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Für das Fachhandwerk
Vor Montage und Wartung
sorgfältig lesen.
Bedienungsanleitung
Gas- Brennwertkessel
Logano plus
GB202-62/95
6 720 617 694 (10/2008) DE/AT/CH/LU
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
2
Liebe Kundin, lieber Kunde,
Wärme ist unser Element – und das seit über 275 Jahren.
Von Anfang an investieren wir unsere ganze Energie und
Leidenschaft, um für Sie individuelle Lösungen für Ihr
Wohlfühlklima zu entwickeln.
Egal ob Wärme, Warmwasser oder Lüftung – mit einem
Buderus Produkt erhalten Sie hocheffiziente Heiztechnik
in bewährter Buderus Qualität, die Ihnen lange und zuver-
lässig Behaglichkeit schenken wird.
Wir fertigen nach den neuesten Technologien und achten
darauf, dass unsere Produkte effizient aufeinander abge-
stimmt sind. Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit
stehen dabei immer im Vordergrund.
Danke, dass Sie sich für uns entschieden haben – und
damit auch für effiziente Energienutzung bei gleichzeitig
hohem Komfort. Damit das auf Dauer so bleibt, lesen Sie
bitte sorgfältig die Bedienungsanleitung. Falls dennoch
einmal Probleme auftauchen sollten, wenden Sie sich
bitte an Ihren Installateur. Er hilft Ihnen jederzeit gerne
weiter.
Ihr Installateur ist einmal nicht erreichbar? Dann ist unser
Kundendienst rund um die Uhr für Sie da!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Buderus
Produkt!
Ihr Buderus Team
Inhaltsverzeichnis
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
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Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeine Sicherheitshinweise und
Symbolerklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.1 Symbolerklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.2 Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2 Angaben zum Gerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2.1 CE-Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch . . . . . . . . . . . . 5
2.3 Benennung des Heizkessels . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2.4 Wasserqualität
(Füll- und Ergänzungswasser) . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2.5 Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
3 Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
3.1 Elemente des Bedienfelds . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
3.2 Temperaturen einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
3.2.1 Warmwasser-Sollwert vorgeben . . . . . . . . . . . . . 7
3.2.2 Kesselwassertemperatur einstellen . . . . . . . . . . . 8
3.3 Werte am Display anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
3.4 Manueller Betrieb (Notbetrieb) . . . . . . . . . . . . . . 10
3.5 Pumpennachlaufzeit einstellen . . . . . . . . . . . . . . 11
3.6 Zusätzliche Bedieneinheit (RCxx) . . . . . . . . . . . . 11
4 Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
4.1 Betriebsdruck prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
4.2 Heizungsanlage nachfüllen und entlüften . . . . . 12
5 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen . . . . . . . . . 14
5.1 Heizungsanlage am Regelgerät außer Betrieb
nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14
5.2 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb
nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14
5.3 Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
6 Inspektion und Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
6.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig? . . . . 15
6.2 Reinigung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
7 Betriebs- und Störungsmeldungen . . . . . . . . . . . . . 16
7.1 Betriebsmeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
7.2 Störungen erkennen und zurücksetzen . . . . . . . 17
Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Wegweiser zur Anleitung
Montage und Wartungen dürfen nur durch von Buderus
autorisierten Fachkräften ausgeführt werden.
V Diese Logano plus Bedienungsanleitung vor der
Bedienung sorgfältig durchlesen.
V Anleitung für späteres Nachschlagen aufbewahren.
1
Sicherheitshinweise und Symbolerklärung
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
4
1 Sicherheitshinweise und Symbolerklärung
1.1 Symbolerklärung
Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr, die
auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung
nicht befolgt werden.
Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden auftre-
ten können.
Warnung bedeutet, dass leichte Personenschäden
oder schwere Sachschäden auftreten können.
Gefahr bedeutet, dass schwere Personenschäden
auftreten können. In besonders schweren Fällen
besteht Lebensgefahr.
Hinweise enthalten wichtige Informationen in solchen Fällen,
in denen keine Gefahren für Mensch oder Gerät drohen.
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Explosionsgefahr bei Gasgeruch
V Gashahn schließen (Æ Seite 14).
V Fenster und Türen öffnen.
V Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker
ziehen, nicht telefonieren oder klingeln.
V Offene Flammen löschen! Nicht rauchen! Kein Feuer-
zeug anzünden!
V Von außerhalb Hausbewohner warnen, aber nicht
klingeln! Gasversorgungsunternehmen und zugelasse-
nen Fachbetrieb anrufen.
V Bei hörbarem Ausströmen unverzüglich das Gebäude
verlassen. Betreten durch Dritte verhindern, Polizei und
Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes informieren.
Gefahr bei Abgasgeruch
V Heizkessel ausschalten (Æ Seite 14).
V Fenster und Türen öffnen.
V Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
Gefahr durch Explosion entzündlicher Gase
V Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur durch einen
zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
Explosive oder leicht brennbare Materialien
V Keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten in der
Nähe des Heizkessels lagern.
V Mindestabstände zu brennbaren Materialien einhalten.
Gefahr durch elektrischen Strom bei geöffnetem
Heizkessel
V Bevor der Heizkessel geöffnet wird:
Die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter
stromlos schalten und die Heizungsanlage über die
entsprechende Haussicherung vom Stromnetz tren-
nen. Es genügt nicht, das Regelgerät auszuschalten.
V Die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wieder-
einschalten sichern.
Schäden durch Bedienfehler
Bedienfehler können zu Personenschäden und/oder
Sachschäden führen.
V Sicherstellen, dass Kinder das Gerät nicht unbeauf-
sichtigt bedienen oder damit spielen.
V Sicherstellen, dass nur Personen Zugang haben, die in
der Lage sind, das Gerät sachgerecht zu bedienen.
Aufstellung, Betrieb
V Gerät nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb auf-
stellen lassen.
V Abgasführende Teile nicht ändern.
V Gerät nicht ohne ausreichende Menge Wasser betrei-
ben.
V
Nur zugelassene Brennstoffe laut Typschild verwenden.
V Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und
Wänden nicht verschließen oder verkleinern.
Inspektion/Wartung
V Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspekti-
onsvertrag mit einem zugelassenen Fachbetrieb
abschließen und das Gerät jährlich warten lassen.
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträg-
lichkeit der Anlage verantwortlich.
V Sicherheitshinweise aus der Montage- und Wartungs-
anleitung im Kapitel „Wartung und Reinigung“ beach-
ten.
V Nur Originalersatzteile verwenden.
Verbrennungs-/Raumluft
V Verbrennungs-/Raumluft frei von aggressiven Stoffen
halten (z. B. Halogenkohlenwasserstoffe, die Chlor-
oder Fluorverbindungen enthalten). Korrosion wird so
vermieden.
Sicherheitshinweise im Text werden mit
einem grau hinterlegtem Warndreieck ge-
kennzeichnet und umrandet.
Hinweise im Text werden mit nebenstehen-
dem Symbol gekennzeichnet. Sie werden
durch horizontale Linien ober- und unterhalb
des Textes begrenzt.
2
Angaben zum Gerät
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
5
2 Angaben zum Gerät
2.1 CE-Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebs-
verhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergän-
zenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde
mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen. Die Konformi-
tätserklärung des Produktes kann im Internet unter
www.buderus.de/konfo abgerufen oder bei der zuständi-
gen Buderus-Niederlassung angefordert werden.
2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Der Logano plus GB202-62/95 ist für die Erwärmung von
Heizwasser und die Warmwasserbereitung, z. B. für Ein-
oder Mehrfamilienhäuser konzipiert. Eine andere Verwen-
dung ist nicht bestimmungsgemäß.
Der Heizkessel kann mit einer Bedieneinheit RCxx, Loga-
matic 4121 oder einem Ein/Aus-Temperaturregler (24 V)
ausgerüstet werden (Zubehör).
2.3 Benennung des Heizkessels
Die Bezeichnung des Heizkessels setzt sich aus den
folgenden Teilen zusammen:
2.4 Wasserqualität
(Füll- und Ergänzungswasser)
Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Stö-
rungen im Heizkessel und Beschädigungen des Wärme-
tauschers oder der Warmwasserversorgung durch u. a.
Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen.
Brunnen und Grundwasser sind als Füllwasser nicht
geeignet.
Um das Gerät über die gesamte Lebensdauer vor Kalk-
schäden zu schützen und einen störungsfreien Betrieb
zu gewährleisten, muss die Gesamtmenge an Härte-
bildnern im Füll- und Ergänzungswasser des Heizkreis-
laufs begrenzt werden.
Zur Überprüfung der zugelassenen Wassermengen in
Abhängigkeit der Füllwasserqualität dient das Diagramm
in Bild 1.
Bild 1 Anforderungen an Kessel-Füllwasser für
Einzelkessel bis 100 kW
1 Wasservolumen über die gesamte Lebensdauer des Heiz-
kessels (in m
3
)
2 Wasserhärte (in °dH)
3 Unbehandeltes Wasser
4 Oberhalb der Grenzkurve sind Maßnahmen erforderlich.
Systemtrennung direkt unter dem Heizkessel mit Hilfe
eines Wärmetauschers vorziehen. Ist dies nicht möglich,
bei der Buderus-Niederlassung nach freigegebenen Maß-
nahmen erkundigen. Ebenso bei Kaskadenanlagen.
Ist die tatsächlich benötigte Füllwassermenge größer
als das Wasservolumen über die Lebensdauer, ist eine
Wasserbehandlung erforderlich. Dabei sind nur durch
Buderus freigegebene Chemikalien, Wasseraufberei-
tungsmittel o. Ä. einsetzbar. An Buderus wenden, um
freigegebene Maßnahmen zur Wasserbehandlung zu
erfragen.
Es ist nicht gestattet, das Wasser mit Mitteln wie z. B.
pH-Wert erhöhenden/senkenden Mitteln (chemischen
Zusatzstoffen oder Frostschutzmitteln) zu behandeln.
Anlage vor dem Füllen gründlich spülen.
2.5 Entsorgung
V Verpackungsmaterialien des Heizkessels umweltge-
recht entsorgen.
V Komponenten der Heizungsanlage, die ausgetauscht
werden müssen, durch eine autorisierte Stelle umwelt-
gerecht entsorgen lassen.
GB: Gas-Brennwertkessel
202: Typ
62, 95: Maximale Heizleistung in kW
3
0
0
< 100 kW
< 50 kW
3
Bedienung
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
6
3 Bedienung
3.1 Elemente des Bedienfelds
Hinter der Blende der Regelung befindet sich der Basis-
controller (BC10), der die Grundbedienung der Hei-
zungsanlage oder des Heizkessels
Logano plus GB202-62/95 ermöglicht.
V Blende des Regelgerätes hochklappen, um an das
Bedienfeld des Basiscontrollers zu gelangen.
Bild 2 Bedienelemente am Basiscontroller BC10
1 Betriebsschalter (An/Aus)
2 Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
3 LED „Warmwasserbereitung“
4 Display zur Statusanzeige
5 Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
6 LED „Wärmeanforderung“
7 Abdeckung des Steckplatzes für Bedieneinheit RCxx
8 LED „Brenner“ (An/Aus)
9 Anschlussbuchse für Diagnosestecker
10 Taste „Statusanzeige“
11 Taste „Schornsteinfeger“ für Abgastest und Handbetrieb
12 Taste „Reset“ (Entstörtaste)
Betriebsschalter
Mit dem Betriebsschalter [1] den Heizkessel ein- und aus-
schalten.
Taste „Reset“
Neustart des Heizkessels im Falle einer Störung mit Hilfe
der Taste „Reset“ [12].
Dies ist nur bei verriegelnden Fehlern (Displayanzeige
blinkt) erforderlich. Blockierende Fehler setzen sich
selbsttätig zurück, wenn die Ursache beseitigt ist. Das
Display zeigt „rE“ an, während der Reset durchgeführt
wird.
d-Taste „Schornsteinfeger“
Mit der Taste
d [11] kann der Heizkessel in den manuel-
len Betrieb (Handbetrieb) genommen werden, wenn z. B.
die Regelung der Heizungsanlage (z. B. Bedieneinheit)
defekt ist (Æ Tab. 4, Seite 10).
e-Taste „Statusanzeige“
Mit der Taste
e [10] die aktuelle Kesselwassertempera-
tur, den aktuellen Betriebsdruck usw. im Display anzeigen
lassen (Æ Tab. 3.3, Seite 9).
Anschlussmöglichkeit für Diagnosestecker
Hier kann der Heizungsfachmann einen Diagnosestecker
(Service Tool) anschließen [9].
LED „Brenner“ (An/Aus)
Die LED „Brenner“ (An/Aus) [8] signalisiert den Betriebs-
zustand des Brenners.
Die LED leuchtet, wenn der Brenner in Betrieb ist und das
Kesselwasser erwärmt wird.
Die LED ist aus, wenn das Kesselwasser im gewünschten
Temperaturbereich ist oder keine Wärmeanforderung vor-
liegt.
LED „Wärmeanforderung“
Die LED „Wärmeanforderung“ [6] leuchtet, wenn durch
die Regelung ein Wärmebedarf angefordert wurde (z. B.
wenn die zu beheizenden Räume zu kühl werden).
Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
Mit dem Drehknopf für die maximale Kesselwassertempe-
ratur [5] die obere Grenztemperatur des Kesselwassers
einstellen (Æ Kapitel 3.2.2). Die Einheit ist °C.
Display
Am Display [4] Status und Werte der Heizungsanlage
ablesen. Im Falle einer Störung zeigt das Display direkt
den Fehler in Form eines Störungs-Codes an. Bei verrie-
gelnden Fehlern blinkt die Statusanzeige.
Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
Mit dem Drehknopf für Warmwasser-Sollwert [2] wird die
gewünschte Temperatur des Warmwassers vorgegeben
(Æ Kapitel 3.2.1). Die Einheit ist °C.
LED „Warmwasserbereitung“
Die LED „Warmwasserbereitung“ [3] leuchtet, wenn ein
Wärmebedarf im Warmwasser entstanden ist (z. B. wenn
warmes/heißes Wasser benötigt wird).
Bei einer Heizungsanlage mit mehreren Heiz-
kesseln (Kaskadensystem) müssen die Ein-
stellungen am Regelgerät jedes Heizkessels
vorgenommen werden.
6 720 617 694-01.1RS
1
2 3 4 5 6
12 11 10 9 8 7
Wenn der Brenner nach dem Zurücksetzen der
Störung nochmals auf Störung geht, siehe
Kapitel 7. Gegebenenfalls den zugelassenen
Fachbetrieb mit der Störungsbeseitigung be-
auftragen.
3
Bedienung
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
7
3.2 Temperaturen einstellen
3.2.1 Warmwasser-Sollwert vorgeben
V Mit dem Drehknopf für Warmwasser-Sollwert [1] die
gewünschte Temperatur des Warmwassers im Warm-
wasserspeicher einstellen.
Bild 3 Drehknopf Warmwasser-Sollwert
Die LED [2] unterhalb des Drehknopfes leuch-
tet, wenn Warmwasser nachgeladen wird oder
die Warmwassertemperatur unterhalb des
Sollwertes liegt (Wärmeanforderung).
6 720 617 694-04.1RS
1
2
Zustand Erläuterung LED
0 Aus Keine Versorgung mit Warmwasser (nur Heizbetrieb). Aus
Eco
Energiesparbetrieb
1)
,
Warmwassertemperatur 60 °C
1) Das Heizprogramm (Schaltuhr) des Raumcontrollers bleibt aktiv, dadurch wird im Nachtbetrieb kein Warmwasser bereitet.
Das Warmwasser wird erst wieder auf 60 °C aufgeheizt, wenn
die Temperatur deutlich abgesunken ist. Dadurch wird die
Anzahl der Brennerstarts reduziert und Energie eingespart.
Allerdings kann das Wasser im ersten Moment etwas kälter
sein.
An
2)
2) Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn Warmwasser nachgeladen wird oder die Warmwassertemperatur unterhalb des
Sollwertes liegt (Wärmeanforderung).
30 – 60 Direkte Einstellung am BC10
1)
in °C
Die Temperatur wird am BC10 fest eingestellt und kann mit
einer Bedieneinheit nicht verändert werden.
An
2)
Aut Vorgabe über Bedieneinheit
1)
(Voreinstellung)
Die Temperatur wird an der Bedieneinheit (RCxx) eingestellt.
Wenn keine Bedieneinheit angeschlossen ist, gilt 60 °C als
maximale Warmwassertemperatur.
An
2)
Tab. 1 Einstellungen am Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
3
Bedienung
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
8
3.2.2 Kesselwassertemperatur einstellen
V Am Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
[1] die obere Grenztemperatur des Kesselwassers für
den Heizbetrieb entsprechend Tab. 2 einstellen.
Bild 4 Bedienfeld des Basiscontrollers
1 Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
Vorsicht: Anlagenschaden bei Fußbodenhei-
zung durch Überhitzung der Rohrleitungen!
V Bei Fußbodenheizung die maximale Kessel-
wassertemperatur nicht über 40 °C einstel-
len.
Um Energie zu sparen, stellen Sie die maxi-
male Kesselwassertemperatur so niedrig ein,
dass es immer noch warm genug ist.
Wenn die Temperatur zu niedrig eingestellt
ist, kann die gewünschte Raumtemperatur
nicht erreicht werden.
Weitere Hinweise zum Energiesparen finden
Sie in der Bedienungsanleitung der Bedien-
einheit oder des Regelgerätes.
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1
Regler-
stellung
Einstellung
für
Erläuterung
0 Heizbetrieb ist ausgeschaltet
(ggf. nur Warmwasserbetrieb).
40 Fußbodenhei-
zung
Gewünschte Kesselwasser-
temperatur in °C
75 – 90 Radiatoren
90 Konvektoren
Aut Fußbodenhei-
zung
Radiatoren
Konvektoren
Die Temperatur wird mit einer
Bedieneinheit RCxx automa-
tisch über die Heizkurve ermit-
telt. Wenn keine Bedieneinheit
angeschlossen ist, gilt 90 °C
als maximale Kesselwasser-
temperatur.
Tab. 2 Einstellungen am Drehknopf für maximale
Kesselwassertemperatur
3
Bedienung
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
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3.3 Werte am Display anzeigen
Mit der Taste e [1] können Informationen über den
Betriebszustand des Heizkessels am Display abgerufen
werden. Es werden die aktuell gemessenen Werte ange-
zeigt:
Kesselwassertemperatur (Daueranzeige)
Betriebsdruck
Betriebscode
Bild 5 Basiscontroller BC10
1 Taste „Statusanzeige“
Statusanzeigen
Schritt Display
[\/2/4| Aktuell gemessene Vorlauftem-
peratur in °C.
e
[p/1.6| Aktuell gemessener Betriebs-
druck in bar.
e
[-/h/\| Betriebscode (In diesem Fall:
Heizkessel ist in Heizbetrieb).
e
oder
5 Minuten
warten
[\/2/4| Zurück ins Menü: Aktuell gemes-
sene Vorlauftemperatur.
Tab. 3 Infos über den Betriebszustand ablesen
6 720 617 694-02.1R
S
1
3
Bedienung
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
10
3.4 Manueller Betrieb (Notbetrieb)
Im manuellen Betrieb kann die Heizungsanlage unabhän-
gig von einer Bedieneinheit (RCxx) betrieben werden
(Notbetrieb bei einer Störung der Bedieneinheit). Der
Heizkessel wird mit der am Drehknopf für maximale Kes-
selwassertemperatur eingestellten Temperatur als Soll-
wert betrieben. Die Heizungsanlage darf nur für eine kurze
Dauer im manuellen Betrieb bleiben.
Warnung: Anlagenschaden durch Frost!
Die Heizungsanlage kann bei einem Netz-
ausfall oder durch Ausschalten der Versor-
gungsspannung einfrieren.
V Damit die Heizungsanlage in Betrieb
bleibt, manuellen Betrieb nach dem Ein-
schalten erneut aktivieren (insbesondere
bei Frostgefahr).
Menü manueller Betrieb ein-/ausschalten
Schritt Display
[\/2/4| Aktuell gemessene Vorlauftemperatur in °C.
d > 5 Sekunden [/2/4} Aktivieren des manuellen Betriebs: Taste d länger als 5 Sekunden gedrückt halten.
Sobald rechts unten im Display ein blinkender Punkt erscheint, ist der manuelle Be-
trieb aktiviert.
d > 2 Sekunden [\/2/4| Beenden des manuellen Betriebs
(nach einer Netzunterbrechung wird der manuelle Betrieb ebenfalls beendet).
Tab. 4 Manueller Betrieb (Notbetrieb)
3
Bedienung
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
11
3.5 Pumpennachlaufzeit einstellen
Die Grundeinstellung der Pumpennachlaufzeit ist für die
meisten Situationen geeignet.
Ausnahme bei raumtemperaturgeführter Rege-
lung:
Wenn Frostgefahr für Teile der Heizungsanlage besteht,
die außerhalb des Erfassungsbereichs des Raumtempe-
raturreglers liegen (z. B. Heizkörper in der Garage), muss
die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden eingestellt wer-
den (Æ Tab. 5).
3.6 Zusätzliche Bedieneinheit (RCxx)
Bei Verwendung einer zusätzlichen Bedieneinheit ist der
Basiscontroller (BC10) wie folgt einzustellen:
V Beide Drehknöpfe am Basiscontroller [1 und 2] in Stel-
lung „AUT“ stellen, damit alle Einstellungen über die
Bedieneinheit vorgenommen werden können.
V Betriebsschalter [3] in Stellung „1“ setzen (Ein).
An der Bedieneinheit empfehlen wir, Folgendes zu prüfen
oder einzustellen:
Betriebsart Automatik
gewünschte Raumtemperatur
gewünschte Warmwassertemperatur
gewünschtes Heizprogramm
Bild 6 Bedienfeld Basiscontroller
Bei außentemperaturgeführter Regelung
und Temperaturen unter 3 °C wird die Pum-
pe automatisch dauerhaft eingeschaltet.
Menü Einstellungen
Schritt Display
[\/2/4| Aktuell gemessene Vorlauftemperatur in °C (Anzeige im Normalbetrieb)
e e
(2 mal)
[\f//5| Pumpennachlaufzeit in Minuten
Taste d drücken für [f/d1| (24 Stunden)
Taste
c gedrückt halten bis zur gewünschten Pumpennachlaufzeit (mindestens [f//0| = 15
Sekunden)
e e
(2 mal)
oder
5 Minuten
warten
[\/2/4| Zurück in den Normalbetrieb
Tab. 5 Pumpennachlaufzeit
Die Bedienungsanleitung der Bedieneinheit
beschreibt, wie diese Einstellungen vorge-
nommen werden und welchen Nutzen diese
Einstellungen haben.
V Bedienungsanleitung der Bedieneinheit
lesen und beachten.
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3
1
4
Betrieb
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
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4Betrieb
Um die Heizungsanlage betriebsbereit zu halten, kontrol-
lieren Sie den Betriebsdruck regelmäßig.
4.1 Betriebsdruck prüfen
Bei neu befüllten Heizungsanlagen den Betriebsdruck
erst täglich und dann in immer größer werdenden Interval-
len prüfen. Der maximale Druck in der Heizungsanlage,
der unmittelbar am Heizkessel gemessen wird, darf
2,5 bar nicht überschreiten. Der Betriebsdruck kann am
Display des Bedienfelds abgelesen werden.
Bild 7 Baugruppe (optional) im Rücklauf
1 Manometer
V Die Taste e [1] drücken.
Das Display zeigt den Betriebsdruck
(z. B. P1.5 für 1,5 bar).
V Bei einem Betriebsdruck unter 1,0 bar Heizungsanlage
befüllen(Æ Kapitel 4.2).
V Die Taste
e [1] 2-mal drücken oder 5 Minuten warten,
um in den Normalbetrieb zurück zu kehren.
Bild 8 Basiscontroller BC10
1 Taste „Statusanzeige“
4.2 Heizungsanlage nachfüllen und entlüften
Wenn ein Manometer [1] im Rücklauf ange-
bracht ist, kann der Betriebsdruck auch hier
abgelesen werden.
Betriebsdruck
Mindestdruck (bei kalter Anlage) 1,0 bar
Empfohlener Betriebsdruck 1,5 bar
Maximaldruck 2,5 bar
Tab. 6 Grenzwerte für den Betriebsdruck
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S
1
Warnung: Gesundheitsgefahr durch Ver-
unreinigung des Trinkwassers!
V Von einer Heizungsfachfirma zeigen las-
sen, wie die Heizungsanlage mit Wasser
befüllt wird.
Vorsicht: Anlagenschaden durch ungeeig-
netes Füll- und Ergänzungswasser!
V Das Nachfüllen der Heizungsanlage von
der Fachfirma durchführen lassen, wenn
das Füllwasser behandelt wurde.
4
Betrieb
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
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V Einen mit Wasser gefüllten Schlauch [2] an den Füll-
und Entleerhahn am Rücklauf [1] des Kessels anschlie-
ßen.
V Füll- und Entleerhahn öffnen.
V Wasserhahn vorsichtig öffnen und die Heizungsanlage
langsam befüllen. Dabei Druckanzeige für den Heiz-
kreis beachten (Æ Kapitel 4.1).
V Die Grenzwerte für den Betriebsdruck beachten
(Æ Tabelle 6, Seite 12).
V Wasserhahn und Füll- und Entleerhahn schließen.
V Heizungsanlage über die Entlüftungsventile an den
Heizkörpern entlüften. Hierbei im untersten Stockwerk
des Gebäudes beginnen und dies anschließend
jeweils ein Stockwerk höher fortsetzen.
V Betriebsdruck erneut ablesen. Wenn der Druck unter
1,0 bar liegt, muss die Heizungsanlage, wie oben
beschrieben, weiter aufgefüllt werden.
V Wasserhahn schließen.
V Füll- und Entleerhahn des Heizkessels schließen.
V Schlauch abziehen, Schlauchtülle abschrauben und
aufbewahren, Verschlusskappe aufschrauben.
Wenn der Heizkessel ungefähr eine Woche in Betrieb
war und das Display einen niedrigeren Druck als 1,0 bar
anzeigt, muss die Anlage aufgefüllt werden. Das Absinken
des Drucks in einer Heizungsanlage wird durch das Aus-
treten von Luftblasen über Verschraubungen und (auto-
matischen) Entlüfter verursacht. Auch der im frischen
Heizwasser enthaltene Sauerstoff wird nach einiger Zeit
aus dem Heizwasser austreten und bewirken, dass der
Druck in der Heizungsanlage sinkt.
Es ist also normal, dass die Heizungsanlage nach Inbe-
triebnahme einige Male nachgefüllt werden muss. Danach
muss die Anlage durchschnittlich einmal pro Jahr nachge-
füllt werden.
Wenn die Heizungsanlage jedoch häufiger aufgefüllt wer-
den muss, liegt vermutlich ein Wasserverlust infolge von
Undichtheit oder infolge eines defekten Druckausdeh-
nungsgefäßes vor. In diesem Fall ist es wichtig, die Ursa-
che möglichst schnell beheben zu lassen.
Benachrichtigen Sie Ihre Heizungsfachfirma.
Bild 9 Füll- und Entleerhahn öffnen
Das anschließende Entlüften der Heizungs-
anlage ist sehr wichtig, da sich sämtliche Luft
der Heizungsanlage beim Befüllen im höchs-
ten Punkt sammelt.
5
Heizungsanlage außer Betrieb nehmen
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
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5 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen
5.1 Heizungsanlage am Regelgerät außer Betrieb nehmen
Die Heizungsanlage am Regelgerät außer Betrieb neh-
men. Mit der Außerbetriebnahme des Regelgerätes wird
der Brenner automatisch mit abgeschaltet. Nähere Infor-
mationen zur Bedienung des Regelgerätes siehe
Kapitel 4.
V Blende des Regelgerätes hochklappen, um an das
Bedienfeld des Basiscontrollers zu gelangen.
V Betriebsschalter (Æ Bild 2, [1] Seite 6) am Bedienfeld
des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
V Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn schließen.
Bild 10 Gashahn
1 Gashahn geschlossen
2 Gashahn geöffnet
Wenn die Heizungsanlage bei Frostgefahr längere Zeit
außer Betrieb genommen wird, muss die Heizungsanlage
zusätzlich entleert werden.
V Den automatischen Entlüfter am höchsten Punkt der
Heizungsanlage öffnen.
V Das Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage
mit Hilfe des Füll- und Entleerhahns oder des Heizkör-
pers ablassen.
Bild 11 Heizungsanlage bei Frostgefahr entleeren
5.2 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen
V Hauptabsperreinrichtung für Gas schließen.
V Die Heizungsanlage nur bei einem Notfall über die
Sicherung des Aufstellraumes oder den Heizungsnot-
schalter abschalten.
5.3 Entsorgung
V Nicht mehr benötigte Komponenten der Heizungsan-
lage umweltgerecht entsorgen.
Warnung: Anlagenschaden durch Frost!
Die Heizungsanlage kann, z. B. bei
einem Netzausfall, Ausschalten der Versor-
gungsspannung, fehlerhafter Gasversor-
gung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit
einfrieren!
V Sicherstellen, dass die Heizungsanlage
ständig in Betrieb ist (insbesondere bei
Frostgefahr).
7 746 800 040-134.1RS
6
Inspektion und Wartung
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
15
6 Inspektion und Wartung
6.1 Warum ist regelmäßige Wartung
wichtig?
Aus den folgenden Gründen müssen Heizungsanlagen
regelmäßig gewartet werden:
um einen hohen Wirkungsgrad zu erhalten und die Hei-
zungsanlage sparsam (niedriger Brennstoffverbrauch)
zu betreiben,
um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen,
um die umweltfreundliche Verbrennung auf hohem
Niveau zu halten.
6.2 Reinigung und Pflege
Um den Heizkessel zu säubern, kann die Verkleidung mit
einem nassen Tuch (Wasser/Seife) gereinigt werden. In
jedem Fall keine scheuernden oder aggressiven Reini-
gungsmittel, die die Lackierung oder Kunststoffteile
beschädigen, verwenden.
Vorsicht: Anlagenschaden durch fehlende
oder mangelhafte Reinigung und Wartung!
V Heizungsanlage einmal jährlich von einer
Fachfirma inspizieren, warten und reinigen
lassen.
V Wir empfehlen, einen Vertrag über eine
jährliche Inspektion und eine bedarfsorien-
tierte Wartung abzuschließen.
7
Betriebs- und Störungsmeldungen
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
16
7 Betriebs- und Störungsmeldungen
7.1 Betriebsmeldungen
Im normalen Betriebszustand zeigt das Display die aktu-
elle Kesselwassertemperatur an.
V Die
Taste e [1] 2-mal drücken, bis im Normalfall eine
Betriebsmeldung für den aktuellen Zustand der Hei-
zungsanlage gemäß Tab. 7 erscheint (z. B. [-/h\| für
Heizkessel im Heizbetrieb).
Das Display zeigt den Betriebszustand (z. B. eine Stö-
rung) in zwei dreistelligen Codes an.
Wie Störungen zurückgesetzt werden können, steht in
Kapitel 7.2.
V Die
Taste e [1] mehrfach drücken, um aus dem Menü
„Info“ zu gelangen (Æ Kapitel 3.3).
Bild 12 Bedienfeld Basiscontroller
6 720 617 694-06.1RS
1
Display-
anzeige
Bedeutung des Displaywerts
=/– Normalbetrieb
[-/h/\| Heizkessel im Heizbetrieb
[=/h/\| Heizkessel im Warmwasserbetrieb
0 Normalbetrieb
[0/a/\| Brennerintervallschaltung, 10 Minuten ab
Brennerstart
[0/c/\| Brenner wird gestartet
[0/e/\| Der Heizkessel befindet sich in Betriebs-
bereitschaft und Wärmebedarf ist vorhan-
den. Es wird jedoch zu viel Energie
geliefert.
[0/h/\] Betriebsbereitschaft (kein Wärmebedarf
vorhanden)
[0/l/\| Gasarmatur wird geöffnet
[0/u/\| Initialisierung der Regelung
[0/y/\| Vorlauftemperatur höher als eingestellt
– Servicebetrieb
[-/a/\] (mit einem stetigen Punkt rechts unten)
Heizkessel im Servicebetrieb (Schorn-
steinfegerbetrieb)
– Handbetrieb
[-/h/} (mit einem blinkenden Punkt rechts
unten) Heizkessel im Handbetrieb
Tab. 7 Betriebsmeldungen
H/E Wartungsmeldungen
[2/e/\|
[h//7/|
Heizungsanlage befüllen, Soll >1 bar
[h//3/| Servicebesuch erforderlich
[h/11/| Durchfluss- oder Kaltwasserfühler-Stö-
rung, die Funktion übernimmt die Soft-
ware des Heizkessels.
[h/12/| Warmhaltetemperaturfühler-Störung, die
Funktion übernimmt die Software des
Heizkessels.
A Störmeldungen von externen Geräten
(z. B. Bedieneinheit RCxx)
[a11\| Störung: Zeit nicht eingestellt (z. B. durch
einen längeren Stromausfall)
Reset
[\/r/e| Reset
Display-
anzeige
Bedeutung des Displaywerts
Tab. 7 Betriebsmeldungen
7
Betriebs- und Störungsmeldungen
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
17
7.2 Störungen erkennen und zurücksetzen
Die Störungsmeldungen sind am blinkenden Display
erkennbar und beginnen mit einem anderen Zeichen als:
–„0
–„
–„=
Beispiel: „[6/a\|“ = der Brenner startet nicht.
V Die Taste „Reset“ für etwa 5 Sekunden drücken, um
die Störung zurückzusetzen.
Das Display zeigt „[/r/e/|“. Der Feuerungsautomat ver-
sucht, die Störung zurückzusetzen. Wenn das Display
anschließend eine normale Betriebsmeldung anzeigt, ist
die Störung beseitigt.
Kann eine Störung nicht selbst behoben werden oder
wird im Display ein nicht in der Tabelle genannter Display-
code anzeigt, beauftragen Sie eine Heizungsfachfirma mit
der Störungsbeseitigung.
Bild 13 Störung mit Taste „Reset“ zurücksetzen
Wenn sich die Störung nicht zurücksetzen lässt:
V Störungsmeldung notieren und Heizungsfachmann
benachrichtigen.
7 747 010 720-76.1RS
Warnung: Anlagenschaden durch Frost!
Die Heizungsanlage kann bei Frost einfrie-
ren, wenn sie nicht in Betrieb ist, z. B. durch
eine Störabschaltung.
V Wenn die Heizungsanlage aufgrund einer
Störabschaltung mehrere Tage im abge-
schalteten Zustand verweilt, das Heizwas-
ser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage
ablassen, um sie bei Frostgefahr vor dem
Einfrieren zu schützen.
Stichwortverzeichnis
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
18
Stichwortverzeichnis
A
Anlagendruck (Betriebsdruck) prüfen............................... 12
B
Bedienung..................................................................... 6
D
Diagnosestecker............................................................. 6
Display.......................................................................... 6
E
Entsorgung .................................................................... 5
F
Frost........................................................................... 14
Frostgefahr
.................................................................. 17
Fußbodenheizung ........................................................... 8
H
Heizungsanlage entlüften ............................................... 12
Heizungsanlage füllen.................................................... 12
I
Inspektion und Wartung................................................. 15
K
Kesselwassertemperatur, maximale.................................... 6
Konvektoren................................................................... 8
L
LED „Brenner“................................................................ 6
LED „Wärmeanforderung“................................................ 6
LED „Warmwasserbereitung“
........................................... 6
M
Manueller Betrieb (Notbetrieb)........................................ 10
Maximale Kesselwassertemperatur .................................... 8
N
Notfall ......................................................................... 14
R
Radiatoren..................................................................... 8
Reinigung und Pflege .................................................... 15
Reset (Taste)
................................................................. 6
S
Schornsteinfeger (Taste).................................................. 6
Sicherheitshinweise
........................................................ 4
Sommerbetrieb
............................................................... 8
Statusanzeige (Taste)
...................................................... 6
Störungen
................................................................... 16
Symbolerklärung
............................................................. 4
W
Warmwasser-Sollwert ..................................................... 6
Wasser nachfüllen ........................................................ 12
Wasserqualität
............................................................... 5
Logano plus GB202-62/95- Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
19
Notizen
Deutschland
Bosch Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland
Sophienstraße 30-32
D-35576 Wetzlar
www.buderus.de
info@buderus.de
Luxemburg
Ferroknepper Buderus S.A.
Z.I. Um Monkeler
20, Op den Drieschen
B.P. 201
L-4003 Esch-sur-Alzette
www.buderus.lu
blf@buderus.lu
Österreich
Buderus Austria Heiztechnik GmbH
Karl-Schönherr-Str. 2
A-4600 Wels
Technische Hotline: 0810 - 810 - 444
www.buderus.at
office@buderus.at
Schweiz
Buderus Heiztechnik AG
Netzibodenstr. 36
CH-4133 Pratteln
www.buderus.ch
info@buderus.ch
10

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