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BETRIEBSANLEITUNG
Betrieb
Wartung
Technische Daten
Alle Informationen in dieser Betriebsanleitung sind zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung Stand der Technik. Allerdings behält sich HYUNDAI
entsprechend seiner Firmenstrategie das Recht vor, im Rahmen
der fortlaufenden Produktweiterentwicklung jederzeit Änderungen
vorzunehmen.
Dieses Handbuch ist für alle Modellversionen vorgesehen und enthält
Beschreibungen und Erläuterungen sowohl für optionale als auch für
standardmäßige Ausstattungen.
Aus diesem Grund können Sie in diesem Handbuch Inhalte vorfinden,
die für Ihre spezifische Fahrzeugkonfiguration evtl. nicht zutreffend ist.
F2
Ihr HYUNDAI darf in keiner Art und Weise verändert werden.Veränderungen können sich
nachteilig auf das Fahrverhalten, die Sicherheit und die Haltbarkeit Ihres HYUNDAI
auswirken. Bestimmte Veränderungen können auch gegen die in Ihrem Land geltenden
Zulassungsbestimmungen verstoßen.
Ihr Fahrzeug ist mit einer elektronischen Kraftstoffeinspritzung und anderen elektronischen
Komponenten ausgerüstet. Ein unsachgemäß eingebautes/eingestelltes Funksprechgerät
oder Mobiltelefon kann sich nachteilig auf elektronische Systeme auswirken. Aus diesem
Grund empfehlen wir, dass Sie die Hinweise des Geräteherstellers sorgfältig beachten oder
dass Sie sich von Ihrem HYUNDAI Vertragswerkstatt im Voraus beraten lassen bzw. spezielle
Hinweise von ihm einholen, bevor Sie eines der genannten Geräte einbauen.
ACHTUNG: VERÄNDERUNGEN AN IHREM HYUNDAI
EINBAU VON FUNKSPRECHGERÄTEN UND MOBILTELEFONEN
F3
Dieses Handbuch enthält Informationen, die mit GEFAHR, VORSICHT, ACHTUNG und
ANMERKUNG überschrieben sind.
Diese Überschriften machen auf Folgendes aufmerksam:
WARNHINWEISE ZUR SICHERHEIT UND ZU FAHRZEUGSCHÄDEN
GEFAHR kennzeichnet eine gefähr-
liche Situation, die zum Tod oder zu
schweren Verletzungen führt, wenn
sie nicht vermieden wird.
GEFAHR
VORSICHT kennzeichnet eine
gefährliche Situation, die zum Tod
oder zu schweren Verletzungen
führen kann, wenn sie nicht
vermieden wird.
ACHTUNG kennzeichnet eine
gefährliche Situation, die zu leichten
bis mittelschweren Verletzungen
führen kann, wenn sie nicht vermieden
wird.
ACHTUNG
ANMERKUNG kennzeichnet eine
Situation, die zu Schäden am Fahrzeug
führen kann, wenn sie nicht vermieden
wird.
ANMERKUNG
VORSICHT
F4
VORWORT
Vielen Dank dafür, dass Sie sich für HYUNDAI entschieden haben. Wir freuen uns, Sie im wachsenden Kreis
anspruchsvoller Menschen, die HYUNDAI-Fahrzeuge fahren, willkommen heißen zu dürfen. Die fortschrittliche
Technik und die hochqualitative Bauweise eines jeden HYUNDAI-Fahrzeugs, welches wir produzieren, ist etwas, auf
das wir sehr stolz sind.
Ihre Betriebsanleitung macht Sie mit den Merkmalen und dem Betrieb Ihres neuen HYUNDAI bekannt. Wir empfehlen
Ihnen, dass Sie die Betriebsanleitung sorgfältig lesen, da die enthaltenen Informationen erheblich dazu beitragen
können, dass Sie mit Ihrem neuen Fahrzeug zufrieden sein werden.
Dieses Handbuch enthält wichtige Sicherheitsinformationen und Hinweise, die Sie mit der Handhabung Ihres
Fahrzeugs und dessen Sicherheitsmerkmalen vertraut machen sollen, damit Sie Ihr Fahrzeug sicher bedienen können.
Darüber hinaus enthält dieses Handbuch Wartungsinformationen, die darauf ausgelegt sind, den Betrieb Ihres
Fahrzeugs noch sicherer zu gestalten. Wir empfehlen grundsätzlich, alle Inspektions- und Wartungsarbeiten an Ihrem
Fahrzeug von einer autorisierten HYUNDAI-Vertragswerkstatt durchführen zu lassen. HYUNDAI-Vertragswerkstätten
haben einen hohen Qualitätsstandard bei Inspektions- und Wartungsarbeiten und bieten Ihnen einen Rundum-Service.
Sie sollten diese Betriebsanleitung als festen Bestandteil Ihres Fahrzeugs betrachten und sie deshalb auch stets in
Ihrem Fahrzeug aufbewahren, damit sie jederzeit griffbereit ist. Bei einem Weiterverkauf des Fahrzeugs sollte das
Handbuch beim Fahrzeug verbleiben, damit auch dem neuen Besitzer keine wichtigen Informationen hinsichtlich
Betrieb, Sicherheit und Wartung entgehen.
HYUNDAI MOTOR COMPANY
Copyright 2017 HYUNDAI Motor Company. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument darf ohne vorherige
schriftliche Genehmigung der HYUNDAI Motor Company nicht reproduziert, in keiner Datenbank gespeichert oder
auf irgendeine Art und Weise übertragen werden.
Die Verwendung minderwertiger Kraftstoffe und Schmiermittel, die nicht den HYUNDAI-Spezifikationen
entsprechen, kann zu schweren Motor- und Getriebeschäden führen. Sie dürfen immer nur hochqualitative
Kraftstoffe und Schmiermittel verwenden, die den in dieser Betriebsanleitung im Kapitel 'Technische
Fahrzeugdaten' auf der Seite 8-7 aufgeführten Spezifikationen entsprechen.
ACHTUNG
Wir möchten Ihnen helfen, die
größtmögliche Fahrfreude mit Ihrem
Fahrzeug zu erlangen. Ihre Bedie-
nungsanleitung kann Sie dabei auf
vielfältige Art und Weise unterstützen.
Wir empfehlen deshalb, dass Sie
unbedingt das gesamte Handbuch
lesen. Um die Möglichkeit zu
minimieren, dass Sie tödliche oder
andere Verletzungen erleiden,
müssen Sie die im gesamten Hand-
buch verteilten und mit VORSICHT
und ACHTUNG überschriebenen
Abschnitte lesen.
Abbildungen ergänzen die Texte in
diesem Handbuch, um zu
verdeutlichen, wie Sie optimale
Freude an Ihrem Fahrzeug haben
können. Wenn Sie Ihre Bedienungs-
anleitung lesen, werden Sie
über Ausstattungsmerkmale, wichtige
Sicherheitsinformationen und
Fahrhinweise unter verschiedenen
Bedingungen informiert.
Das Aufteilung dieses Handbuchs
ist im Inhaltsverzeichnis dargestellt.
Im Stichwortverzeichnis sind alle
in diesem Handbuch enthaltenen
Informationen in alphabetischer
Reihenfolge aufgeführt.
Kapitel: Dieses Handbuch besteht
aus acht Kapiteln und einem
zusätzlichen Stichwortverzeichnis.
Jedes Kapitel beginnt mit einer
kurzen Inhaltsübersicht. Aus dieser
Übersicht können Sie ersehen, ob
die von Ihnen gesuchte Information
in diesem Kapitel vorhanden ist.
Ihre Sicherheit und die Sicherheit
Dritter sind sehr wichtig. Die
vorliegende Betriebsanleitung
enthält zahlreiche Sicherheits-
hinweise und Vorgehensweisen.
Diese Informationen machen Sie auf
potenzielle Gefahren aufmerksam,
durch die Sie, Dritte und Ihr
Fahrzeug zu Schaden kommen
können.
Worin die Gefahren bestehen und
was man tun kann, um sie zu
verringern oder zu vermeiden, steht
in dieser Anleitung und auf
Aufklebern, die am Fahrzeug
angebracht sind.
Die in dieser Anleitung enthaltenen
Warnhinweise und Anweisungen
dienen Ihrer Sicherheit. Bei Nicht-
beachtung der Sicherheitshinweise
und Anweisungen besteht die
Gefahr schwerer oder tödlicher
Verletzungen.
VERWENDUNG DIESES HANDBUCHS SICHERHEITSHINWEISE
F5
Einleitung
F6
Einleitung
Im gesamten Handbuch kommen die
Begriffe GEFAHR, VORSICHT,
ACHTUNG, HINWEIS und das
SICHERHEITSWARNSYMBOL vor.
Dies ist das Sicherheits-
warnsymbol. Es soll Sie
auf mögliche Verletzungs-
gefahren aufmerksam
machen. Beachten Sie
alle Sicherheitshinweise im
Zusammenhang mit diesem
Symbol, um (tödliche)
Verletzungen zu vermeiden.
Das Sicherheitswarnsymbol
steht vor den Signalwörtern
GEFAHR, VORSICHT und
ACHTUNG.
ANMERKUNG kennzeichnet eine
Situation, die zu Schäden am
Fahrzeug führen kann, wenn sie
nicht vermieden wird.
Benzinmotor
Bleifreies Benzin
Europa
Für eine optimale Fahrzeugleistung
empfehlen wir Ihnen, unverbleites
Benzin mit einer Oktanzahl von
95 ROZ (Research-Oktanzahl) /
91 AKI (Anti Knock Index) oder
höher zu verwenden.
Unverbleites mit einer Oktanzahl von
91-94 ROZ / 87-90 AKI kann
verwendet werden, hat aber Einfluss
auf die Motorleistung des Fahrzeugs.
(Verwenden Sie keine mit Methanol
versetzen Kraftstoffe.)
Ihr neues Fahrzeug ist so
konstruiert, dass die maximale
Leistung mit BLEIFREIEM BENZIN
erreicht wird, während gleichzeitig
die Emissionen und der Zündkerzen-
verschleiß minimiert werden.
ANMERKUNG
GEFAHR kennzeichnet eine
gefährliche Situation, die zum
Tod oder zu schweren
Verletzungen führt, wenn sie
nicht vermieden wird.
GEFAHR
VORSICHT kennzeichnet eine
gefährliche Situation, die zum
Tod oder zu schweren Ver-
letzungen führen kann, wenn sie
nicht vermieden wird.
VORSICHT
ACHTUNG kennzeichnet eine
gefährliche Situation, die zu
leichten bis mittelschweren Ver-
letzungen führen kann, wenn sie
nicht vermieden wird.
ACHTUNG
KRAFTSTOFFVORSCHRIFTEN
F7
Einleitung
Verbleit (ausstattungsabhängig)
In einigen Ländern ist Ihr Fahrzeug
für die Verwendung von verbleitem
Benzin ausgelegt. Bei der
Verwendung verbleiten Kraftstoffs
empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich
an eine HYUNDAI-Vertragswerkstatt
wendenn. Die Oktanzahl verbleiten
Benzins entspricht derjenigen von
unverbleitem Benzin.
Benzin mit Alkohol- und
Methanolzusätzen
"Gasohol", eine Mischung aus
Benzin und Äthanol (auch
Ethylalkohol) und Benzin oder
"Gasohol" mit Methanolzusatz (auch
Wood Alcohol) wird zusammen mit
oder als Ersatz für verbleites und
bleifreies Benzin vermarktet.
Verwenden Sie keine Benzin-
mischungen (Gasohol), die mehr als
10% Äthanol bzw. Ethylalkohol
enthalten und verwenden Sie keine
Benzinmischungen (Gasohol), die
Methanolzusätze enthalten.
Derartige Kraftstoffe können
Betriebsstörungen und Beschä-
digungen der Kraftstoffanlage, der
Motorsteuerung und der Abgas-
regelung verursachen.
Stoppen Sie die Verwendung einer
Benzinmischung (Gasohol), sobald
Betriebsstörungen auftreten.
VERWENDEN SIE NIEMALS
VERBLEITEN KRAFTSTOFF.
Verbleiter Kraftstoff ist schäd-
lich für den Katalysator, er
beschädigt die Lambdasonden
des Motorsteuersystems und
er beeinträchtigt die Abgas-
regelung.
Füllen Sie niemals Reinigungs-
additive in den Kraftstofftank,
die von HYUNDAI nicht freige-
geben wurden (Wir empfehlen,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen).
ACHTUNG
Tanken Sie nicht weiter,
nachdem sich die Zapfpistole
beim Tanken automatisch
abgestellt hat.
Vergewissern Sie sich immer,
dass der Tankdeckel fest
aufgeschraubt ist, damit
im Fall eines Unfalls kein
Kraftstoff auslaufen kann.
VORSICHT
F8
Einleitung
Fahrzeugschäden und Betriebs-
störungen unterliegen nicht der
Herstellergarantie, wenn sie durch
die Verwendung folgender Kraftstoffe
verursacht wurden:
1. Benzinmischung (Gasohol) mit
einem Äthanolzusatz von über 10%.
2. Benzin (oder Gasohol) mit
Methanolzusatz.
3. Verbleites Benzin oder verbleite
Benzinmischung (Gasohol).
Sonstige Kraftstoffe
Die Verwendung von Kraftstoffen wie
zum Beispiel:
- Silikonhaltige (Si) Kraftstoffe
- Manganhaltige (Mn) Kraftstoffe
- Ferrocenhaltige (Fe) Kraftstoffe
- Kraftstoffe mit anderen
metallischen Zusätzen
führt möglicherweise zu
Verstopfungen, Fehlzündungen,
schlechter Beschleunigung, zum
Absterben des Motors sowie zu
Katalysatorschmelze, Korrosion und
einer kürzeren Fahrzeuglebensdauer
etc.
Schäden an der Kraftstoffanlage
oder Funktionsstörungen, die
durch die Verwendung dieser
Kraftstoffe verursacht werden,
werden möglicherweise nicht von
der Neuwagengarantie abgedeckt.
Verwendung von MTBE
Es wird empfohlen, keine Kraftstoffe
für Ihr Fahrzeug zu verwenden,
die über 15,0% Volumenprozent
MTBE (Methyl-Tertiär- Butyl-Ether /
Sauerstoffgehalt 2,7%) enthalten.
Kraftstoff, der über 15,0% Volumen-
prozent MTBE (Sauerstoffgehalt
2,7%) enthält, kann die Fahr-
zeugleistung reduzieren und zu
einer Verdampfungssperre oder zu
schlechtem Anlassverhalten führen.
ANMERKUNG
Ihre Neuwagengarantie deckt
Schäden des Kraftstoffsystems
und Leistungsprobleme nicht
ab, wenn diese durch die
Verwendung von Kraftstoffen
verursacht wurden, die
Methanol oder über 15,0%
Volumenprozent MTBE
(Methyl- Tertiär-Butyl-Ether /
Sauerstoffgehalt 2,7%)
enthalten.
ACHTUNG
Verwenden Sie niemals eine
Benzinmischung mit dem
Zusatz von Methanol. Stoppen
Sie die Verwendung einer
Benzinmischung (Gasohol),
wenn die Fahreigenschaften
beeinträchtigt werden.
ACHTUNG
Verwenden Sie kein Methanol
Kraftstoffe, die Methanol (Wood
Alcohol) enthalten, dürfen für Ihr
Fahrzeug nicht verwendet werden.
Diese Art Kraftstoff kann die
Fahrzeugleistung beeinträchtigen
und Bauteile der Kraftstoffanlage,
der Motorsteuerung und der
Abgasregelung beschädigen.
Kraftstoffzusätze
HYUNDAI empfiehlt die Verwendung
von unverbleitem Benzin mit einer
Oktanzahl von mindestens 95 RON
(Research Octane Number) / 91 AKI
(Anti Knock Index) (Europa).
Kunden, die nicht immer hochwertige
Benzinkraftstoffe mit Kraftstoff-
zusätzen tanken und deren Fahrzeug
unrund läuft oder nicht auf Anhieb
anspringt, wird empfohlen, alle
15.000 Kilometer (Europa) eine
Tankfüllung Benzin mit einer Flasche
Kraftstoffzusatz zu versetzen. Die
Additive nebst Anleitung erhalten
Sie bei Ihrem HYUNDAI Vertrags-
werkstatt. Vermischen Sie sie nicht
mit anderen Kraftstoffzusätzen.
Fahrzeugeinsatz im Ausland
Wenn Sie Ihr Fahrzeug in einem
anderen Land fahren möchten,
stellen Sie Folgendes sicher:
Sind alle Bestimmungen bzgl.
Anmeldung und Versicherung
beachtet worden?
Ist der geeignete Kraftstoff erhält-
lich?
F9
Einleitung
F10
Einleitung
Dieses Fahrzeug darf nicht
verändert werden. Veränderungen
an Ihrem Fahrzeug können sich
auf dessen Leistung, Sicherheit
oder Haltbarkeit auswirken und
darüber hinaus einen Verstoß
gegen gesetzliche Sicherheits-
und Abgasvorschriften darstellen.
Außerdem werden aus
Veränderungen am Fahrzeug
resultierende Schäden und
Leistungsprobleme möglicher-
weise nicht von der Garantie
abgedeckt.
Das Verwenden von nicht
zulässigen elektrischen Geräten
kann zu einem anormalen Betrieb
des Fahrzeugs, Beschädigung der
Verkabelung, Entladung der
Batterie und Brandentwicklung
führen. Verwenden Sie zum Schutz
Ihrer eigenen Sicherheit keine
unzulässigen elektrischen Geräte.
Durch Einhaltung einiger einfacher
Vorsichtsmaßnahmen während der
ersten 1.000 km können Sie die
Fahrzeugleistung, die Wirtschaft-
lichkeit und die Lebensdauer Ihres
Fahrzeugs erhöhen.
Lassen Sie den Motor im Stand
nicht mit hohen Drehzahlen laufen.
Halten Sie die Motordrehzahl (Um-
drehungen pro Minute) während
der Fahrt zwischen 2.000 und 4.000
U/min.
Fahren Sie nicht über längere
Zeiträume mit denselben Motor-
drehzahlen, weder mit hohen noch
mit niedrigen. Um den Motor gut
einzufahren, ist es notwendig die
Motordrehzahl zu variieren.
Vermeiden Sie -außer in Notfällen-
Vollbremsungen, damit sich die
Bremsen ordnungsgemäß ein-
schleifen können.
Ziehen Sie während der ersten
2.000 km keinen Anhänger.
HYUNDAI setzt sich für die
umweltverträgliche Entsorgung von
Altfahrzeugen ein und bietet Ihnen
die Rücknahme Ihres HYUNDAI
Altfahrzeugs in Übereinstimmung
mit der Altfahrzeugdirektive der
Europäischen Union an.
Näheres dazu erfahren Sie auf der
HYUNDAI Homepage für Ihr Land.
VERÄNDERUNGEN AM
FAHRZEUG EINFAHRVORSCHRIFTEN RÜCKGABE VON
ALTFAHRZEUGEN (EUROPA)
1
2
3
4
5
6
7
8
I
Ihr Fahrzeug im Überblick
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Multimedia-Anlage
Fahrhinweise
Pannenhilfe
Wartung
Technische Daten & Verbraucherinformationen
Stichwortverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS
Ihr Fahrzeug im Überblick
1
Ihr Fahrzeug im Überblick
1
Aussenansicht im überblick (I).............................1-2
Aussenansicht im überblick (II)............................1-3
Innenausstattung im überblick.............................1-4
Armaturenbrett im überblick................................1-5
Motorraum ..............................................................1-6
1-2
AUSSENANSICHT IM ÜBERBLICK (I)
Ihr Fahrzeug im Überblick
OOS017001
1. Motorhaube ............................................3-39
2. Scheinwerfer..................................3-98, 7-67
3. DRL (Tagfahrlicht)...................................7-67
4. Blinkerleuchte .........................................7-67
5. Räder und Reifen ............................7-36, 8-4
6. Außenspiegel..........................................3-26
7. Schiebedach...........................................3-34
8. Wischerblätter Frontscheibenwischer ...3-112
9. Fenster....................................................3-29
Ansicht von vorn
Die tatsächliche Form kann von der Abbildung abweichen.
1-3
Ihr Fahrzeug im Überblick
AUSSENANSICHT IM ÜBERBLICK (II)
1
OOS017002
1. Tür ..........................................................3-14
2. Tankklappe..............................................3-44
3. Kombirückleuchte ...................................7-77
4. Blinkerleuchte, Nebelschlusslicht,
Rückfahrlicht ...........................................7-77
5. Heckklappe.............................................3-41
6. Dritte Bremsleuchte................................7-80
7. Defroster...............................................3-126
8. Rückfahrmonitor ...................................3-117
9. Antenne ....................................................4-3
Ansicht von hinten
Die tatsächliche Form kann von der Abbildung abweichen.
1-4
Ihr Fahrzeug im Überblick
INNENAUSSTATTUNG IM ÜBERBLICK
1. Innentürgriff ......................................3-16
2. Außenspiegel an-/abklappen ............3-27
3. Außenspiegel verstellen ....................3-27
4. Schalter - Türen zentral verriegeln ....3-17
5. Schalter - elektr. Fensterheber
sperren ..............................................3-32
6. Schalter - elektrische Fensterheber ..3-29
7. Scheinwerferhöhenverstellung ........3-107
8. Regler Armaturenbrettbeleuchtung ..3-49
9. Kollisionswarnsystem "Toter Winkel"
(BCW)................................................5-63
10. Taste - Head-Up-Display ................3-96
11. Spurhalteassistent (LKA) ................5-87
12. Taste - ESC OFF ............................5-38
13. Griff - Motorhaube entriegeln ..........3-39
14. Verstellung des Lenkrads in zwei
Ebenen ............................................3-21
15. Lenkrad............................................3-21
16. Sitz ....................................................2-4
[A] : Ausführung A, [B] : Ausführung B
OOS017003
Die tatsächliche Form kann von der Abbildung abweichen.
ARMATURENBRETT IM ÜBERBLICK
1-5
Ihr Fahrzeug im Überblick
1
1. Kombiinstrument ..........................................3-48
2. Hupe ............................................................3-24
3. Fahrerairbag vorne........................................2-51
4. Zündschalter/ ..................................................5-6
Engine Start/Stop-Knopf ................................5-9
5. Beleuchtungs-/Blinkersteuerung ..................3-98
6. Wisch-/Waschanlage ..................................3-112
7. Audioanlage/ ..................................................4-9
Navigationssystem..........................................4-5
8. Schalter - Warnblinkanlage ............................6-3
9. Manuelle Klimaregelung/ ..........................3- 127
Klimaautomatik ..........................................3-136
10. Beifahrerairbag vorne ................................2-51
11. Handschuhfach ........................................3-150
12. Steckdose ................................................3-155
13. Schalthebel - Handschaltgetriebe/Wählhebel
- Doppelkupplungsgetriebe................5-17, 5-21
14. Taste - Fahrmodus ......................................5-61
15. Lenkradheizung ..........................................3-23
16. Taste - Idle Stop and Go (ISG) OFF ..........5-55
17. Sitzheizung ................................................2-20
18. Sitzheizung/Sitzbelüftung............................2-21
19. Taste - Differenzialsperre ............................5-41
20. Taste - DBC ................................................5-43
21. Taste - Einparkhilfe (hinten/vorne) ............3-122
22. Getränkehalter ..........................................3-153
23. Audiobedienelemente am Lenkrad/ ..............4-3
Drahtlose Bluetooth®-Freisprechanlage ........4-5
24. Bedienelemente der
Höchstgeschwindigkeitsregelung/ ............5-101
Geschwindigkeitsregelfunktionen..............5-104
[A-F] : Ausführung A ~ Ausführung F
OOS017004
Die tatsächliche Form kann von der Abbildung abweichen.
1-6
Ihr Fahrzeug im Überblick
MOTORRAUM
OOS077070L/OOS077001
1. Kühlmittelbehälter/
Einfülldeckel - Motorkühlmittel.............7-19
2. Sicherungskasten ................................7-58
3. Batterie.................................................7-31
4. Brems-/
Kupplungsflüssigkeitsbehälter .............7-22
5. Luftfilter ................................................7-25
6. Messstab - Motoröl ..............................7-17
7. Einfülldeckel - Motoröl .........................7-18
8. Behälter - Scheibenwaschanlage........7-23
Die tatsächliche Ansicht des Motorraums im Fahrzeug kann von der Abbildung abweichen.
Benzinmotor (Gamma 1,6 T-GDI)
Benzinmotor (Kappa 1,0 T-GDI)
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Wichtige sicherheitshinweise...............................2-2
Anschnallpflicht .................................................................2-2
Kinderrückhaltesysteme ..................................................2-2
Gefahren durch Airbags ..................................................2-2
Ablenkung des Fahrers....................................................2-2
Kontrollierte Geschwindigkeit ........................................2-3
Fahrzeugsicherheit ...........................................................2-3
Sitze .........................................................................2-4
Sicherheitshinweise ..........................................................2-5
Vordersitz ............................................................................2-6
Rücksitze ...........................................................................2-12
Kopfstütze.........................................................................2-15
Sitzheizungen und belüftete Sitze..............................2-20
Sicherheitsgurte...................................................2-23
Sicherheitsgurte: Sicherheitshinweise.......................2-23
Gurtwarnleuchte..............................................................2-24
Das Sicherheitsgurtsystem ...........................................2-27
Sicherheitsgurte: zusätzliche
Sicherheitshinweise ........................................................2-32
Gurte sorgfältig behandeln ..........................................2-34
Kinderrückhaltesystem (CRS) ............................2-35
Unsere Empfehlung : Kinder stets nach hinten ......2-35
Auswahl eines Kinderrückhaltesystems (CRS).........2-36
Einbau eines Kinderrückhaltesystems (CRS)............2-38
Airbags - Ergänzendes rückhaltesystem.........2-49
Einbaulage der Airbags..................................................2-51
Funktionsweise der Airbags.........................................2-57
Was passiert nach der Airbag-Entfaltung................2-60
Warum ist mein Airbag bei einer Kollision nicht
ausgelöst worden?..........................................................2-62
Wartung des Airbag-Systems......................................2-68
Weitere Sicherheitshinweise ........................................2-69
Airbag-Warnschilder ......................................................2-69
Dieses Kapitel enthält wichtige Informationen für den Schutz der Insassen Ihres Fahrzeugs.
Es beschreibt die korrekte Benutzung der Sitze und Sicherheitsgurte und die Funktionsweise der Airbags.
Außerdem erklärt dieses Kapitel, wie Kinder und Kleinkinder ordnungsgemäß im Fahrzeug angeschnallt
werden.
2-2
Das vorliegende Kapitel enthält (wie
auch das gesamte Handbuch)
zahlreiche Sicherheitshinweise und
Empfehlungen. Die Sicherheits-
hinweise dieses Kapitels zählen zu
den wichtigsten von allen.
Anschnallpflicht
Sicherheitsgurte bieten den besten
Schutz bei jeder Art von Unfall.
Airbags sollen Sicherheitsgurte
ergänzen, aber nicht ersetzen.
Deshalb sollten Sie auch dann, wenn
ihr Fahrzeug mit Airbags ausgestattet
ist, IMMER darauf achten, dass Sie
und alle anderen Insassen ordnungs-
gemäß angeschnallt sind.
Kinderrückhaltesysteme
Kinder unter 13 Jahren sollten
grundsätzlich auf den Rücksitzen
sitzen und ordnungsgemäß ange-
schnallt sein. Säuglinge und
Kleinkinder müssen mit einem dafür
geeigneten Kinderrückhaltesystem
angeschnallt werden. Größere
Kinder sollten solange eine Sitzer-
höhung benutzen, bis sie sich
ordnungsgemäß ohne Sitzerhöhung
anschnallen können.
Gefahren durch Airbags
Airbags können Leben retten, aber
sie können auch schwere und sogar
tödliche Verletzungen hervorrufen,
wenn der Abstand zu klein ist oder
Insassen nicht ordnungsgemäß
angeschnallt sind. Die größte
Verletzungsgefahr bei der Entfaltung
von Airbags besteht für Säuglinge,
Kleinkinder und kleinwüchsige
Erwachsene. Beachten Sie
sämtliche Anweisungen und Warn-
hinweise des vorliegenden Hand-
buchs.
Ablenkung des Fahrers
Ablenkungen während der Fahrt
stellen eine ernsthafte Gefahr dar
und können lebensbedrohlich sein,
was vor allem für unerfahrene Fahrer
gilt. Sicherheit geht vor – auch und
vor allem hinter dem Steuer. Dem
Fahrer muss bewusst sein, dass es
zahlreiche Formen der Ablenkung
gibt (Müdigkeit, das Greifen nach
Gegenständen, das Essen während
der Fahrt, die Unterhaltung mit
anderen Insassen, die Benutzung
von Mobiltelefonen etc.).
Die Ablenkung erfolgt, wenn der
Fahrer den Blick von der Fahrbahn
abwendet und/oder die Hände vom
Lenkrad nimmt und seine Aufmerk-
samkeit auf etwas anderes als das
Fahren richtet. So vermeiden Sie
Ablenkungen und verringern die
damit verbundene Unfallgefahr:
Konfigurieren Sie Mobilgeräte
(z. B. MP3-Player, Handys,
Navigationssysteme etc.) nur
bei geparktem oder sicher
abgestelltem Fahrzeug.
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2-3
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Benutzen Sie Ihr Mobilgerät NUR
dann, wenn es gesetzlich erlaubt
ist und die Umstände eine sichere
Nutzung zulassen. Schreiben Sie
KEINE Textnachrichten (SMS)
oder E-Mails während der Fahrt. In
den meisten Ländern ist das
Verfassen von Textnachrichten
während der Fahrt gesetzlich
verboten. In manchen Ländern und
Städten darf auch nicht beim
Fahren per Handy telefoniert
werden.
Lassen Sie NIEMALS durch die
Benutzung eines Mobilgeräts
vom Fahren ablenken. Sie sind es
Ihren Insassen und den anderen
Verkehrsteilnehmern schuldig,
stets sicher zu fahren, die Hände
am Lenkrad zu lassen und Ihren
Blick und Ihre Aufmerksamkeit
auf das Verkehrsgeschehen zu
richten.
Kontrollierte Geschwindigkeit
Bei vielen Unfällen mit Verletzungs-
oder Todesfolge ist überhöhte
Geschwindigkeit im Spiel. Generell
gilt: Je höher die Geschwindigkeit,
desto größer das Risiko. Dennoch
sind auch bei niedrigeren Ge-
schwindigkeiten schwere Ver-
letzungen möglich. Fahren Sie
niemals schneller, als es die
jeweiligen Umstände zulassen, ganz
gleich welches Tempolimit gerade
gilt.
Fahrzeugsicherheit
Reifenpannen und mechanische
Defekte können extrem gefährlich
sein. Um die Wahrscheinlichkeit
solcher Probleme zu verringern,
sollten Sie regelmäßig die Luftdrücke
und den Zustand der Reifen
kontrollieren und alle planmäßigen
Wartungsarbeiten durchführen.
2
2-4
SITZE
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
OOS037073
Vordersitze
(1) Nach vorn und nach hinten
(2) Sitzlehnenwinkel
(3) Sitzkissenhöhe*
(4) Lordosenstütze (Fahrersitz)*
(5) Sitzheizung* / Belüfteter Sitz*
(6) Kopfstütze
Rücksitz
(7) Armlehne*
(8) Sitzlehne umklappen
(9) Kopfstütze
* : ausstattungsabhängig
[A]: Fahrerseite, [B]: Rücksitz
2-5
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Sicherheitshinweise
Stellen Sie die Sitze so ein, dass
Sie bequem und sicher sitzen.
Ordnungsgemäß eingestellte Sitze
unterstützen die Funktion der
Sicherheitsgurte und Airbags bei
einem Unfall.
Airbags
Sie können Maßnahmen ergreifen,
die das Risiko von Verletzungen
bei der Entfaltung von Airbags
verringern. Bei zu geringem
Abstand zu Airbags erhöht sich
die Verletzungsgefahr bei deren
Entfaltung deutlich. Stellen Sie Ihren
Sitz möglichst weit nach hinten, um
den Abstand zu den vorderen
Airbags zu vergrößern, ohne dabei
die Kontrolle über das Fahrzeug zu
verlieren.
Verwenden Sie keine Kissen,
die die Reibung zwischen Sitz
und Beifahrer verringern.
Andernfalls besteht die Gefahr,
dass der Beifahrer bei einem
Unfall oder einer Vollbremsung
unter dem Beckengurt
durchrutscht.
In diesem Fall drohen schwere
oder sogar lebensgefährliche
innere Verletzungen, da die
ordnungsgemäße Funktion des
Sicherheitsgurts beeinträchtigt
wird.
VORSICHT
Treffen Sie folgende Vorkehrun-
gen, um die Gefahr schwerer
oder tödlicher Verletzungen
beim Entfalten von Airbags zu
verringern:
Stellen Sie den Fahrersitz
möglichst weit nach hinten,
ohne die Kontrolle über das
Fahrzeug zu beeinträchtigen.
Stellen Sie den Beifahrersitz
möglichst weit nach hinten.
VORSICHT
Halten Sie das Lenkrad außen
an der 9- und 3-Uhr-Position
fest, um die Verletzungsgefahr
für Hände und Arme zu
verringern.
Legen Sie keine Gegenstände
zwischen sich selbst und dem
Airbag ab und nehmen Sie
auch keine Personen auf den
Schoß.
Erlauben Sie dem Beifahrer
nicht, die Füße oder Beine auf
das Armaturenbrett zu stellen.
Andernfalls besteht erhöhte
Verletzungsgefahr.
2-6
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Sicherheitsgurte
Legen Sie vor Fahrtantritt stets den
Sicherheitsgurt an.
Die Insassen müssen jederzeit
aufrecht sitzen und ordnungsgemäß
angeschnallt sein. Säuglinge und
Kleinkinder müssen mit einem dafür
geeigneten Kinderrückhaltesystem
angeschnallt werden. Kinder, die zu
groß für eine Sitzerhöhung sind,
sowie Erwachsene müssen mit den
Sicherheitsgurten angeschnallt sein.
Vordersitz
Der Vordersitz kann über den Hebel
(oder Knauf) oder die Schalter
außen am Sitzpolster verstellt
werden. Stellen Sie den Sitz vor
Fahrtantritt so ein, dass Sie
problemlos das Lenkrad, die Pedale
und die Schalter im Armaturenbrett
erreichen und bedienen können.
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise beim Anlegen
des Sicherheitsgurts:
Benutzen Sie niemals einen
gemeinsamen Sicherheitsgurt
für mehrere Insassen.
Stellen Sie die Sitzlehne
immer aufrecht und lassen
Sie das untere Gurtband eng
an den Hüften anliegen.
Lassen Sie niemals Kinder
oder Säuglinge auf dem
Schoß eines Beifahrers
mitfahren.
Führen Sie den Sicherheits-
gurt nicht am Hals entlang
und nicht über scharfe
Kanten. Lassen Sie keinen
Abstand zwischen Schulter-
gurt und Körper.
Achten Sie darauf, dass der
Sicherheitsgurt nicht einge-
klemmt wird oder sich
verfängt.
VORSICHT Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise beim Anlegen des
Sicherheitsgurts:
Versuchen Sie NIEMALS, den
Sitz während der Fahrt zu
verstellen. Andernfalls kann
der Sitz plötzlich in Bewegung
geraten. Der Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug
und ein Unfall wären die
mögliche Folge.
VORSICHT
2-7
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Verstellung von Hand
Verstellung nach vorn und hinten
So verstellen Sie den Sitz nach vorn
oder hinten:
1. Ziehen Sie den Hebel für die
horizontale Sitzverstellung und
halten Sie ihn fest.
2. Schieben Sie den Sitz in die
gewünschte Position.
3. Lassen Sie den Bügel los und
vergewissern Sie sich, dass der
Sitz ordnungsgemäß eingerastet
ist. Bewegen Sie sich nach vorn
und hinten, ohne den Hebel zu
benutzen. Wenn sich der Sitz
bewegen lässt, ist er nicht
ordnungsgemäß eingerastet.
2
So vermeiden Sie Verletzungen:
Verstellen Sie Ihren Sitz nicht
bei angelegtem Sicherheits-
gurt. Durch das Verschieben
des Sitzkissens nach vorn
wird möglicherweise zu viel
Druck auf den Unterleib
ausgeübt.
Achten Sie beim Verstellen
des Sitzes darauf, dass Ihre
Hände nicht von der Sitz-
mechanik erfasst werden.
ACHTUNG
Legen Sie keine Gegenstände
unter die Vordersitze. Lose
Gegenstände, die im Fußraum
des Fahrers liegen, können
die Bedienung der Pedale
behindern. Ein Unfall wäre die
mögliche Folge.
Achten Sie darauf, dass
nichts die Grundstellung und
ordnungsgemäße Arretierung
der Sitzlehne behindert.
Legen Sie keine Feuerzeuge
auf dem Boden oder Sitz ab.
Andernfalls entweicht beim
Verstellen des Sitzes mögli-
cherweise Gas aus dem
Feuerzeug und verursacht
einen Brand.
Seien Sie äußerst vorsichtig
beim Aufheben kleiner
Gegenstände, die unter die
Sitze oder zwischen Sitz und
Mittelkonsole gefallen sind.
Sie könnten sich die Hände an
den scharfen Kanten des
Sitzmechanismus verletzen.
Lassen Sie beim Verstellen
der vorderen Sitze Vorsicht
walten, wenn die Rücksitze
besetzt sind.
OOS037002
2-8
Rücklehnenneigung
So verstellen Sie die Neigung der
Rücklehne:
1. Beugen Sie sich ein wenig nach
vorne und ziehen Sie den Hebel
nach oben.
2. Lehnen Sie sich leicht gegen die
Rücklehne und bringen Sie die
Rücklehne in die gewünschte
Position.
3. Lassen Sie den Knopf los und
vergewissern Sie sich, dass die
Rücklehne eingerastet ist.
Liegesitze
Die Nutzung der Liegesitzfunktion
beim Fahren ist gefährlich. Auch im
angeschnallten Zustand bietet das
Rückhaltesystem (Sicherheitsgurte
und/oder Airbags) nur wenig Schutz,
wenn die Sitzlehne weit nach hinten
geneigt ist.
Sicherheitsgurte müssen eng und
dennoch bequem an Unterleib und
Oberkörper anliegen, um ihre
Wirkung entfalten zu können. Bei
nach hinten geneigter Sitzlehne
kann der Schultergurt seine Funktion
nicht erfüllen, da er nicht eng
am Brustkorb anliegt. Stattdessen
befindet er sich vor Ihnen. Bei einem
Unfall werden Sie möglicherweise
gegen den Sicherheitsgurt gesch-
leudert und ziehen sich Hals-
verletzungen oder dergleichen zu.
Je weiter die Sitzlehne nach hinten
geneigt ist, desto größer ist die
Wahrscheinlichkeit, dass der
Unterleib unter dem Beckengurt
durchrutscht oder der Hals mit dem
Schultergurt kollidiert.
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Fahren Sie NIEMALS mit weit
nach hinten geneigter Sitzlehne
(Liegesitzfunktion).
Das Fahren mit weit nach hinten
geneigter Sitzlehne birgt ein
höheres Verletzungsrisiko bei
Kollisionen und Vollbrem-
sungen. Es besteht Lebens-
gefahr.
Fahrer und Beifahrer müssen
IMMER Kontakt zur Sitzlehne
haben und ordnungsgemäß
angeschnallt sein. Ferner
müssen die Sitzlehnen auf-
gerichtet sein.
VORSICHT
OOS037003
2-9
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Sitzkissenhöhe
(ausstattungsabhängig)
So verstellen Sie die Höhe des
Sitzpolsters:
Drücken Sie den Hebel mehrmals
nach unten, um das Sitzpolster
abzusenken.
Ziehen Sie den Hebel mehrmals
nach oben, um das Sitzpolster
anzuheben.
Elektrische Verstellung
So verhindern Sie Beschä-
digungen der Sitze:
Beenden Sie die Sitzverstellung
immer dann, wenn der Sitz die
vordere bzw. hintere Endposition
erreicht hat.
Stellen Sie die Sitze nicht länger
als nötig ein, wenn der Motor
abgestellt ist. Andernfalls wird
möglicherweise unnötig die
Batterie entladen.
Stellen Sie nicht mehrere Sitze
gleichzeitig ein. Andernfalls
drohen Störungen der Elektrik.
Verstellung nach vorn und hinten
So verstellen Sie den Sitz nach vorn
oder hinten:
1. Drücken Sie den Schalter nach
vorn oder hinten.
2. Lassen Sie den Schalter los,
wenn die gewünschte Position
erreicht ist.
ANMERKUNG
2
Lassen Sie Kinder NIEMALS
unbeaufsichtigt im Fahrzeug
zurück. Die elektrische Sitzver-
stellung funktioniert auch bei
ausgeschaltetem Motor.
VORSICHT
OOS037004 OOS037005
2-10
Rücklehnenneigung
So verstellen Sie die Sitzlehne:
1. Drücken Sie den Schalter nach
vorn oder hinten.
2. Lassen Sie den Schalter los,
wenn die Sitzlehne die
gewünschte Position erreicht hat.
Liegesitze
Die Nutzung der Liegesitzfunktion
beim Fahren ist gefährlich. Auch im
angeschnallten Zustand bietet das
Rückhaltesystem (Sicherheitsgurte
und Airbags) nur wenig Schutz,
wenn die Sitzlehne weit nach hinten
geneigt ist.
Sicherheitsgurte müssen eng und
dennoch bequem an Unterleib und
Oberkörper anliegen, um ihre
Wirkung entfalten zu können. Bei
nach hinten geneigter Sitzlehne
kann der Schultergurt seine Funktion
nicht erfüllen, da er nicht eng
am Brustkorb anliegt. Stattdessen
befindet er sich vor Ihnen. Bei einem
Unfall werden Sie möglicherweise
gegen den Sicherheitsgurt gesch-
leudert und ziehen sich Hals-
verletzungen oder dergleichen zu.
Je weiter die Sitzlehne nach hinten
geneigt ist, desto größer ist die
Wahrscheinlichkeit, dass der
Unterleib unter dem Beckengurt
durchrutscht oder der Hals mit dem
Schultergurt kollidiert.
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
OOS037006 Fahren Sie NIEMALS mit weit
nach hinten geneigter Sitzlehne
(Liegesitzfunktion).
Das Fahren mit weit nach hinten
geneigter Sitzlehne birgt ein
höheres Verletzungsrisiko bei
Kollisionen und Vollbrem-
sungen. Es besteht Lebens-
gefahr.
Fahrer und Beifahrer müssen
IMMER Kontakt zur Sitzlehne
haben und ordnungsgemäß
angeschnallt sein. Ferner
müssen die Sitzlehnen auf-
gerichtet sein.
VORSICHT
2-11
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Sitzkissenhöhe
(ausstattungsabhängig)
So verstellen Sie die Höhe des
Sitzpolsters:
1. Drücken Sie den vorderen Teil
des Schalters nach oben, um die
Sitzfläche vorn anzuheben, oder
nach unten, um die Sitzfläche
vorn abzusenken.
Drücken Sie den hinteren Teil
des Schalters nach oben, um die
Sitzfläche anzuheben, oder nach
unten, um die Sitzfläche
abzusenken.
2. Lassen Sie den Schalter los,
wenn die gewünschte Position
erreicht ist.
Lordosenstütze (für Fahrersitz,
ausstattungsabhängig)
Die Lordosenstütze kann durch
Drücken des entsprechenden
Schalters verstellt werden.
Drücken Sie den vorderen Teil (1)
des Schalters, um die Stüt-
zwirkung zu verstärken, und den
hinteren Teil (2) des Schalters, um
die Stützwirkung zu verringern.
OOS037007
OOS037008
Ausführung B
OOS037074
Ausführung A
2-12
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Tasche an der Sitzlehne
(ausstattungsabhängig)
An den Sitzlehnen der vorderen
Sitze befinden sich Staufächer.
Rücksitze
Rücksitz umklappen
Die Rücksitzlehnen können umge-
klappt werden, um den Transport
längerer Gegenstände zu erleichtern
oder um die Ladekapazität des
Fahrzeugs zu vergrößern.
So klappen Sie die Rücksitzlehne
um:
1. Bringen Sie die Vordersitzlehne in
die aufrechte Stellung und
schieben Sie bei Bedarf den
Vordersitz nach vorn.
2. Schieben Sie die hintere
Kopfstütze bis zum Anschlag nach
unten.
Gestatten Sie Mitfahrern NIE-
MALS, während der Fahrt auf
umgeklappten Sitzen zu sitzen,
da dies keine vorgesehene
Sitzposition ist und da keine
Sicherheitsgurte zur Verfügung
stehen. Dies könnte bei einem
Unfall oder einer Vollbremsung
zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen.
Wenn Gegenstände auf umge-
klappten Sitzen transportiert
werden, dürfen sie nicht höher
als die Vordersitze sein.
Andernfalls könnte die Ladung
bei einer Vollbremsung nach
vorn rutschen und Verlet-
zungen oder Schäden
verursache.
VORSICHT
OOS037019
Verstauen Sie keine schweren
oder scharfkantigen Gegen-
stände in den Taschen an den
Sitzlehnen. Bei einem Unfall
könnten diese Gegenstände
aus den Taschen rutschen und
Fahrzeuginsassen verletzen.
ACHTUNG
OOS037075
2-13
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
3. Vor dem Umklappen der Sitzlehne
den Sicherheitsgurt ganz nach
außen legen, damit er der
Sitzlehne beim Umklappen nicht
im Weg ist.
4. Ziehen Sie den Gurt aus der
Führung (1) und ziehen Sie den
Sitzlehnen-Umklapphebel (2)
nach oben. Klappen Sie den Sitz
anschließend zur
Fahrzeugvorderseite.
5. Wird der Rücksitz gebraucht, die
Sitzlehne anheben und nach
hinten drücken.
Drücken Sie die Sitzlehne kräftig
nach hinten, bis sie hörbar
einrastet. Vergewissern Sie sich,
dass die Sitzlehne eingerastet ist.
Setzen Sie den Gurt in die
Führung ein.
2
OOS037022OOS037020 OOS037021
OOS037023
2-14
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Vergewissern Sie sich vor
jedem Be- oder Entladen des
Fahrzeugs, dass der Motor
nicht mehr läuft, die Wählhebel-
stellung "P" (Parken) lautet und
die Feststellbremse angezogen
ist. Andernfalls könnte sich das
Fahrzeug in Bewegung setzen,
wenn der Wählhebel ver-
sehentlich in eine andere
Stellung gebracht wird.
VORSICHT
Legen Sie keine Gegenstände
auf den Rücksitzen ab. Andern-
falls besteht die Gefahr, dass
nicht ordnungsgemäß be-
festigte Gegenstände bei einer
Kollision die Insassen auf den
Vordersitzen treffen und schwer
oder tödlich verletzen.
VORSICHT
Wenn Sie die Rücksitzlehne
wieder aufrichten möchten,
greifen Sie die Lehne und
stellen Sie sie langsam auf.
Vergewissern Sie sich, dass die
Sitzlehne ordnungsgemäß in
der aufrechten Stellung
eingerastet ist, indem Sie oben
gegen die Sitzlehne drücken.
Eine nicht eingerastete
Sitzlehne klappt bei einem
Unfall oder einer Vollbremsung
möglicherweise nach vorn,
sodass Gepäck/Ladegut in den
Fahrgastraum katapultiert
wird. Schwere oder tödliche
Verletzungen wären die
mögliche Folge.
VORSICHT
Gepäck muss immer gesichert
werden, damit es bei einer
Kollision nicht durch das
Fahrzeug geschleudert wird
und Insassen verletzt. Legen
Sie keine Gegenstände auf den
Rücksitzen ab. Andernfalls
besteht die Gefahr, dass nicht
ordnungsgemäß befestigte
Gegenstände bei einer Kollision
die Insassen auf den Vorder-
sitzen treffen.
VORSICHT
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie
sperrige Gegenstände durch
die Rücksitzlehne hindurch
einladen, damit die Innenein-
richtung des Fahrzeugs nicht
beschädigt wird.
Achten Sie beim Benutzen der
Durchladevorrichtung darauf,
dass das Gepäck gut
gesichert ist, damit es
während der Fahrt nicht
verrutschen kann.
ACHTUNG
2-15
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Armlehne
(ausstattungsabhängig)
Die Armlehne befindet sich in der
Mitte der Rücksitzbank. Ziehen Sie
die Armlehne aus der Sitzlehne nach
unten, um sie zu benutzen.
Kopfstütze
Die Vorder- und Rücksitze des
Fahrzeugs sind mit verstellbaren
Kopfstützen ausgestattet. Die
Kopfstützen dienen nicht nur dem
Komfort, sondern sollen die
Insassen bei Unfällen (insbesondere
Auffahrunfälle) vor Schleuder-
traumen und anderen Verletzungen
der (Hals-) wirbelsäule schützen.
OOS037024 Zur Verringerung der Gefahr
schwerer und tödlicher Unfall-
folgen beachten Sie folgende
Sicherheitshinweise beim Ein-
stellen der Kopfstützen:
Stellen Sie stets VOR
Fahrtantritt die Kopfstützen
aller Insassen richtig ein.
Lassen Sie auf KEINEN Fall
zu, dass Personen ohne
Kopfstütze mitfahren.
Stellen Sie die Kopfstützen so
ein, dass die Mitte der
Kopfstütze auf oberer
Augenhöhe liegt.
Verändern Sie die Einstellung
der Fahrerkopfstütze
NIEMALS während der Fahrt.
Stellen Sie die Kopfstütze so
ein, dass sie möglichst nah
am Kopf des Insassen anliegt.
Benutzen Sie keine Sitz-
kissen, die einen Abstand
zwischen Körper und Sitz-
lehne herstellen.
Achten Sie darauf, dass
die Kopfstütze nach dem
Einstellen einrastet.
VORSICHT
OLF034072N
2-16
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Behandeln Sie die Kopfstützen
NIEMALS mit Gewalt (Schlagen,
Reißen), damit sie nicht
beschädigt werden.
Kopfstützen der Vordersitze
Aus Gründen der Sicherheit und des
Komforts sind der Fahrersitz und
der Beifahrersitz mit verstellbaren
Kopfstützen ausgestattet.
Einstellung der Höhe
So heben Sie die Kopfstütze an:
1. Ziehen Sie sie bis zur
gewünschten Position (1) nach
oben.
So senken Sie die Kopfstütze ab:
1. Drücken Sie die Entriegelungs-
taste (2) an der Kopfstützen-
halterung und halten Sie die Taste
gedrückt.
2. Drücken Sie die Kopfstütze bis
zur gewünschten Position (3) nach
unten.
ANMERKUNG
OPDE036068
OOS037061
Bringen Sie die Kopfstützen
der Rücksitze in die unterste
Stellung, wenn diese nicht
besetzt sind. Die Kopfstützen
der Rücksitze beeinträchtigen
möglicherweise die Sicht nach
hinten.
ACHTUNG
2-17
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Verstellung nach vorn und hinten
(ausstattungsabhängig)
Die Kopfstütze kann in drei
verschiedene Stellungen gebracht
werden, indem sie bis zur
gewünschten Stellung nach vorn
gezogen wird. Um die Kopfstütze in
die hinterste Stellung zu bringen,
ziehen Sie sie bis zum Anschlag
nach vorn und lassen sie dann
wieder los.
Wenn Sie die Sitzlehne nach vorn
neigen, während die Kopfstütze
und das Sitzpolster angehoben
sind, berührt die Kopfstütze
möglicherweise die Sonnen-
blende oder andere Teile des
Fahrzeugs.
Aus- und Einbau
So entfernen Sie die Kopfstütze:
1. Betätigen Sie den
Lehnenneigungshebel oder
Schalter (1) und verstellen Sie die
Neigung der Sitzlehne (2).
ANMERKUNG
OLF034015
OOS037010 OOS037011
OOS037012
Ausführung A
Ausführung B
2-18
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2. Ziehen Sie die Kopfstütze bis zum
Anschlag nach oben.
3. Drücken Sie die Entriegelungs-
taste (3), während Sie die
Kopfstütze nach oben ziehen (4).
So bauen Sie die Kopfstütze wieder
ein:
1. Neigen Sie die Sitzlehne.
2. Führen Sie die Stangen (2) der
Kopfstütze in die Öffnungen ein,
während Sie die Entriegelungs-
taste (1) drücken.
3. Stellen Sie gewünschte Höhe der
Kopfstütze ein.
4. Neigen Sie die Sitzlehne (4) unter
Verwendung des entsprechenden
Reglers oder Schalters (3).
Achten Sie stets darauf, dass die
Kopfstütze nach dem Wieder-
einbau einrastet und korrekt
eingestellt ist.
VORSICHT
OOS037013
OOS037014
Ausführung A
Ausführung B
Lassen Sie auf keinen Fall zu,
dass Personen ohne Kopfstütze
mitfahren.
VORSICHT
2-19
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Kopfstützen der Rücksitze
Aus Gründen der Sicherheit und
des Komforts sind alle Rücksitze mit
Kopfstützen ausgestattet.
Einstellung der Höhe
So heben Sie die Kopfstütze an:
1. Ziehen Sie sie bis zur
gewünschten Position (1) nach
oben.
So senken Sie die Kopfstütze ab:
1. Drücken Sie die Entriegelungs-
taste (2) an der Kopfstützen-
halterung und halten Sie die Taste
gedrückt.
2. Drücken Sie die Kopfstütze bis zur
gewünschten Position (3) nach
unten.
OOS037018
OPDE036069
Stellen Sie die Kopfstütze so
ein, dass sich die Mitte der
Kopfstütze auf gleicher Höhe
mit dem oberen Augenrand
des Fahrzeuginsassen
befindet.
Stellen Sie die Kopfstütze
nicht auf die niedrigste
Position ein, wenn jemand auf
dem Rücksitz sitzt.
ACHTUNG
2-20
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Sitzheizungen und belüftete
Sitze
Sitzheizungen vorn
(ausstattungsabhängig)
Die Sitzheizungen ermöglichen das
Erwärmen der Sitze bei kalter
Witterung.
So verhindern Sie Beschädigun-
gen der Sitzheizungen und Sitze:
Reinigen Sie die Sitze NIEMALS
mit Lösungsmitteln (Lackver-
dünner, Benzol, Alkohol, Benzin
etc.).
Legen Sie keine schweren oder
scharfkantigen Gegenstände
auf Sitzen ab, die mit einer
Sitzheizung ausgerüstet sind.
Wechseln Sie nicht den
Sitzbezug. Andernfalls wird
möglicherweise die Sitzheizung
beschädigt.
ANMERKUNG
Säuglinge, Kinder, ältere oder
behinderte Personen sowie
ambulante Patienten.
Personen mit empfindlicher
Haut, die zu Verbrennungen
neigen.
Ermüdete Personen.
Betäubte oder betrunkene
Personen.
Personen, die sedierende
Medikamente einnehmen.
Legen Sie bei eingeschalteter
Sitzheizung NIEMALS Dinge auf
die Sitze, die wärmeisolierend
wirken (z.B. Decken oder
Sitzkissen). Andernfalls wird
die Sitzheizung möglicherweise
zu heiß und verursacht Ver-
brennungen oder beschädigt
den Sitz.
VORSICHT
Sitzheizungen können selbst
bei niedrigen Temperaturen
zu schweren Verbrennungen
führen, vor allem wenn sie über
längere Zeiträume verwendet
werden.
Insassen müssen spüren
können, ob der der Sitz zu warm
wird, damit sie die Sitzheizung
ggf. ausschalten können.
Bei Personen, die keine
Temperaturänderungen oder
Schmerzen auf der Haut
wahrnehmen können, ist
besondere Vorsicht geboten.
Dies gilt vor allem für folgende
Personengruppen:
VORSICHT
2-21
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
[A] : Ausführung A, [B] : Ausführung B
Drücken Sie bei laufendem Motor
einen der beiden Schalter, um die
Sitzheizung für den Fahrer- oder
Beifahrersitz zu aktivieren.
Lassen Sie die Sitzheizung bei
wärmerem Wetter und dann, wenn
sie nicht benötigt wird,
ausgeschaltet.
Die Temperatureinstellung für den
Sitz ändert sich mit jedem
Tastendruck wie folgt:
Wenn Sie die Taste bei
eingeschalteter Sitzheizung mehr
als 1,5 Sekunden lang drücken,
wird die Sitzheizung ausge-
schaltet.
Beim Einschalten der Zündung ist
die Sitzheizung grundsätzlich
ausgeschaltet.
Informationen
Wenn sich der Schalter für die
Sitzheizung in der Stellung ON (EIN)
befindet, schaltet sich die Sitzheizung
abhängig von der Sitztemperatur
automatisch ein und aus.
Belüfteter Vordersitz
(ausstattungsabhängig)
Sitzbelüftungen kühlen die Sitze,
indem sie Luft durch kleine
Öffnungen in den Sitzpolstern und -
lehnen blasen.
Lassen Sie die Schalter in der
Stellung OFF (AUS), wenn keine
Sitzbelüftung benötigt wird.
Drücken Sie bei laufendem Motor
die Taste, um die den Fahrer- oder
Beifahrersitz zu kühlen (aus-
stattungsabhängig).
i
OOS037015
OOS037016
AUS HOCH ( )
NIERIG ( ) MITTEL ( )
2-22
Mit jedem Tastendruck verändert
sich der Luftstrom wie folgt:
Wenn Sie die Taste bei
eingeschalteter Sitzbelüftung mehr
als 1,5 Sekunden lang drücken,
wird die Funktion ausgeschaltet.
Beim Einschalten der Zündung ist
die Sitzbelüftung grundsätzlich
deaktiviert.
So verhindern Sie Schäden an der
Sitzbelüftung:
Benutzen Sie die Sitzbelüftung
NUR bei eingeschalteter Klima-
regelung. Wird die Sitzbelüftung
längere Zeit bei ausgeschalteter
Klimaregelung genutzt, führt
dies möglicherweise zum
Versagen der Sitzbelüftung.
Reinigen Sie die Sitze niemals
mit Lösungsmitteln (Lackver-
dünner, Benzol, Alkohol, Benzin
etc.).
Verschütten Sie nach Mög-
lichkeit keine Flüssigkeiten auf
den Vordersitzen. Andernfalls
verstopfen möglicherweise die
Belüftungsöffnungen und es
kommt zu Fehlfunktionen.
Legen Sie keine Plastiktüten
oder Zeitungen etc. unter die
Sitze. Sie können den Luft-
einlass blockieren, sodass die
Belüftung nicht ordnungs-
gemäß funktioniert.
Wechseln Sie nicht die
Sitzbezüge. Andernfalls wird
möglicherweise die Sitzbelüf-
tung beschädigt.
Wenn die Belüftung nicht
funktioniert, starten Sie das
Fahrzeug erneut. Für den Fall,
dass es keine Änderung gibt,
empfehlen wir, das Fahrzeug
in einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt inspizieren zu lassen.
ANMERKUNG
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
AUS HOCH ( )
NIERIG ( ) MITTEL ( )
2-23
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Dieser Abschnitt beschreibt die
ordnungsgemäße Verwendung der
Sicherheitsgurte. Ferner wird
beschrieben, was bei der Ver-
wendung der Sicherheitsgurte zu
unterlassen ist.
Sicherheitsgurte:
Sicherheitshinweise
Legen Sie vor Fahrtantritt stets den
Sicherheitsgurt an und vergewissern
Sie sich, dass alle Insassen
angeschnallt sind. Airbags sollen die
Sicherheitsgurte ergänzen, können
diese aber nicht ersetzen. In den
meisten Ländern besteht An-
schnallpflicht für alle Fahrzeugin-
sassen.
SICHERHEITSGURTE
ALLE Insassen müssen ange-
schnallt sein, wann immer das
Fahrzeug in Bewegung ist.
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise beim Anlegen
und Tragen von Sicherheits-
gurten:
Kinder unter 13 Jahre müssen
ordnungsgemäß auf den
Rücksitzen angeschnallt sein.
Lassen Sie Kinder nicht auf
dem Beifahrersitz mitfahren,
wenn der Airbag nicht
deaktiviert ist. Wenn ein Kind
auf dem Beifahrersitz sitzt,
schieben Sie den Sitz
möglichst weit nach hinten
und schnallen Sie das Kind
ordnungsgemäß an.
Lassen Sie NIEMALS
Säuglinge oder Kinder auf
dem Schoß von Insassen
mitfahren.
Fahren Sie niemals mit weit
nach hinten geneigter Sitz-
lehne (Liegesitzfunktion).
VORSICHT Lassen Sie nicht zu, dass
Kinder sich einen Sitz oder
Sicherheitsgurt teilen.
Lassen Sie den Schultergurt
nicht unter Ihrem Arm
oder hinter Ihrem Rücken
verlaufen.
Führen Sie den Sicherheits-
gurt nicht über zerbrechliche
Gegenstände. Bei einer
Vollbremsung oder einem
Aufprall würden diese mögli-
cherweise durch den Sicher-
heitsgurt beschädig.
Benutzen Sie den Sicher-
heitsgurt nicht, wenn er
verdreht ist. Ein verdrehter
Sicherheitsgurt bietet bei
einem Unfall keinen aus-
reichenden Schutz.
Benutzen Sie keinen Sicher-
heitsgurt, dessen Gurtband
oder Befestigungsteile
beschädigt ist/sind.
2-24
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Gurtwarnleuchte
Sicherheitsgurt-Warnleuchte
Gurtwarnleuchte Fahrer
Zur Erinnerung für den Fahrer blinkt
nach jedem Einschalten der
Zündung etwa sechs Sekunden lang
die Gurtwarnleuchte. Dabei spielt es
keine Rolle, ob die Gurte angelegt
sind oder nicht.
Wenn die Sicherheitsgurte beim
Einschalten der Zündung nicht
angelegt sind oder nach dem
Einschalten der Zündung wieder
abgelegt werden, leuchtet die
Gurtwarnleuchte solange, bis der
Gurt wieder angelegt wird.
Beschädigte Sicherheitsgurte
und deren Komponenten funk-
tionieren nicht ordnungsge-
mäß. Folgende Bauteile sind
stets zu ersetzen:
Ausgefranste, verunreinigte
oder beschädigte Gurtbänder.
Beschädigte Befestigungs-
teile.
Der gesamte Sicherheitsgurt,
sofern er bei einem Unfall
angelegt war – auch wenn
keine Beschädigung am
Gurtband und an den übrigen
Komponenten erkennbar ist.
VORSICHT
Führen Sie die Gurtzunge
nicht in das Gurtschloss
anderer Sitze ein.
Legen Sie den Sicherheitsgurt
NIEMALS beim Fahren ab.
Andernfalls verlieren Sie
möglicherweise die Kontrolle
über das Fahrzeug und
verursachen einen Unfall.
Achten Sie darauf, dass das
Gurtschloss keine Fremd-
körper enthält, die die An-
schnallfunktion beeinträchti-
gen. Andernfalls rastet die
Gurtzunge möglicherweise
nicht ordnungsgemäß ein.
An einem Sicherheitsgurt
dürfen keine Änderungen
vorgenommen werden und es
darf nichts angebaut werden,
was die Gurtrolle daran
hindern könnte den Gurt zu
straffen oder was das
Gurtband behindert, so dass
es nicht gestrafft werden
könnte.
OAM032161L
Kombiinstrument
2-25
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Wenn Sie losfahren, ohne den
Sicherheitsgurt angelegt zu haben,
oder wenn Sie den Sicherheitsgurt
bei einer Fahrgeschwindigkeit von
weniger 20 km/h ablegen, leuchtet
die entsprechende Warnleuchte
solange, bis Sie den Sicherheitsgurt
anlegen.
Wenn Sie weiterfahren, ohne den
Sicherheitsgurt anzulegen, oder
wenn Sie den Sicherheitsgurt bei
einer Fahrgeschwindigkeit von mehr
als 20 km/h ablegen, erklingt ca. 100
Sekunden lang der Gurtwarnton und
die entsprechende Warnleuchte
blinkt.
Gurtwarnleuchte Beifahrer
Zur Erinnerung für den Beifahrer
blinken nach jedem Einschalten der
Zündung etwa sechs Sekunden lang
die entsprechenden Gurtwarnleuch-
ten. Dabei spielt es keine Rolle, ob
die Gurte angelegt sind oder nicht.
Wenn die Sicherheitsgurte beim
Einschalten der Zündung nicht
angelegt sind oder nach dem
Einschalten der Zündung wieder
abgelegt werden, leuchtet die
Gurtwarnleuchte solange, bis der
Gurt wieder angelegt wird.
Wenn Sie losfahren, ohne den
Sicherheitsgurt angelegt zu haben,
oder wenn Sie den Sicherheitsgurt
bei einer Fahrgeschwindigkeit von
weniger 20 km/h ablegen, leuchtet
die entsprechende Warnleuchte, bis
Sie den Sicherheitsgurt anlegen.
Wenn Sie weiterfahren, ohne den
Sicherheitsgurt anzulegen, oder
wenn Sie den Sicherheitsgurt bei
einer Fahrgeschwindigkeit von mehr
als 20 km/h ablegen, erklingt ca. 100
Sekunden lang der Gurtwarnton und
die entsprechende Warnleuchte
blinkt.
Eine falsche Sitzhaltung
beeinträchtigt das Gurtwarn-
system für den Beifahrer. Der
Fahrer muss den Beifahrer
unbedingt auf die richtige
Sitzhaltung hinweisen (siehe
vorliegende Anleitung).
VORSICHT
OOS037025
2-26
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Informationen
Sie finden die Gurtwarnleuchte für
den vorderen Beifahrer in der
mittleren Instrumententafel.
Auch wenn der vordere
Beifahrersitz nicht besetzt ist, blinkt
oder leuchtet die Gurtwarnleuchte
für ca. 6 Sekunden.
Die Gurtwarnung für den vorderen
Beifahrersitz kann aktiviert
werden, wenn Gepäck auf dem
vorderen Beifahrersitz abgelegt
wird. Gurtwarnleuchten Fondpassagiere
Zur Erinnerung für die hinteren
Insassen blinken nach jedem
Einschalten der Zündung etwa sechs
Sekunden lang die entsprechenden
Gurtwarnleuchten. Dabei spielt es
keine Rolle, ob die Gurte angelegt
sind oder nicht.
Die Warnleuchte für den jeweiligen
Sicherheitsgurt auf den Rücksitzen
leuchtet ca. 35 Sekunden lang auf,
wenn einer der folgenden Punkte
zutrifft:
- Sie fahren schneller als 9 km/h,
während der Rücksitzgurt nicht
angelegt ist.
- Der Rücksitzgurt wird abgelegt,
während die Fahrgeschwindigkeit
weniger als 20 km/h beträgt.
Wenn der Gurt hinten angelegt wird,
erlischt die Warnleuchte umgehend.
Wenn ein hinterer Sicherheitsgurt
bei einer Geschwindigkeit von mehr
als 20 km/h abgelegt wird, blinkt 35
Sekunden lang die entsprechende
Gurtwarnleuchte, während gleich-
zeitig das Akustiksignal ertönt.
Wenn jedoch ein hinteres Gurt-
schloss nach dem Anlegen des
Gurts innerhalb von 9 Sekunden
zwei Mal geschlossen und wieder
geöffnet wird, bleibt die
entsprechende Gurtwarnleuchte
ohne Funktion.
i
OOS037026
2-27
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Das Sicherheitsgurtsystem
Dreipunktgurt
Um Ihren Gurt anzulegen:
Ziehen Sie das Gurtband aus der
Gurtrolle und führen Sie die Schließ-
zunge (1) in das Gurtschloss (2) ein.
Ein Klickgeräusch zeigt an, dass
die Schließzunge im Gurtschloss
einrastet.
Der Dreipunktgurt stellt die Länge
des Gurtbands automatisch ein,
nachdem Sie das Beckengurtband
manuell so angepasst haben, dass
es eng an den Hüften anliegt.
Wenn Sie sich langsam und ruckfrei
nach vorn beugen, verlängert sich
das Gurtband, sodass Sie sich frei
bewegen können. Bei einer Voll-
bremsung oder einem Aufprall wird
der Gurtauszug blockiert. Der Gurt
rastet auch dann ein, wenn Sie
versuchen, sich schnell nach vorn zu
beugen.
Wenn sich der Sicherheitsgurt
nicht mühelos aus der Gurtrolle
ziehen lässt, ziehen Sie kräftig am
Gurt und lassen Sie ihn dann los.
Danach können Sie den Gurt
mühelos herausziehen.
ANMERKUNG
ODH033055
Falsch eingestellte Sicherheits-
gurte können die Gefahr schwe-
rer Verletzungen bei einem
Unfall erhöhen. Beachten Sie
folgende Sicherheitshinweise
beim Anlegen des Sicherheits-
gurts:
Führen Sie den Beckengurt
möglichst weit unten über die
Hüften (nicht über die Taille)
und lassen Sie ihn eng
anliegen.
VORSICHT
ODH033056
2-28
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Höhenverstellung
Sie können den Umlenkbügel des
Schultergurts für Ihre
Bequemlichkeit und Sicherheit in 4
Positionen in der Höhe verstellen.
Die Gurthöhe soll so gewählt
werden, dass das Schultergurtband
quer über Ihre Brust und mittig über
Ihre Schulter näher zur Tür als zu
Ihrem Hals verläuft.
Um die Höhe des Schultergurtbands
zu verstellen, schieben Sie den
Umlenkbügel in eine geeignete
höhere oder tiefer Position.
Um den Umlenkbügel höher zu
stellen, schieben Sie ihn nach oben
(1). Um ihn zu senken, drücken Sie
die Taste (2) des Einstellers und
bewegen Sie ihn gleichzeitig nach
unten (3).
Lassen Sie die Taste los, um den
Einsteller in seiner Position einrasten
zu lassen. Versuchen Sie den
Einsteller zu verschieben, um
sicherzustellen, dass er eingerastet
ist.
Beckengurt ablegen:
Drücken Sie die Entriegelungstaste
(1) am Gurtschloss.
Nach dem Öffnen des Gurtschlosses
wird das Gurtband automatisch in
der Gurtrolle aufgerollt. Wenn dies
nicht der Fall ist, vergewissern Sie
sich, dass das Gurtband nicht
verdreht ist, und versuchen Sie es
erneut.
Auf diese Weise kann die
Aufprallenergie von den
robusten Beckenknochen
absorbiert werden, was die
Wahrscheinlichkeit innerer
Verletzungen senkt.
Lassen Sie einen Arm unter
dem Schultergurt und den
anderen Arm darüber, wie in
der Abbildung gezeigt.
Lassen Sie den Umlenkbügel
stets in der richtigen Höhe
einrasten.
Stellen Sie die Gurthöhe
niemals so ein, dass das
Gurtband über Ihren Hals
oder Ihr Gesicht verläuft.
OOS037060
Vordersitz
ODH033057
2-29
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Sicherheitsgurt auf dem
mittleren Rücksitz
(Dreipunkt-Sicherheitsgurt)
1. Schließzunge (1) in das
Gurtschloss (2) stecken bis ein
Klickgeräusch anzeigt, dass die
Schließzunge im Gurtschloss
eingerastet ist. Vergewissern Sie
sich, dass das das Gurtband nicht
verdreht ist.
Verwenden Sie beim Anlegen des
hinteren mittleren Sicherheitsgurts
das Gurtschloss mit der Beschriftung
"CENTER".
Informationen
Wenn sich der Sicherheitsgurt nicht
aus der Gurtrolle ziehen lässt, ziehen
Sie den Gurt kräftig heraus und
lassen Sie ihn wieder los. Danach
können Sie den Gurt mühelos
herausziehen.
Sicherheitsgurte mit
Gurtstraffern
Ihr Fahrzeug ist mit
Sicherheitsgurten und Gurtstraffern
für den Fahrer- und Beifahrersitz
und für die hinteren Insassen (aus-
stattungsabhängig) ausgestattet.
Die Gurtstraffer sollen dafür sorgen,
dass die Gurte bei bestimmten
Frontal- und Seitenkollisionen eng
am Körper der Insassen anliegen.
Die Gurtstraffer können bei Frontal-
oder Seitenkollisionen mit einer
bestimmten Aufprallstärke zusam-
men mit den Airbags aktiviert
werden.
i
OOS037027
Die Metallzunge muss stets in
das Gurtschloss eingeführt
werden.
VORSICHT
OLMB033039
2-30
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug stark abge-
bremst wird oder wenn ein Insasse
versucht, sich zu schnell nach vorn
zu beugen, rastet die Gurtrolle ein.
Bei bestimmten frontalen Kollisionen
wird der Gurtstraffer aktiviert und er
zieht den Gurt strammer gegen den
Körper des Insassen.
Wenn das System nach der
Aktivierung der Gurtstraffer eine zu
hohe Spannung des Fahrer- oder
Beifahrergurts erkennt, baut ein
in den Gurtstraffer integrierter
Gurtkraftbegrenzer einen Teil der
Spannung des betreffenden Gurts
ab.
Fahren Sie immer ange-
schnallt und achten Sie auf
die richtige Sitzhaltung.
Benutzen Sie den Sicherheits-
gurt nicht, wenn er locker
oder verdreht ist. Ein lockerer
oder verdrehter Sicher-
heitsgurt bietet bei einem
Unfall keinen ausreichenden
Schutz.
Platzieren Sie keine Gegen-
stände im Bereich des
Gurtschlosses. Andernfalls
funktioniert das Gurtschloss
möglicherweise nicht ord-
nungsgemäß.
Lassen Sie die Gurtstraffer
nach jeder Aktivierung und
jedem Unfall ersetzen.
Prüfen, warten, reparieren
oder ersetzen Sie die
Gurtstraffer NIEMALS selbst.
Überlassen Sie dies einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt.
Behandeln Sie die Sicher-
heitsgurte nicht mit Gewalt.
VORSICHT
Fassen Sie die Gurtstraffer
nicht unmittelbar nach ihrer
Auslösung an, sondern warten
Sie einige Minuten. Wenn der
Gurtstraffer bei einem Aufprall
zündet, wird er heiß und es
besteht Verbrennungsgefahr.
VORSICHT
Karosseriearbeiten im Bereich
der Fahrzeugfront können zu
Schäden am Gurtstraffersystem
führen. Aus diesem Grund
empfehlen wir, das System in
einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt instandsetzen zu
lassen.
ACHTUNG
2-31
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Das Gurtstraffersystem besteht im
Wesentlichen aus den folgenden
Komponenten. Ihre Einbaulage ist
der obigen Abbildung zu entnehmen.
(1) SRS-Airbagwarnleuchte
(2) Gurtstraffer
(3) SRS-Steuermodul
(4) Gurtstraffer hinten
(ausstattungsabhängig)
Der Sensor zur Aktivierung des
SRS-Steuermoduls ist auch mit
den Gurtstraffern verbunden.
Sie SRS-Airbagwarnleuchte im
Kombiinstrument leuchtet nach
dem Einschalten der Zündung
etwa 6 Sekunden lang und sollte
dann erlöschen.
Für den Fall, dass die Warnleuchte
nicht aufleuchtet oder nicht
erlischt oder dass sie während
der Fahrt aufleuchtet, empfehlen
wir, die Sicherheitsgurte und
Gurtstraffer und/oder das SRS-
Steuergerät möglichst bald in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
Informationen
Die Gurtstraffer für Fahrer- und
Beifahrer können bei bestimmten
Frontal- und Seitenkollisionen
aktiviert werden.
Wenn die Gurtstraffer aktiviert
werden, kann ein lautes Explo-
sionsgeräusch hörbar werden und
es kann ein feiner Staub, der einer
Rauchentwicklung ähnlich ist,
im Fahrzeuginnenraum sichtbar
werden. Dies sind normale
Begleiterscheinungen, die aber nicht
gefährlich sind.
Der feine Staub ist zwar ungiftig,
kann aber Hautreizungen
verursachen und sollte nicht über
einen längeren Zeitraum eingeatmet
werden. Nach Unfällen mit
Gurtstrafferauslösung sollten Sie
alle freiliegenden Hautpartien
gründlich abwaschen.
i
ANMERKUNG
OLMB033040/Q
OPDE037069
2-32
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Sicherheitsgurte: zusätzliche
Sicherheitshinweise
Verwendung von Sicherheits-
gurten während der
Schwangerschaft
Auch während der Schwangerschaft
sollte der Sicherheitsgurt immer
angelegt werden. Ihr ungeborenes
Kind schützen Sie am besten, indem
Sie stets angeschnallt fahren.
Schwangere Frauen sollten sich
immer mit einem 3-Punkt-Gurt
anschnallen. Führen Sie den
Schultergurt über den Brustkorb und
lassen Sie ihn zwischen den Brüsten
und nicht am Hals entlang verlaufen.
Platzieren Sie den Beckengurt so
unter dem Bauch, dass er eng an
den Hüften und am Beckenknochen
und unterhalb der Bauchwölbung
anliegt.
Verwendung von
Sicherheitsgurten bei Kindern
Säuglinge und Kleinkinder
In den meisten Ländern gelten
Vorschriften bezüglich der
Verwendung geeigneter Rückhalte-
systeme für Kinder, wozu auch
Kindersitze und Sitzerhöhungen
zählen. Da das Alter, ab dem
Sicherheitsgurte anstelle von
Kindersitzen verwendet werden
dürfen, je nach Land verschieden ist,
müssen Sie sich über die in Ihrem
Land bzw. im Ausland geltenden
Vorschriften informieren.
Baby- und Kindersitze müssen
ordnungsgemäß auf einem Rücksitz
platziert und befestigt werden.
Weitere Informationen dazu finden
Sie unter "Kinderrückhaltesysteme"
in diesem Kapitel.
Um die Gefahr zu verringern,
dass das Ungeborene bei einem
Unfall schwer verletzt oder
getötet wird, dürfen schwan-
gere Frauen den Beckengurt
NIEMALS auf oder über dem
Bereich des Unterleibs
platzieren, in dem sich der
Fötus befindet.
VORSICHT
Schnallen Sie Säuglinge und
Kleinkinder stets ordnungs-
gemäß in einem Kindersitz an,
der für die Größe und das
Gewicht des Kindes geeignet
ist.
Lassen Sie Kinder niemals auf
Ihrem Schoß oder in Ihren
Armen mitfahren, andernfalls
drohen schwere und sogar
tödliche Verletzungen für das
Kind und die anderen Insassen.
Die bei einem Unfall
auftretenden enormen Kräfte
würden Ihnen das Kind aus den
Armen reißen und es durch den
Innenraum schleudern.
VORSICHT
2-33
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Kleinkinder sind bei einem Unfall
am besten gegen Verletzungen
geschützt, wenn sie ordnungsgemäß
auf einem Rücksitz in einem
Kinderrückhaltesystem, welches den
Anforderungen der Sicherheits-
standards in Ihrem Land entspricht,
angeschnallt sind. Achten Sie sich
beim Kauf eines Kinderrückhalte-
systems darauf, dass ein Label
vorhanden ist, aus dem die Einhal-
tung der Sicherheitsnormen in Ihrem
Land hervorgeht. Der Kindersitz
muss für die Größe und das Gewicht
Ihres Kindes geeignet sein. Die
entsprechenden Angaben finden Sie
auf dem Label am Kindersitz. Siehe
"Kindersitze" in diesem Kapitel.
Größere Kinder
Kinder unter 13, die für eine
Sitzerhöhung zu groß sind, sollten
immer hinten sitzen und den
vorhandenen Sicherheitsgurt
anlegen. Der Sicherheitsgurt muss
über den Oberschenkeln liegen und
eng an Schulter und Brust anliegen,
damit das Kind sicher gehalten wird.
Überprüfen Sie regelmäßig den Sitz
des Gurts. Bei einem Unfall bieten
Kindersitze, die ordnungsgemäß auf
den Rücksitzen befestigt sind, die
beste Rückhaltewirkung.
Wenn ein größeres Kind (über 13
Jahre) auf dem Vordersitz sitzen
muss, muss das Kind ordnungs-
gemäß mit dem vorhandenen
Sicherheitsgurt angeschnallt sein
und der Sitz muss möglichst weit
nach hinten geschoben werden.
Wenn das Schultergurtband leicht
den Hals oder das Gesicht des
Kindes berührt, versuchen Sie das
Kind näher zur Fahrzeugmitte zu
setzen.
Wenn der Schultergurt noch immer
den Hals oder das Gesicht berührt,
muss das Kind wieder auf einer
geeigneten Sitzerhöhung auf dem
Rücksitz sitzen.
Verwendung von
Sicherheitsgurten bei verletzten
Personen
Auch beim Transport verletzter
Personen besteht Anschnallpflicht.
Wenden Sie sich diesbezüglich an
einen Arzt.
Eine Person pro Gurt
Zwei Personen (inkl. Kinder) dürfen
niemals versuchen, sich mit nur
einem Sicherheitsgurt anzusch-
nallen. Dies könnte bei einem Unfall
zu einem schwereren Verletzungs-
grad führen.
Achten Sie bei größeren
Kindern stets darauf, dass der
Sicherheitsgurt angelegt und
ordnungsgemäß eingestellt ist.
Lassen Sie auf keinen Fall zu,
dass der Schultergurt den
Hals oder das Gesicht des
Kindes berührt.
Lassen Sie nicht zu, dass
sich mehrere Kinder einen
Sicherheitsgurt teilen.
VORSICHT
2-34
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Während der Fahrt nicht liegen
Die Nutzung der Liegesitzfunktion
beim Fahren ist gefährlich. Auch im
angeschnallten Zustand bietet das
Rückhaltesystem (Sicherheitsgurte
und/oder Airbags) nur wenig Schutz,
wenn die Sitzlehne weit nach hinten
geneigt ist.
Sicherheitsgurte müssen eng und
dennoch bequem an Unterleib und
Oberkörper anliegen, um ihre
Wirkung entfalten zu können.
Bei einem Unfall werden Sie
möglicherweise gegen den
Sicherheitsgurt geschleudert und
ziehen sich Halsverletzungen oder
dergleichen zu.
Je weiter die Sitzlehne nach hinten
geneigt ist, desto größer ist die
Wahrscheinlichkeit, dass der
Unterleib unter dem Beckengurt
durchrutscht oder der Hals mit dem
Schultergurt kollidiert.
Gurte sorgfältig behandeln
Sicherheitsgurtsysteme dürfen nie-
mals zerlegt oder verändert werden.
Achten Sie auch immer darauf, dass
die Gurtbänder und die anderen
Komponenten der Gurtsysteme nicht
von Sitzgelenken und Türen oder
aus anderen Ursachen beschädigt
werden.
Periodische Überprüfung
Alle Sicherheitsgurte müssen in
regelmäßigen Abständen auf Ver-
schleiß und Beschädigungen jeder
Art überprüft werden. Jedes
beschädigte Teil muss sobald als
möglich ersetzt werden.
Gurte sauber und trocken
halten
Gurte müssen sauber und trocken
gehalten werden. Wenn Gurte
verdreckt sind, können Sie mit einer
milden Reinigungslösung und
warmem Wasser gereinigt werden.
Bleichmittel, Färber, aggressive
Reinigungsmittel oder Scheuermittel
dürfen nicht verwendet werden, das
sie das Gewebe beschädigen und
schwächen können.
Wann Sicherheitsgurte ersetzen?
Alle Sicherheitsgurte, die bei einem
Unfall angelegt waren, müssen
danach komplett ersetzt werden.
Dies muss auch geschehen, wenn
keine Beschädigung sichtbar ist.
Wir empfehlen, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Fahren Sie NIEMALS mit weit
nach hinten geneigter Sitz-
lehne (Liegesitzfunktion).
Das Fahren mit einer weit nach
hinten geneigten Rücklehne
erhöht bei einer Kollision oder
Vollbremsung das Risiko,
schwere oder tödliche
Verletzungen zu erleiden.
Fahrer und Beifahrer müssen
stets Kontakt zur Sitzlehne
haben und ordnungsgemäß
angeschnallt sein. Ferner
müssen die Sitzlehnen
aufgerichtet sein.
VORSICHT
2-35
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Unsere Empfehlung:
Kinder stets nach hinten
Kinder unter 13 Jahren sollten
grundsätzlich hinten sitzen und
immer ordnungsgemäß angeschnallt
sein, um die Gefahr von Verletzun-
gen bei Unfällen, Notbremsungen
und plötzlichen Fahrmanövern zu
verringern.
Aus Unfallstatistiken ist bekannt,
dass Kinder, die ordnungsgemäß auf
dem Rücksitz angeschnallt sind,
sicherer aufgehoben sind als auf
dem Vordersitz.
Kinder, die zu groß für einen Kinder-
sitz sind, müssen die vorhandenen
Sicherheitsgurte benutzen.
In den meisten Ländern gelten
Vorschriften bezüglich der Verwen-
dung zugelassener Kindersitze. Da
das Alter bzw. die Größe oder das
Gewicht, ab dem/der Sicherheits-
gurte anstelle von Kindersitzen
verwendet werden dürfen, je nach
Land verschieden ist, müssen Sie
sich über die in Ihrem Land bzw. im
Ausland geltenden Vorschriften
informieren.
Kindersitze müssen ordnungsgemäß
auf dem Fahrzeugsitz befestigt
werden. Verwenden Sie ausschließ-
lich handelsübliche Kindersitze, die
den Vorschriften in Ihrem Land
genügen.
Kinderrückhaltesystem (CRS)
Säuglinge und Kleinkinder müssen
in einem geeigneten nach vorn oder
hinten gerichteten Kinderrückhalte-
system angeschnallt werden, das
zuvor ordnungsgemäß auf dem sitz
des Fahrzeugs befestigt wurde.
Studieren und beachten Sie die
vom Hersteller des Kinderrück-
haltesystems mitgelieferte Montage-
und Bedienungsanleitung.
KINDERRÜCKHALTESYSTEM (CRS)
Schnallen Sie Kinder stets
ordnungsgemäß im Fahrzeug
an. Kinder jedes Alters sind
sicherer aufgehoben, wenn sie
auf den Rücksitzen mitfahren.
Befestigen Sie niemals einen
nach hinten gerichteten
Kindersitz auf dem Beifahrer-
sitz, wenn der Beifahrerairbag
nicht deaktiviert wurde.
VORSICHT
Befolgen Sie bei der Montage
und Handhabung von Kinder-
rückhaltesystemen stets die
Anweisungen des Herstellers.
Schnallen Sie Ihr Kind stets
ordnungsgemäß im Kinder-
rückhaltesystem an.
Verwenden Sie keine Baby-
schalen oder Kindersitze, die
nur an der Sitzlehne aufge-
hängt sind, da dies bei einem
Unfall möglicherweise keinen
ausreichenden Schutz bietet.
VORSICHT
2-36
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Auswahl eines
Kinderrückhaltesystems (CRS)
Bei der Auswahl eines Rückhalte-
systems für Ihr Kind sollten Sie stets
folgende Punkte berücksichtigen:
Achten Sie auf das Vorhandensein
eines Typschilds, aus dem
hervorgeht, dass der Kindersitz
den in Ihrem Land geltenden
Sicherheitsvorschriften entspricht.
Ein Kinderrückhaltesystem darf
nur dann eingebaut werden, wenn
dafür eine Zulassung nach
ECE-R44 oder ECE-R129 vorliegt.
Suchen Sie Kindersitze nach
Größe und Gewicht Ihres Kindes
aus. Die entsprechenden Angaben
finden sie meist auf dem Typschild
oder in der Bedienungsanleitung.
Wählen Sie einen Kindersitz, der
zu dem Fahrzeugsitz passt, für den
er bestimmt ist.
Studieren und beachten Sie die
beiliegenden Warnhinweise und
Montage-/Bedienungsanleitungen
des Kinderrückhaltesystems.
Kinderrückhaltesysteme:
Varianten
Im Wesentlichen gibt es drei Arten
von Rückhaltesystemen für Kinder:
nach hinten gerichtete Sitze, nach
vorn gerichtete Sitze sowie
Sitzerhöhungen.
Ihre Einteilung erfolgt nach Alter,
Größe und Gewicht des Kindes.
Nach hinten gerichtetes Kinder-
rückhaltesystem
Bei einem nach hinten gerichteten
Kindersitz ergibt sich die Rückhalte-
wirkung daraus, dass die Sitzfläche
am Rücken des Kindes anliegt.
Wir empfehlen, den Kinder-
sitz, die Sicherheitsgurte, die
ISOFIX-Halterungen und die
Haltebänder nach einem
Unfall in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt prüfen zu
lassen.
OOS037028
2-37
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Das Geschirr hält das Kind in
Position und sorgt bei einem Unfall
dafür, dass das Kind im Kindersitz
bleibt und seine empfindlichen Hals-
und Rückenwirbel weniger belastet
werden.
Kinder unter einem Jahr müssen
grundsätzlich in einem nach hinten
gerichteten Kindersitz transportiert
werden. Nach hinten gerichtete
Kindersitze gibt es in verschiedenen
Ausführungen: Reine Babysitze
können nur nach hinten gerichtet
verwendet werden. Bei umrüstbaren
und 3-in-1-Kindersitzen gelten in der
Regel höhere Größen- und
Gewichtsgrenzen für die nach hinten
gerichtete Position, sodass Sie Ihr
Kind länger in dieser Stellung
transportieren können.
Verwenden Sie Kindersitze solange
in der nach hinten gerichteten
Position, wie die Kinder den vom
Hersteller festgelegten Größen- und
Gewichtsgrenzen entsprechen.
Nach vorn gerichtetes
Kinderrückhaltesystem
Bei nach vorn gerichteten Kinder-
sitzen ergibt sich die Rückhalte-
wirkung aus dem Vorhandensein
eines Geschirrs, das dem Kind
angelegt wird. Transportieren Sie
Kinder solange in einem nach vorn
gerichteten Kindersitz mit Geschirr,
bis sie die vom Hersteller festgelegte
Größen- oder Gewichtsobergrenze
erreicht haben.
Wenn Ihr Kind dem nach vorn
gerichteten Kindersitz entwachsen
ist, ist es bereit für eine Sitzer-
höhung.
Sitzerhöhungen
Sitzerhöhungen sollen dafür sorgen,
dass die Sicherheitsgurte des
Fahrzeugs besser passen. Eine
Sitzerhöhung bewirkt, dass der
Sicherheitsgurt ordnungsgemäß
über die stärkeren Körperpartien des
Kindes verläuft. Transportieren Sie
Kinder solange auf Sitzerhöhungen,
bis sie groß genug für die
Sicherheitsgurte sind.
Ein Sicherheitsgurt sitzt dann
ordnungsgemäß, wenn der
Beckengurt über dem Oberschenkel
anliegt (nicht am Bauch). Der
Schultergurt muss bequem an
Schulter und Brustkorb anliegen
(nicht an Hals oder Gesicht). Kinder
unter 13 Jahren müssen immer
ordnungsgemäß angeschnallt sein,
um die Gefahr von Verletzungen
bei Unfällen, Vollbremsungen und
plötzlichen Fahrmanövern zu
verringern.
OOS037029
2-38
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Einbau eines
Kinderrückhaltesystems (CRS) Nach der Auswahl eines für das Kind
geeigneten Kinderrückhaltesystems
und der Überprüfung der Einbaulage
sind grundsätzlich drei Dinge für
den ordnungsgemäßen Einbau zu
beachten:
Befestigen Sie den Kindersitz
ordnungsgemäß im Fahrzeug.
Alle Kinderrückhaltesysteme
müssen mit einem Zweipunktgurt
oder mit dem Beckengurtband
eines Dreipunktgurts oder mit
einem ISOFIX-Halteband und/oder
ISOFIX-Halterungen und/oder
einer Stütze im Fahrzeug befestigt
werden.
Vergewissern Sie sich, dass
der Kindersitz ordnungsgemäß
befestigt ist. Nachdem Sie den
Kindersitz eingebaut haben,
drücken und ziehen Sie ihn nach
vorn und hinten sowie nach rechts
und links, um sich davon zu
überzeugen, dass er sicher am
Sitz befestigt ist. Kindersitze, die
mit einem Sicherheitsgurt befestigt
werden, müssen möglichst stramm
eingebaut werden. Ein gewisses
Seitenspiel ist jedoch zu erwarten.
Wenn Sie einen Kindersitz
einbauen, stellen Sie den
Fahrzeugsitz und die Rückenlehne
so ein (horizontal und vertikal),
dass Ihr Kind bequem im
Kindersitz sitzen kann.
Schnallen Sie Ihr Kind im
Kindersitz an. Achten Sie darauf,
dass das Kind ordnungsgemäß
laut Herstelleranleitung im
Kindersitz angeschnallt ist.
Vor dem Einbau von Kinder-
sitzen:
Studieren und beachten Sie
Anweisungen des Kindersitz-
herstellers.
Die Missachtung von Warnhin-
weisen und Anleitungen führt
bei einem Unfall möglicher-
weise zu erhöhter Verletzungs-
und Lebensgefahr.
VORSICHT
Wenn eine Kopfstütze des
Fahrzeugs die ordnungs-
gemäße Installation eines
Kindersitzes verhindert, ist
die jeweilige Kopfstütze zu
verstellen oder komplett zu
entfernen.
VORSICHT
Ein Kindersitz in einem
geschlossenen Fahrzeug kann
sehr heiß werden. Um Ver-
brennungen zu vermeiden,
prüfen Sie zunächst die
Sitzfläche und die Gurtschlös-
ser, bevor Sie Ihr Kind in den
Kindersitz setzen.
ACHTUNG
2-39
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
ISOFIX-Halterung und
oberes Halteband (ISOFIX-
Haltevorrichtung) für Kinder
Die Sicherung des Kinderrückhalte-
systems während der Fahrt und bei
einem Unfall erfolgt über das
ISOFIX-System. Das System ist
darauf ausgelegt, den Einbau des
Kinderrückhaltesystems zu
erleichtern und die Möglichkeit eines
falschen Einbaus auszuschließen.
Das ISOFIX-System benutzt im
Fahrzeug vorgesehene Ankerpunkte
und Befestigungselemente am
Kinderrückhaltesystem.
Durch das ISOFIX-System besteht
keine Notwendigkeit mehr, die
Sicherheitsgurte zur Befestigung des
Kinderrückhaltesystems auf den
Rücksitzen zu verwenden.
ISOFIX-Verankerungen sind im
Fahrzeug montierte Metallbügel. Es
gibt für jede ISOFIX-Sitzposition
zwei untere Verankerungen für ein
Kinderrückhaltesystem mit unteren
Haltegurtbefestigungen.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass
Ihr Kinderrückhaltesystem über
ISOFIX-Befestigungen verfügt. Die
vom Hersteller des Kindersitzes
bereitgestellten Einbau- und
Bedienungsvorschriften für das
ISOFIX-System sind stets zu
befolgen.
ISOFIX-Halterungen gibt es auf den
äußeren Rücksitzpositionen (links
und rechts). Ihre Lage geht aus der
Abbildung hervor.
OAE036063
2-40
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Versuchen Sie nicht, ein
Kinderrückhaltesystem mit
ISOFIX-Halterungen auf der
mittleren Rücksitzposition zu
befestigen. Für diesen Sitz sind
keine ISOFIX-Halterungen vor-
handen. Wenn die Halterungen
an den äußeren Sitzen zum
Befestigen eines Kindersitzes
auf dem mittleren Rücksitz
verwendet werden, werden die
Halterungen möglicherweise
beschädigt.
VORSICHT
[A]: Anzeige für die ISOFIX-Ankerposition,
[B]: ISOFIX-Anker
ISOFIX-Halterungen befinden sich
zwischen Sitzlehne und Sitzpolster
der beiden äußeren Rücksitzpositio-
nen (links und rechts) und sind mit
den Symbolen gekennzeichnet.
Um die ISOFIX-Halterungen zu ver-
wenden, ziehen Sie am oberen Teil
der Blende der ISOFIX-Halterung.
Einbau von Kindersitzen mittels
ISOFIX-System
So installieren Sie einen i-Size- oder
ISOFIX-Kompatiblen Kindersitz auf
einer der beiden äußeren Rücksitz-
positionen:
1. Schieben Sie das Gurtschloss von
den unteren ISOFIX-Halterungen
fort.
2. Räumen Sie alle anderen Dinge
aus dem Weg, die eine feste
Verbindung zwischen Kindersitz
und ISOFIX-Halterungen
verhindern könnten.
3. Stellen Sie den Kindersitz auf
den Fahrzeugsitz und befestigen
Sie ihn unter Beachtung der
Herstelleranleitung an den
ISOFIX-Halterungen.
4. Beachten Sie Anweisungen des
Kindersitzherstellers, wenn Sie
den Kindersitz einbauen und
die ISOFIX-Halterungen mit den
Befestigungsvorrichtungen am
Kindersitz verbinden.
OOS037076
2-41
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Einbau eines
Kinderrückhaltesystems mit
"oberen Haltegurt"
Halterungen für das obere
Kindersitz-Halteband befinden sich
auf der Rückseite der Sitzlehnen.
Beachten Sie die folgenden
Sicherheitshinweise bei der
Benutzung des ISOFIX-
Systems:
Studieren und beachten Sie
alle mitgelieferten Einbauan-
leitungen Ihres Kinderrück-
haltesystems.
Schließen Sie alle nicht
benutzten Sicherheitsgurte
auf den Rücksitzen und rollen
Sie das Gurtband so hinter
dem Kind auf, dass es nicht
daran gelangen kann. Wenn
sich das Kind einen
Schultergurt um den Hals legt
und der Gurt sich strafft,
besteht die Gefahr, das das
Kind stranguliert wird.
Befestigen Sie NIEMALS
mehrere Kindersitze an ein
und derselben Halterung.
Andernfalls besteht die
Gefahr, dass die Halterung
bricht oder sich löst.
VORSICHT Lassen Sie das ISOFIX-
System nach einem Unfall
stets von Ihrem Händler
begutachten. Bei einem Unfall
kann das ISOFIX-System so
beschädigt werden, dass es
den Kindersitz nicht mehr
ordnungsgemäß halten kann.
OOS037031
2-42
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
1. Führen Sie das Halteband des
Kinderrückhaltesystems über die
Sitzlehne. Beachten Sie beim
Positionieren des Haltebands die
Anleitung des Herstellers des
Kinderrückhaltesystems.
2. Verbinden Sie das obere
Halteband mit der entspre-
chenden Halterung und spannen
Sie es dann gemäß Hersteller-
anleitung, um den Kindersitz
stramm am Fahrzeugsitz zu
befestigen.
OOS037032
Beachten Sie die folgenden
Sicherheitshinweise beim
Befestigen des oberen Halte-
bands:
Studieren und beachten Sie
alle mitgelieferten Einbauan-
leitungen Ihres Kinderrück-
haltesystems.
Befestigen Sie NIEMALS
mehrere Kindersitze an ein
und derselben ISOFIX-
Halterung für ein Halteband.
Andernfalls besteht die
Gefahr, dass die Halterung
bricht oder sich löst.
Befestigen Sie das obere
Halteband nur an der dafür
vorgesehenen Halterung.
Wird es anderswo befestigt,
funktioniert es möglicher-
weise nicht ordnungsgemäß.
VORSICHT Bauartbedingt halten Kinder-
sitzverankerungen nur
solchen Belastungen stand,
die durch ordnungsgemäß
befestigte Kindersitze
entstehen.
Unter keinen Umständen
dürfen sie zum Befestigen
von Sicherheitsgurten für
Erwachsene oder zum
Befestigen von Gegenständen
oder Ausrüstungsteilen des
Fahrzeugs verwendet werden.
2-43
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Gemäß den ECE-Vorschriften für ISOFIX-Kinderrückhaltesysteme geeignete Positionen im Fahrzeug
Gewichtsgruppe Größengruppe Kindersitz
ISOFIX-Positionen im Fahrzeug
Beifahrer 2. Sitzreihe
Links Mitte Rechts
Babytrageschale FISO/L1 N/A XN/A X
GISO/L2 N/A XN/A X
0- : BIS 10kg EISO/R1 N/A IL N/A IL
0+ : BIS 13kg
EISO/R1 N/A IL N/A IL
DISO/R2 N/A IL N/A IL
CISO/R3 N/A IL N/A IL
I : 9 BIS 18kg
DISO/R2 N/A IL N/A IL
CISO/R3 N/A IL N/A IL
BISO/F2 N/A IUF,IL N/A IUF,IL
B1 ISO/F2X N/A IUF,IL N/A IUF,IL
AISO/F3 N/A IUF,IL N/A IUF,IL
2-44
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
IUF = Geeignet für nach vorn gerichtete ISOFIX-Kindersitz der
Universalkategorie, die für die Verwendung in dieser
Gewichtsgruppe zugelassen sind.
IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX Kinderrückhaltesysteme laut
beigefügter Liste. Bei diesen ISOFIX Kinderrückhaltesystemen
handelt es sich um solche der Kategorien "fahrzeugspezifisch",
"eingeschränkt" oder "semi-universell".
X = Position nicht geeignet für ISOFIX-Kinderrückhaltesysteme in
dieser Altersgruppe und/oder Größengruppe.
A - ISO/F3: Kleinkind-Rückhaltesystem mit hoher Lehne, nach vorn
gerichtet (Höhe 720 mm)
B - ISO/F2: Kleinkind-Rückhaltesystem mit tiefer Lehne, nach vorn
gerichtet (Höhe 650 mm)
B1 - ISO/F2X: Kleinkind-Rückhaltesystem mit tiefer Lehne, zweite
Version, Rückseite ausgeformt, nach vorn gerichtet (Höhe 650
mm)
C - ISO/R3: Kleinkind-Rückhaltesystem mit hoher Lehne, nach hinten
gerichtet
D - ISO/R2: Kleinkind-Rückhaltesystem mit tiefer Lehne, nach hinten
gerichtet
E - ISO/R1: Rückhaltesystem für Säuglinge, nach hinten gerichtet
F - ISO/L1: Nach links gerichtetes Kinderrückhaltesystem
(Babytrageschale)
G - ISO/L2: Nach rechts gerichtetes Kinderrückhaltesystem
(Babytrageschale)
2-45
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Kindersitze mit einem
Dreipunktgurt befestigen
Wenn kein ISOFIX-System vorhan-
den ist, müssen alle Kindersitze
mit dem Beckengurtband eines
Dreipunktgurts auf den Rücksitzen
befestigt werden.
Befestigen von Kinderrückhalte-
systemen per Dreipunktgurt
Zum Befestigen eines Kindersitzes
auf den Rücksitzen gehen Sie wie
folgt vor:
1. Platzieren Sie das Kinderrück-
haltesystem auf dem Sitz und
führen Sie den Dreipunktgurt
gemäß Herstelleranleitung um
das Kinderrückhaltesystem herum
oder durch es hindurch.
Vergewissern Sie sich, dass das
Gurtband nicht verdreht ist.
Achten Sie darauf, den Gurt
richtig in die Führung einzusetzen
(1).
2. Schieben Sie die Schließzunge
des Dreipunktgurts in das Gurt-
schloss. Achten Sie auf ein
deutlich vernehmbares Klick-
geräusch.
OLMB033044 OOS037030
ODH033063
2-46
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Informationen
Positionieren Sie die Gurtschlosstaste
so, dass sie im Notfall leicht
erreichbarist.
3. Ziehen Sie den Gurt möglichst
stramm, indem Sie den Kindersitz
nach unten drücken und dabei das
Schultergurtband aufrollen.
4. Drücken Sie gegen den Kindersitz
und ziehen Sie daran, um sich zu
vergewissern, dass der Sicher-
heitsgurt ihn ordnungsgemäß in
Position hält.
Falls der Hersteller des Kinderrück-
haltesystems die gemeinsame
Verwendung von Dreipunktgurt und
Halteband empfiehlt, studieren Sie
Seite 2-41.
Um den Kindersitz auszubauen,
drücken Sie die Gurtschlosstaste.
Ziehen Sie den Dreipunktgurt dann
aus der Rückhaltevorrichtung und
lassen Sie ihn vollständig aufrollen.
i
OLMB033046
2-47
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Gemäß den ECE-Vorschriften für ISOFIX-Kinderrückhaltesysteme der Kategorie "Universal"
geeignete Positionen im Fahrzeug
U : geeignet für Kinderrückhaltesysteme der Kategorie „Universal“ mit Zulassung für diese Gewichtsgruppe
U* : geeignet für Kinderrückhaltesysteme der Kategorie „Universal“ mit Zulassung für diese Gewichtsgruppe (Wenn Sie den
Kindersitz auf dem Beifahrersitz installieren, sollten Sie den Sitz ganz nach oben und die Sitzlehne ganz aufrecht stellen, damit
der Kindersitz gestützt wird.)
Die Höhenverstellung für den Beifahrersitz ist eine auf Wunsch erhältliche Sonderausstattung.
U** : Sitzposition nicht geeignet für das Anbringen von Kindersitzen mit Stützbein.
UF : geeignet für nach vorn gerichtete Rückhaltesysteme der Kategorie „Universal“ mit Zulassung für diese Gewichtsgruppe
X : Sitzposition nicht für Kinder aus dieser Gewichtsgruppe geeignet
Wir empfehlen, ein Kinderrückhaltesystem auf einem Rücksitz zu befestigen, selbst wenn sich der ON/OFF
(EIN/AUS)-Schalter des Beifahrerairbags in der Stellung OFF (AUS) befindet. Um die Sicherheit Ihres
Kindes zu gewährleisten, muss der vordere Beifahrerairbag deaktiviert sein, wenn es unter besonderen
Umständen notwendig sein sollte, ein Kinderrückhaltesystem auf dem vorderen Beifahrersitz zu
installieren.
VORSICHT
Altersgruppe
Sitzposition
Beifahrer Zweite Sitzreihe
Airbag aktiviert Airbag deaktiviert Außen links Mitte
(DREIPUNKTGURT) Außen rechts
Gruppe 0
(0-9 monate) BIS 10 kg XU* UU** U
Gruppe 0 +
(0-2 jahre) BIS 13 kg XU* UU** U
Gruppe I
(9 monate - 4 jahre) 9 BIS 18 kg XU* UU** U
Gruppe II
(15 - 25 kg) 15 BIS 25 kg UF U* UUU
Gruppe III
(22 - 36 kg) 22 BIS 36 kg UF U* UUU
2-48
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
i-Size-Kinderrückhaltesysteme nach ECE-Bestimmungen
i-U : Geeignet für nach vorn oder hinten gerichtete i-Size-Kindersitze der Kategorie "Universal"
i-UF: Nur geeignet für nach vorn gerichtete i-Size-Kindersitze der Kategorie "Universal"
X : Sitzposition nicht für "i-Size"-Kindersitze geeignet
Altersgruppe
Sitzposition
Beifahrer
Zweite Sitzreihe
Außen links Mitte Außen rechts
"i-Size"-Kindersitze Xi-U Xi-U
Empfohlene Kinderrückhaltesysteme (Europa)
KRS-Herstellerinformationen
Maxi Cosi Cabriofix & Familyfix http://www.maxi-cosi.com
Britax Römmer http://www.britax.com
Graco http//www.gracobaby.com
Gewichts-
gruppe Name Hersteller Befestigungsart ECE-R44
Zulassungs-Nr.
Group 0+ Cabriofix & Familyfix Maxi Cosi Nach vorn gerichtet mit ISOFIX E4 04443907
Group I Duo Plus Britax Römer Nach vorn gerichtet mit ISOFIX und Halteband E1 04301133
Group II KidFix II XP
Britax Römer
Nach vorn gerichtet mit ISOFIX und Fahrzeuggurt E1 04301323
Group III Junior III
Graco
Nach vorn gerichtet mit Fahrzeuggurt E11 03.44.164
E11 03.44.165
2-49
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
AIRBAGS - ERGÄNZENDES RÜCKHALTESYSTEM
OOS037034/OOS037070L
1. Fahrerairbag vorn
2. Beifahrerairbag vorn
3. Seitenairbag*
4. Kopfairbag*
5. EIN/AUS-Schalter Beifahrerairbag*
* : ausstattungsabhängig
Die tatsächlich in Ihrem Fahrzeug vorhandenen Airbags können von dieser Abbildung weichen.
2-50
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Fahrzeuge sind mit einem
ergänzenden Airbagsystem für den
Fahrersitz und den Beifahrersitz
ausgestattet.
Die vorderen Airbags sollen die
Dreipunktgurte ergänzen. Damit
diese Airbags ihre Schutzwirkung
entfalten können, müssen die
Sicherheitsgurte beim Fahren stets
angelegt sein.
Bei einem Unfall können Sie schwer
verletzt oder getötet werden, wenn
Sie nicht angeschnallt sind. Airbags
sollen Sicherheitsgurte ergänzen,
können sie aber nicht ersetzen.
Hinzu kommt, dass sich Airbags
nicht bei jedem Aufprall entfalten
sollen. Bei manchen Unfällen sind
die Sicherheitsgurte die einzige
Rückhaltevorrichtung, die Ihnen
Schutz bietet.
AIRBAG-SICHERHEITSHINWEISE
Verwenden Sie stets Sicherheitsgurte und Kindersitze – auf jeder
Fahrt, jedes Mal und für alle Insassen! Auch wenn Airbags vorhanden
sind, können Sie bei einer Kollision schwer verletzt oder getötet
werden, falls Sie nicht oder nicht ordnungsgemäß angeschnallt sind,
wenn sich der Airbag entfaltet.
Setzen Sie niemals Kinder mit einem Kindersitz oder einer
Sitzerhöhung auf den Beifahrersitz, wenn der Airbag nicht deaktiviert
ist. Wenn sich der Airbag entfaltet, kann er das Kind mit solcher
Wucht treffen, dass es schwere oder tödliche Verletzungen erleidet.
Schnallen Sie Kinder unter 13 Jahren immer auf einem Rücksitz an.
Das ist während der Fahrt der sicherste Platz für Kinder jedes Alters.
Wenn ein Kind, das 13 Jahre oder älter ist, auf dem Vordersitz sitzen
muss, muss es ordnungsgemäß angeschnallt sein und der Sitz muss
möglichst weit nach hinten geschoben werden.
Alle Insassen müssen solange bei aufgerichteter Sitzlehne aufrecht,
mittig und angeschnallt auf dem Sitz sitzen, wobei die Beine bequem
ausgestreckt sind und die Füße auf dem Boden stehen, bis das
Fahrzeug zum Stehen kommt und der Motor abgestellt wird.Wenn ein
Insasse bei einem Unfall verkehrt sitzt, kann die Wucht der
Airbagentfaltung schwere oder tödliche Verletzungen verursachen.
Sie und die anderen Insassen sollten nicht unnötig nah an den
Airbags sitzen und sich nicht gegen die Türen oder die Mittelkonsole
lehnen.
Stellen Sie Ihren Sitz möglichst weit nach hinten, um den Abstand zu
den vorderen Airbags zu vergrößern, ohne dabei die Kontrolle über
das Fahrzeug zu verlieren.
VORSICHT
2-51
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Einbaulage der Airbags
Fahrer- und Beifahrerairbag
vorn
Ihr Fahrzeug ist mit einem ergän-
zenden Rückhaltesystem (SRS,
Supplemental Restraint System) und
Dreipunktgurten für Fahrer- und
Beifahrersitz ausgestattet.
Das SRS besteht aus Airbags, die in
der Mitte des Lenkrads, in der
Pralltafel unter dem Lenkrad und auf
der Beifahrerseite im Armaturenbrett
über dem Handschuhfach installiert
sind.
Die Airbags sind mit den Buchstaben
"AIRBAG" gekennzeichnet, die in die
Abdeckungen eingeprägt sind.
Das SRS soll Fahrer und Beifahrer
bei Frontalkollisionen ab einer
bestimmten Stärke zusätzlichen
Schutz bieten und die Sicher-
heitsgurte ergänzen.
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise, um die Gefahr
schwerer oder tödlicher
Verletzungen bei der Entfaltung
der vorderen Airbags zu
verringern:
Die Sicherheitsgurte müssen
stets angelegt sein, damit
die Insassen die richtige
Sitzhaltung beibehalten.
Stellen Sie Ihren Sitz
möglichst weit nach hinten,
um den Abstand zu den
vorderen Airbags zu
vergrößern, ohne dabei die
Kontrolle über das Fahrzeug
zu verlieren.
Lehnen Sie sich niemals
gegen eine Tür oder die
Mittelkonsole.
Gestatten Sie dem Beifahrer
nicht, die Füße oder Beine
auf das Armaturenbrett zu
stellen/legen.
VORSICHT
OOS037039
Beifahrerairbag vorn
Fahrerairbag vorn
OOS037035
2-52
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Schalter"Beifahrerairbag
ON/OFF" (ausstattungsabhängig)
Der Schalter ermöglicht die Deakti-
vierung des vorderen Beifahrer-
airbags beim Transportieren von
Insassen, bei denen aufgrund ihres
Alters, ihrer Körpergröße oder ihres
Gesundheitszustands ein erhöhtes
Risiko von Verletzungen durch den
Airbag besteht.
So deaktivieren Sie den vorderen
Beifahrerairbag:
Führen Sie den Schlüssel oder einen
ähnlichen starren Gegenstand in den
ON/OFF (EIN/AUS)-Schalter des
vorderen Beifahrerairbags ein und
drehen Sie ihn in die Stellung AUS
(OFF). Daraufhin leuchtet die
Kontrollleuchte "Beifahrerairbag
OFF (AUS)" ( ) auf und erlischt erst
dann wieder, wenn der vordere
Beifahrer-Airbag reaktiviert wird.
Es sollten keine Gegenstände
(wie z.B. Prallplattenab-
deckung, Mobiltelefonhalter ,
Getränkehalter, Duftspender
oder Aufkleber) auf bzw. in der
Nähe der Airbagmodule an
Lenkrad, Armaturenbrett,
Windschutzscheibe und der
Abdeckung über dem Hand-
schuhfach auf der Beifahrer-
seite platziert werden. Solche
Gegenstände können bei
einer Auslösung des Airbags
zu gefährlichen Projektilen
werden und Verletzungen
verursachen.
Befestigen Sie keine Gegen-
stände an der Windschutz-
scheibe oder am Innen-
spiegel.
OOS037071L OOS037038L
2-53
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
So reaktivieren Sie den vorderen
Beifahrerairbag:
Führen Sie den Schlüssel oder einen
ähnlichen starren Gegenstand in
den ON/OFF (EIN/AUS)-Schalter
des vorderen Beifahrerairbags ein
und drehen Sie ihn in die Stellung
ON (EIN). Daraufhin leuchtet die
Kontrollleuchte "Beifahrerairbag ON
(EIN)" ( ) auf und erlischt nach 60
Sekunden.
Informationen
Die Kontrollleuchte "Beifahrerairbag
ON/OFF" leuchtet etwa 4 Sekunden
lang auf, wenn die Zündung
eingeschaltet wird (ON).
i
Lassen Sie Erwachsene
niemals auf dem Beifahrersitz
mitfahren, wenn die Kon-
trollleuchte "Beifahrerairbag
OFF" leuchtet. Wenn die
Kontrollleuchte leuchtet, wird
der Airbag bei einem Unfall
nicht entfaltet. Schalten Sie den
vorderen Beifahrerairbag ein
oder lassen Sie die Person auf
dem Rücksitz Platz nehmen.
Bei einer Störung des EIN/AUS-
Schalters für den vorderen
Beifahrerairbag passiert mögli-
cherweise Folgendes:
Die Airbagwarnleuchte ( )
im Kombiinstrument leuchtet
auf.
Die Kontrollleuchte "Bei-
fahrerairbag OFF" ( )
leuchtet nicht auf und die
Kontrollleuchte "ON" ( )
leuchtet auf und erlischt nach
ca. 60 Sekunden. Der vordere
Beifahrerairbag entfaltet sich
bei einem Frontalaufprall
auch dann, wenn sich der
ON/OFF (EIN/AUS)-Schalter
für den vorderen Beifahrer-
airbag in der Stellung AUS
(OFF) befindet.
Wir empfehlen, den ON/OFF
(EIN/AUS)-Schalter für den
vorderen Beifahrerairbag
sowie das SRS-Airbagsystem
möglichst umgehend in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
VORSICHT VORSICHT
OOS037072L
2-54
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Seitenairbags
(ausstattungsabhängig)
Ihr Fahrzeug ist mit Seitenairbags für
beide Vordersitze ausgestattet.
Die Airbags sollen dem Fahrer und
dem Beifahrer zusätzlichen Schutz
bieten und die Sicherheitsgurte
ergänzen.
Die Seitenairbags sind so konzipiert,
dass sie bei bestimmten seitlichen
Kollisionen und abhängig von der
Schwere des Aufpralls, dem Winkel,
der Geschwindigkeit und dem
Aufprallpunkt entfaltet werden.
Die Seitenairbags auf beiden Seiten
des Fahrzeugs sollen entfaltet
werden, wenn der Überschlagsensor
einen Überschlag erkennt
(Fahrzeuge mit Überschlagsensor).
Die Seitenairbags sollen nicht bei
jedem Seitenaufprall oder
Überschlag entfaltet werden.
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise, um die Gefahr
schwerer oder tödlicher Verlet-
zungen beim Entfalten von
Seitenairbags zu verringern:
VORSICHT
Die Sicherheitsgurte müssen
stets angelegt sein, damit
die Insassen die richtige
Sitzhaltung beibehalten.
Lassen Sie nicht zu, dass sich
Insassen mit dem Kopf oder
Körper gegen Türen lehnen, die
Arme auf den Türen ablegen,
die Arme aus dem Fenster
halten oder Gegenstände
zwischen Türen und Sitzen
ablegen.
Halten Sie das Lenkrad an der
9- und 3-Uhr-Position fest,
um die Verletzungsgefahr für
Hände und Arme zu verringern.
Verwenden Sie keine
zusätzlichen Sitzbezüge. Sie
könnten die Wirkung des
Systems beeinträchtigen oder
zunichte machen.
OOS037041
OOS037040
2-55
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Kopfairbag
(ausstattungsabhängig)
Die Kopfairbags befinden sich an
beiden Dachkanten oberhalb der
vorderen und hinteren Türen.
Verwenden Sie den Haken
ausschließlich zum
Aufhängen von Kleidungs-
stücken. Andernfalls kann
dies im Falle eines Unfalls
und insbesondere beim
Auslösen des Airbags zu
Beschädigungen am Fahr-
zeug führen und es besteht
erhöhte Verletzungsgefahr.
Platzieren Sie keine
Gegenstände über dem
Airbag oder zwischen Ihnen
und dem Airbag. Bringen Sie
außerdem keine Gegenstände
in Bereichen wie z.B. Tür,
Türscheibe, A-Säule und
C-Säule an, in denen sich der
Airbag entfaltet.
Legen Sie keine Gegenstände
zwischen Tür und Sitz
ab.Wenn sich der Seiten-
airbag entfaltet, können sie zu
gefährlichen Projektilen
werden.
Die Verwendung von
Sitzbezügen könnte die
Effektivität des Systems
reduzieren oder beeinträch-
tigen.
Schlagen Sie nicht bei
eingeschalteter Zündung
gegen die Türen, da dies die
Entfaltung der Seitenairbags
verursachen kann.
Für den Fall, dass der Sitz
oder der Sitzbezug beschä-
digt ist, empfehlen wir, das
System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt instand
setzen zu lassen.
OOS037043
OOS037042
2-56
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Sie sollen bei bestimmten seitlichen
Kollisionen die vorderen Insassen
und die auf den äußeren Rücksitzen
sitzenden Insassen im Kopfbereich
unterstützend schützen.
Die Kopfairbags sind so konzipiert,
dass sie bei bestimmten Seiten-
kollisionen und abhängig von der
Aufprallstärke, dem Winkel, der
Geschwindigkeit und dem
Aufprallpunkt entfaltet werden.
Die Kopfairbags auf beiden Seiten
des Fahrzeugs sollen entfaltet
werden, wenn der Überschlagsensor
einen Überschlag erkennt. (Fahr-
zeuge mit Überschlagsensor)
Die Kopfairbags werden auf der
Seite des Aufpralls oder auf beiden
Seiten ausgelöst. Die Kopfairbags
sollen nicht bei jedem Seitenaufprall
oder Überschlag ausgelöst werden.
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise, um die Gefahr
schwerer oder tödlicher Verlet-
zungen bei der Entfaltung der
Kopfairbags zu verringern:
Alle Insassen müssen stets
angeschnallt sein, damit sie
die richtige Sitzhaltung
beibehalten.
Befestigen Sie Kindersitze
ordnungsgemäß und mög-
lichst weit weg von den Türen.
Platzieren Sie keine Gegen-
stände über dem Airbag.
Befestigen Sie auch im
Entfaltungsbereich von
Airbags (Türen, Seiten-
scheiben, A- und B-Säulen,
Dachkanten) keine Gegen-
stände.
VORSICHT Hängen Sie ausschließlich
Kleidungsstücke und vor
allem keine harten oder
zerbrechlichen Gegenstände
auf.
Andernfalls besteht bei einem
Unfall die Gefahr von Sach-
und Personenschäden.
Lassen Sie nicht zu, dass sich
Insassen mit dem Kopf oder
Körper gegen Türen lehnen,
die Arme auf den Türen
ablegen, die Arme aus dem
Fenster halten oder
Gegenstände zwischen Türen
und Sitzen ablegen.
Versuchen Sie nicht, die
seitlichen Kopfairbags zu
öffnen oder zu reparieren.
2-57
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Funktionsweise der Airbags
Das SRS-System besteht aus den
folgenden Komponenten:
(1) Fahrerairbagmodul vorn
(2) Beifahrerairbagmodul vorn
(3) Seitenairbagmodule
(4) Kopfairbagmodule
(5) Hintere Gurtstraffereinheit
(ausstattungsabhängig)
(6) Gurtstraffereinheiten
(7) Airbag-Warnleuchte
(8) SRS-Steuermodul
(SRSCM)/Überrollsensor
(9) Aufprallsensoren vorn
(10) Seitenaufprallsensoren
(11) Seitenaufprallsensoren
(12) Kontrollleuchte "Beifahrerairbag
OFF" (nur vorderer
Beifahrersitz)
(13) Schalter "Beifahrerairbag
ON/OFF"
Das SRS-Steuermodul überwacht
bei eingeschalteter Zündung
kontinuierlich alle SRS-Komponen-
ten, um bei einem Aufprall anhand
der Aufprallstärke bestimmen zu
können, ob das Auslösen der
Airbags oder Gurtstraffer erforderlich
ist.
SRS-Warnleuchte
Die SRS-Airbagwarnleuchte auf
dem Armaturenbrett zeigt das
abgebildete Symbol. Das System
prüft die Airbag-Elektrik auf
Störungen. Die Leuchte zeigt an,
dass möglicherweise eine Störung
des Airbagsystems vorliegt, die
möglicherweise auch die Seiten-
und/oder Kopfairbags für den
Überschlagschutz betrifft (Fahr-
zeuge mit Überschlagsensor).
OOS037063L
2-58
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Bei einem mäßigen bis schweren
Frontalaufprall wird die rasche
Verzögerung des Fahrzeugs von
Sensoren erkannt. Wenn der
Verzögerungswert groß genug ist,
löst das Steuergerät zum richtigen
Zeitpunkt und mit der benötigten
Stärke die Entfaltung der vorderen
Airbags aus.
Die vorderen Airbags bieten Fahrer
und Beifahrer zusätzlichen Schutz
bei Frontalkollisionen, bei denen die
Rückhaltewirkung der Sicherheits-
gurte allein nicht ausreichen würde.
Im Bedarfsfall bieten die Seiten-
airbags zusätzlichen Schutz bei
Seitenkollisionen und Überschlägen,
indem sie den Oberkörper seitlich
abfangen.
Airbags werden nur dann aktiviert
(in den Bereitschaftszustand
versetzt), wenn die Zündung
eingeschaltet ist (ON).
Airbags entfalten sich bei
bestimmten Frontal- oder Seiten-
kollisionen und tragen zum Schutz
der Insassen vor schweren
Verletzungen bei.
Es gibt keine bestimmte Gesch-
windigkeit, bei der die Airbags
ausgelöst werden. Die wesent-
lichen Faktoren, die eine
Auslösung der Airbags bestimmen,
sind die Aufprallstärke und der
Aufprallwinkel. Diese beiden
Faktoren bestimmen, ob der
Sensor ein elektronisches
Auslösesignal aussendet.
Die Airbagentfaltung richtet sich
nach mehreren Faktoren. Dazu
zählen die Fahrgeschwindigkeit
und der Aufprallwinkel sowie
die Masse und Festigkeit des
Fahrzeugs oder Hindernisses, mit
dem Ihr Fahrzeug kollidiert. Die
bestimmenden Faktoren sind
nicht auf die oben genannten
beschränkt.
Das Entfalten der vorderen Airbags
und das Ablassen des Drucks
geschieht in einem sehr kurzen
Moment. Das menschliche Auge
ist nicht in der Lage, das Entfalten
der Airbags bei einem Unfall zu
erkennen. Wahrscheinlich sehen
Sie nach einem Unfall nur den
schlaffen Airbag aus seinem
Staufach herunterhängen.
Wenn das SRS gestört ist,
werden die Airbags bei einem
Unfall möglicherweise nicht
ordnungsgemäß entfaltet, was
die Gefahr schwerer oder
tödlicher Verletzungen erhöht.
In folgenden Fällen liegt eine
SRS-Störung vor:
Nach dem Einschalten der
Zündung (ON) leuchtet
die Leuchte etwa sechs
Sekunden lang nicht auf.
Die Warnleuchte leuchtet nach
ca. 6 Sekunden dauerhaft
weiter.
Die Warnleuchte leuchtet
während der Fahrt auf.
Die Leuchte blinkt bei
laufendem Motor.
In allen genannten Fällen
empfehlen wir, das SRS
möglichst umgehend in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
VORSICHT
2-59
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Bei schweren Seitenkollisionen
werden zusätzlich Seiten-
und/oder Kopfairbags entfaltet,
sofern das Fahrzeug einen
Überschlagsensor besitzt und die
Sensorik einen Überschlag
erkennt.
Wird ein Überschlag erkannt,
bleiben die Kopfairbags länger
entfaltet, um gemeinsam mit den
Sicherheitsgurten zu verhindern,
dass Insassen aus dem Fahrzeug
geschleudert werden. (sofern mit
Überschlagsensor ausgestattet)
Um Schutz bieten zu können,
müssen die Airbags schnell
entfaltet werden. Die Schnelligkeit
der Airbagentfaltung ergibt sich
aus der Kürze der Zeit zwischen
der Kollision des Fahrzeugs und
dem Aufprall des Insassen auf
Teile der Fahrgastzelle. Die
Schnelligkeit der Entfaltung
verringert das Risiko schwerer
oder lebensbedrohlicher Verletzun-
gen und ist daher ein wichtiger
Aspekt bei der Airbagentwicklung.
Allerdings kann die schnelle
Entfaltung der Airbags aufgrund
der damit verbunden Wucht auch
Verletzungen wie Abschürfungen
im Gesicht, Quetschungen und
Knochenbrüche verursachen.
Unter Umständen sind auch
tödliche Verletzungen möglich.
Dies gilt vor allem für den Fall,
dass der Fahrer zu nah am Airbag
sitzt.
Sie können Maßnahmen ergreifen,
die das Risiko von Verletzungen
bei der Entfaltung von Airbags
verringern. Am gefährlichsten ist es,
zu nah am Airbag zu sitzen. Airbags
brauchen Platz, um sich entfalten
zu können. Empfohlen wird ein
möglichst großer Abstand zwischen
dem Brustkorb des Fahrers und der
Lenkradmitte, ohne dass dabei die
Kontrolle über das Fahrzeug verloren
geht.
Wenn das SRS-Steuermodul
(SRSCM) einen ausreichend
schweren Aufprall an der
Fahrzeugfront erkennt, löst es
automatisch die vorderen Airbags
aus.
OLMB033054
Fahrerairbag vorn (1)
2-60
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Bei der Auslösung trennen sich
Sollrissnähte, die direkt in die
Verkleidungen eingearbeitet sind,
unter dem Druck der Airbag-
ausdehnung. Die daraufhin ent-
stehenden Öffnungen in den Ab-
deckungen erlauben die vollständige
Ausdehnung der Airbags.
Ein vollständig entfalteter Airbag im
Verbund mit einem ordnungsgemäß
angelegten Sicherheitsgurt bremst
die Vorwärtsbewegung des Fahrers/
Beifahrers und verringert die Gefahr
von Kopf- und Brustverletzungen. Nach der vollständigen Ausdehnung
lässt der Airbag seinen Druck sofort
wieder ab und ermöglicht dem
Fahrer freie Sicht nach vorn und die
Möglichkeit, die Lenkung und andere
Einrichtungen zu bedienen.
Was passiert nach der Airbag-
Entfaltung
Nach der Entfaltung leeren sich
Front- und Seitenairbag sehr schnell.
Die Airbagentfaltung behindert
weder die Sicht nach vorn, noch
hindert sie den Fahrer am Lenken.
Kopfairbags bleiben nach der
Entfaltung möglicherweise eine Zeit
lang teilgefüllt.
So verhindern Sie, dass
Gegenstände bei der Entfaltung
des Beifahrerairbags zu gefähr-
lichen Projektilen werden:
Befestigen Sie keine
Gegenstände (Getränkehalter,
CD-Halter, Aufkleber etc.) an
der beifahrerseitigen Pralltafel
über dem Handschuhfach,
wo sich der Beifahrerairbag
befindet.
Befestigen Sie keine
Duftstoffbehälter neben dem
Kombiinstrument oder auf
dem Armaturenbrett.
VORSICHT
OLMB033055
Fahrerairbag vorn (2)
OLMB033057
OLMB033056
Fahrerairbag vorn (3)
Beifahrerairbag vorn
2-61
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Geräusch- und
Rauchentwicklung beim
Entfalten von Airbags
Wenn sich Airbags entfalten, verur-
sachen sie ein lautes Explosions-
geräusch und hinterlassen Rauch
und Pulver im Fahrzeug. Dies ist
normal und resultiert aus der
Zündung des Airbags. Nach der
Entfaltung des Airbags haben Sie
möglicherweise ziemliche Atempro-
bleme, weil der Sicherheitsgurt/
Airbag auf Ihre Brust gedrückt hat
und Sie Rauch und Pulver
eingeatmet haben. Bei manchen
Personen kann das Pulver
Asthmaanfälle begünstigen. Falls Sie
nach der Airbagentfaltung Atempro-
bleme haben, suchen Sie sofort
einen Arzt auf.
Obwohl Rauch und Pulver ungiftig
sind, können sie Haut-, Augen-,
Nasen- und Rachenreizungen
hervorrufen. Waschen und spülen
Sie in diesem Fall unverzüglich mit
kaltem Wasser und suchen Sie
einen Arzt auf, wenn die Symptome
anhalten.
Installieren Sie keine Kinder-
sitze auf dem Beifahrersitz
Ein Kinderrückhaltesystem darf nur
auf dem Beifahrersitz platziert
werden, wenn der Beifahrer-Airbag
deaktiviert wurde.
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise nach der Ent-
faltung von Airbags:
Öffnen Sie nach dem Aufprall
möglichst schnell Fenster
und Türen, damit die Insassen
nicht zu lange dem bei der
Airbagentfaltung freigesetz-
ten Rauch und Pulver
ausgesetzt sind.
Berühren Sie unmittelbar
nach der Airbagentfaltung
keine Bauteile in den
Airbagstaufächern. Bauteile,
die bei der Entfaltung mit dem
Airbag in Berührung kommen,
können sehr heiß sein.
Waschen Sie alle
freiliegenden Hautpartien
gründlich mit kaltem Wasser
und milder Seife.
Wir empfehlen, den Airbag
unmittelbar nach der Ent-
faltung in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt ersetzen
zu lassen. Airbags können
bauartbedingt nur einmal
verwendet werden.
VORSICHT
OYDESA2042
2-62
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Warum ist mein Airbag bei
einer Kollision nicht ausgelöst
worden?
Es gibt bestimmte Unfallarten, bei
denen keine zusätzliche Schutz-
wirkung vom Airbag zu erwarten ist.
Dazu gehören Heckkollisionen,
Folgekollisionen bei Massen-
karambolagen sowie Kollisionen mit
niedriger Geschwindigkeit. Der
Schaden am Fahrzeug zeigt nur,
dass Aufprallenergie absorbiert
wurde, und sagt nichts darüber aus,
ob eine Airbagentfaltung angebracht
gewesen wäre oder nicht.
Airbag-Aufprallsensoren
Verwenden Sie NIEMALS einen
nach hinten gerichteten
Kindersitz auf einem Sitz mit
davor montiertem AKTIVEN
AIRBAG, da andernfalls
die Gefahr SCHWERER
VERLETZUNGEN sowie
LEBENSGEFAHR für das Kind
besteht.
VORSICHT
So vermeiden Sie, dass Airbags
versehentlich entfaltet werden
und schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen:
Schlagen Sie nicht gegen
Stellen, und verhindern Sie,
dass irgendein Gegenstand
gegen die Stellen schlägt, an
denen die Airbags oder
Sensoren montiert sind.
Führen Sie keine Arbeiten im
Bereich der Airbagsensoren
durch. Wenn die Einbaulage
oder Ausrichtung der Sen-
soren verändert wird, werden
die Airbags möglicherweise
fälschlicherweise ausgelöst
oder sie versagen im
Bedarfsfall.
VORSICHT
Montieren Sie keine
Stoßfängerschutzvorrichtung
en und ersetzen Sie den
Stoßfänger nicht durch ein
Drittanbieterprodukt. Dies
kann das Aufprallverhalten
und die Airbagentfaltung
beeinträchtigen.
Drehen Sie den Zündschalter
beim Abschleppen in die
Stellung LOCK/OFF oder
ACC, damit die Airbags nicht
versehentlich ausgelöst
werden.
Wir empfehlen, sämtliche
Reparaturen an Airbags in
einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt durchführen zu
lassen.
2-63
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
1. SRS-Steuermodul
2. Aufprallsensor vorn
3. Seitenaufprallsensor (vorn)*
4. Seitenaufprallsensor (hinten)*
* : ausstattungsabhängig
OOS037044/OOS037045/OOS037046/OOS037047/OOS037077
2-64
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Bedingungen zum Auslösen der
Airbags
Vordere Airbags
Die vorderen Airbags sollen sich bei
einem Frontalaufprall entfalten.
Ausschlaggebend dabei sind
Schwere, Geschwindigkeit und
Winkel des Aufpralls.
Seiten- und Kopfairbags
Seiten- und Kopfairbags sind so
konzipiert, dass sie bei der Erken-
nung eines seitlichen Aufpralls durch
die seitlichen Aufprallsensoren,
abhängig von der Aufprallstärke, der
Geschwindigkeit oder dem Winkel
des Aufpralls bzw. eines Über-
schlags, ausgelöst werden.
Obwohl Fahrer- und Beifahrerairbag
bei Frontalkollisionen ausgelöst
werden sollen, können sie auch bei
anderen Kollisionen ausgelöst
werden, wenn die Frontalaufprall-
sensoren eine entsprechende
Aufprallstärke erkennen. Seiten-
und/oder Kopfairbags sollen
eigentlich bei seitlichen Kollisionen
ausgelöst werden, können aber auch
bei anderen Kollisionen ausgelöst
werden, wenn die seitlichen
Aufprallsensoren eine entspre-
chende Aufprallstärke feststellen.
Die Seiten- und Kopfairbags sollen
auch dann ausgelöst werden, wenn
der Überschlagsensor einen Über-
schlag erkennt. (Fahrzeuge mit
Überschlagsensor)
OOS037049
OOS037041
OOS037050
2-65
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Wenn das Fahrgestell auf
unbefestigten Wegen Schläge erhält,
werden möglicherweise die Airbags
ausgelöst. Fahren Sie vorsichtig
auf unbefestigten Wegen oder auf
Untergrund, der für Fahrzeugverkehr
nicht vorgesehen ist, um ungewolltes
Auslösen von Airbags zu vermeiden.
Bedingungen, unter denen
Airbags nicht ausgelöst werden
Bei bestimmten Kollisionen mit
geringer Geschwindigkeit ist es
möglich, dass Airbags nicht
ausgelöst werden. Airbags sind so
konzipiert, dass sie in solchen Fällen
nicht ausgelöst werden, da sie unter
diesen Umständen die Schutz-
wirkung der Sicherheitsgurte nicht
verbessern können.
Die vorderen Airbags sollen sich
nicht bei Heckkollisionen entfalten,
da die Insassen durch einen
Heckaufprall nach hinten bewegt
werden. In diesem Fall bieten
entfaltete Airbags keinen zusätz-
lichen Vorteil.
OOS037053
OOS037052
2-66
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Die vorderen Airbags werden bei
seitlichen Kollisionen möglicher-
weise nicht ausgelöst, da sich die
Insassen in die Richtung Aufprall-
seite bewegen, wobei entfaltete
vordere Airbags keinen zusätzlichen
Insassenschutz bieten.
Allerdings werden je nach Auf-
prallstärke, Fahrgeschwindigkeit und
Aufprallwinkel möglicherweise die
Seiten- oder Kopfairbags ausgelöst.
Bei einer schrägen Kollision oder
einer Kollision in einem bestimmten
Winkel kann die Aufprallkraft die
Insassen in eine Richtung werfen,
wo die Airbags keinen zusätzlichen
Vorteil bieten könnten und deshalb
lösen die Sensoren die Airbags evtl.
nicht aus.
Kurz vor einer Kollision bremsen die
Fahrer oft sehr stark. Durch eine
solche starke Bremsung neigt sich
das Fahrzeug vorn nach unten, so
dass der Vorderwagen unter ein
höher stehendes Fahrzeug geraten
kann. Airbags werden in solchen
"Unterfahr"- Situationen evtl. nicht
ausgelöst, da die von den Sensoren
erkannte Aufprallkraft unter diesen
Umständen zu gering sein könnte.
OTL035069 OOS037055OOS037054
2-67
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Es ist möglich, dass die vorderen
Airbags bei Fahrzeugüberschlägen
nicht ausgelöst werden, da die
vorderen Airbags den Insassen
keinen zusätzlichen Schutz
gewähren könnten.
Informationen
Fahrzeuge mit Überschlagsensor
Die Seiten- und Kopfairbags
werden möglicherweise entfaltet,
wenn der Überschlagsensor einen
Überschlag erkennt.
Fahrzeuge ohne Überschlagsensor
Die Seiten- und/oder Kopfairbags
werden möglicherweise entfaltet,
wenn der Fahrzeugüberschlag aus
einem Seitenaufprall resultiert und
das Fahrzeug mit Seiten- und
Kopfairbags ausgestattet ist. Es kann vorkommen, dass Airbags
nicht entfaltet werden, wenn das
Fahrzeug mit Masten oder Bäumen
etc. kollidiert, wobei sich der
Aufprallpunkt auf einen schmalen
Bereich konzentriert und die
Aufprallenergie von der Knaut-
schzone absorbiert wird.
i
OOS037056OTL035068
2-68
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
Wartung des Airbag-Systems
Das SRS ist im Prinzip wartungsfrei
und umfasst keine Bauteile, die Sie
gefahrlos in Eigenarbeit warten
können. Für den Fall, dass die SRS-
Airbagwarnleuchte beim Einschalten
der Zündung (ON) nicht aufleuchtet
oder dass sie permanent leuchtet,
empfehlen wir, das System um-
gehend in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Wir empfehlen, alle Arbeiten am
SRS-System (Ausbau, Einbau,
Reparatur etc.) sowie alle Arbeiten
am Lenkrad, am Armaturenbrett im
Beifahrerbereich, an den vorderen
Sitzen und an den Dachstreben in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
durchführen zu lassen. Die
unsachgemäße Handhabung des
SRS kann zu schweren Verlet-
zungen führen.
Reinigen Sie die Airbagabde-
ckungen mit einem weichen
angefeuchteten Tuch ohne
Zusätze. Lösungsmittel und
Reiniger können die Airbag-
abdeckungen angreifen und
die Systemfunktion beein-
trächtigen.
Wir empfehlen, Airbags nach
der Entfaltung in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt
ersetzen zu lassen.
Wenn Komponenten des
Airbag- Systems entsorgt
oder das Fahrzeug ver-
schrottet werden muss,
müssen bestimmte Vorsichts-
maßnahmen beachtet werden.
Näheres dazu erfahren Sie bei
Ihrem HYUNDAI Vertrags-
händler. Die Nichtbeachtung
dieser Sicherheitshinweise
erhöht möglicherweise das
Verletzungsrisiko.
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise zur Vermeidung
schwerer und tödlicher Verlet-
zungen:
Versuchen Sie nicht, SRS-
Bauteile oder -Kabel zu
manipulieren oder abzuklem-
men. Dies gilt auch für das
Anbringen von Aufklebern auf
den Abdeckungen und das
Modifizieren der Fahrzeug-
karosserie.
Platzieren Sie keine Gegen-
stände auf oder in der Nähe
des Airbagmoduls im
Lenkrad, auf dem Armaturen-
brett und auf der Beifahrer-
seite über dem Handschuh-
fach.
VORSICHT
2-69
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs
2
Weitere Sicherheitshinweise
Die Mitfahrer dürfen während der
Fahrt ihren Sitz nicht verlassen
oder wechseln. Ein Mitfahrer, der
bei einem Unfall oder einer
Vollbremsung nicht angeschnallt ist,
kann gegen Fahrzeugkomponenten,
gegen andere Mitfahrer oder aus
dem Fahrzeug geschleudert werden.
Verwenden Sie keine Zubehörteile
für Sicherheitsgurte. Vorrichtun-
gen, die eine größere Bequem-
lichkeit in Aussicht stellen oder den
Gurt verlegen sollen, können die
Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
reduzieren und bei einem Unfall
das Risiko schwerer Verletzungen
erhöhen.
Verändern Sie die Vordersitze
nicht. Eine Veränderung der
Vordersitze könnte die Funktion der
Sensor- Komponenten des SRS-
Systems oder der Seitenairbags
beeinträchtigen.
Legen Sie keine Gegenstände
unter die Vordersitze. Wenn Sie
Gegenstände unter die Vordersitze
legen, könnten diese die Funktion
der Sensor-Komponenten des
SRS-Systems und die Verkabelung
beeinträchtigen.
Schlagen Sie nicht gegen die
Türen. Schläge gegen die Türen
bei eingeschalteter Zündung
(ON) führen möglicherweise zur
Entfaltung der Airbags.
Zusätzliche Ausstattung
anbringen oder ein mit Airbags
ausgestattetes Fahrzeug
modifizieren
Wenn Sie Ihr Fahrzeug modifizieren,
indem Sie Änderungen am Rahmen,
an den Stoßfängern, an der
Fahrzeugfront, an den Seitenblechen
oder bzgl. der Bodenfreiheit
durchführen, kann dies die
Funktion des Airbag-Systems
beeinträchtigen.
Airbag-Warnschilder
Ein Airbag-Warnschild ist
angebracht, um die Mitfahrer vor den
möglichen Risiken des Airbag-
Systems zu warnen.
Studieren Sie sorgfältig alle in dieser
Bedienungsanleitung enthaltenen
Informationen über die in Ihrem
Fahrzeug verbauten Airbags.
OOS037079L
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Fahrzeugzugang.....................................................3-4
Transponderschlüssel.......................................................3-4
Smart-Key...........................................................................3-8
Wegfahrsperre.................................................................3-12
Türschlösser .........................................................3-14
Türschlösser von außen bedienen .............................3-14
Türschlösser von innen betätigen ..............................3-16
Dead Lock-Schlösser.....................................................3-18
Automatische Türver-/-entriegelungsfunktionen..3-19
Kindersicherung im hinteren Türschloss...................3-19
Diebstahlwarnanlage ...........................................3-20
Lenkrad..................................................................3-21
Elektronische Servolenkung (EPS) .............................3-21
Höhenverstellbare Teleskoplenksäule........................3-22
Lenkradheizung ...............................................................3-23
Hupe ...................................................................................3-24
Spiegel ...................................................................3-24
Innenrückblickspiegel.....................................................3-24
Außenspiegel....................................................................3-26
Fenster ..................................................................3-29
Elektrische Fensterheber..............................................3-29
Schiebedach..........................................................3-34
Schiebedach öffnen und schließen............................3-35
Schiebedach öffnen/schließen....................................3-35
Schiebedach aufstellen..................................................3-36
Sonnenblende...................................................................3-37
Schiebedach rückstellen................................................3-37
Warnung vor geöffnetem Schiebedach.....................3-38
Außenausstattung................................................3-39
Motorhaube......................................................................3-39
Heckklappe .......................................................................3-41
Tankklappe........................................................................3-44
Kombiinstrument ..................................................3-48
Handhabung des Kombiinstruments ...........................3-49
Instrumente und Anzeigen............................................3-49
Warnleuchte "Fahrbahnvereisung".............................3-53
Ganganzeige.....................................................................3-54
Warn- und kontrollleuchten.........................................3-56
LCD-Display-Meldungen...............................................3-71
LCD-display (Kombiinstrumententyp B, C) ......3-77
Steuerung des LCD-Displays .......................................3-77
Betriebsarten des LCD-Displays .................................3-78
3
Bordcomputer und serviceintervallanzeige
(für kombiinstrumententyp A)...........................3-86
Bordcomputer ..................................................................3-86
Serviceintervallanzeige..................................................3-89
Trip-computer
(Ausführung B, Ausführung C)..........................3-91
Trip-Modi ..........................................................................3-91
Head-up-display (HUD)......................................3-95
Beleuchtung..........................................................3-98
Außenbeleuchtung..........................................................3-98
Statisches Hilfsabblendlicht........................................3-108
Begrüssungsfunktion ...................................................3-108
Innenraumbeleuchtung................................................3-109
Scheibenwisch-und waschanlage....................3-112
Scheibenwischer............................................................3-113
Scheibenwaschanlage vorn........................................3-114
Heckscheibenwischer-und Wascherschalter .........3-115
Fahrerassistenzsystem......................................3-117
Rückfahrmonitor ...........................................................3-117
Hintere Einparkhilfe .....................................................3-118
Hintere/vordere Einparkhilfe.....................................3-122
Scheibenheizung ................................................3-126
Heckscheibenheizung ..................................................3-126
Manuelles klima- und belüftungssystem.......3-127
Heizung und Klimatisierung........................................3-128
Systemfunktion .............................................................3-131
Wartung der Anlage.....................................................3-134
Klimaautomatik...................................................3-136
Automatische Heizung und Klimatisierung.............3-137
Manuelle Steuerung der Heizung und
Klimaanlage.....................................................................3-138
Systemfunktion .............................................................3-141
Wartung der Anlage.....................................................3-144
Windschutzscheibe entfrosten und
beschlagfrei halten............................................3-146
Manuelles Klimaregelsystem......................................3-146
Automatisches Klimaregelsystem..............................3-147
Automatische Scheibenentfeuchtung
(nur für Klimaautomatik).............................................3-148
Zusatzfunktionen der klimaregelung..............3-149
Belüftungsautomatik....................................................3-149
Schiebedach-Umluftfunktion.....................................3-149
Staufächer ..........................................................3-150
Staufach in der Mittelkonsole ...................................3-150
Handschuhfach..............................................................3-150
Brillenfach.......................................................................3-151
Multibox...........................................................................3-151
Gepäckfach.....................................................................3-152
3
Innenausstattung ...............................................3-153
Getränkehalter...............................................................3-153
Sonnenblende ................................................................3-154
12V-steckdose...............................................................3-155
Drahtloses Ladegerät für Mobiltelefone ................3-156
Uhr....................................................................................3-158
Kleiderhaken ..................................................................3-158
Befestigungspunkt(e) für Fußmatten......................3-159
Gepäcknetz (Halter) .....................................................3-160
Laderaumabdeckung ....................................................3-161
Außenausstattung..............................................3-162
Dachreling.......................................................................3-162
3
3-4
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Transponderschlüssel
(ausstattungsabhängig)
Ihr HYUNDAI ist mit einem
Transponderschlüssel ausgestattet,
mit dem Sie die Türen (und die
Heckklappe) ver- und entriegeln und
auch den Motor starten können.
1. Tür verriegeln
2. Tür entriegeln
3. Heckklappe öffnen
Verriegeln
Zum Verriegeln:
1. Schließen Sie alle Türen, die
Motorhaube und die Heckklappe.
2. Drücken Sie die Türverrie-
gelungstaste (1) auf dem
Transponderschlüssel.
3. Die Türen werden verriegelt.
Daraufhin leuchten einmal kurz
die Warnblinker auf. Ferner wird
automatisch der Außenspiegel
eingeklappt, wenn sich der
entsprechende Schalter in der
Stellung AUTO befindet.
4. Vergewissern Sie sich, dass die
Türen verriegelt sind, indem Sie
die Stellung der Türverrie-
gelungstaste im Inneren des
Fahrzeugs kontrollieren.
FAHRZEUGZUGANG
OPDE046001
Lassen Sie Ihre Schlüssel nicht
zusammen mit unbeauf-
sichtigten Kindern in Ihrem
Fahrzeug zurück. Unbeauf-
sichtigte Kinder könnten den
Schlüssel in das Zündschloss
stecken, die Fensterheber oder
andere Funktionen betätigen
oder sogar das Fahrzeug in
Bewegung setzen. Schwere und
sogar tödliche Verletzungen
wären die mögliche Folge.
VORSICHT
3-5
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Entriegeln
Zum Entriegeln:
1. Drücken Sie die Türentrie-
gelungstaste (2) auf dem
Transponderschlüssel.
2. Die Türen werden entriegelt.
Daraufhin leuchten zweimal kurz
die Warnblinker auf.
Ferner wird automatisch der
Außenspiegel ausgeklappt, wenn
sich der entsprechende Schalter
in der Stellung AUTO befindet.
Informationen
Wenn nach dem Entriegeln derTüren
nicht innerhalb von 30 Sekunden eine
Tür geöffnet wird, werden die Türen
automatisch verriegelt.
Heckklappe entriegeln
Zum Entriegeln:
1. Drücken Sie die Heckklappen-
entriegelungstaste (3) auf der
Fernbedienung länger als eine
Sekunde.
2. Daraufhin leuchten zweimal kurz
die Warnblinker auf.
Informationen
Die Taste trägt die Beschriftung
"HOLD" (Halten), um Sie darauf
hinzuweisen, dass Sie die Taste
gedrückt halten müssen.
Starten
Detaillierte Informationen finden Sie
im Kapitel "Zündschalter" in Kapitel 5.
So vermeiden Sie eine Beschädi-
gung der Fernbedienung:
Lassen Sie weder Wasser noch
andere Flüssigkeiten oder
Flammen an den Transponder-
schlüssel gelangen. Wenn
Feuchtigkeit (verschüttete
Getränke etc.) in den Smartkey
eindringt oder der Smartkey zu
heiß wird, wird möglicherweise
der interne Schaltkreis
beschädigt, wodurch die
Fahrzeuggarantie erlischt.
Lassen Sie die Fernbedienung
nicht fallen und werfen Sie sie
nicht.
Schützen Sie die Fernbedienung
vor extremen Temperaturen.
ANMERKUNG
i
i
3-6
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Mechanischer Schlüssel
Sollte die Fernbedienung eine
Störung aufweisen, können Sie die
Tür mit dem mechanischen
Schlüssel ver- oder entriegeln.
Um den Schlüssel aufzuklappen,
drücken Sie auf den Sperrknopf, und
der Schlüssel klappt automatisch
heraus.
Um den Schlüssel zusammen-
zuklappen, halten Sie den
Sperrknopf gedrückt und klappen
Sie den Schlüssel zusammen.
Klappen Sie den Schlüssel nicht
zusammen, ohne den Sperrknopf
zu drücken. Dies könnte den
Schlüssel beschädigen.
Vorsichtshinweise für die
Fernbedienung
Die Fernbedienung ist unter den
folgenden Bedingungen ohne
Funktion:
Der Zündschlüssel steckt im
Zündschloss.
Die maximale Senderreichweite
(ca. 30 m) ist überschritten.
Die Batterie in der Fernbedienung
ist entladen.
Andere Fahrzeuge oder Objekte
könnten das Signal blockieren.
Es herrschen extrem niedrige
Außentemperaturen.
Der Sender befindet sich in der
Nähe eines Radio- oder Flug-
hafensenders, der die Frequenzen
des Handsenders überlagern
kann.
Wenn die Fernbedienung nicht
ordnungsgemäß funktioniert,
entriegeln und verriegeln Sie die Tür
mit dem mechanischen Schlüssel.
Für den Fall, dass Sie Probleme
mit der Fernbedienung haben,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Wenn sich die Fernbedienung in
unmittelbarer Nähe Ihres Mobil-
telefons oder Smartphones befindet,
wird das Signal der Fernbedienung
möglicherweise durch den Betrieb
des Mobiltelefons oder Smartphones
blockiert.
Dies gilt insbesondere für den Fall,
dass das Telefon gerade aktiv ist
(zum Beispiel beim Tätigen oder
Entgegennehmen von Anrufen sowie
beim Senden und Empfangen von
Textnachrichten oder E-Mails.
ANMERKUNG
Ausführung A Ausführung B
OED036001A/OFD047002-A
Ausführung C
OPDE046003
3-7
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Bewahren Sie den Transponder-
schlüssel nach Möglichkeit nicht am
selben Ort auf wie Ihr Mobiltelefon
und wahren Sie einen
angemessenen Abstand zwischen
den beiden Geräten.
Informationen
Veränderungen oder Modifikationen,
die nicht ausdrücklich von der Seite,
die für die bestimmungsgemäße
Funktion verantwortlich ist,
zugelassen sind, könnten die
Benutzerberechtigung für die
Bedienung der Anlage aufheben.
Wenn das schlüssellose Zugangs-
system aufgrund von Veränderungen
oder Modifikationen ausfällt, die nicht
ausdrücklich von der Seite, die für
die bestimmungsgemäße Funktion
verantwortlich ist, zugelassen sind,
unterliegt dies nicht der Fahrzeug-
garantie Ihres Fahrzeugherstellers.
Halten Sie die Fernbedienung von
elektromagnetischen Materialien
fern, die elektromagnetische
Wellen zur Schlüsseloberfläche
blockieren können.
Batterie ersetzen
Sollte die Fernbedienung nicht
einwandfrei funktionieren, setzen Sie
eine neue Batterie ein.
Batterietyp: CR2032
So ersetzen Sie die Batterie:
1. Führen Sie einen schmalen
Gegenstand in den Schlitz ein und
hebeln Sie die Blende vorsichtig ab.
2. Entfernen Sie die Batterie-
abdeckung mit einem Schrauben-
dreher.
3. Ersetzen Sie die Batterie durch
eine neue Batterie. Achten Sie
beim Ersetzen der Batterie auf die
Einbaulage der Batterie.
4. Montieren Sie die Batterie-
abdeckung und die Schlüssel-
blende in der umgekehrten
Reihenfolge des Ausbaus.
Für den Fall, dass Sie Probleme
mit der Fernbedienung haben,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Informationen
Eine falsch entsorgte Batterie
kann umweltschädliche und
gesundheitsschädliche Aus-
wirkungen zur Folge haben.
Entsorgen Sie die
Batterie gemäß der vor Ort
geltenden Vorschriften und
Bestimmungen.
i
ANMERKUNG
i
OPD046002
3-8
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Smart-Key
(ausstattungsabhängig)
Ihr HYUNDAI verfügt über einen
Smartkey, mit dessen Hilfe Sie die
Türen (und die Heckklappe) ver-
oder entriegeln und sogar den Motor
starten können.
1. Türverriegelung
2. Türentriegelung
3. Heckklappenentriegelung
Verriegeln
Zum Verriegeln:
1. Schließen Sie alle Türen, die
Motorhaube und die Heckklappe.
2. Drücken Sie entweder die Türgriff-
taste oder die Türverriegelungs-
taste (1) auf dem Smartkey.
3. Daraufhin leuchten einmal kurz
die Warnblinker auf. Ferner wird
automatisch der Außenspiegel
eingeklappt, wenn sich der
entsprechende Schalter in der
Stellung AUTO befindet.
4. Stellen Sie sicher, dass die Türen
verriegelt sind, indem Sie die
Position des Türverriegelungs-
knopfes im Fahrzeug kontrollieren.
Informationen
Die Türgrifftaste funktioniert nur,
wenn sich der Smartkey innerhalb
einer Entfernung von 0,7 ~ 1 m vom
Außentürgriff befindet.
Auch wenn Sie die Außentürgriff-
taste drücken, werden die die Türen
nicht verriegelt und es ertönt 3 s lang
ein Ton, wenn eine der folgenden
Bedingungen erfüllt ist:
Der Smart-Key befindet sich im
Fahrzeug.
Überprüfen Sie, ob sich der
Motorstartknopf in der Stellung
ACC oder ON befindet.
Eine der Türen (außer der Heck-
klappe) ist geöffnet.
i
OOS047001
OPDE046044
3-9
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Entriegeln
Zum Entriegeln:
1. Tragen Sie den Smartkey bei sich.
2. Drücken Sie entweder die Türgriff-
taste oder die Türentriegelungs-
taste (2) auf dem Smartkey.
3. Die Türen werden entriegelt.
Daraufhin leuchten zweimal kurz
die Warnblinker auf.
Informationen
Die Türgrifftaste funktioniert nur,
wenn der Abstand zwischen
Smartkey und Außentürgriff 0,7 ~
1 m nicht überschreitet. Wenn der
Smartkey in einer Entfernung von
bis zu 0,7 m vom Außentürgriff
erkannt wird, können auch andere
Personen die Türöffnen.
Wenn nach dem Entriegeln aller
Türen innerhalb von 30 Sekunden
keine Türgeöffnet wird, werden die
Türen automatisch verriegelt.
Heckklappe entriegeln
Zum Entriegeln:
1. Tragen Sie den Smartkey bei sich.
2. Drücken Sie entweder die
Heckklappengrifftaste oder die
Heckklappenentriegelungstaste
(3) auf dem Smartkey länger als
eine Sekunde.
3. Daraufhin leuchten zweimal kurz
die Warnblinker auf.
i
OOS047001
Lassen Sie auf keinen Fall
Kinder unbeaufsichtigt mit dem
Smartkey im Fahrzeug allein.
Andernfalls könnten die Kinder
den Motorstartknopf drücken
und Fensterheber oder andere
Bedienelemente betätigen oder
gar das Fahrzeug in Bewegung
setzen, was schwere oder gar
lebensgefährliche Verletzungen
zur Folge haben kann.
VORSICHT
3-10
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Informationen
Mit der Heckklappen-
Entriegelungstaste (3) wird die
Heckklappe lediglich entriegelt.
Ein automatisches Öffnen der
Heckklappe findet nicht statt. Wenn
die Heckklappen-Entriegelungs-
taste gedrückt wird, muss trotzdem
jemand die Taste des Heck-
klappengriffs betätigen, um die
Heckklappe zu öffnen.
Wenn die Heckklappe nach dem
Entriegeln nicht innerhalb von 30
Sekunden geöffnet wird, wird die
Heckklappe automatisch wieder
verriegelt.
Starten
Sie können den Motor anlassen,
ohne dass Sie den Schlüssel
einführen. Nähere Informationen
finden Sie unter "Start/Stop-
Knopf" in Kapitel 5.
So vermeiden Sie eine
Beschädigung des Smartkeys:
Lassen Sie weder Flüssigkeit
noch Flammen an den Smartkey
gelangen. Wenn Feuchtigkeit
(verschüttete Getränke usw.) in
den Smartkey eindringt oder zu
heiß wird, wird möglicherweise
der interne Schaltkreis
beschädigt, wodurch die
Fahrzeuggarantie erlischt.
Lassen Sie den Smartkey nicht
fallen und werfen Sie sie nicht.
Schützen Sie den Smartkey vor
extremen Temperaturen.
Mechanischer Schlüssel
Sollte der Smartkey eine Störung
aufweisen, können Sie die Tür mit
dem mechanischen Schlüssel ver-
oder entriegeln.
Bewegen Sie den Entriegelungs-
hebel in Pfeilrichtung (1) und
entnehmen Sie dann den
mechanischen Schlüssel (2).
Stecken Sie den mechanischen
Schlüssel in das Türschloss.
Um den mechanischen Schlüssel
wieder einzuführen, stecken Sie den
Schlüssel in die Öffnung und
drücken ihn hinein, bis ein Klick-
Geräusch zu hören ist.
ANMERKUNG
i
OPD046045
3-11
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Verlust des Smartkeys
Es können maximal 2 Smartkeys für
ein einzelnes Fahrzeug registriert
werden. Für den Fall, dass Sie
einen Smart-Key verlieren,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Sicherheitshinweise für den
Smartkey
Ein Smart-Key ist unter den
folgenden Bedingungen ohne
Funktion:
Der Smartkey befindet sich in der
Nähe eines Radio- oder Flug-
hafensenders, der den normalen
Betrieb des Smartkeys stören
kann.
Ihr Smartkey befindet sich in der
Nähe eines mobilen Funksprech-
geräts oder eines Mobiltelefons.
Der Smartkey eines anderen
Fahrzeugs wird nahe an Ihrem
Fahrzeug betätigt.
Wenn der Smartkey nicht ordnungs-
gemäß funktioniert, entriegeln und
verriegeln Sie die Tür mit dem
mechanischen Schlüssel. Für den
Fall, dass Sie Probleme mit dem
Smartkey haben, empfehlen wir, sich
an eine HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu wenden.
Wenn sich der Smartkey in
unmittelbarer Nähe Ihres
Mobiltelefons oder Smartphones
befindet, wird das Signal des
Smartkeys möglicherweise durch
den Betrieb des Mobiltelefons oder
Smartphones blockiert. Dies gilt
insbesondere für den Fall, dass das
Telefon gerade aktiv ist (zum Beispiel
beim Tätigen oder Entgegennehmen
von Anrufen sowie beim Senden und
Empfangen von Textnachrichten
oder E-Mails.
Bewahren Sie den Smartkey nach
Möglichkeit nicht am selben Ort auf
wie Ihr Mobiltelefon und wahren Sie
einen angemessenen Abstand
zwischen den beiden Geräten.
Informationen
Veränderungen oder Modifikationen,
die nicht ausdrücklich von der Seite, die
für die bestimmungsgemäße Funktion
verantwortlich ist, zugelassen sind,
könnten die Benutzerberechtigung für
die Bedienung der Anlage aufheben.
Wenn das schlüssellose Zugangs-
system aufgrund von Veränderungen
oder Modifikationen ausfällt, die nicht
ausdrücklich von der Seite, die für
die bestimmungsgemäße Funktion
verantwortlich ist, zugelassen sind,
unterliegt dies nicht der Fahrzeug-
garantie Ihres Fahrzeugherstellers.
Halten Sie den Smartkey von
elektromagnetischen Materialien
fern, die elektromagnetische
Wellen zur Schlüsseloberfläche
blockieren können.
Tragen Sie den Smartkey immer
bei sich, wenn Sie das Fahrzeug
verlassen. Wenn der Smartkey in
der Nähe des Fahrzeugs bleibt,
entlädt sich möglicherweise die
Batterie.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
i
3-12
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Batterie ersetzen
Sollte der Smartkey nicht
einwandfrei funktionieren, setzen Sie
eine neue Batterie ein.
Batterietyp: CR2032
So ersetzen Sie die Batterie:
1. Entfernen Sie den mechanischen
Schlüssel.
2. Hebeln Sie den rückwärtigen
Gehäusedeckel des Smartkey mit
einem geeigneten Werkzeug ab.
3. Entnehmen Sie die alte Batterie
und setzen Sie die neue Batterie
ein. Achten Sie auf die richtige
Einbaulage der Batterie.
4. Befestigen Sie den hinteren
Gehäusedeckel wieder am
Smartkey.
Für den Fall, dass Sie Probleme mit
dem Smartkey haben, empfehlen
wir, sich an eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu wenden.
Informationen
Eine falsch entsorgte Batterie
kann umweltschädliche und
gesundheitsschädliche Aus-
wirkungen zur Folge haben.
Entsorgen Sie die
Batterie gemäß der vor Ort
geltenden Vorschriften und
Bestimmungen.
Wegfahrsperre
(ausstattungsabhängig)
Zum Schutz vor Diebstahl ist Ihr
Fahrzeug mit einer elektronischen
Wegfahrsperre ausgerüstet. Wird ein
falsch codierter Schlüssel (oder ein
anderes Gerät) benutzt, wird das
Kraftstoffsystem des Fahrzeugs
deaktiviert.
Nach dem Einschalten der Zündung
leuchtet die Wegfahrsperren-
Kontrollleuchte kurz auf und geht
dann aus. Wenn die Kontrollleuchte
zu blinken beginnt, erkennt das
System die Codierung des
Schlüssels nicht.
Drehen Sie den Zündschalter auf die
Stellung LOCK/OFF, dann schalten
Sie die Zündung wieder ein.
Das System erkennt möglicherweise
die Codierung Ihres Schlüssels
nicht, wenn sich ein anderer
Wegfahrsperrenschlüssel oder ein
metallisches Object (z.B. Schlüssel-
kette) in der Nähe Ihres Schlüssels
befindet. Der Motor startet
möglicherweise nicht, weil das Metall
das Transpondersignal blockiert.
i
OPDE046046
3-13
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Sollte das System die Codierung
des Schlüssels wiederholt nicht
erkennen, empfehlen wir, sich an
eine HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Versuchen Sie nicht, dieses System
zu ändern oder andere Geräte
hinzufügen. Es kann dadurch zu
elektrischen Problemen können, die
verhindern, dass das Fahrzeug
gestartet werden kann.
Der Transponder in Ihrem
Zündschlüssel ist eine wichtige
Komponente des Wegfahrsperren-
systems. Er ist so konzipiert, dass
er für Jahre wartungsfrei arbeitet.
Vermeiden Sie es jedoch, dass
er Feuchtigkeit, elektrostatischer
Aufladung und grober
Behandlung ausgesetzt wird. Dies
könnte zu einer Störung der
Wegfahrsperre führen.
ANMERKUNG
Um zu verhindern, dass Ihr
Fahrzeug gestohlen wird,
lassen Sie keine Ersatz-
schlüssel irgendwo in Ihrem
Fahrzeug zurück. Ihr Wegfahr-
sperren-Passcode ist ein
kundenbezogener individueller
Passcode, der geheim gehalten
werden sollte.
VORSICHT
3-14
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Türschlösser von außen
bedienen
Mechanischer Schlüssel
[A] : Verriegeln, [B] : Entriegeln
Drehen Sie den Schlüssel in
Richtung Fahrzeugheck, um zu
verriegeln, bzw. in Richtung
Fahrzeugfront, um zu entriegeln.
Wenn Sie die Fahrertür mit einem
Schlüssel ver-/entriegeln, wird
automatisch eine Fahrertür ver-
/entriegelt.
Sobald die Tür entriegelt ist, kann sie
durch Ziehen des Türgriffs geöffnet
werden.
Zum Schließen der Tür drücken Sie
sie mit der Hand zu. Vergewissern
Sie sich, dass alle Türen vollständig
geschlossen sind.
Transponderschlüssel
Zum Verriegeln der Türen drücken
Sie die Türverriegelungstaste (1) auf
dem Transponderschlüssel.
Zum Entriegeln der Türen drücken
Sie die Türentriegelungstaste (2) auf
dem Transponderschlüssel.
Sobald die Türen entriegelt sind,
können sie durch Ziehen des
Türgriffs geöffnet werden.
Zum Schließen der Tür drücken Sie
sie mit der Hand zu. Vergewissern
Sie sich, dass alle Türen vollständig
geschlossen sind.
TÜRSCHLÖSSER
OPDE046413
OOS047002
Transponderschlüssel Smartkey
3-15
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Smartkey
Zum Verriegeln der Türen drücken
Sie die Taste des Türaußengriffs,
während Sie den Smartkey bei
sich tragen, oder drücken Sie die
Türverriegelungstaste auf dem
Smartkey.
Zum Entriegeln der Türen drücken
Sie die Taste des Türaußengriffs,
während Sie den Smartkey bei sich
tragen, oder drücken Sie die
Türentriegelungstaste auf dem
Smartkey.
Sobald die Türen entriegelt sind,
können sie durch Ziehen des
Türgriffs geöffnet werden.
Zum Schließen der Tür drücken Sie
sie mit der Hand zu. Vergewissern
Sie sich, dass alle Türen vollständig
geschlossen sind.
Informationen
Bei kalten und feuchten Wetter-
bedingungen kann es vorkommen,
dass das Türschloss und die
Funktion des Schließmechanismus
durch Vereisung gestört wird.
Wenn das Türschloss mehrfach in
schneller Reihenfolge mit dem
Schlüssel oder dem Türschloss-
schalter ver- und entriegelt wird,
kann sich das Schließsystem
vorübergehend abschalten (Spiel-
schutz), um den Stromkreis zu
schützen und die Beschädigung von
Systemkomponenten zu verhindern.
i
OOS047001
OPDE046004
3-16
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Türschlösser von innen
betätigen
Mit dem Türschlosstaste
Um eine Tür zu entriegeln, drücken
Sie die Türschlosstaste (1) in die
Stellung "entriegelt". Daraufhin
wird die rote Markierung (2) auf der
Türschlosstaste sichtbar.
Um eine Tür zu verriegeln, drücken
Sie die Türschlosstaste (1) in die
Stellung "verriegelt". Wenn die Tür
ordnungsgemäß verriegelt ist,
erscheint die rote Markierung (2)
auf der Türschlosstaste.
Um eine Tür zu öffnen, ziehen Sie
am Türgriff (3).
Die vorderen Türen können nicht
verriegelt werden, wenn der
Schlüssel im Zündschloss steckt
und eine vordere Tür geöffnet ist.
Die Türen lassen sich nicht
verriegeln, solange sich der
Smartkey im Fahrzeug befindet
und eine beliebige Tür geöffnet ist.
Informationen
Falls ein elektrisches Türschloss
versagt, während Sie sich im
Fahrzeug aufhalten, versuchen Sie
das Fahrzeug wie folgt zu verlassen:
Versuchen Sie mehrmals die Tür zu
entriegeln (elektrisch und von Hand),
während Sie gleichzeitig am
Innengriff derTür ziehen.
Betätigen Sie die anderen
Türschlösser und -griffe vorn und
hinten.
Öffnen Sie das Fenster einervorderen
Tür und entriegeln Sie sie von außen
mit dem mechanischen Schlüssel.
Mit dem Türgriff
Türvorn
Wenn bei verriegelter Tür der Tür-
Innengriff gezogen wird, wird die Tür
entriegelt und geöffnet.
Türhinten
Wenn bei verriegelter Tür ein Mal der
Tür-Innengriff gezogen wird, wird die
Tür entriegelt.
Wenn der Tür-Innengriff ein weiteres
Mal gezogen wird, öffnet sich die Tür.
i
OOS047003
3-17
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Mit dem zentralen Türver-/-
entriegelungsschalter
Wenn Sie den Bereich ( ) (2) des
Schalters drücken, werden alle
Fahrzeugtüren verriegelt.
Wenn der Schlüssel im
Zündschloss steckt und eine
beliebige Tür geöffnet wird, werden
die Türen auch dann nicht
verriegelt, wenn die Verrie-
gelungstaste (2) des zentralen
Türverriegelungsschalters ge-
drückt wird.
Wenn sich der Smartkey im
Fahrzeug befindet und eine
beliebige Tür geöffnet wird, lassen
sich die Türen auch dann nicht
verriegeln, wenn die Verrie-
gelungstaste (2) des zentralen
Türverriegelungsschalters ge-
drückt wird.
Wenn Sie den Bereich ( ) (1) des
Schalters drücken, werden alle
Fahrzeugtüren entriegelt.
OOS047004 Während der Fahrt sollten die
Türen immer vollständig
geschlossen und verriegelt
sein. Wenn die Türen
entriegelt sind, steigt die
Gefahr, bei einen Unfall aus
dem Fahrzeug geschleudert
zu werden.
Ziehen Sie nicht am
Innentürgriff auf der Fahrer-
(oder Beifahrer-) seite,
während sich das Fahrzeug
bewegt.
VORSICHT
Lassen Sie Kinder und Tiere
nicht unbeaufsichtigt in Ihrem
Fahrzeug zurück. In einem
geschlossenen Fahrzeug kann
es extrem heiß werden, weshalb
Verletzungs- und Lebensgefahr
für unbeaufsichtigte Kinder und
Tiere besteht, die das Fahrzeug
nicht verlassen können. Kinder
könnten Fahrzeugfunktionen
bedienen und sich dabei
verletzen. Außerdem könnten
sie durch Eindringlinge
gefährdet werden.
VORSICHT
Wenn Sie Ihr Fahrzeug beim
Verlassen nicht abschließen,
besteht die Gefahr, dass sich
Personen darin verstecken und
Sie oder andere bedrohen.
VORSICHT
3-18
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Dead Lock-Schlösser
(ausstattungsabhängig)
Einige Fahrzeuge sind mit einem
Dead Lock-Schließsystem ausge-
stattet. Wenn Dead Lock-Schlösser
aktiviert wurden, verhindern sie,
dass eine Tür von innen oder von
außen geöffnet werden kann. Dies
ist eine zusätzliche Maßnahme im
Sinne der Fahrzeugsicherung.
Damit sich das Fahrzeug mit
der Deadlock-Funktion verriegeln
lässt, müssen die Türen mit
dem Transponderschlüssel oder
Smartkey verriegelt werden. Zum
Verriegeln des Fahrzeugs muss
wieder der Transponderschlüssel
oder der Smartkey verwendet
werden.
Verriegeln Sie die Türen nicht
mit dem Transponderschlüssel
oder Smartkey, wenn noch
jemand im Fahrzeug ist. Die
Person im Fahrzeug kann die
Türen nicht mit der
Türschlosstaste entriegeln.
Beispiel: Wenn die Türen mit
dem Transponderschlüssel
verriegelt wurden, kann eine
Person im Fahrzeug die Türen
nicht ohne Fernbedienung
entriegeln.
VORSICHT
Wenn eine Tür geöffnet wird,
während sich ein Fahrzeug oder
eine Person von hinten nähert,
kann dies zu Sach- oder
Personenschäden führen.
Achten Sie beim Öffnen der
Türen auf Fahrzeuge, Motor-
radfahrer, Radfahrer und
Fußgänger, die sich dem
Fahrzeug von hinten nähern.
VORSICHT
Wenn Sie sich lange Zeit bei
sehr hohen oder niedrigen
Außentemperaturen im
Fahrzeug aufhalten, besteht
Gefahr für Leib und Leben.
Verriegeln Sie das Fahrzeug
nicht von außen, wenn sich
jemand darin befindet.
VORSICHT
Sichern Sie Ihr Fahrzeug, indem
Sie bei betätigter Bremse
nach "P" (Parken) schalten
(Fahrzeug mit
Doppelkupplungsgetriebe) bzw.
den ersten Gang oder
den Rückwärtsgang einlegen
(Schaltgetriebe), die Feststell-
bremse anziehen, den
Zündschalter in die Stellung
LOCK/OFF bringen, alle Fenster
schließen, alle Türen verriegeln
und immer den Schlüssel
mitnehmen.
3-19
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Automatische Türver-/
-entriegelungsfunktionen
Türentriegelung mit
Aufprallsensorik
(ausstattungsabhängig)
Alle Türen werden automatisch
entriegelt, wenn durch einen Aufprall
die Airbags ausgelöst werden.
Geschwindigkeitsabhängige
Türverriegelung
(ausstattungsabhängig)
Wenn die Fahrgeschwindigkeit
15 km/h überschreitet, werden alle
Türen automatisch verriegelt.
Im Modus "Benutzereinstellungen"
des LCD-Displays können Sie die
automatischen Türver-/-entrie-
gelungsfunktionen aktivieren und
deaktivieren. Weitere Informa-
tionen finden Sie unter "LCD
Display" in diesem Kapitel.
Kindersicherung im hinteren
Türschloss
Die Kindersicherungen sollen
verhindern, dass Kinder versehent-
lich die hinteren Türen öffnen.
Aktivieren Sie immer die Kinder-
sicherungen, wenn sich Kinder im
Fahrzeug befinden.
Die Kindersicherungen befinden sich
an den Kanten der hinteren Türen.
Wenn sich die Kindersicherung in
der Stellung "verriegelt" befindet,
lässt sich die hintere Tür nicht mit
dem inneren Türgriff öffnen.
Zum Aktivieren der Kindersicherung
drehen Sie sie mit einem Schlüssel
(oder Schraubendreher) (1) in die
Stellung "verriegelt".
Damit sich eine hintere Tür von innen
öffnen lässt, müssen Sie zunächst
die Kindersicherung deaktivieren.
Wenn Kinder versehentlich
während der Fahrt die hinteren
Türen öffnen, können sie aus
dem Fahrzeug fallen. Aktivieren
Sie immer die Kinder-
sicherungen, wenn sich Kinder
im Fahrzeug befinden.
VORSICHT
OOS047005L
3-20
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Diese Anlage dient dem Schutz Ihres
Fahrzeugs und Ihrer Wertgegen-
stände. Das Signalhorn ertönt und
die Warnblinker blinken permanent,
falls Folgendes passiert:
- Eine Tür wird ohne Verwendung
des Transponderschlüssels oder
Smartkeys geöffnet.
- Die Heckklappe wird ohne
Verwendung des Transponder-
schlüssels oder Smartkeys
geöffnet.
- Die Motorhaube wird geöffnet.
Der Alarm hält 30 Sekunden lang an,
danach erfolgt ein System-Reset.
Um den Alarm abzuschalten,
entriegeln Sie die Türen mit
dem Transponderschlüssel oder
Smartkey.
Die Alarmanlage wird 30 Sekunden
nach dem Verriegeln der Türen
und der Heckklappe automatisch
scharfgestellt. Um die Anlage
einzuschalten, müssen Sie die Türen
und die Heckklappe von außen mit
dem Transponderschlüssel oder
Smartkey verriegeln oder die Taste
eines äußeren Türgriffs drücken,
während Sie den Smartkey bei sich
tragen.
Daraufhin leuchten ein Mal kurz die
Warnblinker auf und der Signalton
erklingt, um anzuzeigen, dass die
Anlage scharfgestellt ist.
Wenn die Alarmanlage scharfgestellt
ist, führt das Öffnen einer beliebigen
Tür, der Heckklappe oder der
Motorhaube ohne Verwendung des
Transponderschlüssels oder des
Smartkeys dazu, dass der Alarm
ausgelöst wird.
Die Alarmanlage lässt sich nicht
scharfstellen, wenn die Motorhaube,
die Heckklappe oder eine beliebige
Tür nicht vollständig geschlossen
ist. Wenn sich die Anlage nicht
scharfstellen lässt, kontrollieren Sie,
ob die Motorhaube, die Heckklappe
und alle Türen vollständig
geschlossen sind.
Versuchen Sie nicht, die Anlage zu
modifizieren oder zu erweitern.
Informationen
Verriegeln Sie die Türen nicht,
solange sich noch Insassen im
Fahrzeug befinden. Wenn Insassen
das Fahrzeug verlassen, während
die Anlage scharfgestellt ist, wird
derAlarm ausgelöst.
Wenn die Anlage nicht mit dem
Transponderschlüssel oder Smart-
key entschärft wird, öffnen Sie die
Türen mit dem mechanischen
Schlüssel und schalten Sie die
Zündung ein (Transponder-
schlüssel) bzw. lassen Sie den Motor
an (Smartkey) und warten Sie 30
Sekunden.
Wenn die Anlage entschärft wurde,
aber 30 Sekunden lang weder eine
Tür noch die Heckklappe geöffnet
wird, wird die Anlage wieder
scharfgestellt.
i
DIEBSTAHLWARNANLAGE
3-21
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Informationen
Fahrzeuge mit Alarmanlage haben
einen Aufkleber mit folgendem
Wortlaut:
1. WARNING (VORSICHT)
2. SECURITY SYSTEM (SICHER-
HEITSSYSTEM)
Elektronische Servolenkung
(EPS)
Die Funktion unterstützt Sie beim
Lenken des Fahrzeugs. Wenn der
Motor abgestellt ist oder wenn die
Servolenkung ausgefallen ist, kann
das Fahrzeug weiterhin gelenkt
werden, jedoch ist in diesem Fall ein
größerer Kraftaufwand notwendig.
Ferner wird zur Optimierung des
Lenkverhaltens der für das Lenken
erforderliche Kraftaufwand bei
zunehmender Geschwindigkeit
größer und bei abnehmender
Geschwindigkeit kleiner.
Für den Fall, dass sich der
Kraftaufwand für das Lenken bei
normaler Fahrweise verändert,
empfehlen wir, das System in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
Wenn die elektrische
Servolenkung nicht ordnungs-
gemäß funktioniert, leuchtet
oder blinkt die Warnleuchte ( )
im Kombiinstrument auf. Das
Lenkrad lässt sich möglicher-
weise nur schwer drehen oder
verhält sich ungewöhnlich. Wir
empfehlen, das Fahrzeug sobald
wie möglich in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Wenn eine Unregelmäßigkeit im
elektrischen Servolenksystem
erkannt wird, wird Lenkunter-
stützungsfunktion gestoppt, um
einen lebensgefährlichen Unfall
zu verhindern. Zu diesem
Zeitpunkt leuchtet oder blinkt
die Warnleuchte am Kombi-
instrument auf. Das Lenkrad
lässt sich möglicherweise nur
schwer drehen oder verhält sich
ungewöhnlich. Stellen Sie Ihr
Fahrzeug an einem sicheren Ort
ab und lassen Sie es sofort
überprüfen.
ANMERKUNG
iOJC040170
LENKRAD
3-22
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Informationen
Die folgenden Symptome könnten
während des normalen Fahrzeug-
betriebs auftreten:
Unmittelbar nachdem der
Zündschlüssel in die Stellung ON
gebracht wurde, kann der
Kraftaufwand beim Lenken höher
ausfallen.
Dazu kommt es, weil das System
eine Diagnose des EPS-Systems
durchführt. Wenn die Diagnose
abgeschlossen ist, kann das Lenkrad
wieder mit normaler Kraft gedreht
werden.
Nachdem der Zündschalter in die
Stellung ON oder LOCK/OFF
gedreht wurde, kann ein Klick-
Geräusch vom EPS-Relais hörbar
sein.
Wenn das Fahrzeug steht oder mit
geringer Geschwindigkeit gefahren
wird, können Motorgeräusche
hörbarsein.
Wenn das Lenkrad bei niedrigen
Temperaturen gedreht wird, treten
möglicherweise ungewöhnliche
Geräusche auf. Die
Geräuschbildung lässt nach, sobald
die Temperatur zunimmt. Dies ist
ein normaler Zustand.
Wenn Sie bei stehendem Fahrzeug
mehrmals hintereinander das
Lenkrad ganz nach rechts und links
drehen, wird die Lenkung mit der
Zeit schwergängiger. Dabei handelt
es sich nicht um eine Fehlfunktion.
Nach einer gewissen Zeit fühlt sich
die Lenkung wieder ganz normal
an.
Höhenverstellbare
Teleskoplenksäule
Informationen
Nach dem Einstellen wird das
Lenkrad möglicherweise nicht immer
ordnungsgemäß arretiert.
Dabei handelt es sich nicht um eine
Fehlfunktion. Dies passiert, wenn zwei
Zahnräder nicht ordnungsgemäß
ineinander eingreifen. Stellen Sie das
Lenkrad in diesem Fall nochmals ein
und arretieren Sie es dann.
i
i
Stellen Sie das Lenkrad niemals
beim Fahren ein. Sie könnten
die Kontrolle über die Lenkung
verlieren und einen schweren
Unfall verursachen.
VORSICHT
3-23
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Ziehen Sie den Arretierhebel (1) an
der Lenksäule nach unten und
stellen Sie den Winkel (2) und die
Position (3) des Lenkrads ein. Stellen
Sie das Lenkrad so ein, dass es auf
Ihre Brust zeigt und nicht auf Ihr
Gesicht.
Vergewissern Sie sich, dass Sie die
Warnleuchten und Anzeigen des
Kombiinstruments sehen können.
Ziehen Sie nach dem Einstellen den
Arretierhebel (1), um das Lenkrad
in der gewünschten Stellung zu
arretieren. Drücken Sie das Lenkrad
nach oben und unten, um sich zu
vergewissern, dass es ordnungs-
gemäß arretiert ist. Stellen Sie die
Position des Lenkrads stets vor
Fahrtantritt ein.
Lenkradheizung
(ausstattungsabhängig)
Wenn Sie bei eingeschalteter
Zündung oder laufendem Motor
die Taste für die Lenkradheizung
drücken, wird das Lenkrad erwärmt.
Daraufhin leuchtet die Kontroll-
leuchte der Taste auf.
Zum Ausschalten der Lenkrad-
heizung drücken Sie die Taste
erneut. Daraufhin erlischt die
Kontrollleuchte der Taste.
Informationen
Die Lenkradheizung schaltet sich
rund 30 Minuten nach dem
Einschalten automatisch ab.
Montieren Sie keine Lenkhilfe
am Lenkrad. Bezüge oder
Zubehörteile können die
Lenkradheizung beschädigen.
ANMERKUNG
i
OOS047007
OOS047006
3-24
Hupe
Um die Hupe zu betätigen, drücken
Sie den mit dem Hupensymbol
gekennzeichneten Bereich auf Ihrem
Lenkrad. Die Hupe ertönt nur,
wenn Sie den gekennzeichneten
Lenkradbereich drücken.
Schlagen Sie nicht mit der Faust
oder mit anderen Gegenständen
auf den Hupenschalter. Stechen
Sie auch nicht mit scharfkantigen
Gegenständen in den Hupen-
schalter.
Innenrückblickspiegel
Stellen Sie den Innenspiegel vor
Fahrtantritt so ein, dass Sie mittig
durch die Heckscheibe sehen
können.
Verwenden Sie zum Reinigen des
Spiegels ein mit Glasreiniger
angefeuchtetes Papiertuch oder
ähnliches Material. Sprühen Sie
Glasreiniger nicht direkt auf den
Spiegel, da der flüssige Reiniger
in das Spiegelgehäuse eintreten
könnte.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Achten Sie darauf, dass Ihre
Blicklinie nicht behindert wird.
Legen Sie keine Gegenstände,
die Ihre Sicht durch die
Heckscheibe behindern könn-
ten, auf den Rücksitzen, auf
der Ladefläche oder auf der
Hutablage ab.
VORSICHT
Nehmen Sie keine Veränderun-
gen am Rückspiegel vor
und montieren Sie keinen
Panoramaspiegel. Andernfalls
drohen schwere Verletzungen
bei einem Unfall oder bei der
Entfaltung des Airbags.
VORSICHT
Stellen Sie den Spiegel
NIEMALS beim Fahren ein.
Andernfalls verlieren Sie
möglicherweise die Kontrolle
über das Fahrzeug und
verursachen einen Unfall.
VORSICHT
SPIEGEL
OOS047008
3-25
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Innenrückblickspiegel mit
Tag/Nacht-Umschaltung
(ausstattungsabhängig)
[A] : Tag-/Nacht-Einstellhebel, [B] : Tag, [C] : Nacht
Stellen Sie den Innenspiegel vor
Fahrtantritt und in der Einstellung
"Tag" ein.
Ziehen Sie den Tag/Nacht-Einstell-
hebel zu sich hin, um im Dunkeln
die Blendung durch hinter Ihnen
fahrende Fahrzeuge zu reduzieren.
Denken Sie daran, dass das
Spiegelbild in der Nacht-Einstellung
etwas weniger klar ist.
Elektrochromatischer
Innenspiegel (ECM)
(ausstattungsabhängig)
Der elektrochromatische Innen-
spiegel regelt nachts oder im
Halbdunkeln automatisch das
Blendlicht hinter Ihnen fahrender
Fahrzeuge.
Bei laufendem Motor wird das
Blendlicht automatisch von dem
Sensor im Innenspiegel geregelt.
Der Sensor erkennt den Helligkeits-
grad außerhalb des Fahrzeugs
und passt sich automatisch an
das Scheinwerferblendlicht nach-
folgender Fahrzeuge an.
Sobald der R (Rückwärtsgang)
eingelegt wird, wird automatisch
die hellste Spiegeleinstellung
eingeschaltet, um dem Fahrer die
Sicht nach hinten zu verbessern.
[A] : Indicateur
Der elektrochromatische
Innenspiegel regelt nachts oder im
Halbdunkeln automatisch das
Blendlicht hinter Ihnen fahrender
Fahrzeuge. Bei laufendem Motor
wird das Blendlicht automatisch von
dem Sensor im Innenspiegel
geregelt. Der Sensor im Spiegelglas
stellt die vorhandene Lichtintensität
im Bereich Ihres Fahrzeugs fest und
er regelt mit Hilfe einer chemischen
Reaktion automatisch das Blendlicht
hinter Ihnen fahrender Fahrzeuge.
Sobald der Rückwärtsgang eingelegt
wird, wird automatisch die hellste
Spiegeleinstellung eingeschaltet, um
dem Fahrer die Sicht nach hinten zu
verbessern.
OOS047009
OOS047010L
3-26
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Zum Reinigen des Spiegels ein
mit Glasreiniger getränktes
Papiertuch oder ähnliches
benutzen. Keinen Glasreiniger
direkt auf den Spiegel sprühen, da
dadurch das flüssige
Reinigungsmittel in das
Spiegelgehäuse eindringen kann.
Außenspiegel
Stellen Sie die Außenspiegel immer
vor Fahrtantritt ein.
Ihr Fahrzeug ist mit zwei
Außenspiegeln, an der Fahrer- und
Beifahrerseite, ausgestattet.
Die Spiegel können über den
Spiegelschalter elektrisch eingestellt
werden.
Die Außenspiegel können einge-
klappt werden, um Beschädigungen
in Waschanlagen oder beim
Befahren schmaler Straßen zu
vermeiden.
Kratzen Sie Eis nicht von den
Spiegelgläsern, da hierdurch die
Spiegeloberflächen beschädigt
werden könnten.
Wenn ein Spiegel festgefroren
ist, verstellen Sie ihn nicht mit
Gewalt. Verwenden Sie ein
zugelassenes Enteiserspray
(kein Kühlerfrostschutzmittel)
oder einen Schwamm oder ein
weiches Tuch mit sehr warmem
Wasser oder bringen Sie das
Fahrzeug an einen warmen Ort
und lassen Sie das Eis tauen.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
OOS047012
Das Glas des rechten
Außenspiegels ist konvex. In
einigen Ländern ist auch
das Glas des linken Außen-
spiegels konvex. Im Spiegel
wahrgenommene Objekte
erscheinen weiter entfernt, als
sie es in Wirklichkeit sind.
Schauen Sie bei einem
Spurwechsel in den Innen-
spiegel oder drehen Sie den
Kopf, um den tatsächlichen
Abstand nachfolgender Fahr-
zeuge festzustellen.
VORSICHT
Verstellen Sie die Außenspiegel
nicht während der Fahrt
und klappen Sie sie nicht
beim Fahren ein. Andernfalls
verlieren Sie möglicherweise
die Kontrolle über das Fahrzeug
und verursachen einen Unfall.
VORSICHT
3-27
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Einstellen der Rückspiegel
1. Drücken Sie die Taste "L" (links)
oder "R" (rechts) (1), um den
Rückspiegel auszuwählen, den
Sie einstellen möchten.
2. Benutzen Sie den Spiegelregler
(2), um den ausgewählten Spiegel
nach oben, unten, rechts oder
links zu verstellen.
3. Bringen Sie die Taste nach dem
Einstellen in die Mittelstellung, um
ein unabsichtliches Verstellen zu
verhindern.
Wenn ein Spiegel in der
jeweiligen Verstellrichtung
den maximalen Einstellwinkel
erreicht hat, bleibt er stehen,
jedoch läuft der Stellmotor
solange weiter, wie die
entsprechende Taste gedrückt
gehalten wird. Drücken Sie
deshalb die Taste nicht länger
notwendig, da der Elektromotor
sonst beschädigt werden
könnte.
Versuchen Sie nicht, den
Außenspiegel von Hand zu
verstellen, da andernfalls
möglicherweise der Stellmotor
beschädigt wird.
Außenspiegel anklappen
Manuelle Ausführung
Um einen Außenspiegel anzu-
klappen, greifen Sie das Spiegel-
gehäuse und klappen Sie den
Spiegel nach hinten zum Fahrzeug
um.
ANMERKUNG
OOS047013 OOS047014
3-28
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Elektrische Ausführung
Links: Spiegel wird ausgeklappt
Rechts: Spiegel wird eingeklappt
Mitte (AUTO): Der Spiegel wird
automatisch ein- und ausgeklappt:
Ohne Smartkey
- Ist die Funktion "Spiegel-
Willkommensfunktion" in den
Benutzereinstellungen am LCD-
Bildschirm aktiviert, so klappt der
Außenspiegel ein bzw. aus, wenn
die Tür mit der Fernbedienung
ver- bzw. entriegelt wird.
Mit Smartkey
- Ist die Funktion "Spiegel-
Willkommensfunktion" in den
Benutzereinstellungen am LCD-
Bildschirm aktiviert, so klappt der
Außenspiegel ein bzw. aus, wenn
die Tür mit dem Smartkey ver-
bzw. entriegelt wird.
- Ist die Funktion "Spiegel-
Willkommensfunktion" in den
Benutzereinstellungen am LCD-
Bildschirm aktiviert, so klappt der
Außenspiegel ein bzw. aus, wenn
die Tür mit der Außentürgrifftaste
ver- bzw. entriegelt wird.
Der elektrische Außenspiegel
kann auch betätigt werden, wenn
sich der Zündschalter in der
Stellung OFF befindet. Um ein
unnötiges Entladen der Batterie
zu vermeiden, betätigen Sie die
Spiegel nicht länger als
notwendig, wenn der Motor nicht
läuft.
Versuchen Sie nicht, einen
elektrisch verstellbaren Außen-
spiegel von Hand umzuklappen.
Andernfalls versagt möglicher-
weise der Stellmotor.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
OOS047015
3-29
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
(1) Fensterheberschalter - Fahrertür
(2) Fensterheberschalter
- Beifahrertür vorn
(3) Fensterheberschalter
- Tür hinten links*
(4) Fensterheberschalter
- Tür hinten rechts*
(5) Fenster öffnen und schließen
(6) Fensterheberautomatik*
(7) Fensterhebersperrschalter
*: ausstattungsabhängig
FENSTER
Elektrische Fensterheber (ausstattungsabhängig)
OOS047017
3-30
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Der Zündschalter muss sich in der
Stellung ON (EIN) befinden, damit
sich die Fensterheber betätigen
lassen. Alle Türen sind mit einem
Schalter für den Fensterheber der
jeweiligen Tür ausgestattet. An der
Fahrertür gibt es einen Sperr-
schalter, mit dem sich die Funktion
der anderen Fensterheber sperren
lässt. Die elektrischen Fensterheber
bleiben noch etwa 30 Sekunden
lang funktionsbereit, wenn der
Zündschalter in die Stellung ACC
oder OFF (AUS) gebracht wird.
Wenn allerdings die vorderen Türen
geöffnet werden, lassen sich die
elektrischen Fensterheber auch
nicht in während der 30 Sekunden
betätigen.
Informationen
Bei kalten und feuchten Wetter-
bedingungen kann es vorkommen,
dass die Funktion der Fensterheber
durch Vereisung gestört wird.
Wenn während der Fahrt die
hinteren Fenster geöffnet sind oder
das Schiebedach (ausstattungs-
abhängig) offen (bzw. teilweise
geöffnet) ist, können pulsierende
Geräusche oder Flattergeräusche
im Fahrzeug entstehen. Diese
Geräusche sind normal und können
verringert oder abgestellt werden,
indem Sie die folgenden
Maßnahmen ergreifen. Wenn das
Geräusch entsteht, während ein
hinteres Fenster geöffnet ist, öffnen
Sie die beiden vorderen Fenster ca.
2,5 cm weit. Wenn das Geräusch bei
geöffnetem Schiebedach entsteht,
schließen Sie das Schiebedach ein
Stück weit.
Fenster öffnen und schließen
Zum Öffnen:
Drücken Sie der Fensterheber-
schalter bis zur ersten Raststufe (5)
nach unten. Lassen Sie den
Schalter los, wenn das Fenster die
gewünschte Stellung erreicht hat.
Zum Schließen:
Ziehen Sie den Fensterheber-
schalter bis zur ersten Raststufe (5)
nach oben. Lassen Sie den
Schalter los, wenn das Fenster die
gewünschte Stellung erreicht hat.
i
Halten Sie beim Fahren nicht
den Kopf oder andere
Körperteile aus dem Fenster. Es
besteht Verletzungs- und
Lebensgefahr.
VORSICHT
OOS047018
3-31
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Fensterheber mit
Absenkautomatik
(ausstattungsabhängig)
Wenn Sie den Fensterheberschalter
kurzzeitig bis in die zweite Position
(6) drücken, öffnet sich das
Fenster der Fahrertür auch dann
vollständig, wenn der Schalter
wieder losgelassen wird. Wenn Sie
die automatische Fensterbewegung
in einer bestimmten Position stoppen
möchten, ziehen oder drücken Sie
den Schalter kurzzeitig und lassen
Sie ihn wieder los.
Fensterheber mit automatischer
Schließen/Öffnen-Funktion
(ausstattungsabhängig)
Wenn Sie die Schaltertaste
kurzzeitig bis in die zweite Rastung
(6) niederdrücken oder ziehen, öffnet
oder schließt sich das Fenster
vollständig, auch wenn der Schalter
wieder losgelassen wird.
Wenn Sie die automatische
Fensterbewegung in einer
bestimmten Position stoppen
möchten, ziehen oder drücken Sie
den Schalter kurzzeitig und lassen
Sie ihn wieder los.
Fensterheber-Reset
Wenn die Fensterheber nicht
ordnungsgemäß funktionieren, muss
wie folgt ein Reset der Fenster-
heberautomatik durchgeführt werden:
1. Bringen Sie den Zündschalter in
die Stellung ON (EIN).
2. Schließen Sie das Fenster und
halten Sie den Fensterheber-
schalter danach noch mindestens
eine Sekunde lang gezogen.
Für den Fall, dass die Fensterheber
nach dem Reset nicht ordnungs-
gemäß funktionieren, wird
empfohlen, das System in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt über-
prüfen zu lassen.
Automatische
Klemmschutzfunktion
(ausstattungsabhängig)
Wenn ein Fensterheber beim
automatischen Schließen ein
Hindernis erkennt, hält er an und
fährt etwa 30 cm nach unten, damit
das Hindernis entfernt werden kann.
Wenn der Fensterheber den
Widerstand erkennt, während der
Fensterheberschalter dauerhaft
nach oben gezogen wird, wird die
Aufwärtsbewegung gestoppt und
das Fenster senkt sich danach um
ca. 2,5 cm.
Beim Zurücksetzen der
elektrischen Fensterheber ist
die Klemmschutzfunktion nicht
aktiv. Achten Sie beim
Schließen der Fenster darauf,
dass keine Körperteile oder
Gegenstände im Weg sind,
damit niemand verletzt und das
Fahrzeug nicht beschädigt wird.
VORSICHT
OLF044032
3-32
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Wenn der Fensterheberschalter
innerhalb von fünf Sekunden nach
dem automatischen Absenken durch
die Klemmschutzfunktion erneut
dauerhaft nach oben gezogen
wird, wird die Klemmschutzfunktion
aufgehoben.
Informationen
Die automatische Umkehrfunktion ist
nur dann aktiv, wenn die Funktion
"Komfortschließen" benutzt wird
(Schalter bis zur zweiten Raststufe
nach oben ziehen).
Installieren Sie kein Zubehör an
den Fenstern. Andernfalls
funktioniert die Klemmschutz-
automatik möglicherweise nicht.
Fensterhebersperrschalter
Der Fahrer kann die elektrischen
Fensterheber der hinteren Türen
deaktivieren, indem er die Fenster-
hebersperrtaste drückt.
Wenn die Fensterheber-Sperrtaste
gedrückt ist:
Alle elektrischen Fensterheber
können über den Hauptschalter in
der Fahrertür bedient werden.
Der elektrische Fensterheber der
Beifahrertür kann über den
Schalter in der Beifahrertür bedient
werden.
Die elektrischen Fensterheber der
hinteren Türen können nicht über
die Schalter in den hinteren Türen
bedient werden.
ANMERKUNG
i
Achten Sie beim Schließen der
Fenster darauf, dass keine
Körperteile oder Gegenstände
im Weg sind, damit niemand
verletzt und das Fahrzeug nicht
beschädigt wird.
Gegenstände mit einem Durch-
messer von weniger als 4 mm,
die zwischen Fensterscheibe
und Türrahmen eingeklemmt
sind, werden möglicherweise
nicht von der Klemmschutz-
funktion erkannt, sodass der
Fensterheber nicht anhält und
die Richtung umkehrt.
VORSICHT
OOS047019
3-33
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Um das Fensterhebersystem
vor möglichen Schäden zu
schützen, betätigen Sie nicht
zwei Fensterheberheberschalter
gleichzeitig. Dies verlängert
die Lebensdauer der entspre-
chenden Sicherung.
Versuchen Sie niemals einen
Fensterheberschalter an der
Fahrertür und den Fenster-
heberschalter der betreffenden
Tür gleichzeitig in unterschied-
liche Richtungen zu betätigen.
Das betreffende Fenster bleibt
in diesem Fall stehen und kann
nicht mehr geöffnet oder
geschlossen werden.
ANMERKUNG
Erlauben Sie es Kindern nicht,
mit den Fensterhebern zu
spielen. Halten Sie den Fenster-
hebersperrschalter in der
Fahrertür in der Stellung LOCK.
Die unbeabsichtigte Betätigung
eines Fensterhebers durch ein
Kind, kann zu schweren
Verletzungen führen.
VORSICHT Erlauben Sie es Kindern nicht,
mit den Fensterhebern zu
spielen. Halten Sie den
Fensterhebersperrschalter in
der Fahrertür in der Stellung
LOCK (niedergedrückt). Die
unbeabsichtigte Betätigung
eines Fensterhebers durch
ein Kind, kann zu schweren
Verletzungen führen.
Stecken Sie während der
Fahrt weder den Kopf noch
andere Körperteile durch die
Schiebedachöffnung.
Lassen Sie Ihre Schlüssel
NIEMALS zusammen mit
unbeaufsichtigten Kindern im
Fahrzeug zurück, wenn der
Motor läuft.
Lassen Sie NIEMALS ein
oder mehrere Kinder
unbeaufsichtigt im Fahrzeug
zurück. Selbst sehr junge
Kinder können ungewollt
verursachen, dass sich das
Fahrzeug in Bewegung setzt,
dass sie in einem Fenster
eingeklemmt werden oder
dass sie sich selbst oder
Andere verletzen.
Vergewissern Sie sich jedes
Mal vor dem Schließen eines
Fensters, dass sich weder
Arme, Hände, ein Kopf oder
irgendwelche Gegenstände
im Gefahrenbereich der
Fensterscheibe befinden.
VORSICHT
3-34
Wenn Ihr Fahrzeug mit einem
Schiebedach ausgestattet ist,
können Sie das Schiebedach mit
dem Schiebedachregler in der
Dachkonsole aufstellen bzw. öffnen
und schließen.
Das Schiebedach kann geöffnet
bzw. geschlossen oder geneigt
werden, wenn sich der
Zündschlüssel in der Stellung ON
befindet.
Nachdem der Zündschlüssel
abgezogen oder in die Stellung ACC
bzw. LOCK/OFF gebracht wurde,
kann das Schiebedach noch ca. 30
Sekunden lang bedient werden.
Ist jedoch die Fahrertür geöffnet, so
lässt sich das Schiebedach auch
innerhalb dieser 30 Sekunden nicht
bedienen.
Informationen
Bei kalten und feuchten
Wetterbedingungen kann es
vorkommen, dass die Funktion des
Schiebedachs durch Vereisung
gestört wird.
Nach dem Waschen des Fahrzeugs
oder nach einer Fahrt im Regen
sicherstellen, dass das Wasser vom
Schiebedach abgewischt wird, bevor
es geöffnet wird.
i
SCHIEBEDACH (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
OOS047021
Das Schiebedach oder die
Sonnenblende niemals
während der Fahrt verstellen.
Dadurch kann es zu einem
Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug kommen, in deren
Folge ein Unfall verursacht
werden kann, der schwere
Verletzungen bis hin zum Tod
oder schwere Schäden
verursachen kann.
VORSICHT
Vor der Betätigung des
Schiebedachs sicherstellen,
dass keine Körperteile oder
Gegenstände im Wege sind.
Zur Vermeidung von
schweren Verletzungen und
möglicherweise
Lebensgefahr niemals Kopf,
Arme oder den Körper
während der Fahrt aus dem
Schiebedach halten.
Lassen Sie auf keinen Fall
Kinder unbeaufsichtigt mit
dem Schlüssel im Fahrzeug
allein. Unbeaufsichtigte
Kinder können das
Schiebedach betätigen, was
zu schweren Verletzungen
führen kann.
Setzen Sie sich nicht auf das
Fahrzeug. Dadurch kann es zu
Verletzung kommen oder das
Fahrzeug kann beschädigt
werden.
3-35
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Den Schiebedachsteuerhebel
nicht weiter betätigen, wenn das
Schiebedach ganz geöffnet,
geschlossen oder gekippt ist.
Dadurch können der Motor oder
die Systembauteile beschädigt
werden.
Stellen Sie beim Aussteigen
sicher, dass das Schiebedach
vollständig geschlossen ist.
Wenn das Schiebedach geöffnet
ist, können Regen oder Schnee
in das Fahrzeug eindringen,
sodass die Innenausstattung
nass werden könnte, und es
besteht erhöhte
Diebstahlgefahr.
Schiebedach öffnen und
schließen
Zum Öffnen :
Drücken Sie den Schiebedachregler
nach hinten bis zur ersten Raststufe.
Lassen Sie den Schalter los, wenn
die gewünschte Position erreicht ist.
Zum Schließen :
Drücken Sie den Schiebedachregler
nach hinten bis zur ersten Raststufe.
Lassen Sie den Schalter los, wenn
die gewünschte Position erreicht ist.
Schiebedach öffnen/schließen
Wenn Sie den Schiebedachregler
kurzzeitig bis in die zweite Position
(6) niederdrücken oder ziehen, öffnet
oder schließt sich das Schiebedach
vollständig, auch wenn der Schalter
wieder losgelassen wird. Wenn Sie
die automatische
Schiebedachbewegung in einer
bestimmten Position stoppen
möchten, ziehen oder drücken Sie
den Schalter kurzzeitig und lassen
Sie ihn wieder los.
Informationen
Zum Reduzieren der Windgeräusche
während der Fahrt, das Schiebedach
nicht ganz zu öffnen (halten Sie das
Schiebedach ca. 7 cm vor der max.
Öffnungsposition an).
i
ANMERKUNG
OOS047022
3-36
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Klemmschutz
(ausstattungsabhängig)
Wenn ein Gegenstand erkannt wird,
während sich das Schiebedach oder
die Sonnenblende automatisch
schließt, fährt das Schiebedach
zurück und bleibt danach stehen.
Der Klemmschutz funktioniert nicht,
wenn das Hindernis zwischen
Glasdach/Sonnenblende und
Schiebedachrahmen sehr klein ist.
Vor dem Schließen des
Schiebedachs ist daher zu prüfen,
ob Gegenstände oder Personen im
Weg sind.
Schiebedach aufstellen
So stellen Sie das Schiebedach auf :
Drücken Sie den Schiebedachregler
nach oben, bis sich das
Schiebedach zur gewünschten
Position bewegt hat.
So schließen Sie das Schiebedach :
Drücken Sie den Schiebedachregler
nach vorne, bis sich das
Schiebedach zur gewünschten
Position bewegt hat.
OLFC044035CN
Kleine Objekte können
zwischen Schiebedachglas und
Windschutzscheibenkanal
eingeklemmt werden, die
möglicherweise nicht vom
automatischen Umkehrsystem
erkannt werden. In diesem Fall
erkennt das Schiebedach das
Objekt nicht und kehrt die
Bewegungsrichtung nicht um.
VORSICHT
OOS047023
3-37
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Entfernen Sie regelmäßig
Verunreinigungen, die sich
möglicherweise in den
Führungsschienen oder
zwischen Schiebedach und
Dachblech sammeln und
Geräusche verursachen.
Versuchen Sie nicht, das
Schiebedach zu öffnen, wenn die
Temperatur unter dem
Gefrierpunkt liegt oder das
Schiebedach mit Eis oder Schnee
bedeckt ist. Andernfalls wird
möglicherweise der Stellmotor
beschädigt. Bei kalter und
feuchter Witterung funktioniert
das Schiebedach möglicherweise
nicht ordnungsgemäß.
Sonnenblende
Die Sonnenblende öffnet sich
automatisch mit dem Schiebedach.
Wenn Sie die Sonnenblende
schließen möchten, müssen Sie dies
manuell tun.
Das Schiebedach bewegt sich
zusammen mit der Sonnenblende.
Achten Sie darauf, dass die
Sonnenblende niemals bei
geöffnetem Schiebedach
geschlossen ist.
Schiebedach rückstellen
Unter den folgenden Bedingungen
muss möglicherweise ein
Schiebedach-Reset durchgeführt
werden:
- Die Batterie war entladen oder
abgeklemmt oder die
Schiebedachsicherung wurde
entnommen oder ersetzt.
- Der Schiebedachregler funktioniert
nicht ordnungsgemäß.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein
Schiebedach-Reset durchzuführen:
1. Drehen Sie den Zündschlüssel in
die Zündschlossstellung ON oder
starten Sie den Motor. Wir
empfehlen, den Schiebedach-
Reset bei laufendem Motor
durchzuführen.
2. Drücken Sie den
Bedienungsschalter nach vorne.
Je nach Zustand des
Schiebedachs schließt es sich
vollständig oder stellt sich auf.
3. Lassen Sie den
Schiebedachregler los, wenn sich
das Schiebedach nicht mehr
bewegt.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
OAD045037
3-38
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
4. Drücken Sie den
Bedienungsschalter ca. 10
Sekunden lang nach vorne.
- Wenn das Schiebedach
geschlossen ist:
Die Scheibe stellt sich auf und
bewegt sich leicht nach oben und
unten.
- Wenn das Schiebedach in
aufgestellter Position ist:
Die Scheibe bewegt sich leicht
nach oben und unten.
Lassen Sie den Hebel erst los, wenn
der Vorgang abgeschlossen ist.
Haben Sie den Hebel zu früh
losgelassen, wiederholen Sie den
Vorgang ab Schritt 2.
5. Drücken Sie den
Schiebedachregler innerhalb von
3 Sekunden nach vorne, bis sich
das Schiebedach wie folgt
bewegt:
Herunterklappen Öffnen
Schließen
Lassen Sie den Hebel erst los, wenn
der Vorgang abgeschlossen ist.
Haben Sie den Hebel zu früh
losgelassen, wiederholen Sie den
Vorgang ab Schritt 2.
6. Lassen Sie den Hebel los, wenn
der Vorgang abgeschlossen ist.
(Der Schiebedach-Reset ist nun
abgeschlossen.)
Informationen
Wenn Sie nach dem Abklemmen der
Batterie, nach entladener Batterie
oder durchgebrannter Sicherung
keinen Schiebedach-Reset
durchführen, funktioniert das
Schiebedach möglicherweise nicht
ordnungsgemäß.
Für weitere Informationen wenden
Sie sich bitte an eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt.
Warnung vor geöffnetem
Schiebedach
(ausstattungsabhängig)
Wenn der Fahrer den Motor
abstellt und das Schiebedach noch
nicht ganz geschlossen ist, ertönt
ca. 3 Sekunden lang ein Warnton
und auf dem LCD-Display wird die
Warnung vor geöffnetem
Schiebedach angezeigt.
Wenn der Fahrer den Motor
abstellt und die Tür öffnet,
während des Schiebedach noch
nicht ganz geschlossen ist,
erscheint am LCD-Display die
Warnung vor geöffnetem
Schiebedach, bis die Tür
geschlossen oder das
Schiebedach ganz geschlossen
wird.
Achten Sie daher beim Verlassen
des Fahrzeugs darauf, dass das
Schiebedach ganz geschlossen ist.
i
3-39
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
AUßENAUSSTATTUNG
Motorhaube
Motorhaube öffnen
1. Stellen Sie das Fahrzeug ab und
ziehen Sie die Feststellbremse.
2. Ziehen Sie den Entriegelungs-
hebel, um die Motorhaube zu
entriegeln. Die Haube sollte sich
um ein kleines Stück anheben.
3. Stellen Sie sich vor das Fahrzeug,
heben Sie die Motorhaube leicht
an, drücken Sie den Entriege-
lungshebel der zweiten Verrie-
gelungsstufe (1) unter der Mitte
der Motorhaube nach hinten und
heben Sie die Motorhaube (2) an.
4. Ziehen Sie den Haubenaufsteller
heraus.
5. Stützen Sie die geöffnete Haube
mit dem Haubenaufsteller (1).
OOS047024
OOS047025 OOS047026
3-40
Motorhaube schließen
1. Prüfen Sie vor dem Schließen der
Motorhaube folgende Punkte:
Alle Einfülldeckel im Motorraum
müssen ordnungsgemäß
verschlossen sein.
Handschuhe, Putzlappen und
andere brennbare Gegenstände
müssen aus dem Motorraum
entfernt sein.
2. Drücken Sie das Ende des
Haubenaufstellers in die Halte-
klammer, damit keine Klapper-
geräusche entstehen können.
3. Senken Sie die Haube bis zur
Hälfte (ungefähr 30 cm vor der
geschlossenen Stellung) und
drücken Sie sie nach unten,
um sie sicher zu verriegeln.
Vergewissern Sie sich noch
einmal, dass die Haube sicher
verriegelt ist.
Wenn sich die Haube ein Stück
weit anheben lässt, ist sie nicht
ordnungsgemäß verriegelt. Öffnen
Sie sie erneut und schließen Sie
sie mit mehr Kraftaufwand.
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Fassen Sie den Hauben-
aufsteller in dem mit Gummi
ummantelten Bereich an. Das
Gummi verhindert, dass Sie
sich bei heißem Motor an
heißem Metall verbrennen.
Bei jeder Überprüfung des
Motorraums muss die
Stützstange vollständig in das
Loch eingesetzt werden.
Dadurch wird verhindert, dass
die Motorhaube herunterfällt
und möglicherweise Verlet-
zungen verursacht.
VORSICHT
Vergewissern Sie sich vor
dem Schließen der Haube
davon, dass sich keine
Gegenstände und Objekte im
Gefahrenbereich der Haube
befinden.
Vergewissern Sie sich vor
Fahrtantritt immer davon,
dass die Haube vollständig
geschlossen ist. Stellen Sie
sicher, dass keine Warnung
vor geöffneter Motorhaube
oder eine entsprechende
Meldung im Kombiinstrument
angezeigt wird.
Wenn die Haube während der
Fahrt nicht vollständig
geschlossen ist, ertönt ein
Akustiksignal als Warnung für
den Fahrer. Fahren Sie
niemals mit geöffneter
Motorhaube, da Ihre Sicht
versperrt ist und da die Haube
zufallen oder beschädigt
werden könnte.
VORSICHT
3-41
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Heckklappe
Heckklappe öffnen
Achten Sie darauf, dass sich der
Wählhebel in der Stellung "P"
(Parken) befindet, und aktivieren Sie
die Feststellbremse.
Gehen Sie dann wie folgt vor
(mehrere Möglichkeiten):
1. Entriegeln Sie alle Türen mit
der Türentriegelungstaste auf
Ihrem Transponderschlüssel oder
Smartkey. Drücken Sie die Taste
des Heckklappengriffs und öffnen
Sie die Heckklappe.
2. Drücken Sie die Heck-
klappenentriegelungstaste auf
dem Transponderschlüssel oder
Smartkey, und halten Sie sie
gedrückt. Drücken Sie die Taste
des Heckklappengriffs und öffnen
Sie die Heckklappe.
3. Drücken Sie die Taste des
Heckklappengriffs, während Sie
den Smartkey bei sich tragen, und
öffnen Sie die Heckklappe.
Bewegen Sie niemals das
Fahrzeug mit angehobener
Motorhaube, da dadurch
die Sicht beeinträchtigt ist,
was zu einem Unfall, dem
Herunterfallen oder der
Beschädigung der Motor-
haube führen kann.
OOS047027
3-42
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Heckklappe schließen
Drücken Sie die Heckklappe nach
unten, bis sie einrastet.
Vergewissern Sie sich stets, dass
die Heckklappe ordnungsgemäß
geschlossen ist, indem Sie
versuchen, sie wieder nach oben zu
ziehen, ohne dabei die Taste des
Heckklappengriffs zu drücken.
Informationen
Um eine Beschädigung der
Heckklappen-Gasfedern und der
dazugehörigen Teile zu vermeiden,
müssen Sie die Heckklappe vor
Fahrtantritt unbedingt schließen.
Bei kalten und feuchten Wetter-
bedingungen kann es vorkommen,
dass das Heckklappenschloss
und die Funktion des Schließ-
mechanismus durch Vereisung
gestört wird.
ANMERKUNG
i
OOS047028
Während der Fahrt muss
die Heckklappe vollständig
geschlossen und verriegelt
sein. Wenn die Heckklappe
während der Fahrt nicht
geschlossen ist, strömen
gefährliche Auspuffabgase
(Kohlenmonoxid) in das
Fahrzeug. Dies kann zu
schweren Verletzungen oder
zum Tod der Fahrzeuginsassen
führen.
VORSICHT
Halten Sie sich nicht am
Gasdruckdämpfer der Heck-
klappe fest. Beachten Sie, dass
Sach- und Personenschäden
drohen, wenn das Bauteil
verbogen wird.
VORSICHT
OOS047085
3-43
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Heckklappen-Notentriegelung
Ihr Fahrzeug ist mit einem Hebel für
die Notentriegelung der Heckklappe
ausgerüstet.
Wenn jemand versehentlich im
Laderaum eingeschlossen wird,
lässt sich die Heckklappe wie folgt
öffnen:
1. Stecken Sie den Schlüssel in das
Schloss ein.
2. Drücken Sie den
Entriegelungshebel mit dem
Schlüssel nach rechts.
3. Drücken Sie die Heckklappe nach
oben.
Lassen Sie niemals Personen
in den Laderaum einsteigen.
Wenn die Heckklappe
teilweise oder ganz
geschlossen ist und die
Person nicht in der Lage ist,
herauszukommen, kann es
aufgrund der fehlenden
Belüftung, der Auspuffabgase
und des schnellen
Wärmeanstiegs oder dem
Einwirken von kalten Wetter-
bedingungen zu schweren
oder lebensgefährlichen
Verletzungen kommen. Ferner
birgt der Laderaum große
Gefahr bei einem Unfall, da es
sich nicht um eine geschützte
Fahrgastzelle, sondern um
einen Teil der Knautschzone
des Fahrzeug handelt.
VORSICHT Türen und Kofferraum
müssen stets verriegelt
werden; Schlüssel dürfen
nicht in die Hände von
Kindern gelangen. Eltern
sollten ihre Kinder über die
Gefahren des Spielens im
Laderaum aufklären.
OOS047029
3-44
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Tankklappe
Tankklappe öffnen
Die Tankklappe muss aus dem
Fahrzeuginnenraum geöffnet
werden, indem Sie den
Entriegelungshebel für die
Tankklappe an der Fahrertür nach
oben ziehen.
1. Stellen Sie den Motor ab.
2. Ziehen Sie den
Entriegelungshebel für die
Tankklappe nach oben, um die
Tankklappe zu entriegeln.
3. Ziehen Sie die Tankklappe nach
außen (1), um sie vollständig zu
öffnen.
4. Zum Abnehmen des Tankdeckels
(2) drehen Sie ihn gegen den
Uhrzeigersinn. Möglicherweise ist
ein zischendes Geräusch zu
hören, das durch den Druck-
ausgleich im Tank entsteht.
5. Hängen Sie den Deckel in die
Tankklappe ein.
Merken Sie sich für den
Notfall, wo sich der Notentrie-
gelungshebel der Heckklappe
befindet und wie er bedient
wird, damit Sie sich befreien
können, wenn Sie versehent-
lich im Laderaum ein-
geschlossen sind.
Zu keinem Zeitpunkt darf es
jemandem gestattet werden,
sich im Laderaum aufzuhalten.
Bei einem Unfall ist der
Laderaum ein höchst
gefährlicher Ort.
Verwenden Sie den Entrie-
gelungshebel nur im Notfall.
Seien Sie extrem vorsichtig,
und zwar vor allem, wenn das
Fahrzeug in Bewegung ist.
VORSICHT
OOS047086
OOS047031
3-45
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Informationen
Wenn sich die Tankklappe wegen
Vereisung nicht öffnet, klopfen oder
drücken Sie leicht gegen die Klappe,
um das Eis zu lösen und die Klappe zu
öffnen. Hebeln Sie die Klappe nicht
auf. Wenn es notwendig ist, sprühen
Sie mit zugelassener Enteiser-
flüssigkeit um die Klappe herum
(verwenden Sie kein Frostschutzmittel
für den Kühler) oder fahren Sie das
Fahrzeug an einen warmen Ort,
damit das Eis abtauen kann.
Schließen der Tankklappe
1. Zum Anbringen des Tankdeckels
drehen Sie ihn im Uhrzeigersinn,
bis ein Klicken zu hören ist.
2. Schließen Sie die Tankklappe, bis
sie fest einrastet.
Informationen
Die Tankklappe lässt sich nicht
schließen, wenn die Fahrertür
verriegelt ist. Wenn Sie die Fahrertür
beim Tanken verriegeln, müssen Sie
sie wieder entriegeln, um die
Tankklappe schließen zu können.
i
i
Benzin ist sehr leicht
entflammbar und explosiv. Bei
Nichtbeachtung der folgenden
Hinweise besteht die Gefahr
schwerer Verletzungen sowie
Lebensgefahr:
Lesen und beachten Sie
alle an der Tankstelle
aushängenden Warnhinweise.
VORSICHT
Machen Sie sich vor dem
Tanken mit dem Standort der
Kraftstoffnotabschaltung der
Tankstelle vertraut.
Fassen Sie die Zapfpistole
erst an, nachdem Sie in
sicherem Abstand zum
Tankeinfüllstutzen und zur
Zapfsäule mit der nackten
Hand einen metallenen
Gegenstand am Fahrzeug
berührt haben, um eine
etwaige gefährliche statische
Aufladung Ihrer Person
abzuleiten.
Benutzen Sie beim Betanken
eines Fahrzeugs keine Mobil-
telefone. Elektrischer Strom
im Mobiltelefon und/oder
Interferenzen des Telefons
könnten möglicherweise
Kraftstoffdämpfe entzünden
und ein Feuer verursachen.
3-46
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Steigen Sie während des
Tankvorgangs nicht wieder
in das Fahrzeug ein. Wenn Sie
Gegenstände oder Fasern
berühren oder sich daran
reiben, die statische
Elektrizität erzeugen können,
werden Sie möglicherweise
statisch aufgeladen. Statische
Entladungen können
Kraftstoffdämpfe entzünden
und Brände auslösen. Wenn
Sie unbedingt während des
Tankens wieder in das
Fahrzeug einsteigen müssen,
müssen Sie danach erneut in
sicherer Entfernung zum
Tankeinfüllstutzen und zur
Zapfpistole mit der nackten
Hand einen metallenen
Gegenstand am Fahrzeug
berühren, um eine etwaige
gefährliche statische Auf-
ladung abzuleiten.
Schalten Sie beim Tanken
immer nach "P" (Parken,
Fahrzeug mit
Doppelkupplungsgetriebe)
bzw. in den ersten Gang oder
den Rückwärtsgang (Schalt-
getriebe), ziehen Sie die
Feststellbremse und bringen
Sie den Zündschalter in die
Stellung LOCK/OFF. Funken
von Bauteilen der Motor-
elektrik können Kraftstoff-
dämpfe entzünden und einen
Brand auslösen.
Achten Sie bei der
Verwendung zugelassener
Reservekanister darauf, den
Kanister vor dem Betanken
auf die Erde zu stellen. Eine
statische Entladung des
Kanisters kann Kraftstoff-
dämpfe entzünden und einen
Brand auslösen. Während
des gesamten Tankvorgangs
sollten Sie das Fahrzeug mit
der nackten Hand berühren.
Verwenden Sie nur
zugelassene Kunststoffkanis-
ter, die für die Befüllung mit
Kraftstoff vorgesehen sind.
Zünden sie keine Streich-
hölzer oder Feuerzeuge an
und rauchen sie nicht. Lassen
Sie auf einem Tank-
stellengelände und beson-
ders beim Tanken keine
brennenden Zigaretten Ihrem
Fahrzeug zurück.
Machen Sie den Kraftstofftank
nicht zu voll, damit kein
Kraftstoff verschüttet wird.
Sollte beim Tanken ein Feuer
ausbrechen, entfernen Sie
sich von dem Fahrzeug
und informieren Sie sofort
das Tankstellenpersonal und
rufen Sie danach die Feuer-
wehr. Befolgen Sie deren
Sicherheitsanweisungen.
3-47
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Informationen
Achten Sie darauf, Ihr Fahrzeug
gemäß der im Einführungskapitel
aufgeführten "Kraftstoffvorschrif-
ten" zu betanken.
Lassen Sie keinen Kraftstoff an
die Oberfläche Ihres Fahrzeugs
gelangen. Jede Art von
Kraftstoff kann die Lackierung
Ihres Fahrzeugs beschädigen.
Wenn der Tankdeckel ersetzt
werden muss, ersetzen Sie
ihn nur durch ein HYUNDAI
Originalteil oder einen gleich-
wertigen Tankdeckel, der für Ihr
Fahrzeug spezifiziert ist. Ein
falscher Tankdeckel kann
erhebliche Fehlfunktionen der
Kraftstoffanlage oder der
Abgasregelung verursachen.
ANMERKUNG
i
Wenn unter Druck stehender
Kraftstoff aus dem Tank
austritt, kann er an Ihre
Kleidung und Haut gelangen
und somit das Risiko
erhöhen, dass Feuer
ausbricht und Verbrennungen
entstehen. Schrauben Sie den
Tankdeckel immer vorsichtig
und langsam ab. Wenn
Kraftstoff unter Überdruck
unter dem Tankdeckel austritt
oder wenn Sie ein zischendes
Geräusch hören, warten Sie
bis dieser Zustand beendet
ist, bevor Sie den Tankdeckel
vollständig abschrauben.
Vergewissern Sie sich immer,
dass der Tankdeckel fest
aufgeschraubt ist, damit im
Fall eines Unfalls kein
Kraftstoff auslaufen kann.
3-48
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
KOMBIINSTRUMENT
1. Tachometer
2. Drehzahlmesser
3. Motorkühlmitteltemperaturanzeige
4. Tankuhr
5. Warn- und Kontrollleuchten
6. LCD-Display (mit Trip-Computer)
OOS047100L/OOS047101L/OOS047102L
Ausführung A
Ausführung C
Ausführung B
Das tatsächlich in Ihrem Fahrzeug vorhandene
Kombiinstrument kann von der Abbildung abweichen.
Weitere Informationen finden Sie unter "Instrumente und
Anzeigen" in diesem Kapitel.
3-49
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Handhabung des
Kombiinstruments
Instrumentenbeleuchtung
Drücken Sie bei eingeschaltetem
Stand- oder Abblendlicht den
Beleuchtungsregler, um die
Helligkeit der Instrumentenbe-
leuchtung zu regeln.
Mit dem Regler für die Instrumenten-
beleuchtung wird auch die Helligkeit
der Schalterbeleuchtung im Innen-
raum geregelt.
Der Helligkeitsgrad der Instrumen-
tenbeleuchtung wird angezeigt.
Wenn die Helligkeit den Höchst-
oder Tiefstwert erreicht, erklingt
ein Signalton.
Instrumente und Anzeigen
Tachometer
Der Tachometer zeigt die
Fahrgeschwindigkeit in Kilometer pro
Stunde (km/h) und/oder Meilen pro
Stunde (MPH) an.
OOS047120
Bedienen Sie das Kombi-
instrument niemals während
der Fahrt. Andernfalls verlieren
Sie möglicherweise die
Kontrolle über das Fahrzeug.
Ein Unfall mit schweren oder
sogar tödlichen Verletzungen
sowie Fahrzeugschäden wäre
die mögliche Folge.
VORSICHT
Ausführung B, C
Ausführung A
OGC044138/OPDE046110
OOS047103L/OOS047126
MPH, km/h
km/h
3-50
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die
ungefähre Motordrehzahl in Um-
drehungen pro Minute (U/min) an.
Beachten Sie den Drehzahlmesser,
um die geeigneten Schaltpunkte zu
wählen und um das Fahren mit
unter- oder übertourigen Motordreh-
zahlen zu vermeiden.
Lassen Sie die Motordrehzahl
nicht in den ROTEN BEREICH
gelangen. Andernfalls drohen
schwere Motorschäden.
Motorkühlmittel-
Temperaturanzeige
Dieses Instrument zeigt die
Temperatur des Motorkühlmittels an,
wenn sich der Zündschalter in der
Stellung ON (EIN) befindet.
Wenn der Zeiger der Anzeige den
normalen Bereich verlässt und
sich auf die Position "130" oder
"H" zu bewegt, ist das ein
Anzeichen für eine Überhitzung,
die zu Motorschäden führen kann.
Fahren Sie nicht weiter, wenn der
Motor überhitzt ist. Wenn der
Motor zu heiß wird, studieren Sie
den Abschnitt "Wenn der Motor zu
heiß wird" in Kapitel 6.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
OOS047104L
OOS047106L
Nehmen Sie niemals den
Kühlerverschlussdeckel ab,
wenn der Motor heiß ist. Das
Motorkühlmittel steht unter
Druck und kann schwere
Verbrühungen verursachen.
Warten Sie, bis der Motor
abgekühlt ist, bevor Sie
Kühlmittel in den Ausgleichs-
behälter einfüllen.
VORSICHT
3-51
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Tankuhr
Dieses Instrument zeigt den
ungefähren Tankinhalt an.
Informationen
Angaben zur Größe des Kraftstoff-
tanks finden Sie in Kapitel 8.
Die Tankuhr wird durch eine
Warnleuchte ergänzt, die auf-
leuchtet, wenn derTank fast leerist.
Auf Gefällestrecken oder in Kurven
schwankt die Nadel der Tankuhr
möglicherweise oder die Tank-
warnleuchte leuchtet früher auf als
sonst. Der Grund dafür sind
Bewegungen des im Tank
enthaltenen Kraftstoffs.
Fahren Sie nach Möglichkeit nicht
mit sehr wenig Tankinhalt. Wenn
dem Fahrzeug der Kraftstoff
ausgeht, kann dies Fehlzün-
dungen verursachen, die den
Katalysator beschädigen.
Außentemperaturanzeige
Diese Anzeige gibt Aufschluss über
die aktuelle Außentemperatur in
Grad Celsius (°C) oder Fahrenheit.
- Temperaturbereich: -40°C ~ 60°C
(-104°F ~ 140°F)
Die angezeigte Außentemperatur
ändert sich nicht möglicherweise
nicht so schnell wie bei einem
herkömmlichen Thermometer. Auf
diese Weise soll vermieden werden,
dass der Fahrer abgelenkt wird.
ANMERKUNG
i
OOS047107L
Wenn dem Fahrzeug der Kraft-
stoff ausgeht, kann es für die
Fahrzeuginsassen gefährlich
werden.
Halten Sie unbedingt an und
tanken Sie nach, sobald die
Tankwarnleuchte aufleuchtet
oder die Tankuhr sich der
Markierung "0" oder "E" (Empty
= leer) nähert.
VORSICHT
OPDE046140
3-52
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Die Temperatureinheit kann wie folgt
gewechselt werden (von °C zu °F
bzw. von °F zu °C):
- Modus "Benutzereinstellungen"
des Kombiinstruments: Sie
können die Temperatureinheit
unter "Sonstige Funktionen –
Temperatureinheit" wechseln.
- Automatische Klimaregelung:
Drücken Sie bei gedrückter OFF-
Taste mindestens 3 Sekunden lang
die Taste AUTO.
Die Temperatureinheit für das
Kombiinstrument und die
Klimaregelung wechselt simultan.
Kilometerzähler
Der Kilometerzähler zeigt die
vom Fahrzeug zurückgelegte
Gesamtdistanz an und sollte zur
Bestimmung der Inspektionstermine
genutzt werden.
Reichweite
Die Reichweite gibt an, wie
weit sich das Fahrzeug mit
dem verbleibenden Kraftstoff
schätzungsweise noch fahren
lässt.
Wenn die geschätzte Distanz
weniger als 1 km (1 Meilen)
beträgt, zeigt der Trip-Computer
"---" als Reichweite an.
OPDE046141 OPD046138
3-53
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Informationen
Wenn das Fahrzeug auf unebenem
Untergrund steht oder die Batterie-
spannung unterbrochen war, funk-
tioniert die Reichweitenfunktion
möglicherweise nicht ordnungs-
gemäß.
Die Reichweite ist ein Schätzwert
und kann insofern von der
tatsächlich verbleibenden Reich-
weite abweichen.
Wenn weniger als ca. 6 Liter
nachgetankt werden, erkennt der
Trip-Computer die nachgetankte
Kraftstoffmenge möglicherweise
nicht.
Kraftstoffverbrauch und Reich-
weite können je nach Fahr-
bedingungen, Fahrstil und Fahr-
zeugzustand deutlich variieren.
Warnleuchte
"Fahrbahnvereisung"
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnleuchte warnt den Fahrer
vor einer möglicherweise vereisten
Fahrbahn.
Wenn die von der Außentemperatur-
anzeige weniger als ca. 4 °C (40 °F)
anzeigt, blinken die Warnleuchte
„Fahrbahn vereist“ und die Außen-
temperaturanzeige 10 Mal und
leuchten dann permanent.
Außerdem erklingen drei Warntöne.
Informationen
Wenn die Warnleuchte "Fahrbahn
vereist" während der Fahrt
aufleuchtet, sollten Sie ihre Fahrweise
mäßigen und heftiges Beschleunigen,
plötzliche Bremsmanöver und
extreme Lenkbewegungen nach
Möglichkeit vermeiden.
ii
OTLE045132
3-54
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Ganganzeige
Schaltanzeige Schaltgetriebe
(ausstattungsabhängig)
Diese Anzeige gibt Aufschluss
darüber, welcher Gang vorzugs-
weise eingelegt sein sollte, um beim
Fahren Kraftstoff zu sparen.
Hochschalten: 2, 3, 4, 5, 6
Herunterschalten:1, 2, 3, 4, 5
Beispiel
: zeigt an, dass es vorteilhaft
wäre, in den 3. Gang hoch-
zuschalten (im Moment ist der
2. oder 1. Gang eingelegt).
: zeigt an, dass es vorteilhaft
wäre, in den 3. Gang herunter-
zuschalten (im Moment ist der
4., 5. oder 6. Gang eingelegt).
Wenn das System nicht ordnungs-
gemäß funktioniert, erscheint keine
Anzeige.
Fahrstufenanzeige
Doppelkupplungsgetriebe
(ausstattungsabhängig)
Diese Anzeige gibt Aufschluss über
die Wählhebelstellung.
Parken: P
Rückwärtsgang: R
Neutral (Leerlauf): N
Drive (Fahren): D
Wählhebel: D1, D2, D3, D4, D5,
D6, D7
OPDE046142 OTL045132
3-55
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Popup Schaltanzeige
(ausstattungsabhängig)
Beim Schalten in eine andere
Fahrstufe wird etwa 2 Sekunden lang
die aktuelle Fahrstufe angezeigt
(P/R/N/D).
Doppelkupplungsgetriebe (für
Europa, ausstattungsabhängig)
Im manuellen Schaltmodus
informiert diese Anzeige darüber,
welcher Gang gewählt werden sollte,
um Kraftstoff zu sparen.
Fahrstufenanzeige Doppelkupp-
lungsgetriebe
- Hochschalten:
2, 3, 4, 5, 6 7
- Herunterschalten:
1, 2, 3, 4, 5, 6
Beispiel
: zeigt an, dass es vorteilhaft
wäre, in den 3. Gang hoch-
zuschalten (im Moment ist der
2. oder 1. Gang eingelegt).
: zeigt an, dass es vorteilhaft
wäre, in den 3. Gang herunter-
zuschalten (im Moment ist der
4., 5. oder 6. Gang eingelegt).
Wenn das System nicht ordnungs-
gemäß funktioniert, erscheint keine
Anzeige.
OTL045134
OPDE046142
3-56
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Warn- und kontrollleuchten
Informationen
Vergewissern Sie sich, dass nach dem
Anlassen des Motors alle Warn-
leuchten erlöschen. Wenn eine
Warnleuchte nicht erlischt, weist dies
auf einen Umstand hin, der der
Aufmerksamkeit bedarf.
Airbag-Warnleuchte
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. 6 Sekunden lang
auf und erlischt dann.
Wenn eine SRS-Fehlfunktion
vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Sicherheitsgurt-
Warnleuchte
Diese Warnleuchte weist den Fahrer
darauf hin, dass der Sicherheitsgurt
nicht angelegt ist.
Nähere Informationen dazu finden
Sie unter "Sicherheitsgurte" in
Kapitel 2.
Warnleuchte
Feststellbremse und
Bremsflüssigkeit
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang
- Sie leuchtet weiter, wenn die
Feststellbremse aktiviert ist.
Wenn die Feststellbremse aktiviert
ist.
Wenn zu wenig Bremsflüssigkeit
im Behälter ist.
- Wenn die Warnleuchte auf-
leuchtet, obwohl die Feststell-
bremse gelöst ist, zeigt dies an,
dass zu wenig Bremsflüssigkeit
im Behälter ist.
i
3-57
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Wenn zu wenig Bremsflüssigkeit im
Behälterist:
1. Fahren Sie vorsichtig bis zur
nächsten sicheren Parkmöglich-
keit und halten Sie das Fahrzeug
an.
2. Prüfen Sie bei abgestelltem Motor
umgehend den Bremsflüssigkeits-
füllstand und füllen Sie nach
Bedarf Bremsflüssigkeit auf.
(Weitere Informationen finden
Sie unter "Bremsflüssigkeit" in
Kapitel 7). Prüfen Sie danach alle
Komponenten der Bremsanlage
auf Undichtigkeit. Wenn die
Bremsanlage weiterhin Flüssigkeit
verliert oder wenn die Warn-
leuchte weiter leuchtet oder die
Bremsen nicht ordnungsgemäß
funktionieren, setzen Sie die Fahrt
nicht fort. Wir empfehlen, das
Fahrzeug von einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Zweikreisbremsanlage
Ihr Fahrzeug ist mit einer
Zweikreisbremsanlage ausgerüstet.
Folglich werden auch dann immer
noch zwei Räder gebremst, wenn
einer der beiden Bremskreise
ausfällt.
Bei nur einem funktionierenden
Bremskreis ist ein längerer Pedal-
weg und ein größerer Kraftaufwand
beim Treten des Pedals erforderlich,
um das Fahrzeug zu stoppen.
Außerdem verlängert sich der
Anhalteweg, wenn nur ein Teil des
Bremssystems funktioniert.
Wenn die Bremsen während der
Fahrt versagen, schalten Sie zurück,
um die Wirkung der Motorbremse zu
erhöhen, und halten Sie das
Fahrzeug an, sobald dies gefahrlos
möglich ist.
Warnleuchte Feststellbremse
und Bremsflüssigkeit
Mit dem Fahrzeug zu fahren,
obwohl eine Warnleuchte leuch-
tet, ist gefährlich. Wenn die
Warnleuchte für die Feststell-
bremse und die Bremsflüssig-
keit bei gelöster Feststell-
bremse aufleuchtet, zeigt dies
an, das der Bremsflüssigkeits-
füllstand zu niedrig ist.
In diesem Fall empfehlen wir,
das Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren
zu lassen.
VORSICHT
3-58
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
ABS-Warnleuchte
(Antiblockiersystem)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Bei einer Fehlfunktion des ABS
(Die Funktion der konventionellen
Bremsanlage ist weiterhin
gegeben, jedoch ohne ABS-
Unterstützung.)
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
EBD-Warnleuchte
(Elektronische
Bremskrafterteilung)
Die beiden Warnleuchten leuchten
wie folgt simultan während der
Fahrt auf:
Wenn das ABS und die
konventionelle Bremsanlage
möglicherweise nicht ordnungs-
gemäß funktionieren.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
EBD-Warnleuchte
(Elektronische Bremskraft-
verteilung)
Wenn sowohl die ABS-Warn-
leuchte als auch die Warn-
leuchte für die Feststellbremse
und die Bremsflüssigkeit
leuchten, funktioniert die
Bremsanlage nicht ordnungs-
gemäß und bei abrupten
Bremsungen besteht Gefahr.
Vermeiden Sie in diesem Fall
schnelles Fahren und abrupte
Bremsmanöver.
Wir empfehlen, das Fahrzeug
möglichst umgehend in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
VORSICHT
3-59
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Informationen - EBD-
Warnleuchte (Elektronische
Bremskraftverteilung)
Wenn die ABS-Warnleuchte oder
sowohl die ABS-Warnleuchte als auch
die Warnleuchte für die Feststell-
bremse und die Bremsflüssigkeit
leuchtet bzw. leuchten, ist der
Tachometer, derKilometerzähleroder
der Wegstreckenzähler möglicher-
weise ohne Funktion. Außerdem
leuchtet möglicherweise die EPS-
Warnleuchte auf und der Lenk-
kraftaufwand nimmt zu oder ab.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug möglichst umgehend in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
EPS-Warnleuchte
(Elektronische
Servolenkung,
ausstattungsabhängig)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn eine EPS-Fehlfunktion
vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Störungsleuchte
(MIL, Malfunction
Indicator Lamp)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn eine Fehlfunktion der
Abgasregelung vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Wenn das Fahrzeug gefahren
wird, obwohl die Störungsleuchte
(MIL) leuchtet, wird möglicher-
weise die Abgasregelung
beschädigt, was wiederum die
Fahreigenschaften und/oder den
Kraftstoffverbrauch beeinträchti-
gen kann.
ANMERKUNG
i
3-60
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
- Benzinmotor
Wenn die Störungsleuchte (MIL)
aufleuchtet, besteht die Gefahr
von Katalysatorschäden, die
wiederum die Motorleistung
beeinträchtigen können.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug möglichst umgehend in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
Ladestrom-
Warnleuchte
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn eine Fehlfunktion des
Generators oder des elektrischen
Ladesystems vorliegt.
Falls eine Fehlfunktion des
Generators oder des elektrischen
Ladesystems vorliegt:
1. Fahren Sie vorsichtig bis zur
nächsten sicheren Parkmöglichkeit
und halten Sie das Fahrzeug an.
2. Stellen Sie den Motor ab und
prüfen Sie, ob der Antriebsriemen
des Generators gerissen oder zu
locker ist.
Wenn der Antriebsriemen
ordnungsgemäß gespannt ist, liegt
möglicherweise eine Störung des
elektrischen Ladesystems vor.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug möglichst umgehend in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
Warnleuchte
Motoröldruck
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn der Motoröldruck zu niedrig
ist.
Falls der Motoröldruck zu niedrig
ist:
1. Fahren Sie vorsichtig bis zur
nächsten sicheren Parkmöglich-
keit und halten Sie das Fahrzeug
an.
2. Stellen Sie den Motor ab und
prüfen Sie den Füllstand des
Motoröls (Weitere Informationen
finden Sie unter "Motoröl" in
Kapitel 7). Korrigieren Sie den
Ölfüllstand nach Bedarf. Für den
Fall, dass die Warnleuchte nach
dem Auffüllen von Motoröl
permanent weiterleuchtet oder
kein Motoröl verfügbar ist,
empfehlen wir, das Fahrzeug
möglichst umgehend in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
ANMERKUNG
3-61
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Wenn der Motor nach dem
Aufleuchten der Motoröldruck-
Warnleuchte nicht umgehend
abgestellt wird, besteht die
Gefahr schwerer Motorschäden.
Wenn die Warnleuchte bei
laufendem Motor weiterleuchtet,
deutet dies darauf hin, dass
möglicherweise ein schwerer
Motorschaden oder eine
massive Fehlfunktion vorliegt.
Das ist in diesem Fall zu tun:
1. Halten Sie das Fahrzeug an,
sobald dies gefahrlos möglich
ist.
2. Stellen Sie den Motor ab und
prüfen Sie den Füllstand des
Motoröls.Wenn der Ölfüllstand
zu niedrig ist, korrigieren Sie
ihn nach Bedarf.
3. Lassen Sie den Motor wieder
an.Wenn die Warnleuchte nach
dem Anlassen des Motors
immer noch leuchtet, stellen
Sie den Motor umgehend ab. In
diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren
zu lassen.
Warnleuchte
Motorölfüllstand
(ausstattungsabhängig)
Die Warnleuchte "Motorölfüllstand"
leuchtet auf, wenn der Motor-
ölfüllstand kontrolliert werden muss.
Wenn die Warnleuchte aufleuchtet,
kontrollieren Sie möglichst umge-
hend den Füllstand des Motoröls und
korrigieren Sie ihn nach Bedarf.
Gießen Sie das empfohlene Motoröl
langsam und nach und nach durch
einen Trichter. (Ölnachfüllmenge: ca.
0,6~1,0 l)
Verwenden Sie ausschließlich
spezifiziertes Motoröl. (Siehe
"Empfohlene Schmiermittel und
Füllmengen" in Kapitel 8.)
Füllen Sie nicht zu viel Motoröl nach.
Achten Sie darauf, dass der Ölfüll-
stand nicht über der Peilstab-
markierung "F" (Full, voll) liegt.
Informationen
Wenn Sie nach dem Auffüllen des
Motoröls ca. 50~100 km weit
gefahren sind und der Motor
Betriebstemperatur erreicht hat,
erlischt die Warnleuchte.
Schalten Sie die Zündung innerhalb
von 10 Sekunden 3 Mal aus und
wieder ein. Danach erlischt die
Warnleuchte umgehend.
Wenn Sie allerdings die Warnleuchte
ausschalten, ohne Motoröl nach-
zufüllen, leuchtet sie nach ca. 50~100
km wieder auf, sobald der Motor
Betriebstemperatur erreicht hat.
Für den Fall, dass die Leuchte
nicht erlischt, nachdem Sie
Motoröl nachgefüllt haben, der
Motor Betriebstemperatur erreicht
hat und Sie rund 50 bis 100
Kilometer weit gefahren sind,
empfehlen wir, das System in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
Auch wenn diese Leuchte nach
dem Anlassen des Motors nicht
aufleuchtet, muss das Motoröl in
regelmäßigen Abständen geprüft
und ergänzt werden.
ANMERKUNG
i
ANMERKUNG
3-62
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Warnleuchte
Kraftstoffreserve
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn der Kraftstofftank fast leer
ist. Füllen Sie möglichst umgehend
Kraftstoff nach.
Wenn das Fahrzeug gefahren
wird, obwohl die Kraftstoff-
reserve- Warnleuchte leuchtet
oder die Tankanzeige unter "0"
liegt, besteht die Gefahr von
Fehlzündungen und Kataly-
satorschäden. (ausstattungs-
abhängig)
Warnleuchte
Höchstgeschwindig-
keitsüberschreitung
(ausstattungsabhängig)
Die Warnleuchte blinkt wie folgt:
Wenn Sie schneller als 120 km/h
fahren.
- Dies soll Sie davon abhalten, die
Höchstgeschwindigkeit zu über-
schreiten.
- Ferner ertönt etwa fünf Sekunden
lang das akustische Warnsignal "
Höchstgeschwindigkeits - über-
schreitung".
Hauptwarnleuchte
Die Anzeigeleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn eine Störung der
nachstehend aufgeführten
Systeme vorliegt.
- Zu wenig Waschflüssigkeit
(ausstattungsabhängig)
- Störung der Außenleuchte
(ausstattungsabhängig)
- Störung im Kollisionswarnsystem
"Toter Winkel" (BCW)
(ausstattungsabhängig)
- Reifenluftdruck-
Überwachungssystem (TPMS,
ausstattungsabhängig)
Ausführliche Angaben zu der
Warnmeldung sehen Sie auf dem
LCD-Display.
ANMERKUNG
120
km/h
3-63
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Warnleuchte
"Reifenluftdruck
zu niedrig"
(ausstattungs-
abhängig)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn der Luftdruck in einem oder
mehreren Reifen deutlich zu
niedrig ist. (Um welche(n) Reifen
es sich handelt, wird auf dem LCD-
Display angezeigt.)
Weitere Informationen finden
Sie unter "Reifenluftdruck - Über-
wachungssystem (TPMS)" in
Kapitel 6.
Die Warnleuchte blinkt zunächst
ca. 60 Sekunden lang und leuchtet
dann permanent, oder sie blinkt
und erlischt abwechselnd im
Abstand von ca. drei Sekunden:
Wenn eine TPMS-Fehlfunktion
vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug möglichst umgehend in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
Weitere Informationen finden
Sie unter "Reifenluftdruck - Über-
wachungssystem (TPMS)" in
Kapitel 6.
Gefahrloses Anhalten
Das TPMS-System kann Sie
nicht vor schweren und
plötzlichen Reifenschäden
warnen, die durch äußere
Umstände verursacht werden.
Wenn Sie spüren, dass das
Fahrverhalten instabil wird,
nehmen sie sofort den Fuß
vom Gaspedal, treten Sie
behutsam die Bremse und
halten Sie langsam am
Straßenrand an, sofern dies
gefahrlos möglich ist.
VORSICHT
3-64
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
4WD-Warnleuchte
(Allradantrieb,
ausstattungsabhängig)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn eine Fehlfunktion des
Allradantriebs vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
ESC-Kontrollleuchte
(Elektronisches
Stabilitätskontrolle,
ausstattungsabhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn eine ESC-Fehlfunktion
vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Die Kontrollleuchte blinkt wie
folgt:
Während das ESC eingreift.
Nähere Informationen finden Sie
unter "Elektronisches Stabilitäts-
kontrolle (ESC)" in Kapitel 5.
Kontrollleuchte "ESC
OFF" (Elektronisches
Stabilitätskontrolle,
ausstattungsabhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn Sie das ESC durch Drücken
der Taste ESC OFF deaktivieren.
Nähere Informationen finden Sie
unter "Elektronisches Stabilitäts-
kontrolle (ESC)" in Kapitel 5.
3-65
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Kontrollleuchte AUTO
STOP (ausstattungs-
abhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn die Start-/Stopp-Automatik
(ISG) den Motor abgestellt hat.
Die Kontrollleuchte blinkt wie folgt:
Wenn der Motor automatisch
gestartet wird, blinkt fünf
Sekunden lang die Anzeige AUTO
STOP im Kombiinstrument.
Weitere Informationen finden
Sie unter "ISG (Start-/Stopp-
Automatik)" in Kapitel 5.
Informationen
Wenn die Start-/Stopp-Automatik
(ISG) den Motor automatisch startet,
leuchten möglicherweise einige
Sekunden lang verschiedene Warn-
leuchten (ABS, ESC, ESC OFF, EPS
und "Feststellbremse angezogen")
auf. Dies ist eine Folge zu geringer
Batteriespannung. Es bedeutet nicht,
dass eine Systemstörung vorliegt.
Wegfahrsperren-
Kontrollleuchte
(ohne Smartkey)
(ausstattungsabhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn das Fahrzeug die Wegfahr-
sperre Ihres Schlüssels bei
eingeschalteter Zündung (ON)
ordnungsgemäß erkennt.
- Zu diesem Zeitpunkt können Sie
den Motor anlassen.
- Die Kontrollleuchte erlischt nach
dem Anlassen des Motors.
Die Kontrollleuchte blinkt wie
folgt:
Wenn eine Fehlfunktion der
Wegfahrsperre vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Wegfahrsperren-
Kontrollleuchte
(mit Smartkey)
(ausstattungsabhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt bis zu 30 Sekunden lang auf:
Wenn sich der Motorstartknopf in
der Stellung ON oder ACC befindet
und das Fahrzeug erkennt, dass
sich der Smartkey im Fahrzeug
befindet.
- Zu diesem Zeitpunkt können Sie
den Motor anlassen.
- Die Kontrollleuchte erlischt nach
dem Anlassen des Motors.
Die Kontrollleuchte blinkt wie folgt
einige Sekunden lang:
Wenn sich der Smartkey nicht im
Fahrzeug befindet.
- Zu diesem Zeitpunkt können Sie
den Motor nicht anlassen.
i
3-66
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Die Kontrollleuchte leuchtet zwei
Sekunden lang auf und erlischt wie
folgt:
Wenn sich der Motorstartknopf in
der Stellung ON befindet und das
Fahrzeug den im Fahrzeug
befindlichen Smartkey nicht
erkennen kann.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Die Kontrollleuchte blinkt wie
folgt:
Wenn die Smartkey-Batterie
schwach ist.
- Zu diesem Zeitpunkt können Sie
den Motor nicht anlassen.
Allerdings können Sie den Motor
starten, indem Sie den Start/
Stop-Knopf mit dem Smartkey
drücken (Nähere Informationen
dazu finden Sie unter "Motor
starten" in Kapitel 5).
Wenn eine Fehlfunktion der
Wegfahrsperre vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Blinkerkontroll-
leuchte
Die Kontrollleuchte blinkt wie
folgt:
Wenn Sie den Blinker einschalten.
Unter den folgenden Umständen
liegt möglicherweise eine
Fehlfunktion der Blinkanlage vor.
- Die Kontrollleuchte blinkt nicht,
sondern leuchtet permanent.
- Die Kontrollleuchte blinkt mit
höherer Frequenz.
- Die Kontrollleuchte leuchtet
überhaupt nicht auf.
Wenn einer dieser Situationen
vorliegt, empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt prüfen zu lassen.
3-67
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Abblendlicht-Kontroll-
leuchte (ausstattungs-
abhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn die Scheinwerfer einge-
schaltet sind.
Fernlicht-
Kontrollleuchte
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn die Scheinwerfer einge-
schaltet sind und das Fernlicht
aktiviert ist.
Wenn die Lichthupe betätigt wird.
Kontrollleuchte des
Fernlichtassistenten
(HBA)
(ausstattungsabhängig)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn das Fernlicht eingeschaltet
ist, während sich der Lichtschalter
in der Stellung AUTO befindet.
Wenn Ihr Fahrzeug
entgegenkommende oder
vorausfahrende Fahrzeuge
erkennt, schaltet der
Fernlichtassistent (HBA)
automatisch von Fernlicht auf
Abblendlicht um.
Weitere Informationen dazu finden
Sie unter "Fernlichtassistent
(HBA)" in diesem Kapitel.
Beleuchtungs-
kontrollleuchte
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn die Rücklichter oder die
Scheinwerfer eingeschaltet sind.
Nebelscheinwerfer-
Kontrollleuchte
(ausstattungs-
abhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn die Nebelscheinwerfer
eingeschaltet sind.
Nebelschlusslicht-
Kontrollleuchte
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn das Nebelschlusslicht
eingeschaltet ist.
3-68
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Warnleuchte LED-
Scheinwerfer
(ausstattungsabhängig)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON bringen.
Wenn eine Störung der LED-
Scheinwerfer vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Die Warnleuchte blinkt wie folgt:
Wenn eine Störung eines Bauteils
aus dem Umfeld der LED-
Scheinwerfer vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Wenn die Fahrt fortgesetzt wird,
obwohl die Warnleuchte für
die LED-Scheinwerfer leuchtet
oder blinkt, verringert sich
möglicherweise die Haltbarkeit
der LED-Scheinwerfer.
Kontrollleuchte 4WD
LOCK (Allradantrieb,
ausstattungsabhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn Sie die Allradsperre
aktivieren, indem Sie die Taste
4WD LOCK drücken.
- Die Allradsperre (4WD LOCK) soll
die Antriebsleistung verbessern,
wenn Sie auf nassem Untergrund,
schneebedeckten Straßen und/
oder im Gelände fahren.
Verwenden Sie die Allradsperre
nicht auf trockenen Straßen oder
Autobahnen. Andernfalls kann
es zu Geräuschentwicklung,
Vibrationen oder Schäden an
Komponenten des 4WD-Systems
kommen.
Tempomat-Kontroll-
leuchte (ausstat-
tungsabhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn die automatische Gesch-
windigkeitsregelung aktiviert ist.
Näheres dazu finden Sie unter
"Automatische Geschwindigkeits-
regelung" in Kapitel 5.
ANMERKUNGANMERKUNG
3-69
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Tempomat-Kontroll-
leuchte SET (ausstat-
tungsabhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn eine Tempomat- Gesch-
windigkeit eingestellt ist.
Näheres dazu finden Sie unter
"Automatische Geschwindigkeits-
regelung" in Kapitel 5.
Geschwindigkeits-
begrenzungsk
ontrollleuchte
(ausstattungsabhängig)
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf:
Wenn die automatische Gesch-
windigkeitsbegrenzung aktiviert ist.
Näheres dazu finden Sie unter
"Tempolimit-infofunktion (SLIF)"
in Kapitel 5.
DBC-Kontrollleuchte
(Bergabfahr-
Bremshilfe,
ausstattungsabhängig)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn Sie das DBC-System
aktivieren, indem Sie die DBC-
Taste drücken.
Die Warnleuchte blinkt wie folgt:
Wenn das DBC eingreift.
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
gelb auf:
Wenn eine DBC-Fehlfunktion
vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Nähere Informationen dazu
finden Sie unter "DBC-System
(Bergabfahr-Bremshilfe)" in
Kapitel 5.
Sportmodus-
Kontrollleuchte
(ausstattungs-
abhängig)
Die Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn Sie den Fahrmodus
"SPORT" auswählen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Integrierte Fahrmodus-
steuerung" in Kapitel 5.
3-70
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
ECO-Kontrollleuchte
(ausstattungs-
abhängig)
Diese Kontrollleuchte leuchtet wie
folgt auf:
Wenn Sie den Fahrmodus "ECO"
auswählen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Integrierte Fahrmodus-
steuerung" in Kapitel 5.
FCA-Warnleuchte
(Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent)
(ausstattungsabhängig)
Die Warnleuchte leuchtet wie folgt
auf:
Wenn Sie den Zündschalter oder
den Start/Stop-Knopf in die
Stellung ON (EIN) bringen.
- Sie leuchtet ca. drei Sekunden
lang auf und erlischt dann.
Wenn eine FCA-Störung vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)" in
Kapitel 5.
LKA-Kontrollleuchte
(Spurhalteassistent)
(ausstattungsabhängig)
Die Kontrollleuchte wie folgt auf:
[Grün] Die Voraussetzungen für
das Funktionieren des Systems
sind erfüllt.
[Weiß] Die Voraussetzungen für
das Funktionieren des Systems
sind nicht erfüllt.
[Gelb] Wenn eine Fehlfunktion im
LKAS-System vorliegt.
In diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Spurhalteassistent (LKA)"
in Kapitel 5.
3-71
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Warnleuchte
"Fahrbahnvereisung"
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnleuchte warnt den Fahrer
vor einer möglicherweise vereisten
Fahrbahn.
Wenn die von der Außentemperatur-
anzeige weniger als ca. 4°C (40°F)
anzeigt, blinken die Warnleuchte
"Fahrbahn vereist" und die Außen-
temperaturanzeige und leuchten
dann permanent. Außerdem
erklingen 1 Warntöne.
Informationen
Wenn die Warnleuchte "Fahrbahn
vereist" während der Fahrt
aufleuchtet, sollten Sie ihre Fahrweise
mäßigen und heftiges Beschleunigen,
plötzliche Bremsmanöverund extreme
Lenkbewegungen nach Möglichkeit
vermeiden.
LCD-Display-Meldungen
Schalthebel in Stellung P
schalten (Smartkey-System und
Doppelkupplungsgetriebe)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn Sie versuchen den Motor
abzustellen, ohne dass sich der
Wählhebel in der Stellung "P"
(Parken) befindet.
In diesem Moment wechselt der
Start/Stop-Knopf in die Stellung
"ACC" (Wenn Sie den Start/Stop-
Knopf erneut drücken, wechselt er in
die Stellung "ON").
Schlüsselbatterie ist schwach
(Smartkey-System)
Diese Warnmeldung wird angezeigt,
wenn die Smartkey-Batterie leer ist,
während der Start/Stop-Knopf in die
Stellung OFF (AUS) wechselt.
Lenkrad drehen und START-
Knopf drücken (Smartkey-
System)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn sich das Lenkrad beim
Drücken des Motorstartknopfes nicht
wie gewohnt entsperren lässt.
Sie besagt, dass Sie den Motor-
startknopf drücken und gleichzeitig
das Lenkrad nach rechts und links
drehen sollen.
Lenkrad nicht verriegelt
(Smartkey-System)
Diese Warnmeldung wird angezeigt,
falls das Lenkrad nicht gesperrt wird,
wenn der Start/Stop-Knopf in die
Stellung OFF (AUS) wechselt.
Lenkradsperre prüfen
(Smartkey-System)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn das Lenkrad nicht ordnungs-
gemäß gesperrt wird, wenn der
Start/Stop-Knopf in die Stellung OFF
wechselt.
i
3-72
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Für Motorstart Bremse betätigen
(Smartkey-System
Doppelkupplungsgetriebe)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn der Start/Stop-Knopf zwei Mal
in die Stellung ACC wechselt, weil
der Knopf wiederholt gedrückt wird,
ohne das Bremspedal zu treten.
Sie bedeutet, dass Sie das
Bremspedal treten müssen, um den
Motor anlassen zu können.
Zum Starten Kupplung
betätigen (Smartkey-System
und Schaltgetriebe)
Diese Warnmeldung wird angezeigt,
wenn der Start/Stop-Knopf zwei Mal
in die Stellung ACC wechselt, weil
der Knopf wiederholt gedrückt wird,
ohne das Kupplungspedal zu treten.
Zum Anlassen Kupplung treten.
Fahrzeugschlüssel nicht im
Fahrzeug (Smartkey-System)
Diese Warnmeldung wird angezeigt,
wenn sich der Smartkey beim Öffnen
oder Schließen der Tür in der
Stellung ACC oder EIN nicht im
Fahrzeug befindet. Wenn Sie die Tür
schließen, während sich der
Smartkey nicht im Fahrzeug befindet,
ertönt ein akustisches Warnsignal.
Zum Starten des Fahrzeugs müssen
Sie den Smartkey mit sich führen.
Fahrzeugschlüssel nicht
erkannt (Smartkey-System)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn der Smartkey nicht erkannt
wird, während Sie den Motorstart-
knopf drücken.
START-knopf mit Schlüssel
drücken (Smartkey-System)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn Sie den Motorstartknopf
drücken, während die Warnmeldung
"Fahrzeugschlüssel nicht erkannt"
aufleuchtet.
Gleichzeitig blinkt die Kontrollleuchte
der Wegfahrsperre.
Nochmals START drücken
(Fahrzeuge mit Smartkey)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn der Motorstartknopf aufgrund
einer Störung nicht funktioniert.
Wenn dieser Fall eintritt, starten Sie
den Motor noch einmal durch
erneutes Drücken des Motorstart-
knopfes.
Für den Fall, dass die Warnmeldung
bei jedem Drücken des Motorstart-
knopfes aufleuchtet, empfehlen wir,
das Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
BRAKE SWITCH Sicherung
prüfen (Smartkey-System
und Automatikgetriebe/
Doppelkupplungsgetriebe)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn die Bremsschaltersicherung
durchgebrannt ist.
Sie müssen eine neue Sicherung
einsetzen. Falls dies nicht möglich
ist, können Sie den Motor anlassen,
indem Sie zehn Sekunden lang den
Start/Stop-Knopf in die Stellung ACC
drücken.
3-73
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Zum Starten in Stellung P oder
N schalten (Smartkey-System
und Doppelkupplungsgetriebe)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn Sie versuchen, den Motor
starten, ohne dass sich der
Wählhebel in Stellung P (Parken)
oder N (Neutral) befindet.
Informationen
Sie können den Motor auch dann
starten, wenn sich der Wählhebel in
der Neutralstellung (N) befindet. Zu
Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen
wir jedoch, den Motor nur dann zu
starten, wenn sich der Wählhebel in
der Stellung "P" (Parken) befindet.
Tür, Motorhaube, Heckklappe
offen
Diese Warnung zeigt an, dass eine
der Türen oder die Motorhaube oder
die Heckklappe geöffnet ist.
Schiebedach offen
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnung leuchtet auf, wenn
Sie bei geöffnetem Schiebedach
den Motor abstellen.
Schließen Sie das Schiebedach
vollständig, wenn Sie Ihr Fahrzeug
verlassen.
i
OOS047112
Vergewissern Sie sich vor
Fahrtantritt, dass Türen/Haube/
Heckklappe vollständig gesch-
lossen sind. Überzeugen Sie
sich außerdem davon, dass
weder die Warnleuchte "Tür/
Haube/Heckklappe offen"
leuchtet noch die diesbezüg-
liche Warnmeldung im Kombiin-
strument erscheint.
ACHTUNG
OOS047113
3-74
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Leuchten-Modus
Dieses Anzeige gibt Aufschluss
darüber, welcher Beleuchtungs-
modus gewählt ist.
Scheibenwischer-Modus
Dieses Anzeige gibt Aufschluss
darüber, welche Scheibenwischer-
stufe gewählt ist.
Reifendruck zu niedrig
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung wird bei zu
niedrigem Reifendruck angezeigt.
Das entsprechende Reifensymbol
leuchtet auf.
Weitere Informationen finden
Sie unter "Reifenluftdruck-Über-
wachungssystem (TPMS)" in
Kapitel 6.
OPDE046125/OPDE046126
Vorn Hinten
OPDE046120
OOS047115L
3-75
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
FUSE SWITCH aktivieren
Diese Warnmeldung wird angezeigt,
wenn sich der Sicherungsschalter
unter dem Lenkrad in der Stellung
OFF (AUS) befindet.
Schalten Sie in diesem Fall den
Sicherungsschalter ein.
Nähere Informationen dazu finden
Sie unter "Sicherungen" in
Kapitel 7.
Lenkradheizung ausgeschaltet
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung wird angezeigt,
wenn Sie die Lenkradheizung
ausschalten.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Lenkradheizung" in diesem
Kapitel.
Wischwasser auffüllen
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung wird angezeigt,
wenn der Waschflüssigkeitsstand im
Behälter zu niedrig ist.
Sie bedeutet, dass Sie Wasch-
flüssigkeit nachfüllen sollen.
Wenig Kraftstoff
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn der Kraftstofftank fast leer ist.
Wenn diese Warnung angezeigt,
leuchtet die Kraftstoffstandwarn-
leuchte im Kombiinstrument auf.
Suchen Sie jetzt nach der
nächstgelegenen Tankstelle.
Füllen Sie möglichst umgehend
Kraftstoff nach.
Motor überhitzt
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn die Motorkühlmitteltemperatur
mehr als 120°C (248°F) beträgt. Das
bedeutet, dass der Motor überhitzt
ist und die Gefahr von Motorschäden
droht.
Weitere Informationen zur
Überhitzung des Motors finden
Sie im Abschnitt "Überhitzung" in
Kapitel 6.
Scheinwerfer prüfen
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn eine Störung der Scheinwerfer
vorliegt. Möglicherweise müssen Sie
eine der Glühlampen austauschen.
Informationen
Ersetzen Sie Glühlampen immer
durch Glühlampen mit identischer
Wattzahl.
i
OPDE046119
3-76
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Aufblend-Assistant (HBA)
prüfen (ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn eine Störung des
Fernlichtassistenten (HBA) vorliegt.
Wir empfehlen Ihnen, das Fahrzeug
von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Fernlichtassistent (HBA)"
in Kapitel 3.
Frontkollisionsvermeid-
ungsassistent prüfen
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn eine Störung des
Frontalkollisions-
Vermeidungsassistenten (FCA)
vorliegt. Wir empfehlen Ihnen, das
Fahrzeug von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)" in
Kapitel 5.
Fahreraufmerksam-keitssystem
prüfen (ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn eine Störung des
Ermüdungswarnsystems (DAW)
vorliegt. Wir empfehlen Ihnen, das
Fahrzeug von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Ermüdungswarnsystem
(DAW)" in Kapitel 5.
Frontkollisionswarn-system
(FCW) prüfen
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn eine Störung des
Frontalkollisionswarnsystem (FCW)
vorliegt. Wir empfehlen Ihnen, das
Fahrzeug von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Frontalkollisionswarnsystem
(FCW)" in Kapitel 5.
Spurhalteassistent (LKA) prüfen
(ausstattungsabhängig)
Diese Warnmeldung leuchtet auf,
wenn eine Störung des
Spurhalteassistenten (LKA) vorliegt.
Wir empfehlen Ihnen, das Fahrzeug
von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Spurhalteassistent (LKA)"
in Kapitel 5.
3-77
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Steuerung des LCD-Displays
Die Betriebsarten des LCD-Displays
können mit den Tasten gewechselt
werden.
(1) : Taste MODE zum Wechseln
der Betriebsart
(2) , : Taste MOVE zum
Wechseln von
Positionen
(3) OK: Taste AUSWÄHLEN/
RÜCKSETZEN (SELECT/
RESET) zum Einstellen oder
Rücksetzen der ausge-
wählten Position.
LCD-DISPLAY (KOMBIINSTRUMENTENTYP B, C)
OOS047038
3-78
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Betriebsart Symbol Erklärung
Trip Computer
In dieser Betriebsart werden Fahrdaten (Kilometerstand, Kraftstoffverbrauch etc.)
angezeigt.
Weitere Informationen finden Sie unter "Trip Computer" in diesem Kapitel.
Zielführung Diese Betriebsart gibt Aufschluss über den Zustand des Navigationssystems.
Assistenz
In dieser Betriebsart wird der Zustand folgender Funktionen angezeigt:
- Spurhalteassistent (LKA)
- Ermüdungswarnsystem (DAW)
- Reifenluftdruck
Weitere Informationen finden Sie unter "Spurhalteassistent (LKA)" und
"Ermüdungswarnsystem (DAW)" in Kapitel 5 sowie "Reifendruck-
Überwachungssystem (TPMS)" in Kapitel 6.
Benutzereinstellungen In dieser Betriebsart können Sie die Einstellungen für Türen und Leuchten etc.
verändern.
Warnung Dieser Modus zeigt Warnmeldungen der Geschwindigkeitsregelung usw. an.
Welche Informationen angezeigt werden, richtet sich nach dem Ausstattungsumfang Ihres Fahrzeugs.
Betriebsarten des LCD-Displays
3-79
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
In Stellung P schalten, dann
Einst. ändern / Parkbremse
anziehen, dann Einst. ändern
Diese Warnmeldung erscheint, wenn
Sie beim Fahren versuchen, einen
Menüpunkt aus dem Menü
"Benutzereinstellungen" zu wählen.
- Schaltgetriebe
Ändern Sie Benutzereinstellungen
zu Ihrer eigenen Sicherheit erst
dann, wenn Sie die
Feststellbremse gezogen haben.
- Doppelkupplungsgetriebe
Ändern Sie Benutzereinstellungen
zu Ihrer eigenen Sicherheit erst
dann, wenn das Fahrzeug steht,
die Feststellbremse gezogen
wurde und sich der Wählhebel in
die Stellung "P" (Parken) befindet.
Kurzanleitung
(Hilfe, ausstattungsabhängig)
Dieser Modus liefert Kurzanleitungen
für die Funktionen aus dem Menü
"Benutzereinstellungen".
Wählen Sie einen Menüpunkt aus
und halten Sie dann die Taste "OK"
gedrückt.
Weitere Informationen zu den
einzelnen Funktionen finden Sie
in der Betriebsanleitung.
Betriebsart "Trip-Computer"
Im Bordcomputermodus werden
fahrzeugbezogene Daten wie z.B.
Kraftstoffverbrauch, Tageskilometer-
anzeige und Fahrgeschwindigkeit
angezeigt.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Trip-Computer" in diesem
Kapitel.
OPDE046131
3-80
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Zielführung
Diese Betriebsart gibt Aufschluss
über den Zustand des Navigations-
systems.
Assistenzmodus
LKA/DAW
Dieser Modus zeigt den Zustand des
Spurhalteassistenten (LKA) und des
Ermüdungswarnsystems (DAW) an.
Näheres dazu finden Sie unter den
Informationen zu den einzelnen
Systemen in Kapitel 5.
Reifendruckss
In dieser Betriebsart werden
Informationen zum Reifendruck
angezeigt.
Weitere Informationen finden
Sie unter "Reifenluftdruck-Über-
wachungssystem (TPMS)" in
Kapitel 6.
OPDE046147 OOS047118L
OOS047119L
3-81
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Warnmeldungen
Unter den folgenden Bedingungen
werden mehrere Sekunden lang
Warnmeldungen auf dem LCD-
Display angezeigt.
- Zu wenig Waschflüssigkeit
(ausstattungsabhängig)
- Störung der Außenleuchte
(ausstattungsabhängig)
- Störung im Kollisionswarnsystem
"Toter Winkel" (BCW)
(ausstattungsabhängig)
-Reifenluftdruck-
Überwachungssystem (TPMS,
ausstattungsabhängig)
- Störung des Fernlichtassistenten
(HBA) (ausstattungsabhängig)
- Fehlfunktion des Frontalkollisions-
Vermeidungsassistenten (FCA)
(ausstattungsabhängig)
Benutzereinstellungsmodus
In dieser Betriebsart können Sie
die Einstellungen für Türen und
Leuchten etc. verändern.
1. Head-Up-Display
(ausstattungsabhängig)
2. Fahrassistent
3. Tür
4. Leuchten
5. Ton
6. Komfort
7. Inspektionsintervall
8. Weitere
9. Sprachen
10. Zurücksetzen
Welche Informationen angezeigt
werden, richtet sich nach dem
Ausstattungsumfang Ihres
Fahrzeugs.
1. Head-Up-Display
(ausstattungsabhängig)
Displayhöhe
- Stellen Sie die Höhe des HUD
am Display ein.
Drehung
- Stellen Sie den Winkel des Bildes
ein.
Helligkeit
- Stellen Sie die Helligkeit des
HUD ein.
Inhaltsauswahl
- Drehung um Drehung
- Verkehrsinformationen
- Geschwindigkeitsregelung
- Spurhalteassistent (LKA)
- Kollisionswarnsystem "Toter
Winkel" (BCW)
Tachometergröße
- Wählen Sie die Größe der
Tachometerbeschriftung am HUD
aus (Groß, Mittel, Klein).
3-82
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Tachometerfarbe
- Wählen Sie die Farbe der
Tachometerbeschriftung am HUD
aus (Weiß, Orange, Grün).
2. Fahrassistent
Ermüdungswarnsystem (DAW)
- Aus/Normale Empfindlichkeit/
Hohe Empfindlichkeit
Einstellen der Empfindlichkeit des
Ermüdungswarnsystems (DAW).
Weitere Informationen finden Sie
unter "Ermüdungswarnsystem
(DAW)" in Kapitel 5.
Spursicherheit
- Spurverlassenswarnung (LDW)
- Standard Spurhalteassistent
(LKA)
- Activer Spurhalteassistent (LKA)
Zum Einstellen des
Spurhalteassistenten (LKA).
Weitere Informationen finden Sie
unter "Spurhalteassistent (LKA)"
in Kapitel 5.
Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
des Frontalkollisions-
Vermeidungsassistenten (FCA).
Weitere Informationen finden Sie
unter "Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)" in
Kapitel 5.
Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)
- Spät/Normal/Früh
Zum Einstellen der ersten
Warnalarmzeit für den
Frontalkollisions-
Vermeidungsassistenten (FCA).
Weitere Informationen finden Sie
unter "Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)" in
Kapitel 5.
Warnton BCW (Toter Winkel
Kollisionswarnung)
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
des akustischen Signals der
Kollisionswarnfunktion "Toter Winkel"
(BCW).
Weitere Informationen finden Sie
unter "Kollisionswarnsystem
"Toter Winkel" (BCW)" in Kapitel
5.
Kollisionswarnung "Toter Winkel"
(BCW)
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
des Kollisionswarnsystems "Toter
Winkel" (BCW).
Weitere Informationen finden Sie
unter "Kollisionswarnsystem
"Toter Winkel" (BCW)" in Kapitel
5.
3-83
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
3. Tür (Door)
Autom. Türverriegelung
- Aus: Die automatische Türver-
riegelung wird deaktiviert.
- Ab Mindestgeschwindigkeit: Alle
Türen werden automatisch
verriegelt, wenn die Fahrgesch-
windigkeit 15 km/h überschreitet.
- Bei Gangwechsel: Wenn der
Wählhebel des Doppel-
kupplungsgetriebes von "P"
(Parken) nach "R" (Rückwärts-
gang), "N" (Leerlauf) oder "D"
(Drive) bewegt wird, werden alle
Türen automatisch verriegelt.
Autom. Entriegelung
- Aus: Die automatische Türentrie-
gelung wird deaktiviert.
- Wenn Fahrzeug aus: Alle Türen
werden automatisch entriegelt,
wenn der Motorstartknopf in die
Stellung OFF (AUS) gedrückt wird.
(bei ausstattung mit Smartkey)
- Beim Abziehen des Schlüssels:
Alle Türen werden automatisch
entriegelt, wenn der Zündschlüssel
abgezogen wird. (bei ausstattung
mit Fernbedienung)
- Beim Schalten in Stellung P: Wenn
der Wählhebel des Doppel-
kupplungsgetriebes nach "P"
(Parken) bewegt wird, werden alle
Türen automatisch entriegelt.
- Fahrertürentriegelung: Beim
Öffnen der Fahrertür werden
automatisch alle Türen entriegelt.
Türverriegelungs-signal
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
der Hupenrückmeldung.
Wenn die Tür bei aktivierter
Hupenrückmeldung durch Drücken
der Verriegelungstaste auf der
Fernbedienung verriegelt und
danach die Taste innerhalb von 4
Sekunden noch einmal gedrückt
wird, hören Sie einen Bestätigungs-
ton von der Hupe, der anzeigt, dass
alle Türen verriegelt sind.
(Fahrzeuge mit Schlüsselfern-
bedienung)
4. Leuchten (Lights)
One Touch Blinker
- Aus: Die Komfortblinksignalfunktion
ist deaktiviert.
- 3, 5, 7 Blinksignale: Die Blinker
blinken bei leichter Berührung des
Blinkerhebels 3, 5 oder 7 Mal.
Detaillierte Informationen finden
Sie im Abschnitt "Beleuchtung" in
diesem Kapitel.
Scheinwerferverzögerung
Zum Aktivieren oder Deaktivieren der
Scheinwerferverzögerungsfunktion.
Detaillierte Informationen finden
Sie im Abschnitt "Beleuchtung" in
diesem Kapitel.
3-84
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
5. Ton (Sound)
Parkassistent Lautstärke
- Leiser/Lauter
Zum Einstellen der Lautstärke der
Parkassistenzfunktion.
Begrüßungston
Zum Ein- und Ausschalten der
Grußtonfunktion.
6. Komfort (Convenience)
Spiegel-Willkommensfunktion
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
der Spiegelautomatikfunktion.
Wenn alle Türen (und die
Heckklappe) geschlossen und
verriegelt sind, klappt der
Außenspiegel aus, wenn Folgendes
passiert:
- Wenn die Türentriegelungstaste
auf der Fernbedienung oder dem
Smartkey gedrückt wird
- Wenn man den Knopf des
Außentürgriffs drückt und den
Smartkey bei sich trägt
Scheibenwischer-/Leuchten-
Display
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
des Scheibenwischer-/Beleuch-
tungsmodus.
Bei Aktivierung werden die
gewählten Betriebsarten für
Scheiben und Beleuchtung
angezeigt, wenn die Betriebsart
gewechselt wird.
Automatik Heckscheibenwischer
(Rückwärtsgang)
Zum Ein- und Ausschalten der
Wischautomatik des Heckscheiben-
wischers bei eingelegtem Rück-
wärtsgang und eingeschaltetem
Frontscheibenwischer.
Ganganz. Pop-up
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
des Schaltanzeige Popup-Felds.
Bei Aktivierung wird die Fahrstufe im
LCD-Display angezeigt. (Fahrzeuge
mit Doppelkupplungsgetriebe)
Warnung bei Gefahr durch Glätte
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
der Warnfunktion "Fahrbahn vereist".
7. Serviceintervall
(Service Interval)
Serviceintervall
Zum Aktivieren oder Deaktivieren
der Inspektionsintervallfunktion.
Intervall einstellen
Wenn das Wartungsintervallmenü
aktiviert ist, können Sie die Zeit und
die Distanz einstellen.
Informationen
Wenden Sie sich zum Verwenden des
Wartungsintervallmenüs an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt.
i
3-85
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Wenn das Wartungsintervall aktiviert
ist und Einstellungen für Zeit und
Distanz festgelegt wurden, werden in
den folgenden Situationen bei jedem
Starten des Fahrzeugs Meldungen
angezeigt.
- Service in
: Diese Meldung informiert den
Fahrer über die verbleibende
Fahrdistanz bzw. Anzahl an
Tagen bis zur Wartung.
- Service erforderlich
: Diese Meldung erscheint, wenn
die Fahrdistanz oder Anzahl an
Tagen bis zur Wartung erreicht
bzw. überschritten wurde.
Informationen
Wenn eine der folgenden Bedingungen
auftritt, sind die Werte für Kilometer
und Tage möglicherweise falsch.
- Das Batteriekabel ist lose.
- Der Sicherungsschalter ist ausge-
schaltet.
- Die Batterie ist entladen.
8. Weitere (Other Features)
Verbrauch automatisch zurück-
setzen
- Aus: Der durchschnittliche
Kraftstoffverbrauch wird nicht nach
jedem Nachtanken automatisch
zurückgesetzt.
- Nach Zündung: Wenn der Motor
mindestens 4 Stunden lang
ausgeschaltet war, wird der Durch-
schnittsverbrauch automatisch auf
null gesetzt.
- Nach dem Tanken: Der
Durchschnittsverbrauch wird
automatisch auf null gesetzt, wenn
die Fahrgeschwindigkeit nach dem
Tanken von mindestens 6 Litern
Kraftstoff 1 km/h überschreitet.
Weitere Informationen finden Sie
unter "Trip-Computer" in diesem
Kapitel.
Einheit Kraftstoffverbrauch
Zum Festlegen der Einheit für den
Kraftstoffverbrauch.
(km/L, L/100), MPG
Temperatur-Einheit
Zum Festlegen der Temperatur-
einheit. (°C, °F)
Einheit des Reifendrucks
Zum Festlegen der Einheit für den
Reifenluftdruck. (psi, kPa, bar)
9. Sprache
Wählen Sie die Sprache.
10. Zurücksetzen (Reset)
Unter "Benutzereinstellungen"
können Sie die Menüs zurücksetzen.
Unter "Benutzereinstellungen"
werden alle Menüs auf die
Werkseinstellungen zurückgesetzt
(Ausnahme: Spracheinstellung und
Inspektionsintervall).
i
3-86
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Bordcomputer
Der Trip-Computer ist ein
Mikroprozessor-gesteuertes
Fahrerinformationssystem zur
Anzeige fahrrelevanter Daten.
Informationen
Einige der im Trip-Computer
gespeicherten Fahrdaten (zum
Beispiel die
Durchschnittsgeschwindigkeit)
werden auf Null gesetzt, wenn die
Batterie abgeklemmt wird.
Trip-Computer-Betriebsarten
Zum Ändern der Betriebsart
betätigen Sie die Taste TRIP am
Lenkrad.
i
BORDCOMPUTER UND SERVICEINTERVALLANZEIGE (FÜR KOMBIINSTRUMENTENTYP A)
OOS047089L
Ausführung A
OOS047090L
Ausführung B
- Reichweite
- Durchschnittsverbrauch
- Momentanverbrauch
- Wegstreckenzähler A
- Fahrtzeit
- Durchschnittsgeschwindigkeit
- Wegstreckenzähler B
- Fahrtzeit
- Durchschnittsgeschwindigkeit
Fahrgeschwindigkeit EIN/AUS
3-87
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Reichweite (1)
Die Reichweite gibt an, wie weit
sich das Fahrzeug mit dem
verbleibenden Kraftstoff
schätzungsweise noch fahren
lässt.
Wenn die geschätzte Distanz
weniger als 1 km beträgt, zeigt der
Bordcomputer "----" als Reichweite
an.
Informationen
Wenn das Fahrzeug auf unebenem
Untergrund steht oder die
Batteriespannung unterbrochen war,
funktioniert die Reichweitenfunktion
möglicherweise nicht
ordnungsgemäß.
Die Reichweite ist ein Schätzwert
und kann insofern von der
tatsächlich verbleibenden
Reichweite abweichen.
Wenn weniger als ca. 6 Liter
nachgetankt werden, erkennt der
Trip- Computer die nachgetankte
Kraftstoffmenge möglicherweise
nicht.
Kraftstoffverbrauch und
Reichweite können je nach
Fahrbedingungen, Fahrstil und
Fahrzeugzustand deutlich variieren.
Durchschnittsverbrauch (2)
Der Durchschnittsverbrauch wird
aus der seit der letzten
Rückstellung gefahrenen
Gesamtdistanz und dem seitdem
gemessenen Verbrauch errechnet.
Um den Durchschnittsverbrauch
manuell zu löschen, drücken Sie
mehr als eine Sekunde lang die
RESET-Taste am Lenkrad
während der
Durchschnittsverbrauch angezeigt
wird.
Momentanverbrauch (3)
In dieser Betriebsart wird der
Momentanverbrauch angezeigt,
sofern die Fahrgeschwindigkeit
mehr als 10 km/h beträgt.
i
OOS047128L
3-88
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
WegstreckenzählerA/B (1)
Der Wegstreckenzähler zählt die
zurückgelegte Gesamtdistanz seit
der letzten Nullsetzung.
Um den Wegstreckenzähler auf
Null zu setzen, drücken Sie mehr
als eine Sekunde lang die RESET-
Taste am Lenkrad, während der
Wegstreckenzähler angezeigt wird.
Fahrtzeit (2)
Die Fahrtzeit ist die seit der letzten
Nullsetzung verstrichene
Gesamtfahrtzeit.
Um die Fahrtzeit auf Null zu
setzen, drücken Sie mehr als eine
Sekunde lang die RESET-Taste
am Lenkrad, während die Fahrtzeit
angezeigt wird.
Informationen
Auch bei stehendem Fahrzeug wird
die Fahrtzeit so lange weiter
berechnet, wie der Motor läuft (z.B.
wenn das Fahrzeug im Verkehr anhält
oder voreinerAmpel steht).
Durchschnittsgeschwindigkeit (3)
Die Durchschnittsgeschwindigkeit
wird aus der seit der letzten
Rückstellung gefahrenen
Gesamtdistanz und der seitdem
verstrichenen Fahrtzeit errechnet.
Um die
Durchschnittsgeschwindigkeit auf
Null zu setzen, drücken Sie mehr
als eine Sekunde lang die RESET-
Taste am Lenkrad, während die
Durchschnittsgeschwindigkeit
angezeigt wird.
Informationen
Die Durchschnittsgeschwindigkeit
wird nicht angezeigt, wenn die seit
dem Einschalten der Zündung
gefahrene Distanz weniger als 300
Meter oder die verstrichene
Fahrtzeit weniger als 10 Sekunden
beträgt.
Auch bei stehendem Fahrzeug wird
die Durchschnittsgeschwindigkeit
so lange weiter berechnet, wie der
Motor läuft (z.B. wenn das
Fahrzeug im Verkehr anhält oder
vor einerAmpel steht).
i
i
OOS047129L
3-89
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Digitaler Tachometer EIN/AUS
Der digitale Tachometer kann ein-
und ausgeschaltet werden.
Zum Einschalten des digitalen
Tachometers halten Sie die RESET-
Taste am Lenkrad länger als 1
Sekunde gedrückt, während
"SPEED OFF" angezeigt wird. Zum
Ausschalten des digitalen
Tachometers halten Sie die RESET-
Taste länger als 1 Sekunde gedrückt,
während "SPEED ON" angezeigt
wird.
Wenn der digitale Tachometer
eingeschaltet ist, gibt diese Meldung
Aufschluss über die
Fahrgeschwindigkeit.
Serviceintervallanzeige
Wenn die bis zum nächsten
Wartungstermin verbleibende
Fahrdistanz weniger als 1.500 km
bzw. die Dauer weniger als 30 Tage
beträgt, wird bei jedem Einschalten
der Zündung einige Sekunden lang
die Serviceintervallanzeige
angezeigt und es ertönt ein
akustisches Warnsignal.
Informationen
Wenden Sie sich zum Ändern oder
Deaktivieren des Serviceintervalls an
eine HYUNDAI-Vertragswerkstatt.
i
OOS047132L
OOS047133LOAD045180NOOS047130L/OOS047131L
3-90
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Wenn eines der vorgegebenen
Serviceintervalle (Fahrdistanz oder
Tage) den Wert "0" erreicht, blinkt
das Servicesymbol ( ) bei jedem
Starten des Fahrzeugs einige
Sekunden lang auf.
Wenn eines der vorgegebenen
Serviceintervalle überschritten wird,
blinkt das Servicesymbol ( ) bei
jedem Starten des Fahrzeugs einige
Sekunden lang auf.
Um das Serviceintervall zurück zu
setzen, halten Sie die RESET-Taste
länger als 5 Sekunden gedrückt.
Halten Sie anschließend bei
blinkender Kilometer- und
Tagesanzeige die RESET-Taste
länger als 1 Sekunde gedrückt.
Wenn kein Serviceintervall
eingestellt wurde, wird das
Servicesymbol ( ) nicht
angezeigt.
OOS047134L OOS047135L
3-91
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Der Trip-Computer ist ein Mikro-
prozessor-gesteuertes Fahrerinfor-
mationssystem zur Anzeige
fahrrelevanter Daten.
Informationen
Einige der im Trip-Computer
gespeicherten Fahrdaten (zum
Beispiel die Durchschnitts-
geschwindigkeit) werden auf Null
gesetzt, wenn die Batterie abge-
klemmt wird.
Trip-Modi
Zum Wechseln des Trip-Modus
drehen Sie den Schalter " , " am
Lenkrad.
i
TRIP-COMPUTER (AUSFÜHRUNG B, AUSFÜHRUNG C)
• Wegstreckenzähler
• Durchschnitts-
geschwindigkeit
• Fahrtzeit
Sammelinfo
• Wegstreckenzähler
• Durchschnitts-
geschwindigkeit
• Fahrtzeit
Fahrinfo
• Durchschnittsverbrauch
• Momentanverbrauch
Kraftstoffverbrauch
Digitaler Tachometer
OOS047038
3-92
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Verbrauch
Durchschnittsverbrauch (1)
Der Durchschnittsverbrauch wird
aus der seit der letzten
Rückstellung gefahrenen Gesamt-
distanz und dem seitdem
gemessenen Verbrauch errechnet.
Der Durchschnittsverbrauch kann
sowohl manuell als auch auto-
matisch auf Null gesetzt werden.
Manuelle Rücksetzung
Um den Durchschnittsverbrauch
manuell zu löschen, drücken Sie
mehr als eine Sekunde lang die
Lenkradtaste [OK], während der
Durchschnittsverbrauch angezeigt
wird.
Automatische Rücksetzung
Damit der Durchschnittsverbrauch
automatisch nach dem Tanken auf
Null gesetzt wird, wählen Sie im
Menü "Benutzereinstellung" des
LCD-Displays den Menüpunkt "Auto
Reset".
- Nach Zündung: Der Durchschnitts-
verbrauch wird vier Stunden nach
dem Abstellen des Motors
automatisch auf null gesetzt.
- Nach dem Tanken: Der Durch-
schnittsverbrauch wird
automatisch auf null gesetzt, wenn
die Fahrgeschwindigkeit nach dem
Tanken von mindestens 6 Litern
Kraftstoff 1 km/h überschreitet.
Informationen
Auf den ersten 300 Metern nach dem
Einschalten der Zündung (Start/Stop-
Knopf EIN) wird der Durch-
schnittsverbrauch möglicherweise
ungenau angezeigt.
Momentanverbrauch (2)
In dieser Betriebsart wird der
Momentanverbrauch angezeigt,
sofern die Fahrgeschwindigkeit
mehr als 10 km/h beträgt.
i
OPDE046131/OPDE046132
Ausführung A Ausführung B
3-93
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Sammelinfo-Display
Diese Anzeige gibt Aufschluss über
die aufgelaufenen Tageskilometer
(1), den Durchschnittsverbrauch (2)
und die Gesamtfahrzeit (3).
Die Angaben beziehen sich auf den
Zeitraum seit dem letzten Reset.
Um die Informationen von Hand
zurückzusetzen, halten Sie die
Taste OK gedrückt, während die
Sammelinformationen angezeigt
werden. Tageskilometer, Durch-
schnittsverbrauch und Gesamt-
fahrzeit werden simultan zurück-
gesetzt.
Die gesammelten Fahrinformationen
werden solange weitergezählt, wie
der Motor läuft (auch in Verkehrs-
staus oder an roten Verkehrs-
ampeln).
Informationen
Das Fahrzeug muss seit dem letzten
Aus- und Einschalten der Zündung
mindestens 300 Meter weit gefahren
sein, damit eine Neuberechnung des
Durchschnittsverbrauchs erfolgt.
Fahrinfo-Display ("Drive Info")
Diese Anzeige gibt Aufschluss
über die Tageskilometer (1), den
Durchschnittsverbrauch (2) und die
Gesamtfahrzeit (3).
Die Angaben beziehen sich jeweils
auf den Zeitraum zwischen dem Ein-
und Ausschalten der Zündung. Wenn
der Motor allerdings 4 Stunden oder
länger ausgeschaltet war, werden
die Angaben auf null gesetzt.
i
OPDE046135/OPDE046136
Ausführung A Ausführung B
OPDE046133/OPDE046134
Ausführung A Ausführung B
3-94
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Um die Informationen von Hand auf
null zu setzen, halten Sie die Taste
OK gedrückt, während die Fahr-
informationen angezeigt werden.
Tageskilometer, Durchschnitts-
verbrauch und Gesamtfahrzeit
werden simultan zurückgesetzt.
Die Fahrinformationen werden
solange weitergezählt, wie der Motor
läuft (auch in Verkehrsstaus oder an
roten Verkehrsampeln).
Informationen
Das Fahrzeug muss seit dem letzten
Aus- und Einschalten der Zündung
mindestens 300 Meter weit gefahren
sein, damit eine Neuberechnung des
Durchschnittsverbrauchs erfolgt.
Digitaler Tachometer
Diese Meldung gibt Aufschluss über
die Fahrgeschwindigkeit (km/h,
MPH).
iOPDE046145/OPDE046146
Ausführung A Ausführung B
3-95
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Das Head-Up-Display ist ein
transparentes Display, welches
einige Informationen des
Kombiinstruments und des
Navigationsgeräts auf das Display
auf dem Armaturenbrett projiziert.
Vorsichtsmaßnahmen bei der
Verwendung des Head-Up-
Displays
In folgenden Situationen kann es
schwierig sein, die Informationen auf
dem Head-Up-Display richtig zu
lesen.
- Der Fahrer sitzt nicht richtig auf
dem Fahrersitz.
- Der Fahrer trägt eine polarisierte
Sonnenbrille.
- Ein Gegenstand befindet sich über
der Abdeckung des Head-Up-
Displays.
- Das Fahrzeug fährt über eine
nasse Straße.
- Ein fehlerhaftes Lichtzubehör
wurde im Fahrzeug eingebaut oder
von außen strahlt eine starke
Lichtquelle in das Fahrzeug.
- Der Fahrer trägt eine Brille.
- Der Fahrer trägt Kontaktlinsen.
Wenn die Informationen auf dem
Head-Up-Display nur schwer zu
sehen sind, verändern Sie den
Winkel oder die Helligkeitsstufe des
Head-Up-Displays im
Benutzereinstellungsmodus. Weitere
Informationen finden Sie unter "LCD-
Display" in diesem Kapitel.
HEAD-UP-DISPLAY (HUD) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS047079
Bringen Sie keine Aufkleber
oder Zubehörteile am HUD
oder dem Armaturenbrett an.
Stellen Sie Shutter und
Combiner des HUD nicht von
Hand ein.
Fingerabdrücke können die
Sichtbarkeit des Bilds
beeinträchtigen. Außerdem
kann das Aufwenden
übermäßiger Kraft während
des Betriebs das Display
beschädigen.
Platzieren Sie keine
Gegenstände in der Nähe des
HUD. Andernfalls kann es bei
Aktivierung des Systems zu
Störungen kommen, die
dessen Betrieb
beeinträchtigen oder das
Display beschädigen.
Platzieren Sie keine Getränke
in der Nähe des HUD. Wenn
Flüssigkeit in das HUD
eindringt, kann das Display
beschädigt werden.
VORSICHT
3-96
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Head-Up-Display EIN/AUS
Bei eingeschaltetem Motor können
Sie das HUD durch drücken der
HUD-Taste am Armaturenbrett ein-
/ausschalten.
Bei ausgeschaltetem Motor schließt
sich das HUD automatisch, wenn die
Tür mit der Fernbedienung oder dem
Smartkey verriegelt wird.
Wenn Ihr Fahrzeug über einen
Smartkey verfügt, schließt sich das
HUD automatisch, wenn die Tür
durch Drücken der Taste am
Außentürgriff verriegelt wird.
Wenn der Motor ausgeschaltet und
die Tür nicht verriegelt ist, schließt
sich das HUD nach ca. 5 Minuten
automatisch.
Platzieren Sie keine
Gegenstände auf dem HUD.
Auch das Anbringen von
Aufklebern (oder anderen
Gegenständen) kann die
Sichtbarkeit des Bilds
beeinträchtigen.
Setzen Sie den Combiner
keiner starken
Lichteinstrahlung aus.
Andernfalls kann es zu
Beschädigung des Combiners
und den internen Bauteilen
kommen.
Platzieren Sie keine Objekte
auf, im oder in der Nähe des
Displays, ungeachtet der
Tatsache, ob das HUD
geöffnet oder geschlossen
ist. Heften Sie außerdem keine
Gegenstände an die
Systemkomponente an und
Platzieren Sie keine
Gegenstände in dem System.
Verwenden Sie zum Reinigen
des HUD ein weiches Tuch.
Verwenden Sie keine
organischen Lösungsmittel,
Reinigungsmittel oder
Poliertücher.
Stoppen Sie das Fahrzeug zu
Ihrer eigenen Sicherheit,
bevor Sie die Einstellungen
ändern.
Wenn Sie das HUD öffnen
oder schließen, können Motor
oder Zahnräder Geräusche
erzeugen.
Wenn Sie die Bildhöhe des
HUD einstellen, können Motor
oder Zahnräder Geräusche
erzeugen.
* HUD steht für Head-Up-
Display.
ACHTUNG OOS047080
3-97
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Informationen auf dem Head-
Up-Display
1. Informationen zur
Zielführungsnavigation (TBT)
2. Straßenschilder
3. Tachometer
4. Einstellung der
Geschwindigkeitsregelung
5. Informationen zum
Spurhalteassistent (LKA)
(ausstattungsabhängig)
6. Informationen zum
Kollisionswarnsystem "Toter Winkel"
(BCW) (ausstattungsabhängig)
7. Warnleuchten
8. Audio-/Video-Informationen
Informationen
Wenn Sie die Informationen zur
Zielführungsnavigation (TBT) zur
Anzeige auf dem HUD auswählen,
werden die Informationen zur
Zielführungsnavigation (TBT) nicht
auf dem LCD-Display angezeigt.
Einstellungen des Head-Up-
Displays
Am LCD-Display können Sie die
Einstellungen des Head-Up-Displays
wie folgt ändern.
Displayhöhe
Drehung
Helligkeit
Inhaltsauswahl
Tachometergröße
Tachometerfarbe
Detaillierte Informationen finden
Sie unter "LCD-Display" in diesem
Kapitel.
i
OOS047082L
3-98
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Außenbeleuchtung
Lichtschalter
Zum Einschalten der Beleuchtung
drehen Sie den Knopf außen am
Lichtschalter in eine der folgenden
Positionen:
(1) O-Position
(2) Automatische Lichtsteuerung
(ausstattungsabhängig)
(3) Positionslicht
(4) Scheinwerfer
Automatische Lichtsteuerung
(ausstattungsabhängig)
In der Schalterstellung AUTO
wird je nach Umgebungshelligkeit
automatisch das Stand- und
Abblendlicht aus- und eingeschaltet.
Auch wenn die Beleuchtungs-
automatik aktiviert ist, sollte die
Beleuchtung nachts und bei Nebel
sowie in dunklen Tunneln und
Parkhäusern etc. von Hand
eingeschaltet werden.
Verdecken Sie nicht den auf
dem Armaturenbrett befindli-
chen Sensor (1) und ver-
schütten Sie keine Flüssigkeiten
darauf.
Reinigen Sie den Sensor nicht
mit Glasreiniger. Glasreiniger
kann einen Film auf dem Sensor
hinterlassen, der die Funktion
des Sensors beeinträchtigen
könnte.
Wenn die Windschutzscheibe
Ihres Fahrzeugs getönt oder
anderweitig beschichtet ist,
kann die Funktion der
automatischen Lichtsteuerung
beeinträchtigt werden.
ANMERKUNG
BELEUCHTUNG
OOS047050L
OPDE046065
3-99
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Positionslicht ( )
In der Schalterstellung "Positions-
licht" sind das Positionslicht, die
Kennzeichenbeleuchtung und die
Armaturenbeleuchtung eingeschal-
tet.
Scheinwerfer( )
In der Schalterstellung "Positions-
licht" sind die Scheinwerfer, das
Positionslicht, die Kennzeichen-
beleuchtung und die Armaturen-
beleuchtung eingeschaltet.
Informationen
Die Scheinwerfer können nur bei
eingeschalteter Zündung eingeschaltet
werden.
Fernlicht
Zum Einschalten des Fernlichts
drücken Sie den Hebel nach vorn.
Daraufhin kehrt der Hebel in die
Ausgangsstellung zurück.
Die Fernlicht-Kontrollleuchte leuchtet
bei eingeschaltetem Fernlicht auf.
Zum Ausschalten des Fernlichts
ziehen Sie den Hebel. Daraufhin wird
das Abblendlicht eingeschaltet.
i
OAE046469L OAE046467L
OAE046453L
3-100
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Zum Betätigen der Lichthupe ziehen
Sie den Hebel und lassen ihn dann
wieder los. Das Fernlicht bleibt
solange eingeschaltet, wie Sie den
Hebel gezogen halten.
Fernlichtassistent (HBA)
(ausstattungsabhängig)
Der Fernlichtassistent (HBA) ist ein
System, das die Reichweite der
Scheinwerfer (durch Umschaltung
zwischen Fern- und Abblendlicht)
basierend auf der Gegenwart
anderer Fahrzeuge und den
Straßenbedingungen automatisch
regelt.
Funktionsvoraussetzungen
1. Bringen Sie den Lichtschalter in
die Stellung AUTO.
2. Schalten Sie das Fernlicht ein,
indem Sie den Hebel nach vorn
drücken.
3. Die Kontrollleuchte des
Fernlichtassistenten ( ) leuchtet
auf.
4. Der Fernlichtassistent (HBA)
schaltet ein, wenn die
Fahrzeuggeschwindigkeit über 45
km/h liegt.
1) Wenn Sie den Lichtschalter bei
eingeschaltetem
Fernlichtassistenten (HBA) von
sich weg drücken, wird der
Fernlichtassistent (HBA)
ausgeschaltet und das Fernlicht
bleibt dauerhaft eingeschaltet.
2) Wenn Sie den Lichtschalter bei
ausgeschaltetem Fernlicht zu
sich hin ziehen, wird das
Fernlicht eingeschaltet, ohne
dass der Betrieb es
Fernlichtassistenten (HBA)
beendet wird. Wenn Sie den
Lichtschalter loslassen, bewegt
sich der Hebel in die
Mittelstellung und das Fernlicht
wird ausgeschaltet.
OAE046455L
OPDE046057
Benutzen Sie das Fernlicht
nicht bei Gegenverkehr.
Durch die Verwendung des
Fernlichts könnten andere
Verkehrsteilnehmer geblendet
werden.
VORSICHT
3-101
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
3) Wenn Sie den Lichtschalter zu
sich hin ziehen, während das
Fernlicht durch den
Fernlichtassistenten (HBA)
eingeschaltet ist, wird das
Abblendlicht ein- und der
Fernlichtassistent (HBA)
ausgeschaltet.
4) Wenn Sie den Lichtschalter in
der Scheinwerferposition
platzieren, wird der
Fernlichtassistent (HBA)
ausgeschaltet und das
Abblendlicht wird permanent
eingeschaltet.
Bei Betrieb des Fernlichtassistenten
(HBA) wird unter den folgenden
Bedingungen von Lernlicht auf
Abblendlicht umgeschaltet.
- Wenn das Scheinwerferlicht eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
erkannt wird
- Wenn das Rücklicht eines
vorausfahrenden Fahrzeugs
erkannt wird
- Wenn das Scheinwerfer- oder
Rücklicht eines Fahrrads oder
Motorrads erkannt wird
- Wenn die Umgebung so hell ist,
dass kein Fernlicht benötigt wird
- Wenn Straßenbeleuchtungen oder
andere Lichtquellen erkannt
werden
- Wenn sich der Lichtschalter nicht
in der Stellung AUTO befindet
- Wenn der Fernlichtassistent (HBA)
ausgeschaltet ist.
- Wenn die Fahrgeschwindigkeit
weniger als 35 km/h beträgt
Warnleuchte und - meldung
Wenn der Fernlichtassistent (HBA)
nicht ordnungsgemäß arbeitet, wird
die Warnmeldung einige Sekunden
lang angezeigt. Nach dem Erlöschen
der Meldung leuchtet die Hauptwarn-
leuchte ( ) auf.
Wir empfehlen, das Fahrzeug in eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
bringen und das System dort
überprüfen zu lassen.
OOS047127L
3-102
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Bei Beeinträchtigung durch
externe Einflüsse
Wenn es eine andere Licht-
quelle gibt, die dem Licht
vorausfahrender Fahrzeuge
ähnelt.
Wenn der Scheinwerfer nicht
in einer Vertragswerkstatt
repariert oder ersetzt wird.
Wenn die Scheinwerfer nicht
ordnungsgemäß eingestellt
sind.
Beim Fahren auf engen
kurvigen oder unebenen
Straßen.
Beim Befahren von Gefällen
und Steigungen.
Wenn das vorausfahrende
Fahrzeug an einer Kreuzung
oder in einer Kurve nur
teilweise zu sehen ist.
Bei Verkehrsampeln, reflek-
tierenden Schildern, Blinkzei-
chen und Spiegeln.
Bei schlechten Straßen-
verhältnissen aufgrund von
Regen oder Schnee.
Unter den folgenden
Bedingungen funktioniert das
System möglicherweise nicht
ordnungsgemäß:
Wenn das
entgegenkommende oder
vorausfahrende Fahrzeugs
ein zu schwaches Licht abgibt
Wenn das Licht entgegen-
kommender oder voraus-
fahrender Fahrzeuge
aufgrund beschädigter oder
verdeckter Leuchten etc. nicht
erkannt wird.
Wenn die Leuchten entgegen-
kommender oder voraus-
fahrender Fahrzeuge mit
Staub, Schnee oder Wasser
bedeckt sind.
Wenn die Scheinwerfer des
vorausfahrenden Fahrzeug
ausgeschaltet sind, aber die
Nebelleuchten eingeschaltet
sind.
ACHTUNG Bei plötzlichem Gegenverkehr
in Kurven.
Wenn das Fahrzeug aufgrund
eines Reifenschadens, oder
weil es abgeschleppt wird,
geneigt ist.
Wenn die Warnleuchte des
Spurhalteassistenten (LKA)
aufleuchtet
(ausstattungsabhängig).
Bei schlechter Sicht nach
vorne
Wenn die Scheinwerfer bzw.
Rückleuchten eines
entgegenkommenden oder
vorausfahrenden Fahrzeugs
mit Staub, Schnee oder
Wasser bedeckt sind.
Wenn das Licht eines
entgegenkommenden oder
vorausfahrenden Fahrzeugs
aufgrund von Abgasen,
Rauch, Nebel, Schnee usw.
nicht erkannt wird.
Wenn die Windschutzscheibe
durch Fremdpartikel verdeckt
ist.
3-103
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Blinker
Zum Einschalten der Fahrtrich-
tungsanzeiger beim Abbiegen
drücken Sie den Hebel nach unten
(links abbiegen) bzw. nach oben
(rechts abbiegen) bis in die Stellung
(A). Zum Einschalten der Fahr-
trichtungsanzeiger beim Spur-
wechsel bewegen Sie den Hebel nur
bis in die Stellung (B) und halten ihn
in dieser Stellung. Nach dem
Loslassen kehrt der Hebel in seine
Ausgangsstellung zurück.
Vermeiden Sie ein
vorübergehendes
Demontieren der Frontkamera
zwecks Tönen der Scheiben
oder Anbringung von Folien
und Zubehör. Falls Sie die
Kamera demontieren und
dann wieder anbringen,
empfehlen wir Ihnen, Ihr
Fahrzeug zwecks
Überprüfung der Kalibrierung
in eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt zu bringen.
Falls Sie Windschutzscheibe
oder Frontkamera
austauschen, empfehlen wir
Ihnen, Ihr Fahrzeug zwecks
Überprüfung des Systems in
eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt zu bringen.
VORSICHT
Achten Sie darauf, dass kein
Wasser in den
Fernlichtassistenten (HBA)
eindringt und bauen Sie keine
Teile aus, die mit dem
Fernlichtassistenten (HBA)
zusammenhängen.
Legen Sie keine
reflektierenden Objekte, z.B.
Spiegel, weißes Papier usw.
auf die Armaturentafel. Durch
reflektierendes Sonnenlicht
kann es zu Fehlfunktionen
des Systems kommen.
Manchmal arbeitet der
Fernlichtassistent (HBA) nicht
ordnungsgemäß. Dieses
System ist lediglich eine
Komfortfunktion. Der Fahrer
muss stets auf die
Straßenverhältnisse achten
und ist selbst für ein sicheres
Fahrverhalten verantwortlich.
Wenn das System nicht
ordnungsgemäß funktioniert,
die Scheinwerfereinstellung
manuell zwischen Fernlicht
und Abblendlicht umschalten.
Bei erschwerter Sicht
aufgrund von Nebel,
Starkregen oder Schnee usw.
OTLE045284
3-104
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Wenn eine Blinker-Kontrollleuchte
aufleuchtet und nicht blinkt oder
übermäßig schnell blinkt, deutet dies
auf eine durchgebrannte Glühlampe
in einer Blinkleuchte hin. Lassen Sie
die Glühlampe ersetzen.
Komfortblinken
Um die Funktion "Komfortblinken" zu
nutzen, tippen Sie den Blinkerhebel
nur kurz an und lassen ihn sofort
wieder los. Daraufhin blinken die
Blinker 3, 5, oder 7 Mal (Spur-
wechselsignal).
Im Modus "Benutzereinstellungen"
des LCD-Displays können Sie die
Funktion "Komfortblinken" aktivieren/
deaktivieren und die Anzahl der
Blinksignale (3, 5, oder 7) festlegen.
Weitere Informationen finden Sie
unter "LCD Display" in diesem
Kapitel.
Nebelscheinwerfer
(ausstattungsabhängig)
Nebelscheinwerfer sollen die Sicht
verbessern, wenn sie durch Nebel,
Regen, Schnee etc. eingeschränkt
ist. Benutzen Sie zum Einschalten
der Nebelscheinwerfer den neben
dem Lichtschalter befindlichen
Schalter.
1. Schalten Sie das Standlicht ein.
2. Drehen Sie den Lichtschalter (1)
in die Stellung "Nebelschein-
werfer".
3. Um die Nebelscheinwerfer
auszuschalten, drehen Sie den
Lichtschalter erneut in die
Stellung "Nebelscheinwerfer" oder
schalten das Standlicht aus.
Eingeschaltete Nebelscheinwerfer
ziehen sehr viel Strom. Benutzen
Sie die Nebelscheinwerfer nur bei
schlechter Sicht.
ANMERKUNG
OPDE046066
3-105
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Nebelschlusslicht
Fahrzeuge mit Nebelscheinwerfern
So schalten Sie das Nebelschluss-
licht ein:
Bringen Sie den Lichtschalter in die
Stellung "Standlicht", drehen Sie den
Lichtschalter (1) in die Stellung
"Nebelscheinwerfer" und drehen Sie
dann den Lichtschalter (1) in die
Stellung "Nebelschlusslicht".
Zum Ausschalten des Nebelschluss-
lichts gibt es mehrere Möglichkeiten:
Bringen Sie den Standlichtschalter
in die Stellung AUS.
Drehen Sie den Lichtschalter
erneut in die Stellung
"Nebelschlusslicht".
Wenn sich der Lichtschalter in
der Stellung "Standlicht" befindet
und Sie die Nebelscheinwerfer
ausschalten, wird auch das
Nebelschlusslicht ausgeschaltet. Fahrzeuge ohne Nebelscheinwerfer
So schalten Sie das Nebelschluss-
licht ein:
Bringen Sie den Lichtschalter in die
Stellung "Abblendlicht" und drehen
Sie dann den Lichtschalter (1) in die
Stellung "Nebelschlusslicht".
Zum Ausschalten des Nebelschluss-
lichts gibt es mehrere Möglichkeiten:
Drehen Sie den Scheinwerfer-
schalter in die Stellung AUS.
Drehen Sie den Lichtschalter
erneut in die Stellung "Nebel-
schlusslicht".
OPDE046064
OTLE045285
3-106
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Stromsparfunktion
Diese Funktion soll verhindern, dass
die Batterie entladen wird. Die
Funktion schaltet automatisch das
Standlicht aus, wenn der Fahrer den
Motor abstellt und die Fahrertür
öffnet.
Mit dieser Funktion wird das
Standlicht automatisch ausgeschal-
tet, wenn der Fahrer das Fahrzeug
nachts am Straßenrand abstellt.
Wenn das Standlicht nach dem
Abstellen des Motors weiterleuchten
soll, gehen Sie wie folgt vor:
1) Öffnen Sie die Fahrertür.
2) Schalten Sie das Positionslicht
mit dem Lichtschalter an der
Lenksäule AUS und wieder EIN.
Scheinwerferverzögerung
(ausstattungsabhängig)
Wenn Sie den Zündschlüssel bei
eingeschalteten Scheinwerfern in die
Stellung ACC oder OFF bringen,
bleiben die Scheinwerfer (und/oder
Positionsleuchten) 5 Minuten lang
eingeschaltet. Wird jedoch bei
abgestelltem Motor die Fahrertür
geöffnet und geschlossen, werden
die Scheinwerfer (und/oder
Positionsleuchten) nach 15
Sekunden ausgeschaltet.
Die Scheinwerfer (und/oder die
Positionsleuchten) können durch
zweimaliges Drücken der
Verriegelungstaste am Smartkey
oder durch Drehen des
Lichtschalters in die Stellungen
"OFF" oder "AUTO" ausgeschaltet
werden. Wenn Sie den Lichtschalter
jedoch bei Dunkelheit in die Stellung
"AUTO" drehen, werden die
Scheinwerfer nicht ausgeschaltet.
Sie können die Escort-Funktion in
den Benutzereinstellungen auf
dem LCD-Display aktivieren
bzw. deaktivieren. Detaillierte
Informationen finden Sie unter
"LCD-Display" in diesem Kapitel.
Wenn der Fahrer durch eine
andere Tür als die Fahrertür
aussteigt, wird die Batteriespar-
funktion nicht aktiviert und die
Scheinwerferverzögerung wird
nicht automatisch abgeschaltet.
Folglich wird die Batterie
entladen. Achten Sie in diesem
Fall darauf, das Licht
auszuschalten, bevor Sie aus dem
Fahrzeug aussteigen.
ANMERKUNG
3-107
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Tagfahrlicht (DRL)
(ausstattungsabhängig)
Das Tagfahrlicht erleichtert es
anderen Verkehrsteilnehmern, Ihr
Fahrzeug tagsüber und vor allem in
der Morgen- und Abenddämmerung
von vorn zu erkennen.
Unter den folgenden Bedingungen
schaltet sich das Tagfahrlicht ab:
1. Die Scheinwerfer oder Nebel-
scheinwerfer sind eingeschaltet.
2. Der Standlichtschalter befindet
sich in der Stellung "ON" (EIN).
3. Der Motor wird abgestellt.
Leuchtweitenregulierung
(ausstattungsabhängig)
Manuelle Ausführung
Um die Leuchtweitenregulierung
entsprechend der Anzahl der
Insassen und dem zugeladenen
Gewicht im Laderaum einzustellen,
drehen Sie das Stellrad.
Um so größer die Zahl auf dem
Stellrad ist, desto kürzer ist die
Leuchtweite der Scheinwerfer.
Stellen Sie die Leuchtweite immer
ordnungsgemäß ein, damit andere
Verkehrsteilnehmer nicht geblendet
werden.
Die geeigneten Schalterstellungen
für verschiedene Zuladungen sind
der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Wenn die tatsächliche Zuladung
nicht dort aufgeführt ist, wählen Sie
eine möglichst ähnliche Situation.
OOS047049
Beladung Schalter-
stellung
Nur Fahrer 0
Fahrer + Beifahrer vorn 0
Fahrzeug voll besetzt
(inklusive Fahrer) 1
Fahrzeug voll besetzt
(inklusive Fahrer) +
Maximal zulässige Beladung
2
Fahrer +
Maximal zulässige Beladung 3
3-108
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Automatikausführung
Passt die Höhe des Scheinwer-
ferlichtkegels automatisch an die
Zuladung (Anzahl der Insassen und
mitgeführtes Gepäck) an.
Ferner passt sie die Leuchtweite der
Scheinwerfer an verschiedene
Situationen an.
Statisches Hilfsabblendlicht
(ausstattungsabhängig)
Beim Durchfahren einer Kurve wird
zur besseren Sichtbarkeit und
Erhöhung der Sicherheit
automatisch das statische
Hilfsabblendlicht eingeschaltet. Das
statische Hilfsabblendlicht wird
eingeschaltet, wenn eine der
folgenden Bedingungen eintritt.
Die Fahrgeschwindigkeit beträgt
weniger als 10 km/h bei ca.
80 Grad Lenkwinkel und einge-
schaltetem Abblendlicht.
Die Fahrgeschwindigkeit beträgt
10 bis 90 km/h bei ca. 35 Grad
Lenkwinkel und eingeschaltetem
Abblendlicht.
Wenn das Fahrzeug rückwärts
fährt und eine der oben genannten
Voraussetzungen erfüllt ist, wird
die dem Lenkeinschlag entgegen-
gesetzte Leuchte eingeschaltet.
Begrüssungsfunktion
(ausstattungsabhängig)
Innenraumbeleuchtung
Wenn sich der Schalter der
Innenraumbeleuchtung in der
Stellung DOOR befindet und alle
Türen (und die Heckklappe)
geschlossen und verriegelt sind,
leuchtet die Innenraumbeleuchtung
30 Sekunden lang auf, wenn eine
der nachstehend aufgeführten
Voraussetzungen erfüllt wird:
Wenn die Türentriegelungstaste
auf dem Transponderschlüssel
oder Smartkey gedrückt wird.
Wenn man den Knopf des
Außentürgriffs drückt und den
Smartkey bei sich trägt.
Wenn zu diesem Zeitpunkt die
Türver- oder -entriegelungstaste
gedrückt wird, erlischt die
Innenraumbeleuchtung sofort.
Für den Fall, dass die Funktion
gestört ist, empfehlen wir, das
System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen. Versuchen Sie nicht,
die Verkabelung in Eigenarbeit
zu prüfen oder auszutauschen.
VORSICHT
3-109
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Innenraumbeleuchtung
Benutzen Sie Innenraumbe-
leuchtung nicht zu lange bei
abgestelltem Motor, da andern-
falls die Batterie entladen wird.
Automatische Abschaltung der
Innenraumleuchten
Die Innenraumbeleuchtung erlischt
etwa 20 Minuten nach dem Abstellen
des Motors und dem Schließen der
Türen. Wenn eine Tür geöffnet wird,
erlischt die Beleuchtung 40 Minuten
nach dem Abstellen des Motors.
Wenn die Türen verriegelt werden
und die Alarmanlage des Fahrzeugs
scharfgestellt wird, erlischt die
Beleuchtung fünf Sekunden später.
Leuchten vorn
Leselampe vorn (1)
Drücken Sie die Lichtscheibe der
Leselampe (1), um die Leselampe
einzuschalten.
Drücken Sie die Lichtscheibe der
Leselampe erneut, um die
Leselampe auszuschalten.
Türleuchte vorn ( ) (2):
Die Innenraumleuchte für die
vorderen/hinteren Sitze wird
automatisch etwa 30 Sekunden
lang eingeschaltet, wenn eine Tür
geöffnet wird.
Die Innenraumleuchte für die
vorderen/hinteren Sitze wird
automatisch etwa 15 Sekunden lang
eingeschaltet, wenn die Türen
mit dem Transponderschlüssel
(Smartkey) entriegelt werden. Die
Innenraumleuchte erlischt, wenn
innerhalb von 15 Sekunden der
Zündschalter in die Stellung ON
(EIN) gedrückt wird. Die
Innenraumleuchte erlischt, wenn
innerhalb von 15 Sekunden die
Zündung eingeschaltet wird. Die
Innenraumleuchte bleibt bis zu 20
Minuten lang eingeschaltet, wenn
eine Tür geöffnet wird, während sich
der Zündschalter in der Stellung
ACC oder OFF befindet.
ANMERKUNG
Schalten Sie beim Fahren im
Dunklen nicht die Innenbe-
leuchtung ein. Die Innenraumbe-
leuchtung kann Ihre Sicht
beeinträchtigen und einen Unfall
verursachen.
VORSICHT
OOS047051
OOS047052
Ausführung A (ohne Brillenfach)
Ausführung B (mit Brillenfach)
3-110
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Innenraumleuchte vorn
(3) :
Drücken Sie die Taste, um die
Innenraumleuchte für die vorderen/
hinteren Sitze einzuschalten.
(4) :
Drücken Sie die Taste, um die
Innenraumleuchte für die vorderen/
hinteren Sitze auszuschalten.
Leuchten hinten
SchalterInnenraumbeleuchtung
hinten:
Drücken Sie diesen Schalter, um die
Innenraumleuchte ein- und auszu-
schalten.
Lassen Sie das Licht nicht zu
lange eingeschaltet, wenn der
Motor nicht läuft.
ANMERKUNG
OOS047321
OOS047053
Ausführung A
Ausführung B
3-111
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Gepäckraumleuchte
Die Laderaumleuchte leuchtet auf,
wenn die Heckklappe geöffnet wird.
Die Laderaumleuchte leuchtet
solange, wie die Heckklappe
geöffnet bleibt. Um zu verhindern,
dass die Laderaumleuchte
unnötig Strom zieht, sollten Sie
die Heckklappe nach Gebrauch
ordnungsgemäß schließen.
Schminkspiegelleuchte
(ausstattungsabhängig)
Drücken Sie den Schalter, um die
Lampe ein- oder auszuschalten.
: Die Lampe wird durch
Drücken des Schalters
eingeschaltet.
: Die Lampe wird durch
Drücken des Schalters
ausgeschaltet.
Wenn die Schminkspiegelleuchte
nicht benötigt wird, lassen Sie den
Schalter immer in der Stellung
AUS. Wenn die Sonnenblende mit
eingeschalteter Lampe hoch-
geklappt wird, kann dies die
Batterie entladen oder die
Sonnenblende beschädigen.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
OOS047054
OOS047055
3-112
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
A:Wischergeschwindigkeits-
steuerung (vorn)
· / MIST Einzelner Wischvor-
gang
· O / OFF – Aus
· --- / INT – Intervallbetrieb
· AUTO* – Automatische Steuerung
· 1 / LO– Langsame Wischer-
geschwindigkeit
· 2 / HI – Schnelle Wischer-
geschwindigkeit
B: Zeiteinstellung für Intervall-
betrieb
C:Waschanlage mit kurzen
Wischvorgängen (vorn)*
D: Steuerung für Heckscheiben-
wischer/- waschanlage*
· 2 /HI – Hohe Wischfrequenz
· 1 /LO – Niedrige Wischfrequenz
· O / OFF – Aus
E:Waschanlage mit kurzen
Wischvorgängen (hinten)
* : ausstattungsabhängig
SCHEIBENWISCH- UND WASCHANLAGE
Frontscheibenwischer/-waschanlage Heckscheibenwischer/-waschanlage
OTLE045159/OTLE045161/OTLE045507/OTLE045508
• Ausführung A
• Ausführung B
• Ausführung A
• Ausführung B
3-113
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Scheibenwischer
Bei eingeschalteter Zündung stehen
folgende Funktionen zur Verfügung.
/MIST : Um eine einzelne Wisch-
bewegung auszulösen,
bewegen Sie den Hebel
nach unten ( ) oder
oben (MIST) und lassen
ihn wieder los. Die
Wischer bleiben
dauerhaft in Betrieb,
wenn der Hebel in dieser
Stellung gehalten wird.
O/OFF : Scheibenwischer ist abge-
schaltet.
---/INT : Intervallwischen mit demsel-
ben Wischintervall. Verwen-
den Sie diese Funktion bei
leichtem Niederschlag oder
Nebel. Um die Wisch-
geschwindigkeit zu verän-
dern, drehen Sie den
Stellring.
1/LO : Wischgeschwindigkeit normal
2/HI : Wischgeschwindigkeit schnell
Informationen
Wenn die Windschutzscheibe stark
vereist oder mit Schnee bedeckt ist,
entfrosten Sie die Windschutzscheibe
erst ca. 10 Minuten lang oder solange,
bis der Schnee und/oder das Eis
abgetaut ist, bevor Sie die
Scheibenwischerbenutzen.
AUTO (Automatiksteuerung)
(ausstattungsabhängig)
Der Regensensor, der sich am
oberen Rand der Windschutzscheibe
befindet, erkennt die Niederschlags-
menge und steuert die Wischzyklen
entsprechend.
Bei zunehmendem Niederschlag
wischen die Scheibenwischer
schneller. Wenn kein Niederschlag
mehr fällt, stoppen die
Scheibenwischer.
Um die Wischgeschwindigkeit zu
verändern, drehen Sie den Stellring
(1).
Wenn der Wischerhebel bei
eingeschalteter Zündung in den
Modus AUTO geschaltet wird,
wischen die Scheibenwischer
einmal, um einen Selbsttest des
Systems durchzuführen. Schalten
Sie den Wischerschalter in die
Stellung OFF, wenn die
Scheibenwischer nicht benötigt
werden.
i
OOS047322L
Sensoren So vermeiden Sie Verletzungen,
wenn der Motor läuft und die
Wischautomatik der Front-
scheibenwischer aktiviert ist:
Berühren Sie die Windschutz-
scheibe oben im Bereich des
Regensensors nicht von
außen.
VORSICHT
3-114
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Schalten Sie den Wischer-
schalter vor einer Wagenwäsche
in die Stellung OFF, um die
automatische Wischersteuerung
zu deaktivieren Wenn sich der
Schalter während einer Wagen-
wäsche in der Stellung AUTO
befindet, könnten sich die
Wischer einschalten und
beschädigt werden.
Bauen Sie nicht die Sensor-
abdeckung am oberen Wind-
schutzscheibenrand auf der
Beifahrerseite ab. Es könnten
Schäden an Systemkompo-
nenten auftreten, die evtl.
nicht von der Fahrzeuggarantie
abgedeckt sind.
Scheibenwaschanlage vorn Ziehen Sie den Wischerhebel in der
Schalterstellung OFF leicht nach
hinten, um Waschwasser auf die
Windschutzscheibe zu sprühen und
um die Scheibenwischer 1-3 Mal
wischen zu lassen. Verwenden Sie
diese Funktion, wenn die
Windschutzscheibe verschmutzt ist.
Wenn Sie den Wischerhebel
gezogen halten, werden das
Sprühen des Waschwassers und die
Wischzyklen solange fortgesetzt, bis
Sie den Wischerhebel wieder
loslassen. Wenn die Waschanlage
nicht funktioniert, muss
möglicherweise der Wasch-
flüssigkeitsbehälter aufgefüllt
werden.
Bei Fahrzeugen mit Schein-
werferwaschanlage wird gleichzeitig
mit dem Betrieb der Frontscheiben-
waschanlage Waschflüssigkeit auf
die Scheinwerfer gesprüht, sofern
folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
1. Der Zündschalter befindet sich in
der Stellung EIN.
2. Der Lichtschalter befindet sich in
der Stellung „Abblendlicht“.
ANMERKUNG
OTLE045163
OTLE045164
Ausführung A
Ausführung B
Wischen Sie nicht mit einem
feuchten oder nassen Tuch
über den oberen Rand der
Windschutzscheibe.
Üben Sie keinen Druck auf die
Windschutzscheibe aus.
3-115
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Heckscheibenwischer-
und Wascherschalter
(ausstattungsabhängig)
Um zu vermeiden, dass die
Pumpe der Waschanlage
beschädigt wird, betätigen Sie
die Scheibenwaschanlage
nicht, wenn der Waschwasser-
behälter leer ist.
Um eine mögliche Beschädi-
gung der Scheibenwischer
und der Windschutzscheibe
zu vermeiden, betätigen Sie
die Wischer nicht, wenn die
Windschutzscheibe trocken
ist.
Versuchen Sie nicht die
Wischer manuell zu bewegen.
Die Wischerarme und andere
Bauteile könnten dadurch
beschädigt werden.
Verwenden Sie im Winter
eine Waschflüssigkeit mit
Frostschutzzusatz, damit
Scheibenwischer und Wasch-
anlage keinen Schaden
nehmen.
ACHTUNG
Wenn die Außentemperatur
unter dem Gefrierpunkt liegt,
wärmen Sie die Frontscheibe
stets mit der Scheibenheizung
an, damit die Waschflüssigkeit
nicht auf der Frontscheibe
gefriert und Ihnen die Sicht
nimmt. Ein Unfall mit schweren
und tödlichen Verletzungen wäre
die mögliche Folge.
VORSICHT
OTLE045167
OTLE045165
Ausführung A
Ausführung B
3-116
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Der Heckscheibenwischer und
Wascherschalter befindet sich am
äußeren Ende des Scheiben-
wischerschalters.
Drehen Sie den Schalter in die
gewünschte Position, um den
Heckwischer und die Heckscheiben-
waschanlage in Betrieb zu setzen.
2 / HI – Hohe Wischfrequenz
1 / LO – Niedrige Wischfrequenz
O / OFF – Aus
Drücken Sie den Hebel von sich
weg, um Waschwasser auf die Heck-
scheibe zu sprühen und die
Heckwischer 1 - 3 Zyklen wischen zu
lassen.
Wenn Sie den Wischerhebel gezo-
gen halten, werden das Sprühen des
Waschwassers und die Wischzyklen
solange fortgesetzt, bis Sie den
Wischerhebel wieder loslassen.
(ausstattungsabhängig)
Automatik
Heckscheibenwischer
(ausstattungsabhängig)
Wenn die Funktion auf dem LCD-
Display gewählt wird, tritt der
Heckscheibenwischer in Aktion,
sobald bei eingeschaltetem Front-
scheibenwischer der Rückwärtsgang
eingelegt wird.
Wählen Sie 'Benutzereinstellungen
Komfort Automatik
Heckscheibenwischer (Rückwärts-
gang)'.
OTLE045168
OTLE045166
Ausführung A
Ausführung B
3-117
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Rückfahrmonitor
(ausstattungsabhängig)
Der Rückfahrmonitor wird aktiviert,
wenn der Motor läuft und der
Wählhebel in die Stellung R
(Rückwärtsgang) gebracht wird.
Es handelt sich um eine
Zusatzfunktion, die auf dem
Navigationsdisplay anzeigt, was
beim Rückwärtsfahren hinter dem
Fahrzeug passiert.
FAHRERASSISTENZSYSTEM
Der Rückfahrmonitor ist keine
Sicherheitsvorrichtung. Sie
soll dem Fahrer lediglich
dabei helfen, Gegenstände zu
erkennen, die sich unmittelbar
mittig hinter dem Fahrzeug
befinden. Die Kamera deckt
nicht den gesamten Bereich
hinter dem Fahrzeug ab.
VORSICHT
Verlassen Sie sich beim
Zurücksetzen niemals allein
auf das Bild der Rückfahr-
kamera.
Suchen Sie vor dem Losfah-
ren stets das Fahrzeugumfeld
nach Hindernissen ab, um
eine Kollision zu vermeiden.
Seien Sie stets sehr
vorsichtig, wenn Sie sich mit
dem Fahrzeug Objekten
nähern, und achten Sie vor
allem auf Fußgänger und
Kinder.
VORSICHT
OOS047046
OOS047091
3-118
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Richten Sie den Strahl
von Hochdruckreinigern nicht
unmittel-bar auf Sensoren. Der
durch den hohen Druck
verursachte Impuls kann zu
Fehlfunktionen führen.
Verwenden Sie zum Reinigen
der Linse keine ätzenden bzw.
alkalischen Reinigungsmittel.
Verwenden Sie ausschließlich
milde Reinigungsmittel und
spülen Sie gründlich mit klarem
Wasser nach.
Informationen
Halten Sie die Kameralinse stets
sauber. Wenn Schmutz, Wasser oder
Schnee an der Linse anhaftet,
funktioniert die Kamera möglicher-
weise nicht ordnungsgemäß.
Hintere Einparkhilfe
(ausstattungsabhängig)
[A] : Sensoren
Die hintere Einparkhilfe hilft dem
Fahrer bei der Rückwärtsfahrt,
indem sie einen Warnton abgibt,
wenn ein Objekt in einem Abstand
von 120 cm hinter dem Fahrzeug
erkannt wird.
Das System ist eine Ergänzungs-
funktion zur Erkennung von
Objekten, die sich innerhalb des
Erkennungsbereichs und der
Erkennungsreichweite der Sensoren
befinden. Es erkennt keine Objekte
in anderen Bereichen, die nicht von
Sensoren abgedeckt werden.
i
ANMERKUNG
OOS047042
Suchen Sie vor dem Losfah-
ren stets das Fahrzeugumfeld
nach Hindernissen ab, um
eine Kollision zu vermeiden.
Seien Sie stets sehr
vorsichtig, wenn Sie sich mit
dem Fahrzeug Objekten
nähern, und achten Sie vor
allem auf Fußgänger und
Kinder.
Denken Sie immer daran,
dass einige Objekte aufgrund
von Entfernung, Größe
oder Materialbeschaffenheit
möglicherweise nicht auf dem
Bildschirm sichtbar sind oder
nicht von den Sensoren
erkannt werden. Alle
genannten Faktoren können
die Wirksamkeit der Sensoren
beeinträchtigen.
VORSICHT
3-119
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Verwendung des hinteren
Parkassistenten
Betriebsbedingungen
Das System wird beim Rück-
wärtsfahren mit eingeschalteter
Zündung aktiviert. Wenn die
Fahrgeschwindigkeit jedoch 5
km/h überschreitet, werden
möglicherweise keine Objekte vom
System erkannt.
Wenn die Fahrgeschwindigkeit
mehr als 10 km/h beträgt, erfolgt
auch dann keine Warnung, wenn
das System Objekte erkennt.
Wenn gleichzeitig mehr als zwei
Hindernisse erkannt werden,
bezieht sich das Warnsignal auf
das nächstliegende Hindernis.
Arten der akustischen Warnsignale
Verschiedene Warntöne und -anzeigen Anzeige
Wenn sich ein Objekt ca. 120 bis 60 cm hinter dem hinteren
Stoßfänger befindet: Der Warnton ertönt in Intervallen.
Wenn sich ein Objekt ca. 60 bis 30 cm hinter dem hinteren
Stoßfänger befindet: Der Warnton ertönt häufiger.
Wenn sich ein Hindernis bis ca. 30 cm hinter dem hinteren
Stoßfänger befindet: Es ertönt ein durchgehender Warnton.
Die Anzeige kann je nach Hindernis oder Sensor von der Abbildung
abweichen. Für den Fall, dass die Kontrollleuchte blinkt, empfehlen
wir, das Fahrzeug in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Wenn Sie keinen Warnton hören oder wenn der Warnton nach dem
Schalten in die Stellung R (Rückwärtsgang) nur zeitweise
ausgegeben wird, könnte dies eine Fehlfunktion der hinteren
Einparkhilfe anzeigen. In diesem Fall empfehlen wir, das Fahrzeug
möglichst umgehend in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen.
ANMERKUNG
3-120
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Zum Ausschalten der hinteren
Einparkhilfe
(ausstattungsabhängig)
Betätigen Sie die Taste, um die
hintere Einparkhilfe auszuschalten.
Die Kontrollleuchte in der Taste
leuchtet auf.
Bedingungen, unter denen die
hintere Einparkhilfe
möglicherweise nicht
ordnungsgemäß arbeitet
Unter den folgenden Bedingungen
kann die Funktion der hinteren
Einparkhilfe eingeschränkt sein:
Auf den Sensoren befindet sich
Raureif.
Die Sensoren sind z. B. mit Eis
oder Schnee bedeckt oder die
Sensorabdeckung ist blockiert.
Unter den folgenden Umständen
liegt möglicherweise eine
Fehlfunktion des hinteren
Parkassistenten vor:
Fahren auf unebenen Untergrund
(unbefestigte Straßen, Schotter,
Kies, Geröll und starkes Gefälle).
Objekte, die übermäßigen Lärm
verursachen (Fahrzeughupen,
laute Motorräder, Lkw-Druckluft-
bremsen etc.), können die
Sensoren stören.
Starker Regen und Sprühwasser.
Funksender oder Mobiltelefone in
der Nähe des Sensors.
Die Sensoren sind mit Schnee
bedeckt.
Es wurde markenfremdes Zubehör
montiert oder die Höhe des
Stoßfängers oder die Einbaulage
des Sensors verändert.
Unter den folgenden Umständen
kann die Erkennungsreichweite
abnehmen:
Die Außentemperaturen sind
extrem heiß oder kalt.
Nicht erkennbare Gegenstände,
die kleiner als 1 m sind und deren
Durchmesser weniger als 14 cm
beträgt.
OOS047045L
3-121
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Folgende Hindernisse können unter
Umständen von den Sensoren nicht
erkannt werden:
Spitze oder dünne Objekte wie z.B.
Seile, Ketten oder schmale
Pfosten.
Gegenstände/Materialien, welche
die gesendete Sensorfrequenz
absorbieren können, wie z. B.
Kleidung, schwammiges Material
oder Schnee.
Hintere Einparkhilfe
Der Warnton der hinteren
Einparkhilfe ertönt möglicherweise
aufgrund der Geschwindigkeit und
der Form der erkannten Objekte
nicht.
Die hintere Einparkhilfe
funktioniert möglicherweise nicht
ordnungsgemäß, wenn die Höhe
des Stoßfängers oder die
Einbaulage der Sensoren
verändert wurde. Alle nicht
serienmäßigen Anbauten und das
Anbringen von Zubehör kann
ebenfalls zu einer Beeinträchti-
gung der Sensorleistung führen.
Es kann sein, dass die Sensoren
Objekte nicht erkennen oder eine
falsche Entfernung erkennen,
wenn Objekte weniger als 30 cm
von den Sensoren entfernt sind.
Fahren Sie vorsichtig.
Wenn die Sensoren vereist oder
mit Schnee, Schmutz oder Wasser
verdeckt sind, können sie solange
ohne Funktion bleiben, bis sie mit
einem weichen Lappen gereinigt
werden.
Stoßen oder verkratzen Sie die
Sensoren nicht mit harten Gegen-
ständen, die die Sensoroberfläche
beschädigen könnten. Andernfalls
könnten die Sensoren Schaden
nehmen.
Richten Sie den Strahl von
Hochdruckreinigern nicht unmittel-
bar auf Sensoren. Der durch den
hohen Druck verursachte Impuls
kann zu Fehlfunktionen führen.
Ihre Neuwagengarantie deckt
weder Unfälle noch
Beschädigungen Ihres
Fahrzeugs und keine
Personenschäden der Insassen
ab, die aus einer Fehlfunktion
der hinteren Einparkhilfe
resultieren. Fahren Sie stets
vorsichtig.
VORSICHT
3-122
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Hintere/vordere Einparkhilfe
(ausstattungsabhängig)
[A] : Sensor hinten, [B] : Sensor vorn
Die hintere/vordere Einparkhilfe
unterstützt den Fahrer beim
Einparken, indem sie einen Warnton
erklingen lässt, wenn sie ca 100 cm
vor oder 120 cm hinter dem
Fahrzeug ein Hindernis erkennt.
Das System ist eine Ergänzungs-
funktion zur Erkennung von
Objekten, die sich innerhalb des
Erkennungsbereichs und der
Erkennungsreichweite der Sensoren
befinden. Es erkennt keine Objekte
in anderen Bereichen, die nicht von
Sensoren abgedeckt werden.
Betrieb der hinteren/vorderen
Einparkhilfe
Betriebsbedingungen
OOS047043
OOS047042
Sensor vorn
Sensor hinten
Suchen Sie vor dem
Losfahren stets das
Fahrzeugumfeld nach
Hindernissen ab, um eine
Kollision zu vermeiden.
Seien Sie stets sehr
vorsichtig, wenn Sie sich mit
dem Fahrzeug Objekten
nähern, und achten Sie vor
allem auf Fußgänger und
Kinder.
Denken Sie immer daran,
dass einige Objekte aufgrund
von Entfernung, Größe
oder Materialbeschaffenheit
möglicherweise nicht auf
dem Bildschirm sichtbar
sind oder nicht von den
Sensoren erkannt werden.
Alle genannten Faktoren
können die Wirksamkeit der
Sensoren beeinträchtigen.
VORSICHT
OOS047045
3-123
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Dieses System wird aktiviert, wenn
die Taste der hinteren/vorderen
Einparkhilfe bei laufendem Motor
betätigt wird.
Wenn Sie den Wählhebel in die
Stellung R (Rückwärtsgang)
bringen, wird die Taste der
hinteren/vorderen Einparkhilfe
automatisch eingeschaltet und die
hintere/vordere Einparkhilfe wird
aktiviert. Bei einer
Fahrgeschwindigkeit von mehr als
10 km/h warnt das System Sie
jedoch selbst dann nicht, wenn
Objekte erfasst werden. Außerdem
wird das System automatisch
abgeschaltet, wenn die
Fahrgeschwindigkeit mehr als 20
km/h beträgt.
Drücken Sie die Taste der hinteren/
vorderen Einparkhilfe, um das
System einzuschalten.
Wenn gleichzeitig mehr als zwei
Hindernisse erkannt werden,
bezieht sich das Warnsignal auf
das Hindernis mit dem geringsten
Abstand.
Abstand zum
Objekt
Warnanzeige
Warnton
Beim
Vorwärtsfahren
Beim
Rückwärtsfahren
61cm~100cm Vorn -Warnton ertönt in
Intervallen
61cm~120cm Hinten -Warnton ertönt in
Intervallen
31cm~60cm
Vorn Warnton ertönt in
schneller Folge
Hinten -Warnton ertönt in
schneller Folge
30cm
Vorn Warnton ertönt
permanent
Hinten -Warnton ertönt
permanent
Verschiedene Warntöne und -anzeigen
3-124
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Die Anzeige kann je nach
Hindernis oder Sensor von der
Abbildung abweichen. Für den
Fall, dass die Kontrollleuchte
blinkt, empfehlen wir, das
System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Wenn Sie keinen Warnton hören
oder wenn der Warnton nach
dem Schalten in die Stellung R
(Rückwärtsgang) nur zeitweise
ausgegeben wird, könnte dies
eine Fehlfunktion der hinteren/
vorderen Einparkhilfe anzeigen.
In diesem Fall empfehlen wir,
das Fahrzeug möglichst
umgehend in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Bedingungen, unter denen die
hintere/vordere Einparkhilfe
möglicherweise nicht
ordnungsgemäß arbeitet
Unter den folgenden Bedingungen
kann die Funktion der hinteren/
vorderen Einparkhilfe
eingeschränkt sein:
Auf den Sensoren befindet sich
Raureif.
Die Sensoren sind z. B. mit Eis
oder Schnee bedeckt oder die
Sensorabdeckung ist blockiert.
In den folgenden Fällen kann es zu
Fehlfunktionen der hinteren/
vorderen Einparkhilfe kommen:
Fahren auf unebenen Untergrund
(unbefestigte Straßen, Schotter- &
Kies, Geröll und starkes Gefälle).
Objekte, die übermäßigen Lärm
verursachen (Fahrzeughupen,
laute Motorräder, Lkw-Druckluft-
bremsen etc.), können die
Sensoren stören.
Starker Regen und Sprühwasser.
Funksender und Mobiltelefone in
der Nähe des Sensors.
Der Sensor ist mit Schnee
bedeckt.
Es wurde markenfremdes Zubehör
montiert oder die Höhe des
Stoßfängers oder die Einbaulage
des Sensors verändert.
Unter den folgenden Umständen
kann die Erkennungsreichweite
abnehmen:
Extrem hohe oder niedrige
Außentemperaturen.
Nicht erkennbare Gegenstände,
die kleiner als 1 m sind und deren
Durchmesser weniger als 14 cm
beträgt.
Folgende Hindernisse können unter
Umständen nicht von den Sensoren
erkannt werden:
Spitze oder dünne Objekte wie z.B.
Seile, Ketten oder schmale
Pfosten.
Gegenstände/Objekte, die das
Sensorsignal absorbieren können,
wie z. B. Kleidung, schwammiges
Material oder Schnee.
ANMERKUNG
3-125
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Vorsichtsmaßnahmen zur
hinteren/vorderen Einparkhilfe
Der Warnton der hinteren/vorderen
Einparkhilfe ertönt möglicherweise
aufgrund der Geschwindigkeit und
der Form der erkannten Objekte
nicht.
Die hintere/vordere Einparkhilfe
funktioniert möglicherweise nicht
ordnungsgemäß, wenn die Höhe
des Stoßfängers oder die
Einbaulage der Sensoren
verändert wurde. Alle nicht
serienmäßigen Anbauten und das
Anbringen von Zubehör kann
ebenfalls zu einer Beeinträchti-
gung der Sensorleistung führen.
Es kann sein, dass die Sensoren
Objekte nicht erkennen oder eine
falsche Entfernung erkennen,
wenn Objekte weniger als 30 cm
von den Sensoren entfernt sind.
Fahren Sie vorsichtig.
Wenn die Sensoren vereist oder
mit Schnee, Schmutz oder Wasser
verdeckt sind, können sie solange
ohne Funktion bleiben, bis sie mit
einem weichen Lappen gereinigt
werden.
Drücken, kratzen und schlagen
Sie nicht auf die Sensoren. Die
Sensoren könnten beschädigt
werden.
Stoßen oder verkratzen Sie die
Sensoren nicht mit harten
Gegenständen, die die Sensor
oberfläche beschädigen könnten.
Andernfalls könnten die Sensoren
Schaden nehmen.
Ihre Neuwagengarantie deckt
weder Unfälle noch
Beschädigungen Ihres
Fahrzeugs und keine
Personenschäden der Insassen
ab, die aus einer Fehlfunktion
der hinteren/vorderen
Einparkhilfe resultieren. Fahren
Sie immer vorsichtig.
VORSICHT
3-126
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
SCHEIBENHEIZUNG
Um Beschädigungen der
Heizfäden auf der Innenseite der
Heckscheibe zu vermeiden, die
Heckscheibe innen nicht mit
scharfen Gegenständen oder
Glasreiniger, welcher Scheuer-
mittel enthält, reinigen.
Informationen
Um die Windschutzscheibe zu
entfrosten und beschlagfrei zu halten,
siehe "Windschutzscheibe entfrosten
und beschlagfrei halten" in diesem
Kapitel.
Heckscheibenheizung
Die Heckscheibenheizung erwärmt
bei laufendem Motor die Heck-
scheibe, um Raureif, Nebelnieder-
schlag und dünnes Eis von der
Scheibe zu entfernen.
Um die Heckscheibenheizung
einzuschalten, drücken Sie die
entsprechende Taste in der
Mittelkonsole. Die Kontrollleuchte
im Schalter der Heckschei-
benheizung leuchtet bei einge-
schalteter Heckscheibenheizung
auf.
Um die Heckscheibenheizung
abzuschalten, drücken Sie den
Schalter der Heckscheibenheizung
nochmals.
Informationen
Wenn die Heckscheibe mit einer
dicken Schneeschicht bedeckt ist,
fegen sie erst den Schnee von der
Heckscheibe, bevor Sie die Heck-
scheibenheizung einschalten.
Die Heckscheibenheizung schaltet sich
nach ca. 20 Minuten automatisch ab
oder wird beim Ausschalten der
Zündung abgeschaltet.
Außenspiegelheizung
(ausstattungsabhängig)
Die Außenspiegelheizung funktio-
niert gemeinsam mit der Heck-
scheibenheizung.
i
i
ANMERKUNG
OOS047302L
OOS047303L
Manuelle Klimaregelung
Automatische Klimaregelung
3-127
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
MANUELLES KLIMA- UND BELÜFTUNGSSYSTEM (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS047300L
1. Gebläsedrehzahlregler
2. Temperaturregler
3. Modus-Taste
4. Taste Windschutzscheibenheizung
5. A/C-Taste (Klimaanlage)*
6. Schalter Heckscheibenheizung
7. Taste Klimaanlage (A/C)
* : ausstattungsabhängig
3-128
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Heizung und Klimatisierung
1. Lassen Sie den Motor an
2. Wählen Sie den gewünschten
Lüftungsmodus.
So erhöhen Sie die Wirkung von
Heizung und Kühlung:
- Heizung:
- Klimatisierung:
3. Stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein.
4. Schalten Sie den Frischluftmodus
ein.
5. Stellen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl ein.
6. Wenn Sie Klimatisierung
wünschen, schalten Sie die
Klimaanlage ein.
Lüftungsmodus wählen
Die Modustaste steuert die Richtung des Luftstroms im Belüftungssystem.
Die Luft kann in den Fußraum, zu den Düsen im Armaturenbrett und zur
Windschutzscheibe geleitet werden.
OOS047304
3-129
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Modus Kopfbereich (B, D)
Der Luftstrom wird zum Oberkörper
und in den Kopfbereich geleitet.
In diesem Modus werden
automatisch die Klimaanlage und
der Umluftmodus eingeschaltet.
Modus Kopf- & Fußbereich
(B, C, D, E)
Der Luftstrom wird in den Kopfbereich
und in den Fußraum geleitet.
Modus Fußraum (A, C, D, E)
Der größte Teil des Luftstroms wird in
den Fußraum geleitet und ein kleiner
Teil wird zur Windschutzscheibe und
zu den Lüftungsdüsen für die
Seitenscheiben geleitet.
Modus Fußraum/
Windschutzscheibe (A, C, D, E)
Der größte Teil des Luftstroms wird in
den Fußraum und zur Windschutz-
scheibe geleitet und ein kleiner Teil
wird zu den Lüftungsdüsen für die
Seitenscheiben geleitet.
Modus Windschutzscheibe
entfrosten (A, D)
Der größte Teil des Luftstroms wird
zur Windschutzscheibe geleitet und
ein kleiner Teil wird zu den
Lüftungsdüsen für die
Seitenscheiben geleitet.
Modus A/C MAX (B, D)
(ausstattungsabhängig)
Um den A/C MAX zu bedienen,
drehen Sie den Temperaturregler
ganz nach links. Der Luftstrom wird
zum Oberkörper und in den
Kopfbereich geleitet.
In diesem Modus werden
automatisch die Klimaanlage und
der Umluftmodus aktiviert.
Nachdem sich der Innenraum
ausreichend abgekühlt hat,
verlassen Sie nach Möglichkeit die
Stellung "A/C Max" und drücken Sie
die A/C-Taste.
OOS047305
3-130
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Lüftungsdüsen im Armaturenbrett
Die Ausströmer können einzeln mit
dem Stellrad geöffnet und
geschlossen ( ) werden.
Zusätzlich können Sie an diesen
Düsen die Richtung des Luftstroms
durch Betätigung des Einstellhebels
verändern, siehe Abbildung.
Temperaturregler (2)
Durch Drehen des
Temperaturreglers nach rechts wird
die Temperatur erhöht. Durch
Drehen des Temperaturreglers nach
links wird die Temperatur gesenkt.
Frischluft-/Umluftschaltung (7)
Zum Umschalten zwischen Frischluft
und Umluft.
Drücken Sie Taste, um den
Luftmodus zu ändern.
Umluftmodus
Im Umluftmodus wird
die im Fahrzeuginnen-
raum befindliche Luft
vom Heizungssystem
angesaugt und
entsprechend der
Temperatureinstellung
erwärmt oder gekühlt.
Frischluftmodus
Im Frischluftmodus
wird Luft von außen in
das Fahrzeug geführt
und entsprechend der
Temperatureinstellung
erwärmt oder gekühlt
Informationen
Es wird empfohlen, das System in der
Frischluftstellung zu betreiben.
Bei anhaltendem Betrieb der Heizung
im Umluftmodus (Klimaanlage nicht
aktiviert) können die Windschutz-
scheibe und die Seitenscheiben
beschlagen. Außerdem kann die
Luftqualität im Fahrzeuginnenraum
abnehmen.
Ferner entsteht bei längerem Betrieb
der Klimaanlage im Umluftmodus
extrem trockene Luft im
Fahrzeuginnenraum.
i
OOS047306
3-131
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Gebläsedrehzahlregler (1)
Drehen Sie den Regler nach rechts,
um die Lüfterdrehzahl anzuheben
und den Luftstrom zu erhöhen.
Drehen Sie den Regler nach links,
um die Lüfterdrehzahl und den
Luftstrom zu reduzieren.
In der Reglerstellung "0" ist das
Gebläse ausgeschaltet.
Das Laufenlassen des Gebläses
bei eingeschalteter Zündung
(Stellung ON) kann dazu führen,
dass sich die Batterie entlädt.
Lassen Sie das Gebläse bei
laufendem Motor laufen.
Klimaanlage (5)
(ausstattungsabhängig)
Drücken Sie die Taste A/C, um die
Klimaanlage einzuschalten. (Die
Kontrollleuchte im Schalter leuchtet
bei eingeschalteter Klimaanlage
auf.) Um die Klimaanlage
abzuschalten, drücken Sie nochmals
die Taste A/C.
Systemfunktion
Lüftung
1. Drehen Sie den Modusschalter in
die Position .
2. Schalten Sie den Frischluftmodus
ein.
3. Stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein.
4. Stellen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl ein.
Heizung
1. Drehen Sie den Modusschalter in
die Position .
2. Schalten Sie den Frischluftmodus
ein.
3. Stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein.
4. Stellen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl ein.
5. Wenn die Heizungsluft entfeuchtet
werden soll, schalten Sie die
Klimaanlage ein (ausstattungs-
abhängig).
Wenn die Windschutzscheibe
beschlägt, wählen Sie den Modus
oder .
ANMERKUNG
Wenn die Klimatisierung über
einen längeren Zeitraum im
Umluftmodus stattfindet,
kann dies zu erhöhter Luft-
feuchtigkeit im Fahrzeug-
innenraum führen. Dadurch
können die Scheiben
beschlagen und die Sicht
kann behindert werden.
Schlafen Sie nicht bei
eingeschalteter Klimaanlage
oder Heizung in einem
Fahrzeug. Dies könnte auf-
grund von Sauerstoffmangel
und/ oder dem Absinken
der Körpertemperatur zu
schweren Gesundheitsschä-
den oder zum Tod führen.
Lang andauernder Betrieb
des Klimasystems im Umluft-
modus kann zu Müdigkeit,
Schläfrigkeit und zum Verlust
der Kontrolle über das
Fahrzeug führen. Fahren Sie
so viel wie möglich im
Frischluftmodus, damit Luft
von außen zugeführt wird.
VORSICHT
3-132
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Allgemeine Hinweise
Um zu verhindern, dass Staub
oder unangenehme Gerüche
durch das Lüftungssystem in das
Fahrzeug gelangen, schalten Sie
vorübergehend den Umluftmodus
ein. Stellen Sie sicher, dass der
Frischluftmodus wieder einge-
schaltet wird, sobald die Qualität
der Umgebungsluft wieder normal
ist, damit Frischluft in das
Fahrzeug gelangen kann. Frischluft
hält den Fahrer wach und sie ist
angenehmer.
Um zu vermeiden, dass die
Windschutzscheibe beschlägt,
schalten Sie den Frischluftmodus
ein und stellen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl ein, schalten Sie
die Klimaanlage ein und stellen Sie
die gewünschte Temperatur ein.
Klimaanlage
Klimaanlagen von HYUNDAI sind
mit dem Kältemittel R-134a oder
R-1234yf gefüllt.
1. Lassen Sie den Motor an. Drücken
Sie die Taste für die Klimaanlage.
2. Drehen Sie den Modusschalter in
die Position .
3. Schalten Sie den Frischluft- oder
Umluftmodus ein.
4. Stellen Sie die Gebläsedrehzahl
und die Temperatur so ein, dass
Sie sich wohl fühlen.
Informationen
Die Klimaanlage Ihres Fahrzeugs ist
mit R-134a oder R-1234yf gefüllt.
Maßgeblich für das verwendete
Kältemittel sind die Vorschriften,
die in Ihrem Land zum Produktions-
zeitpunkt gültig waren. Welches
Kältemittel in der Klimaanlage Ihres
Fahrzeugs zum Einsatz kommt, steht
auf einem Aufkleber unter der
Motorhaube. Angaben zur genauen
Lage des Kältemittelaufklebers finden
Sie in Kapitel 8.
Arbeiten am Kältemittelsystem
sollten im Interesse eines
störungsfreien und sicheren
Betriebs ausschließlich von
entsprechend qualifizierten
Technikern durchgeführt wer-
den.
Das Kältemittelsystem ist an
einem gut belüfteten Ort zu
warten.
Der Verdampfer (die Kühlsch-
lange) der Klimaanlage darf auf
keinen Fall durch ein ge-
brauchtes Ersatzteil vom
Schrottplatz ausgetauscht
werden. Ferner müssen neue
MAC-Verdampfer für den
Austausch nach SAE J2842
zugelassen und entsprechend
gekennzeichnet sein.
ANMERKUNG
i
3-133
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Beachten Sie aufmerksam die
Motortemperaturanzeige, wenn
Sie mit eingeschalteter Klima-
anlage bei hohen Außen-
temperaturen auf Steigungs-
strecken oder im dichten
Stadtverkehr fahren. Der Betrieb
der Klimaanlage könnte zum
Überhitzen des Motors führen.
Falls der Motor zu heiß wird,
schalten Sie die Klimaanlage ab
und lassen Sie das Gebläse
weiterlaufen.
Wenn bei hoher Luftfeuchtigkeit
Fenster geöffnet sind, können
sich bei eingeschalteter Klima-
anlage Kondenswassertröpf-
chen im Fahrzeuginnenraum
bilden. Da größere Kondens-
wassermengen die elektrische
Anlage beschädigen könnten,
sollte die Klimaanlage nur
bei geschlossenen Fenstern
betrieben werden.
Tipps fürdie Bedienung der
Klimaanlage
Wenn das Fahrzeug bei hohen
Außentemperaturen in der Sonne
abgestellt war, öffnen Sie für kurze
Zeit die Fenster, damit die heiße
Luft aus dem Fahrzeug entweichen
kann.
Wenn die gewünschte Abkühlung
erfolgt ist, schalten Sie wieder vom
Umluft- in den Frischluftmodus
zurück.
Um zu verhindern, dass bei Regen
oder hoher Luftfeuchtigkeit die
Scheiben beschlagen, lassen Sie
bei geschlossenen Fenstern und
geschlossenem Schiebedach die
Klimaanlage laufen.
Um die Funktionsbereitschaft der
Klimaanlage zu gewährleisten,
lassen Sie die Klimaanlage jeden
Monat einige Minuten lang laufen.
Bei extremer Nutzung der
Klimaanlage kann die Differenz
zwischen der Außentemperatur
und der Windschutzscheiben-
temperatur dazu führen, dass
die Windschutzscheibe von außen
beschlägt und die Sicht
beeinträchtigt. Bringen Sie in
diesem Fall den Betriebsarten-
regler in die Stellung und
stellen Sie mit dem Gebläseregler
die niedrigste Gebläsedrehzahl
ein.
ANMERKUNG
3-134
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Wartung der Anlage
Luftfilter des Klimasystems
Der Filter sitzt hinter dem
Handschuhfach. Er filtert Staub und
andere Schadstoffe, die über die
Heizungs- und Klimaanlage in das
Fahrzeug eindringen.
Wir empfehlen, den Luftfilter der
Klimaanlage in den laut Wartungs-
plan vorgeschriebenen Abständen
von einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt austauschen zu lassen.
Wenn das Fahrzeug über einen
längeren Zeitraum auf staubigen
oder unbefestigten Straßen
eingesetzt wird, muss der Filter der
Klimaanlage häufiger geprüft und
nach Bedarf ersetzt werden.
Für den Fall, dass der Luftstrom
plötzlich nachlässt, empfehlen wir,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Wichtig ist, dass die korrekte
Sorte und Menge Öl und
Kältemittel verwendet wird.
Andernfalls kann der Kompressor
beschädigt werden und es kann
zu Fehlfunktionen des Klima-
systems kommen.
Kältemittel- und
Kompressorölmenge prüfen
Wenn zu wenig Kältemittel
vorhanden ist, lässt die Leistung der
Klimaanlage nach. Die Leistung der
Klimaanlage wird auch dann
beeinträchtigt, wenn zu viel
Kältemittel eingefüllt wird.
Deshalb empfehlen wir, das System
bei Funktionsstörungen in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt inspi-
zieren zu lassen.
ANMERKUNG
Fahrzeuge mit R-134a
Da das Kältemittel
unter sehr hohem
Druck steht, sollte die
Klimaanlage nur von
entsprechend ausge-
bildeten und qualifizierten
Technikern gewartet werden.
Wichtig ist, dass die korrekte
Sorte und Menge Öl und
Kältemittel verwendet wird.
Andernfalls besteht die Gefahr
von Verletzungen und von
Schäden am Fahrzeug.
VORSICHT
1LDA5047
Frischluft
Umluft
Luftfilter des
Klimasystems
Gebläse
Ver-
dampfer
Heizungskühler
3-135
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Wir empfehlen, die Wartung der
Klimaanlage in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt durchführen zu
lassen.
A/C-Kältemittelaufkleber
Der tatsächlich im Fahrzeug
angebrachte A/C-Kältemittelauf-
kleber kann von der Abbildung
abweichen.
Die Symbole und Angaben auf dem
Kältemittelaufkleber der Klimaanlage
haben die folgenden Bedeutungen:
1. Klassifizierung des Kältemittels
2. Menge des Kältemittels
3. Klassifizierung des Kompressor-
schmiermittels
Welches Kältemittel in der
Klimaanlage Ihres Fahrzeugs zum
Einsatz kommt, steht auf einem
Aufkleber unter der Motorhaube.
Angaben zur genauen Lage des
Kältemittelaufklebers finden Sie in
Kapitel 8.
ODH044365R
ODH043366
Beispiel
• Ausführung B
• Ausführung A
Fahrzeuge mit R-1234yf
Da das Kältemittel
entflammbar ist und
unter sehr hohem
Druck steht, sollte die
Klimaanlage nur von
entsprechend ausge-
bildeten und qualifi-
zierten Technikern
gewartet werden. Wichtig ist,
dass die korrekte Sorte und
Menge Öl und Kältemittel
verwendet wird. Andernfalls
besteht die Gefahr von
Verletzungen und von Schäden
am Fahrzeug.
VORSICHT
3-136
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
KLIMAAUTOMATIK (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS047301L
1. Drehknopf für Temperaturregelung
2. Gebläsedrehzahlregler
3. AUTO-Taste (automatische Steuerung)
4. Taste Klimaanlage (A/C)
5. Taste OFF (AUS)
6. Taste Windschutzscheibenheizung
7. Modus-Taste
8. Schalter Heckscheibenheizung
9. Lufteinlasstaste
10. Informationsbildschirm Klimaregelung
3-137
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Automatische Heizung und
Klimatisierung
Die automatische Klimaregelung
wird über die Eingabe der
gewünschten Temperatur gesteuert.
1. Drücken Sie die AUTO-Taste (3).
Lüftungsmodi, Gebläsedrehzahl,
Frischluft-/Umluftschaltung und
Klimatisierung richten sich
automatisch nach der eingestellten
Temperatur.
2. Stellen Sie den Temperaturregler
(1) auf die gewünschte
Temperatur ein. Wenn die
niedrigste Temperatur (Lo)
gewählt wird, bleibt die
Klimaanlage permanent
eingeschaltet.
Wenn sich der Innenraum
ausreichend abgekühlt hat,
wählen Sie nach Möglichkeit eine
höhere Temperatureinstellung.
Zum Abschalten der Klima-
automatik betätigen Sie eine der
folgenden Tasten:
- Modus-Taste
- Taste Windschutzscheibenheizung
(Drücken Sie die Taste erneut,
um die Frontscheibenheizung
abzuschalten. Daraufhin erscheint
das Symbol AUTO wieder auf dem
Informations-display.)
- Gebläsedrehzahlregler
Die gewählte Funktion wird
manuell geregelt, während die
anderen Funktionen automatisch
gesteuert werden.
Verwenden Sie im Sinne einer
angenehmen und möglichst
wirksamen Klimaregelung die Taste
AUTO und stellen Sie die Temperatur
auf 23°C (73°F) ein.
Informationen
Platzieren Sie keine Gegenstände in
der Nähe des Sensors, damit die
Funktion von Heizung und Kühlung
nicht beeinträchtigt wird.
iOOS047308
3-138
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Manuelle Steuerung der
Heizung und Klimaanlage
Heizung und Klimaanlage können
manuell gesteuert werden, indem die
jeweiligen Funktionstasten AUTO
gedrückt werden. In diesem Fall
richtet sich die Systemfunktion nach
der Reihenfolge der gewählten
Tasten. Nach dem Drücken einer
beliebigen Taste (außer AUTO)
erfolgt die Steuerung der nicht
ausgewählten Funktionen weiterhin
automatisch.
1. Lassen Sie den Motor an.
2. Wählen Sie den gewünschten
Lüftungsmodus.
So erhöhen Sie die Wirkung von
Heizung und Kühlung:
- Heizung
- Klimatisierung:
3. Stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein.
4. Schalten Sie den Frischluftmodus
ein.
5. Stellen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl ein.
6. Wenn Sie Klimatisierung wün-
schen, schalten Sie die
Klimaanlage ein.
7. Drücken Sie die Taste AUTO, um
zur vollautomatischen System-
steuerung zurückzukehren.
3-139
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Lüftungsmodus wählen
Modus Windschutzscheibe
entfrosten (A, D)
Der Großteil des Luftstroms wird zur
Windschutzscheibe geleitet.
Modus Kopfbereich (B, D)
Der Luftstrom wird zum Oberkörper
und in den Kopfbereich geleitet. In
diesem Modus werden automatisch
die Klimaanlage und der Umluft-
modus eingeschaltet.
Modus Fußraum
(A, C, D, E)
Der Großteil des Luftstroms wird in
den Fußraum geleitet.
Modus Windschutzscheibe
entfrosten (A) (6)
Der größte Teil des Luftstroms
wird zur Windschutzscheibe geleitet
und ein kleiner Teil wird zu
den Lüftungsdüsen für die
Seitenscheiben geleitet.
Die Modustaste steuert die Richtung des Luftstroms im Belüftungssystem.
OOS047304
3-140
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Lüftungsdüsen im Armaturenbrett
Die Ausströmer können einzeln mit
dem Stellrad geöffnet und
geschlossen ( ) werden.
Zusätzlich können Sie an diesen
Düsen die Richtung des Luftstroms
durch Betätigung des Einstellhebels
verändern, siehe Abbildung.
Temperaturregler (1)
Durch Drehen des Temperatur-
reglers nach rechts wird die
Temperatur erhöht. Durch Drehen
des Temperaturreglers nach links
wird die Temperatur gesenkt.
Frischluft-/Umluftschaltung (9)
Mit dieser Schaltung können Sie
zwischen der Zufuhr von Umge-
bungsluft (Frischluft) und der Umwäl-
zung der im Fahrzeug befindlichen
Luft (Umluft) wählen.
Drücken Sie Taste, um den Luft-
modus zu ändern.
Umluftmodus
Im Umluftmodus wird
die im Fahrzeuginnen-
raum befindliche Luft
vom Heizungssystem
angesaugt und entspre-
chend der Temperatur-
einstellung erwärmt
oder gekühlt.
Frischluftmodus
Im Frischluftmodus wird
Luft von außen in
das Fahrzeug geführt
und entsprechend der
Temperatureinstellung
erwärmt oder gekühlt.
Informationen
Es wird empfohlen, das System in der
Frischluftstellung zu betreiben.
Bei anhaltendem Betrieb der Heizung
im Umluftmodus (Klimaanlage nicht
aktiviert) können die Windschutz-
scheibe und die Seitenscheiben
beschlagen. Außerdem kann die
Luftqualität im Fahrzeuginnenraum
abnehmen.
Ferner entsteht bei längerem Betrieb
der Klimaanlage im Umluftmodus
extrem trockene Luft im
Fahrzeuginnenraum
i
OOS047306
Wenn die Klimatisierung über
einen längeren Zeitraum im
Umluftmodus stattfindet,
kann dies zu erhöhter Luft-
feuchtigkeit im Fahrzeug-
innenraum führen. Dadurch
können die Scheiben
beschlagen und die Sicht
kann behindert werden.
VORSICHT
3-141
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Gebläsedrehzahlregler (2)
Durch Drücken des Gebläsedreh-
zahlreglers kann die gewünschte
Gebläsedrehzahl eingestellt werden.
Mit der Gebläsedrehzahl steigt auch
die Luftzufuhr.
Zum Abstellen des Gebläses
drücken Sie die Taste OFF (AUS).
Das Laufenlassen des Gebläses
bei eingeschalteter Zündung
(Stellung ON) kann dazu führen,
dass sich die Batterie entlädt.
Lassen Sie das Gebläse bei
laufendem Motor laufen.
Klimatisierung (4)
Drücken Sie die Taste A/C, um die
Klimaanlage einzuschalten. (Die
Kontrollleuchte im Schalter leuchtet
bei eingeschalteter Klimaanlage
auf.)
Um die Klimaanlage abzuschalten,
drücken Sie nochmals die Taste A/C.
Modus OFF (AUS) (5)
Zum Ausschalten der Klimaregelung
drücken Sie die Taste "OFF" (AUS).
Die Modus- Taste und die Frischluft-
/Umluftschaltung können jedoch
weiterhin bedient werden, solange
die Zündung eingeschaltet ist.
Systemfunktion
Lüftung
1. Drehen Sie den Modusschalter in
die Position .
2. Schalten Sie den Frischluftmodus
ein.
3. Stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein.
4. Stellen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl ein.
Heizung
1. Drehen Sie den Modusschalter
in die Position .
2. Schalten Sie den Frischluftmodus
ein.
3. Stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein.
4. Stellen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl ein.
5. Wenn die Heizungsluft entfeuchtet
werden soll, schalten Sie die
Klimaanlage ein.
Wenn die Windschutzscheibe
beschlägt, wählen Sie den Modus
oder .
ANMERKUNG
Schlafen Sie nicht bei
eingeschalteter Klimaanlage
oder Heizung in einem Fahr-
zeug. Dies könnte aufgrund
von Sauerstoffmangel und/
oder dem Absinken der
Körpertemperatur zu sch-
weren Gesundheitsschäden
oder zum Tod führen.
Lang andauernder Betrieb
des Klimasystems im Umluft-
modus kann zu Müdigkeit,
Schläfrigkeit und zum Verlust
der Kontrolle über das
Fahrzeug führen. Fahren Sie
so viel wie möglich im Frisch-
luftmodus, damit Luft von
außen zugeführt wird.
3-142
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Allgemeine Hinweise
Um zu verhindern, dass Staub
oder unangenehme Gerüche
durch das Lüftungssystem in das
Fahrzeug gelangen, schalten Sie
vorübergehend den Umluftmodus
ein. Stellen Sie sicher, dass der
Frischluftmodus wieder einge-
schaltet wird, sobald die Qualität
der Umgebungsluft wieder normal
ist, damit Frischluft in das
Fahrzeug gelangen kann. Frischluft
hält den Fahrer wach und sie ist
angenehmer.
Um zu vermeiden, dass die
Windschutzscheibe beschlägt,
schalten Sie den Frischluftmodus
ein und stellen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl ein, schalten
Sie die Klimaanlage ein und stellen
Sie die gewünschte Temperatur
ein.
Klimaanlage
Klimaanlagen von HYUNDAI sind
mit dem Kältemittel R-134a oder
R-1234yf gefüllt.
1. Lassen Sie den Motor an. Drücken
Sie die Taste für die Klimaanlage.
2. Drehen Sie den Modusschalter in
die Position .
3. Schalten Sie den Frischluft- oder
Umluftmodus ein.
4. Stellen Sie die Gebläsedrehzahl
und die Temperatur so ein, dass
Sie sich wohl fühlen.
Informationen
Die Klimaanlage Ihres Fahrzeugs ist
mit R-134a oder R-1234yf gefüllt.
Maßgeblich für das verwendete
Kältemittel sind die Vorschriften,
die in Ihrem Land zum Produktions-
zeitpunkt gültig waren. Welches
Kältemittel in der Klimaanlage Ihres
Fahrzeugs zum Einsatz kommt, steht
auf einem Aufkleber unter der
Motorhaube. Angaben zur genauen
Lage des Kältemittelaufklebers finden
Sie in Kapitel 8.
Arbeiten am Kältemittelsystem
sollten im Interesse eines
störungsfreien und sicheren
Betriebs ausschließlich von
entsprechend qualifizierten
Technikern durchgeführt wer-
den.
Das Kältemittelsystem ist an
einem gut belüfteten Ort zu
warten.
Der Verdampfer (die Kühlsch-
lange) der Klimaanlage darf
auf keinen Fall durch ein
gebrauchtes Ersatzteil vom
Schrottplatz ausgetauscht
werden. Ferner müssen neue
MAC-Verdampfer für den
Austausch nach SAE J2842
zugelassen und entsprechend
gekennzeichnet sein.
ANMERKUNG
i
3-143
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Beachten Sie aufmerksam die
Motortemperaturanzeige, wenn
Sie mit eingeschalteter Klima-
anlage bei hohen Außen-
temperaturen auf Steigungs-
strecken oder im dichten
Stadtverkehr fahren. Der Betrieb
der Klimaanlage könnte zum
Falls der Motor zu heiß wird,
schalten Sie die Klimaanlage ab
und lassen Sie das Gebläse
weiterlaufen.
Wenn bei hoher Luftfeuchtigkeit
Fenster geöffnet sind, können
sich bei eingeschalteter Klima-
anlage Kondenswassertröpf-
chen im Fahrzeuginnenraum
bilden. Da größere Kondens-
wassermengen die elektrische
Anlage beschädigen könnten,
sollte die Klimaanlage nur
bei geschlossenen Fenstern
betrieben werden.
Tipps fürdie Bedienung der
Klimaanlage
Wenn das Fahrzeug bei hohen
Außentemperaturen in der Sonne
abgestellt war, öffnen Sie für kurze
Zeit die Fenster, damit die heiße
Luft aus dem Fahrzeug entweichen
kann.
Wenn die gewünschte Abkühlung
erfolgt ist, schalten Sie wieder vom
Umluft- in den Frischluftmodus
zurück.
Um zu verhindern, dass bei Regen
oder hoher Luftfeuchtigkeit die
Scheiben beschlagen, lassen Sie
bei geschlossenen Fenstern und
geschlossenem Schiebedach die
Klimaanlage laufen.
Um die Funktionsbereitschaft der
Klimaanlage zu gewährleisten,
lassen Sie die Klimaanlage jeden
Monat einige Minuten lang laufen.
Bei extremer Nutzung der
Klimaanlage kann die Differenz
zwischen der Außentemperatur
und der Windschutzscheiben-
temperatur dazu führen, dass
die Windschutzscheibe von außen
beschlägt und die Sicht
beeinträchtigt. Bringen Sie in
diesem Fall den Betriebsarten-
regler in die Stellung und
stellen Sie mit dem Gebläseregler
die niedrigste Gebläsedrehzahl
ein.
ANMERKUNG
3-144
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Wartung der Anlage
Luftfilter des Klimasystems
Der Filter sitzt hinter dem
Handschuhfach. Er filtert Staub und
andere Schadstoffe, die über die
Heizungs- und Klimaanlage in das
Fahrzeug eindringen.
Wir empfehlen, den Luftfilter der
Klimaanlage in den laut Wartungs-
plan vorgeschriebenen Abständen
von einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt austauschen zu lassen.
Wenn das Fahrzeug über einen
längeren Zeitraum auf staubigen
oder unbefestigten Straßen
eingesetzt wird, muss der Filter der
Klimaanlage häufiger geprüft und
nach Bedarf ersetzt werden.
Für den Fall, dass der Luftstrom
plötzlich nachlässt, empfehlen wir,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Kältemittel- und
Kompressorölmenge prüfen
Wenn die Kältemittelfüllung zu
gering ist, wird die Leistung der
Klimaanlage reduziert. Die Leistung
der Klimaanlage wird auch dann
beeinträchtigt, wenn zu viel
Kältemittel eingefüllt wird.
Deshalb empfehlen wir, das System
bei Funktionsstörungen in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt inspi-
zieren zu lassen.
1LDA5047
Frischluft
Umluft
Luftfilter des
Klimasystems
Gebläse
Ver-
dampfer
Heizungskühler
Fahrzeuge mit R-134a
Da das Kältemittel
unter sehr hohem
Druck steht, sollte die
Klimaanlage nur von
entsprechend ausge-
bildeten und qualifizierten
Technikern gewartet werden.
Wichtig ist, dass die korrekte
Sorte und Menge Öl und
Kältemittel verwendet wird.
Andernfalls besteht die Gefahr
von Verletzungen und von
Schäden am Fahrzeug.
VORSICHT
3-145
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Wir empfehlen, die Wartung der
Klimaanlage in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt durchführen zu
lassen.
A/C-Kältemittelaufkleber
Der tatsächlich im Fahrzeug
angebrachte A/C-Kältemittelauf-
kleber kann von der Abbildung
abweichen.
Die Symbole und Angaben auf dem
Kältemittelaufkleber der Klimaanlage
haben die folgenden Bedeutungen:
1. Klassifizierung des Kältemittels
2. Menge des Kältemittels
3. Klassifizierung des Kompressor-
schmiermittels
Welches Kältemittel in der
Klimaanlage Ihres Fahrzeugs zum
Einsatz kommt, steht auf einem
Aufkleber unter der Motorhaube.
Angaben zur genauen Lage des
Kältemittelaufklebers finden Sie in
Kapitel 8.
Fahrzeuge mit R-1234yf
Da das Kältemittel
entflammbar ist und
unter sehr hohem
Druck steht, sollte die
Klimaanlage nur von
entsprechend ausge-
bildeten und qualifi-
zierten Technikern
gewartet werden. Wichtig ist,
dass die korrekte Sorte und
Menge Öl und Kältemittel
verwendet wird. Andernfalls
besteht die Gefahr von
Verletzungen und von Schäden
am Fahrzeug.
VORSICHT
ODH044365R
Beispiel
ODH043366
• Ausführung B
• Ausführung A
3-146
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Um eine größtmögliche Entfeuch-
tungswirkung zu erzielen, drehen
Sie den Temperaturregler in die
Maximalstellung (heiß) und stellen
die höchste Gebläsedrehzahl ein.
Drücken Sie in der Ansicht
"Klimaregelung" die Schaltfläche
für die Frontscheibenheizung.
Sobald der Motor warmgelaufen
ist, strömt warme Luft gegen die
Frontscheibe.
Wenn Sie die Scheibe entfrosten
oder beschlagfrei halten und
gleichzeitig warme Luft im
Fußbereich wünschen, wählen Sie
den Lüftungsmodus "Fußraum &
entfrosten".
Befreien Sie Windschutzscheibe,
Heckscheibe, Außenspiegel und
alle Seitenscheiben vor Fahrtantritt
von Eis und Schnee.
Entfernen Sie auch Eis und
Schnee von der Motorhaube und
der Lufteinlassöffnung vor der
Windschutzscheibe, um die Effekti-
vität der Heizung und der
Entfrosterfunktion zu erhöhen und
um die Wahrscheinlichkeit zu
reduzieren, dass die Windschutz-
scheibe von innen beschlägt.
Informationen
Wenn der Motor nach dem Anlassen
noch kalt ist, wird der Luftstrom erst
nach einer kurzen Warmlaufphase
warm oder heiß
Manuelles Klimaregelsystem
Windschutzscheibe innen
beschlagfrei halten
1. Wählen Sie eine Gebläsedrehzahl
außer Position "0".
2. Stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein.
3. Wählen Sie den Modus oder
.
4. Der Frischluftmodus (Außenluft)
wird automatisch aktiviert. Außer-
dem läuft automatisch die Klima-
anlage (ausstattungsabhängig),
wenn der Modus gewählt
wird.
i
W
WINDSCHUTZSCHEIBE ENTFROSTEN UND BESCHLAGFREI HALTEN
Windschutzscheibenheizung
Verwenden Sie im Kühlbetrieb
bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit
nicht den Modus oder .
Die Differenz zwischen der
Außentemperatur und der
Windschutzscheibentempera-
tur könnte dazu führen, dass die
Windschutzscheibe von außen
beschlägt und die Sicht
beeinträchtigt. Bringen Sie in
diesem Fall den Modusschalter
in die Stellung und stellen
Sie mit dem Gebläseregler eine
geringere Gebläsedrehzahl ein.
VORSICHT
OOS047309
3-147
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Wenn die Aktivierung der Klima-
anlage und/oder des Frischluft-
modus nicht automatisch erfolgt,
betätigen Sie die entsprechende
Taste manuell.
Windschutzscheibe außen
enteisen
1. Drehen Sie den Gebläsedrehzahl-
regler in die höchste Stellung
(ganz nach rechts).
2. Drehen Sie den Temperaturregler
auf die höchste Temperatur.
3. Wählen Sie den Modus .
4. Der Frischluftmodus und die
Klimaanlage (ausstattungsab-
hängig) werden automatisch
aktiviert.
Automatisches
Klimaregelsystem
Windschutzscheibe innen
beschlagfrei halten
1. Wählen Sie die gewünschte
Gebläsedrehzahl.
2. Stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein.
3. Drücken Sie die ( ) taste.
4. Die Klimaanlage wird abhängig
von der erkannten Außentem-
peratur eingeschaltet und der
Frischluftmodus (Außenluft) und
eine höhere Gebläsedrehzahl
werden automatisch aktiviert.
OOS047310
OOS047311
3-148
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Falls die Klimaanlage nicht
automatisch einsetzt, regeln Sie die
entsprechende Funktion von Hand.
Wenn der Modus gewählt wird,
wird automatisch eine höhere
Gebläsedrehzahl eingestellt, wenn
vorher eine geringe Drehzahl
eingestellt war.
Windschutzscheibe außen
enteisen
1. Drehen Sie den Gebläseregler in
die höchste Stellung.
2. Drehen Sie den Temperaturregler
auf die höchste Temperatur (HI).
3. Drücken Sie die ( ) taste.
4. Die Klimaanlage wird abhängig
von der erkannten Außentem-
peratur eingeschaltet und der
Frischluftmodus wird automatisch
aktiviert.
Wenn die Stellung gewählt
wird, wird die Gebläsedrehzahl
angehoben.
Automatische
Scheibenentfeuchtung
(nur für Klimaautomatik,
ausstattungsabhängig)
Die automatische Scheibenentfeuch-
tung verhindert das Beschlagen
der Windschutzscheibe und misst
automatisch deren Feuchtigkeit.
Die automatische Scheibenent-
feuchtung läuft bei eingeschalteter
Klimaregelung.
Informationen
Die automatische Scheibenentfeuch-
tung funktioniert möglicherweise
nicht ordnungsgemäß, wenn die
Außentemperatur weniger als -10°C
beträgt.
Zum Beenden oder Einstellen der
Entfeuchtungsautomatik halten Sie
die Taste der Frontscheibenheizung
3 Sekunden lang gedrückt. Daraufhin
erscheint das Symbol "ADS OFF" in
der Anzeige der Klimaregelung und
zeigt damit an, dass die Funktion
deaktiviert wurde.
i
OOS047312
3-149
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Um die Entfeuchtungsautomatik
wieder einzuschalten, verwenden
Sie die oben beschriebene
Vorgehensweise, woraufhin das
Symbol "ADS OFF" erlischt.
Wenn die Batterie abgeklemmt oder
entladen wurde, wird die
Entfeuchtungsautomatik wieder
aktiviert.
Informationen
Aktivieren Sie nicht die
Umluftfunktion, während die
automatische Scheibenentfeuchtung
läuft. Andernfalls wird die Wirkung
beeinträchtigt.
Bauen Sie nicht die Sensor-
abdeckung am oberen Rand der
Frontscheibe ab.
Andernfalls werden möglicher-
weise Systemkomponenten
beschädigt und der Garantie-
anspruch erlischt.
Belüftungsautomatik
(ausstattungsabhängig)
Um die Qualität der Luft im
Innenraum zu verbessern und das
Beschlagen der Windschutzscheibe
zu verhindern, wird der Umluftmodus
je nach Außentemperatur nach 5 bis
30 Minuten deaktiviert und in den
Frischluftmodus umgeschaltet.
Zum Beenden oder Einstellen der
Belüftungsautomatik wählen Sie den
Modus "Kopfraum" und drücken 3
Sekunden lang die Umlufttaste .
Beim Einstellen der Belüftungs-
automatik blinkt 6 Mal die Umluft-
kontrollleuchte. Beim Beenden der
Funktion blinkt die Kontrollleuchte 3
Mal.
Schiebedach-Umluftfunktion
(ausstattungsabhängig)
Wenn bei eingeschalteter Heizung
oder Klimaanlage das Schiebedach
geöffnet ist, wird automatisch der
Frischluftmodus gewählt. Wenn Sie
zu diesem Zeitpunkt die Umlufttaste
drücken, wird die Umluftfunktion
aktiviert, die aber nach 3 Minuten
wieder von der Frischluftfunktion
abgelöst wird.
Wenn das Schiebedach geschlossen
wird, kehrt die Belüftung in den
ursprünglich gewählten Modus
zurück.
ANMERKUNG
i
ZUSATZFUNKTIONEN DER KLIMAREGELUNG
3-150
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
STAUFÄCHER
Um möglichem Diebstahl vor-
zubeugen, lagern Sie keine
Wertgegenstände in den
Staufächern.
Staufach in der Mittelkonsole
Zum Öffnen:
Ziehen Sie den Hebel (1).
Handschuhfach
Zum Öffnen des Handschuhfachs
ziehen Sie den Griff (1). Daraufhin
öffnet sich das Handschuhfach
automatisch. Schließen Sie das
Handschuhfach nach Gebrauch.
ANMERKUNG
Bewahren Sie keine Feuer-
zeuge, Gaskartuschen oder
andere brennbare/explosive
Gegenstände im Fahrzeug auf.
Derartige Gegenstände könnten
Feuer fangen und/oder
explodieren, wenn das
Fahrzeug längere Zeit hohen
Temperaturen ausgesetzt ist.
VORSICHT
Halten Sie Staufächer während
der Fahrt IMMER fest gesch-
lossen. Die Dinge in Ihrem
Fahrzeug bewegen sich mit
derselben Geschwindigkeit wie
das Fahrzeug selbst. Bei einer
Vollbremsung, einem plötz-
lichen Lenkmanöver oder
einem Unfall können die Dinge
aus den Staufächern gesch-
leudert werden und
Verletzungen verursachen,
wenn sie den Fahrer oder
Beifahrer treffen.
VORSICHT
OOS047056
Schließen Sie das Handschuh-
fach nach jedem Gebrauch.
Eine geöffnete Handschuhfach-
klappe kann dem Beifahrer bei
einem Unfall selbst dann
schwere Verletzungen zufügen,
wenn er angeschnallt ist.
VORSICHT
OOS047057
3-151
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Brillenfach
(ausstattungsabhängig)
Zum Öffnen:
Drücken Sie auf die Abdeckung,
woraufhin sich das Brillenfach
langsam öffnet. Legen Sie Ihre Brille
mit nach außen gerichteten Gläsern
in das Brillenfach.
Zum Schließen:
Schieben Sie das Fach in die
Ausgangsstellung.
Achten Sie darauf, dass das
Brillenfach beim Fahren geschlossen
ist.
Multibox
(ausstattungsabhängig)
Kleine Gegenstände können auf der
Multibox platziert werden.
OOS047058
Legen Sie keine anderen
Gegenstände als Brillen
in das Brillenfach. Diese
Gegenstände könnten bei
einer Vollbremsung oder bei
einem Unfall aus dem
Brillenfach fallen und
möglicherweise die Fahrzeug-
insassen verletzen.
Öffnen Sie das Brillenfach
nicht während der Fahrt. Die
Sicht in den Rückspiegel kann
durch eine geöffnetes Brillen-
fach behindert werden.
Legen Sie Brillen nicht mit
Gewalt im Brillenfach ab.
Wenn die Brille eingeklemmt
wird und Sie das Fach mit
Gewalt zu öffnen versuchen,
besteht Verletzungsgefahr.
VORSICHT
OOS047059
3-152
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Gepäckfach
(ausstattungsabhängig)
In dem mühelos zugänglichen
Staufach können Sie Verbandkasten,
Warndreieck (vorderes Fach),
Werkzeuge usw. unterbringen.
Greifen Sie den auf der Abdeckung
montierten Griff und heben Sie die
Abdeckung damit an.
Zum Vergrößern des
Gepäckraums
1. Ergreifen Sie den Griff oben an der
Abdeckung und ziehen Sie das
Gebäckraumablagebrett zurück.
2. Ziehen Sie das
Gebäckraumablagebrett
vollständig heraus und entfernen
Sie die Gepäckraumablage (falls
vorhanden).
3. Drücken Sie das
Gebäckraumablagebrett nach
vorne in den unteren Gleitschlitz.
OOS047070 OOS047320
OOS047319
3-153
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Getränkehalter
Vorn
In den Getränkehaltern können
Becher und kleine Getränkedosen
abgestellt werden.
Hinten (ausstattungsabhängig)
Ziehen Sie Armlehne nach unten,
um die Getränkehalter zu benutzen.
INNENAUSSTATTUNG
OOS047060
OOS047061
Vermeiden Sie abruptes
Anfahren und Bremsen, wenn
der Getränkehalter in
Gebrauch ist. Wenn heiße
Flüssigkeiten verschüttet
werden, könnten Sie verbrüht
werden. Wenn der Fahrer
verbrüht wird, verliert er
möglicherweise die Kontrolle
über das Fahrzeug und
verursacht einen Unfall.
Stellen Sie keine unver-
schlossenen Behälter mit
Heißgetränken in den
Getränkehalter, während das
Fahrzeug in Bewegung ist. Bei
einer Vollbremsung oder
Kollision besteht Verletzungs-
gefahr.
Benutzen Sie nur Behälter aus
weichen Materialien für die
Getränkehalter. Harte Gegen-
stände können bei einem
Unfall Verletzungen hervor-
rufen.
VORSICHT
3-154
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Lassen Sie Getränkebehälter
während der Fahrt ver-
schlossen, damit nichts ver-
schüttet wird. Verschüttete
Flüssigkeiten können in
die Fahrzeugelektrik/-elektronik
gelangen und elektrische/
elektronische Bauteile beschä-
digen.
Setzen Sie den Getränkehalter
beim Beseitigen verschütteter
Flüssigkeiten keinen zu hohen
Temperaturen aus. Andernfalls
wird der Getränkehalter mögli-
cherweise beschädigt.
Sonnenblende
Um eine Sonnenblende zu benutzen,
klappen Sie diese nach unten.
Um sich gegen seitlich eintretendes
Sonnenlicht zu schützen, klappen
Sie eine Sonnenblende nach unten,
lösen Sie die Blende aus der
Rasthalterung (1) und drehen Sie die
Blende zur Seite (2).
Um den Schminkspiegel zu benutzen,
klappen Sie die Sonnenblende
herunter und schieben die Spiegel-
abdeckung (3) zur Seite.
Benutzen Sie den Ticket-Halter (4)
zum Aufbewahren von Tickets.
Informationen
Schließen Sie die Schminkspiegel-
abdeckung nach Gebrauch
vollständig und klappen Sie die
Sonnenblende nach oben.
Bewahren Sie nicht mehrere
Tickets gleichzeitig im Ticket-
Halter auf. Andernfalls wird
der Ticket-Halter möglicherweise
beschädigt.
ANMERKUNG
i
ANMERKUNG
OOS047062
Achten Sie bei der Verwendung
der Sonnenblende darauf, dass
sie Ihre Sicht nicht einschränkt.
VORSICHT
Setzen Sie Dosen und Flaschen
keiner direkten Sonnen-
einstrahlung aus, und legen Sie
sie nicht in ein aufgeheiztes
Fahrzeug. Andernfalls besteht
Explosionsgefahr.
VORSICHT
3-155
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
12V-steckdose
(ausstattungsabhängig)
Die 12V-Steckdosen sind für die
Stromversorgung von Mobiltelefonen
und anderen Geräten, die mit der
Bordspannung des Fahrzeugs
betrieben werden können, vor-
gesehen. Bei laufendem Motor
sollten die Geräte weniger als 180
Watt ziehen.
So verhindern Sie Beschädi-
gungen der Steckdosen:
Verwenden Sie die Steckdose
nur bei laufendem Motor und
ziehen Sie den Stecker nach
Gebrauch aus der Steckdose.
Wenn ein elektrisches Gerät für
längere Zeit bei stehendem
Motor betrieben wird, könnte die
Batterie entladen werden.
Schließen Sie nur 12V-Geräte
an, die weniger als 180 Watt
ziehen.
Stellen Sie die Klimaanlage oder
die Heizung auf die niedrigste
Stufe, wenn Sie ein Gerät an
eine 12V-Steckdose anschließen
möchten.
Verschließen Sie bei Nichtge-
brauch den Deckel.
Einige elektronische Geräte
können elektronische Störun-
gen verursachen, wenn sie an
eine 12V-Steckdose eines
Fahrzeugs angeschlossen
werden. Diese Geräte können
erhebliche Störungen des
Audiosystems und Fehlfunk-
tionen der im Fahrzeug ver-
bauten elektronischen Systeme
oder Geräte hervorrufen.
Schieben Sie den Stecker bis
zum Anschlag hinein. Wenn kein
ordentlicher Kontakt hergestellt
wird, wird der Stecker
möglicherweise zu heiß und die
Temperatursicherung brennt
durch.
Verwenden Sie bei elektrischen/
elektronischen Geräte, die eine
Batterie besitzen, einen Um-
kehrstromschutz. Andernfalls
kann der Strom aus der
Batterie in die Fahrzeugelektrik/-
elektronik fließen und System-
störungen verursachen.
ANMERKUNG
OOS047063
Vermeiden Sie Stromschläge.
Stecken Sie nicht die Finger
oder Gegenstände in die
Steckdosen und berühren Sie
sie nicht mit nassen Händen.
VORSICHT
3-156
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Drahtloses Ladegerät
für Mobiltelefone
(ausstattungsabhängig)
In der Mittelkonsole befindet sich
ein drahtloses Ladegerät für
Mobiltelefone.
Dieses System ist verfügbar, wenn
alle Türen geschlossen sind und sich
der Zündschlüssel in der Stellung
ACC/ON befindet.
Mobiltelefon aufladen
Mit dem drahtlosen Ladegerät
können nur Qi-fähige Mobiltelefone
( ) aufgeladen werden. Suchen
Sie auf Ihrem Mobiltelefon nach dem
zugehörigen Symbol oder besuchen
Sie die Website des Mobiltelefon-
herstellers, um herauszufinden, ob
Ihr Mobiltelefon Qi-fähig ist.
Der drahtlose Ladevorgang wird
gestartet, wenn Sie ein Qi-fähiges
Mobiltelefon auf dem drahtlosen
Ladegerät platzieren.
1. Entfernen Sie alle anderen
Gegenstände, einschließlich des
Smartkey, von dem drahtlosen
Ladegerät. Andernfalls kann der
drahtlose Ladevorgang gestört
bzw. unterbrochen werden.
Platzieren Sie das Mobiltelefon
mittig auf der Ladefläche.
2. Während das Mobiltelefon
geladen wird, leuchtet die
Kontrollleuchte orange. Wenn das
Mobiltelefon vollständig geladen
ist, wechselt die Farbe der
Kontrollleuchte zu Grün.
3. Sie können die kabellose
Ladefunktion im Modus
"Benutzereinstellungen" des
Kombiinstruments ein- und
ausschalten. Weitere
Informationen finden Sie unter
"Betriebsarten des LCD-Displays"
in diesem Kapitel.
Wenn Ihr Mobiltelefon nicht geladen
wird:
- Ändern Sie geringfügig die
Position des Mobiltelefon auf der
Ladematte.
- Vergewissern Sie sich, dass die
Kontrollleuchte orange leuchtet.
Die Kontrollleuchte blinkt 10
Sekunden lang orange, falls eine
Störung der kabellosen Ladefunktion
vorliegt.
Unterbrechen Sie den Ladevorgang
in diesem Fall und versuchen Sie
erneut, das Mobiltelefon kabellos zu
laden.
OOS047064
3-157
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Das System warnt Sie mit einer
Meldung auf dem LCD-Display, falls
das Mobiltelefon noch auf der
Ladematte liegt, nachdem der Motor
abgestellt und die vordere Tür
geöffnet wurde.
Mobiltelefone, die nicht
nachweislich Qi-fähig ( ) sind,
können mit dem drahtlosen
Ladegerät nicht aufgeladen
werden.
Platzieren Sie Ihr Mobiltelefon
mittig auf dem drahtlosen
Ladegerät. Wenn Ihr
Mobiltelefon nicht genau in der
Mitte liegt, verlangsamt sich
möglicherweise die
Ladegeschwindigkeit und das
Mobiltelefon kann sich während
des Ladevorgangs erhitzen.
Wenn Smartkey-Funktionen
(z.B. Anlassen des Motors,
Öffnen oder Schließen der
Türen) ausgeführt werden, kann
der drahtlose Ladevorgang
vorübergehend unterbrochen
werden.
Bei einigen Mobiltelefonen
leuchtet die Kontrollleuchte
möglicherweise nicht grün,
obwohl der Ladevorgang
ordnungsgemäß beendet wurde.
Bei einem anormalen Tem-
peraturanstieg im drahtlosen
Ladegerät kann der drahtlose
Ladevorgang möglicherweise
vorübergehend gestoppt wer-
den. Der kabellose Ladevorgang
wird fortgesetzt, wenn die
Temperatur auf einen
bestimmten Wert sinkt.
Wenn sich ein metallischer
Gegenstand (z.B. eine Münze)
zwischen dem Mobiltelefon und
dem Ladegerät befindet, kann
der drahtlose Ladevorgang
möglicherweise vorübergehend
gestoppt werden.
Bei bestimmten Mobiltelefonen,
die über spezielle
Schutzabdeckungen verfügen,
verlangsamt sich
möglicherweise die
Ladegeschwindigkeit und es
kann zu einem Abbruch des
Ladevorgangs kommen.
Wenn das Mobiltelefon über eine
dicke Hülle verfügt, ist unter
Umständen kein drahtloses
Laden möglich.
Wenn kein vollständiger Kontakt
zwischen dem Mobiltelefon und
der Fläche für den drahtlosen
Ladevorgang besteht, kann der
drahtlose Ladevorgang
möglicherweise nicht
durchgeführt werden.
Bestimmte Gegenstände mit
magnetisch gespeicherten
Informationen (Kreditkarten,
Telefonkarten, Bankkarten und
andere Magnetkarten) können
durch den drahtlosen
Ladevorgang möglicherweise
beschädigt werden.
ANMERKUNG
3-158
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Uhr
Fahrzeuge mit Audiosystem
Wählen Sie die Taste
[SETUP/CLOCK] im Audiosystem
Wählen Sie [Date/Time].
Zeit einstellen: Stellen Sie die auf
dem Audiobildschirm angezeigte
Zeit ein.
Zeitformat: Wählen Sie 12- oder
24-Stunden-Format.
Fahrzeuge mit
Navigationssystem
Wählen Sie am Navigationssystem
das Einstellungsmenü Wählen
Sie [Date/Time].
GPS-Zeit: Zeigt die Zeit
entsprechend der empfangenen
GNSS-Zeit an.
24-Stunden: Schaltet zwischen 12-
Stunden- und 24-Stunden-Format
um.
Weitere Informationen finden Sie
in der separaten Anleitung
aus dem Lieferumfang Ihres
Fahrzeugs.
Kleiderhaken
(ausstattungsabhängig)
Die Haken eignen sich nicht zum
Aufhängen großer oder schwerer
Gegenstände.
OOS047065
Stellen Sie die Uhrzeit nicht
während der Fahrt ein: Sie
könnten die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren und einen
Unfall verursachen, der zu
schweren Personenschäden
führt.
VORSICHT
3-159
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Befestigungspunkt(e)
für Fußmatten
(ausstattungsabhängig)
Befestigen Sie Fußmatten stets an
den dafür vorgesehenen Befesti-
gungspunkten. Die Befestigungs-
punkte auf dem vorderen
Bodenteppich verhindern, dass die
Bodenmatten nach vorn rutschen.
OOS047067
Beim Anbringen von Boden-
matten im Fahrzeug ist
GRUNDSÄTZLICH Folgendes
zu beachten.
Vergewissern Sie sich vor
Fahrtantritt, dass die Boden-
matten ordnungsgemäß an
den dafür vorgesehenen
Verankerungen befestigt sind.
Verwenden Sie KEINE
Bodenmatten, die sich nicht
ordnungsgemäß an den dafür
vorgesehenen Verankerungen
des Fahrzeugs befestigen
lassen.
Legen Sie nicht mehrere
Bodenmatten übereinander
(z.B. Gummibodenmatten
auf Teppichbodenmatten). An
allen Positionen sollte
jeweils nur eine Bodenmatte
installiert sein.
VORSICHT
Hängen Sie ausschließlich
Kleidungsstücke am Kleider-
haken auf. Verstauen Sie keine
schweren, scharfkantigen oder
zerbrechlichen Gegenstände in
den Kleiderfächern.
Andernfalls besteht die Gefahr
von Verletzungen und
Fahrzeugschäden, wenn sich
der Kopfairbag bei einem Unfall
entfaltet.
VORSICHT
OOS047066
3-160
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Gepäcknetz (Halter)
Um zu verhindern, dass Dinge
unkontrolliert durch den Laderaum
rollen, können Sie ein Gepäcknetz
an den 4 Haltern befestigen.
Ein Gepäcknetz erhalten Sie im
Bedarfsfall bei Ihrem HYUNDAI
Vertragswerkstatt.
OOS047068
Um eine Beschädigung des
Ladeguts und Ihres Fahrzeugs
zu vermeiden, seien Sie
vorsichtig, wenn Sie
zerbrechliche oder sperrige
Gegenstände transportieren.
ACHTUNG
Verhindern Sie Verletzungen an
Ihren Augen. ÜBERDEHNEN
SIE NIEMALS die Spannbänder.
Um Verletzungen durch ein
reißendes Gepäcknetzband zu
vermeiden, halten Sie Ihr
Gesicht und Ihren Körper
IMMER aus dem Gefahren-
bereich der Netzbänder.
Benutzen Sie Gepäcknetz-
bänder NICHT, wenn Verschleiß-
spuren oder Beschädigungen
sichtbar sind.
VORSICHT
WICHTIG - Auf der Fahrseite
Ihres Fahrzeugs sind Veranke-
rungen montiert, die die
Bodenmatten in Position halten
sollen. HYUNDAI empfiehlt,
ausschließlich die für Ihr
Fahrzeug konzipierten
HYUNDAI Bodenmatten zu
verwenden, damit das Betätigen
der Pedale nicht beeinträchtigt
werden kann.
3-161
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Laderaumabdeckung
(ausstattungsabhängig)
Mit der Abdeckung kann der
Laderaum so abgedeckt werden,
dass die darin befindlichen Dinge
nicht sichtbar sind.
Beim Öffnen der Heckklappe
wird die Laderaumabdeckung
angehoben.
Nehmen Sie die Schnur (1) von der
Halterung, wenn Sie die Abdeckung
wieder in ihre ursprüngliche Position
bringen möchten.
Um die Laderaum-abdeckung
vollständig auszubauen, heben Sie
die Abdeckung bis zu einem Winkel
von 50 Grad an und ziehen sie
heraus (2).
Legen Sie keine Gepäckstücke auf
der Laderaumabdeckung ab,
damit sie nicht beschädigt oder
verformt wird.
ANMERKUNG
Transportieren Sie keine
Gegenstände auf der Lade-
raumabdeckung. Dort ab-
gelegte Gegenstände könnten
bei einem Unfall oder beim
Bremsen in den Fahrzeug-
innenraum geschleudert wer-
den und Insassen verletzen.
Lassen Sie es niemals zu,
dass Personen im Laderaum
mitfahren. Der Laderaum ist
ausschließlich für Gepäck
usw. vorgesehen.
Platzieren Sie schwere
Gepäckstücke möglichst weit
vorn, damit die Fahrzeug-
balance nicht beeinträchtigt
wird.
VORSICHT
OOS047069
3-162
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Dachreling
(ausstattungsabhängig)
Wenn Ihr Fahrzeug mit einer
Dachreling ausgestattet ist, können
Sie darauf Ladung transportieren.
Wenn Ihr Fahrzeug mit einem
Schiebedach ausgestattet ist,
stellen Sie sicher, dass Gegen-
stände so auf den Dachträger
geladen werden, dass sie nicht mit
dem Schiebedach in Berührung
kommen können.
Wenn Sie den Dachträger
beladen, sorgen Sie unbedingt
dafür, dass das Fahrzeugdach
nicht von der Ladung
beschädigt wird.
Wenn Sie große Objekte auf
dem Dachträger transportieren,
stellen Sie sicher, dass die
Objekte die Dachlänge und die
Dachbreite nicht überragen.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
AUßENAUSSTATTUNG
OOS047317
Die folgende Spezifikation ist
das maximale Gewicht, wel-
ches auf den Dachträger
geladen werden darf.Verteilen
Sie die Ladung so gleich-
mäßig wie möglich auf
dem Dachgepäckträger und
befestigen Sie die Ladung
sicher.
Wenn das Gewicht der
Ladung oder des Gepäcks die
für den Dachträger spezifi-
zierte Gewichtsobergrenze-
überschreitet, kann Ihr Fahr-
zeug beschädigt werden.
VORSICHT
DACH 80 kg (176 lbs.) BEI
TRÄGER GLEICHMÄßIGER BELASTUNG
3-163
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
3
Wenn sich Gegenstände auf
dem Dachträger befinden, liegt
der Fahrzeugschwerpunkt
höher. Vermeiden Sie abruptes
Anfahren, scharfe Kurven-
fahrten, abrupte Fahrmanöver
und hohe Geschwindigkeiten,
da dies zu einem Verlust der
Fahrzeugkontrolle, zu einem
Fahrzeugüberschlag und einem
daraus resultierenden Unfall
führen könnte.
Fahren Sie immer langsam
und seien Sie bei Kurven-
fahrten vorsichtig, wenn der
Dachträger beladen ist. Starke
Windböen, die auch von
vorbeifahrenden Fahrzeugen
verursacht werden, können
plötzlichen Aufwärtsdruck auf
die Gegenstände, die sich auf
dem Dachträger befinden,
ausüben.
Dies trifft insbesondere zu,
wenn Sie breite Gegenstände
wie z. B. Holzplatten oder
Matratzen transportieren.
Solche Gegenstände könnten
vom Dachträger stürzen
und sowohl Ihr eigenes als
auch andere Fahrzeuge
beschädigen.
Um vorzubeugen, dass
Ladegut während der Fahrt
verloren geht und dass
Schäden entstehen, verge-
wissern Sie sich vor
Fahrtantritt und regelmäßig
während der Fahrt, dass die
Ladung sicher auf dem
Dachträger befestigt ist.
Multimedia-Anlage
Multimedia-Anlage ................................................4-2
AUX, USB und iPod®-Schnittstellen............................4-2
Antenne ...............................................................................4-3
Audio-Bedienelemente am Lenkrad.............................4-3
Bluetooth
®Wireless Technology
Freisprechfunktion............................................................4-5
AVN (Audio-/Video-/Navigationssystem)...................4-5
Wie eine Auto-Audioanlage funktioniert....................4-5
Audiosystem (ohne Touchscreen).......................4-9
Bestandteile des Audiosystems...................................4-10
Radio...................................................................................4-16
Medien ...............................................................................4-18
Telefon...............................................................................4-29
Einrichtung........................................................................4-37
Konformitätserklärung ........................................4-40
CE für EU ..........................................................................4-40
4
4-2
Multimedia-Anlage
Informationen
Der Einbau von HID-Scheinwerfern
aus dem Zubehörhandel kann die
Funktion des Audiosystems und der
Bordelektronik beeinträchtigen.
Lassen Sie keine Chemikalien wie
Parfum, Pflegeöl, Sonnencreme,
Handwaschpaste oder Lufterfrischer
auf die Bauteile des Innenraums
gelangen, da diese Substanzen
Beschädigungen und Verfärbungen
verursachen können.
AUX, USB und iPod®-
Schnittstellen
Über die AUX-Schnittstelle können
Audiogeräte angeschlossen werden,
während die USB-Schnittstelle für
USB-Datenträger vorgesehen und
die iPod®-Schnittstelle für iPod®-
Geräte reserviert ist.
Informationen
Wenn Sie ein tragbares Audiogerät
verwenden, das an die 12V-Steckdose
des Fahrzeugs angeschlossen ist,
können beim Abspielen Störgeräusche
auftreten. Nutzen Sie in diesem Fall
die interne Stromversorgung des
tragbaren Audiogeräts.
iPod®ist ein Warenzeichen der
Apple Inc.
ii
MULTIMEDIA-ANLAGE
OOS047074
4-3
Multimedia-Anlage
4
Antenne
Dachantenne
Die Dachantenne empfängt
Datenübertragungen. (Zum Beispiel:
AM/FM, DAB, GPS/GNSS)
Drehen Sie den Dachantenne
zum Abnehmen gegen den Uhr-
zeigersinn. Drehen Sie sie im
Uhrzeigersinn, um sie wieder
anzubringen.
Vor der Einfahrt in ein Gebäude
mit niedriger Deckenhöhe
oder in eine Waschstrasse die
Antenne zum Ausbau entgegen
dem Uhrzeigersinn drehen.
Andernfalls wird die Antenne
beschädigt.
Beim Wiedereinbau der Antenne
ist es wichtig, dass sie fest
angezogen und ganz aufrecht
gestellt ist, um einen guten
Empfang zu gewährleisten.
Reinigen Sie die Innenseite der
Heckscheibe nicht mit einem
Glasreiniger oder einem
Schaber, da dadurch die
Heizdrähte beschädigt werden
können.
Fügen Sie keine metallischen
Beschichtungen wie z.B. Ni, Cd
usw. hinzu. Dadurch kann sich
der Empfang von AM- und FM-
Signalen verschlechtern.
Audio-Bedienelemente am
Lenkrad
(ausstattungsabhängig)
ANMERKUNG
ANMERKUNG
OOS047071
OOS047072
OOS047073
Ausführung A
Ausführung B
4-4
Multimedia-Anlage
Die am Lenkrad montierten Tasten
für die Steuerung des Audiosystems
dienen Ihrem Komfort.
Betätigen Sie nicht mehrere
Audio- Fernbedienungstasten
gleichzeitig.
LAUTSTÄRKE (VOL + / - ) (1)
Zum Erhöhen der LAUTSTÄRKE
drücken Sie den Schalter nach
oben.
Zum Verringern der LAUTSTÄRKE
drücken Sie den Schalter nach
unten.
SUCHLAUF/SENDERSPEICHER
( / ) (2)
Wenn Sie den SEEK/PRESET-
Kippschalter nach oben oder unten
drücken und mindestens 0,8 s
festhalten, verhält er sich je nach
eingestelltem Modus
unterschiedlich.
Modus RADIO
Fungiert als Auswahltaste für den
automatischen Suchlauf. Führt eine
Sendersuche durch, bis die Taste
wieder losgelassen wird.
MEDIA-Modus
Fungiert als Taste FF/REW
(schneller Vor-/Rücklauf).
Wenn Sie den SEEK/PRESET-
Kippschalter nach oben oder unten
drücken, verhält er sich je nach
eingestelltem Modus
unterschiedlich.
Modus RADIO
Übernimmt die Funktion der Taste
PRESET STATION UP/DOWN
(Senderspeicher).
MEDIA-Modus
Übernimmt die Funktion der Taste
"Titel vor/zurück".
MODUS ( ) (3)
Drücken Sie die Taste MODE, um
den Modus Radio, Disc oder AUX
auszuwählen.
TASTE MUTE ( ) (4)
Drücken Sie die Taste, um die
Stummschaltung zu aktivieren.
Drücken Sie die Taste erneut, um
den Ton einzuschalten.
Informationen
Detaillierte Beschreibungen der
Audiotasten finden Sie auf den
folgenden Seiten in diesem Kapitel.
i
ANMERKUNG
4-5
Multimedia-Anlage
4
Bluetooth®
Wireless
Technology
Freisprechfunktion
Mit
Bluetooth
®Wireless Technology
können sie kabellos telefonieren.
(1) Taste "Abheben"
(2) Taste "Auflegen"
(3) Mikrofon (Fahrzeuge mit
Rechtslenkung: rechte Seite)
Audio: Ausführliche Informationen
finden Sie unter "AUDIO" in
diesem Kapitel.
AVN: Ausführliche Informationen
über die
Bluetooth
®Wireless
Technology Freisprechfunktion
finden Sie im entsprechenden
Handbuch.
AVN (Audio-/Video-
/Navigationssystem)
(ausstattungsabhängig)
Detaillierte Informationen über das
AVN-System finden Sie im
entsprechenden Handbuch.
Wie eine Auto-Audioanlage
funktioniert
FM-Empfang
AM und FM Radiosignale werden
von Sendemasten, die um Ihre Stadt
herum platziert sind, gesendet. Sie
werden von der Antenne an Ihrem
Fahrzeug empfangen. Die Signale
werden dann vom Radio über-
nommen und an die Autolautspre-
cher weitergeleitet.
OJF045308L
OOS047075
OOS047076
4-6
Multimedia-Anlage
Wenn ein starkes Signal Ihr
Fahrzeug erreicht hat, gewährleistet
die Präzisionstechnik Ihres Audio-
systems die Reproduktion der
Signale in der bestmöglichen
Qualität. Allerdings sind in einigen
Fällen die Signale, die Ihr Fahrzeug
erreichen, nicht stark und klar genug.
Folgende Faktoren können den
Empfang beeinträchtigen: Entfer-
nung vom Radiosender, Nähe
anderer starker Sender oder das
Vorhandensein von Gebäuden,
Brücken oder andere große
Hindernisse in dem Bereich.
AM (MW, LW)-Empfang
AM-Signale können über größere
Entfernungen empfangen werden als
FM-Signale. Der Grund ist, dass
AM-Radiowellen mit niedrigeren
Frequenzen gesendet werden. Diese
weitreichenden niederfrequenten
Radiowellen können der Erdkrüm-
mung folgen, anstatt sich gerade
zu bewegen. Ferner können sie
sich um Hindernisse herum
bewegen, woraus sich eine bessere
Signalabdeckung ergibt.
FM-Radiosender
FM-Rundfunksignale werden mit
hohen Frequenzen gesendet und sie
krümmen sich nicht, um der Erd-
oberfläche zu folgen. Deswegen
lassen FM-Rundfunksignale schon
in kurzer Entfernung vom Sender
nach. Außerdem werden FM-Rund-
funksignale leicht durch Gebäude,
Berge und Hindernisse beeinträch-
tigt. Dies kann dazu führen, dass Sie
aufgrund der Empfangsqualität
annehmen, Ihr Radio sei nicht in
Ordnung.
Die folgenden Phänomene sind
normal und kein Indiz für eine
Störung Ihres Radios:
OJF045310LOJF045309L
4-7
Multimedia-Anlage
4
Fading - Wenn sich Ihr Fahrzeug
von einem Radiosender entfernt,
werden die Signale schwächer und
der Klang beginnt nachzulassen.
Wenn dieser Fall auftritt,
empfehlen wir Ihnen, einen
anderen stärkeren Sender zu
wählen.
Tonschwankungen/Empfangs-
störungen - Schwache FM-Signale
oder große Hindernisse zwischen
dem Sender und Ihrem Radio
können die Ursache dafür sein,
dass die Rundfunksignale gestört
werden und dass Empfangs-
störungen oder Tonschwankungen
auftreten. Das Reduzierung der
Höheneinstellung kann diesen
Effekt verringern, bis die
Störungen nicht mehr auftreten.
Senderüberlagerung - Wenn die
FM-Signale schwächer werden,
kann es vorkommen, dass ein
anderes starkes Rundfunksignal,
welches in der Nähe derselben
Frequenz liegt, hörbar wird. Dieser
Effekt kann auftreten, da Ihr Radio
so konzipiert ist, dass es sich auf
das deutlichste Signal einstellt.
Wenn dieser Fall auftritt, wählen
Sie einen anderen Sender mit
einem stärkeren Signal.
OJF045311L
¢¢¢
JBM004
4-8
Multimedia-Anlage
Mehrfachempfang - Wenn Radio-
signale aus verschiedenen
Richtungen empfangen werden,
können Verzerrungen oder
Empfangsstörungen auftreten.
Ursache kann der Empfang eines
direkten und eines reflektierten
Signals desselben Radiosenders
sein oder der Empfang zweier
Sender, die auf benachbarten
Frequenzen senden. Wenn dieser
Fall auftritt, wählen Sie einen
anderen Sender, bis die Emp-
fangsstörungen nicht mehr
auftreten.
Verwendung von Mobiltelefonen
und Funksprechgeräten
Wenn ein Mobiltelefon im Fahrzeug
benutzt wird, kann die Audioanlage
Störgeräusche abgeben. Das
bedeutet nicht, dass die Audioanlage
nicht in Ordnung ist. In diesem Fall
sollten Sie das Mobiltelefon an
einem Ort so weit wie möglich vom
Audiosystem entfernt verwenden.
Wenn Sie Kommunikationsgeräte
wie z. B. Mobiltelefone oder
Funksprechgeräte im Fahrzeug
benutzen, muss eine separate
Antenne außen am Fahrzeug
angebracht sein. Wenn Mobil-
telefone oder Funksprechgeräte
nur mit den internen Antennen
benutzt werden, kann sich dies
störend auf die elektrische Anlage
des Fahrzeugs auswirken und den
sicheren Betrieb des Fahrzeugs
nachteilig beeinflussen.
iPod®
iPod®ist ein eingetragenes
Warenzeichen der Apple Inc.
Bluetooth®
Wireless
Technology
Das Wortzeichen Bluetooth®und die
Logos sind eingetragene
Warenzeichen im Besitz von
Bluetooth®SIG, Inc. und jeglicher
Gebrauch dieser Warenzeichen
durch Hyundai geschieht auf Basis
der von HYUNDAI erteilten Lizenz.
Andere Warenzeichen und
Handelsnamen sind im Besitzer ihrer
jeweiligen Eigentümer.
Zum Verwenden der Bluetooth®-
Funktionen wird ein Bluetooth®-
kompatibles Mobiltelefon benötigt.
ANMERKUNG
Benutzen Sie während der Fahrt
kein Mobiltelefon. Sie müssen
erst an einer sicher Stelle
anhalten, bevor Sie ein
Mobiltelefon benutzen.
VORSICHT
4-9
Multimedia-Anlage
4
AUDIOSYSTEM (ohne Touchscreen)
J9G4H0000EE
(Mit
Bluetooth
®Wireless Technology)
4-10
Multimedia-Anlage
Bestandteile des
Audiosystems
Haupteinheit
Die tatsächlich vorhandenen
Funktionen können von der
Abbildung abweichen.
(1) SEEK/TRACK
Suche nach dem nächsten Sender
im DAB/FM*- und AM-Radio-
modus.
Wechseln des aktuellen Titels im
Medienmodus.
* mit DAB (ausstattungsabhängig)
(2) RADIO
DAB/FM*- oder AM-Sender starten.
* mit DAB (ausstattungsabhängig)
(3) MEDIEN
Wählen Sie USB (iPod®),
Bluetooth® (BT) Audio oder AUX.
Daraufhin wird das Medienmenü
angezeigt, wenn zwei oder mehr
Medien angeschlossen sind oder
wenn die Taste [MEDIA] im
Medienmodus gedrückt wird.
(4) PHONE
Start des Bluetooth®Mobiltelefon-
modus.
(5) POWER/VOLUME-Regler
Drehen Sie den Regler, um die
Lautstärke zu regeln.
Drücken Sie die Taste, um das
System ein- oder auszuschalten.
(6) RESET
Beenden und Neustart des
Systems.
4-11
Multimedia-Anlage
4
(7) PRESET (Gespeicherte
Sender)
Wechseln Sie im Radiomodus zur
vorigen/nächsten Seite mit
voreingestellten Sendern.
(8) SETUP/CLOCK
Greifen Sie auf die Einstellungen
für das Display, den Klang, Datum
und Uhrzeit, Bluetooth, das
System und die
Displayabschaltung zu.
Zum Einstellen von Datum und
Uhrzeit drücken und gedrückt
halten.
(9) MENU (MENÜ)
Zeigen Sie weitere Menüs an, die
in der aktuellen Ansicht verfügbar
sind.
(10) BACK (ZURÜCK)
Kehren Sie zur vorherigen Ansicht
zurück.
(11) TUNE-Regler
Drehen Sie den Regler, um durch
die Sender-/Songliste zu blättern.
Drücken Sie die Taste, um einen
Eintrag auszuwählen.
(12) [1] ~ [6] (Gespeicherte Sender)
Speichern Sie Radiosender und
rufen Sie gespeicherte Sender auf.
Wählen/starten Sie die auf dem
Display angezeigten Zahlen-
menüs.
4-12
Multimedia-Anlage
Fernbedienungstasten am
Lenkrad
Die tatsächlich vorhandenen
Funktionen können von der
Abbildung abweichen.
(1) MUTE
Schaltet die Audioanlage stumm.
Schaltet während einem
Telefongespräch das Mikrofon
stumm.
(2) MODE
Drücken Sie die Taste, um den
Modus in folgender Reihenfolge zu
ändern: Radio Media.
(3) VOLUME
Drehen Sie den Regler, um die
Lautstärke zu regeln.
(4) UP/DOWN
Drücken Sie die Taste im
Radiomodus, um nach
gespeicherten Sendern zu suchen.
Halten Sie die Taste im
Radiomodus gedrückt, um nach
Senderfrequenzen zu suchen.
Drücken Sie die Taste im
Medienmodus, um den aktuellen
Song zu wechseln. (außer AUX)
Halten Sie die Taste im
Medienmodus gedrückt, um
schnell durch die Songliste zu
suchen. (außer Bluetooth® (BT),
Audio und AUX)
(5) CALL (ausstattungsabhängig)
Bei Drücken der Taste
- Wenn nicht im Bluetooth®
Freisprechsystemmodus oder
bei eingehendem Anruf.
Erstes Drücken: Automatische
Anzeige der zuletzt gewählten
Rufnummer.
Zweites Drücken: Anrufen der
eingegebenen Rufnummer.
- Drücken Sie auf den Anruf
Benachrichtigungsbildschirm,
um den Anruf entgegenzu-
nehmen.
- Drücken Sie die Taste im
Bluetooth®Freisprechsystem-
modus, um zum wartenden
Anruf zu wechseln.
4-13
Multimedia-Anlage
4
Drücken und halten Sie die Taste
(mehr als 1,0 Sekunden)
- Wenn Sie sich nicht im
Bluetooth®Freisprechsystem-
modus befinden und wenn
gerade kein Anruf eingeht, wird
die zuletzt gewählte Nummer
gewählt.
- Drücken Sie die Taste im
Bluetooth®Freisprechsystem-
modus, um den Anruf zu Ihrem
Mobiltelefon weiterzuleiten.
- Drücken Sie die Taste im
Mobiltelefonmodus um auf
Bluetooth®Freisprechsystem-
modus umzuschalten.
(6) END (ausstattungsabhängig)
Drücken Sie die Taste im
Bluetooth®Freisprechsystem-
modus, um den Anruf zu beenden.
Drücken Sie auf den Anruf-
Benachrichtigungsbildschirm, um
den Anruf abzulehnen.
Schauen Sie während der
Fahrt nicht auf den Bildschirm.
Wenn Sie längere Zeit auf den
Bildschirm schauen, erhöht
sich das Unfallrisiko.
Das Audiosystem darf weder
zerlegt, zusammengebaut
oder modifiziert werden.
Solche Handlungen erhöhen
das Risiko für Unfälle, Brände
oder elektrische Schläge.
Die Verwendung des Mobil-
telefons während der Fahrt
verursacht eine Ablenkung
und erhöht so das
Unfallrisiko. Verwenden Sie
das Mobiltelefon erst, wenn
das Fahrzeug sicher geparkt
ist.
Achten Sie unbedingt darauf,
keine Fremdkörper oder
Wasser in das Gerät
eindringen zu lassen. Solche
Handlungen erhöhen das
Risiko für Rauchentwicklung,
Brände oder Gerätestörungen.
VORSICHT Benutzen Sie das System
nicht mehr, wenn der
Bildschirm leer ist oder kein
Ton zu hören ist, da dies
Anzeichen für eine
Gerätestörung sind. Eine
weitere Benutzung unter
solchen Umständen erhöht
das Unfallrisiko (Brände,
elektrischer Schlag) oder
führt zu Gerätestörungen.
Berühren Sie während eines
Gewitters auf keinen Fall die
Antenne, da die Gefahr eines
Stromschlags durch
Blitzeinschlag besteht.
Halten Sie nicht im
Halteverbot, um das Gerät zu
bedienen. Solche Handlungen
erhöhen das Unfallrisiko.
Verwenden Sie das Gerät bei
eingeschaltetetem Motor. Bei
längerer Benutzung mit
ausgeschaltetem Motor
entlädt sich die Batterie.
4-14
Multimedia-Anlage
Die Verwendung des Geräts
während der Fahrt verursacht
eine Ablenkung und erhöht so
das Unfallrisiko. Verwenden Sie
das Gerät erst, wenn das
Fahrzeug sicher geparkt ist.
Stellen Sie die Lautstärke so
ein, dass der Fahrer noch
Geräusche von außen hören
kann. Sollten Außengeräusche
nicht mehr wahrgenommen
werden können, erhöht sich das
Unfallrisiko.
Kontrollieren Sie die
Lautstärkeeinstellung, bevor Sie
das Gerät einschalten. Eine
plötzliche, extreme Lautstärke
beim Einschalten des Geräts ist
schädlich für die Ohren. (Stellen
Sie daher das Gerät vor dem
Ausschalten immer auf eine
niedrige Lautstärke ein.)
Schalten Sie vor Verwendung
den Motor ein. Lassen Sie das
Audiosystem nicht längere Zeit
bei ausgeschaltetem Motor
eingeschaltet, da sich dadurch
die Batterie entlädt.
Setzen Sie das Gerät keinen
schweren Stößen oder
Schlägen aus. Durch direkte
Krafteinwirkung auf die
Vorderseite des Monitors
können der LCD-Bildschirm
werden.
Schalten Sie das Gerät zum
Reinigen unbedingt aus und
verwenden Sie ein trockenes
und weiches Tuch. Verwenden
Sie auf keinen Fall aggressive
Stoffe, chemische Reinigungs-
tücher oder Lösungsmittel
(Alkohol, Benzin, Verdünner
etc.). Derartige Stoffe können
das Panel des Geräts angreifen
und Verfärbungen verursachen.
Stellen Sie keine Getränke in die
Nähe des Audiosystems. Durch
verschüttete Getränke kann es
zur Systemstörung kommen.
Bei einer Störung des Geräts
wenden Sie sich bitte an den
Händler oder das After-Service-
Center, wo Sie das Gerät gekauft
haben.
ANMERKUNG
Ablenkungen während der
Fahrt können zu einem
Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug und somit zu einem
Unfall führen, der schwere oder
gar lebensgefährliche Ver-
letzung zur Folge haben kann.
Die primäre Verantwortung des
Fahrers liegt im sicheren und
gesetzeskonformen Betrieb des
Fahrzeugs. Die Benutzung von
mobilen und anderen Geräten
oder von Fahrzeugsystemen,
die den Fahrer vom sicheren
Betrieb des Fahrzeugs
ablenken oder gesetzlich
verboten sind, ist nicht
gestattet.
VORSICHT
4-15
Multimedia-Anlage
4
Wenn Sie das Gerät in einem
Bereich mit hoher elektro-
magnetischer Strahlung positio-
nieren, können Interferenzen
auftreten.
Vermeiden Sie, dass
laugenhaltige Stoffe wie z.B.
Parfüm oder kosmetisches Öl in
Kontakt mit dem Armaturenbrett
kommen, da dieses dadurch
beschädigt oder verfärbt werden
kann.
Symbol Beschreibung
Stummschaltung Stummschaltung aktiviert
Batterie Batterieladezustand eines angeschlossenen Bluetooth®
Geräts
Freisprechsystem +
Audiostreaming-
Anschluss
Bluetooth®Freisprechsystem und Audiostreaming verfügbar
Freisprechsystem Bluetooth®Freisprechsystem verfügbar
Bluetooth®
Audiostreaming Bluetooth®Audiostreaming verfügbar
Kontakte herunterladen Herunterladen von Kontakten über Bluetooth®Wireless
Technology
Anrufliste
herunterladen
Herunterladen der Anrufliste über Bluetooth®Wireless
Technology
Leitung besetzt Gesprächsverbindung besteht
Mikrofon-
Stummschaltung
Mikrofon während eines Anrufs ausgeschaltet (Anrufer kann
Ihre Stimme nicht hören)
Signalstärke des
Telefons
Anzeige der Signalstärke eines über Bluetooth®
angeschlossenen Mobiltelefons
Informationen über Statussymbole
Symbole in der rechten oberen Bildschirmecke informieren Sie über den
Status des Audiosystems.
4-16
Multimedia-Anlage
Radio
FM/AM (mit RDS
(ausstattungsabhängig))
Umschalten zwischen FM und AM
Drücken Sie die Taste [RADIO]
des Audiosystems, um zwischen
FM und AM umzuschalten.
Sendersuche
Drücken Sie die Taste [SEEK/
TRACK], um nach Sendern zu
suchen.
Gespeicherte Sender
Sie können bis zu 36 Sender
speichern.
1. Drücken Sie länger auf einen der
Einträge von 1 bis 36. Dadurch
wird der aktuelle Sender in
diesem Eintrag gespeichert. Ist
der Eintrag leer, wird der Sender
automatisch in diesem Eintrag
gespeichert.
2. Zum Speichern unter der Nummer
7 oder darüber drücken Sie die
Taste [PRESET], um die vorige/
nächste Seite aufzurufen und dort
zu speichern.
Zum Aufrufen eines voreingestellten
Senders drücken Sie den
gewünschten Sender in der Liste.
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU]
und wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Liste: Eine Liste aller am
derzeitigen Standort des
Fahrzeugs empfangbaren Sender
wird angezeigt. Drücken Sie den
gewünschten Sender.
Verkehrsdurchsagen (TA):
Verkehrsdurchsagen lassen sich
aktivieren oder deaktivieren.
Scan: Alle verfügbaren Sender
werden jeweils fünf Sekunden
angespielt.
Soundeinstellungen: Hier können
Sie die Soundeinstellungen
ändern.
4-17
Multimedia-Anlage
4
DAB/FM (mit DAB)
Umschalten zwischen DAB/FM und
AM
Drücken Sie die Taste [RADIO]
des Audiosystems, um zwischen
DAB/FM und AM umzuschalten.
Sendersuche
Drücken Sie die Taste [SEEK/
TRACK], um nach Sendern zu
suchen.
Gespeicherte Sender
Sie können bis zu 36 Sender
speichern.
1. Drücken Sie länger auf einen der
Einträge von 1 bis 36. Dadurch
wird der aktuelle Sender in
diesem Eintrag gespeichert. Ist
der Eintrag leer, wird der Sender
automatisch in diesem Eintrag
gespeichert.
2. Zum Speichern unter der Nummer
7 oder darüber drücken Sie die
Taste [PRESET], um die vorige/
nächste Seite aufzurufen und dort
zu speichern.
Zum Aufrufen eines voreingestellten
Senders drücken Sie den
gewünschten Sender in der Liste.
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU]
und wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Liste: Eine Liste aller am
derzeitigen Standort des
Fahrzeugs empfangbaren Sender
wird angezeigt. Drücken Sie den
gewünschten Sender.
Verkehrsdurchsagen (TA):
Verkehrsdurchsagen lassen sich
aktivieren oder deaktivieren.
Gebiet: Aktivieren oder
deaktivieren Sie das automatische
Umschalten zwischen regionalen
Sendern.
Soundeinstellungen: Hier können
Sie die Soundeinstellungen
ändern.
Scan: Alle verfügbaren Sender
werden jeweils fünf Sekunden
angespielt.
Manuelle FM-Sendersuche:
Suchen Sie manuell nach
Sendern.
4-18
Multimedia-Anlage
Medien
Informationen - Verwendung
von MP3
Unterstützte Audioformate
Andere Dateiformate als die oben
angegebenen werden nicht
erkannt und können nicht
wiedergegeben werden.
Informationen wie z.B. der
Dateiname werden nicht
angezeigt.
Bereich derunterstützten
komprimierten Dateitypen
1. Bitrate-Bereich (Kbps)
2. Sampling-Frequenz (Hz)
Die Soundqualität von im Format
MP3/WMA komprimierten Dateien
sowie WAV-Dateien hängt von der
Bitrate ab. (Eine höhere Bitrate
bedeutet eine bessere
Soundqualität)
Das Gerät erkennt nur Dateien mit
der Endung MP3, WMA oder WAV.
Dateien ohne diese Erweiterung
werden nicht erkannt.
3. Anzahl der erkennbaren
Verzeichnisse und Dateien
Verzeichnisse: 2.000 für USB
Dateien: 6.000 für USB
Kein Erkennungslimit für
Verzeichnis-Hierarchien
MPEG1 MPEG2 MPEG2.5 WMA WAV
44100 22050 11025 32000 44100
48000 24000 12000 44100 48000
32000 16000 8000 48000
BIT RATE (kbps)
MPEG1 MPEG2 MPEG2.5 WMA
Layer3
32 8 8 48
40 16 16 64
48 24 24 80
56 32 32 96
64 40 40 128
80 48 48 160
96 56 56 192
112 64 64
128 80 80
160 96 96
192 112 112
224 128 128
256 144 144
320 160 160
WAV
ANMERKUNG
Audioformate WAV-Audioformat
Komprimierte
Audioformate
MPEG1 Audio Layer3
MPEG2 Audio Layer3
MPEG2.5 Audio Layer3
Windows Media Audio Ver 7.X
& 8.X
i
PCM (Stereo)
24
IMA ADPCM
44
MS ADPCM
Oberer
Bereich
4-19
Multimedia-Anlage
4
4. Zeichenanzeigebereich (Unicode)
Dateinamen: Bis zu 64 englische
Zeichen (64 koreanische Zeichen)
Verzeichnisname: Bis zu 32
englische Zeichen (32 koreanische
Zeichen)
Unterstützte Sprachen
(Unicode-Unterstützung)
Koreanisch: 2.604 Zeichen
Englisch: 94 Zeichen
Normale chinesische Zeichen:
4.888 Zeichen
Sonderzeichen: 986 Zeichen
Zeichen in Japanisch/
vereinfachtem Chinesisch werden
nicht unterstützt.
Informationen
- Verwendung von USB-
Geräten
Wenn Sie das Fahrzeug mit
angeschlossenem USB-Gerät
starten, kann das Gerät beschädigt
werden. Bitte ziehen Sie das USB-
Gerät aus der Buchse, bevorSie das
Fahrzeug starten.
Wenn Sie den Motor mit
angeschlossenem USB-Gerät
starten oder abstellen, kann das
USB-Gerät beschädigt werden.
Denken Sie beim Anschließen/
Herausziehen externer USB-Geräte
an die statische Elektrizität.
Ein verschlüsselter MP3-Player
wird beim Anschließen nicht
erkannt.
Je nach Status des externen USB-
Geräts wird es möglicherweise nicht
erkannt.
Nur Produkte mit Byte/Sektor-
Größe von max. 4 KB werden
erkannt.
Nur USB-Geräte im Format
FAT12/16/32 werden erkannt;
NTFS- und ExFAT-Dateisysteme
werden nicht erkannt.
Einige USB-Geräte werden
aufgrund von Kompatibilitäts-
problemen nicht erkannt.
Vermeiden Sie es, die USB-
Anschlüsse zu berühren.
Werden die USB-Geräte innerhalb
eines kurzen Zeitraums mehrmals
angeschlossen und wieder getrennt,
kann das zu Gerätestörungen
führen.
Beim Abtrennen des USB-Geräts
können anormale Geräusche zu
hören sein.
Schalten Sie das Audiosystem aus,
bevor Sie externe USB-Geräte
anschließen oder abtrennen.
Je nach Typ, Kapazität oder
Dateiformat des externen USB-
Geräts dauert die Erkennung
möglicherweise länger. Das ist kein
Produktfehler.
Die Verwendung von USB-Geräten
für andere Zwecke als zur
Wiedergabe von Musik ist nicht
gestattet.
Die Anzeige von Bildern und das
Abspielen von Videos werden nicht
unterstützt.
i
ANMERKUNG
4-20
Multimedia-Anlage
Die Verwendung von USB-Geräten,
einschließlich Aufladen und
Erwärmen über die USB-
Schnittstelle, können zu einer
Beeinträchtigung der Leistung oder
zu Störungen führen. Verwenden
Sie USB-Geräte oder -zubehörnicht
für diese Zwecke.
Bei Verwendung von nachgekauften
USB-Hubs oder Verlängerungs-
kabeln kann es passieren, dass das
Audiosystem des Fahrzeugs Ihr
USB-Gerät nicht erkennt.
Verbinden Sie das USB-Gerät
direkt mit dem Multimedia-
Anschluss Ihres Fahrzeugs.
Bei Verwendung von High-Capacity-
USB-Geräten mit mehreren
logischen Laufwerken, können nur
Dateien abgespielt werden, die auf
dem logischen Laufwerk auf der
höchsten Ebene gespeichert sind.
Werden Anwendungen auf ein
USB-Laufwerk geladen, wird
möglicherweise die Dateiwiedergabe
gestört.
Einige MP3-Player, Mobiltelefone,
Digitalkameras usw. (USB-Geräte,
die nicht als Mobilspeicher erkannt
werden) funktionieren nach dem
Anschluss möglicherweise nicht
richtig.
Die USB-Aufladung wird von einigen
Mobilgeräten möglicherweise nicht
unterstützt.
Die korrekte Funktion ist nur
bei Standard-USB-Speicherlauf-
werken (mit Metallabdeckung)
gewährleistet.
Die korrekte Funktion von HDD-,
CF-, SD- und Memory-Stick-
Laufwerken kann nicht
gewährleistet werden.
DRM (Digital Rights Management)-
Dateien können nicht wieder-
gegeben werden.
SD-Typ-USB-Speicher, CF-Typ-
USB-Speicher sowie ander USB-
Speichergeräte, die Adapter zum
Anschluss benötigen, werden nicht
unterstützt.
Die korrekte Funktion von USB-
HDDs oder USB-Laufwerken, deren
Anschlüsse sich aufgrund der
Fahrzeugvibrationen lösen, kann
nicht gewährleistet werden. (iStick
usw.)
USB-Produkte in
Form eines Schlüssel-
anhängers oder Mobil-
telefonzubehörs können
den USB-Anschluss
beschädigen und damit eine
korrekte Wiedergabe der Dateien
verhindern. Daher sollte diese Art
USB-Anhänger nicht verwenden
werden. Verwenden Sie nur
Produkte mit Steckern wie in der
folgenden Abbildung dargestellt.
Wenn MP3-Geräte oder Mobil-
telefone gleichzeitig überAUX-, BT-
Audio und USB-Buchse angeschlos-
sen werden, ist möglicherweise ein
ploppendes Geräusch zu hören oder
es tritt eine Störung auf.
4-21
Multimedia-Anlage
4
USB
(1)Wiederholung
Aktivieren/deaktivieren Sie die
Wiederholungsfunktion, indem Sie
die Taste [1] drücken.
(2)Zufallswiedergabe
Aktivieren/deaktivieren Sie die
Zufallswiedergabe, indem Sie die
Taste [2] drücken.
(3)Liste
Zeigen Sie eine Liste aller Titel an,
indem Sie die Taste [3] drücken.
Wiedergabe
Drücken Sie die Taste [MEDIA] und
wählen Sie [USB].
Schließen Sie ein USB-Laufwerk
an die USB-Buchse an, um
automatisch Dateien auf dem
USB-Laufwerk wiederzugeben.
Song wechseln
Drücken Sie die Taste [SEEK/
TRACK], um den vorherigen oder
nächsten Song wiederzugeben.
Halten Sie die Taste [SEEK/TRACK]
gedrückt, um den aktuell wieder-
gegebenen Song vor- oder zurück-
zuspulen.
Drehen Sie den TUNE-Regler, um
nach Songs zu suchen und drücken
Sie darauf, um den Song
wiederzugeben.
Auswählen von Songs aus einer
Liste
Wählen Sie [Liste], um eine Liste
aller verfügbaren Titel anzuzeigen.
Wählen Sie den gewünschten Song.
Wiederholung
Drücken Sie auf [Repeat], um 'Alle
wiederholen' oder 'Aktuellen Titel
wiederholen', 'Verzeichnis
wiederholen' oder 'Kategorie
wiederholen' zu aktivieren oder
deaktivieren.
Alle wiederholen: Alle Songs
in der Playliste werden wiederholt.
Aktuellen Titel wiederholen:
Der gerade wiedergegebene Song
wird wiederholt.
Verzeichnis wiederholen: Alle
Songs im aktuellen Verzeichnis
werden wiederholt.
Kategorie wiederholen: Alle
Songs der aktuellen Kategorie
werden wiederholt.
Informationen
Die Funktion "Verzeichnis
wiederholen" ist nur verfügbar, wenn
Songs aus der Kategorie [File] unter
[List] wiedergegeben werden.
i
4-22
Multimedia-Anlage
Zufallswiedergabe
Wählen Sie [Shuffle
(Zufallswiedergabe)], um die die
Funktionen "Zufallswiedergabe",
"Ordner-Zufallswiedergabe" oder
"Kategorie-Zufallswiedergabe" zu
aktivieren oder zu deaktivieren.
Zufallswiedergabe: Alle Songs
werden in zufälliger Reihenfolge
wiedergegeben.
Zufallswiedergabe in einem
Verzeichnis: Alle Songs im
aktuellen Verzeichnis werden in
zufälliger Reihenfolge
wiedergegeben.
Zufallswiedergabe derselben
Kategorie: Alle Songs der
aktuellen Kategorie werden in
zufälliger Reihenfolge
wiedergegeben.
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU] und
wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Informationen: Detaillierte
Informationen über den gerade
wiedergegebenen Song werden
angezeigt.
Soundeinstellungen: Hier können
Sie die Soundeinstellungen
ändern.
Informationen
- Verwendung von
iPod®-Geräten
Zum Verwenden der iPod®
Steuerfunktion des Audiosystem
benutzen Sie bitte das Ihrem iPod®
beiliegende Kabel.
DerAnschluss eines iPod®während
der Wiedergabe verursacht ein
lautes Geräusch, das ca. ein bis zwei
Sekunden anhält. Verbinden Sie
daher Ihren iPod®erst, wenn Sie die
Wiedergabe gestoppt oder pausiert
haben.
Verbinden Sie Ihren iPod®bei
eingeschalteter Verbraucherstrom-
zufuhr (ACC ON), um den
Ladevorgang zu starten.
Achten Sie beim Anschließen des
iPod®darauf, dass der Kabelstecker
vollständig in die Buchse
eingeschoben ist.
i
4-23
Multimedia-Anlage
4
Wenn Sie Equalizer-Effekte
gleichzeitig auf mehreren externen
Geräten, wie z.B. dem iPod®und
dem Audiosystem einstellen, können
sich die Effekte überlappen, was
zu einer Verschlechterung oder
Verzerrung des Sounds führt.
Deaktivieren Sie, wenn möglich, die
Equalizer-Funktion auf allen
externen Geräten.
Beim Anschließen des iPod®oder
des AUX-Anschlusses kann ein
Rauschen auftreten. Trennen Sie die
Geräte und bewahren Sie sie an
verschiedenen Orten auf, wenn sie
nicht in Gebrauch sind.
Wird das Audiosystem bei
gleichzeitig angeschlossenem
iPod®oder an die AUX-Buchse
angeschlossenen externen Geräts
eingeschaltet, ist möglicherweise ein
Rauschen zu hören. Trennen Sie in
diesen Fällen den iPod®oder das
externe Gerät vom Anschluss.
Abhängig von den Eigenschaften
Ihres iPod®/iPhone®kann die
Wiedergabe unterbrochen werden,
oder es treten Gerätestörungen auf.
Die Wiedergabe kann fehlschlagen,
wenn Ihr iPhone®sowohl über
Bluetooth®als auch über USB
verbunden ist. Wählen Sie in diesem
Fall den Dock-Steckverbinder oder
Bluetooth®auf Ihrem iPhone®aus,
um die Soundausgabe zu ändern.
Wenn Ihre Software-Version das
Kommunikationsprotokoll nicht
unterstützt oder IhriPod®aufgrund
von Gerätefehlern, Störungen oder
Defekt nicht erkannt wird, kann der
iPod®-Modus nicht verwendet
werden.
•iPod
®Nano (5. Generation) werden
bei niedrigem Batterieladezustand
nicht erkannt. Achten Sie darauf,
die Geräte vor Gebrauch
aufzuladen.
Die Suche und die Reihenfolge der
Playliste auf dem iPod®können
sich von der Suchreihenfolge im
Audiosystem unterscheiden.
Gibt es aufgrund eines internen
Defekts Probleme mit dem iPod®,
setzen Sie den iPod®bitte zurück
(Hinweise dazu finden Sie in der
iPod®-Bedienungsanleitung).
Abhängig von der Software-Version
kann sich der iPod®möglicherweise
nicht mit dem System
synchronisieren. Wenn das Medium
vor der Erkennung entfernt oder
getrennt wird, kann der vorherige
Modus nicht wieder hergestellt
werden (iPad®kann nicht geladen
werden).
Andere Kabel als das den iPod®-/
iPhone®-Produkten beiliegende 1 m
lange Kabel werden möglicherweise
nicht erkannt.
Wenn auf Ihrem iPod®andere
Musik-Apps verwendet werden,
kann die Systemsynchronisierung
aufgrund einer Störung der iPod®-
Anwendung fehlschlagen).
4-24
Multimedia-Anlage
iPod®
(1)Wiederholung
Aktivieren/deaktivieren Sie die
Wiederholungsfunktion, indem Sie
die Taste [1] drücken.
(2)Zufallswiedergabe
Aktivieren/deaktivieren Sie die
Zufallswiedergabe, indem Sie die
Taste [2] drücken.
(3)Liste
Zeigen Sie eine Liste aller Titel an,
indem Sie die Taste [3] drücken.
Wiedergabe
Verbinden Sie Ihren iPod®mit dem
USB-Anschluss des Audiosystems,
drücken Sie die Taste [MEDIA] und
wählen Sie [iPod].
Song wechseln
Drücken Sie die Taste [SEEK/
TRACK], um den vorherigen oder
nächsten Song zu hören.
Halten Sie die Taste [SEEK/TRACK]
gedrückt, um den aktuell
wiedergegebenen Song vor- oder
zurückzuspulen.
Drehen Sie den TUNE-Regler, um
nach Songs zu suchen und drücken
Sie darauf, um den Song
wiederzugeben.
Auswählen von Songs aus einer
Liste
Wählen Sie [Liste], um eine Liste
aller verfügbaren Titel anzuzeigen.
Wählen Sie den gewünschten Song.
Wiederholung
Drücken Sie auf [Repeat], um
'Kategorie wiederholen' oder
'Aktuellen Titel wiederholen' zu
aktivieren oder deaktivieren.
Kategorie wiederholen: Alle
Songs der aktuellen Kategorie
werden wiederholt.
Aktuellen Titel wiederholen:
Der gerade wiedergegebene Song
wird wiederholt.
Zufallswiedergabe
Wählen Sie [Shuffle (Zufalls-
wiedergabe)], um die die Funktion
"Kategorie-Zufallswiedergabe" zu
aktivieren oder zu deaktivieren.
Zufallswiedergabe derselben
Kategorie: Alle Songs der aktuellen
Kategorie werden in zufälliger
Reihenfolge wiedergegeben.
4-25
Multimedia-Anlage
4
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU] und
wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Information: Detaillierte Infor-
mationen über den gerade
wiedergegebenen Song werden
angezeigt.
Soundeinstellungen: Hier können
Sie die Soundeinstellungen
ändern.
Wenn andere Musikprogramme
laufen
Wenn auf Ihrem iPod®gespeicherte
Songs über eine andere Musik-App
wiedergegeben werden, erscheint
der obige Bildschirm.
(1) Wiedergabe/Pause: Starten Sie
die Musikwiedergabe oder halten
Sie sie an, indem Sie die Taste [1]
drücken.
(2) iPod-Dateien: Spielen Sie auf
Ihrem iPod®gespeicherte
Musikdateien ab, indem Sie die
Taste [2] drücken.
(3) Klangeinstellungen: Die
Klangeinstellungen können durch
Drücken der Taste [3] verändert
werden.
Wiedergabe von iPod-Dateien.
Wählen Sie [iPod files], um auf dem
iPod®gespeicherte Songs
wiederzugeben.
Wenn keine Songs auf Ihrem iPod®
gespeichert sind, ist die Taste [iPod
files] deaktiviert.
Informationen
Aufgrund eines Fehlers in der iPod®
App kann die Funktion nicht korrekt
ausgeführt werden.
i
4-26
Multimedia-Anlage
Informationen
- Verwenden von
Bluetooth®(BT) Audio
Der Bluetooth®Audio-Modus kann
nur verwendet werden, wenn ein
Bluetooth®-kompatibles Telefon
angeschlossen ist. Es können nur
Geräte verwendet werden, die
Bluetooth®Audio unterstützen.
Wird das Bluetooth®-kompatible
Telefon während der Wiedergabe
getrennt, stoppt die Musik-
wiedergabe.
Werden die TRACK UP/DOWN-
Tasten bei laufendem Bluetooth®
Audiostreaming gedrückt, ist je nach
Mobiltelefon ein Ploppgeräusch
zu hören, oder es kommt zu
Tonunterbrechungen.
Je nach Mobiltelefonmodell wird
das Audiostreaming möglicherweise
nicht unterstützt.
Wird während der Musik-
wiedergabe im Bluetooth®-
Audiomodus ein Anruf getätigt oder
entgegengenommen, können sich
Anruf- und Musikton mischen.
Wird nach dem Ende des Anrufs
zum Bluetooth®-Audiomodus
zurückgekehrt, startet die Musik-
wiedergabe je nach Mobiltelefon
möglicherweise nicht automatisch.
Bluetooth®Handsfree ist eine
Funktion, die dem Fahrer ein
sicheres Fahren ermöglicht.
Durch die Verbindung zwischen
Audiosystem und Bluetooth®
Telefon wird der Benutzer in die
Lage versetzt, bequem Anrufe
zu tätigen und entgegen-
zunehmen und das Telefonbuch
zu verwalten. Studieren Sie
sorgfältig die vorliegende
Anleitung, bevor Sie die
Bluetooth®
Wireless Technology
nutzen.
Zu häufiger Gebrauch oder die
Betätigung während der Fahrt
kann den Fahrer ablenken,
wodurch sich das Unfallrisiko
erhöht.
Lassen Sie sich während der
Fahrt nicht durch die Betätigung
des Telefons ablenken.
Wenn Sie längere Zeit auf den
Bildschirm schauen, erhöht sich
das Unfallrisiko.
Blicken Sie während der Fahrt
immer nur kurz auf den
Bildschirm.
ANMERKUNG
i
4-27
Multimedia-Anlage
4
Bluetooth®(BT) Audio
(1)Wiederholung
Aktivieren/deaktivieren Sie die
Wiederholungsfunktion, indem Sie
die Taste [1] drücken.
(2)Zufallswiedergabe
Aktivieren/deaktivieren Sie die
Zufallswiedergabe, indem Sie die
Taste [2] drücken.
(3)Wiedergabe/Pause
Starten Sie die Musikwiedergabe
oder halten Sie sie an, indem Sie
die Taste [3] drücken.
Informationen
Einige Mobiltelefone unterstützen
möglicherweise bestimmte Funktio-
nen nicht.
Wiedergabe
Drücken Sie die Taste [MEDIA] und
wählen Sie [BT Audio].
Song wechseln
Drücken Sie die Taste [SEEK/
TRACK], um den vorherigen oder
nächsten Song zu hören.
Informationen
Einige Mobiltelefone unterstützen
möglicherweise bestimmte
Funktionen nicht.
Wiederholung
Drücken Sie auf [Repeat], um 'Alle
wiederholen' oder 'Aktuellen Titel
wiederholen' oder 'Verzeichnis
wiederholen' zu aktivieren oder
deaktivieren.
Alle wiederholen: Alle Titel
werden wiederholt.
Aktuellen Titel wiederholen:
Der gerade wiedergegebene Song
wird wiederholt.
Kategorie wiederholen: Alle
Songs der aktuellen Kategorie
werden wiederholt.
Informationen
Je nach Einstellung des angeschlosse-
nen Bluetooth®-Gerätes ist die
Wiedergabewiederholung möglicher-
weise aktiviert.
i
i
i
4-28
Multimedia-Anlage
Zufallswiedergabe
Wählen Sie [Shuffle
(Zufallswiedergabe)], um die die
Funktion "Zufallswiedergabe" oder
"Kategorie-Zufallswiedergabe" zu
aktivieren oder zu deaktivieren.
Zufallswiedergabe: Alle Songs
werden in zufälliger Reihenfolge
wiedergegeben.
Zufallswiedergabe derselben
Kategorie: Alle Songs der aktuellen
Kategorie werden in zufälliger
Reihenfolge wiedergegeben.
Informationen
Je nach Einstellung des angeschlosse-
nen Bluetooth®-Gerätes ist die
Zufallswiedergabe möglicherweise
aktiviert.
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU] und
wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Verbindungen: Die derzeit
verbundenen Bluetooth®-Geräte
können geändert werden.
Soundeinstellungen: Hier können
Sie die Soundeinstellungen
ändern.
AUX
Verwenden des AUX-Anschlusses
Drücken Sie die Taste [MEDIA] und
wählen Sie [AUX].
Schließen Sie das externe Gerät
an die AUX-Buchse an.
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU] und
wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Soundeinstellungen: Hier können
Sie die Soundeinstellungen
ändern.
i
4-29
Multimedia-Anlage
4
Telefon
Informationen - Verwendung
des
Bluetooth
®(BT) Telefons
Bei Bluetooth®handelt es sich um
eine Nahbereichsnetzwerktechnolo-
gie mit deren Hilfe sich mehrere
Geräte innerhalb einer bestimmten
Distanz drahtlos auf der 2,4-GHz-
Frequenz miteinander verbinden
können.
Die Technologie wird in PCs,
Peripheriegeräten, Bluetooth®-
Telefonen, Tablet PCs, Haushalts-
geräten und Automobilen benutzt.
Mit Bluetooth®kompatible Geräte
können ohne physikalische Kabel-
verbindungen Daten mit hoher
Geschwindigkeit austauschen.
Bluetooth®-Freisprechsysteme
ermöglichen einen komfortablen
Zugriff auf Telefonfunktionen bei
Verbindung mit Bluetooth®-
kompatiblen Telefonen.
Einige Bluetooth®-Geräte werden
möglicherweise vom Bluetooth®-
Freisprechsystem nicht unterstützt.
Ist Bluetooth®aktiviert und kommt
ein Anruf über ein angeschlossenes
Mobiltelefon von außerhalb des
Fahrzeugs an, wird der Anruf an
das Bluetooth®-Freisprechsystem
des Fahrzeugs weitergeleitet.
Denken Sie daran, Ihr Bluetooth®-
Freisprechsystem über das
Bluetooth®-Gerät oder den Audio-
Bildschirm zu trennen.
Das Bluetooth®-Freisprechsystem
erhöht die Sicherheit des Fahrers.
Durch die Verbindung eines
Bluetooth®kompatiblen Telefons
mit dem Audiosystem ist es dem
Fahrer möglich, Anrufe über das
Audiosystem zu tätigen oder
entgegenzunehmen und die
Kontakte zu verwalten. Lesen Sie
vor der Verwendung bitte die
Betriebsanleitung durch.
Zu häufige Betätigung der
Bedienelemente während der Fahrt
kann den Fahrer ablenken,
wodurch sich das Unfallrisiko
erhöht. Lassen Sie sich während der
Fahrt nicht durch die Betätigung
des Geräts ablenken.
Wenn Sie längere Zeit auf den
Bildschirm schauen, erhöht sich das
Unfallrisiko. Blicken Sie immer nur
kurz auf den Bildschirm.
Sicherheitshinweise zum Verbinden
Bluetooth®Geräte
Das Fahrzeug unterstützt folgende
Bluetooth®-Funktionen. Einige
Bluetooth®-Geräte unterstützen
möglicherweise einige Funktionen
nicht.
1) Anrufe über das Bluetooth®-
Freisprechsystem
2) Funktionen während eines
Anrufs (Bedienelemente für
Privatgespräche, Anklopffunk-
tion und Mikrofonlautstärke)
3) Herunterladen der Anrufliste auf
das Bluetooth®-Gerät
4) Herunterladen der gespeicher-
ten Kontakte auf das Bluetooth®-
Gerät
5) Automatisches Herunterladen
der Kontakte/Anrufliste, wenn das
Bluetooth®-Gerät verbunden ist
i
4-30
Multimedia-Anlage
6) Automatisches Verbinden mit
dem Bluetooth®-Gerät beim
Starten des Fahrzeugs
7) Bluetooth®-Audiostreaming-
Wiedergabe
Überprüfen Sie vor dem Verbinden
des Audiosystems mit Ihrem
Gerät, ob das Gerät Bluetooth®
unterstützt.
Auch wenn Ihr Gerät Bluetooth®
unterstützt, ist eine Bluetooth®-
Verbindung erst möglich, wenn die
Bluetooth®-Funktion des Geräts
eingeschaltet ist. Zur Gerätesuche
und -verbindung muss die
Bluetooth®-Funktion aktiviert sein.
Verbinden Sie Bluetooth®-Geräte
nur bei stehendem Fahrzeug mit
dem Audiosystem.
Wird eine Bluetooth®-Verbindung
aufgrund anormaler Bedingungen
unterbrochen (Empfangsbereich
verlassen, Gerätestromzufuhr
unterbrochen, Kommunikations-
fehler usw.), wird das getrennte
Bluetooth®-Gerät automatisch
gesucht und neu verbunden.
Wenn Sie die automatische
Verbindungsfunktion des
Bluetooth®-Gerätes deaktivieren
möchten, schalten Sie die
Bluetooth®-Funktion auf Ihrem
Gerät aus. Informationen darüber,
ob Ihr Gerät mit Bluetooth®
kompatibel ist, finden Sie in der
Bedienungsanleitung des Gerätes.
Die Anrufqualität und die Lautstärke
können je nach verwendetem
Bluetooth®-Gerät variieren.
Bei einigen Bluetooth®-Geräten
kann es zu kurzzeitigen
Bluetooth®-Verbindungsfehlern
kommen. Gehen Sie in diesem Fall
wie folgt vor.
1) Schalten Sie die Bluetooth®-
Funktion auf Ihrem Bluetooth®-
Gerät aus Schalten Sie sie
wieder ein und versuchen Sie
es erneut.
2) Löschen Sie das verbundene
Gerät sowohl aus dem
Audiosystem als auch vom
Bluetooth®-Gerät und erstellen
Sie die Verbindung neu.
3) Schalten Sie Ihr Bluetooth®-
Gerät aus Schalten Sie es
wieder ein und versuchen Sie
es erneut.
4) Nehmen Sie die Batterie aus
Ihrem Bluetooth®-Gerät; legen
Sie sie wieder ein, starten Sie
das Gerät und versuchen Sie,
eine Verbindung herzustellen.
5) Starten Sie das Fahrzeug neu
und versuchen Sie dann, eine
Verbindung herzustellen.
4-31
Multimedia-Anlage
4
Pairing-Vorgang mit einem
Bluetooth®-Gerät durchführen
Informationen über das Pairing von
Bluetooth®-Geräten
Pairing bezieht sich auf den
Kopplungsvorgang zwischen
Bluetooth®-Geräten vor der
eigentlichen Verbindung. Dieser
Vorgang muss vor der Verbindung
und der Verwendung von
Bluetooth®-Geräten durchgeführt
werden.
Das Pairing kann für bis zu fünf
Geräte durchgeführt werden.
Das Pairing von Bluetooth®-
Geräten ist während der Fahrt
nicht erlaubt.
Pairing-Vorgang für das erste
Bluetooth®-Gerät durchführen
Drücken Sie die Taste [PHONE] des
Audiosystems oder die Lenkradtaste
[CALL] Suchen Sie vom
Bluetooth®-Gerät aus nach dem
Fahrzeug und führen Sie das Pairing
aus Geben Sie das Passwort auf
dem Bluetooth®-Gerät ein oder
bestätigen Sie das Passwort
Damit ist das Bluetooth®-Pairing
abgeschlossen.
1. Wenn Sie die Taste [PHONE] im
Audiosystem oder die Taste
[CALL] am Lenkrad drücken, wird
folgender Bildschirm angezeigt.
Der Pairing-Vorgang kann nun
gestartet werden.
(1) Fahrzeugname: Gesuchter Name
im Bluetooth®-Gerät.
Informationen
Der oben abgebildete Fahrzeugname
ist ein Beispiel. Suchen Sie auf dem
Gerät nach dem tatsächlichen Namen.
2. Suchen Sie nach verfügbaren
Bluetooth®-Geräten im Bluetooth®-
Menü Ihres Bluetooth®-Gerätes
(Mobiltelefon usw.).
3. Vergewissern Sie sich, dass der
Fahrzeugname in Ihrem
Bluetooth®-Gerät mit dem auf
dem Audiodisplay angezeigten
Fahrzeugnamen übereinstimmt,
und wählen Sie ihn dann aus.
i
4-32
Multimedia-Anlage
4-1. Falls die Eingabe eines
Passcodes erforderlich ist,
erscheint eine entsprechende
Eingabemaske auf dem
Bluetooth®-Gerät.
- Geben Sie den Passcode
"0000" in Ihr Bluetooth®-Gerät
ein.
4-2. Bei Geräten, die eine
Passworteingabe fordern, wird
der folgende Bildschirm auf dem
Audiosystem angezeigt. Auf
dem Bluetooth®-Gerät wird ein
Bildschirm für die Eingabe eines
6-stelligen Passworts angezeigt.
- Nachdem Sie sich davon
überzeugt haben, dass der
sechsstellige Passcode auf dem
Audiodisplay mit dem des
Bluetooth®-Geräts identisch ist,
wählen Sie in Ihrem Bluetooth®
Gerät [OK].
Informationen
Das 6-stellige Passwort auf dem Bild
ist nur ein Beispiel. Geben Sie bitte
das von Ihrem Fahrzeug angezeigt
Passwort ein.
Pairing-Vorgang für ein zweites
Bluetooth®-Gerät durchführen
Drücken Sie die Taste
[SETUP/CLOCK] im Audiosystem
Wählen Sie [Bluetooth] Wählen
Sie [Connections] Wählen Sie
[Add new device (Neu hinzufügen)].
- Der Pairing-Vorgang ist ab diesem
Schritt identisch mit [Pairing-
Vorgang für das erste Bluetooth®-
Gerät durchführen].
i
4-33
Multimedia-Anlage
4
Informationen
Der Bluetooth®-Standby-Modus ist
drei Minuten aktiv. Das Pairing
wird abgebrochen, wenn es nicht
innerhalb dieser drei Minuten
durchgeführt wurde. Danach muss
der Vorgang von Beginn an neu
durchgeführt werden.
Bei den meisten Bluetooth®-Geräten
wird nach dem Pairing die Verbin-
dung automatisch hergestellt. Bei
einigen Geräten muss jedoch nach
dem Pairing noch eine separate
Bestätigung für die Verbindung
erfolgen. Überprüfen Sie nach dem
Pairing des Bluetooth®-Geräts, ob
die Verbindung hergestellt wurde.
Verbinden von Bluetooth®-
Geräten
Wenn keine Geräte verbunden sind
Drücken Sie die Taste [PHONE] des
Audiosystems oder die Lenkradtaste
[CALL] Liste der gepairten
Bluetooth®-Geräte Wählen Sie
das gewünschte Bluetooth®-Gerät
aus der Liste Stellen Sie die
Bluetooth®-Verbindung her.
Wenn bereits Geräte verbunden
sind
Drücken Sie die Taste [PHONE] des
Audiosystems Wählen Sie
[Settings] Wählen Sie
[Connections] Wählen Sie zu
verbindendes Bluetooth®-Gerät
Wählen Sie [Connect] Stellen Sie
die Bluetooth®-Verbindung her.
Informationen
Es kann jeweils nur ein Bluetooth®-
Gerät verbunden werden.
Ist bereits ein Bluetooth®-Gerät
verbunden, kann kein Pairing für
andere Gerät durchgeführt werden.
i
i
4-34
Multimedia-Anlage
Anrufe annehmen/ablehnen
Eingehende Anrufe über Bluetooth®.
(1) Anrufername: Ist die Rufnummer
des Anrufers in Ihren Kontakten
gespeichert, wird der ent-
sprechende Name angezeigt.
(2) Eingehende Telefonnummer: Die
Telefonnummer des eingehenden
Anrufs wird angezeigt.
(3) Annehmen: Anruf annehmen.
(4) Abweisen: Anruf abweisen.
Informationen
Wenn der Bildschirm „Eingehender
Anruf“ anzeigt, können die
Bildschirme für Audiomodus und
Einstellungen nicht angezeigt
werden. Nur die Lautstärke-
regelung für den Anruf wird
unterstützt.
Einige Bluetooth®-Geräte
unterstützen möglicherweise die
Abweisung von Anrufen nicht.
Einige Bluetooth®-Geräte
unterstützen möglicherweise die
Anzeige von Rufnummern nicht.
Funktion während des Anrufs
Eingehender Anruf über Bluetooth®
Wählen Sie [Accept].
(1) Anrufdauer: Anzeige der
Anrufdauer.
(2) Anrufername: Ist die Rufnummer
des Anrufers in Ihren Kontakten
gespeichert, wird der
entsprechende Name angezeigt.
(3) Eingehende Telefonnummer: Die
Telefonnummer des eingehenden
Anrufs wird angezeigt.
(4) Privat: Anruf wird an ein
Mobiltelefon weitergeleitet.
(5) Ende: Auflegen.
(6) Stumm: Der eigene Ton wird
stummgeschaltet.
i
4-35
Multimedia-Anlage
4
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU] und
wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Umschalten: Schalten Sie
zwischen mehreren Anrufen um.
Mikrofonlautstärke: Regeln Sie die
eigene Lautstärke.
Informationen
Einige Bluetooth®-Geräte
unterstützen möglicherweise die
Privat-Funktion nicht.
Die Ausgangslautstärke kann je
nach verwendetem Bluetooth-Gerät
variieren. Wenn die Ausgangs-
lautstärke zu hoch oder zu niedrig
ist, verstellen Sie die Mikrofon-
lautstärke.
Das Umschaltmenü wird nur dann
angezeigt, wenn mehrere Anrufe
aktiv sind.
Favoriten
Drücken Sie die Taste [PHONE] des
Audiosystems Wählen Sie
[Favourites] Die Favoriten
(Favoriten) wird angezeigt.
(1) Zu Favoriten: Fügen Sie eine
heruntergeladene Telefonnummer
zu den Favoriten hinzu.
(2) Favoriten: Eine Liste der
Favoriten wird angezeigt.
Wählen Sie einen Eintrag aus,
um ihn anzurufen.
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU] und
wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Löschen: Löschen Sie
gespeicherte Favoriten.
Informationen
Für jedes gekoppelte Bluetooth-
Gerät können bis zu 20 Favoriten
abgespeichert werden.
Sie können auf die Favoriten
zugreifen, wenn das Bluetooth®-
Gerät verbunden ist, von dem sie
gepairt wurden.
Das Audiosystem lädt keine
Favoriten von Bluetooth®-Geräten
herunter. Favoriten müssen vor
der Verwendung neu gespeichert
werden.
Um Kontakte zu den Favoriten
hinzufügen zu können, müssen Sie
sie zuerst herunterladen.
Gespeicherte Favoriten können
nicht aktualisiert werden, auch
wenn die Kontakte auf dem
verbundenen Bluetooth®-Gerät
geändert werden. In diesem Fall
müssen Sie die Favoriten löschen
und neu eingeben.
i
i
4-36
Multimedia-Anlage
Anrufliste
Drücken Sie die Taste [PHONE] des
Audiosystems Wählen Sie [Call
history] Die Anrufliste wird
angezeigt.
(1) Anrufliste: Anzeige der
heruntergeladenen Anrufliste.
Wählen Sie einen Eintrag aus,
um ihn anzurufen.
(2) Anrufdauer: Zeigt an, wie lange
der Anruf gedauert hat.
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU] und
wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Alle anrufe: Zeigt alle Anruflisten
an.
Verpasste anrufe: Zeigt verpasste
Anrufe an.
Gewählte telefonnummern: Zeigt
gewählte telefonnummern an.
Entgegengenommene Anrufe.
Zeigt entgegengenommene Anrufe
an.
Herunterladen: Laden Sie
Anruflisten von verbundenen
Bluetooth®-Geräten herunter.
Informationen
Bis zu 50 gewählte, eingegangene
und verpasste Anrufe können
gespeichert werden.
Bei Aktualisierung der Anrufliste
wird die bestehende Liste gelöscht.
Kontakte
Drücken Sie die Taste [PHONE] des
Audiosystems Wählen Sie
[Contacts] Wählen Sie einen
Buchstaben (ABC) Die Kontakte
werden angezeigt.
(1) Kontakte: Anzeige der herunter-
geladenen Kontakte.
Wenn eine Telefonnummer
gespeichert ist, wird diese
Nummer gewählt.
Wenn mehrere Telefonnummern
gespeichert sind, wird eine Liste
der gespeicherten Nummern
angezeigt.
i
4-37
Multimedia-Anlage
4
Menü
Drücken Sie die Taste [MENU]
und wählen Sie die gewünschte
Funktion.
Herunterladen: Laden Sie
Kontakte von verbundenen
Bluetooth®-Geräten herunter.
Informationen
Es können nur Kontakte in
bestimmten Formaten von dem
Bluetooth-Gerät heruntergeladen
und angezeigt werden. Die Kontakte
einigerAnwendungen werden nicht
unterstützt.
Bis zu 2.000 Kontakte können
gespeichert werden.
In einigen Fällen ist eine zusätzliche
Bestätigung auf Ihrem Bluetooth®-
Gerät zum Herunterladen von
Kontakten erforderlich. Wenn kein
Herunterladen von Kontakten
möglich ist, überprüfen Sie die
Einstellungen auf dem Bluetooth®-
Gerät oder im Audiosystem.
Kontakte ohne Telefonnummer
werden nicht angezeigt.
Einstellungen
Drücken Sie die Taste [PHONE]
des Audiosystems Wählen Sie
[Settings].
- Weitere Einzelheiten finden Sie auf
der Seite Einrichtung Bluetooth.
Einrichtung
Greifen Sie auf die Einstellungen für
das Display, den Klang, Datum und
Uhrzeit, Bluetooth, das System und
die Displayabschaltung zu.
Drücken Sie die Taste [SETUP/
CLOCK] des Audiosystems.
i
4-38
Multimedia-Anlage
Display
Drücken Sie die Taste [SETUP/
CLOCK] des Audiosystems
Wählen Sie [Display].
Dimmermodus: Die Helligkeit wird
je nach Verwendung der
Scheinwerfer automatisch
angepasst.
Helligkeit: Hier können Sie die
Helligkeit des Audiobildschirms
anpassen.
Bildschirmschoner: Legen Sie fest,
welche Informationen angezeigt
werden sollen, wenn das
Audiosystem oder das Display
ausgeschaltet ist.
Sound
Drücken Sie die Taste [SETUP/
CLOCK] des Audiosystems
Wählen Sie [Sound].
Position: Hier können Sie Balance
und Fading einstellen.
Equalizer: Hier können Sie die
Tonqualität einstellen.
Geschwindigkeitsabhängige Laut-
stärkeregelung: Automatische
Lautstärkeregelung abhängig von
der Fahrzeuggeschwindigkeit.
Priorität Rückwärtseinparkhilfe:
Automatische Absenkung der
Audiolautstärke beim Rückwärts-
fahren.
Datum/Zeit
Drücken Sie die Taste [SETUP/
CLOCK] des Audiosystems
Wählen Sie [Date/Time].
Zeit einstellen: Stellen Sie die auf
dem Audiobildschirm angezeigte
Zeit ein.
Zeitformat: Wählen Sie 12- oder
24-Stunden-Format.
Datum einstellen: Stellen Sie
das auf dem Audiobildschirm
angezeigte Datum ein.
Bluetooth
Drücken Sie die Taste [SETUP/
CLOCK] Wählen Sie [Bluetooth].
Verbindungen: Steuern Sie das
Pairing, das Löschen, das
Verbinden und das Trennen von
Bluetooth®-Geräten.
Automatische Verbindungspriorität:
Stellen Sie die Verbindungspriorität
von Bluetooth®-Geräten beim
Start des Fahrzeugs ein.
Kontakte aktualisieren: Die
Kontakte können von verbundenen
Bluetooth®-Geräten herunter-
geladen werden.
Bluetooth-Sprachführung: Akti-
vieren/Deaktivieren Sie Sprach-
meldungen bei Pairing, Verbindung
und Fehler von Bluetooth®-
Geräten.
4-39
Multimedia-Anlage
4
Informationen
Werden gepairte Geräte gelöscht,
werden auch die im Audiosystem
gespeicherte Anrufliste und die
Kontakte des Geräts gelöscht.
Bei Bluetooth®-Verbindung mit
niedriger Verbindungspriorität
kann es einige Zeit dauern, bis die
Verbindung hergestellt wird.
Die Kontakte können von nur vom
aktuell verbundenen Bluetooth®-
Gerät heruntergeladen werden.
Ist kein Bluetooth®-Gerät
verbunden, ist die Taste für das
Herunterladen der Kontakte
deaktiviert.
Wenn Slowakisch oder Ungarisch
als Sprache eingestellt ist, wird die
Sprachführung per Bluetooth nicht
unterstützt.
System
Drücken Sie die Taste [SETUP/
CLOCK] des Audiosystems
Wählen Sie [System].
Sprache: Wechseln Sie die
Benutzersprache.
Standard: Setzen Sie das
Audiosystem zurück.
Informationen
Das System wird auf Standardwerte
zurückgesetzt und alle gespeicherten
Daten und Einstellungen gehen
verloren.
Display Aus
Um eine Blendung zu vermeiden,
können Sie den Bildschirm
bei laufendem Audiosystem
ausschalten.
Drücken Sie die Taste [SETUP/
CLOCK] des Audiosystems
Wählen Sie [Display Off].
Informationen
Verwenden Sie 'Bildschirmschoner',
um einzustellen, welche Informatio-
nen beim Ausblenden des Bildschirms
angezeigt werden sollen.
i
i
i
4-40
Multimedia-Anlage
Konformitätserklärung
CE für EU
Fahrhinweise
Vor der fahrt...........................................................5-4
Vor dem Einsteigen...........................................................5-4
Vor Fahrtantritt..................................................................5-4
Zündschalter...........................................................5-5
Zündschalter.......................................................................5-6
Engine Start/Stop-Knopf................................................5-9
Schaltgetriebe ......................................................5-17
Bedienung des Schaltgetriebes ...................................5-17
Ratschläge für die Fahrpraxis .....................................5-19
Doppelkupplungsgetriebe ...................................5-21
Funktionsweise Doppelkupplungsgetriebe................5-21
Parken................................................................................5-30
Ratschläge für die Fahrpraxis .....................................5-30
Bremsanlage .........................................................5-32
Bremsanlage mit Bremskraftverstärker....................5-32
Verschleißmelder, Scheibenbremsbeläge ..................5-33
Feststellbremse................................................................5-33
ABS-Bremssystem (ABS) ..............................................5-36
Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) ....................5-38
VSM (Vehicle Stability Management,
Fahrzeugstabilitätsmanagement) ................................5-41
Hill-start Assist Control(HAC, Berganfahrhilfe) ......5-42
Emergency Stop Signal (ESS) (Notbremssignal) .....5-43
Bergabfahr-Bremshilfe DBC
(Downhill Brake Control) ...............................................5-43
Sicherheitshinweise zum Bremsen .............................5-45
Allradantrieb (4WD).............................................5-47
Handhabung des Allradantriebs ..................................5-49
Vorkehrungen im Notfall ...............................................5-53
Start-/stopp-automatik (ISG)............................5-55
So aktivieren Sie die Start-/Stopp-Automatik........5-55
So deaktivieren Sie die Start-/Stopp-Automatik ...5-59
Fehlfunktion der Start-/Stopp-Automatik...............5-59
Deaktivierung des Batteriesensors.............................5-60
Integrierte fahrmodussteuerung .......................5-61
Kollisionswarnsystem "Toter Winkel" (BCW)...5-63
BCW (Kollisionswarnsystem "Toter Winkel") ...........5-64
RCCW (Querverkehr-Heckkollisionswarnung) .........5-66
Erkennungssensor ..........................................................5-68
Funktionsbeschränkungen............................................5-70
Frontalkollisions-vermeidungsassistent (FCA)
- Sensorfusion (Radar + Kamera vorn)...........5-72
Systemeinstellung und -aktivierung ..........................5-72
FCA-Warnmeldung und Systemsteuerung ...............5-74
FCA-sensor.......................................................................5-76
Systemstörung ................................................................5-79
Funktionsbeschränkungen............................................5-81
5
5
Spurhalteassistent (LKA)....................................5-87
Betrieb des LKA...............................................................5-89
Warnleuchte und Warnmeldung ..................................5-92
Funktionsbeschränkungen............................................5-94
Ändern der LKA-Funktion ............................................5-95
Ermüdungswarnsystem (DAW)...........................5-96
Systemeinstellung und-aktivierung............................5-96
Rücksetzen des Systems...............................................5-98
Systembereitschaft.........................................................5-98
Systemstörung.................................................................5-98
Höchstgeschwindigkeitsregelsystem...............5-101
Betrieb des
Höchstgeschwindigkeitsregelsystems..................5-101
Geschwindigkeitsregelanlage...........................5-104
Handhabung der Geschwindigkeitsregelanlage.....5-104
Hinweise für besondere fahrbedingungen ....5-110
Risikoreiche Fahrbedingungen ..................................5-110
Festgefahrenes Fahrzeug frei fahren.....................5-110
Gleichmäßiges Durchfahren von Kurven ................5-111
Fahren im Dunkeln........................................................5-111
Fahren bei Regen..........................................................5-112
Fahren in überfluteten Bereichen............................5-113
Fahren mit hoher Geschwindigkeit...........................5-113
So verringern Sie die Gefahr eines
Überschlags....................................................................5-113
Fahren bei winterwetter ...................................5-115
Fahren bei Schnee oder Eis.......................................5-115
Vorkehrungen im Winter.............................................5-118
Fahren mit anhänger (Europa) ........................5-120
Sie möchten einen Anhänger ziehen?.....................5-121
Zugvorrichtung..............................................................5-124
Fahren mit Anhänger...................................................5-125
Wartung bei Anhängerbetrieb ...................................5-129
Fahrzeuggewicht................................................5-130
Überladung .....................................................................5-131
5-3
Fahrhinweise
5
Kohlenmonoxid (CO) ist giftig. Das Einatmen von CO führt zu Bewusstlosigkeit und Tod.
Motorabgase enthalten farb- und geruchloses Kohlenmonoxid.
Atmen Sie keine Motorabgase ein.
Sollte es im Fahrzeug jemals nach Motorabgasen riechen, öffnen Sie sofort die Fenster. Das Einatmen von CO
führt zu Bewusstlosigkeit und zum Tod durch Ersticken.
Stellen Sie sicher, dass die Abgasanlage dicht ist.
Immer, wenn das Fahrzeug für einen Ölwechsel oder andere Arbeiten angehoben wird, sollte die Abgasanlage
kontrolliert werden. Für den Fall, dass sich der Klang der Auspuffanlage verändert oder etwas von unten gegen das
Fahrzeug schlägt, empfehlen wir, die Anlage in einer HYUDAI Vertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
Lassen Sie den Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen.
Selbst bei geöffnetem Garagentor ist es gefährlich, den Motor in der Garage laufen zu lassen. Lassen Sie den
Motor nur laufen, um ihn anzulassen und aus der Garage zu fahren.
Vermeiden Sie es, den Motor im Stand über einen längeren Zeitraum laufen zu lassen, wenn sich Personen
im Fahrzeug aufhalten.
Wenn Sie den Motor längere Zeit im Stand laufen lassen müssen, während sich Personen im Fahrzeug aufhalten,
so tun Sie dies ausschließlich im Freien. Aktivieren Sie ferner den Frischluftmodus und stellen Sie eine hohe
Gebläsedrehzahl ein, damit Frischluft in das Fahrzeug geführt wird.
Lufteinlässe frei halten.
Halten Sie die Lufteinlässe vor der Frontscheibe frei von Schnee, Eis, Laub und anderen Hindernissen, damit die
Lüftung ordnungsgemäß funktionieren kann.
Falls Sie mit offener Heckklappe fahren müssen:
Schließen Sie alle Fenster.
Öffnen Sie die Belüftungsdüsen am Armaturenbrett.
Aktivieren Sie den Frischluftmodus, richten Sie den Luftstrom in den Fußraum oder Kopfbereich und stellen Sie
eine hohe Gebläsedrehzahl ein.
VORSICHT
5-4
Fahrhinweise
Vor dem Einsteigen
Achten Sie darauf, dass alle
Fenster, Außenspiegel, Schein-
werfer und Leuchten sauber und
frei sind.
Beseitigen Sie Schnee, Eis und
Raureif.
Sichtprüfen Sie die Reifen auf
ungleichmäßigen Verschleiß und
Beschädigungen.
Vergewissern Sie sich, dass unter
dem Fahrzeug keine Spuren
ausgelaufener Flüssigkeiten
vorhanden sind.
Achten Sie auf Hindernisse hinter
dem Fahrzeug, wenn Sie
rückwärts fahren möchten.
Vor Fahrtantritt
Stellen Sie sicher, dass Motor-
haube, Heckklappe und alle Türen
ordnungsgemäß geschlossen und
verriegelt sind.
Stellen Sie den Sitz und das
Lenkrad ein.
Stellen Sie den Innen- und die
Außenspiegel ein.
Vergewissern Sie sich, dass alle
Beleuchtungseinrichtungen funk-
tionieren.
Schnallen Sie sich an. Ver-
gewissern Sie sich, dass alle
Insassen angeschnallt sind.
Studieren Sie die Instrumente und
Anzeigen auf dem Armaturenbrett
und die Meldungen auf dem
Display, wenn sich der
Zündschalter in der Stellung ON
(EIN) befindet.
Vergewissern Sie sich, dass
alle mitgeführten Gegenstände
ordnungsgemäß verstaut oder
befestigt sind.
VOR DER FAHRT
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise zur Vermeidung
schwerer und tödlicher Verlet-
zungen:
Anschnallpflicht.Während der
Fahrt müssen alle Insassen
ordnungsgemäß angeschnallt
sein. Weitere Informationen
finden Sie unter "Sicher-
heitsgurte" in Kapitel 2.
Fahren Sie stets defensiv.
Rechnen Sie mit der
Unachtsamkeit und den
Fehlern anderer Verkehrsteil-
nehmer.
Konzentrieren Sie sich voll
und ganz auf das Fahren. Ist
der Fahrer abgelenkt, besteht
Unfallgefahr.
Halten Sie genügend Abstand
zum vorausfahrenden Fahr-
zeug.
VORSICHT
5-5
Fahrhinweise
5
Kein Alkohol und keine Drogen
am Steuer.
Das Fahren unter Alkohol- oder
Drogeneinfluss ist gefährlich
und kann zu Unfällen mit
schweren oder sogar tödlichen
Verletzungen führen.
Bei den meisten Verkehrsun-
fällen mit Todesfolge ist Alkohol
im Spiel. Schon geringe
Alkoholmengen beeinträchti-
gen das Reaktionsvermögen
und die Wahrnehmungs- und
Urteilsfähigkeit. Schon nach
dem ersten Getränk lässt die
Fähigkeit nach, sich auf neue
oder brenzlige Situationen
einzustellen, und mit jedem
weiteren Getränk verlängert
sich die Reaktionszeit.
Das Fahren unter Drogenein-
fluss ist mindestens so
gefährlich wie das Fahren unter
Alkoholeinfluss.
VORSICHT Unter dem Einfluss von Alkohol
oder Drogen besteht ein
deutlich größeres Risiko, einen
schweren Verkehrsunfall zu
verursachen. Fahren Sie nicht
unter dem Einfluss von Alkohol
oder Drogen. Lassen Sie keine
Personen ans Steuer, die unter
dem Einfluss von Alkohol oder
Drogen stehen. Halten Sie sich
an einen nüchternen Fahrer
oder rufen Sie sich ein Taxi.
ZÜNDSCHALTER
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise zur Vermeidung
schwerer und tödlicher Ver-
letzungen:
Erlauben Sie niemals Kindern
oder anderen Personen, die
nicht mit der Handhabung
des Fahrzeugs vertraut sind,
den Zündschalter etc. zu
berühren. Andernfalls kann
sich das Fahrzeug plötzlich
und unerwartet in Bewegung
setzen.
Greifen Sie niemals durch das
Lenkrad hindurch nach dem
Zündschalter oder anderen
Bedienelementen, während
das Fahrzeug in Bewegung
ist. Wenn sich Ihr Arm oder
Ihre Hand in diesem Bereich
befindet, besteht die Gefahr,
dass Sie die Kontrolle über
das Fahrzeug verlieren und
einen Unfall verursachen.
VORSICHT
5-6
Fahrhinweise
Zündschalter
(ausstattungsabhängig)
Wenn beim Öffnen der Fahrer- oder
Beifahrertür die Zündung nicht
eingeschaltet ist, wird die Zünd-
schlossbeleuchtung automatisch
eingeschaltet. Diese Beleuchtung
erlischt ca. 30 Sekunden nach dem
Schließen der Tür oder sofort, wenn
die Zündung eingeschaltet wird.
(ausstattungsabhängig)
Verwenden Sie keine
Schlüssellochblenden aus dem
Zubehörmarkt. Andernfalls kann
es zu Fehlfunktionen kommen,
weil die Kommunikation gestört
ist.
ANMERKUNG
OAE056172L
LOCK
ACC ON
START
Drehen Sie den Zündschalter
außer im Notfall niemals beim
Fahren in die Stellung LOCK
oder ACC.
Dadurch wird der Motor
abgestellt und Lenkung und
Bremsanlage werden nicht
mehr unterstützt. Dies kann
zum Verlust der Kontrolle über
die Lenkung und zu einer
eingeschränkten Bremsleis-
tung führen. Ein Unfall wäre
die mögliche Folge.
Achten Sie beim Aussteigen
stets darauf, dass der erste
Gang eingelegt ist (Fahrzeuge
mit Schaltgetriebe) bzw. der
Wählhebel in der Stellung
"P" (Parken, Fahrzeuge mit
Doppelkupplungsgetriebe)
steht. Ziehen Sie die Feststell-
bremse drehen Sie den
Zündschalter in die Stellung
LOCK.
VORSICHT Bei Nichtbeachtung dieser
Sicherheitshinweise kann
sich das Fahrzeug unerwartet
in Bewegung setzen.
5-7
Fahrhinweise
5
Zündschalterstellungen
Schalter-
stellung Aktion Anmerkungen
LOCK
Um den Zündschalter in die Stellung LOCK zu drehen, drücken Sie
den Schlüssel in der Stellung ACC hinein und drehen ihn nach
LOCK.
In der Stellung LOCK kann der Zündschlüssel abgezogen werden.
Das Lenkrad wird gesperrt, damit das Fahrzeug gegen Diebstahl
geschützt ist. (ausstattungsabhängig)
ACC
Manche elektrischen Zubehörkomponenten können benutzt
werden.
Die Lenkradsperre wird aufgehoben.
Wenn sich der Zündschlüssel nicht leicht in
die Stellung ACC drehen lassen, drehen Sie
den Zündschlüssel, während Sie gleichzeitig
das Lenkrad nach links und rechts drehen.
ON
Dies ist die normale Schlüsselstellung, wenn der Motor
angesprungen ist.
Alle Funktionen und Zubehörkomponenten können benutzt werden.
Wenn Sie den Zündschalter von ACC nach ON drehen, können die
Warnleuchten kontrolliert werden.
Lassen Sie den Zündschalter bei
abgestelltem Motor nicht in der Stellung ON,
damit sich die Batterie nicht entlädt.
START
Zum Anlassen des Motors drehen Sie den Zündschalter in die
Stellung START.
Wenn Sie den Schlüssel loslassen, kehrt der Schalter in die
Stellung ON zurück.
Der Anlasser dreht, bis Sie den Schlüssel
loslassen.
5-8
Fahrhinweise
Motor anlassen
Benzinmotor anlassen
Fahrzeug mit Schaltgetriebe:
1. Stellen Sie sicher, dass die
Feststellbremse betätigt ist.
2. Achten Sie darauf, dass der
Leerlauf eingelegt ist.
3. Treten Sie die Kupplung und das
Bremspedal.
4. Drehen Sie den Zündschalter in
die Stellung START. Halten Sie
den Schlüssel (maximal 10
Sekunden lang) fest, bis der Motor
anspringt, und lassen Sie ihn
dann los.
Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe:
1. Stellen Sie sicher, dass die
Feststellbremse betätigt ist.
2. Achten Sie darauf, dass sich der
Wählhebel in der Stellung "P"
(Parken) befindet.
3. Treten Sie das Bremspedal.
4. Drehen Sie den Zündschalter in
die Stellung START. Halten Sie
den Schlüssel (maximal 10
Sekunden lang) fest, bis der Motor
anspringt, und lassen Sie ihn
dann los.
Tragen Sie beim
Fahren immer geeignetes
Schuhwerk. Ungeeignetes
Schuhwerk (Stöckelschuhe,
Skistiefel, Sandalen, Flip-
Flops usw.) kann die
Betätigung von Brems-,
Kupplungs- und Gaspedal
beeinträchtigen.
Starten Sie das Fahrzeug nicht
bei betätigtem Gaspedal.
Andernfalls setzt sich das
Fahrzeug möglicherweise in
Bewegung und verursacht
einen Unfall.
Warten Sie, bis sich die
Motordrehzahl normalisiert
hat. Das Fahrzeug setzt sich
möglicherweise in Bewegung,
wenn das Bremspedal bei
hoher Drehzahl losgelassen
wird.
VORSICHT
5-9
Fahrhinweise
5
Informationen
Lassen Sie den Motor nicht im
Stand warmlaufen.
Fahren Sie zunächst mit
moderater Motordrehzahl.
(Abruptes Beschleunigen oder
Verzögern ist zu vermeiden.)
Treten Sie beim Anlassen des
Motors immer das Bremspedal.
Treten Sie beim Anlassen des
Motors nicht das Gaspedal. Lassen
Sie den Motor beim Aufwärmen
nicht aufheulen.
So verhindern Sie Beschädigun-
gen des Fahrzeugs:
Halten Sie den Zündschalter
nicht mehr als 10 Sekunden lang
in der Stellung START fest.
Warten Sie 5 bis 10 Sekunden,
bevor Sie es erneut versuchen.
Drehen Sie den Zündschalter
nicht bei laufendem Motor in
die Stellung START. Andernfalls
wird möglicherweise der
Anlasser beschädigt.
Sofern es die Verkehrslage und
der Straßenzustand erlauben,
können Sie den Wählhebel
während der Fahrt in die Stufe
N (Neutral) schalten und
versuchen, den Motor wieder
anzulassen.
Versuchen Sie nicht, den
Motor mittels Anschieben oder
Abschleppen zu starten.
Engine Start/Stop-Knopf
(ausstattungsabhängig)
Beim Öffnen der vorderen Tür
leuchtet der Start/Stop-Knopf auf. Er
erlischt 30 Sekunden nach dem
Schließen der Tür.
ANMERKUNG
i
OOS057001
5-10
Fahrhinweise
So schalten Sie den Motor im
Notfall aus:
Halten Sie den Start/Stop-Knopf
mehr als zwei Sekunden lang
gedrückt ODER drücken Sie ihn
drei Mal kurz nacheinander
(innerhalb von drei Sekunden).
Wenn das Fahrzeug weiterhin in
Bewegung ist, können Sie den
Motor wieder anlassen ohne
dass Sie das Bremspedal
treten, indem Sie den Knopf
Engine Start/Stop drücken,
während sich der Schalthebel in
der Neutralstellung (N) befindet.
VORSICHT
Drücken Sie den Start/Stop-
Knopf außer im Notfall
niemals beim Fahren.
Dadurch wird der Motor
abgestellt und Lenkung und
Bremsanlage werden nicht
mehr unterstützt. Dies kann
zum Verlust der Kontrolle über
die Lenkung und zu einer
eingeschränkten Bremsleis-
tung führen. Ein Unfall wäre
die mögliche Folge.
Achten Sie beim Aussteigen
stets darauf, dass sich der
Wählhebel in der Stellung "P"
(Parken) befindet. Ziehen Sie
die Feststellbremse, drücken
Sie den Start/Stop-Knopf in
die Stellung OFF (AUS) und
nehmen Sie den Smartkey
mit. Bei Nichtbeachtung
dieser Sicherheitshinweise
kann sich das Fahrzeug
unerwartet in Bewegung
setzen.
VORSICHT
5-11
Fahrhinweise
5
Stellungen des Stop/Start-Knopfs
- Fahrzeug mit Schaltgetriebe
Knopfstellung Aktion Anmerkungen
OFF Zum Abstellen des Motors halten Sie das
Fahrzeug an und drücken dann den
Start/Stop-Knopf.
Das Lenkrad wird gesperrt, damit das
Fahrzeug gegen Diebstahl geschützt ist.
(ausstattungsabhängig)
Wenn das Lenkrad beim Öffnen der Fahrertür
nicht ordnungsgemäß gesperrt wird, ertönt
ein Warnsignal.
ACC Drücken Sie den Knopf Engine Start/Stop,
wenn er sich in der Stellung OFF befindet,
ohne das Kupplungspedal zu treten.
Manche elektrischen Zubehörkomponenten
können benutzt werden.
Die Lenkradsperre wird aufgehoben.
Wenn Sie den Start/Stop-Knopf mehr als eine
Stunde lang in der Stellung ACC lassen, wird
automatisch der Batteriestrom unterbrochen,
damit die Batterie nicht entladen wird.
Wenn die Lenkradsperre nicht ordnungs-
gemäß aufgehoben wird, bleibt der
Start/Stop-Knopf ohne Funktion.
Drücken Sie den Start/Stop-Knopf, während
Sie gleichzeitig das Lenkrad nach rechts und
links drehen.
5-12
Fahrhinweise
- Fahrzeug mit Schaltgetriebe
Knopfstellung Aktion Anmerkungen
ON Drücken Sie den Start/Stop-Knopf, während
er sich in der Stellung ACC befindet, ohne
dabei das Kupplungspedal zu treten.
Die Warnleuchten können vor dem
Anlassen des Motors kontrolliert werden.
Lassen Sie den Start/Stop-Knopf bei
abgestelltem Motor nicht in der Stellung ON,
damit sich die Batterie nicht entlädt.
START Zum Anlassen des Motors treten Sie bei
eingelegtem Leerlauf die Kupplung und das
Bremspedal und drücken den Start/Stop-
Knopf.
Wenn Sie den Start/Stop-Knopf drücken,
ohne das Kupplungspedal zu treten, lässt
sich der Motor nicht starten und die Stellung
des Start/Stop-Knopf wechselt wie folgt:
OFF
ACC
ON
OFF oder ACC
5-13
Fahrhinweise
5
Stellungen des Stop/Start-Knopfs
- Fahrzeug mit Doppelkupplungsgetriebe
Knopfstellung Aktion Anmerkungen
OFF Zum Abstellen des Motors drücken Sie den
Start/Stop-Knopf, während sich der Wähl-
hebel in der Stellung "P" (Parken) befindet.
Wenn Sie den Start/Stop-Knopf drücken,
ohne dass sich der Wählhebel in der
Stellung "P" befindet, wechselt der
Start/Stop-Knopf nicht in die Stellung OFF,
sondern in die Stellung ACC.
Das Lenkrad wird gesperrt, damit das
Fahrzeug gegen Diebstahl geschützt ist.
(ausstattungsabhängig)
Wenn das Lenkrad beim Öffnen der Fahrertür
nicht ordnungsgemäß gesperrt wird, ertönt
ein Warnsignal.
ACC Drücken Sie den Start/Stop-Knopf, ohne
dabei das Bremspedal zu treten, während
sich der Knopf in der Stellung OFF befindet.
Manche elektrischen Zubehörkomponenten
können benutzt werden.
Die Lenkradsperre wird aufgehoben.
Wenn Sie den Start/Stop-Knopf mehr als eine
Stunde lang in der Stellung ACC lassen, wird
automatisch der Batteriestrom unterbrochen,
damit die Batterie nicht entladen wird.
Wenn die Lenkradsperre nicht ordnungs-
gemäß aufgehoben wird, bleibt der Start/
Stop-Knopf ohne Funktion. Drücken Sie den
Start/Stop-Knopf, während Sie gleichzeitig
das Lenkrad nach rechts und links drehen,
um Spannung abzubauen.
5-14
Fahrhinweise
- Fahrzeug mit Doppelkupplungsgetriebe
Knopfstellung Aktion Anmerkungen
ON Drücken Sie den Knopf Engine Start/Stop,
wenn er sich in der Stellung ACC befindet,
ohne das Bremspedal zu treten.
Die Warnleuchten können vor dem
Anlassen des Motors kontrolliert werden.
Lassen Sie den Start/Stop-Knopf bei
abgestelltem Motor nicht in der Stellung ON,
damit sich die Batterie nicht entlädt.
START Zum Anlassen des Motors treten Sie das
Bremspedal und drücken den Start/Stop-
Knopf, während sich der Wählhebel in der
Stellung "P" (Parken) oder "N" (Neutral)
befindet.
Lassen Sie den Motor zu Ihrer eigenen
Sicherheit nur an, wenn sich der Wählhebel
in die Parkstufe (P) befindet.
Wenn Sie den Start/Stop-Knopf drücken,
ohne das Bremspedal zu treten, lässt sich
der Motor nicht starten und die Stellung des
Start/Stop-Knopf wechselt wie folgt:
OFF
ACC
ON
OFF oder ACC
5-15
Fahrhinweise
5
Motor anlassen
Informationen
Der Motor kann nur dann durch
Drücken des Start/Stop-Knopfs
angelassen werden, wenn sich der
Smartkey im Fahrzeug befindet.
Der Motor lässt sich möglicherweise
auch dann nicht starten, wenn sich
der Smartkey zwar im Fahrzeug
befindet aber weit vom Fahrer
entfernt ist.
Wenn sich der Start/Stop-Knopf in
der Stellung ACC oder ON befindet
und eine beliebige Tür geöffnet ist,
prüft das System, ob der Smartkey
vorhanden ist. Wenn sich der
Smartkey nicht im Fahrzeug
befindet, blinkt die Anzeige " "
und die Meldung "Fahrzeug-
schlüssel nicht im Fahrzeug"
erscheint. Sind außerdem alle Türen
geschlossen, ertönt ferner ca. fünf
Sekunden lang ein Akustiksignal.
Lassen Sie den Smartkey im
Fahrzeug, solange Sie die Stellung
ACC nutzen oder derMotor läuft.
Benzinmotoranlassen
Fahrzeug mit Schaltgetriebe:
1. Tragen Sie den Smartkey immer
bei sich.
2. Stellen Sie sicher, dass die
Feststellbremse betätigt ist.
3. Achten Sie darauf, dass der
Leerlauf eingelegt ist.
4. Treten Sie die Kupplung und das
Bremspedal.
5. Drücken Sie den Engine Start/
Stop-Knopf.
Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe:
1. Tragen Sie den Smartkey immer
bei sich.
2. Stellen Sie sicher, dass die
Feststellbremse betätigt ist.
3. Achten Sie darauf, dass sich der
Wählhebel in der Stellung "P"
(Parken) befindet.
4. Treten Sie das Bremspedal.
5. Drücken Sie den Engine Start/
Stop-Knopf.
i
Tragen Sie beim
Fahren immer geeignetes
Schuhwerk. Ungeeignetes
Schuhwerk (Stöckelschuhe,
Skistiefel, Sandalen, Flip-
Flops usw.) kann die
Betätigung von Brems-,
Kupplungs- und Gaspedal
beeinträchtigen.
Drehen Sie den Zündschalter
nicht bei laufendem Motor in
die Stellung START.
Andernfalls wird möglicher-
weise der Anlasser beschädigt.
Starten Sie das Fahrzeug
nicht bei betätigtem Gas-
pedal. Andernfalls setzt sich
das Fahrzeug möglicherweise
in Bewegung und verursacht
einen Unfall.
VORSICHT
5-16
Fahrhinweise
Informationen
Lassen Sie den Motor nicht im
Stand warmlaufen.
Fahren Sie zunächst mit moderater
Motordrehzahl. Abruptes
Beschleunigen oderVerzögern ist zu
vermeiden.
Treten Sie beim Anlassen des
Motors immer das Bremspedal.
Treten Sie beim Anlassen des
Motors nicht das Gaspedal. Lassen
Sie den Motor beim Aufwärmen
nicht aufheulen.
So verhindern Sie Beschädigun-
gen des Fahrzeugs:
Wenn der Motor während der
Fahrt abstirbt, versuchen Sie
nicht, den Wählhebel in die
Parkstufe (P) zu schalten.
Sofern es die Verkehrslage und
der Straßenzustand erlauben,
können Sie den Wählhebel auch
während der Fahrt in die
Leerlaufstellung (N) bringen und
den Start/Stop-Knopf drücken,
um zu versuchen, den Motor
wieder anzulassen.
Versuchen Sie nicht, den Motor
mittels Anschieben oder
Abschleppen zu starten.
So verhindern Sie Beschädigun-
gen des Fahrzeugs:
Drücken Sie den Engine
Start/Stop-Knopf nicht länger als
10 Sekunden, außer wenn
die Bremslichtsicherung durch-
gebrannt ist.
Wenn die Bremslichtsicherung
durchgebrannt ist, können Sie
den Motor nicht wie gewohnt
anlassen. Setzen Sie eine neue
Sicherung ein. Wenn Sie die
Sicherung nicht ersetzen können,
können Sie den Motor anlassen,
indem Sie den Start/Stop-Knopf
10 Sekunden lang in der Stellung
ACC gedrückt halten.
Treten Sie zu Ihrer eigenen
Sicherheit vor dem Anlassen des
Motors stets das Brems- und/oder
Kupplungspedal.
Informationen
Wenn die Smartkey-Batterie schwach
ist oder derSmartkey nicht ordnungs-
gemäß funktioniert, können Sie den
Motor anlassen, indem Sie den
Start/Stop-Knopf mit dem Smartkey
drücken (siehe Abbildung oben).
i
ANMERKUNG
ANMERKUNG
i
OOS057003
5-17
Fahrhinweise
5
Bedienung des
Schaltgetriebes
Das Schaltgetriebe hat 6 Vorwärts-
gänge. Alle Vorwärtsgänge sind
vollsynchronisiert, so dass ein
leichtes Hoch- und Herunterschalten
gewährleistet ist.
Um in den Rückwärtsgang (R) zu
schalten, vergewissern Sie sich
zunächst, dass das Fahrzeug völlig
zum Stehen gekommen ist.
Bewegen Sie den Schalthebel erst in
die Leerlaufstellung und dann nach
"R" (Rückwärtsgang).
Wenn das Fahrzeug vollständig
angehalten hat und sich der 1. Gang
oder "R" (Rückwärtsgang) nicht
einlegen lässt:
1. Schalten Sie in den Leerlauf und
lassen Sie das Kupplungspedal
los.
2. Treten Sie das Kupplungspedal
und schalten Sie dann in
den 1. Gang oder nach "R"
(Rückwärtsgang).
Informationen
Bei geringen Außentemperaturen
kann das Schalten solange schwer-
gängiger sein, bis sich das Getriebeöl
erwärmt hat.
i
SCHALTGETRIEBE (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS057074L
Der Schalthebel kann bewegt werden,
ohne dass die Taste (1) gedrückt wird.
Die Taste (1) muss gedrückt werden,
während der Schalthebel bewegt wird.
Achten Sie beim Aussteigen
stets darauf, dass der erste
Gang bzw. der Rückwärtsgang
eingelegt ist, wenn das
Fahrzeug an einem Anstieg
oder Gefälle abgestellt wird.
Ziehen Sie die Feststellbremse
und bringen Sie den Zünd-
schalter in die Stellung LOCK/
OFF. Bei Nichtbeachtung dieser
Sicherheitshinweise kann sich
das Fahrzeug unerwartet in
Bewegung setzen.
VORSICHT
5-18
Fahrhinweise
Bedienung der Kupplung
Das Kupplungspedal muss vorher
bis zum Anschlag getreten werden:
- Motor anlassen
Der Motor lässt sich nicht starten,
wenn das Kupplungspedal nicht
getreten wird.
- Gang einlegen, Heraufschalten,
Herunterschalten.
- Abstellen des Motors
Stoppen Sie das Fahrzeug auf
sichere Weise und betätigen Sie
das Bremspedal sowie das
Kupplungspedal. Schalten Sie in
die Getriebestufe N (Neutral) und
stellen Sie den Motor ab.
Lassen Sie die Kupplung allmählich
kommen. Beim Fahren sollte
grundsätzlich keine Gewicht auf dem
Kupplungspedal ruhen.
So verhindern Sie unnötigen
Verschleiß und Schäden an der
Kupplung:
Lassen Sie Ihren Fuß während
der Fahrt nicht auf dem
Kupplungspedal ruhen.
Halten Sie das Fahrzeug an
Steigungen oder beim Warten
vor roten Ampeln usw. nicht mit
der Kupplung in Position.
Treten Sie das Kupplungspedal
stets bis zum Anschlag, um
Geräuschbildung und Schäden
zu verhindern.
Fahren Sie außer bei Fahr-
bahnglätte nicht im 2. Gang an.
Fahren Sie nicht mit einem
überladenen Fahrzeug.
Lassen Sie das Kupplungspedal
erst los, wenn der Motor
vollständig gestartet wurde.
Wenn Sie das Kupplungspedal
loslassen, bevor der Motor
vollständig gestartet wurde,
geht der Motor möglicherweise
wieder aus.
ANMERKUNG
Falls Ihr Fahrzeug nicht mit
einem Zündschlossschalter
ausgestattet ist, kann sich
das Fahrzeug plötzlich
bewegen, wenn der Motor
unter den folgenden
Bedingungen gestartet wird:
- Wenn die Feststellbremse
gelöst ist.
- Wenn sich der Wählhebel
nicht in der Stellung N
(Neutral) befindet.
- Wenn das Kupplungspedal
nicht vollständig
durchgetreten ist.
VORSICHT
5-19
Fahrhinweise
5
Herunterschalten
Wenn Sie in dichtem Verkehr oder
an Steigungen langsamer fahren
müssen, schalten Sie herunter,
damit der Motor nicht überlastet wird.
Außerdem sorgt das
Herunterschalten dafür, dass der
Motor nicht so leicht abstirbt und Sie
besser beschleunigen können, wenn
Sie die Geschwindigkeit wieder
anheben müssen.
Beim Bergabfahren trägt das
Herunterschalten dazu bei, eine
sichere Geschwindigkeit
beizubehalten, da die Bremswirkung
des Motors genutzt wird, was
wiederum die Bremsen schont.
So verhindern Sie Schäden an
Motor, Kupplung und Getriebe:
Achten Sie beim Herunter-
schalten vom 5. in den 4. Gang
darauf, dass der Schalthebel
nicht zur Seite gedrückt und so
der 2. Gang eingelegt wird.Wenn
beim Herunterschalten Gänge
übersprungen werden, steigt die
Motordrehzahl möglichweise so
weit, dass die Drehzahl den
roten Bereich erreicht.
Schalten Sie nicht um mehr als
zwei Gänge gleichzeitig her-
unter und schalten Sie nicht bei
hohen Motordrehzahlen (5.000
U/min und darüber) herunter. Ein
solches Herunterschalten führt
möglicherweise zu Schäden an
Motor, Kupplung und Getriebe.
Ratschläge für die Fahrpraxis
Kuppeln Sie an Gefällestrecken
nicht aus, um das Fahrzeug
bergab rollen zu lassen. Dies ist
äußerst gefährlich.
Lassen Sie Ihren Fuß nicht auf
dem Bremspedal ruhen. Dies kann
dazu führen, dass die Bremsen
überhitzen und versagen.
Drosseln Sie die Geschwindigkeit
und schalten Sie in einen kleineren
Gang, wenn Sie eine längere
Strecke bergab fahren. Die
Motorbremse hilft dabei, das
Fahrzeug zu verlangsamen.
Reduzieren Sie die
Geschwindigkeit, bevor Sie in
einen kleineren Gang schalten.
Dadurch werden überhöhte
Drehzahlen vermieden, die zu
Motorschäden führen können.
Verringern Sie bei plötzlich
auftretendem Seitenwind die
Geschwindigkeit, damit das
Fahrzeug besser beherrschbar ist.
Vergewissern Sie sich, dass das
Fahrzeug vollständig zum Stehen
gekommen ist, bevor Sie nach "R"
(Rückwärtsgang) schalten.
ANMERKUNG
5-20
Fahrhinweise
Fahren Sie auf rutschigem
Untergrund besonders vorsichtig.
Seien Sie besonders vorsichtig
beim Bremsen, Gasgeben und
Schalten. Auf rutschigem Unter-
grund können plötzliche
Änderungen der Fahrgeschwindig-
keit dazu führen, dass die
Antriebsräder keine Traktion mehr
haben und Sie die Kontrolle über
das Fahrzeug verlieren. Ein Unfall
wäre die mögliche Folge.
So senken Sie das Risiko
schwerer oder tödlicher Verlet-
zungen:
Fahren Sie immer ange-
schnallt. Die Wahrscheinlich-
keit, bei einem Unfall schwere
Verletzungen zu erleiden oder
getötet zu werden, ist für
nicht angeschnallte Insassen
deutlich höher als für ord-
nungsgemäß angeschnallte
Insassen.
Fahren Sie in Kurven und
beim Wenden nicht mit hoher
Geschwindigkeit.
Vermeiden Sie abrupte Lenk-
bewegungen wie z. B.
schnelle Fahrbahnwechsel
und scharfe Kurvenfahrten.
Das Risiko eines Fahrzeug-
überschlags ist bei höheren
Geschwindigkeiten (z. B.
auf der Autobahn) deutlich
größer.
VORSICHT Der Verlust der Kontrolle über
das Fahrzeug tritt häufig auf,
wenn zwei oder mehr Räder
von der Fahrbahn abkommen
und der Fahrer zu stark
gegenlenkt, um wieder auf die
Fahrbahn zu gelangen.
Führen Sie keine abrupten
Lenkbewegungen aus, wenn
Ihr Fahrzeug von der
Fahrbahn abkommt. Ver-
ringern Sie stattdessen die
Geschwindigkeit, bevor Sie
zur Straße zurücklenken.
HYUNDAI empfiehlt die
Einhaltung sämtlicher Tempo-
limits.
Benutzen Sie die Motorbremse
(das Herunterschalten in
einen kleineren Gang) bei
Fahrbahnglätte nicht zu
aggressiv. Andernfalls geraten
die Räder möglicherweise ins
Rutschen und es besteht
Unfallgefahr.
VORSICHT
5-21
Fahrhinweise
5
Im Prinzip ist das Doppel-
kupplungsgetriebe ein automatisch
schaltendes Schaltgetriebe. Es
fühlt sich an wie ein Schaltgetriebe
und bietet gleichzeitig die
Annehmlichkeiten eines voll-
automatischen Getriebes.
Wenn D (Drive) gewählt ist,
schaltet das Getriebe genau wie
ein konventionelles Automatik-
getriebe automatisch durch die
Gänge.
Im Gegensatz zu einem
herkömmlichen Automatikgetriebe
sind die Gangwechsel zuweilen
spürbar und hörbar.
Das Doppelkupplungsgetriebe
verfügt über einen Doppelkupp-
lungsmechanismus in Trocken-
ausführung, der während der Fahrt
eine bessere Beschleunigungs-
leistung ermöglicht und für einen
verringerten Kraftstoffverbrauch
sorgt. Im Unterschied zu einem
herkömmlichen Automatikgetriebe
ist jedoch kein Drehmoment-
wandler verbaut.
DOPPELKUPPLUNGSGETRIEBE (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS057004
Der Wählhebel kann frei bewegt werden.
Treten Sie das Bremspedal und drücken Sie die Schalttaste, während Sie den
Wählhebel bewegen.
Drücken Sie die Schalttaste, während Sie den Wählhebel bewegen.
Manueller
Schaltmodus
Funktionsweise Doppelkupplungsgetriebe
Das Doppelkupplungsgetriebe hat sieben Vorwärtsgänge und einen
Rückwärtsgang. Das Einlegen der einzelnen Gänge erfolgt in der
Wählhebelstellung "D" (Drive) automatisch.
5-22
Fahrhinweise
Stattdessen erfolgt der Übergang
von einem Gang zum nächsten,
insbesondere bei niedrigen
Drehzahlen, mittels Kupplungs-
schlupf. Infolgedessen machen
sich Schaltvorgänge bisweilen
stärker bemerkbar und es sind
leichte Vibrationen spürbar, wenn
die Drehzahl der Getriebewelle an
die der Motorwelle angepasst wird.
Dies ist bei einem Doppel-
kupplungsgetriebe völlig normal.
Die Trockenkupplung überträgt
das Drehmoment direkter und
vermittelt ein direkteres Fahr-
gefühl, das sich von dem
eines konventionellen Automatik-
getriebes unterscheiden kann.
Dies kann sich unter Umständen
besonders beim Anfahren aus dem
Stillstand oder bei langsamer
Geschwindigkeit bzw. beim Stop-
and-Go bemerkbar machen.
Wird bei niedriger Fahrzeug-
geschwindigkeit schnell besch-
leunigt, kann die Motordrehzahl
aufgrund des Kupplungsschlupfes
stark ansteigen, während das
Doppelkupplungsgetriebe in den
richtigen Gang schaltet. Dies ist
normal.
Betätigen Sie das Gaspedal beim
Beschleunigen aus dem Stillstand
an einer Steigung sanft und
langsam, um spürbare Vibrationen
und plötzliche ruckartige Be-
wegungen zu vermeiden.
Wenn Sie das Gaspedal beim
Fahren mit niedriger Geschwindig-
keit plötzlich loslassen, setzt
unter Umständen zunächst die
Motorbremse ein, bevor das
Getriebe den Gang wechselt.
Dieses Motorbremsgefühl ähnelt
dem, das bei Betätigung eines
Schaltgetriebes bei niedriger
Geschwindigkeit entsteht.
Beim Bergabfahren ist es ratsam,
den Getriebehebel in den
manuellen Schaltmodus zu
versetzen und dann in einen
niedrigeren Gang zu schalten, um
die Geschwindigkeit ohne
übermäßigen Gebrauch des
Bremspedals zu regulieren.
Beim Anlassen und Abstellen des
Fahrzeugs sind möglicherweise
Klickgeräusche zu hören, da das
System eine Selbstdiagnose
durchführt. Dieses Geräusch ist
bei einem Doppelkupplungs-
getriebe völlig normal.
Auf den ersten 1.500 km haben Sie
möglicherweise den Eindruck,
dass das Fahrzeug bei niedriger
Geschwindigkeit nicht sauber
beschleunigt. In dieser
Einfahrphase werden die Schalt-
qualität und das Fahrverhalten
Ihres neuen Fahrzeugs stetig
optimiert.
5-23
Fahrhinweise
5
Warten Sie immer, bis das
Fahrzeug vollständig zum Still-
stand gekommen ist, bevor Sie
nach "D" (Drive, Fahren) oder
"R" (Rückwärtsgang) schalten.
Schalten Sie nicht beim Fahren
nach "N" (Leerlauf).
ANMERKUNG
So senken Sie das Risiko
schwerer oder tödlicher Verlet-
zungen:
Stellen Sie vor dem Schalten
nach D (Drive) oder R
(Rückwärtsgang) IMMER
sicher, dass sich im Bereich
um Ihr Fahrzeug keine
Personen und vor allem keine
Kinder aufhalten.
Bevor Sie den Fahrersitz
verlassen, stellen Sie jedes
Mal sicher, dass der Wähl-
hebel in die Stellung P
(Parken) gestellt ist, betätigen
Sie die Feststellbremse und
bringen Sie den Zünd-
schlüssel in die Stellung
LOCK/OFF. Wenn diese
Vorsichtshinweise nicht
befolgt werden, kann sich das
Fahrzeug plötzlich und
unerwartet in Bewegung
setzen.
Vermeiden Sie auf glatter
Fahrbahn den plötzlichen
Einsatz der Motorbremse
(Schalten von einem hohen in
einen niedrigeren Gang).
Das Fahrzeug kann ins
Rutschen geraten und einen
Unfall verursachen.
VORSICHT
Aufgrund eines Getriebefehlers
können Sie die Fahrt möglicher-
weise nicht fortsetzen, und die
Fahrstufenanzeige (D, P) im
Kombiinstrument blinkt. Wir
empfehlen, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden und das System
überprüfen zu lassen
VORSICHT
5-24
Fahrhinweise
Warnmeldungen
Doppelkupplungsgetriebe
Diese Warnmeldung erscheint, wenn
das Fahrzeug langsam eine
Steigung befährt und erkannt wird,
dass das Bremspedal nicht betätigt
wird.
Gefälle! Bremse betätigen
Bergauffahren:
Verwenden Sie beim Halten an
Steigungen die Fuß- oder
Feststellbremse.
Lassen Sie bei Stop-and-Go-
Verkehr an Steigungen zunächst
eine Lücke entstehen, bevor Sie
wieder zum Vordermann
aufschließen. Halten Sie das
Fahrzeug dann mit der Fußbremse
an der Steigung in Position.
Wenn das Fahrzeug an
Steigungen durch Gasgeben in
Position gehalten oder zum
Kriechen gebracht wird, werden
Getriebe und Kupplung
möglicherweise zu heiß und
nehmen Schaden. In diesem Fall
erscheint eine entsprechende
Warnmeldung auf dem LCD-
Display.
Wenn die Warnmeldung auf dem
Display aufleuchtet, muss das
Bremspedal betätigt werden.
Das Ignorieren der Warn-
meldungen kann zu Schäden am
Getriebe führen.
Getriebe zu heiß! Sicher anhalten
Unter bestimmten Umständen
(wiederholtes Anfahren und
Anhalten an Steigungen, abruptes
Anfahren oder Beschleunigen etc.)
werden die Getriebekupplungen zu
heiß.
Wenn die Kupplungen zu heiß
sind, erscheint die Warnmeldung
"Getriebe zu heiß! Sicher
anhalten" auf dem LCD-Display,
ein akustisches Signal ertönt und
das Getriebe schaltet möglicher-
weise nicht sauber.
OPD047470N
OTLE055019
5-25
Fahrhinweise
5
Halten Sie das Fahrzeug in diesem
Fall an einer sicheren Stelle an,
lassen Sie den Motor laufen,
betätigen Sie die Bremsen,
schalten Sie nach "P" (Parken) und
lassen Sie das Getriebe abkühlen.
Wenn Sie diesen Warnhinweis
ignorieren, verschlechtert sich
möglicherweise das Fahrverhalten.
Das Getriebe schaltet möglicher-
weise abrupt, häufig oder
unsauber.
Wenn die Meldung "Getriebe
abgekühlt. Weiterfahren" erscheint,
können Sie die Fahrt fortsetzen.
Fahren Sie nach Möglichkeit
vorsichtig weiter.
Getriebe überhitzt.
Wenn die Fahrt fortgesetzt wird
und die Kupplungstemperaturen
den zulässigen Höchstwert
erreichen, erscheint die Warn-
meldung "Getriebe überhitzt! Mit
lauf. Motor parken". In diesem
Fall wird die Kupplung solange
deaktiviert, bis sie sich auf
Normaltemperatur abgekühlt hat.
Die Warnmeldung gibt Aufschluss
darüber, wie lange es dauern wird,
bis sich das Getriebe abgekühlt
hat.
Halten Sie das Fahrzeug in diesem
Fall an einer sicheren Stelle Fall
an, lassen Sie den Motor laufen,
betätigen Sie die Bremsen,
schalten Sie nach "P" (Parken) und
lassen Sie das Getriebe abkühlen.
Wenn die Meldung "Getriebe
abgekühlt. Weiterfahren" erscheint,
können Sie die Fahrt fortsetzen.
Fahren Sie nach Möglichkeit
vorsichtig weiter.
Falls eine Warnmeldungen auf dem
LCD-Display weiterblinkt, empfehlen
wir zu Ihrer eigenen Sicherheit,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
OPD047471N/OPD047472N
5-26
Fahrhinweise
Schaltstufen
Wenn sich der Zündschlüssel in der
Stellung ON befindet, zeigt die
Fahrstufenanzeige im Kombiinstru-
ment die Stellung des Wählhebels
an.
P(Parkstufe)
Warten Sie immer bis das Fahrzeug
zum Stillstand gekommen ist, bevor
Sie in die Parkstufe (P) schalten.
Um die Wählhebelstellung "P"
(Parken) verlassen zu können,
müssen Sie fest das Bremspedal
treten. Achten Sie darauf, nicht das
Gaspedal zu treten.
Wenn Sie die oben genannten
Vorkehrungen getroffen haben
und die Wählhebelstellung "P"
(Parken) noch immer nicht
verlassen können, studieren Sie
den Abschnitt "Aufhebung der
Wählhebelsperre" in diesem
Kapitel.
Der Wählhebel muss sich in der
Stellung "P" (Parken) befinden,
bevor der Motor abgestellt wird.
R (Rückwärtsgang)
Wählen Sie diese Fahrstufe, um
rückwärts zu fahren.
Warten Sie stets, bis das Fahrzeug
vollständig zum Stehen
gekommen ist, bevor Sie die
Fahrstufe "R" (Rückwärtsgang)
einlegen oder verlassen. Wenn Sie
während der Fahrt nach "R"
(Rückwärtsgang) schalten, wird
möglicherweise das Getriebe
beschädigt.
N (Neutral)
Die Verbindung zwischen den Räder
und dem Getriebe ist getrennt.
Verwenden Sie die Stellung "N"
(Leerlauf), wenn Sie den Motor
wieder anlassen oder bei laufendem
Motor anhalten müssen. Schalten
Sie nach "P" (Parken), wenn Sie Ihr
Fahrzeug aus irgendeinem Grund
verlassen müssen.
Treten Sie stets das Bremspedal,
wenn Sie aus der Stellung "N"
(Leerlauf) in eine andere Fahrstufe
schalten.
ANMERKUNG
Wenn Sie beim Fahren nach
"P" (Parken) schalten, ver-
lieren Sie möglicherweise die
Kontrolle über das Fahrzeug.
Vergewissern Sie sich nach
dem Anhalten des Fahrzeugs
stets, dass sich der Wählhebel
in der Stellung "P" (Parken)
befindet. Ziehen Sie die Fest-
stellbremse und stellen Sie
den Motor ab.
Wenn Sie an einer
abschüssigen Stelle parken,
bringen Sie den Wählhebel in
die Stellung "P" (Parken)
und betätigen Sie die
Feststellbremse, damit das
Fahrzeug nicht wegrollen
kann.
Aktivieren Sie sicherheits-
halber stets die Feststell-
bremse, wenn sich der
Wählhebel in der Stellung „P“
(Parken) befindet (Ausnahme:
Parken im Notfall).
VORSICHT
5-27
Fahrhinweise
5
D (Drive)
Dies ist die normale Stellung zum
Vorwärtsfahren. Das Getriebe
schaltet automatisch durch die 7
verfügbaren Gänge und erzielt so
den günstigsten Kraftstoffverbrauch
und die optimale Fahrleistung.
Zum Abrufen zusätzlicher Leistung
beim Überholen oder an Steigungen
treten Sie das Gaspedal bis zum
Anschlag. Daraufhin schaltet das
Getriebe automatisch um einen oder
mehrere Gänge herunter. ManuellerSchaltmodus
Das manuelle Schaltmodus wird
durch Bewegen des Wählhebels aus
der Stellung D (Drive) in die
manuelle Schaltgasse gewählt. Dies
ist sowohl im Stillstand als auch
während der Fahrt möglich. Um in
die Fahrstufe D (Drive) zurück-
zugelangen, bewegen Sie dem
Wählhebel zurück in die Automatik-
Schaltgasse.
Im manuellen Schaltmodus können
Sie den gewünschten Gang
einlegen, indem Sie den Wählhebel
nach vorn und hinten bewegen.
Hochschalten (+):
Drücken Sie den Wählhebel einmal
nach vorn, um in den nächsten
höheren Gang zu schalten.
Herunterschalten (-):
Ziehen Sie den Wählhebel einmal
nach hinten, um in den nächsten
kleineren Gang zu schalten.
Informationen
Im Handschaltmodus stehen nur die
sieben Vorwärtsgänge zur Auswahl.
Um den Rückwärtsgang einzulegen
oder in die Parkstellung zu schalten,
bewegen Sie den Wählhebel nach
"R" bzw. "P".
Das Herunterschalten erfolgt auto-
matisch, wenn das Fahrzeug
langsamer wird. Wenn das
Fahrzeug anhält, wird automatisch
in den 1. Gang geschaltet.
Wenn sich die Motordrehzahl dem
roten Bereich nähert, schaltet das
Getriebe automatisch herauf.
i
OOS057069
+ (Hochschalten)
- (Herunterschalten)
5-28
Fahrhinweise
Wenn der Fahrer den Hebel nach
"+" (Heraufschalten) oder "-"
(Herunterschalten) bewegt, führt
das Getriebe den angeforderten
Gangwechsel möglicherweise nicht
durch, weil die Drehzahl im
angeforderten Gang außerhalb des
zulässigen Bereichs liegen würde.
Der Fahrer muss unter Berück-
sichtigung der Verkehrsbedin-
gungen heraufschalten und darauf
achten, dass die Motordrehzahl
unterhalb des roten Bereichs bleibt.
Schaltwippe
(ausstattungsabhängig)
Die Schaltwippe ist funktionsbereit,
wenn sich der Wählhebel in der
Stellung "D" (Drive) befindet oder der
Handschaltmodus aktiviert ist.
Wählhebel in der Stellung "D"
Die Schaltwippe ist funktionsbereit,
wenn die Fahrgeschwindigkeit mehr
als 10 km/h beträgt.
Ziehen Sie die Schaltwippe [+] oder
[-] ein Mal, um einen Gang herauf-
bzw. herunterzuschalten, woraufhin
das System vom Automatik- in den
Handschaltmodus wechselt.
Wenn Sie bei einer Fahrgesch-
windigkeit von weniger als 10 km/h
mehr als fünf Sekunden lang das
Gaspedal betätigen oder wenn Sie
den Wählhebel von "D" (Drive) in den
Handschaltmodus und dann wieder
zurück nach "D" (Drive) bewegen,
wechselt das System vom
Handschalt- in den Automatikmodus.
Wählhebel im Handschaltmodus
Ziehen Sie die Schaltwippe [+] oder
[-] ein Mal, um einen Gang herauf-
bzw. herunterzuschalten.
Informationen
Wenn die Schaltwippen [+] und [-]
gleichzeitig gezogen werden, findet
möglicherweise kein Gangwechsel
statt.
i
OOS057006
5-29
Fahrhinweise
5
Wählhebelsperre
Das Doppelkupplungsgetriebe ist
aus Sicherheitsgründen mit einer
Wählhebelsperre ausgerüstet, die
verhindert, dass der Wählhebel von
"P" (Parken) nach "R" (Rückwärts-
gang) bewegt werden kann, sofern
nicht das Bremspedal getreten wird.
Um aus der Parkstufe (P) in den
Rückwärtsgang (R) zu schalten:
1. Treten Sie das Bremspedal und
halten Sie es getreten.
2. Lassen Sie den Motor an oder
drehen Sie den Zündschlüssel in
die Stellung ON.
3. Bewegen Sie nun den Wählhebel.
Aufhebung der Wählhebelsperre
Wenn sich der Wählhebel bei
betätigtem Bremspedal nicht von "P"
(Parken) nach "R" (Rückwärtsgang)
bewegen lässt, halten Sie das
Bremspedal getreten und gehen Sie
wie folgt vor:
1. Bringen Sie den Zündschalter in
die Stellung LOCK/OFF.
2. Ziehen Sie die Feststellbremse.
3. Entfernen Sie vorsichtig die
Blende (1) der Öffnung für den
Zugang zur Wählhebelsperre.
4. Führen Sie ein geeignetes
Werkzeug (z. B. Schlitzschrauben-
dreher) in die Zugangsöffnung ein
und drücken Sie es nach unten.
5. Bewegen Sie den Wählhebel,
während Sie den Schrauben-
dreher gedrückt halten.
6. Nehmen Sie das Werkzeug aus
der Öffnung für den Zugang zur
Wählhebelsperre und montieren
Sie die Blende.
7. Treten Sie das Bremspedal und
lassen Sie den Motor wieder an.
Für den Fall, dass Sie die Wähl-
hebelsperre aufheben müssen,
empfehlen wir, die Vorrichtung
umgehend in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Zündschlosssperrschalter
(ausstattungsabhängig)
Der Zündschlüssel kann nicht
abgezogen werden, wenn sich der
Wählhebel nicht in der Parkstellung
(P) befindet.
OOS057005L
5-30
Fahrhinweise
Parken
Bringen Sie das Fahrzeug immer
völlig zum Stehen und lassen Sie
den Fuß auf dem Bremspedal.
Bringen Sie den Wählhebel in die
Stellung "P" (Parken), ziehen Sie die
Feststellbremse und bringen Sie
den Zündschalter in die Stellung
LOCK/OFF. Nehmen Sie den
Schlüssel mit, wenn Sie das
Fahrzeug verlassen.
Ratschläge für die Fahrpraxis
Bewegen Sie niemals bei
betätigtem Gaspedal den
Wählhebel aus der Parkstufe (P)
oder der Neutralstellung (N) in eine
andere Schaltstufe.
Bewegen Sie den Wählhebel
niemals während der Fahrt in die
Parkstufe (P).
Stellen Sie sicher, dass sich das
Fahrzeug im Stillstand befindet,
bevor Sie in die Stellung R
(Rückwärtsgang) oder D (Drive)
schalten.
Schalten Sie nicht beim Fahren
nach "N" (Leerlauf). Andernfalls
besteht Unfallgefahr, da keine
Motorbremse mehr zur Verfügung
steht. Ferner wird möglicherweise
das Getriebe beschädigt.
Lassen Sie Ihren Fuß beim Fahren
nicht auf dem Bremspedal ruhen.
Schon leichter aber anhaltender
Pedaldruck kann dazu führen,
dass die Bremsen zu heiß werden,
verschleißen und möglicherweise
sogar versagen.
Um beim Fahren im manuellen
Schaltmodus in einen niedrigeren
Gang zu schalten, muss die
Fahrgeschwindigkeit zunächst
ausreichend verringert werden.
Andernfalls wird der kleinere Gang
möglicherweise nicht eingelegt,
weil die Motordrehzahl außerhalb
des zulässigen Bereichs liegen
würde.
Ziehen Sie immer die Feststell-
bremse, wenn Sie das Fahrzeug
verlassen. Verlassen Sie sich nicht
darauf, dass das Fahrzeug durch
Einlegen der Parkstufe (P) vor dem
Wegrollen gesichert ist.
Fahren Sie auf rutschigem
Untergrund besonders vorsichtig.
Seien Sie besonders vorsichtig
beim Bremsen, Gasgeben und
Schalten. Auf rutschigem Unter-
grund können plötzliche Änderun-
gen der Fahrgeschwindigkeit dazu
führen, dass die Antriebsräder
keine Traktion mehr haben und Sie
die Kontrolle über das Fahrzeug
verlieren. Ein Unfall wäre die
mögliche Folge.
Wenn Sie bei laufendem Motor
im Fahrzeug bleiben, treten Sie
nicht zu lange das Gaspedal.
Motor und Auspuff könnten zu
heiß werden und einen Brand
verursachen.
Abgase und Auspuffanlage sind
sehr heiß. Halten Sie Abstand
zu Bauteilen der Auspuffanlage.
Halten/Parken Sie nicht über
entflammbaren Dingen wie
trockenem Gras, Papier oder
Laub. Sie könnten sich
entzünden und einen Brand
verursachen.
VORSICHT
5-31
Fahrhinweise
5
Optimale Fahrleistungen und
Verbrauchswerte werden erzielt,
wenn das Gaspedal sachte
betätigt wird.
Informationen
- Kickdown-Funktion
(ausstattungsabhängig)
Benutzen Sie die Kickdown-Funktion,
um möglichst schnell zu beschleu-
nigen. Treten Sie das Gaspedal bis
über den Druckpunkt hinaus. Das
Doppelkupplungsgetriebe schaltet
abhängig von der Motordrehzahl in
einen niedrigeren Gang.
i
Das Risiko eines Fahrzeug-
überschlags ist bei höheren
Geschwindigkeiten (z. B.
auf der Autobahn) deutlich
größer.
Der Verlust der Kontrolle über
das Fahrzeug tritt häufig auf,
wenn zwei oder mehr Räder
von der Fahrbahn abkommen
und der Fahrer zu stark
gegenlenkt, um wieder auf die
Fahrbahn zu gelangen.
Führen Sie keine abrupten
Lenkbewegungen aus, wenn
Ihr Fahrzeug von der
Fahrbahn abkommt. Ver-
ringern Sie stattdessen die
Geschwindigkeit, bevor Sie
zur Straße zurücklenken.
HYUNDAI empfiehlt die
Einhaltung sämtlicher Tempo-
limits.
So senken Sie das Risiko
schwerer oder tödlicher Verlet-
zungen:
Fahren Sie immer ange-
schnallt. Die Wahrscheinlich-
keit, bei einem Unfall schwere
Verletzungen zu erleiden oder
getötet zu werden, ist für
nicht angeschnallte Insassen
deutlich höher als für ord-
nungsgemäß angeschnallte
Insassen.
Fahren Sie in Kurven und
beim Wenden nicht mit hoher
Geschwindigkeit.
Vermeiden Sie abrupte Lenk-
bewegungen wie z. B.
schnelle Fahrbahnwechsel
und scharfe Kurvenfahrten.
VORSICHT
5-32
Fahrhinweise
Bremsanlage mit
Bremskraftverstärker
Die Bremsanlage Ihres Fahrzeugs
verfügt über einen Bremskraftver-
stärker und sie wird bei normaler
Benutzung automatisch nachgestellt.
Wenn der Motor nicht läuft oder
wenn er während der Fahrt
abgestellt wird, funktioniert die
Servounterstützung der Bremsen
nicht. Dennoch können Sie das
Fahrzeug anhalten, indem Sie das
Bremspedal kräftiger treten als
sonst. Allerdings ist der Anhalteweg
in diesem Fall länger als mit
Bremskraftunterstützung.
Bei abgestelltem Motor nimmt die
gespeicherte Bremskraftunterstüt-
zung mit jedem Treten des
Bremspedals ab. Treten Sie deshalb
nicht mehrfach das Bremspedal,
wenn die Servounterstützung
unterbrochen ist.
Treten Sie das Bremspedal nur dann
mehrfach hintereinander, wenn es
notwendig ist, das Fahrzeug auf
rutschigem Untergrund unter
Kontrolle zu halten.
BREMSANLAGE
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise:
Lassen Sie Ihren Fuß während
der Fahrt nicht auf dem
Bremspedal ruhen. Dies
würde dazu führen, dass die
Bremsen überhitzen, über-
mäßig verschleißen und dass
sich der Bremsweg ver-
längert.
Schalten Sie in einen
kleineren Gang zurück, wenn
Sie längere Zeit bergab fahren
oder ein starkes Gefälle
befahren, und vermeiden Sie
dauerhaftes Bremsen. Per-
manentes Bremsen führt
dazu, dass die Bremsen zu
heiß werden und möglicher-
weise vorübergehend keine
Bremsleistung abrufbar ist.
Nasse Bremsen können dazu
führen, dass sich der
Bremsweg verlängert und
dass das Fahrzeug beim
Bremsen zur Seite zieht. Ein
leichtes Probebremsen zeigt
Ihnen an, ob die Bremsanlage
nass geworden ist. Testen Sie
Ihre Bremsen immer auf diese
Weise, nachdem Sie durch
tiefe Wasseransammlungen
gefahren sind. Zum Trocknen
der Bremsen betätigen Sie
leicht das Bremspedal, damit
sich die Bremsen erwärmen.
Fahren Sie solange damit fort,
bis sich die Bremsleistung
wieder normalisiert hat. Fah-
ren Sie nicht zu schnell, bis
die Bremsen wieder ord-
nungsgemäß funktionieren.
VORSICHT
5-33
Fahrhinweise
5
Verschleißmelder,
Scheibenbremsbeläge
Wenn der Bremsbelagverschleiß
soweit fortgeschritten ist, dass die
Bremsbeläge ersetzt werden sollten,
hören Sie ein hochfrequentes
Geräusch von den Vorder- oder
Hinterrädern. Dieses Geräusch kann
zeitweise oder auch nur beim Treten
des Bremspedals hörbar sein.
Bitte beachten Sie, dass unter
bestimmten Fahrbedingungen und
Klimaverhältnissen beim Betätigen
(oder leichten Betätigen) der Bremse
anfänglich ein Bremsenquietschen
zu hören sein kann. Dies ist ein
normaler Vorgang, der nicht ein
Problem an der Bremsanlage
anzeigt.
Fahren Sie nicht mit verschlis-
senen Bremsbelägen, da dies
kostspielige Reparaturen verur-
sachen kann.
Informationen
Lassen Sie die vorderen und hinteren
Bremsbeläge immer satzweise
ersetzen.
Feststellbremse
Aktivieren Sie vor dem Verlassen
des Fahrzeugs immer wie folgt die
Feststellbremse:
Treten Sie fest das Bremspedal.
Ziehen Sie den Hebel der Feststell-
bremse möglichst weit.
i
ANMERKUNG
OOS057010
5-34
Fahrhinweise
Zum Lösen:
Treten Sie fest das Bremspedal.
Ziehen Sie den Hebel der Feststell-
bremse ein Stück weit nach oben.
Drücken Sie Entsperrtaste (1) und
lassen Sie den Hebel (2) der
Feststellbremse herunter.
Für den Fall, dass sich die
Feststellbremse nicht oder nur
teilweise lösen lässt, empfehlen wir,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
OOS057011
Aktivieren Sie die Feststell-
bremse nicht beim Fahren, da
andernfalls Verletzungs- und
Lebensgefahr besteht (Aus-
nahme: Notfallsituationen). Die
Bremsanlage könnte beschä-
digt werden und es besteht
Unfallgefahr.
VORSICHT
Wenn Sie das Fahrzeug
parken oder abstellen, lassen
Sie es immer völlig zum
Stehen kommen und lassen
Sie den Fuß auf dem
Bremspedal. Schalten Sie in
den 1. Gang (Fahrzeuge mit
Schaltgetriebe) bzw. nach
"P" (Parken, Fahrzeuge mit
Doppelkupplungsgetriebe),
ziehen Sie die
Feststellbremse und bringen
Sie den Zündschalter in die
Stellung LOCK/OFF.
Fahrzeuge, deren Feststell-
bremse nicht ordnungsgemäß
angezogen ist, können sich
versehentlich in Bewegung
setzen und Sie oder andere
Personen verletzen.
VORSICHT
5-35
Fahrhinweise
5
Treten Sie nicht das Gaspedal,
während die Feststellbremse
aktiviert ist. Wenn Sie das
Gaspedal bei angezogener
Feststellbremse treten, erklingt
ein Warnton. Die Feststell-
bremse wird möglicherweise
beschädigt.
Das Fahren mit angezogener
Feststellbremse kann dazu
führen, dass die Bremsen zu heiß
werden und Bauteile der
Bremsanlage Schaden nehmen
oder vorzeitig verschleißen.
Vergewissern Sie sich vor dem
Losfahren, dass die Feststell-
bremse gelöst wurde und die
Bremswarnleuchte erloschen ist.
Kontrollieren Sie die
Warnleuchte der Fest-
stellbremse, indem Sie
den Zündschalter in
die Stellung ON (EIN)
bringen (nicht den
Motor anlassen).
Die Leuchte wird eingeschaltet, wenn
der Zündschlüssel bei betätigter
Feststellbremse in die Stellung ON
oder START gedreht wird.
Vergewissern Sie sich vor dem
Losfahren, dass die Feststellbremse
gelöst wurde und die Bremswarn-
leuchte erloschen ist.
Wenn die Warnleuchte der Fest-
stellbremse nach dem Lösen der
Feststellbremse nicht erlischt,
während der Motor läuft, liegt
möglicherweise eine Störung der
Bremsanlage vor. Dieser Umstand
bedarf der sofortigen Aufmerk-
samkeit.
Stellen Sie das Fahrzeug nach
Möglichkeit sofort ab. Wenn dies
nicht möglich ist, fahren Sie mit
äußerster Vorsicht und nur solange
weiter, bis Sie eine sichere Stelle
zum Anhalten erreichen.
ANMERKUNG
Sichern Sie die Räder beim
Parken an Steigungen mit
Keilen, damit das Fahrzeug
nicht zurückrollt.
Erlauben Sie Personen, die
mit der Bedienung Ihres
Fahrzeugs nicht vertraut sind
als auch Kindern nicht, den
Hebel der Feststellbremse
anzufassen. Wenn die Fest-
stellbremse unbeabsichtigt
gelöst wird, kann dies
zu schweren Verletzungen
führen.
Lösen Sie die Feststellbremse
nur dann, wenn Sie im
Fahrzeug sitzen und Ihr Fuß
fest auf dem Bremspedal ruht.
5-36
Fahrhinweise
ABS-Bremssystem (ABS)
Das ABS ist eine elektronische
Bremsfunktion zur Vermeidung
blockierender Räder beim Bremsen.
Das ABS ermöglicht dem Fahrer
gleichzeitig zu lenken und zu
bremsen.
Nutzung der ABS-Funktion
Um in einem Notfall den größten
Nutzen durch das ABS-System zu
erhalten, versuchen Sie nicht, selbst
den Bremsdruck zu regeln, indem
Sie das Bremspedal pumpen. Treten
Sie das Bremspedal so kräftig wie
möglich.
Wenn Sie das Bremspedal unter
Bedingungen treten, welche die
Räder zum Blockieren bringen
könnten, ist es möglich, dass Sie ein
tickerndes Arbeitsgeräusch der
Bremsen hören oder ein Pulsieren
des Bremspedals feststellen. Dies ist
ein normaler Vorgang, der belegt,
dass das ABS-System aktiv ist.
Das ABS verringert weder die zum
Stoppen des Fahrzeugs benötigte
Zeit noch den Bremsweg.
Halten Sie immer einen
ausreichenden Sicherheitsabstand
zu vor Ihnen fahrenden Fahrzeugen.
Das ABS ist nicht in der Lage, ein
Rutschen des Fahrzeugs zu
verhindern, welches aus plötzlichen
Richtungsänderungen wie z.B. dem
Durchfahren einer Kurve mit
überhöhter Geschwindigkeit oder
plötzlichem Spurwechsel resultiert.
Das ABS (Antiblockiersystem)
oder ESC (elektronische Stabili-
tätskontrolle) kann keine Unfälle
verhindern, die aus unange-
messener Fahrweise oder
riskanten Fahrmanövern
resultieren. Auch wenn das
Fahrzeug bei einer Not-
bremsung besser kontrollierbar
ist, müssen Sie immer aus-
reichend Sicherheitsabstand zu
vorausfahrenden Fahrzeugen
halten. Drosseln Sie bei
schlechtem Straßenzustand die
Geschwindigkeit. Bei den nach-
stehend aufgeführten Straßen-
zuständen haben mit ABS oder
ESC ausgestattete Fahrzeuge
möglicherweise einen längeren
Bremsweg.
Drosseln Sie unter folgenden
Umständen das Tempo:
Auf unebener Fahrbahn, auf
Kies oder auf schneebe-
deckten Straßen.
VORSICHT
Auf Straßen mit Schlag-
löchern oder unterschiedlich
hohen Fahrbahnbelägen.
Wenn Schneeketten an Ihrem
Fahrzeug montiert sind
Die Sicherheitsfunktionen von
Fahrzeugen, die mit ABS oder
ESC ausgestattet sind, sollten
nicht bei hoher Geschwindig-
keit oder in Kurven getestet
werden. Damit könnten Sie sich
und andere gefährden.
5-37
Fahrhinweise
5
Fahren Sie stets mit einer den
Fahrbahn- und Witterungsbedingun-
gen entsprechenden, sicheren
Geschwindigkeit. Das ABS ist nicht
in der Lage, einen Stabilitätsverlust
zu verhindern. Lenken Sie bei
intensiven Bremsvorgängen nicht zu
stark. Ein schnelles oder intensives
Einschlagen des Lenkrads kann
dazu führen, dass Ihr Fahrzeug in
den Gegenverkehr ausschert oder
von der Fahrbahn abkommt. Auf
unbefestigten und unebenen
Untergründen kann der Einsatz des
ABS-Systems den Bremsweg im
Vergleich zu einem Fahrzeug ohne
ABS-System verlängern.
Nach dem Wechsel des
Zündschalters in die Stellung ON
(EIN) leuchtet die ABS-Warnleuchte
( ) einige Sekunden lang weiter. In
diesem Zeitraum findet eine
Eigendiagnose des ABS-Systems
statt. Anschließend erlischt die
Warnleuchte, wenn keine Störung
vorliegt. Bleibt sie jedoch eingeschal-
tet, liegt unter Umständen ein
Problem mit dem ABS vor. Wir
empfehlen Ihnen, sich so bald als
möglich an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.
Wenn Sie auf glatter Straße (z. B.
bei Glatteis) längere Zeit das
Bremspedal treten, wird das ABS-
System permanent aktiviert und
es leuchtet möglicherweise die
ABS-Warnleuchte ( ) auf. Halten
Sie Ihr Fahrzeug an einer sicheren
Stelle an und stellen Sie den
Motor ab.
Lassen Sie den Motor wieder
an. Wenn die ABS-Warnleuchte
erlischt, ist die Funktion des ABS-
Systems ordnungsgemäß.
Wenn die Leuchte nicht erlischt,
könnte eine Störung des ABS-
Systems vorliegen. Wir empfeh-
len, sich möglichst umgehend an
eine HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu wenden.
Informationen
Wenn Sie Ihrem Fahrzeug Starthilfe
geben, weil die Batterie leer ist,
leuchtet möglicherweise die ABS-
Warnleuchte ( ) auf. Dies ist eine
Folge der zu geringen Batteriespan-
nung. Es bedeutet nicht, dass das ABS
gestört ist. Lassen Sie vor Fahrtantritt
die Batterie laden.
i
ANMERKUNG
Wenn die ABS-Warnleuchte
( ) aufleuchtet und nicht
erlischt, liegt möglicherweise
eine Störung der ABS-Funktion
vor. Die Servobremsen funk-
tionieren normal. Wir empfeh-
len, sich möglichst umgehend
an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden, um das
Risiko schwerer oder lebens-
gefährlicher Verletzungen zu
senken.
VORSICHT
5-38
Fahrhinweise
Elektronische
Stabilitätskontrolle (ESC)
(ausstattungsabhängig)
Die elektronische Stabilitätskontrolle
(ESC) dient dazu, das Fahrzeug bei
Kurvenfahrten bzw. Ausweich-
manövern in einem stabilen Zustand
zu halten.
Das ESC bremst einzelne Räder ab
und greift in die Motorsteuerung ein,
um dem Fahrer dabei zu helfen, das
Fahrzeug auf der gewünschten Bahn
zu halten. Es ist kein Ersatz für eine
sichere Fahrweise. Passen Sie Ihre
Geschwindigkeit und Fahrweise
stets an den Straßenzustand an.
ESC-Betrieb
ESC eingeschaltet
Wenn sich der Zündschalter in der
Stellung ON befindet, leuchten etwa
drei Sekunden lang die Kontroll-
leuchten ESC und ESC OFF auf und
erlöschen dann. Das ESC ist nun
eingeschaltet.
Während des ESC-Betriebs
Wenn das ESC-System
aktiv ist, blinkt die ESC-
Kontrollleuchte:
Wenn Sie das Bremspedal unter
Bedingungen treten, die zum
Blockieren der Räder führen
können, hören Sie möglicherweise
Geräusche von den Bremsen oder
spüren, wie das Bremspedal
pulsiert. Dabei handelt es sich um
normale Phänomene, die aus dem
Eingreifen der ESC-Funktion
resultieren.
Wenn das ESC eingreift, reagiert
der Motor möglicherweise nicht wie
gewohnt auf die Gaspedalstellung.
OOS057012
Passen Sie Ihre Geschwindig-
keit immer an den Straßen-
zustand an und fahren Sie nicht
zu schnell durch Kurven. Das
ESC verhindert keine Unfälle.
Überhöhte Geschwindigkeit in
Kurven, abrupte Lenkbewegun-
gen und Aquaplaning können
zu schweren Unfällen führen.
VORSICHT
5-39
Fahrhinweise
5
Wenn beim Eingreifen des ESC
die Geschwindigkeitsregelanlage
eingeschaltet war, wird sie
automatisch deaktiviert. Der
Geschwindigkeitsregelanlage kann
wieder eingeschaltet werden, wenn
es der Straßenzustand zulässt.
Siehe "Geschwindigkeitsregel-
anlage" weiter hinten in diesem
Kapitel. (ausstattungsabhängig)
Beim Fahren durch Schlamm oder
auf glatter Fahrbahn nimmt die
Motordrehzahl möglicherweise
nicht zu, obwohl Sie das Gaspedal
durchtreten. Dabei handelt es sich
um ein normales Phänomen, das
der Wahrung der Fahrstabilität und
Traktion des Fahrzeugs dient.
ESC abgeschaltet
Zum Beenden der ESC-
Funktion:
• Zustand 1
Die Taste ESC OFF kurz betätigen.
Die ESC OFF-Kontrollleuchte
leuchtet auf und die Meldung
"Traktionsregelung deaktiviert" wird
angezeigt. In diesem Zustand ist
die Funktion des ESC zur
Traktionskontrolle (Motormanage-
ment) deaktiviert, die Funktion
des ESC zur Bremsregelung
(Bremsenmanagement) ist jedoch
weiterhin betriebsbereit.
• Zustand 2
Drücken und halten Sie die ESC
OFF-Taste länger als 3 Sekunden.
Die ESC OFF-Kontrollleuchte
leuchtet auf, die Meldung "Traktions-
/Stabilitätsregel. Deaktiviert" wird
angezeigt und es ertönt ein
Akustikwarnsignal. In diesem
Zustand ist sowohl die Funktion des
ESC zur Traktionskontrolle (Motor-
management) als auch die Funktion
des ESC zur Bremsregelung
(Bremsenmanagement) deaktiviert.
Wenn der Zündschlüssel bei aus-
geschaltetem ESC-System in die
Stellung LOCK/OFF gedreht wird,
bleibt das ESC-System ausgeschal-
tet. Beim nächsten Anlassen des
Motors wird das ESC automatisch
reaktiviert.
5-40
Fahrhinweise
Kontrollleuchte
Wenn sich der Zündschalter in der
Stellung ON (EIN) befindet, leuchtet
die ESC-Kontrollleuchte auf und
erlischt dann, sofern das ESC
ordnungsgemäß funktioniert.
Die ESC-Kontrollleuchte blinkt
immer, wenn das ESC eingreift.
Wenn die ESC-Leuchte nicht
erlischt, liegt möglicherweise eine
Störung der ESC-Funktion vor. Wenn
diese Warnleuchte aufleuchtet,
empfehlen wir, das Fahrzeug
möglichst umgehend in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt über-
prüfen zu lassen.
Die Lampe ESC OFF leuchtet auf,
wenn ESC mit dem Schalter
deaktiviert wird. Bei der Verwendung unterschied-
licher Reifen oder unterschied-
licher Reifengrößen kann es zur
Fehlfunktion des ESC-Systems
kommen. Stellen Sie im Falle
eines Reifenwechsels stets sicher,
dass alle Reifen und Felgen die
selbe Größe aufweisen. Fahren
Sie das Fahrzeug niemals mit
Felgen bzw. Reifen von uneinheit-
licher Größe.
ESC-System abschalten
Während derFahrt
Die Funktion ESC OFF sollte nur
kurzzeitig genutzt werden, um das
ESC abzuschalten, wenn sich das
Fahrzeug in Schnee oder Schlamm
festgefahren hat und befreit werden
muss.
Wenn Sie das ESC-System während
der Fahrt abschalten möchten,
drücken Sie die ESC OFF-Taste,
während Sie auf ebenem Straßen-
belag fahren.
ANMERKUNG
ESC-Kontrollleuchte (blinkt)
ESC OFF-Kontrollleuchte (leuchtet auf)
Wenn die ESC-Leuchte blinkt,
zeigt dies das Eingreifen der
ESC-Funktion an:
Fahren Sie langsam und versu-
chen Sie auf keinen Fall zu
beschleunigen. Schalten Sie
das ESC auf keinen Fall aus,
während die ESC-Kontroll-
leuchte blinkt, da Sie
andernfalls möglicherweise die
Kontrolle über das Fahrzeug
verlieren und einen Unfall
verursachen.
VORSICHT
5-41
Fahrhinweise
5
So verhindern Sie Getriebeschä-
den:
Lassen Sie die Räder einer
Achse nicht zu sehr durch-
drehen, während die Warnleuch-
ten von ESC, ABS und
Feststellbremse aufleuchten.
Etwaige Reparaturen fallen nicht
unter die Fahrzeuggarantie.
Drosseln Sie die Motorleistung
und lassen Sie die Räder nicht
zu sehr durchdrehen, während
diese Leuchten leuchten.
Achten Sie darauf, dass das ESC
abgeschaltet ist (Kontrollleuchte
ESC OFF leuchtet), wenn das
Fahrzeug auf einem Rollenprüf-
stand getestet werden soll.
Informationen
Das Abschalten der ESC-Funktion hat
keinen Einfluss auf die Funktion
des ABS oder der herkömmlichen
Bremsanlage.
VSM (Vehicle Stability
Management,
Fahrzeugstabilitäts-
management)
(ausstattungsabhängig)
Das Fahrzeugstabilitätsmanagement
(VSM) ist eine Funktion der
elektrischen Stabilitätskontrolle
(ESC). Es trägt zur Stabilität des
Fahrzeugs beim plötzlichen
Beschleunigen bzw. Bremsen auf
nasser, rutschiger und unebener
Fahrbahn bei, wenn die Traktion der
vier Räder plötzlich voneinander
abweicht.
VSM-Funktion
VSM eingeschaltet
Unter den folgenden Bedingungen
greift das VSM ein:
Die elektronische Stabilitäts-
kontrolle ist eingeschaltet.
Die Fahrgeschwindigkeit auf
kurviger Strecke beträgt mehr als
ca. 15 km/h.
Die Fahrgeschwindigkeit beträgt
mehr als ca. 20 km/h, wenn das
Fahrzeug auf unebenem Unter-
grund bremst.
i
ANMERKUNG
Beachten Sie die folgenden
Sicherheitshinweise bei der
Nutzung des Fahrzeugstabili-
tätsmanagements (VSM):
Überprüfen Sie stets die
Geschwindigkeit und den
Abstand zum vorausfahren-
den Fahrzeug. Das VSM ist
kein Ersatz für eine sichere
Fahrweise.
Passen Sie Ihre Geschwin-
digkeit immer an den Straßen-
zustand an. Das VSM
verhindert keine Unfälle.
Überhöhte Geschwindigkeit
bei schlechtem Wetter oder
Fahrbahnglätte etc. kann zu
schweren Unfällen führen.
VORSICHT
5-42
Fahrhinweise
Während des ESC-Betriebs
Wenn Sie unter Bedingungen
bremsen, die zum Eingreifen des
ESC führen können, hören Sie
möglicherweise Geräusche von den
Bremsen oder spüren, wie das
Bremspedal pulsiert. Dabei handelt
es sich um normale Phänomene, die
aus dem Eingreifen des VSM
resultieren.
Informationen
Unter den folgenden Bedingungen
greift das VSM nicht ein:
Fahren auf überhöhten/abschüs-
sigen Straßen.
Rückwärtsfahren.
Kontrollleuchte ESC OFFleuchtet.
Die EPS-Warnleuchte (Elektrische
Servolenkung) ( ) leuchtet oder
blinkt.
Bei der Verwendung unterschied-
licher Reifen oder unterschied-
licher Reifengrößen kann es zur
Fehlfunktion des VSM-Systems
kommen. Stellen Sie im Falle
eines Reifenwechsels stets sicher,
dass alle Reifen und Felgen die
selbe Größe aufweisen. Fahren
Sie das Fahrzeug niemals mit
Reifen bzw. Felgen von uneinheit-
licher Größe.
Hill-start Assist Control
(HAC, Berganfahrhilfe)
(ausstattungsabhängig)
Die Berganfahrhilfe verhindert das
Zurückrollen des Fahrzeugs beim
Anfahren am Berg. Die Funktion
betätigt automatisch etwa 2
Sekunden lang die Bremsen und löst
die Bremsen danach oder wenn das
Gaspedal getreten wird.
Informationen
Die Berganfahrhilfe wird nicht
aktiviert, wenn sich der Wählhebel
in der Stellung "P" (Parken) oder
"N" (Leerlauf) befindet.
Die Berganfahrhilfe wird auch
dann aktiviert, wenn das ESC
(elektronische Stabilitätskontrolle)
ausgeschaltet ist. Sie wird jedoch
nicht aktiviert, wenn das ESC nicht
ordnungsgemäß funktioniert.
i
ANMERKUNG
i
Wenn die ESC-Kontrollleuchte
( ) oder die EPS-Warnleuchte
( ) eingeschaltet bleibt oder
blinkt, liegt möglicherweise ein
Problem mit dem VSM-System
vor. Wenn die Warnleuchte
aufleuchtet, empfehlen wir, das
Fahrzeug möglichst umgehend
in einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt überprüfen zu lassen.
VORSICHT
Seien Sie beim Anfahren am
Berg stets bereit, das Gaspedal
zu treten. Die Berganfahrhilfe ist
nur etwa 2 Sekunden lang aktiv.
VORSICHT
5-43
Fahrhinweise
5
Emergency Stop Signal (ESS)
(Notbremssignal)
(ausstattungsabhängig)
Das Notbremssignal (ESS,
Emergency Stop Signal) warnt den
Hintermann bei Vollbremsungen
(blinkende Bremsleuchten).
Das System wird unter den
folgenden Umständen aktiviert:
Fahrzeug hält plötzlich an (Die
Verzögerung beträgt mehr als
7 m/s2bei einer Fahrgeschwindig-
keit von mehr als 55 km/h.)
Das ABS ist aktiviert und die
Fahrgeschwindigkeit beträgt mehr
als 55 km/h.
Die Bremsleuchten blinken und
dann wird automatisch die
Warnblinkanlage eingeschaltet:
Wenn die Fahrgeschwindigkeit
weniger als 40 km/h beträgt
Wenn das ABS deaktiviert ist und
Wenn die Notbremssituation vorbei
ist
Die Warnblinkanlage wird
ausgeschaltet:
Wenn das Fahrzeug eine gewisse
Zeit lang mit niedriger
Geschwindigkeit fährt.
Der Fahrer kann die
Warnblinkanlage von Hand
ausschalten, indem er die
entsprechende Taste drückt.
Informationen
Das ESS-System wird nicht aktiv,
sofern die Warnblinkanlage bereits
eingeschaltet wurde.
Bergabfahr-Bremshilfe DBC
(Downhill Brake Control)
(ausstattungsabhängig)
Die Bergabfahr-Bremshilfe DBC
unterstützt das Bergabfahren ohne
Betätigung des Bremspedals.
Die Funktion verlangsamt das
Fahrzeug auf unter 8 km/h (bei
Fahrzeugen mit Doppel-
kupplungsgetriebe) oder 8 km/h (bei
Fahrzeugen mit Schaltgetriebe) und
ermöglicht es dem Fahrer, sich auf
das Lenken des Fahrzeugs zu
konzentrieren.
i
OOS057058
5-44
Fahrhinweise
Beim Einschalten der Zündung
ist DBC grundsätzlich aus-
geschaltet.
Wenn DBC eingreift, entstehen
möglicherweise Bremsgeräu-
sche und -vibrationen.
Wenn DBC eingreift, leuchtet
das Bremslicht auf.
DBC-Funktion
ANMERKUNG
Schalten Sie DBC auf normalen
Straßen immer aus. Beim
Passieren von Geschwindig-
keitsbarrieren oder bei
abrupten Lenkmanövern kann
das DBC unabsichtlich aus dem
Bereitschaftsmodus "geweckt"
werden und eingreifen.
VORSICHT
Standby
Drücken Sie die DBC-Taste, wenn die Fahrgeschwindig-
keit weniger als 40 km/h beträgt. Daraufhin schaltet sich
das DBC-System ein und wechselt in den Standby-
Modus. Das System wird nicht eingeschaltet, wenn die
Fahrgeschwindigkeit mehr als 40 km/h beträgt.
Wenn die Fahrgeschwindigkeit beim Befahren eines
steilen Gefälles im Standby-Modus weniger als 35 km/h
beträgt, wird DBC automatisch aktiviert.
Im Modus „aktiviert“ wird das DBC vorübergehend
deaktiviert, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
• Das Gefälle ist nicht steil genug.
Das Brems- oder Gaspedal wird getreten.
Wenn die obigen Voraussetzungen nicht mehr erfüllt
sind, wird das DBC automatisch wieder aktiviert.
Das DBC schaltet sich ab, wenn folgende
Voraussetzungen erfüllt sind:
• Die DBC-Taste wird erneut gedrückt.
• Die Fahrgeschwindigkeit beträgt mehr als 60 km/h.
Aktiviert
Zeitweise
deaktiviert
OFF (AUS)
Modus Kontrollleuchte Beschreibung
blinkt
leuchtet
leuchtet nicht
leuchtet
5-45
Fahrhinweise
5
Möglicherweise wird DBC an
steilen Gefällen nicht
deaktiviert, obwohl das Brems-
oder Gaspedal getreten wird.
Schalten Sie DBC nicht ein,
wenn Sie im 3. Gang (oder in
einem höheren Gang) fahren
(Fahrzeuge mit Schaltgetriebe).
Wenn DBC eingreift, geht
möglicherweise der Motor aus.
Unter den folgenden
Bedingungen ist DBC ohne
Funktion:
- Der Wählhebel befindet sich in
der Stellung „P“ (Parken).
- Das ESC ist aktiviert.
Sicherheitshinweise zum
Bremsen
ANMERKUNG
Wenn die rote DBC-Kontroll-
leuchte aufleuchtet, ist das
System möglicherweise über-
hitzt oder gestört. Wenn die
Warnleuchte aufleuchtet,
obwohl sich das DBC-System
abgekühlt hat, empfehlen wir,
das Fahrzeug möglichst
umgehend in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen.
VORSICHT
Wenn Sie das Fahrzeug parken
oder verlassen möchten, warten
Sie immer, bis das Fahrzeug
zum Stillstand gekommen ist
und betätigen Sie weiterhin das
Bremspedal. Bringen Sie den
Wählhebel in die Stellung
P (Parken), ziehen Sie die
Feststellbremse an und bringen
Sie den Zündschlüssel in die
Stellung LOCK/OFF.
Bei Fahrzeugen, die nicht
mit vollständig eingelegter
Getriebeparkstellung und
betätigter Feststellbremse
gesichert sind, besteht das
Risiko, dass sie sich ungewollt
in Bewegung setzen, sodass
Sie selbst oder andere
Personen verletzt werden
können. Ziehen Sie vor dem
Aussteigen IMMER die
Feststellbremse an.
VORSICHT
5-46
Fahrhinweise
Nasse Bremsen können gefährlich
sein! Die Bremsen können nass
werden, wenn das Fahrzeug durch
Wasseransammlungen fährt oder
gewaschen wird. Bei nassen
Bremsen verlängert sich der
Anhalteweg des Fahrzeugs. Nasse
Bremsen können dazu führen, dass
das Fahrzeug zur Seite zieht.
Um die Bremsen zu trocknen,
betätigen Sie leicht das Bremspedal,
bis die reguläre Bremsleistung
wiederhergestellt ist. Achten Sie
darauf, dabei nicht die Kontrolle über
das Fahrzeug zu verlieren. Wenn
sich die Bremsleistung nicht wieder
normalisiert, halten Sie das
Fahrzeug an, sobald dies gefahrlos
möglich ist. Ferner empfehlen wir,
sich an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.
Lassen Sie Ihren Fuß beim Fahren
nicht auf dem Bremspedal ruhen.
Schon leichter aber anhaltender
Pedaldruck kann dazu führen, dass
die Bremsen zu heiß werden,
verschleißen und möglicherweise
sogar versagen.
Wenn ein Reifen während der Fahrt
Luft verliert, bremsen Sie das
Fahrzeug leicht ab und halten Sie
das Fahrzeug beim Ausrollen in
Geradeausrichtung. Wenn die
Fahrgeschwindigkeit ausreichend
gedrosselt wurde und es gefahrlos
möglich ist, fahren Sie an den
Straßenrand und halten Sie an einer
sicheren Stelle an.
Lassen Sie den Fuß bei stehendem
Fahrzeug fest auf dem Bremspedal
ruhen, damit das Fahrzeug nicht
nach vorn rollen kann.
5-47
Fahrhinweise
5
Der Allradantrieb (4WD) liefert
Motorleistung an alle Vorder- und
Hinterräder und sorgt so für
größtmögliche Traktion. Nützlich ist
der Allradantrieb dort, wo es
besonders auf die Traktion ankommt
(rutschige, schlammige, nasse,
verschneite Fahrbahnen etc.).
Gelegentliches Fahren im Gelände
oder auf unbefestigten Wegen ist in
Ordnung.Wichtig ist, dass der Fahrer
die Geschwindigkeit stets so weit
drosselt, dass das Fahren unter
diesen Bedingungen gefahrlos
möglich ist.
ALLRADANTRIEB (4WD) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS057057
So senken Sie das Risiko
schwerer oder tödlicher Verlet-
zungen:
Fahren Sie nicht unter
Bedingungen, für die das
Fahrzeug nicht konzipiert ist
(extrem schwieriges Gelände
etc.).
Fahren Sie in Kurven und
beim Wenden nicht mit hoher
Geschwindigkeit.
Vermeiden Sie abrupte Lenk-
bewegungen wie z. B.
schnelle Fahrbahnwechsel
und scharfe Kurvenfahrten.
Das Risiko eines Fahrzeug-
überschlags ist bei höheren
Geschwindigkeiten (z. B. auf
der Autobahn) deutlich
größer.
VORSICHT Der Verlust der Kontrolle über
das Fahrzeug tritt häufig auf,
wenn zwei oder mehr Räder
von der Fahrbahn abkommen
und der Fahrer zu stark
gegenlenkt, um wieder auf die
Fahrbahn zu gelangen.
Führen Sie keine abrupten
Lenkbewegungen aus, wenn
Ihr Fahrzeug von der
Fahrbahn abkommt. Ver-
ringern Sie stattdessen die
Geschwindigkeit, bevor Sie
zur Straße zurücklenken.
5-48
Fahrhinweise
Durchfahren Sie keine
Wasserläufe, bei denen das
Wasser bis über den
Fahrzeugboden reichen würde.
Prüfen Sie den Zustand der
Bremsen, nachdem Sie in
Wasser oder Schlamm gefahren
sind. Treten Sie bei niedriger
Geschwindigkeit mehrmals das
Bremspedal, bis Sie feststellen,
dass die normale Bremskraft
wieder vorhanden ist.
Verkürzen Sie die geplanten
Durchsichtsintervalle, wenn Sie
im Gelände in Sand, Schlamm
oder Wasser gefahren sind
(siehe „Wartung bei ersch-
werten Betriebsbedingungen“ in
Kapitel 7).
Waschen Sie das Fahrzeug stets
gründlich, nachdem Sie es
genutzt haben. Reinigen Sie
insbesondere den Fahrzeug-
boden.
Achten Sie darauf, dass vier
Reifen derselben Größe und
desselben Typs am Fahrzeug
montiert sind.
Beachten Sie, dass Fahrzeuge
mit permanentem Allradantrieb
auf einem Pritschenwagen-
transportiert werden müssen
(kein Abschleppen).
ANMERKUNG
5-49
Fahrhinweise
5
Handhabung des Allradantriebs
Auswahl der Allradfunktion 4WD
Wenn die 4WD-Warnleuchte ( )im Kombiinstrument permanent leuchtet, liegt möglicherweise eine
Störung des Allradantriebs vor. Wenn die 4WD-Warnleuchte ( ) aufleuchtet, empfehlen wir, das Fahrzeug
möglichst umgehend in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
VORSICHT
Unter Normalbedingungen funktioniert das Fahrzeug in der
Betriebsart 4WD AUTO ähnlich wie ein Fahrzeug mit
herkömmlichem Zweiradantrieb (2WD). Wenn das System
erkennt, dass der Allradantrieb benötigt wird, wird die
Motorleistung automatisch an alle vier Räder geliefert.
Verwenden Sie diese Betriebsart beim Fahren auf normalen
Straßen.
In der Betriebsart 4WD LOCK wird das System deaktiviert,
wenn die Fahrgeschwindigkeit mehr als 30 km/h beträgt
und nach 4WD AUTO geschaltet wird. Wenn die
Fahrgeschwindigkeit unter 30 km/h sinkt, wechselt die
Betriebsart wieder zu 4WD LOCK.
Verwenden Sie diese Betriebsart an steilen Steigungen oder
Gefällen, im Gelände sowie auf sandigen oder schlammigen
Wegen etc., um für größtmögliche Traktion zu sorgen.
AWD LOCK
AWD AUTO
(AWD LOCK ist
deaktiviert)
(leuchtet nicht)
(leuchtet)
Betriebsart des Auswahltaste Kontrollleuchte Beschreibung
Verteilergetriebes
5-50
Fahrhinweise
Beim Deaktivieren der Betriebsart
4WD LOCK ist möglicherweise ein
Stoß zu spüren, wenn die
Antriebskraft wieder allein zu den
Vorderrädern geleitet wird.
Sichere Nutzung des
Allradantriebs
Vorderfahrt
Achten Sie darauf, dass alle
Fahrgäste Sicherheitsgurte tragen.
Sitzen Sie aufrecht und näher am
Lenkrad als gewöhnlich. Stellen
Sie das Lenkrad so ein, dass es
bequem für Sie ist.
Fahren auf Eis und Schnee
Fahren Sie langsam an, indem Sie
behutsam Gas geben.
Benutzen Sie Winterreifen oder
Schneeketten.
Halten Sie genügend Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug.
Nutzen Sie beim Verzögern die
Motorbremse.
Vermeiden Sie zu hohes Tempo,
abruptes Beschleunigen, plötzliche
Bremsmanöver und heftige
Lenkbewegungen, damit das
Fahrzeug nicht ins Rutschen gerät.
Fahren auf Sand und Schlamm
Fahren Sie langsam und
gleichmäßig.
Benutzen Sie beim Fahren im
Schlamm ggf. Schneeketten.
Halten Sie genügend Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug.
Drosseln Sie das Tempo und
achten Sie stets auf den
Straßenzustand.
Vermeiden Sie zu hohes Tempo,
abruptes Beschleunigen, plötzliche
Bremsmanöver und heftige
Lenkbewegungen, damit Sie sich
nicht festfahren.
ANMERKUNG
Deaktivieren Sie die Betriebsart
4WD LOCK beim Fahren auf
normalen Straßen, indem Sie
die Taste 4WD LOCK drücken
(Kontrollleuchte 4WD LOCK
erlischt). Beim Fahren auf
normalen Straßen verursacht
die Betriebsart 4WD LOCK (vor
allem in Kurven) möglicher-
weise Geräusche und Vibra-
tionen. Die Geräusche und
Vibrationen verschwinden,
wenn die Betriebsart 4WD
LOCK deaktiviert wird.
Anhaltendes Fahren trotz
Geräusch- und Vibrationsbil-
dung kann dazu führen, dass
Bauteile des Antriebs
beschädigt werden.
ACHTUNG
5-51
Fahrhinweise
5
Bergan und bergab fahren
Bergan fahren
- Prüfen Sie vor dem Losfahren, ob
das Berganfahren möglich ist.
- Fahren Sie möglichst geradeaus.
Bergab fahren
- Wechseln Sie nicht den Gang,
während Sie bergab fahren.
Wählen Sie den Gang, bevor Sie
bergab fahren.
- Fahren Sie langsam bergab und
nutzen Sie dabei die Motor-
bremse.
- Fahren Sie möglichst geradeaus.
Wenn das Fahrzeug in Schnee,
Sand oder Schlamm feststeckt,
legen Sie etwas Rutschhem-
mendes unter die Antriebs-
räder, um für Traktion zu
sorgen, oder lassen Sie die
Räder abwechselnd vor- und
rückwärts drehen, um das
Fahrzeug ggf. freizuschaukeln.
Lassen Sie den Motor jedoch
nicht zu lange mit hoher
Drehzahl laufen, damit der
Allradantrieb nicht beschädigt
wird.
ACHTUNG
OLMB053017
Seien Sie beim Befahren steiler
Steigungen und Gefällen
besonders vorsichtig. Je nach
Steigung, Terrain und Beschaf-
fenheit des Untergrunds
(Wasser/Schlamm) kann sich
das Fahrzeug überschlagen.
VORSICHT
5-52
Fahrhinweise
Fahrt durch Wasser
Fahren Sie nach Möglichkeit nicht
durch tiefes Wasser. Dabei kann
der Motor absterben und Wasser in
die Auspuffanlage gelangen.
Wenn Sie durch Wasser fahren
müssen, halten Sie das Fahrzeug
an, aktivieren Sie die Betriebsart
4WD LOCK und fahren Sie
langsamer als 8 km/h.
Wechseln Sie nicht den Gang,
während Sie durch Wasser fahren.
Zusätzliche Fahrumstände
Machen Sie sich vor Fahrtantritt
mit den Geländebedingungen
vertraut.
Lassen Sie beim Fahren im
Gelände größte Vorsicht walten
und meiden Sie gefährliche
Bereiche.
Fahren Sie langsam, wenn starker
Wind weht.
Drosseln Sie in Kurven das Tempo.
Da der Schwerpunkt allrad-
getriebener Fahrzeuge höher liegt
als bei herkömmlichen Fahrzeugen
mit Vorderradantrieb, kann sich
das Fahrzeug leichter über-
schlagen, wenn die Kurven-
geschwindigkeit zu hoch ist.
Fahren Sie nicht schräg zum
Berg. Schon geringe Änderun-
gen des Lenkeinschlags oder
plötzliches Anhalten können
dazu führen, dass das Fahrzeug
seine Stabilität verliert. Dabei
kann sich das Fahrzeug
überschlagen und es besteht
die Gefahr schwerer oder
tödlicher Verletzungen.
VORSICHT
Fahren Sie stets langsam durch
Wasser. Wenn Sie zu schnell
fahren, dringt möglicherweise
Wasser in den Motorraum ein,
sodass die Zündung nass wird
und der Motor abstirbt.
ACHTUNG
OLMB053018
5-53
Fahrhinweise
5
Halten Sie das Lenkrad immer gut
fest, wenn Sie im Gelände fahren.
Vorkehrungen im Notfall
Reifen
Verwenden Sie keine Reifen und
Felgen, die sich in Größe oder Typ
von den ursprünglich am Fahrzeug
montierten unterscheiden. Sie
könnten Sicherheit, Funktion und
Lenkverhalten Ihres Fahrzeugs
beeinträchtigen und einen Über-
schlag mit schweren Verletzungen
verursachen.
Achten Sie beim Ersetzen der Reifen
darauf, dass an allen vier Rädern
Reifen und Felgen gleicher Größe
und gleicher Bauart montiert
werden. Dies gilt auch für Profil,
Fabrikat und Tragfähigkeit. Falls Sie
Ihr Fahrzeug mit einer Rad-
/Reifenkombination ausrüsten, die
nicht von HYUNDAI für das Fahren
im Gelände empfohlen wird, sollten
Sie diese Reifen nicht für
Autobahnfahrten verwenden.
OOS057075L
Greifen Sie nicht in das
Lenkrad, wenn Sie im Gelände
fahren. Ihr Arm kann durch eine
plötzliche Bewegung oder einen
Rückschlag des Lenkrades
aufgrund von Bodenhinder-
nissen verletzt werden.
Andernfalls verlieren Sie
möglicherweise die Kontrolle
über die Lenkung und
verursachen einen Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge.
VORSICHT
Lassen Sie niemals den Motor
an/laufen, wenn ein Fahrzeug
mit permanentem Allradantrieb
aufgebockt ist. Das Fahrzeug
könnte vom Wagenheber
rutschen/rollen und Personen
schwer oder sogar lebens-
gefährlich verletzen.
VORSICHT
5-54
Fahrhinweise
Abschleppen
Fahrzeuge mit Allradantrieb müssen
so mit einem Nachläufer oder
Plateauwagen abgeschleppt
werden, dass keines der Räder den
Boden berührt. Weitere Infor-
mationen finden Sie unter
„Abschleppen“ in Kapitel 6.
Prüfung auf Rollenprüfstand
Fahrzeuge mit permanentem
Allradantrieb müssen auf einem
speziellen 4-Rad-Rollenprüfstand
geprüft werden.
Ein Fahrzeug mit permanentem
Allradantrieb kann nicht auf einem
Rollenprüfstand für 2WD-Fahrzeuge
geprüft werden. Wenn ein 2WD-
Rollenprüfstand benutzt werden
muss, gehen Sie wie folgt vor:
1. Prüfen Sie die für Ihr Fahrzeug
empfohlenen Reifendrücke.
2. Platzieren Sie die Vorderräder für
einen Geschwindigkeitstest wie in
der Abbildung auf dem Rollen-
prüfstand.
3. Lösen Sie die Feststellbremse.
4. Stellen Sie die Hinterräder auf
provisorische Freilaufrollen wie in
der Abbildung.
OOS057009
Rollenprüfstand
(Geschwind.-Messung)
Frei drehende
Zusatzrollen
Ziehen Sie während des
Testlaufs niemals die Fest-
stellbremse.
Drehen Sie die Räder nicht
einzeln, wenn das Fahrzeug
aufgebockt ist. Vielmehr
müssen alle vier Räder
angetrieben werden.
ACHTUNG
Vermeiden Sie den Aufenthalt
vor dem Fahrzeug, wenn das
Fahrzeug auf dem Rollen-
prüfstand getestet wird. Das
Fahrzeug könnte einen Satz
nach vorn machen und Sie
schwer verletzen oder töten.
VORSICHT
5-55
Fahrhinweise
5
Die Start-/Stopp-Automatik (ISG)
senkt den Kraftstoffverbrauch, indem
sie bei stehendem Fahrzeug
automatisch den Motor abstellt (z. B.
an roten Ampeln, an Stoppschildern
oder in Verkehrsstaus).
Der Motor springt automatisch an,
sobald die Startvoraussetzungen
erfüllt sind.
Die Start-Stopp-Automatik ist immer
aktiv, wenn der Motor läuft.
Informationen
Wenn der Motor automatisch von
der Start-/Stopp-Automatik gestartet
wird, leuchten aufgrund der niedrigen
Batteriespannung möglicherweise
einige Sekunden lang verschiedene
Warnleuchten auf (ABS, ESC, ESC
OFF, EPS, Feststellbremse etc.). Dies
ist jedoch kein Indiz für eine Störung
derStart-/Stopp-Automatik.
So aktivieren Sie die Start-
/Stopp-Automatik
Voraussetzungen für die
Aktivierung
In den folgenden Situationen ist die
Start-/Stopp-Automatik funktions-
bereit:
- Der Fahrergurt ist angelegt.
- Die Fahrertür und die Motorhaube
sind geschlossen.
- Der Unterdruck des Bremskraft-
verstärkers ist angemessen.
- Der Batterieladezustand ist aus-
reichend.
- Die Außentemperatur liegt zwi-
schen -20°C und 35°C.
- Die Motorkühlmitteltemperatur ist
nicht zu gering.
- Das System befindet sich nicht im
Diagnosemodus.
- Der Lenkeinschlag ist nicht zu
groß. (Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe)
- Das Fahrzeug befährt einen steilen
Anstieg. (Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe)
Informationen
Die Start-/Stopp-Automatik wird
nicht aktiviert, wenn die entspre-
chenden Voraussetzungen nicht
erfüllt sind. In diesem Fall leuchtet
die Kontrollleuchte der Taste ISG
OFF auf und die "Auto Stop"-
Kontrollleuchte ( ) im Kombi-
instrument leuchtet gelb.
Für den Fall, dass die obige
Kontrollleuchte im Kombi-
instrument nicht erlischt, empfehlen
wir, die Start-/Stopp-Automatik in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
i
i
START-/STOPP-AUTOMATIK (ISG) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS057013
5-56
Fahrhinweise
Auto stop
So stellen Sie den Motor in der
Betriebsart "Leerlauf-Stopp" ab:
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
1. Drosseln Sie die Fahrgesch-
windigkeit auf 5 km/h.
2. Schalten Sie nach "N" (Leerlauf).
3. Lassen Sie das Kupplungspedal
los.
Die Kontrollleuchte ( ) der Start-
/Stopp-Automatik leuchtet grün auf,
wenn der Motor ausgeht.
Informationen
Nach der Motorabschaltung im
Stand muss die Fahrgeschwindigkeit
mindestens bis auf 10 km/h
zunehmen, damit der Motorerneut im
Stand abgeschaltet wird.
Fahrzeug mit Doppelkupplungs-
getriebe
1. Verringern Sie die Fahrgesch-
windigkeit auf 0 km/h.
2. Treten Sie das Bremspedal,
während sich der Wählhebel in
der Stellung "D" (Fahrgang) oder
"N" (Leerlauf) befindet.
Die Kontrollleuchte ( ) der Start-
/Stopp-Automatik leuchtet grün auf,
wenn der Motor ausgeht.
Informationen
Nach der Motorabschaltung im
Stand muss die Fahrgeschwindigkeit
mindestens bis auf 8 km/h zunehmen,
damit der Motor erneut im Stand
abgeschaltet wird.
Wenn der Fahrer in der Betriebsart
"Auto Stop" die Haube öffnet, wird
die Start-/Stopp-Automatik (ISG)
deaktiviert.
Wenn das System deaktiviert ist:
Die Leuchte der Taste ISG OFF
leuchtet auf.
i
i
OOS057088L
OOS057059L
5-57
Fahrhinweise
5
Auf dem LCD-Display erscheint die
Meldung "Start/Stopp inaktiv. Motor
manuell starten". Dazu ertönt ein
akustisches Signal.
Starten Sie das Fahrzeug zu diesem
Zeitpunkt wie folgt:
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
Im Leerlauf Kupplung und Bremse
treten.
Fahrzeug mit Doppelkupplungs-
getriebe
In der Wählhebelstellung "P"
(Parken) oder "N" (Leerlauf) das
Bremspedal treten. Zu Ihrer eigenen
Sicherheit sollten Sie das Fahrzeug
in der Stellung "P" (Parken) starten.
Auto start
So lassen Sie den Motor bei
aktivierterStart-/Stopp-Automatik
wiederan:
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
Treten Sie im Leerlauf (N) das
Kupplungspedal.
Die Kontrollleuchte ( ) der Start-
/Stopp-Automatik im Kombiinstru-
ment erlischt, wenn der Motor wieder
anspringt.
Fahrzeug mit Doppelkupplungs-
getriebe
Lassen Sie das Bremspedal los.
Wenn Sie bei aktivierter "Auto
Hold"-Funktion das Bremspedal
loslassen, bleibt der Motor aus.
Wenn Sie hingegen das Gaspedal
treten, springt der Motor
automatisch an.
Die Kontrollleuchte ( ) der Start-
/Stopp-Automatik leuchtet grün auf,
wenn der Motor ausgeht.
In den folgenden Situationen wird
der Motorautomatisch wieder
angelassen:
- Die die Lüfterdrehzahl der
manuellen Klimaregelung ist bei
eingeschalteter Klimaanlage höher
als Stufe 3 eingestellt.
- Die die Lüfterdrehzahl der auto-
matischen Klimaregelung ist bei
eingeschalteter Klimaanlage höher
als Stufe 6 eingestellt.
- Die Klimaanlage war eine
bestimmte Zeit lang eingeschaltet.
- Die Entfeuchtungsfunktion ist
aktiviert.
OTLE055036
5-58
Fahrhinweise
- Der Bremsunterdruck ist zu gering.
- Die Batterie ist schwach.
- Die Fahrgeschwindigkeit über-
schreitet 5 km/h.
- Die Fahrgeschwindigkeit über-
schreitet 2 km/h. (Fahrzeug mit
Doppelkupplungsgetriebe)
- Bei Betätigung des Bremspedals
wird in die Stufe P (Parken) oder R
(Rückwärtsgang) geschaltet.
- Bei betätigtem Bremspedal wird
die Tür geöffnet oder der
Sicherheitsgurt gelöst.
Die "Auto Stop"-Leuchte ( ) im
Kombiinstrument blinkt fünf
Sekunden lang grün, und auf dem
LCD-Display erscheint die Meldung
"Auto Start".
In den folgenden Situationen wird
die Startautomatik vorübergehend
deaktiviert:
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
Beim Schalten ohne Kupplungs-
betätigung. Daraufhin erscheint auf
dem LCD-Display die Meldung "Für
Auto Start Kupplung betätigen". Zum
Aktivieren der Startautomatik
schalten Sie in den Leerlauf und
treten das Kupplungspedal.
Fahrzeug mit Doppelkupplungs-
getriebe
Wenn der Wählhebel von "N"
(Leerlauf) nach "R" (Rückwärts-
gang), "D" (Fahrgang) oder in den
Handschaltmodus bewegt wird, ohne
das Bremspedal zu treten. Daraufhin
erscheint auf dem LCD-Display die
Meldung "Für Auto Start Bremse
betätigen". Zum Aktivieren der
Startautomatik treten Sie das
Bremspedal.
OTLE055037
OAD055087L
5-59
Fahrhinweise
5
So deaktivieren Sie die Start-
/Stopp-Automatik
Drücken Sie die Taste ISG OFF,
um die Start-/Stopp-Automatik zu
deaktivieren. Daraufhin leuchtet
die Kontrollleuchte der Taste ISG
OFF auf und auf dem LCD-Display
erscheint die Meldung "Start-
/Stopp-Automatik System AUS".
Drücken Sie die Taste ISG OFF
erneut, um die Start-/Stopp-
Automatik wieder zu aktivieren.
Daraufhin erlischt die Kontroll-
leuchte der Taste ISG OFF.
Fehlfunktion der Start-/Stopp-
Automatik
Unter den folgenden Bedingungen
ist die Start-/Stopp-Automatik
möglicherweise ohne Funktion:
Wenn eine Störung der Start-/Stopp-
Automatik oder ihrer Sensoren
vorliegt.
Wenn eine Störung der
Start-/Stopp-Automatik vorliegt,
passiert Folgendes:
Daraufhin blinkt die "Auto Stop"-
Kontrollleuchte ( ) im Kombi-
instrument gelb.
Die Leuchte der Taste ISG OFF
leuchtet auf.
Informationen
Wenn sich die Kontrollleuchte der
Taste ISG OFFnicht durch Drücken
derTaste ISGOFFausschalten lässt
oder die Start-/Stopp-Automatik
weiterhin gestört ist, empfehlen wir,
sich an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.
Sie können die Kontrollleuchte der
Ausschalttaste der ISGausschalten,
indem Sie bis zu 2 Stunden lang
schneller als 80 km/h fahren,
während die Gebläsedrehzahl unter
Position 2 bleibt. Für den Fall,
dass die Kontrollleuchte der
Ausschalttaste der ISG ausschalten
nicht erlischt, empfehlen wir,
sich an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.
i
Bei aktivierter Start-/Stopp-
Automatik kann der Motor
wieder anspringen. Stellen Sie
den Motor ab, indem Sie den
Zündschalter in die Stellung
LOCK/OFF bringen oder den
Zündschlüssel abziehen, bevor
Sie das Fahrzeug verlassen
oder den Motorraum kont-
rollieren.
VORSICHT
5-60
Fahrhinweise
Deaktivierung des
Batteriesensors
[A] : Batteriesensor
Der Batteriesensor wird deaktiviert,
wenn zu Wartungszwecken das
Batteriemassekabel abgeklemmt
wird.
In diesem Fall funktioniert die Start-
/Stopp-Automatik aufgrund der
Deaktivierung des Batteriesensors
nur eingeschränkt. Deshalb muss
der Fahrer folgende Vorkehrungen
zur Reaktivierung des Batterie-
sensors treffen, wenn die Batterie
abgeklemmt war.
Voraussetzungen für die
Reaktivierung des
Batteriesensors
Lassen Sie den Motor 4 Stunden lang
ausgeschaltet und versuchen Sie den
Motor 3 bis 4 Mal anzulassen, um den
Batteriesensor zu reaktivieren.
Schließen Sie auf keinen Fall
Zubehör (Navigationssysteme,
Steuerungen etc.) an das Fahrzeug
an, während der Motor aus-
geschaltet ist. Andernfalls wird der
Batteriesensor möglicherweise nicht
reaktiviert.
Informationen
Unter den folgenden Bedingungen
funktioniert die Start-/Stopp-
Automatik möglicherweise nicht
ordnungsgemäß:
- Es liegt eine Störung der Start-
/Stopp-Automatik vor.
- Die Batterie ist schwach.
- Der Bremsunterdruck ist zu gering.
In diesen Fällen empfehlen wir, die
Start-/Stopp-Automatik in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt über-
prüfen zu lassen.
Ersetzen Sie die Batterie der
Start-/Stopp-Automatik nur
durch ein HYUNDAI Originalteil.
Andernfalls funktioniert die
Start-/Stopp-Automatik mögli-
cherweise nicht ordnungs-
gemäß.
Laden Sie die Batterie der Start-
/Stopp-Automatik nicht mit
einem normalen Batterielade-
gerät auf. Andernfalls wird die
Batterie der Start-/Stopp-
Automatik möglicherweise be-
schädigt und es besteht
Explosionsgefahr.
Entfernen Sie nicht den
Batteriedeckel. Andernfalls tritt
möglicherweise ätzende
Batteriesäure aus.
ANMERKUNG
i
OOS057015L
5-61
Fahrhinweise
5
Der Fahrmodus kann je nach
Vorliebe des Fahrers oder Straßen-
zustand gewählt werden.
Beim Wiederanlassen des Motors ist
grundsätzlich der KOMFORT-Modus
aktiviert (Ausnahme: ECO-Modus).
Informationen
Bei einer Störung des Kombiinstru-
ments ist der normale Fahrmodus
(KOMFORT) aktiviert und es kann
möglicherweise nicht in den SPORT-
Modus gewechselt werden.
Die Betriebsart ändert sich mit
jedem Drücken der Taste DRIVE
MODE wie folgt:
Wenn der KOMFORT-Modus aus-
gewählt ist, wird dies nicht auf dem
Kombiinstrument angezeigt.
ECO-Modus
(ausstattungsabhängig)
Wenn der Fahrmodus
ECO ausgewählt ist, sind
Motor- und Getriebe-
steuerung auf einen
möglichst niedrigen Kraft-
stoffverbrauch ausgelegt.
Wenn mit der Taste DRIVE MODE
der ECO-Modus gewählt wird,
leuchtet die ECO-Kontrollleuchte
auf.
Wenn bei aktiviertem ECO-Modus
der Motors abgestellt und wieder
gestartet wird, bleibt das Fahrzeug
im ECO-Modus.
Informationen
Die Verbrauchseffizienz hängt von
den Fahrgewohnheiten des Fahrers
und vom Straßenzustand ab.
Wenn der ECO-Modus aktiviert
ist:
Die Beschleunigung erfolgt
möglicherweise etwas verzögert,
da das Gaspedal nur leicht
getreten wird.
Die Leistung der Klimaanlage ist
möglicherweise eingeschränkt.
Das Schaltpunkte des Automatik-
getriebes verändern sich mö-
glicherweise.
Der Motor wird möglicherweise
lauter.
Bei den oben genannten Punkten
handelt es sich um normale
Phänomene, die auftreten, wenn der
ECO-Modus aktiviert ist, um
Kraftstoff zu sparen.
i
i
INTEGRIERTE FAHRMODUSSTEUERUNG (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS057060
ECO
(ausstattungsabhängig)
KOMFORT SPORT
5-62
Fahrhinweise
Funktionseinschränkung des
ECO-Modus:
Unter den nachstehend aufgeführten
Bedingungen wird die ECO-Funktion
eingeschränkt, ohne dass sich die
ECO-Anzeige verändert.
Bei niedriger Kühlmitteltemperatur:
Das System wird eingeschränkt,
bis sich die Motorleistung
normalisiert.
Beim Berganfahren:
Die Funktion wird eingeschränkt,
um beim Fahren am Berg Leistung
zu gewinnen, da das Motordreh-
moment begrenzt ist.
Beim Fahren des Fahrzeugs mit
Wählhebel des
Doppelkupplungsgetriebes im
manuellen Schaltmodus:
Das System wird je nach
Wählhebelstellung eingeschränkt.
Wenn mehrere Sekunden lang
Vollgas gegeben wird:
Das System wird eingeschränkt,
da davon ausgegangen wird, dass
der Fahrer beschleunigen möchte.
SPORT-Modus
Der SPORT-Modus regelt
die Fahrdynamik durch die
automatische Anpassung
des Lenkkraftaufwands
und der Motor- und
Getriebesteuerung.
Wenn mit der Taste DRIVE MODE
der SPORT-Modus gewählt wird,
leuchtet die SPORT-Kontroll-
leuchte auf.
Beim Wiederanlassen des Motors
ist wieder der KOMFORT-Modus
aktiv. Wenn der SPORT-Modus
gewünscht wird, wählen Sie ihn
erneut mit der Taste DRIVE MODE
aus.
Wenn der SPORT-Modus aktiviert
ist:
- Die Motordrehzahl bleibt auch nach
dem Loslassen des Gaspedals
eine gewisse Zeit lang erhöht.
- Beim Beschleunigen wird später
als sonst heraufgeschaltet.
Informationen
Im SPORT-Modus kann sich der
Kraftstoffverbrauch erhöhen.
KOMFORT-Modus
Der KOMFORT-Modus ist
ein Standardmodus.
Wenn der KOMFORT-Modus durch
Drücken der Taste DRIVE MODE
gewählt wird, leuchtet die
KOMFORT-Kontrollleuchte auf.
Wenn das Fahrzeug im KOMFORT-
Modus abgeschaltet wurde, bleibt
der KOMFORT-Modus beim
nächsten Starten des Motors aktiv.
i
5-63
Fahrhinweise
5
KOLLISIONSWARNSYSTEM "TOTER WINKEL" (BCW) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
[A] : Toter Winkel
[B] : Annäherung mit hoher Geschwindigkeit
Das Kollisionswarnsystem "Toter
Winkel" (BCW) verwendet im
hinteren Stoßfänger angebrachte
Radarsensoren, um den toten
Winkel zu überwachen und den
Fahrer vor dort herannahenden
Fahrzeugen zu warnen.
Das System überwacht den hinteren
Fahrzeugbereich und liefert dem
Fahrer Informationen mithilfe eines
akustischen Alarms und je einer
Kontrollleuchte an den beiden
Außenspiegeln.
(1) BCW : Toter Winkel
Die Erkennungsreichweite richtet
sich nach der
Fahrgeschwindigkeit. Wenn Ihr
Fahrzeug schneller ist als die
anderen Fahrzeuge, werden Sie
nicht gewarnt.
(2) BCW : Annäherung mit hoher
Geschwindigkeit
Die Warnfunktion des BCW-
Systems für Fahrzeuge, die sich
mit hoher Geschwindigkeit
annähern, warnt Sie vor
Fahrzeugen, die sich auf einer
benachbarten Fahrspur mit hoher
Geschwindigkeit annähern. Wenn
der Fahrer den Blinker setzt,
während das System ein sich
näherndes Fahrzeug erfasst, gibt
das System einen akustischen
Alarm aus. Der Abstand zu sich
annähernden Fahrzeugen wird
abhängig von der relativen
Geschwindigkeit unterschiedlich
angezeigt.
(3) RCCW (Querverkehr-
Heckkollisionswarnung)
Wenn Sie den Rückwärtsgang
eingelegt haben, erkennt das
System zur Warnung vor
Kollisionen mit Querverkehr im
Heckbereich (RCCW) Fahrzeuge,
die sich von links und rechts
annähern. Das System wird
aktiviert, wenn die
Fahrgeschwindigkeit weniger als
10 km/h beträgt und der
Rückwärtsgang eingelegt ist.
Wenn das System Fahrzeuge
erkennt, die sich von links oder
rechts annähern, ertönt ein
Akustikwarnsignal. Der Abstand
zu sich annähernden Fahrzeugen
wird abhängig von der relativen
Geschwindigkeit unterschiedlich
angezeigt.
OOS057099L
A
B
5-64
Fahrhinweise
BCW (Kollisionswarnsystem
"Toter Winkel")
(ausstattungsabhängig)
Funktionsvoraussetzungen
Handhabung:
Drücken Sie bei eingeschalteter
Zündung den BCW-Schalter.
Daraufhin leuchtet der BCW-
Schalter auf. Sobald die
Fahrgeschwindigkeit mehr als 30
km/h beträgt, wird das System
aktiviert.
Zum Beenden:
Drücken Sie den BCW-Schalter
erneut.
Daraufhin erlischt die Schalter-
leuchte. Schalten Sie die Funktion
bei Nichtverwendung aus, indem Sie
den Schalter drücken.
Informationen
Wenn der Motor aus- und wieder
eingeschaltet wird, kehrt das BCW-
System in den vorherigen Zustand
zurück.
Beim Einschalten des Systems
leuchtet drei Sekunden lang die
Warnleuchte am Außenspiegel auf.
Unter den folgenden Bedingungen
wird die Funktion aktiviert:
1. Das Funktion ist eingeschaltet.
2. Die Fahrgeschwindigkeit beträgt
mehr als ca. 30 km/h.
3. Ein sich näherndes Fahrzeug wird
im toten Winkel erkannt.
i
Halten Sie das
Verkehrsgeschehen auch
dann im Blick, wenn das
Kollisionswarnsystem "Toter
Winkel" (BCW) aktiviert ist.
Das Kollisionswarnsystem
"Toter Winkel" (BCW) ist kein
Ersatz für eine
vorschriftsmäßige und
sichere Fahrweise.
Fahren Sie stets vorsichtig
und seien Sie achtsam, wenn
Sie die Spur wechseln oder
das Fahrzeug zurücksetzen.
Das Kollisionswarnsystem
"Toter Winkel" (BCW) erkennt
möglicherweise nicht jedes
Objekt neben dem Fahrzeug.
VORSICHT
OOS057023
5-65
Fahrhinweise
5
Erste Alarmstufe
Wenn innerhalb der Systemgrenzen
ein Fahrzeug erkannt wird, leuchtet
eine gelbe Warnleuchte am
Außenspiegel auf.
Wenn sich das erkannte Fahrzeug
nicht mehr im Warnbereich befindet,
erlischt die Warnung je nach
Fahrsituation.
OOS057024
Links
Rechts
OOS057025
Links
OOS057026
Rechts
[A] : Warnton
Zweite Alarmstufe
Unter den folgenden Umständen wird der Fahrer mit einem
Akustikwarnsignal gewarnt:
1. Ein Fahrzeug wurde vom Radarsystem im toten Winkel erkannt (die
Warnleuchte am Außenspiegel leuchtet auf (d.h. in der ersten
Alarmstufe)) UND
2. Der Blinker ist (in Richtung des erkannten Fahrzeugs) gesetzt.
Wenn dieser Alarm aktiviert wird, blinkt außerdem die Warnleuchte am
Außenspiegel.
Wenn Sie den Blinker ausschalten, wird die zweite Alarmstufe
(akustisches Warnsignal und Blinken der Warnleuchte am Außenspiegel)
deaktiviert.
5-66
Fahrhinweise
Das Akustikwarnsignal wird bzw.
ist möglicherweise deaktiviert.
- So deaktivieren Sie das
Akustikwarnsignal:
Navigieren Sie am LCD-Display zu
"Benutzereinstellungen
Fahrerassistenz" und wählen Sie
"Warnton BCW (Toter Winkel
Kollisionswarnung)" ab.
- So aktivieren Sie das Akustik-
warnsignal:
Navigieren Sie am LCD-Display zu
"Benutzereinstellungen
Fahrerassistenz" und wählen Sie
"Warnton BCW (Toter Winkel
Kollisionswarnung)" an.
Informationen
Die Akustikwarnsignal unterstützt
die Aufmerksamkeit des Fahrers.
Deaktivieren Sie diese Funktion nur
dann, wenn es erforderlich ist.
Weitere Einzelheiten finden Sie unter
"LCD-Anzeigemodi" in Kapitel 3.
RCCW (Querverkehr-
Heckkollisionswarnung)
(ausstattungsabhängig)
Wenn Sie den Rückwärtsgang
eingelegt haben, erkennt das
System zur Warnung vor Kollisionen
mit Querverkehr im Heckbereich
(RCCW) Fahrzeuge, die sich von
links und rechts annähern.
Funktionsvoraussetzungen
Handhabung:
Navigieren Sie am LCD-Display zu
"Benutzereinstellungen
Fahrerassistenz" und wählen Sie
'RCCW (Kollisionswarnung
kreuzender Verkehr hinten)' an.
Daraufhin wird das System aktiviert
und in den Standby-Modus versetzt.
Wenn Sie diese Funktion im
Kombiinstrument deaktivieren, wird
der Systembetrieb gestoppt. Weitere
Einzelheiten finden Sie unter "LCD-
Anzeigemodi" in Kapitel 3.
Informationen
Wenn der Motor aus- und wieder
eingeschaltet wird, kehrt das BCW-
System in den vorherigen Zustand
zurück.
Das System wird aktiviert, wenn die
Fahrgeschwindigkeit weniger als 10
km/h beträgt und die Stellung R
(Rückwärtsgang) eingelegt ist.
Die Erkennungsreichweite der
Funktion für Querverkehr-
Heckkollisionswarnung beträgt ca. 0,5
bis 20 m zu beiden Seiten des
Fahrzeugs.
Ein sich näherndes Fahrzeug
wird erkannt, wenn dessen Fahr-
geschwindigkeit zwischen 4 bis 36
km/h beträgt.
Allerdings kann die Erkennungs-
reichweite unter bestimmten
Umständen variieren. Seien Sie stets
aufmerksam und achten Sie auf Ihr
Umfeld, wenn Sie Ihr Fahrzeug
zurücksetzen.
i
i
5-67
Fahrhinweise
5
Warntyp
Wenn das von den Sensoren
erkannte Fahrzeug auf Ihr Fahrzeug
zukommt, ertönt das Warnsignal, die
Warnleuchte am Außenspiegel
beginnt zu blinken und auf dem LCD-
Display erscheint eine Meldung.
Informationen
Unter den folgenden Bedingungen
verstummt der Signalton:
- Das erkannte Fahrzeug verlässt
den Erkennungsbereich oder
- das Fahrzeug befindet sich
unmittelbar hinter dem eigenen
Fahrzeug oder
- das Fahrzeug nähert sich nicht
dem eigenen Fahrzeug oder
- das andere Fahrzeug wird
langsamer.
Möglicherweise gibt es weitere
Faktoren oder Umstände, die die
Systemfunktion stören. Achten Sie
stets auf Ihr Umfeld.
Wenn der Sensor im Bereich des
Heckstoßfängers von einer Wand
oder einem anderen Hindernis bzw.
von einem geparkten Fahrzeug
blockiert wird, kann sich der
Erkennungsbereich des Systems
verringern.
i
Links Rechts
OOS057031/OOS057032
Wenn das BCW-System
aktiviert ist, leuchtet die
Warnleuchte am
Außenspiegel auf, sobald ein
Fahrzeug im Systembereich
erkannt wird.
Konzentrieren Sie sich nicht
zu sehr auf die Warnleuchte,
sondern behalten Sie auch
das Umfeld des Fahrzeugs im
Auge, da andernfalls Unfall-
gefahr besteht.
Fahren Sie auch dann
vorsichtig, wenn das
Fahrzeug mit dem
Kollisionswarnsystem "Toter
Winkel" (BCW) und der
Funktion für
Querverkehrwarnung hinten
(RCTA) ausgestattet ist.
Verlassen Sie sich nicht
ausschließlich auf das
System und behalten Sie Ihr
Umfeld im Auge, bevor Sie die
Fahrspur wechseln oder mit
dem Fahrzeug zurücksetzen.
VORSICHT
5-68
Fahrhinweise
Das System funktioniert unter
Umständen nicht ordnungs-
gemäß, wenn der Stoßfänger
beschädigt, ausgetauscht oder
repariert wurde.
Die Erkennungsreichweite
variiert je nach Straßenbreite.
Wenn die Straße relativ schmal
ist, erkennt das System
möglicherweise Fahrzeuge in
der Nebenspur. Im Gegensatz
dazu erkennt das System
möglicherweise keine Fahr-
zeuge, wenn die Straße sehr
breit ist.
Das System schaltet sich
möglicherweise aufgrund
starker elektromagnetischer
Wellen ab.
Erkennungssensor
Die Sensoren sitzen im Heck-
stoßfänger.
Halten Sie den Heckstoßfänger stets
sauber, damit das System ordnungs-
gemäß funktioniert.
ANMERKUNG
Unter bestimmten Bedingun-
gen wird der Fahrer
möglicherweise nicht vom
System gewarnt. Behalten Sie
daher beim Fahren stets das
Umfeld im Auge.
Das Kollisionswarnsystem
"Toter Winkel" (BCW) und die
Funktion für Querverkehr-
Heckkollisionswarnung
(RCCW) sind kein Ersatz für
eine vorschriftsmäßige und
sichere Fahrweise. Fahren Sie
stets vorsichtig und passen
Sie auf, wenn Sie die Spur
wechseln oder mit Ihrem
Fahrzeug zurücksetzen. Das
Kollisionswarnsystem "Toter
Winkel" (BCW) erkennt
möglicherweise nicht jedes
Objekt neben dem Fahrzeug.
OOS057027
5-69
Fahrhinweise
5
Warnmeldungen
Toter Winkel Kollisions-
warnsystem abgebrochen.
Radarblockiert.
Die Warnmeldung erscheint
möglicherweise unter den
folgenden Bedingungen:
- Einer oder beide Sensoren am
Heckstoßfänger werden durch
Schmutz, Schnee oder Fremd-
körper blockiert.
- Fahren in ländlichen Gebieten, in
denen der BCW-Sensor über
einen längeren Zeitraum hinweg
kein anderes Fahrzeug erkennt.
- Bei schlechten Witterungsbedin-
gungen wie z.B. Starkregen oder
dichtem Schneefall.
- Es ist ein Anhänger angehängt
oder ein Träger montiert.
Entfernen Sie den Anhänger oder
Träger von Ihrem Fahrzeug, um
das BCW-System zu verwenden.
Wenn eine dieser Bedingungen
zutrifft, erlischt die Leuchte im BCW-
Schalter und das System schaltet
sich automatisch ab.
Wenn die Warnmeldung "BCW
canceled" am Kombiinstrument
angezeigt wird, stellen Sie sicher,
dass die Sensoren am Heckstoß-
fänger nicht von Schmutz oder
Schnee verdeckt werden. Entfernen
Sie jegliche Art von Schmutz,
Schnee oder Fremdkörper, die den
Betrieb der Radarsensoren be-
einträchtigen könnten.
Nach dem Entfernen der Fremd-
partikel und einer Fahrtzeit von ca.
10 Minuten sollte das System wieder
normal funktionieren.
Falls das System dann noch immer
nicht ordnungsgemäß funktioniert,
sollten Sie Ihr Fahrzeug von
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren lassen.
Informationen
Wenn Sie einen Anhänger ziehen
oder ein Träger montiert ist, schalten
Sie das System aus, indem Sie
den BCW-Schalter drücken und die
Auswahl von Querverkehr-
Heckkollisionswarnung (RCCW) im
Modus "Benutzereinstellungen" des
Kombiinstruments aufheben.
i
OOS057077L
5-70
Fahrhinweise
Toter Winkel Kollisionswarn-
system prüfen
Wenn ein Problem mit dem BCW-
System vorliegt, erscheint eine
Warnmeldung und die Schalter-
leuchte erlischt. Das System wird
automatisch abgeschaltet. Wir
empfehlen Ihnen, Ihr Fahrzeug von
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
Funktionsbeschränkungen
In den folgenden Situationen ist die
Aufmerksamkeit des Fahrers gefragt,
da das System unter bestimmten
Umständen möglicherweise keine
anderen Fahrzeuge oder Hinder-
nisse erkennt.
Es ist ein Anhänger angehängt
oder ein Träger montiert.
Das Fahrzeug wird bei schlechtem
Wetter wie z.B. Starkregen oder
dichtem Schneefall gefahren.
Der Sensor ist durch Regen,
Schnee, Schlamm etc. verschmutzt.
Am Heckstoßfänger sind im
Bereich des Sensors Aufkleber
angebracht oder eine Stoßfänger-
verkleidung, Fahrradträger usw.
montiert.
Der Heckstoßfänger ist beschädigt
oder der Sensor hat seine
ursprüngliche Lage verlassen.
Die Höhe des Fahrzeugs hat sich
verändert (schwer beladener
Gepäckraum, falscher Reifenluft-
druck etc.).
Die Temperatur im Bereich des
Heckstoßfängers ist zu hoch oder
zu niedrig.
Wenn die Sensoren durch andere
Fahrzeuge, Wände oder Pfeiler
verdeckt sind.
Das Fahrzeug fährt auf einer
kurvigen Straße oder durch eine
Mautstation.
Das Fahrzeug wird in der Nähe
von Bereichen mit hohem
Metallaufkommen wie z.B. einer
Baustelle oder entlang von
Schienen gefahren.
In der Nähe des Fahrzeugs
befindet sich ein feststehendes
Objekt (Leitplanke, Person, Tier
etc.).
Beim Befahren von Steigungen
oder Gefällestrecken, deren
Fahrspuren nicht auf derselben
Höhe liegen.
Beim Befahren schmaler Straßen
mit vielen Bäumen oder Büschen.
Beim Fahren auf nassem
Untergrund.
Beim Durchfahren von Gebieten
mit nur wenigen Fahrzeugen und
Gebäuden (Wüsten, Felder etc.).
Ausführung A Ausführung B
OOS057078L/OOS057079L
5-71
Fahrhinweise
5
Es befindet sich ein großes
Fahrzeug wie z.B. ein Bus oder
Lkw in der Nähe.
Wenn andere Fahrzeuge in der
Nähe sind.
Das andere Fahrzeug fährt sehr
dicht auf.
Wenn sich das erkannte Fahrzeug
gleichzeitig mit Ihrem Fahrzeug
nach hinten bewegt.
Beim Wechseln der Fahrspur.
Das neben Ihnen befindliche
Fahrzeug ist gleichzeitig mit Ihnen
losgefahren und hat beschleunigt.
Das andere Fahrzeug überholt mit
sehr hoher Geschwindigkeit.
Wenn das Fahrzeug in der
Nebenspur in die übernächste
Spur wechselt ODER wenn das
Fahrzeug in der übernächsten
Spur in die Nebenspur wechselt.
Das Fahrzeug biegt an einer
Kreuzung links oder rechts ab.
Es befindet sich ein Motorrad oder
Fahrrad in der Nähe.
Es befindet sich ein flacher
Anhänger in der Nähe.
Wenn sich kleine Objekte,
beispielsweise Einkaufs- bzw.
Kinderwagen, oder Fußgänger im
Erkennungsbereich befinden.
Bei Fahrzeugen mit flacher
Bauform wie z.B. Sportwagen.
Unter den folgenden Bedingungen
wird der Fahrer möglicherweise
nicht mit der BCW-Kontrollleuchte
am Außenspiegel gewarnt:
Das Außenspiegelgehäuse ist
beschädigt.
Der Spiegel ist mit Schmutz,
Schnee oder Fremdpartikeln
bedeckt.
Das Fenster ist mit Schmutz,
Schnee oder Fremdpartikeln
bedeckt.
Das Fenster ist getönt.
5-72
Fahrhinweise
Der Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA) erfasst
Fahrzeuge oder Fußgänger
(ausstattungsabhängig) vor Ihnen
mithilfe von Radarsignalen und
Kameraerkennung und dient dazu,
Sie vor einer bevorstehenden
Kollision zu warnen und, falls nötig,
eine Notbremsung durchzuführen.
Systemeinstellung und -
aktivierung
Systemeinstellung
Der Fahrer kann das FCA-System
aktivieren, indem er den Zünd-
schlüssel in der Stellung ON
platziert und Folgendes auswählt:
"Benutzereinstellungen
Fahrerassistenz FCA
(Frontkollisionsvermeidungsassist
ent)"
Die FCA-Funktion wird deaktiviert,
wenn der Fahrer die System-
einstellung wieder aufhebt.
Wenn Sie die FCA-
Funktion deaktivieren,
leuchtet die Warnleuchte
auf dem LCD-Display
auf.
Der Fahrer kann den Ein-
/Ausschaltzustand der FCA-Funktion
auf dem LCD-Display überwachen.
FRONTALKOLLISIONS-VERMEIDUNGSASSISTENT (FCA)
- SENSORFUSION (RADAR + KAMERA VORN) (AUSSTATTUNGSABHÄ
N
NGIG)
Beachten Sie bei der
Verwendung des
Frontalkollisions-
Vermeidungsassistenten (FCA)
die folgenden
Vorsichtsmaßnahmen:
Da es sich lediglich um eine
Ergänzungsfunktion handelt,
entbindet sie den Fahrer
keineswegs von der Pflicht,
besondere Vorsicht und
Aufmerksamkeit walten zu
lassen. Der Bereich, der von
den Sensoren abgedeckt wird,
und die von den Sensoren
erkennbaren Objekte sind
begrenzt.
VORSICHT
Achten Sie stets auf die
Straßenverhältnisse.
Passen Sie Ihre
Geschwindigkeit IMMER an
die Straßenverhältnisse an.
Fahren Sie stets vorsichtig,
damit Sie nicht von der
Situation überrascht werden.
Die FCA-Funktion bringt das
Fahrzeug nicht völlig zum
Stehen und verhindert keine
Kollisionen.
5-73
Fahrhinweise
5
Die Warnleuchte leuchtet auch dann
auf, wenn die elektronische
Stabilitätskontrolle ESC (Electronic
Stability Control) abgeschaltet
wird. Wenn die Warnleuchte bei
aktivierter FCA-Funktion nicht
erlischt, empfehlen wir, das System
in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
Der Fahrer kann am LCD-Display
festlegen, zu welchem Zeitpunkt
die Warnung aktiviert werden soll.
Navigieren Sie zu
"Benutzereinstellungen
Fahrerassistenz FCW
(Kollisionswarnung vorne)"
Spät/Normal/Früh".
Für die Frontalkollisionswarnung
stehen die folgenden Optionen zur
Verfügung:
- Früh:
Bei Auswahl dieser Einstellung
wird die Frontalkollisionswarnung
früher als normal aktiviert. Diese
Einstellung maximiert den Abstand
zu dem vor Ihnen befindlichen
Fahrzeug bzw. Fußgänger, bei
dem die Warnung ausgelöst wird.
Auch wenn "Früh" ausgewählt ist,
erfolgt die Aktivierung der
Erstwarnung möglicherweise nicht
schnell genug, wenn das
vorausfahrende Fahrzeug abrupt
anhält.
Sollten Sie das Gefühl haben, dass
die Warnung zu früh aktiviert wird,
setzen Sie die Einstellung der
Frontalkollisionswarnung auf
"Normal".
- Normal:
Bei Auswahl dieser Einstellung
wird die Frontalkollisionswarnung
normal aktiviert. Bei dieser
Einstellung entspricht der Abstand
zu dem vor Ihnen befindlichen
Fahrzeug bzw. Fußgänger, bei
dem die Warnung ausgelöst wird,
dem Standardwert.
- Spät:
Bei Auswahl dieser Einstellung
wird die Frontalkollisionswarnung
später als normal aktiviert. Diese
Einstellung vermindert den
Abstand zu dem vor Ihnen
befindlichen Fahrzeug bzw.
Fußgänger, bei dem die Warnung
ausgelöst wird.
Wählen Sie "Spät", wenn nur
wenig Verkehr herrscht und die
Fahrgeschwindigkeit niedrig ist.
5-74
Fahrhinweise
Voraussetzungen für die
Aktivierung
Das FCA ist bereit für die
Aktivierung, wenn auf dem LCD-
Display FCA gewählt wird und die
folgenden Voraussetzungen erfüllt
sind.
- Die ESC-Funktion (elektronische
Stabilitätskontrolle) ist eingeschal-
tet.
- Die Fahrgeschwindigkeit beträgt
mehr als 10 km/h. (FCA wird nur
innerhalb eines bestimmten Ge-
schwindigkeitsbereichs aktiviert.)
- Das System erkennt vor dem
Fahrzeug befindliche Fußgänger
oder Fahrzeuge, die mit dem
eigenen Fahrzeug kollidieren
könnten. (Je nach Fahrsituation
oder Fahrzeugzustand wird die
FCA-Funktion nicht aktiviert, oder
es erklingt ein Warnton.)
FCA-Warnmeldung und
Systemsteuerung
Die FCA-Funktion generiert Warn-
meldungen und Alarmsignale, die
sich nach der Höhe des Unfallrisikos
richten (z.B. abruptes Stoppen des
vorausfahrenden Fahrzeugs, zu
langer Bremsweg oder Fuß-
gängererkennung). Außerdem greift
sie abhängig von der Höhe des
Unfallrisikos in die Bremsen ein.
Der Fahrer kann in den Benutzer-
einstellungen am LCD-Display
festlegen, zu welchem Zeitpunkt die
Warnung ausgelöst werden soll. In
den Optionen kann eingestellt
werden, ob die Auffahrwarnung
früher, standardmäßig oder später
erfolgen soll.
Stoppen Sie das Fahrzeug an
einem sicheren Ort, bevor Sie
den Schalter zum Aktivieren/
Deaktivieren des FCA-Sys-
tems am Lenkrad betätigen.
Das FCA-System wird
automatisch aktiviert, wenn
der Knopf Engine Start/Stop
in die Stellung ON gebracht
wird. Der Fahrer kann die
FCA-Funktion deaktivieren,
indem er die entsprechende
Systemeinstellung am LCD-
Display deaktiviert.
Die FCA-Funktion wird bei
Deaktivierung der ESC
(Elektronische Stabilitäts-
kontrolle) bzw. automatisch
deaktiviert. Bei deaktivierter
ESC lässt sich die FCA-
Funktion nicht per LCD-
Display aktivieren. Die FCA-
Warnleuchte leuchtet auf; dies
ist normal.
VORSICHT
5-75
Fahrhinweise
5
Kollisionswarnung
(Erste Warnung)
Die Warnmeldung erscheint am
LCD-Display und gleichzeitig ertönt
ein akustisches Warnsignal.
Außerdem greift das Motormanage-
ment in den Fahrbetrieb ein, um
zum Verzögern des Fahrzeugs
beizutragen.
- Ihre Fahrgeschwindigkeit nimmt
möglicherweise geringfügig ab.
- Die FCA-Funktion regelt die
Bremsen, um die Aufprallstärke
zu verringern.
Notfall-Bremsung
(Zweite Warnung)
Die Warnmeldung erscheint am
LCD-Display und gleichzeitig ertönt
ein akustisches Warnsignal.
Außerdem greift das Motormanage-
ment in den Fahrbetrieb ein, um
zum Verzögern des Fahrzeugs
beizutragen.
- Die FCA-Funktion regelt die
Bremsen, um die Aufprallstärke
zu verringern. Unmittelbar vor
dem Aufprall wird die Brems-
regelung maximiert.
Bremsenfunktion
In Notsituationen wechselt
die Bremsanlage in den
Bereitschaftszustand, damit sie
sofort reagieren kann, wenn der
Fahrer das Bremspedal tritt.
Die FCA-Funktion liefert
zusätzliche Bremsleistung zuguns-
ten größtmöglicher Bremswirkung
für den Fall, dass der Fahrer das
Bremspedal tritt.
Die Bremsregelung wird
automatisch deaktiviert, wenn der
Fahrer fest das Gaspedal tritt oder
abrupt das Lenkrad dreht.
Die Bremsregelung durch das
FCA-System wird automatisch
beendet, wenn die Risikofaktoren
verschwinden.
OOS057016L OOS057017L
5-76
Fahrhinweise
FCA-sensor
Der Fahrer sollte während der
Fahrt stets darauf achten, ob
vom FCA-System eine Warn-
meldung oder ein Alarm
ausgegeben wird.
ACHTUNG
Der Eingriff in die Bremsen
kann das Fahrzeug nicht völlig
zum Stehen bringen und auch
keine Zusammenstöße verhin-
dern. Die Verantwortung für das
sichere Fahren und Steuern des
Fahrzeugs bleibt beim Fahrer.
VORSICHT
Die Betriebslogik des FCA-
Systems arbeitet mit bestimm-
ten Parametern wie z.B.
Abstand zum Fahrzeug bzw.
Fußgänger, Geschwindigkeit
des vorausfahrenden Fahr-
zeugs und Geschwindigkeit des
eigenen Fahrzeugs. Bestimmte
Umstände wie z.B. schlechte
Witterungsbedingungen und
Straßenverhältnisse können die
Funktion des FCA-Systems
beeinträchtigen.
VORSICHT
Machen Sie nicht absichtlich
gefährliche Fahrmanöver, um
das System zu aktivieren.
VORSICHT
OOS057018
OOS057033
Radar vorn
Kamera vorn
5-77
Fahrhinweise
5
Damit das FCA-System ordnungs-
gemäß funktionieren kann, achten
Sie stets darauf, dass die Sensor-
abdeckung bzw. der Sensor sauber
und frei von Schmutz, Schnee und
Fremdpartikeln ist.
Schmutz, Schnee oder
Fremdpartikel auf der Linse können
sich negativ auf die Sensorleistung
auswirken.
Bringen Sie keine Kennzeichen-
blenden oder Fremdkörper wie
Aufkleber oder Schutzbügel im
Bereich des Radarsensors an.
Andernfalls kann die Sensor-
leistung des Radars beeint-
rächtigt werden.
Halten Sie den Radarsensor und
die Abdeckung stets frei von
Schmutz und Fremdpartikeln.
Verwenden Sie bei der
Fahrzeugwäsche ausschließlich
weiche Tücher. Richten Sie den
Strahl von Hochdruckreinigern
nicht direkt auf den Sensor bzw.
die Sensorabdeckung.
Behandeln Sie den Radarsensor
bzw. die Sensorabdeckung nicht
mit Gewalt. Wenn der Sensor
aufgrund von Gewalteinwirkung
seine korrekte Einbaulage
verlässt, funktioniert das FCA-
System möglicherweise nicht
ordnungsgemäß, obwohl keine
Warnmeldung angezeigt wird. In
diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Falls der Stoßfänger im Bereich
um den Radarsensor beschädigt
wird, funktioniert das FCA-
System möglicherweise nicht
ordnungsgemäß. Wir empfehlen,
das Fahrzeug in einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Verwenden Sie für Reparatur
bzw. Austausch des Sensors
bzw. der Sensorabdeckung nur
Originalteile. Tragen Sie keine
Farbe auf die Sensorabdeckung
auf.
Bringen Sie grundsätzlich keine
Zubehörteile, Aufkleber oder
Tönungsfolien an der Wind-
schutzscheibe an.
Legen Sie grundsätzlich keine
reflektierenden Gegenstände
(Papiere, Spiegel etc.) auf
dem Armaturenbrett ab.
Lichtreflexionen jeder Art
können Störungen des Systems
verursachen.
Achten Sie penibel darauf, dass
die Kamera nicht mit Wasser in
Berührung kommt.
Zerlegen Sie die Kamerabau-
gruppe nicht und stoßen Sie
nicht dagegen.
Mit hoher Lautstärke über das
Audiosystem des Fahrzeugs
abgespielte Musik kann die
akustischen Warnsignale des
Systems übertönen.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
5-78
Fahrhinweise
Informationen
Wir empfehlen, das System in
folgenden Fällen in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen:
Austausch der Windschutzscheibe.
Der Radarsensor oder die
Abdeckung wird beschädigt oder
ersetzt.
Warnmeldung und Warnleuchte
Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)
deaktiviert.
Radarblockiert
Wenn die Sensorabdeckung durch
Schmutz, Schnee oder Fremd-
partikel verschmutzt ist, wird der
Betrieb des FCA-Systems mögli-
cherweise vorübergehend ein-
gestellt. Entfernen Sie Schmutz,
Schnee und Fremdpartikel und
reinigen Sie die Sensorlinsen-
abdeckung vor der Verwendung des
FCA-Systems. In diesem Fall
erscheint am LCD-Display eine
Warnmeldung.
Entfernen Sie Schmutz, Schnee und
Fremdpartikel und reinigen Sie die
Sensorlinsenabdeckung vor der
Verwendung des FCA-Systems.
Nachdem der Schmutz bzw. Schnee
oder die Fremdpartikel entfernt
wurden, arbeitet das System wieder
völlig normal.
In bestimmten Regionen (z.B.
offenes Gelände), in denen das
FCA-System nachdem Anlassen des
Motors keinerlei Anhaltspunkte in
der Umgebung erfassen kann, kann
es vorkommen, dass das System
nicht ordnungsgemäß funktioniert.
i
OOS057080L
5-79
Fahrhinweise
5
Systemstörung
Frontalkollisions-
Vermeidungsassistenten prüfen
Wenn das FCA nicht ordnungs-
gemäß funktioniert, leuchtet die
FCA-Warnleuchte ( ) auf und es
erscheint einige Sekunden lang eine
Warnmeldung. Nach dem Er-
löschen der Warnmeldung leuchtet
die Hauptwarnleuchte ( ) auf. In
diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
Die FCA-Warnmeldung erscheint
möglicherweise, während gleich-
zeitig die Warnleuchte der ESC
(Elektronische Stabilitätskontrolle)
aufleuchtet.
Ausführung A Ausführung B
OOS057081L/OOS057082L
Die Warnmeldung erscheint
am LCD-Display und gleich-
zeitig ertönt ein akustisches
Warnsignal.
In bestimmten Fällen kann es
außerdem vorkommen, dass
der Frontradarsensor bzw.
das Kamera-Erkennungs-
system ein vorausfahrendes
Fahrzeug bzw. einen
Fußgänger nicht erkennt. Das
FCA-System wird dann
möglicherweise nicht aktiviert
und es wird keine Warn-
meldung angezeigt.
Falls eine Fehlfunktion des
FCA-Systems vorliegt, hat
dies keinerlei Auswirkungen
auf normale Bremsvorgänge.
Die Bremsfunktion für
automatische
Kollisionsvermeidung wird
unter diesen Umständen
jedoch nicht aktiviert.
Das FCA ist lediglich eine
Ergänzungsfunktion für den
Komfort des Fahrers. Die
Verantwortung für das
Steuern des Fahrzeugs bleibt
beim Fahrer. Verlassen Sie
sich nicht allein auf die
FCA-Funktion. Wahren Sie
stattdessen einen aus-
reichenden Sicherheits-
abstand und treten Sie ggf.
das Bremspedal, um die
Fahrgeschwindigkeit zu
drosseln.
In bestimmten Fällen und
unter bestimmten
Fahrbedingungen kann es
vorkommen, dass das FCA-
System versehentlich
aktiviert wird.
VORSICHT
5-80
Fahrhinweise
Wenn das vorausfahrende
Fahrzeug abrupt stoppt,
haben Sie möglicherweise
weniger Kontrolle über das
Bremssystem.
Halten Sie daher stets
einen ausreichenden Sicher-
heitsabstand zu voraus-
fahrenden Fahrzeugen.
Das FCA-System kann wäh-
rend des Bremsens aktiviert
werden und das Fahrzeug
kann abrupt stoppen, wo-
durch ungesicherte Gegen-
stände in Richtung der
Fahrzeuginsassen gesch-
leudert werden können.
Sorgen Sie daher stets dafür,
dass alle ungesicherten
Gegenstände gut gesichert
werden.
Das FCA-System wird mögli-
cherweise nicht aktiviert,
wenn der Fahrer das Brems-
pedal betätigt, um eine
Kollision zu verhindern.
Der Bremseingriff reicht
möglicherweise nicht aus und
es kommt zu einer Kollision,
wenn ein vorausfahrendes
Fahrzeug abrupt anhält.
Seien Sie stets äußerst
aufmerksam.
Wenn das Fahrzeug abrupt
vom aktivierten FCA-System
angehalten wird, werden
möglicherweise Insassen
verletzt. Seien Sie äußerst
aufmerksam.
Das FCA-System funktioniert
nur bei Fahrzeugen bzw.
Fußgängern, die sich vor dem
eigenen Fahrzeug befinden.
Das FCA-System ist ohne
Funktion, wenn der
Rückwärtsgang eingelegt ist.
Das FCA-System ist nicht
dafür konzipiert, andere
Objekte (Tiere etc.) auf der
Fahrbahn zu erkennen.
Das FCA-System erkennt
keine Fahrzeuge in der
Gegenspur.
Das FCA-System erkennt
keine Fahrzeuge, die sich
von der Seite nähern
(Querverkehr).
Das FCA-System erkennt
keine Personen, die sich von
der Seite eines geparkten
Fahrzeugs nähern (z. B. in
einer Sackgasse).
In diesen Fällen müssen Sie
den vorgeschriebenen Sicher-
heitsabstand einhalten und
gegebenenfalls das Brems-
pedal treten, um die
Fahrgeschwindigkeit und
den Sicherheitsabstand
anzupassen.
VORSICHT
5-81
Fahrhinweise
5
Funktionsbeschränkungen
Der Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA) erfasst
Fahrzeuge oder Fußgänger vor
Ihnen mithilfe von Radarsignalen
und Kameraerkennung und dient
dazu, Sie vor einer bevorstehenden
Kollision zu warnen und, falls nötig,
eine Notbremsung durchzuführen.
In bestimmten Situationen sind
Radarsensor oder Kamera
möglicherweise nicht in der Lage, vor
dem eigenen Fahrzeug befindliche
Fahrzeuge oder Fußgänger zu
erkennen. In diesen Fällen
Funktioniert das FCA-System
möglicherweise nicht ordnungs-
gemäß. In den folgenden Situationen
muss der Fahrer besonders
vorsichtig sein, da die FCA-Funktion
möglicherweise eingeschränkt ist.
Erkennung von Fahrzeugen
In den folgenden Fällen kann die
Funktion des Sensors eingeschränkt
sein:
Radarsensor oder Kamera sind
durch Fremdkörper bzw.
Fremdpartikel blockiert.
Die Kameralinse ist verschmutzt
oder der Betrieb der Kamera wird
durch eine getönte, mit Folie
überklebte oder beschichtete
Windschutzscheibe, eine
Beschädigung der Kameralinse
oder der Windschutzscheibe oder
durch an der Windschutzscheibe
anhaftende Fremdkörper
(Aufkleber, Insekten usw.)
beeinträchtigt.
Schlechte Witterungsbedingungen
wie z.B. Starkregen oder dichter
Schneefall beschränken das
Sichtfeld von Radarsensor bzw.
Kamera.
Es gibt elektromagnetische
Störungen.
Das Radarsignal wird falsch
reflektiert.
Die Erkennungsfunktion von
Radar/Kamera ist begrenzt.
Das vorausfahrende Fahrzeug ist
zu klein, um erkannt zu werden.
(z.B. ein Motorrad oder ein Fahrrad
etc.).
Das vorausfahrende Fahrzeug hat
Übergröße oder zieht einen
Anhänger, der zu groß ist, um von
dem Kamera-Erkennungssystem
erkannt zu werden. (z.B. ein
Traktoranhänger etc.)
Das Sichtfeld des Fahrers ist
unvorteilhaft ausgeleuchtet (z.B.
zu dunkel oder zu intensive
Reflektion oder Einschränkung des
Sichtfelds durch Schwarzlicht).
Das vorausfahrende Fahrzeug
fährt im Dunkeln ohne
Schlusslicht.
Die Umgebungshelligkeit ver-
ändert sich drastisch, zum Beispiel
beim Erreichen/Verlassen von
Tunneln.
Wenn sich das Licht einer
Straßenlaterne oder eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
auf der nassen Fahrbahn oder in
einer Pfütze spiegelt.
Die Sicht nach vorn ist
beeinträchtigt, weil die Sonne
blendet.
5-82
Fahrhinweise
Die Frontscheibe ist beschlagen;
die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
Das vorausfahrende Fahrzeug
führt unberechenbare Fahr-
manöver aus.
Das Fahrzeug fährt auf
unbefestigtem oder unebenem
Untergrund bzw. auf Straßen mit
plötzlichen Steigungsänderungen.
Das Fahrzeug wird in der Nähe von
Bereichen mit hohem
Metallaufkommen wie z.B. einer
Baustelle oder entlang von
Schienen gefahren.
Das Fahrzeug fährt in einem
Gebäude (Tiefgarage etc.).
Der schlechte Straßenzustand
verursacht starke Fahrzeugvibra-
tionen beim Fahren.
Das Überfahren von
Bodenschwellen wirkt sich
kurzzeitig auf die
Sensorerkennung aus.
Das voraus befindliche Fahrzeug
bewegt sich quer zur
Fahrtrichtung.
Das voraus befindliche Fahrzeug
steht quer zur Fahrtrichtung.
Das voraus befindliche Fahrzeug
fährt auf Ihr Fahrzeug zu oder setzt
zurück.
Sie und das vorausfahrende
Fahrzeug durchfahren einen
Kreisverkehr.
- Das Fahrzeug fährt durch eine
Kurve
In Kurven wird die Leistung des
FCA-Systems möglicherweise
eingeschränkt.
Auf kurvenreichen Straßen wird ein
anderes Fahrzeug in derselben
Fahrspur möglicherweise nicht
erkannt, was sich negativ auf den
ordnungsgemäßen Betrieb des FCA-
Systems auswirken kann. Dadurch
kann es vorkommen, dass
fälschlicherweise ein Alarm bzw.
Bremsvorgang ausgelöst wird oder
kein Alarm bzw. Bremsvorgang
ausgelöst wird.
OAE056100
5-83
Fahrhinweise
5
In bestimmten Fällen kann es
außerdem vorkommen, dass der
Frontradarsensor bzw. das Kamera-
Erkennungssystem ein voraus-
fahrendes Fahrzeug in einer Kurve
nicht erkennt.
In diesen Fällen muss der Fahrer
einen ausreichenden Sicherheits-
abstand einhalten und ggf. das
Bremspedal treten, um die
Fahrgeschwindigkeit zu drosseln
und Kollisionen zu vermeiden.
In Kurven erkennt das FCA
möglicherweise vorausfahrende
Fahrzeuge in der Nebenspur.
In diesem Fall kann es vorkommen,
dass das System den Fahrer warnt
und einen Bremsvorgang durchführt,
obwohl dies nicht notwendig wäre.
Achten Sie während der Fahrt stets
auf die Straßen- und Fahrbedingun-
gen. Betätigen Sie ggf. das
Bremspedal, um Ihre Fahrgeschwin-
digkeit zu verringern und so einen
ausreichenden Sicherheitsabstand
einzuhalten.
Betätigen Sie außerdem ggf. das
Gaspedal, um ein unnötiges Ab-
bremsen durch das System zu
verhindern und Ihre Fahrg-
eschwindigkeit beizubehalten.
Vergewissern Sie sich, dass der
Straßenbedingungen die gefahrlose
Nutzung der FCA-Funktion
zulassen.
OAE056101
5-84
Fahrhinweise
- Fahren an Steigungen/Gefällen
An Steigungen und Gefällen nimmt
die FCA-Leistung ab und voraus-
fahrende Fahrzeuge in derselben
Fahrspur werden nicht erkannt. Es
generiert möglicherweise Warn-
meldungen und Warnsignale ohne
Grund, oder es generiert mögli-
cherweise überhaupt keine Warn-
meldungen und Warnsignale.
Wenn das FCA das vorausfahrende
Fahrzeug beim Passieren der
Kuppe plötzlich erkennt, wird die
Geschwindigkeit möglicherweise
abrupt gedrosselt.
Schauen Sie beim Fahren an
Steigungen und Gefällen stets nach
vorne und betätigen Sie ggf. das
Bremspedal, um Ihre Fahrgeschwin-
digkeit zu drosseln und einen
ausreichenden Sicherheitsabstand
einzuhalten.
- Fahrspurwechsel
Wenn ein Fahrzeug vor Ihnen die
Spur wechselt, erkennt das FCA-
System das Fahrzeug möglicher-
weise nicht sofort. Dies gilt
insbesondere bei plötzlichem
Fahrspurwechsel. In diesem Fall
müssen Sie einen ausreichenden
Sicherheitsabstand einhalten und
ggf. das Bremspedal treten, um die
Fahrgeschwindigkeit zu drosseln
und eine Kollision zu vermeiden.
OOS057073 OAE056103
5-85
Fahrhinweise
5
Wenn im Stop-and-go-Verkehr ein
Fahrzeug, das vor Ihnen angehalten
hat, die Fahrspur verlässt, kann es
vorkommen, dass das FCA-System
das nächste Fahrzeug vor Ihnen
nicht sofort erkennt. In diesem Fall
müssen Sie einen ausreichenden
Sicherheitsabstand einhalten und
ggf. das Bremspedal treten, um die
Fahrgeschwindigkeit zu drosseln
und eine Kollision zu vermeiden.
- Fahrzeugerkennung
Wenn die Ladung des voraus-
fahrenden Fahrzeugs über das Heck
hinausragt oder das vorausfahrende
Fahrzeug eine höhere Bodenfreiheit
hat, ist besondere Vorsicht geboten.
Das FCA-System ist möglicherweise
nicht in der Lage, die über das
Fahrzeug hinausragende Ladung zu
erkennen. In diesem Fall müssen Sie
einen ausreichenden Sicherheits-
abstand zu der hinausragenden
Ladung einhalten und ggf. das
Bremspedal treten, um die
Fahrgeschwindigkeit zu drosseln
und eine Kollision zu vermeiden.
Fußgängererkennung
In den folgenden Fällen kann die
Funktion des Sensors eingeschränkt
sein:
Der Fußgänger wird nicht
vollständig vom Kamera-
Erkennungssystem erkannt (z.B.
durch schräge oder gebeugte
Körperhaltung).
Der Fußgänger bewegt sich sehr
schnell oder taucht sehr plötzlich
im Erfassungsbereich der Kamera
auf.
Der Fußgänger trägt Kleidung, die
sich kaum vom Hintergrund
abhebt, sodass die Kamera diesen
schlechter erkennen kann.
Es zu hell (z.B. bei Fahren in
hellem bzw. grellem Sonnenlicht)
oder zu dunkel (z.B. beim Befahren
einer Landstraße im Dunkeln).
Der Fußgänger lässt sich nur
schwer von Objekten in der
Umgebung unterscheiden (z.B. bei
einer großen Gruppe von Fuß-
gängern bzw. einer großen
Menschenansammlung).
Es gibt einen Gegenstand, dessen
Struktur einer Person ähnelt.
OAE056109 OOS057022
5-86
Fahrhinweise
Der Fußgänger ist klein.
Die Beweglichkeit des Fußgängers
ist eingeschränkt.
Die Sensorerkennung ist begrenzt.
Der Radarsensor oder die Kamera
ist verdeckt oder verschmutzt.
Das Sichtfeld des Radarsensors
oder der Kamera ist durch
Starkregen, Schneefall etc.
eingeschränkt.
Wenn sich das Licht einer
Straßenlaterne oder eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
auf der nassen Fahrbahn oder in
einer Pfütze spiegelt.
Die Sicht nach vorn ist
beeinträchtigt, weil die Sonne
blendet.
Die Frontscheibe ist beschlagen;
die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
Der schlechte Straßenzustand
verursacht starke Fahrzeugvibra-
tionen beim Fahren.
Informationen
In einigen Fällen kann das FCA-
System aufgrund von elektro-
magnetischen Störeinflüssen
deaktiviert werden.
i
Verwenden Sie den
Frontalkollisions-
Vermeidungsassistenten
(FCA) nicht, wenn Sie ein
anderes Fahrzeug
abschleppen. Wenn beim
Abschleppen die Bremsen
betätigt werden, kann dies die
Sicherheit Ihres Fahrzeugs
bzw. des abgeschleppten
Fahrzeugs beeinträchtigen.
Achten Sie besonders auf
vorausfahrende Fahrzeuge,
deren Ladung über das Heck
hinausragt oder die eine
höhere Bodenfreiheit haben.
Der Radarsensor und die
Kamera des FCA-Systems
sind darauf ausgelegt, Fahr-
zeuge bzw. Fußgänger zu
erkennen, die sich vor Ihnen
befinden. Das Erkennen von
Fahrrädern, Motorrädern oder
kleineren Objekten mit
Rädern, wie z.B. Koffern,
Einkaufswagen oder Kinder-
wagen ist nicht vorgesehen.
VORSICHT Versuchen Sie niemals, die
Funktion des FCA-Systems zu
testen. Andernfalls
besteht die Gefahr schwerer
Verletzungen sowie Lebens-
gefahr.
Falls der vordere Stoßfänger,
die Windschutzscheibe oder
die Kamera ausgetauscht
oder repariert wurden,
empfehlen wir Ihnen, Ihr
Fahrzeug zwecks
Überprüfung in eine
HYUNDAI-Vertragswerkstatt
zu bringen.
5-87
Fahrhinweise
5
Der Spurhalteassistent (LKA)
erkennt die Fahrbahnmarkierungen
auf der Straße mithilfe der Kamera
an der Windschutzscheibe und hilft
dem Fahrer mittels
Lenkunterstützung dabei, das
Fahrzeug in der Spur zu halten.
Wenn das System erkennt, dass das
Fahrzeug seine Fahrspur verlässt,
warnt es den Fahrer visuell und
akustisch. Gleichzeitig lenkt es
geringfügig gegen, um zu
verhindern, dass das Fahrzeug die
Fahrspur verlässt.
SPURHALTEASSISTENT (LKA)
OOS057033
Der Spurhalteassistent (LKA)
stellt lediglich eine
Komfortfunktion dar und ist
kein Ersatz für sicheres
Fahrverhalten. Es liegt in der
Verantwortung des Fahrers,
stets das Umfeld im Auge zu
behalten und das Fahrzeug zu
lenken.
VORSICHT
Beachten Sie bei Verwendung
des Spurhalteassistenten (LKA)
die folgenden
Sicherheitshinweise:
Führen Sie keine abrupten
Lenkbewegungen durch,
während das System in die
Lenkung eingreift.
VORSICHT
Der LKA hilft durch Eingreifen
in die Lenkung dabei, zu
verhindern, dass der Fahrer
unbeabsichtigt die Fahrspur
verlässt. Dennoch darf sich
der Fahrer nicht allein auf das
System verlassen. Vielmehr
muss er sich stets selbst auf
das Lenkrad und das Halten
der Spur konzentrieren.
Der Betrieb des LKA kann
abhängig von den Straßen-
und Umgebungsbedingungen
beendet werden oder es kann
vorkommen, dass das System
nicht korrekt funktioniert.
Fahren Sie stets vorsichtig.
Vermeiden Sie ein
vorübergehendes
Demontieren der LKA-Kamera
zwecks Tönen der Scheiben
oder Anbringung von Folien
und Zubehör.
5-88
Fahrhinweise
Für den Fall, dass Sie die
Kamera zerlegen und wieder
zusammenbauen, empfehlen
wir, das Fahrzeug zwecks
Überprüfung und Kalibrierung
des Systems in eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu bringen.
Falls Sie Windschutzscheibe,
LKA-Kamera oder Teile, die
mit dem Lenkrad
zusammenhängen,
austauschen, empfehlen wir
Ihnen, Ihr Fahrzeug zwecks
Überprüfung der Kalibrierung
in eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt zu bringen.
Das System erfasst die
Fahrspurmarkierungen mit
einer Kamera und greift
basierend auf den erhaltenen
Daten in die Lenkung ein.
Falls die
Fahrbahnmarkierungen
schwer zu erkennen sind,
funktioniert das System
möglicherweise nicht
ordnungsgemäß.
Siehe auch "Funktions-
beschränkungen".
Entfernen bzw. beschädigen
Sie keine Teile, die mit dem
LKA zusammenhängen.
Bei zu laut eingestellter
Audioanlage hören Sie
möglicherweise den Warnton
des LKA nicht.
Legen Sie keine
reflektierenden Gegenstände
(Spiegel, weißes Papier etc.)
auf dem Armaturenbrett ab.
Reflektiertes Sonnenlicht
kann die Systemfunktion
stören.
Lassen Sie Ihre Hände auch
bei aktiviertem LKA-System
stets am Lenkrad. Wenn Sie
Ihre Hände vom Lenkrad
nehmen, erscheint die
Warnmeldung "Keep hands
on steering wheel". Falls Sie
nach Anzeige dieser Meldung
weiterhin freihändig fahren,
wird das System automatisch
ausgeschaltet.
Es erfolgt kein ständiger
Eingriff in die Lenkung.
Folglich wird das Fahrzeug
möglicherweise nicht von
dem System gesteuert, wenn
das Fahrzeug mit höherer
Geschwindigkeit die Fahrspur
verlässt.
Bei der Verwendung des
Systems muss sich
der Fahrer stets an die
zulässige Höchstgesch-
windigkeit halten.
Wenn Gegenstände am
Lenkrad befestigt sind, erfolgt
möglicherweise kein Eingriff
in die Lenkung und keine
Warnung beim freihändigen
Fahren.
Stellen Sie sicher, dass Sie
den LKA abschalten, wenn Sie
einen Anhänger ziehen.
5-89
Fahrhinweise
5
Betrieb des LKA
Um den LKA zu aktivieren/
deaktivieren:
Betätigen Sie bei eingeschalteter
Zündung die am Armaturenbrett
links vom Lenkrad (bei Fahrzeugen
mit Rechtslenkung rechts vom
Lenkrad) befindliche LKA-Taste.
Die zugehörige Anzeige am
Kombiinstrument leuchtet zunächst
weiß. Dies zeigt an, dass der LKA
zwar BETRIEBSBEREIT, jedoch
noch NICHT AKTIVIERT ist.
Beachten Sie, dass die
Fahrgeschwindigkeit zur
AKTIVIERUNG des LKA mindestens
ca. 60 km/h betragen muss. Die
zugehörige Anzeige am
Kombiinstrument leuchtet dann grün.
Die Farbe der
Kontrollleuchte ändert
sich abhängig vom
Zustand des LKA.
- Weiß: Sensor erfasst keine
Fahrspurmarkierungen oder
Fahrgeschwindigkeit liegt unter 60
km/h.
- Grün: Sensor erfasst
Fahrspurmarkierungen und das
System kann die Lenkung des
Fahrzeugs regeln.
Informationen
Wenn die Kontrollleuchte (weiß) im
vorherigen Zündzyklus eingeschaltet
war, wird das System ohne weitere
Bedienvorgänge eingeschaltet. Wenn
Sie die LKA-Taste erneut drücken,
geht die Kontrollleuchte am
Kombiinstrument aus.
LKA aktivieren
Um den LKA-Bildschirm am LCD-
Display des Kombiinstruments
aufzurufen, wählen Sie den
ASSIST-Modus ( ). Weitere
Einzelheiten finden Sie unter
"LCD-Anzeigemodi" in Kapitel 3.
Wenn beide Markierungen Ihrer
Fahrbahn erkannt werden und alle
Bedingungen für das Aktivieren
des LKA erfüllt sind, leuchtet ein
grünes Lenkradsymbol auf und die
LKA-Anzeige wechselt von Weiß
zu Grün. Dies zeigt an, dass der
LKA AKTIVIERT ist und in die
Lenkung eingreifen kann.
i
OOS057035L
OOS057034
5-90
Fahrhinweise
Wenn die Fahrgeschwindigkeit
über 60 km/h liegt und das System
die Fahrspurmarkierungen
erkennt, wechselt die Farbe von
Grau zu Weiß.
Wenn das System die linke
Fahrspurmarkierung erkennt,
wechselt die Farbe der linken
Fahrspurmarkierung von Grau zu
Weiß.
Wenn das System die rechte
Fahrspurmarkierung erkennt,
wechselt die Farbe der rechten
Fahrspurmarkierung von Grau zu
Weiß.
Für eine vollständige Aktivierung
des Systems müssen beide
Fahrspurmarkierungen erkannt
werden.
Wenn Ihre Fahrgeschwindigkeit
mehr als 60 km/h beträgt und die
LKA-Taste eingeschaltet ist, wird
das System aktiviert. Wenn Ihr
Fahrzeug die Fahrspur verlässt,
reagiert der LKA wie folgt:
Markierung nicht
erkannt
Fahrspurmarkierung
erkannt
OOS057035L/OOS057037L
Der Spurhalteassistent (LKA)
soll den Fahrer beim Halten der
Spur unterstützen. Der Fahrer
darf sich jedoch nicht
ausschließlich auf das System
verlassen und muss während
der Fahrt stets auf die Straßen-
verhältnisse achten.
VORSICHT
5-91
Fahrhinweise
5
Auf dem LCD-Display des
Kombiinstruments erscheint eine
optische Warnung. Die linke oder
rechte Fahrspurmarkierung auf dem
LCD-Display des Kombiinstruments
beginnt zu blinken (je nach dem, in
welche Richtung das Fahrzeug
abweicht).
Wenn das Lenkradsymbol erscheint,
greift das System in die Lenkung ein,
um zu verhindern, dass das
Fahrzeug die Fahrspurmarkierung
überquert.
Lenkrad nicht loslassen
Wenn der Fahrer bei aktiviertem LKA
die Hände einige Sekunden lang
vom Lenkrad nimmt, gibt das System
eine Warnung an den Fahrer aus.
Informationen
Wenn das Lenkrad nur sehr leicht
gehalten wird, kann die Meldung
dennoch erfolgen, da der LKA
möglicherweise nicht erkennt, dass
der Fahrer die Hände am Lenkrad
hält.
i
OAEE056129L
In Abhängigkeit der Straßen-
verhältnisse wird die Warn-
meldung möglicherweise ver-
spätet angezeigt. Lassen Sie
Ihre Hände daher während der
Fahrt stets am Lenkrad.
VORSICHT
Linke
Fahrspurmarkierung
Rechte
Fahrspurmarkierung
OOS057038L/OOS057039L
5-92
Fahrhinweise
Hände nicht am Lenkrad.
Spur-halteassistent vorübergehend
deaktiviert.
Wenn der Fahrer nach dem
Erscheinen der Meldung "Lenkrad
nicht loslassen" immer noch nicht die
Hände am Lenkrad hat, greift das
System nicht in die Lenkung ein, und
der Fahrer wird lediglich gewarnt,
wenn er die Fahrspurmarkierungen
überquert.
Ergreift der Fahrer das Lenkrad
jedoch wieder, so nimmt das System
seinen ursprünglichen Betrieb
wieder auf und greift auch wieder in
die Lenkung ein.
Informationen
Auch wenn das System in die
Lenkung eingreift, kann derFahrer
stets Lenkbewegungen ausführen.
Wenn das System in die Lenkung
eingreift, kann unter Umständen
ein schwergängigeres Lenkgefühl
entstehen.
Warnleuchte und
Warnmeldung
Spurhalteassistent (LKA) prüfen
Wenn ein Problem mit dem System
vorliegt, wird einige Sekunden lang
eine entsprechende Meldung
angezeigt. Wenn das Problem
weiterhin fortbesteht, leuchtet die
Ausfallanzeige des LKA auf.
i
OOS057083L
Das Ausführen präziser
Lenkbewegungen liegt in der
Verantwortung des Fahrers.
Schalten Sie das System in
den folgenden Situationen
aus:
- Bei schlechten Witterungs-
bedingungen
- Bei schlechten Straßen-
verhältnissen
- Wenn das Lenkrad häufig
vom Fahrer bedient werden
muss.
VORSICHT
OOS057084R
5-93
Fahrhinweise
5
Ausfallanzeige des LKA
Die LKA-Ausfallanzeige
(gelb) leuchtet auf, wenn
der LKA nicht ordnungs-
gemäß funktioniert. Wir
empfehlen, das System
von einer HYUNDAI Ver-
tragswerkstatt überprüfen
zu lassen.
Lösungsmöglichkeiten bei
Problemen mit dem System:
Stellen Sie den Motor ab, lassen
Sie Ihn wieder an und schalten Sie
anschließend das System ein.
Prüfen Sie, ob die Zündung
eingeschaltet ist.
Überprüfen Sie, ob Witterungs-
bedingungen vorliegen, die das
System beeinträchtigen. (z.B.
Nebel, Starkregen etc.)
Überprüfen Sie, ob sich
Fremdpartikel auf der Kameralinse
befinden.
Wenn das Problem nicht behoben
werden kann, empfehlen wir, das
System von einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Unter den folgenden Umständen ist
derLKA nicht AKTIVIERT und
greift nicht in die Lenkung ein:
Vor dem Fahrspurwechsel wird der
Blinker gesetzt. Wenn Sie die
Fahrspur wechseln, ohne zu
blinken, erfolgt möglicherweise ein
Eingriff in die Lenkung.
Beim Einschalten des Systems
fährt das Fahrzeug nicht in der
Mitte der Fahrspur, oder das
Einschalten erfolgt unmittelbar
nach einem Fahrspurwechsel.
ESC (Electronic Stability Control,
elektronische Stabilitätskontrolle)
und VSM (Vehicle Stability
Management, Fahrzeugstabilitäts-
management) sind aktiviert.
Das Fahrzeug fährt durch eine
scharfe Kurve.
Die Fahrgeschwindigkeit beträgt
weniger als 60 km/h oder mehr als
180 km/h.
Das Fahrzeug führt abrupte
Fahrspurwechsel durch.
Das Fahrzeug bremst plötzlich.
Es wird nur eine Fahrspur-
markierung erkannt.
Die Fahrspur ist sehr breit oder
sehr schmal.
Es gibt mehr als zwei
Fahrspurmarkierungen (z. B. in
Baustellenbereichen).
Das Fahrzeug befährt einen steilen
Anstieg.
Das Lenkrad wird abrupt gedreht.
5-94
Fahrhinweise
Funktionsbeschränkungen
Unter den folgenden Umständen
kann es vorkommen, dass der LKA
verfrüht reagiert, obwohl das
Fahrzeug nicht von der
vorgesehenen Fahrspur abweicht,
ODER dass der LKA keine
Lenkunterstützung bietet bzw. Sie
nicht warnt, obwohl das Fahrzeug
die Fahrspur verlässt:
Fahrspur und Straße sind in
einem schlechten Zustand.
Die Fahrspurmarkierung ist
verblichen oder undeutlich oder
nur schwer von der Fahrbahn zu
unterscheiden.
Die Fahrspurmarkierung lässt sich
farblich kaum von der
Fahrbahnoberfläche
unterscheiden.
Es gibt Markierungen auf der
Fahrbahn, die von der Kamera
als Fahrspurmarkierungen
fehlinterpretiert werden.
Fahrspurmarkierungen teilen sich
oder laufen zusammen (z. B. im
Bereich von Mautstationen).
Die Anzahl der Fahrspuren nimmt
zu oder ab oder die
Fahrspurmarkierungen kreuzen
einander kompliziert.
Voraus gibt es mehr als zwei
Fahrspurmarkierungen.
Die Fahrspurmarkierung ist sehr
breit oder sehr schmal.
Die Fahrspurmarkierungen sind
nicht erkennbar (aufgrund von
Regen, Schnee, Fahrbahnschäden
etc.).
Auf der Fahrspurmarkierung liegt
der Schatten eines Mittel-
/Grünstreifens etc.
Die Fahrspurmarkierungen sind
unvollständig oder das Fahrzeug
passiert einen Baustellenbereich.
Auf der Fahrbahn gibt es
zusätzliche Markierungen
(Zebrastreifen etc.).
Die Fahrspurmarkierung in einem
Tunnel ist mit Öl etc. verschmutzt.
Die Fahrspurmarkierung hört
plötzlich auf (z. B. an Kreuzungen).
Beeinträchtigung durch
Umgebungseinflüsse
Die Umgebungshelligkeit ändert
sich schlagartig (z. B. an Anfang
und Ende von Tunneln oder unter
Brücken).
Die Umgebungshelligkeit ist zu
gering, weil beispielsweise bei
Nacht oder beim Durchfahren
eines Tunnels die Scheinwerfer
nicht eingeschaltet sind.
Es gibt eine Begrenzungs-
konstruktion (Betonbarriere,
Leitplanke, Begrenzungspfeiler
etc.), die versehentlich von der
Kamera erkannt wird.
Wenn sich das Licht einer
Straßenlaterne oder eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
auf der nassen Fahrbahn oder in
einer Pfütze spiegelt.
Die Sicht nach vorn ist
beeinträchtigt, weil die Sonne
blendet.
5-95
Fahrhinweise
5
Der Abstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug reicht nicht aus, um die
Fahrspurmarkierung erkennen zu
können, oder das vorausfahrende
Fahrzeug fährt auf der
Fahrspurmarkierung.
Befahren von steilen Anstiegen
oder kurvigen Strecken.
Der schlechte Straßenzustand
verursacht starke Fahrzeug-
vibrationen beim Fahren.
Der Bereich um den Rückspiegel
hat sich aufgrund starker
Sonneneinstrahlung erhitzt.
Schlechte Sicht nach vorn
Die Windschutzscheibe oder die
Kameralinse des Spurhalte-
assistenten ist verschmutzt.
Die Frontscheibe ist beschlagen;
die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
Auf dem Armaturenbrett wurden
Gegenstände abgelegt.
Der Sensor kann die Fahrspur
aufgrund von Nebel, Starkregen
oder Schnee nicht erkennen.
Ändern der LKA-Funktion
Der Fahrer kann am LCD-Display
vom LKA zum Spurhaltewarnsystem
(LDW) umschalten oder festlegen,
ob das LKA-System im Modus
"Standard Spurhalteassistent (LKA)"
oder "Activer Spurhalteassistent
(LKA)" betrieben werden soll.
Navigieren Sie zu
"Benutzereinstellungen
Fahrerassistenz
Spurhalteassistent (LKA)
Spurverlassenswarnung (LDW)/
Standard Spurhalteassistent (LKA)
/Activer Spurhalteassistent (LKA)".
Wird keine Funktion ausgewählt,
so wird automatisch der Modus
"Standard-Spurhalteassistent" ein-
gestellt.
Spurhaltewarn
Das LDW-System warnt den Fahrer
durch optische und akustische
Signale, wenn es erkennt, dass das
Fahrzeug die Spur verlässt. Es
erfolgt kein Eingriff in die Lenkung.
Standard-Spurhalteassistent
Die Betriebsart "Standard-LKA" hilft
dem Fahrer dabei, das Fahrzeug in
der Fahrspur zu halten. Solange das
Fahrzeug in der Fahrspur bleibt,
erfolgt praktisch kein Eingriff in die
Lenkung. Ein Eingriff in die Lenkung
erfolgt erst dann, wenn das Fahrzeug
im Begriff steht, die Fahrspur zu
verlassen.
Aktiver Spurhalteassistent
In der Betriebsart "Aktiv-LKA" greift
der Spurhalteassistent häufiger in
die Lenkung ein als in der
Betriebsart "Standard-LKA". Die
Betriebsart "Aktiv-LKA" wirkt der
Ermüdung des Fahrers entgegen,
indem sie ihm dabei hilft, das
Fahrzeug in der Mitte der Fahrspur
zu halten.
5-96
Fahrhinweise
Das Ermüdungswarnsystem (DAW)
zeigt Informationen zur Ermüdung
des Fahrers und dessen
Aufmerksamkeitsniveau an.
Systemeinstellung und -
aktivierung
Systemeinstellung
Das Ermüdungswarnsystem
(DAW) ist bei Auslieferung des
Fahrzeugs standardmäßig
ausgeschaltet.
Zum Einschalten des
Ermüdungswarnsystems (DAW)
starten Sie den Motor und wählen
dann "Benutzereinstellungen
Fahrerassistenz
Fahreraufmerksamkeitswarnung
(DAW) Hohe Sensitivität /
Normale Sensitivität" auf dem
LCD-Display.
Der Fahrer kann den
Systemmodus des
Ermüdungswarnsystems (DAW)
einstellen.
- Aus: Das Ermüdungswarnsystem
(DAW) ist deaktiviert.
- Normale Empfindlichkeit: Das
Ermüdungswarnsystem (DAW)
warnt den Fahrer vor
gefährlichen Situationen, wenn
es erkennt, dass der Fahrer
müde oder unaufmerksam ist.
- Hohe Empfindlichkeit: Das
Ermüdungswarnsystem (DAW)
warnt den Fahrer früher als im
Normalmodus vor gefährlichen
Situationen, wenn es erkennt,
dass der Fahrer müde oder
unaufmerksam ist.
Die Einstellungen des
Ermüdungswarnsystems (DAW)
bleiben auch nach einem
Motorneustart unverändert.
Anzeige des Aufmerksamkeits-
grads des Fahrers
ERMÜDUNGSWARNSYSTEM (DAW) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS057085L
System aus
OPDE056061
Aufmerksames Fahren
5-97
Fahrhinweise
5
Der Fahrer kann sein Fahrver-
halten auf dem LCD-Display
überwachen.
Die DAW-Ansicht erscheint, wenn
Sie bei aktiviertem System die
Registerkarte "Assistenzmodus"
( ) auf dem LCD-Display
wählen. (Weitere Einzelheiten
finden Sie unter "LCD-
Anzeigemodi" in Kapitel 3.)
Der Aufmerksamkeitsgrad des
Fahrers wird auf einer Skala von 1
bis 5 abgebildet. Je niedriger das
Niveau, desto unaufmerksamer ist
der Fahrer.
Das Niveau sinkt, wenn der Fahrer
nicht nach einer bestimmten Zeit
Pause macht.
Das Niveau erhöht sich, wenn der
Fahrer eine bestimmte Zeit lang
aufmerksam fährt.
Wenn der Fahrer das System beim
Fahren einschaltet, zeigt es den
Zeitpunkt der letzten Pause und
den Aufmerksamkeitsgrad an.
Pause einlegen
Die Meldung "Erwägen Sie eine
Pause" erscheint auf dem LCD-
Display und ein diesbezüglicher
Warnton erklingt, wenn der
Aufmerksamkeitsgrad des Fahrers
weniger als 1 beträgt.
Das Ermüdungswarnsystem
(DAW) schlägt dem Fahrer
während der Fahrt keine Pause
vor, wenn die Gesamtfahrzeit
weniger als 10 Minuten beträgt.
OPDE056063
OPDE056062
Unaufmerksames Fahren
5-98
Fahrhinweise
Rücksetzen des Systems
Wenn der Fahrer das
Ermüdungswarnsystem (DAW)
zurückstellt, wird die letzte
Pausenzeit auf 00:00 und die
Aufmerksamkeitsstufe des Fahrers
auf 5 (sehr aufmerksam)
zurückgestellt.
In folgenden Situationen stellt das
Ermüdungswarnsystem (DAW) die
letzte Pausenzeit auf 00:00 und die
Aufmerksamkeitsstufe des Fahrers
auf 5 (sehr aufmerksam) zurück.
- Der Motor wird abgestellt.
- Der Fahrer legt den Sicher-
heitsgurt ab und öffnet die
Fahrertür.
- Das Fahrzeug steht länger als 10
Minuten still.
Das Ermüdungswarnsystem
(DAW) wird wieder aktiviert, wenn
der Fahrer die Fahrt wieder
aufnimmt.
Systembereitschaft
In den folgenden Situationen
wechselt das
Ermüdungswarnsystem (DAW) in
den Bereitschaftsmodus und zeigt
den Bildschirm 'Deaktiviert' an.
- Die Kamera erkannt keine
Fahrspurmarkierungen.
- Die Fahrgeschwindigkeit bleibt
unter 60 km/h oder über 200 km/h.
Systemstörung
Fahreraufmerk-samkeitssystem
(DAW) prüfen
Wenn die Warnmeldung
"Fahreraufmerk-samkeitssystem
(DAW) prüfen" erscheint, arbeitet das
System nicht ordnungsgemäß. In
diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
OOS057086L OOS057087L
5-99
Fahrhinweise
5
Das Ermüdungswarnsystem
(DAW) nutzt den Kamerasensor an
der Windschutzscheibe. Beachten
Sie folgende Hinweise, damit der
Kamerasensor im bestmöglichen
Zustand bleibt:
Bringen Sie grundsätzlich keine
Zubehörteile, Aufkleber oder
Tönungsfolien an der
Windschutzscheibe an.
Legen Sie grundsätzlich keine
reflektierenden Gegenstände
(Papiere, Spiegel etc.) auf dem
Armaturenbrett ab.
Reflektierendes Licht kann eine
Störung des
Ermüdungswarnsystems (DAW)
verursachen.
Achten Sie penibel darauf, dass
der Kamerasensor nicht mit
Wasser in Berührung kommt.
Zerlegen Sie die Kamerabau-
gruppe nicht und stoßen Sie
nicht dagegen.
Vermeiden Sie ein
vorübergehendes Demontieren
der Kamera zwecks Tönen der
Scheiben oder Anbringung von
Folien und Zubehör. Falls Sie die
Kamera demontieren und dann
wieder anbringen, empfehlen wir
Ihnen, Ihr Fahrzeug zwecks
Überprüfung der Kalibrierung in
eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt zu bringen.
ANMERKUNG
Das Ermüdungswarnsystem
(DAW) stellt lediglich eine
Komfortfunktion dar und ist
kein Ersatz für sicheres
Fahrverhalten. Es liegt in der
Verantwortung des Fahrers,
stets vorsichtig zu fahren, um
nicht von der Situation
überrascht werden. Achten
Sie stets auf den
Straßenzustand.
Aufgrund der Fahrweise
schlägt das System
möglicherweise eine Pause
vor, obwohl sich der Fahrer
nicht müde fühlt.
Ein ermüdeter Fahrer muss
eine Pause machen, auch
wenn er noch nicht vom
Ermüdungswarnsystem
(DAW) daran erinnert wurde.
VORSICHT
5-100
Fahrhinweise
In den folgenden Situationen
funktioniert das
Ermüdungswarnsystem (DAW)
nur eingeschränkt:
Die Spurerkennung ist
eingeschränkt. (Weitere
Einzelheiten finden Sie unter
"Spurhalteassistent (LKA)" in
diesem Kapitel.)
Aggressive Fahrweise oder
abrupte Ausweichmanöver
(verursacht durch Baustellen,
andere Fahrzeuge, Hinder-
nisse, Schlaglöcher etc.).
Der Geradeauslauf des Fahr-
zeugs ist stark beeinträchtigt
(durch sehr unterschiedliche
Reifendrücke, ungleichmäßi-
gen Reifenverschleiß, falsch
eingestellte Spur etc.).
Das Fahrzeug befährt eine
kurvenreiche Straße.
Das Fahrzeug befährt eine
unebene Straße.
Das Fahrzeug fährt bei
starkem Wind.
ACHTUNG Das Fahrzeug fährt über eine
unebene Straße.
Das Fahrzeug wird von
folgenden Assistenzsystemen
gesteuert:
- Spurhalteassistent (LKA)
- Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)
Ist die Audioanlage des
Fahrzeug auf hohe Lautstärke
eingestellt, kann dies die
Warntöne des
Ermüdungswarnsystems (DAW)
beeinträchtigen.
ACHTUNG
5-101
Fahrhinweise
5
Betrieb des
Höchstgeschwindigkeits-
regelsystems
Sie können die Geschwindigkeits-
begrenzung einschalten, wenn Sie
eine bestimmte Höchstgeschwindig-
keit nicht überschreiten möchten.
Wenn Sie die voreingestellte
Geschwindigkeitsbegrenzung über-
schreiten, wird das Warnsystem
aktiviert (eingestellte Geschwindig-
keitsbegrenzung blinkt und Warnton
ertönt), bis die Fahrgeschwindigkeit
wieder unter der Geschwindigkeits-
begrenzung liegt.
Informationen
Solange die Höchstgeschwindigkeits-
regelung in Betrieb ist, kann der
Tempomat nicht aktiviert werden.
Schalter
Höchstgeschwindigkeitsregelung
: Dient zum Umschalten
zwischen
Geschwindigkeitsregelung
und Höchstgeschwindigkeits-
Regelsystem.
RES+: Nimmt die zuvor eingestellte
Geschwindigkeit der Höchst-
geschwindigkeitsregelung
wieder auf oder erhöht sie.
SET-: Legt die Geschwindigkeit der
Höchstgeschwindigkeitsregelu
ng fest oder vermindert sie.
O (CANCEL): Hebt die festgelegte
Gesch-
windigkeitsbegrenzun
g auf.
i
HÖCHSTGESCHWINDIGKEITSREGELSYSTEM (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OPDE056114
System aus Geschwindigkeits-
regelung
Höchstgeschwindig-
keitsregelsystem
5-102
Fahrhinweise
Um die Höchstgeschwindigkeit
einzustellen:
1. Drücken Sie die Taste , um
das System einzuschalten. Die
Höchstgeschwindigkeitsanzeige
am Kombiinstrument leuchtet auf.
2. Drücken Sie den Kippschalter
nach unten (SET-).
3. Drücken Sie den Kippschalter
nach oben (RES+) oder nach
unten (SET-), und lassen Sie ihn
bei der gewünschten Gesch-
windigkeit los.
• Wenn Sie den Kippschalter nach
oben (RES+) oder unten (SET-)
drücken und halten, wird die
Geschwindigkeit in Schritten von
5 km/h erhöht bzw. verringert.
Die eingestellte Höchstgeschwindig-
keit wird am Kombiinstrument
angezeigt.
Es besteht auch die Möglichkeit
die eingestellte Geschwindigkeits-
begrenzung zu überschreiten.
Wenn Sie das Gaspedal weniger
als 50% herunterdrücken wird, bleibt
die Geschwindigkeit unter der
Begrenzung.
Wenn Sie das Gaspedal jedoch
mehr als 70% herunterdrücken,
können Sie die Geschwindigkeits-
begrenzung überschreiten. In
diesem Fall blinkt die eingestellte
Geschwindigkeitsbegrenzung auf
und es ertönt ein akustisches
Warnsignal, bis die Fahrgeschwin-
digkeit wieder unterhalb der
Begrenzung liegt.
OOS057053
OOS057054
OOS057055
5-103
Fahrhinweise
5
Zum Abschalten der
Höchstgeschwindigkeits-
regelung gibt es die folgenden
Möglichkeiten:
Drücken Sie die Taste .
Wenn Sie die Aufhebungstaste O
(cancel) einmalig betätigen, wird
die eingestellte Geschwindig-
keitsbegrenzung aufgehoben, das
System wird jedoch nicht
abgeschaltet.
Wenn Sie die Geschwindigkeits-
begrenzung wieder aktivieren
möchten, drücken Sie den
Kippschalter RES+ bzw. SET- am
Lenkrad, um die gewünschte
Geschwindigkeit einzustellen.
OOS057053
5-104
Fahrhinweise
Handhabung der
Geschwindigkeitsregelanlage
1. Kontrollleuchte CRUISE ( )
2. Anzeige SET (einstellen)
Mit der Geschwindigkeitsregelanlage
können Sie schneller als 30 km/h
fahren, ohne das Gaspedal zu
treten.
GESCHWINDIGKEITSREGELANLAGE (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS057052
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise:
Stellen Sie die Fahrzeug-
geschwindigkeit stets so ein,
dass die jeweils geltende
Geschwindigkeitsbegrenzung
eingehalten wird.
Wenn die Geschwindigkeits-
regelanlage eingeschaltet ist
(Kontrollleuchte CRUISE ( )
im Kombiinstrument leuchtet),
kann die Geschwindigkeits-
regelung versehentlich aktiviert
werden. Schalten Sie die
Geschwindigkeitsregelanlage
bei Nichtverwendung ab
(Kontrollleuchte CRUISE im
Kombiinstrument erlischt),
damit Sie nicht versehentlich
eine Geschwindigkeit fest-
legen.
Verwenden Sie die Gesch-
windigkeitsregelanlage nur
auf Autobahnen mit geringem
Verkehrsaufkommen und bei
gutem Wetter.
Benutzen Sie die Gesch-
windigkeitsregelanlage nicht,
wenn eine gleichbleibende
Dauergeschwindigkeit mögli-
cherweise nicht sicher ist:
- Beim Fahren in dichtem
Verkehr oder wenn die
Verkehrsbedingungen das
Fahren mit gleichbleibender
Geschwindigkeit erschwe-
ren.
- Auf nassen, vereisten oder
schneebedeckten Straßen.
- Auf gefälle- oder kurven-
reichen Straßen.
- In windigen Gegenden.
Benutzen Sie die Gesch-
windigkeitsregelanlage nicht,
wenn Sie einen Anhänger
ziehen.
VORSICHT
5-105
Fahrhinweise
5
Schalten Sie bei Fahrzeugen
mit Schaltgetriebe und einge-
schaltetem Tempomat nicht ohne
die Kupplung zu treten in die
Neutralstellung, da die Motor-
drehzahl unkontrolliert ansteigen
würde. Treten Sie in diesem
Fall das Kupplungspedal oder
drücken Sie die EIN/AUS-Taste der
Geschwindigkeitsregelanlage.
Informationen
Wird bei normalem Tempomat-
Betrieb nach dem Bremsen der
SET-Schalter aktiviert bzw. erneut
aktiviert, schaltet sich der
Tempomat nach ca. 3 Sekunden ein.
Diese Verzögerung ist normal.
Vor dem Aktivieren der Tempomat-
Funktion überprüft das System, ob
der Bremsschalter ordnungsgemäß
funktioniert. Betätigen Sie das
Bremspedal mindestens ein Mal
nach dem Einschalten der Zündung
bzw. dem Starten des Motors.
Tempomatschalter
O (CANCEL): Hebt den Tempomat-
Betrieb auf.
CRUISE ( , ):
Schaltet das Tempomat-System ein
oder aus.
RES+: Nimmt die zuvor eingestellte
Geschwindigkeit wieder auf
oder erhöht sie.
SET-: Nimmt die zuvor eingestellte
Geschwindigkeit wieder auf
oder verringert sie.
Informationen
Falls Ihr Fahrzeug über ein
Höchstgeschwindigkeitsregelsystem
verfügt, schalten Sie zunächst in
den Tempomat-Modus, indem Sie
die Taste drücken.
Durch Drücken der -Taste
ändert sich der Modus wie folgt.
i
i
ANMERKUNG
OOS057053
System aus Geschwindigkeitsregelung
Höchstgeschwindigkeits-
regelsystem
OOS057053
5-106
Fahrhinweise
Tempomat-Geschwindigkeit
festlegen:
1. Drücken Sie die Lenkradtaste
(CRUISE), um das System
einzuschalten. Daraufhin leuchtet die
Kontroll-leuchte (CRUISE) auf.
2. Beschleunigen Sie bis zur
gewünschten Geschwindigkeit,
die jedoch mehr als ca. 30 km/h
betragen muss.
Informationen - Schalt-
getriebe
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
müssen Sie das Bremspedal
mindestens einmal niedertreten, um
das Tempomat nach dem Anlassen des
Motors einstellen zu können.
3. Drücken Sie den Kippschalter
nach unten (SET-) und lassen Sie
ihn dann wieder los. Die SET-
Kontrollleuchte leuchtet auf.
4. Lassen Sie das Gaspedal los.
Informationen
An einer steilen Steigung bzw. einem
steilen Gefälle kann es vorkommen,
dass das Fahrzeug geringfügig
langsameroder schnellerwird.
Anheben der Tempomat-
Geschwindigkeit
Drücken und halten Sie den
Kippschalter nach oben (RES+)
und beobachten Sie dabei die
eingestellte Geschwindigkeit am
Kombiinstrument.
Lassen Sie den Kippschalter los,
wenn die gewünschte Gesch-
windigkeit angezeigt wird. Das
Fahrzeug beschleunigt dann auf
diese Geschwindigkeit.
i
i
OOS057054
OOS057053 OOS057055
5-107
Fahrhinweise
5
Drücken Sie den Kippschalter
nach oben (RES+) und lassen Sie
ihn dann sofort wieder los. Wenn
der Kippschalter auf diese Art und
Weise betätigt wird, erhöht sich
die Tempomat-Geschwindigkeit
jedes Mal um 2,0 km/h.
Betätigen Sie das Gaspedal. Wenn
das Fahrzeug die gewünschte
Geschwindigkeit erreicht hat,
drücken Sie den Kippschalter
nach unten (SET-).
Verringern der Tempomat-
Geschwindigkeit
Drücken und halten Sie den
Kippschalter nach unten (SET-). Ihr
Fahrzeug wird dann allmählich
langsamer. Lassen Sie den
Kippschalter los, wenn die
gewünschte Geschwindigkeit
erreicht wurde.
Drücken Sie den Kippschalter
nach unten (SET-) und lassen Sie
ihn sofort wieder los. Wenn der
Kippschalter auf diese Art und
Weise betätigt wird, verringert sich
die Tempomat-Geschwindigkeit
jedes Mal um 2,0 km/h.
Tippen Sie das Bremspedal leicht
an. Wenn das Fahrzeug die
gewünschte Geschwindigkeit
erreicht hat, drücken Sie den
Kippschalter nach unten (SET-).
Vorübergehendes
Beschleunigen bei
eingeschaltetem Tempomat
Betätigen Sie das Gaspedal. Wenn
Sie den Fuß vom Gaspedal nehmen,
wird die zuvor eingestellte
Geschwindigkeit wieder hergestellt.
Wenn Sie den Kippschalter bei
erhöhter Geschwindigkeit nach
unten (SET-) drücken, hält der
Tempomat die erhöhte Geschwindig-
keit.
OOS057054
5-108
Fahrhinweise
Unter den folgenden
Bedingungen wird die
Geschwindigkeitsregelung
beendet:
Das Bremspedal wird betätigt.
Das Kupplungspedal wird betätigt.
(Fahrzeuge mit Schaltgetriebe)
Die Lenkradtaste O (CANCEL)
wird gedrückt.
Die Taste (CRUISE) wird
gedrückt. Daraufhin erlöschen die
Kontrollleuchten (CRUISE) und
SET.
Die Taste wird gedrückt.
Daraufhin erlöschen die Kontroll-
leuchten (CRUISE) und SET.
(Fahrzeuge mit
Höchstgeschwindigkeitsregelung)
Der Wählhebel wechselt in die
Stellung "N" (Leerlauf). (Fahrzeug
mit Doppelkupplungsgetriebe)
Die Geschwindigkeit wird auf
weniger als ca. 30 km/h gedrosselt.
Die ESC-Funktion (elektronische
Stabilitätskontrolle) greift ein.
Im Handschaltmodus wird in den
2. Gang heruntergeschaltet.
(Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe)
Informationen
Jede der obenstehenden Handlungen
führt zur Aufhebung der
Geschwindigkeitsregelung (SET-
Kontrollleuchte am Kombiinstrument
erlischt). Das System wird jedoch nur
dann vollständig abgeschaltet, wenn
die Taste (CRUISE) betätigt wird.
Wenn die Geschwindigkeitsregelung
wieder aufgenommen werden soll,
drücken Sie den am Lenkrad
befindlichen Kippschalter nach oben
(RES+). Die zuvor eingestellte
Geschwindigkeit wird dann wieder
hergestellt, sofern das System nicht
mithilfe der Taste (CRUISE)
abgeschaltet wurde.
i
OOS057056
5-109
Fahrhinweise
5
Wiederherstellen der
Sollgeschwindigkeit
Drücken Sie den Kippschalter nach
oben (RES+). Sofern die Fahr-
geschwindigkeit über 30 km/h liegt,
wird die Sollgeschwindigkeit wieder
hergestellt.
Abschalten der
Geschwindigkeitsregelung
Drücken Sie die Taste
(CRUISE) (die Tempomat-
Kontrollleuchte (CRUISE)
erlischt).
Drücken Sie die Taste
(Daraufhin erlischt die Tempomat-
kontrollleuchte.). (Fahrzeuge mit
Höchstgeschwindigkeitsregelung)
- Drücken Sie die Taste bei
eingeschalteter Geschwindig-
keitsregelung einmal, um
die Geschwindigkeitsregelung
auszuschalten und das Höchst-
geschwindigkeitsregelsystem
einzuschalten.
- Drücken Sie die Taste bei
ausgeschalteter Geschwindig-
keitsregelung einmal, um beide
Systeme auszuschalten.
Informationen
Durch Drücken der -Taste
ändert sich der Modus wie folgt.
i
OOS057055 OOS057053
System aus Geschwindigkeitsregelung
Höchstgeschwindigkeits-
regelsystem
5-110
Fahrhinweise
Risikoreiche Fahrbedingungen
Beachten Sie beim Auftreten
gefährlicher Fahrumstände (Wasser,
Schnee, Eis, Schlamm, Kies etc.) die
folgenden Sicherheitshinweise:
Fahren Sie vorsichtig und halten
Sie mehr Sicherheitsabstand.
Vermeiden Sie abrupte Brems-
und Lenkmanöver.
Fahren Sie im zweiten Gang an,
wenn Sie sich in Schnee, Schlamm
oder Sand festgefahren haben.
Beschleunigen Sie langsam,
damit die Räder nicht unnötig
durchdrehen.
Wenn die Antriebsräder beim
Anfahren auf Eis, Schnee oder
Schlamm durchdrehen, verwenden
Sie Sand, Split, Schneeketten oder
ähnliche Hilfsmittel, um die
Traktion zu erhöhen.
Festgefahrenes Fahrzeug frei
fahren
Wenn das Fahrzeug in Schnee,
Sand oder Schlamm festgefahren ist,
drehen Sie das Lenkrad in beide
Richtungen, um den Bereich um die
Vorderräder frei zu machen.
Schalten Sie dann zwischen "R"
(Rückwärtsgang) und einem
beliebigen Vorwärtsgang hin und
her.
Lassen Sie die Räder nach
Möglichkeit nicht durchdrehen und
überdrehen Sie nicht den Motor.
Warten Sie mit dem Schalten, bis die
Räder nicht mehr durchdrehen, da
andernfalls das Getriebe verschleißt.
Lassen Sie das Gaspedal beim
Schalten los und treten Sie es leicht,
wenn ein Gang eingelegt ist. Das
langsame Vor- und Rückwärts-
drehen der Räder verursacht eine
Schaukelbewegung, durch die das
Fahrzeug möglicherweise freikommt.
HINWEISE FÜR BESONDERE FAHRBEDINGUNGEN
Beim Fahren auf glattem
Untergrund kann das
Herunterschalten bei
Fahrzeugen mit
Doppelkupplungsgetriebe zu
einem Unfall führen. Die
plötzliche Drehzahländerung
der Räder könnte dazu führen,
dass die Räder die Traktion
verlieren und ins Rutschen
kommen. Seien Sie beim
Zurückschalten auf rutschigem
Untergrund besonders
vorsichtig.
VORSICHT
5-111
Fahrhinweise
5
Informationen
Vor dem Freischaukeln des Fahrzeugs
muss das ESC (ausstattungsabhängig)
abgeschaltet werden.
Wenn das Fahrzeug nach
mehreren Versuchen immer noch
feststeckt, lassen Sie es von
einem Abschleppfahrzeug heraus-
ziehen, damit der Motor nicht zu
heiß wird und das Getriebe und
die Reifen nicht beschädigt
werden. Siehe "Abschleppen" in
Kapitel 6.
Gleichmäßiges Durchfahren
von Kurven
Vermeiden Sie es in Kurven zu
bremsen oder den Gang zu
wechseln, insbesondere auf nassen
Straßen. Idealerweise sollte bei
Kurvenfahrten immer behutsam Gas
gegeben werden.
Fahren im Dunkeln
Das Fahren bei Dunkelheit birgt
mehr Risiken als das Fahren bei
Tageslicht. Beachten Sie die
folgenden Tipps:
Fahren Sie mit mäßiger
Geschwindigkeit und halten Sie
größere Abstände zu anderen
Verkehrsteilnehmern, um den
schlechteren Sichtverhältnissen
gerecht zu werden. Dies gilt
insbesondere in Bereichen, die
nicht beleuchtet sind.
Stellen Sie die Spiegel so ein, dass
Sie möglichst wenig von den
Scheinwerfern anderer Fahrzeuge
geblendet werden.
ANMERKUNG
i
Wenn das Fahrzeug fest-
gefahren ist und die Räder zu
stark durchdrehen, kann die
Reifentemperatur sehr schnell
ansteigen. Bei einer Beschädi-
gung der Reifen können diese
platzen bzw. explodieren. Dies
stellt eine Gefahrensituation
dar, in der Sie und andere
Personen verletzt werden
können. Diese Prozedur nicht
durchführen, wenn sich
Menschen oder Gegenstände
in der Nähe des Fahrzeugs
befinden.
Wenn Sie versuchen, das
Fahrzeug freizufahren, kann das
Fahrzeug schnell überhitzen.
Dabei kann es zu einem Brand
im Motorraum oder anderen
Schäden kommen. Versuchen
Sie, ein übermäßiges Durch-
drehen der Räder zu vermeiden,
um ein Überhitzen der Räder
bzw. des Motors zu verhindern.
Die Räder das Fahrzeugs
DÜRFEN NICHT mit mehr als
56 km/h durchdrehen.
VORSICHT
5-112
Fahrhinweise
Halten Sie Ihre Scheinwerfer
sauber und achten Sie darauf,
dass sie richtig eingestellt sind.
Verschmutzte oder falsch
eingestellte Scheinwerfer ver-
schlechtern die Sicht im Dunkeln
erheblich.
Vermeiden Sie es, direkt in das
Scheinwerferlicht der entgegen-
kommenden Fahrzeuge zu
schauen, da es mehrere Sekunden
dauert, bis Ihre Augen sich wieder
an die Dunkelheit gewöhnt haben.
In diesem Zeitraum ist Ihr
Sehvermögen vollständig oder
teilweise eingeschränkt.
Fahren bei Regen
Regen und nasse Fahrbahnen
können das Fahren gefährlich
machen. Beachten Sie folgenden
Hinweise für das Fahren bei Regen
und Fahrbahnglätte:
Fahren Sie langsam und halten
Sie mehr Abstand. Starkregen
beeinträchtigt die Sicht und
verlängert beim Bremsen den
Anhalteweg.
Schalten Sie die Geschwindig-
keitsregelanlage ab (ausstattungs-
abhängig).
Ersetzen Sie die Wischerblätter,
sobald sie die Windschutzscheibe
nicht mehr schlierenfrei wischen
oder Bereiche auslassen.
Achten Sie darauf, dass Ihre
Reifen genug Profil haben. Wenn
Ihre Reifen nicht genug Profil
haben, gerät das Fahrzeug beim
abrupten Bremsen auf nasser
Fahrbahn möglicherweise ins
Schleudern und verursacht einen
Unfall. Siehe "Reifenprofil" in
Kapitel 7.
Schalten Sie das Licht ein, damit
Sie von anderen Verkehrsteil-
nehmern besser erkannt werden.
Schnelles Fahren durch größere
Wasserlachen und Pfützen kann
die Wirksamkeit der Bremsen
beeinträchtigen. Wenn Sie durch
Wasserpfützen fahren müssen,
versuchen Sie, langsam hindurch
zu fahren.
Wenn Sie den Eindruck haben,
dass Ihre Bremsen nass sind,
betätigen Sie sie solange
behutsam beim Fahren, bis sich
die Bremswirkung wieder
normalisiert.
Aquaplaning
Wenn die Fahrbahn nass genug und
Ihre Geschwindigkeit hoch genug ist,
hat ihr Fahrzeug keinen oder nur
noch wenig Bodenkontakt, weil es
auf dem Wasser "aufschwimmt". Das
Beste, was Sie bei nasser Fahrbahn
tun können, ist langsamer fahren.
Je weniger Reifenprofil, desto
größer die Aquaplaning-Gefahr
(siehe "Reifenprofil" in Kapitel 7).
5-113
Fahrhinweise
5
Fahren in überfluteten
Bereichen
Vermeiden Sie das Durchfahren
überfluteter Bereiche, solange Sie
nicht sicher sind, dass das Wasser
nicht höher steht als bis zur
Unterseite der Radnaben. Lassen
Sie genug Abstand zum Anhalten,
da die Bremswirkung möglicher-
weise beeinträchtigt ist.
Trocknen Sie nach Wasser-
durchfahrten die Bremsen, indem
Sie während der Fahrt das Brems-
pedal mehrmals leicht betätigen.
Fahren mit hoher
Geschwindigkeit
Reifen
Korrigieren Sie den Reifenluftdruck
laut Vorgabe. Nicht ausreichend
aufgepumpte Reifen können zu heiß
werden oder Schaden nehmen.
Montieren Sie keine abgefahrenen
oder beschädigten Reifen, die
Traktion oder Bremswirkung
beeinträchtigen könnten.
Informationen
Überschreiten Sie beim Aufpumpen
auf keinen Fall den auf den Reifen
angegebenen Maximaldruck.
Kraftstoff, Motorkühlmittel und
Motoröl
Das Fahren mit hoher
Geschwindigkeit verbraucht mehr
Kraftstoff und ist daher weniger
effizient als das Fahren mit lang-
samerer, moderater Geschwindig-
keit.
Fahren Sie auf der Autobahn daher
mit moderater Geschwindigkeit, um
Kraftstoff zu sparen. Überprüfen Sie
vor Fahrtantritt den Kühlmittelstand
und den Motorölstand.
Antriebsriemen
Ein zu lockerer oder beschädigter
Antriebsriemen kann zur Über-
hitzung des Motors führen.
So verringern Sie die Gefahr
eines Überschlags
Ihr Mehrzweck-Pkw ist als SUV
(Sports Utility Vehicle) definiert. SUV-
Fahrzeuge haben eine größere
Bodenfreiheit und eine schmalere
Spurweite, damit sie sich für den
Einsatz unter Geländebedingungen
eignen. Konstruktionsbedingt haben
sie einen höheren Schwerpunkt als
herkömmliche Fahrzeuge, wodurch
sie bei abrupten Richtungswechseln
eher dazu neigen, sich zu über-
schlagen. Utility-Fahrzeuge übersch-
lagen sich deutlich häufiger als
Fahrzeuge anderer Bauart. Aufgrund
des damit verbundenen Risikos wird
dem Fahrer und den Beifahrern
dringend empfohlen, die Sicherheits-
gurte anzulegen. Bei einem Fahr-
zeugüberschlag besteht für eine nicht
angeschnallte Person deutlich mehr
Lebensgefahr als für eine ange-
schnallte Person.
Es gibt Maßnahmen, die der Fahrer
ergreifen kann, um die Gefahr eines
Überschlags zu verringern.
i
5-114
Fahrhinweise
Vermeiden Sie nach Möglichkeit
abrupte Lenkbewegungen und
Richtungswechsel, beladen Sie das
Dach nicht mit schweren Gegen-
ständen und nehmen Sie keinerlei
Veränderungen an Ihrem Fahrzeug
vor.
Utility-Fahrzeuge überschlagen
sich deutlich häufiger als
Fahrzeuge anderer Bauart. So
vermeiden Sie Überschläge und
den Verlust der Kontrolle über
das Fahrzeug:
Fahren Sie langsamer durch
Kurven, als Sie es mit einem
herkömmlichen Pkw tun
würden.
Vermeiden Sie abrupte Lenk-
bewegungen und Richtungs-
wechsel.
Nehmen Sie keine Ver-
änderungen an Ihrem
Fahrzeug vor, durch die sich
der Schwerpunkt nach oben
verlagern würde.
VORSICHT
Bei einem Fahrzeugüberschlag
besteht für eine nicht ange-
schnallte Person ein deutlich
größeres Risiko tödlich verletzt
zu werden als für eine ange-
schnallte Person. Achten Sie
darauf, dass alle Insassen
angeschnallt sind.
VORSICHT
Achten Sie auf die Einhaltung
des vorgeschriebenen Reifen-
luftdrucks.
Transportieren Sie keine
schweren Lasten auf dem
Dach.
5-115
Fahrhinweise
5
Das schlechte Wetter im Winter
begünstigt den Reifenverschleiß und
verursacht auch andere Probleme.
Beherzigen Sie die folgenden
Empfehlungen für das Fahren im
Winter:
Fahren bei Schnee oder Eis
Halten Sie genügend Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug.
Betätigen Sie behutsam die
Bremsen. Zu hohes Tempo sowie
starkes Beschleunigen, plötzliches
Bremsen und heftige Lenkbewegun-
gen sind äußerst gefährlich. Nutzen
Sie beim Verzögern das volle
Potenzial der Motorbremse. Durch
plötzliches Bremsen auf verschneiter
oder vereister Fahrbahn kann das
Fahrzeug ins Schleudern geraten.
Für Fahrten in tieferem Schnee kann
die Verwendung von Winterreifen
oder Schneeketten erforderlich sein.
Führen Sie stets Notfallausrüstung
mit sich. Dazu zählen Schneeketten,
Abschleppseile oder -ketten,
Taschenlampen, Warnfackeln, Sand,
eine Schaufel, Starthilfekabel,
Eiskratzer, Handschuhe, Planen,
Decken etc.
Winterreifen
Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit
Winterreifen ausrüsten, stellen Sie
sicher, dass Reifengröße und
Belastbarkeit mit den Daten der
Originalreifen übereinstimmen.
Rüsten Sie alle vier Räder mit
Winterreifen aus, um ausgeglichene
Fahreigenschaften bei allen
Wetterverhältnissen beizubehalten.
Die Traktion von Winterreifen auf
trockener Fahrbahn ist möglicher-
weise geringer als die der
serienmäßigen Sommerreifen.
Informationen über die Gesch-
windigkeitsfreigabe von Winterreifen
erhalten Sie bei Ihrem Händler.
FAHREN BEI WINTERWETTER
Winterreifen müssen in ihren
Abmessungen und in ihrer
Bauart der Standardbereifung
entsprechen. Andernfalls
können Sicherheit und
Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs
nachhaltig beeinträchtigt
werden.
VORSICHT
5-116
Fahrhinweise
Informationen
Verwenden Sie keine Spike-Reifen,
ohne sich zuvor über die vor Ort
geltenden Bestimmungen zur Benut-
zung derartiger Reifen informiert zu
haben. In vielen Ländern sind Spike-
Reifen nicht erlaubt.
Schneeketten
Da die Flanken von Radialreifen
dünner sind als bei anderen Reifen,
können sie durch bestimmte
Schneeketten beschädigt werden.
Deshalb empfehlen wir die Verwen-
dung von Winterreifen anstelle von
Schneeketten.
Ziehen Sie nach Möglichkeit keine
Schneeketten auf Räder mit
Leichtmetallfelgen. Wenn Schnee-
ketten benutzt werden müssen,
verwenden Sie Originalteile von
HYUNDAI und beachten Sie bei der
Montage die mitgelieferte Anleitung.
Fahrzeugschäden, die durch die
unsachgemäße Montage von
Schneeketten hervorgerufen wurden,
fallen nicht unter die Fahrzeuggarantie
des Herstellers.
i
OOS057008
Die Verwendung von Schnee-
ketten kann sich nachteilig auf
das Fahrverhalten auswirken:
Fahren Sie langsamer als 30
km/h bzw. halten Sie sich an
das vom Hersteller vor-
gegebene Geschwindigkeits-
limit (je nachdem, welcher Wert
niedriger ist).
Fahren Sie vorsichtig und
vermeiden Sie das Ansch-
lagen der Ketten gegen andere
Gegenstände (z. B. Bord-
steinkanten), das Durchfahren
von Schlaglöchern, scharfes
Kurvenfahren und andere
gefährliche Situationen, die
das Fahrzeug in eine
ungleichmäßige Bewegung
bringen könnten.
Vermeiden Sie starke Lenk-
bewegungen und Vollbrem-
sungen.
VORSICHT
5-117
Fahrhinweise
5
Informationen
Ziehen Sie Schneeketten auf die
Vorderräder auf. Beachten Sie, dass
Schneeketten zwar den Vortrieb
verbessern, aber nicht das seitliche
Ausbrechen des Fahrzeugs
verhindern.
Verwenden Sie keine Spike-Reifen,
ohne sich zuvor über die vor Ort
geltenden Bestimmungen zur
Benut-zung derartiger Reifen
informiert zu haben. In vielen
Ländern sind Spike-Reifen nicht
erlaubt.
Montage der Schneeketten
Halten Sie sich bei der Montage von
Schneeketten an die Hersteller-
anleitung und montieren Sie sie
möglichst eng am Reifen. Fahren Sie
langsam (weniger als 30 km/h),
wenn Ketten montiert sind. Wenn Sie
hören, dass die Ketten die
Karosserie oder das Fahrwerk Ihres
Fahrzeugs berühren, halten Sie an
und spannen Sie die Ketten nach.
Wenn die Ketten noch immer gegen
das Fahrzeug schlagen, drosseln Sie
das Tempo, bis das Geräusch
aufhört. Nehmen Sie die
Schneeketten ab, sobald Sie eine
geräumte Straße erreicht haben.
Stellen Sie Ihr Fahrzeug zum
Aufziehen der Schneeketten auf
ebenem Untergrund und abseits des
Verkehrs ab. Schalten Sie die
Warnblinkanlage ein und stellen Sie
bei Bedarf ein Warndreieck hinter
dem Fahrzeug auf. Legen Sie immer
die Parkstufe (P) ein, betätigen Sie
die Feststellbremse und stellen Sie
den Motor ab, bevor Sie mit der
Kettenmontage beginnen.
Bei der Verwendung von
Schneeketten:
Schneeketten falscher Größe
sowie falsch montierte Ketten
können die Bremsleitungen, das
Fahrwerk, die Karosserie und
die Räder Ihres Fahrzeugs
beschädigen.
Verwenden Sie Ketten der
Kategorie SAE "S" oder
Seilketten.
Wenn Sie hören, dass die Ketten
gegen die Karosserie schlagen,
spannen Sie sie nach, um dies
zu unterbinden.
Spannen Sie die Ketten nach
einer Fahrstrecke von 0,5 - 1,0 km
nach, damit die Karosserie nicht
beschädigt wird.
Ziehen Sie nach Möglichkeit
keine Schneeketten auf Räder
mit Leichtmetallfelgen.
Verwenden Sie Seilketten mit
einer Weite von weniger als
12 mm, um Beschädigungen zu
vermeiden.
ANMERKUNG
i
5-118
Fahrhinweise
Vorkehrungen im Winter
Hochwertiges Kühlmittel auf
Ethylen-Glykolbasis verwenden
Das Motorkühlsystem Ihres
Fahrzeugs ist werkseitig mit einem
hochwertigen Kühlmittel auf Ethylen-
Glykolbasis gefüllt. Nur dieses
Kühlmittel darf verwendet werden.
Es schützt das Kühlsystem vor
Korrosion, schmiert die Kühlmittel-
pumpe und verhindert das Einfrieren
des Kühlsystems. Gehen Sie beim
Wechseln oder Auffüllen des
Kühlmittels entsprechend den
Angaben im Wartungsplan im Kapitel
7 vor. Lassen Sie vor Beginn des
Winters prüfen, ob die Frost-
schutzwirkung des Kühlmittels für
die Temperaturen, mit denen im
Winter gerechnet werden muss,
ausreichend ist.
Batterie und Batteriekabel prüfen
Winterliche Temperaturen wirken
sich auf die Batterieleistung aus.
Inspizieren Sie die Batterie und
die Kabel, wie in Kapitel 7
angegeben. Der Ladezustand der
Batterie kann in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt oder an einer
Tankstelle geprüft werden.
Bei Bedarf Winteröl verwenden
In manchen Gebieten empfiehlt sich
im Winter die Verwendung von
"Winteröl" mit niedrigerer Viskosität.
Weitere Informationen finden Sie in
Kapitel 8. Falls Sie nicht genau
wissen, welches Winteröl Sie
verwenden sollen, wenden Sie sich
an eine HYUNDAI Vertragswerkstatt.
Zündkerzen und Zündanlage
prüfen
Inspizieren Sie die Zündkerzen,
wie in Kapitel 7 angegeben.
Ersetzen Sie sie bei Bedarf. Prüfen
Sie auch die Verkabelung und die
anderen Bauteile der Zündanlage
auf Rissbildung, Verschleiß und
andere Beschädigungen.
So verhindern Sie das Einfrieren
der Schlösser:
Um das Einfrieren der Schlösser zu
verhindern, sprühen Sie handels-
üblichen Enteiser oder Glyzerin in
die Schließzylinder. Wenn die
Öffnung des Schlosses schon mit
Eis überzogen ist, besprühen Sie es
mit handelsüblichem Enteiser. Wenn
Bauteile im Inneren des Schlosses
festgefroren sind, versuchen Sie sie
mit einem erwärmten Schlüssel
aufzutauen. Seien Sie vorsichtig,
damit Sie sich nicht an dem heißen
Schlüssel verbrennen.
5-119
Fahrhinweise
5
Verwenden Sie einen handels-
üblichen Frostschutzzusatz für
das Wasser der Scheiben-
waschanlage.
Um das Einfrieren der Scheiben-
waschanlage zu verhindern,
mischen Sie das Scheibenwasch-
wasser mit einem handelsüblichen
Frostschutzmittel entsprechend den
Angaben auf dem Behälter. Frost-
schutzmittel für die Scheibenwasch-
anlage erhalten Sie bei Ihrem
HYUNDAI Vertragshändler und im
Zubehörhandel. Verwenden Sie kein
Motorkühlmittel oder andere Arten
von Frostschutzmitteln, damit die
Fahrzeuglackierung nicht beschädigt
wird.
Verhindern Sie das Einfrieren der
Feststellbremse
Unter bestimmten Umständen kann
die Feststellbremse im betätigten
Zustand festfrieren. Dies ist am
wahrscheinlichsten, wenn sich
Schnee oder Eis an den Hinter-
radbremsen angesammelt hat oder
wenn die Bremsen nass sind. Wenn
die Gefahr besteht, dass die
Feststellbremse einfriert, betätigen
Sie sie nur vorübergehend und
schalten Sie nach "P" (Parken).
Blockieren Sie außerdem die
Hinterräder, damit das Fahrzeug
nicht wegrollen kann. Lösen Sie
anschließend die Feststellbremse.
Verhindern Sie, dass sich Schnee
und Eis am Fahrzeugboden
ansammelt
Unter bestimmten Umständen kann
sich Schnee und Eis im Radkasten
ansammeln und die Lenkung
beeinträchtigen. Beim Fahren unter
winterlichen Extrembedingungen
sollten Sie regelmäßig unter dem
Fahrzeug nachsehen, ob die
Vorderräder und die Bauteile der
Lenkung freigängig sind.
Notfallausrüstung mitführen
Führen Sie stets geeignete
Notfallausrüstung für die jeweiligen
Wetterverhältnisse mit sich. Zu den
Dingen, die Sie mitführen könnten,
zählen: Schneeketten, Absch-
leppseile, eine Blinkleuchte, Warn-
fackeln, Sand, eine Schaufel,
Starthilfekabel, Eiskratzer, Hand-
schuhe, eine Plane, Overalls, eine
Decke usw.
Legen Sie keine Gegenstände
oder Werkstoffe im Motorraum ab.
Im Motorraum abgelegte Gegen-
stände oder Werkstoffe können die
Kühlung blockieren und auf diese
Weise Motorschäden verursachen.
Derartige Schäden fallen nicht unter
die Herstellergarantie.
5-120
Fahrhinweise
Beachten Sie die in Ihrem Land
geltenden Bestimmungen für das
Ziehen von Anhängern. Die
Anforderungen an das Ziehen von
Anhängern und das Abschleppen
von Fahrzeugen richten sich nach
den jeweiligen gesetzlichen
Regelungen. Weitere Informationen
zum Thema Anhängerbetrieb
erhalten Sie bei Ihrem HYUNDAI
Vertragshändler.
Denken Sie immer daran, dass sich
das Fahren mit Anhänger deutlich
vom Fahren ohne Anhänger unter-
scheidet. Der Anhängerbetrieb
beeinflusst die Fahreigenschaften,
den Verschleiß und den Kraftstoff-
verbrauch.
Dieser Abschnitt enthält bewährte
und wichtige Hinweise zum
Anhängerbetrieb als auch
Sicherheitshinweise. Viele dieser
Hinweise sind sowohl für Ihre eigene
Sicherheit als auch für die Sicherheit
der Mitfahrer wichtig. Bitte lesen Sie
die folgenden Seiten sorgfältig,
bevor Sie einen Anhänger ziehen.
Informationen
Die technisch zulässige maximale
Beladung der Hinterachse darf
maximal um 15% überschritten
werden und die technisch zulässige
maximale Lademasse des Fahrzeugs
maximal um 10% oder 100 kg, je
nachdem, welcher Wert niedriger
ist. In diesem Fall dürfen Sie bei
einem Fahrzeug der Kategorie MI
eine Geschwindigkeit von 100 km/h
beziehungsweise bei einem
Fahrzeug der Kategorie NI von
80 km/h nicht überschreiten.
Wenn ein Fahrzeug der Kategorie
M1 einen Anhänger zieht, kann
die zusätzliche Last an der
Anhängerkupplung dazu führen,
dass die maximal zulässige
Reifenbelastung überschritten wird,
jedoch darf sie nicht um mehr als
15% überschritten werden. Fahren
Sie in diesem Fall nicht schneller als
100 km/h und erhöhen Sie den
Reifenluftdruck um mindestens
0,2 bar.
i
FAHREN MIT ANHÄNGER (EUROPA)
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise:
Benutzen Sie für den An-
hängerbetrieb ausschließlich
eine zugelassene Zugvorrich-
tung und passen Sie Ihre
Fahrweise entsprechend an,
damit Sie nicht die Kontrolle
über das Gespann verlieren.
Wenn der Anhänger beispiels-
weise zu schwer ist, lässt
möglicherweise die Bremsleis-
tung nach. Es besteht
Verletzungs- und Lebensgefahr
für Sie und die übrigen
Insassen. Fahren Sie nur dann
mit Anhänger, wenn Sie alle
Hinweise in diesem Abschnitt
befolgt haben.
Stellen Sie vor dem Fahren
mit Anhänger sicher, dass
die Gesamtgewichte des
Gespanns und des Zug-
fahrzeugs, sowie die Achs-
lasten und die Stützlast des
Anhängers, die zulässigen
Werte nicht übersteigen.
VORSICHT Achten Sie darauf, die
Start-Stopp-Automatik zu
deaktivieren, wenn Sie einen
Anhänger ziehen.
5-121
Fahrhinweise
5
Sie möchten einen Anhänger
ziehen?
Beachten Sie bitte folgende wichtige
Punkte, wenn Sie den Anhänger-
betrieb planen:
Denken Sie über die Verwendung
einer Schlingerdämpfung nach.
Informationen dazu erhalten Sie im
Fachhandel.
Ziehen Sie mit Ihrem Fahrzeug
während der ersten 2.000 km
keinen Anhänger, damit der Motor
ordnungsgemäß eingefahren wird.
Wenn dieser Hinweis missachtet
wird, kann dies zu schwer-
wiegenden Motorund Getriebe-
schäden führen.
Für den Fall, dass Sie einen
Anhänger ziehen möchten, emp-
fehlen wir, sich wegen der
Anhängerzugvorrichtung etc. an
eine HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu wenden.
Fahren Sie immer mit mäßiger
Geschwindigkeit (langsamer als
100 km/h) und halten Sie sich an
die zulässige Höchstgeschwin-
digkeit für Fahrzeuge mit
Anhänger.
Fahren Sie auf längeren
Steigungsstrecken nicht schneller
als 70 km/h bzw. halten Sie das
Geschwindigkeitslimit ein, wenn
dieses geringer ist.
Studieren Sie sorgfältig die
Gewichts- und Lastgrenzen auf
den folgenden Seiten.
Anhängergewicht
Wie schwer darf ein Anhänger
höchstens sein? Das Gewicht des
Anhängers darf niemals das maximal
zulässige Gesamtgewicht überschrei-
ten. Dies kann jedoch schon zuviel
sein. Das maximale Gewicht hängt
davon ab, wie Sie Ihren Anhänger
verwenden wollen. So spielen z. B. die
Geschwindigkeit, die Höhe des
Einsatzortes, die Stärke von
Steigungen/Gefällen, die Außen-
temperatur und die Häufigkeit des
Anhängerbetriebs eine wichtige
Rolle. Das Anhängergewicht kann
auch von der speziellen Zusatzaus-
stattung Ihres Fahrzeugs abhängig
sein.
OLMB053047
Stützlast Gesamtgewicht des
Anhängers
5-122
Fahrhinweise
Stützlast
Die Stützlast ist eine wichtige Größe,
da sie sich auf das Gesamtgewicht
des Zugfahrzeugs auswirkt. Die
Stützlast darf unter Berücksichtigung
der maximal zulässigen Stützlast
nicht mehr als 10% des Gewichts
des beladenen Anhängers betragen.
Wenn die gemessene Stützlast nicht
der Vorgabe entspricht, kann Sie
durch Umschichtung der Hänger-
ladung von vorn nach hinten oder
umgekehrt korrigiert werden.
Informationen
Die Motorleistung nimmt mit
zunehmender Höhe ab. Je Tausend
Höhenmeter müssen 10% des
Gewichts von Fahrzeug und
Anhänger (Anhängergewicht +
Fahrzeuggesamtgewicht) in Abzug
gebracht werden.
i
OLMB053048
Achslast
Fahrzeug-
Gesamtgewicht
Beachten Sie folgende Sicher-
heitshinweise:
Beladen Sie niemals einen
Anhänger hinten stärker als
vorn. Verteilen Sie die Ladung
so, dass ca. 60% des
Gewichts vor der Achse und
ca. 40% des Gewichts hinter
der Achse des Anhängers
liegen.
Überschreiten Sie niemals die
maximal zulässigen Gewichte
des Anhängers und/oder
der Zugvorrichtung. Sowohl
Überladung als auch falsches
Beladen eines Anhängers
können zu Sach- und
Personenschäden führen.
Lassen Sie Gesamtgewicht
und Beladungszustand auf
einer öffentlichen Fahrzeug-
waage prüfen.
VORSICHT
5-123
Fahrhinweise
5
M/T: Schaltgetriebe
DCT: Doppelkupplungsgetriebe
Position
Benzinmotor
1,0 T-GDI 1,6 T-GDI
M/T DCT
Maximal zulässiges
Gesamtgewicht des Anhängers
kg
Gebremst 1.200 1.250
Ungebremst
600
Maximal zulässige Stützlast an der Anhängerkupplung
kg 80
Abstand zwischen Radmitte Hinterrad und Kopf der
Anhängerkupplung (Empfehlung) mm 820
Referenzgewicht und -abstand beim Ziehen eines Anhängers (Europa)
5-124
Fahrhinweise
Zugvorrichtung
Anhängerzugvorrichtungen
Informationen
Die Befestigungsbohrungen für
Zugvorrichtungen befinden sich zu
beiden Seiten des Unterbodens hinter
den Hinterrädern.
Die Auswahl der geeigneten
Anhängerzugvorrichtung ist sehr
wichtig. Seitenwind, Fahrtwind
vorbeifahrender Lkw und das Fahren
auf schlechten Straßen sind einige
der Gründe, weshalb Sie die
geeignete Anhängerzugvorrichtung
benötigen. Beachten Sie die
nachfolgenden Regeln:
Müssen Sie zum Einbau der
Anhängerzugvorrichtung Löcher in
die Karosserie bohren? Wenn ja,
stellen Sie sicher, dass die
Bohrlöcher verschlossen werden,
wenn die Anhängerzugvorrichtung
abgebaut wird. Wenn die
Bohrlöcher nicht verschlossen
werden, kann neben Schmutz und
Wasser auch tödlich wirkendes
Kohlenmonoxid (CO) aus dem
Abgas in den Fahrzeuginnenraum
gelangen.
Die Stoßfänger Ihres Fahrzeugs
sind nicht für die Befestigung von
Anhängerzugvorrichtungen vorge-
sehen. Befestigen Sie keine
Anhängerzugvorrichtungen am
Stoßfänger. Verwenden Sie nur
Anhängerzugvorrichtungen, die an
der Karosserie und nicht am
Stoßfänger befestigt werden.
HYUNDAI Zubehör für Anhänger-
zugvorrichtungen erhalten Sie bei
Ihrem HYUNDAI Vertragshändler.
Sicherheitsseile
Im Zugbetrieb müssen Zugfahrzeug
und Anhänger immer mit
Sicherheitsseilen verbunden sein.
Eine Anleitung für den Umgang mit
Sicherheitsseilen erhalten Sie beim
Hersteller der Anhängerkupplung
oder des Anhängers. Beachten Sie
die Herstellerempfehlungen für das
Anbringen von Sicherheitsseilen.
Verlegen Sie die Sicherheitsseile
einerseits locker, damit genügend
Seilreserven für Kurvenfahrten zur
Verfügen stehen, achten Sie
andererseits jedoch darauf, dass die
Seile nicht auf dem Boden schleifen
können.
i
OOS067031L
5-125
Fahrhinweise
5
Die Anhängerbremsen
Wenn Ihr Anhänger mit einer
Bremse ausgerüstet ist, stellen Sie
sicher, dass diese den nationalen
Bestimmungen entspricht, korrekt
angebaut ist und ordnungsgemäß
funktioniert.
Anhänger, die ein bestimmtes
Gesamtgewicht überschreiten,
müssen mit geeigneten Bremsen
ausgerüstet sein. Lesen und
befolgen Sie die Anweisungen des
Herstellers der Anhängerbremse, um
sicherzustellen, dass die Bremse
ordnungsgemäß montiert, eingestellt
und gewartet wird. Nehmen Sie
keine Eingriffe in die Bremsanlage
des Zugfahrzeugs vor.
Fahren mit Anhänger
Das Fahren mit Anhänger erfordert
Erfahrung. Bevor Sie mit einem
Anhänger am öffentlichen Straßen-
verkehr teilnehmen, ist es ratsam,
das Ziehen eines Anhängers zu
üben. Machen Sie sich vorher mit
dem Gefühl, dem Fahrverhalten und
dem Bremsen mit der zusätzlichen
Anhängerlast vertraut. Denken Sie
auch immer daran, dass Ihr
Gespann mit Anhänger wesentlich
länger und weniger beweglich ist als
ohne Anhänger.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt die
Anhängerkupplung, das Sicherheits-
seil, den Kabelstecker, die Funktion
der Anhängerleuchten, die Reifen
und die Bremsen.
Kontrollieren Sie während der Fahrt
gelegentlich, ob die Ladung
ausreichend gesichert ist und ob die
Anhängerbeleuchtung und die
Anhängerbremsen ordnungsgemäß
funktionieren.
Verwenden Sie keinen An-
hänger mit Anhängerbremse,
wenn Sie nicht sicher sind, ob
die Bremsen ordnungsgemäß
eingebaut wurden. Der Einbau
der Anhängerbremsen darf
nicht durch Laien erfolgen.
Lassen Sie diese Arbeiten nur
von einer Fachwerkstatt
durchführen.
VORSICHT
5-126
Fahrhinweise
Abstand
Halten Sie im Anhängerbetrieb einen
mindestens doppelt so großen
Sicherheitsabstand als wenn Sie
ohne Anhänger fahren. Dadurch
können scharfe Bremsungen und
abrupte Lenkmanöver vermieden
werden.
Überholen
Denken Sie daran, dass ein
Überholvorgang mit Anhänger länger
dauert und dass Sie aufgrund der
Gespannlänge einen längeren Weg
fahren müssen, bevor Sie wieder
einscheren können.
Rückwärtsfahren
Halten Sie das Lenkrad mit einer
Hand am unteren Rand fest.
Bewegen Sie Ihre Hand nach links,
um den Anhänger nach links zu
steuern bzw. bewegen Sie Ihre Hand
nach rechts, um den Anhänger nach
rechts zu steuern. Fahren Sie beim
Zurücksetzen stets langsam und
lassen Sie sich nach Möglichkeit
einweisen.
Kurvenfahren
Fahren Sie mit Anhänger einen
größeren Kurvenradius als ohne
Anhänger, um nicht mit Randstreifen,
Bordsteinkanten, Straßenschildern,
Bäumen oder anderen Gegen-
ständen in Berührung zu kommen.
Vermeiden Sie plötzliche bzw.
ruckartige Fahrmanöver. Betätigen
Sie rechtzeitig die Blinker.
Blinker
Für den Anhängerbetrieb muss Ihr
Fahrzeug mit einem geänderten
Blinkrelais und zusätzlicher
Verkabelung ausgerüstet werden.
Die grünen Blinkerkontrollleuchten
im Kombiinstrument leuchten immer
auf, wenn der Blinker betätigt wird,
um das Wenden oder einen
Spurwechsel anzuzeigen. Wenn die
Beleuchtung des Anhängers korrekt
angeschlossen ist, leuchten auch die
Blinkleuchten am Anhänger auf, um
den anderen Verkehrsteilnehmern
anzuzeigen, dass Sie abbiegen, die
Spur wechseln oder anhalten
möchten.
Die grünen Blinkerkontrollleuchten
im Kombiinstrument leuchten beim
Blinken auch dann auf, wenn die
Glühlampen in den Blinkleuchten
des Anhängers durchgebrannt sind.
Sie könnten daher annehmen, dass
der nachfolgende Verkehr Ihr Blinken
wahrgenommen hat, obwohl dies
nicht der Fall ist. Es ist daher
besonders wichtig, dass Sie ab und
zu die Funktion der Anhänger-
beleuchtung prüfen. Prüfen Sie die
Funktion der Anhängerbeleuchtung
auch jedes Mal, nachdem Sie den
Anhänger an das Zugfahrzeug
angekuppelt haben.
Schließen Sie die Anhängerbe-
leuchtung niemals direkt an die
Verkabelung Ihres Fahrzeugs
an. Verwenden eine zuge-
lassene Anhängerverkabelung.
Andernfalls kann es zu
Schäden an der Fahrzeug-
elektrik und/oder zu Personen-
schäden kommen. Ihr HYUNDAI
Vertragshändler hilft Ihnen
gern.
VORSICHT
5-127
Fahrhinweise
5
Fahren am Berg
Reduzieren Sie vor dem Befahren
einer längeren Gefällstrecke die
Geschwindigkeit und schalten Sie in
einen kleineren Gang zurück. Wenn
Sie nicht zurückschalten, müssen
Sie möglicherweise so viel bremsen,
dass die Bremsen zu heiß werden
und die Bremswirkung nachlässt.
Das kann zur Folge haben, dass die
Bremsen überbeansprucht und
dadurch zu heiß werden, so dass die
Bremswirkung nachlassen könnte.
Schalten Sie vor längeren
Steigungen in einen kleineren Gang
zurück und reduzieren Sie die
Geschwindigkeit auf ca. 70 km/h, um
das Überhitzen des Motors und des
Getriebes zu vermeiden.
Wenn das Gewicht Ihres Anhängers
über dem Gesamtgewicht für
ungebremste Anhänger liegt und Ihr
Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe ausgestattet ist,
sollten Sie beim Ziehen des
Anhängers in der Fahrstufe "D"
fahren.
Beim Fahren mit Anhänger in der
Fahrstufe D ist die Hitzeentwicklung
im Getriebe geringer und die
Lebensdauer des Getriebes wird
erhöht.
So vermeiden Sie die Überhitzung
von Motor und/oder Getriebe:
Achten Sie beim Ziehen eines
Anhängers an Anstiegen mit
mehr als 6% Steigung genau
auf die Kühlmitteltemperatur-
anzeige, damit der Motor nicht
zu heiß wird.
Wenn sich der Zeiger der
Kühlmitteltemperaturanzeige
der Markierung "H" (HOT)
nähert, halten Sie an, sobald
dies gefahrlos möglich ist, und
lassen Sie den Motor im
Leerlauf laufen, bis er sich
abgekühlt hat. Wenn sich der
Motor ausreichend abgekühlt
hat, können Sie die Fahrt
fortsetzen.
Das Ziehen eines vollbeladenen
Anhängers kann dazu führen,
dass Motor und/oder Getriebe
zu heiß werden. Lassen Sie den
Motor in diesem Fall solange im
Leerlauf laufen, bis er abgekühlt
ist. Sie können die Fahrt
fortsetzen, sobald der Motor
oder das Getriebe ausreichend
abgekühlt ist.
Im Anhängerbetrieb ist Ihr
Fahrzeug möglicherweise
deutlich langsamer als der
übrige Verkehr, was besonders
beim Bergauffahren gilt. Benut-
zen Sie die rechte Fahrspur,
wenn Sie einen Anhänger
bergauf ziehen. Passen Sie Ihre
Fahrgeschwindigkeit an die für
Fahrzeuge mit Anhänger vor-
geschriebene Höchstgesch-
windigkeit sowie an die Steilheit
des Anstiegs und das Gewicht
Ihres Anhängers an.
ANMERKUNG
5-128
Fahrhinweise
Bei Fahrzeugen mit
Doppelkupplungsgetriebe ist zu
beachten, dass die Kupplung zu
heiß werden kann, wenn Sie an
steilen Steigungen einen
Anhänger ziehen.
Wenn die Kupplung zu heiß
geworden ist, wird der Notlauf-
modus aktiviert. Im Notlauf-
modus blinkt die Ganganzeige
im Kombiinstrument und es
erklingt ein Signalton.
Dann erscheint eine Warn-
meldung auf dem Display und
das Fahrzeug fährt möglicher-
weise unrund.
Wenn Sie diesen Warnhinweis
ignorieren, verschlechtert sich
möglicherweise das Fahrver-
halten.
Damit sich das Fahrzeug wieder
normal verhält, halten Sie das
Fahrzeug an einer flachen Stelle
an und treten Sie einige Minuten
lang die Fußbremse, bevor Sie
die Fahrt fortsetzen.
Parken auf Gefällstrecken
Generell sollte ein Fahrzeug mit
angekuppeltem Anhänger nicht auf
einer Gefällstrecke geparkt werden.
Wenn es notwendig ist, dass das
Gespann an einer Gefällstrecke
geparkt werden muss, gehen Sie
bitte wie folgt vor:
1. Parken Sie das Fahrzeug ein.
Drehen Sie das Lenkrad zur
Bordsteinkante (bei Fahrtrichtung
bergab nach rechts, bei Fahrtrich-
tung bergauf nach links).
2. Schalten Sie nach "P" (Parken,
Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe) bzw. in den
Leerlauf (Fahrzeuge mit
Schaltgetriebe).
3. Betätigen Sie die Feststellbremse
und stellen Sie den Motor ab.
4. Blockieren Sie die Räder des
Anhängers auf der Talseite mit
Unterlegkeilen.
5. Lassen Sie den Motor an, treten
Sie die Bremse, schalten Sie in
die Neutralstufe, lösen Sie die
Feststellbremse und lassen Sie
langsam die Bremse los, bis die
Unterlegkeile das Gewicht
aufnehmen.
6. Betätigen Sie erneut die Bremsen
und die Feststellbremse.
7. Schalten Sie nach "P" (Parken,
Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe) oder in den
ersten Gang (Fahrzeuge mit
Schaltgetriebe), wenn das
Fahrzeug an einer Steigung
abgestellt wird, bzw. nach "R"
(Rückwärtsgang), wenn es sich
um ein Gefälle handelt.
8. Stellen Sie den Motor ab und
lassen Sie das Bremspedal los,
die Feststellbremse lassen Sie
jedoch betätigt.
5-129
Fahrhinweise
5
Anfahren am Berg
1. Bringen Sie den Wählhebel in die
Stellung "P" (Parken, Fahrzeug
mit Doppelkupplungsgetriebe)
oder schalten Sie in
den Leerlauf (Fahrzeuge mit
Schaltgetriebe), treten Sie die
Bremse und halten Sie das
Bremspedal getreten, während
Sie:
• Lassen Sie den Motor an
Legen Sie einen Gang (oder
eine Fahrstufe) ein und
• Lösen Sie die Feststellbremse.
2. Lassen Sie das Bremspedal
langsam los.
3. Fahren Sie ein wenig vorwärts, bis
die Unterlegkeile frei sind.
4. Halten Sie an und lassen Sie die
Unterlegkeile von einer anderen
Person aufnehmen.
Wartung bei Anhängerbetrieb
Wenn Sie regelmäßig mit Anhänger
fahren, muss Ihr Fahrzeug häufiger
gewartet werden. Punkte wie
beispielsweise Motoröl,
Doppelkupplungs-Getriebeöl,
Achsenschmierstoff und Kühlmittel
bedürfen besonderer
Aufmerksamkeit. Auch die
Bremsanlage benötigt eine häufigere
Prüfung. Alle Wartungsmaßnahmen
und Prüfungen sind in dieser
Anleitung beschrieben, das
Stichwortverzeichnis wird Ihnen
helfen, die entsprechenden Informa-
tionen schnell aufzufinden. Wir
empfehlen, diese Abschnitte
nochmals zu lesen, bevor Sie eine
Fahrt mit Anhänger unternehmen.
Bitte denken Sie daran, dass auch
der Anhänger und die Zugvorrichtung
gewartet werden müssen. Folgen Sie
dazu dem Wartungsplan des
Anhängerherstellers und lassen Sie
die Wartung regelmäßig durchführen.
Führen Sie auch eine Sichtprüfung
vor jeder Fahrt mit Anhänger durch.
Es ist besonders wichtig, dass alle
Schrauben und Muttern der Zugvor-
richtung fest angezogen sind.
So verhindern Sie schwere oder
tödliche Verletzungen:
Steigen Sie nicht aus dem
Fahrzeug aus, ohne vorher die
Feststellbremse zu ziehen.
Wenn Sie das Fahrzeug bei
laufendem Motor verlassen,
kann sich das Fahrzeug
plötzlich in Bewegung setzen.
Sie und andere könnten
schwer oder tödlich verletzt
werden.
Halten Sie das Fahrzeug an
Steigungen nicht durch
Gasgeben in Position.
VORSICHT
5-130
Fahrhinweise
So verhindern Sie Schäden am
Fahrzeug:
Aufgrund der erhöhten
Belastung im Anhängerbetrieb
kann der Motor bei hohen
Außentemperaturen oder an
Steigungen überhitzen. Wenn
die Kühlmitteltemperatur-
anzeige eine Überhitzung
anzeigt, schalten Sie die
Klimaanlage aus und halten Sie
das Fahrzeug an einer sicheren
Stelle an, um den Motor
abkühlen zu lassen.
Stellen Sie den Motor nicht
ab, solange die Kühlmittel-
temperaturanzeige eine Über-
hitzung anzeigt.
(Lassen Sie den Motor weiter im
Leerlauf laufen, damit er sich
abkühlen kann.)
Kontrollieren Sie beim
Abschleppen das
Doppelkupplungs-Getriebeöl in
kürzeren Abständen.
Wenn Ihr Fahrzeug nicht mit
einer Klimaanlage ausgestattet
ist, sollten Sie einen zusätz-
lichen Kühlerlüfter (Konden-
satorlüfter) nachrüsten lassen,
um das Leistungsvermögen des
Motors bei Anhängerbetrieb zu
erhöhen.
Zwei Aufkleber im Einstieg der
Fahrertür geben Aufschluss über die
Zuladungskapazität Ihres Fahr-
zeugs. Einer davon enthält Angaben
zu Reifendrücken und Tragfähigkeit,
während der andere die Typen-
genehmigung zeigt.
Machen Sie sich vor dem Beladen
des Fahrzeugs mit den folgenden
Begriffen für Gewichtsangaben des
Fahrzeug vertraut, wie sie in den
technischen Daten und auf dem
Typschild zu finden sind:
Leergewicht ohne Zusatzausstat-
tung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs mit vollem Kraftstofftank
inklusive der Standardausstattung.
Diese Gewichtsangabe beinhaltet
keine Insassen, Beladung und
Zusatzausstattung.
ANMERKUNG
FAHRZEUGGEWICHT
5-131
Fahrhinweise
5
Leergewicht mit Zusatzausstat-
tung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs bei der Fahrzeugüber-
gabe, d. h. inklusive eventueller
Zusatzausstattung.
Zuladung
Dieser Wert beinhaltet das Gewicht
aller Dinge, die im "Leergewicht
ohne Zusatzausstattung" nicht
enthalten sind, also beispielsweise
die Ladung als auch die Zusatz-
ausstattung des Fahrzeugs.
Achslast
Diese Gewichtsangabe beziffert das
Gewicht auf der jeweiligen Achse
(Vorder- bzw. Hinterachse), das sich
aus dem "Leergewicht mit Zusatz-
ausstattung" und der gesamten
Zuladung ergibt.
Zulässige Achslast
Dieser Wert bezeichnet die maximal
zulässige Last auf einer einzelnen
Achse (Vorder- oder Hinterachse).
Die entsprechenden Angaben finden
Sie auf dem Typenschild. Die
maximal zulässige Achslast darf
niemals überschritten werden.
Fahrzeug-Gesamtgewicht
Dieser Wert errechnet sich aus dem
"Leergewicht ohne Zusatzausstat-
tung" und der Zuladung
einschließlich des Gewichts der
Insassen.
Maximal zulässiges Fahrzeug-
Gesamtgewicht
Dieses Gewicht ist das maximal
zulässige Gewicht des Fahrzeugs
(einschließlich sämtlicher Zusatz-
ausstattung, der Insassen und der
Ladung). Das maximal zulässige
Fahrzeuggesamtgewicht ist auf dem
Aufkleber am Einstieg der Fahrertür
vermerkt.
Überladung
Angaben zu den maximal
zulässigen Achslasten sowie
zum maximal zulässigen
Fahrzeug- Gesamtgewicht Ihres
Fahrzeugs finden Sie auf dem
Aufkleber an der Fahrertür
(oder Beifahretür). Die Über-
schreitung dieser Werte kann zu
einem Unfall und zur
Beschädigung des Fahrzeugs
führen. Um die Zuladung zu
ermitteln, können Sie die
einzelnen Gegenstände (und
Personen) vor dem Einladen
wiegen. Achten Sie darauf, dass
Ihr Fahrzeug nicht überladen
wird.
VORSICHT
Pannenhilfe
Warnblinker.............................................................6-3
Wenn eine panne während der fahrt auftritt ...6-3
Wenn beim Fahren der Motor abstirbt........................6-3
Wenn der Motor vor einer Kreuzung oder
beim Überqueren abstirbt ...............................................6-4
Wenn Sie während der Fahrt eine
Reifenpanne haben...........................................................6-4
Wenn der motor nicht anspringt .........................6-5
Wenn der Anlasser den Motor nicht oder
zu langsam dreht...............................................................6-5
Wenn der Anlasser normal dreht,
der Motor aber nicht anspringt.....................................6-5
Motor mit starthilfekabeln anlassen...................6-6
Wenn der motor zu heiß wird..............................6-9
Reifenluftdruck-überwachungssystem (TPMS)
(Ausführung A) ....................................................6-11
Warnleuchte"Reifenluftdruck zu niedrig".................6-12
TPMS-Störungsleuchte
(Reifendrucküberwachung) ..........................................6-13
Reifen mit TPMS wechseln...........................................6-14
Reifenluftdruck-überwachungssystem (TPMS)
(Ausführung B) ....................................................6-17
Reifenluftdruck prüfen..................................................6-17
Reifenluftdruck-Überwachungssystem.....................6-18
Warnleuchte "Reifenluftdruck zu niedrig" ...............6-19
Reifendefekt-Positionsanzeige und
Reifenluftdruckanzeige .................................................6-19
TPMS-Störungsleuchte
(Reifendrucküberwachung) ..........................................6-20
Reifen mit TPMS wechseln...........................................6-21
Im fall einer reifenpanne (Mit reserverad)......6-24
Wagenheber und Werkzeug.........................................6-24
Radwechsel.......................................................................6-25
Aufkleber Wagenheber..................................................6-30
EG-Konformitätserklärung für Wagenheber ...........6-31
Im fall einer reifenpanne (Mit Tire Mobility Kit)
- Ausführung A....................................................6-32
Einleitung...........................................................................6-32
Anmerkungen für die sichere Verwendung des
Tire Mobility Kit...............................................................6-33
Bestandteile des Tire Mobility Kit...............................6-35
Verwendung des Tire Mobility Kit ..............................6-36
Reifenluftdruck aufbauen.............................................6-38
6
Im fall einer reifenpanne (Mit Tire Mobility Kit)
- Ausführung B....................................................6-40
Einleitung...........................................................................6-41
Anmerkungen für die sichere Verwendung des
Tire Mobility Kit...............................................................6-42
Bestandteile des Tire Mobility Kit...............................6-43
Verwendung des Tire Mobility Kit ..............................6-44
Dichtmittel verteilen .......................................................6-46
Reifenluftdruck aufbauen.............................................6-46
Abschleppen..........................................................6-48
Fahrzeug abschleppen lassen......................................6-48
Abnehmbare Abschleppöse ..........................................6-49
Abschleppen im Notfall..................................................6-50
Notfallausrüstung ................................................6-52
Feuerlöscher.....................................................................6-52
Verbandskasten ...............................................................6-52
Warndreieck .....................................................................6-52
Manometer .......................................................................6-52
6
6-3
Pannenhilfe
6
Die Warnblinker dienen als
Warnsignal für andere Verkehrs-
teilnehmer, damit diese sich beim
Heranfahren, beim Überholen oder
beim Vorbeifahren besonders
vorsichtig verhalten.
Schalten Sie die Warnblinker ein,
wenn Sie wegen einer Panne
anhalten müssen oder wenn Sie am
Straßenrand anhalten müssen.
Zum Ein- oder Ausschalten der
Warnblinkanlage drücken Sie die
entsprechende Taste. Dabei spielt es
keine Rolle, in welcher Stellung sich
der Zündschalter befindet. Dabei
spielt es keine Rolle, in welcher
Stellung der Start/Stop-Knopf sich
befindet. Die Taste befindet sich in
der Mitte des Armaturenbretts.
Daraufhin blinken alle Blinkleuchten
gleichzeitig.
Die Warnblinker funktionieren
sowohl bei laufendem als auch bei
stehendem Motor.
Bei eingeschalteten Warnblinkern
können die Richtungsblinker nicht
zusätzlich eingeschaltet werden.
Wenn beim Fahren der Motor
abstirbt
Reduzieren Sie allmählich die
Geschwindigkeit und fahren Sie
geradeaus. Lenken Sie das Fahr-
zeug vorsichtig an eine sichere
Stelle abseits der Straße.
Schalten Sie die Warnblinkanlage
ein.
Versuchen Sie, den Motor wieder
anzulassen. Versuchen Sie erneut
den Motor anzulassen. Für den
Fall, dass sich das Fahrzeug nicht
starten lässt, empfehlen wir, sich
an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.
WARNBLINKER
OOS067001
WENN EINE PANNE
WÄHREND DER FAHRT
AUFTRITT
6-4
Pannenhilfe
Wenn der Motor vor einer
Kreuzung oder beim
Überqueren abstirbt
Wenn der Motor an einer Kreuzung
abstirbt, bringen Sie den Wählhebel
in die Stellung "N" (Leerlauf) und
schieben Sie das Fahrzeug dann an
eine sichere Stelle, sofern dies
gefahrlos möglich ist.
Wenn Sie während der Fahrt
eine Reifenpanne haben
Wenn ein Reifen während der Fahrt
Luft verliert:
Nehmen Sie den Fuß vom
Gaspedal und lassen Sie das
Fahrzeug geradeaus ausrollen.
Treten Sie nicht abrupt die Bremse
und versuchen Sie nicht, das
Fahrzeug zu schnell von der
Straße zu bekommen, damit Sie
nicht die Kontrolle darüber
verlieren und einen Unfall
verursachen. Bremsen Sie erst
vorsichtig, wenn die Fahrzeug-
geschwindigkeit soweit reduziert
wurde, dass dies gefahrlos
möglich ist, und fahren Sie das
Fahrzeug von der Straße. Stellen
Sie das Fahrzeug so weit wie
möglich abseits der Straße auf
festem und ebenem Untergrund
ab.Wenn Sie eine Schnellstraße/
Autobahn befahren, stellen Sie
das Fahrzeug nicht auf dem
Mittelstreifen ab.
Wenn das Fahrzeug angehalten
hat, drücken Sie die Taste der
Warnblinkanlage, bringen den
Wählhebel in die Stellung "P"
(Parken, Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe) oder schalten
in den Leerlauf (Fahrzeuge mit
Schaltgetriebe), ziehen die
Feststellbremse und bringen den
Zündschalter in die Stellung
LOCK/OFF.
Sorgen Sie dafür, dass alle
Insassen das Fahrzeug verlassen.
Stellen Sie sicher, das alle
Fahrzeuginsassen auf der der
Fahrbahn abgewandten Seite
aussteigen.
Wenn Sie ein Rad wechseln
möchten, beachten Sie die
Anweisungen zum Radwechsel in
diesem Kapitel.
6-5
Pannenhilfe
6
Wenn der Anlasser den Motor
nicht oder zu langsam dreht
Vergewissern Sie sich, dass sich
der Wählhebel in der Stellung "N"
(Leerlauf) befindet (Fahrzeuge
mit Doppelkupplungsgetriebe). Der
Motor lässt sich nur dann starten,
wenn sich der Wählhebel in der
Stellung "N" (Leerlauf) oder "P"
(Parken) befindet.
Prüfen Sie, ob die Batterie-
klemmen sauber sind und fest auf
den Batteriepolen sitzen.
Schalten Sie die Innenraum-
beleuchtung ein. Wenn das Licht
beim Betätigen des Anlassers
schwächer wird oder erlischt, ist
die Batterie leer.
Schieben Sie das Fahrzeug nicht an
und lassen Sie es nicht ansch-
leppen. Andernfalls wird das
Fahrzeug möglicherweise beschä-
digt. Siehe Anleitung zum Thema
"Starthilfe" in diesem Kapitel.
Wenn der Anlasser normal
dreht, der Motor aber nicht
anspringt
Prüfen Sie den Kraftstofffüllstand
und tanken Sie ggf. nach.
Für den Fall, dass der Motor noch
immer nicht anspringt, empfehlen
wir, sich an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.
WENN DER MOTOR NICHT ANSPRINGT
Das Anschieben oder Ansch-
leppen des Fahrzeugs kann den
Katalysator überlasten und die
Abgasregelung beschädigen.
ACHTUNG
6-6
Pannenhilfe
Das Anlassen eines Motors mit Hilfe
von Starthilfekabeln kann gefährlich
sein, wenn die Starthilfe unsach-
gemäß durchgeführt wird. Beachten
Sie die Starthilfeanleitung in diesem
Kapitel, um schwere Verletzungen
sowie Schäden am Fahrzeug zu
vermeiden. Falls Sie sich bezüglich
der Starthilfe unsicher sind, emp-
fehlen wir nachdrücklich, die
Durchführung einem Service-
techniker oder Abschleppdienst zu
überlassen.
Beachten Sie bei Arbeiten im
Bereich der Batterie stets die
folgenden Sicherheitshinweise,
da andernfalls schwere und
lebensgefährliche Verletzungen
drohen:
Studieren Sie vor
Arbeiten an der Batterie
stets die folgende
Anleitung.
Tragen Sie eine
Säureschutzbrille.
Halten Sie Feuer und
Funken von der Batterie
fern und rauchen Sie
nicht in ihrer Nähe.
Das in jeder Batterie
enthaltene Wasserstoff-
gas ist sehr leicht
entzündlich und kann
explodieren, wenn es
entzündet wird.
VORSICHT
MOTOR MIT STARTHILFEKABELN ANLASSEN
Halten Sie Batterien von
Kindern fern.
Batterien enthalten stark
ätzende Schwefelsäure.
Lassen Sie keine Säure
an Ihre Augen, Haut oder
Kleidung gelangen.
Wenn Batteriesäure an Ihre
Augen gelangt, spülen Sie sie
mindestens 15 Minuten lang mit
klarem Wasser und suchen Sie
sofort einen Arzt auf. Wenn
Batteriesäure an Ihre Haut
gelangt, waschen Sie die
betroffene Stelle gründlich.
Wenn Sie Schmerzen oder ein
brennendes Gefühl verspüren,
suchen Sie sofort einen Arzt auf.
6-7
Pannenhilfe
6
So verhindern Sie Beschädigun-
gen Ihres Fahrzeugs:
Verwenden Sie ausschließlich
eine 12-Volt-Stromversorgung
(Batterie oder Starthilfevor-
richtung), wenn Sie Ihrem
Fahrzeug Starthilfe geben.
Versuchen Sie nicht, Ihr
Fahrzeug durch Anschieben zu
starten.
Informationen
Eine falsch entsorgte Batterie
kann umwelt- und gesund-
heitsschädliche Auswirkungen
zur Folge haben. Entsorgen
Sie die Batterie gemäß der vor
Ort geltenden Vorschriften
und Bestimmungen.
Vorgehensweise beim
Fremdstart
1. Positionieren Sie die Fahrzeuge
so nah beieinander, dass die
Länge der Starthilfekabel aus-
reicht. Die Fahrzeuge dürfen
einander jedoch nicht berühren.
2. Meiden Sie Lüfter und andere
bewegliche Teile im Motorraum
auch dann, wenn der Motor
abgestellt ist.
3. Schalten Sie alle elektrischen
Verbraucher (Radio, Beleuchtung,
Klimaanlage etc.) ab. Schalten
Sie nach "P" (Parken, Fahrzeuge
mit Doppelkupplungsgetriebe)
oder in den Leerlauf (Fahrzeuge
mit Schaltgetriebe) und ziehen Sie
die Feststellbremsen. Schalten
Sie beide Fahrzeuge aus.
i
ANMERKUNG
Beim Anheben von Batterien
mit Kunststoffgehäuse kann
durch starken Druck auf das
Gehäuse Batteriesäure aus-
treten. Heben Sie Batterien
mit einer Hebevorrichtung an,
oder halten Sie sie beim
Herausheben mit beiden
Händen an gegenüberlie-
genden Ecken fest.
Versuchen Sie nicht, Ihr
Fahrzeug mittels Starthilfe zu
starten, wenn die Batterie
eingefroren ist.
Versuchen Sie NIEMALS, die
Batterie aufzuladen, während
die Batteriekabel angeklemmt
sind.
Die Elektrik der Zündung
arbeitet mit Hochspannung.
Berühren Sie diese Bauteile
NIEMALS bei laufendem
Motor oder eingeschalteter
Zündung.
Achten Sie darauf, dass die
Überbrückungskabel (+) und
(-) einander nicht berühren.
Andernfalls kommt es mögli-
cherweise zu Funkenbildung.
Beim Überbrücken mit
einer schwachen oder ein-
gefrorenen Batterie besteht
die Gefahr, dass die Batterie
birst oder explodiert.
Pb
6-8
Pannenhilfe
4. Schließen Sie die Starthilfekabel
exakt in der im Bild gezeigten
Reihenfolge an. Schließen Sie
zunächst ein Überbrückungskabel
an die rote Starthilfeklemme (+)
Ihres Fahrzeugs an (1).
5. Schließen Sie das andere Ende
des Überbrückungskabels an die
rote Batterie-/Starthilfeklemme (+)
des Starthilfe gebenden Fahr-
zeugs an (2).
6. Schließen Sie das zweite Über-
brückungskabel an die schwarze
Batterieklemme oder den Fahr-
gestell-Massepunkt (-) des Start-
hilfe gebenden Fahrzeugs an (3).
7. Schließen Sie das andere Ende
des zweiten Überbrückungs-
kabels an die schwarze Batterie-
klemme oder den Fahrgestell-
Massepunkt (-) Ihres Fahrzeugs
an (4).
Achten Sie darauf, dass die
Starthilfekabel keine anderen Teile
als die beschriebenen Batterie-
oder Starthilfeklemmen und den
vorgesehenen Massepunkt berüh-
ren. Beugen Sie sich beim
Herstellen der Verbindungen nicht
über die Batterie.
8. Starten Sie den Motor des
Starthilfe gebenden Fahrzeugs
und lassen Sie ihn einige Minuten
lang mit etwa 2.000 U/min laufen.
Starten Sie dann Ihr Fahrzeug.
Wenn Ihr Fahrzeug auch nach
mehreren Versuchen nicht anspringt,
muss es vermutlich in die Werkstatt.
Wenden Sie sich in diesem Fall bitte
an einen qualifizierten Fachmann.
Wenn sich die Ursache für die
Batterieentladung nicht auf Anhieb
ermitteln lässt, lassen Sie das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen.
Trennen Sie die Überbrückungskabel
in der umgekehrten Reihenfolge wie
beim Anschließen:
1. Klemmen Sie das Überbrückungs-
kabel von dem schwarzen Fahr-
gestell-Massepunkt (-) Ihres
Fahrzeugs ab (4).
2. Klemmen Sie das andere Ende
des Überbrückungskabels von der
schwarzen Batterieklemme oder
dem Fahrgestell-Massepunkt (-)
des Starthilfe gebenden Fahr-
zeugs ab (3).
3. Klemmen Sie das zweite
Überbrückungskabel von der
roten Batterie-/Starthilfeklemme
(+) des Starthilfe gebenden Fahr-
zeugs ab (2).
4. Klemmen Sie das andere Ende
des Überbrückungskabels von der
roten Starthilfeklemme (+) Ihres
Fahrzeugs ab (1).
1VQA4001
6-9
Pannenhilfe
6
Wenn die Kühlmitteltemperatur-
anzeige eine Überhitzung anzeigt,
die Leistung nachlässt oder laute
Klopf- oder Klingelgeräusche hörbar
sind, ist möglicherweise der Motor
überhitzt. Ergreifen Sie in diesem
Fall folgende Maßnahmen:
1. Halten Sie das Fahrzeug an der
nächsten sicheren Stelle abseits
der Straße an.
2. Schalten Sie nach "P" (Parken,
Fahrzeug mit Doppel-
kupplungsgetriebe) bzw. in den
Leerlauf (Fahrzeuge mit Schalt-
getriebe) und ziehen Sie die
Feststellbremse. Wenn die
Klimaanlage eingeschaltet ist,
schalten Sie sie ab.
3. Stellen Sie den Motor ab, wenn
Kühlmittel ausläuft oder Dampf
unter der Motorhaube austritt.
Öffnen Sie die Motorhaube erst,
wenn kein Kühlmittel und kein
Dampf mehr austritt. Wenn kein
sichtbarer Kühlmittelverlust fest-
stellbar ist und kein Dampf austritt,
lassen Sie den Motor laufen und
prüfen Sie, ob der Kühlerlüfter
läuft. Wenn der Lüfter nicht läuft,
stellen Sie den Motor ab.
4. Prüfen Sie den Kühler, die
Schläuche und den Unterboden
des Fahrzeugs auf austretendes
Kühlmittel. (Wenn die Klimaanlage
in Betrieb war, ist es normal, dass
beim Anhalten kaltes Wasser aus
der Klimaanlage läuft.)
5. Wenn Motorkühlmittel austritt,
stellen Sie sofort den Motor ab.
Ferner empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
WENN DER MOTOR ZU HEIß WIRD
Halten Sie bei laufen-
dem Motor Abstand
zu sich bewegenden
Teilen (Kühlerlüfter,
Antriebsriemen etc.).
Andernfalls drohen
schwere Verletzun-
gen.
VORSICHT
Nehmen Sie
NIEMALS den Kühler-
verschlussdeckel ab,
solange Motor und
Kühler noch heiß
sind. Andernfalls kann heißes
Kühlmittel oder heißer Wasser-
dampf unter hohem Druck
austreten und schwere Verlet-
zungen verursachen.
Stellen Sie den Motor ab und
warten Sie bis er abgekühlt ist.
Seien Sie beim Abnehmen
des Kühlerverschlussdeckels
äußerst vorsichtig. Umwickeln
Sie ihn mit einem dicken Lap-
pen und drehen Sie ihn gegen
den Uhrzeigersinn bis zum
ersten Anschlag. Treten Sie
zurück und warten Sie, bis der
Druck aus dem Kühlsystem
entwichen ist. Wenn Sie sicher
sind, dass der Druck vollständig
entwichen ist, drücken Sie den
mit einem dicken Lappen
umwickelten Verschlussdeckel
nieder und schrauben ihn
gegen den Uhrzeigersinn ab.
VORSICHT
6-10
Pannenhilfe
6. Wenn Sie keine Ursache für die
Überhitzung feststellen können,
warten Sie zunächst, bis der
Motor wieder auf eine normale
Temperatur abgekühlt ist. Danach
füllen Sie bei Bedarf vorsichtig
soviel Kühlmittel in den Aus-
gleichsbehälter nach, bis der
Kühlmittelstand in der Mitte
zwischen der MIN- und MAX-
Markierung liegt.
7. Fahren Sie vorsichtig weiter und
achten Sie ständig auf erneute
Anzeichen einer Überhitzung. Für
den Fall, dass es zu einer
erneuten Überhitzung kommt,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Ein erheblicher Kühlmittel-
verlust weist auf eine
Undichtigkeit im Kühlsystem
hin. Wir empfehlen, das
System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen.
Wenn der Motor aufgrund
eines zu niedrigen Kühlmittel-
füllstands zu heiß geworden
ist und plötzlich kaltes
Motorkühlmittel nachgefüllt
wird, entstehen möglicher-
weise Risse im Motorblock.
Füllen Sie das Kühlmittel
langsam und in kleinen
Mengen ein, damit keine
Schäden entstehen.
ACHTUNG
6-11
Pannenhilfe
6
1. Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck / TPMS-
Störungsleuchte
Prüfen Sie monatlich alle Reifen im
kalten Zustand (einschließlich
Reserverad, sofern vorhanden) und
korrigieren Sie die Reifenluftdrücke
bei Bedarf nach den Angaben des
Fahrzeugherstellers, die auf dem
Schild oder Aufkleber am Fahrzeug
vermerkt sind.
(Wenn an Ihrem Fahrzeug Reifen
montiert sind, deren Größe nicht auf
dem Schild oder Aufkleber vermerkt
ist, müssen Sie die entsprechenden
Reifenluftdrücke in Erfahrung
bringen.) Ihr Fahrzeug ist mit einem
Reifenluftdruck-
Überwachungssystem (TPMS)
ausgerüstet, das für noch mehr
Sicherheit sorgt. Das System schaltet
eine Warnleuchte ein, wenn der
Reifenluftdruck eines oder mehrerer
Reifen deutlich zu gering ist.
Halten Sie Ihr Fahrzeug möglichst
umgehend an und prüfen und
korrigieren Sie die Reifenluftdrücke,
wenn die Warnleuchte für zu
geringen Reifenluftdruck aufleuchtet.
Das Fahren mit einem Reifen,
dessen Luftdruck deutlich zu gering
ist, lässt den Reifen zu heiß werden
und kann zu einem Reifenschaden
führen. Ferner erhöht ein zu geringer
Reifenluftdruck den
Kraftstoffverbrauch und den
Reifenverschleiß und beeinträchtigt
möglicherweise das Fahr- und
Bremsverhalten.
Beachten Sie, dass das TPMS kein
Ersatz für eine ordnungsgemäße
Pflege der Reifen ist. Der Fahrer hat
auch dann für einen korrekten
Reifenluftdruck zu sorgen, wenn
dieser noch nicht soweit gesunken
ist, dass die entsprechende
Warnleuchte aufleuchtet.
Ihr Fahrzeug ist überdies mit einer
TPMS-Störungsleuchte ausgestattet,
die aufleuchtet, wenn das System
nicht ordnungsgemäß funktioniert.
Die TPMS-Störungsleuchte ist an die
Reifendruck-Warnleuchte gekoppelt.
Wenn das System eine Störung
erkennt, blinkt die Warnleuchte ca.
eine Minute lang und leuchtet danach
permanent weiter.
Dieser Ablauf setzt sich bei
nachfolgenden Fahrzeugstarts
solange fort, wie die Störung
bestehen bleibt. Wenn die
Störungsleuchte leuchtet, kann das
System einen zu geringen
Reifenluftdruck möglicherweise nicht
so erkennen oder anzeigen, wie es
eigentlich vorgesehen ist.
REIFENLUFTDRUCK-ÜBERWACHUNGSSYSTEM (TPMS, AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
(AUSFÜHRUNG A)
OOS067005
6-12
Pannenhilfe
Eine Fehlfunktion des TPMS-
Systems kann aus verschiedenen
Gründen auftreten. Dazu zählt auch
das Austauschen oder Wechseln von
Reifen oder Felgen, die für das
TPMS-System nicht geeignet sind
und deshalb die Funktion des
Systems beeinträchtigen.
Überprüfen Sie immer, ob die TPMS-
Störungsleuchte aufleuchtet,
nachdem Sie einen oder mehrere
Reifen bzw. Räder an Ihrem
Fahrzeug gewechselt haben. Auf
diese Weise erhalten Sie die
Gewissheit, dass das TPMS auch
mit den neuen Reifen oder Rädern
ordnungsgemäß funktioniert.
Wenn die TPMS-Kontrollleuchte
beim Einschalten der Zündung
bzw. beim Starten des Motors
nicht 3 Sekunden lang aufleuchtet
oder zunächst ca. eine Minute
lang blinkt und anschließend
aufleuchtet, empfehlen wir, sich
an eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt zu wenden.
Warnleuchte"Reifenluftdruck
zu niedrig"
Wenn die Warnleuchte der
Reifenluftdrucküberwachung
aufleuchtet und eine Warnmeldung
auf dem LCD-Display des
Kombiinstruments erscheint, ist der
Reifenluftdruck in einem oder
mehreren Reifen des Fahrzeugs
deutlich zu niedrig.
Wenn die Warnleuchte aufleuchtet,
drosseln Sie umgehend das Tempo,
fahren Sie nicht zu schnell durch
Kurven und denken Sie daran, dass
sich der Anhalteweg verlängert.
Halten Sie an und kontrollieren Sie
möglichst umgehend die Reifen.
Korrigieren Sie die Reifenluftdrücke
anhand der Angaben auf dem Schild
oder Aufkleber außen an der B-
Säule der Fahrertür. Wenn keine
Tankstelle in Reichweite ist oder der
Reifen die Luft nicht halten kann,
ersetzen Sie das Rad mit dem zu
niedrigen Luftdruck durch das
Reserverad.
Nach dem erneuten Starten des
Fahrzeugs blinkt die Warnleuchte für
zu geringen Reifenluftdruck
möglicherweise eine Minute lang
und bleibt anschließend
eingeschaltet, wenn das Fahrzeug
etwa 10 Minuten lang gefahren wird,
bis der defekte Reifen am Fahrzeug
repariert und wieder am Fahrzeug
montiert wurde.
ANMERKUNG
Im Winter oder bei niedrigen
Temperaturen kann die
Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck aufleuchten,
wenn der Reifenluftdruck bei
warmem Wetter auf den
empfohlenen Wert korrigiert
wurde. Das bedeutet nicht, dass
eine Fehlfunktion der
Reifenluftdrucküberwachung
(TPMS) vorliegt. Vielmehr
verursacht die tiefere Temperatur
eine Druckminderung.
ACHTUNG
6-13
Pannenhilfe
6
TPMS-Störungsleuchte
(Reifendrucküberwachung)
Bei einer Störung des
Reifenluftdruck-
Überwachungssystems blinkt etwa
eine Minute lang die TPMS-
Störungsleuchte und leuchtet dann
permanent. Wenn das System in der
Lage ist, eine Warnung für zu
niedrigen Reifenluftdruck korrekt zu
erfassen, während gleichzeitig eine
Systemstörung vorliegt, so leuchtet
die TPMS-Störungsleuchte auf.
Wir empfehlen, das System von
einer HYUNDAI-Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug aus
einem warmen Gebiet in ein
kaltes Gebiet oder aus einem
kalten Gebiet in ein warmes
Gebiet fahren oder wenn die
Außentemperatur höher oder
tiefer ist, sollten Sie den
Reifenluftdruck prüfen und auf
den vorgegeben Wert
korrigieren.
Schäden durch zu niedrigen
Druck
Ein deutlich zu niedriger
Reifenluftdruck macht das
Fahrzeug instabil und führt
möglicherweise zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug
und zu verlängerten
Bremswegen.
Längeres Fahren mit zu
geringem Reifenluftdruck kann
zur Überhitzung der Reifen und
zu Reifenschäden führen.
VORSICHT
Die TPMS-Störungsleuchte
kann aufleuchten, wenn sich
das Fahrzeug in der Nähe von
Hochspannungsleitungen
oder Sendeanlagen wie z.B.
an Polizeistationen,
öffentlichen Gebäuden und
Ämtern, Rundfunksendern,
militärischen Einrichtungen,
Flughäfen, Sendemasten usw.
aufhält. Hierdurch kann der
normale Betrieb des
Reifenluftdruck-
Überwachungssystems
(TPMS) beeinträchtigt werden.
Die TPMS-Störungsleuchte
kann aufleuchten, wenn
Schneeketten oder andere
separat erworbene
Vorrichtungen wie z.B.
Notebooks, Handy-
Ladegeräte, Fernstarter,
Navigationsgeräte usw. im
Fahrzeug verwendet werden.
Hierdurch kann der normale
Betrieb des Reifenluftdruck-
Überwachungssystems
(TPMS) beeinträchtigt werden.
ACHTUNG
6-14
Pannenhilfe
Reifen mit TPMS wechseln
Wenn Sie eine Reifenpanne haben,
leuchtet die Warnleuchte für zu
geringen Reifenluftdruck auf. Wir
empfehlen, den platten Reifen von
einer HYUNDAI-Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
Jedes Rad ist mit einem
Reifenluftdrucksensor ausgestattet,
der im Reifen hinter dem Ventilschaft
montiert ist. Sie müssen Räder
verwenden, die für das TPMS-
System vorgesehen sind. Es ist zu
empfehlen, Ihre Reifen von einer
HYUNDAI-Vertragswerkstatt warten
zu lassen.
Wenn Sie den Reifen mit dem zu
niedrigen Reifenluftdruck durch das
Reserverad ersetzen, blinkt die
Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck auf oder bleibt
eingeschaltet, bis der defekte Reifen
repariert und wieder am Fahrzeug
montiert wurde.
Nachdem Sie den Reifen mit dem zu
niedrigen Reifenluftdruck durch das
Reserverad ersetzt haben, kann die
Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck nach einigen
Minuten zu blinken beginnen oder
aufleuchten, da der am Reserverad
angebrachte TPMS-Sensor nicht
initialisiert wurde.
Nachdem der Reifen mit dem zu
niedrigen Reifenluftdruck wieder auf
den vorgegebenen Druck
aufgepumpt und wieder am Fahrzeug
angebracht wurde oder der am
angebrachten Reserverad montierte
TMPS-Sensor von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt initialisiert wurde,
erlöschen die TPMS-Störungsleuchte
und die Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck nach einer Fahrtdauer
von wenigen Minuten.
Wenn die Kontrollleuchte nach einer
Fahrdauer von einigen Minuten nicht
erlischt, empfehlen wir, das System
von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Wir empfehlen, von HYUNDAI
zugelassenes Dichtmittel zu
verwenden.
Beim Ersetzen des Reifens
durch einen neuen Reifen sollte
das Dichtmittel von
Reifenluftdrucksensor und Rad
entfernt werden.
ACHTUNG Wenn das ursprünglich
montierte Rad durch das
Reserverad ersetzt wird,
empfehlen wir, eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt aufzusuchen,
um den TPMS-Sensor an dem
montierten Reserverad
initialisieren und den Sensor am
ursprünglich montierten Rad
deaktivieren zu lassen.Wenn der
TPMS-Sensor am ursprünglich
montierten Rad noch immer
aktiv ist, während sich dieser im
Reserveradträger befindet,
arbeitet das Reifenluftdruck-
Überwachungssystem
möglicherweise nicht
ordnungsgemäß. Wir empfehlen,
das System von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt warten zu
lassen.
ACHTUNG
6-15
Pannenhilfe
6
Mit einer einfachen Sichtprüfung
lässt sich möglicherweise nicht
feststellen, ob der Reifenluftdruck zu
gering ist. Verwenden Sie für die
Messung des Reifenluftdrucks
immer ein präzises Manometer. Bitte
beachten Sie, dass das Ergebnis
einer Luftdruckmessung bei
betriebswarmem Reifen (nach dem
Fahren) höher ausfällt als bei einem
kalten Reifen.
"Kalter Reifen" bedeutet, dass das
Fahrzeug in den vergangenen 3
Stunden abgestellt war oder
maximal 1,6 km weit gefahren
wurde.
Lassen Sie den Reifen abkühlen,
bevor Sie den Reifenluftdruck
messen. Vergewissern Sie sich
immer, dass der Reifen kalt ist, bevor
Sie ihn bis zum empfohlenen
Luftdruck aufpumpen.
Wir empfehlen Ihnen, von
HYUNDAI zugelassenes
Dichtmittel zu verwenden, falls
Ihr Fahrzeug mit einem
Reifenluftdruck-
Überwachungssystem
ausgestattet ist. Das
Flüssigdichtmittel kann die
Reifenluftdrucksensoren
beschädigen.
ACHTUNG
TPMS
Das TPMS-System kann Sie
nicht vor schweren und
plötzlichen Reifenschäden
warnen, die durch äußere
Umstände wie Nägel oder auf
der Straße liegende
Gegenstände verursacht
werden.
Wenn Sie bemerken, dass das
Fahrzeug instabil wird, gehen
Sie sofort vom Gas, treten Sie
behutsam die Bremse und
halten Sie vorsichtig an einer
sicheren Stelle abseits der
Straße an.
VORSICHT
Schutz des TPMS
Das Ändern, Modifizieren oder
Deaktivieren der Komponenten
des Reifenluftdruck-
Überwachungssystems (TPMS)
kann dazu führen, dass die
Systemfunktion (das Warnen
des Fahrers vor zu geringem
Reifenluftdruck und/oder TPMS-
Störungen) beeinträchtigt wird.
Das Ändern, Modifizieren oder
Deaktivieren der Komponenten
des Reifenluftdruck-
Überwachungssystems (TPMS)
kann die Garantie für diese
Fahrzeugteile außer Kraft
setzen.
VORSICHT
6-16
Pannenhilfe
Nehmen Sie keine
Veränderungen am Fahrzeug
vor, die die TPMS-Funktion
beeinträchtigen könnten.
Handelsübliche Räder haben
keinen TPMS-Sensor.
Zu Ihrer Sicherheit empfehlen
wir die Verwendung von
Ersatzteilen, die bei einem
HYUNDAI-Vertragshändler
erworben wurden.
Verwenden Sie bei
handelsüblichen Rädern
einen von HYUNDAI
zugelassenen TPMS-Sensor.
Wenn Ihr Fahrzeug nicht mit
einem TPMS-Sensor
ausgerüstet ist oder das
TPMS nicht ordnungsgemäß
funktioniert, kommt Ihr
Fahrzeug möglicherweise
nicht über die nächste
Hauptuntersuchung.
Alle im unten genannten
Zeitraum in EUROPA
verkauften Fahrzeuge
müssen mit TPMS
ausgestattet sein.
- Neues Fahrzeugmodell: 1.
November 2012 ~
- Aktuelles Fahrzeugmodell:
1. November 2014~ (auf
Grundlage der
Fahrzeugzulassungen)
VORSICHT
6-17
Pannenhilfe
6
(1) Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck/TPMS-
Störungsleuchte
(2) Reifendefekt-Positionsanzeige
und Reifenluftdruckanzeige
(Anzeige auf dem LCD-Display)
Reifenluftdruck prüfen
Sie können den Reifenluftdruck im
Assistenzmodus des Kombi-
instruments prüfen.
Siehe "LCD-Betriebsarten" in
Kapitel 3.
Der Reifenluftdruck wird angezeigt,
wenn das Fahrzeug nach dem
Anlassen des Motors einige
Minuten lang gefahren ist.
Wenn nach dem Anhalten des
Fahrzeugs kein Reifenluftdruck
angezeigt wird, erscheint die
Meldung "Anzeige nur bei Fahrt".
Prüfen Sie den Reifenluftdruck
nach dem Fahren.
Die angezeigten Reifenluftdruck-
werte können von den mit
einem Reifendruckmessgerät
gemessenen Werten abweichen.
Sie können die Maßeinheit für
den Reifenluftdruck im Modus
"Benutzereinstellungen" des
Kombiinstruments ändern.
- psi, kpa, bar (Siehe "LCD-
Modus" in Kapitel 3.)
REIFENLUFTDRUCK-ÜBERWACHUNGSSYSTEM (TPMS, AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
(AUSFÜHRUNG B)
OOS067005
OOS047115L
OOS047119L
6-18
Pannenhilfe
Reifenluftdruck-
Überwachungssystem
Prüfen Sie monatlich alle Reifen
im kalten Zustand (einschließlich
Reserverad, sofern vorhanden) und
korrigieren Sie die Reifenluftdrücke
bei Bedarf nach den Angaben des
Fahrzeugherstellers, die auf dem
Schild oder Aufkleber am Fahrzeug
vermerkt sind. (Wenn an Ihrem
Fahrzeug Reifen montiert sind,
deren Größe nicht auf dem Schild
oder Aufkleber vermerkt ist, müssen
Sie die entsprechenden Reifenluft-
drücke in Erfahrung bringen.)
Ihr Fahrzeug ist mit einem
Reifenluftdruck-Überwachungs-
system (TPMS) ausgerüstet, das für
noch mehr Sicherheit sorgt. Das
System schaltet eine Warnleuchte
ein, wenn der Reifenluftdruck eines
oder mehrerer Reifen deutlich zu
gering ist. Halten Sie Ihr Fahrzeug
möglichst umgehend an und prüfen
und korrigieren Sie die Reifen-
luftdrücke, wenn die Warnleuchte
für zu geringen Reifenluftdruck
aufleuchtet. Das Fahren mit einem
Reifen, dessen Luftdruck deutlich zu
gering ist, lässt den Reifen zu heiß
werden und kann zu einem Reifen-
schaden führen. Ferner erhöht ein
zu geringer Reifenluftdruck den
Kraftstoffverbrauch und den
Reifenverschleiß und beeinträchtigt
möglicherweise das Fahr- und
Bremsverhalten.
Beachten Sie, dass das TPMS kein
Ersatz für eine ordnungsgemäße
Pflege der Reifen ist. Der Fahrer hat
auch dann für einen korrekten
Reifenluftdruck zu sorgen, wenn
dieser noch nicht soweit gesunken
ist, dass die entsprechende Warn-
leuchte aufleuchtet.
Ihr Fahrzeug ist überdies mit
einer TPMS-Störungsleuchte
ausgestattet, die aufleuchtet, wenn
das System nicht ordnungsgemäß
funktioniert. Die TPMS-Störungs-
leuchte ist an die Reifendruck-
Warnleuchte gekoppelt. Wenn das
System eine Störung erkennt, blinkt
die Warnleuchte ca. eine Minute lang
und leuchtet danach permanent
weiter. Dieser Ablauf setzt sich
bei nachfolgenden Fahrzeugstarts
solange fort, wie die Störung
bestehen bleibt. Wenn die
Störungsleuchte leuchtet, kann das
System einen zu geringen Reifen-
luftdruck möglicherweise nicht so
erkennen oder anzeigen, wie es
eigentlich vorgesehen ist.
Eine Fehlfunktion des TPMS-
Systems kann aus verschiedenen
Gründen auftreten. Dazu zählt auch
das Austauschen oder Wechseln von
Reifen oder Felgen, die für das
TPMS-System nicht geeignet sind
und deshalb die Funktion des
Systems beeinträchtigen. Über-
prüfen Sie immer, ob die TPMS-
Störungsleuchte aufleuchtet, nach-
dem Sie einen oder mehrere Reifen
bzw.
Zu hoher oder niedriger Reifen-
luftdruck kann die Haltbarkeit
der Reifen verkürzen, das
Fahrverhalten beeinträchtigen
und plötzliche Reifenpannen
verursachen, die wiederum zum
Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug und zu einem Unfall
führen können.
VORSICHT
6-19
Pannenhilfe
6
Räder an Ihrem Fahrzeug gewech-
selt haben. Auf diese Weise erhalten
Sie die Gewissheit, dass das TPMS
auch mit den neuen Reifen oder
Rädern ordnungsgemäß funk-
tioniert.
In den folgenden Fällen emp-
fehlen wir, das System in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt über-
prüfen zu lassen.
1. Die Warnleuchte für zu
geringen Reifenluftdruck/
TPMS-Störungsleuchte leuchtet
nach dem Einschalten der
Zündung (Stellung ON) oder bei
laufendem Motor nicht drei
Sekunden lang auf.
2. Die TPMS-Störungsleuchte
blinkt etwa eine Minute lang
und leuchtet dann permanent.
3. Die Reifendefekt-Positions-
anzeige erlischt nicht.
Warnleuchte
"Reifenluftdruck
zu niedrig"
Reifendefekt-
Positionsanzeige
und
Reifenluftdruck-
anzeige
Wenn die Warnleuchten der
Reifenluftdrucküberwachung auf-
leuchten und eine Warnmeldung auf
dem LCD-Display des Kombiinstru-
ments erscheint, ist der Reifenluft-
druck in einem oder mehreren
Reifen des Fahrzeugs deutlich zu
niedrig. Die Reifendefekt-Positions-
anzeige zeigt an, in welchem Reifen
der Luftdruck deutlich zu niedrig ist.
Dazu wird die Position des Reifens
durch eine Kontrollleuchte signali-
siert.
Wenn eine der Warnleuchten
aufleuchtet, drosseln Sie umgehend
das Tempo, fahren Sie nicht zu
schnell durch Kurven und denken
Sie daran, dass sich der Anhalteweg
verlängert. Halten Sie an und
kontrollieren Sie möglichst umge-
hend die Reifen. Korrigieren Sie die
Reifenluftdrücke anhand der An-
gaben auf dem Schild oder Aufkleber
außen an der B-Säule der Fahrertür.
Wenn keine Tankstelle in Reichweite
ist oder der Reifen die Luft nicht
halten kann, ersetzen Sie das Rad
mit dem zu niedrigen Luftdruck durch
das Reserverad.
Wenn Sie nach dem Ersetzen des
defekten Rads durch das Ersatzrad
etwa zehn Minuten lang mit einer
Geschwindigkeit von mehr als 25
km/h gefahren sind, passiert Fol-
gendes:
Die TPMS-Störungsanzeige blinkt
etwa eine Minute lang und leuchtet
dann permanent, da kein TPMS-
Sensor am Reserverad montiert
ist.
ANMERKUNG
OOS047115L
6-20
Pannenhilfe
Das Reserverad ist nicht mit
einem Reifenluftdrucksensor
ausgerüstet.
TPMS-Störungs-
leuchte
(Reifendrucküber-
wachung)
Bei einer Störung des Reifenluft-
druck-Überwachungssystems blinkt
etwa eine Minute lang die TPMS-
Störungsleuchte und leuchtet dann
permanent.
Wir empfehlen, das System in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt über-
prüfen zu lassen.
Bei einer TPMS-Fehlfunktion
leuchtet die Reifendefekt-Posi-
tionsanzeige auch dann nicht auf,
wenn der Luftdruck eines Reifens
zu niedrig ist.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
Im Winter oder bei niedrigen
Temperaturen kann die TPMS-
Warnleuchte aufleuchten, wenn
der Reifenluftdruck bei warmem
Wetter auf den empfohlenen
Wert korrigiert wurde. Das
bedeutet nicht, dass eine
Fehlfunktion der Reifenluft-
drucküberwachung (TPMS) vor-
liegt. Vielmehr verursacht die
tiefere Temperatur eine Druck-
minderung.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug aus
einem warmen Gebiet in ein
kaltes Gebiet oder aus einem
kalten Gebiet in ein warmes
Gebiet fahren oder wenn die
Außentemperatur höher oder
tiefer ist, sollten Sie den
Reifenluftdruck prüfen und auf
den vorgegeben Wert kor-
rigieren.
ACHTUNG
Schäden durch zu niedrigen
Druck
Ein deutlich zu niedriger
Reifenluftdruck macht das
Fahrzeug instabil und führt
möglicherweise zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug
und zu verlängerten Brems-
wegen.
Längeres Fahren mit zu
geringem Reifenluftdruck kann
zur Überhitzung der Reifen und
zu Reifenschäden führen.
VORSICHT
6-21
Pannenhilfe
6
Reifen mit TPMS wechseln
Wenn Sie eine Reifenpanne haben,
leuchten die Reifenluftdruck-
Warnleuchte und die Positions-
anzeige auf. Wir empfehlen, das
System in einer HYUNDAI.
Alle Räder sind mit einem
Reifenluftdrucksensor ausgerüstet,
der sich im Reifen unter dem
Ventilschaft befindet. Sie müssen
Räder verwenden, die für das TPMS-
System vorgesehen sind. Es wird
empfohlen, den Reifenservice einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt in
Anspruch zu nehmen.
Die TPMS-Störungsleuchte
blinkt möglicherweise etwa
eine Minute lang und leuchtet
dann permanent, wenn sich
das Fahrzeug in der Nähe
von Hochspannungsleitungen
oder Sendeanlagen wie z. B.
an Polizeistationen, öffent-
lichen Gebäuden und Ämtern,
Rundfunksendern, militäri-
schen Einrichtungen, Flug-
häfen, Sendemasten usw.
aufhält. Dort können
Störsignale die ordnungs-
gemäße Funktion des Reifen-
luftdruck-Überwachungs-
systems (TPMS) beeinträchti-
gen.
ACHTUNG
Verwenden Sie NIEMALS ein
Reifenpannenspray, um einen
Reifen mit zu geringem Luft-
druck zu reparieren und/oder
aufzupumpen. Das Reifen-
dichtmittel kann den Reifen-
luftdrucksensor beschädigen.
Wird ein Reifenpannenspray
verwendet, muss der Reifen-
luftdrucksensor anschließend
ersetzt werden.
ACHTUNG
Die TPMS-Störungsleuchte
blinkt möglicherweise eine
Minute lang und leuchtet dann
permanent, wenn Schneeket-
ten aufgezogen sind oder
elektronische Geräte wie z. B.
Notebooks, Handy-Ladege-
räte, Fremdstartaggregate
oder Navigationsgerät usw. im
Fahrzeug benutzt werden.
Die normale Funktion
des Reifenluftdruck-Über-
wachungssystems (TPMS)
kann dadurch beeinträchtigt
werden.
6-22
Pannenhilfe
Wenn Sie nach dem Ersetzen des
defekten Rads durch das Ersatzrad
etwa zehn Minuten lang mit einer
Geschwindigkeit von mehr als
25 km/h gefahren sind, passiert
Folgendes:
Die TPMS-Störungsanzeige blinkt
etwa eine Minute lang und leuchtet
dann permanent, da kein TPMS-
Sensor am Reserverad montiert
ist.
Mit einer einfachen Sichtprüfung
lässt sich möglicherweise nicht
feststellen, ob der Luftdruck eines
Reifens zu gering ist. Verwenden Sie
für die Messung des Reifenluftdrucks
immer ein präzises Manometer. Bitte
beachten Sie, dass das Ergebnis
einer Luftdruckmessung bei be-
triebswarmem Reifen (nach dem
Fahren) höher ausfällt als bei einem
kalten Reifen (in den vergangenen
3 Stunden nicht oder maximal
1,6 km weit gefahren).
Lassen Sie den Reifen abkühlen,
bevor Sie den Reifenluftdruck
messen. Vergewissern Sie sich
immer, dass der Reifen kalt ist, bevor
Sie ihn bis zum empfohlenen
Luftdruck aufpumpen.
"Kalter Reifen" bedeutet, dass das
Fahrzeug in den vergangenen 3
Stunden abgestellt war oder
maximal 1,6 km weit gefahren
wurde.
Das TPMS-System kann Sie
nicht vor schweren und
plötzlichen Reifenschäden
warnen, die durch äußere
Umstände wie Nägel oder auf
der Straße liegende Gegen-
stände verursacht werden.
Wenn Sie bemerken, dass das
Fahrzeug instabil wird, gehen
Sie sofort vom Gas, treten Sie
behutsam die Bremse und
halten Sie vorsichtig an einer
sicheren Stelle abseits der
Straße an.
VORSICHT
6-23
Pannenhilfe
6
Betrifft EUROPA
Nehmen Sie keine Ver-
änderungen am Fahrzeug vor,
die die TPMS-Funktion beeint-
rächtigen könnten.
Handelsübliche Räder haben
keinen TPMS-Sensor.
Zu Ihrer Sicherheit empfehlen
wir die Verwendung von
Ersatzteilen, die bei einem
HYUNDAI Vertragshändler
erworben wurden.
Verwenden Sie bei handels-
üblichen Rädern einen von
HYUNDAI zugelassenen
TPMS-Sensor. Wenn Ihr
Fahrzeug nicht mit einem
TPMS-Sensor ausgerüstet ist
oder das TPMS nicht ord-
nungsgemäß funktioniert,
kommt Ihr Fahrzeug mög-
licherweise nicht über die
nächste Hauptuntersuchung.
Alle im unten genannten
Zeitraum in EUROPA ver-
kauften Fahrzeuge müssen
mit TPMS ausgestattet sein.
- Neues Fahrzeugmodell:
1. November 2012~
- Aktuelles Fahrzeugmodell:
1. November 2014~ (auf
Grundlage der Fahrzeug-
zulassungen)
VORSICHT
Das Ändern, Modifizieren oder
Deaktivieren der Komponenten
des Refenluftdruck-Über-
wachungssystems (TPMS) kann
dazu führen, dass die System-
funktion (das Warnen des
Fahrers vor zu geringem
Reifenluftdruck und/oder TPMS-
Störungen) beeinträchtigt wird.
Das Ändern, Modifizieren oder
Deaktivieren der Komponenten
des Reifenluftdruck-Über-
wachungssystems (TPMS) kann
die Garantie für diese Fahr-
zeugteile außer Kraft setzen.
VORSICHT
6-24
Pannenhilfe
Wagenheber und Werkzeug
(1) Wagenheberkurbel
(2) Wagenheber
(3) Radmutternschlüssel
Wagenheber, Wagenheberkurbel
und Radmutternschlüssel befinden
sich im Kofferraum unter der Ab-
deckung.
Der Wagenheber ist nur für den
Radwechsel in einem Notfall
vorgesehen.
Drehen Sie die Flügelschraube
gegen den Uhrzeigersinn, um das
Reserverad zu entnehmen.
Verstauen Sie das Reserverad in
derselben Mulde und sichern Sie es,
indem Sie die Flügelschraube im
Uhrzeigersinn drehen.
Verstauen sie das Reserverad und
die Werkzeuge an den dafür
vorgesehenen Stellen, damit sie
nicht "scheppern".
IM FALL EINER REIFENPANNE (MIT RESERVERAD, AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
Das Wechseln von Rädern kann
gefährlich sein. Beachten Sie
beim Wechseln von Rädern die
folgende Anleitung, um die
Gefahr schwerer oder lebens-
gefährlicher Verletzungen zu
verringern.
VORSICHT
Halten Sie sich bei der
Benutzung der Wagenheber-
kurbel vom flachen Ende fern.
Das flache Ende hat scharfe
Kanten, an denen man sich
schneiden kann.
ACHTUNG OOS067035L
OOS067036L
6-25
Pannenhilfe
6
Falls sich die Halteschraube des
Reifens von Hand nur schwer lösen
lässt, kann diese problemlos mit dem
Radmutternschlüssel gelöst werden.
Drehen Sie die Reifenhalteschraube
mit dem Radmutternschlüssel
entgegen dem Uhrzeigersinn.
Radwechsel
Das Fahrzeug könnte vom
Wagenheber rutschen/rollen
und Personen schwer oder
sogar lebensgefährlich ver-
letzen. Beachten Sie folgende
Sicherheitshinweise:
Sorgen Sie dafür, dass sich
keine Person unter dem
Fahrzeug befindet, wenn das
Fahrzeug mit einem Wagen-
heber angehoben ist.
Versuchen Sie niemals, ein
Rad auf der Fahrbahn zu
wechseln. Fahren Sie das
Fahrzeug vor dem Rad-
wechsel immer erst von der
Straße und stellen Sie es auf
festem und ebenem Unter-
grund ab. Wenn Sie abseits
der Straße keinen ebenen und
festen Untergrund finden
können, rufen Sie einen
Abschleppdienst zu Hilfe.
VORSICHT
Benutzen Sie unbedingt den
Wagenheber, der zum Fahr-
zeug gehört.
Platzieren Sie den Wagen-
heber beim Aufbocken nur an
den dafür vorgesehenen Auf-
nahmepunkten und niemals
an den Stoßfängern oder
anderen Teilen des Fahr-
zeugs.
Lasser Sie den Motor nicht an
und lassen Sie ihn auch nicht
laufen, wenn das Fahrzeug
mit einem Wagenheber ange-
hoben ist.
Sorgen Sie dafür, dass sich
keine Person in dem Fahrzeug
befindet, wenn es mit einem
Wagenheber angehoben wird.
Halten Sie Kinder von der
Straße und vom Fahrzeug
fern.
OOS067040
6-26
Pannenhilfe
So sollten Sie beim Radwechsel
vorgehen:
1. Stellen Sie das Fahrzeug auf
festem und ebenem Untergrund
ab.
2. Bringen den Wählhebel in die
Stellung "P" (Parken, Fahrzeuge
mit Doppelkupplungsgetriebe)
oder schalten Sie in den Leerlauf
(Fahrzeuge mit Schaltgetriebe),
ziehen Sie die Feststellbremse
und bringen Sie den Zündschalter
in die Stellung LOCK/OFF.
3. Schalten Sie die Warnblinkanlage
ein (Taste drücken).
4. Nehmen Sie den Radmuttern-
schlüssel, den Wagenheber, die
Wagenheberkurbel und das
Ersatzrad aus dem Fahrzeug.
[A] : Blockieren
5. Legen Sie Keile vor und hinter das
Rad, das dem zu wechselnden
Rad diagonal gegenüber liegt.
6. Lösen Sie die Radmuttern in der
gezeigten Reihenfolge um jeweils
eine Umdrehung gegen den
Uhrzeigersinn. Schrauben Sie sie
aber erst dann ab, wenn das Rad
nicht beim Anheben nicht mehr
den Boden berührt.
OOS067016L OOS067017
6-27
Pannenhilfe
6
7. Setzen Sie den Wagenheber an
dem dafür vorgesehenen Auf-
nahmepunkt an der Rahmen-
unterseite an, der dem zu
wechselnden Rad am nächsten
ist. Die Aufnahmepunkte bestehen
aus am Rahmen angeschweißten
Blechen mit zwei Aussparungen.
Heben Sie das Fahrzeug niemals
an einer anderen Stelle an.
Andernfalls wird möglicherweise
das Dichtungsprofil beschädigt.
8. Führen Sie die Kurbel in den
Wagenheber ein und drehen Sie
sie gegen den Uhrzeigersinn, bis
sich das Fahrzeug so weit hebt,
dass das Rad nicht mehr den
Boden berührt. Vergewissern Sie
sich, dass das Fahrzeug fest auf
dem Wagenheber ruht.
9. Lösen Sie die Radmuttern mit
dem Radmutternschlüssel und
schrauben Sie sie mit den Fingern
ab. Ziehen Sie das Rad von den
Radbolzen und legen Sie es in
sicherer Entfernung flach auf den
Boden. Beseitigen Sie Schmutz,
der an den Radbolzen, den
Kontaktflächen und am Rad
anhaftet.
10. Schieben Sie das Reserverad
auf die Bolzen der Radnabe.
11. Schrauben Sie die Radmuttern
mit den Fingern auf die Bolzen.
Der Konus der Radmuttern muss
zum Rad zeigen.
12. Lassen Sie das Fahrzeug
herunter, indem Sie die
Wagenheberkurbel gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
OOS067018
Vorn Hinten
OOS067020
6-28
Pannenhilfe
13. Ziehen Sie die Radmuttern in der
gezeigten Reihenfolge mit dem
Radmutternschlüssel fest. Kon-
trollieren Sie bei jeder einzelnen
Radmutter, ob sie wirklich
festsitzt. Wir empfehlen, die
Radmuttern nach dem Rad-
wechsel möglichst umgehend
in einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt nachziehen zu lassen.
Das vorgeschriebene Anzugs-
drehmoment der Radmuttern
beträgt 11-13 kgf•m.
Prüfen Sie den Reifenluftdruck,
sofern Sie ein Manometer zur Hand
haben (siehe "Reifen und Räder" in
Kapitel 8.). Wenn der Reifenluftdruck
zu hoch oder niedrig ist, fahren Sie
langsam zur nächsten Tankstelle und
korrigieren Sie ihn. Installieren Sie
immer die Ventilkappen, nachdem
Sie den Reifenluftdruck geprüft bzw.
korrigiert haben. Wenn die Ventil-
kappe nicht wieder angebracht wird,
entweicht möglicherweise Luft aus
dem Reifen. Wenn Sie eine
Ventilkappe verlieren, kaufen Sie
eine neue und bringen Sie sie
möglichst umgehend an. Befestigen
Sie nach einem Radwechsel das
defekte Rad an der vorgesehenen
Stelle und verstauen Sie den
Wagenheber und das Werkzeug
ordnungsgemäß in den
entsprechenden Staufächern.
Prüfen Sie möglichst bald nach
der Montage des Reserverads
den Reifenluftdruck und
korrigieren Sie ihn nach Bedarf.
Wenn Reifen ersetzt wurden,
prüfen Sie die Radmuttern nach
einer Fahrstrecke von 50 km.
Überprüfen Sie die Radmuttern
außerdem nach einer
Fahrdistanz von 1.000 km
erneut.
Versuchen Sie nicht, das Rad zu
wechseln, sondern überlassen Sie
dies einem Fachmann, wenn der
Wagenheber, die Radmuttern oder -
bolzen oder andere Dinge beschä-
digt oder in schlechtem Zustand
sind.
ANMERKUNG
Die Radbolzen und Radmuttern
Ihres Fahrzeugs haben metri-
sche Gewinde. Achten Sie beim
Radwechsel darauf, dass bei der
Montage wieder dieselben
Muttern verwendet werden. Falls
Radmuttern ersetzt werden
müssen, achten Sie darauf, dass
die neuen Muttern metrische
Gewinde haben, damit die
Radbolzen nicht beschädigt
werden und das Rad fest auf der
Nabe sitzt. Wir empfehlen, sich
an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.
ACHTUNG
OOS067019L
6-29
Pannenhilfe
6
Verwendung von Noträdern
(ausstattungsabhängig)
Noträder sind ausschließlich für
den Notfall konzipiert. Fahren Sie
vorsichtig, wenn ein Notrad montiert
ist, und beachten Sie stets die
Sicherheitshinweise.
Beim Fahren mit montiertem Notrad:
Prüfen Sie nach der Montage des
Notrads den Reifenluftdruck. Der
vorgeschriebene Reifenluftdruck
für das Notrad beträgt 420 kPa
(60 psi).
Fahren Sie mit montiertem Notrad
nicht in eine automatische
Waschanlage.
Montieren Sie das Notrad niemals
an ein einem anderen Fahrzeug,
da das Rad speziell für Ihr
Fahrzeug ausgelegt ist.
Die Lebensdauer des Notrad-
Reifenprofils ist kürzer als die
eines serienmäßigen Reifens.
Prüfen Sie Ihr Notrad deshalb
regelmäßig und ersetzen Sie
einen verschlissenen Notrad-
Reifen durch einen Reifen gleicher
Größe und Bauart, der auf
dieselbe Felge montieren wird.
Verwenden Sie nicht mehrere
Noträder gleichzeitig.
Ziehen Sie keinen Anhänger,
solange ein Notrad montiert ist.
Wenn nach der Reifenreparatur
wieder das Originalrad am
Fahrzeug montiert wird, müssen
die Radmuttern mit dem
vorgeschriebenen Anzugsdreh-
moment festgezogen werden. Das
für die Radmuttern vorgesch-
riebene Anzugsdrehmoment
beträgt 11-13 kgf•m.
ANMERKUNG
So verhindern Sie, dass das
Notrad versagt und Sie die
Kontrolle über das Fahrzeug
verlieren und einen Unfall
verursachen:
Benutzen Sie das Notrad nur
im Notfall.
Fahren Sie niemals schneller
als 80 km/h.
Überschreiten Sie weder die
maximal zulässige Zuladung
Ihres Fahrzeugs noch die
maximal zulässige Belastung
des Notrads. Die maximal
zulässige Reifenbelastung ist
auf der Reifenflanke des
Notrads angegeben.
VORSICHT
Benutzen Sie das Notrad
nicht permanent. Lassen Sie
den Originalreifen möglichst
umgehend ersetzen oder
reparieren, damit das Notrad
nicht versagt.
6-30
Pannenhilfe
So verhindern Sie Schäden an
Notrad und Fahrzeug:
Passen Sie Ihre Geschwindig-
keit an den Straßenzustand
an, um allen Gefahren
(Schlaglöcher etc.) aus dem
Weg zu gehen.
Fahren Sie nach Möglichkeit
nicht über Hindernisse. Das
Notrad hat einen kleineren
Durchmesser als ein her-
kömmliches Rad, wodurch
sich die Bodenfreiheit um ca.
25 mm verringert.
Ziehen Sie keine Schneekette
auf ein Notrad. Da ein Notrad-
Reifen kleiner ist als ein
serienmäßiger Reifen, würde
die Schneekette nicht ord-
nungsgemäß passen.
Montieren Sie den Not-
radreifen nicht auf anderen
Felgen und montieren Sie
keine herkömmlichen Reifen,
Winterreifen, Radkappen und
Radzierblenden auf einer
Notradfelge.
ACHTUNG
1. Modellbezeichnung
2. Maximal zulässige Last
3. Ziehen Sie die Feststellbremse
an, wenn Sie den Wagenheber
benutzen.
4. Schalten Sie den Motor aus, wenn
Sie den Wagenheber benutzen.
5. Begeben Sie sich nicht unter ein
Fahrzeug, dass auf einem Wagen-
heber ruht.
6. Für den Wagenheber vorge-
sehene Ansatzpunkte
7. Beim Anheben des Fahrzeugs
muss der Wagenheber senkrecht
stehen.
8. Legen Sie den Rückwärtsgang ein
(Fahrzeuge mit Schaltgetriebe)
oder bringen Sie den Wählhebel
in die Stellung P (Fahrzeuge
mit Doppelkupplungsgetriebe).
9. Benutzen Sie den Wagenheber
nur auf festem und ebenem
Untergrund.
10. Hersteller Wagenheber
11. Herstellungsdatum Wagenheber
12. Firma und Adresse des
Vertreters
Der tatsächlich im Fahrzeug angebrachte Wagenheber-Aufkleber kann von
der Abbildung abweichen.
Nähere Angaben finden Sie auf dem Aufkleber am Wagenheber.
Aufkleber Wagenheber
Beispiel
OOS067043
6-31
Pannenhilfe
6
JACKDOC14S
EG-Konformitätserklärung für Wagenheber
6-32
Pannenhilfe
Studieren Sie im Interesse der
Sicherheit zunächst sorgfältig das
vorliegende Handbuch und halten
Sie sich an die darin aufgeführten
Anweisungen.
(1) Kompressor
(2) Dichtmittelflasche
Das Tire Mobility Kit dient lediglich
der provisorischen Reparatur des
Reifens. Wir empfehlen, das System
in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
Einleitung
Mit dem Tire Mobility Kit (Reifen-
pannen- Set) bleiben Sie auch nach
einer punktuellen Reifenpanne
mobil.
Das aus einem Kompressor und
Dichtmittel bestehende System
dichtet effektiv und bequem die
meisten punktuellen Undichtigkeiten
von PKW-Reifen ab, die durch Nägel
oder ähnliche Gegenstände hervor-
gerufen wurden, und es pumpt den
Reifen auf.
Nachdem Sie sich davon überzeugt
haben, dass der Reifen ordnungs-
gemäß abgedichtet wurde, können
Sie mit dem Reifen vorsichtig (bis zu
200 km) und mit einer maximalen
Geschwindigkeit von 80 km/h
weiterfahren, um eine Werkstatt oder
einen Reifenhandel zu erreichen, wo
der Reifen ersetzt werden kann.
Es ist möglich, dass in bestimmten
Fällen Reifen mit größeren
punktuellen Undichtigkeiten oder mit
Beschädigungen der Reifenflanke
nicht vollständig abgedichtet werden
können.
IM FALL EINER REIFENPANNE (MIT TIRE MOBILITY KIT, AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
- AUSFÜHRUNG A
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit nicht zum Reparieren
undichter Reifenflanken. An-
dernfalls besteht Unfallgefahr
aufgrund von Reifenschäden.
VORSICHT
Lassen Sie den Reifen
möglichst zeitnah reparieren.
Nach dem Aufpumpen mit dem
Tire Mobility Kit kann der Reifen
jederzeit Luft verlieren.
VORSICHT
Benutzen Sie das Tire Mobility
Kit nicht, wenn mehrere Reifen
defekt sind: Das Reifendicht-
mittel aus dem Tire Mobility Kit
reicht nur für einen Reifen.
ACHTUNG
OOS067030
6-33
Pannenhilfe
6
Nachlassender Luftdruck des
betroffenen Reifens kann das
Fahrverhalten ungünstig beein-
flussen.
Vermeiden Sie aus diesem Grund
abrupte Lenkbewegungen und
andere kritische Fahrmanöver,
besonders wenn das Fahrzeug stark
beladen ist oder wenn Sie einen
Anhänger ziehen.
Das Tire Mobility Kit ist nicht für die
dauerhafte Reifeninstandsetzung
konzipiert und kann nur für einen
Reifen verwendet werden. Diese
Benutzerhinweise zeigen Ihnen
Schritt für Schritt, wie Sie
vorübergehend eine punktuelle
Reifenundichtigkeit einfach und
zuverlässig abdichten können.
Lesen Sie dazu den Abschnitt
"Anmerkungen für die sichere
Anwendung des Tire Mobility Kit".
Anmerkungen für die sichere
Verwendung des Tire Mobility
Kit
Stellen Sie Ihr Fahrzeug am
Straßenrand ab, damit Sie sicher
und abseits des fließenden
Verkehrs mit dem Tire Mobility Kit
arbeiten können.
Um sicherzustellen, dass sich Ihr
Fahrzeug auch auf fast ebenem
Untergrund nicht bewegen kann,
betätigen Sie immer die Feststell-
bremse.
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit ausschließlich zum Abdichten
und Aufpumpen von PKW-Reifen.
Mit dem Tire Mobility Kit lassen
sich nur Undichtigkeiten im
Bereich der Lauffläche des Reifens
abdichten.
Verwenden Sie es nicht für
Motorräder, Fahrräder oder andere
Reifenarten.
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit zu Ihrer eigenen Sicherheit
nicht, wenn sowohl der Reifen als
auch die Felge beschädigt sind.
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit nicht, wenn ein Reifen stark
beschädigt ist, weil er vorher
platt oder mit zu geringem
Luftdruck gefahren wurde.
Nur punktuelle Undichtigkeiten
im Bereich der Reifenlauffläche
können mit dem Tire Mobility Kit
abgedichtet werden.
VORSICHT
6-34
Pannenhilfe
Die Verwendung des Tire Mobility
Kit führt möglicherweise nicht zum
Erfolg, wenn die schadhafte Stelle
des Reifens größer als ca. 6 mm ist.
Für den Fall, dass sich der Reifen
nicht mit dem Tire Mobility Kit
fahrtauglich machen lässt,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit nicht bei stark beschädigten
Reifen, die zuvor ohne bzw. mit zu
wenig Luft gefahren wurden.
Entfernen Sie keine Fremdkörper
(z. B. Nägel oder Schrauben), die
in den Reifen eingedrungen sind.
Vorausgesetzt, dass sich das
Fahrzeug im Freien befindet,
lassen Sie den Motor laufen.
Andernfalls könnte beim Kom-
pressorbetrieb unter Umständen
die Fahrzeugbatterie entladen
werden.
Lassen Sie das Tire Mobility Kit
niemals unbeaufsichtigt, während
sie damit arbeiten.
Lassen Sie den Kompressor nicht
länger als 10 Minuten ohne
Unterbrechung laufen, da der
Kompressor überhitzen könnte.
Benutzen Sie das Tire Mobility Kit
nicht bei Außentemperaturen von
weniger als -30°C.
Falls Dichtmittel auf die Haut
gelangt, den betroffenen Bereich
gründlich mit Wasser abwaschen.
Falls die Reizung anhält, einen
Arzt aufsuchen.
Falls Dichtmittel in die Augen
gelangt, die Augen mindestens 15
Minuten lang ausspülen. Falls die
Reizung anhält, einen Arzt
aufsuchen.
Falls Dichtmittel verschluckt wird,
den Mund ausspülen und viel
Wasser trinken. Bewusstlose
Personen nicht selber behandeln,
sondern sofort einen Arzt
aufsuchen.
Bei anhaltendem Kontakt mit dem
Dichtmittel besteht die Gefahr von
Gewebe- und Leberschäden.
6-35
Pannenhilfe
6
0. Aufkleber Geschwindigkeitsbe-
schränkung
1. Dichtmittelflasche mit Aufkleber
Geschwindigkeitsbeschränkung
2. Einfüllschlauch von der Dicht-
mittelflasche zum Rad
3. Stecker und Kabel für das direkte
Anschließen an die 12V-Steckdose
4. Halterung für die Dichtmittel-
flasche
5. Kompressor
6. Schalter EIN/AUS
7. Druckmanometer für das
Anzeigen des Reifenluftdrucks
8. Knopf für das Ablassen des
Reifenluftdrucks
9. Schlauch, Kompressor und
Dichtmittelflasche oder Kom-
pressor und Reifen verbinden
Klemmzangen, Kabel und Verbin-
dungsschlauch sind im Kompressor-
gehäuse verstaut.
Halten Sie sich genau an die ange-
gebene Reihenfolge, da andernfalls
unter hohem Druck stehendes
Dichtmittel entweichen kann.
OEL069020
Bestandteile des Tire Mobility Kit
Dichtmittelverfallsdatum
Verwenden Sie das Reifendicht-
mittel nicht nach Ablauf des auf
dem Behälter angegebenen
Verfallsdatums. Andernfalls
besteht die erhöhte Gefahr von
Reifenschäden.
VORSICHT
Dichtmittel
Von Kindern fernhalten.
Nicht in die Augen gelangen
lassen.
Nicht verschlucken.
VORSICHT
6-36
Pannenhilfe
Verwendung des Tire Mobility
Kit
1. Schütteln Sie die Dichtmittel-
flasche.
2. Schrauben Sie den Verbindungs-
schlauch (9) auf den Anschluss
der Dichtmittelflasche.
3. Stellen Sie sicher, dass der Knopf
(8) am Kompressor nicht gedrückt
wird.
4. Schrauben Sie die Ventilkappe
vom Ventil des defekten Reifens
ab und schrauben Sie den
Einfüllschlauch (2) der Dichtmittel-
flasche auf das Ventil.
Lösen Sie den Aufkleber (0) mit
dem Höchstgeschwindigkeits-
hinweis von der Dichtmittel-
flasche (1) und befestigen Sie
ihn gut sichtbar im Fahrzeug
(zum Beispiel im Bereich des
Lenkrads), damit der Fahrer
daran erinnert wird, dass er
nicht zu schnell fahren darf.
ACHTUNG
OOS067010
OLMF064104 OOS067011R
6-37
Pannenhilfe
6
5. Schieben Sie die Dichtmittel-
flasche in das Kompressor-
gehäuse (4), sodass die Flasche
aufrecht steht.
6. Vergewissern Sie sich, dass der
Kompressor ausgeschaltet ist,
Schalterstellung 0.
7. Schließen Sie das Stromkabel (3)
des Kompressors an die 12-Volt-
Steckdose des Fahrzeugs an.
Beim Anschließen des Strom-
kabels nur die beifahrerseitige
Steckdose vorn verwenden.
8. Schalten Sie den Kompressor bei
eingeschalteter Zündung ein und
lassen Sie ihn etwa 5 bis 7
Minuten lang laufen, um das
Dichtmittel bis zum Erreichen des
richtigen Drucks einzufüllen.
(siehe "Reifen und Räder" in
Kapitel 8). Der Reifendruck nach
dem Befüllen spielt keine Rolle. Er
wird später kontrolliert und ggf.
korrigiert.
Achten Sie darauf, den Reifen
nicht zu voll zu pumpen, und
halten Sie sich während des
Befüllens vom Reifen fern.
ANMERKUNG
OLMF064105
Schließen Sie den Dichtmittel-
Einfüllschlauch fest an das
Ventil an. Andernfalls fließt
das Dichtmittel möglicherweise
zurück und verstopft den
Einfüllschlauch.
ACHTUNG
OOS067014L
Reifenluftdruck
Fahren Sie nicht mit dem
Fahrzeug, wenn der Reifenluft-
druck weniger als 200 kPa
(29 psi) beträgt. Ein Unfall
aufgrund eines plötzlichen
Reifenschadens wäre die
mögliche Folge.
ACHTUNG
6-38
Pannenhilfe
9. Schalten Sie den Kompressor
aus.
10. Trennen Sie die Schlauchenden
von der Dichtmittelflasche und
vom Reifenventil.
Legen Sie das Tire Mobility Kit
wieder an den dafür vorgesehenen
Platz im Fahrzeug.
Dichtmittel verteilen
11. Fahren Sie umgehend eine 7 bis
10 Kilometer lange Strecke (ca.
10 Fahrminuten), um das
Dichtmittel gleichmäßig im
Reifen zu verteilen.
Fahren Sie nicht schneller als 80
km/h. Fahren Sie nach Möglichkeit
nicht langsamer als 20 km/h.
Wenn Sie während der Fahrt
ungewöhnliche Vibrationen, Störun-
gen des Fahrbetriebs oder eine
ungewöhnliche Geräuschentwick-
lung feststellen, reduzieren Sie die
Geschwindigkeit und fahren Sie
vorsichtig weiter, bis Sie das
Fahrzeug sicher am Straßenrand
anhalten können.
Rufen Sie einen Pannenhilfsdienst
oder einen Abschleppdienst zu Hilfe.
Reifenluftdruck aufbauen
1. Halten Sie nach einer
Fahrtstrecke von etwa sieben bis
zehn Kilometern an einer sicheren
Stelle an.
2. Schrauben Sie den Verbindungs-
schlauch (9) des Kompressors
direkt auf das Reifenventil.
3. Schließen Sie das Stromkabel
des Kompressors an die 12-Volt-
Steckdose des Fahrzeugs an.
Kohlenmonoxid
Lassen Sie Ihr Fahrzeug nicht
längere Zeit an einem Ort
mit unzureichender Belüftung
laufen. Andernfalls drohen
Kohlenmonoxidvergiftung und
Erstickung.
VORSICHT
OLMF064106
OOS067038L
6-39
Pannenhilfe
6
4. Korrigieren Sie den Reifen-
luftdruck auf den vorgeschrie-
benen Wert.
Gehen Sie bei eingeschalteter
Zündung wie folgt vor:
- Um den Reifenluftdruck zu
erhöhen: Schalten Sie den
Kompressor ein, Schalter-
stellung I. Zum Prüfen des
aktuellen Reifenluftdrucks schal-
ten Sie den Kompressor für
kurze Zeit aus.
- Um den Reifenluftdruck zu
verringern: Drücken Sie den
Knopf (8) auf dem Kompressor.
Lassen Sie den Kompressor nicht
länger als 10 Minuten laufen, da
der Kompressor sonst überhitzt
und beschädigt werden könnte.
Informationen
Bei laufendem Kompressor zeigt das
Manometer möglicherweise mehr
Druck an, als tatsächlich vorhanden
ist. Damit sich der Reifenluftdruck
präzise bestimmen lässt, muss der
Kompressorausgeschaltet sein.
Informationen
Beim Montieren des Reserverads oder
des reparierten Rads am Fahrzeug die
Radmuttern mit 11-13 kgf·m
festziehen.
i
i
ANMERKUNG
Der Reifen muss mit einem
Luftdruck von mindestens 220
kPa (32 psi) befüllt sein. Wenn
dies nicht der Fall ist, setzen Sie
die Fahrt nicht fort.
Rufen Sie einen
Pannenhilfsdienst oder einen
Abschleppdienst zu Hilfe.
VORSICHT
Wenn der Reifenluftdruck nicht
gehalten wird, fahren Sie das
Fahrzeug ein zweites Mal, siehe
Abschnitt 'Dichtmittel verteilen'.
Wiederholen Sie danach die
Schritte 1 bis 4.
Die Verwendung des Tire
Mobility Kit kann bei Reifen-
beschädigungen, die größer als
ca. 4 mm sind, ungeeignet sein.
Wir empfehlen, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden, falls sich der Reifen
nicht mit dem Tire Mobility Kit
fahrtauglich machen lässt.
ACHTUNG
Reifendrucksensor
(Fahrzeuge mit TPMS)
Beim Ersetzen des Reifens
durch einen neuen Reifen sollte
das Dichtmittel von Reifenluft-
drucksensor und Rad entfernt
und der Reifenluftdrucksensor
von einer Vertragswerkstatt
überprüft werden.
ACHTUNG
6-40
Pannenhilfe
Studieren Sie im Interesse der
Sicherheit zunächst sorgfältig das
vorliegende Handbuch und halten
Sie sich an die darin aufgeführten
Anweisungen.
(1) Kompressor
(2) Dichtmittelflasche
Das Tire Mobility Kit dient lediglich
der provisorischen Reparatur des
Reifens. Wir empfehlen, das System
in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
IM FALL EINER REIFENPANNE (MIT TIRE MOBILITY KIT, AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
- AUSFÜHRUNG B
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit nicht zum Reparieren
undichter Reifenflanken. An-
dernfalls besteht Unfallgefahr
aufgrund von Reifenschäden.
VORSICHT
Lassen Sie den Reifen
möglichst zeitnah reparieren.
Nach dem Aufpumpen mit dem
Tire Mobility Kit kann der Reifen
jederzeit Luft verlieren.
VORSICHT
Benutzen Sie das Tire Mobility
Kit nicht, wenn mehrere Reifen
defekt sind: Das Reifendicht-
mittel aus dem Tire Mobility Kit
reicht nur für einen Reifen.
ACHTUNG
OOS067009
6-41
Pannenhilfe
6
Einleitung
Mit dem Tire Mobility Kit (Reifen-
pannen- Set) bleiben Sie auch nach
einer punktuellen Reifenpanne
mobil.
Das aus einem Kompressor und
Dichtmittel bestehende System
dichtet effektiv und bequem die
meisten punktuellen Undichtigkeiten
von PKW-Reifen ab, die durch Nägel
oder ähnliche Gegenstände hervor-
gerufen wurden, und es pumpt den
Reifen auf.
Nachdem Sie sich davon überzeugt
haben, dass der Reifen ordnungs-
gemäß abgedichtet wurde, können
Sie mit dem Reifen vorsichtig (bis zu
200 km) und mit einer maximalen
Geschwindigkeit von 80 km/h
weiterfahren, um eine Werkstatt oder
einen Reifenhandel zu erreichen, wo
der Reifen ersetzt werden kann.
Es ist möglich, dass in bestimmten
Fällen Reifen mit größeren
punktuellen Undichtigkeiten oder mit
Beschädigungen der Reifenflanke
nicht vollständig abgedichtet werden
können.
Nachlassender Luftdruck des
betroffenen Reifens kann das
Fahrverhalten ungünstig beein-
flussen.
Vermeiden Sie aus diesem Grund
abrupte Lenkbewegungen und
andere kritische Fahrmanöver,
besonders wenn das Fahrzeug stark
beladen ist oder wenn Sie einen
Anhänger ziehen.
Das Tire Mobility Kit ist nicht für die
dauerhafte Reifeninstandsetzung
konzipiert und kann nur für einen
Reifen verwendet werden.
Diese Benutzerhinweise zeigen
Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie
vorübergehend eine punktuelle
Reifenundichtigkeit einfach und
zuverlässig abdichten können.
Lesen Sie dazu den Abschnitt
"Anmerkungen für die sichere
Anwendung des Tire Mobility Kit".
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit nicht, wenn ein Reifen stark
beschädigt ist, weil er vorher
platt oder mit zu geringem
Luftdruck gefahren wurde.
Nur punktuelle Undichtigkeiten
im Bereich der Reifenlauffläche
können mit dem Tire Mobility Kit
abgedichtet werden.
VORSICHT
6-42
Pannenhilfe
Anmerkungen für die sichere
Verwendung des Tire Mobility
Kit
Stellen Sie Ihr Fahrzeug am
Straßenrand ab, damit Sie sicher
und abseits des fließenden
Verkehrs mit dem Tire Mobility Kit
arbeiten können.
Um sicherzustellen, dass sich Ihr
Fahrzeug auch auf fast ebenem
Untergrund nicht bewegen kann,
betätigen Sie immer die Feststell-
bremse.
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit ausschließlich zum Abdichten
und Aufpumpen von PKW-Reifen.
Mit dem Tire Mobility Kit lassen
sich nur Undichtigkeiten im
Bereich der Lauffläche des Reifens
abdichten.
Verwenden Sie es nicht für
Motorräder, Fahrräder oder andere
Reifenarten.
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit zu Ihrer eigenen Sicherheit
nicht, wenn sowohl der Reifen als
auch die Felge beschädigt sind.
Die Verwendung des Tire Mobility
Kit führt möglicherweise nicht zum
Erfolg, wenn die schadhafte Stelle
des Reifens größer als ca. 6 mm
ist.
Für den Fall, dass sich der Reifen
nicht mit dem Tire Mobility Kit
fahrtauglich machen lässt,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit nicht bei stark beschädigten
Reifen, die zuvor ohne bzw. mit zu
wenig Luft gefahren wurden.
Entfernen Sie keine Fremdkörper
(z. B. Nägel oder Schrauben), die
in den Reifen eingedrungen sind.
Vorausgesetzt, dass sich das
Fahrzeug im Freien befindet,
lassen Sie den Motor laufen.
Andernfalls könnte beim Kom-
pressorbetrieb unter Umständen
die Fahrzeugbatterie entladen
werden.
Lassen Sie das Tire Mobility Kit
niemals unbeaufsichtigt, während
sie damit arbeiten.
Lassen Sie den Kompressor nicht
länger als 10 Minuten ohne
Unterbrechung laufen, da der
Kompressor überhitzen könnte.
Benutzen Sie das Tire Mobility Kit
nicht bei Außentemperaturen von
weniger als -30°C.
Falls Dichtmittel auf die Haut
gelangt, den betroffenen Bereich
gründlich mit Wasser abwaschen.
Falls die Reizung anhält, einen
Arzt aufsuchen.
Falls Dichtmittel in die Augen
gelangt, die Augen mindestens 15
Minuten lang ausspülen. Falls die
Reizung anhält, einen Arzt
aufsuchen.
Falls Dichtmittel verschluckt wird,
den Mund ausspülen und viel
Wasser trinken. Bewusstlose
Personen nicht selber behandeln,
sondern sofort einen Arzt
aufsuchen.
Bei anhaltendem Kontakt mit dem
Dichtmittel besteht die Gefahr von
Gewebe- und Leberschäden.
Pannenhilfe
6
1. Aufkleber Geschwindigkeitsbe-
schränkung
2. Dichtmittelflasche mit Aufkleber
Geschwindigkeitsbeschränkung
3. Einfüllschlauch von der Dicht-
mittelflasche zum Rad
4. Stecker und Kabel für das direkte
Anschließen an die 12V-Steckdose
5. Halterung für die Dichtmittel-
flasche
6. Kompressor
7. Schalter ein/aus
8. Druckmanometer für das
Anzeigen des Reifenluftdrucks
9. Knopf für das Ablassen des
Reifenluftdrucks
Klemmzangen, Kabel und Verbin-
dungsschlauch sind im Kompressor-
gehäuse verstaut.
Halten Sie sich genau an die ange-
gebene Reihenfolge, da andernfalls
unter hohem Druck stehendes
Dichtmittel entweichen kann.
Bestandteile des Tire Mobility Kit
ODE067044
Dichtmittelverfallsdatum
Verwenden Sie das Reifendicht-
mittel nicht nach Ablauf des auf
dem Behälter angegebenen
Verfallsdatums. Andernfalls
besteht die erhöhte Gefahr von
Reifenschäden.
VORSICHT
Dichtmittel
Von Kindern fernhalten.
Nicht in die Augen gelangen
lassen.
Nicht verschlucken.
VORSICHT
6-44
Pannenhilfe
Verwendung des Tire Mobility
Kit
1. Schütteln Sie die Dichtmittel-
flasche (2).
2. Verbinden Sie den Füllschlauch
(3) mit der Dichtmittelflasche (2) in
Richtung (A) und verbinden Sie
die Dichtmittelflasche mit dem
Kompressor (6) in Richtung (B).
3. Vergewissern Sie sich, dass der
Kompressor ausgeschaltet ist.
4. Schrauben Sie die Ventilkappe
vom Ventil des defekten Reifens
ab und schrauben Sie den
Verbindungsschlauch (3) der
Dichtmittelflasche auf das Ventil.
Lösen Sie den Aufkleber (1)
mit dem Höchstgeschwindig-
keitshinweis von der Dicht-
mittelflasche (2) und befestigen
Sie ihn gut sichtbar im
Fahrzeug (zum Beispiel im
Bereich des Lenkrads), damit
der Fahrer daran erinnert wird,
dass er nicht zu schnell fahren
darf.
ACHTUNG
OOS067010
OIGH067042
OOS067011
Schließen Sie den Dichtmittel-
Einfüllschlauch fest an das
Ventil an. Andernfalls fließt das
Dichtmittel möglicherweise
zurück und verstopft den
Einfüllschlauch.
ACHTUNG
6-45
Pannenhilfe
6
5. Schließen Sie das Stromkabel (4)
des Kompressors an die 12-Volt-
Steckdose des Fahrzeugs an.
Beim Anschließen des Strom-
kabels nur die beifahrerseitige
Steckdose vorn verwenden.
6. Schalten Sie den Kompressor bei
eingeschalteter Zündung ein und
lassen Sie ihn etwa 5 bis 7
Minuten lang laufen, um das
Dichtmittel bis zum Erreichen des
richtigen Drucks einzufüllen.
(siehe "Reifen und Räder" in
Kapitel 8). Der Reifendruck nach
dem Befüllen spielt keine Rolle. Er
wird später kontrolliert und ggf.
korrigiert.
Achten Sie darauf, den Reifen
nicht zu voll zu pumpen, und halten
Sie sich während des Befüllens
vom Reifen fern.
7. Schalten Sie den Kompressor
aus.
8. Trennen Sie die Schlauchenden
von der Dichtmittelflasche und
vom Reifenventil.
Legen Sie das Tire Mobility Kit
wieder an den dafür vorgesehenen
Platz im Fahrzeug.
ANMERKUNG
OOS067014
Reifenluftdruck
Fahren Sie nicht mit dem
Fahrzeug, wenn der Reifenluft-
druck weniger als 200 kPa (29
psi) beträgt. Ein Unfall aufgrund
eines plötzlichen Reifen-
schadens wäre die mögliche
Folge.
ACHTUNG
Kohlenmonoxid
Lassen Sie Ihr Fahrzeug nicht
längere Zeit an einem Ort
mit unzureichender Belüftung
laufen. Andernfalls drohen
Kohlenmonoxidvergiftung und
Erstickung.
VORSICHT
6-46
Pannenhilfe
Dichtmittel verteilen
9. Fahren Sie umgehend eine sieben
bis zehn Kilometer lange Strecke
(ca. 10 Fahrminuten), um das
Dichtmittel gleichmäßig im Reifen
zu verteilen.
Fahren Sie nicht schneller als 80
km/h. Fahren Sie nach Möglichkeit
nicht langsamer als 20 km/h.
Wenn Sie während der Fahrt
ungewöhnliche Vibrationen, Störun-
gen des Fahrbetriebs oder eine
ungewöhnliche Geräuschent-
wicklung feststellen, reduzieren Sie
die Geschwindigkeit und fahren Sie
vorsichtig weiter, bis Sie das
Fahrzeug sicher am Straßenrand
anhalten können.
Rufen Sie einen Pannenhilfsdienst
oder einen Abschleppdienst zu Hilfe.
Reifenluftdruck aufbauen
1. Halten Sie nach einer Fahrstrecke
von etwa sieben bis zehn
Kilometern an einer sicheren
Stelle an.
OLMF064106 OIGH067043
OOS067011
6-47
Pannenhilfe
6
2. Schrauben Sie den Füllschlauch
(3) des Kompressors direkt auf
das Reifenventil.
3. Schließen Sie das Stromkabel des
Kompressors an die 12-Volt-
Steckdose des Fahrzeugs an.
4. Korrigieren Sie den Reifenluft-
druck auf den vorgeschriebenen
Wert.
Gehen Sie bei eingeschalteter
Zündung wie folgt vor:
- Um den Reifenluftdruck
zu erhöhen: Schalten Sie den
Kompressor ein. Um den
momentanen Reifenluftdruck zu
prüfen, schalten Sie den
Kompressor kurz aus.
- Um den Reifenluftdruck zu
verringern: Drücken Sie den
Knopf (9) auf dem Kompressor.
Lassen Sie den Kompressor nicht
länger als 10 Minuten laufen, da
der Kompressor sonst überhitzt
und beschädigt werden könnte.
Informationen
Bei laufendem Kompressor zeigt das
Manometer möglicherweise mehr
Druck an, als tatsächlich vorhanden
ist. Damit sich der Reifenluftdruck
präzise bestimmen lässt, muss der
Kompressorausgeschaltet sein.
Informationen
Beim Montieren des Reserve-rads
oder des reparierten Rads am
Fahrzeug die Radmuttern mit
11-13 kgf·m festziehen.
i
i
ANMERKUNG
Wenn der Reifenluftdruck nicht
gehalten wird, fahren Sie das
Fahrzeug ein zweites Mal, siehe
Abschnitt 'Dichtmittel verteilen'.
Wiederholen Sie danach die
Schritte 1 bis 4.
Die Verwendung des Tire
Mobility Kit kann bei
Reifenbeschädigungen, die
größer als ca. 4 mm sind,
ungeeignet sein.
Wir empfehlen, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden, falls sich der Reifen
nicht mit dem Tire Mobility Kit
fahrtauglich machen lässt.
ACHTUNG
Der Reifen muss mit einem
Luftdruck von mindestens 220
kPa (32 psi) befüllt sein. Wenn
dies nicht der Fall ist, setzen Sie
die Fahrt nicht fort.
Rufen Sie einen Pannen-
hilfsdienst oder einen
Abschleppdienst zu Hilfe.
VORSICHT
Reifendrucksensor
(Fahrzeuge mit TPMS)
Beim Ersetzen des Reifens
durch einen neuen Reifen sollte
das Dichtmittel von Reifenluft-
drucksensor und Rad entfernt
und der Reifenluftdrucksensor
von einer Vertragswerkstatt
überprüft werden.
ACHTUNG
6-48
Pannenhilfe
Fahrzeug abschleppen lassen
[A] : Nachläufer
Wenn ein Fahrzeug abgeschleppt
werden muss, empfehlen wir, es von
einem autorisierten HYUNDAI-
Händler oder einem kommerziellen
Abschleppunternehmen abschlep-
pen zu lassen.
Um Schäden am Fahrzeug zu
vermeiden, müssen geeignete und
fachgerechte Abschleppverfahren
angewendet werden. Es wird
empfohlen, Nachläufer oder einen
Pritschenwagen zu verwenden.
Es ist möglich, ein Fahrzeug auf
mitrollenden Hinterrädern (ohne
Nachläufer) abzuschleppen, wenn
die Vorderräder angehoben sind.
Wenn ein Hinterrad oder die
Radaufhängung beschädigt ist
oder wenn das Fahrzeug mit
angehobenen Hinterrädern
abgeschleppt werden muss, setzen
Sie die Vorderräder auf Nachläufer.
Wenn das Fahrzeug von einem
Abschleppwagen ohne Nachläufer
abgeschleppt wird, müssen immer
die Vorderräder angehoben werden,
nicht die Hinterräder.
ABSCHLEPPEN
Schleppen Sie das Fahrzeug
nicht auf mitrollenden Vorder-
rädern ab, damit es nicht
beschädigt wird.
Benutzen Sie zum Abschlep-
pen keine Schlinggurtvorrich-
tung. Verwenden Sie eine
Hubbrille oder einen Plateau-
wagen.
ACHTUNG
OOS067022
OOS067021
OOS067007L
Beim Abschleppen von
Allradfahrzeugen darauf
achten, dass kein Rad mehr den
Boden berührt. Dadurch
können das Getriebe oder das
Allradsystem schwer
beschädigt werden.
ACHTUNG
6-49
Pannenhilfe
6
Wenn Ihr Fahrzeug in einem Notfall
ohne Nachläufer abgeschleppt
werden muss:
1. Drehen Sie den Zündschalter in
die Stellung ACC.
2. Bringen Sie den Wählhebel in die
Stellung "N" (Leerlauf).
3. Lösen Sie die Feststellbremse.
Abnehmbare Abschleppöse
1. Öffnen Sie die Heckklappe und
entnehmen Sie die Abschleppöse
aus dem Werkzeugeinsatz.
2. Entfernen Sie die Lochblende,
indem Sie am Stoßfänger auf den
unteren Teil der Blende drücken.
3. Bauen Sie die Abschleppöse an,
indem Sie sie im Uhrzeigersinn
soweit in die Öffnung drehen, bis
sie vollständig festgezogen ist.
4. Bauen Sie die Abschleppöse nach
Gebrauch ab und verschließen
Sie die Öffnung mit der Abde-
ckung.
Wenn der Schalthebel nicht in
die neutrale Schaltstufe (N)
geschaltet wird, können interne
Getriebeschäden entstehen.
ACHTUNG
Wenn Ihr Fahrzeug mit Seiten-
und Kopfairbags ausgestattet
ist, bringen Sie den Zünd-
schalter in die Stellung LOCK/
OFF oder ACC, wenn das
Fahrzeug geschleppt wird. Die
Seiten- und Kopfairbags können
bei eingeschalteter Zündung
ausgelöst werden, und der
Überschlagsensor erkennt eine
Situation als einen Überschlag.
VORSICHT
OOS067023
OOS067041
Vorn
Hinten
6-50
Pannenhilfe
Abschleppen im Notfall Wenn ein Fahrzeug abgeschleppt
werden muss, empfehlen wir, es
von einer autorisierten HYUNDAI-
Vertragswerkstatt oder einem
kommerziellen Abschleppunter-
nehmen abschleppen zu lassen.
Wenn in einem Notfall kein
Abschleppdienst zur Verfügung
steht, kann Ihr Fahrzeug vor-
übergehend mit einem Abschlep-
pseil oder einer Abschleppstange,
welche an der Abschleppöse vorn
unter dem Fahrzeug befestigt wird,
gezogen werden.
Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn
Sie das Fahrzeug mit einem Seil
oder einer Kette abschleppen. Im
Fahrzeug muss ein Fahrer sitzen,
der Lenkung und Bremsen betätigt.
Schleppen Sie ein Fahrzeug auf
diese Weise nur auf befestigten
Straßen, mit geringer Gesch-
windigkeit und für eine kurze
Entfernung ab. Schleppen Sie auf
diese Weise auch nur ein Fahrzeug
ab, dessen Räder, Achsen, Antriebs-
strang, Lenkung und Bremsen in
einwandfreiem Zustand sind.
Beachten Sie stets die folgenden
Sicherheitshinweise beim Absch-
leppen:
Bringen Sie den Zündschalter in
die Stellung ACC, damit die
Lenkradsperre aufgehoben wird.
Bringen Sie den Wählhebel in die
Stellung "N" (Leerlauf).
Lösen Sie die Feststellbremse.
Treten Sie das Bremspedal
kräftiger als sonst, da die
Servounterstützung der Bremsen
nicht zur Verfügung steht.
Beim Lenken wird ein größerer
Kraftaufwand benötigt, da die
Servounterstützung der Lenkung
nicht zur Verfügung steht.
Das abschleppende Fahrzeug
muss schwerer sein als das
abzuschleppende Fahrzeug.
Die Fahrer beider Fahrzeuge
müssen sich regelmäßig unter-
einander verständigen (Blick-
kontakt).
OOS067042
OOS067025
Hinten
Vorn
6-51
Pannenhilfe
6
Prüfen Sie vor dem Abschleppen,
dass die Abschleppöse nicht
gebrochen oder beschädigt ist.
Befestigen Sie das Abschleppseil
ordnungsgemäß an der
Abschleppöse.
Belasten Sie die Abschleppöse
nicht ruckartig. Belasten Sie die
Öse mit gleichmäßiger Kraft.
Das Abschleppseil sollte nicht
mehr als 5 Meter lang sein. Binden
Sie ein weißes oder rotes Tuch an
die Mitte des Seils, damit es gut zu
erkennen ist.
Fahren Sie vorsichtig und achten
Sie darauf, dass das Abschleppseil
immer gespannt bleibt.
Prüfen Sie vor dem Abschleppen
unter dem Fahrzeug, ob
Flüssigkeit aus dem
Doppelkupplungsgetriebe austritt.
Falls Getriebeflüssigkeit aus dem
Doppelkupplungsgetriebe austritt,
muss zum Abschleppen ein
Plateauwagen oder ein Nachläufer
verwendet werden.
OOS067027
So verhindern Sie, dass Ihr
Fahrzeug beim Abschleppen
beschädigt wird:
Ziehen Sie bei Verwendung
der Abschleppösen stets
gerade nach vorn. Ziehen Sie
nicht von der Seite oder von
oben/unten.
Versuchen Sie niemals ein
Fahrzeug, welches nicht aus
eigener Kraft aus Sand,
Schlamm oder anderen Unter-
gründen gefahren werden
kann, mit Hilfe einer
Abschleppöse frei zu ziehen.
Fahren Sie beim Abschleppen
nicht schneller als 15 km/h
und keine längere Strecke als
1,5 km, um eine schwere
Beschädigung des
Doppelkupplungsgetriebes zu
vermeiden.
ACHTUNG
Ihr Fahrzeug ist mit einer
Notfallausrüstung ausgestattet, mit
deren Hilfe Sie in Notsituationen
richtig reagieren können.
Feuerlöscher
Falls Sie einen kleineren Brand
löschen müssen und mit der
Verwendung eines Feuerlöschers
vertraut sind, befolgen Sie exakt die
folgenden Schritte.
1. Ziehen Sie den Sicherheitsstift
oben am Feuerlöscher heraus,
der verhindert, dass der Auslöser
versehentlich betätigt wird.
2. Richten Sie die Düse auf den
Brandherd.
3. Halten Sie einen Abstand von ca.
2,5 m zu dem Feuer ein und
pressen Sie den Auslöser
zusammen, um den Feuerlöscher
auszulösen. Wenn Sie den
Auslöser loslassen, wird die
Auslösung gestoppt.
4. Bewegen Sie die Düse am
Brandherd in einer
Schwenkbewegung vor und zurück.
Bleiben Sie aufmerksam, nachdem
der Brand scheinbar gelöscht
wurde, da er sich erneut entzünden
könnte.
Verbandskasten
Der Verbandskasten beinhaltet eine
Erste-Hilfe-Ausrüstung zu der unter
anderem eine Schere, Verband,
Heftpflaster usw. gehören.
Warndreieck
Platzieren Sie das Warndreieck in
angemessenem Abstand als
Warnung für herannahende
Fahrzeuge in Notsituationen;
beispielsweise, wenn Ihr Fahrzeug
aufgrund von Problemen am
Straßenrand steht.
Manometer
(ausstattungsabhängig)
Im täglichen Gebrauch verlieren
Reifen normalerweise etwas Luft. In
regelmäßigen Abständen muss der
Luftdruck daher unter Umständen
korrigiert werden. Dies ist jedoch in
der Regel normal und kein
Anzeichen für einen undichten
Reifen. Prüfen Sie den Reifendruck
stets bei kalten Reifen, da der
Reifendruck mit zunehmender
Temperatur ansteigt.
Führen Sie zum Prüfen des
Reifendrucks die folgenden Schritte
durch :
1. Schrauben Sie die Ventilkappe an
der Felge des Reifens ab.
2. Drücken und halten Sie das
Messgerät gegen das
Reifenventil. Beim Ansetzen des
Messgeräts tritt immer etwas Luft
aus. Das Messgerät muss dann
ausreichend fest gegen das Ventil
gedrückt werden, um weiteren
Luftaustritt zu verhindern.
3. Durch ausreichend festes
Andrücken nimmt das Messgerät
seinen Betrieb auf.
4. Lesen Sie den Reifenluftdruck am
Messgerät ab, um festzustellen,
ob der Reifenluftdruck zu hoch
oder zu niedrig ist.
5. Korrigieren Sie den
Reifenluftdruck gemäß des
vorgegebenen Werts. Siehe
"Räder und Reifen" in Kapitel 8.
6. Schrauben Sie die Ventilkappe
wieder auf.
NOTFALLAUSRÜSTUNG (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
Pannenhilfe
6-52
7
Wartung
7
Wartung
Motorraum ..............................................................7-3
Wartungsarbeiten ..................................................7-4
Verantwortung des Besitzers.........................................7-4
Sicherheitshinweise für die
Wartung durch den Halter ..............................................7-4
Wartung durch den fahrzeughalter ....................7-5
Wartungsplan für die Wartung durch den
Fahrzeughalter...................................................................7-6
Wartungsplan..........................................................7-8
Standard-wartungsplan (Benzinmotor, Europa)........7-9
Wartung bei erschwerten betriebsbedingungen
und geringer laufleistung (Benzinmotor, Europa) ..7-12
Erläuterung der positionen,
die gewartet werden müssen.............................7-14
Motoröl..................................................................7-17
Motorölstand prüfen (Benzinmotor)..........................7-17
Motoröl und Ölfilter wechseln.....................................7-18
Motorkühlmittel....................................................7-19
Kühlmittelfüllstand prüfen ............................................7-19
Kühlmittel wechseln........................................................7-21
Brems-/Kupplungsflüssigkeit.............................7-22
Füllstand der Brems-/Kupplungsflüssigkeit
prüfen.................................................................................7-22
Waschwasser ........................................................7-23
Füllstand des Waschwasserbehälters prüfen ..........7-23
Feststellbremse ....................................................7-24
Feststellbremse prüfen..................................................7-24
Luftfilter................................................................7-25
Filter ersetzen..................................................................7-25
Luftfilter des klimasystems................................7-26
Filter prüfen .....................................................................7-26
Filter ersetzen..................................................................7-26
Wischerblätter......................................................7-28
Wischerblätter prüfen....................................................7-28
Wischerblätter ersetzen................................................7-28
Batterie..................................................................7-31
Optimale Batteriewartung.............................................7-32
Aufkleber Batteriekapazität .........................................7-33
Batterie laden...................................................................7-33
Komponenten, die ein Reset benötigen ....................7-35
Reifen und räder..................................................7-36
Reifenpflege .....................................................................7-36
Empfohlener Reifenluftdruck für kalte Reifen .......7-37
Reifenluftdruck prüfen..................................................7-38
Reifen tauschen...............................................................7-38
Räder einstellen und auswuchten...............................7-39
Reifen ersetzen ...............................................................7-40
Felgen ersetzen...............................................................7-41
7
7
Reifentraktion ..................................................................7-41
Reifenwartung..................................................................7-41
Kennzeichnungen auf den Reifenflanken ................7-42
Niederquerschnittsreifen...............................................7-46
Sicherungen..........................................................7-47
Sicherungen ersetzen (Fahrzeuginnenraum)...........7-48
Sicherungen ersetzen (Motorraum)...........................7-50
Beschreibung der Sicherungsund Relaiskästen ......7-52
Glühlampen ...........................................................7-66
Glühlampen von Scheinwerfer,
statischem Hilfsabblendlicht, Positionslicht,
Blinkerleuchte und Tagfahrlicht ersetzen.................7-67
Nebelscheinwerfer..........................................................7-71
Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer einstellen
(für Europa)......................................................................7-72
Seitliche Blinkleuchten ersetzen.................................7-77
Glühlampen der hinteren Kombileuchten
ersetzen.............................................................................7-77
Dritte Bremsleuchte ersetzen......................................7-80
Glühlampe der Kennzeichenbeleuchtung
ersetzen.............................................................................7-80
Glühlampen der Innenraumbeleuchtung
ersetzen.............................................................................7-81
Fahrzeugpflege ....................................................7-83
Außenpflege.....................................................................7-83
Fahrzeugpflege innen....................................................7-89
Abgasregelung......................................................7-92
Regelung der Kurbelgehäuseentlüftung....................7-92
Kraftstoffdampfrückführung.......................................7-92
System der Abgasreinigung..........................................7-93
7-3
7
Wartung
MOTORRAUM
OOS077070L/OOS077001
1. Kühlmittelausgleichsbehälter/
Kühlmitteldeckel
2. Sicherungskasten
3. Batterie
4. Brems-/Kupplungsflüssigkeitsbehälter
5. Luftfilter
6. Messstab Motoröl
7. Einfülldeckel Motoröl
8. Waschwasserbehälter
Scheibenwaschanlage
Der tatsächliche Motorraum des
Fahrzeugs kann von der Abbildung
abweichen.
Benzinmotor (Kappa 1,0 T-GDI)
Benzinmotor (Gamma 1,6 T-GDI)
7-4
Wartung
Gehen Sie bei der Durchführung von
Wartungs- und Inspektionsarbeiten
stets sehr sorgfältig vor, um Sach-
und Personenschäden zu ver-
meiden.
Wir empfehlen Ihnen, das Fahrzeug
in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
warten und instand setzen zu lassen.
HYUNDAI Vertragswerkstätten
genügen höchsten Qualitätsans-
prüchen und werden von HYUNDAI
technisch unterstützt, damit Sie
jederzeit bestmöglich betreut
werden.
Verantwortung des Besitzers
Die Einhaltung der vorgeschriebenen
Wartungsintervalle und die Auf-
bewahrung der Unterlagen liegen in
der Verantwortung des Fahr-
zeughalters.
Sie müssen alle Unterlagen auf-
bewahren, die die ordnungsgemäße
Durchführung der Wartungsarbeiten
belegen und die in den Wartungs-
plänen auf den Folgeseiten aufge-
führt sind. Sie benötigen diese
Unterlagen, um im Garantiefall
die Einhaltung der geforderten
Wartungsintervalle nachweisen zu
können.
Ausführliche Informationen zu den
Garantiebedingungen befinden sich
in Ihrem Servicepass.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf
Instandsetzungen und Einstell-
arbeiten, die aus unsachgemäßer
oder nicht durchgeführter Wartung
resultieren.
Sicherheitshinweise für die
Wartung durch den Halter
Unsachgemäß, unvollständig oder
unzureichend durchgeführte War-
tungsarbeiten können Funktions-
störungen Ihres Fahrzeugs zur Folge
haben, woraus wiederum Fahrzeug-
schäden, Unfälle und Personen-
schäden resultieren können. Im
vorliegenden Kapitel werden nur
solche Wartungsarbeiten beschrie-
ben, die leicht durchführbar sind.
Bestimmte Arbeiten können nur unter
Verwendung von Spezialwerkzeug in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
durchgeführt werden.
Ihr Fahrzeug darf in keiner Weise
modifiziert werden. Derartige
Modifikationen können sich nachteilig
auf das Fahrverhalten, die Sicherheit
und die Haltbarkeit Ihres Fahrzeugs
auswirken.
Eine unsachgemäße Wartung
durch den Fahrzeughalter wäh-
rend der Garantiezeit kann sich
negativ auf die Garantieans-
prüche auswirken. Einzelheiten
dazu entnehmen Sie bitte dem
separaten Garantie- und War-
tungsheft, das Sie bei der
Fahrzeugübergabe erhalten
haben. Für den Fall, dass Sie sich
bezüglich bestimmter Inspek-
tions- und Wartungsverfahren
nicht sicher sind, empfehlen wir,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt instand halten
zu lassen.
ANMERKUNG
WARTUNGSARBEITEN
7-5
7
Wartung
WARTUNG DURCH DEN FAHRZEUGHALTER
Die nachstehenden Wartungspläne
enthalten Prüfungen und Inspek-
tionen, die in den vorgegebenen
Intervallen vom Fahrzeughalter oder
von einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt durchgeführt werden
müssen, um den sicheren und
zuverlässigen Betrieb des
Fahrzeugs zu gewährleisten.
Teilen Sie eventuelle Unregel-
mäßigkeiten bitte umgehend Ihrem
Händler mit.
Die Wartung durch den Fahrzeug-
halter wird grundsätzlich nicht von
der Garantie abgedeckt, sodass
Kosten für Arbeitszeit, Ersatzteile
und Schmiermittel anfallen können.
Die Durchführung von War-
tungsarbeiten an einem
Fahrzeug kann gefährlich sein.
Für den Fall, dass es Ihnen an
Fachwissen, Erfahrung oder
geeignetem Werkzeug mangelt,
empfehlen wir, das System in
einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt instand halten zu
lassen. Beachten Sie bei der
Durchführung von Wartungs-
arbeiten stets die folgenden
Sicherheitshinweise:
Parken Sie Ihr Fahrzeug auf
ebenem Untergrund, bringen
Sie den Wählhebel bei einem
Fahrzeug mit
Doppelkupplungsgetriebe in
die Stellung P (Parken) bzw.
schalten Sie bei einem
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
in den Leerlauf, ziehen Sie die
Feststellbremse an und
bringen Sie den
Zündschlüssel in die Stellung
LOCK/OFF.
VORSICHT Legen Sie Keile vor und hinter
die Räder, damit sich das
Fahrzeug nicht in Bewegung
setzen kann.
Legen Sie Schmuck und weite
Kleidungsstücke ab, die
sich in beweglichen Teilen
verfangen könnten.
Wenn Sie während der
Wartung den Motor laufen
lassen müssen, tun Sie dies
im Freien oder in einem
Bereich mit ausreichender
Belüftung.
Halten Sie Feuer und Funken
von der Batterie und von
Teilen der Kraftstoffanlage
fern und rauchen Sie nicht in
ihrer Nähe.
7-6
Wartung
Wartungsplan für die Wartung
durch den Fahrzeughalter
Wenn Sie zum Tanken anhalten:
Prüfen Sie den Motorölstand.
Prüfen Sie den Füllstand des
Kühlmittelausgleichsbehälters.
Prüfen Sie den Waschwasserstand
der Scheibenwaschanlage.
Prüfen Sie den Reifenluftdruck.
Während der Fahrt:
Achten Sie auf Veränderungen
der Auspuffgeräusche und auf
Abgasgeruch im Fahrzeuginnen-
raum.
Achten Sie auf Lenkradvibrationen.
Achten Sie auch auf zunehmenden
Lenkkraftaufwand, auf Spiel in der
Lenkung sowie auf Veränderungen
der Geradeausfahrtstellung des
Lenkrads.
Achten Sie beim Befahren gerader
und ebener Strecken darauf, ob Ihr
Fahrzeug ständig zur Seite zieht.
Achten Sie beim Bremsen auf
ungewöhnliche Geräusche und
darauf, ob das Fahrzeug zur Seite
zieht. Achten Sie auch darauf, ob
sich das Bremspedal zu weit
durchtreten lässt oder beim Treten
zuviel Kraft verlangt.
Prüfen Sie bei Auftreten von Schlupf
oder bei Veränderungen der
Getriebefunktionen den Füllstand
der Getriebeflüssigkeit.
Prüfen Sie die Parksperre (P)
des Doppelkupplungsgetriebes.
Prüfen Sie die Feststellbremse.
Achten Sie auf ausgelaufene
Flüssigkeiten unter dem Fahrzeug
(das Austreten von Kondenswasser
während oder nach Nutzung der
Klimaanlage ist normal).
Mindestens einmal monatlich:
Prüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter.
Prüfen Sie die Funktion der
gesamten Außenbeleuchtung
einschließlich der Bremsleuchten,
Blink- und Warnblinkleuchten.
Prüfen Sie den Luftdruck aller
Reifen einschließlich Reserverad
und prüfen Sie alle Reifen auf
Verschleiß, einseitige Abnutzung
und Beschädigungen.
Prüfen Sie die Radmuttern auf
festen Sitz.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie
den Kühlmittelstand bei
betriebswarmem Motor prüfen.
Dabei kann Kühlmittel aus der
Öffnung austreten und schwere
Verbrühungen und andere
Verletzungen verursachen.
VORSICHT
7-7
7
Wartung
Mindestens zweimal jährlich:
(z. B. im Frühjahr und Herbst)
Prüfen Sie die Schläuche des
Kühlers, der Heizung und der
Klimaanlage auf Undichtigkeit und
Beschädigung.
Prüfen Sie die Funktion der
Scheibenwischer und der
Scheibenwaschanlage. Reinigen
Sie die Wischerblätter mit einem
sauberen Tuch, das mit
Scheibenreiniger angefeuchtet ist.
Prüfen Sie die Einstellung der
Scheinwerfer.
Prüfen Sie Abgasrohre, Schall-
dämpfer, Hitzeschutzbleche und
die Aufhängungselemente der
Abgasanlage.
Prüfen Sie die Sicherheitsgurte auf
Verschleiß und Funktion.
Mindestens einmal jährlich:
Reinigen Sie Wasserablauf-
bohrungen in der Karosserie und
in den Türen.
Fetten Sie die Tür- und
Haubenscharniere.
Fetten Sie alle Tür- und Hauben-
schlösser.
Tragen Sie Pflegemittel auf die
Gummidichtungen der Türen auf.
Prüfen Sie vor Beginn der warmen
Jahreszeit die Funktion der
Klimaanlage.
Prüfen und fetten Sie die Gelenke
und die Steuerelemente des
Doppelkupplungsgetriebes.
Reinigen Sie die Batterie und die
Batteriepole.
Prüfen Sie den Bremsflüssigkeits-
füllstand.
7-8
Wartung
WARTUNGSPLAN
Halten Sie sich an den Standard- Wartungsplan, wenn das Fahrzeug gewöhnlich nicht unter den nachstehend
aufgeführten Bedingungen eingesetzt wird.
Wenn mindestens einer der nachstehend aufgeführten Umstände zutrifft, kommt der Sonderwartungsplan für erschwerte
Einsatzbedingungen zur Anwendung.
Häufiger Kurzstreckenbetrieb: weniger als 8 km bei normalen Temperaturen bzw. weniger als 16 km bei niedrigen
Temperaturen
Lange Leerlaufphasen oder niedrige Fahrgeschwindigkeit über lange Strecken
Fahren auf unwegsamen, staubigen, schlammigen, unbefestigten oder mit Sand oder Salz gestreuten Straßen
Einsatz in Gebieten mit hoher Salzkonzentration oder sehr niedrigen Temperaturen
Fahren in Gebieten mit hoher Verkehrsdichte
Häufiges Befahren von Steigungen, Gefällen und Gebirgspässen
Ziehen von Anhängern oder Wohnwagen oder Verwendung von Dachgepäckträgern
Einsatz als Streifenwagen, Taxi, Firmenfahrzeug oder Abschleppwagen
Fahrgeschwindigkeiten von mehr als 170 km/h
Häufiger Stop-and-Go-Betrieb
Wenn Ihr Fahrzeug unter mindestens einer der vorher genannten Bedingungen betrieben wird, sollten Sie Ihr
Fahrzeug häufiger inspizieren lassen, einige Betriebsflüssigkeiten häufiger wechseln lassen bzw. einige
Komponenten häufiger ersetzen lassen, als es der folgende Standard-Wartungsplan für normale Einsatzbedingungen
vorgibt.
7-9
7
Wartung
I: Prüfen und bei Bedarf einstellen, korrigieren, reinigen oder ersetzen.
R: Ersetzen oder wechseln.
** : Der Motorölfüllstand muss regelmäßig geprüft und ordnungsgemäß eingehalten werden. Der Betrieb mit zu niedrigem
Ölfüllstand kann zu Motorschäden führen. Derartige Schäden werden nicht von der Garantie abgedeckt.
*1: Antriebsriemenspanner, Umlenkrolle und Generatorriemenscheibe prüfen und bei Bedarf korrigieren oder ersetzen.
*2: Motorölstand alle 500 km sowie vor Antritt längerer Fahrten prüfen und dabei auch auf Undichtigkeiten achten.
*3: Falls keine hochwertigen und mit Additiven versehenen Kraftstoffe nach EN228 erhältlich sind, wird das Beimengen einer
Flasche Kraftstoffzusatz empfohlen. Die Additive nebst Anleitung erhalten Sie bei Ihrem HYUNDAI Vertragshändler. Vermischen
Sie sie nicht mit anderen Kraftstoffzusätzen.
*4: Kann auf Wunsch auch im Rahmen anderer Wartungsarbeiten vor Ablauf des Intervalls ersetzt werden.
Standard-wartungsplan (Benzinmotor, Europa)
Monate 24 48 72 96 120 144 168 192
Meilen x 1.000 20 40 60 80 100 120 140 160
Km x 1.000 30 60 90 120 150 180 210 240
Antriebsriemen *1Erstmals nach 90.000 km (60.000 Meilen) bzw. nach 72 Monaten
prüfen, danach alle 30.000 km (20.000 Meilen) bzw. alle 24 Monate.
Motoröl und Motorölfilter ** *21,0 T-GDI Alle 15.000 km (10.000 Meilen) bzw. alle 12 Monate ersetzen
1,6 T-GDI Alle 15.000 km (10.000 Meilen) bzw. alle 12 Monate ersetzen
Kraftstoffzusätze *3Alle 15.000 km (10.000 Meilen) bzw. alle 12 Monate beimengen
Zwischenkühler, Zu-/Rücklauf-
schlauch, Luftzufuhrschlauch T-GDI Alle 15.000 km (10.000 Meilen)
Luftfiltereinsatz IRIRIRIR
Zündkerzen T-GDI Alle 75.000 km (50.000 Meilen) *4bzw. alle 60 Monate ersetzen
Belüftungsschlauch und Tankdeckel IIII
Filter Kraftstofftankbelüftung IIII
WARTUNGS-
INTERVALLE
WARTUNGS-
POSITION
Wartung
7-10
Standard-wartungsplan (Benzinmotor, Europa) (Forts.)
Monate 24 48 72 96 120 144 168 192
Meilen x 1.000 20 40 60 80 100 120 140 160
Km x 1.000 30 60 90 120 150 180 210 240
Kraftstoffleitungen und -schläuche
sowie deren Anschlüsse I I I I
Kühlsystem
Kühlmittelfüllstand und Dichtigkeit täglich prüfen.
Erstmals nach 60.000 km (40.000 Meilen) bzw. nach 48 Monaten prüfen,
danach alle 30.000 km (20.000 Meilen) bzw. alle 24 Monate.
Motorkühlmittel *5Erstmals nach 210.000 km (120.000 Meilen) bzw. nach 10 Jahren
ersetzen, danach alle 30.000 km (20.000 Meilen) bzw. alle 24 Monate. *6
Batteriezustand IIIIIIII
Bremsleitungen, Schläuche und deren Anschlüsse IIIIIIII
Feststellbremse IIIIIIII
Brems-/Kupplungsflüssigkeit RRRRRRRR
Bremsscheiben und Bremsklötze IIIIIIII
WARTUNGS-
INTERVALLE
WARTUNGS-
POSITION
I: Prüfen und bei Bedarf einstellen, korrigieren, reinigen oder ersetzen.
R: Ersetzen oder wechseln.
*5: Verwenden Sie zum Auffüllen des Kühlsystems ausschließlich entionisiertes oder enthärtetes Wasser, und mischen Sie das
werkseitig eingefüllte Kühlmittel niemals mit Leitungswasser. Ein falsches Kühlmittelgemisch kann schwere Fehlfunktionen
und Motorschäden verursachen.
*6: Kann auf Wunsch auch im Rahmen anderer Wartungsarbeiten vor Ablauf des Intervalls ersetzt werden.
7-11
7
Wartung
Standard-wartungsplan (Benzinmotor, Europa) (Forts.)
I: Prüfen und bei Bedarf einstellen, korrigieren, reinigen oder ersetzen.
R: Ersetzen oder wechseln.
*7: Das Öl von Schaltgetriebe/Doppelkupplungsgetriebe, Verteilergetriebe und Differenzial muss immer dann gewechselt werden,
wenn diese Bauteile in Wasser getaucht waren.
*8: Achten sie auf extreme Ventilgeräusche und/oder Motorvibrationen und führen Sie bei Bedarf entsprechende Einstellarbeiten
durch. Wir empfehlen, das System in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
Monate 24 48 72 96 120 144 168 192
Meilen x 1.000 20 40 60 80 100 120 140 160
Km x 1.000 30 60 90 120 150 180 210 240
Lenkgetriebe, Lenkgestänge und Manschetten IIIIIIII
Antriebswellen und Manschetten IIIIIIII
Reifen (Luftdruck und Profilverschleiß) IIIIIIII
Kugelgelenke der Vorderradaufhängung IIIIIIII
Kältemittel der Klimaanlage IIIIIIII
Klimaanlagenkompressor IIIIIIII
Luftfilter der Klimaregelung RRRRRRRR
Schaltgetriebeflüssigkeit *7I I I I
Getriebeflüssigkeit Doppelkupplungsgetriebe *7I I I I
Ventilspiel (1,6 T-GDI) *8I I
Abgasanlage IIIIIIII
Verteilergetriebeöl (4WD) *7I I I I
Hinterachsdifferenzialöl (4WD) *7I I I I
Gelenkwelle (4WD) IIIIIIII
WARTUNGS-
INTERVALLE
WARTUNGS-
POSITION
Wartung
7-12
Wartung bei erschwerten betriebsbedingungen und geringer laufleistung (Benzinmotor, Europa)
Die nachstehend aufgeführten Wartungsarbeiten müssen häufiger durchgeführt werden, wenn das Fahrzeug
hauptsächlich unter erschwerten Bedingungen genutzt wird und eine geringe Laufleistung aufweist. Entnehmen Sie
die jeweiligen Wartungsintervalle der nachstehenden Tabelle.
R: Ersetzen oder wechseln I: Prüfen und bei Bedarf einstellen, korrigieren, reinigen oder ersetzen
Wartungsposition Wartungsart Wartungsintervalle Einsatz-
bedingungen
Motoröl und Motorölfilter T-GDI RAlle 7.500 km (4.500 Meilen) bzw.
alle 6 Monate ersetzen
A, B, C, D, E,
F, G, H, I, J, K
Luftfiltereinsatz RJe nach Zustand häufiger ersetzen C, E
Zündkerzen RJe nach Zustand häufiger ersetzen B, H
Lenkgetriebe, Lenkgestänge und
Manschetten IEntsprechend der Einsatzbedingungen
häufiger prüfen C, D, E, F, G
Kugelgelenke der Vorderradaufhängung IEntsprechend der Einsatzbedingungen
häufiger prüfen C, D, E, F, G
Scheibenbremsen:
Klötze, Sättel und Scheiben IEntsprechend der Einsatzbedingungen
häufiger prüfen C, D, E, G, H
Feststellbremse IEntsprechend der Einsatzbedingungen
häufiger prüfen C, D, G, H
Antriebswellen und Manschetten IEntsprechend der Einsatzbedingungen
häufiger prüfen C, D, E, F, G, H, I, J
7-13
7
Wartung
Erschwerte Einsatzbedingungen
A: Häufiger Kurzstreckenbetrieb: weniger als 8 km bei normalen
Temperaturen bzw. weniger als 16 km bei niedrigen
Temperaturen.
B: Lange Leerlaufphasen oder niedrige Fahrgeschwindigkeit
über lange Strecken.
C: Fahren auf unwegsamen, staubigen, schlammigen,
unbefestigten oder mit Sand oder Salz gestreuten Straßen.
D: Fahren in Gebieten, wo Salz oder andere korrosive
Materialien verwendet werden oder bei sehr niedrigen
Temperaturen.
E: Fahren in Gebieten mit hoher Staubentwicklung.
F: Fahren in Gebieten mit hoher Verkehrsdichte.
G: Häufiges Befahren von Steigungen, Gefällen und
Gebirgspässen.
H: Ziehen von Anhängern oder Wohnwagen oder Nutzung von
Dachgepäckträgern.
I: Einsatz als Streifenwagen, Taxi, Firmenfahrzeug oder
Abschleppwagen.
J: Fahrgeschwindigkeiten über 170 km/h.
K: Häufiger Stop-and-Go-Betrieb und weniger als 15.000 km
pro Jahr.
Wartungsposition Wartungsart Wartungsintervalle Einsatz-
bedingungen
Luftfilter des Klimasystems RJe nach Zustand häufiger ersetzen C, E, G
Schaltgetriebeflüssigkeit RAlle 120.000 km (80.000 Meilen) C, D, E, F, G,
H, I, J
Getriebeflüssigkeit
Doppelkupplungsgetriebe RAlle 120.000 km (80.000 Meilen) C, D, E, F, G, H,
I, J
Öl des Hinterachsdifferenzials (4WD) RAlle 120.000 km (80.000 Meilen) C, D, E, G, I, K, H
Verteilergetriebeöl (4WD) RAlle 120.000 km (80.000 Meilen) C, D, E, G, I, K, H
Kardanwelle (4WD) IAlle 20.000 km (12.500 Meilen) bzw.
alle oder 12 Monate C, E
7-14
Wartung
ERLÄUTERUNG DER POSITIONEN, DIE GEWARTET WERDEN MÜSSEN
Motoröl und Ölfilter
Motoröl und Motorölfilter müssen
in den im Wartungsplan
vorgeschriebenen Intervallen ersetzt
werden. Wenn das Fahrzeug unter
erschwerten Einsatzbedingungen
genutzt wird, sind häufigere Öl- und
Filterwechsel erforderlich.
Antriebsriemen
Prüfen Sie alle Antriebsriemen auf
Rissbildung, übermäßigen Ver-
schleiß und anhaftendes Öl, und
ersetzen Sie sie bei Bedarf. Die
Spannung der Antriebsriemen muss
regelmäßig geprüft und bei Bedarf
korrigiert werden.
Kraftstoffleitungen, Schläuche
und deren Anschlüsse
Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen
und Schläuche sowie deren
Anschlüsse auf Undichtigkeiten und
Beschädigungen. Wir empfehlen, die
Kraftstoffleitungen, Kraftstoffsch-
läuche und Anschlüsse in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt erset-
zen zu lassen.
Kraftstofffilter (für Benzin)
Benzinfahrzeuge von HYUNDAI sind
mit einem wartungsarmen, in den
Kraftstofftank integrierten
Kraftstofffilter ausgestattet. Dieser
Filter erfordert keine regelmäßige
Wartung und muss auch nicht
regelmäßig gewechselt werden;
etwaige Wartungs- und
Wechselintervalle hängen von der
Kraftstoffqualität ab. Falls ernst zu
nehmende Probleme wie z.B. eine
Hemmung des
Kraftstoffdurchflusses, Pumpen,
Leistungsverlust, Probleme beim
Anlassen usw. auftreten, muss der
Kraftstofffilter überprüft bzw.
ausgewechselt werden.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr Fahrzeug in
diesem Fall zwecks Überprüfung
bzw. Auswechseln des Filters in eine
HYUNDAI-Vertragswerkstatt zu
bringen.
Belüftungsschlauch und
Tankdeckel
Belüftungsschlauch und Tankdeckel
müssen in den im Wartungsplan
vorgeschriebenen Intervallen geprüft
werden. Achten Sie darauf, dass ein
neuer Entlüftungsschlauch oder
Tankdeckel ordnungsgemäß ein-
gebaut wird.
Drehen Sie den Zündschalter in
die Stellung LOCK/OFF oder
ACC, wenn Sie den Riemen
inspizieren.
ACHTUNG
7-15
7
Wartung
Kurbelgehäuse-
Entlüftungsschläuche
(ausstattungsabhängig)
Prüfen Sie die Oberfläche der
Schläuche auf Anzeichen für
Hitzeschäden und/oder mecha-
nische Beschädigungen. Verhärtetes
und brüchiges Gummi, Rissbildung,
Scheuerstellen und übermäßige
Aufquellungen sind Zeichen für
Überalterung. Schlauchoberflächen
in der Nähe heißer Bauteile (Abgas-
krümmer etc.) müssen besonders
genau untersucht werden.
Prüfen Sie die Schlauchverlegung
um sicherzustellen, dass die
Schläuche nicht mit heißen,
scharfkantigen oder beweglichen
Bauteilen in Berührung kommen und
durch sie nicht beschädigt oder
verschlissen werden. Prüfen Sie
sämtliche Schlauchanschlüsse,
Schellen und Kupplungsstücke auf
festen Sitz und Dichtigkeit.
Schläuche müssen bereits beim
geringsten Anzeichen von Verschleiß
oder Beschädigung ersetzt werden.
Luftfiltereinsatz
Wir empfehlen, den Luftfiltereinsatz
in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
ersetzen zu lassen.
Zündkerzen (Benzinmotor)
Achten Sie beim Einbau neuer
Zündkerzen auf den korrekten
Wärmewert.
Ventilspiel (Benzinmotor)
Auf extreme Ventilgeräusche und/
oder Motorvibrationen prüfen und bei
Bedarf korrigieren. Wir empfehlen,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Kühlsystem
Prüfen Sie die Bauteile des
Kühlsystems (Kühler, Kühlmittel-
ausgleichsbehälter, Schläuche und
Anschlüsse) auf Undichtigkeit und
Beschädigung und ersetzen Sie alle
schadhaften Bauteile.
Motorkühlmittel
Das Kühlmittel muss in den im
Wartungsplan vorgeschriebenen
Intervallen gewechselt werden.
Schaltgetriebeflüssigkeit
(ausstattungsabhängig)
Prüfen Sie die Flüssigkeit im
Schaltgetriebe gemäß Wartungs-
plan.
Getriebeflüssigkeit
Doppelkupplungsgetriebe
(ausstattungsabhängig)
Prüfen Sie die Flüssigkeit des
Doppelkupplungsgetriebes laut
Wartungsplan.
Inspizieren Sie die Zündkerzen
nicht bei betriebswarmem
Motor. Andernfalls besteht
Verbrennungsgefahr.
VORSICHT
7-16
Wartung
Bremsschläuche und
Bremsleitungen
Prüfen Sie in einer Sichtprüfung auf
korrekte Einbaulage, Scheuerstellen,
Rissbildung, Überalterung und
Undichtigkeit, und ersetzen Sie
verschlissene oder beschädigte
Bauteile umgehend.
Brems-/Kupplungsflüssigkeit
(ausstattungsabhängig)
Prüfen Sie den Füllstand der
Brems-/Kupplungsflüssigkeit im
Ausgleichsbehälter. Der Füllstand
muss sich zwischen den Markierung
"MIN" und "MAX" an der Seite des
Behälters befinden. Verwenden Sie
ausschließlich Bremsflüssigkeit der
Spezifikation DOT 3 oder DOT 4.
Feststellbremse
Prüfen Sie das Feststellbrems-
system einschließlich Feststell-
bremse und Seilzügen.
Bremsscheiben, Bremsklötze
und Bremssättel
Prüfen Sie die Bremsklötze auf
übermäßigen Verschleiß, die Brems-
scheiben auf Schlag und Verschleiß
und die Bremssättel auf
Undichtigkeit.
Weitere Informationen zum Prüfen
der Verschleißgrenze von Klötzen
oder Belägen finden Sie auf der
HYUNDAI-Website.
(http://service.hyundai-motor.com)
Befestigungsschrauben der
Radaufhängung
Prüfen Sie die Radaufhängung
auf lockere Verbindungen und
Beschädigungen, und ziehen Sie
lockere Befestigungselemente mit
dem vorgeschriebenen Anzugs-
drehmoment nach.
Lenkgetriebe, Lenkgestänge &
Manschetten/Traggelenk
Prüfen Sie die Lenkung bei
stehendem Fahrzeug und abge-
stelltem Motor auf übermäßiges
Spiel.
Prüfen Sie das Lenkgestänge auf
Verformung und Beschädigung.
Prüfen Sie die Manschetten und
Kugelgelenke auf Verschleiß,
Rissbildung und Beschädigung, und
ersetzen Sie alle schadhaften
Bauteile.
Antriebswellen und
Manschetten
Prüfen Sie die Antriebswellen,
Manschetten und Schellen auf
Rissbildung, Verschleiß und Be-
schädigungen. Ersetzen Sie alle
schadhaften Bauteile und erneuern
Sie bei Bedarf die Fettfüllung.
Klimaanlage Kältemittel/
Kompressor
Prüfen Sie die Leitungen und
Anschlüsse der Klimaanlage auf
Undichtigkeit und Beschädigung.
7-17
7
Wartung
MOTORÖL
Motorölstand prüfen
(Benzinmotor)
1. Vergewissern Sie sich, dass das
Fahrzeug auf ebenem Untergrund
steht.
2. Starten Sie den Motor und lassen
Sie ihn auf die normale Betriebs-
temperatur kommen.
3. Stellen Sie den Motor ab, und
warten Sie ca. 5 Minuten, damit
das Öl in die Ölwanne zurück-
fließen kann.
4. Ziehen Sie den Messstab heraus,
wischen Sie ihn ab, und führen
Sie ihn wieder bis zum Anschlag
ein.
5. Ziehen Sie den Messstab wieder
heraus und prüfen Sie den
Füllstand. Der Füllstand muss sich
zwischen den Markierungen F
(voll) und L (niedrig) befinden.
6. Wenn sich der Füllstand in der
Nähe der Markierung L befindet,
füllen Sie Öl nach, bis die
Markierung F erreicht ist.
Füllen Sie nicht zuviel Motoröl
auf. Dies könnte zu einem
Motorschaden führen.
Achten Sie darauf, beim
Wechseln oder Auffüllen des
Motoröls kein Öl zu ver-
schütten. Wischen Sie im
Motorraum verschüttetes
Motoröl umgehen ab.
Wischen Sie den Ölpeilstab
stets mit einem sauberen
Lappen ab. Anhaftende Verun-
reinigungen können einen
Motorschaden verursachen.
ANMERKUNG
OOS077003
1,6 T-GDI
OOS077055L
1,0 T-GDI
Kühlerschlauch
Gehen Sie vorsichtig vor, damit
Sie beim Prüfen des Motoröl-
stands und beim Nachfüllen
von Motoröl den
Kühlerschlauch nicht berühren.
Er kann so heiß sein, dass
Verbrennungsgefahr besteht.
VORSICHT
7-18
Wartung
Verwenden Sie ausschließlich
spezifiziertes Motoröl.
(Siehe Kapitel 8 "Empfohlene
Schmiermittel und Füllmengen").
Motoröl und Ölfilter wechseln
Wir empfehlen grundsätzlich, das
System in einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt instand setzen zu lassen.
OOS077005
OOS077056L
1,0 T-GDI
1,6 T-GDI
Dauerhafter Kontakt mit
gebrauchtem Motoröl kann
Hautreizungen und Hautkrebs
verursachen. Bestimmte Alt-
ölbestandteile haben sich in
Laborversuchen als krebser-
regend erwiesen. Schützen Sie
immer Ihre Haut, indem Sie sich
die Hände unmittelbar nach
einem Kontakt mit Altöl
gründlich mit Seife und
warmem Wasser waschen.
VORSICHT
7-19
7
Wartung
MOTORKÜHLMITTEL
Das Überdruck-Kühlsystem Ihres
Fahrzeugs ist werkseitig mit einem
ganzjährig verwendbaren Frost-
schutz- & Kühlmittel gefüllt.
Prüfen Sie die Frostschutzwirkung
und den Kühlmittelstand mindestens
einmal im Jahr, vorzugsweise vor
Winterbeginn und vor Fahrten in
kältere Gebiete.
Wenn der Motor aufgrund eines
zu niedrigen Kühlmittel-
füllstands zu heiß geworden ist
und plötzlich kaltes Motor-
kühlmittel nachgefüllt wird,
entstehen möglicherweise Risse
im Motorblock. Füllen Sie das
Kühlmittel langsam und in
kleinen Mengen ein, damit keine
Schäden entstehen.
Fahren Sie nicht ohne
Motorkühlmittel. Andernfalls
drohen unter anderem Schäden
an der Wasserpumpe und am
Motor.
Kühlmittelfüllstand prüfen
Prüfen Sie den Zustand und die
Anschlüsse aller Kühlmittel- und
Heizungsschläuche, und ersetzen
Sie aufgequollene oder anderweitig
verschlissene Schläuche.
Der Kühlmittelfüllstand muss sich
bei kaltem Motor zwischen den
seitlichen Behältermarkierungen
MAX und MIN (oder F (Voll) und
L (Niedrig)) befinden.
Falls der Kühlmittelfüllstand zu
niedrig ist, füllen Sie ausreichend
destilliertes (entionisiertes) Wasser
nach. Heben Sie den Füllstand bis
zur Markierung F (MAX), (oder F
(Voll)) an, aber überfüllen Sie nicht.
Für den Fall, dass häufig nachgefüllt
werden muss, empfehlen wir, das
System in einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt inspizieren zu lassen.
ANMERKUNG
OOS077007
Benzinmotor
OOS077009
Benzinmotor
7-20
Wartung
Der Elektromotor für den Kühllüfter
wird über die Kühlmitteltemperatur,
den Kältemitteldruck und die
Fahrzeuggeschwindigkeit geregelt.
Wenn die Kühlmitteltemperatur sinkt,
geht der Elektromotor automatisch
aus. Dies ist normal. Falls Ihr
Fahrzeug mit Benzindirekteinsprit-
zung (T-GDI) ausgestattet ist, kann
der Kühllüfterbetrieb jederzeit
starten. Um den Betrieb zu stoppen,
muss in diesem Fall der
Batterieminuspol abgeklemmt
werden.
Der Elektromotor des
Kühllüfters kann
weiter laufen oder
gestartet werden,
wenn der Motor nicht
läuft, wodurch es zu schweren
Verletzungen kommen kann.
Halten Sie Ihre Hände, Haare,
Kleidung und Werkzeuge fern
von den rotierenden Lüfter-
flügeln des Kühllüfters.
VORSICHT
Entfernen Sie niemals
den Kühlerverschluss-
deckel oder die Ab-
lassschraube, solange
Motor und Kühler
noch heiß sind. Andernfalls kann
heißes Kühlmittel oder heißer
Wasserdampf unter hohem
Druck austreten und schwere
Verletzungen verursachen.
Stellen Sie den Motor ab und
warten Sie, bis er abgekühlt
ist. Seien Sie beim Abnehmen
des Kühlerverschlussdeckels
äußerst vorsichtig. Umwickeln
Sie ihn mit einem dicken Lappen
und drehen Sie ihn gegen den
Uhrzeigersinn bis zum ersten
Anschlag. Treten Sie zurück und
warten Sie, bis der Druck aus
dem Kühlsystem entwichen ist.
Wenn Sie sicher sind, dass der
Druck vollständig entwichen ist,
drücken Sie den mit einem
dicken Lappen umwickelten
Verschlussdeckel nieder und
schrauben ihn gegen den
Uhrzeigersinn ab.
VORSICHT
7-21
7
Wartung
Empfohlenes Motorkühlmittel
Verwenden Sie zum Auffüllen des
Kühlsystems ausschließlich destil-
liertes (entionisiertes) Wasser und
mischen Sie das werksseitig
eingefüllte Kühlmittel niemals mit
Leitungswasser. Ein falsches
Kühlmittelgemisch kann schwere
Fehlfunktionen und Motorschäden
verursachen.
Die Aluminiumbauteile Ihres
Fahrzeugmotors müssen mit
einem Kühlmittel auf Ethylen-
Glykolbasis vor Korrosion und
Frost geschützt werden.
Verwenden Sie GRUNDSÄTZLICH
KEINE Kühlmittel auf Alkohol-
oder Methanolbasis und mischen
Sie diese auch nicht mit dem
spezifizierten Kühlmittel.
Verwenden Sie kein Kühl-
mittelgemisch, das mehr als 60%
oder weniger als 35% Frost-
schutzmittel enthält, da andernfalls
die Wirkung beeinträchtigt würde.
Entnehmen Sie das Mischungs-
verhältnis der nachstehenden
Tabelle.
Informationen
Falls Sie sich bzgl. des Mischungs-
verhältnisses nicht sicher sind, lässt
sich ein Gemisch aus 50% Wasserund
50% Frostschutzmittel am leichtesten
herstellen. Es eignet sich für die
meisten Temperaturbereiche von
-35°C und darüber.
Kühlmittel wechseln
Wir empfehlen, das Kühlmittel
entsprechend dem Wartungsplan
am Anfang dieses Kapitels in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
wechseln zu lassen.
Legen Sie einen dicken Lappen
um den Kühlerverschlussdeckel,
bevor Sie Kühlmittel nachfüllen.
Auf diese Weise verhindern Sie,
dass überlaufendes Kühlmittel in
benachbarte Bauteile (Generator
etc.) gelangt und diese
beschädigt.
ANMERKUNG
i
Außen-
temperatur
Mischungsverhältnis
(Volumen)
Frostschutz Wasser
-15°C 35 65
-25°C 40 60
-35°C 50 50
-45°C 60 40
7-22
Wartung
BREMS-/KUPPLUNGSFLÜSSIGKEIT (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
Füllstand der Brems-
/Kupplungsflüssigkeit prüfen
Prüfen Sie regelmäßig den Füllstand
des Bremsflüssigkeitsbehälters. Der
Füllstand muss sich zwischen den
seitlichen Behältermarkierungen
MAX und MIN befinden.
Bevor Sie den Behälterdeckel
abnehmen, um Brems-/Kupplungs-
flüssigkeit nachzufüllen, reinigen
Sie den Bereich um den Deckel
sorgfältig, damit die Brems-
/Kupplungsflüssigkeit nicht ver-
unreinigt werden kann.
Wenn der Füllstand zu niedrig ist,
füllen Sie bis zur Markierung MAX
auf. Der Flüssigkeitsstand sinkt mit
steigender Fahrleistung. Dies ist ein
normaler Zustand, der auf den
Verschleiß der Bremsklötze zurück-
zuführen ist.
Für den Fall, dass der Füllstand
extrem niedrig ist, empfehlen wir,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Informationen
Verwenden Sie ausschließlich die
angegebene Brems-/Kupplungsflüssig-
keit. Siehe "Empfohlene Schmiermittel
und Füllmengen" in Kapitel 8.
Informationen
Studieren Sie vor dem Abnehmen des
Brems-/Kupplungsflüssigkeitsbe-
hälterdeckels den Warnhinweis auf
dem Deckel.
Informationen
Reinigen Sie den Verschlussdeckel,
bevor Sie ihn abnehmen. Verwenden
Sie ausschließlich Brems-/Kupplungs-
flüssigkeit der Spezifikation DOT3
oder DOT4 aus einem verschlossenen
Behälter.
i
i
i
OOS077011
Wenn die Brems-/Kupplungs-
hydraulik immer wieder auf-
gefüllt werden muss, liegt
möglicherweise eine Undichtig-
keit vor. Wir empfehlen, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt inspizieren
zu lassen.
VORSICHT
7-23
7
Wartung
Lassen Sie Brems- /Kupplungs-
flüssigkeit nicht auf den Fahr-
zeuglack gelangen, da
andernfalls Lackschäden drohen.
Brems-/Kupplungsflüssigkeit, die
über längere Zeit der Luft
ausgesetzt war (z. B. kein
geschlossener Behälter), darf auf
keinen Fall verwendet werden, da
sie nicht mehr über die
erforderlichen Eigenschaften ver-
fügt. Sie muss ordnungsgemäß
entsorgt werden.
Füllen Sie keine falschen
Flüssigkeiten ein. Bereits
geringste Mengen Mineralöl (z. B.
Motoröl) im Brems-/Kupplungs-
system können zu Beschädigun-
gen der Systemkomponenten
führen.
Füllstand des
Waschwasserbehälters prüfen
Wenn keine Reinigungsflüssigkeit
verfügbar ist, kann klares Wasser
verwendet werden. Für den
Winterbetrieb empfiehlt sich jedoch
die Verwendung einer Reinigungs-
flüssigkeit mit Frostschutzeigen-
schaften, damit das Waschwasser
nicht einfrieren kann.
ANMERKUNG
Vermeiden Sie jeden Augen-
kontakt mit Brems-/Kupplungs-
flüssigkeit. Wenn Brems-
/Kupplungsflüssigkeit an Ihre
Augen gelangt, spülen Sie sie
mindestens 15 Minuten lang mit
klarem Wasser und suchen Sie
sofort einen Arzt auf.
VORSICHT
WASCHWASSER
OOS077012
7-24
Wartung
Feststellbremse prüfen
Prüfen Sie den Hebelweg der
Feststellbremse, indem Sie die
Anzahl der "Klicks" zählen, die Sie
beim Betätigen aus der gelösten
Stellung heraus hören. Weiterhin
muss die Feststellbremse allein in der
Lage sein, das Fahrzeug auf deutlich
abschüssigem Gefälle sicher zu
blockieren. Wenn der Hebelweg
größer oder kleiner ist als spezifiziert,
lassen Sie die Feststellbremse
von einem autorisierten HYUNDAI
Vertragswerkstatt einstellen.
Pedalweg: 5~7 Rasten, wenn
Hebel mit 20 kg (196 N)
gezogen.
Trinken Sie keinen Scheiben-
reiniger und vermeiden Sie
auch den Hautkontakt. Reini-
gungsflüssigkeit ist giftig für
Mensch und Tier.
Halten Sie die Reinigungs-
flüssigkeit fern von Kindern
und Tieren.
Beachten Sie beim Verwenden
von Scheibenreiniger die
folgenden Sicherheitsmaßnah-
men, um schwere oder lebens-
gefährliche Verletzungen zu
vermeiden:
Füllen Sie weder Motorkühl-
mittel noch Kühlerfrostschutz
in den Behälter der Scheiben-
waschanlage ein. Motorkühl-
mittel auf der Windschutz-
scheibe kann die Sicht
erheblich beeinträchtigen und
zum Verlust der Kontrolle über
das Fahrzeug führen. Weiter-
hin kann es die Lackierung
und Anbauteile beschädigen.
Vermeiden Sie Funkenbildung
und offene Flammen in der
Nähe der Waschflüssigkeit
und ihres Behälters. Reini-
gungsflüssigkeiten enthalten
Alkoholanteile und sind unter
Umständen entflammbar.
VORSICHT
FESTSTELLBREMSE
OOS057010
7-25
7
Wartung
LUFTFILTER
Filter ersetzen
Das Luftfilterelement kann zur
Prüfung mit Druckluft ausgeblasen
werden.
Versuchen Sie nicht, es aus-
zuwaschen oder abzuspülen, da
dies den Filter beschädigen würde.
Wenn das Luftfilterelement
verunreinigt ist, muss es ersetzt
werden.
1. Lösen Sie die Klammern des
Luftfilterdeckels und nehmen Sie
den Deckel ab.
2. Wischen Sie das Luftfiltergehäuse
innen aus.
3. Ersetzen Sie den Luftfiltereinsatz.
4. Befestigen Sie den Luftfilterdeckel
mit den Befestigungsklammern.
5. Vergewissern Sie sich, dass der
Deckel richtig sitzt.
Informationen
Wenn das Fahrzeug überwiegend bei
starker Staubentwicklung oder auf
Sand eingesetzt wird, ersetzen Sie das
Luftfilterelement häufiger als im
Standardwartungsplan spezifiziert
(siehe "Sonderwartungsplan für
erschwerte Einsatzbedingungen" in
diesem Kapitel).
i
OOS077013
OOS077015 OOS077016
7-26
Wartung
Fahren Sie niemals ohne Luft-
filtereinsatz, da dies zu über-
mäßigem Motorverschleiß führt.
Achten Sie beim Ausbauen des
Luftfilters darauf, dass keine
Fremdpartikel in den An-
saugtrakt geraten. Andernfalls
können Beschädigungen die
Folge sein.
Verwenden Sie HYUNDAI
Originalteile. Bei Verwendung
von Drittanbieterteilen wird
möglicherweise der Luft-
massenmesser beschädigt.
Filter prüfen
Wenn das Fahrzeug über einen
längeren Zeitraum in Großstädten
mit hoher Luftverunreinigung oder
auf unbefestigten, staubigen Straßen
eingesetzt wird, muss der Filter
häufiger geprüft und früher ersetzt
werden. Wenn Sie den Luftfilter des
Klimasystems selber ersetzen
möchten, beachten Sie die
folgenden Anweisungen für das
Ersetzen und achten Sie darauf,
dass Sie keine anderen Bauteile
beschädigen.
Ersetzen Sie den Filter gemäß dem
Wartungsplan.
Filter ersetzen
1. Bauen Sie bei geöffnetem Hand-
schuhfach die Stopfen auf beiden
Seiten aus.
ANMERKUNG
LUFTFILTER DES KLIMASYSTEMS
OOS077018
7-27
7
Wartung
2. Entfernen Sie den Haltegurt (1). 3. Auf der rechten Seite der
Abdeckung auf die Verriegelung
drücken und dabei das
Luftfiltergehäuse der
Klimaregelung entfernen.
4. Ersetzen Sie den Luftfilter des
Klimasystems.
5. Bauen Sie den Filter in der
umgekehrten Reihenfolge des
Ausbaus ein.
Installieren Sie den neuen
Luftfilter der Klimaregelung so,
dass das Pfeilsymbol (
) nach
unten zeigt. Andernfalls kann es
zu Geräuschbildung kommen und
der Filter verliert möglicherweise
an Wirksamkeit.
ANMERKUNG
OOS077017 OOS077019
OPD076026
7-28
Wartung
WISCHERBLÄTTER
Wischerblätter prüfen
Verunreinigungen auf der Wind-
schutzscheibe oder auf den Wischer-
blättern können die Wirksamkeit der
Scheibenwischer beeinträchtigen.
Übliche Verunreinigungen sind
Insekten, klebrige Blütenrückstände
sowie Wachsrückstände aus Fahr-
zeug-Waschanlagen. Reinigen Sie
Windschutzscheibe und Wischer-
blätter bei unzureichender Wischleis-
tung mit einem geeigneten milden
Reinigungsmittel und spülen Sie sie
danach mit reichlich klarem Wasser
ab.
Damit Scheibenwischerblätter,
arme oder andere Bauteile nicht
beschädigt werden, sollten Sie
Folgendes vermeiden:
Verwendung von Benzin,
Kerosin oder Farbverdünner an
oder in der Nähe dieser Bauteile.
Manuelles Bewegen der
Scheibenwischer.
Verwendung von nicht
spezifizierten Wischerblättern.
Informationen
Die in Waschanlagen verwendeten
Heißwachszusätze erschweren
bekanntermaßen das Reinigen der
Windschutzscheibe.
Informationen
Wischerblätter sind
Verbrauchsgegenstände und der
normale Verschleiß der Wischer fällt
möglicherweise nicht unter die
Fahrzeuggarantie.
Wischerblätter ersetzen
Wenn die Reinigungsleistung der
Wischerblätter nicht mehr ausrei-
chend ist, sind die Wischerblätter
eventuell verschlissen oder eingeris-
sen und sie müssen ersetzt werden.
Versuchen Sie nicht die Wischer
manuell zu bewegen. Die Wischer-
arme und andere Bauteile könnten
dadurch beschädigt werden.
Die Verwendung nicht spezifizier-
ter Wischerblätter könnte zu
Fehlfunktionen und zum Ausfall
der Wischer führen.
Die Wischerarme sollten nur
in der obersten Stellung
angehoben werden, damit die
Haube und die Wischerarme
keinen Schaden nehmen.
Klappen Sie die Wischerarme
vor Fahrtantritt zurück auf die
Windschutzscheibe.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
ANMERKUNG
i
i
ANMERKUNG
7-29
7
Wartung
Ausführung A
1. Heben Sie die Wischerblatt-
klammer an. Heben Sie danach
das Wischerblatt an.
2. Drücken Sie gegen den
Verriegelungsmechanismus (1)
und ziehen Sie dabei das
Wischerblatt (2) nach unten.
3. Entfernen Sie das Wischerblatt
vom Wischerarm.
4. Bauen Sie ein neues Wischerblatt
in der umgekehrten Reihenfolge
des Ausbaus an.
5. Bewegen Sie den Wischerarm
wieder zurück zur Windschutz-
scheibe.
Ausführung B
1. Heben Sie den Wischerarm an.
OGSR076067
OGSR076066
OGSR076068
OLF074017
7-30
Wartung
2. Heben Sie die Wischerblatt-
klammer an. Ziehen Sie danach
das Wischerblatt nach unten und
bauen Sie es ab.
3. Bauen Sie das neue Wischerblatt
in der umgekehrten Reihenfolge
des Ausbaus an.
4. Klappen Sie den Wischerarm auf
die Windschutzscheibe.
Heckscheibenwischerblatt
ersetzen
1. Heben Sie den Wischerarm an
und ziehen Sie das Wischerblatt
heraus.
OLF074018 OLF074019
OTL075050
7-31
7
Wartung
2. Bauen das neue Wischerblatt an,
indem Sie das mittlere Stück in
den länglichen Steckplatz im
Wischerarm drücken, bis es mit
einem Klickgeräusch einrastet.
3. Überzeugen Sie sich davon, dass
das Wischerblatt fest angebaut ist,
indem Sie ohne nennenswerten
Kraftaufwand versuchen, es
abzuziehen.
Wir empfehlen, das Wischerblatt in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
ersetzen zu lassen, damit die
Wischerarme und andere Bauteile
nicht beschädigt werden.
OTL075051
BATTERIE
Beachten Sie bei Arbeiten im
Bereich der Batterie stets die
folgenden Sicherheitshinweise,
da andernfalls schwere und
lebensgefährliche Verletzungen
drohen:
Studieren Sie vor
Arbeiten an der Batterie
stets die folgende
Anleitung.
Tragen Sie eine
Säureschutzbrille.
Halten Sie Feuer und
Funken von der Batterie
fern und rauchen Sie
nicht in ihrer Nähe.
Das in jeder Batterie
enthaltene Wasserstoff-
gas ist sehr leicht
entzündlich und kann
explodieren, wenn es
entzündet wird.
VORSICHT Halten Sie Batterien von
Kindern fern.
Batterien enthalten stark
ätzende Schwefelsäure.
Lassen Sie keine Säure
an Ihre Augen, Haut oder
Kleidung gelangen.
Wenn Batteriesäure an Ihre
Augen gelangt, spülen Sie sie
mindestens 15 Minuten lang mit
klarem Wasser und suchen Sie
sofort einen Arzt auf. Wenn
Batteriesäure an Ihre Haut
gelangt, waschen Sie die
betroffene Stelle gründlich.Wenn
Sie Schmerzen oder ein
brennendes Gefühl verspüren,
suchen Sie sofort einen Arzt auf.
7-32
Wartung
Falls Sie Ihr Fahrzeug in
Regionen mit niedrigen
Temperaturen über einen
längeren Zeitraum hinweg nicht
nutzen, klemmen Sie die
Batterie ab und lagern Sie diese
drinnen.
Laden Sie die Batterie stets
vollständig auf, um eine
Beschädigung des Batterie-
gehäuses in Regionen mit
niedrigen Temperaturen zu
verhindern.
Wenn Sie nicht zugelassene
Elektronikgeräte an die Batterie
anklemmen, kann sich die Batterie
entladen. Verwenden Sie keine
Geräte, die nicht zugelassen sind.
Optimale Batteriewartung
Achten Sie darauf, dass die
Batterie immer sicher befestigt ist.
Halten Sie die Oberseite der
Batterie sauber und trocken.
Halten Sie Batteriepole und
Anschlussklemmen sauber, fest
und mit Polfett oder Vaseline
eingefettet.
Spülen Sie ausgelaufene Batterie-
säure unverzüglich mit einer
Lösung aus Wasser und
Natronpulver ab.
Klemmen Sie vor einer längeren
Nichtverwendung des Fahrzeugs
die Batteriekabel ab.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
Beim Anheben von Batterien
mit Kunststoffgehäuse kann
durch starken Druck auf das
Gehäuse Batteriesäure aus-
treten. Heben Sie Batterien
mit einer Hebevorrichtung an,
oder halten Sie sie beim
Herausheben mit beiden
Händen an gegenüberlie-
genden Ecken fest.
Versuchen Sie nicht, Ihr
Fahrzeug mittels Starthilfe zu
starten, wenn die Batterie
eingefroren ist.
Versuchen Sie NIEMALS, die
Batterie aufzuladen, während
die Batteriekabel angeklemmt
sind.
Die Elektrik der Zündung
arbeitet mit Hochspannung.
Berühren Sie diese Bauteile
NIEMALS bei laufendem
Motor oder eingeschalteter
Zündung.
OOS077020
7-33
7
Wartung
Aufkleber Batteriekapazität
Der tatsächlich im Fahrzeug angebrachte
Batterieaufkleber kann von der
Abbildung abweichen.
1. CMF60L-BCI: HYUNDAI Modellbe-
zeichnung der Batterie
2. 12V: Nennspannung
3. 60Ah(20HR): Nennkapazität (in
Amperestunden)
4. 92RC: Nennreservekapazität (in
Minuten)
5. 550CCA: Kaltstartstrom in Ampere
nach SAE
6. 440A: Kaltstartstrom in Ampere
nach EN
Batterie laden
Mit Batterieladegerät
Ihr Fahrzeug ist mit einer wartungs-
freien Batterie auf Kalzium-Basis
ausgestattet.
Wenn sich die Batterie kurzfristig
entlädt (z. B. weil die Scheinwerfer
oder die Innenraumbeleuchtung
bei abgestelltem Fahrzeug ein-
geschaltet waren), laden Sie die
Batterie langsam über zehn
Stunden.
Wenn sich die Batterie während
der Fahrzeugnutzung wegen hoher
elektrischer Belastung allmählich
entlädt, laden Sie die Batterie
mit einem Schnellladegerät bei
20-30A zwei Stunden lang.
OLMB073072
Beispiel
Beachten Sie beim Laden Ihrer
Fahrzeugbatterie stets die
folgenden Sicherheitshinweise,
um SCHWERE oder LEBENS-
GEFÄHRLICHE Verletzungen
durch Explosionen oder
Säureverätzung zu vermeiden:
Schalten Sie jegliche
elektrische Verbraucher ab
und bringen Sie den Engine
Start/Stop-Knopf in die
Stellung OFF, bevor Sie
Wartungsarbeiten ausführen
oder die Batterie aufladen.
Halten Sie brennende
Zigaretten, Funkenflug und
offenes Feuer von der Batterie
fern.
Führen Sie die Arbeiten stets
im Freien oder in gut
belüfteten Bereichen aus.
Tragen Sie eine Schutzbrille,
wenn Sie die Batterie während
des Ladevorgangs prüfen.
VORSICHT
7-34
Wartung
Verwenden Sie im Falle eines
Batteriewechsels stets eine
von HYUNDAI zugelassene
Originalbatterie. AGM-Batterie
(ausstattungsabhängig)
AGM-Batterien (Absorbent
Glass Matt) sind wartungsfrei.
Wir empfehlen, AGM-Batterien
in einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt instand halten zu
lassen. Verwenden Sie für das
Laden von AGM-Batterien
ausschließlich vollautomati-
sche Batterieladegeräte, die
eigens für AGM-Batterien
konzipiert sind.
Für das Ersetzen der AGM-
Batterie empfehlen wir die
Verwendung von Ersatzteilen,
die bei einem HYUNDAI
Vertragshändler erworben
wurden.
Öffnen oder entfernen Sie
nicht den Deckel an der
Oberseite der Batterie.
Andernfalls kann Batterie-
säure austreten und zu
schweren Verletzungen
führen.
ACHTUNG
Die Batterie muss aus dem
Fahrzeug ausgebaut und an
einem gut belüfteten Ort
abgestellt werden.
Behalten Sie die Batterie
während des Ladevorgangs
im Auge und stoppen Sie den
Ladevorgang oder reduzieren
Sie die Ladegeschwindigkeit,
wenn die Batteriezellen stark
zu kochen beginnen.
Beim Abklemmen der Batterie
muss der Minuspol zuerst
abgeklemmt und zuletzt
wieder angeklemmt werden.
Klemmen Sie das Batterie-
ladegerät in folgender Reihen-
folge ab:
(1) Schalten Sie das Batterie-
ladegerät mit dem Haupt-
schalter aus.
(2) Klemmen Sie das Minus-
kabel vom Minuspol der
Batterie ab.
(3) Klemmen Sie das Plus-
kabel vom Pluspol der
Batterie ab.
7-35
7
Wartung
Mittels Starthilfe
Nachdem Ihr Fahrzeug mittels
Starthilfe gestartet wurde, fahren Sie
das Fahrzeug mindestens 20-30
Minuten lang, bevor Sie es abstellen.
Wenn Sie das Fahrzeug abstellen,
bevor die Batterie ausreichend
aufgeladen werden konnte, lässt sich
das Fahrzeug möglicherweise nach
dem Abstellen nicht erneut starten.
Weitere Einzelheiten zur Vorgehens-
weise für Starthilfe finden Sie im
Abschnitt "Starthilfe" in Kapitel 6.
Informationen
Eine nicht ordnungsgemäß
entsorgte Batterie ist eine
Belastung für die Umwelt
und die menschliche
Gesundheit.
Entsorgen Sie die Batterie gemäß der
vor Ort geltenden Vorschriften und
Bestimmungen.
Komponenten, die ein Reset
benötigen
Nach dem Abklemmen oder der
Entladung der Batterie müssen
möglicherweise folgende Funktionen
zurückgesetzt werden (Reset):
Fensterheber automatisch
senken/heben
Schiebedach
Trip-Computer
Klimasteuersystem
Fahrersitz-Memorysystem
Zeituhr
Audioanlage
i
7-36
Wartung
REIFEN UND RÄDER
Reifenpflege
Achten Sie im Sinne der Sicherheit
und des optimalen Kraftstoff-
verbrauchs stets auf den vorge-
schriebenen Reifenluftdruck. Über-
laden Sie das Fahrzeug nicht und
verteilen Sie das Gewicht der
Ladung entsprechend der Emp-
fehlungen für Ihr Fahrzeug.
Alle Spezifikationen (Größen und
Druckwerte) finden Sie auf einem
Aufkleber an der B-Säule auf der
Fahrerseite.
Prüfen Sie den Reifenluft-
druck des Reserverads jedes
Mal, wenn Sie den Reifen-
luftdruck der anderen Reifen
an Ihrem Fahrzeug über-
prüfen.
Ersetzen Sie Reifen, die
verschlissen sind, ungleich-
mäßigen Verschleiß auf-
weisen oder beschädigt sind.
Verschlissene Reifen können
die Bremsleistung, das Lenk-
verhalten und die Traktion
beeinträchtigen.
Ersetzen Sie Reifen IMMER mit
Reifen, die die selbe Größe wie
die originalen, mit dem Fahr-
zeug ausgelieferten Reifen
aufweisen. Das Verwenden von
Reifen und Rädern mit anderer
Größe kann das Fahrzeug-
handling und die Kontrolle
über das Fahrzeug beeinträch-
tigen bzw. sich negativ auf den
Betrieb des Antiblockier-
systems (ABS) Ihres Fahr-
zeugs auswirken und so zu
einem Unfall führen.
Ein Reifendefekt kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug und zu einem Unfall
führen. Folgende Maßnahmen
helfen dabei, das Risiko von
SCHWEREN oder LEBENS-
GEFÄHRLICHEN Verletzungen
zu verringern:
Überprüfen Sie Ihre Reifen
monatlich hinsichtlich korrek-
tem Reifenluftdruck sowie
Abnutzung und Beschädi-
gung.
Den empfohlenen Reifendruck
im kalten Zustand für Ihr
Fahrzeug finden Sie in diesem
Handbuch sowie auf dem
Aufkleber mit den Reifendaten
an der B-Säule auf der Fahrer-
seite. Messen Sie den Reifen-
luftdruck stets mit einem
Reifendruckmessgerät. Reifen
mit zu hohem oder zu
niedrigem Reifenluftdruck
nutzen sich ungleichmäßig
ab und beeinträchtigen das
Fahrzeughandling.
VORSICHT
OOS087003
7-37
7
Wartung
Empfohlener Reifenluftdruck
für kalte Reifen
Der Reifenluftdruck aller Räder
(einschließlich Reserverad) muss im
kalten Zustand geprüft werden.
„Kalte Reifen“ bedeutet, dass das
Fahrzeug seit mindestens drei
Stunden nicht mehr bewegt wurde
oder in dieser Zeit nicht mehr als
1,6 km zurückgelegt hat.
Warme Reifen überschreiten den
empfohlenen Reifendruck im kalten
Zustand in der Regel um 28 bis
41 kPa. Lassen Sie bei warmen
Reifen keine Luft ab, um den
Reifendruck einzustellen, da der
Reifendruck sonst zu niedrig ist. Die
empfohlenen Reifenluftdrücke finden
Sie im Kapitel 8, Abschnitt "Räder
und Reifen".
Der empfohlene Reifenluftdruck
muss stets beibehalten werden,
um die optimalen Fahreigen-
schaften, das beste Fahrzeug-
handling und den geringsten
Reifenverschleiß zu erreichen.
Zu hoher oder niedriger
Reifenluftdruck kann die
Haltbarkeit der Reifen verkürzen,
das Fahrverhalten beeinträchti-
gen und plötzliche Reifen-
pannen verursachen, die
wiederum zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und
zu einem Unfall führen können.
Zu niedriger oder zu hoher
Reifendruck kann zu starker
Hitzeentwicklung und somit
zum Platzen der Reifen, zu
Laufflächenablösung und zu
Reifendefekten führen, die im
Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug und somit zu einem
Unfall führen können. Diese
Gefahr ist an heißen Tagen und
bei längerem Fahren mit hoher
Geschwindigkeit besonders
hoch.
VORSICHT
Zu geringer Reifenluftdruck
führt zusätzlich zu starkem
Reifenverschleiß und erhöh-
tem Kraftstoffverbrauch und
er beeinträchtigt das
Fahrverhalten. Auch besteht
die Gefahr, dass die Felge
verformt wird. Für den Fall,
dass ein Reifen regelmäßig
Luft verliert, empfehlen wir,
den Reifen in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen.
Zu hoher Reifenluftdruck
führt zu grobem Fahrver-
halten und übermäßigem
Reifenverschleiß in der Mitte
der Lauffläche und er
vergrößert die Gefahr von
Reifenschäden durch
Fremdeinwirkung.
ACHTUNG
7-38
Wartung
Reifenluftdruck prüfen
Prüfen Sie Ihre Reifen mindestens
einmal monatlich. Prüfen Sie auch
den Luftdruck des Ersatzreifens.
So prüfen Sie den
Reifenluftdruck
Prüfen Sie den Reifenluftdruck mit
einem genau messenden
Manometer. Eine Sichtprüfung ist für
die Bestimmung des korrekten
Reifenluftdrucks nicht ausreichend.
Radialreifen können auch bei zu
geringem Reifenluftdruck den
gegenteiligen Eindruck vermitteln.
Schrauben Sie die Ventilkappe ab.
Drücken Sie das Manometer fest auf
das Ventil, um den Druck zu messen.
Wenn der Reifenluftdruck im kalten
Zustand den Angaben auf dem
Aufkleber für Reifenluftdruck und
Zuladung entspricht, ist keine
weitere Korrektur erforderlich. Wenn
der Reifenluftdruck zu gering ist,
pumpen Sie den Reifen bis zum
empfohlenen Wert auf. Denken Sie
daran, die Ventilkappen wieder
aufzuschrauben.
Sie verhindern das Eindringen von
Schmutz und Feuchtigkeit und ver-
hindern auf diese Weise Undichtig-
keiten. Wenn eine Ventilkappe
verloren gegangen ist, bringen Sie
so bald als möglich eine neue an.
Wenn der Reifenluftdruck zu hoch
ist, drücken Sie auf die Ventilnadel in
der Mitte des Ventils, um Luft
abzulassen. Prüfen Sie den Reifen-
luftdruck erneut mit dem Manometer.
Denken Sie daran, die Ventilkappen
wieder aufzuschrauben. Sie ver-
hindern das Eindringen von Schmutz
und Feuchtigkeit und verhindern auf
diese Weise Undichtigkeiten. Wenn
eine Ventilkappe verloren gegangen
ist, bringen Sie so bald als möglich
eine neue an.
Reifen tauschen
Um den Reifenverschleiß der Räder
auszugleichen, empfiehlt HYUNDAI,
dass die Räder spätestens alle
12.000 km zwischen Vorder- und
Hinterachse ausgetauscht werden.
Bei Auftritt von ungleichmäßiger
Abnutzung sollte der Tausch bereits
früher erfolgen.
Prüfen Sie beim Rädertausch, ob die
Räder ordnungsgemäß ausgewuch-
tet sind. Prüfen Sie die Reifen beim
Tauschen auf ungleichmäßigen
Verschleiß und Beschädigungen.
Ungleichmäßiger Verschleiß
resultiert in der Regel aus falschem
Reifenluftdruck, falscher Rad-
einstellung und ungewuchteten
Rädern. Weitere Ursachen sind
extremes Bremsen und schnelle
Kurvenfahrten. Prüfen Sie die
Laufflächen und Flanken der Reifen
auf Verformungen und ersetzen Sie
sie bei Bedarf. Ersetzen Sie Reifen,
bei denen sich das Gewebe oder der
Stahlgürtel zeigt.
7-39
7
Wartung
Stellen Sie nach dem Tauschen der
Reifen sicher, den Reifenluftdruck
der Vorder- und Hinterräder auf die
vorgegebenen Werte zu bringen und
zu die Radmuttern auf festen Sitz zu
prüfen (das korrekte Anzugsdreh-
moment entspricht 11 - 13 kgf·m).
Beim Rädertausch sollten die
Bremsbeläge der Scheibenbremsen
auf Verschleiß geprüft werden.
Informationen
Bei asymmetrischen Reifen lassen sich
Außen- und Innenseite unterscheiden.
Achten Sie beim Anbringen eines
asymmetrischen Reifens darauf,
diesen so anzubringen, dass die als
Außenseite markierte Seite nach
außen zeigt. Wenn die als
"Innenseite" markierte Seite nach
außen zeigt, wirkt sich dies negativ
auf das Fahrverhalten aus.
Räder einstellen und
auswuchten
Die Räder Ihres Fahrzeugs wurden
werkseitig sorgfältig eingestellt und
ausgewuchtet, um die größtmögliche
Lebensdauer und Funktionstüchtig-
keit der Reifen zu gewährleisten.
In den meisten Fällen muss die
Radeinstellung nie mehr verändert
werden. Sollte der Reifenverschleiß
jedoch ungleichmäßig sein oder das
Fahrzeug ständig zur Seite ziehen,
muss die Radeinstellung möglicher-
weise korrigiert werden.
Wenn beim Fahren auf ebener
Fahrbahn Vibrationen auftreten,
müssen möglicherweise die Räder
ausgewuchtet werden.
Ungeeignete Auswuchtgewichte
können die Aluminiumfelgen Ihres
Fahrzeugs beschädigen. Verwen-
den Sie ausschließlich zuge-
lassene Auswuchtgewichte.
ANMERKUNG
i
ODH073802
Ohne Ersatzrad
Beziehen Sie ein Notrad nicht
in den Reifentausch ein.
Verwenden Sie auf keinen Fall
gleichzeitig Reifen unter-
schiedlicher Bauart (z.B.
Radial- und Gürtelreifen). An-
dernfalls werden die Fahrei-
genschaften beeinträchtigt.
Es kann infolgedessen zu
einem Verlust der Kontrolle
über das Fahrzeug und somit
zu einem Unfall kommen.
VORSICHT
7-40
Wartung
Reifen ersetzen
Bei gleichmäßigem Reifenverschleiß
erscheint mit der Zeit eine
Verschleißanzeige über die Breite
der Lauffläche. Sie zeigt an, dass die
verbleibende Profiltiefe weniger als
1,6 mm beträgt. Ersetzen Sie den
Reifen, sobald dies der Fall ist.
Warten Sie mit dem Ersetzen des
Reifens nicht, bis die Verschleiß-
anzeige über die gesamte Breite der
Lauffläche sichtbar ist.
OLMB073027
Reifenverschleißanzeige
Beim Ersetzen von Reifen
(oder Rädern) wird
empfohlen, die beiden Vorder-
bzw. Hinterräder (oder -reifen)
paarweise zu ersetzen. Wird
nur ein Reifen ersetzt, kann
das Fahrverhalten Ihres
Fahrzeugs deutlich
beeinträchtigt werden. Für
den Fall, dass nur zwei Reifen
erneuert werden, wird
empfohlen, das neue
Reifenpaar an der
Hinterachse zu montieren.
Reifen haben nur eine
begrenzte Haltbarkeit, die im
Laufe der Zeit auch bei Nicht-
gebrauch der Reifen abnimmt.
Ungeachtet der verbleibenden
Profiltiefe empfiehlt HYUNDAI,
die Reifen bei normalem
Gebrauch alle sechs (6) Jahre
zu wechseln.
Der Alterungsprozess kann
durch Einsatz bei hohen
Temperaturen oder durch
häufiges hohes Beladen
Ihres Fahrzeugs beschleunigt
werden.
Um das Risiko von SCHWEREN
oder LEBENSGEFÄHRLICHEN
Verletzungen zu verringern:
Ersetzen Sie Reifen, die ver-
schlissen sind, ungleich-
mäßigen Verschleiß auf-
weisen oder beschädigt sind.
Verschlissene Reifen können
die Bremsleistung, das Lenk-
verhalten und die Traktion
beeinträchtigen.
Ersetzen Sie Reifen immer mit
solchen Reifen, die die selbe
Größe wie die originalen, mit
dem Fahrzeug ausgelieferten
Reifen aufweisen. Das Ver-
wenden von Reifen und
Rädern mit anderer Größe
kann das Fahrzeughandling
und die Kontrolle über das
Fahrzeug beeinträchtigen
bzw. sich negativ auf den
Betrieb des Antiblockier-
systems (ABS) Ihres Fahr-
zeugs auswirken und so zu
einem Unfall führen.
VORSICHT
7-41
7
Wartung
Notradbereifung ersetzen
(ausstattungsabhängig)
Das Reifenprofil des Notrads hat
eine kürzere Lebensdauer als das
der Standardreifen. Ersetzen Sie den
Reifen, wenn die Verschleißanzeige
auf dem Reifen sichtbar wird. Der
neue Reifen für das Notrad muss mit
dem ursprünglich montierten Reifen,
der mit dem Neuwagen geliefert
wurde, in Bezug auf Größe und
Bauart identisch sein und auf
derselben Felge montiert werden.
Der Reifen für das Notrad eignet sich
nicht für die Montage auf einer
Standardfelge und die Notradfelge
eignet sich nicht für die Montage
eines Standardreifens.
Felgen ersetzen
Achten Sie beim Ersetzen von
Felgen darauf, dass die Ersatzfelgen
den Originalfelgen in Durchmesser,
Breite und Einpresstiefe entspre-
chen.
Reifentraktion
Das Fahren mit abgefahrenen Reifen
oder falschem Reifendruck sowie
das Befahren glatter Fahrbahnen
beeinträchtigt die Haftung der
Reifen. Die Reifen müssen ersetzt
werden, sobald die Verschleiß-
anzeige sichtbar wird. Vermindern
Sie bei Regen, Schnee oder Glatteis
Ihre Geschwindigkeit, um das Risiko
eines Kontrollverlusts zu verringern.
Reifenwartung
Neben dem richtigen Reifenluftdruck
trägt auch die richtige Einstellung
der Räder zur Minderung des
Reifenverschleißes bei. Für den Fall,
dass Reifen an Ihrem Fahrzeug
ungleichmäßig abgefahren sind,
empfehlen wir, die Radeinstellung in
Ihrer Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen.
Achten Sie bei der Montage neuer
Reifen darauf, dass sie ausgewuch-
tet werden. Dies vergrößert den
Fahrkomfort und erhöht die Lebens-
dauer der Reifen. Zudem sollten
Reifen stets nachgewuchtet werden,
wenn die Räder abgebaut waren.
Bei Nichtbeachtung dieses
Warnhinweises kann es zu
plötzlichem Reifenversagen
kommen. Dabei können Sie
die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren und es
kann zu einem Unfall
kommen.
Der Originalreifen sollte so bald
als möglich repariert oder er-
setzt werden, um ein Versagen
des Notrades zu verhindern, da
dies zum Verlust der Kontrolle
über das Fahrzeug und somit zu
einem Unfall führen kann. Das
Notrad ist nur für die Verwen-
dung in einer Notsituation
vorgesehen. Fahren Sie bei
Verwendung des Notrades nicht
schneller als 80 km/h.
VORSICHT
7-42
Wartung
Kennzeichnungen auf den
Reifenflanken
Aus diesen Angaben gehen die
Grundeigenschaften des Reifens
hervor. Weiterhin befindet sich an
dieser Stelle die TIN-Kennzeichnung
(Tire Identification Number), die
Zertifizierung entsprechend der
Sicherheitsnorm. Über die TIN kann
der Reifen im Fall eines Rückrufs
identifiziert werden.
1. Hersteller oder Fabrikat
Hersteller oder Fabrikat sind auf dem
Reifen vermerkt.
2. Bezeichnung der Reifengröße
Auf der Reifenflanke befindet sich
die Bezeichnung der Reifengröße.
Sie benötigen diese Angaben beim
Kauf neuer Reifen für Ihr Fahrzeug.
Die einzelnen Buchstaben und
Zahlen der Angabe zur Reifengröße
werden nachstehend erläutert.
Beispiel für die Größenangabe eines
Reifens:
(Bei diesen Angaben handelt es sich
lediglich um ein Beispiel. Die
tatsächliche Reifengröße kann je
nach Fahrzeug davon abweichen.)
205/60R16 92H
205 - Reifenbreite in Millimeter.
60 - Querschnittsverhältnis. Verhält-
nis von Reifenhöhe zu Reifen-
breite in Prozent.
R - Codierte Reifenbauart (Radial-
reifen).
16 - Felgendurchmesser in Zoll.
92 - Tragfähigkeitsindex, ein numeri-
scher Code, der die maximale
Tragfähigkeit des Reifens
angibt.
H - Kennbuchstabe für die zulässige
Höchstgeschwindigkeit. Siehe
die entsprechende Tabelle in
diesem Abschnitt für weitere
Informationen.
OLMB073028
1
1
23
4
5,6
7
7-43
7
Wartung
Bezeichnung der Felgengröße
Auch die Felgen sind mit Größen-
angaben gekennzeichnet, die Sie
benötigen, wenn eine Felge ersetzt
werden muss. Die einzelnen
Buchstaben und Zahlen der Angabe
zur Felgengröße werden nach-
stehend erläutert.
Beispiel für die Größenangabe einer
Felge:
6,5JX16
6,5 - Felgenbreite in Zoll.
J - Ausführung des Felgenhorns.
16 - Felgendurchmesser in Zoll.
Reifenkennbuchstaben für die
zulässige Höchstgeschwindigkeit
In der nachstehenden Tabelle sind
viele der zur Zeit verwendeten
Kennbuchstaben und Höchstgesch-
windigkeiten für PKW aufgeführt. Der
Kennbuchstabe ist Teil der Beschrif-
tung auf der Reifenflanke. Der
Kennbuchstabe gibt die zulässige
Höchstgeschwindigkeit der Reifen
an.
3. Das Alter eines Reifens
bestimmen (TIN: Tire
Identification Number)
Alle Reifen, die älter als 6 Jahre (lt.
Produktionsdatum) sind, inklusive
des Ersatzreifens, sollten unab-
hängig von der Laufleistung ersetzt
werden. Das Produktionsdatum
können Sie von der Reifenflanke
(innen oder außen) ablesen. Das
Produktionsdatum ist Bestandteil
des DOT-Codes (DOT =Department
Of Transportation), welcher aus
Buchstaben und Zahlen besteht. Sie
können das Produktionsdatum des
Reifens anhand der letzten 4 Stellen
des DOT-Codes bestimmen.
DOT: XXXX XXXX OOOO
Die ersten beiden DOT-Code-
Gruppen enthalten Informationen
zum Herstellerwerk, zur Reifengröße
und zur Profilart. Die letzten vier
Stellen des DOT-Codes bezeichnen
Kalenderwoche und Jahr der
Produktion.
Beispiel:
DOT XXXX XXXX 1517 bedeutet,
dass der Reifen in der 15. Woche
des Jahres 2017 produziert wurde.
Kennbuch
stabe
Zulässige
Geschwindigkeit
S 180 km/h
T 190 km/h
H 210 km/h
V 240 km/h
W 270 km/h
Y 300 km/h
7-44
Wartung
4. Reifenaufbau und Material
Im Inneren des Reifens befinden
sich verschiedene Lagen aus
unterschiedlichen Materialien. Die
verwendeten Materialien (Stahl,
Nylon, Polyester und andere)
müssen vom Reifenhersteller
angegeben werden. Der Buchstabe
"R" steht für Radialreifen, der
Buschstabe "D" steht für
Diagonalreifen und der Buchstabe
"B" steht für Gürtelreifen.
5. Maximal zulässiger
Reifenluftdruck
Diese Zahl bezeichnet den maximal
zulässigen Druck, mit dem der
Reifen aufgepumpt werden darf.
Überschreiten Sie den maximal
zulässigen Reifenluftdruck nicht.
Angaben zum empfohlenen Reifen-
luftdruck und zu den Ladebedin-
gungen finden Sie auf einem
Aufkleber am Fahrzeug.
6. Maximale Tragfähigkeit
Die Zahl bezeichnet die maximale
Last in Kilogramm (und Pounds), die
der Reifen tragen kann.Wenn Sie die
Reifen Ihres Fahrzeugs ersetzen,
verwenden Sie immer Reifen, deren
Tragfähigkeit mit der Tragfähigkeit
der werkseitig montierten Reifen
identisch ist.
7. Reifenverschleißkoeffizient
Die Qualitätsklassen können an der
Reifenseitenwand zwischen Profil-
rand und max. Reifenbreite nach-
gesehen werden.
Beispiel:
TREAD WEAR 200
TRACTION AA
TEMPERATURE A
Tread wear (Reifenverschleiß)
Der Reifenverschleißkoeffizient
bezeichnet den durchschnittlichen
Reifenverschleiß unter kontrollierten
Bedingungen, die gesetzlich vor-
geschrieben sind. Beispielsweise
verschleißt ein Reifen mit der
Verschleißkennzahl 150 bei dem
festgelegten Test 1,5 Mal so schnell
wie ein Reifen mit der Kennzahl 100.
Die relative Lebensdauer eines
Reifens hängt von den jeweiligen
Einsatzbedingungen ab. Jedoch
kann der Verschleiß aufgrund unter-
schiedlicher Fahrstile, Wartungs-
gewohnheiten, Straßenverhältnisse
und Klimaeinflüsse von dem Norm-
Verschleiß abweichen.
Die Kennzahlen sind bei PKW-
Reifen auf der Reifenflanke ange-
geben. Die Reifen (Standard-
bereifung oder optionale Bereifung)
Ihres Fahrzeugs können im Hinblick
auf den Verschleißkoeffizienten
variieren.
7-45
7
Wartung
Traction (Traktionskennzeichnung)
- AA, A, B und C
Die Traktionskennzeichnungen
lauten in absteigender Reihenfolge
AA, A, B und C. Die Kennbuchstaben
bezeichnen die Bremsfähigkeit des
Reifens auf nassem Untergrund,
kontrolliert gemessen auf Asphalt
und Beton nach gesetzlichen
Vorgaben. Ein Reifen mit dem
Kennbuchstaben C bietet relativ
schwache Traktionseigenschaften.
Temperature (Temperaturklassen)
- A, B und C
Die Temperaturklassen lauten in
absteigender Reihenfolge A, B und
C. Die Kennbuchstaben bezeichnen
die Eigenschaften der Reifen im
Hinblick auf Temperaturbeständigkeit
und Temperaturableitung unter
kontrollierten Bedingungen auf
einem Prüfstand.
Anhaltend hohe Temperaturen
können das Reifenmaterial
beeinträchtigen und die Lebens-
dauer des Reifens verkürzen,
während übermäßig hohe Tempera-
turen plötzliche Reifenschäden
verursachen können. Die Kenn-
buchstaben B und A bezeichnen
Reifen, deren Eigenschaften auf-
grund der Tests über den
gesetzlichen Mindestanforderungen
liegen.
Die dem Reifen zugewiesene
Traktionskennzeichnung basiert
auf geradeaus durchgeführten
Bremsprüfungen und sie um-
fasst nicht die Werte für Besch-
leunigung, Kurvenfahrverhalten,
Aquaplaning oder Maximalwerte
der Bodenhaftungscharakte-
ristik.
VORSICHT
Die Temperaturkennzeichnung
eines Reifens setzt voraus,
dass der Reifenluftdruck
korrekt und der Reifen nicht
überladen ist. Zu hohe
Geschwindigkeit, zu geringer
Reifenluftdruck und zu hohe
Belastung können, einzeln oder
kombiniert, zu Überhitzung und
plötzlichen Reifenschäden
führen. Dabei kann die Kontrolle
über das Fahrzeug verloren
gehen. Dies kann zu schweren
oder tödlichen Verletzungen
führen.
VORSICHT
7-46
Wartung
Niederquerschnittsreifen
Niederquerschnittsreifen mit einem
Querschnittsverhältnis von weniger
als 50 dienen einem sportlichen
Erscheinungsbild. Durch den
niedrigen Querschnitt werden
Fahrzeughandling und Brems-
verhalten optimiert. Im Vergleich zu
einem normalen Reifen fällt der
Fahrkomfort jedoch geringer aus und
es kann zu Geräuschentwicklung
kommen.
Prüfen Sie alle 3.000 km den
Reifendruck und -zustand, um
Reifenschäden zu vermeiden.
Reifenschäden sind nicht
immer ohne Weiteres mit dem
bloßen Auge zu erkennen.
Sollte es jedoch das kleinste
Anzeichen für einen Reifen-
schaden geben, lassen Sie
den Reifen auch dann prüfen
oder ersetzen, wenn der
Schaden nicht mit bloßem
Auge zu erkennen ist, da
andernfalls ein "Plattfuß"
droht.
Wenn der Reifenschaden
durch das Fahren auf schlech-
ten Wegen oder im Gelände
oder durch das Passieren von
Schlaglöchern oder Bordstei-
nen verursacht wird, unter-
liegt er nicht der Garantie.
Die Reifenspezifikationen
finden Sie auf der Flanke des
Reifens.
Da die Flanke eines Nieder-
querschnittsreifens kleiner ist
als die eines herkömmlichen
Reifens, sind Reifen und Felge
anfälliger für Beschädigungen.
Beachten Sie daher die
folgenden Hinweise.
Lassen Sie beim Fahren auf
schlechten Wegen und im
Gelände Vorsicht walten,
damit Reifen und Felgen nicht
beschädigt werden. Nehmen
Sie Reifen und Felgen nach
der Fahrt in Augenschein.
Fahren Sie beim Passieren
von Schlaglöchern, Gesch-
windigkeitsbarrieren und
Bordsteinen langsam, damit
Reifen und Felgen nicht
beschädigt werden.
Für den Fall, dass der Reifen
einen Schlag erhalten hat,
empfehlen wir, den Reifen-
zustand zu prüfen oder eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu kontaktieren.
ACHTUNG
7-47
7
Wartung
Die elektrische Anlage eines
Fahrzeugs ist mit Sicherungen gegen
Überlastungsschäden geschützt.
Das Fahrzeug verfügt über 2 (oder 3)
Sicherungskästen. Einer befindet
sich hinter einer Abdeckung auf der
Fahrerseite und der andere Befindet
sich im Motorraum.
Wenn Leuchten, Zubehöraus-
stattung oder Bedienelemente Ihres
Fahrzeugs nicht funktionieren,
prüfen Sie die Sicherung des
entsprechenden Schaltkreises.
Wenn eine Sicherung durchgebrannt
ist, erkennen Sie dies an dem
geschmolzenen Metallelement in der
Sicherung.
Prüfen Sie bei Fehlfunktionen der
Elektrik zunächst den Sicherungs-
kasten auf der Fahrerseite. Bevor Sie
eine durchgebrannte Sicherung
ersetzen, stellen Sie den Motor ab,
schalten Sie alle Schalter aus und
klemmen Sie dann den Batterie-
minuspol ab. Ersetzen Sie eine
durchgebrannte Sicherung aus-
schließlich durch eine Sicherung mit
derselben Amperezahl.
Wenn die neu eingesetzte Sicherung
ebenfalls durchbrennt, deutet dies
auf ein elektrisches Problem hin.
Verwenden Sie das betroffene
System nach Möglichkeit nicht weiter
und wenden Sie sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt.
Informationen
Es kommen drei Arten von
Sicherungen zum Einsatz: Flach-
sicherungen für niedrigere Ampere-
zahlen, Patronensicherungen und
Mehrfachsicherungen für höhere
Amperezahlen.
i
Normal
Flachsicherung
Patronensicherung
Durchgebrannt
Normal Durchgebrannt
Normal Durchgebrannt OLF074075
Normal Durchgebrannt
Mehrfachsicherung
SICHERUNGEN
7-48
Wartung
Verwenden Sie für den Ausbau
einer Sicherung weder einen
Schraubendreher noch einen
anderen Gegenstand aus Metall,
weil dies einen Kurzschluss
auslösen und die elektrische
Anlage beschädigen kann.
Sicherungen ersetzen
(Fahrzeuginnenraum)
1. Stellen Sie das Fahrzeug ab.
2. Schalten Sie alle Schalter AUS.
3. Öffnen Sie den Sicherungs-
kastendeckel.
4. Beachten Sie den Aufkleber auf
der Innenseite des Sicherungs-
kastendeckels, um die Position
der gesuchten Sicherung
ausfindig zu machen.
5. Ziehen Sie die vermutlich schad-
hafte Sicherung gerade heraus.
Verwenden Sie das im Motor-
raum-Sicherungskasten bereit-
gestellte Ausbauwerkzeug.
6. Prüfen Sie die ausgebaute
Sicherung und ersetzen Sie sie,
wenn sie durchgebrannt ist.
Ersatzsicherungen befinden sich
im Sicherungskasten im Fahr-
zeuginnenraum (oder im Motor-
raum-Sicherungskasten).
7. Setzen Sie eine neue Sicherung
mit derselben Amperezahl ein und
stellen Sie sicher, dass diese
korrekt sitzt. Für den Fall, dass sie
locker sitzt, empfehlen wir, sich an
eine HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu wenden.
ANMERKUNG
Ersetzen Sie eine Sicherung
NIEMALS durch etwas anderes
als durch eine Sicherung mit
derselben Amperezahl.
Eine Sicherung mit höherem
Nennwert könnte Sachscha-
den und ein Feuer verur-
sachen.
Ersetzen Sie Sicherungen
niemals - auch nicht kurzfristig
- durch ein Stück Draht oder
Aluminiumfolie. Andernfalls
drohen erhebliche Schäden an
der Elektrik. Ferner besteht
Brandgefahr.
VORSICHT
OOS077028
OOS077026
7-49
7
Wartung
Falls Sie in einer Notsituation keine
Ersatzsicherung zur Hand haben,
können Sie eine Sicherung eines mit
derselben Amperezahl aus einem
Stromkreis verwenden, der für den
Betrieb des Fahrzeugs nicht benötigt
wird (z.B. Sicherung des Zigaretten-
anzünders).
Wenn keine Sicherungen durch-
gebrannt sind, obwohl die Schein-
werfer oder andere elektrische
Bauteile ohne Funktion sind, prüfen
Sie den Sicherungskasten im Motor-
raum. Durchgebrannte Sicherungen
müssen durch Sicherungen mit
gleicher Amperezahl ersetzt werden.
Sicherungsschalter
Lassen Sie den Sicherungsschalter
stets in der Stellung ON (EIN).
Wenn Sie den Schalter in die
Stellung OFF (AUS) bewegen, muss
für einige Vorrichtungen wie z.B.
Audioanlage und Digitaluhr neu
eingerichtet werden. Außerdem
kann die Funktion des Smartkeys
beeinträchtigt werden.
Informationen
Wenn der Sicherungsschalter auf
OFF (AUS) steht, wird die Meldung
"FUSE SWITCH aktivieren"
angezeigt. (Ausstattungsabhängig)
i
OOS077027 OPDE046119
7-50
Wartung
Bringen Sie den Sicherungs-
schalter immer in die Stellung
ON (EIN), bevor Sie mit dem
Fahrzeug fahren.
Vermeiden Sie die wiederholte
Betätigung des Transport-
Sicherungsschalters. Der
Sicherungsschalter kann
andernfalls beschädigt werden.
Sicherungen ersetzen
(Motorraum)
1. Stellen Sie das Fahrzeug ab.
2. Schalten Sie alle Schalter AUS.
3. Entfernen Sie den
Sicherungskastendeckel, indem
Sie den
Verriegelungsmechanismus
betätigen und dabei den Deckel
nach oben ziehen.
4. Prüfen Sie die ausgebaute
Sicherung und ersetzen Sie sie,
wenn sie durchgebrannt ist.
Verwenden Sie zum Abziehen und
Einsetzen von Sicherungen die
Sicherungsklammer aus dem
Sicherungskasten im Motorraum.
5. Setzen Sie eine neue Sicherung
mit derselben Amperezahl ein und
stellen Sie sicher, dass diese
korrekt sitzt. Für den Fall, dass sie
locker sitzt, empfehlen wir, sich an
eine HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu wenden.
ANMERKUNG
OOS077024
Flachsicherung
OOS077025
Patronensicherung
7-51
7
Wartung
Nachdem Sie den Sicherungs-
kasten im Motorraum überprüft
haben, bringen Sie den
Sicherungskastendeckel wieder
ordnungsgemäß an. Wenn der
Sicherungskastendeckel korrekt
einrastet, ist ein Klickgeräusch zu
hören. Wenn der Deckel nicht
korrekt einrastet, kann es durch
das Eindringen von Wasser zu
elektrischen Störungen kommen.
Hauptsicherung
1. Stellen Sie den Motor ab.
2. Schalten Sie alle elektrischen
Verbraucher aus.
3. Öffnen Sie den Deckel des
Sicherungskastens, indem Sie auf
die Schließzunge drücken und
den Deckel abheben.
4. Lösen Sie die in der obigen
Abbildung gezeigten Muttern.
5. Ersetzen Sie die durchgebrannte
Sicherung durch eine Sicherung
mit derselben Amperezahl.
6. Der Einbau erfolgt in der
umgekehrten Reihenfolge des
Ausbaus.
Informationen
Für den Fall, dass die Hauptsicherung
durchgebrannt ist, empfehlen wir, sich
an eine HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu wenden.
i
ANMERKUNG
OOS077022
7-52
Wartung
Mehrfachsicherung
Ersetzen Sie eine durchgebrannte
Mehrfachsicherung wie folgt:
1. Stellen Sie das Fahrzeug ab.
2. Klemmen Sie das Batteriemasse-
kabel ab.
3. Entfernen Sie den Sicherungs-
kastendeckel, indem Sie den Ver-
riegelungsmechanismus betäti-
gen und dabei den Deckel nach
oben ziehen.
4. Drehen Sie die in der obigen
Abbildung gezeigten Muttern
heraus.
5. Ersetzen Sie die durchgebrannte
Sicherung durch eine Sicherung
mit derselben Amperezahl.
6. Der Einbau erfolgt in der
umgekehrten Reihenfolge des
Ausbaus.
Für den Fall, dass die
Mehrfachsicherung durchgebrannt
ist, empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Beschreibung der
Sicherungsund Relaiskästen
Sicherungskasten Fahrerseite
Auf der Innenseite der Sicherungs-
/Relaiskastendeckel befindet sich
eine Aufstellung der enthaltenen
Sicherungen/Relais inkl. ihrer
Bezeichnungen und der zugehörigen
Amperezahlen.
OOS077028
OOS077023
7-53
7
Wartung
Informationen
Die in diesem Handbuch
abgedruckten Legenden für die
Sicherungskästen beziehen sich auf
den Zeitpunkt der Drucklegung.
Möglicherweise treffen deshalb nicht
alle Beschreibungen auf IhrFahrzeug
zu. Wenn Sie einen Sicherungskasten
in Ihrem Fahrzeug prüfen, richten Sie
sich nach der Legende in dem
jeweiligen Sicherungskastendeckel.
i
OOS077057L
Wartung
Sicherungskasten (Fahrerseite)
Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
MODULE5 MODULE
57,5A
ATM-Wählhebelanzeige, elektrochromatischer Spiegel, Audioanlage, AMP, Scheinwerfer rechts,
A/V- und Navigationshaupteinheit, Klimaanlagen-Steuermodul, Armaturenbrettschalter,
Scheinwerfer links, ISG-DC/DC-Wandler, automatisches Scheinwerferhöheneinstellmodul,
Vordersitzbelüftungsmodul, Vordersitzheizungsmodul
MODULE3 MODULE
37,5A Bremsschalter, BCM, ATM-Wählhebel
S/ROOF 20A Schiebedacheinheit
T/Gate 10A Heckklappenrelais
P/WDW LH LH 25A Fensterheberrelais links, Fensterheber-Sicherheitsmodul Fahrerseite (Linkslenkung)
Multi Media MULTI
MEDIA 15A ISG-DC/DC-Wandler, Audioanlage, A/V- und Navigationshaupteinheit
P/WDW RH RH 25A Fensterheberrelais rechts, Fensterheber-Sicherheitsmodul Fahrerseite (Rechtslenkung)
DR/P/Seat DRV 25A Manueller Sitzverstellschalter Fahrerseite
PS/P/Seat PASS 25A Manueller Beifahrersitzschalter
MODULE4 MODULE
47,5A Kollisionswarngerät "Toter Winkel" links/rechts, aktive Luftklappe, BCM, Einparkhilfe-Warnsummer,
Spurhalteassistent (Leitung), 4WD ECM
PDM3 37,5A Smartkey-Steuermodul, Wegfahrsperrenmodul
7-54
7
Wartung
Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
P/OUTLET2 POWER
OUTLET
220A ICM-Relaiskasten (Steckdosenrelais)
ROOM LP 7,5A
Handschuhfachleuchte, Kosmetikleuchte links/rechts, Innenraumleuchte,
Dachkonsolenleuchte, drahtloses Ladegerät,
Konsolenschalter Fahrerseite (mit drahtlosem Ladegerät), Gepäckraumleuchte
Spare Spare 7,5A Ersatzsicherung
B/Alarm 10A ICM-Relaiskasten (Diebstahlalarmsirenenrelais)
MEMORY MEMORY 10A Klimaanlagen-Steuermodul, Head-Up-Display, Kombiinstrument, BCM,
ICM-Relaiskasten (Ein-/Ausklapprelais Außenspiegel), Regensensor
Spare Spare 20A Ersatzsicherung
AMP AMP 30A ISG-DC/DC-Wandler, AMP
MODULE6 MODULE
67,5A Smartkey-Steuermodul, BCM
MDPS 17,5A MDPS-Einheit
MODULE1 MODULE
17,5A Aktive Luftklappe, Konsolenschalter Fahrerseite (ohne drahtloses Ladegerät),
Warnblinkschalter, Diagnosesteckverbinder
MODULE7 MODULE
77,5A Vordersitzbelüftungsmodul, Vordersitzheizungsmodul
A/BAG IND IND 7,5A Kombiinstrument, Klimaanlagen-Steuermodul
Sicherungskasten (Fahrerseite)
7-55
Wartung
Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
BRAKE SWITCH BRAKE
SWITCH 7,5A Bremslichtschalter, Smartkey-Steuermodul
START 7,5A Getriebestufenschalter (A/T), Smartkey-Steuerung (mit Smartkey),
ICM-Relaiskasten (Diebstahlalarmrelais), ECM
CLUSTER CLUSTER 7,5A Head-Up-Display, Kombiinstrument
DR/LOCK 20A Türverriegelungsrelais, Türentriegelungsrelais, ICM-Relaiskasten (Riegelschlossrelais)
PDM2 27,5A Motorstartknopf, Wegfahrsperrenmodul
FCA 10A Frontalkollisions-Vermeidungsassistent
S/HTR 20A Vordersitzheizungsmodul, Vordersitzbelüftungsmodul
A/CON2 20A Klimaanlagensteuermodul
A/CON1 7,5A Klimaanlagensteuermodul, Motorraum-Sicherungskasten (RLY.10)
PDM1 115A Smartkey-Steuermodul
SPARE Spare 10A Ersatzsicherung
A/BAG 15A SRS-Steuermodul
Sicherungskasten (Fahrerseite)
7-56
7-57
7
Wartung
Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
IG1 IG1 25A PCB-Block (SICHERUNG: F9, F10, F11, F12)
MODULE2 MODULE
2
10A
Drahtloses Ladegerät, Smartkey-Steuermodul, BCM, Audioanlage,
A/V- und Navigationshaupteinheit, ICM-Relaiskasten (Steckdosenrelais),
Schalter für elektrisch verstellbaren Außenspiegel, ISG-DC/DC-Wandler
Washe 15A Kombischalter
Wiper LO/HI 10A BCM
R/Wiper 15A Heckscheibenwischerrelais, Heckscheibenwischermotor
F/Wiper FRT 25A Frontscheibenwischermotor, PCM-Block (Frontscheibenwischerrelais (langsam))
RR HTD 10A Elektrisch verstellbarer Spiegel Fahrerseite, Klimaanlagensteuermodul, ECM
P/OUTLET1 POWER
OUTLET
120A Steckdose
SPARE Spare 15A Ersatzsicherung
HTD STRG 15A BCM
Sicherungskasten (Fahrerseite)
7-58
Wartung
Sicherungskasten Motorraum
Auf der Innenseite der Sicherungs-
/Relaiskastendeckel befindet sich
eine Aufstellung der enthaltenen
Sicherungen/Relais inkl. ihrer
Bezeichnungen und der zugehörigen
Amperezahlen.
OOS077029
OOS077058L
Informationen
Die in diesem Handbuch abgedruckten Legenden für die Sicherungskästen
beziehen sich auf den Zeitpunkt der Drucklegung. Möglicherweise treffen
deshalb nicht alle Beschreibungen auf Ihr Fahrzeug zu. Wenn Sie einen
Sicherungskasten in Ihrem Fahrzeug prüfen, richten Sie sich nach derLegende
in dem jeweiligen Sicherungskastendeckel.
i
7-59
7
Wartung
Sicherungskasten im Motorraum
Relais-Nr. Symbol Relaisbezeichnung
RLY. 2 E62 2Kühllüfterrelais Nr. 2
RLY. 3 E63 3
(IG1) PDM-Relais Nr. 3 (IG1)
RLY. 4 E64 1Startrelais Nr. 1
RLY. 6 E66 4
(IG2) PDM-Relais Nr. 4 (IG2)
RLY. 7 E67 FUEL
PUMP Kraftstoffpumpenrelais
RLY. 8 E68 2
(ACC) PDM-Relais Nr. 2 (ACC)
RLY. 9 E69 1Kühllüfterrelais Nr. 1
RLY.10 E70 Gebläserelais
RLY.12 E72 Heckscheibenheizungsrelais
7-60
Wartung
Sicherungskasten im Motorraum
Typ Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
MULTI-
SICHERUNG
- 1
MAIN MAIN 150A Motorraum-Sicherungskasten (Sicherung - F20, F21, F22)
MDPS 180A MDPS-Einheit
MULTI-
SICHERUNG
- 2
BATT5 560A PCB-Block ((Sicherung - F7, F8, F14, F15, F16), Motorsteuerrelais)
BATT2 260A IGPM ((Sicherung - F30), IPS0, IPS1, IPS2)
BATT3 360A IGPM (IPS3, IPS4, IPS5, IPS6, IPS7, IPS8)
BATT4 450A IGPM (Sicherung - F3, F4, F5, F7, F8, F9, F12, F15, F18)
C/FAN 60A Motorraum-Sicherungskasten (RLY.2, RLY.9)
RR DEFOG 40A Motorraum-Sicherungskasten (RLY.12)
BLOWER 40A Motorraum-Sicherungskasten (RLY.10)
IG1 IG1 40A Ohne Smartkey: Zündschalter
Mit Smartkey: Motorraum-Sicherungskasten (RLY.3, RLY.8)
IG2 IG2 40A Ohne Smartkey: Zündschalter
Mit Smartkey: Motorraum-Sicherungskasten (RLY.6)
7-61
7
Wartung
Sicherungskasten im Motorraum
Typ Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
SICHERUNG
TCM T1 15A TCM
V/PUMP VACUUM
PUMP 20A Unterdruckpumpe
F/PUMP FUEL
PUMP 20A Motorraum-Sicherungskasten (RLY.7)
BATT1 140A IGPM ((Sicherung - F21, F24, F28, F33), autom. Kriechstromabschaltvorrichtung)
DCT1 DCT
140A TCM
DCT2 DCT
240A TCM
4WD 20A 4WD ECM
ABS1 140A ESC-Steuermodul, Kombischalter
ABS2 230A ESC-Steuermodul
7-62
Wartung
Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
SENSOR2 S2 10A PCB-Block (Klimaanlagenrelais), Motorraum-Sicherungskasten (RLY.9), Regenerierventil, RCV-
Steuermagnetventil, Ölregelventil Nr. 1 ~ 2
ECU2 E2 10A ECM
ECU1 E1 20A ECM
INJECTOR INJECTOR 15A -
SENSOR1 S1 15A Lambdasonde (Vorkat), Lambdasonde (Nachkat)
IGN COIL IGN COIL 20A Zündspule Nr. 1 ~ 4
ECU3 E3 15A ECM
A/CON 10A PCB-Block (Klimaanlagenrelais)
ECU5 E5 10A ECM
SENSOR4 S4 15A Unterdruckpumpe
ABS3 310A ESC-Steuermodul, Mehrzweck-Prüfsteckverbinder
TCM2 T2 15A TCM, Getriebestufenschalter
Sicherungskasten im Motorraum
Gamma 1,6 T-GDI
7-63
7
Wartung
Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
SENSOR3 S3 10A Motorraum-Sicherungskasten (RLY.7)
ECU4 E4 15A ECM
H/LAMP 10A PCB-Block (Scheinwerferrelais (Fernlicht))
HORN 15A PCB-Block (Hupenrelais)
Sicherungskasten im Motorraum
Kappa 1,0 T-GDI
Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
SENSOR2 S2 10A PCB-Block (Klimaanlagenrelais), Motorraum-Sicherungskasten (RLY.9), RCV-Steuermagnetventil,
Regenerierventil, Ölregelventil Nr. 1 ~ 3
ECU2 E2 10A ECM
ECU1 E1 20A ECM
INJECTOR INJECTOR 15A -
SENSOR1 S1 15A Lambdasonde (Vorkat), Lambdasonde (Nachkat)
7-64
Wartung
Sicherungsbezei
chnung Symbol Sicherung
swert Geschützter Stromkreis
IGN COIL IGN COIL 20A Zündspule Nr. 1~ 3
ECU3 E3 15A ECM
A/CON 10A PCB-Block (Klimaanlagenrelais)
ECU5 E5 10A ECM
SENSOR4 S4 15A -
ABS3 310A Mehrzweck-Prüfsteckverbinder, ESC-Steuermodul
TCM2 T2 15A -
SENSOR3 S3 10A Motorraum-Sicherungskasten (RLY.7)
ECU4 E4 15A ECM
H/LAMP 10A PCB-Block (Scheinwerferrelais (Fernlicht))
HORN 15A PCB-Block (Hupenrelais)
7-65
7
Wartung
Sicherungskasten Motorraum
(Batterieklemmenabdeckung)
Auf der Innenseite des Sicherungs-
/Relaiskastendeckels befindet sich
eine Aufstellung der enthaltenen
Sicherungen/Relais inkl. ihrer
Bezeichnungen und der zugehörigen
Amperezahlen.
Informationen
Möglicherweise treffen nicht alle Besch-
reibungen hinsichtlich der Sicherungs-
kästen in diesem Handbuch auf Ihr
Fahrzeug zu. Die Informationen sind
zum Zeitpunkt der Drucklegung auf
dem aktuellen Stand. Wenn Sie einen
Sicherungskasten in Ihrem Fahrzeug
prüfen, richten Sie sich nach der
Legende in dem jeweiligen Sicherungs-
kastendeckel.
i
OOS077035
OPD076065
Verschließen Sie nach Arbeiten am Sicherungskasten im Motorraum
fest den Deckel. Andernfalls kann Feuchtigkeit eindringen und
elektrische Fehlfunktionen verursachen.
ANMERKUNG
7-66
Wartung
Überlassen Sie den Austausch der
meisten Glühlampen des Fahrzeugs
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt.
Das Ersetzen der Glühlampen an
Ihrem Fahrzeug ist schwierig, da
vorab andere Bauteile entfernt
werden müssen, um an die Glüh-
lampe zu gelangen. Dies gilt
besonders für den Ausbau der
Scheinwerfer, um an die
Glühlampe(n) zu gelangen.
Durch das Aus- und Einbauen des
Scheinwerfers kann das Fahrzeug
beschädigt werden.
Stellen Sie sicher, dass Sie eine
durchgebrannte Glühlampe durch
eine Glühlampe mit derselben
Watt- Zahl ersetzen. Andernfalls
kann die Sicherung durchbrennen
oder die Verkabelung beschädigt
werden.
Informationen
Nach starkem Regen oder nach
einer Wagenwäsche können die
Streuscheiben von Scheinwerfern und
Rückleuchten beschlagen. Ursache
dafür ist der Unterschied zwischen
der Außentemperatur und der
Temperatur innerhalb der Leuchte.
Dies ist vergleichbar mit dem
Beschlagen der Fenster scheiben
(innen) bei Regenwetter und ist
deshalb keinesfalls als Fehler
anzusehen. Für den Fall, dass Wasser
in den Glühlampen-Stromkreis
eindringt, empfehlen wir, das System
in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
Informationen
Die Scheinwerfer sollten nach einem
Unfall oder nach dem Wiedereinbau
in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
eingestellt werden.
Informationen
- Andere Verkehrsführung
(für Europa)
Das Abblendlicht ist asymmetrisch
eingestellt. Wenn Sie ein Land
besuchen, in dem Linksverkehr her-
rscht, werden die Fahrer auf der
Gegenspur durch diese asym-
metrische Einstellung geblendet. Um
zu verhindern, dass andere Ver-
kehrsteilnehmer geblendet werden,
fordert die ECE-Regelung ver-
schiedene technische Lösungen (z.B.
System für automatische Umschal-
tung, Selbstklebefolie, Verstellung
nach unten). Die Scheinwerfer Ihres
Fahrzeugs sind so ausgelegt, dass der
Gegenverkehr nicht geblendet wird.
Sie müssen also in Ländern, in
denen Linksverkehr herrscht, keine
Änderungen an Ihren Scheinwerfern
vornehmen.
i
i
i
ANMERKUNG
GLÜHLAMPEN
Betätigen Sie vor Beginn von
Arbeiten an der Beleuchtung
kräftig die Feststellbremse,
vergewissern Sie sich, dass
sich der Zündschlüssel in der
Stellung LOCK/OFF befindet,
und schalten Sie die Fahrzeug-
beleuchtung aus. Dies soll
verhindern, dass sich das
Fahrzeug in Bewegung setzt,
Sie sich die Finger verbrennen
oder einen elektrischen Schlag
erhalten.
VORSICHT
7-67
7
Wartung
Glühlampen von Scheinwerfer,
statischem Hilfsabblendlicht,
Positionslicht, Blinkerleuchte
und Tagfahrlicht ersetzen
Ausführung A
(1) Scheinwerfer (Abblendlicht)
(2) Scheinwerfer (Fernlicht)
(3) Tagesfahrlicht
(ausstattungsabhängig)/
Standlicht
(4) Blinkleuchte
(5) Nebelscheinwerfer
(ausstattungsabhängig)
Behandeln Sie sie vorsichtig, und
vermeiden Sie Kratzer. Lassen Sie
eingeschaltete Glühlampen nicht
mit Flüssigkeiten in Berührung
kommen. Fassen Sie den Glaskol-
ben nie mit bloßen Fingern an.
Eine verbleibende Fettschicht
kann die Glühlampe zum Platzen
bringen, wenn sie eingeschaltet
wird.
Lassen Sie Glühlampen nur im
eingebauten Zustand aufleuchten.
Wenn eine Glühlampe beschädigt
oder durchgebrannt ist, ersetzen
Sie diese sobald als möglich
und entsorgen Sie die defekte
Glühlampe sorgfältig.
OOS077033
Behandeln Sie Halogenglüh-
lampen mit Vorsicht. Halogen-
glühlampen sind mit einem
unter Druck stehenden Gas
gefüllt. Wenn sie zerbrechen,
besteht Verletzungsgefahr
durch umherfliegende Glass-
plitter.
Tragen Sie beim Ersetzen von
Glühlampen eine Schutzbrille.
Lassen Sie Glühlampe vor
dem Ausbauen abkühlen.
VORSICHT
OLMB073042L
7-68
Wartung
[1] : Fernlicht, [2] : Abblendlicht
Abblend- und Standlicht
1. Öffnen Sie die Motorhaube.
2. Klemmen Sie das Batteriemasse-
kabel ab.
3. Bauen Sie die Abdeckung der
Glühlampe aus, indem Sie sie
gegen den Uhrzeigersinn drehen.
4. Ziehen Sie den Stecker von der
Glühlampe ab. (für Abblend- und
Fernlicht)
5. Nehmen Sie die Glühlampe aus
dem Scheinwerfer.
6. Setzen Sie eine neue Glühlampe
ein.
7. Schließen Sie den Stecker an die
Glühlampe an. (für Abblend- und
Fernlicht)
8. Bauen Sie die Abdeckung der
Glühlampe ein, indem Sie sie im
Uhrzeigersinn drehen.
Blinkleuchte
1. Öffnen Sie die Motorhaube.
2. Klemmen Sie das Batteriemasse-
kabel ab.
3. Bauen Sie die Lampenfassung (1)
aus dem Leuchtengehäuse aus,
indem Sie die Fassung gegen den
Uhrzeigersinn drehen, bis ihre
Rastnasen zu den
Gehäuseaussparungen
ausgerichtet sind.
4. Entnehmen Sie die Glühlampe
aus der Fassung, indem Sie die
Glühlampe niederdrücken und
gegen den Uhrzeigersinn drehen,
bis ihre Rastnasen zu den Auss-
parungen in der Lampenfassung
ausgerichtet sind. Ziehen Sie die
Glühlampe aus der Fassung.
5. Setzen Sie eine neue Glühlampe
in die Fassung ein und drehen Sie
diese, bis sie einrastet.
6. Setzen Sie die Lampenfassung in
das Leuchtengehäuse ein, indem
Sie die Rastnasen der Fassung zu
den Aussparungen im Leuchten-
gehäuse ausrichten.
7. Drücken Sie die Fassung in das
Leuchtengehäuse und drehen Sie
sie im Uhrzeigersinn.
Tagesfahrlicht
Für den Fall, dass die LED-Leuchte
nicht funktioniert, empfehlen wir,
das Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
OOS077038
OOS077034
7-69
7
Wartung
Ausführung B
(1) Scheinwerfer
(Fernlicht/Abblendlicht)
(2) Statisches Hilfsabblendlicht
(3) Standlicht und Tagesfahrlicht
(ausstattungsabhängig)
(4) Blinkleuchte
(5) Nebelscheinwerfer
(ausstattungsabhängig)
Behandeln Sie sie vorsichtig, und
vermeiden Sie Kratzer. Lassen Sie
eingeschaltete Glühlampen nicht
mit Flüssigkeiten in Berührung
kommen. Fassen Sie den Glaskol-
ben nie mit bloßen Fingern an.
Eine verbleibende Fettschicht
kann die Glühlampe zum Platzen
bringen, wenn sie eingeschaltet
wird.
Lassen Sie Glühlampen nur im
eingebauten Zustand aufleuchten.
Wenn eine Glühlampe beschädigt
oder durchgebrannt ist, ersetzen
Sie diese sobald als möglich
und entsorgen Sie die defekte
Glühlampe sorgfältig.
Scheinwerfer
Falls die LED-Leuchte nicht
funktioniert, empfehlen wir Ihnen, Ihr
Fahrzeug von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen lassen.
OOS077052 Behandeln Sie Halogenglüh-
lampen mit Vorsicht. Halogen-
glühlampen sind mit einem
unter Druck stehenden Gas
gefüllt. Wenn sie zerbrechen,
besteht Verletzungsgefahr
durch umherfliegende Glass-
plitter.
Tragen Sie beim Ersetzen von
Glühlampen eine Schutzbrille.
Lassen Sie Glühlampe vor
dem Ausbauen abkühlen.
VORSICHT
OLMB073042L
7-70
Wartung
Statisches Hilfsabblendlicht
1. Öffnen Sie die Motorhaube.
2. Klemmen Sie das Batteriemasse-
kabel ab.
3. Bauen Sie die Lampenfassung
vom Leuchtengehäuse ab, indem
Sie die Fassung gegen den
Uhrzeigersinn drehen, bis ihre
Zungen mit den Gehäuse-
aussparungen fluchten.
4. Entnehmen Sie die Glühlampe
aus der Fassung, indem Sie die
Glühlampe niederdrücken und
gegen den Uhrzeigersinn drehen,
bis ihre Rastnasen zu den Aus-
sparungen in der Lampenfassung
ausgerichtet sind. Ziehen Sie die
Glühlampe aus der Fassung.
5. Setzen Sie eine neue Glühlampe
in die Fassung ein und drehen Sie
diese, bis sie einrastet.
6. Setzen Sie die Lampenfassung in
das Leuchtengehäuse ein, indem
Sie die Rastnasen der Fassung zu
den Aussparungen im Leuchten-
gehäuse ausrichten.
7. Drücken Sie die Fassung in das
Leuchtengehäuse und drehen Sie
sie im Uhrzeigersinn.
Blinkleuchte
1. Öffnen Sie die Motorhaube.
2. Klemmen Sie das Batteriemasse-
kabel ab.
3. Bauen Sie die Lampenfassung
vom Leuchtengehäuse ab, indem
Sie die Fassung gegen den
Uhrzeigersinn drehen, bis ihre
Zungen mit den Gehäuse-
aussparungen fluchten.
OOS077037 OOS077038
7-71
7
Wartung
4. Entnehmen Sie die Glühlampe
aus der Fassung, indem Sie die
Glühlampe niederdrücken und
gegen den Uhrzeigersinn drehen,
bis ihre Rastnasen zu den Aus-
sparungen in der Lampenfassung
ausgerichtet sind. Ziehen Sie die
Glühlampe aus der Fassung.
5. Setzen Sie eine neue Glühlampe
in die Fassung ein und drehen Sie
diese, bis sie einrastet.
6. Setzen Sie die Lampenfassung in
das Leuchtengehäuse ein, indem
Sie die Rastnasen der Fassung zu
den Aussparungen im Leuchten-
gehäuse ausrichten.
7. Drücken Sie die Fassung in das
Leuchtengehäuse und drehen Sie
sie im Uhrzeigersinn.
Standlicht und Tagfahrlicht
Für den Fall, dass die LED-Leuchte
nicht funktioniert, empfehlen wir,
das Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
Nebelscheinwerfer
(ausstattungsabhängig)
1. Lösen Sie die Befestigungsstifte
der unteren Verkleidung und
entfernen Sie dann die
Verkleidung.
2. Greifen Sie hinter den vorderen
Stoßfänger.
3. Ziehen Sie den Stecker von der
Fassung ab.
4. Bauen Sie die Lampenfassung
aus dem Gehäuse aus, indem
Sie die Fassung gegen den
Uhrzeigersinn drehen, bis ihre
Zungen mit den Gehäuse-
aussparungen fluchten.
5. Setzen Sie eine neue Lampen-
fassung in das Gehäuse ein,
indem Sie die Zungen der
Fassung mit den Aussparungen
im Gehäuse fluchten lassen.
Drücken Sie die Fassung in das
Gehäuse und drehen Sie sie im
Uhrzeigersinn.
OOS077059L
7-72
Wartung
Scheinwerfer und
Nebelscheinwerfer einstellen
(für Europa)
Scheinwerfer einstellen
1. Pumpen Sie die Reifen mit dem
vorgeschriebenen Reifenluftdruck
auf und entlasten Sie das
Fahrzeug bis auf den Fahrer, das
Reserverad und das Bordwerk-
zeug.
2. Das Fahrzeug muss auf ebenem
Untergrund stehen.
3. Zeichnen Sie zwei vertikale Linien
(verlaufen durch die Mitte des
jeweiligen Scheinwerfers) und
eine horizontale Linie (verläuft
durch die Mitte beider Schein-
werfer) auf die Projektionsfläche.
4. Richten Sie die Scheinwerfer so
aus, dass der hellste Bereich auf
der horizontalen und den
vertikalen Linien liegt.
5. Um das Abblendlicht nach links
oder rechts zu verstellen, drehen
Sie den Schraubendreher im bzw.
gegen den Uhrzeigersinn. Um das
Abblendlicht nach oben oder
unten zu verstellen, drehen Sie
den Schraubendreher im bzw.
gegen den Uhrzeigersinn.
Um das Fernlicht nach oben oder
unten zu verstellen, drehen Sie
den Schraubendreher im bzw.
gegen den Uhrzeigersinn.
Nebelscheinwerfer einstellen
Die Nebelscheinwerfer werden auf
dieselbe Weise eingestellt wie die
Scheinwerfer. Stellen Sie die
Nebelscheinwerfer ein und achten
Sie dabei auf den ordnungs-
gemäßen Zustand der Batterie und
der Nebelscheinwerfer. Um den
Nebelscheinwerfer nach oben oder
unten zu verstellen, drehen Sie den
Schraubendreher im bzw. gegen den
Uhrzeigersinn.
Halogenausführung LED-Ausführung
OOS077060L/OOS077061L
OOS077062L
7-73
7
Wartung
Ausrichtungspunkt
Halogenleuchte
LED-Leuchte
H1: Höhe der Glühlampenmitte über dem Boden (Abblendlicht)
H2: Höhe der Glühlampenmitte über dem Boden (Fernlicht)
H3: Höhe der Glühlampenmitte über dem Boden
W1: Abstand zwischen den Mittelpunkten der Scheinwerferglühlampen (Abblendlicht)
W2: Abstand zwischen den Mittelpunkten der Scheinwerferglühlampen (Fernlicht)
W3: Abstand zwischen den Mittelpunkten der Glühlampen
OOS077063L/OOS077063L
7-74
Wartung
Fahrzeugzustand Leucht-
mitteltyp H1 H2 H3 W1 W2 W3
ohne Fahrer Halogen 625 617 332 1.506 1.320
880
LED 628 1.503
mit Fahrer Halogen 617 608 323 1.504 1.320
LED 620 1.503
Einheit: mm
7-75
7
Wartung
Abblendlicht (Linkslenker)
1. Schalten Sie das Abblendlicht ein, wobei der Fahrersitz unbesetzt bleibt.
2. Die Grenzlinie muss wie in der Abbildung gezeigt projiziert werden.
3. Beim Einstellen des Abblendlichts sollte zunächst die horizontale und erst dann die vertikale Einstellung erfolgen.
4. Falls eine Leuchtweitenregulierung verbaut ist, muss der entsprechende Schalter in die Nullstellung gebracht
werden.
OOS077065L
Basierend auf 10-Meter-Projektionsfläche
1: Vertikale Linie durch Mittelpunkt der linken Nebelscheinwerfer-Glühlampe
2: Horizontale Linie durch die Mittelpunkte der Nebelscheinwerfer-Glühlampen
3: Hell-Dunkel-Grenze
4: Fahrzeugachse
5: W3 (Nebelscheinwerfer)
6: Vertikale Linie durch Mittelpunkt der rechten Nebelscheinwerfer-Glühlampe
7: H3 (Nebelscheinwerfer)
8: BODEN
7-76
Wartung
Nebelscheinwerfer
1. Schalten Sie die Nebelscheinwerfer ein, während der Fahrer im Fahrzeug sitzt.
2. Die Grenzlinie muss innerhalb des zulässigen Bereichs projiziert werden (schraffierter Bereich).
OOS077065L
Basierend auf 10-Meter-Projektionsfläche
1: Vertikale Linie durch Mittelpunkt der linken Nebelscheinwerfer-Glühlampe
2: Horizontale Linie durch die Mittelpunkte der Nebelscheinwerfer-Glühlampen
3: Hell-Dunkel-Grenze
4: Fahrzeugachse
5: W3 (Nebelscheinwerfer)
6: Vertikale Linie durch Mittelpunkt der rechten Nebelscheinwerfer-Glühlampe
7: H3 (Nebelscheinwerfer)
8: BODEN
7-77
7
Wartung
Seitliche Blinkleuchten
ersetzen
Für den Fall, dass die Glühlampe
nicht funktioniert, empfehlen wir,
das Fahrzeug in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
(1) Brems-/Rücklicht
(2) Rücklicht (Ausführung A),
Brems-/Rücklicht (Ausführung B)
(3) Blinkleuchte
(4) Nebelschlusslicht
(Linkslenkung: linke Seite)
(5) Rückfahrleuchte
(Linkslenkung: rechte Seite)
OOS077040
Ausführung A (Standard)
OOS077041
Ausführung B (LED)
OOS077039
OOS077067L
Glühlampen der hinteren Kombileuchten ersetzen
7-78
Wartung
Brems-/Rücklicht
1. Stellen Sie den Motor ab.
2. Öffnen Sie die Heckklappe.
3. Lösen Sie die Befestigungs-
schrauben der Leuchte mit einem
geeigneten Kreuzschlitzschrau-
bendreher.
4. Bauen Sie die hintere
Kombileuchte aus der Fahrzeug-
karosserie aus.
5. Bauen Sie die Lampenfassung
aus dem Leuchtengehäuse aus,
indem Sie die Fassung gegen den
Uhrzeigersinn drehen, bis ihre
Rastasen zu den Gehäuseaus-
sparungen ausgerichtet sind.
6. Entnehmen Sie die Glühlampe
aus der Fassung, indem Sie die
Glühlampe niederdrücken und
gegen den Uhrzeigersinn drehen,
bis ihre Rastnasen zu den
Aussparungen in der Lampen-
fassung ausgerichtet sind. Ziehen
Sie die Glühlampe aus der
Fassung.
7. Setzen Sie eine neue Glühlampe
in die Fassung ein und drehen Sie
diese, bis sie einrastet.
8. Setzen Sie die Lampenfassung in
das Leuchtengehäuse ein, indem
Sie die Rastnasen der Fassung zu
den Aussparungen im Leuchten-
gehäuse ausrichten. Drücken Sie
die Fassung in das Leuchten-
gehäuse und drehen Sie sie im
Uhrzeigersinn.
9. Bauen Sie die Leuchte wieder in
die Fahrzeugkarosserie ein.
OOS077066L OOS077068L
7-79
7
Wartung
Schlusslicht (Ausführung A)
1. Stellen Sie den Motor ab.
2. Öffnen Sie die Heckklappe.
3. Entfernen Sie die Wartungsklappe
mit einem
Schlitzschraubendreher.
4. Bauen Sie die Lampenfassung
aus dem Leuchtengehäuse aus,
indem Sie die Fassung gegen den
Uhrzeigersinn drehen, bis ihre
Rastasen zu den Gehäuseaus-
sparungen ausgerichtet sind.
5. Entnehmen Sie die Glühlampe
aus der Fassung, indem Sie die
Glühlampe niederdrücken und
gegen den Uhrzeigersinn drehen,
bis ihre Rastnasen zu den
Aussparungen in der Lampen-
fassung ausgerichtet sind. Ziehen
Sie die Glühlampe aus der
Fassung.
6. Setzen Sie eine neue Glühlampe
in die Fassung ein und drehen Sie
diese, bis sie einrastet.
7. Setzen Sie die Lampenfassung in
das Leuchtengehäuse ein, indem
Sie die Rastnasen der Fassung zu
den Aussparungen im Leuchten-
gehäuse ausrichten. Drücken Sie
die Fassung in das Leuchten-
gehäuse und drehen Sie sie im
Uhrzeigersinn.
8. Bauen Sie die Leuchte wieder in
die Fahrzeugkarosserie ein.
Schluss- / Bremslicht
(Ausführung B)
Falls die LED-Leuchte nicht
funktioniert, empfehlen wir Ihnen, Ihr
Fahrzeug von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen lassen.
Blinkerleuchte / Rückfahrleuchte /
Nebelschlusslicht
Falls diese Leuchten nicht
funktioniert, empfehlen wir Ihnen, Ihr
Fahrzeug von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen lassen.
OOS077069L
7-80
Wartung
Dritte Bremsleuchte ersetzen
Für den Fall, dass die Dritte
Bremsleuchte nicht funktioniert,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
Glühlampe der Kennzeichen-
beleuchtung ersetzen
1. Hebeln Sie die Streuscheibe
vorsichtig mit einem Schlitz-
schraubendreher vom Gehäuse
der Leuchte ab.
2. Ziehen Sie die Glühlampe gerade
heraus.
3. Setzen Sie eine neue Glühlampe
ein.
4. Der Einbau erfolgt in der
umgekehrten Reihenfolge des
Ausbaus.
OOS077042
OOS077043
7-81
7
Wartung
Glühlampen der Innenraumbeleuchtung ersetzen
Kartenleseleuchte, Innenraumleuchte, Kosmetikspiegelleuchte und Kofferraumleuchte
OOS077053
Kartenleseleuchte (Ausführung A)
OOS077044
Kartenleseleuchte (Ausführung B)
OOS077054
Innenraumleuchte (Ausführung A)
OOS077045
Innenraumleuchte (Ausführung B)
OOS077046
Kosmetikspiegelleuchte
OOS077048
Kofferraumleuchte
7-82
Wartung
1. Hebeln Sie die Streuscheibe
vorsichtig mit einem Schlitz-
schraubendreher vom Gehäuse
der Innenraumleuchte ab.
2. Ziehen Sie die Glühlampe gerade
heraus.
3. Setzen Sie eine neue Glühlampe
in die Fassung ein.
4. Lassen Sie die Aussparungen der
Streuscheibe mit den Zungen des
Lampengehäuses fluchten und
drücken Sie auf die Streuscheibe,
damit sie einrastet.
Achten Sie darauf, die
Abdeckung, die Zunge und das
Kunststoffgehäuse nicht zu
beschädigen.
ANMERKUNG
Handschuhfachbeleuchtung
OOS077047
7-83
7
Wartung
Außenpflege
Allgemeine Hinweise zur
Beachtung bei der Außenpflege
Beachten Sie bei der Verwendung
chemischer Reinigungsmittel und
Polituren unbedingt die Hersteller-
hinweise auf dem Gebinde. Lesen
Sie alle Warnungen und Vorsichts-
hinweise, die auf dem Gebinde
angebracht sind.
Lackpflege
Fahrzeugwäsche
Waschen Sie Ihr Fahrzeug min-
destens einmal monatlich gründlich
mit lauwarmem oder kaltem Wasser,
um es vor Korrosion und Umweltein-
flüssen zu schützen.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug auch abseits
befestigter Straßen einsetzen,
sollten Sie es nach jeder
Geländefahrt waschen. Achten Sie
besonders auf die Beseitigung von
Streusalz, Schmutz, Schlamm und
anderen Anhaftungen. Vergewissern
Sie sich, dass die Ablaufbohrungen
in den unteren Türblechen und in
den Schwellerblechen frei und
sauber sind.
Insekten, Teer, Blütennektar,
Vogelkot, industrielle Verunreinigun-
gen und ähnliche Rückstände
können den Fahrzeuglack angreifen,
wenn sie nicht umgehend beseitigt
werden.
Auch bei einer sofortigen Fahrzeug-
wäsche mit klarem Wasser können
derartige Rückstände unter
Umständen nicht vollständig entfernt
werden.
Verwenden Sie ein mildes
Fahrzeugshampoo, das sich für
lackierte Flächen eignet.
Spülen Sie das Fahrzeug nach der
Wäsche gründlich mit lauwarmem
oder kaltem Wasser ab, damit das
Reinigungsmittel nicht auf dem Lack
antrocknen kann.
Verwenden Sie für die
Fahrzeugwäsche keine aggres-
siven Reinigungsmittel, keine
chemischen Reiniger und kein
heißes Wasser. Waschen Sie das
Fahrzeug nicht, wenn die
Karosserie heiß ist oder das
Fahrzeug intensiver Sonnen-
bestrahlung ausgesetzt ist.
Gehen Sie sorgfältig vor, wenn
Sie die Seitenscheiben Ihres
Fahrzeugs waschen.
Besonders bei der Verwendung
eines Hochdruckreinigers.
Wasser könnte durch die
Fenster eindringen, sodass die
Innenausstattung nass werden
könnte.
Um Schäden an Kunststoff-
bauteilen und Scheinwerfern zu
vermeiden, verwenden Sie
niemals aggressive chemische
Reinigungs- oder Lösemittel.
ANMERKUNG
FAHRZEUGPFLEGE
Nasse Bremsen
Prüfen Sie nach der Fahrzeug-
wäsche bei langsamer Fahrt, ob
die Bremsen durch Nässe
beeinträchtigt sind. Wenn die
Bremswirkung beeinträchtigt
ist, trocknen Sie die Bremsen,
indem Sie sie bei langsamer
Fahrt leicht betätigen.
VORSICHT
7-84
Wartung
Hochdruckreinigung
Achten Sie bei der Verwendung
von Hochdruckreinigern auf
ausreichenden Abstand zum
Fahrzeug.
Zu wenig Abstand oder zu viel
Druck kann dazu führen, dass
Bauteile beschädigt werden oder
Wasser in das Fahrzeug eindringt.
Richten Sie den Strahl des
Hochdruckreinigers nicht unmittel-
bar auf Kameras oder Sensoren.
Der durch den hohen Druck
verursachte Impuls kann zu
Fehlfunktionen führen.
Richten Sie den Strahl des Hoch-
druckreinigers nicht auf Steck-
verbinder oder auf Faltenbälge und
Verkleidungen aus Gummi oder
Kunststoff, da diese Bauteile
andernfalls durch den hohen Druck
beschädigt werden können.
Das Waschen mit Wasser im
Motorraum einschließlich Hoch-
druckwäsche mit Wasser kann
Fehlfunktionen der Stromkreise
im Motorraum verursachen.
Lassen Sie Wasser und andere
Flüssigkeiten nicht an elek-
trische/elektronische Bauteile
im Innenraum des Fahrzeugs
gelangen, da diese dadurch
beschädigt werden können.
Fahrzeug wachsen
Eine durchgängige Wachs-
beschichtung dient als Schutz des
Lacks vor Verunreinigung. Schützen
Sie Ihr Fahrzeug, indem Sie es
regelmäßig Wachsen.
Wachsen Sie Ihr Fahrzeug, wenn
das Wasser nicht mehr vom Lack
abperlt.
Waschen und trocknen Sie Ihr
Fahrzeug immer, bevor Sie Wachs
auftragen. Verwenden Sie hoch-
wertigen Flüssigwachs oder
Wachspaste und beachten Sie die
Herstellerhinweise. Wachsen Sie
auch alle metallischen Anbauteile,
um sie zu konservieren und ihren
Glanz zu erhalten.
Beim Beseitigen von Öl, Teer und
anderen Rückständen mit speziellen
Reinigern wird in der Regel auch die
aufgetragene Wachsschicht entfernt.
Wachsen Sie solche Stellen auch
dann nach, wenn das übrige
Fahrzeug keine Wachsbehandlung
benötigt.
ANMERKUNG
OOS077051
7-85
7
Wartung
Das Abwischen von Staub und
Schmutz mit einem trockenen
Tuch verursacht Kratzer im
Fahrzeuglack.
Verwenden Sie für die Reinigung
verchromter oder eloxierter
Aluminiumteile keine Stahlwolle,
Scheuermittel oder ätzende
bzw. alkalische Reiniger. Diese
Mittel können die Schutzschicht
angreifen und den Lack
verfärben oder ausbleichen.
Lackschäden ausbessern
Tiefe Kratzer und Steinschläge im
Lack müssen umgehend behoben
werden. Ungeschütztes Metall setzt
schnell Rost an. Kostspielige In-
standsetzungen können die Folge
sein.
Wenn Karosserie- oder Blechar-
beiten an Ihrem Fahrzeug
notwendig werden, achten Sie
darauf, dass instand gesetzte oder
ersetzte Bauteile mit Rostschutz-
mitteln behandelt werden.
Blankmetallteile pflegen
Entfernen Sie Teer und Insekten
mit geeigneten Spezialreinigern,
aber nicht mit Schabern oder
anderen scharfkantigen Werk-
zeugen.
Schützen Sie die Oberflächen
blanker Metallteile durch Polieren
mit Wachs oder Chrompolitur und
bringen Sie die Teile auf
Hochglanz.
Tragen Sie bei Winterwetter und in
Küstennähe eine stärkere Schutz-
schicht auf die glänzenden
Metallteile auf. Bei Bedarf können
Sie auch Vaseline oder ein
anderes Schutzmittel auftragen.
Unterbodenpflege
Streusalz und andere korrosions-
fördernde Stoffe können am
Unterboden anhaften. Wenn sie
diese Stoffe nicht entfernt werden,
besteht für Kraftstoffleitungen,
Rahmenteile, Bodenbleche und
Abgasanlage erhöhte Rostgefahr,
auch wenn diese Bauteile mit
Korrosionsschutzmittel behandelt
wurden.
Spritzen Sie den Unterboden und die
Radhäuser einmal monatlich, nach
Geländefahrten und gegen Ende des
Winters gründlich mit lauwarmem
oder kaltem Wasser ab. Schenken
Sie diesen Bereichen besondere
Aufmerksamkeit, da Verunreinigun-
gen dort oft nur schwer zu erkennen
sind. Um die Entstehung von Rost zu
verhindern, müssen die Verunreini-
gungen nicht nur angefeuchtet,
sondern gründlich abgespült
werden. Reinigen Sie auch die
Wasserablaufbohrungen in den
Türen und Rahmenteilen, damit sie
nicht verstopfen. Wenn das Wasser
aus diesen Bereichen nicht ablaufen
kann, besteht erhöhte Rostgefahr.
ANMERKUNGANMERKUNG
7-86
Wartung
Pflege von Leichtmetallfelgen
Leichtmetallfelgen sind mit einem
schützenden Klarlack versiegelt.
Behandeln Sie Leichtmetall-
felgen nicht mit aggressiven
Reinigungsmitteln, Polituren,
Lösungsmitteln oder Draht-
bürsten.
Reinigen Sie die Felgen
ausschließlich im abgekühltem
Zustand.
Verwenden Sie ausschließlich
milde Reinigungsmittel und
spülen Sie gründlich mit klarem
Wasser nach. Achten Sie auch
darauf, dass Sie die Felgen nach
Fahrten nach Streusalzeinfluss
reinigen, damit sie nicht
korrodieren.
Reinigen Sie die Felgen nicht
mit Hochgeschwindigkeits-
bürsten in Waschanlagen.
Verwenden Sie keine lauge oder
säurehaltigen Reinigungsmittel.
Korrosionsschutz
So schützen Sie Ihr Fahrzeug vor
Korrosion
Umfassende Korrosionsschutzmaß-
nahmen sind Bestandteil unserer
Bemühungen um höchste Fahrzeug-
qualität. Allerdings sind sie allein
nicht ausreichend. Damit Ihr
Fahrzeug möglichst lang gegen
Korrosion geschützt bleibt, müssen
auch Sie als Halter mitwirken.
Häufige Ursachen für Korrosion
Dies sind die häufigsten Ursachen
für Fahrzeugkorrosion:
Ansammlungen von Streusalz,
Schmutz und Feuchtigkeit unter
dem Fahrzeug.
Durchdringung von Lack- oder
Schutzschichten durch Stein-
schlag, Abschürfungen oder
kleinere Kratzer und Beulen, durch
die das ungeschützte Metall
Korrosion ausgesetzt ist.
ANMERKUNG
Prüfen Sie nach einer Fahrzeug-
wäsche bei langsamer Fahrt, ob
die Bremsen nass geworden
sind. Wenn die Bremswirkung
beeinträchtigt ist, trocknen Sie
die Bremsen, indem Sie sie bei
langsamer Vorwärtsfahrt leicht
betätigen.
VORSICHT
7-87
7
Wartung
Umgebungen, die hohe Korrosion
verursachen
Wenn Sie in einer Umgebung leben,
in der Ihr Fahrzeug andauernd
korrosiven Einflüssen ausgesetzt ist,
spielt der Korrosionsschutz eine
besonders wichtige Rolle. Besonders
korrosionsfördernd sind Streusalz,
Bindemittel, Seeluft und industrielle
Verschmutzungen.
Korrosion entsteht meistens
aufgrund von Feuchtigkeit
Korrosion entsteht meistens auf-
grund von Feuchtigkeit. Hohe
Luftfeuchtigkeit ist, besonders bei
Temperaturen knapp über dem
Gefrierpunkt, besonders korrosions-
fördernd. Solche Bedingungen
begünstigen Korrosion, da die
Feuchtigkeit nur sehr langsam
verdunsten kann.
Schlamm ist besonders korrosiv, da
er nur langsam trocknet und auf
diese Weise die Feuchtigkeit am
Fahrzeug hält. Auch trocken aus-
sehender Schlamm kann korrosions-
fördernde Restfeuchtigkeit enthalten.
Hohe Temperaturen können die
Korrosion von solchen Bauteilen
begünstigen, die nicht ausreichend
belüftet sind, weil die Feuchtigkeit
nicht verdunsten kann.
Halten Sie Ihr Fahrzeug aus allen
genannten Gründen sauber und frei
von jeglichen Anhaftungen wie
Schlamm usw. Dies gilt nicht nur für
die sichtbaren Flächen sondern vor
allem auch für den Unterboden des
Fahrzeugs.
Ihr Beitrag zum Korrosionsschutz
Sie können von Anfang an einen
Beitrag zum Korrosionsschutz
leisten, indem Sie folgende Punkte
beachten:
Halten Sie Ihr Fahrzeug sauber
Am besten schützen Sie Ihr
Fahrzeug vor Korrosion, indem Sie
es sauber und frei von korrosions-
fördernden Stoffen halten. Dabei
sollten Sie dem Unterboden des
Fahrzeugs besondere Beachtung
schenken.
Wenn Sie in einer Gegend mit
hoher Korrosionsbelastung woh-
nen (intensiver Streusalzgebrauch,
Meeresklima, Industrieschadstoffe,
Saurer Regen etc.), sollten Sie
besonderen Wert auf den
Korrosionsschutz legen. Spritzen
Sie den Unterboden Ihres Fahr-
zeugs im Winter mindestens
einmal monatlich ab und reinigen
Sie ihn gründlich, wenn der Winter
vorbei ist.
Achten Sie beim Reinigen des
Fahrzeugunterbodens besonders
auf die Radhäuser und andere
schwer zugängliche Bereiche.
Gehen Sie gründlich vor. Wenn Sie
den angesammelten Schlamm nur
anfeuchten anstatt ihn abzuspülen,
wird die Korrosion eher gefördert
als unterbunden. Hochdruckreini-
ger eignen sich besonders gut zum
Beseitigen von Schlamm und
anderen korrosionsfördernden
Stoffen.
Achten Sie beim Reinigen der
Türen, Schweller und Rahmenteile
darauf, dass die Ablaufbohrungen
frei bleiben, damit die Feuchtigkeit
ablaufen kann und nicht in dem
Hohlraum verbleibt.
7-88
Wartung
Halten Sie Ihre Garage trocken
Parken Sie Ihr Fahrzeug nicht in
einer feuchten Garage ohne
ausreichende Belüftung, denn dort
herrschen ideale Voraussetzungen
für Korrosion. Dies gilt insbesondere,
wenn Sie Ihr Fahrzeug in der Garage
waschen oder mit dem noch nassen
oder mit Schnee, Eis oder Schlamm
bedeckten Fahrzeug in die Garage
fahren. Sogar eine beheizte Garage
kann Korrosion fördern, wenn sie
nicht ausreichend belüftet ist und die
Luftfeuchtigkeit nicht verdunsten
kann.
Halten Sie Lack und Anbauteile in
einem guten Zustand
Kratzer und Steinschlagschäden in
der Lackierung müssen möglichst
umgehend mit einem Lackstift
behandelt werden, um die Mög-
lichkeit von Korrosion zu reduzieren.
Wenn das blanke Metall sichtbar ist,
sollten Sie das Fahrzeug in eine
Karosseriefachwerkstatt oder in eine
Lackiererei bringen.
Vogelkot: Vogelkot ist äußert
aggressiv und kann innerhalb
weniger Stunden zu Lackschäden
führen. Entfernen Sie Vogelkot
grundsätzlich so bald wie möglich.
Vernachlässigen Sie den Fahr-
zeuginnenraum nicht
Unter den Fußmatten und dem
Bodenbelag kann sich Feuchtigkeit
sammeln und Korrosion verursa-
chen. Heben Sie die Matten
regelmäßig an und vergewissern Sie
sich, dass der Bodenbelag darunter
trocken ist. Seien Sie besonders
vorsichtig, wenn Sie mit Ihrem
Fahrzeug Dünger, Reinigungsmittel
oder andere Chemikalien transpor-
tieren.
Solche Materialien sollten aus-
schließlich in geeigneten Behältern
transportiert werden. Verschüttete
oder ausgelaufene Flüssigkeiten
müssen umgehend aufgenommen
werden. Spülen Sie die betroffenen
Stellen danach mit klarem Wasser
und trocknen Sie sie gründlich.
7-89
7
Wartung
Fahrzeugpflege innen
Generelle Hinweise
Lassen Sie keine Chemikalien wie
Parfum, Pflegeöl, Sonnencreme,
Handwaschpaste oder Lufterfrischer
auf die Bauteile des Innenraums
gelangen, da diese Substanzen
Beschädigungen und Verfärbungen
verursachen können. Falls sie
dennoch auf Bauteile des Innen-
raums gelangen, verwenden Sie
einen Vinylreiniger und beachten Sie
die Gebrauchsanleitung.
Beachten Sie auch die folgenden
Hinweise zur Pflege von Vinyl.
Lassen Sie Wasser und andere
Flüssigkeiten nicht an elek-
trische/elektronische Bauteile im
Innenraum des Fahrzeugs
gelangen, da diese dadurch
beschädigt werden können.
Wenn Sie Lederteile reinigen
(Lenkrad, Sitze usw.), verwenden
Sie neutrales Reinigungsmittel
oder Lösungen mit geringem
Alkoholgehalt. Wenn Sie stark
alkoholhaltige Lösungsmittel oder
Reinigungsmittel mit Säure/Lauge
verwenden, kann die Lederfarbe
ausbleichen oder die Oberfläche
kann abgelöst werden.
Reinigung der Sitze und der
Innenausstattung
Vinyl (ausstattungsabhängig)
Entfernen Sie Staub und lose
Verunreinigungen mit einem
Haarbesen oder Staubsauger von
Vinylflächen. Reinigen Sie Vinyl-
flächen mit einem speziellen
Vinylreiniger.
Stoff (ausstattungsabhängig)
Entfernen Sie Staub und lose
Verunreinigungen mit einem
Haarbesen oder Staubsauger von
Stoffoberflächen. Reinigen Sie
Stoffbezüge mit einem milden
Polster- oder Teppichreiniger.
Beseitigen Sie frische Flecken
umgehend mit entsprechendem
Fleckentferner. Wenn Flecken nicht
umgehend entfernt werden, können
sie sich festsetzen und Farb-
veränderungen verursachen. Sitz-
bezüge sind schwer entflammbar.
Bei unzureichender Pflege kann
diese Eigenschaft beeinträchtigt
werden.
Die Anwendung nicht emp-
fohlener Reinigungsmittel und
Reinigungsverfahren kann dazu
führen, dass die Sitzbezüge un-
ansehnlich werden und die
Eigenschaft "schwer entflamm-
bar" beeinträchtigt wird.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
ANMERKUNG
7-90
Wartung
Leder(ausstattungsabhängig)
Beschaffenheit von Sitzleder
- Leder wird aus Tierhäuten
gemacht und durchläuft ein
spezielles Herstellungsverfahren.
Da es sich um ein Naturprodukt
handelt, ist kein Leder wie das
andere. Unterschiedliche Stärken
und Festigkeiten sind normal.
Je nach Temperatur und
Feuchtigkeit können Schrumpf-
oder Dehnungsfalten entstehen.
- Der Sitz besteht aus einem
dehnbaren Stoff, was den
Komfort verbessert.
- Die geschwungenen Kontakt-
flächen und der hohe Seitenhalt
sorgen für guten Fahr- und
Sitzkomfort.
- Durch die Benutzung können mit
der Zeit Falten entstehen. Dabei
handelt es sich um ein normales
Phänomen.
Pflege der Ledersitze
- Saugen Sie den Sitz regelmäßig
mit dem Staubsauger ab, um
Staub und Sand zu entfernen.
Damit werden Scheuerstellen
oder Schäden auf dem Leder
vermieden und es behält seine
Qualität.
- Wischen Sie Sitzbezüge aus
Naturleder mit einem trockenen
und weichen Tuch ab.
- Mit einem Lederpflegemittel lässt
sich Abrieb möglicherweise
verhindern. Außerdem frischt es
die Farbe auf. Beachten Sie
bei der Verwendung von
Lederpflegemitteln die
Herstelleranleitung und wenden
Sie sich an einen Fachmann.
- Helles Leder (beige, creme-
farben) verschmutzt leicht, und
Flecken fallen sofort ins Auge.
Reinigen Sie die Sitze
regelmäßig.
- Wischen Sie sie nicht mit einem
feuchten Tuch ab. Dadurch
können sich auf der Oberfläche
Risse bilden.
Falten und Abnutzungs-
stellen, die aus der normalen
Benutzung resultieren, fallen
nicht unter die Garantie.
Gürtel mit Accessoires aus
Metall sowie Reißverschlüsse
oder Schlüssel in der
Gesäßtasche beschädigen
möglicherweise den Sitzstoff.
Achten Sie darauf, dass der
Sitz nicht nass wird.
Andernfalls verfärbt sich
möglicherweise das Leder.
Jeans und andere bleichende
Kleidungsstücke verunreini-
gen möglicherweise die
Oberfläche des Sitzbezugs.
ACHTUNG
7-91
7
Wartung
Reinigung der Ledersitze
- Entfernen Sie Verunreinigungen
sofort. Beachten Sie die
folgenden Anweisungen zur
Entfernung von Verschmutzun-
gen.
- Kosmetikprodukte (Sonnen-
creme, Make-up usw.)
Tragen Sie Reinigungscreme auf
ein Tuch auf und reiben Sie die
verunreinigte Stelle ab. Nehmen
Sie die Creme mit einem
feuchten Tuch auf und beseitigen
Sie die Feuchtigkeit mit einem
trockenen Tuch.
- Getränke (Kaffee, Softdrinks
usw.)
Tragen Sie etwas neutrales
Reinigungsmittel auf und wischen
Sie die Verunreinigungen ohne
Verschmieren ab.
- Öl
Nehmen Sie Öl sofort mit einem
saugfähigen Tuch auf und
wischen Sie die betroffene Stelle
mit einem eigens für Echtleder
vorgesehenen Fleckenentferner
ab.
- Kaugummi
Härten Sie den Kaugummi mit
Eis und entfernen Sie ihn dann
vorsichtig.
Reinigung der Sicherheitsgurte
Reinigen Sie die Gurtbänder mit
einem milden Polster- oder
Teppichreiniger und beachten Sie
dabei die Herstellerhinweise. Färben
oder bleichen Sie die Gurtbänder
nicht, da das Gurtmaterial dadurch
geschwächt werden kann.
Fensterscheiben innen reinigen
Wenn die Fahrzeugscheiben von
innen mit einem Schmierfilm (Fett,
Wachs usw.) überzogen sind,
müssen sie mit Glasreiniger
gereinigt werden. Beachten Sie die
Herstellerhinweise für den
Glasreiniger.
Reinigen Sie die Innenseite der
Heckscheibe nicht mit scharf-
kantigen Gegenständen, da
andernfalls die Heizdrähte der
Heckscheibenheizung beschädigt
werden können.
ANMERKUNG
7-92
Wartung
Das Abgasregelsystem Ihres Fahr-
zeugs unterliegt einer schriftlichen
begrenzten Garantie. Informationen
zu dieser Garantie entnehmen Sie
bitte dem Garantieheft, welches zu-
sammen mit dem Fahrzeug geliefert
wurde.
Ihr Fahrzeug ist mit einem
Abgasregelsystem zur Erfüllung
sämtlicher Emissionsbestimmungen
ausgestattet.
Die Abgasregelung gliedert sich in
die folgenden drei Untersysteme:
(1) Regelung der Kurbelgehäuseent-
lüftung
(2) Regelung der Kraftstoffdampf-
rückführung
(3) System der Abgasreinigung
Um die ordnungsgemäße Funktion
der Abgasregelung zu gewährleis-
ten, sollten Sie Ihr Fahrzeug in den
vorgeschriebenen Intervallen in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
oder in einer anderen Reparatur-
werkstatt mit entsprechend aus-
gebildetem Personal inspizieren und
instand halten lassen (siehe
Wartungsplan in der vorliegenden
Anleitung).
1. Regelung der
Kurbelgehäuseentlüftung
Das Kurbelgehäuseentlüftungs-
system hält schädliche Gase zurück,
die sonst aus dem Kurbelgehäuse in
die Umwelt gelangen würden. Das
System versorgt das Kurbelgehäuse
über einen Ansaugschlauch mit
gefilterter Frischluft. Im Kurbel-
gehäuse vermischt sich die Frischluft
mit den Kurbelgehäusedämpfen.
Danach wird das Gemisch über ein
Ventil dem Ansaugtrakt zugeführt.
2. Kraftstoffdampfrückführung
Das Kraftstoffdampfrückführungs-
system verhindert, dass Kraftstoff-
dämpfe in die Umgebungsluft
entweichen.
ABGASREGELUNG
Für Inspektionen und Wartungs-
arbeiten an Fahrzeugen mit
ESC (Elektronisches Stabilitäts-
kontrolle):
Zur Vermeidung von
Fehlzündungen bei Tests auf
einem Rollenprüfstand, schal-
ten Sie das ESC-System ab,
indem Sie den Schalter ESC
drücken.
Schalten Sie das ESC-System
nach einem Test auf einem
Rollenprüfstand wieder ein,
indem Sie wieder den ESC-
Schalter drücken.
ACHTUNG
7-93
7
Wartung
Aktivkohlebehälter
Kraftstoffdämpfe aus dem Kraftstoff-
tank werden absorbiert und im
Aktivkohlebehälter gespeichert. Bei
laufendem Motor werden die
Kraftstoffdämpfe aus dem Aktiv-
kohlebehälter über ein Spülmagnet-
ventil in den Ansaugtrakt gesaugt.
Spülmagnetventil (PCSV)
Das Spülmagnetventil wird vom
Motorsteuergerät gesteuert. Bei
Leerlaufdrehzahl und niedriger
Kühlmitteltemperatur schließt das
Spülmagnetventil, so dass kein
Kraftstoffdampf in den Motor
gelangt. Wenn der Motor Betriebs-
temperatur erreicht hat, öffnet das
Spülmagnetventil, und die
Kraftstoffdämpfe werden dem Motor
zugeführt.
3. System der Abgasreinigung
Bei der Abgasreinigung kommt ein
äußerst wirkungsvolles System zum
Einsatz, das den Schadstoffausstoß
begrenzt, ohne die Fahrzeugleistung
zu beeinträchtigen.
Sicherheitshinweise für den
Umgang mit Abgasen
(Kohlenmonoxyd)
Kohlenmonoxyd ist eines der im
Abgas enthaltenen Gase. Wenn
Sie im Innenraum Ihres Fahrzeugs
Abgasgeruch feststellen, lassen
Sie das Fahrzeug umgehend
prüfen und instand setzen. Wenn
Sie jemals den Eindruck haben,
dass Abgase in den Innenraum
Ihres Fahrzeugs eindringen, fahren
Sie nur mit vollständig geöffneten
Fenstern. Lassen Sie Ihr Fahrzeug
umgehend prüfen und instand
setzen.
Die Abgase des Motors
enthalten Kohlenmonoxid (CO),
das nicht eingeatmet werden
darf. Es ist gefährlich und
könnte tödlich sein, wenn es
eingeatmet wird. Beachten Sie
die folgenden Hinweise zur
Vermeidung von Kohlen-
monoxidvergiftungen.
VORSICHT
7-94
Wartung
Lassen Sie den Motor nicht länger
als es zum Herein- oder Heraus-
fahren nötig ist in geschlossenen
Räumen (z. B. Garagen) oder in
Räumen mit unzureichender
Belüftung laufen.
Wenn das Fahrzeug im Freien und
bei laufendem Motor längere Zeit
angehalten wird, stellen Sie die
Belüftung nach Bedarf so ein,
dass dem Innenraum Frischluft
zugeführt wird.
Bleiben Sie bei stehendem
Fahrzeug und laufendem Motor
nicht übermäßig lange im Fahr-
zeug sitzen.
Wenn der Motor abstirbt oder nicht
anspringt, können anhaltende
Anlassversuche zu Beschädigun-
gen des Abgasregelsystems
führen.
Sicherheitshinweise
für Katalysatoren
(ausstattungsabhängig)
Unter einem Fahrzeug befind-
liche Gegenstände können
von einer heißen Auspuff-
anlage in Brand gesetzt
werden. Wenn sich
entflammbare Gegenstände
wie Gras, Vegetation, Papier,
Laub usw. auf dem Boden
befinden, parken Sie das
Fahrzeug nicht in der Nähe
oder darüber, lassen Sie es
nicht mit laufendem Motor in
der Nähe oder darüber stehen
und fahren Sie nicht darüber
hinweg.
VORSICHT
Bei laufendem Motor sowie
unmittelbar nach dem
Abstellen des Motors sind die
Auspuffanlage und der
Katalysator extrem heiß.
Kommen Sie nicht in die Nähe
der Auspuffanlage und des
Katalysators. Andernfalls
drohen Verbrennungen.
Entfernen Sie nicht das um
die Auspuffanlage montierte
Kühlblech, versiegeln Sie
nicht den Unterboden des
Fahrzeugs und tragen Sie
keinen Korrosionsschutz-
anstrich auf. Andernfalls
besteht möglicherweise
Brandgefahr.
7-95
7
Wartung
Ihr Fahrzeug ist mit einem
geregelten Abgaskatalysator aus-
gestattet.
Deshalb müssen folgende Sicher-
heitshinweise beachtet werden:
Verwenden Sie für Benzinmotoren
ausschließlich UNVERBLEITEN
KRAFTSTOFF.
Lassen Sie den Motor nicht laufen,
wenn es Anzeichen für Motorfehl-
funktionen gibt (z. B. Fehlzün-
dungen oder Leistungsverlust).
Nutzen Sie den Motor nicht
unsachgemäß oder fahrlässig.
Beispiele für unsachgemäße oder
fahrlässige Nutzung sind das
Rollenlassen bei ausgeschal-
tetem Motor oder das Befahren
von Gefällestrecken mit eingeleg-
tem Gang und bei ausge-
schaltetem Motor.
Lassen Sie den Motor im Leerlauf
nicht über längere Zeit (5 Minuten
und länger) mit hoher Drehzahl
laufen.
Nehmen Sie keine Verän-
derungen an Bauteilen des Motors
oder der Abgasregelung vor. Wir
empfehlen, das System in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.
Fahren Sie nicht mit zu geringem
Kraftstoffvorrat. Wenn das Benzin
ausgeht, können im Motor
Fehlzündungen auftreten, die den
Katalysator überlasten könnten.
Die Nichtbeachtung dieser Sicher-
heitshinweise könnte zu Schäden
am Katalysator und an Ihrem
Fahrzeug führen.
Darüber hinaus könnte durch solche
Vorfälle die Garantie verfallen.
8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
8
Abmessungen..........................................................8-2
Motor.......................................................................8-2
Glühlampen .............................................................8-3
Reifen und räder....................................................8-4
Tragfähigkeit und geschwindigkeitseignung
der reifen ................................................................8-5
Klimaanlage.............................................................8-5
Fahrzeuggewicht und kofferraumvolumen ........8-6
Empfohlene schmiermittel und füllmengen .......8-7
Empfohlene Motoröle (Europa).....................................8-8
Empfohlene SAE-Viskositäten.......................................8-9
Fahrzeug-ident.-nr. (VIN) ..................................8-11
Aufkleber "typengenehmigung" ........................8-11
Aufkleber "reifenluftdruck/spezifikation".......8-12
Motornummer.......................................................8-12
Typschild A/C-kompressor.................................8-12
Kältemittelaufkleber............................................8-13
Konformitätserklärung ........................................8-13
8-2
Technische Daten & Verbraucherinformationen
ABMESSUNGEN
Position Benzinmotor
1,0 T-GDI 1,6 T-GDI
Hubraum
cm3997 1.591
Bohrung x Hub
mm 71,0 x 84,0 77,0 x 85,44
Zündfolge 1-2-3 1-3-4-2
Anzahl Zylinder 3, In Reihe 4, In Reihe
mm
*1: mit Dachgepäckträger
Position mm
Gesamte Länge 4.165
Gesamte Breite 1.800
Gesamte Höhe 1.550 / 1.565*1
Spurweite vorn
205/60 R16 1.575
215/55 R17 1.563
235/45 R18 1.559
Spurweite hinten
205/60 R16 1.584
215/55 R17 1.572
235/45 R18 1.568
Radstand 2.600
MOTOR
8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
GLÜHLAMPEN
8-3
Glühlampe Glühlampenausführung Wattzahl
Vorne
Scheinwerfer
Abblendlicht (Ausführung A) H7 55
Fernlicht (Ausführung A) H7 55
Abblendlicht (Ausführung B) LED LED
Fernlicht (Ausführung B) LED LED
Statisches Hilfsabblendlicht H7 55
Blinkerleuchte PY21W 21
Blinkerleuchte (Außenspiegel) LED LED
Tagfahrlicht (DRL) / Positionsleuchte LED LED
Nebelscheinwerfer H8 35
Hinten
Kombirückleuchte
Brems-/Schlusslicht (Ausführung A) P21/5W 21/5
Schlusslicht (Ausführung A) W5W 5
Brems-/Schlusslicht (Ausführung B) LED LED
Blinker P21W 21
Rückfahrleuchte P21W 21
Nebelscheinwerfer PR21W 21
Dritte Bremsleuchte LED LED
Kennzeichenleuchte W5W 5
Innen
Kartenleseleuchte W10W 10
Innenraumleuchte (mit Schiebedach) FESTOON 8
Innenraumleuchte (ohne Schiebedach) FESTOON 10
Sonnenblendenleuchte FESTOON 5
Heckklappenleuchte FESTOON 10
Handschuhfachbeleuchtung FESTOON 5
8-4
Technische Daten & Verbraucherinformationen
Position Reifengröße Felgengröße
Reifenluftdruck Bar (kPa) Anzugsdrehmoment
Radmuttern
kgf•m (N•m)
Normale Beladung Maximale Beladung
Vorne Hinten Vorne Hinten
Standardrad
205/60 R16 6,5J x 16
2,3 (230) 2,5 (250) 11~13
(107~127)
215/55 R17 7,0J x 17
235/45 R18 7,5J x 18
Notrad T125/80 D16 4,0T x 16 4,2 (420)
REIFEN UND RÄDER
Es ist zulässig, den normalen Reifendruck um 20 kPa anzuheben, wenn demnächst niedrige Temperaturen
erwartet werden. Der Reifendruck nimmt normalerweise um 7 kPa ab, wenn die Temperatur um 7°C sinkt.
Wenn extreme Temperaturschwankungen erwartet werden, kontrollieren und korrigieren Sie den
Reifendruck nach Bedarf.
Der Luftdruck nimmt grundsätzlich mit zunehmender Höhe ab. Prüfen Sie den Reifendruck vor Fahrtantritt,
wenn Sie vorhaben, in die Berge zu fahren. Korrigieren Sie den Reifendruck nach Bedarf (Korrekturwert je
Höhenmeter: +10 kPa/1.000 m).
Der auf der Reifenwand aufgedruckte Maximaldruck darf nicht überschritten werden.
ANMERKUNG
Wenn Reifen ersetzt werden, verwenden Sie dieselbe Größe, die ursprünglich
mit dem Fahrzeug ausgeliefert wurde.
Die Verwendung von Reifen mit unterschiedlicher Größe kann dazu führen,
dass die zugehörigen Bauteile nicht ordnungsgemäß funktionieren.
ACHTUNG
8-5
8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
TRAGFÄHIGKEIT UND GESCHWINDIGKEITSEIGNUNG DER REIFEN
*1TI: TRAGFÄHIGKEITSINDEX
*2GS: GESCHWINDIGKEITSSYMBOL
Position Reifengröße Felgengröße/
Einpresstiefe
Tragfähigkeit Geschwindigkeitseignung
TI *1kg GS *2km/h
Standardrad
205/60 R16 6,5J x 16 92 630 H 210
215/55 R17 7,0J x 17 94 670 V 240
235/45 R18 7,5J x 18 94 670 V240
Notrad T125/80 D16 4,0T x 16 97 730 M130
KLIMAANLAGE
Position Gewicht oder Volumen Klassifizierung
Kältemittel g 450 ± 25 R-1234yf
Kompressorschmiermittel g 120 ± 10 PAG
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an eine HYUNDAI-Vertragswerkstatt.
8-6
Technische Daten & Verbraucherinformationen
FAHRZEUGGEWICHT UND KOFFERRAUMVOLUMEN
M/T: Schaltgetriebe
DCT: Doppelkupplungsgetriebe
Min.: hinter der Rücksitzbank bis zur Oberkante der Rücklehne.
Max.: hinter dem Vordersitz bis zum Dach.
Position
Benzinmotor
1,0 T-GDI 1,6 T-GDI
2WD 4WD
M/T DCT
Fahrzeuggesamtgewicht
kg 1.775 1.910
Kofferraumvolumen (VDA)
lMIN : 361
MAX : 1.143
8-7
8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
EMPFOHLENE SCHMIERMITTEL UND FÜLLMENGEN
Um die Funktionsfähigkeit und Langlebigkeit des Motors und des Antriebsstrangs zu gewährleisten, verwenden Sie
nur Schmiermittel mit der angegebenen Qualität. Die Verwendung der angegebenen Schmiermittel erhöht die
Effizienz des Motors und reduziert den Kraftstoffverbrauch.
Empfohlene Schmiermittel und Flüssigkeiten für Ihr Fahrzeug.
Schmiermittel Ca. Inhalt Klassifikation
Motoröl *1*2
(Ölwechsel)
Empfehlungen Gasoline
1,0 T-GDI 3,6 lAPI SN & ACEA C2
1,6 T-GDI 4,5 lACEA A5/B5
Schaltgetriebeöl 1,0 T-GDI 1,6 ~ 1,7 l
HK SYN MTF 70W (SK)
SPIRAX S6 GHME 70W MTF (H.K.SHELL)
GS MTF HD 70W (GS CALTEX)
API GL-4, SAE 70W, TGO-9
Getriebeflüssigkeit
Doppelkupplungsgetriebe 1,6 T-GDI 1,9 ~ 2,0 l
HK SYN DCTF 70W (SK)
SPIRAX S6 GHME 70W DCTF (H.K.SHELL)
GS DCTF HD 70W (GS CALTEX)
API GL-4, SAE 70W
*1: Empfohlene SAE-Viskositäten siehe Seite 9.
*2: Motoröle mit der Bezeichnung "Energiesparöl" können jetzt verwendet werden. Neben weiteren Vorteilen, die diese Öle haben, reduzieren sie
den Kraftstoffverbrauch. Im täglichen Gebrauch des Fahrzeugs ist der Nutzen oft nicht messbar, auf ein Jahr bezogen kann sich jedoch eine
erhebliche Kosten- und Energieeinsparung ergeben.
8-8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
Schmiermittel Ca. Inhalt Klassifikation
Kühlmittel
1,0 T-GDI 6,8 lGemisch aus Frostschutzmittel und destilliertem
Wasser (auf Ethylenglykolbasis für
Aluminiumkühler)
1,6 T-GDI 7,1 l
Differentialöl Hinterachse (Allradantrieb) 0,47 ~ 0,52 lHypoid-Getriebeöl API Service GL-5, SAE75W/90
(SHELL HD AXLE OIL 75W90 oder gleichwertig)
Verteilergetriebeöl (Allradantrieb) 0,47 ~ 0,52 l
Brems-/Kupplungsflüssigkeit 0,7 ~ 0,8 lFMVSS116 DOT-3 oder DOT-4
Kraftstoff 50 lSiehe "Kraftstoffvorschriften" im
Einleitungskapitel.
Empfohlene Motoröle (Europa)
Hersteller Produkt
Shell Benzinmotor HELIX ULTRA AH-E 5W-30
HELIX ULTRA 5W-40
8-9
8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
Stellen Sie sicher, dass der Bereich um alle Einfüllschrauben, Ablassschrauben und Messstäbe gereinigt
wird, bevor ein Füllstand geprüft oder eine Flüssigkeit abgelassen wird. Dies ist besonders wichtig, wenn
das Fahrzeug in staubiger oder sandiger Umgebung oder auf unbefestigten Straßen eingesetzt wird. Durch
die Reinigung der Bereiche rings um Einfüll-/Ablassschrauben und Messstäbe wird verhindert, dass
Schmutz, Sand usw. in den Motor oder in andere Komponenten eindringt und diese beschädigt.
ACHTUNG
Empfohlene SAE-Viskositäten
Die Viskosität (Zähflüssigkeit) des Motoröls beeinflusst den Kraftstoffverbrauch und den Betrieb bei niedrigen
Außentemperaturen (Anlassen und Schmierfilmbildung). Motoröle mit niedrigerer Viskosität können den
Kraftstoffverbrauch senken und sie eignen sich besser für den Betrieb bei niedrigen Außentemperaturen. Bei höheren
Temperaturen werden jedoch Motoröle mit höherer Viskosität für eine zufrieden stellende Schmierung benötigt. Die
Verwendung von Motorölen mit nicht empfohlenen Viskositäten kann zu Motorschäden führen.
8-10
Technische Daten & Verbraucherinformationen
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl des Motoröls den Temperaturbereich, in
dem das Fahrzeug bis zum nächsten Ölwechsel betrieben werden soll.
Wählen Sie die geeignete Viskosität aus der folgenden Tabelle aus.
Um einen günstigen Kraftstoffverbrauch zu
erreichen, wird die Verwendung eines
Motoröls mit entsprechender Viskosität
empfohlen.
- Für Europa: SAE 0W-30
- Außer Europa: SAE 5W-30
* Wenn dieses Öl jedoch in Ihrem Land nicht
erhältlich ist, wählen Sie aus der
Ölviskositätstabelle ein geeignetes Öl aus.
Temperaturbereich für SAE-Viskositätsklassen
Temperatur °C
(°F)
-30 -20 -10 0 10 20 30 40 50
-10 0 20 40 60 80 100 120
Für alle Länder
Gamma 1,6 T-GDI
20W-50
10W-30
15W-40
5W-30, 5W-40
Temperaturbereich für SAE-Viskositätsklassen
Temperatur °C
(°F)
-30 -20 -10 0 10 20 30 40 50
-10 0 20 40 60 80 100 120
Für alle Länder
Kappa 1,0 T-GDI
20W-50
10W-30
15W-40
0W-30, 5W-30, 5W-40
Um einen günstigen Kraftstoffverbrauch zu
erreichen, wird die Verwendung eines
Motoröls mit entsprechender Viskosität
empfohlen.
- Für Europa: SAE 0W-30
- Außer Europa: SAE 5W-30
* Wenn dieses Öl jedoch in Ihrem Land nicht
erhältlich ist, wählen Sie aus der
Ölviskositätstabelle ein geeignetes Öl aus.
8-11
8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
Die Fahrzeug-Ident.-Nr. (VIN) wird
bei der Anmeldung Ihres Fahrzeugs
und bei allen relevanten Rechts-
angelegenheiten erfasst.
Die Nummer ist am Boden unter dem
Beifahrersitz eingestanzt. Zum
Kontrollieren der Nummer öffnen Sie
die Abdeckung.
Die VIN ist auch auf einem Schild
oben links auf dem Armaturenbrett
angebracht. Die Nummer auf dem
Schild kann problemlos von außen
durch die Windschutzscheibe ab-
gelesen werden.
Der Aufkleber 'Typengenehmigung'
befindet sich auf der Fahrerseite
außen an der B-Säule und beinhaltet
die Fahrzeug-Ident.-Nr. (VIN).
FAHRZEUG-IDENT.-NR. (VIN) AUFKLEBER
"TYPENGENEHMIGUNG"
OOS087006L
VIN (ausstattungsabhängig)
OOS087002
OOS087001
Eingeschlagene Fahrzeug-Ident.-Nr. (VIN)
8-12
Technische Daten & Verbraucherinformationen
Die Serienbereifung Ihres Fahrzeugs
wurde ausgewählt, um Ihnen unter
normalen Fahrbedingungen ein
optimales Fahrverhalten zu bieten.
Der Aufkleber mit den Reifendaten
befindet sich auf der Fahrerseite
außen an der B-Säule. Er gibt Ihnen
die für Ihr Fahrzeug vorgeschrie-
benen Reifenluftdruckwerte an.
Die Motornummer ist an der in der
Abbildung gezeigten Stelle in den
Motor eingeschlagen.
Ein Aufkleber auf dem Kompressor
gibt Aufschluss über die in Ihrem
Fahrzeug verbaute Kompressoraus-
führung: Modell, Hersteller-Teile-
nummer, Produktionsnummer, Kälte-
mittel (1) und Kältemittelöl (2).
AUFKLEBER "REIFENLUFT-
DRUCK/SPEZIFIKATION"
MOTORNUMMER
OOS087003
OOS087007L
1,0 T-GDI
OOS087004
1,6 T-GDI
TYPSCHILD
A/C-KOMPRESSOR
OHC081001
8-13
8
Technische Daten & Verbraucherinformationen
Der Kältemittelaufkleber enthält
Angaben zu Typ und Menge des
Kältemittels.
Der Aufkleber befindet sich auf der
Unterseite der Haube.
Die Funkanlagen des Fahrzeugs
entsprechen den Anforderungen und
den übrigen einschlägigen Bestim-
mungen der Richtlinie 1995/5/EG.
Weitere Informationen einschließlich
der Konformitätserklärung des
Herstellers finden Sie wie folgt auf
der HYUNDAI Website:
http://service.hyundai-motor.com
CE0678
Beispiel
KONFORMITSERKLÄRUNG (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OOS087008L
KÄLTEMITTELAUFKLEBER
(AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
577

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