln 50
Fernlicht 62
Kontrollleuchte 38
Feuerlöscher 174
Flexibles Ablagefach 91
Folien 148
Frontairbag 17
Front Assistant 124
aktivieren/deaktivieren 126
Funktionsweise 125
Hinweismeldungen 127
Kontrollsymbol 42
Radarsensor 125
Frontscheinwerfer
Glühlampenanordnung 194
Funkschlüssel
Batterie ersetzen 186
Fußmatten 112
siehe Fußmatten 112
G
Gepäckraum 86
12-Volt-Steckdose 81
Abdeckung 89
Ablagefächer 88
Ablagefach unter dem Boden 90
aufrollbare Abdeckung
90
Befestigungselemente 87
Befestigungsnetze 87
Beleuchtung 86
Fahrzeuge der Klasse N1 91
flexibles Ablagefach 91
Gepäckraumklappe entriegeln 188
Haken 88
Notentriegelung 188
siehe Gepäckraumklappe 56
variabler Ladeboden 91
Gepäckraumabdeckung 89
aufrollbare Abdeckung 90
weitere Positionen 89
Gepäckraumklappe 56
automatische Verriegelung 56
öffnen 56
schließen 56
Geschwindigkeitsmesser 31
Geschwindigkeitsregelanlage 121
Bedienungsbeschreibung 122
Funktionsweise 122
Geschwindigkeitsregler
Kontrollleuchte 38
Geschwindigkeitssymbol
siehe Räder 170
Getränkehalter 79
Getriebe
Hinweismeldungen 39
Gewichte
maximal zulässige Gewichte 202
Glühlampen
wechseln 193
Gummidichtungen 147
Gurtaufrollautomaten 15
Gurte 12
reinigen und pflegen 152
Gurtstraffer 15
H
Haken 88
Handbremse 111
Kontrollleuchte 34
HBA 119
Hebel
Blinklicht 62
Fernlicht 62
Scheibenwischer 69
Heckscheibe - Beheizung 67
Heckscheibe entfrosten 67
Heizung 97
Bedienungselemente 99
Sitze 74
Umluftbetrieb 98
HHC 119
Hinweise für das Fahren mit repariertem Reifen 182
Hinweise für die Radverwendung 167
Höchstgeschwindigkeit 206
Hohlraumkonservierung 149
Hupe 28
I
Individuelle Einstellungen
entriegeln 53
verriegeln 53
Informationssystem 43
Außentemperatur 44
bedienen 43
Gangempfehlung 44
MAXI DOT-Display 45
Multifunktionsanzeige 45
Service-Intervall-Anzeige 48
Türwarnung 44
Informationssystem bedienen 43
Infotainment 4
Innenleuchte
hinten 67
vorn
66
Innenraum pflegen 150
Kunstleder 151
Naturleder 151
Sicherheitsgurte 152
Sitzbezüge 152
Innenraumüberwachung 55
ISOFIX 25
212
Stichwortverzeichnis
K
KESSY
entriegeln 52
verriegeln 52
Kindersicherheit
Seitenairbag 24
Kindersicherung
54
Kindersitz
auf dem Beifahrersitz 23
Gruppeneinteilung 24
ISOFIX 25
TOP TETHER 26
Verwendung von Kindersitzen 24
Verwendung von Kindersitzen ISOFIX 25
Kinder und Sicherheit 22
Kleiderhaken 84
Klimaanlage 97
Climatronic 100
Luftaustrittsdüsen 98
manuelle Klimaanlage 99
Umluftbetrieb 98
Kombi-Instrument 29
Auto-Check-Control 44
Display 31
Drehzahlmesser 30
Geschwindigkeitsmesser 31
Kontrollleuchten 33
Kontrollsymbole
38
Kraftstoffvorratsanzeige 32
Ladezustand der Fahrzeugbatterie anzeigen 33
siehe Kombi-Instrument 29
Temperaturanzeige 31
Übersicht 30
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke 32
Komfortblinken 63
Komponentenschutz 143
Konservierung
siehe Fahrzeugpflege 147
Kontrollleuchten 33
Kontrollsymbole 38
Kopfairbag 19
Kopfstütze 73
aus- und einbauen 74
Höhe einstellen 73
Kraftbegrenzung
elektrische Fensterheber 58
Kraftstoff 153
bleifreies Benzin 154
Diesel 155
Kontrollleuchte 37
Kraftstoffvorratsanzeige 32
siehe Kraftstoff 153
tanken 153
Kraftstoffreserve
Kontrollleuchte 37
Kraftstoff sparen 115
Kraftstoffverbrauch 203
Kugelstange
abnehmen, Schritt 1 136
abnehmen, Schritt 2 137
Befestigung prüfen 136
Bereitschaftsstellung 134
Bereitschaftsstellung einstellen 133
montieren, Schritt 1 134
montieren, Schritt 2 135
Kühlanlage
Funktionsstörungen 102
wirtschaftlicher Umgang 101
Kühlerlüfter 158
Kühlmittel 160
Hinweismeldungen 40
Kontrollsymbol 40
nachfüllen 161
prüfen 161
Temperaturanzeige 31
Kunstleder 151
Kunststoffteile 147
L
Lampen
Kontrollsymbol 41
Lampenausfall
Kontrollsymbol 41
LEAVING HOME 64
Leder
Naturleder pflegen
151
Lenkrad 10
Lenkschloss verriegeln/entriegeln
Schlüssel 106
Starterknopf 108
Lenkungsverriegelung (Motorstart per Knopf-
druck)
Kontrollleuchte 34
Leuchten
Kontrollleuchten 33
Licht 60
Abblendlicht 61
automatische Fahrlichtsteuerung 63
Blinklicht 62
Cockpit 66
COMING HOME / LEAVING HOME 64
ein- und ausschalten 61
Fernlicht 62
Glühlampenwechsel 193
Leuchtweitenregulierung 61
Lichthupe
62
Nebelscheinwerfer 63
Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER 64
Nebelschlussleuchte 64
Parklicht 65
Standlicht 61
Tagfahrlicht 62
Warnblinkanlage 65
Licht ein- und ausschalten 61
Luftaustrittsdüsen 98
213
Stichwortverzeichnis
M
Manuelle Klimaanlage
Bedienungselemente 99
Umluftbetrieb 98
Manuelles Schalten
siehe Schalten 112
MAXI DOT
siehe MAXI DOT-Display
45
MAXI DOT-Display 45
bedienen 43
Mechanische Fensterheber 59
öffnen und schließen 59
Medien
siehe Infotainment 4
MirrorLink
siehe Infotainment 4
Modi des automatischen Getriebes 113
Motor
Einfahren 115
Hinweismeldungen 40
Motor abstellen
Schlüssel 107
Starterknopf 108
Motor anlassen
Schlüssel 106
Starterknopf 108
Starthilfe
183
Motor mit dem Schlüssel anlassen und abstel-
len 105
Motornummer 202
Motoröl 158
Kontrollsymbol 40, 41
nachfüllen 160
prüfen 159
Spezifikation 159
wechseln 158
Motor per Knopfdruck anlassen und abstellen 107
Motorraum 156
Bremsflüssigkeit 162
Fahrzeugbatterie 163
Übersicht 157
Motorraumklappe
öffnen 157
schließen 157
Müdigkeitserkennung 130
Funktionsweise 130
Hinweismeldungen 130
Multifunktionsanzeige
Angaben 46
bedienen 43
Funktionen 45
Speicher 46
Multikollisionsbremse 119
Multimediahalter 82
N
N1 91
Nachfüllen
Kühlmittel 161
Motoröl 160
Scheibenwaschwasser 158
Nebelscheinwerfer 63
Kontrollleuchte 38
Nebelscheinwerfer mit der Funktion CORNER 64
Nebelschlussleuchte
64
Kontrollleuchte 36
Netze 87
Not
Fahrertür entriegeln 187
Fahrertür verriegeln 187
Fahrzeug abschleppen 184
Fahrzeug mittels der Anhängevorrichtung ab-
schleppen 186
Gepäckraumklappe entriegeln 188
Motor per Knopfdruck abstellen 109
Radwechsel 176
Reifenreparatur 180
Starthilfe 183
Tür ohne Schließzylinder verriegeln 187
Wählhebel-Entriegelung 188
Warnblinkanlage 65
Notausstattung
Bordwerkzeug 174
Feuerlöscher 174
Reflexweste 174
Verbandskasten 173
Wagenheber 174
Warndreieck 173
Notrad 175
Hinweise 176
Wechsel 175
O
Öl
Hinweismeldungen 40
siehe Motoröl 159
Öldruck
Hinweismeldungen 40
Ölmessstab 159
Original Teile 142
Original Zubehör 142
P
Pannenset
180
Parken 111
Parkplatz 111
Parkzettelhalter 78
Passive Sicherheit 8
Fahrsicherheit 8
Sicherheitsausstattungen 8
vor jeder Fahrt 8
Pausenempfehlung
siehe Müdigkeitserkennung 130
Pedale 112
Fußmatten 112
214
Stichwortverzeichnis
Pflege und Wartung 141
Praktische Ausstattungen
12-Volt-Steckdose 81
Abfallbehälter 82
Ablagefach 77
Ablagetaschen an den Vordersitzen 85
Aschenbecher 80
Brillenfach 83
Getränkehalter 79
Kleiderhaken 84
Multimediahalter 82
Netztaschen an den Vordersitzlehnen 85
Parkzettelhalter 78
Reflexweste 174
Zigarettenanzünder 80
Prüfen
Batteriesäurestand 164
Bremsflüssigkeit 162
Kugelstange ordnungsgemäß befestigen 136
Kühlmittel 161
Motoröl 159
Ölstand 159
Scheibenwaschwasser 158
Prüfung
gesetzliche Prüfungen 141
R
Räder
allgemeine Hinweise
167
Fahrweise 168
Geschwindigkeitssymbol 170
Lastindex 170
laufrichtungsgebundene Reifen 169
Notrad 175
Radauswuchtung 168
Rädertausch 169
Reifenalter 167
Reifenfülldruck 168
Reifengröße 170
Reifenlagerung 167
Reifenschäden 169
Reifenverschleiß 168
Reifenverschleißanzeiger 169
Reserverad 175
Schneeketten 171
Vollblende 176
Wechseln 176
Winterreifen 171
Radio
siehe Infotainment 4
Radschrauben
Abdeckkappen 177
Anti-Diebstahl-Radschrauben 179
lösen und festziehen 178
Radwechsel
nachträgliche Arbeiten 177
Rad abnehmen und ansetzen 177
Vorarbeiten 176
Regulierung
Leuchtweite 61
Reifen 167
Erläuterung der Beschriftung 170
neue 115
Reifenfülldruck 168
Schäden 169
siehe Räder 170
Verschleiß 168
Verschleißanzeiger 169
Reifendruck-Überwachung 130
Anzeige 37
Infotainmentanzeige 131
Reifendruckwerte speichern 131
Reifendruckwerte speichern - Infotainment 131
Reifendruckwerte speichern - Taste 132
Reifenfülldruck 168
Kontrollleuchte 37
Reifengröße 170
siehe Räder 170
Reifenkontrollanzeige
siehe Reifendruck-Überwachung 130
Reifenreparatur
allgemeine Hinweise 181
Druckprüfung 182
Reifen abdichten und aufpumpen 182
Vorarbeiten 181
Reifentragfähigkeit
siehe Räder 170
Reinigen
Alcantara 151
Bezüge der elektrisch beheizten Sitze 152
Chromteile 147
Kunstleder 151
Kunststoffteile 147
Naturleder 151
Räder 149
Scheinwerfergläser 149
Stoffe 151
Reparaturen und technische Änderungen 141
Reserverad 175
Wechsel 175
Richtige Sitzposition 9
Beifahrer 10
Fahrer 9
Hinweise 11
Rücksitze 11
Rollo
Gepäckraumabdeckung 90
Rücknahme und Verwertung von Altfahrzeugen 145
Rückspiegel 70
Außenspiegel 71
Innenspiegel 70
S
SAFE
siehe Safesicherung 52
SAFELOCK
siehe Safesicherung 52
Safesicherung 52
Schalten
Schalthebel 112
215
Stichwortverzeichnis
Schaltung
Gangempfehlung 44
Information zum geschalteten Gang 44
Scheiben
enteisen 148
Scheibenwaschanlage 158
Scheibenwascher 69
Scheibenwaschwasser
Kontrollsymbol 42
nachfüllen 158
prüfen 158
Winterzeit 158
Scheibenwischer
betätigen 69
Scheibenwaschwasser 158
Scheibenwischerblatt der Heckscheibe aus-
wechseln 189
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe aus-
wechseln 188
Scheibenwischerblätter pflegen 150
Servicestellung der Scheibenwischerarme 188
Scheibenwischerblätter 150
Scheibenwischer und -wascher 68
Scheinwerfer
Fahren im Ausland 66
Scheinwerferreinigungsanlage 70
Scheinwerferreinigungsanlage
Scheinwerferreinigungsanlage 70
Schlüssel
entriegeln 50
Motor abstellen 107
Motor anlassen 106
verriegeln 50
Zündung ausschalten 106
Zündung einschalten 106
Schneeketten 171
Seitenairbag 18
Service 142
Service-Intervall-Anzeige 48
Servolenkung
Kontrollleuchte 34
Sicherheit 8
ISOFIX 25
Kindersicherheit 22
Kindersitze 22
Kopfstützen 73
richtige Sitzposition 9
TOP TETHER 26
Sicherheitsgurt
Kontrollleuchte 34
Kontrollsymbol 39
Sicherheitsgurte 12
anlegen und ablegen 14
das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls 13
Gurtaufrollautomaten 15
Gurtstraffer 15
Höheneinstellung 15
Reinigen 152
Sicherungen
auswechseln 190
Belegung 190
Farbkennzeichnung 190
Sicherungsbelegung im Motorraum 193
Sicherungsbelegung in der Schalttafel 191
Sicherungen im Motorraum
Belegung 193
Sicht 67
Sitz
einstellen 73
Sitzbezüge
pflegen 152
Sitze
Armlehne 75
Heizung 74
Kopfstützen 73
Rücksitzbank 76
Rücksitzlehnen 75
Sitze einstellen 9
Sitze und Kopfstützen 72
Sitzfunktionen 74
SmartGate
Einstellungen 103
Passwort 104
Verbindung 103
Webseite 103
Sonnenblenden 67, 68
Speedlimiter 123
Bedienungsbeschreibung 124
Funktionsweise 123
Kontrollleuchte 38
Speicher 46
Spiegel
Außenspiegel 71
Innenspiegel 70
Make-up 67
Spoiler 143
Stabilisierungskontrolle (ESC) 117
Standlicht 61
START-STOPP 127
Funktionsbedingungen des Systems 128
Funktionsweise bei Fahrzeugen mit Automa-
tikgetriebe 128
Funktionsweise bei Fahrzeugen mit Schaltge-
triebe 128
Hinweismeldungen 129
Kontrollsymbol 42
Starthilfe 183
systembedingter automatischer Startvorgang 129
System manuell deaktivieren/aktivieren 129
Starterknopf
Lenkschloss verriegeln/entriegeln 108
Motor abstellen 108
Motor anlassen 108
Motor per Knopfdruck anlassen und abstellen 107
Probleme mit dem Motorstart 109
Zündung ausschalten 108
Zündung einschalten 108
Starthilfe 183
216
Stichwortverzeichnis
Steckdosen
12 V 81
T
Tachometer
siehe Geschwindigkeitsmesser 31
Tagfahrlicht 62
Tanken
153
Kraftstoff 153
Taschen an den Vordersitzlehnen 85
Taste CAR
siehe Infotainment 4
Tasten in der Tür
elektrische Fensterheber 57
Technische Daten 202
Teileersatz 141
Telefon
siehe Infotainment 4
Tiptronic 114
TOP TETHER 26
Träger
Dachgepäckträger 95
Traktionskontrolle (ASR) 118
Transport
Dachgepäckträger 95
Gepäckraum 86
Transportieren
77
Tür
Kindersicherung 54
Notverriegelung 187
Notverriegelung der Fahrertür 187
öffnen 51
schließen 51
Tür ohne Schließzylinder verriegeln
Not 187
Türwarnung 44
Typschild 202
U
Überhangwinkel 205
Übersicht
Cockpit 28
Kontrollleuchten 33
Kontrollsymbole 38
Motorraum 157
Uhr
33
Umluftbetrieb 98
Unterboden
Fahrzeugpflege 150
Unterbodenschutz 150
V
Variabler Ladeboden
91
einsetzen 92
herausnehmen 92
hochklappen 93
obere Position 91
sichern 93
untere Position 92
Verbandskasten 173
Verriegeln
Fernbedienung 50
individuelle Einstellungen 53
KESSY 52
Schlüssel 50
Verzögerte Verriegelung der Gepäckraumklap-
pe
siehe Gepäckraumklappe 56
VIN
Fahrzeug-Identifizierungsnummer 202
Vorglühanlage
Kontrollleuchte 36
Vorwarnung / Notbremsung
Kontrollsymbol 42
W
Wagenheber
174
ansetzen 179
Wartung 149
Wählhebel
siehe Wählhebelbedienung 113
Wählhebelbedienung
113
Wählhebelsperre
Kontrollleuchte 38
Warnanzeige einer niedrigen Temperatur
Kontrollsymbol 42
Warnblinkanlage 65
Warndreieck 173
Warnsymbole
siehe Kontrollleuchten 33
siehe Kontrollsymbole 38
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung 47
Waschen
automatische Waschanlage 146
Hochdruckreiniger 146
von Hand 145
Wasser
Durchfahrt 116
Wasserdurchfahrt 116
Wechseln
Glühlampe für Abblend- und Fernlicht (Halo-
gen-Scheinwerfer)
196
Glühlampe für Abblendlicht (Halogen-Projek-
torscheinwerfer) 197
Glühlampe für Blinklicht (Halogen-Projektor-
scheinwerfer) 198
Glühlampe für Blinklicht (Halogen-Scheinwer-
fer) 196
Glühlampe für Fernlicht (Halogen-Projektor-
scheinwerfer) 198
Glühlampe für Kennzeichenleuchte 199
Glühlampe für Nebelscheinwerfer 199
Glühlampe für Standlicht 196
217
Stichwortverzeichnis
Glühlampe für Tagfahrlicht (Halogen-Schein-
werfer) 197
Glühlampe in der Rückleuchte 200
Glühlampen 193
Motoröl 158
Räder 176
Sicherungen 190
Sicherungen im Motorraum 192
Sicherungen in der Schalttafel 190
Wegfahrsperre 105
Werkzeug 174
Weste
Platzierung der Reflexweste 174
Wi-Fi
Einstellungen 103
Passwort 103, 104
Webseite 103
Winterbetrieb 171
Dieselkraftstoff 155
Fahrzeugbatterie 164
Scheiben enteisen 148
Schneeketten 171
Winterreifen 171
Winterreifen
siehe Räder 171
Wirtschaftlich fahren
Tipps 115
Wischintervall 69
Witterungsverhältnisse 141
X
XDS 118
Z
Zähler für die zurückgelegte Fahrstrecke
32
Zentralverriegelung 49
Probleme 54
Zentralverriegelungstaste 53
Zentralwarnleuchte
Kontrollleuchte 34
Zigarettenanzünder 80
Zubehör 141
Zuladung 203
Zündschloss 106
Zündung ausschalten
Schlüssel 106
Starterknopf 108
Zündung einschalten
Schlüssel 106
Starterknopf 108
218
Stichwortverzeichnis
Nachdruck, Vervielfältigung, Übersetzung oder eine andere Nutzung, auch
auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung von ŠKODA AUTO a.s. nicht
gestattet.
Alle Rechte nach dem Urheberrechtsgesetz bleiben ŠKODA AUTO a.s. aus-
drücklich vorbehalten.
Änderungen vorbehalten.
Herausgegeben von: ŠKODA AUTO a.s.
© ŠKODA AUTO a.s. 2014
www.skoda-auto.com
Auch Sie können etwas für die Umwelt tun!
Der Kraftstoffverbrauch Ihres ŠKODA und die damit verbunde-
nen Schadstoffemissionen werden in entscheidendem Maße
von Ihrer Fahrweise bestimmt.
Der Geräuschpegel und der Fahrzeugverschleiß hängen von
der Weise ab, wie Sie mit Ihrem Fahrzeug umgehen.
Wie Sie Ihr Fahrzeug ŠKODA mit größtmöglicher Rücksicht auf
die Umwelt benutzen und gleichzeitig sparsam fahren können,
lesen Sie in dieser Betriebsanleitung.
Außerdem, widmen Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit den Teilen
der Betriebsanleitung, die mit dem Symbol gekennzeichnet
sind.
Arbeiten Sie mit uns zusammen - zum Wohl der Umwelt.
Návod k obsluze
Fabia německy 10.2014
S58.5610.02.00
6V0012705AB

6V0012705AB
216

Hulp nodig? Stel uw vraag in het forum

Spelregels
1

Forum

Skoda-Fabia---2015
  • lichtje met auto met daarop een aantal pijlen brandt opeens. Gesteld op 4-10-2023 om 00:19

    Reageer op deze vraag Misbruik melden
  • Hoe kan ik het zit gedeelte van de achterbank demonteren, het gaat om een niet deelbare achterbank, skoda Fabia 2015, kenteken HB396V Sprint Drive. Mvgr Gerard van Haandel Gesteld op 7-3-2021 om 18:02

    Reageer op deze vraag Misbruik melden

Misbruik melden

Gebruikershandleiding.com neemt misbruik van zijn services uitermate serieus. U kunt hieronder aangeven waarom deze vraag ongepast is. Wij controleren de vraag en zonodig wordt deze verwijderd.

Product:

Bijvoorbeeld antisemitische inhoud, racistische inhoud, of materiaal dat gewelddadige fysieke handelingen tot gevolg kan hebben.

Bijvoorbeeld een creditcardnummer, een persoonlijk identificatienummer, of een geheim adres. E-mailadressen en volledige namen worden niet als privégegevens beschouwd.

Spelregels forum

Om tot zinvolle vragen te komen hanteren wij de volgende spelregels:

Belangrijk! Als er een antwoord wordt gegeven op uw vraag, dan is het voor de gever van het antwoord nuttig om te weten als u er wel (of niet) mee geholpen bent! Wij vragen u dus ook te reageren op een antwoord.

Belangrijk! Antwoorden worden ook per e-mail naar abonnees gestuurd. Laat uw emailadres achter op deze site, zodat u op de hoogte blijft. U krijgt dan ook andere vragen en antwoorden te zien.

Abonneren

Abonneer u voor het ontvangen van emails voor uw Skoda Fabia - 2015 bij:


U ontvangt een email met instructies om u voor één of beide opties in te schrijven.


Ontvang uw handleiding per email

Vul uw emailadres in en ontvang de handleiding van Skoda Fabia - 2015 in de taal/talen: Duits als bijlage per email.

De handleiding is 32,26 mb groot.

 

U ontvangt de handleiding per email binnen enkele minuten. Als u geen email heeft ontvangen, dan heeft u waarschijnlijk een verkeerd emailadres ingevuld of is uw mailbox te vol. Daarnaast kan het zijn dat uw internetprovider een maximum heeft aan de grootte per email. Omdat hier een handleiding wordt meegestuurd, kan het voorkomen dat de email groter is dan toegestaan bij uw provider.

Stel vragen via chat aan uw handleiding

Stel uw vraag over deze PDF

Andere handleiding(en) van Skoda Fabia - 2015

Skoda Fabia - 2015 Gebruiksaanwijzing - Nederlands - 224 pagina's

Skoda Fabia - 2015 Gebruiksaanwijzing - English - 216 pagina's

Skoda Fabia - 2015 Gebruiksaanwijzing - Français - 228 pagina's


Uw handleiding is per email verstuurd. Controleer uw email

Als u niet binnen een kwartier uw email met handleiding ontvangen heeft, kan het zijn dat u een verkeerd emailadres heeft ingevuld of dat uw emailprovider een maximum grootte per email heeft ingesteld die kleiner is dan de grootte van de handleiding.

Er is een email naar u verstuurd om uw inschrijving definitief te maken.

Controleer uw email en volg de aanwijzingen op om uw inschrijving definitief te maken

U heeft geen emailadres opgegeven

Als u de handleiding per email wilt ontvangen, vul dan een geldig emailadres in.

Uw vraag is op deze pagina toegevoegd

Wilt u een email ontvangen bij een antwoord en/of nieuwe vragen? Vul dan hier uw emailadres in.



Info