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BETRIEBSANLEITUNG
ŠKODA CITIGO
e
iV
Ihre Betriebsanleitung
Elektronische Version im Internet
http://go.skoda.eu/owners-manuals
ŠKODA CITIGO
e
iV 09.2019
Němčina/German
Dokumentation der Fahrzeugübergabe
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN)
Datum der Fahrzeugübergabe ________ / ________ / ________________
ŠKODA Partner
Stempel und Unterschrift des Verkäufers
Ich bestätige, dass mir das Fahrzeug im ordnungsgemäßen Zustand übergeben wurde und ich mit dessen
richtiger Handhabung sowie den Garantiebedingungen vertraut gemacht wurde.
Unterschrift des Kunden
Verfügt das Fahrzeug über die Garantieverlängerung?
JA
NEIN
Begrenzung der ŠKODA Garantieverlängerung
a)
_______________
oder
_______________
bzw.
_______________
a)
Je nachdem, was zuerst eintritt.
Jahre:
km:
Meilen:
Nachdruck, Vervielfältigung, Übersetzung oder eine andere Nutzung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche
Genehmigung von ŠKODA AUTO a.s. nicht gestattet.
Alle Rechte nach dem Urheberrechtsgesetz bleiben ŠKODA AUTO a.s. ausdrücklich vorbehalten.
Änderungen vorbehalten.
Herausgegeben von: ŠKODA AUTO a.s.
© ŠKODA AUTO a.s. 2019
Fahrzeughalter
1. Fahrzeughalter 2. Fahrzeughalter
Dieses Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen
__________________________________________
gehört:
Titel, Name / Firma:
__________________________________________
__________________________________________
Adresse:
__________________________________________
__________________________________________
__________________________________________
Telefon:
__________________________________________
ŠKODA-Partner:
Service-Berater:
__________________________________________
Telefon:
__________________________________________
Dieses Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen
__________________________________________
gehört:
Titel, Name / Firma:
__________________________________________
__________________________________________
Adresse:
__________________________________________
__________________________________________
__________________________________________
Telefon:
__________________________________________
ŠKODA-Partner:
Service-Berater:
__________________________________________
Telefon:
__________________________________________
1
Fahrzeughalter
Inhaltsverzeichnis
1 Fahrzeughalter
4 Über die Betriebsanleitung
4 Über die Betriebsanleitung
5 Erläuterungen
6 Fahrzeugübersichten
6 Vorderer Fahrzeugbereich
7 Hinterer Fahrzeugbereich
8 Fahrerplatz
8 Mittelkonsole und Beifahrerplatz
9 Motorraum
9 Kontrollleuchten
9 Funktionsweise
9 Kontrollleuchtenübersicht
11 Richtig und sicher
11 Einleitende Hinweise zur richtigen Nutzung
11 Neues Fahrzeug oder neue Teile
11 Regelmäßige Prüfungen
11 Keine unsachgemäßen Fahrzeuganpassungen
11 Sensoren und Kameras funktionsfähig halten
12 Motorraum
12 Fahrzeugbatterie
13 Hinweise zum Hochvoltsystem
13 Elektrische Steckdosen im Fahrzeug
verwenden
13 Vor der Fahrt
15 Sicheres Fahren
16 Nach einem Unfall
18 Schlüssel, Schlösser und Alarmanlage
18 Schlüssel
18 Zentralverriegelung
19 Türen, Fenster und Gepäckraumklappe
19 Türen
19 Kindersicherung an den hinteren Türen
20 Fenster - mit manueller Bedienung
20 Fenster - mit elektrischer Bedienung
20 Sonnenblenden
20 Scheibenbeheizung
21 Gepäckraumklappe - mit manueller Bedienung
21 Gepäckraumklappe entriegeln
22 Sitze, Lenkrad und Spiegel
22 Vordersitz - mit manueller Bedienung
22 Rücksitze
22 Kopfstützen
23 Sitzheizung
23 Lenkrad
23 Innenspiegel
23 Außenspiegel
24 Rückhaltesysteme und Airbags
24 Sicherheitsgurte
25 Kindersitz
26 Befestigungselemente für Kindersitze
28 Airbags
29 Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag
30 Beleuchtung, Scheibenwischer und -
wascher
30 Außenbeleuchtung
32 Außenbeleuchtung COMING HOME,
LEAVING HOME
32 Glühlampen wechseln
36 Innenbeleuchtung
36 Innere Ambientebeleuchtung
36 Scheibenwischer und -wascher
38 Heizung und Klimaanlage
38 Automatische Klimaanlage Climatronic
38 Standklimatisierung
39 Fahrerinformationssystem
39 Analoges Kombi-Instrument
40 Display des Kombi-Instruments
40 Fahrdaten
41 Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung
41 Fahrzeugzustand
42 Infotainment Swing
42 Infotainmentübersicht
42 System
42 Radio
44 Medien
47 Telefon
49 Online-Dienste ŠKODA Connect
50 Anwendung ŠKODA Move&Fun
51 Starten und Fahren
51 Start
51 Startprobleme
51 Automatisches Getriebe
53 Fahrmodus des Fahrzeugs
53 Wirtschaftliche Fahrweise
53 Abschleppöse und Abschleppvorgang
54 Bremsen
55 Handbremse
55 Fahrerassistenzsysteme
55 Brems- und Stabilisierungssysteme
56 Geschwindigkeitsregelanlage
56 Spurhalteassistent Lane Assist
58 Parklenkassistenzsysteme
58 Einparkhilfe Park Pilot
59 Hochvoltsystem
59 Hochvoltsystem und Hochvoltbatterie
60 Aufladen der Hochvoltbatterie
63 Ladekabel
65 Motorraum
65 Motorraumklappe
66 Kühlmittel
2
Inhaltsverzeichnis
67 Fahrzeugbatterie und Sicherungen
67 Fahrzeugbatterie
68 Starthilfekabel verwenden
69 Sicherungen
69 Sicherungen in der Schalttafel
71 Sicherungen im Motorraum
71 Räder
71 Reifen und Felgen
72 Ganzjahres- oder Winterreifen
72 Schneeketten
73 Rad wechseln und Fahrzeug anheben
74 Pannenset
75 Reifendruck
76 Reifenkontrollanzeige
76 Abdeckkappen der Radschrauben
77 Radvollblende
77 Stauräume und Innenraumausstattung
77 Notausstattung
78 Befestigungselemente im Gepäckraum
78 Befestigungsnetze
78 Starre Gepäckraumabdeckung
78 Variabler Ladeboden im Gepäckraum
79 Übersicht der Fahrgastraumausstattung
79 Getränkehalter
80 Multimediahalter
80 Abfallbehälter
80 Aschenbecher und Zigarettenanzünder
81 Telefonhalter
81 12-Volt-Steckdose
82 Dachgepäckträger
82 Übersicht
82 Pflegen und Reinigen
82 Service-Ereignisse
82 Servicearbeiten, Anpassungen und technische
Änderungen
83 Innenraum
84 Außenseite
86 Technische Daten und Vorschriften
86 Vorschriften zu den technischen Daten
86 Fahrzeugkenndaten
86 Maximal zulässige Gewichte
86 Betriebsgewicht
87 Fahrzeugabmessungen
87 Motorspezifikationen
87 Unfall-Daten-Rekorder (Event Data Recorder)
88 Informationen zu den Funkanlagen im
Fahrzeug
88 Rechte aus mangelhafter Erfüllung, ŠKODA
Garantien
91 Stichwortverzeichnis
3
Inhaltsverzeichnis
Über die Betriebsanleitung
Allgemeines
Diese Betriebsanleitung gilt für alle Karosserievari-
anten des Fahrzeugs, für alle zugehörigen Modellva-
rianten sowie für alle Ausstattungsstufen.
Es sind hier alle möglichen Ausstattungsvarianten
beschrieben, ohne diese als Sonderausstattung, Mo-
dellvariante oder marktabhängige Ausstattung zu
kennzeichnen. Somit sind in Ihrem Fahrzeug nicht al-
le Ausstattungskomponenten, die in dieser Be-
triebsanleitung beschrieben werden, vorhanden.
Die Abbildungen in dieser Betriebsanleitung dienen
nur zur Illustration. Die Abbildungen können von Ih-
rem Fahrzeug abweichen, diese sind nur als eine all-
gemeine Information zu verstehen.
ŠKODA AUTO arbeitet ständig an der Weiterent-
wicklung aller Fahrzeuge. Jederzeit sind deshalb Än-
derungen des Lieferumfangs in Form, Ausstattung
und Technik möglich. Die in dieser Betriebsanleitung
aufgeführten Informationen entsprechen dem Infor-
mationsstand zum Zeitpunkt des Redaktionsschlus-
ses.
Aus den technischen Angaben, Abbildungen und In-
formationen dieser Betriebsanleitung können daher
keine rechtlichen Ansprüche hergeleitet werden.
Elektronische Version der Betriebsanleitung
In der gedruckten Betriebsanleitung sind die wich-
tigsten Informationen bezüglich der Fahrzeugbedie-
nung und Fahrzeugwartung enthalten.
Vollständige Informationen sind in der elektron-
ischen Version der Betriebsanleitung enthalten. Diese
steht auf den ŠKODA-Internetseiten sowie in der
mobilen Anwendung MyŠKODA zum Herunterladen
bereit.
http://go.skoda.eu/owners-manuals
Über die Betriebsanleitung
Allgemeines
Diese Betriebsanleitung gilt für alle Karosserievari-
anten des Fahrzeugs, für alle zugehörigen Modellva-
rianten sowie für alle Ausstattungsstufen.
Es sind hier alle möglichen Ausstattungsvarianten
beschrieben, ohne diese als Sonderausstattung, Mo-
dellvariante oder marktabhängige Ausstattung zu
kennzeichnen. Somit sind in Ihrem Fahrzeug nicht al-
le Ausstattungskomponenten, die in dieser Be-
triebsanleitung beschrieben werden, vorhanden.
Die Abbildungen in dieser Betriebsanleitung dienen
nur zur Illustration. Die Abbildungen können von Ih-
rem Fahrzeug abweichen, diese sind nur als eine all-
gemeine Information zu verstehen.
ŠKODA AUTO arbeitet ständig an der Weiterent-
wicklung aller Fahrzeuge. Jederzeit sind deshalb Än-
derungen des Lieferumfangs in Form, Ausstattung
und Technik möglich. Die in dieser Betriebsanleitung
aufgeführten Informationen entsprechen dem Infor-
mationsstand zum Zeitpunkt des Redaktionsschlus-
ses.
Aus den technischen Angaben, Abbildungen und In-
formationen dieser Betriebsanleitung können daher
keine rechtlichen Ansprüche hergeleitet werden.
4
Über die Betriebsanleitung
Erläuterungen
Verwendete Begrie
- Werkstatt, die eine fachliche
Durchführung von Servicearbeiten für die Fahr-
zeuge der Marke ŠKODA durchführt. Ein Fach-
betrieb kann sowohl ein ŠKODA Partner, ein
ŠKODA Servicepartner, als auch eine unabhängi-
ge Werkstatt sein.
- Werkstatt, die vertrag-
lich durch die Gesellschaft ŠKODA AUTO oder
deren Vertriebspartner autorisiert worden ist,
Servicearbeiten für die Fahrzeuge der Marke
ŠKODA durchzuführen und ŠKODA Original Teile
zu verkaufen.
- Unternehmen, das vertraglich
durch die Gesellschaft ŠKODA AUTO oder deren
Vertriebspartner autorisiert worden ist, Neufahr-
zeuge der Marke ŠKODA zu verkaufen und, so-
weit zutreend, deren Service bei Verwendung
ŠKODA Original Teile durchzuführen und ŠKODA
Original Teile zu verkaufen.
Texthinweise
- kurzes Drücken (z. B. einer Taste) inner-
halb von 1 s
- langes Drücken (z. B. einer Taste) für län-
ger als 1 s
Richtungsangaben
Alle Richtungsangaben, wie „links“, „rechts“, „vorn“,
„hinten“, beziehen sich auf die Vorwärtsfahrtrichtung
des Fahrzeugs.
GEFAHR
Texte mit diesem Symbol weisen auf gefährliche Si-
tuationen hin, die bei Nichtbeachtung der Sicher-
heitshinweise zu tödlichen oder zu schweren Verlet-
zungen führen.
WARNUNG
Texte mit diesem Symbol weisen auf gefährliche Si-
tuationen hin, die bei Nichtbeachtung der Sicher-
heitshinweise zu tödlichen oder zu schweren Verlet-
zungen führen können.
VORSICHT
Texte mit diesem Symbol weisen auf gefährliche Si-
tuationen hin, die bei Nichtbeachtung der Sicher-
heitshinweise zu leichten oder zu mittelschweren
Verletzungen führen können.
HINWEIS
Texte mit diesem Symbol weisen auf Situationen hin,
die bei Nichtbeachtung der entsprechenden Hinwei-
se zu Schäden am Fahrzeug führen.
Texte mit diesem Symbol enthalten zusätzliche
Informationen.
„Fachbetrieb“
„ŠKODA Servicepartner“
„ŠKODA Partner“
„Drücken“
„Halten“
5
Erläuterungen
Fahrzeugübersichten
Vorderer Fahrzeugbereich
A
Unter der Frontscheibe
Kamera für Assistenzsysteme
Lichtsensor für automatische Fahrlichtschaltung » Seite 30
Regensensor für Wisch-Automatik » Seite 36
B
Scheibenwischer - Bedienung » Seite 36
C
Scheinwerfer
Bedienung » Seite 31
Glühlampen wechseln » Seite 32
D
Entriegelungshebel für Motorraumklappe (an der Innenseite der Klappe)
E
Abdeckung für die Aufnahme der einschraubbaren Abschleppöse » Seite 53
F
Nebelscheinwerfer
Bedienung » Seite 31
Glühlampen wechseln » Seite 32
G
Räder
Reifen und Felgen » Seite 71
Rad wechseln und Fahrzeug anheben » Seite 73
Pannenset » Seite 74
Reifendruck » Seite 75
Reifenkontrollanzeige » Seite 76
H
Türgrie - Türen önen » Seite 19
I
Außenspiegel - Bedienung » Seite 23
J
Fenster der Seitentüren
Fensterbedienung vorn » Seite 20
Fensterbedienung hinten » Seite 20
Die Sensoren und Kameras für Assistenzsysteme sauber halten » Seite 11.
6
Fahrzeugübersichten › Vorderer Fahrzeugbereich
Hinterer Fahrzeugbereich
A
Heckscheibe - Beheizung » Seite 20
B
Heckscheibenwischer und -wascher - Bedienung » Seite 36
C
Rückleuchten
Bedienung » Seite 31
Glühlampen wechseln » Seite 32
D
Gri der Gepäckraumklappe » Seite 21
E
Ultraschallsensoren für Assistenzsysteme
F
Abdeckung der Ladesteckdose » Seite 60
Aufkleber mit möglichen Anzeigestatus der Ladevorgang-Kontrollleuchte
Die Sensoren und Kameras für Assistenzsysteme sauber halten » Seite 11.
7
Fahrzeugübersichten › Hinterer Fahrzeugbereich
Fahrerplatz
A
Türönungshebel » Seite 19
B
Lichtschalter » Seite 31
C
Luftaustrittsdüse
D
Bedienungshebel (je nach Ausstattung):
Blink- und Fernlicht » Seite 31
Geschwindigkeitsregelanlage » Seite 56
E
Tasten/Einstellräder am Multifunktionslenkrad
» Seite 43, » Seite 45, » Seite 47
F
Kombi-Instrument » Seite 39
G
Bedienungshebel:
Scheibenwischer und -wascher » Seite 36
Informationssystem » Seite 40
H
Zündschloss » Seite 51
I
Lenkrad mit Hupe / mit Fahrer-Frontairbag » Sei-
te 28
J
Sicherungshebel für Lenkradeinstellung » Sei-
te 23
K
Entriegelung der Motorraumklappe
L
Außenspiegelbedienung » Seite 23
M
Tasten
Fensterbedienung » Seite 20
Zentralverriegelung » Seite 18
Mittelkonsole und Beifahrerplatz
A
Infotainment » Seite 42
B
Tasten (je nach Ausstattung):
Bedienung der Climatronic » Seite 38
Frontscheibenbeheizung » Seite 20
Heckscheibenbeheizung » Seite 20
Sitzheizung links » Seite 23
Taste für Warnblinkanlage » Seite 31
Spurhalteassistent Lane Assist - Aus-/
Einschalten » Seite 56
Sitzheizung rechts » Seite 23
C
Luftaustrittsdüse
D
Türönungshebel » Seite 19
E
Fensterbedienung in der Beifahrertür » Seite 20
F
Im Ablagefach:
Taste für die Reifenkontrollanzeige » Sei-
te 76
G
Wählhebel » Seite 51
H
Parkbremse » Seite 55
I
Tasten (je nach Ausstattung):
/ Auswahl des Fahrmodus » Seite 53
Einschalten des Aufladens der Hochvoltbat-
terie » Seite 60
8
Fahrzeugübersichten › Fahrerplatz
Motorraum
A
Bremsflüssigkeitsbehälter » Seite 54
B
Fahrzeugbatterie » Seite 67
C
Sicherungskasten » Seite 71
D
Scheibenwaschwasserbehälter » Sei-
te 36
E
Kühlmittelausgleichsbehälter » Seite 66
Kontrollleuchten
Funktionsweise
WARNUNG
Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuchten und
dazugehöriger Meldungen im Display des Kombi-In-
struments kann zu Unfällen, schweren Verletzungen
oder Schäden am Fahrzeug führen.
Die Kontrollleuchten im Kombi-Instrument zeigen
den aktuellen Zustand bestimmter Funktionen bzw.
Störungen an.
Das Aufleuchten einiger Kontrollleuchten kann von
akustischen Signalen und Meldungen im Display des
Kombi-Instruments begleitet werden.
Kontrollleuchtenübersicht
Nach dem Einschalten der Zündung leuchten einige
Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung der Fahr-
zeugsysteme kurz auf. Sind die geprüften Systeme in
Ordnung, erlöschen jeweilige Kontrollleuchten einige
Sekunden nach dem Einschalten der Zündung oder
nach dem Anlassen des Motors.
Symbol Bedeutung
Sicherheitsgurt vorn nicht angelegt
» Seite 24.
Kühlmittelstand zu niedrig » Sei-
te 66.
Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig
» Seite 54.
Elektromechanischer Bremskraftver-
stärker gestört » Seite 56.
Zusammen mit - Bremsanlage
und ABS gestört » Seite 56.
Parkbremse eingeschaltet » Sei-
te 55.
Servolenkung gestört » Seite 23.
Fehler des elektrischen Antriebssys-
tems » Seite 60.
leuchtet zusammen mit - Elektri-
sches System überhitzt » Seite 60.
Leuchtet - niedriger Ladezustand
der Hochvoltbatterie » Seite 63.
Blinkt - die Hochvoltbatterie wird
geladen » Seite 62.
Niedriger Ladezustand der Hochvolt-
batterie » Seite 63.
9
Kontrollleuchten › Motorraum
Symbol Bedeutung
Nebelschlussleuchte eingeschaltet
» Seite 31.
Zusammen mit - Fehler der Reku-
peration » Seite 52.
Fehler des elektrischen Antriebssys-
tems » Seite 60.
Zusammen mit - Bremsanlage ge-
stört » Seite 55.
ABS gestört » Seite 56.
Bremsbeläge verschlissen » Sei-
te 55.
Reifenkontrollanzeige gestört » Sei-
te 76.
Änderung des Reifendrucks » Sei-
te 72, » Seite 76.
Servolenkung gestört » Seite 23.
Fehler im Motorsteuerungssystem
» Seite 60.
Blinkt zusammen mit - Schlüs-
selschalter für Airbag-Abschaltung
gestört » Seite 30.
Beifahrer-Frontairbag abgeschaltet
» Seite 30.
Beifahrer-Frontairbag eingeschaltet
» Seite 30.
Airbag-System gestört » Seite 29.
Leuchtet 4 s und blinkt anschlie-
ßend - Airbag oder Gurtstraer mit
Diagnosegerät abgeschaltet » Sei-
te 29.
Leuchtet 4 s - Beifahrer-Frontairbag
mit Schlüsselschalter abgeschaltet
» Seite 30.
Leuchtet - ESC oder ASR gestört
» Seite 56.
Blinkt - ESC bzw. ASR greift ein
» Seite 55.
Lane Assist greift ein » Seite 57.
Blinklicht links » Seite 31, » Sei-
te 32.
Blinklicht rechts » Seite 31, » Sei-
te 32.
Nebelscheinwerfer eingeschaltet
» Seite 31.
Symbol Bedeutung
Der Wählhebel ist gesperrt » Sei-
te 52.
Lane Assist ist aktiviert und eingris-
bereit » Seite 57.
Geschwindigkeitsregelanlage regelt
die Fahrgeschwindigkeit » Seite 56.
Fernlicht oder Lichthupe eingeschal-
tet » Seite 31.
Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz
nicht angelegt » Seite 24.
Angelegter Sicherheitsgurt auf dem
Rücksitz » Seite 24.
Niedrige Außentemperatur » Sei-
te 40.
Der Ladestecker in an der Lade-
steckdose angeschlossen » Sei-
te 62.
Geschwindigkeitsregelanlage akti-
viert » Seite 56.
10
Kontrollleuchten › Kontrollleuchtenübersicht
Richtig und sicher
Einleitende Hinweise zur richtigen
Nutzung
Lesen Sie diese Betriebsanleitung aufmerksam,
denn die Vorgehensweise im Einklang mit dieser
Anleitung ist Voraussetzung für die richtige Nut-
zung des Fahrzeugs. Die Betriebsanleitung sollte
sich deshalb immer im Fahrzeug befinden.
Bei der Nutzung des Fahrzeugs sind die allgemein
verbindlichen landesspezifischen gesetzlichen Be-
stimmungen zu beachten. Z. B. diejenigen für die
Kinderbeförderung, Airbagabschaltung, Reifenver-
wendung, den Straßenverkehr u. Ä.
Die maximal zulässigen Gewichte und Lasten nicht
überschreiten.
Die maximal zulässige Dachlast nicht überschrei-
ten.
Vorgeschriebene Betriebsflüssigkeiten verwenden.
Auf solchen Straßen fahren, die den technischen
Fahrzeugparametern entsprechen. Hindernisse, die
die Bodenfreiheit des Fahrzeugs überschreiten,
können beim Überfahren das Fahrzeug beschädi-
gen.
Bei Tätigkeiten in Verbindung mit der Bedienung,
Wartung und Selbsthilfe ist vorsichtig vorzugehen,
um Schäden am Fahrzeug oder Verletzungen zu
vermeiden. Gegebenenfalls die Hilfe eines Fach-
betriebs in Anspruch nehmen.
Alle Arbeiten an den Sicherheitssystemen des
Fahrzeugs, z. B. an den Sicherheitsgurten oder am
Airbag-System, dürfen nur von Fachbetrieben
durchgeführt werden.
Bei der Verwendung des Zubehörs die in der Bedie-
nungsanleitung des Zubehörherstellers aufgeführ-
ten Hinweise beachten. Es handelt sich z. B. um
Kindersitze, Dachgepäckträger, Kompressor u. Ä.
Die Service-Intervalle beachten.
Neues Fahrzeug oder neue Teile
Neue Bremsbeläge
Neue Bremsbeläge leisten während der ersten
200 km nicht die bestmögliche Bremswirkung, diese
müssen sich erst einschleifen. Deswegen besonders
vorsichtig fahren.
Neue Reifen
Neue Reifen haben während der ersten 500 km nicht
die bestmögliche Haftfähigkeit. Deswegen beson-
ders vorsichtig fahren.
Regelmäßige Prüfungen
Was soll vor der Fahrt beachtet werden?
Ein Fahrzeug mit technischen Mängeln kann das Risi-
ko von Unfällen und Verletzungen erhöhen.
Eventuelle Mängel vor der Fahrt beseitigen. Gegebe-
nenfalls die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch
nehmen.
Achten Sie besonders auf die folgenden Punkte.
Reifen unbeschädigt?
Reifenprofil ausreichend?
Reifendruck ausreichend?
Scheinwerfer, Brems- und Blinkleuchten funktio-
nieren?
Frontscheibe ohne Schäden?
Bremsflüssigkeits- und Kühlmittelstand in Ord-
nung?
Luftaustrittsdüsen oder Lufteinlass vor der Front-
scheibe nicht verdeckt?
Scheibenwisch- und Waschanlage sowie Scheiben-
wischerblätter funktionsfähig?
Scheibenwaschwasserstand ausreichend?
Scheibenwischerblätter nicht angefroren?
Alle Bestandteile des Sicherheitsgurtsystems in
Ordnung? Sicherheitsgurte nicht verschmutzt oder
Gurtschlösser nicht verstopft?
Spoiler unbeschädigt?
Teile und Komponenten des Fahrzeugs nicht sicht-
bar gelöst?
Keine Flecken durch Betriebsflüssigkeiten unter
dem Fahrzeug vorhanden?
Keine unsachgemäßen
Fahrzeuganpassungen
Unsachgemäße Veränderungen können Störungen
verursachen sowie sicherheitsrelevante und sonstige
Funktionen des Fahrzeugs beeinträchtigen.
Anpassungen und technische Änderungen am
Fahrzeug nur von einem Fachbetrieb durchführen
lassen.
Den Motor nicht mit zusätzlichen Dämmstoen, z.
B. mit einer Decke, abdecken.
Sensoren und Kameras funktionsfähig
halten
Manche Funktionen Ihres Fahrzeugs werden durch
Sensoren und Kameras innen und außen am Fahr-
zeug unterstützt.
Das am Fahrzeugheck montierte Zubehör, z. B. Fahr-
radträger, kann die Funktion der Systeme und der
Kameras beeinträchtigen.
11
Richtig und sicher › Einleitende Hinweise zur richtigen Nutzung
Die Sensoren und Kameras nicht abdecken oder
überkleben und sauber halten.
Bei Verdacht auf beschädigte Sensoren oder Ka-
meras, die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch
nehmen.
Motorraum
Vor dem Önen der Motorraumklappe
Verbrühungsgefahr! Die Motorraumklappe nicht ö-
nen, wenn Dampf oder Kühlmittel aus dem Motor-
raum austritt.
Den Motor abstellen und abkühlen lassen.
Den Zündschlüssel abziehen.
Bei Arbeiten im Motorraum
Kinder vom Motorraum fernhalten.
Die im Kapitel bezüglich des Hochvoltsystems auf-
geführten Sicherheitshinweise beachten » Sei-
te 13.
Elektrische Leitungen nicht berühren. Kurzschlüsse
in der elektrischen Anlage vermeiden.
In der Nähe des Motorraums nicht rauchen und auf
den Umgang mit oenem Feuer oder Funkenquel-
len verzichten.
Keine Gegenstände im Motorraum zurücklassen.
Umgang mit Betriebsflüssigkeiten
Ihr Fahrzeug benötigt zum Betrieb verschiedene Be-
triebsstoe, die beim Austritt die Gesundheit oder
die Umwelt angreifen können. Dazu gehören z. B.
Batteriesäure, Kühlmittel und Bremsflüssigkeit.
Betriebsflüssigkeiten nur im Freien oder in gut be-
lüfteten Räumen verwenden. Falls erforderlich,
Schutzmittel tragen.
Betriebsflüssigkeiten nicht bei laufendem Motor
verwenden oder prüfen.
Bei Kontakt mit Betriebsflüssigkeiten, betroene
Stellen mit warmem Wasser abwaschen. Bei Be-
darf medizinische Hilfe aufsuchen.
Durch Bremsflüssigkeiten verschmutzte Lappen
bis zur Entsorgung an einem gut belüfteten Ort la-
gern.
Fahrzeugbatterie
Umgang mit der Fahrzeugbatterie
Die Batteriesäure ist stark ätzend. Unsachgemäßer
Umgang mit der Fahrzeugbatterie kann Explosion,
Brand, Verätzung oder Vergiftung verursachen!
Beim Umgang mit der Fahrzeugbatterie ist Augen-
und Hautschutz zu tragen.
Die Fahrzeugbatterie nicht kippen, denn es kann
Batteriesäure herauslaufen.
Bei Hautkontakt mit der Batteriesäure, betroene
Stellen einige Minuten mit Wasser abwaschen. Un-
verzüglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
Eine gefrorene oder aufgetaute Fahrzeugbatterie
nicht aufladen. Eine gefrorene Fahrzeugbatterie
austauschen.
Keine beschädigte Fahrzeugbatterie verwenden.
Kurzschlussgefahr! Die Batteriepole nicht verbin-
den.
12
Richtig und sicher › Motorraum
Hinweise zum Hochvoltsystem
GEFAHR
Ein unsachgemäßer Umgang mit dem Hochvoltsys-
tem und der Hochvoltbatterie kann zu Verbrennun-
gen, Verletzungen oder zum tödlichen Stromschlag
führen.
Es ist stets davon auszugehen, dass die Hochvolt-
batterie geladen ist und das Hochvoltsystem unter
Spannung steht. Das gilt auch bei ausgeschaltetem
Elektroantrieb und ausgeschalteter Zündung.
Weder die Hochvoltkabel noch die Hochvoltbatte-
rie, auch mithilfe von Gegenständen, berühren.
Keine Arbeiten am Hochvoltsystem und an der
Hochvoltbatterie durchführen.
Die Bauteile des Hochvoltsystems weder önen
noch reparieren.
Orangefarbene Hochvoltkabel weder austauschen
noch ausbauen oder abklemmen.
Die Abdeckung der Hochvoltbatterie weder önen
noch austauschen oder ausbauen.
Arbeiten am Hochvoltsystem und davon beein-
flussten Systemen dürfen ausschließlich von dafür
qualifizierten Servicetechnikern durchgeführt wer-
den.
Bei Arbeiten am Hochvoltsystem und an der Hoch-
voltbatterie müssen die Vorgaben und Richtlinien
der Gesellschaft ŠKODA AUTO eingehalten wer-
den.
Vor Arbeiten am Fahrzeug, bei denen die Gefahr ei-
ner Beschädigung der Bauteile des Hochvoltsys-
tems besteht, muss die Spannungsfreiheit des
Fahrzeugs hergestellt werden. Das Herstellen der
Spannungsfreiheit darf ausschließlich von dafür
qualifizierten Servicetechnikern durchgeführt wer-
den.
Eine Beschädigung des Fahrzeugs oder der Hoch-
voltbatterie kann zum Austritt von giftigen und
entzündlichen Gasen führen. Die Fenster önen,
damit die austretenden Gase aus dem Fahrzeug
entweichen können. Keine Gase einatmen.
Den Kontakt mit Flüssigkeiten und Gasen vermei-
den, die aus der Hochvoltbatterie auslaufen bzw.
austreten.
Im Brandfall das Fahrzeug verlassen und sich im si-
cheren Abstand aufhalten. Die Rettungskräfte da-
rüber unterrichten, dass es sich um ein Fahrzeug
mit Hochvoltbatterie handelt.» Seite 16, Nach ei-
nem Unfall
WARNUNG
Die Luftzufuhr zum Elektroantrieb darf nicht be-
schränkt sein und der Elektroantrieb darf nicht
durch zusätzliche Dämmmaterialien (z. B. durch ei-
ne Decke) verdeckt sein.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Ein Fahrzeug mit Elektroantrieb macht beim Fahren
sowie beim Verzögern keine Geräusche. Es kann von
den anderen Verkehrsteilnehmern möglicherweise
nicht wahrgenommen werden.
Elektrische Steckdosen im Fahrzeug
verwenden
Unsachgemäßer Umgang mit den Steckdosen kann
zu lebensgefährlichem Stromschlag oder zu einem
Brand führen.
Die Steckdosen können während des Betriebs
warm werden. Warm gewordene Steckdosen nicht
berühren.
Steckdosen vor Flüssigkeiten schützen.
Sollte Feuchtigkeit in die Steckdose gelangen,
dann die Steckdose trocknen lassen, bevor diese
wiederverwendet wird.
Keine Gegenstände in die Kontakte der Steckdose
stecken.
Vor der Fahrt
Erwachsene und Kinder, Ladung und Gegenstände -
alles hat seinen Platz im Fahrzeug. Beachten Sie die
folgenden Hinweise, damit auch bei einem Unfall alle
Insassen bestmöglich geschützt sind.
Bevor Sie losfahren
Für eine gute Sicht nach außen sorgen.
Die Rückspiegel einstellen.
Alle Türen sowie die Motorraum- und Gepäck-
raumklappe schließen.
Die richtige Sitzposition einnehmen, die Sitze rich-
tig einstellen und den Sicherheitsgurt ordnungsge-
mäß anlegen. Die Mitfahrer darauf hinweisen, dies
ebenfalls zu tun. Den Sicherheitsgurt während der
Fahrt stets angelegt lassen.
Mit einem Sicherheitsgurt kann nur eine Person an-
gegurtet werden.
Sicherstellen, dass die Sicherheitsgurte nicht ein-
geklemmt sind, z. B. in der Tür oder im Sitz.
Sicherheitsgurte, deren Schlösser und Befesti-
gungspunkte auf Beschädigung prüfen.
Sicher sitzen
Für die Sicherheit der Insassen und um die Verlet-
zungsgefahr bei einem Unfall zu verringern, sind die
folgenden Hinweise zu beachten.
Die Sitzlehnen aufrecht stellen. Ist die Beifahrer-
sitzlehne vorgeklappt, darf zum Personentransport
nur der Sitzplatz hinter dem Fahrersitz benutzt
werden.
Die Rücksitzlehnen richtig einrasten.
13
Richtig und sicher › Hinweise zum Hochvoltsystem
Die höhenverstellbare Kopfstütze so einstellen,
dass die Oberkante der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Höhe mit dem oberen Teil des Kopfes be-
findet.
Die Füße im Fußraum lassen.
Die gesamte Sitzfläche nutzen.
Weder nach vorn lehnen noch zur Seite gerichtet
sitzen.
Die Gliedmaßen nicht aus dem Fenster halten.
Den Fahrersitz in
Längsrichtung so ein-
stellen, dass die Pedale
mit leicht angewinkel-
ten Beinen völlig
durchgetreten werden
können.
Das Lenkrad so einstel-
len, dass der Abstand
A zwischen Lenkrad
und Brustbein mindes-
tens 25 cm beträgt.
Die Neigung der Sitzlehne so einstellen, dass das
Lenkrad im oberen Punkt mit leicht angewinkelten
Armen erreicht wird.
Den Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten
stellen. Der Beifahrer muss einen Mindestabstand
von 25 cm zur Schalttafel einhalten.
Richtiger Gurtbandverlauf
Für die größtmögliche
Schutzwirkung der Si-
cherheitsgurte ist der
Gurtbandverlauf von
großer Bedeutung.
Der Schultergurtteil
muss über die Schul-
termitte verlaufen, darf
niemals über den Hals
verlaufen und muss
fest am Körper anlie-
gen (darf nicht über lose Kleidungsschichten ver-
laufen).
Der Beckengurtteil muss vor das Becken gelegt
werden und fest anliegen.
Bei schwangeren Frauen muss der Beckengurtteil
möglichst tief am Becken anliegen, damit kein
Druck auf den Unterleib ausgeübt wird.
Das Gurtband darf nicht eingeklemmt oder ver-
dreht sein und an scharfen Kanten scheuern.
Das Gurtband darf nicht über feste oder zerbrech-
liche Gegenstände in der Kleidung, z. B. Schlüssel-
bund u. Ä., führen.
Die Schlosszunge darf nur in das Gurtschloss des
zugehörigen Sitzes gesteckt werden.
Das Gurtband muss stra anliegen. Deshalb keine
Klemmen oder ähnliche Gegenstände zum Einstel-
len des Sicherheitsgurts entsprechend der Körper-
größe am Gurtband befestigen.
Richtige Lenkradhaltung
Das Lenkrad mit bei-
den Händen am äuße-
ren Rand in der
„9 Uhr“- und „3 Uhr“-
Position festhalten. An-
derenfalls könnten Sie
sich bei der Airbagaus-
lösung schwere Verlet-
zungen an Armen, Hän-
den und am Kopf zuzie-
hen.
Wirkung des Airbag-Systems berücksichtigen
Airbag-Systeme können ihre Schutzwirkung nur ent-
falten, wenn alle Insassen angegurtet sind und die
richtige Sitzposition einnehmen.
Im Entfaltungsbereich der Airbags » Seite 29 dürfen
sich keine Personen, Tiere oder Gegenstände, wie z.
B. Getränkehalter, Kleiderbügel u. Ä., befinden.
Das Lenkrad sowie die Schalttafel nicht überkleben
oder abdecken. Die Frontairbags könnten sich
nicht entfalten.
In einigen Situationen ist der Beifahrer-Frontairbag
abzuschalten » Seite 29.
Kinder richtig sichern
Kein Kind auf dem Schoß befördern und das Kind
und sich selbst mit einem Sicherheitsgurt angur-
ten.
Kinder ausschließlich in einem geeigneten Kinder-
sitz befördern » Seite 26.
Kinder unterhalb einer Körpergröße von 150 cm
werden ohne Kindersitz nicht richtig geschützt.
Nicht richtig gesicherte Kinder können bei einem
Unfall oder einem plötzlichen Fahrmanöver durch das
Fahrzeug geschleudert werden. Sie können dabei
sich selbst und andere Insassen lebensgefährlich ver-
letzen.
Wenn Kinder sich während der Fahrt nach vorn leh-
nen oder eine falsche Sitzposition einnehmen, setzen
sie sich im Falle eines Unfalls einem erhöhten Verlet-
zungsrisiko aus. Das gilt besonders für Kinder, die auf
dem Beifahrersitz befördert werden - wenn das Air-
bag-System auslöst, können diese schwer verletzt
oder getötet werden!
14
Richtig und sicher › Vor der Fahrt
Ein falsch gesichertes Kind in falscher Sitzposition
- gefährdet durch den Seitenairbag
Das Kind darf sich nicht
im Entfaltungsbereich
des Seitenairbags aufhal-
ten.
Ein in einem Kindersitz richtig gesichertes Kind
Zwischen dem Kind und
dem Austrittsbereich
des Seitenairbags muss
ausreichend Platz vor-
handen sein, damit der
Seitenairbag bestmögli-
chen Schutz bieten kann.
Gegenstände sicher transportieren
Beim Transport von schweren Gegenständen kommt
es zu einer Schwerpunktverlagerung. Somit verän-
dert sich auch das Fahrverhalten des Fahrzeugs.
Die Fahrgeschwindigkeit und die Fahrweise auf das
veränderte Fahrverhalten abstimmen.
Ungesicherte oder falsch abgelegte Gegenstände
können bei einem Unfall oder einem plötzlichen Fahr-
manöver umherschleudern. Es besteht die Gefahr
von schweren Verletzungen und es kann zum Verlust
der Kontrolle über das Fahrzeug kommen!
Bei einem Auahrunfall mit 50 km/h werden ungesi-
cherte Gegenstände mit dem bis zu 50-fachen ihres
Gewichts nach vorn geschleudert. Eine 1,5 Liter-
Wasserflasche wird so mit bis zu 75 kg fortgeschleu-
dert.
Gegenstände gesichert transportieren.
Gegenstände so verstauen, dass diese den Fahrer
nicht behindern. Den Fahrerfußraum freihalten.
Kleine Gegenstände in den Ablagefächern verstau-
en.
Abschließbare Ablagefächer nicht geönet lassen.
Gegenstände nicht aus den Ablagefächern heraus-
ragen lassen. Dieser Hinweis gilt nicht für Flaschen
in Flaschenablagen.
Keine Gegenstände auf die Schalttafel oder auf die
Gepäckraumabdeckung ablegen.
Die maximal zulässige Belastung von Befestigungs-
elementen und Ablagen nicht überschreiten.
Die Ladung im Gepäckraum gleichmäßig verteilen
und so befestigen, dass diese nicht verrutschen
kann.
Schwere Gegenstände im Gepäckraum möglichst
weit nach vorn legen.
Sicheres Fahren
Einleitende Hinweise
Widmen Sie die Aufmerksamkeit dem Autofahren!
Als Fahrer tragen Sie die volle Verantwortung für
die Verkehrssicherheit.
Die Fahrgeschwindigkeit stets dem Straßenzu-
stand sowie den Verkehrs- und Witterungsverhält-
nissen anpassen.
Warnsignale beachten
Das Fahrerinformationssystem warnt Sie mit Kon-
trollleuchten und Meldungen bei Störungen.
Wenn Sie die Warnungen nicht beachten, kann sich
die Gefahr von Unfällen und Verletzungen erhöhen.
Wenn das Fahrzeug ein Warnsignal ausgibt, dann
das Fahrzeug sicher abstellen und den Informatio-
nen im Kombi-Instrument und in dieser Betriebsan-
leitung folgen.
Assistenzsysteme clever nutzen
Die Assistenzsysteme dienen lediglich zur Unterstüt-
zung und entbinden Sie nicht von der Verantwortung
für das Autofahren.
Den Assistenzsystemen sind physikalische und tech-
nische Grenzen gesetzt. Deswegen können die Sys-
temreaktionen in bestimmten Situationen als uner-
wünscht oder verzögert wahrgenommen werden.
Bleiben Sie aufmerksam und eingrisbereit.
Machen Sie sich mit den Assistenzsystemen, ihren
Grenzen und Funktionsbedingungen vertraut.
Die Assistenzsysteme so aktivieren, deaktivieren
und einstellen, dass Sie in jeder Verkehrssituation
das Fahrzeug voll unter Kontrolle haben.
Fahren mit beladenem Dachgepäckträger
Beim Transport von Gegenständen auf dem Dachge-
päckträger verändert sich das Fahrverhalten des
Fahrzeugs.
Die Geschwindigkeit und Fahrweise darauf abstim-
men.
Wasserdurchfahrt
Es darf kein Wassereintritt in die Fahrzeugsysteme
erfolgen!
Daher vor einer Wasserdurchfahrt die Wassertiefe
feststellen. Der Wasserstand darf maximal an die
Unterkante des Unterholms reichen.
Maximal mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Ande-
renfalls kann sich vor dem Fahrzeug eine Welle bil-
den, die den Wasserstand erhöht.
15
Richtig und sicher › Sicheres Fahren
Keinesfalls im Wasser anhalten, nicht rückwärts-
fahren und den Motor nie abstellen.
Fahrzeugbetrieb unter abweichenden Witterungs-
verhältnissen
Wenn Sie Ihr Fahrzeug in Ländern mit anderen als da-
für vorgesehenen Witterungsverhältnissen betreiben
möchten, wenden Sie sich an einen ŠKODA Partner.
Der berät Sie, ob bestimmte Vorkehrungen zu treen
sind, um die volle Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs
sicherzustellen sowie Beschädigungen zu vermeiden
(bspw. Kühlmittel-, Batteriewechsel u. Ä.).
Ist etwas falsch?
Auf Änderungen im Fahrverhalten des Fahrzeugs
achten.
Bei Zweifeln an der Sicherheit die Fahrt beenden
und die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch neh-
men.
Ungewöhnliche Schwingungen oder „Ziehen“ des
Fahrzeugs zur Seite können einen Reifenschaden
andeuten.
Bei sehr schnellem Reifendruckverlust ist zu versu-
chen, das Fahrzeug vorsichtig ohne heftige Lenk-
bewegungen und ohne starkes Bremsen zum Ste-
hen zu bringen.
Im Reifenprofil festsitzende Fremdkörper sofort
entfernen.
Fremdkörper, die bis in den Reifen eingedrungen
sind, nicht entfernen. Den Reifendruck prüfen und
die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Unter dem Fahrzeugboden eingeklemmte Gegen-
stände sofort entfernen. Diese können das Fahr-
zeug beschädigen oder sich entzünden und einen
Brand auslösen.
Fahrzeug sicher abstellen
Ein nicht sicher abgestelltes Fahrzeug kann wegrol-
len und dabei Unfälle verursachen.
Für das Parken eine Stelle mit geeignetem Unter-
grund aufsuchen. Das Fahrzeug nicht auf leicht
entflammbaren Materialien, z. B. auf trockenem
Laub, verschüttetem Kraftsto, abstellen. Heiße
Fahrzeugteile können einen Brand auslösen.
Die Tätigkeiten beim Parken in der vorgegebenen
Reihenfolge durchführen.
Das Fahrzeug anhalten und das Bremspedal durch-
getreten halten.
Das Fahrzeug mit der Parkbremse absichern.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe den Wähl-
hebel in Stellung
stellen.
Den Motor abstellen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den 1. Gang
oder den Rückwärtsgang einlegen.
Das Bremspedal loslassen.
Fahrzeug verlassen
Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück-
lassen!
Kinder können sich beim Umgang mit den Sitzen
verletzen, die Parkbremse lösen u. Ä.
Kinder sind in Notsituationen nicht in der Lage, das
Fahrzeug selbstständig zu verlassen oder sich
selbst zu helfen.
Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen
besteht Lebensgefahr!
Nach einem Unfall
Was ist nach einem Unfall zu tun
Wenn das möglich ist, die folgenden Hinweise be-
achten.
Die Zündung ausschalten.
Die Warnblinkanlage einschalten.
Das Warndreieck aufstellen, um die anderen Ver-
kehrsteilnehmer zu warnen.
Sich im sicheren Abstand zum Fahrzeug aufhalten.
Den Unfall den Rettungskräften melden. Wenn es
sich um ein Fahrzeug mit Hochvoltbatterie handelt,
die Rettungskräfte darüber unterrichten.
Das Eintreen der Rettungskräfte abwarten.
Wenn bei einem Unfall die Airbags oder die Gurt-
straer auslösen, erfolgt gleichzeitig auch die auto-
matische Deaktivierung des Hochvoltsystems.
Sicherheitssysteme
Nach einem Unfall sind die Sicherheitssysteme des
Fahrzeugs, z. B. Sicherheitsgurte und Airbag-System,
möglicherweise außer Funktion.
Die Sicherheitssysteme des Fahrzeugs, auch wenn
keine Belastung oder Auslösung erfolgte, von ei-
nem Fachbetrieb überprüfen lassen.
Beschädigte, belastete oder ausgelöste Bauteile
der Sicherheitssysteme von einem Fachbetrieb er-
neuern lassen.
Was ist im Brandfall zu tun
Wenn das möglich ist, die folgenden Hinweise be-
achten.
Die Zündung ausschalten.
Die Warnblinkanlage einschalten.
Das Warndreieck aufstellen, um die anderen Ver-
kehrsteilnehmer zu warnen.
Sich im sicheren Abstand zum Fahrzeug aufhalten.
Den Brand den Rettungskräften melden. Wenn es
sich um ein Fahrzeug mit Hochvoltbatterie handelt,
die Rettungskräfte darüber unterrichten.
Das Eintreen der Rettungskräfte abwarten.
16
Richtig und sicher › Nach einem Unfall
WARNUNG
Nicht versuchen, das Feuer selbst zu löschen.
Sich nicht in der Nähe des brennenden Fahrzeugs
aufhalten.
17
Richtig und sicher › Nach einem Unfall
Schlüssel, Schlösser und
Alarmanlage
Schlüssel
Schlüsselübersicht
Fahrzeug verriegeln
Gepäckraumklappe
bedienen
Fahrzeug entriegeln
A
Kontrollleuchte für
Batteriezustand
B
Sicherungstaste für
Herausklappen und
Einklappen des
Schlüsselbarts
HINWEIS
Den Schlüssel vor Feuchtigkeit und starken Er-
schütterungen schützen.
Die Nuten im Schlüsselbart sauber halten.
Der Wirkungsbereich des Schlüssels beträgt un-
gefähr 30 m. Der Wirkungsbereich des Schlüssels
kann verringert werden, z. B. infolge der Signalstö-
rung durch andere Sender.
Problemlösung
Die Batterie im Schlüssel ist nahezu entladen
Nach dem Drücken einer Taste auf dem Schlüssel
blinkt die Kontrollleuchte nicht.
Oder:
Es wird eine Meldung bezüglich des notwendigen
Batteriewechsels angezeigt.
Die Batterie ersetzen » Seite 18.
Das Fahrzeug lässt sich mit der Fernbedienung
nicht entriegeln oder verriegeln
Es können folgende Ursachen dafür bestehen.
Die Batterie im Schlüssel ist entladen.
Die Batterie ersetzen » Seite 18.
Der Schlüssel ist nicht synchronisiert.
Den Schlüssel wie folgt synchronisieren.
Eine der Tasten auf dem Schlüssel drücken.
Die Tür innerhalb von 1 Minute mit dem Schlüssel
über den Schließzylinder entriegeln » Seite 19.
Der Schlüssel muss ggf. synchronisiert werden,
wenn eine der Tasten auf dem Schlüssel wiederholt
außerhalb des Wirkungsbereichs der Fernbedienung
gedrückt wurde.
Schlüsselbatterie wechseln
Die neue Batterie muss der Spezifikation der ur-
sprünglichen Batterie entsprechen.
Den Schlüsselbart he-
rausklappen.
Die Batterieabdeckung
mit dem Daumen oder
mit einem Schlitz-
schraubendreher an
den gekennzeichneten
Stellen lösen.
Die Batterieabdeckung
önen.
Die Batterie heraus-
nehmen.
Eine beliebige Taste auf
dem Funkschlüssel
drücken, der Schlüssel
führt einen Reset aus.
Die neue Batterie ein-
setzen.
Die Batterieabdeckung
einsetzen und drücken,
bis diese hörbar einras-
tet.
Zentralverriegelung
Funktionsweise
Zentralverriegelungssystem
Das System entriegelt und verriegelt gleichzeitig alle
Türen und die Gepäckraumklappe.
Entriegelungsanzeige: doppeltes Blinken der Blink-
leuchten.
Verriegelungsanzeige: einmaliges Blinken der Blink-
leuchten.
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür blinkt nach dem
Verriegeln des Fahrzeugs ca. 2 s in schneller Folge,
dann fängt diese an, regelmäßig in längeren Interval-
len zu blinken.
Wenn keine der Türen oder die Gepäckraumklap-
pe innerhalb von 30 s nach dem Entriegeln geönet
wird, verriegelt sich das Fahrzeug automatisch wie-
der.
Bedienung
Mittel für die Bedienung der Zentralverriegelung
Schlüssel. » Seite 18
Zentralverriegelungstaste.
18
Schlüssel, Schlösser und Alarmanlage › Schlüssel
Mit der Zentralverriegelungstaste verriegeln/
entriegeln
Die Taste in der Fahrertür drücken.
Das Symbol in der Taste leuchtet beim Verriegeln
auf.
Mit der Taste werden alle Türen und die Gepäck-
raumklappe verriegelt.
Das Entriegeln des Fahrzeugs erfolgt auch beim Ö-
nen einer Tür von innen oder beim Abziehen des
Schlüssels vom Zündschloss.
WARNUNG
Ein mit der Zentralverriegelungstaste verriegeltes
Fahrzeug erschwert Helfern im Notfall, in das Fahr-
zeuginnere zu gelangen.
Einstellung der Entriegelungs- und
Verriegelungsfunktion
Automatisches Verriegeln nach dem Anfahren
Nach dem Anfahren werden ab einer Geschwindig-
keit von 15 km/h alle Türen und die Gepäckraumklap-
pe verriegelt.
Das Entriegeln des Fahrzeugs erfolgt beim Önen ei-
ner Tür von innen oder beim Abziehen des Schlüssels
vom Zündschloss.
WARNUNG
Ein automatisch verriegeltes Fahrzeug erschwert
Helfern im Notfall, in das Fahrzeuginnere zu gelan-
gen.
Problemlösung
Zentralverriegelung gestört
Die Kontrollleuchte in der Fahrertür blinkt zunächst
für 2 s in schneller Folge.
Dann leuchtet sie durchgehend.
Nach 30 s blinkt sie in langsamer Folge.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Tür mechanisch entriegeln und verriegeln
Entriegeln und Verriegeln
Den Schlüssel in den
Schließzylinder ste-
cken und entriegeln
bzw. verriegeln.
Türen, Fenster und
Gepäckraumklappe
Türen
Tür önen/schließen
Von außen önen
Das Fahrzeug entrie-
geln und am Türgri
ziehen.
Von innen önen
Am Türönungshebel
ziehen und die Tür von
sich weg drücken.
Von innen schließen
Den Zuziehgri fassen und die Tür schließen.
Kindersicherung an den hinteren Türen
Bedienung
Die Sicherung verhindert das Önen der hinteren Tü-
ren von innen.
Ein- und ausschalten
Die Sicherung mit dem Fahrzeugschlüssel oder ei-
nem Schlitzschraubendreher drehen.
A
Sicherung ausgeschaltet
B Sicherung eingeschaltet
19
Türen, Fenster und Gepäckraumklappe › Türen
Fenster - mit manueller Bedienung
Bedienung
Die Kurbel in ent-
sprechender Richtung
drehen.
Fenster hinten önen
An der Sicherungsla-
sche in der Aussparung
A ziehen.
Das Fenster aufklap-
pen und durch Drücken
der Sicherungslasche
bis zum Anschlag ver-
riegeln.
Fenster hinten schließen
An der Sicherungsla-
sche in der Aussparung
ziehen.
Das Fenster in die Aus-
gangsstellung schlie-
ßen, bis die Siche-
rungslasche hörbar ein-
rastet.
Fenster - mit elektrischer Bedienung
Übersicht der Bedienungstasten in der
Fahrertür
Je nach Ausstattung:
A
Fenster vorn links
B
Fenster vorn rechts
Bedienung
Die elektrischen Fensterheber funktionieren nur bei
eingeschalteter Zündung.
Önen
Die entsprechende Taste leicht nach unten drücken
und so lange halten, bis das Fenster die gewünsch-
te Position erreicht hat.
Schließen
Die entsprechende Taste leicht nach oben ziehen
und so lange halten, bis das Fenster die gewünsch-
te Position erreicht hat.
Problemlösung
Der Fensterheber ist nach wiederholtem Önen
und Schließen ohne Funktion
Die Fensterhebermechanik kann überhitzt sein.
Die Fensterhebermechanik abkühlen lassen.
Sonnenblenden
Hochklappen und Herunterklappen
1
Blende zur Frontscheibe schwenken
2
Blende zur Tür schwenken
Scheibenbeheizung
Verwendungszweck
Die Scheibenbeheizung dient zur Entfrostung bzw.
Belüftung der Scheibe.
Bedingungen
Der Motor läuft.
Bedienung
Heckscheibenbeheizung
Die Taste drücken, um die Heckscheibenbehei-
zung einzuschalten.
Frontscheibenbeheizung
Die Taste drücken, um die Frontscheibenbehei-
zung einzuschalten.
20
Türen, Fenster und Gepäckraumklappe › Fenster - mit manueller Bedienung
Die Scheibenbeheizung schaltet nach 10 Minuten au-
tomatisch ab.
Problemlösung
Die Kontrollleuchte in der Taste oder unterhalb der
Taste blinkt
Die Beheizung funktioniert aufgrund des zu niedrigen
Batterieladezustands nicht.
Gepäckraumklappe - mit manueller
Bedienung
Bedienung
Önen
Den Gri drücken und
die Klappe anheben.
Die Önungsmöglichkeit durch Drücken des Gris
wird ab einer Geschwindigkeit von 5 km/h deakti-
viert. Nach dem Anhalten und Önen einer Tür wird
diese wieder aktiviert.
Schließen
Die Halterung A fas-
sen und die Klappe
nach unten ziehen.
VORSICHT
Gefahr des Önens der Klappe während der Fahrt!
Sicherstellen, dass nach dem Schließen der Klappe
die Verriegelung eingerastet ist.
Verzögerte Klappenverriegelung einstellen
Wenn die Klappe mit der Taste auf dem Schlüssel
entriegelt wird, wird die Klappe nach dem Schließen
automatisch wieder verriegelt.
Der Zeitraum, nach dessen Ablauf die Klappe nach
dem Schließen automatisch verriegelt wird, kann von
einem Fachbetrieb eingestellt werden.
Gepäckraumklappe entriegeln
Entriegeln
In die Önung in der
Verkleidung den Fahr-
zeugschlüssel einfüh-
ren.
Die Klappe durch Be-
wegung in Pfeilrich-
tung entriegeln.
21
Türen, Fenster und Gepäckraumklappe › Gepäckraumklappe - mit manueller Bedienung
Sitze, Lenkrad und Spiegel
Vordersitz - mit manueller Bedienung
Bedienungselemente am Sitz
A
In Längsrichtung einstellen - nach dem Loslassen
des Bedienungshebels muss die Verriegelung
hörbar einrasten
B
Höhe einstellen
C
Neigung der Sitzlehne einstellen - bei der Ein-
stellung sich nicht an die Sitzlehne anlehnen
Im Einstellmechanismus für die Lehnenneigung kann
nach einiger Betriebszeit ein Spiel entstehen.
Rücksitze
Sitzlehnen vorklappen
Vor dem Vorklappen
Die hinteren Kopfstützen bis zum Anschlag ein-
schieben oder herausnehmen.
Die Stellung der Vordersitze so anpassen, dass die-
se von den vorgeklappten Sitzlehnen nicht beschä-
digt werden.
Den äußeren Sicherheitsgurt zur Seitenverkleidung
ziehen.
Vorklappen
Den Entriegelungsgri
drücken und die Sitz-
lehne vorklappen.
Zurückklappen
Den äußeren Sicher-
heitsgurt zur Seiten-
verkleidung ziehen.
Die Sitzlehne zurück-
klappen.
Der Entriegelungsgri
muss hörbar einrasten.
Die Verriegelung der
Sitzlehne prüfen. Der
Stift
A darf nicht
sichtbar sein.
Kopfstützen
Höhe der Kopfstützen einstellen
Kopfstützen vorn
Die Kopfstützen vorn sind in die Sitzlehnen integriert
und können in der Höhe nicht eingestellt werden.
Kopfstützen hinten
Die Stütze in die ge-
wünschte Richtung
verschieben.
Beim Verschieben nach
unten muss die Siche-
rungstaste gedrückt
gehalten werden.
Kopfstützen hinten herausnehmen und
einsetzen
Herausnehmen
Die jeweilige Sitzlehne
teilweise vorklappen.
Die Stütze nach oben
bis zum Anschlag ver-
schieben.
Die Sicherungstaste
B
halten, gleichzeitig die
Sicherungstaste in der
Önung A
mit dem
Fahrzeugschlüssel drü-
cken und die Stütze herausnehmen.
Einsetzen
Die Stütze in die Sitzlehne einschieben.
Die Sicherungstaste muss hörbar einrasten.
22
Sitze, Lenkrad und Spiegel › Vordersitz - mit manueller Bedienung
Sitzheizung
Was soll beachtet werden
WARNUNG
Verbrennungsgefahr!
Bei Personen mit eingeschränkter Schmerz- oder
Temperaturwahrnehmung die Sitzheizung nicht
einschalten.
HINWEIS
Gefahr der Sitzbeschädigung!
Auf den Sitzen nicht knien oder diese nicht ander-
weitig punktförmig belasten.
Die Heizung in den folgenden Situationen nicht ein-
schalten.
Der Sitz ist nicht besetzt.
Auf dem Sitz befinden sich Gegenstände, z. B.
ein Kindersitz.
Auf dem Sitz befinden sich zusätzliche Schon-
bezüge oder Schutzbezüge.
Bedingungen
Der Motor läuft.
Bedienung
Die Taste oder drücken, um die Sitzheizung
einzuschalten.
Die Sitzheizung wird mit maximaler Heizleistung ein-
geschaltet. Durch wiederholtes Drücken der Taste
wird die Heizleistung bis zum Ausschalten herunter-
geregelt.
Die Heizleistung wird durch die Anzahl der beleuch-
teten Kontrollleuchten in der Taste angezeigt.
Wenn die Sitzheizung mit maximaler Heizleistung
eingeschaltet wird, erfolgt nach 10 Minuten die auto-
matische Herunterregrelung der Heizleistung.
Lenkrad
Lenkrad einstellen
WARNUNG
Unfallgefahr!
Das Lenkrad nicht während der Fahrt einstellen.
Den Sicherungshebel
nach unten schwenken.
Das Lenkrad in die ge-
wünschte Position ein-
stellen.
Den Sicherungshebel
bis zum Anschlag drü-
cken.
Problemlösung
Servolenkung gestört
leuchtet - Totalausfall der Servolenkung, Aus-
fall der Lenkunterstützung
Die Zündung ausschalten, den Motor anlassen und
einige Meter zurücklegen.
Wenn die Kontrollleuchte
nicht erlischt, nicht
weiterfahren. Die Hilfe eines Fachbetriebs in An-
spruch nehmen.
leuchtet - Teilausfall der Servolenkung, mögli-
che Verminderung der Lenkkraftunterstützung
Die Zündung ausschalten, den Motor anlassen und
einige Meter zurücklegen.
Wenn die Kontrollleuchte nicht erlischt, ist die
Weiterfahrt mit entsprechend vorsichtiger Fahr-
weise möglich. Die Hilfe eines Fachbetriebs in An-
spruch nehmen.
Innenspiegel
Bedienung
Innenspiegel mit manueller Verdunkelung
A
Spiegel nicht ver-
dunkelt
B
Spiegel verdunkelt
Außenspiegel
Bedienung
Stellungen des Drehknopfes
Die Spiegel können ausstattungsabhängig mecha-
nisch oder elektrisch bedienbar sein.
23
Sitze, Lenkrad und Spiegel › Sitzheizung
Drehknopf für mechanische Bedienung
Drehknopf für elektrische Bedienung
Spiegel links einstellen
Bedienung ausschalten
Spiegel rechts einstellen
Spiegel bei laufendem Motor beheizen
Spiegelfläche mit mechanischem Drehknopf ein-
stellen
Den Drehknopf in Richtung der Pfeile bewegen.
Spiegelfläche mit elektrischem Drehknopf einstel-
len
Die Stellung
oder wählen.
Den Drehknopf in Richtung der Pfeile bewegen.
Spiegel anklappen
Den Spiegel mit Handdruck an das Seitenfenster
anklappen.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Die Außenspiegel lassen Objekte weiter entfernt er-
scheinen.
Den Innenspiegel verwenden, um den Abstand zu
nachfolgenden Fahrzeugen zu bestimmen.
Problemlösung
Elektrische Spiegelbedienung gestört
Die Spiegelfläche durch einen leichten Fingerdruck
einstellen.
VORSICHT
Verbrennungsgefahr!
Aufgeheizte Außenspiegelflächen nicht berühren.
Rückhaltesysteme und Airbags
Sicherheitsgurte
Funktionsweise
Richtig angelegte Sicherheitsgurte bieten bei einem
Unfall einen sehr guten Schutz. Sie verringern das Ri-
siko einer Verletzung und erhöhen die Überlebens-
chance bei einem schweren Unfall.
WARNUNG
Die Sicherheitsgurte dürfen nicht ausgebaut oder
anderweitig verändert werden.
Nicht versuchen, die Sicherheitsgurte selbst zu re-
parieren. Einen beschädigten Sicherheitsgurt un-
verzüglich von einem Fachbetrieb ersetzen lassen.
Gurtaufrollautomat
Die Aufrollautomatik blockiert den Gurt bei ruckarti-
gem Zug am Gurt oder bei heftigem Aufrollen des
Gurts.
WARNUNG
Wenn der Sicherheitsgurt bei ruckartigem Zug nicht
blockiert wird, den Aufrollautomaten von einem
Fachbetrieb prüfen lassen.
Gurtstraer
Die Sicherheit für den angegurteten Fahrer und Bei-
fahrer wird durch Gurtstraer an den Aufrollautoma-
ten der vorderen Sicherheitsgurte erhöht.
Der Sicherheitsgurt wird bei einem Aufprall einer be-
stimmten Unfallschwere durch den Gurtstraer ge-
strat, sodass eine unerwünschte Körperbewegung
verhindert wird.
Der Gurtstraer kann auch bei nicht angelegtem Si-
cherheitsgurt ausgelöst werden.
Bei einem Überschlag, bei leichten Kollisionen sowie
bei Unfällen, bei denen keine erheblichen Kräfte
wirksam werden, erfolgt keine Auslösung der Gurt-
straer.
Beim Auslösen des Gurtstraers wird Rauch frei-
gesetzt. Dies deutet auf keinen Fahrzeugbrand hin.
Statusanzeige im Display des Kombi-Instruments
leuchtet - nicht angelegter Sicherheitsgurt vorn
leuchtet - nicht angelegter Sicherheitsgurt auf
dem Rücksitz
leuchtet - angelegter Sicherheitsgurt auf dem
Rücksitz
24
Rückhaltesysteme und Airbags › Sicherheitsgurte
Bedienung
Gurt anlegen
Die Schlosszunge grei-
fen und das Gurtband
langsam über Brust
und Becken in Rich-
tung Gurtschloss zie-
hen.
Die Schlosszunge in
das Gurtschloss ste-
cken, bis diese hörbar
einrastet.
Eine Zugprobe durch-
führen, ob die Schlosszunge sicher eingerastet ist.
Gurt ablegen
Die Schlosszunge grei-
fen und durch Drücken
der roten Taste lösen.
Das Gurtband halten,
damit es sich beim
Aufrollen nicht ver-
dreht.
Problemlösung
Blockierter Gurtaufrollautomat
Das Gurtband in der
Mitte greifen und zügig
in Pfeilrichtung ziehen.
Das Gurtband halten
und langsam aufrollen
lassen.
Eine Zugprobe durch-
führen, ob der Aufroll-
automat richtig funkti-
oniert.
Wenn das Gurtband
immer noch blockiert ist, den Entriegelungsvor-
gang ein- oder zweimal wiederholen.
Wenn das Gurtband weiterhin blockiert ist, die Hil-
fe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Kindersitz
Was soll beachtet werden
Für den Einbau und die Benutzung des Kindersitzes
die Hinweise in dieser Betriebsanleitung sowie in der
Anleitung des Kindersitzherstellers beachten.
Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen, Kinder im-
mer auf den Rücksitzen zu befördern. Kinder auf
dem Beifahrersitz nur in Ausnahmefällen befördern.
Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44 der Europä-
ischen Wirtschaftskommission verwenden.
Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44 sind mit dem
Prüfzeichen: großes E im Kreis, darunter die Prüf-
nummer, gekennzeichnet.
Wir empfehlen, Kindersitze aus dem ŠKODA Original
Zubehör zu verwenden. Diese Kindersitze wurden für
die Verwendung in ŠKODA Fahrzeugen entwickelt
und geprüft. Sie erfüllen die Norm ECE-R 44.
WARNUNG
Beim Einbau des Kindersitzes auf dem Rücksitz den
zugehörigen Vordersitz so einstellen, dass es zu
keinem Kontakt zwischen dem Vordersitz und dem
Kindersitz bzw. dem im Kindersitz beförderten
Kind kommt.
Vor dem Einbau eines vorwärts gerichteten Kinder-
sitzes die jeweilige Kopfstütze so tief wie möglich
einstellen.
Wenn die Kopfstütze den Einbau des Kindersitzes
verhindert, die Kopfstütze in die höchste Position
einstellen.
Bei Verwendung eines separaten Kindersitzpolsters
die Kopfstütze so einstellen, dass der Kopf des Kin-
des sich bündig auf der Höhe der Kopfstützeno-
berkante befindet, jedoch über diese nicht heraus-
ragt.
Verwendung des Kindersitzes auf dem
Beifahrersitz
Niemals einen Kindersitz verwenden, in dem das Kind
mit dem Rücken zur Fahrtrichtung auf einem Sitz be-
fördert wird, der durch einen davor untergebrachten
aktiven Airbag geschützt wird. Das Kind könnte
schwer oder sogar tödlich verletzt werden.
Darauf weisen auch die folgenden Aufkleber hin.
Aufkleber auf der Beifah-
rer-Sonnenblende.
25
Rückhaltesysteme und Airbags › Kindersitz
Aufkleber an der mittle-
ren Karosseriesäule auf
der Beifahrerseite.
Bei Verwendung eines Kindersitzes, in dem das Kind
auf dem Beifahrersitz befördert wird, sind die folgen-
den Hinweise zu beachten.
Bei Verwendung eines Kindersitzes, in dem das
Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung befördert
wird, unbedingt den Beifahrer-Frontairbag abschal-
ten.
Die Beifahrersitzlehne nach Möglichkeit senkrecht
einstellen, sodass zwischen der Sitzlehne und dem
Kindersitz ein stabiler Kontakt besteht.
Den Beifahrersitz nach Möglichkeit nach hinten
verschieben, sodass kein Kontakt zwischen dem
Beifahrersitz und dem dahinter platzierten Kinder-
sitz besteht.
Den höheneinstellbaren Beifahrersitz möglichst
weit nach oben einstellen.
Den Beifahrer-Sicherheitsgurt möglichst weit nach
oben einstellen.
WARNUNG
Gefahr einer Halsverletzung des beförderten Kindes
durch den Sicherheitsgurt!
Bei Kindersitzen der Gruppe 2 und 3 darauf achten,
dass sich der an der Kindersitzkopfstütze ange-
brachte Umlenkbeschlag vor oder in gleicher Höhe
mit dem Umlenkbeschlag an der mittleren Karos-
seriesäule befindet.
Die Höhe des Beifahrer-Sicherheitsgurts so ein-
stellen, dass der Gurt knickfrei durch den Umlenk-
beschlag geführt und nicht über die Kante des Um-
lenkbeschlags verbogen wird.
WARNUNG
Sobald der Kindersitz, in dem das Kind mit dem Rü-
cken zur Fahrtrichtung befördert wird, auf dem Bei-
fahrersitz nicht mehr verwendet wird, den Beifahrer-
Frontairbag wieder einschalten.
Empfohlene Kindersitze
Gruppeneinteilung der Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 44.
Gruppe Gewicht des Kindes
0 bis 10 kg
0+ bis 13 kg
1 9-18 kg
2 15-25 kg
3 22-36 kg
Empfohlene Kindersitze
Gruppe Hersteller Typ Befestigung Bestellnummer
Zulassungsnum-
mer (E1 ...)
0+
bis 13 kg
Britax Römer Baby Safe Plus
Isofix-Grundge-
stell
1ST019907 04 301146
1
9-18 kg
Britax Römer Duo Plus TT
ISOFIX und TOP
TETHER
DDA000006 04 301133
2-3
15-36 kg
Britax Römer
Kidfix XP
a)
ISOFIX 000019906K 04 301198
Britax Römer Kidfix II XP ISOFIX 000019906L 04 301323
a)
Für den optimalen Schutz insbesondere bei einem Seitenaufprall ist es empfohlen, diesen Kindersitz samt
Rückenteil zu verwenden.
Befestigungselemente für Kindersitze
Verwendung von Kindersitzen
Übersicht der Nutzbarkeit der Kindersitze gemäß der Norm ECE-R 16.
26
Rückhaltesysteme und Airbags › Befestigungselemente für Kindersitze
Kindersitze mit dem ISOFIX-System
Gruppe
Größenklasse des
Kindersitzes
a)
Beifahrersitz mit
eingeschaltetem
Frontairbag
Beifahrersitz mit ab-
geschaltetem Front-
airbag
Rücksitze
0
bis 10 kg
E X X IL
0+
bis 13 kg
E
X X ILD
C
1
9-18 kg
D
X X IL
C
B
B1
A
2
15-25 kg
- X X IL
3
22-36 kg
- X X IL
a)
Die Größenklasse des Kindersitzes ist auf dem Kindersitzschild angegeben.
IL Der Sitz ist für die ISOFIX-Kindersitze mit der Zulassung „Semi-Universal“ geeignet.
X Der Sitz ist nicht mit Halteösen des ISOFIX-Systems ausgestattet.
i-Size
Beifahrersitz mit eingeschaltetem
Frontairbag
Beifahrersitz mit abgeschaltetem
Frontairbag
Rücksitze
X X i-U
i-U Der Sitz ist für die vorwärts und rückwärts gerichteten i-Size-Kindersitze der Kategorie „Universal“ geeig-
net.
X Der Sitz ist für die i-Size-Kindersitze der Kategorie „Universal“ nicht geeignet.
Mit einem Sicherheitsgurt befestigte Kindersitze
Gruppe
Beifahrersitz mit einge-
schaltetem Frontairbag
Beifahrersitz mit abgeschalte-
tem Frontairbag
Rücksitze
0
bis 10 kg
X
U
a)
U
0+
bis 13 kg
X
U
a)
U
1
9-18 kg
UF U U
2
15-25 kg
UF U U
3
22-36 kg
UF U U
a)
Den höheneinstellbaren Beifahrersitz möglichst weit nach oben einstellen.
U Der Sitz ist für die Kindersitze der Kategorie „Universal“ geeignet, die für die Verwendung in dieser Ge-
wichtsgruppe zugelassen sind.
UF Der Sitz ist für die vorwärts gerichteten Kindersitze der Kategorie „Universal“ geeignet, die für die Verwen-
dung in dieser Gewichtsgruppe zugelassen sind.
X Der Sitzplatz ist für Kinder in dieser Gewichtsgruppe nicht geeignet.
27
Rückhaltesysteme und Airbags › Befestigungselemente für Kindersitze
Übersicht
ISOFIX
WARNUNG
An den Halteösen, die für den Einbau des Kinder-
sitzes mit dem ISOFIX-System vorgesehen sind,
keine anderen Kindersitze, Gurte oder Gegenstän-
de befestigen.
Das ISOFIX-System ermöglicht eine schnelle und si-
chere Befestigung des Kindersitzes. Die Halteösen
für den Einbau des Kindersitzes mit dem ISOFIX-Sys-
tem befinden sich an den äußeren Rücksitzen ggf.
auch am Beifahrersitz.
Ein Kindersitz mit dem ISOFIX-System kann in das
Fahrzeug nur dann eingebaut werden, wenn dieser
für diesen Fahrzeugtyp freigegeben ist. Nähere In-
formationen sind bei einem ŠKODA Partner zu erfra-
gen oder einer Fahrzeugliste, die dem Kindersitz bei-
liegt, zu entnehmen.
Halteösen für den Einbau
des Kindersitzes mit dem
ISOFIX-System.
TOP TETHER
WARNUNG
Kindersitze mit dem TOP TETHER-System nur auf
den Sitzen verwenden, die mit Halteösen mit dem
TOP TETHER-Symbol versehen sind.
Nur einen Befestigungsgurt des Kindersitzes an
der Halteöse des TOP TETHER-Systems befesti-
gen.
Bei der Befestigung des Kindersitzes mit dem TOP
TETHER-System darf kein anderer Gegenstand an
der Halteöse des TOP TETHER-Systems befestigt
sein.
Halteösen an den Rücksitzen
Der befestigte Gurt des TOP TETHER-Systems
schränkt Bewegungen des Kindersitzoberteils ein.
Die Halteösen für die Befestigung des Gurts
befin-
den sich an den äußeren Rücksitzen A .
Airbags
Verwendungszweck
Das Airbag-System bietet als Ergänzung zu den Si-
cherheitsgurten einen zusätzlichen Insassenschutz
bei heftigen Frontal- und Seitenkollisionen.
Die bestmögliche Schutzwirkung des Airbags wird
nur im Zusammenwirken mit dem angelegten Sicher-
heitsgurt erreicht, das Airbag-System stellt keinen
Ersatz für die Sicherheitsgurte dar.
Funktionsweise
Beim Einsinken in den aufgeblasenen Airbag wird die
Vorwärtsbewegung des Körpers gedämpft und das
Verletzungsrisiko reduziert.
Beim Aufblasen der Airbags wird Rauch freige-
setzt. Dies deutet auf keinen Fahrzeugbrand hin.
Funktionsbedingung
Zündung eingeschaltet.
Airbag-Auslösung bei einem Unfall
Die Airbag-Auslösung wird von vielen Faktoren be-
einflusst. Entscheidend ist der auftretende Verzöge-
rungsverlauf beim Aufprall.
WARNUNG
Gefahr von schweren oder tödlichen Verletzungen!
Die richtige Sitzposition einhalten.
Die Gliedmaßen nicht im Entfaltungsbereich der
Airbags halten.
In den folgenden Situationen erfolgt keine Airbag-
Auslösung.
Leichte Frontal- und Seitenkollisionen.
Heckkollision.
Fahrzeugüberschlag.
Wenn die gemessene Verzögerungsrate unterhalb
der im Steuergerät einprogrammierten Bezugswerte
liegt, werden die Airbags trotz einer möglichen
schweren Fahrzeugbeschädigung nicht ausgelöst.
28
Rückhaltesysteme und Airbags › Airbags
Airbagübersicht
A
Frontairbags
B
Seitenairbags vorn
C
Kopfairbags
Der Verbauort der Airbags ist mit dem Schriftzug
gekennzeichnet.
WARNUNG
Gefahr einer Funktionseinschränkung der Seitenair-
bags!
Keine zu großen Kräfte, z. B. Stöße, auf die Sitzleh-
nen ausüben.
Keine Sitzbezüge verwenden, die von ŠKODA nicht
freigegeben sind.
Beschädigte-Sitzbezüge am Verbauort der Seiten-
airbags von einem Fachbetrieb in Stand setzen las-
sen.
Airbags abschalten
Wir empfehlen, das Abschalten anderer Airbags als
des Beifahrer-Frontairbags » Seite 29, Bedienung
von einem ŠKODA Servicepartner durchführen zu
lassen.
Das Abschalten der Airbags ist z. B. für die folgenden
Fälle vorgesehen.
Bei korrekter Fahrersitzeinstellung kann der Ab-
stand von mindestens 25 cm zwischen Lenkrad-
mitte und Brustbein nicht eingehalten werden.
Im Fahrzeug sind zusätzliche Bedienungselemente
für einen körperlich benachteiligten Fahrer verbaut.
Das Fahrzeug verfügt über Spezialsitze, z. B. ortho-
pädische Sitze ohne Seitenairbags.
leuchtet nach dem Einschalten der Zündung
4 s und blinkt anschließend 12 s - der Airbag
oder der Gurtstraer ist mit Diagnosegerät abge-
schaltet
Meldung bezüglich des deaktivierten Airbags oder
Gurtstraers
WARNUNG
Wenn beim Fahrzeugverkauf ein Airbag abgeschaltet
ist, den Käufer darüber informieren!
Problemlösung
Airbag-System gestört
leuchtet
Meldung bezüglich einer Airbag-Störung
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Schlüsselschalter für Beifahrer-
Frontairbag
Verwendungszweck
Die Option für das Abschalten des Beifahrer-Front-
airbags ist z. B. für die folgenden Fälle vorgesehen.
Auf dem Beifahrersitz ist ein Kindersitz befestigt, in
dem das Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung
befördert wird.
Das Fahrzeug verfügt über Spezialsitze, z. B. ortho-
pädische Sitze ohne Seitenairbags.
Was soll beachtet werden
WARNUNG
Gefahr einer Störung des Beifahrerairbag-Abschalt-
systems!
Den Airbag nur bei ausgeschalteter Zündung ab-
schalten!
WARNUNG
Gefahr einer unerwarteten Auslösung der Beifahre-
rairbags bei einem Unfall!
Wenn der Beifahrerairbag mit dem Schlüssel abge-
schaltet wurde, den Schlüssel während der Fahrt
nicht im Schlüsselschalter eingesteckt lassen.
Durch Erschütterungen kann sich der Schlüssel im
Schlitz drehen und den Airbag einschalten!
Bedienung
Vor dem Abschalten/Einschalten des Beifahrerair-
bags
Den Schlüsselbart vollständig herausklappen.
Beifahrer-Frontairbag abschalten/einschalten
Die Zündung ausschal-
ten.
Die Beifahrertür ö-
nen.
Den Schlüsselbart in
den Schlitz im Schlüs-
selschalter bis zum An-
schlag einschieben.
Zum Abschalten den
Schlüsselschalter vor-
sichtig in die Position
drehen.
29
Rückhaltesysteme und Airbags › Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag
Zum Einschalten den Schlüsselschalter vorsichtig
in die Position drehen.
Den Schlüsselbart aus dem Schlitz herausnehmen.
Die Beifahrertür schließen.
Die Zündung einschalten und prüfen, ob die Kon-
trollleuchten für den Beifahrer-Frontairbag leuch-
ten.
Statusanzeige im Display des Kombi-Instruments
leuchtet 4 s nach Einschalten der Zündung -
Beifahrer-Frontairbag abgeschaltet
Kontrollleuchten
Nach dem Einschalten der
Zündung leuchten die bei-
den Kontrollleuchten kurz
auf.
Wenn das System in Ord-
nung ist, erlöschen die beiden Kontrollleuchten.
Anschließend leuchtet eine der Kontrollleuchten in
Abhängigkeit von der Position des Schlüsselschal-
ters wieder auf.
leuchtet - Beifahrer-Frontairbag abge-
schaltet
leuchtet 65 s nach Einschalten der Zündung
- Beifahrer-Frontairbag eingeschaltet
Problemlösung
Schlüsselschalter für Airbag-Abschaltung gestört
blinkt zusammen mit
Der Beifahrer-Frontairbag wird bei einem
Unfall nicht ausgelöst!
Das Airbag-System unverzüglich von einem Fach-
betrieb prüfen lassen.
Beleuchtung, Scheibenwischer und
-wascher
Außenbeleuchtung
Funktionsweise
Das Licht funktioniert bei eingeschalteter Zündung,
sofern es nicht anders angegeben ist.
Tagfahrlicht
Das Tagfahrlicht sorgt für die Beleuchtung des vor-
deren Fahrzeugbereichs.
Bei Fahrzeugen für bestimmte Märkte sorgt die-
ses auch für die Beleuchtung des hinteren Fahrzeug-
bereichs.
Funktionsbedingungen
Der Lichtschalter befindet sich in der Stellung ,
oder .
Abblendlicht automatisch ein-/ausschalten
Das Abblendlicht wird entsprechend den Lichtver-
hältnissen automatisch ein- oder ausgeschaltet.
Funktionsbedingungen
Der Lichtschalter befindet sich in der Stellung
.
Die automatische Fahrlichtschaltung wird durch Auf-
leuchten des Symbols im Lichtschalter angezeigt.
Abblendlicht bei Regen automatisch ein-/ausschal-
ten
Funktionsbedingungen
Der Lichtschalter befindet sich in der Stellung
.
Die Funktion ist aktiviert.
Die Frontscheibenwischer sind länger als 15 s ein-
geschaltet.
Die automatische Fahrlichtschaltung wird durch Auf-
leuchten des Symbols
im Lichtschalter angezeigt.
CORNER-Funktion
Die CORNER-Funktion ist für das Abbiegen oder
Rangieren (z. B. beim Einparken) vorgesehen.
Die Funktion leuchtet das nahe Umfeld der Fahr-
zeugfront in Fahrtrichtung aus.
Funktionsbedingungen
Das Blinklicht ist eingeschaltet oder die Vorder-
räder sind stark eingeschlagen.
Das Abblendlicht ist eingeschaltet.
Die Nebelscheinwerfer sind nicht eingeschaltet.
Die Fahrgeschwindigkeit ist niedriger als
40 km/h.
30
Beleuchtung, Scheibenwischer und -wascher › Außenbeleuchtung
Bedienung
Licht außer Tagfahr-
licht ausschalten
Abblendlicht auto-
matisch ein-/
ausschalten
Standlicht einschal-
ten
Abblendlicht ein-
schalten
Als Grundstellung des Lichtschalters die Stellung
verwenden.
Fernlicht
Das Fernlicht funktioniert bei eingeschaltetem Ab-
blendlicht.
A
Fernlicht einschalten
- im Kombi-Instru-
ment leuchtet die
Kontrollleuchte
B
Fernlicht ausschalten
- im Kombi-Instru-
ment erlischt die
Kontrollleuchte
/
Lichthupe einschalten - es leuchtet die Kontroll-
leuchte
VORSICHT
Unfallgefahr!
Mit dem Fernlicht nicht die anderen Verkehrsteil-
nehmer blenden.
Blinklicht
A
Blinklicht rechts ein-
schalten - im Kombi-
Instrument blinkt die
Kontrollleuchte
B
Blinklicht links ein-
schalten - im Kombi-
Instrument blinkt die
Kontrollleuchte
Blinklicht - Komfortblinken
Das Komfortblinken ermöglicht das dreimalige Blin-
ken der Blinkleuchten, ohne den Hebel nach oben
oder unten bewegen zu müssen.
Den Bedienungshebel nach oben oder unten tip-
pen.
Die entsprechenden Blinkleuchten blinken dreimal.
Den Hebel in die entgegengesetzte Richtung tip-
pen, um das Blinken vorzeitig zu beenden.
Nebellicht
Stellungen zum Heraus-
ziehen des Lichtschalters
1
Nebelscheinwerfer -
im Kombi-Instru-
ment leuchtet die
Kontrollleuchte
2
Nebelschlussleuchte
- im Kombi-Instru-
ment leuchtet die
Kontrollleuchte
Den Lichtschalter in Stellung
, oder dre-
hen.
Den Lichtschalter in die entsprechende Stellung
ziehen.
Warnblinkanlage
Zum Ein- oder Ausschalten die Taste
im mittle-
ren Teil der Schalttafel drücken.
Wenn bei eingeschalteter Warnblinkanlage das
Blinklicht eingeschaltet wird, wird die Warnblinkanla-
ge vorübergehend ausgeschaltet und es blinkt nur
das Blinklicht auf der jeweiligen Fahrzeugseite.
Das automatische Einschalten der Warnblinkanlage
kann bei einem heftigen Bremsmanöver erfolgen. Die
Warnblinkanlage wird beim Anfahren oder Beschleu-
nigen automatisch ausgeschaltet.
Einseitiges Parklicht
Das einseitige Parklicht ermöglicht die Ausleuchtung
einer Seite des geparkten Fahrzeugs, indem das ent-
sprechende Standlicht eingeschaltet wird.
A
Standlicht rechts
einschalten
B
Standlicht links ein-
schalten
Die Zündung ausschal-
ten.
Den Hebel in die ent-
sprechende Stellung
bewegen.
Das Fahrzeug verrie-
geln.
Bei eingeschaltetem Parklicht ertönt nach dem Ö-
nen der Fahrertür ein akustisches Warnsignal. Nach
einigen Sekunden oder nach dem Schließen der Fah-
rertür wird das Warnsignal abgestellt.
Beidseitiges Parklicht
Das beidseitige Parklicht ermöglicht die Ausleuch-
tung des geparkten Fahrzeugs, indem das Standlicht
eingeschaltet wird.
Die Zündung einschalten.
Den Lichtschalter in Stellung
drehen.
Die Zündung ausschalten.
31
Beleuchtung, Scheibenwischer und -wascher › Außenbeleuchtung
Das Fahrzeug verriegeln.
Das Licht kann sich bei zu niedrigem Batterieladezu-
stand automatisch ausschalten. Wenn das beidseiti-
ge Parklicht bei ausgeschalteter Zündung einge-
schaltet wird, erfolgt kein automatisches Ausschal-
ten des Lichts.
Bei eingeschaltetem Parklicht ertönt nach dem Aus-
schalten der Zündung und Önen der Fahrertür ein
akustisches Warnsignal. Nach einigen Sekunden oder
nach dem Schließen der Fahrertür wird das Warnsig-
nal abgestellt.
Einstellungen
Leuchtweitenregulierung
Stellungen des Drehreg-
lers
Vordersitze besetzt,
Gepäckraum leer
Alle Sitzplätze be-
setzt, Gepäckraum leer
Alle Sitzplätze besetzt, Gepäckraum beladen
Fahrersitz besetzt, Gepäckraum beladen
Die Reglerstellung entsprechend dem Beladungs-
zustand des Fahrzeugs wählen.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Eine falsch eingestellte Leuchtweite führt zu einer
unzureichenden Fahrzeugbeleuchtung oder zur Blen-
dung der anderen Verkehrsteilnehmer.
Die Leuchtweite richtig einstellen.
Scheinwerfer für die gegensätzliche Verkehrsrich-
tung anpassen - Fahren im Ausland
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Problemlösung
Blinklicht ausgefallen
blinkt schneller - Blinkleuchte rechts ausgefal-
len
Die Blinkleuchte rechts prüfen.
blinkt schneller - Blinkleuchte links ausgefallen
Die Blinkleuchte links prüfen.
Scheinwerfer sind von innen beschlagen
Im Innenbereich der Scheinwerfer kann sich Feuch-
tigkeit niederschlagen. Hierbei handelt es sich um
keinen Mangel.
Fehlfunktion der automatischen Fahrlichtschaltung
Die Frontscheibe im Bereich des Regen-Lichtsen-
sors reinigen.
Lichtkegel vor dem Fahrzeug hat sich deutlich ver-
kürzt
Scheinwerfer defekt.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Fahrbeleuchtung ausgefallen
Wenn eine Meldung bezüglich der ausgefallenen
Fahrbeleuchtung angezeigt wird, funktioniert das
Licht im Notbetrieb.
Mit entsprechend vorsichtiger Fahrweise weiter-
fahren.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Außenbeleuchtung COMING HOME,
LEAVING HOME
Funktionsweise
Die Funktion COMING HOME schaltet das Licht
nach dem Ausschalten der Zündung und Önen der
Fahrertür ein. Das Licht schaltet sich nach Ablauf der
eingestellten Beleuchtungsdauer automatisch aus.
Die Funktion LEAVING HOME schaltet das Licht
beim Entriegeln des Fahrzeugs mit der Funk-Fernbe-
dienung ein.
Funktionsbedingungen
Verschlechterte Sichtverhältnisse.
Der Lichtschalter befindet sich in der Stellung
.
Bedienung
COMING HOME-Funktion einschalten
Die Zündung ausschalten und den linken Hebel un-
ter dem Lenkrad kurz in der Stellung
(Ein-
schalten der Lichthupe) halten.
Glühlampen wechseln
Was soll beachtet werden
Die nachstehend beschriebenen Glühlampen können
in Selbsthilfe gewechselt werden. Die übrigen
Leuchtquellen von einem Fachbetrieb wechseln las-
sen.
Die neue Glühlampe muss der Spezifikation der ur-
sprünglichen Glühlampe entsprechen. Die Bezeich-
nung der Glühlampe steht auf dem Lampensockel.
Nach dem Wechsel einer Glühlampe im Abblend-,
Fernlicht oder im Nebelscheinwerfer die Scheinwer-
fer von einem Fachbetrieb einstellen lassen.
32
Beleuchtung, Scheibenwischer und -wascher › Außenbeleuchtung COMING HOME, LEAVING HOME
VORSICHT
Halogenlampen stehen unter Druck und können
beim Wechsel platzen!
Handschuhe und Schutzbrille verwenden.
HINWEIS
Eine Verschmutzung der Halogenlampe verringert
die Lebensdauer der Lampe!
Den Glaskolben der Glühlampe nicht mit bloßen
Fingern berühren.
HINWEIS
Gefahr einer Scheinwerferbeschädigung durch Was-
ser- und Schmutzeintritt!
Die Schutzkappe nach dem Lampenwechsel immer
richtig am Scheinwerfer einsetzen.
Bedingungen für den Glühlampenwechsel
Zündung ausgeschaltet.
Licht ausgeschaltet.
Abblend- und Fernlicht
Schutzkappen am
Scheinwerfer:
A
Abblendlicht
B
Fernlicht
Die zugehörige Schutz-
kappe abnehmen.
Den Sockel mit der
Glühlampe drehen und
herausnehmen.
Die Glühlampe aus
dem Sockel herausneh-
men.
Eine neue Glühlampe in
den Sockel einsetzen,
sodass die Fixiernase
A in die Aussparung
an der Glühlampe ein-
rastet.
Den Sockel mit der
Glühlampe in den
Scheinwerfer links
Scheinwerfer einschieben und durch Drehen in
Richtung sichern.
Die Schutzkappe am Scheinwerfer wieder einset-
zen.
Blinklicht vorn
A
Sockel für Blinklicht
Den Sockel mit der
Glühlampe drehen und
herausnehmen.
Die defekte Glühlampe
im Sockel drehen und
herausnehmen.
Eine neue Glühlampe in
den Sockel einschie-
ben und die Glühlampe
durch Drehen in Rich-
tung
sichern.
Den Sockel mit der
neuen Glühlampe in die
Leuchte einschieben,
sodass die Führungsnasen am Sockel mit den zuge-
hörigen Önungen in der Leuchte in einer Flucht
liegen.
Den Sockel durch Drehen in Richtung
sichern.
Nebelscheinwerfer
Um an die Glühlampe zu gelangen, muss die Rad-
hausschale gelöst werden.
Scheinwerfer links
33
Beleuchtung, Scheibenwischer und -wascher › Glühlampen wechseln
Radhausschale lösen
Die Schrauben A ab-
schrauben.
Mithilfe z. B einer Münze den mittleren Bereich
(mit Nut) der Kunststoniete eine Viertelumdre-
hung in Richtung
drehen.
Den gedrehten Teil der Niete nach unten abziehen.
Die gesamte Niete
nach unten abnehmen.
Glühlampe wechseln
Die Radhausschale ab-
klappen.
Die Sicherungstaste
drücken und den Ste-
cker von der Glühlam-
pe abziehen.
Die Glühlampe drehen
und herausnehmen.
Die neue Glühlampe in
die Leuchte einschie-
ben, sodass die Füh-
rungsnasen an der
Glühlampe mit den zu-
gehörigen Önungen
in der Leuchte in einer
Flucht liegen.
Die Glühlampe durch Drehen in Richtung
si-
chern.
Den Stecker an der Glühlampe bis zum Einrasten
aufstecken.
Radhausschale befestigen
Die Radhausschale wieder einsetzen.
Die Önung für die Kunststoniete im Radhaus mit
der Önung im unteren Bereich des Stoßfängers
zusammenpassen.
Die Kunststoniete in die aneinander angepassten
Önungen einschieben.
Den mittleren Bereich der Niete nach oben ein-
schieben.
Mithilfe der Münze den mittleren Bereich der Niete
eine Viertelumdrehung in Richtung
drehen.
Die Schrauben A ein-
schrauben.
34
Beleuchtung, Scheibenwischer und -wascher › Glühlampen wechseln
Rückleuchte
Leuchte lösen und herausnehmen
Die Abdeckkappe im
Bereich
A
abklappen.
Die Verriegelung A am
Stecker etwas heraus-
ziehen.
Die Sicherungstaste
drücken und den Ste-
cker abziehen.
Die Leuchte festhalten
und die Sicherungs-
mutter abschrauben.
Die Leuchte heraus-
nehmen.
Abdeckkappe an der Ge-
päckraumseite (links)
Stecker abziehen
Glühlampe wechseln
Den Lampenhalter A entriegeln und aus der
Leuchte herausnehmen.
Die defekte Glühlampe
drehen und aus dem
Halter herausnehmen.
Eine neue Glühlampe in
den Sockel einschieben
und die Glühlampe
durch Drehen in Rich-
tung
sichern.
Den Lampenhalter in
die Leuchte einsetzen
und einrasten.
Leuchte einsetzen und befestigen
Die Leuchte in die Vertiefung der Karosserie ein-
setzen und festhalten.
HINWEIS
Gefahr von Schäden an der elektrischen Anlage
durch Wassereintritt!
Darauf achten, dass beim Einbau der Leuchte die
Dichtung A richtig eingesetzt wird.
Die Leuchte mithilfe der Mutter festschrauben.
Den Kabelstecker in die Leuchte bis zum Einrasten
einschieben.
Die etwas herausgezogene Verriegelung am Ste-
cker eindrücken.
Die Abdeckkappe an der Gepäckraumseite zuklap-
pen.
35
Beleuchtung, Scheibenwischer und -wascher › Glühlampen wechseln
Innenbeleuchtung
Bedienung
Bedienung der Beleuchtung
Einschalten
Ausschalten
Leseleuchten
Automatisches Einschalten und Ausschalten
Automatisches Einschalten
Die Leuchte wird eingeschaltet, wenn eines der fol-
genden Ereignisse vorliegt.
Das Fahrzeug wird entriegelt.
Eine der Türen wird geönet.
Der Zündschlüssel wird abgezogen.
Automatisches Ausschalten
Die Leuchte wird ausgeschaltet, wenn eines der fol-
genden Ereignisse vorliegt.
Das Fahrzeug wird verriegelt.
Die Zündung wird eingeschaltet.
Ungefähr 30 s nach dem Schließen aller Türen.
Innere Ambientebeleuchtung
Verwendungszweck
Die Ambientebeleuchtung sorgt für ein behagliches
Ambiente im Fahrzeuginnenraum.
Die Beleuchtung funktioniert nur bei eingeschalte-
tem Abblend- oder Standlicht.
Das Einschalten der Beleuchtung erfolgt auch auto-
matisch nach dem Önen der Tür, z. B. beim Ein-
oder Aussteigen.
Scheibenwischer und -wascher
Funktionsbedingungen
Motorraumklappe geschlossen.
Gepäckraumklappe geschlossen.
Zündung eingeschaltet.
Bedienung
WARNUNG
Unfallgefahr!
Bei niedrigen Temperaturen kann das Scheiben-
waschwasser auf der Scheibe gefrieren und die Sicht
nach vorn einschränken.
Die Scheibenwaschanlage erst verwenden, wenn
die Scheibe warm ist.
Schnelles Wischen
Langsames Wischen
/
Je nach Ausstattung:
Automatisches durch den Regensensor ge-
steuertes Wischen
Intervall-Wischen
Ausschalten
Tippwischen (gefederte Stellung)
A
Einstellung der Wischgeschwindigkeit für die
Stellung
Waschen und Wischen (gefederte Stellung)
Heckscheibe wischen und waschen
Waschen und Wischen (gefederte Stellung)
Wischen
Ausschalten
Automatisches Heckscheibenwischen
Bei eingeschaltetem Frontscheibenwischen wird die
Heckscheibe nach dem Einlegen des Rückwärts-
gangs automatisch gewischt.
Scheibenwaschwasser nachfüllen
WARNUNG
Unfallgefahr!
Ein geeignetes Scheibenwaschwasser entspre-
chend den Witterungsverhältnissen verwenden.
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der Scheibenwaschanla-
ge!
Beim Nachfüllen des Waschwassers das Sieb nicht
aus dem Behälterstutzen nehmen.
36
Beleuchtung, Scheibenwischer und -wascher › Innenbeleuchtung
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der Scheinwerfer!
Nur ein Waschwasser verwenden, das die Polykar-
bonate nicht angreift.
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der Teile des Motor-
raums!
Nach dem Nachfüllen des Scheibenwaschwassers
den Behälter verschließen.
Der Scheibenwaschwasserbehälter befindet sich im
Motorraum » Seite 9.
Der Inhalt des Behälters beträgt 2,7 l.
Die Motorraumklappe önen » Seite 65.
Den oberen Bereich des Deckels vorsichtig auf-
klappen.
Das Scheibenwaschwasser nachfüllen.
Problemlösung
Angefrorene Scheibenwischer
Angefrorene Scheibenwischer vor dem Einschalten
der Zündung vorsichtig von der Scheibe lösen und
vom Schnee und Eis befreien.
Scheibenwischerarme abklappen und
Scheibenwischerblätter auswechseln
Scheibenwischerarme von der Scheibe abklappen
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der Scheibenwischer und
der Motorraumklappe!
Die Motorraumklappe schließen, bevor die Schei-
benwischerarme von der Scheibe abgeklappt wer-
den.
Bei abgeklappten Scheibenwischerarmen die Zün-
dung nicht einschalten.
Die Zündung ein- und wieder ausschalten.
Innerhalb von 10 s den
Bedienungshebel nach
unten drücken und für
ungefähr 2 s halten.
Die Scheibenwischer-
arme nehmen die Stel-
lung zum Abklappen
ein.
Die Scheibenwischer-
arme von der Scheibe
abklappen.
Scheibenwischerblatt auswechseln
VORSICHT
Unfallgefahr!
Die Scheibenwischerblätter einmal bis zweimal
jährlich wechseln.
Den Scheibenwischerarm von der Scheibe abklap-
pen.
Die Sicherung drücken
und das Wischerblatt
abnehmen.
Das neue Wischerblatt
bis zum Einrasten ein-
setzen.
Den Scheibenwischer-
arm an die Scheibe zu-
rückklappen.
Die Zündung einschal-
ten und den Bedie-
nungshebel nach unten drücken.
37
Beleuchtung, Scheibenwischer und -wascher › Scheibenwischer und -wascher
Heizung und Klimaanlage
Automatische Klimaanlage Climatronic
Was soll beachtet werden
Wir empfehlen, einen Unterschied von max. 5 °C
zwischen der Außentemperatur und der Innen-
raumtemperatur einzuhalten.
Wir empfehlen, die Kühlanlage ungefähr 10 Minu-
ten vor dem Fahrtende auszuschalten., um eine Ge-
ruchsentwicklung zu vermeiden.
Einmal pro Jahr ist eine Desinfektion der Klimaan-
lage empfehlenswert.
WARNUNG
Gefahr einer Beschlagbildung!
Im Fahrmodus ECO+ wird die Climatronic ausge-
schaltet. Dies kann zum Beschlagen der Scheiben
führen.
Die Fahrt erst dann fortsetzen, wenn die Scheiben
wieder frei von Beschlag sind.
Funktionsbedingungen der Kühlanlage
Die Außentemperatur liegt über 2 °C.
Der Motor läuft.
Das Gebläse ist eingeschaltet.
Bedienung
A
Climatronic-Display
B
Temperatur einstellen
C
Gebläsedrehzahl einstellen
D
Innenraumtemperatursensor
E
Richtung des Luftaustritts einstellen
Modus für die Belüftung/Entfrostung der
Frontscheibe ein-/ausschalten
Umluftbetrieb ein-/ausschalten
Automatikbetrieb einschalten
Die Funktion hält die Temperatur konstant und
verhindert das Beschlagen der Scheiben.
Kühlanlage ein-/ausschalten
Bei einer Temperatureinstellung außerhalb des Zah-
lenbereichs wird im Climatronic-Display eines der
folgenden Symbole angezeigt.
Maximale Kühlleistung
Maximale Heizleistung
Umluftbetrieb
Im Umluftbetrieb wird verhindert, dass verunreinigte
Außenluft in den Fahrzeuginnenraum gelangt.
Ein kurzzeitig eingeschalteter Umluftbetrieb kann
die Kühlwirkung erhöhen.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Im Umluftbetrieb erfolgt keine Frischluftzufuhr von
außen. Das kann zur Senkung der Aufmerksamkeit
und zum Beschlagen der Scheiben führen.
Den Umluftbetrieb nur für kurze Zeit eingeschaltet
lassen.
Problemlösung
Wasser unter dem Fahrzeug
Bei eingeschalteter Kühlanlage kann Wasser von der
Klimaanlage abtropfen. Hierbei handelt es sich um
keine Undichtigkeit.
Scheibenbeschlag
Die Gebläsedrehzahl erhöhen und die Kühlanlage
einschalten.
Selbsttätiges Ausschalten der Kühlanlage
Bei zu hoher Kühlmitteltemperatur kann sich die
Kühlanlage automatisch ausschalten. Dadurch wird
eine ausreichende Motorkühlung gewährleistet.
Standklimatisierung
Verwendungszweck
Mit der Standklimatisierung wird der Fahrzeuginnen-
raum im Stand entsprechend der für den Abfahrts-
zeitpunkt wunschgemäß eingestellten Temperatur
gekühlt, belüftet oder beheizt.
Funktionsweise
Quellen für den Betrieb der Standklimatisierung
Strom der Hochvoltbatterie.
Strom der Ladestation oder der Netzsteckdose.
Betrieb mit Strom der Hochvoltbatterie
Um die Entladung der Hochvoltbatterie zu minimie-
ren, ist die Klimatisierungszeit kürzer als beim Be-
trieb mit Strom der Ladestation oder der Netzsteck-
dose.
Betrieb mit Strom der Ladestation oder der Netz-
steckdose
Beim Laden mit Wechselstrom (AC) wird zuerst die
Hochvoltbatterie geladen, erst dann setzt die Klima-
tisierung ein.
LO
HI
38
Heizung und Klimaanlage › Automatische Klimaanlage Climatronic
Beim Laden mit Gleichstrom (DC) wird das Fahrzeug
während des Ladevorgangs klimatisiert. Nach abge-
schlossenem Ladevorgang wird der Klimatisierungs-
vorgang beendet oder mit Strom der Hochvoltbatte-
rie fortgesetzt (wenn diese Option in der Anwen-
dung ŠKODA Connect eingeschaltet ist).
Bedienung
Manuelles Einschalten
Bei nicht angeschossenem Ladekabel die Option
zum Klimatisieren ohne angeschlossenes Ladeka-
bel in der Anwendung ŠKODA Connect einschal-
ten.
Die Standklimatisierung in der Anwendung ŠKODA
Connect einschalten.
Bei zu niedrigem Ladezustand der Hochvoltbatte-
rie schaltet sich die Standklimatisierung nicht ein.
Automatisches Einschalten
Die Standklimatisierung schaltet sich automatisch
entsprechend dem eingestellten und aktivierten Ab-
fahrtszeitpunkt ein.
Manuelles Ausschalten
Die Taste
auf dem Climatronic-Bedienteil drü-
cken.
Oder:
Die Standklimatisierung in der Anwendung ŠKODA
Connect ausschalten.
Automatisches Ausschalten
Die Standklimatisierung schaltet sich automatisch
aus, wenn eines der folgenden Ereignisse auftritt.
Beim Erreichen der gewünschten Temperatur und
des Abfahrtszeitpunkts.
Bei zu niedrigem Ladezustand der Hochvoltbatte-
rie.
Fahrerinformationssystem
Analoges Kombi-Instrument
Übersicht
A
Fahrleistungsanzeige
B
Geschwindigkeitsmesser
C
Ladezustandsanzeige
D
Stelltaste für die Uhrzeit
E
Display
F
Multifunktionstaste:
Kilometerzähler (trip) zurückstellen
Zwischen Kilometerzähler (trip) und Reichwei-
tenanzeige wechseln
Bei eingeschaltetem Stand- oder Abblendlicht ist
das Kombi-Instrument beleuchtet.
Fahrleistungsanzeige
A
Verbrauchsgünstiger
Betrieb
B
Rekuperation
Ladezustandsanzeige
Wenn der Ladezustand
der Hochvoltbatterie den
Reservebereich
A er-
reicht, werden die ver-
fügbare Fahrleistung, die
Reichweite sowie die
Höchstgeschwindigkeit
reduziert.
Reservebereich
39
Fahrerinformationssystem › Analoges Kombi-Instrument
WARNUNG
Das Fahren mit zu niedriger Ladung der Hochvoltbat-
terie kann zum Liegenbleiben im Straßenverkehr, zu
Unfällen und schweren Verletzungen führen.
Die Hochvoltbatterie so bald wie möglich aufladen.
Einstellungen
Sprache einstellen
Die Einstellung der Sprache erfolgt im Display des
Kombi-Instruments im Menüpunkt
Einstellungen
.
Kilometerzähler zurückstellen
Die Taste im Kombi-Instrument drücken
und die Kilometeranzeige wählen.
Die Taste gedrückt halten.
Uhrzeit einstellen
Die Taste im Kombi-Instrument gedrückt hal-
ten, bis die Stundenanzeige im Display blinkt.
Die Taste wiederholt drücken und die
Stunden einstellen.
Die Taste
drücken und zur Minuteneinstellung
wechseln.
Die Taste wiederholt drücken und die Mi-
nuten einstellen.
5 s warten, die Einstellungen werden gespeichert.
Display des Kombi-Instruments
Displayübersicht und Übersicht der
Menüpunkte im Hauptmenü
Ausstattungsabhängig werden folgende Informatio-
nen im Display angezeigt.
A
Uhrzeit
B
Wählhebelstellung
C
Informationen und
Menüs
D
Reichweite/Trip - zu-
rückgelegte Fahr-
strecke nach dem
Zurückstellen des
Speichers
E
Fahrleistungsanzeige
F
Information bezüglich des gestarteten Motors /
Außentemperatur
– niedrige Außentemperatur
Hauptmenüpunkte
MFA - Fahrdaten » Seite 40
Audio – Radio und Medien bedienen
Fahrzeugzustand » Seite 41
Einstellungen
Bedienung
A
Drücken – zwischen
Menüpunkten wech-
seln / Werte einstel-
len
Halten – Hauptmenü
anzeigen
B
Drücken – Menüpunkt bestätigen
Fahrdaten
Übersicht
Die Fahrdatenanzeige funktioniert bei eingeschalte-
ter Zündung.
Im Display des Kombi-Instruments
Ausstattungsabhängig werden im Display des Kom-
bi-Instruments z. B. Geschwindigkeits-, Verbrauchs-,
Reichweitenangaben usw. angezeigt.
Speicher
Das System speichert die Fahrdaten in den folgen-
den Speichern ab.
Ab Start
Im Speicher werden Fahrdaten vom Einschalten bis
zum Ausschalten der Zündung abgespeichert. Bei
einer Fahrtunterbrechung von mehr als 2 Stunden
wird der Speicher zurückgesetzt.
Langzeit
Im Speicher werden die Fahrdaten aller Fahrten bis
zu insgesamt 19 Stunden und 59 Minuten Fahrzeit
oder 1999 km Fahrstrecke abgespeichert. Wenn
einer der aufgeführten Werte überschritten wird,
wird der Speicher zurückgesetzt.
Fahrleistungsverfügbarkeit
A
Verfügbare Fahrleis-
tung
B
Verfügbare maxima-
le Fahrleistung (z. B.
für rasantes Be-
schleunigen erfor-
derlich)
Während der Fahrt wird
im Display des Kombi-Instruments die aktuell abruf-
bare Fahrleistung angezeigt.
Wenn der Menüpunkt Fahrleistungsverfügbarkeit
nicht angezeigt wird, wird die verfügbare Fahrleis-
tung im unteren Bereich des Displays des Kombi-In-
struments angezeigt.
Wenn Segmente im Bereich
B angezeigt werden, ist
die maximale abrufbare Fahrleistung verfügbar. Die-
se wird z. B. für rasantes Beschleunigen beim Über-
holen benötigt.
40
Fahrerinformationssystem › Display des Kombi-Instruments
Beim Fahren mit hoher Fahrleistung verkürzt sich der
Zeitraum, in dem die maximale Fahrleistung verfüg-
bar ist, und die Anzahl der Segmente im Bereich B
nimmt ab.
Wenn keine Segmente im Bereich
B
angezeigt wer-
den, ist keine maximale Fahrleistung verfügbar.
Wenn die Fahrt mit hoher Fahrleistung fortgesetzt
wird, reduziert sich ebenfalls die verfügbare Fahrleis-
tung A .
Bei anschließender sparsamer Fahrweise erhöht sich
die verfügbare Fahrleistung wieder.
Durch eine eventuelle Fahrleistungseinschrän-
kung wird die Batterie vor übermäßigem Verschleiß
geschützt.
Die verfügbare Fahrleistung ist unter folgenden Be-
dingungen eingeschränkt.
Niedriger Ladezustand der Hochvoltbatterie.
Rasantes Beschleunigen.
Sehr niedrige Außentemperatur.
Sehr niedrige oder hohe Temperatur der Hochvolt-
batterie.
WARNUNG
Die Fahrweise der verfügbaren Fahrleistung sowie
dem Ladezustand der Hochvoltbatterie anpassen.
Bedienung
Fahrdaten anzeigen
Den Menüpunkt
MFA
im Display des Kombi-Instru-
ments wählen.
A
Drücken – Angaben
auswählen / Werte
einstellen
B
Drücken – Angabe
bestätigen
Speicher für Fahrdaten wählen und zurücksetzen
Um den Speicher für
angezeigte Fahrdaten
zu wählen, die Taste A
wiederholt drücken.
Um den Speicher zu-
rückzusetzen, die Tas-
te A halten.
Einstellungen
Anzuzeigende Fahrdaten wählen
Die Auswahl der anzuzeigenden Fahrdaten erfolgt im
Display des Kombi-Instruments im Menüpunkt
Einstel-
lungen
MFA-Daten
.
Einheiten einstellen
Die Einstellung der Einheiten erfolgt im Display des
Kombi-Instruments im Menüpunkt
Einstellungen
.
Warnung bei
Geschwindigkeitsüberschreitung
Verwendungszweck
Das System bietet die Möglichkeit an, ein Geschwin-
digkeitslimit einzustellen, bei dessen Überschreitung
ein akustisches Warnsignal ertönt und eine Warn-
meldung im Display des Kombi-Instruments er-
scheint.
Einstellungen
Geschwindigkeitslimit einstellen
Den Menüpunkt
Warnung bei
wählen und bestätigen.
Bei stehendem Fahrzeug das gewünschte Ge-
schwindigkeitslimit einstellen und bestätigen.
Während der Fahrt mit der gewünschten Ge-
schwindigkeit fahren und diese als Geschwindig-
keitslimit bestätigen.
Geschwindigkeitslimit zurücksetzen
Den Menüpunkt
Warnung bei
wählen und bestätigen.
Zum Zurücksetzen des Geschwindigkeitslimits den
gespeicherten Wert bestätigen.
Bei einer Fahrtunterbrechung von mehr als 2 Stun-
den wird das eingestellte Limit deaktiviert, doch der
eingestellte Wert bleibt gespeichert.
Fahrzeugzustand
Funktionsweise
Bei einer Systemstörung wird bei eingeschalteter
Zündung im Display des Kombi-Instruments eine
Meldung bezüglich der betreenden Störung ange-
zeigt.
Meldungen bezüglich Störungen können im Display
des Kombi-Instruments im Menüpunkt
Fahrzeugstatus
je-
derzeit wieder angezeigt werden.
Solange die Funktionsstörungen nicht behoben
worden sind, werden die Warnmeldungen immer
wieder angezeigt.
41
Fahrerinformationssystem › Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung
Infotainment Swing
Infotainmentübersicht
A
SD-Kartenschacht
B
Tasten für oberhalb der Tasten angezeigte
Funktionen
C
Berührungsfreies Display
D
AUX-Eingang
Drehregler links
Drücken: Infotainment ein-/ausschalten
Drehen: Lautstärke einstellen
Drehregler rechts
Drücken: Menüpunkt bestätigen
Drehen: Menüpunkt wählen / Wert einstellen
Menü Radio
Menü Medien
Menü Telefon
Alle Menüs
System
Einstellungen
Hauptmenü Einstellungen
antippen.
Den gewünschten Menüpunkt durch Drehen des
Reglers
oder durch Antippen der Funktionsflä-
che oder wählen.
Die Auswahl des Menüpunktes durch Drücken des
Reglers
oder durch Antippen der Funktionsflä-
che bestätigen.
Einstellungen des Menüs Telefon
Klangeinstellungen
Systemeinstellungen des Geräts
Einstellungen des Menüs Radio
Einstellungen des Menüs Medien
Bedienung der Anwendung ŠKODA Move&Fun
Systemeinstellungen des Geräts
antippen.
Menüs für die Systemeinstellungen des Geräts
Bildschirm
Sprache
Bluetooth
Verbindung der Anwendung
Sichere Entnahme der Quelle
Wiederherstellung der Werkseinstellung
Systeminformationen
Radio
Übersicht
Hauptmenü anzeigen
antippen.
Analoger und digitaler Radioempfang
A
Aktuell gewählter Rundfunkbereich und Nummer
der Stationstaste, auf der der aktuell gespielte
Sender gespeichert ist
B
Informationssymbole
Verkehrsfunksignal ist verfügbar
Verkehrsfunksignal ist nicht verfügbar
Alternativfrequenz ist ausgeschaltet (FM)
Signal ist nicht verfügbar (DAB)
C
Der gewählte Sender (Bezeichnung oder Fre-
quenz)
D
Radiotext (FM) / Bezeichnung der Gruppe (DAB)
Senderwechsel
Liste der verfügbaren Sender
Manuelle Sendersuche
Ein-/Ausschalten des Verkehrsfunkempfangs
Stationstasten für bevorzugte Sender
Stationstasten für bevorzugte Sender
A
Wahl der Speichergruppe
B
Belegter Speicherplatz
C
Der gewählte Sender ist auf dieser Stationstaste
gespeichert
D
Nicht belegter Speicherplatz
42
Infotainment Swing › Infotainmentübersicht
Rückkehr zum Hauptmenü Radio
In jedem Rundfunkbereich stehen jeweils 12 Stati-
onstasten zum Speichern bevorzugter Sender zur
Verfügung, die zu jeweils drei Speichergruppen un-
terteilt sind (z. B. FM1, FM2, FM3).
Bedienung
Sender manuell suchen
Die manuelle Suche ist für AM- und FM-Sender ver-
fügbar.
Im Hauptmenü Radio
antippen.
oder neben der angezeigten Skala des Fre-
quenzbereichs antippen.
Oder:
Den rechten Drehregler drehen.
Sender nacheinander anspielen (SCAN)
Die Funktion spielt nacheinander alle verfügbaren
Sender des aktuell gewählten Rundfunkbereichs für
jeweils einige Sekunden an.
Um die Anspielautomatik der verfügbaren Sender
zu starten/zu beenden, im Hauptmenü den
Drehregler drücken.
Bedienung am Multifunktionslenkrad
A
Drücken: Ton aus-/einschalten
Drehen: Lautstärke einstellen
Zum nächsten Sender / zu einem unter den Stati-
onstasten gespeicherten Sender wechseln
Zum vorherigen Sender / zu einem unter den Sta-
tionstasten gespeicherten Sender wechseln
Einschränkung
Das Infotainment unterstützt den digitalen Radio-
empfang in den Formaten DAB und DAB+.
Parkhäuser, Tunnel, hohe Gebäude oder Berge kön-
nen den Radioempfang einschränken.
Die Gesellschaft ŠKODA AUTO übernimmt beim
RDS-Dienst für die Verfügbarkeit, die korrekte
Funktion sowie die ausgestrahlten Informationen
keine Verantwortung.
Einstellungen
Frequenzbereich wählen
Im Hauptmenü Radio und die entsprechende
Funktionsfläche , oder antippen.
Aktuell gehörten Sender zu den Favoriten aus dem
Hauptmenü Radio speichern
Die gewünschte Stationstaste für bevorzugte Sen-
der halten, bis der Sender gespeichert ist.
Die Senderspeicherung wird durch ein akustisches
Signal bestätigt.
Belegte Stationstasten lassen sich auf diese Wei-
se überschreiben.
Favoriten löschen
Gespeicherte Sender löschen
antippen.
Funktionsflächen
Gilt für die AM-, FM- und DAB-Frequenzbereiche.
Die Variante für den Senderwechsel mithilfe der
Funktionsflächen im Hauptmenü Radio wird wie
folgt eingestellt.
Pfeiltasten:
antippen.
Die Wechselvariante wählen.
Radiotextempfang ein-/ausschalten
Gilt für die FM- und DAB-Frequenzbereiche.
Bei eingeschalteter Funktion und bei angezeigten
Stationstasten werden nähere Informationen zum
ausgestrahlten Inhalt des gehörten FM-Senders oder
die Bezeichnung der Sendergruppe für den DAB-
Sender angezeigt.
Radiotext
antippen.
Sender in der Liste verfügbarer Sender sortieren
Gilt für den FM-Frequenzbereich.
FM-Senderliste:
antippen.
Die Sortierung der Sender in alphabetischer Rei-
henfolge oder laut Gruppe wählen.
Automatischer Frequenzwechsel zu einem regio-
nal verwandten FM-Sender
Gilt für den FM-Frequenzbereich.
Das Infotainment bietet die Möglichkeit an, bei ei-
nem Signalverlust des gehörten FM-Senders auto-
matisch zu einem regional verwandten FM-Sender zu
wechseln.
Erweiterte Einstellungen FM
RDS Regional:
antippen.
Einen der folgenden Menüpunkte wählen.
Fix
- bei Signalverlust ist ein anderer Sender manuell
einzustellen.
Automatisch
- automatische Wahl des Senders mit
dem aktuell besten Signalempfang.
Bei Empfangsverlust in der gegebenen Region
stellt das Infotainment automatisch eine andere
verfügbare Region ein.
43
Infotainment Swing › Radio
RDS ein-/ausschalten
Gilt für den FM-Frequenzbereich.
Der Menüpunkt ist nur für einige Länder verfügbar.
Erweiterte Einstellungen FM
Radio-Daten-System (RDS)
antippen.
Bei ausgeschalteter RDS-Funktion sind die folgen-
den Menüpunkte in den Einstellungen der FM-Sen-
der nicht verfügbar.
Verkehrsfunk (TP).
Radiotext.
RDS Regional.
Automatischer Frequenzwechsel (AF).
Automatischen Frequenzwechsel (AF) ein-/
ausschalten
Gilt für den FM-Frequenzbereich.
Bei eingeschalteter Funktion und schwachem Signal
des aktuell gehörten FM-Senders stellt das Infotain-
ment automatisch den gleichen Sender auf einer an-
deren Frequenz mit besserem Signal ein.
Erweiterte Einstellungen FM
Automatischer Frequenz-
wechsel (AF)
antippen.
Zusätzliche Durchsagen des DAB-Senders ein-/
ausschalten
Gilt für den DAB-Frequenzbereich.
Bei eingeschalteter Funktion werden andere Durch-
sagen als Verkehrsmeldungen empfangen. Z. B. Wet-
ternachrichten, Sportreportagen, Finanznachrichten
u. Ä.
Erweiterte Einstellungen DAB
Andere DAB-Durchsagen
antippen.
Verkehrsfunkempfang des DAB-Senders ein-/
ausschalten
Gilt für den DAB-Frequenzbereich.
Erweiterte Einstellungen DAB
DAB-Verkehrsdurchsagen
antippen.
Automatische Programmverfolgung eines DAB-
Senders ein-/ausschalten
Gilt für den DAB-Frequenzbereich.
Bei eingeschalteter Funktion und einem Signalverlust
des gehörten DAB-Senders stellt das Infotainment
automatisch den gleichen Sender mit besserem Sig-
nal in einer anderen DAB-Sendergruppe ein.
Erweiterte Einstellungen DAB
Programmverfolgung DAB -
DAB
antippen.
Automatischen Wechsel vom DAB-Sender zum
gleichen FM-Sender ein-/ausschalten
Gilt für den DAB-Frequenzbereich.
Bei eingeschalteter Funktion und einem Signalverlust
des gehörten DAB-Senders stellt das Infotainment
automatisch den gleichen FM-Sender ein. Hinter
dem Sendernamen wird das Symbol (FM) angezeigt.
Wenn der korrespondierende DAB-Sender wieder
empfangbar ist, wechselt der Sender automatisch
von FM zu DAB.
Erweiterte Einstellungen DAB
Automatischer Wechsel
DAB - FM
antippen.
Medien
Was soll beachtet werden
Keine wichtigen und ungesicherten Daten auf an-
geschlossenen Audioquellen speichern. ŠKODA
übernimmt für verloren gegangene oder beschä-
digte Dateien bzw. angeschlossene Audioquellen
keine Verantwortung.
Beim Wechseln oder Anschluss einer Audioquelle
kann es zu plötzlichen Lautstärkeschwankungen
kommen. Vor dem Wechsel oder Anschluss einer
Audioquelle die Lautstärke reduzieren.
Beim Anschluss einer Audioquelle können im Dis-
play der Quelle Hinweismeldungen angezeigt wer-
den. Diese Meldungen sind zu beachten und ggf. zu
bestätigen.
Die in Ihrem Land geltenden nationalen gesetzli-
chen Bestimmungen zum Urheberrecht sind zu be-
achten.
Übersicht
Hauptmenü anzeigen
antippen.
A
Informationen zum wiedergegebenen Titel
B
Wiedergabe-Zeitachse mit einem Schieberegler
C
Ausgewählte Audioquelle
D
Steuerung der Titelwiedergabe
Ordner-/Titelliste
Die Informationen zum wiedergegebenen Titel
werden im Bildschirm angezeigt, wenn diese als
sog. ID3-Tag auf der Audioquelle gespeichert sind.
Wenn kein ID3-Tag zur Verfügung steht, wird nur
der Titelname angezeigt.
Bei Titeln mit variabler Bitrate (VBR) muss die an-
gezeigte restliche Wiedergabezeit nicht der tat-
sächlichen restlichen Wiedergabezeit entsprechen.
44
Infotainment Swing › Medien
Bedienung
Bedienung im Infotainment
Antippen: Wiedergabe starten
Antippen: Pause
Innerhalb von 3 s ab dem Start der Wieder-
gabe antippen: den vorherigen Titel wiederge-
ben
Nach 3 s ab dem Start der Wiedergabe an-
tippen: den aktuellen Titel von Anfang an wie-
dergeben
Halten: schneller Rücklauf innerhalb des Titels
Antippen: den nächsten Titel wiedergeben
Halten: schneller Vorlauf innerhalb des Titels
Antippen: zufällige Wiedergabe des aktuellen
Albums/Ordners ein-/ausschalten
Antippen: wiederholte Wiedergabe des aktu-
ellen Albums/Ordners ein-/ausschalten
Antippen: wiederholte Wiedergabe des kon-
kreten Titels ein-/ausschalten
Bedienung am Multifunktionslenkrad
A
Drücken: Wiedergabe unterbrechen/starten
Drehen: Lautstärke einstellen
Drücken: Zum nächsten Titel wechseln
Halten: Schneller Vorlauf innerhalb des Titels
Innerhalb von 3 s ab dem Start der Wiedergabe
drücken: den vorherigen Titel wiedergeben
Nach 3 s ab dem Start der Wiedergabe drü-
cken: den aktuellen Titel von Anfang an wieder-
geben
Halten: Schneller Rücklauf innerhalb des Titels
Die Bedienungsoptionen sind von der angeschlos-
senen Audioquelle abhängig.
Einstellungen
Titelwiedergabe inklusive Unterordner ein-/
ausschalten
Mix/Repeat inklusive Unterordner
antippen.
Liste gekoppelter Bluetooth®-Geräte anzeigen
Bluetooth-Gerät auswählen
antippen.
Technische Daten
45
Infotainment Swing › Medien
Unterstützte Quellen
Quelle Schnittstelle Typ Spezifikation Dateisystem
SD-Karte SD-Kartenleser Standardgröße
SD
SDHC
SDXC
FAT16
FAT32
exFAT
USB
USB 1.x; 2.x 3.x
oder höher mit der
Unterstützung von
USB 2.x
MSC
USB-Stick
HDD
(ohne spezielle
Software)
USB-Geräte, die
das USB Mass Sto-
rage-Protokoll un-
terstützen
MTP
Geräte mit dem
Betriebssystem
Android oder
Windows Phone,
die das Media
Transfer Protocol
unterstützen
Apple
Geräte mit dem
Betriebssystem
iOS
HFS+
Bluetooth®-Player Bluetooth® -
Bluetooth®-Proto-
kolle
A2DP und AVRCP
(1.0 - 1.5)
-
Die mittels des GPT-Standards (GUID Partition Table) in Bereiche unterteilten Audioquellen werden vom
Infotainment nicht unterstützt.
Kompatibilität mobiler Geräte
Auf den ŠKODA-Internetseiten kann geprüft werden, ob das Infotainment mit den gewählten zu testenden
mobilen Geräten kompatibel ist. Diese Prüfung erfolgt mittels des folgenden Verweises oder durch das Einle-
sen des QR-Codes.
http://go.skoda.eu/compatibility
Alle angeführten Angaben sind beiläufig und dienen zur Information.
Die Gesellschaft ŠKODA AUTO kann keine vollständige Funktionsfähigkeit und Kompatibilität, z. B. aufgrund
einer Software-Aktualisierung des Infotainments sowie der mobilen Geräte, garantieren.
Unterstützte Audiodateien
Kompressionsfor-
mat
Codec-Typ Dateisux Max. Bitrate
[kbit/s]
Max. Abtast-
rate [kHz]
Multikanäle
MPEG
MPEG 1 Layer 3 mp3 32 - 320 32, 44, 48
Mono, Dual Mono,
Stereo, Joint Ste-
reo
MPEG 2 Layer 3 mp3 8 - 160
16, 22, 24 Mono,
Stereo, Joint Ste-
reo
8, 11, 12
WMA
Windows Media
Audio 9 und 10
wma 8 - 384
8, 11, 12, 16,
22, 32, 44,
48
Mono, Stereo,
Joint Stereo
46
Infotainment Swing › Medien
Dateien, die über das DRM- und iTunes®-Verfahren geschützt sind, werden vom Infotainment nicht unter-
stützt.
Unterstützte Playlists
Codec-Typ Dateisux
M3U m3u
M3U8 m3u8
PLS pls
WPL wpl
ASX asx
Telefon
Übersicht
Hauptmenü anzeigen
antippen.
A
Name des Telefondienstanbieters (bei aktivem
Roaming erscheint vor dem Namen das Symbol
)
B
Mögliche Symbole in der Statuszeile
- ein Telefon ist mit dem Gerät verbunden
- Ladezustand des Telefonakkus
- Signalstärke des Telefondienstnetzes
- laufendes Gespräch
- Anruf in Abwesenheit
Eingabe der Telefonnummer
Kontaktliste
Anruflisten (bei Anrufen in Abwesenheit wird ne-
ben der Funktionsfläche das Symbol mit der
Anzahl der Anrufe in Abwesenheit angezeigt)
Verbindungsaufbau zur Nummer der Sprachmail-
box
Verbindungsaufbau zur Notrufnummer (gilt nur
für einige Länder)
Anzeige der bevorzugten Kontakte
Bedingungen
Die Bluetooth®-Funktion des Infotainments und
des Telefons ist eingeschaltet.
Das Einschalten der Bluetooth®-Funktion des In-
fotainments erfolgt im Menüpunkt
Blue-
tooth
Bluetooth
.
Die Sichtbarkeit des Infotainments ist eingeschal-
tet.
Das Einschalten der Sichtbarkeit des Infotain-
ments erfolgt im Menüpunkt
Bluetooth
Sichtbarkeit:
.
Das Telefon befindet sich in Signalreichweite der
Bluetooth®-Einheit des Infotainments.
Das Telefon ist mit dem Infotainment kompatibel.
Bedienung
Eingabe der Telefonnummer
Im Hauptmenü Telefon antippen.
Die Telefonnummer mithilfe des Reglers einge-
ben.
Eingabe der zuletzt gewählten Nummer / Ver-
bindungsaufbau zur eingegebenen Telefon-
nummer
Beendigung des Telefongesprächs (bei laufen-
dem Telefongespräch)
Verbindungsaufbau zur Notrufnummer (gilt nur
für einige Länder)
Verbindungsaufbau zur Pannenrufnummer im
Pannenfall
Verbindungsaufbau zur Inforufnummer (Informa-
tionen bezüglich der Produkte und Dienstleistun-
gen der Marke ŠKODA)
Verbindungsaufbau zur Nummer der Sprachmail-
box
Bewegung des Cursors in der Eingabezeile
Löschen der zuletzt eingegebenen Nummer
Liste der Telefonkontakte
Die Liste der Telefonkontakte ist aus dem verbunde-
nen Haupttelefon importiert.
Zur Anzeige der Kontaktliste im Hauptmenü Tele-
fon
antippen.
Den gewünschten Telefonkontakt mithilfe des
Reglers
wählen.
47
Infotainment Swing › Telefon
Anrufliste
Zur Anzeige der Kontaktliste im Hauptmenü Tele-
fon antippen.
Alle Anrufe
Angenommene Anrufe
Abgehende Anrufe
Anrufe in Abwesenheit
Speicherung des Kontakts/der Rufnummer in
der Favoritenliste
Telefongespräch
Abhängig vom Kontext des Telefongesprächs sind
die folgenden Funktionen auswählbar.
Eingehenden Anruf annehmen / Zum gehaltenen
Anruf zurückkehren
Rufton aus-/einschalten
Verbindungsaufbau beenden / Eingehenden An-
ruf ablehnen / Anruf beenden
Rufnummer eingeben
Zwischen den Telefongesprächen umschalten
Anruf halten
Mikrofon aus-/einschalten / Freisprechein-
richtung des Infotainments einschalten
Um das Gespräch vom Infotainment zum Telefon
umzuschalten,
Freisprechen
antippen.
Um das Gespräch vom Telefon zum Infotainment
umzuschalten,
antippen.
Bedienung am Multifunktionslenkrad
A
Drehen: Lautstärke einstellen
Drücken: Anruf annehmen / Gespräch beenden
Halten:
Es erfolgt kein Telefongespräch - Zuletzt ge-
wählte Nummer wählen / Anruf ablehnen
Es erfolgt ein Telefongespräch - Gespräch
zum Telefon und zurück umschalten
Einschränkung
Funktionsverfügbarkeit
Die Verfügbarkeit bestimmter Funktionen hängt vom
Typ des mobilen Geräts sowie von den installierten
Anwendungen ab.
/
/ /
Kompatibilität mobiler Geräte
Auf den ŠKODA-Internetseiten kann geprüft wer-
den, ob das Infotainment mit den gewählten zu tes-
tenden mobilen Geräten kompatibel ist. Diese Prü-
fung erfolgt mittels des folgenden Verweises oder
durch das Einlesen des QR-Codes.
http://go.skoda.eu/compatibility
Alle angeführten Angaben sind beiläufig und dienen
zur Information.
Die Gesellschaft ŠKODA AUTO kann keine vollstän-
dige Funktionsfähigkeit und Kompatibilität, z. B. auf-
grund einer Software-Aktualisierung des Infotain-
ments sowie der mobilen Geräte, garantieren.
Bluetooth®-Kompatibilität mobiler Geräte
Aufgrund der Vielzahl von mobilen Geräten ist es
nicht möglich, die vollständige Bluetooth®-Kompati-
bilität mit dem Infotainment zu gewährleisten. Die
Bluetooth®-Kompatibilität ist von der Bluetooth®-
Version sowie von der Implementierung der Blue-
tooth®-Protokolle seitens des Herstellers des mobi-
len Geräts abhängig.
Anwendungen in mobilen Geräten
In mobilen Geräten können Anwendungen installiert
werden, die es ermöglichen, zusätzliche Informatio-
nen im Infotainmentbildschirm anzuzeigen oder das
Infotainment zu bedienen.
Aufgrund der Vielzahl von Anwendungen sowie de-
ren laufenden Weiterentwicklung, können die ver-
fügbaren Anwendungen möglicherweise nicht in al-
len mobilen Geräten funktionsfähig sein. Die Gesell-
schaft ŠKODA AUTO übernimmt für deren ord-
nungsgemäße Funktion keine Haftung.
Der Umfang der verfügbaren Anwendungen und de-
ren Funktionen ist vom Infotainmenttyp, sowie fahr-
zeug- und länderabhängig.
Einstellungen
Ein mobiles Gerät mit dem Infotainment koppeln
und verbinden
Im mobilen Gerät verfügbare Bluetooth®-Geräte
aufsuchen.
Das Gerät wählen (der Gerätename ist Skoda BT
XXXX, die Zeichen XXXX stellen die letzten vier Zif-
fern der Fahrzeug-Identifizierungsnummer dar).
Die PIN bestätigen, ggf. eingeben und bestätigen.
Wenn mit dem Gerät ein anderes Telefon verbun-
den ist, wird das zu koppelnde Telefon mit dem Gerät
lediglich gekoppelt.
48
Infotainment Swing › Telefon
Infotainment mit einem nicht gekoppelten mobilen
Gerät koppeln und verbinden
Telefon auswählen
antippen.
Das gewünschte Gerät in der Liste der verfügba-
ren Geräte wählen.
Das gewünschte Bluetooth®-Profil wählen.
Die PIN bestätigen, ggf. eingeben und bestätigen.
Infotainment mit einem früher verbundenen mobi-
len Gerät verbinden
Telefon auswählen
antippen.
Das gewünschte Gerät in der Liste der früher ver-
bundenen Geräte wählen.
Telefonkontakte aktualisieren
Bei erneuter Verbindung des Telefons mit dem Info-
tainment erfolgt eine automatische Aktualisierung
der Liste.
Zur manuellen Aktualisierung der Liste
Kontakt-Import
antippen.
Kontakte im Telefonbuch sortieren
Benutzerprofil
Kontakt-Darstell.:
antippen und die
Sortierungsart wählen.
Rufton
Für einige Telefone ist die Verwendung des Telefon-
Ruftons nicht möglich, stattdessen wird der Infotain-
ment-Rufton verwendet.
Anrufton auswählen
antippen.
Den Rufton wählen.
Nummer der Sprachmailbox
Benutzerprofil
Mailbox-Nr.:
antippen.
Die Nummer der Sprachmailbox eingeben.
Favorit speichern
Die Favoriten stehen in drei Speichergruppen für je-
weils vier Kontaktangaben zur Verfügung.
Die Telefonkontaktliste oder die Anrufliste anzei-
gen.
Mithilfe des Reglers
den Telefonkontakt bzw. die
Rufnummer wählen und antippen.
Die Position für die Speicherung des Favoriten
wählen.
Wenn die gewählte Position bereits belegt ist,
wird deren Inhalt durch die Bestätigung überschrie-
ben.
Favorit löschen
Benutzerprofil
Favoriten löschen
antippen.
Den Kontakt mithilfe des Reglers wählen und
den Löschvorgang bestätigen.
Alle bevorzugten Kontakte können durch Antip-
pen der Funktionsfläche
Alle löschen
und Bestätigen des
Löschvorgangs gelöscht werden.
Online-Dienste ŠKODA Connect
Funktionsweise
Die Online-Dienste ŠKODA Connect bieten die Mög-
lichkeit an, die Fahrzeugfunktionen zu erweitern.
Das Angebot von Online-Diensten ŠKODA Connect
ist vom Fahrzeugtyp und von dessen Ausstattung,
vom Infotainment sowie länderabhängig. Die Verfüg-
barkeit in den einzelnen Ländern kann auf der Inter-
netseite ŠKODA Connect geprüft werden.
Die Online-Dienste ŠKODA Connect gehören nicht
zum Ausstattungsumfang des Fahrzeugs. Diese wer-
den gesondert auf der Internetseite ŠKODA Connect
Portal oder in der Anwendung ŠKODA Connect be-
stellt.
Für die Funktion der Online-Dienste ŠKODA Connect
muss sich das Fahrzeug in Reichweite eines Mobil-
funknetzes befinden, über das die Dienste bereitge-
stellt werden. Die Verfügbarkeit, die Funktionsfähig-
keit, die Verbindungsgeschwindigkeit sowie die
Technologie des Mobilfunknetzes können in den je-
weiligen Ländern unterschiedlich sein und sind vom
Mobilfunknetzbetreiber abhängig.
Rechte und Pflichten der Vertragsparteien in Bezug
auf die Bereitstellung dieser Dienste werden in einer
eigenständigen Vereinbarung geregelt. Aktuelle
rechtliche Dokumente bezüglich der Online-Dienste
sind dem ŠKODA Connect Portal sowie der Anwen-
dung ŠKODA Connect zu entnehmen.
Internetseite ŠKODA Connect
http://go.skoda.eu/skoda-connect
Die Internetseite ŠKODA Connect ent-
hält z. B. aktuelle Informationen zu den
Online-Diensten, den Verweis auf das
ŠKODA Connect Portal sowie die Opti-
on, die Anwendung ŠKODA Connect he-
runterzuladen.
Internetseite ŠKODA Connect Portal
http://go.skoda.eu/connect-portal
Die Internetseite ŠKODA Connect Portal
dient zur Benutzerregistrierung sowie
zum Einholen von grundlegenden Infor-
mationen zum Fahrzeug.
Anwendung ŠKODA Connect
Die Anwendung ŠKODA Connect bietet die Möglich-
keit an, die folgenden Funktionen auszuführen und
Informationen zum Fahrzeug anzuzeigen.
Benutzerregistrierung.
Aktivierung der Online-Dienste.
Informationen zum Fahrzeugzustand.
Informationen zur Laufleistung, zum durchschnittli-
chen Verbrauch sowie zur voraussichtlichen Reich-
weite.
49
Infotainment Swing › Online-Dienste ŠKODA Connect
Informationen zum Standort des geparkten Fahr-
zeugs.
Informationen zum Ladezustand der Batterie und
zum Laden.
Planung des Ladens.
Informationen, Bedienung und Planung der Klimati-
sierung des Fahrzeugs.
Die Anwendung kann nach dem Einlesen des folgen-
den QR-Codes oder des Verweises in das mobile Ge-
rät heruntergeladen werden.
http://go.skoda.eu/skodaconnectapp
Einstellungen
Registrierung und Aktivierung der Online-Dienste
Die Nutzung der Online-Dienste ŠKODA Connect
bedarf einer vorangehenden Benutzerregistrierung
sowie einer anschließenden Aktivierung der Online-
Dienste.
Die Registrierung des Benutzers der Online-Dienste
ŠKODA Connect erfolgt auf der Internetseite ŠKO-
DA Connect Portal oder in der Anwendung ŠKODA
Connect.
Die Aktivierung der Online-Dienste ŠKODA Connect
erfolgt in der Anwendung ŠKODA Connect.
Anwendung ŠKODA Move&Fun
Verwendungszweck
Mithilfe der Anwendung ŠKODA Move&Fun ist es z.
B. möglich, zu navigieren, Fahrzeuginformationen an-
zuzeigen, die Medienwiedergabe zu steuern oder das
Laden des Fahrzeugs zu verwalten.
Übersicht
Im Infotainment kann zwischen den Menüs der An-
wendung ŠKODA Move&Fun gewechselt werden.
Zur Anzeige der Menüs der Anwendung ŠKODA
Move&Fun antippen.
Navigation
Drive Green
Fahrzeuginformationen
Einstellung und Verwaltung des Ladens
Suche
Beendigung der Bedienung der Anwendung ŠKO-
DA Move&Fun
Bedingungen
Im mobilen Gerät ist die Anwendung ŠKODA Mo-
ve&Fun installiert.
Mit dem Infotainment ist das mobile Gerät mit-
tels Bluetooth® verbunden.
Im Infotainment ist die Datenübertragung zuge-
lassen.
Das Einschalten der Datenübertragung erfolgt im
Menüpunkt
App-Verbindung
Datenübertragung
aktiv
.
Einstellungen
Verbindungsaufbau
Das mobile Gerät mit dem Infotainment mittels
Bluetooth® verbinden.
Die Datenübertragung im Menüpunkt
App-Verbindung
Datenübertragung aktiv
einschalten.
Im mobilen Gerät die Anwendung ŠKODA Mo-
ve&Fun starten.
Den eingeblendeten Registrierungscode im Info-
tainment sowie im mobilen Gerät bestätigen.
Informationen zur Anwendung ŠKODA Move&Fun
Detaillierte Informationen zur Anwendung ŠKODA
Move&Fun sind den ŠKODA-Internetseiten nach
dem Einlesen des folgenden QR-Codes oder des Ver-
weises zu entnehmen.
http://go.skoda.eu/mobile-apps
50
Infotainment Swing › Anwendung ŠKODA Move&Fun
Starten und Fahren
Start
Hinweise zum Starten
Funktionsbedingungen
Der Ladezustand der Hochvoltbatterie ist ausrei-
chend.
Der Ladestecker ist nicht in der Ladesteckdose
des Fahrzeugs eingesteckt.
Positionen des Schlüssels im Zündschloss
1
Zündung ausge-
schaltet
2
Zündung eingeschal-
tet
3
Motor starten
Start
Das Fahrzeug mit der Parkbremse absichern.
Das Bremspedal durchgetreten halten.
Den Wählhebel in die Stellung
oder stellen.
Den Schlüssel in die Position 3 drehen.
Sobald der Motor anspringt, den Schlüssel loslas-
sen.
Der Motorstart wird wie folgt angezeigt.
Es ertönt ein akustisches Signal.
Der Zeiger der Leistungsanzeige bewegt sich zu .
Im Display des Kombi-Instruments wird
READY
ange-
zeigt.
HINWEIS
Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann die
Temperatur der Hochvoltbatterie so weit sinken,
dass möglicherweise kein Motorstart mehr möglich
ist.
Der Motorstart ist dann wieder möglich, wenn die
Temperatur der Hochvoltbatterie ausreichend ge-
stiegen ist.
VORSICHT
Gefahr einer unerwarteten Fahrzeugbewegung!
Bei Temperaturen unter -10 °C das Fahrzeug mit
dem Wählhebel in der Stellung starten.
Motor abstellen
Das Fahrzeug mit der Parkbremse absichern.
Den Schlüssel in die Position 1 drehen.
Der Schlüssel kann nur dann abgezogen werden,
wenn sich der Wählhebel in der Stellung
befindet.
WARNUNG
Gefahr der Lenkungsverriegelung!
Während der Fahrt mit abgestelltem Motor muss
die Zündung eingeschaltet sein.
Startprobleme
Problemlösung
HINWEIS
Gefahr eines Motorschadens!
Das Fahrzeug nicht durch Anschleppen starten.
Der Motor springt nicht an
Die Zündung ausschalten.
30 s warten und den Startvorgang wiederholen.
Wenn der Motor nicht anspringt, die Starthilfe mit
der Batterie eines anderen Fahrzeugs durchführen
» Seite 68 oder die Hilfe eines Fachbetriebs in An-
spruch nehmen.
Der Motor springt nicht an, im Display erscheint ei-
ne Meldung bezüglich der Wegfahrsperre
Den anderen Fahrzeugschlüssel verwenden.
Wenn der Motor nicht anspringt, die Hilfe eines
Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Der Schlüssel lässt sich im Zündschloss nicht dre-
hen
Das Lenkrad etwas hin und her bewegen und
gleichzeitig den Schlüssel drehen.
Automatisches Getriebe
Wählhebelstellungen
Geparktes Fahrzeug
Die Antriebsräder
sind gesperrt.
Die Stellung
nur
bei stehendem Fahr-
zeug einstellen.
Rückwärtsgang
Die Stellung nur
bei stehendem Fahr-
zeug einstellen.
Leerlaufstellung
Es erfolgt keine Übertragung der Motorleistung
auf die Räder.
Vorwärtsfahrt / Vorwärtsfahrt mit maximaler
Rekuperation
Im Modus sind drei Rekuperationsstufen ein-
stellbar » Seite 52.
Im Modus
ist automatisch die maximale Reku-
perationsstufe eingestellt.
Zwischen und wählen (gefederte Stellung)
51
Starten und Fahren › Start
Wählhebel aus der Stellung oder lösen
leuchtet - der Wählhebel ist gesperrt
Das Bremspedal treten
und gleichzeitig die
Taste im Wählhebel
drücken.
WARNUNG
Gefahr des selbsttätigen Losrollens des stehenden
Fahrzeugs!
Wenn sich der Wählhebel in der Stellung oder
befindet, das Fahrzeug mit der Bremse absichern.
Bedienung
Anfahren
Das Bremspedal durchgetreten halten.
Den Motor anlassen.
Die Taste im Wählhebel drücken und diesen in die
gewünschte Stellung einstellen.
Das Bremspedal loslassen und das Gaspedal leicht
betätigen.
Während der Fahrt maximal beschleunigen (Kick-
down)
Das Gaspedal völlig durchtreten.
Vorübergehend anhalten (z. B. an einer Kreuzung)
Den Wählhebel in der Stellung
belassen und
das Fahrzeug mit dem Bremspedal absichern.
Anhalten
Das Bremspedal durchgetreten halten.
Das Fahrzeug mit der Parkbremse absichern.
Die Taste im Wählhebel drücken und diesen in die
Stellung
einstellen.
Den Motor abstellen.
Rekuperationsstufe wählen
Durch die Rekuperation wird die beim Bremsen ent-
stehende Energie in der Hochvoltbatterie gespei-
chert. Mit einer höheren Rekuperationsstufe erhöht
sich auch die Bremskraft beim Bergabfahren oder
beim Ausrollen.
Mit zunehmendem Ladezustand der Hochvoltbatte-
rie nimmt die Kraft der Rekuperationsbremsung ab.
Mit dem Wählhebel sind vier Rekuperationsstufen
einstellbar.
Leichte Rekuperation.
Mittlere Rekuperation.
Starke Rekuperation.
Sehr starke Rekuperation.
+
Im Modus : eine hö-
here Rekuperations-
stufe wählen
-
Im Modus : eine
niedrigere Rekupera-
tionsstufe wählen
A
Zwischen und
wählen (gefederte
Stellung)
Die Rekuperation kann auch beim Betätigen des
Bremspedals erfolgen.
Problemlösung
Fehler der Rekuperation
leuchtet zusammen mit
Meldung bezüglich einer Störung der Rekupera-
tion
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Anfahren des festgefahrenen Fahrzeugs
Den Wählhebel zügig zwischen und verstel-
len. Das Fahrzeug gerät dadurch ins Schaukeln und
lässt sich einfacher befreien.
Mechanische Wählhebel-Entriegelung
Das Fahrzeug mit der Parkbremse absichern.
Einen Schlitzschrau-
bendreher oder ein
ähnliches Werkzeug in
den Spalt im Pfeilbe-
reich A
einschieben.
Die Abdeckung der
Schaltkulisse vorsichtig
lösen und anheben.
Einen Schraubendreher
in das Kunststoteil
einschieben und dieses
vorsichtig in Pfeilrich-
tung verschieben.
Die Taste im Wählhebel
drücken und diesen in
die Stellung
bringen.
52
Starten und Fahren › Automatisches Getriebe
Fahrmodus des Fahrzeugs
Verwendungszweck
Der Fahrmodus ermöglicht es, die Fahrwirtschaft-
lichkeit sowie die Reichweite des Fahrzeugs zu erhö-
hen.
Übersicht
Normal-Modus
Der Normal-Modus ist für eine übliche Fahrweise ge-
eignet. Weder die Motorleistung noch andere Funk-
tionen sind eingeschränkt.
ECO-Modus
Der ECO-Modus ist für eine sparsame Fahrweise ge-
eignet. Die Motorleistung ist geringfügig einge-
schränkt, die Höchstgeschwindigkeit ist auf
120 km/h reduziert. Die Climatronic schaltet in den
sparsamen Modus um.
ECO+-Modus
Der ECO+-Modus ist für eine sehr sparsame Fahr-
weise geeignet. Die Motorleistung ist stark einge-
schränkt, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 95 km/h
reduziert. Die Climatronic wird ausgeschaltet.
Bedienung
Fahrmodus wählen
Die Taste drücken.
Bei einem Fahrmoduswechsel wird der Informations-
text im Display des Kombi-Instruments angezeigt.
Beim gewählten ECO- oder ECO+-Modus leuchtet
der entsprechende Schriftzug in der Taste.
Wirtschaftliche Fahrweise
Tipps für wirtschaftliche Fahrweise und
Bewertung der Fahrwirtschaftlichkeit
Tipps für wirtschaftliche Fahrweise
Unnötiges Beschleunigen und Bremsen vermeiden.
Den Fahrmodus ECO+ und ECO nutzen » Seite 53.
Den
-Modus des automatischen Getriebes zum
Abbremsen nutzen. Dadurch wird die Hochvoltbat-
terie geladen.
Die volle Beschleunigung und zu hohe Geschwin-
digkeiten vermeiden.
Den Motor bei längeren Standzeiten abstellen.
Den vorgeschriebenen Reifendruck beachten » Sei-
te 76, Aufkleber mit vorgeschriebenen Reifen-
druckwerten.
Unnötigen Ballast entfernen.
Vor Fahrtantritt den Dachgepäckträger abbauen,
wenn dieser nicht benötigt wird.
Elektrische Verbraucher nur für so lange wie nötig
einschalten.
Die Fenster während der Fahrt nicht geönet las-
sen.
Abschleppöse und Abschleppvorgang
Abschleppöse
Abdeckkappe vorn abnehmen
Auf die Abdeckkappe
drücken und diese ab-
nehmen.
Abschleppöse einbauen
Die Abschleppöse ein-
schrauben.
Den Radschlüssel oder
einen ähnlichen Gegen-
stand durch die Ab-
schleppöse stecken.
Die Abschleppöse fest-
ziehen.
Nach dem Abschleppvorgang
Die Abschleppöse herausschrauben.
Die Abdeckkappe einsetzen.
Fahrzeug abschleppen
Dieses Fahrzeug ist nicht für das Abschleppen eines
anderen Fahrzeugs konstruiert.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Das Abschleppseil darf nicht verdreht sein.
Beim Abschleppvorgang mit einer Geschwindigkeit
von max. 50 km/h fahren.
53
Starten und Fahren › Fahrmodus des Fahrzeugs
WARNUNG
Unfallgefahr!
Zum Abschleppen ein geflochtenes Kunstfaserseil
verwenden. Kein gewundenes Abschleppseil ver-
wenden.
HINWEIS
Das Abschleppseil während des Abschleppvor-
gangs stets stra halten.
Eine Abschleppstrecke von 50 km nicht über-
schreiten.
HINWEIS
Gefahr eines Getriebeschadens!
Wenn das Getriebe kein Öl enthält, kann das Fahr-
zeug nur mit angehobener Vorderachse abge-
schleppt oder auf einem Abschleppfahrzeug trans-
portiert werden.
Das Fahrzeug darf nicht mit angehobener Hinter-
achse abgeschleppt werden.
Hinweise für den Fahrer des gezogenen Fahrzeugs
WARNUNG
Unfallgefahr!
Bei ausgeschalteter Zündung arbeiten der Brems-
kraftverstärker sowie die Servolenkung nicht. Außer-
dem besteht die Gefahr, dass die Lenkungssperre
einrastet.
Wenn kein Motorstart möglich ist, die Zündung
einschalten!
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung des Elektromotors!
Das Fahrzeug mit laufendem Motor oder wenigs-
tens mit eingeschalteter Zündung abschleppen.
Den Wählhebel in die Stellung stellen.
Bremsen
Was soll beachtet werden
WARNUNG
Probleme und Störungen an der Bremsanlage kön-
nen den Bremsweg des Fahrzeugs verlängern!
GEFAHR
Gefahr der Bremsenüberhitzung!
Das Bremspedal nicht treten, wenn nicht gebremst
werden muss.
Wenn der serienmäßig verbaute Frontspoiler be-
schädigt ist, die Luftzufuhr zu den Vorderradbrem-
sen sicherstellen.
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Prüfbedingungen
Fahrzeug auf einer waagerechten Fläche abstel-
len.
Motor abgestellt.
Prüfung
Der Füllstand muss im
markierten Bereich lie-
gen.
Wenn der Füllstand un-
terhalb der Markierung
liegt, nicht weiter-
fahren.
Keine Flüssigkeit nach-
füllen.
Die Hilfe eines Fach-
betriebs in Anspruch nehmen.
Ein zu niedriger Bremsflüssigkeitsstand wird im
Kombi-Instrument durch Aufleuchten von
ange-
zeigt. Dennoch empfehlen wir, den Bremsflüssig-
keitsstand regelmäßig direkt am Behälter zu prüfen.
Spezifikation
Die Bremsflüssigkeit muss der Norm VW 501 14 ent-
sprechen (diese Norm entspricht den Anforderungen
der Norm FMVSS 116 DOT4).
Die Bremsflüssigkeit von einem Fachbetrieb wech-
seln lassen.
WARNUNG
Gefahr des Bremsversagens!
Wenn der Termin für den Bremsflüssigkeitswech-
sel überschritten wird, kann es bei starkem Brem-
sen zur Dampfblasenbildung in der Bremsanlage
kommen.
Sinkt der Flüssigkeitsstand innerhalb kurzer Zeit
deutlich ab oder sinkt er unter die Markierung
,
so kann die Bremsanlage undicht geworden sein.
Nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
Problemlösung
Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig
leuchtet
Nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
54
Starten und Fahren › Bremsen
Bremsanlage und Antiblockiersystem gestört
leuchtet zusammen mit
Nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Bremsbeläge verschlissen
leuchtet
Zum Fachbetrieb mit entsprechend vorsich-
tiger Fahrweise fahren.
Bremswirkung eingeschränkt
leuchtet zusammen mit
Meldung bezüglich einer Einschränkung der
Bremswirkung
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Bremswirkung verringert
Feuchte, angefrorene, mit Salz zugesetzte oder kor-
rodierte Bremsen können die Bremswirkung beein-
trächtigen.
Die Bremsen durch mehrmaliges Abbremsen reini-
gen, wenn die Verkehrsverhältnisse dieses zulas-
sen.
Bei abgestelltem Motor arbeitet der Bremskraft-
verstärker nicht
Das Bremspedal kräftiger durchtreten.
Handbremse
Bedienung
WARNUNG
Unfallgefahr!
Eine nicht ausreichend gelöste Parkbremse beein-
trächtigt die Funktion der Bremsanlage.
Die Parkbremse vor der Fahrt vollständig lösen.
Sichern
Den Hebel bis zum An-
schlag anziehen.
Die Anzeige
leuch-
tet auf.
Lösen
Den Hebel etwas hochziehen und den Sperrknopf
hineindrücken.
Den Sperrknopf gedrückt halten und den Hebel
vollständig nach unten führen.
Fahrerassistenzsysteme
Brems- und Stabilisierungssysteme
Übersicht
Stabilisierungskontrolle (ESC)
ESC hilft, das Fahrzeug in Grenzsituationen (z. B.
beim beginnenden Schleudern des Fahrzeugs) zu sta-
bilisieren. ESC bremst die einzelnen Räder ab, um die
Fahrtrichtung beizubehalten.
blinkt - ESC greift ein
Traktionskontrolle (ASR)
ASR hilft, das Fahrzeug beim Beschleunigen oder bei
der Fahrt auf Fahrbahnen mit geringer Bodenhaftung
zu stabilisieren. ASR reduziert bei durchdrehenden
Rädern die auf die Räder übertragene Antriebskraft.
blinkt - ASR greift ein
Antiblockiersystem (ABS)
ABS hilft, die Kontrolle über das Fahrzeug bei einer
Vollbremsung zu behalten. Ein ABS-Eingri macht
sich durch pulsierende Bewegungen des Bremspe-
dals bemerkbar.
Motorschleppmomentregelung (MSR)
MSR hilft, die Kontrolle über das Fahrzeug bei plötzli-
cher Geschwindigkeitsreduzierung, z. B. auf vereister
Fahrbahn zu behalten. Falls die Antriebsräder blo-
ckieren, erhöht die MSR die Motordrehzahl. Dadurch
wird die Bremswirkung des Motors reduziert und die
Räder können sich wieder frei drehen.
Elektronische Dierenzialsperre (EDS)
EDS hilft, das Fahrzeug bei der Fahrt auf Fahrbahnen
mit unterschiedlicher Bodenhaftung unter den ein-
zelnen Rädern zu stabilisieren. EDS bremst ein durch-
drehendes Rad ab und überträgt die Antriebskraft
auf ein anderes Antriebsrad.
Berganfahrassistent
Der Berganfahrassistent hilft beim Anfahren an
Steigungen, indem dieser das Fahrzeug für ungefähr
2 s nach dem Lösen des Bremspedals abbremst.
Funktionsbedingungen
Die Steigung beträgt mind. 5 %.
Die Fahrertür ist geschlossen.
Elektromechanischer Bremskraftverstärker (eBKV)
eBKV erleichtert die Betätigung des Bremspedals.
Gleichzeitig wird das Laden der Hochvoltbatterie
durch die Rekuperationsbremsung ermöglicht.
Nach dem Ausschalten der Zündung ist die eBKV-
Funktion eingeschränkt oder nicht verfügbar.
Rekuperationsbremsung
Durch die Rekuperationsbremsung entsteht Energie,
die in der Hochvoltbatterie gespeichert wird. Die
55
Fahrerassistenzsysteme › Handbremse
Kraft der Bremswirkung ist vom gewählten Fahrmo-
dus sowie vom Ladezustand der Hochvoltbatterie
abhängig.
Bei der Rekuperationsbremsung können pulsierende
Bewegungen des Bremspedals sowie schwankende
Verzögerungen des Fahrzeugs auftreten.
Problemlösung
ESC oder ASR gestört / durch das System abge-
schaltet
leuchtet
Den Motor abstellen und wieder anlassen.
Wenn die Kontrollleuchte nach dem Zurücklegen
einer kurzen Strecke nicht erlischt, die Hilfe eines
Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
ABS gestört
leuchtet
Die Weiterfahrt ist mit entsprechend vor-
sichtiger Fahrweise möglich. Die Hilfe eines Fach-
betriebs in Anspruch nehmen.
Bremsanlage und Antiblockiersystem gestört
leuchtet zusammen mit
Nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Elektromechanischer Bremskraftverstärker ge-
stört
leuchtet
Nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Geschwindigkeitsregelanlage
Funktionsweise
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) hält die ein-
gestellte Geschwindigkeit, ohne dass das Gaspedal
getreten werden muss.
Das erfolgt jedoch nur in dem Umfang, wie es die
Motorleistung oder die Motorbremswirkung zulässt.
WARNUNG
Gefahr eines unbeabsichtigten Starts der GRA!
Die GRA nach der Verwendung deaktivieren.
Statusanzeige im Display des Kombi-Instruments
leuchtet - die GRA ist aktiviert
leuchtet - die Geschwindigkeitsregelung ist
aktiv
Beim Start der Geschwindigkeitsregelung wird die
eingestellte Geschwindigkeit angezeigt.
Funktionsbedingungen
Die Fahrgeschwindigkeit ist höher als 20 km/h.
Bedienung
Mit dem Hebel bedienen
A
GRA aktivieren (Geschwindigkeitsregelung
inaktiv)
GRA deaktivieren
Regelung unterbrechen (gefederte Stel-
lung)
B
Geschwindigkeitsregelung wieder aufneh-
men
1)
/ Geschwindigkeit erhöhen
C
Regelung mit der aktuellen Geschwindig-
keit starten / Geschwindigkeit verringern
Vorübergehend beschleunigen
Das Gaspedal treten.
Nach dem Loslassen des Gaspedals sinkt die Ge-
schwindigkeit auf den zuvor gespeicherten Wert.
Geschwindigkeitsregelung unterbrechen
Nach der Betätigung des Bremspedals.
Nach einem ESC-Eingri.
Spurhalteassistent Lane Assist
Verwendungszweck
Lane Assist hilft, das Fahrzeug innerhalb der Fahrspur
zu halten. Es orientiert sich nach Begrenzungslinien.
Zu diesen können Begrenzungsstriche, Fahrbahnrän-
der oder Objekte wie Bordsteine ggf. Verkehrsleitke-
gel zählen.
Das System ist vor allem für den Gebrauch auf Auto-
bahnen vorgesehen.
1)
Wenn keine Geschwindigkeit eingestellt ist, wird die aktuelle Geschwindigkeit übernommen.
56
Fahrerassistenzsysteme › Geschwindigkeitsregelanlage
Funktionsweise
Wenn sich das Fahrzeug einer Begrenzungslinie nä-
hert, führt das System eine Lenkbewegung in die
entgegengesetzte Richtung von der Begrenzungsli-
nie aus. Der Lenkeingri kann manuell übersteuert
werden.
Bei einem Spurwechsel mit eingeschaltetem Blink-
licht erfolgt kein Systemeingri.
Statusanzeige im Display des Kombi-Instruments
leuchtet - System ist aktiviert und eingris-
bereit
leuchtet - System greift ein
Warnung durch Lenkradvibrationen
Bei Lenkradvibrationen ist das System nicht in der
Lage, das Fahrzeug in der Fahrspur zu halten.
Die Lenkbewegung korrigieren.
Funktionsbedingungen
Die Fahrgeschwindigkeit ist höher als 60 km/h.
Die Begrenzungslinien sind gut sichtbar.
Bedienung
Automatische Aktivierung
Lane Assist wird automatisch beim Einschalten der
Zündung aktiviert.
Deaktivierung
Die Taste drücken.
Das Symbol in der Taste leuchtet bei der Deaktivie-
rung auf.
Funktionseinschränkung
Die Systemfunktion kann z. B. in den folgenden Fäl-
len eingeschränkt sein.
Der Sichtbereich des Sensors ist durch die ver-
schmutzte Scheibe, durch ein Hindernis oder ein
vorausfahrendes Fahrzeug beschränkt.
Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen.
Beim Durchfahren einer scharfen Kurve.
Beim Fahren auf einer abschüssigen Fahrbahn oder
in Spurrinnen.
Beim Fahren in einer zu engen Fahrspur.
WARNUNG
Gefahr eines fehlerhaften Lenkeingris!
Bestimmte Gegenstände oder Markierungen auf der
Fahrbahn können fälschlicherweise als Begrenzungs-
linien erkannt werden.
Lassen Sie die Hände immer am Lenkrad und seien
Sie bereit, den Lenkeingri zu übersteuern.
Problemlösung
Meldung bezüglich der Unverfügbarkeit des Sys-
tems
Das Symbol in der Taste leuchtet auf.
Die Frontscheibe im Sensorbereich reinigen.
Den Motor abstellen und nach kurzer Zeit wieder
anlassen.
Sollte das System weiterhin nicht verfügbar sein,
die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
57
Fahrerassistenzsysteme › Spurhalteassistent Lane Assist
Parklenkassistenzsysteme
Einparkhilfe Park Pilot
Funktionsweise
Wenn ein Hindernis erkannt wird, erscheint im Info-
tainment ein grafischer Hinweis und es ertönt ein
akustisches Signal.
Mit der Verringerung des Abstands zum Hindernis
verkürzt sich das Intervall zwischen den Signalen. Bei
einem Abstand von weniger als 30 cm zum Hindernis
ertönt ein Dauerton.
Anzeige
Die erfassten Bereiche sind ausstattungsabhängig
unterschiedlich.
Aus-/Einschalten der akustischen Signale
Hindernis in einem Abstand von unter 30 cm
Hindernis in einem Abstand von über 30 cm
Hindernis außerhalb des Fahrwegs
Funktionsbedingungen
Die Fahrgeschwindigkeit ist niedriger als 15 km/h.
Bedienung
Einschalten
Den Rückwärtsgang einlegen.
Ausschalten
Den Rückwärtsgang herausnehmen.
Funktionseinschränkung
Die Warnung vor einem Hindernis muss seitens des
Systems z. B. in den folgenden Fällen gar nicht erfol-
gen oder kann nur fehlerhaft erfolgen.
Ungünstige Witterungsverhältnisse.
Die erfassten Hindernisse bewegen sich.
Sensorsignale werden von der Oberfläche der Hin-
dernisse nicht reflektiert.
Es handelt sich um ein kleineres Hindernis, z. B. ei-
nen Stein oder eine Säule.
Problemlösung
Nach dem Einschalten ertönt für 3 s ein akusti-
sches Signal und in der Fahrzeugnähe befindet sich
kein Hindernis
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
58
Parklenkassistenzsysteme › Einparkhilfe Park Pilot
Hochvoltsystem
Hochvoltsystem und Hochvoltbatterie
Was soll beachtet werden
Warnaufkleber in Bezug auf Hochspannung
Die Warnaufkleber befinden sich auf unter Hoch-
spannung stehenden Bauteilen.
Warnaufkleber in Bezug auf heiße Oberflächen
Der Warnaufkleber befindet sich auf
Bauteilen, die deutlich warm werden
können.
GEFAHR
Ein unsachgemäßer Umgang mit dem Hochvoltsys-
tem und der Hochvoltbatterie kann zu Verbrennun-
gen, Verletzungen oder zum tödlichen Stromschlag
führen.
Es ist stets davon auszugehen, dass die Hochvolt-
batterie geladen ist und das Hochvoltsystem unter
Spannung steht. Das gilt auch bei ausgeschaltetem
Elektroantrieb und ausgeschalteter Zündung.
Weder die Hochvoltkabel noch die Hochvoltbatte-
rie, auch mithilfe von Gegenständen, berühren.
Keine Arbeiten am Hochvoltsystem und an der
Hochvoltbatterie durchführen.
Die Bauteile des Hochvoltsystems weder önen
noch reparieren.
Orangefarbene Hochvoltkabel weder austauschen
noch ausbauen oder abklemmen.
Die Abdeckung der Hochvoltbatterie weder önen
noch austauschen oder ausbauen.
Arbeiten am Hochvoltsystem und davon beein-
flussten Systemen dürfen ausschließlich von dafür
qualifizierten
Servicetechnikern durchgeführt wer-
den.
Bei Arbeiten am Hochvoltsystem und an der Hoch-
voltbatterie müssen die Vorgaben und Richtlinien
der Gesellschaft ŠKODA AUTO eingehalten wer-
den.
Vor Arbeiten am Fahrzeug, bei denen die Gefahr ei-
ner Beschädigung der Bauteile des Hochvoltsys-
tems besteht, muss die Spannungsfreiheit des
Fahrzeugs hergestellt werden. Das Herstellen der
Spannungsfreiheit darf ausschließlich von dafür
qualifizierten Servicetechnikern durchgeführt wer-
den.
Eine Beschädigung des Fahrzeugs oder der Hoch-
voltbatterie kann zum Austritt von giftigen und
entzündlichen Gasen führen. Die Fenster önen,
damit die austretenden Gase aus dem Fahrzeug
entweichen können. Keine Gase einatmen.
Den Kontakt mit Flüssigkeiten und Gasen vermei-
den, die aus der Hochvoltbatterie auslaufen bzw.
austreten.
Im Brandfall das Fahrzeug verlassen und sich im si-
cheren Abstand aufhalten. Die Rettungskräfte da-
rüber unterrichten, dass es sich um ein Fahrzeug
mit Hochvoltbatterie handelt.
VORSICHT
Beim Aufsetzen mit dem Fahrzeugboden oder bei ei-
nem Unfall können Schäden an der Hochvoltbatterie
entstehen.
Unverzüglich einen Fachbetrieb aufsuchen und die
Hochvoltbatterie prüfen lassen.
HINWEIS
Bei einem Fahrzeug mit entladener Hochvoltbatterie
besteht bei längeren Standzeiten die Gefahr einer ir-
reversiblen Beschädigung der Hochvoltbatterie
Eine entladene Hochvoltbatterie umgehend wieder
aufladen!
HINWEIS
Beim Fahrzeugstillstand über mehrere Monate hinaus
kann eine Selbstentladung der Hochvoltbatterie er-
folgen.
Dies kann bei hohen Umgebungstemperaturen und
zu niedrigem Ladezustand eine Beschädigung der
Hochvoltbatterie zur Folge haben.
Stets für einen ausreichenden Ladezustand der
Hochvoltbatterie sorgen!
Bei langen Standzeiten in sehr kalter Umgebung
kann es infolge der niedrigen Innentemperatur der
Hochvoltbatterie zur Reduzierung der Reichweite so-
wie zur Einschränkung der Fahrleistung kommen.
Hochvoltsystem-Übersicht
Das Hochvoltsystem im Fahrzeug besteht aus den
folgenden Hauptbauteilen.
59
Hochvoltsystem › Hochvoltsystem und Hochvoltbatterie
Hochvoltbatterie.
Leistungselektronik.
Elektromotor.
Hochvolt-Klimakompressor.
Ladegerät für die Hochvoltbatterie.
Ladesteckdose.
Orangefarbene Hochvoltkabel und Stecker.
Hochvoltheizung.
Die Hochvoltbatterie befindet sich unter dem
Fahrzeugboden und ist für den Benutzer nicht zu-
gänglich.
Problemlösung
Fehler des elektrischen Antriebssystems
leuchtet
Meldung bezüglich einer Störung des elektri-
schen Systems
Die Weiterfahrt ist mit entsprechend vorsichtiger
Fahrweise möglich. Die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
leuchtet
Meldung bezüglich einer Störung des elektri-
schen Systems
Nicht weiterfahren! Das Fahrzeug anhalten und den
Motor abstellen.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Elektrisches System überhitzt
leuchtet zusammen mit
Meldung bezüglich einer Überhitzung des elektri-
schen Systems
Nicht weiterfahren! Das Fahrzeug anhalten und den
Motor abstellen.
Kein Kühlmittel nachfüllen!
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Fehler im Motorsteuerungssystem
leuchtet
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch
nehmen.
Aufladen der Hochvoltbatterie
Was soll beachtet werden
WARNUNG
Gefahr eines lebensgefährlichen Stromschlags,
Brandgefahr, Gefahr einer Fahrzeugbeschädigung.
Die richtige Vorgehensweise zum Laden beachten.
Das Ladekabel an eine Steckdose anschließen, die
vor Feuchtigkeit und Flüssigkeiten geschützt ist.
Nur an ordnungsgemäß installierten und unbeschä-
digten Steckdosen sowie an einer fehlerfreien
Elektroinstallation laden. Steckdosen und Elektro-
installation in regelmäßigen Abständen prüfen las-
sen.
Niemals an explosionsgefährdeten Orten laden.
Bauteile des Ladekabels können Funken auslösen
und dadurch explosive Dämpfe entzünden.
Ladestecker vor Feuchtigkeit und Flüssigkeiten
schützen.
Während des Ladens keine Arbeiten am Fahrzeug
durchführen.
Vor dem Starten des Fahrzeugs immer das Ladeka-
bel entfernen. Die Schutzkappe aufstecken und die
Batterieladeklappe schließen.
Niemals mehrere Fahrzeuge gleichzeitig an den
Netzsteckdosen eines Sicherungskreises laden.
Die maximale Belastbarkeit des verwendeten Si-
cherungskreises beachten. Wenn das Ladekabel
zusammen mit anderen Verbrauchern in eine
Steckdose des gleichen Stromkreises gesteckt
wird, kann es zur Überlastung des Stromkreises so-
wie zum Abbruch des Ladevorgangs kommen.
WARNUNG
Niemals beschädigte Ladestecker und Ladekabel
verwenden.
HINWEIS
Beim Schnellladen mit Gleichstrom (DC) erfolgt der
Ladevorgang mit sehr hohem Ladestrom. Häufiges
Schnellladen (DC) kann zur dauerhaften Reduzierung
der Ladekapazität der Hochvoltbatterie führen.
Die Hochvoltbatterie überwiegend mit Wechsel-
strom (AC) laden.
HINWEIS
Lange Standzeiten des Fahrzeugs mit vollgeladener
Hochvoltbatterie von mehreren Monaten können zur
dauerhaften Reduzierung der Ladekapazität der
Hochvoltbatterie führen.
Längere Standzeiten des Fahrzeugs bei hohem La-
dezustand der Hochvoltbatterie vermeiden.
Bei sehr niedrigen und sehr hohen Temperaturen
kann es zu Einschränkungen beim Laden der Hoch-
voltbatterie kommen. Die Ladezeit kann sich verlän-
gern.
Mit zunehmendem Ladezustand der Hochvoltbat-
terie während des Ladens nimmt die Fähigkeit der
Hochvoltbatterie, Energie aufzunehmen, ab. Dadurch
wird der Ladevorgang immer langsamer.
60
Hochvoltsystem › Aufladen der Hochvoltbatterie
Übersicht
Ladesteckdose und Ladevorgangsanzeige
A
Ladevorgangsanzei-
ge
B
Ladesteckdose
(Wechselstrom AC)
C
Ladesteckdose
(Gleichstrom DC)
Ladevorgangsanzeige
Schild an der Innenseite der Batterieladeklappe
A
Leuchtet grün: Hochvoltbatterie ist geladen, La-
devorgang ist abgeschlossen
B
Pulsiert grün: Hochvoltbatterie wird geladen
C
Blinkt grün (ca. 1 Minute nach Anschluss des La-
dekabels): zeitversetztes Laden ist aktiviert, hat
aber noch nicht begonnen
D
Blinkt gelb: Wählhebel befindet sich nicht in
Stellung
E
Leuchtet für mehrere Sekunden gelb: in der La-
desteckdose gesteckter Ladestecker ist erkannt
Leuchtet dauerhaft gelb: Ladestecker ist in die
Ladesteckdose gesteckt, es wurde jedoch kein
Stromnetz erkannt. Stromversorgung bzw.
Stromnetz prüfen lassen.
F
Leuchtet rot: Ladestecker ist in der Ladesteck-
dose nicht verriegelt. Ladestecker abziehen und
erneut in die Ladesteckdose bis zum Anschlag
einstecken. Wenn der Fehler weiterhin besteht,
die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch neh-
men.
Blinkt rot: Fehler im Ladesystem des Fahrzeugs.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch neh-
men.
Lademöglichkeiten
Öentliche Ladestation (Wechselstrom AC).
Heimladestation - Wallbox (Wechselstrom AC).
Schnellladen an der Ladestation (Gleichstrom DC).
Laden an üblicher Netzsteckdose.
Heimladestation (Wallbox)
Beim Laden mit einer Heimladestation wird eine hö-
here Ladeleistung als über eine übliche Netzsteckdo-
se erreicht. Die Ladezeit verkürzt sich wesentlich.
Informationen zum Einkauf einer geeigneten
Heimladestation (Wallbox) bei einem ŠKODA Partner
erfragen.
HINWEIS
Die Installation der Heimladestation (Wallbox) muss
von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt wer-
den.
Vor der Installation der Heimladestation die Elekt-
roinstallation des Hauses prüfen lassen.
Die Elektroinstallation sowie die Heimladestation
regelmäßig vom Fachpersonal prüfen lassen.
Ladevorgang
WARNUNG
Gefahr eines Stromschlags!
Die richtige Vorgehensweise zum Laden beachten.
Das Ladekabel nicht während des Ladevorgangs
trennen.
Das Ladekabel niemals zusammen mit einem Ver-
längerungskabel, einer Steckdosenleiste, einem
Adapter oder einer Zeitschaltuhr verwenden.
HINWEIS
Zur Bedienung der Ladestation die Anweisungen
an der Ladestation beachten.
Vor dem Ladevorgang
Das Fahrzeug mit der Parkbremse absichern.
Den Wählhebel in die Stellung
stellen.
Den Motor abstellen.
Wenn die Zündung nicht unbedingt eingeschaltet
sein muss, diese vor dem Ladevorgang ausschalten.
Die eingeschaltete Zündung kann die Ladezeit ver-
längern.
Ladekabel anschließen
Das Kabel der Ladestation vollständig abwickeln.
Oder:
Das Ladekabel vollständig abwickeln und an der
Steckdose des Ladegeräts oder an einer üblichen
Netzsteckdose anschließen.
Die Batterieladeklappe
des Fahrzeugs önen.
Das Fahrzeug entrie-
geln. Die Schutzkappe
der Ladesteckdose
wird entriegelt.
61
Hochvoltsystem › Aufladen der Hochvoltbatterie
Zum Laden mit Wech-
selstrom AC die
Schutzkappe der Lade-
steckdose (AC) abneh-
men.
Die Schutzkappe auf
die Batterieladeklappe
stecken.
Oder:
Zum Laden mit Gleich-
strom DC die obere Schutzkappe der Ladesteck-
dose (AC) und anschließend die untere Schutzkap-
pe der Ladesteckdose (DC) abnehmen.
Die Schutzkappen auf die Batterieladeklappe ste-
cken.
Den Ladestecker des Ladekabels vorsichtig bis
zum Anschlag in die Ladesteckdose stecken.
Der Ladestecker wird automatisch verriegelt, im
Display des Kombi-Instruments erscheint
.
Ladevorgang starten
Der Ladevorgang startet nach dem Anschließen des
Ladekabels automatisch.
Oder:
Wenn erforderlich, den Ladevorgang an der Lade-
station starten.
Ladevorgangsanzeige
Die Ladevorgangsanzeige an der Ladesteckdose
pulsiert grün.
Das Symbol in der Taste in der Mittelkonsole pul-
siert.
Im Kombi-Instrument blinkt
.
Im Display des Kombi-Instruments wird die Restla-
dezeit angezeigt.
Automatische Beendigung des Ladevorgangs
Nach dem Laden wird der Ladevorgang automatisch
beendet. Der Ladestecker bleibt in der Ladesteckdo-
se verriegelt.
Ladevorgang mit der Taste auf dem Schlüssel
beenden
Die Taste auf dem Schlüssel drücken.
Der Ladevorgang wird beendet und der Ladestecker
wird in der Ladesteckdose für 30 s entriegelt. Wenn
der Ladestecker von der Ladedose nicht abgezogen
wird, wird der Ladevorgang nach 30 s fortgesetzt.
Ladevorgang mit der Taste
unterbrechen oder
beenden
Die Taste in der Mittelkonsole drücken.
Der Ladevorgang wird unterbrochen. Der Ladeste-
cker bleibt in der Ladesteckdose verriegelt.
Um den Ladevorgang mit Wechselstrom (AC) fort-
zusetzen, die Taste
erneut drücken.
Ladevorgang an der Ladestation beenden
Bei der Beendigung des Ladevorgangs den Hinwei-
sen an der Ladestation folgen.
Nach dem Ladevorgang
Die Taste
auf dem Schlüssel drücken.
Der Ladevorgang wird beendet und der Ladeste-
cker wird in der Ladesteckdose für 30 s entriegelt.
Den Ladestecker von der Ladesteckdose abziehen.
Die Schutzkappe auf die Ladesteckdose aufste-
cken.
Die Batterieladeklappe schließen.
Ggf. das Ladekabel vom Ladegerät oder von der
Netzsteckdose abziehen.
Wenn Sie das Ladekabel nach dem Laden mit
Wechselstrom (AC) angeschlossen lassen, wird die
Hochvoltbatterie nicht durch elektrische Verbrau-
cher im Fahrzeug entladen. Diese Verbraucher wer-
den durch das Ladegerät mit Strom versorgt.
Erstmaliges Laden und Laden nach längerer Stand-
zeit
Wenn die Hochvoltbatterie neu ist oder lange nicht
geladen wurde, wird der maximale Ladezustand der
Hochvoltbatterie möglicherweise erst nach mehre-
ren Ladevorgängen erreicht. Dies ist technisch be-
dingt und stellt keine Fehlfunktion dar.
HINWEIS
Gefahr von irreversiblen Schäden an der Hochvolt-
batterie.
Wenn das Fahrzeug für einen längeren Zeitraum
nicht benutzt wird, die Hochvoltbatterie nach spä-
testens vier Monaten laden.
Ladevorgang einstellen
Anwendungen zum Einstellen
Mithilfe der folgenden Anwendungen ist z. B. das
zeitversetzte Laden (Abfahrtszeit) oder die untere
Batterieladegrenze einstellbar.
Anwendung ŠKODA Move&Fun » Seite 50.
Anwendung ŠKODA Connect » Seite 49.
Voraussetzungen für den Start des zeitversetzten
Ladens
Das Fahrzeug ist mit einem Ladegerät verbunden,
das das zeitversetzte Laden unterstützt.
In der Anwendung ist das zeitversetzte Laden ak-
tiviert.
Wenn der Ladezustand nach der Verbindung des
Fahrzeugs mit dem Ladegerät niedriger als die einge-
stellte untere Batterieladegrenze ist, wird die Hoch-
voltbatterie sofort bis zur eingestellten Ladegrenze
geladen.
62
Hochvoltsystem › Aufladen der Hochvoltbatterie
Wechsel zwischen zeitversetztem Laden und So-
fortladen
Für den Wechsel müssen folgende Voraussetzungen
erfüllt werden.
Das Fahrzeug ist mit einem Ladegerät verbunden,
das das zeitversetzte Laden unterstützt.
Zeitversetztes Laden wurde aktiviert, hat aber
noch nicht begonnen.
Um das zeitversetzte Laden zu starten, die Taste
in der Mittelkonsole drücken.
Durch erneutes Drücken der Taste wird der Lade-
vorgang unterbrochen. Zeitversetztes Laden ist
wieder aktiviert.
Problemlösung
Niedriger Ladezustand der Hochvoltbatterie
leuchtet
Die Hochvoltbatterie laden.
Bei niedrigem Ladezustand der Hochvoltbatterie
kann das Fahrprofil Eco oder Eco+ aktiviert wer-
den.
leuchtet – die Hochvoltbatterie ist nahezu entla-
den
Die Hochvoltbatterie unverzüglich laden.
Bei nahezu entladener Hochvoltbatterie wird das
Fahrprofil Eco+ aktiviert. Die Höchstgeschwindig-
keit kann auf 80 km/h begrenzt werden.
Manuelle Entriegelung des Ladesteckers von der
Ladesteckdose
Wenn der Ladestecker nach abgeschlossenem Lade-
vorgang in der Ladesteckdose verriegelt bleibt und
nicht abgezogen werden kann, wie folgt vorgehen.
Die Taste
in der Mittelkonsole und gleichzeitig die
Taste in der Fahrertür drücken.
Den Ladestecker von der Ladesteckdose abziehen.
Das Fahrzeug umgehend von einem Fachbetrieb
prüfen lassen.
Ladevorgang startet nicht oder wird abgebrochen
Es wird eine Meldung angezeigt, dass kein Laden
möglich ist.
Das Ladekabel vom Fahrzeug abziehen und erneut
einstecken.
Oder:
Eine andere Lademöglichkeit nutzen.
Wenn der Ladevorgang nicht startet oder wieder
abgebrochen wird, die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
Schnellladen mit Gleichstrom ist nicht möglich
Es wird eine Meldung angezeigt, dass kein Schnellla-
den möglich ist.
Die Hochvoltbatterie mit Wechselstrom laden.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Ladezeit verlängert sich
Wenn die Hochvoltbatterie nach der Fahrt zu heiß
ist, kann der Ladestrom bei anschließendem Laden
systembedingt reduziert werden, um die Hochvolt-
batterie vor Überhitzung zu schützen. Hiermit verlän-
gert sich die Ladezeit.
Restladezeit anzeigen
Beim Laden wird im Display des Kombi-Instruments
bzw. in der Anwendung ŠKODA Connect eine Lade-
zeit von max. 10,5 Std. angezeigt.
Wenn das Laden an einer üblichen Netzsteckdose er-
folgt oder die Ladezeit aus technischen Gründen ver-
längert wird, kann die Ladezeit mehr als 10,5 Std. be-
tragen. In diesem Fall beginnt sich die Ladezeit erst
dann zu verkürzen, wenn die Restladezeit unter
10,5 Std. gesunken ist.
Ladekabel
Was soll beachtet werden
Wir empfehlen, ausschließlich von der Gesellschaft
ŠKODA AUTO gelieferte Ladekabel zu verwenden.
Bei diesen sind die Zuverlässigkeit sowie die richtige
Funktion garantiert.
WARNUNG
Gefahr von Kurzschluss sowie von schweren oder
tödlichen Verletzungen!
Zum Aufladen der Hochvoltbatterie ausschließlich
ein geeignetes Ladekabel verwenden.
HINWEIS
Das Ladekabel regelmäßig von einem dafür qualifi-
zierten Servicetechniker prüfen lassen.
Hinweise für den Umgang mit dem Ladekabel
Die Teile des Ladekabels vor unerwünschter Bean-
spruchung, z. B: vor Überfahren, Sturz, Zug, Knick
oder Biegen über scharfe Kanten, schützen.
Beim Abziehen von der Steckdose oder vom Lade-
gerät nicht am Kabel, sondern ausschließlich am
Stecker ziehen.
Nach der Verwendung des Ladekabels die Schutz-
kappen einsetzen.
Die Teile des Ladekabels vor intensiver Sonnenein-
strahlung schützen (die Außentemperatur darf
50 °C nicht überschreiten).
Die Teile des Ladekabels nicht ins Wasser eintau-
chen und vor Schnee oder Eis schützen.
Vor dem Fahren im Ausland
Prüfen, ob Ihr Ladekabel für den landesspezifischen
Ladevorgang geeignet ist.
63
Hochvoltsystem › Ladekabel
Z. B. in Norwegen erfolgt der Bau von elektri-
schen Anlagen nach unterschiedlichen technischen
Vorgaben als in den übrigen Ländern Europas.
Funktionsweise
Ladekabeltypen
Ladekabel für Ladestationen (Mode 3).
Ladekabel für übliche Netzsteckdosen (Mode 2).
Ladekabel für Ladestationen (Mode 3)
Das Ladekabel kann zum
Laden von Fahrzeugen an
öentlichen Ladestatio-
nen mit Wechselstrom
(AC) verwendet werden,
die über kein integriertes
Ladekabel verfügen.
Abhängig von der Fahr-
zeugausstattung und
vom Ladekabeltyp kann
mit einem maximalen La-
destrom von 16 A bzw. 32 A geladen werden.
An einigen Ladestationen, die das Laden mit einem
Ladestrom von 32 A anbieten, ist das Laden mit ei-
nem Kabel, das für das Laden mit einem Ladestrom
von 16 A vorgesehen ist, nicht möglich.
Ladekabel für übliche Netzsteckdosen (Mode 2)
Das Ladekabel kann für das Laden an üblichen Netz-
steckdosen verwendet werden.
Steuerungsbox (Mode 2)
Durch die Steuerungsbox ist der Ladestecker so lan-
ge stromlos, bis er in die Ladesteckdose des Fahr-
zeugs gesteckt wird.
Wenn das Ladekabel an die Netzsteckdose ange-
schlossen wird, führt die Steuerungsbox automatisch
einen Selbsttest durch. Dabei leuchten alle Warn-
und Kontrollleuchten kurz auf und erlöschen nachei-
nander.
Anschließend wird der aktuelle Betriebsstatus ange-
zeigt.
A
Kontrollleuchte
Netzstecker (in der
Netzsteckdose ge-
steckt)
B
Kontrollleuchte
Steuerungsbox
C
Kontrollleuchte
Fahrzeug
D
Warnleuchte
Übersicht der Kabelsteue-
rungsbox
Kontrollleuchten für die Betriebsanzeige (Mode 2)
A leuchtet
Ladekabel an das Stromnetz an-
geschlossen.
A B leuchtet
Hochvoltbatterie wird geladen.
C blinkt
a)
A B C leuch-
tet
Ladekabel an das Stromnetz und
an das Fahrzeug angeschlossen.
Ladevorgang wurde noch nicht
gestartet oder wurde bereits ab-
geschlossen.
a)
Wenn die Kontrollleuchte
C langsam blinkt, ist
der Ladestrom begrenzt.
Temperaturüberwachung (Mode 2)
Das Ladekabel ist mit einer Temperaturüberwachung
an der Steuerungsbox und dem Netzstecker ausge-
stattet.
Die Temperaturüberwachung löst aus, wenn sich das
Ladekabel zu stark erwärmt. Dazu kann es z. B. bei
vorheriger Mitnahme in einem überhitzten Gepäck-
raum oder starker Sonneneinstrahlung kommen.
Wenn der Ladestrom durch die Steuerungsbox redu-
ziert wird, blinkt die Warnleuchte
D . Sobald das La-
dekabel ausreichend abgekühlt ist, wird der Lade-
strom automatisch erhöht.
Wenn der Ladevorgang durch die Steuerungsbox un-
terbrochen wird, blinkt die Kontrollleuchte A sowie
die Warnleuchte D . Die Kontrollleuchten B und C
verlöschen.
Das Ladekabel abziehen und abkühlen lassen.
Wenn das Problem weiterhin besteht, die Hilfe ei-
nes Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Störungsanzeigen (Mode 2)
Eine Störung wird durch die Kontrollleuchten in der
Steuerungsbox angezeigt.
A
blinkt
Störung am Stromnetz oder an
der Steckdose.
D leuchtet/
blinkt
B blinkt
Störung an der Steuerungsbox.
D leuchtet/
blinkt
C blinkt
Störung am Fahrzeug.
D leuchtet/
blinkt
Bei einer Störung wird der Ladevorgang unterbro-
chen.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Die Steuerungsbox kann auch folgende Situationen
als Störung erkennen.
An der 12-Volt-Fahrzeugbatterie ist ein Ladegerät
angeschlossen.
64
Hochvoltsystem › Ladekabel
Das Fahrzeug befindet sich in direkter Nähe zu
Hochspannungsleitungen.
Das Fahrzeug steht nicht auf den Rädern, sondern
ist z. B. mit einer Hebebühne angehoben.
Motorraum
Motorraumklappe
Motorraumklappe önen
Vor dem Önen
Sicherstellen, dass die Scheibenwischerarme an die
Frontscheibe angeklappt sind.
Alle Personen vom Motorraum fernhalten.
Önen
Am Entriegelungshebel
unterhalb der Schaltta-
fel ziehen.
Die Verriegelung lösen.
Die Klappe önen.
Die Klappenstütze aus
der Halterung nehmen
und das Ende der Stüt-
ze in die Önung in der
Klappe einsetzten.
Schließen
Die Klappe anheben.
Die Klappenstütze aushängen und in die Halterung
einsetzen.
Die Klappe nach unten klappen und aus etwa
30 cm Abstand fallen lassen.
Prüfen, ob die Klappe geschlossen ist.
HINWEIS
Eine nicht geschlossene Klappe nicht nachdrücken.
65
Motorraum › Motorraumklappe
Kühlmittel
Füllstand prüfen und nachfüllen
Prüfbedingungen
Fahrzeug auf einer waagerechten Fläche abstel-
len.
Der Motor ist abgestellt und abgekühlt.
Füllstand prüfen
Der Füllstand muss im
markierten Bereich lie-
gen.
Wenn der Füllstand un-
terhalb der Markierung
liegt, das Kühlmit-
tel nachfüllen.
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung des Motorraums!
Das Kühlmittel nicht oberhalb des markierten Be-
reichs nachfüllen. Das Kühlmittel könnte bei Erwär-
mung aus dem Kühlsystem gedrückt werden.
HINWEIS
Im Behälter muss eine geringe Menge Kühlmittel
vorhanden sein.
Bei leerem Behälter kein Kühlmittel nachfüllen.
Nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
Nachfüllen
VORSICHT
Verbrühungsgefahr!
Das Kühlsystem steht unter Druck.
Den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbe-
hälters nicht önen, solange der Motor warm ist.
Den Motor abkühlen lassen.
Einen Lappen auf den Verschlussdeckel des Behäl-
ters legen und den Deckel vorsichtig abschrauben.
Das Kühlmittel der richtigen Spezifikation nachfül-
len.
Den Verschlussdeckel zuschrauben, bis dieser ein-
rastet.
Spezifikation
Zum Nachfüllen den Kühlmittelzusatz G12evo (TL
774 L) verwenden.
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung des Kühlsystems sowie
des Motors!
Ein Kühlmittelzusatz, der der richtigen Spezifikation
nicht entspricht, kann den Korrosionsschutz des
Kühlsystems verringern.
Problemlösung
Kühlmittel
leuchtet oder blinkt - die Kühlmitteltemperatur
ist zu hoch oder der Kühlmittelstand zu niedrig.
Den Kühlmittelstand prüfen.
Der Kühlmittelstand ist in Ordnung:
Die Sicherung für Kühlerlüfter prüfen, ggf. diese
auswechseln » Seite 69, Sicherung wechseln.
Die Sicherung ist in Ordnung, die Kontrollleuchte
leuchtet oder blinkt erneut:
Nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
Es ist kein Kühlmittel der richtigen Spezifikation
verfügbar
Destilliertes oder demineralisiertes Wasser nach-
füllen.
Das richtige Mischungsverhältnis des Kühlmittels
so bald wie möglich von einem Fachbetrieb korri-
gieren lassen.
Es wurde ein anderes als destilliertes oder deminera-
lisiertes Wasser nachgefüllt:
Das Kühlmittel von einem Fachbetrieb wechseln
lassen.
Das Auüllen einer ausreichenden Menge Kühlmit-
tel ist Ihrerseits nicht möglich
Nicht weiterfahren.
Den Motor abstellen und die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Es besteht ein Kühlmittelverlust
Das Kühlmittel nachfüllen und die Hilfe eines Fach-
betriebs in Anspruch nehmen.
66
Motorraum › Kühlmittel
Fahrzeugbatterie und Sicherungen
Fahrzeugbatterie
Funktionsweise - Entladeschutz
Mögliche Ursachen der Batterieentladung
Häufiger Kurzstreckenverkehr.
Niedrige Temperaturen.
Langzeitiger Fahrzeugstillstand.
Systembedingte Entladeschutzmaßnahmen
Ausschalten bestimmter Verbraucher ggf. deren
Leistungsbegrenzung.
Fahrzeugbatterie prüfen und laden
Zustand prüfen
Der Batteriezustand wird bei der Inspektion in einem
Fachbetrieb geprüft.
Säurestand prüfen
Gilt für eine Fahrzeugbatterie mit Säurestandsanzei-
ge.
Vor der Prüfung auf die
Anzeige klopfen, damit
Luftblasen frei werden.
Schwarze Färbung -
der Säurestand ist in
Ordnung.
Farblose oder hellgelbe
Färbung - zu niedriger
Säurestand, die Batte-
rie muss gewechselt
werden.
Voraussetzungen für den Ladevorgang
Zündung ausgeschaltet.
Stromverbraucher ausgeschaltet.
Fahrzeugbatterie-Ladevorgang
Zum vollständigen Ladezustand der Fahrzeugbatterie
einen Ladestrom von max. des 0,1-Vielfachen der
Batteriekapazität einstellen.
Die
-Klemme des La-
degeräts an den -Pol
der Fahrzeugbatterie
anklemmen.
Die
-Klemme des La-
degeräts an den Mas-
sepunkt A anklem-
men.
Das Netzkabel des La-
degeräts in die Steck-
dose stecken und das
Gerät einschalten.
Massepunkt
Nach erfolgtem Ladevorgang das Ladegerät aus-
schalten und das Netzkabel aus der Steckdose zie-
hen.
Die Klemmen des Ladegeräts von der Fahrzeugbat-
terie abklemmen.
WARNUNG
Explosionsgefahr!
Während des Ladevorgangs wird Wassersto frei-
gesetzt. Eine Explosion kann auch durch Funken
bspw. beim Abklemmen oder Lösen der Kabelste-
cker verursacht werden.
Niemals eine gefrorene oder aufgetaute Fahrzeug-
batterie aufladen.
Das sogenannte Schnellladen der Fahrzeugbatterie
nicht selbst durchführen, sondern von einem Fach-
betrieb durchführen lassen.
HINWEIS
Eine entladene Fahrzeugbatterie kann leicht gefrie-
ren!
Problemlösung
Fahrzeugbatterie wird während der Fahrt nicht ge-
laden
leuchtet
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch
nehmen.
Fehler der Fahrzeugbatterie
Eine Meldung im Display des Kombi-Instruments be-
züglich einer Störung an der Fahrzeugbatterie oder
an sekundären Systemen.
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Ladezustand der Fahrzeugbatterie nicht ausrei-
chend
Eine Meldung im Display des Kombi-Instruments be-
züglich schwacher oder entladener Fahrzeugbatterie.
Das Fahrzeug mit einem Ladegerät laden.
Abklemmen, anklemmen und wechseln
VORSICHT
Brandgefahr!
Die Anschlusskabel dürfen nicht verwechselt wer-
den.
Abklemmen
Alle elektrisch betätigten Fenster schließen.
Die Zündung und angeschlossene Stromverbrau-
cher ausschalten.
Den
-Pol und dann den -Pol abklemmen.
Anklemmen
Den -Pol und dann den -Pol anklemmen.
67
Fahrzeugbatterie und Sicherungen › Fahrzeugbatterie
Nach dem Einschalten der Zündung leuchten die
Kontrollleuchten auf.
Wenn nach kurzer Fahrt eine der aufgeführten
Kontrollleuchten nicht erlischt, die Hilfe eines
Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Funktionen nach dem Ab- und Anklemmen der
Fahrzeugbatterie in Betrieb nehmen
Uhrzeiteinstellung » Seite 40.
Fensterbedienung.
Wechseln
Die neue Fahrzeugbatterie muss die gleichen Para-
meter wie die ursprüngliche Batterie haben. Den
Wechsel von einem Fachbetrieb durchführen lassen.
Starthilfekabel verwenden
Was soll beachtet werden
WARNUNG
Explosions- und Verätzungsgefahr!
Auf die Starthilfe mit der Batterie eines anderen
Fahrzeugs unter den folgenden Bedingungen ver-
zichten.
Die entladene Fahrzeugbatterie ist gefroren. Ei-
ne entladene Fahrzeugbatterie kann bereits bei
Temperaturen wenig unter 0 °C gefrieren.
Der Batteriesäurestand ist zu niedrig » Seite 67.
Starthilfekabel mit ausreichendem Querschnitt und
mit isolierten Polzangen verwenden.
Die Nennspannung der beiden Batterien muss 12 V
betragen. Die Kapazität (in Ah) der stromgebenden
Batterie darf nicht deutlich unter der Kapazität der
entladenen Batterie liegen.
Starthilfe mit der Batterie eines anderen
Fahrzeugs
WARNUNG
Verletzungsgefahr sowie Gefahr einer Fahrzeugbe-
schädigung!
Die Starthilfekabel so verlegen, dass diese nicht
von sich drehenden Teilen im Motorraum erfasst
werden.
HINWEIS
Kurzschlussgefahr!
Die nicht isolierten Teile der Polzangen dürfen sich
nicht berühren.
Das an den Pluspol der Batterie angeklemmte Ka-
bel darf nicht mit elektrisch leitenden Fahrzeugtei-
len in Berührung kommen.
Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren.
Starthilfekabel anklemmen
Die Polzangen der Starthilfekabel entsprechend
der Reihenfolge in der Legende anklemmen.
- entladene Batterie / - stromgebende Batterie
1
-Pol der entladenen Batterie
2
-Pol der stromgebenden Batterie
3
-Pol der stromgebenden Batterie
4
Massepunkt des zu startenden Motors
Fahrzeug starten
Den Motor des stromgebenden Fahrzeugs starten
und im Leerlauf laufen lassen.
Das Fahrzeug mit der entladenen Batterie starten.
Kabel abklemmen
Die Kabel in umgekehrter Reihenfolge zum An-
klemmen abnehmen.
Massepunkt
68
Fahrzeugbatterie und Sicherungen › Starthilfekabel verwenden
Sicherungen
Was soll beachtet werden
HINWEIS
Brandgefahr und Gefahr einer Beschädigung der
elektrischen Anlage!
Die Sicherungen nicht reparieren und diese auch
nicht durch stärkere Sicherungen ersetzen.
Die defekte Sicherung durch eine neue Sicherung
mit gleicher Amperezahl ersetzen.
Wir empfehlen, Ersatzsicherungen aus dem ŠKO-
DA Original Zubehör zu verwenden. Bei diesen ist
eine zuverlässige und gefahrlose Absicherung der
Verbraucher garantiert.
Wenn eine neu eingesetzte Sicherung wieder
durchbrennt, die Hilfe eines Fachbetriebs in An-
spruch nehmen.
Zu einer Sicherung können mehrere Verbraucher
gehören. Zu einem Verbraucher können mehrere Si-
cherungen gehören.
Hochvoltsystem-Sicherung (Sicherung für Ret-
tungskräfte)
Die Hochvoltsystem-Sicherung ist mit einem gelben
Aufkleber versehen, damit die Rettungskräfte die
Hochspannung im Fahrzeug so schnell wie möglich
abschalten können.
WARNUNG
Lebensgefahr oder Gefahr eines Stromschlags sowie
von schweren Verbrennungen!
Die Hochvoltsystem-Sicherung nicht selbst wech-
seln!
Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.
Funktionsweise
Bedingungen für den Sicherungswechsel
Zündschlüssel abgezogen.
Alle Verbraucher ausgeschaltet.
Durchgebrannte Sicherung
Sicherung wechseln
Die Sicherung mit der
Klammer wechseln, die
sich im Bereich der Si-
cherungen unterhalb
der Schalttafel befin-
det.
Das passende Ende der
Klammer entsprechend
den Sicherungsabmes-
sungen verwenden.
Sicherungen in der Schalttafel
Übersicht
Zugang zu den Sicherungen
Die Sicherungslasche
A nach unten drücken
und die Abdeckung des
Sicherungskastens auf-
klappen.
Die Sicherung mit der
Klammer
B wechseln.
Die Abdeckung zuklap-
pen, bis diese sicher
einrastet.
Sicherungen Übersicht
Siche-
rungs-
nummer
Verbraucher
1 Kombi-Instrument, Motorsteuerungs-
system
2 Hochvoltbatterie, Diagnoseanschluss,
Klimaanlage
3 Nicht belegt
4 Nicht belegt
5 Bedienungshebel unter dem Lenkrad
(Geschwindigkeitsregelanlage, Licht),
Bordnetzsteuerungssystem
6 Elektrische Außenspiegeleinstellung,
Lichtschalter, Licht
69
Fahrzeugbatterie und Sicherungen › Sicherungen
Siche-
rungs-
nummer
Verbraucher
7 Motorsteuerungssystem
8 Aufladen der Hochvoltbatterie, Wählhe-
bel, Bremskraftverstärker, Antriebssteu-
erungssystem
9 Airbags, Schlüsselschalter für Beifahre-
rairbagabschaltung
10 Einparkhilfe
11 Frontkamera für Assistenzsysteme
12 Nicht belegt
13 Nicht belegt
14 Heckscheibenwischer
15 Lichtschalter
16 Lenkkraftunterstützung, Zündschloss
17 Bedienungshebel unter dem Lenkrad
(Scheibenwischer, Scheibenwaschanla-
ge)
18 Aufladen der Hochvoltbatterie
19 Nicht belegt
20 ESC, Bedienungshebel unter dem Lenk-
rad
21 Nicht belegt
22 Nicht belegt
23 Motorsteuerungssystem
24 Bedienungshebel unter dem Lenkrad
(Fernlicht)
25 Front- und Heckscheibenwaschanlage
26 Kombi-Instrument, Hauptrelais
27 Innenbeleuchtung
28 Diagnoseanschluss
29 Elektronische Komponenten
30 Außenspiegelbeheizung
31 Kühlerlüfter
32 Blink- und Bremslicht, Tagfahrlicht
33 Nicht belegt
34 Nicht belegt
35 Nicht belegt
36 12-Volt-Steckdose
37 Nicht belegt
38 Infotainment
39 Nicht belegt
40 Motorsteuerungssystem
41 Zentralverriegelung
42 Kühlmittelpumpen
43 Sitzheizung vorn, elektrische Kompo-
nenten
44 Hochvoltbatterie
45 Lichtschalter
46 Heckscheibenbeheizung
47 Elektrischer Fensterheber auf der Bei-
fahrerseite
48 Hupe
49 Frontscheibenwischer
50 Rückfahrscheinwerfer, Abblendlicht
Siche-
rungs-
nummer
Verbraucher
51 Elektrischer Fensterheber auf der Fah-
rerseite
Übersicht
Zugang zu den Sicherungen
Einen Schlitzschrau-
bendreher im Bereich
A unter die Seitenab-
deckung der Schaltta-
fel einschieben und die
Abdeckung lösen.
Die Abdeckung abneh-
men.
Die Sicherung wech-
seln.
Die Abdeckung einsetzen und eindrücken, bis diese
sicher einrastet.
Sicherungen Übersicht
Siche-
rungs-
nummer
Verbraucher
1 Elektronik des Informationssystems
2 Bremsanlage
3 Zündschlüsselabzugssperre
4 Heizung
5 Klimaanlage
6 Service-Abschaltung des Spannungs-
systems
7 Klimaanlage
8 Aufladen der Hochvoltbatterie, Wählhe-
bel, Regen-Lichtsensor
9 Frontscheinwerfer
10 Frontscheinwerfer
11 Frontscheibenbeheizung
12 Frontscheibenbeheizung
70
Fahrzeugbatterie und Sicherungen › Sicherungen in der Schalttafel
Sicherungen im Motorraum
Übersicht
Zugang zu den Sicherungen
Die seitlichen Verriege-
lungstasten der Abde-
ckung des Sicherungs-
kastens drücken und
die Abdeckung nach
oben abnehmen.
Die Sicherung wech-
seln.
Die Abdeckung anset-
zen und einrasten.
HINWEIS
Gefahr eines Wassereintritts in den Sicherungskas-
ten!
Die Abdeckung richtig ansetzen und sicher einras-
ten.
Sicherungen Übersicht
Siche-
rungs-
nummer
Verbraucher
1 ESC
2 Bremskraftverstärker
3 Bedienungshebel unter dem Lenkrad
4 ESC
5 Batteriedatenmodul
6 Zündschloss, Start
Räder
Reifen und Felgen
Was soll beachtet werden
HINWEIS
Reifen vor dem Kontakt mit Schmierstoen und
Kraftsto schützen.
Räder und Reifen immer kühl, trocken und dunkel
lagern. Reifen ohne Felgen sollten stehend aufbe-
wahrt werden.
Leichtmetallfelgen werden durch das Streugut be-
schädigt.
Ursachen für den ungleichmäßigen Reifenver-
schleiß
Unkorrekter Reifendruck.
Fahrweise (z. B. schnelle Kurvenfahrt, rasantes Be-
schleunigen und Bremsen).
Radstellungsfehler.
Unkorrekte Radauswuchtung.
Rädertausch
Zur gleichmäßigen Ab-
nutzung der Reifen emp-
fehlen wir, die Räder alle
10 000 km entspre-
chend dem Schema zu
tauschen.
Hinweise für die Reifenmontage
Die angegebene Laufrichtung einhalten, anderen-
falls können die Fahreigenschaften beeinträchtigt
werden. Die Laufrichtung ist durch Pfeile auf der
Reifenflanke gekennzeichnet.
Reifen immer achsweise ersetzen.
Ergänzende Informationen
Nur freigegebene Radialreifen gleicher Bauart, Größe
(Abrollumfang) und gleicher Profilausführung auf ei-
ner Achse verwenden.
Freigegebene Reifengrößen sind in der technischen
Fahrzeugdokumentation sowie in der Konformitäts-
erklärung (im sog. COC-Dokument) aufgelistet.
Die Konformitätserklärung kann bei einem ŠKODA
Partner eingeholt werden (gilt für einige Länder und
einige Modellvarianten).
Übersicht der Reifenbeschriftung
Erläuterung der Reifenbeschriftung
Z. B. 175/65 R 14 82 T
Reifenbreite in mm
Höhen-/Breitenverhältnis in %
Kennbuchstabe für Reifenbauart - Radial
Felgendurchmesser in Zoll
175
65
R
14
71
Räder › Sicherungen im Motorraum
Lastindex
Geschwindigkeitssymbol
Lastindex
Der Lastindex gibt die höchstzulässige Tragfähigkeit
des einen einzelnen Reifens an.
450 kg
462 kg
475 kg
487 kg
Geschwindigkeitssymbol
Das Geschwindigkeitssymbol gibt die höchstzulässi-
ge Fahrzeuggeschwindigkeit mit montierten Reifen
der jeweiligen Kategorie an.
180 km/h
190 km/h
200 km/h
210 km/h
WARNUNG
Die für die montierten Reifen höchstzulässige Trag-
fähigkeit und Geschwindigkeit nicht überschreiten.
Reifenverschleißanzeiger
Im Profilgrund der Berei-
fung befinden sich Ver-
schleißanzeiger, die die
zulässige Mindestprofil-
tiefe anzeigen.
Markierungen an den
Reifenflanken durch die
Buchstaben „TWI“ oder
andere Symbole, z. B.
,
kennzeichnen die Lage
der Verschleißanzeiger.
Ein Reifen ist als verschlissen zu erachten, wenn der
Verschleißanzeiger mit dem Reifenprofil bündig ab-
schließt.
Die Profiltiefe lässt sich mit einem Profiltiefen-
messer am Eiskratzer messen. Der Eiskratzer befin-
det sich an der Innenseite der Abdeckung der Lade-
steckdose.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Keine verschlissenen Reifen verwenden.
Reifen-Herstellungsdatum
Das Herstellungsdatum ist auf der Reifenflanke an-
gegeben.
Z. B. DOT ... 10 19 bedeutet, dass der Reifen in der 10.
Woche des Jahres 2019 hergestellt wurde.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Keine Reifen verwenden, die älter als 6 Jahre sind.
82
T
80
81
82
83
S
T
U
H
Problemlösung
Hilfe bei einer Reifenpanne
Rad wechseln und Fahrzeug anheben.
Pannenset » Seite 74.
Änderung des Reifendrucks
Leuchtet - Änderung des Reifendrucks
Das Fahrzeug anhalten.
Die Reifen und die Reifendrücke prüfen.
Ganzjahres- oder Winterreifen
Verwendungszweck
Ganzjahres- oder Winter-Reifen verbessern die Fah-
reigenschaften bei winterlichen Witterungsverhält-
nissen. Sie sind mittels M+S mit einem Bergspitzen-
und Schneeflockensymbol gekennzeichnet.
Was soll beachtet werden
Um bestmögliche Fahreigenschaften zu erhalten,
sind auf allen vier Rädern Reifen mit einer Mindest-
profiltiefe von 4 mm zu fahren.
Winterreifen zum zugehörigen Zeitpunkt gegen
Sommerreifen auswechseln. Sommerreifen weisen
auf schnee- und eisfreier Fahrbahn sowie bei Tempe-
raturen über 7 °C bessere Fahr- und Bremseigen-
schaften auf.
Verwendungsbedingungen
Wenn Ganzjahres- oder Winterreifen verbaut wer-
den, die über eine niedrigere Geschwindigkeitskate-
gorie verfügen, als die tatsächlich angegebene
Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs, dann ist wie
folgt vorzugehen.
Im Fahrersichtfeld ein Warnschild mit dem Maxi-
malwert der für die montierten Reifen vorgesehe-
nen Geschwindigkeitskategorie befestigen (gilt nur
für bestimmte Länder).
Schneeketten
Verwendungszweck
Die Schneeketten verbessern das Fahrverhalten bei
winterlichen Straßenverhältnissen.
WARNUNG
Unfallgefahr sowie Gefahr von Reifenschäden!
Die Ketten nicht auf schnee- und eisfreien Stre-
cken verwenden.
72
Räder › Ganzjahres- oder Winterreifen
Was soll beachtet werden
Vor der Montage der Schneeketten die Radvoll-
blenden abnehmen.
Die Schneeketten nur auf die Vorderräder montie-
ren.
Technische Daten
Zulässige Felgen-/Reifenkombinationen für die Mon-
tage der Schneeketten.
Felgengröße Reifengröße
5Jx14 ET43 165/70 R14
Nur solche Schneeketten verwenden, deren Glieder
und Schlösser nicht größer als 13 mm sind.
Rad wechseln und Fahrzeug anheben
Was soll beachtet werden
Vor dem Wechsel
Das Fahrzeug sicher abstellen und gegen Wegrol-
len sichern.
Den Motor abstellen.
Alle Mitfahrer aussteigen lassen. Während des
Radwechsels sollten sie sich außerhalb der Fahr-
bahn aufhalten, z. B. hinter den Leitplanken.
Alle Türen, die Gepäckraum- und Motorraumklap-
pe schließen.
Fahrzeug anheben
WARNUNG
Die Grundplatte des Wagenhebers stets gegen Ver-
rutschen sichern!
Unter den Wagenheber auf lockerem Untergrund
eine großflächige feste Unterlage stellen.
Unter den Wagenheber auf glattem Untergrund ei-
ne rutschfeste Unterlage, z. B. eine Gummifußmat-
te, stellen.
Das Fahrzeug immer mit verschlossenen Türen an-
heben.
Keine Körperteile unter das angehobene Fahrzeug
einführen.
Den Motor des angehobenen Fahrzeugs nicht star-
ten.
HINWEIS
Gefahr einer Fahrzeugbeschädigung!
Darauf achten, dass der Wagenheber korrekt am
Steg des Unterholms angesetzt wird.
Nach dem Wechsel
Den Reifendruck an dem montierten Rad prüfen,
ggf. korrigieren.
Bei Fahrzeugen mit Reifenkontrollanzeige die Rei-
fendruckwerte im System speichern.
Das Anzugsdrehmoment der Radschrauben des
montierten Rads so bald wie möglich prüfen lassen.
Das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment beträgt
120 Nm.
Bis zur Prüfung des Anzugsdrehmoments mit ent-
sprechend vorsichtiger Fahrweise fahren.
Den beschädigten Reifen wechseln. Von einer Rei-
fenreparatur ist abzuraten.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Ein zu niedriges Anzugsdrehmoment kann zum Lö-
sen des Rads während der Fahrt führen.
Ein zu hohes Anzugsdrehmoment kann zur Beschä-
digung der Gewinde und zu Verformungen der Fel-
ge führen.
WARNUNG
Unfallgefahr!
Schrauben nicht fetten oder ölen.
Keine korrodierten oder beschädigten Schrauben
verwenden.
Rad wechseln und Fahrzeug anheben
Schrauben lösen
Wenn das Fahrzeug über Abdeckkappen der Rad-
schrauben oder Radvollblenden verfügt, diese ab-
nehmen.
WARNUNG
Wenn beim Lösen der Schraube auf das Schlüssel-
ende getreten wird, sich am Fahrzeug festhalten,
um eine bessere Stabilität zu erhalten.
Einige Fahrzeuge können
über Anti-Diebstahl-Rad-
schrauben verfügen, die
die Räder vor einem
Diebstahl schützen.
Das Aufsatzstück bis
zum Anschlag auf die
Anti-Diebstahl-Rad-
schraube stecken.
Den Schlüssel auf die
Radschraube oder auf
das Aufsatzstück ste-
cken.
Die Schraube maximal
eine halbe Umdrehung
drehen, damit sich das
Rad nicht lösen und he-
runterfallen kann.
73
Räder › Rad wechseln und Fahrzeug anheben
Aufnahmestege für den Wagenheber
A
20 cm
B
30 cm
Wagenheber ansetzen und Fahrzeug anheben
Den Wagenheber aus dem Bordwerkzeug verwen-
den.
Den Wagenheber an dem Aufnahmesteg ansetzen,
der dem zu wechselnden Rad am nächsten liegt.
Die Kurbel in die Aufnahme am Wagenheber ein-
hängen.
Die Grundplatte des Wagenhebers mit der gesam-
ten Fläche auf einen geraden Untergrund stellen,
sodass sich der Heber in senkrechter Position zum
Aufnahmesteg befindet.
Den Wagenheber mit der Kurbel so weit drehen,
bis die Klaue des Hebers den Steg umfasst.
Das Fahrzeug weiter anheben, bis das Rad etwas
vom Boden abhebt.
Rad wechseln
Die Schrauben herausschrauben und auf eine sau-
bere Unterlage legen.
Das Rad vorsichtig abnehmen.
Das Rad ansetzen.
Die Schrauben leicht einschrauben.
Das Fahrzeug absenken.
HINWEIS
Gilt für werkseitig verbaute oder aus dem ŠKODA
Original Zubehör gelieferte Radblenden: die Anti-
Diebstahl-Radschraube entsprechend der auf der
Rückseite der Radblende gekennzeichneten Positi-
on einbauen.
Schrauben festziehen
Die gegenüberliegenden Radschrauben einschl. der
Anti-Diebstahl-Radschraube nacheinander festzie-
hen.
Die Abdeckkappen der Radschrauben oder die
Radvollblenden wieder einsetzen.
Das Etikett mit der Code-Nummer der Anti-Dieb-
stahl-Radschrauben aufbewahren. Anhand dieses
kann ein Ersatz-Aufsatzstück aus den ŠKODA Origi-
nal Teilen erworben werden.
Pannenset
Inhaltsübersicht
Das Set befindet sich in einem Kasten unter dem Bo-
denbelag im Gepäckraum.
A
Aufkleber mit der Geschwindigkeitsangabe
B
Ventileinsatzdreher
C
Einfüllschlauch mit Verschlussstopfen
D
Luftkompressor (die Anordnung der Bedie-
nungselemente kann in Abhängigkeit vom Typ
des Luftkompressors unterschiedlich sein)
E
Reifenfüllschlauch
F
Taste für den Druckabbau
G
Druckanzeige
H
12-Volt-Kabelstecker
I
EIN- und AUS-Schalter
J
Reifenfüllflasche
K
Ersatz-Ventileinsatz
Die Konformitätserklärung ist dem Luftkompressor
oder der Bordbuchmappe beigelegt.
Verwendungsbedingungen
Die Reparatur mit dem Pannenset ersetzt keinesfalls
die dauerhafte Reifeninstandsetzung.
Die Reparatur dient nur zum Erreichen des nächsten
Fachbetriebs.
Den mittels des Pannensets reparierten Reifen so
bald wie möglich wechseln.
74
Räder › Pannenset
Vor der Verwendung des Sets
Das Fahrzeug sicher abstellen und gegen Wegrol-
len sichern.
Den Motor abstellen.
Alle Mitfahrer aussteigen lassen. Während der Rad-
reparatur sollten sie sich außerhalb der Fahrbahn
aufhalten, z. B. hinter den Leitplanken.
Alle Türen sowie die Gepäckraum- und Motor-
raumklappe schließen.
Nach der Verwendung des Sets
Wenn ein Reifendruck von 2,0 bar nicht erreicht
werden kann, ist der Reifen zu stark beschädigt und
lässt sich mit dem Pannenset nicht abdichten.
Nicht weiterfahren. Die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
Bei einem Reifendruck von 2,0-2,5 bar kann die Fahrt
mit max. 80 km/h bzw. 50 mph fortgesetzt werden.
Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen und ra-
sante Kurvenfahrten vermeiden.
Hinweise für das Fahren mit repariertem Reifen
Den Druck im reparierten Reifen nach 10 Minuten
Fahrt prüfen.
Wenn der Reifendruck 1,3 bar und geringer ist,
nicht weiterfahren! Die Hilfe eines Fachbetriebs in
Anspruch nehmen.
Wenn der Reifendruck höher als 1,3 bar ist, den
Druck auf den richtigen Wert von mind. 2 bar korri-
gieren und die Fahrt fortsetzen.
HINWEIS
Gefahr eines Kompressorschadens!
Nach Ablauf der maximalen Laufzeit des Luftkom-
pressors diesen einige Minuten abkühlen lassen.
WARNUNG
Verbrennungsgefahr!
Der Reifenfüllschlauch und der Luftkompressor kön-
nen beim Aufpumpen heiß werden.
Den Luftkompressor sowie den Schlauch einige
Minuten abkühlen lassen.
Verwendungseinschränkung
Auf die Verwendung des Sets in den folgenden Fällen
verzichten.
Die Felge ist beschädigt.
Die Außentemperatur liegt unter der in der Anlei-
tung der Reifenfüllflasche angegebenen Mindest-
temperatur.
Reifeneinstiche sind größer als 4 mm.
Schäden an der Reifenflanke.
Das auf der Reifenfüllflasche angegebene Mindest-
haltbarkeitsdatum ist abgelaufen.
Selbsthilfe
Reifen abdichten
Die Ventilkappe des beschädigten Reifens ab-
schrauben.
Mit dem Ventileinsatzdreher den Ventileinsatz he-
rausschrauben und auf eine saubere Unterlage le-
gen.
Die Reifenfüllflasche mit Dichtungsmittel hin und
her schütteln.
Den Einfüllschlauch auf die Reifenfüllflasche
schrauben. Die Folie am Verschluss wird durchsto-
ßen.
Den Verschlussstopfen vom Einfüllschlauch entfer-
nen und auf das Reifenventil stecken.
Die Flasche mit dem Boden nach oben halten und
das gesamte Dichtungsmittel in den Reifen füllen.
Den Einfüllschlauch vom Ventil abnehmen.
Den Ventileinsatz einschrauben.
Reifen aufpumpen
Den Reifenfüllschlauch des Luftkompressors auf
das Reifenventil stecken.
Das Fahrzeug mit der Parkbremse absichern.
Den Motor anlassen.
Den Stecker des Luftkompressors in die 12-Volt-
Steckdose stecken.
Den Luftkompressor einschalten.
Sobald ein Druck von 2,0-2,5 bar erreicht wurde,
den Luftkompressor ausschalten.
Die maximale Laufzeit des Luftkompressors laut An-
weisungen des Pannenset-Herstellers beachten.
Wenn der Luftdruck von 2,0-2,5 bar nicht erreicht
wurde, den Reifenfüllschlauch vom Ventil abneh-
men.
Ungefähr 10 Meter vor- oder zurückfahren, damit
sich das Dichtungsmittel im Reifen verteilen kann.
Den Reifenfüllschlauch erneut auf das Ventil ste-
cken und den Aufpumpvorgang wiederholen.
Reifendruck
Was soll beachtet werden
HINWEIS
Den Reifendruck stets der Beladung anpassen.
Den Druck in allen Reifen mindestens einmal mo-
natlich und vor jeder längeren Fahrt prüfen.
Den Druck an kalten Reifen prüfen. Den erhöhten
Druck bei warmen Reifen ggf. nicht reduzieren.
Nach jeder Reifendruckänderung die neuen Werte
in der Reifenkontrollanzeige speichern.
75
Räder › Reifendruck
WARNUNG
Unfallgefahr!
Bei sehr schnellem Reifendruckverlust ist zu versu-
chen, das Fahrzeug vorsichtig ohne heftige Lenk-
bewegungen und ohne starkes Bremsen zum Ste-
hen zu bringen.
Aufkleber mit vorgeschriebenen
Reifendruckwerten
Der Aufkleber mit vorgeschriebenen Reifendruck-
werten befindet sich unter der Abdeckung der Lade-
steckdose.
A
Fülldruck für halbe
Beladung
B
Fülldruck für volle
Beladung
C
Reifendurchmesser
in Zoll
Diese Angabe dient
lediglich als Informa-
tion für den vorgeschriebenen Reifendruck. Die-
se stellt keine Auflistung freigegebener Reifen-
größen für Ihr Fahrzeug dar. Diese sind in der
technischen Fahrzeugdokumentation sowie in
der Konformitätserklärung (im sog. COC-Doku-
ment) aufgeführt.
D
Reifendruckwert für die Reifen der Vorderachse
E
Reifendruckwert für die Reifen der Hinterachse
Reifenkontrollanzeige
Funktionsweise
Die Reifenkontrollanzeige weist auf eine Reifen-
druckänderung hin.
Warnung bei einer Druckänderung
Leuchtet - Änderung des Reifendrucks
Das Fahrzeug anhalten.
Die Reifen und die Reifendrücke prüfen.
Funktionseinschränkung
Das System kann bei sehr schnellem Reifendruckver-
lust nicht warnen, z. B. bei einem plötzlichen Reifen-
schaden.
Die Systemfunktion kann z. B. in den folgenden Fäl-
len eingeschränkt sein.
Ungleichmäßige Belastung der Räder.
Sportliche Fahrweise.
Fahren auf unbefestigten Straßen.
Montierte Schneeketten.
Reifendruckwerte speichern
Reifendruckwerte mit der Taste speichern
Die Taste für die Speicherung der Reifendruckwerte
befindet sich im Ablagefach auf der Beifahrerseite.
Die Reifen auf den vorgeschriebenen Fülldruck auf-
pumpen.
Die Zündung einschalten.
Die Taste gedrückt halten.
Im Kombi-Instrument leuchtet die Kontrollleuchte
auf. Nach der Speicherung der Reifendruckwer-
te ertönt ein akustisches Signal und die Kontroll-
leuchte erlischt.
Die Taste
loslassen.
Die Reifendruckwerte in den folgenden Fällen spei-
chern.
Änderung des Reifendrucks.
Wechsel eines oder mehrerer Räder.
Positionstausch eines Rads am Fahrzeug.
Immer nach Zurücklegen einer Fahrstrecke von 10
000 km oder 1x jährlich.
Problemlösung
Reifenkontrollanzeige gestört
blinkt für ungefähr 1 Minute und leuchtet wei-
ter
Das Fahrzeug anhalten, die Zündung ausschalten
und den Motor anlassen.
Wenn das Symbol
nach dem Anlassen des Mo-
tors wieder blinkt, liegt eine Systemstörung vor.
Vorsichtig weiterfahren, die Hilfe eines Fachbet-
riebs in Anspruch nehmen.
Abdeckkappen der Radschrauben
Abdeckkappen abziehen und einbauen
Abziehen
Die Abziehklammer bis zum Anschlag auf die Ab-
deckkappe stecken.
Die Abdeckkappe abziehen.
76
Räder › Reifenkontrollanzeige
Einbauen
Den Abdeckkappe bis zum Anschlag auf die Rad-
schraube stecken.
Radvollblende
Blende abziehen und einbauen
Gilt für werkseitig verbaute oder aus dem ŠKODA
Original Zubehör gelieferte Blenden.
Abziehen
Den Bügel zum Abziehen der Radblenden am Rand
einer der Önungen in der Blende einhängen.
Den Radschlüssel durch den Bügel schieben, am
Reifen abstützen und die Blende abziehen.
Einbauen
Die Blende am vorgesehenen Ventilausschnitt an
die Felge ansetzen.
Bei Verwendung einer Anti-Diebstahl-Radschraube
muss sich diese an der auf der Blende gekenn-
zeichneten Stelle befinden.
Die Blende, am Ventil beginnend, beidseitig in die
Felge drücken, bis diese am gesamten Umfang ein-
rastet.
HINWEIS
Den Handdruck verwenden, nicht an die Radblende
schlagen.
Stauräume und
Innenraumausstattung
Notausstattung
Übersicht der Notausstattung
Notausstattung im Gepäckraum
Das Warndreieck, das Bordwerkzeug und der Ver-
bandskasten befinden sich unter dem Bodenbelag im
Gepäckraum.
Staufach für die Reflexweste
Bordwerkzeug
Ausstattungsabhängig müssen nicht alle folgenden
Bestandteile im Bordwerkzeug enthalten sein.
A
Aufsatzstück für die Anti-Diebstahl-Radschrau-
ben
B
Abschleppöse
C
Bügel zum Abziehen der Radvollblenden
D
Schraubendreher
E
Abziehklammer für die Abdeckkappen der Rad-
schrauben
F
Pannenset
Die Konformitätserklärung ist dem Wagenheber
oder der Bordbuchmappe beigelegt.
77
Stauräume und Innenraumausstattung › Radvollblende
Befestigungselemente im Gepäckraum
Übersicht
A
Befestigungsele-
mente zur Befesti-
gung der Befesti-
gungsnetze
B
Verzurröse zur Be-
festigung der La-
dung
Belastung max.
350 kg
C
Taschenhaken
Belastung des Hakens max. 1,5 kg
HINWEIS
Gefahr einer Hakenbeschädigung!
Die Haken nicht zur Befestigung von Gegenstän-
den mittels Gurten verwenden.
Befestigungsnetze
Übersicht
Die maximale Belastung der jeweiligen Befestigungs-
netze beträgt 1,5 kg.
Starre Gepäckraumabdeckung
Herausnehmen und Einsetzen
Die maximale Belastung der Abdeckung beträgt 1 kg.
Herausnehmen
Die Haltebänder aus-
hängen.
Die angehobene Abde-
ckung festhalten und
auf den beiden Seiten
auf die Unterseite der
Abdeckung drücken.
Die Abdeckung heraus-
nehmen.
Einsetzen
Die Aufnahme A ge-
genüber der Halterung
B
an beiden Gepäck-
raumseiten einsetzen.
Auf die Abdeckung von
oben drücken, bis diese
einrastet.
Die Haltebänder ein-
hängen.
Variabler Ladeboden im Gepäckraum
Position einstellen
Die maximale Belastung des variablen Ladebodens in
der oberen Position beträgt 75 kg.
In die untere Position einstellen
Den variablen Ladebo-
den am Gri fassen
und in Pfeilrichtung bis
zum Anschlag anheben.
Den variablen Ladebo-
den etwas herauszie-
hen, in die Nuten in
Pfeilrichtung einschie-
ben und auf den Ge-
päckraumboden legen.
In die obere Position einstellen
Das Einstellen in die obere Position erfolgt in umge-
kehrter Reihenfolge.
78
Stauräume und Innenraumausstattung › Befestigungselemente im Gepäckraum
Übersicht der Fahrgastraumausstattung
Übersicht der praktischen Ausstattungen vorn
A
Parkzettelband
B
Zettelhalter
C
Telefonhalter
Am Halter befindet sich ein USB-Anschluss.
D
Ausklappbarer Taschenhaken
Belastung max. 1,5 kg
E
Make-up-Spiegel
F
Ablagefach
Flaschenablage mit einem Inhalt von max. 1,5 l
Staufach für den Abfallbehälter
Staufach für die Reflexweste
G
Ablagefach
Belastung max. 3 kg
Im Fach befindet sich ein Notizblockhalter, ein
Stifthalter, ein Kartenhalter, ein Münzhalter so-
wie ein Brillenfach.
Zum Önen am Gri ziehen.
H
12-Volt-Steckdose
Übersicht der praktischen Ausstattungen
hinten
A
Kleiderhaken
Belastung max. 2 kg
B
Ablagetaschen
C
Getränkehalter
WARNUNG
An den Haken nur leichte Bekleidung aufhängen. In
den Taschen der Kleidungsstücke keine schweren
und scharfkantigen Gegenstände belassen.
Zum Aufhängen der Kleidung keine Kleiderbügel
verwenden.
Getränkehalter
Übersicht
Getränkehalter vorn
Zur Fixierung eines Ge-
tränkebehälters im
Halter den Halter in
Pfeilrichtung aufklap-
pen.
Den Getränkebehälter
in den Halter stellen,
sodass der Bügel des
Halters den Getränke-
behälter sicher um-
schließt.
79
Stauräume und Innenraumausstattung › Übersicht der Fahrgastraumausstattung
Getränkehalter hinten
VORSICHT
Verbrühungsgefahr!
Niemals heiße Getränkebehälter in den Getränke-
halter stellen.
HINWEIS
Gefahr von Schäden an der elektrischen Anlage so-
wie an den Verkleidungen durch verschüttete Ge-
tränke.
Multimediahalter
Übersicht
Der Multimediahalter wird in den Getränkehalter ein-
gelegt.
A
Staufach für das Mo-
biltelefon
Abfallbehälter
Beutel ersetzen
Aschenbecher und Zigarettenanzünder
Was soll beachtet werden
VORSICHT
Verbrennungs- oder Brandgefahr!
Den Aschenbecher nicht zur Aufbewahrung von
heißen oder brennenden Gegenständen verwen-
den.
Den Anzünder vorsichtig handhaben.
Bedienung
Herausnehmbarer Aschenbecher
Der Aschenbecher wird
in den Getränkehalter
eingelegt.
HINWEIS
Beim Herausnehmen den Aschenbecher nicht am
Deckel halten.
Zigarettenanzünder
Den Anzünder hinein-
drücken.
Warten, bis der glüh-
ende Anzünder hervor-
springt.
Den Anzünder heraus-
nehmen und verwen-
den.
Den Anzünder wieder
hineinschieben.
Die Steckdose des Zigarettenanzünders dient als 12-
Volt-Steckdose.
80
Stauräume und Innenraumausstattung › Multimediahalter
Telefonhalter
Einstellungen
Zur Befestigung des
Telefons die unteren
Arme gegeneinander
verschieben.
Zur Fixierung des Tele-
fons den oberen Arm
nach unten verschie-
ben.
Zur Einstellung des
oberen Arms in die
Ausgangsstellung die
Taste
A drücken.
Zur Einstellung der un-
teren Arme in die Aus-
gangsstellung den Hal-
ter mit dem Adapter
von der Schalttafel ab-
nehmen und die Taste
B
drücken.
Abnehmen und Einsetzen
Halter einsetzen/abnehmen
Zum Einsetzen den
Halter A
in die Auf-
nahmen
B
des Adap-
ters in Pfeilrichtung bis
zum hörbaren Einras-
ten einsetzen.
Zum Abnehmen des
Halters vom Adapter
den Hebel A
drücken
und den Halter B ab-
nehmen.
Adapter einsetzen/abnehmen
Den Adapter in die Ö-
nung in der Schalttafel
einsetzen und in Pfeil-
richtung bis zum hör-
baren Einrasten eindrü-
cken.
Die Entriegelungstaste
A drücken und den
Adapter abnehmen.
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der elektrischen Anlage
des Fahrzeugs.
In die Önung für den Adapter darf keine Flüssig-
keit oder Feuchtigkeit gelangen.
Technische Daten
Im Halter kann ein Telefon (oder ein ähnliches Gerät)
mit einer Größe von 122x56 mm - 164x93 mm quer
befestigt werden.
Die maximal zulässige Belastung des Halters beträgt
200 g.
12-Volt-Steckdose
Funktionsbedingungen
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der elektrischen Anlage
des Fahrzeugs!
Die Steckdosen nur für den Anschluss von freige-
gebenem elektrischem Zubehör mit einer Gesamt-
leistungsaufnahme von bis zu 120 Watt verwen-
den.
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der angeschlossenen
Verbraucher!
Die Verbraucher vor dem Ein- oder Ausschalten
der Zündung sowie vor dem Motorstart ausschal-
ten.
81
Stauräume und Innenraumausstattung › Telefonhalter
Dachgepäckträger
Übersicht
Das maximale Gewicht der Ladung inkl. der Dachge-
päckträger beträgt 50 kg.
Die Dachquerträger können ausstattungsabhängig
an den Befestigungspunkten A befestigt werden.
Pflegen und Reinigen
Service-Ereignisse
Service-Intervalle
Die Einhaltung der Service-Intervalle ist für die Le-
bensdauer und die Werterhaltung des Fahrzeugs von
entscheidender Bedeutung.
Auf den fälligen Service-Termin werden Sie durch
das Symbol sowie die entsprechende Meldung im
Display des Kombi-Instruments hingewiesen.
Hinsichtlich des Typs des Service-Intervalls, der Op-
tion zu dessen Änderung sowie der Service-Umfänge
werden Sie durch den Fachbetrieb informiert.
Alle Serviceleistungen und das Wechseln bzw.
Nachfüllen von Betriebsflüssigkeiten sind für den
Kunden kostenpflichtig, auch während des Garantie-
zeitraums, es sei denn, die Garantiebestimmungen
von ŠKODA AUTO oder sonstige verbindliche Ver-
einbarungen bestimmen etwas anderes.
Service-Nachweis
Ein Fachbetrieb hinterlegt die Service-Nachweise im
Informationssystem mit der Bezeichnung Digitaler
Serviceplan.
Den Service-Nachweis können Sie sich ausdrucken
lassen.
Service-Termin anzeigen
Im Display des Kombi-Instruments den Menüpunkt
Einstellungen
Service
wählen.
Angaben zurücksetzen
Wir empfehlen, die Angaben hinsichtlich der Service-
Ereignisse nicht selbstständig zurückzusetzen. Es
kann zu einer falschen Einstellung der Service-Inter-
valle und dadurch auch zu eventuellen Störungen am
Fahrzeug kommen.
Bei Fahrzeugen mit variablem Service-Intervall wer-
den nach dem Zurücksetzen der Ölwechsel-Service-
Anzeige neue Werte des Service-Intervalls ange-
zeigt, die nach den vorherigen Betriebsbedingungen
berechnet werden. Diese Werte werden dann wei-
terhin nach den aktuellen Betriebsbedingungen an-
gepasst.
Servicearbeiten, Anpassungen und
technische Änderungen
Die Anweisungen und Richtlinien von ŠKODA AUTO
sind bei der Verwendung des Zubehörs sowie bei der
Durchführung von allen Anpassungen, Reparaturen
oder technischen Änderungen am Fahrzeug zu be-
achten.
Die Einhaltung dieser Anweisungen und Richtlinien
erfolgt im Interesse der Verkehrssicherheit und des
guten technischen Zustands des Fahrzeugs.
82
Dachgepäckträger › Übersicht
Wir empfehlen, für das Fahrzeug nur ausdrücklich
freigegebenes ŠKODA Original Zubehör und ŠKODA
Original Teile zu verwenden. Bei diesen sind die Zu-
verlässigkeit, Sicherheit und Eignung für Ihr Fahrzeug
garantiert.
ŠKODA Servicepartner
Alle ŠKODA Servicepartner arbeiten nach den An-
weisungen und Richtlinien von ŠKODA AUTO. Ser-
vice- und Reparaturleistungen werden somit recht-
zeitig und in entsprechender Qualität durchgeführt.
Die Einhaltung der Richtlinien und Anweisungen er-
folgt im Interesse der Verkehrssicherheit und des
guten technischen Zustands des Fahrzeugs.
Deshalb empfehlen wir, alle Anpassungen, Reparatu-
ren und technische Änderungen am Fahrzeug von
ŠKODA Servicepartnern durchführen zu lassen.
ŠKODA Original Teile
Für Ihr Fahrzeug empfehlen wir die Verwendung von
ŠKODA Original Teilen, denn diese Teile sind durch
ŠKODA AUTO genehmigt. Diese Teile entsprechen
genau den ŠKODA AUTO Vorschriften und sind mit
den in der Serienproduktion verwendeten Teilen
identisch.
Bei diesen Teilen steht ŠKODA AUTO für die Sicher-
heit, Zuverlässigkeit und lange Betriebsdauer ein.
Die ŠKODA Servicepartner haften für etwaige Män-
gel der ŠKODA Original Teile bei deren Verkauf 2
Jahre nach der gesetzlichen Sachmängelhaftung, so
lange nicht im Kaufvertrag etwas anderes vereinbart
wurde.
ŠKODA Original Zubehör
Wir empfehlen, für Ihr Fahrzeug das ŠKODA Original
Zubehör zu verwenden. Bei diesem Zubehör steht
ŠKODA AUTO für die Sicherheit, Zuverlässigkeit und
Eignung für Ihren Fahrzeugtyp ein.
Die ŠKODA Servicepartner haften für etwaige Män-
gel des ŠKODA Original Zubehörs bei dessen Verkauf
2 Jahre nach Einbau bzw. Übergabe nach der gesetz-
lichen Sachmängelhaftung, solange nicht im Kaufver-
trag oder in sonstigen Bestimmungen etwas anderes
vereinbart wurde.
Spoiler
WARNUNG
Unfallgefahr!
Den Original-Spoiler am vorderen Stoßfänger aus-
schließlich in der Kombination mit dem Original-
Spoiler auf der Gepäckraumklappe verwenden.
Der Original-Spoiler am vorderen Stoßfänger kann
weder eigenständig ohne den Spoiler auf der Ge-
päckraumklappe, noch in der Kombination mit ei-
nem ungeeigneten Spoiler auf der Gepäckraum-
klappe belassen werden.
Eventuelle Reparaturen, der Austausch, das Hinzu-
fügen oder Entfernen von Spoilern, sind mit dem
ŠKODA Servicepartner zu konsultieren.
Komponentenschutz
Einige elektronische Fahrzeugkomponenten (z. B. das
Kombi-Instrument) sind werkseitig mit einem Kom-
ponentenschutz ausgestattet. Der Komponenten-
schutz sorgt für die Funktionseinschränkung dieser
Komponenten bei einem nicht legitimen Einbau in ein
anderes Fahrzeug (z. B. nach einem Diebstahl) oder
beim Betrieb außerhalb des Fahrzeugs.
Innenraum
Was soll beachtet werden
HINWEIS
Zur Reinigung und Pflege der einzelnen Materialien
dafür vorgesehene Reinigungsmittel verwenden.
Keine aggressiven Reinigungsmittel oder chemi-
sche Lösungsmittel verwenden.
Naturleder / Kunstleder / Alcantara
®
/ Suedia /
Sto
HINWEIS
Verunreinigungen so bald wie möglich entfernen.
Für Alcantara
®
- und Suedia-Sitzbezüge keine Le-
derreiniger, Bohnerwachs, Schuhcreme, Flecken-
entferner u. Ä. verwenden.
Darauf achten, dass das Naturleder beim Reinigen
nicht durchfeuchtet wird und dass kein Wasser in
die Nähte einsickert.
Die Dachverkleidung nicht mit einer Bürste reini-
gen.
HINWEIS
Gefahr des Ausbleichens der Bezugsstoe.
Auf längere Standzeiten in der prallen Sonne ver-
zichten ggf. die Bezüge durch Abdecken schützen.
Während des Gebrauchs können sich auf den Le-
der-, Alcantara®- und Suedia-Materialien geringfü-
gige erkennbare Änderungen, z. B. Falten oder Ver-
färbungen, zeigen.
Einige Bekleidungsstoe, z. B. dunkler Jeanssto,
besitzen teilweise keine ausreichende Farbecht-
heit. Dadurch können auf den Sitzbezügen deutlich
sichtbare Verfärbungen entstehen. Es handelt sich
nicht um einen Mangel am Bezugssto.
Scharfkantige Reißverschlüsse, Niete, Schellen und
ähnliche Kleidungsstücke können die Bezugsstoe
im Fahrzeug beschädigen. Solche Beschädigungen
können nicht als eine gerechtfertigte Beanstan-
dung anerkannt werden.
83
Pflegen und Reinigen › Innenraum
Kunststoteile
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der Schalttafel.
Keine Duftstoe und Lufterfrischer an der Schalt-
tafel befestigen.
Fensterscheiben
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der Heizfäden oder der
Scheibenantenne.
Keine Aufkleber auf die Heizfäden kleben.
Bezüge der elektrisch beheizten Sitze
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung des Heizungssystems.
Die Sitze weder mit Wasser noch mit anderen Flüs-
sigkeiten reinigen.
Die Sitze nicht durch das Einschalten der Heizung
trocknen.
Sicherheitsgurte
HINWEIS
Gefahr einer Beschädigung der Sicherheitsgurte.
Die Sicherheitsgurte nicht chemisch reinigen.
Gereinigte Gurte vor dem Aufrollen trocknen las-
sen.
Hinweise zur Reinigung
Naturleder / Kunstleder / Alcantara
®
/ Suedia /
Sto
Staub und Schmutz auf der Oberfläche mit einem
Staubsauger entfernen.
Frische Verunreinigungen mit Wasser, leicht ange-
feuchtetem Baumwolltuch oder Wolltuch ggf. mil-
der Seifenlösung entfernen und mit trockenem
Tuch abwischen.
Hartnäckige Flecken mit einem dafür vorgesehe-
nen Reinigungsmittel entfernen.
Für die regelmäßige Pflege des Naturleders dafür
vorgesehene Mittel verwenden. Nach jeder Reini-
gung eine Pflegecreme mit Lichtschutz und Im-
prägniereekt verwenden.
Bei der Pflege der Alcantara
®
-, Suedia- und Sto-
Oberflächen hartnäckige Haare mit einem Reini-
gungshandschuh entfernen. Knollen auf Stoen
mit einer Bürste entfernen.
Kunststoteile
Verunreinigungen mit Wasser, leicht angefeuchte-
tem Tuch oder Schwamm ggf. mit einem dafür
vorgesehenen Reinigungsmittel entfernen.
Fensterscheiben
Verunreinigungen mit klarem Wasser entfernen
und mit einem dafür vorgesehenen Wischtuch
trocknen.
Bezüge der elektrisch beheizten Sitze
Verunreinigungen mit einem dafür vorgesehenen
Reinigungsmittel entfernen.
Sicherheitsgurte
Verunreinigungen mit weichem Tuch und milder
Seifenlösung entfernen.
Außenseite
Was soll beachtet werden
WARNUNG
Unfallgefahr!
Nach der Fahrzeugwäsche kann die Funktion der
Bremsanlage durch Feuchtigkeit und im Winter
durch Eis beeinträchtigt werden.
Die Bremsen durch mehrmaliges Abbremsen
trocknen und reinigen.
HINWEIS
Vogelkot, Insektenrückstände, Streu- und Meers-
alzreste, u. Ä. so bald wie möglich entfernen.
Für die Entfernung von Schmutz keine rauen
Schwämme, Topfkratzer oder Ähnliches verwen-
den.
Zur Reinigung und Pflege der einzelnen Materialien
dafür vorgesehene Reinigungsmittel verwenden.
Keine aggressiven Reinigungsmittel oder chemi-
sche Lösungsmittel verwenden.
Das Fahrzeug nicht in staubiger Umgebung polie-
ren.
HINWEIS
Lackschäden so bald wie möglich ausbessern las-
sen.
Matt lackierte Teile weder mit Poliermitteln noch
Hartwachsen behandeln.
Folien nicht polieren.
Türdichtungen und Fensterführungen mit keinerlei
Mitteln behandeln. Ausgenommen sind dafür vor-
gesehene Mittel aus dem ŠKODA Original Zubehör.
Bei diesen ist sichergestellt, dass die Schutzlack-
schicht der Dichtungen und Fensterführungen
nicht angegrien wird.
Vor dem Durchfahren einer Waschanlage
Die üblichen Vorgaben der Waschanlage beachten,
z. B. alle Fenster schließen, die Außenspiegel an-
klappen, den Antennenstab abschrauben, u. Ä.
Den Scheibenwischerhebel in die Position
ein-
stellen.
Wenn sich an Ihrem Fahrzeug besondere Anbautei-
le befinden, die Vorgaben des Waschanlagenbetrei-
bers beachten.
Nach dem Waschen mit einer Wachskonservierung
Die Scheibenwischerblätter mit trockenem Wisch-
tuch abwischen.
84
Pflegen und Reinigen › Außenseite
Waschen mit einem Hochdruckreiniger
HINWEIS
Die Bedienungshinweise für den Hochdruckreini-
ger befolgen. Dies gilt insbesondere für Hinweise
bezüglich des Drucks und des Spritzabstands zur
Fahrzeugoberfläche.
Den Wasserstrahl nicht direkt auf die folgenden
Fahrzeugteile richten.
Bauteile des Hochvoltsystems, z. B. Ladesteck-
dose, Hochvoltkabel u. Ä.
Folien.
Schlösser.
Spalten am Fahrzeug.
Sensoren.
Kunststoteile, verchromte und eloxierte Teile.
Schnee und Eis entfernen
HINWEIS
Schnee und Eis mit einem Kunststokratzer oder
einem geeigneten Enteisungsmittel entfernen.
Kameras mit einem Handfeger reinigen.
Den Kratzer nur in eine Richtung bewegen.
Weder Kratzer noch sonstige scharfe Gegenstände
für Folien verwenden.
Schnee und Eis nicht mit heißem oder warmem
Wasser entfernen.
Schnee und Eis nicht von Oberflächen mit grobem
Schmutz entfernen.
Hinweise zur Reinigung
Hinweise zum Hochvoltsystem
Den Ladevorgang beenden und die Ladesteckdose
völlig schließen.
Die Fahrbereitschaft sowie die Zündung ausschal-
ten.
Bauteile des Hochvoltsystems, z. B. orangefarbene
Kabel, dürfen nicht beschädigt sein.
Handwäsche
Das Fahrzeug von oben nach unten, mit weichem
Schwamm oder Waschhandschuh und reichlich
Wasser ggf. mit zusätzlichen geeigneten Reini-
gungsmitteln waschen.
Für Folien und Scheinwerfer eine milde Seifenlö-
sung verwenden, die zwei Esslöel weiße Neutra-
lseife auf 1 Liter lauwarmes Wasser enthält.
Für die Scheibenwischerblätter einen Scheibenrei-
niger verwenden.
Kameras mit klarem Wasser abwaschen und mit ei-
nem geeigneten sauberen Wischtuch trocknen.
HINWEIS
Den Schwamm oder Waschhandschuh regelmäßig
auswaschen.
Für Räder, Schweller und den unteren Fahrzeugbe-
reich einen anderen Schwamm als für die übrigen
Fahrzeugteile verwenden.
Das Fahrzeug nicht in der prallen Sonne waschen.
Die Scheinwerfer nicht trocken reinigen und keine
scharfen Gegenstände verwenden.
Beim Waschen keinen Druck auf die Karosserie
ausüben.
Die Temperatur des Waschwassers darf max.
60 °C betragen.
Nach der Handwäsche
Das Fahrzeug abspülen und mit einem geeigneten
sauberen Tuch abwischen.
Fahrzeuglack
Den Lack mindestens zweimal im Jahr mit Hart-
wachs konservieren.
Für Mattlacke ein Poliermittel verwenden.
Folien
Die Folien altern und werden spröde, das ist völlig
normal, es handelt sich um keinen Mangel.
Die folgenden Faktoren wirken sich auf die Lebens-
dauer oder die Farbechtheit der Folien negativ aus.
Sonneneinstrahlung.
Feuchtigkeit.
Luftverschmutzung.
Steinschlag, z. B. durch den Abprall von der Ladung
beim Transport auf dem Dachgepäckträger.
Hohlraumkonservierung
Korrosionsgefährdete Hohlräume des Fahrzeugs sind
werkseitig durch Konservierungswachs dauerhaft
geschützt.
Ausgelaufenes Wachs mit einem Kunststoscha-
ber entfernen, Flecken mit Reinigungsbenzin reini-
gen.
Unterbodenschutz
Der Unterboden ist werkseitig gegen chemische und
mechanische Einflüsse dauerhaft geschützt.
Die Schutzschicht vor Beginn und am Ende der kal-
ten Jahreszeit von einem Fachbetrieb prüfen las-
sen.
Räder
Die Räder nach dem Waschen mit einem geeigne-
ten Mittel konservieren.
HINWEIS
Eine starke Verschmutzung der Räder kann sich als
Unwucht der Räder auswirken.
Wagenheber
Bewegliche Teile ggf. mit einem geeigneten
Schmierfett behandeln.
85
Pflegen und Reinigen › Außenseite
Technische Daten und Vorschriften
Vorschriften zu den technischen Daten
In der technischen Fahrzeugdokumentation sowie in
der Konformitätserklärung, im sog. COC-Dokument,
sind einige für Ihr Fahrzeug gültige Angaben aufge-
führt. Diese technischen Daten sowie die Konformi-
tätserklärung können bei einem ŠKODA Partner ein-
geholt werden.
Die Angaben in der technischen Fahrzeugdokumen-
tation haben Vorrang vor den Angaben dieser Be-
triebsanleitung.
Die aufgeführten Fahrleistungswerte wurden ohne
fahrleistungsmindernde Ausstattungen, z. B. Klima-
anlage, ermittelt.
Die aufgeführten Werte gelten für das Basismodell
ohne Sonderausstattungen. Die Werte wurden ge-
mäß Regeln und unter Bedingungen festgestellt, die
durch Rechtsvorschriften oder technische Vorschrif-
ten für die Bestimmung von betrieblichen und tech-
nischen Daten der Kraftfahrzeuge festgelegt sind.
Fahrzeugkenndaten
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN)
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer befindet sich
an den folgenden Stellen.
Rechts im Motorraum auf dem Federbeindom.
Auf einem Schild unter der Frontscheibe in der un-
teren linken Ecke.
Auf dem Typschild unten an der mittleren Karosse-
riesäule des Fahrzeugs.
Typschild.
A
Fahrzeughersteller
B
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN)
Motornummer
Die Motornummer ist auf dem Motorblock einge-
prägt.
Maximal zulässige Gewichte
Die maximal zulässigen Gewichte sind auf dem Typ-
schild aufgeführt.
Das Typschild befindet sich unten an der mittleren
Karosseriesäule des Fahrzeugs.
A
Maximal zulässiges Gesamtgewicht
B
Maximal zulässige Achslast vorn
C
Maximal zulässige Achslast hinten
Zuladung
Aus dem Unterschied zwischen dem maximal zulässi-
gen Gesamtgewicht und dem Betriebsgewicht lässt
sich die ungefähre maximale Zuladung berechnen.
Die Zuladung setzt sich aus folgenden Gewichten zu-
sammen.
Das Gewicht der Mitfahrer.
Das Gewicht aller Gepäckstücke und anderer Las-
ten.
Das Gewicht der Dachlast einschließlich des Dach-
gepäckträgergewichts.
Das Gewicht der Ausstattungen, die vom Betriebs-
gewicht ausgeschlossen sind.
WARNUNG
Unfallgefahr sowie Gefahr einer Fahrzeugbeschädi-
gung!
Die angegebenen Werte für die maximal zulässigen
Gewichte nicht überschreiten.
Betriebsgewicht
Angabe über das Betriebsgewicht
Die Angabe entspricht dem möglichst geringen Be-
triebsgewicht ohne weitere gewichtserhöhende
Ausstattungen. Diese beinhaltet auch 75 kg als Fah-
rergewicht, das Gewicht der Betriebsflüssigkeiten
sowie des Bordwerkzeugs.
86
Technische Daten und Vorschriften › Vorschriften zu den technischen Daten
Betriebsgewicht
Motortyp Betriebsgewicht (kg)
61 kW Elektromotor 1235
Das genaue Fahrzeuggewicht in einem Fachbetrieb erfragen.
Fahrzeugabmessungen
Abmessungen
Angabe Wert (in mm)
Fahrzeughöhe 1481
Fahrzeugbreite mit angeklappten Spiegeln 1645
Fahrzeugbreite mit abgeklappten Spiegeln 1910
Bodenfreiheit des Fahrzeugs 141
Fahrzeuglänge 3597
Motorspezifikationen
61 kW Elektromotor
Leistung (kW) 61
Größtes Drehmoment (Nm) 212
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 130
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 12,3
Unfall-Daten-Rekorder (Event Data
Recorder)
Das Fahrzeug ist mit einem Gerät ausgestattet, das
als ein Unfall-Daten-Rekorder (nachstehend nur
„EDR“) dient. Der Hauptzweck des EDR besteht in
der Datenaufzeichnung während des Verkehrsunfalls
oder einer anderen außerordentlichen Verkehrssitua-
tion (nachstehend nur „Unfall“), bei der es zur Akti-
vierung der Rückhaltesysteme kommt.
Der EDR zeichnet in einer kurzen Zeit das Unfallge-
schehen auf (ungefähr 10 s), beispielsweise die fol-
genden Angaben:
Die Funktion bestimmter Systeme im Fahrzeug.
Den Sicherheitsgurtstatus des Fahrers und Beifah-
rers.
Die Betätigung des Brems- und Gaspedals.
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zum Unfallzeit-
punkt.
Die aufgezeichneten Daten dienen als Unterstützung
für die Analyse, wie sich die Fahrzeugsysteme kurz
vor, während und kurz nach dem Unfallgeschehen
verhielten, um dadurch eine bessere Aufklärung der
Umstände sicherzustellen, unter denen sich der Un-
fall ereignete, bei dem es zu Sachschäden und mögli-
cherweise Personenschäden kam.
Weiter werden auch die Daten der Assistenzsysteme
im Fahrzeug aufgezeichnet. Neben den Informatio-
nen, ob die betroenen Systeme zum zugehörigen
Zeitpunkt ein- oder ausgeschaltet waren, ob diese
nur teilweise zur Verfügung standen oder inaktiv wa-
ren, besteht auch die Möglichkeit der Nachverfol-
gung, ob diese Fahrzeugfunktionen während des Un-
fallgeschehens das Fahrzeug steuerten, beschleunig-
ten oder abbremsten. Ausstattungsabhängig handelt
es sich z. B. um die folgenden Funktionen.
Automatische Distanzregelung (ACC).
Spurhalteassistent (Lane Assist).
Parklenkassistent.
Notbremsfunktion (Front Assist).
EDR-Daten werden nur erfasst, wenn ein Unfall mit
der Aktivierung der Rückhaltesysteme eintritt. Unter
normalen Fahrbedingungen kommt es zu keiner Da-
tensatzaufzeichnung und es erfolgt keine Audio-
87
Technische Daten und Vorschriften › Fahrzeugabmessungen
oder Videoaufzeichnung aus dem Fahrzeuginnen-
raum oder der Fahrzeugumgebung. Persönliche Da-
ten, z. B. Name, Geschlecht, Alter oder Ort, an dem
sich der Unfall ereignete, werden im EDR ebenfalls
nicht aufgezeichnet. Dritte Subjekte, z. B. Strafver-
folgungsbehörden können jedoch mittels bestimm-
ter Ressourcen EDR-Inhalte mit anderen Datenquel-
len verbinden und bei der Untersuchung der Unfall-
ursachen auf diese Weise die Identifikation einiger
Unfallbeteiligter herleiten.
Zur Auslesung der EDR-Daten wird eine Sonderaus-
rüstung mit spezieller Zugangsberechtigung, ein vom
Gesetz im Fahrzeug vorgeschriebener Diagnosean-
schluss („On-Board-Diagnostics“) und die einge-
schaltete Zündung benötigt.
Die Gesellschaft ŠKODA AUTO wird ohne die Zu-
stimmung des Fahrzeughalters oder einer anderen
für die Nutzung des Fahrzeugs autorisierten Person
keine Daten zum Unfallgeschehen aus dem EDR aus-
lesen oder anderweitig verarbeiten. Ausnahmen sind
in den vertraglichen Vereinbarungen festgelegt oder
diese unterliegen allgemein verbindlichen Vorschrif-
ten.
Die Gesellschaft ŠKODA AUTO ist aufgrund der ge-
setzlichen Vorgaben verpflichtet, die Qualität und Si-
cherheit der eigenen Produkte zu überwachen, des-
halb ist man nur berechtigt, Daten aus dem EDR zur
Überwachung des Produkts am Markt, zur weiteren
Forschung und Entwicklung und Qualitätsverbesse-
rung der Sicherheitssysteme des Fahrzeugs zu ver-
wenden. Zum Zweck der Forschung und Entwicklung
stellt die Gesellschaft ŠKODA AUTO Daten auch
Dritten zur Verfügung. Dieses erfolgt ausschließlich
in anonymisierter Form, d. h. ohne eine beliebige Ver-
bindung zum konkreten Fahrzeug, zum Fahrzeughal-
ter oder zum weiteren berechtigten Nutzer.
Informationen zu den Funkanlagen im
Fahrzeug
Ihr Fahrzeug verfügt über verschiedene Funkanlagen.
Die Hersteller dieser Funkanlagen erklären, dass die-
se Anlagen den Vorgaben der Richtlinie 2014/53/EU
sowie der Technischen Vorschrift über Funkanla-
gen, die durch den Beschluss des Ministerkabi-
netts der Ukraine vom 25. Mai 2017 Nr. 355 geneh-
migt wurde, entsprechen.
Zur Anzeige von Informationen zur Richtlinie
2014/53/EU, zur Angleichung rechtlicher Vorschrif-
ten der Mitgliedsstaaten in Bezug auf die Vermark-
tung von Funkanlagen, zur Technischen Vorschrift
über Funkanlagen, die durch den Beschluss des Mi-
nisterkabinetts der Ukraine vom 25. Mai 2017 Nr.
355 genehmigt wurde sowie zur Konformitätser-
klärung wie folgt vorgehen.
1. Den QR-Code einlesen oder die folgende Adres-
se in den Webbrowser eingeben.
http://go.skoda.eu/owners-manuals
2. Auf „Choose your manual“ klicken.
3. Das gewünschte Modell auswählen - es wird ein
Menü mit den Anleitungen angezeigt.
4. Den Bauzeitraum sowie die Sprache auswählen.
5. Die Datei „Informationen zur Richtlinie
2014/53/EU“ oder „Informationen zur Techni-
schen Vorschrift über Funkanlagen Nr. 355“ im
pdf-Format wählen.
Rechte aus mangelhafter Erfüllung,
ŠKODA Garantien
Rechte aus mangelhafter Erfüllung
Ihr ŠKODA Partner als Verkäufer haftet Ihnen gegen-
über für Sachmängel an Ihrem ŠKODA Neuwagen, an
ŠKODA Original Teilen und an ŠKODA Original Zube-
hör im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften
und dem Kaufvertrag.
Der Käufer ist berechtigt, die Rechte aus mangelhaf-
ter Erfüllung beim zuständigen ŠKODA Partner ab
dem Zeitpunkt der Fahrzeugübergabe geltend zu
machen. Das Datum der Fahrzeugübergabe ist zu-
sammen mit der Fahrzeug-Identifizierungsnummer
(VIN) ordnungsgemäß im Kapitel „Dokumentation
der Fahrzeugübergabe“ dieser Betriebsanleitung do-
kumentiert.
ŠKODA Garantie für Neuwagen
Über die aus rechtlichen Vorschriften hervorgehen-
den Rechte aus mangelhafter Erfüllung hinaus ge-
währt Ihnen die Gesellschaft ŠKODA AUTO die ŠKO-
DA Garantie für Neuwagen (nachfolgend als „ŠKODA
Garantie“ bezeichnet), nach den im weiteren Text be-
schriebenen Konditionen.
Im Rahmen der ŠKODA Garantie wird die Gesell-
schaft ŠKODA AUTO folgende Leistungen bereit-
stellen.
Kostenlose Reparatur von Schäden aufgrund eines
Mangels, die innerhalb von zwei Jahren ab Beginn
der ŠKODA Garantie an Ihrem Fahrzeug auftreten.
Kostenlose Reparatur von Schäden aufgrund eines
Lackmangels, die innerhalb von drei Jahren ab Be-
ginn der ŠKODA Garantie an Ihrem Fahrzeug auf-
treten.
Kostenlose Reparatur von Durchrostungen an der
Karosserie, die innerhalb von zwölf Jahren ab Ga-
rantiebeginn an Ihrem Fahrzeug auftreten. Als
Durchrostungen der Karosserie sind ausschließlich
Durchrostungen von Karosserieblechen von der In-
88
Technische Daten und Vorschriften › Informationen zu den Funkanlagen im Fahrzeug
nenseite zur Außenseite von der ŠKODA Garantie
erfasst.
Kostenlose Reparatur der Hochvoltbatterie, wenn
diese im Fahrzeug verbaut ist und wenn der Scha-
den innerhalb von 8 Jahren oder vor dem Erreichen
einer Laufleistung von 160 000 km/100 000 Mei-
len (je nachdem, was zuerst eintritt) ab Beginn der
ŠKODA Garantie eintritt. Eine Verringerung der Ka-
pazität der Hochvoltbatterie über die Zeit ist eine
natürliche Eigenschaft der Technik und stellt kei-
nen Mangel im Sinne der ŠKODA Garantie dar, so-
fern dieser Wert vor Ablauf der 8 Jahre oder vor
dem Erreichen einer Laufleistung von 160 000 km/
100 000 Meilen (je nachdem, was zuerst eintritt)
ab Beginn der ŠKODA Garantie nicht 70 % der
nutzbaren Gesamtkapazität unterschreitet.
Der Beginn der ŠKODA Garantie ist der Tag, an dem
der Neuwagen durch einen ŠKODA Partner dem ers-
ten Käufer, der kein ŠKODA Partner ist, zur Benut-
zung übergeben wird
1)
.
Der ŠKODA Partner trägt dieses Datum in die zuge-
hörigen Systeme des Herstellers ein. Jeder beliebige
ŠKODA Partner teilt Ihnen dieses Datum auf Anfrage
mit.
Die Fahrzeugreparatur im Rahmen der ŠKODA Ga-
rantie kann durch Ersatz oder Instandsetzung der
mangelhaften Teile erfolgen. Über die Art der Fahr-
zeugreparatur entscheidet der ŠKODA Servicepart-
ner. Die Fahrzeugreparatur erfolgt innerhalb einer
entsprechend den Möglichkeiten des ŠKODA Ser-
vicepartners angemessenen Frist. Ersetzte Teile wer-
den zum Eigentum des ŠKODA Servicepartners.
Bei Ansprüchen aus der ŠKODA Garantie bezüglich
Schäden an der Hochvoltbatterie, wenn diese im
Fahrzeug verbaut ist, wird die Hochvoltbatterie in ei-
nen dem Alter und der Laufleistung des Fahrzeugs
entsprechenden Zustand versetzt, wobei die Kapazi-
tät der Hochvoltbatterie nach der Instandsetzung
mindestens 70 % der nutzbaren Gesamtkapazität be-
trägt.
Weitergehende Ansprüche aus dieser ŠKODA Ga-
rantie bestehen nicht. Insbesondere entsteht kein
Anspruch auf Ersatzlieferung, kein Rücktrittsrecht,
kein Anspruch auf Kaufpreisnachlass, auf Bereitstel-
lung eines Ersatzwagens für die Dauer der Nachbes-
serung und auf Schadenersatz.
Die ŠKODA Garantie kann bei jedem beliebigen ŠKO-
DA Servicepartner geltend gemacht werden.
Es bestehen keine Ansprüche aus der ŠKODA Garan-
tie, wenn Fahrzeugschäden im ursächlichen Zusam-
menhang mit einem der nachfolgenden Umstände
entstanden ist.
Die Servicearbeiten wurden nicht rechtzeitig und
fachgerecht nach den Vorschriften der Gesell-
schaft ŠKODA AUTO durchgeführt, oder deren
Durchführung wurde seitens des Kunden bei der
Geltendmachung von Ansprüchen aus der ŠKODA
Garantie nicht belegt.
Die Beschädigung bezieht sich auf Teile, die einem
natürlichen Verschleiß unterliegen, wie z. B. Reifen,
Zündkerzen, Wischerblätter, Bremsbeläge und
Bremsscheiben, Kupplung, Glühlampen, Synchron-
ringe, Batterien u. Ä.
Einbau, Anschluss von Teilen oder Zubehör, Durch-
führung sonstiger Anpassung oder technischer Än-
derung am Fahrzeug, die von ŠKODA AUTO nicht
genehmigt wurden (z. B. Tuning).
Unerlaubte Nutzung, unsachgemäße Behandlung
(z. B. Einsatz bei motorsportlichen Wettbewerben
oder Überladung), unsachgemäße Pflege und War-
tung oder unerlaubte Veränderungen Ihres Fahr-
zeugs.
Nichtbeachtung von Vorschriften in der Bedie-
nungsanleitung bzw. in anderen werksseitig gelie-
ferten Anleitungen, unter anderem die Nichtbeach-
tung von Vorschriften bezüglich der Vorgehens-
weise beim Laden der Hochvoltbatterie, wenn die-
se im Fahrzeug verbaut ist.
Nutzung des Fahrzeugs als stationäre Quelle der
elektrischen Energie.
Fremdeinwirkung oder äußere Einflüsse (z. B. Un-
fall, Hagel, Überschwemmung u. Ä.).
Von Ihnen ein Schaden nicht unverzüglich bei ei-
nem Fachbetrieb angezeigt oder nicht fachgerecht
beseitigt wurde.
Den Nachweis der fehlenden Ursächlichkeit trägt der
Kunde.
Durch die vorliegende ŠKODA Garantie werden die
gesetzlichen Rechte des Käufers aus mangelhafter
Erfüllung gegenüber dem Verkäufer des Fahrzeugs
und mögliche Ansprüche aus Produkthaftungsgeset-
zen nicht beschränkt.
ŠKODA Mobilitätsgarantie
Die Mobilitätsgarantie steht für ein Gefühl der Ge-
wissheit für Reisen in Ihrem Fahrzeug.
Sollte Ihr Fahrzeug einmal unterwegs infolge eines
unerwarteten Defekts liegen bleiben, können für Sie
im Rahmen der Mobilitätsgarantie Leistungen für die
Sicherung Ihrer weiteren Mobilität erbracht werden,
zu denen folgende Leistungen gehören: Pannenhilfe
am Pannenort und das Abschleppen zum ŠKODA
1)
Aufgrund der Anforderungen der allgemein verbindlichen landesspezifischen gesetzlichen Bestimmungen,
kann anstatt des Datums der Fahrzeugübergabe das Datum der Erstzulassung angegeben werden.
89
Technische Daten und Vorschriften › Rechte aus mangelhafter Erfüllung, ŠKODA Garantien
Servicepartner, technische Hilfe am Telefon bzw. In-
betriebnahme vor Ort.
Sollte die Reparatur Ihres Fahrzeugs nicht am selben
Tag erfolgen, dann kann der ŠKODA Servicepartner
bei Bedarf noch weitere nachträgliche Leistungen
vermitteln, wie eine Ersatzbeförderung (Bus, Zug u.
Ä.), die Bereitstellung eines Ersatzfahrzeugs u. Ä.
Bestimmte Ansprüche auf eine kostenlose Erbrin-
gung von Dienstleistungen der ŠKODA Mobilitätsga-
rantie bestehen nur dann, wenn Ihr Fahrzeug im ur-
sächlichen Zusammenhang mit einem Defekt liegen
geblieben ist, der aufgrund der Erfüllung aus der
ŠKODA Garantie behoben werden soll.
Hinsichtlich der Bedingungen zur Bereitstellung der
Mobilitätsgarantie für Ihr Fahrzeug informieren Sie
sich bei Ihrem ŠKODA Partner. Dieser teilt Ihnen
ebenfalls die detaillierten Geschäftsbedingungen der
Mobilitätsgarantie in Bezug auf Ihr Fahrzeug mit. Für
den Fall, dass sich auf Ihr Fahrzeug keine Mobilitäts-
garantie bezieht, informiert er Sie hinsichtlich der
Möglichkeiten eines nachträglichen Abschlusses.
Optionale ŠKODA Garantieverlängerung
Falls Sie beim Kauf Ihres Neuwagens auch eine ŠKO-
DA Garantieverlängerung erworben haben, stellt Ih-
nen die Gesellschaft ŠKODA AUTO im Laufe der Ga-
rantiedauer eine kostenlose Reparatur von Fahrzeug-
schäden bereit, die infolge eines Mangels am Fahr-
zeug entstanden sind.
Die ŠKODA Garantieverlängerung bezüglich Ihres
Fahrzeugs gilt für den vereinbarten Zeitraum oder bis
zum Erreichen des vereinbarten Limits der Laufleis-
tung, je nachdem, was zuerst eintritt.
Für die Beurteilung von Ansprüchen aus der ŠKODA
Garantieverlängerung gelten im angemessenen Um-
fang die vorstehend beschriebenen Bedingungen der
ŠKODA Garantie.
Die Fahrzeugreparatur im Rahmen der ŠKODA Ga-
rantieverlängerung kann ausschließlich durch Ersatz
oder Instandsetzung der mangelhaften Teile erfol-
gen, wobei der ŠKODA Servicepartner über die Art
der Fahrzeugreparatur entscheidet. Die Fahrzeugre-
paratur erfolgt innerhalb einer entsprechend den
Möglichkeiten des ŠKODA Servicepartners ange-
messenen Frist.
Weitergehende Ansprüche aus der ŠKODA Garantie-
verlängerung bestehen ebenfalls nicht. Insbesondere
entsteht kein Anspruch auf Ersatzlieferung, kein
Rücktrittsrecht, kein Anspruch auf Kaufpreisnach-
lass, auf Bereitstellung eines Ersatzwagens für die
Dauer der Nachbesserung und auf Schadenersatz.
Die beschriebene Lackgarantie, die Garantie gegen
Durchrostung sowie die Garantie bezüglich der
Hochvoltbatterie bleiben von der ŠKODA Garantie-
verlängerung unberührt.
Die ŠKODA Garantieverlängerung bezieht sich nicht
auf Außen- und Innenfolien.
Die Informationen über die detaillierten Bedingungen
der ŠKODA Garantieverlängerung stellt Ihnen Ihr
ŠKODA Partner bereit.
Die ŠKODA Mobilitätsgarantie und die ŠKODA
Garantieverlängerung sind nur für einige Länder er-
hältlich.
90
Technische Daten und Vorschriften › Rechte aus mangelhafter Erfüllung, ŠKODA Garantien
Stichwortverzeichnis
A
Abblendlicht
30
Abblendlicht automatisch einschalten 30
Abfallbehälter 80
Ablagen 79
ABS 55, 56
Abschleppöse
53
Abschleppseil 53
Airbag 28
Airbags abschalten
29
Auslösung 28
Beifahrer-Frontairbag abschalten 29
Sicherheit 14
Störung 29
Verbauorte
29
Ambientebeleuchtung 36
Analoges Kombi-Instrument 39, 40
Antriebsleistung 40
Anwendung ŠKODA Move&Fun
50
Aschenbecher 80
ASR 55, 56
Assistenzsysteme
Fahrerassistent 55
Parklenkassistent
58
Sicherheit 15
Außenspiegel 23, 24
Automatikbetrieb der Climatronic 38
Automatisches Getriebe 51, 52
B
Batterie
siehe Fahrzeugbatterie 67
Batteriesäure 67
Beifahrer-Frontairbag abschalten
29
Beifahrerplatz 8
Beleuchtung
Ambientebeleuchtung 36
außen 30
innen
36
Berganfahrassistent 55
Beschlagene Scheiben 38
Blinker
siehe Blinklicht
31
Blinklicht 31
Bremsbeläge 55
Bremsen 54
Handbremse 55
Bremsflüssigkeit
54
Sicherheit 12
C
Climatronic 38
COMING HOME 32
D
Dachgepäckträger 82
Dachlast 82
sicheres Fahren 15
Träger befestigen 82
Display des Kombi-Instruments 40
Driving Mode
siehe Fahrmodus des Fahrzeugs 53
E
e-Max 40
eBKV 55
ECO
siehe Fahrmodus des Fahrzeugs
53
ECO+
siehe Fahrmodus des Fahrzeugs
53
EDS 55
Einparkhilfe 58
Eiskratzer
7
Elektrische Fensterheber 20
Problemlösung 20
Entriegeln 18, 19
Erläuterungen 5
ESC
55, 56
F
Fächer 79
Fahrdaten 40, 41
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung 41
Fahrerplatz
8
Fahrleistung 40
Fahrmodus des Fahrzeugs 53
Fahrprofile
siehe Fahrmodus des Fahrzeugs 53
Fahrzeug abschleppen
53
Fahrzeug vor der Fahrt prüfen 13
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN) 86
Fahrzeugabmessungen 87
Fahrzeuganpassungen
Empfehlungen
82
Fahrzeugbatterie 67
Abklemmen und Anklemmen 67
Entladeschutz 67
laden
67
Sicherheit 12
Zustand prüfen 67
Fahrzeugbreite 87
Fahrzeughöhe
87
Fahrzeuglänge 87
Fahrzeugreinigung
Außenseite 84, 85
Innenraum 83, 84
was soll beachtet werden
83
Fahrzeugzustand 41
Fenster 20
91
Stichwortverzeichnis
Beheizung 20
mechanische Bedienung 20
Fernlicht 31
Frontscheinwerfer
Leuchtweitenregulierung 32
G
Ganzjahresreifen 72
Garantie
88
Garantie für Neuwagen 88
Mobilitätsgarantie 89
optionale Garantieverlängerung
90
Rechte aus mangelhafter Erfüllung 88
Gepäckraum 78
Befestigungselemente
78
Befestigungsnetze 78
Gegenstände sicher transportieren 15
Haken 78
siehe Gepäckraumklappe
21
starre Abdeckung 78
variabler Ladeboden 78
Gepäckraumabdeckung 78
Gepäckraumklappe 21
automatische Verriegelung
21
manuelle Bedienung 21
Geschwindigkeitsbegrenzung 41
Geschwindigkeitsregelanlage 56
Getränkehalter
79
Gewicht 86
Glühlampen 32
Abblendlicht - Wechsel 33
Blinklicht vorn - Wechsel 33
Fernlicht - Wechsel
33
Nebelscheinwerfer - Wechsel 33
Rückleuchte - Wechsel 35
H
Haken
im Gepäckraum 78
im Innenraum 79
Handbremse
55
Hebel
Blinklicht 31
Fernlicht 31
Scheibenwischer und -wascher 36
HHC
siehe Berganfahrassistent
55
Hinterer Fahrzeugbereich 7
Hochvoltbatterie 59
Ladevorgang
61
Hochvoltsystem 59
I
i-Size 27
Infotainment Swing
Übersicht 42
Infotainmentübersicht Swing 42
Innenbeleuchtung 36
Ambientebeleuchtung
36
Innenspiegel 23
ISOFIX 28
Halteösen 28
Verwendung von Kindersitzen 26
K
Kick-down 52
Kindersicherung
19
Kindersitz 25
auf dem Beifahrersitz 25
Befestigung
28
Befestigung mit einem Gurt 27
empfohlene Kindersitze 26
Gruppeneinteilung
26
i-Size 27
ISOFIX 26, 28
Kinder richtig sichern 14
Sicherheitshinweise
25
Stichwort Kindersitz 25
TOP TETHER 28
Klimaanlage
siehe Climatronic 38
Kombi-Instrument
analog
39
Display des Kombi-Instruments 40
Komfortblinken 31
Kontrollleuchten
Übersicht
9
Vorwort 9
Kopfstützen 22
Kühlmittel
Nachfüllen
66
Prüfen 66
Sicherheit 12
Spezifikation 66
L
Ladekabel 63
Laden
niedriger Ladezustand
63
Problemlösung 63
Ladevorgang 60
Lane Assist 56, 57
LEAVING HOME 32
Lenkrad
23
richtige Haltung 14
Lenksäulenverriegelung 23
Leuchtweite 32
Licht
30, 31
Blinklicht 31
CORNER-Funktion 30
Fahren in gegensätzlicher Verkehrsrichtung 32
Glühlampen wechseln 32
Kontrollleuchte
32
Leuchtweitenregulierung der Scheinwerfer 32
Nebellicht 31
Parklicht 31
92
Stichwortverzeichnis
Problemlösung 32
Standlicht 31
Warnblinkanlage 31
Lichtschalter 31
Liste der Radiosender
siehe elektronische Version der Anleitung
4
M
Massepunkt 68
Medien
siehe elektronische Version der Anleitung 4
Medien - Infotainment Swing
44, 45
Mittelkonsole 8
Modi des automatischen Getriebes 51
Motor abstellen
51
Motor starten 51
Motornummer 86
Motorraum 9
Fahrzeugbatterie
67
Klappe 65
Scheibenwaschwasser 36
Sicherheit 12
Motorraumklappe 65
Motorstart
Starthilfekabel verwenden
68
MSR 55
Multimediahalter 80
N
Nachfüllen
Kühlmittel 66
Scheibenwaschwasser
36, 37
Nebellicht 31
Nebelscheinwerfer 31
Nebelschlussleuchte 31
Netze 78
Notausstattung
77
Bordwerkzeug 77
Wagenheber 77
Notfall
Starthilfekabel verwenden
68
O
Online-Dienste ŠKODA Connect - Infotainment
Swing 49, 50
P
Pannenset
74, 75
Parkbremse
55
Parken
Einparkhilfe 58
Fahrzeug sicher abstellen 16
Parklenkassistenzsysteme 58
Parklicht
31
ParkPilot
siehe Einparkhilfe 58
Praktische Ausstattungen
12-Volt-Steckdose
79, 81
Ablagefächer 79
Aschenbecher 80
Brillenfach 79
Getränkehalter 79
Kleiderhaken
79
Make-up-Spiegel 79
Multimediahalter 80
Zettelhalter 79
Zigarettenanzünder 80
R
Räder 71
Abdeckkappen der Schrauben 76
Druckänderung
72
Panne 72
Radvollblende 77
Reifendruck 75, 76
Reifenkontrollanzeige
76
Schneeketten 72
Wechsel 73
Radio
siehe elektronische Version der Anleitung 4
Radio - Infotainment Swing
42, 43
Rechte aus mangelhafter Erfüllung
siehe Garantie 88
Reflexweste 77
Reifen
71, 72
Druck 75, 76
Reifenkontrollanzeige 76
Reifendruckwerte einstellen 76
Reifenkontrollanzeige 76
Rekuperation
52
Reservebereich 39
Rücksitze
vorklappen 22
S
Sachmängelhaftung
siehe Garantie 88
Scheibenbeheizung
20, 21
Scheibenwaschanlage
siehe Scheibenwischer und -wascher 36
Scheibenwaschwasser
Füllstand zu niedrig 37
wie wird das Waschwasser nachgefüllt
36
Scheibenwischer und -wascher 36
automatischer Heckscheibenwischer 36
Scheibenwaschwasser nachfüllen 36
Scheibenwaschwasserstand zu niedrig
37
Scheibenwischerarme abklappen 37
Scheibenwischerblatt auswechseln 37
Schlüssel 18
Schlüsselschalter für Airbag-Abschaltung 29
Schlüsselschalter für Beifahrer-Frontairbag
Schlüsselschalter gestört
30
Schneeketten 72, 73
Service-Ereignis
93
Stichwortverzeichnis
Angaben zurücksetzen 82
Intervall 82
Nachweis 82
Termin anzeigen 82
Servicearbeiten 82
Servicestellung der Scheibenwischerarme
37
Servolenkung 23
Sicheres Fahren 15
Sicherheit
Airbag 14
Assistenzsysteme
15
Beförderung von Kindern 14
Betriebsflüssigkeiten 12
Dachgepäckträger 15
Fahrzeug verlassen 16
Fahrzeuganpassungen 11
Fahrzeugbatterie 12
Gegenstände transportieren 15
Gurtbandverlauf 14
Hochvoltsystem
13
Kindersitz 14
Kontrollleuchten 15
Ladung transportieren 15
Motorraum 12
neue Bremsbeläge
11
neue Reifen 11
Parken 16
richtige Sitzposition 13
Sensoren und Kameras
11
sicheres Fahren 15
Steckdosen 13
vor der Fahrt 11
was ist im Brandfall zu tun 16
was ist nach einem Unfall zu tun
16
Wasserdurchfahrt 15
Witterungsverhältnisse 16
Sicherheitsgurte 24
Anlegen und Ablegen
25
blockiertes Gurtband 25
Gurtaufrollautomat 24
Gurtstraer 24
richtiger Verlauf 14
Statusanzeige
24
Sicherungen 69
im Motorraum 71
in der Schalttafel 70
unterhalb der Schalttafel
69
Sitze 22
Heizung 23
ISOFIX 28
sicher sitzen 13
TOP TETHER
28
vorklappen 22
Sitzheizung 23
Sonnenschutz 20
Spiegel
siehe Außenspiegel
23
siehe Innenspiegel 23
Spurhalteassistent
siehe Lane Assist
56
Standklimatisierung 38, 39
Standlicht
siehe Parklicht 31
Starthilfe 68
Starthilfekabel
68
Steckdosen
12-Volt-Steckdose 81
Sicherheit 13
T
Tagfahrlicht 30
Technische Daten 86
Abmessungen 87
Telefon - Infotainment Swing
47, 48
Telefonhalter 79, 81
Tipps für wirtschaftliche Fahrweise 53
TOP TETHER 28
Halteösen
28
Transport
Gegenstände sicher transportieren 15
Transportieren
Dachgepäckträger 82
Tür
Önen/Schließen
19
Typschild 86
U
Umluftbetrieb 38
Unfall-Daten-Rekorder 87
Unterstützte Mediendateien
siehe elektronische Version der Anleitung
4
Unterstützte Medienquellen
siehe elektronische Version der Anleitung 4
USB 79
V
Variabler Ladeboden im Gepäckraum 78
Verbandskasten 77
Verkehrsunfall
Daten-Rekorder
87
Verriegeln 18, 19
VIN
siehe Fahrzeug-Identifizierungsnummer 86
Vorderer Fahrzeugbereich
6
W
Warnblinkanlage
31
Warndreieck
77
Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung 41
Wegfahrsperre 51
Werkzeug 77
Weste
siehe Reflexweste
77
Winterreifen 72
Wirtschaftliche Fahrweise 53
94
Stichwortverzeichnis
Z
Zentralverriegelung 18, 19
Zentralverriegelungstaste 18
Zigarettenanzünder 80
Zündschloss 51
95
Stichwortverzeichnis
43

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