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Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
1
Benutzerhandbuch
UD.6L0201D1919A01
Netzwerkkamera
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
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Benutzerhandbuch
COPYRIGHT © 2015 Hangzhou Hikvision Digital Technology Co., Ltd.
ALLE RECHTE VORBEHALTEN.
mtliche Informationen wie etwa Texte, Bilder und Grafiken sind Eigentum der
Hangzhou Hikvision Digital Technology Co., Ltd. bzw. von deren
Tochtergesellschaften (im weiteren Verlauf als "Hikvision" bezeichnet). Dieses
Benutzerhandbuch (im weiteren Verlauf kurz als "Handbuch" bezeichnet) darf ohne
die vorherige schriftliche Genehmigung von Hikvision weder in Auszügen noch
vollständig vervielfältigt, geändert, übersetzt oder vertrieben werden. Falls nicht
anders angegeben, gibt Hikvision im Hinblick auf dieses Handbuch keinerlei
ausdrückliche oder implizite Gewährleistungen, Garantien oder Stellungnahmen ab.
Informationen zum Handbuch
In diesem Handbuch wird die Netzwerkkamera (V5.3.0) erläutert.
Das Handbuch enthält Anweisungen zur Verwendung und zum Management des
Produkts. Abbildungen, Diagramme, Bilder und alle sonstigen Informationen dienen
lediglich der Beschreibung und Erläuterung. Die in diesem Handbuch enthaltenen
Informationen nnen sich aufgrund von Firmware-Updates oder aus anderen
Gründen ohne Vorankündigung ändern. Die aktuelle Version finden Sie auf der
Unternehmens-Website (http://overseas.hikvision.com/en/).
Ziehen Sie bei der Verwendung dieses Handbuchs Fachleute zu Rate.
Hinweise zu Marken
und andere Marken und Logos von Hikvision sind Eigentum von
Hikvision in verschiedenen ndern. Sonstige unten aufgeführte Marken und Logos
sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
Haftungsausschluss
DAS BESCHRIEBENE PRODUKT MITSAMT HARDWARE, SOFTWARE UND
FIRMWARE WIRD IM GESETZLICH ZUSSIGEN RAHMEN OHNE
NGELGEWÄHR MITMTLICHEN FEHLERN UND PROBLEMEN ZUR
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
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VERFÜGUNG GESTELLT. HIKVISION GIBT KEINERLEI AUSDRÜCKLICHE
ODER IMPLIZITE GARANTIEN WIE ETWA ZUR MARKTGÄNGIGKEIT, ZUR
QUALITÄT, ZUR EIGNUNG R EINEN BESTIMMTEN ZWECK UND ZUR
NICHTVERLETZUNG DER RECHTE DRITTER AB. IN KEINEM FALL
HAFTEN HIKVISION, SEINE GESCHÄFTSFÜHRER, LEITENDEN
ANGESTELLTEN, MITARBEITER ODER VERTRETER R KONKRETE,
MITTELBARE ODER UNMITTELBARE FOLGESCHÄDEN
(EINSCHLIESSLICH SCHÄDEN DURCH ENTGANGENEM GEWINN,
GESCHÄFTSUNTERBRECHUNG, VERLUST VON
GESCHÄFTSINFORMATIONEN ODER FEHLENDE DOKUMENTATION), DIE
AUFGRUND DER VERWENDUNG DIESES PRODUKTS ENTSTANDEN SIND,
SELBST WENN HIKVISION AUF DIE GLICHKEIT DERARTIGER
SCHÄDEN HINGEWIESEN WURDE.
BEI PRODUKTEN MIT INTERNETZUGRIFF ERFOLGT DIE NUTZUNG DES
PRODUKTS VOLLSTÄNDIG AUF IHR EIGENES RISIKO. HIKVISION
ÜBERNIMMT KEINE VERANTWORTUNG R UNGEWÖHNLICHEN
BETRIEB, DIE VERÖFFENTLICHUNG PRIVATER DATEN ODER R
ANDERE SCHÄDEN AUFGRUND VON CYBER- UND HACKERANGRIFFEN,
VIRENPRÜFUNGEN ODER ANDEREN INTERNETSICHERHEITSRISIKEN. BEI
BEDARF STELLT HIKVISION JEDOCH RECHTZEITIG TECHNISCHEN
SUPPORT BEREIT.
DIE REGELUNGEN ZUR ÜBERWACHUNG SIND VON LAND ZU LAND
UNTERSCHIEDLICH. PFEN SIE VOR DER VERWENDUNG DIESES
PRODUKTS DIE VEREINBARKEIT MIT DEN JEWEILS GELTENDEN
GESETZLICHEN REGELUNGEN. HIKVISION HAFTET NICHT R DIE
UNZULÄSSIGE NUTZUNG DIESES PRODUKTS.
EINZELNE ANWEISUNGEN IN DIESEM HANDBUCH, DIE NICHT MIT DEM
GELTENDEN RECHT VEREINBAR SIND, SIND ZU IGNORIEREN.
Hinweise zu Vorschriften und Richtlinien
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
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FCC-Information
FCC-Konformität: Dieses Gerät wurde getestet und erfüllt die Grenzwerte r
digitale Geräte gemäß Teil 15 der FCC-Vorschriften. Diese Grenzwerte sollen beim
Betrieb des Geräts in einem gewerblichen Umfeld angemessenen Schutz gegen
unerwünschte Störeinwirkungen bieten. Dieses Gerät erzeugt und verwendet
Hochfrequenzenergie und kann diese abstrahlen. Bei nicht vorschriftsmäßiger
Installation und Benutzung kann es zu einer Störung des Funkverkehrs kommen.
Beim Betrieb dieses Geräts in einem Wohnbereich kann es zu unerwünschten
Störungen kommen, die der Benutzer auf eigene Kosten zu beseitigen hat.
FCC-Bedingungen
Dieses Gerät entspricht Teil 15 der FCC-Vorschriften. Der Betrieb unterliegt
folgenden beiden Bedingungen:
1. Dieses Gerät darf keine schädlichen Interferenzen verursachen.
2. Dieses Gerät muss alle empfangenen Interferenzen kompensieren, einschließlich
solcher, die zu einem unerwünschten Betrieb führen können.
EU-Konformitätserklärung
Dieses Produkt und soweit zutreffend das mitgelieferte Zubehör
tragen das "CE"-Kennzeichen und entsprechen damit den geltenden
harmonisierten Europäischen Normen, die in der EMV-Richtlinie
2004/108/EG und der RoHS-Richtlinie 2011/65/EU aufgeführt sind.
2012/19/EC (EEAG-Richtlinie): Mit diesem gekennzeichnete
Produkte rfen in der Europäischen Union nicht als unsortierter
Siedlungsabfall entsorgt werden. Geben Sie dieses Produkt beim
Kauf eines entsprechenden Neugeräts zur ordnungsgemäßen
Entsorgung beim ndler oder an entsprechend gekennzeichneten
Sammelstellen ab. Für ausführliche Hinweise siehe: www.recyclethis.info.
2006/66/EC (Batterieverordnung): Dieses Produkt enthält eine
Batterie, die in der Europäischen Union nicht als unsortierter
Siedlungsabfall entsorgt werden darf. Zu speziellen
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
5
Batteriehinweisen siehe die Produktdokumentation. Die Batterie ist mit diesem
Symbol sowie zusätzlichen Buchstaben als Hinweis auf Cadmium (Cd), Blei (Pb)
oder Quecksilber (Hg) gekennzeichnet. Geben Sie die Batterie zwecks
ordnungsgemäßer Entsorgung beim ndler oder einer entsprechend
gekennzeichneten Sammelstelle ab. r ausführliche Hinweise siehe:
www.recyclethis.info.
Konformität mit Industry Canada ICES-003
Dieses Gerät entspricht den Anforderungen der Standards CAN ICES-3
(A)/NMB-3(A).
Sicherheitshinweis
Diese Hinweise sollen sicherstellen, dass der Benutzer das Produkt korrekt benutzen
kann, um Gefahren oder Vermögensschäden zu vermeiden.
Es gibt folgende Sicherheitshinweise: "Warnung" und "Vorsicht".
Warnung: Bei Missachtung eines dieser Hinweise besteht die Gefahr von ernsthaften
oder sogar tödlichen Verletzungen.
Vorsicht: Bei Missachtung eines dieser Hinweise besteht die Gefahr von
Verletzungen oder Geräteschäden.
Warnung: Befolgen Sie diese
Sicherheitshinweise, um ernsthafte
oder sogar dliche Verletzungen zu
vermeiden.
Vorsicht: Befolgen Sie diese
Sicherheitshinweise, um gliche
Verletzungen oder Sachschäden zu
vermeiden.
Warnung:
Verwenden Sie ein Netzteil, das die Anforderungen der Norm r
Sicherheits-Kleinspannung (SELV) erfüllt. Verwenden Sie außerdem eine
Spannungsquelle mit 12 V Gleichstrom oder 24 V Wechselstrom (je nach Modell)
gemäß IEC 60950-1 und der Norm r Stromquellen mit eingeschränkter
Leistung.
Um das Risiko eines Brands oder Stromschlags zu reduzieren, darf dieses Produkt
weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
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Die Installation ist von qualifiziertem Wartungspersonal entsprechend den
geltenden Vorschriften auszuführen.
Hinsichtlich eines glichen Stromausfalls sollten entsprechende Vorrichtungen
im Versorgungsstromkreisinstalliert werden.
Stellen Sie bei einer Montage an der Decke sicher, dass diese den mehr als
50 Newton (N) der Kamera standhält.
Sollte das Produkt nicht einwandfrei funktionieren, wenden Sie sich bitte an den
ndler oder chstgelegenen Kundendienst. Versuchen Sie keinesfalls, die
Kamera selbst zu demontieren. (Wir haften nicht r Probleme, die auf unbefugte
Reparatur- oder Instandhaltungsmaßnahmen zurückzuführen sind.)
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
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Vorsicht:
Stellen Sie vor Benutzung der Kamera sicher, dass die Versorgungsspannung
korrekt ist.
Lassen Sie die Kamera nicht fallen und vermeiden Sie heftige Sße.
Berühren Sie die Sensormodule nicht mit den Fingern. Reinigen Sie sie bei
Bedarf mit einem sauberen Tuch und etwas Ethanol. Falls die Kamera ngere
Zeit nicht benutzt wird, bringen Sie den Objektivdeckel an, um den Sensor vor
Schmutz zu schützen.
Richten Sie die Kamera nicht auf starke Lichtquellen wie die Sonne oder
Glühlampen. Starker Lichteinfall kann zu einer ernsthaften Beschädigung der
Kamera führen.
Der Sensor kann durch einen Laserstrahl zerstört werden. Stellen Sie bei
Verwendung von Laservorrichtungen daher sicher, dass die Sensoroberfläche
nicht dem Laserstrahl ausgesetzt ist.
Schützen Sie die Kamera vor extrem hohen oder niedrigen Temperaturen (die
Betriebstemperatur sollte zwischen -30 und 60°C liegen, bei Modellen mit dem
Suffix „H“ zwischen -40 und 60°C), Staub oder Feuchtigkeit sowie hoher
elektromagnetischer Strahlung.
Zur Vermeidung eines Hitzestaus sollte in der Betriebsumgebung eine gute
ftung gewährleistet sein.
Halten Sie die Kamera von Wasser und anderen Flüssigkeiten fern.
Die Kamera sollte möglichst nur in der Originalverpackung transportiert werden.
Bei unsachgemäßer Benutzung oder Auswechslung der Batterie besteht
Explosionsgefahr. Verwenden Sie bitte den vom Hersteller empfohlenen
Batterietyp.
Hinweise:
Die Kamera unterstützt Infrarot (IR)-Technik. Um eine Reflexion der IR-Strahlen zu
verhindern, müssen Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen beachten.
Staub oder Fett auf der Dome-Abdeckung nnen zu einer Reflexion von
IR-Strahlen hren. Entfernen Sie die Schutzfolie erst nach Abschluss der
Installation von der Dome-Abdeckung. Entfernen Sie Staub oder Fett von der
Dome-Abdeckung mit einem sauberen und weichen in Isopropylalkohol
getränkten Tuch.
Am Installationsort dürfen sich keine reflektierenden Oberflächen oder Objekte in
geringem Abstand von der Kamera befinden. Ansonsten wird das IR-Licht der
Kamera in das Objektiv reflektiert, was für weitere Reflexionen sorgt.
Der Schaumring um das Objektiv muss ndig an der Innenseite der Kuppel
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
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anliegen, damit das Objektiv von den Infrarot-LEDs abgeschirmt ist. Bringen Sie
die Dome-Abdeckung so am Kameragehäuse an, dass der Schaumring und die
Abdeckung nahtlos aufeinander passen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
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Inhalt
Chapter 1 Systemanforderungen ....................................................................... 11
Chapter 2 Netzwerkanschluss ............................................................................ 13
2.1 Konfigurieren der Netzwerkkamera via LAN .................................................... 13
2.1.1 Verkabelung im LAN ....................................................................................................... 13
2.1.2 Aktivieren der Kamera .................................................................................................... 14
2.2 Konfigurieren der Netzwerkkamera via WAN .................................................. 20
2.2.3 Anschluss mit statischer IP-Adresse ................................................................................ 20
2.2.4 Anschluss mit dynamischer IP-Adresse ........................................................................... 21
Chapter 3 Zugriff auf die Netzwerkkamera ........................................................ 25
3.1 Zugriff per Webbrowser ................................................................................. 25
3.2 Zugriff auf die Client-Software ........................................................................ 27
Chapter 4 Wi-Fi-Einstellungen .......................................................................... 29
4.1 Konfigurieren einer Wi-Fi-Verbindung im Manager- und Ad-hoc-Modus .......... 29
4.2 Vereinfachte Wi-Fi-Verbindung mittels WPS-Funktion ..................................... 34
4.3 IP-Eigenschaftseinstellungen für Drahtlosnetzwerkverbindungen .................... 36
Chapter 5 Liveansicht........................................................................................ 38
5.1 Liveansicht-Seite ............................................................................................ 38
5.2 Aufrufen der Liveansicht-Seite ........................................................................ 39
5.3 Manuelle Aufzeichnung und Bilderfassung ...................................................... 40
5.4 Bedienen der PTZ-Steuerung .......................................................................... 40
5.4.1 PTZ-Steuerung ................................................................................................................ 41
5.4.2 Einrichten/Aufrufen von Presets ..................................................................................... 42
5.4.3 Einrichten/Aufrufen einer Patrouille............................................................................... 43
Chapter 6 Netzwerkkamera-Konfiguration ........................................................ 45
6.1 Konfigurieren der lokalen Parameter .............................................................. 45
6.2 Konfigurieren der Zeiteinstellungen ................................................................ 47
6.3 Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen ....................................................... 49
6.3.1 Konfigurieren der TCP/IP-Einstellungen .......................................................................... 49
6.3.2 Konfigurieren der Port-Einstellungen ............................................................................. 51
6.3.3 Konfigurieren der PPPoE-Einstellungen .......................................................................... 51
6.3.4 Konfigurieren der DDNS-Einstellungen ........................................................................... 52
6.3.5 Konfigurieren der SNMP-Einstellungen .......................................................................... 56
6.3.6 Konfigurieren der 802.1X-Einstellungen ......................................................................... 58
6.3.7 Konfigurieren der QoS-Einstellungen.............................................................................. 59
6.3.8 Konfigurieren der UPnP™-Einstellungen ......................................................................... 60
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
10
6.3.9 Konfigurieren von Drahtlos-Wähleinstellungen .............................................................. 60
6.3.10 Senden automatischer Alarm-E-Mails ....................................................................... 64
6.3.11 Konfigurieren von NAT(Network Address Translation)-Einstellungen ........................ 66
6.3.12 Konfigurieren der FTP-Einstellungen .......................................................................... 67
6.3.13 Plattformzugriff .......................................................................................................... 68
6.3.14 HTTPS-Einstellungen .................................................................................................. 69
6.4 Konfigurieren der Video- und Audioeinstellungen ........................................... 71
6.4.15 Konfigurieren der Videoeinstellungen ....................................................................... 71
6.4.16 Konfigurieren der Audioeinstellungen ....................................................................... 74
6.4.17 Konfigurieren von ROI-Codierungen .......................................................................... 75
6.4.18 Anzeigen von Informationen im Stream .................................................................... 77
6.4.19 Konfigurieren der Zielfreistellung .............................................................................. 77
6.5 Bildparameter konfigurieren .......................................................................... 78
6.5.20 Konfigurieren der Anzeigeeinstellungen .................................................................... 78
6.5.21 OSD-Einstellungen k<cf bold="on">onfigurieren</cf> .............................................. 84
6.5.22 Konfigurieren der Text-Overlay-Einstellungen ............................................................ 85
6.5.23 Privatzonen konfigurieren .......................................................................................... 86
6.5.24 Konfigurieren des Bild-Overlays ................................................................................. 87
6.6 Alarmkonfigurierung und -handhabung .......................................................... 88
6.6.25 Konfigurieren der Bewegungserkennung................................................................... 89
6.6.26 Konfigurieren des Videosabotagealarms ................................................................... 96
6.6.27 Konfigurieren des Alarmeingangs .............................................................................. 97
6.6.28 Konfigurieren des Alarmausgangs .............................................................................. 98
6.6.29 Verwalten von Ausnahmen ........................................................................................ 99
6.6.30 Konfigurieren anderer Alarme ................................................................................. 100
6.6.31 Konfigurieren der Audioausnahmeerkennung ......................................................... 103
6.6.32 Konfigurieren der Defokus-Erkennung ..................................................................... 104
6.6.33 Konfigurieren der Szenenänderungserkennung ...................................................... 105
6.6.34 Konfigurieren der Gesichtserkennung ..................................................................... 106
6.6.35 Konfigurieren der Linienüberquerungsdetektion .................................................... 108
6.6.36 Konfigurieren der Einbruchmeldung ........................................................................ 110
6.6.37 Konfigurieren der Bereichseingangs-Detektion ....................................................... 112
6.6.38 Konfigurieren der Bereichsausgangs-Detektion ....................................................... 113
6.6.39 Konfigurieren der Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion ......................................... 115
6.6.40 Konfigurieren der Objektentfernungs-Detektion ..................................................... 117
6.7 VCA-Konfiguration ....................................................................................... 119
6.7.41 Verhaltensanalyse .................................................................................................... 119
6.7.42 Gesichtserfassung .................................................................................................... 128
6.7.43 Wärmekarte ............................................................................................................. 131
6.7.44 Personenzählung ...................................................................................................... 134
Chapter 7 Speichereinstellungen ..................................................................... 138
7.1 Konfigurieren der NAS-Einstellungen ............................................................ 138
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
11
7.2 Konfigurieren eines Aufzeichnungszeitplans .................................................. 140
7.3 Konfigurieren der Schnappschuss-Einstellungen ............................................ 145
7.4 Lite Storage konfigurieren ............................................................................ 147
7.5 Cloud-Speicherung konfigurieren .................................................................. 147
Chapter 8 hlung .......................................................................................... 150
Chapter 9 Straßenverkehr ................................................................................ 154
Chapter 10 Wiedergabe .................................................................................. 158
Chapter 11 Protokollsuche............................................................................. 161
Chapter 12 Sonstige ....................................................................................... 163
12.1 Verwalten von Benutzerkonten .................................................................... 163
12.2 Authentifizierung ......................................................................................... 165
12.3 Anonymer Besuch ........................................................................................ 166
12.4 IP-Adressenfilter .......................................................................................... 167
12.5 Sicherheitsdienst ......................................................................................... 169
12.6 Anzeigen der Geräteinformationen ............................................................... 169
12.7 Instandhaltung ............................................................................................ 170
12.7.1 Neustarten der Kamera ............................................................................................ 170
12.7.2 Wiederherstellen der Standardvorgaben ................................................................ 170
12.7.3 Exportieren/Importieren der Konfigurationsdatei ................................................... 171
12.7.4 System-Upgrade ....................................................................................................... 172
12.8 RS-232-Einstellungen .................................................................................... 172
12.9 RS-485-Einstellungen .................................................................................... 173
12.10 Diensteinstellungen ................................................................................. 174
Anhang ............................................................................................................. 175
Anhang 1 Einführung in die SADP-Software ....................................................... 175
Anhang 2 Port-Mapping ...................................................................................... 178
Chapter 1 Systemanforderungen
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
12
Betriebssystem: Microsoft Windows XP SP1 und höher / Vista / Win7 / Server 2003 /
Server 2008 32bit
CPU: Intel Pentium IV 3,0 GHz oder höher
RAM: 1 GB oder höher
Anzeige: 1024×768 Auflösung oder höher
Webbrowser: Internet Explorer ab Version 6.0, Apple Safari ab Version 5.02, Mozilla
Firefox ab Version 3.5 und Google Chrome ab Version 8.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
13
Chapter 2 Netzwerkanschluss
Hinweis:
Die Nutzung des Produkts mit Internetzugriff birgt unter Umständen Risiken r
die Netzwerksicherheit. Um Netzwerkangriffe und Datenlecks zu vermeiden,
ssen Sie Ihre eigenen Schutzmaßnahmen verstärken. Sollte das Produkt nicht
einwandfrei funktionieren, wenden Sie sich an den ndler oder den
chstgelegenen Kundendienst.
Zur Wahrung der Netzwerksicherheit der Kamera sollte die Kamera regelmäßig
geprüft und gewartet werden. Wenden Sie sich an uns, wenn Sie entsprechenden
Service benötigen.
Bevor Sie anfangen:
Wenn Sie die Netzwerkkarte über ein LAN einrichten chten, befolgen Sie die
Anweisungen in Abschnitt 2.1, Konfigurieren der Netzwerkkamera via LAN.
Wenn Sie die Netzwerkkarte über ein WAN einrichten chten, befolgen Sie die
Anweisungen in Abschnitt 2.2, Konfigurieren der Netzwerkkamera via WAN.
2.1 Konfigurieren der Netzwerkkamera via LAN
Zweck:
Falls Sie die Kamera über ein LAN konfigurieren und benutzen chten, ssen Sie
sie am selben Teilnetz wie Ihren Computer anschließen und die SADP- oder
iVMS-4200-Software installieren, um die IP-Adresse der Netzwerkkamera
aufzufinden und zu ändern.
Hinweis: Eine ausführliche Einführung in SADP enthält Anhang 1.
2.1.1 Verkabelung im LAN
Die folgenden Abbildungen zeigen die beiden glichkeiten einer Kabelverbindung
zwischen Netzwerkkamera und Computer:
Zweck:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
14
Um die Netzwerkkamera zu testen, nnen Sie sie wie in Abbildung 2-1 gezeigt
direkt mit einem Netzwerkkabel am Computer anschließen.
Aus Abbildung 2-2 geht hervor, wie die Netzwerkkamera via LAN über einen
Switch oder einen Router konfiguriert wird.
Figure 2-1 Direktanschluss
Figure 2-2 Anschluss via Switch oder Router
2.1.2 Aktivieren der Kamera
Vor der Verwendung müssen Sie die Kamera aktivieren. Hierfür legen Sie ein sicheres
Kennwort fest.
Die Kamera unterstützt die Aktivierung via Webbrowser, SADP und Client-Software.
Aktivierung via Webbrowser
Schritte:
1. Schalten Sie die Kamera ein, und schließen Sie sie ans Netzwerk an.
2. Geben Sie die IP-Adresse in die Adresszeile des Webbrowsers ein und dcken Sie
die Eingabetaste, um die Oberfläche zur Aktivierung aufzurufen.
Hinweise:
Die Standard-IP-Adresse der Kamera lautet 192.168.1.64.
Da die Kamera standardmäßig DHCP aktiviert, ssen Sie die Kamera
mittels SADP-Software aktivieren. Hinweise zur Aktivierung via SADP entnehmen
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
15
Sie dem folgenden Kapitel.
Figure 2-3 Aktivierungsoberfläche (Web)
3. Legen Sie ein Kennwort fest, und geben Sie dieses Kennwort in das entsprechende
Feld ein.
SICHERES KENNWORT EMPFOHLEN Legen Sie unbedingt ein eigenes
sicheres Kennwort mit mindestens 8 Zeichen, darunter Groß- und
Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, fest, um die Produktsicherheit zu
erhöhen. Das Kennwort sollte regelmäßig gndert werden, insbesondere in
Systemen mit hohen Sicherheitsanforderungen. Ein monatlicher oder
chentlicher Wechsel steigert den Schutz des Produkts deutlich.
4. Bestätigen Sie das Kennwort.
5. Klicken Sie auf OK, um das Kennwort zu speichern und die
Liveansicht-Oberfläche aufzurufen.
Aktivierung via SADP-Software
Die SADP-Software wird zur Erkennung des Onlinegeräts, zur Aktivierung der
Kamera und zum Zurücksetzen des Kennworts benötigt.
Die SADP-Software kann vom mitgelieferten Datenträger installiert oder von der
offiziellen Website heruntergeladen werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem
Bildschirm. Befolgen Sie die Schritte zur Aktivierung der Kamera.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
16
Schritte:
1. Suchen Sie mit der SADP-Software nach Onlinegeräten.
2. Überprüfen Sie den Gerätestatus in der Geräteliste, und wählen Sie das inaktive
Gerät aus.
Figure 2-4 SADP-Schnittstelle
3. Create a password and input the password in the password field, and confirm the
password.
SICHERES KENNWORT EMPFOHLEN Legen Sie unbedingt ein
eigenes sicheres Kennwort mit mindestens 8 Zeichen, darunter Groß-
und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, fest, um die
Produktsicherheit zu erhöhen. Das Kennwort sollte regelmäßig geändert
werden, insbesondere in Systemen mit hohen Sicherheitsanforderungen.
Ein monatlicher oder wöchentlicher Wechsel steigert den Schutz des
Produkts deutlich.
4. Klicken Sie auf OK, um das Kennwort zu speichern.
Im Pop-up-Fenster nnen Sie sehen, wann die Aktivierung abgeschlossen ist. Falls
die Aktivierung fehlschlägt, stellen Sie sicher, dass das Kennwort die Anforderungen
erfüllt, und versuchen Sie es erneut.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
17
5. Ändern Sie die IP-Adresse so, dass sie dasselbe Subnetz hat wie der Computer.
Ändern Sie hierzu entweder manuell die IP-Adresse, oder aktivieren Sie das
Kontrollkästchen "DHCP aktivieren".
Figure 2-5 Ändern der IP-Adresse
6. Geben Sie das Kennwort ein und klicken Sie auf Speichern, um die Änderung der
IP-Adresse zu bestätigen.
Aktivierung via Client-Software
Bei der Client-Software handelt es sich um eine vielseitige Software zur
Videoverwaltung für zahlreiche verschiedene Geräte.
Die Client-Software kann vom mitgelieferten Datenträger installiert oder von der
offiziellen Website heruntergeladen werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem
Bildschirm. Befolgen Sie die Schritte zur Aktivierung der Kamera.
Schritte:
1. hren Sie die Client-Software aus. Die Systemsteuerung wird angezeigt, wie in
der nachstehenden Abbildung dargestellt.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
18
Figure 2-6 Systemsteuerung
2. Klicken Sie auf das Symbol zur Geräteverwaltung, um die entsprechende,
nachstehend abgebildete Oberfläche aufzurufen.
Figure 2-7 Oberfläche zur Geräteverwaltung
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
19
3. Überprüfen Sie den Gerätestatus in der Geräteliste, und wählen Sie ein inaktives
Gerät aus.
4. Klicken Sie auf Aktivieren. Die Aktivierungsoberfläche wird angezeigt.
5. Legen Sie ein Kennwort fest, geben Sie dieses Kennwort in das entsprechende Feld
ein, und bestätigen Sie es durch erneute Eingabe.
SICHERES KENNWORT EMPFOHLEN Legen Sie unbedingt ein
eigenes sicheres Kennwort mit mindestens 8 Zeichen, darunter Groß-
und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, fest, um die
Produktsicherheit zu erhöhen. Das Kennwort sollte regelmäßig geändert
werden, insbesondere in Systemen mit hohen Sicherheitsanforderungen.
Ein monatlicher oder wöchentlicher Wechsel steigert den Schutz des
Produkts deutlich.
Figure 2-8 Aktivierungsoberfläche (Client-Software)
6. Klicken Sie auf OK, um die Aktivierung zu starten.
7. Klicken Sie auf Netinfo modifizieren. Die Oberfläche zum Ändern von
Netzwerkparametern wird angezeigt, wie nachstehend abgebildet.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
20
Figure 2-9 Ändern der Netzwerkparameter
8. Ändern Sie die IP-Adresse so, dass sie dasselbe Subnetz hat wie der Computer.
Ändern Sie hierzu entweder manuell die IP-Adresse, oder aktivieren Sie das
Kontrollkästchen "DHCP aktivieren".
9. Geben Sie das Kennwort ein, um die Änderung der IP-Adresse zu bestätigen.
2.2 Konfigurieren der Netzwerkkamera via WAN
Zweck:
In diesem Abschnitt wird erklärt, wie man die Netzwerkkamera mit einer statischen
oder dynamischen IP-Adresse an ein WAN anschließt.
2.2.3 Anschluss mit statischer IP-Adresse
Bevor Sie anfangen:
Beziehen Sie bitte von Ihrem Internetdienstanbieter (Internet Service Provider; ISP)
eine statische IP-Adresse. Mit Hilfe der statischen IP-Adresse nnen Sie die
Netzwerkkamera über einen Router oder direkt an ein WAN anschließen.
Anschluss der Netzwerkkamera über einen Router
Schritte:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
21
1. Schließen Sie die Netzwerkkamera an den Router an.
2. Weisen Sie eine LAN IP-Adresse, die Teilnetzmaske und das Gateway zu. In
Abschnitt 2.1.2 finden Sie weitere Informationen zur Konfiguration der
IP-Adresse der Netzwerkkamera.
3. Speichern Sie die statische IP-Adresse im Router.
4. Konfigurieren Sie das Port-Mapping (z. B. Ports 80, 8000 und 554). Die Schritte
r das Port-Mapping variieren je nach Router. Bei Fragen zum Port-Mapping
wenden Sie sich bitte an den Hersteller des Routers.
Hinweis: Ausführliche Hinweise zum Port-Mapping enthält Anhang 2.
5. Rufen Sie die Netzwerkkamera mit einem Webbrowser oder die Client-Software
über das Internet auf.
Figure 2-10 Zugriff auf die Kamera über den Router mit statischer IP-Adresse
Direktanschluss der Netzwerkkamera mit einer statischen IP-Adresse
Sie nnen die statische IP-Adresse auch in der Kamera speichern und diese ohne
einen Router direkt mit dem Internet verbinden. In Abschnitt 2.1.2 finden Sie weitere
Informationen zur Konfiguration der IP-Adresse der Netzwerkkamera.
Figure 2-11 Direkter Kamerazugriff mit einer statischen IP-Adresse
2.2.4 Anschluss mit dynamischer IP-Adresse
Bevor Sie anfangen:
Beziehen Sie bitte eine dynamische IP von einem ISP. Mit Hilfe der dynamischen
IP-Adresse nnen Sie die Netzwerkkamera an ein Modem oder einen Router
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
22
anschließen.
Anschluss der Netzwerkkamera über einen Router
Schritte:
1. Schließen Sie die Netzwerkkamera an den Router an.
2. Weisen Sie der Kamera LAN IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway zu. In
Abschnitt 2.1.2 finden Sie weitere Informationen zur Konfiguration der
IP-Adresse der Netzwerkkamera.
3. Richten Sie im Router den PPPoE-Benutzernamen und das Kennwort ein und
bestätigen sie es.
4. Konfigurieren Sie das Port-Mapping. Beispiel: Ports 80, 8000 und 554. Die
Schritte r das Port-Mapping variieren je nach Router. Bei Fragen zum
Port-Mapping wenden Sie sich bitte an den Hersteller des Routers.
Hinweis: Ausführliche Hinweise zum Port-Mapping enthält Anhang 2.
5. Beziehen Sie von einem entsprechenden Anbieter einen Domain-Namen.
6. Konfigurieren Sie in der Parametrierungsschnittstelle des Routers die
DDNS-Einstellungen.
7. Rufen Sie die Kamera über den entsprechenden Domänennamen auf.
Anschluss der Netzwerkkamera über ein Modem
Zweck:
Diese Kamera unterstützt die automatische PPPoE-Einwahlfunktion. Nach dem
Anschluss an ein Modem bezieht die Kamera per ADSL-Einwahl eine öffentliche
IP-Adresse. Die PPPoE-Parameter der Netzwerkkamera ssen von Ihnen
konfiguriert werden. Weitere Informationen zur Konfiguration finden Sie in Abschnitt
6.3.3, Konfigurieren der PPPoE-Einstellungen.
Figure 2-12 Kamerazugriff mit einer dynamischen IP-Adresse
Hinweis: Da die IP-Adresse via PPPoE dynamisch zugewiesen wird, ändert sie sich
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
23
mit jedem Neustart der Kamera. Um die mit einer dynamischen IP-Adresse
verbundenen Umstände zu umgehen, ssen Sie vom DDNS-Anbieter (z. B.
DynDns.com) einen Domain-Namen beziehen. Befolgen Sie die nachstehenden
Schritte zur Zuweisung eines normalen und eines privaten Domain-Namens, um das
Problem zu beheben.
Zuweisung eines privaten Domain-Namens
Figure 2-13 Zuweisung eines privaten Domain-Namens
Schritte:
1. Beziehen Sie von einem entsprechenden Anbieter einen Domain-Namen.
2. Konfigurieren Sie in der entsprechenden Oberfläche die DDNS-Einstellungen der
Netzwerkkamera. Weitere Informationen zur Konfiguration finden Sie in
Abschnitt 6.3.4, Konfigurieren der DDNS-Einstellungen.
3. Rufen Sie die Kamera über den entsprechenden Domänennamen auf.
Zuweisung eines privaten Domain-Namens
Figure 2-14 Zuweisung eines privaten Domain-Namens
Schritte:
1. Installieren Sie die IP Server-Software auf einem Computer mit einer statischen
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
24
IP-Adresse und führen Sie sie aus.
2. Rufen Sie die Netzwerkkamera mit einem Webbrowser oder der Client-Software
über das LAN auf.
3. Aktivieren Sie "DDNS" und hlen Sie "IP Server" als Protokolltyp. Weitere
Informationen zur Konfiguration finden Sie in Abschnitt 6.3.4, Konfigurieren der
DDNS-Einstellungen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
25
Chapter 3 Zugriff auf die
Netzwerkkamera
3.1 Zugriff per Webbrowser
Schritte:
1. Öffnen Sie den Webbrowser.
2. Geben Sie in das Adressfeld die IP-Adresse der Netzwerkkamera ein, und drücken
Sie die Eingabetaste, um den Anmeldedialog aufzurufen.
3. Aktivieren Sie die Kamera für die erstmalige Verwendung. Weitere Informationen
finden Sie in Abschnitt 2.1.2.
Hinweis:
Die standardmäßige IP-Adresse lautet 192.168.1.64.
Falls die Kamera nicht aktiviert ist, aktivieren Sie sie wie in Kapitel 3.1 und
3.2 beschrieben.
4. hlen Sie als Spracheinstellung oben rechts auf der Anmeldeseite Deutsch aus.
5. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein und klicken Sie auf
.
Der Administrator muss die Gerätekonten und die
Benutzer-/Bedienerberechtigungen ordnungsgemäß konfigurieren. Nicht benötigte
Konten und Berechtigungen sollten gescht werden.
Hinweis:
Die IP-Adresse des Geräts wird gesperrt, wenn der Administrator 7-mal das falsche
Kennwort eingibt (bei Benutzern/Bedienern sind maximal 5 Versuche zulässig).
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
26
Figure 3-1 Anmeldedialog
6. Installieren Sie das Plug-in, bevor Sie die Live-Ansicht aufrufen und die Kamera
in Betrieb nehmen. Befolgen Sie bitte die Installationsanweisungen, um das Plug-in
zu installieren.
Figure 3-2 Plug-in-Download und -Installation
Figure 3-3 Plug-in-Installation (1)
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
27
Figure 3-4 Plug-in-Installation (2)
Hinweis: r die Installation des Plug-in ssen Sie unter Umständen den
Webbrowser schließen. Nach Abschluss der Installation öffnen Sie ihn bitte erneut
und melden sich wieder an.
3.2 Zugriff auf die Client-Software
Die iVMS-4200 Client-Software befindet sich auf der Produkt-CD. Mithilfe der
Software können Sie die Live-Ansicht aufrufen und die Kamera verwalten.
Befolgen Sie bitte die Installationsanweisungen, um die Software zu installieren. Die
Systemsteuerung und die Liveansicht-Oberfläche der Client-Software iVMS-4200
sind nachfolgend dargestellt.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
28
Figure 3-5 iVMS-4200 Systemsteuerung
Figure 3-6 iVMS-4200 Hauptansicht
Hinweis: Ausführliche Informationen zur Software iVMS-4200 finden Sie im
zugehörigen Benutzerhandbuch.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
29
Chapter 4 Wi-Fi-Einstellungen
Zweck:
r den Anschluss an ein drahtloses Netzwerk benötigen Sie keine Kabel, was für die
eigentliche Überwachungsanwendung sehr komfortabel ist.
Hinweis: Dieses Kapitel gilt nur Kameras mit integriertem Wi-Fi-Modul.
4.1 Konfigurieren einer Wi-Fi-Verbindung im
Manager- und Ad-hoc-Modus
Bevor Sie anfangen:
Ein Drahtlosnetzwerk muss konfiguriert werden.
Drahtlose Verbindung im Manager-Modus
Schritte:
1. Rufen Sie den Wi-Fi-Konfigurationsdialog auf.
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > Wi-Fi
Figure 4-1 Liste der Drahtlosnetzwerke
2. Klicken Sie auf Suchen, um die Online-Drahtlosverbindungen zu
durchsuchen.
3. Wählen Sie eine Verbindung in der Liste durch Anklicken aus.
Figure 4-2 Wi-Fi-Einstellung "Manager"
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
30
4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen vor Manager, um diese Option als
Netzwerkmodus auszuwählen. Der Sicherheitsmodus des Netzwerks wird
automatisch angezeigt, wenn Sie das Drahtlosnetzwerk auswählen. Ändern Sie
ihn nicht manuell.
Hinweis: Diese Parameters stimmen exakt mit denen des Routers überein.
5. Geben Sie den Schlüssel ein, um die Verbindung zum Drahtlosnetzwerk
herzustellen. Dies muss der Schlüssel der Drahtlosnetzwerkverbindung sein,
die Sie im Router eingerichtet haben.
Drahtlose Verbindung im Ad-hoc-Modus
Bei Auswahl des Ad-hoc-Modus brauchen Sie die drahtlose Kamera nicht über den
Router anzuschließen. Es ist dasselbe Szenario, als würden Sie die Kamera und den
PC direkt mit einem Netzwerkkabel verbinden.
Schritte:
1. hlen Sie den "Ad-hoc"-Modus.
Figure 4-3 Wi-Fi-Einstellung "Ad-hoc"
2. Richten Sie eine SSID für die Kamera ein.
3. hlen Sie den Sicherheitsmodus für die Drahtlosverbindung.
Figure 4-4 Sicherheitsmodus bei "Ad-hoc"
4. Aktivieren Sie die Drahtlosverbindungsfunktion für Ihren PC.
5. Durchsuchen Sie auf Ihrem PC das Netzwerk, und Sie können die SSID der
aufgeführten Kamera sehen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
31
Figure 4-5 "Ad-hoc"-Verbindungspunkt
6. hlen Sie die SSID und stellen Sie die Verbindung her.
Beschreibung des Sicherheitsmodus:
Figure 4-6 Sicherheitsmodus
Folgende Sicherheitsmodi sind verfügbar: "not-encrypted" (unverschlüsselt),
"WEP", "WPA-personal", "WPA-enterprise", "WPA2-personal" und
"WPA2-enterprise".
WEP-Modus:
Figure 4-7 WEP-Modus
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
32
Authentifizierung hlen Sie "Offen" oder "Freigegeben" als Schlüssel r die
Systemauthentifizierung, je nachdem, welches Verfahren von Ihrem
Zugangspunkt verwendet wird. Nicht alle Zugangspunkte haben diese Option. In
diesem Fall wird vermutlich ein offenes System benutzt, das auch als
SSID-Authentifizierung bekannt ist.
Schlüssellänge Dies ist die nge des Schlüssels, der r die
Drahtlosverschlüsselung verwendet wird (64 oder 128 bit). Die Schlüssellänge
wird teilweise auch als "40/64" und "104/128" angezeigt.
Key Type Welche Schlüsseltypen verfügbar sind, ngt vom verwendeten
Zugangspunkt ab. Folgende Optionen gibt es:
HEX Gestattet die manuelle Eingabe des Hexadezimalschlüssels.
ASCII Bei diesem Verfahren muss die Zeichenkette exakt nf Zeichen bei
64-bit WEP und 13 Zeichen bei 128-bit WEP haben.
Sicherheitsmodi "WPA-personal" und "WPA2-personal":
Geben Sie den erforderlichen "Pre-Shared Key" (zuvor vereinbarten Schlüssel) r
den Zugangspunkt ein. Dies kann eine Hexadezimalzahl oder eine Passphrase sein.
Figure 4-8 Sicherheitsmodus "WPA-personal"
Sicherheitsmodi "WPA-enterprise" und "WPA2-enterprise":
hlen Sie die vom Zugangspunkt verwendete Art der
Client/Server-Authentifizierung: "EAP-TLS" oder "EAP-PEAP".
EAP-TLS
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
33
Figure 4-9 EAP-TLS
Identity Geben Sie die Benutzer-ID für das Netzwerk ein.
Private key password Geben Sie das Kennwort zu Ihrer Benutzer-ID ein.
EAPOL version hlen Sie die in Ihrem Zugangspunkt verwendete Version (1
oder 2).
CA Certificates Übermitteln Sie ein CA-Zertifikat zur Authentifizierung r den
Zugangspunkt.
EAP-PEAP:
User Name Geben Sie den Benutzernamen für das Netzwerk ein.
Password Geben Sie das Kennwort für das Netzwerk ein.
PEAP Version hlen Sie die vom Zugangspunkt verwendete PEAP-Version.
Label hlen Sie die vom Zugangspunkt verwendete Bezeichnung.
EAPOL version hlen Sie die Version (1 oder 2), je nachdem, welche Version
vom Zugangspunkt verwendet wird.
CA Certificates Übermitteln Sie ein CA-Zertifikat zur Authentifizierung r den
Zugangspunkt.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird dringend
empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere Kennwörter zu
verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich festgelegt werden und
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
34
mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und Kleinbuchstaben, Ziffern
und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt, und/oder
der Endbenutzer verantwortlich.
4.2 Vereinfachte Wi-Fi-Verbindung mittels
WPS-Funktion
Zweck:
Das Einrichten der Drahtlosnetzwerkverbindung ist nie ganz einfach. Um
komplizierte Einstellungen für die Drahtlosverbindung zu vermeiden, können Sie die
WPS-Funktion verwenden.
WPS (Wi-Fi Protected Setup) ist eine vereinfachte Konfiguration der verschlüsselten
Verbindung zwischen Gerät und Wireless-Router. WPS ermöglicht es, neue Geräte zu
einem vorhandenen Netzwerk hinzuzufügen, ohne lange Passphrasen eingeben zu
ssen. Es gibt zwei WPS-Verbindungsmodi: PBC und PIN.
Hinweis: Wenn Sie die WPS-Funktion aktivieren, ssen Sie weder Parameter wie
den Verschlüsselungstyp konfigurieren noch den Schlüssel der Drahtlosverbindung
kennen.
Schritte:
Figure 4-10 Wi-Fi-Einstellungen WPS
PBC-Modus:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
35
PBC steht für "Push Button Configuration". Hierbei muss der Benutzer lediglich eine
virtuelle oder eine echte Taste (wie die Schaltfläche im
Konfigurationsdialog des IE-Browsers) am Zugangspunkt (sowie einer Registratur
des Netzwerks) und dem neuen drahtlosen Client-Gerät betätigen.
1. Markieren Sie das Kontrollkästchen , um WPS zu aktivieren.
2. hlen Sie als Verbindungsmodus "PBC".
Hinweis: Diesen Modus ssen sowohl die Zugangspunkte als auch die
angeschlossenen Geräte unterstützen.
3. Überprüfen Sie, ob der Wi-Fi-Router eine WPS-Taste hat. Falls ja, drücken Sie
diese Taste. Daraufhin beginnt die zugehörige Kontrolllampe zu blinken; dies
bedeutet, dass die WPS-Funktion aktiviert ist. Ausführliche Hinweise entnehmen Sie
bitte der Bedienungsanleitung zum Router.
4. Drücken Sie die WPS-Taste, um die Funktion an der Kamera zu aktivieren.
Falls die Kamera keine WPS-Taste hat, nnen Sie auch die virtuelle Taste anklicken,
um die PBC-Funktion an der Internetschnittstelle zu aktivieren.
5. Klicken Sie auf Verbinden.
Wenn der PBC-Modus sowohl im Router als auch in der Kamera aktiviert ist, wird die
Verbindung zwischen Kamera und Drahtlosnetzwerk automatisch hergestellt.
PIN-Modus:
PIN steht r "Personal Identification Number". Diese kann entweder von einem
Aufkleber oder der Anzeige des neuen Drahtlosgeräts abgelesen werden. Die PIN
muss anschließend eingegeben werden, um die Verbindung zum Netzwerk
herzustellen (gewöhnlich der Zugangspunkt des Netzwerks).
Schritte:
1. hlen Sie eine Drahtlosverbindung in der Liste, und die SSID wird angezeigt.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
36
Figure 4-11 Wi-Fi-Einstellungen WPS PIN-Modus
2. hlen Sie Router-PIN-Code verwenden.
Wenn der PIN-Code vom Router erzeugt wird, ssen Sie den PIN-Code eingeben,
der im Feld Router-PIN-Code angegeben wird.
3. Klicken Sie auf Verbinden.
Oder
Sie nnen den PIN-Code auch an der Kamera erzeugen. Die Ablauffrist r den
PIN-Code beträgt 120 Sekunden.
1. Klicken Sie auf generieren.
2. Geben Sie den Code am Router ein (z. B. 48167581).
4.3 IP-Eigenschaftseinstellungen für
Drahtlosnetzwerkverbindungen
Die standardmäßige IP-Adresse einer Wireless-NIC lautet 192.168.1.64. Wenn Sie die
Verbindung zu einem Drahtlosnetzwerk herstellen, nnen Sie die Standard-IP
ändern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
37
Schritte:
1. Rufen Sie den TCP/IP-Konfigurationsdialog auf.
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > TCP/IP
Oder
Konfiguration > Basiskonfiguration > Netzwerk > TCP/IP
Figure 4-12 TCP/IP-Einstellungen
2. hlen Sie für "Select NIC" die Option "wlan".
3. Konfigurieren Sie die Optionen "IPv4 Address", "IPv4 Subnet Mask" und
"Default Gateway".
Das Verfahren entspricht dem für ein LAN.
Falls die IP-Adresse zugewiesen werden soll, markieren Sie das Kontrollkästchen
"DHCP".
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
38
Chapter 5 Liveansicht
5.1 Liveansicht-Seite
Zweck:
Auf der Liveansicht-Seite können Sie das Echtzeit-Video ansehen, Bilder aufnehmen,
PTZ-Steuerungsfunktionen nutzen, Presets definieren/abrufen und Videoparameter
konfigurieren.
Melden Sie sich bei der Network Speed Dome-Kamera an, um die Liveansicht-Seite
aufzurufen. Alternativ klicken Sie in der Menüleiste auf der Hauptseite auf
Liveansicht, um die Liveansicht-Seite aufzurufen.
Beschreibung der Liveansicht-Seite:
Figure 5-1 Liveansicht-Seite
Kamera-Modell:
Hier wird das Kamera-Modell angegeben, zu dem Sie die Verbindung herstellen.
Online-Hilfe:
Klicken Sie auf , um die Online-Hilfe aufzurufen. Hier finden Sie grundlegende
Informationen zu den einzelnen Funktionen.
Menüleiste:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
39
Klicken Sie auf das entsprechende Register, um die Seite "Liveansicht",
"Wiedergabe", "Protokoll" oder "Konfiguration" aufzurufen.
Anzeigesteuerung:
Klicken Sie auf das entsprechende Register, um das Layout und den Streamtyp der
Liveansicht anzupassen. Über die Auswahlliste nnen Sie außerdem das Plug-in
auswählen. Im Internet Explorer sind zudem Webkomponenten und QuickTime
auswählbar. In anderen Browsern nnen Webkomponenten, QuickTime, VLC und
MJPEG nur ausgewählt werden, wenn sie vom jeweiligen Browser unterstützt
werden.
Liveansicht-Fenster:
Live-Videobild anzeigen
Symbolleiste:
Enthält Bedienungsoptionen r die Liveansicht-Seite (z. B. Livebild, Erfassen,
Aufzeichnung, Ton ein/aus, 2-Wege-Audio usw.).
PTZ-Steuerung:
Kamerafunktionen wie Schwenken, Neigen und Zoomen sowie Licht und Wischer
(nur bei Kameras verfügbar, die die PTZ-Funktion unterstützen).
Preset-/Patrouillen-Einstellungen:
Definieren, abrufen und löschen von Presets und Patrouillen bei PTZ-Kameras.
5.2 Aufrufen der Liveansicht-Seite
Klicken Sie in der Symbolleiste der Liveansicht (siehe Abbildung 5-2) auf ,
um die Liveansicht der Kamera zu starten.
Figure 5-2 Symbolleiste der Liveansicht
Table 5-1 Beschreibung der Symbolleiste
Symbol
Beschreibung
/
Starten/Stoppen der Liveansicht
Fenstergße 4:3
Fenstergße 16:9
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
40
Ursprüngliche Fenstergröße
Automatische Fenstergröße
Liveansicht mit dem Main-Stream
Liveansicht mit dem Sub-Stream
Liveansicht mit dem dritten Stream
Auswahl eines externen Plug-ins
Manuelle Bilderfassung
/
Manuelles Starten/Stoppen der Aufzeichnung
/
Einschalten des Tons und Einstellen der
Lautstärke/Stummschalten
/
Ein-/Ausschalten des Mikrofons
/
Ein-/Ausschalten des digitalen Zooms
/
Ein-/Ausschalten der 3D-Positionierung
Hinweis: r den dritten Stream und die 3D-Positionierung ist eine
Kameraunterstützung erforderlich.
5.3 Manuelle Aufzeichnung und Bilderfassung
Klicken Sie in der Liveansicht-Oberfläche auf , um Livebilder aufzunehmen, oder
auf , um Live-Videobilder aufzuzeichnen. Die lokalen Speicherpfade r erfasste
Bilder und Videoclips nnen unter Konfiguration > Lokale Konfiguration
festgelegt werden. Hinweise zum Konfigurieren eines Aufzeichnungszeitplans finden
Sie in Abschnitt 7.2.
Hinweis: Aufgenommene Bilder werden als JPEG- oder BMP-Datei auf dem
Computer gespeichert.
5.4 Bedienen der PTZ-Steuerung
Zweck:
Im Live-Ansicht-Fenster nnen Sie mit Hilfe der PTZ-Steuerschaltflächen die
Schwenk-, Neige- und Zoomfunktionen der Kamera steuern.
Hinweis: Um die PTZ-Steuerung nutzen zu nnen, muss die mit dem Netzwerk
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
41
verbundene Kamera die PTZ-Funktion unterstützen oder eine
Schwenk/Neige-Vorrichtung an der Kamera installiert sein. Legen Sie die
PTZ-Parameter auf der Seite "Einstellungen" RS-485 korrekt fest. Ziehen Sie hierzu
Abschnitt 12.9, RS-485-Einstellungen, zurate.
5.4.1 PTZ-Steuerung
Klicken Sie in der Liveansicht-Seite auf , um die PTZ-Steuerung aufzurufen,
oder klicken Sie auf , um sie auszublenden.
Klicken Sie auf die Richtungspfeile, um die Schwenk-/Neigebewegung zu steuern.
Figure 5-3 PTZ-Steuerung
Zur Blendensteuerung klicken Sie auf Zoom/Blende/Fokus-Schaltflächen.
Hinweise:
Im Liveansicht-Fenster gibt es acht Richtungspfeile ( , , , , , , , ),
die angezeigt werden, wenn Sie den Mauszeiger in die jeweilige Richtung ziehen.
Bei Kameras, die mit Objektivbewegungen unterstützen, sind die Richtungspfeile
deaktiviert.
Table 5-2 Beschreibung der PTZ-Steuerung
Symbol
Beschreibung
Ein-/Auszoomen
Fokus nah/fern
Blende (-)
Licht ein/aus
Wischer Ein/Aus
One-Touch-Fokus
Objektiv-Initialisierung
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
42
Schwenk-/Neigegeschwindigkeit
einstellen
5.4.2 Einrichten/Aufrufen von Presets
Einrichten eines Preset:
1. hlen Sie in der PTZ-Steuerung eine Preset-Nummer auf der Liste.
Figure 5-4 Einrichten eines Preset
2. Benutzen Sie die PTZ-Steuerschaltflächen, um das Objektiv in die gewünschte
Position zu bringen.
• Schwenken Sie die Kamera nach rechts oder links.
• Neigen Sie die Kamera nach oben oder unten.
• Zoomen Sie ein oder aus.
• Fokussieren Sie das Objektiv.
3. Klicken Sie auf , um das Einstellen des aktuellen Presets abzuschließen.
4. Sie können auf klicken, um das Preset zu löschen.
Hinweis: r die Mini-PT-Kamera des Netzwerks nnen bis zu 16 Presets
konfiguriert werden.
Aufrufen eines Preset:
Diese Funktion ermöglicht es, die Kamera entweder manuell oder automatisch beim
Eintreten eines Ereignisses auf eine zuvor festgelegte "Preset"-Szene zu richten.
Diese zuvor definierten Presets können jederzeit abgerufen werden.
hlen Sie in der PTZ-Steuerung ein definiertes Preset aus der Liste aus und klicken
Sie auf , um das Preset aufzurufen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
43
Alternativ können Sie den Mauszeiger auf der Presets-Oberfläche platzieren und die
Preset-Nummer eingeben, um das entsprechende Preset aufzurufen.
Figure 5-5 Aufrufen eines Preset
5.4.3 Einrichten/Aufrufen einer Patrouille
Hinweis:
Vor dem Einrichten einer Patrouille ssen mindestens zwei Presets konfiguriert
werden.
Schritte:
1. Klicken Sie auf , um die Patrouillen-Konfiguration aufzurufen.
2. hlen Sie eine Pfadnummer, und klicken Sie auf , um die konfigurierten
Presets hinzuzufügen.
3. hlen Sie das Preset aus, und geben Sie Dauer und Geschwindigkeit der
Patrouille ein.
4. Klicken Sie auf OK, um das erste Preset zu speichern.
5. Befolgen Sie die oben genannten Schritte, um weitere Presets hinzuzufügen.
Figure 5-6 Hinzufügen eines Patrouillenpfads
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
44
6. Klicken Sie auf , um die Patrouille zu speichern.
7. Klicken Sie auf , um die Patrouille zu starten, bzw. auf , um sie zu beenden.
8. Optional: Klicken Sie auf , um die Patrouille zu löschen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
45
Chapter 6
Netzwerkkamera-Konfigurat
ion
6.1 Konfigurieren der lokalen Parameter
Hinweis: Die lokale Konfiguration bezieht sich auf die Parameter der Liveansicht, der
aufgezeichneten Dateien und der aufgenommenen Bilder. Die aufgezeichneten
Dateien und die aufgenommenen Bilder haben Sie über den Browser erstellt. Sie
werden auf dem jeweiligen Computer gespeichert.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die lokale Konfiguration<cf bold="on"><cf bold="on">
</cf></cf>auf:
Konfiguration > Lokal Konfiguration
Figure 6-1 Dialog "Lokale Konfiguration"
2. Konfigurieren Sie folgende Parameter:
Liveansicht-Parameter: Stellen Sie Protokolltyp und Liveansicht-Qualität ein.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
46
Protokoll-Typ: TCP, UDP, MULTICAST und HTTP sind wählbar.
TCP: Bietet die vollständige Bereitstellung von Streaming-Daten sowie eine
bessere Videoqualität, beeinflusst jedoch die Echtzeitübertragung.
UDP: Bietet Echtzeit-Audio- und -Video-Streams.
HTTP: Bietet dieselbe Qualität wie TCP, ohne unter einigen
Netzwerkbedingungen spezielle Streaming-Ports einzurichten.
MULTICAST: MCAST wird bei Verwendung der Multicast-Funktion
empfohlen. Ausführliche Informationen zu Multicast finden Sie in Abschnitt
6.3.1, Konfigurieren der TCP/IP-Einstellungen.
Live-Ans.-Leistung:hlen Sie als Liveansicht-Qualität "Geringste
Verzögerung" oder "Automatisch".
Regeln: Nimmt Bezug auf die Regeln Ihres lokalen Browsers. Aktivieren Sie
sie, um die farbigen Markierungen anzuzeigen, wenn die
Bewegungserkennung, die Gesichtserkennung oder die Einbruchmeldung
ausgelöst werden. Wenn beispielsweise sowohl die Regeln als auch die
Gesichtserkennung aktiviert sind, werden Gesichter erkannt und in der
Liveansicht mit einem grünen Rechteck markiert.
Bildformat: Legen Sie das Bildformat für aufgenommene Bilder fest.
Aufz.-Dateieinst.:hlen Sie den Speicherpfad r aufgezeichnete Videodateien.
Gilt für Videodateien, die Sie über den Browser aufgezeichnet haben.
Aufz.-Dateigröße: hlen Sie als Paketgröße der manuell aufgezeichneten
und heruntergeladenen Videodateien "256M", "512M" oder "1G". Die
gewählte Größe ist die maximale Größe für aufgezeichnete Dateien.
Speichern unter: hlen Sie den Speicherpfad r manuell aufgezeichnete
Videodateien.
Download-Dat. sp. als: Wählen Sie den Speicherpfad r im
Wiedergabemodus heruntergeladene Videodateien.
Bild/Beschn.-Einst.: hlen Sie den Speicherpfad r erfasste Bilder und
beschnittene Videodateien. Gilt r Bilder, die Sie über den Browser
aufgenommen haben.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
47
Live-Schnappsch. sichern unter: hlen Sie den Speicherpfad r im
Live-Ansicht-Modus manuell erfasste Bilder.
Schnappsch. sp. bei Wdgb. zu: hlen Sie den Speicherpfad r im
Wiedergabemodus erfasste Bilder.
Clips sp. unter: hlen Sie den Speicherpfad für im Wiedergabemodus
beschnittene Videodateien.
Hinweis: Klicken Sie auf Durchsuchen, um das Speicherverzeichnis r Videoclips
und Bilder zu ändern.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.2 Konfigurieren der Zeiteinstellungen
Zweck:
Mit Hilfe der Anweisungen in diesem Abschnitt nnen Sie die Zeitsynchronisation
und die DST-Einstellungen konfigurieren.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die Zeiteinstellungen auf:
Konfiguration > Basiskonfiguration > System > Zeiteinstellungen
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > System > Zeiteinstellungen
Figure 6-2 Zeiteinstellungen
hlen Sie die Zeitzone.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
48
hlen Sie die Zeitzone für Ihren Standort aus der Auswahlliste aus.
Synchronisieren der Zeit via NTP-Server
(1) Markieren Sie das Kontrollkästchen, um die NTP-Funktion zu aktivieren.
(2) Konfigurieren Sie folgende Parameter:
Server-Adresse: Die IP-Adresse des NTP-Servers.
NTP-Port: Der Port des NTP-Servers.
Intervall: Das Zeitintervall zwischen zwei Synchronisierungsvorngen des
NTP-Servers.
Figure 6-3 Zeitsynchronisation via NTP-Server
Hinweis: Wenn die Kamera an ein öffentliches Netz angeschlossen ist, sollten Sie
einen NTP-Server mit einer Zeitsynchronisierungsfunktion wie den Server am
National Time Center (IP-Adresse: 210.72.145.44) verwenden. Falls sich die Kamera
in einem individuellen Netz befindet, kann eine NTP-Software verwendet werden, um
einen NTP-Server zur Zeitsynchronisation einzurichten.
Manuelles Synchronisieren der Zeit
Aktivieren Sie die Funktion Manuelle Zeitsynchronisation, und klicken Sie dann auf
, um mithilfe des Einblendkalenders die Systemzeit einzustellen.
Hinweis: Sie können auch das Kontrollkästchen Synchronisierung mit
Computerzeit aktivieren, um die Zeit der Kamera mit der Zeit des Computers zu
synchronisieren.
Figure 6-4 Manuelle Zeitsynchronisation
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
49
Klicken Sie auf das Register DST, um die DST-Funktion zu aktivieren, und
stellen Sie das Datum für die DST-Periode ein.
Figure 6-5 DST-Einstellungen
2. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.3 Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen
6.3.1 Konfigurieren der TCP/IP-Einstellungen
Zweck:
Die TCP/IP-Einstellungen müssen korrekt konfiguriert werden, bevor Sie die Kamera
über ein Netzwerk bedienen können. Die Kamera unterstützt sowohl IPv4 als auch
IPv6. Die beiden Versionen können problemlos gleichzeitig konfiguriert sein. In
jedem Fall sollte mindestens eine IP-Version konfiguriert sein.
Schritte:
1. Rufen Sie den TCP/IP-Konfigurierungsdialog auf:
Konfiguration > Basiskonfiguration > Netzwerk > TCP/IP
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > TCP/IP
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
50
Figure 6-6 TCP/IP-Einstellungen
2. Konfigurieren Sie die grundlegenden Netzwerkeinstellungen, einschließlich
NIC-Typ, IPv4- oder IPv6-Adresse, IPv4- oder IPv6-Subnetzmaske und IPv4-
oder IPv6-Standard-Gateway, MTU-Einstellungen und Multicast-Adresse.
3. Optional: Markieren Sie das Kontrollkästchen Multicast-Entdeckung aktivieren.
Die Client-Software kann die Online-Netzwerkkamera dann über das private
Multicast-Protokoll im LAN automatisch erkennen.
4. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweise:
Der zulässige MTU-Wertebereich beträgt 1280 bis 1500.
Die Multicast-Funktion schickt einen Stream zur Multicast-Gruppenadresse und
ermöglicht es, dass mehrere Clients gleichzeitig auf den Stream zugreifen, indem
eine Kopie der Multicast-Gruppenadresse abfragt wird. Bevor Sie diese Funktion
nutzen können, müssen Sie die Multicast-Funktion Ihres Routers aktivieren.
Damit die Einstellungen wirksam werden, ist ein Neustart erforderlich.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
51
6.3.2 Konfigurieren der Port-Einstellungen
Zweck:
Sie können die Port-Nummer der Kamera konfigurieren (z. B. HTTP-Port, RTSP-Port
und HTTPS-Port).
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die Port-Einstellungen auf:
Konfiguration > Basiskonfiguration > Netzwerk > Port
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > Port
Figure 6-7 Port-Einstellungen
2. Stellen Sie HTTP-Port, RTSP-Port, HTTPS-Port und Server-Port der Kamera
ein.
HTTP-Port: Die Portnummer ist standardmäßig auf 80 eingestellt, kann aber
durch jede noch nicht belegte Portnummer ersetzt werden.
RTSP-Port: Die Portnummer ist standardmäßig auf 554 eingestellt, kann aber
durch jede Portnummer zwischen 1024 und 65535 ersetzt werden.
HTTPS-Port: Die Portnummer ist standardmäßig auf 443 eingestellt, kann aber
durch jede noch nicht belegte Portnummer ersetzt werden.
Server-Port: Die Portnummer ist standardmäßig auf 8000 eingestellt, kann aber
durch jede Portnummer zwischen 2000 und 65535 ersetzt werden.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Damit die Einstellungen wirksam werden, ist ein Neustart erforderlich.
6.3.3 Konfigurieren der PPPoE-Einstellungen
Schritte:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
52
1. Rufen Sie den Dialog für die PPPoE-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > PPPoE
Figure 6-8 PPPoE-Einstellungen
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen PPPoE aktivieren, um die Funktion zu
aktivieren.
3. Geben Sie für den PPPoE-Zugriff den Benutzernamen, das Kennwort und die
Kennwortbestätigung ein.
Hinweis: Benutzername und Kennwort erhalten Sie von Ihrem Internetdienstanbieter.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird dringend
empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere Kennwörter zu
verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich festgelegt werden und
mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und Kleinbuchstaben, Ziffern
und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt, und/oder
der Endbenutzer verantwortlich.
4. Klicken Sie auf Speichern, und verlassen sie die Oberfläche.
Hinweis: Damit die Einstellungen wirksam werden, ist ein Neustart erforderlich.
6.3.4 Konfigurieren der DDNS-Einstellungen
Zweck:
Falls Ihre Kamera dafür konfiguriert ist, PPPoE als standardmäßige
Netzwerkverbindung zu benutzen, nnen Sie die dynamische DNS (DDNS) r den
Netzwerkzugriff verwenden.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
53
Bevor Sie anfangen:
Bevor Sie die DDNS-Einstellungen der Kamera konfigurieren, müssen Sie die
Registrierung beim DDNS-Server vornehmen.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird dringend
empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere Kennwörter zu
verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich festgelegt werden und
mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und Kleinbuchstaben, Ziffern
und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt, und/oder
der Endbenutzer verantwortlich.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die DDNS-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > DDNS
Figure 6-9 DDNS-Einstellungen
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen DDNS aktivieren, um die Funktion zu
aktivieren.
3. hlen Sie den DDNS-Typ aus. Es stehen vier DDNS-Typen zur Auswahl:
HiDDNS, IPServer, NO-IP und DynDNS.
DynDNS:
Schritte:
(1) Geben Sie die Server-Adresse von DynDNS ein (z. B. members.dyndns.org).
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
54
(2) Geben Sie in das Textfeld Domäne den von der DynDNS-Website bezogenen
Domänennamen ein.
(3) Geben Sie den Port des DynDNS-Servers ein.
(4) Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort wie auf der
DynDNS-Website registriert ein.
(5) Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Figure 6-10 DynDNS-Einstellungen
IP-Server:
Schritte:
(1) Geben Sie die Server-Adresse des IP-Servers ein.
(2) Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: r den IP-Server müssen Sie eine statische IP, Subnetzmaske,
Gateway und den bevorzugten DNS vom Internetdienstanbieter beziehen. Die
Server-Adresse sollte mit der statischen IP-Adresse des Computers angegeben
werden, auf dem die IP-Server-Software installiert ist.
Figure 6-11 IP-Server-Einstellungen
Hinweis: In den USA und Kanada kann als Server-Adresse 173.200.91.74
angegeben werden.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
55
NO-IP:
Schritte:
(1) Wählen Sie als DDNS-Typ "NO-IP".
Figure 6-12 NO-IP-Einstellungen
(2) Geben Sie als Serveradressewww.noip.com ein.
(3) Geben Sie den registrierten Domänennamen ein.
(4) Geben Sie ggf. die Portnummer ein.
(5) Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein.
(6) Klicken Sie auf Speichern. Sie können jetzt die Kamera mit dem
Domänennamen sehen.
HiDDNS
Schritte:
(1) Wählen Sie als DDNS-Typ "HiDDNS".
Figure 6-13 HiDDNS-Einstellungen
(2) Geben Sie als Serveradresse www.hik-online.com ein.
(3) Geben Sie den Domänennamen der Kamera ein. Die Domäne ist mit dem
Geräte-Alias im HiDDNS-Server identisch.
(4) Klicken Sie auf Speichern, um die neuen Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
56
Hinweis: Damit die Einstellungen wirksam werden, ist ein Neustart erforderlich.
6.3.5 Konfigurieren der SNMP-Einstellungen
Zweck:
Mit der SNMP-Funktion nnen Sie den Status und die Parameter der Kamera sowie
Alarminformationen abrufen und die Kamera aus der Ferne steuern, wenn sie mit dem
Netzwerk verbunden ist.
Bevor Sie anfangen:
Bevor Sie die SNMP-Konfiguration vornehmen, laden Sie bitte mit Hilfe der
SNMP-Software die Kamerainformationen über den SNMP-Port herunter. Durch
Einstellen der Trap-Adresse kann die Kamera Alarmereignisse und
Ausnahmemeldungen an das Überwachungszentrum schicken.
Hinweis: Die gewählte SNMP-Version muss mit derjenigen der SNMP-Software
übereinstimmen. Je nach gewünschtem Sicherheitslevel ist zudem eine andere Version
erforderlich. SNMP v1 bietet keine Sicherheitsfunktionen; bei SNMP v2 muss r den
Zugriff ein Kennwort angegeben werden. SNMP v3 arbeitet mit Verschlüsselung.
Wenn Sie diese Version verwenden, muss das HTTPS-Protokoll aktiviert sein.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird dringend
empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere Kennwörter zu
verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich festgelegt werden und
mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und Kleinbuchstaben, Ziffern
und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt, und/oder
der Endbenutzer verantwortlich.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die SNMP-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > SNMP
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
57
Figure 6-14 SNMP-Einstellungen
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen neben der jeweiligen Version
( , , ), um die Funktion zu
aktivieren.
3. Konfigurieren der SNMP-Einstellungen:
Hinweis: Die Einstellungen in der SNMP-Software müssen mit den hier
vorgenommenen Einstellungen übereinstimmen.
4. Klicken Sie auf Speichern, und schließen Sie die Einstellung ab.
Hinweis: Damit die Einstellungen wirksam werden, ist ein Neustart erforderlich.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
58
6.3.6 Konfigurieren der 802.1X-Einstellungen
Zweck:
Die Netzwerkkameras unterstützen die Norm IEEE 802.1X. Wenn diese Funktion
aktiviert ist, werden die Kameradaten gesichert, und r den Anschluss der Kamera an
ein durch diese Norm geschütztes Netzwerk ist eine Benutzerauthentifizierung
erforderlich.
Bevor Sie anfangen:
Der Authentifizierungsserver muss konfiguriert sein. Richten Sie r 802.1X bitte
einen Benutzernamen und ein Kennwort im Server ein.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird dringend
empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere Kennwörter zu
verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich festgelegt werden und
mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und Kleinbuchstaben, Ziffern
und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt, und/oder
der Endbenutzer verantwortlich.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die 802.1X-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > 802.1X
Figure 6-15 802.1X-Einstellungen
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen IEEE 802.1X aktivieren, um diese Funktion
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
59
zu aktivieren.
3. Konfigurieren Sie die 802.1X-Einstellungen, einschließlich EAPOL-Version,
Benutzername und Kennwort.
Hinweis: Die EAPOL-Version muss mit der im Router oder Switch
übereinstimmen.
4. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort r den Zugriff auf den Server
ein.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu bestätigen.
Hinweis: Damit die Einstellungen wirksam werden, ist ein Neustart erforderlich.
6.3.7 Konfigurieren der QoS-Einstellungen
Zweck:
Die Funktion "QoS" (Quality of Service) kann die Netzwerkverzögerung und
berlastung beheben, indem die Priorität des Datenversands konfiguriert wird.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die QoS-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > QoS
Figure 6-16 QoS-Einstellungen
2. Konfigurieren Sie die QoS-Einstellungen, einschließlich "Video/Audio-DSCP",
"Ereignis/Alarm-DSCP" und "DSCP-Verwaltung".
Der zulässige DSCP-Wertebereich ist: 0 - 63. Je größer der DSCP-Wert, desto
her die Priorität.
Hinweis: DSCP steht r Differentiated Service Code Point. Der DSCP-Wert
zeigt im IP-Header die Priorität der Daten an.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
60
Hinweis: Damit die Einstellungen wirksam werden, ist ein Neustart erforderlich.
6.3.8 Konfigurieren der UPnP™-Einstellungen
"Universal Plug and Play" (UPnP™) ist eine Netzwerkarchitektur, die für
Kompatibilität zwischen Netzwerkgeräten, Software und sonstiger Hardware sorgt.
Das UPnP-Protokoll ermöglicht den problemlosen Zusammenschluss von Geräten
und vereinfacht die Realisierung von Privat- und Firmennetzwerken.
Wenn diese Funktion aktiviert ist, muss kein Port-Mapping r jeden Port
durchgeführt werden und die Kamera wird über den Router mit dem WAN verbunden
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die UPnP™-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > UPnP
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen, um die UPnP™-Funktion zu aktivieren.
Der Name von online erkannten Geräten kann bearbeitet werden.
Figure 6-17 UPnP-Einstellungen
6.3.9 Konfigurieren von Drahtlos-Wähleinstellungen
Zweck:
Audio-, Video- und Bilddatenströme nnen über 3G-/4G-Drahtlosnetzwerke
übertragen werden.
Hinweis: r die Drahtlos-Wählfunktion ist eine Kameraunterstützung erforderlich.
1. Klicken Sie auf das Register Wireless-Wahl, um den Konfigurationsdialog r
die Drahtloswahl zu öffnen.
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Aktivieren, um die Einstellungen r die
Drahtloswahl zu aktivieren.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
61
3. Konfigurieren Sie die Wählparameter.
1) hlen Sie aus der Auswahlliste den gewünschten Wählmodus aus. Wählbar
sind "Auto" und "Manuell". Wenn "Auto" eingestellt ist, kann der
Aktivierungszeitplan zum hlen festgelegt werden. Ist "Manuell"
ausgewählt, nnen Offline-Zeit und manuelle Wählparameter festgelegt
werden.
2) Legen Sie Zutrittsnummer, Benutzername, Kennwort, APN, MTU und
Überprüfungsprotokoll fest. Wenn Sie bei diesen Parametern keine Angaben
machen, übernimmt das Gerät die Standard-Wähleinstellungen, sobald
andere Parameter konfiguriert wurden.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird
dringend empfohlen, für alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere
Kennwörter zu verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich
festgelegt werden und mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr-
und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen , um die
Produktsicherheit zu erhöhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt,
und/oder der Endbenutzer verantwortlich.
3) hlen Sie aus der Auswahlliste den gewünschten Netzwerkmodus aus.
hlbar sind "Auto", "3G" und "4G". Wenn "Auto" ausgewählt ist, lautet die
Priorität für die Netzwerkauswahl 4G > 3G > Kabelnetzwerk.
4) Wenn als Wählmodus "Manuell" ausgewählt ist, geben Sie die Offline-Zeit
ein.
5) Geben Sie die UIM-Nummer (Handynummer) ein.
6) Wenn als hlmodus "Auto" ausgewählt ist, klicken Sie auf Bearbeiten, um
den Aktivierungszeitplan festzulegen.
7) Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
62
Figure 6-18 hlparameter
4. Zeigen Sie den hlstatus an.
1) Klicken Sie auf Aktualisieren, um den Wählstatus mit Echtzeitmodus,
UIM-Status, Signalstärke usw. anzuzeigen.
2) Wenn als Wählmodus "Manuell" ausgewählt ist, nnen Sie die Verbindung
zum Drahtlosnetzwerk auch manuell herstellen und trennen.
Figure 6-19 hlstatus
5. Legen Sie die Positivliste fest.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
63
1) Markieren Sie das Kontrollkästchen SMS-Alarm aktivieren.
Die Handynummer auf der Positivliste kann die Alarmmeldung des Geräts
empfangen und das Gerät über SMS neu starten.
Hinweis: Die Positivliste kann maximal acht Handynummern enthalten.
Figure 6-20 Positivliste Einstellungen
2) hlen Sie das Element auf der Positivliste aus, und klicken Sie auf
Bearbeiten. Der Konfigurationsdialogr SMS-Alarme wird angezeigt.
Figure 6-21 SMS-Alarm Einstellungen
3) Geben Sie die Handynummer für die Positivliste ein, aktivieren Sie das
Kontrollkästchen Neustart via SMS, hlen Sie den Alarm r die
SMS-Push-Nachricht aus, und klicken Sie auf OK.
Hinweis: Um das Gerät über SMS neu zu starten, senden Sie eine Nachricht
mit dem Inhalt "reboot" an das Gerät. Das Gerät sendet "reboot success" als
Antwort, wenn der Neustart erfolgreich durchgeführt wurde.
4) Optional: Klicken Sie auf Test-SMS senden, um eine Testnachricht an das
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
64
Handy zu senden.
5) Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.3.10 Senden automatischer Alarm-E-Mails
Zweck:
Das System kann so konfiguriert werden, dass bei einem Alarmereignis (z. B.
Bewegungserkennung, Videoverlust, Videosabotage usw.) eine
E-Mail-Benachrichtigung an alle angegebenen Empfänger geschickt wird.
Bevor Sie anfangen:
Bevor Sie die E-Mail-Funktion nutzen, konfigurieren Sie die Einstellungen des
DNS-Servers unter Basiskonfiguration > Netzwerk > TCP/IP oder Weiterf.
Konfiguration > Netzwerk > TCP/IP.
Schritte:
1. Geben Sie die TCP/IP-Einstellungen (Konfiguration > Basiskonfiguration >
Netzwerk > TCP/IP oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk
> TCP/IP) ein, um die IPv4-Adresse, die IPv4-Subnetzmaske, das
IPv4-Standard-Gateway und den bevorzugten DNS-Server festzulegen.
Hinweis: Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 6.3.1, Konfigurieren der
TCP/IP-Einstellungen.
2. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für die E-Mail-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > E-Mail
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
65
Figure 6-22 E-Mail-Einstellungen
3. Konfigurieren Sie folgende Parameter:
Absender: Der Name des E-Mail-Absenders.
Absender-Adresse: Die E-Mail-Adresse des Absenders.
SMTP-Server: Die SMTP-Server-IP-Adresse oder der Hostname (z. B.
smtp.263xmail.com).
SMTP-Port: Der SMTP-Port. Der standardmäßige TCP/IP-Port für SMTP ist 25
(nicht gesichert). Der SSL SMTP-Port ist 465.
SSL aktivieren: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um SSL zu aktivieren,
falls der SMTP-Server dies erfordert.
Angeh. Bild: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, falls Alarmbilder an die
E-Mail angehängt werden sollen.
Intervall: Das Intervall gibt den Zeitraum zwischen dem Versenden mit
angehängten Bildern an.
Authentifizierung (optional): Falls Ihr E-Mail-Server eine Authentifizierung
verlangt, markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um sich mittels
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
66
Authentifizierung bei diesem Server anzumelden, und geben dann Benutzername
und Kennwort ein.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird
dringend empfohlen, für alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere
Kennwörter zu verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich
festgelegt werden und mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und
Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu
erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt,
und/oder der Endbenutzer verantwortlich.
Empfänger wählen:hlen Sie den Empfänger für die E-Mail. Bis zu zwei
Empfänger können eingerichtet werden.
Empfänger: Der Name der zu benachrichtigenden Person.
Empfängeradresse: Die E-Mail-Adresse der zu benachrichtigenden Person.
4. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.3.11 Konfigurieren von NAT(Network Address
Translation)-Einstellungen
Zweck:
1. Rufen Sie den NAT-Konfigurationsdialog auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > NAT
2. hlen Sie den Port-Mapping-Modus.
So führen Sie das Port-Mapping mit den Standard-Portnummern durch:
Stellen Sie als Port-Mapping-Modus Auto ein.
So führen Sie das Port-Mapping mit den benutzerdefinierten Portnummern
durch:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
67
Stellen Sie als Port-Mapping-Modus Manuell ein.
Beim manuellen Port-Mapping können Sie die Portnummer selbst festlegen.
Figure 6-23 Konfigurieren der NAT-Einstellungen
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.3.12 Konfigurieren der FTP-Einstellungen
Zweck:
Sie nnen die Informationen des FTP-Servers so konfigurieren, dass aufgenommene
Bilder auf den FTP-Server hochgeladen werden nnen. Aufgenommene Bilder
nnen von Ereignissen oder Timing-Schnappschüssen ausgelöst werden.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die FTP-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > FTP
Figure 6-24 FTP-Einstellungen
2. Konfigurieren Sie die FTP-Einstellungen. r die Anmeldung am FTP-Server
sind Benutzername und Kennwort erforderlich.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
68
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird
dringend empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere
Kennwörter zu verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich
festgelegt werden und mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und
Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu
erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt,
und/oder der Endbenutzer verantwortlich.
Verzeichnis: Im Feld Verzeichnisstruktur nnen Sie Stammverzeichnis,
übergeordnetes Verzeichnis und Unterverzeichnis hlen. Bei Auswahl des
übergeordneten Verzeichnisses nnen Gerätename, Gerätenummer oder
Geräte-IP und bei Auswahl des Unterverzeichnisses Kameraname oder
Kameranummer als Verzeichnisname verwendet werden.
Upload-Typ: Ermöglicht es, das erfasste Bild auf den FTP-Server hochzuladen.
Anonymer Zugriff auf den FTP-Server (in diesem Fall sind Benutzername
und Kennwort nicht erforderlich): Markieren Sie das Kontrollkästchen
Anonym, um den anonymen Zugriff auf den FTP-Server zu aktivieren.
Hinweis: Die Funktion r den anonymen Zugriff muss vom FTP-Server
unterstützt werden.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Um die erfassten Bilder auf den FTP-Server hochzuladen zu nnen,
ssen Sie im Dialog Schnappschuss auch die Option "Timing-Schnappschuss
aktivieren" oder "Ereignisgesteuerten Schnappschuss aktivieren" markieren.
Ausführliche Informationen finden Sie in Abschnitt 7.3.
6.3.13 Plattformzugriff
Mithilfe des Plattformzugriffs nnen Sie Geräte über die
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
69
EZVIZ-Cloud-P2P-Plattform verwalten.
Hinweis: Die Funktion variiert je nach Kameramodell und muss von der Kamera
unterstützt werden.
Markieren Sie das Kontrollkästchen neben Aktivieren, um EZVIZ Cloud P2P zu
aktivieren. Sie nnen die Geräte über die EZVIZ-Cloud-P2P-Website oder über den
EZVIZ-Cloud-P2P-Client, eine Mobilgeräte-App, verwalten.
Wenn einige Benutzer die Geräte nicht über EZVIZ Cloud P2P verwalten chten,
markieren Sie das Kontrollkästchen nicht.
Figure 6-25 Plattformzugriff
6.3.14 HTTPS-Einstellungen
Zweck:
HTTPS ermöglicht die Authentifizierung von Websites und zugehörigen Webservern
und schützt so vor Man-in-the-Middle-Angriffen. Befolgen Sie zur Festlegung der
HTTPS-Portnummer folgende Schritte.
Bsp.: Wenn Sie als Portnummer 443 festlegen und die IP-Adresse 192.168.1.64 lautet,
nnen Sie auf das Gerät zugreifen, indem Sie im Browser https://192.168.1.64:443
eingeben.
Schritte:
1. Rufen Sie den HTTPS-Konfigurationsdialog auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Netzwerk > HTTPS
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen "HTTPS aktivieren", um die Funktion zu
aktivieren.
3. Erstellen Sie das selbstsignierte oder autorisierte Zertifikat.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
70
Figure 6-26 HTTPS-Einstellungen
Erstellen eines selbstsignierten Zertifikats
1) Klicken Sie auf Erstellen, um den Erstellungsdialog aufzurufen.
Figure 6-27 Erstellen eines selbstsignierten Zertifikats
2) Geben Sie Land, Hostname/IP, Gültigkeit und weitere Daten ein.
3) Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Wenn bereits ein Zertifikat installiert ist, ist der Bereich zum
Erstellen eines selbstsignierten Zertifikats ausgegraut.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
71
Erstellen eines autorisierten Zertifikats
1) Klicken Sie auf Erstellen, um die Zertifikatanfrage zu erstellen.
2) Laden Sie die Zertifikatanfrage herunter, und reichen Sie sie bei der
zuständigen Stelle zur Unterzeichnung ein.
3) Sobald Sie das unterzeichnete, ltige Zertifikat erhalten haben, importieren
Sie das Zertifikat in das Gerät.
4. Wenn das Zertifikat erfolgreich erstellt und installiert wurde, werden Ihnen die
Zertifikatsdaten angezeigt.
Figure 6-28 Installiertes Zertifikat
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu bestätigen.
6.4 Konfigurieren der Video- und Audioeinstellungen
6.4.15 Konfigurieren der Videoeinstellungen
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die Videoeinstellungen auf:
Konfiguration > Basiskonfiguration > Video/Audio > Video
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Video/Audio > Video
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
72
Figure 6-29 Videoeinstellungen
2. Stellen Sie den Streamtyp der Kamera auf "Main Stream" (Standard),
"Sub-Stream" oder "dritter Stream" ein.
Der Main Stream wird üblicherweise r die Aufzeichnung und Liveansicht bei
hoher Bandbreite eingesetzt, hrend der Sub-Stream und der dritte Stream r
geringe Bandbreite geeignet sind.
3. Folgende Parameter nnen r den gewählten "Main Stream" oder "Sub-Stream"
konfiguriert werden:
Videotyp:
hlen Sie als Stream-Typ "Video" oder "Video & Audio". Das Audiosignal wird
nur dann aufgezeichnet, wenn der Videotyp auf Video & Audio eingestellt ist.
Auflösung:
hlen Sie die Auflösung für die Videoausgabe.
Bitratentyp:
hlen Sie als Bitratentyp "Konstant" oder "Variabel".
Videoqualität:
Wenn als Bitratentyp Variabel gewählt wurde, stehen sechs Videoqualitätsstufen
zur Auswahl.
Bildrate:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
73
hlen Sie als Bildrate 1/16 - 25 fps. Die Bildrate wird in Bildern pro Sekunde
(frames per second; fps) angegeben und besagt, mit welcher Frequenz der
Videostream aktualisiert wird. Eine here Bildrate ist vorteilhaft, wenn
Bewegung im Videostream ist, weil die Bildqualität durchgehend aufrechterhalten
bleibt.
Max. Bitrate:
Stellen Sie als maximale Bitrate 32 bis 16384 Kbps ein. Ein herer Wert
entspricht einer höheren Videoqualität, beansprucht aber eine größere Bandbreite.
Hinweis: Die chstgrenze der Bitrate variiert je nach Kameraplattform. Bei
bestimmten Kameras liegt die Höchstgrenze bei 8192 oder 12288 Kbps.
Videocodierung:
Wenn als Streamtyp "Main Stream" eingestellt ist: Es stehen H.264 und MPEG4
zur Auswahl. Wenn als Streamtyp "Sub-Stream" oder "dritter Stream" eingestellt
ist, stehen H.264, MJPEG und MPEG4 zur Auswahl.
Hinweis: Der Videocodierungstyp variiert je nach Kameraplattform. Bei einigen
Kameras wird H.265 unterstützt, MPEG4 jedoch nicht.
Profil:
r die Codierung stehen Basisprofil, Hauptprofil und Hohes Profil zur Auswahl.
I Bildintervall:
hlen Sie als I-Bildintervall einen Wert zwischen 1 und 400.
SVC:
Bei der skalierbaren Videocodierung handelt es sich um eine Erweiterung des
H.264-/AVC-Standards. Wählen Sie AUS oder EIN, um die SVC-Funktion zu
deaktivieren bzw. zu aktivieren. Wenn Sie "Auto" einstellen, extrahiert das Gerät
bei unzureichender Netzwerkbandbreite automatisch Bilder aus dem
Originalvideo.
Glätten:
Bezieht sich auf die Flüssigkeit des Streams. Je her der Glättungswert, desto
besser die Flüssigkeit des Streams; die Videoqualität kann dadurch jedoch u. U.
beeinträchtigt werden. Je geringer der Glättungswert, desto her die Qualität des
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
74
Streams; der Stream erscheint jedoch u. U. weniger flüssig.
4. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.4.16 Konfigurieren der Audioeinstellungen
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die Audioeinstellungen auf:
Konfiguration > Basiskonfiguration > Video/Audio > Audio
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Video/Audio > Audio
Figure 6-30 Audioeinstellungen
2. Konfigurieren Sie folgende Parameter:
Hinweis: Die Audioeinstellungen können je nach Kameramodell variieren.
Audiocodierung: Zur Auswahl stehen G.722.1, G.711 ulaw, G.711alaw, G.726,
MP2L2 und PCM. Bei MP2L2 sind die Abtastrate und die Bitrate des
Audiostreams konfigurierbar; bei PCM kann die Abtastrate eingestellt werden.
Audioeingang: r angeschlossene Mikrofone und Tonaufnahmegeräte stehen
MicIn bzw. LineIn zur Auswahl.
Eingangslautstärke: 0 bis 100
Umgebungsgeräuschfilter: Stellen Sie ihn AUS oder EIN. Wenn die Funktion
aktiviert ist, nnen Umgebungsgeräusche bis zu einem gewissen Grad
herausgefiltert werden.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
75
6.4.17 Konfigurieren von ROI-Codierungen
Zweck:
Mithilfe der ROI(Region of Interest)-Codierung nnen ROI- und
Hintergrundinformationen der Videokomprimierung unterschieden werden. Dabei
werden dem ROI mehr Codierungsressourcen zugewiesen und so die Qualität des
ROI erhöht. Die Hintergrundinformationen treten dabei zurück.
Hinweis: Die ROI-Funktion variiert je nach Kameramodell.
Figure 6-31 ROI-Einstellungen
Konfigurieren fester ROI-Bereiche:
Schritte:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
76
1. Rufen Sie den ROI-Konfigurationsdialog auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Video/Audio > ROI
2. Markieren Sie unter "Fester Bereich" das Kontrollkästchen Aktivieren.
3. hlen Sie den Streamtyp für die ROI-Codierung aus.
4. hlen Sie aus der Auswahlliste r die ROI-Einstellungen den Bereich aus. Es
stehen vier feste Bereiche zur Auswahl.
5. Klicken Sie auf Bereich festlegen, und bestimmen Sie durch Klicken und Ziehen
den gewünschten Bereich in der Liveansicht.
6. Stellen Sie den ROI-Pegel ein, um die Bildqualität festzulegen. Je größer der
Wert, desto besser die Bildqualität.
7. Geben Sie den gewünschten ROI-Bereichsnamen ein.
8. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Konfigurieren dynamischer ROI-Bereiche:
1. Rufen Sie den ROI-Konfigurationsdialog auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Video/Audio > ROI
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Gesichtsverfolgung aktivieren. Damit wird
das aufgenommene Gesicht als ROI festgelegt.
Hinweis: Um die Gesichtsverfolgung zu nutzen, sollte die
Gesichtserkennungsfunktion unterstützt und aktiviert sein.
3. Markieren Sie das Kontrollkästchen Kennzeichenverfolgung aktivieren. Damit
wird das aufgenommene Kennzeichen als ROI festgelegt.
Hinweis: Um die Kennzeichenverfolgung zu nutzen, sollte die
Fahrzeugerkennungsfunktion unterstützt und aktiviert sein.
4. Legen Sie den ROI-Pegel fest. Je größer der Wert, desto besser die Bildqualität.
5. hlen Sie den Streamtyp für die ROI-Codierung aus.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
77
6.4.18 Anzeigen von Informationen im Stream
Markieren Sie das Kontrollkästchen Dual-VCA aktivieren. Die Informationen zum
Objekt (z. B. Person, Fahrzeug usw.) werden im Videostream hervorgehoben.
Anschließend nnen Sie am angeschlossenen hinteren Gerät Regeln zur Erkennung
von Ereignissen wie Linienüberquerung, Einbrüchen usw. festlegen.
Figure 6-32 Anzeigen von Informationen im Stream
6.4.19 Konfigurieren der Zielfreistellung
Zweck:
Sie nnen in der Liveansicht einen Zielbereich festlegen. Dieser kann dann über den
dritten Stream in einer bestimmten Auflösung angezeigt werden und bietet so bei
Bedarf weitere Einzelheiten zum Zielbereich.
Hinweis: Die Zielfreistellungsfunktion variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Zielfreistellung auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Video/Audio > Zielfreistellung
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Zielfreistellung aktivieren, um die Funktion
zu aktivieren.
3. Stellen Sie als Streamtyp "dritter Stream" ein.
4. hlen Sie die Freistellungsauflösung r die Videoanzeige des Zielbereichs aus.
Der Zielbereich wird in der Liveansicht mit einem roten Rechteck markiert. Sie
nnen das Rechteck ziehen und so den gewünschten Zielbereich anpassen.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern. Um das Video des
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
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Zielbereichs anzusehen, wechseln Sie zur Liveansicht-Seite, und klicken Sie auf
das Register Dritter Stream.
Figure 6-33 Zielfreistellung
6.5 Bildparameter konfigurieren
6.5.20 Konfigurieren der Anzeigeeinstellungen
Zweck:
Sie können die Bildqualität der Kamera einstellen, einschließlich Helligkeit, Kontrast,
ttigung, Schärfe usw.
Hinweis: Die Anzeigeparameter variieren je nach Kameramodell. Ausführliche
Informationen finden Sie in der Oberfläche selbst.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die Anzeigeeinstellungen auf:
Konfiguration > Basiskonfiguration > Bild > Anzeigeeinstellungen
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Bild > Anzeigeeinstellungen
2. Stellen Sie die Bildparameter der Kamera ein.
Hinweis: Damit auch bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen eine hohe Bildqualität
gewährleistet ist, müssen zwei Parametersätze konfiguriert werden.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
79
Automatische Tag/Nacht-Umschaltung
Figure 6-34 Anzeigeeinstellungen der automatischen Tag/Nacht-Umschaltung
Bildanpassung
Helligkeit beschreibt die Helligkeit des Bildes in einem Bereich zwischen 0 und
100. Der Standardwert ist 50.
Kontrast beschreibt die Kontraststärke des Bildes in einem Bereich zwischen 0
und 100. Der Standardwert ist 50.
ttigung beschreibt die Farbsättigung des Bildes in einem Bereich zwischen 0
und 100. Der Standardwert ist 50.
Schärfe beschreibt den Kantenkontrast des Bildes in einem Bereich zwischen 0
und 100. Der Standardwert ist 50.
Belichtungseinstellungen
Wenn die Kamera über ein festes Objektiv vergt, steht nur Manuell zur Auswahl;
der Blendenmodus ist nicht konfigurierbar.
Wenn Auto ausgewählt ist, kann der Auto-Iris-Pegel auf einen Wert zwischen 0 und
100 eingestellt werden.
Da die Kamera P-Iris-Objektive unterstützt, steht der P-Iris-Objektivtyp zur Auswahl,
wenn ein solches Objektiv an der Kamera angebracht ist, z. B. Tamron 2,8-8 mm F1.2
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
80
(M13VP288-IR). Wenn ein DC-Objektiv angebracht ist, stehen "Manuell" und "Auto"
zur Auswahl.
Die Belichtungsdauer bezieht sich auf die elektronische Verschlusszeit, die zwischen
1 und 1/100.000 s liegt. Passen Sie sie an die vorliegenden Lichtverhältnisse an.
Fokuseinstellungen
Da die Kamera elektronische Objektive unterstützt, kann der Fokusmodus auf "Auto",
"Manuell" oder "Halbautomatisch" eingestellt werden. Wenn "Auto" ausgewählt ist,
wird der Fokus automatisch an das vorliegende Überwachungsszenario angepasst. Ist
"Manuell" ausgewählt, nnen Sie Zoom, Fokus, Objektiv-Initialisierung und
One-Touch-Fokus über die PTZ-Steuerung einstellen. Im halbautomatischen Modus
fokussiert die Kamera automatisch, wenn Sie die Zoom-Parameter ändern.
Tag/Nacht-Umschaltung
Mit dieser Option nnen Sie den Modus r die Tag/Nacht-Umschaltung aktivieren
und die automatische Umschaltung des Infrarotfilters konfigurieren.
Figure 6-35 Tag/Nacht-Umschaltung
r die Tag/Nacht-Umschaltung stehen "Tag", "Nacht", "Auto", "Dauer" und
"Auslösung durch Ereignis" zur Auswahl.
Tag: Die Kamera bleibt im Tagmodus.
Nacht: Die Kamera bleibt im Nachtmodus.
Auto: Die Kamera wechselt je nach Lichtverhältnissen automatisch zwischen Tag-
und Nachtmodus. Die Empfindlichkeit liegt zwischen 0 und 7; je her der Wert,
desto eher erfolgt ein Moduswechsel. Die Filterzeit bezieht sich auf das Zeitintervall
der Tag/Nacht-Umschaltung. Sie können einen Wert zwischen 5 und 120 s einstellen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
81
Dauer: Legen Sie Beginn und Ende von Tag- und Nachtmodus fest.
Auslösung durch Ereignis: Die Umschaltung wird vom Alarmeingang ausgelöst.
Der Auslösungsmodus kann auf Tag oder Nacht eingestellt werden.
Überbelichtungsschutz (Smart IR): Über die Smart-IR-Funktion kann der Benutzer
die Leistung der IR-LED einstellen und so r ein deutliches Bild sorgen, das weder
über- noch unterbelichtet ist. hlen Sie EIN, um Smart IR zu aktivieren. r den
IR-Modus stehen dann "Auto" und "Manuell" zur Auswahl.
Mit der Einstellung "Auto" wird die Leistung der IR-LED automatisch an die
vorhandenen Lichtverhältnisse angepasst. Wenn die Szene also ausreichend beleuchtet
ist, wird die Leistung der IR-LED verringert. Ist die Beleuchtung der Szene zu
schwach, wird die Leistung entsprechend erhöht.
Bei Auswahl von "Manuell" sst sich der Abstand zwischen der IR-Kamera und dem
Objekt manuell einstellen, um die Leistung der IR-LED anzupassen. Bei geringem
Abstand befindet sich das Objekt nahe an der IR-Kamera, und das Gerät verringert die
Leistung der IR-LED, sodass eine Überbelichtung verhindert wird. Ein hoher Abstand
bedeutet, dass sich das Objekt weit entfernt befindet, und das Gerät erhöht die
Leistung der IR-LED, um eine Unterbelichtung zu vermeiden.
Gegenlichteinstellungen
BLC: Wenn man ein Objekt bei starkem Gegenlicht fokussiert, wird es zu dunkel, um
deutlich erkennbar zu sein. BLC gleicht die unterschiedliche Lichteinstrahlung aus,
damit das Objekt im Vordergrund besser erkennbar wird. Es stehen AUS, "Mehr",
"Weniger", "Links", "Rechts", "Mitte" und "Benutzerdefiniert" zur Auswahl.
WDR: Wide Dynamic Range wird eingesetzt, wenn der Kontrast zwischen hellen und
dunklen Bereichen einer Szene sehr hoch ist.
HLC: High Light Compression wird eingesetzt, wenn starke Lichtquellen in der
Szene die Bildqualität beeinträchtigen.
Weißabgleich
Der Weißabgleich ist eine Weißwiedergabefunktion der Kamera, mit der die
Farbtemperatur je nach Umgebung angepasst werden kann.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
82
Figure 6-36 Weißabgleich
Bildoptimierung
Digitale Rauschunterdrückung (DNR): Mithilfe der Rauschunterdrückung wird das
Bildrauschen im Videostream reduziert. Es stehen AUS, "Normal-Modus" und
"Expertenmodus" zur Auswahl. Der DNR-Level kann auf einen Wert zwischen 0 und
100 eingestellt werden. Der Standardwert im Normal-Modus liegt bei 50. Im
Expertenmodus lassen sich sowohl Platz-DNR-Level als auch Zeit-DNR-Level auf
einen Wert zwischen 0 und 100 einstellen.
Entfeuchtungsmodus: Bei Nebel und Dunst ist der Entfeuchtungsmodus hilfreich. Er
verstärkt die Details, sodass das Bild deutlicher zu erkennen ist.
Elektrische Bildstabilisierung: Mit der Bildstabilisierung werden die Auswirkungen
von Vibrationen in Videos verringert.
Graustufe: Der Graustufenbereich kann auf 0 bis 255 oder auf 16 bis 235 eingestellt
werden.
Videoeinstellung
Spiegel: Spiegelt das Bild. "Links/rechts", "Oben/unten", "Mitte" und AUS stehen zur
Auswahl.
Drehen: Um das Seitenverhältnis 16:9 vollständig zu nutzen, nnen Sie bei Szenen
mit schmalem Motiv die Drehfunktion aktivieren.
Drehen Sie die Kamera beim Installieren um 90 Grad, oder drehen Sie das
3-Achsen-Objektiv um 90 Grad, und aktivieren Sie den Drehmodus. Sie erhalten dann
eine Normalansicht der Szene mit einem Seitenverhältnis von 9:16, bei dem
unwesentliche Szenenbereiche wie etwa nde ausgeblendet werden. Die
Aussagekraft der Szene wird damit erhöht.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
83
Innen/Außen-Modus: Stellen Sie die Szene je nach Umgebung als "Innen" oder
"Außen" ein.
Videostandard: hlbar sind "50 Hz" und "60 Hz". Treffen Sie Ihre Auswahl gemäß
den verschiedenen Videostandards. Üblich sind 50 Hzr den PAL-Standard und
60 Hz für den NTSC-Standard.
Erfassungsmodus: Der Videoeingangsmodus, der so eingestellt werden kann, dass
die verschiedenen Anforderungen an Überwachungsbereich und Auflösung erfüllt
werden.
Verzeichnungskorrektur: Die Verzeichnungskorrektur wird über EIN/AUS aktiviert
bzw. deaktiviert. Durch das Weitwinkelobjektiv verzerrte Bilder nnen mit dieser
Funktion korrigiert werden.
Sonstiges
Einige Kameras unterstützen CVBS-, SDI- oder HDMI-Ausgabe. Ausführliche
Informationen finden Sie im Handbuch des jeweiligen Kameramodells.
Geplante Tag/Nacht-Umschaltung
Über den Konfigurationsdialog r die geplante Tag/Nacht-Umschaltung nnen Sie
die einzelnen Kamera-Parameter r Tag und Nacht festlegen, damit bei
unterschiedlichen Lichtverhältnissen stets eine hohe Bildqualität gewährleistet ist.
Figure 6-37 Konfigurationsdialog für die geplante Tag/Nacht-Umschaltung
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
84
Schritte:
1. Legen Sie Start- und Endzeit der Umschaltung fest.
2. Klicken Sie auf das Register "Gemeinsam", um die Parameter festzulegen, die
sowohl für den Tag- als auch für den Nachtmodus gelten sollen.
Hinweis: Ausführliche Informationen zu den einzelnen Parametern erhalten Sie in
der Sitzung zur automatischen Tag/Nacht-Umschaltung.
3. Klicken Sie auf das Register "Tag", um die Parameter festzulegen, die r den
Tagmodus gelten sollen.
4. Klicken Sie auf das Register "Nacht", um die Parameter festzulegen, die r den
Nachtmodus gelten sollen.
Hinweis: Änderungen an den Parametern werden automatisch gespeichert.
6.5.21 OSD-Einstellungen k<cf bold="on">onfigurieren</cf>
Zweck:
Sie können die Anzeige von Kameraname und Uhrzeit konfigurieren.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die OSD-Einstellungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Bild > OSD-Einstellungen
Figure 6-38 OSD-Einstellungen
2. Markieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, damit je nach Wunsch der
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
85
Name der Kamera oder das Datum oder die Woche angezeigt wird.
3. Den Namen für die Kamera können Sie im Textfeld Kameraname eingeben.
4. hlen Sie in der Auswahlliste Zeitformat, Datumsformat, Anzeigemodus und
OSD-Schriftgröße aus.
5. hlen Sie in der Auswahlliste die OSD-Schriftfarbe aus. "Schwarz & Weiß
Selbstanpassend" und "Benutzerdefiniert" stehen zur Auswahl.
Figure 6-39 Schriftfarbe Benutzerdefiniert
6. Mit der Maus nnen Sie den Textrahmen in der Liveansicht
anklicken und die Lage der OSD-Einblendung korrigieren.
Figure 6-40 OSD-Lage anpassen
7. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu übernehmen.
6.5.22 Konfigurieren der Text-Overlay-Einstellungen
Zweck:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
86
Sie können die Textüberlagerung individuell einstellen.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für die Textüberlagerung auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Bild > Text-Overlay
Figure 6-41 Text-Overlay
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen vor dem Textfeld, um die Bildschirmanzeige
zu aktivieren.
3. Geben Sie den Text in das Textfeld ein.
4. Optional: Mit der Maus nnen Sie den roten Textrahmen in der
Liveansicht anklicken und die Lage des Text-Overlays korrigieren.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Es können bis zu 8 Text-Overlays eingerichtet werden.
6.5.23 Privatzonen konfigurieren
Zweck:
Mit Hilfe von Privatzonen nnen Sie gewisse Bereiche der Liveansicht abdecken,
um zu verhindern, dass bestimmte Stellen des Überwachungsbereichs live betrachtet
und aufgezeichnet werden.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
87
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für Privatzonen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > PTZ > Privatzone
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Privatzone aktivieren, um die Funktion zu
aktivieren.
3. Klicken Sie auf Bereich festlegen.
Figure 6-42 Privatzonen-Maskierungseinstellungen
4. Klicken Sie in der Live-Ansicht mit der Maus und ziehen Sie den gewünschten
Maskierungsbereich auf.
Hinweis: Sie können bis zu 4 Bereiche im selben Bild festlegen.
5. Klicken Sie auf Zeichnen stoppen, um den Vorgang abzuschließen, oder auf Alle
schen, um alle eingerichteten Bereiche ohne Speicherung zu löschen.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.5.24 Konfigurieren des Bild-Overlays
Zweck:
Mithilfe des Bild-Overlays nnen Sie eine Bilddatei in das Bild einfügen. Auf diese
Weise können z. B. Unternehmenslogos in das Bild eingefügt werden.
Hinweis: Die Bilddatei muss im RGB24-BMP-Format vorliegen. Die maximal
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
88
zulässige Größe beträgt 128x128.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für das Bild-Overlay auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Bild > Bild-Overlay
Figure 6-43 Bild-Overlay
2. Klicken Sie auf Durchsuchen, um eine Bilddatei auszuwählen.
3. Klicken Sie auf Hochladen, um sie hochzuladen.
4. Markieren Sie das Kontrollkästchen Bild-Overlay aktivieren, um diese
Funktion zu aktivieren.
Die Stelle, an der die Bilddatei eingefügt wird, wird über die Werte r die X- und die
Y-Koordinate festgelegt. Breite und Höhe der Bilddatei geben deren Größe an.
6.6 Alarmkonfigurierung und -handhabung
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Netzwerkkamera so konfiguriert wird,
dass sie auf Alarmereignisse reagiert, z. B. auf Bewegungserkennung, Videosabotage,
Alarmein- und -ausgang, Ausnahmen, Gesichtserkennung, Audioausnahmeerkennung,
Einbruchmeldung, Defokuserkennung, Szenenänderungserkennung usw. Diese
Ereignisse nnen Verkpfungsmethoden auslösen, z. B. berwachungszentrale
benachrichtigen", "E-Mail schicken", "Alarmausgang aktivieren" usw.
Hinweise:
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Überwachungszentrale benachrichtigen",
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
89
wenn Alarminformationen bei Auslösung des Alarms an einen PC oder eine
Mobile Client-Software gesendet werden.
Klicken Sie auf , wenn Sie beim Konfigurieren intelligenter Funktionen wie
Gesichtserkennung, Audioausnahmeerkennung, Einbruchmeldung,
Defokuserkennung, Szenenänderungserkennung usw. Hilfe benötigen. Dort
finden Sie eine Konfigurationsanleitung.
6.6.25 Konfigurieren der Bewegungserkennung
Zweck:
Die Bewegungserkennung erkennt sich bewegende Objekte innerhalb des festgelegten
Überwachungsbereichs. Wenn der Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen
verfügbar.
Damit sich bewegende Objekte zuverlässig erkannt und Fehlalarme minimiert
werden, sind r die verschiedenen Umgebungen eine normale und eine
Experten-Konfiguration verfügbar.
Normale Konfiguration
Bei der normalen Konfiguration werden r Tag und Nacht identische Parameter r
die Bewegungserkennung verwendet.
Aufgaben:
1. Legen Sie den Bewegungserkennungsbereich fest.
Schritte:
(1)Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Bewegungserkennung auf
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Grundlegende Ereignisse >
Bewegungserkennung
(2)Markieren Sie das Kontrollkästchen vor Bewegungserkennung aktivieren.
(3)Markieren Sie das Kontrollkästchen vor Dynamische Bewegungsanalyse
aktivieren, wenn Sie möchten, dass erkannte Objekte mit grünen Rechtecken
markiert werden.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
90
Hinweis: hlen Sie "Deaktivieren" r Regeln aus, wenn Sie nicht möchten,
dass erkannte Objekte mit Rechtecken markiert werden. Wählen Sie unter
Konfiguration Lokale Konfiguration Live-Ans.-Parameter Regeln
"Deaktivieren" aus.
Figure 6-44 Bewegungserkennung aktivieren
(4)Klicken Sie auf Bereich festlegen. Klicken Sie in der Liveansicht mit der
Maus und ziehen Sie einen Bewegungserkennungsbereich auf.
(5)Um den gezeichneten Bereich zu bestätigen, klicken Sie auf Zeichnen
stoppen.
(6)Optional: Um alle Bereiche zu löschen, klicken Sie auf Alle löschen.
(7)Optional: Über den Schieberegler können Sie die Empfindlichkeit der
Erkennung einstellen.
2. Legen Sie die Aktivierungszeit der Bewegungserkennung fest.
Schritte:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
91
Figure 6-45 Aktivierungszeit
(1)Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit zu bearbeiten. Abbildung
6-34 zeigt den Konfigurierungsdialog für die Aktivierungszeit.
(2)Wählen Sie den Tag für die Aktivierungszeit.
(3)Klicken Sie auf , um die Dauer der Aktivierung festzulegen.
(4)Optional: Nachdem Sie die Aktivierungszeit eingestellt haben, können Sie sie
in andere Tage kopieren.
(5)Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Die einzelnen Zeitperioden rfen sich nicht überlappen. Pro Tag
nnen bis zu acht Zeiträume eingerichtet werden.
Figure 6-46 Aktivierungszeitplan
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
92
3. Legen Sie die Alarmaktionen für die Bewegungserkennung fest.
hlen Sie die gewünschte Verknüpfungsmethode, indem Sie das entsprechende
Kontrollkästchen markieren. Verfügbar sind: berwachungszentrum
benachrichtigen", "E-Mail schicken", "FTP-Upload", "Triggerkanal" und
"Alarmausgang aktivieren". Sie nnen die Verknüpfungsmethode r den
Ereignisfall festlegen.
Figure 6-47 Verknüpfungsmethode
Akustische Warnung
Die akustische Warnung wird lokal ausgelöst. Sie wird jedoch nur von Geräten
unterstützt, die Audio-Ausgang unterstützen.
Überwachungszentrum benachrichtigen
Im Ereignisfall wird eine Ausnahme oder ein Alarmsignal an die entfernte
Managementsoftware gesendet.
E-Mail schicken
Im Ereignisfall wird eine E-Mail mit Alarminformationen an einen oder
mehrere Benutzer geschickt.
Hinweis: Damit im Ereignisfall eine E-Mail verschickt wird, müssen Sie die
entsprechenden Parameter wie im Abschnitt 6.3.10, Senden automatischer
Alarm-E-Mails beschrieben konfigurieren.
FTP-Upload
Bei Alarmauslösung wird das Bild erfasst und zu einem FTP-Server
hochgeladen.
Hinweise:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
93
Konfigurieren Sie zunächst die FTP-Adresse und den entfernten FTP-Server.
Ausführliche Informationen zur Konfiguration finden Sie in Abschnitt
6.3.12, Konfigurieren der FTP-Einstellungen.
Rufen Sie die Seite Weiterf. Konfiguration > Speicherung >
Schnappschuss auf, aktivieren Sie den ereignisgesteuerten Schnappschuss,
und stellen Sie Erfassungsintervall und -nummer ein.
Das erfasste Bild kann auch auf eine SD-Karte oder ein Netzwerklaufwerk
geladen werden.
Triggerkanal
Bei einer Bewegungserkennung wird das Videosignal aufgezeichnet. Um diese
Funktion nutzen zu nnen, ssen Sie den Aufnahmezeitplan konfigurieren.
Ausführliche Informationen finden Sie in Abschnitt 7.2.
Alarmausgang aktivieren
Im Ereignisfall werden ein oder mehrere externe Alarmausnge aktiviert.
Hinweis: Damit bei einem Ereignis ein Alarmausgang aktiviert wird, lesen Sie
bitte die Hinweise in Abschnitt 6.6.4, Konfigurieren des Alarmausgangs, um
die entsprechenden Parameter zu konfigurieren.
Experten-Konfiguration
Der Expertenmodus dient in erster Linie zum Konfigurieren der Empfindlichkeit und
der Objektproportion im Bereich der einzelnen Bereiche der Tag/Nacht-Umschaltung.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
94
Figure 6-48 Expertenmodus der Bewegungserkennung
Tag/Nacht-Umschaltung AUS
Schritte:
(1)Ziehen Sie den Erkennungsbereich wie im normalen Konfigurationsmodus
auf. Es werden bis zu 8 Bereiche unterstützt.
(2)Wählen Sie in den Tag/Nacht-Umschalteinstellungen AUS aus.
(3)Wählen Sie durch Klicken auf die Bereichsnummer einen Bereich aus.
(4)Stellen Sie über den Mauszeiger die Empfindlichkeit und die Objektproportion
im Bereich für den ausgewählten Bereich ein.
(5)Stellen Sie die Aktivierungszeit und die Verknüpfungsmethode wie im
normalen Konfigurationsmodus ein.
(6)Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Automatische Tag/Nacht-Umschaltung
Schritte:
(1)Ziehen Sie den Erkennungsbereich wie im normalen Konfigurationsmodus
auf. Es werden bis zu 8 Bereiche unterstützt.
(2)Wählen Sie in den Tag/Nacht-Umschalteinstellungen Autom. Umschaltung
aus.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
95
Figure 6-49 Automatische Tag/Nacht-Umschaltung
(3)Wählen Sie durch Klicken auf die Bereichsnummer einen Bereich aus.
(4)Stellen Sie über den Mauszeiger die Empfindlichkeit und die Objektproportion
im Bereich für den ausgewählten Bereich am Tag ein.
(5)Stellen Sie über den Mauszeiger die Empfindlichkeit und die Objektproportion
im Bereich für den ausgewählten Bereich in der Nacht ein.
(6)Stellen Sie die Aktivierungszeit und die Verknüpfungsmethode wie im
normalen Konfigurationsmodus ein.
(7)Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Geplante Tag/Nacht-Umschaltung
(1)Ziehen Sie den Erkennungsbereich wie im normalen Konfigurationsmodus
auf. Es werden bis zu 8 Bereiche unterstützt.
(2)Wählen Sie in den Tag/Nacht-Umschalteinstellungen Zeitgesteuerte
Umschaltung aus.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
96
Figure 6-50 Geplante Tag/Nacht-Umschaltung
(3)Wählen Sie Start- und Endzeit der Umschaltung aus.
(4)Wählen Sie durch Klicken auf die Bereichsnummer einen Bereich aus.
(5)Stellen Sie über den Mauszeiger die Empfindlichkeit und die Objektproportion
im Bereich für den ausgewählten Bereich am Tag ein.
(6)Stellen Sie über den Mauszeiger die Empfindlichkeit und die Objektproportion
im Bereich für den ausgewählten Bereich in der Nacht ein.
(7)Stellen Sie die Aktivierungszeit und die Verknüpfungsmethode wie im
normalen Konfigurationsmodus ein.
(8)Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.6.26 Konfigurieren des Videosabotagealarms
Zweck:
Sie nnen die Kamera so konfigurieren, dass der Alarm ausgelöst wird, wenn das
Objektiv verdeckt ist. Außerdem können Sie Alarmreaktionen festlegen.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für den Sabotagealarm auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Grundlegende Ereignisse >
Sabotagealarm
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
97
Figure 6-51 Videosabotagealarm
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Sabotagealarm aktivieren, um die
Sabotageerkennung einzuschalten.
3. Legen Sie den Sabotage-Erkennungsbereich fest. Siehe hierzu auch Aufgabe 1,
Legen Sie den Bewegungserkennungsbereich fest, in Abschnitt 6.6.1.
4. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit des Sabotagealarms zu
bearbeiten. Die Konfiguration erfolgt wie beim Zeitplan r die
Bewegungserkennung. Siehe hierzu auch Aufgabe 2, Legen Sie die
Aktivierungszeit der Bewegungserkennung fest, in Abschnitt 6.6.1.
5. Markieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um die gewünschte
Verknüpfungsmethode r den Sabotagealarm festzulegen. Wählbar sind
"Akustische Warnung", berwachungszentrum benachrichtigen", "E-Mail
senden" und "Alarmausgang aktivieren". Siehe hierzu auch Aufgabe 3, Legen Sie
die Alarmaktionen für die Bewegungserkennung fest, in Abschnitt 6.6.1.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.6.27 Konfigurieren des Alarmeingangs
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für den Alarmeingang auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Grundlegende Ereignisse >
Alarmeingang:
2. hlen Sie die Alarmeingangsnummer und den Alarmtyp. Der Alarmtyp kann
"NO" (Normally Open) und "NC" (Normally Closed) sein. Geben Sie den
gewünschten Namen für den Alarmeingang ein (optional).
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
98
Figure 6-52 Alarmeingangseinstellungen
3. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit r den Alarmeingang
einzustellen. Siehe hierzu auch Aufgabe 2, Legen Sie die Aktivierungszeit der
Bewegungserkennung fest, in Abschnitt 6.6.1.
4. Markieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um die gewünschte
Verknüpfungsmethode für den Alarmeingang festzulegen. Siehe hierzu auch
Aufgabe 3, Legen Sie die Alarmaktionen r die Bewegungserkennung fest, in
Abschnitt 6.6.1.
5. Sofern Ihre Kamera über eine Schwenk/Neige-Einheit verfügt, nnen Sie als
Alarmeingang auch die PTZ-Verknüpfung hlen. Dazu markieren Sie das
entsprechende Kontrollkästchen und hlen die Nummer, um einen Preset, eine
Patrouille oder ein Muster abzurufen.
6. Sie können Ihre Einstellungen auf andere Alarmeingänge kopieren.
7. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.6.28 Konfigurieren des Alarmausgangs
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für den Alarmausgang auf:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
99
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Grundlegende Ereignisse >
Alarmausgang
2. hlen Sie in der Auswahlliste Alarmausgang einen Alarmausgangskanal aus.
Geben Sie falls gewünscht einen Namen für den Alarmeingang ein (optional).
3. Die Verzögerungsdauer kann auf 5, 10 oder 30 Sekunden bzw. 1, 2, 5, oder 10
Minuten oder auf "Manuell" eingestellt werden. Die Verzögerungsdauer gibt an,
wie lange der Alarmausgang nach einer Alarmauslösung aktiviert bleibt.
4. Um den Dialog "Zeitplan bearbeiten" aufzurufen, klicken Sie auf Bearbeiten.
Die Konfiguration erfolgt wie beim Zeitplan r die Bewegungserkennung; siehe
Aufgabe 2, Stellen Sie die Aktivierungszeit r die Bewegungserkennung ein, in
Abschnitt 6.6.1.
5. Sie können Ihre Einstellungen auf andere Alarmausgänge kopieren.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Figure 6-53 Alarmausgangseinstellungen
6.6.29 Verwalten von Ausnahmen
Es gibt folgende Arten von Ausnahmen: "HDD voll", "HDD-Fehler", "Netzwerk
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
100
getrennt", "IP-Adresskonflikt" und "Illegale Anmeldung".
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für Ausnahmen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Grundlegende Ereignisse >
Ausnahme
2. Um die Maßnahmen bei einem Ausnahmealarm festzulegen, markieren Sie das
entsprechende Kontrollkästchen. Siehe hierzu auch Aufgabe 3, Legen Sie die
Alarmaktionen für die Bewegungserkennung fest, in Abschnitt 6.6.1.
Figure 6-54 Ausnahmeeinstellungen
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.6.30 Konfigurieren anderer Alarme
Hinweis: Bestimmte Kameras unterstützen Wireless-Alarm, PIR(Passive
Infrared)-Sensoralarm oder Notalarm.
Wireless-Alarm
Zweck:
Wenn über die Erkennung ein Wireless-Alarm-Signal an die Kamera gesendet wird,
wird der Wireless-Alarm ausgelöst, und es können verschiedene
Reaktionsmaßnahmen ergriffen werden.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für Wireless-Alarms auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Grundlegende Ereignisse >
Anderer Alarm
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
101
2. hlen Sie die Wireless-Alarm-Nummer.
Es werden bis zu 8 Kanäle mit externem Wireless-Alarm-Eingang unterstützt.
3. Markieren Sie das Kontrollkästchen Wireless-Alarm aktivieren, um den
Wireless-Alarm einzuschalten.
4. Geben Sie den gewünschten Alarmnamen in das Textfeld ein.
5. Markieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um die gewünschten
Verknüpfungsmethoden für den Wireless-Alarm festzulegen.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
7. Platzieren Sie das externe kabellose Gerät neben der Kamera, und rufen Sie
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > System > Fernbedienung auf, um
die Kamera zu aktivieren und den Wireless-Alarm zu untersuchen.
Figure 6-55 Konfigurieren von Wireless-Alarm-Einstellungen
PIR-Alarm
Zweck:
Der PIR(Passive Infrared)-Alarm wird ausgelöst, wenn ein Lebewesen in den
Erkennungsbereich eindringt. Die Körperwärme von Menschen und anderen
warmblütigen Lebewesen wie Hunden, Katzen usw. kann erkannt werden.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für den PIR-Alarm auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Grundlegende Ereignisse >
Anderer Alarm
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen PIR-Alarm aktivieren, um den PIR-Alarm
einzuschalten.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
102
3. Geben Sie den gewünschten Alarmnamen in das Textfeld ein.
4. Markieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um die gewünschten
Verknüpfungsmethoden für den PIR-Alarm festzulegen.
5. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
7. Um die Kamera zu aktivieren, rufen Sie Konfiguration > Weiterf.
Konfiguration > System > Fernbedienung auf.
Figure 6-56 Konfigurieren von PIR-Alarm-Einstellungen
Notalarm
Zweck:
Über die Nottaste auf der Fernbedienung können Sie bei Notfällen den Notalarm
auslösen.
Hinweis: r den Notalarm wird eine Fernbedienung benötigt. Um die Fernbedienung
zunächst zu untersuchen, rufen Sie Konfiguration > Weiterf. Konfiguration >
System > Fernbedienung auf.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
103
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für den Notalarm auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Grundlegende Ereignisse >
Anderer Alarm
2. Markieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um die gewünschten
Verknüpfungsmethoden für den Notalarm festzulegen.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Figure 6-57 Konfigurieren von Notalarm-Einstellungen
6.6.31 Konfigurieren der Audioausnahmeerkennung
Zweck:
Mit der Audioausnahmeerkennung lassen sich ungewöhnliche Geräusche in der
Überwachungsszene erkennen, z. B. eine plötzliche Erhöhung/Verringerung der
Lautstärke. Wenn der Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Audioausnahmeerkennung variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Audioausnahmeerkennung auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Audioausnahmeerkennung
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Audioeingang Ausnahme, um die
Audioverlust-Detektion zu aktivieren.
3. Markieren Sie das Kontrollkästchen Plötzl. Lautstärkeanstieg-Erkennung, um
einen starken Anstieg der Lautstärke in der Überwachungsszene zu erkennen.
Den Grenzwert r die Detektionsempfindlichkeit nnen Sie hierbei selbst
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
104
einstellen.
4. Markieren Sie das Kontrollkästchen Plötzl. Lautstärkeabfall-Erkennung, um
einen starken Abfall der Lautstärke in der Überwachungsszene zu erkennen. Den
Grenzwert für die Detektionsempfindlichkeit können Sie hierbei selbst einstellen.
Hinweise:
Empfindlichkeit: Bereich zwischen 1 und 100; je kleiner der Wert, desto
stärker muss die Änderung sein, damit die Erkennung ausgelöst wird.
Lautstärkegrenzwert: Bereich zwischen 1 und 100; Geräusche in der
Umgebung nnen damit herausgefiltert werden. Je lauter die
Umgebungsgeräusche, desto her sollte der Wert eingestellt sein. Sie
nnen den Wert an die tatsächliche Umgebung anpassen.
5. Das Echtzeit-Volumen der Geräusche kann ebenfalls angezeigt werden.
6. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
7. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden für die Audioausnahme aus, darunter
berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden", "FTP-Upload",
"Triggerkanal für die Aufzeichnung" und "Alarmausgang aktivieren".
8. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Figure 6-58 Konfigurieren der Audioausnahmeerkennung
6.6.32 Konfigurieren der Defokus-Erkennung
Zweck:
Die von der Defokussierung des Objektivs verursachte Bildunschärfe kann erkannt
werden, und wenn der Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
105
Hinweis: Die Defokus-Erkennung variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Defokus-Erkennung auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Defokus-Erkennung
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Defokus-Erkennung aktivieren, um die
Funktion zu aktivieren.
3. Stellen Sie über den Schieberegler die Detektionsempfindlichkeit ein. Die
Empfindlichkeit liegt im Bereich zwischen 0 und 100; je her der Wert, desto
eher löst das defokussierte Bild einen Alarm aus.
4. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r den Defokus aus, darunter
berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden" und
"Alarmausgang aktivieren".
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Figure 6-59 Konfigurieren der Defokus-Erkennung
6.6.33 Konfigurieren der Szenenänderungserkennung
Zweck:
Mit der Szenenänderungserkennung werden Veränderungen der
Überwachungsumgebung erkannt, die von äeren Faktoren beeinflusst werden, z. B.
die bewusste Drehung der Kamera. Wenn der Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene
Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Szenenänderungserkennung variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Szenenänderungserkennung auf:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
106
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Szenenänderungserkennung
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Szenenänderungserkennung aktivieren,
um die Funktion zu aktivieren.
3. Stellen Sie über den Schieberegler die Detektionsempfindlichkeit ein. Die
Empfindlichkeit liegt im Bereich zwischen 0 und 100; je her der Wert, desto
eher löst eine Szenenänderung einen Alarm aus.
4. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
5. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r die Szenenänderung aus, darunter
berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden", "FTP-Upload",
"Triggerkanal" und "Alarmausgang aktivieren".
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Figure 6-60 Konfigurieren der Szenenänderungserkennung
6.6.34 Konfigurieren der Gesichtserkennung
Zweck:
Die Gesichtserkennung erkennt Gesichter innerhalb der Überwachungsszene. Wenn
der Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Gesichtserkennung variiert je nach Kameramodell.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
107
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Gesichtserkennung auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Gesichtserkennung
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Gesichtserkennung aktivieren, um die
Funktion zu aktivieren.
3. Optional: Markieren Sie das Kontrollkästchen Dynamische Analyse r
Gesichtserkennung aktivieren, damit erkannte Gesichter in der Liveansicht mit
einem grünen Rechteck markiert werden.
Hinweis: Um erkannte Gesichter in der Liveansicht zu markieren, rufen Sie
Lokale Konfiguration > Live-Ans.-Parameter auf und aktivieren Sie die
Regeln.
4. Stellen Sie über den Schieberegler die Detektionsempfindlichkeit ein.
Empfindlichkeit: Bereich [1 bis 5]. Je her der Wert, desto einfacher werden
Gesichter erkannt.
5. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
6. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r die Gesichtserkennung aus, darunter
berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden", "FTP-Upload",
"Triggerkanal" und "Alarmausgang aktivieren".
7. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
108
Figure 6-61 Konfigurieren der Gesichtserkennung
6.6.35 Konfigurieren der Linienüberquerungsdetektion
Zweck:
Mithilfe der Linienüberquerungsdetektion werden Personen, Fahrzeuge und andere
Objekte erkannt, die eine zuvor festgelegte virtuelle Linie übertreten. Wenn der Alarm
ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Linienüberquerungsdetektion variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Linienüberquerungsdetektion auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis > Kreuzende
virtuelle Ebene
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Kreuzende virtuelle Ebenenerkennung
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
109
aktivieren, um die Funktion zu aktivieren.
3. hlen Sie aus der Auswahlliste für die Erkennungseinstellungen die Linie aus.
4. Klicken Sie auf Bereich festlegen. In der Liveansicht wird eine virtuelle Linie
angezeigt.
5. Ziehen Sie die Linie, und positionieren Sie sie wie gewünscht in der Liveansicht.
Wenn Sie auf die Linie klicken, werden an jedem Ende zwei rote Quadrate
angezeigt. Ziehen Sie eines der Quadrate, um Form und nge der Linie
festzulegen.
6. hlen Sie die Richtung r die Linienüberquerungsdetektion aus. Die
Richtungen A<->B, A ->B und B->A stehen zur Auswahl.
A<->B: Nur der Pfeil auf Seite B wird angezeigt. Es werden Objekte erkannt, die
die Ebene in beide Richtung übertreten, und entsprechende Alarme ausgelöst.
A->B: Es werden nur Objekte erkannt, die die festgelegte Linie von Seite A nach
Seite B übertreten.
B->A: Es werden nur Objekte erkannt, die die festgelegte Linie von Seite B nach
Seite A übertreten.
7. Stellen Sie über den Schieberegler die Detektionsempfindlichkeit ein.
Empfindlichkeit: Bereich zwischen 1 und 100. Je her der Wert, desto
einfacher werden Überquerungen erkannt.
8. Wiederholen Sie die Schritte oben, um weitere Linien hinzuzufügen. Es nnen
bis zu 4 Linien eingestellt werden. Um alle festgelegten Linien zu schen,
nnen Sie auf schen klicken.
9. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
10. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r die Linienüberquerungsdetektion aus,
darunter berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden",
"FTP-Upload", "Triggerkanal" und "Alarmausgang aktivieren".
11. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
110
Figure 6-62 Zeichnen einer Überquerungslinie
6.6.36 Konfigurieren der Einbruchmeldung
Zweck:
Mithilfe der Einbruchmeldung werden Personen, Fahrzeuge und andere Objekte
erkannt, die in einen zuvor festgelegten virtuellen Bereich eintreten und dort
verbleiben. Wenn der Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Einbruchmeldung variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Einbruchmeldung auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Einbruchmeldung
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Einbruchmeldung aktivieren, um die
Funktion zu aktivieren.
3. hlen Sie aus der Auswahlliste r die Erkennungseinstellungen den Bereich
aus.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
111
4. Klicken Sie auf Bereich zeichnen, um den Bereich festzulegen.
5. Klicken Sie auf die Liveansicht, um die vier Scheitelpunkte des
Erkennungsbereichs festzulegen, und klicken Sie mit der rechten Maustaste, um
das Zeichnen abzuschließen.
6. Stellen Sie Zeitgrenzwert, Detektionsempfindlichkeit und Objekt-Prozentsatz r
die Einbruchmeldung ein.
Grenzwert: Bereich zwischen 0 und 10s. Der Grenzwert r die Zeit, hrend
der sich das Objekt im Bereich befindet. Wenn der Wert auf 0 eingestellt wird,
wird der Alarm sofort nach Eintritt des Objekts in den Bereich ausgelöst.
Empfindlichkeit: Bereich zwischen 1 und 100. Über den Empfindlichkeitswert
kann festgelegt werden, bei welcher Objektgröße ein Alarm ausgelöst wird. Ist
die Empfindlichkeit hoch, so wird auch bei sehr kleinen Objekten Alarm
ausgelöst.
Prozentsatz: Bereich zwischen 1 und 100. Mit dem Prozentsatz wird der Anteil
eines Objekts festgelegt, der sich innerhalb des Bereichs befindet und zum
Auslösen des Alarms hrt. Wenn der Prozentsatz etwa 50 % beträgt, wird der
Alarm ausgelöst, wenn ein Objekt in den Bereich eintritt und die Hälfte des
gesamten Bereichs ausfüllt.
7. Wiederholen Sie die Schritte oben, um weitere Bereiche hinzuzufügen. Es können
bis zu 4 Bereiche eingestellt werden. Um alle festgelegten Bereiche zu schen,
nnen Sie auf schen klicken.
8. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
9. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r die Einbruchmeldung aus, darunter
berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden", "FTP-Upload",
"Triggerkanal" und "Alarmausgang aktivieren".
10. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
112
Figure 6-63 Konfigurieren des Einbruchbereichs
6.6.37 Konfigurieren der Bereichseingangs-Detektion
Zweck:
Mithilfe der Bereichseingangs-Detektion werden Personen, Fahrzeuge und andere
Objekte erkannt, die von außerhalb in einen zuvor festgelegten virtuellen Bereich
eintreten. Wenn der Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Bereichseingangs-Detektion variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Bereichseingangs-Detektion auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Bereichseingangs-Detektion
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Bereichseingangs-Detektion aktivieren,
um die Funktion zu aktivieren.
3. hlen Sie aus der Auswahlliste r die Erkennungseinstellungen den Bereich
aus.
4. Klicken Sie auf Bereich zeichnen, um den Bereich festzulegen.
5. Klicken Sie auf die Liveansicht, um die vier Scheitelpunkte des
Erkennungsbereichs festzulegen, und klicken Sie mit der rechten Maustaste, um
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
113
das Zeichnen abzuschließen.
6. Stellen Sie über den Schieberegler die Detektionsempfindlichkeit ein.
Empfindlichkeit: Bereich zwischen 1 und 100. Über den Empfindlichkeitswert
kann festgelegt werden, bei welcher Objektgröße ein Alarm ausgelöst wird. Ist
die Empfindlichkeit hoch, so wird auch bei sehr kleinen Objekten, die in den
Bereich eintreten, Alarm ausgelöst.
7. Wiederholen Sie die Schritte oben, um weitere Bereiche hinzuzufügen. Es können
bis zu 4 Bereiche eingestellt werden. Um alle festgelegten Bereiche zu schen,
nnen Sie auf schen klicken.
8. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
9. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r die Bereichseingangs-Detektion aus,
darunter berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden",
"FTP-Upload", "Triggerkanal" und "Alarmausgang aktivieren".
10. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Figure 6-64 Konfigurieren der Bereichseingangs-Detektion
6.6.38 Konfigurieren der Bereichsausgangs-Detektion
Zweck:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
114
Mithilfe der Bereichsausgangs-Detektion werden Personen, Fahrzeuge und andere
Objekte erkannt, die einen zuvor festgelegten virtuellen Bereich verlassen. Wenn der
Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Bereichsausgangs-Detektion variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Bereichsausgangs-Detektion auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Bereichsausgangs-Detektion
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Bereichsausgangs-Detektion aktivieren,
um die Funktion zu aktivieren.
3. hlen Sie aus der Auswahlliste r die Erkennungseinstellungen den Bereich
aus.
4. Klicken Sie auf Bereich zeichnen, um den Bereich festzulegen.
5. Klicken Sie auf die Liveansicht, um die vier Scheitelpunkte des
Erkennungsbereichs festzulegen, und klicken Sie mit der rechten Maustaste, um
das Zeichnen abzuschließen.
6. Stellen Sie über den Schieberegler die Detektionsempfindlichkeit ein.
Empfindlichkeit: Bereich zwischen 1 und 100. Über den Empfindlichkeitswert
kann festgelegt werden, bei welcher Objektgröße ein Alarm ausgelöst wird. Ist
die Empfindlichkeit hoch, so wird auch bei sehr kleinen Objekten, die den
Bereich verlassen, Alarm ausgelöst.
7. Wiederholen Sie die Schritte oben, um weitere Bereiche hinzuzufügen. Es können
bis zu 4 Bereiche eingestellt werden. Um alle festgelegten Bereiche zu schen,
nnen Sie auf schen klicken.
8. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
9. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r die Bereichsausgangs-Detektion aus,
darunter berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden",
"FTP-Upload", "Triggerkanal" und "Alarmausgang aktivieren".
10. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
115
Figure 6-65 Konfigurieren der Bereichsausgangs-Detektion
6.6.39 Konfigurieren der Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion
Zweck:
Über die Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion werden Objekte erkannt, die in einem
festgelegten Bereich zurückgelassen werden, z. B. Gepäck, Geldbörsen, Gefahrstoffe
usw. Wenn der Alarm ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog r die Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion
auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion
aktivieren, um die Funktion zu aktivieren.
3. hlen Sie aus der Auswahlliste r die Erkennungseinstellungen den Bereich
aus.
4. Klicken Sie auf Bereich zeichnen, um den Bereich festzulegen.
5. Klicken Sie auf die Liveansicht, um die vier Scheitelpunkte des
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
116
Erkennungsbereichs festzulegen, und klicken Sie mit der rechten Maustaste, um
das Zeichnen abzuschließen.
6. Stellen Sie den Zeit-Grenzwert und die Detektionsempfindlichkeit r die
Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion ein.
Grenzwert: Bereich zwischen 5 und 20s. Der Grenzwert r die Zeit, hrend
der sich zurückgelassene Objekte im Bereich befinden. Wenn der Wert
beispielsweise auf 10 eingestellt ist, wird der Alarm ausgelöst, wenn das Objekt
zurückgelassen wurde und sich anschließend 10 Sekunden lang im Bereich
befunden hat.
Empfindlichkeit: Bereich zwischen 1 und 100. Über den Empfindlichkeitswert
wird der Ähnlichkeitsgrad des Hintergrundbildes festgelegt. Ist die
Empfindlichkeit hoch, so wird auch bei sehr kleinen Objekten, die im Bereich
zurückgelassen werden, Alarm ausgelöst.
7. Wiederholen Sie die Schritte oben, um weitere Bereiche hinzuzufügen. Es können
bis zu 4 Bereiche eingestellt werden. Um alle festgelegten Bereiche zu schen,
nnen Sie auf schen klicken.
8. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
9. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r die
Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion aus, darunter berwachungszentrale
benachrichtigen", "E-Mail versenden", "FTP-Upload", "Triggerkanal" und
"Alarmausgang aktivieren".
10. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
117
Figure 6-66 Konfigurieren der Unbeaufsichtigtes-Gepäck-Detektion
6.6.40 Konfigurieren der Objektentfernungs-Detektion
Zweck:
Über die Objektentfernungs-Detektion werden Objekte erkannt, die aus einem
festgelegten Bereich entfernt werden, z. B. Ausstellungsstücke. Wenn der Alarm
ausgelöst wird, sind verschiedene Aktionen verfügbar.
Hinweis: Die Objektentfernungs-Detektion variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die Objektentfernungs-Detektion auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Smart-Ereignis >
Objektentfernungs-Detektion
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Objektentfernungs-Detektion aktivieren,
um die Funktion zu aktivieren.
3. hlen Sie aus der Auswahlliste r die Erkennungseinstellungen den Bereich
aus.
4. Klicken Sie auf Bereich zeichnen, um den Bereich festzulegen.
5. Klicken Sie auf die Liveansicht, um die vier Scheitelpunkte des
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
118
Erkennungsbereichs festzulegen, und klicken Sie mit der rechten Maustaste, um
das Zeichnen abzuschließen.
6. Stellen Sie den Zeit-Grenzwert und die Detektionsempfindlichkeit r die
Objektentfernungs-Detektion ein.
Grenzwert: Bereich zwischen 5 und 20s. Der Grenzwert r die Zeit, hrend
der Objekte aus dem Bereich entfernt werden. Wenn der Wert beispielsweise auf
10 eingestellt ist, wird der Alarm ausgelöst, wenn sich das Objekt seit 10
Sekunden außerhalb des Bereichs befindet.
Empfindlichkeit: Bereich zwischen 1 und 100. Über den Empfindlichkeitswert
wird der Ähnlichkeitsgrad des Hintergrundbildes festgelegt. Ist die
Empfindlichkeit hoch, so wird auch bei sehr kleinen Objekten, die aus dem
Bereich entfernt werden, Alarm ausgelöst.
7. Wiederholen Sie die Schritte oben, um weitere Bereiche hinzuzufügen. Es können
bis zu 4 Bereiche eingestellt werden. Um alle festgelegten Bereiche zu schen,
nnen Sie auf schen klicken.
8. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
9. hlen Sie die Verknüpfungsmethoden r die Objektentfernungs-Detektion aus,
darunter berwachungszentrale benachrichtigen", "E-Mail versenden",
"FTP-Upload", "Triggerkanal" und "Alarmausgang aktivieren".
10. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
119
Figure 6-67 Konfigurieren der Objektentfernungs-Detektion
6.7 VCA-Konfiguration
6.7.41 Verhaltensanalyse
Die Verhaltensanalyse erkennt verschiedene ungewöhnliche Vorkommnisse.
Bestimmte Verknüpfungsmethoden werden aktiviert, wenn der Alarm ausgelöst wird.
Figure 6-68 Verhaltensanalyse
VCA-Info
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
120
Version der Verhaltensanalyse: Führt die Version der Algorithmusbibliothek auf.
Unter "Anzeigeinformationen" kann die Anzeige auf dem Bild und die Anzeige im
Stream konfiguriert werden.
Zielinfo im Alarmbild anzeigen: Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, wird
auf dem hochgeladenen Bild ein Rahmen um das Ziel angezeigt.
Regelinfo im Alarmbild anzeigen: Das erfasste Zielobjekt und der konfigurierte
Bereich werden im Alarmbild eingerahmt.
VCA-Info im Stream anzeigen: In der Liveansicht und bei der Wiedergabe
werden grüne Rahmen um das Ziel angezeigt.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die Regeln in den lokalen Einstellungen
aktiviert sind. Rufen Sie Konfiguration > Lokale Konfiguration > Regeln auf,
um sie zu aktivieren.
Schnappschuss-Einstellung: Hier nnen Sie Qualität und Auflösung erfasster Bilder
einstellen.
JPEG-Bild zum Center hochladen: Markieren Sie das Kontrollkästchen, wenn
erfasste Bilder bei Auslösung eines VCA-Alarms an das Überwachungszentrum
hochgeladen werden sollen.
Bildqualität: Es stehen hoch, mittel und niedrig zur Auswahl.
Bildauflösung: Es stehen CIF, 4CIF, 720P und 1080P zur Auswahl.
Kamerakalibrierung
hren Sie folgende Schritte durch, um das von der Kamera ausgegebene Bild
dreidimensional zu vermessen und zu quantisieren und anschließend die Größe der
einzelnen Zielobjekte zu berechnen. Die VCA-Erkennung liefert genauere Ergebnisse,
wenn die Kamerakalibrierung konfiguriert ist.
Schritte:
1. Markieren Sie das Kontrollkästchen Kamerakalibrierung, um die Funktion
zu aktivieren.
2. Wählen Sie als Kalibriermodus "Eingabe Basisdaten" oder "Zeichnen auf
Livevideo" aus.
Eingabe Basisdaten: Geben Sie Montagehöhe, Sichtwinkel und
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
121
Horizontverhältnis der Kamera manuell ein.
Zeichnen auf Livevideo: Klicken Sie auf Verifizierungslinie zeichnen
(hotizontal)/(vertikal), um eine horizontale/vertikale Linie in der Liveansicht
zu zeichnen, und geben Sie die tatsächliche Länge in das gleichnamige Feld
ein. Anhand der gezeichneten Linien und ihrer tatsächlichen Länge kann die
Kamera erfassen, wenn zusätzliche Objekte in der Liveansicht erscheinen.
3. Optional: Markieren Sie das Kontrollkästchen Verifizierung der
Kamerakalibrierung aktivieren, klicken Sie auf Horizontal
verifizieren/vertikal verifizieren, um eine horizontale/vertikale Linie in der
Liveansicht zu zeichnen, und klicken Sie dann auf Kalibrieren, um die
Linienlänge zu berechnen. Vergleichen Sie die berechnete Linienlänge mit der
tatsächlichen Linienlänge, um die eingestellten Kalibrierungsdaten zu
überprüfen.
4. Klicken Sie auf schen, um die gezeichnete Linie zu löschen.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Bei angehaltener Liveansicht ist keine Kamerakalibrierung möglich.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
122
Figure 6-69 Fenster zum Einzeichnen in Liveansicht
Externer Bereich
Mit Abschirmbereich nnen Sie einen Bereich auswählen, in dem keine
Verhaltensanalyse vorgenommen wird. Bis zu vier Abschirmbereiche werden
unterstützt.
Schritte:
1. Klicken Sie auf das Register Abschirmbereich, um den Konfigurationsdialog
r den Abschirmbereich zu öffnen.
2. Klicken Sie auf Bereich festlegen. Legen Sie den Bereich fest, indem Sie mit
der linken Maustaste Eckpunkte in der Liveansicht platzieren. Mit einem
Rechtsklick können Sie den Vorgang abschließen.
Hinweise:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
123
Als Bereich werden Vielecke mit bis zu zehn Eckpunkten unterstützt.
Klicken Sie auf schen, um die festgelegten Bereiche zu löschen.
Bei angehaltener Liveansicht können keine Abschirmbereiche festgelegt
werden.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Regel
Die Verhaltensanalyse unterstützt eine Reihe verschiedener Verhaltensweisen.
Dazu gehören Linienüberquerung, Einbruchmeldung, Betreten bzw. Verlassen
eines Bereichs usw.
Hinweis: Weitere Informationen zu den einzelnen Verhaltensweisen finden Sie in
den entsprechenden Kapiteln.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
124
Figure 6-70 Regel konfigurieren
Schritte:
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Regel, um den Konfigurationsdialog für die
Regel zu öffnen.
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen für die Einzelegel, um die Regel für die
Verhaltensanalyse zu aktivieren.
3. Wählen Sie den Regeltyp aus, legen Sie den Filtertyp fest und zeichnen Sie
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
125
dann die Linie bzw. den Bereich in der Liveansicht ein.
Filtertyp: Zur Auswahl stehen: "Pixel" und "Tatsächliche Größe". Bei
Auswahl von "Pixel" zeichnen Sie für jede Regel die Bereiche mit maximaler
und minimaler Größe in der Liveansicht ein. Bei Auswahl von "Tatsächliche
Größe" geben Sie die Länge und Breite der Bereiche mit maximaler und
minimaler Größe ein. Ausschließlich Ziele, deren Größe zwischen Mindest-
und Höchstgröße liegen, lösen Alarm aus.
Hinweis: Die Kamerakalibrierung muss ordnungsgemäß durchgeführt worden
sein, wenn "Tatsächliche Größe" ausgewählt wird.
Detektionsziel: hlen Sie "Person", "Fahrzeug" oder "Alle" als
Detektionsziel aus. Bei Auswahl letzterer Option werden alle Objekte als
Ziele erkannt.
Linie / Bereich zeichnen: Zur Erkennung von Linienüberquerungen müssen
Sie eine Linie einzeichnen, eine Richtung für die Überquerung auswählen (A
> B, B > A). Für andere Ereignisse wie Einbrüche und Betreten bzw.
Verlassen eines Bereichs müssen Sie mit der linken Maustaste die Eckpunkte
eines Bereichs festlegen und den Vorgang mit einem Rechtsklick abschließen.
Hinweis: Bei angehaltener Liveansicht können keine
Detektionsbereiche/-linien eingezeichnet und Regeln festgelegt werden.
4. Markieren Sie das Kontrollkästchen für die kombinierte Regel, um die Regel
r die Verhaltensanalyse zu aktivieren.
5. Wählen Sie für die kombinierte Regel zwei Einzelregeln aus, legen Sie das
minimale und maximale Zeitintervall für die beiden Regeln fest und wählen
Sie dann zur Filterung der Alarme eine Reihenfolge für die Auslösung fest.
Hinweise:
Wenn Sie als Regeltyp "Keiner" auswählen, ist die Regeln ungültig und
es kann keine Verhaltensanalyse konfiguriert werden.
r die Reihenfolge der Auslösung zur Filterung der Alarme kann
"Aufsteigend" oder "Aufsteigend/Absteigend" festgelegt werden.
Es können bis zu acht Einzelregeln und zwei kombinierte Regeln
konfiguriert werden. Für kombinierte Regeln werden Linienüberquerung,
Einbrucherkennung, Betreten bzw. Verlassen eines Bereichs unterstützt.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
7. Öffnen Sie die Registerkarte Aktivierungszeit, klicken Sie zum Einstellen
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
126
der Planungszeit für jede Regel auf Bearbeiten und klicken Sie auf
Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
8. Öffnen Sie die Registerkarte Aktivierungsverknüpfung, markieren Sie für
jede Regel die entsprechende Verknüpfungsmethode und klicken Sie auf
Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Weiterf. Konfiguration
Parameter
Sie können die Konfiguration anhand folgender Einstellungen anpassen.
Figure 6-71 Weiterf. Konfiguration
Detektionsempfindlichkeit [0-4]: Die Empfindlichkeit der Kamera bei der
Erkennung eines Ziels. Je her der Wert, desto leichter wird ein Ziel erkannt.
Allerdings ist bei einer heren Einstellung auch mehr Rauschen zu erwarten. Als
Standardvorgabe wird 3 empfohlen.
Hintergrundaktualisierungsrate [0-4]: Die Geschwindigkeit, mit der eine neue
Szene die vorherige ersetzt. Als Standardvorgabe wird 3 empfohlen.
Einzelalarm: Wenn Sie "Einzelalarm" auswählen, löst ein Ziel im konfigurierten
Bereich den Alarm einmalig aus. Ist das Kontrollkästchen nicht markiert, löst dasselbe
Ziel im selben Bereich einen durchgängigen Alarm aus.
Blattwerkstörungsunterdrückung: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um das
Rauschen durch Blätter im konfigurierten Bereich zu entfernen.
Ausgabetyp: Wählen Sie die Position für den Rahmen aus. Zur Auswahl stehen: "Ziel
Mitte", "Unten Mitte", "Oben Mitte". Bsp.: Das Ziel befindet sich in der Mitte des
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
127
Rahmens, wenn "Ziel Mitte" ausgewählt wurde.
Standardvorgaben wiederherstellen: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die
konfigurierten Parameter auf die Standardwerte zurückzusetzen.
VCA-Neustart: Neustart der Algorithmusbibliothek der Verhaltensanalyse.
Globaler Größenfilter
Hinweis: Der Größenfilter unter "Regel" gilt lediglich r eine einzelne
Regel, während der globale Größenfilter für alle Regel gilt.
Schritte:
1. Markieren Sie das Kontrollkästchen Globaler Größenfilter, um die Funktion
zu aktivieren.
2. Wählen Sie als Filtertyp "Tatsächliche Größe" oder "Pixel" aus.
Tatsächliche Größe: Geben Sie die nge und Breite des Bereichs mit der
maximalen sowie minimalen Größe an. Ausschließlich Ziele, deren Größe
zwischen Mindest- und Höchstgröße liegen, lösen Alarm aus.
Hinweise:
Die Kamerakalibrierung muss konfiguriert sein, wenn Sie die Filterung
nach tatsächlicher Größe auswählen.
Die nge des Bereichs r die maximale Größe sollte größer sein als die
nge des Bereichs für die minimale Größe. Dasselbe gilt für die Breite.
Pixel: Klicken Sie auf "Mindestgröße", um ein Rechteck r die minimale Größe
in der Liveansicht einzuzeichnen. Klicken Sie auf "Maximalgröße", um ein
Rechteck r die maximale Größe in der Liveansicht einzuzeichnen. Ist das Ziel
kleiner als die Mindestgröße oder größer als die Maximalgröße, so wird das Ziel
gefiltert.
Hinweise:
Der festgelegte Bereich wird anhand eines Hintergrundalgorithmus in
Pixel umgewandelt.
Bei angehaltener Liveansicht kann der globale Gßenfilter nicht
konfiguriert werden.
Die nge des Bereichs r die maximale Größe sollte größer sein als die
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
128
nge des Bereichs für die minimale Größe. Dasselbe gilt für die Breite.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
6.7.42 Gesichtserfassung
Mit der Gesichtserfassung werden Gesichter im konfigurierten Bereich mit den
entsprechenden Informationen zur Person erfasst. Dazu gehören z. B. Alter,
Geschlecht, Brillenträger. Diese Daten werden mit dem erfassten Bild hochgeladen.
Figure 6-72 Gesichtserfassung
VCA-Info
Gesichtserfassungsversion: Führt die Version der Algorithmusbibliothek auf.
Unter "Anzeigeinformationen" kann die Anzeige auf dem Bild und die Anzeige im
Stream konfiguriert werden.
Zielinfo im Alarmbild anzeigen: Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, wird
auf dem hochgeladenen Bild ein Rahmen um das Ziel angezeigt.
VCA-Info im Stream anzeigen: In der Liveansicht und bei der Wiedergabe
werden grüne Rahmen um das Ziel angezeigt.
Schnappschuss-Einstellung: hlen Sie die Bildqualität r das aufgezeichnete Bild
aus. Zur Auswahl stehen: "Gut", "Besser", "Am besten".
Externer Bereich
Mit Abschirmbereich nnen Sie einen Bereich auswählen, in dem keine
Gesichtserfassung vorgenommen wird. Bis zu vier Abschirmbereiche werden
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
129
unterstützt.
Schritte:
1. Klicken Sie auf das Register Abschirmbereich, um den Konfigurationsdialog
r den Abschirmbereich zu öffnen.
2. Klicken Sie auf Bereich festlegen. Legen Sie den Bereich fest, indem Sie mit
der linken Maustaste vier Eckpunkte in der Liveansicht platzieren. Mit einem
Rechtsklick können Sie den Vorgang abschließen.
Hinweise:
Klicken Sie auf schen, um die festgelegten Bereiche zu löschen.
Bei angehaltener Liveansicht können keine Abschirmbereiche
festgelegt werden.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Regel
Schritte:
1. Markieren Sie das Kontrollkästchen Regel, um die Regeln zur
Gesichtserfassung zu aktivieren.
2. Klicken Sie auf Minimaler Pupillenabstand, um den minimalen
Pupillenabstand festzulegen. Der Abstand wird im Dialog unter der
Liveansicht angezeigt.
Der minimale Pupillenabstand ist die minimale Quadratgröße des Bereichs
zwischen zwei Pupillen. Dabei handelt es sich um einen Standard für
Kameras zur Erkennung eines Ziels.
3. Klicken Sie auf Bereich festlegen, um den Bereich zu konfigurieren, in dem
die Gesichtserfassung durchgeführt werden soll. Legen Sie den Bereich fest,
indem Sie mit der linken Maustaste Eckpunkte in der Liveansicht platzieren.
Mit einem Rechtsklick können Sie den Vorgang abschließen.
Hinweise:
Als Bereich werden Vielecke mit vier bis zehn Eckpunkten unterstützt.
Bei angehaltener Liveansicht können keine Bereiche festgelegt werden.
4. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Weiterf. Konfiguration
Konfigurieren Sie die folgenden Parameter entsprechend der aktuellen Umgebung.
Detektionsparameter:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
130
Erzeugungsgeschwindigkeit [1-5]: Die Geschwindigkeit, mit der ein Ziel erkannt
wird. Je größer der Wert ist, desto schneller wird das Ziel erkannt. Bei einem relativ
niedrigen Wert wird ein Gesicht nicht erfasst, wenn es sich im konfigurierten Bereich
befindet. Dadurch nnen lschlicherweise erfasste Gesichter wie z. B. auf Bildern
oder Postern minimiert werden. Als Standardvorgabe wird 3 empfohlen.
Erfassungszeiten [1-10]: Die Dauer, die ein Gesicht im konfigurierten Bereich erfasst
wird. Standardvorgabe ist 1.
Empfindlichkeit [1-5]: Die Empfindlichkeit bei der Zielerkennung. Je höher der
Wert, desto leichter wird ein Gesicht erkannt. Allerdings ist bei einer heren
Einstellung auch mehr Rauschen zu erwarten. Als Standardvorgabe wird 3 empfohlen.
Erfassungsintervall [1-255 Frames]: Das Frame-Intervall zur Aufnahme eines Bilds.
Wird als Wert 1 (Standard) festgelegt, erfasst die Kamera das Gesicht in jedem Frame.
Erfassungsempfindlichkeit [0-20]: Der Grenzwert, ab dem die Kamera ein Ziel als
Gesicht behandelt. Die Kamera behandelt ein Ziel als Gesicht, wenn die
Gesichtsauswertung des Algorithmus größer gleich dem festgelegten Wert ist. Als
Standardvorgabe wird 2 empfohlen.
Gesichtserfassung Erweiterte Parameter:
Gesichtsbelichtung: Markieren Sie das Kontrollkästchen, um die Gesichtsbelichtung
zu aktivieren.
Referenzhelligkeit [0-100]: Die Referenzhelligkeit eines Gesichts im
Belichtungsmodus. Wenn ein Gesicht erkannt wird, passt die Kamera die Helligkeit
entsprechend des festgelegten Werts an. Je höher der Wert, desto heller das Gesicht.
Mindestdauer [1-60 Min.]: Die Mindestdauer der Gesichtsbelichtung.
Standardvorgabe ist 1 Minute.
Hinweis: Bei Verwendung der Gesichtsbelichtung sollte WDR deaktiviert und
manuelle Blende ausgewählt sein.
Gesicht-ROI aktivieren: Wenn die Kamera ein Gesicht erkennt, wird der Bereich als
ROI behandelt und die Qualität des Bereiches verbessert.
Standardvorgaben wiederherstellen: Klicken Sie auf Wiederherstellen, um alle
Einstellungen in der Weiterf. Konfiguration auf die Werkseinstellungen
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
131
zurückzusetzen.
Figure 6-73 Weiterf. Konfiguration
6.7.43 rmekarte
Bei einer rmekarte handelt es sich um die grafische Darstellung der Daten mithilfe
verschiedener Farben. Üblicherweise werden rmekarten eingesetzt, um Besuchs-
und Verweilzeiten von Kunden in einem bestimmten Bereich zu analysieren.
rmekarte-Konfiguration
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für die rmekarte auf: Konfiguration >
Weiterf. Konfiguration > Wärmekarte
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
132
Figure 6-74 rmekarte-Konfiguration
2. Öffnen Sie die Registerkarte rmekarte-Konfiguration. Dort können Sie
die nötigen Parameter genau einstellen.
3. Markieren Sie das Kontrollkästchen rmekarte aktivieren, um die
Funktion zu aktivieren.
4. Klicken Sie auf Bereich festlegen, um den Bereich für die Erfassung der
rmewerte festzulegen. Legen Sie den Bereich fest, indem Sie mit der
linken Maustaste vier Eckpunkte in der Liveansicht platzieren. Mit einem
Rechtsklick können Sie den Vorgang abschließen. Es können bis zu 8 Bereiche
eingerichtet werden.
Hinweis: Klicken Sie auf Alle auswählen, um die gesamte Liveansicht als
Bereich auszuwählen. Klicken Sie auf schen, um den festgelegten Bereich
zu löschen.
5. Konfigurieren Sie die Parameter für den festgelegten Bereich.
Detektionsempfindlichkeit [0-100]: Die Empfindlichkeit der Kamera bei der
Erkennung eines Ziels. Bei einer zu hohen Empfindlichkeit entsteht
glicherweise viel Rauschen. Es wird empfohlen, die Empfindlichkeit auf
die Standardvorgabe 50 einzustellen.
Hintergrundaktualisierungsrate [0-100]: Die Geschwindigkeit, mit der eine
neue Szene die vorherige ersetzt. Bsp.: Personen, die neben einem Schrank
stehen, werden doppelt gezählt, wenn der Schrank geleert wird. Die Kamera
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
133
behandelt den leeren Schrank als neue Szene. Als Standardvorgabe wird 50
empfohlen.
Szenenwechselniveau [0-100]: Legt fest, wie stark die Kamera auf eine
bewegliche Umgebung (z. B. einen sich bewegenden Vorhang) reagiert.
glicherweise behandelt die Kamera den Vorhang als Ziel. Durch die
ordnungsgemäße Konfiguration dieser Einstellung wird Rauschen vermieden.
Standardvorgabe ist 50.
Minimale Zielgröße [0-100]: Die minimale Größe eines Ziels. Sie können die
Zielgröße entsprechend der Umgebung anpassen. Standardvorgabe ist 50.
Zielverfolgung: Wählen Sie EIN oder AUS, um die Zielfunktion zu aktivieren
bzw. zu deaktivieren.
6. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
7. Wählen Sie die Verknüpfungsmethode, indem Sie das Kontrollkästchen
berwachungszentrale benachrichtigen" markieren.
8. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
rmekarte-Statistik
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog mit den statistischen Daten auf, indem Sie auf
rmekarte-Statistik klicken.
2. Wählen Sie den Berichtstyp über die Auswahlliste aus. Zur Auswahl stehen:
"Täglicher Bericht", "Wöchentlicher Bericht", "Monatlicher Bericht" und
"Jährlicher Bericht".
3. Klicken Sie auf hlung, um die Statistiken zu exportieren.
4. Wählen Sie unter Statistikergebnisse "Platz-Wärmekarte" oder
"Zeit-Wärmekarte", um die entsprechende Wärmekarte anzuzeigen.
Wenn Sie zur Anzeige der Statistik "Zeit-Wärmekarte" auswählen, können Sie
die Daten über die Schaltfläche Exportieren in eine Excel-Tabelle
exportieren.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
134
Figure 6-75 Platz-Wärmekarte
Hinweise:
Wie oben zu sehen, steht rot (255, 0, 0) r den am meisten besuchten Bereich
und blau (0, 0, 255) für den am wenigsten besuchten Bereich.
Es wird empfohlen, dass Sie die elektronische Linse nach der Installation nicht
mehr anpassen. Ansonsten könnte es zu leichten Ungenauigkeiten bei der
Datenerfassung kommen.
6.7.44 Personenzählung
Mit der Personenzählung nnen Sie die Anzahl der Personen berechnen, die einen
bestimmten konfigurierten Bereich betreten oder verlassen haben. Üblicherweise wird
diese Funktion für Ein- und Ausgänge verwendet.
Hinweise:
Die Personenzählung wird von einigen bestimmten iDS-Kameramodellen
unterstützt.
Es wird empfohlen, die Kamera parallel zur Bodenfläche anzubringen. Dadurch
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
135
wird die Genauigkeit der Zählfunktion verbessert.
Personenzählung-Konfiguration
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für die Personenzählung-Konfiguration auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Personenzählung
2. Öffnen Sie die Registerkarte Personenzählung-Konfiguration. Dort können
Sie die nötigen Parameter genau einstellen.
Figure 6-76 Personenzählung-Konfiguration
3. Markieren Sie das Kontrollkästchen Personenzählung aktivieren, um die
Funktion zu aktivieren.
4. Optional: Markieren Sie das Kontrollkästchen OSD-Überlagerung
aktivieren, damit die Anzahl der Personen, die den Bereich betreten und
verlassen haben in Echtzeit im Video angezeigt wird.
5. Konfigurieren Sie die Detektionslinie
Dabei handelt es sich um eine orange Linie, die über die Liveansicht gelegt
werden kann. Personen, die einen Bereich über diese Linie betreten oder
verlassen, werden erkannt und gezählt.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
136
1) Klicken Sie auf Linie zeichnen und es erscheint eine orange
Detektionslinie auf dem Bild.
2) Klicken Sie auf die Detektionslinie und ziehen Sie sie auf die gewünschte
Position.
3) Klicken Sie auf einen der Endpunkte und ziehen Sie ihn an die
gewünschte Endposition, um die Länge der Detektionslinie anzupassen.
4) Um die Detektionslinie zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche Linie
schen.
Hinweis: Die Detektionslinie sollte so eingestellt sein, dass Sie den gesamten
Ein-/Ausgang begrenzt.
6. Nach Auswahl der Detektionslinie wird die Zugangsrichtung der Personen
anhand eines Pfeils dargestellt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Richtung
ändern, um die Zugangsrichtung umzukehren.
7. Markieren Sie das Kontrollkästchen Kamerakalibrierung, um die Funktion
zu aktivieren.
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche hler zurücksetzen und die Anzahl der
Personen, die den Bereich betreten oder verlassen haben, wird auf 0
zurückgesetzt.
9. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
10. Markieren Sie das Kontrollkästchen Überwachungszentrale
benachrichtigen, um die Verknüpfungsaktion einzustellen.
11. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Personenzählung-Statistik
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog mit den statistischen Daten auf, indem Sie auf
Personenzählung-Statistik klicken.
2. Wählen Sie den Berichtstyp über die Auswahlliste aus. Zur Auswahl stehen:
"Täglicher Bericht", "Wöchentlicher Bericht", "Monatlicher Bericht" und
"Jährlicher Bericht".
3. Wählen Sie als Statistiktyp "Personen ein" oder "Personen aus" aus.
4. Wählen Sie die Statistikzeit aus.
Hinweis: In täglichen Berichten wird die Statistik für das ausgewählte Datum
berechnet; in wöchentlichen Berichten für die Woche, in der das ausgewählte
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
137
Datum liegt; in monatlichen Berichten für den Monat, in dem das ausgewählte
Datum liegt; in jährlichen Berichten für das Jahr, in dem das ausgewählte
Datum liegt.
5. Klicken Sie auf hlung, um die Statistiken zu berechnen.
6. Wählen Sie aus, ob Sie die Statistikergebnisse als Tabelle, Boden oder
Liniendiagramm exportieren möchten.
Hinweis: Wenn Sie zur Anzeige der Statistik "Tabelle" auswählen, können Sie
die Daten über die Schaltfläche Exportieren in eine Excel-Tabelle
exportieren.
Figure 6-77 Statistikergebnisse
Hinweis: Es wird empfohlen, dass Sie die elektronische Linse nach der Installation
nicht mehr anpassen. Ansonsten nnte es zu leichten Ungenauigkeiten bei der
Datenerfassung kommen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
138
Chapter 7 Speichereinstellungen
Bevor Sie anfangen:
Bevor Sie Aufzeichnungseinstellungen konfigurieren, müssen Sie sicherstellen, dass
Sie das Netzwerk-Speichergerät eingerichtet oder die SD-Karte in Ihre Kamera
eingesetzt haben.
7.1 Konfigurieren der NAS-Einstellungen
Bevor Sie anfangen:
Zur Speicherung der aufgezeichneten Dateien, Protokolle usw. muss das
Speicherlaufwerk im Netzwerk verfügbar und korrekt konfiguriert sein.
Schritte:
1. Hinzufügen des Netzwerk-Laufwerks
(1) Rufen Sie den NAS (Network-Attached Storage)-Konfigurierungsdialog auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Speicherung > NAS
Figure 7-1 gen Sie das Netzwerk-Laufwerk hinzu
(2) Geben Sie die IP-Adresse des Netzwerk-Laufwerks und den Dateipfad ein.
(3) Wählen Sie das Dateisystem aus. Zur Auswahl stehen: "NFS" und
"SMB/CIFS". Bei Auswahl von SMB/CIFS nnen Sie zur erhöhten
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
139
Sicherheit außerdem Benutzername und Kennwort einstellen.
Hinweis: Hinweise zum Einrichten des Dateipfads enthält das
NAS-Handbuch.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird
dringend empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere
Kennwörter zu verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich
festgelegt werden und mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr-
und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen , um die
Produktsicherheit zu erhöhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt,
und/oder der Endbenutzer verantwortlich.
(4) Klicken Sie auf Speichern, um das Netzwerk-Laufwerk hinzuzufügen.
2. Initialisieren Sie das hinzugefügte Netzwerk-Laufwerk.
(1) Rufen Sie den HDD-Konfigurationsdialog auf (Weiterf. Konfiguration >
Speicherung > Speicherverwaltung). Darin werden Kapazität, freier
Speicher, Status, Typ und Eigenschaften des Laufwerks angezeigt.
Figure 7-2 Dialog zur Speicherverwaltung
(2) Falls der Laufwerksstatus Nicht init. ist, markieren Sie das entsprechende
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
140
Kontrollkästchen, um das Laufwerk auszuwählen, und klicken dann auf
Formatieren, um die Initialisierung zu starten.
Wenn die Initialisierung abgeschlossen ist, ändert sich der Status auf Normal.
Figure 7-3 Anzeige des Laufwerksstatus
3. Legen Sie die Prozentwerte für Aufzeichnungen und Bilder fest.
(1) Geben Sie die Prozentsätze für Bilder und Aufzeichnungen ein.
(2) Klicken Sie auf Speichern, um die Browserseite zu aktualisieren und die
Einstellungen zu übernehmen.
Figure 7-4 Quoteneinstellungen
Hinweise:
Es können bis zu acht NAS-Laufwerke an die Kamera angeschlossen werden.
Um die SD-Karte nach dem Einsetzen in die Kamera zu initialisieren und
benutzen, führen Sie bitte die Schritte für die NAS-Laufwerksinitialisierung
durch.
7.2 Konfigurieren eines Aufzeichnungszeitplans
Zweck:
Es gibt bei den Kameras zwei Arten von Aufzeichnungen: manuell und zeitgesteuert.
r die manuelle Aufzeichnung lesen Sie bitte Abschnitt 5.3 Manuelle
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
141
Bildaufzeichnung und -erfassung. Dieser Abschnitt enthält die Anweisungen zum
Konfigurieren einer zeitgesteuerten Aufzeichnung. Standardmäßig werden die Dateien
einer Zeitplanaufzeichnung auf der SD-Karte (sofern unterstützt) oder auf dem
Netzwerk-Laufwerk gespeichert.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für Zeitplanaufzeichnungen auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Speicherung > Aufzeichnungszeitplan
Figure 7-5 Aufzeichnungszeitplan-Dialog
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Aufnahmezeitplan aktivieren, um diese
Funktion zu aktivieren.
3. Stellen Sie die Aufzeichnungsparameter der Kamera ein.
Figure 7-6 Aufzeichnungsparameter
Voraufzeichnung: Vorlaufzeit der Aufzeichnung vor der festgelegten Zeit oder
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
142
dem Ereignis. Beispiel: Wenn ein Alarm die Aufzeichnung um 10:00 auslöst
und als Voraufzeichnungszeit 5 Sekunden eingestellt sind, beginnt die Kamera
um 9:59:55 mit der Aufzeichnung.
Verfügbare Optionen sind: Keine Voraufzeichnung, 5 s, 10 s, 15 s, 20 s, 25 s,
30 s oder Nicht begrenzt.
Nachaufzeichnung: Nachlaufzeit der Aufzeichnung nach der festgelegten Zeit
oder dem Ereignis. Beispiel: Wenn eine alarmbedingte Aufzeichnung um
11:00 endet und als Nachaufzeichnungszeit 5 Sekunden eingestellt sind, setzt
die Kamera die Aufzeichnung bis 11:00:05 fort.
Verfügbare Optionen sind: 5 s, 10 s, 30 s, 1 min, 2 min, 5 min oder 10 min.
Hinweis: Die Aufzeichnungsparameter variieren je nach Kameramodell.
4. Klicken Sie auf Bearbeiten, um den geplanten Aufzeichnungszeitplan zu
bearbeiten.
Figure 7-7 Aufnahmezeitplan
5. hlen Sie den Tag für die geplante Aufzeichnung.
(1) hlen Sie eine Dauer- oder Segmentaufzeichnung.
r eine durchgehende Aufzeichnung markieren Sie das Kontrollkästchen
Ganztägig.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
143
r eine Aufzeichnung zu unterschiedlichen Zeiten markieren Sie das
Kontrollkästchen Anpassen. Legen Sie Startzeit und Endzeit fest.
Hinweis: Die Zeiten der einzelnen Segmente rfen sich nicht überlappen.
Bis zu vier Segmente können eingerichtet werden.
(2) hlen Sie eine Aufzeichnungsart aus. Folgende Aufzeichnungsarten stehen
zur Auswahl: "Kontinuierlich", "Bewegungserkennung", "Alarm",
"Bewegung | Alarm", "Bewegung & Alarm", "PIR-Alarm", "Wireless-Alarm",
"Notalarm" und "Bewegung | Alarmeingang | PIR | Wireless | Notalarm".
Kontinuierlich
Bei Auswahl von Kontinuierlich wird das Videosignal automatisch
entsprechend der Zeitplanung aufgezeichnet.
Aufzeichnung bei Bewegungserkennung
Bei Auswahl von Bewegungserkennung wird das Videosignal
aufgezeichnet, wenn Bewegung festgestellt wird.
Abgesehen vom Aufzeichnungszeitplan ssen Sie den
Bewegungserkennungsbereich konfigurieren und im entsprechenden
Konfigurierungsdialog unter Verknüpfungsmethode das Kontrollkästchen
Triggerkanal markieren. Ausführliche Informationen finden Sie in
Abschnitt 6.6.1 unter Schritt 1 Richten Sie den
Bewegungserkennungsbereich ein.
Aufzeichnung bei Alarm
Bei Auswahl von Alarm wird das Videosignal aufgezeichnet, wenn ein
Alarm über die externen Alarmeingangskanäle ausgelöst wird.
Abgesehen vom Aufzeichnungszeitplan ssen Sie den Alarmtyp
konfigurieren und im Konfigurierungsdialog Alarmeingang-Einstellungen
unter Verknüpfungsmethode das Kontrollkästchen Triggerkanal
markieren. Ausführliche Informationen finden Sie in Abschnitt 6.6.3.
Aufzeichnung bei Bewegung und Alarm
Bei Auswahl von Bewegung & Alarm wird das Videosignal aufgezeichnet,
wenn gleichzeitig Bewegung festgestellt und Alarm ausgelöst wird.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
144
Abgesehen vom Aufzeichnungszeitplan ssen Sie die Parameter in den
Dialogen Bewegungserkennung und Alarmeingang-Einstellungen
konfigurieren. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt
6.6.1 und Abschnitt 6.6.3.
Aufzeichnung bei Bewegung oder Alarm
Bei Auswahl von Bewegung | Alarm wird das Videosignal aufgezeichnet,
wenn entweder der externe Alarm ausgelöst oder eine Bewegung
festgestellt wird.
Abgesehen vom Aufzeichnungszeitplan ssen Sie die Parameter in den
Dialogen Bewegungserkennung und Alarmeingang-Einstellungen
konfigurieren. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt
6.6.1 und Abschnitt 6.6.3.
Figure 7-8 Zeitplan bearbeiten
(3) Markieren Sie das Kontrollkästchen Alle auswählen und klicken Sie auf
Kopieren, um die Einstellungen für diesen Tag für die ganze Woche zu
übernehmen. Alternativ klicken Sie auf eines der Kontrollkästchen vor dem
Datum und dann auf Kopieren.
(4) Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern und den Dialog
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
145
Aufzeichnungszeitplan bearbeiten zu verlassen.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
7.3 Konfigurieren der Schnappschuss-Einstellungen
Zweck:
Sie nnen zeit- und ereignisgesteuerte Schnappschüsse konfigurieren. Das erfasste
Bild kann auf der SD-Karte (sofern unterstützt) oder der netHDD gespeichert werden.
Ausführliche Informationen zu netHDD finden Sie in Abschnitt 7.1 Konfigurieren der
NAS-Einstellungen. Sie nnen erfasste Bilder auch auf einen FTP-Server
hochladen.
Grundeinstellungen
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für Schnappschüsse auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Speicherung > Schnappschuss
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Timing-Schnappschuss aktivieren, um die
Funktion r kontinuierliche Schnappschüsse zu aktivieren. Markieren Sie das
Kontrollkästchen Ereignisgesteuerten Schnappschuss aktivieren, um die
Funktion für ereignisabhängige Schnappschüsse zu aktivieren.
3. hlen Sie die Schnappschussqualität.
4. Stellen Sie das Zeitintervall zwischen zwei Schnappschüssen ein.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
FTP-Upload
Befolgen Sie die nachstehenden Konfigurationsanweisungen, um Schnappschüsse auf
einen FTP-Server hochzuladen.
Kontinuierlicher FTP-Upload
Schritte:
1) Nehmen Sie die FTP-Einstellungen vor und markieren Sie das Kontrollkästchen
Bild hochladen im FTP-Konfigurationsdialog. Einzelheiten zum Konfigurieren
der FTP-Parameter entnehmen Sie bitte Abschnitt 6.3.12 Konfigurieren der
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
146
FTP-Einstellungen.
2) Markieren Sie das Kontrollkästchen Timing-Schnappschuss aktivieren.
Ereignisgesteuerter FTP-Upload
Schritte:
1) Nehmen Sie die FTP-Einstellungen vor und markieren Sie das Kontrollkästchen
Bild hochladen im FTP-Konfigurationsdialog. Einzelheiten zum Konfigurieren
der FTP-Parameter entnehmen Sie bitte Abschnitt 6.3.12 Konfigurieren der
FTP-Einstellungen.
2) Markieren Sie im Konfigurationsdialog r die Bewegungserkennung oder den
Alarmeingang das Kontrollkästchen Bild hochladen. Weitere Informationen
hierzu finden Sie in Abschnitt 6.6.1 unter Schritt 3 Stellen Sie die Alarmaktionen
r die Bewegungserkennung ein und in Abschnitt 6.6.4 unter Schritt 4
Konfigurieren des externen Alarmeingangs.
3) Markieren Sie das Kontrollkästchen Ereignisgesteuerten Schnappschuss
aktivieren.
Figure 7-9 Schnappschuss-Einstellungen
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
147
7.4 Lite Storage konfigurieren
Zweck:
Treten bei der Überwachung keine beweglichen Objekte auf, können Bild- und Bitrate
des Video-Streams verlangsamt werden, sodass sich die Speicherzeit der SD-Karte
erhöht.
Hinweise:
Die Lite Storage-Funktion variiert je nach Kameramodell.
Die im Lite Storage-Modus aufgezeichneten Videos werden bei voller Bildrate
(25/30 fps) wiedergegeben. Die Wiedergabe wird also für das Auge beschleunigt.
1. Rufen Sie den Dialog r Lite Storage auf: Konfiguration > Weiterf.
Konfiguration > Speicherung > Lite Storage.
2. Markieren Sie das Kontrollstchen Aktivieren, um die Lite Storage-Funktion zu
aktivieren.
3. Geben Sie die Speicherzeit in das Textfeld ein. Auf der Seite wird der verfügbare
Speicherplatz auf der SD-Karte angezeigt.
4. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Figure 7-10 Lite Storage-Einstellungen
7.5 Cloud-Speicherung konfigurieren
Zweck:
Die aufgenommenen Bilder können auf einem Netzwerkvideorekorder (NVR) im
Modus "Cloud-Speicherung" gespeichert werden.
Hinweis: Die Cloud-Speicherung-Funktion variiert je nach Kameramodell.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
148
Bevor Sie anfangen:
Stellen Sie sicher, dass sich der NVR im Arbeitsmodus "Cloud-Speicherung" befindet.
Informationen hierzu finden Sie im Benutzerhandbuch des NVR.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog r die Cloud-Speicherung auf: Konfiguration > Weiterf.
Konfiguration > Speicherung > Cloud-Speicherung.
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Cloud-Speicherung aktivieren.
3. Geben Sie die IP-Adresse und den Port des Servers zur Speicherung an.
4. Geben Sie Benutzername und Kennwort an und bestätigen Sie das Kennwort zur
Authentifizierung beim Server zur Speicherung.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird
dringend empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere
Kennwörter zu verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich
festgelegt werden und mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und
Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu
erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt,
und/oder der Endbenutzer verantwortlich.
5. Geben Sie die Bildspeicherpool-ID des Servers ein.
6. Optional: Klicken Sie auf Test, um die Einstellungen r die Cloud-Speicherung
zu testen.
7. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
149
Figure 7-11 Einstellungen für die Cloud-Speicherung
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
150
Chapter 8 hlung
Zweck:
Mit der hlung nnen Sie die Anzahl der Objekte berechnen, die einen bestimmten
konfigurierten Bereich betreten oder verlassen haben. Üblicherweise wird diese
Funktion für Ein- und Ausgänge verwendet.
Hinweise:
Die hlung wird von einigen bestimmten Kameramodellen unterstützt, die nicht
von iDS sind.
Im Gegensatz zur Funktion zur Personenzählung der iDS-Kamera muss die
hlfunktion einer solchen Kamera nicht kalibriert werden.
Es wird empfohlen, die Kamera parallel zur Bodenfläche anzubringen. Dadurch
wird die Genauigkeit der Zählfunktion verbessert.
Schritte:
hlungskonfiguration
1. Rufen Sie den Dialog für die Zählungskonfiguration auf:
Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > Zählung
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
151
Figure 8-1 hlungskonfiguration
2. Öffnen Sie die Registerkarte hlungskonfiguration. Dort können Sie die
tigen Parameter genau einstellen.
3. Markieren Sie das Kontrollkästchen hlung aktivieren, um die Funktion zu
aktivieren.
4. Optional: Markieren Sie das Kontrollkästchen OSD-Überlagerung
aktivieren, damit die Anzahl der Objekte, die den Bereich betreten und
verlassen haben in Echtzeit im Video angezeigt wird.
Bei Bedarf können Sie die Position der OSD-Einblendung entsprechend
anpassen.
5. Konfigurieren Sie die Detektionslinie
Dabei handelt es sich um eine orange Linie, die über die Liveansicht gelegt
werden kann. Objekte, die einen Bereich über diese Linie betreten oder
verlassen, werden erkannt und gezählt.
1) Klicken Sie auf Linie zeichnen und es erscheint eine orange
Detektionslinie auf dem Bild.
2) Klicken Sie auf die Detektionslinie und ziehen Sie sie auf die gewünschte
Position.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
152
3) Klicken Sie auf einen der Endpunkte und ziehen Sie ihn an die
gewünschte Endposition, um die Länge der Detektionslinie anzupassen.
4) Um die Detektionslinie zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche Linie
schen.
Hinweis: Die Detektionslinie sollte so eingestellt sein, dass Sie den gesamten
Ein-/Ausgang begrenzt.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche hler zurücksetzen und die Anzahl der
Personen, die den Bereich betreten oder verlassen haben, wird auf 0
zurückgesetzt.
7. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Aktivierungszeit einzustellen.
8. Markieren Sie das Kontrollkästchen Überwachungszentrale
benachrichtigen, um die Verknüpfungsaktion einzustellen.
9. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
hlungsstatistik
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog mit den statistischen Daten auf, indem Sie auf
hlungsstatistik klicken.
2. Wählen Sie den Berichtstyp über die Auswahlliste aus. Zur Auswahl stehen:
"Täglicher Bericht", "Wöchentlicher Bericht", "Monatlicher Bericht" und
"Jährlicher Bericht".
3. Wählen Sie als Statistiktyp "Personen ein" oder "Personen aus" aus.
Hinweis: In täglichen Berichten wird die Statistik für das ausgewählte Datum
berechnet; in wöchentlichen Berichten für die Woche, in der das ausgewählte
Datum liegt; in monatlichen Berichten für den Monat, in dem das ausgewählte
Datum liegt; in jährlichen Berichten für das Jahr, in dem das ausgewählte
Datum liegt.
4. Wählen Sie die Statistikzeit aus.
5. Klicken Sie auf hlung, um die Statistiken zu berechnen.
6. Wählen Sie aus, ob Sie die Statistikergebnisse als Tabelle, Boden oder
Liniendiagramm exportieren möchten.
Hinweis: Wenn Sie zur Anzeige der Statistik "Tabelle" auswählen, können Sie
die Daten über die Schaltfläche Exportieren in eine Excel-Tabelle
exportieren.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
153
Figure 8-2 Statistikergebnisse
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
154
Chapter 9 Straßenverkehr
Zweck:
r die Überwachung des Straßenverkehrs stehen Fahrzeugerkennung und
Mischverkehr-Detektion zur Verfügung. Bei der Fahrzeugerkennung kann ein
vorbeifahrendes Fahrzeug erkannt und ein Bild des Nummernschilds erfasst werden.
Zusätzlich nnen automatisch Fahrzeugfarbe, Automarke und weitere Informationen
erkannt werden. Bei der Mischverkehr-Detektion nnen Fußnger, Motorfahrzeuge
und nichtmotorisierte Fahrzeuge erkannt und ein Bild des entsprechenden Objekts (für
Fußnger, nichtmotorisierte Fahrzeuge und Fahrzeuge ohne Nummernschild) bzw.
des Nummernschilds (für Fahrzeuge mit Nummernschild) aufgenommen werden. Sie
nnen ein Alarmsignal zur Benachrichtigung der Überwachungszentrale übermitteln
und das aufgenommene Bild auf den FTP-Server hochladen.
Hinweis: Die Straßenverkehrsfunktion variiert je nach Kameramodell.
Schritte:
Erkennungseinstellungen konfigurieren
1. hlen Sie in der Liste einen Detektionstyp aus. Zur Auswahl stehen:
"Fahrzeugerkennung" und "Mischverkehr-Detektion".
Hinweis: Starten Sie das Gerät nach Änderung des Detektionstypen r die
Straßenverkehrsfunktion neu, damit die neuen Einstellungen übernommen
werden.
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Aktivieren, um die gewählte
Erkennungsfunktion zu aktivieren.
3. hlen Sie die Spurnummer aus der Auswahlliste aus. Es nnen bis zu vier
Spuren ausgewählt werden.
4. Ziehen Sie eine Linie mit der Maus auf die gewünschte Position oder passen Sie
die Länge und die Ausrichtung an den Endpunkten an.
5. Stellen Sie das Zoomverhältnis der Kamera so ein, dass sich die Größe des
Fahrzeugs im Bild nahezu mit dem roten Rahmen deckt. Nur die Position des
roten Rahmens kann angepasst werden.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
155
Hinweis: Es kann gleichzeitig nur ein Nummernschild pro Spur erfasst werden.
6. hlen Sie aus der Auswahlliste "Provinz/Bundesl. Abk." eine Abkürzung aus,
wenn die Zuordnung eines Nummernschilds nicht erkannt wird.
7. Legen Sie die Aktivierungszeit der Fahrzeugerkennung fest.
1) Um die Aktivierungszeit zu bearbeiten, klicken Sie auf die Schaltfläche
Bearbeiten.
2) hlen Sie den Tag für die Aktivierungszeit.
3) Klicken Sie auf , um die Dauer der Aktivierung festzulegen.
4) Optional: Nachdem Sie die Aktivierungszeit eingestellt haben, nnen Sie sie
mit der Schaltfläche Kopieren in andere Tage kopieren.
5) Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Die einzelnen Zeitperioden dürfen sich nicht überlappen.
8. hlen Sie die gewünschte Verknüpfungsmethode, indem Sie das entsprechende
Kontrollkästchen markieren. Zur Auswahl stehen: berwachungszentrale
benachrichtigen" und "FTP-Upload".
Überwachungszentrum benachrichtigen: Im Ereignisfall wird eine Ausnahme
oder ein Alarmsignal an die entfernte Managementsoftware gesendet.
FTP-Upload: Bei Alarmauslösung wird das Bild erfasst und zu einem FTP-Server
hochgeladen. Außerdem wird das Bild auf der lokalen SD-Karte oder einem NAS
gespeichert.
9. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
156
Figure 9-1 Gesichtserkennung-Konfigurierung
Bild hochladen konfigurieren
1. Stellen Sie die Bildqualität ein.
Die Bildqualität kann entweder über "Bildqualität" oder "Bildgröße" eingestellt
werden.2.
2. Optional: Aktivieren und bearbeiten Sie die Textüberlagerung auf dem
hochgeladenen Bild.
Klicken Sie auf das Symbol und hlen Sie die gewünschte Farbe aus der
Farbpalette aus, um die Schriftfarbe anzupassen.
3. hlen Sie die Informationen aus, die als Text-Overlay angezeigt werden sollen.
Dazu gehören unter anderem: "Kameranr.", "Kamerainfo", "Gerät Nr.",
"Erfassungszeit", "Kennzeichen", "Fahrzeugfarbe" usw. Mit den Schaltflächen
Nach oben und Nach unten können Sie die Reihenfolge des Texts anpassen.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern, um die Einstellungen zu übernehmen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
157
Figure 9-2 Einstellungen für Bild hochladen
Overlay-Inhalt konfigurieren
1. Bearbeiten Sie den Overlay-Text r "Kameranr.", "Kamerainfo" und
"Gerätinformation" in den entsprechenden Textfeldern.
2. Optional: Aktivieren und bearbeiten Sie das Text-Overlay auf dem
hochzuladendem Bild.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern, um die Einstellungen zu übernehmen.
Figure 9-3 Einstellungen für Overlay-Inhalte
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
158
Chapter 10 Wiedergabe
Zweck:
In diesem Abschnitt wird erklärt, wie die dezentral auf Netzwerk-Laufwerken oder
SD-Karten aufgezeichneten Videodateien wiedergegeben werden.
Schritte:
1. Klicken Sie in der Menüleiste auf Wiedergabe, um den Wiedergabedialog
aufzurufen.
Figure 10-1 Wiedergabedialog
2. Wählen Sie das Datum aus und klicken Sie auf Suchen.
Figure 10-2 Video suchen
3. Klicken Sie auf , um die unter diesem Datum gefundenen Videodateien
wiederzugeben.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
159
Über die Symbolleiste unten im Dialogfenster können Sie die Wiedergabe steuern.
Figure 10-3 Wiedergabe-Symbolleiste
Table 10-1 Beschreibung der Schaltflächen
Schaltfläche
Betrieb
Schaltfläche
Betrieb
Wiedergabe
Bild erfassen
Pause
/
Videobeschnitt
starten/stoppen
Stopp
/
Ton ein und Lautstärke
einstellen
Langsamer
Videodateien
herunterladen
Schneller
Bilddateien
herunterladen
Einzelbildwiedergabe
/
Digitalen Zoom
de-/aktivieren
Hinweis: Die Pfade zum Herunterladen von Video- und Bilddateien können im
Konfigurierungsdialog "Lokale Konfiguration" lokal festgelegt werden. Ausführliche
Hinweise hierzu enthält Abschnitt 6.1.
Ziehen Sie die Fortschrittsleiste mit der Maus an die gewünschte Wiedergabeposition.
Alternativ geben Sie den Wiedergabezeitpunkt in das Feld Wiedergabezeit einstellen
ein und klicken dann auf , um zum entsprechenden Wiedergabezeitpunkt zu
springen. Und Sie können auf klicken, um die Fortschrittsleiste zu vergrößern
oder zu verkleinern.
Figure 10-4 Wiedergabezeit einstellen
Figure 10-5 Fortschrittsleiste
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
160
Die verschiedenen Farben für das Video auf der Fortschrittsleiste stehen für die
verschiedenen Videotypen.
Figure 10-6 Videotypen
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
161
Chapter 11 Protokollsuche
Zweck:
Kameraparameter wie Betrieb, Alarm, Ausnahme und Information nnen in
Protokolldateien gespeichert werden. Diese Dateien lassen sich bei Bedarf auch
exportieren.
Bevor Sie anfangen:
Konfigurieren Sie bitte die Netzwerkspeicherung r die Kamera oder die
kamerainterne SD-Karte.
Schritte:
1. Klicken Sie in der Menüleiste auf Protokoll, um den Protokollsuchdialog
aufzurufen.
Figure 11-1 Protokollsuchdialog
2. Legen Sie Suchkriterien fest, einschlilich Haupttyp, Untertyp, Startzeit und
Endzeit.
3. Klicken Sie auf Suchen, um nach Protokolldateien zu suchen. Die entsprechenden
Protokolldateien werden im Dialog Protokoll angezeigt.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
162
Figure 11-2 Protokollsuche
4. Klicken Sie auf Protokoll speichern, um die Protokolldateien zu exportieren und
auf Ihrem Computer zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
163
Chapter 12 Sonstige
12.1 Verwalten von Benutzerkonten
Rufen Sie den Benutzerverwaltungsdialog auf:
Konfiguration >Basiskonfiguration> Sicherheit > Benutzer
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration> Sicherheit > Benutzer
Figure 12-1 Benutzerinformation
Hinzufügen eines Benutzers
Der Benutzer admin verfügt standardmäßig über alle Berechtigungen und kann andere
Konten erstellen, bearbeiten und löschen.
Der Benutzer admin kann nicht gelöscht werden und sie nnen lediglich das
admin-Kennwort ändern.
Schritte:
1. Klicken Sie auf Hinzufügen, um einen Benutzer hinzuzufügen.
2. Geben sie den Benutzernamen ein, wählen Sie einen Benutzertyp aus und
geben Sie ein Kennwort ein.
Hinweise:
Es können bis zu 31 Benutzerkonten eingerichtet werden.
Unterschiedliche Benutzertypen verfügen über unterschiedliche
Berechtigungen. Zur Auswahl stehen: "Bediener" und "Benutzer".
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird
dringend empfohlen, r alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere
Kennwörter zu verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich
festgelegt werden und mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
164
Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu
erhen.
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt,
und/oder der Endbenutzer verantwortlich.
3. In den Feldern Grundsätzliche Erlaubnis und Kamerakonfiguration nnen
Sie die Befugnisse für den neuen Benutzer festlegen.
4. Klicken Sie auf OK, um den Vorgang abzuschließen.
Figure 12-2 Hinzufügen eines Benutzers
schen eines Benutzers
Schritte:
1. hlen Sie mit der linken Maustaste einen Benutzer in der Liste aus, und klicken
Sie dann auf Ändern.
2. Bearbeiten Sie Benutzername, Benutzertyp oder Kennwort.
3. In den Feldern Grundsätzliche Erlaubnis und Kamerakonfiguration nnen
Sie die Befugnisse für den Benutzer de-/aktivieren.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
165
4. Klicken Sie auf OK, um den Vorgang abzuschließen.
Figure 12-3 Bearbeiten eines Benutzers
schen eines Benutzers
Schritte:
1. Klicken Sie auf den Benutzer, den Sie schen chten, und klicken Sie dann auf
schen.
2. Klicken Sie im Kontextdialog auf OK, um den Benutzer zu löschen.
12.2 Authentifizierung
Zweck:
Sie können speziell die Streamdaten der Liveansicht sichern.
Schritte:
1. Rufen Sie den Authentifizierungsdialog auf: Konfiguration> Weiterf.
Konfiguration> Sicherheit > Authentifizierung
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
166
Figure 12-4 RTSP-Authentifizierung
2. hlen Sie in der Auswahlliste hinter Authentifizierung als Typ Einfach oder
Deaktiviert aus, um die RTSP-Authentifizierung zu aktivieren bzw. zu
deaktivieren.
Hinweis: Wenn die RTSP-Authentifizierung deaktiviert ist, kann jeder über die
IP-Adresse auf den Videostream per RTSP-Protokoll zugreifen.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
12.3 Anonymer Besuch
Mit dieser Funktion können auch Benutzer ohne Benutzername und Kennwort auf das
Gerät zugreifen.
Hinweis: Anonyme Benutzer können nur auf die Liveansicht zugreifen.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog für den anonymen Besuch auf:
Konfiguration> Weiterf. Konfiguration> Sicherheit > Anonymer Besuch
Figure 12-5 Anonymer Besuch
2. hlen Sie in der Auswahlliste r die Berechtigung Anonymer Besuch den
Eintrag Aktivieren oder Deaktiviert aus, um den anonymen Besuch zu aktivieren
bzw. zu deaktivieren.
3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Bei der nächsten Anmeldung wird das Kontrollkästchen "Anonym" angezeigt.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
167
Figure 12-6 Anmeldung mit Kontrollkästchen "Anonym"
4. Markieren Sie das Kontrollkästchen Anonym und klicken Sie dann auf
Anmelden.
Durch Aktivierung der Funktion "Anonymer Besuch" können Dritte ohne Angabe von
Benutzerdaten auf Ihre Kamera zugreifen und Live-Bilder anzeigen. Daher sind Sie
verpflichtet, Ihre Kamera so auszurichten, dass die Privatsphäre Anderer nicht
beeinträchtigt wird, wenn ohne deren Zustimmung Bilder aufgenommen werden.
Videoüberwachung ist also nicht geeignet in Bereichen, in denen Mitbürger vom
Schutz Ihrer Privatsphäre ausgehen.
12.4 IP-Adressenfilter
Zweck:
Diese Funktion ermöglicht die Zutrittskontrolle.
Schritte:
1. Rufen Sie den Dialog IP-Adressfilter auf:
Konfiguration> Weiterf. Konfiguration> Sicherheit > IP-Adressfilter
Figure 12-7 Dialog für IP-Adressfilter
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen IP-Adressfilter aktivieren.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
168
3. hlen Sie in der Auswahlliste für "IP-Adressfilter" Verboten oder Erlaubt aus.
4. Konfigurieren Sie die Liste "IP-Adressfilter".
IP-Adresse hinzufügen
Schritte:
(1) Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine IP hinzuzufügen.
(2) Geben Sie die IP-Adresse ein.
Figure 12-8 IP-Adresse hinzufügen
(3) Klicken Sie auf OK, um den Vorgang abzuschließen.
IP-Adresse ändern
Schritte:
(1) hlen Sie mit der linken Maustaste eine IP-Adresse aus dem Filter aus, und
klicken Sie dann auf Ändern.
(2) Bearbeiten Sie die IP-Adresse im Textfeld.
Figure 12-9 IP-Adresse ändern
(3) Klicken Sie auf OK, um den Vorgang abzuschließen.
IP-Adresse löschen
hlen Sie mit der linken Maustaste eine IP-Adresse aus dem Filter aus, und
klicken Sie dann auf schen.
Alle IP-Adressen löschen
Klicken Sie auf schen, um alle IP-Adressen zu löschen.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
169
12.5 Sicherheitsdienst
Der Sicherheitsdienst der Kamera sorgt durch Remote-Anmeldung und eine erhöhte
Sicherheit bei der Datenkommunikation für eine verbesserte Benutzererfahrung.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurationsdialog für den Sicherheitsdienst über Konfiguration
> Weiterf. Konfiguration > Sicherheit > Sicherheitsdienst auf.
Figure 12-10 Sicherheitsdienst
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen SSH aktivieren, um die gesicherte
Datenkommunikation zu aktivieren.
3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Sperre r illegale Anmeldung aktivieren,
damit das Gerät gesperrt wird, wenn Benutzername oder Kennwort 5 mal
hintereinander falsch eingegeben wird.
Hinweis: Wenn das Gerät gesperrt ist, nnen Sie sich nach 30 Minuten erneut
anmelden oder das Gerät neu starten.
12.6 Anzeigen der Geräteinformationen
Rufen Sie den Dialog mit den Geräteinformationen auf: Konfiguration >
Basiskonfiguration> System > Geräteinformationen oder Konfiguration >
Weiterf. Konfiguration> System > Geräteinformationen.
Im Dialog Geräteinformationennnen Sie den Gerätenamen bearbeiten.
Weiterhin werden Informationen über die Netzwerkkamera angezeigt wie Modell,
Seriennummer, Firmware-Version, Codierungsversion, Anzahl der Kanäle, HDDs,
Alarmein- und -ausgänge. Die Angaben in diesem Dialog nnen nicht verändert
werden. Sie dienen als Referenz r zukünftige Instandhaltungen oder
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
170
Modifikationen.
Figure 12-11 Geräteinformationen
12.7 Instandhaltung
12.7.1 Neustarten der Kamera
Schritte:
1. Rufen Sie den Instandhaltungsdialog auf:
Konfiguration > Basiskonfiguration > System > Instandhaltung
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > System > Instandhaltung
2. Klicken Sie auf Neustart, um die Netzwerkkamera neu zu starten.
Figure 12-12 Geräteneustart
12.7.2 Wiederherstellen der Standardvorgaben
Schritte:
1. Rufen Sie den Instandhaltungsdialog auf:
Konfiguration > Basiskonfiguration > System > Instandhaltung
oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration > System > Instandhaltung
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
171
2. Klicken Sie auf Wiederherstellen oder Standard, um die Standardvorgaben
wiederherzustellen.
Figure 12-13 Standardvorgaben wiederherstellen
Hinweis: Beim Wiederherstellen der Standardvorgaben wird auch
IP-Adresse wieder zurückgesetzt. Wählen Sie diese Option daher mit
Bedacht.
12.7.3 Exportieren/Importieren der Konfigurationsdatei
Zweck:
Eine Konfigurationsdatei kann bei der Konfiguration mehrerer Kameras tzlich sein.
Dadurch werden die Konfigurationsschritte vereinfacht.
Schritte:
1. Rufen Sie den Instandhaltungsdialog auf: Konfiguration > Basiskonfiguration >
System > Instandhaltung oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration> System >
Instandhaltung
2. Klicken Sie auf Exportieren, um die aktuelle Konfigurationsdatei zu exportieren
und an einem Speicherort Ihrer Wahl abzulegen.
3. Klicken Sie auf Durchsuchen, um die gespeicherte Konfigurationsdatei
auszuwählen und klicken Sie dann auf Importieren, um die Einstellungen zu
importieren.
Hinweis: Nach dem Importieren der Konfigurationsdatei ssen Sie die Kamera
neu starten.
4. Klicken Sie auf Exportieren und legen Sie den Speicherpfad fest, um die
Konfigurationsdatei auf einem lokalen Speichermedium zu speichern.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
172
Figure 12-14 Importieren/Exportieren der Konfigurationsdatei
12.7.4 System-Upgrade
Schritte:
1. Rufen Sie den Instandhaltungsdialog auf: Konfiguration > Basiskonfiguration >
System > Instandhaltung oder Konfiguration > Weiterf. Konfiguration> System >
Instandhaltung
2. hlen Sie "Firmware" oder "Firmware-Verzeichnis" r die Angabe der
Upgrade-Datei aus.
Firmware: Geben Sie den vollständigen Pfad zur Upgrade-Datei an.
Firmware-Verzeichnis: Es wird lediglich das Verzeichnis benötigt, in dem die
Upgrade-Datei abliegt.
3. Klicken Sie auf Durchsuchen, um die lokale Konfigurationsdatei auszuwählen
und klicken Sie dann auf Upgrade, um mit dem Remote-Upgrade zu beginnen.
Figure 12-15 Remote-Upgrade
Hinweis: Der Upgrade-Vorgang kann bis zu zehn Minuten in Anspruch nehmen.
Ziehen Sie das Netzkabel hrend des Upgrades nicht ab. Die Kamera startet
automatisch neu, sobald das Upgrade abgeschlossen ist.
12.8 RS-232-Einstellungen
r den RS-232-Port gibt es zwei Konfigurationsmöglichkeiten:
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
173
Parameterkonfiguration: Verbinden Sie die Kamera über den seriellen Port mit
einem Computer. Die Geräteparameter nnen mit einer Software wie
HyperTerminal konfiguriert werden. Die Parameter des seriellen Ports ssen
mit den entsprechenden Parametern der Kamera identisch sein.
Transparenter Kanal: Schließen Sie ein serielles Gerät direkt an die Kamera an.
Das serielle Gerät wird über das Netzwerk vom Computer ferngesteuert.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für den RS-232-Port auf:
Konfiguration> Weiterf. Konfiguration> System > RS232
Figure 12-16 RS-232-Einstellungen
Hinweis: Falls Sie die Kamera über den RS-232-Port anschließen wollen, ssen die
RS-232-Parameter mit den hier konfigurierten Parametern exakt übereinstimmen.
2. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
12.9 RS-485-Einstellungen
Zweck:
Der serielle RS-485-Port dient r die PTZ-Steuerung der Kamera. Die
PTZ-Parameter müssen konfiguriert werden, bevor Sie die PTZ-Einheit benutzen.
Schritte:
1. Rufen Sie den Konfigurierungsdialog für den RS-485-Port auf:
Konfiguration> Weiterf. Konfiguration> System > RS485
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
174
Figure 12-17 RS-485-Einstellungen
2. Konfigurieren Sie die RS-485-Parameter und klicken Sie dann auf Speichern, um
die Einstellungen zu speichern.
Standardmäßig sind folgende Werte eingestellt: Baudrate = 9600 bps, Datenbit =
8, Stoppbit = 1, Parität = Keine, Flusssteuerung = Keine.
Hinweis: Die Parameter r Baudrate, PTZ-Protokoll und PTZ-Adresse ssen
mit den entsprechenden Parametern der PTZ-Kamera exakt übereinstimmen.
12.10 Diensteinstellungen
Rufen Sie den Dialog r die Diensteinstellungen über Konfiguration> Weiterf.
Konfiguration> System > Dienst auf.
Diensteinstellungen beziehen sich auf den Hardwaredienst, den die Kamera
unterstützt. Der Dienst unterscheidet sich von Kamera zu Kamera.
Bei Kameras mit Unterstützung von IR, LED, ABF (Auto Back Focus), Auto Defog
und Status-LED nnen Sie den Hardwaredienst aufrufen und die entsprechenden
Funktionen bei Bedarf aktivieren bzw. deaktivieren.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
175
Anhang
Anhang 1 Einführung in die SADP-Software
Beschreibung der SADP-Software
SADP (Search Active Devices Protocol) ist ein anwenderfreundliches und
installationsfreies Dienstprogramm zur Online-Gerätesuche. Es durchsucht Ihr
Teilnetz nach aktiven Online-Geräten und zeigt die entsprechenden
Geräteinformationen an. Ferner nnen Sie mit dieser Software auch die
grundlegenden Netzwerkinformationen der verwendeten Geräte modifizieren.
Suche nach aktiven Online-Geräten
Automatische Suche nach Online-Geräten
Nach dem Starten durchsucht die SADP-Software das Teilnetz Ihres Computers
automatisch alle 15 Minuten nach Online-Geräten. Im Dialog "Online Devices"
werden die Gesamtanzahl sowie Informationen über die gefundenen Geräte
angezeigt. Dazu gehören Geräteinformationen wie Gerätetyp, IP-Adresse und
Portnummer.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
176
Abbildung A.1.1 Online-Geräte suchen
Hinweis:
Geräte nnen 15 Minuten, nachdem sie online gegangen sind, gefunden und in
der Liste angezeigt werden; 45 Sekunden, nachdem sie offline gegangen sind,
werden sie aus der Liste wieder entfernt.
Manuelle Suche nach Online-Geräten
Sie nnen auch auf klicken, um die Liste der Online-Geräte
manuell zu aktualisieren. Neu gefundene Geräte werden zur Liste
hinzugefügt.
Klicken Sie auf oder auf einer Spaltenüberschrift, um die
Tabelle entsprechend zu sortieren. Klicken Sie auf , um die Gerätetabelle
zu erweitern und den Bereich r Netzwerkparameter auszublenden. Klicken
Sie auf , um den Bereich für Netzwerkparameter wieder anzuzeigen.
Netzwerkparameter modifizieren
Schritte:
1. Wenn Sie das zu modifizierende Gerät in der Liste auswählen, werden die
zugehörigen Netzwerkparameter rechts im Bereich Netzwerkparameter
modifizieren angezeigt.
2. Bearbeiten Sie die verfügbaren Netzwerkparameter (z. B. IP-Adresse und
Portnummer).
3. Geben Sie im Feld Kennwort das Kennwort für das Administratorkonto des
Geräts ein und klicken Sie dann auf , um die Änderungen zu speichern.
Zum Schutz Ihrer Daten und Ihres Systems vor Sicherheitsrisiken wird
dringend empfohlen, für alle Funktionen und Netzwerkgeräte sichere
Kennwörter zu verwenden. Das Kennwort sollte von Ihnen persönlich
festgelegt werden und mindestens 8 Zeichen umfassen darunter Gr- und
Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen , um die Produktsicherheit zu
erhen.
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
177
r die ordnungsgemäße Einrichtung von Kennwörtern und anderen
Sicherheitseinstellungen ist die Person, die die Einrichtung durchführt,
und/oder der Endbenutzer verantwortlich.
Abbildung A.1.2 Netzwerkparameter modifizieren
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
178
Anhang 2 Port-Mapping
Die folgenden Einstellungen gelten r den TP-LINK-Router (TL-WR641G). Diese
Einstellungen variieren je nach Routermodell.
Schritte:
1. hlen Sie den WAN-Verbindungstyp entsprechend der Abbildung unten aus:
Abbildung A.2.1 Wahl des WAN-Verbindungstyps
2. Konfigurieren Sie die LAN-Parameter des Routers wie nachstehend gezeigt
(IP-Adresse und Subnetzmaske).
Abbildung A.2.2 Konfigurieren der LAN-Parameter
3. Stellen Sie die Portzuordnung der virtuellen Server auf Forwarding
(Weiterleitung) ein. Standardmäßig benutzt die Kamera Port 80, 8000 und 554. Sie
nnen diese Portwerte mit dem Webbrowser oder der Client-Software ändern.
Beispiel:
Falls die Kameras am selben Router angeschlossen sind, nnen Sie als Ports
einer Kamera 80, 8000 und 554 mit der IP-Adresse 192.168.1.23 einstellen und
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
179
als Ports einer anderen Kamera 81, 8001, 555 und 8201 mit der IP-Adresse
192.168.1.24. Führen Sie dazu die unten beschriebenen Schritte durch.
Schritte:
1. Leiten Sie wie oben erwähnt Port 80, 8000, 8200, 554 und 8200 der
Netzwerkkamera mit der IP 192.168.1.23 weiter.
2. Leiten Sie Port 81, 8001, 8201, 555 und 8201 der Netzwerkkamera mit der IP
192.168.1.24 weiter.
3. hlen Sie als Protokoll ALL (Alle) oder TCP aus.
4. Markieren Sie das Kontrollstchen Aktivieren und klicken Sie dann auf
Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
Abbildung A.2.3 Port-Mapping
Hinweis: Der Port der Netzwerkkamera darf nicht im Konflikt zu anderen Ports
stehen. Beispiel: Der Web Management Port des Routers ist 80. Ändern Sie den
Kamera-Port, falls er mit dem Management-Port identisch ist.
0503001050121
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
180
Benutzerhandbuch zur Netzwerkkamera
181
163

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