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PARAMETRIERUNG
SATEL sp. z o.o.
ul. Budowlanych 66
80-298 Gdansk
POLEN
Tel.: +48 58 320 94 00
www.satel.eu
perfecta_p_de 10/18
Alarmzentrale
PERFECTA
Firmwareversion 1.02
Bevor Sie die Zentrale programmieren, lesen Sie bitte sorgfältig diese Anleitung, um den
Fehlern vorzubeugen, die zu einem fehlerhaften Funktionieren führen können.
Das Ziel der Firma SATEL ist ständig die höchste Qualität der Produkte zu gewährleisten.
Dies kann zu Veränderungen in der technischen Spezifikation und der Software führen.
Aktuelle Informationen über die eingeführten Änderungen sind auf unserer Webseite
http://www.satel.eu zu finden.
Hiermit erklärt SATEL sp. z o.o., dass das Gerät mit Grundanforderungen und anderen
entsprechenden Bestimmungen der Richtlinie 2014/53/EU übereinstimmt.
Die Konformitätserklärung ist der Webseite www.satel.eu/ce zu entnehmen.
Servicekennwort: 12345
In der Anleitung finden Sie folgende Symbole:
- Hinweis,
- Warnung.
Änderungen, die in der Firmwareversion 1.02 eingeführt wurden
Erweiterungs-
module
Die Zentralen PERFECTA 16 und PERFECTA 32 unterstützen
das Modul INT-RX-S (Erweiterungsmodul für 433 MHz Handsender).
2 PERFECTA SATEL
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung ......................................................................................................................... 4
2. Konfiguration über das Bedienteil ................................................................................. 4
2.1 Aktivierung des Servicemodus............................................................................................. 4
2.2 Notstart des Servicemodus .................................................................................................. 4
2.3 Signalisierung des Servicemodus ........................................................................................ 5
2.4 Bewegen durch das Menü und Aktivieren von Funktionen ................................................... 5
2.4.1 Verwendung der Pfeiltasten ......................................................................................................5
2.4.2 Verwendung der Nummernkürzel .............................................................................................5
2.5 Datenbearbeitung ................................................................................................................ 6
2.5.1 Auswählen aus der Liste der Einfachwahl ................................................................................6
2.5.2 Auswählen aus der Liste der Mehrfachwahl .............................................................................6
2.5.3 Eingabe dezimaler Ziffern .........................................................................................................6
2.5.4 Eingabe hexadezimaler Werte ..................................................................................................6
2.5.5 Programmieren von Telefonnummern ......................................................................................6
2.5.6 Eingabe von Namen .................................................................................................................6
2.6 Ausblenden des Servicemodus ........................................................................................... 7
2.7 Beendigung des Servicemodus ........................................................................................... 7
3. Konfigurieren über das Programm PERFECTA SOFT ................................................... 7
3.1 Beschreibung des Programms PERFECTA S
OFT ................................................................ 7
3.1.1 Menüleiste des Programms PERFECTA SOFT .........................................................................8
3.1.2 Seitenmenü ...............................................................................................................................9
3.1.3 Zusätzliches Menü ................................................................................................................. 10
3.2 Verbindungsaufnahme zwischen dem Programm und der Zentrale ................................... 13
3.2.1 Lokale Verbindung ................................................................................................................. 13
3.2.2 Fernverbindung: SATEL-Server............................................................................................. 13
3.2.3 Fernverbindung: PERFECTA>>PERFECTA Soft.................................................................. 14
4. Module ............................................................................................................................ 14
4.1 Hauptplatine ...................................................................................................................... 15
4.1.1 Uhr ......................................................................................................................................... 15
4.1.2 Zeiten ..................................................................................................................................... 16
4.1.3 Scharfschalten ....................................................................................................................... 16
4.1.4 Optionen ................................................................................................................................. 17
4.2 Telefon GSM ..................................................................................................................... 19
4.2.1 PRE-PAID Unterstützung ....................................................................................................... 21
4.3 Bedienteil .......................................................................................................................... 21
4.3.1 Optionen ................................................................................................................................. 21
4.3.2 Display und Tasten ................................................................................................................ 23
4.3.3 Signal GONG aus M.Li. ......................................................................................................... 23
4.3.4 Lautstärke .............................................................................................................................. 23
4.3.5 Drahtloses Bedienteil PERFECTA 16-WRL / PERFECTA 32-WRL ...................................... 23
4.4 Modul für Handsender ....................................................................................................... 24
4.5 Modul der Meldelinien ....................................................................................................... 24
4.6 Modul der Ausgänge ......................................................................................................... 25
5. Bereiche ......................................................................................................................... 26
5.1 Parameter des Bereichs .................................................................................................... 26
6. Meldelinien ..................................................................................................................... 27
6.1 Parameter und Optionen der Meldelinien .......................................................................... 27
6.2 Reaktionstypen .................................................................................................................. 30
6.3 Funk-Melder PERFECTA 16-WRL / PERFECTA 32-WRL ................................................. 31
6.3.1 Funk-Melder und Einstellungen der Meldelinien .................................................................... 31
7. Ausgänge ....................................................................................................................... 31
7.1 Ausgangstypen .................................................................................................................. 32
SATEL PERFECTA 3
7.2 Parameter und Optionen des Ausgangs............................................................................. 33
7.3 Schnelle Ausgangssteuerung ............................................................................................. 34
7.4 Funk-Signalgeber PERFECTA 16-WRL / PERFECTA 32-WRL ......................................... 34
8. Kommunikation ............................................................................................................. 35
8.1 SATEL-Server .................................................................................................................... 35
8.2 Direkte Verbindung mit PERFECTA S
OFT .......................................................................... 36
9. Übertragung ................................................................................................................... 36
9.1 Parameter und Optionen der Übertragung ......................................................................... 36
9.1.1 Stelle 1 / Stelle 2 ..................................................................................................................... 36
9.1.2 Testübertragung ...................................................................................................................... 39
9.1.3 Ereignis wählen ....................................................................................................................... 39
10. Benachrichtigung .......................................................................................................... 39
10.1 Parameter und Optionen der Benachrichtigung.................................................................. 40
10.1.1 Telefonnummer ....................................................................................................................... 40
10.1.2 AUDIO Meldung ...................................................................................................................... 41
10.1.3 AUDIO-Meldungen .................................................................................................................. 41
10.1.4 SMS-Benachrichtigung ........................................................................................................... 42
11. SMS-Steuerung .............................................................................................................. 42
11.1 Parameter und Optionen der SMS-Steuerung .................................................................... 42
12. Timer ............................................................................................................................... 43
12.1 Parameter und Optionen des Timers ................................................................................. 43
12.1.1 Bearbeitung der Timerparameter ............................................................................................ 44
13. Aktualisierung der Zentralenfirmware ......................................................................... 45
13.1 Lokale Aktualisierung ......................................................................................................... 45
13.2 Aktualisierung per Fernzugriff ............................................................................................ 45
13.2.1 Parameter und Optionen der Aktualisierung per Fernzugriff .................................................. 45
13.2.2 Programmaktualisierung per Fernzugriff ................................................................................ 46
14. Benutzer ......................................................................................................................... 47
14.1 Benutzerschemen .............................................................................................................. 47
14.1.1 Parameter des Benutzerschemas .......................................................................................... 47
14.2 Voreingestellte Funktionen der Handsendertaste ............................................................... 48
15. Zurücksetzung der Werkseinstellungen ...................................................................... 49
15.1 Zurücksetzung der Werkseinstellungen über das Bedienteil .............................................. 49
15.2 Zurücksetzen der Werkseinstellungen mithilfe des Programms PERFECTA S
OFT ............. 49
16. Verlauf der Änderungen im Inhalt der Anleitung ........................................................ 50
4 PERFECTA SATEL
1. Einleitung
Sie können das Alarmsystem PERFECTA wie folgt konfigurieren:
über einen Computer mit installiertem Programm PERFECTA SOFT (lokal oder per
Fernzugriff),
über ein Bedienteil.
Die Zentrale kann man konfigurieren, wenn die Option AKTIV eingeschaltet ist (siehe:
BEDIENUNGSANLEITUNG).
Wegen den Normanforderungen haben die Administratoren eine Pflicht, den
Servicezugriff nach der Beendigung der Installation zu begrenzen.
In der Anleitung werden die Namen der Parameter und Optionen aus dem Programm
PERFECTA SOFT benutzt. Bei der Beschreibung eines Parameters oder einer Option wird in
eckigen Klammern eine der folgenden Informationen angezeigt:
Name der Funktion zur Konfiguration des Parameters oder der Option im Bedienteil,
Name des Parameters oder der Option in dem Bedienteil.
2. Konfiguration über das Bedienteil
Sie können das Alarmsystem mit Hilfe der Funktionen im Servicemodus konfigurieren.
Bei dem gestarteten Servicemodus werden die Sabotagealarme nicht ausgelöst.
2.1 Aktivierung des Servicemodus
1. Geben Sie das Servicecode ein (voreingestellt: 12345) und drücken Sie .
2. Das Benutzermenü wird angezeigt.
3. Drücken Sie .
4. Wenn der Cursor die Funktion SERVICEMODUS zeigt, drücken Sie .
5. Das Servicemenü wird angezeigt (der Cursor zeigt die Funktion SERVICE. ENDE).
2.2 Notstart des Servicemodus
Falls das normale Starten des Servicemodus unmöglich ist (die Zentrale unterstützt die
Bedienteile nicht, akzeptiert den Servicecode nicht usw.), können Sie den sog. „Notstart“
durchführen.
1. Schalten Sie die Stromversorgung der Zentrale ab (zuerst die AC-Versorgung und dann
den Akku).
2. Setzen Sie die Steckbrücke auf die Pins RESET auf der Elektronikplatine auf.
3. Schalten Sie die Stromversorgung der Zentrale ein (zuerst den Akku, und dann die
AC-Versorgung).
4. Warten Sie ein paar Sekunden (bis die LEDs neben den Pins RESET nicht mehr blinken)
ab und nehmen Sie die Steckbrücke von den Pins RESET ab. In der Zentrale wird
der Servicemodus aktiviert. Das Servicemenü wird im Bedienteil mit der niedrigsten
Adresse angezeigt.
Gibt es im Alarmsystem kein verdrahtetes Bedienteil oder keine Verbindung mit den
verdrahteten Bedienteilen (z.B. wenn der Datenbus kurzgeschlossen ist), dann können
Sie den Zugriff aufs Servicemenü über das Funk-Bedienteil mit der niedrigsten
SATEL PERFECTA 5
Adresse erhalten. Drücken Sie eine beliebige Bedienteiltaste innerhalb von
30 Sekunden nach der Abnahme der Steckbrücke von den Pins RESET.
Das Servicemenü wird nicht angezeigt, wenn die Option SPERRUNG SM in der Zentrale
eingeschaltet ist. Die Meldung: „Werkseinstellungen? 1=Ja” wird im Bedienteil mit der
niedrigsten Adresse angezeigt. Drücken Sie , um die Werkseinstellungen
zurückzusetzen. Erst nach dem Zurücksetzen der Werkseinstellungen wird das
Servicemenü angezeigt.
2.3 Signalisierung des Servicemodus
Der Servicemodus wird in den Bedienteilen über die LED signalisiert. Die LED
leuchtet im Bedienteil, in dem das Servicemenü angezeigt ist und blinkt in anderen
Bedienteilen. Der Servicemodus kann auch akustisch nach der Aktivierung der
entsprechenden Funktion signalisiert werden.
2.4 Bewegen durch das Menü und Aktivieren von Funktionen
Es ist möglich, sich im Menü mit Hilfe der Pfeiltasten oder Nummernkürzel zu bewegen.
Die Methoden können miteinander verbunden werden. Der Cursor befindet sich auf dem
Untermenü, in das Sie gehen können / auf der Funktion, die Sie aufrufen können.
2.4.1 Verwendung der Pfeiltasten
1. Mit den Tasten und finden Sie das gewünschte Untermenü.
2. Drücken Sie
oder , um in das Untermenü zu gehen (die Taste ermöglicht
die Rückkehr zum Hauptmenü).
3. Wiederholen Sie die Schritte 1 und 2 bis Sie die gewünschte Funktion finden.
4. Drücken Sie oder , um die Funktion aufzurufen.
2.4.2 Verwendung der Nummernkürzel
Das Untermenü und die Funktionen sind durchnummeriert (die Nummern finden Sie im
Dokument LISTE DER SERVICEFUNKTIONEN).
1. Geben Sie die gewünschte Nummer mit Hilfe der Zifferntasten ein (die Taste löscht
die letzte Ziffer).
2. Es wird die Position im Menü mit dieser Nummer angezeigt (die Taste erlaubt
die Rückkehr zum Hauptmenü).
3. Drücken Sie oder , um in das Untermenü zu gehen, oder um eine Funktion
aufzurufen.
Wenn der Cursor SM ENDE zeigt und Sie wollen eine Funktion schnell aufrufen, geben Sie
ihre Nummer ein und drücken Sie oder . Zum Beispiel, um die
Erweiterungsmodule zu identifizieren, drücken Sie nacheinander .
Wenn der Cursor eine andere Position als SM ENDE zeigt, wird die eingegebene Ziffer am
Ende der Nummer, die der Position im Menü entspricht, hinzugefügt. Neue Ziffern werden
immer am Ende der angezeigten Nummer hinzugefügt (nur die Funktion SM ENDE hat keine
Nummer). Zum Beispiel wenn der Cursor die Position Nummer 31 im Menü zeigt (31. EOL
TYP), wird die Position 3132 (3132.LI..32 EOL), und nicht 32 (32.SENSIBILITÄT) nach dem
Drücken von Tasten
nacheinander angezeigt. Um die Position 32
(32.SENSIBILITÄT) anzuzeigen, drücken Sie (den Cursor nach unten bewegen) oder
(1 löschen und 2 hinzufügen).
6 PERFECTA SATEL
Wenn Sie die Nummer des Untermenüs / der Funktion aufwendig kennen und Sie wollen
Fehler vermeiden, drücken Sie
,
bevor Sie die Nummer eingeben.
2.5 Datenbearbeitung
Die Methode der Bearbeitung hängt vom Datentyp ab. Nach der Bearbeitung drücken Sie
, um die Daten zu speichern. Drücken Sie , um die Funktion zu verlassen, ohne
Änderungen zu speichern.
2.5.1 Auswählen aus der Liste der Einfachwahl
In der unteren Linie des Displays wird die aktuell ausgewählte Position angezeigt. Um
die Liste zu scrollen, benutzen Sie die Tasten oder .
2.5.2 Auswählen aus der Liste der Mehrfachwahl
In der unteren Linie des Displays wird eine der Positionen angezeigt, die Sie auswählen
können. Um die Liste zu scrollen, benutzen Sie die Tasten oder . In der rechten
oberen Ecke des Displays befindet sich ein der folgende Symbole:
die angezeigte Position ist ausgewählt / die Option ist eingeschaltet,
die angezeigte Position ist nicht ausgewählt / die Option ist ausgeschaltet.
Drücken Sie eine beliebige Zifferntaste, um das aktuell angezeigte Symbol zu wechseln.
Um den Status aller verfügbaren Positionen zu sehen (z.B. Meldelinien, Ausgänge, Optionen
usw.), drücken Sie oder . Die sich um das Display herum befindenden Zahlen
ermöglichen die Identifizierung angezeigter Positionen. Die Tasten und
ermöglichen das Bewegen des Cursors. Nachdem Sie über die gewünschte Position fahren,
können Sie ihr Status durch das Drücken einer beliebigen Zifferntaste ändern. Um zur
vorherigen Anzeige der Liste zurückzukommen, drücken Sie oder .
2.5.3 Eingabe dezimaler Ziffern
Die Ziffern können Sie mittels Zifferntasten eingeben. Mit den Tasten und können
Sie den Cursor bewegen. Bei einigen Funktionen löscht die Taste die Ziffer auf
der linken Seite des Cursors.
2.5.4 Eingabe hexadezimaler Werte
Die Ziffern können Sie mittels Zifferntasten eingeben. Die Buchstaben A, B und C geben Sie
mit der Taste ein, und die Buchstaben D, E und F mit der Taste (drücken Sie
die Taste bis das gewünschte Zeichen erscheint). Die Tasten und bewegen den
Cursor. Die Taste löscht das Zeichen links des Cursors.
2.5.5 Programmieren von Telefonnummern
Die Ziffern können Sie mittels Zifferntasten eingeben. Die Zeichen +,
*
und # können Sie mit
der Taste eingeben (drücken Sie die Taste bis das gewünschte Zeichen erscheint). Die
Tasten und bewegen den Cursor. Die Taste löscht das Zeichen links
des Cursors.
2.5.6 Eingabe von Namen
Die Tabelle 1 zeigt, welche Zeichen Sie mit Hilfe der Tasten eingeben können. Drücken Sie
die Taste bis das gewünschte Zeichen erscheint. Wenn Sie eine Taste gedrückt halten, wird
der entsprechenden Taste zugewiesene Ziffer angezeigt.
SATEL PERFECTA 7
Rechts in der oberen Zeile des Displays wird die Information über die Schriftgröße angezeigt:
[Abc], [ABC] oder [abc] (sie wird nach dem Drücken der beliebigen Taste und ein paar
Sekunden nach dem letzten Drücken der Taste angezeigt).
Die Tasten und bewegen den Cursor. Die Taste löscht das Zeichen links
des Cursors.
Nach dem nächsten Drücken der Taste verfügbare Zeichen
! ? ' ` " { } $ % & @ \ ^ |
# 1
a ä b c 2
d e f 3
g h i 4
j k l 5
m n o ö 6
p q r s ß 7
t u ü
v
8
w x y z 9
. , : ; + -
/ = _ < > ( ) [ ] 0
Tabelle 1. Im Bedienteil verfügbare Zeichen bei der Eingabe von Namen. Großbuchstaben
sind unter denselben Tasten verfügbar (Änderung der Schriftgröße: Taste ).
2.6 Ausblenden des Servicemodus
Sie können den Servicemodus mit der Funktion 09. SM AUSBL. ausblenden. Die Zentrale
bleibt im Servicemenü, aber das Servicemenü wird nicht angezeigt. Diese Funktion ist
nützlich, wenn Sie sich z.B. vom Bedienteil entfernen müssen, aber Sie wollen nicht, dass die
Dritten in dieser Zeit den Zugriff auf das Servicemenü haben. Wenn Sie wieder den Zugriff
auf das Servicemenü haben wollen, gehen Sie analog wie bei der Aktivierung des
Servicemodus vor.
2.7 Beendigung des Servicemodus
Drücken Sie , bis der Cursor die Funktion SM ENDE anzeigt, und dann
drücken Sie .
3. Konfigurieren über das Programm PERFECTA SOFT
Das Programm PERFECTA Soft nnen Sie von der Seite www.satel.eu herunterladen.
Erforderliche Programmversion: 1.02 (oder höher).
Die Kommunikation zwischen dem Programm und der Zentrale ist verschlüsselt. Die Zentrale
kann man lokal oder per Fernzugriff programmieren. Die Parametrierung per Fernzugriff ist
erst nach der Konfiguration des GSM/GPRS-Wahlgerätes glich (siehe: „Telefon GSM
S. 19).
3.1 Beschreibung des Programms PERFECTA SOFT
Zugang zum Programm kann mit dem Kennwort geschützt werden (siehe: Fenster
„Konfiguration” S. 12).
8 PERFECTA SATEL
Abb. 1. Fenster des Programms PERFECTA Soft nach dem ersten Start des Programms.
3.1.1 Menüleiste des Programms PERFECTA SOFT
Die Menüleiste wird oben im Fenster des Programms angezeigt. Die Ansicht der Menüleiste
hängt von den ausgewählten Optionen ab.
Menüleiste nach der Auswahl der Registerkarte „Projekte”
Abb. 2. Menüleiste, wenn die Registerkarte „Projekte” angezeigt wird.
In der Menüleiste wird das Suchfeld angezeigt. Wenn Sie die Datei des Projektes finden
wollen, klicken Sie auf das Suchfeld und starten Sie die Eingabe des Projektnamens.
Die aktuelle Ansicht wird anhand von eingegebenem Text gefiltert.
Tasten
klicken Sie, um die Projektdateien nach den Namen anzuzeigen (der Pfe
il neben
der Taste informiert, ob die Dateien von A bis Z, oder von Z bis A angezeigt werden)
klicken Sie, um die Projektdateien nach dem Erstellungsdatum anzuzeigen (
der Pfeil
neben der Taste informiert, ob die Dateien absteigend oder aufsteigend sortiert werden)
klicken Sie, um die Information zu den Dateien in Kurzversion anzuzeigen
klicken Sie, um die Information zu den Dateien in erweiterter Version anzuzeigen
klicken Sie, um das zusätzliche Menü anzuzeigen.
SATEL PERFECTA 9
Menüleiste nach der Auswahl der Daten von der Zentrale
Abb. 3. Menüleiste nach der Verbindungsaufnahme mit der Alarmzentrale.
Typ der Alarmzentrale und die Firmwareversion.
das Icon wird angezeigt, wenn der Servicemodus in der Zentrale aktiviert ist.
Information zur benutzten SIM-Karte, zum Signalpegel und zum GSM-Netzbetreiber.
Datum und Uhrzeit nach der Uhr der Zentrale.
Information zur Kommunikation mit der Zentrale:
COMn [n Nummer des COM-Portes] lokale Verbindung,
TCP Fernverbindung (GPRS).
Tasten
klicken Si
e, um die Liste der Störungen anzuzeigen. Die Taste wird angezeigt, wenn
die Zentrale eine Störung oder den Störungsspeicher signalisiert.
klicken Sie, um die Zeit in der Alarmzentrale gemäß der Uhr des Computers zu
speichern.
klicken Sie, um die Verbindung mit der Alarmzentrale aufzunehmen. Die Taste wird
angezeigt, wenn das Programm mit der Alarmzentrale nicht verbunden ist.
klicken Sie, um die Verbindung mit der Zentrale zu beenden.
Die Taste wird
angezeigt, wenn das Programm mit der Zentrale verbunden ist.
klicken Sie, um die Daten aus der Alarmzentrale auszulesen.
klicken Sie, um die Daten in der Alarmzentrale zu speichern.
klicken Sie
, um die Informationen zum Status der Bereiche, Meldelinien, Ausgänge
etc. anzuzeigen. Die Taste ist nach der Verbindungsaufnahme mit der Alarmzentrale
aktiv.
klicken Sie, um das zusätzliche Menü anzuzeigen.
3.1.2 Seitenmenü
Das Seitenmenü wird auf der linken Seite des Programmfensters angezeigt.
Die Menüanzeige hängt von dem Fensterinhalt ab.
Seitenmenü vor Anzeigen der Zentralendaten
Neuklicken Sie, um die Registerkarte „Neuanzuzeigen.
Projekte – klicken Sie, um die Registerkarte „Projekte” anzuzeigen.
Importklicken Sie, um die Datei mit Einstellungen der Zentrale zu importieren.
Letzte Liste der zuletzt geöffneten Dateien. Klicken Sie auf den Namen der Datei, um diese
zu öffnen.
10 PERFECTA SATEL
Registerkarte „Neu
In der Registerkarte werden die Dateien mit Voreinstellungen der Alarmzentralen
PERFECTA angezeigt.
Registerkarte „Projekte”
In der Registerkarte werden die auf der Festplatte des Computers gespeicherten Dateien mit
Daten der Alarmzentralen PERFECTA angezeigt.
Seitenmenü nach der Anzeige der Zentralendaten
Nach Öffnen der Datei mit den Zentralendaten oder nach Aufnahme der Verbindung mit der
Zentrale werden im Seitenmenü die Tasten angezeigt, die Registerkarten zur Konfiguration
der Zentrale öffnen.
3.1.3 Zusätzliches Menü
Das zusätzliche Menü wird angezeigt, wenn Sie anklicken. Die Menüanzeige hängt von
dem Fensterinhalt ab.
Öffnen klicken Sie, um die Registerkarte „Projekteanzuzeigen.
Speichern klicken Sie, um die Zentralendaten auf der Festplatte des Computers zu
speichern.
Exportierenklicken Sie, um die Datei mit den Zentralendaten zu exportieren.
Konvertierenklicken Sie, um die Daten der Zentrale für Bedarf einer anderen PERFECTA-
Zentrale zu konvertieren.
Verbindungklicken Sie, um das FensterVerbindungzu öffnen.
Konfiguration klicken Sie, um das Fenster „Konfigurationzu öffnen.
Über Programm klicken Sie, um die Informationen zum Programm PERFECTA SOFT
anzuzeigen.
Lizenz klicken Sie, um den Lizenzvertrag zu sehen.
Fenster „Verbindung
In diesem Fenster können Sie die Methode der Verbindungsaufnahme mit der Alarmzentrale
auswählen:
soll die Zentrale lokal über den Computer programmiert werden, der an RS-232 (TTL)
der Zentrale angeschlossenen ist, wählen Sie die Option Lokale Verbindungaus.
soll die Zentrale per Fernzugriff über GPRS und SATEL-Server parametriert werden,
wählen SieFernverbindung: SATEL-Serveraus.
soll die Zentrale per Fernzugriff über GPRS parametriert werden, aber die Alarmzentrale
soll sich direkt mit dem Programm verbinden, wählen Sie Fernverbindung:
PERFECTA>>PERFECTA Soft” aus.
Lokale Verbindung
RS-232 PortCOM-Port des Computers, über den die Kommunikation mit dem Port RS-232
(TTL) der Alarmzentrale erfolgen soll.
Zentrale Schlüss. Zeichenfolge, der Identifizierung der Alarmzentrale dient. Soll der in der
Zentrale eingestellten Zeichenfolge gleich sein (siehe: S. 35).
SATEL PERFECTA 11
Abb. 4. FensterVerbindung”: Parameter der lokalen Verbindung.
Fernverbindung: SATEL-Server
Abb. 5. Fenster Verbindung”: Parameter zur Verbindung über SATEL-Server.
IMEI individuelle Identifikationsnummer des GSM-Wahlgeräts.
ID individuelle Identifikationsnummer zur Kommunikation über den SATEL-Server (wird
automatisch über den SATEL-Server zugewiesen).
Die Nummern IMEI und ID können Sie im Bedienteil mit der Funktion 7.IMEI/ID prüfen
(gehen Sie in das Benutzermenü und drücken Sie nacheinander ).
Wenn die Zentrale früher lokal parametriert wurde, werden die Nummern IMEI und ID
aus den Zentralendaten ausgelesen.
Wenn die Zentrale früher in einem anderen Alarmsystem verwendet wurde, löschen
Sie die bisherige ID-Nummer. Dies ist mithilfe der Benutzerfunktion 6.ID ÄNDERUNG
möglich, wenn die Zentrale mit dem SATEL-Server verbunden ist. Nach dem Löschen
der bisherigen ID-Nummer wird die Zentrale eine neue bekommen. Die Apps
12 PERFECTA SATEL
PERFECTA CONTROL, die die alte ID-Nummer verwenden, werden sich nicht mit der
Zentrale verbinden können.
Zentrale Schlüss. Zeichenfolge, der Identifizierung der Alarmzentrale dient. Soll der in der
Zentrale eingestellten Zeichenfolge gleich sein (siehe: S. 35).
Fernverbindung: PERFECTA>>PERFECTA Soft
Abb. 6. Fenster „Verbindung”: Parameter zur direkten GPRS-Verbindung.
TCP/IP Port Nummer des TCP-Portes zur direkten Verbindung über GPRS zwischen der
Zentrale und dem Computer mit installiertem Programm PERFECTA SOFT.
Zentrale Schlüss. Zeichenfolge, der Identifizierung der Alarmzentrale dient. Soll der in der
Zentrale eingestellten Zeichenfolge gleich sein (siehe: S. 35).
Tasten
Speichernklicken Sie, um die Änderungen zu speichern.
Verzichtenklicken Sie, um das Fenster zu schließen, ohne Änderungen zu speichern.
Fenster „Konfiguration
Abb. 7. Fenster „Konfiguration”.
SATEL PERFECTA 13
Zugangskennwort zum Programm wenn Sie das Programm vor dem Zugriff nicht
autorisierter Personen schützen wollen, programmieren Sie den Zugangskennwort.
Codierschlüssel der Datendatei sollen die auf der Festplatte gespeicherten Dateien
verschlüsselt werden, geben Sie den Codeschlüssel der Dateien ein. Die Dateien können
dann im anderen Programm PERFECTA Soft ohne Eingabe des richtigen Codeschlüssels
nicht geöffnet werden.
DatenverzeichnisSie können wählen, ob die Datendateien in dem voreingestellten Ordner
oder in einem Ordner, den Sie zeigen, gespeichert werden.
Sprache Sie können die Programmsprache auswählen. Nach der Änderung der
Programmsprache muss das Programm erneut gestartet werden.
Tasten
Speichernklicken Sie, um die Änderungen zu speichern.
Verzichten – klicken Sie, um das Fenster zu schließen, ohne Änderungen zu speichern.
3.2 Verbindungsaufnahme zwischen dem Programm und der Zentrale
Die Verbindungsaufnahme ist möglich, wenn in der Zentrale und im Programm der
gleiche ZENTRALE SCHLÜSS. programmiert ist. Die Ausnahme ist die Zentrale mit
Werkseinstellungen.
3.2.1 Lokale Verbindung
1. Verbinden Sie den RS-232-Port (TTL) der Alarmzentrale mit dem Port des Computers
(z.B. mittels des Wandlers USB-RS von SATEL).
2. Öffnen Sie die Datei mit den Zentralendaten (Datei mit Standardeinstellungen
(Registerkarte „Neu”) oder die auf der Festplatte des Computers gespeicherte Datei
(Registerkarte „Projekte”).
3. Konfigurieren Sie die Einstellungen der lokalen Verbindung (siehe: „Fenster „Verbindung,
S. 10).
4. Klicken Sie auf in der Menüleiste.
5. Es wird das Fenster mit der Information zur Verbindungsaufnahme und die Frage, ob die
Daten gelesen werden sollen, angezeigt.
6. Klicken Sie auf „Ja”.
3.2.2 Fernverbindung: SATEL-Server
In der Zentrale muss die Option MIT PERFECTA SOFT ÜBER SATEL-SERVER VERBINDEN
eingeschaltet werden (siehe: „SATEL-Server S. 35). Werkseitig ist die Option
ausgeschaltet.
1. Öffnen Sie die Datei mit den Zentralendaten (Datei mit den Standardeinstellungen
(Registerkarte „Neu) oder die auf der Festplatte des Computers gespeicherte Datei
(Registerkarte „Projekte”)).
2. Konfigurieren Sie die Einstellungen der GPRS-Verbindung über SATEL-Server (siehe:
Fenster „Verbindung“ S. 10).
3. Klicken Sie auf in der Menüleiste.
4. Es wird das Fenster mit der Information zur Verbindungsaufnahme und mit der Frage, ob
die Daten gelesen werden sollen, angezeigt.
5. Klicken Sie auf „Ja”.
14 PERFECTA SATEL
3.2.3 Fernverbindung: PERFECTA>>PERFECTA Soft
Der Computer mit dem Programm PERFECTA SOFT muss eine öffentliche IP-Adresse
haben.
1. Öffnen Sie die Datei mit den Zentralendaten (Datei mit Standardeinstellungen
(Registerkarte „Neu”) oder eine auf der Festplatte des Computers gespeicherte Datei
(Registerkarte „Projekte”)).
2. Konfigurieren Sie die Einstellungen, die zur direkten Verbindungsaufnahme über GPRS
benötigt sind (siehe: „Fenster „Verbindung““, S. 10).
3. Klicken Sie auf in der Menüleiste.
4. Das Program wird auf die Verbindungsaufnahme von der Zentrale warten. Nach dem
Aufrufen der Funktion über das Bedienteil oder nach dem Empfang der SMS, versucht die
Zentrale, die Verbindung aufzunehmen.
Verbindungsaufnahme nach dem Abrufen der Funktion über das Bedienteil
In der Zentrale muss die Adresse des Computers mit dem Programm PERFECTA
SOFT und die Nummer des Portes zur Kommunikation eingestellt werden (siehe:
Direkte Verbindung mit PERFECTA SOFT” S. 36).
1. Bitten Sie einen berechtigten Benutzer, dass er die Funktion PERFECTA SOFT aufruft
(Funktion aus dem Benutzermenü).
2. Wenn die Zentrale sich mit dem Computer verbindet, werden eine Information über
Verbindungsaufnahme und die Frage, ob die Daten gelesen werden sollen, angezeigt.
3. Klicken Sie auf „Ja”.
Verbindungsaufnahme nach dem Empfang der SMS-Nachricht
In der Zentrale muss ein Steuerungsbefehl programmiert werden. Nach dem Empfang
des Befehls versucht die Zentrale, die Verbindung aufzunehmen (siehe: „Direkte
Verbindung mit Direkte VERBINDUNG mit PERFECTA SOFT” S. 36).
Die SMS-Nachricht können Sie aus der in der Zentrale gespeicherten Telefonnummer
senden (siehe: „Telefonnummer” S. 40).
1. Senden Sie an die Nummer der aktuell von der Zentrale verwendeten SIM-Karte eine
SMS-Nachricht mit dem folgenden Inhalt:
xxxx („xxxx” Steuerungsbefehl zur Aufnahme der Verbindung mit dem Programm
PERFECTA SOFT) die Zentrale soll sich mit dem Computer verbinden, dessen
Adresse in der Zentrale programmiert wurde,
xxxx=aaaa:p= („xxxx” Steuerungsbefehl zur Aufnahme der Verbindung mit dem
Programm PERFECTA SOFT; „aaaa” Adresse des Computers mit dem Programm
PERFECTA SOFT; „p” TCP-Port) die Zentrale soll sich mit dem Computer, dessen
Adresse in der SMS angegeben wurde, verbinden. Die Zentrale soll den in der SMS-
Nachricht angegebenen TCP-Port zur Kommunikation verwenden.
2. Wenn sich die Zentrale mit dem Computer verbindet, wird eine Information über
Verbindungsaufnahme und die Frage, ob die Daten gelesen werden sollen, angezeigt.
3. Klicken Sie auf „Ja”.
4. Module
Die Zentrale hat ein integriertes GSM/GPRS-Wählgerät. An den Datenbus der Zentrale kann
man zusätzliche Geräte, die im Alarmsystem notwendig sind, anschließen (Bedienteile,
SATEL PERFECTA 15
Erweiterungsmodule der Meldelinien und Ausgangerweiterungsmodul). Die Zentrale
PERFECTA 16-WRL / PERFECTA 32-WRL unterstützt auch die Funk-Bedienteile.
4.1 Hauptplatine
4.1.1 Uhr
Sommer-/Winterzeit [061.Zeitumstel.] die Zentrale kann die Uhrzeit aufgrund
der Umstellung der Sommerzeit auf Winterzeit und umgekehrt automatisch korrigieren.
Folgende Korrekturschemen sind verfügbar:
ohne Korrektur,
Korrektur nach EU-Norm,
Korrektur nach US-Norm,
Korrektur um 1 Stunde nach Daten,
Korrektur um 2 Stunden nach Daten.
Sommerzeit ab [062.Sommerz. ab] / Winterzeit ab [063. Winterz. ab] falls die Uhrzeit der
Zentrale um 1 oder 2 Stunden nach Daten korrigiert werden soll, tragen Sie die Daten
(Tag, Monat) ein, wenn die Uhr auf Sommerzeit vorgestellt und auf Winterzeit
zurückgestellt werden soll.
Uhr Korrektur [065.RTC korrig.] ist die Genauigkeit der Zentralenuhr unzureichend,
können ihre Parameter automatisch korrigiert werden (maximal um ±127 Sekunden pro
Woche).
Die Genauigkeit der Uhr sollen Sie bei ausgeschalteter Zeitsynchronisierung testen.
Zeitsynchronisierung
Abb. 8. Registerkarte Hauptplatine”.
16 PERFECTA SATEL
NTP Server [NTP Serverzeit] bei eingeschalteter Option ist die Uhr in der Zentrale mit der
Serverzeit synchronisiert.
GSM-Netz [GSM Netzwerkzeit] bei eingeschalteter Option ist die Uhr in der Zentrale mit
der Zeit des GSM-Netzbetreibers synchronisiert.
Sind beide der Optionen NTP SERVER und GSM-NETZ eingeschaltet, dann hat
die Synchronisierung mit dem GSM-Netz Priorität. Nur beim Fehlschlagen der
Synchronisierung mit dem GSM-Netz wird die Uhr mit der Serverzeit synchronisiert.
Zeitzone [064.Zeitzone] Unterschied zwischen der universellen Zeit (UTC) und der Zeit in
der Zone. Der Parameter ist verlangt, wenn die Uhr der Zentrale mit dem Zeitserver
synchronisiert werden soll.
4.1.2 Zeiten
AC Verlust Meldungsverzögerung [123.Max.AC Verl] Zeit ohne AC Stromversorgung
der Zentrale, die ablaufen muss, um die Störung auszulösen. Die Verzögerung
der Störungsmeldung vorbeugt der Signalisierung von kurzzeitigen Versorgungsausfällen,
die keinen Einfluss auf den normalen Systembetrieb haben.
Alarmdauer in Bedienteilen [124. Alarmzeit] Dauer der Alarmsignalisierung in den
Bedienteilen.
Zeit zum Ausbl.des Scharfmodus [125.Ausbl.Schrf] Countdown nach dem
Scharfschalten des Bereichs. Nach dieser Zeit wird die LED im Bedienteil, die über
scharfgeschalteten Bereich informiert, nicht mehr leuchten. Die Einstellung des Wertes 0
bedeutet, dass die LED beim scharfgeschalteten Bereich die ganze Zeit leuchtet.
4.1.3 Scharfschalten
Prüfen, ob Scharfschalten möglich ist [Schrf-Bedin.prüf] bei eingeschalteter Option prüft
die Zentrale beim Scharfschalten, ob kein der folgenden Umstände aufgetreten ist, der das
Scharfschalten verhindern könnte:
im Bereich ist eine Meldelinie mit eingeschalteter Option KONTROLLIERT BEI SCHARF
verletzt,
im Bereich ist eine Linie mit einem der Reaktionstypen 3. SOFORTLINIE, 4. D DOPPELTE
LINIE, 5. 24H EINBRUCH A, 7. 24H ÜBERFALL, 8. 24H ÜBERFALL STILL, 9. 24H NOTRUF oder
10. 24H BRAND verletzt,
im Bereich ist eine Linie mit einem der Reaktionstypen 3. SOFORTLINIE, 4. DOPPELTE
LINIE, 5. 24H EINBRUCH, 7. 24H ÜBERFALL, 8. 24H ÜBERFALL STILL, 9. 24H NOTRUF oder
10. 24H BRAND oder mit der eingeschalteten Option BEIM SCHARFSCHALT. KONTROLL.
gesperrt,
im Bereich ist eine Sabotage,
im System ist eine Störung.
Die Zentrale prüft die Umstände zweimal:
vor dem Start der Scharfschaltungsprozedur - Zentrale wird die Prozedur nicht starten,
wenn irgendwelche Probleme auftreten (das Bedienteil ermöglicht eine erzwungene
Scharfschaltung siehe: BEDIENUNGSANLEITUNG),
nach dem Countdown der Ausgangszeit Bereich wird nicht scharfgeschaltet (die
Prozedur der Scharfschaltung wird fehlschlagen), wenn irgendwelche Probleme
auftreten, die es vor dem Countdown der Ausgangszeit nicht gab.
Bei eingeschalteter Option, wenn die Linie des Typs 0. EINGÄNGE/AUSGÄNGE,
1. EING./AUSG. FINAL oder 2. INTERNE in dem Moment nach dem Countdown der
Ausgangszeit und der Scharfschaltung im Bereich verletzt ist, wird ein Warnalarm
SATEL PERFECTA 17
ausgelöst. Falls keine Scharfschaltung im Bereich nach Countdown der Ausgangszeit
erfolgt, wird kein Warnalarm ausgelöst.
Scharfsch. nach Ausg.Zeit trotzt Hindern. [Schrf n.Ausg.Z.] bei eingeschalteter Option
prüft die Zentrale nach dem Countdown der Ausgangszeit die Umstände nicht (sie werden
nur vor dem Start der Scharfschaltungsprozedur geprüft). Die Option ist verfügbar, wenn
die Option PRÜFEN, OB SCHARFSCHALTEN MÖGLICH IST eingeschaltet ist.
Bei Batterieausfall keine Scharfschaltung [BAT leer-unschrf] bei eingeschalteter
Option kann man bei einer Störung des Akkus das Scharfschalten nicht erzwingen. Die
Option ist verfügbar, wenn die Option PRÜFEN, OB SCHARFSCHALTEN MÖGLICH IST
eingeschaltet ist.
Nicht scharfschalten, wenn Sabot. [Sabot.-unschrf] bei eingeschalteter Option kann man
bei Sabotage das Scharfschalten nicht erzwingen. Die Option ist verfügbar, wenn die
Option PRÜFEN, OB SCHARFSCHALTEN MÖGLICH IST eingeschaltet ist.
4.1.4 Optionen
Servicemodus signalisieren [SM Signalisier.] bei eingeschalteter Option wird der
Servicemodus akustisch im Bedienteil signalisiert.
Störungen im Teil.Scharf signalis. [Teilscharf.Stör.] bei eingeschalteter Option wird nach
dem externen Scharfschalten der beiden Bereiche die LED im Bedienteil
ausgeschaltet. Bei ausgeschalteter Option wird die LED schon nach der Aktivierung eines
beliebigen Scharfmodus in einem der Bereiche ausgeschaltet.
Sperren nach 3 falschen Kennwörter [3fals.Kennw.sper] bei eingeschalteter Option wird
das Bedienteil nach dreimaliger Eingabe eines falschen Codes für 90 Sekunden gesperrt.
Wenn ein falscher Code noch einmal eingegeben wird, wird die Sperrung noch länger.
Dreimalige Eingabe eines falschen Kennworts kann einen Alarm auslösen (vgl. Option
des Bedienteils ALARM 3 FALSCHE KENNW.).
Störungsspeicher [Störungsspeicher] bei eingeschalteter Option meldet die Zentrale auch
Störungen, die es nicht mehr gibt. Den Störungsspeicher können Sie über das Bedienteil
(beim Verlassen der Funktion der Störungsdurchsicht), über das Programm PERFECTA
SOFT oder die Applikation PERFECTA CONTROL löschen. Zusätzlich hat die Option
Einfluss auf die akustische Signalisierung der Störungen im Bedienteil:
ausgeschaltete Option die Störung wird akustisch signalisiert bis sie geendet wird,
eingeschaltete Optiondie Störung wird akustisch signalisiert bis die Störungen mithilfe
der Benutzerfunktion 7.STÖRUNGEN durchgesehen werden (der Benutzer muss
drücken, um die Funktion zu verlassen) oder bis der Störungsspeicher mithilfe des
Programms PERFECTA SOFT oder der App PERFECTA CONTROL gelöscht wird.
Bestät.SMS-Benachr. Ereig. Speich. [Benachr.Ereignis] bei eingeschalteter Option wird
im Ereignisspeicher die Information über Aussendung der SMS-Nachricht gespeichert.
Verl.Ende Ereignisse speichern [Ereign.Verl.Ende] bei eingeschalteter Option, wenn
die Meldelinie einen Alarm auslöst, wird im Ereignisspeicher die Information über das
Verletzungsende gespeichert.
Ereignisse begrenzen [Ereign.limitiert] bei eingeschalteter Option werden die Ereignisse
aus derselben Quelle nur dreimal im Ereignisspeicher gespeichert. Die Option bezieht sich
auf die Alarme aus Meldelinien nicht.
Grade 2 [Grade 2] bei eingeschalteter Option funktioniert das System gemäß der Norm
EN 50131 für Grade 2, d.h.:
das Bedienteil signalisiert akustisch weder Alarme noch Störungen/Störungsspeicher,
LEDs im Bedienteil signalisieren Alarme erst nach der Kennworteingabe und nach
dem Drücken ,
18 PERFECTA SATEL
die LED im Bedienteil ist nach der Aktivierung eines beliebigen Scharfmodus in
einem der Bereiche ausgeschaltet,
blinkende LED im Bedienteil signalisiert eine Störung im System, gesperrte
Meldelinien oder einen Alarm,
das Bedienteil zeigt keine Alarmmeldungen,
das Bedienteildisplay kann auf den Modus der Anzeige von Meldelinienzustand nicht
umgeschaltet werden,
schnelles Scharfschalten über das Bedienteil (ohne Kennworteingabe) ist nicht
verfügbar,
neue Kennwörter im System müssen mindestens 5 Ziffern haben,
die Eingabe nur eines Teils des Kennwortes wird als Eingabe eines falschen
Kennwortes betrachtet,
nach dreimaliger Eingabe eines falschen Kennwortes wird das Bedienteil gesperrt (vgl.
Option SPERREN NACH 3 FALSCHEN KENNWÖRTER),
beim Scharfschalten prüft die Zentrale, ob keine Umstände auftreten, welche das
Scharfschalten unmöglich machen (vgl. Option PRÜFEN, OB SCHARFSCHALTEN MÖGLICH
IST
),
Optionen SCHARFSCH. NACH AUSG.ZEIT TROTZT HINDERN., BEI BATTERIEAUSFALL KEINE
SCHARFSCHALTUNG und NICHT SCHARFSCHALTEN, WENN SABOT. werden als ausgeschaltet
betrachtet,
die Zentrale meldet beendete Störungen (vgl. Option STÖRUNGSSPEICHER),
fehlende Kommunikation mit dem SATEL-Server löst Störung aus (vgl. Option SATEL-
SERVER STÖRUNG NICHT MELDEN),
Sabotage der Meldelinie oder des Erweiterungsmoduls kann über den externen
Signalgeber nur dann signalisiert werden, wenn der Bereich, dem die Meldelinie oder
das Modul gehört, scharfgeschaltet ist,
Anzahl der Alarme aus den Meldelinien 7. 24H ÜBERFALL und 8. 24H ÜBERFALL STILL ist
nicht begrenzt (Option AUTOMATISCHE SPERRUNG NACH 3 AL. wird ausgelassen),
Scharfschalten ist nicht möglich, wenn die Meldelinie 6. 24H SABOTAGE verletzt ist
(vgl. Option BEIM SCHARFSCHALT. KONTROLL.),
Funktion der Warnalarm ist eingeschaltet und wird mindestens alle 30 Sekunden
signalisiert (vgl. VORWARNZEIT),
EINGANGSZEIT, VERZÖGERUNGSZEIT und VERZÖG. ENTSP.ZEIT dauert maximal
45 Sekunden,
verzögerte Meldung der Störung von Stromversorgung kann bis zu 60 Minuten dauern.
Sabotagealarm am int. Signalg. [Sab.am int.Sign.] bei eingeschalteter Option wird der
Ausgang 1. INTERN. SIGNALGEBER zusätzlich nach der Auslösung des Sabotagealarms
aktiviert.
Sabotagealarm am ext. Signalg. [Sab.am ext.Sign.] bei eingeschalteter Option wird der
Ausgang 1. EXTER. SIGNALGEBER zusätzlich nach der Auslösung des Sabotagealarms
aktiviert.
Hintergrundbeleuchtungen bei AC-Ausfall AUS [Keine AC=k. Bel.] bei eingeschalteter
Option wird die Beleuchtung in verdrahteten Bedienteilen beim Stromausfall 230 V AC
ausgeschaltet.
Sperrung für Servicemodus [Sperrung SM] bei eingeschalteter Option ist der Notstart des
Servicemodus nicht verfügbar (Notstart kann nur nach der Zurücksetzung auf
Werkseinstellungen der Zentrale verwendet werden).
SATEL PERFECTA 19
SATEL-Server Störung nicht melden [Ohne Stör. SATEL] bei eingeschalteter Option wird
die fehlende Kommunikation mit dem SATEL-Server keine Störung auslösen.
Störung des Funkgerätes nicht melden [Ohne Stör.Fehler] bei eingeschalteter Option
wird die Störung des Funksystems keine Störung auslösen.
4.2 Telefon GSM
SIM 1 [SIM1] / SIM 2 [SIM2] bei eingeschalteter Option unterstützt die Zentrale die
gegebene SIM-Karte. Schalten Sie die Option aus, wenn die SIM-Karte nicht benutzt
werden soll. Das Ausschalten der Option wird den unnötigen Störungsmeldungen der
Karte vorbeugen.
PIN [612.PIN / 622.PIN] PIN-Code der SIM-Karte.
Wenn ein falscher PIN-Code programmiert wird, wird nach seiner Eingabe eine
Störung gemeldet. Nach 255 Sekunden liest die Zentrale den PIN-Code nochmal.
Wenn Sie dreimal einen falschen PIN-Code eintragen, wird die Karte gesperrt. Dann
müssen Sie den PUK-Code eintragen.
GPRS APN [613.APN / 623.APN] Name des Zugangspunktes für die Verbindung Internet
GPRS.
Abb. 9. Registerkarte Telefon GSM”.
20 PERFECTA SATEL
Benutzer [614.USR / 624.USR] Benutzername für die Verbindung Internet GPRS.
Kennwort [615.PWD / 625.PWD] Kennwort für die Verbindung Internet GPRS.
DNS-Server [616.DNS / 626.DNS] IP-Adresse des DNS-Servers, der von der Zentrale
verwendet werden soll.
Die GPRS-Parameter können Sie beim Betreiber des GSM-Netzes einholen.
SMS-Dienst-Nr. [617.SMS-Dien.Nr / 627.SMS-Dien.Nr] SMSC-Telefonnummer. Sie
vermittelt beim Senden der SMS-Meldungen. Wenn der Netzbetreiber die Nummer auf
der SIM-Karte gespeichert hat, müssen Sie diese nicht einstellen. Im anderen Fall, wenn
die Zentrale SMS-Nachrichten senden soll, muss die SMSC-Nummer eingegeben werden.
Die Nummer muss dem Netz, in dem die SIM-Karte registriert ist, entsprechen.
MCC/MNC [618.MCC/MNC / 628.MCC/MNC] Codes des Betreibers von GSM-Netz, in das
sich die SIM-Karte einloggen soll. Geben Sie nacheinander ein:
MCC (Mobile Country Code) Landerkennung (z.B. 262Deutschland),
MNC (Mobile Network Code) Mobilfunknetzanzahl (z.B. in Deutschland: 01,
06 – T-Mobile; 02, 04, 09Vodafone; 03, 05, 77Telefonica; 10, 60DB Telematik).
Wenn Sie den Code nicht eingeben, wird sich die Zentrale im Netz des Betreibers der
SIM-Karte anmelden. Vergessen Sie nicht, dass die Eingabe falscher Daten das
Anmelden im GSM-Netz unmöglich machen kann.
Auto [Auto MCC/MNC] bei eingeschalteter Option, wenn sich die Zentrale in dem
definierten GSM-Netzbetreiber nicht anmelden kann, meldet es sich ins verfügbare GSM-
Netz an.
Sperrzeit [63.Sperren SIM1 / 65.Sperren SIM2] in diesem Zeitraum ist das Umschalten auf
die zweite SIM-Karte unmöglich. Der Countdown startet nach Umschalten auf der
bestimmten Karte. Bei Übertragung werden die Übertragungskanäle, die als nächste
programmiert wurden, in der Sperrzeit ausgelassen, wenn sie Umschalten auf die zweite
Karte benötigen. Die Eingabe des Wertes 0 bedeutet, dass sofortige Umschaltung auf die
zweite SIM-Karte möglich ist.
Rückzeit [64.Wiederh.SIM1 / 66.Wiederh.SIM2] nach dieser Zeit wird die zweite SIM-Karte
verwendet. Die Eingabe des Wertes 0 bedeutet, dass Umschaltung auf die zweite SIM-
Karte nicht automatisch erfolgt.
Sollen zwei SIM-Karten verwendet werden, dann soll eine der Karten als Priorität
betrachtet werden. Es wird empfohlen, für diese Karte die Rückzeit 0 einzustellen.
SMS zum Senden des USSD-Codes [111.USSD SIM1 / 112.USSD SIM2]
Steuerungsbefehl, der in der SMS-Nachricht mit dem USSD-Code gesendet wird.
Die Zentrale wird den USSD-Code ausführen, und die vom Betreiber erhaltene Nachricht
an die Telefonnummer senden, aus welcher die SMS mit dem Steuerungsbefehl gesendet
wurde. Sie können hier bis zu 8 alphanumerischer Zeichen eingeben (Ziffern, Buchstaben
und Sonderzeichen). Sie können Leerzeichen eingeben, aber mindestens ein Zeichen soll
anders als das Leerzeichen sein.
Es wird nicht empfohlen, die erweiterte Funktionen, welche dank der USSD-Funktion
verfügbar sind zu verwenden, wenn als Antwort auf den eingegebenen Code das
Menü angezeigt wird.
Der Inhalt der Nachricht muss anders sein als sonstige in der Zentrale eingestellte
Steuerungsbefehle.
Der Steuerungsbefehl zum Senden der USSD-Codes kann zum Senden der SMS
über die Zentrale dienen.
SATEL PERFECTA 21
USSD-Codes aus belieb. Rufnr. [USSD bel.Tel.Nr.] bei eingeschalteter Option nnen
Sie der Steuerungsbefehl, der zum Senden der USSD Codes oder Prüfen des Guthabens
auf der SIM-Karte dient, aus beliebigen Telefonnummern senden. Bei ausgeschalteter
Option können Sie den Befehl nur aus der in den Zentrale gespeicherten Telefonnummer
senden (siehe: „TelefonnummerS. 40).
4.2.1 PRE-PAID Unterstützung
USSD-Code Kontoprüf. [681.USSDpr.SIM1 / 682.USSDpr.SIM2] der USSD-Code dient
zur Prüfung des Guthabens auf der SIM-Karte. Wird der Code eingestellt, dann kann
der Benutzer das Guthaben über das Bedienteil prüfen.
USSD-Code Aufladen [683.USSDaufSIM1 / 684.USSDaufSIM2] der USSD-Code dient zur
Aufladung des Kontos der SIM-Karte. Wird der Code eingestellt, dann kann der Benutzer
das Konto über das Bedienteil aufladen. Geben Sie $ anstelle des Aufladecodes.
Niedriges Guthaben [685.Min.Gh.SIM1 / 686.Min.Gh.SIM2] minimales Guthaben auf der
SIM-Karte. Wenn das Guthaben unter das Minimum fällt:
wird eine Störung ausgelöst,
wenn die Zentrale das Guthaben auf der SIM-Karte automatisch prüft, wird eine
Information zum Kontostand als SMS-Nachricht an die Telefonnummern gesendet, für
welche die Option SMS -> eingeschaltet ist (siehe: „Benachrichtigung“ S. 39).
SMS zur Prüfung von Guthaben [113.Prüfen SIM1 / 114.Prüfen SIM2] den
Steuerungsbefehl nnen Sie in der SMS-Nachricht senden, um das Guthaben auf der
SIM-Karte zu prüfen. Sie können hier bis zu 8 alphanumerischen Zeichen eingeben
(Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen). Sie können Leerzeichen eingeben, aber
mindestens ein Zeichen soll anders als das Leerzeichen sein.
Der Inhalt der Nachricht muss anders als sonstige in der Zentrale eingestellte
Steuerungsbefehle sein.
Konto prüfen um [687.hh:mm SIM1 / 688.hh:mm SIM2] Uhrzeit, um welche die Zentrale
jeden Tag das Guthaben auf der SIM-Karte prüfen wird.
4.3 Bedienteil
Name [28.Namen] individueller Name des Bedienteils (bis zu 16 Zeichen).
Alarm im Bereich [22.Bereiche] Bereich, in dem bei der Sabotage des Bedienteils (beim
Öffnen des Gehäuses oder bei fehlender Kommunikation) ein Alarm ausgelöst wird.
4.3.1 Optionen
Bereich 1 Statusanzeige [B.1 Status zeig.] bei eingeschalteter Option werden die LEDs
und das Display des Bedienteils den Status des Bereichs 1 melden. Erst nach der Eingabe
des Codes vom Benutzer, der den Zugang zum Bereich 2 hat, wird das Bedienteil den
Status des Bereichs 2 melden.
Bereich 2 Statusanzeige [B.2 Status zeig.] bei eingeschalteter Option melden die LEDs
und das Display den Status des Bereichs 2. Erst nach der Eingabe des Codes vom
Benutzer, der den Zugriff auf Bereich 1 hat, wird das Bedienteil den Status des Bereichs 1
melden.
Schnell scharf - Bereich 1 [B.1 schnell sch.] bei eingeschalteter Option können Sie den
Bereich 1 ohne Codeeingabe scharfschalten.
Schnell scharf - Bereich 2 [B.2 schnell sch.] bei eingeschalteter Option können Sie den
Bereich 2 ohne Codeeingabe scharfschalten.
Kennworteingabe zeigen [Eing.Codes zeig.] bei eingeschalteter Option wird der Code auf
dem Bedienteildisplay in Form von Sternchen dargestellt.
22 PERFECTA SATEL
Abb. 10. Registerkarte mit den Einstellungen des verdrahteten Bedienteils.
Schnelle Steuerung [Schnelle Steuer.] bei eingeschalteter Option können Sie die
Ausgänge mit den Zifferntasten steuern. Die Ausgänge 15. STEUERBAR sollen den Tasten
zugewiesen werden (siehe: „Schnelle Ausgangssteuerung” S. 34).
Taste 7 - Störungen durchs. [Stör. Durchsicht] bei eingeschalteter Option können Sie
Störungen durchsehen, wenn Sie die Taste 3 Sekunden lang gedrückt halten.
Taste 8 GONG-Signal Ein/Aus [Gong ein/aus] bei eingeschalteter Option können Sie
die GONG-Signalisierung ein-/ausschalten, wenn Sie die Taste 3 Sekunden lang
gedrückt halten.
Taste 9 Anzeigemodus Änderung [Bel.Mod.Änderung] bei eingeschalteter Option
können Sie zwischen dem Normalmodus und dem Anzeigemodus der Meldelinien
umschalten, wenn Sie die Taste 3 Sekunden lang gedrückt halten. Die Option ist für
das Funkbedienteil nicht verfügbar.
Alarm 3 falsche Kennw. [3 fals.Codes Al.] bei eingeschalteter Option wird der Alarm
ausgelöst, wenn Sie ein falscher Code dreimal eingeben.
Notrufalarm [Notrufalarm] bei eingeschalteter Option wird der Notrufalarm ausgelöst, wenn
Sie die Taste 3 Sekunden lang gedrückt halten.
Brandalarm [Brandalarm] bei eingeschalteter Option wird der Brandalarm ausgelöst, wenn
Sie die Taste 3 Sekunden lang gedrückt halten.
Überfallalarm [Überfallalarm] bei eingeschalteter Option wird der Überfallalarm ausgelöst,
wenn Sie die Taste 3 Sekunden lang gedrückt halten.
SATEL PERFECTA 23
Überfallalarm still [Überfallal.still] bei eingeschalteter Option ist Überfallalarm aus
Bedienteil ein stiller Alarm (wird von Bedienteilen nicht signalisiert). Die Option ist
verfügbar, wenn die Option ÜBERFALLALARM eingeschaltet ist.
4.3.2 Display und Tasten
Uhrzeitformat [210.Uhrformat] Weise der Anzeige von Zeit und Datum auf dem Display.
LCD-Beleuchtung [26.LCD-Beleuch.] Betriebsweise der Beleuchtung im Bedienteildisplay.
Tastenbeleuchtung [27.Tastenbel.] Betriebsweise der Tastenbeleuchtung.
Display- und Tastenbeleuchtung im Funk-Bedienteil funktioniert anders als im
verdrahteten Bedienteil (siehe Anleitung zum Bedienteil PRF-LCD-WRL).
Autobeleuchtung [29.Autobeleuch.] wenn die Display- oder Tastenbeleuchtung
automatisch eingeschaltet wird, kann man definieren, ob und welches Ereignis die
Beleuchtung zusätzlich einschaltet:
Fehltdie Beleuchtung wird nur nach dem Drücken einer beliebigen Taste eingeschaltet.
Linienverletzung die Beleuchtung wird zusätzlich bei der Linienverletzung eingeschaltet
(Sie sollen eine Meldelinie wählen).
Eingangszeit im Bereich die Beleuchtung wird zusätzlich beim Anfang des
Countdowns der Eingangszeit im Bereich eingeschaltet (Sie sollen einen Bereich
wählen).
Der Parameter AUTOBELEUCHTUNG ist für das Funk-Bedienteil nicht verfügbar.
4.3.3 Signal GONG aus M.Li.
Das Bedienteil kann Verletzungen ausgewählter Meldelinien akustisch signalisieren.
Das Funk-Bedienteil signalisiert den GONG aus den Meldelinien nicht häufiger als alle
30 Sekunden. Im inaktiven Modus wird der GONG aus den Meldelinien nur wenn
AUFWACHENDAUER anders als 0 ist.
4.3.4 Lautstärke
[251.Tastatur] Lautstärke bei der Benutzung des Bedienteils (Tastendrücken,
Bestätigung der Ausführung der Operationen usw.).
[252.Gong] Lautstärke der Töne, die nach der Linienverletzung erzeugt werden
(GONG-Signalisierung).
[253.Eing.Zeit] Lautstärke bei der Signalisierung der Eingangszeit.
[254.Ausg.Zeit] Lautstärke bei der Signalisierung der Ausgangszeit.
[255.Brandalarm] Lautstärke bei der Signalisierung der Brandalarme.
[256.Einbruchal.] Lautstärke bei der Signalisierung der Einbruch-, Überfall- und
Notrufalarme.
[257.Warnalarm] Lautstärke bei der Signalisierung der Warnalarme.
[258.Neue Stör.] Lautstärke bei der Signalisierung der Störungen.
4.3.5 Drahtloses Bedienteil PERFECTA 16-WRL / PERFECTA 32-WRL
Im Funk-Bedienteil sind zusätzliche Parameter und Optionen verfügbar.
Filter [1272.Filter] Zeit, deren Countdown nach dem Empfangen der Übertragung aus dem
Bedienteil startet. Nach dieser Zeit, Wenn keine weitere Übertragung empfangen wird,
wird eine Störung ausgelöst.
24 PERFECTA SATEL
Aufwachendauer [213. Aufwachen] maximale Zeit, für welche aktiver Modus automatisch
eingeschaltet werden kann. Wenn Sie einen Wert eintragen, der unterschiedlich von 0 ist:
wird aktiver Modus im Falle von Anfang des Countdowns der Eingangs- oder
Ausgangszeit, von der Scharfschaltung oder von einem Alarm automatisch
eingeschaltet,
wird GONG aus Meldelinien auch im inaktiven Modus signalisiert.
Wenn Sie eine 0 eintragen, wird aktiver Modus nicht automatisch eingeschaltet.
Wenn AUFWACHENDAUER unterschiedlich von 0 ist, hört das Bedienteil ab und wartet
auf Übertragungen mit Informationen zu Ereignissen. In der Folge steigt der
Energieverbrauch und die Zeit der Batterielebensdauer wird deutlich verkürzt.
Begrüßungsmeldung [218.Begrüß.Meld.] die Meldung wird im Bedienteil PRF-LCD-WRL
nach dem Aufwachen angezeigt. Die Meldung ist in allen Bedienteilen gleich.
4.4 Modul für Handsender
Abb. 11. Registerkarte mit den Einstellungen des Erweiterungsmoduls für 433 MHz
Handsender.
Name [287.Er.07 Name] individueller Modulname (bis zu 16 Zeichen).
Alarm im Bereich [227.B.07 BedT.] Bereich, in dem bei der Sabotage des Moduls ein
Alarm ausgelöst wird.
4.5 Modul der Meldelinien
Name [28.Namen] individueller Modulname (bis zu 16 Zeichen).
Alarm im Bereich [22.Bereiche] Bereich, in dem bei der Sabotage des Moduls ein Alarm
ausgelöst wird.
AC-Stromausfall Verzögerung [23.Max.AC Verl] Zeit ohne AC Stromversorgung des
Moduls, die ablaufen muss, um die Störung auszulösen. Die Verzögerung der
Störungsmeldung vorbeugt der Signalisierung von kurzzeitigen Versorgungsausfällen, die
keinen Einfluss auf den normalen Modulbetrieb haben. Dieser Parameter bezieht sich aufs
Modul mit Stromversorgung.
SATEL PERFECTA 25
Abb. 12. Registerkarte mit den Einstellungen des Erweiterungsmoduls der Meldelinien.
4.6 Modul der Ausgänge
Name [2815.Er.0F Name] individueller Modulname (bis zu 16 Zeichen).
Alarm im Bereich [2215.B.0F BedT.] im Bereich wird bei der Sabotage des Moduls ein
Alarm ausgelöst.
AC-Stromausfall - Verzögerung [2315.AC.0F Verl] Zeit ohne AC Stromversorgung
des Moduls, die ablaufen muss, um die Störung auszulösen. Die Verzögerung
der Störungsmeldung vorbeugt der Signalisierung von kurzzeitigen Versorgungsausfällen,
die keinen Einfluss auf den normalen Modulbetrieb haben. Dieser Parameter bezieht sich
aufs Modul mit Stromversorgung.
Abb. 13. Registerkarte mit Einstellungen des Erweiterungsmoduls der Ausgänge.
26 PERFECTA SATEL
5. Bereiche
Abb. 14. RegisterkarteBereiche.
Der Bereich ist ein durch das Alarmsystem abgesonderter Teil des Objektes. Die Aufteilung
ermöglicht Scharf-/Unscharfschaltung nur in einem Teil des überwachten Bereich sowie
Einschränkung des Zugriffs auf einen bestimmten Teil des Objektes für die gewählten
Benutzer. Zwei Bereiche sind zu bestimmen.
5.1 Parameter des Bereichs
Bereichsname [18.Namen] individueller Name des Bereiches (bis zu 16 Zeichen).
Ausgangszeit [13.Ausgangszeit.] der Countdown der Ausgangszeit startet nach
Scharfschalten des Bereichs. Die Ausgangszeit ermöglicht, den Bereich ohne
Alarmauslösung zu verlassen. Sie können von 0 bis 255 Sekunden einstellen. Die 0
bedeutet, dass es sich keine Ausgangzeit gibt.
Der Countdown der Ausgangszeit kann über Bedienteil beendet werden (siehe:
AUSGANGSZEITKÜRZUNG MÖGLICH) oder Eingang Typ 1. EING./AUSG. FINAL,
16. AUSGANGSZEIT ENDE oder 17. TÜRSCHLOSSSENSOR.
Vorwarnzeit [14.Warnungszeit] Dauer des Warnalarms. Sie können von 0 bis zu
255 Sekunden einstellen. Falls ein anderer Wert als 0 eingetragen wird, wird die Funktion
des Warnalarms eingeschaltet. Dieser Alarm warnt den Benutzer, dass er vergessen hat,
den Bereich unscharfzuschalten oder dass er Fehler bei der Scharfschaltung im Bereich
gemacht hat. Der Warnalarm wird in folgenden Situationen ausgelöst:
EINGANGSZEIT abgelaufen ist (siehe: S. 29),
VERZÖGERUNGSZEIT abgelaufen ist (siehe: S. 29),
während des Countdowns der EINGANGSZEIT wurde der Alarm aus der 3. SOFORTLINIE
oder 4. DOPPELTE LINIE ausgelöst,
die Linie des Typs 0. EINGÄNGE/AUSGÄNGE, 1. EING../AUSG. FINAL oder 2. INTERNE ist in
dem Moment nach dem Countdown der Ausgangszeit und der Scharfschaltung im
Bereich verletzt (siehe Beschreibung der Option PRÜFEN, OB SCHARFSCHALTEN MÖGLICH
IST
S. 16 und BEIM SCHARFSCHALT. KONTROLL. S. 29).
Warnalarm kann durch den Bedienteil oder Ausgang Typ 2. INTER. SIGNALGEBER
signalisiert werden. Er wird nicht übertragen. Wenn der Bereich während des Warnalarms
nicht unscharfgeschaltet wird, dann wird der Einbruchalarm ausgelöst.
Verifikationszeit [15.Verif.Zeit] Zeit für Alarmverifikation. Sie können von 0 bis zu
255 Minuten eintragen. Falls ein anderer Wert als 0 eingetragen wird, wird die Funktion
der Verifikation des Einbruchalarms eingeschaltet. Die Verifikation besteht in Prüfen, ob
SATEL PERFECTA 27
eine andere Meldelinie einen Einbruchalarm innerhalb definierten Zeitraums auslöst. Bei
der Linienverletzung wird der verifizierte Alarm ausgelöst. Verifiziert werden die Alarme
aus den Meldelinien 0. EINGÄNGE/AUSGÄNGE, 1. EING./AUSG. FINAL, 2. INTERNE,
3. SOFORTLINIE, 4. DOPPELTE LINIE oder 5. 24H EINBRUCH. Der Countdown startet nach
der Auslösung des Alarms von solcher Meldelinie.
Ausgangszeitkürzung möglich [Ausg.Zeit kurz] bei eingeschalteter Option können
die Benutzer die Eingangszeit über Bedienteil beenden (Drücken der Taste ,
oder 3 Sekunden lang).
Ausgangszeit unbeendet [Ausg.Z.unbeendet] bei eingeschalteter Option ist die
Ausgangzeit unbeendet. Die kann in folgenden Situationen beendet werden:
nach Verletzung der Meldelinie Typ 1. EING./AUSG. FINAL, 16. AUSGANGSZEIT ENDE oder
17. TÜRSCHLOSSSENSOR,
nach dem Drücken 3 Sekunden lang der Taste , oder im Bedienteil
(wenn die Option AUSGANGSZEITKÜRZUNG MÖGLICH eingeschaltet ist).
Wenn der Countdown der Ausgangszeit nicht beendet wird, wird der Bereich nicht
scharfgeschaltet.
6. Meldelinien
Eine Meldelinie kann einem oder zwei Bereichen zugewiesen werden. Falls eine Meldelinie
zwei Bereichen zugewiesen ist, kann sie bei der Scharfschaltung beiden oder nur eines der
Bereiche scharfgeschaltet werden.
Das System bedient folgende Typen der Meldelinien:
Verdrahtete Linien auf der Elektronikplatine der Zentrale und in den
Erweiterungsmodulen. Die Zentrale bestimmt die Anzahl der verfügbaren verdrahteten
Meldelinien während der Identifizierung.
Drahtlose Linien in der Zentrale PREFECTA 16-WRL oder PERFECTA 32-WRL, nach
der Registrierung von Funk-Melder. Anzahl verfügbarer Funk-Meldelinien hängt von der
Anzahl der im System registrierten Funkmelder ab.
Virtuelle Linien sind physisch nicht vorhanden, aber werden anhand des Handsenders
gesteuert.
6.1 Parameter und Optionen der Meldelinien
Name [38.Namen] individueller Name der Meldelinie (bis zu 16 Zeichen).
EOL Typ [31.Linientyp] Typ der Melder und die Methode seines Anschlusses:
kein Melderkein Melder ist an der Meldelinie angeschlossen,
NCMeldelinie bedient einen Melder vom Typ NC (normal geschlossen),
NOMeldelinie bedient einen Melder vom Typ NO (normal geöffnet),
EOL Meldelinie bedient den Melder NO oder NC mit einem Abschlusswiderstand im
Stromkreis,
2EOL/NO Meldelinie bedient den Melder NO mit 2 Abschlusswiderständen im
Stromkreis,
2EOL/NC Meldelinie bedient den Melder NC mit 2 Abschlusswiderständen im
Stromkreis,
RollladenMeldelinie bedient den Rollladenmelder,
Vibration Meldelinie bedient den Erschütterungsmelder (auch einen Melder NC).
28 PERFECTA SATEL
Die Öffnung des Stromkreises VIBRATION für 200 ms oder länger unabhängig von der
programmierten Anzahl der Impulse und Sensibilität (siehe unten) führt zur
Verletzung der Linie. Diese Lösung ermöglicht, den Magnetmelder mit dem
Erschütterungsmelder reihenweise zu verbinden.
Abb. 15. Registerkarte „Linien”.
Sensibilität [32.Sensibilität] je nach dem Typ der Meldelinie:
NO, NC, EOL und 2EOL Zeit, während der die Meldelinie verletzt werden soll, damit es
von der Zentrale registriert wird. Sensibilität wird in Millisekunden programmiert. Sie
können die Werte von 20 bis 5100 ms einstellen.
Vibration Impuls, dessen Dauerlänge gleich oder länger als definierter Zeit ist, erfolgt in
Linienverletzung. Sie können die Werte von 5 bis 160 ms (alle 5 Sekunden) einstellen.
Impulse [32.Sensibilität] Anzahl der Impulse, nach denen die Linie verletzt wird. Dieser
Parameter bezieht sich auf Meldelinie ROLLLADEN und VIBRATION. Für den Typ VIBRATION
können Sie die Werte von 0 bis 7 einstellen (für den Wert 0 werden die Impulse nicht
gezählt es wird nur der Parameter SENSIBILITÄT in Betracht gezogen). Für den Typ der
Meldelinie ROLLLADEN können Sie die Werte von 1 bis 8 einstellen.
Zeit [32.Sensibilität] Zeitdauer, in welcher eine bestimmte Anzahl der Impulse (Parameter:
IMPULSE) gemeldet werden muss, um die Linie zu verletzen. Dieser Parameter bezieht sich
auf die Meldelinie ROLLLADEN. Sie können folgende Werte einstellen:
30 s (Bedienteil: drücken) der Countdown startet nach Auftreten des Impulses.
Nach dieser Zeit wird Impulszähler gelöscht.
120 s (Bedienteil: drücken) – analog zu 30 s.
240 s (Bedienteil: drücken) – analog zu 30 s.
für das Scharf- / Unscharfschalten (Bedienteil: drücken) Impulse werden bei dem
scharf- oder unscharfgeschalteten Bereich gezählt. Scharf- / Unscharfschalten löscht
den Impulszähler.
Zum Bereich 1 gehört [361.Ber.1 Li.] bei eingeschalteter Option gehört die Meldelinie zum
Bereich 1.
Zum Bereich 2 gehört [362.Ber.2 Li.] bei eingeschalteter Option gehört die Meldelinie zum
Bereich 2.
SATEL PERFECTA 29
Scharf wenn ein Bereich scharf [365.Akt.Ber.1/2] die Option bezieht sich auf die
Meldelinien, die beiden Bereichen zugewiesen sind. Bei eingeschalteter Option ist die
Meldelinie scharfgeschaltet, wenn ein der Bereiche scharfgeschaltet ist. Bei der
ausgeschalteten Option ist die Meldelinie scharfgeschaltet, wenn die beiden Bereiche
scharfgeschaltet sind.
Aktiv in Scharf Tag [364.Tag aktiv] bei eingeschalteter Option ist die Meldelinie
scharfgeschaltet, wenn das Scharfschalten Tag aktiv ist.
Aktiv in Scharf Nacht [363.Nacht akt.] bei eingeschalteter Option ist die Meldelinie
scharfgeschaltet, wenn das Scharfschalten Nacht aktiv ist.
Eingangszeit [34.Eingangszeit] Zeit, um welche Alarm aus der Meldelinie in
der Reaktionstyp 0. EINGÄNGE/AUSGÄNGE oder 1. EING./AUSG. FINAL. verzögert ist.
Der Countdown startet nach der Linienverletzung. Während dieser Zeit funktionieren
die Meldelinien mit dem Reaktionstyp 2. INTERNE wie verzögert. Sie können von 0 bis zu
255 Sekunden einstellen. Bei der Einstellung des Wertes 0 funktioniert die Meldelinie wie
sofortige.
Verzögerungszeit [34.Eingangszeit] Zeit, um welche Alarm aus der Meldelinie mit dem
Reaktionstyp 2. INTERNE verzögert ist. Der Countdown startet nach der Linienverletzung.
Sie können von 0 bis zu 255 Sekunden einstellen. Bei der Einstellung des Wertes 0
funktioniert die Meldelinie wie sofortige.
Wartezeit [34.Eingangszeit] Zeit, in der die Meldelinie mit der Reaktionstyp 4. DOPPELTE
LINIE wieder verletzt werden muss, um den Alarm auszulösen. Der Countdown startet nach
der ersten Linienverletzung. Sie können von 0 bis zu 255 Sekunden einstellen. Eingabe
des Wertes 0 bedeutet, dass WARTEZEIT 30 Sekunden beträgt.
Verzög. Entsp.Zeit [34.Eingangszeit] Zeit, in der die Meldelinien mit der Reaktionstyp
2. INTERNE wie verzögert funktionieren. Der Countdown startet nach Verletzung von
Meldelinie mit der Reaktionstyp 18. VERZÖG. ENTSPERREN. Sie können von 0 bis zu
255 Sekunden einstellen.
Scharfmodus [39.Scharfmodus] Typ des Scharfmodus, der nach der Verletzung
der Meldelinie mit dem Reaktionstyp 13. SCHARF/UNSCH. oder 14. SCHARFSCHALT. aktiviert
wird. Sie können Externscharfschalten, Tag oder Nacht wählen.
Störungscode [35.Störungscode] die Verletzung der Meldelinie mit der Reaktionstyp
19. STÖRUNG kann ein Ereignis auslösen, das übergetragen wird.
Beim Scharfschalt. kontroll. [366.Pr.vor Sch.] wenn die Option eingeschaltet ist, kann die
Prozedur der Scharfschaltung bei der Linienverletzung nicht gestartet werden. Wenn die
Option für die Linie des Typs 0. EINGÄNGE/AUSGÄNGE, 1. EING./AUSG. FINAL oder 2. INTERNE
eingeschaltet ist und diese Linie in dem Moment nach dem Countdown der Ausgangszeit
und der Scharfschaltung im Bereich verletzt ist, wird ein Warnalarm ausgelöst. Falls keine
Scharfschaltung im Bereich nach dem Countdown der Ausgangszeit erfolgt, wird kein
Warnalarm ausgelöst.
Automatische Sperrung nach 3 Al. [367.3 Alarme] bei eingeschalteter Option kann eine
Meldelinie maximal 3 Alarme auslösen. Bis der Alarmlöschung oder Scharf- /
Unscharfschaltung werden die weiteren Linienverletzungen keinen Alarm auslösen.
Benutzer sperrt nicht [368.Sperr. AUS] bei eingeschalteter Option kann Benutzer keine
Meldelinie sperren.
Alarmlöschung [372.Alarm lösch] Option für die Reaktionstypen 13. SCHARF/UNSCHARF
und 15. UNSCHARFSCHALTEN. Wenn die Option eingeschaltet ist, wird Alarm bei der
Unscharfschaltung gelöscht. Linienverletzung in der Reaktionstyp 15. UNSCHARFSCHALTEN
löscht den Alarm aus, auch wenn das Scharfschalten inaktiv ist.
30 PERFECTA SATEL
Verletzungsende schaltet unscharf [369.Riegel AUS] Option für den Reaktionstyp
17. TÜRSCHLOSSSENSOR. Bei eingeschalteter Option schaltet die Beendung
der Linienverletzung den Bereich unscharf.
Verletz. im Ereig.Speich. speichern [370.Verl.Ereig.] Option für den Reaktionstyp
12. OHNE ALARMIERUNG. Bei eingeschalteter Option wird eine Linienverletzung in den
Ereignisspeicher hinterlegt.
Verl.Ende im Ereig.Speich. speichern [371.Vrl.End.Er.] Option für den Reaktionstyp
12. OHNE ALARMIERUNG. Bei eingeschalteter Option wird die Beendung
der Linienverletzung im Ereignisspeicher hinterlegt.
6.2 Reaktionstypen
0. EINGÄNGE/AUSGÄNGE bei dem Countdown der AUSGANGSZEIT löst die Linienverletzung
keinen Alarm aus. Bei dem scharfgeschalteten Bereich startet nach der Linienverletzung
Countdown der EINGANGSZEIT. Vor dem Ablauf der EINGANGSZEIT soll der Bereich
unscharfgeschaltet werden. Wenn der Bereich nicht unscharfgeschaltet wird, wird ein
Alarm ausgelöst. Dieser Reaktionstyp wird benutzt meistens r die Melder, die Ein- / und
Ausgänge (z. B. Eingangstür) bewachen.
1. EING./AUSG. FINAL ähnlich dem 0. EINGÄNGE/AUSGÄNGE funktioniert, aber die Beendung
der Linienverletzung beim Countdown der AUSGANGSZEIT beendet die AUSGANGSZEIT.
2. INTERNE bei dem Countdown der EINGANGSZEIT oder VERZÖG. ENTSP.ZEIT. löst die
Linienverletzung den Countdown der VERZÖGERUNGSZEIT aus. Vor dem Ablauf
der VERZÖGERUNGSZEIT soll der Bereich unscharfgeschaltet werden. Wenn der Bereich
nicht unscharfgeschaltet wird, wird der Alarm ausgelöst. Bei dem scharfgeschalteten
Bereich, wenn der Countdown weder für EINGANGSZEIT noch VERZÖG. ENTSP.ZEIT.
stattfindet, löst eine Linienverletzung den Alarm aus. Dieser Reaktionstyp wird meistens
für Innen-Bewegungsmelder und Melder, die innere Tür bewachen, benutzt.
3. SOFORTLINIE bei dem Countdown der AUSGANGSZEIT oder wenn der Bereich
scharfgeschaltet ist, löst die Linienverletzung einen Alarm aus. Dieser Reaktionstyp wird
meistens für externe Bewegungsmelder und Melder, die Fenster bewachen, benutzt.
4. DOPPELTE LINIE wenn der Bereich scharfgeschaltet ist, wird bei der Linienverletzung
das Ereignis gespeichert und der Countdown der WARTEZEIT gestartet. Soll die Meldelinie
während des Countdowns wieder verletzt werden, wird ein Alarm ausgelöst.
5. 24H EINBRUCH die Linienverletzung löst einen Einbruchalarm aus. Dieser Reaktionstyp ist
für die Melder, die ständig scharf sind (z. B. Glasbruchmelder), vorgesehen.
6. 24H SABOTAGE die Linienverletzung löst einen Sabotagealarm und eine Störung aus.
Dieser Reaktionstyp ist für Kontrolle der Sabotagekreise vorgesehen.
7. 24H ÜBERFALLdie Linienverletzung löst den Überfallalarm aus. Dieser Reaktionstyp dient
der Bedienung der Überfalltasten.
8. 24H ÜBERFALL STILL die Linienverletzung löst einen stillen Überfallalarm aus. Der stille
Überfallalarm wird von den Bedienteilen nicht signalisiert, aber der Ereigniscode kann an
die Leitstelle gesendet werden. Dieser Reaktionstyp dient der Bedienung
der Überfalltasten.
9. 24H NOTRUF die Linienverletzung löst den Notruf-Alarm aus. Der Reaktionstyp dient
der Bedienung der Notruftasten.
10. 24H BRAND die Verletzung der Meldelinie löst Brandalarm aus. Dieser Reaktionstyp
dient der Bedienung der Brandmelder.
11. ABDECKUNGSSENSOR Linienverletzung löst eine Störung aus (Melderabdeckung). Dieser
Reaktionstyp ist für Melder mit einem Anti-Masking Ausgang vorgesehen.
SATEL PERFECTA 31
12. OHNE ALARMIERUNGLinienverletzung löst keine direkte Reaktion der Zentrale aus.
Die Meldelinie kann zur Steuerung der Ausgänge dienen.
13. SCHARF/UNSCHARSF beim unscharfgeschalteten Bereich startet eine Linienverletzung
die Prozedur des Scharfschaltens. Bei dem scharfgeschalten Bereich schaltet
die Linienverletzung den Bereich unscharf.
14. SCHARFSCHALT. beim unscharfgeschalteten Bereich startet eine Linienverletzung
die Prozedur des Scharfschaltens.
15. UNSCHARFSCHALTEN bei dem scharfgeschalten Bereich schaltet die Linienverletzung
den Bereich unscharf.
16. AUSGANGSZEIT ENDEeine Linienverletzung beendet den Countdown der Ausgangszeit.
17. TÜRSCHLOSSSENSOR die Linienverletzung beendet die Ausgangszeit. Bei
eingeschalteter Option VERLETZUNGSENDE SCHALTET UNSCHARF schaltet
das Verletzungsende den Bereich unscharf.
18. VERZÖG. ENTSPERREN bei dem scharfgeschalteten Bereich startet die Linienverletzung
den Countdown der VERZÖG. ENTSP.ZEIT. Während des Countdowns funktionieren
die Meldelinien mit dem Reaktionstyp 2. INTERNE wie verzögerte Linien.
19. STÖRUNG Linienverletzung löst eine Störung aus. Typ der Störung kann ausgewählt
werden (siehe: Parameter STÖRUNGSCODE). Die Beendung der Linienverletzung bedeutet
das Störungsende.
6.3 Funk-Melder PERFECTA 16-WRL / PERFECTA 32-WRL
Wenn ein Funk-Melder einer Meldelinie zugewiesen ist, ist ein zusätzlicher Parameter
verfügbar.
Filter [1272.Filter] Zeit, deren Countdown nach dem Empfangen einer Übertragung aus
dem Melder startet. Wenn keine weitere Übertragung nach dieser Zeit empfangen wird,
wird eine Störung ausgelöst.
6.3.1 Funk-Melder und Einstellungen der Meldelinien
Je nach den Einstellungen der Meldelinie, der einen Funk-Melder zugewiesen ist:
NC, NO oder EOL Meldelinie informiert über Melderverletzung,
2EOL/NC oder 2EOL/NO Meldelinie informiert über Verletzung und Sabotage
des Melders.
Informationen über Sabotage und Sabotageende werden vom Melder aktuell gesendet.
Methode der Übertragung von Informationen über Verletzung hängt von dem Modus
des Melderbetriebs ab.
normal der Melder sendet aktuelle Informationen über die Verletzung und ihr Ende
(Zustand der Meldelinie entspricht dem Zustand des Melders),
energiesparend (in manchen Meldern verfügbar) nach der Aussendung einer Information
über eine Verletzung informiert der Melder 3 Minuten lang über keine Verletzungen (nach
dem Empfangen durch die Zentrale einer Information über Melderverletzung ist
die Meldelinie 2 Sekunden lang verletzt).
7. Ausgänge
Das System bedient die Ausgänge:
Verdrahtete Ausgänge auf der Elektronikplatine der Zentrale und in einem
Erweiterungsmodul.
32 PERFECTA SATEL
Drahtlose Ausgängein der Zentrale PERFECTA 16-WRL oder PERFECTA 32-WRL. Für
die Bedienung der Funksignalgeber sind 4 Ausgänge vorgesehen.
7.1 Ausgangstypen
0. NICHT BELEGT
1. EXTER. SIGNALGEBER wird nach dem Einbruch- / Überfall- oder Brandalarm aktiviert. Der
Ausgang pulsiert beim Brandalarm.
2. INTERN. SIGNALGEBER wird nach dem Einbruch- / Überfall- / Brand- oder Warnalarm
aktiviert. Der Ausgang pulsiert beim Brandalarm.
3. EINBRUCHALARM wird nach der Auslösung des Alarms durch Meldelinie
0. EINGÄNGE/AUSGÄNGE, 1. EING./AUSG. FINAL, 2. INTERNE, 3. SOFORTLINIE, 4. DOPPELTE
LINIE oder 5. 24H EINBRUCH aktiviert.
4. BRANDALARM wird nach der Auslösung des Brandalarms aus dem Bedienteil oder durch
die Meldelinie 10. 24H BRAND aktiviert.
5. ZWANGSALARM wird nach dem Eintragen des Kennworts mit der Berechtigung ZWANG
aktiviert.
6. ÜBERFALLALARM wird nach der Auslösung des Überfallalarms aus dem Bedienteil (laut
oder still), durch die Meldelinie 7. 24H ÜBERFALL oder 8. 24H ÜBERFALL STILL aktiviert.
7. NOTRUFALARM wird nach dem Aufruf medizinischer Hilfe aus dem Bedienteil oder durch
die Meldelinie 9. 24H NOTRUF aktiviert.
8. ALARM NICHT VERIFIZIERTwird nach der Auslösung des nicht verifizierten Alarms aktiviert.
9. ALARM VERIFIZIERT wird nach der Auslösung des verifizierten Alarms aktiviert.
10. SABOTAGEALARM wird nach der Auslösung des Sabotagealarms aktiviert.
11. BRANDMELDERVERSORGUNG dient zur Stromversorgung der Brandmelder mit
automatischer Alarmverifikation. Der Ausgang wird nach der Verletzung der Meldelinie
10. 24H BRAND für 16 Sekunden deaktiviert. Wenn der Ausgang wieder aktiviert wird und
danach wieder verletzt, dann wird ein Brandalarm ausgelöst.
12. STR.VERS. BEI SCHARF dient zur Stromversorgung der Melder, die beim
unscharfgeschalteten System inaktiv sein sollen. Bei dem scharfgeschalteten System ist
der Ausgang aktiv (er wird schon nach dem Start von Countdown der Ausgangszeit
aktiviert).
13. LINIENVERLETZUNGwird nach der Linienverletzung aktiviert.
14. GONG wird nach der Linienverletzung aktiviert, wenn die Meldelinie unscharfgeschaltet
ist.
15. STEUERBAR wird mit Hilfe von Meldelinien, Timern, Bedienteil etc. ein- / und
ausgeschaltet.
16. LINIENBEREIT-ANZEIGE ist aktiv, wenn das System zur Scharfschaltung bereit ist (keine
Meldelinie ist verletzt).
17. AUSGANGSZEITANZEIGE ist bei dem Countdown der AUSGANGSZEIT aktiv.
18. SCHARFZUSTANDSANZEIGE ist aktiv, wenn das System scharfgeschaltet ist.
19. STÖRUNGSANZEIGEist aktiv, wenn eine Störung vorliegt.
20. SCHARF/ALARM STATUS ist aktiv, wenn das System scharfgeschaltet ist (arbeitet
dauernd) oder wenn ein Alarm vorliegt (pulsiert).
21. MELDER RESET dient zum Löschen des Alarmspeichers in Meldern. Wird in folgenden
Situationen aktiviert:
nach dem Start des Countdowns der Ausgangszeit (wenn die Ausgangszeit 0 gleich
nach der Scharfschaltung),
nach der Aktivierung der Benutzerfunktion 3.AUSGÄNGE RESET.
SATEL PERFECTA 33
22. SERVICEMODUS STATUS beim aktiven Servicemodus aktiv.
23. ALARMSTAT. (ÜBERTR.) ist aktiv, wenn das System scharfgeschalten ist und wenn die
Information über Scharfschaltung an die Leitstelle gesendet wurde (bei der
ausgeschalteten Übertragung ist der Ausgang beim scharfgeschalteten System aktiv).
7.2 Parameter und Optionen des Ausgangs
Abb. 16. RegisterkarteAusgänge”.
Ausgangsname [48.Namen] individueller Name des Ausgangs (bis zu 16 Zeichen).
Betriebszeit [42.Betriebszeit] Zeit, in welcher Ausgang aktiv ist. Bei der Einstellung des
Wertes 0 ändert die Betriebsweise mancher Ausgänge:
Ausgänge, die nach der Alarmauslösung aktiviert werden, sind bis Alarmlöschung aktiv,
Ausgänge 5. ZWANGSALARM und 14. GONG sind bis Aktivierung der Benutzerfunktion
3. AUSGÄNGE RESET aktiv,
Ausgang 13. LINIENVERLETZUNG ist bei der Linienverletzung aktiv,
Ausgang 15. STEUERBAR ist bis nächster Linienverletzung, Ausschalten des Timers oder
Ausschaltung über Bedienteil aktiv.
Auslösende Linien [43.Meldelinien] Meldelinien, deren Zustand einen Einfluss auf den
Ausgangszustand haben.
Scharfmodus [43.Meldelinien] Scharfmodus, der den Ausgangszustand beeinflusst.
Störungen [43.Meldelinien] Störungen, während deren der Ausgang aktiv ist.
Zum Bereich 1 gehört [451.Ber.1 Ausg.] bei der eingeschalteten Option wird der Ausgang
durch die Ereignisse gesteuert, die sich auf Bereich 1 beziehen (z.B. Alarm im Bereich 1,
Alarmlöschung im Bereich 1 etc.).
Zum Bereich 2 gehört [452.Ber.2 Ausg.] bei der eingeschalteten Option wird der Ausgang
durch die Ereignisse gesteuert, die sich auf Bereich 2 beziehen (z. B. Alarm im Bereich 2,
Alarmlöschung im Bereich 2, etc.).
Polarität + [453.Polarit.(+)] die Option bestimmt die Funktionsweise des Ausgangs (siehe
Tabelle unten). Bei der ausgeschalteten Option ist die Logik des Ausgangsbetriebs
umgekehrt. Die Option bezieht sich auf die Funkausgänge nicht.
34 PERFECTA SATEL
Klemme „–des Lastausgangs / der Triggerausgang
Option eingeschaltet
(umgekehrte Polarität)
Option ausgeschaltet
(umgekehrte Polarität)
Ausgang inaktiv
Trennung von der Masse
Kurzschluss mit der Masse
Ausgang aktiv
Kurzschluss mit der Masse
Trennung von der Masse
Tabelle 2. Funktionsweise des Ausgangs im Bezug auf die Option POLARITÄT +
Puls. [454.Pulsieren] bei eingeschalteter Option pulsiert der Ausgang, wenn er aktiv ist. Die
Option bezieht sich auf die Ausgänge 1. EXTER. SIGNALGEBER, 2. INTERN. SIGNALGEBER
11. BRANDMELDERVERSORGUNG und 20. SCHARF/ALARM STATUS. Die Option bezieht sich auf
die Funkausgänge nicht.
Sign.Schrf/Unsch/Lösch. [455.Sch/Uns/Lö] bei eingeschalteter Option signalisiert der
Ausgang:
Start der Scharfschaltungsprozedur (wenn der Ausgangszeit 0 gleich, wird Bereich
sofort scharfgeschaltet) – 1 Impuls,
Unscharfschaltung – 2 Impulse,
Alarmlöschung 4 Impulse,
Verweigerung der Scharfschaltung oder fehlgeschlagenes Scharfschalten 7 Impulse.
Die Signalisierung wird aktiviert, wenn ein Handsender oder eine Meldelinie zur
Scharfschaltung / Unscharfschaltung oder zum Alarmlöschen verwendet wird. Der Impuls
dauert ca. 0,3 Sek. Die Option bezieht sich auf die Ausgänge 1. EXTER. SIGNALGEBER,
2. INTERN. SIGNALGEBER, 3. EINBRUCHALARM, 4. BRANDALARM, 5. ZWANGSALARM,
6. ÜBERFALLALARM, 7. NOTRUFALARM, 8. UNVERIFIZIERTER ALARM, 9. VERIFIZIERTER ALARM
und 10. SABOTAGEALARM.
Aktivierende Timer [44.Timer] Timer, die Ausgang steuern (nach der Einschaltung des
Timers wird der Ausgang eingeschaltet). Dieser Parameter bezieht sich auf den Ausgang
15. STEUERBAR.
7.3 Schnelle Ausgangssteuerung
Falls in Bedienteilen schnelle Steuerung der Ausgänge 15. STEUERBAR verfügbar sein soll,
sollen die Ausgänge dieses Typs den entsprechenden Tasten zugewiesen werden. Ein
Ausgang ist einer Taste zuzuweisen.
7.4 Funk-Signalgeber PERFECTA 16-WRL / PERFECTA 32-WRL
Wenn einem Ausgang ein Funk-Signalgeber zugewiesen ist, sind zusätzliche Parameter und
Optionen verfügbar (Ausgänge 13-16).
Filter [1272.Filter] Zeit, deren Countdown nach dem Empfangen der Übertragung aus dem
Signalgeber startet. Wenn keine weitere Übertragung nach dieser Zeit empfangen wird,
wird eine Störung ausgelöst.
Signalisierung [1275.Al.signal.] Typ der Alarmsignalisierung.
Sign. Schrf/Unsch [1276. Bestätigen] Methode der Signalisierung von Scharf- /
Unscharfschaltung etc. (vergl. Option SIGN.SCHRF/UNSCH/LÖSCH.).
Sabot. im Bereich [1274.Ausg.Sabot] Bereich, in dem im Falle von Sabotage des
Signalgebers ein Alarm ausgelöst wird.
SATEL PERFECTA 35
8. Kommunikation
Zentrale Schlüss. [01.Zentr.Schlü.] eine Zeichenfolge, die Identifizierung
der Alarmzentrale dient. Sie können bis zu 16 alphanumerischen Zeichen (Ziffer,
Buchstaben und Sonderzeichen) eintragen. Sie können Leerzeichen eingegeben, aber
mindestens ein Zeichen soll anders als das Leerzeichen sein. Der gleiche Schlüssel soll
für verschiedene Alarmzentralen nicht programmiert werden. Die Kommunikation ist
zwischen dem Programm PERFECTA SOFT und einer Alarmzentrale möglich, wenn im
Programm und in der Zentrale die Schlüssel gleich sind.
Für die Zentrale mit Standardeinstellungen generiert PERFECTA SOFT einen
Zufallsschlüssel, den Sie in die Zentrale eintragen sollen.
Abb. 17. Registerkarte „Kommunikation”.
8.1 SATEL-Server
Mit PERFECTA CONTROL über SATEL-Server verbinden [PERFECTA CONTROL] bei
eingeschalteter Option kann eine Verbindung zwischen der Applikation PERFECTA
CONTROL und der Zentrale über den SATEL-Server erfolgen.
Push-Nachrichten [PUSH Nachricht] bei eingeschalteter Option kann die Applikation
PERFECTA CONTROL per PUSH-Nachrichten über die Ereignisse im Alarmsystem
informieren.
Mit PERFECTA Soft über SATEL-Server verbinden [PERFECTA Soft] bei
eingeschalteter Option kann eine Verbindung zwischen PERFECTA SOFT und der Zentrale
über den SATEL-Server erfolgen.
Vergewissern Sie sich, dass Tarifplan Ihrer SIM-Karte den Anforderungen
der Kommunikation über den SATEL-Server angepasst ist (die GPRS-Verbindung mit
dem Server ist die ganze Zeit aktiv).
36 PERFECTA SATEL
8.2 Direkte Verbindung mit PERFECTA SOFT
PERFECTA Soft Adresse [041.Adresse] Adresse des Computers mit installiertem
Programm PERFECTA SOFT. Es soll eine öffentliche Adresse sein. Sie können entweder
eine IP-Adresse oder einen Domänennamen eintragen.
Port [042.Port] TCP-Portnummer, die zu direkter Kommunikation über GPRS zwischen der
Zentrale und einem Computer mit installiertem Programm PERFECTA SOFT dient. Sie
können die Werte von 0 bis 65535 eintragen (0=ausgeschaltet).
SMS zur Verbindung [115.PERF.Soft] Steuerungsbefehl, der in einer SMS gesendet wird,
um die Verbindung zwischen der Zentrale und dem Programm PERFECTA SOFT
aufzunehmen. Sie können bis zu 8 alphanumerischen Zeichen eintragen (Ziffern,
Buchstaben und Sonderzeichen). Sie können Leerzeichen eingeben, aber mindestens ein
Zeichen soll anders als Leerzeichen sein.
Inhalt des Befehls soll unterschiedlich von dem Inhalt der anderen in der Zentrale
programmierten Steuerungsbefehle sein.
In der SMS Nachricht können Sie die Adresse des Computers eintragen, mit dem sich
die Zentrale verbinden soll und die Nummer des TCP-Ports, die zur Kommunikation
benutzt werden soll.
9. Übertragung
Die Zentrale kann die Ereigniscodes an die Leitstelle über folgende Übertragungskanäle
senden:
GPRS,
SMS-Nachrichten (Zentrale bekommt keine Bestätigung, dass Ereigniscode empfangen
wurden),
GSM-Sprachkanal (wegen der Verformungen, die während der Übertragung von
Ereigniscodes auftreten können, wird es nicht empfohlen, diesen Übertragungskanal zu
benutzen).
9.1 Parameter und Optionen der Übertragung
Übertragung [Aufschaltung] bei eingeschalteter Option kann die Zentrale Ereigniscodes an
die Leitstelle senden.
Übertragungsmodus [72.Leitstellen] Weise, auf welche Ereigniscodes an Leitstellen
gesendet werden:
Stelle 1 oder Stelle 2 die Zentrale versucht, den Ereigniscode an die Leitstelle 1, und
beim Scheitern an die Leitstelle 2 zu senden.
Nur Stelle 1die Ereigniscodes werden nur an die Leitstelle 1 gesendet.
Nur Stelle 2die Ereigniscodes werden nur an die Leitstelle 2 gesendet.
Stelle 1 und Stelle 2die Ereigniscodes werden an die beiden Leitstellen gesendet.
9.1.1 Stelle 1 / Stelle 2
Übertragungsformat [738.Format / 758.Format] Format, in dem Ereigniscodes an
die Leitstelle gesendet werden:
CID alle CodesEreigniscodes werden im Format Contact ID gesendet. Alle Ereignisse
werden an die Leitstelle gesendet.
CID ausgewählte Codes Ereigniscodes werden im Format Contact ID gesendet. Nur
ausgewählte Ereignisse werden an die Leitstelle gesendet.
SATEL PERFECTA 37
SIA alle Codes Ereigniscodes werden im Format SIA gesendet. Alle Ereignisse
werden an die Leitstelle gesendet.
SIA ausgewählte Codes die Ereigniscodes werden im Format SIA gesendet. Nur
ausgewählte Ereignisse werden an die Leitstelle gesendet.
Abb. 18. RegisterkarteÜbertragung”.
Identif.-Nr. der Zentrale [731.Identifiz. / 751.Identifiz.] [732.SIA Präfix / 752.SIA Präfix]
eine Zeichenfolge, die Identifikation der Zentrale dient und die zum Übertragungszweck
benutzt wird. Sie ermöglicht der Leitstelle festzustellen, woher die Ereignisse gesendet
werden. Bei dem Format Contact ID besteht die Nummer aus 4 hexadezimalen Zeichen
(Ziffern oder Buchstaben von A bis F). Beim Format SIA besteht die Zeichenfolge aus
6 hexadezimalen Zeichen (Ziffern oder Buchstaben von A bis F). Zusätzliche Zeichen
befinden sich am Anfang (im Bedienteil werden sie mit Hilfe der Funktion 732.SIA Präfix /
752.SIA Präfix eingetragen). Wenn die Identifikationsnummer nur aus Ziffern 0 besteht,
werden die Ereignisse nicht gesendet.
IP-Format und Protokoll [UDP] [SIA-IP] bei der GPRS-Übertragung soll was folgt
bestimmt werden:
Format: SATEL oder SIA-IP (Norm SIA DC-09).
Protokoll: TCP oder UDP.
Adresse der Leitstelle [736.Adresse / 756.Adresse] Adresse der Leitstelle für die GPRS-
Übertragung. Die IP-Adresse oder der Domänenname können eingetragen werden.
Port [737.Port / 757.Port] die Port-Nummer, die während der GPRS-Übertragung zur
Kommunikation zwischen der Zentrale und der Leitstelle dient. Sie können die Werte von 0
bis zu 65535 eintragen (0=ausgeschaltet).
SMS-Übertragung - Tel.Nr. [735. Tel.(SMS) / 755. Tel.(SMS)] die Telefonnummer
der Leitstelle für SMS-Übertragung.
38 PERFECTA SATEL
SMS Format [741. SMS Format / 761. SMS Format] Format der SMS Nachricht für SMS-
Übertragung. Es soll laut Anforderungen der Leitstelle definiert werden. Das in der
Zentrale vorprogrammierte Format der SMS Nachricht entspricht den Voreinstellungen in
der Leitstelle STAM-2 (Programmversion 1.2.0 oder höher) für das Format Contact ID.
Audio-Übertragung - Tel.Nr. [734. Tel.(AUDIO) / 754. Tel.(AUDIO)] Telefonnummer
der Leitstelle für die Audio-Übertragung (durch den GSM-Sprachkanal).
Übertragungspriorität [733.Priorität / 753.Priorität] im Falle von Misserfolg beim Senden
des Ereigniscodes an die Leitstelle durch einen Übertragungskanal, kann die Zentrale
einen anderen Kanal benutzen. Sie sollen die Reihenfolge bestimmen, nach welcher
die verschiedenen Übertragungskanäle benutzt werden. Das erfolgreiche Senden
des Ereignisses an die Leitstelle unterbricht die Prozedur (Testübertragungen sind
die Ausnahme).
Die Zentrale benutzt nur die Übertragungskanäle, für die eine Priorität bestimmt wurde
(sie befinden sich auf der Liste, die Reihenfolge der Verwendung von
Übertragungskanälen bestimmt).
Bei der SMS-Übertragung bekommt die Zentrale keine Bestätigung, dass die Leitstelle
Ereigniscodes empfangen hat, deswegen soll dieser Übertragungskanal als letzter
benutzt werden.
Wechsel von einer SIM-Karte zu einer anderen erfordert Zeit (u.a. wegen
des Einloggens ins Netz), deswegen sollen zuerst alle Übertragungskanäle, die für
eine SIM-Karte vorhanden sind, verwendet werden.
Die Parameter SPERRZEIT und RÜCKZEIT (siehe: „Telefon GSM S. 19) beeinflussen
den Wechsel von einer SIM-Karte zu einer anderen.
Unterbrechungszeit [746. Unterbr.Z. / 766. Unterbr.Z.] Zeit, für welche, nach der
Ausführung des Verbindungsversuchs über alle vorgesehenen Übertragungskanälen, wird
die Übertragung unterbrochen. Nach dieser Zeit oder nach dem Auftreten eines neuen
Ereignisses versucht die Zentrale erneut die Verbindung mit der Leitstelle aufzunehmen.
Sie können maximal 30 Minuten programmieren. Die Einstellung des Wertes 0 bedeutet,
dass Versuch der Verbindungaufnahme mit der Leitstelle nur nach dem Auftreten eines
neuen Ereignisses im System erfolgt.
Erweitertes
SATEL Leitst.Schlüssel [739. STAM Schlüs / 759. STAM Schlüs] eine Zeichenfolge,
die zum Verschlüsseln von den an die Leitstelle über GPRS gesendeten Daten dient. Sie
können bis zu 12 alphanumerischen Zeichen (Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen)
eintragen. Im Programm PERFECTA SOFT können Sie die Option HEX aktivieren, wenn Sie
24 hexadezimale Zeichen (Ziffern oder Buchstaben von A bis F) eintragen möchten.
GPRS-Schlüssel [740. GPRS Schlüs / 760. GPRS Schlüs] eine Folge alphanumerischer
Zeichen, die zur Identifizierung der Zentrale bei der GPRS Übertragung dient. Sie können
bis zu 5 alphanumerischen Zeichen (Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen) eintragen.
Im Programm PERFECTA SOFT können Sie die Option HEX aktivieren, wenn Sie
10 hexadezimale Zeichen (Ziffern oder Buchstaben von A bis F) eintragen möchten.
Namen senden [Namen in SIA] bei eingeschalteter Option ist im Format SIA, außer dem
Ereigniscode, auch der Name der Ereignisquelle (Meldelinie, Benutzer, etc.) gesendet.
Diakr. Zeichen [Diakr.Zeich. SIA] bei eingeschalteter Option können im SIA Format nicht
nur ASCII-, sondern auch diakritische Zeichen gesendet werden.
Ident.Nummer SIA-IP [742.SIA-IP acct / 762.SIA-IP acct] die Zeichenfolge, die zur
Identifikation der Zentrale bei der Übertragung im Format SIA-IP dient. Sie können bis zu
16 hexadezimalen Zeichen (Ziffern und Buchstaben von A bis F) eintragen.
SATEL PERFECTA 39
SIA-IP Schlüssel [743.SIA-IP Schl / 763.SIA-IP Schl] die Zeichenfolge, die zum
Verschlüsseln der im Format SIA-IP gesendeten Daten dient. Sie können bis zu
16 alphanumerischen Zeichen (Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen) eintragen. Im
Programm PERFECTA SOFT können Sie die Option HEX aktivieren, wenn Sie
32 hexadezimale Zeichen (Ziffern oder Buchstaben von A bis F) eintragen möchten.
Verschlüss. [SIA-IP Verschl.] bei eingeschalteter Option werden die gesendeten Daten
verschlüsselt und mit dem Ereigniscode werden das Datum und die Uhrzeit gesendet (die
Leitstelle kann das Datum und die Uhrzeit in der Zentrale programmieren). Die Option
bezieht sich auf das Format SIA-IP.
Datum u.Zeit send. [Z.stempel SIA-IP] bei eingeschalteter Option werden mit dem
Ereigniscode das Datum und die Uhrzeit gesendet (die Leitstelle kann das Datum und die
Uhrzeit in der Zentrale programmieren). Die Option bezieht sich auf das Format SIA-IP.
Sie ist bei der ausgeschalteten Option VERSCHLÜSS. vorhanden.
Testzeit SIA-IP [744. SIA-IP Test / 764. SIA-IP Test] bei der Übertragung im Format
SIA-IP, in bestimmten Zeitabständen kann eine zusätzliche Übertragung für die Kontrolle
der Verbindung mit der Leitstelle gesendet werden. Sie können die Anzahl von Tagen,
Stunden, Minuten und Sekunden zwischen den Übertragungen einstellen. Das Eintragen
von 0 alleine bedeutet, dass keine zusätzliche Übertragung gesendet wird.
9.1.2 Testübertragung
Die Testübertragung erfolgt durch alle Übertragungskanäle aus der Liste mit
der bestimmten Reihenfolge der Verwendung von Übertragungskanälen (vergl.
Parameter ÜBERTRAGUNGSPRIORITÄT).
Um [791. Um] wenn die Testübertragung regelmäßig um einer bestimmten Uhrzeit erfolgen
soll, sollen Sie die Anzahl der Tage, Stunden und Minuten zwischen den Übertragungen
einstellen. Bei Tageanzahl ist die 0 so, wie 1 betrachtet (die Testübertragung wird jeden
Tag gesendet).
Wenn Scharf [793. Wenn scharf] wenn die Testübertragung bei scharfgeschaltetem
System in bestimmten Zeitabständen gesendet werden soll, sollen Sie die Anzahl der
Tage, Stunden und Minuten zwischen den Übertragungen einstellen.
Wenn unscharf [792. Wenn unsch.] wenn die Testübertragung in bestimmten
Zeitabständen bei unscharfgeschaltetem System gesendet werden soll, sollen Sie die
Anzahl der Tage, Stunden und Minuten zwischen den Übertragungen einstellen.
Testübertragungen unabhängig von Ereignissen [Test unabhängig] die Option bezieht
sich auf Testübertragungen, die in bestimmten Zeitabständen gesendet werden (siehe
Parameter WENN SCHARF und WENN UNSCHARF). Bei eingeschalteter Option startet der
Countdown nach der letzten Testübertragung. Bei ausgeschalteter Option startet der
Countdown nach der letzten Übertragung, unabhängig davon, ob das eine
Testübertragung war oder ob der Code des anderen Ereignisses gesendet wurde.
9.1.3 Ereignis wählen
Wenn zur Übertragung das Format CID AUSGEWÄHLTE CODES oder SIA AUSGEWÄHLTE
CODES
ausgewählt wurde, soll es bestimmt werden, welche Ereignisse an die Leitstelle
gesendet werden sollen.
10. Benachrichtigung
Die Zentrale kann über die Ereignisse im Alarmsystem auf folgende Weise informieren:
Sprachmeldungen Sprachmeldungen, die zur Benachrichtigung verwendet werden,
sollen in der Zentrale mit Hilfe von PERFECTA SOFT gespeichert werden,
40 PERFECTA SATEL
SMS NachrichtenInhalt der SMS Nachricht wird automatisch generiert.
10.1 Parameter und Optionen der Benachrichtigung
Abb. 19. Registerkarte Benachrichtigung”.
10.1.1 Telefonnummer
In der Zentrale können Sie Daten von bis zu 8 Telefonen eintragen, die über die Ereignisse
im Alarmsystem informiert werden. Gelichzeitig kann man aus diesen Telefonnummern das
System auch per eine SMS Nachricht steuern.
Name [88.Namen] individueller Name der Telefonnummer (bis zu 16 Zeichen).
Rufnummer [81.Nummern] Telefonnummer.
SMS [83. SMS Meld.] bei eingeschalteter Option wird die Telefonnummer per eine SMS
Nachricht benachrichtigt (zusätzlich muss die Option SMS-BENACHRICHT. eingeschaltet
werden).
AUDIO [82.AUDIO-Meldung] bei eingeschalteter Option wird die Nummer über
Sprachbenachrichtigungen informiert (zusätzlich muss die Option AUDIO MELDUNG
eingeschaltet werden). Die Zentrale versucht dreimal, das bestimmte Telefon über
Ereignis zu benachrichtigen.
->Reinh.. [85. Reinhören] bei der eingeschalteten Option kann man vom bestimmten
Telefon unter die Nummer der benutzten SIM-Karte anrufen, um reinzuhören, was im
Objekt passiert.
Reinh.-> [87. Reinh.n.Ben.] bei der eingeschalteten Option, nach Abhören der
Benachrichtigungsmeldung, kann Benutzer des Telefons reinhören, was im Objekt
passiert.
SMS -> [84.Unbek. SMS] – bei eingeschalteter Option werden unbekannte SMS Nachrichten,
die durch die Zentrale empfangen wurden (z. B. die von dem Mobilfunkanbieter
gesendeten Informationen) an die Telefonnummer weitergeleitet.
Reinhören Zeit [86.Reinh. Dauer] Zeit, über welche Reinhören möglich ist. Der Countdown
startet, wenn die Zentrale eine Verbindung annimmt oder nach der Wiedergabe
der Sprachbenachrichtigung. Die Einstellung einer 0 bedeutet, dass die Funktion
des Reinhörens nicht verfügbar ist.
SATEL PERFECTA 41
Antworten, wenn Bereich scharf ist [89. In Scharf B.] Sie können das Annehmen
der Telefonate durch die Alarmzentrale, also das Reinhören nach dem Anrufen unter die
Nummer der SIM-Karte, begrenzen.
kein Bereich wurde markiert die Zentrale nimmt die Anrufe unabhängig davon an, ob
Bereiche scharfgeschaltet sind, oder nicht (die Annahme der Anrufe ist nicht begrenzt),
ein Bereich wurde markiert die Zentrale nimmt die Anrufe an, wenn dieser Bereich
scharfgeschaltet ist,
zwei Bereiche wurden markiert die Zentrale nimmt die Anrufe an, wenn die beiden
Bereiche scharfgeschaltet sind.
10.1.2 AUDIO Meldung
AUDIO Meldung [AUDIO-Meldung] bei eingeschalteter Option informiert die Zentrale über
die Ereignisse durch Sprachbenachrichtigung.
Ereignis-Zuleitung
Für die Ereignisse, über die die Zentrale benachrichtigen soll, sollen Sie die folgenden
Informationen bestimmen:
Telefonnummern, die benachrichtigt werden,
Nummer der Sprachbenachrichtigung, die zur Benachrichtigung über dieses Ereignis
benutzt wird.
10.1.3 AUDIO-Meldungen
Zweimal wiederholen [Dopp.Sprachmeld.] bei eingeschalteter Option soll die
Sprachmeldung zweimal wiedergegeben werden.
Verwaltung der Sprachmeldungen
Programm PERFECTA SOFT ermöglicht Verwaltung der Sprachmeldungen, die zur
Benachrichtigung dienen. In die Zentrale können 16 Sprachmeldungen gespeichert werden.
Die Gesamtdauer aller Sprachmeldungen soll nicht länger als 131 Sekunden sein.
Inhalt der Meldung Inhalt der Sprachmeldung. Der eingetragene Text kann durch den
Sprachsynthesizer in die Sprachmeldung umgewandelt werden.
LängeDauer der Sprachmeldung.
Zusammen Information über gesamte Dauerzeit der Sprachmeldungen.
- klicken Sie, um die ausgewählte Sprachmeldung wiederzugeben.
- klicken Sie, um die Datei Typ .WAV oder .MP3, die als die ausgewählte
Sprachmeldung verwendet wird, zu importieren.
- klicken Sie, um die ausgewählte Sprachmeldung zu löschen.
- klicken Sie, um den Meldungsinhalt in die Sprachmeldung umzuwandeln. Der Link
unter der Taste ermöglicht, das Fenster anzuzeigen, in welchem Sie den
Sprachsynthesizer auswählen sollen. Der Synthesizer wird zum Umwandlung des
Texts benutzt.
Aus der Seite www.microsoft.com können Sie den Sprachsynthesizer Microsoft
Speech Plattform 11 herunterladen. Die Installation der folgenden Dateien ist
erforderlich:
SpeechPlatformRuntime.msi (Version x86, also 32-Bit),
42 PERFECTA SATEL
MSSpeech_TTS_xx-XX_yyyy.msi (wo xx-XX ist die Sprache und yyyy die Stimme).
- klicken Sie, um die Sprachmeldungen aus der Zentrale auszulesen.
- klicken Sie, um die Sprachmeldungen in der Zentrale zu speichern.
10.1.4 SMS-Benachrichtigung
SMS-Benachricht. [SMS-Meldung] bei eingeschalteter Option kann die Zentrale über
Ereignisse per SMS informieren.
Bestät.SMS-Benachr. - Ereig. speich. [Benachr.Ereignis] bei eingeschalteter Option wird
die Information über Aussendung einer SMS im Ereignisspeicher gespeichert.
Ereignis-Zuleitung
Für jede Telefonnummer sind folgende Optionen vorhanden:
Bereich 1 / Bereich 2 bei eingeschalteter Option wird die Telefonnummer über die
Ereignisse in einem bestimmten Bereich benachrichtigt (die Ereignisse, über welche die
Telefonnummer benachrichtigt wird, bestimmen andere Optionen).
Alarme bei eingeschalteter Option wird die Telefonnummer über Alarme benachrichtigt.
Scharfmodus der Ber. bei eingeschalteter Option wird die Telefonnummer über die
Scharf- / Unscharfschaltung des Bereichs und Löschung des Alarms informiert.
M.Li. Sperr. bei eingeschalteter Option wird die Telefonnummer über die Sperrung /
Entsperrung der Meldelinien informiert.
Störungen bei eingeschalteter Option wird die Telefonnummer über Störungen
benachrichtigt.
Benutzte Funktionen bei eingeschalteter Option wird die Telefonnummer über benutzte
Funktionen informiert.
Systemereignisse bei eingeschalteter Option wird die Telefonnummer über
Systemereignisse benachrichtigt.
11. SMS-Steuerung
Das Alarmsystem kann per SMS Nachrichten, die entsprechende Steuerungsbefehle
enthalten, gesteuert werden. Die SMS Nachrichten sollen an die Nummer der aktuell
benutzten SIM-Karte gesendet werden. Sie können 16 Steuerungsbefehle programmieren.
11.1 Parameter und Optionen der SMS-Steuerung
SMS [118.Steuer. SMS] Steuerungsbefehl, man in einer SMS senden kann, um die
Funktion, die einem Befehl zugewiesen ist, zu aktivieren. Sie können bis zu
8 alphanumerischen Zeichen (Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen) eintragen. Sie
können Leerzeichen eintragen, aber mindestens ein Zeichen soll anders als Leerzeichen
sein.
Inhalt der Steuerungsbefehle soll unterschiedlich sein. Wenn Inhalt von zwei
verschiedenen Befehlen gleich ist, führt die Zentrale nach dem Empfangen einer SMS
Nachricht nur eine Funktion aus.
Inhalt eines Befehls soll sich im Inhalt keines anderen Befehls befinden.
Funktion [119.SMS Funkt.] Funktion, die nach dem Empfangen durch die Zentrale einer
SMS Nachricht mit einem Steuerungsbefehl aktiviert wird.
SATEL PERFECTA 43
Bel. Tel.Nr. [1110.Belieb. Nr.] bei eingeschalteter Option kann ein Befehl, der die
bestimmte Funktion aktiviert, aus beliebiger Telefonnummer gesendet werden. Bei
ausgeschalteter Option kann er nur aus der in der Zentrale gespeicherten Nummer
gesendet werden (siehe: „TelefonnummerS. 40).
Abb. 20. RegisterkarteSMS-Steuerung”.
12. Timer
Der Timer vergleicht die Zeit mit der Uhr der Zentrale und führt zur eingestellten Zeit
die gewünschte Funktion aus. Mit Timern können die Scharfschaltung der Bereiche und
die Ausgänge 15. STEUERBAR gesteuert werden. Sie können 8 Timer programmieren.
12.1 Parameter und Optionen des Timers
TIMER n [59.Aktivität] bei eingeschalteter Option ist der Timer aktiv (n=Timernummer).
Name [58.Namen] individueller Name des Timers (bis zu 16 Zeichen).
Bereich 1 [55.Bereich 1] / Bereich 2 [56.Bereich 2]Typ der Scharfschaltung, der nach der
Einschaltung des Timers aktiviert wird.
Mo / Di / Mi / Do / Fr / Sa / Son
Für jeden Wochentag kann individuelle Parameter des Timers programmiert werden.
Einschalten Zeit der Einschaltung des Timers an einem bestimmten Wochentag
(Uhrstunde:Minuten).
Ausschalten Zeit der Ausschaltung des Timers an einem bestimmten Wochentag
(Uhrstunde:Minuten).
44 PERFECTA SATEL
Tägl.
Tägliche Einstellungen betreffen nur die Wochentage, für die keine individuellen Parameter
programmiert wurden.
Einschalten Zeit der täglichen Einschaltung des Timers (Uhrstunde:Minuten).
AusschaltenZeit der täglichen Ausschaltung des Timers (Uhrstunde:Minuten).
Abb. 21. Registerkarte „Timer”.
Ausnahmen
Zeitabschnitte, in denen Timer zu einer anderen Zeit aktiviert und deaktiviert wird als es in
Einstellungen für jeden Wochentag und in Tageseinstellungen vorgesehen ist. 4 Ausnahmen
sind für den Timer einzustellen.
VonDatum, von welchem die Ausnahme gilt (Jahr-Monat-Tag).
BisDatum, bis welchem die Ausnahme gilt (Jahr-Monat-Tag).
Einschalten Zeit der Einschaltung des Timers bei der aktiven Ausnahme
(Uhrstunde:Minuten).
Ausschalten Zeit der Ausschaltung des Timers bei der aktiven Ausnahme
(Uhrstunde:Minuten).
12.1.1 Bearbeitung der Timerparameter
Sie können die Zeit nur r Aktivierung oder Deaktivierung des Timers einstellen. Die
Uhrstunden und Minuten können undefiniert bleiben (z. B. wenn Sie einen Wert von außen
des Bereichs eintragen (mehr als 23 für die Uhrstunde oder als 59 für die Minuten), wird sie
in xx umgewechselt. Zum Beispiel:
xx:45 der Timer wird jede Stunde über den ganzen Tag ein-/ausgeschaltet (um 0:45,
1:45 usw.),
11:xx der Timer wird jede Minute zwischen 11:00 und 11:59 ein-/ausgeschaltet.
Für Ausnahme sollen die beiden Daten programmiert werden (VON und BIS). Ein oder
zwei der Bestandteile des Datums können undefiniert sein (z. B. wenn Sie einen Wert von
außen des Bereichs eintragen (mehr als 2099 für Jahr, 12 für Monat oder 31 für Tag)). Zum
Beispiel:
xxxx-12-25 die Ausnahme gilt von/bis 25. Dezember jedes Jahres,
xxxx-xx-12 die Ausnahme gilt von/bis 12. jedes Monats in jedem Jahr,
SATEL PERFECTA 45
xxxx-03-xx die Ausnahme gilt von Anfang März jedes Jahres (analog zu xxxx-03-01) / bis
Ende März jedes Jahres (analog zu xxxx-03-31),
2018-xx-05 – die Ausnahme gilt von/bis 5. jedes Monats im Jahre 2018,
2018-xx-xx die Ausnahme gilt von Anfang 2018 (analog zu 2018-01-01) / bis Ende 2018
(analog zu 2018-12-31),
2018-06-xx die Ausnahme gilt von 1. Juni 2018 (analog zu 2018-06-01) / bis 30. Juni 2018
(analog zu 2018-06-30).
Wie sich aus den Beispielen herleitet, die Methode des Interpretierens von Datum hängt
davon ab, ob der undefinierte Wert der Anfang (VON), oder das Ende der Ausnahme ist (BIS).
13. Aktualisierung der Zentralenfirmware
Während der Aktualisierung der Firmware führt die Zentrale ihre normalen Funktionen
nicht aus.
13.1 Lokale Aktualisierung
1. Downloaden Sie von der Seite www.satel.eu das Programm zur Aktualisierung
der Zentralenfirmware.
2. Verbinden Sie den RS-232-Port (TTL) der Alarmzentrale mit dem Port des Computers.
3. Starten Sie das Programm zur Aktualisierung der Zentralenfirmware.
4. Drücken Sie die Taste .
5. Wenn das Fenster mit der Frage erscheint, ob die Aktualisierung weiterdurchgeführt
werden soll, klicken Sie „Yes”. Die Firmware wird aktualisiert.
13.2 Aktualisierung per Fernzugriff
Aktualisierungsserver UPSERV, der von Firma SATEL angeboten wird, ermöglicht die
Aktualisierung per Fernzugriff.
13.2.1 Parameter und Optionen der Aktualisierung per Fernzugriff
Server der Aktualisierung [051.Adresse] Adresse des Aktualisierungsservers UPSERV.
Sie können entweder die IP Adresse oder den Domänennamen eingeben.
Port [052.Port] die Nummer des TCP-Ports, die zur Kommunikation mit dem
Aktualisierungsserver UPSERV. benutzt wird. Sie können die Werte von 0 bis zu 65535
eintragen (0=ausgeschaltet).
Serveradresse zur Aktual. in SMS [Akt.Ser.vom SMS] bei eingeschalteter Option kann in
der SMS Nachricht, die das Herunterladen der Firmware aus dem Server initialisiert, die
Adresse des Servers und Nummer des Ports eingegeben werden. Falls es keine Adresse
oder Portnummer in der Nachricht gibt, benutzt die Zentrale die programmierten
Einstellungen.
Firmware Download
SMS zum Herunterladen [116.FW Download] der Steuerungsbefehl, der in der SMS
Nachricht gesendet werden kann, um das Herunterladen der Firmware aus der
Aktualisierungsserver UPSERV zu initialisieren. Sie können bis zu 8 alphanumerischen
Zeichen (Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen) eintragen. Sie können Leerzeichen
eingeben, aber mindestens ein Zeichen soll anders als das Leerzeichen sein.
46 PERFECTA SATEL
Der Inhalt der Nachricht muss anders als sonstige in der Zentrale eingestellte
Steuerungsbefehle sein.
Die Zentrale informiert per SMS, ob das Herunterladen der neuen Firmware gelang.
Die Nachricht wird an dieselbe Nummer gesendet, aus welcher die Nachricht zur
Initialisierung des Firmware Downloads gesendet wurde.
Abb. 22. Registerkarte „Firmware aktualisieren”.
Firmware aktualisieren
SMS zur Aktualisierung [117. FW Update] ein Steuerungsbefehl, der in einer SMS
gesendet werden kann, um die Aktualisierung der Zentralenfirmware zu initialisieren. Sie
können bis zu 8 alphanumerischen Zeichen (Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen)
eintragen. Leerzeichen können eingegeben werden, aber mindestens ein Zeichen soll
anders als das Leerzeichen sein.
Der Inhalt der Nachricht muss anders als sonstige in der Zentrale eingestellte
Steuerungsbefehle sein.
Die Zentrale informiert per SMS, ob das Herunterladen der neuen Firmware gelang.
Die Nachricht wird an dieselbe Nummer gesendet, aus welcher die Nachricht zur
Initialisierung des Firmware Downloads gesendet wurde.
13.2.2 Programmaktualisierung per Fernzugriff
SMS Nachrichten, die das Herunterladen des neuen Programms oder der neuen
Programmversion initialisieren, können nur aus der in der Zentrale gespeicherten
Telefonnummer gesendet werden (siehe: TelefonnummerS. 40).
1. Senden Sie an die Nummer der aktuell durch die Zentrale benutzten SIM-Karte eine SMS
mit dem Steuerungsbefehl, um das Herunterladen der Aktualisierung aus dem Server
UPSERV. zu initialisieren. Falls die Option SERVERADRESSE ZUR AKTUAL. IN SMS in der
Zentrale eingeschaltet ist und Sie wollen, dass die Zentrale sich mit einem anderen als in
den Einstellungen der Zentrale vorgesehen Aktualisierungsserver verbindet, soll die
SATEL PERFECTA 47
Nachricht die folgende Form haben: xxxx=aaaa:pp= („xxxx” Steuerungsbefehl; „aaaa”
Serveradresse (IP Adresse oder Domänenname); „pp” Portnummer).
Falls beim Herunterladen neuer Programmversion eine SMS mit dem
Initialisierungsbefehl gesendet wird, informiert die Zentrale über den Zustand des
Herunterladens (Prozentwert).
2. Wenn die neue Firmware heruntergeladen ist, informiert die Zentrale darüber in einer
SMS Nachricht.
3. Senden Sie eine SMS mit dem Steuerungsbefehl, um die Aktualisierung der
Zentralenfirmware zu initialisieren.
4. Wenn die Zentralenfirmware aktualisiert wird, informiert die Zentrale darüber in einer SMS
Nachricht.
14. Benutzer
Im System können bis zu 15 Benutzer registriert sein. Die folgenden Funktionalitäten
vereinfachen die Hinzufügung / Bearbeitung eines Benutzers:
Benutzerschemen,
voreingestellte Handsenderfunktionen.
14.1 Benutzerschemen
Benutzerschema bestimmt Berechtigungen eines Benutzers. Es gibt 5 Benutzerschemas
zum Auswählen. Bei der Hinzufügung oder Einstellung eines Benutzers wird ein der
Benutzerschemas ausgewählt.
Bei der Änderung der Berechtigungen im Benutzerschema werden die Berechtigungen
aller Benutzer, denen dieses Schema zugewiesen wurde, geändert.
14.1.1 Parameter des Benutzerschemas
Schema Name [121.Schemen] individueller Name des Benutzerschemas (bis zu
16 Zeichen).
Berechtigung [121.Schemen] sie bestimmen, welche Funktionen Benutzer benutzen kann.
Die folgenden Berechtigungen sind vorhanden:
Scharfschalten Benutzer kann einen Bereich scharfschalten.
Unscharfschalten Benutzer kann einen Bereich unscharfschalten.
Alarmlöschung Benutzer kann Alarme löschen.
ZWANG eine spezielle Berechtigung, die Definieren eines Kennworts ermöglicht,
dessen Anwendung stillen Alarm auslöst (der Alarm wird auf keine Weise signalisiert,
der Alarmcode wird aber an die Leitstelle gesendet). Alarm wird im Bereich ausgelöst,
in dem im Falle von Sabotage des zum Eintragen des Kennworts benutzten Bedienteils
der Alarm ausgelöst würde.
Li.zeitweilig sperr Benutzer kann mit Hilfe der Funktion BLOCKIERT die Meldelinien
zeitlich im System sperren.
Li.dauerhaft sperr Benutzer kann mit Hilfe der Funktion ISOLIERT die Meldelinien
dauerhaft im System sperren (dazu wird die Berechtigung LI.ZEITWEILIG SPERR benötigt).
Kennwortänderung Benutzer kann sein eigenes Kennwort ändern (Funktion
KENNWORTÄNDERUNG).
Benutzer editieren Benutzer kann andere Benutzer hinzufügen, editieren und löschen
(Funktion BENUTZER).
48 PERFECTA SATEL
Abb. 23. Registerkarte Benutzer”.
SteuerungBenutzer kann die Ausgänge mit Hilfe der Funktion STEUERUNG steuern.
Tests Benutzer kann die Funktionen im Untermenu TESTS aktivieren (außer der Option
ID ÄNDERUNG).
Servicezugang Benutzer kann die Funktionen SERVICEZUGRIFF und PERFECTA SOFT
aktivieren.
Zentrale ID-Änder. Benutzer kann die Funktion ID ÄNDERUNG aktivieren (die
Berechtigung TESTS wird dazu benötigt).
14.2 Voreingestellte Funktionen der Handsendertaste
Sie können bestimmen, welche Funktionen mit einem neuen Handsender gestartet werden.
Bei der Hinzufügung / Bearbeitung eines Benutzers können die Einstellungen des
SATEL PERFECTA 49
Handsenders geändert werden und die Funktionen den Bedürfnissen und Berechtigungen
des Benutzers angepasst werden.
Änderung der voreingestellten Funktionen beeinflusst nicht die Einstellungen
der Handsender für schon hinzugefügten Benutzer.
15. Zurücksetzung der Werkseinstellungen
Wenn Sie die Werkseinstellungen der Alarmzentrale zurücksetzen wollen, können Sie
das über das Bedienteil oder Programm PERFECTA SOFT machen.
15.1 Zurücksetzung der Werkseinstellungen über das Bedienteil
1. Starten Sie den Servicemodus (siehe: „Aktivierung des ServicemodusS. 4).
2. Drücken Sie nacheinander , um die Funktion 02. VOREINSTELL.
auszuführen.
3. Es wird die Frage angezeigt, ob die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden sollen.
4. Drücken Sie , um die Werkseinstellungen zurückzusetzen.
15.2 Zurücksetzen der Werkseinstellungen mithilfe des Programms
PERFECTA S
OFT
1. Klicken Sie die Registerkarte „Projekt”.
2. Klicken Sie Werkseinstellungen zurücksetzen”.
3. Es erscheint das Fenster mit der Frage, ob Werkseinstellungen zurückgesetzt werden
sollen.
4. Klicken Sie „Wiederherstellen”, um die Werkseinstellungen zurückzusetzen.
50 PERFECTA SATEL
16. Verlauf der Änderungen im Inhalt der Anleitung
Anleitungsversion Eingeführte Änderungen
10/17
Ergänzung der Beschreibung der Tasten, die auf der Menüleiste im Programm
PERFECTA SOFT angezeigt werden (S. 9).
Ergänzung der Beschreibung der Tasten, die im zusätzlichen Menü im Programm
PERFECTA SOFT verfügbar sind (S. 10).
Hinzufügung der Information zu Auswahlmöglichkeit eines Ordners, in welchem
Programm PERFECTA Soft die Dateien mit den Daten der Zentrale speichern
wird (S. 13).
Ergänzung der Beschreibung der Option Prüfen, ob Scharfschalten möglich ist
(S. 16).
Hinzufügung der Beschreibung des ParametersAufwachendauer(S. 24).
Hinzufügung der Information zur Anzahl der Versuche im Falle von AUDIO
Benachrichtigung (S. 40).
Hinzufügung der Beschreibung der Option->Reinh.” (S. 40).
Hinzufügung der Beschreibung der Option „Reinh.->” (S. 40).
Hinzufügung der Beschreibung des Parameters Antworten, wenn Bereich scharf
ist” (S. 41).
Hinzufügung der Information zu dem Microsoft Speech Platform 11
Sprachsynthesizer (S. 41).
Hinzufügung des KapitelsZurücksetzung der Werkeinstellungen(S. 49).
10/18
Hinzufügung der Information zur erforderlichen Programversion PERFECTA SOFT
(S. 7).
Hinzufügung des Hinweises zum Löschen der ID-Nummer (S. 11).
Ergänzung der Beschreibung der OptionPrüfen, ob Scharfschalten möglich ist
(S. 16).
Ergänzung der Beschreibung der Option Störungsspeicher” (S. 17).
Modifizierung der Beschreibung der Option „Grade 2” (S. 17).
Hinzufügung des Kapitels, der die Einstellungen des Erweiterungsmoduls
INT-RX-S beschreibt (S. 24).
Ergänzung der Beschreibung des Parameters Vorwarnzeit” (S. 26).
Ergänzung der Beschreibung der Option Beim Scharfschal. kontroll.” (S. 29).
Ergänzung der Beschreibung des Ausgangs vom Typ „6. Überfallalarm” (S. 32).
Ergänzung der Beschreibung der Option „Sign. Schrf./Unsch./Lösch.” (S. 34).
Hinzufügung der Information zu der Möglichkeit, MP3-Dateien zu
Benachrichtigungszwecken zu importieren (S. 41).
23

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