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Gebrauchs- und Aufstellanweisung
Gewerbliche Waschmaschine
PW 811
PW 814
PW 818
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung
vor Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme. Da-
durch schützen Sie sich und vermeiden Schäden.
de-DE
M.-Nr. 10 031 101
Ihr Beitrag zum Umweltschutz
2
Entsorgung der Transportverpa-
ckung
Die Verpackung schützt die Waschmaschine
vor Transportschäden. Die Verpackungsma-
terialien sind nach umweltverträglichen und
entsorgungstechnischen Gesichtspunkten
ausgewählt und deshalb recycelbar.
Das Rückführen der Verpackung in den Ma-
terialkreislauf spart Rohstoffe und verringert
das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler
nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte ent-
halten vielfach noch wertvolle Materialien.
Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe,
die für ihre Funktion und Sicherheit notwen-
dig waren. Im Restmüll oder bei falscher Be-
handlung können diese der menschlichen
Gesundheit und der Umwelt schaden. Ge-
ben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall
in den Restmüll.
Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohn-
ort eingerichtete Sammelstelle zur Rückga-
be und Verwertung elektrischer und elektro-
nischer Altgeräte. Informieren Sie sich gege-
benenfalls bei Ihrem Händler. Bitte sorgen
Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtrans-
port kindersicher aufbewahrt wird.
Energie einsparen
Energie- und Wasserverbrauch
Nutzen Sie die maximale Beladungsmen-
ge des jeweiligen Waschprogramms.
Der Energie- und Wasserverbrauch ist
dann, bezogen auf die Gesamtbeladungs-
menge, am niedrigsten.
Waschmittel
Verwenden Sie höchstens so viel Wasch-
mittel wie auf der Waschmittelverpackung
angegeben ist.
Verringern Sie bei kleineren Beladungs-
mengen die Waschmittelmenge.
Tipp bei anschließendem maschinellen
Trocknen
Wählen Sie zum Energiesparen beim Trock-
nen die höchstmögliche Schleuderdrehzahl
des jeweiligen Waschprogramms.
Inhalt
3
Ihr Beitrag zum Umweltschutz...........................................................................................2
Entsorgung des Altgerätes .................................................................................................... 2
Sicherheitshinweise und Warnungen ..............................................................................11
Hinweise zur Behandlung mit Chlorbleiche und Perchlorethylen................................... 18
Antichlorbehandlung ...................................................................................................... 18
Maschinenbeschreibung (mit Einspülkasten).................................................................20
Gerätevarianten mit Waschmitteleinspülkasten (WEK) ....................................................... 20
Maschinenbeschreibung (ohne Einspülkasten)..............................................................21
Gerätevarianten ohne Waschmitteleinspülkasten .............................................................. 21
Bedienung der Waschmaschine ......................................................................................22
Funktion der Bedienungselemente...................................................................................... 22
Funktionstasten ................................................................................................................... 23
Karte Betreiber .................................................................................................................... 24
Waschen vorbereiten ........................................................................................................25
Inbetriebnahme ................................................................................................................... 25
Wäsche vorbereiten............................................................................................................. 26
Füllgewichte......................................................................................................................... 26
Waschmaschine beladen .................................................................................................... 26
Waschen mit Einspülkasten .............................................................................................27
Waschmittelzugabe über den Einspülkasten ...................................................................... 27
Bleichmittel.......................................................................................................................... 28
Einsatz von Färbe- / Entfärbe-sowie Entkalkungsmittel...................................................... 28
Waschen ohne Einspülkasten ..........................................................................................29
Fortsetzung des Programms nach Anzeige "Dosiersystemfehler"...................................... 29
Dosiermengen ..................................................................................................................... 29
Inbetriebnahme der Dosierpumpen..................................................................................... 29
Dosierkalibrierung ............................................................................................................... 29
Waschen.............................................................................................................................32
Waschmitteldosierung......................................................................................................... 32
Waschmitteldosierung.................................................................................................... 32
Dosiermenge Waschmittel ............................................................................................. 32
Wasserhärten ................................................................................................................. 32
Programm wählen ............................................................................................................... 32
Zusatzfunktionen Vorwäsche, Stärkestopp oder Schleuderstopp wählen .................... 32
Änderungen vor Programmstart..................................................................................... 33
Programm starten................................................................................................................ 34
Öffnen der Fülltür nach Programmende .............................................................................. 36
Vorgehen bei Programmabbruch im Betrieb ....................................................................... 37
Waschen im Kartenbetrieb...............................................................................................38
Kartenbetrieb....................................................................................................................... 38
Wäschepostenbetrieb ......................................................................................................... 39
Zusatzfunktionen...............................................................................................................40
Anwahl der Sprache ............................................................................................................ 40
Starttermin........................................................................................................................... 40
Rücknahme der Startterminfunktion .............................................................................. 41
Inhalt
4
Mit Vorwäsche..................................................................................................................... 41
Stärken ................................................................................................................................ 42
Einfüllen über den Einspülkasten ................................................................................... 42
Einfüllen direkt in die Trommel ....................................................................................... 42
Ohne Schleudern................................................................................................................. 43
Programmstop..................................................................................................................... 43
Programmabbruch .............................................................................................................. 43
Programmabbruch verriegelter Programme........................................................................ 44
Programm raffen.................................................................................................................. 44
Optionale Module ..............................................................................................................46
Flüssigdosierung (optional für Geräte mit Einspülkasten)................................................... 46
Fortsetzung des Programms nach Anzeige "Dosiersystemfehler"...................................... 46
Abwahl der Dosierung......................................................................................................... 46
Dosiermengen ..................................................................................................................... 47
Dosierpumpen anschließen................................................................................................. 47
Inbetriebnahme der Dosierpumpen..................................................................................... 47
Dosierkalibrierung ............................................................................................................... 48
Reinigung und Wartung des Dosiersystems ....................................................................... 49
Spitzenlastabschaltung ....................................................................................................... 50
Kommunikationsmodul ....................................................................................................... 50
Betriebsdaten...................................................................................................................... 50
Gesamtdaten....................................................................................................................... 52
Programmdaten................................................................................................................... 52
Daten löschen ..................................................................................................................... 54
Wiegesystem / Wiegesockel ............................................................................................... 55
Nullsetzung der Beladeanzeige...................................................................................... 55
Störungshilfen....................................................................................................................56
Notentriegelung des Ablaufventils und der Tür ................................................................... 56
Anzeige Serviceintervall, BGR............................................................................................. 58
Fehlermeldungen................................................................................................................. 58
Kundendienst ...................................................................................................................... 60
Was tun, wenn... ..............................................................................................................61
Hilfe bei Störungen.............................................................................................................. 61
Es lässt sich kein Waschprogramm starten ........................................................................ 61
Ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis..................................................................... 62
Allgemeine Probleme mit der Waschmaschine................................................................... 63
Programm fortsetzen nach Netzunterbrechung .................................................................. 63
Mögliche Ursachen für erhöhte Schaumbildung................................................................. 64
Aufspannen großer Wäschestücke ..................................................................................... 65
Reinigung und Pflege........................................................................................................66
Reinigung und Pflege .......................................................................................................... 66
Reinigung und Pflege ..................................................................................................... 66
Fremdrostbildung ................................................................................................................ 66
Waschmittel-Einspülkasten, Einspülschalen und Saugheber reinigen................................ 66
Aufstellen und Anschließen..............................................................................................69
Waschmaschine aufstellen.................................................................................................. 69
Allgemeine Betriebsbedingungen ....................................................................................... 69
Erleichterung der Wartung .................................................................................................. 70
Inhalt
5
Sockelaufstellung ................................................................................................................ 70
Transportsicherung.............................................................................................................. 71
Entfernen der Transportsicherungen ................................................................................... 71
Wasseranschluss................................................................................................................. 72
Hinweis für die Schweiz ...................................................................................................... 72
Vorschrift für Österreich ...................................................................................................... 72
Anschluss nur an Kaltwasser .............................................................................................. 73
Dosiermittelanschluss am Mischkasten der Flüssigdosierung ........................................... 73
Wasserablauf....................................................................................................................... 75
Elektroanschluss ................................................................................................................. 76
Programmübersicht ..........................................................................................................77
Programmübersicht Grundprogramme ............................................................................... 77
Programme Kochwäsche ............................................................................................... 77
Programme Buntwäsche................................................................................................ 78
Programme Pflegeleicht ................................................................................................. 80
Programme Feinwäsche/Wolle ...................................................................................... 81
Programm Extra Spülen ................................................................................................ 82
Programm Extra Schleudern ......................................................................................... 82
Programm Extra Ablauf ................................................................................................. 82
Programm Stärken ........................................................................................................ 82
Programmübersicht Hotel/Restaurant/Catering.................................................................. 83
Programme Bett-/Frottierwäsche................................................................................... 83
Programm Matratzenschonbezüge ................................................................................ 83
Programm Wellness-Frottierwäsche .............................................................................. 84
Programm Bademäntel 60°C ......................................................................................... 84
Programm Küchenwäsche ............................................................................................. 84
Programme Tischwäsche............................................................................................... 85
Programmpaket Gardinen .............................................................................................. 85
Programmübersicht Betten ................................................................................................. 86
Programmübersicht Desinfektion........................................................................................ 88
Allgemeines zum Thema Desinfektion ................................................................................ 90
Was bedeutet der Begriff Desinfektion .......................................................................... 90
Thermische Desinfektion................................................................................................ 90
Chemothermische Desinfektion ..................................................................................... 90
RKI-Liste (Robert-Koch-Institut)..................................................................................... 90
Desinfektionsverfahren nach Wirkungsbereichen .......................................................... 90
VAH-Liste........................................................................................................................ 91
Vermeidung von Kontaminationen bzw. Rekontamination............................................. 91
Reinigung von Wassereinspülkasten und Saugheber.................................................... 91
Programm Maschine reinigen.............................................................................................. 92
Programmübersicht Gebäudereiniger ................................................................................. 93
Programme Mopp .......................................................................................................... 93
Mopp Belademenge (Baumwolle) .................................................................................. 95
Mopp Belademenge (Microfaser)................................................................................... 96
Programme Matten / Pads ............................................................................................. 96
Programme Tücher ......................................................................................................... 97
Programmübersicht Feuerwehr ........................................................................................... 98
Programme Schutzkleidung ........................................................................................... 99
Programme Masken ..................................................................................................... 101
Programme Chemikalienschutzanzüge........................................................................ 102
Programmübersicht Textilreiniger...................................................................................... 103
Inhalt
6
Programmübersicht Badimprägnierung ............................................................................ 104
Programmübersicht Reitstall ............................................................................................. 105
Programmübersicht Sport................................................................................................. 107
Programmübersicht Sluice ................................................................................................ 109
Programmablauf Sluice ................................................................................................ 110
Programmübersicht Wasserrückgewinnung (WRG).......................................................... 111
Bedienungselemente ......................................................................................................112
Funktion der Bedienungselemente.................................................................................... 112
Funktionstasten ................................................................................................................. 113
Allgemeines......................................................................................................................115
Übersicht der Funktionsebenen ........................................................................................ 115
Einstieg in die Betreiberebene / Passwort ändern.......................................................116
Passwort............................................................................................................................ 116
Passwort ändern ............................................................................................................... 117
Sprache / Uhrzeit, Datum ...............................................................................................118
Anwahlmöglichkeiten Hauptmenü..................................................................................... 118
Menüpunkt Sprache.......................................................................................................... 118
Wahl der Landessprache................................................................................................... 118
Menüpunkt Uhrzeit, Datum ............................................................................................... 119
Menüpunkt Dosierung ....................................................................................................120
Menüpunkt Dosierung....................................................................................................... 120
Menüpunkt Freigabemodus............................................................................................122
Menüpunkt Freigabemodus .............................................................................................. 122
Programmierung..............................................................................................................123
Programmstruktur ............................................................................................................. 123
Menüpunkt Kopieren......................................................................................................... 125
Kopieren Programm ..................................................................................................... 125
Kopieren Bereich.......................................................................................................... 126
Kopieren Block ............................................................................................................. 127
Menüpunkt Löschen.......................................................................................................... 129
Löschen Programm ...................................................................................................... 129
Löschen Bereich........................................................................................................... 130
Löschen Block.............................................................................................................. 131
Menüpunkt Verändern....................................................................................................... 132
Menüpunkt Neu erstellen .................................................................................................. 134
Inhalt
7
Programmkopf................................................................................................................... 134
Programmnummer........................................................................................................ 134
Programmname............................................................................................................ 135
Materialnummer ........................................................................................................... 135
Bereich 1 - 2 - 3............................................................................................................ 135
Wiegen ......................................................................................................................... 136
Nennbeladung.............................................................................................................. 136
Mindestwasserstand .................................................................................................... 136
Füllart............................................................................................................................ 137
Freigabe........................................................................................................................ 138
Verriegeln...................................................................................................................... 138
Spitzenlast.................................................................................................................... 138
Heißwassersteuerung................................................................................................... 139
Preis.............................................................................................................................. 139
Inhalt
8
Blockprogrammierung....................................................................................................... 140
Einstieg in die Blockprogrammierung .......................................................................... 140
Parametergrundeinstellung........................................................................................... 140
Blockname ................................................................................................................... 141
1. Blockaktivierung....................................................................................................... 142
2. Programmstopp 1..................................................................................................... 142
3. Programmstoppsignal 1 ........................................................................................... 142
4. Heizung .................................................................................................................... 143
5. Freie Temperaturanwahl ........................................................................................... 143
6. Temperatur ............................................................................................................... 143
7. Hysterese ................................................................................................................. 143
8. Warm Up .................................................................................................................. 144
9. Niveau 1 ................................................................................................................... 144
10. Zulaufweg 1............................................................................................................ 144
11. Dosierart ................................................................................................................. 145
12. Dosierphase 1 ........................................................................................................ 146
13. Dosierstopp 1......................................................................................................... 146
14. Bewegung ab Niveau ............................................................................................. 146
15. Niveaustopp 1 ........................................................................................................ 147
16. Waschzeit 1 ............................................................................................................ 147
17. Thermostopp.......................................................................................................... 148
18. Niveau 2 ................................................................................................................. 148
19. Zulaufweg 2............................................................................................................ 148
20. Dosierphase 2 ........................................................................................................ 148
21. Dosierstopp 2......................................................................................................... 148
22. Niveaustopp 2 ........................................................................................................ 149
23. Waschzeit 2 ............................................................................................................ 149
24. Cool Down.............................................................................................................. 149
25. Waschzeit 3 ............................................................................................................ 149
26. Programmstopp 2................................................................................................... 149
27. Programmstoppsignal 2 ......................................................................................... 149
28. Ablaufweg 1............................................................................................................ 149
29. Ablaufniveau........................................................................................................... 149
30. Waschzeit 4 ............................................................................................................ 150
31. Ablaufweg 2............................................................................................................ 150
32. Freie Schleuderdrehzahlanwahl.............................................................................. 150
33. Schleudern ............................................................................................................. 150
34. Wiederholung ......................................................................................................... 151
35. Blockendesignal..................................................................................................... 151
Inhalt
9
Menüpunkt Einstellungen.................................................................................................. 152
Untermenüpunkte:........................................................................................................ 152
Memoryfunktion ........................................................................................................... 153
Grundprogrammverriegelung ....................................................................................... 153
Summer........................................................................................................................ 153
Einheit Temperatur, Sekunde, Minute, Stunde, Länge, Masse, Volumen, Druck, Umdre-
hungen.......................................................................................................................... 154
Maximale Temperaturanwahl........................................................................................ 155
Anwahl Maximale Schleuderdrehzahlanwahl ............................................................... 155
Displayanzeige ............................................................................................................. 156
Display Stand by .......................................................................................................... 157
Kontrasteinstellung....................................................................................................... 157
Tastenbelegung ............................................................................................................ 157
Tageszeit....................................................................................................................... 158
Datumsanzeige............................................................................................................. 158
Dosierkalibrierung ........................................................................................................ 158
Förderleistung Dosierung (D1 bis D13)......................................................................... 160
Korrekturfaktor Dosierung (D1 bis D13) ....................................................................... 160
Leermeldung Dosierung (D1 bis D13) .......................................................................... 161
Passwortverwendung................................................................................................... 161
Mittlerer Wasserdruck .................................................................................................. 161
Heizleistung.................................................................................................................. 161
Kundendaten ................................................................................................................ 161
Währung....................................................................................................................... 163
Menüpunkt Wäscheposten ............................................................................................... 163
Karten................................................................................................................................ 164
Kartenkonzept .............................................................................................................. 164
Karte Betreiber ............................................................................................................. 164
Hinweis über den Karteninhalt aufrufen ....................................................................... 165
Karten verriegeln .......................................................................................................... 165
Karte Schlüssel............................................................................................................. 165
Speichern der geänderten Daten ................................................................................. 166
Wäscheposten-Betrieb................................................................................................. 166
Daten zur Karte............................................................................................................. 167
Programmdaten............................................................................................................ 167
Dosierdaten .................................................................................................................. 168
Einstellungsdaten ......................................................................................................... 169
Sprachdaten................................................................................................................. 170
Daten zur Steuerung..................................................................................................... 171
Sprache ........................................................................................................................ 171
Dosierung ..................................................................................................................... 172
Programm..................................................................................................................... 173
Einstellungen ................................................................................................................ 174
Karte Löschen .............................................................................................................. 175
Inhalt
10
Handsteuerung.................................................................................................................. 177
Umschalten auf Handsteuerung................................................................................... 177
Beenden der Handsteuerung ....................................................................................... 177
Wasserzulauf ........................................................................................................... 177
Dosierung ................................................................................................................ 178
Waschen und Heizen ............................................................................................ 179
Ablauf mit Bewegung ........................................................................................... 179
Schleudern .............................................................................................................. 179
Funktionskombinationen .............................................................................................. 180
Technische Daten............................................................................................................181
Gerätedaten PW 811......................................................................................................... 181
Elektroanschluss .......................................................................................................... 181
Aufstellmaße................................................................................................................. 181
Gewicht und Bodenbelastung...................................................................................... 181
Emissionswerte ............................................................................................................ 181
Produktsicherheit ......................................................................................................... 181
Gerätedaten PW 814......................................................................................................... 182
Elektroanschluss .......................................................................................................... 182
Aufstellmaße................................................................................................................. 182
Gewicht und Bodenbelastung...................................................................................... 182
Emissionswerte ............................................................................................................ 182
Produktsicherheit ......................................................................................................... 182
Gerätedaten PW 818......................................................................................................... 183
Elektroanschluss .......................................................................................................... 183
Aufstellmaße................................................................................................................. 183
Gewicht und Bodenbelastung...................................................................................... 183
Emissionswerte ............................................................................................................ 183
Produktsicherheit ......................................................................................................... 183
Sicherheitshinweise und Warnungen
11
Die Waschmaschine entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein
unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie vor dem ersten Benutzen der Waschmaschine die Gebrauchsanweisung. Sie
gibt wichtige Hinweise für die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung der Waschma-
schine. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden an der Waschmaschine.
Werden weitere Personen in die Handhabung der Waschmaschine eingewiesen, so sind
Ihnen diese Sicherheitshinweise zugängig zu machen und/oder vorzutragen.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf und geben Sie diese an einen eventuellen
Nachbesitzer weiter.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Waschmaschine ist für den gewerblichen Einsatz bestimmt.
Die Waschmaschine ist für die Aufstellung im gewerblichen Bereich vorgesehen.
Wird die Maschine im gewerblichen Bereich betrieben, darf nur eingewiesenes/geschul-
tes Personal oder Fachpersonal die Maschine bedienen. Wird die Maschine in einem öf-
fentlich zugänglichen Bereich betrieben, muss der Betreiber die gefahrlose Benutzung der
Maschine sicherstellen.
Diese Waschmaschine ist nur zur Anwendung für Wäsche, die nicht mit gefährlichen
oder entzündlichen Arbeitsstoffen durchsetzt ist, bestimmt.
Waschen Sie in dieser Waschmaschine ausschließlich Textilien, die vom Hersteller im
Pflegeetikett als maschinenwaschbar deklariert sind oder für die Nassreinigung geeignet
sind.
Die Waschmaschine ist entsprechend der Gebrauchsanweisung zu betreiben, regelmä-
ßig zu warten und auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen.
Die Waschmaschine ist nicht für den Gebrauch im Außenbereich bestimmt.
Stellen Sie Ihre Waschmaschine nicht in frostgefährdeten Räumen auf. Eingefrorene
Schläuche können reißen oder platzen, und die Zuverlässigkeit der Elektronik kann durch
Temperaturen unter dem Gefrierpunkt abnehmen.
Die Waschmaschine darf nicht an nichtstationären Aufstellungsorten (z.B. Schiffe) be-
trieben werden.
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder
ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, die Waschmaschine sicher zu
bedienen, dürfen die Waschmaschine nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine ver-
antwortliche Person benutzen.
Kinder unter acht Jahren müssen von der Waschmaschine ferngehalten werden, es sei
denn, sie werden ständig beaufsichtigt.
Kinder ab acht Jahren dürfen die Waschmaschine nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ih-
nen die Waschmaschine so erklärt wurde, dass sie die Waschmaschine sicher bedienen
können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verste-
hen können.
Kinder dürfen die Waschmaschine nicht ohne Aufsicht reinigen oder warten.
Sicherheitshinweise und Warnungen
12
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe der Waschmaschine aufhalten. Lassen
Sie Kinder niemals mit der Waschmaschine spielen.
Desinfektionsprogramme dürfen nicht unterbrochen werden, da sonst das Desinfekti-
onsergebnis eingeschränkt sein kann. Den Desinfektionsstandard thermischer sowie che-
mothermischer Verfahren (aus der Liste, gemäß § 18 IFSG) hat der Betreiber in der Routine
durch entsprechende Prüfungen sicherzustellen.
Andere Verwendungen als die oben aufgeführten gelten als bestimmungswidrig und
schließen eine Haftung des Herstellers aus.
Sicherheitshinweise und Warnungen
13
Vorhersehbare Fehlanwendung
Auf keinen Fall in dieser Waschmaschine chemisch reinigen! Bei den meisten Reini-
gungsmitteln - z.B. Benzin - besteht
Brand-/ Explosionsgefahr!
Wenn Sie mit hohen Temperaturen waschen, denken Sie daran, dass das Schauglas
heiß wird. Hindern Sie deshalb Kinder daran, während des Waschvorganges das Schau-
glas zu berühren.
Es besteht Verbrennungsgefahr!
Schließen Sie die Fülltür nach jedem Waschgang. So können Sie vermeiden, dass Kin-
der versuchen, in die Waschmaschine zu klettern oder Gegenstände darin zu verstecken,
Kleintiere in die Waschmaschine klettern.
Beschädigen, entfernen oder umgehen Sie nicht die Sicherheitseinrichtungen und Be-
dienungselemente der Waschmaschine.
Maschinen, bei denen Bedienungselemente oder die Isolierung von Leitungen beschä-
digt sind, dürfen vor einer Reparatur nicht mehr betrieben werden.
Das beim Waschen anfallende Wasser ist Lauge und kein Trinkwasser! Leiten Sie diese
Lauge in ein entsprechend dafür ausgelegtes Abwassersystem.
Überzeugen Sie sich vor der Wäscheentnahme stets davon, dass die Trommel stillsteht.
Beim Hineingreifen in eine noch drehende Trommel besteht erhebliche Verletzungsgefahr.
Achten Sie beim Schließen der Fülltür darauf, dass sie nicht mit Gliedmaßen in den Spalt
zwischen Tür und Rahmen geraten.
Achtung! Das Verschließen der Fülltür erfolgt automatisch sobald die Maschine startet.
Bei offenem Einspülkasten und fehlender Schütte besteht Verbrennungsgefahr durch
herausspritzendes Wasser.
Betreiben Sie die Maschine nur komplett mit allen Anbauteilen!
Achten Sie bei der Anwendung und Kombination von Waschhilfsmitteln und Spezialpro-
dukten unbedingt auf die Verwendungshinweise der Hersteller. Setzen Sie das jeweilige
Mittel nur für den vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein, um Materialschäden
und heftige chemische Reaktionen zu vermeiden.
Sicherheitshinweise und Warnungen
14
Technische Sicherheit
Kontrollieren Sie die Waschmaschine vor der Aufstellung und Betrieb auf äußere sicht-
bare Schäden. Eine beschädigte Waschmaschine darf nicht aufgestellt oder in Betrieb ge-
nommen werden.
Die elektrische Sicherheit dieser Waschmaschine ist nur dann gewährleistet, wenn sie
an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr
wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die
Gebäudeinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird. Miele kann nicht für Schäden ver-
antwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter
verursacht werden.
Durch unsachgemäße Reparaturen können unvorhersehbare Gefahren für den Benutzer
entstehen, für die der Hersteller keine Haftung übernimmt. Reparaturen dürfen nur von
Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden, ansonsten besteht bei nachfolgenden
Schäden kein Garantieanspruch.
Nehmen Sie keine Veränderungen an der Waschmaschine vor, die nicht ausdrücklich
von Miele zugelassen sind.
Im Fehlerfall oder für die Reinigung und Pflege ist die Waschmaschine von der Strom-
versorgung zu trennen. Die Waschmaschine ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt,
wenn
der Netzstecker der Waschmaschine gezogen ist oder
die Sicherung der Gebäudeinstallation ausgeschaltet ist oder
die Schraubsicherung der Gebäudeinstallation ganz herausgeschraubt ist.
Siehe auch Kapitel "Aufstellen und Anschließen", Abschnitt "Elektroanschluss".
Die Waschmaschine darf nur unter Verwendung eines neuwertigen Schlauchsatzes an
die Wasserversorgung angeschlossen werden. Alte Schlauchsätze dürfen nicht wieder ver-
wendet werden. Kontrollieren Sie die Schlauchsätze in regelmäßigen Abständen. Sie kön-
nen sie dann rechtzeitig austauschen und Wasserschäden verhindern.
Im Falle von Leckagen ist deren Ursache zu beheben, bevor die Waschmaschine weiter
betrieben werden darf. Trennen Sie die Waschmaschine bei Wasseraustritt sofort vom
Stromnetz!
Bei Fehlfunktionen der Dampfheizung kann es zu erhöhten Temperaturen im Bereich der
Fülltür, der Einspülkastenklappe und im Inneren der Trommel (besonders am Trommelrand)
kommen. Es besteht das Risiko von leichten Verbrennungen.
Dieser Hinweis gilt nur für Geräte mit Dampfbeheizung.
Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele Original-Ersatzteile ausgetauscht werden. Nur
bei diesen Teilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen in vollem Um-
fang erfüllen.
Für diese Waschmaschine gilt das Vorschriften- und Regelwerk der Deutschen Gesetzli-
chen Unfallversicherung (DGUV). Es wird empfohlen, die Überprüfungen gemäß dem Vor-
schriften- und Regelwerk der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung -
DGUV100-500 /Kapitel 2.6/ Abschnitt 4 durchzuführen. Das für die Prüfdokumentation er-
forderliche Prüfbuch ist beim Miele Kundendienst erhältlich.
Sicherheitshinweise und Warnungen
15
Beachten Sie die Anweisungen im Kapitel "Aufstellen und Anschließen" sowie das Kapi-
tel "Technische Daten".
Der Netzstecker der Waschmaschine muss stets zugänglich gehalten werden, damit die
Waschmaschine jederzeit von der Stromversorgung getrennt werden kann.
Für den Festanschluss muss installationsseitig eine allpolige Abschaltung vorhanden
sein.
Falls ein elektrischer Festanschluss vorgesehen ist, muss die Waschmaschine über eine
allpolige Netztrennvorrichtung von der Stromversorgung getrennt werden können. Die
Netztrennvorrichtung muss sich in unmittelbarer Nähe zur Waschmaschine befinden und
jederzeit erkennbar, ungehindert zugänglich und leicht greifbar sein.
Sicherheitshinweise und Warnungen
16
Sachgemäßer Gebrauch
Die maximale Beladungsmenge beträgt für PW811 - 12kg, für PW814 - 16kg und für
PW818 - 20kg Trockenwäsche. Die teilweise geringeren Beladungsmengen für einzelne
Programme können Sie dem Kapitel "Programmübersicht" entnehmen.
Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme die Transportsicherungen der Waschmaschine
(siehe Kapitel "Aufstellen und Anschließen" Abschnitt "Transportsicherung entfernen").
Beim Schleudern kann eine nicht entfernte Transportsicherung die Waschmaschine und
nebenstehende Möbel/Geräte beschädigen.
Versuchen Sie nie, die Fülltür der Waschmaschine gewaltsam zu öffnen. Die Fülltür lässt
sich nur öffnen, wenn ein entsprechender Hinweis im Display angezeigt wird.
Drücken Sie die schwingende Einheit der Maschine nicht nach hinten während die Ma-
schine läuft.
Beim Schließen der Fülltür besteht zwischen Türrahmen und Trommelöffnung sowie an
den Scharnieren Quetsch- und Schergefahr. Achtung das Verschließen der Fülltür erfolgt
automatisch beim Starten der Maschine!
Schließen Sie den Wasserhahn bei längerer Abwesenheit (z.B. Urlaub), vor allem dann,
wenn sich in der Nähe der Waschmaschine kein Bodenablauf (Gully) befindet.
Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper (z.B. Nägel, Nadeln, Münzen, Büroklam-
mern) mitgewaschen werden. Fremdkörper können Gerätebauteile (z.B. Laugenbehälter,
Waschtrommel) beschädigen. Beschädigte Bauteile können wiederum Wäscheschäden
verursachen.
Bei richtiger Waschmitteldosierung ist ein Entkalken der Waschmaschine nicht erforder-
lich. Falls Ihre Waschmaschine dennoch so stark verkalkt sein sollte, dass ein Entkalken
notwendig wird, verwenden Sie Spezial-Entkalkungsmittel mit Korrosionsschutz. Diese
Spezial-Entkalkungsmittel erhalten Sie über Ihren Miele Fachhändler oder beim Miele Kun-
dendienst. Halten Sie die Anwendungshinweise des Entkalkungsmittels streng ein.
Textilien, die mit lösemittelhaltigen Reinigungsmitteln behandelt wurden, müssen vor
dem Waschen in klarem Wasser gut ausgespült werden.
Verwenden Sie niemals lösemittelhaltige Reinigungsmittel (z.B. Waschbenzin) in der
Waschmaschine. Gerätebauteile können beschädigt werden und giftige Dämpfe auftreten.
Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Lagern oder verwenden Sie in der Nähe der Waschmaschine kein Benzin, Petroleum
oder sonstige leicht entzündliche Stoffe. Benutzen Sie den Maschinendeckel nicht als Ab-
lagefläche.
Brand- und Explosionsgefahr!
Lagern Sie auf dem Maschinendeckel keine Chemikalien (flüssige Waschmittel, Wasch-
hilfsmittel). Sie können Farbveränderungen oder auch Lackschäden hervorrufen. Verse-
hentlich auf die Oberfläche geratene Chemikalien mit einem wassergetränkten Tuch unver-
züglich abwaschen.
Auf der Maschinenrückseite befindet sich ein Gebläseauslass. Dieser darf auf keinen Fall
verschlossen oder abgedeckt werden. Beachten Sie den Mindestabstand im Installations-
plan.
Sicherheitshinweise und Warnungen
17
Färbemittel müssen für den Einsatz in Waschmaschinen geeignet sein. Halten Sie streng
die Verwendungshinweise des Herstellers ein.
Entfärbemittel können durch ihre schwefelhaltigen Verbindungen zu Korrosion führen.
Entfärbemittel dürfen in der Waschmaschine nicht verwendet werden.
Vermeiden Sie den Kontakt von Edelstahloberflächen mit flüssigen chlor- oder natrium-
hypochloridhaltigen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Die Einwirkung dieser Mittel
kann auf dem Edelstahl Korrosion auslösen. Aggressive Chlorbleichlaugedämpfe können
ebenfalls Korrosion bewirken. Deshalb geöffnete Behälter dieser Mittel nicht in unmittelba-
rer Nähe der Geräte aufbewahren.
Zur Reinigung der Waschmaschine darf kein Hochdruckreiniger und kein Wasserstrahl
verwendet werden.
Sicherheitshinweise und Warnungen
18
Chlor und Bauteilschäden
Mit steigendem Einsatz von Chlor steigt die Wahrscheinlichkeit von Bauteilschäden.
Hinweise zur Behandlung mit Chlorbleiche und Perchlorethylen
Der Einsatz von chlorhaltigen Mitteln, wie beispielsweise Natrium-Hypochlorit und pulver-
förmigen Chlorbleichen, kann, abhängig von der Chlor-Konzentration, der Einwirkzeit und
der Temperatur die Schutzschicht von Edelstahl zerstören und zu Korrosion an Bauteilen
führen. Aus diesem Grund sollte auf den Einsatz solcher Mittel verzichtet werden und statt-
dessen möglichst Bleichmittel auf Sauerstoffbasis eingesetzt werden.
Werden dennoch bei speziellen Verschmutzungen chlorhaltige Bleichmittel verwendet,
muss unbedingt immer ein Antichlorierungsschritt durchgeführt werden. Anderenfalls kön-
nen die Bauteile der Waschmaschine und die Wäsche nachhaltig und irreparabel geschä-
digt werden.
Antichlorbehandlung
Die Antichlor-Behandlung muss direkt im Anschluss an die Chlorbleiche stattfinden. Am
besten unter Verwendung von Wasserstoffperoxid oder eines Wasch- bzw. Bleichmittels
auf Sauerstoffbasis und ohne das Bad zwischendurch abzulassen.
Mit Thiosulfat kann sich, besonders beim Einsatz von hartem Wasser, Gips bilden, der zu
Inkrustationen auf der Wäsche oder zu Ablagerungen in der Waschmaschine führen kann.
Da die Behandlung mit Wasserstoff-Peroxid den Neutralisationsprozess von Chlor unter-
stützt, ist diese Anwendung vorzuziehen.
Die genauen Einsatzmengen der Hilfsmittel und die Behandlungstemperaturen müssen vor
Ort entsprechend der Dosierungsempfehlungen der Wasch- und Hilfsmittelhersteller einge-
stellt und überprüft werden. Auch muss getestet werden, ob kein Rest-Aktivchlor in der
Wäsche verbleibt.
Sicherheitshinweise und Warnungen
19
Zubehör
Zubehörteile dürfen nur dann an- oder eingebaut werden, wenn sie ausdrücklich von
Miele freigegeben sind. Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche
aus Garantie, Gewährleistung und/oder Produkthaftung verloren.
Entsorgung des Altgerätes
Sollten Sie eine Waschmaschine ausrangieren, machen Sie vorher das Türschloss un-
brauchbar. Sie verhindern damit, dass Kinder sich einsperren und in Lebensgefahr geraten.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbe-
achtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Maschinenbeschreibung (mit Einspülkasten)
20
Gerätevarianten mit Waschmitteleinspülkasten (WEK)
a
Display
siehe "Kapitel Funktion der Bedienungs-
elemente"
b
Not-Halt-Schalter
siehe "Kapitel Funktion der Bedienungs-
elemente"
c
Türgriff
d
Fülltür
e
Schraubfuß, verstellbar (4 Stück)
f
Waschmittel-Einspülkasten
g
Elektroanschluss
h
Kaltwasseranschluss
i
Warmwasseranschluss
j
2x Hartwasseranschluss
(Optional)
k
Anschlüsse für externe Dosierpumpen
l
Wrasenabzug/freier Auslauf TypAB
m
Schacht für Kommunikationsmodul
Kommunikationsmodul XKMRS232 als
nachkaufbares Zubehör erhältlich.
n
Ablaufventil
o
Kaltwasseranschluss für Flüssigdosie-
rung
(Optional)
p
Kartenleser
siehe "Kapitel Funktion der Bedienungs-
elemente"
q
Lüftergehäuse
r
Anschlussmöglichkeit Dampf direkt/in-
direkt (variantenabhängig)
Siehe Kapitel "Aufstellen und Anschließen"
Maschinenbeschreibung (ohne Einspülkasten)
21
Gerätevarianten ohne Waschmitteleinspülkasten
a
Display
siehe "Kapitel Funktion der Bedienungs-
elemente"
b
Not-Halt-Schalter
siehe "Kapitel Funktion der Bedienungs-
elemente"
c
Türgriff
d
Fülltür
e
Schraubfuß, verstellbar (4 Stück)
f
Elektroanschluss
g
Kaltwasseranschluss
h
Warmwasseranschluss
i
2x Hartwasseranschluss
(optional)
j
Anschlüsse für Dosierpumpen
k
Wrasenabzug/freier Auslauf TypAB
l
Schacht für Kommunikationsmodul
Kommunikationsmodul XKMRS232 als
nachkaufbares Zubehör erhältlich.
m
Ablaufventil
n
Kaltwasseranschluss für Flüssigdosie-
rung
o
Kartenleser
siehe "Kapitel Funktion der Bedienungs-
elemente"
p
Lüftergehäuse
q
Anschlussmöglichkeit Dampf direkt/in-
direkt (variantenabhängig)
siehe "Kapitel Funktion der Bedienungselemente"
Bedienung der Waschmaschine
22
Funktion der Bedienungselemente
a
Display
Nach dem Einschalten erscheint kurzzeitig die Willkommensanzei-
ge und dann die Programmliste. Das zuletzt gestartete Programm
ist markiert.
b
Funktionstasten
Entsprechend dem Maschinenstatus werden diesen Tasten be-
stimmte Funktionen zugeordnet.
Diese erscheinen über den Tasten im Display und sind nach Betäti-
gung markiert.
Bei Umprogrammierung auf "Tastenbelegung direkt" können die
ersten 6 Programme der Programmliste direkt über Taste 1 - 6 an-
gewählt werden.
c
Taste Start
Mit Betätigung wird das gewählte Programm gestartet. Nach Start
eines Programmes kann mit Betätigung dieser Taste der Displayin-
halt wie vor Programmstart angezeigt werden.
d
Optische Schnittstelle PC
Mit einer PC-Software kann eine Datenübertragung von der Steue-
rung zum PC und umgekehrt vorgenommen werden.
Der Anschluss erfolgt über die optische Schnittstelle von vorn
durch die Schalterblende.
e
Multifunktionswähler
Hiermit werden Menüpunkte ausgewählt (= drehen) und bestätigt
(= drücken).
f
Kartenleser
Wird eine Karte eingeführt, kann mit den Programmen, die sich auf
der Karte befinden, gewaschen werden. Karte in Pfeilrichtung ein-
führen.
g
I Netz-Ein Schalter
Maschine einschalten
h
0 Netz-Aus Schalter
Maschine ausschalten
Bedienung der Waschmaschine
23
i
Not-Halt-Schalter
Der Not-Halt-Schalter dient dazu, das Gerät im Gefahrenfall oder
zur Abwendung einer Gefahr schnell in einen sicheren Zustand zu
versetzen. Der Not-Halt-Schalter muss so angelegt sein, dass der
Benutzer ihn unmittelbar im Notfall betätigen kann. Achtung, die
Maschine ist nicht spannungsfrei!
Nach Gefahrenbeseitigung wird der Schalter durch Rechtsdrehung
entriegelt.
Es ist erneut die Taste “START” zu drücken, damit das unterbro-
chene Programm fortgesetzt wird.
Funktionstasten
Stop/Ende
Die rechte Funktionstaste wird nach Programmstart als Endetaste be-
nutzt.
Nach Betätigen der Taste wird das angewählte Programm gestoppt,
bei erneutem Betätigen wird das Programm abgebrochen.
Block plus
Der entsprechende Programmblock (z.B. Vorwäsche) wird dem Pro-
gramm hinzugefügt.
Stärkestop
Soll die Wäsche gestärkt werden, so ist die Taste zu betätigen.
Schleudern
Schleuderstop
Soll im Anschluss an das Spülen nicht geschleudert werden, so ist
die Taste zu betätigen.
Einstellungen
Starttermin
Mit Betätigung der Taste vor Programmstart erscheint im Display der
Hinweis, dass eine Startzeit gewählt werden kann.
Information
Nach Programmstart können hier aktuelle Programminformationen
angezeigt werden.
Handsteuerung
 Raffen
Zurück Zurück zur vorherigen Displayseite.
/ Hinweis auf folgende / vorherige Zeile
Speichern
Siehe Einstieg in die Betreiberebene
1-999 alle Programme
Rücktaste mit Zeichenlöschung
aA klein-groß Umschaltung
Bedienung der Waschmaschine
24
Aa groß-klein Umschaltung
Wasserzulauf
Dosierung
Dosierung ausgeschaltet
Waschen und Heizen
Ablauf mit Bewegung
Karte
markiert
Programm verriegelt
Ist ein verriegeltes Programm gestartet worden, so kann dieses nach
Ablauf von 1Minute mit der Endetaste nicht mehr gestoppt und ab-
gebrochen werden.
Programm entriegelt
Datenübertragung
Karte Betreiber
Datenübertragung von der Steuerung auf die Karte und umgekehrt
siehe Programmieranweisung.
Die Karte kann max. 30Programme zu je 6Blöcken aufnehmen.
Die Rückseite der Karte kann beschriftet werden.
Waschen vorbereiten
25
Inbetriebnahme
Die Erstinbetriebnahme der Waschmaschine darf nur durch den
Kundendienst oder einen autorisierten Fachhändler vorgenommen
werden.
Öffnen Sie bauseitige Absperrventile für Wasser und je nach Behei-
zungsart für Dampf.
Schalten Sie den Hauptschalter (bauseitig) ein.
Schalten Sie mit der TasteI "Netz-Ein" die Maschine ein.
PROFESSIONAL
PW 8xx
M
Willkommen
Im Display erscheint die Willkommensanzeige.
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
3 Buntwäsche intensiv 60
°C
°C
°C
Die Darstellung im Display variiert je nach gewähltem Programm.
Anschließend erscheint die Programmliste.
Das zuletzt gestartete Programm ist markiert.
Tipp: Durch Drehen des Multifunktionswählers ist ein Programm an-
wählbar und kann mit Betätigung der Taste"START" sofort gestartet
werden.
Waschen vorbereiten
26
Wäsche vorbereiten
Leeren Sie die Taschen.
Fremdkörper (z.B. Nägel, Münzen, Büroklammern) können Tex-
tilien und Bauteile beschädigen.
Füllgewichte
(Trockenwäsche)
PW811 PW814 PW818
max. 12kg max. 16kg max. 20kg
Die Füllgewichte sind in der entsprechenden Programmübersicht an-
gegeben.
Waschmaschine beladen
Schalten Sie die Waschmaschine mit der Taste ein.
Öffnen Sie die Fülltür durch Ziehen am Türgriff.
Legen Sie die Wäsche auseinandergefaltet und locker in die Trom-
mel. Verschieden große Wäschestücke verstärken die Waschwir-
kung und verteilen sich beim Schleudern besser.
Bei der maximalen Beladungsmenge ist der Energie- und Wasser-
verbrauch, bezogen auf die Gesamtbeladungsmenge, am niedrigs-
ten. Eine Überbeladung mindert das Waschergebnis und fördert die
Knitterbildung.
Fülltür schließen
Schließen Sie die Fülltür durch Zudrücken in die Vorrastung.
Achten Sie darauf, dass keine Wäschestücke zwischen Fülltür
und Dichtring eingeklemmt werden.
Die Fülltür rastet ein, ist aber noch nicht fest verschlossen. Das Ver-
schließen der Fülltür erfolgt automatisch sobald die Maschine ge-
startet wird.
Waschen mit Einspülkasten
27
Waschmittelzugabe über den Einspülkasten
Für die Standardprogramme Pulverwaschmittel für die Hauptwä-
sche in Einspülschale und falls gewünscht, Waschmittel für die
Vorwäsche in Einspülschale, Schönungsmittel in die vordere
Einspülschale eingeben.
Weitere flüssige Hilfsmittel in die hintere Einspülschale eingeben
(wenn dieses programmiert ist).
Bei den Einspülschalen dürfen Waschhilfsmittel nicht über die
Markierung hinaus eingefüllt werden.
Sie laufen sonst sofort durch den Saugheber in den Laugenbehäl-
ter.
Waschen mit Einspülkasten
28
Bleichmittel
Bleichen Sie nur Textilien, die mit dem PflegesymbolΔ gekennzeich-
net sind.
Die Zugabe von flüssigem Bleichmittel darf nur in eine dafür vorgese-
hene Einspülschale erfolgen. Nur dann ist gewährleistet, dass das
Mittel automatisch wäschegerecht zum 2.Spülgang eingespült wird.
Die Zugabe flüssiger Bleichmittel bei Buntwäsche ist nur dann unbe-
denklich, wenn der Textilhersteller in der Pflegekennzeichnung auf die
Farbechtheit hinweist und das Bleichen ausdrücklich erlaubt.
Mit steigendem Einsatz von Chlor steigt die Wahrscheinlichkeit
von Bauteilschäden.
Einsatz von Färbe- / Entfärbe-
sowie Entkalkungsmittel
Färbe- / Entfärbemittel sowie Entkalkungsmittel müssen für den Ein-
satz in Waschmaschinen geeignet sein. Beachten Sie unbedingt die
Verwendungshinweise des Herstellers.
Waschen ohne Einspülkasten
29
Fortsetzung des Programms nach Anzeige "Dosiersys-
temfehler"
Bei einem leeren Dosierbehälter schalten sich die Pumpe und die Ma-
schine selbsttätig ab, gleichzeitig signalisiert die Waschmaschine
einen Mangel an Flüssigdosiermittel.
Dosiersystemfehler
Dosierbehälter ?? füllen
Starttaste betätigen
Füllen Sie den Dosierbehälter.
Betätigen Sie die Taste"Start" um das Programm fortzusetzen.
Dosiermengen
Es sind die Angaben des Waschmittelherstellers zu berücksichtigen.
Achten Sie bei der Anwendung und Kombination von Waschhilfs-
mitteln und Spezialprodukten unbedingt auf die Verwendungshin-
weise der Hersteller. Setzen Sie das jeweilige Mittel nur für den
vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein, um Material-
schäden und heftigste chemische Reaktionen zu vermeiden. Las-
sen Sie sich die Unbedenklichkeit des Einsatzes dieser Mittel in
Waschmaschinen durch den Waschmittelhersteller bestätigen.
Flüssigwaschmittelprodukte sollten vor ihrem Einsatz der üblichen
Raumtemperatur angeglichen werden, um die Viskosität und somit
die Dosiermenge nicht zu beeinträchtigen.
Inbetriebnahme der Dosierpumpen
Vor der Inbetriebnahme der Flüssigdosierpumpen muss das Flüssig-
waschmittel angesaugt und die Dosiermenge eingestellt werden.
Dosierkalibrierung
Die Dosierkalibrierung wird benutzt um die Förderleistung, der einzel-
nen Dosierpumpen zu ermitteln.
Direkter Einstieg
in die Dosierkali-
brierung bei aus-
geschalteter Ma-
schine:
Halten Sie die Multifunktionstaste2 gedrückt und schalten Sie die
Maschine mit Netz-Ein ein.
Dosierkalibrierung
Hauptmenü
Dosierpumpe 1
Dosierpumpe 2
Anwahlmöglichkeiten:
Dosierpumpe 1bis13
Wählen Sie eine Dosierpumpe an.
Waschen ohne Einspülkasten
30
Nach Anwahl einer Dosierpumpe erscheint folgender Displayinhalt:
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
V: 100 ml
0/1
0st: P: nein
Tipp: Die Dosiermenge ist einstellbar von 0 bis 9999ml in 1ml-
Schritten.
Betätigen Sie die Multifunktionstaste0/1.
Der Dosierschlauch füllt sich.
Stoppen Sie den Vorgang durch Betätigen der Taste0/1.
Führen Sie den Schlauch der zu ermittelnden Dosierpumpe anstei-
gend in einen Messbecher.
Reizende Dosiermittel.
Reizung von Haut und Augen.
Haut- und Augenkontakt vermeiden, Schutzkleidung tragen.
Wechseln Sie mit Taste "Zurück" zum Hauptmenü.
Dosierkalibrierung
Hauptmenü
Dosierpumpe 1
Dosierpumpe 2
Wählen Sie eine Dosierpumpe an.
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
0/1
0 st:
P: nein
V: 100 ml
Betätigen Sie die Multifunktionstaste0/1 .
Stoppen der Pumpe durch Betätigen der Taste0/1 oder nach 60Se-
kunden automatisch.
Messen Sie die in den Messbecher geförderte Menge.
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
0/1
30 st: P: 200 ml/minV: 100 ml
Geben Sie den gemessenen Wert in das Feld"V:" ein.
Die FörderleistungP in ml/min wird von der Steuerung errechnet.
Betätigen Sie die Funktionstaste "Speichern".
Der gemessene Wert wird der Pumpe zugeordnet.
Waschen ohne Einspülkasten
31
Schließen Sie den Schlauch wieder an.
Waschen
32
Waschmitteldosierung
Waschmitteldo-
sierung
Eine Überdosierung ist grundsätzlich zu vermeiden, da sie zur erhöh-
ten Schaumbildung führt.
Keine stark schäumenden Waschmittel verwenden.
Angaben des Waschmittelherstellers berücksichtigen.
Die Dosierung ist abhängig von:
der Wäschemenge
der Wasserhärte
dem Verschmutzungsgrad der Wäsche
Dosiermenge
Waschmittel
Wasserhärte und die Angaben des Waschmittelherstellers berück-
sichtigen.
Wasserhärten
Härtebereich Gesamthärte in mmol/l deutsche -
Härte °dH
weich (I) 0 - 1,5 0 - 8,4
mittel (II) 1,5 - 2,5 8,4 - 14
hart (III) über 2,5 über 14
Wenn Sie den Härtebereich nicht kennen, informieren Sie sich bei Ih-
rem Wasserversorgungsunternehmen.
Programm wählen
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers ein Programm
(z.B. Programm1 Kochwäsche) an.
Im Display wird (z.B.) Folgendes angezeigt:
197 WRG entleeren
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
kalt
°C
°C
Zusatzfunktionen
Vorwäsche, Stär-
kestopp oder
Schleuderstopp
wählen
Bestätigen Sie das angewählte Programm durch Drücken des Multi-
funktionswählers.
Im Display wird (z.B.) Folgendes angezeigt:
1 Kochwäsche
90 Hauptwäsche
Spülen 1150 U/min
+
11,0/11,0 kg
°C
Wählen Sie, wenn gewünscht, Programmblock Vorwäsche durch
Betätigen der Funktionstaste "Blockplus" hinzu.
Bei betätigter Funktionstaste "Blockplus" wird im Display Folgen-
des angezeigt:
Waschen
33
1 Kochwäsche
40 Vorwäsche
Hauptwäsche 1150 U/min
+
11,0/11,0 kg
90
°C
°C
Das Feld"" ist markiert.
Tipp: Durch nochmalige Betätigung kann die Funktion wieder abge-
wählt werden.
Tipp: Soll die Wäsche gestärkt werden, so ist die Taste "Stärke-
stopp" zu betätigen.
Tipp: Soll im Anschluss an das Spülen nicht geschleudert werden, so
ist die Taste "Schleuderstopp" zu betätigen.
Sollen keine weiteren Veränderungen am Programm vorgenommen
werden:
Drücken Sie die Taste"START".
Das Waschprogramm läuft ab.
Änderungen vor
Programmstart
Vor Programmstart können Veränderungen wie z.B. an Füllgewicht,
Temperatur oder Schleuderdrehzahl vorgenommen werden:
Füllgewicht
Vor Programmstart kann die entsprechende Beladungsmenge manu-
ell eingegeben werden.
1 Kochwäsche 11,0 /11,0 kg
Vorwäsche
Hauptwäsche
40
90
+
°C
°C
Rufen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers das Eingabefeld
"Füllgewicht" auf und bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken
des Multifunktionswählers.
Verändern Sie durch Drehen des Multifunktionswählers das Füllge-
wicht und bestätigen Sie den eingestellten Wert durch Drücken des
Multifunktionswählers.
Temperatur
Die Temperatur kann vor Programmstart in 1°C-Stufen von kalt,
15bis max. 95°C eingestellt werden.
Rufen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers das Feld "Tem-
peratur" (40°C für die Vorwäsche) auf und bestätigen Sie die Aus-
wahl durch Drücken des Multifunktionswählers.
1 Kochwäsche 11,0/11,0 kg
Vorwäsche
Hauptwäsche
40
90
+
°C
°C
Waschen
34
Verändern Sie die Temperatur durch Drehen des Multifunktionswäh-
lers und bestätigen Sie den eingestellten Wert durch Drücken des
Multifunktionswählers.
Schleuderdrehzahl
Die Schleuderdrehzahl kann in 25U/min-Stufen von 300 bis zur maxi-
malen Schleuderdrehzahl geändert werden. Zwischen 0und300U/
min ist keine Einstellung möglich.
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers das Feld
"Drehzahl" (1100U/min für das Endschleudern) an und bestätigen
Sie die Auswahl durch Drücken des Multifunktionswählers.
1 Kochwäsche
90 Hauptwäsche
Spülen 1150 U/min
+
11,0/11,0 kg
°C
Verändern Sie die Drehzahl durch Drehen des Multifunktionswählers
und bestätigen Sie die Einstellung durch Drücken des Multifunkti-
onswählers.
Maximale Schleu-
derdrehzahlen
PW 811 PW 814 PW 818
1150U/min 1075U/min 1075U/min
Die max. Schleuderdrehzahlen sind abhängig von den gewählten
Programmen.
Programm starten
Drücken Sie die Taste"START".
Das Waschprogramm läuft ab.
Nach dem Programmstart wird der Programmablauf im Display ange-
zeigt.
1 Kochwäsche
40 Vorwäsche
Hauptwäsche
+
20
Fertig um 12:35
°C °C
In der 2.Displayzeile, hier Vorwäsche, erscheint zusätzlich die aktuel-
le Laugentemperatur.
1 Kochwäsche
90 Hauptwäsche
Spülen 1
+
60
Fertig um 12:35
°C°C
Waschen
35
Ist der Programmblock Vorwäsche beendet, erscheint in der zweiten
Zeile der Programmblock Hauptwäsche mit der aktuellen Laugentem-
peratur. Darunter erscheint der nachfolgende Programmblock, hier
Spülgang1.
Tipp: Die Programmendeanzeige, rechts im Display, zeigt die Uhrzeit
des Programmendes.
1 Kochwäsche
90 Hauptwäsche
Spülen 1
+
60
Fertig um 12:35
°C °C
Betätigen Sie die Taste "Information".
Im Display erscheinen weitere Informationen zum Waschprogramm
wie z.B.:
1 Kochwäsche
Starttermin: 10.07.2010
Startzeit: 9:47
Zeit nach Start
Restzeit 0h 11min
0 h 23 min
:
:
1 Kochwäsche
Wiederholung
Restzeit 0h 11min
nein:
:
1 Kochwäsche
Block 2
:
Waschzeit 1Programmschritt
Spülen 2:
Kochwäsche1
Sollniveau
Solltemperatur
:
Isttemperatur
60
60 °C
35
1 Kochwäsche
:
°C
mm
Solltemperatur
:
60
1 Kochwäsche
:
Drehzahl
40
°C
U/min
Waschen
36
Rhythmus
12 / 3
1 Kochwäsche
:
Drücken Sie die Taste "Zurück".
Die Anzeige wechselt zurück zum Programmablauf.
Öffnen der Fülltür nach Programmende
Anzeige am Programmende bei Trommelstillstand ohne Wasser in der
Maschine, es wird (z.B.) Folgendes im Display angezeigt:
1 Kochwäsche
Programmende
Tür kann geöffnet werden
Gleichzeitig ertönt 5Sekunden ein akustisches Signal zum Pro-
grammende.
Die Tür wird automatisch entriegelt.
Öffnen Sie die Fülltür durch Ziehen am Türgriff.
Die Tür muss aus der Rastung gezogen werden.
Öffnen Sie die Fülltür nie mit Gewalt!
Wenn die Fülltür sich nicht öffnen lässt, befolgen Sie die Anweisun-
gen im Kapitel "Notentriegelung".
Entnehmen Sie das Waschgut.
Waschen
37
Vorgehen bei Programmabbruch im Betrieb
Ist das Programm mit Wasser in der Maschine oder im Schleudern
abgebrochen worden, wird (z.B.) Folgendes im Display angezeigt:
1 Kochwäsche
Programmende mit Wasser in der Maschine
oder
1 Kochwäsche
Programmende mit drehender Trommel
Die Fülltür ist verriegelt.
Versuchen Sie nicht, die Fülltür gewaltsam zu öffnen.
Drücken Sie die Funktionstaste "Wasserablauf" oder wählen Sie
das Programm "Extra Ablauf" und betätigen Taste"START".
Öffnen Sie nach Programmende die Tür.
Sind keine weiteren Waschprogramme mehr vorgesehen:
Schalten Sie die Maschine mit der Taste0 "Netz-Aus" aus.
Schalten Sie den Hauptschalter (bauseitig) aus.
Schließen Sie bauseitige Absperrventile für Wasser und Dampf.
Waschen im Kartenbetrieb
38
Kartenbetrieb
Karten, auf denen sich mindestens ein Programm befindet, sind auf
einen Maschinentyp abgestimmt. Unbeschriebene Karten sind univer-
sell einsetzbar.
Schalten Sie die Maschine mit der TasteI "Netz-Ein" ein.
Es erscheint die Willkommensanzeige.
Führen Sie die Karte ein.
Im Display erscheinen die Programme, die sich auf der Karte befin-
den.
Kartenbetrieb
17 Masken 45
18 Pflegeleicht 60
°C°C
°C
°C
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers ein Programm
an. Durch Drücken des Multifunktionswählers wird das Programm
ausgewählt.
Wählen Sie das markierte Programm durch Drücken des Multifunk-
tionswählers aus.
Drücken Sie die Taste"START".
Das Programm läuft ab.
Tipp: Nach Betätigung der Taste"START" kann die Karte aus dem
Kartenleser entfernt werden. Nach Programmende wird das Pro-
gramm gelöscht.
Stecken Sie keine anderen Gegenstände als die Karte in den Kar-
ten-Schlitz.
Wurde die Karte verkehrt herum eingeführt, erscheint folgende Mel-
dung im Display:
Waschen im Kartenbetrieb
39
Kartenfehler
Karte falsch im Kartenleser
Stecken Sie die Karte richtig herum in den Kartenleser.
Handelt es sich um eine Karte, die nicht zu dieser Maschinentype
passt, erscheint folgende Meldung im Display:
Karteninhalt
Vorhandene Programme auf der Karte sind
nur für den Maschinentyp ?? geeignet.
Setzen Sie eine für den Maschinentyp geeignete Karte ein.
Wäschepostenbetrieb
Einem Wäscheposten, der ein spezielles Verfahren benötigt, wird eine
Karte beigelegt, auf der sich nur ein spezielles Programm befindet.
Aktivieren Sie diese Funktion in der Betreiberebene über den Menü-
punkt "Wäscheposten".
Die Steuerung der Maschine akzeptiert dann nur noch Karten für Wä-
scheposten auf denen sich nur ein Programm befindet.
Auf die Programme in der Steuerung wird nicht mehr zugegriffen.
Zusatzfunktionen
40
Anwahl der Sprache
Vor Programmstart kann die Landessprache über das Fahnensymbol
vorübergehend verändert werden.
Die angewählte Sprache wird 5Minuten nach Programmende bei
geöffneter Tür wieder zurückgesetzt.
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
3 Buntwäsche intensiv 60
°C
°C
°C
Drücken Sie die Funktionstaste.
Es erscheint folgender Displayinhalt:
Einstellungen
Hauptmenü
zurück
Sprache
Betreiberebene
Bestätigen Sie die Anwahl "Sprache" durch Drücken des Multifunk-
tionswählers.
Einstellungen
Sprache
dansk
Deutsch
english
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers die gewünsch-
te Sprache an und bestätigen Sie die Anwahl durch Drücken des
Multifunktionswählers.
Starttermin
Starttermin einstel-
len
Wählen Sie das Programm an.
Nach Programmwahl wird im Display (z.B.) Folgendes angezeigt:
1 Kochwäsche 18,0/18,0 kg
Spülen
Hauptwäsche
1000
90
+
U/min
°C
Betätigen Sie die Funktionstaste "Starttermin".
Im Display wird (z.B.) Folgendes angezeigt:
1 Kochwäsche 18,0/18,0 kg
Nach Anwahl Starttaste betätigen
Startzeit:
16 : 10 Startdatum: 2.4.2015
Zusatzfunktionen
41
Es erscheint immer die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum. Das
Eingabefeld für Stunden ist markiert.
Wählen Sie durch Drücken des Multifunktionswählers die Stunde
an.
Stellen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers die Stunde ein
und bestätigen Sie den eingestellten Wert durch Drücken des Multi-
funktionswählers.
Wählen Sie durch Drücken des Multifunktionswählers das Eingabe-
feld "Minuten" an.
Stellen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers die Minuten ein
und bestätigen Sie den eingestellten Wert durch Drücken des Multi-
funktionswählers.
Wählen Sie durch Drücken des Multifunktionswählers das Eingabe-
feld "Startdatum Tag" an.
Stellen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers den Tag ein und
bestätigen Sie den eingestellten Wert durch Drücken des Multifunk-
tionswählers.
Stellen Sie gegebenenfalls entsprechend den Monat und das Jahr
ein.
Betätigen Sie die Taste "START" um das Programm zum eingestell-
ten Termin zu starten.
Das Display zeigt die aktuelle Uhrzeit, das aktuelle Datum und den
Starttermin:
1 Kochwäsche 18,0/18,0 kg
Hauptwäsche
6:00 - 3.4.2015
90
+
Start:16:15 - 2.4.2015
°C
Tipp: Die Startzeit wird durch Öffnen der Fülltür gelöscht. Wird die
Fülltür nochmals geöffnet, muss die Taste "START" erneut betätigt
werden.
Rücknahme der
Startterminfunkti-
on
Drücken Sie die Taste “Starttermin” oder die Taste "Zurück".
Die Veränderungen werden nicht übernommen.
Mit Vorwäsche
Für stark verschmutzte Wäsche kann vor dem Programmstart, in den
Programmen in denen eine Vorwäsche wählbar ist eine Vorwäsche
hinzu gewählt werden.
Betätigen Sie die Taste “Blockplus”.
Im Display erscheint die folgende Anzeige:
Zusatzfunktionen
42
1 Kochwäsche 18,0/18,0 kg
Hauptwäsche
40
+
Vorwäsche
90 °C
°C
Das Feld"” im Display ist markiert.
Tipp: Durch nochmalige Betätigung der Taste “Blockplus” kann
die Funktion wieder abgewählt werden.
Stärken
Einfüllen über den
Einspülkasten
Stärken kann vor dem Programmstart durch Betätigen der Taste
"Stärkestop" gewählt werden.
Die Waschzeit wird automatisch um 4 Minuten verlängert.
Betätigen Sie die Taste "Stärkestop".
Das Feld im Display wird markiert.
Tipp: Durch nochmalige Betätigung der Taste kann die Funktion wie-
der abgewählt werden.
1 Kochwäsche
Tür kann geöffnet werden
Programmstop durch Stärkestop

Wird der Programmschritt “Stärkestop” erreicht, blinkt im Display
“Programmstop durch Stärkestop”.
Betätigen Sie die Taste“START” um das Programm fortzusetzen.
Geben Sie die nach Herstellerangaben aufbereitete Stärke dem ein-
fließenden Wasser über die vordere Einspülschale zu.
Tipp: Sollte die Wasser-Stärke-Lösung noch zu dickflüssig sein, ver-
dünnen Sie weiter mit Wasser.
Betätigen Sie die Taste“START” um das Programm fortzusetzen.
Einfüllen direkt in
die Trommel
Der Programmschritt “Stärkestop” ist erreicht.
Öffnen Sie die Fülltür und geben Sie die nach Herstellerangaben
aufbereitete Stärke zu.
Schließen Sie die Fülltür.
Im Display erscheint wieder folgende Meldung:
1 Kochwäsche
Tür kann geöffnet werden
Programmstop durch Stärkestop

Betätigen Sie die Taste“START” um das Programm fortzusetzen.
Zusatzfunktionen
43
Ohne Schleudern
Schleuderstop kann vor dem Programmstart gewählt werden.
Betätigen Sie die Taste"Schleuderstop".
Das Feld im Display wird markiert.
Tipp: Durch nochmalige Betätigung der Taste kann die Funktion wie-
der abgewählt werden.
1 Kochwäsche
Wasser in der Maschine
Programmstop durch Schleuderstop

Wird der Programmpunkt “Schleuderstop” erreicht, blinkt im Display
“Programmstop durch Schleuderstop”.
Beenden Sie das Programm durch Betätigen der Taste “Stop/En-
de” ohne Schleudern und mit Wasser in der Maschine.
Tipp: Soll das Programm mit Schleudern fortgesetzt werden, ist das
durch Betätigung der Taste“START” möglich.
Programmstop
Stoppen des Programms.
Betätigen Sie die Taste “Stop/Ende” um das Programm zu stop-
pen.
Das Programm wird gestoppt.
1 Kochwäsche
Tür kann geöffnet werden
Programmstop

Tipp: Soll das Programm fortgesetzt werden, ist das durch Betätigen
der Taste“START” möglich.
Programmabbruch
Hier kann das Programm abgebrochen werden.
Betätigen Sie die Taste “Stop/Ende” zweimal hintereinander.
Das Programm wird abgebrochen.
Ist das Programm mit Wasser in der Maschine oder im Schleudern
abgebrochen worden, wird Folgendes im Display angezeigt:
1 Kochwäsche
Programmende mit Wasser in der Maschine
Zusatzfunktionen
44
oder
1 Kochwäsche
Programmende mit drehender Trommel
Tipp: Um die Tür öffnen zu können, Funktionstaste “Wasserab-
lauf” drücken oder Programm Extra Schleudern wählen und Tas-
te“START” betätigen.
Programmabbruch verriegelter Programme
Bei verriegelten Programmen ist ein Stoppen und Abbrechen des Pro-
gramms nicht mehr möglich.
1 Kochwäsche
90 Hauptwäsche
Verriegelt Fertig um 12:35
°C
Das Display zeigt diesen verriegelten Zustand an wenn versucht wird,
mit Betätigung der Taste “Stop/Ende” das Programm abzubre-
chen.
Tipp: Es kann nach Drücken der Funktionstaste “Entriegeln” und
Eingabe des Passwortes das Programm entriegelt werden.
Drücken Sie die Funktionstaste “Entriegeln” und geben Sie das
Passwort ein.
Nach Passworteingabe zeigt das Display folgenden Inhalt:
Programm entriegeln?
Betätigen Sie die Taste "Speichern.
Der normale Displayinhalt erscheint und das Programm kann abge-
brochen werden.
1 Kochwäsche
90 Hauptwäsche
Spülen 1
60
Fertig um 12:35
°C °C
Programm raffen
Das laufende Programm kann gerafft oder Programmblöcke wieder-
holt werden.
Betätigen Sie die Taste "Stop/Ende".
Zusatzfunktionen
45
Das Programm wird gestoppt.
1 Kochwäsche
Programmende mit Wasser in der Maschine
Betätigen Sie die Taste "Raffen".
Im Display erscheint der aktuelle Bereich, Block oder Schritt.
Tipp: Siehe auch Programmieranweisung "Programmstruktur".
Kochwäsche
Block
Bereich
Raffen -> 1
1: Hauptwäsche
2: Hauptwäsche
Block
Schritt
1: Hauptwäsche
Waschzeit 2
Bereich 2: Hauptwäsche
:
Gehen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers auf Bereich und
bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken.
Wählen und bestätigen Sie Bereich: 1Vorwäsche, 2Hauptwäsche
oder 3Spülen.
Gehen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers auf Block und
bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken.
Wählen und bestätigen Sie Block: Vorwäsche1-10, Hauptwä-
sche1-10 oder Spülen1-10.
Gehen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers auf Schritt und
bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken.
Wählen und bestätigen Sie den gewünschten Programmschritt.
Betätigen Sie die Taste "Speichern" und anschließend "START"
um das Raffen auszuführen.
Tipp: Durch Betätigen der Taste "Zurück" wird in den Programm-
stop gesprungen und das Raffen wird nicht ausgeführt.
Optionale Module
46
Flüssigdosierung (optional für Geräte mit Einspülkas-
ten)
A
Dosierpumpe
B
Sauglanze
a
Schlauchanschlussstutzen (saugseitig)
b
Schlauchanschlussstutzen (druckseitig)
c
Auslauf (bei Schlauchbruch)
d
Ansaugöffnung
e
Niveausonde für die Leerstandsanzeige. Bei einem leeren Dosier-
behälter schalten sich die Pumpe und die Maschine selbsttätig ab.
Fortsetzung des Programms nach Anzeige "Dosiersys-
temfehler"
Bei einem leeren Dosierbehälter schalten sich die Pumpe und die Ma-
schine selbsttätig ab, gleichzeitig signalisiert die Waschmaschine
einen Mangel an Flüssigdosiermittel.
Dosiersystemfehler
Dosierbehälter ?? füllen
Starttaste betätigen
Füllen Sie den Dosierbehälter.
Betätigen Sie die Taste"Start" um das Programm fortzusetzen.
Abwahl der Dosierung
Vor Programmstart ist es möglich, die Flüssigdosierung manuell ab-
zuschalten.
Optionale Module
47
1 Kochwäsche
2 Buntwäsche 60
3 Buntwäsche intensiv 60
90
°C
°C
°C
Schalten Sie die Flüssigdosierung manuell über die Funktionstas-
te"Dosierung aus" ab.
Nach Programmstart wird nicht über die Dosierpumpen dosiert und
es wird (z.B.) Folgendes im Display angezeigt:
2 Kochwäsche
40 Vorwäsche
Hauptwäsche
+
11,0/11,0 kg
90
°C
°C
Dosiermengen
Es sind die Angaben des Waschmittelherstellers zu berücksichtigen.
Verletzungsgefahr
Heftigste chemische Reaktionen und Materialschäden.
Achten Sie bei der Anwendung und Kombination von Waschhilfs-
mitteln und Spezialprodukten unbedingt auf die Verwendungshin-
weise der Hersteller. Setzen Sie das jeweilige Mittel nur für den
vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein, um Material-
schäden und heftigste chemische Reaktionen zu vermeiden. Las-
sen Sie sich die Unbedenklichkeit des Einsatzes dieser Mittel in
Waschmaschinen durch den Waschmittelhersteller bestätigen.
Tipp: Flüssigwaschmittelprodukte sollten vor ihrem Einsatz der übli-
chen Raumtemperatur angeglichen werden, um die Viskosität und so-
mit die Dosiermenge nicht zu beeinträchtigen.
Dosierpumpen anschließen
Die Anschlussklemmen für4 zeitgesteuerte Dosierpumpen, die ohne
Multifunktionsmodul betrieben werden können, befinden sich hinter
der Abdeckung neben dem Elektroanschluss. Siehe beiliegenden
Schaltplan.
Nach erfolgter Aufstellung und Anschluss der Maschine sind unbe-
dingt alle demontierten Außenverkleidungsteile wieder zu montie-
ren.
Inbetriebnahme der Dosierpumpen
Vor der Inbetriebnahme der Flüssigdosierpumpen muss das Flüssig-
waschmittel angesaugt und die Dosiermenge eingestellt werden.
Optionale Module
48
Dosierkalibrierung
Die Dosierkalibrierung wird benutzt um die Förderleistung, der einzel-
nen Dosierpumpen zu ermitteln.
Direkter Einstieg
in die Dosierkali-
brierung bei aus-
geschalteter Ma-
schine:
Halten Sie die Multifunktionstaste2 gedrückt und schalten Sie die
Maschine mit Netz-Ein ein.
Dosierkalibrierung
Hauptmenü
Dosierpumpe 1
Dosierpumpe 2
Anwahlmöglichkeiten:
Dosierpumpe 1bis13
Wählen Sie eine Dosierpumpe an.
Nach Anwahl einer Dosierpumpe erscheint folgender Displayinhalt:
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
V: 100 ml
0/1
0st: P: nein
Tipp: Die Dosiermenge ist einstellbar von 0bis9999 ml in 1ml-
Schritten.
Betätigen Sie die Multifunktionstaste0/1.
Der Dosierschlauch füllt sich.
Stoppen Sie den Vorgang durch Betätigen der Taste0/1.
Führen Sie den Schlauch der zu ermittelnden Dosierpumpe anstei-
gend in einen Messbecher.
Reizende Dosiermittel.
Reizung von Haut und Augen.
Haut- und Augenkontakt vermeiden, Schutzkleidung tragen.
Wechseln Sie mit Taste "Zurück" zum Hauptmenü.
Dosierkalibrierung
Hauptmenü
Dosierpumpe 1
Dosierpumpe 2
Wählen Sie eine Dosierpumpe an.
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
0/1
0 st:
P: nein
V: 100 ml
Optionale Module
49
Betätigen Sie die Multifunktionstaste0/1.
Stoppen der Pumpe durch Betätigen der Taste0/1 oder nach 60Se-
kunden automatisch.
Messen Sie die in den Messbecher geförderte Menge.
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
0/1
30 st: P: 200 ml/minV: 100 ml
Geben Sie den gemessenen Wert in das Feld"V:" ein.
Die FörderleistungP in ml/min wird von der Steuerung errechnet.
Betätigen Sie die Funktionstaste "Speichern".
Der gemessene Wert wird der Pumpe zugeordnet.
Schließen Sie den Schlauch wieder an.
Reinigung und Wartung des Dosiersystems
Alle 2Wochen und vor längerem Stillstand der Dosierpumpen muss
das Dosiersystem mit warmem Wasser durchgespült werden, um Ver-
stopfungen und Korrosion im Dosiersystem zu verhindern.
Reinigen Sie dazu die Sauglanzen mit Wasser.
Stellen Sie die Sauglanzen in einen Behälter mit warmem Wasser
(40-50°C).
Steuern Sie über die Dosierkalibrierung jede Pumpe an, bis das Do-
siersystem durchgespült ist.
Kontrollieren Sie die Anschlüsse, Schläuche, Dosierstutzen und de-
ren Dichtungen auf Dichtigkeit.
Optionale Module
50
Spitzenlastabschaltung
Bei Aktivierung der Spitzenlastfunktion wird die Heizung abgeschaltet
und ein Programmstop ausgeführt.
Aktivieren Sie die Spitzenlastfunktion.
Im Display erscheint folgende Meldung:
1 Kochwäsche
Programmstop durch Spitzenlastfunktion

Programm läuft selbständig weiter
Nach Ende der Spitzenlastfunktion wird das Programm automatisch
wie bisher fortgesetzt.
Kommunikationsmodul
Das Kommunikationsmodul ermöglicht den Anschluss eines PC's
(Personal Computers) an die Maschine.
Der Schacht für das Kommunikationsmodul befindet sich auf der
Rückseite der Maschine.
Ein entsprechendes Editorprogramm erhalten Sie über Ihr Vertriebs-
und Servicezentrum oder Ihren Miele-Fachhändler.
Betriebsdaten
Mit dem Modul Betriebsdaten können über die Taste "Betriebsda-
ten" vor einem Programmstart oder nach Programmende Betriebsda-
ten gelesen oder gelöscht werden.
1 Kochwäsche
2 Buntwäsche 60
3 Buntwäsche intensiv 60
90
°C
°C
°C
Betätigen Sie die Taste "Betriebsdaten".
Nach Betätigung der Taste erscheint folgender Displayinhalt:
Modul Betriebsdaten
Gesamtdaten
Programmdaten
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
Gesamtdaten
Bei den Gesamtdaten werden Daten von allen Programmen gesam-
melt und aufsummiert.
Programmdaten
Optionale Module
51
Bei den Programmdaten handelt es sich um Daten, die während ei-
nes Programms aufgezeichnet werden.
Daten löschen
Modul (Gesamt- und Programmdaten löschen)
Gesamtdaten (nur Gesamtdaten löschen)
Programmdaten (nur Programmdaten löschen)
Tipp: Durch nochmalige Betätigung der Taste "Betriebsdaten"
kann die Funktion wieder abgewählt werden.
Ist die Speicherkapazität im Modul Betriebsdaten erschöpft, so er-
scheint nach Betätigung der Taste"START" der Hinweis, dass Be-
triebdaten überschrieben werden.
Tipp: Wird die Taste "Zurück" gedrückt oder innerhalb von 30Se-
kunden nicht die Taste"START", so wird das Programm nicht gestar-
tet und das Display erscheint wie vor Programmstart.
Optionale Module
52
Gesamtdaten
Modul Betriebsdaten
Gesamtdaten
Programmdaten
Wählen Sie den Menüpunkt Gesamtdaten an.
Nach Anwahl Gesamtdaten erscheint z.B. folgender Displayinhalt:
Modul Betriebsdaten
Gesamteinschaltzeit
Betriebsstunden
Gesamtdaten
200.987 h
123456 h
:
:
Weitere Auswahlmöglichkeiten:
Gesamteinschaltzeit: 200.987h
Betriebsstunden: 123.456h
Aktivzeit Heizung: 73.456h
Aktivzeit Antriebsmotor: 93.456h
Programmstarts: 23.456
Programmstops: 567
Programmabbrüche: 67
Wassermenge: 1.234.567l
Wäschemenge: 1.234.567kg
Dosiermittel: 2.345l
Energie: 12.345.678kWh
Programmdaten
Modul Betriebsdaten
Programmdaten
Daten löschen
Wählen Sie den Menüpunkt Programmdaten an.
Nach Anwahl Programmdaten erscheint z.B. folgender Displayinhalt:
1 Kochwäsche
90
2 Buntwäsche 60
Modul Betriebsdaten
Programmdaten
°C
°C
Optionale Module
53
Wählen Sie aus der Programmliste das entsprechende Programm
aus und bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken des Multifunkti-
onswählers.
Es erscheint zunächst die Auflistung aller Programmstarts von "Pro-
gramm1 Kochwäsche" mit Datum und Startzeit.
:Datum 21.05.2015
Programmdaten
Kochwäsche
1
Startzeit: 11:30
Datum: 21.05.2015 Startzeit: 12:30
Wählen Sie aus der Auflistung aller Programmstarts von "Pro-
gramm1 Kochwäsche" den gewünschten Programmstart an und
bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken des Multifunktionswäh-
lers.
:Datum 21.05.2015
Programmdaten
Kochwäsche
1
Name: Müller
Weitere Auswahlmöglichkeiten:
Ort: Lehrte
Fabrikationsnummer: 12345678
Maschinentyp: PW811
Wäschemenge: 11kg
Taste+: gedrückt
Taste Stärkestop: gedrückt
Taste Schleuderstop: nicht gedrückt
Programmstart: 11:30
Programmende: 12:05
Laufzeit gesamt: 0h35 min
Elektroenergie: 12,5kWh
Gasenergie: 0kWh
Dampfenergie: 0kWh
Wassermenge gesamt: 140l
Max. Wassertemperatur: 95°C
Max. Wasserablauftemperatur: 45°C
Programmänderung:2 (nach Anwahl und Drücken des Drehwahl-
schalters werden nur die letzten 3Stops und 3Starts angezeigt.)
Programmfehler: keine (nur die letzten 3Fehler werden gespei-
chert.)
Optionale Module
54
Bereich1: Vorwäsche (nach Anwahl und Drücken des Drehwahl-
schalters kann jeweils der Bereich bzw. der Block gewählt werden.)
Block1: Vorwäsche
Laufzeit: 6min
Wassermenge: 20l
Dosierphase1: Mengeml (nach Anwahl und Drücken des Dreh-
wahlschalters werden die 6Dosierungen angezeigt.)
Max. Temperatur: 12°C
Haltezeit: 6min
Dosierphase2: nein
Daten löschen
Programmdaten
Modul Betriebsdaten
Daten löschen
Wählen Sie den Menüpunkt "Daten löschen" an.
Nach Anwahl Daten löschen erscheint folgender Displayinhalt:
Modul : 21.05.2015
Gesamtdaten: 12.07.2015
Modul Betriebsdaten
Daten löschen
Tipp: Mit dem Menüpunkt Modul werden die Gesamtdaten und die
Programmdaten aus den Betriebsdaten gelöscht.
Mit dem Menüpunkt Gesamtdaten werden nur die Gesamtdaten aus
den Betriebsdaten gelöscht.
Mit dem Menüpunkt Programmdaten werden nur die Programmdaten
aus den Betriebsdaten gelöscht.
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers einen Menü-
punkte an und bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken des Mul-
tifunktionswählers.
Es erscheint die Aufforderung zur Passworteingabe.
Passwort:
0123456789
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Geben Sie das Passwort ein oder stecken Sie die Karte für die Be-
treiberebene ein.
Sie gelangen zum Menüpunkt und es erscheint eine zusätzliche Si-
cherheitsabfrage.
Optionale Module
55
Betriebsdaten wirklich löschen?
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Die Daten werden gelöscht.
Wiegesystem / Wiegesockel
Ist die Maschine mit einem Wiegesockel ausgestattet, wird das Füll-
gewicht der Wäsche während der Beladung in 0,2kg-Schritten an-
gezeigt. Daneben steht das max. Füllgewicht des gewählten Pro-
gramms.
Nullsetzung der
Beladeanzeige
Legen Sie keine Gegenstände auf der Maschine ab. Lehnen Sie
sich nicht an die Maschine.
Dies kann das Messergebnis beeinflussen.
Steht die Beladeanzeige bei leerer Trommel nicht auf "0,0", erfolgt
das mit der Taste "0 -setzen".
1 Kochwäsche 0,0/18,0 kg
Spülen
60
+
Hauptwäsche
->I<-
1075 U/min
°C
Wird nach der 0-Setzung (tarieren) vergessene Wäsche entnom-
men, erscheint folgender Displayinhalt:
1 Kochwäsche --,-/18,0 kg
Spülen
60
+
Hauptwäsche
->I<-
1075 U/min
°C
Setzen Sie die Anzeige mit der Taste erneut auf0.
Tipp: Sollte eine Überbeladung vorhanden sein (Wäsche ist nass),
wird nach Programmstart immer mit Nennbeladung gerechnet und
dieser Wert auch im Betriebsdatenmodul abgespeichert.
Am Programmende, mit Trommelstillstand, erscheint die Restfeuchte
der Wäsche im Display.
1 Kochwäsche
Tür kann geöffnet werden
Programmende Restfeuchte 60 %
Störungshilfen
56
Notentriegelung des Ablaufventils und der Tür
Spannungsausfall
während des
Waschvorganges
Schalten Sie die Maschine aus.
Schalten Sie den Hauptschalter (bauseitig) aus.
Schließen Sie bauseitige Absperrventile für Wasser oder Dampf.
Zum Entnehmen der Wäsche muss zuerst das Ablaufventil manuell
geöffnet und danach die Fülltür manuell entriegelt werden.
Führen Sie einen Maulschlüssel (Schlüsselweite max. SW10/11)
durch den Schlitz auf der Maschinenrückseite ein.
Öffnen Sie das Ablaufventil durch Drücken des Hebels hinter der
Maschinenrückwand.
Halten Sie den Druck auf den Hebel, bis die Lauge komplett abge-
laufen ist.
Die Lauge läuft ab.
Die Notentwässerung schließt bei Zurückziehen des Maulschlüssels
automatisch.
Notentriegelung
der Tür bei Span-
nungsausfall
Die Fülltür lässt sich nicht öffnen.
Störungshilfen
57
Achtung! Gefahr durch drehende Trommel und Verbrühungsge-
fahr.
Vor Ansetzen desTorxschlüssels ist sicherzustellen, dass die Ma-
schine spannungsfrei ist, die Trommel stillsteht und sich kein Was-
ser in der Maschine befindet.
Drehen Sie das Entriegelungselement mit Innensechskant mit einem
Torxschlüssel T40 zwei volle Umdrehungen entgegen dem Uhr-
zeigersinn (links).
Tipp: Durch gleichzeitiges Andrücken der Tür wird das Drehen der
Notentriegelung erleichtert.
Das Entriegelungselement befindet sich gegenüber dem Anschlag
der Tür auf Höhe des Türgriffes (siehe Abbildung).
Das Entriegelungselement darf keinesfalls rechts herum gedreht
werden.
Beschädigung des Türschlosses.
Störungshilfen
58
Der Drehwiderstand nimmt spürbar ab. Wenn das Entriegelungsele-
ment freigängig ist, ist die Tür entriegelt.
Tipp: Es ist kein Zurückdrehen des Entriegelungselementes erforder-
lich.
Die Tür lässt sich jetzt aufziehen.
Anzeige Serviceintervall, BGR
Erscheint im Display der Maschine nach "Netz-Ein" folgende Mel-
dung, muss eine Wartung durch den Kundendienst oder die jährliche
BGR-Prüfung durchgeführt werden.
Serviceintervall
Rufen Sie den Kundendienst.
1
BGR-Prüfung
Rufen Sie den Kundendienst.
Nach 5Sekunden erlischt die Anzeige.
Fehlermeldungen
Reparaturen an elektro- oder dampfbeheizten Maschinen dürfen
nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße
Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entste-
hen.
Treten vor oder nach Programmstart Fehlfunktionen auf, so werden
diese angezeigt.
Das Display bleibt dunkel. Die Waschmaschine hat keinen Strom.
Prüfen Sie Netzstecker, Hauptschalter und Sicherungen (bauseitig).
Spannungsunterbrechung
Programmstop.
Starttaste betätigen

Betätigen Sie bei Netzwiederkehr die Taste"START".
Störungshilfen
59
Tipp: Diese Fehlermeldung kann auch bedeuten: Der Wicklungs-
schutz des Antriebsmotors hat ausgelöst.
Lassen Sie den Motor abkühlen.
Wasserzulauffehler
Rufen Sie den Kundendienst,
wenn Neustart ohne Erfolg.
Überprüfen Sie den Wasserhahn und betätigen Sie die Tas-
te"START”.
Türschlossfehler
Rufen Sie den Kundendienst,
wenn Neustart ohne Erfolg.
Wenn der Türschlossfehler auch nach einem Neustart weiter auftritt,
gehen Sie nach Kapitel "Notentriegelung der Tür" vor. Wenn dies
keinen Erfolg bringt rufen Sie den Kundendienst an.
Heizsystemfehler
Programmstop. Starttaste betätigen.
Programmablauf nur ohne Heizung
Betätigen Sie die"START" um das Programm ohne Heizung fortzu-
setzen.
Tipp: Bei Desinfektionsprogrammen wird mit dieser Fehlermeldung
das Programm abgebrochen.
Rufen Sie den Kundendienst.
Antriebssystemfehler
Programmstop. Starttaste betätigen.
Motortemperatur zu groß
Lassen Sie den Motor abkühlen.
Zu große Unwucht, der Unwuchtschalter hat ausgelöst.
Unwuchtfehler
Rufen Sie den Kundendienst,
wenn Neustart ohne Erfolg.
Schalten Sie die Maschine aus- und ein und betätigen Sie die Tas-
te"START".
Störungshilfen
60
Ablaufventilfehler
Rufen Sie den Kundendienst,
wenn Neustart ohne Erfolg.
Überprüfen Sie das bauseitige Ablaufsystem und betätigen Sie die
Taste "START”.
Ein defektes Ablaufventil darf nur durch den Kundendienst repariert
werden.
Dosiersystemfehler
Dosierbehälter ?? füllen
Starttaste betätigen
Wechseln Sie den Dosierbehälter.
Kartenfehler
Karte falsch im Kartenleser
Stecken Sie die Karte richtig in den Kartenleser.
Kundendienst
Bei Störungen benachrichtigen Sie bitte den Werk-Kundendienst.
Der Kundendienst benötigt Modell, Seriennummer (SN) und Material-
nummer (M.-Nr.). Diese Angaben finden Sie auf den Typenschildern:
Bei geöffneter Fülltür oben im Türring oder oben an der Maschinen-
rückseite.
Teilen Sie dem Kundendienst auch die Fehlermeldung im Display der
Maschine mit.
Im Ersatzfall dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile verwendet
werden (auch in diesem Fall benötigt der Kundendienst Modell, Seri-
ennummer (SN) und Materialnummer (M.-Nr.).
Was tun, wenn...
61
Hilfe bei Störungen
Sie können die meisten Störungen und Fehler, zu denen es im täglichen Betrieb kommen
kann, selber beheben. In vielen Fällen können Sie Zeit und Kosten sparen, da Sie nicht den
Kundendienst rufen müssen.
Die nachfolgenden Tabellen sollen Ihnen dabei helfen, die Ursachen einer Störung oder ei-
nes Fehlers zu finden und zu beseitigen. Beachten Sie jedoch:
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt
werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benut-
zer entstehen.
Es lässt sich kein Waschprogramm starten
Problem Ursache und Behebung
Das Display bleibt dunkel Die Waschmaschine hat keinen Strom.
Prüfen Sie, ob die Waschmaschine eingeschaltet ist.
Prüfen Sie, ob die Waschmaschine elektrisch ange-
schlossen ist.
Prüfen Sie, ob die Sicherung der Gebäudeinstallation in
Ordnung ist.
Im Display steht eine Feh-
lermeldung
Solange eine Fehlermeldung im Display steht, kann kein
neues Programm gestartet werden.
Beachten Sie die Hinweise im Display.
Bestätigen Sie die Meldung durch Drücken des Multi-
funktionswählers. Die Fehlermeldung ist gelöscht.
Das Display ist dunkel und
die Kontrolleuchte der
Taste Start blinkt langsam.
Das Display schaltet automatisch aus, um Energie zu spa-
ren (Standby).
Drücken Sie eine Taste. Das Stand-by wird beendet.
Was tun, wenn...
62
Ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis
Problem Ursache und Behebung
Die Wäsche wird mit Flüs-
sigwaschmittel nicht sau-
ber.
Flüssigwaschmittel enthalten keine Bleichmittel. Flecken
aus Obst, Kaffee oder Tee können nicht entfernt werden.
Verwenden Sie bleichmittelhaltige Pulverwaschmittel.
Füllen Sie Fleckensalz in die Kammer und das Flüs-
sigwaschmittel in eine Dosierkugel.
Geben Sie nie Flüssigwaschmittel und Fleckensalz zu-
sammen in den Waschmittel-Einspülkasten.
Auf der gewaschenen Wä-
sche haften graue elasti-
sche Rückstände (Fettläu-
se).
Die Dosierung des Waschmittels war zu niedrig. Die Wä-
sche war stark mit Fett verschmutzt (Öle, Salben).
Geben Sie bei derartig verschmutzter Wäsche entweder
mehr Waschmittel zu oder verwenden Sie Flüssigwasch-
mittel.
Lassen Sie vor der nächsten Wäsche ein 60°C Wasch-
programm mit Flüssigwaschmittel ohne Wäsche laufen.
Auf gewaschenen dunklen
Textilien befinden sich wei-
ße, waschmittelähnliche
Rückstände.
Das Waschmittel enthält wasserunlösliche Bestandteile
(Zeolithe) zur Wasserenthärtung. Diese haben sich auf den
Textilien festgesetzt.
Versuchen Sie nach dem Trocknen die Rückstände mit-
tels einer Bürste zu entfernen.
Waschen Sie dunkle Textilien zukünftig mit Waschmitteln
ohne Zeolithe. Flüssigwaschmittel enthalten meistens
keine Zeolithe.
Textilien mit besonders
stark fetthaltiger Ver-
schmutzung werden nicht
richtig sauber.
Wählen Sie ein Programm mit Vorwäsche. Führen Sie die
Vorwäsche mit Flüssigwaschmittel durch.
Setzen Sie bei der Hauptwäsche weiterhin handelsübli-
che Pulverwaschmittel ein.
Für stark verschmutzte Berufskleidung werden für die
Hauptwäsche besondere Schwerpunkt-Waschmittel emp-
fohlen. Bitte informieren Sie sich beim Wasch- und Reini-
gungsmittelhandel.
Was tun, wenn...
63
Allgemeine Probleme mit der Waschmaschine
Problem Ursache und Behebung
Der Waschautomat steht
während des Schleuderns
nicht ruhig.
Die Gerätefüße stehen nicht gleichmäßig und sind nicht ge-
kontert.
Richten Sie den Waschautomaten standsicher aus und
kontern Sie die Gerätefüße.
Im Waschmittel-Einspül-
kasten verbleiben größere
Waschmittelrückstände.
Der Fließdruck des Wassers reicht nicht aus.
Reinigen Sie die Wassereinlaufsiebe.
Pulverwaschmittel in Verbindung mit Enthärtungsmitteln
neigen zum Kleben.
Reinigen Sie den Waschmittel-Einspülkasten und geben
Sie zukünftig erst das Waschmittel und dann das Enthär-
tungsmittel in das Fach.
Der Weichspüler wird nicht
vollständig eingespült oder
es bleibt zu viel Wasser in
der Kammer stehen.
Der Saugheber sitzt nicht richtig oder ist verstopft.
Reinigen Sie den Saugheber, siehe Kapitel "Reinigung
und Pflege", Abschnitt "Waschmittel-Einspülkasten reini-
gen".
Im Display steht eine
Fremdsprache.
Unter "Einstellungen" "Sprache" wurde eine andere
Sprache gewählt.
Stellen Sie die gewohnte Sprache ein. Das Fahnensym-
bol hilft Ihnen als Leitfaden.
Die Tür lässt sich nicht öff-
nen.
Der Waschautomat hat keinen Strom.
Prüfen Sie, ob der Waschautomat eingeschaltet ist.
Prüfen Sie, ob der Waschautomat elektrisch angeschlos-
sen ist.
Prüfen Sie, ob die Sicherung der Gebäudeinstallation in
Ordnung ist.
Stromausfall
Öffnen Sie die Fülltür, wie im folgenden Abschnitt be-
schrieben.
Es befindet sich noch Wasser in der Trommel und der
Waschautomat kann nicht abpumpen.
Prüfen Sie, ob das Ablaufsystem verstopft ist. Reinigen
Sie das Ablaufsystem, wie im folgenden Abschnitt be-
schrieben.
Zum Schutz vor Verbrühungen lässt sich die Fülltür bei ei-
ner Laugentemperatur von über 50°C nicht öffnen.
Programm fortsetzen nach Netzunterbrechung
Wenn ein laufendes Programm z.B. durch einen Stromausfall unterbrochen wird, können
Sie nach Rückkehr der Versorgungsspannung das Programms fortsetzen.
Schalten Sie die Waschmaschine mit der Taste ein.
Drücken Sie anschließend die TasteStart.
Das Programm wird nach dem abgespeicherten Status fortgesetzt.
Was tun, wenn...
64
Mögliche Ursachen für erhöhte Schaumbildung
Problem Ursache und Behebung
Erhöhte Schaumbildung Waschmittelsorte
Verwenden Sie Waschmittel, die für gewerbliche Wasch-
maschinen geeignet sind. Haushaltswaschmittel sind
nicht geeignet.
Überdosierung des Waschmittels
Beachten Sie die Dosierangaben des Waschmittelher-
stellers und dosieren Sie entsprechend der örtlichen
Wasserhärte.
stark schäumendes Waschmittel
Setzen Sie ein weniger stark schäumendes Waschmittel
ein oder ziehen Sie einen Waschmittelanwendungstech-
niker hinzu.
sehr weiches Wasser
Bei Wasser im Härtebereich1 entsprechend den Anga-
ben des Waschmittelherstellers weniger dosieren.
Verschmutzungsgrad des Waschgutes
Bei leicht verschmutztem Waschgut entsprechend den
Angaben des Waschmittelherstellers weniger dosieren.
Rückstände im Waschgut wie z.B. Reinigungsmittel
Zusätzliches Vorspülen ohne Temperatur, ohne Wasch-
mittel. Mit Einweichmittel vorbehandelte Wäsche vor
dem Waschen gut spülen.
geringe Beladungsmenge
Verringern Sie die Waschmitteldosierung entsprechend.
Trommeldrehzahl beim Waschen zu hoch
Verringern Sie Trommeldrehzahl und Waschrhythmus.
Was tun, wenn...
65
Aufspannen großer Wäschestücke
Problem Ursache und Behebung
Aufspannen großer Wä-
schestücke während des
Schleuderns
Wenden Sie sich an den Kundendienst.
Es kann vorkommen, dass sich große Wäschestücke wäh-
rend des Schleuderns aufspannen.
Reinigung und Pflege
66
Reinigung und Pflege
Reinigung und
Pflege
Führen Sie die Reinigung und Pflege der Waschmaschine möglichst
nach Gebrauch durch.
Zur Reinigung der Waschmaschine darf kein Hochdruckreiniger
und kein Wasserstrahl benutzt werden.
Reinigen Sie Waschmaschinengehäuse, Schalterblende und
Kunststoffteile nur mit einem milden Reinigungsmittel oder einem
weichen, feuchten Tuch und reiben Sie anschließend trocken.
Scheuermittel zerkratzen die Oberfläche.
Reinigen Sie Gehäuseteile aus Edelstahl mit einem handelsüblichen
Edelstahlreiniger.
Entfernen Sie Ablagerungen an der Türdichtung mit einem feuchten
Tuch.
Eindringen von Reinigungsmittel in elektrische Bauteile.
Reinigen Sie bei einer Flächendesinfektion die Front und den Tür-
schlossbereich nur mit einem nebelfeuchten Tuch. Sprühen Sie kei-
ne Flüssigkeit auf.
Tipp: Bei starkem Staubanfall ist das Lüftergehäuse mit einem Staub-
sauger zu reinigen. Das Lüftergehäuse befindet sich auf der Geräte-
rückseite.
Fremdrostbildung
Die Trommel ist aus rostfreiem Edelstahl hergestellt. Eisenhaltiges
Wasser oder eisenhaltige Fremdkörper (z.B. Büroklammern, Eisen-
knöpfe oder Eisenspäne), die mit dem Waschgut eingebracht werden,
können zu Fremdrostbildung in der Trommel führen. Reinigen Sie in
diesem Fall die Trommel regelmäßig und unmittelbar nach Auftreten
des Fremdrostes mit handelsüblichen Edelstahlpflegemitteln. Die Tür-
dichtungen sind auf eisenhaltige Rückstände zu kontrollieren und mit
oben genannten Mitteln gründlich zu reinigen. Diese Maßnahmen sind
vorbeugend regelmäßig durchzuführen.
Waschmittel-Einspülkasten, Einspülschalen und
Saugheber reinigen
Säubern Sie den Waschmittel-Einspülkasten und die Einspülscha-
len nach Gebrauch mit warmem Wasser gründlich von Waschmittel-
rückständen und Verkrustungen.
Lassen Sie bei längerer Stillstandzeit der Maschine die Klappe des
Waschmittel-Einspülkastens geöffnet.
Reinigen Sie ebenfalls die Saugheber der Einspülschalen für
Waschhilfsmittel.
Reinigung und Pflege
67
Saugheber herausziehen, mit warmem Wasser reinigen und an-
schließend wieder einsetzen.
Reinigung der
Tropfrinne und
des Siphons
Ziehen Sie die Klappe des Einspülkastens an der rechten Seite un-
ter45° ab.
Im Falle einer Verstopfung der Tropfrinne und des zugehörigen Ab-
laufstutzens sind diese zu reinigen.
Kontrollieren Sie das Gitter des Wrasenabzuges an der Rückseite
der Maschine von Zeit zu Zeit auf Verschmutzung und reinigen Sie
es gegebenenfalls.
Reinigung und Pflege
68
Kontrollieren Sie die Siebe in den Wasserzulaufventilen(1) und den
Zulaufschläuchen(2) von Zeit zu Zeit auf Verschmutzung, gegebe-
nenfalls sind diese zu reinigen.
Aufstellen und Anschließen
69
Waschmaschine aufstellen
Die Waschmaschine darf nur vom Miele Kundendienst oder einem
autorisierten Fachhändler aufgestellt werden. Beachten Sie die Hin-
weise im Installationsplan.
Diese Waschmaschine ist nur zur Anwendung für Wäsche, die nicht
mit gefährlichen oder entzündlichen Arbeitsstoffen durchsetzt ist,
bestimmt.
Um eventuelle Frostschäden zu vermeiden stellen Sie die Wasch-
maschine auf keinen Fall in frostgefährdeten Räumen auf.
Transportieren Sie die Maschine innerhalb des Raumes mit einem
Hubwagen.
Maschinen mit Maschinenfüßen dürfen nicht verschoben werden.
Die Maschinenfüße könnten beschädigt werden.
Entfernen Sie die Transportverpackung vorsichtig mit geeignetem
Werkzeug.
Heben Sie die Waschmaschine mittels Hebevorrichtung von der
Transportpalette.
Allgemeine Betriebsbedingungen
Diese Waschmaschine ist ausschließlich für den Einsatz im gewerbli-
chen Bereich vorgesehen und darf nur im Innenbereich betrieben
werden.
Umgebungstemperatur des Aufstellraumes: 0°C bis 40°C
Relative Luftfeuchte: nicht kondensierend
Je nach Beschaffenheit des Aufstellortes kann es zu Schall- bzw.
Schwingungsübertragungen kommen.
Tipp: Lassen Sie bei erhöhten Schallschutzanforderungen den Auf-
stellort des Gerätes von einer Fachkraft für Schallschutz begutachten.
Aufstellen und Anschließen
70
Erleichterung der Wartung
Um dem Kundendienst eine spätere Wartung zu erleichtern, dürfen
die angegebenen Mindestmaße und der Wandabstand mit Zugang
nicht unterschritten werden.
Halten Sie die angegebenen Mindestmaße und den Wandabstand
unbedingt ein.
Mindestabstand zur Wand ca. 400mm für Wartungsarbeiten.
Richten Sie die Waschmaschine durch Verstellen der Schraubfüße
waagerecht aus.
Für einen einwandfreien Lauf ist es wichtig, dass die Waschmaschi-
ne waagerecht aufgestellt wird.
Sockelaufstellung
Bei einer Sockelaufstellung muss die Waschmaschine am Unterbau
oder Betonsockel befestigt werden. Der Unterbau muss am Fußbo-
den befestigt werden.
Aufstellen und Anschließen
71
Transportsicherung
Entfernen der Transportsicherungen
Die 2 Transportsicherungen vorne sind mit je 3Sechskantschrauben
befestigt. Die Transportsicherung hinten ist mit 4Sechskantschrau-
ben befestigt. Die Transportsicherungen sind erst am Aufstellungsort
vor Inbetriebnahme der Waschmaschine zu entfernen.
Nehmen Sie Vorder- und Rückwand ab:
An der Unterkante der Vorderwand die Schrauben herausdrehen
und die Vorderwand abnehmen.
An der Unterkante der Rückwand die Schrauben herausdrehen und
die Rückwand abnehmen.
Lösen Sie zum Ausbauen der Transportsicherungen die
Sechskantschrauben.
Aufstellen und Anschließen
72
Bewahren Sie die Transportsicherungen auf. Sie müssen vor einem
Transport der Maschine wieder montiert werden.
Wasseranschluss
Um einen störungsfreien Programmablauf zu gewährleisten, ist ein
Wasserdruck (Fließdruck) von mindestens 100kPa (1bar) / maximal
1000kPa (10bar) erforderlich.
Für den Wasseranschluss müssen grundsätzlich die mitgelieferten
Zulaufschläuche verwendet werden.
Verwenden Sie im Falle eines Austausches nur Schlauchqualitäten
mit einem Platzdruck von mindestens 7000kPa (70bar) Überdruck
und für eine Wassertemperatur von mindestens 90°C.
Dieses gilt auch für die eingebundenen Anschlussarmaturen. Original-
Ersatzteile erfüllen diese Anforderung.
Tipp: Einlaufendes Warmwasser darf eine Temperatur von maximal
70°C nicht überschreiten.
Hinweis für die Schweiz
Gemäss der Norm SIA385.351/EN1717 sowie Empfehlung des
SVGW muss ein Rückflussverhinderer eingebaut werden. Einen
normkonformen Rückflussverhinderer erhalten Sie bei Ihrem Sani-
tärinstallateur.
Vorschrift für Österreich
Für die Verbindungsleitung von der Anschlussstelle am Gerät mit der
Innenanlage sind nur die im §12 Abs.1 der Verordnung zur Durch-
führung des Wasserversorgungsgesetzes 1960 aufgezählten Rohre zu
verwenden.
Die Verwendung von Gummi- oder Kunststoffschläuchen als Druck-
verbindungsleitung zwischen Innenanlage und Gerät ist nur dann ge-
stattet, wenn sie:
samt den eingebundenen Anschlussarmaturen einem Mindestdau-
erdruck von 1500kPa (15bar) standhält,
während der Inbetriebnahme des Gerätes hinreichend beaufsichtigt
und
nach der jeweiligen Verwendung des Gerätes durch Sperrung des
Wasserzuflusses vor dem Gummi- oder Kunststoffschlauch zuver-
lässig außer Betrieb gesetzt oder überhaupt von der Innenanlage
getrennt wird.
Aufstellen und Anschließen
73
Anschluss nur an Kaltwasser
Das Y-Stück befindet sich im Beipack.
Dosiermittelanschluss am Mischkasten der Flüssigdo-
sierung
Die Anschlüsse1 und2 sind für Pastendosierung vorgesehen. Diese
Anschlussstutzen sind verschlossen und müssen mit einem 8mm-
Bohrer durchbohrt werden.
Aufstellen und Anschließen
74
Es ist zu beachten, dass nur die erste Wand(1) durchbohrt wird, da
sich 10mm dahinter eine Prallwand(2) befindet.
Werden die durchgebohrten Anschlüsse nicht mehr genutzt, müssen
sie verschlossen werden.
Die Anschlüsse3 bis12 sind für Flüssigdosierung vorgesehen. Diese
Anschlussstutzen sind verschlossen und müssen mit einer kleinen
Säge auf den Schlauchdurchmesser abgeschnitten werden. Werden
die abgeschnittenen Anschlussstutzen nicht mehr genutzt, müssen
sie verschlossen werden.
Aufstellen und Anschließen
75
Wasserablauf
WasserablaufAV maschinenseitig DN70, bauseitig Muffe DN70. Vo-
lumenstrom kurzzeitig 200l/min.
Bei zu hohem Abflussgefälle ist eine Rohrbelüftung vorzusehen, da-
mit kein Vakuum im Ablaufsystem der Waschmaschine entstehen
kann.
Schaum- und WrasenableitungBWS
Bei erhöhter Schaumentwicklung kann aus dem Wrasenabzug
Schaum austreten. Um den Schaum abzuleiten, kann ein optionaler
Bausatz Wrasenableitung eingesetzt werden.
Aufstellen und Anschließen
76
Elektroanschluss
Den Elektroanschluss darf nur ein zugelassener Elektro- Installateur
unter Einhaltung der länderspezifischen Vorschriften wie z.B. VDE
(Deutschland), ÖVE (Österreich) und SEV (Schweiz) - und der Vor-
schriften des zuständigen Elektrizitätswerkes vornehmen.
Tipp: Maschinendeckel öffnen. Die Anschlussklemme befindet sich
auf dem Geräteträger.
Bei der Installation eines Fehlerstromschutzschalters (RCD) muss ein
Fehlerstromschutzschalter TypB (allstromsensitiv) installiert wer-
den.
Die elektrische Ausrüstung der Maschine entspricht den Normen
DINEN60335-1, DINEN50571.
Die Spannungsangabe befindet sich auf dem Typenschild.
Für den Festanschluss muss installationsseitig eine allpolige Abschal-
tung vorhanden sein. Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer
Kontaktöffnung von mehr als 3mm. Dazu gehören z.B. LS-Schalter,
Sicherungen und Schütze (VDE0660).
Die Steckverbindung oder Trennvorrichtung muss jederzeit zugäng-
lich sein.
Wird das Gerät vom Netz getrennt, muss die Trennvorrichtung ab-
schließbar sein oder die Trennstelle muss jederzeit zu überwachen
sein.
Beachten Sie den beiliegenden Schaltplan.
Programmübersicht
77
Programmübersicht Grundprogramme
Programme Kochwäsche
Kochwäsche 90°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Textilien aus Baumwolle, Leinen oder Mischge-
webe, z.B. Bett- u. Frottierwäsche
1:10 - 1:9
PW 811
11 -12 kg
PW 814
14 - 16 kg
PW 818
18 - 20 kg
Programmablauf + Vorwäsche 40°C, wählbar
Hauptwäsche 90°C, Cooldown aktivierbar
2 Spülgänge
letzter Spülgang warm*
Endschleudern
* Die Standardprogramme Kochwäsche 90°C und Buntwäsche 60°C sind auf Warmspülen programmiert. Steht Warm-
wasser zur Verfügung, ist es vorteilhaft den letzten Spülgang mit Warmwasser zu betreiben:
- Die Restfeuchte der Wäsche ist nach dem Schleudern geringer.
- Die Wäsche ist schon erwärmt.
- Bei der unverzüglichen Weiterverarbeitung der Wäsche im Trockner oder mit der Muldenmangel ergibt sich eine Ener-
gie- und Zeitersparnis.
Programmübersicht
78
Programme Buntwäsche
Buntwäsche 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Normal verschmutzte Textilien aus Baumwolle,
Leinen oder Mischgewebe, z.B. Bett- u. Frottier-
wäsche
1:10 - 1:9
PW 811
11 -12 kg
PW 814
14 - 16 kg
PW 818
18 - 20 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
letzter Spülgang warm*
Endschleudern
Buntwäsche intensiv 60°C
Textilart Stark verschmutzte Textilien aus Baumwolle, Lei-
nen oder Mischgewebe, z.B. Bett- u. Frottierwä-
sche
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
letzter Spülgang warm*
Endschleudern
Buntwäsche 30°C
Textilart Normal verschmutzte Textilien aus Baumwolle,
Leinen oder Mischgewebe, z.B. Bett- u. Frottier-
wäsche
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 30°C
2 Spülgänge
Endschleudern
* Die Standardprogramme Kochwäsche 90°C, und Buntwäsche 60°C sind auf Warmspülen programmiert. Steht
Warmwasser zur Verfügung, ist es vorteilhaft den letzten Spülgang mit Warmwasser zu betreiben:
- Die Restfeuchte der Wäsche ist nach dem Schleudern geringer.
- Die Wäsche ist schon erwärmt.
- Bei der unverzüglichen Weiterverarbeitung der Wäsche im Trockner oder mit der Muldenmangel ergibt sich eine Ener-
gie- und Zeitersparnis.
Programmübersicht
79
Buntwäsche intensiv 30°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Stark verschmutzte Textilien aus Baumwolle, Lei-
nen oder Mischgewebe, z.B. Bett- u. Frottierwä-
sche
1:10 - 1:9
PW 811
11 -12 kg
PW 814
14 - 16 kg
PW 818
18 - 20 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 30°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Buntwäsche Eco kurz
Textilart Leicht verschmutzte Textilien aus Baumwolle,
Leinen oder Mischgewebe, z.B. Bett- u. Frottier-
wäsche
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 50°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
80
Programme Pflegeleicht
Pflegeleicht 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Normal verschmutzte Textilien aus synthetischen
Fasern, Mischgewebe
1:20
PW 811 - 5,6 kg
PW 814 - 7 kg
PW 818 - 9 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Pflegeleicht intensiv 60°C
Textilart Stark verschmutzte Textilien aus synthetischen
Fasern, Mischgewebe
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Pflegeleicht 30°C
Textilart Normal verschmutzte Textilien aus synthetischen
Fasern, Mischgewebe
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 30°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Pflegeleicht intensiv 30°C
Textilart Stark verschmutzte Textilien aus synthetischen
Fasern, Mischgewebe
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 30°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
81
Programme Feinwäsche/Wolle
Feinwäsche 30°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Synthetische Fasern, Kunstseide
1:25
PW 811 - 4,4 kg
PW 814 - 5,6 kg
PW 818 - 7,2 kg
Programmablauf Hauptwäsche 30°C
Waschrhythmus "fein"
2 Spülgänge
Endschleudern
Wolle 30°C
Textilart Maschinenwaschbare, strapazierfähige Wolle u.
Wollgemische mit Wollsiegel
Programmablauf Hauptwäsche 30°C
Waschrhythmus "schon"
2 Spülgänge
Endschleudern
Handwaschbare Wolle 30°C
Textilart Wolle u. Wollgemische mit Wollsiegel
Programmablauf Hauptwäsche 30°C
Waschrhythmus "extra schonend"
2 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
82
Programm Extra Spülen
Extra Spülen
Textilart Textilien, die nur gespült u. geschleudert werden
sollen
Programmablauf 1 Spülgang
Endschleudern
Programm Extra Schleudern
Extra Schleudern
Textilart Gewaschene Textilien, die nur geschleudert wer-
den sollen
Programmablauf Endschleudern
Programm Extra Ablauf
Extra Ablauf
Textilart
Programmablauf Wasserablauf
Programm Stärken
Stärken
Textilart Zum Stärken von frisch gewaschener Wäsche
(Tischdecken, Servietten, Berufsbekleidung)
Programmablauf 1 Spülgang*
Endschleudern
* Stärkekonzentrate können vor Programmbeginn in die rechte vordere oder hintere Einspülschale gefüllt werden.
Größere Menge Stärkelösung kann von Hand gleichzeitig mit dem zulaufenden Wasser über die Einspülschalen oder
dosiert werden.
Programmübersicht
83
Programmübersicht Hotel/Restaurant/Catering
In diesem Bereich fallen eine Vielzahl von Textilien mit unterschiedlichsten Verschmutzun-
gen an. Dieses Programme eignet sich zum Waschen von leichtverschmutzter Bettwäsche
und Handtüchern über stärker verschmutzte Tischwäsche bis hin zur stark verschmutzter
Küchenwäsche.
Programme Bett-/Frottierwäsche
Bett-/Frottierwäsche 90°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Weiße Bett- u. Frottierwäsche aus Baumwolle,
Leinen oder Mischgewebe
1:10*
PW 811 - 11 kg
PW 814 - 14 kg
PW 818 - 18 kg
Programmablauf + Vorwäsche 40°C, wählbar
Hauptwäsche 90°C, Cooldown aktivierbar
2 Spülgänge
Endschleudern
Bett-/Frottierwäsche 60°C
Textilart Bunte und weiße Bett- u. Frottierwäsche aus
Baumwolle, Leinen oder Mischgewebe
Programmablauf + Vorwäsche 40°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge Endschleudern
* mit maximaler Beladung waschen.
Programm Matratzenschonbezüge
Matratzenschonbezüge 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Wasserundurchlässige Matratzenschonbezüge
aus Synthetikgewebe
1:13
PW 811 - 8,6 kg
PW 814 - 10,8 kg
PW 818 - 13,8 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
84
Programm Wellness-Frottierwäsche
Wellness-Frottierwäsche 50°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Bunte und weiße Bett- u. Frottierwäsche aus
Baumwolle, Leinen oder Mischgewebe mit star-
ken Öl- oder Fettverschmutzungen
1:13*
PW 811 - 8,6 kg
PW 814 - 10,8 kg
PW 818 - 13,8 kg
Programmablauf Hauptwäsche 50°C
+ Hauptwäsche Extra 75°C, wählbar**
2 Spülgänge
Endschleudern
* Mit maximaler Beladung waschen.
** Bei starken Verschmutzungen, z.B. durch Cremes, Massageöle ist die Klarwäsche mit erhöhter Temperatur hinzu wähl-
bar. Hier kann bei farbigen Verfleckungen optional eine zusätzliche Bleiche dosiert werden.
Programm Bademäntel 60°C
Bademäntel 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Bademäntel aus Baumwolle oder Mischgewebe
(für starke Verschmutzungen +Vorwäsche
40°C wählen)
1:13*
PW 811 - 8,6 kg
PW 814 - 10,8 kg
PW 818 - 13,8 kg
Programmablauf + Vorwäsche 40°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
Endschleudern
* mit maximaler Beladung waschen.
Programm Küchenwäsche
Küchenwäsche 90°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Küchenwäsche aus Baumwolle, Leinen oder
Mischgewebe
1:13
PW 811 - 8,6 kg
PW 814 - 10,8 kg
PW 818 - 13,8 kg
Programmablauf Vorspülen
Vorwäsche 40°C
Hauptwäsche 90°C, Cooldown aktivierbar
3 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
85
Programme Tischwäsche
Tischwäsche 90°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Weiße Tischwäsche aus Baumwolle, Leinen oder
Mischgewebe
1:10
PW 811 - 11 kg
PW 814 - 14 kg
PW 818 - 18 kg
Programmablauf Vorwäsche 40°C
Hauptwäsche 90°C, Cooldown aktivierbar
2 Spülgänge
Endschleudern
Tischwäsche 60°C
Textilart Bunte Tischwäsche aus Baumwolle, Leinen oder
Mischgewebe
Programmablauf Vorwäsche 40°C
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Programmpaket Gardinen
Gardinen 40°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Synthetische Fasern, Kunstseide
1:25 - 1:20
PW 811 - 5,0 kg
PW 814 - 6,2 kg
PW 818 - 8,0 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 40°C
3 Spülgänge
Endschleudern
Programmablauf ohne Schleudern:
Betätigen Sie die Taste "Schleuderstopp".
Beenden Sie im Status "Schleuderstopp" mit Taste "Stopp/Ende" das Programm mit
Wasser in der Maschine.
Wählen Sie Taste "Wasserablauf".
Programmübersicht
86
Programmübersicht Betten
Diese Programme eignen sich zum Waschen von Ballonbetten, Steppbetten oder Kasset-
tenbetten mit Federfüllung, Synthetikfüllung oder Naturhaarfüllung.
Diese Waschprogramme sind ausschließlich zum Waschen von Textilien bestimmt, die
vom Hersteller im Pflegeetikett als maschinenwaschbar ausgewiesen sind.
Federbetten 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Stark verschmutzte Feder- oder Daunenbetten
und Kopfkissen
siehe "Betten Be-
lademengen"
Programmablauf Entlüften
+ Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Federbetten 40°C
Textilart Normal verschmutzte Feder- oder Daunenbetten
und Kopfkissen
Programmablauf Entlüften
+ Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 40°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Synthetikbetten 60°C
Textilart Stark verschmutzte Synthetikbetten und Kopfkis-
sen
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
87
Synthetikbetten 40°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Normal verschmutzte Synthetikbetten und Kopf-
kissen
siehe "Betten Be-
lademengen"
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 40°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Naturhaarbetten 25°C
Textilart Maschinenwaschbare Naturhaarbetten und De-
cken
Programmablauf Hauptwäsche 25°C, Waschrhythmus "extra
schonend"
2 Spülgänge
Appreturbad
Endschleudern
Waschmittelzugabe
Tipp: Der Einsatz von flüssigem Waschmittel wird empfohlen. Bei starker Verschmutzung
kann der Einsatz von Pulvervollwaschmittel zur Verbesserung des Waschergebnisses füh-
ren.
Betten Belademengen
Die maximalen Belademengen können folgender Tabelle entnommen werden. Es sind Zir-
ka- Angaben, die je nach Größe und Dicke der Betten variieren.
Typ Menge*
PW 811 2 Kissen oder 1 Bett
PW 814 3 Kissen oder 1 Kissen +1 Bett
PW 818 4 Kissen oder 2 Kissen +1 Bett oder 2 Betten
* Ein Bett entspricht etwa zwei Kopfkissen.
Tipp: Ballonbetten unbedingt mehrfach abbinden, um die Unwuchtausbildung gering zu
halten und ein gutes Waschergebnis zu erzielen.
Programmübersicht
88
Programmübersicht Desinfektion
Alle Programme sind verriegelt. Das heißt, sie können nach Ablauf von 1Minute nach
Programmstart nicht mehr abgebrochen, gestoppt oder gerafft werden.
Um eine Rekontamination zu vermeiden, erfolgt in den Desinfektionsprogrammen der
Wasserzulauf in den Spülgängen nicht über den Waschmitteleinspülkasten.
Thermische Desinfektion 90°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Baumwolle, Leinen z.B. Bettwäsche, Frottierwä-
sche
1:10
PW 811 - 11 kg
PW 814 - 14 kg
PW 818 - 18 kg
Programmablauf + Vorwäsche 40°C, wählbar
Desinfektion 90°C, 10Min., Cooldown aktivier-
bar
2 Spülgänge
Endschleudern
Therm. Desinfektion RKI* 90°C
Textilart Baumwolle, Leinen z.B. Bettwäsche, Frottierwä-
sche
Programmablauf Desinfektion 90°C, 10Min., Cooldown aktivier-
bar
2 Spülgänge
Endschleudern
Chemotherm.
Desinfektion
60°C
Textilart Baumwolle, Leinen z.B. Bettwäsche, Frottierwä-
sche
Programmablauf + Vorwäsche 40°C, wählbar
Desinfektion 60°C**, 20Min.
2 Spülgänge
Endschleudern
Chemotherm. Desinf.
RKI*
60°C
Textilart Baumwolle, Leinen z.B. Bettwäsche, Frottierwä-
sche
Programmablauf Desinfektion 40°C**, 20Min.
2 Spülgänge
Endschleudern
* RKI = Robert-Koch-Institut
** Die Desinfektionsparameter für die chemothermische Desinfektion (Temperatur, Temperaturhaltezeit, sowie Dosiermen-
gen) müssen vor Ort auf die Wasch- und Desinfektionsmittel angepasst werden.
Programmübersicht
89
Chemotherm.
Desinfektion
40°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Baumwolle, Mischgewebe bis 40°C
1:10
PW 811 - 11 kg
PW 814 - 14 kg
PW 818 - 18 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Desinfektion 40°C**, 20Min.
Waschrhythmus "fein"
2 Spülgänge
Endschleudern
Chemotherm. Desinf.
RKI*
40°C
Textilart Baumwolle, Mischgewebe bis 40°C
Programmablauf Desinfektion 40°C**, 20Min.
Waschrhythmus "fein"
2 Spülgänge
Endschleudern
Inkontinenz 90°C
Textilart waschbare Windelsysteme
1:13
PW 811 - 8,6 kg
PW 814 - 10,8 kg
PW 818 - 13,8 kg
Programmablauf Vorspülbad
+ Vorspülbad, wählbar
Vorwäsche 40°C
Desinfektion 90°C, 10Min., Cooldown aktivier-
bar
3 Spülgänge
Endschleudern
Fäkalwäsche 90°C
Textilart stark verschmutzte Leibwäsche, Baumwolle
Programmablauf 2 Vorspülbäder
Vorwäsche 40°C
Desinfektion 90°C, 10Min.
3 Spülgänge
Endschleudern
* RKI = Robert-Koch-Institut
** Die Desinfektionsparameter für die chemothermische Desinfektion (Temperatur, Temperaturhaltezeit, sowie Dosiermen-
gen) müssen vor Ort auf die Wasch- und Desinfektionsmittel angepasst werden.
Programmübersicht
90
Allgemeines zum Thema Desinfektion
Was bedeutet der Begriff Desinfektion
Abtötung und Reduktion der Zahl von Erregern übertragbarer Krankheiten derart, dass eine
Übertragung und Infektion nicht zu erwarten ist.
Thermische Desinfektion
Die thermische Desinfektion erfolgt durch Einwirkung definierter Temperatur über eine Hal-
tezeit. In der Liste, gemäß §18IFSG, sind dies 90°C über 10Min. oder aber 85°C über
15Min. bei einem Flottenverhältnis von 1-4 bis 1-5 mit dem Wirkungsbereich AB.
Die thermische Desinfektion ist unabhängig vom eingesetzten Waschmittel, das keiner Lis-
tung entsprechen muss.
Chemothermische Desinfektion
Die chemothermische Desinfektion unterscheidet sich von der thermischen Desinfektion
durch eine niedrigere Flottentemperatur während der Desinfektionsphase. Ein Ausgleich für
die niedrige Temperatur wird hierbei durch die entsprechend gelisteten Wasch- und Desin-
fektionskomponenten gewährleistet.
Wichtig hierbei ist, dass diese Produkte genau nach Listung eingesetzt werden. Die Flot-
tentemperatur, das Flottenverhältnis und der Zeitpunkt der Dosierung muss genau einge-
halten werden.
Für Desinfektionswaschprogramme gibt es zwei Listungen in denen die nötigen Verfah-
rensparameter in Abhängigkeit des Wasch- und Desinfektionsmittels aufgeführt sind.
RKI-Liste (Robert-Koch-Institut)
Beschreibt Verfahren für die Entseuchung gemäß §18 Infektionsschutzgesetz. Vorausset-
zung zur Anwendung solcher Desinfektionsverfahren ist eine behördlich angeordnete Des-
infektion, welche dann erfolgt, wenn Gegenstände mit Erregern meldepflichtiger, übertrag-
barer Krankheiten behaftet sind und dadurch eine Verbreitung der Krankheit zu befürchten
ist. In der RKI-Liste werden hierfür die thermischen Desinfektionsverfahren als auch die
chemothermischen Desinfektionsverfahren beschrieben.
Desinfektionsverfahren nach Wirkungsbereichen
Man unterteilt die Desinfektionsverfahren nach Wirkungsbereichen A, B und C.
Wirkungsbereich A:
Zur Abtötung von vegetativen bakteriellen Keimen einschließlich Mykobakterien sowie
von Pilzen einschließlich pilzlicher Sporen.
Wirkungsbereich B:
Zur Inaktivierung von Viren geeignet.
Wirkungsbereich C:
Zur Abtötung von Sporen des Erregers des Milzbrandes geeignet.
Bei einer behördlich angeordneten Desinfektion darf die erste Flotte erst nach durchge-
führter Desinfektion in den Kanal abgelassen werden!
Programmübersicht
91
VAH-Liste
VAH=Verbund für angewandte Hygiene e.V.
(früher DGHM=Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie)
In der VAH-Liste werden Verfahren für eine routinemäßige, prophylaktische Desinfektion
beschrieben, insbesondere zur Verhütung von Infektionen im Krankenhaus, in der ärztli-
chen Praxis, in öffentlichen Bereichen sowie anderen Bereichen, in denen Infektionen über-
tragen werden können.
Bezüglich einer behördlich angeordneten Desinfektion wird auf §18 Infektionsschutzge-
setz verwiesen.
Für OP-Textilien als Medizinprodukte sind spezielle validierte Verfahren und Maschinen
anzuwenden. Die hier aufgeführten Verfahren und Maschinen sind keine Medizinproduk-
te.
Vermeidung von Kontaminationen bzw. Rekontamination
Desinfizieren Sie vor der Bedienung des Gerätes ihre Hände.
Verwenden Sie gesäuberte/desinfizierte Transportbehälter.
Dosieren Sie Wasch- und Desinfektionsmittel entsprechend den Vorgaben.
Beachten Sie die Vorschriften zum Umgang mit der Schutzbekleidung.
Achten Sie bei der Verwendung von Wasser aus Wasseraufbereitungsanlagen auf Keim-
freiheit .
Reinigen Sie Waschmitteleinspülkasten, Einspülschalen, Saugheber vor dem Gebrauch.
Reinigung von Wassereinspülkasten und Saugheber
Der Waschmitteleinspülkasten unterliegt ständiger Feuchtigkeit, wodurch sich bei Nicht-
einhaltung regelmäßiger Reinigung Wasserkeime stark vermehren.
Reinigen Sie den Waschmitteleinspülkasten, die Einspülschalen und die Saugheber nach
Gebrauch mit warmem Wasser gründlich von Waschmittelrückständen und Verkrustun-
gen.
Den Desinfektionsstandard, thermischer sowie chemothermischer Verfahren (aus der Lis-
te, gemäß §18IFSG) hat der Betreiber in der Routine durch entsprechende Prüfungen si-
cherzustellen. Die Verfahren sollten periodisch, thermoelektrisch mittels Loggern oder
bakteriologisch mittels Bioindikatoren überprüft werden. Auf die Einhaltung der Verfah-
rensparameter Temperatur und bei chemothermischen Programmen auch der Konzentra-
tion, hat der Betreiber insbesondere zu achten. Desinfektionsprogramme dürfen nicht un-
terbrochen werden, da sonst das Desinfektionsergebnis eingeschränkt sein kann.
Programmübersicht
92
Programm Maschine reinigen
Reinigung des Waschmitteleinspülkastens, der Waschtrommel, des Laugenbehälters
und des Ablaufsystems.
Führen Sie bei häufiger Anwendung von Desinfektionsprogrammen, Niedertemperatur-
programmen oder zur Beseitigung von Grobverschmutzungen das Programm Maschine
reinigen regelmäßig durch.
Maschine reinigen*
Textilart Ohne Beladung
Programmablauf + Reinigen 70°C, wählbar
2 Spülgänge
* Block Reinigen mit Wassereinlass über alle Wasserwege und Temperaturerhöhung auf 70°C kann über Block Plus Tas-
te hinzugewählt werden. Wenn der Block Reinigen hinzu gewählt wird, sollte für das Reinigungsprogramm Waschmittel
dosiert werden.
Programmübersicht
93
Programmübersicht Gebäudereiniger
Diese Programme eignen sich zum Waschen, Desinfizieren und Ausrüsten (in verschiede-
nen Feuchtestufen) von Wischbezügen aus Baumwolle oder Mischgewebe, Schmutzfang-
matten, Polierscheiben und Wischtüchern aus dem Bereich der Gebäudereinigung.
Um eine Rekontamination zu vermeiden, erfolgt in den Desinfektionsprogrammen der
Wasserzulauf in den Spülgängen nicht über den Waschmitteleinspülkasten.
Programme Mopp
Vermeidung von grobem Schmutz in der Maschine.
Schütteln Sie die Mopps aus, bevor Sie diese in die Maschine geben.
Mopp Standard 60°C / 90°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Wischbezüge aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
1:10
PW 811 - 11 kg
PW 814 - 14 kg
PW 818 - 18 kg
Stückzahl
siehe Tabelle
"Mopp Belade-
menge"
Programmablauf Vorentwässern
Vorspülbad
+ 2. Vorspülbad, wählbar
Hauptwäsche 60°C/90°C, Cool down aktivierbar
2 Spülgänge
Endschleudern
Mopp Standard
+ ausrüsten
60°C / 90°C
Textilart Wischbezüge aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf Programmablauf wie Mopp Standard,
anschließend: Ausrüstbad Feucht
oder durch Blockaktivierung:
Nebelfeucht, Nass, Tropfnass
Mopp Th. Desinfektion 90°C
Textilart Wischbezüge aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf Vorentwässern
Vorspülbad
+ 2.Vorspülbad, wählbar
Desinfektion 90°C, 10Min., Cool down aktivier-
bar
3 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
94
Mopp Th. Des.
+ ausrüsten
90°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Wischbezüge aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
1:10
PW 811 - 11 kg
PW 814 - 14 kg
PW 818 - 18 kg
Stückzahl
siehe Tabelle
"Mopp Belade-
menge"
Programmablauf Programmablauf wie Mopp Th. Desinfektion, an-
schließend:
Ausrüstbad Feucht
oder durch Blockaktivierung:
Nebelfeucht, Nass, Tropfnass
Mopp Ch.-Th.
Desinfektion
60°C
Textilart Wischbezüge aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf Vorentwässern
Vorspülbad
+ 2.Vorspülbad, wählbar
Desinfektion* 60°C, 20Min.
3 Spülgänge
Endschleudern
Mopp Ch.-Th. Des.
+ausrüsten
60°C
Textilart Wischbezüge aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf Programmablauf wie Mopp CH.-Th. Desinfekti-
on*, anschließend:
Ausrüstbad Feucht
oder durch Blockaktivierung:
Nebelfeucht, Nass, Tropfnass
Mopp ausrüsten
Textilart Wischbezüge aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf 1 Spülgang
Ausrüstbad Feucht
oder durch Blockaktivierung:
Nebelfeucht, Nass, Tropfnass
* Die Desinfektionsparameter für die chemothermische Desinfektion (Temperatur, Temperaturhaltezeit, sowie Dosiermen-
gen) müssen vor Ort auf die Wasch- und Desinfektionsmittel angepasst werden.
Programmübersicht
95
Mopp intensiv 90°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Wischbezüge aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
1:10
PW 811 - 11 kg
PW 814 - 14 kg
PW 818 - 18 kg
Stückzahl
siehe Tabelle
"Mopp Belade-
menge"
Programmablauf Vorentwässern
Vorspülen
+ 2.Vorspülen, wählbar
Vorwäsche 30°C
Hauptwäsche 90°C, Cool down aktivierbar
3 Spülgänge
Endschleudern
Mopp neu 60°C / 90°C
Textilart Zum Einwaschen neuer Wischbezüge
Programmablauf Hauptwäsche 60°C/90°C, Cool down aktivierbar
2 Spülgänge
Endschleudern
Durch die Programme Mopp. . .+ausrüsten erhält man einsatzbereite, wischfertige
Mopps, die bereits mit Reinigungsmittel bzw. Desinfektionsmittel getränkt sind. Dafür
schließt sich nach der Wäsche bzw. Desinfektion ein Ausrüstschritt mit anschließendem
Schleudern an. Die gewünschte Feuchte der Mopps lässt sich durch die Programmierung
unterschiedlicher Schleuderblocks am Ende variieren.
Die Dosiermengen müssen vor Ort eingestellt werden und der Desinfektionsstandard ist
zu überprüfen.
Das Programm Moppausrüsten ist zum nachträglichen Ausrüsten von sauberen und tro-
ckenen Mopps geeignet. Beim Ausrüsten wird eine Desinfektionsmittellösung zugesetzt.
Die Dosiermengen müssen vor Ort eingestellt werden und der Desinfektionsstandard ist
zu überprüfen.
Mopp Belademenge (Baumwolle)
Format
Mopp
40 cm
190 g/
Mopp
50 cm
220 g/
Mopp
60 cm
280 g/
Mopp
80 cm
360 g/
Mopp
110 cm
510 g/
Mopp
130 cm
610 g/
Mopp
160 cm
720 g/
Mopp
PW 811 58 St. 50 St. 39 St. 31 St. 22 St. 18 St. 15 St.
PW 814 74 St. 64 St. 50 St. 39 St. 27 St. 23 St. 19 St.
PW 818 95 St. 82 St. 64 St. 50 St. 35 St. 30 St. 25 St.
Tipp: Bei der Verwendung von Microfaser-Mopps ist die Belademenge entsprechend dem
geringeren Mopp-Gewicht höher.
Programmübersicht
96
Mopp Belademenge (Microfaser)
Format Mopp 40 cm
120 g/Mopp
50 cm
170 g/Mopp
PW 811 92 St. 65 St.
PW 814 117 St. 82 St.
PW 818 150 St. 106 St.
Programme Matten / Pads
Matten 40°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Schmutzfangmatten
1:15
PW 811 - max.
7,4 kg
PW 814 - max.
9,4 kg
PW 818 - max.
12,0 kg
Programmablauf Vorspülen
Hauptwäsche 40°C
3 Spülbäder
Endschleudern
Matten stark verschmutzt 60°C
Textilart stark verschmutzte Schmutzfangmatten
Programmablauf Vorspülen
+ Vorwäsche 40°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C (wählbar kalt bis 60°C)
3 Spülbäder
Endschleudern
Pads 40°C / 60°C
Textilart Polierscheiben
1:50
PW 811 - 2,2 kg
PW 814 - 2,8 kg
PW 818 - 3,6 kg
Programmablauf Vorspülbad
+ 2.Vorspülbad, wählbar
Hauptwäsche 40°C/60°C
3 Spülgänge
Endschleudern
Tipp: Die Belademenge für Matten kann abhängig von Größe, Steifigkeit und Dicke der
Matten geringer sein.
Programmübersicht
97
Programme Tücher
Diese Programme eignen sich zum Waschen, Desinfizieren und Ausrüsten (in verschiede-
nen Feuchtestufen) von Wischtüchern aus Baumwolle, Mischgewebe oder Microfasern
aus dem Bereich der Gebäudereinigung.
Tücher Standard 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Wischtücher aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
1:20
PW 811 - 5,6 kg
ca. 350 Tücher
PW 814 - 7 kg
ca. 440 Tücher
PW 818 - 9 kg
ca. 565 Tücher
Programmablauf Vorspülen
+ Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 60°C
3 Spülbäder
Endschleudern
Tücher Standard
+ausrüsten
60°C
Textilart Wischtücher aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf Programmablauf wie Tücher Standard, anschlie-
ßend:
Ausrüstbad Feucht
oder durch Blockaktivierung:
Nebelfeucht, Nass, Tropfnass
Tücher Th. Desinfektion 90°C
Textilart Wischtücher aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf Vorspülen
+ Vorwäsche 30°C, wählbar
Desinfektion 90°C, 10Min., Cool down aktivier-
bar
3 Spülbäder
Endschleudern
Tücher Th. Des.
+ ausrüsten
90°C
Textilart Wischtücher aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf Programmablauf wie Tücher Therm. Desinfektion,
anschließend:
Ausrüstbad Feucht
oder durch Blockaktivierung:
Nebelfeucht, Nass, Tropfnass
Programmübersicht
98
Tücher Ch.-Th. Desinfekt. 70°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Wischtücher aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
1:20
PW 811 - 5,6 kg
ca. 350 Tücher
PW 814 - 7 kg
ca. 440 Tücher
PW 818 - 9 kg
ca. 565 Tücher
Programmablauf Vorspülen
+ Vorwäsche, wählbar
Desinfektion 70°C, 10Min.
3 Spülbäder
Endschleudern
Tücher Ch.-Th. Des.+ausr. 70°C
Textilart Wischtücher aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf Programmablauf wie Tücher Chemotherm. Desin-
fektion, anschließend:
Ausrüstbad Feucht oder durch Blockaktivierung:
Nebelfeucht, Nass, Tropfnass
Tücher ausrüsten
Textilart Wischtücher aus Baumwolle, Viscose, Polyester,
Microfaser
Programmablauf 1 Spülgang
Ausrüstbad Feucht
oder durch Blockaktivierung:
Nebelfeucht, Nass, Tropfnass
Das Programm TücherStandard ist "auch" für Wischtücher geeignet, die nach einer Wä-
sche nicht sofort wieder zum Einsatz kommen, sondern nach dem Trocknen gelagert wer-
den sollen.
Durch die Programme Tücher. . .+ausrüsten erhält man einsatzbereite, wischfertige Tü-
cher, die bereits mit Reinigungsmittel bzw. Desinfektionsmittel getränkt sind. Dafür
schließt sich nach der Wäsche bzw. Desinfektion ein Ausrüstschritt mit anschließendem
Schleudern an. Die gewünschte Feuchte der Tücher lässt sich durch die Programmierung
unterschiedlicher Schleuderblocks am Ende variieren. Die Dosiermengen müssen vor Ort
eingestellt werden und der Desinfektionsstandard ist zu überprüfen.
Das Programm Tücherausrüsten ist zum nachträglichen Ausrüsten von sauberen und
trockenen Wischtüchern geeignet. Beim Ausrüsten wird eine Desinfektionsmittellösung
zugesetzt. Die Dosiermengen müssen vor Ort eingestellt werden und der Desinfektions-
standard ist zu überprüfen.
Programmübersicht Feuerwehr
Diese Programme eignen sich zum Waschen und Imprägnieren von Nomex Feuerwehran-
zügen, Jacken, Hosen, Atemschutzmasken und Chemikalienschutzanzügen.
Programmübersicht
99
Programme Schutzkleidung
Schutzkleidung waschen 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Nomex Feuerwehranzüge, Jacken, Hosen
1:20 - 1:15
siehe Tab. "Bela-
demenge"
Programmablauf Vorreinigung 40°C
Hauptreinigung 60°C
3 Spülgänge Endschleudern
Schutzkl. waschen/im-
präg.
60°C
Textilart Nomex Feuerwehranzüge, Jacken, Hosen
Programmablauf Vorreinigung 40°C
Hauptreinigung 60°C
2 Spülgänge
Imprägnierbad 40°C
Endschleudern
Schutzkleidung impräg. 40°C
Textilart Nomex Feuerwehranzüge, Jacken, Hosen
Programmablauf 1 Spülbad
Imprägnierbad 40°C
Endschleudern
Belademenge
Typ Menge
PW811 ca. 1 - 2 Anzüge (oder 3 Jacken)
PW814 ca. 2 Anzüge (oder 3 Jacken)
PW818 ca. 3 Anzüge (oder 5 Jacken)
Programmübersicht
100
Schutzkleidung zur Wäsche vorbereiten
Keine Etiketten anheften.
Karabinerhaken wenn möglich entfernen oder in eine Seitentasche stecken und diese
verschließen.
Klettverschlüsse schließen oder mit Klettband abdecken.
Schurwollfutter separat waschen.
Kleidung auf rechter Seite waschen (Innenfutter = linke Seite).
Füllgewichte beachten.
Schutzkleidung ist ein Programm zum Waschen von Feuerwehranzügen. Nicht zum Wa-
schen von Kleidung, die Schurwolle als Futtermaterial enthält, geeignet.
Tipp: Waschmittel: Als Waschmittel wird ein flüssiges Mittel im pH-reduzierten Bereich,
das besonders gut Fett- und Pigmentverschmutzungen löst, empfohlen.
Tipp: Imprägniermittel: Das Imprägniermittel muss auf die besonderen Anforderungen für
dieses Einsatzgebiet abgestimmt sein.
Programmübersicht
101
Programme Masken
Masken sind Programme zum Waschen und Desinfizieren von Atemschutzmasken mit
Kopfspinne.
Stülpen Sie die Kopfbänder der Masken vor dem Beladen der Maschine zum Schutz der
Sichtscheiben um.
Stecken Sie je eine Maske in die dafür vorgesehenen Schutzbeutel und schließen Sie
den Verschluss.
Entnehmen Sie nach der Maskenaufbereitung die Masken aus den Beuteln.
Tropfnasse, leere Schutzbeutel im Programm Beutelentwässern ausschleudern.
Masken 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Beladung Atemschutzmasken mit Kopfspinne
PW 811 -
10Masken
PW 814 -
13Masken
PW 818 -
15Masken
Programmablauf Desinfektion* 60°C, 20 Min.
4 Spülgänge
Masken mit Vorwäsche 60°C
Beladung Stark verschmutzte Atemschutzmasken mit
Kopfspinne
Programmablauf Vorreinigung 30°C
Desinfektion* 60°C, 20Min.
4 Spülgänge
Beutel entwässern
Beladung Maskenbeutel
1:20
Programmablauf Schleudern
* Die Desinfektionsparameter für die chemothermische Desinfektion (Temperatur, Temperaturhaltezeit, sowie Dosiermen-
gen) müssen vor Ort auf die Wasch- und Desinfektionsmittel angepasst werden.
Um eine Rekontamination zu vermeiden, erfolgt in den Desinfektionsprogrammen der
Wasserzulauf in den Spülgängen nicht über den Waschmitteleinspülkasten.
Waschen Sie keine Masken mit Anschluss für Helm-Maskenkombinationen.
Die Sichtscheibe kann durch die Verschlüsse verkratzen.
Ein entsprechendes Waschmittel ist zu verwenden. Es sind die Angaben des Herstellers
zu berücksichtigen.
Programmübersicht
102
Programme Chemikalienschutzanzüge
CSA ist ein Programme zum Waschen von Chemikalienschutzanzügen der Feuerwehr.
Es wird eine chemo-thermische Desinfektion (60°C/20Min.) durchgeführt, für die ent-
sprechende Waschmittel zu verwenden sind.
CSA 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Chemikalienschutzanzügen aus beschichtetem
Mehrschichtlaminat
PW 811 -
1 Anzug
PW 814 -
1 Anzüge
PW 818 -
2 Anzüge
Programmablauf Desinfektion 60°C, 20 Min
3 Spülgänge
CSA spezial 40°C
Textilart Chemikalienschutzanzügen aus beschichtetem
Mehrschichtlaminat
Programmablauf Vorwäsche 40°C
Beachten Sie die vom Hersteller der Schutzanzüge empfohlene maximale Waschtempe-
ratur.
Überprüfen Sie bei unbekannten Verschmutzungen die Dekontamination, da diese nicht
sichergestellt ist und überprüft werden muss.
Zum Entfernen von äußerlichen Verschmutzungen schließen Sie die Anzüge vor der Be-
handlung im "Programm CSA spezial". Zur Desinfektion von innen und außen im "Pro-
gramm CSA" öffnen Sie die Anzüge. Schlagen Sie zum Schutz der Sichtscheibe das
Kopfteil nach innen und legen das Fußteil darüber.
Beachten Sie die Mindestfüllmenge der Waschmaschine, damit sich die Anzüge nicht
auseinander falten und die Sichtscheiben beschädigen. Oder verhindern Sie das Ausein-
anderfalten der Anzüge durch Wäsche in einem passend großen Wäschenetz.
Waschen Sie stark kontaminierte Schutzanzüge im Programm "CSA-Spezial" vor.
Programmübersicht
103
Programmübersicht Textilreiniger
WetCare "Nassreinigung" ist ein sehr schonendes Reinigungsverfahren mit Wasser und
speziellen Pflegemitteln für Bekleidung, die bis dahin nur chemisch gereinigt werden
konnte.
WetCare sens. 25°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Nicht waschbare Oberbekleidung 1:20 - 1:15
PW 811
5,6 - 7,4 kg
PW 814
7 - 9,4 kg
PW 818
9 - 12 kg
Programmablauf + Vorreinigung 25°C, wählbar
Hauptreinigung 25°C
Appreturbad 25°C
Endschleudern
WetCare Seide 30°C
Textilart Nicht waschbare knitterempfindliche Oberbeklei-
dung
1:25 - 1:20
PW 811
4,4 - 5,6 kg
PW 814
5,6 - 7 kg
PW 818
7,2 - 9 kg
Programmablauf Hauptreinigung 30°C , wählbar
Appreturbad 25°C
Endschleudern
WetCare int. 40°C
Textilart Waschbare Oberbekleidung 1:20 - 1:15
PW 811
5,6 - 7,4 kg
PW 814
7 - 9,4 kg
PW 818
9 - 12 kg
Programmablauf + Vorwäsche, 30°C, wählbar
Hauptreinigung 40°C
Spülgang
Appreturbad 25°C
Endschleudern
In den Textilreinigungsprogrammen werden keine Warmwasserventile angesteuert. Das
einlaufende Wasser darf eine Temperatur von 30°C nicht überschreiten.
Programmübersicht
104
Programmübersicht Badimprägnierung
Waschen/Imprägnieren 40°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Für alle zu imprägnierenden, waschbaren Artikel
(z.B. Outdoorbekleidung
1:20 - 1:15
PW 811
6,6 kg
PW 814
8,2 kg
PW 818
10,6 kg
Programmablauf + Vorreinigung 30°C, wählbar
Hauptreinigung 40°C
2 Spülgänge
Imprägnierbad 40°C
Endschleudern
Spülen/Imprägnieren 40°C
Textilart Für alle zu imprägnierenden, waschbaren Artikel
(z.B. Outdoorbekleidung)
Programmablauf 1 Spülgang
Imprägnierbad 40°C
Endschleudern
Programmübersicht
105
Programmübersicht Reitstall
Dieses Programm eignet sich zum Waschen und Imprägnieren von Pferdedecken, Sattel-
decken, Gamaschen, Glocken, Bandagen, Textilhalfter.
Pferdedecken 60°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Pferdedecken, Satteldecken, Gamaschen, Glo-
cken, Bandagen, Textilhalfter
1:13
siehe Tab.
"Belademenge"
Programmablauf Vorspülen
+ 2. Vorspülen, wählbar
Vorwäsche 40°C
Hauptwäsche 60°C
3 Spülgänge
Endschleudern
Pferdedecken 30°C
Textilart Pferdedecken, Satteldecken, Gamaschen, Glo-
cken, Bandagen, Textilhalfter
Programmablauf Vorspülen
+ 2. Vorspülen, wählbar
Vorwäsche 30°C
Hauptwäsche 30°C
3 Spülgänge
Endschleudern
Pferdedecken Wolle 30°C
Textilart Pferdedecken mit Wollanteil
Programmablauf Vorspülen
Vorwäsche 30°C
Hauptwäsche 30°C
Waschrhythmus "schon"
2 Spülgänge
Endschleudern
Pferdedecken
waschen/ imp.
30°C
Textilart Pferdedecken, Satteldecken, Gamaschen, Glo-
cken, Bandagen, Textilhalfter
Programmablauf Vorspülen
+2. Vorspülen, wählbar
Vorwäsche 30°C
Hauptwäsche 30°C
2 Spülgänge
Imprägnieren 30°C
Endschleudern
Programmübersicht
106
Vorbehandlung
Sehr stark verschmutzte Decken mit einem harten Wasserstrahl oder Staubsauger von gro-
bem Schmutz befreien.
Waschmittel
Beim Waschen sollte ein Waschmittel ohne Bleichmittel und optischen Aufheller verwendet
werden.
Bei Wolldecken sollten Produkte mit leicht reduziertem pH-Wert eingesetzt werden. Even-
tuell kann auch ein Zusatz von enzymhaltigen Produkten erfolgen.
Hierbei ist darauf zu achten, dass keine Proteasen eingesetzt werden, da diese Enzyme die
Wolle angreifen und schädigen.
Belademenge
Typ Beladung maximal 3/4 der Gesamtbeladungsmenge
Satteldecken Sommerdecken Winterdecken
PW 811 8 2 1
PW 814 10 2-3 1-2
PW 818 12 3 2
Schnallen
Zum Schutz der Trommel müssen Metall-Schnallen, Ösen und Haken unbedingt abge-
deckt werden.
Im Miele-Verkaufsprogramm sind spezielle Beutel erhältlich, mit denen die Schnallen ab-
gedeckt werden können.
Programmübersicht
107
Programmübersicht Sport
Trikots 40°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Polyester oder Polyamid mit und ohne Elasthan
1:20
PW 811 - 5,6 kg
PW 814 - 7 kg
PW 818 - 9 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 40°C
3 Spülgänge
Endschleudern
Trainingsanzüge 40°C
Textilart Polyester, Polyamid
Programmablauf Hauptwäsche 40°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Trainingsanzüge intensiv 40°C
Textilart Polyester, Polyamid
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 40°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Schienbeinschoner 40°C
Textilart Polyester, Polyamid, Polyethylen, Polypropylen
und Ethylenvinyl
Programmablauf Hauptreinigung 40°C
2 Spülgänge
Programmübersicht
108
Outdoorbekleidung 40°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart Polyamid und Membranartikel
1:15
PW 811 - 7,4 kg
PW 814 - 9,4 kg
PW 818 - 12 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 40°C
2 Spülgänge
Imprägnieren 40°C
Endschleudern
Sportbekleidung impräg. 40°C
Textilart Polyamid und Membranartikel
Programmablauf Spülen
Imprägnieren 40°C
Endschleudern
Funktionsunterwäsche 40°C
Textilart Polyester / Elasthan-Mischung Polyamid/El-
asthan-Mischung oder Polypropylen
1:20
PW 811 - 5,6 kg
PW 814 - 7 kg
PW 818 - 9 kg
Programmablauf + Vorwäsche 30°C, wählbar
Hauptwäsche 40°C
2 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
109
Programmübersicht Sluice
Die Sluice-Programme sind für extrem stark verschmutzte Leibwäsche sowie auch stark
verschmutze Frottierwäsche und Bettwäsche bestimmt.
Die Desinfektion erfolgt nach den Vorgaben des National Health Service (GB). Es werden
zwei verschiedene Desinfektionsmöglichkeiten vorgegeben, 65°C, 10 Minuten oder 71°C,
3 Minuten.
Sluice Sensitiv 65°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart stark verschmutzte Leib-, Frottier- und Bettwä-
sche
1:10
PW 811 - 11 kg
PW 814 - 14 kg
PW 818 - 18 kg
Programmablauf 2 Vorspülgänge
Vorwäsche 60°C, 5Min.
Desinfektion 65°C, 10Min.
3 Spülgänge
Endschleudern
Sluice 71°C
Textilart stark verschmutzte Leib-, Frottier- und Bettwä-
sche
Programmablauf 2 Vorspülgänge
Vorwäsche 60°C, 5Min.
Desinfektion 71°C, 3Min.
3 Spülgänge
Endschleudern
Programmübersicht
110
Programmablauf Sluice
Sluice Sensitiv 65°C
Programm-
schritt
Flotten-
verhältnis *
Thermostopp Temperatur Temp. halte-
zeit
(Waschzeit 2)
Programmierte
Waschzeit ca.
Vorspülen 1 1:7 nein kalt - 5Min.
Vorspülen 2 1:7 nein kalt - 4Min.
Vorwäsche 1:7 ja 60°C 5Min. -
1 Minute Schleudern mit 500U/Min.
Desinfektion 1:5 ja 65°C 10Min. - **
2 Minuten Schleudern mit 800U/Min.
Spülen 1 1:5 nein kalt - 5Min.
1 Minute Schleudern mit 800U/Min. 5Min.
Spülen 2 1:5 nein kalt - 5Min.
1 Minute Schleudern mit max.U/Min.
Spülen 3 1:4 nein kalt - 5Min.
5 Minuten Schleudern mit max.U/Min.
Sluice 71°C
Vorspülen 1 1:7 nein kalt - 5Min.
Vorspülen 2 1:7 nein kalt - 4Min.
Vorwäsche 1:7 ja 60°C 5Min. -
1 Minute Schleudern mit 500U/Min.
Desinfektion 1:5 ja 71°C 3Min. - **
2 Minute Schleudern mit 800U/Min.
Spülen 1 1:5 nein kalt - 5Min.
1 Minute Schleudern mit 800U/Min.
Spülen 2 1:5 nein kalt - 5Min.
1 Minute Schleudern mit max.U/Min.
Spülen 3 1:4 nein kalt - 5Min.
5 Minuten Schleudern mit max.U/Min.
* abhängig von der Beladung und der Textilart
** abhängig von der Beheizungsart und bei Warmwasseranschluss von der Warmwassertemperatur
Programmübersicht
111
Programmübersicht Wasserrückgewinnung (WRG)
WRG reinigen 80°C Füllverhältnis/
Belademenge
Textilart
Programmablauf Entleeren
Spülen
Entleeren
Reinigen
Entleeren
Spülen
Entleeren
WRG entleeren
Programmablauf Entleeren
Bedienungselemente
112
Funktion der Bedienungselemente
a
Display
Nach dem Einschalten erscheint kurzzeitig die Willkommensanzei-
ge und dann die Programmliste. Das zuletzt gestartete Programm
ist markiert.
b
Funktionstasten
Entsprechend dem Maschinenstatus werden diesen Tasten be-
stimmte Funktionen zugeordnet.
Diese erscheinen über den Tasten im Display und sind nach Betäti-
gung markiert.
Bei Umprogrammierung auf "Tastenbelegung direkt" können die
ersten 6 Programme der Programmliste direkt über Taste 1 - 6 an-
gewählt werden.
c
Taste Start
Mit Betätigung wird das gewählte Programm gestartet. Nach Start
eines Programmes kann mit Betätigung dieser Taste der Displayin-
halt wie vor Programmstart angezeigt werden.
d
Optische Schnittstelle PC
Mit einer PC-Software kann eine Datenübertragung von der Steue-
rung zum PC und umgekehrt vorgenommen werden.
Der Anschluss erfolgt über die optische Schnittstelle von vorn
durch die Schalterblende.
e
Multifunktionswähler
Hiermit werden Menüpunkte ausgewählt (= drehen) und bestätigt
(= drücken).
f
Kartenleser
Wird eine Karte eingeführt, kann mit den Programmen, die sich auf
der Karte befinden, gewaschen werden. Karte in Pfeilrichtung ein-
führen.
g
I Netz-Ein Schalter
Maschine einschalten
h
0 Netz-Aus Schalter
Maschine ausschalten
Bedienungselemente
113
i
Not-Halt-Schalter
Der Not-Halt-Schalter dient dazu, das Gerät im Gefahrenfall oder
zur Abwendung einer Gefahr schnell in einen sicheren Zustand zu
versetzen. Der Not-Halt-Schalter muss so angelegt sein, dass der
Benutzer ihn unmittelbar im Notfall betätigen kann. Achtung, die
Maschine ist nicht spannungsfrei!
Nach Gefahrenbeseitigung wird der Schalter durch Rechtsdrehung
entriegelt.
Es ist erneut die Taste “START” zu drücken, damit das unterbro-
chene Programm fortgesetzt wird.
Funktionstasten
Stop/Ende
Die rechte Funktionstaste wird nach Programmstart als Endetaste be-
nutzt.
Nach Betätigen der Taste wird das angewählte Programm gestoppt,
bei erneutem Betätigen wird das Programm abgebrochen.
Block plus
Der entsprechende Programmblock (z.B. Vorwäsche) wird dem Pro-
gramm hinzugefügt.
Stärkestop
Soll die Wäsche gestärkt werden, so ist die Taste zu betätigen.
Schleudern
Schleuderstop
Soll im Anschluss an das Spülen nicht geschleudert werden, so ist
die Taste zu betätigen.
Einstellungen
Starttermin
Mit Betätigung der Taste vor Programmstart erscheint im Display der
Hinweis, dass eine Startzeit gewählt werden kann.
Information
Nach Programmstart können hier aktuelle Programminformationen
angezeigt werden.
Handsteuerung
 Raffen
Zurück Zurück zur vorherigen Displayseite.
/ Hinweis auf folgende / vorherige Zeile
Speichern
Siehe Einstieg in die Betreiberebene
1-999 alle Programme
Rücktaste mit Zeichenlöschung
aA klein-groß Umschaltung
Bedienungselemente
114
Aa groß-klein Umschaltung
Wasserzulauf
Dosierung
Dosierung ausgeschaltet
Waschen und Heizen
Ablauf mit Bewegung
Karte
markiert
Programm verriegelt
Ist ein verriegeltes Programm gestartet worden, so kann dieses nach
Ablauf von 1Minute mit der Endetaste nicht mehr gestoppt und ab-
gebrochen werden.
Programm entriegelt
Datenübertragung
Allgemeines
115
Übersicht der Funktionsebenen
Bediener
Einstieg mit Netz-Ein
Betreiber
Einstieg über Funktionstaste mit "Einstellungen"
und Passworteingabe oder mit der Karte Einstieg in
die Betreiberebene.
Programmstart aller Programme Menüpunkte im Hauptmenü
Programmstart spezieller Program-
me (Funktion Freigabe)
Sprache
Auswahl der Bediener-
sprache für die Dauer ei-
nes Waschprogrammes
Uhrzeit/Datum
Einstellen von Uhrzeit/Da-
tum
Programmstart nur mit Karte (Wä-
schepostenbetrieb)
Programmierung
Programme neu erstellen,
kopieren, löschen, verän-
dern
Programmstart nur nach Geldein-
wurf oder mit Geldkarte
Einstellungen (grundsätzlicher Art)
Memoryfunktion
Summer
Einheit Sekunde
Einheit Stunde
Einheit Masse
Einheit Druck
Grundprogrammverriege-
lung
Einheit Temperatur
Einheit Minute
Einheit Länge
Einheit Volumen
Einheit Umdrehungen
max. Temperaturanwahl
max. Schleuderdrehzahl
Displayanzeige - Display Stand by - Kontrasteinstel-
lung
Tastenbelegung - Tageszeit - Datumsanzeige
Dosierkalibrierung
Förderleistung Dosierung (D1 bis 13)
Korrekturfaktor Dosierung (D1 bis D13)
Leermeldung Dosierung (D1 bis 13)
Passwortverwendung
mittlerer Wasserdruck - Heizleistung
Kundendaten:
- Branche - Name - Vorname
- Straße - Hausnummer - Ort - Postleitzahl - Telefon
- Systemadresse - Aufstellungsdatum
Währung
Paßwort ändern Wäscheposten
Maschinenbetrieb nur mit
Wäschepostenkarte mög-
lich
Karten
Karte Schlüssel, Karte Be-
treiber
Handsteuerung
Einstieg in die Betreiberebene / Passwort ändern
116
Passwort
Zum Einstieg in die Betreiberebene ist ein 4-stelliges Passwort aus
dem angebotenen Zeichensatz einzugeben. Die Anwahl ist nur vor
Programmstart oder am Programmende möglich.
Drücken Sie die Funktionstaste .
Es erscheint folgender Displayinhalt:
Einstellungen zurück
Hauptmenü
Betreiberebene
Sprache
Nach Anwahl "Betreiberebene" und Drücken des Multifunktionswäh-
lers erscheint die Passworteingabe.
Geben Sie beim ersten Einstieg in die Betreiberebene das Passwort
"M1LE" ein.
Passwort:
_ _ _ _
0123456789
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Wählen Sie Buchstabe oder Zahl an.
Nach Betätigung des Multifunktionswählers erscheint das ausgewähl-
te Zeichen an der entsprechenden Position.
Wird innerhalb von 30 Sekunden keine Bedienfunktion ausgeführt,
die Taste betätigt oder ein falsches Passwort eingegeben, so er-
scheint der Displayinhalt wie nach einer Netzunterbrechung.
Ermitteln der Daten der letzten Passworteingabe und der letzten
Falscheingabe.
Betätigen Sie die Taste "Info".
Es erscheint das Datum der letzten Passworteingabe und der letzten
Falscheingabe.
Passwort-Information
Letzte Eingabe: 11:18 21.5.2015
Letzte Falscheingabe: 11:15 11.5.2015
Damit ist eine Überprüfung möglich, ob andere Personen das Pass-
wort kennen und es verwendet haben.
Betätigen Sie die Taste "Zurück".
Wenn keine Taste betätigt wird, erfolgt der Rücksprung nach 30 Se-
kunden automatisch.
Einstieg in die Betreiberebene / Passwort ändern
117
Die Anzeige wird zurückgesetzt.
Betätigen Sie die Taste "Speichern" , wenn alle vier Zeichen ein-
gegeben sind.
Nach erfolgreicher Passworteingabe befinden Sie sich in der Betrei-
berebene.
Betreiberebene
Hauptmenü
Sprache deutsch
12.5.2015: 11:43Uhrzeit/Datum
:
Passwort ändern
Unter diesem Menüpunkt kann man das Passwort verändern.
Betreiberebene / Hauptmenü anwählen.
Betreiberebene
Hauptmenü
Passwort ändern
Wäscheposten
: nein
Wählen Sie "Passwort ändern" an und bestätigen Sie durch
Drücken des Multifunktionswählers.
Nach Anwahl und Drücken des Multifunktionsschalters erscheint fol-
gender Displayinhalt:
Passwort:
M1LE
0123456789
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Wählen Sie Buchstabe oder Zahl an.
Nach Betätigung des Multifunktionswählers erscheint das ausgewähl-
te Zeichen an der entsprechenden Position.
Geben Sie das neue Passwort ein und drücken Sie die Taste
"Speichern".
Nach Eingabe und Drücken der Taste "Speichern" erscheint die Si-
cherheitsabfrage:
Vorhandene Daten überschreiben?
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Sprache / Uhrzeit, Datum
118
Anwahlmöglichkeiten Hauptmenü
Sprache
Uhrzeit/Datum
Dosierung
Freigabemodus
Programmierung
Einstellungen
Passwort ändern
Wäscheposten
Menüpunkt Sprache
Wahl der Landessprache
Wählen Sie den Menüpunkt Sprache an.
Betreiberebene
Hauptmenü
Sprache deutsch
12.5.201511:43Uhrzeit/Datum
:
:
Nach Anwahl der Landessprache wechselt der Displayinhalt sofort in
die gewählte Sprache, so dass für jeden Betreiber eine sofortige Les-
barkeit gewährleistet ist. Anschließend wird zum Hauptmenü zurück-
gesprungen.
Auswahlmöglichkeit:
- deutsch - english (GB) - english (USA) - español - français - italiano
- nederlands - norsk - português - ελληνικά - русский
Wird nach Einstieg in die Betreiberebene "Sprache" innerhalb von 30
Sekunden nicht der Multifunktionswähler oder die Starttaste betä-
tigt, so springt das Display zurück zum Hauptmenü.
Sprache / Uhrzeit, Datum
119
Menüpunkt Uhrzeit, Datum
In diesem Menüpunkt wird das aktuelle Datum und die Uhrzeit ge-
wählt.
Ohne Netzversorgung hält die Einstellung ca. 6Wochen. Danach
müssen Datum und Uhrzeit neu eingestellt werden.
Wählen Sie den Menüpunkt Uhrzeit, Datum an:
Nach Anwahl erscheint folgender Displayinhalt:
Betreiberebene
Hauptmenü
Uhrzeit/Datum 12.5.201511:43
Dosierung
:
Betreiberebene
Uhrzeit/Datum
Uhrzeit:
12.5.2015
11 :43
Datum
:
Betätigen Sie die Taste "Speichern"
Die Übernahme der Einstellung wird nach Betätigung der Taste
"Speichern" ausgeführt und zurück gesprungen.
Wird nach Einstieg in die Betreiberebene "Uhrzeit/Datum" innerhalb
von 30Sekunden nicht der Multifunktionswähler oder die Taste
"Speichern" betätigt, so springt das Display zurück zum Hauptme-
nü.
Menüpunkt Dosierung
120
Menüpunkt Dosierung
In diesem Menüpunkt können gezielt Dosierdaten verändert werden.
Miele-Programme werden, nach Dosierdatenveränderung, unter der-
selben M.-Nr. wieder abgespeichert. Die Grundprogrammverriegelung
ist hier nicht aktiv.
Betreiberebene
Hauptmenü
Dosierung
Freigabemodus:
ein
Wählen Sie "Dosierung" an.
Nach Anwahl erscheint folgender Displayinhalt:
Betreiberebene
Dosierung
1 Kochwäsche
2
Buntwäsche
90
60
°C
°C
Wählen Sie das entsprechende Programm an.
Nach der Anwahl des entsprechenden Programms erscheinen nur die
Dosierdatenparameter:
Dosierung
1 Kochwäsche
:Bereich 1 Vorwäsche
Block 1:
Vorwäsche
Wählen Sie den gewünschten Bereich und Block.
Dosierung
1 Kochwäsche
:Dosierart nein
Dosierphase 1 :
Es erscheinen die Auswahlmöglichkeiten:
nein
Menge ml
Konzentration ml/l
Konzentration ml/kg
Bei Einstellung "Dosierart: nein" wird die Dosierphase1 und2 ge-
sperrt.
Dosierung
1 Kochwäsche
:Dosierphase 1
Dosierphase 2 :
nein
nein
Menüpunkt Dosierung
121
Bei Einstellung Menge oder Konzentration kann bei Dosierphase1
und2 "nein" oder "Benutzerdefiniert" gewählt werden.
Dosierphase 1
Benutzer definiert
:
Dosierung
Dosierpumpe :
1
D 1
Auswahlmöglichkeiten:
Dosierungen 1bis6
Dosierpumpe:
nein
D1bisD13
Dosierphase 1
Benutzer definiert
:Dosiermenge
Dosierverzögerung:
0 ml
0 s
Dosiermenge: 0 bis 9999 entsprechend der Dosierart: - - -
ml
ml/l
ml/kg
Dosierverzögerung:
nein
0bis999 s
Drücken Sie die Taste "Speichern" an um die Dosierdaten zu
speichern,
oder
betätigen Sie die Taste um ohne Abspeicherung zur Programm-
liste zurück zu springen.
Rücksprung zur Programmliste mit oder ohne Abspeicherung der ge-
änderten Dosierdaten.
Tipp: Wurde der Korrekturfaktor verändert, muss er ggf. korrigiert
werden.
Menüpunkt Freigabemodus
122
Menüpunkt Freigabemodus
In diesem Betriebszustand können nur freigegebene Programme an-
gewählt und gestartet werden, wenn "ein" gewählt wird.
Betreiberebene
Hauptmenü
Programmierung
Freigabemodus: aus
Auswahlmöglichkeiten:
aus
ein
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
3 Programm gesperrt
°C
°C
Sind Programme im Programmkopf nicht freigegeben, erscheint ne-
ben der Programmnummer der Hinweis "Programm gesperrt".
Programmierung
123
Programmstruktur
Programmkopf
Programmnummer, Programmname, Materialnummer, Bereich
1-2-3, Name Bereich 1-2-3, Wiegen, Nennbeladung, Mindestwas-
serstand, Füllart, Freigabemodus, Verriegeln, Spitzenlast, Heißwas-
sersteuerung, Preis
Bereich 1
Vorwäsche
Vorwäsche 1 bis Vorwäsche 10 (max. 10 Blöcke)
Bereich 2
Hauptwäsche
Hauptwäsche 1 bis Hauptwäsche 10 (max. 10 Blöcke)
Bereich 3
Spülen
Spülgang 1 bis Spülgang 10 (max. 10 Blöcke)
Ein Programm setzt sich aus einem Programmkopf, einem Bereich
Vorwäsche, einem Bereich Hauptwäsche und aus einem Bereich
Spülen zusammen. Die Bereiche können einzeln oder zusammen das
Programm bilden, jedoch können Bereiche nicht doppelt vorkommen.
Die Bereiche selbst unterteilen sich in einzelne Blöcke.
Im Programmkopf werden allgemeine Programmstrukturen festgelegt,
die für ein gesamtes Programm gültig sind. Siehe Menüpunkt "Neu
erstellen".
Die Blöcke für die einzelnen Bereiche sind alle identisch und besitzen
alle die gleiche Parametergrundeinstellung.
Die einfachste Methode ein neues Programm zu erstellen besteht dar-
in, Blöcke oder Bereiche eines vorhandenen Programms, oder ein
ganzes Programm, zu kopieren und dann zu verändern.
Programmierung
124
Programmblock
Blockname
1. Blockaktivierung
2. Programmstopp 1
3. Programmstoppsignal 1
4. Heizung
5. Freie Temperaturanwahl
6. Temperatur
7. Hysterese
8. Warm Up
9. Niveau 1
10. Zulaufweg 1
11. Dosierart
12. Dosierphase 1
13. Dosierstopp 1
14. Bewegung ab Niv
15. Niveaustopp 1
16. Waschzeit 1
17. Thermostopp
18. Niveau 2
19. Zulaufweg 2
20. Dosierphase 2
21. Dosierstopp 2
22. Niveaustopp 2
23. Waschzeit 2
24. Cool Down
25. Waschzeit 3
26. Programmstopp 2
27. Programmstoppsignal 2
28. Ablaufweg 1
29. Ablaufniveau
30. Waschzeit 4
31. Ablaufweg 2
32. Freie Schleuderdrehzahlanwahl
33. Schleudern
34. Wiederholung
35. Blockendesignal
Programmierung
125
Menüpunkt Kopieren
Unter diesem Menüpunkt können vorhandene Programmpakete, Pro-
gramme, Bereiche und Blöcke kopiert werden.
Betreiberebene
Programmierung
Löschen
Kopieren
Nach Anwahl und Betätigung des Drehwahlschalters zeigt das Dis-
play folgenden Inhalt:
Betreiberebene
Kopieren
Bereich
Programm
Kopieren Pro-
gramm
Unter diesem Menüpunkt können alle Programme, ein Programmpa-
ket (z.B. Programm 1bis10) oder ein einzelnes Programm kopiert
werden. Vorhandene Programme werden jedoch erst mit zusätzlicher
Bestätigung überschrieben. Nach Anwahl zeigt das Display folgenden
Inhalt:
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
Kopieren
Programm
1-999
°C
°C
158 Masken 60
159 Masken mit Vorwäsche 60
Kopieren
1-999
Programm
°C
°C
Nach Anwahl des Programms und Drücken des Multifunktionswählers
wird dieses mit einem markiert.
Eine nochmalige Betätigung des Multifunktionswählers löscht die
Markierung.
Betätigen Sie die Taste "Speichern" um den Markiervorgang ab-
zuschließen.
Sollen alle Programme kopiert werden, so ist die Taste "1-999" zu
betätigen. Dadurch werden diese markiert.
Tipp: In Abhängigkeit der Anzahl der zu kopierenden Programme wird
die kleinste Zielprogrammnummer ausgewählt, ab der die Programme
hintereinander abgespeichert werden können.
Programmierung
126
Zielprogrammnummer: 5
: 1Anzahl Programme
Kopieren
Programm
Geben Sie die Zielprogrammnummer ein und kopieren Sie durch
Betätigen der Taste "Speichern".
Soll kopiert werden und auf dem Zielprogrammplatz ist schon ein
Programm vorhanden, so erscheint die Sicherheitsabfrage.
Vorhandene Daten überschreiben?
Kopieren
Programm
Sollte der verfügbare Bereich in der Steuerung nicht ausreichen, die
angewählten Programme aufzunehmen, so erscheint folgender Dis-
playinhalt:
Kopieren
Programm
Speicherplatz zu klein
"Speicherplatz in der Steuerung zu klein" blinkt in der Anzeige.
Betätigen Sie die Taste "Speichern" um den Überschreibvorgang
auszuführen.
Überschreibvorgang wird ausgeführt und man springt zurück in das
Untermenü "Kopieren".
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wurde, wird das Kopieren nicht aus-
geführt und man springt zurück in das Untermenü "Kopieren".
Kopieren Bereich
Unter diesem Menüpunkt kann ein Bereich, von einem vorhandenen
Programm, in ein anderes Programm kopiert werden. Im Zielpro-
gramm wird dadurch ein nicht vorhandener Bereich ergänzt oder der
vorhandene überschrieben.
Wählen Sie den zu kopierenden Bereich an.
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
: 1 Kochwäsche
: 1Quellenbereich
Kopieren
Bereich
Quellenprogramm
Vorwäsche
Drücken Sie den Multifunktionswähler, wählen Sie die Quellenpro-
grammnummer aus und bestätigen Sie die Auswahl.
Gehen Sie auf Quellenbereich und bestätigen Sie.
Programmierung
127
Wählen Sie den Quellenbereich Vorwäsche, Hauptwäsche oder
Spülen und bestätigen Sie.
Zielprogramm:
:Zielbereich
Kopieren
Bereich
Synthetikbetten113
3 Spülen
Gehen Sie auf Zielprogramm und bestätigen Sie.
Wählen Sie die Zielprogrammnummer und bestätigen Sie.
Gehen Sie auf Zielbereich und bestätigen Sie.
Wählen Sie den Zielbereich Vorwäsche, Hauptwäsche oder Spülen
aus und bestätigen Sie.
Falls der Zielbereich noch nicht vorhanden ist (noch kein Name defi-
niert) erscheint die Bereichszahl und der Standardbereichsname
(Zielbereich: Vorwäsche, Hauptwäsche, Spülen).
Eingabe und Betätigung durch Taste "Speichern".
Das Kopieren wird ausgeführt.
Tipp: Soll auf ein Zielprogrammplatz mit vorhandem Bereich kopiert
werden, erscheint die Sicherheitsabfrage.
Vorhandene Daten überschreiben?
Kopieren
Bereich
Betätigen Sie die Taste "Speichern" um den Überschreibvorgang
auszuführen.
Überschreibvorgang wird ausgeführt und man springt zurück in das
Untermenü "Kopieren".
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wird, wird das Kopieren nicht ausge-
führt und man springt zurück in das Untermenü "Kopieren".
Kopieren Block
Unter diesem Menüpunkt kann ein Block, aus einem vorhandenen
Programm, in ein anderes Programm oder innerhalb eines Programms
kopiert werden. Im Zielprogramm wird ein neuer Block eingefügt.
Befinden sich schon 10Blöcke im Zielbereich entfällt der 10.Block.
Wird ein Block in einen nicht vorhanden Zielbereich kopiert, so wird
dem neuen Zielbereich der entsprechende Name automatisch zuge-
wiesen.
Wählen Sie den zu kopierenden Block an.
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
Programmierung
128
: 1 Kochwäsche
: 1Quellenbereich
Kopieren
Block
Quellenprogramm
Vorwäsche
Drücken Sie den Multifunktionswähler wählen Sie die Quellenpro-
grammnummer aus und bestätigen Sie die Auswahl.
Gehen Sie auf den Quellenbereich und bestätigen Sie die Auswahl.
Wählen Sie den Quellenbereich Vorwäsche, Hauptwäsche oder
Spülen aus und bestätigen Sie die Auswahl.
Gehen Sie auf Quellenblock und bestätigen Sie die Auswahl.
Wählen Sie den Quellenblock aus und bestätigen Sie die Auswahl..
Quellenblock:
:Zielprogramm
Kopieren
Block
Einweichen
113 Synthetikbetten
Zielbereich
Kopieren
Block
: 2 Spülen
Zielblock: 4
Als Zielprogrammnummer erscheint das erste nicht verriegelte Pro-
gramm oder das zuletzt gewählte.
Gehen Sie auf Zielprogramm und bestätigen Sie die Auswahl.
Wählen Sie die Zielprogrammnummer aus und bestätigen Sie die
Auswahl.
Gehen Sie auf Zielbereich und bestätigen Sie die Auswahl.
Wählen Sie den Zielbereich Vorwäsche, Hauptwäsche oder Spülen
aus und bestätigen Sie die Auswahl.
Als Zielblock erscheint der erste freie Block.
Gehen Sie auf Zielblock und bestätigen Sie die Auswahl.
Wählen Sie den Zielblock aus und bestätigen Sie die Auswahl.
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Das Kopieren wird ausgeführt.
Soll kopiert werden und der 10. Block wird überschrieben so er-
scheint die Sicherheitsabfrage.
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Der Überschreibvorgang wird ausgeführt und man springt zurück in
das Untermenü "Kopieren".
Programmierung
129
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von 30
Sekunden eine Taste betätigt wird, wird das Kopieren nicht ausge-
führt und man springt zurück in das Untermenü "Kopieren".
Menüpunkt Löschen
Unter diesem Menüpunkt kann ein Programmpaket, ein Programm,
ein Bereich oder ein Block gelöscht werden. Im Eingabefeld für die
Programmnummer erscheinen mit Betätigung des Multifunktionswäh-
lers nur Programmnummern von vorhandenen Programmen.
Wählen Sie Programmierung Löschen an.
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
Programmierung
Löschen
Bereich
Programm
Programmierung
Löschen
Block
Bereich
Löschen Pro-
gramm
Unter diesem Menüpunkt können alle Programme, ein Programmpa-
ket oder ein einzelnes Programm gelöscht werden.
Wählen Sie "Löschen Programm" an.
Nach Anwahl erscheint folgender Displayinhalt:
1
Kochwäsche
90
2 Buntwäsche 60
Löschen
Programm
1-999
°C
°C
"Gesperrt" zeigt eine Grundprogrammverriegelung an. Das Pro-
gramm kann nicht gelöscht werden.
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
Löschen
Programm
1-999
°C
°C
Wählen Sie das gewünschte Programm an.
Markieren Sie das Programm durch Drücken des Multifunktions-
wählers.
Eine nochmalige Anwahl setzt die Markierung wieder zurück.
Programmierung
130
Tipp: Sollen alle löschbaren Programme gelöscht werden so ist die
Funktionstaste"1-999" zu drücken. Von der Löschung ausgenommen
sind die Programme, denen eine Grundprogrammverriegelung zuge-
wiesen ist.
13 Handwaschbare Wolle 30
14 Extra Spülen
Löschen
Programm
1-999
kalt
°C
Nach Betätigung der Taste "Speichern" erscheint die Sicherheits-
abfrage.
Vorhandene Daten löschen?
Löschen
Programm
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Der Überschreibvorgang wird ausgeführt und man springt zurück in
das Untermenü.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wurde, wird das Löschen nicht aus-
geführt und man springt zurück in das Untermenü.
Sind keine löschbaren Programme vorhanden, so erscheint folgender
Text im Display:
Keine löschbaren Programme vorhanden
Löschen
Programm
Löschen Bereich
Unter diesem Menüpunkt kann ein Bereich eines Programms gelöscht
werden.
Wählen Sie Löschen Bereich an.
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
: 1 Kochwäsche
: 1Bereich
Löschen
Bereich
Programm
Vorwäsche
Drücken Sie den Multifunktionswähler.
Nach dem Drücken des Multifunktionswählers erscheint der folgende
Displayinhalt:
Programmierung
131
1
Kochwäsche
: 1Bereich
Löschen
Bereich
Programm
Vorwäsche
:
Wählen Sie die Programmnummer aus und bestätigen Sie die Aus-
wahl.
Programm
Löschen
Bereich
: 1 Kochwäsche
Bereich1: Vorwäsche
Gehen Sie auf Bereich und bestätigen Sie die Auswahl.
Programm
Löschen
Bereich
: 1 Kochwäsche
Bereich 1: Vorwäsche
Wählen Sie Den Bereich Vorwäsche, Hauptwäsche oder Spülen aus
und bestätigen Sie die Auswahl.
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Es erscheint die Sicherheitsabfrage.
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Das Löschen wird ausgeführt und man springt zurück in das Unter-
menü.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von 30
Sekunden eine Taste betätigt wird, wird das Löschen nicht ausgeführt
und man springt zurück in das Untermenü.
Löschen Block
Unter diesem Menüpunkt kann ein Block in einem Bereich eines Pro-
gramms gelöscht werden.
Wählen Sie Löschen Block an.
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
1: Vorwäsche
1:Block
Löschen
Block
Vorwäsche
Bereich
Drücken Sie den Multifunktionswähler.
18
: 1
Löschen
Block
Vorwäsche
:Programm Vorwäsche
Bereich
Programmierung
132
Wählen Sie die Programmnummer aus und bestätigen Sie die Aus-
wahl.
Gehen Sie auf Bereich und bestätigen Sie die Auswahl.
Bereich
Löschen
Block
1: Vorwäsche
Block 1: Vorwäsche
Wählen Sie Den Bereich Vorwäsche, Hauptwäsche oder Spülen aus
und bestätigen Sie die Auswahl.
Gehen Sie auf Block und bestätigen Sie die Auswahl.
Löschen
Block
1:
1 Vorwäsche
Bereich Vorwäsche
Block
:
Wählen Sie den Block aus und bestätigen Sie die Auswahl.
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Es erscheint die Sicherheitsabfrage.
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Das Löschen wird ausgeführt und man springt zurück in das Unter-
menü.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wird, wird das Löschen nicht ausge-
führt und man springt zurück in das Untermenü.
Menüpunkt Verändern
Unter diesem Menüpunkt kann ein schon vorhandenes Programm
verändert und unter derselben Programmnummer abgespeichert wer-
den. Handelt es sich um ein Miele-Programm wird die vorhandene
Material-Nummer im Programmkopf gelöscht, wenn dieses verändert
abgespeichert wird.
Wählen Sie Programmierung Verändern an.
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
Programmierung
Verändern
°C
°C
Tipp: "Gesperrt" zeigt eine Verriegelung an. Das Programm kann
nicht verändert werden.
Wählen Sie das gewünschte Programm an und bestätigen Sie die
Auswahl.
Programmierung
133
Es erscheint folgender Displayinhalt:
Programmkopf
Bereich 1
Verändern
Programm
:
100
Vorwäsche
Block
Blockparameter
Verändern
Programm
100
1: Vorwäsche
Tipp: Die Veränderungsmöglichkeiten im Programmkopf sind nachfol-
gend im Menüpunkt "Neu erstellen, Programmkopf" beschrieben.
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Die Abspeicherung der schon festgelegten Parameter erfolgt.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wird, wird das Verändern nicht aus-
geführt und man springt zurück in das Untermenü.
Bereich 1
Block
Verändern
Programm
100
: Vorwäsche
1: Vorwäsche
Wählen Sie hier den Bereich aus.
Block
Blockparameter
Verändern
Programm
100
1: Vorwäsche
Wählen Sie hier den Block aus.
Wählen Sie Blockparameter an.
Mit Anwahl Blockparameter gelangt man zu den einzelnen Pro-
grammschritten.
Block
Blockparameter
Verändern
Programm
100
1: Vorwäsche
Die Veränderungsmöglichkeiten der einzelnen Programmschritte
sind nachfolgend im Menüpunkt "Neu erstellen, Blockprogram-
mierung" beschrieben.
Programmierung
134
Menüpunkt Neu erstellen
Unter diesem Menüpunkt wird ein Programm neu erstellt. Einzelne
Bereiche, Blöcke und Programmschritte werden festgelegt.
Speichern Sie die schon festgelegten Parameter des Programmkop-
fes durch Drücken der Taste "Speichern" an beliebiger Stelle.
Es wird in die Auswahl für den Bereich oder Block bzw. zur Blockpro-
grammierung gesprungen:
Betreiberebene
Programmierung
Kopieren
Neu erstellen
Programmkopf
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
Programmkopf
Bereich
Neu erstellen
Programm
-
Programmnum-
mer
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
Programmnummer
Programmname
Neu erstellen
Programmkopf
-
11
:
:
Wählen Sie durch Betätigung des Multifunktionswählers eine freie
Programmnummer.
Bei Neuerstellung erscheint auf dem Eingabefeld "Programmnum-
mer" automatisch die kleinste noch freie Programmnummer.
Von der kleinsten noch nicht vergebenen, bis zur Programmnummer
999 ist jede beliebige freie Programmnummer anwählbar.
Programmierung
135
Programmname
Wählen Sie den Menüpunkt Programmname an.
Nach Anwahl zeigt das Display folgenden Inhalt:
Materialnummer
Programmname
Betreiberebene
Programmkopf
xxxxxxxxx
:
:
Springen Sie auf das Eingabefeld "Progr. Name" .
Wählen Sie ein Zeichen und betätigen Sie den Multifunktionswähler.
Das gewählte Zeichen wird in das Textfeld "Name" übernommen.
AÄBCDEFGHIJKLMNOÖPQRSTUÜVWXYZ
Programmname
: _ _ _ _ _ _ _
0123456789
a -> A
Umschaltung von Groß- auf Kleinbuchstaben durch die Funktions-
taste a->A.
Zeichen löschen und ein Feld nach links durch die Funktionstaste
.
Materialnummer
Anwahl des Eingabefeldes der Materialnummer.
Drehen Sie den Multifunktionswählers nach rechts.
Die Materialnummer kann nur gelesen und nicht verändert werden.
Bei neu erstellten Programmen durch den Betreiber erscheint hier
xxxxxxxxx.
Bereich 1 - 2 - 3
Anwahl des Eingabefeldes Bereich 1.
Drehen Sie den Multifunktionswähler nach rechts.
Bereich 1
Bereich 2
Neu erstellen
Programmkopf
: nein
:
nein
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
nein
1 Block bis 10 Blöcke
Wird eine Blockanzahl festgelegt, so ist auch ein Bereichsname zu
vergeben. Dieser kann unter "Name Bereich1" vergeben werden.
Als erstmaliger Vorschlag erscheint hier für den Bereich 1 "Vorwä-
sche", für den Bereich2 "Hauptwäsche" und für den Bereich
3"Spülen". Siehe auch Programmstruktur.
Programmierung
136
Bereich 1
Bereich 2
Neu erstellen
Programmkopf
Block
: nein
1:
Tipp: Die Anwahl und Eingabe von Name Bereich1 erfolgt wie beim
Programmnamen.
Die Eingaben für Bereich2 und3 sind identisch mit denen von Be-
reich1.
Wiegen
Festlegung der Art wie das Wäschegewicht ermittelt werden soll.
Wählen Sie mit dem Multifunktionswähler "Wiegen" an und bestäti-
gen Sie die Auswahl durch Drücken des Multifunktionswählers.
Wiegen
Nennbeladung
Neu erstellen
Programmkopf
: nein
:
11,0 kg
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
nein
Die Steuerung geht davon aus, dass immer Nennbeladung vorhan-
den ist. Keine manuelle Gewichtseingabe vor Programmstart mög-
lich.
manuell
Vor Programmstart kann das Wäschegewicht von Hand eingegeben
werden.
automatisch
Es wird automatisch das Wäschegewicht in der Maschine gemes-
sen.
Nennbeladung
Hier kann dem Programm ein Wäschegewicht zugewiesen werden.
Wählen Sie mit dem Multifunktionswähler "Nennbeladung" an und
bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken des Multifunktionswäh-
lers.
Der Maximalwert der Nennbeladung ist vom Maschinentyp abhängig
und beträgt:
für PW 811 - 12 kg
für PW 814 - 16 kg
für PW 818 - 20 kg
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
Von 0,0 kg, in 0,2 kg - Schritten bis zur maximalen Nennbeladung.
Stellen Sie ein Wäschegewicht ein.
Programmierung
137
Mindestwasser-
stand
Mit Anwahl Mindestwasserstand werden allen Blöcken ohne Heizung
die Minimalniveaus zugewiesen.
Dieser Wert legt den kleinsten anwählbaren Niveauwert fest.
Der Maximalwert beträgt 300 mm.
Mindestwasserstand
Füllart
Neu erstellen
Programmkopf
:
:
100 mm
Wasserhöhe mm
Wählen Sie den Programmpunkt "Mindestwasserstand" an.
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
Von 0 mm in 2 mm-Schritten bis zum Maximalwert von 300 mm.
Stellen Sie den Mindestwasserstand ein.
Füllart
Mit Anwahl Füllart wird dem Programm die Art und Weise der Wass-
erfüllung mitgeteilt.
Wird nach Erstellung eines Programms im Programmkopf die Füllart
geändert, werden in den Blöcken wieder die Grundeinstellungen für
die Niveaus abgespeichert.
Füllart
Freigabe
Neu erstellen
Programmkopf
:
:
ja
Mengenautomatik mm
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
Mengenautomatik mm
In den Programmen, die mit der Mengenautomatik gestartet wer-
den, hat die Wäschemenge Einfluss auf die Wasserstände, die Do-
sierung und auf die Anzahl der Spülgänge.
Wasserhöhe mm
Bei der Anwahl -Wasserhöhe mm oder -Mengenautomatik wird in
Menüpunkt Dosierung und der Blockprogrammierung bei der Do-
sierart die Anwahlmöglichkeit "Konzentration ml/l" gesperrt.
Wassermenge l
Flottenverhältnis kg/l
Tipp: Das zu programmierende Flottenverhältnis ist abhängig von Be-
ladungsverhältnis, Wäschezusammensetzung und Saugfähigkeit der
Wäsche. Die folgende Tabelle gibt eine Orientierung:
Programmierung
138
Programme mit empfohlenem
Beladungsverhältnis
(kg:l Trommelvolumen)
Saugfähigkeit
der Wäsche
(Beispiel)
max.
Flottenverhältnis
(kg:l Flotte)
1:20 gering
(PES/BW-Mischgewebe)
1:8 bis 1:10
1:10* mittel
(Baumwoll-Flachgewebe)
1:5 bis 1:6
1:10* hoch
(Baumwoll-Frottiergewebe)
1:5 bis 1:7
* z. B. Programm Chemothermische Desinfektion
Freigabe
Mit Anwahl Freigabe wird dem Programm eine Programmfreigabe zu-
gewiesen.
Ein nicht freigegebenes Programm ist im Maschinenstatus "Freiga-
be" nicht startbar.
Freigabe
Verriegeln
Neu erstellen
Programmkopf
:
:
nein
ja
Wählen Sie den Programmpunkt "Freigabe" an.
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
nein
ja
Verriegeln
Mit Anwahl Verriegeln wird dem Programm eine Programmverriege-
lung zugewiesen.
Ein gestartetes Programm kann, nach Ablauf von einer Minute, mit
Betätigung der Endetaste nicht mehr gestoppt oder abgebrochen
werden.
Die Tür kann nur am Programmende geöffnet werden.
Spitzenlast
Neu erstellen
Programmkopf
:
:
jaVerriegeln
ja
Wählen Sie den Programmpunkt "Verriegeln" an.
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
nein
ja
Spitzenlast
Mit Anwahl Spitzenlast wird dem Programm eine Spitzenlastfunktion
zugewiesen.
Programmierung
139
Ist das Eingangssignal Spitzenlast vorhanden, und das Programm
befindet sich in einem Heizschritt, wird die Heizung ausgeschaltet
und das Programm gestoppt. Im Display erscheint: Programmstopp
durch Spitzenlastfunktion.
Befindet sich das Programm im Thermostopp, bleibt die Sicherheits-
zeit des Thermostopps erhalten.
Heißwassersteuerung
Neu erstellen
Programmkopf
:
:
jaSpitzenlast
nein
Wählen Sie den Programmpunkt "Spitzenlast" an.
Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten:
ja
nein
Heißwassersteue-
rung
Mit der Anwahl "Heißwassersteuerung" haben Sie die Möglichkeit
zwischen automatischer Wasserventilführung und der Ansteuerung
der vorgewählten Wasserventile.
Preis
Neu erstellen
Programmkopf
:
:
nein
nein
Heißwassersteuerung
Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten:
nein
ja
Mit der Programmierung Heißwassersteuerung "ja", werden die
Wasserzulaufventile bei Programmierung "automatisch" so ange-
steuert, dass durch abwechselnde Ansteuerung von Kalt- oder
Warmwasserventilen die Solltemperatur für den Waschgang schon
beim ersten Wasserzulauf erreicht wird.
Wird nicht die automatische Wasserventilführung gewählt, so wer-
den, in Verbindung mit Heißwassersteuerung "ja" ohne Rücksicht
auf die Solltemperatur, die vorgewählten Wasserventile angesteuert.
Preis
Mit Anwahl Preis kann dem Programm ein Geldbetrag zugewiesen
werden.
Dieser Preis muss bezahlt werden, bevor das Programm gestartet
werden kann.
Programmierung
140
Preis
Neu erstellen
Programmkopf
:
:
nein
nein
Heißwassersteuerung
Wählen Sie den Programmpunkt "Preis" an.
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
nein
Mit der Einstellung "nein" erscheint kein Preishinweis.
0,10 bis 9999,90 in 0,10-Schritten
Betätigen Sie die Taste "Speichern".
Die Programmierung des Programmkopfes ist damit abgeschlos-
sen und man gelangt in die Blockprogrammierung.
Blockprogrammierung
Einstieg in die
Blockprogram-
mierung
Nach Abschluss der Programmierung des Programmkopfes durch
Betätigung der Taste "Speichern" gelangt man in die Blockpro-
grammierung.
Bereich
Neu erstellen
Programm
1:
Vorwäsche
Programmkopf
21
Wählen Sie den Bereich der Blockprogrammierung aus:
Bereich 1: Vorwäsche
Bereich 2: Hauptwäsche
Bereich 3: Spülen
Blockparameter
Neu erstellen
Programm
Block
21
: 1
Wählen Sie Block1 bis10 aus dem gewählten Bereich aus.
Wählen Sie Blockparameter an.
Mit Anwahl Blockparameter gelangt man zu den einzelnen Pro-
grammschritten des gewählten Blockes.
Parametergrund-
einstellung
In der Blockprogrammierung werden die einzelnen Schritte in den
Blöcken festgelegt. Da die Blöcke für die einzelnen Bereiche alle
identisch sind, besitzen sie auch alle die gleiche Parametergrundein-
stellung.
Programmierung
141
Programmblock
Schritt Grundeinstellung
Blockname 20 Leerstellen
1. Blockaktivierung nein
2. Programmstopp 1 nein
3. Programmstoppsignal 1 nein
4. Heizung nein
5. Freie Temperaturanwahl nein
6. Temperatur kalt
7. Hysterese normal
8. Warm Up *
9. Niveau 1 0mm / 0 l / 1:0kg/l
10. Zulaufweg 1 automatisch
11. Dosierart nein
12. Dosierphase 1 *
13. Dosierstopp 1 *
14. Bewegung ab Niv automatisch
15. Niveaustopp 1 nein
16. Waschzeit 1 nein
17. Thermostopp *
18. Niveau 2 0 mm
19. Zulaufweg 2 automatisch
20. Dosierphase 2 *
21. Dosierstopp 2 *
22. Niveaustopp 2 nein
23. Waschzeit 2 nein
24. Cool Down nein
25. Waschzeit 3 nein
26. Programmstopp 2 nein
27. Programmstoppsignal 2 nein
28. Ablaufweg 1 nein
29. Ablaufniveau 0 mm
30. Waschzeit 4 nein
31. Ablaufweg 2 Ablauf
32. Freie Schleuderdrehzahlanwahl nein
33. Schleudern nein
34. Wiederholung nein
35. Blockendesignal nein
* "gesperrt" erscheint, wenn im entsprechenden Programm im Menüpunkt Dosierung bei
Dosierart "nein" programmiert ist.
Blockname
Eingabe des Blocknamens.
Programmierung
142
1. Blockaktivierung
Blockprogrammierung
Blockparameter
:
nein
Blockname
:
Geben Sie den Blocknamen ein.
1. Blockaktivie-
rung
Zu Beginn jeder Blockprogrammierung wird über den Aktivzustand
des Blockes entschieden.
Wählen Sie im Display unter Blockaktivierung aus den folgenden
Anwahlmöglichkeiten:
nein
Der Programmblock wird nicht ausgeführt.
permanent
Der Programmblock ist fester Bestandteil der Programmstruktur und
wird immer ausgeführt.
Block+
Der Programmblock wird nur ausgeführt., wenn die Taste + "Block
+" betätigt worden ist.
2. Programm-
stopp 1
Wird benutzt, um das laufende Programm zu stoppen.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Es findet kein Programmstopp statt.
permanent
Es findet, an der programmierten Stelle, immer ein Programmstopp
statt.
Stärkestopp
Schleuderstopp
Mit der Anwahl "Stärkestopp" bzw. "Schleuderstopp" findet, an der
programmierten Stelle nur dann ein Programmstopp statt, wenn zu
diesem Zeitpunkt die entsprechende Taste betätigt war.
Schleudern u. Stärkestopp
Mit der Anwahl "Schleudern" und "Stärkestopp" findet, an der pro-
grammierten Stelle nur dann ein Programmstopp statt, wenn zu die-
sem Zeitpunkt die beiden Tasten "Stärkestopp" und "Schleuder-
stopp“ betätigt waren.
3. Programm-
stoppsignal 1
Wird benutzt, um den Ausgang "Programmstopp" (für Signalgeber)
bei einem Programmstopp zu setzen.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Programmierung
143
Der Ausgang "Programmstopp" wird bei einem Programmstopp nicht
angesteuert.
ja
Der Ausgang "Programmstopp" wird bei einem Programmstopp an-
gesteuert.
4. Heizung
Wird benutzt, um die Heizung unterdrücken zu können.
Tipp: Diese Funktion kann z.B. für das Warmspülen benutzt werden.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
ja
Die Heizung wird im Heizregelkreis normal angesteuert, um die ge-
wählte Temperatur zu erreichen.
nein
Die Heizung wird nicht eingeschaltet. Die gewählte Temperatur soll
ausschließlich über die Wasserventilansteuerung erreicht werden. Bei
der Einstellung Thermostopp ist dann nur ein "nein" möglich. In der
Displayanzeige vor und nach Programmstart bleibt das Feld für die
Solltemperatur frei.
5. Freie Tempera-
turanwahl
Wird benutzt, um vor Programmstart Temperaturveränderungen vor-
nehmen zu können.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Es wird immer auf die Temperatur geheizt die im Block programmiert
ist.
ja
Die vor Programmstart eingestellte Temperatur der 1. Hauptwäsche
werden auf alle programmierten Blöcke mit übernommen, jedoch nur
dann, wenn in deren Blöcken im Programmschritt "Freie Tempera-
turanwahl" ein "ja" programmiert wurde und, wenn die im Block pro-
grammierte Temperatur nicht kleiner ist.
6. Temperatur
Wird benutzt, um eine Temperatur zu programmieren.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
kalt
Die Heizung wird nicht aktiviert.
15 bis 95°C
Mit einer Schrittweite von 1°C-Schritten ist jeder Temperaturwert
programmierbar.
7. Hysterese
Temperaturdifferenz des Ein- u. Ausschaltpunktes der Heizung.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
normal (aus 0°C, ein -6°C)
Programmierung
144
klein (aus +3°C, ein 0°C)
Benutzer definiert
+3°C bis –10°C in 1°C-Schritten
8. Warm Up
Aufheizgeschwindigkeit, wie schnell sich das Wasser aufheizen soll.
Warm Up ist gesperrt, wenn beim Programmschritt 4.Heizung
"nein" programmiert ist.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
1°C/min bis 10°C/min
Die Heizung ist bei Bedarf permanent aktiv.
9. Niveau 1
Im Programmkopf kann für die Füllart zwischen Mengenautomatik,
Wasserhöhe, Wassermenge und Flottenverhältnis gewählt werden.
Mit Anwahl Mengenautomatik oder Wasserhöhe kann das Niveau 1
entsprechend eingestellt werden.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
Wassermenge
Einstellung in 0,5l-Schritten von 0l bis 999l .
Wasserhöhe
Einstellung in 2mm-Schritten von 0mm bis 350mm.
Flottenverhältnis
Einstellung in 0,5kg/l -Schritten von 1:0,0kg/l bis 1:20kg/l .
10. Zulaufweg 1
Ansteuerung der Wasserzulaufventile.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
automatisch
Mit der Einstellung "automatisch" werden die Wasserzulaufventile so
angesteuert, dass durch abwechselnde Ansteuerung von Kalt- oder
Warmwasserventilen die Solltemperatur für den Waschgang schon
beim Wasserzulauf erreicht werden soll.
Programmierung
145
Die Zuordnung der Wasserventile zu den Einspülkästen ist wie folgt
festgelegt:
Ventile
Vorwaschkasten K1, W1
Hauptwaschkasten K2, W2
Schönungsmittelkasten K3
Hilfsmittelkasten K4
Direkter Wasserzulauf KD, WD
WRG-Zulaufventil K6
Folgende Ventile werden in Abhängigkeit der Programmblöcke ange-
steuert:
Programm-aufbau Temperaturbereich
Isttemp. >Soll. Isttemp. =Soll. Isttemp. <Soll.
Vorwäsche 1 KD, K1 WD, W1, KD, K1 WD, W1, KD, K1
Vorwäsche 2-10 KD, K1 WD, KD, K1 WD, W1
Hauptwäsche 1 KD, K2 WD, W2, KD, K2 WD, W2, KD, K2
Hauptwäsche 1-10 (mit Vor-
wäsche)
KD, K2 KD, WD, W2, K2 WD, W2
Spülgang 1 KD, K3 KD, WD, K3 WD, K3
Spülgang 1 KD,K4 KD,WD,K4 WD,K4
Spülgang 2 KD, K3 KD, WD, K3 WD, K3
Spülgang 1 KD KD, WD WD
Spülgang 2 KD,K4 KD,WD,K4 WD,K4
Spülgang 3 KD, K3 KD, WD, K3 WD, K3
Spülgang 1 KD KD, WD WD
Spülgang 2 KD,K4 KD,WD,K4 WD,K4
Spülgang 3-9 KD KD, WD WD
Spülgang 10 KD,K3 KD,WD, K3 WD,K3
Benutzer definiert
nein
4 von 10 unterschiedliche Wasserventile
11. Dosierart
Bestimmt in welcher Abhängigkeit das Dosiermittel in die Maschine
gelangt.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
keine Dosierung
Menge ml (Milliliter)
Konzentration ml/l (Milliliter pro Liter)
Erscheint nicht bei Programmierung im Programmkopf Füllart "Was-
serhöhe", "Mengenautomatik"
Programmierung
146
Konzentration ml/kg (Milliliter pro Wäschebeladung in kg)
12. Dosierphase 1
Bestimmt den Dosiervorgang für max. 6 Dosierpumpen.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Es wird nicht dosiert.
Benutzer definiert
Dosierpumpe
1 Dosierpumpe pro Dosierung
anwählbar von D1 bis D 13
Dosiermenge (nach gewählter Dosierart)
0 bis 9999 ml oder
0 bis 999 ml/l oder
0 bis 999 ml/kg
Dosierverzögerung
0 bis 999 Sek.
bei Dosierart "nein"
13. Dosierstopp 1
Steuerung Dosiervorgang
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Der Dosiervorgang läuft zeitgleich zu den nachfolgenden Programm-
schritten ab. Mit der Folge, dass mit Ende der nachfolgenden Wasch-
zeit1 die Dosierung abgebrochen wird.
ja
Lange Dosierphasen werden nicht abgebrochen. Die nachfolgende
Waschzeit1 beginnt erst nach Ende des Dosiervorgangs.
bei Dosierart "nein"
14. Bewegung ab
Niveau
Die Drehbewegung ab ersten Wasserzulauf im Programmblock.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
automatisch
Benutzer definiert
automatisch
Benutzer definiert
Zeit: 0, 15 bis 59 Sek.
0 bis 99 Min.
Rhythmus:
nein
normal 12/3 Sek. Waschen/Pause
Programmierung
147
fein 5/10 Sek. Waschen/Pause
schon 3/27 Sek. Waschen/Pause
Benutzer definiert:
Einzeit: 2 bis 99 Sek.
Auszeit: 2 bis 99 Sek.
Drehzahl:
nein
normal
schöpfen
Benutzer definiert 20 bis 70 U/Min.
Drehbeginn:
Mengenautomatik
0 mm bis Niveau 1
Wasserhöhe
0 mm bis Niveau 1
Wassermenge
0 l bis Niveau 1
Flottenverhältnis
1:0 bis 1:20 kg/l
15. Niveaustopp 1
Regulierung des Wasserzulaufs
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Wasser läuft zeitgleich zu den nachfolgenden Programmschritten Do-
sierphase 1 u.2, Bewegung ab Niveau und Waschzeit 1 u. 2 ein. Diese
Programmschritte überlagern sich mit dem Wasserzulauf.
ja
Es erfolgt zuerst der Wasserzulauf auf das definierte Niveau und an-
schließend werden die nachfolgenden Programmschritte abgearbei-
tet. Der Programmprozess stoppt während des Wasserzulaufs. Die
Drehbewegung wird übernommen aus der Funktion "Bewegung ab
Niveau".
16. Waschzeit 1
Es erfolgt in der angegebenen Zeit eine Drehbewegung mit dem defi-
nierten Rhythmus und der angegebenen Drehzahl.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Benutzer definiert
Programmierung
148
Zeit: 0, 15 bis 59 Sek.
0 bis 99 Min.
Rhythmus:
nein
normal
fein
schon
Benutzer definiert:
Einzeit: 2 bis 99Sek.
Auszeit: 2 bis 99Sek.
Drehzahl:
nein
normal
schöpfen
Benutzer definiert 20 bis 70U/Min.
17. Thermostopp
Thermostopp ist gesperrt, wenn beim Programmschritt 4.Hei-
zung "nein" programmiert ist.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Mit dem Thermostopp "nein" beginnt die Heizphase mit dem Errei-
chen des minimalen Heizniveaus. Es werden die Waschzeiten1und2
zeitlich abgearbeitet, ohne dass zwingend die gewählte Temperatur
erreicht wird.
ja
Mit der Programmierung Thermostopp "ja" beginnt auch die Heizpha-
se mit dem Erreichen des minimalen Heizniveaus und lässt die
Waschzeit2 erst dann anlaufen, wenn die Solltemperatur erreicht
wurde. Die Waschzeit2 startet immer mit Solltemperatur.
Desinfektion
Mit der Programmierung Thermostopp "Desinfektion" wird wie mit der
Programmierung "ja" verfahren. Zusätzlich wird berücksichtigt, dass
nach einem Absacken der Temperatur (z.B. durch Spitzenlast,
Nachtanken, Netzunterbrechung) , mit 3°C unter den kleinsten zuläs-
sigen Hysteresewert, wieder in den Thermostopp gesprungen wird
und Waschzeit2 und Dosierphase2 erneut ablaufen muss.
18. Niveau 2
Einstellungen wie Niveau 1
19. Zulaufweg 2
Einstellungen wie Zulaufweg 1
20. Dosierphase 2
Einstellungen wie Dosierphase 1
Programmierung
149
21. Dosierstopp 2
Einstellungen wie Dosierstopp 1
22. Niveaustopp 2
Einstellungen wie Niveaustopp 1
23. Waschzeit 2
Einstellungen wie Waschzeit 1
24. Cool Down
Ein definiertes Abkühlen des Wassers vor dem Wasserablauf.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Es findet keine Wassertemperaturabkühlung statt.
automatisch
Es erfolgt ein schrittweiser Wasserzulauf, über die Ventile die im Pro-
grammschritt "Zulaufweg2" festgelegt worden sind, mit einer Abkühl-
geschwindigkeit von 3°C/min bis zum Erreichen des max. Niveaus
der Maschine. Dann Ablauf bis zum Waschniveau, erneuter schritt-
weiser Wasserzulauf usw. bis 45°C Wassertemperatur erreicht wor-
den ist. Wenn das programmierte Sollniveau gleich dem Maximalni-
veau der Maschine ist, wird dieses um 30% reduziert.
Benutzer definiert
Abkühltemperatur von 20 bis 95°C
Abkühlgeschwindigkeit von1 bis 20°C/Min.
25. Waschzeit 3
Einstellungen wie Waschzeit 1
26. Programm-
stopp 2
Einstellungen wie Programmstopp 1
27. Programm-
stoppsignal 2
Einstellungen wie Programmstoppsignal 1
28. Ablaufweg 1
Es wird eingestellt, ob das Wasser die Maschine verlassen soll und,
wenn ja, wohin es fließen wird.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Es findet kein Wasserablauf statt. Im Programmschritt Schleudern
wird dann bei Drehzahlen > 70U/min eine Zwangsöffnung der Ablauf-
ventils durchgeführt.
Ablauf
Das Ventil Ablauf wird angesteuert.
Speicher
Das abfließende Wasser gelangt in die Wasserrückgewinnung.
Speicher entleeren
Der WRG-Behälter wird entleert.
Reinigen
Das Wasser wird im Kreis gefördert.
Programmierung
150
29. Ablaufniveau
Es ist eine Wasserhöhe anwählbar. Es kann eine Restmenge Wasser
im Laugenbehälter solange verbleiben, bis der Schleuderhochlauf
einsetzt. Dadurch wird für bestimmte Wäschearten eine optimale Wä-
scheverteilung beim Schleudern erreicht und somit die Unwuchtaus-
bildung klein gehalten. Es findet keine Drehbewegung statt.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
Wasserhöhe
0 mm bis Niveau1oder2
30. Waschzeit 4
Einstellungen wie Waschzeit 1.
In Waschzeit4 ist permanent der Ablauf geöffnet.
31. Ablaufweg 2
Einstellungen wie Ablaufweg 1.
32. Freie Schleu-
derdrehzahlan-
wahl
Programmierung von Schleuderdrehzahlen
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Es wird immer mit der Schleuderdrehzahl geschleudert die im Block
programmiert ist. Eine Schleuderdrehzahlveränderung vor Programm-
start ist nicht möglich.
ja
Es wird die Schleuderdrehzahleinstellung, die vor einem Programm-
start für den letzten Programmblock eingestellt wurde, auf die ent-
sprechenden Programmblöcke mit übernommen. Unabhängig davon
ob im letzten Block im Programmschritt "Freie Schleuderdrehzahlan-
wahl" ein "ja" oder ein "nein" programmiert ist. Eine Schleuderdreh-
zahlveränderung vor Programmstart ist möglich.
33. Schleudern
Erzeugung eines Benutzer definierten Schleuderprofils.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Es wird nicht geschleudert.
automatisch
Schleuderprofil
Phase 1 2 3 4 5 6
Zeit 1min. 1min. 1min. 3min. 3min. 2min.
Rhythmus nein 12/3 nein nein nein 12/3
Drehzahl
(U/min)
500 30 500 850 max. 30
Benutzer definiert
Um ein Benutzer definiertes Schleuderprofil zu erzeugen, besteht die
Möglichkeit6 verschiedenen Schleuderphasen für jeden Schleuder-
schritt zu programmieren.
Programmierung
151
Zeit: 0, 1 bis 59Sek.
0 bis 99Min.
Rhythmus:
nein
normal
fein
schon
Benutzer definiert 3/12 bis 99/99Sek.*
Drehzahl:
nein
normal
schöpfen
Benutzer definiert 20 bis 70U/Min.
300 - max. U/Min.**
*Summe immer 15
**Die Bereiche von 1 bis 19 und 71 bis 299U/Min. sind nicht wählbar
Maximale Schleuderdrehzahlanwahl in Abhängigkeit der Waschma-
schine:
Typ Max. Schleuderdrehzahl
PW811 1150 U/min
PW814 1075 U/min
PW818 1075 U/min
34. Wiederholung
Es kann eine Block- oder Programmwiederholung eingestellt werden.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
keine Wiederholung
Block
Wiederholung von Programmblöcken
1 x Block bis 9 x Block
Programm
Wiederholung von Programmen
1 x Programm bis 9 x Programm
35. Blockendesi-
gnal
Ist ein Programmblock beendet, kann ein Signal aktiviert werden.
Wählen Sie unter den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
nein
Es wird kein Blockendesignal ausgegeben.
Programmierung
152
ja
Es wird am Blockende das Ausgangsrelais "Blockende" aktiviert.
Das Blockendesignal im letzten Block betätigt bleibt solange aktiv,
bis die Ende-, die Starttaste oder der Multifunktionswähler wird.
Menüpunkt Einstellungen
Aufruf des Menüpunktes Einstellungen.
Betreiberebene
Hauptmenü
Einstellungen
Passwort ändern
Rufen Sie den folgenden Displayinhalt durch Betätigung des Multi-
funktionswähler auf:
Betreiberebene
neinMemoryfunktion
Grundprogrammverriegelung
:
Einstellungen
: 171 bis
Untermenüpunk-
te:
Memoryfunktion
Grundprogrammverriegelung
Summer
Einheit Temperatur
Einheit Sekunde
Einheit Minute
Einheit Stunde
Einheit Länge
Einheit Masse
Einheit Volumen
Einheit Druck
Einheit Umdrehungen
Max. Temperaturanwahl
Max. Schleuderdrehzahlanwahl
Displayanzeige
Display Stand by
Kontrasteinstellung
Tastenbelegung
Tageszeit
Datumsanzeige
Programmierung
153
Dosierkalibrierung
Förderleistung Dosierung (D1 bis 13)
Korrekturfaktor Dosierung (D1 bis D13)
Leermeldung Dosierung (D1 bis D13)
Passwortverwendung
mittlerer Wasserdruck
Heizleistung
Kundendaten
Währung
Abspeicherung der festgelegten Parameter.
Legen Sie die Parameter fest.
Betätigen Sie die Taste "Speichern" um die festgelegten Parame-
ter zu speichern.
Die Speicherung wird ausgeführt und man springt zurück in das Un-
termenü.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder, wenn nicht innerhalb von 30
Sekunden eine Taste betätigt wurde, werden die Einstellungen nicht
ausgeführt und man springt zurück in das Hauptmenü.
Memoryfunktion
Die Programmparameter Temperatur und Schleuderdrehzahl der Pro-
gramme, die vor dem Programmstart verändert werden können, wer-
den nach Programmstart mit abgespeichert. Zusätzlich werden die
Funktionen der Funktionstasten nach Programmende nicht zurückge-
setzt. Bei einer erneuten Programmanwahl erscheinen diese wieder.
Anwahlmöglichkeiten:
nein
ja
Grundprogramm-
verriegelung
Die Programme, die sich in diesem deklarierten Programmbereich be-
finden, können nicht verändert bzw. gelöscht oder überschrieben
werden.
Anwahlmöglichkeiten:
nein
Benutzer definiert von: 1bis999
Summer
Mit der Programmierung "ja" wird der Summer parallel zum Pro-
grammstoppsignal 1und2, zum Blockendesignal und zum Fehler-
stoppsignal aktiviert. Die Summerfrequenz erfolgt steigend beim Feh-
lerstoppsignal. Der Summer wird nach Betätigung des Multifunktions-
wählers oder nach 5Minuten automatisch abgeschaltet.
Mit der Programmierung "nein" erfolgt keine Ansteuerung des Sum-
mers.
Programmierung
154
Anwahlmöglichkeiten:
nein
ja
Einheit Tempera-
tur, Sekunde, Mi-
nute, Stunde,
Länge, Masse,
Volumen, Druck,
Umdrehungen
Entsprechend der eingestellten Landessprachen wird, mit der Einstel-
lung "auto", die Einheit für die Temperatur, Sekunde, Minute, Stunde,
Länge, Masse, Volumen, Druck oder Umdrehungen verwendet.
Einheit Temperatur
Anwahlmöglichkeiten:
auto
°C
°F
Einheit Sekunde
Anwahlmöglichkeiten:
auto
s
sec
sg
sek
Einheit Minute
Anwahlmöglichkeiten:
auto
min
mn
Einheit Stunde
Anwahlmöglichkeiten:
auto
h
timer
tim
uur
time
hr
Einheit Länge
Anwahlmöglichkeiten:
auto
mm
inches
Programmierung
155
Einheit Masse
Anwahlmöglichkeiten:
auto
kg
l
Einheit Volumen
Anwahlmöglichkeiten:
auto
l
USA gal
CDN gal
Einheit Druck
Anwahlmöglichkeiten:
auto
bar
psi
Einheit Umdrehungen
Anwahlmöglichkeiten:
auto
U/min
T/min
rpm
t/mn
giri/min
kierr/min
r/min
omdr/min
v/min
o/min
Maximale Tempe-
raturanwahl
Dieser Wert ist von kalt bis 95°C / 203°F in 1°C/°F-Schritten verän-
derbar und begrenzt alle Temperaturvorgaben in den Programmen auf
den gewählten Wert, so dass mit einer Anwahl von z.B. 60°C in allen
Programmen nicht höher als 60°C geheizt wird, obwohl in der Pro-
grammierung des gewählten Programms eine höhere Temperatur pro-
grammiert ist.
Anwahlmöglichkeiten:
15 bis 95°C
kalt
Programmierung
156
Anwahl Maximale
Schleuderdreh-
zahlanwahl
Dieser Wert ist von 0U/min bis zur maximalen Schleuderdrehzahl des
Maschinentyps in folgenden Schritten veränderbar:
Bereich Schritt Bemerkung
von 1 bis19U/min ist nicht wähl-
bar.
20U/min bis
70U/min
1U/min Nachbildung von Waschdrehzah-
len
von 71 bis 299U/min ist nicht
wählbar
300U/min bis
max* U/min
25U/min Drehzahlbereich für das eigentli-
che Schleudern
Mit einer Anwahl von z.B. 500U/min wird in allen Programmen nicht
höher als 500U/min geschleudert, obwohl in der Programmierung
des gewählten Programms eine höhere Schleuderdrehzahl program-
miert ist.
* Maximale Schleuderdrehzahl in Abhängigkeit der Waschmaschine:
Maximale Schleuderdrehzahlanwahl in Abhängigkeit der Waschma-
schine:
Typ Max. Schleuderdrehzahl
PW811 1150 U/min
PW814 1075 U/min
PW818 1075 U/min
Anwahlmöglichkeiten:
300 bis 1150U/min
20 bis 70U/min
0U/min
Displayanzeige
Die Displayanzeige ist umschaltbar von der Darstellung "normal" auf
"detail".
Mit der normalen Darstellung werden vor Start nur die Temperatur
der Vorwäsche und der Hauptwäsche, die Endschleuderdrehzahl
des letzten Spülblocks und die Bereichsnamen angezeigt.
1 Kochwäsche
90 Hauptwäsche
Spülen 1075U/min
+
14,0/14,0kg
°C
Schalten Sie die Displayanzeige Darstellung "detail" um.
Nach Umstellung auf detailliert erscheinen alle Bereichs- und Block-
namen.
Programmierung
157
1 Kochwäsche
+
14,0/14,0 kg
Hauptwäsche
100090 Hauptwäsche U/min°C
1 Kochwäsche
Spülen
1075 U/min
+
14,0/14,0 kg
Spülen 1
1 Kochwäsche
1075 U/min
+
14,0/14,0 kg
Spülen 2
Anwahlmöglichkeiten:
normal
detail
Display Stand by
Bei der Einstellung "Display Standby: ja" wird das Display durch
Betätigen eines Bedienelementes eingeschaltet. Erfolgen keine wei-
teren Bedienschritte, so geht es nach 10Min. in den "Standby". Als
Information blinkt die Starttasten-Ringbeleuchtung. Durch Betätigen
eines Bedienelements wird es wieder eingeschaltet und es erscheint
das zuletzt aktive Bild.
Mit der Einstellung "Display Standby: nein" ist es permanent einge-
schaltet.
Wählen Sie aus den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
ja
nein
Kontrasteinstel-
lung
Der Kontrast des Displays ist von 1bis10 veränderbar. So kann das
Display bestimmten Betriebsgegebenheiten angepasst werden. Mit
der geänderten Einstellung findet sofort eine Kontrastveränderung
statt.
Anwahlmöglichkeiten:
1bis10
Tastenbelegung
Mit der Einstellung "direkt" werden die ersten 6Programme der Pro-
grammliste auf die Funktionstasten 1bis6 gelegt.
Bestätigen Sie mit dem Multifunktionswähler.
Wählen Sie aus den folgenden Anwahlmöglichkeiten:
normal
Programmierung
158
direkt
Tageszeit
Sie können entscheiden, ob die Tageszeit im 24- oder im 12-Stun-
denrhythmus angezeigt wird.
Anwahlmöglichkeiten:
24 h
12 h
Datumsanzeige
Entsprechend der eingestellten Landessprache werden verschiedene
Formate der Darstellung verwendet.
Wählen Sie aus der folgenden Tabelle das Format der Datumsanzei-
ge.
Land Format
Deutschland, England, Niederlande, Frank-
reich, Italien, Finnland, Portugal, Spanien, Dä-
nemark, Norwegen, Griechenland
Tag/Monat/Jahr
Schweden Jahr/Monat/Tag
USA Monat/Tag/Jahr
Tipp: Das Format der Datumsanzeige kann dem Land entsprechend
umgestellt werden.
Anwahlmöglichkeiten:
auto
Tag/Monat/Jahr
Jahr/Monat/Tag
Monat/Tag/Jahr
Dosierkalibrie-
rung
Die Dosierkalibrierung wird benutzt um die Förderleistung, der einzel-
nen Dosierpumpen zu ermitteln.
Direkter Einstieg in
die Dosierkalibrie-
rung bei ausge-
schalteter Maschi-
ne:
Halten Sie die Multifunktionstaste2 gedrückt und schalten Sie die
Maschine mit "Netz-Ein" ein.
Dosierkalibrierung
Hauptmenü
Dosierpumpe 1
Dosierpumpe 2
Anwahlmöglichkeiten:
Dosierpumpe1 bis13
Wählen Sie eine Dosierpumpe an.
Nach Anwahl einer Dosierpumpe erscheint folgender Displayinhalt:
Programmierung
159
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
V: 100 ml
0/1
0st: P: nein
Tipp: Die Dosiermenge ist einstellbar von 0bis9999 ml in 1ml-
Schritten.
Betätigen Sie die Multifunktionstaste0/1.
Der Dosierschlauch füllt sich.
Stoppen Sie den Vorgang durch Betätigen der Taste0/1.
Führen Sie den Schlauch der zu ermittelnden Dosierpumpe anstei-
gend in einen Messbecher.
Reizende Dosiermittel.
Reizung von Haut und Augen.
Haut- und Augenkontakt vermeiden, Schutzkleidung tragen.
Wechseln Sie mit Taste "Zurück" zum Hauptmenü.
Dosierkalibrierung
Hauptmenü
Dosierpumpe 1
Dosierpumpe 2
Wählen Sie eine Dosierpumpe an.
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
0/1
0 st:
P: nein
V: 100 ml
Betätigen Sie die Multifunktionstaste0/1 .
Stoppen der Pumpe durch Betätigen der Taste0/1 oder nach 60Se-
kunden automatisch.
Messen Sie die in den Messbecher geförderte Menge.
Dosierkalibrierung
Dosierpumpe 1
0/1
30 st: P: 200 ml/minV: 100 ml
Geben Sie den gemessenen Wert in das Feld"V:" ein.
Die Förderleistung P in ml/min wird von der Steuerung errechnet.
Betätigen Sie die Funktionstaste "Speichern".
Der gemessene Wert wird der Pumpe zugeordnet.
Schließen Sie den Schlauch wieder an.
Programmierung
160
Förderleistung
Dosierung (D1 bis
D13)
Die Förderleistung der angeschlossenen Dosierpumpen ist von 0ml/
min bis 9999ml/min in 1ml/min-Schritten einstellbar.
Rufen Sie den folgenden Displayinhalt auf:
Betreiberebene
Einstellungen
Korrekturfaktor Dosierung
Förderleistung Dosierung
Wählen Sie "Förderleistung Dosierung" an.
Nach Anwahl der "Förderleistung Dosierung" erscheint folgender Dis-
playinhalt:
Einstellungen
ml
Dosierpumpe 2
Dosierpumpe 1
Förderleistung Dosierung
: 6000,0 min/
nein:
Anwahlmöglichkeiten:
nein
1bis 9999,0ml/min
Korrekturfaktor
Dosierung (D1 bis
D13)
Der Korrekturfaktor kann benutzt werden, wenn eine Flüssigdosier-
umstellung erfolgte. Wurde z.B. das Dosiermittel für DosierpumpeD1
geändert (ein höheres Konzentrat), kann über den Korrekturfaktor eine
schnelle Anpassung erfolgen.
Errechnen Sie den Korrekturfaktor an Hand folgender Formel:
Korrekturfaktor D1 =
neue Menge Dosierpumpe D1
aktuelle Menge Dosierpumpe D1
Rufen Sie den folgenden Displayinhalt auf:
Betreiberebene
Einstellungen
Leermeldung Dosierung
Korrekturfaktor Dosierung
Wählen Sie "Korrekturfaktor Dosierung" an.
Einstellungen
Dosierpumpe 2
Dosierpumpe 1
Korrekturfaktor Dosierung
: 1,00
1,00:
Sie haben die folgenden Anwahlmöglichkeiten:
2
1,99 bis 0,01
Programmierung
161
Nach verlassen der Betreiberebene werden in den Programmen die
neuen Dosiermengen abgearbeitet, aber in ihrer Programmierung
nicht verändert.
Leermeldung Do-
sierung (D1 bis
D13)
Soll eine Leerstandserkennung erfolgen, so muss für der entspre-
chenden Eingang programmiert werden.
Betreiberebene
Einstellungen
Passwortverwendung
ja
Leermeldung Dosierung
:
Wählen Sie "Leermeldung Dosierung" an.
Einstellungen
Dosierpumpe 2
Dosierpumpe 1
Leermeldung Dosierung
:
:
ja
ja
Anwahlmöglichkeiten:
ja
nein
Passwortverwen-
dung
Hier kann die Verwendung eines Passwortes abgewählt werden.
Wählen Sie ob Sie ein Passwort verwenden möchten.
Anwahlmöglichkeiten:
ja
nein
Wurde jedoch schon ein Passwort vergeben und der Bediener wählt
die Funktion "nein", so wird er nach Betätigung der Taste aufge-
fordert, das aktuelle Passwort einzugeben.
Mittlerer Wasser-
druck
Für die Berechnung der Verbrauchsdaten muss der mittlere Wasser-
druck eingestellt werden. Dieser wird u.a. für die Berechnung der
Wassermengen in den einzelnen Blöcken bzw. für ein ganzes Pro-
gramm herangezogen.
Anwahlmöglichkeiten:
0,1 bis 50 bar
1 bis 800 psi
Heizleistung
Anwahlmöglichkeiten:
0 bis 999,9 kW
Kundendaten
Hier können verschiedene Einträge von Kundendaten für den Auf-
steller hinterlegt werden.
Anwahlmöglichkeiten:
Programmierung
162
- Branche - Ort
- Name - Postleitzahl
- Vorname - Telefon
- Straße - Systemadresse
- Hausnummer - Aufstellungsdatum
Branche
Hier kann ein Branchenname ausgesucht werden.
Anwahlmöglichkeiten:
Alten- und Pflegeheim
Arztpraxis
Erholungsheim
Feuerwehr/Rettungsdienst
Gaststätte/ Café
Gewerbliche Wäscherei
Handwerk
Hotel/Pension
Industrie
Jugendherberge
Krankenhaus
Reiterhof
Schulen
Textilreinigung
Wohnungsbau
sonstige
Name, Vorname
Straße, Hausnummer
Ort, Postleitzahl
Telefon
Systemadresse (hier kann eine 10 stellige Systemadresse für die Ma-
schine eingegeben werden.
Aufstellungsdatum
Programmierung
163
Währung
Anwahlmöglichkeiten:
- auto (gekoppelt an die Sprache)
- EUR Euro
- GBP Britische Pfund
- CHF Schweizerische Franken
- USD Amerikanische Dollar
- RUB Russische Rubel
- CAD Kanadische Dollar
- CZK Tschechische Kronen
- DKK Dänische Kronen
- PLN Polnische Zloty
- SEK Schwedische Kronen
- TRL Türkische Lira
- SKK Slowakische Kronen
Menüpunkt Wäscheposten
Einem Wäscheposten, der nur ein spezielles Verfahren benötigt, wird
eine Karte beigelegt, auf der sich nur ein einzelnes Programm befin-
det.
Rufen Sie den Menüpunkt "Wäscheposten" auf.
Betreiberebene
Hauptmenü
Wäscheposten
Passwort ändern
: nein
Anwahlmöglichkeiten:
nein
ja
Mit der Anwahl "ja" kann nur das Kartenprogramm gestartet werden.
Auf die Programme in der Steuerung wird nicht mehr zugegriffen.
Wählen Sie "ja" um das Kartenprogramm zu starten.
Wäscheposten
Karte einführen
Willkommen
Programmierung
164
Karten
Kartenkonzept
Das Kartenkonzept gliedert sich in verschiedene Anwendungsgebiete
auf. Es gibt zwei verschiedene Karten:
Karte Betreiber
Karte Schlüssel
Karte Betreiber
Wird vor Programmstart eine Karte in den Kartenleser gesteckt auf
der sich Programme befinden, greift die Steuerung nicht mehr auf
den internen Programmspeicher zu. Der Inhalt der Karte wird gele-
sen und als Programmliste mit dem Hinweis "Kartenbetrieb" im Dis-
play angezeigt:
Kartenbetrieb
10 Feuerwehr 45
11 Pflegeleicht 60
°C
°C
Aufruf der Programmdarstellung und Übertrag des Programms in
die Steuerung.
Drücken Sie den Multifunktionswähler.
Es erscheint die Programmdarstellung.
1 Kochwäsche
90 Hauptwäsche
Spülen 1075 U/min
+
11,0/11,0 kg
°C
Betätigen Sie die Taste"START".
Programmierung
165
Das Programm wird in den Speicher der Steuerung übertragen.
Entfernen Sie die Karte aus dem Kartenleser.
Tipp: Erst nach Programmende und nicht mehr gesteckter Karte wird
das Programm aus dem Speicher gelöscht.
Sind die vorhandenen Programme auf der Karte nicht für die Maschi-
nentype vorgesehen, so erscheint z.B. folgender Hinweis:
Karteninhalt
Vorhandene Programme auf der Karte sind
nur für den Maschinentyp ?? geeignet.
Eine Karte kann max. 30Programme zu je 6Blöcken aufnehmen.
Sollte sich auf ihr nur ein Programm befinden, so wird der Betrieb
des Menüpunktes Wäscheposten ausgeführt.
Hinweis über den
Karteninhalt auf-
rufen
Vor Programmstart oder am Programmende lässt sich ein Hinweis
über den Karteninhalt aufrufen.
Stecken Sie eine Karte mit Daten in den Kartenleser und drücken
Sie gleichzeitig die ganz rechte Funktionswahltaste.
Es erscheint sofort ein Hinweis über den Karteninhalt.
Karteninhalt
Programm
PW 81x
14:09 25.3.2015
Dargestellter Displayinhalt für Karte mit einem Programm.
Tipp: Nach Entfernen der Karte oder nach Drücken der Taste er-
scheint der normale Displayinhalt.
Karten verriegeln
Mit der PC-Software besteht die Möglichkeit die Karten zu verriegeln
und wieder zu entriegeln.
Tipp: Der Dateninhalt der verriegelten Karten kann nicht verändert
werden.
Karte in den Kartenleser einführen.
Befindet sich eine verriegelte Karte im Kartenleser, dann erscheint
nach Anwahl der Menüpunkte "Daten zur Karte" oder "Karte lö-
schen" und Betätigung des Multifunktionswählers für 5Sekunden
folgender Displayhinweis:
Betreiberebene
Hauptmenü
Eine Datenveränderung ist nicht möglich.
Karte ist gesichert
Programmierung
166
Karte Schlüssel
Mit dieser Karte gelangt man automatisch ohne Passworteingabe in
das Hauptmenü der Betreiberebene. Sie muss für die weiteren Funk-
tionen nicht im Kartenleser verbleiben. Nach Einstecken der Karte
erscheint folgender Displayinhalt:
Betreiberebene
Hauptmenü
Sprache deutsch
12.5.2015: 11:43Uhrzeit/Datum
:
Anwahlmöglichkeiten:
Sprache
Uhrzeit/Datum
Dosierung
Freigabe
Programmierung
Einstellungen
Passwort ändern
Wäscheposten
Speichern der ge-
änderten Daten
Speichern der im vorherigen Schritt geänderten Daten auf der Karte
Betreiber
Entnehmen Sie ggf. die Karte Schlüssel aus dem Kartenleser.
Stecken Sie die Karte Betreiber in den Kartenleser.
Speichern von Dosierdaten, Sprache, Programmen (Programmpaket
oder Back Up), Einstellungen, eines Programms (Wäscheposten-Be-
trieb).
Wäscheposten-
Betrieb
In der Betreiberebene kann diese Funktion über den Menüpunkt "Wä-
scheposten" aktiviert werden.
Einem Wäscheposten, der ein spezielles Waschverfahren benötigt,
wird eine Karte beigelegt, auf der sich nur das eine Programm befin-
det.
Rufen Sie die Betreiberebene auf.
Wählen Sie den Menüpunkt "Wäscheposten" an.
Befindet sich keine Karte im Kartenleser oder sind mehrere Program-
me auf der Karte (wird nicht als Wäscheposten-Betrieb erkannt) er-
scheint folgender Displayinhalt:
Wäscheposten
Karte einführen
Willkommen
Programmierung
167
Bei eingesteckter Karte mit einem Programm z.B.:
Wäscheposten
1 Kochwäsche 90
°C
Daten zur Karte
Unter diesem Menüpunkt können Sprach-, Dosier-, Programm- und
Einstellungsdaten von der Steuerung auf eine Karte geschrieben
werden.
Eine Kombination von Daten auf einer Karte von unterschiedlichen
Maschinen ist nicht möglich.
Rufen Sie im Hauptmenü die Displayansicht "Daten zur Karte" auf.
Betreiberebene
Hauptmenü
Daten zur Karte
Daten zur Steuerung
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
Daten zur Karte
Daten zur Steuerung
Karte löschen
Wählen Sie "Daten zur Karte".
Nach Anwahl erscheint folgender Displayinhalt:
Betreiberebene
Programm
Daten zur Karte
Dosierung
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
Programm
Dosierung
Einstellungen
Sprache
Programmdaten
Unter diesem Menüpunkt können max. 30Programme auf eine Karte
kopiert werden.
Die Programme werden der Reihe nach auf die Karte kopiert, wobei
die Programmnummern die in den Maschinen vergeben worden sind
mitgeführt werden.
Tipp: Befindet sich nur ein Programm auf der Karte, dann ist der Wä-
schepostenbetrieb möglich.
Programmierung
168
Rufen Sie unter dem Menüpunkt "Daten zur Karte" den Displayin-
halt "Programm" auf:
Betreiberebene
Programm
Daten zur Karte
Dosierung
Wählen Sie "Programm" an.
Nach Anwahl erscheint folgender Displayinhalt:
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
Daten zur Karte
Programm
1-999
°C
°C
Markieren Sie das ausgewählte Programms durch Drücken des
Multifunktionswählers.
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
Daten zur Karte
Programm
1-999
°C
°C
Sollen alle Programme kopiert werden, so ist die Funktionstaste
"1-999" zu drücken.
Betätigen Sie die Taste "Speichern" um zu kopieren.
Reicht der noch freie Speicherplatz auf der Karte nicht mehr aus um
alle markierten Programme zu speichern, so erscheint blinkend der
Hinweis:
Daten zur Karte
Programm
Speicherplatz zu klein
Dosierdaten
Unter diesem Menüpunkt können alle Dosierdaten vorhandener Pro-
gramme in der Steuerung auf eine Karte kopiert werden.
Vorhandene Dosierdaten werden jedoch erst mit zusätzlicher Bestä-
tigung überschrieben. Für jedes Programm sind Dosierart, Dosier-
phase 1, 2 (Dosierpumpe, Dosiermenge und Niveau) und Dosier-
stopp 1, 2 (ja oder nein) aufgeführt. Bei einem Wechsel des Dosier-
mittels ist somit eine schnelle und einfache Dosieranpassung mög-
lich.
Es werden nur die Dosierpumpen gelistet die aktiv sind.
Rufen Sie im Menüpunkt "Daten zur Karte" die Displayansicht "Do-
sierung" auf.
Programmierung
169
Hauptmenü
Einstellungen
Daten zur Karte
Dosierung
Wählen Sie den Menüpunkt "Dosierung" aus und bestätigen Sie die
Auswahl durch Drücken des Multifunktionswählers.
Nach Anwahl und Drücken des Multifunktionswählers erscheint wäh-
rend der Datenübertragung folgender Displayinhalt:
Dosierung
Daten zur Karte
Waren auf der Karte schon Dosierdaten vorhanden, so erscheint die
Sicherheitsabfrage.
DosierungDaten zur Karte
Vorhandene Daten überschreiben?
Drücken Sie die Taste "Speichern" um die vorhandenen Daten zu
überschreiben.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von 30
Sekunden eine Taste betätigt wurde, wird der Schreibvorgang nicht
ausgeführt und man springt zurück.
Einstellungsdaten
Unter diesem Menüpunkt können alle Einstellungen aus der Betrei-
berebene (siehe unter Punkt Menüpunkt "Einstellungen") aus der
Steuerung auf eine Karte kopiert werden.
Vorhandene Einstellungen werden jedoch erst mit zusätzlicher Be-
stätigung überschrieben.
Rufen Sie im Menüpunkt "Daten zur Karte" die Displayansicht "Ein-
stellungen" auf.
Hauptmenü
Einstellungen
Daten zur Karte
Dosierung
Wählen Sie "Einstellungen" an und betätigen Sie die Taste"START".
Nach Anwahl und Betätigung der Taste"START" springt die Anzeige
wie folgt um:
Programmierung
170
Einstellungen
Daten zur Karte
Waren auf der Karte schon Einstellungsdaten vorhanden, so er-
scheint die Sicherheitsabfrage.
EinstellungenDaten zur Karte
Vorhandene Daten überschreiben?
Drücken Sie die Taste "Speichern" um die vorhandenen Daten zu
überschreiben.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wurde, wird der Schreibvorgang
nicht ausgeführt und man springt zurück.
Sprachdaten
In der Profitronic M sind standardmäßig 11Sprachen hinterlegt. Diese
sind in der Betreiberebene Menüpunkt "Sprache" anwählbar.
Soll jedoch eine vorhandene Sprache auf eine Karte geschrieben
werden, so ist der Menüpunkt "Sprache" anzuwählen. Vorhandene
Sprachdaten auf der Karte werden erst mit zusätzlicher Bestätigung
überschrieben.
Rufen Sie im Menüpunkt "Daten zur Karte" die Displayansicht
"Sprache" auf.
Hauptmenü
Sprache
Daten zur Karte
Einstellungen
deutsch:
Anwahlmöglichkeit:
sämtliche in der Steuerung vorhandene Sprachen
Wählen Sie mit dem Multifunktionswähler eine der in der Steuerung
hinterlegten Sprachen aus.
Nach Anwahl und Drücken des Multifunktionswählers erscheint wäh-
rend der Datenübertragung folgender Displayinhalt:
Sprache
Daten zur Karte
Waren auf der Karte schon Sprachdaten vorhanden, so erscheint die
Sicherheitsabfrage.
Programmierung
171
SpracheDaten zur Karte
Vorhandene Daten überschreiben?
Drücken Sie die Taste "Speichern" um die vorhandenen Daten zu
überschreiben.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wurde, wird der Schreibvorgang
nicht ausgeführt und man springt zurück.
Daten zur Steue-
rung
Unter diesem Menüpunkt können die vorhandenen Daten zur Steue-
rung (Sprache, Dosierdaten, Programme oder Einstellungen) von der
Karte in die Steuerung geschrieben werden.
Rufen Sie im Hauptmenü die Displayansicht "Daten zur Steuerung"
auf.
Betreiberebene
Hauptmenü
Karte löschen
Daten zur Steuerung
Sie haben folgende Anwahlmöglichkeiten:
Daten zur Karte
Daten zur Steuerung
Karte löschen
Wählen Sie "Daten zur Steuerung".
Nach Anwahl und Betätigung der Taste"START" erscheint, entspre-
chend dem Dateninhalt der Karte, die Anzeige.
Sprache
Ist auf der Karte eine Sprache hinterlegt, so erscheint der folgende
Displayinhalt:
auf Sprache
Daten zur Steuerung
Sprache auf Karte
deutsch:
Sprache
: deutsch
Wählen Sie "Sprache auf Karte" an und bestätigen Sie die Auswahl
durch Drücken des Multifunktionswählers.
Die Anzeige springt wie folgt um:
Sprache
Daten zur Steuerung
Programmierung
172
SpracheDaten zur Steuerung
Vorhandene Daten überschreiben?
War in der Steuerung auf der gewählten Position schon eine Spra-
che vorhanden, so erscheint die Sicherheitsabfrage.
Drücken Sie die Taste "Speichern" um die vorhandenen Daten zu
überschreiben.
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wurde, wird der Schreibvorgang
nicht ausgeführt und man springt zurück.
Dosierung
Unter diesem Menüpunkt können alle Dosierdaten vorhandener Pro-
gramme in der Steuerung auf eine Karte kopiert werden.
Vorhandene Dosierdaten werden jedoch erst mit zusätzlicher Bestä-
tigung überschrieben. Für jedes Programm sind Dosierart, Dosier-
phase1,2 (Dosierpumpe, Dosiermenge und Niveau) und Dosier-
stopp1,2 (ja oder nein) aufgeführt. Bei einem Wechsel des Dosier-
mittels ist somit eine schnelle und einfache Dosieranpassung mög-
lich.
Es werden nur die Dosierpumpen gelistet die aktiv sind.
Wählen Sie den Menüpunkt "Dosierung" an.
Dosierung
Daten zur Steuerung
:
Dosierung
13:40 10.05.15
Nach Drücken des Multifunktionswählers erscheint die Sicherheitsab-
frage.
DosierungDaten zur Steuerung
Vorhandene Daten überschreiben?
Bestätigen Sie durch Drücken der Taste "Speichern".
Während der Datenübertragung erscheint folgender Displayinhalt:
Dosierung
Daten zur Steuerung
Tipp: Konnten nicht alle Dosierdaten von der Karte in die Steuerung
kopiert werden, erscheint nach der Datenübertragung folgender Dis-
playinhalt:
Programmierung
173
DosierungDaten zur Steuerung
Speicherplatz zu klein
Tipp: Ist ein Kopieren, wie oben beschrieben nicht möglich, erscheint
für 5Sekunden folgender Displayinhalt:
DosierungDaten zur Steuerung
Datenübertragung nicht möglich
Programm
Unter diesem Menüpunkt können ein oder mehrere Programme von
der Karte in die Steuerung kopiert werden.
Tipp: Vorhandene Programme in der Steuerung werden überschrie-
ben.
Wählen Sie den Menüpunkt "Programm" an.
Nach Anwahl erscheint folgender Displayinhalt:
Daten zur Steuerung
:
Programm
13:40 10.05.15Programm
Bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken des Multifunktionswäh-
lers.
Es erscheint folgender Displayinhalt:
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
Daten zur Steuerung
Programm
1-999
°C
°C
Anwahlmöglichkeit:
sämtliche auf der Karte vorhandene Programme
Markieren oder Demarkieren Sie Programme durch Drücken des
Multifunktionswählers.
Tipp: Sollen alle vorhanden Programme auf der Karte kopiert werden,
so ist die 1-999Taste zu drücken.
Drücken Sie die Taste "Speichern" um den Displayinhalt für die
Auswahl des Zielprogrammplatzes aufzurufen.
Es erscheint der erste freie Programmplatz in der Steuerung, der alle
angewählten Programme auf der Karte, nachfolgend aufnehmen
kann.
Programmierung
174
11Zielprogrammnummer
1Anzahl Programme
Daten zur Steuerung
Programm
:
:
Wählen Sie den Programmplatz und betätigen Sie mit der Taste
"Speichern".
Die Datenübertragung ist aktiviert.
Tipp: Sollte der freie verfügbare Bereich in der Steuerung nicht aus-
reichen, die angewählten Programme von der Karte aufzunehmen, so
erscheint folgender Displayinhalt:
ProgrammDaten zur Steuerung
Speicherplatz zu klein
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wurde, wird der Schreibvorgang
nicht ausgeführt und man springt zurück.
Ist genügend Speicherplatz in der Steuerung vorhanden, erscheint
während der Datenübertragung folgender Displayinhalt:
Programm
Daten zur Steuerung
Wurde ein Zielprogrammplatz gewählt, auf dem schon ein Programm
steht, so erscheint die Sicherheitsabfrage.
Einstellungen
Unter diesem Menüpunkt können Einstellungen der Betreiberebene
von der Karte in die Steuerung kopiert werden.
Vorhandene Programme in der Steuerung werden überschrieben.
Wählen Sie den Menüpunkt "Einstellungen" an.
Dosierung
Daten zur Steuerung
:
Einstellungen
13:40 10.05.15
Drücken Sie den Multifunktionswähler.
Es erscheint die Sicherheitsabfrage.
Programmierung
175
EinstellungenDaten zur Steuerung
Vorhandene Daten überschreiben?
Bestätigen Sie durch Drücken der Taste "Speichern".
Während der Datenübertragung erscheint folgender Displayinhalt:
Einstellungen
Daten zur Steuerung
Karte Löschen
Unter diesem Menüpunkt können alle vorhandenen Daten auf der
Karte gelöscht werden.
Wählen Sie den Menüpunkt "Karte löschen" an.
Betreiberebene
Hauptmenü
Karte löschen
Daten zur Steuerung
Bestätigen Sie die Anwahl durch Drücken des Multifunktionswäh-
lers.
Es erscheint der folgende Displayinhalt:
Betreiberebene
Karte löschen
Keine löschbaren Daten vorhanden
Alle Daten sind gelöscht.
Tipp: Sind z.B. Waschprogramme auf der Karte, können diese auch
einzeln gelöscht werden.
Wählen Sie das zu löschende Waschprogramms an.
1 Kochwäsche 90
2 Buntwäsche 60
Betreiberebene
Karte löschen
1-999
°C
°C
Markieren Sie das zu löschende Programm durch Drücken des Mul-
tifunktionswählers.
Wählen Sie die Taste "Speichern" an und betätigen Sie die An-
wahl.
Es erscheint die Sicherheitsabfrage.
Programmierung
176
Karte löschenBetreiberebene
Vorhandene Daten löschen?
Tipp: Mit Betätigung der Taste oder wenn nicht innerhalb von
30Sekunden eine Taste betätigt wurde, wird der Löschvorgang nicht
ausgeführt und man springt zurück.
Drücken Sie die Taste "Speichern".
Der Dateninhalt der Karte bzw. die markierten Programme werden ge-
löscht und zurück zur Menüauswahl gesprungen.
Programmierung
177
Handsteuerung
Umschalten auf
Handsteuerung
Die Handsteuerung ist vor Programmstart oder in einem Programm-
stopp möglich.
Betätigen Sie die Taste "Handsteuerung" um zur Passwortein-
gabe zu gelangen.
Passwort:
0123456789
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
_ _ _ _
-_ _
Geben Sie das Passwort ein.
Das Menü Handsteuerung wird angezeigt:
Handsteuerung
Niveau:
0 mm Temperatur 22:
Drehzahl: 0 U/min 0 mlDos-Menge:
°C
Es wird der aktuelle Zustand bezüglich Niveau, Drehzahl und Tempe-
ratur der Maschine angezeigt.
Die Funktionstasten sind mit bestimmten Funktionen der Handsteue-
rung hinterlegt:
- Wasserzulauf
- Dosierung
- Waschen und Heizen
- Ablauf mit Bewegung
- Schleudern
Beenden Sie eine angewählte Funktion durch nochmalige Tastenbe-
tätigung.
Beenden der
Handsteuerung
Beenden Sie eine angewählte Funktion mit der Taste "Stopp/En-
de".
Beenden Sie die Handsteuerung durch nochmalige Betätigung der
Taste "Stopp/Ende".
Wasserzulauf
Wasserzulaufventile und das Wasserniveau können eingestellt wer-
den.
Drücken Sie die Funktionstaste "Wasserzulauf".
Handsteuerung
Wasserzulauf
Ventil
Niveau:
: KH
100 mm
Bestätigen Sie die Anwahl "Ventil" durch Drücken des Multifunktions-
wählers .
Programmierung
178
Handsteuerung
Wasserzulauf
Ventil
Niveau:
: KH
100 mm
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers das entspre-
chende Ventil aus und bestätigen durch Drücken die Auswahl.
Handsteuerung
Wasserzulauf
Ventil
Niveau:
: KH
100 mm
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers "Niveau" an
und bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken .
Stellen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers das Niveau ein
und bestätigen die Eingabe durch Drücken.
Starten Sie nach Anwahl von Ventil und Niveau mit der Taste
"START" den Wasserzulauf.
Tipp: Ist das eingestellte Niveau erreicht oder wird erneut die Tas-
te betätigt, wird der Wasserzulauf beendet.
Dosierung
Dosierventil und Dosiermenge können eingestellt werden.
Funktion ist nur möglich, wenn in der Serviceebene Dosieranzeige
"ja" programmiert wurde.
Drücken Sie die Funktionstaste "Dosierung".
Handsteuerung
Dosierung
Dosierpumpe
Dosiermenge
:
100 ml
D1
:
Bestätigen Sie die Anwahl "Dosierpumpe" durch Drücken des Mul-
tifunktionswählers.
Handsteuerung
Dosierung
Dosierpumpe
Dosiermenge
:
100 ml
D1
:
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers die entspre-
chende Dosierpumpe aus und bestätigen Sie die Auswahl durch
Drücken des Multifunktionswählers.
Handsteuerung
Dosierung
Dosierpumpe
Dosiermenge
:
100 ml
D1
:
Programmierung
179
Wählen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers die Dosiermen-
ge an und bestätigen Sie die Anwahl durch Drücken des Multifunk-
tionswählers.
Stellen Sie durch Drehen des Multifunktionswählers entsprechende
Dosiermenge ein und bestätigen Sie die Einstellung durch Drücken.
Starten Sie die Dosierung mit der Taste"START".
Ist die Dosierung erfolgt, wird das Programm beendet.
Tipp: Wird die Taste erneut betätigt, wird das Programm ebenfalls
beendet.
Waschen und Hei-
zen
Temperatur, Drehzahl und der Waschrhythmus können eingestellt
werden.
Drücken Sie die Funktionstaste "Waschen und Heizen" .
Handsteuerung
Waschen und Heizen
Temperatur
Drehzahl:
: 95
nein
°C
Stellen Sie nacheinander Temperatur, Drehzahl und Waschrhythmus
ein.
Starten Sie nach der Einstellung das Programm "Waschen und Hei-
zen" mit der Taste"START".
Ist das Waschen und Heizen erfolgt, wird das Programm beendet.
Tipp: Wird die Taste erneut betätigt, wird das Programm eben-
falls beendet.
Ablauf mit Bewe-
gung
Ablaufweg, Niveau, Drehzahl und der Waschrhythmus können einge-
stellt werden.
Drücken Sie die Funktionstaste "Ablauf mit Bewegung".
Handsteuerung
Ablauf mit Bewegung
Ablaufweg
Niveau:
:
0 mm
normal
Stellen Sie nacheinander Ablaufweg, Niveau, Drehzahl und Rhyth-
mus ein.
Starten Sie nach der Einstellung das Programm "Ablauf mit Bewe-
gung" mit der Taste "START".
Ist der Ablauf mit Bewegung erfolgt, wird das Programm beendet.
Tipp: Wird die Taste erneut betätigt, wird das Programm eben-
falls beendet.
Schleudern
Die Drehzahl kann eingestellt werden.
Drücken Sie die Funktionstaste "Schleudern".
Programmierung
180
Handsteuerung
Schleudern
Drehzahl:
1150 U/min
Stellen Sie die Drehzahl ein.
Starten Sie nach der Einstellung das Programm "Schleudern" mit
der Taste "START".
Ist das Schleudern erfolgt oder wird, wird das Programm beendet.
Tipp: Wird die Taste erneut betätigt, wird das Programm ebenfalls
beendet.
Handsteuerung
Niveau:
0 mm Temperatur 22:
Drehzahl: nein 0 mlDos-Menge:
°C
Beenden Sie gewählte Funktionen mit der Taste "Stopp/Ende".
Tipp: Mit nochmaliger Betätigung der Taste "Stopp/Ende" wird die
Handsteuerung beendet.
Funktionskombi-
nationen
Wasserzulauf, Dosierung, Waschen und Heizen sind in beliebiger
Kombination* gleichzeitig anwählbar.
Wasserzulauf Dosierung Waschen und
Heizen
Ablauf mit
Bewegung
Schleudern
* alle möglichen Funktionskombinationen dunkelgrau hinterlegt
Technische Daten
181
Gerätedaten PW 811
Elektroanschluss
Anschlussspannung siehe Typenschild
Frequenz siehe Typenschild
Leistungsaufnahme siehe Typenschild
Stromaufnahme siehe Typenschild
Erforderliche Absicherung siehe Typenschild
Heizleistung siehe Typenschild
Aufstellmaße
Gehäusebreite (ohne Anbauteile) 795 mm
Gehäusehöhe (ohne Anbauteile) 1350 mm
Gehäusetiefe (ohne Anbauteile) 827 mm
Maschinenbreite über alles 799 mm
Maschinenhöhe über alles 1352 mm
Maschinentiefe über alles 940 mm
Mindestbreite Einbringöffnung 805 mm
Mindestabstand zwischen Wand und Gerätefront 1280 mm
Mindestabstand zwischen Wand und Geräterückseite 400 mm
Gewicht und Bodenbelastung
Nettogewicht siehe Installationsplan
Maximale Bodenbelastung während des Betriebs siehe Installationsplan
Emissionswerte
Emission-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz gemäß EN ISO 11204/11203 <70 dB(A) re 20 μPa
Schallleistungspegel, EN ISO 9614-2 <80 dB(A)
Produktsicherheit
Normanwendung zur Produktsicherheit
IEC 60335-1, IEC 60335-2-7
EN 60335-1, EN 50571
Technische Daten
182
Gerätedaten PW 814
Elektroanschluss
Anschlussspannung siehe Typenschild
Frequenz siehe Typenschild
Leistungsaufnahme siehe Typenschild
Stromaufnahme siehe Typenschild
Erforderliche Absicherung siehe Typenschild
Heizleistung siehe Typenschild
Aufstellmaße
Gehäusebreite (ohne Anbauteile) 920 mm
Gehäusehöhe (ohne Anbauteile) 1450 mm
Gehäusetiefe (ohne Anbauteile) 757 mm
Maschinenbreite über alles 924 mm
Maschinenhöhe über alles 1452 mm
Maschinentiefe über alles 849,5 mm
Mindestbreite Einbringöffnung 930 mm
Mindestabstand zwischen Wand und Gerätefront 1160 mm
Mindestabstand zwischen Wand und Geräterückseite 400 mm
Gewicht und Bodenbelastung
Nettogewicht siehe Installationsplan
Maximale Bodenbelastung während des Betriebs siehe Installationsplan
Emissionswerte
Emission-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz gemäß EN ISO 11204/11203 <70 dB(A) re 20 μPa
Schallleistungspegel, EN ISO 9614-2 <80 dB(A)
Produktsicherheit
Normanwendung zur Produktsicherheit
IEC 60335-1, IEC 60335-2-7
EN 60335-1, EN 50571
Technische Daten
183
Gerätedaten PW 818
Elektroanschluss
Anschlussspannung siehe Typenschild
Frequenz siehe Typenschild
Leistungsaufnahme siehe Typenschild
Stromaufnahme siehe Typenschild
Erforderliche Absicherung siehe Typenschild
Heizleistung siehe Typenschild
Aufstellmaße
Gehäusebreite (ohne Anbauteile) 920 mm
Gehäusehöhe (ohne Anbauteile) 1450 mm
Gehäusetiefe (ohne Anbauteile) 857 mm
Maschinenbreite über alles 924 mm
Maschinenhöhe über alles 1452 mm
Maschinentiefe über alles 950 mm
Mindestbreite Einbringöffnung 930 mm
Mindestabstand zwischen Wand und Gerätefront 1260 mm
Mindestabstand zwischen Wand und Geräterückseite 400 mm mm
Gewicht und Bodenbelastung
Nettogewicht siehe Installationsplan
Maximale Bodenbelastung während des Betriebs siehe Installationsplan
Emissionswerte
Emission-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz gemäß EN ISO 11204/11203 <70 dB(A) re 20 μPa
Schallleistungspegel, EN ISO 9614-2 <80 dB(A)
Produktsicherheit
Normanwendung zur Produktsicherheit
IEC 60335-1, IEC 60335-2-7
EN 60335-1, EN 50571
Deutschland:
Miele & Cie. KG
Vertriebsgesellschaft Deutschland
Geschäftsbereich Professional
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 0 800 22 44 644
Telefax: 0 800 33 55 533
Miele im Internet: www.miele-professional.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestraße 1
5071 Wals bei Salzburg
Verkauf: Telefon 050 800 420 - Telefax 050 800 81 429
E-Mail: vertrieb-professional@miele.at
Miele im Internet: www.miele.at/professional
Werkskundendienst 050 800 390
(Festnetz zum Ortstarif; Mobilfunkgebühren abweichend)
Luxemburg:
Telefax: 00352 4 97 11-39
Miele im Internet: www.miele.lu
E-Mail: infolux@miele.lu
Miele S.à.r.l.
20, rue Christophe Plantin
Postfach 1011
L-1010 Luxemburg/Gasperich
Telefon: 00352 4 97 11-30
Telefon: 00352 4 97 11-45
(Werkkundendienst)
Mo-Do
Fr
8.30-12.30, 13-17 Uhr
8.30-12.30, 13-16 Uhr
(Produktinformation)
Miele AG
Limmatstrasse 4, 8957 Spreitenbach
Telefon 056 417 20 00 Zentrale
Telefon 056 417 27 51 - Telefax 056 417 24 69
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E-Mail: info.mieleprofessional@miele.ch
Internet: www.miele-professional.ch
Schweiz:
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176

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