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Hilfe und Lehrgänge
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Neuerungen
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Neuerungen in CS6
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Native 64-Bit-Unterstützung
Verarbeitung größerer Dateien
Verbesserte Speicherverarbeitung
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Neuerungen in Adobe Illustrator für Creative Cloud
Verpackungsdateien
Einbettung von Bildern aufheben
Verknüpfungenbedienfeld – Verbesserungen
Leistungssystem Adobe Mercury
Verbesserte Benutzeroberfläche
Vereinfachte Workflows
Muster
Verlauf auf einer Kontur
Bildnachzeichner
Gaußscher Weichzeichner
Neue oder verbesserte Profile und Komponenten
Neuerungen in Adobe Illustrator für Creative Cloud
Diese Eigenschaft ist in Adobe Illustrator CS6 nur für Adobe Creative Cloud-Mitglieder und Benutzer, die sich für einzelne Produkte registriert
haben, verfügbar. Wie Sie der Adobe Creative Cloud beitreten, erfahren Sie unter Adobe Creative Cloud.
Verpackungsdateien
Erfassen Sie alle verwendeten Dateien, einschließlich verknüpfte Grafiken und Schriftarten, in einem einzigen Ordner für schnellen Zugriff. Wählen
SieDatei > Verpacken, um alle Elemente an einem einzigen Speicherort zu erfassen. SieheVerpackungsdateien.
Einbettung von Bildern aufheben
Ersetzen Sie eingebettete Bilder durch Verknüpfungen zu ihren extrahierten PSD- oder TIFF-Dateien. Wählen Sie ein eingebettetes Bild aus und
wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeldmenü „Einbettung aufheben“ oder klicken Sie in der Systemsteuerung „Einbettung aufheben“
an. SieheEinbettung von Bildern aufheben.
Verknüpfungenbedienfeld – Verbesserungen
Zeigen Sie zusätzliche Informationen zu platziertem Bildmaterial direkt im Verknüpfungenbedienfeld an, um sie nachzuverfolgen.
SieheVerknüpfungsinformationen.
Leistungssystem Adobe Mercury
Das Leistungssystem Adobe Mercury ist eine Kombination aus Lösungen, die Illustrator schneller und interaktiver machen und die größere Dateien
verarbeiten können.
Die Verarbeitung ist unter Windows- und Macintosh 64-Bit-Betriebssystemen insgesamt schneller. Illustrator kann
jetzt mehr als 3 GB RAM nutzen.
Bei gleichzeitiger Verarbeitung großer Dateien sind Fehler aufgrund eines unzureichenden Arbeitsspeichers
weniger wahrscheinlich. Bei komplexen Aufgaben wie der Verpackungsgestaltung, großformatigen Grafiken oder Kartografie ist die Leistung
verbessert.
Fehler wegen zu wenig Arbeitsspeicher treten beim Rastern, Exportieren oder bei der gleichzeitigen
Bearbeitung mehrerer großer Dateien seltener auf.
Weitere Informationen enthält das Video zum Thema Leistungssystem Adobe Mercury von Lynda.com.
Verbesserte Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche ist effizienter, übersichtlicher und besser konfigurierbar und macht das Arbeiten in Illustrator angenehmer. Weitere
Informationen zur verbesserten Benutzeroberfläche finden Sie unter Verbesserte Benutzeroberfläche.
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Beispiel der verbesserten Benutzeroberfläche: Konfigurierbare Helligkeitsstufen und entsprechende Arbeitsflächenfarben
Vereinfachte Workflows
Muster
Das Erstellen und Bearbeiten von Mustern ist jetzt noch einfacher, sodass Sie mehrere Stunden Arbeit sparen, da wiederholte und langwierige
Aufgaben wegfallen.
Um ein Muster aus der vorhandenen Grafik oder von Grund auf neu zu erstellen, verwenden Sie „Objekt“ > „Muster“ >„Erstellen“. Das neue Muster
wird dem Farbfeldbedienfeld hinzugefügt. Um ein Muster zu bearbeiten, doppelklicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf das Muster. Wählen Sie
alternativ das Muster aus und wählen Sie „Objekt“ > „Muster“ > „Muster bearbeiten“. Wenn Sie ein Muster erstellen oder bearbeiten, wechseln Sie
in den Musterbearbeitungsmodus, ähnlich wie beim Workflow zur Symbolbearbeitung. Über das Musteroptionenbedienfeld können Sie die
Einstellungen des Musters ändern und die Änderungen in Echtzeit anzeigen.
Weitere Informationen enthält das Video zum Thema Erstellen und Bearbeiten von Mustern von Lynda.com.
Erstellen von Mustern
Verlauf auf einer Kontur
Mit der Funktion „Verlauf auf einer Kontur“ können drei Arten von Verläufen auf eine Kontur angewendet werden. Sie müssen eine Kontur nicht
mehr erweitern, um sie zu füllen, und anschließend einen Verlauf darauf anwenden. Sie können über das Verlaufsbedienfeld („Fenster“ >
„Verlauf“) einen Verlauf auf eine Kontur anwenden:
Verlauf in Kontur anwenden: Verhält sich so, als wäre die Kontur auf ein gefülltes Objekt mit einem Verlauf erweitert worden.
Verlauf vertikal auf Kontur anwenden: Der Verlauf wird an der Kontur entlang angewendet.
Verlauf horizontal auf Kontur anwenden: Der Verlauf wird über die Breite der Kontur angewendet.
Weitere Informationen enthält das Video zum Thema Anwenden von Verläufen auf eine Kontur von Lynda.com.
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Anwenden eines Verlaufs auf eine Kontur
Bildnachzeichner
Mit dem neuen Workflow zum Umwandeln von Pixelbildern in Vektorpfade entstehen deutlich sauberere Nachzeichnungen. Die Ausgabe enthält
weniger Pfade und Ankerpunkte und weist eine bessere Farberkennung auf als beim interaktiven Nachzeichnen in früheren Versionen.
Weitere Informationen zum Workflow „Bildnachzeichner“ finden Sie unter Artikel, oder sehen Sie sich ein Video dazu unter Video von Lynda.com
an.
Gaußscher Weichzeichner
Der neue Effekt „Gaußscher Weichzeichner“ („Effekt“ > „Weichzeichnen“ >„Gaußscher Weichzeichner“) ist schnell und effizient. Aktivieren Sie das
Kontrollkästchen „Vorschau“, um den Gaußschen Weichzeichner anzuzeigen, der auf Bildmaterial in Echtzeit angewendet wird.
Neue oder verbesserte Profile und Komponenten
Mithilfe der verbesserten Profile und der zusätzlichen Komponentenbibliotheken können Sie neue Projekte schnell beginnen:
Im Dialogfeld „Neues Dokument“ („Datei“ > „Neu“) wurde ein neues Profil mit dem Namen „Geräte“ eingeführt. Das neue Profil
enthält Vorgaben für iPad, iPhone, Xoom, Fire, Nook und Galaxy.
Das Webprofil weist eine neue Standardgröße auf (960 x 560 Pixel).
Neues Muster und neue Pantone Plus™-Farbbibliotheken wurden hinzugefügt.
Weitere Informationen enthält das Video zu verbesserten Startprofilen und anderen Änderungen von Lynda.com.
Verbesserte Benutzeroberfläche
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Verbesserte und effizientere Benutzeroberfläche
Farbton und Helligkeit der Benutzeroberfläche
Bedienfelder
Das neue Benutzeroberflächen-Framework nutzt Leistungsverbesserungen und -vorteile wie eine native 64-Bit-Unterstützung, die die
Funktionalität und das Benutzererlebnis verbessern. Auch wichtige Ergänzungen und Änderungen der Benutzeroberfläche und Arbeitsabläufe
erleichtern das Arbeiten mit Illustrator auf effiziente Weise.
Verbesserte und effizientere Benutzeroberfläche
Effiziente und flexible Schnittstelle. Dank der neuen Verbesserungen für eine bessere Benutzerfreundlichkeit können Sie mit weniger Klicks und
Schritten Routineaufgaben oder häufige Arbeitsschritte ausführen. Beispielsweise zeigt die Schriftenliste im Zeichenbedienfeld (Strg+T) die Namen
der Schriftarten im jeweiligen Schriftstil an. Sie können die Schriftart Ihrer Wahl schnell aus der Liste auswählen.
Zeitsparende Verbesserung: Wählen Sie schnell eine Schrift aus, indem Sie sie visuell aus der Schriftenliste auswählen.
Inline-Bearbeitung. Ebenen, Aktionen, Farbfelder, Symbole und andere Bedienfelder ermöglichen eine einfache Bearbeitung, da Objektnamen
direkt über das Bedienfeld bearbeitet werden können. Für derartige Routineaufgaben ist kein modales Dialogfeld mehr erforderlich. Doppelklicken
Sie beispielsweise auf den Namen der Ebene im Ebenenbedienfeld, um in den Inline-Bearbeitungsmodus zu wechseln. Geben Sie den neuen
Namen ein und drücken Sie die Eingabetaste.
Inline-Bearbeitung: Schnelles Umbenennen von Objektattributen
Schnelle Bearbeitung von Objektattributen. In der Benutzeroberfläche werden Werte von Objektattributen mithilfe von Dropdown-Listen oder
Textfeldern festgelegt. Sie können diese Felder jetzt schnell bearbeiten, indem Sie mit dem Mauszeiger auf ein Steuerelement zeigen und das
Mausrad drehen. Zeigen Sie beispielsweise zum Vergrößern oder Verkleinern der Konturstärke mit dem Mauszeiger auf das Steuerelement für die
Konturstärke und drehen Sie das Mausrad.
Dialogfelder. Die Schaltflächen für Aktionen oder Ereignisse werden einheitlich in der rechten unteren Ecke angezeigt. Der Zugriff auf Dialogfelder
ist auch vollständig über die Tastatur möglich.
Arbeitsbereiche. Neue Arbeitsbereiche sind aufgabenbasiert. Ein Arbeitsbereich kann sich den letzten Status „merken“ und dann bei Bedarf auf
die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden.
Neue Symbole. Die neuen Symbole erhöhen die Benutzerfreundlichkeit und tragen zu einer besseren, intuitiveren Oberfläche bei..
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Cursor. Die Cursor sind jetzt größer und genauer.
Farbton und Helligkeit der Benutzeroberfläche
Illustrator ist standardmäßig jetzt im dunklen Design verfügbar, das auch andere Produkte wie Adobe Photoshop neuerdings bieten. Dieses Design
bietet ein angenehmeres visuelles Erlebnis, insbesondere beim Arbeiten mit intensiven Farbtönen.
Konfigurierbares Benutzeroberflächen-Design
Die Helligkeit der Benutzeroberfläche kann problemlos mit einem anderen Farbton geändert werden. Rufen Sie hierfür im Dialogfeld
„Voreinstellungen“ den Bereich „Benutzeroberfläche“ (Strg+K) auf. Aktivieren Sie die Option „Benutzeroberflächenhelligkeit anpassen“, um den
Farbton der Arbeitsfläche passend zur Helligkeit der Benutzeroberfläche festzulegen. Wenn Sie die herkömmliche Arbeitsflächenfarbe von
Illustrator bevorzugen, können Sie als Standard Weiß einstellen.
Weitere Informationen enthält das Video zum Thema Verbesserungen der Benutzeroberfläche von Lynda.com.
Bedienfelder
Steuerungsbedienfeld. Häufig verwendete Objektsteuerelemente wurden gruppiert und werden im Steuerungsbedienfeld angezeigt. Durch diese
Gruppierung der Steuerelemente können Sie Objekte schneller und systematischer bearbeiten.
Steuerungsbedienfeld mit Optionen für ausgewählte Objekte
Transformierenbedienfeld. Die Option „Konturen und Effekte skalieren“ ist jetzt im Transformierenbedienfeld und im Dialogfeld
„Transformationseffekt“ enthalten.
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Transformierenbedienfeld mit der zusätzlichen Option „Konturen und Effekte skalieren“
Transparenzbedienfeld. Die Maskierungsfunktionen sind jetzt im Transparenzbedienfeld verfügbar. Verwenden Sie den Wechselmodus „Maske
erstellen“/„Zurückwandeln“, um Deckkraftmasken leichter zu erstellen und leichter mit ihnen zu arbeiten.
Neuerungen in CS5
Hinweis:
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Perspektivisches Zeichnen
Perfekte Konturen
Borstenpinsel
Gestochen scharfe Grafiken für das Web und mobile Geräte
Verbesserte Funktionen für mehrere Zeichenflächen
Formerstellungswerkzeug
Verbesserte Zeichenfunktionen
Roundtrip-Bearbeitung mit Adobe Flash Catalyst CS5
Auflösungsunabhängige Effekte
Adobe Illustrator CS5 bietet Präzision und Leistungsfähigkeit mit ausgeklügelten Zeichenwerkzeugen, ausdrucksstarken naturgetreuen Pinseln,
zahlreichen zeitsparenden Funktionen und der Integration in die Adobe CS Live*-Onlinedienste.
Perspektivisches Zeichnen, ein Borstenpinsel, Konturen mit variabler Breite und das Formerstellungswerkzeug gehören zu den neuen Funktionen
in der Vektorgrafikumgebung von Illustrator.
Dank der verbesserten Integration der Adobe-Produkte können Sie einfach zwischen Illustrator CS5 und Produkten wie Adobe Flash® Catalyst™
CS5 wechseln und Ihren Designs interaktive Funktionen hinzufügen.
Diese Seite enthält eine Liste von Eigenschaften in Illustrator CS5.1 und Illustrator CS5. Auf dieser Seite wird NICHT angegeben, wie
diese Funktionen verwendet werden. Sie können weitere Informationen zu den neuen Funktionen aufrufen, indem Sie auf die entsprechenden
Links klicken.
Perspektivisches Zeichnen
Mit dem neuen Perspektivenraster-Werkzeug können Sie ein Raster aktivieren, das es ihnen ermöglicht, direkt in den räumlichen Ebenen der
jeweiligen Perspektive zu zeichnen. Formen oder Szenen können Sie mit dem Perspektivenraster präzise in 1-, 2- oder 3-Punkt-Perspektive
zeichnen. Das neue Perspektivenauswahl-Werkzeug bietet die Möglichkeit, Objekte dynamisch zu verschieben, zu skalieren, zu duplizieren und zu
transformieren. Außerdem können Sie Objekte mithilfe des Perspektivenauswahl-Werkzeugs parallel zu ihrer aktuellen Ebene verschieben.
So lassen sich zum Beispiel auf einfache Weise eine Reihe von Straßenlaternen einer Stadtlandschaft in einer Animation mit sequenzieller
Beleuchtung oder Zaunpfähle zu einer Referenzlandschaft hinzufügen, um eine Reklametafel für eine Wild-West-Siedlung zu komplettieren. Mit
der Perspektivenraster-Werkzeuggruppe können Sie schnell und einfach in einer vorgegebenen Perspektive arbeiten. Es werden Vorgaben für
Perspektivenraster, mit denen der Betrachtungswinkel und -abstand für die Szene verändert werden können, sowie Widgets zum Festlegen der
Fluchtpunkte, der Horizonthöhe, der Bodenebene und des Ursprungs bereitgestellt. Mit dem Perspektivenraster-Werkzeug können Sie
Vektorobjekte auch über eine Referenzfotografie oder ein Video zeichnen, die oder das sich noch auf der Zeichenfläche befindet.
Weitere Informationen finden Sie unter Perspektivisches Zeichnen.
Perfekte Konturen
Illustrator CS5 bietet zahlreiche neue Funktionen, die die Einsatzmöglichkeiten von Konturen verbessern.
Konturen mit variabler Breite
Verwenden Sie das Breitenwerkzeug zum Zeichnen von Konturen mit variablen Breiten, die Sie jederzeit schnell und nahtlos entweder
symmetrisch oder entlang einer Seite anpassen können. Sie können darüber hinaus benutzerdefinierte Breitenprofile erstellen, speichern und auf
andere Konturen anwenden.
Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Konturen mit variabler Breite.
Anpassen von gestrichelten Linien
Dank neuer Optionen im Konturbedienfeld können Sie die Ausrichtung von gestrichelten Linien steuern. Sie können gestrichelte Linien
symmetrisch um Ecken herum und am Ende offener Pfade ausrichten oder die Länge der Striche und Lücken in Konturen beibehalten.
Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von gepunkteten oder gestrichelten Linien.
Präzise Pfeilspitzen
Jetzt können Sie Pfeilspitzen mithilfe des Konturbedienfelds auswählen und definieren. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Spitze oder die
Basis der Pfeilspitze an den Endpunkt des Pfades fest zu koppeln.
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Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen von Pfeilspitzen und Anpassen von Pfeilspitzen.
Anpassungssteuerung für Pinsel
Definieren Sie die Skalierung für Bild- und Musterpinsel entlang eines Pfades. Dabei können Sie bestimmte Bereiche der Pinselkontur auswählen
und proportional skalieren. Beispielsweise können Sie die Mitte eines Banners verlängern, während die detaillierten, geschwungenen Enden bei
dieser Streckung unverändert bleiben.
Pinsel mit Eckensteuerung
Wenden Sie Bild- und Musterpinsel auf einen Pfad an und erhalten Sie selbst in engen Krümmungen oder Ecken saubere Ergebnisse. Wenn
Striche unterschiedlicher Breite aufeinandertreffen oder einen stumpfen oder spitzen Winkel bilden, können Sie entsprechende Optionen wählen,
um die Schnittpunkte korrekt zu füllen.
Borstenpinsel
Mit dem Borstenpinsel können Sie mit Vektoren zeichnen, die echten Pinselstrichen gleichen. Sie können Bildmaterial genau so wie mit
natürlichen Medien, z. B. Wasser- oder Ölfarben, malen und haben die gleichen Skalierungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten wie bei
herkömmlichen Vektorzeichnungen. Der Borstenpinsel bietet darüber hinaus bahnbrechende Steuerungsmöglichkeiten für das Malen. Sie können
die Borsteneigenschaften, wie Größe, Länge, Stärke und Steifheit sowie Borstendichte, Pinselform und Farbdeckkraft festlegen.
Weitere Funktionen des Borstenpinsels können Sie nutzen, wenn Sie ihn mit Grafiktablett und 6D-Stift (Wacom Art Pen) verwenden. Der 6D-Stift
reagiert automatisch auf Druck, Lage und Neigung einschließlich 360-Grad-Drehung und ermöglicht außerdem eine genaue Pinselvorschau.
Weitere Informationen finden Sie unter Borstenpinsel.
Gestochen scharfe Grafiken für das Web und mobile Geräte
Erstellen Sie Vektorobjekte präzise auf dem Pixelraster für an Pixeln ausgerichtetes Bildmaterial. Für das Entwerfen von Bildmaterial zur
Verwendung mit Adobe Flash Catalyst und Adobe Flash Professional sowie Adobe Dreamweaver ist es wichtig, dass Rastergrafiken mit glatten
Kanten angezeigt werden. Das gilt insbesondere für Standardwebgrafiken mit einer Auflösung von 72 ppi. Pixelausrichtung ist auch für die
Steuerung der Rasterung von Pixelbildern bei Videoauflösung hilfreich. Zu den neuen Werkzeugen für Webgrafiken in Illustrator CS5 gehören
auch solche zur Verbesserung der Textdarstellung. Wählen Sie eine von vier Glättungsoptionen für Ihre Illustrator-Textrahmen aus.
Weitere Informationen finden Sie unter Zeichnen von an Pixeln ausgerichteten Pfaden für Web-Workflows.
Verbesserte Funktionen für mehrere Zeichenflächen
Die Funktionen für mehrere Zeichenflächen wurden in Illustrator CS5 entscheidend verbessert. Zu den neuen Funktionen zählt ein neues
Zeichenflächenbedienfeld, mit dessen Hilfe Sie Zeichenflächen hinzufügen, die Reihenfolge der Zeichenflächen im Zeichenflächenbedienfeld
ändern, Zeichenflächen neu anordnen und Zeichenflächen duplizieren können.
Legen Sie benutzerdefinierte Namen für Ihre Zeichenflächen mithilfe des Steuerungsbedienfelds und des Zeichenflächenbedienfelds fest. Sie
können mit den neuen Optionen „An Originalposition einfügen“ und „In alle Zeichenflächen einfügen“ Objekte an einer bestimmten Position auf der
Zeichenfläche und Bildmaterial auf allen Zeichenflächen an derselben Position einfügen. Außerdem können Sie die Option zum automatischen
Drehen der Zeichenflächen für den Druck nutzen.
Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden mehrerer Zeichenflächen.
Formerstellungswerkzeug
Das Formerstellungswerkzeug ist ein interaktives Werkzeug, mit dem Sie komplexe Formen durch Zusammenfügen und Löschen einfacher
Formen erstellen können. Es funktioniert mit einfachen und zusammengesetzten Pfaden und markiert Kanten und Bereiche des ausgewählten
Bildmaterials, die zu neuen Formen zusammengefügt werden können. So können Sie z. B. einen Strich durch die Mitte eines Kreises zeichnen
und schnell zwei Halbkreise ohne das Öffnen eines Bedienfelds oder Auswählen eines anderen Werkzeugs erstellen. Das
Formerstellungswerkzeug kann auch überlappende Formen teilen, um individuelle Objekte zu erstellen, und Zeichenstile beim Zusammenfügen
von Objekten auf einfache Weise übernehmen. Außerdem können Sie den Farbfeldcursor aktivieren, um Farben für Ihr Bildmaterial auszuwählen.
Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen neuer Formen mit dem Formerstellungswerkzeug.
Verbesserte Zeichenfunktionen
Verbesserte Symbolfunktionen
Illustrator CS5 bietet verbesserte 9-Slice-Skalierungsunterstützung. Jetzt können Sie in Illustrator 9-Slice-Skalierung direkt mit Symbolen
verwenden, wodurch die Arbeit mit Web-Elementen wie gerundeten Rechtecken erleichtert wird.
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Weitere Informationen finden Sie unter Symbolregistrierungspunkt, Verwenden der 9-Slice-Skalierung, Hinzufügen von Unterebenen für Symbole
und Zurücksetzen von Transformationen.
Zeichenflächenlineal-Nullpunkt und -koordinaten – Verbesserte Funktionen
Zeichenflächenlineal-Nullpunkt und -koordinaten sind jetzt an der oberen linken Seite ausgerichtet. Auch Skripte, die ein vorheriges
Koordinatensystem verwenden, funktionieren mit dieser Verbesserung korrekt. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, mit einem globalen Lineal zu
arbeiten, das zeichenflächenübergreifende Koordinaten bietet, oder lokale, auf die jeweilige Zeichenfläche bezogene Lineale zu verwenden.
Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Linealen.
Pfadzusammenfügung – Verbesserte Funktionen
Verbinden Sie offene Pfade mithilfe eines einzigen Tastendrucks, wenn Objekte ausgewählt wurden. Zum Verbinden von offenen Pfaden können
dabei Ecken oder Übergänge verwendet werden.
Weitere Informationen finden Sie unter Zusammenfügen von zwei oder mehr Pfaden.
Dahinter auswählen – Neue Funktion
Wählen Sie einzelne Objekte, die hinter anderen Objekten liegen, einfach mit einem Tastaturbefehl aus.
Weitere Informationen finden Sie unter Auswählen hinter Objekten.
Modi „Dahinter zeichnen“ und „Innen zeichnen“
Zeichnen Sie hinter anderen Objekten, ohne Ebenen auswählen oder die Stapelreihenfolge festlegen zu müssen. Zeichnen oder platzieren Sie ein
Bild in einer Form, auch in animiertem Text. Der Modus „Innen zeichnen“ erstellt aus dem ausgewählten Objekt automatisch eine Schnittmaske.
Weitere Informationen finden Sie unter Modus „Dahinter zeichnen“ und Modus „Innen zeichnen“.
Roundtrip-Bearbeitung mit Adobe Flash Catalyst CS5
Mit Illustrator CS5 können Sie jetzt dank Adobe Flash Catalyst CS5 auch interaktive Designs entwerfen. Adobe Flash Catalyst CS5 ist für alle
Adobe CS5-Produkte verfügbar. Entwickeln Sie Ihre Ideen und entwerfen Sie Ihre Benutzeroberfläche in Illustrator. Erstellen Sie dazu
Bildschirmlayouts und individuelle Elemente wie Logos und Schaltflächengrafiken. Öffnen Sie anschließend Ihr Bildmaterial in Flash Catalyst und
fügen Sie Aktionen und interaktive Komponenten hinzu, ohne programmieren zu müssen. Nachdem Sie Ihre Entwürfe mit interaktiven Funktionen
versehen haben, können Sie Bearbeitungen und Entwurfsänderungen direkt in Illustrator vornehmen. So können Sie z. B. das zustandsabhängige
Erscheinungsbild einer interaktiven Schaltfläche in Illustrator bearbeiten, ohne die in Flash Catalyst hinzugefügte Struktur zu verändern.
Siehe Arbeiten mit FXG.
Auflösungsunabhängige Effekte
Mit auflösungsunabhängigen Effekten kann ein einheitliches Erscheinungsbild von Rastereffekten wie „Weichzeichnen“ und „Struktur“
medienübergreifend gewährleistet werden.
Dadurch können Sie Bildmaterial für unterschiedliche Ausgabetypen erstellen und gleichzeitig das optimale Erscheinungsbild für Rastereffekte
beibehalten. Dies ist unabhängig von Änderungen der Auflösung speziell für die Druckausgabe, für das Internet oder für die Videoausgabe. Auch
das Erhöhen der Auflösung führt nicht zu einer Änderung des Erscheinungsbilds der Rastereffekte. Bei Bildmaterial mit niedriger Auflösung
können Sie die Einstellung der Auflösung für die qualitativ hochwertige Druckausgabe heraufsetzen.
Weitere Informationen finden Sie unter Wissenswertes zu Rastereffekten.
Erste Schritte-Tutorials
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden empfohlenen Onlineressourcen.
Lerne Photoshop CS6
Adobe TV (11. Juli 2012)
Video-Tutorial
Lerne Photoshop CS5
Artikel (11. Juli 2012)
Gerade Ausrichten eines Bilds
video2brain (7. Mai 2012)
Video-Tutorial
Legen Sie die Horizontlinie fest.
Camera Raw
video2brain (7. Mai 2012)
Video-Tutorial
Schöpfen Sie den gesamten Bereich der Bilddaten aus.
Auswahl von Bildbereichen
video2brain (7. Mai 2012)
Video-Tutorial
Entdecken Sie die Grundbausteine der Bildbearbeitung.
Ebenen 101
Infinite Skills (9. August 2012)
Video-Tutorial
Einführung in Ebenen und das Ebenenbedienfeld
Was ist Photoshop?
Lynda.com (7. Mai 2012)
Video-Tutorial
Eine Einführung in die grundlegende Anwendung der digitalen Bildbearbeitung.
Objektivkorrektur
video2brain (7. Mai 2012)
Video-Tutorial
Korrigieren Sie rasch die Aufnahmewinkel.
Einstellungsebenen verwenden
video2brain (7. Mai 2012)
Video-Tutorial
Ändern Sie Farbe und Farbton mit größter Flexibilität.
Lerne Photoshop CS5 und CS5.5
Artikel (9. Mai 2011)
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Retuschieren und Reparieren von Bildern
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Ausger.
Das Kopierquellenbedienfeld
Retuschieren mit dem Kopierstempel
Festlegen von Aufnahmequellen für das Klonen und Reparieren
Retuschieren mit dem Reparatur-Pinsel
Retuschieren mit dem Bereichsreparatur-Pinsel
Ausbessern eines Bereichs
Entfernen des Rote-Augen-Effekts
Verwischen von Bildbereichen
Weichzeichnen von Bildbereichen
Scharfzeichnen von Bildbereichen
Abwedeln oder Nachbelichten von Bereichen
Anpassen der Farbsättigung in Bildbereichen
Das Kopierquellenbedienfeld
Das Kopierquellenbedienfeld („Fenster“ > „Kopierquelle“) enthält Optionen für die Kopierstempel-Werkzeuge bzw. Reparatur-Pinsel-Werkzeuge.
Sie können bis zu fünf unterschiedliche Aufnahmequellen festlegen und danach schnell die gewünschte Quelle auswählen, ohne bei jedem
Wechsel zu einer anderen Quelle ein Resampling durchführen zu müssen. Sie können für Ihre Aufnahmequelle eine Überlagerung anzeigen, damit
das Kopieren der Quelle an einer bestimmten Position einfacher wird. Sie haben außerdem die Möglichkeit, die Aufnahmequelle zu skalieren oder
zu drehen, um eine bessere Annäherung an die Größe und Ausrichtung des Kopierziels zu erreichen.
(Photoshop Extended) Bei zeitleistenbasierten Animationen verfügt das Kopierquellenbedienfeld auch über Optionen zum Festlegen der Frame-
Beziehung zwischen dem Video-/Animations-Frame der Aufnahmequelle und dem Video-/Animations-Frame der Zielquelle. Siehe auch Klonen
von Inhalt in Video- und Animationsframes (Photoshop Extended)
Ein Video zum Kopierquellenbedienfeld finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0011.
Retuschieren mit dem Kopierstempel
Mit dem Kopierstempel-Werkzeug übermalen Sie einen Bildbereich mit einem anderen Bildbereich desselben Bildes oder mit einem anderen
Teil eines beliebigen geöffneten Dokuments, das denselben Farbmodus verwendet. So lässt sich auch ein Teil einer Ebene über eine andere
Ebene malen. Der Kopierstempel eignet sich zum Duplizieren von Objekten oder zum Entfernen von Bildfehlern.
(Photoshop Extended) Sie können mit dem Kopierstempel-Werkzeug auch Inhalt auf einen Video- oder Animations-Frame malen. Siehe auch
Klonen von Inhalt in Video- und Animationsframes (Photoshop Extended).
Wenn Sie das Kopierstempel-Werkzeug verwenden, legen Sie einen Aufnahmepunkt auf dem Bereich fest, dessen Pixel kopiert (geklont) werden
sollen und mit denen ein anderer Bereich übermalt werden soll. Um immer den aktuellsten Aufnahmepunkt zu verwenden, wenn Sie den
Malvorgang unterbrechen und wieder aufnehmen, wählen Sie die Option „Ausger.“ (Ausgerichtet). Deaktivieren Sie die Option „Ausger.“, um den
Malvorgang am ursprünglichen Aufnahmepunkt zu starten, unabhängig davon, wie oft der Malvorgang angehalten und fortgesetzt wurde.
Sie können für das Kopierstempel-Werkzeug jede Pinselspitze verwenden. So erhalten Sie präzise Kontrolle über die Größe des zu klonenden
Bereichs. Sie können außerdem die Einstellungen für Deckkraft und Fluss verwenden, um festzulegen wie sich der Malvorgang auf geklonten
Bereich auswirkt.
Mit dem Kopierstempel bearbeitetes Bild
1. Wählen Sie den Kopierstempel
.
2. Wählen Sie eine Pinselspitze aus und legen Sie in der Optionsleiste die Pinseloptionen für den Mischmodus (Füllmethode),
die Deckkraft und den Farbfluss fest.
3. Um festzulegen, wie die aufgenommenen Pixel ausgerichtet und die Daten von den Ebenen im Dokument aufgenommen
werden sollen, legen Sie auf der Optionsleiste eine oder mehrere der folgenden Optionen fest:
Pixel werden fortlaufend aufgenommen, der aktuelle Aufnahmepunkt geht nicht verloren, selbst wenn Sie die
Maustaste loslassen. Deaktivieren Sie „Ausgerichtet“, wenn die aufgenommenen Pixel jedes Mal, wenn Sie das Malen
unterbrechen und erneut beginnen, wieder vom ersten Aufnahmepunkt verwendet werden sollen.
Aufnehm.
Hinweis:
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Aufgenommene Daten von den Ebenen, die Sie angeben. Wählen Sie „Aktuelle und darunter“, um die Daten von
der aktiven Ebene und den sichtbaren Ebenen darunter aufzunehmen. Wählen Sie „Aktuelle Ebene“, um nur von der
aktuellen Ebene aufzunehmen. Wenn Sie von allen sichtbaren Ebenen aufnehmen möchten, wählen Sie „Alle Ebenen“. Wenn
Sie von allen sichtbaren Ebenen außer den Einstellungsebenen aufnehmen möchten, wählen Sie „Alle Ebenen“ und klicken
Sie neben dem Popupmenü „Aufnahme“ auf das Symbol „Einstellungsebenen ignorieren“.
4. Legen Sie den Anfangspunkt fest, indem Sie den Zeiger in einem beliebigen geöffneten Bild positionieren und bei gedrückter
Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) klicken.
Achten Sie darauf, dass Sie nicht auf einer Einstellungsebene arbeiten. Das Kopierstempel-Werkzeug kann auf
Einstellungsebenen nicht verwendet werden.
5. (Optional) Klicken Sie im Kopierquellenbedienfeld auf eine Kopierquelle-Schaltfläche
und legen Sie einen weiteren
Aufnahmepunkt fest.
Sie können bis zu fünf verschiedene Aufnahmequellen festlegen. Die aufgenommenen Quellen werden im
Kopierquellenbedienfeld gespeichert, bis Sie das Dokument schließen.
6. (Optional) Führen Sie im Kopierquellenbedienfeld einen der folgenden Schritte durch:
Um die geklonte Quelle zu skalieren oder zu drehen, geben Sie einen Wert für die Breite (B), Höhe (H) bzw. eine
Gradangabe für die Drehung ein
.
Um die Ausrichtung der Quelle umzukehren (nützlich für das Spiegeln von Elementen wie Augen), klicken Sie auf
„Horizontal spiegeln“
bzw. „Vertikal spiegeln“ .
Um eine Überlagerung der Quelle anzuzeigen, die Sie klonen, wählen Sie „Überlagerungen anzeigen“ und legen Sie
Optionen für die Überlagerung fest.
Wählen Sie „Beschränkt“, um die Überlagerung auf die Pinselgröße zu beschneiden.
7. Ziehen Sie über den Bildausschnitt, der korrigiert werden soll.
Festlegen von Aufnahmequellen für das Klonen und Reparieren
Mit dem Kopierstempel oder dem Reparatur-Pinsel-Werkzeug können Sie Quellen im aktuellen Dokument oder einem beliebigen offnen
Photoshop-Dokument aufnehmen.
(Photoshop Extended) Wenn Sie Video- oder Animationsdaten klonen, können Sie Aufnahmepunkte im aktuellen Frame (in dem Sie malen) oder
in einem anderen Frame aufnehmen, selbst wenn sich der Frame in einer andere Videoebene oder einem anderen offenen Dokument befindet.
Im Kopierquellenbedienfeld können Sie bis zu fünf verschiedene Aufnahmequellen gleichzeitig festlegen. Die Aufnahmequellen werden im
Kopierquellenbedienfeld gespeichert, bis Sie das Dokument schließen.
1. (Nur Photoshop Extended) Öffnen Sie das Animationsbedienfeld (wenn Sie keine Video- oder Animationsframes klonen,
überspringen Sie Schritt 2), um Video- oder Animationsframes zu klonen. Wählen Sie die Zeitleistenanimationsoption aus und
verschieben Sie den Marker für die aktuelle Zeit auf den Frame mit der Quelle, die Sie aufnehmen möchten.
2. Um den Aufnahempunkt festzulegen, wählen Sie das Kopierstempel-Werkzeug und halten die Alt-Taste (Windows) bzw. die
Wahltaste (Mac OS) in einem beliebigen öffenen Dokumentfenster gedrückt, während Sie klicken.
3. (Optional) Um einen weiteren Aufnahmepunkt festzulegen, klicken Sie im Kopierquellenbedienfeld auf eine Schaltfläche für
eine andere Kopierquelle
.
Sie können die Aufnahmequelle für eine Kopierquelle-Schaltfläche ändern, indem Sie einen anderen Aufnahmepunkt
festlegen.
Skalieren oder Drehen der Aufnahmequelle
1. Wählen Sie den Kopierstempel oder den Reparatur-Pinsel und legen Sie anschließend eine oder mehrere Aufnahmequellen
fest.
2. Wählen Sie im Kopierquellenbedienfeld eine Kopierquelle aus und führen Sie dann einen der folgenden Schritte durch:
Um die Aufnahmequelle zu skalieren, geben Sie einen prozentualen Wert für die Breite (B) oder Höhe (H) ein oder legen
die Werte über die Schieberegler fest. In der Standardeinstellung werden die Proportionen beibehalten. Wenn Sie die
Abmessungen unabhängig voneinander anpassen oder die Proportionen wieder herstellen möchten, deaktivieren bzw.
aktivieren Sie die Optionsschaltfläche „Seitenverhältnis erhalten“
.
Um die Aufnahmequelle zu drehen, geben Sie eine Gradangabe ein oder wählen die Angabe über den Schieberegler
„Kopierquelle drehen“
.
Um Originalgröße und Ausrichtung wiederherzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Transformation zurücksetzen“ .
Anpassen der Überlagerungsoptionen der Aufnahmequelle
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Modus
Quelle
Ausger.
Aufnehm.
Sie können die Überlagerungsoptionen der Aufnahmequelle anpassen, um die Überlagerung und die zugrunde liegenden Bilder besser zu sehen,
wenn Sie mit den Kopierstempel- und Reparatur-Pinsel-Werkzeugen malen.
Wenn die Überlagerung vorübergehend angezeigt werden soll, während Sie mit dem Kopierstempel-Werkzeug malen, halten Sie die Alt- und
Umschalttaste (Windows) bzw. die Options- und Umschalttaste (Mac OS) gedrückt. Der Pinsel ändert sich vorübergehend in das Werkzeug
zum Verschieben der Quellüberlagerung. Ziehen Sie, um die Überlagerung an eine andere Position zu verschieben.
Wählen Sie im Kopierquellenbedienfeld die Option „Überlagerungen anzeigen“ und führen Sie dann einen der folgenden
Schritte durch:
Wenn Sie die Überlagerung während des Malvorgangs ausblenden möchten, wählen Sie „Automatisch ausblenden“.
Wenn die Überlagerung auf die Größe des Pinsels beschränkt werden soll, aktivieren Sie die Option „Beschnitten“.
Um die Deckkraft der Überlagerung festzulegen, geben Sie in das Textfeld „Deckkraft“ einen Prozentwert ein.
Um das Erscheinungsbild der Überlagerung festzulegen, wählen Sie im Popupmenü unten im Kopierquellenbedienfeld den
Mischmodus (Füllmethode) „Normal“, „Abdunkeln“, „Aufhellen“ oder „Differenz“ aus.
Um die Farben in der Überlagerung umzukehren, wählen Sie „Umkehren“.
Als Unterstützung bei der Ausrichtung identischer Bereiche in der Quellüberlagerung und dem zugrunde liegenden Bild,
legen Sie die Deckkraft auf 50 % fest, aktivieren Sie „Umkehren“ und deaktivieren Sie „Beschränkt“. Bei der Ausrichtung
werden übereinstimmende Bereiche grau dargestellt.
Festlegen des Kopierquellenversatzes
Mit dem Kopierstempel oder dem Reparatur-Pinsel können Sie mit der aufgenommenen Quelle an beliebigen Stellen im Zielbild zeichnen. Die
Überlagerungsoptionen unterstützen Sie bei der Visualisierung des Malortes. Wenn Sie jedoch an einer bestimmten Position relativ zum
Aufnahmepunkt malen möchten, können Sie den X- und Y-Pixelversatz festlegen.
Wählen Sie im Kopierquellenbedienfeld die gewünschte Quelle und geben Sie die X- und Y-Pixelwerte für die Versatzoption
ein.
Retuschieren mit dem Reparatur-Pinsel
Mit dem Reparatur-Pinsel können Sie kleine Bilddefekte korrigieren, sodass diese im umgebenden Bild nicht mehr auffallen. Wie die
Kopierwerkzeuge dient auch dieses Werkzeug zum Malen mit Pixeln, die in einem Bild oder Muster aufgenommen wurden. Beim Reparatur-Pinsel
werden jedoch auch Struktur, Beleuchtung, Transparenz und Schattierung der aufgenommenen Pixel an die zu reparierenden Pixel angepasst.
Damit passen sich die reparierten Pixel übergangslos in das restliche Bild ein.
(Photoshop Extended) Der Reparatur-Pinsel kann auf Video- oder Animationsframes angewendet werden.
Aufgenommene Pixel und repariertes Bild
1. Wählen Sie den Reparatur-Pinsel
.
2. Klicken Sie in der Optionsleiste auf das Pinsel-Menü und legen Sie im Popup-Bedienfeld Optionen fest:
Wenn Sie ein Grafiktablett verwenden, wählen Sie eine Option aus der Dropdown-Liste „Größe“, um die Größe des
Reparatur-Pinsels im Strichverlauf zu variieren. Wählen Sie „Zeichenstift-Druck“, wenn die Variation anhand des Zeichenstift-
Drucks erfolgen soll. Wählen Sie „Stylus-Rad“, wenn die Variation anhand der Position des Rändelrads erfolgen soll. Wählen
Sie „Aus“, wenn Sie die Größe nicht ändern möchten.
Legt den Mischmodus (Füllmethode) fest. Wählen Sie „Ersetzen“, um beim Verwenden eines Pinsels mit weichen
Kanten Rauschen, Filmkörnung und Struktur an den Kanten des Malstrichs zu erhalten.
Legt die Quelle für die Pixelreparatur fest. Die Quelle wird aufgenommen, um Pixel aus dem aktuellen Bild oder
Muster zu verwenden. Wenn Sie sich für „Muster“ entscheiden, müssen Sie ein Muster im Popup-Bedienfeld auswählen.
Pixel werden fortlaufend aufgenommen, der aktuelle Aufnahmepunkt geht nicht verloren, selbst wenn Sie die
Maustaste loslassen. Deaktivieren Sie „Ausgerichtet“, wenn die aufgenommenen Pixel jedes Mal, wenn Sie das Malen
unterbrechen und erneut beginnen, wieder vom ersten Aufnahmepunkt verwendet werden sollen.
Aufgenommene Daten von den Ebenen, die Sie angeben. Wählen Sie „Aktuelle und darunter“, um die Daten von
der aktiven Ebene und den sichtbaren Ebenen darunter aufzunehmen. Wählen Sie „Aktuelle Ebene“, um nur von der
aktuellen Ebene aufzunehmen. Wenn Sie von allen sichtbaren Ebenen aufnehmen möchten, wählen Sie „Alle Ebenen“. Wenn
Sie von allen sichtbaren Ebenen außer den Einstellungsebenen aufnehmen möchten, wählen Sie „Alle Ebenen“ und klicken
Sie neben dem Popupmenü „Aufnahme“ auf das Symbol „Einstellungsebenen ignorieren“.
3. Legen Sie den Aufnahmepunkt fest, indem Sie den Zeiger in einem Bereich im Bild zu positionieren und bei gedrückter Alt-
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Näherungswert
Struktur erstellen
Inhaltssensitiv
Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) klicken.
Wenn Sie Pixel in einem Bild aufnehmen und auf ein anderes Bild anwenden, müssen beide Bilder denselben
Farbmodus verwenden. Eines der Bilder kann aber auch im Graustufenmodus vorliegen.
4. (Optional) Klicken Sie im Kopierquellenbedienfeld auf eine Kopierquelle-Schaltfläche
und legen Sie einen weiteren
Aufnahmepunkt fest.
Sie können bis zu 5 verschiedene Aufnahmequellen festlegen. Die aufgenommenen Quellen werden im
Kopierquellenbedienfeld gespeichert, bis Sie das Dokument, das Sie bearbeiten, schließen.
5. (Optional) Klicken Sie im Kopierquellenbedienfeld auf eine Kopierquelle-Schaltfläche, um die gewünschte Aufnahmequelle zu
wählen.
6. (Optional) Führen Sie im Kopierquellenbedienfeld einen der folgenden Schritte durch:
Um die geklonte Quelle zu skalieren oder zu drehen, geben Sie einen Wert für die Breite (B), Höhe (H) bzw. eine
Gradangabe für die Drehung ein
.
Um eine Überlagerung der Quelle anzuzeigen, die Sie klonen, wählen Sie „Überlagerungen anzeigen“ und legen Sie
Optionen für die Überlagerung fest.
7. Ziehen Sie im Bild.
Die aufgenommenen Pixel werden immer dann mit den vorhandenen Pixeln vereinigt, wenn Sie die Maustaste loslassen.
Wenn an den Rändern des zu reparierenden Bereichs ein starker Kontrast vorhanden ist, wählen Sie vor der Verwendung des Reparatur-
Pinsels zunächst einen Bereich aus. Der ausgewählte Bereich sollte größer als der zu reparierende Bereich sein, muss aber der Begrenzung
der kontrastierenden Pixel genau folgen. Wenn Sie dann mit dem Reparatur-Pinsel malen, verhindert die Auswahl ein Auslaufen der Farben
von außen.
Retuschieren mit dem Bereichsreparatur-Pinsel
Mit dem Bereichsreparatur-Pinsel können Sie schnell Schönheitsfehler und andere unerwünschte Effekte aus Ihren Fotos entfernen. Der
Bereichsreparatur-Pinsel funktioniert ähnlich wie der Reparatur-Pinsel: Pixel aus einem Bild oder Muster werden aufgenommen und Struktur,
Beleuchtung, Transparenz und Schattierung der aufgenommenen Pixel werden mit den zu reparierenden Pixeln abgeglichen. Anders als beim
Reparatur-Pinsel müssen Sie beim Bereichsreparatur-Pinsel keinen Aufnahmepunkt festlegen. Der Bereichsreparatur-Pinsel nimmt automatisch
Pixel aus der Umgebung des retuschierten Bereichs auf.
Entfernen von Schönheitsfehlern mit dem Bereichsreparatur-Pinsel
Wenn Sie eine große Fläche retuschieren müssen oder eine genauere Steuerung der aufzunehmenden Quellpixel benötigen, verwenden Sie
den Reparatur-Pinsel anstelle des Bereichsreparatur-Pinsels.
1. Wählen Sie im Werkzeugbedienfeld den Bereichsreparatur-Pinsel
aus. Klicken Sie ggf. auf den Reparatur-Pinsel, das
Ausbessern-Werkzeug oder das Rote-Augen-Werkzeug, um alle Werkzeuge anzuzeigen, und wählen Sie den
Bereichsreparatur-Pinsel aus.
2. Wählen Sie in der Optionsleiste eine Pinselgröße. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn die Pinselspitze etwas größer ist
als die zu korrigierende Fläche, denn dann können Sie die gesamte Fläche mit nur einem Mausklick reparieren.
3. (Optional) Wählen Sie in der Optionsleiste in der Dropdown-Liste „Modus“ einen Mischmodus (Füllmethode) aus. Wählen Sie
„Ersetzen“, um beim Verwenden eines Pinsels mit weichen Kanten Rauschen, Filmkörnung und Struktur an den Kanten des
Malstrichs zu erhalten.
4. Wählen Sie in der Optionsleiste eine Einstellung für den Typ:
Sucht anhand von Pixeln an den Rändern der Auswahl nach einem Bereich, der zum Ausbessern verwendet
werden kann.
Erstellt aus Pixeln in der Auswahl eine Struktur. Wenn die Struktur nicht zu den gewünschten Ergebnissen
führt, ziehen Sie ein zweites Mal über den zu korrigierenden Bereich.
Vergleicht nahe gelegenen Bildinhalt, um die Auswahl nahtlos zu füllen und dabei wichtige Details wie
Schatten oder Objektkanten realistisch zu halten.
Um eine größere oder präzisere Auswahl für die Option „Inhaltssensitiv“ zu erstellen, verwenden Sie den Befehl
„Bearbeiten“ > „Füllen“. (Siehe Inhaltssensitive, Muster- oder Protokollfüllungen.)
5. Aktivieren Sie in der Optionsleiste die Option „Alle Ebenen aufnehmen“, wenn Sie Daten aus allen sichtbaren Ebenen
aufnehmen möchten. Deaktivieren Sie die Option „Alle Ebenen aufnehmen“, wenn nur Daten aus der aktiven Ebene
aufgenommen werden sollen.
6. Klicken Sie auf den zu korrigierenden Bereich oder ziehen Sie im Falle eines größeren Bereichs die Maus bei gedrückter
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Maustaste über den jeweiligen Bereich, um Schönheitsfehler auszubessern.
Ausbessern eines Bereichs
Mit dem Ausbessern-Werkzeug können Sie einen ausgewählten Bereich mit Pixeln aus einem anderen Bereich oder aus einem Muster reparieren.
Wie der Reparatur-Pinsel passt auch dieses Werkzeug Struktur, Beleuchtung und Schattierung der aufgenommenen Pixel an die Quellpixel an.
Mit dem Ausbessern-Werkzeug können Sie darüber hinaus isolierte Bildbereiche kopieren. Das Ausbessern-Werkzeug kann für Bilder mit 8 oder
16 Bit pro Kanal verwendet werden.
Wählen Sie beim Reparieren mit Pixeln aus dem Bild einen möglichst kleinen Bereich aus. Dies führt zum besten Ergebnis.
Informationen zur Verwendung der Optionen für das inhaltsbasierte Ausbessern-Werkzeug finden Sie unter Inhaltsbasiertes Ausbessern und
Verschieben.
Ersetzen von Pixeln mit dem Ausbessern-Werkzeug
Ausgebessertes Bild
Reparieren eines Bereichs mit aufgenommenen Pixeln
1. Wählen Sie das Ausbessern-Werkzeug .
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie im Bild, um den zu reparierenden Bereich auszuwählen, und wählen Sie in der Optionsleiste „Quelle“ aus.
Ziehen Sie im Bild, um den Bereich auszuwählen, in dem Pixel aufgenommen werden sollen, und wählen Sie in der
Optionsleiste „Ziel“ aus.
Sie können auch eine Auswahl erstellen, bevor Sie das Ausbessern-Werkzeug auswählen.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch, um die Auswahl anzupassen:
Ziehen Sie bei gedrückter Umschalttaste im Bild, um die vorhandene Auswahl zu erweitern.
Ziehen Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) im Bild, um die vorhandene Auswahl zu
verkleinern.
Ziehen Sie bei gedrückter Alt- und Umschalttaste (Windows) bzw. Wahl- und Umschalttaste (Mac OS) im Bild, um einen
Bereich auszuwählen, der die vorhandene Auswahl überlappt.
4. Um eine Textur mit transparentem Hintergrund aus dem Aufnahmebereich zu extrahieren, wählen Sie „Transparent“.
Deaktivieren Sie diese Option, wenn Sie den Zielbereich vollständig durch den Aufnahmebereich ersetzen möchten.
Die Option „Transparent“ liefert die besten Ergebnisse bei durchgehenden Hintergründen oder Verlaufshintergründen mit
klar abgegrenzten Texturen (z. B. ein Vogel am blauen Himmel).
5. Positionieren Sie den Zeiger in der Auswahl und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn in der Optionsleiste „Quelle“ ausgewählt ist, ziehen Sie die Auswahlbegrenzung auf den Bereich, in dem Sie Pixel
aufnehmen möchten. Beim Loslassen der Maustaste wird der ursprüngliche Auswahlbereich mit den aufgenommenen
Pixeln repariert.
Wenn in der Optionsleiste „Ziel“ ausgewählt ist, ziehen Sie die Auswahlbegrenzung auf den zu reparierenden Bereich.
Beim Loslassen der Maustaste wird der neue Auswahlbereich mit den aufgenommenen Pixeln repariert.
Reparieren eines Bereichs mit einem Muster
1. Wählen Sie das Ausbessern-Werkzeug .
2. Ziehen Sie im Bild, um den zu reparierenden Bereich auszuwählen.
Sie können auch eine Auswahl erstellen, bevor Sie das Ausbessern-Werkzeug auswählen.
3. Führen Sie bei Bedarf Schritte 3 bis 4 oben aus, um die Auswahl anzupassen und eine Mustertextur mit transparentem
Hintergrund zu erstellen.
4. Wählen Sie in der Optionsleiste ein Muster aus dem Musterbedienfeld und klicken Sie auf „Muster verwenden“.
Entfernen des Rote-Augen-Effekts
Das Rote-Augen-Werkzeug entfernt die durch einen Blitz verursachten roten Augen bei Fotos von Personen oder Tieren.
Pupillengröße
Verdunklungsbetrag
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1. Wählen Sie im RGB-Modus das Rote-Augen-Werkzeug aus. (Das Rote-Augen-Werkzeug befindet sich in derselben
Gruppe wie der Bereichsreparatur-Pinsel
.) Halten Sie die Maustaste über einem Werkzeug gedrückt, um weitere
Werkzeuge in dieser Gruppe anzuzeigen.)
2. Klicken Sie in das rote Auge. Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, machen Sie die Korrektur rückgängig, wählen
Sie in der Optionsleiste beliebige der folgenden Optionen aus und klicken Sie erneut auf das rote Auge:
Vergrößern oder verkleinern Sie den Bereich, auf den sich das Rote-Augen-Werkzeug auswirkt.
Legt den Grad der Abdunklung der Korrektur fest.
Der Rote-Augen-Effekt entsteht, wenn das Blitzlicht der Kamera von der Netzhaut der fotografierten Person reflektiert wird. Dieser Effekt ist
häufig bei Aufnahmen in dunkleren Räumen zu sehen, da die Iris der Person dann weit geöffnet ist. Zum Verhindern dieses Effekts verwenden
Sie die Kamerafunktion zur Reduzierung von roten Augen. Eine noch bessere Lösung ist die Verwendung eines separaten Blitzgeräts, das Sie
in größerer Entfernung zum Objektiv auf der Kamera anbringen können.
Verwischen von Bildbereichen
Der Wischfinger simuliert den Effekt, der entsteht, wenn ein Finger durch noch nicht getrocknete Farbe gezogen wird. Er nimmt Farben an der
Stelle auf, an der Sie zu ziehen beginnen, und verschiebt sie in die Richtung, in die Sie den Zeiger ziehen.
1. Wählen Sie das Wischfinger-Werkzeug
.
2. Wählen Sie eine Pinselspitze aus und legen Sie in der Optionsleiste die Optionen für den Mischmodus (Füllmethode) fest.
3. Aktivieren Sie in der Optionsleiste die Option „Alle Ebenen aufnehmen“, wenn beim Verwischen die Farbdaten aller sichtbaren
Ebenen verwendet werden sollen. Bei deaktivierter Option verwendet das Wischfinger-Werkzeug nur die Farben der aktiven
Ebene.
4. Aktivieren Sie in der Optionsleiste die Option „Fingerfarbe“, um bei jedem Ansetzen des Werkzeugs mit der Vordergrundfarbe
zu wischen. Wenn diese Option deaktiviert ist, verwendet das Wischfinger-Werkzeug bei jedem Ansetzen jeweils die Farbe
direkt unter dem Mauszeiger.
5. Ziehen Sie im Bild, um die Pixel zu verwischen.
Drücken Sie beim Ziehen mit dem Wischfinger die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS), um die Option
„Fingerfarbe“ zu verwenden.
Weichzeichnen von Bildbereichen
Der Weichzeichner erstellt weiche Kanten oder Bereiche und verringert so die Detailschärfe. Je mehr Sie mit dem Werkzeug über einen Bereich
malen, desto verschwommener wird er dargestellt.
1. Wählen Sie das Weichzeichner-Werkzeug
.
2. Führen Sie in der Optionsleiste einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie in der Optionsleiste eine Pinselspitze aus und legen Sie die Optionen für den Mischmodus (Füllmethode) und
die Stärke fest.
Aktivieren Sie in der Optionsleiste die Option „Alle Ebenen aufnehmen“, wenn beim Weichzeichnen Daten aller sichtbaren
Ebenen verwendet werden sollen. Bei deaktivierter Option wird nur die aktive Ebene berücksichtigt.
3. Ziehen Sie den Mauszeiger über den Bildbereich, der weichgezeichnet werden soll.
Scharfzeichnen von Bildbereichen
Durch das Scharfzeichner-Werkzeug wird der Kontrast entlang den Bildkanten gesteigert, wodurch das Bild schärfer erscheint. Je häufiger Sie mit
dem Werkzeug über einen Bereich malen, desto schärfer wird er dargestellt.
1. Wählen Sie das Scharfzeichner-Werkzeug
. (Wenn das Werkzeug nicht sichtbar ist, klicken Sie auf das Weichzeichner-
Werkzeug
.)
2. Führen Sie in der Optionsleiste einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie eine Pinselspitze aus und legen Sie die Optionen für den Mischmodus (Füllmethode) und die Stärke fest.
Aktivieren Sie die Option „Alle Ebenen aufnehmen“, wenn beim Scharfzeichnen Daten aller sichtbaren Ebenen verwendet
werden sollen. Bei deaktivierter Option wird nur die aktive Ebene berücksichtigt.
Wählen Sie „Details beibehalten“, um Details zu optimieren und Pixelartefakte zu minimieren. Deaktivieren Sie diese
Option, wenn Sie überzogene Schärfeeffekte erzielen möchten.
3. Ziehen Sie den Mauszeiger über den Bildbereich, der scharfgezeichnet werden soll.
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Mitteltöne
Tiefen
Lichter
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Sättigung erhöhen
Sättigung verringern
Abwedeln oder Nachbelichten von Bereichen
Mit dem Abwedler und dem Nachbelichter werden Bildbereiche aufgehellt bzw. abgedunkelt. Die Werkzeuge basieren auf einem aus der
herkömmlichen Fotobearbeitung bekannten Verfahren zur Korrektur der Belichtung bestimmter Bereiche eines Fotos. Beim Fotografieren werden
Bereiche durch Verringern der Belichtung (Abwedeln) aufgehellt und durch Erhöhen der Belichtung (Nachbelichten) abgedunkelt. Je mehr Sie mit
dem Abwedler bzw. Nachbelichter über einen Bereich malen, desto heller bzw. dunkler wird er.
1. Wählen Sie den Abwedler
bzw. den Nachbelichter .
2. Wählen Sie in der Optionsleiste eine Pinselspitze aus und legen Sie die Pinseloptionen fest.
3. Wählen Sie in der Optionsleiste im Menü „Bereich“ eine der folgenden Möglichkeiten:
Ändert den mittleren Graubereich.
Ändert die dunklen Bereiche.
Ändert die hellen Bereiche.
4. Legen Sie die Belichtung für den Abwedler bzw. den Nachbelichter fest.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Airbrush“
, um den Pinsel als Airbrush zu verwenden. Stattdessen können Sie auch die
Option „Airbrush“ im Pinselbedienfeld aktivieren.
6. Aktivieren Sie die Option „Tonwerte schützen“, um die Beschneidung von Tiefen und Lichtern auf ein Mindestmaß zu
reduzieren. Sie wirken damit außerdem Farbtonverschiebungen entgegen.
7. Ziehen Sie über den Bildausschnitt, der aufgehellt bzw. abgedunkelt werden soll.
Anpassen der Farbsättigung in Bildbereichen
Mit dem Schwamm können Sie die Farbsättigung eines Bereichs leicht ändern. Befindet sich ein Bild im Graustufenmodus, wird der Kontrast vom
Werkzeug erhöht oder verringert, indem der Abstand der Graustufen zum Mittelwert vergrößert oder verkleinert wird.
1. Wählen Sie den Schwamm
.
2. Wählen Sie in der Optionsleiste eine Pinselspitze aus und legen Sie die Pinseloptionen fest.
3. Wählen Sie in der Optionsleiste im Menü „Modus“, auf welche Weise die Farbe verändert werden soll:
Intensiviert die Farbsättigung.
Verringert die Farbsättigung.
4. Legen Sie den Farbfluss für den Schwamm fest.
5. Aktivieren Sie die Option „Dynamik“, um die Beschneidung bei vollständig gesättigten bzw. entsättigten Farben auf ein
Mindestmaß zu reduzieren.
6. Ziehen Sie über den Bildausschnitt, der geändert werden soll.
Füllmethoden
Weichzeichnungsfilter
Scharfzeichnungsfilter
Auswählen einer Pinselvorgabe
Vorgaben, Voreinstellungen und Zusatzmodule
Zum Seitenanfang
Nur Text
Kleine Miniatur, Große Miniatur
Kleine Liste, Große Liste
Miniatur und Pinselstrich
Hinweis:
Verwenden des Vorgaben-Managers
Voreinstellungen
Zusatzmodule
Verwenden des Vorgaben-Managers
Vorgaben-Manager
Mit dem Vorgaben-Manager können Sie die Bibliotheken mit Pinselvorgaben, Farbfeldern, Verläufen, Stilen, Mustern, Konturen, eigenen Formen
und Werkzeugvorgaben verwalten, die im Lieferumfang von Photoshop enthalten sind. Damit ist es z. B. möglich, den aktuellen Satz der
voreingestellten Elemente zu ändern oder neue Bibliotheken zu erstellen. Wenn Sie eine Bibliothek in den Vorgaben-Manager geladen haben,
können Sie unter anderem in der Optionsleiste, in Bedienfeldern und in Dialogfeldern auf die Elemente der Bibliothek zugreifen.
Im Allgemeinen werden Sie nach dem Ändern einer Vorgabe in Photoshop aufgefordert, die Änderungen als neue Vorgabe zu speichern, damit
sowohl die ursprüngliche als auch die neue Vorgabe verfügbar bleiben.
Jeder Bibliothekstyp verfügt über eine eigene Dateierweiterung und einen Standardordner. Vorgabedateien werden auf dem Computer im
Anwendungsordner „Adobe Photoshop “ im Unterordner „Presets“ installiert.
Zum Öffnen des Vorgaben-Managers wählen Sie „Bearbeiten“ > „Vorgaben-Manager“. Wählen Sie aus dem Menü „Vorgabe“ eine Option aus, um
zu einem bestimmten Vorgabentyp zu wechseln.
Sie können die Konfiguration der Vorgaben anpassen, indem Sie auf die Schaltfläche für das Bedienfeldmenü klicken und im oberen Bereich des
Menüs einen Anzeigemodus auswählen:
Zeigt den Namen jedes Vorgabenelements an.
Zeigt eine Miniatur jedes Vorgabenelements an.
Zeigt den Namen und eine Miniatur jedes Vorgabenelements an.
Zeigt einen Musterpinselstrich und eine Pinselminiatur jeder Pinselvorgabe an. (Diese Option steht nur bei
Pinselvorgaben zur Verfügung.)
Wenn Sie die Elemente neu anordnen möchten, ziehen Sie ein Element in der Liste nach oben oder nach unten.
Anordnen von Werkzeugvorgaben im Vorgaben-Manager
Zum Löschen einer Vorgabe im Vorgaben-Manager wählen Sie die Vorgabe aus und klicken Sie auf „Löschen“. Mithilfe des Befehls
„Zurücksetzen“ können Sie die Standardelemente einer Bibliothek jederzeit wiederherstellen.
Laden einer Bibliothek mit Vorgabenelementen
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf das Dreieck neben dem Popupmenü „Vorgabe“ und wählen Sie unten im Bedienfeldmenü eine
Bibliotheksdatei. Klicken Sie auf „OK“, um die aktuelle Liste zu ersetzen, oder auf „Anfügen“, um die Bibliothek der
aktuellen Liste hinzufügen.
Hinweis:
Wenn Sie eine Bibliothek an die aktuelle Liste anfügen möchten, klicken Sie auf „Laden“, wählen die gewünschte
Bibliotheksdatei aus und klicken auf „Laden“.
Wenn Sie die aktuelle Liste durch eine andere Bibliothek ersetzen möchten, wählen Sie im Bedienfeldmenü[Name der
Vorgabe] ersetzen“. Wählen Sie die gewünschte Bibliotheksdatei aus und klicken Sie auf „Laden“.
Jeder Bibliothekstyp verfügt über eine eigene Dateierweiterung und einen Standardordner.
Verwalten von Vorgabenelementen
Sie können Vorgabenelemente umbenennen oder löschen und Vorgabenbibliotheken erstellen oder wiederherstellen.
Umbenennen von Vorgabenelementen
1. Wählen Sie ein Vorgabenelement aus. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf Elemente, um mehrere Elemente
auszuwählen.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf „Umbenennen“ und geben Sie einen neuen Namen für den Pinsel, das Farbfeld usw. ein.
Wenn der Vorgaben-Manager so eingestellt ist, dass Vorgaben als Miniaturen angezeigt werden, doppelklicken Sie auf
eine Vorgabe, geben einen neuen Namen ein und klicken auf „OK“.
Wenn der Vorgaben-Manager so eingestellt ist, dass Vorgaben als Liste oder nur als Text angezeigt werden,
doppelklicken Sie auf eine Vorgabe, geben direkt in der Liste einen neuen Namen ein und drücken die Eingabetaste
(Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS).
Löschen von Vorgabenelementen
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie ein Vorgabenelement aus und klicken Sie auf „Löschen“.
Klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Elemente, die Sie löschen möchten.
Erstellen einer neuen Vorgabenbibliothek
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie alle Vorgaben in der Liste als Bibliothek speichern möchten, achten Sie darauf, dass alle Elemente ausgewählt
sind.
Wenn Sie einen Teil der aktuellen Liste als Bibliothek speichern möchten, halten Sie die Umschalttaste gedrückt und
markieren Sie die Elemente, die gespeichert werden sollen.
2. Klicken Sie auf „Speichern“, wählen Sie einen Speicherort für die Bibliothek, geben Sie einen Dateinamen ein und klicken Sie
auf „Speichern“.
Sie können für die Bibliothek einen beliebigen Speicherort wählen. Wenn Sie die Bibliotheksdatei im Standardverzeichnis für
Vorgaben im Ordner „Presets“ speichern, wird der Name der Bibliothek im unteren Bereich des Bedienfeldmenüs angezeigt,
nachdem Sie Photoshop gestartet haben.
Wiederherstellen der Standard-Vorgabenbibliothek
Wählen Sie im Menü des Bedienfelds die Option „Zurücksetzen“. Sie können die aktuelle Liste ersetzen oder die aktuelle Liste
um die Standardbibliothek erweitern.
Standardverzeichnis für Vorgaben
1. Das Standardverzeichnis für das Speichern, Laden und Ersetzen von Vorgaben ist je nach Betriebssystem unterschiedlich.
Mac: <Benutzer>/Library/Application Support/Adobe/Adobe Photoshop CS5/Presets.
Windows XP: [Laufwerk]:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Anwendungsdaten\Adobe\Adobe
Photoshop CS5\Presets.
Windows Vista: [Laufwerk]:\Benutzer\<Benutzername>\AppData\Roaming\Adobe\Adobe Photoshop CS5\Presets.
2. Vorgaben, die bereits in Adobe Photoshop enthalten sind, werden im Photoshop-Programmordner gespeichert.
Anzeigen von ausgeblendeten Dateien in Windows
Die Standardverzeichnisse für das Speichern, Laden und Ersetzen von Vorgaben werden unter Windows standardmäßig ausgeblendet.
1. So zeigen Sie ausgeblendete Dateien unter Windows XP an:
a. Klicken Sie auf „Start“ > „Systemsteuerung“ > „Ordneroptionen“.
b. Wählen Sie auf der Registerkarte „Ansicht“ unter „Versteckte Dateien und Ordner“ die Option „Alle Dateien und Ordner
Zum Seitenanfang
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anzeigen“ aus.
c. Klicken Sie auf „OK“.
2. So zeigen Sie ausgeblendete Dateien unter Windows Vista an:
a. Klicken Sie auf „Start“ > „Systemsteuerung“ > „Darstellung und Anpassung“ > „Ordneroptionen“.
b. Wählen Sie auf der Registerkarte „Ansicht“ unter „Versteckte Dateien und Ordner“ die Option „Alle Dateien und Ordner
anzeigen“ aus.
c. Klicken Sie auf „OK“.
Voreinstellungen
Voreinstellungen
Viele Programmeinstellungen sind in der Voreinstellungendatei von Adobe Photoshop CS5 gespeichert. Dazu gehören allgemeine
Anzeigeoptionen, Speicheroptionen, Leistungsoptionen, Zeigeroptionen, Transparenzoptionen, Textoptionen und Optionen für Zusatzmodule und
Arbeitsvolumes. Die meisten dieser Optionen werden im Dialogfeld „Voreinstellungen“ definiert. Die Voreinstellungen werden bei jedem Beenden
der Anwendung gespeichert.
Ein unerwartetes Programmverhalten kann ein Hinweis auf beschädigte Voreinstellungen sein. Wenn Sie vermuten, dass Voreinstellungen
beschädigt sind, stellen Sie die Standard-Voreinstellungen wieder her.
Ausführliche Informationen zu bestimmten Voreinstellungen finden Sie unter den entsprechenden Themen. Suchen Sie zum Beispiel in der
Hilfe nach „Transparenz-Voreinstellungen“, um eine Beschreibung von Funktionen anzuzeigen, die mit diesen Einstellungen zusammenhängen
(z. B. Ebenen).
Öffnen eines Voreinstellungen-Dialogfelds
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
(Windows) Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ und wählen Sie im Untermenü den gewünschten Satz von
Voreinstellungen aus.
(Mac OS) Wählen Sie „Photoshop“ > „Voreinstellungen“ und wählen Sie im Untermenü den gewünschten Satz von
Voreinstellungen aus.
2. Wenn Sie zu anderen Voreinstellungen wechseln möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Menü links im Dialogfeld den gewünschten Satz von Voreinstellungen.
Klicken Sie auf „Weiter“, um die nächsten Voreinstellungen in der Liste anzuzeigen bzw. auf „Zurück“, um die vorherigen
anzuzeigen.
Für Informationen zu einer bestimmten Voreinstellungsoption suchen Sie bitte in der Hilfe.
Zurücksetzen aller Voreinstellungen auf die Standardeinstellungen
Halten Sie beim Starten von Photoshop die Alt- + Strg + Umschalttaste (Windows) bzw. die Wahl- + Befehls- + Umschalttaste
(Mac OS) gedrückt. Sie werden gefragt, ob die Datei mit den Adobe Photohop-Einstellungen gelöscht werden soll.
Wenn Sie Photoshop erneut starten, werden neue Voreinstellungendateien angelegt.
Deaktivieren bzw. Aktivieren von Warnmeldungen
Gelegentlich werden Meldungen mit Warnhinweisen oder Eingabeaufforderungen angezeigt. Sie können die Anzeige dieser Meldungen
unterdrücken, indem Sie in der Meldung die Option „Nicht wieder anzeigen“ aktivieren. Sie können auch alle unterdrückten Meldungen global
wieder aktivieren.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
(Windows) Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“.
(Mac OS) Wählen Sie „Photoshop“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“.
2. Klicken Sie auf „Alle Warndialoge zurücksetzen“ und dann auf „OK“.
Zusatzmodule
Zusatzmodule
Zusatzmodule sind Programme, die von Adobe Systems und anderen Softwareentwicklern in Zusammenarbeit mit Adobe Systems entwickelt
Beiträge auf Twitter™ und Facebook sind nicht Gegenstand der Bedingungen von Creative Commons.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
wurden, um Photoshop mit weiteren Funktionen auszustatten. Im Lieferumfang von Photoshop sind bereits eine Reihe von Import-, Export- und
Spezialeffekt-Zusatzmodulen enthalten. Diese werden automatisch in entsprechenden Unterordnern im Ordner „Plug-ins“ von Photoshop installiert.
Sie können einen weiteren Zusatzmodule-Ordner auswählen, der für kompatible Zusatzmodule aus anderen Anwendungen verwendet wird.
Darüber hinaus können Sie eine Verknüpfung (Windows) bzw. ein Alias (Mac OS) für ein Zusatzmodul erstellen, das in einem anderen Ordner im
System gespeichert ist. Anschließend können Sie die Verknüpfung/das Alias dem Zusatzmodule-Ordner hinzufügen, damit das Zusatzmodul mit
Photoshop verwendet werden kann.
Installierte Zusatzmodule werden als Optionen in den Menüs „Importieren“ oder „Exportieren“, als Dateiformate in den Dialogfeldern „Öffnen“ und
„Speichern unter“ oder als Filter in den entsprechenden Untermenüs angezeigt. Sie können eine große Zahl von Zusatzmodulen mit Photoshop
verwenden. Sind sehr viele Zusatzmodule installiert, können u. U. jedoch nicht mehr alle in den entsprechenden Menüs von Photoshop angezeigt
werden. In diesem Fall werden neu installierte Zusatzmodule im Untermenü „Filter“ > „Sonstige Filter“ angezeigt.
Installieren von Zusatzmodulen
Unter Mac OS kann Photoshop nicht in der Classic-Umgebung ausgeführt werden. Zusatzmodule, die ursprünglich für die Verwendung unter
Mac OS 9 konzipiert wurden, werden nicht angezeigt.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Zum Installieren eines Zusatzmoduls von Adobe Systems verwenden Sie das Installationsprogramm des Zusatzmoduls,
sofern vorhanden. Unter Windows können Sie das Modul auch im Photoshop-Programmordner in den passenden
Zusatzmodulordner installieren oder kopieren. Unter Mac OS ziehen Sie eine Kopie des Moduls in den Photoshop-
Programmordner und dort in den passenden Zusatzmodulordner. Achten Sie darauf, dass die Dateien nicht komprimiert
sind.
Befolgen Sie bei der Installation eines Dritthersteller-Zusatzmoduls die im Lieferumfang des Zusatzmoduls enthaltenen
Installationsanweisungen. Wenn ein Dritthersteller-Zusatzmodul nicht ausgeführt werden kann, ist dafür möglicherweise
eine Seriennummer einer früheren Photoshop-Version erforderlich.
Aktivieren eines zusätzlichen Zusatzmodule-Ordners
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Zusatzmodule“ (Windows) bzw. „Photoshop“ > „Voreinstellungen“ >
„Zusatzmodule“ (Mac OS).
2. Aktivieren Sie „Zusätzlicher Zusatzmodule-Ordner“.
3. Wählen Sie einen Ordner aus der Liste aus. Wählen Sie keinen Ordner im Zusatzmodule-Ordner aus. Wenn Sie den Inhalt
eines Ordners anzeigen möchten, doppelklicken Sie auf den Ordner.
4. Wenn Sie den Ordner mit den zusätzlichen Zusatzmodulen ausgewählt haben, klicken Sie auf „OK“ (Windows) bzw.
„Auswählen“ (Mac OS).
5. Starten Sie Photoshop neu, um die Zusatzmodule zu aktivieren.
Unterdrücken des Ladens von Zusatzmodulen
Fügen Sie vor dem Namen des Zusatzmoduls, Ordners oder Verzeichnisses eine Tilde (~) ein. Die entsprechenden Dateien
(bzw. alle Dateien in einem Ordner) werden von der Anwendung ignoriert.
Anzeigen von Informationen zu installierten Zusatzmodulen
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
(Windows) Wählen Sie „Hilfe“ > „Über Zusatzmodul“ und wählen Sie im Untermenü ein Zusatzmodul aus.
(Mac OS) Wählen Sie „Photoshop“ > „Über Zusatzmodul“ und wählen Sie im Untermenü ein Zusatzmodul aus.
Malwerkzeuge
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Malwerkzeuge, Optionen und Bedienfelder
Malen mit dem Pinsel- oder Buntstift-Werkzeug
Malen mit dem Mischpinsel
Optionen für Malwerkzeuge
Malen mit einem Muster
Malen mit dem Kunstprotokoll-Pinsel
Löschen mit dem Radiergummi
Ändern ähnlicher Pixel mit dem Magischen Radiergummi
Setzen von Pixeln auf transparent mit dem Hintergrund-Radiergummi
Automatisches Löschen mit dem Buntstift
Ändern des Pinselzeigers
Malwerkzeuge, Optionen und Bedienfelder
Adobe Photoshop bietet eine Vielzahl von Tools zum Malen und zum Bearbeiten der Bildfarbe. Der Pinsel und der Buntstift werden wie
herkömmliche Zeichenwerkzeuge verwendet, um Farbe in Malstrichen aufzutragen. Mit dem Verlaufswerkzeug, dem Befehl „Fläche füllen“ und
dem Füllwerkzeug wird Farbe auf große Bereiche aufgetragen. Mit dem Radiergummi, dem Weichzeichner und dem Wischfinger bearbeiten Sie
bereits im Bild vorhandene Farben. Siehe Malwerkzeug-Galerie.
In der Optionsleiste des jeweiligen Werkzeugs können Sie festlegen, wie Farbe auf ein Bild aufzutragen ist, und aus den Vorgaben für
Pinselspitzen eine Auswahl treffen.
Pinsel- und Werkzeugvorgaben
Sie können einen Satz von Pinseloptionen als Vorgabe speichern, damit Sie schnell auf häufig verwendete Pinseleigenschaften zugreifen können.
Photoshop verfügt über mehrere Musterpinselvorgaben. Sie können anfangs diese Vorgaben verwenden und dann zum Erzeugen neuer Effekte
Änderungen an ihnen vornehmen. Aus dem Internet können viele Originalpinselvorgaben heruntergeladen werden.
In der Optionsleiste können Sie über die Pinselvorgabeauswahl mühelos eine Vorgabe auswählen, um vorübergehend die Größe und Härte einer
Pinselvorgabe zu ändern.
Speichern Sie die Werkzeugvorgaben, wenn Sie angepasste Pinselspitzeneigenschaften und Einstellungen aus der Optionsleiste wie Deckkraft,
Fluss und Farbe speichern möchten. Weitere Informationen zu Werkzeugvorgaben finden Sie unter Werkzeugvorgaben.
Optionen für Pinselspitzen
Abgesehen von den Einstellungen der Optionsleiste wird die Art und Weise, wie Farbe aufgetragen wird, auch durch die Optionen für Pinselspitzen
bestimmt. Sie können Farben schrittweise, mit weichen Kanten, mit großen Pinselstrichen, mit verschiedenen Pinseleinstellungen, mit
unterschiedlichen Fülleigenschaften und mit unterschiedlich geformten Pinselspitzen anwenden. Zusammen mit den Pinselstrichen können Sie
eine Struktur anwenden, damit der Eindruck entsteht, dass Sie auf einer Leinwand oder auf Kunstpapier malen. Sie können auch das Aufsprühen
von Farbe mit einem Airbrush simulieren. Optionen für Pinselspitzen werden über das Pinselbedienfeld eingestellt. Siehe Pinselbedienfeld –
Übersicht.
Wenn Sie ein Zeichentablett verwenden, können Sie die Farbanwendung mithilfe des Zeichenstift-Drucks, des Winkels, der Drehung oder eines
Stylus-Rads steuern. Optionen für Zeichentabletts werden im Pinselbedienfeld und in der Optionsleiste festgelegt.
Malen mit dem Pinsel- oder Buntstift-Werkzeug
Mit dem Pinsel und dem Buntstift können Sie die aktuelle Vordergrundfarbe auf ein Bild auftragen. Der Pinsel erzeugt weiche Farbstriche. Der
Buntstift erzeugt hartkantige Linien.
Mit dem Ansichtdrehung-Werkzeug lässt sich die Arbeitsfläche drehen, um dadurch den Malvorgang zu erleichtern. Siehe Verwenden
des Ansichtdrehung-Werkzeugs.
1. Wählen Sie eine Vordergrundfarbe aus. (Siehe Auswählen von Farben im Werkzeugbedienfeld.)
2. Wählen Sie den Pinsel
oder den Buntstift aus.
3. Wählen Sie im Pinselvorgabenbedienfeld einen Pinsel aus. Siehe Auswählen einer Pinselvorgabe.
4. Legen Sie die Werkzeugoptionen für „Modus“, „Deckkraft“ usw. in der Optionsleiste fest. Siehe Optionen für Malwerkzeuge.
5. Führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte durch:
Zum Seitenanfang
Farbfeld „Aktuelle Pinselladung“
Popup-Menü „Vorgabe“
Nass
Auftrag
Mix
Alle Ebenen aufnehmen
Klicken und ziehen Sie im Bild, um zu malen.
Wenn Sie eine gerade Linie erstellen möchten, klicken Sie im Bild auf den Anfangspunkt und setzen Sie durch Klicken bei
gedrückter Umschalttaste den Endpunkt.
Wenn Sie den Pinsel als Airbrush einsetzen und an einer Stelle mehr Farbe aufsprühen möchten, drücken Sie die
Maustaste, ohne die Maus zu bewegen.
Malen mit dem Mischpinsel
Mit dem Mischpinsel werden realistische Maltechniken simuliert, wie z. B. das Mischen von Farben auf der Leinwand oder auf dem Pinsel sowie
unterschiedliche Nässe der Farbe in einem Pinselstrich.
Der Mischpinsel verfügt über zwei Farbspeicher: einen Farbvorrat und einen Aufnehmer. Im Farbvorrat wird die endgültige auf die Leinwand
aufgebrachte Farbe gespeichert. Seine Farbkapazität ist größer. Der Aufnehmer-Farbspeicher nimmt Farbe nur von der Leinwand auf. Sein Inhalt
wird kontinuierlich mit den Farben auf der Leinwand gemischt.
Ein Video zum Mischpinsel finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5001_ps_de.
1. Wählen Sie den Mischpinsel
aus. (Halten Sie ggf. die Maustaste auf dem normalen Pinsel-Werkzeug gedrückt, um auf
den Mischpinsel zugreifen zu können.)
2. Um Farbe in den Farbvorrat aufzunehmen, klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die
Leinwand. Oder Sie eine Vordergrundfarbe aus.
Wenn Sie Farbe von der Leinwand laden, zeigt die Pinselspitze jede Farbvariante im Aufnahmebereich an. Wenn die
Pinselspitzen nur eine einzige Farbe enthalten sollen, wählen Sie in der Optionsleiste aus dem Popupmenü „Aktuelle
Pinselladung“ die Option „Nur Volltonfarben laden“.
3. Wählen Sie im Pinselvorgabenbedienfeld einen Pinsel aus. Siehe Auswählen einer Pinselvorgabe.
4. Legen Sie in der Optionsleiste die Werkzeugoptionen fest. Allgemeine Optionen finden Sie unter Optionen für Malwerkzeuge.
Optionen, die sich nur auf den Mischpinsel beziehen, werden nachfolgend beschrieben:
Klicken Sie im Popup-Menü auf „Pinsel laden“, um den Pinsel mit der Farbvorratsfarbe zu
füllen, oder auf „Pinsel reinigen“, um die Farbe aus dem Pinsel zu entfernen. Um diese Schritte nach jedem Pinselstrich
ausführen zu lassen, wählen Sie die Option zum automatischen Laden
bzw. Reinigen .
Wendet häufig genutzte Kombinationen der Einstellungen für „Nass“, „Auftrag“ und „Mix“ an.
Steuert, wie viel Farbe der Pinsel von der Leinwand aufnimmt. Bei höheren Werten werden längere Pinselstriche
erzeugt.
Erhöhen der Farbnässe
A. 0 % B. 100 %
Legt fest, wie viel Farbe in den Farbvorrat geladen wird. Bei niedrigen Werten trocknen die Pinselstriche schneller
aus.
Erhöhen der Auftragswerte
A. 1 % B. 100 %
Steuert das Verhältnis zwischen Leinwandfarbe und Farbvorratfarbe. Bei 100 % wird die gesamte Farbe von der
Leinwand aufgenommen, bei 0 % wird nur die Farbe des Farbvorrats verwendet. (Allerdings bestimmt die Einstellung „Nass“
weiterhin den Farbmix auf der Leinwand.)
Nimmt Leinwandfarben von allen sichtbaren Ebenen auf.
5. Führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie im Bild, um die Farbe aufzutragen.
Wenn Sie eine gerade Linie erstellen möchten, klicken Sie im Bild auf den Anfangspunkt und setzen Sie durch Klicken bei
gedrückter Umschalttaste den Endpunkt.
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Modus
Deckkraft
Fluss
Airbrush
Automatisch löschen
Schaltflächen für den Tablettdruck
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Wenn Sie den Pinsel als Airbrush einsetzen und an einer Stelle mehr Farbe aufsprühen möchten, drücken Sie die
Maustaste, ohne die Maus zu bewegen.
Optionen für Malwerkzeuge
Legen Sie in der Optionsleiste Folgendes fest. Welche Optionen zur Verfügung stehen, hängt vom jeweiligen Werkzeug ab.
Legt die Methode fest, die zum Füllen der gemalten Farbe mit den zugrunde liegenden, bereits vorhandenen Pixeln verwendet wird.
Welche Modi zur Verfügung stehen, hängt davon ab, welches Werkzeug gerade ausgewählt ist. Die Malmodi sind mit den Mischmodi
(Füllmethoden) für Ebenen vergleichbar. Siehe Füllmethoden.
Legt die Transparenz der von Ihnen aufgetragenen Farbe fest. Wenn Sie in einem Bereich malen, wird die Deckkraft lediglich bis zum
festgelegten Wert erhöht, unabhängig davon, wie häufig Sie vor dem Loslassen der Maustaste mit dem Zeiger über den Bereich gehen. Wenn Sie
danach erneut über den Bereich streichen, wird wieder zusätzliche Farbe aufgetragen, bis die festgelegte Deckkraft erreicht ist. Bei einer Deckkraft
von 100 Prozent spricht man von „deckend“.
Legt die Geschwindigkeit fest, mit der beim Bewegen des Zeigers über einem Bereich Farbe aufgetragen wird. Wenn Sie während des
Malens in einem Bereich die Maustaste gedrückt halten, wird basierend auf der Flussgeschwindigkeit so lange Farbe aufgetragen, bis die
Deckkrafteinstellung erreicht ist. Sind beispielsweise sowohl die Deckkraft als auch der Fluss auf 33 % gesetzt, nähert sich die Farbe eines
Bereichs bei jedem Überstreichen um 33 % der Pinselfarbe an. Dabei wird der für die Deckkraft festgelegte Wert von 33 % nicht überschritten,
sofern Sie die Maustaste nicht loslassen und den Bereich danach erneut überstreichen.
Drücken Sie eine Zifferntaste, um die Deckkraft eines Werkzeugs auf ein Vielfaches von 10 % zu setzen („1“ setzt sie auf 10 %; „0“ auf 100 %).
Drücken Sie zwei Zifferntasten, um die Deckkraft auf einen bestimmten Wert zu setzen. Um den Fluss festzulegen, drücken Sie gleichzeitig die
Umschalttaste und Zifferntasten.
Simuliert das Malen mit einem Airbrush. Wenn Sie den Zeiger über einen Bereich bewegen und gleichzeitig die Maustaste gedrückt halten, wird
immer mehr Farbe aufgetragen. Wie schnell und wie viel Farbe aufgetragen wird, wird durch die Optionen für die Härte des Pinsels, die Deckkraft
und den Fluss bestimmt. Klicken Sie auf die Schaltfläche, um diese Option zu aktivieren oder zu deaktivieren.
(Nur für den Buntstift) Malt die Hintergrundfarbe über Bereiche mit der Vordergrundfarbe. Wählen Sie die zu löschende
Vordergrundfarbe und die zu verwendende Hintergrundfarbe aus. (Siehe Automatisches Löschen mit dem Buntstift.)
Mit dem Stiftdruck können Sie die Einstellungen für Deckkraft und Größe im Pinselbedienfeld überschreiben.
Malen mit einem Muster
Mit dem Musterstempel können Sie mit einem Muster malen. Sie können ein Muster aus den Muster-Bibliotheken wählen oder ein eigenes
erstellen.
1. Wählen Sie den Musterstempel
.
2. Wählen Sie im Pinselvorgabenbedienfeld einen Pinsel aus. Siehe Auswählen einer Pinselvorgabe.
3. Legen Sie Werkzeugoptionen für Modus, Deckkraft usw. in der Optionsleiste fest. Siehe Optionen für Malwerkzeuge.
4. Aktivieren Sie in der Optionsleiste die Option „Ausgerichtet“, um die Kontinuität des Musters mit dem ursprünglichen
Anfangspunkt selbst dann beizubehalten, wenn Sie die Maustaste loslassen und dann weitermalen. Deaktivieren Sie die
Option „Ausgerichtet“, wenn das Muster immer dann neu gestartet werden soll, wenn Sie mit dem Malen aufhören und
beginnen.
5. Wählen Sie im Popup-Bedienfeld „Muster“ in der Optionsleiste ein Muster.
6. Wenn das Muster mit einem impressionistischen Effekt aufgetragen werden soll, wählen Sie „Impress.“..
7. Ziehen Sie im Bild, um mit dem Muster zu malen.
Malen mit dem Kunstprotokoll-Pinsel
Mit dem Kunstprotokoll-Pinsel können Sie stilisierte Striche malen und dabei die Daten eines bestimmten Protokollobjekts oder Schnappschusses
als Quelldaten verwenden. Durch Experimentieren mit verschiedenen Malstil-, Bereichs- und Toleranzoptionen können Sie die Struktur des Malens
mit verschiedenen Farben und Kunststilen simulieren.
Der Protokollpinsel und der Kunstprotokoll-Pinsel verwenden als Quelldaten die Daten eines bestimmten Protokollobjekts bzw. Schnappschusses.
Beim Protokollpinsel werden die entsprechenden Quelldaten wiederhergestellt, während der Kunstprotokoll-Pinsel neben diesen Daten auch die
von Ihnen zum Erstellen verschiedener Farben und Kunststile festgelegten Optionen verwendet.
Durch Experimentieren mit Filtern oder das Füllen eines Bildes mit einer Farbfläche vor dem Malen mit dem Kunstprotokoll-Pinsel lassen sich
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verschiedene optische Effekte erzielen. Versuchen Sie außerdem, die Bildgröße um den Faktor 4 zu erhöhen, damit die Details weicher wirken.
Beispiel für die Verwendung des Kunstprotokoll-Pinsels
A. Original B. Verwenden eines kleinen Pinsels C.Verwenden eines großen Pinsels
1. Klicken Sie im Protokollbedienfeld in das Kästchen links neben dem Status oder Schnappschuss, der als Quelle für den
Kunstprotokoll-Pinsel dienen soll. Direkt neben dem Quellprotokollobjekt wird ein Pinselsymbol angezeigt.
2. Wählen Sie den Kunstprotokoll-Pinsel
.
3. Führen Sie in der Optionsleiste einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie in der Auswahl für Pinselvorgaben einen Pinsel aus und legen Sie die Pinseloptionen fest. (Siehe Auswählen
einer Pinselvorgabe.)
Wählen Sie einen Mischmodus (Füllmethode) aus dem Menü „Modus“ aus. (Siehe Füllmethoden.)
Wählen Sie unter „Stil“ eine Option für die Form des Malstrichs aus.
Geben Sie unter „Bereich“ einen Wert für den Bereich ein, der durch die Malstriche abgedeckt werden soll. Je größer
dieser Wert ist, desto größer wird der abgedeckte Bereich und desto mehr Striche werden angezeigt.
Geben Sie unter „Toleranz“ einen Wert ein, um die Bereiche einzugrenzen, in denen Malstriche erstellt werden. Bei einem
niedrigen Wert können Sie beliebig im gesamten Bild malen. Bei einem hohen Wert werden nur in den Bereichen Striche
gemalt, die sich in der Farbe deutlich vom Quellobjekt bzw. Schnappschuss unterscheiden.
4. Klicken und ziehen Sie im Bild, um zu malen.
Löschen mit dem Radiergummi
Mit dem Radiergummi werden Pixel entweder auf die Hintergrundfarbe oder auf transparent gesetzt. Wenn Sie in der Hintergrundebene oder einer
Ebene mit fixierter Transparenz arbeiten, nehmen die Pixel die Hintergrundfarbe an. Andernfalls werden die Pixel transparent.
Sie können mit dem Radiergummi auch den bearbeiteten Bereich auf einen im Protokollbedienfeld ausgewählten Status zurücksetzen.
1. Wählen Sie den Radiergummi
.
2. Legen Sie die anzuwendende Hintergrundfarbe fest, wenn der Löschvorgang im Hintergrund oder auf einer Ebene mit fixierter
Transparenz durchgeführt werden soll.
3. Wählen Sie in der Optionsleiste einen Modus aus. Mit den Optionen „Pinsel“ und „Buntstift“ wird der Radiergummi wie diese
Werkzeuge verwendet. „Quadrat“ ist ein hartkantiges Quadrat mit fester Größe, das über keine Optionen zum Ändern der
Deckkraft oder des Flusses verfügt.
4. Wählen Sie für die Modi „Pinsel“ und „Buntstift“ eine Pinselvorgabe aus und legen Sie in der Optionsleiste die Optionen
„Deckkraft“ und „Fluss“ fest.
Bei einem Wert von 100 % werden Pixel völlig, bei einem niedrigeren Wert teilweise entfernt. Siehe Optionen für
Malwerkzeuge.
5. Zum Wiederherstellen eines gespeicherten Status bzw. Schnappschusses klicken Sie im Protokollbedienfeld in das Kästchen
links neben dem Status bzw. Schnappschuss und wählen Sie in der Optionsleiste „Basierend auf Protokoll löschen“.
(Photoshop) Wenn Sie den Radiergummi vorübergehend im Modus „Basierend auf Protokoll löschen“ verwenden möchten,
ziehen Sie ihn bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) über den gewünschten Bereich.
6. Ziehen Sie den Cursor über den zu löschenden Bereich.
Ändern ähnlicher Pixel mit dem Magischen Radiergummi
Wenn Sie mit dem Magischen Radiergummi auf eine Ebene klicken, werden alle ähnlichen Pixel auf transparent gesetzt. Wenn Sie in einer Ebene
mit fixierter Transparenz arbeiten, werden die Pixel auf die Hintergrundfarbe gesetzt. Wenn Sie auf den Hintergrund klicken, wird er in eine Ebene
konvertiert und alle ähnlichen Pixel werden auf transparent gesetzt.
Sie können nur benachbarte Pixel oder aber alle ähnlichen Pixel in der aktuellen Ebene löschen.
Beispiel für das Löschen ähnlicher Pixel
1. Wählen Sie den Magischen Radiergummi
.
2. Führen Sie in der Optionsleiste einen der folgenden Schritte durch:
Geben Sie unter „Toleranz“ an, wie groß der löschbare Farbbereich ist. Bei einem niedrigen Wert werden nur die Pixel
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Hinweis:
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gelöscht, deren Farbwerte dem angeklickten Pixel sehr ähnlich sind. Bei einem hohen Wert werden die Farbwerte
erweitert, die gelöscht werden.
Aktivieren Sie die Option „Glätten“, wenn die Konturen des gelöschten Bereichs geglättet werden sollen.
Aktivieren Sie „Benachbart“, wenn nur die dem Pixel benachbarten Pixel gelöscht werden sollen. Sollen alle ähnlichen
Pixel im Bild gelöscht werden, deaktivieren Sie diese Option.
Aktivieren Sie „Alle Ebenen aufnehmen“, um die gelöschte Farbe mithilfe kombinierter Daten aus allen sichtbaren Ebenen
aufzunehmen.
Legen Sie mit einem Wert für „Deckkraft“ die Stärke des Magischen Radiergummis fest. Bei einem Wert von 100 %
werden Pixel völlig, bei einem niedrigeren Wert teilweise entfernt.
3. Klicken Sie auf den zu löschenden Bereich der Ebene.
Setzen von Pixeln auf transparent mit dem Hintergrund-Radiergummi
Mit dem Hintergrund-Radiergummi können Sie Pixeln auf einer Ebene durch Ziehen Transparenzeffekte verleihen. Auf diese Weise können Sie
den Hintergrund löschen und gleichzeitig die Konturen des Objekts im Vordergrund beibehalten. Durch Festlegen verschiedener Aufnahme- und
Toleranzoptionen können Sie den Transparenzbereich und die Kantenschärfe bestimmen.
Wenn Sie den Hintergrund eines Objekts mit komplexen oder dünnen Konturen löschen möchten, verwenden Sie die Schnellauswahl.
Der Hintergrund-Radiergummi nimmt die Farbe in der Mitte des Pinsels („Hotspot“) auf und löscht diese Farbe überall dort, wo sie innerhalb des
Pinsels vorkommt. Außerdem wird die Farbe an den Rändern sämtlicher Vordergrundobjekte extrahiert, sodass kein Farbkranz sichtbar ist, wenn
das Vordergrundobjekt später in ein anderes Bild eingefügt wird.
Der Hintergrund-Radiergummi setzt die Einstellung für Transparenzfixierung der jeweiligen Ebene außer Kraft.
1. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Ebene mit den zu löschenden Bereichen aus.
2. Wählen Sie den Hintergrund-Radiergummi
. (Wenn das Werkzeug nicht sichtbar ist, klicken Sie auf den Radiergummi ,
halten Sie ihn gedrückt und wählen Sie im Popupmenü den Hintergrund-Radiergummi aus.)
3. Klicken Sie in der Optionsleiste auf das Pinselmenü und legen Sie im Popup-Bedienfeld Optionen fest:
Wählen Sie Einstellungen für die Optionen „Durchmesser“, „Härte“, „Abstand“, „Winkel“ und „Rundheit“ aus
(siehe Optionen für die Standardpinselform).
Wenn Sie ein Grafiktablett verwenden, wählen Sie Optionen aus den Menüs „Größe“ und „Toleranz“, um die Größe und
Toleranz des Hintergrund-Radiergummis im Strichverlauf zu variieren. Wählen Sie „Zeichenstift-Druck“, wenn die Variation
anhand des Zeichenstift-Drucks erfolgen soll. Wählen Sie „Stylus-Rad“, wenn die Variation anhand der Position des
Rändelrads erfolgen soll. Wählen Sie „Aus“, wenn Sie die Größe bzw. Toleranz nicht variieren möchten.
4. Führen Sie in der Optionsleiste einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie unter „Grenzen“ einen Löschmodus aus: Mit „Nicht aufeinander folg.“ wird die aufgenommene Farbe überall
gelöscht, wo sie unter dem Werkzeug vorkommt. Mit „Benachbart“ werden Bereiche gelöscht, die die aufgenommene
Farbe enthalten und miteinander verbunden sind. Mit „Konturen finden“ werden miteinander verbundene Bereiche
gelöscht, die die aufgenommene Farbe enthalten, wobei die Schärfe der Formkanten besser erhalten bleibt.
Geben Sie unter „Toleranz“ einen Wert an oder verschieben Sie den Regler entsprechend. Bei einem niedrigen
Toleranzwert werden nur die Bereiche gelöscht, die der aufgenommenen Farbe sehr ähnlich sind. Bei einem hohen
Toleranzwert wird ein größerer Farbbereich gelöscht.
Wählen Sie „Vord.farbe schützen“, wenn Bereiche mit der Vordergrundfarbe nicht gelöscht werden sollen.
Wählen Sie unter „Aufnahme“ eine Option: Mit „Kontinuierlich“ werden Farben beim Ziehen kontinuierlich aufgenommen.
Mit „Einmal“ werden nur die Bereiche mit der Farbe gelöscht, auf die Sie zunächst klicken. Mit „Hintergr.-Farbfeld“ werden
nur die Bereiche gelöscht, die die aktuelle Hintergrundfarbe enthalten.
5. Ziehen Sie den Cursor über den zu löschenden Bereich. Der Zeiger des Hintergrund-Radiergummis nimmt eine Pinselform
mit einem Fadenkreuz an, das den Hotspot
des Werkzeugs kennzeichnet..
Automatisches Löschen mit dem Buntstift
Mit der Option „Automatisch löschen“ für den Buntstift können Sie die Hintergrundfarbe über Bereiche mit der Vordergrundfarbe malen.
1. Legen Sie die Vordergrund- und die Hintergrundfarbe fest.
2. Wählen Sie den Buntstift
.
3. Aktivieren Sie in der Optionsleiste „Automatisch löschen“.
4. Ziehen Sie den Cursor über das Bild.
Befindet sich der Mittelpunkt des Cursors über der Vordergrundfarbe, wenn Sie zu ziehen beginnen, wird diese Farbe
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
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gelöscht und es wird die Hintergrundfarbe angezeigt. Befindet sich der Mittelpunkt des Cursors nicht über der
Vordergrundfarbe, wenn Sie zu ziehen beginnen, trägt der Buntstift in diesem Bereich die Vordergrundfarbe auf.
Ändern des Pinselzeigers
Für die Malwerkzeuge gibt es drei verschiedene Zeiger: den Standardzeiger (Symbol im Werkzeugbedienfeld), ein Fadenkreuz und einen
Zeiger, dessen Größe und Form der zurzeit ausgewählten Pinselspitze entspricht.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Zeigerdarstellung“ (Windows) bzw. „Photoshop“ > „Voreinstellungen“ >
„Zeigerdarstellung“ (Mac OS).
2. Wählen Sie in den Bereichen „Malwerkzeuge“ und „Andere Werkzeuge“ die gewünschten Zeiger aus. Die Beispielzeiger
ändern sich entsprechend. Wählen Sie für einen Pinselspitzenzeiger eine Größe aus und entscheiden Sie, ob der Zeiger ein
Fadenkreuz enthalten soll.
Durch „Normale Pinselspitze“ wird die Zeigergröße auf Bereiche des Pinselstrichs beschränkt, die eine Deckkraft von
mindestens 50 % aufweisen.
Durch „Pinselspitze in voller Größe“ wird der Zeiger größenmäßig an den gesamten vom Pinselstrich betroffenen Bereich
angepasst. Bei weichen Pinseln entsteht dadurch ein größerer Zeiger, als es bei der Einstellung „Normal“ der Fall wäre,
damit die Bereiche der Pinselstriche mit geringerer Deckkraft berücksichtigt werden.
Um verschiedene Zeigertypen zu kombinieren, wählen Sie „Pinselspitze mit Fadenkreuz anzeigen“ oder „Beim Malen nur Fadenkreuz
anzeigen“. Beim Stift- und beim Pinselwerkzeug können Sie auch die Feststelltaste drücken, um zwischen dem normalen Zeiger und dem
Fadenkreuz zu wechseln.
Weitere Hilfethemen
Verwalten von Ebenen
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Schrift
Form
Füllfläche
Vektormaske
Smartobjekt
Video
3D (nur Extended)
Ebene
Alle Ebenen
Hinweis:
Umbenennen einer Ebene oder Gruppe
Zuweisen einer Farbe zu einer Ebene oder Gruppe
Rastern von Ebenen
Löschen einer Ebene oder Gruppe
Exportieren von Ebenen
Prüfen der Dateigröße
Zusammenfügen und Stempeln von Ebenen
Umbenennen einer Ebene oder Gruppe
Wenn Sie einem Bild Ebenen hinzufügen, sollten Sie diese je nach Inhalt umbenennen. Anhand aussagekräftiger Namen können Sie die Ebenen
im Bedienfeld besser identifizieren.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie im Ebenenbedienfeld auf den Namen der Ebene oder Gruppe und geben Sie einen neuen Namen ein.
Doppelklicken Sie im Ebenenbedienfeld bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Ebene (nicht
auf ihren Namen oder ihre Miniatur). Geben Sie unter „Name“ einen neuen Namen ein und klicken Sie auf „OK“.
Wählen Sie eine Ebene oder Gruppe aus. Wählen Sie dann aus dem Menü „Ebene“ oder dem Menü des
Ebenenbedienfelds den Befehl „Ebeneneigenschaften“ bzw. „Gruppeneigenschaften“. Geben Sie unter „Name“ einen neuen
Namen ein und klicken Sie auf „OK“.
Zuweisen einer Farbe zu einer Ebene oder Gruppe
Anhand von Farbcodes für Ebenen und Gruppen können Sie im Ebenenbedienfeld leichter erkennen, welche Ebenen zusammengehören.
(CS6) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ebene oder Gruppe und wählen Sie eine Farbe.
(CS5) Wählen Sie eine Ebene oder Gruppe aus und klicken Sie im Menü „Ebenen“ auf „Ebeneneigenschaften“ bzw.
„Gruppeneigenschaften“. Wählen Sie dann aus dem Popupmenü „Farbe“ eine Farbe und klicken Sie auf „OK“.
Rastern von Ebenen
Malwerkzeuge und Filter können nicht bei Ebenen eingesetzt werden, die Vektordaten (wie Textebenen, Formebenen, Vektormasken oder
Smartobjekte) und generierte Daten (wie Füllebenen) enthalten. Sie können diese Ebenen aber rastern, um ihre Inhalte in ein reduziertes
Rasterbild zu konvertieren.
Wählen Sie die Ebenen aus, die Sie rastern möchten, wählen Sie „Ebene“ > „Rastern“ und anschließend eine Option aus dem
Untermenü:
Rastert den Text in einer Textebene. Andere Vektordaten in der Ebene werden dadurch nicht gerastert.
Rastert eine Formebene.
Rastert die Füllung einer Formebene, die Vektormaske bleibt erhalten.
Rastert die Vektormaske einer Ebene und wandelt sie in eine Ebenenmaske um.
Konvertiert ein Smartobjekt in eine Rasterebene.
Rastert den aktuellen Videoframe in eine Bildebene.
Rastert die aktuelle Ansicht der 3D-Daten in eine flache Rasterebene.
Rastert alle Vektordaten in den ausgewählten Ebenen.
Rastert alle Ebenen, die Vektordaten oder generierte Daten enthalten.
Zum Rastern verbundener Ebenen wählen Sie eine verbundene Ebene aus, wählen Sie „Ebene“ > „Verbundene
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Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Hinweis:
Hinweis:
Ebenen auswählen“ und rastern Sie anschließend die ausgewählten Ebenen.
Löschen einer Ebene oder Gruppe
Löschen Sie Ebenen, die Sie nicht mehr benötigen, um die Größe der Bilddatei zu reduzieren.
Um leere Ebenen schnell zu löschen, wählen Sie „Datei“ > „Skripten“ > „Alle leeren Ebenen löschen“.
1. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld mindestens eine Ebene oder Gruppe aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn beim Löschen eine Bestätigungsmeldung angezeigt werden soll, klicken Sie auf den Papierkorb . Sie können auch
„Ebene“ > „Löschen“ > „Ebene“ oder im Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Ebene löschen“ bzw. „Gruppe löschen“
wählen.
Möchten Sie die Ebene oder Gruppe ohne Bestätigung löschen, ziehen Sie sie auf den Papierkorb , klicken Sie bei
gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf den Papierkorb oder drücken Sie die Entf-Taste.
Zum Löschen ausgeblendeter Ebenen wählen Sie „Ebene“ > „Löschen“ > „Ausgeblendete Ebenen“.
Zum Löschen verbundener Ebenen wählen Sie eine verbundene Ebene aus, wählen Sie „Ebene“ > „Verbundene Ebenen
auswählen“ und löschen Sie anschließend die Ebenen.
Exportieren von Ebenen
Sie können alle Ebenen oder die sichtbaren Ebenen in separate Dateien exportieren.
Wählen Sie „Datei“ > „Skripten“ > „Ebenen in Dateien exportieren“.
Prüfen der Dateigröße
Die Dateigröße ist von den Pixelmaßen eines Bildes und der Anzahl der Ebenen im Bild abhängig. Bilder mit mehr Pixeln werden zwar mit mehr
Details gedruckt, benötigen aber mehr Speicherplatz und lassen sich u. U. langsamer bearbeiten und drucken. Sie sollten die Dateigröße
regelmäßig prüfen und sich vergewissern, dass die Dateien für Ihre Zwecke nicht zu groß werden. Wenn die Datei zu groß wird, reduzieren Sie die
Anzahl der Ebenen im Bild oder ändern Sie die Bildgröße.
Informationen zur Dateigröße eines Bildes finden Sie am unteren Rand des Anwendungsfensters.
Zusammenfügen und Stempeln von Ebenen
Wenn Sie Ebenen bearbeitet haben, können Sie sie zusammenfügen, um die Größe der Bilddateien zu reduzieren. Beim Zusammenfügen von
Ebenen werden Daten in den unteren Ebenen durch die sie verdeckenden Daten in den darüber liegenden Ebenen ersetzt. Die Schnittstellen aller
transparenten Bereiche in den zusammengefügten Ebenen bleiben transparent.
Einstellungs- oder Füllebenen können beim Zusammenfügen nicht als Zielebene verwendet werden.
Sie können Ebenen nicht nur zusammenfügen, sondern auch stempeln. Beim Stempeln fügen Sie den Inhalt mehrerer Ebenen in einer Zielebene
zusammen, wobei die anderen Ebenen intakt bleiben.
Wenn Sie ein zusammengefügtes Dokument speichern, können Sie den früheren Zustand nicht wiederherstellen; die Ebenen bleiben
dauerhaft zusammengefügt.
Zusammenfügen von zwei Ebenen oder Gruppen
1. Vergewissern Sie sich, dass alle Ebenen und Gruppen eingeblendet sind, die Sie zusammenfügen möchten.
2. Wählen Sie die Ebenen und Gruppen aus, die Sie zusammenfügen möchten.
3. Wählen Sie „Ebene“ > „Auf eine Ebene reduzieren“.
Zwei aneinander grenzende Ebenen oder Gruppen können Sie zusammenfügen, indem Sie das obere Element auswählen und
anschließend „Ebene“ > „Auf eine Ebene reduzieren“ wählen. Verbundene Ebenen können Sie zusammenfügen, indem Sie „Ebene“ >
„Verbundene Ebenen auswählen“ wählen und anschließend die ausgewählten Ebenen zusammenfügen. Zwei 3D-Ebenen können Sie
zusammenfügen, indem Sie „Ebene“ > „Auf eine Ebene reduzieren“ wählen. Die Ebenen besitzen dann die gleiche Szene und die obere Ebene
übernimmt die 3D-Eigenschaften der unteren Ebene (nur möglich, wenn der Kamerablickwinkel bei beiden Ebenen identisch ist).
Zusammenfügen von Ebenen in einer Schnittmaske
1. Blenden Sie alle Ebenen aus, die nicht zusammengefügt werden sollen.
2. Wählen Sie die Grundebene in der Schnittmaske aus. Die Grundebene muss eine Rasterebene sein.
3. Wählen Sie aus dem Menü „Ebene“ oder dem Menü des Ebenenbedienfelds „Auf eine Schnittmaske reduzieren“.
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Hinweis:
Hinweis:
Weitere Informationen zu Schnittmasken finden Sie unter Maskieren von Ebenen mit Schnittmasken.
Zusammenfügen aller sichtbaren Ebenen und Gruppen in einem Bild
Wählen Sie aus dem Menü „Ebene“ oder dem Menü des Ebenenbedienfelds „Sichtbare auf eine Ebene reduzieren“. Alle
Ebenen mit einem Augensymbol
werden zusammengeführt.
Der Befehl „Sichtbare auf eine Ebene reduzieren“ ist nur aktiviert, wenn eine sichtbare Ebene ausgewählt ist.
Stempeln mehrerer Ebenen oder verbundener Ebenen
Wenn Sie mehrere ausgewählte Ebenen oder verbundene Ebenen stempeln, erzeugt Photoshop eine neue Ebene, die den zusammengefügten
Inhalt enthält.
1. Wählen Sie mehrere Ebenen aus.
2. Drücken Sie Strg + Alt + E (Windows) bzw. Befehlstaste + Wahltaste + E (Mac OS).
Stempeln aller sichtbaren Ebenen
1. Schalten Sie die Sichtbarkeit für diejenigen Ebenen ein, die Sie zusammenfügen möchten.
2. Drücken Sie Umschalttaste + Strg + Alt + E (Windows) bzw. Umschalttaste + Befehlstaste + Wahltaste + E (Mac OS).
Photoshop erstellt eine neue Ebene, die den zusammengefügten Inhalt enthält.
Reduzieren aller Ebenen
Durch das Reduzieren werden Dateien kleiner, da alle sichtbaren Ebenen mit dem Hintergrund zusammengefügt und alle ausgeblendeten Ebenen
gelöscht werden. Verbleibende transparente Bereiche werden mit Weiß gefüllt. Wenn Sie ein reduziertes Dokument speichern, können Sie den
früheren Zustand nicht wiederherstellen; die Ebenen bleiben dauerhaft zusammengefügt.
Beim Konvertieren zwischen bestimmten Farbmodi wird die Datei reduziert. Speichern Sie eine Kopie der Datei mit allen intakten
Ebenen, wenn Sie das Originalbild später noch bearbeiten möchten.
1. Vergewissern Sie sich, dass alle Ebenen eingeblendet sind, die erhalten bleiben sollen.
2. Wählen Sie aus dem Menü „Ebene“ oder dem Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Auf Hintergrundebene reduzieren“.
Weitere Hilfethemen
Anzeigen von Dateiinformationen im Dokumentfenster
Treffen einer Auswahl
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Auswahlrechteck
Auswählen von Pixeln
Auswählen von Pixeln, Aufheben der Auswahl und erneutes Auswählen
Auswählen mit den Auswahlwerkzeugen
Auswählen mit dem Lasso-Werkzeug
Auswählen mit dem Polygon-Lasso-Werkzeug
Auswählen mit dem Magnetisches-Lasso-Werkzeug
Auswählen mit dem Schnellauswahlwerkzeug
Auswählen mit dem Zauberstab-Werkzeug
Auswählen eines Farbbereichs
Auswählen von Pixeln
Durch das Treffen einer Auswahl wird mindestens ein Teil des Bildes isoliert. Wenn Sie bestimmte Bereiche auswählen, können Sie Teile des
Bildes bearbeiten sowie Effekte und Filter auf diese Teile anwenden, ohne dass sich dies auf die nicht ausgewählten Bereiche auswirkt.
Photoshop verfügt über separate Werkzeuggruppen zum Auswählen von Raster- und Vektordaten. Beispielsweise können Sie zum Auswählen von
Pixeln die Auswahlwerkzeuge oder die Lasso-Werkzeuge verwenden. Mit den Befehlen des Menüs „Auswahl“ können Sie alle Pixel auswählen,
die Auswahl aufheben oder erneut auswählen.
Zur Auswahl von Vektordaten eignen sich die Zeichenstift- und Form-Werkzeuge, mit denen präzise Konturen, die so genannten Pfade, entstehen.
Ein Pfad kann in eine Auswahl und eine Auswahl in einen Pfad konvertiert werden.
Die Auswahl können Sie kopieren, verschieben und einfügen bzw. in einem Alphakanal speichern. In Alphakanälen wird die Auswahl jeweils als
Graustufenbild, das als Maske bezeichnet wird, gespeichert. Eine Maske ist praktisch das Spiegelbild einer Auswahl: Sie umfasst den nicht
ausgewählten Teil des Bildes und schützt ihn vor Änderungen, wenn Sie das Bild bearbeiten. Sie können eine gespeicherte Maske wieder in eine
Auswahl zurückkonvertieren, indem Sie den Alphakanal in ein Bild laden.
Wenn Sie innerhalb eines Bildes oder eines ausgewählten Bildbereichs eine bestimmte Farbe oder einen bestimmten Farbbereich
auswählen möchten, können Sie dazu den Befehl „Farbbereich“ verwenden.
Auswählen von Pixeln, Aufheben der Auswahl und erneutes Auswählen
Wenn ein Werkzeug nicht erwartungsgemäß funktioniert, liegt das vielleicht daran, dass eine versteckte Auswahl vorhanden ist. Verwenden Sie
den Befehl „Auswahl aufheben“ und setzen Sie das Werkzeug dann noch einmal ein.
Auswählen aller Pixel auf einer Ebene innerhalb der Arbeitsfläche
1. Wählen Sie die Ebene im Ebenenbedienfeld aus.
2. Wählen Sie „Auswahl“ > „Alles auswählen“.
Aufheben der Auswahl
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Auswahl“ > „Auswahl aufheben“.
Wenn Sie das Auswahlrechteck, die Auswahlellipse oder das Lasso-Werkzeug verwenden, klicken Sie außerhalb des
ausgewählten Bereichs auf eine Bildstelle.
Erneutes Auswählen der letzten Auswahl
Wählen Sie „Auswahl“ > „Erneut auswählen“.
Auswählen mit den Auswahlwerkzeugen
Mit den Auswahlwerkzeugen können Sie Rechtecke, Ellipsen sowie 1 Pixel breite Zeilen und Spalten auswählen.
1. Wählen Sie ein Auswahlwerkzeug aus:
Wählt einen rechteckigen Bereich aus (oder ein Quadrat, wenn gleichzeitig die Umschalttaste gedrückt
wird).
Auswahlellipse
Auswahlrechteck für einzelne Zeilen oder einzelne Spalten
Normal
Festes Seitenverhältnis
Feste Größe
Zum Seitenanfang
Wählt einen elliptischen Bereich aus (oder einen Kreis, wenn gleichzeitig die Umschalttaste gedrückt
wird).
Definiert den Rand als eine Zeile oder Spalte mit einer Breite
von 1 Pixel.
2. Wählen Sie eine der Auswahloptionen in der Optionsleiste.
Auswahloptionen
A. Neu B. Hinzufügen C. Abziehen D. Schnittmenge bilden
3. Wählen Sie in der Optionsleiste eine Einstellung für weiche Kanten. Aktivieren oder deaktivieren Sie das Glätten für die
Auswahlellipse. Siehe Glätten der Auswahlkanten.
4. Wählen Sie für das Auswahlrechteck oder die Auswahlellipse in der Optionsleiste eine Art aus:
Bestimmt die Auswahlproportionen durch Ziehen.
Legt ein bestimmtes Seitenverhältnis fest. Geben Sie Werte für das Seitenverhältnis ein
(Dezimalwerte sind möglich). Wenn Sie z. B. einen Bereich auswählen möchten, der doppelt so breit wie hoch ist, geben Sie
unter „Breite“ 2 und unter „Höhe“ 1 ein.
Legt feste Werte für die Höhe und Breite der Auswahl fest. Geben Sie Pixelwerte in ganzen Zahlen ein.
Neben Pixeln (px) können Sie für die Höhen- und Breitenwerte auch bestimmte Einheiten wie Zoll (in) oder Zentimeter
(cm) verwenden.
5. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch, um eine Auswahl an Hilfslinien, Rastern, Slices oder Dokumentbegrenzungen
auszurichten:
Wählen Sie „Ansicht“ > „Ausrichten“ oder „Ansicht“ > „Ausrichten an“ und dann einen Befehl aus dem Untermenü. Die
Auswahl kann an einer Dokumentbegrenzung oder an einer der zahlreichen Photoshop-Extras ausgerichtet werden. Diese
Wahl wird über das Untermenü „Ausrichten an“ getroffen.
6. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch, um eine Auswahl zu erstellen:
Ziehen Sie das Auswahlrechteck oder die Auswahlellipse über den gewünschten Bereich.
Halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt, um die Auswahl auf ein Quadrat oder einen Kreis einzuschränken
(lassen Sie die Maustaste vor der Umschalttaste los, damit die eingeschränkte Auswahlform beibehalten bleibt).
Wenn Sie die Auswahlform von der Mitte aus erstellen möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) gedrückt, nachdem Sie mit dem Ziehen begonnen haben.
Ziehen einer Auswahl von der Ecke eines Bildes (links) und von der Mitte eines Bildes (rechts) durch Ziehen bei gedrückter
Alt- bzw. Wahltaste
Klicken Sie mit dem Auswahlrechteck für einzelne Zeilen oder Spalten neben den gewünschten Bereich und ziehen Sie
dann das Auswahlrechteck an die genaue Position. Wenn kein Auswahlrechteck sichtbar ist, erhöhen Sie die
Vergrößerung der Bildansicht.
Wenn Sie ein Auswahlrechteck oder eine Auswahlellipse neu positionieren möchten, erstellen Sie zunächst durch Ziehen
die Auswahlbegrenzung und halten Sie dabei die Maustaste gedrückt. Halten Sie anschließend die Leertaste gedrückt und
fahren Sie mit dem Ziehen fort. Lassen Sie die Leertaste, aber nicht die Maustaste los, um die Auswahlbegrenzung weiter
anzupassen.
Auswählen mit dem Lasso-Werkzeug
Das Lasso-Werkzeug eignet sich zum Zeichnen von Freiformsegmenten einer Auswahlbegrenzung.
1. Wählen Sie das Lasso-Werkzeug
und legen Sie in der Optionsleiste die Werte für weiche Kanten und Glätten fest. (Siehe
Glätten der Auswahlkanten.)
2. Um die Auswahl einer anderen Auswahl hinzuzufügen, von ihr zu subtrahieren oder mit ihr eine Schnittmenge zu bilden,
klicken Sie in der Optionsleiste auf die entsprechende Schaltfläche.
Auswahloptionen
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
A. Neu B. Hinzufügen C. Abziehen D. Schnittmenge bilden
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Erstellen Sie die Auswahl durch Ziehen der Maus.
Um zwischen Freihand- und geraden Segmenten zu wechseln, klicken Sie mit gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) an der gewünschten Start- bzw. Endposition. (Halten Sie die Entf-Taste gedrückt, wenn Sie zuletzt gezeichnete
gerade Segmente löschen möchten.)
4. Wenn Sie die Auswahlbegrenzung schließen möchten, lassen Sie die Maustaste los, ohne die Alt- bzw. Wahltaste gedrückt zu
halten.
5. (Optional) Klicken Sie auf „Kante verbessern“, um die Auswahlbegrenzung weiter anzupassen. Siehe Verfeinern von
Auswahlkanten.
Auswählen mit dem Polygon-Lasso-Werkzeug
Das Polygon-Lasso-Werkzeug eignet sich zum Zeichnen von Segmenten einer Auswahlbegrenzung, die über gerade Kanten verfügen.
1. Wählen Sie das Polygon-Lasso-Werkzeug
und Optionen aus.
2. Wählen Sie eine der Auswahloptionen in der Optionsleiste.
Auswahloptionen
A. Neu B. Hinzufügen C. Abziehen D. Schnittmenge bilden
3. (Optional) Legen Sie in der Optionsleiste die Werte für weiche Kanten und Glätten fest. Siehe Glätten der Auswahlkanten.
4. Legen Sie durch Klicken auf das Bild den Startpunkt fest.
5. Führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie ein gerades Segment zeichnen möchten, klicken Sie mit der Maus auf die gewünschte Endposition für das
erste Segment. Legen Sie durch weiteres Klicken Endpunkte für die folgenden Segmente fest.
Wenn Sie eine gerade Linie im Winkel eines Vielfachen von 45° zeichnen möchten, halten Sie die Umschalttaste
gedrückt, während Sie die Maus zum Klicken auf das nächste Segment bewegen.
Wenn Sie ein Segment frei zeichnen möchten, ziehen Sie die Maus bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS). Lassen Sie die Alt-Taste bzw. die Wahltaste und die Maustaste los, wenn Sie fertig sind.
Drücken Sie die Entf-Taste, wenn Sie zuletzt gezeichnete gerade Segmente löschen möchten.
6. Schließen Sie die Auswahlbegrenzung:
Setzen Sie den Zeiger des Polygon-Lasso-Werkzeugs auf den Startpunkt (neben dem Zeiger wird ein geschlossener Kreis
angezeigt) und klicken Sie.
Befindet sich der Zeiger nicht auf dem Startpunkt, doppelklicken Sie auf den Zeiger des Polygon-Lasso-Werkzeugs oder
klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS).
7. (Optional) Klicken Sie auf „Kante verbessern“, um die Auswahlbegrenzung weiter anzupassen. Siehe Verfeinern von
Auswahlkanten.
Auswählen mit dem Magnetisches-Lasso-Werkzeug
Beim Verwenden des Magnetisches-Lasso-Werkzeugs wird die Begrenzung an den Kanten definierter Bildbereiche ausgerichtet. Das
Magnetisches-Lasso-Werkzeug steht für Bilder mit 32 Bit pro Kanal nicht zur Verfügung.
Das Magnetisches-Lasso-Werkzeug eignet sich besonders zum schnellen Auswählen von Objekten mit komplexen Kanten vor kontrastreichen
Hintergründen.
1. Wählen Sie das Magnetisches-Lasso-Werkzeug aus.
2. Wählen Sie eine der Auswahloptionen in der Optionsleiste.
Auswahloptionen
A. Neu B. Hinzufügen C. Abziehen D. Schnittmenge bilden
3. (Optional) Legen Sie in der Optionsleiste die Werte für weiche Kanten und Glätten fest. Siehe Glätten der Auswahlkanten.
Breite
Kontrast
Frequenz
Stiftandruck
Zum Seitenanfang
4. Legen Sie beliebige der folgenden Optionen fest:
Wenn Sie einen Erkennungsabstand festlegen möchten, geben Sie unter „Breite“ einen Pixelwert ein. Das
Magnetisches-Lasso-Werkzeug erkennt Kanten nur innerhalb des angegebenen Abstands vom Zeiger.
Drücken Sie die Feststelltaste, wenn Sie den Lasso-Zeiger so ändern möchten, dass die Breite des Lasso-Werkzeugs
angezeigt wird. Sie können den Zeiger ändern, während das Werkzeug ausgewählt, aber nicht in Gebrauch ist. Drücken
Sie die Taste ´ (Akzent), um die Kante des Magnetisches-Lasso-Werkzeugs um 1 Pixel zu vergrößern, oder die Taste #,
um die Breite um 1 Pixel zu verringern.
Wenn Sie die Empfindlichkeit des Lasso-Werkzeugs für Bildkanten festlegen möchten, geben Sie unter „Kontrast“
einen Wert zwischen 1 % und 100 % ein. Bei einem höheren Wert werden nur Kanten erkannt, die sich deutlich von ihrer
Umgebung abheben; bei einem niedrigeren Wert werden weniger kontrastreiche Kanten erkannt.
Wenn Sie die Geschwindigkeit einstellen möchten, mit der das Lasso-Werkzeug Befestigungspunkte setzt, geben
Sie unter „Frequenz“ einen Wert zwischen 0 und 100 ein. Bei einem höheren Wert wird die Auswahlbegrenzung schneller
erstellt.
Bei einem Bild mit deutlichen Kanten sollten Sie eine größere Breite und einen stärkeren Kantenkontrast einstellen und die
Begrenzung in groben Zügen nachzeichnen. Bei einem Bild mit weicheren Kanten sollten Sie dagegen eine geringere
Breite und einen geringeren Kantenkontrast einstellen und die Begrenzung genauer nachzeichnen.
Wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten, aktivieren oder deaktivieren Sie die Option „Stiftandruck“. Wenn die
Option aktiviert ist, führt ein höherer Andruck zu einer schmaleren Kante.
5. Setzen Sie durch Klicken in das Bild den ersten Befestigungspunkt. Mit Befestigungspunkten wird die Auswahlbegrenzung
verankert.
6. Lassen Sie die Maustaste los oder halten Sie sie gedrückt und bewegen Sie den Mauszeiger entlang der Kante, die Sie
nachzeichnen möchten.
Das zuletzt erstellte Segment der Auswahlbegrenzung bleibt aktiv. Wenn Sie den Zeiger bewegen, wird das aktive Segment
an der stärksten Bildkante ausgerichtet, basierend auf dem Erkennungsabstand (Breite), der in der Optionsleiste eingestellt
wurde. Mit dem Magnetisches-Lasso-Werkzeug werden der Auswahlbegrenzung in gleichmäßigen Abständen
Befestigungspunkte hinzugefügt, um vorherige Segmente zu verankern.
7. Wenn die Begrenzung nicht an der gewünschten Kante ausgerichtet wird, fügen Sie durch einmaliges Klicken manuell einen
Befestigungspunkt hinzu. Fahren Sie mit dem Nachzeichnen der Kante fort und fügen Sie ggf. Befestigungspunkte hinzu.
Befestigungspunkte verankern die Auswahlbegrenzung an den Kanten
8. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch, wenn Sie zeitweilig zu anderen Lasso-Werkzeugen wechseln möchten:
Wenn Sie das Lasso-Werkzeug aktivieren möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS)
gedrückt und ziehen Sie bei gedrückter Maustaste.
Wenn Sie das Polygon-Lasso-Werkzeug aktivieren möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) gedrückt und klicken Sie.
9. Wenn Sie zuletzt gezeichnete Segmente und Befestigungspunkte löschen möchten, drücken Sie die Entf-Taste, bis die
Befestigungspunkte des gewünschten Segments gelöscht sind.
10. Schließen Sie die Auswahlbegrenzung:
Wenn Sie die Begrenzung mit einem magnetischen Segment schließen möchten, doppelklicken Sie oder drücken Sie die
Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter. (Wenn Sie die Begrenzung manuell schließen möchten, setzen Sie den Zeiger auf
den Startpunkt und klicken Sie.)
Wenn Sie die Begrenzung mit einem geraden Segment schließen möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw.
Wahltaste (Mac OS) gedrückt und doppelklicken Sie.
11. (Optional) Klicken Sie auf „Kante verbessern“, um die Auswahlbegrenzung weiter anzupassen. Siehe Verfeinern von
Auswahlkanten.
Auswählen mit dem Schnellauswahlwerkzeug
Mit dem Schnellauswahlwerkzeug können Sie eine Auswahl schnell mit einer anpassbaren runden Pinselspitze „malen“. Beim Ziehen des
Werkzeugs erweitert sich die Auswahl. Dabei werden automatisch die im Bild definierten Kanten erkannt und als Begrenzung verwendet.
1. Wählen Sie das Direktauswahl-Werkzeug
. (Wenn das Werkzeug nicht sichtbar ist, klicken Sie auf das Zauberstab-
Alle Ebenen aufnehmen
Automatisch verbessern
Zum Seitenanfang
Toleranz
Werkzeug
.)
2. Klicken Sie in der Optionsleiste auf eine der Auswahloptionen: „Neue Auswahl“, „Der Auswahl hinzufügen“ oder „Von Auswahl
subtrahieren“.
Wenn nichts ausgewählt wurde, wird standardmäßig „Neue Auswahl“ verwendet. Nachdem Sie eine Auswahl getroffen haben,
ändert sich die Option automatisch in „Der Auswahl hinzufügen“.
3. Um die Größe der Pinselspitze zu ändern, klicken Sie in der Optionsleiste auf das Popupmenü „Pinsel“ und geben Sie eine
Pixelgröße ein oder verschieben Sie den Regler „Durchmesser der Pinsel einstellen“. Mit den Optionen der Dropdown-Liste
„Größe“ können Sie die Größe der Pinselspitze dem Zeichenstift-Druck oder einem Stylus-Rad anpassen.
Drücken Sie beim Erstellen einer Auswahl die Taste ´ (Akzent), um die Pinselspitze des Schnellauswahlwerkzeugs zu
vergrößern oder die Taste #, um sie zu verringern.
4. Wählen Sie Schnellauswahl-Optionen aus.
Erstellt eine Auswahl auf der Basis aller Ebenen, nicht nur der derzeit ausgewählten Ebene.
Zeichnet die Auswahlbegrenzung weicher. Mit „Automatisch verbessern“ wird die Auswahl
automatisch mehr an Bildkanten ausgerichtet und es werden verschiedene Kantenverfeinerungen angewendet, die Sie im
Dialogfeld „Kante verbessern“ mit den Optionen „Kontrast“ und „Radius“ manuell einstellen können.
5. Malen Sie in dem Teil des Bildes, den Sie auswählen möchten.
Die Auswahl erweitert sich während des Malens. Falls sich die Anzeige sehr langsam aktualisiert, ziehen Sie das Werkzeug
weiter und gewähren Sie etwas Zeit, bis die Auswahl abgeschlossen ist. Wenn Sie nahe den Kanten einer Form malen,
erweitert sich der Auswahlbereich und folgt den Konturen der Formkanten.
Erweitern der Auswahl durch Malen mit dem Schnellauswahlwerkzeug
Wenn Sie aufhören, das Werkzeug zu ziehen, und anschließend in einen benachbarten Bereich klicken oder das
Werkzeug darin ziehen, erweitert sich die Auswahl auf diesen Bereich.
Um einen Teil aus der Auswahl zu subtrahieren, klicken Sie in der Optionsleiste auf „Von Auswahl subtrahieren“ und
ziehen das Werkzeug anschließend über die bestehende Auswahl.
Wenn Sie vorübergehend zwischen Addieren und Subtrahieren wechseln möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows)
oder die Wahltaste (Mac) gedrückt.
Zum Ändern des Werkzeugs wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Zeigerdarstellung“ > „Malwerkzeuge“
(Windows) bzw. „Photoshop“ > „Voreinstellungen“ > „Zeigerdarstellung“ > „Malwerkzeuge“ (Mac OS). Mit „Normale
Pinselspitze“ wird der als Standard festgelegte Schnellauswahlwerkzeugzeiger mit einem Plus- oder Minuszeichen
angezeigt, um den Auswahlmodus anzugeben.
6. (Optional) Klicken Sie auf „Kante verbessern“, um die Auswahlbegrenzung weiter anzupassen. Siehe Verfeinern von
Auswahlkanten.
Auswählen mit dem Zauberstab-Werkzeug
Mit dem Zauberstab-Werkzeug können Sie einen einheitlich gefärbten Bereich (z. B. eine rote Blume) auswählen, ohne die Konturen
nachzeichnen zu müssen. Sie legen den ausgewählten Farbbereich (Toleranz) relativ zur Originalfarbe fest, auf die Sie geklickt haben.
Für Bilder im Bitmap-Modus oder mit 32 Bit pro Kanal kann das Zauberstab-Werkzeug nicht verwendet werden.
1. Wählen Sie das Zauberstab-Werkzeug
. (Wenn das Werkzeug nicht sichtbar ist, halten Sie die Maustaste auf dem
Schnellauswahl-Werkzeug gedrückt
.)
2. Wählen Sie eine der Auswahloptionen in der Optionsleiste. Der Zauberstab-Zeiger nimmt je nach aktivierter Option eine
andere Form an.
Auswahloptionen
A. Neu B. Hinzufügen C. Abziehen D. Schnittmenge bilden
3. Treffen Sie in der Optionsleiste aus folgenden Optionen eine Auswahl:
Legt den Farbbereich für ausgewählte Pixel fest. Geben Sie einen Pixelwert zwischen 0 und 255 ein. Bei einem
niedrigen Wert werden die wenigen Farben ausgewählt, die dem angeklickten Pixel sehr ähnlich sind. Bei einem höheren
Wert wird ein größerer Farbbereich ausgewählt.
Glätten
Benachbart
Alle Ebenen aufnehmen
Zum Seitenanfang
Auswahl
Bild
Sorgt für eine Auswahl mit weicheren Kanten.
Wählt ausschließlich benachbarte Bereiche aus, für die dieselben Farben verwendet wurden. Andernfalls werden
alle Pixel des gesamten Bildes ausgewählt, für die dieselben Farben verwendet wurden.
Wählt Farben anhand von Daten aus allen sichtbaren Ebenen aus. Andernfalls werden mit dem
Zauberstab-Werkzeug nur Farben aus der aktiven Ebene ausgewählt.
4. Klicken Sie im Bild auf die gewünschte Farbe. Wenn „Benachbart“ aktiviert ist, werden alle benachbarten Pixel innerhalb des
Toleranzbereichs ausgewählt. Andernfalls werden alle Pixel im Toleranzbereich ausgewählt.
5. (Optional) Klicken Sie auf „Kante verbessern“, um die Auswahlbegrenzung weiter zu verfeinern oder die Auswahl vor
verschiedenen Hintergründen oder als Maske anzuzeigen. Siehe Verfeinern von Auswahlkanten.
Auswählen eines Farbbereichs
Mit dem Befehl „Farbbereich“ wird eine bestimmte Farbe oder ein bestimmter Farbbereich in einer Auswahl oder einem gesamten Bild ausgewählt.
Wenn Sie eine Auswahl ersetzen möchten, müssen Sie zunächst die vorhandene Auswahl aufheben. Der Befehl „Farbbereich“ steht für Bilder mit
32 Bit pro Kanal nicht zur Verfügung.
Wenn Sie eine bestehende Auswahl optimieren möchten, wählen Sie durch mehrmaliges Verwenden des Befehls „Farbbereich“ eine
Farbuntergruppe aus. Wenn Sie z. B. die grünen Bereiche in einer Cyan-Auswahl auswählen möchten, wählen Sie im Dialogfeld „Farbbereich“ die
Option „Cyantöne“ aus und klicken Sie auf „OK“. Öffnen Sie dann erneut das Dialogfeld „Farbbereich“ und wählen Sie „Grüntöne“ aus. (Die
Veränderung ist mit dem Auge kaum erkennbar, da bei dieser Methode Farbuntergruppen innerhalb einer Farbmischung ausgewählt werden).
1. Wählen Sie „Auswahl“ > „Farbbereich“.
Zum Verbessern von Ebenenmasken können Sie auch die Option „Farbbereich“ verwenden. Siehe Ändern der
Maskendeckkraft oder Verfeinern der Kanten.
2. Wählen Sie aus dem Menü „Auswahl“ das Werkzeug „Aufgenommene Farben“.
Sie können eine Farbe oder einen Tonwertbereich auch aus dem Menü „Auswahl“ auswählen, die Auswahl dort jedoch nicht
anpassen. Die Option „Außerhalb des Farbumfangs“ funktioniert nur bei RGB- und Lab-Bildern. (Eine Farbe außerhalb des
Farbumfangs ist eine RBG- oder Lab-Farbe, die nicht im Vierfarbdruckverfahren gedruckt werden kann.)
Wenn Sie im Bild mehrere Farbbereiche auswählen, aktivieren Sie die Option „Lokalisierte Farbgruppen“, um eine genauere
Auswahl zu erzeugen.
3. Wählen Sie eine der folgenden Anzeigeoptionen aus:
Zeigt eine Vorschau der Auswahl an, die auf den Farben basiert, die Sie im Bild aufnehmen. Standardmäßig
handelt es sich bei weißen Bereichen um ausgewählte Pixel, bei schwarzen Bereichen um nicht ausgewählte Pixel und bei
grauen Bereichen um teilweise ausgewählte Pixel.
Vorschau des gesamten Bildes. Sie können z. B. Farben aus einem Teil des Bildes aufnehmen, der nicht auf dem
Bildschirm angezeigt wird.
Mit der Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) können Sie zwischen den Optionen „Bild“ und „Auswahl“ des
Dialogfelds „Farbbereich“ wechseln.
4. Setzen Sie den Pipettenzeiger auf das Bild oder den Vorschaubereich und klicken Sie, um die gewünschten Farben
aufzunehmen.
Ohne
Graustufen
Schwarzer Hintergrund
Weißer Hintergrund
Maskierungsmodus
Aufnehmen von Farben
5. Passen Sie den ausgewählten Farbbereich mit dem Toleranzregler oder durch Eingabe eines Wertes an. Durch die
Einstellung „Toleranz“ wird bestimmt, wie groß ein Farbbereich in der Auswahl ist, und die Anzahl der teilweise ausgewählten
Pixel (Graubereiche in der Auswahlvorschau) wird erhöht oder verringert. Legen Sie für „Toleranz“ einen niedrigen Wert fest,
wenn der Farbbereich verkleinert werden soll, und einen höheren Wert, wenn er vergrößert werden soll.
Durch einen höheren Toleranzwert wird die Auswahl erweitert.
Wenn Sie „Lokalisierte Farbgruppen“ aktiviert haben, können Sie mit dem Regler „Bereich“ steuern, wie nah oder wie weit
weg eine Farbe von den Punkten sein muss, an denen die Farbe aufgenommen wird, um in die Maske eingeschlossen zu
werden. Dies bietet sich z. B. dann an, wenn das Bild sowohl im Vordergrund als auch im Hintergrund einen Bereich mit
gelben Blumen enthält, Sie aber nur die Blumen im Vordergrund auswählen möchten. Nehmen Sie die Farben in den Blumen
im Vordergrund auf und schieben Sie den Regler „Bereich“ so weit zurück, dass die gleichfarbigen Blumen im Hintergrund
nicht ausgewählt werden.
6. Passen Sie die Auswahl an:
Wenn Sie Farben hinzufügen möchten, wählen Sie das Pipette-Werkzeug mit dem Pluszeichen aus und klicken Sie auf
den Vorschaubereich oder das Bild.
Wenn Sie Farben entfernen möchten, wählen Sie das Pipette-Werkzeug mit dem Minuszeichen aus und klicken Sie auf
den Vorschaubereich oder das Bild.
Wenn Sie das Pipette-Werkzeug mit dem Pluszeichen vorübergehend aktivieren möchten, halten Sie die Umschalttaste
gedrückt. Wenn Sie das Pipette-Werkzeug mit dem Minuszeichen aktivieren möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows)
bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt.
7. Um eine Vorschau der Auswahl im Bildfenster anzuzeigen, wählen Sie eine Option für „Auswahlvorschau“:
Zeigt das Originalbild.
Zeigt vollständig ausgewählte Pixel in Weiß an, teilweise ausgewählte Pixel in Grau und nicht ausgewählte Pixel
in Schwarz.
Zeigt für ausgewählte Pixel das Originalbild an, nicht ausgewählte Pixel werden dagegen in
Schwarz angezeigt. Diese Option eignet sich für helle Bilder.
Zeigt für ausgewählte Pixel das Originalbild an, nicht ausgewählte Pixel werden dagegen in Weiß
angezeigt. Diese Option eignet sich für dunkle Bilder.
Zeigt nicht ausgewählte Bereiche als Überlagerung in Rot an (oder in einer anderen Farbe, die im
Dialogfeld „Maskenoptionen“ festgelegt wurde).
8. Wenn Sie zur ursprünglichen Auswahl zurückkehren möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS)
Beiträge auf Twitter™ und Facebook sind nicht Gegenstand der Bedingungen von Creative Commons.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Hinweis:
gedrückt und klicken Sie auf „Zurücksetzen“.
9. Wenn Farbbereichseinstellungen gespeichert und geladen werden sollen, verwenden Sie im Dialogfeld „Farbbereich“ die
Schaltflächen „Speichern“ und „Laden“ zum Speichern und erneuten Verwenden der aktuellen Einstellungen.
Wenn eine Meldung angezeigt wird, die besagt, dass keine Pixel zu mehr als 50 % ausgewählt wurden, ist die Auswahlbegrenzung nicht
sichtbar. Unter Umständen haben Sie aus dem Menü „Auswahl“ beispielsweise Rottöne ausgewählt, obwohl das Bild keine Rottöne enthält, deren
Sättigung hoch genug ist.
Weitere Hilfethemen
Speichern der Auswahl und Alphakanalmasken
Konvertieren von Pfaden in Auswahlbegrenzungen (und umgekehrt)
Auswahlwerkzeug-Galerie
Zeichnen von Formen
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Dem Formbereich hinzufügen
Erstellen einer Form in einer Formebene
Zeichnen mehrerer Formen in einer Ebene
Zeichnen einer Ringform
Zeichnen einer eigenen Form
Speichern einer Form oder eines Pfads als eigene Form
Erstellen einer gerasterten Form
Bearbeiten von Formen
Optionen für Form-Werkzeuge
Mit den Form-Werkzeugen lassen sich mühelos Schaltflächen, Navigationsleisten oder andere Elemente für Webseiten erstellen. Einen
Überblick über alle Zeichnungsfunktionen in Photoshop finden Sie unter Zeichnen.
Erstellen einer Form in einer Formebene
1. Wählen Sie ein Form- oder Zeichenstift-Werkzeug aus. Stellen Sie sicher, dass die Schaltfläche „Formebenen“ in der
Optionsleiste ausgewählt ist.
2. Um die Farbe der Form zu wählen, klicken Sie in der Optionsleiste auf das Farbfeld und wählen Sie eine Farbe aus dem
Farbwähler aus.
3. (Optional) Legen Sie Werkzeugoptionen in der Optionsleiste fest. Klicken Sie auf den nach unten gerichteten Pfeil neben den
Form-Schaltflächen, um die zusätzlichen Optionen für die einzelnen Werkzeuge anzuzeigen. (Siehe Optionen für Form-
Werkzeuge.)
4. (Optional) Wenn Sie einen Stil auf die Form anwenden möchten, wählen Sie in der Optionsleiste im Popupmenü „Stil“ einen
vordefinierten Stil aus. (Siehe Anwenden von Vorgabestilen.)
5. Ziehen Sie im Bild eine Form auf:
Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, um ein Rechteck oder ein abgerundetes Rechteck auf ein Quadrat, eine Ellipse auf
einen Kreis oder einen Linienwinkel auf ein Vielfaches von 45 Grad zu beschränken.
Um von der Mitte aus zu zeichnen, setzen Sie den Zeiger an die Stelle, an der sich der Mittelpunkt der Form befinden soll.
Drücken Sie dann die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und ziehen Sie diagonal in Richtung einer Ecke
oder Kante, bis die Form die gewünschte Größe hat.
Zeichnen aus der Ecke (links) und aus der Mitte (rechts)
Mit dem Stern-Werkzeug in Illustrator und dem Polygon-Werkzeug in Illustrator und Photoshop wird standardmäßig
von der Mitte aus gezeichnet.
Weitere Informationen finden Sie unter Zeichen- und Textwerkzeug-Galerie.
Zeichnen mehrerer Formen in einer Ebene
Sie können mehrere Formen in einer Ebene zeichnen oder die Optionen „Dem Formbereich hinzufügen“, „Vom Formbereich subtrahieren“,
„Schnittmenge von Formbereichen“ oder „Überlappende Formbereiche ausschließen“ wählen, um die aktuelle Form in einer Ebene zu ändern.
1. Wählen Sie die Ebene aus, der Sie Formen hinzufügen möchten.
2. Wählen Sie ein Zeichenwerkzeug aus und legen Sie werkzeugspezifische Optionen fest (siehe Optionen für Form-Werkzeuge
).
3. Wählen Sie in der Optionsleiste eine der folgenden Optionen:
Fügt den neuen Bereich den vorhandenen Formen oder dem vorhandenen Pfad hinzu.
Vom Formbereich subtrahieren
Schnittmenge von Formbereichen
Überlappende Formbereiche ausschließen
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Entfernt den überlappenden Bereich aus den vorhandenen Formen oder dem vorhandenen
Pfad.
Begrenzt den Bereich auf die Schnittmenge des neuen Bereichs und der vorhanden
Formen bzw. des vorhandenen Pfads.
Schließt den überlappenden Bereich in den zusammengeführten neuen und
vorhandenen Bereichen aus.
4. Zeichnen Sie im Bild. Durch Klicken auf eine Werkzeugschaltfläche in der Optionsleiste können Sie schnell zwischen den
Zeichenwerkzeugen wechseln.
Zeichnen einer Ringform
Schneiden Sie eine Form aus einer bereits vorhandenen Form aus, sodass die darunter liegenden Ebenen zu sehen sind. In diesem Abschnitt
wird beschrieben, wie Sie eine Ringform erstellen. Sie können dasselbe Verfahren aber auch für jede andere Kombination aus Form-Werkzeugen
und für eigene Formen verwenden.
1. Wählen Sie im Werkzeugbedienfeld das Ellipse-Werkzeug
aus. Möglicherweise wird es von einem anderen Form-
Werkzeug oder vom Linienzeichner verdeckt.
2. Klicken Sie in der Optionsleiste oben im Arbeitsbereich auf die Schaltfläche „Formebene“
.
3. Ziehen Sie den Zeiger im Dokumentfenster, um die Form zu zeichnen. Halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt,
um die Ellipse auf einen Kreis zu beschränken.
4. Klicken Sie in der Optionsleiste auf die Schaltfläche „Vom Formbereich subtrahieren“
.
5. Ziehen Sie den Zeiger innerhalb der neuen Form, um den auszuschneidenden Bereich zu erstellen. Wenn Sie die Maustaste
loslassen, ist das Bild unterhalb der neuen Form sichtbar.
6. Um eine der Formen neu zu positionieren, klicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Pfadauswahl-Werkzeug
(wird
möglicherweise vom Direktauswahl-Werkzeug
verdeckt). Wählen Sie dann den Pfad aus. Ziehen Sie die Auswahl an die
neue Position oder drücken Sie die Pfeiltasten auf der Tastatur, um die Auswahl Pixel für Pixel zu verschieben.
Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um mehrere Pfade auszuwählen.
Zeichnen einer eigenen Form
Sie können eigene Formen mithilfe der Formen im Popup-Bedienfeld „Eigene Form“ zeichnen oder auch eine Form oder einen Pfad speichern
und als eigene Form verwenden.
1. Wählen Sie das Eigene-Form-Werkzeug
aus. (Wenn das Werkzeug nicht angezeigt wird, halten Sie die Maustaste auf
dem Rechteck-Werkzeug im unteren Bereich des Werkzeugbedienfelds gedrückt.)
2. Wählen Sie in der Optionsleiste im Popup-Bedienfeld „Eigene Form“ eine Form aus.
Wenn die gewünschte Form nicht im Bedienfeld enthalten ist, klicken Sie auf den Pfeil rechts oben im Bedienfeld und wählen
Sie eine andere Formkategorie aus. Sie werden gefragt, ob die aktuellen Formen ersetzt werden sollen. Klicken Sie entweder
auf „Ersetzen“, um nur die Formen der neuen Kategorie anzuzeigen, oder auf „Anfügen“, um die neuen Formen zusätzlich zu
den bereits vorhandenen Formen anzuzeigen.
3. Ziehen Sie im Bild die Form auf.
Speichern einer Form oder eines Pfads als eigene Form
1. Wählen Sie im Pfadebedienfeld einen Pfad aus: eine Vektormaske für eine Formebene, einen Arbeitspfad oder einen
gespeicherten Pfad.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Eigene Form festlegen“ und geben Sie im Dialogfeld „Name der Form“ einen Namen für die neue
eigene Form ein. Die neue Form wird in der Optionsleiste im Popup-Bedienfeld „Form“ angezeigt.
3. Wenn Sie die neue eigene Form als Teil einer neuen Bibliothek speichern möchten, wählen Sie aus dem Menü des Popup-
Bedienfelds die Option „Formen speichern“.
Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden des Vorgaben-Managers.
Erstellen einer gerasterten Form
Wenn Sie eine gerasterte Form erstellen, zeichnen und rastern Sie eine Form, die Sie dann mit der Vordergrundfarbe füllen. Eine gerasterte Form
kann nicht als Vektorobjekt bearbeitet werden. Gerasterte Formen werden unter Verwendung der aktuellen Vordergrundfarbe erstellt.
Modus
Deckkraft
Glätten
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Pfeilspitzen: „Anfang“ und „Ende“
Hinweis:
Kreis
Festgelegte Proportionen
Definierte Größe
1. Wählen Sie eine Ebene aus. Eine gerasterte Form kann nicht in einer vektorbasierten Ebene (beispielsweise einer Textebene)
erstellt werden.
2. Wählen Sie ein Form-Werkzeug aus und klicken Sie in der Optionsleiste auf die Schaltfläche „Pixel füllen“
.
3. Legen Sie in der Optionsleiste folgende Optionen fest:
Steuert die Wirkung der Form auf die vorhandenen Pixel im Bild. (Siehe Füllmethodenbeschreibungen.)
Legt fest, in welchem Maß die Form die darunter liegenden Pixel verdeckt bzw. freilegt. Eine Form mit einer
Deckkraft von 1 % erscheint fast transparent, während eine Form mit einer Deckkraft von 100 % völlig deckend ist.
Schafft einen glatten Übergang zwischen den Kantenpixeln und den umliegenden Pixeln.
4. Legen Sie weitere werkzeugspezifische Optionen fest. Siehe Optionen für Form-Werkzeuge .
5. Zeichnen Sie die Form.
Bearbeiten von Formen
Eine Form ist eine Füllebene, die mit einer Vektormaske verknüpft ist. Sie können Farben, Verlauf oder Muster von Füllungen ganz einfach
ändern, indem Sie die Füllebene der Form bearbeiten. Außerdem können Sie die Vektormaske der Form bearbeiten, um die Kontur der Form zu
ändern, und einen Stil auf die Ebene anwenden.
Um die Farbe einer Form zu ändern, doppelklicken Sie im Ebenenbedienfeld auf die Miniatur der Formebene und wählen Sie
mit dem Farbwähler eine andere Farbe aus.
Um eine Form mit einem Muster oder einem Verlauf zu füllen, wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Formebene aus und
klicken Sie auf „Ebene“ > „Ebenenstil“ > „Verlaufsüberlagerung“.
Um die Strichbreite zu ändern, wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Formebene aus und klicken Sie auf „Ebene“ >
„Ebenenstil“ > „Kontur“.
Um die Kontur einer Form zu ändern, klicken Sie im Ebenen- oder Pfadebedienfeld auf die Vektormaskenminiatur der
Formebene. Ändern Sie dann die Form mit dem Direktauswahl- und den Zeichenstift-Werkzeugen.
Verwenden Sie das Verschieben-Werkzeug, um Formen zu verschieben, ohne dabei die Größe oder Proportion zu ändern.
Weitere Informationen finden Sie unter Anpassen von Pfadkomponenten und Frei transformieren.
Optionen für Form-Werkzeuge
Jedes Form-Werkzeug umfasst eine bestimmte Teilmenge der unten aufgelisteten Optionen. Um auf diese Optionen zuzugreifen, klicken Sie in
der Optionsleiste rechts von der Zeile mit den Formschaltflächen auf den Pfeil.
Zugreifen auf Form-Werkzeug-Optionen in der Optionsleiste (Linienzeichner-Optionen gezeigt)
Fügt einer Linie Pfeilspitzen hinzu. Wählen Sie den Linienzeichner und dann „Anfang“, um am Anfang der
Linie einen Pfeil hinzuzufügen. Wählen Sie „Ende“, um einen Pfeil am Ende der Linie hinzuzufügen. Wählen Sie beide Optionen, wenn am Anfang
und am Ende der Linie ein Pfeil hinzugefügt werden soll. Die Formoptionen werden im Popup-Dialogfeld angezeigt. Geben Sie unter „Breite“ und
„Länge“ Werte ein, um die Proportionen der Pfeilspitze als Prozentsatz der Linienstärke festzulegen (10 % bis 1000 % für „Breite“ und 10 % bis
5000 % für „Länge“). Geben Sie einen Wert für die Pfeilrundung ein (-50 % bis +50 %). Durch diesen Wert wird die Stärke der Rundung an der
breitesten Stelle der Pfeilspitze definiert, also an der Stelle, an der die Pfeilspitze auf die Linie trifft.
Sie können eine Pfeilspitze auch direkt mit den Vektorauswahl- und Zeichenwerkzeugen bearbeiten.
Schränkt eine Ellipse auf eine Kreisform ein.
Erzeugt eine eigene Form basierend auf den Proportionen, mit denen sie erstellt wurde.
Erzeugt eine eigene Form basierend auf der Größe, in der sie erstellt wurde.
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Feste Größe
Vom Mittelpunkt aus
Seiten einziehen um
Proportional
Radius
Seiten
„Ecken abrunden“ oder „Einzüge glätten“
An Pixeln ausrichten
Quadrat
Ohne Einschränkungen
Stärke
Erzeugt Rechtecke, abgerundete Rechtecke, Ellipsen und eigene Formen als feste Formen basierend auf den in den Textfeldern
„Breite“ und „Höhe“ eingegebenen Werten.
Rechtecke, abgerundete Rechtecke, Ellipsen und eigene Formen werden vom Mittelpunkt aus erstellt.
Erzeugt ein Polygon in Sternform. Geben Sie einen Prozentsatz in das Textfeld ein, um den von den Zacken
eingenommenen Teil des Radius festzulegen. Bei einem Wert von 50 % werden Zacken erstellt, die die Hälfte des Gesamtradius des Sterns
ausmachen; bei einem höheren Wert werden spitzere, dünnere Zacken erstellt, bei einem niedrigeren Wert vollere.
Erzeugt Rechtecke, abgerundete Rechtecke und Ellipsen als proportionale Form basierend auf den in den Textfeldern „Breite“ und
„Höhe“ eingegebenen Werten.
Bestimmt den Eckenradius eines abgerundeten Rechtecks. Legt bei Polygonen den Abstand von der Mitte zu den äußeren Punkten eines
Polygons fest.
Legt die Anzahl der Seiten in einem Polygon fest.
Erzeugt ein Polygon mit abgerundeten Ecken oder geglätteten Einzügen.
Richtet die Kanten eines Rechtecks oder abgerundeten Rechtecks an den Pixelbegrenzungen aus.
Schränkt ein Rechteck oder abgerundetes Rechteck auf eine Quadratform ein.
Sie können die Breite und Höhe von Rechtecken, abgerundeten Rechtecken, Ellipsen oder eigenen Formen durch
Ziehen festlegen.
Legt die Breite (in Pixel) für Linienzeichner-Werkzeug fest.
Um die Strichbreite für andere Form-Werkzeuge zu ändern, wählen Sie „Ebene“ > „Ebenenstil“ > „Kontur“. (Siehe Anwenden oder Bearbeiten
eines eigenen Ebenenstils.)
Korrigieren von Bildverzerrung und Rauschen
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Korrektur
Suchkriterien
Objektivprofile
Objektivverzerrung
Korrigieren von Objektivverzerrung und Anpassen der Perspektive
Reduzieren von Bildrauschen und JPEG-Artefakten
Objektivverzerrung
Die tonnenförmige Verzerrung ist ein Objektivfehler, bei dem gerade Linien nach außen in Richtung der Bildkanten gebogen werden. Die
kissenförmige Verzerrung führt zum gegenteiligen Effekt, gerade Linien werden nach innen gebogen.
Beispiele für tonnenförmige Verzerrung (links) und kissenförmige Verzerrung (rechts)
Vignettierung ist ein Bilddefekt, bei dem die Ecken eines Bildes aufgrund von Lichtabfall am Rand des Objektivs abgedunkelt sind. Chromatische
Aberration führt zu Farbsäumen entlang von Objekträndern, die durch Fokussieren der Blende auf verschiedene Lichtfarben in verschiedenen
Ebenen verursacht werden.
Bei einigen Objektiven kommt es bei bestimmten Brennweiten, Blendeneinstellungen und Fokusabständen zu unterschiedlichen Defekten. Mit dem
Objektivkorrektur-Filter können Sie die bei der Erstellung des Bildes verwendeten Einstellungen festlegen.
Korrigieren von Objektivverzerrung und Anpassen der Perspektive
Mit dem Objektivkorrektur-Filter können Sie häufige Objektivfehler, wie tonnen- und kissenförmige Verzerrung, Vignettierung und chromatische
Aberration, beheben. Der Filter kann nur auf Bilder mit 8 oder 16 Bit pro Kanal im RGB- oder Graustufenmodus angewendet werden.
Außerdem können Sie Bilder drehen oder Fehler der Bildperspektive korrigieren, die durch eine vertikale oder horizontale Neigung der Kamera
verursacht wurden. Das Bildraster in diesem Filter erleichtert diese Aufgabe und ermöglicht präzisere Anpassungen als der Befehl
„Transformieren“.
Automatisches Korrigieren von Bildperspektive und Objektivfehlern
Mithilfe von Objektivprofilen beseitigt die Auto-Korrektur schnell und präzise Verzerrung. Damit die Auto-Korrektur überzeugende Ergebnisse
liefern kann, benötigt Photoshop Exif-Metadaten mit Informationen zu Kamera und Objektiv, mit denen das Bild aufgenommen wurde, und ein auf
dem System installiertes passendes Objektivprofil.
1. Wählen Sie „Filter“ > „Objektivkorrektur“.
2. Stellen Sie die folgenden Optionen ein:
Wählen Sie die Probleme aus, die korrigiert werden sollen. Wenn das Bild durch Korrekturen ungewollt vergrößert
oder verkleinert wird, wählen Sie die Option „Bild automatisch skalieren“.
Über das Menü „Kante“ legen Sie fest, wie leere Bereiche behandelt werden, die sich aus Korrekturen an tonnen- und
kissenförmigen Verzerrungen oder aus Anpassungen der Perspektive ergeben. Sie können leere Bereiche mit Transparenz
oder einer Farbe füllen oder die Randpixel des Bildes ausdehnen.
Filtert die Liste „Objektivprofile“. Standardmäßig werden Profile, die auf der Bildsensorgröße basieren, zuerst
aufgelistet. Um zuerst Raw-Profile aufzulisten, klicken Sie auf das Popupmenü
und wählen Sie „Raw-Profile vorziehen“.
Wählen Sie ein passendes Profil aus. Standardmäßig listet Photoshop nur Profile auf, die der Kamera und
dem Objektiv entsprechen, mit denen das Bild aufgenommen wurde. (Eine genaue Übereinstimmung des Kameramodells ist
nicht erforderlich.) Photoshop wählt außerdem automatisch ein Unterprofil für das ausgewählte Objektiv anhand von
Brennweite, Blendeneinstellung und Fokusabstand aus. Um diese automatische Auswahl zu ändern, klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf das aktuelle Objektivprofil und wählen Sie das gewünschte Unterprofil.
Verzerrung entfernen
Reparieren von Farbrandeinstellungen
Vignettenbetrag
Vignette-Mittelpunkt
Vertikale Perspektive
Horizontale Perspektive
Winkel
Hinweis:
Skalieren
Wenn kein passendes Objektivprofil gefunden werden kann, klicken Sie auf „Online-Suche“, um weitere Profile abzurufen, die
von der Photoshop-Community erstellt wurden. Um Online-Profile für die spätere Verwendung zu speichern, klicken Sie auf
das Popupmenü
und wählen Sie „Online-Profil lokal speichern“.
Um eigene Profile zu erstellen, laden Sie die kostenlose Adobe Objektivprofil-Erstellung von der Adobe-Website herunter.
Manuelles Korrigieren von Bildperspektive und Objektivfehlern
Sie können nur die manuelle Korrektur verwenden oder diese einsetzen, um die automatische Objektivkorrektur zu verbessern.
1. Wählen Sie „Filter“ > „Objektivkorrektur“.
2. Klicken Sie oben rechts im Dialogfeld auf die Registerkarte „Benutzerdefiniert“.
3. (Optional) Wählen Sie aus der Dropdown-Liste „Einstellungen“ eine Vorgabe aus. „Blendenstandard“ verwendet die
Einstellungen, die Sie zuvor für die Kamera, das Objektiv, die Brennweite, die Blendeneinstellung und den Fokusabstand
gespeichert haben, die bei der Aufnahme verwendet wurden. „Vorherige Korrektur“ verwendet die Einstellungen der letzten
Objektivkorrektur. Etwaige eigene gespeicherte Einstellungen werden unten in der Liste angezeigt. (Siehe Speichern von
Einstellungen und Festlegen von Standardwerten für Kamera und Objektiv.)
4. Legen Sie beliebige der folgenden Optionen für die Bildkorrektur fest:
Korrigiert tonnen- oder kissenförmige Verzerrungen. Verschieben Sie den Regler, um horizontale und
vertikale Linien, die nach außen oder innen gebogen sind, zu begradigen. Diese Korrekturen können Sie auch mit dem
Verzerrung-entfernen-Werkzeug
durchführen. Ziehen Sie zum Mittelpunkt des Bildes hin, um tonnenförmige Verzerrungen
zu korrigieren, oder zum Rand des Bildes, um kissenförmige Verzerrungen zu korrigieren. Um leere Bildkanten auszugleichen,
die dabei entstehen, passen Sie auf der Registerkarte „Auto-Korrektur“ die Option „Kante“ an.
Kompensieren Sie die Farbrandbildung durch die Größenanpassung zweier
Farbkanäle relativ zueinander.
Vergrößern Sie die Bildvorschau, um die Farbsäume beim Durchführen der Korrekturen genauer sehen zu können.
Legt den Grad der Abdunklung bzw. Aufhellung an den Bildkanten fest. Korrigiert Bilder mit zu dunklen
Ecken, die durch Objektivfehler oder falsche Blendeneinstellung entstehen.
Sie können Vignettierung auch gezielt anwenden, um einen kreativen Effekt zu erreichen.
Legt die Breite des Bereichs fest, auf den sich der Regler „Betrag“ auswirkt. Je kleiner der Wert, desto
mehr Bildteile werden korrigiert. Je größer der Wert, desto mehr wird der Effekt auf die Bildkanten beschränkt.
Korrigiert eine fehlerhafte Bildperspektive, die durch eine aufwärts oder abwärts geneigte Kamera
entstanden ist. Vertikale Linien im Bild werden parallel angeordnet.
Korrigiert eine fehlerhafte Bildperspektive durch paralleles Ausrichten der horizontalen Linien.
Dreht das Bild, um eine Kameraneigung auszugleichen oder um nach der Korrektur der Perspektive weitere
Anpassungen vorzunehmen. Diese Korrekturen können Sie auch mit dem Gerade-ausrichten-Werkzeug
durchführen.
Ziehen Sie im Bild entlang einer Linie, die Sie horizontal oder vertikal ausrichten möchten.
Um eine ungewollte Skalierung durch die Korrektur von Perspektive oder Winkeleinstellungen zu verhindern,
deaktivieren Sie auf der Registerkarte „Auto-Korrektur“ die Option „Automatisch skalieren“.
Vergrößert oder verkleinert das Bild. Die Pixelmaße im Bild bleiben unverändert. Der Hauptzweck ist das Entfernen
leerer Bereiche, die sich durch Korrekturen von kissenförmigen Verzerrungen, Drehungen und Anpassungen der Perspektive
ergeben. Vergrößern führt zum Beschneiden des Bildes und zu einer Interpolation auf die ursprünglichen Pixelmaße.
Anpassen der Vorschau und des Rasters der Objektivkorrektur
Passen Sie Vorschauvergrößerung und Rasterlinien an, um das Ausmaß der erforderlichen Korrektur besser beurteilen zu können.
Ändern Sie die Vergrößerung der Bildvorschau mit dem Zoomwerkzeug oder den Zoom-Schaltflächen links unten in der
Vorschau.
Zum Verschieben des Bildes im Vorschaufenster ziehen Sie das Bild mit dem Hand-Werkzeug.
Um das Raster zu verwenden, aktivieren Sie unten im Dialogfeld das Kontrollkästchen „Raster einblenden“. Mit dem
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Stärke
Details erhalten
Farbrauschen reduzieren
Details scharfzeichnen
JPEG-Artefakt entfernen
Steuerelement „Größe“ können Sie den Rasterabstand und mit dem Farbfeld die Farbe des Rasters einstellen. Mit dem
Raster-verschieben-Werkzeug können Sie das Raster verschieben und am Bild ausrichten.
Speichern von Einstellungen und Festlegen von Standardwerten für Kamera und Objektiv
Sie können die Einstellungen im Dialogfeld „Objektivkorrektur“ speichern und später für weitere Bilder verwenden, die mit derselben Kamera,
demselben Objektiv und derselben Brennweite aufgenommen wurden. Photoshop speichert sowohl die Einstellungen für die Auto-Korrektur als
auch benutzerdefinierte Einstellungen für Verzerrung, chromatische Aberration und Vignettierung. Perspektivkorrektureinstellungen werden nicht
gespeichert, da sie in der Regel für jedes Bild unterschiedlich sind.
Sie können Einstellungen auf zwei Arten speichern und wiederverwenden:
Speichern und laden Sie die Einstellungen manuell. Stellen Sie die gewünschten Optionen im Dialogfeld ein und wählen Sie
die Option „Einstellungen speichern“ im Menü „Einstellungen“
. Wenn Sie gespeicherte Einstellungen anwenden möchten,
wählen Sie sie aus dem Menü „Einstellungen“ aus. (Wenn Sie Einstellungen außerhalb des Standardordners speichern,
werden sie nicht im Menü aufgelistet; verwenden Sie den Befehl „Einstellungen laden“, um auf diese Einstellungen
zuzugreifen.)
Legen Sie einen Blendenstandard fest. Wenn Ihr Bild EXIF-Metadaten für die Kamera, das Objektiv, die Brennweite und den
Blendenwert enthält, können Sie die aktuellen Einstellungen als Blendenstandard speichern. Klicken Sie hierfür auf die
Schaltfläche „Blendenstandard einstellen“. Wenn Sie ein Bild korrigieren, bei dem die Einstellungen für Kamera, Objektiv,
Brennweite und Blendenwert übereinstimmen, wird im Menü „Einstellungen“ die Option „Blendenstandard“ verfügbar. Wenn
das Bild keine EXIF-Metadaten enthält, steht diese Option nicht zur Verfügung.
Reduzieren von Bildrauschen und JPEG-Artefakten
Bildrauschen tritt in Form von unerwünschten Pixeln auf, die nicht Teil der Bilddetails sind. Bildrauschen kann verursacht werden durch eine hohe
ISO-Einstellung einer Digitalkamera, Unterbelichtung oder Aufnahmen in dunkler Umgebung mit niedriger Verschlussgeschwindigkeit. Preiswerte
Kameras erzeugen i. d. R. mehr Bildrauschen als hochwertige Kameras. Bei gescannten Bildern kann es zu Bildrauschen kommen, das durch den
Scannersensor verursacht wird. Oft ist das Körnungsmuster des Films im gescannten Bild zu sehen.
Bildrauschen tritt in zweierlei Form auf: als Luminanzrauschen (Graustufenrauschen), wodurch das Bild körnig aussieht, und als Farbrauschen, das
sich normalerweise in Form von farbigen Bilddefekten im Bild äußert.
Luminanzrauschen kann in einem Bildkanal deutlicher ausgeprägt sein als in anderen; normalerweise ist dies der Blau-Kanal. Im Modus
„Erweitert“ können Sie das Rauschen für jeden Kanal separat anpassen. Bevor Sie den Filter öffnen, überprüfen Sie jeden Kanal in Ihrem Bild
einzeln, um zu sehen, ob ein Kanal besonders stark von Rauschen betroffen ist. Wenn Sie nur einen Kanal korrigieren, statt globale Korrekturen
auf alle Kanäle anzuwenden, bleiben mehr Bilddetails erhalten.
1. Wählen Sie „Filter“ > „Rauschfilter“ > „Rauschen reduzieren“.
2. Vergrößern Sie die Bildvorschau, um das Rauschen deutlicher zu sehen.
3. Legen Sie die Optionen fest:
Steuert den Grad der Reduzierung von Luminanzrauschen in allen Bildkanälen.
Erhält Kanten und Bilddetails wie Haare und Strukturobjekte. Bei einem Wert von 100 bleiben die meisten
Bilddetails erhalten, aber das Luminanzrauschen wird kaum reduziert. Zum Feineinstellen der Reduzierung des Rauschens
suchen Sie nach einer ausgewogenen Kombination der Regler „Stärke“ und „Details erhalten“.
Entfernt zufällige Farbpixel. Je höher der Wert, desto stärker wird das Farbrauschen reduziert.
Zeichnet das Bild scharf. Das Reduzieren von Bildrauschen verringert auch die Schärfe. Gleichen
Sie Schärfeverlust wieder aus, indem Sie den Schieberegler in diesem Dialogfeld verwenden oder später einen der anderen
Scharfzeichnen-Filter in Photoshop anwenden.
Entfernt blockartige Artefakte und Kränze, die durch Speichern eines Bildes mit niedriger JPEG-
Qualität entstehen.
4. Wenn das Luminanzrauschen in einem oder zwei Kanälen besonders gravierend ist, klicken Sie auf „Erweitert“ und wählen
Sie den entsprechenden Farbkanal aus der Dropdown-Liste „Kanal“. Reduzieren Sie das Rauschen im ausgewählten Kanal
mit den Reglern „Stärke“ und „Details erhalten“.
Weitere Hilfethemen
Korrigieren von Objektivverzerrung und Rauschen in Camera Raw
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Anpassen der Bildschärfe und Weichzeichnung
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Stärke
Radius
Entfernen
Empfehlungen für das Scharfzeichnen
Scharfzeichnen mit „Selektiver Scharfzeichner“
Scharfzeichnen mit „Unscharf maskieren“
Selektives Scharfzeichnen
Hinzufügen von Objektivunschärfe
Empfehlungen für das Scharfzeichnen
Durch Scharfzeichnen wird die Kantendefinition in Bildern verbessert. Egal, ob Ihre Bilder aus einer Digitalkamera oder einem Scanner stammen
die meisten Bilder gewinnen durch Scharfzeichnen. In welchem Maße dies erforderlich ist, hängt von der Qualität der verwendeten Digitalkamera
bzw. des Scanners ab. Beachten Sie jedoch, dass sehr unscharfe Bilder durch Scharfzeichnen nicht ausreichend korrigiert werden können.
Tipps für ein besseres Scharfzeichnen:
Führen Sie das Scharfzeichnen des Bildes in einer separaten Ebene durch, damit Sie das Bild später erneut scharfzeichnen
können, wenn Sie es auf einem anderen Medium ausgeben müssen.
Wenn Sie Ihr Bild in einer separaten Ebene scharfzeichnen, geben Sie als Mischmodus (Füllmethode) für die Ebene
„Luminanz“ an, um Farbverschiebungen an Kanten zu vermeiden.
Scharfzeichnen erhöht den Bildkontrast. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Lichter oder Tiefen nach dem Scharfzeichnen
beschnitten sind, verwenden Sie die Steuerelemente zur Ebenenfüllung (sofern Sie in einer separaten Ebene scharfzeichnen),
um das Scharfzeichnen von Lichtern und Tiefen zu verhindern. Siehe Festlegen eines Tonwertbereichs für das Füllen von
Ebenen.
Reduzieren Sie das Bildrauschen (falls erforderlich) vor dem Scharfzeichnen, damit das Rauschen nicht verstärkt wird.
Zeichnen Sie das Bild in mehreren kleinen Schritten scharf. Korrigieren Sie beim ersten Scharfzeichnen Unschärfen, die
während der Aufnahme entstanden sind (beim Scannen oder Fotografieren mit einer Digitalkamera). Wenn Sie
Farbkorrekturen durchgeführt und die Bildgröße angepasst haben, zeichnen Sie das Bild (oder eine Kopie) erneut scharf, um
die dem Ausgabemedium angemessene Schärfe zu erzielen.
Prüfen Sie die Ergebnisse des Scharfzeichnens (falls möglich), indem Sie das Bild auf dem endgültigen Medium ausgeben.
Der erforderliche Umfang des Scharfzeichnens variiert je nach Ausgabemedium.
Der Unscharf-maskieren-Filter oder der Selektiver-Scharfzeichner-Filter ermöglichen die präziseste Steuerung beim Scharfzeichnen von Bildern.
Darüber hinaus enthält Photoshop noch die Filter „Scharfzeichnen“, „Konturen scharfzeichnen“ und „Stärker scharfzeichnen“. Diese sind aber
automatische Filter, die nicht angepasst werden können.
Sie können das gesamte Bild scharfzeichnen oder nur einen Bereich, den Sie mit einer Auswahl bzw. Maske definieren. Da sowohl der Unscharf-
maskieren-Filter als auch der Selektiver-Scharfzeichner-Filter immer nur auf jeweils eine Ebene angewendet werden können, müssen Sie u. U.
Ebenen zusammenfügen oder Ihre Datei auf eine Ebene reduzieren, um in Dateien mit mehreren Ebenen alle Bildebenen scharfzuzeichnen.
Lassen Sie sich nicht vom Begriff „Unscharf maskieren“ verwirren. Dies ist eine Dunkelkammertechnik, die in der traditionellen,
filmbasierten Fotografie verwendet wird. Dieser Filter zeichnet Bilder scharf, nicht etwa unscharf.
Scharfzeichnen mit „Selektiver Scharfzeichner“
Der Selektiver-Scharfzeichner-Filter verfügt über weitere Steuerelemente, die im Unscharf-maskieren-Filter nicht verfügbar sind. Sie können einen
Scharfzeichnungsalgorithmus festlegen oder den Scharfzeichnungswert in Tiefen und Lichtern steuern.
1. Vergrößern Sie das Dokumentfenster auf 100 %, um das Scharfzeichnen exakt anzeigen zu können.
2. Wählen Sie „Filter“ > „Scharfzeichnungsfilter“ > „Selektiver Scharfzeichner“.
3. Legen Sie die Optionen auf der Registerkarte „Scharfzeichnen“ fest:
Legt den Umfang des Scharfzeichnens fest. Höhere Werte erhöhen den Kontrast zwischen Kantenpixeln, wodurch der
Eindruck größerer Schärfe entsteht.
Legt fest, wie viele Pixel um die Kantenpixel durch das Scharfzeichnen geändert werden. Je größer der festgelegte
Wert für den Radius, desto breiter ist der Kantenbereich und desto deutlicher der Effekt.
Legt den verwendeten Scharfzeichnungsalgorithmus fest. „Gaußscher Weichzeichner“ ist die Methode, die vom
Winkel
Genauer
Verblassen um
Tonbreite
Radius
Zum Seitenanfang
Unscharf-maskieren-Filter verwendet wird. „Tiefenschärfe abmildern“ ermittelt die Kanten und Details im Bild und führt zu
feinerem Scharfzeichnen von Details und geringeren Kranzeffekten. „Bewegungsunschärfe“ versucht, die Unschärfen zu
reduzieren, die durch Bewegungen der Kamera oder des Motivs entstehen. Verwenden Sie die Winkelsteuerung, wenn Sie
„Bewegungsunschärfe“ auswählen.
Legt die Bewegungsrichtung fest, wenn in der Dropdown-Liste „Entfernen“ die Option „Bewegungsunschärfe“
ausgewählt ist.
Verlängert die Verarbeitungszeit, damit Unschärfen präziser entfernt werden.
4. Passen Sie das Scharfzeichnen von dunklen und hellen Bereichen auf den Registerkarten „Tiefen“ und „Lichter“ an. (Klicken
Sie auf „Erweitert“, um die Registerkarten anzuzeigen). Wenn die dunklen oder hellen Scharfzeichnungskränze zu intensiv
sind, können Sie sie mit folgenden Steuerelementen verringern (nur bei Bildern mit 8 oder 16Bits pro Kanal):
Passt den Umfang des Scharfzeichnens in Tiefen bzw. Lichtern an.
Ermöglicht die Festlegung der Breite des Tonbereichs in den Tiefen bzw. Lichtern, der verändert wird. Wenn Sie
den Schieberegler nach links verschieben, sinkt der Wert für die Tonbreite. Das Verschieben nach rechts führt zu einer
Erhöhung des Werts. Je kleiner der Wert, desto stärker werden die Korrekturen auf die dunkleren (Tiefen) bzw. helleren
Bereiche (Lichter) beschränkt.
Ermöglicht die Festlegung des Bereichs um die einzelnen Pixel, anhand dessen festgelegt wird, ob sich ein Pixel in
den Tiefen oder Lichtern befindet. Wenn Sie den Schieberegler nach links verschieben, wird ein kleinerer Bereich definiert.
Wenn Sie den Schieberegler nach rechts verschieben, wird ein größerer Bereich definiert.
5. Klicken Sie auf „OK“.
Scharfzeichnen mit „Unscharf maskieren“
Der Unscharf-maskieren-Filter zeichnet ein Bild scharf, indem er den Kontrast entlang den Bildkanten erhöht. Der Unscharf-maskieren-Filter
erkennt keine Kanten in Bildern. Stattdessen sucht er nach Pixeln, die sich um einen von Ihnen angegebenen Schwellenwert von den
benachbarten Pixeln unterscheiden. Der Kontrast der benachbarten Pixel wird dann um den festgelegten Wert erhöht. Bei benachbarten Pixeln
werden somit die helleren Pixel heller und die dunkleren Pixel dunkler.
Außerdem können Sie den Radius des Bereichs festlegen, mit dem jedes Pixel verglichen wird. Je größer der Radius, desto stärker sind die
Kanteneffekte.
Bild vor und nach der Korrektur mit dem Unscharf-maskieren-Filter
In welchem Maße Bildern ein Scharfzeichnungseffekt zugewiesen werden sollte, ist häufig Ansichtssache. In zu stark scharfgezeichneten Bildern
werden jedoch Farbkranzeffekte an den Kanten erzeugt.
Zu scharfes Bild mit Farbkranzeffekt an den Kanten.
Die Effekte des Filters „Unscharf maskieren“ sind auf dem Bildschirm wesentlich deutlicher als bei einer Ausgabe mit hoher Auflösung. Wenn das
Bild gedruckt werden soll, experimentieren Sie mit verschiedenen Einstellungen, um die beste Einstellung für das Bild zu ermitteln.
1. (Optional) Wenn das Bild mehrere Ebenen enthält, wählen Sie die Ebene mit dem Bild aus, das scharfgezeichnet werden soll.
Sie können den Unscharf-maskieren-Filter immer nur auf eine Ebene anwenden, auch wenn die Ebenen verknüpft oder
gruppiert sind. Sie können die Ebenen aber vor der Anwendung des Unscharf-maskieren-Filters auf eine Ebene reduzieren.
2. Wählen Sie „Filter“ > „Scharfzeichnungsfilter“ > „Unscharf maskieren“. Stellen Sie sicher, dass die Option „Vorschau“ aktiviert
ist.
Klicken Sie auf das Bild im Vorschaufenster und halten Sie die Maustaste gedrückt, um das Bild ohne
Scharfzeichnungseffekt anzuzeigen. Ziehen Sie den Zeiger im Vorschaufenster, um verschiedene Bildausschnitte
anzuzeigen, und vergrößern oder verkleinern Sie die Ansicht, indem Sie auf das Plus- bzw. Minuszeichen klicken.
Es gibt zwar auch im Dialogfeld „Unscharf maskieren“ ein Vorschaufenster, Sie sollten aber trotzdem das Dialogfeld so
verschieben, dass Sie sich die Effekte des Filters im Dokumentfenster ansehen können.
3. Ziehen Sie den Regler „Radius“ an die gewünschte Position oder geben Sie einen Wert ein, um die Anzahl der Pixel
festzulegen, die die Kantenpixel umgeben und sich auf das Scharfzeichnen auswirken sollen. Je größer der festgelegte Wert
für den Radius, desto breiter ist der Kantenbereich, auf den sich der Effekt auswirkt, und je breiter der Kantenbereich, desto
deutlicher ist die Wirkung des Scharfzeichnungsfilters.
Der Radius variiert je nach Motiv, endgültiger Ausgabegröße und Ausgabemethode. Für Bilder mit hoher Auflösung wird ein
Zum Seitenanfang
Radius zwischen 1 und 2 empfohlen. Bei einem geringeren Wert werden nur die Kantenpixel scharfgezeichnet, während bei
einem höheren Wert ein breiterer Pixelbereich scharfgezeichnet wird. Dieser Effekt ist auf dem Bildschirm deutlicher als beim
Drucken zu sehen, da ein Radius von 2 Pixeln in einem gedruckten Bild mit hoher Auflösung einen viel kleineren Bereich
darstellt.
4. Ziehen Sie den Regler „Stärke“ an die gewünschte Position oder geben Sie einen Wert ein, um den der Pixelkontrast erhöht
werden soll. Für gedruckte Bilder mit hoher Auflösung wird eine Stärke zwischen 150 % und 200 % empfohlen.
5. Ziehen Sie den Regler „Schwellenwert“ an die gewünschte Position oder geben Sie einen Wert ein, um festzulegen, wie stark
sich die scharfgezeichneten Pixel vom umliegenden Bereich unterscheiden müssen, bevor sie als Kantenpixel betrachtet und
durch den Filter scharfgezeichnet werden sollen. Beispiel: Bei einem Schwellenwert von 4 werden alle Pixel scharfgezeichnet,
deren Tonwerte sich auf einer Skala von 0 bis 255 um einen Wert von mindestens 4 unterscheiden. Auf benachbarte Pixel mit
Tonwerten von 128 und 129 wirkt sich der Effekt also nicht aus. Damit kein Rauschen bzw. keine Farbsprünge auftreten (z. B.
in Bildern mit Hauttönen), sollten Sie eine Kantenmaske verwenden oder mit Schwellenwerten zwischen 2 und 20
experimentieren. Beim Standardschwellenwert (0) werden alle Pixel im Bild scharfgezeichnet.
Wenn der Unscharf-maskieren-Filter eine ohnehin bereits helle Farbe übermäßig sättigt, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Verblassen: Unscharf
maskieren“ und dann aus der Dropdown-Liste „Modus“ die Option „Luminanz“.
Selektives Scharfzeichnen
Wenn Sie eine Maske oder eine Auswahl verwenden, ist es möglich, nur bestimmte Teile eines Bildes scharfzuzeichnen. Diese Vorgehensweise
empfiehlt sich, wenn Sie verhindern möchten, dass bestimmte Teile des Bildes scharfgezeichnet werden. So können Sie z. B. in einem Porträt
zusammen mit dem Unscharf-maskieren-Filter eine Kantenmaske verwenden, um Elemente wie Augen, Mund, Nase und Kopfumriss
scharfzuzeichnen, das weiche Aussehen der Gesichtshaut aber beizubehalten.
Verwenden einer Kantenmaske, um nur bestimmte Merkmale im Bild mit „Unscharf maskieren“ scharfzuzeichnen
Scharfzeichnen einer Auswahl
1. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Bildebene aus und zeichnen Sie eine Auswahl.
2. Wählen Sie „Filter“ > „Scharfzeichnungsfilter“ > „Unscharf maskieren“. Ändern Sie die Optionen wie gewünscht und klicken
Sie auf „OK“.
Nur die Auswahl wird scharfgezeichnet, der Rest des Bildes bleibt unverändert.
Scharfzeichnen eines Bildes mit einer Kantenmaske
1. Erstellen Sie eine Maske, um ausgewählte Bildbereiche scharfzuzeichnen. Für das Erstellen einer solchen Maske gibt es
mehrere Möglichkeiten. Wenden Sie Ihre bevorzugte Methode an oder gehen Sie wie folgt vor:
Öffnen Sie das Kanälebedienfeld und wählen Sie den Kanal aus, der das Graustufenbild mit dem höchsten Kontrast im
Dokumentfenster anzeigt. Dies ist meist der Grün- oder Rot-Kanal.
Auswählen des Kanals mit dem größten Kontrast
Duplizieren Sie den ausgewählten Kanal.
Wählen Sie den duplizierten Kanal aus und wählen Sie dann „Filter“ > „Stilisierungsfilter“ > „Konturen finden“.
Wählen Sie zum Umkehren des Bildes die Optionen „Bild“ > „Korrekturen“ > „Umkehren“.
Bild nach Anwendung des Konturen-finden-Filters und nach Anwendung des Befehls „Umkehren“
Vergewissern Sie sich, dass das Umkehrbild immer noch ausgewählt ist, und wählen Sie dann „Filter“ > „Sonstige Filter“ >
Hinweis:
Zum Seitenanfang
„Helle Bereiche vergrößern“. Legen Sie für den Radius einen niedrigen Wert fest und klicken Sie auf „OK“, um die Kanten
zu verbreitern und die Pixel zufällig zu verteilen.
Wählen Sie „Filter“ > „Rauschfilter“ > „Helligkeit interpolieren“. Legen Sie für den Radius einen niedrigen Wert fest und
klicken Sie auf „OK“. Daraufhin wird aus den benachbarten Pixeln ein Durchschnittswert ermittelt und zugewiesen.
Wählen Sie „Bild“ > „Korrekturen“ > „Tonwertkorrektur“ und legen Sie einen hohen Wert für den Schwarzpunkt fest, um
zufällig verteilte Pixel zu entfernen. Falls nötig, können Sie auch mit Schwarz nachmalen, um die endgültige Kantenmaske
zu retuschieren.
Festlegen eines hohen Schwarzpunktwertes in „Tonwertkorrektur“, um zufällig verteilte Pixel in der Kantenmaske zu entfernen
Wählen Sie zum Weichzeichnen der Kanten die Optionen „Filter“ > „Weichzeichnungsfilter“ > „Gaußscher Weichzeichner“.
Die Filter „Helle Bereiche vergrößern“, „Helligkeit interpolieren“ und „Gaußscher Weichzeichner“ führen zu einer
Weichzeichnung der Kantenmaske, wodurch sich die Scharfzeichnungseffekte besser in das endgültige Bild einfügen. Im hier
beschriebenen Verfahren werden zwar alle drei Filter verwendet, Sie können aber auch nur mit einem oder zwei Filtern
experimentieren.
2. Klicken Sie im Kanälebedienfeld bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den duplizierten Kanal,
um die Kantenmaske zur Auswahl zu machen.
3. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Bildebene aus. Stellen Sie sicher, dass die Auswahl im Bild noch sichtbar ist.
4. Wählen Sie „Auswahl“ > „Auswahl umkehren“.
5. Aktivieren Sie die Auswahl in der Bildebene und wählen Sie dann „Filter“ > „Scharfzeichnen“ > „Unscharf maskieren“. Legen
Sie die Optionen wie gewünscht fest und klicken Sie auf „OK“.
Zum Anzeigen der Ergebnisse wählen Sie im Kanälebedienfeld den RGB-Kanal aus und heben Sie die Auswahl im Bild auf.
Sie können auch eine Aktion erstellen, mit der die Schritte des Verfahrens automatisch angewendet werden.
Hinzufügen von Objektivunschärfe
Zeichnet das Bild so weich, dass die Tiefenschärfe scheinbar verringert wird, d. h., einige Objekte im Bild bleiben scharf, während andere Bereiche
weichgezeichnet werden. Mit einer einfachen Auswahl können Sie festlegen, auf welche Bereiche die Weichzeichnung angewendet werden soll.
Sie können auch mit einem Alphakanal eine separate Tiefenkarte erstellen, um festzulegen, wie das Bild weichgezeichnet werden soll.
Beim Tiefenschärfe-abmildern-Filter wird die Position der Pixel im Bild anhand der Tiefenkarte bestimmt. Wenn eine Tiefenkarte ausgewählt ist,
können Sie den Ausgangspunkt eines Weichzeichnungsfilters auch mithilfe des Fadenkreuzzeigers festlegen. Tiefenkarten können Sie mithilfe von
Alphakanälen und Ebenenmasken festlegen. Dabei werden schwarze Bereiche im Alphakanal so behandelt, als ob sie sich im Vordergrund des
Bildes befänden, während weiße Bereiche als weiter entfernt behandelt werden.
Soll die Weichzeichnung über einen Verlauf verfügen (z. B. keine Weichzeichnung am unteren Rand, maximale Weichzeichnung oben),
erstellen Sie zunächst einen neuen Alphakanal. Wenden Sie dann so einen Verlauf darauf an, dass der Kanal am oberen Bildrand weiß ist und
am unteren Bildrand schwarz. Wenden Sie dann den Tiefenschärfe-abmildern-Filter an und wählen Sie aus dem Popupmenü „Quelle“ den
Alphakanal. Um die Richtung des Verlaufs zu ändern, aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Umkehren“.
Wie die Weichzeichnung wirkt, hängt von der gewählten Irisform ab. Die Irisform wird durch die Anzahl der enthaltenen Irisblenden bestimmt. Sie
können die Blenden einer Iris verändern, indem Sie sie wölben (stärker runden) oder drehen. Sie können die Vorschau auch verkleinern oder
vergrößern, indem Sie auf die Minus- oder die Plus-Schaltfläche klicken.
1. Wählen Sie „Filter“ > „Weichzeichnungsfilter“ > „Tiefenschärfe abmildern“.
2. Um die Vorschau schneller zu erstellen, wählen Sie „Schneller“. Wenn Sie die endgültige Version des Bildes ansehen
möchten, wählen Sie „Genauer“. Das Erzeugen einer genaueren Vorschau nimmt mehr Zeit in Anspruch.
3. Wählen Sie aus dem Popupmenü „Quelle“ eine Quelle für die Tiefenkarte (sofern vorhanden). Um die Tiefe festzulegen, in der
die Pixel scharf sein sollen, ziehen Sie den Regler „Weichzeichnen-Brennweite“. Wenn die Brennweite beispielsweise auf 100
eingestellt ist, werden die Pixel bei 1 und 255 vollständig weichgezeichnet. Je näher die Pixel an 100 liegen, umso schärfer
werden sie dargestellt. Wenn Sie in das Vorschaubild klicken, wird der Regler „Weichzeichen-Brennweite“ an die gewählte
Stelle verschoben und der Fokus liegt auf der ausgewählten Position.
4. Wenn Sie die Auswahl bzw. den Alphakanal, die bzw. den Sie als Quelle für die Tiefenkarte verwenden, umkehren möchten,
aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Umkehren“.
5. Wählen Sie aus dem Popupmenü „Form“ eine Iris. Ziehen Sie ggf. den Regler „Wölbung der Irisblende“, um die Kanten der
Iris zu glätten, oder ziehen Sie den Regler „Drehung“, um die Iris zu drehen. Um die Weichzeichnung zu verstärken, ziehen
Sie den Regler „Radius“.
6. Wenn Sie spiegelartige Lichter einsetzen möchten, wählen Sie mit dem Schieberegler „Schwellenwert“ einen
Helligkeitsgrenzwert aus. Alle Pixel, die heller als dieser Wert sind, werden als spiegelartige Lichter behandelt. Um die
Helligkeit der Lichter zu erhöhen, ziehen Sie den Regler „Helligkeit“.
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
7. Um einem Bild Rauschen hinzuzufügen, wählen Sie „Gleichmäßig“ oder „Gauß“. Um einem Bild Rauschen hinzuzufügen,
ohne die Farbe zu beeinträchtigen, wählen Sie „Monochromatisch“. Ziehen Sie den Regler „Stärke“, um das Rauschen zu
intensivieren oder zu verringern.
Durch das Weichzeichnen werden Körnung und Rauschen aus dem Originalbild entfernt. Wenn Sie möchten, dass das Bild
realistisch und nicht retuschiert aussieht, können Sie einen Teil des entfernten Rauschens wieder ins Bild zurückholen.
8. Klicken Sie auf „OK“, um die Änderungen auf Ihr Bild anzuwenden.
Farb- und Tonwertkorrektur bei Bildern
Zum Seitenanfang
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Hinweis:
Tonwertkorrektur – Übersicht
Einstellen des Tonwertbereichs im Dialogfeld „Tonwertkorrektur“
Anpassen von Farben mit der Tonwertkorrektur
Kurven – Übersicht
Korrigieren von Farbe und Tonalität im Dialogfeld „Gradationskurven“
Korrigieren von Farben mit den Pipetten
Anpassen von Farbton und Sättigung
Anpassen der Farbsättigung mithilfe der Dynamik
Konvertieren eines Farbbildes in Schwarzweiß
Verbessern der Details von Tiefen und Lichtern
Erhöhen des Kontrasts in einem Foto
Anpassen von HDR-Belichtung und -Tonung
Tonwertkorrektur Übersicht
Mit den Korrektureinstellungen für „Tonwertkorrektur“ können Sie den Tonwertbereich und die Farbbalance eines Bildes ändern, indem Sie die
Helligkeitsstufen für Tiefen, Mitteltöne und Lichter des Bildes korrigieren. Das Histogramm im Dialogfeld „Tonwertkorrektur“ dient als visuelle Hilfe
beim Einstellen der Farbwerte des Bildes. Weitere Informationen zum Lesen eines Histogramms finden Sie unter Histogramme.
Die Tonwertkorrektureinstellungen können als Vorgabe gespeichert und auf andere Bilder angewendet werden. Siehe Speichern von
Korrektureinstellungen und Erneutes Anwenden von Korrektureinstellungen.
Dialogfeld „Tonwertkorrektur“
A. Tiefen B. Mitteltöne C. Höhen D. Automatische Farbkorrektur anwenden
Einstellen des Tonwertbereichs im Dialogfeld „Tonwertkorrektur“
Mit den äußeren beiden Tonwertspreizung-Reglern (Eingabereglern) werden der Schwarzpunkt (Tiefen) und der Weißpunkt (Lichter) des Bildes
mit den Einstellungen der Tonwertumfang-Regler (Ausgaberegler) abgeglichen. Die Tonwertumfang-Regler stehen standardmäßig auf 0 (die Pixel
sind schwarz) bzw. 255 (die Pixel sind weiß). Wenn sich die Tonwertumfang-Regler in ihrer Standardposition befinden, wird der jeweilige
Schwarzpunkt-Reglerwert dem Tonwert 0 und der Weißpunkt-Reglerwert dem Tonwert 255 zugeordnet. Die übrigen Werte werden zwischen 0 und
255 neu verteilt. Durch diese Neuverteilung vergrößert sich der Tonwertbereich des Bildes, was zu einem besseren Gesamtkontrast im Bild führt.
Beim Beschneiden von Tiefen werden die Pixel schwarz, sodass keine Details mehr erkennbar sind. Beim Beschneiden von Lichtern
werden die Pixel weiß, sodass keine Details mehr erkennbar sind.
Durch den mittleren Tonwertspreizung-Regler werden die Gamma-Werte im Bild angepasst. Der Mitteltonwert (Tonwert 128) wird verschoben und
die Helligkeitswerte des mittleren Grautonbereichs werden verändert, ohne dass dies eine erhebliche Änderung der Lichter und Tiefen zur Folge
hätte.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Hinweis:
Hinweis:
Hinweis:
Klicken Sie auf das Tonwertkorrektur-Symbol oder eine der Tonwertkorrekturvorgaben im Korrekturbedienfeld oder
wählen Sie im Menü des Bedienfelds die Option „Tonwertkorrektur“.
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Tonwertkorrektur“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Wählen Sie „Bild“ > „Korrekturen“ > „Tonwertkorrektur“.
Bei Auswahl von „Bild“ > „Korrekturen“ > „Tonwertkorrektur“ werden direkte Korrekturen an der Bildebene
vorgenommen, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
2. (Optional) Wenn Sie Töne für einen bestimmten Farbkanal korrigieren möchten, wählen Sie aus der Dropdown-Liste „Kanal“
eine Option.
3. (Optional) Wenn Sie mehrere Farbkanäle gleichzeitig korrigieren möchten, wählen Sie die Kanäle bei gedrückter
Umschalttaste im Kanälebedienfeld aus, bevor Sie den Befehl „Bild“ > „Korrekturen“ > „Tonwertkorrektur“ wählen. (Diese
Methode kann nicht auf Tonwertkorrektur-Einstellungsebenen angewendet werden.) In der Dropdown-Liste „Kanal“ werden
dann die Abkürzungen für die Zielkanäle angezeigt, z. B. CM für Cyan und Magenta. Die Dropdown-Liste enthält außerdem
die einzelnen Kanäle für die ausgewählte Kombination. Bearbeiten Sie Volltonfarben- und Alphakanäle einzeln.
4. Ziehen Sie den schwarzen und weißen Tonwertspreizung-Regler an beiden Enden des Histogramms an den Rand der jeweils
ersten Pixelgruppe, um die Tiefen und Lichter manuell anzupassen.
Wenn Sie den Schwarzpunkt-Regler z. B. nach rechts auf „5“ schieben, ordnet Photoshop alle Pixel mit dem Wert 5 und
niedriger dem Tonwert 0 zu. Wenn Sie dagegen den Weißpunkt-Regler nach links auf „243“ verschieben, ordnet Photoshop
alle Pixel mit dem Wert 243 und höher dem Tonwert 255 zu. Diese Zuordnung wirkt sich jeweils auf die dunkelsten und
hellsten Pixel in den einzelnen Kanälen aus. Die entsprechenden Pixel in den anderen Kanälen werden proportional korrigiert,
sodass die Farbbalance nicht beeinträchtigt wird.
Sie können die gewünschten Werte auch direkt in das erste und dritte Textfeld „Tonwertspreizung“ eingeben.
Anpassen der Schwarz- und Weißpunkte mit den Tonwertspreizung-Reglern
5. (Optional) Führen Sie einen der folgenden Schritte durch, um die Bildbereiche anzuzeigen, die beschnitten (d. h. vollständig
schwarz oder weiß) werden:
Halten Sie beim Ziehen der Schwarz- und Weißpunktschieberegler die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
gedrückt.
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Beschneidung für Schwarz-/Weißpunkt anzeigen“.
6. Zum Korrigieren der Mitteltöne passen Sie mit dem mittleren Regler die Gamma-Werte an.
Durch Verschieben des mittleren Reglers nach links wird das Bild insgesamt heller. Bei dieser Reglerstellung wird dem
Mittelpunktwert zwischen den Tonwertumfang-Reglern ein geringerer (dunklerer) Wert zugeordnet. Wenn sich die
Tonwertumfang-Regler an ihren standardmäßigen Positionen befinden (0 und 255), liegt der Mittelpunkt bei 128. In diesem
Beispiel werden die Tiefen erweitert, um den Tonwertbereich von 0 bis 128 zu füllen. Außerdem werden die Lichter
komprimiert. Beim Verschieben des mittleren Reglers nach rechts wird der gegenteilige Effekt erreicht: Das Bild wird
insgesamt dunkler.
Sie können den gewünschten Gammawert auch direkt in das mittlere Feld „Tonwertspreizung“ eingeben.
Schieben des mittleren Reglers zum Anpassen des Gammawertes
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Hinweis:
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Sie können das korrigierte Histogramm im Histogrammbedienfeld anzeigen.
Anpassen von Farben mit der Tonwertkorrektur
1. Führen Sie zum Zugreifen auf die Korrektureinstellungen für „Tonwertkorrektur“ einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Korrekturbedienfeld auf das Tonwertkorrektur-Symbol oder eine Tonwertkorrektur-Vorgabe oder wählen
Sie aus dem Menü des Korrekturbedienfelds die Option „Tonwertkorrektur“ aus.
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Tonwertkorrektur“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Tonwertkorrektur“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser
Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen. Zum
Korrigieren der Einstellungen steht das Dialogfeld „Tonwertkorrektur“ zur Verfügung.
2. Führen Sie zum Neutralisieren von Farbstichen im Korrekturbedienfeld einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf die Pipette „Mitteltöne setzen“ . Klicken Sie anschließend auf einen Teil im Bild, der ein neutrales Grau
aufweist.
Klicken Sie auf „Automatisch“, um die standardmäßige automatische Korrektureinstellung für „Tonwertkorrektur“
anzuwenden. Wenn Sie mit anderen automatischen Korrekturoptionen experimentieren möchten, wählen Sie aus dem
Menü des Korrekturbedienfelds die Option „Auto-Optionen“ und ändern Sie dann im Dialogfeld „Auto-Optionen für
Korrektur“ die Algorithmuseinstellungen.
Im Allgemeinen sollten Sie gleiche Farbkomponentenwerte zuweisen, um neutrales Grau zu erzeugen. Verwenden Sie z. B.
gleiche Rot-, Grün- und Blau-Werte, um in einem RGB-Bild ein neutrales Grau zu erzeugen.
Kurven Übersicht
Mit Gradationskurven und Tonwertkorrektur können Sie den gesamten Tonwertbereich eines Bildes bearbeiten. Mithilfe der Korrektureinstellungen
für „Gradationskurven“ können Punkte im gesamten Tonwertbereich eines Bildes (von Tiefen bis hin zu Lichtern) korrigiert werden. Für die
Tonwertkorrektur stehen nur drei Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung (Weißpunkt, Schwarzpunkt, Gamma). Außerdem können Sie mit den
Gradationskurven-Einstellungen präzise Korrekturen an einzelnen Farbkanälen in einem Bild vornehmen. Die Korrektureinstellungen für
„Gradationskurven“ können als Vorgabe gespeichert werden. Siehe Speichern von Korrektureinstellungen und Erneutes Anwenden von
Korrektureinstellungen.
Gradationskurvenoptionen
A. Schwarzpunkt durch Aufnehmen im Bild setzen. B. Mitteltöne durch Aufnehmen im Bild setzen. C. Weißpunkt durch Aufnehmen im Bild
setzen. D. Kurve durch Bearbeiten von Punkten verändern. E. Kurve durch Ziehen verändern. F. Dropdown-Menü für den Kurventyp. G.
Schwarzpunkt setzen. H. Mitteltöne setzen. I. Weißpunkt setzen. J. Beschneidung zeigen.
In den Korrektureinstellungen für „Gradationskurven“ wird der Tonwertbereich als eine gerade diagonale Basislinie angezeigt, weil die
Tonwertspreizung (die ursprünglichen Helligkeitswerte der Pixel) und der Tonwertumfang (die neuen Farbwerte) identisch sind.
Nachdem Sie Korrekturen am Tonwertbereich einer Gradationskurve vorgenommen haben, zeigt Photoshop weiterhin die Grundlinie als
Referenz an. Um die Grundlinie auszublenden, deaktivieren Sie unter „Kurvenanzeigeoptionen“ die Option „Einblenden: Grundlinie“.
Hinweis:
Hinweis:
Die horizontale Diagrammachse repräsentiert die Tonwertspreizung und die vertikale Tonwertachse den Tonwertumfang.
Standardgradationskurveneinstellungen für CMYK- und RGB-Bilder
A. Standardausrichtung der CMYK-Tonwertausgabeleiste B. CMYK-Eingabe- und Ausgabewert in Prozent C. Standardausrichtung der CMYK-
Tonwerteingabeleiste D. Standardausrichtung der RGB-Tonwertausgangsleiste E. RGB-Eingabe- und Ausgabewert in Intensitätsstufen F.
Standardausrichtung der RGB-Tonwerteingabeleiste
Festlegen der Anzeigeoptionen für Gradationskurven
Sie können mit den Anzeigeoptionen für Gradationskurven das Erscheinungsbild des Kurvenrasters bestimmen.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf das Gradationskurven-Symbol oder eine der Gradationskurven-Vorgaben im Korrekturbedienfeld oder
wählen Sie im Menü des Bedienfelds die Option „Gradationskurven“.
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Gradationskurven“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Wählen Sie „Bild“ > „Korrekturen“ > „Gradationskurven“.
Bei Auswahl von „Bild“ > „Korrekturen“ > „Gradationskurven“ werden direkte Korrekturen an der Bildebene
vorgenommen, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
2. Wählen Sie aus dem Menü des Korrekturbedienfelds den Befehl „Kurvenanzeigeoptionen“ aus.
Wenn Sie „Bild“ > „Korrekturen“ > „Gradationskurven“ gewählt haben, erweitern Sie die Kurvenanzeigeoptionen im
Dialogfeld „Gradationskurven“.
3. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
Um die Anzeige der Helligkeitswerte und Prozentangaben umzukehren, wählen Sie „Betrag anzeigen für: Licht“ (0-255)
oder „Betrag anzeigen für: Pigment/Druckfarbe“ (%). Die Gradationskurven geben die Helligkeitswerte für RGB-Bilder in
einem Bereich von 0 bis 255 an, wobei Schwarz (0) unten links angezeigt wird. Für CMYK-Bilder werden Prozentwerte in
einem Bereich von 0 bis 100 angegeben, wobei sich unten links die Lichter (0 %) befinden. Nach der Umkehrung der
Helligkeitswerte und Prozentangaben befindet sich „0“ (RGB-Bilder) bzw. „0 %“ (CMYK-Bilder) unten rechts.
Um die Rasterlinien in 25 %-Schritten anzuzeigen, wählen Sie „Einfaches Raster“, um sie in 10 %-Schritten anzuzeigen,
wählen Sie „Detailliertes Raster“.
Wenn Sie die Rasterschritte ändern möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt
und klicken Sie auf das Raster.
Um die Gradationskurven der Farbkanäle über der nicht separierten Kurve anzuzeigen, wählen Sie „Einblenden:
Kanalüberlagerungen“.
Um eine Histogrammüberlagerung anzuzeigen, wählen Sie „Einblenden: Histogramm“. Weitere Informationen zum Lesen
eines Histogramms finden Sie unter Histogramme.
Wenn auf dem Raster eine Grundlinie mit einem Winkel von 45 Grad angezeigt werden soll, wählen Sie „Einblenden:
Grundlinie“.
Wenn Sie beim Ziehen relativ zum Histogramm oder Raster horizontale und vertikale Linien als Ausrichtungshilfen für
Punkte anzeigen möchten, wählen Sie „Einblenden: Schnittlinie“.
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Hinweis:
Hinweis:
Korrigieren von Farbe und Tonalität im Dialogfeld „Gradationskurven“
Sie können Tonalität und Farbe eines Bildes in den Korrektureinstellungen für „Gradationskurven“ durch Ändern der Kurvenform korrigieren.
Verschieben der Kurve nach oben oder unten hellt das Bild auf bzw. dunkelt es ab, je nachdem, ob die Kurve Pixelwerte oder Prozentwerte
anzeigt. Die steilen Bereiche der Kurve repräsentieren Bereiche mit höherem Kontrast, flachere Bereiche repräsentieren dagegen Bereiche mit
geringerem Kontrast.
Wenn in den Korrektureinstellungen für „Gradationskurven“ die Anzeige von Pixelwerten statt Prozentwerten festgelegt ist, werden die Lichter
rechts oben im Diagramm dargestellt. Das Verschieben eines Punktes im oberen Teil der Gradationskurve bewirkt eine Korrektur der Lichter.
Durch Verschieben eines Punktes im Mittelteil der Gradationskurve werden die Mitteltöne angepasst und durch Verschieben eines Punktes im
unteren Teil der Gradationskurve die Tiefen. Wenn Sie die Lichter abdunkeln möchten, verschieben Sie einen Punkt im oberen Bereich der Kurve
nach unten. Wenn Sie einen Punkt nach unten oder nach rechts verschieben, wird der Eingabewert einem geringeren Ausgabewert zugeordnet,
sodass das Bild dunkler wird. Um Schatten aufzuhellen, verschieben Sie einen Punkt im unteren Bereich der Kurve nach oben. Wenn Sie einen
Punkt nach oben oder links verschieben, wird ein niedrigerer Eingabewert einem höheren Ausgabewert zugeordnet, sodass das Bild heller wird.
Für die meisten Bilder gilt, dass im Normalfall nur geringfügige Änderungen an der Gradationskurve nötig sind, um Tonwert- und
Farbkorrekturen vorzunehmen.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf das Gradationskurven-Symbol oder auf eine der Gradationskurven-Vorgaben im Korrekturbedienfeld.
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Gradationskurven“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Gradationskurven“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser
Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
2. (Optional) Wenn Sie die Farbbalance des Bildes anpassen möchten, wählen Sie unter „Kanal“ die Kanäle, die Sie anpassen
möchten.
3. (Optional) Wenn Sie mehrere Farbkanäle gleichzeitig bearbeiten möchten, klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste im
Kanälebedienfeld auf die gewünschten Kanäle, bevor Sie „Bild“ > „Korrekturen“ > „Gradationskurven“ wählen. (Diese Methode
funktioniert nicht für Gradationskurven in einer Einstellungsebene.) In der Dropdown-Liste „Kanal“ werden dann die
Abkürzungen für die Zielkanäle angezeigt, z. B. CM für Cyan und Magenta. Sie enthält außerdem die einzelnen Kanäle für die
ausgewählte Kombination.
Wählen Sie unter „Kurven-Anzeigeoptionen“ die Option „Kanalüberlagerungen“, um auf der Kompositionskurve die
überlagernden Farbkanalkurven anzuzeigen.
4. Fügen Sie einen Punkt entlang der Gradationskurve hinzu. Führen Sie dazu einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie direkt auf die Gradationskurve.
Wählen Sie das Im-Bild-Korrekturwerkzeug aus und klicken Sie dann auf den Bildbereich, der korrigiert werden soll.
Ziehen Sie den Zeiger nach oben oder unten, um die Werte für alle ähnlichen Töne im Foto aufzuhellen bzw.
abzudunkeln.
Um die Bildbereiche anzuzeigen, die beschnitten (d. h. vollständig schwarz oder weiß) werden, wählen Sie im Dialogfeld
„Gradationskurven“ die Option „Beschneidung anzeigen“ oder im Menü des Korrekturbedienfelds die Option „Beschneidung
für Schwarz-/Weißpunkt anzeigen“.
Sie können der Gradationskurve bis zu 14 Steuerpunkte hinzufügen. Wenn Sie einen Steuerpunkt entfernen möchten, ziehen
Sie ihn aus dem Diagramm oder wählen ihn aus und drücken die Entf-Taste. Sie können auch bei gedrückter Strg-Taste
(Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Punkt klicken. Die Endpunkte der Kurve können nicht gelöscht werden.
Klicken Sie bei ausgewähltem Im-Bild-Korrekturwerkzeug auf drei Bereiche des Bildes, um der Gradationskurve Punkte
hinzuzufügen. Höherer Kontrast durch Aufhellen der Lichter und Abdunklung, dargestellt durch eine S-Kurve.
Um die hellsten und dunkelsten Bereiche in einem RGB-Bild festzustellen, ziehen Sie mit dem Im-Bild-Korrekturwerkzeug
über das Bild. Die Gradationskurve zeigt Helligkeitswerte für die Bereiche an, über denen sich der Zeiger befindet, sowie
die entsprechende Position auf der Kurve. Beim Ziehen des Zeigers über ein CMYK-Bild wird im Farbbedienfeld der
jeweilige Prozentsatz angezeigt (sofern die Anzeige von CMYK-Werten aktiviert ist).
5. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch, um die Form der Gradationskurve anzupassen:
Klicken Sie auf einen Punkt und ziehen Sie die Gradationskurve, bis Sie mit Farbton und Farbe zufrieden sind. Klicken Sie
bei gedrückter Umschalttaste auf die Punkte, die ausgewählt werden sollen, und verschieben Sie sie alle gleichzeitig.
Wählen Sie das Im-Bild-Korrekturwerkzeug aus. Wenn Sie den Mauszeiger über das Bild bewegen, ändert sich
dessen Form in eine Pipette und eine Anzeige auf der Kurve zeigt den jeweiligen Tonwert der darunter liegenden Pixel.
Klicken Sie beim gewünschten Tonwert auf das Bild und ziehen Sie die Kurve nach oben oder unten, um sie
entsprechend anzupassen.
Klicken Sie auf einen Punkt auf der Gradationskurve und geben Sie in die Felder „Eingabe“ und „Ausgabe“ die
gewünschten Werte ein.
Wählen Sie am linken Rand des Kurvenrasters den Buntstift aus und zeichnen Sie eine neue Gradationskurve. Halten Sie
dabei die Umschalttaste gedrückt, um die Kurve auf eine gerade Linie zu beschränken, und definieren Sie durch Klicken
Endpunkte. Glätten Sie anschließend die Kurve: Klicken Sie im Korrekturbedienfeld „Gradationskurven“ auf das Symbol
„Kurvenwerte glätten“
oder im Dialogfeld „Gradationskurven“ auf „Kurvenwerte glätten“.
Die Punkte auf der Gradationskurve bleiben verankert, bis Sie sie verschieben. Sie können also Korrekturen in einem
Tonwertbereich vornehmen, ohne dass sich diese auf andere Bereiche auswirken.
Anwenden einer automatischen Korrektur
Klicken Sie im Korrekturbedienfeld „Gradationskurven“ oder im Dialogfeld „Gradationskurven“ auf „Auto“.
Mit „Automatisch“ wird eine automatische Farbkorrektur unter Verwendung der aktuellen Standardeinstellung angewendet. Wenn Sie die
Standardeinstellung ändern möchten, verwenden Sie die Optionen im Dialogfeld „Auto-Farbkorrekturoptionen“. Zur Wahl stehen die Optionen
„Auto-Farbe“, „Auto-Kontrast“ und „Auto-Farbtonkorrektur“. Weitere Informationen zu diesen Optionen finden Sie unter Festlegen der Optionen für
automatische Korrekturen.
Legen Sie mit dem Schwarz- und Weißpunktregler den Schwarz- und Weißpunkt fest.
Mit den Reglern für den Schwarz- und Weißpunkt können Sie schnell die Schwarz- und Weißpunkte festlegen. Wenn Sie den Schwarzpunkt-
Regler z. B. nach rechts auf „5“ schieben, ordnet Photoshop alle Pixel mit dem Wert 5 und niedriger dem Tonwert 0 zu. Wenn Sie dagegen den
Weißpunkt-Regler nach links auf „243“ verschieben, ordnet Photoshop alle Pixel mit dem Wert 243 und höher dem Tonwert 255 zu. Diese
Zuordnung wirkt sich jeweils auf die dunkelsten und hellsten Pixel in den einzelnen Kanälen aus. Die entsprechenden Pixel in den anderen
Kanälen werden proportional korrigiert, sodass die Farbbalance nicht beeinträchtigt wird.
1. Ziehen Sie die Regler für die Schwarz- und Weißpunkte auf einen beliebigen Punkt entlang der Achse. Beachten Sie, dass
sich der Eingabewert ändert, während Sie ziehen.
2. Wenn Sie beim Korrigieren der Schwarz- und Weißpunkte eine Vorschau der Beschneidung angezeigt bekommen möchten,
führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Halten Sie beim Ziehen der Schieberegler die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt.
Wählen Sie im Menü des Korrekturbedienfelds den Befehl „Beschneidung für Schwarz-/Weißpunkt anzeigen“ oder im
Dialogfeld „Gradationskurven“ den Befehl „Beschneidung anzeigen“.
Festlegen der Schwarz- und Weißpunkte mithilfe der Pipetten-Werkzeuge
1. Doppelklicken Sie auf die Pipette „Schwarzpunkt setzen“. Wählen Sie im Adobe-Farbwähler einen Wert aus, bei dem die R-,
G- und B-Werte identisch sind. Schwarz erreichen Sie, indem Sie die R-, G- und B-Werte auf 0 setzen.
2. Klicken Sie mit der Pipette auf einen Bereich im Bild, der den Schwarzpunkt darstellen soll, bzw. auf den Bereich mit dem
niedrigsten Farbtonwerten.
3. Doppelklicken Sie auf das Pipette-Werkzeug „Weißpunkt setzen“ und wählen Sie eine Farbe mit identischen R-, G- und B-
Werten aus.
4. Klicken Sie auf den Bildbereich mit den höchsten Tonwerten, um den Weißpunkt festzulegen.
Tastaturbefehle für Gradationskurven
Sie können für Gradationskurven die folgenden Tastaturbefehle verwenden:
(Dialogfeld „Gradationskurven“) Um der Kurve für den aktuellen Kanal einen Punkt hinzuzufügen, klicken Sie bei gedrückter
Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf das Bild.
Wenn Sie stattdessen mit der Gradationskurvenkorrektur arbeiten, klicken Sie einfach mit dem Im-Bild-Korrekturwerkzeug auf das Bild.
Um einen Punkt auf der Kurve für die gewählte Farbe in jedem Farbkomponentenkanal (aber nicht im unseparierten Kanal)
festzulegen, klicken Sie bei gedrückter Umschalt- und Strg-Taste (Windows) bzw. Umschalt- und Befehlstaste (Mac OS) in das
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Hinweis:
Hinweis:
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Bild.
Wenn Sie mehrere Punkte auswählen möchten, halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken auf die Punkte in der Kurve.
Ausgewählte Punkte werden mit schwarzer Füllung angezeigt.
Um die Auswahl aller Punkte auf der Gradationskurve rückgängig zu machen, klicken Sie auf das Raster oder drücken Sie
Strg+D (Windows) bzw. Befehlstaste+D (Mac OS).
Um den nächsthöheren Punkt auf der Kurve auszuwählen, drücken Sie die Plustaste, um den nächsttieferen Punkt
auszuwählen, die Minustaste.
Um ausgewählte Punkte auf der Gradationskurve zu verschieben, drücken Sie die Pfeiltasten.
Korrigieren von Farben mit den Pipetten
Sie können in den Korrektureinstellungen für „Tonwertkorrektur“ bzw. „Gradationskurven“ die Pipetten verwenden, um einen etwaigen Farbstich zu
korrigieren. Ein Farbstich ist eine unerwünschte Tönung, die von einem Übermaß an Farbe (Rot, Grün, Blau, bzw. Cyan, Magenta, Gelb)
verursacht wird. Zur Herstellung der gewünschten Farbbalance im Bild empfiehlt es sich, zunächst einen Bereich auszuwählen, der neutral sein
soll, und dann den Farbstich aus diesem Bereich zu entfernen. Je nach Bild können Sie eine oder alle drei Pipetten verwenden. Die Pipetten
funktionieren am besten bei Bildern mit leicht bestimmbaren neutralen Farben.
Das Pipette-Werkzeug „Mitteltöne setzen“
wird in erster Linie für Farbkorrekturen verwendet und steht beim Arbeiten mit
Graustufenbildern nicht zur Verfügung.
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Pipetten nicht in Bildern verwenden, in denen umfangreiche Korrekturen notwendig sind, um
einem Pixel den maximalen Lichter- oder den minimalen Tiefenwert zuzuordnen.
Durch Verwendung der Pipetten werden alle Korrekturen zurückgesetzt, die Sie zuvor in den Dialogfeldern „Tonwertkorrektur“ oder
„Gradationskurven“ durchgeführt haben. Verwenden Sie daher am besten zuerst die Pipetten und verfeinern Sie anschließend Ihre Korrekturen mit
den Tonwertkorrektur-Reglern oder den Gradationskurvenpunkten.
1. Legen Sie fest, welcher Bereich im Bild neutral grau sein soll. Dies kann beispielsweise eine gepflasterte Straße sein.
Markieren Sie mit einem Farbaufnehmer einen neutralen Bereich, sodass Sie später mit einer Pipette darauf klicken
können.
2. Klicken Sie im Korrekturbedienfeld auf das Tonwertkorrektur- oder das Gradationskurven-Symbol oder wählen Sie „Ebene“ >
„Neue Einstellungsebene“ und wählen Sie dann „Tonwertkorrektur“ oder „Gradationskurven“.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ und dann „Tonwertkorrektur“ oder „Gradationskurven“ wählen. Führen Sie
dann die im Folgenden beschriebenen Schritte im Dialogfeld „Tonwertkorrektur“ bzw. „Gradationskurven“ durch. Beachten Sie
dabei jedoch, dass bei dieser Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch
Bildinformationen verloren gehen.
3. Doppelklicken Sie im Korrekturbedienfeld auf das Graupunkt-setzen-Werkzeug
. Stellen Sie mithilfe des Adobe-
Farbwählers sicher, dass die derzeit ausgewählte Farbe identische R-, G- und B-Werte aufweist (z. B. „128,128,128“).
4. Klicken Sie mit der Pipette „Graupunkt setzen“ auf den in Schritt 1 festgelegten neutralen Bereich. Dadurch werden die
Mitteltöne zurückgesetzt und der Farbstich wird aus dem Bild entfernt.
5. Nehmen Sie bei Bedarf im Korrekturbedienfeld letzte Korrekturen vor.
Wenn Sie einer Pipette neue Zielfarben zuweisen, können Sie in Photoshop die neuen Zielfarben als Standardfarben
speichern.
Anpassen von Farbton und Sättigung
Mit dem Befehl „Farbton/Sättigung“ können Sie den Farbton, die Sättigung und die Helligkeit eines bestimmten Farbbereichs in einem Bild
anpassen oder alle Farben im Bild gleichzeitig korrigieren. Diese Korrektur eignet sich speziell für die Feineinstellung von Farben in CMYK-Bildern,
sodass diese innerhalb des Farbumfangs des jeweiligen Ausgabegeräts liegen.
Sie können die „Farbton/Sättigung“-Einstellungen im Korrekturbedienfeld speichern und sie in anderen Bildern wiederverwenden. Weitere
Informationen finden Sie unter Speichern von Korrektureinstellungen und Erneutes Anwenden von Korrektureinstellungen.
Anwenden der Farbton- und Sättigungskorrektur
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Hinweis:
Hinweis:
Hinweis:
Klicken Sie auf das Symbol „Farbton/Sättigung“ oder eine der Vorgaben für „Farbton/Sättigung“ im
Korrekturbedienfeld.
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Farbton/Sättigung“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Die beiden Farbleisten im Dialogfeld stellen die Farben in ihrer Anordnung auf dem Farbkreis dar. Auf der oberen
Farbleiste wird die Farbe vor der Änderung angezeigt. Auf der unteren Farbleiste wird angezeigt, wie sich die Änderung
auf alle Farbtöne bei voller Sättigung auswirkt.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Farbton/Sättigung“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser
Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
2. Legen Sie mithilfe des Popupmenüs „Bearbeiten“ im Korrekturbedienfeld fest, welche Farben korrigiert werden sollen:
Wählen Sie „Standard“, um alle Farben gleichzeitig zu anzupassen.
Wählen Sie einen anderen vordefinierten Farbbereich für die zu ändernde Farbe. Um den Farbbereich zu ändern, siehe
Anpassen von Farbton und Sättigung.
3. Geben Sie unter „Farbton“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Regler, bis die Farben wie gewünscht angezeigt werden.
Die im Feld angezeigten Werte geben die Gradzahl der Drehung auf dem Farbkreis an, ausgehend von der Originalfarbe des
Pixels. Ein positiver Wert bedeutet eine Drehung im Uhrzeigersinn, ein negativer Wert eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn.
Die Werte können zwischen -180 und +180 liegen.
Farbkreis
A. Sättigung B. Farbton
Sie haben auch die Möglichkeit, im Korrekturbedienfeld das Im-Bild-Korrekturwerkzeug auszuwählen und dann bei
gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf eine Farbe im Bild zu klicken. Ziehen Sie dann im Bild
nach links oder rechts, um den Wert für den Farbton zu verändern.
4. Geben Sie unter „Sättigung“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Regler nach rechts, um die Sättigung zu erhöhen, bzw. nach
links, um sie zu verringern.
Die Farbe wird vom Zentrum des Farbkreises weg oder zu ihm hin verschoben. Die Werte können zwischen -100 % (keine
Sättigung, matte Farben) und +100 % (hohe Sättigung) liegen.
Sie können auch im Korrekturbedienfeld das Im-Bild-Korrekturwerkzeug auswählen und dann auf eine Farbe im Bild
klicken. Verringern oder Erhöhen Sie die Sättigung des Farbbereichs, der das Pixel enthält, auf das Sie geklickt haben,
indem Sie den Mauszeiger nach links bzw. rechts ziehen.
5. Geben Sie für „Lab-Helligkeit“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Regler nach rechts, um die Helligkeit zu erhöhen
(Weißanteil der Farbe steigt) bzw. nach links, um sie zu verringern (Schwarzanteil der Farbe steigt). Die Werte können
zwischen -100 (prozentualer Schwarzanteil) und +100 (prozentualer Weißanteil) liegen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zurücksetzen“
, um die „Farbton/Sättigung“-Einstellung im Korrekturbedienfeld rückgängig zu
machen.
Festlegen des anzupassenden Farbbereichs im Dialogfeld „Farbton/Sättigung“
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Korrekturbedienfeld auf das Symbol „Farbton/Sättigung“ .
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Farbton/Sättigung“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Farbton/Sättigung“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser
Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
2. Wählen Sie im Korrekturbedienfeld aus dem Menü direkt oberhalb der Schieberegler eine Farbe aus.
Im Korrekturbedienfeld werden vier Farbkreiswerte (in Grad) angezeigt. Diese geben die Werte der Einstellungsregler wieder,
die zwischen den Farbbalken angezeigt werden. Mit den beiden inneren Reglern (vertikale Striche) wird der Farbbereich
definiert. Die beiden äußeren dreieckigen Regler zeigen die Stellen an, an denen die Anpassungen des Farbbereichs
„abnehmen“ (verlaufen bzw. allmählich unwirksam werden, statt abrupt zu enden).
3. Verwenden Sie entweder die Pipette-Werkzeuge oder die Einstellungsregler, um den Farbbereich zu ändern.
Hinweis:
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Klicken oder ziehen Sie im Bild mit dem Pipette-Werkzeug , um einen Farbbereich auszuwählen. Soll der Farbbereich
erweitert werden, klicken oder ziehen Sie mit der Pipette „Hinzufügen“
im Bild. Soll der Farbbereich verkleinert werden,
klicken oder ziehen Sie mit der Pipette „Entfernen“
im Bild. Sie können auch bei ausgewähltem Pipette-Werkzeug die
Umschalttaste drücken, um den Bereich zu erweitern, oder die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS), um ihn zu
verkleinern.
Ziehen Sie eines der weißen Dreiecke, um die Farbabnahme (Verlaufen der Anpassung), aber nicht den Bereich zu
ändern.
Ziehen Sie den Abschnitt zwischen dem Dreieck und der vertikalen Leiste, um den Bereich ohne Auswirkungen auf die
Abnahme anzupassen.
Ziehen Sie den mittleren Abschnitt, um den gesamten Regler (Dreiecke und vertikale Striche) zu verschieben und einen
anderen Farbbereich auszuwählen.
Ziehen Sie einen der vertikalen weißen Striche, um den Bereich der Farbkomponente zu ändern. Das Verschieben eines
der vertikalen Striche in Richtung eines der Dreiecke vergrößert den Farbbereich und verringert die Abnahme. Das
Verschieben eines der vertikalen Striche zur Mitte des Einstellungsreglers (und damit vom Dreieck weg) verkleinert den
Farbbereich und erhöht die Abnahme.
Ziehen Sie die Farbleiste bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS), sodass in der Mitte der Leiste
eine andere Farbe angezeigt wird.
Einstellungsregler „Farbton/Sättigung“
A. Farbtonreglerwerte B. Passt Abnahme ohne Beeinflussung des Bereichs an C. Passt Bereich ohne Beeinflussung der
Abnahme an D. Passt Bereich von Farbe und Abnahme an E. Verschiebt gesamten Regler
Wenn Sie den Einstellungsregler so verschieben, dass er in einen anderen Farbbereich fällt, wird dies durch einen geänderten
Namen im Menü „Bearbeiten“ angezeigt. Wenn Sie z. B. „Gelbtöne“ wählen und den Bereich so ändern, dass der Regler sich
im roten Bereich der Farbleiste befindet, wird als neuer Name „Rottöne 2“ angezeigt. Sie können bis zu sechs einzelne
Farbbereiche in Varianten desselben Farbbereichs konvertieren (z. B. von Rottöne bis Rottöne 6).
Standardmäßig hat der beim Wählen einer Farbkomponente ausgewählte Farbbereich eine Breite und Abnahme
von 30 Grad auf beiden Seiten. Ist die Abnahme zu gering, kann es im Bild zu Streifenbildung kommen.
Färben eines Graustufenbildes oder Erzeugen eines Einfarbeneffekts
1. Wenn Sie ein Graustufenbild färben, wählen Sie „Bild“ > „Modus“ > „RGB-Farbe“, um das Bild in RGB zu konvertieren.
2. Führen Sie zum Zugreifen auf die Korrektureinstellungen für „Farbton/Sättigung“ einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Korrekturbedienfeld auf das Symbol „Farbton/Sättigung“ .
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Farbton/Sättigung“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Farbton/Sättigung“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser
Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
3. Aktivieren Sie die Option „Färben“. Wenn die Vordergrundfarbe Schwarz oder Weiß ist, wird das Bild in einen roten Farbton
(0°) umgewandelt. Wenn die Vordergrundfarbe nicht Schwarz oder Weiß ist, wird das Bild in den Farbton der aktuellen
Vordergrundfarbe umgewandelt. Der Helligkeitswert jedes Pixels wird nicht geändert.
4. (Optional) Wählen Sie mit dem Farbtonregler eine neue Farbe aus. Stellen Sie mit den Sättigungs- und Lab-Helligkeitsreglern
die Sättigung und Helligkeit der Pixel ein.
Anpassen der Farbsättigung mithilfe der Dynamik
„Dynamik“ passt die Sättigung so an, dass die Beschneidung bei Annäherung an die volle Farbsättigung minimiert wird. Bei dieser Korrektur wird
die Sättigung von weniger gesättigten Farben mehr erhöht als die von Farben, die bereits zu einem gewissen Grad gesättigt sind. „Dynamik“
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Vorgabemenü
Auto
Farbregler
Hinweis:
Vorschau
verhindert darüber hinaus, dass Hauttöne übersättigt werden.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Korrekturbedienfeld auf das Symbol „Dynamik“ .
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Dynamik“. Geben Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ einen Namen für
die Dynamik-Einstellungsebene ein und klicken Sie auf „OK“.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Dynamik“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser Methode
direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch, um die Farbsättigung zu korrigieren: Ziehen Sie den Regler „Dynamik“ nach
links (verringern) oder nach rechts (erhöhen), um die Farbsättigung zu ändern, ohne dass es zu einer Beschneidung kommt,
wenn Farben stärker gesättigt werden.
Wenn weniger gesättigte Farben weiter korrigiert und die Farben beim Erreichen eines gesättigten Zustands nicht
beschnitten werden sollen, schieben Sie den Regler „Dynamik“ nach rechts.
Sollen alle Farben unabhängig von ihrer aktuellen Sättigung dasselbe Maß an Sättigungskorrektur erhalten, legen Sie die
Sättigung mit dem Regler „Sättigung“ fest. Es kann Situationen geben, in denen dies zu einer geringeren Streifenbildung
als die Verwendung des Reglers „Sättigung“ in den Korrekturbedienfeld-Einstellungen für „Farbton/Sättigung“ oder im
Dialogfeld „Farbton/Sättigung“ führt.
Soll die Sättigung reduziert werden, ziehen Sie entweder den Regler „Dynamik“ oder den Regler „Sättigung“ nach links.
Konvertieren eines Farbbildes in Schwarzweiß
Mit der Korrektur „Schwarzweiß“ wandeln Sie ein Farbbild in ein Graustufenbild um. Dabei behalten Sie die volle Kontrolle über die Konvertierung
der einzelnen Farben. Sie können die Graustufen auch tönen, indem Sie einen Farbton auf das Bild anwenden, um z. B. einen Sepia-Effekt zu
erzeugen. Schwarzweißfunktionen, wie der Kanalmixer, wandeln Farbbilder auch in Monochrom um. Dabei haben Sie die Möglichkeit, den
Farbkanaleingang anzupassen.
Ein Video über das Konvertieren von Farbbildern in Schwarzweißbilder finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0017.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf das Symbol „Schwarzweiß“ oder auf eine der Vorgaben für „Schwarzweiß“ im Korrekturbedienfeld.
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Schwarzweiß“. Geben Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ einen Namen
für die Einstellungsebene ein und klicken Sie auf „OK“.
Photoshop wendet eine Standardgraustufenkonvertierung an.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Schwarzweiß“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser
Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
2. Passen Sie mit den Farbreglern im Korrekturbedienfeld die Konvertierung manuell an, führen Sie eine automatische
Konvertierung durch oder wählen Sie eine zuvor gespeicherte benutzerdefinierte Mischung.
Wählen Sie eine vordefinierte Graustufenmischung oder eine zuvor gespeicherte Mischung aus. Um eine
Mischung zu speichern, wählen Sie im Menü des Bedienfelds den Befehl „Schwarzweißvorgabe speichern“.
Legt die Graustufenmischung auf Grundlage der Farbwerte des Bildes fest. Dabei wird die Verteilung der Grauwerte
maximiert. Die automatische Mischung erzeugt häufig hervorragende Ergebnisse. Sie eignet sich jedoch auch als
Ausgangspunkt für das Anpassen von Grauwerten mit den Farbreglern.
Ermöglicht die Anpassung der Grautöne für bestimmte Farben des Bildes. Ziehen Sie den Regler nach links, um
die Grautöne der ursprünglichen Bildfarbe abzudunkeln, oder nach rechts, um sie aufzuhellen.
Wenn Sie eine bestimmte Farbkomponente anpassen möchten, wählen Sie das Im-Bild-Korrekturwerkzeug aus und
klicken Sie dann in das Bild. Ziehen Sie nach links oder rechts, um die vorherrschende Farbe an dieser Stelle dunkler
oder heller zu machen.
Wenn Sie statt des Korrekturbedienfelds das Dialogfeld „Schwarzweiß“ verwenden, zeigen Sie auf einen
Bildbereich und drücken Sie die Maustaste, um den Farbregler für die vorherrschende Farbe an dieser Stelle des Bildes zu
aktivieren. Ziehen Sie dann den Regler an die gewünschte Position.
Wenn alle Farbregler auf die Standard-Graustufenkonvertierung zurückgesetzt werden sollen, klicken Sie auf die
Schaltfläche „Zurücksetzen“
.
Machen Sie die Auswahl rückgängig, um das Bild im ursprünglichen Farbmodus anzuzeigen.
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Hinweis:
Hinweis:
Stärke
Hinweis:
Tonbreite
3. Um einen Farbton auf das Bild anzuwenden, wählen Sie „Farbton“. Um den Farbwähler zu öffnen und die Farbe präzise
anzupassen, klicken Sie auf das Farbfeld.
Verbessern der Details von Tiefen und Lichtern
Der Befehl „Tiefen/Lichter“ eignet sich für die Korrektur von Fotos mit Motiven, die aufgrund eines zu hellen Hintergrunds nur als Schattenumriss
zu erkennen sind, sowie zur Korrektur von Fotos, bei denen das Motiv aufgrund zu großer Nähe zum Kamerablitzlicht leicht „ausgewaschen“
aussieht. Außerdem lassen sich hiermit auch zu dunkel geratene Tiefenbereiche in einem ansonsten gut ausgeleuchteten Bild aufhellen. Durch
den Befehl „Tiefen/Lichter“ wird nicht einfach nur das Bild aufgehellt bzw. abgedunkelt, vielmehr wird basierend auf den unmittelbar benachbarten
Pixeln (lokale Umgebung) in den Tiefen bzw. Lichtern ermittelt, welche Bereiche aufzuhellen bzw. abzudunkeln sind. Daher stehen
unterschiedliche Steuerelemente für Tiefen und Lichter zur Verfügung. Die Werte im Dialogfeld „Tiefen/Lichter“ sind standardmäßig so eingestellt,
dass sie Hintergrundbeleuchtungsprobleme korrigieren.
Durch Aktivieren der Option „Weitere Optionen einblenden“ können Sie auf einen Schieberegler zur Anpassung des Mittelton-Kontrastes, einen
Farbkorrektur-Regler zur Anpassung des Gesamtkontrastes des Bildes sowie die Optionen „Schwarz beschneiden“ und „Lichter beschneiden“ zur
Anpassung des Gesamtkontrastes des Bildes zugreifen.
Bild vor und nach der Korrektur mit „Tiefen/Lichter“
Anpassen von Tiefen und Lichtern eines Bildes
1. Wählen Sie „Bild“ > „Korrekturen“ > „Tiefen/Lichter“.
Vergewissern Sie sich, dass die Option „Vorschau“ aktiviert ist, damit das Bild aktualisiert wird, sobald Sie eine Änderung
vorgenommen haben.
2. Passen Sie den Grad der Beleuchtungskorrektur mit dem Regler „Stärke“ an, oder indem Sie einen Prozentwert in die Felder
für Tiefen oder Lichter eingeben. Je größer der festgelegte Wert ist, desto stärker werden Tiefen aufgehellt oder Lichter
abgedunkelt. Sie können sowohl die Tiefen als auch die Lichter in einem Bild anpassen.
3. Wenn Sie noch mehr Einflussmöglichkeiten haben möchten, aktivieren Sie die Option „Weitere Optionen einblenden“.
Sollen die Details in den Tiefen eines ansonsten gut belichteten Bildes verbessert werden, versuchen Sie es mit
„Stärke“- und „Tonbreite“-Werten für die Tiefen im Bereich von 0 % bis 25 %.
4. (Optional) Klicken Sie auf „Als Standard speichern“, um die aktuellen Einstellungen zu speichern und als
Standardeinstellungen für den Befehl „Tiefen/Lichter“ festzulegen. Wenn Sie die ursprünglichen Standardwerte
wiederherstellen möchten, halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie auf die Schaltfläche „Als Standard speichern“
klicken.
Sie können die Einstellungen für „Tiefen/Lichter“ wiederverwenden, indem Sie auf die Schaltfläche „Speichern“
klicken. Die aktuellen Einstellungen werden in einer Datei gespeichert, die Sie später durch Klicken auf die Schaltfläche
„Laden“ abrufen können. Weitere Informationen zum Speichern und Laden von Einstellungen finden Sie unter Speichern von
Korrektureinstellungen.
5. Klicken Sie auf „OK“.
Optionen für den Befehl „Tiefen/Lichter“
Steuert (getrennt für die Lichter- und Tiefenwerte im Bild), wie stark die Korrektur ausfällt.
Extreme Werte für „Stärke“ können zu einer Überschneidung führen. Dabei werden ursprüngliche Lichter dunkler als ursprüngliche
Tiefen, sodass die korrigierten Bilder unnatürlich aussehen.
Ermöglicht die Festlegung der Breite des Tonbereichs in den Tiefen bzw. Lichtern, der verändert wird. Je kleiner der Wert ist, desto
stärker werden die Korrekturen auf die dunkleren (Tiefen) bzw. helleren Bereiche (Lichter) beschränkt. Bei größeren Werten wird der Tonbereich
der Korrekturen mehr in die Mitteltöne verschoben. Beispiel: Bei 100 % wirkt sich der Regler „Tonbreite“ für die Tiefen am stärksten auf die Tiefen
aus, die Mitteltöne sind teilweise betroffen, aber die hellsten Lichter bleiben unverändert. Die Tonbreite variiert von Bild zu Bild. Zu hohe Werte
können zu Kränzen um dunkle oder helle Kanten führen. Mit den Standardeinstellungen wird versucht, diese Artefakte zu reduzieren. Auch bei zu
hohen Werten für „Stärke“ bei Tiefen oder Lichtern können Kränze auftreten.
Standardmäßig ist die Tonbreite auf 50 % eingestellt. Wenn Sie beim Aufhellen eines dunklen Motivs bemerken, dass sich die Mitteltöne oder
die helleren Bereiche zu stark ändern, versuchen Sie, den Tonbereich für die Tiefen in Richtung Null zu reduzieren, damit nur die dunkelsten
Radius
Helligkeit
Mittelton-Kontrast
Schwarz beschneiden und Lichter beschneiden
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Bereiche aufgehellt werden. Wenn Sie jedoch sowohl die Mitteltöne als auch die Tiefen aufhellen möchten, verschieben Sie den Regler
„Tonbreite“ für die Tiefen in Richtung 100 %.
Steuert die Größe der lokalen Umgebung um jeden Pixel. Anhand der benachbarten Pixel wird festgelegt, ob ein Pixel in den Tiefen oder
in den Lichtern liegt. Wenn Sie den Schieberegler nach links verschieben, wird ein kleinerer Bereich definiert. Wenn Sie den Schieberegler nach
rechts verschieben, wird ein größerer Bereich definiert. Die optimale Größe des Bereichs hängt vom jeweiligen Bild ab. Am besten, Sie
experimentieren ein wenig. Ist der Radius zu groß, wird möglicherweise nicht nur das Motiv korrigiert, sondern das gesamte Bild aufgehellt bzw.
abgedunkelt. Es empfiehlt sich, den Radius ungefähr auf die Größe des betreffenden Motivs im Bild einzustellen. Experimentieren Sie mit
unterschiedlichen Radiuseinstellungen, um einen möglichst optimalen Abgleich zwischen dem Motivkontrast und der differenziellen Aufhellung
bzw. Abdunkelung des Motivs im Vergleich zum Hintergrund zu erzielen.
Ändert die Helligkeit in einem Graustufenbild. Diese Option ist nur für Graustufenbilder verfügbar. Wenn Sie den Schieberegler nach
links schieben, wird das Bild abgedunkelt, während eine Verschiebung nach rechts zu einer Aufhellung des Bildes führt.
Ermöglicht die Korrektur des Kontrasts in den Mitteltönen. Verschieben Sie den Schieberegler nach links, um den Kontrast zu
reduzieren, bzw. nach rechts, um ihn zu erhöhen. Sie können den Kontrast auch durch direkte Eingabe eines Wertes in das Feld „Mittelton-
Kontrast“ festlegen. Wenn der Kontrast reduziert werden soll, geben Sie einen negativen Wert ein. Soll der Kontrast erhöht werden, geben Sie
einen positiven Wert ein. Eine Erhöhung des Wertes für „Mittelton-Kontrast“ führt zu einem größeren Kontrast bei den Mitteltönen, wobei die
Tiefen eher abgedunkelt und die Lichter eher aufgehellt werden.
Gibt an, wie stark die Tiefen und Lichter auf das neu festgelegte reine Schwarz (0) bzw. reine
Weiß (255) im Bild beschnitten werden sollen. Je größer der Wert ist, desto kontrastreicher wird das Bild. Stellen Sie keine zu hohen
Beschneidungswerte ein, da sonst die Details in Tiefen oder Lichtern reduziert werden (die Helligkeitswerte werden beschnitten und als reines
Schwarz bzw. Weiß dargestellt).
Erhöhen des Kontrasts in einem Foto
Sie können den Kontrast in einem Bild je nach vorliegendem Problem auf zwei Arten erhöhen.
Wenn das Bild mehr Gesamtkontrast benötigt, weil es nicht den gesamten verfügbaren Tonwertbereich nutzt, klicken Sie im Korrekturbedienfeld
auf das Tonwertkorrektur-Symbol . Ziehen Sie anschließend die beiden Regler für Lichter und Tiefen nach innen bis an die Enden des
Histogramms.
Die Pixel der Bildebene reichen nicht bis an das Ende des Diagramms, d. h., im Bild wird nicht der gesamte Tonwertumfang verwendet.
A. Tiefeneingaberegler B. Höheneingaberegler
Wenn das Bild den gesamten verfügbaren Tonwertbereich nutzt, aber in den Mitteltönen mehr Kontrast benötigt, klicken Sie im
Korrekturbedienfeld auf das Gradationskurven-Symbol
. Ziehen Sie die Kurve in eine S-Form.
Je höher das Gefälle in der Kurvenmitte, desto stärker der Kontrast in den Mitteltönen.
Anpassen von HDR-Belichtung und -Tonung
Die Belichtungs- und HDR-Tonungskorrekturen wurden in erster Linie für 32-Bit-HDR-Bilder konzipiert. Sie können sie jedoch auch auf 16- und 8-
Bit-Bilder anwenden, um HDR-ähnliche Effekte zu erstellen.
Ein Video zum Anwenden von HDR-Effekten auf 16- oder 8-Bit-Bilder finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5011_ps_de.
Anpassen der HDR-Belichtung
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Hinweis:
Belichtung
Verschiebung
Gamma
Hinweis:
Belichtungswerte werden nicht im aktuellen Farbraum berechnet, sondern in einem linearen Farbraum (Gamma 1.0).
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf das Symbol „Belichtung“ oder auf eine der „Belichtung“-Vorgaben im Korrekturbedienfeld.
Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Belichtung“.
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Belichtung“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser Methode
direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen. Einstellungsebenen
für 32-Bit-Bilder stehen nur in Photoshop Extended zur Verfügung.
2. Stellen Sie im Korrekturbedienfeld die folgenden Optionen ein:
Passt die Lichter am Ende der Tonwertskala an und behält extreme Tiefen soweit wie möglich bei.
Bei 32-Bit-Bildern steht Ihnen unten im Bildfenster der Regler „Belichtung“ zur Verfügung.
Dunkelt Tiefen und Mitteltöne ab und behält die Lichter soweit wie möglich bei.
Passt das Bildgamma über eine einfache Potenzfunktion an. Negative Werte werden um Null gespiegelt (sie bleiben
also negativ, werden aber trotzdem so angepasst, als ob sie positiv wären).
Mit den Pipetten werden die Luminanzwerte des Bildes angepasst (im Gegensatz zu den Tonwertkorrektur-Pipetten, die sich
auf alle Farbkanäle auswirken).
Mit der Pipette „Schwarzpunkt setzen“ wird die Verschiebung festgelegt und das Pixel, auf das Sie klicken, auf Null
verschoben.
Mit der Pipette „Weißpunkt setzen“ wird die Belichtung festgelegt und der Punkt, auf den Sie klicken, auf Weiß (1,0 bei
HDR-Bildern) verschoben.
Mit der Pipette „Mitteltöne setzen“ wird die Belichtung festgelegt und der Wert, auf den Sie klicken, in ein mittleres Grau
geändert.
Anpassen der HDR-Tonung
Mit dem Befehl „HDR-Tonung“ können Sie die gesamte Bandbreite des HDR-Kontrasts und der Belichtungseinstellungen auf einzelne Bilder
anwenden.
Für die HDR-Tonung sind auf Hintergrundebene reduzierte Ebenen erforderlich.
1. Öffnen Sie ein 32-, 16- oder 8-Bit-Bild im RGB- oder Graustufen-Farbmodus.
2. Wählen Sie „Bild“ > „Korrekturen“·> „HDR-Tonung“.
Ausführliche Informationen zu jeder Einstellung finden Sie unter Optionen für 8- und 16-Bit-Bilder. (Im Dialogfeld „HDR-
Tonung“ sind die Optionen für Bilder aller Bittiefen gültig.)
Transformieren von Objekten
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Hinweis:
Skalieren
Drehen
Neigen
Verzerren
Perspektivisch
Verkrümmen
„Um 180 ° drehen“, „Um 90 ° im UZS drehen“, „Um 90 ° gegen UZS drehen“
Spiegeln
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Anwenden von Transformationen
Auswählen eines Objekts für die Transformation
Platzieren oder Verschieben des Referenzpunkts für eine Transformation
Skalieren, Drehen, Neigen, Verzerren, perspektivisch Verzerren oder Verformen
Präzises Spiegeln oder Drehen
Wiederholen einer Transformation
Duplizieren eines Objekts beim Transformieren
Frei transformieren
Verformen eines Elements
Formgitter
Anwenden von Transformationen
Durch Transformationen wird ein Bild skaliert, gedreht, verzerrt, gedehnt oder verkrümmt. Sie können Transformationen auf eine Auswahl, eine
ganze Ebene, mehrere Ebenen oder eine Ebenenmaske anwenden. Sie können Transformationen außerdem auf einen Pfad, eine Vektorform,
eine Vektormaske, eine Auswahlbegrenzung oder einen Alphakanal anwenden. Transformationen wirken sich auf die Bildqualität aus, wenn Sie
die Pixel bearbeiten. Verwenden Sie zum Anwenden von nicht destruktiven Transformationen auf Rasterbilder die Option „Smartobjekte“. (Siehe
Smart-Objekte.) Das Transformieren einer Vektorform oder eines Pfads ist stets nicht-destruktiv, da lediglich die mathematischen Berechnungen
geändert werden, die dem Objekt zugrunde liegen.
Wenn Sie eine Transformation ausführen möchten, wählen Sie zuerst ein zu transformierendes Objekt und dann einen Transformationsbefehl aus.
Passen Sie ggf. vor dem Bearbeiten der Transformation den Referenzpunkt an. Sie können mehrere Bearbeitungsvorgänge nacheinander
ausführen, bevor Sie die gesamte Transformation anwenden. Sie können z. B. „Skalieren“ wählen, das Objekt durch Ziehen eines Griffes skalieren
und anschließend „Verzerren“ wählen und das Objekt verzerren. Drücken Sie dann zum Anwenden beider Transformationen die Eingabetaste
oder den Zeilenschalter.
In Photoshop wird zum Berechnen der Farbwerte der Pixel, die während einer Transformation hinzugefügt oder gelöscht werden, die
Interpolationsmethode verwendet, die im Abschnitt „Allgemein“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ ausgewählt wurde. Diese
Interpolationseinstellung wirkt sich direkt auf die Geschwindigkeit und die Qualität der Transformation aus. Die Standardeinstellung „Bikubisch“ ist
zwar die langsamste Methode, mit ihr werden aber die besten Ergebnisse erzielt.
Außerdem können Sie Rasterbilder mit dem Verflüssigen-Filter verkrümmen und verzerren.
Transformieren eines Bildes
A. Originalbild B. Gespiegelte Ebene C. Auswahlrahmen gedreht D. Teil des Objekts skaliert
Untermenübefehle zum Transformieren
Vergrößert bzw. verkleinert ein Objekt im Verhältnis zum Referenzpunkt, also dem Festpunkt, um den die Transformation erfolgt.
Objekte können horizontal, vertikal oder in beiden Richtungen skaliert werden.
Dreht ein Objekt um einen Referenzpunkt. Standardmäßig ist dies der Mittelpunkt des Objekts, Sie können den Punkt aber an eine
andere Stelle verschieben.
Neigt ein Objekt vertikal und horizontal.
Streckt ein Objekt in alle Richtungen.
Verzerrt ein Objekt von einem Punkt aus perspektivisch.
Ändert die Form eines Objekts.
Dreht das Objekt gemäß der angegebenen Gradzahl im oder
gegen den Uhrzeigersinn.
Spiegelt das Objekt vertikal oder horizontal.
Auswählen eines Objekts für die Transformation
Hinweis:
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Hinweis:
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie eine Ebene vollständig transformieren möchten, aktivieren Sie die Ebene und stellen Sie sicher, dass keine
Objekte ausgewählt sind.
Die Hintergrundebene kann nicht transformiert werden. Sie müssen sie zunächst in eine normale Ebene
konvertieren.
Wenn Sie eine Ebene teilweise transformieren möchten, wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Ebene und dann einen
Bildteil in dieser Ebene aus.
Führen Sie zum Transformieren mehrerer Ebenen im Ebenenbedienfeld einen der folgenden Schritte durch: Verknüpfen
Sie die Ebenen oder wählen Sie mehrere Ebenen aus, indem Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste
(Mac OS) auf mehrere Ebenen klicken. Im Ebenenbedienfeld können Sie nebeneinander liegende Ebenen auch durch
Klicken bei gedrückter Umschalttaste auswählen. (Siehe Auswählen, Gruppieren und Verbinden von Ebenen.)
Um eine Ebenen- oder Vektormaske zu transformieren, heben Sie die Verknüpfung der Maske auf und wählen Sie die
Maskenminiatur im Ebenenbedienfeld aus.
Um einen Pfad oder eine Vektorform zu transformieren, wählen Sie mit dem Pfadauswahl-Werkzeug den gesamten
Pfad oder mit dem Direktauswahl-Werkzeug
einen Teil des Pfads aus. Wenn Sie einen oder mehrere Punkte auf einem
Pfad auswählen, werden nur die mit den Punkten verbundenen Pfadsegmente transformiert. (Siehe Auswählen eines
Pfads.)
Wenn Sie eine Auswahlbegrenzung transformieren möchten, erstellen oder laden Sie eine Auswahl. Wählen Sie
„Auswahl“ > „Auswahl transformieren“.
Wenn Sie einen Alphakanal transformieren möchten, wählen Sie den Kanal im Kanälebedienfeld aus.
Platzieren oder Verschieben des Referenzpunkts für eine Transformation
Alle Transformationen werden um einen als Referenzpunkt bezeichneten Festpunkt ausgeführt. Dieser Punkt befindet sich standardmäßig in der
Mitte des zu transformierenden Objekts. Sie können aber mithilfe des Steuerelements „Lage des Referenzpunktes“ in der Optionsleiste den
Referenzpunkt ändern oder den Mittelpunkt an eine andere Stelle verschieben.
1. Wählen Sie einen Transformationsbefehl. Im Bild wird ein Begrenzungsrahmen angezeigt.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie in der Optionsleiste in der Referenzpunktanzeige auf ein Quadrat. Jedes Quadrat repräsentiert einen Punkt
auf dem Begrenzungsrahmen. Wenn Sie z. B. den Referenzpunkt zur linken oberen Ecke des Begrenzungsrahmens
verschieben möchten, klicken Sie auf das obere linke Quadrat in der Referenzpunktanzeige.
Ziehen Sie den Referenzpunkt in dem im Bild eingeblendeten Begrenzungsrahmen für die Transformation. Der
Referenzpunkt kann auch außerhalb des zu transformierenden Objekts liegen.
Skalieren, Drehen, Neigen, Verzerren, perspektivisch Verzerren oder Verformen
1. Wählen Sie das Objekt aus, das Sie transformieren möchten.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Transformieren“ und anschließend „Skalieren“, „Drehen“, „Neigen“, „Verzerren“, „Perspektivisch“
oder „Verkrümmen“.
Wenn Sie eine Form oder einen ganzen Pfad transformieren, ändert sich das Menü „Transformieren“ in das Menü
„Pfad transformieren“. Wenn Sie mehrere Pfadsegmente (aber nicht den ganzen Pfad) transformieren, ändert sich das Menü
„Transformieren“ in das Menü „Punkte transformieren“.
3. (Optional) Klicken Sie in der Optionsleiste in der Referenzpunktanzeige
auf ein Quadrat.
4. Führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie „Skalieren“ gewählt haben, ziehen Sie einen der Griffe des Begrenzungsrahmens. Wenn beim Skalieren die
Proportionen erhalten bleiben sollen, halten Sie beim Ziehen eines Eckgriffes die Umschalttaste gedrückt. Über einem
Griff nimmt der Zeiger die Form eines Doppelpfeils an.
Wenn Sie „Drehen“ gewählt haben, platzieren Sie den Zeiger außerhalb des Begrenzungsrahmens (der Zeiger wird zu
einem gebogenen Doppelpfeil) und ziehen Sie. Durch Drücken der Umschalttaste wird die Drehung auf 15-Grad-Schritte
beschränkt.
Wenn Sie „Neigen“ gewählt haben, ziehen Sie einen seitlichen Griff des Begrenzungsrahmens.
Wenn Sie „Verzerren“ gewählt haben, ziehen Sie einen Eckgriff, um den Begrenzungsrahmen zu dehnen.
Wenn Sie „Perspektivisch“ gewählt haben, ziehen Sie einen Eckgriff, um den Begrenzungsrahmen perspektivisch zu
verzerren.
Hinweis:
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Hinweis:
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Hinweis:
Wenn Sie „Verkrümmen“ gewählt haben, wählen Sie in der Optionsleiste einen Verkrümmungsstil oder führen Sie eine
eigene Verkrümmung durch, indem Sie die Steuerpunkte, eine Linie oder einen Bereich des Gitters ziehen und so die
Form des Begrenzungsrahmens und des Gitters anpassen.
Geben Sie für alle Transformationsarten in der Optionsleiste einen Wert ein. Geben Sie z. B. zum Drehen eines Objekts
im Textfeld „Drehen“
einen Winkel ein.
5. (Optional) Wenn Sie zu einer anderen Transformationsart wechseln möchten, wählen Sie aus dem Untermenü „Bearbeiten“ >
„Transformieren“ einen Befehl.
Ein Bitmap-Bild wird (im Gegensatz zu einer Form oder einem Pfad) bei jeder Transformation etwas unschärfer. Es
empfiehlt sich daher, zunächst mehrere Transformationsbefehle auszuführen und diese dann in einem Schritt anzuwenden,
anstatt jede Transformation separat anzuwenden.
6. (Optional) Wenn Sie das Bild verkrümmen möchten, klicken Sie in der Optionsleiste auf die Schaltfläche „Zwischen den Modi
‚Frei transformieren‘ und ‚Verkrümmen‘ wechseln“
.
7. Führen Sie abschließend einen der folgenden Schritte durch:
Drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS), klicken Sie in der Optionsleiste auf die
Schaltfläche „Bestätigen“
oder doppelklicken Sie im Transformationsrahmen.
Wenn Sie den Transformationsvorgang abbrechen möchten, drücken Sie die Esc-Taste oder klicken Sie in der
Optionsleiste auf „Abbrechen“
.
Präzises Spiegeln oder Drehen
1. Wählen Sie das Objekt aus, das Sie transformieren möchten.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Transformieren“ und wählen Sie aus dem Untermenü einen der folgenden Befehle:
Mit „Drehen“ wird die Auswahl um den in der Optionsleiste angegebenen Drehungswinkel in Grad gedreht.
Mit „180° drehen“ wird die Auswahl um 180 Grad gedreht.
Mit „90° im UZS drehen“ wird die Auswahl um 90 Grad im Uhrzeigersinn gedreht.
Mit „90° gegen UZS drehen“ wird die Auswahl um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht.
Mit „Horizontal spiegeln“ wird die Auswahl horizontal an der vertikalen Achse gespiegelt.
Mit „Vertikal spiegeln“ wird die Auswahl vertikal an der horizontalen Achse gespiegelt.
Wenn Sie eine Form oder einen ganzen Pfad transformieren, ändert sich der Befehl „Transformieren“ in „Pfad
transformieren“. Wenn Sie mehrere Pfadsegmente (aber nicht den ganzen Pfad) transformieren, ändert sich der Befehl
„Transformieren“ in „Punkte transformieren“.
Wiederholen einer Transformation
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Transformieren“ > „Erneut“, „Bearbeiten“ > „Pfad transformieren“ > „Erneut“ oder „Bearbeiten“ >
„Punkte transformieren“ > „Erneut“.
Duplizieren eines Objekts beim Transformieren
Wählen Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) den Befehl „Transformieren“.
Frei transformieren
Mit dem Befehl „Frei transformieren“ können Sie Transformationen (Drehen, Skalieren, Neigen, Verzerren und perspektivisches Verzerren) in
einem fortlaufenden Vorgang anwenden. Sie können auch eine Verkrümmen-Transformation anwenden. Statt unterschiedliche Befehle zu wählen,
können Sie einfach eine Taste auf der Tastatur gedrückt halten, um zwischen Transformationsarten zu wechseln.
Wenn Sie eine Form oder einen ganzen Pfad transformieren, ändert sich der Befehl „Transformieren“ in „Pfad transformieren“. Wenn
Sie mehrere Pfadsegmente (aber nicht den ganzen Pfad) transformieren, ändert sich der Befehl „Transformieren“ in „Punkte transformieren“.
1. Wählen Sie das Objekt aus, das Sie transformieren möchten.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Frei transformieren“.
Wenn eine Auswahl, eine pixelbasierte Ebene oder eine Auswahlbegrenzung transformiert werden soll, wählen Sie das
Hinweis:
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Verschieben-Werkzeug . Aktivieren Sie dann in der Optionsleiste „Transformationssteuerungen“.
Wenn eine Vektorform oder ein Pfad transformiert werden soll, wählen Sie das Pfadauswahl-Werkzeug . Aktivieren Sie
dann in der Optionsleiste „Transformationssteuerungen“.
3. Führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie an einem Griff, um durch Ziehen zu skalieren. Wenn beim Skalieren die Proportionen erhalten bleiben sollen,
halten Sie beim Ziehen eines Eckgriffes die Umschalttaste gedrückt.
Soll das Skalieren anhand numerischer Werte erfolgen, geben Sie in der Optionsleiste in den Feldern „Breite“ und „Höhe“
die entsprechenden Prozentsätze ein. Wenn das Seitenverhältnis erhalten bleiben soll, klicken Sie auf das
Verknüpfungssymbol
.
Soll die Auswahl durch Ziehen gedreht werden, platzieren Sie den Zeiger außerhalb des Begrenzungsrahmens (der Zeiger
wird zu einem gebogenen Doppelpfeil) und beginnen mit dem Ziehen. Durch Drücken der Umschalttaste wird die Drehung
auf 15-Grad-Schritte beschränkt.
Wenn Sie die Auswahl per Eingabe drehen möchten, geben Sie in der Optionsleiste im Textfeld „Drehen“ einen
Gradwert ein.
Wenn Sie die Auswahl im Verhältnis zum Mittelpunkt des Begrenzungsrahmens verzerren möchten, halten Sie die Alt-
Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt und ziehen Sie an einem Griff.
Wenn Sie die Auswahl frei verzerren möchten, halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) gedrückt
und ziehen Sie an einem Griff.
Wenn Sie die Auswahl neigen möchten, halten Sie beim Ziehen eines seitlichen Griffes die Strg- und Umschalttaste
(Windows) bzw. Befehls- und Umschalttaste (Mac OS) gedrückt. Über einem Seitengriff nimmt der Zeiger die Form einer
weißen Pfeilspitze mit einem kleinen Doppelpfeil an.
Wenn Sie die Auswahl per Eingabe neigen möchten, geben Sie in der Optionsleiste Gradwerte in den Textfeldern „H“
(horizontal neigen) und „V“ (vertikal neigen) ein.
Wenn Sie die Auswahl perspektivisch verzerren möchten, drücken Sie die Strg-, Alt- und Umschalttaste (Windows) bzw.
die Befehls-, Wahl- und Umschalttaste (Mac OS) und ziehen Sie an einem Eckgriff. Über einem Eckgriff nimmt der Zeiger
die Form einer grauen Pfeilspitze an.
Wenn Sie eine Verkrümmung anwenden möchten, klicken Sie in der Optionsleiste auf die Schaltfläche „Zwischen den
Modi ‚Frei transformieren‘ und ‚Verkrümmen‘ wechseln“ . Ziehen Sie Steuerpunkte, um die Form des Objekts zu
ändern, oder wählen Sie in der Optionsleiste aus dem Popupmenü „Verkrümmen“ einen Verkrümmungsstil. Nachdem Sie
aus dem Popupmenü „Verkrümmen“ eine Auswahl getroffen haben, steht ein quadratischer Griff zur Verfügung, mit dem
Sie die Form der Verkrümmung anpassen können.
Wenn Sie den Referenzpunkt ändern möchten, klicken Sie in der Optionsleiste in der Referenzpunktanzeige auf eines
der Quadrate.
Wenn Sie ein Objekt verschieben möchten, geben Sie in der Optionsleiste die Werte der neuen Position des
Bezugspunktes in den Textfeldern „X“ (horizontale Position) und „Y“ (vertikale Position) ein. Klicken Sie auf die
Schaltfläche „Relative Positionierung“
, um die neue Position im Verhältnis zur aktuellen Position festzulegen.
Wenn Sie den letzten Vorgang rückgängig machen möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Rückgängig“.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS), klicken Sie in der Optionsleiste auf die
Schaltfläche „Bestätigen“
oder doppelklicken Sie im Transformationsrahmen.
Wenn Sie den Transformationsvorgang abbrechen möchten, drücken Sie die Esc-Taste oder klicken Sie in der
Optionsleiste auf „Abbrechen“
.
Ein Bitmap-Bild wird (im Gegensatz zu einer Form oder einem Pfad) bei jeder Transformation etwas unschärfer. Es empfiehlt sich
daher, zunächst mehrere Transformationsbefehle auszuführen und diese dann in einem Schritt anzuwenden, anstatt jede Transformation separat
anzuwenden.
Verformen eines Elements
Mit dem Befehl „Verkrümmen“ können Sie durch Ziehen der Steuerpunkte die Form von Bildern, Formen, Pfaden usw. verändern. Sie können die
Verkrümmung auch erzielen, indem Sie in der Optionsleiste einen Verkrümmungsstil aus der Dropdown-Liste auswählen. Auch die Formen aus
der Dropdown-Liste lassen sich durch Ziehen an den Steuerpunkten verkrümmen.
Wenn Sie die Steuerpunkte zum Verzerren eines Objekts verwenden, können Sie mit dem Befehl „Ansicht“ > „Extras“ das Gitter und die
Steuerpunkte ein- und ausblenden.
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Verwenden der Verkrümmung
A. Form auswählen, die verformt werden soll B. Eine Verformung aus dem Popupmenü „Stil“ in der Optionsleiste wählen C. Ergebnis bei
Verwendung mehrerer Verformungsoptionen
1. Markieren Sie den Bereich, den Sie verkrümmen möchten.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Transformieren“ > „Verkrümmen“.
Wenn Sie einen anderen Transformierungsbefehl oder den Befehl „Frei transformieren“ gewählt haben, klicken Sie in der
Optionsleiste auf die Schaltfläche „Zwischen den Modi ‚Frei transformieren‘ und ‚Verkrümmen‘ wechseln“
.
3. Führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie in eine bestimmte Form verkrümmen möchten, können Sie in der Optionsleiste aus dem Popupmenü
„Verkrümmen“ einen Verkrümmungsstil auswählen.
Verkrümmen des Gitters durch Ziehen eines Steuerpunkts
Zum Ändern der Form ziehen Sie die Steuerpunkte, ein Segment des Begrenzungsrahmens bzw. Gitters oder einen
Bereich im Gitter. Wenn Sie eine Kurve anpassen, ziehen Sie die Griffe an den Steuerpunkten. Dies entspricht dem
Verfahren beim Anpassen eines Kurvensegments in einer Vektorgrafik.
Wenn Sie den letzten Vorgang rückgängig machen möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Rückgängig“.
Ändern der Form einer Verkrümmung
A. Ursprüngliches Verformungsgitter B. Anpassen der Griffe, Gittersegmente und Bereiche im Gitter
Wenn Sie die Ausrichtung eines Verkrümmungsstils ändern möchten, den Sie aus dem Menü „Verkrümmen“ ausgewählt
haben, klicken Sie in der Optionsleiste auf die Schaltfläche „Ausrichtung der Verkrümmung ändern“
.
Wenn Sie den Referenzpunkt ändern möchten, klicken Sie in der Optionsleiste in der Referenzpunktanzeige auf eines
der Quadrate.
Um den Grad der Verkrümmung über numerische Werte festzulegen, geben Sie in der Optionsleiste Werte in die Felder
„Biegung“ („Biegung einstellen“), „H“ („Horizontale Verzerrung einstellen“) und „V“ („Vertikale Verzerrung einstellen“) ein.
Wenn Sie aus der Dropdown-Liste die Option „Ohne“ oder „Benutzerdefiniert“ gewählt haben, können Sie keine
numerischen Werte eingeben.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS) oder klicken Sie in der Optionsleiste auf die
Schaltfläche „Bestätigen“
.
Wenn Sie den Transformationsvorgang abbrechen möchten, drücken Sie die Esc-Taste oder klicken Sie in der
Optionsleiste auf „Abbrechen“
.
Ein Bitmap-Bild wird (im Gegensatz zu einer Form oder einem Pfad) bei jeder Transformation etwas unschärfer. Es empfiehlt sich
daher, zunächst mehrere Transformationsbefehle auszuführen und diese dann in einem Schritt anzuwenden, anstatt jede Transformation separat
anzuwenden.
Formgitter
Modus
Dichte
Ausbreitung
Formgitter
Mit dem Formgitter wird ein visuelles Mesh angezeigt, mit dem Sie bestimmte Bildbereiche drastisch verzerren können, ohne dass sich dies auf
andere Bereiche auswirkt. Dadurch ist es möglich, sowohl einfache Bildretuschen (z. B. Ändern der Haarform) als auch umfassende
Transformationen (z. B. Ändern der Position von Armen und Beinen) durchzuführen.
Außer auf Bildebenen können Sie das Formgitter auch auf Ebenen- und Vektormasken anwenden. Verwenden Sie Smartobjekte, um Bilder nicht-
destruktiv zu verzerren. (Siehe Erstellen von Smart-Objekten.)
1. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Ebene oder Maske aus, die Sie transformieren möchten.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Formgitter“.
3. Legen Sie in der Optionsleiste die folgenden Mesheinstellungen fest:
Legt die Elastizität für das Mesh fest.
Wählen Sie „Verzerren“, um ein sehr elastisches Mesh zu erstellen, das zum Verkrümmen von Weitwinkelbildern und
Texturmaps geeignet ist.
Legt den Abstand der Meshpunkte fest. „Mehr Punkte“ erhöht die Präzision, allerdings dauert die Verarbeitung länger.
Bei „Weniger Punkte“ ist dies umgekehrt.
Erweitert oder verkleinert die Außenkante des Mesh.
Wenn diese Option deaktiviert ist, werden nur Einstellungspins angezeigt, sodass die Vorschau der
Transformationen übersichtlicher ist.
Um Einstellungspins vorübergehend auszublenden, drücken Sie die Taste „H“.
4. Klicken Sie im Bildfenster, um Pins an den Positionen einzufügen, die transformiert bzw. verankert werden sollen.
Verschieben eines Pins im Formgitter. Angrenzende Pins sorgen dafür, dass benachbarte Bereiche unverändert bleiben.
5. Um Pins zu verschieben oder zu entfernen, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Ziehen Sie Pins, um das Mesh zu verzerren.
Um einen Meshbereich anzuzeigen, der sich unter einem anderen befindet, klicken Sie in der Optionsleiste auf die
Schaltflächen „Pintiefe“
.
Um ausgewählte Pins zu entfernen, drücken Sie die Entf-Taste. Um andere Pins einzeln zu entfernen, bewegen Sie den
Mauszeiger über den gewünschten Pin und drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS). Sobald das
Scherensymbol
angezeigt wird, klicken Sie.
Klicken Sie in der Optionsleiste auf „Alle Pins entfernen“ .
Um mehrere Pins auszuwählen, halten Sie beim Klicken die Umschalttaste gedrückt und wählen Sie im Kontextmenü die
Option Alle auswählen.
6. Um das Mesh um einen Pin zu drehen, wählen Sie es aus und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Um das Mesh um einen bestimmten Wert zu drehen, drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
und bewegen Sie den Mauszeiger in die Nähe der Pins, jedoch nicht direkt darüber. Sobald ein Kreis angezeigt wird,
ziehen Sie mit der Maus, um das Mesh visuell zu drehen.
Der Drehungswinkel in Grad wird in der Optionsleiste angezeigt.
Um das Mesh automatisch aufgrund der für „Modus“ ausgewählten Option drehen zu lassen, wählen Sie in der
Optionsleiste im Menü „Drehen“ die Option „Auto“.
7. Wenn die Transformation abgeschlossen ist, drücken Sie die Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter.
Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS), um das Mesh um einen ausgewählten Pin zu drehen.
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Wissenswertes zu Camera Raw
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Wissenswertes zu Rohdateien
Wissenswertes zu Camera Raw
Wissenswertes zum DNG-Format (Digital Negative)
Verarbeiten von Bildern mit Camera Raw
Überblick über das Dialogfeld „Camera Raw“
Arbeiten mit dem Camera Raw-Cache in Adobe Bridge
Arbeiten mit Camera Raw und Lightroom
Wissenswertes zu Rohdateien
Eine Datei mit Rohdaten enthält nicht verarbeitete und nicht komprimierte Graustufen-Bilddaten vom Bildsensor einer Digitalkamera sowie
Informationen zur Art der Aufnahme (Metadaten). Rohdateien werden auf dem Computer mit einer Software wie Photoshop® Camera Raw
interpretiert. Die Software nutzt Informationen zur Kamera sowie die Metadaten des Bilds, um ein Farbbild zu generieren und verarbeiten.
Rohdateien sind das Äquivalent zu Negativen. Sie können Dateien mit Rohdaten jederzeit erneut verarbeiten und das gewünschte Ergebnis
erzielen, indem Sie Weißabgleich, Tonwertbereich, Kontrast, Farbsättigung und Schärfe einstellen. Wenn Sie Einstellungen für ein Bild mit
Rohdaten vornehmen, bleiben die ursprünglichen Rohdaten erhalten. Die Einstellungen werden als Metadaten in einem Filialdokument, in einer
Datenbank oder (bei einer Datei im DNG-Format) in der Datei selbst gespeichert.
Wenn Sie mit der Kamera JPEG-Dateien aufnehmen, verarbeitet die Kamera die JPEG-Daten automatisch, um das Bild zu optimieren und zu
komprimieren. Normalerweise haben Sie nur wenig Möglichkeiten, diesen Prozess zu beeinflussen. Nehmen Sie dagegen Bilder mit Rohdaten mit
der Kamera auf, besitzen Sie mehr Kontrolle als beim Aufnehmen von JPEG-Bildern, weil die Rohdaten nicht von der Kamera verarbeitet werden.
Sie können trotzdem JPEG- und TIFF-Bilder in Camera Raw bearbeiten, aber Sie bearbeiten Pixel, die bereits von der Kamera verarbeitet
wurden. Dateien mit Rohdaten enthalten stets die ursprünglichen, unbearbeiteten Pixel aus der Kamera.
Wenn Sie Bilder mit Rohdaten aufnehmen möchten, müssen Sie die Kamera so einstellen, dass Dateien im nativen Rohdatenformat gespeichert
werden.
Hinweis: Das Photoshop Raw-Format (.raw) ist ein Dateiformat für den Austausch von Bildern zwischen Anwendungen und Plattformen.
Verwechseln Sie das Photoshop Raw-Format nicht mit den kameraspezifischen Rohdatenformaten. Die Dateierweiterungen kameraspezifischer
Rohdatenformate sind vom jeweiligen Kamerahersteller abhängig.
Digitalkameras erfassen und speichern Rohdaten mit einer linearen Tonwertkurve (Gamma 1,0). Film und menschliches Auge reagieren dagegen
nicht linear, sondern logarithmisch auf Licht (Gamma größer 2). Ein Bild mit nicht verarbeiteten Rohdaten erscheint sehr dunkel, wenn es als
Graustufenbild angezeigt wird, weil es für Fotosensor und Computer doppelt so hell wie für das menschliche Auge erscheint.
Eine Liste der unterstützten Kameras und weitere Informationen über Camera Raw finden Sie unter Unterstützung von Rohdateien für
Digitalkameras.
Eine Liste der Kameras und der für die jeweiligen Kameras erforderlichen Version von Camera Raw finden Sie unter Camera Raw-Zusatzmodul |
Unterstützte Kameras.
Wissenswertes zu Camera Raw
Die Camera Raw-Software wird als Zusatzmodul mit Adobe After Effects® und Adobe Photoshop geliefert und erweitert auch den
Funktionsumfang von Adobe Bridge. Mit Camera Raw können diese Anwendungen Rohdateien importieren und verarbeiten. Camera Raw
unterstützt auch JPEG- und TIFF-Dateien.
Hinweis: Camera Raw unterstützt Bilder mit einer Höhe oder Breite bis zu 65.000 Pixel und einer Größe von bis zu 512 Megapixel. Camera Raw
wandelt CMYK-Bilder beim Öffnen in RGB um. Eine Liste unterstützter Kameras finden Sie unter Unterstützung von Rohdateien für
Digitalkameras.
Photoshop oder After Effects muss installiert sein, damit Sie Dateien über das Dialogfeld „Camera Raw“ in Adobe Bridge öffnen können. Wenn
Photoshop oder After Effects nicht installiert ist, können Sie die Bilder und deren Metadaten trotzdem in Adobe Bridge anzeigen. Wenn dem
Bilddateityp eine andere Anwendung zugeordnet ist, kann die Datei über Adobe Bridge in der betreffenden Anwendung geöffnet werden.
Mit Adobe Bridge können Sie Bildeinstellungen zuweisen, kopieren und löschen sowie Dateien mit Rohdaten in der Vorschau und mit deren
Metadaten anzeigen, ohne sie im Dialogfeld „Camera Raw“ zu öffnen. Die Vorschau in Adobe Bridge ist ein JPEG-Bild, das mit den aktuellen
Bildeinstellungen generiert wird. Die Vorschau enthält also nicht die Rohdaten, da es sich sonst um ein sehr dunkel wirkendes Graustufenbild
handeln würde.
Hinweis: Ein Warnsymbol
wird in den Miniaturen und im Vorschaubild im Dialogfeld „Camera Raw“ angezeigt, während die Vorschau aus dem
Bild mit Rohdaten generiert wird.
Sie können die Standardeinstellungen ändern, die Camera Raw für ein bestimmtes Kameramodell verwendet. Für jedes Kameramodell können Sie
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die Standardwerte bei einer bestimmten ISO-Einstellung oder kameraspezifisch nach Seriennummer ändern. Sie können Bildeinstellungen ändern
und als Vorgaben speichern, um sie dann für andere Bilder zu verwenden.
Wenn Sie Einstellungen (einschließlich Ausrichtung und Freistellung) für ein Rohdaten-Bild mit Camera Raw vornehmen, bleiben die
ursprünglichen Rohdaten erhalten. Die Einstellungen werden für jedes Bild in der Camera Raw-Datenbank als in die Bilddatei eingebettete
Metadaten oder in einem Filialdokument (einer XMP-Datei, sprich einer Metadatendatei, die zu einer Datei mit Rohdaten gehört) gespeichert.
Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen des Speicherorts für Camera Raw-Einstellungen.
Wenn Sie eine Datei mit Rohdaten mit dem Camera Raw-Zusatzmodul bearbeitet haben, wird in Adobe Bridge in der Bildminiatur ein Symbol
angezeigt.
Wenn Sie eine Datei mit Rohdaten in Photoshop öffnen, können Sie das Bild in anderen Bildformaten wie PSD, JPEG, Large Document Format
(PSB), TIFF, Cineon, Photoshop Raw, PNG oder PBM speichern. Im Dialogfeld „Camera Raw“ in Photoshop können Sie die verarbeiteten Dateien
in den Formaten Digital Negative (DNG), JPEG, TIFF und PSD (Photoshop) speichern. Mit der Software Photoshop Camera Raw kann eine
Bilddatei mit Rohdaten zwar geöffnet und bearbeitet, aber nicht in einem Rohdatenformat gespeichert werden.
Wenn neue Versionen von Camera Raw verfügbar werden, können Sie die Software aktualisieren, indem Sie die neue Version des Zusatzmoduls
installieren. Verwenden Sie „Hilfe“ > „Aktualisierungen“, um nach neuen Versionen der Adobe-Software zu suchen.
Unterschiedliche Kameramodelle speichern Bilder mit Rohdaten in vielen verschiedenen Formaten und die Daten müssen entsprechend
interpretiert werden. Camera Raw unterstützt viele Kameramodelle und kann viele verschiedene Rohdatenformate interpretieren.
Wenn Sie Probleme beim Öffnen von Camera Raw-Dateien haben, werfen Sie einen Blick in Warum unterstützt meine Photoshop-/Lightroom-
Version meine Kamera nicht?
Wissenswertes zum DNG-Format (Digital Negative)
Das DNG-Format (Digital Negative) ist ein nicht-proprietäres, öffentlich dokumentiertes und verbreitet unterstütztes Format zum Speichern von
Rohdaten. Hardware- und Software-Entwickler setzen DNG ein, weil das Format einen flexiblen Arbeitsablauf bei der Verarbeitung und
Archivierung von Rohdaten ermöglicht. Sie können DNG auch als Zwischenformat zum Speichern von Bildern einsetzen, die ursprünglich in einem
proprietären Kameraformat aufgezeichnet wurden.
Da die DNG-Metadaten öffentlich dokumentiert sind, benötigen Leseprogramme wie Camera Raw keine kameraspezifischen Informationen zum
Dekodieren und Verarbeiten von Dateien, die von einer Kamera mit DNG-Unterstützung erstellt wurden. Wenn ein proprietäres Format nicht mehr
unterstützt wird, können Benutzer möglicherweise nicht mehr auf die in diesem Format gespeicherten Bilder zugreifen und die Bilder sind für immer
verloren. Da das DNG-Format öffentlich dokumentiert ist, können als DNG-Dateien gespeicherte Bilder mit RAW-Daten auch in ferner Zukunft
wahrscheinlich noch gelesen werden. Das DNG-Format ist für die Archivierung also die sicherere Alternative.
Metadaten für Anpassungen an Bildern, die als DNG-Dateien gespeichert sind, können in die DNG-Datei selbst eingebettet werden und müssen
nicht in einem Filialdokument (XMP-Datei) oder in der Camera Raw-Datenbank gespeichert werden.
Sie können mit demAdobe DNG Converter oder dem Dialogfeld „Camera Raw“ die Rohdateien in das DNG-Format konvertieren. Weitere
Informationen zum DNG-Format und DNG Converter finden Sie auf der Produktseite Digital Negative (DNG). Auf der Adobe-Downloadseite
können Sie den neuesten DNG Converter herunterladen.
Verarbeiten von Bildern mit Camera Raw
1. Kopieren Sie die Dateien mit den Rohdaten auf die Festplatte, um sie zu verwalten und optional in das
DNG-Format zu konvertieren.
Bevor Sie die Bilder mit den Rohdaten bearbeiten können, müssen Sie sie von der Speicherkarte der Kamera übertragen und ordnen, ihnen
sinnvolle Namen zuweisen und die Dateien insgesamt auf die Benutzung vorbereiten. In Adobe Bridge können diese Schritte mit dem Befehl Bilder
von Kamera abrufen automatisch ausgeführt werden.
2. Öffnen Sie die Bilddateien in Camera Raw.
Sie können Dateien mit Rohdaten in Camera Raw über Adobe Bridge, After Effects und Photoshop öffnen. Außerdem können Sie mit Camera
Raw JPEG- und TIFF-Dateien über Adobe Bridge öffnen. (Siehe Bilder öffnen.)
3. Stellen Sie die Farbe ein.
Sie können Weißabgleich, Tonwert und Sättigung einstellen. Die meisten Einstellungen werden auf der Registerkarte „Grundeinstellungen“
vorgenommen und dann mit den Steuerelementen auf den anderen Registerkarten optimiert. Wenn Camera Raw Ihr Bild analysieren und
annähernde Tonwerteinstellungen optimieren soll, klicken Sie auf der Registerkarte „Grundeinstellungen“ auf „Auto“.
Um die für das vorherige Bild verwendeten Einstellungen oder die Standardeinstellungen für das Kameramodell, die konkrete Kamera bzw. den
ISO-Wert zuzuweisen, wählen Sie den entsprechenden Befehl im Menü Camera Raw-Einstellungen
. (Siehe Zuweisen gespeicherter Camera
Raw-Einstellungen.)
4. Nehmen Sie weitere Änderungen und Bildkorrekturen vor.
Verwenden Sie die anderen Werkzeuge und Steuerelemente im Dialogfeld „Camera Raw“, um das Bild z. B. zu schärfen, Bildrauschen zu
reduzieren, Objektivfehler zu korrigieren und zu retuschieren.
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5. (Optional) Speichern Sie die Bildeinstellungen als Vorgabe oder als Bild-Standardeinstellungen.
Wenn Sie die Einstellungen später anderen Bildern zuweisen wollen, sollten Sie die Einstellungen als Vorgabe speichern. Sollen die Einstellungen
standardmäßig allen Bildern eines bestimmten Kameramodells, einer Kamera oder eines ISO-Werts zugewiesen werden, speichern Sie die
Bildeinstellungen als neue Camera Raw-Standardwerte. (Siehe Speichern, Zurücksetzen und Laden von Camera Raw-Einstellungen.)
6. Legen Sie Arbeitsablauf-Optionen für Photoshop fest.
Stellen Sie Optionen ein, um anzugeben, wie Bilder mit Camera Raw gespeichert und mit Photoshop geöffnet werden. Sie können auf die
Einstellungen für die Workflow-Optionen zugreifen, indem Sie auf den Link unter der Bildvorschau im Dialogfeld „Camera Raw“ klicken.
7. Speichern oder öffnen Sie das Bild in Photoshop oder After Effects.
Nachdem Sie die gewünschten Einstellungen in Camera Raw vorgenommen haben, können Sie die Einstellungen der Rohdatei zuweisen, das
optimierte Bild in Photoshop oder After Effects öffnen, das optimierte Bild in einem anderen Format speichern oder Einstellungen verwerfen. Wenn
Sie das Dialogfeld „Camera Raw“ mit After Effects öffnen, sind die Schaltflächen Bild speichern und „Fertig“ nicht verfügbar.
Bild speichern Weist den Bildern die Camera Raw-Einstellungen zu und speichert Kopien dieser Bilder im JPEG-, PSD-, TIFF- oder DNG-
Format. Halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt, wenn Sie das Camera Raw-Dialogfeld Speicheroptionen nicht
anzeigen und die Dateien mit den zuletzt verwendeten Speicheroptionen speichern wollen. (Weitere Informationen finden Sie unter Speichern
eines Rohbilds in einem anderen Format.)
Bild öffnen oder „OK“ Öffnet Kopien der Dateien mit den Rohdaten (mit den zugewiesenen Camera Raw-Einstellungen) in Photoshop oder After
Effects. Die Originaldatei mit den Rohdaten bleibt dabei unverändert erhalten. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie aufBild
öffnen, um die Datei mit den Rohdaten in Photoshop als Smart-Objekt zu öffnen. Sie können jederzeit auf die Smart-Objekt-Ebene, die die
Rohdatei enthält, doppelklicken, um die Camera Raw-Einstellungen anzupassen.
Fertig Schließt das Dialogfeld „Camera Raw“ und speichert die Dateieinstellungen in der Rohdaten-Datenbankdatei, im Filialdokument (XMP-
Datei) oder in der DNG-Datei.
Abbrechen Verwirft die im Dialogfeld „Camera Raw“ vorgenommenen Einstellungen.
Überblick über das Dialogfeld „Camera Raw“
Dialogfeld „Camera Raw“
A. Filmstreifen B. Filmstreifen ein/aus C. Kameraname oder Dateiformat D. Vollbildmodus aktivieren/deaktivieren E. Registerkarten mit
Bildeinstellungen F. Histogramm G. Einstellungsmenü in Camera Raw H. Zoomstufen I. Arbeitsablauf-Optionen J. Navigationspfeile K.
Einstellungsregler
Hinweis: Einige Steuerelemente, wie z. B. der Link Workflow-Optionen, sind verfügbar, wenn Sie das Dialogfeld „Camera Raw“ mit Adobe Bridge
oder Photoshop öffnen, aber nicht, wenn Sie das Dialogfeld mit After Effects öffnen.
Das Camera Raw-Menü Einstellungen wird geöffnet, indem Sie auf die Schaltfläche oben rechts auf einer der
Registerkarten mit Bildeinstellungen klicken. Einige der Befehle in diesem Menü sind auch im Menü „Bearbeiten“ >
Entwicklungseinstellungen von Adobe Bridge verfügbar.
Die Zoomwerkzeuge von Camera Raw sind:
Zoomwerkzeug Stellt den Vorschau-Zoom auf den nächsthöheren vordefinierten Wert ein, wenn Sie auf das Vorschaubild
Nach oben
Nach oben
klicken. Klicken Sie mit gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS), um die nächstkleinere Zoomstufe
einzustellen. Ziehen Sie das Zoomwerkzeug im Vorschaubild, um einen bestimmten Bereich zu vergrößern. Wenn Sie den
Wert von 100 % wiederherstellen möchten, doppelklicken Sie auf das Zoomwerkzeug.
Hand-Werkzeug
Verschiebt das Bild im Vorschaufenster, wenn eine Zoomstufe von mehr als 100 % eingestellt ist. Halten
Sie die Leertaste gedrückt, um temporär das Hand-Werkzeug zu aktivieren, während Sie mit einem anderen Werkzeug
arbeiten. Doppelklicken Sie auf das Hand-Werkzeug, um das Vorschaubild in das Fenster einzupassen.
Zoomstufe auswählen Wählen Sie eine Zoomeinstellung aus dem Menü oder klicken Sie auf die Schaltflächen Zoomstufe
auswählen.
Vorschau Zeigt eine Vorschau der auf der aktuellen Registerkarte vorgenommenen Bildeinstellungen kombiniert mit den
Einstellungen auf anderen Registerkarten an. Deaktivieren Sie die Option, um das Bild mit den ursprünglichen Einstellungen
auf der aktuellen Registerkarte kombiniert mit den Einstellungen auf den anderen Registerkarten anzuzeigen.
RGB Zeigt die Rot-, Grün- und Blauwerte für das Pixel direkt unter dem Zeiger im Vorschaubild an.
„Tiefen“ und „Lichter“ Zeigt mithilfe der Schaltflächen oben im Histogramm die Tiefen- und Lichterbeschneidung an.
Beschnittene Tiefen werden blau, beschnittene Lichter rot angezeigt. Beschnittene Lichter werden gemeldet, wenn einer der
drei RGB-Kanäle beschnitten wird (volle Sättigung, ohne Details). Beschnittene Tiefen werden gemeldet, wenn alle drei RGB-
Kanäle beschnitten werden (schwarz, ohne Details).
Die Bildkorrektur-Registerkarten von Camera Raw sind:
Grundeinstellungen
Stellen Sie Weißabgleich, Farbsättigung und Tonwertbereich ein.
Gradationskurve
Optimieren Sie die Tonwerte mithilfe einer parametrischen Kurve und einer Punktkurve.
Details
Zeichnen Sie Bilder scharf oder reduzieren Sie Bildrauschen.
HSL/Graustufen
Optimieren Sie die Farben mithilfe der Anpassungen für Farbton, Sättigung und Luminanz.
Teiltonung
Färben Sie monochrome Bilder ein oder erzeugen Sie in Farbbildern ungewöhnliche Effekte.
Objektivkorrekturen
Kompensieren Sie die durch das Kameraobjektiv verursachte chromatische Aberration, geometrische
Verzerrungen und die Objektiv-Vignettierung.
Effekte
Simulieren Sie Filmkörnung oder wenden Sie eine auf die Freistellung folgende Vignettierung an.
Kamerakalibrierung Wenden Sie Kameraprofile auf Rohdaten-Bilder an, um durch Korrigieren von Farbstichen und
Anpassen nicht neutraler Farben die Eigenschaften des Kamera-Bildsensors auszugleichen.
Vorgaben
Speichern Sie Bildanpassungen als Vorgaben, die dann anderen Bildern zugewiesen werden können.
Schnappschüsse
Erstellen Sie Versionen eines Fotos, um den jeweiligen Status im Bearbeitungsprozess zu erfassen.
Arbeiten mit dem Camera Raw-Cache in Adobe Bridge
Wenn Sie Rohdateien in Adobe Bridge anzeigen, werden für Miniaturen und Vorschaudarstellungen entweder die Standardeinstellungen oder die
von Ihnen angepassten Einstellungen verwendet. Der Cache in Adobe Bridge speichert Daten für die Dateiminiaturen, Metadaten und
Dateiinformationen. Dadurch wird die Ladezeit reduziert, wenn Sie zu einem bereits angezeigten Ordner in Adobe Bridge zurückkehren. Durch den
Camera Raw-Cache können Sie Bilder in Camera Raw schneller öffnen und Vorschauen schneller aktualisieren, wenn die Camera Raw-
Bildeinstellungen geändert werden.
Da Cache-Speicher sehr groß werden können, sollten Sie den Camera Raw-Cache gelegentlich leeren oder seine Größe beschränken. Sie
können den Cache auch entleeren und neu erstellen, wenn die enthaltenen Daten beschädigt oder veraltet sind.
Hinweis: Der Camera Raw-Cache enthält pro zugewiesenem Gigabyte Speicherplatz Daten für etwa 200 Bilder. Standardmäßig ist der Camera
Raw-Cache auf eine maximale Größe von 1 GB eingestellt. Sie können diesen Wert im Dialogfeld „Camera Raw-Voreinstellungen“ erhöhen.
1. Wählen Sie in Adobe Bridge „Bearbeiten“ >Camera Raw-Voreinstellungen (Windows) bzw. „Bridge“ > „Camera Raw-
Voreinstellungen“ (Mac OS). Oder klicken Sie im geöffneten Dialogfeld „Camera Raw“ auf die Schaltfläche „Voreinstellungen-
Dialogfeld öffnen“
.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Geben Sie eine maximale Größe für den Cache-Speicher ein.
Zum Löschen des Rohdaten-Cache klicken Sie auf die Schaltfläche Cache entleeren.
Ändern Sie die Position des Rohdaten-Cache-Speichers ggf. mit Speicherort auswählen.
Arbeiten mit Camera Raw und Lightroom
Camera Raw und Lightroom nutzen die gleiche Technologie für die Bildverarbeitung, um konsistente und kompatible Ergebnisse in den
Anwendungen sicherzustellen. Damit in Camera Raw Bildkorrekturen angezeigt werden können, die mit dem Entwicklungsmodul von Lightroom
vorgenommen wurden, müssen die Änderungen an den Metadaten als XMP in Lightroom gespeichert werden.
In Camera Raw vorgenommene Änderungen werden ebenfalls in den Bedienfeldern „Inhalt“ und „Vorschau“ von Adobe Bridge angezeigt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Lightroom-Änderungen in Camera Raw anzuzeigen und um sicherzustellen, dass Camera Raw-Korrekturen in
Lightroom und Adobe Bridge angezeigt werden können:
1. Wählen Sie in Adobe Bridge „Bearbeiten“ >Camera Raw-Voreinstellungen (Windows) bzw. „Bridge“ > „Camera Raw-
Voreinstellungen“ (Mac OS). Oder klicken Sie im geöffneten Dialogfeld „Camera Raw“ auf die Schaltfläche „Voreinstellungen-
Dialogfeld öffnen“
.
2. Wählen Sie Bildeinstellungen speichern in > „Filialdokumente „XMP““, und deaktivieren Sie „Filialdokumente „XMP“
ignorieren“.
3. Wenn Sie Korrekturen an einem Foto in Camera Raw vorgenommen haben, speichern Sie diese durch Klicken auf „Fertig“
oder Bild öffnen.
Hinweis: Camera Raw liest nur die aktuellen Einstellungen für das primäre Bild im Lightroom-Katalog. Korrekturen an virtuellen Kopien werden in
Camera Raw nicht angezeigt bzw. stehen nicht zur Verfügung.
|
Arbeitsbereich
Ein Teil des Inhalts, zu dem von dieser Seite verlinkt wird, wird u. U. nur auf Englisch angezeigt
Slice- und Scherenwerkzeuggalerie
Illustrator bietet folgende Werkzeuge für das Slicing und Zuschneiden von Objekten:
Mit dem Slice-Werkzeug teilen
Sie Bildmaterial in separate
Webbilder.Erstellen von Slices
Mit dem Slice-
Auswahlwerkzeug (Umschalt +
K) wählen Sie Web-Slices aus.
Siehe Auswählen von Slices
Mit dem Radiergummi-
Werkzeug (Umschalt + E)
werden die Bereiche des
Objekts, über die Sie das
Werkzeug ziehen, radiert.
Siehe Ausradieren von
Objekten mit dem
Radiergummi-Werkzeug.
Mit dem Schere-Werkzeug (C)
schneiden Sie Pfade an
bestimmten Punkten durch.
Siehe Teilen eines Pfades
Mit dem Messer-Werkzeug
schneiden Sie Objekte und
Pfade durch. Siehe
Ausschneiden von Objekten
mit dem Messer-Werkzeug.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Verbesserte Benutzeroberfläche
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Verbesserte und effizientere Benutzeroberfläche
Farbton und Helligkeit der Benutzeroberfläche
Bedienfelder
Das neue Benutzeroberflächen-Framework nutzt Leistungsverbesserungen und -vorteile wie eine native 64-Bit-Unterstützung, die die
Funktionalität und das Benutzererlebnis verbessern. Auch wichtige Ergänzungen und Änderungen der Benutzeroberfläche und Arbeitsabläufe
erleichtern das Arbeiten mit Illustrator auf effiziente Weise.
Verbesserte und effizientere Benutzeroberfläche
Effiziente und flexible Schnittstelle. Dank der neuen Verbesserungen für eine bessere Benutzerfreundlichkeit können Sie mit weniger Klicks und
Schritten Routineaufgaben oder häufige Arbeitsschritte ausführen. Beispielsweise zeigt die Schriftenliste im Zeichenbedienfeld (Strg+T) die Namen
der Schriftarten im jeweiligen Schriftstil an. Sie können die Schriftart Ihrer Wahl schnell aus der Liste auswählen.
Zeitsparende Verbesserung: Wählen Sie schnell eine Schrift aus, indem Sie sie visuell aus der Schriftenliste auswählen.
Inline-Bearbeitung. Ebenen, Aktionen, Farbfelder, Symbole und andere Bedienfelder ermöglichen eine einfache Bearbeitung, da Objektnamen
direkt über das Bedienfeld bearbeitet werden können. Für derartige Routineaufgaben ist kein modales Dialogfeld mehr erforderlich. Doppelklicken
Sie beispielsweise auf den Namen der Ebene im Ebenenbedienfeld, um in den Inline-Bearbeitungsmodus zu wechseln. Geben Sie den neuen
Namen ein und drücken Sie die Eingabetaste.
Inline-Bearbeitung: Schnelles Umbenennen von Objektattributen
Schnelle Bearbeitung von Objektattributen. In der Benutzeroberfläche werden Werte von Objektattributen mithilfe von Dropdown-Listen oder
Textfeldern festgelegt. Sie können diese Felder jetzt schnell bearbeiten, indem Sie mit dem Mauszeiger auf ein Steuerelement zeigen und das
Mausrad drehen. Zeigen Sie beispielsweise zum Vergrößern oder Verkleinern der Konturstärke mit dem Mauszeiger auf das Steuerelement für die
Konturstärke und drehen Sie das Mausrad.
Dialogfelder. Die Schaltflächen für Aktionen oder Ereignisse werden einheitlich in der rechten unteren Ecke angezeigt. Der Zugriff auf Dialogfelder
ist auch vollständig über die Tastatur möglich.
Arbeitsbereiche. Neue Arbeitsbereiche sind aufgabenbasiert. Ein Arbeitsbereich kann sich den letzten Status „merken“ und dann bei Bedarf auf
die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden.
Neue Symbole. Die neuen Symbole erhöhen die Benutzerfreundlichkeit und tragen zu einer besseren, intuitiveren Oberfläche bei..
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Cursor. Die Cursor sind jetzt größer und genauer.
Farbton und Helligkeit der Benutzeroberfläche
Illustrator ist standardmäßig jetzt im dunklen Design verfügbar, das auch andere Produkte wie Adobe Photoshop neuerdings bieten. Dieses Design
bietet ein angenehmeres visuelles Erlebnis, insbesondere beim Arbeiten mit intensiven Farbtönen.
Konfigurierbares Benutzeroberflächen-Design
Die Helligkeit der Benutzeroberfläche kann problemlos mit einem anderen Farbton geändert werden. Rufen Sie hierfür im Dialogfeld
„Voreinstellungen“ den Bereich „Benutzeroberfläche“ (Strg+K) auf. Aktivieren Sie die Option „Benutzeroberflächenhelligkeit anpassen“, um den
Farbton der Arbeitsfläche passend zur Helligkeit der Benutzeroberfläche festzulegen. Wenn Sie die herkömmliche Arbeitsflächenfarbe von
Illustrator bevorzugen, können Sie als Standard Weiß einstellen.
Weitere Informationen enthält das Video zum Thema Verbesserungen der Benutzeroberfläche von Lynda.com.
Bedienfelder
Steuerungsbedienfeld. Häufig verwendete Objektsteuerelemente wurden gruppiert und werden im Steuerungsbedienfeld angezeigt. Durch diese
Gruppierung der Steuerelemente können Sie Objekte schneller und systematischer bearbeiten.
Steuerungsbedienfeld mit Optionen für ausgewählte Objekte
Transformierenbedienfeld. Die Option „Konturen und Effekte skalieren“ ist jetzt im Transformierenbedienfeld und im Dialogfeld
„Transformationseffekt“ enthalten.
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Transformierenbedienfeld mit der zusätzlichen Option „Konturen und Effekte skalieren“
Transparenzbedienfeld. Die Maskierungsfunktionen sind jetzt im Transparenzbedienfeld verfügbar. Verwenden Sie den Wechselmodus „Maske
erstellen“/„Zurückwandeln“, um Deckkraftmasken leichter zu erstellen und leichter mit ihnen zu arbeiten.
Zeichenfläche – Übersicht
Verwenden des Zeichenflächenbedienfelds
Drucken und Speichern von Zeichenflächen
Zeichenflächen sind die Bereiche, die druckbares Bildmaterial enthalten. Sie können das Bildmaterial skalieren und seine Ausrichtung festlegen,
indem Sie im Dialogfeld „Zeichenflächenoptionen“ entsprechende Einstellungen auswählen. (In Illustrator CS3 und früheren Versionen wurden die
Dokumentgröße und -ausrichtung im Dialogfeld „Dokument einrichten“ geändert.)
Mit Zeichenflächen können Sie Bereiche für Druck- und Platzierungszwecke zuschneiden. Sie entsprechen den Schnittbereichen in Illustrator CS3.
Mehrere Zeichenflächen eignen sich zur Erstellung der verschiedensten Dokumente, z. B. mehrseitige PDF-Dokumente, Druckseiten mit
verschiedenen Größen oder Elementen, unabhängige Elemente für Websites, Video-Storyboards oder einzelne Elemente für Animationen in
Adobe Flash oder After Effects.
Hinweis: Wenn Sie in einem Illustrator CS3-Dokument Schnittbereiche erstellt haben, werden diese in CS5 in Zeichenflächen umgewandelt. Sie
werden eventuell dazu aufgefordert, die Umwandlungseinstellung der Schnittbereiche festzulegen.
Je nach Größe kann ein Dokument 1 bis 100 Zeichenflächen beinhalten. Bei der ersten Erstellung eines Dokuments können Sie die Anzahl von
Zeichenflächen festlegen und während der Bearbeitung jederzeit Zeichenflächen hinzufügen oder entfernen. Sie können Zeichenflächen in
verschiedenen Größen erstellen, mit dem Zeichenflächenwerkzeug
skalieren und an einer beliebigen Stelle auf dem Bildschirm positionieren.
Dabei dürfen die Flächen sich auch gegenseitig überlappen. Das Zeichenflächenbedienfeld von Illustrator CS5 enthält außerdem Optionen, mit
denen Sie Zeichenflächen neu ordnen und anordnen können. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, benutzerdefinierte Namen und
Ursprungspunkte für Zeichenflächen festzulegen.
Anzeigen der Zeichenflächen und der Arbeitsfläche
Sie können die Seitenbegrenzungen im Verhältnis zur Zeichenfläche anzeigen, indem Sie auf „Ansicht“ > „Druckaufteilung einblenden“ klicken.
Druckbare und nicht druckbare Bereiche werden dann mit durchgezogenen und gepunkteten Linien zwischen dem äußersten Fensterrand und
dem Druckbereich der Seite dargestellt.
Jede Zeichenfläche ist von einer durchgezogenen Linie umgeben, die den maximalen Druckbereich markiert. Wenn Sie die Begrenzungen der
Zeichenfläche ausblenden möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Zeichenflächen ausblenden“. Die Arbeitsfläche ist der Bereich außerhalb der
Zeichenfläche, der bis zum Rand des Dokumentfensters (5,6 x 5,6 m) reicht. Auf der Arbeitsfläche können Sie Bildmaterial erstellen, bearbeiten
und speichern, bevor Sie es in eine Zeichenfläche einfügen. Objekte auf der Arbeitsfläche sind zwar auf dem Bildschirm sichtbar, werden aber
nicht gedruckt.
Wenn Sie eine Zeichenfläche zentrieren und auf Bildschirmgröße zoomen möchten, klicken Sie in der Statusleiste am unteren Rand des
Anwendungsfensters auf die Nummer der Zeichenfläche.
Zeichenfenster
A. Druckbarer Bereich (hängt vom verwendeten Drucker ab) B. Arbeitsfläche C. Zeichenfläche
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Hinweis:
Drucken und Speichern von Zeichenflächen
Alle Zeichenflächen eines Dokuments weisen dasselbe Medientypformat auf, z. B. Druck. Sie können Zeichenflächen einzeln, aufgeteilt oder
gemeinsam auf einer einzigen Seite ausdrucken. Wenn Sie ein Illustrator-Dokument mit mehreren Zeichenflächen für eine frühere Version von
Illustrator (z. B. CS3) speichern, können Sie jede Zeichenfläche als separate Datei sowie eine Masterdatei mit allen zusammengeführten
Zeichenflächen speichern.
In Illustrator CS4 konnten Zeichenflächen nur beim Speichern für eine ältere Programmversion als separate Dateien gespeichert werden. In
Illustrator CS5 ist es nun möglich, individuelle Zeichenflächen auch für aktuelle Versionen zu speichern. Die Optionen zum Speichern einzelner
Zeichenflächen in AI-Dateien finden Sie im Dialogfeld „Illustrator-Optionen“.
Sie können im Dialogfeld „Drucken“ eine Vorschau der Zeichenflächen anzeigen lassen, bevor Sie diese drucken. Die festgelegten
Druckeinstellungen werden auf alle für den Druck ausgewählten Zeichenflächen angewendet.
Standardmäßig wird das gesamte Bildmaterial auf eine Zeichenfläche zugeschnitten und alle Zeichenflächen werden als Einzelseiten ausgedruckt.
Verwenden Sie die Option „Bereich“ im Dialogfeld „Drucken“, um bestimmte Seiten auszudrucken. Wählen Sie „Zeichenflächen ignorieren“ und
legen Sie die gewünschten Platzierungsoptionen fest, um das Bildmaterial aufzuteilen oder auf einer Seite zu kombinieren.
In Illustrator CS5 können die Zeichenflächen eines Dokuments zum Drucken im ausgewählten Medienformat automatisch gedreht werden.
Aktivieren Sie im Dialogfeld „Drucken“ das Kontrollkästchen „Automatisch drehen“, um die automatische Drehung für Illustrator-Dokumente
festzulegen. Die Option „Automatisch drehen“ ist für ein in CS5 erstelltes Dokument standardmäßig aktiviert.
Angenommen, Ihnen liegt ein Dokument vor, das Zeichenflächen im Querformat und im Hochformat enthält. Wenn Sie im Dialogfeld „Drucken“
unter „Größe“ die Hochformatoption als Papierformat auswählen, werden querformatige Zeichenflächen beim Drucken automatisch in das
Hochformat gedreht.
Wenn die Option „Automatisch drehen“ aktiviert ist, können Sie die Seitenausrichtung nicht ändern.
Anpassen des Arbeitsbereichs
Nach oben
Verwalten von Fenstern und Bedienfeldern
Bedienfeldmenüs
Umbenennen oder Duplizieren eines Arbeitsbereichs
Speichern von und Wechseln zwischen Arbeitsbereichen
Verwalten von Fenstern und Bedienfeldern
Sie können einen individuell angepassten Arbeitsbereich erstellen, indem Sie Dokumentfenster und Bedienfelder verschieben und verändern. Sie
haben auch die Möglichkeit, Arbeitsbereiche zu speichern und zwischen ihnen zu wechseln. Bei Fireworks kann die Umbenennung von
benutzerdefinierten Arbeitsbereichen zu unerwartetem Verhalten führen.
Hinweis: Beim folgenden Beispiel kommt zu Demonstrationszwecken Photoshop zum Einsatz. Die Funktionsweise des Arbeitsbereichs ist in allen
Produkten gleich.
Neuangeordnete, verankerte oder schwebende Dokumentfenster
Wenn Sie mehr als eine Datei öffnen, werden die Dokumentfenster als Registerkarten angezeigt.
Wenn Sie die Anordnung der Dokumentfenster ändern möchten, ziehen Sie die Registerkarte eines Fensters an die
gewünschte neue Position in der Gruppe.
Wenn Sie ein Dokumentfenster aus einer Gruppe von Fenstern abdocken (Verankerung lösen) möchten, ziehen Sie die
Registerkarte des Fensters aus der Gruppe heraus.
Hinweis: Wählen Sie in Photoshop „Fenster“ > „Anordnen“ > „Schwebendes Fenster“, um die Verankerung für ein einzelnes
Dokumentfenster aufzuheben bzw. „Fenster“ > „Anordnen“ > „Nur schwebende Fenster“, um die Verankerung aller
Dokumentfenster gleichzeitig aufzuheben. Weitere Informationen finden Sie im technischen Hinweis unter kb405298.
Hinweis: In Dreamweaver wird das An- und Abdocken von Dokumentfenstern nicht unterstützt. Klicken Sie im
Dokumentfenster auf die Schaltfläche „Minimieren“, um schwebende Fenster (Windows) zu erstellen, oder wählen Sie
„Fenster“ > „Nebeneinander“, um die Dokumentfenster nebeneinander anzuzeigen. Suchen Sie in der Dreamweaver-Hilfe nach
dem Begriff „Nebeneinander“, um weitere Informationen zu diesem Thema anzuzeigen. Für Macintosh-Benutzer weicht der
Workflow geringfügig ab.
Wenn Sie ein Dokumentfenster an eine separate Gruppe von Fenstern andocken möchten, ziehen Sie das Fenster in die
Gruppe.
Wenn Sie Gruppen von übereinander oder nebeneinander angeordneten Dokumenten erstellen möchten, ziehen Sie das
Fenster in einen der Ablagebereiche am Rand eines anderen Fensters. Sie haben außerdem die Möglichkeit, über die
Schaltfläche „Layout“ in der Anwendungsleiste ein Layout für die Gruppe auszuwählen.
Hinweis: Von einigen Produkten wird diese Funktion nicht unterstützt. Unter Umständen stehen Ihnen jedoch in den
betreffenden Programmen im Menü „Fenster“ die Befehle „Überlappend“ und „Nebeneinander“ für das Layout Ihrer Dokumente
zur Verfügung.
Wenn Sie beim Ziehen einer Auswahl zu einem anderen Dokument in einer Registerkartengruppe wechseln möchten, halten
Sie die Auswahl einen Moment lang über die Registerkarte des Dokuments.
Hinweis: Von einigen Produkten wird diese Funktion nicht unterstützt.
An- und Abdocken von Bedienfeldern
Ein Dock ist eine Sammlung von gemeinsam dargestellten Bedienfeldern oder Bedienfeldgruppen, die üblicherweise vertikal angeordnet sind. Sie
können Bedienfelder an- und abdocken, indem Sie sie in ein bzw. aus einem Dock ziehen.
Um ein Bedienfeld anzudocken, ziehen Sie es an seiner Registerkarte in das Dock – über, unter oder zwischen andere
Bedienfelder.
Um eine Bedienfeldgruppe anzudocken, ziehen Sie ihre Titelleiste (die deckend dargestellte, leere Leiste über den
Registerkarten) in das Dock.
Um ein Bedienfeld oder eine Bedienfeldgruppe zu entfernen, ziehen Sie die Komponente an der Registerkarte oder Titelleiste
aus dem Dock. Sie können die Komponente in ein anderes Dock ziehen oder sie schwebend über dem Arbeitsbereich
platzieren.
Verschieben von Bedienfeldern
Wenn Sie Bedienfelder verschieben, werden blau hervorgehobene Ablagebereiche sichtbar, die als Ziele für die Bedienfelder verwendet werden
können. Sie können beispielsweise ein Bedienfeld in einem Dock nach oben oder unten verschieben, indem Sie es in den schmalen blauen
Ablagebereich über oder unter einem anderen Bedienfeld ziehen. Wenn Sie in einen Bereich ziehen, der kein Ablagebereich ist, schwebt das
Bedienfeld über dem Arbeitsbereich.
Hinweis: Der Ablagebereich wird durch die Position des Mauszeigers (und nicht die Position des Bedienfelds) aktiviert. Wenn Sie also den
Ablagebereich nicht sehen können, ziehen Sie den Mauszeiger an die Position, an der sich der Ablagebereich befinden sollte.
Um ein Bedienfeld zu verschieben, ziehen Sie es an seiner Registerkarte.
Um eine Bedienfeldgruppe zu verschieben, ziehen Sie die Titelleiste.
Der schmale blaue Bereich zeigt an, dass das Farbbedienfeld über der Gruppe des Ebenenbedienfelds separat angedockt wird.
A. Titelleiste B. Tabulatortaste C. Ablagebereich
Drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS), während Sie ein Bedienfeld verschieben, um zu verhindern, dass es
angedockt wird. Durch Drücken der Esc-Taste beim Verschieben des Bedienfelds können Sie den Vorgang abbrechen.
Hinzufügen und Entfernen von Bedienfeldern
Wenn Sie alle Bedienfelder aus einem Dock entfernen, wird das Dock ausgeblendet. Sie können ein Dock erstellen, indem Sie Bedienfelder an die
rechte Seite des Arbeitsbereichs ziehen, bis ein Ablagebereich eingeblendet wird.
Wenn Sie ein Bedienfeld entfernen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac) auf die zugehörige Registerkarte und wählen Sie dann „Schließen“. Alternativ können Sie das Bedienfeld im Menü
„Fenster“ deaktivieren.
Um ein Bedienfeld hinzuzufügen, wählen Sie es im Menü „Fenster“ aus und verankern Sie es dann an der gewünschten
Position.
Bearbeiten von Bedienfeldgruppen
Um ein Bedienfeld in eine Gruppe zu verschieben, ziehen Sie seine Registerkarte in den hervorgehobenen Ablagebereich in
der Gruppe.
Hinzufügen eines Bedienfelds zu einer Bedienfeldgruppe
Um die Bedienfelder in einer Gruppe anders anzuordnen, ziehen Sie die Registerkarte eines Bedienfelds an eine andere Stelle
in der Gruppe.
Soll das Bedienfeld aus einer Gruppe entfernt werden, damit es über dem Arbeitsbereich schwebt, ziehen Sie es an seiner
Registerkarte aus der Gruppe.
Um eine Gruppe zu verschieben, ziehen Sie die Titelleiste (oberhalb der Registerkarten).
Stapeln schwebender Bedienfelder
Wenn Sie ein Bedienfeld aus einem Dock herausziehen, jedoch nicht auf einen Ablagebereich, schwebt es über dem Arbeitsbereich. Schwebende
Bedienfelder können überall im Arbeitsbereich platziert werden. Sie können schwebende Bedienfelder oder Bedienfeldgruppen stapeln und
anschließend gemeinsam durch Ziehen der obersten Titelleiste verschieben.
Schwebende gestapelte Bedienfelder
Um schwebende Bedienfelder zu stapeln, ziehen Sie ein Bedienfeld an seiner Registerkarte auf den Ablagebereich unterhalb
eines anderen Bedienfelds.
Um die Stapelreihenfolge zu ändern, ziehen Sie ein Bedienfeld an seiner Registerkarte nach oben oder unten.
Hinweis: Lassen Sie die Registerkarte über dem schmalen Ablagebereich zwischen Bedienfeldern los, nicht auf dem breiten
Ablagebereich in einer Titelleiste.
Um ein Bedienfeld oder eine Bedienfeldgruppe aus dem Stapel zu entfernen, damit die Komponente auf dem Arbeitsbereich
schwebt, ziehen Sie die Komponente an seiner Registerkarte oder Titelleiste aus dem Stapel.
Verändern der Größe von Bedienfeldern
Um ein Bedienfeld, eine Bedienfeldgruppe oder einen Bedienfeldstapel zu minimieren oder zu maximieren, doppelklicken Sie
auf die Registerkarte. Sie können auch auf den Registerkartenbereich (den leeren Bereich neben den Registerkarten)
doppelklicken.
Wenn Sie die Größe eines Bedienfelds verändern möchten, ziehen Sie an einer Seite des Bedienfelds. Die Größe einiger
Bedienfelder – z. B. das Farbbedienfeld in Photoshop – kann nicht durch Ziehen geändert werden.
Minimieren und Maximieren von Bedienfeldsymbolen
Sie können Bedienfelder zu Symbolen verkleinern, um den Arbeitsbereich übersichtlicher zu gestalten. In einigen Fällen werden Bedienfelder im
Standardarbeitsbereich zu Symbolen verkleinert.
Zum Symbol verkleinerte Bedienfelder
Anzeigen von Bedienfeldern, die zum Symbol verkleinert wurden
Um alle Bedienfeldsymbole in einer Spalte zu verkleinern oder zu vergrößern, klicken Sie auf den Doppelpfeil oben im
Verankerungsbereich.
Klicken Sie auf das Symbol eines Bedienfelds, um nur dieses Bedienfeld einzublenden.
Wenn Sie die Größe von Bedienfeldsymbolen so einstellen möchten, dass nur die Symbole (und nicht die Beschriftungen)
angezeigt werden, verändern Sie die Breite des Docks, bis der Text nicht mehr zu sehen ist. Wenn Sie den Symboltext wieder
einblenden möchten, verbreitern Sie das Dock.
Soll ein Bedienfeld wieder zum Symbol verkleinert werden, klicken Sie auf seine Registerkarte, sein Symbol oder den
Doppelpfeil in der Titelleiste des Bedienfelds.
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Nach oben
Nach oben
Bei einigen Programmen können Sie in den Voreinstellungen für die Oberfläche bzw. Benutzeroberfläche „Bedienfelder
automatisch auf Symbole minimieren“ wählen. Ein aus einem Symbol wiederhergestelltes Bedienfeld wird dann automatisch
wieder zum Symbol verkleinert, sobald Sie auf eine andere Stelle klicken.
Um ein schwebendes Bedienfeld bzw. eine Bedienfeldgruppe einem Symbolverankerungsbereich hinzuzufügen, ziehen Sie die
Komponente an der Registerkarte oder Titelleiste. (Bedienfelder werden automatisch zu Symbolen verkleinert, wenn sie einem
Symboldock hinzugefügt werden.)
Um ein Bedienfeldsymbol (oder eine Bedienfeldsymbolgruppe) zu verschieben, ziehen Sie das Symbol. Sie können
Bedienfeldsymbole im Dock nach oben und unten, in andere Docks (dort werden sie im Bedienfeldstil des betreffenden Docks
angezeigt) oder aus dem Dock heraus ziehen (sie werden dann als schwebende Symbole angezeigt).
Bedienfeldmenüs
Sie können die Bedienfeldmenüs jeweils über das Symbol in der oberen rechten Ecke des Bedienfelds aufrufen.
Bedienfeldmenü (Symbolbedienfeld)
Umbenennen oder Duplizieren eines Arbeitsbereichs
1. Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „Arbeitsbereiche verwalten“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch und klicken Sie anschließend auf „OK“:
Soll ein Arbeitsbereich umbenannt werden, wählen Sie ihn aus und bearbeiten Sie den Text.
Soll ein Arbeitsbereich dupliziert werden, wählen Sie ihn aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Neu“.
Ein Video zum Anpassen des Arbeitsbereichs an verschiedene Workflows finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0032_de.
Speichern von und Wechseln zwischen Arbeitsbereichen
Wenn Sie die aktuelle Größe und Position von Bedienfeldern als benannten Arbeitsbereich speichern, können Sie den Arbeitsbereich
wiederherstellen, auch nachdem ein Bedienfeld verschoben oder geschlossen wurde. Die Namen gespeicherter Arbeitsbereiche werden im
Arbeitsbereich-Umschalter auf der Anwendungsleiste angezeigt.
Speichern eines benutzerdefinierten Arbeitsbereichs
1. Führen Sie im Arbeitsbereich, der gespeichert werden soll, einen der folgenden Schritte aus:
(Illustrator) Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „Arbeitsbereich speichern“.
(Photoshop, InDesign, InCopy) Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „Neuer Arbeitsbereich“.
(Dreamweaver) Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereichlayout“ > „Neuer Arbeitsbereich“.
(Flash) Wählen Sie im Arbeitsbereich-Umschalter auf der Anwendungsleiste die Option „Neuer Arbeitsbereich“.
(Fireworks) Wählen Sie im Arbeitsbereich-Umschalter auf der Anwendungsleiste die Option „Zustand speichern“.
2. Geben Sie einen Namen für den Arbeitsbereich ein.
3. (Photoshop, InDesign) Wählen Sie unter „Erfassen“ eine oder mehrere der folgenden Optionen aus:
Bedienfelderpositionen Speichert die aktuellen Bedienfelderpositionen (nur für InDesign).
Tastaturbefehle Speichert die aktuellen Tastaturbefehle (nur Photoshop).
Menüs oder Menüanpassung Speichert den aktuellen Menüsatz.
Anzeigen von und Wechseln zwischen Arbeitsbereichen
Wählen Sie im Arbeitsbereich-Umschalter auf der Anwendungsleiste einen Arbeitsbereich aus.
In Photoshop können Sie jedem Arbeitsbereich einen Tastaturbefehl zuweisen, damit sich die verschiedenen Arbeitsbereiche schnell aufrufen
lassen.
Löschen eines benutzerdefinierten Arbeitsbereichs
Wählen Sie im Arbeitsbereich-Umschalter auf der Anwendungsleiste die Option „Arbeitsbereiche verwalten“ aus, wählen Sie
den Arbeitsbereich aus und klicken Sie dann auf „Löschen“. (In Fireworks steht diese Option nicht zur Verfügung.)
(Photoshop, InDesign, InCopy) Wählen Sie im Arbeitsbereich-Umschalter die Option Arbeitsbereich löschen.
(Illustrator) Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „Arbeitsbereiche verwalten“, wählen Sie den gewünschten Arbeitsbereich
und klicken Sie auf das Papierkorbsymbol.
(Photoshop, InDesign) Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > Arbeitsbereich löschen. Markieren Sie den gewünschten
Arbeitsbereich und klicken Sie auf „Löschen“.
Wiederherstellen des Standardarbeitsbereichs
1. Wählen Sie im Arbeitsbereich-Umschalter auf der Anwendungsleiste den Arbeitsbereich „Grundelemente“. Informationen zu
Fireworks finden Sie im Artikel http://www.adobe.com/devnet/fireworks/articles/workspace_manager_panel.html.
Hinweis: In Dreamweaver ist „Designer“ der Standardarbeitsbereich.
2. Löschen Sie für Fireworks (Windows) folgende Ordner:
Windows Vista \\Benutzer\<Benutzername>\AppData\Roaming\Adobe\Fireworks CS4\
Windows XP \\Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Anwendungsdaten\Adobe\Fireworks CS4
3. (Photoshop, InDesign, InCopy) Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „[Name des Arbeitsbereichs] zurücksetzen“.
(Photoshop) Wiederherstellen einer gespeicherten Arbeitsbereich-Anordnung
In Photoshop werden die Arbeitsbereiche entsprechend der letzten Anordnung angezeigt. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die ursprünglich
gespeicherte Anordnung der Bedienfelder wiederherzustellen.
Um einen einzelnen Arbeitsbereich wiederherzustellen, wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „[Name des Arbeitsbereichs]
zurücksetzen“.
Um alle Arbeitsbereiche in Photoshop wiederherzustellen, klicken Sie in den Oberflächen-Voreinstellungen auf
„Standardarbeitsbereiche wiederherstellen“.
Um die Anordnung der Arbeitsbereiche in der Anwendungsleiste zu verändern, ziehen Sie sie an die gewünschte Position.
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Dateien und Vorlagen
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Wissenswertes zu neuen Dokumentprofilen
Erstellen neuer Dokumente
Wissenswertes zu Vorlagen
Erstellen einer neuen Vorlage
Festlegen der Dokumentformat-Einstellungen
Öffnen von Dateien
Suchen nach Dateien mit Adobe Bridge
Wissenswertes zu neuen Dokumentprofilen
Das Dokument bildet quasi den Rahmen, in dem Sie Bildmaterial erstellen. In Illustrator können Sie Dokumente für viele verschiedene
Ausgabearten erstellen. (Informationen zum Erstellen von Illustrator-Dokumenten für die Videoproduktion finden Sie in der PDF-Datei „Enhancing
Video Production“ (Verbessern der Videoproduktion) unter www.adobe.com/go/learn_ai_video_de.)
Wenn Sie mit einem neuen Dokument beginnen, wählen Sie zunächst ein neues Dokumentprofil, das der von Ihnen gewünschten Ausgabe
entspricht. Jedes Profil hat vorgegebene Werte für Größe, Farbmodus, Maßeinheit, Ausrichtung, Transparenz und Auflösung. Alle verwenden
standardmäßig eine Zeichenfläche. Beim Dokumentprofil „Video und Film“ werden beispielsweise Pixel statt Punkt als Einheit verwendet.
Außerdem können Sie einen gerätespezifischen Schnittbereich wählten, etwa „NTSC DV Breitwand“, um ein Dokument exakt mit den
erforderlichen Abmessungen zu erstellen. Anzeigekompatible Hilfslinien helfen Ihnen bei diesem Profil, das Layout des Dokuments auf optimale
Anzeigemöglichkeiten auszurichten.
Wenn Sie die Datei auf einem Hochleistungsdrucker ausgeben möchten und Ihre Datei dazu etwa an einen Druckserviceanbieter schicken,
legen Sie das Profil „Druck“ fest, damit das Bildmaterial und ggf. darauf angewendete Effekte auf die richtige Auflösung eingestellt sind.
Die folgenden Profile stehen zur Auswahl:
Dokument drucken Verwendet standardmäßig eine Zeichenfläche in der Größe des Briefformats „US-Letter“ und bietet zahlreiche andere
vorgegebene Druckgrößen zur Auswahl. Wählen Sie dieses Profil, wenn Sie die Datei zur Ausgabe auf einem Hochleistungsdrucker an einen
Druckserviceanbieter senden möchten.
Webdokument Bietet vorgegebene Optionen, die für die Webausgabe optimiert sind.
Flash Catalyst Erstellt ein FXG-Dokument im RGB-Modus mit einer Zeichenfläche in der Standardgröße 800 x 600 Pixel. Die Option „An
Pixelraster ausrichten“ ist für neues Bildmaterial im Dokument aktiviert und die Option „Rastereffekt-Auflösung“ ist auf 72 ppi festgelegt. Die
Software bietet außerdem „Farbfelder“, „Symbole“, „Grafikstile“ und „Pinsel“. Bei der Entwicklung dieser Funktionen wurden die Arbeitsabläufe in
Flash Catalyst und Flash Professional berücksichtigt.
Mobilgeräte- und Gerätedokument Erstellt eine kleine Datei mit spezifischen Voreinstellungen für ein bestimmtes Mobilgerät. Im Menü „Größe“
können Sie das Gerät wählen. Klicken Sie auf „Device Central“, um Adobe Device Central zu öffnen und das Dokumentlayout in der
Benutzeroberfläche eines bestimmten Geräts anzuzeigen.
Video- und Filmdokument Bietet verschiedene vorgegebene video- und filmspezifische Schnittbereichgrößen. (Beachten Sie, dass die Option
„Zeichenfläche“ bei diesem Profil auf die Schnittbereichgröße eingestellt wird.) Illustrator erstellt ausschließlich Dateien mit quadratischen Pixeln.
Damit die Größenangaben in Videoanwendungen korrekt interpretiert werden, werden die Werte für Breite und Höhe von Illustrator entsprechend
angepasst. Wenn Sie z. B. „NTSC DV Standard“ wählen, verwendet Illustrator eine Pixelgröße von 654 x 480. In Videoanwendungen entspricht
dies 740 x 480 Pixeln.
Allgemeines CMYK-Dokument Verwendet standardmäßig eine Zeichenfläche in der Größe des Briefformats „US-Letter“ und bietet zahlreiche
andere Größen zur Auswahl. Wählen Sie dieses Profil, wenn Sie ein Dokument an mehrere Dienstleister senden wollen, die mit unterschiedlichen
Medien arbeiten. Wenn einer der Dienstleister ein Druckserviceanbieter ist, sollten Sie die Einstellung „Rastereffekte“ manuell auf „Hoch“ setzen.
Allgemeines RGB-Dokument Verwendet standardmäßig eine Zeichenfläche in der Größe 800 x 600. Zur Auswahl stehen vielfältige andere
druck-, video- und webspezifische Größen. Sie sollten diese Option nicht verwenden, wenn Sie planen, Ihr Dokument an einen
Druckserviceanbieter zu senden oder auf einem Hochleistungsdrucker auszugeben. Wählen Sie dieses Profil, wenn Sie Dokumente auf einem
Drucker der mittleren Leistungsklasse ausgeben oder im Web veröffentlichen möchten oder die Nutzung in unterschiedlichen Medienarten planen.
Ein Video zum Einrichten neuer Dokumente finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0031_de.
Weitere Informationen zum Erstellen neuer benutzerdefinierter Dokumentprofile finden Sie unter
www.adobe.com/go/learn_custom_document_profiles_de.
Ein neues Dokument erstellen und einrichten (Video)
Videoerstellung
Erstellen neuer Dokumente
Sie können neue Illustrator-Dokumente auf der Grundlage eines neuen Dokumentprofils oder einer Vorlage erstellen. Wenn Sie ein Dokument
mithilfe eines neuen Dokumentprofils erstellen, erhalten Sie ein leeres Dokument mit den zum ausgewählten Profil gehörenden standardmäßigen
Flächen- und Konturfarben, Grafikstilen, Pinseln, Symbolen, Aktionen, Anzeigevoreinstellungen und anderen Einstellungen. Ein aus einer Vorlage
erstelltes Dokument besitzt vorgegebene Designelemente und -einstellungen sowie Inhalte, z B. Schnittmarken und Hilfslinien für bestimmte
Dokumenttypen wie Broschüren oder CD-Hüllen.
Sie können ein neues Dokument vom Startbildschirm aus erstellen oder „Datei“ > „Neu“ bzw. „Datei“ > „Device Central“ (für die Ausgabe auf
einem Mobilgerät) wählen. Klicken Sie auf „Hilfe“ > „Startbildschirm“, um den Startbildschirm zu öffnen.
Ein Video zum Einrichten neuer Dokumente finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0031_de.
Erstellen eines neuen Dokuments
Sie können ein neues Dokument über den Startbildschirm oder das Menü „Datei“ anlegen.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Illustrator bereits geöffnet ist, wählen Sie „Datei“ > „Neu“ und wählen Sie in der Dropdown-Liste „Neues
Dokumentprofil“ das erforderliche Dokumentprofil aus.
Wenn der Startbildschirm geöffnet ist, klicken Sie in der Liste „Neu erstellen“ auf ein Dokumentprofil.
Falls Illustrator nicht geöffnet ist, öffnen Sie das Programm und klicken im Startbildschirm in der Liste „Neu erstellen“ auf
ein Dokumentprofil.
Hinweis: Auf dem Startbildschirm können Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) klicken, um das
neue Dokument direkt zu öffnen, ohne dass das Dialogfeld „Neues Dokument“ angezeigt wird.
2. Geben Sie einen Namen für das Dokument ein.
3. Legen Sie für das Dokument die Anzahl von Zeichenflächen und die Reihenfolge fest, in der sie auf dem Bildschirm angezeigt
werden sollen:
Raster nach Zeile Ordnet mehrere Zeichenflächen in der festgelegten Anzahl von Zeilen an. Wählen Sie im Menü „Zeilen“ die
Anzahl von Zeilen. Die Standardeinstellung erzeugt die gleichmäßigste Anordnung, die mit der festgelegten Anzahl von
Zeichenflächen möglich ist.
Raster nach Spalte Ordnet mehrere Zeichenflächen in der festgelegten Anzahl von Spalten an. Wählen Sie im Menü
„Spalten“ die Anzahl von Spalten. Die Standardeinstellung erzeugt die gleichmäßigste Anordnung, die mit der festgelegten
Anzahl von Zeichenflächen möglich ist.
Nach Zeile anordnen Ordnet Zeichenflächen in einer geraden Zeile an.
Nach Spalte anordnen Ordnet Zeichenflächen in einer geraden Spalte an.
Ändern in Layout von rechts nach links Ordnet mehrere Zeichenflächen im festgelegten Zeilen- bzw. Spaltenformat an,
zeigt diese jedoch von rechts nach links an.
4. Legen Sie den Standardabstand zwischen Zeichenflächen fest. Die Einstellung wirkt sich sowohl auf den horizontalen als auch
auf den vertikalen Abstand aus.
5. Legen Sie Standardgröße, Maßeinheiten und Layout für alle Zeichenflächen fest.
Hinweis: Nachdem das Dokument geöffnet wurde, können Sie die Zeichenflächen durch Verschieben und Skalieren beliebig
anpassen.
6. Legen Sie die Anschnittposition für jede Seite der Zeichenfläche fest. Wenn Sie verschiedene Werte für verschiedene Seiten
verwenden möchten, klicken Sie auf das Schlosssymbol
.
7. Klicken Sie auf „Erweitert“, um die folgenden zusätzlichen Einstellungen festzulegen:
Hinweis: Nach dem Erstellen des Dokuments können Sie diese Einstellungen ändern, indem Sie „Datei“ > „Dokument
einrichten“ wählen und neue Einstellungen festlegen.
Farbmodus Legt den Farbmodus des neuen Dokuments fest. Wenn Sie den Farbmodus ändern, werden die
Standardelemente (Farbfelder, Pinsel, Symbole, Grafikstile) des ausgewählten neuen Dokumentprofils auf einen neuen
Farbmodus eingestellt, sodass sich die Farbe ändert. Achten Sie beim Vornehmen der Änderungen darauf, ob ein
Warnsymbol angezeigt wird.
Rastereffekte Legt die Auflösung für Rastereffekte im Dokument fest. Wenn Sie das Dokument auf einem
Hochleistungsdrucker mit hoher Auflösung drucken möchten, ist es besonders wichtig, hier die Option „Hoch“ zu wählen. Beim
Profil „Druck“ ist diese Option standardmäßig auf „Hoch“ eingestellt.
Transparenzraster Legt die Optionen für das Transparenzraster für Dokumente fest, bei denen das Profil „Video und Film“
verwendet wird.
Vorschau-Modus Legt den standardmäßigen Vorschaumodus für das Dokument fest (dieser kann jederzeit über das Menü
„Ansicht“ geändert werden):
Standard zeigt im Dokument erstelltes Bildmaterial in der Vektoransicht in Farbe an. Beim Zoomen bleibt die Glättung von
Kurven erhalten.
Pixel zeigt Bildmaterial mit einer gerasterten (pixelartigen) Struktur an. Der Inhalt des Dokuments wird nicht tatsächlich
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Nach oben
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gerastert, also in ein Pixelbild umgewandelt; es handelt sich vielmehr um eine simulierte Vorschau.
Überdrucken bietet eine „Druckfarbenvorschau“, d. h. Sie sehen, wie Füllmethoden, Transparenz und Überdrucken-
Einstellungen bei der Farbseparationsausgabe ungefähr aussehen. (Siehe Wissenswertes zum Überdrucken.)
Device Central Wenn Sie ein Dokument mit dem Profil „Handys und Geräte“ erstellt haben, können Sie auf „Device Central“
klicken, um das neue Dokument in einer simulierten Ansicht des Mobilgeräts anzuzeigen.
Neue Objekte an Pixelraster ausrichten Wenn diese Option ausgewählt ist, werden neue Objekte am Pixelraster
ausgerichtet. Da diese Option besonders für Designs von Bedeutung ist, die auf Monitoren angezeigt werden sollen, ist sie für
Webdokumente standardmäßig aktiviert. Weitere Informationen finden Sie unter Zeichnen von an Pixeln ausgerichteten
Pfaden für Web-Workflows.
Dokumente aus Vorlagen
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Datei“ > „Neu aus Vorlage“.
Wählen Sie „Datei“ > „Neu“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neues Dokument“ auf „Vorlagen“.
Klicken Sie im Startbildschirm in der Liste „Neu erstellen“ auf den Eintrag „Aus Vorlage“.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Neu aus Vorlage“ eine Vorlage aus und klicken Sie auf „Neu“.
Wissenswertes zu Vorlagen
Vorlagen ermöglichen Ihnen, neue Dokumente zu erstellen, bei denen bestimmte Einstellungen und Designelemente vorgegeben sind. Wenn Sie
beispielsweise eine Reihe ähnlich aussehender Visitenkarten entwerfen möchten, können Sie eine Vorlage mit dem gewünschten
Zeichenflächenformat sowie den geeigneten Anzeigeeinstellungen (wie Hilfslinien) und Druckoptionen erstellen. Die Vorlage kann auch Symbole
für elementare Designelemente (wie Logos) und bestimmte Sätze von Farbfeldern, Pinseln und Grafikstilen enthalten.
Illustrator bietet eine Reihe von Vorlagen, beispielsweise für Briefköpfe, Visitenkarten, Briefumschläge, Broschüren, Etiketten, Urkunden,
Postkarten, Grußkarten und Websites.
Wenn eine Vorlage über den Befehl „Neu aus Vorlage“ ausgewählt wird, erstellt Illustrator ein neues Dokument mit dem Inhalt der Vorlage und
denselben Dokumenteinstellungen. Die Originalvorlage bleibt unverändert.
Erstellen einer neuen Vorlage
1. Öffnen Sie ein neues oder vorhandenes Dokument.
2. Passen Sie das Dokument an. Ihnen stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Richten Sie das Dokumentfenster so ein, wie es in neuen, aus der Vorlage erstellten Dokumenten erscheinen soll. Dies
betrifft beispielsweise Einstellungen für Vergrößerung, Bildausschnitt, Linealnullpunkt, Hilfslinien, Raster, Schnittbereiche
und Optionen im Menü „Ansicht“.
Zeichnen oder importieren Sie Bildmaterial, das in neuen, aus der Vorlage erstellten Dokumenten enthalten sein soll.
Löschen Sie alle evtl. vorhandenen Farbfelder, Stile, Pinsel oder Symbole, die Sie nicht übernehmen möchten.
Erstellen Sie in den jeweiligen Bedienfeldern bei Bedarf neue Farbfelder, Stile, Pinsel und Symbole. Sie können auch
vorgegebene Farbfelder, Stile, Pinsel, Symbole und Aktionen aus Illustrator-Bibliotheken importieren.
Erstellen Sie Diagrammdesigns und fügen Sie sie dem Dialogfeld „Diagrammdesign“ hinzu. Sie können auch vorgegebene
Diagrammdesigns importieren.
Stellen Sie in den Dialogfeldern „Dokument einrichten“ und „Druckoptionen“ die gewünschten Optionen ein.
3. Wählen Sie „Datei“ > „Als Vorlage speichern“.
4. Wählen Sie im Dialogfeld „Speichern unter“ einen Speicherort für die Datei, geben Sie einen Dateinamen ein und klicken Sie
auf „Speichern“.
Die Datei wird von Illustrator im Format AIT (Adobe Illustrator Template) gespeichert.
Festlegen der Dokumentformat-Einstellungen
Sie können jederzeit Änderungen an den standardmäßigen Dokumentformat-Einstellungen für Maßeinheiten, Transparenzrasteranzeige,
Hintergrundfarbe, an Texteinstellungen, wie Sprache, Anführungszeichenstil, Größe von hoch- oder tiefgestelltem Text, und an der Exportierbarkeit
vornehmen. Über die Schaltfläche „Zeichenflächen bearbeiten“ wird das Dialogfeld geschlossen und das Zeichenflächen-Werkzeug aktiviert.
Verwenden Sie diese Schaltfläche, um Änderungen an Ihren Zeichenflächen vorzunehmen.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“ oder klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Dokument
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einrichten“. (Diese Schaltfläche ist nur sichtbar, wenn kein Element ausgewählt ist.)
2. Wählen Sie die gewünschten Optionen aus.
Hinweis: Die Option „Farbiges Papier simulieren“ ist nützlich, wenn Sie ein Dokument auf farbigem Papier drucken möchten. Zeichnen Sie z. B.
ein blaues Objekt auf gelbem Hintergrund, so erscheint das Objekt grün. Die Simulation erfolgt nur, wenn das Transparenzraster ausgeblendet ist.
Weitere Informationen zu diesen Optionen finden Sie in den verwandten Themen.
Öffnen von Dateien
Neben Dateien, die in Illustrator erstellt wurden, können Sie auch kompatible Dateien aus anderen Programmen öffnen.
Soll eine vorhandene Datei geöffnet werden, klicken Sie auf „Datei“ > „Öffnen“. Navigieren Sie zu der gewünschten Datei und
klicken Sie auf „Öffnen“.
Wenn Sie eine vor kurzem gespeicherte Datei öffnen möchten, wählen Sie die Datei im Startbildschirm in der Liste „Zuletzt
verwendetes Objekt öffnen“ aus oder wählen Sie „Datei“ > „Letzte Dateien öffnen“ und wählen Sie eine Datei aus der Liste.
Wenn Sie eine Datei mit Adobe Bridge öffnen und in der Vorschau anzeigen möchten, wählen Sie „Datei“ > „Bridge
durchsuchen“, um Adobe Bridge zu öffnen. Navigieren Sie zu der Datei und wählen Sie „Datei“ > „Öffnen mit“ > „Adobe
Illustrator CS5“.
Suchen nach Dateien mit Adobe Bridge
Adobe® Bridge ist eine plattformübergreifende Anwendung, die in der Adobe® Creative Suite® 5 enthalten ist. Sie können damit die benötigten
Elemente zum Erstellen von Inhalten für die Druck-, Web-, Video- und Audioausgabe suchen und sortieren. Bridge lässt sich aus jeder
Creative Suite-Komponente starten. Das Programm ermöglicht den Zugriff auf Adobe-Formate und andere Datentypen.
Führen Sie zum Öffnen von Adobe Bridge in Illustrator einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Datei“ > „Bridge durchsuchen“.
Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf das Adobe Bridge-Symbol .
Wählen Sie in der Statusleiste die Option „In Bridge anzeigen“.
In Adobe Bridge haben Sie folgende Möglichkeiten:
Verwalten von Bildern, Video- und Audiodateien: Sie können Dateien in Bridge als Vorschau anzeigen und Dateien suchen,
sortieren und verarbeiten, ohne die jeweiligen zugehörigen Anwendungen öffnen zu müssen. Sie haben außerdem die
Möglichkeit, Metadaten für Dateien zu bearbeiten und über Bridge Dateien in Ihren Dokumenten, Projekten und Kompositionen
zu platzieren.
Verwalten von Fotos: Sie können Fotos von der Speicherkarte Ihrer Digitalkamera importieren und bearbeiten,
zusammengehörende Fotos in einem Stapel gruppieren, Photoshop® Camera Raw-Dateien öffnen oder importieren und die
Dateieinstellungen verändern, ohne Photoshop zu starten.
Ausführen von automatisierten Aufgaben wie beispielsweise Stapelverarbeitungsbefehlen.
Synchronisieren von Farbeinstellungen für mehrere Creative Suite-Komponenten mit Farbmanagement.
Beginnen einer Web-Konferenz in Echtzeit, um gemeinsam mit anderen auf den Desktop zuzugreifen und Dokumente zu
überprüfen.
Verwandte Themen
Adobe Bridge
Verbindung zu CS Live herstellen
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Wiederherstellen, Rückgängigmachen und Automatisierung
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Rückgängigmachen und Wiederherstellen von Änderungen
Zurückkehren zur zuletzt gespeicherten Version
Automatisieren von Aufgaben
Rückgängigmachen und Wiederherstellen von Änderungen
Die Befehle „Rückgängig“ und „Wiederherstellen“ bzw. „Wiederholen“ ermöglichen es Ihnen, Vorgänge rückgängig zu machen und
wiederherzustellen, sodass Sie Fehler bei der Arbeit gleich korrigieren können. Auch nachdem Sie den Befehl „Speichern“ gewählt haben, können
Sie einen Vorgang noch rückgängig machen und wiederherstellen (nicht jedoch nach dem Schließen und erneuten Öffnen der Datei).
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Rückgängig“ bzw. „Bearbeiten“ > „Wiederholen“.
Je nach dem verfügbaren Arbeitsspeicher können Sie eine quasi unbegrenzte Anzahl von Vorgängen rückgängig machen, indem Sie wiederholt
den Befehl „Rückgängig“ wählen. Falls ein Arbeitsschritt nicht rückgängig gemacht werden kann, ist der Befehl „Rückgängig“ abgeblendet.
Zurückkehren zur zuletzt gespeicherten Version
Sie können zur zuletzt gespeicherten Version einer Datei zurückkehren, sofern Sie die Datei noch nicht geschlossen und dann wieder geöffnet
haben. Dieser Schritt kann nicht rückgängig gemacht werden.
Wählen Sie „Datei“ > „Zurück zur letzten Version“.
Automatisieren von Aufgaben
Als Grafikdesigner sind Sie besonders wegen Ihrer Kreativität gefragt, aber viele Aspekte der eigentlichen Illustrationsaufgaben wiederholen sich
häufig. Oftmals wird die Zeit, die Ihnen für Ihre kreative Arbeit zur Verfügung steht, durch Aufgaben wie Platzieren und Ersetzen von Bildern,
Ausbessern von Fehlern und Vorbereiten von Dateien für den Druck und die Webanzeige eingeschränkt.
Illustrator bietet zahlreiche Möglichkeiten, diese sich wiederholenden Aufgaben zu automatisieren, damit Sie mehr Zeit für die kreative Seite Ihrer
Arbeit zur Verfügung haben.
Eine Aktion besteht aus einer Reihe von Aufgaben, die bei Verwendung der Illustrator-Anwendung aufgezeichnet wurden – Menübefehle,
Werkzeugoptionen, Objektauswahl usw. Wenn Sie eine Aktion abspielen, werden von Illustrator alle aufgezeichneten Arbeitsschritte für Sie
ausgeführt.
In Illustrator finden Sie bereits aufgezeichnete Aktionen für verschiedene gängige Arbeitsschritte. Diese Aktionen werden bei der Installation von
Illustrator als Standardsatz im Aktionenbedienfeld installiert.
Ein Skript ist eine Abfolge von Befehlen, die den Computer veranlassen, bestimmte Vorgänge auszuführen. Diese Befehle können allein in
Illustrator ausgeführt werden, aber auch andere Anwendungen einbeziehen, wie z. B. Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und
Datenbankprogramme. In Illustrator finden Sie Standardskripten für verschiedene gängige Arbeitsschritte. Der Zugriff auf diese Skripten erfolgt
über den Befehl „Datei“ > „Skripten“.
Datengesteuerte Grafikvorlagen optimieren die Zusammenarbeit von Grafikdesignern und Entwicklern in professionellen Publishing-Umgebungen.
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Lineale, Raster, Hilfslinien und Schnittmarken
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Verwenden von Linealen
Ändern der Maßeinheit
Verwenden des Rasters
Verwenden von Hilfslinien
Intelligente Hilfslinien
Messen des Abstands zwischen Objekten
Informationenbedienfeld – Übersicht
Verwenden von Linealen
Mit Linealen können Sie Objekte im Zeichenfenster oder in einer Zeichenfläche präzise platzieren und abmessen. Der Ursprung eines Lineals, also
die Stelle, an der „0“ steht, wird als Linealnullpunkt bezeichnet.
Die Lineale in Illustrator CS5 entsprechen denen in anderen Anwendungen der Creative Suite wie z. B. InDesign und Photoshop. Illustrator bietet
getrennte Lineale für Dokumente und Zeichenflächen. Sie können jedoch immer nur jeweils eines dieser Lineale nutzen.
Hinweis: Fensterlineale werden in diesem Dokument als „Globale Lineale“ bezeichnet.
Globale Lineale werden auf der oberen und der linken Seite des Zeichenfensters angezeigt. Der Standard-Linealnullpunkt befindet sich oben links
im Zeichenfenster.
Zeichenflächenlineale werden auf der oberen und der linken Seite der aktiven Zeichenfläche angezeigt. Der Standard-
Zeichenflächenlinealnullpunkt befindet sich oben links in der Zeichenfläche.
Der Unterschied zwischen den Zeichenflächenlinealen und den globalen Linealen besteht darin, dass bei Auswahl der Zeichenflächenlineale der
Ursprungspunkt von der jeweils aktiven Zeichenfläche abhängt. Außerdem können Sie unterschiedliche Ursprungspunkte für Zeichenflächenlineale
festlegen. Wenn Sie den Ursprung des Zeichenflächenlineals ändern, hat dies jedoch keinen Einfluss auf die Musterfüllungen der Objekte in den
Zeichenflächen.
Der standardmäßige Ursprungspunkt für das globale Lineal befindet sich in der oberen linken Ecke der ersten Zeichenfläche, während der
standardmäßige Ursprung der Zeichenflächenlineale sich in der oberen linken Ecke der jeweiligen Zeichenfläche befindet.
Wenn Sie Lineale ein- oder ausblenden möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Lineale“ > „Lineale einblenden“ bzw. „Ansicht“ >
„Lineale > „Lineale ausblenden“.
Um zwischen den Zeichenflächenlinealen und globalen Linealen zu wechseln, klicken Sie auf „Ansicht“ > „Lineale“ > „In
globale Lineale ändern“ oder „Ansicht“ > „Lineale“ > „In Zeichenflächenlineale ändern“. Standardmäßig werden
Zeichenflächenlineale angezeigt, sodass im Untermenü „Lineale“ die Option „In globale Lineale ändern“ angezeigt wird.
Wenn Sie Videolineale ein- oder ausblenden möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Videolineale einblenden“ bzw. „Ansicht“ >
„Videolineale ausblenden“.
Wenn Sie den Linealnullpunkt ändern möchten, bewegen Sie den Zeiger auf den Schnittpunkt der Lineale und ziehen Sie ihn
an die Stelle, an der Sie den neuen Linealnullpunkt festlegen möchten.
Beim Ziehen zeigt ein Fadenkreuz im Fenster und in den Linealen die sich ändernde Position des Nullpunkts des globalen
Lineals an.
Hinweis: Eine Änderung des Nullpunkts des globalen Lineals wirkt sich auf die Aufteilung von Mustern aus.
Wenn Sie den Standard-Linealnullpunkt wiederherstellen möchten, doppelklicken Sie oben links auf den Schnittpunkt der
Lineale.
Beim Koordinatensystem wird jetzt statt des ersten Quadraten der vierte Quadrant verwendet. Dies bedeutet, dass in Illustrator CS5 die Y-
Achsenwerte nach unten und die X-Achsenwerte nach rechts ansteigen.
Bei Dokumenten aus Vorgängerversionen von Illustrator bleiben die globalen Lineale an der Position bestehen, die im Dokument der
Vorgängerversion festgelegt wurde. Der Nullpunkt wird also nicht in die obere linke Ecke verschoben, das Koordinatensystem verwendet jedoch
trotzdem den vierten Quadranten.
Die Änderung beim Koordinatensystem und Linealnullpunkt gilt nicht für den Einsatz von Skripten. Sie können also Ihre bisherigen Skripten
weiterhin verwenden. Wenn Sie jedoch Objekte mithilfe von Skripten transformieren, weichen deren Y-Koordinaten von den Werten ab, die Sie in
der Benutzeroberfläche von Illustrator festgelegt haben. Angenommen, Sie führen einen Verschieben-Vorgang mit Y= +10 Punkt aus. Um die
gleiche Verschiebung mit einem Skript zu erzielen, müssen Sie eine Transformation mit Y= -10 Punkt anwenden.
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Ändern der Maßeinheit
Die Standardmaßeinheit in Illustrator ist Punkt (ein Punkt entspricht 0,3528 mm). Sie können die Einheit ändern, die Illustrator für allgemeine
Messvorgänge, Konturen und Text verwendet. Sie können die Standardeinheit außer Kraft setzen, indem Sie Werte in Feldern eingeben.
Soll die Standardmaßeinheit geändert werden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Einheit“ (Windows) bzw.
„Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Einheit“ (Mac OS). Wählen Sie dann Einheiten für die Optionen „Allgemein“, „Kontur“ und
„Text“. Wurde in den Schriftvoreinstellungen „Asiatische Optionen einblenden“ ausgewählt, können Sie auch eine Einheit
speziell für asiatische Schriften einblenden.
Hinweis: Die Einheitenoption unter „Allgemein“ beeinflusst die Lineale, das Messen von Abständen zwischen Punkten, das
Verschieben und Transformieren von Objekten, das Einrichten von Raster- und Hilfslinien-Abständen sowie das Erstellen von
Formen.
Wenn Sie die allgemeine Maßeinheit nur für das aktuelle Dokument festlegen möchten, wählen Sie „Datei“ > „Dokument
einrichten“, wählen Sie im Menü „Einheiten“ die zu verwendende Maßeinheit und klicken Sie auf „OK“.
Soll die Maßeinheit geändert werden, wenn Sie einen Wert in ein Feld eingeben, geben Sie nach dem Wert eine der folgenden
Einheiten bzw. Abkürzungen ein: Zoll, ", Millimeter, mm, Q (ein Q entspricht 0,25 Millimeter), Zentimeter, cm, Punkt, P, Pt,
Pica, Pc, Pixel und Px.
Wenn Sie Pica und Punkt mischen, können Sie Werte als XpY angeben. X und Y stehen für Pica und Punkt (z. B. 12p6 für
12 Pica, 6 Punkt).
Verwenden des Rasters
Das Raster wird hinter dem Bildmaterial im Zeichenfenster angezeigt und wird nicht gedruckt.
Soll das Raster verwendet werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Raster einblenden“.
Soll das Raster ausgeblendet werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Raster ausblenden“.
Sollen Objekte am Raster ausgerichtet werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Am Raster ausrichten“. Wählen Sie das zu
verschiebende Objekt aus und ziehen Sie es an die gewünschte Stelle.
Wenn die Konturen des Objekts 2 Pixel von der Rasterlinie entfernt sind, rastet es an diesem Punkt ein.
Hinweis: Ist die Option „Pixelvorschau“ („Ansicht“ > „Pixelvorschau“) ausgewählt, ändert sich die Option „Am Raster
ausrichten“ in „An Pixel ausrichten“.
Um die Abstände zwischen den Rasterlinien, die Rasterart (Linien oder Punkte) oder die Rasterfarbe anzugeben oder
festzulegen, ob Raster vor oder hinter dem Bildmaterial angezeigt werden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ >
„Hilfslinien und Raster“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Hilfslinien und Raster“ (Mac OS).
Verwenden von Hilfslinien
Hilfslinien helfen Ihnen beim Ausrichten von Text und Grafikobjekten. Sie können Linealhilfslinien (gerade vertikale oder horizontale Linien) und
Hilfslinienobjekte (in Hilfslinien konvertierte Vektorobjekte) erstellen. Wie auch das Raster werden Hilfslinien nicht gedruckt.
Sie können zwischen zwei Hilfslinienarten – Punkte und Linien – wählen. Außerdem können Sie die Farbe von Hilfslinien ändern, entweder in
vordefinierte Hilfslinienfarben oder in Farben, die Sie über einen Farbwähler auswählen. Hilfslinien sind standardmäßig nicht gesperrt, sodass Sie
sie verschieben, verändern, löschen oder zurückwandeln können. Bei Bedarf haben Sie die Möglichkeit, Hilfslinien an ihrer Position zu verankern.
Sollen Hilfslinien ein- oder ausgeblendet werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien einblenden“ oder „Ansicht“ >
„Hilfslinien“ > „Hilfslinien ausblenden“.
Sollen Einstellungen der Hilfslinien geändert werden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Hilfslinien und Raster“
(Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Hilfslinien und Raster“ (Mac OS).
Wenn Sie Hilfslinien sperren möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien sperren“.
Erstellen von Hilfslinien
1. Wenn die Lineale nicht angezeigt werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Lineale einblenden“.
2. Setzen Sie den Zeiger auf das linke Lineal, um eine vertikale Hilfslinie zu erstellen, oder auf das obere Lineal, um eine
horizontale Hilfslinie zu erstellen.
3. Ziehen Sie die Hilfslinie an die gewünschte Position.
Sie können auch Vektorobjekte in Hilfslinien umwandeln, wenn Sie sie auswählen und „Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien
erstellen“ wählen.
Die Arbeit mit mehreren Hilfslinien wird erleichtert, indem Sie sie auf eine eigene Ebene verschieben.
4. Wenn die Hilfslinien auf eine Zeichenfläche begrenzt bleiben und sich nicht über die gesamte Arbeitsfläche erstrecken sollen,
wählen Sie das Zeichenflächen-Werkzeug und ziehen Sie die Hilfslinien anschließend auf die Zeichenfläche.
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Verschieben, Löschen oder Zurückwandeln von Hilfslinien
1. Wenn Hilfslinien gesperrt sind, wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien sperren“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen oder kopieren Sie die Hilfslinie.
Löschen Sie die Hilfslinie, indem Sie die Rücktaste (Windows) bzw. die Rückschritttaste (Mac OS) drücken oder
„Bearbeiten“ > „Ausschneiden“ bzw. „Bearbeiten“ > „Löschen“ wählen.
Löschen Sie alle Hilfslinien, indem Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien löschen“ wählen.
Wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien zurückwandeln“, um das Hilfslinienobjekt wieder in ein normales
Grafikobjekt zurückzuwandeln.
Ausrichten von Objekten an Ankerpunkten und Hilfslinien
1. Wählen Sie „Ansicht“ > „An Punkt ausrichten“.
2. Wählen Sie das zu verschiebende Objekt aus und platzieren Sie den Mauszeiger auf genau die Stelle, an der Sie es an
Ankerpunkten und Hilfslinien ausrichten möchten.
Wichtig: Beim Ausrichten an einem Punkt richtet sich die Ausrichtung nach der Position des Cursors, nicht nach den Kanten
des gezogenen Objekts.
3. Ziehen Sie das Objekt an die gewünschte Position.
Wenn der Zeiger einen Abstand von 2 Pixel oder weniger zum Ankerpunkt oder zur Hilfslinie hat, wird er am Punkt
ausgerichtet. Wenn eine Ausrichtung erfolgt, ändert sich der Zeiger von einem ausgefüllten Pfeil zu einem Pfeilumriss.
Intelligente Hilfslinien
Intelligente Hilfslinien sind temporäre Hilfslinien, die beim Erstellen und Bearbeiten von Objekten oder Zeichenflächen angezeigt werden. Sie
unterstützen beim Ausrichten, Bearbeiten und Transformieren von Objekten oder Zeichenflächen relativ zu anderen Objekten und/oder
Zeichenflächen, indem sie automatisch ausrichten sowie X- und Y-Positions- oder Deltawerte anzeigen. Sie können den intelligenten Hilfslinientyp
und die angezeigten Informationen (z. B. Messbeschriftungen, Objekthervorhebung oder Beschriftungen) in den Voreinstellungen für intelligente
Hilfslinien festlegen.
Ein Video über den Einsatz intelligenter Hilfslinien finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4020_ai_de.
Verwenden intelligenter Hilfslinien
Intelligente Hilfslinien sind standardmäßig aktiviert.
1. Wählen Sie „Ansicht“ > „Intelligente Hilfslinien“, um die intelligenten Hilfslinien zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
2. Intelligente Hilfslinien lassen sich folgendermaßen verwenden:
Wenn Sie ein Objekt mit dem Zeichenstift-Werkzeug oder den Form-Werkzeugen erstellen, können Sie die Ankerpunkte
des neuen Objekts durch intelligente Hilfslinien relativ zu einem anderen Objekt positionieren. Wenn Sie eine neue
Zeichenfläche erstellen, können Sie auch diese mit intelligenten Hilfslinien relativ zu einer anderen Zeichenfläche oder
einem anderen Objekt positionieren.
Wenn Sie ein Objekt mit dem Zeichenstift-Werkzeug oder den Form-Werkzeugen erstellen oder ein Objekt transformieren,
verwenden Sie die Konstruktionslinien der intelligenten Hilfslinien, um Ankerpunkte in bestimmten vorgegebenen Winkeln,
z. B. 45° oder 90°, zu positionieren. Diese Winkel können in den Voreinstellungen für intelligente Hilfslinien festgelegt
werden.
Wenn Sie ein Objekt oder eine Zeichenfläche verschieben, richten Sie das ausgewählte Objekt bzw. die ausgewählte
Zeichenfläche mit den intelligenten Hilfslinien an anderen Objekten oder Zeichenflächen aus. Die Ausrichtung basiert auf
der Geometrie von Objekten und Zeichenflächen. Die Hilfslinien werden angezeigt, sobald sich das Objekt der Kante bzw.
dem Mittelpunkt eines anderen Objekts nähert.
Hinweis: Wenn Sie das Ausrichtungsverhalten von Illustrator CS3 verwenden möchten, das auf dem Mittelpunkt bzw. der
Kante eines Objekts oder einer Zeichenfläche basiert, drücken Sie die Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS).
Beim Transformieren von Objekten werden die intelligenten Hilfslinien zur Erleichterung automatisch angezeigt.
Sie können die Einstellung, wann und wo intelligente Hilfslinien angezeigt werden, ändern.
Hinweis: Wenn „Am Raster ausrichten“ oder „Pixelvorschau“ aktiviert ist, können die intelligenten Hilfslinien nicht verwendet
werden (selbst wenn der Menübefehl aktiviert ist).
Voreinstellungen für intelligente Hilfslinien
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Intelligente Hilfslinien“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Intelligente Hilfslinien“
(Mac OS), um die folgenden Voreinstellungen festzulegen:
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Nach oben
Farbe Legt die Farbe der Hilfslinien fest.
Ausrichtungslinien Zeigt Hilfslinien an, die in der Mitte und an den Rändern von geometrischen Objekten, Zeichenflächen und Anschnitten
erzeugt werden. Sie werden angezeigt, wenn Sie Objekte verschieben oder Vorgänge durchführen, z. B. einfache Formen zeichnen, das
Zeichenstift-Werkzeug verwenden oder Objekte transformieren.
Ankerpunkt-/Pfadbeschriftungen Zeigt Informationen an, wenn sich Pfade überschneiden oder an einem Ankerpunkt zentriert sind.
Messbeschriftungen Zeigt bei vielen Werkzeugen (z. B. Zeichen- und Textwerkzeugen) Informationen zur aktuellen Position des Cursors an,
wenn Sie den Cursor über einem Ankerpunkt positionieren. Beim Erstellen, Auswählen, Verschieben und Transformieren von Objekten wird der x-
und y-Abstand von der ursprünglichen Position des Objekts angezeigt. Wenn Sie die Umschalttaste drücken, während ein Zeichenwerkzeug
ausgewählt ist, wird die Ausgangsposition angezeigt.
Objekthervorhebung Hebt das Objekt unter dem Zeiger hervor, während Sie den Zeiger bewegen. Die verwendete Farbe entspricht der
Ebenenfarbe des Objekts.
Transformieren-Werkzeuge Zeigt während des Skalierens, Drehens und Verbiegens von Objekten Informationen an.
Konstruktionslinien Zeigt Hilfslinien beim Zeichnen neuer Objekte an. Sie legen die Winkel fest, in denen Hilfslinien von Ankerpunkten eines
nahegelegenen Objekts aus gezeichnet werden. Sie können bis zu sechs Winkel einstellen. Geben Sie einen Winkel in das ausgewählte Feld
„Winkel“ ein und wählen Sie einen Winkelsatz aus dem Popup-Menü „Winkel“. Sie können auch einen Winkelsatz aus dem Popup-Menü „Winkel“
auswählen und die Werte im Feld ändern, um einen Winkelsatz anzupassen. Die Vorschau spiegelt die Einstellungen wider.
Einrasttoleranz Gibt an, wie weit der Zeiger von einem anderen Objekt entfernt sein muss, damit die intelligenten Hilfslinien aktiviert werden.
Messen des Abstands zwischen Objekten
Das Messwerkzeug berechnet den Abstand zwischen zwei beliebigen Punkten und zeigt das Ergebnis im Informationenbedienfeld an.
1. Wählen Sie das Messwerkzeug
aus. (Damit dieses Werkzeug im Werkzeugbedienfeld eingeblendet wird, müssen Sie ggf.
auf das Pipette-Werkzeug klicken und die Maustaste gedrückt halten.)
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf die beiden Punkte, deren Abstand gemessen werden soll.
Klicken Sie auf den ersten Punkt und ziehen Sie den Zeiger zum zweiten Punkt. Ziehen Sie bei gedrückter Umschalttaste,
um das Werkzeug auf ein Vielfaches von 45° zu beschränken.
Im Informationenbedienfeld werden die horizontalen und vertikalen Abstände von der x- und y-Achse, die absoluten
horizontalen und vertikalen Abstände, die Gesamtabstände und der gemessene Winkel angegeben.
Informationenbedienfeld Übersicht
Im Informationenbedienfeld („Fenster“ > „Informationen“) erhalten Sie Informationen zu dem unter dem Mauszeiger liegenden Bereich und zu
ausgewählten Objekten.
Wenn ein Objekt ausgewählt und ein Auswahlwerkzeug aktiv ist, werden im Informationenbedienfeld die x- und y-Koordinaten
sowie die Breite (B) und Höhe (H) des Objekts angezeigt. Die Option „Vorschaubegrenzungen verwenden“ in den allgemeinen
Voreinstellungen wirkt sich auf die Werte für Breite und Höhe aus. Wenn „Vorschaubegrenzungen verwenden“ aktiviert ist,
bezieht Illustrator die Konturstärke (und andere Attribute wie z. B. Schlagschatten) in die Objektmaße mit ein. Ist
„Vorschaubegrenzungen verwenden“ deaktiviert, misst Illustrator nur die Abmessungen der Vektorpfade des Objekts.
Wenn Sie das Zeichenstift-Werkzeug oder Verlauf-Werkzeug verwenden oder wenn Sie eine Auswahl verschieben, werden im
Informationenbedienfeld während des Ziehvorgangs die Änderungen für x (B), y (H), Abstand (D) und Winkel
angezeigt.
Wenn Sie das Zoomwerkzeug verwenden, werden im Informationenbedienfeld der Vergrößerungsfaktor und die x- und y-
Koordinaten angezeigt, sobald Sie die Maustaste loslassen.
Wenn Sie das Skalieren-Werkzeug verwenden, werden im Informationenbedienfeld die prozentualen Änderungen der Breite
(B) und Höhe (H) sowie die neue Breite (B) und Höhe (H) angezeigt, sobald die Skalierung abgeschlossen ist. Wenn Sie das
Drehen-Werkzeug oder Spiegeln-Werkzeug verwenden, werden im Informationenbedienfeld die Koordinaten der Objektmitte
und der Drehwinkel
bzw. Spiegelungswinkel angezeigt.
Wenn Sie das Verbiegen-Werkzeug verwenden, werden im Informationenbedienfeld die Koordinaten der Objektmitte, der
Winkel der Verbiegungsachse
und die Stärke der Verbiegung angezeigt.
Wenn Sie das Pinsel-Werkzeug verwenden, werden im Informationenbedienfeld die x- und y-Koordinaten und der Name des
aktuellen Pinsels angezeigt.
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Eintrag „Optionen einblenden“ oder klicken Sie auf der Registerkarte des Bedienfelds auf
den Doppelpfeil, um Werte für die Flächen- und Konturfarbe des ausgewählten Objekts anzuzeigen sowie ggf. den Namen
eines auf das ausgewählte Objekt angewendeten Musters, Verlaufs oder Farbtons einzublenden.
Hinweis: Wenn Sie mehrere Objekte auswählen, werden im Informationenbedienfeld nur die Informationen angezeigt, die bei
allen ausgewählten Objekten übereinstimmen.
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Festlegen von Voreinstellungen
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Wissenswertes zu Voreinstellungen
Festlegen der Voreinstellungen für Illustrator
Wissenswertes zu Zusatzmodulen
Wissenswertes zu Voreinstellungen
Voreinstellungen sind Optionen, mit denen Sie die Funktionsweise von Illustrator steuern können, beispielsweise hinsichtlich Anzeige,
Werkzeugen, Linealmaßeinheit und Datenexport. Ihre Voreinstellungen werden in der Datei „AIPrefs“ (Windows) bzw. „Adobe Illustrator Prefs“
(Mac OS) gespeichert. Diese Datei wird jedes Mal geladen, wenn Sie Illustrator starten.
Öffnen eines Voreinstellungen-Dialogfelds
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
(Windows) Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ >[Name des Voreinstellungssatzes].
(Mac OS) Wählen Sie „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > [Name des Voreinstellungssatzes].
Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Voreinstellungen“. Dabei darf nichts ausgewählt sein.
2. Wenn Sie zu anderen Voreinstellungen wechseln möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ im Menü oben links eine Kategorie aus.
Klicken Sie auf „Zurück“ bzw. „Weiter“, um die vorherige bzw. nächste Kategorie einzublenden.
Zurücksetzen aller Voreinstellungen auf die Standardeinstellungen
Durch Zurücksetzen der Voreinstellungen können u. U. Probleme mit der Anwendung behoben werden.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Halten Sie beim Starten von Illustrator die Tastenkombination Alt+Strg+Umschalt (Windows) bzw. Wahl+Befehl+Umschalt
(Mac OS) gedrückt. Die aktuellen Einstellungen werden gelöscht.
Entfernen Sie die Datei „AIPrefs“ (Windows) bzw. „Adobe Illustrator Prefs“ (Mac OS) oder benennen Sie sie um. Beim
nächsten Starten von Illustrator werden neue Voreinstellungsdateien angelegt.
Hinweis: Sie können problemlos den gesamten Ordner „Adobe Illustrator CS5 Settings“ löschen. Der Ordner enthält
verschiedene Voreinstellungen, die neu generiert werden können.
Festlegen der Voreinstellungen für Illustrator
Mithilfe der Voreinstellungen-Datei werden die Befehle und Bedienfeldeinstellungen für Illustrator verwaltet. Beim Öffnen von Illustrator werden die
Positionen der Bedienfelder und Befehle in der Illustrator-Voreinstellungen-Datei gespeichert. Wenn Sie die Standardeinstellungen für Illustrator
wiederherstellen oder die aktuellen Einstellungen ändern möchten, löschen Sie die Illustrator-Voreinstellungen. Illustrator erstellt automatisch eine
Voreinstellungen-Datei, wenn Sie das Programm neu starten und eine Datei speichern.
Je nachdem, welches Betriebssystem Sie verwenden, wird die Illustrator-Voreinstellungen-Datei standardmäßig an folgender Position gespeichert:
Hinweis: Der genaue Ordnername hängt von der installierten Sprachversion ab.
Mac OS X
Windows XP
1<startup drive>/Users/<username>/Library/Preferences/Adobe Illustrator CS5 Settings/en_US*/Adobe
Illustrator Prefs
1<startup drive>\ Documents and Settings\<username>\Application Data\Adobe\Adobe Illustrator CS5
Settings\en_US*\AIPrefs
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Windows Vista oder Windows 7
Hinweis: Unter Windows XP ist der Ordner „Anwendungsdaten“ standardmäßig ausgeblendet. Dasselbe gilt für den Ordner „AppData“ unter
Windows Vista und Windows 7. Um den Ordner einzublenden, klicken Sie in der Systemsteuerung auf „Ordneroptionen“ und dann auf die
Registerkarte „Ansicht“. Wählen Sie im Fenster „Erweiterte Einstellungen“ die Option „Alle Dateien und Ordner anzeigen“ bzw. „Ausgeblendete
Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“.
Wenn Sie die Voreinstellungen-Datei nicht finden können, verwenden Sie den Suchen-Befehl Ihres Betriebssystems und suchen Sie nach
„AIPrefs“ (Windows) bzw. „Adobe Illustrator Prefs“ (Mac OS).
Wissenswertes zu Zusatzmodulen
Zusatzmodule sind Softwareprogramme, die Adobe Illustrator durch zusätzliche Funktionen ergänzen. Einige Zusatzmodule mit Sondereffekten
werden mit dem Programm geliefert und automatisch im Zusatzmoduleordner des Illustrator-Ordners installiert.
Sie können alle für den Einsatz mit Photoshop oder Illustrator entwickelten Zusatzmodule verwenden. Installieren Sie Zusatzmodule von Adobe
Systems über das Installationsprogramm (falls vorhanden). Andernfalls ziehen Sie eine Kopie des Zusatzmoduls in den Zusatzmoduleordner des
Illustrator-Ordners. Starten Sie anschließend Illustrator neu, damit das Zusatzmodul aktiviert wird. Soll ein Zusatzmodul eines Drittanbieters
installiert werden, folgen Sie den mitgelieferten Installationsanweisungen.
Hinweis: Dank der offenen Architektur von Adobe Illustrator können Drittanbieter Funktionen entwickeln, auf die von Adobe Illustrator aus
zugegriffen werden kann. Wenn Sie daran interessiert sind, mit Adobe Illustrator kompatible Zusatzmodule zu entwickeln, lesen Sie die
entsprechenden Informationen auf der US-Website von Adobe Systems unter www.adobe.com.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
1<startup drive>\Users\<username>\AppData\Roaming\Adobe\Adobe Illustrator CS5 Settings\en_US*\AIPrefs.
Werkzeuggalerien
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Die Auswahlwerkzeuggalerie
Zeichenwerkzeuggalerie
Textwerkzeuggalerie
Malwerkzeuggalerie
Formänderungswerkzeuggalerie
Symbolgestaltungswerkzeuggalerie
Diagrammwerkzeuggalerie
Verschieben- und Zoomwerkzeuggalerie
Illustrator bietet zahlreiche Werkzeuge zum Erstellen und Bearbeiten von Bildmaterial. Die folgenden Galerien bieten eine schnelle Übersicht zu
jedem Werkzeug.
Die Auswahlwerkzeuggalerie
Illustrator bietet folgende Auswahlwerkzeuge:
Mit dem Auswahl-Werkzeug
(V) wählen Sie ganze Objekte
aus. Siehe Auswählen von
Objekten mit dem Auswahl-
Werkzeug
Mit dem Direktauswahl-
Werkzeug (A) wählen Sie
Punkte oder Pfadsegmente
innerhalb von Objekten aus.
Siehe Auswählen von Pfaden,
Segmenten und Ankerpunkten
Mit dem Gruppenauswahl-
Werkzeug wählen Sie Objekte
und Gruppen innerhalb von
Gruppen aus. Siehe
Auswählen von Objekten und
Gruppen mit dem
Gruppenauswahl-Werkzeug
Mit dem Zauberstab-Werkzeug
(Y) wählen Sie Objekte mit
ähnlichen Attributen aus. Siehe
Auswählen von Objekten mit
dem Zauberstab-Werkzeug
Mit dem Lasso-Werkzeug (Q)
wählen Sie Punkte oder
Pfadsegmente innerhalb von
Objekten aus. Siehe
Auswählen von Objekten mit
dem Lasso-Werkzeug
Mit dem Zeichenflächen-
Werkzeug erstellen Sie
separate Zeichenflächen zum
Drucken oder für den Export.
Siehe Erstellen einer
Zeichenfläche.
Zeichenwerkzeuggalerie
Illustrator verfügt über die folgenden Zeichenwerkzeuge:
Mit dem Zeichenstift-
Werkzeug (P) zeichnen Sie
Objekte aus geraden und
gekrümmten Linien. Siehe
Zeichnen mit dem Zeichenstift-
Werkzeug.
Mit dem Ankerpunkt-
hinzufügen-Werkzeug (+)
fügen Sie Pfaden Ankerpunkte
hinzu. Siehe Hinzufügen und
Löschen von Ankerpunkten
Mit dem Ankerpunkt-löschen-
Werkzeug (-) löschen Sie
Ankerpunkte aus Pfaden.
Siehe Hinzufügen und Löschen
von Ankerpunkten
Mit dem Ankerpunkt-
konvertieren-Werkzeug
(Umschalttaste + C) wandeln
Sie Übergangspunkte in
Eckpunkte um und umgekehrt.
Siehe Umwandeln von
Übergangspunkten in
Eckpunkte und von
Eckpunkten in
Übergangspunkte.
Mit dem Liniensegment-
Werkzeug (Umschalttaste + :)
zeichnen Sie einzelne gerade
Liniensegmente. Siehe
Zeichnen von geraden Linien
mit dem Liniensegment-
Werkzeug.
Mit dem Bogen-Werkzeug
zeichnen Sie einzelne
konkave oder konvexe
Kurvensegmente. Siehe
Zeichnen von Bögen.
Mit dem Spirale-Werkzeug
zeichnen Sie Spiralen im und
gegen den Uhrzeigersinn.
Siehe Zeichnen von Spiralen.
Mit dem Rechteckiges-Raster-
Werkzeug zeichnen Sie
rechteckige Raster. Siehe
Zeichnen von rechteckigen
Rastern.
Mit dem Radiales-Raster-
Werkzeug zeichnen Sie
kreisförmige Raster. Siehe
Zeichnen von kreisförmigen
(radialen) Rastern.
Mit dem Rechteck-
Werkzeug (M) zeichnen Sie
Quadrate und Rechtecke.
Siehe Zeichnen von
Rechtecken und Quadraten.
Mit dem Abgerundetes-
Rechteck-Werkzeug zeichnen
Sie Quadrate und Rechtecke
mit abgerundeten Ecken.
Siehe Zeichnen von
Rechtecken und Quadraten.
Mit dem Ellipse-Werkzeug (L)
zeichnen Sie Kreise und
Ellipsen. SieheZeichnen von
Ellipsen.
Mit dem Polygon-Werkzeug
zeichnen Sie regelmäßige,
mehrseitige Formen.
SieheZeichnen von
Polygonen.
Mit dem Stern-Werkzeug
zeichnen Sie Sterne.
SieheZeichnen von Sternen.
Mit dem Blendenflecke-
Werkzeug erstellen Sie
Blendenflecke oder
Lichtbrechungseffekte. Siehe
Zeichnen von Blendenflecken.
Mit dem Buntstift-Werkzeug
(N) zeichnen und bearbeiten
Sie mit freier Hand
gezeichnete Linien. Siehe
Zeichnen mit dem Buntstift-
Werkzeug.
Nach oben
Nach oben
Mit dem Glätten-Werkzeug
glätten Sie Bézierpfade. Siehe
Glätten von Pfaden.
Mit dem Pfad-Radiergummi-
Werkzeug radieren Sie Pfade
und Ankerpunkte aus dem
Objekt aus. Siehe Ausradieren
von Bildmaterial.
Mit dem Perspektivenraster
erstellen und rendern Sie
perspektivisch korrektes
Bildmaterial. Siehe
Wissenswertes zum
Perspektivenraster.
Mit dem Perspektivenauswahl-
Werkzeug fügen Sie dem
Perspektivenraster Objekte,
Text und Symbole hinzu,
verschieben Objekte in die
Perspektivenebene oder
parallel zu ihrer aktuellen
Ebene. Siehe Wissenswertes
zum Perspektivenraster.
.
Textwerkzeuggalerie
Illustrator bietet folgende Textwerkzeuge:
Mit dem Textwerkzeug (T)
erstellen Sie einzelne
Textzeichen und -rahmen und
geben Text ein bzw.
bearbeiten ihn. Siehe
Eingeben von Text in eine
Fläche.
Mit dem Flächentext-
Werkzeug wandeln Sie
geschlossene Pfade in
Textrahmen um und geben in
diesen Rahmen Text ein bzw.
bearbeiten ihn. Siehe
Eingeben von Text in eine
Fläche.
Mit dem Pfadtext-Werkzeug
wandeln Sie Pfade in
Textpfade um und geben auf
diesen Pfaden Text ein bzw.
bearbeiten ihn. Siehe Erstellen
von Pfadtext.
Mit dem Vertikaler-Text-
Werkzeug erstellen Sie
vertikale Textzeichen und
Textrahmen und geben
vertikalen Text ein bzw.
bearbeiten ihn. Siehe
Eingeben von Text in eine
Fläche.
Mit dem Vertikaler-
Flächentext-Werkzeug
wandeln Sie geschlossene
Pfade in vertikale Textrahmen
um und geben vertikalen Text
in diese Rahmen ein bzw.
bearbeiten ihn. Siehe
Eingeben von Text in eine
Fläche.
Mit dem Vertikaler-Pfadtext-
Werkzeug wandeln Sie Pfade
in vertikale Textpfade um und
geben Text auf diesen Pfaden
ein bzw. bearbeiten ihn. Siehe
Erstellen von Pfadtext.
Malwerkzeuggalerie
Illustrator bietet folgende Malwerkzeuge:
Nach oben
Mit dem Pinsel-Werkzeug (B)
zeichnen Sie Freihandlinien
und kalligrafische Linien sowie
Bild-, Muster- und
Borstenpinselkonturen auf
Pfaden. Siehe Gleichzeitiges
Zeichnen von Pfaden und
Anwenden von Pinselkonturen.
Mit dem Gitter-Werkzeug (U)
erstellen und bearbeiten Sie
Gitter und Gitterhüllen. Siehe
Erstellen von Gitterobjekten.
Mit dem Verlauf-Werkzeug (G)
werden die Anfangs- und
Endpunkte sowie der Winkel
von Verläufen in Objekten
angepasst oder es wird ein
Verlauf auf Objekte
angewendet. Siehe: Anwenden
eines Verlaufs auf ein Objekt.
Mit dem Pipette-Werkzeug (I)
übertragen Sie Farbe, Text
und Aussehen-Attribute sowie
Effekte aus Objekten auf
andere Objekte. Siehe
Kopieren von Aussehen-
Attributen mit dem Pipette-
Werkzeug.
Mit dem Interaktiv-malen-
Werkzeug (K) malen Sie
Teilflächen und Kanten von
interaktiven Malgruppen mit
den aktuellen Grafikattributen.
Siehe Malen mit dem
Interaktiv-malen-Werkzeug.
Mit dem Interaktiv-malen-
Auswahlwerkzeug (Umschalt +
L) wählen Sie Flächen und
Kanten innerhalb von
interaktiven Malgruppen aus.
Siehe Auswählen von
Elementen in interaktiven
Malgruppen
Mit dem Messwerkzeug
messen Sie den Abstand
zwischen zwei Punkten. Siehe
Messen des Abstands
zwischen Objekten.
Mit dem
Tropfenpinselwerkzeug
(Umschalt + B) können Sie
Pfade zeichnen, die sich
automatisch umwandeln, und
Kalligrafiepinselpfade mit
derselben Farbe und
benachbarter Stapelreihenfolge
zusammenfügen. Siehe
Zeichnen und Zusammenfügen
von Pfaden mit dem
Tropfenpinselwerkzeug.
Formänderungswerkzeuggalerie
Illustrator bietet folgende Werkzeuge zum Ändern von Objektformen:
Mit dem Drehen-Werkzeug (R)
drehen Sie Objekte um einen
festen Punkt. Siehe Drehen
von Objekten.
Mit dem Spiegeln-Werkzeug
(O) spiegeln Sie Objekte
entlang einer festen Achse.
Siehe Spiegeln von Objekten
Mit dem Skalieren-Werkzeug
(S) skalieren Sie Objekte um
einen festen Punkt. Siehe
Skalieren von Objekten.
Mit dem Verbiegen-Werkzeug
verbiegen Sie Objekte um
einen festen Punkt. Siehe
Verbiegen von Objekten mit
dem Verbiegen-Werkzeug.
Nach oben
Mit dem Form-ändern-
Werkzeug können Sie unter
Beibehaltung der Pfaddetails
ausgewählte Ankerpunkte
anpassen. Siehe: Strecken
von Teilen eines Pfades, ohne
seine Grundform zu
verändern.
Mit dem Frei-transformieren-
Werkzeug (E) skalieren,
drehen oder neigen Sie eine
Auswahl.
Mit dem Angleichen-Werkzeug
(W) erstellen Sie eine Reihe
von Objekten als Angleichung
von Farben und Formen
mehrerer Objekte.
SieheErstellen von
Angleichungen.
Mit dem Breitenwerkzeug
(Umschalt+W) erstellen Sie
eine Kontur mit variabler
Breite. Siehe Verwenden des
Breitenwerkzeugs.
Mit dem Verkrümmen-
Werkzeug (Umschalttaste + R)
formen Sie Objekte mit der
Cursorbewegung (wie beim
Formen von Ton). Siehe
Verzerren von Objekten mit
einem Verflüssigen-Werkzeug.
Mit dem Strudel-Werkzeug
verzerren Sie ein Objekt
strudelförmig. Siehe Verzerren
von Objekten mit einem
Verflüssigen-Werkzeug.
Das Zusammenziehen-
Werkzeug zieht ein Objekt
durch Verschieben von
Steuerpunkten zum Zeiger hin
zusammen. Siehe Verzerren
von Objekten mit einem
Verflüssigen-Werkzeug.
Das Aufblasen-Werkzeug bläst
ein Objekt durch Verschieben
von Steuerpunkten vom Zeiger
weg auf. Siehe Verzerren von
Objekten mit einem
Verflüssigen-Werkzeug.
Mit dem Ausbuchten-
Werkzeug fügen Sie dem
Umriss eines Objekts zufällige
Kurvendetails hinzu. Siehe
Verzerren von Objekten mit
einem Verflüssigen-Werkzeug.
Mit dem Kristallisieren-
Werkzeug fügen Sie dem
Umriss eines Objekts zufällige
kristallförmige Spitzen hinzu.
Siehe Verzerren von Objekten
mit einem Verflüssigen-
Werkzeug.
Mit dem Zerknittern-Werkzeug
fügen Sie dem Umriss eines
Objekts knitterähnliche Details
hinzu. Siehe Verzerren von
Objekten mit einem
Verflüssigen-Werkzeug.
Mit dem
Formerstellungswerkzeug
fügen Sie einfache Formen
zusammen, um
benutzerdefinierte, komplexe
Formen zu erstellen. Siehe
Erstellen neuer Formen mit
dem
Formerstellungswerkzeug.
Symbolgestaltungswerkzeuggalerie
Mit den Symbol-Werkzeugen können Sie Gruppen von Symbolinstanzen, die so genannten Symbolsätze, erstellen und bearbeiten. Zum Erstellen
eines Symbolsatzes verwenden Sie das Symbol-aufsprühen-Werkzeug. Mit den anderen Symbol-Werkzeugen können Sie Dichte, Farbe, Position,
Größe, Drehung, Transparenz und Gestaltung der Instanzen des Satzes ändern.
Mit dem Symbol-aufsprühen-
Werkzeug (Umschalttaste + S)
fügen Sie mehrere
Symbolinstanzen als einen
Satz auf der Zeichenfläche
ein. SieheErstellen von
Symbolsätzen.
Das Symbol-verschieben-
Werkzeug verschiebt
Symbolinstanzen und ändert
die Stapelreihenfolge. Siehe
Ändern der Stapelreihenfolge
von Symbolinstanzen in einem
Satz
Mit dem Symbol-stauchen-
Werkzeug schieben Sie
Symbolinstanzen enger
zusammen oder weiter
auseinander. Siehe
Zusammenziehen oder
Auseinanderschieben von
Mit dem Symbol-skalieren-
Werkzeug ändern Sie die
Größe von Symbolinstanzen.
Siehe Skalieren von
Symbolinstanzen.
Nach oben
Symbolinstanzen.
Mit dem Symbol-drehen-
Werkzeug drehen Sie
Symbolinstanzen. Siehe
Drehen von Symbolinstanzen.
Mit dem Symbol-färben-
Werkzeug färben Sie
Symbolinstanzen. Siehe
Färben von Symbolinstanzen.
Mit dem Symbol-transparent-
gestalten-Werkzeug gestalten
Sie Symbolinstanzen
transparent. Siehe Anpassen
der Transparenz von
Symbolinstanzen
Mit dem Symbol-gestalten-
Werkzeug wenden Sie den
ausgewählten Stil auf
Symbolinstanzen an. Siehe
Anwenden von Grafikstilen auf
Symbolinstanzen
Diagrammwerkzeuggalerie
In Illustrator können Sie zwischen neun unterschiedlichen Diagramm-Werkzeugen und entsprechenden Diagrammarten wählen. Welche
Diagrammart Sie wählen, hängt davon ab, welche Informationen Sie darstellen möchten. Siehe Erstellen eines Diagramms.
Mit dem Vertikales-
Balkendiagramm-Werkzeug
(J) können Sie Diagramme
erstellen, mit denen Werte
anhand von vertikalen Balken
verglichen werden.
Mit dem Gestapeltes-
vertikales-Balkendiagramm-
Werkzeug werden Diagramme
erstellt, die vertikalen
Balkendiagrammen ähnlich
sind, allerdings werden die
Spalten nicht nebeneinander,
sondern aufeinander gestapelt
dargestellt. Diese Diagrammart
eignet sich zur Darstellung der
Beziehung einzelner Teile zu
einem Ganzen.
Mit dem Horizontales-
Balkendiagramm-Werkzeug
erstellen Sie Diagramme, die
vertikalen Balkendiagrammen
ähnlich sind, allerdings werden
die Balken nicht vertikal,
sondern horizontal dargestellt.
Mit dem Gestapeltes-
horizontales-Balkendiagramm-
Werkzeug erstellen Sie
Diagramme, die gestapelten
vertikalen Balkendiagrammen
ähnlich sind, allerdings werden
die Balken nicht vertikal,
sondern horizontal gestapelt.
Mit dem Liniendiagramm-
Werkzeug werden Diagramme
erstellt, die Wertsätze anhand
von Punkten darstellen und die
Punkte jedes Wertsatzes
durch eine Linie verbinden.
Diese Diagrammart wird häufig
verwendet, um den Trend von
Datenreihen über einen
Zeitraum darzustellen.
Mit dem Flächendiagramm-
Werkzeug erstellen Sie
Diagramme, die
Liniendiagrammen ähnlich sind
und Gesamtwerte sowie
Wertänderungen hervorheben.
Mit dem Streudiagramm-
Werkzeug erstellen Sie
Diagramme, bei denen
Datenpunkte als
Koordinatenpaare entlang der
x- und y-Achse gezeichnet
werden. In Streudiagrammen
lassen sich Regelmäßigkeiten
oder Tendenzen bei Daten gut
erkennen. Sie können
außerdem auf eine eventuelle
Wechselwirkung zwischen den
Variablen hinweisen.
Mit dem Kreisdiagramm-
Werkzeug erstellen Sie
Kreisdiagramme, in denen
Kreissegmente die relativen
Prozentwerte angeben.
Nach oben
Mit dem Netzdiagramm-
Werkzeug erstellen Sie
Diagramme, in denen
Wertsätze zu bestimmten
Zeitpunkten oder in
bestimmten Kategorien in
einem kreisförmigen Format
verglichen werden. Diese
Diagrammart wird auch als
Radardiagramm bezeichnet.
Verschieben- und Zoomwerkzeuggalerie
Illustrator bietet folgende Werkzeuge zum Bewegen und zur Steuerung innerhalb der Zeichenfläche:
Mit dem Handwerkzeug (H) verschieben
Sie die Illustrator-Zeichenfläche innerhalb
des Zeichenfensters.
Mit dem Druckaufteilungswerkzeug
passen Sie das Seitenraster an, um
festzulegen, wo das Bildmaterial auf der
gedruckten Seite angezeigt wird.
Mit dem Zoomwerkzeug (Z) vergrößern
und verkleinern Sie die Darstellungsgröße
im Zeichenfenster.
Verwandte Themen
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Werkzeuge
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Werkzeugbedienfeld – Übersicht
Auswählen eines Werkzeugs
Ändern der Werkzeugzeiger
Werkzeugbedienfeld Übersicht
Wenn Sie das Programm zum ersten Mal starten, wird links auf dem Bildschirm das Werkzeugbedienfeld angezeigt. Sie können das
Werkzeugbedienfeld durch Ziehen der Titelleiste verschieben. Sie können das Werkzeugbedienfeld auch ein- bzw. ausblenden, indem Sie
„Fenster“ > „Werkzeuge“ wählen.
Mit den Werkzeugen im Werkzeugbedienfeld lassen sich in Illustrator Objekte erstellen, auswählen und verändern. Bei einigen Werkzeugen stehen
Optionen zur Verfügung, die angezeigt werden, wenn Sie auf das Werkzeug doppelklicken. Dazu gehören u. a. Werkzeuge zum Arbeiten mit Text
sowie Werkzeuge zum Auswählen, Malen, Zeichnen, Erfassen, Bearbeiten und Verschieben von Bildern.
Einige Werkzeuge lassen sich so erweitern, dass darunter verborgene Werkzeuge angezeigt werden. Durch ein kleines Dreieck rechts unten am
Werkzeugsymbol wird angezeigt, dass weitere, verborgene Werkzeuge vorhanden sind. Wenn Sie den Mauszeiger über ein Werkzeug halten, wird
der Name dieses Werkzeugs eingeblendet.
Sie können den Zeichnungsmodus auch mit dem Werkzeugbedienfeld von „Normal zeichnen“ in „Dahinter zeichnen“ oder „Innen zeichnen“ ändern.
Werkzeugbedienfeld – Übersicht
Anzeigen verborgener Werkzeuge
Halten Sie über dem sichtbaren Werkzeug die Maustaste gedrückt.
Nach oben
Nach oben
Anzeigen von Werkzeugoptionen
Doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf ein Werkzeug.
Verschieben des Werkzeugbedienfelds
Ziehen Sie die Titelleiste.
Anzeigen des Werkzeugbedienfelds als doppelt gestapelt oder in einer Spalte
Klicken Sie auf den Doppelpfeil in der Titelleiste, um zwischen der doppelt gestapelten Ansicht oder der Anzeige in einer Spalte für das
Werkzeugbedienfeld umzuschalten.
Ausblenden des Werkzeugbedienfelds
Wählen Sie „Fenster“ > „Werkzeuge“.
Ablösen verborgener Werkzeuge in einem separaten Bedienfeld
Ziehen Sie den Zeiger über den Pfeil am Ende des ausgeblendeten Werkzeugbedienfelds und lassen Sie die Maustaste los.
Schließen eines separaten Werkzeugbedienfelds
Klicken Sie in der Titelleiste des Bedienfelds auf die Schaltfläche „Schließen“. Die Werkzeuge werden wieder in das Werkzeugbedienfeld
eingebunden.
Auswählen eines Werkzeugs
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf ein Werkzeug. Wenn unten rechts am Werkzeug ein kleines Dreieck angezeigt wird,
halten Sie die Maustaste gedrückt, um die verborgenen Werkzeuge einzublenden, und klicken Sie dann auf das gewünschte
Werkzeug.
Klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf ein Werkzeug, um die verborgenen Werkzeuge zu
durchlaufen und auszuwählen.
Drücken Sie den Tastaturbefehl für das Werkzeug. Tastaturbefehle werden in den QuickInfos angezeigt. So können Sie z. B.
das Verschiebenwerkzeug auswählen, indem Sie die Taste „V“ drücken.
Wenn Sie QuickInfos ausblenden möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und deaktivieren Sie die Option „QuickInfo anzeigen“.
Verborgenes Werkzeug auswählen
A. Werkzeugbedienfeld B. Aktives Werkzeug C. Abgelöstes Bedienfeld mit verborgenen Werkzeugen D. Dreieck zur
Anzeige verborgener Werkzeuge E. Werkzeugname und Tastaturbefehl
Ändern der Werkzeugzeiger
In der Regel nimmt der Mauszeiger die Symbolform des ausgewählten Werkzeugs an. Jeder Zeiger hat einen anderen aktiven Punkt, an dem ein
Effekt oder eine Aktion beginnt. Bei den meisten Werkzeugen haben Sie die Möglichkeit, den Zeiger als Fadenkreuz darzustellen, bei dem der
Schnittpunkt der Linien genau über dem aktiven Punkt liegt. Sie können Bildmaterial mit feinen Details damit präziser bearbeiten.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und
aktivieren Sie die Option „Fadenkreuzzeiger verwenden“. Sie können auch die Feststelltaste auf der Tastatur drücken.
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Verwenden mehrerer Zeichenflächen
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Zeichenflächenoptionen
Zeichenflächenbedienfeld
Erstellen einer Zeichenfläche
Löschen einer Zeichenfläche
Auswählen und Anzeigen von Zeichenflächen
Bearbeiten von Zeichenflächen
Verschieben einer Zeichenfläche
Ändern der Zeichenflächenreihenfolge
Neuanordnen von Zeichenflächen
Anpassen von Zeichenflächennamen
Auswählen eines Ursprungspunkts aus 9 möglichen Punkten
Anzeigen von Zeichenflächenlinealen, Mittenmarke, Fadenkreuzen oder anzeigekompatiblen Bereichen
Zeichenflächenoptionen
Öffnen Sie das Dialogfeld „Zeichenflächenoptionen“, indem Sie auf das Zeichenflächen-Werkzeug doppelklicken. Wahlweise können Sie auch
einmal auf das Zeichenflächen-Werkzeug und dann im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Zeichenflächenoptionen“
klicken.
Vorgabe Legt die Abmessungen der Zeichenfläche fest. Mit den Vorgaben wird das Pixel-Seitenverhältnis des Videolineals dem angegebenen
Ausgabetyp entsprechend eingestellt.
Breite und Höhe Legt die Größe der Zeichenfläche fest.
Ausrichtung Legt die Hoch- oder Querformatausrichtung fest.
Proportionen beibehalten Sorgt dafür, dass das Seitenverhältnis der Zeichenfläche bei manuellen Größenänderungen beibehalten wird.
Position X: und Y: Legt die Position der Zeichenfläche anhand der Arbeitsbereichlineale in Illustrator fest. Wenn Sie diese Lineale anzeigen
möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Lineale einblenden“.
Mittenmarke einblenden Zeigt in der Mitte der Zeichenfläche einen Punkt an.
Fadenkreuz einblenden Zeigt auf jeder Seite der Zeichenfläche durch den Mittelpunkt verlaufende gekreuzte Linien an.
Anzeigekompatible Bereiche einblenden Zeigt Hilfslinien an, die den sichtbaren Videobereich markieren. Alle Text- und Bildelemente, die für
Benutzer sichtbar sein sollen, müssen sich in den anzeigekompatiblen Bereichen befinden.
Pixel-Seitenverhältnis für Videolineal Legt das für die Videolineale verwendete Pixel-Seitenverhältnis fest.
Bereiche außerhalb der Zeichenfläche abblenden Bewirkt, dass bei aktiviertem Zeichenflächen-Werkzeug die Abschnitte außerhalb der
Zeichenfläche in einem dunkleren Farbton dargestellt werden als Abschnitte innerhalb der Zeichenfläche.
Beim Ziehen aktualisieren Hält den Bereich außerhalb der Zeichenfläche dunkler, während Sie die Zeichenflächengröße durch Ziehen ändern.
Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, wird der Außenbereich während der Größenänderung in derselben Farbe wie der Innenbereich der
Zeichenfläche angezeigt.
Zeichenflächen Zeigt die Anzahl der vorhandenen Zeichenflächen an.
Zeichenflächenbedienfeld
Im Zeichenflächenbedienfeld können Sie unter anderem folgende Operationen ausführen:
Zeichenflächen hinzufügen, neu anordnen und löschen
Zeichenflächen in neuer Reihenfolge anordnen und neu nummerieren
Mehrere Zeichenflächen auswählen und durch diese Zeichenflächen navigieren
Zeichenflächenoptionen festlegen, z. B. Vorgaben, Größe und relative Position
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Zeichenflächenbedienfeld
A. Nach-oben-Taste B. Nach-unten-Taste C. Neue Zeichenflächen hinzufügen D. Zeichenflächen löschen
Klicken Sie zum Öffnen des Zeichenflächenbedienfelds auf „Fenster“ > „Zeichenflächen“.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um Zeichenflächen hinzuzufügen:
Klicken Sie unten im Zeichenflächenbedienfeld auf die Schaltfläche „Neue Zeichenfläche“.
Wählen Sie im Menü des Zeichenflächenbedienfelds die Option „Neue Zeichenfläche“.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine oder mehrere Zeichenflächen zu löschen:
Markieren Sie die zu löschende Zeichenfläche. Wenn Sie mehrere Zeichenflächen löschen möchten, halten Sie die
Umschalttaste gedrückt und klicken auf die gewünschten Zeichenflächen, die im Zeichenflächenbedienfeld aufgelistet sind.
Klicken Sie dann unten im Zeichenflächenbedienfeld auf die Schaltfläche „Zeichenfläche löschen“ oder wählen Sie im
Menü des Zeichenflächenbedienfelds die Option „Löschen“. Um mehrere nicht zusammenhängende Zeichenflächen zu
löschen, drücken Sie die Strg-Taste (Windows) oder Befehlstaste (Mac OS) und klicken Sie dann im
Zeichenflächenbedienfeld auf die gewünschte Zeichenfläche.
Wählen Sie im Menü des Zeichenflächenbedienfelds die Option „Zeichenflächen neu anordnen“, um die Zeichenflächen im
Zeichenflächenbedienfeld zu sortieren. Die Reihenfolge der Zeichenflächen wird durch deren neue Anordnung jedoch nicht
geändert.
Führen Sie folgende Schritte aus, um die Zeichenfläche zu duplizieren:
Wählen Sie die Zeichenfläche aus, die Sie duplizieren möchten. Sie können Zeichenflächen auch duplizieren, indem Sie
eine oder mehrere Zeichenflächen im Zeichenflächenbedienfeld auf die Schaltfläche „Neue Zeichenfläche“ ziehen.
Wählen Sie im Menü des Zeichenflächenbedienfelds die Option „Zeichenflächen duplizieren“.
Wählen Sie im Menü des Zeichenflächenbedienfelds „Zeichenflächenoptionen“, um Zeichenflächenoptionen, wie Vorgaben,
Zeichenflächenposition und Anzeige, zurückzusetzen.
Ein Video über die Verwendung des Zeichenflächenbedienfelds finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5202_ai_de.
Erstellen einer Zeichenfläche
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie eine benutzerdefinierte Zeichenfläche erstellen möchten, wählen Sie das Zeichenflächen-Werkzeug aus und
ziehen Sie es im Arbeitsbereich, um Form, Größe und Position festzulegen.
Wenn Sie eine vorgegebene Zeichenfläche verwenden möchten, doppelklicken Sie auf das Zeichenflächen-Werkzeug,
wählen Sie im Dialogfeld „Zeichenflächenoptionen“ eine Vorgabe aus und klicken Sie auf „OK“. Ziehen Sie die
Zeichenfläche an die gewünschte Position.
Wenn Sie eine Zeichenfläche innerhalb einer aktiven Zeichenfläche erstellen möchten, ziehen Sie bei gedrückter
Umschalttaste mit dem Zeichenflächen-Werkzeug.
Wenn Sie eine bestehende Zeichenfläche duplizieren möchten, wählen Sie das Zeichenflächen-Werkzeug aus, klicken
dann auf die zu duplizierende Zeichenfläche und anschließend auf die Schaltfläche „Neue Zeichenfläche“
im
Steuerungsbedienfeld. Klicken Sie abschließend auf die Position, an der Sie die duplizierte Zeichenfläche platzieren
möchten. Zum Erstellen mehrerer Duplikate klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste so oft Sie möchten. Ziehen Sie alternativ
mit dem Zeichenflächen-Werkzeug bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) die Zeichenfläche, die Sie
duplizieren möchten, an eine neue Position.
Wenn Sie eine Zeichenfläche mit Inhalt duplizieren möchten, wählen Sie das Zeichenflächen-Werkzeug aus, klicken Sie
dann auf das Symbol „Bildmaterial mit Zeichenfläche verschieben/kopieren“
im Steuerungsbedienfeld, drücken die Alt-
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Nach oben
(Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und ziehen Sie dann.
Wenn das Bildmaterial einen Anschnitt enthalten soll, achten Sie darauf, dass das Bildmaterial ausreichend weit über das
Zeichenflächenrechteck hinausragt.
2. Um die Zeichenfläche zu bestätigen und den Modus zur Bearbeitung der Zeichenfläche zu beenden, klicken Sie im
Werkzeugbedienfeld auf ein anderes Werkzeug oder drücken die Esc-Taste.
Ein Video über die Verwendung mehrerer Zeichenflächen finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5202_ai_de.
Löschen einer Zeichenfläche
Klicken Sie auf die Zeichenfläche und drücken Sie die Entf-Taste, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Löschen“ oder klicken Sie rechts
oben in der Zeichenfläche auf das Symbol „Löschen“
. Es muss immer mindestens eine Zeichenfläche in einem Dokument enthalten sein.
Auswählen und Anzeigen von Zeichenflächen
1. Wählen Sie das Zeichenflächen-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf eine Zeichenfläche, um sie zu aktivieren. (Wenn Sie mit einem anderen Werkzeug auf eine Zeichenfläche
klicken oder darüber zeichnen, wird das Zeichenflächen-Werkzeug ebenfalls aktiviert.) Wenn sich Zeichenflächen
überlappen, wird die Zeichenfläche aktiviert, deren linke Kante sich der angeklickten Stelle am nächsten befindet.
Wenn Sie zwischen Zeichenflächen wechseln möchten, drücken Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und
eine Pfeiltaste.
Wenn Sie Zeichenflächen samt Inhalt als Umrisse anzeigen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und
wählen Sie „Pfade“. Wenn Sie das Bildmaterial wieder einblenden möchten, klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste
darauf und wählen Sie „Vorschau“.
Bearbeiten von Zeichenflächen
Zwar können Sie für das Dokument mehrere Zeichenflächen erstellen, aber es kann nur jeweils eine Zeichenfläche aktiv sein. Wenn Sie mehrere
Zeichenflächen erstellt haben, können Sie alle Zeichenflächen durch Auswählen des Zeichenflächen-Werkzeugs anzeigen. Jede Zeichenfläche
erhält eine eindeutige Nummer, sodass eine Zuordnung problemlos möglich ist. Sie können eine Zeichenfläche jederzeit bearbeiten oder löschen
und bei jedem Druck- bzw. Exportvorgang andere Zeichenflächen festlegen.
1. Wählen Sie das Zeichenflächen-Werkzeug
aus und klicken Sie, um eine Zeichenfläche auszuwählen.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie die Größe der Zeichenfläche ändern möchten, positionieren Sie den Zeiger über einer Kante oder Ecke, bis er
die Form eines Doppelpfeils annimmt, und passen die Zeichenfläche durch Ziehen an. Wahlweise können Sie auch im
Steuerungsbedienfeld neue Breiten- und Höhenwerte eingeben.
Wenn Sie die Ausrichtung der Zeichenfläche ändern möchten, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche
„Hochformat“ oder „Querformat“.
Wenn Sie zwischen Zeichenflächen wechseln möchten, drücken Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und
eine Pfeiltaste.
Wenn Sie Zeichenflächen samt Inhalt als Umrisse anzeigen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und
wählen Sie „Pfade“. Wenn Sie das Bildmaterial wieder einblenden möchten, klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste
darauf und wählen Sie „Vorschau“.
Verschieben einer Zeichenfläche
1. Wählen Sie das Zeichenflächen-Werkzeug aus und klicken Sie, um eine Zeichenfläche auszuwählen.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie die Zeichenfläche samt Inhalt verschieben möchten, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf das Symbol
„Bildmaterial mit Zeichenfläche verschieben/kopieren“
, um diese Funktion zu aktivieren. Positionieren Sie dann den
Mauszeiger auf der Zeichenfläche und ziehen Sie. Wahlweise können Sie auch im Steuerungsbedienfeld neue Werte für
„X“ und „Y“ eingeben.
Wenn Sie die Zeichenfläche ohne Inhalt verschieben möchten, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf das Symbol
„Bildmaterial mit Zeichenfläche verschieben/kopieren“, um diese Funktion zu deaktivieren. Positionieren Sie dann den
Mauszeiger auf der Zeichenfläche und ziehen Sie. Wahlweise können Sie auch im Steuerungsbedienfeld neue Werte für
„X“ und „Y“ eingeben.
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Ändern der Zeichenflächenreihenfolge
Klicken Sie unten im Zeichenflächenbedienfeld auf die Nach-oben- bzw. Nach-unten-Taste, um die Reihenfolge der Zeichenflächen zu ändern. Die
neue Reihenfolge der Zeichenflächen im Zeichenflächenbedienfeld hat jedoch keinen Einfluss auf die Anordnung der Zeichenflächen im
Arbeitsbereich.
Neuanordnen von Zeichenflächen
Wenn Sie alle Zeichenflächen in die Ansicht einpassen möchten, können Sie sie mit den Optionen „Raster nach Zeile“, „Raster nach Spalte“, „Nach
Zeile anordnen“ und „Nach Spalte anordnen“ neu anordnen.
Führen Sie folgende Schritte aus, um die Zeichenfläche neu anzuordnen:
1. Klicken Sie im Menü des Zeichenflächenbedienfelds auf „Zeichenfläche neu anordnen“.
2. Legen Sie im Dialogfeld „Zeichenflächen neu anordnen“ das Layout fest. Dabei stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Raster nach Zeile Ordnet mehrere Zeichenflächen in der festgelegten Anzahl von Zeilen an. Geben Sie im Feld „Zeilen“ die
gewünschte Zeilenanzahl an. Die Standardeinstellung erzeugt die gleichmäßigste Anordnung, die mit der festgelegten Anzahl
von Zeichenflächen möglich ist.
Raster nach Spalte Ordnet mehrere Zeichenflächen in der festgelegten Anzahl von Spalten an. Wählen Sie im Menü
„Spalten“ die Anzahl von Spalten. Die Standardeinstellung erzeugt die gleichmäßigste Anordnung, die mit der festgelegten
Anzahl von Zeichenflächen möglich ist.
Nach Zeile anordnen Ordnet alle Zeichenflächen in einer einzelnen Zeile an.
Nach Spalte anordnen Ordnet alle Zeichenflächen in einer einzelnen Spalte an.
Ändern in Layout von rechts nach links/Ändern in Layout von links nach rechts Ordnet die Zeichenflächen von links
nach rechts bzw. von rechts nach links sortiert an. Zeichenflächen werden standardmäßig von links nach rechts angeordnet.
Hinweis: Wenn Sie die Option „Ändern in Layout von rechts nach links“ auswählen, ändern sich die Optionen „Raster nach
Zeile“ und „Raster nach Spalte“ in „Raster nach Zeile (von rechts nach links)“ und „Raster nach Spalte (von rechts nach
links)“.
3. Geben Sie den Abstand zwischen den Zeichenflächen an. Die Einstellung wirkt sich sowohl auf den horizontalen als auch auf
den vertikalen Abstand aus.
4. Wählen Sie die Option „Bildmaterial mit Zeichenfläche verschieben“ aus, damit das Bildmaterial entsprechend verschoben
wird, sobald sich die Position der Zeichenfläche ändert.
Außerdem bewirkt diese Option, dass eine Zeichenfläche innerhalb einer anderen Zeichenfläche wie ein Schnittbereich behandelt wird und die
Zeichenfläche zusammen mit der anderen Zeichenfläche verschoben wird, in der sie sich befindet.
Anpassen von Zeichenflächennamen
Es ist jetzt möglich, jeder Zeichenfläche im Bearbeitungsmodus einen benutzerdefinierten Name zu geben.
Führen Sie folgende Schritte aus, um einer Zeichenfläche einen benutzerdefinierten Namen zuzuordnen:
1. Wählen Sie zum Bearbeiten der Zeichenfläche das Zeichenflächen-Werkzeug aus.
2. Wählen Sie nun die Zeichenfläche aus und geben Sie im Feld „Name“ des Zeichenflächenbedienfelds den gewünschten
Namen ein.
Sie können stattdessen auch im Feld „Name“ des Dialogfelds „Zeichenflächenoptionen“ einen benutzerdefinierten Namen
angeben. Klicken Sie zum Öffnen dieses Dialogfelds im Menü des Zeichenflächenbedienfelds auf „Zeichenflächenoptionen“.
Klicken Sie auf „OK“, um den neuen Namen für die ausgewählte Zeichenfläche zu bestätigen.
Der neue Name wird oben links in der Zeichenfläche angezeigt. Der benutzerdefinierte Name wird auch im Feld „Zeichenflächennavigation“ sowie
in der Dropdown-Liste neben dem Statusbereich des Dokuments angezeigt.
Wenn Sie einer Zeichenfläche einen benutzerdefinierten Namen zugewiesen haben, wird dieser Name beim Speichern zeichenflächenspezifischer
Dateien in allen Formaten dem jeweiligen Dateinamen als Suffix hinzugefügt.
Geben Sie im Steuerungsbedienfeld einen benutzerdefinierten Namen für eine Zeichenfläche ein.
Hinweis: Wenn Sie den Standardnamen wiederherstellen möchten, löschen Sie im Steuerungsbedienfeld im Feld „Name“ den Namen der
Zeichenfläche.
Auswählen eines Ursprungspunkts aus 9 möglichen Punkten
Nach oben
Wenn Sie Ursprungspunkte für Zeichenflächen festlegen möchten, verwenden Sie das Dialogfeld „Zeichenflächenoptionen“ oder die
Zeichenflächenoptionen im Steuerungsbedienfeld.
Mit dieser Option kann eine Ecke oder die Mitte einer Zeichenfläche als Ursprungspunkt für Größenänderungen verwendet werden.
Anzeigen von Zeichenflächenlinealen, Mittenmarke, Fadenkreuzen oder anzeigekompatiblen
Bereichen
Sie können bei Bedarf eine Mittenmarke, Fadenkreuze, Marken für anzeigekompatible Bereiche und Lineale um die Zeichenfläche herum
einblenden. Lineale sind hilfreich bei der Arbeit mit Bildmaterial, das als Video exportiert werden soll. Die Zahlen auf den Linealen stehen für
gerätespezifische Pixel, unabhängig von der Maßeinheit, die in den Voreinstellungen festgelegt wurde. Das standardmäßige Pixel-Seitenverhältnis
für Videolineale in Illustrator beträgt 1,0 (bei quadratischen Pixeln). Je nach der im Dialogfeld „Zeichenflächenoptionen“ bzw. im Dialogfeld „Neues
Dokument“ gewählten Vorgabe wird dieser Standardwert geändert.
Wenn Sie nicht quadratische Pixel verwenden, sind mit den Linealen einfachere gerätespezifische Pixelberechnungen möglich. Beispiel: Wenn Sie
in Illustrator eine Zeichenfläche der Größe 100 x 100 Punkt festlegen und vor dem Exportieren der Datei für das Format „NTSC DV Breitwand“ die
exakte Größe in geräteabhängigen Pixeln ermitteln möchten, können Sie das Videolineal in Illustrator auf ein Pixel-Seitenverhältnis von 1,2 (für
breite Pixel) einstellen. Das Lineal zeigt die Zeichenfläche dann der Änderung entsprechend als 83 x 100 Gerätepixel an (100/1,2 = 83,333).
Zeichenfläche mit Linealen
Einblenden von Mittenmarke, Fadenkreuz und anzeigekompatiblen Bereichen
Die Mittenmarke, das Fadenkreuz und die anzeigekompatiblen Bereiche sind Videoeigenschaften, die Ihnen beim Erstellen von Videos mit
Creative Suite-Produkten helfen. So zeigen Sie diese Eigenschaften an:
1. Doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Zeichenflächen-Werkzeug . Wahlweise können Sie auch bei aktiviertem
Zeichenflächen-Werkzeug im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Zeichenflächenoptionen“ klicken.
2. Wählen Sie im Abschnitt „Anzeige“ die Elemente, die in den Zeichenflächen angezeigt werden sollen.
Hinweis: Sie können außerdem den Mittelpunkt festlegen oder entfernen, indem Sie im Steuerungsbedienfeld auf das
Symbol „Mittenmarke einblenden“
klicken.
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Anzeigen von Bildmaterial
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Festlegen der Dokumentformat-Einstellungen
Wissenswertes zur Druckaufteilung
Ein- oder Auszoomen
Ändern des Ansichtsbereichs
Navigatorbedienfeld – Übersicht
Anzeigen von Bildmaterial als Pfade
Verwenden mehrerer Fenster und Ansichten
Anzeigen einer Vorschau von Bildmaterial im endgültigen Ausgabemedium
Festlegen der Dokumentformat-Einstellungen
Sie können jederzeit Änderungen an den standardmäßigen Dokumentformat-Einstellungen für Maßeinheiten, Transparenzrasteranzeige,
Hintergrundfarbe, an Texteinstellungen wie Sprache, Anführungszeichenstil, Größe von hoch- oder tiefgestelltem Text, Beschnittzugaben und an
der Exportierbarkeit vornehmen. Über die Schaltfläche „Zeichenflächen bearbeiten“ wird das Dialogfeld geschlossen und das Zeichenflächen-
Werkzeug aktiviert.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“ oder klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Dokument
einrichten“. (Diese Schaltfläche ist nur sichtbar, wenn kein Element ausgewählt ist.)
2. Wählen Sie die gewünschten Optionen aus.
3. Wenn Sie Zeichenflächen bearbeiten möchten (z. B. um die Ausrichtung von Hochformat in Querformat zu ändern), klicken
Sie auf „Zeichenflächen bearbeiten“, um in den Bearbeitungsmodus zu wechseln.
Die Option „Farbiges Papier simulieren“ ist nützlich, wenn Sie ein Dokument auf farbigem Papier drucken möchten.
Zeichnen Sie z. B. ein blaues Objekt auf gelbem Hintergrund, so erscheint das Objekt grün. Die Simulation erfolgt nur,
wenn das Transparenzraster ausgeblendet ist.
Wissenswertes zur Druckaufteilung
Standardmäßig druckt Illustrator jede Zeichenfläche auf ein einzelnes Blatt Papier. Wenn das Bildmaterial größer ist als das im Drucker verfügbare
Seitenformat, können Sie jedoch auch auf mehrere Seiten drucken.
Wenn eine Zeichenfläche entsprechend der bei einem Drucker verfügbaren Seitengröße in Abschnitte gegliedert wird, spricht man von einer
Aufteilung. Im Dialogfeld „Drucken“ können Sie im Abschnitt „Allgemein“ eine Option für die Seitenaufteilung auswählen. Wenn Sie die
Seitenbegrenzungen auf der Zeichenfläche sehen möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Druckaufteilung einblenden“.
Zeichenfläche mit Aufteilung in mehrere Seiten
Wenn Sie die Zeichenfläche in mehrere Seiten unterteilen, werden diese von links nach rechts und von oben nach unten durchnummeriert. Die
erste Seite ist Seite 1. Die Seitenzahlen werden nur zur Orientierung auf dem Bildschirm angezeigt und nicht gedruckt. Über die Seitenzahlen
können Sie wählen, welche Seiten in der Datei ausgedruckt werden sollen.
Ein- oder Auszoomen
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Nach oben
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Es gibt mehrere Möglichkeiten, Bildmaterial zu vergrößern und zu verkleinern.
Wählen Sie das Zoomwerkzeug aus. Der Zeiger wird zu einer Lupe mit einem Pluszeichen in der Mitte. Klicken Sie in die
Mitte des Bereichs, den Sie vergrößern möchten, oder halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
gedrückt und klicken Sie in die Mitte des Bereichs, den Sie verkleinern möchten. Bei jedem Klicken wird die Ansicht auf die
nächste voreingestellte Stufe verkleinert oder vergrößert.
Wählen Sie das Zoomwerkzeug aus und ziehen Sie ein gepunktetes Rechteck, das sogenannte Auswahlrechteck, um den
Bereich, den Sie vergrößern möchten. Wenn das Auswahlrechteck im Bildmaterial bewegt werden soll, halten Sie die Leertaste
gedrückt und ziehen Sie das Auswahlrechteck auf eine neue Position.
Wählen Sie „Ansicht“ > „Einzoomen“ oder „Ansicht“ > „Auszoomen“. Bei jedem Klicken wird die Ansicht auf die nächste
voreingestellte Stufe vergrößert bzw. verkleinert.
Stellen Sie links unten im Hauptfenster oder im Navigatorbedienfeld den Zoomfaktor ein.
Soll eine Datei in Originalgröße angezeigt werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Originalgröße“ oder doppelklicken Sie auf das
Zoomwerkzeug.
Um das Fenster mit der ausgewählten Zeichenfläche zu füllen, wählen Sie „Ansicht“ > „Zeichenfläche in Fenster einpassen“
oder doppelklicken Sie auf das Handwerkzeug.
Um alles im Fenster anzuzeigen, wählen Sie „Ansicht“ > „Alles in Fenster einpassen“.
Ändern des Ansichtsbereichs
Sie können einen anderen Bereich der Zeichenfläche anzeigen, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Wählen Sie „Ansicht“ > „Originalgröße“, um alle Zeichenflächen in Originalgröße anzuzeigen.
Wählen Sie „Ansicht“ > „Alles in Fenster einpassen“, um auszuzoomen, sodass alle Zeichenflächen im Fenster sichtbar sind.
Wählen Sie „Ansicht“ > „Zeichenfläche in Fenster einpassen“, um auf die aktive Zeichenflächen einzuzoomen.
Klicken Sie im Navigatorbedienfeld auf den Bereich der Miniaturansicht, den Sie im Zeichenfenster anzeigen möchten.
Alternativ können Sie den Vorschaubereich (das farbige Rechteck) an eine andere Position der Miniaturansicht ziehen.
Wählen Sie das Handwerkzeug aus und ziehen Sie es in die Richtung, in die Sie das Bildmaterial verschieben möchten.
Navigatorbedienfeld Übersicht
Über die Miniaturansicht im Navigatorbedienfeld („Fenster“ > „Navigator“) können Sie Bildmaterial schnell in einer anderen Ansicht anzeigen. Das
farbige Rechteck im Navigator (der sogenannte Vorschaubereich) entspricht dem aktuell angezeigten Bereich im Zeichenfenster.
Navigatorbedienfeld
A. Miniaturansicht des Bildmaterials B. Bedienfeldmenü- Schaltfläche C. Zoomfeld D. Schaltfläche „Auszoomen“ E. Vorschaubereich F.
Zoom-Regler G. Schaltfläche „Einzoomen“
Sie haben die folgenden Möglichkeiten zur Anpassung des Navigatorbedienfelds:
Wenn Sie im Navigatorbedienfeld Bildmaterial außerhalb der Grenzen der Zeichenfläche anzeigen möchten, deaktivieren Sie
im Bedienfeldmenü die Option „Nur Zeichenflächeninhalt anzeigen“.
Wenn Sie die Farbe für den Vorschaubereich ändern möchten, wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option
„Bedienfeldoptionen“. Wählen Sie im Menü „Farbe“ eine voreingestellte Farbe oder doppelklicken Sie auf das Farbfeld, um
eine benutzerdefinierte Farbe zu wählen.
Wenn gestrichelte Linien aus dem Dokument im Navigatorbedienfeld als durchgezogene Linien angezeigt werden sollen,
wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Bedienfeldoptionen“ und aktivieren Sie „Gestrichelte Linien als durchgezogene
Linien zeichnen“.
Anzeigen von Bildmaterial als Pfade
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Standardmäßig zeigt Adobe Illustrator Bildmaterial in der Vorschau in Farbe an. Sie haben jedoch die Möglichkeit, Bildmaterial so anzuzeigen,
dass nur die Konturen (auch als Pfade bezeichnet) sichtbar sind. Wenn Sie Bildmaterial ohne Grafikattribute anzeigen, wird der Bildschirm bei der
Arbeit mit komplexem Bildmaterial schneller aktualisiert.
In der Pfadansicht werden verknüpfte Dateien standardmäßig als Rahmen mit einem X angezeigt. Wenn Sie die Inhalte verknüpfter Dateien
anzeigen möchten, wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“ und dann „Bilder in Pfadansicht anzeigen“.
Soll das gesamte Bildmaterial in Form von Pfaden angezeigt werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Pfadansicht“. Wählen Sie
„Ansicht“ > „Vorschau“, um die Vorschau wieder in Farbe anzuzeigen.
Wenn Sie das gesamte Bildmaterial auf einer Ebene in Form von Pfaden anzeigen möchten, klicken Sie im Ebenenbedienfeld
bei gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf das Augensymbol für die Ebene. Klicken Sie erneut bei
gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS), um die Vorschau wieder in Farbe anzuzeigen. Bei aktivierter
Pfadansicht ist das Augensymbol innen hohl dargestellt
, in der Vorschauansicht ist die Mitte ausgefüllt .
Wenn Sie alle Elemente in nicht ausgewählten Ebenen als Pfade anzeigen möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt- und Strg-
Taste (Windows) bzw. Wahl- und Befehlstaste (Mac OS) auf das Augensymbol für die ausgewählte Ebene. Alternativ können
Sie im Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Andere Ebenen Pfadansicht“ aktivieren.
Sie können für alle Elemente wieder den Vorschaumodus einstellen, indem Sie im Menü des Ebenenbedienfelds die Option
„Alle Ebenen Vorschau“ wählen.
Verwenden mehrerer Fenster und Ansichten
Es können mehrere Fenster eines einzigen Dokuments gleichzeitig geöffnet sein. Für jedes Fenster können unterschiedliche Ansichtseinstellungen
vorgenommen werden. So eignet sich beispielsweise für Detailarbeiten eine Ansicht mit hoher Zoomstufe, für das Platzieren von Objekten auf der
Seite eine niedrigere Zoomstufe.
(Windows) Über das Menü „Fenster“ können Sie mehrere geöffnete Fenster nach Belieben anpassen. Die Option „Überlappend“ bewirkt, dass
Fenster von oben links nach unten rechts versetzt übereinander geschichtet werden. „Nebeneinander“ zeigt die Fenster Kante an Kante an. Mit
„Symbole anordnen“ werden im Programmfenster minimierte Fenster angezeigt.
Sie können nicht nur mehrere Fenster, sondern auch mehrere Ansichten erstellen. Pro Dokument können Sie bis zu 25 Ansichten erstellen und
speichern.
Zwischen Fenstern und Ansichten gibt es folgende Unterschiede:
Mehrere Ansichten werden zusammen mit dem Dokument gespeichert; für mehrere Fenster gilt dies nicht.
Mehrere Fenster können gleichzeitig angezeigt werden.
Mehrere Ansichten können nur dann gleichzeitig angezeigt werden, wenn mehrere Fenster geöffnet sind, in denen die Anzeige
erfolgen kann. Durch Ändern einer Ansicht wird das aktuelle Fenster verändert; es wird kein neues Fenster geöffnet.
Erstellen eines neuen Fensters
Wählen Sie „Fenster“ > „Neues Fenster“.
Erstellen einer neuen Ansicht
Richten Sie die Ansicht wie gewünscht ein. Wählen Sie dann „Ansicht“ > „Neue Ansicht“, geben Sie einen Namen für die neue Ansicht ein und
klicken Sie auf „OK“.
Umbenennen oder Löschen einer Ansicht
Wählen Sie „Ansicht“ > „Ansicht bearbeiten“.
Wechseln zwischen Ansichten
Wählen Sie im unteren Bereich des Menüs „Ansicht“ einen Ansichtsnamen aus.
Anzeigen einer Vorschau von Bildmaterial im endgültigen Ausgabemedium
Sie haben in Illustrator die folgenden Möglichkeiten, unter Berücksichtigung der geplanten Ausgabe auf einem Drucker, im Internet oder auf einem
Mobilgerät eine Vorschau bestimmter Aspekte des Bildmaterials anzuzeigen:
Überdruckenvorschaumodus („Ansicht“ > „Überdruckenvorschau“) Der Überdruckenvorschaumodus ist eine „Druckfarbenvorschau“, d. h. Sie
sehen, wie Füllmethoden, Transparenz und Überdrucken-Einstellungen bei der Farbseparationsausgabe ungefähr aussehen.
Separationenvorschaumodus („Fenster“ > „Separationenvorschau“) Zeigt eine Vorschau der Separationen im gedruckten Zustand an.
Pixelvorschaumodus („Ansicht“ > „Pixelvorschau“) Mit diesem Modus wird angezeigt, wie das Bildmaterial ungefähr aussieht, wenn es
gerastert in einem Webbrowser dargestellt wird.
Reduzierungsvorschaubedienfeld („Fenster“ > „Reduzierungsvorschau“) Hebt Bereiche des Bildmaterials hervor, in denen bestimmte
Kriterien für das Reduzieren beim Speichern oder Ausdrucken erfüllt sind.
Monitor-Proof Mit dieser Option wird angezeigt, wie die Farben eines Dokuments bei Ausgabe auf einem bestimmten Bildschirm oder
Ausgabegerät ungefähr aussehen.
Glätten Stellt Vektorobjekte auf dem Bildschirm geglättet dar und vermittelt so einen besseren Eindruck des Aussehens von auf einem
PostScript®-Drucker ausgegebenen Vektorgrafiken. Die Glättung ist sinnvoll, weil die Bildschirmauflösung relativ begrenzt ist, Vektorgrafiken aber
häufig mit hoher Auflösung gedruckt werden. Wenn die Glättung aktiviert werden soll, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“
(Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS), aktivieren Sie „Geglättetes Bildmaterial“ und klicken Sie auf „OK“.
Device Central („Datei“ > „Device Central“) Bietet eine Vorschau für die Dokumentdarstellung auf einem bestimmten Mobiltelefon bzw. einem
anderen Mobilgerät.
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Arbeiten mit ConnectNow
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Arbeiten mit ConnectNow
Arbeiten mit ConnectNow
Mit Adobe® ConnectNow steht Ihnen ein geschützter, persönlicher Online-Meetingraum zur Verfügung, in dem Sie via Web in Echtzeit mit
anderen konferieren und zusammenarbeiten können. ConnectNow bietet Ihnen die Möglichkeit, den auf Ihrem Bildschirm angezeigten Inhalt zu
präsentieren und zu kommentieren. Sie können außerdem Chat-Nachrichten versenden und über die integrierte Audiofunktion kommunizieren.
Auch das Senden von Live-Videos, das Freigeben von Dateien zur gemeinsamen Nutzung, das Aufzeichnen von Notizen zur Konferenz und das
Zugreifen auf die Computer anderer Teilnehmer ist möglich.
Der Zugang zu ConnectNow erfolgt direkt von der Benutzeroberfläche der Anwendung aus.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Meinen Bildschirm freigeben“.
2. Geben Sie im Dialogfeld Bei Adobe CS Live anmelden Ihre E-Mail-Adresse sowie das zugehörige Kennwort ein und klicken
Sie dann auf Anmelden. Wenn Sie keine Adobe-ID haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Erstellen einer Adobe-ID“.
3. Wenn Sie den auf Ihrem Bildschirm angezeigten Inhalt präsentieren möchten, klicken Sie in der Mitte des ConnectNow-
Anwendungsfensters auf die Schaltfläche Eigenen Bildschirm freigeben.
Eine umfassende Anleitung zum Gebrauch von ConnectNow finden Sie in der Adobe ConnectNow-Hilfe.
Einen Videolehrgang über die Verwendung von ConnectNow finden Sie hier: Using ConnectNow to share your screen (7:12). (Dieser Lehrgang
wird in Dreamweaver präsentiert.)
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Arbeitsbereich – Grundlagen
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Arbeitsbereich – Übersicht
Suchfeld für die Hilfe
Wissenswertes zu Bildschirmmodi
Die Statusleiste
Eingeben von Werten in Bedienfeldern und Dialogfeldern
Steuerungsbedienfeld – Übersicht
Arbeitsbereich Übersicht
Dokumente und Dateien werden mit Bedienfeldern, Symbolleisten und Fenstern erstellt und bearbeitet. Die Anordnung dieser Elemente wird als
Arbeitsbereich bezeichnet. Der Arbeitsbereich ist in den unterschiedlichen Anwendungen der Adobe® Creative Suite® 5 identisch aufgebaut, damit
Sie leicht zwischen den Programmen wechseln können. Sie haben auch die Möglichkeit, jede Anwendung an Ihre spezifische Arbeitsweise
anzupassen, indem Sie einen von mehreren vordefinierten Arbeitsbereichen wählen oder einen eigenen Arbeitsbereich erstellen.
Das standardmäßige Layout des Arbeitsbereichs variiert zwischen den verschiedenen Produkten, Sie können die Elemente jedoch überall auf
ähnliche Weise bearbeiten.
Standardarbeitsbereich in Illustrator
A. Dokumentfenster mit Registerkarten B. Anwendungsleiste C. Arbeitsbereich-Umschalter D. Bedienfeld-Titelleiste E.
Steuerungsbedienfeld F. Werkzeugbedienfeld G. Schaltfläche „Auf Symbole minimieren“ H. Vier Bedienfeldgruppen in vertikalem
Verankerungsbereich
Die Anwendungsleiste am oberen Rand enthält einen Arbeitsbereich-Umschalter, Menüs (nur Windows) sowie andere
Steuerelemente für das Programm. Bei bestimmten Programmen für Macintosh-Systeme können Sie die Anwendungsleiste
über das Menü „Fenster“ ein- und ausblenden.
Das Werkzeugbedienfeld enthält Werkzeuge zum Erstellen und Bearbeiten von Bildern, Grafiken, Seitenelementen usw.
Verwandte Werkzeuge sind gruppiert.
Im Steuerungsbedienfeld werden Optionen für das aktuell ausgewählte Werkzeug angezeigt. Im Steuerungsbedienfeld von
Illustrator werden Optionen für das aktuell ausgewählte Objekt angezeigt. (In Adobe Photoshop® wird das
Steuerungsbedienfeld auch als Optionsleiste bezeichnet. In Adobe Flash®, Adobe Dreamweaver® und Adobe Fireworks® wird
diese auch als Eigenschafteninspektor bezeichnet und zeigt die Eigenschaften des aktuell ausgewählten Elements an.)
Im Dokumentfenster sehen Sie die Datei, an der Sie gerade arbeiten. Dokumentfenster lassen sich in Form von Registerkarten
anordnen; in einigen Fällen ist auch das Gruppieren und Andocken möglich.
Bedienfelder helfen Ihnen beim Überwachen und Verändern Ihrer Arbeit. Beispiele dafür sind die Zeitleiste in Flash, das
Pinsel-Bedienfeld in Illustrator, das Ebenenbedienfeld in Adobe Photoshop® und das CSS-Stile-Bedienfeld in Dreamweaver.
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Bedienfelder können gruppiert, gestapelt und angedockt werden.
Der Anwendungsrahmen fasst alle Komponenten des Arbeitsbereichs in einem einzigen integrierten Fenster zusammen,
sodass die Anwendung als Einheit behandelt werden kann. Das Verschieben oder Ändern der Größe des
Anwendungsrahmens oder einer seiner Komponenten wirkt sich auf alle enthaltenen Komponenten aus, sodass diese niemals
überlappen. Die Bedienfelder werden auch dann nicht ausgeblendet, wenn Sie zu einer anderen Anwendung wechseln oder
versehentlich außerhalb der Anwendung klicken. Wenn Sie mit mehreren Anwendungen gleichzeitig arbeiten, können Sie sie
auf dem Bildschirm bzw. auf mehreren Monitoren nebeneinander anordnen.
Wenn Sie mit einem Mac arbeiten und die herkömmliche Oberfläche von Mac OS mit den flexiblen Fensterkomponenten
bevorzugen, können Sie den Anwendungsrahmen deaktivieren. Wählen Sie z. B. in Adobe Illustrator® „Fenster“ >
„Anwendungsrahmen“, um den Anwendungsrahmen zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. (In Flash ist der Anwendungsrahmen
für Mac dauerhaft aktiviert; bei Dreamweaver für Mac wird kein Anwendungsrahmen verwendet.)
Ein- und Ausblenden aller Bedienfelder
(Illustrator, Adobe InCopy®, Adobe InDesign®, Photoshop, Fireworks) Um alle Bedienfelder – auch Werkzeugbedienfeld
(Toolbox) und Steuerungsbedienfeld – aus- bzw. einzublenden, drücken Sie die Tabulatortaste.
(Illustrator, InCopy, InDesign, Photoshop) Um alle Bedienfelder – außer Werkzeugbedienfeld (Toolbox) und
Steuerungsbedienfeld – aus- oder einzublenden, drücken Sie Umschalt- + Tabulatortaste.
Sie können ausgeblendete Bedienfelder vorübergehend einblenden, wenn in den Voreinstellungen für die
Benutzeroberfläche die Option „Ausgeblendete Bedienfelder automatisch anzeigen“ aktiviert ist. In Illustrator ist die Option
immer aktiviert. Bewegen Sie den Mauszeiger an den Rand des Anwendungsfensters (Windows®) bzw. an den Rand des
Bildschirms (Mac OS®) und bewegen Sie ihn über den dann angezeigten Streifen.
(Flash, Dreamweaver, Fireworks) Drücken Sie F4, um alle Bedienfelder anzuzeigen oder auszublenden.
Anzeigen von Bedienfeldoptionen
Klicken Sie rechts oben im Bedienfeld auf das Menüsymbol .
Sie können ein Bedienfeldmenü auch öffnen, wenn das betreffende Bedienfeld minimiert ist.
In Photoshop können Sie die Schriftgröße des Textes in Bedienfeldern sowie in QuickInfos ändern. Wählen Sie in den Voreinstellungen für die
Benutzeroberfläche im Menü „UI-Schriftgrad“ eine Größe.
(Illustrator) Einstellen der Bedienfeldhelligkeit
Stellen Sie in den Voreinstellungen für die Benutzeroberfläche den Helligkeitsregler ein. Diese Einstellung gilt für alle Bedienfelder, auch für das
Steuerelementbedienfeld.
Konfigurieren des Werkzeugbedienfelds
Sie können die Werkzeuge im Werkzeugbedienfeld in einer einzelnen Spalte oder nebeneinander in zwei Spalten darstellen lassen. (Im
Werkzeugbedienfeld von Fireworks und Flash steht diese Funktion nicht zur Verfügung.)
In InDesign und InCopy können Sie auch mit einer Option in den Voreinstellungen für die Benutzeroberfläche zwischen ein- und zweispaltiger
(bzw. einzeiliger) Darstellung umschalten.
Klicken Sie auf den Doppelpfeilzeiger oben im Werkzeugbedienfeld.
Suchfeld für die Hilfe
Mit dem Suchfeld rechts in der Anwendungsleiste können Sie Hilfe-Themen und Online-Inhalten durchsuchen. Wenn Sie über eine aktive
Internetverbindung verfügen, können Sie auf den gesamten Inhalt der Community Help-Website zugreifen. Wenn Sie die Hilfe ohne aktive
Internetverbindung durchsuchen, sind die Suchergebnisse auf Hilfe-Inhalte beschränkt, die in Illustrator enthalten sind.
1. Geben Sie im Suchfeld den Namen des Elements ein, nach dem Sie suchen möchten (beispielsweise eine Funktion, eine
Anwendung oder ein Werkzeug).
2. Drücken Sie die Eingabetaste.
Alle im Community Help-Center verfügbaren Themen werden in einem neuen Browserfenster angezeigt.
Wissenswertes zu Bildschirmmodi
Sie können die Anzeige von Zeichenfenster und Menüleiste über die Modusoptionen unten im Werkzeugbedienfeld verändern. Um im
Vollbildmodus auf Bedienfelder zuzugreifen, bewegen Sie den Cursor an den linken oder rechten Bildschirmrand. Die Bedienfelder werden dann
angezeigt. Wenn Sie die Standardpositionen der Bedienfelder verändert haben, können Sie über das Menü „Fenster“ auf diese zugreifen.
Sie haben die Wahl zwischen den folgenden Modi:
Nach oben
Nach oben
Normaler Bildschirmmodus – das Bildmaterial wird in einem Standardfenster mit einer Menüleiste am oberen Fensterrand
und mit Bildlaufleisten an den Seiten angezeigt.
Vollbildmodus mit Menüleiste – das Bildmaterial wird in einem Vollbildfenster mit Menüleiste am oberen Fensterrand und mit
Bildlaufleisten angezeigt.
Vollbildmodus – das Bildmaterial wird in einem Vollbildschirmfenster ohne Titelleiste oder Menüleiste angezeigt.
Die Statusleiste
Die Statusleiste wird links unten im Zeichenfenster angezeigt. Folgendes wird anzeigt:
aktueller Zoomfaktor
aktuell verwendetes Werkzeug
aktuell verwendete Zeichenfläche
Navigationssteuerungen für mehrere Zeichenflächen
Datum und Uhrzeit
Anzahl der widerrufbaren/wiederholbaren Schritte
Farbprofil des Dokuments
Status einer verwalteten Datei
Klicken Sie auf die Statusleiste, um einen der folgenden Schritte auszuführen:
Ändern Sie die Informationen in der Statusleiste, indem Sie eine Option aus dem Untermenü „Einblenden“ auswählen.
Zeigen Sie die aktuelle Datei in Adobe Bridge an, indem Sie die Option „In Bridge anzeigen“ auswählen.
Eingeben von Werten in Bedienfeldern und Dialogfeldern
Zur Eingabe von Werten werden in allen Bedien- und Dialogfeldern dieselben Methoden verwendet. In Feldern, die numerische Werte aufnehmen,
können Sie auch einfache mathematische Operationen ausführen. Wenn Sie ein ausgewähltes Objekt z. B. drei Einheiten in der aktuellen
Maßeinheit nach rechts verschieben möchten, müssen Sie nicht die neue horizontale Position ermitteln. Geben Sie einfach im
Transformierenbedienfeld nach dem aktuellen Wert +3 ein.
Eingeben eines Werts in einem Bedienfeld oder Dialogfeld
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Geben Sie in das Feld einen Wert ein und drücken Sie die Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter.
Ziehen Sie den Regler auf den gewünschten Wert.
Stellen Sie den Kreisregler auf den gewünschten Wert ein.
Klicken Sie auf die Pfeilschaltflächen im Bedienfeld, um den Wert zu verringern oder zu erhöhen.
Klicken Sie in das Feld und ändern Sie den Wert dann mit der Nach-unten- oder Nach-oben-Taste. Halten Sie die
Umschalttaste gedrückt und drücken Sie eine Pfeiltaste, um den Grad der Verringerung bzw. Erhöhung zu vergrößern.
Wählen Sie einen Wert im Menü des Feldes aus.
Möglichkeiten zum Eingeben von Werten
A. Pfeilschaltflächen B. Textfeld C. Menüpfeil D. Schieberegler E. Kreisregler
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Berechnen von Werten in einem Bedienfeld oder Dialogfeld
1. Führen Sie in einem Textfeld, in das Zahlen eingegeben werden können, einen der folgenden Schritte aus:
Soll der gesamte aktuelle Wert durch einen mathematischen Ausdruck ersetzt werden, wählen Sie den gesamten
aktuellen Wert aus.
Soll der aktuelle Wert als Teil eines mathematischen Ausdrucks verwendet werden, klicken Sie vor oder nach dem
aktuellen Wert.
2. Geben Sie einen einfachen mathematischen Ausdruck mit einem einzelnen Operator an, wie + (Addition), - (Subtraktion), x
(Multiplikation), / (Division) oder % (Prozent).
Beispiel: 0p0 + 3 oder 5 mm + 4. Analog entspricht 3 cm * 50 % der Rechnung 3 Zentimeter multipliziert mit 50 Prozent, also
1,50 cm, und 50 pt + 25 % entspricht 50 Punkt plus 25 Prozent, also 62,5 Punkt.
3. Drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS), um die Berechnung anzuwenden.
Steuerungsbedienfeld Übersicht
Das Steuerungsbedienfeld bietet schnellen Zugriff auf Optionen für die von Ihnen ausgewählten Objekte. Standardmäßig ist das
Steuerungsbedienfeld oben an den Arbeitsbereich angedockt.
Ja nach ausgewähltem Objekt bzw. Werkzeug werden im Steuerungsbedienfeld unterschiedliche Optionen angezeigt. Wenn Sie zum Beispiel ein
Textobjekt auswählen, sehen Sie im Steuerungsbedienfeld Textformatierungsoptionen sowie Optionen zum Ändern der Farbe, Position und
Abmessungen des Objekts. Wenn ein Auswahl-Werkzeug aktiv ist, können Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Optionen „Dokument einrichten“
und „Voreinstellungen“ zugreifen.
Steuerungsbedienfeld
A. Ausgeblendete Optionen B. Verknüpfung mit anderem Bedienfeld C. Bedienfeldmenü
Wenn Text im Steuerungsbedienfeld blau und unterstrichen angezeigt wird, können Sie durch Klicken auf den Text ein entsprechendes Bedienfeld
oder Dialogfeld aufrufen. Klicken Sie beispielsweise auf das Wort Kontur, um das Konturbedienfeld anzuzeigen.
Ändern der im Steuerungsbedienfeld angezeigten Steuerungen
Aktivieren bzw. deaktivieren Sie Optionen im Menü des Steuerungsbedienfelds.
Öffnen und Schließen eines Bedienfelds oder Dialogfelds über das Steuerungsbedienfeld
1. Klicken Sie auf ein blau und unterstrichen angezeigtes Wort, um das zugehörige Bedienfeld oder Dialogfeld zu öffnen.
2. Klicken Sie auf eine beliebige Stelle außerhalb des Bedienfelds bzw. Dialogfelds, um es zu schließen.
Andocken des Steuerungsbedienfelds unten an den Arbeitsbereich
Wählen Sie im Menü des Steuerungsbedienfelds die Option „Am unteren Bildschirmrand verankern“.
Ablösen des Steuerungsbedienfelds zur freien Verschiebbarkeit
Ziehen Sie die Greifleiste (am linken Rand des Bedienfelds) an eine andere Position.
Wenn Sie das Steuerungsbedienfeld wieder andocken möchten, ziehen Sie die Greifleiste an den oberen oder unteren Rand des
Anwendungsfensters (Windows) bzw. Bildschirmanzeigebereichs (Mac OS).
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Arbeiten mit Adobe Bridge
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Zeichnen
Ein Teil des Inhalts, zu dem von dieser Seite verlinkt wird, wird u. U. nur auf Englisch angezeigt
Nachzeichnen von Bildmaterial mit „Interaktiv nachzeichnen“ oder
Vorlagenebenen
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Vorgabe
Modus
Nachzeichnen von Bildmaterial
Nachzeichneroptionen
Ändern der Anzeige eines nachgezeichneten Objekts
Anpassen des Nachzeichnerergebnisses
Festlegen der Farben für das Nachzeichnen
Verwenden von Nachzeichnervorgaben
Umwandeln von nachgezeichneten Objekten in interaktive Malobjekte
Zurückwandeln von nachgezeichneten Objekten
Manuelles Nachzeichnen von Bildmaterial mithilfe von Vorlagenebenen
Nachzeichnen von Bildmaterial
Wenn Sie eine neue Zeichnung auf der Grundlage von vorhandenem Bildmaterial erstellen möchten, können Sie das Bildmaterial nachzeichnen.
Beispielsweise können Sie eine Grafik anhand einer Skizze erstellen, die Sie auf Papier oder in Form eines Pixelbilds in einem anderen
Grafikprogramm angefertigt haben, indem Sie diese Skizze in Illustrator importieren und nachzeichnen.
Die einfachste Möglichkeit zum Nachzeichnen von Bildmaterial besteht darin, eine Datei in Illustrator zu öffnen oder zu platzieren und das
Bildmaterial dann mit dem Befehl „Interaktiv nachzeichnen“ automatisch nachzuzeichnen. Sie können den Detailgrad bestimmen und festlegen,
wie die Nachzeichnung gefüllt wird. Wenn Sie mit dem Nachzeichnerergebnis zufrieden sind, können Sie die Nachzeichnung in Vektorpfade oder
ein interaktives Malobjekt konvertieren.
Vor und nach dem Nachzeichnen eines Bitmapbilds mit dem Befehl „Interaktiv nachzeichnen“
Automatisches Nachzeichnen von Bildmaterial mit „Interaktiv nachzeichnen“
1. Öffnen oder platzieren Sie eine Datei, die Sie als Quellbild für die Nachzeichnung verwenden möchten.
2. Wählen Sie das Quellbild aus und führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:
Soll ein Bild mithilfe einer Nachzeichnervorgabe nachgezeichnet werden, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die
Schaltfläche „Nachzeichnervorgaben und -optionen“
und wählen Sie eine Vorgabe aus.
Soll das Bild mithilfe der standardmäßigen Nachzeichneroptionen nachgezeichnet werden, klicken Sie im
Steuerungsbedienfeld auf „Interaktiv nachzeichnen“ oder wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Erstellen“.
Sollen vor dem Nachzeichnen des Bildes Nachzeichneroptionen ausgewählt werden, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld
auf „Nachzeichnervorgaben und -optionen“
und wählen Sie „Nachzeichneroptionen“. Sie können auch „Objekt“ >
„Interaktiv nachzeichnen“ > „Nachzeichneroptionen“ auswählen. Legen Sie die Nachzeichneroptionen fest und klicken Sie
dann auf „Nachzeichnen“.
3. (Optional) Passen Sie das Nachzeichnerergebnis an.
4. (Optional) Konvertieren Sie die Nachzeichnung in Pfade oder in ein interaktives Malobjekt.
Nachzeichneroptionen
Legt eine Nachzeichnervorgabe fest.
Legt einen Farbmodus für das Nachzeichnerergebnis fest.
Schwellenwert
Palette
Maximale Farben
Ausgabe in Farbfeldern
Weichzeichnen
Neu berechnen
Flächen
Konturen
Maximale Konturstärke
Minimale Konturlänge
Pfadeinpassung
Minimaler Bereich
Eckwinkel
Raster
Vektor
Zum Seitenanfang
Legt einen Wert zum Erstellen eines Schwarzweiß-Nachzeichnerergebnisses aus einem Originalbild fest. Alle Pixel, die heller als
der Schwellenwert sind, werden weiß, alle Pixel, die dunkler als der Schwellenwert sind, werden schwarz dargestellt. (Diese Option ist nur
verfügbar, wenn unter „Modus“ die Option „Schwarzweiß“ ausgewählt wurde.)
Legt eine Palette zum Erstellen einer Farb- oder Schwarzweiß-Nachzeichnung aus einem Originalbild fest. (Diese Option ist nur
verfügbar, wenn unter „Modus“ die Option „Farbe“ oder „Graustufen“ ausgewählt wurde.)
Wenn Sie möchten, dass Illustrator die Farben in der Nachzeichnung automatisch bestimmt, wählen Sie „Automatisch“ aus. Wenn Sie eine eigene
Palette für die Nachzeichnung verwenden möchten, wählen Sie den Namen einer Farbfeldbibliothek aus. (Die Farbfeldbibliothek muss geöffnet
sein, damit sie im Palettenmenü angezeigt wird.)
Legt die maximale Anzahl von Farben in einem Farb- oder Schwarzweiß-Nachzeichnerergebnis fest. (Diese Option ist nur
verfügbar, wenn für „Modus“ die Option „Farbe“ oder „Graustufen“ und für Bedienfeld die Option „Automatisch“ ausgewählt wurde.)
Erstellt im Farbfelderbedienfeld für jede Farbe im Nachzeichnerergebnis ein neues Farbfeld.
Zeichnet das Originalbild weich, bevor das Nachzeichnerergebnis erstellt wird. Wählen Sie diese Option, um kleine Bildartefakte
zu reduzieren und gezackte Kanten im Nachzeichnerergebnis zu glätten.
Berechnet das Originalbild mit der festgelegten Auflösung neu, bevor das Nachzeichnerergebnis erstellt wird. Mithilfe dieser
Option kann der Nachzeichnungsvorgang beschleunigt werden, die Bildqualität kann dabei aber beeinflusst werden.
Hinweis: Die neu berechnete Auflösung wird nicht gespeichert, wenn Sie eine Vorgabe erstellen.
Erstellt gefüllte Bereiche im Nachzeichnerergebnis.
Erstellt im Nachzeichnerergebnis mit Konturen versehene Pfade.
Legt die maximale Breite aller Elemente fest, die mit Konturen versehen werden können. Elemente, die über die
maximale Breite hinaus gehen, werden im Nachzeichnerergebnis zu konturierten Bereichen.
Legt die minimale Länge aller Elemente im Originalbild fest, die mit Konturen versehen werden können. Elemente, die
kürzer als die minimale Länge sind, werden im Nachzeichnerergebnis nicht angezeigt.
Steuert den Abstand zwischen der nachgezeichneten Form und der ursprünglichen Pixelform. Je niedriger der Wert, desto
enger, je höher der Wert, desto weiter die Pfadeinpassung.
Legt das kleinste Element im Originalbild fest, das nachgezeichnet wird. Ein Wert von 4 bedeutet beispielsweise, dass
Elemente, die kleiner als 2 Pixel breit und 2 Pixel hoch sind, nicht im Nachzeichnerergebnis angezeigt werden.
Legt die Schärfe einer Kurve im Originalbild fest, die im Nachzeichnerergebnis als Eckpunkt gilt. Weitere Informationen über den
Unterschied zwischen Eckpunkten und Übergangspunkten finden Sie unter Wissenswertes zu Pfaden.
Legt fest, wie die Bitmap-Komponente des Nachzeichnerergebnisses angezeigt wird. Diese Ansichtseinstellung wird nicht als Teil der
Nachzeichnervorgabe gespeichert.
Legt fest, wie das Nachzeichnerergebnis angezeigt wird. Diese Ansichtseinstellung wird nicht als Teil der Nachzeichnervorgabe
gespeichert.
Aktivieren Sie im Dialogfeld „Nachzeichneroptionen“ die Option „Vorschau“, um das Ergebnis mit den aktuellen Einstellungen in der Vorschau
anzuzeigen. Wenn Sie die standardmäßigen Nachzeichneroptionen festlegen möchten, heben Sie vor dem Öffnen des Dialogfelds
„Nachzeichneroptionen“ die Auswahl aller Objekte auf. Wenn Sie die Optionen festgelegt haben, klicken Sie auf „Standard festlegen“.
Ein Video zur Verwendung des Befehls „Interaktiv nachzeichnen“ finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0043_de. Einen Lehrgang zum Einstellen
der Interaktiv-nachzeichnen-Optionen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, finden Sie unter
www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_livetrace_de.
Ändern der Anzeige eines nachgezeichneten Objekts
Ein nachgezeichnetes Objekt besteht aus zwei Komponenten: dem Originalbild und dem Nachzeichnerergebnis (der Vektorgrafik). Standardmäßig
wird nur das Nachzeichnerergebnis angezeigt. Sie können die Anzeige des Originalbilds und des Nachzeichnerergebnisses aber auch anpassen.
1. Wählen Sie das nachgezeichnete Objekt aus.
Standardmäßig erhalten alle nachgezeichneten Objekte im Ebenenbedienfeld den Namen „Nachzeichnung“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll die Anzeige des Nachzeichnerergebnisses geändert werden, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche
„Vektoransicht“
oder wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ und wählen Sie dann eine der folgenden
Optionen aus: „Kein Nachzeichnerergebnis“, „Nachzeichnerergebnis“, „Konturen“ oder „Konturen mit Nachzeichnung“.
Soll die Anzeige des Quellbilds geändert werden, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche
„Rasteransicht“
oder wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ und wählen Sie dann eine Anzeigeoption aus:
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Hinweis:
„Kein Bild“, „Originalbild“, „Angepasstes Bild“ (zeigt das Bild mit den während des Nachzeichnungsvorgangs
vorgenommenen Änderungen an) oder „Transparentes Bild“.
Hinweis: Wenn Sie das Quellbild anzeigen möchten, müssen Sie für die Vektoransicht „Kein Nachzeichnerergebnis
anzeigen“ oder „Konturen anzeigen“ auswählen.
Anpassen des Nachzeichnerergebnisses
Nachdem ein nachgezeichnetes Objekt erstellt wurde, können die Nachzeichnerergebnisse jederzeit angepasst werden.
1. Wählen Sie das nachgezeichnete Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Legen Sie die grundlegenden Optionen im Steuerungsbedienfeld fest.
Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Nachzeichneroptionen“ , um alle Nachzeichneroptionen
anzuzeigen. Sie können auch „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Nachzeichneroptionen“ auswählen. Ändern Sie die
Optionen und klicken Sie auf „Nachzeichnen“.
Mithilfe der Nachzeichneroptionen können Nachzeichnerergebnisse schnell geändert werden.
Festlegen der Farben für das Nachzeichnen
1. Erstellen Sie eine Farbfeldbibliothek mit den Farben, die Sie in der Nachzeichnung verwenden möchten.
2. Stellen Sie sicher, dass die Farbfeldbibliothek geöffnet ist, und klicken Sie dann im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche
„Nachzeichneroptionen“
. Sie können auch „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Nachzeichneroptionen“ auswählen.
3. Wählen Sie im Palettenmenü den Namen der Farbfeldbibliothek aus und klicken Sie auf „Nachzeichnen“.
Verwandte Themen
Erstellen einer Farbfeldbibliothek
Verwenden von Nachzeichnervorgaben
Nachzeichnervorgaben bieten vordefinierte Nachzeichneroptionen für bestimmte Bildmaterialtypen. Wenn Sie beispielsweise ein Bild
nachzeichnen, um daraus eine technische Zeichnung zu erstellen, wählen Sie die Vorgabe „Technische Zeichnung“. Alle Nachzeichneroptionen
werden für die optimale Erstellung einer technischen Zeichnung angepasst: Farbe wird durch Schwarzweiß ersetzt, Weichzeichnen auf 0 Px
eingestellt, die Konturbreite auf 3 Px begrenzt usw.
Festlegen von Vorgaben
Wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Nachzeichneroptionen“. (Sie können auch ein nachgezeichnetes Objekt
auswählen und im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Nachzeichneroptionen“ klicken.) Legen Sie die gewünschten
Optionen für die Vorgabe fest und klicken Sie auf „Vorgabe speichern“. Geben Sie einen Namen für die Vorgabe ein und
klicken Sie auf „OK“.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Nachzeichnervorgaben“. Klicken Sie auf „Neu“, legen Sie die Nachzeichneroptionen für die
Vorgabe fest und klicken Sie dann auf „Fertig“.
Tipp: Wenn Sie eine neue Vorgabe auf der Grundlage einer bereits bestehenden Vorgabe erstellen möchten, wählen Sie die
Vorgabe aus und klicken Sie dann auf „Neu“.
Bearbeiten oder Löschen von Vorgaben
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Nachzeichnervorgaben“.
2. Wählen Sie die Vorgabe aus und klicken Sie auf „Bearbeiten“ oder „Löschen“.
Die Standardvorgaben können nicht bearbeitet oder gelöscht werden (Standardvorgaben werden zwischen eckigen
Klammern [ ] angezeigt). Sie können aber eine bearbeitbare Kopie der Standardvorgaben erstellen, indem Sie die Vorgabe
auswählen und auf „Neu“ klicken.
Gemeinsame Verwendung von Vorgaben mit anderen Benutzern
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Nachzeichnervorgaben“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf „Exportieren“, um Ihre Vorgaben in einer Datei zu speichern.
Klicken Sie auf „Importieren“, um Vorgaben aus einer Datei zu laden.
Umwandeln von nachgezeichneten Objekten in interaktive Malobjekte
Wenn Sie mit den Ergebnissen einer Nachzeichnung zufrieden sind, können Sie nachgezeichnete Objekte in Pfade oder in ein interaktives
Malobjekt konvertieren. Dieser letzte Schritt ermöglicht es Ihnen, mit der Nachzeichnung genau wie mit Vektorgrafiken zu arbeiten. Haben Sie das
nachgezeichnete Objekt erst konvertiert, können die Nachzeichneroptionen nicht mehr angepasst werden.
1. Wählen Sie das nachgezeichnete Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll die Nachzeichnung in Pfade konvertiert werden, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Umwandeln“ oder wählen
Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Umwandeln“. Wählen Sie diese Methode, um Komponenten des
nachgezeichneten Bildmaterials als Einzelobjekte bearbeiten zu können. Die resultierenden Pfade werden in Gruppen
zusammengefasst.
Wenn die Nachzeichnung in Pfade konvertiert werden soll, aber die aktuellen Anzeigeoptionen erhalten bleiben sollen,
wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Wie angezeigt umwandeln“. Wurde unter den Anzeigeoptionen für das
Nachzeichnerergebnis beispielsweise „Konturen“ ausgewählt, werden die umgewandelten Pfade nur als Konturen
angezeigt (nicht gefüllt oder mit Konturen versehen). Außerdem wird ein Schnappschuss der Nachzeichnung mit den
aktuellen Anzeigeoptionen beibehalten und mit den umgewandelten Pfaden gruppiert. Wählen Sie diese Methode, wenn
Sie die Nachzeichnung als Richtlinie für die umgewandelten Pfade erhalten möchten.
Soll die Nachzeichnung in ein interaktives Malobjekt konvertiert werden, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf
„Interaktiv malen“ oder wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Für interaktives Malen konvertieren“. Wählen
Sie diese Methode, wenn Sie mithilfe des Interaktiv-malen-Werkzeugs Flächen und Konturen auf das nachgezeichnete
Bildmaterial anwenden möchten.
Wenn Sie eine Nachzeichnung erstellen und in nur einem Schritt in ein nachgezeichnetes Objekt konvertieren möchten, wählen Sie „Objekt“ >
„Interaktiv nachzeichnen“ > „Erstellen und umwandeln“ oder „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Erstellen und für "Interaktiv malen"
konvertieren“.
Ein Video zum Thema Nachzeichnen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0043_de.
Verwandte Themen
Zeichnen – Grundlagen
Wissenswertes zu interaktivem Malen
Zurückwandeln von nachgezeichneten Objekten
Wenn Sie eine Nachzeichnung löschen, das ursprünglich platzierte Bild aber erhalten möchten, können Sie das nachgezeichnete Objekt
zurückwandeln.
1. Wählen Sie das nachgezeichnete Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Zurückwandeln“.
Manuelles Nachzeichnen von Bildmaterial mithilfe von Vorlagenebenen
Vorlagenebenen sind gesperrte, nicht druckbare Ebenen, die Sie zum manuellen Nachzeichnen von Bildern verwenden können. Vorlagenebenen
werden um 50 % abgeblendet dargestellt, sodass Sie vor der Ebene gezeichnete Pfade problemlos sehen können. Vorlagenebenen werden aus
bereits bestehenden Ebenen oder bei der Platzierung eines Bildes erstellt.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Bild als Vorlagenebene für das Nachzeichnen verwendet werden, wählen Sie „Datei“ > „Platzieren“, wählen Sie
die nachzuzeichnende EPS-, PDF- oder Pixelbilddatei aus, wählen Sie „Vorlage“ und klicken Sie dann auf „Platzieren“.
Unter der derzeit aktiven Ebene im Bedienfeld wird eine neue Vorlagenebene angezeigt.
Wenn Sie ein bestehendes Bild nachzeichnen möchten, vergewissern Sie sich, dass das Bild in einer eigenen Ebene
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
vorhanden ist, doppelklicken Sie im Ebenenbedienfeld auf diese Ebene, wählen Sie „Vorlage“ und klicken Sie auf „OK“.
Sie können aber auch die Ebene auswählen und im Bedienfeldmenü die Option „Vorlage“ wählen.
Das Augensymbol
wird durch das Vorlagensymbol ersetzt und die Ebene wird gesperrt.
2. Zeichnen Sie das Bild mit dem Zeichenstift-Werkzeug oder dem Buntstift-Werkzeug nach.
3. Zum Ausblenden der Vorlagendatei wählen Sie „Ansicht“ > „Vorlage ausblenden“. Um sie wieder einzublenden, wählen Sie
„Ansicht“ > „Vorlage einblenden“.
4. Soll eine Vorlagenebene in eine normale Ebene konvertiert werden, doppelklicken Sie im Ebenenbedienfeld auf die
Vorlagenebene, deaktivieren Sie die Option „Vorlage“ und klicken Sie dann auf „OK“.
Wissenswertes zum Perspektivenraster
Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Standard-2-Punkt-Perspektivenraster anzuzeigen:
Klicken Sie auf „Ansicht“ > „Perspektivenraster“ > „Raster einblenden“.
Drücken Sie Strg+Umschalt+I (Windows) bzw. Befehl+Umschalt+I (Mac OS), um das Perspektivenraster einzublenden.
Derselbe Tastaturbefehl kann zum Ausblenden des sichtbaren Rasters verwendet werden.
Klicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Perspektivenraster-Werkzeug.
Perspektivenraster
A. Widget zum Wechseln der Ebene B. Linker Fluchtpunkt C. Vertikale Rasterausdehnung D. Perspektivenrasterlineal E. Rechter Fluchtpunkt F.
Horizontlinie G. Horizonthöhe H. Bodenebene I. Horizontebene J. Ausdehnung des Rasters K. Rasterzellengröße L. Bodenebene M. Ausdehnung
des Rasters N. Rechtes Steuerelement für die Rasterebene O. Horizontales Steuerelement für die Rasterebene P. Linkes Steuerelement für die
Rasterebene Q. Ursprung
Die Werkzeuggruppe „Perspektivenraster“ besteht aus dem Perspektivenraster-Werkzeug
und dem Perspektivenauswahl-Werkzeug .
Sie können das Perspektivenraster-Werkzeug über das Werkzeugbedienfeld auswählen oder indem Sie Umschalt+P drücken. Wenn das
Perspektivenraster-Werkzeug ausgewählt ist, werden folgende Elemente angezeigt:
Linke und rechte Rastersteuerelemente zum Anpassen von Ebenen (siehe Anpassen von Fluchtpunkten, Rasterebenen,
Horizonthöhe, Rasterzellengröße und Rasterausdehnung)
Horizonthöhe (siehe Präzises paralleles Verschieben)
Position der linken und rechten vertikalen Ebene
Sichtbarkeit und Ausdehnung einer Rasterzelle
Rasterzellengröße
Ursprung
Linke und rechte Bodenebenen-Widgets für Rasterverschiebung (siehe Verschieben des Perspektivenrasters)
Wenn Sie das Perspektivenraster auswählen, wird außerdem ein Widget zum Wechseln der Ebene angezeigt. Mit diesem Widget wählen Sie die
aktive Rasterebene aus. Im Perspektivenraster ist eine aktive Ebene die Ebene, in der Sie ein Objekt zeichnen, um die Sicht des Betrachters auf
diesen Teil der Szene zu projizieren.
Widget zum Wechseln der Ebene
A. Linke Rasterebene B. Keine aktive Rasterebene C. Rechte Rasterebene D. Horizontale Rasterebene
Ein Video über das Definieren des Perspektivenrasters finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5205_ai_de
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Aktive-Ebene-anzeigen-Widget
Widget-Position
Sie können Optionen zum Positionieren des Widgets in einer der vier Ecken des Bildschirms auswählen sowie festlegen, dass das Widget bei
aktiviertem Perspektivenraster angezeigt werden soll. Doppelklicken Sie zum Festlegen dieser Optionen im Werkzeugbedienfeld auf das Symbol
für das Perspektivenraster. Im Dialogfeld „Perspektivenrasteroptionen“ können Sie Folgendes auswählen:
Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen deaktivieren, wird das Widget im
Perspektivenraster nicht angezeigt.
Sie können festlegen, ob das Widget in der linken oberen, rechten oberen, linken unteren oder rechten unteren Ecke des
Dokumentfensters angezeigt werden soll.
Wenn Sie das Perspektivenauswahl-Werkzeug auswählen, werden die linken, rechten und horizontalen Rastersteuerelemente angezeigt. Sie
können zum Perspektivenauswahl-Werkzeug wechseln, indem Sie Umschalt+V drücken oder es im Werkzeugbedienfeld auswählen. Mit dem
Perspektivenauswahl-Werkzeug haben Sie folgende Möglichkeiten:
Perspektivisches Anordnen von Objekten, Texten und Symbolen
Wechseln der aktiven Ebenen mithilfe der Tastaturbefehle
Verschieben, Skalieren und Duplizieren von Objekten im perspektivischen Raum
Verschieben und Duplizieren von Objekten parallel zu ihrer aktuellen Position in der perspektivischen Ebene (Siehe Präzises
paralleles Verschieben)
Mit dem Perspektivenauswahl-Werkzeug werden die aktiven Ebenen im Perspektivenraster durch die folgenden Zeiger angezeigt.
Mit dem Perspektivenauswahl-Werkzeug werden Objekte am Raster der aktiven Ebene ausgerichtet, während die Objekte verschoben, skaliert,
dupliziert und in Perspektive gesetzt werden. Die Objekte werden innerhalb eines Abstands von 1/4 der Zellengröße an den Rasterlinien
ausgerichtet.
Sie können das Ausrichten über „Ansicht“ > „Perspektivenraster“ >„Am Raster ausrichten“ aktivieren bzw. deaktivieren.
Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
Aktive Ebene Zeiger
Linke Rasterebene
Rechte Rasterebene
Horizontale Rasterebene
Anpassen von Pfadsegmenten
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Verschieben gerader Segmente
Anpassen der Länge oder des Winkels gerader Segmente
Anpassen der Position oder Form gekrümmter Segmente
Löschen eines Segments
Verlängern eines offenen Pfades
Verbinden zweier offener Pfade
Verbinden zweier Endpunkte
Zusammenfügen von zwei oder mehr Pfaden
(Millimeterweises) Verschieben von Ankerpunkten oder Segmenten mit der Tastatur
Strecken von Teilen eines Pfades, ohne seine Grundform zu verändern
Das Bearbeiten von Pfadsegmenten erfolgt in verschiedenen Adobe-Anwendungen auf ähnliche Weise. Ein Pfadsegment lässt sich jederzeit
bearbeiten, doch das Bearbeiten von bereits vorhandenen Segmenten unterscheidet sich ein wenig vom Zeichnen der Segmente. Beachten Sie
beim Bearbeiten von Segmenten die folgenden Tipps:
Wenn ein Ankerpunkt zwei Segmente verbindet, werden durch das Verschieben dieses Ankerpunkts immer beide Segmente
geändert.
Drücken Sie beim Zeichnen mit dem Zeichenstift-Werkzeug die Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS), um
vorübergehend das zuletzt verwendete Auswahlwerkzeug (Illustrator) bzw. Direktauswahl-Werkzeug (InDesign und Photoshop)
zu verwenden, sodass Sie bereits gezeichnete Segmente nachträglich anpassen können.
Wenn Sie am Anfang mit dem Zeichenstift-Werkzeug einen Übergangspunkt erstellen, wird durch Ziehen des Griffpunkts die
Länge der Grifflinie auf beiden Seiten des Punkts geändert. Bearbeiten Sie einen bestehenden Übergangspunkt dagegen mit
dem Direktauswahl-Werkzeug, ändert sich die Länge der Grifflinie nur auf der Seite, an der Sie ziehen.
Verschieben gerader Segmente
1. Wählen Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug das Segment aus, das angepasst werden soll.
2. Ziehen Sie das Segment an die neue Position.
Anpassen der Länge oder des Winkels gerader Segmente
1. Wählen Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug einen Ankerpunkt in dem Segment aus, das angepasst werden soll.
2. Ziehen Sie den Ankerpunkt zur gewünschten Position. Halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt, wenn die
Bewegung auf ein Vielfaches von 45 Grad beschränkt werden soll.
Um in Illustrator oder InDesign ein Rechteck lediglich breiter oder schmaler zu gestalten, wählen Sie es am besten mit dem
Auswahlwerkzeug aus und ändern Sie die Größe mit den Griffen an den Seiten des Begrenzungsrahmens.
Anpassen der Position oder Form gekrümmter Segmente
1. Wählen Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug ein gekrümmtes Segment oder einen Ankerpunkt an einem Ende des
gekrümmten Segments aus. Wenn vorhanden, werden daraufhin Richtungslinien sichtbar. (Einige gekrümmte Segmente
haben nur eine Richtungslinie.)
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie die Position des Segments ändern möchten, ziehen Sie das Segment. Halten Sie beim Ziehen die
Umschalttaste gedrückt, wenn die Bewegung auf ein Vielfaches von 45 Grad beschränkt werden soll.
Wählen Sie das Kurvensegment durch Klicken aus. Verschieben Sie es dann durch Ziehen.
Hinweis:
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Hinweis:
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Wenn Sie die Form des Segments auf beiden Seiten eines ausgewählten Ankerpunkts ändern möchten, ziehen Sie den
Anker- oder Griffpunkt an eine neue Position. Halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt, wenn die Bewegung
auf ein Vielfaches von 45 Grad beschränkt werden soll.
Ziehen Sie den Anker- oder Griffpunkt an eine neue Position.
Sie können auf ein Segment oder einen Ankerpunkt auch eine Transformation anwenden, z. B. Skalieren oder
Drehen.
Löschen eines Segments
1. Wählen Sie das Direktauswahl-Werkzeug und dann das zu löschende Segment aus.
2. Drücken Sie die Rücktaste (Windows) bzw. die Rückschritttaste (Mac OS), um das ausgewählte Segment zu löschen. Durch
wiederholtes Drücken der Rücktaste bzw. Rückschritttaste wird der Rest des Pfades gelöscht.
Verlängern eines offenen Pfades
1. Wählen Sie das Zeichenstift-Werkzeug aus und setzen Sie den Zeiger auf den Endpunkt des offenen Pfades, den Sie
verlängern möchten. Der Zeiger ändert sich, sobald er sich genau auf dem Endpunkt befindet.
2. Klicken Sie auf den Endpunkt.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Möchten Sie einen Eckpunkt erstellen, klicken Sie mit dem Zeichenstift-Werkzeug auf die Stelle der Zeichenfläche, an der
das neue Segment enden soll. Wenn Sie einen Pfad verlängern, der an einem Übergangspunkt endet, wird das neue
Segment durch die bestehende Richtungslinie gekrümmt.
Wenn Sie in Illustrator einen Pfad verlängern, der in einem Übergangspunkt endet, wird das neue Segment gerade.
Möchten Sie einen Übergangspunkt erstellen, setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug auf die Stelle, an der das neue
Kurvensegment enden soll, und ziehen Sie eine Linie.
Verbinden zweier offener Pfade
1. Wählen Sie das Zeichenstift-Werkzeug aus und setzen Sie den Zeiger auf den Endpunkt des offenen Pfades, den Sie mit
einem anderen Pfad verbinden möchten. Der Zeiger ändert sich, sobald er sich genau auf dem Endpunkt befindet.
2. Klicken Sie auf den Endpunkt.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Um den Pfad mit einem anderen offenen Pfad zu verbinden, klicken Sie auf einen Endpunkt des anderen Pfades. Wenn
Sie das Zeichenstift-Werkzeug genau über dem Endpunkt des anderen Pfades positionieren, wird neben dem Zeiger das
Verbindungssymbol
angezeigt.
Um einen neuen Pfad mit einem vorhandenen zu verbinden, zeichnen Sie den neuen Pfad in die Nähe des vorhandenen
und setzen dann das Zeichenstift-Werkzeug auf den (nicht ausgewählten) Endpunkt des vorhandenen Pfades. Klicken Sie
auf diesen Endpunkt, wenn Sie neben dem Zeiger das kleine Verbindungssymbol sehen.
In InDesign können Sie auch das Pathfinder-Bedienfeld zum Verbinden von Pfaden verwenden. Wählen Sie zum Schließen eines offenen
Pfades den Pfad mit dem Auswahlwerkzeug aus und klicken Sie im Pathfinder-Bedienfeld auf „Pfad schließen“. Wählen Sie zum Schließen der
Endpunkte zwischen zwei Pfaden die Pfade aus und klicken Sie auf „Pfade verbinden“. Eventuell müssen Sie noch einmal auf „Pfade
verbinden“ klicken, um den zweiten Endpunkt zu verbinden.
Verbinden zweier Endpunkte
1. Wählen Sie die Endpunkte aus.
Handelt es sich um zwei übereinander liegende Punkte, ziehen Sie zum Auswählen ein Auswahlrechteck über beide
Endpunkte.
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2. Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Ausgewählte Endpunkte verbinden“ .
Verbinden von Endpunkten
A. Übereinander liegende Endpunkte auswählen und verbinden B. Nicht übereinander liegende Endpunkte auswählen und
verbinden
In Illustrator CS5 werden nur Ecken zum Verbinden offener Pfade verwendet.
Zusammenfügen von zwei oder mehr Pfaden
Illustrator CS5 bietet die Möglichkeit, zwei oder mehr offene Pfade zusammenzufügen. Zum Verbinden eines oder mehrerer offener Pfade wählen
Sie mit dem Auswahl-Werkzeug die offenen Pfade aus und klicken auf „Objekt“ > „Pfad“ > „Zusammenfügen“. Sie können stattdessen auch den
Tastaturbefehl Strg+J (Windows) bzw. Befehl+J (Mac) verwenden.
Wenn sich die Ankerpunkte nicht überschneiden, fügt Illustrator ein Liniensegment hinzu, um die Pfade zu verbinden, die zusammengefügt werden
sollen. Beim Zusammenfügen von mehr als zwei Pfaden sucht Illustrator nach den Pfaden, deren Endpunkte am nächsten beieinanderliegen, und
fügt diese zuerst zusammen. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, bis alle Pfade zusammengefügt sind. Wenn Sie nur einen Pfad zum Verbinden
auswählen, wird er in einen geschlossenen Pfad umgewandelt.
Dabei können komplexe Aspekte der Zeichenstile verloren gehen.
Das Aussehen des Ausgabepfads entspricht dem obersten Pfad in der Auswahl.
Beim Zusammenfügen werden stets Eckverbindungen erstellt, unabhängig davon, ob Sie Ankerpunkte oder den gesamten Pfad auswählen. Wenn
Sie jedoch bei überlappenden Ankerpunkten die Möglichkeit haben möchten, einen Übergang oder eine Ecke auswählen zu können, klicken Sie
auf Strg+Umschalt+Alt+J (Windows) bzw. Befehl+Umschalt+Wahl+J (Mac OS).
(Millimeterweises) Verschieben von Ankerpunkten oder Segmenten mit der Tastatur
1. Wählen Sie den Ankerpunkt oder das Pfadsegment aus.
In Photoshop können Sie Ankerpunkte nur auf diese Weise verschieben.
2. Drücken Sie eine der Pfeiltasten auf der Tastatur, um das Element jeweils ein Pixel in Pfeilrichtung zu verschieben.
Halten Sie zusätzlich zur Pfeiltaste die Umschalttaste gedrückt, wird das Element um jeweils 10 Pixel verschoben.
In Illustrator und InDesign können Sie die Distanz eines Schritts durch Ändern der Voreinstellung „Schritte per Tastatur“ ändern. Wenn
Sie das Standardinkrement ändern, wird das Element bei gedrückter Umschalttaste um das Zehnfache verschoben.
Strecken von Teilen eines Pfades, ohne seine Grundform zu verändern
1. Wählen Sie den gesamten Pfad aus.
2. Wählen Sie das Form-ändern-Werkzeug
aus (unter dem Skalieren-Werkzeug ).
3. Setzen Sie den Cursor auf den Ankerpunkt oder das Pfadsegment, der bzw. das als Fokus dienen soll (d. h. ein Punkt, der
ausgewählte Pfadsegmente „mitzieht“), und klicken Sie.
Wenn Sie auf ein Pfadsegment klicken, wird dem Pfad ein markierter Ankerpunkt hinzugefügt, der von einem Quadrat
umgeben ist.
4. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um weitere Ankerpunkte oder Pfadsegmente zu markieren, die als Fokus dienen
sollen. Es können beliebig viele Ankerpunkte oder Pfadsegmente markiert werden.
5. Ziehen Sie die markierten Ankerpunkte an die gewünschte Stelle, um den Pfad zu bearbeiten.
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Zeichnen – Grundlagen
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Wissenswertes zu Vektorgrafiken
Wissenswertes zu Pfaden
Wissenswertes zu Grifflinien und Griffpunkten
Festlegen des Aussehens von Grifflinien und Griffpunkten
Festlegen von Voreinstellungen für die Ankerpunktgröße
Zeichenmodi
In Adobe Illustrator stehen Ihnen die gleichen Zeichenwerkzeuge wie in Adobe® InDesign® und Adobe® Photoshop® zur Verfügung, um Pfade zu
zeichnen und zu bearbeiten. Mit diesen Anwendungen können Sie Pfade zeichnen und diese Pfade nach Belieben zwischen Programmen
kopieren und einfügen. Außerdem ist es möglich, Symbole für die Verwendung sowohl in Adobe Illustrator als auch Adobe® Flash® Professional
zu erstellen. Hier finden Sie ein Video, das Tipps und Tricks für das Zeichnen in Illustrator CS5 enthält.
Wissenswertes zu Vektorgrafiken
Vektorgrafiken (manchmal auch Vektorformen oder Vektorobjekte genannt) bestehen aus Linien und Kurven, die durch mathematische Objekte
definiert sind (so genannte Vektoren). Diese beschreiben ein Bild gemäß seinen geometrischen Eigenschaften.
Sie können Vektorgrafiken beliebig verschieben oder verändern, ohne dass sie Detailgenauigkeit oder Deutlichkeit einbüßen, da sie
auflösungsunabhängig sind. Sie bewahren ihre Schärfe selbst dann, wenn ihre Größe verändert wird, sie auf einen PostScript-Drucker gedruckt, in
einer PDF-Datei gespeichert oder in eine vektorbasierte Grafikanwendung importiert werden. Folglich sind Vektorgrafiken die beste Wahl für
Grafiken wie Logos, die in verschiedenen Größen und Ausgabemedien verwendet werden.
Die Vektorobjekte, die Sie mit den Zeichen- und Formwerkzeugen in der Adobe Creative Suite erstellen, sind Beispiele für Vektorgrafiken. Durch
Kopieren und Einfügen können Sie Duplikate von Vektorgrafiken in unterschiedlichen Creative Suite-Komponenten erstellen.
Wissenswertes zu Pfaden
Beim Zeichnen erstellen Sie eine Linie, die als Pfad bezeichnet wird. Ein Pfad besteht aus einem oder mehreren geraden oder gekrümmten
Segmenten. Anfang und Ende jedes Segments sind durch so genannte Ankerpunkte gekennzeichnet. Ein Pfad ist entweder geschlossen (z. B. ein
Kreis) oder geöffnet (mit eindeutigen Endpunkten; z. B. eine Wellenlinie).
Sie können die Form eines Pfads ändern, indem Sie die Ankerpunkte, die Griffpunkte am Ende der Grifflinien der Ankerpunkte oder das
Pfadsegment selbst an die gewünschte Stelle ziehen.
Aufbau eines Pfades
A. Ausgewählter (ausgefüllter) Endpunkt B. Ausgewählter Ankerpunkt C. Nicht ausgewählter Ankerpunkt D. Gekrümmtes Pfadsegment E.
Grifflinie F. Griffpunkt
Pfade können zwei Arten von Ankerpunkten haben: Eckpunkte und Übergangspunkte. An einem Eckpunkt ändert ein Pfad abrupt seine Richtung.
An einem Übergangspunkt werden Pfadsegmente zu einer durchgehenden Kurve verbunden. Beim Zeichnen eines Pfads können Eck- und
Übergangspunkte beliebig miteinander kombiniert werden. Wenn Sie einen falschen Punkt zeichnen, können Sie ihn jederzeit ändern.
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Aufbau eines Pfades
A. Vier Eckpunkte B. Vier Übergangspunkte C. Kombination aus Eck- und Übergangspunkten
Ein Eckpunkt kann zwei gerade Segmente oder zwei Kurvensegmente verbinden, ein Übergangspunkt dagegen immer nur zwei Kurvensegmente.
Ein Eckpunkt kann sowohl gerade als auch Kurvensegmente verbinden.
Hinweis: Eck- und Übergangspunkte sind nicht dasselbe wie gerade und gekrümmte Segmente.
Die Strichführung eines Pfads wird als Kontur bezeichnet. Farben oder Verläufe, die auf den Innenbereich eines offenen oder geschlossenen
Pfads angewendet werden, heißen Flächen. Eine Kontur kann eine bestimmte Stärke (Dicke), Farbe und ein Strichmuster (Illustrator und InDesign)
oder ein stilisiertes Linienmuster (InDesign) aufweisen. Nach der Erstellung eines Pfads oder einer Form können Sie die Kontur- und
Flächeneigenschaften ändern.
In InDesign wird auf jedem Pfad auch ein Mittelpunkt angezeigt, der die Mitte der Form kennzeichnet, aber nicht Teil des eigentlichen Pfads ist. Mit
diesem Punkt können Sie den Pfad ziehen, ihn an anderen Elementen ausrichten oder alle Ankerpunkte auf dem Pfad auswählen. Der Mittelpunkt
ist immer sichtbar und kann weder ausgeblendet noch gelöscht werden.
Wissenswertes zu Grifflinien und Griffpunkten
Wenn Sie einen Ankerpunkt auswählen, der Kurvensegmente verbindet (bzw. wenn Sie direkt das Segment auswählen), werden an den
Ankerpunkten der Verbindungssegmente Richtungsgriffe angezeigt. Die Griffe bestehen aus Richtungslinien, die in Richtungspunkten enden.
Länge und Winkel der Richtungslinien bestimmen die Größe und Form der Kurvensegmente. Werden die Griffpunkte verschoben, ändert sich die
Kurvenform. Richtungslinien sind in der letztendlichen Ausgabe nicht zu sehen.
Nach dem Auswählen eines Ankerpunkts (links) werden an allen durch den Ankerpunkt verbundenen Kurvensegmenten Grifflinien angezeigt
(rechts).
Ein Übergangspunkt hat immer zwei Richtungslinien, die als eine gerade Einheit gemeinsam verschoben werden. Wenn Sie eine Richtungslinie an
einem Übergangspunkt verschieben, werden die gekrümmten Segmente zu beiden Seiten des Punktes gleichzeitig angepasst, wodurch an diesem
Ankerpunkt eine durchgehenden Kurve entsteht.
Ein Eckpunkt kann dagegen zwei Grifflinien, eine oder keine Grifflinie haben, je nachdem, ob er zwei Kurvensegmente, ein oder kein
Kurvensegment verbindet. Bei Grifflinien für Eckpunkte wird die Ecke dadurch beibehalten, dass unterschiedliche Winkel verwendet werden. Wenn
Sie eine Grifflinie an einem Eckpunkt verschieben, wird nur die Kurve angepasst, die auf der Seite des Punkts liegt, auf der sich diese Grifflinie
befindet.
Nach oben
Anpassen von Grifflinien bei Übergangs- (links) und Eckpunkten (rechts)
Grifflinien bilden immer eine Tangente (senkrecht zum Radius) zur Kurve an den Ankerpunkten. Der Winkel der Grifflinien bestimmt die Neigung
der Kurve, während ihre Länge die Höhe bzw. Tiefe der Kurve bestimmt.
Durch Ändern der Position und Größe von Richtungslinien wird die Kurvenneigung geändert.
Hinweis: In Illustrator können Sie durch Auswahl von „Ansicht“ > „Begrenzung einblenden“ oder „Ansicht“ > „Ecken ausblenden“ Ankerpunkte,
Richtungslinien und Richtungspunkte ein- oder ausblenden.
Festlegen des Aussehens von Grifflinien und Griffpunkten
Beim Arbeiten mit Ankerpunkten und Pfaden erweist sich die Darstellung von Grifflinien (Griffe) mitunter als nützlich, bei anderen Gelegenheiten
eher als störend. Bei mehreren ausgewählten Ankerpunkten können Sie die Grifflinien ein- oder ausblenden. Bei einem einzigen Ankerpunkt
werden die Grifflinien immer angezeigt.
Sie können die Grifflinien für jede Auswahl einzeln ein- oder ausblenden oder eine Voreinstellung für die Grifflinienanzeige festlegen.
Ein Video über das Festlegen von Grifflinien und -punkten finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0037_de.
Ein- oder Ausblenden von Grifflinien bei ausgewählten Ankerpunkten
1. Wählen Sie die gewünschten Ankerpunkte mit dem Direktauswahl-Werkzeug aus.
2. Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Griffe für mehrere ausgewählte Ankerpunkte einblenden“
> bzw. auf „Griffe für
mehrere ausgewählte Ankerpunkte ausblenden“ .
Hinweis: Sie können auch als Voreinstellung festlegen, dass Griffe immer ein- oder ausgeblendet sind, wenn mehrere Ankerpunkte ausgewählt
werden.
Festlegen von Anzeigevoreinstellungen für Griffpunkte und Grifflinien
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige“ (Windows) bzw. „Illustrator“ >
„Voreinstellungen“ > „Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige“ (Mac OS).
2. Legen Sie im Bereich „Ankerpunkt- und Griffanzeige“ folgende Einstellungen fest:
Griffe Legt die Anzeige von Griffendpunkten (Griffpunkten) fest:
Zeigt Griffpunkte als kleine ausgefüllte Kreise an.
Zeigt Griffpunkte als große ausgefüllte Kreise an.
Zeigt Griffpunkte als offene Kreuze an.
Bei Auswahl von mehreren Ankerpunkten Griffe anzeigen Zeigt Grifflinien bei allen ausgewählten Ankerpunkten an, wenn
Sie ein Objekt mit dem Direktauswahl-Werkzeug oder dem Gruppenauswahl-Werkzeug auswählen. Wenn Sie diese Option
nicht auswählen, werden bei einem Ankerpunkt Grifflinien angezeigt, wenn es sich um den einzigen ausgewählten Ankerpunkt
auf diesem Pfad handelt oder wenn das Béziersegment für die Grifflinie ausgewählt ist und der Ankerpunkt, von dem die
Grifflinie ausgeht, nicht ausgewählt ist.
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Festlegen von Voreinstellungen für die Ankerpunktgröße
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige“ (Windows) bzw. „Illustrator“ >
„Voreinstellungen“ > „Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige“ (Mac OS).
2. Legen Sie im Bereich „Ankerpunkt- und Griffanzeige“ folgende Einstellungen fest:
Anker Legt die Anzeige der Ankerpunkte fest:
Zeigt ausgewählte und nicht ausgewählte Ankerpunkte als kleine Punkte an.
Zeigt ausgewählte Ankerpunkte als große Punkte und nicht ausgewählte Ankerpunkte als kleine Punkte an.
Zeigt ausgewählte und nicht ausgewählte Ankerpunkte als kleine Punkte an.
Ankerpunkte unter Mauszeiger hervorheben Markiert den Ankerpunkt, der sich direkt unter dem Mauszeiger befindet.
Zeichenmodi
In Illustrator CS5 stehen die folgenden Zeichenmodi zur Verfügung:
Normal zeichnen ( )
Dahinter zeichnen ( )
Innen zeichnen ( )
Wenn bei einem Objekt der Modus „Innen zeichnen“ aktiv ist, wird ein gepunktetes offenes Rechteck wie in Abbildung C angezeigt.
Der Zeichenmodus „Normal zeichnen“ ist der Standardmodus. Sie können die Zeichenmodi im Werkzeugbedienfeld unterhalb der Farbauswahl
auswählen.
Zeichenmodi-Bedienfeld
Um zu einem anderen Zeichenmodus zu wechseln, klicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Zeichenmodi-Bedienfeld und wählen den
gewünschten Modus aus. Alternativ können Sie mit dem Tastaturbefehl Umschalt+D zwischen den Zeichenmodi umschalten.
Hinweis: Bei den Optionen „Einfügen“, „An Originalposition einfügen“ und „In alle Zeichenflächen einfügen“werden die Zeichenmodi
berücksichtigt. Auf die Befehle „Davor einfügen“ und „Dahinter einfügen“ haben die Zeichenmodi hingegen keinen Einfluss.
Ein Video über die Verwendung der unterschiedlichen Zeichenmodi finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5209_ai_de.
Modus „Dahinter zeichnen“
Im Modus „Dahinter zeichnen“ können Sie hinter dem gesamten Bildmaterial einer ausgewählten Ebene zeichnen, sofern kein Bildmaterial
ausgewählt ist. Falls Bildmaterial ausgewählt ist, wird das neue Objekt direkt hinter dem ausgewählten Objekt gezeichnet.
Der Modus „Dahinter zeichnen“ wird in folgenden Fällen berücksichtigt:
Erstellen neuer Ebenen
Platzieren von Symbolen
Platzieren von Dateien über das Menü „Datei“
Duplizieren von Objekten durch Ziehen bei gedrückter Alt-Taste
Verwenden der Optionen „An Originalposition einfügen“ und „In alle Zeichenflächen einfügen“
Modus „Innen zeichnen“
Im Modus „Innen zeichnen“ können Sie innerhalb des ausgewählten Objekts zeichnen. Dieser Modus reduziert die Anzahl der notwendigen
Einzelaufgaben (z. B. Objekte zeichnen und Stapelreihenfolge ändern; Objekte zeichnen, auswählen und Schnittmaske erstellen).
Der Modus „Innen zeichnen“ ist nur aktiviert, wenn ein einzelnes Objekt (Pfad, zusammengesetzter Pfad oder Text) ausgewählt ist.
Wenn Sie mit „Innen zeichnen“ Schnittmasken erstellen möchten, wählen Sie zunächst den Pfad aus, in den Sie zeichnen möchten, und wechseln
dann in den Modus „Innen zeichnen“. Alle nachfolgend erstellten Pfade werden anhand des Pfads zugeschnitten, der beim Wechsel in den Modus
„Innen zeichnen“ ausgewählt war, bis Sie zum Modus „Normal zeichnen“ zurückkehren (Umschalt+D oder doppelklicken).
Hinweis: Anders als beim Menübefehl „Objekt“ > „Schnittmaske“ > „Erstellen“ behalten Schnittmasken, die mit der Option „Innen zeichnen“
erstellt wurden, ihr Aussehen im Zuschneidungspfad bei.
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Nachzeichnen von Bildmaterial mit „Interaktiv abpausen“ oder Vorlagenebenen
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Zeichnen von an Pixeln ausgerichteten Pfaden für Web-Workflows
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Ausrichten neuer Objekte am Pixelraster
Ausrichten vorhandener Objekte am Pixelraster
Ausrichten von Symbolen am Pixelraster
Anzeigen des Pixelrasters
Speichern ausgewählter Slices
Glättungsoptionen
Die Ausrichtung an Pixeln ist eine Eigenschaft auf Objektebene, mit der die vertikalen und horizontalen Pfade eines Objekts am Pixelraster
ausgerichtet werden. Das Objekt behält diese Eigenschaft, auch wenn es geändert wird. Alle vertikalen oder horizontalen Pfade des Objekts
werden am Pixelraster ausgerichtet, solange die Eigenschaft dem Objekt zugewiesen ist.
Abbildung, die an Pixeln ausgerichtete Objekte und nicht an Pixeln ausgerichtete Objekte zeigt
A. Objekt nicht an Pixeln ausgerichtet B. Objekt an Pixeln ausgerichtet
Ein Video über das Zeichnen an Pixeln ausgerichteter Pfade für Web-Workflows finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5201_ai_de.
Ausrichten neuer Objekte am Pixelraster
Die Option „Neue Objekte an Pixelraster ausrichten“ ist im Dialogfeld „Neues Dokument“ im Bereich „Erweitert“ verfügbar.
Sie kann außerdem im Menü des Transformierenbedienfelds (Flyout Menu) ausgewählt werden.
Option „Neue Objekte an Pixelraster ausrichten“ im Menü des Transformierenbedienfelds
Wenn Sie diese Option aktivieren, wird allen neu gezeichneten Objekten automatisch die Pixelausrichtungseigenschaft zugewiesen. Bei neuen
Dokumenten, die mit dem Profil „Webdokument“ erstellt werden, ist diese Option standardmäßig aktiviert.
Das gestochen scharfe Erscheinungsbild von Konturen, die an Pixeln ausgerichtet sind, bleibt nur bei einer Auflösung von 72 ppi bei der
Rasterausgabe erhalten. Bei anderen Auflösungen werden Konturen dieser Art sehr wahrscheinlich geglättet.
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Nach oben
An Pixeln ausgerichtete Objekte, die keine geraden vertikalen oder horizontalen Segmente haben, werden nicht geändert, um sie am Pixelraster
auszurichten. Ein gedrehtes Rechteck beispielsweise hat keine geraden vertikalen oder horizontalen Segmente. Wenn diesem Objekt die
Pixelausrichtungseigenschaft zugewiesen wird, wird das Objekt nicht verschoben, um gestochen scharfe Pfade zu erstellen.
Hinweis: Die Eigenschaft auf Dokumentebene und der Pixelausrichtungsstatus jedes Objekts werden in der AI-Datei gespeichert.
Weitere Informationen zum Ausrichten von Symbolen am Pixelraster finden Sie unter Ausrichten von Symbolen am Pixelraster.
Ausrichten vorhandener Objekte am Pixelraster
Ein Objekt, für das die Option „An Pixelraster ausrichten“ aktiviert ist, wird bei jeder Änderung leicht verschoben, um es am Pixelraster
auszurichten. Wenn Sie z. B. ein am Pixelraster ausgerichtetes Objekt verschieben oder transformieren, wird es anschließend anhand der neuen
Koordinaten neu am Pixelraster ausgerichtet.
Wenn ein vorhandenes Objekt am Pixelraster ausgerichtet werden soll, wählen Sie das Objekt aus und aktivieren im unteren Bereich des
Transformierenbedienfelds das Kontrollkästchen „An Pixelraster ausrichten“.
Option „An Pixelraster ausrichten“ im Transformierenbedienfeld
Wenn Sie diese Option aktivieren, werden die vertikalen und horizontalen Segmente der Objektpfade verschoben. Derartige Segmente haben
daher bei allen Konturbreiten und an allen Stellen stets gestochen scharfe Konturen. Bei Objekten, bei denen diese Option aktiviert ist, sind die
Konturbreiten immer ganzzahlig.
Beim Einfügen nicht ausgerichteter Objekte in Dokumente, in denen die Option „An Pixelraster ausrichten“ aktiviert ist, erfolgt keine automatische
Ausrichtung. Um die Pixelausrichtung für derartige Objekte zu aktivieren, wählen Sie das Objekt aus und aktivieren dann im
Transformierenbedienfeld die Option „An Pixelraster ausrichten“. Raster, Rastereffekte und Textobjekte können nicht an Pixeln ausgerichtet
werden, da diese Objekte keine echten Pfade aufweisen.
Auswählen von nicht am Pixelraster ausgerichteten Objekten
Wählen Sie „Auswahl“ > „Objekt“ > „Nicht an Pixelraster ausgerichtet“, um die Objekte auszuwählen.
Ausrichten von Symbolen am Pixelraster
Wenn Sie ein Symbol erstellen möchten, das an Pixeln ausgerichtet werden soll, wählen Sie im Dialogfeld „Symboloptionen“ die Option „An
Pixelraster ausrichten“. Am Pixelraster ausgerichtete Symbole bleiben überall in der Zeichenfläche in ihrer Originalgröße am Pixelraster
ausgerichtet.
Hinweis: Ein skaliertes Symbol hat möglicherweise keine gestochen scharfe Pfade, obwohl ihm die Pixelausrichtungseigenschaft zugewiesen
wurde.
Weitere Informationen zum Ausrichten am Pixelraster finden Sie unter Zeichnen von an Pixeln ausgerichteten Pfaden für Web-Workflows.
Wenn im Steuerungsbedienfeld die Schaltfläche „Zurücksetzen“ aktiv ist, bedeutet dies, dass das Symbol transformiert wurde und nicht in der
Originalgröße vorliegt.
Anzeigen des Pixelrasters
Zum Anzeigen des Pixelrasters erhöhen Sie den Zoomfaktor im Pixelvorschaumodus auf mindestens 600 %.
Zum Festlegen der Voreinstellungen für die Anzeige des Pixelrasters wählen Sie „Voreinstellungen“ > „Hilfslinien und Raster“. Aktivieren Sie
gegebenenfalls die Option „Pixelraster anzeigen (bei Zoom über 600 %)“.
Speichern ausgewählter Slices
Wenn Sie nur Slices speichern möchten, die im Bildmaterial ausgewählt sind, wählen Sie „Datei“ > „Ausgewählte Slices speichern“. Ausgewählte
Slices.
Glättungsoptionen
Glätten von Text
Im Zeichenbedienfeld von Illustrator finden Sie die folgenden Textglättungsoptionen:
Ohne
Scharf
Schärfer
Stark
Textglättungsoptionen im Zeichenbedienfeld
Sie können für jeden Textrahmen Glättungsoptionen festlegen. Die Textglättungsattribute werden zusammen mit dem Dokument gespeichert. Die
Optionen werden darüber hinaus auch bei den Formaten PDF, AIT und EPS Textglättungsoptionen können in das PSD-Format exportiert oder aus
PSD importiert werden.
Für den Export in die Formate BMP, PNG, Targa, JPEG und TIFF stehen folgende Glättungsoptionen in einer Dropdownliste zur Verfügung:
„Ohne“, „Bildmaterial optimiert“ und „Schrift optimiert“.
Mit der Option „Bildmaterial optimiert“ wird für jedes dieser Formate ein Raster auf dieselbe Weise wie in früheren Versionen
erstellt. Allerdings werden die Textglättungsoptionen beim Rastern des Bildmaterials in diesem Fall nicht berücksichtigt.
Mit der Option „Schrift optimiert“ werden beim Erstellen des Rasters die neu eingeführten Glättungsfunktionen für die
Textrahmen berücksichtigt.
Im Dialogfeld „Für Web speichern“ stehen diese Optionen ebenfalls zur Verfügung.
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Zeichnen von einfachen Linien und Formen
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Nach oben
Nach oben
Zeichnen von geraden Linien mit dem Liniensegment-Werkzeug
Zeichnen von Rechtecken und Quadraten
Festlegen des Eckenradius eines abgerundeten Rechtecks
Zeichnen von Ellipsen
Zeichnen von Polygonen
Zeichnen von Sternen
Zeichnen von Bögen
Zeichnen von Spiralen
Zeichnen von Rastern
Zeichnen von geraden Linien mit dem Liniensegment-Werkzeug
Verwenden Sie das Liniensegment-Werkzeug, um jeweils ein gerades Liniensegment zu zeichnen. Ein Video zur Verwendung des Liniensegment-
Werkzeugs finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0036_de.
1. Wählen Sie das Liniensegment-Werkzeug
aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Setzen Sie den Zeiger auf die Stelle, an der die Linie beginnen soll, und ziehen Sie zum gewünschten Endpunkt.
Klicken Sie auf die Stelle, an der das Liniensegment beginnen soll, und legen Sie die Länge und den Winkel der Linie
fest. Wenn Sie die Linie mit der aktuellen Farbe füllen möchten, wählen Sie „Linie füllen“ aus. Klicken Sie dann auf „OK“.
Zeichnen von Rechtecken und Quadraten
1. Wählen Sie das Rechteck-Werkzeug oder das Abgerundetes-Rechteck-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Um ein Quadrat zu zeichnen, ziehen Sie den Mauszeiger in diagonaler Richtung, bis das Rechteck die gewünschte Größe
aufweist.
Um ein Quadrat zu zeichnen, ziehen Sie den Mauszeiger bei gedrückter Umschalttaste in diagonaler Richtung, bis das
Quadrat die gewünschte Größe aufweist.
Wenn Sie ein Quadrat oder Rechteck durch Eingabe von Werten erstellen möchten, klicken Sie auf die Stelle, an der sich
die obere linke Ecke befinden soll. Legen Sie die Breite und Höhe (und bei einem abgerundeten Rechteck einen
Eckenradius) fest und klicken Sie auf „OK“.
Ein Video zur Verwendung von Formwerkzeugen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0036_de. Ein Beispiel für das Zeichnen von Gebäuden
mit Objekt-Werkzeugen finden Sie unter www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_shapes_de.
Festlegen des Eckenradius eines abgerundeten Rechtecks
Der Eckenradius bestimmt die Rundung der Ecken eines Rechtecks. Sie können den voreingestellten Radius für alle neuen Rechtecke ändern. Sie
können auch den Radius einzelner Rechtecke beim Zeichnen ändern.
Soll der voreingestellte Eckenradius geändert werden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows)
bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und geben Sie unter „Eckenradius“ einen neuen Wert ein.
Alternativ können Sie auch das Abgerundetes-Rechteck-Werkzeug auswählen, in das Dokumentfenster klicken und unter
„Eckenradius“ einen neuen Wert eingeben. Der voreingestellte Radius wird nur auf neue, nicht auf bereits gezeichnete
abgerundete Rechtecke angewendet.
Soll der Eckenradius während des Ziehens mit dem Abgerundetes-Rechteck-Werkzeug geändert werden, drücken Sie die
Nach-oben- bzw. die Nach-unten-Taste. Wenn die Ecken die gewünschte Rundung haben, lassen Sie die Taste los.
Sollen quadratische Ecken beim Ziehen mit dem Abgerundetes-Rechteck-Werkzeug erstellt werden, drücken Sie die Nach-
links-Taste.
Sollen beim Ziehen mit dem Abgerundetes-Rechteck-Werkzeug Ecken mit dem größtmöglichen Radius (runde Ecken) erstellt
werden, drücken Sie die Nach-rechts-Taste.
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Hinweis: Sie können den Eckenradius nicht ändern, wenn Sie ein abgerundetes Rechteck gezeichnet haben. Wenn Sie glauben, dass Sie
möglicherweise den Eckenradius ändern müssen, zeichnen Sie ein normales Rechteck und wählen Sie „Effekt“ > „In Form umwandeln“ >
„Abgerundetes Rechteck“ und geben Sie die abgerundeten Rechteckparameter an. Wenn Sie den Eckenradius oder andere Parameter ändern
möchten, ändern Sie die Effektparameter im Aussehenbedienfeld.
Zeichnen von Ellipsen
1. Wählen Sie das Ellipse-Werkzeug aus. Klicken Sie auf das Rechteck-Werkzeug und halten Sie die Maustaste gedrückt,
um das Ellipse-Werkzeug anzuzeigen und auszuwählen. Weitere Informationen zum Auswählen von Werkzeugen finden Sie
unter Auswählen eines Werkzeugs.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie in diagonaler Richtung, bis die Ellipse die gewünschte Größe hat.
Klicken Sie auf die Stelle, an der die linke obere Ecke des Begrenzungsrahmens der Ellipse liegen soll. Geben Sie eine
Breite und eine Höhe für die Ellipse an und klicken Sie auf „OK“.
Hinweis: Wenn Sie einen Kreis erstellen möchten, halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt. Wenn Sie genaue
Abmessungen festlegen möchten, geben Sie einen Wert unter „Breite“ ein und klicken Sie dann auf das Wort „Höhe“.
Dadurch wird der Wert für die Breite im Textfeld „Höhe“ übernommen.
Ein Video zur Verwendung von Formwerkzeugen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0036_de.
Zeichnen von Polygonen
1. Wählen Sie das Polygon-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie, bis das Polygon die gewünschte Größe hat. Ziehen Sie den Zeiger im oder gegen den Uhrzeigersinn, um das
Polygon zu drehen. Drücken Sie die Nach-oben- oder die Nach-unten-Taste, um die Anzahl der Seiten im Polygon zu
erhöhen bzw. zu verringern.
Klicken Sie auf die Stelle, an der der Mittelpunkt des Polygons liegen soll. Wählen Sie den Radius und die Anzahl der
Seiten für das Polygon aus und klicken Sie auf „OK“.
Beachten Sie, dass auch Dreiecke zu Polygonen zählen. Dreiecke können wie jedes andere Polygon mit dem Polygon-Werkzeug erstellt
werden.
Ein Video zur Verwendung von Formwerkzeugen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0036_de.
Zeichnen von Sternen
1. Wählen Sie das Stern-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie, bis der Stern die gewünschte Größe hat. Ziehen Sie den Zeiger im oder gegen den Uhrzeigersinn, um den
Stern zu drehen. Drücken Sie die Nach-oben- oder die Nach-unten-Taste, um die Anzahl der Zacken des Sterns zu
erhöhen bzw. zu verringern.
Klicken Sie auf die Stelle, an der sich der Mittelpunkt des Sterns befinden soll. Geben Sie unter „Radius 1“ die Entfernung
zwischen der Mitte und den inneren Punkten des Sterns, und unter „Radius 2“ die Entfernung zwischen der Mitte und den
äußeren Punkten des Sterns ein. Unter „Zacken“ können Sie die gewünschte Anzahl der Zacken eingeben. Klicken Sie
dann auf „OK“. Um die Anzahl der Punkte im Stern zu erhöhen oder zu verringern, können Sie auch die Pfeiltasten nach
oben und nach unten verwenden, während Sie den Stern zeichnen.
Ein Video zur Verwendung von Formwerkzeugen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0036_de.
Zeichnen von Bögen
1. Wählen Sie das Bogen-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Setzen Sie den Zeiger auf die Stelle, an der der Bogen beginnen soll, und ziehen Sie zum gewünschten Endpunkt.
Klicken Sie auf die Stelle, an der der Bogen beginnen soll. Klicken Sie im Dialogfeld auf ein Quadrat im Ursprungssymbol
, um den Punkt zu bestimmen, von dem aus der Bogen gezeichnet werden soll. Legen Sie dann die folgenden
Optionen fest und klicken Sie auf „OK“.
Nach oben
Nach oben
Länge der x-Achse Legt die Breite des Bogens fest.
Länge der y-Achse Legt die Höhe des Bogens fest.
Typ Legt fest, ob das Objekt ein offener oder geschlossener Pfad sein soll.
Basisachse Legt die Richtung des Bogens fest. Wählen Sie „x-Achse“ oder „y-Achse“, je nachdem, ob die Basis des
Bogens entlang der horizontalen (x-Achse) oder vertikalen Achse (y-Achse) verlaufen soll.
Steigung Legt die Richtung der Bogenkrümmung fest. Geben Sie für einen konkaven (nach innen gekrümmten) Bogen
einen negativen Wert ein. Geben Sie für einen konvexen (nach außen gekrümmten) Bogen einen positiven Wert ein. Bei
einem Wert von 0 wird eine gerade Linie erstellt.
Bogen füllen Füllt den Bogen mit der aktuellen Flächenfarbe.
Hinweis: Wenn Sie eine interaktive Vorschau des Bogens anzeigen möchten, während Sie die Optionen auswählen,
doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Bogen-Werkzeug.
Ein Video zur Verwendung von Formwerkzeugen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0036_de.
Zeichnen von Spiralen
1. Wählen Sie das Spirale-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie, bis die Spirale die gewünschte Größe hat. Ziehen Sie den Zeiger im oder gegen den Uhrzeigersinn, um die
Spirale zu drehen.
Klicken Sie auf die Stelle, an der die Spirale beginnen soll. Wählen Sie im Dialogfeld die gewünschten Optionen aus und
klicken Sie auf „OK“.
Radius Legt den Abstand von der Mitte zu dem am weitesten entfernten Punkt der Spirale fest.
Verjüngung Legt den Wert fest, um den sich die Spirale von Windung zu Windung verjüngen soll.
Segmente Legt die Anzahl der Spiralsegmente fest. Jede komplette Windung besteht aus vier Segmenten.
Art Legt die Richtung der Spirale fest.
Ein Video zur Verwendung von Formwerkzeugen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0036_de.
Zeichnen von Rastern
Mit den Raster-Werkzeugen können Sie schnell und einfach rechteckige und radiale Raster zeichnen. Mit dem Rechteckiges-Raster-Werkzeug
können Sie rechteckige Raster mit einer bestimmten Größe und einer festgelegten Anzahl von Zeilen und Spalten erstellen. Mit dem Radiales-
Raster-Werkzeug können Sie konzentrische Kreise einer bestimmten Größe und einer festgelegten Anzahl von Unterteilungen erstellen.
Zeichnen von rechteckigen Rastern
1. Wählen Sie das Rechteckiges-Raster-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie, bis das Raster die gewünschte Größe hat.
Klicken Sie, um den Ursprung des Rasters festzulegen. Klicken Sie im Dialogfeld auf ein Quadrat im Ursprungssymbol
, um den Punkt zu bestimmen, von dem aus das Raster gezeichnet werden soll. Legen Sie dann die folgenden Optionen
fest und klicken Sie auf „OK“.
Standardgröße Legt die Breite und Höhe des gesamten Rasters fest.
Horizontale Unterteilungen Legt die Anzahl der waagerechten Unterteilungen im Raster fest. Der Wert unter „Verzerren“
legt fest, wie die horizontalen Unterteilungen asymmetrisch nach oben oder unten versetzt werden.
Vertikale Unterteilungen Legt die Anzahl der senkrechten Unterteilungen im Raster fest. Der Wert unter „Verzerren“ legt
fest, wie die vertikalen Unterteilungen des Rasters (Spalten) nach rechts oder links versetzt werden.
Äußeres Rechteck als Rahmen verwenden Ersetzt das obere, untere, linke und rechte Segment durch ein separates
rechteckiges Objekt.
Raster füllen Füllt das Raster mit der aktuellen Flächenfarbe (andernfalls wird keine Füllung verwendet).
Zeichnen von kreisförmigen (radialen) Rastern
1. Wählen Sie das Radiales-Raster-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie, bis das Raster die gewünschte Größe hat.
Klicken Sie, um den Ursprung des Rasters festzulegen. Klicken Sie im Dialogfeld auf ein Quadrat im Ursprungssymbol
, um den Punkt zu bestimmen, von dem aus das Raster gezeichnet werden soll. Legen Sie dann die folgenden Optionen
fest und klicken Sie auf „OK“.
Standardgröße Legt die Breite und Höhe des gesamten Rasters fest.
Konzentrische Unterteilungen Legt die Anzahl der kreisförmigen, konzentrischen Unterteilungen im Raster fest. Der
Wert unter „Verzerren“ legt fest, wie die konzentrischen Unterteilungen asymmetrisch nach innen oder außen versetzt
werden.
Radiale Unterteilungen Legt die Anzahl der radialen Unterteilungen im Raster fest. Der Wert unter „Verzerren“ legt fest,
wie die radialen Unterteilungen asymmetrisch gegen den Uhrzeigersinn im Raster versetzt werden.
Zusammengesetzten Pfad aus Ellipsen erstellen Konvertiert die konzentrischen Kreise in separate zusammengesetzte
Pfade, wobei jeder zweite Kreis gefüllt wird.
Raster füllen Füllt das Raster mit der aktuellen Flächenfarbe (andernfalls wird keine Füllung verwendet).
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Zeichnen mit dem Zeichenstift-, Buntstift- oder Blendenflecke-
Werkzeug
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Zeichnen mit dem Zeichenstift-Werkzeug
Zeichnen mit dem Buntstift-Werkzeug
Zeichnen von Blendenflecken
Zeichnen mit dem Zeichenstift-Werkzeug
Zeichnen eines geraden Segments mit dem Zeichenstift
Der einfachste Pfad, den Sie mit dem Zeichenstift-Werkzeug erstellen können, ist eine gerade Linie. Setzen Sie dazu durch Klicken mit dem
Werkzeug zwei Ankerpunkte. Wenn Sie erneut auf die Maustaste klicken, erstellen Sie einen Pfad, der aus geraden, durch Eckpunkte miteinander
verbundenen Liniensegmenten besteht.
Gerade Segmente werden durch Klicken mit dem Zeichenstift-Werkzeug erstellt.
1. Wählen Sie das Zeichenstift-Werkzeug aus.
2. Setzen Sie den Zeichenstift auf die Stelle, an der das gerade Segment beginnen soll, und klicken Sie (nicht ziehen!), um den
ersten Ankerpunkt zu definieren.
Hinweis: Das erste Segment wird erst sichtbar, wenn Sie einen zweiten Ankerpunkt durch Klicken setzen. (In Photoshop
können Sie eine Vorschau auf Pfadsegmente erstellen, indem Sie die Option „Gummiband“ auswählen.) Falls Richtungslinien
angezeigt werden, haben Sie das Zeichenstift-Werkzeug versehentlich gezogen. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Rückgängig“ und
klicken Sie erneut.
3. Klicken Sie erneut an der Stelle, an der das Segment enden soll (oder klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um den
Winkel des Segments auf ein Vielfaches von 45 Grad zu beschränken).
4. Setzen Sie durch weiteres Klicken Ankerpunkte für zusätzliche gerade Segmente.
Der letzte Ankerpunkt wird als immer ausgefülltes Quadrat und somit als markierter Punkt angezeigt. Zuvor festgelegte
Ankerpunkte werden beim Hinzufügen weiterer Ankerpunkte in leere Quadrate umgewandelt und deaktiviert.
5. Beenden Sie den Pfad, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Soll der Pfad geschlossen werden, setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug über den ersten (nicht ausgefüllten) Ankerpunkt.
Wenn der Zeichenstift richtig positioniert ist, wird neben dem Zeiger ein kleiner Kreis angezeigt. Klicken Sie auf den
Ankerpunkt oder ziehen Sie den Zeiger, um den Pfad zu schließen.
Hinweis: Um den Pfad in InDesign zu schließen, können Sie das Objekt auch auswählen und dann „Objekt“ > „Pfade“ >
„Pfad schließen“ wählen.
Um den Pfad geöffnet zu lassen, drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) und klicken Sie
bei gedrückt gehaltener Taste auf eine beliebige Stelle außerhalb der Objekte.
Soll der Pfad offen bleiben, können Sie auch ein anderes Werkzeug auswählen oder in Illustrator „Auswahl“ > „Auswahl
aufheben“ bzw. in InDesign „Bearbeiten“ > Auswahl aufheben wählen. In InDesign oder Illustrator können Sie auch
einfach die Eingabetaste (Zeilenschalter) drücken, um den Pfad geöffnet zu lassen.
Zeichnen von Kurven mit dem Zeichenstift
Wenn Sie Kurven zeichnen möchten, müssen Sie an der Stelle, an der die Kurve ihre Richtung ändert, einen Ankerpunkt hinzufügen und dann die
Richtungslinien ziehen, die die Kurve formen. Länge und Neigung der Grifflinien bestimmen die Form der Kurve.
Kurven lassen sich leichter bearbeiten, anzeigen und drucken, wenn Sie beim Zeichnen möglichst wenige Ankerpunkte verwenden. Zu viele
Punkte können zu unerwünschten Unebenheiten in einer Kurve führen. Zeichnen Sie stattdessen die Ankerpunkte in großem Abstand voneinander
und formen Sie die Kurven durch Anpassen der Längen und Winkel der Grifflinien.
1. Wählen Sie das Zeichenstift-Werkzeug aus.
2. Positionieren Sie das Werkzeug an der Stelle, an der die Kurve beginnen soll, und halten Sie die Maustaste gedrückt.
Der erste Ankerpunkt wird angezeigt und der Zeiger des Zeichenstift-Werkzeugs wird zu einer Pfeilspitze. (In Photoshop
ändert sich der Zeiger erst, nachdem Sie zu ziehen angefangen haben.)
3. Ziehen Sie, um die Krümmung des erstellten Kurvensegments festzulegen, und lassen Sie die Maustaste los.
Verlängern Sie die Grifflinie, bis sie ungefähr ein Drittel der Entfernung bis zum nächsten Ankerpunkt abdeckt. (Sie können
eine oder beide Seiten der Grifflinie später anpassen.)
Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, um das Werkzeug auf ein Vielfaches von 45 Grad zu beschränken.
Zeichnen des ersten Punkts einer Kurve
A. Positionieren des Zeichenstifts B. Beginn des Ziehvorgangs (gedrückte Maustaste) C. Grifflinie auf gewünschte Länge
ziehen
4. Setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug auf den Punkt, an dem das Kurvensegment enden soll, und führen Sie einen der
folgenden Schritte aus:
Um eine Kurve in Form eines „C“ zu erstellen, ziehen Sie in eine der vorhergehenden Richtungslinie entgegengesetzte
Richtung. Lassen Sie dann die Maustaste los.
Zeichnen des zweiten Punkts einer Kurve
A. Startpunkt für die Erstellung eines neuen Verbindungspunkts B. Ziehen des Cursors in die der vorherigen
Richtungslinie entgegengesetzten Richtung, um eine C-Kurve zu erstellen C. Ergebnis nach Loslassen der Maustaste
Um eine Kurve in Form eines „S“ zu erstellen, ziehen Sie in dieselbe Richtung wie bei der vorhergehenden Richtungslinie.
Lassen Sie dann die Maustaste los.
S-Kurve zeichnen
A. Startpunkt für die Erstellung eines neuen Verbindungspunkts B. Ziehen des Cursors in die gleiche Richtung wie die
vorherige Richtungslinie, um eine S-Kurve zu erstellen C. Ergebnis nach Loslassen der Maustaste
(Nur Photoshop) Wenn Sie die Richtung der Kurve scharf ändern möchten, lassen Sie die Maustaste los und ziehen
Sie dann den Griffpunkt bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) in Richtung der Kurve. Lassen
Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und die Maustaste los, setzen Sie den Zeiger erneut an die
Stelle, an der das Segment enden soll, und ziehen Sie in die entgegengesetzte Richtung, um das Kurvensegment
fertig zu stellen.
5. Wenn Sie das Zeichenstift-Werkzeug weiter von verschiedenen Positionen aus ziehen, erstellen Sie eine Reihe glatter
Kurven. Beachten Sie, dass Sie Ankerpunkte an den Anfang und das Ende jeder Kurve, und nicht an die Spitze der Kurve
platzieren.
Ziehen Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) Richtungslinien, um die Richtungslinien eines
Ankerpunkts auszubrechen.
6. Beenden Sie den Pfad, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Soll der Pfad geschlossen werden, setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug über den ersten (nicht ausgefüllten) Ankerpunkt.
Wenn der Zeichenstift richtig positioniert ist, wird neben dem Zeiger ein kleiner Kreis angezeigt. Klicken Sie auf den
Ankerpunkt oder ziehen Sie den Zeiger, um den Pfad zu schließen.
Hinweis: Um den Pfad in InDesign zu schließen, können Sie das Objekt auch auswählen und dann „Objekt“ > „Pfade“ >
„Pfad schließen“ wählen.
Um den Pfad geöffnet zu lassen, drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) und klicken Sie
bei gedrückt gehaltener Taste auf eine beliebige Stelle außerhalb der Objekte.
Soll der Pfad offen bleiben, können Sie auch ein anderes Werkzeug auswählen oder in Illustrator „Auswahl“ > „Auswahl
aufheben“ bzw. in InDesign „Bearbeiten“ > Auswahl aufheben wählen.
Ein Video zur Verwendung des Zeichenstifts in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0037_de.
Neupositionieren von Ankerpunkten beim Zeichnen
Erstellen Sie durch Klicken einen Ankerpunkt und ziehen Sie bei gedrückter Maustaste und Leertaste den Ankerpunkt, um ihn neu zu
positionieren.
Fertigstellen eines Pfads
Beenden Sie den Pfad auf eine der folgenden Weisen:
Soll ein Pfad geschlossen werden, setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug über den ersten (nicht ausgefüllten) Ankerpunkt.
Wenn der Zeichenstift richtig positioniert ist, wird neben dem Zeiger ein kleiner Kreis angezeigt. Klicken Sie auf den
Ankerpunkt oder ziehen Sie den Zeiger, um den Pfad zu schließen.
Hinweis: Um den Pfad in InDesign zu schließen, können Sie das Objekt auch auswählen und dann „Objekt“ > „Pfade“ > „Pfad
schließen“ wählen.
Um einen Pfad geöffnet zu lassen, drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) und klicken Sie bei
gedrückt gehaltener Taste auf eine beliebige Stelle außerhalb der Objekte.
Soll der Pfad offen bleiben, können Sie auch ein anderes Werkzeug auswählen oder in Illustrator „Auswahl“ > „Auswahl aufheben“ bzw. in
InDesign „Bearbeiten“ > Auswahl aufheben wählen. In InDesign können Sie auch einfach die Eingabetaste (Zeilenschalter) drücken, um den Pfad
geöffnet zu lassen.
Zeichnen von geraden Linien und anschließenden Kurven
1. Erstellen Sie ein gerades Segment, indem Sie durch Klicken mit dem Zeichenstift-Werkzeug zwei Eckpunkte setzen.
2. Setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug auf den Endpunkt. In Illustrator und InDesign erscheint bei korrekter Positionierung des
Zeichenstift-Werkzeugs ein Konvertierungssymbol. (In Photoshop wird neben dem Zeichenstift-Werkzeug eine kleine
diagonale Linie bzw. ein Schrägstrich angezeigt.) Um die Neigung des nächsten Kurvensegments festzulegen, klicken Sie auf
den Ankerpunkt und ziehen Sie die angezeigte Richtungslinie in die gewünschte Richtung.
Zeichnen eines geraden Segments und eines Kurvensegments (Teil 1)
A. Fertiges gerades Segment B. Positionieren des Zeichenstift-Werkzeugs über Endpunkt (in Illustrator und InDesign
erscheint das Konvertierungssymbol) C. Griffpunkt an gewünschte Stelle ziehen
3. Positionieren Sie den Zeichenstift an der Stelle, an der der nächste Ankerpunkt gesetzt werden soll. Klicken (und ggf. ziehen)
Sie dann den neuen Ankerpunkt, um die Kurve zu vervollständigen.
Zeichnen eines geraden Segments und eines Kurvensegments (Teil 2)
A. Positionieren des Zeichenstifts B. Grifflinie an gewünschte Stelle ziehen C. Neues Kurvensegment erstellt
Zeichnen von Kurven und anschließenden geraden Linien
1. Ziehen Sie das Zeichenstift-Werkzeug, um den ersten Übergangspunkt für das Kurvensegment zu erstellen, und lassen Sie
die Maustaste los.
2. Setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug auf die Stelle, an der sich der Endpunkt des Kurvensegments befinden soll, und stellen
Sie die Kurve fertig, indem Sie den Zeichenstift an die gewünschte Stelle ziehen. Lassen Sie die Maustaste los.
Zeichnen eines Kurvensegments und eines geraden Segments (Teil 1)
A. Fertiger erster Übergangspunkt des gekrümmten Segments; Zeichenstift-Werkzeug über Endpunkt B. Kurve fertig stellen
durch Ziehen
3. Setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug auf den Endpunkt. Wenn der Zeichenstift richtig positioniert ist, wird neben ihm ein
Konvertierungssymbol angezeigt. Klicken Sie auf den Ankerpunkt, um den Übergangspunkt in einen Eckpunkt umzuwandeln.
4. Positionieren Sie das Zeichenstift-Werkzeug neu an die Stelle, an der das gerade Segment enden soll, und stellen Sie das
gerade Segment durch Klicken fertig.
Zeichnen eines Kurvensegments und eines geraden Segments (Teil 2)
C. Positionieren des Zeichenstift-Werkzeugs auf vorhandenem Endpunkt D. Auf den Endpunkt klicken E. Auf den
nächsten Eckpunkt klicken
Zeichnen zweier, durch eine Ecke verbundener, gekrümmter Segmente
1. Ziehen Sie den Zeichenstift an die gewünschte Position, um den ersten Übergangspunkt eines gekrümmten Segments zu
erstellen.
2. Setzen Sie das Zeichenstift-Werkzeug an eine andere Stelle und ziehen Sie, um eine Kurve mit einem zweiten
Übergangspunkt zu erstellen. Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und ziehen Sie dann die
Richtungslinie zu ihrem gegenüberliegenden Ende, um die Neigung der nächsten Kurve festzulegen. Lassen Sie die Taste
und die Maustaste los.
Der Übergangspunkt wird hierbei durch Teilen der Richtungslinien in einen Eckpunkt konvertiert.
3. Positionieren Sie den Zeichenstift am gewünschten Endpunkt des zweiten Kurvensegments und erstellen Sie durch Ziehen
einen neuen Übergangspunkt, um das Segment fertig zu stellen.
Nach oben
Zeichnen von zwei Kurven
A. Neuen Übergangspunkt ziehen B. Teilen der Richtungslinien durch Ziehen bei gedrückter Alt-Taste bzw. Wahltaste und Verschieben der
Richtungslinie nach oben C. Ergebnis nach erneuter Positionierung und drittem Ziehvorgang
Zeichnen mit dem Buntstift-Werkzeug
Zeichnen mit dem Buntstift-Werkzeug
Das Buntstift-Werkzeug hat in Adobe Illustrator und InDesign grundsätzlich die gleiche Funktionsweise. Sie können damit wie mit einem Stift auf
Papier offene und geschlossene Pfade zeichnen. Es eignet sich daher für schnelle Skizzen oder Zeichnungen, die aussehen sollen, als seien sie
von Hand gezeichnet. Der gezeichnete Pfad kann bei Bedarf sofort bearbeitet werden.
Beim Zeichnen mit dem Buntstift-Werkzeug werden automatisch Ankerpunkte angelegt. Sie haben keine Möglichkeit, die exakte Position dieser
Ankerpunkte festzulegen, können sie aber im Nachhinein bearbeiten. Wie viele Ankerpunkte gesetzt werden, hängt von der Länge und
Komplexität des Pfads sowie von den Toleranzeinstellungen im Dialogfeld „Voreinstellungen Buntstift-Werkzeug“ ab. Mit diesen Einstellungen wird
gesteuert, wie empfindlich das Buntstift-Werkzeug gegenüber Maus- oder Stiftbewegungen ist.
Ein Video zum Zeichnen mit dem Buntstift-Werkzeug in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0039_de.
Zeichnen von Freihandpfaden mit dem Buntstift-Werkzeug
1. Wählen Sie den Buntstift
.
2. Setzen Sie das Werkzeug auf die Stelle, an der der Pfad beginnen soll, und ziehen Sie über die Zeichenfläche, um den Pfad
zu zeichnen. Ein kleines x neben dem Buntstift
weist darauf hin, dass ein Freihandpfad gezeichnet wird.
Der Zeiger hinterlässt beim Ziehen eine gepunktete Linie. Sobald Sie die Maustaste loslassen, sehen Sie an beiden Enden
und an mehreren Stellen entlang des Pfads Ankerpunkte. Für den Pfad werden die aktuellen Kontur- und Flächenattribute
übernommen und er bleibt standardmäßig ausgewählt.
Zeichnen von geschlossenen Pfaden mit dem Buntstift-Werkzeug
1. Wählen Sie das Buntstift-Werkzeug aus.
2. Setzen Sie das Werkzeug auf die Stelle, an der der Pfad beginnen soll, und ziehen Sie über die Zeichenfläche, um den Pfad
zu zeichnen.
3. Drücken Sie während des Ziehens die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und halten Sie sie gedrückt. Am
Buntstift-Werkzeug zeigt ein kleiner Kreis (und in InDesign ein ausgefüllter Radiergummi) an, dass Sie einen geschlossenen
Pfad erstellen.
4. Wenn der Pfad die gewünschte Größe und Form hat, lassen Sie die Maustaste (aber nicht die Alt-Taste bzw. die Wahltaste)
los. Nachdem der Pfad geschlossen ist, können Sie die Alt-/Wahltaste loslassen.
Sie müssen den Cursor zum Erstellen eines geschlossenen Pfads nicht auf den Startpunkt bewegen. Wenn Sie die Maustaste
an anderer Position loslassen, schließt das Buntstift-Werkzeug die Form durch die kürzeste Linie zurück zum Ausgangspunkt.
Bearbeiten von Pfaden mit dem Buntstift-Werkzeug
Sie können mit dem Buntstift-Werkzeug jeden Pfad bearbeiten und jeder Form Freihandlinien- und -formen hinzufügen.
Erweitern eines Pfads mit dem Buntstift-Werkzeug
1. Wählen Sie einen vorhandenen Pfad aus.
2. Wählen Sie das Buntstift-Werkzeug aus.
3. Setzen Sie die Spitze des Buntstifts auf einen der Endpunkte des Pfads.
Sie sind nahe genug am Endpunkt, wenn das kleine x neben der Buntstiftspitze verschwindet.
4. Ziehen Sie, um den Pfad fortzusetzen.
Verbinden zweier Pfade mit dem Buntstift-Werkzeug
1. Wählen Sie beide Pfade aus (bei gedrückter Umschalttaste darauf klicken oder mit dem Auswahlwerkzeug um beide eine
Nach oben
Markierung ziehen).
2. Wählen Sie das Buntstift-Werkzeug aus.
3. Setzen Sie den Zeiger auf die Stelle, an der der Pfad beginnen soll, und ziehen Sie zu dem anderen Pfad.
4. Drücken Sie während des Ziehens die Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) und halten Sie sie gedrückt. Am Buntstift-
Werkzeug zeigt ein kleines Verbindungssymbol an, dass Sie den vorhandenen Pfad erweitern.
5. Ziehen Sie bis zum Endpunkt des anderen Pfads, lassen Sie die Maustaste und dann die Strg- bzw. die Befehlstaste los.
Hinweis: Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie so von einem Pfad zum anderen ziehen, als würden Sie die Pfade in
der Erstellungsrichtung fortsetzen.
Verändern der Form von Pfaden mit dem Buntstift-Werkzeug
1. Wählen Sie den Pfad aus, den Sie ändern möchten.
2. Setzen Sie das Buntstift-Werkzeug über den neu zu zeichnenden Pfad oder in dessen Nähe.
Sie sind nahe genug am Endpunkt, wenn das kleine x am Werkzeug verschwindet.
3. Ziehen Sie das Werkzeug, bis der Pfad die gewünschte Form hat.
Bearbeiten geschlossener Formen mit dem Buntstift-Werkzeug
Hinweis: Wenn Sie einen Pfad mit dem Buntstift-Werkzeug ändern, kann es je nachdem, von wo und in welche Richtung Sie
den Buntstift ziehen, zu ungewünschten Ergebnissen kommen. Es kann z. B. passieren, dass aus einem geschlossenen Pfad
ein offener Pfad, aus einem offenen Pfad ein geschlossener Pfad oder ein Teil der Form gelöscht wird.
Optionen für das Buntstift-Werkzeug
Doppelklicken Sie auf das Buntstift-Werkzeug, um die folgenden Optionen festzulegen:
Genauigkeit Bestimmt, wie weit Sie die Maus oder den Stift bewegen müssen, bis dem Pfad ein neuer Ankerpunkt hinzugefügt wird. Je höher der
Wert, desto glatter und weniger komplex ist der Pfad. Mit niedrigeren Werten folgen Kurven der Zeigerbewegung besser, wodurch spitzere Winkel
entstehen. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0,5 und 20.
Glättung Legt fest, wie stark bei Verwendung des Werkzeugs geglättet wird. Die Werte für die Glättung liegen zwischen 0 % und 100 %. Je höher
der Wert, desto glatter der Pfad. Je niedriger der Wert, desto mehr Ankerpunkte werden erstellt und desto eher werden die Unregelmäßigkeiten
der Linie beibehalten.
Neue Buntstiftkonturen füllen (Nur Illustrator) Wendet auf Buntstiftkonturen, die Sie nach der Auswahl dieser Option zeichnen, eine Füllung an,
jedoch nicht auf vorhandene Buntstiftkonturen. Vergessen Sie nicht, vor dem Zeichnen der Buntstiftkonturen eine Flächenfarbe auszuwählen.
Auswahl beibehalten Bestimmt, ob der Pfad nach dem Zeichnen ausgewählt bleibt. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
Ausgewählte Pfade bearbeiten Bestimmt, ob Sie einen ausgewählten Pfad ändern bzw. verbinden können oder nicht, wenn Sie sich in einer
bestimmten Entfernung davon befinden (wird mit der nächsten Option festgelegt).
Innerhalb von: _ Pixeln Bestimmt, wie nahe die Maus bzw. der Stift an einem vorhandenen Pfad sein muss, damit eine Pfadbearbeitung mit dem
Buntstift-Werkzeug möglich ist. Diese Option ist nur verfügbar, wenn die Option „Ausgewählte Pfade bearbeiten“ aktiviert ist.
Zeichnen von Blendenflecken
Mit dem Blendenflecke-Werkzeug können Sie Blendenfleckobjekte mit einer hellen Mitte, einem Lichtkranz sowie Strahlen und Ringen erstellen.
Mit diesem Werkzeug lässt sich ein ähnlicher Effekt wie bei einem Blendenfleck auf einem Foto erzielen.
Blendenflecke haben einen Mittel- und einen Endgriff. Mit diesen Griffen können Sie den Blendenfleck und die dazugehörigen Ringe ausrichten.
Der Mittelgriff befindet sich in der hellen Mitte des Blendenflecks. An diesem Punkt beginnt der Blendenfleckenpfad.
Aufbau eines Blendenflecks
A. Mittelgriff B. Endgriff C. Strahlen (zur Verdeutlichung schwarz dargestellt) D. Lichtkranz E. Ringe
Weitere Informationen zum Erstellen und Bearbeiten von Blendenflecken finden Sie im entsprechenden Abschnitt in der Web-Hilfe.
Wichtig: Eine umfassende, aktualisierte Version der Hilfe steht im Internet zur Verfügung. Es wurde keine Internetverbindung erkannt. Wenn Sie
eine erweiterte Fassung zu diesem Thema lesen möchten, klicken Sie auf die Verknüpfung unten oder durchsuchen Sie die komplette Hilfe unter
community.adobe.com/help.
Erstellen von Blendenflecken
Mit dem Blendenflecke-Werkzeug können Sie Blendenfleckobjekte mit einer hellen Mitte, einem Lichtkranz sowie Strahlen und Ringen erstellen.
Mit diesem Werkzeug lässt sich ein ähnlicher Effekt wie bei einem Blendenfleck auf einem Foto erzielen.
Blendenflecke haben einen Mittel- und einen Endgriff. Mit diesen Griffen können Sie den Blendenfleck und die dazugehörigen Ringe ausrichten.
Der Mittelgriff befindet sich in der hellen Mitte des Blendenflecks. An diesem Punkt beginnt der Blendenfleckenpfad.
Aufbau eines Blendenflecks
A. Mittelgriff B. Endgriff C. Strahlen (zur Verdeutlichung schwarz dargestellt) D. Lichtkranz E. Ringe
Erstellen von Standard-Blendenflecken
1. Wählen Sie das Blendenflecke-Werkzeug
aus.
2. Klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Stelle der Zeichenfläche, an der der Blendenfleck
erstellt werden soll.
Blendenflecke wirken oft am besten, wenn sie über vorhandene Objekte gezeichnet werden.
Zeichnen von Blendenflecken
1. Wählen Sie das Blendenflecke-Werkzeug aus.
2. Drücken Sie die Maustaste, um den Mittelgriff des Blendenflecks zu positionieren. Ziehen Sie dann den Mittelgriff mit dem
Zeiger an die gewünschte Stelle, um die Größe der Mitte und die Größe des Lichtkranzes festzulegen und um den Winkel der
Strahlen zu ändern.
Bevor Sie die Maustaste wieder loslassen, drücken Sie die Umschalttaste, um die Strahlen auf einen voreingestellten Winkel
zu beschränken. Drücken Sie die Nach-oben- oder die Nach-unten-Taste, um Strahlen hinzuzufügen oder zu entfernen.
Drücken Sie die Strg- (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS), damit die Mitte des Blendenflecks unverändert bleibt.
3. Lassen Sie die Maustaste wieder los, wenn Mitte, Lichtkranz und Strahlen Ihren Vorstellungen entsprechen.
4. Durch erneutes Ziehen können Sie dem Blendenfleck Ringe hinzufügen und den Endgriff positionieren.
Bevor Sie die Maustaste wieder loslassen, drücken Sie die Nach-oben- oder die Nach-unten-Taste, um Ringe hinzuzufügen
oder zu entfernen. Drücken Sie die Sternchentaste (*), um Ringe nach dem Zufallsprinzip zu positionieren.
5. Lassen Sie die Maustaste wieder los, wenn sich der Endgriff an der gewünschten Position befindet.
Jedes Element (Mitte, Lichtkranz, Ringe und Strahlen) im Blendenfleck wird mit einer Farbe einer anderen Deckkraft gefüllt.
Erstellen von Blendenflecken mithilfe des Dialogfelds „Optionen für Blendenflecke-Werkzeug“
1. Wählen Sie das Blendenflecke-Werkzeug aus und klicken Sie auf die Stelle der Zeichenfläche, an der der Mittelgriff des
Blendenflecks liegen soll.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Optionen für Blendenflecke-Werkzeug“ Einstellungen für die folgenden Optionen und klicken Sie
dann auf „OK“:
Legen Sie den Gesamtdurchmesser, die Deckkraft und die Helligkeit der Mitte des Blendenflecks fest.
Legen Sie die Ausbreitung des Lichtkranzes als Prozentsatz der Gesamtgröße fest und definieren Sie die Unschärfe des
Lichtkranzes (0 = scharf, 100 = unscharf).
Wenn der Blendenfleck Strahlen haben soll, aktivieren Sie „Strahlen“ und legen Sie die Anzahl der Strahlen, den längsten
Strahl (als Prozentsatz der durchschnittlichen Strahlenlänge) und die Unschärfe der Strahlen (0 = scharf, 100 = unscharf)
fest.
Wenn der Blendenfleck Ringe haben soll, aktivieren Sie „Ringe“ und legen Sie den Abstand des Pfades zwischen dem
Mittelpunkt des Lichtkranzes (Mittelgriff) und dem Mittelpunkt des am weitesten entfernten Rings (Endgriff), die Anzahl der
Ringe, den größten Ring (als Prozentsatz der durchschnittlichen Ringgröße) und die Richtung und den Winkel der Ringe
fest.
Bearbeiten von Blendenflecken
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie den Blendenfleck aus und doppelklicken Sie auf das Blendenflecke-Werkzeug-Symbol, um das Dialogfeld
„Optionen für Blendenflecke-Werkzeug“ zu öffnen. Ändern Sie die Einstellungen im Dialogfeld.
Wenn Sie einen Blendenfleck wieder auf die Standardwerte zurücksetzen möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt-
(Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf „Zurücksetzen“.
Wählen Sie den Blendenfleck und das Blendenflecke-Werkzeug aus. Ziehen Sie einen Endpunkt (entweder vom Mittelgriff
oder vom Endgriff) an die gewünschte Stelle auf der Zeichenfläche, um die Länge oder Richtung des Blendenflecks zu ändern.
Wählen Sie den Blendenfleck aus und wählen Sie dann „Objekt“ > „Umwandeln“. Hierdurch werden die Elemente des
Blendenflecks genauso wie die Elemente einer Angleichung bearbeitbar.
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Bearbeiten von Pfaden
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Auswählen von Pfaden, Segmenten und Ankerpunkten
Hinzufügen und Löschen von Ankerpunkten
Glätten und Vereinfachen von Pfaden
Umwandeln von Übergangspunkten in Eckpunkte und von Eckpunkten in Übergangspunkte
Ausradieren von Bildmaterial
Teilen eines Pfades
Auswählen von Pfaden, Segmenten und Ankerpunkten
Bevor Sie die Form eines Pfads verändern oder einen Pfad bearbeiten können, müssen Sie die Ankerpunkte, Segmente oder eine Kombination
daraus auswählen.
Auswählen von Ankerpunkten
Wenn die Punkte angezeigt werden, können Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug auf diese klicken, um sie auswählen.
Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um mehrere Punkte auszuwählen.
Wählen Sie das Direktauswahl-Werkzeug aus und ziehen Sie einen Rahmen um die Ankerpunkte. Ziehen Sie den Mauszeiger
bei gedrückter Umschalttaste um zusätzlich auszuwählende Ankerpunkte.
Stellen Sie sicher, dass der Pfad, der die Ankerpunkte enthält, nicht ausgewählt ist. Verschieben Sie das Direktauswahl-
Werkzeug auf den Ankerpunkt, bis beim Zeiger ein nicht ausgefülltes Quadrat angezeigt wird und klicken Sie dann auf den
Ankerpunkt. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um weitere Ankerpunkte auszuwählen.
(Nur Illustrator) Wählen Sie das Lasso-Werkzeug und ziehen Sie es um die Ankerpunkte. Ziehen Sie den Mauszeiger bei
gedrückter Umschalttaste um zusätzlich auszuwählende Ankerpunkte.
Auswählen von Pfadsegmenten
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie das Direktauswahl-Werkzeug und klicken Sie in einem Abstand von 2 Pixeln vom Segment entfernt oder ziehen
Sie einen Auswahlrahmen über einen Teil des Segments. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und wählen Sie weitere
Segmente durch Klicken oder Ziehen aus.
(Nur Illustrator) Wählen Sie das Lasso-Werkzeug und ziehen Sie um einen Teil des Pfadsegments herum. Ziehen Sie den
Mauszeiger bei gedrückter Umschalttaste um zusätzlich auszuwählende Pfadsegmente.
Auswählen aller Ankerpunkte und -segmente in einem Pfad
1. Wählen Sie das Direktauswahl-Werkzeug oder in Illustrator das Lasso-Werkzeug.
2. Ziehen Sie um den ganzen Pfad herum.
Wenn der Pfad ausgefüllt ist, können Sie auch mit dem Direktauswahl-Werkzeug in den Pfad klicken, um alle Ankerpunkte
auszuwählen.
Kopieren eines Pfads
Wählen Sie einen Pfad oder Segment mit dem Auswahlwerkzeug oder Direktauswahl-Werkzeug aus und führen Sie dann einen der folgenden
Schritte aus:
Benutzen Sie die Standard-Menüfunktionen, um Pfade innerhalb von Anwendungen oder zwischen Anwendungen zu kopieren
und einzufügen.
Halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt und ziehen Sie den Pfad auf die gewünschte Position.
Lassen Sie dann die Maustaste und die Alt-/Wahltaste los.
Hinzufügen und Löschen von Ankerpunkten
Durch Ankerpunkte erhalten Sie mehr Kontrolle über einen Pfad bzw. können einen offenen Pfad verlängern. Es wird jedoch davon abgeraten,
mehr Punkte als erforderlich hinzuzufügen. Ein Pfad mit weniger Punkten lässt sich leichter bearbeiten, anzeigen und ausdrucken. Sie können die
Komplexität eines Pfades reduzieren, indem Sie unnötige Punkte löschen. Das Hinzufügen und Löschen von Ankerpunkten erfolgt in
verschiedenen Adobe-Anwendungen auf ähnliche Weise.
Nach oben
Das Werkzeugbedienfeld enthält drei Werkzeuge zum Hinzufügen und Löschen von Punkten: das Zeichenstift-Werkzeug , das Ankerpunkt-
hinzufügen-Werkzeug
und das Ankerpunkt-löschen-Werkzeug . Zudem finden Sie im Steuerungsbedienfeld die Schaltfläche „Ausgewählte
Ankerpunkte entfernen“
.
Das Zeichenstift-Werkzeug verwandelt sich standardmäßig in das Ankerpunkt-hinzufügen-Werkzeug, wenn Sie es auf einem Pfad positionieren,
bzw. in das Ankerpunkt-löschen-Werkzeug, wenn Sie es auf einem Ankerpunkt positionieren.
Hinweis: Verwenden Sie zum Löschen von Ankerpunkten nicht die Entf- oder Rücktaste bzw. den Befehl „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“ oder
„Bearbeiten“ > „Löschen“. Damit würden Sie den Punkt und die Liniensegmente löschen, die die Verbindung zu diesem Punkt bilden.
Hinzufügen oder Löschen von Ankerpunkten
1. Wählen Sie den Pfad aus, den Sie bearbeiten möchten.
2. Um einen Ankerpunkt zu erstellen, wählen Sie das Zeichenstift- oder das Ankerpunkt-hinzufügen-Werkzeug aus, positionieren
Sie den Zeiger über dem Pfadsegment und klicken Sie.
3. Führen Sie zum Löschen eines Ankerpunkts einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie den Punkt mit dem Direktauswahl-Werkzeug aus und klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Ausgewählte
Ankerpunkte entfernen“
.
Wählen Sie das Zeichenstift-Werkzeug oder das Ankerpunkt-löschen-Werkzeug aus, positionieren Sie den Zeiger über
dem Ankerpunkt und klicken Sie.
Suchen und Löschen von einzelnen Ankerpunkten
Einzelne Ankerpunkte sind nicht mit anderen Ankerpunkten verbunden. Es wird empfohlen, nach einzelnen Ankerpunkten zu suchen und sie zu
löschen.
1. Heben Sie die Auswahl aller Objekte auf.
2. Wählen Sie „Auswahl“ > „Objekt“ > „Einzelne Ankerpunkte“.
3. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“ oder „Bearbeiten“ > „Löschen“ oder drücken Sie die Rück- oder Entf-Taste
(Windows) bzw. die Rückschritttaste (Mac OS).
Deaktivieren oder zeitweiliges Außerkraftsetzen der automatischen Zeichenstift-Werkzeug-
Umschaltung
Bei Bedarf können Sie die automatische Umschaltung auf das Ankerpunkt-hinzufügen-Werkzeug oder Ankerpunkt-löschen-Werkzeug
vorübergehend außer Kraft setzen oder deaktivieren.
Wenn Sie die Umschaltung vorübergehend außer Kraft setzen möchten, halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie
das Zeichenstift-Werkzeug über dem ausgewählten Pfad oder einem Ankerpunkt positionieren. Diese Funktion ist nützlich,
wenn Sie einen neuen Pfad über einem vorhandenen Pfad beginnen möchten. Lassen Sie vor dem Loslassen der Maustaste
die Umschalttaste los, damit das Zeichenstift-Werkzeug nicht durch die Umschalttaste beschränkt wird.
Wenn Sie die Umschaltung deaktivieren möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und wählen Sie „Autom. hinzuf./löschen aus“.
Glätten und Vereinfachen von Pfaden
Sie können Pfade glatter erscheinen lassen und vereinfachen, indem Sie überflüssige Ankerpunkte entfernen.
Glätten von Pfaden
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie das Glätten-Werkzeug
aus.
3. Ziehen Sie das Werkzeug entlang des gesamten Pfadsegments, das Sie glätten möchten.
4. Glätten Sie die Kontur/den Pfad, bis das Segment die gewünschte Form hat.
Nach oben
Verwenden des Glätten-Werkzeugs
A. Original- pfad B. Ziehen mit dem Glätten-Werkzeug C. Ergebnis
5. Um den Grad der Glättung zu ändern, doppelklicken Sie auf das Glätten-Werkzeug und legen Sie folgende Optionen fest:
Genauigkeit Bestimmt, wie weit Sie die Maus oder den Stift bewegen müssen, bis Illustrator dem Pfad einen neuen
Ankerpunkt hinzufügt. So bedeutet etwa ein Genauigkeitswert von 2,5, dass Bewegungen des Werkzeugs von weniger als
2,5 Pixel nicht registriert werden. Die Genauigkeit kann zwischen 0,5 und 20 Pixel liegen. Je höher der Wert, desto glatter und
weniger komplex ist der Pfad.
Glättung Legt fest, wie stark in Illustrator bei Verwendung des Werkzeugs geglättet wird. Der Wert für „Glättung“ kann
zwischen 0 % und 100 % liegen. Je höher der Wert ist, desto glatter wird der Pfad.
Vereinfachen von Pfaden
Durch das Vereinfachen von Pfaden werden überflüssige Ankerpunkte entfernt, ohne dass dabei die Form des Pfades geändert wird. Dadurch wird
das Bildmaterial vereinfacht und die Dateigröße verringert, sodass das Bild schneller angezeigt und gedruckt werden kann.
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „Vereinfachen“.
3. Legen Sie die Kurvengenauigkeit fest, um genau steuern zu können, wie stark der vereinfachte Pfad dem Originalpfad
entspricht.
Aktivieren Sie „Vorschau“, um eine Vorschau des vereinfachten Pfades anzuzeigen und anzugeben, wie viele Punkte der
Originalpfad und der vereinfachte Pfad haben.
4. Wählen Sie zusätzliche Optionen aus und klicken Sie auf „OK“.
Kurvengenauigkeit Geben Sie einen Wert zwischen 0 % und 100 % ein, um festzulegen, wie stark der vereinfachte Pfad
dem Originalpfad entsprechen soll. Je höher der Prozentwert, desto mehr Punkte werden erstellt und desto ähnlicher ist die
endgültige Form. Mit Ausnahme der Kurvenendpunkte und der Eckpunkte werden alle vorhandenen Ankerpunkte ignoriert (es
sei denn, Sie geben unter „Winkel-Schwellenwert“ einen Wert ein).
Winkel-Schwellenwert Wählen Sie einen Wert zwischen 0 und 180°, um die Glättung der Ecken zu definieren. Ist der Winkel
eines Eckpunkts kleiner als der Winkel-Schwellenwert, wird der Eckpunkt nicht verändert. Auf diese Weise bleiben Ecken
auch bei niedriger Kurvengenauigkeit scharf.
Gerade Linien Erstellt gerade Linien zwischen den ursprünglichen Ankerpunkten des Objekts. Eckpunkte werden entfernt,
wenn ihr Winkel größer als der Winkel-Schwellenwert ist.
Original anzeigen Zeigt den Originalpfad hinter dem vereinfachten Pfad.
Berechnen des Durchschnitts von Ankerpunktpositionen
1. Wählen Sie mindestens zwei Ankerpunkte (auf demselben oder verschiedenen Pfaden) aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „Durchschnitt berechnen“.
3. Geben Sie an, ob der Durchschnitt nur für die horizontale (x-) oder vertikale (y-) Achse oder für beide Achsen berechnet
werden soll, und klicken Sie dann auf „OK“.
Umwandeln von Übergangspunkten in Eckpunkte und von Eckpunkten in Übergangspunkte
Bei einem Pfad können Sie Eckpunkte in Übergangspunkte umwandeln und umgekehrt. Mithilfe der Optionen im Steuerungsbedienfeld können Sie
mehrere Ankerpunkte rasch umwandeln. Mit dem Ankerpunkt-konvertieren-Werkzeug können Sie auf Wunsch nur eine Seite eines Punkts
konvertieren und beim Konvertieren des Punkts präzise Änderungen an der Kurve vornehmen.
Umwandeln von einem oder mehreren Ankerpunkten über das Steuerungsbedienfeld
Zur Verwendung der Ankerpunkt-Umwandlungsoptionen im Steuerungsbedienfeld sollten nur die jeweiligen Ankerpunkte und nicht das gesamte
Objekt ausgewählt werden. Wenn Sie mehrere Objekte auswählen, darf eines davon nur teilweise ausgewählt sein. Wenn ganze Objekte
Nach oben
ausgewählt sind, werden im Steuerungsbedienfeld die Optionen angezeigt, die sich auf das ganze Objekt beziehen.
1. Um einen oder mehrere Eckpunkte in Übergangspunkte umzuwandeln, wählen Sie die Punkte aus und klicken Sie im
Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausgewählte Ankerpunkte in Übergang konvertieren“
.
2. Um einen oder mehrere Übergangspunkte in Eckpunkte umzuwandeln, wählen Sie die Punkte aus und klicken Sie im
Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausgewählte Ankerpunkte in Ecke konvertieren“ .
Präzises Umwandeln von Ankerpunkten mit dem Ankerpunkt-konvertieren-Werkzeug
1. Wählen Sie den gesamten zu ändernden Pfad aus, sodass seine Ankerpunkte angezeigt werden.
2. Wählen Sie das Ankerpunkt-konvertieren-Werkzeug
aus.
3. Setzen Sie das Ankerpunkt-konvertieren-Werkzeug auf den Ankerpunkt, der umgewandelt werden soll, und führen Sie einen
der folgenden Schritte aus:
Soll ein Eckpunkt in einen Übergangspunkt konvertiert werden, ziehen Sie einen Griffpunkt aus dem Eckpunkt heraus.
Durch Ziehen eines Griffpunkts aus einem Eckpunkt wird ein Übergangspunkt erstellt
Soll ein Übergangspunkt in einen Eckpunkt ohne Grifflinien konvertiert werden, klicken Sie auf den Übergangspunkt.
Durch Klicken auf einen Übergangspunkt wird ein Eckpunkt erstellt
Soll ein Übergangspunkt in einen Eckpunkt mit unabhängigen Grifflinien umgewandelt werden, ziehen Sie einen der
Griffpunkte an die gewünschte Stelle auf der Zeichenfläche.
Ein Übergangspunkt wird in einen Eckpunkt umgewandelt
Soll ein Eckpunkt ohne Grifflinien in einen Eckpunkt mit unabhängigen Grifflinien konvertiert werden, ziehen Sie zunächst
einen Griffpunkt aus einem Eckpunkt heraus (dadurch wird dieser in einen Übergangspunkt mit Grifflinien umgewandelt).
Lassen Sie nur die Maustaste los (nicht jedoch die Tasten, die Sie eventuell zum Aktivieren des Ankerpunkt-konvertieren-
Werkzeugs gedrückt haben) und ziehen Sie einen der Griffpunkte an die gewünschte Stelle.
Ausradieren von Bildmaterial
Sie können Teile Ihres Bildmaterials mit dem Pfad-Radiergummi-Werkzeug, dem Radiergummi-Werkzeug oder der Radierfunktion eines Wacom-
Stifts ausradieren. Mit dem Pfad-Radiergummi-Werkzeug
können Sie Teile eines Pfades ausradieren, indem Sie das Werkzeug am Pfad
entlangziehen. Dieses Werkzeug ist hilfreich, wenn sich das Radieren auf ein Pfadsegment, z. B. auf eine Kante eines Dreiecks, beschränken soll.
Mit dem Radiergummi-Werkzeug und der Radierfunktion eines Wacom-Stifts können Sie jeden Bereich des Bildmaterials unabhängig von
seiner Struktur ausradieren. Das Radiergummi-Werkzeug kann auf Pfade, zusammengesetzte Pfade, Pfade innerhalb von interaktiven Malgruppen
und Beschneidungspfade angewendet werden.
Ausradieren von Abschnitten eines Pfades mit dem Pfad-Radiergummi-Werkzeug (links), Ausradieren von Teilen eines gruppierten Objekts mit
dem Radiergummi-Werkzeug (rechts)
Ein Video zur Verwendung des Radiergummi-Werkzeugs finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0036_de.
Ausradieren von Teilen eines Pfades mit dem Pfad-Radiergummi-Werkzeug
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie das Pfad-Radiergummi-Werkzeug
aus.
3. Ziehen Sie das Werkzeug an dem Pfadsegment entlang, das Sie ausradieren möchten. Die besten Ergebnisse erzielen Sie
mit einer einfachen, glatten Ziehbewegung.
Ausradieren von Objekten mit dem Radiergummi-Werkzeug
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Um bestimmte Objekte auszuradieren, wählen Sie die Objekte aus oder öffnen Sie sie im Isolationsmodus.
Um ein beliebiges Objekt auf der Zeichenfläche auszuradieren, lassen Sie alle Objekte nicht ausgewählt.
Wenn nichts ausgewählt ist, radiert das Radiergummi-Werkzeug auf sämtlichen Ebenen.
2. Wählen Sie den Radiergummi
aus.
3. (Optional) Doppelklicken Sie auf das Radiergummi-Werkzeug und legen Sie die Optionen fest.
4. Ziehen Sie den Cursor über den zu löschenden Bereich. Sie können das Werkzeug auf folgende Arten steuern:
Soll das Radiergummi-Werkzeug in einer vertikalen, horizontalen oder diagonalen Linie geführt werden, ziehen Sie es bei
gedrückter Umschalttaste.
Soll um einen Bereich ein Auswahlrechteck erstellt und dann der gesamte Inhalt dieses Rechtecks gelöscht werden,
ziehen Sie das Werkzeug bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS). Wenn dieses Auswahlrechteck die
Form eines Quadrats erhalten soll, halten Sie beim Ziehen die Alt- und die Umschalttaste (Windows) bzw. die Wahl- und
die Umschalttaste (Mac OS) gedrückt.
Ausradieren von Objekten mit der Radierfunktion eines Wacom-Stifts
Wenn Sie einen Wacom-Stift umdrehen, wird automatisch das Radiergummi-Werkzeug aktiv. Wenn Sie ihn wieder zurückdrehen, wird das zuvor
verwendete Werkzeug wieder aktiv.
Drehen Sie den Stift um und ziehen Sie ihn über den zu radierenden Bereich.
Durch festeres Aufdrücken verbreitern Sie den Radierpfad. (Möglicherweise müssen Sie zunächst die Option „Druck“ im Dialogfeld
„Radiergummioptionen“ aktivieren.)
Radiergummioptionen
Um die Radiergummioptionen zu ändern, doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Radiergummi-Werkzeug.
Hinweis: Mit den Tasten ] und [ können Sie den Durchmesser jederzeit vergrößern bzw. verkleinern.
Winkel Legt den Drehwinkel für das Werkzeug fest. Ziehen Sie die Pfeilspitze in der Vorschau an die gewünschte Position oder geben Sie einen
Wert in das Textfeld „Winkel“ ein.
Rundheit Legt die Rundheit des Werkzeugs fest. Ziehen Sie einen schwarzen Punkt in der Vorschau vom Mittelpunkt weg bzw. auf diesen zu
oder geben Sie im Textfeld „Rundheit“ einen Wert ein. Je höher der Wert ist, desto ausgeprägter ist die Rundheit.
Durchmesser Legt den Durchmesser des Werkzeugs fest. Verwenden Sie den Regler „Durchmesser“ oder geben Sie im Textfeld „Durchmesser“
Nach oben
einen Wert ein.
Die Dropdown-Liste rechts neben jeder Option ermöglicht die Steuerung von Variationen der Werkzeugform. Wählen Sie eine der folgenden
Optionen:
Fixiert Verwendet einen festen Wert für Winkel, Rundheit oder Durchmesser.
Zufallswert Verwendet zufällige Variationen hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser. Geben Sie einen Wert in das Textfeld „Variation“
ein, um den Bereich festzulegen, innerhalb dessen die Pinseleigenschaften schwanken dürfen. Wenn beispielsweise der Wert für
„Durchmesser“ 15 und der Wert für „Variation“ 5 ist, kann der Durchmesser 10 oder 20 oder ein beliebiger Wert dazwischen sein.
Druck Ermöglicht ein Variieren des Winkels, der Rundheit oder des Durchmessers entsprechend dem vom Zeichenstift ausgeübten Druck. Diese
Option ist besonders in Verbindung mit „Durchmesser“ nützlich. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten. Geben Sie im
Textfeld „Variation“ einen Wert ein, um den Bereich festzulegen, in dem die Pinseleigenschaften schwanken können. Angenommen, der Wert für
„Rundheit“ beträgt 75 % und der Wert für „Variation“ beträgt 25 %. Bei diesen Werten ergibt die leichteste Kontur eine Rundheit von 50 % und die
stärkste eine Rundheit von 100 %. Je leichter der Druck ist, desto eckiger werden die Konturen.
Stylusrad Variiert im Durchmesser je nach Bedienung des Stylusrads.
Kippen Ermöglicht ein Variieren des Winkels, der Rundheit oder des Durchmessers entsprechend der Neigung des Zeichenstifts. Diese Option ist
besonders in Verbindung mit „Rundheit“ nützlich. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten, das erkennen kann, in welche
Richtung der Zeichenstift geneigt ist.
Ortung Ermöglicht ein Variieren des Winkels, der Rundheit oder des Durchmessers entsprechend dem vom Zeichenstift ausgeübten Druck. Diese
Option ist am nützlichsten, wenn mit ihr die Neigung von Kalligrafiepinseln gesteuert wird, insbesondere wenn Sie den Pinsel wie einen
Malerpinsel einsetzen. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten, das die Neigung des Zeichenstiftes relativ zur vertikalen
Ausrichtung erkennen kann.
Drehung Ermöglicht ein Variieren des Winkels, der Rundheit oder des Durchmessers entsprechend der Drehung des Zeichenstifts. Diese Option
ist am nützlichsten, wenn sie zur Steuerung der Neigung von Kalligrafiepinseln verwendet wird, insbesondere wenn Sie den Pinsel wie einen
flachen Zeichenstift einsetzen. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten, das diese Art von Drehung erkennen kann.
Teilen eines Pfades
Sie können einen Pfad an einem Ankerpunkt oder an einem beliebigen Segment teilen. Beachten Sie beim Teilen eines Pfades Folgendes:
Wenn Sie einen geschlossenen Pfad in zwei offene Pfade teilen möchten, müssen Sie ihn an zwei Stellen unterteilen. Wird er
nur an einer Stelle unterteilt, erhalten Sie einen einzelnen Pfad mit einer Lücke.
Für Pfade, die aus einer Teilung resultieren, werden die Einstellungen, z. B. Konturstärke und Füllfarbe, des ursprünglichen
Pfades übernommen. Die Konturausrichtung wird automatisch auf den Mittelpunkt zurückgesetzt.
1. (Optional) Wählen Sie den Pfad aus, um die derzeitigen Ankerpunkte anzuzeigen.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie das Schere-Werkzeug aus und klicken Sie auf die Stelle, an der der Pfad geteilt werden soll. Wenn Sie den
Pfad in der Mitte eines Segments teilen, werden die zwei neuen Endpunkte übereinander angezeigt. Ein Endpunkt ist
ausgewählt.
Wählen Sie den Ankerpunkt an der Stelle aus, an der der Pfad geteilt werden soll, und klicken Sie im
Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Pfad an ausgewählten Ankerpunkten ausschneiden“
. Wenn Sie den Pfad
an einem Ankerpunkt teilen, wird ein neuer Ankerpunkt auf dem alten Ankerpunkt platziert. Ein Ankerpunkt ist ausgewählt.
3. Bearbeiten Sie den neuen Ankerpunkt oder das neue Pfadsegment mit dem Direktauswahl-Werkzeug.
Hinweis: Mit dem Messer-Werkzeug können Sie ein Objekt in separate Teilflächen zerlegen (eine Teilfläche ist ein Bereich, der durch kein
Liniensegment geteilt ist).
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Perspektivisches Zeichnen
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Einführung in perspektivisches Zeichnen
Vorgaben für Perspektivenraster
Zeichnen neuer Objekte im Perspektivenraster
Zuordnen von Objekten zum Perspektivenraster
Freigeben von Objekten aus dem Perspektivenraster
Hinzufügen von Objekten zum Perspektivenraster
Auswählen von Objekten im Perspektivenraster
Transformieren von Objekten
Hinzufügen von Text und Symbolen zum Perspektivenraster
Perspektivraster-Einstellungen
Einführung in perspektivisches Zeichnen
In Illustrator CS5 können Sie Bildmaterial einfach perspektivisch zeichnen und anzeigen lassen, indem Sie Funktionen verwenden, die auf
bekannten Gesetzen des perspektivischen Zeichnens basieren.
Mithilfe des Perspektivenrasters können Sie eine Szene auf einer flachen Oberfläche annähernd so räumlich darstellen, wie sie vom menschlichen
Auge wahrgenommen wird. Denken Sie z. B. an eine Straße oder an Eisenbahnschienen, die in Blickrichtung aufeinander zu laufen oder
verschwinden.
Folgende Funktionen in Illustrator unterstützen das perspektivische Zeichnen:
Hilfsprogramme zum Definieren oder Bearbeiten von 1-, 2- oder 3-Fluchtpunktperspektiven in einem Dokument
Interaktive Steuerung unterschiedlicher Parameter, die die Perspektive bestimmen
Erstellen von Objekten direkt in der Perspektive
Einfügen vorhandener Objekte in die Perspektive
Transformieren von Objekten in der Perspektive (Verschieben und Skalieren von Objekten)
Verschieben oder Duplizieren von Objekten auf eine parallele Ebene (paralleles Verschieben)
Definieren echter Arbeitsobjekte und Zeichnen von Objekten mit den festgelegten Echtmaßen in der Perspektive.
Ein Video über perspektivisches Zeichnen finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5205_ai_de.
Vorgaben für Perspektivenraster
Illustrator bietet Vorgaben für 1-Punkt-, 2-Punkt- und 3-Punkt-Perspektiven.
Vorgaben für Perspektivenraster
A. 1-Punkt-Perspektive B. 2-Punkt-Perspektive (Standard) C. 3-Punkt-Perspektive
Klicken Sie zum Auswählen der Standardvorgabe für das Perspektivenraster auf „Ansicht“ > „Perspektivenraster“ und wählen Sie anschließend die
gewünschte Vorgabe aus.
Definieren von Vorgaben für Raster
Klicken Sie zum Definieren der Rastereinstellungen auf „Ansicht“ > „Perspektivenraster“ > „Raster definieren“. Im Dialogfeld zum Definieren des
Perspektivenrasters können Sie folgende Attribute als Vorgabe konfigurieren:
Name Wählen Sie zum Speichern einer neuen Vorgabe aus der Dropdownliste „Name“ die Option „Benutzerdefiniert“ aus.
Typ Wählen Sie den Vorgabetyp aus: 1-Punkt-Perspektive, 2-Punkt-Perspektive oder 3-Punkt-Perspektive.
Einheiten Wählen Sie die Maßeinheit für die Rastergröße aus. Die Optionen sind Zentimeter, Zoll, Pixel und Punkt.
Skalieren Wählen Sie die Rasterskalierung zum Anzeigen aus oder legen Sie die Zeichenflächen- und Echtmaße fest. Wählen Sie zum
Anpassen der Skalierung die Option „Benutzerdefiniert“ aus. Legen Sie im Dialogfeld für benutzerdefinierte Skalierung die Zeichenflächen- und
Echtproportionen fest.
Rasterlinie alle Dieses Attribut bestimmt die Größe der Rasterzelle.
Sichtwinkel Stellen Sie sich einen Würfel mit einer Ausrichtung vor, bei der keine Seite parallel zur Bildebene (in diesem Fall zum
Computerbildschirm) ist. Der Sichtwinkel ist der Winkel, den die rechte Seite dieses imaginären Würfels mit der Bildebene bildet. Somit bestimmt
der Sichtwinkel die Positionen der linken und rechten Fluchtpunkte vom Betrachter. Ein Sichtwinkel von 45° gibt an, dass die beiden Fluchtpunkte
den gleichen Abstand von der Blickrichtung des Betrachters haben. Wenn der Sichtwinkel größer als 45° ist, ist der rechte Fluchtpunkt näher und
der linke Fluchtpunkt weiter von der Blickrichtung entfernt und umgekehrt.
Sichtabstand Abstand zwischen dem Betrachter und der Szene.
Horizonthöhe Legen Sie die Horizonthöhe (Augenhöhe des Betrachters) für die Vorgabe fest. Die Höhe der Horizontlinie von der Bodenebene
wird in der Anzeige der intelligenten Hilfslinie dargestellt.
Dritter Fluchtpunkt Diese Option ist aktiviert, wenn Sie die 3-Punkt-Perspektive ausgewählt haben. Sie können die X- und Y-Koordinaten für die
Vorgabe in den Feldern „X“ und „Y“ festlegen.
Wählen Sie zum Ändern der Farben für die linken, rechten und horizontalen Raster die Farbe aus den Dropdownlisten „Linkes Raster“, „Rechtes
Raster“ und „Horizontales Raster“ aus. Sie können außerdem über die Farbauswahl eine eigene Farbe auswählen.
Benutzen Sie den Regler für „Deckkraft“, um die Deckkraft des Rasters zu ändern.
Klicken Sie zum Speichern des Rasters als Vorgabe, auf die Schaltfläche „Vorgabe speichern“.
Bearbeiten, Löschen, Importieren und Exportieren von Rastervorgaben
Klicken Sie zum Bearbeiten der Rastervorgaben auf „Bearbeiten“ > „Vorgaben für Perspektivenraster“. Wählen Sie im Dialogfeld „Vorgaben für
Perspektivenraster“ die zu bearbeitende Vorgabe aus und klicken Sie auf „Bearbeiten“.
Dialogfeld „Vorgaben für Perspektivenraster“
Das Dialogfeld „Vorgabeoptionen für Perspektivenraster“ wird im Bearbeitungsmodus geöffnet. Geben Sie die neue Rastereinstellung ein und
klicken Sie auf „OK“, um die neuen Rastereinstellungen zu speichern.
Die Standardvorgaben können nicht gelöscht werden. Klicken Sie zum Löschen einer benutzerdefinierten Vorgabe im Dialogfeld „Vorgaben für
Perspektivenraster“ auf „Löschen“.
Mit Illustrator können Sie benutzerdefinierte Vorgaben auch importieren und exportieren. Klicken Sie zum Exportieren einer bestimmten Vorgabe
im Dialogfeld „Vorgaben für Perspektivenraster“ auf „Exportieren“. Klicken Sie zum Importieren einer Vorgabe auf „Importieren“.
Verschieben des Perspektivenrasters
Illustrator kann pro Illustrator-Dokument nur ein Raster erstellen. Wenn das Perspektivenraster-Werkzeug ausgewählt ist, können Sie das Raster
mithilfe des Bodenebenen-Widgets zwischen Zeichenflächen verschieben, um es an der gewünschten Position zu platzieren.
Hinweis: Sie müssen das Perspektivenraster-Werkzeug auswählen, um diese Aufgabe durchführen zu können, da das Bodenebenen-Widget nur
angezeigt wird, wenn dieses Werkzeug ausgewählt ist.
Führen Sie folgende Schritte aus, um das Perspektivenraster zu verschieben:
1. Wählen Sie das Perspektivenraster-Werkzeug im Werkzeugbedienfeld aus oder drücken Sie Umschalt+P.
2. Ziehen Sie das linke oder rechte Bodenebenen-Widget auf dem Raster. Wenn Sie den Zeiger über den Bodenebenenpunkt
bewegen, ändert sich der Zeiger in
.
Anpassen von Fluchtpunkten, Rasterebenen, Horizonthöhe, Rasterzellengröße und
Rasterausdehnung
Sie können Fluchtpunkte, Rasterebenensteuerelemente, Horizonthöhe und Zellengröße mithilfe der entsprechenden Widgets manuell anpassen.
Diese Widgets sind jedoch nur sichtbar, wenn das Perspektivenraster-Werkzeug ausgewählt ist.Verwenden Sie zum Anpassen der linken und
rechten Fluchtpunkte die Widgets für den linken und rechten Fluchtpunkt. Beachten Sie, dass der Zeiger zu einem Zweiwegepfeil (
) wird, wenn
Sie ihn über die Fluchtpunkte bewegen.
Hinweis: Wenn Sie beim Anpassen des dritten Fluchtpunkts in der 3-Punkt-Perspektive die Umschalttaste gedrückt halten, wird das Verschieben
auf die vertikale Achse beschränkt.
Verschieben des rechten Fluchtpunkts in einem 2-Punkt-Perspektivenraster
Hinweis: Wenn Sie den Bezugspunkt über die Option „Ansicht“ > „Perspektivenraster“ > „Bezugspunkt sperren“ sperren, bewegen sich beide
Fluchtpunkte zusammen.
Beide Fluchtpunkte bewegen sich, wenn der Bezugspunkt gesperrt ist.
Außerdem können Sie die linken, rechten und horizontalen Rasterebenen mithilfe der Widgets für die Rasterebenensteuerung anpassen. Der
Zeiger wird zu einem Zweiwegepfeil (
, ), wenn Sie den Zeiger über die Steuerelemente für die Rasterebene bewegen. Wenn Sie beim
Verschieben der Rasterebenen die Umschalttaste gedrückt halten, wird das Verschieben auf das Ausmaß der Zellengröße beschränkt.
Anpassen der linken und rechten Rasterebene in einer 2-Punkt-Perspektive
Wenn Sie den Ursprung wechseln, wirkt sich das auf die X- und Y-Koordinaten der horizontalen Ebene und die X-Koordinate der vertikalen Ebene
aus. Wenn Sie ein Objekt in Perspektive auswählen, während das Raster sichtbar ist, ändern sich die im Transformierenbedienfeld und
Infobedienfeld angezeigten X- und Y-Koordinaten beim Wechseln des Ursprungs. Die Änderung der Koordinatenmessungen ist auch zu sehen,
wenn Sie Objekte mit den Rechteck- oder Liniengruppenwerkzeugen zeichnen und die Umschalttaste drücken, während die entsprechende
Rasterebene aktiv ist. Wenn Sie den Mauszeiger über den Ursprung bewegen, ändert sich der Zeiger in
.
Hinweis: Wenn Sie den Linealnullpunkt verschieben, sehen Sie den Bezugspunkt.
Ändern des Linealnullpunkts und Anzeigen des Bezugspunkts
A. Bezugspunkt B. Geänderter Linealnullpunkt
Passen Sie die Horizonthöhe an, um die Augenhöhe des Betrachters genau festzulegen. Wenn Sie den Zeiger über die Horizontlinie bewegen,
ändert sich der Zeiger in einen vertikalen Zweiwegepfeil,
.
Anpassen der Horizonthöhe in einem 2-Punkt-Perspektivenraster
Sie können die Rasterausdehnung ändern, um die Ausdehnung des Rasters auf den Ebenen festzulegen. Wenn Sie den Zeiger über die
Rasterausdehnungs-Widgets bewegen, ändert sich der Zeiger in
.
Hinweis: Rasterlinien werden auf dem Bildschirm angezeigt, wenn der Abstand zwischen den einzelnen Linien 1 Pixel beträgt. Durch
progressives Einzoomen werden mehr Rasterlinien angezeigt, die näher am Fluchtpunkt liegen.
Nach oben
Verschieben der rechten Rasterausdehnung weg vom rechten Fluchtpunkt in einem 2-Punkt-Perspektivenraster
Sie können auch die Rasterausdehnung anpassen, um die vertikale Rasterausdehnung zu vergrößern oder zu verkleinern.
Anpassen der Rasterausdehnung zum Verkleinern der vertikalen Rasterausdehnung
Verwenden Sie zum Vergrößern oder Verkleinern der Rasterzellengröße das Widget für die Rasterzellengröße. Wenn Sie die Maus über das
Widget für die Rasterzellengröße bewegen, ändert sich der Zeiger in
.
Hinweis: Wenn Sie die Rasterzellengröße erhöhen, verringert sich die Anzahl der Rasterzellen.
Vergrößern der Rasterzellengröße durch Ziehen des Widgets für Rasterzellengröße
Zeichnen neuer Objekte im Perspektivenraster
Verwenden Sie zum Zeichnen von Objekten im Perspektivenraster die Liniengruppenwerkzeuge oder die Rechteckgruppenwerkzeuge, wenn das
Raster sichtbar ist. Während Sie die Rechteck- oder Liniengruppenwerkzeuge verwenden, können Sie zum Perspektivenauswahl-Werkzeug
wechseln, indem Sie die Befehlstaste (Mac OS) bzw. Strg-Taste (Windows) drücken.
Sie können die aktive Ebene auch wechseln, indem Sie den Tastaturbefehl „1“ (linke Ebene), „2“ (horizontale Ebene) oder „3“ (rechte Ebene)
verwenden, während diese Werkzeuge ausgewählt sind.
Hinweis: Das Blendenflecke-Werkzeug wird im Perspektivenraster nicht unterstützt.
Verwenden Sie beim Zeichnen eines Objekts in Perspektive die intelligenten Hilfslinien, um das Objekt an anderen Objekten auszurichten. Die
Ausrichtung basiert dann auf der Perspektivengeometrie der Objekte. Die Hilfslinien werden angezeigt, sobald sich das Objekt der Kante bzw.
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Nach oben
dem Ankerpunkt eines anderen Objekts nähert.
Bei allen Rechteck- oder Liniengruppenwerkzeugen (außer dem Blendenflecke-Werkzeug) können Sie numerische Werte verwenden. Sie können
Höhen- und Breitenwerte für das Objekt auf die gleiche Weise wie beim Zeichnen im Normalmodus festlegen, mit dem Unterschied, dass das
Objekt in Perspektive gezeichnet wird. Außerdem entsprechen die Werte den Echtmaßen des Objekts.
Hinweis: Beim Zeichnen im Perspektivenraster können Sie die normalen Tastaturbefehle verwenden, die zum Zeichnen von Objekten zur
Verfügung stehen, z. B. Umschalt / Alt+Ziehen (Windows) oder Wahl+Ziehen (Mac OS).
Sie können festlegen, dass Objekte beim Zeichnen in Perspektive an den Rasterlinien der aktiven Ebene ausgerichtet werden sollen. Ein Objekt
wird innerhalb eines Abstands von 1/4 der Zellengröße an den Rasterlinien ausgerichtet.
Sie können die Option „Am Raster ausrichten“ über „Ansicht“ > „Perspektivenraster“ >„Am Raster ausrichten“ aktivieren bzw. deaktivieren. Diese
Option ist standardmäßig aktiviert.
Ein Video über das perspektivische Zeichnen von Bildmaterial finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5211_ai_de.
Zuordnen von Objekten zum Perspektivenraster
Wenn Sie bereits Objekte erstellt haben, bietet Illustrator die Möglichkeit, Objekte einer aktive Ebene im Perspektivenraster zuzuordnen.
So fügen Sie ein Objekt dem linken, rechten oder horizontalen Raster hinzu:
1. Wählen Sie die aktive Ebene aus, auf der das Objekt platziert werden soll. Sie können die aktive Ebene mithilfe der
Tastaturbefehle 1, 2 oder 3 auswählen oder indem Sie auf die Flächen des Würfels im Perspektivenraster-Widget klicken.
2. Klicken Sie auf „Objekt“ > „Perspektive“ > „Aktiver Ebene anhängen“.
Hinweis: Die Verwendung des Befehls „Aktiver Ebene anhängen“ wirkt sich nicht auf das Aussehen des Objekts aus.
Ein Video über die Zuordnung von Bildmaterial in der Perspektive finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5212_ai_de.
Freigeben von Objekten aus dem Perspektivenraster
Wenn Sie ein Objekt aus dem Perspektivenraster freigeben möchten, klicken Sie auf „Objekt“ > „Perspektive“ > „Aus Perspektive freigeben“. Das
ausgewählte Objekt wird aus der zugeordneten Perspektivenebene freigegeben und steht als normales Bildmaterial zur Verfügung.
Hinweis: Die Verwendung des Befehls „Aus Perspektive freigeben“ wirkt sich nicht auf das Aussehen des Objekts aus.
Hinzufügen von Objekten zum Perspektivenraster
Wenn Sie ein vorhandenes Objekt dem Perspektivenraster hinzufügen, ändern sich das Aussehen und die Skalierung des Objekts. Führen Sie
folgende Schritte aus, um normale Objekte in die Perspektivenebene zu verschieben:
1. Wählen Sie das Objekt mithilfe des Perspektivenauswahl-Werkzeugs aus.
2. Wählen Sie die aktive Ebene aus, auf der das Objekt platziert werden soll, indem Sie das Widget zum Wechseln der Ebene
oder den Tastaturbefehl 1 (linke Ebene), 2 (horizontale Ebene) oder 3 (rechte Ebene) verwenden.
3. Ziehen Sie das Objekt an die gewünschte Stelle.
Auswählen von Objekten im Perspektivenraster
Verwenden Sie das Perspektivenauswahl-Werkzeug, um Objekte in der Perspektive auszuwählen. Das Perspektivenauswahl-Werkzeug bietet ein
Auswahlrechteck, um Objekte mithilfe der Einstellungen für die aktive Ebene auszuwählen.
Sie können zwischen normalem Auswahlrechteck oder Perspektivenauswahlrechteck wählen, nachdem Sie begonnen haben, Objekte mithilfe des
Perspektivenauswahl-Werkzeugs zu ziehen, und anschließend mithilfe der Tasten 1, 2, 3 und 4 zwischen den unterschiedlichen Rasterebenen
wechseln.
Transformieren von Objekten
Verschieben von Objekten
Wechseln Sie zum Perspektivenauswahl-Werkzeug (Umschalt+V), wenn Sie Objekte im Perspektivenraster verschieben möchten, und verwenden
Sie anschließend entweder die Pfeiltasten oder die Maus, um Objekte zu verschieben.
Hinweis: Wenn Sie die Ebene während des Ziehens des Objekts mit dem entsprechenden Tastaturbefehl wechseln, ändert sich die Ebene des
Objekts.
Sie können Objekte auch parallel zur aktuellen Objektposition verschieben. Diese Funktion ist hilfreich, wenn Sie parallele Objekte wie z. B. die
Wände eines Zimmers erstellen. Gehen Sie für diese Verschiebung folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie das Objekt mithilfe des Perspektivenauswahl-Werkzeugs aus.
2. Halten Sie die Taste 5 gedrückt und ziehen Sie das Objekt an die gewünschte Stelle. Durch diese Aktion wird das Objekt
parallel zu seiner aktuellen Position verschoben. Wenn Sie beim Verschieben die Alt-Taste (Windows) oder Wahltaste
(Mac OS) zusammen mit der Taste 5 drücken, wird das Objekt an der neuen Position dupliziert. Die Position des
Originalobjekts wird dabei nicht geändert. Im Modus „Dahinter zeichnen“ wird das Objekt durch diese Aktion hinter dem
Originalobjekt erstellt.
Verschieben eines Rechtecks parallel zu seiner Ausgangsposition
Hinweis: Die Pfeiltasten funktionieren nicht, wenn Sie Objekte parallel verschieben.
Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) und ziehen Sie, um das Objekt zu kopieren. Um die Bewegung im
Perspektivenraster einzuschränken, drücken Sie beim Ziehen die Umschalttaste. Informationen zum Angeben einer genauen Position, an die das
Objekt während der parallelen Bewegung verschoben werden soll, finden Sie unter Präzises paralleles Verschieben.
Zum Verschieben von Objekten in Perspektive können Sie auch den Befehl „Erneut transformieren“ („Objekt“ > „Transformieren“ > „Erneut
transformieren“) oder den Tastaturbefehl Strg+D (Windows) bzw. Befehl+D (Mac OS) verwenden. Diese Option kann auch verwendet werden,
wenn Sie ein Objekt parallel verschieben möchten.
Hinweis: Der Tastaturbefehl „5“ für paralleles Verschieben und die Tastaturbefehle „1“, „2“ und „3“ zum Wechseln der Ebene während des
Zeichnens oder Verschiebens von Objekten funktionieren nur bei Eingabe über die Haupttastatur und nicht über die erweiterte Zehnertastatur.
Präzises paralleles Verschieben
Doppelklicken Sie zum präzisen parallelen Verschieben eines Objekts mit dem Perspektivenauswahl-Werkzeug auf das gewünschte Ebenen-
Widget. Klicken Sie z. B. auf das Widget für die rechte Ebene, um die Optionen im Dialogfeld „Rechte Fluchtebene“·festzulegen.
Festlegen von Optionen für das parallele Verschieben aller Objekte auf der ausgewählten Rasterebene
Gehen Sie zum präzisen parallelen Verschieben aller Objekte folgendermaßen vor:
1. Geben Sie im Feld „Pfad“ die Position an, an die Objekte verschoben werden soll. Standardmäßig wird im Dialogfeld die
aktuelle Position der Objekte angezeigt.
2. Wählen Sie eine der folgenden Verschiebungsoptionen für Objekte aus:
Nicht verschieben Wenn Sie diese Option auswählen, wird das Objekt nicht verschoben, wenn das Raster neu positioniert
wird.
Alle Objekte verschieben Wenn Sie diese Option auswählen, werden alle Objekte auf der Ebene zusammen mit dem
Raster verschoben.
Alle Objekte kopieren Wenn Sie diese Option auswählen, werden alle Objekte auf der Ebene auf die Ebene kopiert.
Um ein ausgewähltes Objekt präzise parallel zu verschieben, wählen Sie das Objekt aus und doppelklicken auf das
entsprechende Ebenen-Widget. In diesem Fall wird folgendes Dialogfeld angezeigt:
Paralleles Verschieben durch Ziehen von Rasterebenen
Sie können Objekte auch parallel verschieben, indem Sie die Rasterebene mithilfe der Steuerelemente für die Rasterebene ziehen. Wenn Sie ein
Objekt parallel verschieben, wird das Objekt parallel zu seiner aktuellen Position positioniert.
So verschieben Sie ein Objekt parallel zu seiner aktuellen Position:
1. Wählen Sie aus dem Werkzeugbedienfeld das Perspektivenauswahl-Werkzeug aus oder drücken Sie Umschalt+V.
2. Drücken Sie die Umschalttaste und ziehen Sie das Steuerelement für die Rasterebene, auf der sich das Objekt befindet.
Paralleles Verschieben eines Rechtecks durch Ziehen der rechten Rasterebene
So erstellen Sie eine Kopie des Objekts parallel zu seiner aktuellen Position:
1. Wählen Sie aus dem Werkzeugbedienfeld das Perspektivenauswahl-Werkzeug aus oder drücken Sie Umschalt+V.
2. Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und ziehen Sie je nach Rasterebene, auf der sich das Objekt
befindet, das Steuerelement der Rasterebene.
Automatische Ebenenpositionierung
Mithilfe der Funktion für das automatische Positionieren von Ebenen können Sie Objekte erstellen, indem Sie die Höhe oder Tiefe des Objekts
ableiten. Um z. B. einen Würfel zu zeichnen, muss die Höhe der oberen Fläche des Würfels bekannt sein. Dank der automatischen
Ebenenpositionierung passt das Perspektivenraster die horizontale Rasterebene so an, dass sie der Höhe der oberen Fläche des Würfels
entspricht.
Zwei Flächen eines Würfels
Die horizontale Rasterebene wird an die Höhe der linken Fläche des Würfels angepasst, wenn die horizontale Rasterebene ausgewählt ist und Sie
den Zeiger mithilfe des Perspektivenauswahl-Werkzeugs auf dem Ankerpunkt platzieren und die Umschalttaste drücken. Die anderen
Rasterebenen werden vorübergehend ausgeblendet.
Nach oben
Nach dem Erstellen der oberen Fläche des Würfels mit dem Rechteck-Werkzeug kehrt das Raster in seinen ursprünglichen Zustand zurück.
Vor dem Zeichnen oder Positionieren von Objekten kann die Objekthöhe folgendermaßen abgeleitet werden:
Von anderen Objekten, indem Sie zu einem der Ankerpunkte gehen (Abrufen der Ankerbeschriftung) und die Umschalttaste
drücken, wodurch andere Ebenen vorübergehend ausgeblendet werden.
Von Rasterlinien, indem Sie zum Schnittpunkt gehen und die Umschalttaste drücken. Durch das Wechseln der Ebene in
diesem Status wird die Ebene um den ausgewählten Versatzwert verschoben.
Nachdem das Objekt gezeichnet oder positioniert wurde, wird der Inferenzmodus zurückgesetzt und alle Ebenen werden wieder eingeblendet.
Mithilfe der Optionen für die automatische Positionierung der Ebenen können Sie die aktive Ebene vorübergehend verschieben, wenn Sie den
Mauszeiger über den Ankerpunkt oder Rasterlinienschnittpunkt bewegen und die Umschalttaste drücken.
Die Optionen für die automatische Positionierung der Ebenen sind im Dialogfeld für Perspektivenrasteroptionen verfügbar. Doppelklicken Sie zum
Anzeigen dieses Dialogfelds im Werkzeugbedienfeld auf das Symbol für das Perspektivenraster-Werkzeug.
Ausrichten von Ebenen an Objekten
Wenn Sie Objekte in derselben Tiefe oder Höhe wie ein vorhandenes Objekt im Perspektivenraster zeichnen oder anordnen möchten, wählen Sie
das vorhandene Objekt in der Perspektivenebene aus und klicken auf „Objekt“ > „Perspektive“ > „Ebene an Objekt ausrichten“, um das
entsprechende Raster in der gewünschten Höhe und Tiefe zu positionieren. Jetzt können Sie neue Objekte in Perspektive zeichnen oder setzen.
Skalieren von Objekten im Perspektivenraster
Sie können Objekte im Perspektivenraster mithilfe des Perspektivenauswahl-Werkzeugs auswählen. Beim der Skalierung von Objekten im
Perspektivenraster gelten folgende Regeln:
Die Skalierung findet in der Ebene des Objekts statt. Wenn Sie ein Objekt skalieren, werden die Höhe und der Abstand
basierend auf der Ebene des Objekts skaliert und nicht basierend auf der aktuellen oder aktiven Ebene.
Bei mehreren Objekten wird die Skalierung für Objekte ausgeführt, die sich auf derselben Ebene befinden. Wenn Sie z. B.
mehrere Objekte auf der rechten und linken Ebene auswählen, werden alle Objekte skaliert, die sich auf derselben Ebene
befinden, wie das Objekt, dessen Begrenzungsrahmen für die Skalierung verwendet wird.
Objekte, die parallel verschoben wurden, werden in ihrer jeweiligen Ebene skaliert und nicht in der aktuellen oder aktiven
Ebene.
Hinzufügen von Text und Symbolen zum Perspektivenraster
Wenn das Raster sichtbar ist, können Sie Text und Symbole nicht direkt einer Perspektivenebene hinzufügen. Sie können jedoch Text und
Symbole auf die Perspektivenebene verschieben, nachdem Sie diese im normalen Modus erstellt haben.
Führen Sie folgende Schritte aus, um Text oder Symbole auf die Perspektivenebene zu verschieben.
Nach oben
1. Wählen Sie den vorhandenen Text oder das Symbol mithilfe des Perspektivenauswahl-Werkzeugs aus und ziehen Sie es bei
sichtbarem Raster an die gewünschte Stelle auf der aktiven Ebene.
2. Die Option „Text bearbeiten“ ist im Steuerungsbedienfeld und im Menü „Objekt“ > „Perspektive“ verfügbar. Darüber hinaus
können Sie Text im Isolationsmodus oder durch Doppelklicken auf das Textobjekt bearbeiten.
Steuerungsbedienfeld mit den Optionen zum Bearbeiten von Text
A. Text bearbeiten B. Perspektive bearbeiten C. Ausgewähltes Objekt isolieren
Die Option „Symbol bearbeiten“ ist ebenfalls im Steuerungsbedienfeld und im Menü „Objekt“ > „Perspektive“ verfügbar.
Darüber hinaus können Sie ein Symbol im Isolationsmodus oder durch Doppelklicken auf das Objekt bearbeiten.
Abhängig davon, ob Sie ein Symbol oder Text bearbeiten, heißen die Optionen im Steuerungsbedienfeld entweder
„Symbol bearbeiten“ oder „Text bearbeiten“.
Eine Symbolinstanz in Perspektive ist dasselbe wie eine umgewandelte Symbolinstanz. Sie können eine Symboldefinition genau so bearbeiten,
wie die Symboldefinition einer reduzierten Symbolinstanz. Symboldefinitionen können jedoch keine Bildarten enthalten, die in Perspektive nicht
unterstützt werden, z. B. Rasterbilder, Grafiken aus Drittprogrammen, Hüllen, alter Text und Verlaufsgitter.
Hinweis: Manche Funktionen, wie das Ersetzen eines Symbols, Löschen der Verknüpfung beim Umwandeln einer Symbolinstanz und
Zurücksetzen von Transformationen, können auf Symbole in Perspektive nicht angewendet werden.
Um das Problem beim Ersetzen einer Symbolinstanz zu umgehen, können Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) eine
Symbolinstanz in Perspektive ziehen und über dem Symbol im Symbolbedienfeld ablegen. Vor dem Ersetzen einer Symbolinstanz sollten Sie das
Symbol jedoch kopieren, denn sobald Sie die Symbolinstanz ziehen, wird die vorherige Symbolinstanz dauerhaft aus dem Dokument gelöscht.
Sie können Text auf die gleiche Weise wie im normalen Modus bearbeiten oder ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Text.
Perspektivraster-Einstellungen
Sie können die Perspektivraster-Einstellungen über „Ansicht“ > „Perspektivenraster“ konfigurieren. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
Lineale einblenden Diese Option zeigt nur den Linealabschnitt entlang der tatsächlichen Höhenlinie an. „Rasterlinie alle“ definiert die
Linealeinteilung.
Am Raster ausrichten Diese Option ermöglicht das Ausrichten an Rasterlinien, wenn Sie Objekte dem Perspektivenraster hinzufügen, im
Perspektivenraster verschieben, skalieren und zeichnen.
Raster sperren Diese Option beschränkt die Rasterverschiebung und andere Optionen für die Rasterbearbeitung mithilfe des Perspektivenraster-
Werkzeugs. Nur die Sichtbarkeit und die Ebenenposition können geändert werden.
Bezugspunkt sperren Wenn die Option „Bezugspunkt sperren“ ausgewählt wurde, wird beim Verschieben eines Fluchtpunkts gleichzeitig der
andere Fluchtpunkt mit verschoben. Ist diese Option nicht ausgewählt, findet das Verschieben unabhängig statt und der Bezugspunkt wird
ebenfalls verschoben.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Symbol-Werkzeuge und Symbolsätze
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Wissenswertes zu Symbolsätzen
Erstellen von Symbolsätzen
Ändern von Symbolinstanzen in einem Symbolsatz
Symbol-Werkzeug-Optionen
Wissenswertes zu Symbolsätzen
Ein Symbolsatz ist eine Gruppe von Symbolinstanzen, die Sie mit dem Symbol-aufsprühen-Werkzeug erstellen. Sie können auch gemischte
Symbolinstanzsätze erstellen, indem Sie mit dem Symbol-aufsprühen-Werkzeug zuerst ein Symbol und dann ein anderes Symbol aufsprühen.
Mit Symbol-Werkzeugen erstelltes Bildmaterial
Beim Arbeiten mit Symbolsätzen ist zu beachten, dass sich die Symbol-Werkzeuge nur auf die Symbole auswirken, die Sie derzeit im
Symbolebedienfeld ausgewählt haben. Wenn Sie beispielsweise einen gemischten Symbolinstanzsatz aus einer Wiese mit Gras und Blumen
erstellen, können Sie die Grashalme in eine andere Richtung (wie vom Wind bewegt) zeigen lassen, indem Sie das Gras-Symbol im
Symbolebedienfeld auswählen und dann mit dem Symbol-drehen-Werkzeug bearbeiten. Wenn Sie die Länge der Grashalme und die Größe der
Blumen ändern möchten, wählen Sie im Symbolebedienfeld beide Symbole aus und bearbeiten Sie sie dann mit dem Symbol-skalieren-Werkzeug.
Hinweis: Wenn Sie einen gemischten Symbolinstanzsatz auf der Zeichenfläche auswählen, wird im Symbolebedienfeld automatisch die
Symbolinstanz ausgewählt, die Sie dem Satz zuletzt hinzugefügt haben.
Erstellen von Symbolsätzen
Das Symbol-aufsprühen-Werkzeug wirkt wie ein Zerstäuber: Sie können auf einmal eine große Anzahl identischer Objekte auf die Zeichenfläche
bringen. So können Sie beispielsweise hunderte von Grashalmen, Wildblumen, Bienen oder Schneeflocken aufsprühen.
Aufsprühen von mehreren Symbolinstanzen auf Bildmaterial
1. Wählen Sie ein Symbol im Symbolebedienfeld aus und wählen Sie dann das Symbol-aufsprühen-Werkzeug .
2. Klicken Sie auf die Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, in dem sich die Symbolinstanzen befinden sollen.
Hinzufügen oder Löschen von Symbolinstanzen in einem vorhandenen Satz
1. Wählen Sie den vorhandenen Symbolsatz aus.
2. Wählen Sie das Symbol-aufsprühen-Werkzeug
und ein Symbol im Symbolebedienfeld aus.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Sollen Symbolinstanzen hinzugefügt werden, klicken Sie auf die Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, in
dem sich die neuen Instanzen befinden sollen.
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Sollen Symbolinstanzen gelöscht werden, halten Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt und klicken
Sie auf die Stelle bzw. ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, aus dem die Instanzen entfernt werden sollen.
Ändern von Symbolinstanzen in einem Symbolsatz
Mit den Symbol-Werkzeugen können Sie mehrere Symbolinstanzen in einem Satz ändern. Beispielsweise können Sie Instanzen mit dem Symbol-
stauchen-Werkzeug über einen größeren Bereich verteilen und Sie können den Instanzen verlaufende Farbtöne verleihen, sodass sie realistischer
wirken.
Wenngleich Sie Symbol-Werkzeuge auch auf einzelne Symbolinstanzen anwenden können, kommt ihre Wirkung häufig erst dann richtig zum
Tragen, wenn sie auf Symbolsätze angewendet werden. Bei einzelnen Symbolinstanzen lassen sich die meisten dieser Aufgaben auch mit den
Werkzeugen und Befehlen für normale Objekte ausführen.
Ändern der Stapelreihenfolge von Symbolinstanzen in einem Satz
1. Wählen Sie das Symbol-verschieben-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Sollen Symbolinstanzen verschoben werden, ziehen Sie den Zeiger in die Richtung, in die die Symbolinstanzen
verschoben werden sollen.
Soll die Symbolinstanz weiter nach vorn gerückt werden, klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf die gewünschte
Symbolinstanz.
Soll die Symbolinstanz weiter nach hinten gerückt werden, halten Sie die Umschalttaste und die Alt- (Windows) bzw. die
Wahltaste (Mac OS) gedrückt und klicken Sie auf die gewünschte Symbolinstanz.
Zusammenziehen oder Auseinanderschieben von Symbolinstanzen
1. Wählen Sie das Symbol-stauchen-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf die gewünschte Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, in dem Sie Symbolinstanzen
stauchen möchten.
Klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die gewünschte Stelle oder ziehen Sie den Zeiger
über den Bereich, in dem Sie die Symbolinstanzen auseinander schieben möchten.
Skalieren von Symbolinstanzen
1. Wählen Sie das Symbol-skalieren-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf die gewünschte Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, in dem Sie die Symbolinstanzen
vergrößern möchten.
Klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den
Bereich, in dem Sie die Symbolinstanzen verkleinern möchten.
Wenn Sie beim Skalieren die Dichte der Symbolinstanzen beibehalten möchten, klicken bzw. ziehen Sie bei gedrückter
Umschalttaste.
Drehen von Symbolinstanzen
1. Wählen Sie das Symbol-drehen-Werkzeug aus.
2. Klicken Sie auf eine Stelle oder ziehen Sie den Zeiger in die Richtung, in die die Symbolinstanzen ausgerichtet werden sollen.
Färben von Symbolinstanzen
Durch Färben können Sie Symbolinstanzen einen anderen Farbton verleihen, wobei die ursprüngliche Luminanz beibehalten wird. (Dies
funktioniert genauso wie die Einfärbemethode „Farbtöne und Schattierungen“ bei Farbtonpinseln.) Bei dieser Methode ergibt sich die neue Farbe
aus der Luminanz der ursprünglichen Farbe und dem für das Färben gewählten Farbton. Farben mit sehr hoher oder sehr niedriger Luminanz
werden folglich kaum geändert, schwarze und weiße Objekte werden überhaupt nicht geändert.
Wenn sich die Färbung auch auf schwarze und weiße Objekte auswirken soll, müssen Sie das Symbol-gestalten-Werkzeug mit einem Stil
verwenden, der die gewünschte Flächenfarbe enthält.
1. Wählen Sie im Farbbedienfeld die Flächenfarbe aus, mit der Sie die Symbole färben möchten.
2. Wählen Sie das Symbol-färben-Werkzeug aus und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf eine Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, auf den Sie die neue Farbe auftragen möchten.
Die Farbe wird allmählich auf die Symbolinstanzen aufgetragen.
Drücken Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS), wenn Sie auf eine Stelle klicken oder mit dem Zeiger über
einen Bereich ziehen, um das Einfärben weniger stark anzuwenden und dadurch die ursprüngliche Farbe des Symbols
mehr zum Vorschein zu bringen.
Drücken Sie die Umschalttaste, wenn Sie auf eine Stelle klicken oder mit der Maustaste über einen Bereich ziehen, um
die Farbe mit einem konstanten Betrag auf die Symbole aufzutragen.
Hinweis: Wenn Sie Symbole mit dem Symbol-färben-Werkzeug färben, werden Dateien größer und das Programm wird
langsamer. Wenn Sie nicht über genügend Arbeitsspeicher verfügen oder möglichst kleine exportierte Flash-/SVG-
Dateien benötigen, sollten Sie dieses Werkzeug nicht verwenden.
Anpassen der Transparenz von Symbolinstanzen
1. Wählen Sie das Symbol-transparent-gestalten-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf die Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, in dem Sie die Transparenz des Symbols erhöhen
möchten.
Drücken Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und klicken Sie auf die Stelle oder ziehen Sie die Maustaste
über den Bereich, in dem Sie die Transparenz des Symbols verringern möchten.
Anwenden von Grafikstilen auf Symbolinstanzen
Mit dem Symbol-gestalten-Werkzeug können Sie auf eine Symbolinstanz einen Grafikstil anwenden oder den Grafikstil entfernen. Dabei können
Sie die Intensität und die Position des Stils bestimmen. Sie können beispielsweise einen Stil graduell anwenden, sodass er bei einigen
Symbolinstanzen in voller Stärke zur Wirkung kommt, bei anderen Instanzen hingegen in geringerer Stärke.
Grafikstil in voller Stärke (oben) gegenüber Grafikstilen in unterschiedlichen Stärken (unten)
Sie können beim Arbeiten mit jedem anderen Symbol-Werkzeug zum Symbol-gestalten-Werkzeug wechseln, indem Sie im Grafikstile-
Bedienfeld auf einen Stil klicken.
1. Wählen Sie das Symbol-gestalten-Werkzeug
aus.
2. Wählen Sie im Fenster „Grafikstile“ einen Stil aus und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf eine Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, auf den der Stil angewendet werden soll. Der
Stil wird immer stärker auf die Symbolinstanzen angewendet, bis er schließlich voll angewendet ist.
Drücken Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS), wenn Sie auf eine Stelle klicken oder mit dem Zeiger über
einen Bereich ziehen, um den Stil weniger stark anzuwenden und dadurch das ursprüngliche Symbol ohne den Stil mehr
zum Vorschein zu bringen.
Drücken Sie die Umschalttaste und klicken Sie auf die Stelle oder ziehen Sie den Zeiger über den Bereich, auf den der
Stil mit einem konstanten Betrag angewendet werden soll.
Hinweis: Schritte 1 und 2 müssen in der genannten Reihenfolge ausgeführt werden. Wenn Sie einen Stil auswählen und
Nach oben
dabei ein anderes Werkzeug als ein Symbol-Werkzeug ausgewählt ist, wird der Stil direkt auf den ganzen ausgewählten
Symbolinstanzsatz angewendet.
Symbol-Werkzeug-Optionen
Die Symbol-Werkzeug-Optionen rufen Sie auf, indem Sie im Werkzeugbedienfeld auf das jeweilige Symbol-Werkzeug doppelklicken.
Allgemeine Optionen wie „Durchmesser“, „Intensität“ und „Dichte“ werden oben im Dialogfeld angezeigt. Werkzeugspezifische Optionen werden
dagegen unten im Dialogfeld angezeigt. Wenn Sie zu Optionen eines anderen Werkzeugs wechseln möchten, klicken Sie im Dialogfeld auf das
Symbol des gewünschten Werkzeugs.
Allgemeine Optionen Die allgemeinen Optionen werden oben im Dialogfeld „Symbol-Werkzeug-Optionen“ angezeigt, unabhängig davon, welches
Symbol-Werkzeug ausgewählt wurde.
Durchmesser Legt die Pinselgröße des Werkzeugs fest.
Beim Arbeiten mit einem der Symbol-Werkzeuge können Sie jederzeit durch Drücken der Taste , (Komma) den Durchmesser
verkleinern und durch Drücken der Taste . (Punkt) den Durchmesser vergrößern.
Intensität Legt den Änderungsgrad fest (je höher der Wert, desto schneller die Änderungen). Sie können auch „Druckstift verwenden“
aktivieren, um anstelle des Intensitätswerts die Eingabe über ein Grafiktablett oder mit einem Zeichenstift zu verwenden.
Dichte des Symbolsatzes Legt fest, wie eng die Symbole im Symbolsatz beieinander liegen (je höher der Wert, desto enger liegen die
Symbole beieinander). Diese Einstellung bezieht sich auf einen gesamten Symbolsatz. Wenn ein Symbolsatz ausgewählt ist, ändert sich
die Dichte bei allen Symbolinstanzen im Satz und nicht nur bei den neu erstellten Instanzen.
Methode Legt fest, wie das Symbol-stauchen-, Symbol-skalieren-, Symbol-drehen, Symbol-transparent-gestalten- und Symbol-gestalten-
Werkzeug Symbolinstanzen anpasst.
Wählen Sie „Benutzerdefiniert“, um die Symbole graduell je nach Position des Cursors anzupassen. Wählen Sie „Zufallswert“, um die
Symbole im Bereich unter dem Cursor nach dem Zufallsprinzip zu ändern. Wählen Sie „Durchschnitt berechnen“, um eine graduelle
Glättung der Symbolwerte zu bewirken.
Pinselgröße und Intensität anzeigen Zeigt an, welche Größe für das Werkzeug eingestellt wurde.
Optionen für das Symbol-aufsprühen-Werkzeug Die Optionen für das Symbol-aufsprühen-Werkzeug (Stauchen, Skalieren, Drehen,
Transparent gestalten, Färben und Gestalten) werden unter den allgemeinen Optionen im Dialogfeld „Symbol-Werkzeug-Optionen“ angezeigt,
wenn das Symbol-aufsprühen-Werkzeug ausgewählt wurde. Mit diesen Optionen können Sie steuern, wie neue Symbolinstanzen zu
Symbolsätzen hinzugefügt werden. Sie haben jeweils zwei Möglichkeiten:
Durchschnitt berechnen Mit dieser Option wird ein neues Symbol mit dem Durchschnittswert vorhandener Symbolinstanzen innerhalb
des Pinselradius hinzugefügt. Eine Instanz, die einem Bereich hinzugefügt wurde, in dem die vorhandenen Symbolinstanzen eine
durchschnittliche Transparenz von 50 % haben, wird z. B. mit einer Transparenz von 50 % hinzugefügt. Eine Instanz, die einem Bereich
hinzugefügt wurde, in dem vorher keine Instanzen waren, wird mit 100%iger Deckkraft eingefügt.
Hinweis: Bei der Option „Durchschnitt berechnen“ werden nur die Instanzen innerhalb des Pinselradius des Symbol-aufsprühen-
Werkzeugs berücksichtigt, den Sie mit der Option „Durchmesser“ festgelegt haben. Wenn der Radius bereits beim Arbeiten angezeigt
werden soll, aktivieren Sie die Option „Pinselgröße und Intensität anzeigen“.
Benutzerdefiniert Mit dieser Option werden bestimmte vordefinierte Werte auf die einzelnen Parameter angewendet: „Stauchen“ (Dichte)
basiert auf der Größe des Originalsymbols. „Skalieren“ verwendet die Größe des Originalsymbols. „Drehen“ verwendet die Mausrichtung
(keine Ausrichtung, wenn die Maus nicht bewegt wird). „Transparent gestalten“ verwendet 100%ige Deckkraft. „Färben“ verwendet die
aktuelle Flächenfarbe und den vollen Farbton. „Gestalten“ verwendet den aktuellen Stil.
Optionen für das Symbol-skalieren-Werkzeug Die Optionen für das Symbol-skalieren-Werkzeug werden unter den allgemeinen Optionen im
Dialogfeld „Symbol-Werkzeug-Optionen“ angezeigt, wenn das Symbol-skalieren-Werkzeug ausgewählt wurde.
Proportionale Skalierung Diese Option bewirkt, dass die einzelnen Symbolinstanzen alle dieselbe Form beibehalten.
Skalieren wirkt sich auf Dichte aus Aktivieren Sie diese Option, wenn die Symbolinstanzen beim Vergrößern voneinander weg und
beim Verkleinern zueinander hin verschoben werden sollen.
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Symbole
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Wissenswertes zu Symbolen
Symbolebedienfeld – Übersicht
Symbolregistrierungspunkt
Platzieren oder Erstellen eines Symbols
Hinzufügen von Unterebenen für Symbole
Verwenden der 9-Slice-Skalierung
Arbeiten mit Symbolinstanzen
Bearbeiten oder Neudefinieren eines Symbols
Symbol-Bibliotheken
Wissenswertes zu Symbolen
Ein Symbol ist ein Bildobjekt, das Sie in Ihren Dokumenten wiederverwenden können. Wenn Sie beispielsweise eine Blume als Symbol definieren,
können Sie Ihrem Bildmaterial mehrfache Instanzen dieses Symbols hinzufügen, ohne dass die zuweilen komplexe Grafik mehrfach hinzugefügt
werden muss. Jede Instanz des Symbols ist mit dem Symbol im Symbolebedienfeld oder mit einer Symbol-Bibliothek verknüpft. Durch die
Verwendung von Symbolen können Sie Zeit sparen und die Dateigröße gering halten.
Symbole können auch in das SWF- und das SVG-Format exportiert werden. Beim Exportieren nach Flash können Sie als Symboltyp „Filmclip“
festlegen. Sobald das Symbol in Flash vorliegt, können Sie bei Bedarf einen anderen Typ wählen. Sie können in Illustrator die 9-Slice-Skalierung
wählen, sodass die Symbole richtig skaliert werden, wenn sie als Komponenten der Benutzeroberfläche dienen sollen.
Hinweis: Informationen zur Verwendung von Symbolen in Flash finden Sie in der Flash-Hilfe. Ein Video über die effiziente Verwendung von
Symbolen finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5204_ai_de.
Nachdem Sie ein Symbol erstellt haben, können Sie die Instanzen des Symbols auf der Zeichenfläche bearbeiten und bei Bedarf das
Originalsymbol entsprechend aktualisieren. Mit den Symbol-Werkzeugen können Sie mehrere Symbolinstanzen gleichzeitig hinzufügen und
bearbeiten.
Bildmaterial mit Symbolinstanzen
Symbolebedienfeld Übersicht
Im Symbolebedienfeld („Fenster“ > „Symbole“) oder im Steuerungsbedienfeld können Sie die Symbole für ein Dokument verwalten. Das
Symbolebedienfeld enthält eine Reihe von vordefinierten Symbolen. Sie können Symbole aus der Symbol-Bibliothek oder aus einer selbst
erstellten Bibliothek hinzufügen. Unter Symbol-Bibliotheken finden Sie Informationen zu bereits festgelegten Symbolen.
Ändern der Anzeige von Symbolen im Bedienfeld
1. Wählen Sie aus dem Bedienfeldmenü eine Anzeigeoption: Mit „Miniaturansicht“ werden die Miniaturen angezeigt, mit „Kleine
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Liste“ eine Liste benannter Symbole zusammen mit kleinen Miniaturen und mit „Große Liste“ eine Liste benannter Symbole
zusammen mit großen Miniaturen.
2. Ziehen Sie das Symbol an eine andere Stelle. Wenn an der gewünschten Position eine leere Zeile angezeigt wird, lassen Sie
die Maustaste los.
3. Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Nach Name sortieren“, um die Symbole in alphabetischer Reihenfolge
anzuzeigen.
Duplizieren von Symbolen im Bedienfeld
Durch Duplizieren oder Kopieren eines Symbols im Symbolbedienfeld können Sie auf einfache Weise ein neues Symbol erstellen.
Um ein Symbol zu kopieren, wählen Sie im Symbolbedienfeld das gewünschte Symbol aus. Wählen Sie dann im Bedienfeldmenü den Befehl
„Symbol duplizieren“ oder ziehen Sie das Symbol auf die Schaltfläche „Neues Symbol“.
Hinweis: Wenn Sie beispielsweise auf der Zeichenfläche eine Symbolinstanz duplizieren möchten, die Instanz skaliert und gedreht haben und
dann eine weitere Instanz mit derselben Skalierung und Drehung hinzufügen möchten, duplizieren Sie einfach die Instanz. (Siehe Arbeiten mit
Symbolinstanzen.)
Umbenennen von Symbolen
1. Wenn Sie das Symbol umbenennen möchten, wählen Sie es im Symbolebedienfeld aus, wählen Sie im Bedienfeldmenü die
Option „Symboloptionen“ und geben Sie dann im Dialogfeld „Symboloptionen“ einen neuen Namen ein.
2. Wenn Sie eine Symbolinstanz umbenennen möchten, wählen Sie sie im Bildmaterial aus und geben Sie im
Steuerungsbedienfeld einen neuen Namen in das Textfeld „Instanzname“ ein.
Symbolregistrierungspunkt
Die Funktion des Symbolregistrierungspunkts in Illustrator ähnelt der entsprechenden Funktion in Adobe Flash Professional. Ein
Registrierungspunkt ist der Ursprung der Symboldefinition. Mit dieser Funktion wird die Interoperabilität zwischen Illustrator und Flash verbessert.
Beim Erstellen eines Symbols können Sie einen der acht Punkte auf dem Begrenzungsrahmen des Symbols oder dessen Mittelpunkt als
Registrierungspunkt festlegen. Der Registrierungspunkt wird im Symbolbearbeitungsmodus sowie im Normalmodus bei Auswahl der Symbolinstanz
als Fadenkreuz dargestellt. Im Isolationsmodus können Sie das Bildmaterial an der Registrierungspunktmarkierung ausrichten.
Die Option „Registrierungspunkt für Symbol verwenden“ im Menü des Transformierenbedienfelds ist standardmäßig aktiviert. Wenn eine
Symbolinstanz ausgewählt ist, werden im Transformierenbedienfeld die Koordinaten des Registrierungspunkts angezeigt. Alle Transformationen
von Symbolinstanzen werden relativ zum Registrierungspunkt der Symboldefinition durchgeführt.
Die auf eine Symbolinstanz angewendeten Transformationen können mit der Option „Transformation zurücksetzen“ zurückgesetzt werden. Weitere
Informationen finden Sie unter Zurücksetzen von Transformationen.
Platzieren oder Erstellen eines Symbols
Platzieren von Symbolen
1. Wählen Sie im Symbolebedienfeld oder in einer Symbol-Bibliothek ein Symbol aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Symbolebedienfeld auf die Schaltfläche „Symbolinstanz platzieren“ , um die Instanz in der Mitte des
aktuell sichtbaren Bereichs des Dokumentfensters zu platzieren.
Ziehen Sie das Symbol an die Stelle der Zeichenfläche, an der es platziert werden soll.
Wählen Sie im Menü des Symbolebedienfelds den Befehl „Symbolinstanz platzieren“.
Hinweis: Ein Symbol, das Sie in Bildmaterial platzieren (im Gegensatz zu einem Symbol, das nur im Bedienfeld existiert),
wird Instanz genannt.
Erstellen von Symbolen
1. Wählen Sie das Bildmaterial aus, die Sie als Symbol verwenden möchten.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Symbolebedienfeld auf die Schaltfläche „Neues Symbol“ .
Ziehen Sie das Bildmaterial in das Symbolebedienfeld.
Wählen Sie im Menü des Bedienfelds „Neues Symbol“.
Nach oben
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Hinweis: Das ausgewählte Bildmaterial wird standardmäßig zu einer Instanz des neuen Symbols. Wenn Sie nicht möchten,
dass das Bildmaterial zu einer Instanz wird, halten Sie beim Erstellen des neuen Symbols die Umschalttaste gedrückt. Wenn
Sie außerdem verhindern möchten, dass das Dialogfeld „Neues Symbol“ beim Erstellen des neuen Symbols geöffnet wird,
drücken Sie während des Erstellens die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS). In diesem Fall wird dem Symbol
automatisch ein Standardname, z. B. „Neues Symbol 1“, zugewiesen.
3. Geben Sie im Dialogfeld „Symboloptionen“ einen Namen für das Symbol ein.
4. Wählen Sie die Symbolart „Filmclip“ oder „Grafik“ aus. Wenn Sie vorhaben, die Symbole nach Flash zu exportieren, gehen Sie
folgendermaßen vor:
Wählen Sie die Symbolart „Filmclip“. Dies ist in Flash und Illustrator die Standardsymbolart.
Geben Sie unter „Registrierung“ die Stelle im Raster an, an der der Ankerpunkt des Symbols liegen soll. Die Position des
Ankerpunkts wirkt sich auf die Position des Symbols in den Bildschirmkoordinaten aus.
Wählen Sie „Hilfslinien für die 9-Slice-Skalierung aktivieren“, wenn Sie in Flash die 9-Slice-Skalierung verwenden
möchten.
5. Wählen Sie die Option „An Pixelraster ausrichten“ aus, um die Pixelausrichtungseigenschaft auf das Symbol anzuwenden.
Weitere Informationen finden Sie unter Ausrichten von Symbolen am Pixelraster.
Symbole können aus fast jedem Illustrator-Objekt erstellt werden, z. B. aus Pfaden, zusammengesetzten Pfaden, Textobjekten, Pixelbildern,
Gitterobjekten und Objektgruppen. Sie können allerdings kein Symbol aus einer verknüpften Grafik oder aus bestimmten Gruppen (z. B.
Diagrammgruppen) erstellen.
Hinweis: Ein Video zur effektiven gemeinsamen Verwendung von Symbolen in Illustrator und Flash finden Sie unter
www.adobe.com/go/vid0198_de.
Hinzufügen von Unterebenen für Symbole
Symbole verfügen jetzt über eine unabhängige Ebenenhierarchie, die bei der Umwandlung der Symbole beibehalten wird. Unterebenen für
Symbole können im Symbolbearbeitungsmodus erstellt werden.
Erstellen von Unterebenen für Symbole im Bearbeitungsmodus
Die Option „Ebenen beim Einfügen merken“ wird beim Einfügen von Inhalten im Symbolbearbeitungsmodus berücksichtigt.
Verwenden der 9-Slice-Skalierung
Mit der 9-Slice-Skalierung können Sie für Grafikstil- und Filmclipsymbole eine Skalierung festlegen, die normalerweise Komponenten vorbehalten
ist. Mit dieser Art der Skalierung können Sie Filmclipsymbole erstellen, die sich als Komponenten einer Benutzeroberfläche entsprechend skalieren
lassen. Diese Skalierung unterscheidet sich von derjenigen, die normalerweise auf Grafiken und Designelemente angewendet wird.
Das Symbol wird prinzipiell nach einem rasterartigen Schema in neun Abschnitte zerlegt und jeder der neun Abschnitte wird separat skaliert. Um
die visuelle Integrität des Symbols zu wahren, werden die Ecken nicht skaliert, die übrigen Bereiche des Bildes werden jedoch durch Skalierung
(nicht durch Streckung oder Stauchung) je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert.
Das Raster der 9-Slice-Skalierung ist nur im Isolationsmodus sichtbar. Standardmäßig werden die Hilfslinien des Rasters bei 25 % (1/4) der
Symbolbreite und -höhe angeordnet und als gepunktete Linien angezeigt, die das Symbol überlagern.
Hinweis: Weitere Informationen zur Verwendung der 9-Slice-Skalierung in Flash finden Sie in der Flash-Hilfe. Videos über die Verwendung von
9-Slice-Skalierung in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5210_ai_de.
In Illustrator können Sie jetzt ein 9-Slice-Raster für Symbole mit Drehung, Verbiegung und komplexen Transformationen erstellen. Beim Skalieren
eines Symbols können alle neun Abschnitte des Symbols separat skaliert werden.
Aktivieren der 9-Slice-Skalierung
1. Wählen Sie das Symbol auf der Zeichenfläche oder im Symbolebedienfeld aus und wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl
„Symboloptionen“.
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2. Wählen Sie im Dialogfeld „Symboloptionen“ die Symbolart „Filmclip“ oder „Grafik“ aus und wählen Sie dann „Hilfslinien für die
9-Slice-Skalierung aktivieren“.
Hinweis: Sie können diese Option im Dialogfeld „Symboloptionen“ auch aktivieren, wenn Sie ein neues Symbol erstellen.
Bearbeiten des 9-Slice-Skalierungsrasters für ein Symbol
1. Wenn Sie das Skalierungsraster für ein Symbol bearbeiten möchten, öffnen Sie das Symbol im Isolationsmodus, indem Sie
einen der folgenden Schritte durchführen:
Doppelklicken Sie im Symbolebedienfeld auf das Symbol.
Wählen Sie das Symbol im Symbolebedienfeld aus und wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Symbol bearbeiten“.
2. Wenn Sie das Skalierungsraster für eine Symbolinstanz bearbeiten möchten, öffnen Sie die Instanz im Isolationsmodus,
indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Doppelklicken Sie auf der Zeichenfläche auf die Symbolinstanz.
Wählen Sie die Symbolinstanz auf der Zeichenfläche aus und klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Symbol
bearbeiten“.
3. Bewegen Sie den Zeiger über eine der vier Hilfslinien. Wenn sich der Zeiger in den Verschieben-Zeiger verwandelt, ziehen
Sie die Hilfslinie an die gewünschte Stelle.
Hinweis: Die Skalierung findet auch noch statt, wenn Sie eine Hilfslinie von den Symbolbegrenzungen wegbewegen (und
dadurch das Symbol in weniger als 9 Slices zerlegen). Die Skalierung des Symbols erfolgt gemäß dem Slice, in das es fällt.
4. Beenden Sie den Isolationsmodus durch Klicken auf die Schaltfläche „Isolationsmodus beenden“
in der oberen linken
Ecke der Zeichenfläche oder im Steuerungsbedienfeld
.
Arbeiten mit Symbolinstanzen
Ebenso wie andere Objekte können Sie auch Symbolinstanzen verschieben, skalieren, drehen, verbiegen (verzerren) oder spiegeln. Außerdem
können sämtliche Befehle des Transparenz-, Aussehen- und Grafikstile-Bedienfelds ausgeführt und die Effekte aus dem Menü „Effekt“ verwendet
werden. Wenn Sie die einzelnen Komponenten einer Symbolinstanz ändern möchten, müssen Sie die Instanz allerdings erst umwandeln. Durch
Umwandeln wird die Verknüpfung zwischen dem Symbol und der Symbolinstanz aufgehoben, sodass aus der Instanz normales Bildmaterial wird.
Videos zum Auswählen und Ausrichten von Objekten, einschließlich Symbolen, finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0034_de und
www.adobe.com/go/vid0035_de.
Hinweis: Die Optionen zum Ersetzen einer Symbolinstanz durch ein anderes Symbol, Löschen einer Verknüpfung beim Umwandeln von
Symbolinstanzen und Zurücksetzen von Transformationen können auf Symbole in Perspektive nicht angewendet werden.
Ändern von Symbolinstanzen
Nachdem Sie eine Symbolinstanz geändert haben, können Sie das ursprüngliche Symbol im Symbolebedienfeld neu definieren. Wenn Sie ein
Symbol neu definieren, wird die Definition auf alle vorhandenen Symbolinstanzen übertragen.
1. Wählen Sie eine Instanz des Symbols aus.
2. Klicken Sie im Symbolebedienfeld oder im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Verknüpfung mit Symbol aufheben“
.
3. Bearbeiten Sie das Bildmaterial.
4. (Optional) Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie das übergeordnete Symbol durch die bearbeitete Version ersetzen möchten, ziehen Sie das geänderte Symbol
bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) im Symbolebedienfeld auf das alte Symbol. Das Symbol im
Symbolebedienfeld wird ersetzt und die aktuelle Datei wird entsprechend aktualisiert.
Wenn Sie mit dieser bearbeiteten Version ein neues Symbol erstellen möchten, ziehen Sie das geänderte Symbol in das
Symbolebedienfeld oder klicken Sie im Symbolebedienfeld auf „Neues Symbol“
.
Umwandeln von Symbolinstanzen
1. Wählen Sie eine oder mehrere Symbolinstanzen aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Symbolebedienfeld oder im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Verknüpfung mit Symbol aufheben“
oder wählen Sie „Verknüpfung mit Symbol aufheben“ aus dem Bedienfeldmenü.
Wählen Sie „Objekt“ > „Umwandeln“ und klicken Sie dann im Dialogfeld „Umwandeln“ auf „OK“.
Illustrator fasst die Komponenten der umgewandelten Symbolinstanz zu einer Gruppe zusammen. Nach der Umwandlung
Nach oben
können Sie das Bildmaterial bearbeiten.
Duplizieren von Symbolen auf der Zeichenfläche
Wenn Sie eine Symbolinstanz skaliert, gedreht, verbogen (verzerrt) oder gespiegelt haben und weitere Instanzen mit genau diesen Änderungen
hinzufügen möchten, duplizieren Sie die geänderte Instanz.
1. Wählen Sie die Symbolinstanz aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Drücken Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und ziehen Sie die Symbolinstanz an eine andere Position auf
der Zeichenfläche.
Kopieren Sie die Symbolinstanz und fügen Sie sie ein.
Hinweis: Wenn Sie ein Symbol im Symbolebedienfeld duplizieren möchten, um etwa ein neues Symbol auf der Grundlage eines vorhandenen
Symbols zu erstellen, duplizieren Sie das Symbol, nicht die Instanz. (Siehe Symbolebedienfeld – Übersicht.)
Ersetzen einer Symbolinstanz durch ein anderes Symbol
1. Wählen Sie die Symbolinstanz auf der Zeichenfläche aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Steuerungsbedienfeld ein neues Symbol aus dem Menü „Ersetzen“.
Wählen Sie im Symbolebedienfeld ein neues Symbol aus und wählen Sie im Symbolebedienfeld-Menü den Befehl
„Symbol ersetzen“.
Hinweis: Diese Option kann auf Symbole in Perspektive nicht angewendet werden. Siehe Hinzufügen von Text und Symbolen zum
Perspektivenraster
Auswählen aller Instanzen eines Symbols im Dokument
Wählen Sie im Symbolebedienfeld ein Symbol aus und wählen Sie im Menü des Bedienfelds „Alle Instanzen auswählen“.
Zurücksetzen von Transformationen
Wenn Sie auf Symbole angewendete Transformationen zurücksetzen möchten, wählen Sie das Symbol aus und klicken im Steuerungsbedienfeld
auf „Zurück“. Über das Menü des Symbolebedienfelds können Sie auch die Option „Transformation zurücksetzen“ wählen.
Bearbeiten oder Neudefinieren eines Symbols
Sie können ein Symbol bearbeiten, indem Sie das entsprechende Bildmaterial bearbeiten, oder ein Symbol neu definieren, indem Sie es durch
neues Bildmaterial ersetzen. Beim Bearbeiten und Neudefinieren eines Symbols werden das Aussehen des Symbols im Symbolebedienfeld sowie
alle Instanzen des Symbols auf der Zeichenfläche geändert.
Bearbeiten von Symbolen
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch, um das Symbol im Isolationsmodus zu öffnen:
Wählen Sie eine Instanz des Symbols aus und klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Symbol bearbeiten“. Wenn das
Warnfeld angezeigt wird, klicken Sie auf „OK“.
Doppelklicken Sie auf eine Instanz des Symbols. Wenn das Warnfeld angezeigt wird, klicken Sie auf „OK“.
Doppelklicken Sie im Symbolebedienfeld auf ein Symbol. Eine temporäre Instanz des Symbols wird in der Mitte der
Zeichenfläche angezeigt.
2. Bearbeiten Sie das Bildmaterial.
3. Beenden Sie den Isolationsmodus durch Klicken auf die Schaltfläche „Isolationsmodus beenden“
in der oberen linken
Ecke der Zeichenfläche oder im Steuerungsbedienfeld
bzw. durch Drücken der Esc-Taste.
Sie können die Pixelausrichtungseigenschaft auch auf ein Symbol anwenden. Weitere Informationen finden Sie unter
Ausrichten von Symbolen am Pixelraster.
Neudefinieren eines Symbols mit anderem Bildmaterial
1. Wählen Sie das Bildmaterial aus, das Sie als neue Grundlage für ein vorhandenes Symbol verwenden möchten. Achten Sie
darauf, dass Sie Originalbildmaterial und keine Symbolinstanz auswählen.
2. Klicken Sie im Symbolebedienfeld auf das Symbol, das Sie neu definieren möchten, und wählen Sie im Bedienfeldmenü den
Befehl „Symbol neu definieren“.
Nach oben
Hinweis: Das ausgewählte Bildmaterial wird automatisch zu einer Instanz des Symbols. Wenn Sie nicht möchten, dass das ausgewählte
Bildmaterial zu einer Symbolinstanz wird, halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie im Bedienfeldmenü auf „Symbol neu definieren“
klicken.
Wenn das Bedienfeldmenü nicht angezeigt wird, finden Sie weitere Informationen dazu unter Bedienfeldmenüs.
Symbol-Bibliotheken
Symbol-Bibliotheken sind Sammlungen von vordefinierten Symbolen. Wenn Sie eine Symbol-Bibliothek laden, wird sie in einem neuen Bedienfeld
angezeigt (nicht im Symbolebedienfeld).
Das Auswählen, Sortieren und Anzeigen erfolgt bei einer Symbol-Bibliothek auf die gleiche Weise wie beim Symbolebedienfeld. In Symbol-
Bibliotheken können jedoch keine Elemente hinzugefügt, gelöscht oder bearbeitet werden.
Öffnen von Symbol-Bibliotheken
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Fenster“ > „Symbol-Bibliotheken“ >[Symbol]“.
Wählen Sie im Symbolebedienfeld-Menü den Befehl „Symbol-Bibliotheken öffnen“ und wählen Sie in der daraufhin
angezeigten Liste eine Bibliothek aus.
Klicken Sie im Symbolebedienfeld auf die Schaltfläche „Menü "Symbol-Bibliotheken"“ und wählen Sie in der daraufhin
angezeigten Liste eine Bibliothek aus.
Wenn Sie eine bestimmte Bibliothek beim Starten von Illustrator automatisch öffnen möchten, wählen Sie im Bedienfeldmenü der Bibliothek
den Befehl „Gleiche Position“.
Verschieben von Symbolen aus einer Bibliothek in das Symbolebedienfeld
Ein Symbol wird automatisch dem Symbolebedienfeld hinzugefügt, sobald es in einem Dokument verwendet wird.
Klicken Sie in der Bibliothek auf ein Symbol.
Erstellen von Symbol-Bibliotheken
1. Um sämtliche Symbole aus einer Bibliothek hinzuzufügen, wählen Sie alle Symbole mit gedrückter Umschalttaste aus. Wählen
Sie dann im Optionsmenü der Symbol-Bibliothek die Option „Den Symbolen hinzufügen“ aus. Fügen Sie die Symbole, die in
der Bibliothek enthalten sein sollen, dem Symbolebedienfeld hinzu und löschen Sie alle unerwünschten Symbole.
Wenn Sie alle Symbole auswählen möchten, die in einem Dokument nicht verwendet werden, wählen Sie „Alle nicht
verwendeten auswählen“ aus dem Menü des Symbolebedienfelds.
2. Wählen Sie im Menü des Symbolebedienfelds den Befehl „Symbol-Bibliothek speichern“.
3. Speichern Sie die neue Bibliothek im Standardsymbolordner. Der Bibliotheksname erscheint automatisch im Untermenü
„Benutzerdefiniert“ der Menüs „Symbol-Bibliotheken“ und „Symbol-Bibliothek öffnen“.
Wenn Sie die Bibliothek in einem anderen Ordner speichern, können Sie sie öffnen, indem Sie im Symbolebedienfeld-Menü
den Befehl „Symbol-Bibliothek öffnen“ > „Andere Bibliothek“ wählen. Nachdem Sie sie auf diese Weise geöffnet haben, wird
sie zusammen mit den anderen Bibliotheken im Untermenü „Symbol-Bibliotheken“ angezeigt.
Importieren von Symbol-Bibliotheken aus anderen Dokumenten
1. Wählen Sie „Fenster“ > „Symbol-Bibliotheken“ > „Andere Bibliothek“ oder wählen Sie aus dem Menü des Symbolebedienfelds
„Symbol-Bibliothek öffnen“ > „Andere Bibliothek“.
2. Wählen Sie die Datei aus, aus der Sie Symbole importieren möchten, und klicken Sie auf „Öffnen“.
Die Symbole werden in einem Symbol-Bibliotheksbedienfeld (nicht im Symbolebedienfeld) angezeigt.
Verwandte Themen
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Farbe
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Wissenswertes zu Farben
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Wissenswertes zu Farben in digitalen Grafiken
Farbmodelle RGB, CMYK, HSB und Lab
Graustufen
Farbräume und Farbumfänge
Das Anwenden von Farben auf Bildmaterial ist ein häufig ausgeführter Arbeitsschritt in Adobe Illustrator. Voraussetzung dafür sind einige
Grundkenntnisse über Farbmodelle und Farbmodi. Wenn Sie Farbe auf Bildmaterial anwenden, berücksichtigen Sie unbedingt das endgültige
Ausgabemedium, damit Sie das richtige Farbmodell und die richtigen Farbdefinitionen verwenden. In dem mit zahlreichen Funktionen
ausgestatteten Farbfeldbedienfeld sowie über das Farbhilfebedienfeld und das Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ in Illustrator
können Sie problemlos experimentieren und Farben anwenden.
Farbmodelle beschreiben die Farben, mit denen Sie arbeiten und die in digitalen Grafiken angezeigt werden. Jedes Farbmodell, wie RGB, CMYK
oder HSB, basiert auf einer anderen Methode zur Beschreibung und Klassifizierung der Farben. Farbmodelle verwenden numerische Werte zur
Repräsentation des sichtbaren Farbspektrums. Ein Farbraum ist eine Variante eines Farbmodells mit einem bestimmten Umfang von Farben. So
gibt es etwa innerhalb des RGB-Farbmodells die folgenden Farbräume: Adobe® RGB, sRGB und Apple® RGB. In jedem dieser Farbräume
werden Farben über dieselben drei Achsen (R, G und B) definiert, der jeweilige Farbumfang ist jedoch verschieden.
Wissenswertes zu Farben in digitalen Grafiken
Zur Beschreibung der Farben, die in digitalen Grafiken angezeigt werden und mit denen wir arbeiten, werden Farbmodelle verwendet. Jedes
Farbmodell, wie RGB, CMYK oder HSB, basiert auf einer anderen Methode zur Beschreibung und Klassifizierung der Farben. Farbmodelle
verwenden numerische Werte zur Repräsentation des sichtbaren Farbspektrums. Ein Farbraum ist eine Variante eines Farbmodells mit einem
bestimmten Umfang von Farben. So gibt es etwa innerhalb des RGB-Farbmodells die folgenden Farbräume: Adobe® RGB, sRGB und Apple®
RGB. In jedem dieser Farbräume werden Farben über dieselben drei Achsen (R, G und B) definiert, der jeweilige Farbumfang ist jedoch
verschieden.
Wenn Sie bei einer Grafik mit Farben arbeiten, passen Sie im Grunde die numerischen Werte in der Datei an. Sich Farben durch Zahlen
repräsentiert vorzustellen, ist relativ einfach; diese numerischen Werte an sich repräsentieren jedoch keine absoluten Farben – sie haben lediglich
eine Farbbedeutung innerhalb des Farbraums des Geräts, das die Farbe darstellt.
Weil jedes Gerät seinen eigenen Farbraum hat, kann es nur Farben in einem bestimmten Umfang reproduzieren. Beim Austauschen von Bildern
zwischen Geräten können sich die Bildfarben ändern, da jedes Gerät die RGB- oder CMYK-Werte entsprechend dem eigenen Farbraum
interpretiert. Es ist beispielsweise nicht möglich, eine absolute Übereinstimmung zwischen den auf einem Monitor angezeigten Farben und den
Farben in einem Ausdruck eines Desktop-Druckers zu erzielen. Ein Drucker arbeitet im CMYK-Farbraum, während ein Monitor Farben in einem
RGB-Farbraum darstellt. Der Farbumfang beider Geräte ist unterschiedlich. Bestimmte mit Druckfarben erzeugbare Farben können auf einem
Monitor nicht angezeigt werden und einige auf dem Monitor darstellbare Farben wiederum lassen sich nicht mit Druckfarben reproduzieren.
Obwohl es nicht möglich ist, alle Farben auf verschiedenen Geräten perfekt abzustimmen, können Sie durch die Anwendung von
Farbmanagement sicherstellen, dass die meisten Farben übereinstimmen oder zumindest sehr ähnlich sind und konsistent dargestellt werden.
Wissenswertes zum Farbmanagement in Adobe-Anwendungen
Synchronisieren von Farbeinstellungen für mehrere Adobe-Anwendungen
Farbmodelle RGB, CMYK, HSB und Lab
RGB
Ein großer Teil des sichtbaren Spektrums kann durch Mischen von rot, grün und blau gefärbtem Licht (RGB) in verschiedenen Anteilen und
Intensitäten dargestellt werden. Wenn sich diese drei Primärfarben überlagern, ergeben sich daraus die Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb.
RGB-Farben werden als additive Farben bezeichnet, weil Weiß durch das Zusammenfügen von R, G und B entsteht (das Licht wird vollständig
zum Auge zurückreflektiert). Additive Farben werden bei Computermonitoren, beim Fernsehen und bei der Beleuchtung eingesetzt. Ihr Bildschirm
erzeugt Farbe durch Ausstrahlen von Licht durch rote, grüne und blaue Phosphorteilchen.
Additive Farben (RGB)
R. Rot G. Grün B. Blau
Beim Arbeiten mit Farbwerten können Sie den RGB-Farbmodus verwenden, der auf dem RGB-Farbmodell basiert. Im RGB-Modus ist für jede
RGB-Komponente ein Wertebereich von 0 (Schwarz) bis 255 (Weiß) möglich. Ein leuchtendes Rot hat beispielsweise einen Wert von 246 für R,
20 für G und 50 für B. Wenn der Wert aller drei Komponenten gleich ist, entsteht ein Grauton. Ist der Wert aller Komponenten 255, entsteht reines
Weiß, ist der Wert 0, entsteht reines Schwarz.
Es gibt in Illustrator außerdem einen modifizierten RGB-Farbmodus, der als Websicheres RGB bezeichnet wird. Hier sind nur diejenigen RGB-
Farben enthalten, die für den Einsatz im Internet geeignet sind.
CMYK
Während beim RGB-Modell eine Lichtquelle zum Reproduzieren von Farben erforderlich ist, basiert das CMYK-Modell auf der
Lichtabsorptionsfähigkeit der Druckfarbe auf dem bedruckten Papier. Wenn weißes Licht auf lichtdurchlässige Druckfarben trifft, wird ein Teil des
Farbspektrums absorbiert. Nicht absorbierte Farben werden zum Auge reflektiert.
Durch eine Kombination von Pigmenten aus reinem Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y) entsteht Schwarz, da alle Farben absorbiert bzw.
subtrahiert werden. CMYK-Farben werden daher als subtraktive Farben bezeichnet. Schwarze Druckfarbe (K) wird hinzugefügt, um eine höhere
Schattendichte zu erzielen. (Der Buchstabe K wurde eingeführt, weil Schwarz die Basisfarbe – engl. key color – für die Registrierung anderer
Farben ist und weil der für Schwarz – engl. black – in Frage kommende Buchstabe B auch für Blau steht.) Die Kombination dieser Farben zur
Farbenreproduktion wird als Vierfarbendruck bezeichnet.
Subtraktive Farben (CMYK)
C. Cyan M. Magenta Y. Gelb K. Schwarz
Beim Arbeiten mit Farbwerten können Sie den CMYK-Farbmodus verwenden, der auf dem CMYK-Farbmodell basiert. Im CMYK-Modus ist für
jede der CMYK-Prozessfarben ein Wertebereich von 0 bis 100 % möglich. Die hellsten Farben verfügen über niedrigere Prozentwerte der
Prozessfarben, dunklere Farben über höhere Prozentwerte. Ein helles Rot kann beispielsweise 2 % Cyan, 93 % Magenta, 90 % Gelb und 0 %
Schwarz enthalten. Bei CMYK-Objekten bewirken niedrigere Prozentwerte der Druckfarben eine Farbverschiebung in Richtung Weiß, höhere
Prozentwerte dagegen in Richtung Schwarz.
Verwenden Sie den CMYK-Modus, wenn Sie ein Dokument vorbereiten, das mit Prozessfarben gedruckt werden soll.
HSB
Das HSB-Modell basiert auf der menschlichen Farbwahrnehmung und beschreibt drei Grundmerkmale von Farbe:
Farbton Die Farbe, die von einem Objekt reflektiert wird oder durch ein Objekt hindurch scheint. Der Farbton wird als Gradzahl zwischen 0° und
360° auf dem Standard-Farbrad angegeben. Der Farbton wird meist mit dem Namen der Farbe (z. B. Rot, Orange oder Grün) bezeichnet.
Sättigung Stärke oder Reinheit der Farbe (auch als Chrominanz bezeichnet). Sie beschreibt den Grauanteil im Verhältnis zum Farbton und wird
als Prozentwert zwischen 0 % (Grau) und 100 % (voll gesättigt) gemessen. Auf dem Standard-Farbrad nimmt die Sättigung von der Mitte zum
Rand hin zu.
Helligkeit Relative Helligkeit oder Dunkelheit der Farbe, die meist als Prozentwert zwischen 0 % (Schwarz) und 100 % (Weiß) gemessen wird.
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HSB-Farbmodell
H. Farbton S. Sättigung B. Helligkeit
Lab
Das CIE Lab-Farbmodell basiert auf der menschlichen Farbwahrnehmung. Es ist eines von mehreren Farbmodellen, die von der Commission
Internationale d’Eclairage (CIE) geschaffen wurden, einer Organisation, die sich der Entwicklung von Normen für alle Aspekte der Lichtmessung
widmet.
Die numerischen Werte des Lab-Modells beschreiben alle Farben, die eine mit normalem Sehvermögen ausgestattete Person wahrnimmt. Da das
Lab-Modell beschreibt, wie eine Farbe aussieht, statt festzulegen, wie viel eines bestimmten Farbstoffs ein Gerät (z. B. ein Monitor, Desktop-
Drucker oder eine Digitalkamera) zur Darstellung von Farben benötigt, gilt das Lab-Modell als geräteunabhängiges Farbmodell.
Farbmanagementsysteme verwenden das Lab-Modell als Farbreferenz, um eine Farbe zuverlässig aus einem Farbraum in einen anderen zu
transformieren.
In Illustrator können Sie das Lab-Modell für die Erstellung, Anzeige und Ausgabe von Vollton-Farbfeldern verwenden. Es können jedoch keine
Dokumente im Lab-Modus erstellt werden.
Graustufen
Beim Graustufen-Modell werden schwarze Farbtöne für die Darstellung eines Objekts verwendet. Jedes Pixel eines Objekts mit Graustufen hat
einen Helligkeitswert zwischen 0 % (Weiß) und 100 % (Schwarz). Bilder, die mit einem Schwarzweiß- oder Graustufen-Scanner erstellt wurden,
werden mit dem Graustufen-Modell angezeigt.
Mit dem Graustufen-Modell können Sie farbiges Bildmaterial in hochwertiges Bildmaterial in Schwarzweiß konvertieren. In diesem Fall ignoriert
Illustrator alle Farbinformationen im ursprünglichen Bildmaterial. Die Graustufen (Schattierungen) der konvertierten Objekte repräsentieren die
Luminanz der ursprünglichen Objekte.
Wenn Sie ein Graustufenobjekt in ein RGB-Objekt konvertieren, werden den drei Farbwerten des Pixels die vorherigen Graustufenwerte des Pixels
zugewiesen. Sie können ein Graustufenobjekt auch in ein CMYK-Objekt konvertieren.
Farbräume und Farbumfänge
Ein Farbraum ist ein Bereich von Farben innerhalb des sichtbaren Spektrums. Ein Farbraum kann auch eine Variante eines Farbmodells sein.
Adobe RGB, Apple RGB und sRGB sind Beispiele für verschiedene Farbräume, die auf demselben Farbmodell basieren.
Farbumfänge verschiedener Farbräume
A. Visueller Umfang B. RGB-Farbraum C. CMYK-Farbraum
Der Farbbereich, den ein Farbraum umfasst, wird als Farbumfang bezeichnet. Verschiedene Geräte (Computermonitor, Scanner, Desktop-Drucker,
Druckermaschine, Digitalkamera) in Ihrem Workflow arbeiten in unterschiedlichen Farbräumen und verfügen jeweils über einen individuellen
Farbumfang. Einige Farben im Farbumfang Ihres Computermonitors sind zum Beispiel nicht im Farbumfang des Tintenstrahldruckers enthalten
und umgekehrt. Kann eine Farbe von einem Gerät nicht dargestellt werden, liegt sie außerhalb des Farbraums dieses Geräts. Mit anderen Worten:
Die Farbe ist außerhalb des Farbumfangs.
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Gründe für Farbunterschiede
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Anpassen von Farben
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Ersetzen einer außerhalb des Farbumfangs liegenden Farbe durch eine druckbare Farbe
Ändern einer Farbe in eine websichere Farbe
Angleichen von Farben
Ändern einer Farbe in die umgekehrte Farbe oder Komplementärfarbe
Ändern des Farbtons einer Farbe
Umkehren mehrerer Farben
Einstellen der Farbbalance für eine oder mehrere Farben
Ändern des Farbmodus eines Dokuments
Anzeigen und Ausdrucken von Volltonfarben mit Lab-Werten
Konvertieren von Farben in Graustufen und umgekehrt
Anpassen der Sättigung mehrerer Farben
Mischen überlappender Farben
Ersetzen einer außerhalb des Farbumfangs liegenden Farbe durch eine druckbare Farbe
Einige Farben in den RGB- und HSB-Farbmodellen, wie Neonfarben, können nicht gedruckt werden, da sie keine Entsprechungen im CMYK-
Modell haben. Wenn Sie eine Farbe auswählen, die außerhalb des Farbumfangs liegt, wird im Farbbedienfeld oder Farbwähler ein Warndreieck
angezeigt.
Klicken Sie auf das Dreieck, wenn Sie zu der (in einem kleinen Feld beim Dreieck angezeigten) CMYK-Farbe wechseln möchten, die der
ausgewählten Farbe am ähnlichsten ist.
Ändern einer Farbe in eine websichere Farbe
Websichere Farben sind die 216 Farben, die plattformunabhängig von allen Browsern verwendet werden. Wenn Sie eine nicht websichere Farbe
auswählen, wird im Farbbedienfeld, im Farbwähler oder im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ ein Warnwürfel angezeigt.
Klicken Sie auf den Würfel, wenn Sie zu der (in einem kleinen Feld neben dem Würfel angezeigten) websicheren Farbe wechseln möchten, die
der ausgewählten Farbe am ähnlichsten ist.
Angleichen von Farben
Mit den Befehlen zum Angleichen erstellen Sie eine Reihe von Zwischenfarben aus einer Gruppe von drei oder mehr gefüllten Objekten. Basis ist
dabei die vertikale oder horizontale Ausrichtung der Objekte oder ihre Stapelreihenfolge. Konturen und ungefüllte Objekte sind von der
Angleichung nicht betroffen.
1. Markieren Sie drei oder mehr gefüllte Objekte.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie die Objekte zwischen dem gefüllten Objekt ganz vorn und dem gefüllten Objekt ganz hinten mit abgestuften
Farbübergängen füllen möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Vorne -> Hinten angleichen“.
Wenn Sie die Objekte zwischen dem gefüllten Objekt ganz links und dem gefüllten Objekt ganz rechts mit abgestuften
Farbübergängen füllen möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Horizontal angleichen“.
Wenn Sie die Objekte zwischen dem obersten und dem untersten gefüllten Objekt mit abgestuften Farbübergängen füllen
möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Vertikal angleichen“.
Ändern einer Farbe in die umgekehrte Farbe oder Komplementärfarbe
1. Wählen Sie die zu ändernde Farbe aus.
2. Wählen Sie im Menü des Farbbedienfelds eine Option:
Umkehren Ändert jede Komponente einer Farbe in den auf der Farbskala gegenüberliegenden Wert. Hat eine RGB-Farbe
z. B. einen R-Wert von 100, wird dieser durch den Befehl „Umkehren“ zu 155 (255–100 = 155).
Komplementär Ändert jede Komponente einer Farbe basierend auf der Summe aus dem höchsten und niedrigsten RGB-
Wert in der ausgewählten Farbe in einen neuen Wert. Illustrator addiert den höchsten und niedrigsten RGB-Wert der aktuellen
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Farbe und subtrahiert dann den Wert jeder Komponente, um neue RGB-Werte zu erstellen. Beispiel: Sie wählen eine Farbe
mit einem RGB-Wert von 102 für Rot, 153 für Grün und 51 für Blau aus. Illustrator addiert den höchsten (153) und niedrigsten
(51) Wert, sodass sich ein neuer Wert ergibt (204). Jeder der RGB-Werte in der vorhandenen Farbe wird von dem neuen,
berechneten Wert abgezogen, um die neuen, komplementären RGB-Werte zu erhalten: 204–102 (der aktuelle Rot-Wert) =
102 für den neuen Rot-Wert; 204–153 (der aktuelle Grün-Wert) = 51 für den neuen Grün-Wert; 204–51 (der aktuelle Blau-
Wert) = 153 für den neuen Blau-Wert.
Ändern des Farbtons einer Farbe
1. Wählen Sie im Farbfeldbedienfeld eine globale Prozessfarbe oder eine Volltonfarbe aus. Alternativ können Sie ein Objekt
auswählen, auf das Sie eine globale Prozessfarbe oder Volltonfarbe angewendet haben.
2. Ziehen Sie im Farbbedienfeld den Schieberegler „T“ oder geben Sie einen Wert in das Textfeld ein, um die Intensität der
Farbe zu verändern. Der Farbtonbereich liegt zwischen 0 % und 100 %; je niedriger die Zahl, desto heller ist der resultierende
Farbton.
Wenn der Schieberegler „T“ nicht angezeigt wird, vergewissern Sie sich, dass Sie eine globale Prozessfarbe oder
Volltonfarbe ausgewählt haben. Ist der Regler „T“ nun immer noch nicht sichtbar, wählen Sie im Menü des Farbbedienfelds
„Optionen einblenden“.
3. Wenn Sie den Farbton als Farbfeld speichern möchten, ziehen Sie die Farbe auf das Farbfeldbedienfeld oder klicken Sie im
Farbfeldbedienfeld auf die Schaltfläche „Neues Farbfeld“. Der Farbton wird unter dem gleichen Namen wie die Grundfarbe
gespeichert, der Farbton-Prozentsatz wird angehängt. Wenn Sie z. B. eine Farbe mit dem Namen „Himmelblau“ mit 50 %
speichern, erhält das Farbfeld den Namen „Himmelblau 50 %“.
Vollton- und Prozessfarben
Umkehren mehrerer Farben
1. Wählen Sie die Objekte aus, deren Farben invertiert werden sollen.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Farben umkehren“.
Sie können einzelne Farben über das Farbbedienfeld invertieren.
Einstellen der Farbbalance für eine oder mehrere Farben
1. Wählen Sie die Objekte aus, deren Farben eingestellt werden sollen.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Farbbalance einstellen“.
3. Legen Sie die Optionen für Fläche und Kontur fest.
4. Passen Sie die Farbwerte an und klicken Sie auf „OK“.
Wenn Sie globale Prozessfarben oder Volltonfarben ausgewählt haben, passen Sie mit dem Farbtonregler die Intensität
der Farben an. Nicht globale Prozessfarben sind davon nicht betroffen.
Wenn Sie im CMYK-Farbmodus arbeiten und nicht globale Prozessfarben auswählen, passen Sie mithilfe der
Schieberegler den Prozentanteil von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz an.
Wenn Sie im RGB-Farbmodus arbeiten und nicht globale Prozessfarben auswählen, passen Sie mithilfe der Schieberegler
den Prozentwert für Rot, Grün und Blau an.
Wenn Sie die ausgewählten Farben in Graustufen konvertieren möchten, wählen Sie in der Liste „Farbmodus“ die Option
„Graustufen“ aus und wählen Sie die Option „Konvertieren“. Passen Sie dann mit dem Schieberegler der Prozentwert für
Schwarz an.
Wenn Sie globale Prozessfarben oder Volltonfarben ausgewählt haben und sie in nicht globale Prozessfarben
konvertieren möchten, wählen Sie in der Liste „Farbmodus“ die Option „CMYK“ oder „RGB“ aus (je nach Farbmodus des
Dokuments) und wählen Sie die Option „Konvertieren“. Passen Sie dann mit den Schiebereglern die Farben an.
Ändern des Farbmodus eines Dokuments
Wählen Sie „Datei“ > „Dokumentfarbmodus“ > „CMYK-Farbe“ oder „RGB-Farbe“.
Anzeigen und Ausdrucken von Volltonfarben mit Lab-Werten
Einige vorgegebene Volltonfarben, wie Farben aus den Bibliotheken TOYO, PANTONE, DIC und HKS, sind über Lab-Werte definiert. Für
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Abwärtskompatibilität mit früheren Versionen von Illustrator besitzen Farben aus diesen Bibliotheken auch CMYK-Definitionen. Im
Farbfeldbedienfeld können Sie steuern, welche Werte (Lab oder CMYK) in Illustrator zum Anzeigen, Exportieren und Drucken dieser Volltonfarben
verwendet werden.
Die Verwendung von Lab-Werten in Kombination mit den korrekten Geräteprofilen führt auf allen Geräten zur genauesten Ausgabe. Wenn das
Farbmanagement bei Ihrem Projekt besonders wichtig ist, empfiehlt Ihnen Adobe, für die Anzeige, den Export und den Druck von Volltonfarben
Lab-Werte zu verwenden.
Hinweis: Damit die Anzeige auf dem Bildschirm möglichst exakt ist, verwendet Illustrator automatisch die Lab-Werte, wenn die
Überdruckenvorschau aktiviert ist. Die Lab-Werte werden auch zum Drucken verwendet, wenn im Dialogfeld „Drucken“ im Bereich „Erweitert“ die
Funktion „Simulieren“ für die Option „Überdrucken“ aktiviert ist.
1. Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die Option „Volltonfarben“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Eine möglichst genaue Anzeige und Ausgabe von Farben wird mit der Option „Im Herstellerhandbuch angegebene Lab-
Werte verwenden“ erzielt.
Wenn die Volltonfarben mit früheren Versionen von Illustrator übereinstimmen sollen, wählen Sie die Option „CMYK-Werte
aus den Bearbeitungshandbüchern des Herstellers verwenden“.
Konvertieren von Farben in Graustufen und umgekehrt
Konvertieren von Farben in Graustufen
1. Wählen Sie die Objekte aus, deren Farben Sie konvertieren möchten.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „In Graustufen konvertieren“.
Verwenden Sie den Befehl „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Farben einstellen“, um Objekte in Graustufen zu
konvertieren und dabei die Graustufen anzupassen.
Konvertieren von Graustufenbildern in RGB oder CMYK
1. Wählen Sie das Graustufenbild aus.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „In CMYK konvertieren“ bzw. „In RGB konvertieren“ (je nach Farbmodus des
Dokuments).
Einfärben von Graustufenbildern oder 1-Bit-Bildern
1. Wählen Sie das Bitmap-Objekt aus.
2. Vergewissern Sie sich, dass im Werkzeugbedienfeld oder Farbbedienfeld die Schaltfläche „Fläche“ ausgewählt ist.
3. Färben Sie das Bild per Farbbedienfeld mit Schwarz, Weiß, einer Prozessfarbe oder einer Volltonfarbe ein.
Hinweis: Graustufenbilder, die einen Alphakanal enthalten, können nicht mit einer Prozessfarbe gefärbt werden. Wählen Sie
stattdessen eine Volltonfarbe.
Anpassen der Sättigung mehrerer Farben
1. Wählen Sie die Objekte aus, deren Farben eingestellt werden sollen.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Sättigung erhöhen“.
3. Geben Sie einen Wert zwischen –100 % und 100 % ein, um den Prozentwert anzugeben, um den die Sättigung der CMYK-
Farbe oder des Farbtons der Volltonfarbe erhöht oder verringert werden soll.
Mischen überlappender Farben
Zum Mischen von überlappenden Farben können Sie Füllmethoden, den Effekt „Hart mischen“ oder den Effekt „Weich mischen“ verwenden.
Füllmethoden Bieten zahlreiche Optionen zum Steuern überlappender Farben. Füllmethoden sollten bei Bildmaterial, das Volltonfarben, Muster,
Verläufe, Text oder andere komplexe Elemente enthält, immer statt „Hart mischen“ und „Weich mischen“ verwendet werden.
Effekt „Hart mischen“ Kombiniert Farben durch Auswahl des höchsten Wertes jeder Farbkomponente. Wenn Farbe 1 beispielsweise aus 20 %
Cyan, 66 % Magenta, 40 % Gelb und 0 % Schwarz besteht und Farbe 2 aus 40 % Cyan, 20 % Magenta, 30 % Gelb und 10 % Schwarz, besteht
die Mischfarbe aus 40 % Cyan, 66 % Magenta, 40 % Gelb und 10 % Schwarz.
Effekt „Weich mischen“ Macht die darunter liegenden Farben durch überlappendes Bildmaterial hindurch sichtbar und zerlegt das Bild dann in
seine Teilflächen. Sie können in Prozent angeben, wie stark die Farben durch die sich überlappenden Objekte sichtbar sein sollen (Deckkraft).
Füllmethoden können Sie auf einzelne Objekte anwenden, während die Effekte „Hart mischen“ und „Weich mischen“ auf ganze Gruppen oder
Ebenen angewendet werden müssen. Füllmethoden wirken sich sowohl auf die Fläche als auch auf die Kontur eines Objekts aus, während durch
die Effekte „Hart mischen“ und „Weich mischen“ die Kontur der Objekte entfernt wird.
Hinweis: Werden die Effekte „Hart mischen“ und „Weich mischen“ auf Objekte angewendet, die mit einer Kombination aus Prozess- und
Volltonfarben gefüllt sind, werden die Farben meistens in CMYK-Farben konvertiert. In Fällen, in denen eine einzelne RGB-Prozessfarbe mit einer
RGB-Volltonfarbe gemischt wird, werden alle Volltonfarben in eine einzelne RGB-Prozessfarbe konvertiert.
Mischen von Farben mit dem Effekt „Hart mischen“
1. Wählen Sie die Gruppe oder Ebene als Ziel aus.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Pathfinder“ > „Hart mischen“.
Mischen von Farben mit dem Effekt „Weich mischen“
1. Wählen Sie die Gruppe oder Ebene als Ziel aus.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Pathfinder“ > „Weich mischen“.
3. Geben Sie im Feld „Deckkraft“ einen Wert zwischen 1 % und 100 % ein, um den Sichtbarkeitsgrad für die Farben der
überlappenden Objekte anzugeben. Klicken Sie dann auf „OK“.
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Farbgruppen (Harmonien)
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Wissenswertes zu Farbgruppen
Farbhilfebedienfeld – Übersicht
Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ – Übersicht
Erstellen von Farbgruppen
Bearbeiten von Farben im Dialogfeld „Farben bearbeiten“
Zuweisen von Farben für Bildmaterial
Reduzieren von Farben in Bildmaterial
Wissenswertes zu Farbgruppen
Farbgruppen tragen zu mehr Ordnung bei, denn Sie können damit zusammengehörende Farbfelder im Farbfeldbedienfeld gruppieren. Eine
Farbgruppe kann außerdem als Container für Farbharmonien dienen, die Sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ oder im
Farbhilfebedienfeld erstellen. Farbgruppen können ausschließlich durchgehende Farben enthalten, zu denen Volltonfarben, Prozessfarben und
globale Farben gehören. Verläufe und Muster lassen sich nicht in Gruppen aufnehmen.
Sie können das Farbhilfebedienfeld oder das Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ verwenden, um harmonische Farbgruppen zu
erstellen. Sie haben dabei die Möglichkeit, durch Auswählen einer Harmonieregel sofort ein Farbschema zu generieren, das auf einer beliebigen
Farbe basiert. Wählen Sie beispielsweise die Harmonieregel „Monochromatisch“, um eine Farbgruppe mit übereinstimmendem Farbton, aber
unterschiedlichen Sättigungsstufen zu erstellen. Mit der Harmonieregel „Kontraststark“ oder „Pentagramm“ können Sie eine Farbgruppe mit
kontrastierenden Farben erstellen, die eine stärkere visuelle Wirkung erzeugen.
Wenn Sie Farbinspirationen suchen, Farbharmonien mit anderen teilen oder Farbgruppen außerhalb von Illustrator erstellen möchten, wählen Sie
„Fenster“ > „Erweiterungen“ > „Kuler“ und durchsuchen Sie die große Anzahl verfügbaren Farbharmonien.
Weitere Informationen finden Sie auf der Kuler-Website unter http://kuler.adobe.com/.
Farbhilfebedienfeld Übersicht
Beim Erstellen Ihres Bildmaterials können Sie das Farbhilfebedienfeld als Hilfsmittel zur Farbinspiration nutzen. Basierend auf der aktuellen Farbe
im Werkzeugbedienfeld wird im Farbhilfebedienfeld ein Vorschlag für harmonische Farben generiert. Sie können diese Farben zur Einfärbung von
Bildmaterial nutzen, sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ bearbeiten oder sie als Farbfelder oder Farbfeldgruppen im
Farbfeldbedienfeld speichern.
Die im Farbhilfebedienfeld erzeugten Farben lassen sich auf unterschiedliche Weise bearbeiten, etwa durch Ändern der Harmonieregel oder
Anpassen der Variationsart (z. B. Farbtöne/Schattierungen oder strahlend/gedeckt) und der Anzahl der Farben in der Variation.
Wichtig: Wenn Sie Bildmaterial ausgewählt haben, verändert sich durch das Klicken auf eine Farbvariation die Farbe des ausgewählten
Bildmaterials, ebenso wie beim Klicken auf ein Farbfeld im Farbfeldbedienfeld.
A. Menü „Harmonieregeln“ und aktive Farbgruppe B. Als
Basisfarbe einstellen C. Aktive Farben D. Farbvariationen E. Beschränkt Farben auf die festgelegte Farbfeldbibliothek F. Option „Farben
bearbeiten“ bzw. „Farben bearbeiten oder anwenden“, abhängig von der Auswahl (öffnet die Farben im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial
neu färben“) G. Gruppe im Farbfeldbedienfeld speichern
Hinweis: Wenn Sie die ausgewählte Farbgruppe bearbeiten möchten, achten Sie darauf, dass kein Bildmaterial ausgewählt ist, und klicken Sie
auf die Schaltfläche „Farben bearbeiten“
. Wenn Sie die ausgewählte Farbgruppe bearbeiten und die Änderungen auf ausgewähltes Bildmaterial
anwenden möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Farben bearbeiten oder anwenden“
. Weitere Informationen finden Sie unter Bearbeiten
von Farben im Dialogfeld „Farben bearbeiten“.
Ein Video über das Suchen und Erstellen von Farblösungen unter Verwendung der Farbhilfe finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0058_de.
Festlegen der Art der Farbvariationen, die im Bedienfeld angezeigt werden
Wählen Sie im Menü des Farbhilfebedienfelds eine der folgenden Variationen:
Farbtöne/Schattierungen anzeigen Fügt Variationen auf der linken Seite Schwarz und Variationen auf der rechten Seite Weiß hinzu.
Warm/kalt anzeigen Fügt Variationen auf der linken Seite Rot und Variationen auf der rechten Seite Blau hinzu.
Strahlend/gedeckt anzeigen Verringert bei Variationen auf der linken Seite die Sättigung im Verhältnis zu Grau und erhöht bei Variationen auf
der rechten Seite die Sättigung im Verhältnis zu Grau.
Hinweis: Wenn Sie mit Volltonfarben arbeiten, verwenden Sie nur die Variation „Farbtöne/Schattierungen“ und wählen Sie Farben von der
Farbtonseite (rechts) des Variationsrasters. Alle anderen Variationen bewirken, dass Volltonfarben in Prozessfarben konvertiert werden.
Festlegen der Anzahl und des Bereichs von Farbvariationen, die im Bedienfeld angezeigt
werden
1. Wählen Sie im Menü des Farbhilfebedienfelds die Option „Farbhilfeoptionen“.
2. Legen Sie fest, wie viele Farben links und rechts von jeder Farbe in der generierten Farbgruppe angezeigt werden sollen.
Wählen Sie beispielsweise 6, wenn Sie für jede Farbe sechs dunklere und sechs hellere Schattierungen sehen möchten.
Die ursprünglichen Farben werden immer in der Mitte des Bedienfelds mit einem Dreieck direkt darüber angezeigt, die
Variationen der Farben sind links und rechts davon angeordnet.
3. Ziehen Sie den Regler „Bereich“ zum Verkleinern des Variationsbereichs nach links oder zum Vergrößern des
Variationsbereichs nach rechts.
Bei kleinerem Variationsbereich entstehen Farben, die den Originalfarben ähnlicher sind.
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Einstellen des Bereichs der Farbvariationen
Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ Übersicht
Der Name dieses Dialogfelds ändert sich je nach Kontext:
Wenn Sie Bildmaterial ausgewählt haben und im Steuerungsbedienfeld, Farbfeldbedienfeld oder Farbhilfebedienfeld auf das Symbol klicken
oder „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Bildmaterial neu färben“ wählen, wird das Dialogfeld „Bildmaterial neu färben“ geöffnet und Sie können
auf die Registerkarten „Zuweisen“ und „Bearbeiten“ zugreifen.
Wenn Sie kein Bildmaterial ausgewählt haben und im Steuerungsbedienfeld, Farbfeldbedienfeld oder Farbhilfebedienfeld auf das Symbol
klicken, wird das Dialogfeld „Farben bearbeiten“ geöffnet und Sie können nur auf die Registerkarte „Bearbeiten“ zugreifen.
Unabhängig vom Namen des Dialogfelds werden rechts im Dialogfeld stets die Farbgruppen für das aktuelle Dokument sowie zwei
Standardfarbgruppen angezeigt: Druckfarben und Graustufen. Sie können diese Farbgruppen jederzeit auswählen und verwenden.
Im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ können Farbgruppen erstellt und bearbeitet werden; außerdem ist das Zuweisen von
Farben möglich.
A. Erstellen und Bearbeiten einer Farbgruppe auf der Registerkarte „Bearbeiten“ B. Zuweisen von Farben auf der Registerkarte „Zuweisen“ C.
Auswählen einer Farbgruppe in der Liste „Farbgruppen“
Mit der Option „Bildmaterial neu färben“ unten im Dialogfeld können Sie eine Vorschau der Farben in ausgewähltem Bildmaterial anzeigen und
festlegen, ob das Bildmaterial beim Schließen des Dialogfelds neu gefärbt werden soll.
Im Dialogfeld gibt es die folgenden wesentlichen Bereiche:
Bearbeiten Auf der Registerkarte „Bearbeiten“ können Sie neue Farbgruppen erstellen oder vorhandene Farbgruppen bearbeiten. Verwenden Sie
das Menü „Harmonieregeln“ und das Farbrad, um mit Farbharmonien zu experimentieren. Das Farbrad zeigt die Verbindungen zwischen Farben in
einer Harmonie, im Farbkontrollstreifen können Sie dagegen einzelne Farbwerte betrachten und bearbeiten. Darüber hinaus haben Sie die
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Möglichkeit, die Helligkeit einzustellen, Farben hinzuzufügen und zu entfernen, Farbgruppen zu speichern und eine Vorschau der Farben in
ausgewähltem Bildmaterial anzuzeigen.
Zuweisen Auf der Registerkarte „Zuweisen“ können Sie anzeigen und steuern, wie Farben aus einer Farbgruppe die ursprünglichen Farben im
Bildmaterial ersetzen. Farben lassen sich nur zuweisen, wenn Bildmaterial im Dokument ausgewählt ist. Sie können festlegen, welche neuen
Farben welche aktuellen Farben ersetzen, ob Volltonfarben erhalten bleiben und wie die Farbersetzung erfolgt (z. B. können Farben insgesamt
ersetzt werden oder bei gleichbleibender Helligkeit einen anderen Farbton erhalten). Außerdem haben Sie im Bereich „Zuweisen“ die Möglichkeit,
das Neufärben von Bildmaterial mit der aktuellen Farbgruppe zu steuern und die Anzahl der Farben im aktuellen Bildmaterial zu reduzieren.
Farbgruppen Hier werden alle gespeicherten Farbgruppen für das geöffnete Dokument aufgeführt (dieselben Farbgruppen werden auch im
Farbfeldbedienfeld angezeigt). Während das Dialogfeld geöffnet ist, können Sie die Liste „Farbgruppen“ verwenden, um Farbgruppen zu
bearbeiten und zu löschen oder um neue Farbgruppen zu erstellen. Alle Änderungen werden in das Farbfeldbedienfeld übernommen. Die
ausgewählte Farbgruppe ist diejenige, die aktuell bearbeitet wird. Sie können eine beliebige Farbgruppe auswählen und bearbeiten oder zum
Neufärben des ausgewählten Bildmaterials verwenden. Wenn Sie eine Farbgruppe speichern, wird sie der Liste hinzugefügt.
Ein Video über das Erstellen, Bearbeiten und Ausprobieren von Farbgruppen im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ finden Sie
unter www.adobe.com/go/lrvid4019_ai_de. Ein Video über das Integrieren von Farbharmonien in Smart-Objekte in Photoshop und InDesign finden
Sie unter www.adobe.com/go/vid0191_de. Ein Beispiel für das Ändern der lebhaften Farben einer Illustration in Graustufen finden Sie unter
www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_depth_de.
Öffnen des Dialogfelds „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“
Öffnen Sie das Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ mit einer der folgenden Methoden:
Befehl „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Bildmaterial neu färben“ bzw. „Mit Vorgabe neu färben“ Mit diesen Befehlen können Sie
Farben in ausgewähltem Bildmaterial bearbeiten.
Schaltfläche „Bildmaterial neu färben“
im Steuerungsbedienfeld Verwenden Sie diese Schaltfläche, wenn Sie die Farben des
ausgewählten Bildmaterials über das Dialogfeld „Bildmaterial neu färben“ bearbeiten möchten. Die Schaltfläche steht zur Verfügung, wenn das
ausgewählte Bildmaterial zwei oder mehr Farben enthält.
Hinweis: Farben auf diese Weise zu bearbeiten, ist praktisch, wenn Farben im Bildmaterial global angepasst werden sollen, nachdem bei der
Erstellung keine globalen Farben verwendet wurden.
Schaltfläche „Farben bearbeiten“ bzw. „Farben bearbeiten oder anwenden“
im Farbhilfebedienfeld Klicken Sie auf diese Schaltfläche,
wenn Sie die Farben im Farbhilfebedienfeld bearbeiten oder Farben bearbeiten und dann auf ausgewähltes Bildmaterial anwenden möchten.
Schaltfläche „Farbgruppe bearbeiten“ bzw. „Farbgruppe bearbeiten oder anwenden“
im Farbfeldbedienfeld Klicken Sie auf diese
Schaltfläche, wenn Sie die Farben in der ausgewählten Farbgruppe bearbeiten oder sie bearbeiten und auf das ausgewählte Bildmaterial
anwenden möchten. Sie können auch auf eine Farbgruppe im Farbfeldbedienfeld doppelklicken, um das Dialogfeld zu öffnen.
Arbeiten mit der Liste „Farbgruppe“
Zum Ein- oder Ausblenden der Liste „Farbgruppe“ klicken Sie rechts im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“
auf das Symbol „Farbgruppenspeicher ausblenden“
. Wenn Sie die Liste nach dem Ausblenden wieder einblenden möchten,
klicken Sie erneut auf das Symbol.
Wenn Sie eine neue Farbgruppe in diese Liste einfügen möchten, erstellen oder bearbeiten Sie eine Farbgruppe und klicken
Sie dann auf „Neue Farbgruppe“
. In der Liste wird eine neue Farbgruppe angezeigt.
Wenn Sie eine Farbgruppe bearbeiten möchten, klicken Sie in der Liste auf die gewünschte Gruppe, um sie auszuwählen.
Nehmen Sie über die Registerkarte „Bearbeiten“ Änderungen an der Farbgruppe vor und klicken Sie dann auf „Änderungen an
Farbgruppe speichern“
.
Wenn Sie eine Farbgruppe löschen möchten, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf „Farbgruppe löschen“ .
Erstellen von Farbgruppen
Sie können Farbgruppen mithilfe des Farbhilfebedienfelds oder des Dialogfelds „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ erstellen. Sie können
Farbgruppen auch auf der Adobe Kuler-Website (http://kuler.adobe.com) erstellen und weitergeben.
Ein Video über das Suchen und Erstellen von Farblösungen unter Verwendung der Farbhilfe finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0058_de. Ein
Video über das Erstellen, Bearbeiten und Ausprobieren von Farbgruppen im Dialogfeld „Interaktive Farbe“ finden Sie unter
www.adobe.com/go/lrvid4019_ai_de.
Erstellen einer Farbgruppe im Farbhilfebedienfeld
Achten Sie beim Festlegen der Basisfarbe darauf, dass kein Bildmaterial ausgewählt ist; andernfalls wird das ausgewählte Bildmaterial
entsprechend der Basisfarbe verändert.
1. Öffnen Sie das Farbhilfebedienfeld und führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte aus, um die Basisfarbe für die
Farbharmonie festzulegen:
Klicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf ein Farbfeld.
Klicken Sie im Farbbedienfeld auf eine Farbe. (Unter Umständen ist es sinnvoll, das Farbbedienfeld eingeblendet zu
lassen, damit Sie es in Kombination mit dem Farbhilfebedienfeld verwenden können.)
Doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Feld mit der Flächenfarbe und wählen Sie im Farbwähler eine Farbe
aus.
Klicken Sie mit der Pipette auf Bildmaterial, das die gewünschte Farbe enthält.
Wählen Sie Bildmaterial aus, das die gewünschte Farbe enthält, und klicken Sie dann auf das Symbol „Aktuelle Farbe als
Basisfarbe festlegen“
.
Klicken Sie im Farbhilfebedienfeld auf eine Farbvariation und klicken Sie dann auf das Symbol „Aktuelle Farbe als
Basisfarbe festlegen“
.
2. Wählen Sie im Menü „Harmonieregeln“ eine Regel.
Hinweis: Klicken Sie zum Beschränken der Farben auf eine Farbfeldbibliothek auf die Schaltfläche „Beschränkt die
Farbgruppe auf Farben in einer Farbfeldbibliothek“
und wählen Sie in der Liste eine Bibliothek aus.
3. Zum Speichern der Farbgruppe oder einer einzelnen Farbe im Farbfeldbedienfeld führen Sie einen der folgenden Schritte
durch:
Wenn Sie im Farbhilfebedienfeld die aktuelle Farbgruppe speichern möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Farbgruppe
in Farbfeldbedienfeld speichern“
.
Wenn Sie eine oder mehrere Farbvariationen als einzelne Farbfelder speichern möchten, ziehen Sie die Farben aus dem
Farbhilfebedienfeld auf das Farbfeldbedienfeld.
Wenn Sie mehrere Farbvariationen als Gruppe speichern möchten, wählen Sie sie im Farbhilfebedienfeld aus und klicken
Sie auf die Schaltfläche „Farbgruppe in Farbfeldbedienfeld speichern“
.
Geben Sie der neuen Gruppe einen Namen, indem Sie sie im Farbfeldbedienfeld auswählen und im Bedienfeldmenü auf
„Farbgruppenoptionen“ klicken.
Hinweis: Um Ihr Farbgruppen-Farbfeld auf die Kuler-Website hochzuladen, wählen Sie es aus und navigieren Sie zu
„Fenster“ > „Erweiterungen“ > „Kuler“. Klicken Sie im Kuler-Dialogfeld auf die Schaltfläche „Hochladen“
. Sie müssen sich
bei Kuler anmelden, um Farbfelder hochladen zu können.
4. Um Ihr Bildmaterial mit einer Farbe aus der Farbgruppe einzufärben, wählen Sie das Bildmaterial aus und klicken Sie auf eine
beliebige Farbe im Farbhilfebedienfeld.
Hinweis: Um alle Objekte in einem gruppierten Objekt einzufärben, wählen Sie es aus und navigieren Sie zu „Bearbeiten“ >
„Bildmaterial neu färben“. Geben Sie die Optionen im Dialogfeld „Bildmaterial neu färben“ an. (Siehe Zuweisen von Farben für
Bildmaterial.)
Erstellen einer Farbgruppe im Dialogfeld „Farben bearbeiten“
Sie erstellen eine Farbgruppe im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“, indem Sie eine Basisfarbe und eine Harmonieregel
wählen. Die Basisfarbe dient im Rahmen der Harmonieregel als Grundlage für die Generierung der Farben in der Farbgruppe. Wenn Sie
beispielsweise eine blaue Basisfarbe und die Harmonieregel „Komplementär“ wählen, wird eine Farbgruppe mit der Basisfarbe Blau und der
zugehörigen Komplementärfarbe Orange erstellt.
Die ausgewählte Harmonieregel bestimmt die für die Gruppe generierten Farben auch dann weiter, wenn Sie die Farben im Farbrad bearbeiten.
Wenn Sie die Harmonieregel außer Kraft setzen und die Farben frei bearbeiten möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Verknüpfung aufheben“
.
1. Öffnen Sie das Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ und wählen Sie bei Bedarf im Menü „Harmonieregeln“
eine Farbharmonie.
Hinweis: Klicken Sie zum Beschränken der Farben auf eine Farbfeldbibliothek auf die Schaltfläche „Beschränkt die
Farbgruppe auf Farben in einer Farbfeldbibliothek“
und wählen Sie in der Liste eine Bibliothek aus.
2. Wenn die Farbkontrollstreifen angezeigt werden, klicken Sie auf ein Farbradsymbol, um statt der Farbkontrollstreifen das
Farbrad einzublenden.
3. Legen Sie die Basisfarbe fest, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Ziehen Sie die Basisfarbmarkierung (die größte, mit einem doppelten Ring versehene Farbmarkierung) im Farbrad, um die
gewünschte Basisfarbe auszuwählen.
Stellen Sie die Farbregler unten im Dialogfeld ein.
4. Wählen Sie nach Bedarf eine neue Harmonieregel oder verschieben Sie die Farbmarkierungen.
5. Klicken Sie zum Anzeigen einer Vorschau der neuen Farben im ausgewählten Bildmaterial auf „Bildmaterial neu färben“.
Hinweis: Bei aktivierter Option „Bildmaterial neu färben“ wird das ausgewählte Bildmaterial neu eingefärbt, sobald Sie auf
„OK“ klicken, um das Dialogfeld zu schließen. Wenn Sie das ausgewählte Bildmaterial nicht neu einfärben möchten,
vergewissern Sie sich, dass Sie diese Option deaktiviert haben, bevor Sie auf „OK“ klicken.
Nach oben
6. Geben Sie in das Feld „Name“ rechts neben dem Menü „Harmonieregeln“ einen Namen ein und klicken Sie auf „Neue
Farbgruppe“
.
Hinweis: Wenn das Symbol „Neue Farbgruppe“ nicht angezeigt wird, klicken Sie auf das Symbol „Farbgruppenspeicher
einblenden“
.
7. Klicken Sie zum Speichern der neuen Farbgruppe im Farbfeldbedienfeld auf „OK“ und schließen Sie das Dialogfeld „Farben
bearbeiten/Bildmaterial neu färben“.
Hinweis: Sie können eine Farbgruppe auch unter Verwendung der Farbhilfe erstellen. (Siehe Erstellen einer Farbgruppe im Farbhilfebedienfeld.)
Bearbeiten von Farben im Dialogfeld „Farben bearbeiten“
Das Bearbeiten von Farben im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ ist eine praktische Möglichkeit, die Farben in ausgewähltem
Bildmaterial global anzupassen. Diese Vorgehensweise ist besonders nützlich, wenn beim Erstellen des Bildmaterials ursprünglich keine globalen
Farben verwendet wurden. Sie können Farben und Farbgruppen im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ bearbeiten und Ihre
Bearbeitungen entweder auf das ausgewählte Bildmaterial anwenden oder die bearbeiteten Farben für einen späteren Einsatz speichern.
Wenn Sie Farben bearbeiten, verwenden Sie dazu das geglättete Farbrad, das segmentierte Farbrad oder den Farbkontrollstreifen.
Bearbeiten von Farben durch Verschieben der Farbmarkierungen im geglätteten Farbrad
Geglättetes Farbrad
Zeigt Farbton, Sättigung und Helligkeit in einem durchgehenden Kreis an. Jede Farbe in der aktuellen Farbgruppe ist im
Rad als Kreis eingezeichnet. Dieses Farbrad ermöglicht Ihnen, mit großer Präzision unter zahlreichen Farben auszuwählen. Einzelne Farben sind
jedoch u. U. nur schwer erkennbar, weil jedes Pixel eine andere Farbe hat.
Segmentiertes Farbrad
Zeigt Farben als Zusammenstellung segmentierter Felder an. Bei diesem Farbrad sind die einzelnen Farben leicht zu
erkennen, es stehen jedoch weiniger Farben zur Auswahl als beim durchgehenden Farbrad.
Farbkontrollstreifen Zeigt nur Farben aus der Farbgruppe an. Die Farben sind als Flächenfelder dargestellt, die Sie auswählen und einzeln
bearbeiten können. Sie können Farben in dieser Anzeige umsortieren, indem Sie die Farbkontrollstreifen nach links oder rechts ziehen. Über
einen Rechtsklick auf eine Farbe können Sie diese entfernen, sie als Basisfarbe einstellen, ihre Schattierung ändern oder sie mithilfe des
Farbwählers verändern.
Ein Video über das Erstellen, Bearbeiten und Ausprobieren von Farbgruppen finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4019_ai_de. Ein Beispiel für
das Ändern der lebhaften Farben einer Illustration in Graustufen finden Sie unter www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_depth_de.
A. Darstellung der Basisfarbe im Menü „Harmonieregeln“ B.
Darstellung der Basisfarbe im Farbrad C. Farbanzeigeoptionen D. Farbe der ausgewählten Farbmarkierung oder des Farbkontrollstreifens E.
Sättigung und Farbton auf Farbrad anzeigen F. Farbmarkierungen hinzufügen bzw. entfernen G. Verknüpfung der harmonischen Farben
aufheben
Speichern von Änderungen an einer Farbgruppe
Bevor Sie Ihre Farbgruppen bearbeiten, sollten Sie wissen, wie die Änderungen korrekt gespeichert werden, damit Sie nicht versehentlich Ihre
bevorzugte Farbgruppe überschreiben. Beim Speichern von Änderungen haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können die ursprüngliche Farbgruppe
mit der bearbeiteten Farbgruppe überschreiben oder zusätzlich zum Original eine neue Farbgruppe mit den Änderungen erstellen.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Um die ursprüngliche Farbgruppe unverändert zu lassen und die Änderungen als neue Farbgruppe zu speichern, klicken Sie
oben im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ auf „Neue Farbgruppe“
.
Um die Änderungen an der ursprünglichen Farbgruppe zu speichern (und diese somit zu überschreiben), klicken Sie auf
„Änderungen an Farbgruppe speichern“
.
Bearbeiten einer Farbgruppe über ein Farbrad
1. Wählen Sie, falls notwendig, im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ im Bereich „Farbgruppen“ die
gewünschte Farbgruppe aus.
2. Wenn Sie ein Objekt auf der Zeichenfläche ausgewählt haben, klicken Sie auf „Bildmaterial neu färben“, um im Bildmaterial
eine Vorschau der Farben anzuzeigen. Wenn Sie das Bildmaterial nicht neu einfärben möchten, deaktivieren Sie vor dem
Schließen des Dialogfelds die Option „Bildmaterial neu färben“ oder klicken Sie zum Schließen auf „Abbrechen“.
Hinweis: Wenn Sie die Farben des ausgewählten Bildmaterials bearbeiten möchten, klicken Sie auf „Farben aus
ausgewähltem Bildmaterial erfassen“
.
3. Klicken Sie zum Beschränken der Farben auf eine Farbfeldbibliothek auf die Schaltfläche „Beschränkt die Farbgruppe auf
Farben in einer Farbfeldbibliothek“
und wählen Sie in der Liste eine Bibliothek aus.
4. Um eine andere Farbe aus der aktuellen Farbgruppe als Basisfarbe einzustellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste im
Farbrad oder Farbkontrollstreifen auf die Farbe und wählen Sie „Als Basisfarbe einstellen“. Sie können auch unter „Aktive
Farben“ auf eine Farbe klicken und dann links auf „Aktuelle Farbe als Basisfarbe einstellen“
klicken.
5. Zum Ändern einer Farbe ziehen Sie die Markierung im Rad. Wenn die Harmonie verknüpft ist, werden während des Ziehens
alle Farben entsprechend der Harmonieregel verschoben. Wenn die Harmonie nicht verknüpft ist, wird nur die von Ihnen
gezogene Markierung verschoben.
Während des Bearbeitens können Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte ausführen:
a. Wenn Sie den Farbton ändern möchten, verschieben Sie die Markierung um das Rad. Wenn Sie Sättigung oder Helligkeit
ändern möchten, verschieben Sie die Markierung auf dem Rad nach innen und außen.
b. Um eine Farbe hinzuzufügen, klicken Sie im Farbrad mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Stelle und wählen
Sie „Neue Farbe hinzufügen“.
c. Um eine Farbe zu entfernen, klicken Sie im Farbrad mit der rechten Maustaste auf die Farbmarkierung (oder auf die Linie
der Farbmarkierung) und wählen Sie „Farbe entfernen“.
d. Um eine Farbe mithilfe des Farbwählers zu verändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Farbe und wählen
Sie „Farbwähler“.
e. Wenn Sie die Markierung auf Verschiebungen in nur eine Richtung beschränken möchten, halten Sie beim Ziehen die
Umschalttaste gedrückt.
f. Wenn Sie auf dem Rad Farbton und Sättigung statt Farbton und Helligkeit anzeigen möchten, klicken Sie auf die
Schaltfläche „Sättigung und Farbton auf Farbrad anzeigen“
direkt unter dem Rad, um zwischen den zwei Ansichten zu
wechseln.
g. Um die Farbwerte manuell zu verändern, klicken Sie auf die Farbmarkierung oder unter „Aktive Farben“ direkt auf die
Farbe. Bearbeiten Sie die Farbwerte mit den Reglern oder per Eingabe in die Textfelder unter dem Farbrad.
h. Wenn Sie die Sättigung und Helligkeit einer Farbe auf dem Rad ändern möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf eine Farbmarkierung, wählen Sie „Schattierung auswählen“ und klicken Sie im daraufhin angezeigten Feld auf die
gewünschte Farbe.
6. Speichern Sie Ihre Änderungen, indem Sie auf „Neue Farbgruppe“
klicken. Dadurch bleibt die ursprüngliche Farbgruppe
unverändert und die Änderungen werden als neue Farbgruppe gespeichert. Sie können auch auf „Änderungen an Farbgruppe
speichern“
klicken, um die ursprüngliche Farbgruppe mit den Änderungen zu überschreiben.
Hinweis: Sie können dafür sorgen, dass die Farben innerhalb des Farbumfangs liegen oder websicher sind, indem Sie jede Farbmarkierung
auswählen und falls notwendig auf die Schaltfläche „Farbe außerhalb des Farbumfangs“
bzw. „Nicht in den Webfarben“ klicken.
Neu Anordnen von Farben in einer Farbgruppe
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie im Menü „Aktive Farben“ eine Farbe nach links oder rechts.
Ziehen Sie in der Farbkontrollstreifenansicht einen Farbkontrollstreifen nach links oder rechts.
Bearbeiten einer einzelnen Farbe in einer Farbgruppe
Wenn Sie beim Erstellen einer Farbgruppe eine Harmonieregel verwenden, werden die Farben standardmäßig verknüpft. In verknüpften
Farbgruppen lösen Bearbeitungen an einer Farbe entsprechend der Harmonieregel auch Änderungen an den anderen Farben aus. Wenn Sie eine
Farbe isoliert bearbeiten möchten, müssen Sie die Verknüpfung der Farbmarkierungen mit der Harmonieregel aufheben.
A. Farbrad mit verknüpften Farben B. Farbrad mit
unverknüpften Farben C. Farbkontrollstreifen mit verknüpften Farben D. Farbkontrollstreifen mit unverknüpften Farben E. Farben verknüpft;
Aufheben der Verknüpfung durch Klicken F. Farben nicht verknüpft; erneutes Verknüpfen durch Klicken
1. Wählen Sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ die zu bearbeitende Farbgruppe aus und klicken Sie auf
„Bearbeiten“.
2. Klicken Sie auf das Symbol „Verknüpfung der harmonischen Farben aufheben“
.
3. Führen Sie in der Farbrad- oder in der Farbkontrollstreifenansicht einen der folgenden Schritte aus:
Ziehen Sie die zu bearbeitende Farbmarkierung, um eine neue Farbe einzustellen.
Klicken Sie auf die zu ändernde Farbleiste oder Farbmarkierung und bearbeiten Sie die Farbwerte manuell.
Doppelklicken Sie auf den Farbkontrollstreifen oder die Farbmarkierung (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste
darauf) und wählen Sie im Farbwähler eine neue Farbe.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Farbmarkierung oder auf den Farbkontrollstreifen und wählen Sie eine
neue Schattierung aus.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Harmonische Farben verknüpfen“, um die Verknüpfung der Farben wiederherzustellen. Die
Markierungen werden dann wieder entsprechend der neu definierten Harmonieregel verschoben.
Bearbeiten von Farben in einer Farbgruppe mit dem Farbwähler
Sie können Farben in einer Farbgruppe per Farbwähler ändern.
1. Führen Sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ einen der folgenden Schritte aus:
Doppelklicken Sie auf eine Markierung im Farbrad (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf) und wählen Sie
„Farbwähler“.
Doppelklicken Sie auf einen Farbkontrollstreifen.
Klicken Sie auf das Farbfeld links neben den Farbreglern.
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2. Speichern Sie die Bearbeitungen mit einer der folgenden Methoden:
Wenn Sie die bearbeiteten Farben als neue Gruppe speichern möchten, geben Sie in das Feld oben im Dialogfeld einen
neuen Namen ein und klicken Sie dann auf „Neue Farbgruppe“
.
Wenn Sie die Bearbeitungen an der ursprünglichen Farbgruppe speichern möchten, klicken Sie auf „Änderungen an
Farbgruppe speichern“
.
Zufälliges Ändern von Farbreihenfolge oder Sättigung und Helligkeit
Im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ können Sie mit den Schaltflächen „Sättigung und Helligkeit zufällig“ und „Farbreihenfolge
beliebig ändern“ Zufallsvariationen der aktuellen Farbgruppe erzeugen.
1. Wählen Sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ eine Farbgruppe aus.
2. Klicken Sie auf „Bearbeiten“ und dann auf „Farbkontrollstreifen anzeigen“; alternativ können Sie auf „Zuweisen“ klicken.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf „Farbreihenfolge beliebig ändern“ , um die Reihenfolge der aktuellen Farbgruppe zu mischen.
Verwenden Sie diese Schaltfläche, um beim Neufärben von Bildmaterial schnell die unterschiedlichen Möglichkeiten
auszuprobieren, die sich mit der aktuellen Farbgruppe bieten.
Wenn Sie die Helligkeit und Sättigung der aktuellen Farbgruppe nach dem Zufallsprinzip ändern, den Farbton aber
beibehalten möchten, klicken Sie auf „Sättigung und Helligkeit werden zufällig geändert“
.
Globales Bearbeiten von Sättigung, Helligkeit, Temperatur oder Luminanz
1. Klicken Sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ auf „Bearbeiten“.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Farbmodus“ und wählen Sie „Globale Anpassung“.
3. Ändern Sie die Werte für „Sättigung“, „Helligkeit“, „Temperatur“ und „Luminanz“.
Hinweis: Wenn Sie die Farben auf eine Farbfeldbibliothek beschränkt haben, sind alle Anpassungen ebenfalls auf die
Bibliotheksfarben beschränkt.
Hinzufügen oder Entfernen von Farben einer Farbgruppe
1. Klicken Sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ auf „Bearbeiten“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Um eine Farbe zur Farbgruppe hinzuzufügen, klicken Sie im Farbrad mit der rechten Maustaste auf die entsprechende
Stelle und wählen Sie „Neue Farbe hinzufügen“. Wenn Sie auf die Linie einer vorhandenen Farbmarkierung klicken, wird
die neue Markierung mit dieser Markierung verschoben.
Um eine Farbe zu entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Farbmarkierung oder auf den
Farbkontrollstreifen und wählen Sie „Farbe entfernen“. Der Basisfarbpunkt kann nicht entfernt werden.
Hinweis: Sie können auch im Farbrad die Schaltfläche „Farbe hinzufügen“
bzw. „Farbe entfernen“ verwenden und
dann im Farbrad auf die hinzuzufügende bzw. zu entfernende Farbe klicken.
Um eine Farbe aus einer Farbgruppe in der Liste „Farbgruppen“ zu entfernen, erweitern Sie die Farbgruppe, klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf das zu entfernende Farbfeld und wählen Sie „Farbe entfernen“.
Löschen einer Farbgruppe
Wählen Sie in der Liste „Farbgruppen“ eine Farbgruppe aus und klicken Sie auf „Löschen“ . Sie können auch mit der rechten Maustaste
klicken und „Farbgruppe entfernen“ wählen.
Zuweisen von Farben für Bildmaterial
Auf der Registerkarte „Zuweisen“ im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ können Sie Ihrem Bildmaterial Farben aus einer
Farbgruppe zuweisen. Sie haben folgende Möglichkeiten, Farben zuzuweisen:
Zuweisen neuer Farben für das Bildmaterial mit einer Farbgruppe aus der Liste „Farbgruppen“.
Zuweisen neuer Farben für das Bildmaterial mit einer neuen Farbgruppe, die im Menü „Harmonieregeln“ gewählt wird.
Zuweisen von aktuellen, bereits im Bildmaterial vorhandenen Farben. Sie können das Dialogfeld „Farben
bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ zurücksetzen, sodass das Bildmaterial mit den Originalfarben angezeigt wird. Klicken Sie
dazu auf „Farben aus ausgewähltem Bildmaterial erfassen“
.
Farben im Originalbildmaterial (oben); Zuweisen neuer Farben durch Auswählen einer Farbgruppe in der Liste „Farbgruppen“ (Mitte); Zuweisen
neuer Farben durch Erstellen einer neuen Farbgruppe im Menü „Harmonieregeln“ (unten).
Über die Spalten „Aktuelle Farben“ und „Neu“ können Sie steuern, wie Farben zugewiesen werden. Wenn Sie die Option „Bildmaterial neu färben“
aktivieren, wird das ausgewählte Bildmaterial mit der aktiven Farbgruppe entsprechend den Spaltenzuweisungen neu eingefärbt.
A. Aktive Farbgruppe B. Farben aus ausgewähltem
Bildmaterial erfassen C. Farben aus ausgewähltem Bildmaterial D. Neue Farben aus aktiver Farbgruppe E. Optionen für ganze Zeilen F.
Bildmaterial neu färben
Ein Video über das Zuweisen von Farben finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0061_de.
Zuweisen von Farben für das ausgewählte Bildmaterial
1. Wählen Sie das Bildmaterial aus, das neu gefärbt werden soll.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Bildmaterial neu färben“.
Das Dialogfeld „Bildmaterial neu färben“ wird mit angezeigtem Bereich „Zuweisen“ geöffnet. In beiden Spalten sind Farben
aus dem ursprünglichen Bildmaterial zu sehen.
3. Wenn Sie Farben aus einer Farbgruppe zuweisen möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
a. Wählen Sie in der Liste „Farbgruppen“ eine Farbgruppe aus.
b. Erstellen Sie eine Farbgruppe, indem Sie im Menü „Harmonieregeln“ eine neue Harmonieregel auswählen.
Hinweis: Wenn Sie eine Farbgruppe erstellen, können Sie auf „Bearbeiten“ klicken, um eine Feinabstimmung der
Farben vorzunehmen. Klicken Sie anschließend auf „Zuweisen“. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, nur einige Farben
im ausgewählten Bildmaterial anzupassen. Wählen Sie dazu die gewünschte Farbe aus und bearbeiten Sie sie mit dem
Farbregler.
4. Wenn Sie eine Vorschau der Farbänderungen in Ihrem Bildmaterial anzeigen möchten, klicken Sie auf „Bildmaterial neu
färben“.
5. Führen Sie zum Neuzuweisen von Farben einen oder mehrere der folgenden Schritte aus:
Wenn Sie eine aktuelle Farbe einer anderen Farbe zuweisen möchten, ziehen Sie die aktuelle Farbe in der Spalte
„Aktuelle Farben“ nach oben oder nach unten, bis sie neben der gewünschten neuen Farbe liegt.
Wenn in einer Zeile mehrere Farben vorhanden sind und Sie alle verschieben möchten, klicken Sie auf die
Auswahlleiste am linken Rand der Zeile und ziehen Sie nach oben oder unten.
Wenn Sie einer Zeile mit aktuellen Farben eine neue Farbe zuweisen möchten, ziehen Sie die neue Farbe in der Spalte
„Neu“ nach oben oder nach unten. (Um eine Farbe der Spalte „Neu“ hinzuzufügen oder daraus zu entfernen, klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf die Liste und wählen Sie „Neue Farbe hinzufügen“ oder „Farbe entfernen“.)
Um eine Farbe in der Spalte „Neu“ zu verändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie den
Farbwähler, um die Farbe neu einzustellen.
Wenn Sie eine Zeile mit aktuellen Farben von der Neuzuweisung ausnehmen möchten, klicken Sie auf den Pfeil
zwischen den Spalten. Zum erneuten Einbeziehen klicken Sie auf den Strich.
Wenn Sie eine einzelne aktuelle Farbe von der Neuzuweisung ausnehmen möchten, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf die Farbe und wählen Sie „Farben ausschließen“ oder klicken Sie auf das Symbol
.
Wenn Sie Farben nach dem Zufallsprinzip neu zuweisen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Farbreihenfolge
beliebig ändern“
. Die neuen Farben werden willkürlich in andere Zeilen mit aktuellen Farben verschoben.
Wenn Sie der Spalte „Aktuelle Farben“ eine Zeile hinzufügen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen
Sie „Neue Zeile hinzufügen“ oder klicken Sie auf das Symbol
.
6. Wenn Sie Farben in der Zeile „Aktuelle Farben“ teilen oder zusammenfügen möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte
aus:
Wenn Sie Farben in getrennte Zeilen aufteilen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten
Farbblock und wählen Sie „Farben auf mehrere Zeilen aufteilen“ oder klicken Sie auf das Symbol
.
Wenn Sie Farben zu einer Zeile zusammenfügen möchten, wählen Sie durch Klicken bei gedrückter Umschalttaste
mehrere Farben aus. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Farben zu einer Zeile
zusammenfügen“ oder klicken Sie auf das Symbol
.
7. Wenn Sie Farbtöne oder Schattierungen von neuen Farben ändern möchten, klicken Sie auf das Dreieck rechts neben der
neuen Farbe (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Farbe und wählen Sie „Färbungsmethode“) und wählen Sie
eine Option. Wählen Sie „Auf alle anwenden“, wenn Sie dieselbe Option auf alle neuen Farben in der Farbgruppe anwenden
möchten.
Hinweis: „Farbtöne und Schattierungen“ und „Farbton-Verschiebung“ stehen nur zur Verfügung, wenn Sie Volltonfarben nicht
beibehalten.
8. Klicken Sie auf „OK“, um das Bildmaterial neu zu färben. Wenn Sie das Bildmaterial nicht neu einfärben möchten, klicken Sie
entweder auf „Abbrechen“ oder deaktivieren Sie „Bildmaterial neu färben“ und klicken Sie auf „OK“.
Zufälliges Ändern von Sättigung und Helligkeit bei allen Farben
1. Wählen Sie bei Bedarf ein Objekt aus und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Bildmaterial neu färben“.
Nach oben
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ auf die Schaltfläche „Sättigung und Helligkeit zufällig
ändern“ .
Hinweis: Sie können Sättigung und Helligkeit auch ändern, wenn Sie eine Farbgruppe über die Anzeige der
Farbkontrollstreifen bearbeiten.
Anzeigen der ursprünglichen Farben im Bildmaterial während des Zuweisens neuer Farben
Wenn Sie ausgewähltes Bildmaterial neu färben, werden die ursprünglichen Farben durch die Farben in der ausgewählten Farbgruppe ersetzt.
Beim Zuweisen neuer Farben ist es hilfreich, die Position einer ursprünglichen Farbe (aus der Spalte „Aktuelle Farben“) im Bildmaterial zu sehen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn das Bildmaterial sehr viele Details aufweist oder viele ursprüngliche Farben enthält.
1. Wählen Sie bei Bedarf ein Objekt aus und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Bildmaterial neu färben“.
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ auf die Schaltfläche „Klicken Sie auf die Farben, um sie
im Bildmaterial zu finden“
und wählen Sie dann in der Spalte „Aktuelle Farben“ eine Farbe aus.
Die Bildelemente, in denen die Farbe vorkommt, werden vollständig farbig auf der Zeichenfläche angezeigt, alle anderen
Bereiche des ausgewählten Bildmaterials werden abgeblendet dargestellt.
3. Klicken Sie erneut auf das Symbol, damit das Bildmaterial wieder vollständig farbig angezeigt wird.
Reduzieren von Farben in Bildmaterial
Das Reduzieren von Farben für die Ausgabe, das Konvertieren von Farben in Graustufen oder das Beschränken von Farben auf eine
Farbbibliothek ist häufig notwendig, wenn Bildmaterial für mehrere Arten von Ausgabemedien erstellt werden soll. Sie können die Anzahl der
Farben im Bildmaterial über das Dialogfeld „Bildmaterial neu färben“ problemlos reduzieren. Auf Wunsch können Sie eine Vorgabe zum
Reduzieren von Farben verwenden. Wählen Sie beispielsweise „Graustufen“, um das ausgewählte Bildmaterial schnell in Graustufen zu
konvertieren.
Reduzieren des ausgewählten Bildmaterials auf zwei Farben
Schnelles Reduzieren der Farben mit einer Vorgabe
Das Reduzieren der Farben unter Verwendung einer Vorgabe ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, Bildmaterial auf eine bestimmte Anzahl
von Farben oder auf eine Farbfeldbibliothek zu beschränken.
1. Wählen Sie das Bildmaterial aus, das reduziert werden soll.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Mit Vorgabe neu färben“ und wählen Sie dann eine Vorgabeoption.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie Farben auf eine Farbfeldbibliothek beschränken möchten, klicken Sie auf die Bibliotheksschaltfläche , wählen
Sie die gewünschte Bibliothek aus und klicken Sie dann auf „OK“.
Wenn Sie Farben nicht auf eine Farbfeldbibliothek beschränken möchten, klicken Sie auf „OK“.
Das Dialogfeld „Bildmaterial neu färben“ wird geöffnet. In der Spalte „Neu“ wird die Anzahl der von Ihnen als Vorgabe
gewählten Farben plus Schwarz angezeigt. Die neuen Farben werden Ihrem Originalbildmaterial entnommen.
4. Weisen Sie Ihre ursprünglichen Farben nach Bedarf den neuen Farben zu.
5. Achten Sie darauf, dass „Bildmaterial neu färben“ aktiviert ist, und klicken Sie auf „OK“.
Reduzieren der Farben mit benutzerdefinierten Optionen
1. Wählen Sie das Bildmaterial aus, das neu gefärbt werden soll.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Bildmaterial neu färben“.
Das Dialogfeld „Bildmaterial neu färben“ wird geöffnet. In der Spalte „Neu“ werden alle Farben aus dem von Ihnen
ausgewählten Bildmaterial angezeigt.
3. Wenn Sie andere Farben verwenden möchten, wählen Sie eine Farbgruppe aus oder erstellen Sie eine Farbgruppe.
4. Wählen Sie im Menü „Farben“ die Anzahl der Farben, auf die Sie reduzieren möchten.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Farbreduktionsoptionen“
, legen Sie eine oder mehrere der folgenden Optionen fest und
klicken Sie auf „OK“:
Vorgabe Legt einen voreingestellten Farbauftrag fest, einschließlich der Anzahl verwendeter Farben und der optimalen
Einstellungen für diesen Auftrag. Wenn Sie eine Vorgabe auswählen und dann eine oder mehrere der folgenden Optionen
verändern, ändert sich der Name der Vorgabe in Benutzerdefiniert.
Farben Legt fest, auf wie viele neue Farben die aktuellen Farben reduziert werden.
Auf Bibliothek beschränken Legt eine Farbfeldbibliothek fest, aus der alle neuen Farben abgeleitet werden.
Sortieren Legt fest, wie die ursprünglichen Farben in der Spalte „Aktuelle Farben“ sortiert werden.
Färbungsmethode Legt die Arten von Variationen fest, die für die neuen Farben zulässig sind.
Mit „Exakt“ wird jede aktuelle Farbe genau durch die festgelegte neue Farbe ersetzt.
Mit „Farbtöne skalieren“ (Standardoption) wird die dunkelste aktuelle Farbe in der Zeile durch die festgelegte neue Farbe
ersetzt. Andere aktuelle Farben in der Zeile werden durch Farben mit einem proportional helleren Farbton ersetzt.
„Farbtöne beibehalten“ entspricht „Farbtöne skalieren“ für nicht globale Farben. Bei Volltonfarben oder globalen Farben
wird mit dieser Option der Farbton der aktuellen Farbe auf die neue Farbe angewendet. Verwenden Sie „Farbtöne
beibehalten“, wenn alle aktuellen Farben in der Zeile Töne derselben oder einer ähnlichen globalen Farbe sind. Um
optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie bei Verwendung von „Farbtöne beibehalten“ auch die Option „Farbtöne
kombinieren“ aktivieren.
Mit „Farbtöne und Schattierungen“ wird die aktuelle Farbe mit der durchschnittlichen Helligkeit und Dunkelheit durch die
festgelegte neue Farbe ersetzt. Aktuelle Farben, die heller sind als der Durchschnitt, werden durch einen proportional
helleren Ton der neuen Farbe ersetzt. Aktuelle Farben, die dunkler sind als der Durchschnitt, werden durch eine Mischung
aus der neuen Farbe und Schwarz ersetzt.
Mit „Farbton-Verschiebung“ wird die vorherrschende Farbe in der Zeile „Aktuelle Farben“ als Basisfarbe eingestellt und die
Basisfarbe wird exakt durch die neue Farbe ersetzt. Die übrigen aktuellen Farben werden durch Farben ersetzt, die sich in
Helligkeit, Sättigung und Farbton von der neuen Farbe unterscheiden, wobei die Abweichung ebenso groß ist wie die
Abweichung zwischen der aktuellen Farbe und der Basisfarbe.
Farbtöne kombinieren Sortiert alle Farbtöne derselben globalen Farbe in dieselbe Zeile von „Aktuelle Farben“ ein, selbst
wenn Farben nicht reduziert werden. Verwenden Sie diese Option nur, wenn das ausgewählte Bildmaterial globale Farben
oder Volltonfarben enthält, die mit Farbtönen unter 100 Prozent angewendet wurden. Um optimale Ergebnisse zu erzielen,
sollten Sie diese Option in Kombination mit der Einfärbemethode „Farbtöne beibehalten“ verwenden.
Hinweis: Selbst wenn „Farbtöne kombinieren“ nicht aktiviert ist, werden bei der Farbreduktion Farbtöne derselben globalen
Farbe kombiniert, bevor unterschiedliche nicht globale Farben kombiniert werden.
Beibehalten Bestimmt, ob Weiß, Schwarz oder Grau bei der endgültigen Reduktion erhalten bleiben. Wenn eine Farbe
beibehalten wird, ist sie in der Spalte „Aktuelle Farben“ als ausgeschlossene Zeile dargestellt.
6. Weisen Sie aktuelle Farben nach Bedarf den neuen Farben zu.
7. Achten Sie darauf, dass „Bildmaterial neu färben“ aktiviert ist, und klicken Sie auf „OK“.
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Erstellen von Farbschemas mit Kuler
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Das Kuler™-Bedienfeld ist ein Portal zu Farbgruppen bzw. Schemata, die von einer Online-Community von Designern erstellt wurden. Über das
Kuler-Bedienfeld können Sie Tausende von Schemata durchsuchen und anschließend einige herunterladen, um sie zu bearbeiten oder in eigene
Projekte einzubeziehen. Über das Kuler-Bedienfeld können Sie Ihre Schemata auch hochladen und der Kuler-Community zur Verfügung stellen.
Das Kuler-Bedienfeld ist verfügbar in Adobe Photoshop® CS5, Adobe Flash® Professional CS5, Adobe InDesign® CS5, Adobe Illustrator® CS5
und Adobe Fireworks® CS5. In den französischen Versionen dieser Produkte ist das Bedienfeld nicht verfügbar.
Ein Video zum Kuler-Bedienfeld finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4088_xp_de.
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Zum Stöbern in Schemata benötigen Sie eine Internetverbindung.
Suchen und Anzeigen von Schemas
1. Wählen Sie „Fenster“ > „Erweiterungen“ > „Kuler“.
2. Geben Sie in das Suchfeld den Namen eines Schemas, eines Tags oder eines Autors ein.
Hinweis: Verwenden Sie für Suchbegriffe nur alphanumerische Zeichen (Aa-Zz, 0-9).
3. Sie können die Suchergebnisse filtern, indem Sie eine Option aus den Popup-Menüs oberhalb der Ergebnisse auswählen.
4. Um den nächsten oder vorherigen Satz von Schemas anzuzeigen, klicken Sie im unteren Bereich des Kuler-Bedienfelds auf
das Symbol „Vorherigen Satz von Schemas anzeigen“ oder „Nächsten Satz von Schemas anzeigen“.
5. Um die Ansicht anhand der neuesten Schemas aus der Kuler-Community zu aktualisieren, klicken Sie im unteren Bereich des
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Auswählen von Farben per Farbbedienfeld
Wissenswertes zum Auswählen von Farben
Sie können Farben für Ihr Bildmaterial in Illustrator unter Verwendung vielfältiger Werkzeuge, Bedienfelder und Dialogfelder auswählen. Je nach
den Anforderungen für das spezifische Bildmaterial wählen Sie Farbe auf unterschiedliche Art und Weise aus. Wenn Sie etwa bestimmte von
einem Unternehmen genehmigte Farben verwenden möchten, bietet es sich an, Farben in der vom Unternehmen freigegebenen Farbfeldbibliothek
auszuwählen. Wenn Sie Ihre Farben an den Farben in anderen Zeichnungen ausrichten möchten, können Sie das Pipette-Werkzeug oder den
Farbwähler verwenden und exakte Farbwerte eingeben.
Zum Auswählen von Farben können Sie die folgenden Funktionen nutzen:
Farbfeldbedienfeld und Farbfeldbibliotheken Hier stehen einzelne Farben und Farbgruppen zur Verfügung. Sie können bereits vorhandene
Farbfelder und Bibliotheken wählen oder eigene erstellen. Es ist auch möglich, Bibliotheken zu importieren.
Farbwähler Hier können Sie Farben über ein Farbspektrum visuell auswählen oder durch Eingeben der Farbwerte in Textfelder manuell
definieren; außerdem stehen Farbfelder zur Verfügung.
Pipette-Werkzeug Nimmt Farben aus dem Bildmaterial auf, wenn Sie darauf klicken.
Farbbedienfeld Hier stehen Ihnen ein Farbspektrum, einzelne Farbregler (z. B. ein Cyan-Regler) sowie Textfelder für Farbwerte zur Verfügung.
Sie haben im Farbbedienfeld die Möglichkeit, die Flächen- und Konturfarbe festzulegen. Über das Menü des Farbbedienfelds können Sie die
aktuelle Flächen- und Konturfarbe umkehren oder die jeweilige Komplementärfarbe einstellen. Aus der ausgewählten Farbe können Sie ein
Farbfeld erstellen.
Farbhilfebedienfeld Hier stehen verschiedene Harmonieregeln zur Auswahl, auf deren Grundlage Sie Farbgruppen mit einer von Ihnen
ausgewählten Basisfarbe erstellen können. Sie haben die Möglichkeit, unter Verwendung von Farbtönen/Schattierungen, warmen/kalten Farben
oder strahlenden/gedeckten Farben Variationen von Farben zu erstellen. Über dieses Bedienfeld können Sie eine Farbgruppe im Dialogfeld
„Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ öffnen.
Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“ In einem Teil dieses Dialogfelds stehen Werkzeuge zum präzisen Definieren oder
Anpassen der Farben in einer Farbgruppe oder in Bildmaterial zur Verfügung. Im anderen Teil haben Sie die Möglichkeit, Ihr Bildmaterial mit den
Farben aus einer Farbgruppe neu zu färben oder Ihre Farben für die Ausgabe zu reduzieren oder zu konvertieren.
Befehl „Ausgewählte Farben hinzufügen“ oder Schaltfläche „Neue Farbgruppe“ Hiermit erstellen Sie aus den Farben im ausgewählten
Bildmaterial eine Farbgruppe. Sie finden den Befehl und die Schaltfläche im Farbfeldbedienfeld.
Farbwähler Übersicht
Im Farbwähler können Sie die Flächen- oder Konturfarbe eines Objekts per Auswahl in einem Farbfeld und -spektrum bestimmen, Farben
numerisch definieren oder auf ein Farbfeld klicken.
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Farbwähler
A. Farbfeld B. HSB-Farbwerte C. Neue Farbe D. Ursprüngliche Farbe E. Farbregler F. Farbspektrum G. RGB-Farbwerte H.
Hexadezimaler Farbwert I. CMYK-Farbwerte
Anzeigen des Farbwählers
Doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld oder Farbbedienfeld auf das Auswahlfeld für die Flächen- oder Konturfarbe.
Ändern des im Farbwähler angezeigten Farbspektrums
Klicken Sie auf einen Buchstaben: H (Farbton, engl. hue), S (Sättigung, engl. saturation), B (Helligkeit, engl. brightness), R (Rot), G (Grün) oder
B (Blau).
Ausschließliches Anzeigen websicherer Farben
Websichere Farben sind solche, die plattformunabhängig von allen Browsern verwendet werden können.
Aktivieren Sie die Option „Nur websichere Farben“.
Anzeigen von Farbfeldern statt des Farbspektrums
Klicken Sie auf „Farbfelder“. Klicken Sie auf „Farbmodelle“, um wieder das Farbspektrum anzuzeigen.
Auswählen von Farben mithilfe des Farbwählers
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
1. Klicken Sie in das Farbspektrum oder ziehen Sie den Mauszeiger innerhalb des Farbspektrums. Ein kleiner Kreis zeigt die
Position der Farbe im Feld an.
2. Ziehen Sie die Dreiecke entlang des Farbreglers oder klicken Sie in den Farbregler.
3. Geben Sie Werte in die Textfelder ein.
4. Klicken Sie auf „Farbfelder“, wählen Sie ein Farbfeld aus und klicken Sie auf „OK“.
Farbbedienfeld Übersicht
Mit dem Farbbedienfeld („Fenster“ > „Farbe“) können Sie Farbe auf die Fläche und Kontur eines Objekts anwenden. Sie haben auch die
Möglichkeit, Farben zu bearbeiten und zu mischen. Im Farbbedienfeld können Farbwerte mit unterschiedlichen Farbmodellen angezeigt werden.
Standardmäßig werden im Farbbedienfeld nur die am häufigsten verwendeten Optionen angezeigt.
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Farbbedienfeld
A. Flächenfarbe B. Konturfarbe C. Bedienfeldmenü D. Feld „Ohne“ E. Farbspektrumbalken F. Farbregler G. Textfeld für eine
Farbkomponente
Ändern des Farbmodells
Wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Graustufen“, „RGB“, „HSB“, „CMYK“ oder „Websicheres RGB“.
Anzeigen aller Optionen im Bedienfeld
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Optionen einblenden“. Alternativ können Sie auf die zwei Dreiecke am oberen Rand des
Bedienfelds klicken, um zwischen den verschiedenen Anzeigegrößen umzuschalten.
Auswählen von Farben per Farbbedienfeld
1. Wählen Sie im Bedienfeldmenü den gewünschten Farbmodus. Der ausgewählte Modus beeinflusst nur die Anzeige des
Farbbedienfelds; der Farbmodus des Dokuments bleibt unverändert.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie den Schieberegler oder klicken Sie auf eine Stelle im Farbbalken.
Ziehen Sie einen Farbregler bei gedrückter Umschalttaste, um die anderen Schieberegler in Relation dazu zu verschieben
(ausgenommen HSB-Schieberegler). Dadurch entsteht eine ähnliche Farbe, bei der Farbton oder Intensität leicht geändert
sind.
Geben Sie Werte in die Textfelder ein.
Klicken Sie unten im Bedienfeld auf den Farbspektrumbalken. Wenn Sie keine Farbe auswählen möchten, klicken Sie auf
das Feld „Ohne“ links neben dem Farbkontrollstreifen; wenn Sie Weiß auswählen möchten, klicken Sie auf das weiße
Farbfeld rechts oben im Farbkontrollstreifen; wenn Sie Schwarz auswählen möchten, klicken Sie auf das schwarze
Farbfeld rechts unten im Farbkontrollstreifen.
Verwandte Themen
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Verwenden und Erstellen von Farbfeldern
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Wissenswertes zu Farbfeldern
Farbfeldbedienfeld – Übersicht
Verwenden von Farbfeldbibliotheken
Einfügen von Farben aus Bildmaterial in das Farbfeldbedienfeld
Verwenden von Farbfeldern in verschiedenen Anwendungen
Importieren von Farbfeldern aus einem anderen Dokument
Erstellen von Farbfeldern
Verwalten von Farbfeldern
Wissenswertes zu Farbfeldern
Farbfelder sind benannte Farben, Farbtöne, Verläufe und Muster. Die mit einem Dokument verknüpften Farbfelder werden im Farbfeldbedienfeld
angezeigt. Farbfelder können einzeln vorkommen oder in Gruppen angeordnet sein.
Sie haben die Möglichkeit, Bibliotheken mit Farbfeldern aus anderen Illustrator-Dokumenten und verschiedenen Farbsystemen zu öffnen.
Farbfeldbibliotheken werden in separaten Bedienfeldern angezeigt und nicht mit dem Dokument gespeichert.
Im Farbfeldbedienfeld und in den Farbfeldbibliotheken können die folgenden Arten von Farbfeldern enthalten sein:
Prozessfarben Beim Drucken einer Prozessfarbe wird eine Mischung der vier Standarddruckfarben verwendet: Cyan, Magenta, Gelb und
Schwarz. Neue Farbfelder werden von Illustrator standardmäßig als Prozessfarben definiert.
Globale Prozessfarben Eine globale Farbe wird bei Bearbeitungen automatisch im gesamten Bildmaterial aktualisiert. Alle Volltonfarben sind
globale Farben; Prozessfarben können global oder lokal sein. Sie erkennen globale Farbfelder an dem speziellen Symbol
(wenn im Bedienfeld
die Listenansicht aktiv ist) oder an einem Dreieck in der unteren Ecke (wenn im Bedienfeld die Miniaturansicht aktiv ist).
Volltonfarben Eine Volltonfarbe ist eine vorgemischte Druckfarbe, die anstelle von oder zusätzlich zu Prozessfarben verwendet wird. Sie
erkennen Volltonfarbfelder an dem speziellen Symbol
(wenn im Bedienfeld die Listenansicht aktiv ist) oder an einem Punkt in der unteren Ecke
(wenn im Bedienfeld die Miniaturansicht aktiv ist).
Verläufe Ein Verlauf ist eine abgestufte Überblendung zwischen zwei oder mehr Farben oder Farbtönen derselben Farbe oder unterschiedlicher
Farben. Verlaufsfarben können als CMYK-Prozessfarben, RGB-Farben oder Volltonfarben definiert werden. Die Transparenz eines
Übergangspunktes wird beibehalten, wenn der Verlauf als Verlaufsfeld gespeichert wird. Seitenverhältnis und Winkel elliptischer Verläufe, die
durch Änderung von Seitenverhältnis oder Winkeln kreisförmiger Verläufe erstellt wurden, werden nicht gespeichert.
Muster Muster sind Pfade mit sich wiederholenden Elementen, zusammengesetzte Pfade, Textelemente mit einfarbigen Flächen oder ohne
Fläche.
Ohne Über das Feld „Ohne“ wird die Kontur oder Fläche eines Objekts entfernt. Dieses Farbfeld kann weder bearbeitet noch entfernt werden.
Passermarken Das Farbfeld „Passermarken“
ist ein integriertes Farbfeld. Objekte, auf deren Fläche oder Kontur es angewendet wurde, werden
von einem PostScript-Drucker auf jeder Separation ausgegeben. Die Passermarken-Farbe wird beispielsweise für Passermarken verwendet, um
Druckplatten genau auf einer Druckpresse auszurichten. Dieses Farbfeld kann nicht entfernt werden.
Hinweis: Wenn Sie die Passermarken-Farbe für Text verwenden und die Datei dann separieren und drucken, wird der Text möglicherweise nicht
korrekt eingepasst und die schwarze Druckfarbe kann leicht grau wirken. Um dies zu vermeiden, sollten Sie für Text schwarze Druckfarbe
verwenden.
Farbgruppen Farbgruppen können Prozessfarben, Volltonfarben und globale Prozessfarben enthalten. Farbfelder mit Mustern oder Verläufen
sowie die Farbfelder „Ohne“ und „Passermarken“ dürfen nicht enthalten sein. Sie erstellen Farbgruppen auf der Grundlage von Harmonien über
das Farbhilfebedienfeld oder das Dialogfeld „Farben bearbeiten/Bildmaterial neu färben“. Wenn Sie vorhandene Farbfelder in eine Farbgruppe
aufnehmen möchten, wählen Sie die Farbfelder aus und klicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf das Symbol „Neue Farbgruppe“
. Farbgruppen
sind mit dem Ordnersymbol
gekennzeichnet.
Sie können im Farbfeldbedienfeld auch Farbtöne erstellen. Ein Farbton ist eine globale Prozessfarbe oder Volltonfarbe mit veränderter Intensität.
Farbtöne derselben Farbe sind miteinander verknüpft. Wenn Sie die Farbe eines Farbtonfelds bearbeiten, ändern Sie daher bei allen verbundenen
Farbtonfeldern (sowie bei den mit diesen Farbfeldern gefüllten Objekten) die Farbe, obwohl der Farbton jeweils unverändert bleibt. Farbtöne sind
mit einem Prozentsatz gekennzeichnet (wenn im Farbfeldbedienfeld die Listenansicht aktiviert ist).
Farbfeldbedienfeld Übersicht
Über das Farbfeldbedienfeld („Fenster“ > „Farbfelder“) können Sie alle Farben, Verläufe und Muster für Dokumente steuern. Sie können für diese
Elemente Namen vergeben und sie speichern, um sofort darauf zugreifen zu können. Wenn Fläche oder Kontur eines ausgewählten Objekts eine
über das Farbfeldbedienfeld angewendete Farbe bzw. einen Verlauf, ein Muster oder einen Farbton enthalten, wird das angewendete Farbfeld im
Farbfeldbedienfeld hervorgehoben.
Farbfeldbedienfeld mit Ansicht „Kleine Liste“
A. Volltonfarbe B. Globale Farbe C. Einstellung „Ohne“ für Fläche oder Kontur D. Farbfeld „Passermarken“ (wird auf allen Druckplatten
ausgegeben) E. CMYK-Symbol (wenn das Dokument im CMYK-Modus geöffnet ist) F. RGB-Symbol (wenn das Dokument im RGB-Modus
geöffnet ist) G. Schaltfläche zum Menü „Farbfeldbibliotheken“ H. Schaltfläche zum Menü „Farbfeldarten einblenden“ I. Schaltfläche
„Farbfeldoptionen“ J. Schaltfläche „Neue Farbgruppe“ K. Schaltfläche „Neues Farbfeld“
Ändern der Anzeige von Farbfeldern
Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds eine Anzeigeoption: „Kleine Miniaturen“, „Mittlere Miniaturen“, „Große Miniaturen“, „Kleine Liste“
oder „Große Liste“.
Einblenden von Farbfeldern einer bestimmten Art und Ausblenden aller anderen Arten
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Farbfeldarten einblenden“ und wählen Sie eine der folgenden Optionen: „Alle Farbfelder einblenden“,
„Farbfelder einblenden“, „Verlaufsfelder einblenden“, „Musterfelder einblenden“ oder „Farbgruppen einblenden“.
Auswählen aller nicht im Bildmaterial verwendeten Farbfelder
Wenn Sie das Farbfeldbedienfeld auf die in einem Dokument verwendeten Farben beschränken möchten, können Sie alle nicht verwendeten
Farbfelder auswählen und löschen.
Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds den Befehl „Alle nicht verwendeten auswählen“ aus.
Auswählen einer Farbgruppe
Wenn Sie die gesamte Gruppe auswählen möchten, klicken Sie auf das Farbgruppensymbol .
Wenn Sie Farbfelder innerhalb der Gruppe auswählen möchten, klicken Sie auf einzelne Farbfelder.
Hinweis: Wenn Sie die ausgewählte Farbgruppe bearbeiten möchten, stellen Sie sicher, dass kein Bildmaterial ausgewählt ist. Klicken Sie auf
die Schaltfläche „Farbgruppe bearbeiten“
oder doppelklicken Sie auf den Farbgruppenordner. Wenn Sie die ausgewählte Farbgruppe
bearbeiten und die Änderungen auf ausgewähltes Bildmaterial anwenden möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Farben bearbeiten oder
anwenden“
oder doppelklicken Sie auf den Farbgruppenordner. Weitere Informationen finden Sie unter Bearbeiten von Farben im Dialogfeld
„Farben bearbeiten“.
Auswählen eines Farbfelds über den Namen
Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die Option „Suchfeld einblenden“. Geben Sie den bzw. die ersten Buchstaben des
Farbfeldnamens in das Textfeld „Suchen“ oben im Bedienfeld ein.
Hinweis: Dieses Verfahren ist bei Doublebyte-Zeichen nicht möglich.
Sie können auf diese Weise auch ein PANTONE®-Farbfeld auswählen. Geben Sie dazu die PANTONE-Nummer ein.
Verschieben von Farbfeldern in eine Farbgruppe
1. Ziehen Sie einzelne Farbfelder auf einen vorhandenen Farbgruppenordner.
2. Wählen Sie die Farben aus, die Sie in eine neue Farbgruppe einfügen möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Neue
Farbgruppe“
.
Ändern der Anordnung von Farbfeldern
Sie können sowohl einzelne Farbfelder als auch Farbfelder innerhalb einer Farbgruppe neu anordnen.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die Option „Nach Name sortieren“ oder „Nach Art sortieren“. Diese Befehle sind
nur für einzelne Farbfelder und nicht für Farbfelder in einer Farbgruppe verfügbar.
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Ziehen Sie ein Farbfeld an eine andere Position.
Verwenden von Farbfeldbibliotheken
Farbfeldbibliotheken sind Sammlungen von voreingestellten Farben. Es gibt Bibliotheken mit Druckfarben, beispielsweise PANTONE, HKS,
Trumatch, FOCOLTONE, DIC, TOYO, und themenorientierte Bibliotheken, etwa zu den Bereichen Tarnung, Natur, Griechisch oder Edelsteine.
Wenn Sie eine Farbfeldbibliothek laden, wird sie in einem neuen Bedienfeld angezeigt (nicht im Farbfeldbedienfeld). Das Auswählen, Sortieren und
Anzeigen von Farbfeldern erfolgt bei einer Farbfeldbibliothek auf die gleiche Weise wie beim Farbfeldbedienfeld. Es ist jedoch nicht möglich,
Farbfelder in Farbfeldbibliotheken einzufügen, Farbfelder aus Farbfeldbibliotheken zu löschen oder die Farbfelder in Farbfeldbibliotheken zu
bearbeiten.
Wenn eine Farbfeldbibliothek nach jedem Start von Illustrator angezeigt werden soll, aktivieren Sie im Bedienfeldmenü der Farbfeldbibliothek
die Option „Gleiche Position“.
Öffnen einer Farbfeldbibliothek
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Fenster“ > „Farbfeldbibliotheken“ > „[Name der Bibliothek]“.
Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds „Farbfelder-Bibliothek öffnen“ > „[Name der Bibliothek]“.
Klicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf die Schaltfläche „Menü 'Farbfeldbibliotheken'“ und wählen Sie in der Liste eine
Bibliothek aus.
Hinweis: PANTONE-Farbbibliotheken befinden sich im Unterordner „Farbtafeln“ („Farbfeldbibliotheken“ > „Farbtafeln“ > „PANTONE“).
Erstellen einer Farbfeldbibliothek
Sie erstellen eine Farbfeldbibliothek, indem Sie das aktuelle Dokument als Farbfeldbibliothek speichern.
1. Bearbeiten Sie die Farbfelder im Farbfeldbedienfeld, bis darin nur die Farbfelder enthalten sind, die Sie in die
Farbfeldbibliothek aufnehmen möchten.
2. Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die Option „Farbfelder-Bibliothek speichern“.
Wenn Sie alle Farbfelder entfernen möchten, deren Farben im Dokument nicht verwendet werden, wählen Sie im Menü
des Farbfeldbedienfelds den Befehl „Alle nicht verwendeten auswählen“ und klicken Sie dann auf die Schaltfläche
„Farbfeld löschen“ .
Bearbeiten einer Farbfeldbibliothek
1. Wählen Sie „Datei“ > „Öffnen“, suchen Sie die Bibliothekdatei und öffnen Sie sie. Farbfeldbibliothekdateien werden
standardmäßig im Verzeichnis „Adobe Illustrator/Vorgaben/de_DE/Swatches“ gespeichert.
2. Bearbeiten Sie die Farben im Farbfeldbedienfeld und speichern Sie Ihre Änderungen.
Verschieben von Farbfeldern aus einer Farbfeldbibliothek in das Farbfeldbedienfeld
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie Farbfelder aus der Farbfeldbibliothek in das Farbfeldbedienfeld.
Wählen Sie die gewünschten Farbfelder aus und wählen Sie im Bedienfeldmenü der Bibliothek den Befehl „Zu Farbfeldern
hinzufügen“.
Wenden Sie ein Farbfeld auf ein Objekt im Dokument an. Wenn es sich bei dem Farbfeld um ein globales Farbfeld oder ein
Volltonfarbfeld handelt, wird es automatisch dem Farbfeldbedienfeld hinzugefügt.
Einfügen von Farben aus Bildmaterial in das Farbfeldbedienfeld
Sie können alle Farben im ausgewählten Bildmaterial oder alle Farben im Dokument automatisch dem Farbfeldbedienfeld hinzufügen. Illustrator
erfasst die Farben, die noch nicht im Farbfeldbedienfeld enthalten sind, konvertiert evtl. vorhandene Prozessfarben in globale Farben und fügt sie
als neue Farbfelder in das Bedienfeld ein.
Wenn Sie Farben automatisch in das Farbfeldbedienfeld einfügen lassen, werden alle Farben aus dem Dokument einbezogen. Dabei gelten
allerdings folgende Ausnahmen:
Farben in Deckkraftmasken (wenn der Deckkraftmaskenbearbeitungsmodus nicht aktiv ist)
Interpolierte Farben in Farbübergängen (Angleichungen)
Farben in Bildpixeln
Hilfslinienfarben
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Farben in Objekten, die sich innerhalb von zusammengesetzten Formen befinden und nicht sichtbar sind
Wenn Sie eine Verlaufsfläche, eine Musterfüllung oder eine Symbolinstanz in eine neue globale Farbe ändern, wird die Farbe als neues Farbfeld
hinzugefügt; das Farbfeld mit der Originalfarbe bleibt erhalten.
Hinzufügen aller Dokumentfarben
Vergewissern Sie sich, dass kein Element ausgewählt ist, und wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die Option „Verwendete Farben
hinzufügen“.
Hinzufügen von Farben aus ausgewähltem Bildmaterial
Wählen Sie die Objekte aus, in denen die Farben enthalten sind, die Sie dem Farbfeldbedienfeld hinzufügen möchten. Führen Sie dann einen
der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die Option „Ausgewählte Farben hinzufügen“.
Klicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf die Schaltfläche Neue Farbgruppe“ . Legen Sie im angezeigten Dialogfeld Optionen
fest.
Farben werden mithilfe der Regel „Farbton - vorwärts“ angeordnet und gespeichert.
Verwenden von Farbfeldern in verschiedenen Anwendungen
Sie können die in Photoshop, Illustrator und InDesign erstellten Farbfelder in anderen Anwendungen verwenden, indem Sie für den Austausch
eine Farbfeldbibliothek speichern. Die Farben werden in allen Anwendungen gleich dargestellt, sofern die Farbeinstellungen synchronisiert sind.
Hinweis: Sie können Farbgruppen-Farbfelder über das Kuler-Bedienfeld oder die Kuler-Website erstellen und weitergeben. (Siehe Erstellen von
Farbschemas mit Kuler.)
1. Erstellen Sie im Farbfeldbedienfeld die Prozess- und Volltonfarben, die Sie auch in anderen Anwendungen verwenden
möchten, und entfernen Sie jegliche Farbfelder, die Sie nicht in anderen Anwendungen benötigen.
Hinweis: Die folgenden Arten von Farbfeldern können nicht zwischen Anwendungen ausgetauscht werden: Muster, Verläufe
und das Farbfeld „Passermarken“ bzw. „Passkreuze“ aus Illustrator bzw. InDesign sowie Farbtafelreferenzen, HSB, XYZ,
Duplex, Monitor-RGB, Deckkraft, Gesamtfarbauftrag und Web-RGB aus Photoshop. Diese werden beim Speichern von
Farbfeldern für den Austausch automatisch ausgeschlossen.
2. Wählen Sie aus dem Menü des Farbfeldbedienfelds „Farbfelder für Austausch speichern“ und speichern Sie die
Farbfeldbibliotheken in einem leicht zugänglichen Verzeichnis.
Wichtig: Wenn Sie eine Bibliothek laden, die Farbfelder mit identischen Namen enthält, werden die Definitionen der identisch
benannten Farbfelder überschrieben. Stellen Sie sicher, dass die Namen der Farbfelder eindeutig sind.
3. Laden Sie die Farbfeldbibliothek in das Farbfeldbedienfeld von Photoshop, Illustrator oder InDesign.
Importieren von Farbfeldern aus einem anderen Dokument
Sie können alle oder nur einzelne Farbfelder aus anderen Dokumenten importieren.
Wenn Sie alle Farbfelder aus einem anderen Dokument importieren möchten, wählen Sie „Fenster“ > „Farbfeldbibliotheken“ >
„Andere Bibliothek“ oder wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds „Farbfelder-Bibliothek öffnen“ > „Andere Bibliothek“.
Wählen Sie die Datei aus, aus der Sie Farbfelder importieren möchten, und klicken Sie auf „Öffnen“. Die importierten
Farbfelder werden in einer Farbfeldbibliothek angezeigt (nicht im Farbfeldbedienfeld).
Sollen einzelne Farbfelder aus einem Dokument importiert werden, kopieren Sie Objekte, die diese Farbfelder verwenden, und
fügen Sie sie ein. Die importierten Farbfelder werden im Farbfeldbedienfeld angezeigt.
Hinweis: Falls importierte Farbfelder für Volltonfarben oder globale Prozessfarben den gleichen Namen, jedoch andere Farbwerte als bereits im
Dokument vorhandene Farbfelder aufweisen, tritt ein Farbfeldkonflikt auf. Bei Volltonfarbkonflikten werden die Farbwerte der bestehenden
Farbfelder beibehalten und importierte Farbfelder werden automatisch mit den bestehenden Farbfeldern zusammengefügt. Bei
Prozessfarbkonflikten wird das Farbfeldkonflikt-Dialogfeld angezeigt. Farbwerte für bestehende Farbfelder werden automatisch beibehalten. Mit
„Farbfelder hinzufügen“ können Sie die Farbfelder hinzufügen, indem Sie den Farbfeldnamen, die den Konflikt ausgelöst haben, eine Nummer
zuweisen. Mit „Farbfelder zusammenfügen“ fügen Sie die Farbfelder unter Beibehaltung der Farbwerte der vorhandenen Farbfelder zusammen.
Erstellen von Farbfeldern
Sie können Prozess-, Vollton- oder Verlaufsfarbfelder erstellen.
Vollton- und Prozessfarben Grundlagen
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Erstellen eines Prozessfarbfelds
1. Wählen Sie über den Farbwähler oder das Farbbedienfeld eine Farbe aus oder wählen Sie ein Objekt mit der gewünschten
Farbe aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie die Farbe vom Werkzeugbedienfeld oder Farbbedienfeld auf das Farbfeldbedienfeld.
Klicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf die Schaltfläche „Neues Farbfeld“ oder wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option
„Neues Farbfeld“. Aktivieren Sie im angezeigten Dialogfeld die Option „Global“, wenn das Farbfeld eine globale Farbe
erhalten soll. Legen Sie weitere Farbfeldoptionen fest und klicken Sie auf „OK“. (Siehe Farbfeldoptionen.)
Erstellen von Verlaufsfeldern
1. Erstellen Sie im Verlaufsbedienfeld einen Verlauf oder wählen Sie ein Objekt mit dem gewünschten Verlauf aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie die Verlaufsfüllung vom Feld „Fläche“ im Werkzeugbedienfeld bzw. dem Farbbedienfeld auf das
Farbfeldbedienfeld.
Klicken Sie im Verlaufsbedienfeld auf das Menü „Verlauf“ (neben dem Feld „Verlauf“) und dort auf das Symbol „In der
Farbfeldbibliothek speichern“
.
Klicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf die Schaltfläche „Neues Farbfeld“ oder wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds
die Option „Neues Farbfeld“. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld einen Farbfeldnamen ein und klicken Sie auf „OK“.
(Siehe Farbfeldoptionen.)
Erstellen von Volltonfarbfeldern
1. Wählen Sie über den Farbwähler oder das Farbbedienfeld eine Farbe aus oder wählen Sie ein Objekt mit der gewünschten
Farbe aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie die Farbe bei gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) vom Werkzeugbedienfeld oder
Farbbedienfeld auf das Farbfeldbedienfeld.
Klicken Sie im Farbfeldbedienfeld bei gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf die Schaltfläche „Neues
Farbfeld“ oder wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Neues Farbfeld“. Aktivieren Sie im angezeigten Dialogfeld unter
„Farbart“ die Option „Volltonfarbe“. Legen Sie weitere Farbfeldoptionen fest und klicken Sie auf „OK“. (Siehe
Farbfeldoptionen.)
Erstellen eines Farbfelds im Farbhilfebedienfeld
1. Wählen Sie im Farbhilfebedienfeld im Menü „Harmonieregeln“ Farben aus.
2. Klicken Sie unten im Farbhilfebedienfeld auf die Schaltfläche „Farbgruppe in Farbfeldbedienfeld speichern“ .
Verwalten von Farbfeldern
Sie können die Farbfelder im Farbfeldbedienfeld verwalten, indem Sie sie duplizieren, gruppieren, ersetzen, zusammenfügen oder löschen. Sie
können auch Farbfeldoptionen wie Farbfeldname, Farbart, Farbmodus oder Vorschau angeben.
Duplizieren von Farbfeldern
1. Wählen Sie ein oder mehrere Farbfelder aus, die Sie duplizieren möchten.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die Option „Farbfeld duplizieren“.
Ziehen Sie die Farbfelder auf die Schaltfläche „Neues Farbfeld“ im Farbfeldbedienfeld.
Gruppieren von Farbfeldern
Wenn Sie bestimmte Farben im Farbfeldbedienfeld zusammenhalten möchten, erstellen Sie eine Farbgruppe. Sie können beispielsweise eine
Farbgruppe für Farben erstellen, die Sie im Farbhilfebedienfeld auswählen. Wenn Sie eine Farbgruppe im Dialogfeld „Farben bearbeiten“
speichern, wird sie automatisch als Farbgruppe im Farbfeldbedienfeld gespeichert. Sie können einen beliebigen Satz von Vollton-Farbfeldern auch
manuell zu Gruppen zusammenstellen.
1. Wählen Sie im Farbfeldbedienfeld mindestens ein Farbfeld aus.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Neue Farbgruppe oder wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Neue Farbgruppe“.
Ersetzen, Zusammenfügen oder Löschen von Farbfeldern
Wenn Sie ein Farbfeld ersetzen möchten, halten Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt und ziehen Sie die
Farbe bzw. den Verlauf vom Farb- bzw. Verlaufsbedienfeld, von einem Objekt oder aus dem Werkzeugbedienfeld auf das
Farbfeldbedienfeld. Das Farbfeld, das Sie ersetzen, wird hervorgehoben.
Beim Ersetzen einer vorhandenen Farbe bzw. eines vorhandenen Verlaufs oder Musters im Farbfeldbedienfeld werden in der
Datei vorhandene Objekte mit der entsprechenden Farbfeldfarbe global geändert. Ausgenommen hiervon sind nur
Prozessfarben, für die im Dialogfeld „Farbfeldoptionen“ die Option „Global“ deaktiviert ist.
Wenn Sie mehrere Farbfelder zusammenfügen möchten, wählen Sie mindestens zwei Farbfelder aus und wählen Sie im Menü
des Farbfeldbedienfelds die Option „Farbfelder zusammenführen“. Alle ausgewählten Farbfelder werden durch den Namen und
Farbwert des zuerst ausgewählten Farbfeld ersetzt.
Soll ein Farbfeld gelöscht werden, wählen Sie ein oder mehrere Farbfelder aus. Wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option
„Farbfeld löschen“, klicken Sie auf die Schaltfläche „Farbfeld löschen“ oder ziehen Sie die ausgewählten Farbfelder auf die
Schaltfläche „Farbfeld löschen“.
Wenn Sie das Farbfeld einer Volltonfarbe oder einer globalen Prozessfarbe (oder ein Muster oder einen Verlauf mit einer
solchen Farbe) löschen, wird für alle Objekte mit dieser Farbe stattdessen die entsprechende nicht globale Prozessfarbe
verwendet.
Farbfeldoptionen
Doppelklicken Sie zum Einstellen von Farbfeldoptionen auf ein vorhandenes Farbfeld oder wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die
Option „Neues Farbfeld“.
Farbfeldname Gibt den Namen des Farbfelds im Farbfeldbedienfeld an.
Farbart Bestimmt, ob es sich bei dem Farbfeld um eine Prozessfarbe oder Volltonfarbe handelt.
Global Erstellt ein globales Prozessfarbfeld.
Farbmodus Legt den Farbmodus des Farbfelds fest.
Nach der Auswahl des Farbmodus können Sie die Farbe mithilfe der Farbregler anpassen. Wenn Sie eine nicht websichere Farbe auswählen, wird
ein Warnwürfel
angezeigt. Klicken Sie auf den Würfel, wenn Sie zu der (rechts neben dem Würfel angezeigten) websicheren Farbe wechseln
möchten, die der ausgewählten Farbe am ähnlichsten ist. Wenn Sie eine Farbe auswählen, die außerhalb des Farbumfangs liegt, wird ein
Warndreieck
angezeigt. Klicken Sie auf das Dreieck, wenn Sie zu der (rechts neben dem Dreieck angezeigten) CMYK-Farbe wechseln
möchten, die der ausgewählten Farbe am ähnlichsten ist.
Vorschau Zeigt Farbanpassungen für alle Objekte an, auf die die Farbe angewendet wurde.
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Malen
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Versehen eines Objekts mit einer Kontur
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Anwenden einer Konturfarbe, Strichbreite oder Ausrichtung
Erstellen von gepunkteten oder gestrichelten Linien
Ändern von Linienabschlüssen oder -ecken
Hinzufügen von Pfeilspitzen
Anpassen von Pfeilspitzen
Mit dem Konturbedienfeld („Fenster“ > „Kontur“) legen Sie fest, ob eine Linie durchgezogen oder gestrichelt angezeigt werden soll. Außerdem
können Sie hiermit Strichmuster und andere Strichanpassungen, Konturausrichtung, Gehrungsgrenzen, Pfeilspitzen, Breitenprofile sowie
Linienecken und -abschlüsse festlegen.
Konturbedienfeld
Sie können Konturoptionen auf ein ganzes Objekt anwenden oder interaktive Malgruppen verwenden und verschiedene Konturen auf verschiedene
Kanten innerhalb des Objekts anwenden.
In diesem Video zeigt Ihnen Dave Cross, Schulungsleiter beim Layers Magazine, wie Sie Flächen und Konturen in Illustrator anwenden können,
und er gibt Ihnen in diesem Video praktische Tipps für die Arbeit mit Flächen und Konturen.
Anwenden einer Konturfarbe, Strichbreite oder Ausrichtung
1. Wählen Sie das Objekt aus. (Wenn Sie die Kante einer interaktiven Malgruppe auswählen möchten, verwenden Sie das
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug.)
2. Klicken Sie auf das Feld „Kontur“ im Werkzeug-, Farben- oder Steuerungsbedienfeld. Hiermit wenden Sie eine Kontur
anstelle einer Fläche an.
Feld „Kontur“
3. Wählen Sie eine Farbe aus dem Farbenbedienfeld bzw. ein Farbfeld aus dem Farbfeld- oder Steuerungsbedienfeld aus. Sie
können auch auf das Feld „Kontur“ doppelklicken, um eine Farbe mithilfe des Farbwählers auszuwählen.
Wenn Sie die aktuelle Farbe aus dem Feld „Kontur“ verwenden möchten, können Sie die Farbe einfach aus dem Feld
„Fläche“ auf das Objekt ziehen. Dies ist bei interaktiven Malgruppen nicht möglich.
4. Wählen Sie im Kontur- oder Steuerungsbedienfeld eine Stärke aus.
5. Ist das Objekt ein geschlossener Pfad (und keine interaktive Malgruppe), wählen Sie eine Option aus dem Konturbedienfeld,
um die Kontur entlang des Pfades auszurichten:
Kontur mittig ausrichten
Nach oben
Nach oben
Kontur innen ausrichten
Kontur außen ausrichten
Hinweis: Bei dem Versuch, Pfade mit unterschiedlichen Konturausrichtungen auszurichten, werden die Pfade u. U. nicht
ganz genau ausgerichtet. Wenn die Kanten bei der Ausrichtung genau abschließen sollen, stellen Sie sicher, dass die
Einstellungen für die Pfadausrichtung identisch sind.
Erstellen von gepunkteten oder gestrichelten Linien
Sie können eine gestrichelte oder gepunktete Linie erstellen, indem Sie die Konturattribute eines Objekts bearbeiten.
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie im Konturbedienfeld „Gestrichelte Linie“ aus. Wenn die Option „Gestrichelte Linie“ nicht angezeigt wird, wählen
Sie im Menü des Konturbedienfelds den Befehl „Optionen einblenden“ aus.
3. Klicken Sie auf das Symbol „Richtet Striche an Ecken und Pfadenden aus, wobei die Strichlängen angepasst werden“
.
Mit dieser Option können Sie die Striche und Enden des Pfades einheitlich und vorhersehbar machen. Wenn Sie das
Erscheinungsbild der Striche erhalten möchten, ohne sie auszurichten, wählen Sie das Symbol „Länge von Strichen und
Lücken exakt beibehalten“
.
Strichanpassungen an den Ecken
A. Länge von Strichen und Lücken exakt beibehalten B. Striche an Ecken und Pfadenden ausgerichtet, wobei die
Strichlängen angepasst wurde
4. Legen Sie durch Eingeben der Strich- und Lückenlänge in die entsprechenden Felder ein Linienmuster fest.
Die Folge der eingegebenen Werte wiederholt sich, sodass nicht alle Textfelder ausgefüllt werden müssen.
5. Wählen Sie eine Abschluss-Option aus, um die Enden der Striche zu ändern. Die Option „Abgeflacht“
erstellt Striche mit
quadratischem Abschluss; die Option „Abgerundet“
erstellt Striche mit abgerundetem Abschluss oder Punkte; die Option
„Überstehend“
erstellt Abschlüsse, die um die halbe Linienstärke über das Ende der Striche hinausragen.
6 Punkt starke gestrichelte Linien mit Strich-Lücke-Muster von 2, 12, 16, 12
A. Abgeflachter Abschluss B. Abgerundeter Abschluss C. Überstehender Abschluss
Ein Video über die Erstellung perfekt unterbrochener Striche finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5213_ai_de.
Ändern von Linienabschlüssen oder -ecken
Ein Abschluss ist das Ende einer offenen Linie; eine Ecke besteht, wenn eine gerade Linie die Richtung wechselt. Sie können die
Linienabschlüsse und -ecken bearbeiten, indem Sie die Konturattribute des Objekts ändern.
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie im Konturbedienfeld eine Abschluss- und eine Eckenoption aus.
Wenn die Optionen nicht angezeigt werden, wählen Sie im Bedienfeldmenü „Optionen einblenden“.
Nach oben
Nach oben
Abgeflacht Erstellt Linien mit quadratischen Enden.
Abgerundet Erstellt Linien mit halbrunden Enden.
Überstehend Erstellt Linien mit quadratischen Enden, die um die halbe Linienstärke über das Ende der Linie hinausragen.
Mit dieser Option wird die Linienstärke gleichmäßig in alle Richtungen um die Linie ausgedehnt.
Gehrungsecken
Erstellt Linien mit spitzen Ecken. Legen Sie eine Gehrungsgrenze zwischen 1 und 500 fest. Die
Gehrungsgrenze bestimmt, wann das Programm von einer spitzen zu einer abgeflachten Ecke umschaltet. Die Standard-
Gehrungsgrenze ist 10, d. h. das Programm wechselt von einer spitzen zu einer abgeflachten Ecke, wenn die Länge der
Spitze das Zehnfache der Konturstärke beträgt. Bei einer Gehrungsgrenze von 1 wird eine abgeflachte Ecke verwendet.
Abgerundete Ecken
Erstellt Linien mit abgerundeten Ecken.
Abgeflachte Ecken
Erstellt Linien mit abgeflachten Ecken.
Hinzufügen von Pfeilspitzen
Im Konturbedienfeld von Illustrator CS5 können Sie Pfeilspitzen auswählen und deren Größe mithilfe verschiedener Steuerelemente einstellen. Die
Dropdownliste „Pfeilspitzen“ des Konturbedienfelds enthält Standardpfeilspitzen. Mit dem Konturbedienfeld können Sie Pfeilspitzen auch einfach
austauschen.
Pfeilspitzen im Konturbedienfeld
Sie können den Anfang und das Ende der Pfeilspitzen skalieren
unabhängig voneinander, mithilfe der Option „Skalieren“. Wenn Sie die Skalierung am Anfang und am Ende der Pfeilspitzen miteinander
verknüpfen möchten, klicken Sie neben „Skalieren“ auf das Symbol „Verknüpft Skalierung für Pfeilspitze am Anfang und Ende“.
Mit den Optionen unter „Ausrichten“ können Sie außerdem den Pfad am Anfang oder am Ende der Pfeilspitze ausrichten. Dabei stehen folgende
Optionen zur Verfügung:
Verlängern der Pfeilspitze über das Pfadende hinaus
Platzieren der Pfeilspitze am Pfadende
Hinweis: Wenn Sie Pfeilspitzen aus Objekten entfernen möchten, wählen Sie in der Dropdownliste „Pfeilspitzen“ die Option
„Ohne“.
Anpassen von Pfeilspitzen
Wenn Sie Pfeilspitzen definieren möchten, öffnen Sie die Datei „Arrowheads.ai“, die sich im Ordner
ShowPackageContent\Required\Resources\<locale>\ (für Mac OS) bzw.\Support Files\Required\Resources\<locale>\ (für Windows) befindet.
Folgen Sie den Anweisungen zum Erstellen benutzerdefinierter Pfeilspitzen in der Datei.
Speichern Sie die aktualisierte Datei „Arrowheads.ai“ im Ordner <Illustrator home>\Plug-ins\ und überschreiben sie dabei nicht die Datei
„Arrowheads.ai“ in diesem Ordner.
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Anwenden oder Bearbeiten eines Verlaufs
Zum Seitenanfang
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Zum Seitenanfang
Hinweis:
Anwenden eines Verlaufs auf ein Objekt
Erstellen eines elliptischen Verlaufs
Bearbeiten der Farben eines Verlaufs
Anwenden eines Verlaufs auf mehrere Objekte
Ändern von Verlaufsrichtung, -radius und -ursprung
Nachdem Sie einen Verlauf auf ein Objekt angewandt haben, können Sie den Verlauf schnell und einfach ersetzen oder bearbeiten.
Anwenden eines Verlaufs auf ein Objekt
Wählen Sie ein Objekt aus und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Um den zuletzt verwendeten Verlauf anzuwenden, klicken Sie auf das Feld „Verlauf“ im Werkzeugbedienfeld bzw. auf
das Feld „Verlaufsfläche“ im Verlaufsbedienfeld.
Um den zuletzt verwendeten Verlauf auf ein nicht ausgewähltes Objekt anzuwenden, das derzeit noch nicht über einen
Verlauf verfügt, klicken Sie mit dem Verlauf-Werkzeug
auf das Objekt.
Um eine Verlaufsvorgabe oder einen zuvor gespeicherten Verlauf anzuwenden, wählen Sie im Menü „Verlauf“ im
Verlaufsbedienfeld einen Verlauf aus oder klicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf ein Verlaufsfeld.
Tipp: Um im Farbfeldbedienfeld ausschließlich Verläufe anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Farbfeldarten
einblenden“
und wählen Sie „Verlaufsfelder einblenden“.
Erstellen eines elliptischen Verlaufs
Sie können lineare, kreisförmige oder elliptische Verläufe erstellen. Wenn Sie das Seitenverhältnis eines kreisförmigen Verlaufs ändern, wird
daraus ein elliptischer Verlauf, für den Sie auch Winkel und Neigung ändern können.
1. Wählen Sie im Verlaufsbedienfeld im Menü „Schrift“ die Option „Kreisförmig“.
2. Geben Sie für „Seitenverhältnis“ einen anderen Wert als 100 % ein.
3. Um die Ellipse zu neigen, geben Sie für „Winkel“ einen anderen Wert als „0“ an.
Bearbeiten der Farben eines Verlaufs
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie einen Verlauf bearbeiten möchten, ohne ein Objekt damit zu füllen, heben Sie die Auswahl für alle Objekte aus
und doppelklicken auf das Verlauf-Werkzeug oder klicken Sie unten im Werkzeugbedienfeld auf das Feld „Verlauf“.
Soll der Verlauf eines Objekts geändert werden, wählen Sie das Objekt aus und öffnen Sie das Verlaufsbedienfeld.
Soll eine Verlaufsvorgabe geändert werden, wählen Sie im Menü „Verlauf“ im Verlaufsbedienfeld einen Verlauf aus.
Klicken Sie alternativ im Farbfeldbedienfeld auf ein Verlaufsfeld und öffnen Sie dann das Verlaufsbedienfeld.
2. Um die Farbe eines Übergangspunktes zu ändern, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie auf einen Übergangspunkt (entweder im Verlaufsbedienfeld oder im gewählten Objekt) und legen Sie im
angezeigten Bedienfeld eine neue Farbe fest. Sie können das angezeigte Bedienfeld verändern, indem Sie auf das Farb-
oder Farbfeldsymbol auf der linken Seite klicken. Klicken Sie auf eine Stelle außerhalb des Bedienfelds, um die Auswahl
zu übernehmen.
Ziehen Sie eine Farbe aus dem Farbbedienfeld oder dem Farbfeldbedienfeld auf den Übergangspunkt.
Wenn Sie einen Verlauf zwischen Volltonfarben erstellen, müssen Sie im Dialogfeld „Drucken“ im Bereich
„Ausgabe“ die Option „Alle Volltonfarben in Prozessfarben konvertieren“ deaktivieren, damit der Verlauf in einzelnen
Volltonfarbauszügen ausgegeben wird.
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
3. Sollen einem Verlauf Zwischenfarben hinzugefügt werden, ziehen Sie im Verlaufsbedienfeld eine Farbe vom Farbfeld- oder
Farbbedienfeld auf den Verlaufsregler. Sie können auch auf eine beliebige Stelle unterhalb des Verlaufsreglers klicken und
anschließend eine Farbe auf dieselbe Weise auswählen wie für die Anfangs- oder Endfarbe.
4. Soll eine Zwischenfarbe gelöscht werden, ziehen Sie den zugehörigen Übergangspunkt aus dem Verlaufsregler heraus oder
wählen Sie ihn aus und klicken Sie im Verlaufsbedienfeld auf die Schaltfläche „Löschen“
.
5. Um die Position von Farben im Verlauf anzupassen, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Sollen die Mittelpunkte der Verlaufsreglerfarben geändert werden (der Punkt, an dem zwei Farbwerte 50 % betragen),
ziehen Sie an einem rautenförmigen Symbol oberhalb des Reglers oder wählen Sie das Symbol aus und geben Sie in das
Feld „Position“ einen Wert zwischen 0 und 100 ein.
Sollen die Endpunkte der Verlaufsreglerfarben geändert werden, ziehen Sie an dem linken oder rechten Übergangspunkt
unter dem Verlaufsregler.
Sollen die Farben im Verlauf umgekehrt werden, klicken Sie im Verlaufsbedienfeld auf „Verlauf umkehren“ .
6. Soll die Deckkraft einer Verlaufsfarbe geändert werden, klicken Sie im Verlaufsbedienfeld auf einen Farbregler und geben Sie
im Feld „Deckkraft“ einen Wert ein. Wenn der Deckkraftwert eines Übergangspunkts weniger als 100 % beträgt, wird der
Übergangspunkt mit dem Symbol
angezeigt und die Farbe wird im Verlaufsregler schachbrettartig dargestellt.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Neues Farbfeld“ im Farbfeldbedienfeld, um den neuen oder geänderten Verlauf als Farbfeld
zu speichern. Sie können auch den Verlauf vom Verlaufs- oder Werkzeugbedienfeld in das Farbfeldbedienfeld ziehen.
Anwenden eines Verlaufs auf mehrere Objekte
1. Füllen Sie alle Objekte mit einem Verlauf.
2. Wählen Sie alle Objekte aus, die Sie füllen möchten.
3. Führen Sie mit dem Verlauf-Werkzeug einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie zum Erstellen eines Verlaufs mit einem Verlaufsregler auf die Stelle der Zeichenfläche, an der der Verlauf
beginnen soll, und ziehen Sie das Werkzeug bis zum gewünschten Endpunkt des Verlaufs.
Zum Erstellen eines Verlaufs mit einem Verlaufsregler für jedes ausgewählte Objekt klicken Sie auf die Stelle der
Zeichenfläche, an der der Verlauf beginnen soll, und ziehen Sie das Werkzeug bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw.
Wahltaste (Mac OS) bis zum gewünschten Endpunkt des Verlaufs. Anschließend können Sie die verschiedenen
Verlaufsregler für die einzelnen Objekte anpassen. (Mehrere Verlaufsregler werden nur für einfache Pfade erstellt.)
Ändern von Verlaufsrichtung, -radius und -ursprung
Sobald Sie ein Objekt mit einem Verlauf gefüllt haben, können Sie den Verlauf mit dem Verlauf-Werkzeug und der Verlaufsleiste (Regler) im
Objekt ändern, indem Sie einen neuen Füllpfad zeichnen. Mit diesem Werkzeug können Sie die Richtung, den Ursprung sowie den Anfangs- und
Endpunkt eines Verlaufs ändern.
1. Wählen Sie das mit einem Verlauf gefüllte Objekt aus.
2. Aktivieren Sie das Verlauf-Werkzeug
und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie die Richtung eines linearen Verlaufs ändern möchten, klicken Sie auf den gewünschten Anfangspunkt des
Verlaufs und ziehen Sie das Werkzeug in die gewünschte Verlaufsrichtung. Alternativ können Sie das Verlauf-Werkzeug
im Objekt über der Verlaufsleiste positionieren und den Winkel des Verlaufs ändern, indem Sie den Mauszeiger ziehen,
sobald er als Drehsymbol
angezeigt wird.
Hinweis: Außerdem ist es möglich, die Richtung zu ändern, indem Sie im Verlaufsbedienfeld einen neuen Wert in das
Feld „Winkel“ eingeben.
Soll der Radius eines kreisförmigen oder elliptischen Verlaufs geändert werden, positionieren Sie das Verlauf-Werkzeug
im Objekt über dem Pfeil der Verlaufsleiste und legen Sie den Radius durch Ziehen fest.
Soll der Ursprung des Verlaufs geändert werden, positionieren Sie das Verlauf-Werkzeug über dem Anfang des
Verlaufsoptimierers im Objekt und ziehen Sie ihn an die gewünschte Stelle.
Wenn Sie Radius und Winkel gleichzeitig ändern möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) auf den Endpunkt und ziehen Sie ihn an die neue Position.
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Hinweis: Wenn Sie das Verlauf-Werkzeug in einem Objekt mit einem Verlauf positionieren und der Verlaufsoptimierer
(Verlaufsregler) nicht angezeigt wird, wählen Sie „Ansicht“ > „Verlaufsoptimierer einblenden“.
Gleichzeitiges Ändern von Verlaufsradius und -winkel
Verlaufsbedienfeld und Verlauf-Werkzeug Übersicht
Sie können das Verlaufsbedienfeld („Fenster“ > „Verlauf“) oder das Verlauf-Werkzeug zum Erstellen und Bearbeiten von Verläufen verwenden.
Verlaufsfarben werden durch eine Reihe von Übergangspunkten auf dem Verlaufsregler definiert. Ein Übergangspunkt markiert den Punkt, an dem
ein Verlauf von einer Farbe in eine andere übergeht. Die Übergangspunkte werden als Quadrate unterhalb des Verlaufsreglers dargestellt. Die
Quadrate zeigen die Farbe an, die jedem Übergangspunkt im Verlauf zugewiesen ist. Bei einem kreisförmigen Verlauf definiert der linke
Verlaufsregler die Farbe im Mittelpunkt, die kreisförmig nach außen zur Farbe des rechten Verlaufsreglers verläuft.
Mit den Optionen im Verlaufsbedienfeld oder mit dem Verlauf-Werkzeug können Sie die Anzahl und Position von Übergangspunkten, den
Anzeigewinkel der Farben, das Seitenverhältnis eines elliptischen Verkaufs und die Deckkraft jeder Farbe festlegen.
Verlaufsbedienfeld
Im Verlaufsbedienfeld zeigt das Feld „Verlaufsfläche“ die aktuellen Verlaufsfarben und die aktuelle Verlaufsart an. Wenn Sie auf das Feld
„Verlaufsfläche“ klicken, wird das ausgewählte Objekt mit dem Verlauf gefüllt. Unmittelbar rechts neben diesem Feld befindet sich das Menü
„Verlauf“, in dem alle standardmäßigen und voreingestellten Verläufe zur Auswahl enthalten sind. Unten in dieser Liste befindet sich eine
Speicherschaltfläche
. Klicken Sie darauf, um die aktuellen Verlaufseinstellungen als Farbfeld zu speichern.
Standardmäßig enthält dieses Bedienfeld jeweils ein Feld für die Anfangs- und Endfarbe. Sie können jedoch Felder für weitere Farben hinzufügen,
indem Sie auf beliebige Stellen auf dem Verlaufsregler klicken. Wenn Sie auf einen Übergangspunkt doppelklicken, wird das Farbbedienfeld des
Übergangspunktes angezeigt, in dem Sie eine Farbe aus dem Farbbedienfeld oder dem Farbfeldbedienfeld auswählen können.
Bei der Arbeit mit diesem Bedienfeld ist es hilfreich, alle Optionen anzuzeigen (wählen Sie „Optionen einblenden“ im Bedienfeldmenü).
Verlaufsbedienfeld
A. Feld „Verlaufsfläche“ B. Menü „Verlauf“ C. Verlauf auf Fläche D. Verlauf auf Kontur E. Verlauf umkehren F. Mittelpunkte G. Farbregler H.
Deckkraft I. Position J. Bedienfeldmenü K. Konturverlaufstyp L. Winkel M. Seitenverhältnis N. Abbruch löschen
Verlauf-Werkzeug
Mit dem Verlauf-Werkzeug können Sie Verläufe hinzufügen oder bearbeiten. Wenn Sie mit dem Verlauf-Werkzeug in ein nicht ausgewähltes
Objekt klicken, das noch mit keinem Verlauf gefüllt wurde, wird das Objekt mit dem zuletzt verwendeten Verlauf gefüllt. Das Verlauf-Werkzeug
verfügt größtenteils über dieselben Funktionen wie das Verlaufsbedienfeld. Wenn Sie ein mit einem Verlauf gefülltes Objekt auswählen und das
Verlauf-Werkzeug auswählen, wird im Objekt der Verlaufsoptimierer angezeigt. Mit dem Verlaufsoptimierer können Sie Winkel, Position und
Ausdehnung eines linearen Verlaufs oder Fokus, Ursprung und Ausdehnung eines kreisförmigen Verlaufs bearbeiten. Wenn Sie das Werkzeug
direkt über dem Verlaufsoptimierer positionieren, wird es in einen Regler (wie im Verlaufsbedienfeld) mit Übergangspunkten und Positionsanzeigen
umgewandelt. Sie können auf die Verlaufsleiste klicken, um neue Übergangspunkte hinzuzufügen. Durch Doppelklicken auf einzelne
Übergangspunkte können Sie neue Farben oder Deckkrafteinstellungen festlegen. Außerdem können Sie Übergangspunkte auf eine neue Position
ziehen.
Wenn Sie den Zeiger über dem Verlaufsoptimierer positionieren und das Drehsymbol
angezeigt wird, können Sie durch Ziehen den Winkel des
Verlaufs neu positionieren. Wenn Sie am kreisförmigen Ende des Verlaufsreglers ziehen, wird der Ursprung des Verlaufs neu positioniert. Wenn
Sie am Pfeilende ziehen, wird die Ausdehnung des Verlaufs vergrößert bzw. verkleinert.
Um den Verlaufsoptimierer ein- oder auszublenden, wählen Sie „Ansicht“ > Verlaufsoptimierer einblenden“ bzw. „Verlaufsoptimierer ausblenden“.
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Durch Doppelklicken auf einen Übergangspunkt in der Verlaufsleiste im Objekt wird ein Dialogfeld mit Farboptionen für den Verlauf angezeigt.
Wissenswertes zum Malen
Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, Ihr Bildmaterial interessanter zu gestalten, stellt Adobe Illustrator Kalligrafie-, Spezial-, Bild-, Muster- und
Borstenpinsel bereit. Außerdem können Sie mit dem Interaktiv-malen-Werkzeug und dem Formerstellungswerkzeug verschiedene Pfadsegmente
malen und geschlossene Pfade mit unterschiedlichen Farben, Mustern oder Verläufen füllen. Mit dem Formerstellungswerkzeug können Sie durch
Zusammenfügen einfacher Formen neue, komplexe Formen entwerfen. Deckkraftoptionen, Masken, Verläufe, Farbübergänge, Gitter und Muster
bieten unzählige kreative Möglichkeiten. Mit dem Breitenwerkzeug können Sie Striche mit variabler Breite erstellen, die sehr interessante Konturen
ergeben.
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Pinsel
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Wissenswertes zu Pinseln
Pinselbedienfeld – Übersicht
Arbeiten mit Pinsel-Bibliotheken
Anwenden von Pinselkonturen
Gleichzeitiges Zeichnen von Pfaden und Anwenden von Pinselkonturen
Optionen für das Pinsel-Werkzeug
Entfernen von Pinselkonturen
Umwandeln von Pinselkonturen in Pfade
Erstellen oder Ändern von Pinseln
Pinseloptionen
Wissenswertes zu Pinseln
Mit Pinseln können Sie einem Pfad einen bestimmten grafischen Stil verleihen. Sie können bestehende Pfade mit Pinselkonturen versehen oder
mit dem Pinsel-Werkzeug einen Pfad zeichnen und ihn gleichzeitig mit einer Pinselkontur versehen.
In Illustrator stehen verschiedene Pinselarten zur Auswahl. Dazu gehören Kalligrafie-, Spezial-, Bild-, Muster- und Borstenpinsel. Mit diesen
Pinseln lassen sich folgende Effekte erzielen:
Kalligrafiepinsel Erzeugen entlang der Pfadmitte Konturen, die den mit der abgeschrägten Spitze einer Schreibfeder erzeugten Strichen ähneln.
Wenn Sie das Tropfenpinselwerkzeug verwenden, können Sie mit einem Kalligrafiepinsel malen und die Pinselkontur automatisch zu einer Fläche
erweitern, die mit anderen gefüllten Objekten gleicher Farbe zusammengeführt wird, sofern ein Schnittpunkt mit diesen Objekten besteht bzw.
sofern die Objekte in der Stapelreihenfolge benachbart sind.
Spezialpinsel Verteilen Kopien eines Objekts (z. B. einen Marienkäfer oder ein Blatt) entlang des Pfades.
Bildpinsel Wenden eine Pinselform (z. B. Zeichenkohle) oder einen Objekttyp gleichmäßig auf die gesamte Länge des Pfades an.
Borstenpinsel Erstellen Pinselkonturen, deren Erscheinungsbild einem Pinsel mit natürlichen Borsten nachempfunden ist.
Musterpinsel Malen ein aus einzelnen Musterelementen bestehendes Muster, das sich entlang des Pfades wiederholt. Musterpinsel können bis zu
fünf Musterelemente enthalten: für die Kanten, die innere Ecke, die äußere Ecke, den Anfang und das Ende des Musters.
A. Kalligrafiepinsel B. Spezialpinsel C. Bildpinsel D.
Musterpinsel E. Borstenpinsel
Mit Spezial- und Musterpinseln lässt sich oftmals der gleiche Effekt erzielen. Einer der Unterschiede besteht darin, dass Musterpinsel dem Pfad
exakt folgen, Spezialpinsel hingegen nicht.
Pfeile in einer Musterpinsel-Kurve passen sich dem Pfad an (links), während mit einem Spezialpinsel gemalte Pfeile gerade bleiben (rechts).
Ein Video zur Verwendung von Pinseln finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0044_de.
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Pinselbedienfeld Übersicht
Im Pinselbedienfeld („Fenster“ > „Pinsel“) werden die Pinsel für die aktuelle Datei angezeigt. Sobald Sie einen Pinsel in einer Pinsel-Bibliothek
auswählen, wird er automatisch dem Pinselbedienfeld hinzugefügt. Pinsel, die Sie erstellen und im Pinselbedienfeld speichern, gelten nur für die
aktuelle Datei. Somit kann jede Illustrator-Datei im Pinselbedienfeld über verschiedene Pinsel verfügen.
Ein- oder Ausblenden einer Pinselart
Wählen Sie nach Bedarf die folgenden Befehle im Bedienfeldmenü: „Einblenden: Kalligrafiepinsel“, „Einblenden: Spezialpinsel“, „Einblenden:
Bildpinsel“, „Einblenden: Borstenpinsel“, „Einblenden: Musterpinsel“.
Ändern der Anzeige von Pinseln
Wählen Sie im Bedienfeldmenü „Miniaturansicht“ oder „Listenansicht“ aus.
Ändern der Reihenfolge von Pinseln im Pinselbedienfeld
Ziehen Sie einen Pinsel an eine andere Position. Pinsel lassen sich nur innerhalb ihrer jeweiligen Kategorie verschieben. Kalligrafiepinsel
können also beispielsweise nicht in den Bereich für Spezialpinsel verschoben werden.
Duplizieren eines Pinsels im Pinselbedienfeld
Ziehen Sie den Pinsel auf die Schaltfläche „Neuer Pinsel“ oder wählen Sie aus dem Pinselbedienfeldmenü „Pinsel duplizieren“ aus.
Löschen von Pinseln im Pinselbedienfeld
Wählen Sie die Pinsel aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Pinsel löschen“ . Sie können die Pinsel, die in einem Dokument nicht
verwendet werden, auswählen, indem Sie im Pinselbedienfeldmenü auf den Befehl „Alle nicht verwendeten auswählen“ klicken.
Arbeiten mit Pinsel-Bibliotheken
Pinsel-Bibliotheken („Fenster“ > „Pinsel-Bibliotheken“ >[Bibliothek]“) sind Sammlungen vordefinierter Pinsel, die im Lieferumfang von Illustrator
enthalten sind. Sie können mehrere Pinsel-Bibliotheken öffnen, um sie zu durchsuchen und die gewünschten Pinsel auszuwählen. Pinsel-
Bibliotheken lassen sich auch über das Pinsel-Bedienfeldmenü öffnen.
Wenn Sie eine bestimmte Pinsel-Bibliothek beim Starten von Illustrator automatisch öffnen möchten, wählen Sie im Bedienfeldmenü der Pinsel-
Bibliothek den Befehl „Gleiche Position“.
Kopieren von Pinseln aus einer Pinsel-Bibliothek in das Pinselbedienfeld
Ziehen Sie die Pinsel in das Pinselbedienfeld oder wählen Sie im Bedienfeldmenü der Pinsel-Bibliothek „Den Pinseln hinzufügen“.
Importieren von Pinseln aus einer anderen Datei in das Pinselbedienfeld
1. Wählen Sie „Fenster“ > „Pinsel-Bibliotheken“ > „Andere Bibliothek“ und wählen Sie die Datei aus.
2. Klicken Sie im Pinsel-Bibliothek-Bedienfeld auf eine einzelne Pinseldefinition bzw. auf alle Pinseldefinitionen, die Sie
importieren möchten. Wählen Sie dann im Menü des Pinsel-Bibliothek-Bedienfelds den Befehl „Den Pinseln hinzufügen“ aus.
Erstellen neuer Pinsel-Bibliotheken
1. Fügen Sie die gewünschten Pinsel dem Pinselbedienfeld hinzu und löschen Sie Pinsel, die Sie nicht benötigen.
2. Wählen Sie im Pinselbedienfeldmenü die Option „Pinsel-Bibliothek speichern“ und legen Sie die neue Bibliotheksdatei in
einem der folgenden Ordner ab, sodass sie beim Neustart von Illustrator im Menü „Pinsel-Bibliotheken“ angezeigt wird:
(Windows XP) Dokumente und Einstellungen/<Benutzername>/Anwendungsdaten/Adobe/Adobe Illustrator CS5
Settings/de_DE/Pinsel
(Windows Vista/Windows 7) User/AppData/Roaming/Adobe/Adobe Illustrator CS 5 Settings/de_DE/Pinsel
(Mac OS) Library/Application Support/Adobe/Adobe Illustrator CS5/de_DE/Pinsel
Hinweis: Wenn Sie die Datei in einem anderen Ordner ablegen, können Sie die Bibliothek öffnen, indem Sie „Fenster“ >
„Pinsel-Bibliotheken“ > „Andere Bibliothek“ wählen und die Bibliotheksdatei auswählen.
Anwenden von Pinselkonturen
Sie können Pinselkonturen auf einen Pfad anwenden, der mit einem beliebigen Zeichenwerkzeug (Zeichenstift-, Buntstift- oder Formwerkzeug)
erstellt wurde.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie den Pfad aus und wählen Sie dann in einer Pinsel-Bibliothek, im Pinselbedienfeld oder im Steuerungsbedienfeld
einen Pinsel aus.
Ziehen Sie einen Pinsel auf den Pfad. Wurden auf den Pfad bereits Pinselkonturen angewendet, werden diese durch die
Nach oben
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neuen Pinselkonturen ersetzt.
Wenn Sie einen anderen Pinsel auf den Pfad anwenden und dabei die Pinselkontureinstellungen des ursprünglichen Pinsels beibehalten
möchten, halten Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt, während Sie auf den neuen Pinsel klicken, den Sie anwenden
möchten.
Gleichzeitiges Zeichnen von Pfaden und Anwenden von Pinselkonturen
1. Wählen Sie in einer Pinsel-Bibliothek oder im Pinselbedienfeld einen Pinsel aus.
2. Wählen Sie das Pinsel-Werkzeug
aus.
3. Setzen Sie den Mauszeiger auf die Stelle, an der die Pinselkontur beginnen soll, und ziehen Sie ihn über die Zeichenfläche,
um einen Pfad zu zeichnen. Der Zeiger hinterlässt beim Ziehen eine gepunktete Linie.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein offener Pfad gezeichnet werden, lassen Sie die Maustaste los, sobald der Pfad die gewünschte Form hat.
Um eine geschlossene Form zu zeichnen, halten Sie beim Ziehen die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt.
Neben dem Pinsel-Werkzeug befindet sich ein geschlossener Kreis
. Lassen Sie die Maustaste (aber nicht die Alt- bzw.
die Wahltaste) los, wenn die Form geschlossen werden soll.
Illustrator setzt während des Zeichnens automatisch Ankerpunkte. Die Anzahl der Ankerpunkte richtet sich nach der Länge
und der Komplexität des Pfades sowie nach den Toleranzeinstellungen des Pinsels.
Wenn Sie die Form des mit Pinselkonturen versehenen Pfades nach Abschluss des Zeichenvorgangs anpassen
möchten, müssen Sie zuerst den Pfad auswählen. Setzen Sie anschließend das Pinsel-Werkzeug auf den Pfad und
ziehen Sie es an die gewünschte Stelle, bis der Pfad die entsprechende Form annimmt. Mit dieser Technik ist es
möglich, einen mit Pinselkonturen versehenen Pfad zu verlängern und die Form des Pfades zwischen den
vorhandenen Endpunkten zu verändern.
Optionen für das Pinsel-Werkzeug
Doppelklicken Sie auf das Pinsel-Werkzeug, um die folgenden Optionen einzustellen:
Genauigkeit Bestimmt, wie weit Sie die Maus oder den Stift bewegen müssen, bis Illustrator dem Pfad einen neuen Ankerpunkt hinzufügt. So
bedeutet etwa ein Genauigkeitswert von 2,5, dass Bewegungen des Werkzeugs von weniger als 2,5 Pixel nicht registriert werden. Die Genauigkeit
kann zwischen 0,5 und 20 Pixel liegen. Je höher der Wert, desto glatter und weniger komplex ist der Pfad.
Glättung Legt fest, wie stark in Illustrator bei Verwendung des Werkzeugs geglättet wird. Die Glättung kann zwischen 0 % und 100 % liegen. Je
höher der Wert, desto glatter wird der Pfad.
Neue Pinselkonturen füllen Wendet eine Fläche auf den Pfad an. Diese Option ist äußerst hilfreich beim Zeichnen von geschlossenen Pfaden.
Auswahl beibehalten Bestimmt, ob Illustrator den Pfad nach dem Zeichnen als Auswahl beibehält.
Ausgewählte Pfade bearbeiten Bestimmt, ob Sie einen bestehenden Pfad mit dem Pinsel-Werkzeug ändern können.
Innerhalb von: _ Pixel Bestimmt, wie nahe der Mauszeiger oder Stift an einen bestehenden Pfad gesetzt werden muss, um den Pfad mit dem
Pinsel-Werkzeug bearbeiten zu können. Diese Option ist nur verfügbar, wenn die Option „Ausgewählte Pfade bearbeiten“ aktiviert ist.
Entfernen von Pinselkonturen
1. Wählen Sie einen mit Pinselkonturen versehenen Pfad aus.
2. Wählen Sie im Pinselbedienfeld den Befehl „Pinselkontur entfernen“ oder klicken Sie auf die Schaltfläche „Pinselkontur
entfernen“
.
3. In CS5 können Sie eine Pinselkontur auch dadurch entfernen, dass Sie im Pinsel- oder Steuerungsbedienfeld den Pinsel
„Einfach“ auswählen.
Umwandeln von Pinselkonturen in Pfade
Sie können Pinselkonturen in Pfade mit Konturen umwandeln, um die einzelnen Komponenten eines mit Pinselkonturen versehenen Pfades zu
bearbeiten.
1. Wählen Sie einen mit Pinselkonturen versehenen Pfad aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Aussehen umwandeln“.
Illustrator fasst die Komponenten des umgewandelten Pfades in einer Gruppe zusammen. Die Gruppe umfasst daraufhin
einen Pfad und eine Untergruppe mit den Pinselkonturen.
Erstellen oder Ändern von Pinseln
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Sie können Kalligraphie-, Spezial-, Bild-, Muster- und Borstenpinsel nach Bedarf erstellen und anpassen. Bei Spezial-, Bild- und Musterpinseln
müssen Sie zunächst das entsprechende Bildmaterial erstellen.
Beachten Sie beim Erstellen von Bildmaterial für Pinsel die folgenden Richtlinien:
Das Bildmaterial kann keine Verläufe, Angleichungen, andere Pinselkonturen, Gitterobjekte, Bitmapbilder, Diagramme,
platzierte Dateien oder Masken enthalten.
Bei Bild- und Musterpinseln kann das Bildmaterial keinen Text enthalten. Soll ein Pinselkontureffekt mit Text erzielt werden,
wandeln Sie den Text in einen Pfad um und erstellen Sie mit der Kontur einen Pinsel.
Erstellen Sie bei Musterpinseln bis zu fünf Musterelemente (abhängig von der Pinselkonfiguration) und fügen Sie die Elemente
dem Farbfeldbedienfeld hinzu.
Hinweis: Wenn die von Ihnen erstellten Pinsel in jedem neuen Dokument zur Verfügung stehen sollen, fügen Sie dem neuen Dokumentprofil die
entsprechende Pinseldefinition hinzu. Weitere Informationen zu neuen Dokumentprofilen finden Sie unter Wissenswertes zu neuen
Dokumentprofilen.
Erstellen eines Pinsels
1. Wählen Sie bei Spezial- und Bildpinseln das gewünschte Bildmaterial aus. Sie können, falls gewünscht, bei Musterpinseln das
Bildmaterial für das Kantenelement auswählen. Detaillierte Richtlinien zum Erstellen von Musterpinseln finden Sie unter
Richtlinien zum Aufbau von Musterelementen. Weitere Informationen zu den Optionen für Musterpinsel finden Sie unter
Optionen für Musterpinsel.
Hinweis: Wenn die Grenzen zwischen den einzelnen Teilen des Bildmaterials, das zum Erstellen des Musterpinsels
verwendet wird, nicht zu sehen sein sollen, deaktivieren Sie unter „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows)
bzw. „Illustrator“ > „Allgemein“ > „Voreinstellungen“ (Mac OS) die Option „Glätten“.
2. Klicken Sie im Pinselbedienfeld auf die Schaltfläche „Neuer Pinsel“
. Alternativ können Sie auch das ausgewählte
Bildmaterial auf das Pinselbedienfeld ziehen.
3. Wählen Sie die Pinselart aus, die Sie erstellen möchten, und klicken Sie auf „OK“.
4. Geben Sie im Dialogfeld „Pinseloptionen“ einen Namen für den Pinsel ein, legen Sie die Pinseloptionen fest und klicken Sie
auf „OK“.
Ändern eines Pinsels
Um die Optionen für einen Pinsel zu ändern, doppelklicken Sie im Pinselbedienfeld auf den gewünschten Pinsel. Legen Sie die
gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“. Wenn das aktuelle Dokument Pinselpfade enthält, die auf dem
geänderten Pinsel basieren, wird eine Meldung angezeigt. Klicken Sie auf „Auf Konturen anwenden“, um auch vorhandene
Konturen zu ändern. Klicken Sie auf „Konturen beibehalten“, um vorhandene Konturen unverändert zu lassen und den
geänderten Pinsel nur auf neue Konturen anzuwenden.
Soll Bildmaterial geändert werden, das von einem Spezial-, Bild- oder Musterpinsel verwendet wird, ziehen Sie den Pinsel auf
das Bildmaterial und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor. Ziehen Sie den geänderten Pinsel anschließend bei
gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf den Original-Pinsel im Pinselbedienfeld.
Soll ein mit Pinselkonturen versehener Pfad bearbeitet werden, ohne dass der entsprechende Pinsel aktualisiert wird,
markieren Sie den Pfad und klicken Sie im Pinselbedienfeld auf die Schaltfläche „Optionen für ausgewähltes Objekt“
oder
wählen Sie im Menü des Pinselbedienfelds den Befehl „Optionen für ausgewähltes Objekt“.
Pinseloptionen
Für verschiedene Arten von Pinseln können Sie unterschiedliche Optionen festlegen. Um die Optionen für einen Pinsel zu ändern, doppelklicken
Sie im Pinselbedienfeld auf den gewünschten Pinsel.
Spezial-, Bild- und Musterpinsel haben identische Optionen für Einfärbung.
Zur Anpassung einer Konturinstanz für Bild- oder Musterpinsel klicken Sie im Pinselbedienfeld auf das Symbol „Optionen für ausgewähltes Objekt“
und legen die Konturoptionen fest. Bei den Bildpinseln können Sie die Konturstärke sowie Spiegelungs-, Einfärbungs- und Überlappungsoptionen
festlegen. Bei den Musterpinseln können Sie die Skalierungsoptionen sowie Spiegelungs-, Einpassungs- und Einfärbungsoptionen festlegen.
Optionen für Kalligrafiepinsel
Winkel Bestimmt den Drehwinkel für den Pinsel. Ziehen Sie die Pfeilspitze in der Vorschau an die gewünschte Position oder geben Sie einen
Wert in das Feld „Winkel“ ein.
Rundheit Bestimmt die Rundung des Pinsels. Ziehen Sie einen schwarzen Punkt in der Vorschau vom Mittelpunkt weg bzw. auf diesen zu oder
geben Sie einen Wert in das Feld „Rundheit“ ein. Je höher der Wert ist, desto ausgeprägter ist die Rundheit.
Durchmesser Bestimmt den Durchmesser des Pinsels. Verwenden Sie den Regler „Durchmesser“ oder geben Sie einen Wert in das Feld
„Durchmesser“ ein.
Die Dropdown-Liste rechts neben jeder Option ermöglicht die Steuerung von Variationen von Pinselformen. Wählen Sie eine der folgenden
Optionen:
Fixiert Erstellt einen Pinsel mit einem festen Wert für Winkel, Rundheit oder Durchmesser.
Zufallswert Erstellt einen Pinsel mit zufälligen Variationen hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser. Geben Sie einen Wert in das
Feld „Variation“ ein, um den Bereich festzulegen, innerhalb dessen die Pinseleigenschaften schwanken dürfen. Wenn beispielsweise der
Wert für „Durchmesser“ 15 und der Wert für „Variation“ 5 ist, kann der Durchmesser 10 oder 20 oder ein beliebiger Wert dazwischen
sein.
Druck Erstellt einen Pinsel, der basierend auf dem Druck des Zeichenstifts hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser variiert. Diese
Option ist besonders in Verbindung mit „Durchmesser“ nützlich. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten. Geben
Sie einen Wert in das Feld „Variation“ ein, um festzulegen, wie stark die Abweichung vom ursprünglichen Wert der Pinseleigenschaft sein
darf. Angenommen, der Wert für „Rundheit“ beträgt 75 % und der Wert für „Variation“ beträgt 25 %. Bei diesen Werten ergibt die
leichteste Kontur eine Rundheit von 50 % und die stärkste eine Rundheit von 100 %. Je leichter der Druck ist, desto eckiger werden die
Konturen.
Stylusrad Erstellt einen Pinsel, dessen Durchmesser je nach Bedienung des Stylusrads variiert. Diese Option betrifft des Einsatz eines
mit Stylusrad ausgestatteten Airbrush-Zeichenstifts in Verbindung mit einem Grafiktablett, das diesen Stift erkennt.
Kippen Erstellt einen Pinsel, der basierend auf der Neigung des Zeichenstifts hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser variiert.
Diese Option ist besonders in Verbindung mit „Rundheit“ nützlich. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten, das die
Neigung des Zeichenstiftes relativ zur vertikalen Ausrichtung erkennen kann.
Ortung Erstellt einen Pinsel, der je nach Druck auf den Zeichenstift hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser variiert. Diese Option
ist am nützlichsten, wenn mit ihr die Neigung von Kalligrafiepinseln gesteuert wird, insbesondere wenn Sie den Pinsel wie einen
Malerpinsel einsetzen. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten, das erkennen kann, in welche Richtung der
Zeichenstift geneigt ist.
Drehung Erstellt einen Pinsel, der basierend auf der Drehung des Zeichenstifts hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser variiert.
Diese Option ist am nützlichsten, wenn sie zur Steuerung der Neigung von Kalligrafiepinseln verwendet wird, insbesondere wenn Sie den
Pinsel wie einen flachen Zeichenstift einsetzen. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten, das diese Art von
Drehung erkennen kann.
Einfärbeoptionen für Spezial-, Bild- und Musterpinsel
Die Farben, die ein Spezial-, Bild- oder Musterpinsel abgibt, sind abhängig von der aktuellen Konturfarbe und der Einfärbemethode des Pinsels.
Die Einfärbemethode wird eingestellt, indem Sie im Dialogfeld „Pinseloptionen“ eine der folgenden Optionen auswählen:
Ohne Zeigt Farben so an, wie sie im Pinsel im Pinselbedienfeld dargestellt sind. Wählen Sie „Ohne“, wenn ein Pinsel die gleichen Farben wie im
Pinselbedienfeld haben soll.
Farbtöne Zeigt die Kontur in Farbtönen der Konturfarbe an. Schwarze Bildteile nehmen die Konturfarbe an. Bildteile, die nicht schwarz sind,
werden zu Farbtönen der Konturfarbe. Weiß bleibt Weiß. Wenn Sie eine Volltonfarbe als Konturfarbe verwenden, werden mit dieser Option
Farbtöne der Volltonfarbe generiert. Wählen Sie „Farbtöne“ für Schwarzweißpinsel oder wenn Sie eine Kontur mit einer Volltonfarbe malen
möchten.
Farbtöne und Schattierungen Zeigt die Pinselkontur in Farbtönen und Schattierungen der Konturfarbe an. Schwarze und weiße Bildteile bleiben
erhalten; alles, was dazwischen liegt, wird zu einer Angleichung von Schwarz nach Weiß unter Verwendung der Konturfarbe. Da den Farben
Schwarz hinzugefügt wird, ist es eventuell nicht möglich, einen Farbauszug zu drucken, wenn Sie „Farbtöne und Schattierungen“ mit einer
Volltonfarbe verwenden. Wählen Sie die Option „Farbtöne und Schattierungen“ für Graustufenpinsel.
Farbton-Verschiebung Verwendet die im Feld „Basisfarbe“ gezeigte Basisfarbe des Bildmaterials. (Die Basisfarbe ist standardmäßig die
dominante Farbe im Bild.) Alle Elemente im Bildmaterial, die die Basisfarbe aufweisen, nehmen die Konturfarbe an. Andere Farben im Bildmaterial
nehmen mit der Konturfarbe verwandte Farben an. Schwarz, Weiß und Grau bleiben bei ausgewählter Option „Farbton-Verschiebung“ erhalten.
Wählen Sie „Farbton-Verschiebung“ für Pinsel, die mehrere Farben enthalten. Wenn Sie die Basisfarbe ändern möchten, klicken Sie auf die
Basisfarbe-Pipette, verschieben Sie die Pipette in die Vorschau im Dialogfeld und klicken Sie auf die Farbe, die als Basisfarbe verwendet werden
soll. Die im Feld „Basisfarbe“ gezeigte Farbe ändert sich. Klicken Sie erneut auf die Pipette, um die Auswahl aufzuheben.
Weitere Informationen und Beispiele zu den einzelnen Optionen erhalten Sie, wenn Sie auf „Tipps“ klicken.
Optionen für Spezialpinsel
Größe Bestimmt die Größe der Objekte.
Abstand Bestimmt den Abstand zwischen den Objekten.
Streuung Bestimmt, wie genau die Objekte zu beiden Seiten des Pfades dem Pfad folgen. Je höher der Wert ist, desto weiter können die Objekte
vom Pfad entfernt liegen.
Drehung Bestimmt den Drehwinkel der Objekte.
Drehung relativ zu Bestimmt den Drehwinkel von gestreuten Objekten relativ zur Seite oder zum Pfad. Wenn Sie beispielsweise „Seite“
auswählen, zeigen die Objekte bei nach oben. Wenn Sie „Pfad“ auswählen, berühren die Objekte bei 0° den Pfad.
Die Dropdown-Liste rechts neben jeder Option ermöglicht die Steuerung von Variationen von Pinselformen. Wählen Sie eine der folgenden
Optionen:
Fixiert Erstellt einen Pinsel mit einem festen Wert für Größe, Abstand, Streuung und Drehwinkel.
Zufallswert Erstellt einen Pinsel mit zufälligen Variationen hinsichtlich Größe, Abstand, Streuung und Drehwinkel. Geben Sie einen Wert
in das Feld „Variation“ ein, um den Bereich festzulegen, innerhalb dessen die Pinseleigenschaften schwanken dürfen. Wenn
beispielsweise der Wert für „Durchmesser“ 15 und der Wert für „Variation“ 5 ist, kann der Durchmesser 10 oder 20 oder ein beliebiger
Wert dazwischen sein.
Druck Erstellt einen Pinsel, der basierend auf dem Druck des Zeichenstifts hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser variiert. Diese
Option ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten. Geben Sie in das Feld am rechten Rand einen Wert ein oder
verwenden Sie den Maximum-Regler. Der Mindestwert wird für den leichtesten Grafikstiftdruck verwendet, während der Höchstwert für
den stärksten Druck verwendet wird. Wenn Sie für „Durchmesser“ diese Einstellung wählen, werden die Objekte größer, je stärker der
Druck ist.
Stylusrad Erstellt einen Pinsel, dessen Durchmesser je nach Bedienung des Stylusrads variiert. Diese Option ist nur dann verfügbar,
wenn Sie ein Grafiktablett besitzen, das über ein Stylus-Rad und Eingaben von diesem Stift erkennen kann.
Kippen Erstellt einen Pinsel, der basierend auf der Neigung des Zeichenstifts hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser variiert.
Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem Grafiktablett arbeiten, das die Neigung des Zeichenstiftes relativ zur vertikalen Ausrichtung
erkennen kann.
Ortung Erstellt einen Pinsel, der basierend auf der Ortung des Zeichenstifts hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser variiert.
Diese Option ist besonders nützlich, wenn damit der Winkel von Pinseln gesteuert werden soll. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem
Grafiktablett arbeiten, das erkennen kann, in welche Richtung der Zeichenstift geneigt ist.
Drehung Erstellt einen Pinsel, der basierend auf der Drehung des Zeichenstifts hinsichtlich Winkel, Rundheit oder Durchmesser variiert.
Diese Option ist besonders nützlich, wenn damit der Winkel von Pinseln gesteuert werden soll. Sie ist nur verfügbar, wenn Sie mit einem
Grafiktablett arbeiten, das diese Art von Drehung erkennen kann.
Optionen für Bildpinsel
Breite Passt die Breite der Grafik im Verhältnis zur Originalbreite an. Sie können die Breite mit dem für die Option „Breite“ angezeigten Regler
festlegen. Das Dropdown-Menü „Breite“ für Bildpinsel enthält Stifttablettoptionen zum Anpassen der Skalierungsvariationen, wie z. B. Druck,
Stylus-Rad, Neigung, Ortung und Drehung. Die Breite der Bildpinsel ist standardmäßig auf 100 % eingestellt.
Hinweis: Wenn Sie das Breitenwerkzeug bei einer bestimmten Konturinstanz des Bildpinsels einsetzen, werden alle Grafiktablettdaten in
Breitenpunkte umgewandelt. Beachten Sie, dass die Option „Breitenpunkte/-profil“ in der Dropdown-Liste „Breite“ ausgewählt ist.
Pinselskalierungsoptionen Behält Proportionen in skalierten Grafiken bei. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: „Proportional skalieren“, „An
Konturlänge anpassen“ und „Zwischen Hilfslinien einpassen“.
Richtung Bestimmt die Richtung des Bildmaterials im Verhältnis zur Linie. Klicken Sie auf einen Pfeil, um die Richtung festzulegen:
: Der linke
Rand des Bilds ist das Ende der Kontur.
: Der rechte Rand des Bilds ist das Ende der Kontur. : Der obere Rand des Bilds ist das Ende der
Kontur.
: Der untere Rand des Bilds ist das Ende der Kontur.
Vertikal spiegeln, Horizontal spiegeln Ändert die Richtung der Grafik im Verhältnis zur Linie.
Einfärben Wählen Sie eine Farbe für die Kontur und eine Einfärbe-Methode aus. In dieser Dropdownliste stehen verschiedene Einfärbe-
Methoden zur Auswahl. Dazu gehören „Farbtöne“, „Farbtöne und Schattierungen“ und „Farbton-Verschiebung“.
Überlappung Wenn die Ecken und Kanten eines Objekts einander nicht überlappen sollen, wählen Sie die Schaltfläche für die
Überlappungsanpassung
aus.
Ein Video über die Verwendung der erweiterten Funktionen von Bildpinseln finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5214_ai_de.
Segmentierter Bildpinsel
Ein „segmentierter Bildpinsel“ ist ein Bildpinsel, an dessen Enden ein nicht dehnbarer Bereich definiert ist. Aktivieren Sie im Dialogfeld „Bildpinsel-
Optionen“ die Option „Zwischen Hilfslinien einpassen“ und passen Sie die Hilfslinien im Vorschaubereich des Dialogfelds an.
Option „Zwischen Hilfslinien einpassen“ im Dialogfeld „Pinseloptionen“ des Bildpinsels.
Das Bildmaterial zwischen den Hilfslinien ist der einzige Teil des Pinsels, der sich dehnt oder zusammenzieht, um den Bildpinsel in die Pfadlänge
einzupassen.
Vergleich zwischen segmentiertem Bildpinsel und nicht segmentiertem Bildpinsel
A. Segmentierter Bildpinsel B. Nicht segmentierter Bildpinsel
Optionen für Musterpinsel
Skalieren Passt die Größe der Musterelemente im Verhältnis zur Originalgröße an. Geben Sie die Skalierung mit dem für die Option „Skalieren“
angezeigten Regler an. Die Dropdown-Liste „Skalieren“ für Musterpinsel enthält Stifttablettoptionen zum Anpassen der Skalierungsvariationen, wie
z. B. Druck, Stylus-Rad, Neigung, Ortung und Drehung.
Hinweis: Wenn Sie das Breitenwerkzeug bei einer bestimmten Konturinstanz des Musterpinsels einsetzen, werden alle Grafiktablettdaten in
Breitenpunkte umgewandelt. Beachten Sie, dass im Popup-Menü „Skalieren“ für Konturoptionen die Option „Breitenpunkte/-profil“ ausgewählt ist.
Abstand Passt den Abstand zwischen Musterelementen an.
Musterelemente Ermöglichen das Anwenden von verschiedenen Mustern auf verschiedene Abschnitte des Pfads. Klicken Sie auf das Feld für
das Musterelement, das Sie definieren möchten, und wählen Sie in der Liste ein Musterfeld aus. Wiederholen Sie diese Schritte, um die
Musterfelder gegebenenfalls auf andere Musterelemente anzuwenden.
Hinweis: Sie müssen die gewünschten Musterelemente des Farbfeldbedienfelds hinzufügen, bevor Sie Optionen für Musterpinsel festlegen.
Nachdem Sie einen Musterpinsel erstellt haben, können Sie die Musterelemente aus dem Farbfeldbedienfeld löschen, wenn Sie sie nicht für
weiteres Bildmaterial verwenden möchten.
Musterelemente in einem Musterpinsel
A. Kante B. Äußere Ecke C. Innere Ecke D. Anfang E. Ende
Vertikal spiegeln, Horizontal spiegeln Ändert die Ausrichtung des Musters im Verhältnis zur Linie.
Einpassen Bestimmt, wie ein Muster an einen Pfad angepasst wird: „Auf Kantenlänge anpassen“ staucht oder dehnt das Musterelement, um es
dem Objekt anzupassen. Dabei kann das Muster ungleichmäßig verteilt werden. „Freiraum einfügen“ fügt so viel zusätzlichen Platz zwischen den
einzelnen Musterelementen ein, dass das Muster proportional auf den Pfad angewendet wird. „Musterposition ändern“ passt Musterelemente dem
nächstliegenden Pfad an, ohne das Muster zu verändern. Bei dieser Option wird das Muster leicht innerhalb oder außerhalb des Pfades platziert
und nicht auf dem Pfad zentriert, wodurch eine gleichmäßige Aufteilung entsteht.
Anpassungsoptionen
A. Auf Kantenlänge anpassen B. Freiraum einfügen C. Musterposition ändern
Einfärben Wählen Sie eine Farbe für die Kontur und eine Einfärbe-Methode aus. In dieser Dropdownliste stehen verschiedene Einfärbe-
Methoden zur Auswahl. Dazu gehören „Farbtöne“, „Farbtöne und Schattierungen“ und „Farbton-Verschiebung“.
Ein Video über die Verwendung der erweiterten Funktionen von Bildpinseln finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5214_ai_de.
Borstenpinsel
Mit dem Borstenpinsel können Sie Pinselkonturen erstellen, deren Erscheinungsbild einem Pinsel mit natürlichen Borsten nachempfunden ist. Mit
der Option „Borstenpinsel“ haben Sie folgende Möglichkeiten:
Erstellen von Pinselkonturen, die so natürlich und fließend wirken, als wären sie mit echten Pinseln und Medien wie
Aquarellfarben gemalt worden
Auswählen von Pinseln aus einer vordefinierten Bibliothek oder Erstellen eigener Pinsel aus den bereitgestellten runden,
flachen oder fächerförmigen Grundformen Sie können auch andere Pinseleigenschaften festlegen, wie z. B. die Länge und
Steifigkeit der Borsten oder die Deckkraft der Farbe.
Mit unterschiedlichen Borstenpinselformen und -eigenschaften erstellte Illustration
Wenn Sie den Borstenpinsel in Verbindung mit einem Grafiktablett verwenden, verfolgt Illustrator interaktiv die Bewegungen des Stifts auf dem
Tablett. Alle Aspekte der Stiftausrichtung und Druckausübung werden für jeden Punkt auf dem Zeichenpfad interpretiert. Die von Illustrator
erstellte Ausgabe beruht auf den folgenden Informationen: X- und Y-Achsenposition, Druck, Neigung, Lage und Drehung des Stifts.
Bei der Verwendung eines Grafiktabletts und eines Stifts, die beide Drehungen unterstützen, wird ein spezieller Cursor angezeigt, der die Spitze
eines echten Pinsels simuliert. Bei anderen Eingabegeräten (z. B. eine Maus) wird dieser Cursor nicht angezeigt. Er ist ferner bei Verwendung der
Fadenkreuzzeiger deaktiviert.
Hinweis: Wenn Sie die Fähigkeiten des Borstenpinsels in vollem Umfang nutzen möchten, empfiehlt es sich, das Grafiktablett Wacom Intuos 3
(oder eine höhere Version) sowie den Stift Art Pen (6D) zu verwenden. Alle sechs von dieser Gerätekombination bereitgestellten Freiheitsgrade
können von Illustrator interpretiert werden. Im Gegensatz dazu können bei anderen Geräten, wie dem Wacom Grip Pen und Air Brush, einige der
Attribute wie z. B. die Drehung möglicherweise nicht interpretiert werden. Diese nicht interpretierten Attribute werden in den resultierenden
Pinselkonturen als Konstanten behandelt.
Bei Verwendung einer Maus werden nur die Bewegungen entlang der X- und Y-Achse verfolgt. Andere Eingabewerte wie Neigung, Lage und
Druck bleiben unverändert und führen zu gleichmäßigen und gleichförmigen Pinselstrichen.
Für Borstenpinselkonturen wird Feedback angezeigt, wenn Sie das Werkzeug ziehen. Dieses Feedback bietet eine ungefähre Darstellung der
endgültigen Kontur.
Hinweis: Borstenpinselkonturen bestehen aus mehreren sich überlappenden, gefüllten transparenten Pfaden. Wie alle anderen gefüllten Pfade in
Illustrator interagieren diese Pfade mit der Farbe anderer Objekte, einschließlich anderer Borstenpinselpfade. Die Füllung von Konturen interagiert
jedoch nicht mit sich selbst. Daher verstärken sich schichtweise übereinandergelegte, separate Borstenpinselkonturen und interagieren
miteinander, eine einzelne Kontur, die an einem Ort hin und her gestrichen wurde, verstärkt sich jedoch nicht und interagiert nicht mit sich selbst.
Verwenden des Borstenpinsels
Führen Sie folgende Schritte aus, um den Borstenpinsel zu verwenden:
1. Erstellen Sie eine Pinseldefinition, indem Sie auf das neue Pinselsymbol klicken oder im Menü des Pinselbedienfelds die
Option „Neuer Pinsel“ wählen.
2. Wählen Sie die Option „Borstenpinsel“ aus und klicken Sie auf „OK“.
Dialogfeld „Borstenpinseloptionen“
3. Legen Sie im Dialogfeld „Borstenpinseloptionen“ folgende Einstellungen fest:
Name des Borstenpinsels. Der Name darf maximal 31 Zeichen lang sein.
Form Wählen Sie eines der zehn verschiedenen Pinselmodelle aus, deren Pfade sich jeweils nach Anwendung und
Erscheinungsbild voneinander unterscheiden.
Größe Die Pinselgröße gibt den Durchmesser des Pinsels an. Genau wie bei einem echten Pinsel wird der Durchmesser des
Borstenpinsels an der Zwinge (Verbindungspunkt zwischen Borsten und Stiel) gemessen. Geben Sie die Pinselgröße an,
indem Sie den Regler verschieben oder einen Wert in das hierfür vorgesehene Textfeld eingeben. Die zulässigen Werte
liegen zwischen 1 und 10 mm.
Die Pinselgröße aus der ursprünglichen Pinseldefinition wird im Pinselbedienfeld in der Pinselvorschau angezeigt.
Hinweis: Mit den Tasten > und < können Sie den Größenwert erhöhen bzw. verkleinern. Sie erhöhen und vermindern die
Größe in Schritten von 1 mm.
Borstenlänge Die Borstenlänge entspricht dem Abstand zwischen der Zwinge (Verbindungspunkt zwischen Borsten und
Griff) und der Borstenspitze. Die Länge der Borsten kann genau wie die anderen Borstenpinseloptionen entweder mit dem
Schieberegler „Borstenlänge“ oder durch Eingabe des exakten Werts (25 bis 300 %) im Textfeld „Borstenlänge“ festgelegt
werden.
Borstendichte Die Borstendichte bezeichnet die Anzahl der Borsten in einem angegebenen Bereich des Bürstenhalses. Sie
können dieses Attribut auf die gleiche Weise wie die anderen Borstenpinseloptionen festlegen. Der Wert liegt zwischen 1 und
100 % und wird anhand der Pinselgröße und Borstenlänge berechnet.
Borstendicke Die Borstendicke kann zwischen fein und grob, d. h. bei Werten zwischen 1 und 100 % liegen. Sie können die
Dicke der Borsten genau wie die anderen Borstenpinseloptionen entweder mit dem Schieberegler oder durch Eingabe des
gewünschten Werts im entsprechenden Textfeld festlegen.
Farbdeckkraft Mit dieser Option können Sie die Deckkraft der verwendeten Farbe festlegen. Die Farbdeckkraft kann
zwischen transparent und deckend, d. h. bei Werten zwischen 1 und 100 % liegen. Der festgelegte Wert gibt die maximale
Deckkraft für den Pinsel an. Sie können die Zifferntasten [0-9] als Kurzbefehl verwenden, um die Deckkraft der
Borstenpinselkonturen festzulegen, wobei gilt:
0 = 100 %
1 = 10 %
9 = 90 %
Wenn Sie z. B. die Ziffernfolge 35 eingeben, wird die Deckkraft auf 35 % festgelegt. Wenn Sie jedoch die Ziffernfolge 356
eingeben, wird die Deckkraft auf den Wert 56 festgelegt (nur die letzten beiden Ziffern werden berücksichtigt). Jede
Ziffernfolge, die mit 00 endet, legt den Wert auf 100 % fest.
Steifigkeit Diese Option gibt an, wie starr die Borsten sind. Bei einem niedrigen Wert sind die Borsten biegsam. Je höher der
Wert ist, desto steifer sind die Borsten. Der Steifigkeitswert kann zwischen 1 und 100 % liegen.
4. Klicken Sie auf „OK“, um die Pinseldefinition mit den gewählten Einstellungen zu erstellen.
Wenn Sie das Pinselwerkzeug aktiviert und im Pinselbedienfeld eine Borstenpinseldefinition ausgewählt haben, können Sie mit dem Borstenpinsel
Bildmaterial erstellen.
Beim Versuch, ein Dokument mit mehr als 30 Borstenpinselkonturen zu drucken, zu speichern oder dessen Transparenz zu reduzieren, wird eine
Warnmeldung angezeigt. Warnungen dieser Art werden beim Speichern, Drucken und Reduzieren von Dateiinhalten angezeigt.
Warndialogfeld beim Versuch, ein Dokument mit mehr als 30 Borstenpinselkonturen zu drucken
Warndialogfeld beim Versuch, ein Dokument mit mehr als 30 Borstenpinselkonturen zu speichern
Warndialogfeld beim Versuch, die Transparenz von Bürstenpinselkonturen in einem Dokument mit mehr als 30 Bürstenpinselkonturen zu
reduzieren
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Verläufe
Verwenden Sie Verlaufsflächen, um eine stufenweise Angleichung von Farben so anzuwenden wie jede andere Farbe. Das Erstellen einer
Verlaufsfläche ist eine gute Methode, um weiche Farbverläufe über ein oder mehrere Objekte hinweg zu erstellen. Sie können einen Verlauf als
Farbfeld speichern, damit der Verlauf einfach auf mehrere Objekte angewendet werden kann.
Hinweis: Verwenden Sie ein Gitterobjekt, wenn Sie ein einzelnes, mehrfarbiges Objekt erstellen möchten, auf dem Farben in verschiedene
Richtungen fließen können.
Ein Video über das Aufwerten Ihrer Zeichnungen mit Verläufen finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4017_ai_de.
Beispiele für den Einsatz von Verläufen finden Sie unter www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_gradients_de und
www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_elliptical_gradients_de sowie www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_depth_de.
Beispiele für den Einsatz von Verläufen und Füllmethoden enthält der Lehrgang unter www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_blendingmode_de.
Verwandte Themen
Verläufe, Lehrgang
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Interaktive Malgruppen
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Wissenswertes zu interaktivem Malen
Interaktiv malen – Einschränkungen
Erstellen von interaktiven Malgruppen
Umwandeln oder Zurückwandeln einer interaktiven Malgruppe
Auswählen von Elementen in interaktiven Malgruppen
Ändern von interaktiven Malgruppen
Malen mit dem Interaktiv-malen-Werkzeug
Schließen von Lücken in interaktiven Malgruppen
Wissenswertes zu interaktivem Malen
Wenn Sie Ihr Bildmaterial in interaktive Malgruppen konvertieren, können Sie diese nach Belieben so mit Farbe versehen, als würden Sie auf
Papier oder Leinwand zeichnen. Sie können jedes Pfadsegment mit Konturen unterschiedlicher Farben versehen und jeden umschlossen Pfad
(Hinweis: nicht nur geschlossene Pfade) mit anderen Farben, Mustern oder Verläufen füllen.
Interaktiv malen ist die intuitive Art, farbige Zeichnungen zu erstellen. Sie können das ganze Spektrum der Vektorzeichenwerkzeuge von Illustrator
verwenden, wobei alle Pfade so behandelt werden, als wären sie auf derselben flachen Oberfläche eingezeichnet. Das heißt, keiner der Pfade
liegt vor oder hinter einem anderen Pfad. Stattdessen wird die Zeichenoberfläche durch die Pfade in Bereiche aufgeteilt, die mit Farben ausgefüllt
werden können, unabhängig davon, ob der Bereich von einem Pfad oder von Segmenten mehrerer Pfade umgeben ist. Das Zeichnen von
Objekten ist daher genauso einfach wie das Ausmalen eines Malbuchs oder das Kolorieren einer Bleistiftskizze mit Aquarellfarben.
Bei interaktiven Malgruppen bleiben alle Pfade vollständig bearbeitbar. Wenn Sie die Form eines Pfades verschieben oder anpassen, bleiben die
Farben, die zuvor darauf angewendet wurden, nicht einfach starr, wie das bei traditionellen Zeichenmedien oder Bildbearbeitungsprogrammen der
Fall ist. Illustrator wendet die Farben stattdessen erneut automatisch auf die Bereiche an, die durch den bearbeiteten Pfad entstanden sind.
Interaktive Malpfade anpassen
A. Original B. Interaktive Malgruppe C. Angepasste Pfade, interaktiver Malfluss
Die mit Farbe füllbaren Bereiche von interaktiven Malgruppen heißen Kanten und Teilflächen. Eine Kante ist der Teil eines Pfades, der sich mit
anderen Pfaden überschneidet. Eine Teilfläche ist ein Bereich, der von einer oder mehreren Kanten umgeben ist. Sie können Kanten mit einer
Kontur versehen und Teilflächen füllen.
Stellen Sie sich beispielsweise einen Kreis mit einer eingezeichneten Linie vor. Bei einer interaktiven Malgruppe teilt die Linie (Kante) den Kreis in
zwei Teilflächen. Mithilfe des Interaktiv-malen-Werkzeugs können Sie jede Teilfläche und jede Kante mit einer anderen Farbe ausfüllen bzw. mit
einer Kontur versehen.
Kreis und Linie (links) verglichen mit Kreis und Linie nach dem Konvertieren in eine interaktive Malgruppe und dem Ausfüllen von Teilflächen sowie
dem Versehen von Kanten mit Konturen (rechts).
Hinweis: Die Funktion „Interaktiv malen“ nutzt die Vorteile von Multiprozessoren, dank derer Illustrator die Vorgänge schneller durchführen kann.
Ein Video zum interaktiven Malen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0042_de.
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Interaktiv malen Einschränkungen
Flächen- und Grafikattribute sind Flächen und Kanten einer interaktiven Malgruppe zugewiesen und nicht den eigentlichen Pfaden, die diese
definieren, so wie dies in anderen Illustrator-Objekten der Fall ist. Einige Funktionen und Befehle funktionieren daher entweder anders oder
können für Pfade innerhalb einer interaktiven Malgruppe nicht verwendet werden.
Funktionen und Befehle, die für eine ganze interaktive Malgruppe, aber nicht für einzelne Teilflächen oder
Kanten verwendet werden können
Transparenz
Effekte
Mehrere Flächen und Konturen aus dem Aussehenbedienfeld
„Objekt“ > „Verzerrungshülle“
„Objekt“ > „Ausblenden“
„Objekt“ > „In Pixelbild umwandeln“
„Objekt“ > „Slice“ > „Hilfslinien“
„Deckkraftmaske erstellen“ (im Transparenzbedienfeld)
„Pinsel“ (Sie können mit einem Pinsel auf einer ganzen interaktiven Malgruppe malen, wenn Sie der Gruppe mithilfe des
Aussehenbedienfelds eine neue Kontur hinzufügen.)
Funktionen, die für interaktive Malgruppen nicht verwendet werden können
Verlaufsgitter
Diagramme
Symbole aus dem Symbolbedienfeld
Blendenflecke
Optionen für die Konturausrichtung aus dem Konturbedienfeld
Zauberstab-Werkzeug
Objektbefehle, die für interaktive Malgruppen nicht verwendet werden können
Konturlinie
Umwandeln (Sie können stattdessen „Objekt“ > „Interaktiv malen“ > „Umwandeln“ verwenden.)
Angleichen
Slice
„Schnittmaske“ > „Erstellen“
Verlaufsgitter erstellen
Andere Befehle, die für interaktive Malgruppen nicht verwendet werden können
Pathfinder-Befehle
„Datei“ > „Platzieren“
„Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien erstellen“
„Auswahl“ > „Gleich“ > „Füllmethode“, „Fläche und Kontur“, „Deckkraft“, „Stil“, „Symbolinstanz“ oder „Verknüpfungsblockreihe“
„Objekt“ > „Umfließen“ > „Erstellen“
Erstellen von interaktiven Malgruppen
Wenn Sie Objekte einfärben und dabei für jede Kante oder jeden Verbindungspunkt andere Farben verwenden möchten, konvertieren Sie Ihr
Bildmaterial in eine interaktive Malgruppe.
Bestimmte Objektarten, wie Text, Bitmapbilder und Pinsel, können nicht direkt in interaktive Malgruppen konvertiert werden. Zuerst müssen Sie
diese Objekte in Pfade konvertieren. Wenn Sie beispielsweise ein Objekt konvertieren, das Pinsel oder Effekte enthält, geht das komplexe
Aussehen beim Konvertieren in eine interaktive Malgruppe verloren. Sie können jedoch das Aussehen größtenteils erhalten, indem Sie die Objekte
zuerst in normale Pfade und diese wiederum in interaktive Malgruppen konvertieren.
Hinweis: Wenn Bildmaterial in eine interaktive Malgruppe konvertiert wurde, können Sie den Originalzustand des Bildmaterials nicht
wiederherstellen. Sie können die Gruppe in ihre einzelnen Komponenten umwandeln oder sie ohne Fläche und mit einer Kontur von 0,5 in ihre
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ursprünglichen Pfade zurückwandeln.
Ein Video zum interaktiven Malen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0042_de.
Erstellen einer interaktiven Malgruppe
1. Wählen Sie mindestens einen Pfad, einen zusammengesetzten Pfad oder beides aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv malen“ > „Erstellen“.
Wählen Sie das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug aus und klicken Sie auf das gewünschte Objekt.
Hinweis: Einige Eigenschaften gehen beim Konvertieren in eine interaktive Malgruppe möglicherweise verloren, wie z. B. Transparenz und
Effekte, während andere Objekte nicht konvertiert werden können (wie Text, Bitmapbilder und Pinsel).
Konvertieren von Objekten in interaktive Malgruppen
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um nicht direkt konvertierbare Objekte in interaktive Malgruppen zu konvertieren:
Zum Konvertieren von Textobjekten wählen Sie „Schrift“ > „In Pfade umwandeln“. Anschließend können Sie aus den
resultierenden Pfaden eine interaktive Malgruppe erstellen.
Zum Konvertieren von Bitmapbildern wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv nachzeichnen“ > „Erstellen und für interaktives Malen
konvertieren“.
Wählen Sie für andere Objekte „Objekt“ > „Umwandeln“. Anschließend können Sie aus den resultierenden Pfaden eine
interaktive Malgruppe erstellen.
Umwandeln oder Zurückwandeln einer interaktiven Malgruppe
Durch das Zurückwandeln einer interaktiven Malgruppe werden ein oder mehrere normale Pfade ohne Fläche und mit einer 5 Punkt starken,
schwarzen Kontur erstellt. Durch das Umwandeln einer interaktiven Malgruppe wird die Gruppe in eine oder mehrere normale Pfade geändert, die
visuell der interaktiven Malgruppe ähnlich sind, nun jedoch einzeln gefüllt und mit Konturen versehen sind. Mit dem Gruppenauswahl-Werkzeug
können Sie diese Pfade einzeln auswählen und bearbeiten.
Interaktive Malgruppe vor (links) und nach Umwandeln und Auseinanderziehen in getrennte Teilflächen und Konturen (rechts)
Interaktive Malgruppe vor (links) und nach dem Anwenden des Befehls „Zurückwandeln“ (rechts)
1. Wählen Sie die interaktive Malgruppe aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv malen“ > „Umwandeln“.
Wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv malen“ > „Zurückwandeln“.
Auswählen von Elementen in interaktiven Malgruppen
Mit dem Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug können Sie einzelne Teilflächen und Kanten auswählen. Verwenden Sie das Auswahl-Werkzeug ,
um eine ganze interaktive Malgruppe auszuwählen, und das Direktauswahl-Werkzeug
, um Pfade innerhalb einer interaktiven Malgruppe
auszuwählen. Bei der Arbeit in einem komplexen Dokument können Sie eine interaktive Malgruppe isolieren, um so auf einfache Weise genau die
gewünschte Teilfläche oder Kante auswählen zu können.
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Wählen Sie abhängig davon, was Sie in einer interaktiven Malgruppe bewirken möchten, das entsprechende Auswahlwerkzeug aus.
Verwenden Sie beispielsweise das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug, um verschiedene Verläufe auf Teilflächen der interaktiven Malgruppe
anzuwenden, und verwenden Sie das Auswahl-Werkzeug, um denselben Verlauf auf die gesamte interaktive Malgruppe anzuwenden.
Auswählen von Teilflächen und Kanten
Der Zeiger des Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeugs wird als Teilflächenzeiger angezeigt, wenn er über einer Teilfläche positioniert ist, als
Kantenzeiger
, wenn er über einer Kante positioniert ist, und als x-Zeiger , wenn er sich außerhalb einer interaktiven Malgruppe befindet.
Wählen Sie das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug aus und gehen Sie wie folgt vor:
Um eine einzelne Teilfläche oder eine einzelne Kante auszuwählen, klicken Sie jeweils darauf.
Um mehrere Teilflächen und Kanten auszuwählen, ziehen Sie ein Auswahlrechteck um die auszuwählenden Elemente.
Elemente, die teilweise im Auswahlrechteck enthalten sind, werden in die Auswahl einbezogen.
Um alle zusammenhängenden Teilflächen auszuwählen, die nicht durch eine gemalte Kante getrennt sind, doppelklicken Sie
auf eine Teilfläche.
Um Teilflächen oder Kanten mit der gleichen Füllung oder Kontur auszuwählen, klicken Sie dreimal auf ein Objekt. Sie können
auch einmal klicken und „Auswahl“ > „Gleich“ und dann im Untermenü „Flächenfarbe“, „Konturfarbe“ oder „Konturstärke“
wählen.
Um der aktuellen Auswahl Elemente hinzuzufügen oder um Elemente daraus zu entfernen, klicken bzw. ziehen Sie bei
gedrückter Umschalttaste ein Auswahlrechteck um die Elemente.
Auswählen einer interaktiven Malgruppe
Klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf die Gruppe.
Auswählen eines Originalpfads in einer interaktiven Malgruppe
Klicken Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug auf einen Pfad in der interaktiven Malgruppe.
Isolieren einer interaktiven Malgruppe vom übrigen Bildmaterial
Führen Sie mit dem Werkzeug „Auswahl“ einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie auf die Gruppe.
Wählen Sie die Gruppe aus. Klicken Sie dann im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausgewählte Gruppe isolieren“
.
Ändern von interaktiven Malgruppen
Wenn Sie in einer interaktiven Malgruppe einen Pfad ändern, werden die neuen Teilflächen und Kanten in Illustrator mit Flächen und Konturen aus
der vorhandenen Gruppe eingefärbt. Sollte das Ergebnis nicht Ihren Erwartungen entsprechen, können Sie die gewünschten Farben mit dem
Interaktiv-malen-Werkzeug erneut anwenden.
Interaktive Malgruppe vor (links) und nach (rechts) Anpassen der Pfade
Beim Löschen von Kanten wird jede neu umgewandelte Teilfläche mit der Fläche gefüllt. Wenn Sie beispielsweise einen Pfad löschen, der einen
Kreis teilt, wird der Kreis mit einer der Farben ausgefüllt, die zuvor eine der Teilflächen des Kreises ausgefüllt hatten. Sie können das Ergebnis in
manchen Fällen beeinflussen. Beispielsweise können Sie vor dem Löschen eines Pfades, der einen Kreis teilt, den Pfad so verschieben, dass die
Farbe, die Sie verwenden möchten, mehr Fläche einnimmt als die Farbe, die Sie entfernen möchten.
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Interaktive Malgruppe vor (links) und nach (rechts) Auswählen und Löschen eines Pfades
Speichern Sie die Flächen- und Konturfarben der interaktiven Malgruppe im Farbfeldbedienfeld. Falls beim Bearbeiten eine Farbe verloren
geht, die Sie erhalten möchten, können Sie das entsprechende Farbfeld auswählen und mithilfe des Interaktiv-malen-Werkzeugs die Fläche
oder die Kontur erneut anwenden.
Hinzufügen von Pfaden zu einer interaktiven Malgruppe
Wenn Sie der interaktiven Malgruppe mehr Pfade hinzufügen, können Sie die neuen Teilflächen ausfüllen und die neuen Kanten mit Konturen
versehen.
Interaktive Malgruppe vor (links) und nach (rechts) Hinzufügen eines neuen Pfades und Einfärben der dadurch entstandenen neuen Teilflächen
und Kanten.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf eine interaktive Malgruppe (oder klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf
„Ausgewählte Gruppe isolieren“), um die Gruppe in den Isolationsmodus zu versetzen. Zeichnen Sie anschließend einen
weiteren Pfad. Illustrator fügt den neuen Pfad der interaktiven Malgruppe hinzu. Klicken Sie auf die Schaltfläche
„Isolationsmodus beenden“
, wenn Sie die gewünschten neuen Pfade hinzugefügt haben.
Wählen Sie eine interaktive Malgruppe und die Pfade aus, die Sie hinzufügen möchten. Wählen Sie dann „Objekt“ > „Interaktiv
malen“ > „Zusammenfügen“ oder klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Interaktives Malen zusammenfügen“.
Ziehen Sie im Ebenenbedienfeld einen oder mehrere Pfade in eine interaktive Malgruppe.
Hinweis: Pfade innerhalb einer interaktiven Malgruppe werden möglicherweise nicht genau an ähnlichen oder identischen
Pfaden außerhalb der interaktiven Malgruppe ausgerichtet.
Skalieren eines einzelnen Objekts oder Pfads
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie den Pfad oder das Objekt aus, indem Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug darauf klicken. Wählen Sie
anschließend das Auswahl-Werkzeug aus und klicken Sie erneut auf den Pfad oder das Objekt, um ihn bzw. es zu bearbeiten.
Doppelklicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf die interaktive Malgruppe, um sie in den Isolationsmodus zu versetzen.
Klicken Sie dann auf einen Pfad oder ein Objekt, um den Pfad bzw. das Objekt zu bearbeiten.
Malen mit dem Interaktiv-malen-Werkzeug
Mit dem Interaktiv-malen-Werkzeug können Sie Teilflächen und Kanten von interaktiven Malgruppen mit den aktuellen Flächen- und
Kantenattributen gestalten. Der Werkzeugzeiger nimmt die Form von entweder einem oder drei farbigen Quadraten an. Diese Quadrate zeigen die
ausgewählte Flächen- oder Konturfarbe an und, falls Sie Farben aus einer Farbfeldbibliothek verwenden, die zwei Farben, die in der Bibliothek
neben der ausgewählten Farbe liegen. Sie können auf die benachbarten Farben sowie die wiederum daneben liegenden Farben zugreifen, indem
Sie die linke bzw. rechte Pfeiltaste drücken.
1. Wählen Sie das Interaktiv-malen-Werkzeug
aus. Klicken Sie auf das Formerstellungswerkzeug und halten Sie die
Maustaste gedrückt; wählen Sie dann das Interaktiv-malen-Werkzeug aus. Angaben zu anderen Methoden für die Auswahl
von Werkzeugen finden Sie unter Auswählen eines Werkzeugs. Informationen zur Position der Werkzeuge finden Sie unter
Werkzeugbedienfeld – Übersicht.
2. Legen Sie die gewünschte Flächenfarbe oder Konturfarbe und die Größe fest.
Hinweis: Wenn Sie eine Farbe aus dem Farbfeldbedienfeld auswählen, ändert sich der Zeiger, sodass drei Farben angezeigt
werden
. Die ausgewählte Farbe befindet sich in der Mitte mit einer benachbarten Farbe zu beiden Seiten. Um eine
benachbarte Farbe zu verwenden, klicken Sie auf linke oder rechte Pfeiltaste.
3. Zum Malen einer Teilfläche führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf eine Teilfläche, um sie zu füllen. (Wenn Sie mit dem Zeiger über eine Teilfläche fahren, wird er als
halbgefüllter Farbeimer angezeigt und das Innere der Fläche wird von Markierungslinien umgeben.)
Ziehen Sie den Farbeimer über mehrere Teilflächen, um gleichzeitig mehrere Flächen einzufärben.
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Doppelklicken Sie auf eine Teilfläche, um über konturlose Kanten hinweg in angrenzende Teilflächen zu füllen (Fläche
füllen).
Klicken Sie dreimal auf eine Teilfläche, um alle Teilflächen auszufüllen, die aktuell dieselbe Füllung aufweisen.
Wenn Sie zum Pipette-Werkzeug wechseln und Flächen und Konturen probeweise anwenden möchten, klicken Sie bei
gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die gewünschte Fläche oder Kontur.
4. Um eine Kante zu malen, doppelklicken Sie auf das Interaktiv-malen-Werkzeug und wählen Sie „Pinselstärken“ oder
wechseln Sie durch Drücken der Umschalttaste vorübergehend zur Option „Pinselstärken“. Führen Sie dann einen der
folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf eine Kante, um sie mit einer Kontur zu versehen. (Wenn sich der Zeiger über einer Kante befindet, ändert
er sich in einen Pinsel
und die Kante wird hervorgehoben dargestellt.)
Ziehen Sie den Pinsel über mehrere Kanten, um gleichzeitig mehrere Kanten mit einer Kontur zu versehen.
Doppelklicken Sie auf eine Kante, um alle damit verbundenen Kanten mit einer Kontur in derselben Farbe zu versehen
(Kontur füllen).
Klicken Sie dreimal auf eine Kante, um alle Kanten derselben Kontur mit einer Kontur zu versehen.
Hinweis: Durch Drücken der Umschalttaste können Sie schnell zwischen dem Malen von ausschließlich Konturen und
dem Malen von ausschließlich Flächen wechseln. Sie können diese Änderungen auch im Dialogfeld „Optionen für
Interaktiv-malen-Werkzeug“ festlegen. Wenn Sie derzeit sowohl die Option „Pinselbereiche“ als auch die Option
„Pinselstärken“ ausgewählt haben, wechseln Sie durch Drücken der Umschalttaste lediglich zu „Pinselbereiche“. (Dies
kann nützlich sein, wenn Sie kleine Teilflächen füllen möchten, die von mit einer Kontur versehenen Kanten umgeben
sind.)
Optionen für das Interaktiv-malen-Werkzeug
Mit den Optionen für das Interaktiv-malen-Werkzeug können Sie festlegen, wie das Interaktiv-malen-Werkzeug arbeitet. Dabei können Sie
bestimmen, ob Sie nur Flächen, nur Konturen oder beides malen möchten oder wie Teilflächen und Kanten markiert werden sollen, wenn Sie mit
dem Werkzeug darüber fahren. Wenn Sie auf das Interaktiv-malen-Werkzeug doppelklicken, werden diese Optionen angezeigt.
Pinselbereiche Gestaltet die Teilflächen von interaktiven Malgruppen.
Pinselstärken Gestaltet die Kanten von interaktiven Malgruppen.
Cursorfarbfeld-Vorschau Zeigt eine Vorschau an, wenn Sie eine Farbe aus dem Farbfeldbedienfeld auswählen. Der Zeiger des Interaktiv-malen-
Werkzeugs wird in Form von drei Farbfeldern dargestellt: die ausgewählte Flächen- bzw. Konturfarbe sowie die im Farbfeldbedienfeld jeweils direkt
links und rechts daneben liegenden Farbe.
Markieren Zeigt den Pfad der Fläche oder Kante an, über der sich der Cursor derzeit befindet. Teilflächen werden mit einer dicken Linie, Kanten
mit einer dünnen Linie hervorgehoben.
Farbe Stellt die Farbe für die Markierung ein. Sie können eine Farbe im Menü auswählen oder auf ein Farbfeld klicken, um eine eigene Farbe
festzulegen.
Breite Gibt die Breite der Markierung an.
Schließen von Lücken in interaktiven Malgruppen
Lücken sind kleine Abstände zwischen Pfaden. Wenn Farbe Teilflächen einfärbt, die Sie nicht dafür vorgesehen haben, besteht wahrscheinlich
eine Lücke in Ihrem Bildmaterial. Sie können einen neuen Pfad erstellen, der die Lücke schließt, bestehende Pfade bearbeiten oder die
Lückenoptionen der interaktiven Malgruppe anpassen.
Lücken in Interaktiv-malen-Bildmaterial können vermieden werden, indem Sie Pfade zu lang zeichnen (d. h. sie so verlängern, dass sie sich
überschneiden). Anschließend können Sie die so entstandenen überflüssigen Kanten auswählen und löschen oder die Konturoption „Ohne“
darauf anwenden.
Markieren von Lücken in einer interaktiven Malgruppe
Wählen Sie „Ansicht“ > „Interaktive Mallücken einblenden“.
Dieser Befehl hebt basierend auf den Einstellungen für die Lückenoptionen der aktuell ausgewählten interaktiven Malgruppe alle Lücken hervor.
Festlegen von Lückenoptionen für die Funktion „Interaktiv malen“
Wählen Sie „Objekt“ > „Interaktiv malen“ > „Lückenoptionen“ und aktivieren Sie eine oder mehrere der folgenden Optionen:
Lückensuche Bei Auswahl dieser Option erkennt Illustrator Lücken in interaktiven Malpfaden und verhindert das Auslaufen von Farbe durch die
Lücken. Beachten Sie, dass durch Aktivieren dieser Option die Leistung von Illustrator beeinträchtigt werden kann, wenn Sie an großen,
komplexen interaktiven Malgruppen arbeiten. In diesem Fall können Sie die Option „Lücken mit Pfaden schließen“ auswählen, um die Leistung von
Illustrator wieder zu verbessern.
Pinsel stoppt bei Legt die Lückengröße fest, durch die keine Farbe fließen kann.
Benutzerdefiniert Legt eine benutzerdefinierte Lückengröße für „Pinsel stoppt bei“ fest.
Farbe für die Lückenvorschau Legt die Farbe für die Lückenvorschau in interaktiven Malgruppen fest. Sie können eine Farbe im Menü
auswählen oder auf die Farbskala neben dem Menü „Farbe für die Lückenvorschau“ klicken, um eine benutzerdefinierte Farbe festzulegen.
Lücken mit Pfaden schließen Mit dieser Option werden Ihrer interaktiven Malgruppe ungefüllte Pfade hinzugefügt, um die Lücken zu schließen
(anstatt einfach nur zu verhindern, dass Farbe durch die Lücken ausläuft). Da diese Pfade ungefüllt sind, beachten Sie, dass es möglicherweise so
aussieht, als ob die Lücken noch vorhanden wären, obwohl sie geschlossen wurden.
Vorschau Zeigt gefundene Lücken in interaktiven Gruppen als farbige Linien in der Vorschaufarbe an.
Lückenregeln für zusammengefügte interaktive Malgruppen
Wenn Sie interaktive Malgruppen zusammenfügen, die unterschiedliche Einstellungen für Lücken haben, werden die folgenden Regeln
angewendet, um mit den Lücken zu verfahren:
Ist die Lückensuche für alle Gruppen in der Auswahl deaktiviert, werden Lücken geschlossen und die Lückensuche wird
aktiviert. Dabei wird „Pinsel stoppt bei“ auf „Kleinen Lücken“ eingestellt.
Ist die Lückensuche für alle Gruppen in der Auswahl mit den gleichen Einstellungen aktiviert, werden die Lücken geschlossen
und die Lückeneinstellung wird beibehalten.
Ist die Lückensuche für einige Gruppen der Auswahl aktiviert und für andere deaktiviert, werden Lücken geschlossen und die
Einstellungen der untersten interaktiven Malgruppe beibehalten (vorausgesetzt, die Lückensuche ist für diese Gruppe aktiviert).
Sollte die Lückensuche für die unterste interaktive Malgruppe deaktiviert sein, wird Lückensuche aktiviert und „Pinsel stoppt
bei“ auf „Kleinen Lücken“ eingestellt.
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Gitter
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Erstellen von Gitterobjekten
Bearbeiten von Gitterobjekten
Festlegen der Transparenz für Verlaufsgitter
Ein Gitterobjekt ist ein mehrfarbiges Objekt, auf dem Farben in verschiedene Richtungen und mit weichen Übergängen von einem Punkt zum
anderen fließen. Beim Erstellen eines Gitterobjekts durchkreuzen zahlreiche Linien, die Gitterlinien, das Objekt und bieten eine einfache
Möglichkeit, Farbübergänge im Objekt zu bearbeiten. Durch Verschieben und Bearbeiten der Punkte auf den Gitterlinien können Sie die Intensität
einer Farbverschiebung oder das Ausmaß eines farbigen Bereichs auf dem Objekt ändern.
Am Schnittpunkt zweier Gitterlinien befinden sich spezielle Ankerpunkte, die so genannten Gitterpunkte. Gitterpunkte werden als Rauten dargestellt
und haben die gleichen Eigenschaften wie Ankerpunkte, können darüber hinaus jedoch auch Farbe annehmen. Sie können Gitterpunkte
hinzufügen und löschen, sie bearbeiten oder die mit den einzelnen Gitterpunkten verbundenen Farben ändern.
Ankerpunkte werden ebenfalls im Gitter dargestellt (sie sind an ihrer quadratischen Form erkennbar) und können wie alle anderen Ankerpunkte in
Illustrator hinzugefügt, gelöscht, bearbeitet und verschoben werden. Ankerpunkte können auf jeder Gitterlinie platziert werden. Klicken Sie einfach
auf einen Ankerpunkt und ziehen Sie seine Grifflinien, um die Position zu ändern.
Der Bereich zwischen vier Gitterpunkten wird als Gitterfeld bezeichnet. Sie können die Farbe des Feldes auf die gleiche Weise wie die eines
Gitterpunktes ändern.
Schaubild eines Gitterobjekts
A. Gitterlinie B. Gitterfeld C. Gitterpunkt D. Ankerpunkt
Erstellen von Gitterobjekten
Sie können Gitterobjekte aus Vektorobjekten erstellen; eine Ausnahme bilden dabei zusammengesetzte Pfade und Textobjekte. Aus verknüpften
Bildern können keine Gitterobjekte erstellt werden.
Wenn Sie die Leistung und Geschwindigkeit des Neuzeichnens optimieren möchten, sollten Sie Gitterobjekte möglichst klein halten. Komplexe
Gitterobjekte können die Leistung erheblich beeinträchtigen. Es ist daher besser, mehrere kleine, einfache Gitterobjekte anstelle eines einzigen
komplexen Objekts zu erstellen. Beim Umwandeln komplexer Objekte erzielen Sie mit dem Befehl „Verlaufsgitter erstellen“ die besten Ergebnisse.
Hinweis: Beim Drucken von Gitterobjekten werden Volltonfarben für EPS-, PDF- und PostScript-Ausgabe beibehalten.
Weitere Informationen zum Erstellen eines Verlaufsgitterobjekts finden Sie im Lehrgang „Fotorealistische Darstellung durch Verlaufsgitter“ unter
www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_gradientmesh_de.
Erstellen eines Gitterobjekts mit einem unregelmäßigen Gitterpunktmuster
1. Wählen Sie das Gitter-Werkzeug und eine Flächenfarbe für die Gitterpunkte aus.
2. Klicken Sie auf die Stelle, an der der erste Gitterpunkt platziert werden soll.
Das Objekt wird in ein Gitterobjekt umgewandelt, das nur ein Minimum an Gitterlinien enthält.
3. Fügen Sie weitere Gitterpunkte durch Klicken hinzu. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um einen Gitterpunkt
hinzuzufügen, ohne die aktuelle Füllfarbe zu ändern.
Erstellen eines Gitterobjekts mit einem regelmäßigen Gitterpunktmuster
1. Wählen Sie das Objekt aus und verwenden Sie den Befehl „Objekt“ > „Verlauf erstellen“.
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2. Legen Sie die Anzahl von Zeilen und Spalten fest. Wählen Sie dann im Aussehen-Menü die Richtung des Spitzlichtes aus:
Flach Wendet die Originalfarbe des Objekts gleichmäßig auf die Oberfläche an; es werden keine Spitzlichter erzeugt.
Zur Mitte Erzeugt ein Spitzlicht in der Mitte des Objekts.
Zur Kante Erzeugt ein Spitzlicht an den Kanten des Objekts.
3. Geben Sie einen Prozentsatz für weißes Spitzlicht ein, der auf das Gitterobjekt angewendet werden soll. Bei einem Wert von
100 % wird maximales weißes Spitzlicht auf das Objekt angewendet; bei 0 % wird kein weißes Spitzlicht angewendet.
Umwandeln eines mit einem Verlauf gefüllten Objekts in ein Gitterobjekt
1. Wählen Sie das Objekt aus und verwenden Sie den Befehl „Objekt“ > „Umwandeln“.
2. Wählen Sie „Verlaufsgitter“ und klicken Sie auf „OK“.
Das ausgewählte Objekt wird in ein Gitterobjekt umgewandelt, das die Form des Verlaufs annimmt: rund (kreisförmig) oder
rechteckig (linear).
Zurückwandeln eines Gitterobjekts in ein Pfadobjekt
Wählen Sie das Gitterobjekt aus, wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „Pfad verschieben“ und geben Sie unter „Versatz“ den Wert 0 ein.
Bearbeiten von Gitterobjekten
Sie können ein Gitterobjekt bearbeiten, indem Sie Gitterpunkte hinzufügen, löschen oder verschieben, die Farbe der Gitterpunkte oder der
Gitterfelder ändern oder das Gitterobjekt in ein normales Objekt zurückwandeln.
Bearbeiten Sie ein Gitterobjekt, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Wenn Sie einen Gitterpunkt hinzufügen möchten, wählen Sie das Gitter-Werkzeug und eine Flächenfarbe für die neuen
Gitterpunkte aus. Klicken Sie anschließend auf eine beliebige Stelle im Gitterobjekt.
Wenn Sie einen Gitterpunkt löschen möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) mit
dem Gitter-Werkzeug auf den Gitterpunkt.
Wenn Sie einen Gitterpunkt verschieben möchten, ziehen Sie ihn mit dem Gitter- oder Direktauswahl-Werkzeug. Ziehen Sie
den Gitterpunkt bei gedrückter Umschalttaste mit dem Gitter-Werkzeug, um den Gitterpunkt auf einer Gitterlinie zu lassen.
Dies ist eine praktische Methode, um einen Gitterpunkt entlang einer Gitterlinienkurve zu verschieben, ohne die Gitterlinie zu
verzerren.
Verschieben eines Gitterpunktes durch Ziehen (links) und Einschränken der Verschiebung auf die Gitterlinie durch Ziehen mit
dem Gitter-Werkzeug bei gedrückter Umschalttaste (rechts)
Wenn Sie die Farbe eines Gitterpunkts oder Gitterfelds ändern möchten, wählen Sie das Gitterobjekt aus und ziehen Sie dann
die Farbe aus dem Farbbedienfeld oder Farbfeldbedienfeld auf den Punkt bzw. das Feld. Heben Sie alternativ die Auswahl
aller Objekte auf und wählen Sie eine Flächenfarbe aus. Wählen Sie anschließend das Gitterobjekt aus und verwenden Sie
das Pipette-Werkzeug, um die Füllfarbe auf Gitterpunkte oder -felder anzuwenden.
Hinzufügen einer Farbe zu einem Gitterpunkt (links) und zu einem Gitterfeld (rechts)
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Festlegen der Transparenz für Verlaufsgitter
Sie können Transparenz- und Deckkraftwerte innerhalb von Verlaufsgittern festlegen. Dabei können die Transparenz- und Deckkraftwerte
einzelnen Gitterknoten zugewiesen werden. So weisen Sie Transparenzwerte zu:
1. Wählen Sie einen oder mehrere Gitterknoten bzw. ein oder mehrere Gitterrechtecke aus.
2. Legen Sie mithilfe des Schiebereglers „Deckkraft“ im Transparenzbedienfeld, Steuerungsbedienfeld oder Aussehenbedienfeld
die gewünschte Deckkraft fest.
Hinweis: Wenn Sie das Objekt in einem Format der Vorgängerversion oder in EPS oder PDF speichern, wird die
Transparenz des Gitterobjekts durch Erstellung einer Deckkraftmaske beibehalten.
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Verlaufsgitter
Anwenden eines Verlaufs auf ein Objekt
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Malen mit Flächen und Konturen
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Malmethoden
Wissenswertes zu Flächen und Konturen
Anwenden einer Flächenfarbe auf ein Objekt
Zeichnen und Zusammenfügen von Pfaden mit dem Tropfenpinselwerkzeug
Umwandeln von Konturen in zusammengesetzte Pfade
Entfernen einer Fläche oder einer Kontur aus einem Objekt
Auswählen von Objekten mit der gleichen Fläche und Kontur
Erstellen mehrerer Flächen und Konturen
Erstellen von Konturen mit variabler Breite
Malmethoden
Illustrator bietet zwei Malmethoden: Zuweisen einer Fläche, einer Kontur oder beidem zu einem ganzen Objekt sowie Konvertieren des Objekts zu
einer interaktiven Malgruppe und Zuweisen von Flächen oder Konturen zu den separaten Kanten und Teilflächen der darin enthaltenen Pfade.
Malen eines Objekts
Nachdem Sie ein Objekt gezeichnet haben, weisen Sie ihm eine Fläche, eine Kontur oder beides zu. Anschließend können Sie Objekte mit
ähnlichen Farben zeichnen und jedes neue Objekt über dem vorherigen anordnen. Das Ergebnis sieht aus wie eine Collage aus Formen, die aus
Buntpapier ausgeschnitten wurden. Dabei ist das Aussehen der Collage abhängig von den obersten Schichten.
Ein Video zur Verwendung von Pinseln finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0044_de.
Malen einer interaktiven Malgruppe
Mit der Interaktiv-malen-Methode zeichnen Sie wie mit einem traditionellen Farbwerkzeug, ohne auf Ebenen und Stapelreihenfolgen zu achten,
was zu einem natürlichen Arbeitsablauf beiträgt. Alle Objekte einer interaktiven Malgruppe werden behandelt, als wären sie Teil derselben flachen
Oberfläche. Das bedeutet, dass Sie mehrere Pfade zeichnen und anschließend für jeden Bereich dazwischen (Teilfläche) eine separate
Farbauswahl treffen können. Sie können darüber hinaus Teilen eines Pfades zwischen Schnittpunkten (eine so genannte Kante) verschiedene
Konturfarben und Linienstärken zuweisen. Sie können also – ähnlich wie in einem Malbuch – jede Teilfläche mit einer anderen Farbe füllen und für
jede Kante eine andere Konturfarbe wählen. Beim Verschieben und Ändern der Form von Pfaden einer interaktiven Malgruppe werden die
Teilflächen und Kanten automatisch angepasst.
Ein Objekt aus einem einzigen Pfad, der mit der regulären Methode gezeichnet wurde, verfügt über eine Fläche und eine Kontur (links).
Konvertiert in eine interaktive Malgruppe können für jede Teilfläche und für jede Kontur desselben Objekts mehrere Farben ausgewählt werden
(rechts).
Beim Malen eines Objekts auf traditionelle Weise bleiben einige Bereiche übrig, die nicht gefüllt werden können (links). Durch Malen einer
interaktiven Malgruppe mit Lückensuche (Mitte) vermeiden Sie Lücken und überdrucken (rechts).
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Nach oben
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Ein Video zum interaktiven Malen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0042_de. Ein Video zu Maltechniken mit dem Pinsel-Werkzeug finden
Sie unter www.adobe.com/go/vid0038_de.
Wissenswertes zu Flächen und Konturen
Eine Fläche ist eine Farbe, ein Muster oder ein Verlauf in einem Objekt. Sie können Flächen auf offene und geschlossene Objekte sowie auf
Teilflächen von interaktiven Malgruppen anwenden.
Eine Kontur kann der sichtbare Umriss eines Objekts, ein Pfad oder die Kante einer interaktiven Malgruppe sein. Sie können Stärke und Farbe
einer Kontur festlegen. Darüber hinaus können Sie mithilfe von Pfadoptionen gestrichelte Konturen erstellen und mithilfe von Pinseln stilisierte
Konturen zeichnen.
Hinweis: Bei der Arbeit mit interaktiven Malgruppen können Sie nur dann mit einem Pinsel auf einer Kante malen, wenn Sie der Gruppe mithilfe
des Aussehenbedienfelds eine Kontur hinzufügen.
Die aktuellen Flächen- und Konturfarben werden im Werkzeugbedienfeld angezeigt.
Steuerungen für Flächen und Konturen
Steuerungen zur Einstellung der Fläche und der Kontur sind im Werkzeugbedienfeld, im Steuerungsbedienfeld und im Farbbedienfeld verfügbar.
Sie können die Farbe mithilfe einer der folgenden Steuerungen im Werkzeugbedienfeld festlegen:Schaltfläche „Fläche“ Doppelklicken Sie
darauf, um mithilfe des Farbwählers eine Flächenfarbe auszuwählen. Schaltfläche „Kontur“
Doppelklicken Sie darauf, um mithilfe des
Farbwählers eine Konturfarbe auszuwählen. Schaltfläche „Fläche und Kontur vertauschen“
Klicken Sie darauf, um Farben zwischen
Fläche und Kontur zu vertauschen. Schaltfläche „Standardfläche und -kontur“
Klicken Sie darauf, um die Standardfarbeinstellungen (weiße
Fläche und schwarze Kontur) wiederherzustellen. Schaltfläche „Farbe“
Klicken Sie darauf, um die zuletzt ausgewählte Füllfarbe auf ein
Objekt mit einer Verlaufsfläche bzw. ein Objekt ohne Fläche oder Kontur anzuwenden. Schaltfläche „Verlauf“
Klicken Sie darauf, um die
ausgewählte Fläche in den zuletzt ausgewählten Verlauf zu ändern. Schaltfläche „Ohne“
Klicken Sie darauf, um die Fläche oder Kontur des
ausgewählten Objekts zu entfernen. Sie können die Farbe und Kontur für ein ausgewähltes Objekt auch mithilfe der folgenden Steuerungen im
Steuerungsbedienfeld festlegen:Flächenfarbe Klicken Sie darauf, um das Farbfeldbedienfeld zu öffnen bzw. klicken Sie bei gedrückter
Umschalttaste darauf, um ein alternatives Farbmodusbedienfeld zu öffnen. Konturfarbe Klicken Sie darauf, um das Farbfeldbedienfeld zu öffnen
bzw. klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste darauf, um ein alternatives Farbmodusbedienfeld zu öffnen. Konturbedienfeld Klicken Sie auf das
Wort „Kontur“, um das Konturbedienfeld zu öffnen und Optionen festzulegen. Konturstärke Wählen Sie im Popup-Menü eine Konturstärke aus.
Anwenden einer Flächenfarbe auf ein Objekt
Sie können eine Farbe, ein Muster oder einen Verlauf auf ein ganzes Objekt anwenden oder Sie können interaktive Malgruppen verwenden und
unterschiedliche Farben auf verschiedene Teilflächen innerhalb des Objekts anwenden.
1. Wählen Sie das Objekt mit dem Auswahl-Werkzeug ( ) oder dem Direktauswahl-Werkzeug aus ( ).
2. Klicken Sie im Werkzeug- oder Steuerungsbedienfeld auf das Feld „Fläche“. Hiermit wenden Sie eine Fläche anstelle einer
Kontur an.
Aktives Feld „Fläche“. Das Feld „Fläche“ befindet sich über dem Feld „Kontur“
3. Wählen Sie eine Flächenfarbe aus. Führen Sie dazu einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie im Steuerungs-, Farben-, Farbfeld- oder Verlaufsbedienfeld oder in einer Farbfeldbibliothek auf eine Farbe.
Doppelklicken Sie auf das Feld „Fläche“ und wählen Sie im Farbwähler eine Farbe aus.
Wählen Sie das Pipette-Werkzeug aus und klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf ein
Objekt, um die aktuellen Attribute, einschließlich der aktuellen Fläche und Kontur, anzuwenden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Ohne“ , um die aktuelle Fläche des Objekts zu entfernen.
Sie können schnell Farbe auf ein nicht ausgewähltes Objekt anwenden, indem Sie eine Farbe aus dem Feld „Fläche“ oder
dem Farben-, Verlaufs- oder Farbfeldbedienfeld auf das Objekt ziehen. Dies ist bei interaktiven Malgruppen nicht möglich.
Zeichnen und Zusammenfügen von Pfaden mit dem Tropfenpinselwerkzeug
Mit dem Tropfenpinselwerkzeug können Sie gefüllte Formen zeichnen und damit andere Formen derselben Farbe übermalen, damit die beiden
Formen miteinander verschmelzen.
Das Tropfenpinselwerkzeug verwendet die gleichen standardmäßigen Pinseloptionen wie die Kalligrafiepinsel. (Weitere Informationen erhalten Sie
unter Optionen für Kalligrafiepinsel.)
Mit einem Kalligrafiepinsel erstellter Pfad (links); mit dem Tropfenpinselwerkzeug erstellter Pfad (rechts)
Ein Video über das Tropfenpinselwerkzeug finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4018_ai_de. Ein Beispiel für das Erstellen einer komplexen
Zeichnung mit dem Tropfenpinselwerkzeug finden Sie unter www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_blob_brush_de.
Richtlinien für den Einsatz des Tropfenpinselwerkzeugs
Bei Verwendung des Tropfenpinselwerkzeugs sind folgende Richtlinien zu beachten:
Sie können nur Pfade zusammenfügen, die eine benachbarte Position in der Stapelreihenfolge haben.
Das Tropfenpinselwerkzeug erstellt Pfade mit einer Füllung, jedoch ohne Kontur. Falls Sie Ihre mit dem Tropfenpinselwerkzeug
erstellten Pfade mit bestehendem Bildmaterial zusammenfügen möchten, ist sicherzustellen, dass dieses Bildmaterial die
gleiche Füllfarbe und ebenfalls keine Kontur verwendet.
Beim Zeichnen von Pfaden mit dem Tropfenpinselwerkzeug werden neue Pfade mit dem obersten übereinstimmenden Pfad
zusammengefügt. Falls der neue Pfad mehr als einen übereinstimmenden Pfad in der gleichen Gruppe bzw. Ebene berührt,
werden alle sich schneidenden Pfade zusammengefügt.
Wenn Sie Malattribute wie z. B. Effekte oder Transparenz auf das Tropfenpinselwerkzeug anwenden möchten, wählen Sie den
Pinsel aus und legen Sie im Aussehensbedienfeld die gewünschten Attribute fest, bevor Sie mit dem Zeichnen beginnen.
Sie können das Tropfenpinselwerkzeug auch zum Zusammenfügen von Pfaden verwenden, die mit anderen Werkzeugen
erstellt wurden. Hierzu müssen Sie sicherstellen, dass das bestehende Bildmaterial keine Kontur besitzt. Anschließend stellen
Sie das Tropfenpinselwerkzeug auf die gleiche Füllfarbe ein und zeichnen einen neuen Pfad, der alle Pfade schneidet, die Sie
zusammenfügen möchten.
Erstellen zusammengefügter Pfade
Denken Sie daran, dass Pfade mit Konturen nicht zusammengefügt werden können.
1. Wählen Sie den Pfad aus, mit dem Sie einen neuen Pfad zusammenfügen möchten.
2. Heben Sie im Aussehensbedienfeld die Auswahl von „Neues Bild hat Grundform“ auf. Wenn diese Option deaktiviert ist,
verwendet das Tropfenpinselwerkzeug die Attribute des ausgewählten Bildmaterials.
3. Wählen Sie das Tropfenpinselwerkzeug
aus und stellen Sie sicher, dass es das gleiche Aussehen wie das ausgewählte
Bildmaterial verwendet.
4. Zeichnen Sie Pfade, die sich mit dem Bildmaterial schneiden. Falls die Pfade nicht zusammengefügt werden, stellen Sie
sicher, dass die Attribute des Tropfenpinselwerkzeugs genau mit den Attributen des bestehenden Pfads übereinstimmen und
dass keiner von ihnen eine Kontur verwendet.
Optionen für das Tropfenpinselwerkzeug
Doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Tropfenpinselwerkzeug und stellen Sie die folgenden Optionen ein:
Auswahl beibehalten Wenn Sie einen zusammengefügten Pfad zeichnen, werden alle Pfade ausgewählt. Die Auswahl bleibt erhalten, solange
Sie weiterzeichnen. Diese Option ist nützlich, um alle Pfade anzuzeigen, die im zusammengefügten Pfad enthalten sind.
Nur mit Auswahl zusammenfügen Legt fest, dass die neuen Konturen nur mit dem vorhandenen ausgewählten Pfad zusammengefügt werden.
Wenn Sie diese Option auswählen, wird eine neue Kontur nicht mit einem anderen schneidenden Pfad, der nicht ausgewählt wurde,
zusammengefügt.
Genauigkeit Bestimmt, wie weit Sie die Maus oder den Stift bewegen müssen, bis Illustrator dem Pfad einen neuen Ankerpunkt hinzufügt. So
bedeutet etwa ein Genauigkeitswert von 2,5, dass Bewegungen des Werkzeugs von weniger als 2,5 Pixel nicht registriert werden. Die Genauigkeit
kann zwischen 0,5 und 20 Pixel liegen. Je höher der Wert, desto glatter und weniger komplex ist der Pfad.
Glättung Legt fest, wie stark in Illustrator bei Verwendung des Werkzeugs geglättet wird. Die Glättung kann zwischen 0 % und 100 % liegen. Je
höher der Wert, desto glatter wird der Pfad.
Größe Bestimmt die Größe des Pinsels.
Winkel Bestimmt den Drehwinkel für den Pinsel. Ziehen Sie die Pfeilspitze in der Vorschau an die gewünschte Position oder geben Sie einen
Wert in das Textfeld „Winkel“ ein.
Rundheit Bestimmt die Rundung des Pinsels. Ziehen Sie einen schwarzen Punkt in der Vorschau vom Mittelpunkt weg bzw. auf diesen zu oder
geben Sie im Textfeld „Rundheit“ einen Wert ein. Je höher der Wert ist, desto ausgeprägter ist die Rundheit.
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Umwandeln von Konturen in zusammengesetzte Pfade
Durch das Konvertieren einer Kontur in einen zusammengesetzten Pfad können Sie den Umriss der Kontur bearbeiten. So können Sie
beispielsweise eine Kontur mit mehreren Stärken erstellen oder die Kontur in Stücke aufteilen.
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „Konturlinie“.
Der entstehende zusammengesetzte Pfad wird im gefüllten Objekt gruppiert. Wenn Sie den zusammengesetzten Pfad
bearbeiten möchten, müssen Sie zuerst die Gruppierung mit der Fläche aufheben oder ihn mit dem Gruppenauswahl-
Werkzeug auswählen.
Identifizieren Sie den Inhalt einer Gruppe mithilfe des Ebenenbedienfelds.
Entfernen einer Fläche oder einer Kontur aus einem Objekt
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Klicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Feld „Fläche“ oder „Kontur“. Dadurch können Sie die Fläche oder die Kontur des
Objekts entfernen.
3. Klicken Sie im Werkzeug-, Farben- oder Farbfeldbedienfeld auf die Schaltfläche „Ohne“.
Hinweis: Sie können auch im Steuerungsbedienfeld im Menü „Fläche“ oder im Menü „Konturfarbe“ auf die Schaltfläche
„Ohne“ klicken.
Die Felder „Fläche“ und „Kontur“
A. Feld „Fläche“ B. Feld „Kontur“ C. Schaltfläche „Ohne“
Auswählen von Objekten mit der gleichen Fläche und Kontur
Sie können Objekte auswählen, die die gleichen Attribute aufweisen, z. B. Flächenfarbe, Konturfarbe und Konturstärke.
Hinweis: Die Befehle „Auswahl“ > „Gleich“ > „Flächenfarbe“, „Konturfarbe“ und „Konturstärke“ funktionieren innerhalb einer interaktiven
Malgruppe, wenn Sie eine Teilfläche oder eine Kante mit dem Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug auswählen; andere Befehle unter „Auswahl“ >
„Gleich“ funktionieren nicht. Sie können gleiche Objekte nicht gleichzeitig innerhalb und außerhalb einer interaktiven Malgruppe auswählen.
Zur Auswahl von Objekten mit der gleichen Fläche und Kontur wählen Sie eines der Objekte aus, klicken Sie im
Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Ähnliche Objekte auswählen“
und wählen Sie im daraufhin angezeigten Menü
aus, worauf Ihre Auswahl basieren soll.
Sollen alle Objekte mit der gleichen Flächen- oder Konturfarbe ausgewählt werden, wählen Sie ein Objekt mit der
gewünschten Flächen- bzw. Konturfarbe oder wählen Sie die Farbe im Farben- oder Farbfeldbedienfeld aus. Wählen Sie dann
„Auswahl“ > „Gleich“ und klicken Sie im Untermenü auf „Flächenfarbe“, „Konturfarbe“ oder „Fläche und Kontur“.
Sollen alle Objekte mit der gleichen Konturstärke ausgewählt werden, wählen Sie ein Objekt mit der entsprechenden
Konturstärke aus oder legen Sie die Konturstärke im Konturbedienfeld fest. Wählen Sie anschließend „Auswahl“ > „Gleich“ >
„Konturstärke“.
Sollen die gleichen Auswahloptionen auf andere Objekte angewendet werden (wenn Sie beispielsweise alle roten Objekte mit
dem Befehl „Auswahl“ > „Gleich“ > „Flächenfarbe“ ausgewählt haben und den Vorgang jetzt für alle grünen Objekte
wiederholen möchten), wählen Sie ein neues Objekt aus und klicken Sie auf „Auswahl“ > „Erneut auswählen“.
Wenn Sie den Farbton eines Objekts basierend auf der Farbe auswählen möchten, klicken Sie auf „Bearbeiten“ >
„Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und wählen Sie
„Gleicher Farbton-Prozentsatz“ aus. Wenn diese Option aktiviert ist und Sie ein Objekt auswählen, das mit einem 50%igen
Farbton von PANTONE Yellow C gefüllt ist, und anschließend „Auswahl“ > „Gleich“ > „Flächenfarbe“ wählen, werden von
Illustrator nur die Objekte ausgewählt, die mit einem 50%igen Farbton dieser Farbe gefüllt sind. Ist die Option deaktiviert,
werden Objekte mit allen Farbtönen von Pantone Yellow C ausgewählt.
Erstellen mehrerer Flächen und Konturen
Mit dem Aussehenbedienfeld erstellen Sie mehrere Flächen und Konturen innerhalb desselben Objekts. Indem Sie mehrere Flächen und Konturen
zu einem Objekt hinzufügen, schaffen Sie die Basis für viele interessante Effekte. Erstellen Sie beispielsweise eine zweite, schmalere Kontur über
einer breiten Kontur oder wenden Sie einen Effekt auf eine einzige Fläche an.
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt oder eine Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
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2. Wählen Sie im Aussehen-Bedienfeldmenü „Neue Fläche hinzufügen“ bzw. „Neue Kontur hinzufügen“. Sie können auch im
Aussehenbedienfeld eine Fläche oder eine Kontur auswählen und auf die Schaltfläche „Ausgewähltes Objekt duplizieren“
klicken.
3. Legen Sie die Farbe und andere Eigenschaften für die neue Fläche bzw. Kontur fest.
Hinweis: Möglicherweise müssen Sie die Position der neuen Fläche bzw. Kontur im Aussehenbedienfeld anpassen. Wenn
Sie beispielsweise zwei Konturen mit unterschiedlichen Stärken erstellen, müssen Sie im Aussehenbedienfeld sicherstellen,
dass die schmalere Kontur über der breiteren Kontur liegt.
Erstellen von Konturen mit variabler Breite
Wissenswertes zum Breitenwerkzeug
Das Breitenwerkzeug befindet sich im Werkzeugbedienfeld. Mit diesem Werkzeug können Sie Konturen mit variabler Breite erstellen. Die variable
Breite können Sie als Profil speichern, das auf andere Konturen angewendet werden kann.
Wenn Sie das Breitenwerkzeug auf eine Kontur bewegen, wird auf dem Pfad eine leere Raute mit Griffen angezeigt. Sie können die Konturbreite
anpassen sowie den Breitenpunkt verschieben, duplizieren oder löschen.
Bei mehreren Konturen wird nur die aktive Kontur vom Breitenwerkzeug angepasst. Wenn Sie eine Kontur anpassen möchten, müssen Sie diese
Kontur im Aussehenbedienfeld aktivieren.
Ein Video über die Verwendung des Breitenwerkzeugs finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5206_ai_de.
Verwenden des Breitenwerkzeugs
Zum Erstellen oder Ändern eines Breitenpunkts mit dem Dialogfeld „Breitenpunkt bearbeiten“ doppelklicken Sie mit dem Breitenwerkzeug auf die
Kontur und bearbeiten die Werte des Breitenpunkts. Wenn Sie die Option „Angrenzende Breitenpunkte anpassen“ aktivieren, wirken sich
Änderungen am ausgewählten Breitenpunkt auch auf die benachbarten Breitenpunkte aus.
Dieses Kontrollkästchen wird automatisch aktiviert, wenn Sie bei gedrückter Umschalttaste auf den Breitenpunkt doppelklicken.
Das Breitenwerkzeug unterscheidet bei der Anpassung der variablen Breite zwischen kontinuierlichen und nicht kontinuierlichen Breitenpunkten.
Dialogfeld „Breitenpunkt bearbeiten“ für kontinuierliche Punkte
Führen Sie folgende Schritte aus, um einen nicht kontinuierlichen Breitenpunkt zu erstellen:
1. Erstellen Sie auf einer Kontur zwei Breitenpunkte mit unterschiedlichen Konturbreiten.
Zwei Punkte mit unterschiedlicher Konturbreite
2. Ziehen Sie den einen Breitenpunkt auf den anderen, um für die Kontur einen nicht kontinuierlichen Breitenpunkt zu erstellen.
Durch Ziehen des einen Breitenpunkts auf den anderen erstellter, nicht kontinuierlicher Breitenpunkt
Im Dialogfeld „Breitenpunkt bearbeiten“ werden für nicht kontinuierliche Punkte beide Seitenbreitensätze angezeigt.
Dialogfeld „Breitenpunkt bearbeiten“ für nicht kontinuierliche Punkte
Mit dem Kontrollkästchen „Nur eine Breite“ können Sie angeben, dass nur die eingehende oder abgehende Breite verwendet werden soll, sodass
ein einzelner kontinuierlicher Breitenpunkt entsteht.
Steuern des Breitenwerkzeugs
Die folgende Tabelle enthält eine Liste der Modifizierertasten, die bei der Arbeit mit dem Breitenwerkzeug zur Verfügung stehen:
Breitensteuerungsaufgaben Modifizierertasten
Uneinheitliche Breiten erstellen Alt+Ziehen (Windows) oder Wahl+Ziehen (Mac OS)
Kopie des Breitenpunkts erstellen Alt+Ziehen des Breitenpunkts (Windows) oder Wahl+Ziehen des
Breitenpunkts (Mac OS)
Alle Punkte kopieren und auf dem Pfad verschieben Alt+Umschalt+Ziehen (Windows) oder Wahl+Umschalt+Ziehen
(Mac OS)
Position mehrerer Breitenpunkte ändern Umschalt+Ziehen
Mehrere Breitenpunkte auswählen Umschalt+Klicken
Ausgewählte Breitenpunkte löschen Entf
Auswahl eines Breitenpunkts aufheben Esc
Sie können die Griffe nach außen oder nach innen ziehen, um die Konturbreite an der jeweiligen Stelle im Pfad anzupassen. Breitenpunkte, die an
einer Ecke oder an einem mit dem Direktauswahl-Werkzeug ausgewählten Ankerpunkt erstellt wurden, bleiben bei der einfachen Pfadbearbeitung
mit dem Ankerpunkt verbunden.
Wenn Sie die Position des Breitenpunkts ändern möchten, ziehen Sie ihn an eine andere Stelle auf dem Pfad.
Um mehrere Breitenpunkte auszuwählen, klicken Sie mit gedrückter Umschalttaste. Das Dialogfeld „Breitenpunkt bearbeiten“ wird angezeigt. Hier
können Sie für mehrere Punkte Werte für „Seite 1“ und „Seite 2“ angeben. Alle Anpassungen, die Sie für Breitenpunkte vornehmen, wirken sich
auf alle ausgewählten Breitenpunkte aus.
Sie können auch die Konturstärke aller Breitenpunkte global anpassen, indem Sie im Konturbedienfeld in der Dropdownliste „Stärke“ die
gewünschte Konturstärke festlegen.
Speichern von Breitenprofilen
Nachdem Sie die Konturbreite definiert haben, können Sie das Profil für variable Breite über das Kontur- oder Steuerungsbedienfeld speichern.
A. Option „Profil für gleichmäßige Breite“ B. Symbol „Breitenprofil speichern“ C. Symbol „Breitenprofil löschen“ D.
Symbol „Breitenprofil zurücksetzen“
Sie können Breitenprofile auf ausgewählte Pfade anwenden, indem Sie sie im Steuerungs- oder Konturbedienfeld in der Dropdownliste
„Breitenprofil“ auswählen. Wenn eine Kontur ohne variable Breite ausgewählt wurde, wird in der Liste die Option „Gleichmäßig“ angezeigt. Durch
Auswählen der Option „Gleichmäßig“ können Sie außerdem ein Profil für variable Breite aus einem Objekt entfernen.
Zum Wiederherstellen des Standard-Breitenprofilsatzes klicken Sie unten in der Dropdownliste „Profil“ auf die Schaltfläche „Profile zurücksetzen“.
Hinweis: Durch das Wiederherstellen des Standard-Breitenprofilsatzes im Dialogfeld „Kontur-Optionen“ werden alle benutzerdefinierten
gespeicherten Profile entfernt.
Wenn Sie ein Profil für variable Breite auf eine Kontur anwenden, wird dies im Aussehenbedienfeld mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.
Bei Bild- und Musterpinseln ist im Dialogfeld „Kontur-Optionen“ nach dem Bearbeiten eines Pinselpfades mit dem Variable-Breite-Werkzeug oder
dem Anwenden einer Breitenprofilvorgabe für Stärke automatisch die Option „Breitenpunkte/-profil“ ausgewählt. Zum Entfernen von Änderungen
an einem Breitenprofil wählen Sie die Option „Fixiert“ für Stärke oder einen der Datenkanäle für das Grafiktablett (z. B. „Druck“) aus, um die
Datenoptionen des Grafiktabletts wiederherzustellen.
Ein Video über die Erstellung von variablen Breitenprofilen finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5215_ai_de.
Verwandte Themen
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Muster
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Wissenswertes zu Mustern
Richtlinien zum Aufbau von Musterelementen
Erstellen von Musterfeldern
Erstellen nahtloser geometrischer Muster
Erstellen von Mustern mit unregelmäßigen Strukturen
Erstellen von Eckmusterelementen für Pinselmuster
Bearbeiten von Mustern
Wissenswertes zu Mustern
Im Lieferumfang von Illustrator sind zahlreiche Muster enthalten, auf die Sie über das Farbfeldbedienfeld und den Ordner „Extras“ auf der
Illustrator-CD zugreifen können. Mithilfe der Illustrator-Werkzeuge können Sie vorhandene Muster anpassen oder auch ganz neue Muster
erstellen. Muster, die zum Füllen von Objekten vorgesehen sind (Füllmuster), unterscheiden sich in Aufbau und Unterteilung von Mustern, die
mithilfe des Pinselbedienfelds auf Pfade angewendet werden sollen (Pinselmuster). Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Füllmuster zum
Füllen von Objekten und Pinselmuster zum Füllen von Objektkonturen verwenden.
Beim Entwerfen von Mustern ist es hilfreich zu wissen, wie Musterelemente in Adobe Illustrator aneinander gelegt werden:
Alle Musterelemente werden ausgehend vom Linealnullpunkt (standardmäßig der linke untere Rand der Zeichenfläche) von
links nach rechts und von einer Seite des Bildmaterials zur anderen aneinander gelegt. Wenn Sie einen anderen
Ausgangspunkt für die Musteraufteilung festlegen möchten, ändern Sie den Linealnullpunkt des Dokuments.
Hinweis: Die Linealnullpunkte von CS5 und CS4 sind nicht identisch. Beim Kopieren von Objekten in CS4 und
anschließendem Einfügen in CS5 kann er daher vorkommen, dass die Musteraufteilung nicht einwandfrei reproduziert wird. Die
Musterelemente derartiger Objekte können mit dem Transformierenbedienfeld bearbeitet werden, um das Erscheinungsbild in
CS4 zu reproduzieren.
Füllmuster weisen in der Regel nur ein Musterelement auf.
Pinselmuster können sich hingegen aus bis zu fünf Musterelementen zusammensetzen – für Kanten und Ecken (innen und
außen) sowie Anfang und Ende eines Pfades. Durch die zusätzlichen Musterelemente für Ecken kann das Pinselmuster
gleichmäßig um Ecken verlaufen.
Füllmuster werden rechtwinklig zur x-Achse aneinander gelegt.
Pinselmuster werden senkrecht zum Pfad aneinander gelegt (dabei zeigt die obere Kante des Musterelements immer nach
außen). Darüber hinaus werden Musterelemente für Ecken immer um 90° im Uhrzeigersinn gedreht, sobald sich die Richtung
des Pfades ändert.
Füllmuster werden nur im Bildmaterial innerhalb des Musterbegrenzungsrahmens – einem ungefüllten, konturlosen (nicht
druckenden) Rechteck auf der untersten Zeichenebene – aneinander gelegt. Für Füllmuster fungiert der Begrenzungsrahmen
als Maske.
Bei Pinselmustern wird das Bildmaterial innerhalb des Begrenzungsrahmens aneinander gelegt, einschließlich der Teile der
Bildes, die über den Rahmen hinausragen oder mit ihm gruppiert sind.
Richtlinien zum Aufbau von Musterelementen
Beachten Sie die folgenden Richtlinien zum Aufbau von Musterelementen:
Soll ein Muster einfacher und schneller ausgegeben werden, löschen Sie alle unnötigen Details aus dem Bildmaterial und
gruppieren Sie Objekte mit gleichen Grafikattributen, damit sie in der Stapelreihenfolge zusammenliegen.
Vergrößern Sie die Ansicht beim Erstellen eines Musterelements, um die Einzelelemente exakter ausrichten zu können.
Verkleinern Sie anschließend die Ansicht, um die endgültige Auswahl vorzunehmen.
Je komplexer das Muster, desto kleiner sollte die Auswahl sein, aus der es erstellt wird. Je kleiner jedoch die Auswahl (und
damit das Musterelement), desto mehr Kopien sind zum Erstellen des kompletten Musters erforderlich. Aus diesem Grund ist
ein Musterelement von 2,5 x 2,5 cm effizienter als ein Musterelement von 0,5 x 0,5 cm. Wenn Sie ein einfaches Muster
erstellen, können Sie auch mehrere Kopien des Objekts in das Musterelement integrieren.
Sollen einfache Linienmuster erstellt werden, zeichnen Sie Konturlinien mit verschiedenen Linienstärken und Farben
übereinander und platzieren Sie den Begrenzungsrahmen in der Stapelreihenfolge hinter den Linien, um das Musterelement zu
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definieren.
Soll einem Muster eine unregelmäßige Struktur gegeben werden, fügen Sie kleine Unterschiede in die einzelnen
Musterelemente ein, damit ein natürlicherer Effekt entsteht. Sie können diese Abweichungen mit dem Filter oder Effekt
„Aufrauen“ steuern.
Sollen Musterelemente nahtlos aneinander gefügt werden, schließen Sie vor der Musterdefinition alle Pfade.
Vergrößern Sie die Ansicht und prüfen Sie vor dem Festlegen eines Musters, ob das Bildmaterial Mängel enthält.
Die Begrenzung um das Bildmaterial muss das unterste Objekt des Musters bilden, ein Rechteck sein und eine transparente
Fläche und Kontur haben. Dieser Begrenzungsrahmen kann nur dann für Pinselmuster verwendet werden, wenn kein Element
aus ihm herausragt.
Beachten Sie beim Erstellen von Pinselmustern folgende zusätzlichen Richtlinien:
Umrahmen Sie Ihr Bildmaterial möglichst mit einem ungefüllten Begrenzungsrahmen, damit Sie das Aneinanderlegen der
Musterelemente kontrollieren können.
Eckmusterelemente müssen quadratisch sein und die Höhe der Kantenmusterelemente haben, damit sie richtig am Pfad
ausgerichtet werden. Wenn Sie Eckmusterelemente für Ihr Pinselmuster verwenden möchten, richten Sie die Objekte für die
Ecke horizontal mit den Objekten für die Kanten aus, damit sie richtig aneinander ausgerichtet werden können.
Mit Eckmusterelementen können Sie Spezialeffekte in Pinselmustern erzeugen.
Erstellen von Musterfeldern
1. Erstellen Sie Bildmaterial für das Muster.
2. (Optional) Um den Abstand zwischen Musterelementen zu steuern oder um Teile des Musters zu auszuschneiden, zeichnen
Sie einen Musterbegrenzungsrahmen (ein ungefülltes Rechteck) um den Teil des Bildmaterials, der als Muster verwendet
werden soll. Wählen Sie „Objekt“ > „Anordnen“ > „In den Hintergrund“, damit das Rechteck zum hintersten Objekt in der
Zeichnung wird. Soll es als Begrenzungsrechteck für ein Pinsel- oder Flächenmuster verwendet werden, wählen Sie als
Fläche und Kontur „Ohne“.
3. Wählen Sie das Bildmaterial und gegebenenfalls den Begrenzungsrahmen, die das Musterelement bilden, mit dem Auswahl-
Werkzeug aus.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Muster festlegen“, geben Sie im Dialogfeld „Neues Farbfeld“ einen Namen ein und klicken Sie
auf „OK“. Das Muster wird im Farbfeldbedienfeld angezeigt.
Ziehen Sie das Bildmaterial in das Farbfeldbedienfeld.
Erstellen nahtloser geometrischer Muster
1. Vergewissern Sie sich, dass Sie im Menü „Ansicht“ die Optionen „Intelligente Hilfslinien“ und „An Punkt ausrichten“ aktiviert
haben.
2. Wählen Sie das geometrische Muster aus. Zur präzisen Positionierung setzen Sie das Direktauswahl-Werkzeug auf einen der
Ankerpunkte des Objekts.
3. Ziehen Sie das Objekt in senkrechter Richtung von einem seiner Ankerpunkte. Drücken Sie Alt- + Umschalt- (Windows) bzw.
Wahl- + Umschalttaste (Mac OS), um das Objekt zu kopieren und die Bewegung einzuschränken.
4. Wenn die Kopie des Objekts ausgerichtet ist, lassen Sie zuerst die Maustaste und dann die anderen Tasten los.
5. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste mit dem Gruppenauswahl-Werkzeug auf beide Objekte und ziehen Sie diese in
waagerechter Richtung an einem ihrer Ankerpunkte. Drücken Sie dann die Alt- + Umschalt- (Windows) bzw. Wahl- +
Umschalttaste (Mac OS), um eine Kopie zu erstellen und die Bewegung einzuschränken.
Wählen Sie beide Objekte aus (links) und ziehen Sie sie, um eine Kopie zu erstellen (rechts).
6. Wenn die Kopie des Objekts ausgerichtet ist, lassen Sie zuerst die Maustaste und dann die anderen Tasten los.
7. Wiederholen Sie Schritte 2 bis 6, bis Sie das gewünschte Muster erstellt haben.
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8. Führen Sie mit dem Rechteck-Werkzeug einen der folgenden Schritte aus:
Soll ein Füllmuster erstellt werden, ziehen Sie einen Begrenzungsrahmen von der Mitte des Objekts links oben zur Mitte
des Objekts rechts unten.
Soll ein Pinselmuster erstellt werden, ziehen Sie einen Begrenzungsrahmen um die Objekte, der genau auf den Kanten
der Objekte liegt. Soll ein Eckmuster erstellt werden, halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt, um den
Begrenzungsrahmen auf ein Quadrat zu beschränken.
Begrenzungsrahmen für ein Füllmuster (links) und für ein Pinselmuster (rechts)
9. Füllen Sie die geometrischen Objekte mit der gewünschten Farbe.
10. Speichern Sie die geometrischen Objekte als Farbfeld.
Erstellen von Mustern mit unregelmäßigen Strukturen
1. Wählen Sie „Ansicht“ > „An Punkt ausrichten“.
2. Zeichnen Sie einen Begrenzungsrahmen. Wenn Sie ein Pinselmuster erstellen, fahren Sie mit Schritt 13 fort.
3. Zeichnen Sie die Struktur mit den Objekten oder Linien, die sich nur mit der linken Seite des Begrenzungsrahmens
überschneiden.
4. Wählen Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug die Struktur und das Rechteck aus und setzen Sie den Mauszeiger auf die
linke untere Ecke des Rechtecks.
5. Ziehen Sie das Rechteck nach rechts und drücken Sie dann die Alt- + Umschalt- (Windows) bzw. Wahl- + Umschalttaste
(Mac OS), um eine Kopie zu erstellen und die Bewegung einzuschränken.
Zeichnen Sie die Struktur links im Begrenzungsrahmen (links) und kopieren Sie dann Struktur und Rechteck (rechts).
Wenn der obere linke Eckpunkt der Kopie am oberen rechten Eckpunkt des Begrenzungsrahmens ausgerichtet ist, lassen Sie
zuerst die Maustaste und dann die anderen Tasten los.
Wenn Sie die genauen Abmessungen des Begrenzungsrahmens kennen, können Sie nur die Strukturen auswählen und mit
dem Befehl „Verschieben“ eine horizontale Verschiebung um die Breite des Rechtecks angeben. Klicken Sie im Dialogfeld
„Verschieben“ auf „Kopieren“ (nicht auf „OK“).
6. Klicken Sie auf einen Bereich außerhalb des Rechtecks, um die Auswahl des Rechtecks aufzuheben.
7. Wählen Sie das rechte Rechteck aus und löschen Sie es.
8. Zeichnen Sie Ihre Struktur weiter und erstellen Sie dabei nur die Objekte oder Linien, die sich mit der oberen Kante des
Rechtecks überschneiden.
9. Wenn Sie fertig sind, wählen Sie alle Linien oder Objekte, die sich mit der oberen Kante überschneiden, sowie den
Begrenzungsrahmen aus. Drücken Sie dann die Alt- + Umschalt- (Windows) bzw. Wahl- + Umschalttaste (Mac OS) und
ziehen Sie nach unten, um eine Kopie zu erstellen und die Bewegung zu beschränken.
Nach oben
Zeichnen Sie die Struktur oben im Begrenzungsrahmen (links) und kopieren Sie dann Struktur und Rechteck (rechts).
10. Wenn der obere linke Eckpunkt der Kopie am unteren linken Eckpunkt des Rechtecks ausgerichtet ist, lassen Sie zuerst die
Maustaste und dann die anderen Tasten los.
11. Heben Sie die gesamte Auswahl auf.
12. Wählen Sie das untere Rechteck und alle Objekte aus, die sich nicht mit dem oberen Rechteck überschneiden, und löschen
Sie sie.
13. Füllen Sie die Mitte des Rechtecks mithilfe des Buntstift-Werkzeugs mit Ihrer Struktur. Achten Sie darauf, keine der Kanten
des Rechtecks zu übermalen. Wählen Sie eine Farbe für die Struktur aus.
14. Speichern Sie das Bildmaterial und das Rechteck als Musterfeld.
Definieren von Bildmaterial und eines Rechtecks als Muster (links) und Füllen eines Bereichs mit dem Muster (rechts)
Erstellen von Eckmusterelementen für Pinselmuster
Eckmusterelemente verleihen besondere Randeffekte, wenn sie mit Pinselmustern erstellt werden. Sie können Eckmusterelemente ganz neu
erstellen oder das Kantenmusterelement eines Pinselmusters als Grundlage für ergänzende äußere und innere (um –135° gespiegelte)
Eckmusterelemente verwenden.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Öffnen“, wählen Sie die gewünschte Pinselmusterdatei aus (im Lieferumfang von Adobe Illustrator
enthalten) und klicken Sie auf „Öffnen“.
2. Wählen Sie „Fenster“ > „Pinsel“. Wählen Sie das Musterelement aus, das Sie verwenden möchten, und ziehen Sie es in die
Mitte des Bildmaterials.
3. Wenn das Muster keinen quadratischen Begrenzungsrahmen hat, erstellen Sie einen Rahmen, der das Bildmaterial komplett
umgibt und die gleiche Höhe hat wie das Kantenmusterelement. (Kantenmusterelemente können rechteckig sein.) Wählen Sie
für Fläche und Kontur „Ohne“ aus und verwenden Sie den Befehl „Objekt“ > „Anordnen“ > „In den Hintergrund“, um den
Rahmen im Bildmaterial ganz nach hinten zu stellen. (Mit dem Begrenzungsrahmen können Sie das neue Musterelement
leichter ausrichten.)
4. Wählen Sie das Musterelement und den Begrenzungsrahmen aus.
5. Sollen äußere Eckmusterelemente erstellt werden, verwenden Sie das Drehen-Werkzeug
, um das Musterelement und den
Begrenzungsrahmen um 180° zu drehen. Überspringen Sie diesen Schritt, um ein inneres Eckmusterelement zu erstellen.
Eingefügtes Musterelement (links) und dasselbe Musterelement nach Drehung um 180° (rechts)
6. Klicken Sie mit dem Drehen-Werkzeug bei gedrückter Alt- + Umschalt- (Windows) bzw. Wahl- + Umschalttaste (Mac OS) auf
die Ecke links unten im Begrenzungsrahmen. Geben Sie als Wert 90° ein und klicken Sie auf „Kopieren“, um eine Kopie zu
erstellen, die direkt neben dem ersten Musterelement liegt. Dieses Musterelement wird das Eckmusterelement.
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7. Ziehen Sie das linke Musterelement bei gedrückter Alt- + Umschalt- (Windows) bzw. Wahl- + Umschalttaste (Mac OS) mit
dem Auswahl-Werkzeug an seinem oberen rechten Ankerpunkt nach unten, um eine Kopie zu erstellen und die Bewegung zu
beschränken, damit ein drittes Musterelement unter dem zweiten erstellt wird. Wenn der Ankerpunkt rechts oben in der Kopie
am Ankerpunkt rechts unten im Eckmusterelement ausgerichtet ist, lassen Sie die Maustaste und die Alt- + Umschalt-
(Windows) bzw. Wahl- + Umschalttaste (Mac OS) los.
Die dritte Kopie verwenden Sie zum Ausrichten.
Drehen Sie das Musterelement um 90° und kopieren Sie das linke Element (links). Ziehen Sie bei gedrückter Alt- (Windows)
bzw. Wahltaste (Mac OS) ein Eckmusterelement, um darunter eine Kopie zu erstellen (rechts).
8. Wählen Sie das Bildmaterial im rechten Musterelement aus. Ziehen Sie es bei gedrückter Alt- + Umschalt- (Windows) bzw.
Wahl- + Umschalttaste (Mac OS) nach links, damit sich das Bildmaterial in dem rechten Musterelement mit dem Bildmaterial
im Eckmusterelement überschneidet.
Kopieren (links) und Musterelement oben rechts über das Eckmusterelement ziehen (rechts).
9. Bearbeiten Sie das Eckmusterelement so, dass das Bildmaterial senkrecht und waagerecht an den benachbarten
Musterelementen ausgerichtet ist. Wählen Sie die Teile des Musterelements aus, die nicht in der Ecke sein sollen, und
löschen Sie sie. Bearbeiten Sie die übrige Grafik, um das endgültige äußere Eckmusterelement zu erstellen.
Durch Löschen unnötiger Elemente (links) entsteht das endgültige äußere Eckmusterelement (rechts).
10. Wählen Sie alle Teile des Musterelements und den Begrenzungsrahmen aus.
11. Speichern Sie das neue Muster als Musterfeld.
12. Doppelklicken Sie auf das neue Musterfeld, um das Dialogfeld „Farbfeldoptionen“ zu öffnen. Geben Sie einen leicht
abgeänderten Namen für das Musterelement ein (z. B. könnten Sie das Suffix „außen“ verwenden) und klicken Sie auf „OK“.
Bearbeiten von Mustern
1. Stellen Sie sicher, dass kein Element im Bildmaterial ausgewählt ist.
2. Wählen Sie im Farbfeldbedienfeld das Musterfeld aus, das Sie bearbeiten möchten.
3. Ziehen Sie das Musterfeld auf die Zeichenfläche und bearbeiten Sie dort das Musterfeld.
4. Wählen Sie das Musterelement aus und ziehen Sie das geänderte Muster bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) auf das alte Musterfeld im Farbfeldbedienfeld.
Das Muster wird im Farbfeldbedienfeld ersetzt und in der aktuellen Datei aktualisiert.
Verwandte Themen
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Transparenz und Füllmethoden
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Wissenswertes zu Transparenz
Transparenzbedienfeld – Übersicht
Anzeigen von Transparenz in Bildmaterial
Ändern der Deckkraft von Bildmaterial
Erstellen einer Aussparungsgruppe für Transparenz
Verwenden von Deckkraftmasken zur Erstellung von Transparenz
Formen einer Aussparung mithilfe von Transparenz
Wissenswertes zu Füllmethoden
Ändern der Füllmethode von Bildmaterial
Wissenswertes zu Transparenz
Transparenz ist ein so integraler Bestandteil von Illustrator, dass Sie Ihrem Bildmaterial möglicherweise Transparenzeffekte hinzufügen, ohne es
zu bemerken. Sie können Ihrem Bildmaterial Transparenz hinzufügen, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Reduzieren Sie die Deckkraft von Objekten, damit darunter liegendes Bildmaterial sichtbar wird.
Verwenden Sie Deckkraftmasken, um Variationen bei der Transparenz zu erstellen.
Verwenden Sie eine Füllmethode, um die Verhaltensweise von Farben bei überlappenden Objekten zu ändern.
Wenden Sie Verläufe und Gitter an, die Transparenz verwenden.
Wenden Sie Effekt- oder Grafikstile an, die Transparenz verwenden, wie beispielsweise Schlagschatten.
Importieren Sie Adobe Photoshop-Dateien, die Transparenz enthalten.
Ein Video zum Arbeiten mit Transparenz finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0054_de.
Weitere Informationen zum Arbeiten mit Transparenz in der Adobe Creative Suite finden Sie in www.adobe.com/go/learn_ai_transparency_pdf_de.
Schulung zum Thema Transparenz
Transparenzbedienfeld Übersicht
Mithilfe des Transparenzbedienfelds („Fenster“ > „Transparenz“) können Sie Deckkraft und Füllmethode von Objekten festlegen, Deckkraftmasken
erstellen oder einen Bereich eines Objekts mit dem überlappenden Teil eines transparenten Objekts aussparen.
Anzeigen aller Optionen im Transparenzbedienfeld
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Optionen einblenden“.
Anzeigen einer Miniatur des ausgewählten Objekts im Transparenzbedienfeld
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Miniatur einblenden“. Alternativ können Sie auf die zwei Dreiecke am oberen Rand des Bedienfelds
klicken, um zwischen den verschiedenen Anzeigegrößen umzuschalten.
Anzeigen von Transparenz in Bildmaterial
Da Sie beim Drucken und Speichern von transparentem Bildmaterial einige zusätzliche Optionen festlegen müssen, müssen Sie wissen, ob Ihr
Bildmaterial Transparenzeffekte enthält. Zur Anzeige von Transparenz in Ihrem Bildmaterial blenden Sie ein schachbrettartiges Hintergrundraster
ein, um die transparenten Bereiche des Bildmaterials zu identifizieren.
1. Wählen Sie „Ansicht“ > „Transparenzraster einblenden“.
2. (Optional) Wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“ und legen Sie die Optionen für Transparenzraster fest.
Hinweis: Ferner können Sie die Farbe der Zeichenfläche ändern, wenn Sie wissen möchten, wie das Bildmaterial auf
farbigem Papier aussieht.
Ändern der Deckkraft von Bildmaterial
Sie können die Deckkraft eines Objekts, aller Objekte einer Gruppe bzw. Ebene oder der Flächen und Konturen von Objekten ändern.
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
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Wenn Sie die Deckkraft einer Fläche oder Kontur ändern möchten, wählen Sie zuerst das Objekt und anschließend die
Fläche oder Kontur im Aussehenbedienfeld aus.
2. Stellen Sie die Option „Deckkraft“ im Transparenz- oder Steuerungsbedienfeld ein.
Wenn Sie alle Objekte mit einer bestimmten Deckkraft auswählen möchten, wählen Sie ein Objekt mit der gewünschten
Deckkraft aus oder heben Sie die Auswahl für alle Objekte auf und geben Sie den Deckkraftwert im Transparenzbedienfeld
ein. Wählen Sie anschließend „Auswahl“ > „Gleich“ > „Deckkraft“.
Wenn Sie mehrere Objekte in einer Ebene auswählen und die Deckkrafteinstellung ändern, ändert sich die Transparenz der
überlappenden Bereiche der ausgewählten Objekte im Verhältnis zu den anderen Objekten und weist einen kumulierten
Deckkraftwert auf. Wenn Sie hingegen eine Ebene oder Gruppe als Ziel auswählen und dann die Deckkraft ändern, werden
die Objekte in der Ebene oder Gruppe wie ein einzelnes Objekt behandelt. Nur Objekte außerhalb und unter der Ebene oder
Gruppe scheinen durch die transparenten Objekte hindurch. Wird ein Objekt in die Ebene oder Gruppe verschoben,
übernimmt es die jeweilige Deckkraft; wird es aus der Ebene oder Gruppe verschoben, verliert es die Deckkraft.
Einzeln ausgewählte Objekte mit Deckkraft von 50 % (links) und als Ziel ausgewählte Ebene mit Deckkraft von 50 % (rechts)
Erstellen einer Aussparungsgruppe für Transparenz
Bei einer Aussparungsgruppe für Transparenz sind die überlappenden Elemente der Gruppe nicht transparent.
Gruppe mit deaktivierter Option „Aussparungsgruppe“ (links) und mit aktivierter Option (rechts)
1. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Gruppe oder Ebene aus, die Sie in eine Aussparungsgruppe umwandeln möchten.
2. Aktivieren Sie im Transparenzbedienfeld die Option „Aussparungsgruppe“. Sollte diese Option nicht sichtbar sein, wählen Sie
im Bedienfeldmenü „Optionen einblenden“.
Für die Option „Aussparungsgruppe“ gibt es drei Einstellungen, die durch wiederholtes Klicken auf die Option aktiviert werden:
„Ein“ (Häkchen), „Aus“ (kein Häkchen) und „Neutral“ (von einer Linie durchkreuztes Quadrat). Wählen Sie die neutrale Option,
wenn Sie Bildmaterial gruppieren möchten, ohne das Aussparungsverhalten zu beeinflussen, das von der umgebenden Ebene
oder Gruppe festgelegt wird. Wählen Sie die Option „Aus“, wenn Sie möchten, dass sich in einer Ebene oder Gruppe
transparenter Objekte die einzelnen Objekte nie gegenseitig aussparen.
Verwenden von Deckkraftmasken zur Erstellung von Transparenz
Mithilfe einer Deckkraftmaske und eines Maskenobjekts können Sie die Transparenz des Bildmaterials verändern. Die Deckkraftmaske (auch
maskiertes Bildmaterial genannt) stellt die Form zur Verfügung, durch die andere Objekte sichtbar sind. Mit dem Maskenobjekt werden die
transparenten Bereiche sowie der Grad ihrer Transparenz definiert. Sie können ein beliebiges farbiges Objekt oder Pixelbild als Maskenobjekt
nutzen. Für die Deckkraftstufen in der Maske verwendet Illustrator die Graustufenentsprechungen der Farben im Maskenobjekt. An den Stellen, an
denen die Deckkraftmaske weiß ist, ist das Bildmaterial vollständig sichtbar. An den Stellen, an denen die Deckkraftmaske schwarz ist, ist das
Bildmaterial verdeckt. Graustufen in der Maske ergeben verschiedene Transparenzgrade im Bildmaterial.
Erstellen einer Deckkraftmaske
A. Darunter liegende Objekte B. Bildmaterial mit Deckkraftmaske C. Maskenobjekt mit Verlauf von Schwarz zu Weiß D. C wurde über
Bereich von B verschoben und B maskiert
Bei Erstellen der Deckkraftmaske wird im Transparenzbedienfeld rechts neben der Miniatur des maskierten Bildmaterials eine Miniatur des
Maskenobjekts angezeigt. (Sind diese Miniaturen nicht sichtbar, wählen Sie im Bedienfeldmenü „Miniaturen einblenden“.) Standardmäßig sind das
maskierte Bildmaterial und das Maskenobjekt verknüpft (was durch eine Verknüpfung zwischen den Miniaturen im Bedienfeld angezeigt wird).
Wenn Sie das maskierte Bildmaterial verschieben, wird das Maskenobjekt mit verschoben. Verschieben Sie allerdings ein Maskenobjekt, bleibt das
maskierte Bildmaterial an derselben Stelle. Sie können die Verknüpfung der Maske im Transparenzbedienfeld aufheben, um die Position der
Maske zu sperren und das maskierte Bildmaterial unabhängig von der Maske zu verschieben.
Transparenzbedienfeld mit Miniaturen für Deckkraftmaske: Die linke Miniatur repräsentiert die Deckkraftmaske, die rechte Miniatur Maskenobjekte.
Sie können Masken zwischen Photoshop und Illustrator verschieben. Deckkraftmasken aus Illustrator werden in Photoshop in Ebenenmasken
umgewandelt und umgekehrt.
Hinweis: Bei der Arbeit im Maskenbearbeitungsmodus können Sie nicht in den Isolationsmodus wechseln und umgekehrt.
Ein Video zum Arbeiten mit Deckkraftmasken finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0056_de.
Erstellen einer Deckkraftmaske
1. Wählen Sie ein einzelnes Objekt oder eine Gruppe aus oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus.
2. Öffnen Sie das Transparenzbedienfeld und wählen Sie ggf. im Bedienfeldmenü den Befehl „Optionen einblenden“, um die
Miniaturbilder anzuzeigen.
3. Doppelklicken Sie anschließend direkt rechts neben der Miniatur im Transparenzbedienfeld.
Es wird eine leere Maske erstellt und Illustrator wechselt automatisch in den Maskenbearbeitungsmodus.
4. Zeichnen Sie mithilfe der Malwerkzeuge eine Maskenform.
5. Klicken Sie im Transparenzbedienfeld auf die Miniatur des Bildmaterials (linke Miniatur), um den Maskenbearbeitungsmodus
zu beenden.
Hinweis: Mit der Option „Maskieren“ wird der Maskenhintergrund auf Schwarz gesetzt. Wenn eine Deckkraftmaske aus schwarzen Objekten,
z. B. schwarzem Text, und bei aktivierter Option „Maskieren“ erstellt wurde, sind diese Objekte nicht sichtbar. Verwenden Sie eine andere Farbe
oder deaktivieren Sie die Option „Maskieren“, damit die Objekte sichtbar sind.
Konvertieren eines vorhandenen Objekts in eine Deckkraftmaske
Wählen Sie mindestens zwei Objekte oder Gruppen aus und klicken Sie im Menü des Transparenzbedienfelds auf „Deckkraftmaske erstellen“.
Das oberste ausgewählte Objekt bzw. die oberste ausgewählte Gruppe wird als Maske verwendet.
Bearbeiten eines Maskenobjekts
Sie können ein Maskenobjekt bearbeiten, um die Form oder die Transparenz der Maske zu ändern.
1. Klicken Sie im Transparenzbedienfeld auf die Miniatur des Maskenobjekts (rechte Miniatur).
2. Klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Maskenminiatur, um alles übrige Bildmaterial im
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Dokumentfenster auszublenden. (Wenn die Miniaturen nicht angezeigt werden, wählen Sie im Bedienfeldmenü „Miniaturen
einblenden“.)
3. Bearbeiten Sie die Maske mit Bearbeitungswerkzeugen und -techniken in Illustrator.
4. Klicken Sie im Transparenzbedienfeld auf die Miniatur des Bildmaterials (linke Miniatur), um den Maskenbearbeitungsmodus
zu beenden.
Aufheben oder Wiederherstellen der Verknüpfung einer Deckkraftmaske
Um die Verknüpfung einer Maske aufzuheben, wählen Sie das maskierte Bildmaterial im Ebenenbedienfeld als Ziel aus und
klicken Sie im Transparenzbedienfeld auf das Verknüpfungssymbol
zwischen den Miniaturen. Alternativ können Sie im Menü
des Transparenzbedienfelds den Befehl „Deckkraftmaskenverknüpfung aufheben“ wählen.
Position und Größe des Maskenobjekts werden gesperrt und die maskierten Objekte können unabhängig von der Maske
verschoben und in der Größe geändert werden.
Um die Verknüpfung einer Maske wiederherzustellen, wählen Sie das maskierte Bildmaterial im Ebenenbedienfeld als Ziel aus
und klicken Sie im Transparenzbedienfeld auf den Bereich zwischen den Miniaturen. Alternativ können Sie im Menü des
Transparenzbedienfelds den Befehl „Deckkraftmaske verknüpfen“ wählen.
Deaktivieren oder erneutes Aktivieren einer Deckkraftmaske
Sie können eine Deckkraftmaske deaktivieren, um die von ihr erzeugte Transparenz zu entfernen.
Wählen Sie zum Deaktivieren einer Maske das maskierte Bildmaterial im Ebenenbedienfeld als Ziel aus und klicken Sie bei
gedrückter Umschalttaste im Transparenzbedienfeld auf die Miniatur des Maskenobjekts (rechte Miniatur). Alternativ können
Sie im Menü des Transparenzbedienfelds den Befehl „Deckkraftmaske deaktivieren“ wählen. Wenn die Deckkraftmaske
deaktiviert ist, wird im Transparenzbedienfeld über der Maskenminiatur ein rotes Kreuz angezeigt.
Um eine Maske erneut zu aktivieren, wählen Sie das maskierte Bildmaterial im Ebenenbedienfeld als Ziel aus und klicken Sie
bei gedrückter Umschalttaste im Transparenzbedienfeld auf die Miniatur des Maskenobjekts. Alternativ können Sie im Menü
des Transparenzbedienfelds den Befehl „Deckkraftmaske aktivieren“ wählen.
Entfernen einer Deckkraftmaske
Wählen Sie das maskierte Bildmaterial im Ebenenbedienfeld als Ziel aus und wählen Sie im Menü des Transparenzbedienfelds die Option
„Deckkraftmaske zurückwandeln“.
Das Maskenobjekt wird wieder über den zuvor maskierten Objekten angezeigt.
Maskieren oder Umkehren einer Deckkraftmaske
1. Wählen Sie das maskierte Bildmaterial im Ebenenbedienfeld als Ziel aus.
2. Wählen Sie im Transparenzbedienfeld eine der folgenden Optionen aus:
Maskieren Weist der Maske einen schwarzen Hintergrund zu, durch den das maskierte Bildmaterial auf die Begrenzungen
des Maskenobjekts zugeschnitten wird. Deaktivieren Sie die Option „Maskieren“, um das Schnittmaskenverhalten
auszuschalten. Wenn Sie „Maskieren“ für neue Deckkraftmasken standardmäßig einstellen möchten, wählen Sie im Menü des
Transparenzbedienfelds die Option „Neue Deckkraftmasken sind Schnittmasken“.
Maske umkehren Kehrt die Luminanzwerte des Maskenobjekts und damit die Deckkraft des maskierten Bildmaterials um.
Beispielsweise haben Bereiche, die zu 90 % transparent sind, nach dem Umkehren eine Transparenz von 10 %. Deaktivieren
Sie die Option „Maske umkehren“, um die Maske wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. Sollen alle Masken
standardmäßig umgekehrt werden, wählen Sie im Menü des Transparenzbedienfelds die Option „Neue Deckkraftmasken sind
umgekehrt“.
Wenn die Optionen nicht angezeigt werden, wählen Sie im Bedienfeldmenü „Optionen einblenden“.
Formen einer Aussparung mithilfe von Transparenz
Verwenden Sie die Option „Deckkraft definiert Aussparung“, wenn ein Aussparungseffekt proportional zur Deckkraft des Objekts erfolgen soll. In
Maskenbereichen mit einer Deckkraft von nahezu 100 % ist der Aussparungseffekt stark, in Bereichen mit geringerer Deckkraft ist er schwächer.
Wenn Sie beispielsweise ein mit einem Verlauf maskiertes Objekt als Aussparung verwenden, wird das darunter liegende Objekt stufenweise so
ausgespart, als würde es durch einen Verlauf schattiert. Aussparungsformen können sowohl aus Vektor- als auch aus Pixelbildobjekten erstellt
werden. Diese Technik ist besonders nützlich bei Objekten, die eine andere Füllmethode als „Normal“ verwenden.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll die Aussparungsform anhand einer Deckkraftmaske erstellt werden, wählen Sie das maskierte Bildmaterial aus und
gruppieren Sie es mit den auszusparenden Objekten.
Soll die Aussparungsform anhand des Alphakanals eines Bitmap-Objekts erstellt werden, wählen Sie ein Bitmap-Objekt
aus, das transparente Bereiche enthält, und gruppieren Sie es mit den auszusparenden Objekten.
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2. Wählen Sie die Gruppe aus.
3. Klicken Sie im Transparenzbedienfeld auf „Aussparungsgruppe“, bis ein Häkchen angezeigt wird.
4. Wählen Sie aus den gruppierten Objekten die Maskenobjekte oder das transparente Bild im Ebenenbedienfeld als Ziel aus.
5. Aktivieren Sie im Transparenzbedienfeld die Option „Deckkraft definiert Aussparung“.
Aussparen von Formen bei einem Bitmap-Objekt
A. Original- bildmaterial B. Füllmethode „Abdunkeln“ auf das Wort „PEARS“ angewendet und Gruppenoption aktiviert C.
Option „Deckkraft definiert Aussparung“ auf Wort angewendet
Wissenswertes zu Füllmethoden
Füllmethoden ermöglichen es Ihnen, Farben von Objekten auf unterschiedliche Weise an die Farben darunter liegender Objekte anzugleichen.
Wenn Sie eine Füllmethode auf ein Objekt anwenden, wirkt sie sich auf alle Objekte aus, die unter der Ebene oder Gruppe des Objekts liegen.
Die Wirkung einer Füllmethode lässt sich anhand folgender Begriffe veranschaulichen:
Die Angleichungsfarbe ist die ursprüngliche Farbe des ausgewählten Objekts bzw. der ausgewählten Gruppe oder Ebene.
Die Grundfarbe ist die zugrunde liegende Farbe des Bildmaterials.
Die Ergebnisfarbe ist die Farbe, die sich aus der Angleichung ergibt.
Oberstes Objekt mit Füllmethode „Normal“ (links) und mit Füllmethode „Hartes Licht“ (rechts)
A. Grundfarben in darunter liegenden Objekten mit 100 % Deckkraft B. Angleichungsfarbe im obersten Objekt C. Farben
nach Anwenden der Füllmethode „Hartes Licht“ auf das oberste Objekt
Ein Video zum Arbeiten mit Füllmethoden finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0055_de. Ein Beispiel dafür, wie Sie mit Füllmethoden und
Verläufen plastisch wirkende, bunte Figuren entwerfen, die sich an Comic-Zeichnungen anlehnen, finden Sie unter
www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_blendingmode_de und www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_depth_de.
Illustrator bietet folgende Füllmethoden:
Normal Füllt die Auswahl mit der Angleichungsfarbe ohne Wechselwirkung mit der Grundfarbe. Dies ist der Standardmodus.
Abdunkeln Je nachdem, welche Farbe dunkler ist, wird die Grundfarbe oder die Angleichungsfarbe als Ergebnisfarbe gewählt. Bereiche, die heller
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sind als die Angleichungsfarbe, werden ersetzt. Bereiche, die dunkler sind als die Angleichungsfarbe, bleiben unverändert.
Multiplizieren Multipliziert die Grundfarbe mit der Angleichungsfarbe. Die Ergebnisfarbe ist immer dunkler. Beim Multiplizieren einer Farbe mit
Schwarz entsteht Schwarz. Beim Multiplizieren mit Weiß bleibt die Farbe unverändert. Die Wirkung entspricht dem Zeichnen auf der Seite mit
mehreren Textmarkern, deren Farben sich überlagern.
Farbig nachbelichten Die Grundfarbe wird abgedunkelt, um die Angleichungsfarbe widerzuspiegeln. Füllen mit Weiß ergibt keine Änderung.
Aufhellen Je nachdem, welche Farbe heller ist, wird die Grundfarbe oder die Angleichungsfarbe als Ergebnisfarbe gewählt. Bereiche, die dunkler
sind als die Angleichungsfarbe, werden ersetzt. Bereiche, die heller sind als die Angleichungsfarbe, bleiben unverändert.
Negativ multiplizieren Multipliziert die umgekehrten Werte der Angleichungs- und Grundfarbe. Die Ergebnisfarbe ist immer heller. Bei „Negativ
multiplizieren“ mit Schwarz bleibt die Farbe unverändert. Bei „Negativ multiplizieren“ mit Weiß entsteht Weiß. Die Wirkung entspricht dem
Übereinanderprojizieren mehrerer Diapositive.
Farbig abwedeln Die Grundfarbe wird aufgehellt, um die Angleichungsfarbe widerzuspiegeln. Füllen mit Schwarz ergibt keine Änderung.
Ineinanderkopieren Führt eine Multiplikation bzw. eine Negativmultiplikation der Farben durch (abhängig von der Grundfarbe). Muster oder
Farben überlagern das vorhandene Bildmaterial, wodurch die Lichter und Schatten der Grundfarbe erhalten bleiben. Durch das Mischen mit der
Angleichungsfarbe wird der Helligkeitsgrad der Ursprungsfarbe widergespiegelt.
Weiches Licht Je nach Angleichungsfarbe werden die Farben aufgehellt oder abgedunkelt. Die Wirkung entspricht dem Anstrahlen des
Bildmaterials mit diffusem Scheinwerferlicht.
Wenn die Angleichungsfarbe (Lichtquelle) heller als 50 % Grau ist, wird das Bildmaterial so aufgehellt, als würde es abgewedelt. Ist die
Angleichungsfarbe dunkler als 50 % Grau, wird das Bildmaterial abgedunkelt, als würde es nachbelichtet. Durch Füllen mit reinem Schwarz oder
Weiß wird ein deutlich dunklerer oder hellerer Bereich erzeugt, das Ergebnis ist jedoch kein reines Schwarz oder Weiß.
Hartes Licht Führt eine Multiplikation bzw. eine Negativmultiplikation der Farben durch (abhängig von der Füllfarbe). Die Wirkung entspricht dem
Anstrahlen des Bildmaterials mit grellem Scheinwerferlicht.
Ist die Angleichungsfarbe (Lichtquelle) heller als 50 % Grau, wird das Bildmaterial so aufgehellt, als würde es negativ multipliziert. Dies ist hilfreich
für das Einfügen von Spitzlichtern in das Bildmaterial. Ist die Angleichungsfarbe dunkler als 50 % Grau, wird das Bildmaterial abgedunkelt, als
würde es multipliziert. Dies ist hilfreich für das Einfügen von Schatten in das Bildmaterial. Malen mit reinem Schwarz bzw. Weiß erzeugt reines
Schwarz bzw. Weiß.
Differenz Es wird entweder die Angleichungsfarbe von der Grundfarbe oder die Grundfarbe von der Angleichungsfarbe subtrahiert; dies hängt
davon ab, welche der Farben den höheren Helligkeitswert hat. Bei einer Angleichung mit Weiß werden die Werte der Grundfarbe umgekehrt.
Füllen mit Schwarz ergibt keine Änderung.
Ausschluss Erzeugt einen Effekt, der dem Modus „Differenz“ ähnelt, aber kontrastärmer ist. Bei einer Angleichung mit Weiß werden die
Komponenten der Grundfarbe umgekehrt. Füllen mit Schwarz ergibt keine Änderung.
Farbton Die Ergebnisfarbe hat bei dieser Methode die Luminanz und Sättigung der Grundfarbe und den Farbton der Angleichungsfarbe.
Sättigung Die Ergebnisfarbe hat bei dieser Methode die Luminanz und den Farbton der Grundfarbe und die Sättigung der Angleichungsfarbe.
Wenn Sie mit dieser Methode einen Bereich ohne Sättigung (grau) füllen, bewirken Sie keine Veränderung.
Farbe Die Ergebnisfarbe hat bei dieser Methode die Luminanz der Grundfarbe und den Farbton und die Sättigung der Angleichungsfarbe. Die
Graustufen im Bildmaterial werden dadurch beibehalten, was hilfreich für das Kolorieren von einfarbigem oder schwarzweißem Bildmaterial sowie
für das Tönen farbigen Bildmaterials ist.
Luminanz Die Ergebnisfarbe hat bei dieser Methode den Farbton und die Sättigung der Grundfarbe und die Luminanz der Angleichungsfarbe.
Dieser Modus hat die umgekehrte Wirkung des Modus „Farbe“.
Hinweis: Mit den Methoden „Differenz“, „Ausschluss“, „Farbton“, „Sättigung“, „Farbe“ und „Luminanz“ werden keine Volltonfarben angeglichen.
Bei den meisten Füllmethoden wird bei einem Schwarzwert von 100 % K die Farbe der darunter liegenden Ebene ausgespart. Wählen Sie daher
anstelle von 100 % Schwarz ein tiefes Schwarz mit CMYK-Werten aus.
Ändern der Füllmethode von Bildmaterial
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
Wenn die Füllmethode einer Fläche oder Kontur geändert werden soll, wählen Sie zuerst das Objekt und dann im
Aussehenbedienfeld die Fläche oder Kontur aus.
2. Wählen Sie im Transparenzbedienfeld eine Füllmethode im Popup-Menü.
Sie können die Wirkung der Füllmethode auch auf eine als Ziel ausgewählte Ebene oder Gruppe beschränken, damit darunter
liegende Objekte unverändert bleiben. Wählen Sie dazu im Ebenenbedienfeld das Ziel-Symbol rechts neben einer Gruppe
oder Ebene aus, die ein Objekt mit einer Füllmethode enthält. Wählen Sie im Transparenzbedienfeld „Füllmethode isolieren“.
(Wenn die Option „Füllmethode isolieren“ nicht angezeigt wird, wählen Sie im Menü des Transparenzbedienfelds den Befehl
„Optionen einblenden“.)
Gruppe (Stern und Kreis) mit deaktivierter (links) und mit aktivierter (rechts) Option „Füllmethode isolieren“
Wenn Sie alle Objekte mit derselben Füllmethode auswählen möchten, wählen Sie ein Objekt mit der gewünschten
Füllmethode aus oder heben Sie die Auswahl für alle Objekte auf und wählen Sie im Transparenzbedienfeld die
entsprechende Füllmethode aus. Wählen Sie dann „Auswahl“ > „Gleich“ > „Füllmethode“.
Ein Video zum Arbeiten mit Füllmethoden finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0055_de.
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Auswählen und Anordnen von Objekten
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Duplizieren von Objekten
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Duplizieren von Objekten durch Ziehen
Duplizieren von Objekten über das Ebenenbedienfeld
Duplizieren ausgewählter Objekte per Drag & Drop
Verschieben von duplizierten Objekten
Duplizieren von Objekten durch Ziehen
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Auswahl-, Direktauswahl- oder Gruppenauswahl-Werkzeug.
3. Ziehen Sie die Auswahl bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) (jedoch nicht an einem Griff des
Auswahlrahmens).
Duplizieren von Objekten über das Ebenenbedienfeld
Über das Ebenenbedienfeld können Sie Objekte, Gruppen und ganze Ebenen schnell duplizieren.
1. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Elemente aus, die Sie duplizieren möchten.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie aus dem Menü des Ebenenbedienfelds die Option „"Ebenenname" duplizieren“ aus.
Ziehen Sie das Element im Ebenenbedienfeld auf das Symbol „Neue Ebene erstellen“ im unteren Teil des Bedienfelds.
Ziehen Sie das Objekt an die neue Position im Ebenenbedienfeld und halten Sie dann die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) gedrückt. Lassen Sie die Maustaste los, sobald an der Stelle, an der das duplizierte Objekt eingefügt werden
soll, ein schwarzer Balken zu sehen ist. Wenn Sie die Maustaste über einer Ebene oder Gruppe loslassen, wird das
duplizierte Objekt ganz oben in der Ebene bzw. Gruppe hinzugefügt. Wenn Sie die Maustaste zwischen zwei Objekten
loslassen, wird das duplizierte Objekt an dieser Position eingefügt.
Duplizieren ausgewählter Objekte per Drag & Drop
Über die Zwischenablage können Sie eine Auswahl zwischen einer Illustrator-Datei und anderer Adobe-Software wie Adobe Photoshop und
Adobe InDesign übertragen. Die Zwischenablage ist insbesondere beim Importieren von Pfaden nützlich, da Pfade als PostScript-Beschreibungen
in die Zwischenablage kopiert werden. Bildmaterial, das in die Zwischenablage kopiert wurde, wird in den meisten Anwendungen im PICT-Format
eingefügt. In einige Anwendungen können auch die PDF-Version (beispielsweise in Adobe InDesign) oder die AICB-Version eingefügt werden.
PDF behält Transparenz bei; bei AICB können Sie bestimmen, ob das Aussehen der Auswahl beibehalten oder die Auswahl als ein Satz von
Pfaden kopiert werden soll (nützlich in Adobe Photoshop).
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Dateien verarbeiten und Zwischenablage“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ >
„Dateien verarbeiten und Zwischenablage“ (Mac OS). Wählen Sie PDF, AICB oder beides. Wenn Sie AICB auswählen, aktivieren Sie „Pfade
beibehalten“, um jegliche Transparenz im kopierten Bildmaterial zu verwerfen, oder aktivieren Sie „Aussehen und Überdrucken beibehalten“, um
jegliche Transparenz zu reduzieren und das Aussehen des kopierten Bildmaterials sowie überdruckte Objekte beizubehalten.
Kopieren von Bildmaterial in Photoshop per Drag & Drop
1. Wählen Sie das Bildmaterial aus, das kopiert werden soll.
2. Öffnen Sie das Photoshop-Dokument, in das die Auswahl kopiert werden soll.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Bildmaterial als Bitmap eingefügt werden, ziehen Sie die Auswahl in das Photoshop-Fenster und lassen Sie die
Maustaste los, wenn ein schwarzer Pfad zu sehen ist. Soll die Auswahl in der Mitte des Photoshop-Bildes platziert werden,
halten Sie die Umschalttaste gedrückt, bevor Sie die Auswahl an die gewünschte Stelle ziehen. Standardmäßig werden
ausgewählte Objekte als Bitmaps auf die aktive Ebene kopiert.
Wenn Sie in Photoshop Vektorgrafiken als Pfade einfügen möchten, halten Sie die Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste
(Mac OS) gedrückt und ziehen Sie die Auswahl in das Photoshop-Dokument. Wenn Sie die Maustaste loslassen, wird die
Auswahl zu einem Photoshop-Pfad.
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Kopieren von Photoshop-Bildmaterial in Illustrator per Drag & Drop
1. Öffnen Sie das Photoshop-Dokument, aus dem Bildmaterial kopiert werden soll.
2. Wählen Sie das Bildmaterial aus, das kopiert werden soll.
3. Wählen Sie das Verschieben-Werkzeug
aus und ziehen Sie die Auswahl aus Photoshop in die Illustrator-Datei.
Kopieren von Bildmaterial auf den Schreibtisch per Drag & Drop (Mac OS)
1. Wählen Sie das Bildmaterial aus, das kopiert werden soll.
2. Ziehen Sie die Auswahl auf den Schreibtisch.
Die Auswahl wird als Bild auf den Schreibtisch kopiert und kann dann per Drag & Drop im gewünschten Dokument abgelegt
werden. Bilder werden beim Ziehen auf den Schreibtisch in das Format PICT umgewandelt.
Verschieben von duplizierten Objekten
Mit dem Befehl oder dem Effekt „Pfad verschieben“ können Sie ein Duplikat eines Objekts erstellen, das um einen bestimmten Wert vom
Originalobjekt versetzt angezeigt wird. Diese Funktion kann sich beim Erstellen konzentrischer Formen oder einer Reihe von Duplikaten eines
Objekts mit regelmäßigen Abständen als nützlich erweisen.
Sie können den Pfad eines Objekts mit dem Effekt „Pfad verschieben“ aus dem Effekt-Menü gegenüber dem Originalpfad versetzen. Dieser Effekt
ist hilfreich für das Umwandeln eines Gitterobjekts in einen normalen Pfad. Wenn Sie beispielsweise eine Hülle zurückgewandelt haben oder eine
Gitterform für die Verwendung in einer anderen Anwendung umwandeln möchten, wenden Sie den Befehl „Pfad verschieben“ mit dem
Verschiebungswert 0 an und löschen Sie anschließend die Gitterform. Der übrige Pfad lässt sich dann bearbeiten.
Verschieben von Objekten mit dem Befehl „Pfad verschieben“
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „Pfad verschieben“.
3. Geben Sie Werte für „Versatz“, „Linienecken“ und „Gehrungsgrenze“ an.
4. Klicken Sie auf „OK“.
Verschieben von Objekten mit dem Effekt „Pfad verschieben“
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Pfad“ > „Pfad verschieben“.
3. Geben Sie Werte für „Versatz“, „Linienecken“ und „Gehrungsgrenze“ an.
4. Klicken Sie auf „OK“.
Versatz von Objekten mit der Tastatur
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Halten Sie die Alt-Taste gedrückt und drücken Sie eine Pfeiltaste.
Ein dupliziertes Objekt wird erstellt und um den unter „Allgemeine Voreinstellungen“ > „Schritte per Tastatur“ angegebenen Wert versetzt. Die
Position des neuen Objekts richtet sich nach der verwendeten Pfeiltaste.
Hinweis: Falls kein Duplikat erstellt wurde, sollten Sie sicherstellen, dass die Voreinstellung „Schritte per Tastatur“ auf einen Wert ungleich Null
eingestellt wurde.
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Gruppieren und Umwandeln von Objekten
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Gruppieren von Objekten oder Aufheben von Objektgruppierungen
Umwandeln von Objekten
Gruppieren von Objekten oder Aufheben von Objektgruppierungen
Sie können mehrere Objekte zu einer Gruppe zusammenfassen, um sie als eine Einheit zu behandeln. Nach dem Gruppieren können Sie die
Gruppe verschieben oder transformieren, ohne dass die Attribute der einzelnen Objekte oder deren Position zueinander verändert werden.
Gruppieren Sie beispielsweise die Objekte eines Logo-Designs, damit das Logo anschließend als Einheit verschoben und skaliert werden kann.
Gruppierte Objekte werden der Reihe nach auf derselben Ebene des Bildmaterials und hinter dem obersten Objekt der Gruppe angeordnet; daher
können sich Ebenenordnung und Stapelreihenfolge innerhalb einer Ebene verändern. Wenn Sie Objekte in verschiedenen Ebenen auswählen und
gruppieren, wird die Gruppierung in der Ebene des obersten ausgewählten Objekts erstellt.
Gruppen können auch verschachtelt werden, d. h. sie können innerhalb anderer Gruppen oder Objekte gruppiert werden und so größere Gruppen
bilden. Gruppen werden im Ebenenbedienfeld als Elemente mit dem Namen <Gruppe> angezeigt. Über das Ebenenbedienfeld können Sie
Elemente zwischen Gruppen verschieben.
1. Wählen Sie die zu gruppierenden Objekte bzw. die aufzuhebende Gruppe aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Gruppieren“ bzw. „Objekt“ > „Gruppierung aufheben“.
Umwandeln von Objekten
Mit den Umwandeln-Optionen können Sie ein einzelnes Objekt in mehrere Objekte unterteilen, die dann gemeinsam das Aussehen des Objekts
bestimmen. Wenn Sie beispielsweise ein einfaches Objekt wie einen Kreis mit einer einfarbigen Fläche und einer Kontur umwandeln, werden die
Fläche und die Kontur in separate Objekte umgewandelt. Wenn Sie komplexeres Bildmaterial umwandeln, wie beispielsweise ein Objekt mit einer
gemusterten Fläche, wird jeder einzelne Pfad aus dem Muster zu einem separaten Objekt.
In der Regel wandeln Sie ein Objekt um, wenn Sie die Aussehen-Attribute oder andere Eigenschaften eines bestimmten Elements des Objekts
ändern möchten. Außerdem kann sich das Umwandeln von Objekten als nützlich erweisen, wenn Sie ein Illustrator-spezifisches Objekt
(beispielsweise ein Gitterobjekt) in einer anderen Anwendung verwenden möchten, die solche Objekte nicht kennt.
Vor (links) und nach (rechts) der Umwandlung eines Objekts, das über eine Fläche und eine Kontur verfügt
Das Umwandeln ist besonders hilfreich, wenn es beim Drucken von Transparenzeffekten, 3D-Objekten, Mustern, Verläufen, Konturen,
Angleichungen, Blendenflecken, Hüllen oder Symbolen zu Problemen kommt.
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Umwandeln“.
Wenn Aussehen-Attribute auf das Objekt angewendet wurden, ist der Befehl „Objekt“ > „Umwandeln“ abgeblendet. Wählen
Sie in diesem Fall „Objekt“ > „Aussehen umwandeln“ und anschließend „Objekt“ > „Umwandeln“.
3. Legen Sie die gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“.
Objekt Wandelt komplexe Objekte, einschließlich bearbeitbarer Angleichungen, Hüllen, Symbolsätze und Blendenflecke,
um.
Fläche Wandelt Flächen um.
Kontur Wandelt Konturen um.
Verlaufsgitter Wandelt Verläufe in ein einziges Verlaufsgitter um.
Festlegen Legt die Toleranz für Farbwerte zwischen Farbgrenzen fest. Eine höhere Anzahl sorgt für nahtlose Farbübergänge,
während bei einer geringeren Anzahl Streifenbildung auftreten kann.
Halten Sie beim Wählen von „Objekt“ > „Umwandeln“ die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt, um einen
Verlauf mit den zuletzt in diesem Dialogfeld eingegebenen Einstellungen umzuwandeln.
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Ebenen
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Nach oben
Wissenswertes zu Ebenen
Ebenenbedienfeld – Übersicht
Erstellen einer Ebene
Verschieben von Objekten in eine andere Ebene
Verteilen von Objekten auf separate Ebenen
Zusammenfügen von Ebenen und Gruppen
Suchen von Elementen im Ebenenbedienfeld
Wissenswertes zu Ebenen
Beim Erstellen von komplexem Bildmaterial kann es problematisch sein, den Überblick über alle Elemente im Dokumentfenster zu behalten.
Kleinere Elemente werden von größeren verdeckt, wodurch die Auswahl von Bildmaterial schwieriger wird. Mit Ebenen können Sie die einzelnen
Elemente im Bildmaterial einfacher verwalten. Ebenen sind im Prinzip transparente Ordner, die Bildmaterial enthalten. Wenn Sie die Ordnerstruktur
ändern, ändern Sie damit auch die Stapelreihenfolge der Elemente im Bildmaterial. Sie können Elemente zwischen Ordnern verschieben und in
einem Ordner weitere Unterordner erstellen.
Die Struktur der Ebenen in Ihrem Dokument kann dabei ganz einfach bis sehr komplex sein. Standardmäßig werden alle Elemente auf einer
einzelnen übergeordneten Ebene platziert. Sie können aber neue Ebenen erstellen und Elemente auf diese Ebenen verschieben sowie Elemente
jederzeit zwischen Ebenen verschieben. Über das Ebenenbedienfeld können Sie die Aussehen-Attribute von Bildmaterial auf einfache Weise
auswählen, ausblenden, sperren und ändern. Mit Vorlagenebenen können Sie sogar Bildmaterial nachzeichnen und Ebenen mit Adobe Photoshop
austauschen.
Ein Video zur Verwendung von Ebenen und Gruppen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0041_de. Informationen zum Erstellen von
Animationen mithilfe von Ebenen finden Sie unter www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_layers_de.
Ebenenbedienfeld Übersicht
Verwenden Sie das Ebenenbedienfeld („Fenster“ > „Ebenen“), um die Objekte in einem Dokument aufzulisten, zu organisieren und zu bearbeiten.
Standardmäßig enthält jedes neue Dokument eine Ebene. Jedes Objekt, das Sie erstellen, wird unter dieser Ebene aufgelistet. Sie können jedoch
neue Ebenen erstellen und Elemente Ihren Anforderungen gemäß neu anordnen.
In Illustrator erhält jede Ebene im Ebenenbedienfeld eine eigene Farbe (bis zu neun Farben). Die Farbe wird neben dem Ebenennamen im
Bedienfeld angezeigt. Die gleiche Farbe wird im Zeichenfenster im Begrenzungsrahmen, im Pfad, in den Ankerpunkten und im Mittelpunkt des
ausgewählten Objekts angezeigt. Anhand dieser Farbe können Sie schnell die zugehörige Ebene eines Objekts im Ebenenbedienfeld finden. Sie
können die Ebenenfarbe beliebig ändern.
Wenn ein Element im Ebenenbedienfeld andere Elemente enthält, wird links neben seinem Namen ein Dreieck angezeigt. Klicken Sie auf das
Dreieck, um den Inhalt ein- bzw. auszublenden. Wenn kein Dreieck angezeigt wird, enthält das Element keine zusätzlichen Elemente.
Ebenenbedienfeld
A. Sichtbarkeitsspalte B. Bearbeitungsspalte C. Zielspalte D. Auswahlspalte
Im Ebenenbedienfeld finden Sie Spalten links und rechts neben den aufgelisteten Elementen. Klicken Sie in eine Spalte, um die folgenden
Eigenschaften zu überprüfen:
Sichtbarkeitsspalte Zeigt an, ob Elemente in den Ebenen sichtbar
oder ausgeblendet sind (leer) und ob es sich um Vorlagenebenen oder
um Pfadebenen
handelt.
Bearbeitungsspalte Zeigt an, ob Elemente gesperrt oder entsperrt sind. Das Schlosssymbol
weist darauf hin, dass das Element gesperrt ist
und nicht bearbeitet werden kann. Wird das Schlosssymbol nicht angezeigt, ist das Element nicht gesperrt und kann bearbeitet werden.
Zielspalte Zeigt an, ob Elemente als Ziel für das Anwenden von Effekten und Bearbeiten von Attributen im Aussehenbedienfeld ausgewählt
wurden. Das doppelte Kreissymbol (
oder ) zeigt an, dass das Element als Ziel ausgewählt ist. Das einfache Kreissymbol zeigt an, dass das
Element nicht als Ziel ausgewählt ist.
Auswahlspalte Zeigt an, ob Elemente ausgewählt sind. Wenn ein Element ausgewählt ist, wird ein Farbfeld angezeigt. Wenn ein Element,
beispielsweise eine Ebene oder eine Gruppe, ausgewählte und nicht ausgewählte Objekte enthält, wird ein kleineres Auswahlfarbfeld neben dem
übergeordneten Element angezeigt. Wenn alle Objekte eines übergeordneten Elements ausgewählt sind, werden die Auswahlfarbfelder in der
gleichen Größe angezeigt wie die Markierungen neben den einzelnen ausgewählten Objekten.
Sie können das Ebenenbedienfeld verwenden, um einige Elemente als Pfade anzuzeigen. Andere Elemente können gleichzeitig so dargestellt
werden, wie sie im fertigen Bildmaterial aussehen. Außerdem können Sie verknüpfte Bilder und Bitmap-Objekte abblenden, um die Bearbeitung
von Bildmaterial zu erleichtern, das über Bildern liegt. Diese Funktion ist insbesondere beim Nachzeichnen von Bitmaps hilfreich.
Anzeigeoptionen für auf Ebenen liegendem Bildmaterial
A. Objekt in der Pfadansicht B. Auf 50 % abgeblendetes Bitmap-Objekt C. Ausgewähltes Objekt in Vorschau
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Abpausen von Bildmaterial
Ändern der Anzeige des Ebenenbedienfelds
1. Wählen Sie aus dem Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Bedienfeldoptionen“.
2. Aktivieren Sie „Nur Ebenen einblenden“, um Pfade, Gruppen und zusammengesetzte Elemente im Ebenenbedienfeld
auszublenden.
3. Legen Sie unter „Zeilengröße“ die Zeilenhöhe fest. (Soll eine benutzerdefinierte Größe festgelegt werden, geben Sie einen
Wert zwischen 12 und 100 ein.)
4. Wählen Sie unter „Miniaturen“ eine Kombination aus Ebenen, Gruppen und Objekten, für die Miniaturansichten angezeigt
werden sollen.
Hinweis: Die Anzeige von Miniaturansichten im Ebenenbedienfeld kann bei der Arbeit mit komplexen Dokumenten die
Arbeitsgeschwindigkeit des Programms verringern. Deaktivieren Sie die Anzeige von Ebenenminiaturen, um die Leistung zu
optimieren.
Festlegen von Optionen für Ebenen und Unterebenen
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie im Ebenenbedienfeld auf den Elementnamen.
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Klicken Sie auf den Elementnamen und wählen Sie aus dem Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Optionen für
<Elementname>“.
Wählen Sie aus dem Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Neue Ebene“ bzw. „Neue Unterebene“.
2. Sie können die folgenden Optionen festlegen:
Name Name des Elements, wie er im Ebenenbedienfeld angezeigt wird.
Farbe Die Farbeinstellung der Ebene. Wählen Sie im Menü eine Farbe oder doppelklicken Sie auf das Farbfeld, um eine
Farbe auszuwählen.
Vorlage Ebene gilt als Vorlagenebene.
Sperren Verhindert ungewünschte Änderungen am Element.
Einblenden Zeigt sämtliches Bildmaterial an, das in der Ebene auf der Zeichenfläche enthalten ist.
Drucken Ermöglicht das Drucken von in der Ebene enthaltenem Bildmaterial.
Vorschau Zeigt das in der Ebene enthaltene Bildmaterial in Farbe statt als Pfade an.
Bilder abblenden Reduziert die Intensität der verknüpften Bilder und Bitmaps in der Ebene auf den angegebenen
Prozentwert.
Erstellen einer Ebene
1. Klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf den Namen der Ebene, in die bzw. über der Sie die neue Ebene einfügen möchten.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll eine neue Ebene über der ausgewählten Ebene eingefügt werden, klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf die
Schaltfläche „Neue Ebene erstellen“
.
Soll eine neue Unterebene in der ausgewählten Ebene erstellt werden, klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf die
Schaltfläche „Neue Unterebene erstellen“
.
Wenn Sie beim Erstellen einer neuen Ebene Optionen einstellen möchten, wählen Sie aus dem Menü des
Ebenenbedienfelds die Option „Neue Ebene“ oder „Neue Unterebene“.
In Illustrator stehen für die verschiedenen Zeichenmodi eine Reihe von Optionen zur Verfügung, z. B.:
Im Modus „Dahinter zeichnen“ wird automatisch eine neue aktive Ebene hinter der aktiven Ebene erstellt.
Im Modus „Dahinter zeichnen“ können Sie hinter dem gesamten Bildmaterial einer ausgewählten Ebene zeichnen, sofern
kein Bildmaterial ausgewählt ist.
Verschieben von Objekten in eine andere Ebene
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf den Namen der gewünschten Ebene. Wählen Sie „Objekt“ > „Anordnen“ > „In
aktuelle Ebene verschieben“.
Ziehen Sie die Auswahlanzeige rechts neben der Ebene im Ebenenbedienfeld auf die gewünschte Ebene.
Sie können Objekte oder Ebenen in eine neue Ebene verschieben, indem Sie sie markieren und im Menü des
Ebenenbedienfelds die Option „In neuer Ebene sammeln“ auswählen. Halten Sie die Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste
(Mac OS) gedrückt, um nicht aneinander grenzende Elemente auszuwählen. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt,
um aneinander grenzende Elemente auszuwählen.
Verteilen von Objekten auf separate Ebenen
Mit dem Befehl „Ebenen für Objekte erstellen“ werden alle Elemente, die sich auf einer Ebene befinden, auf separate Ebenen verteilt. Anhand der
Stapelreihenfolge der Objekte können in jeder Ebene neue Objekte erstellt werden. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie Dateien für Web-
Animationen vorbereiten möchten.
1. Klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf den Namen einer Ebene oder Gruppe.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll eine neue Ebene für jedes einzelne Element erstellt werden, wählen Sie „Ebenen für Objekte erstellen (Sequenz)“
aus dem Menü des Ebenenbedienfelds.
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Sollen Elemente auf Ebenen verteilt und Objekte dupliziert werden, sodass dabei eine kumulative Sequenz entsteht,
wählen Sie „Ebenen für Objekte erstellen (Aufbau)“ aus dem Menü des Ebenenbedienfelds. Das unterste Objekt erscheint
auf allen neuen Ebenen und das oberste nur auf der obersten. Wenn Ebene 1 beispielsweise einen Kreis (unterstes
Objekt), ein Quadrat und ein Dreieck (oberstes Objekt) enthält, werden mit diesem Befehl drei Ebenen erstellt: eine Ebene
mit einem Kreis, Quadrat und Dreieck, eine Ebene mit einem Kreis und einem Quadrat und eine Ebene nur mit einem
Kreis. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie Animationssequenzen erstellen.
Der Befehl „Ebenen für Objekte erstellen (Aufbau)“ erstellt neue Ebenen.
Zusammenfügen von Ebenen und Gruppen
Beim Zusammenfügen und Reduzieren von Ebenen werden Objekte, Gruppen und Unterebenen zu einer einzigen Ebene oder Gruppe
zusammengefasst. Beim Zusammenfügen können Sie die gewünschten Elemente auswählen, während beim Reduzieren alle sichtbaren Elemente
im Bildmaterial auf eine Ebene reduziert werden. Die Stapelreihenfolge bleibt bei beiden Optionen intakt, aber andere Ebenen-Attribute wie etwa
Schnittmasken bleiben nicht erhalten.
Sollen Elemente in einer einzigen Ebene oder Gruppe zusammengefügt werden, halten Sie die Strg- (Windows) bzw.
Befehlstaste (Mac OS) gedrückt und klicken Sie auf die Namen der Ebenen oder Gruppen, die zusammengefügt werden
sollen. Sie können auch die Umschalttaste gedrückt halten, um alle Einträge zwischen den Ebenen- oder Gruppennamen
auszuwählen, auf die Sie klicken. Wählen Sie dann aus dem Ebenenbedienfeldmenü die Option „Ausgewählte
zusammenfügen“. Die Elemente werden in der zuletzt ausgewählten Ebene bzw. Gruppe zusammengefügt.
Ebenen können nur mit anderen Ebenen zusammengefügt werden, die im Ebenenbedienfeld den gleichen hierarchischen
Rang einnehmen. Unterebenen können nur mit Unterebenen zusammengefügt werden, die sich auf der gleichen Ebene
befinden und den gleichen hierarchischen Rang einnehmen. Objekte können nicht mit anderen Objekten zusammengefügt
werden.
Sollen Ebenen reduziert werden, klicken Sie auf den Namen der Ebene, in der Sie das Bildmaterial zusammenfügen möchten.
Wählen Sie dann aus dem Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Auf Hintergrundebene reduzieren“.
Suchen von Elementen im Ebenenbedienfeld
Wenn Sie ein Element im Dokumentfenster auswählen, können Sie mit dem Befehl „Objekt suchen“ schnell das entsprechende Element im
Ebenenbedienfeld finden. Dieser Befehl ist insbesondere für die Suche nach Elementen in ausgeblendeten Ebenen hilfreich.
1. Wählen Sie im Dokumentfenster ein Objekt aus. Wenn Sie mehrere Objekte auswählen, wird nach dem vordersten Objekt in
der Stapelreihenfolge gesucht.
2. Wählen Sie aus dem Menü des Ebenenbedienfelds den Befehl „Objekt suchen“. Wenn die Bedienfeldoption „Nur Ebenen
einblenden“ aktiviert ist, wird stattdessen der Befehl „Ebene suchen“ angezeigt.
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Erstellen von Animationen mithilfe von Ebenen
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Sperren, Ausblenden und Löschen von Objekten
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Sperren und Entsperren von Objekten oder Ebenen
Ausblenden und Einblenden von Objekten oder Ebenen
Löschen von Objekten
Sperren und Entsperren von Objekten oder Ebenen
Wenn Sie Objekte sperren, können Sie sie nicht mehr auswählen und bearbeiten. Durch Sperren der übergeordneten Ebene können Sie mehrere
Pfade, Gruppen und Unterebenen schnell sperren.
Sollen Objekte gesperrt werden, klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf die Schaltfläche der Bearbeitungsspalte (rechts neben
dem Augensymbol) für das Objekt oder die Ebene, das bzw. die gesperrt werden soll. Ziehen Sie über mehrere Schaltflächen
in der Bearbeitungsspalte, um mehrere Elemente zu sperren. Wählen Sie das zu sperrende Objekt aus und wählen Sie dann
„Objekt“ > „Sperren“ > „Auswahl“.
Sollen Objekte entsperrt werden, klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf das Symbol für das Objekt oder die Ebene, das bzw.
die entsperrt werden soll.
Sie können Objekte auch über die folgenden Befehle sperren und entsperren:
Sollen alle Objekte gesperrt werden, die das ausgewählte Objekt überlappen und auf derselben Ebene liegen, wählen Sie das
Objekt aus und wählen Sie dann „Objekt“ > „Sperren“ > „Sämtliches Bildmaterial darüber“.
Sollen alle Ebenen außer der Ebene mit einem ausgewählten Element oder einer ausgewählten Gruppe gesperrt werden,
wählen Sie „Objekt“ > „Sperren“ > „Andere Ebenen“ oder aus dem Menü des Ebenenbedienfelds „Andere sperren“.
Sollen alle Ebenen gesperrt werden, wählen Sie alle Ebenen im Ebenenbedienfeld aus und wählen Sie dann „Alle Ebenen
sperren“ aus dem Bedienfeldmenü.
Sollen alle Objekte im Dokument entsperrt werden, wählen Sie „Objekt“ > „Alle entsperren“.
Sollen alle Objekte in einer Gruppe entsperrt werden, wählen Sie ein entsperrtes und sichtbares Objekt in der Gruppe aus.
Wählen Sie bei gedrückter Umschalt- und Alt-Taste (Windows) bzw. Umschalt- und Wahltaste (Mac OS) den Befehl „Objekt“ >
„Alle entsperren“.
Wenn Sie alle Ebenen gesperrt haben, wählen Sie zum Entsperren im Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Alle Ebenen
entsperren“.
Hinweis: Im Isolationsmodus sind die Optionen zum Sperren und Entsperren nicht verfügbar.
Ausblenden und Einblenden von Objekten oder Ebenen
Wählen Sie eine der folgenden Methoden:
Klicken Sie im Ebenenbedienfeld neben dem auszublendenden Objekt auf das Augensymbol . Klicken Sie erneut auf das
Symbol, um das Element wieder einzublenden. Wenn Sie eine Ebene oder Gruppe ausblenden, werden alle zugehörigen
Elemente ausgeblendet.
Ziehen Sie den Zeiger über mehrere Augensymbole, um mehrere Elemente auszublenden.
Wählen Sie das auszublendende Objekt aus und wählen Sie dann „Objekt“ > „Ausblenden“ > „Auswahl“.
Sollen alle Objekte über einem bestimmten Objekt in einer Ebene ausgeblendet werden, wählen Sie das Objekt aus und
wählen Sie dann „Objekt“ > „Ausblenden“ > „Sämtliches Bildmaterial darüber“.
Sollen alle nicht ausgewählten Ebenen ausgeblendet werden, wählen Sie aus dem Menü des Ebenenbedienfelds die Option
„Andere ausblenden“ oder klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf das Augensymbol der
einzublendenden Ebene. Alternativ können Sie „Objekt“ > „Ausblenden“ > „Andere Ebenen“ wählen, um alle Ebenen mit
Ausnahme der Ebene auszublenden, die das ausgewählte Objekt bzw. die ausgewählte Gruppe enthält.
Sollen alle Objekte angezeigt werden, wählen Sie „Objekt“ > „Alles einblenden“. Alle zuvor ausgeblendeten Objekte werden
eingeblendet. Alle zuvor ausgewählten Objekte sind ausgewählt.
Sollen alle Ebenen und Unterebenen angezeigt werden, wählen Sie aus dem Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Alle
Ebenen einblenden“. Mit diesem Befehl werden nur ausgeblendete Ebenen angezeigt, nicht aber ausgeblendete Objekte.
Sollen alle Objekte in einer Gruppe angezeigt werden, wählen Sie ein entsperrtes und sichtbares Objekt in der Gruppe aus.
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Wählen Sie bei gedrückter Umschalt- und Alt-Taste (Windows) bzw. Umschalt- und Wahltaste (Mac OS) den Befehl „Objekt“ >
„Alles einblenden“.
Hinweis: Im Isolationsmodus sind die Optionen „Alles einblenden“ und „Ausblenden“ nicht verfügbar.
Löschen von Objekten
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie die Objekte aus und drücken Sie die Rücktaste (Windows) bzw. die Rückschritttaste (Mac OS).
Wählen Sie das Objekt aus und wählen Sie dann „Bearbeiten“ > „Löschen“ oder „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“.
Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die zu löschenden Elemente aus und klicken Sie dann auf das Löschen-Symbol . Sie
können auch den Elementnamen im Ebenenbedienfeld auf das Löschen-Symbol im Bedienfeld ziehen oder im Menü des
Ebenenbedienfelds „"Ebenenname" löschen“ wählen.
Beim Löschen einer Ebene wird sämtliches in dieser Ebene enthaltene Bildmaterial ebenfalls gelöscht. Wenn Sie beispielsweise eine Ebene
löschen, die aus Unterebenen, Gruppen, Pfaden und Schnittsätzen besteht, werden alle diese Elemente zusammen mit der Ebene gelöscht.
Hinweis: Ein Dokument muss aus mindestens einer Ebene bestehen. Besteht ein Dokument aus nur einer Ebene, sind die Schaltfläche
„Papierkorb“ und der Befehl „Löschen“ nicht verfügbar.
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Verschieben, Ausrichten und Verteilen von Objekten
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Verschieben von Objekten
Einfügen von Objekten relativ zu anderen Objekten
Einfügen von Objekten zwischen Ebenen
Einfügen von Bildmaterial an der Originalposition und in allen Zeichenflächen
Ausrichten und Verteilen von Objekten
Verschieben von Objekten
Sie können Objekte verschieben, indem Sie sie mit bestimmten Werkzeugen an eine andere Position ziehen, die Pfeiltasten auf der Tastatur
verwenden oder genaue Werte in ein Bedienfeld oder ein Dialogfeld eingeben.
Sie können die Funktion zum Ausrichten verwenden, um Objekte beim Verschieben zu positionieren. Beispielsweise können Sie den Zeiger an
Hilfslinien und Ankerpunkten ausrichten sowie Objektbegrenzungen an Rasterlinien. Sie können Objekte mit dem Ausrichtenbedienfeld in einem
bestimmten Verhältnis zueinander platzieren.
Sie können dann die Umschalttaste gedrückt halten, um die Bewegungen eines oder mehrerer Objekte so einzuschränken, dass sie sich auf einer
exakt horizontalen, vertikalen oder diagonalen Linie relativ zur x- und y-Achse bewegen. Sie können Objekte auch um ein Vielfaches von 45°
drehen, indem Sie die Umschalttaste verwenden.
Verschieben oder Duplizieren von Objekten durch Einfügen
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“, um die Auswahl zu verschieben. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“, um die
Auswahl zu duplizieren.
3. Soll ein Objekt in einer anderen Datei eingefügt werden, öffnen Sie die Datei. (Informationen zum Einfügen zwischen Ebenen
finden Sie unter Einfügen von Objekten zwischen Ebenen.)
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: „Bearbeiten“ > „Einfügen“ Fügt das Objekt in der Mitte des aktiven Fensters
ein. „Bearbeiten“ > „Davor einfügen“ Fügt das Objekt direkt vor dem ausgewählten Objekt ein. „Bearbeiten“ >
„Dahinter einfügen“ Fügt das Objekt direkt hinter dem ausgewählten Objekt ein. „Bearbeiten“ > „An Originalposition
einfügen“ Fügt Bildmaterial auf der aktiven Zeichenfläche an der gleichen Position ein wie auf der Zeichenfläche, aus der
das Bildmaterial kopiert wurde. „Bearbeiten“ > „In alle Zeichenflächen einfügen“ Fügt Bildmaterial in alle Zeichenflächen
an der gleichen Stelle ein, an der sich das Bildmaterial in der aktuellen Zeichenfläche befindet.
Verschieben von Objekten durch Ziehen
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Ziehen Sie das Objekt an eine neue Stelle.
Wenn ein ausgewähltes Objekt gefüllt ist, können Sie den Mauszeiger von jeder beliebigen Stelle auf dem Objekt ziehen.
Wenn ein ausgewähltes Objekt nicht gefüllt ist, Sie Bildmaterial als Pfade anzeigen oder die Voreinstellung „Objektauswahl
nur durch Pfad“ ausgewählt ist, müssen Sie vom Objektpfad aus ziehen. (Siehe Duplizieren ausgewählter Objekte per Drag &
Drop.)
Mit dem Befehl „An Punkt ausrichten“ im Menü „Ansicht“ kann der Cursor an einem Ankerpunkt oder einer Hilfslinie
ausgerichtet werden, wenn Sie ein Objekt innerhalb einer Entfernung von 2 Pixel vom Ankerpunkt oder von der Hilfslinie
ziehen.
Verschieben von Objekten mit den Pfeiltasten
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Drücken Sie die Pfeiltaste, die die Richtung angibt, in die Sie das Objekt verschieben möchten. Drücken Sie die Umschalt-
und Pfeiltaste, um das Objekt um das Zehnfache des für die Voreinstellung „Schritte per Tastatur“ angegebenen Werts zu
verschieben.
Der Abstand, um den das Objekt jedes Mal beim Drücken einer Pfeiltaste verschoben wird, hängt von der Voreinstellung
„Schritte per Tastatur“ ab. Die Standardentfernung ist 1 Punkt (0,3528 mm). Soll die Voreinstellung „Schritte per Tastatur“
geändert werden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „Illustrator“ >
„Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
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Verschieben von Objekten um einen bestimmten Wert
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Transformieren“ > „Verschieben“.
Wenn ein Objekt ausgewählt ist, können Sie das Dialogfeld „Verschieben“ auch durch Doppelklicken auf das Auswahl-,
Direktauswahl- oder Gruppenauswahl-Werkzeug öffnen.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Geben Sie in das Textfeld „Horizontal“ einen negativen (verschiebt Objekt nach links) oder einen positiven (verschiebt
Objekt nach rechts) Wert ein.
Geben Sie in das Textfeld „Vertikal“ einen negativen (verschiebt Objekt nach unten) oder einen positiven (verschiebt
Objekt nach oben) Wert ein.
Geben Sie in das Textfeld „Abstand“ oder „Winkel“ einen positiven (gegen den Uhrzeigersinn) oder einen negativen (im
Uhrzeigersinn) Wert ein, um das Objekt um einen Winkel zu verschieben, der sich auf die x-Achse des Objekts bezieht.
Sie können auch Werte zwischen 180° und 360° eingeben, die dann automatisch in den entsprechenden negativen Wert
umgerechnet werden (ein Wert von 270° wird beispielsweise in -90° umgerechnet).
4. Wenn das Objekt eine gemusterte Fläche enthält, wählen Sie „Muster“, um das Muster zu verschieben. Deaktivieren Sie
„Objekte“, wenn Sie das Muster, aber nicht die Objekte verschieben möchten.
5. Klicken Sie auf „OK“ oder auf „Kopieren“, um eine Kopie der Objekte zu verschieben.
Richtungen bezogen auf die x-Achse
Verschieben von Objekten über die x- und y-Koordinaten
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Geben Sie im Transformieren- oder Steuerungsbedienfeld neue Werte im x- und/oder y-Feld ein.
Wenn Sie den Ursprung ändern möchten, klicken Sie auf ein weißes Quadrat auf dem Ursprungsymbol
, bevor Sie die
Werte eingeben.
Gleichzeitiges Verschieben mehrerer Objekte
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Transformieren“ > „Einzeln transformieren“.
3. Wählen Sie im Bereich „Verschieben“ des Dialogfelds die Entfernung aus, über die Sie die ausgewählten Objekte verschieben
möchten.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Sollen die Objekte um festgelegte Werte verschoben werden, klicken Sie auf „OK“.
Sollen Objekte zufällig verschoben, aber die festgelegten Werte nicht überschritten werden, aktivieren Sie die Option
„Zufallswert“. Diese Option ist nützlich, wenn Sie beispielsweise eine Backsteinmauer zeichnen und die Steine leicht
versetzt wirken sollen. Klicken Sie dann auf „OK“.
Einfügen von Objekten relativ zu anderen Objekten
1. Wählen Sie das Objekt aus, das Sie einfügen möchten.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“ oder „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“.
3. Wählen Sie das Objekt aus, vor bzw. hinter dem das Objekt eingefügt werden soll.
4. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Davor einfügen“ bzw. „Bearbeiten“ > „Dahinter einfügen“.
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Wenn Sie mehrere Objekte einfügen, werden alle Objekte vor oder hinter der Auswahl eingefügt. Die Stapelreihenfolge der
einzelnen eingefügten Objekte untereinander wird jedoch beibehalten.
Einfügen von Objekten zwischen Ebenen
Mit der Option „Ebenen beim Einfügen merken“ wird festgelegt, an welcher Stelle der Ebenenhierarchie Bildmaterial eingefügt wird. Die Option ist
standardmäßig deaktiviert, sodass Bildmaterial in die jeweils im Ebenenbedienfeld aktive Ebene eingefügt wird. Ist die Option aktiviert, wird
Bildmaterial unabhängig davon, welche Ebene im Ebenenbedienfeld aktiv ist, in die Ebene eingefügt, aus der es kopiert wurde.
Sie können diese Option einstellen, indem Sie im Menü des Ebenenbedienfelds die Option „Ebenen beim Einfügen merken“ auswählen. Wenn die
Option aktiviert ist, wird ein Häkchen angezeigt.
Aktivieren Sie die Option „Ebenen beim Einfügen merken“, wenn Sie Bildmaterial in andere Dokumente einfügen und automatisch in eine
Ebene platzieren möchten, die den gleichen Namen wie die Ursprungsebene hat. Wenn das Zieldokument über keine Ebene mit diesem
Namen verfügt, wird von Illustrator eine neue Ebene erstellt.
Einfügen von Bildmaterial an der Originalposition und in allen Zeichenflächen
Mit dem Befehl „An Originalposition einfügen“ wird Bildmaterial auf der aktuellen Zeichenfläche eingefügt. Wenn Sie diesen Befehl verwenden
möchten, klicken Sie auf „Bearbeiten“ > „An Originalposition einfügen“. Sie können stattdessen auch die Tastenkombination Strg+Umschalt+V
(Windows) bzw. Befehl+Umschalt+V (Mac) verwenden.
Mit dem Befehl „In allen Zeichenflächen einfügen“ wird das ausgewählte Bildmaterial auf·allen Zeichenflächen eingefügt. Vergewissern Sie sich vor
der Verwendung des Befehls „In allen Zeichenflächen einfügen“ , dass die Zeichenfläche, aus der Sie das Objekt kopieren, die aktive
Zeichenfläche ist.
Zur Verwendung des Befehls „In alle Zeichenflächen einfügen“ wählen Sie die Option „Bearbeiten“ > „In alle Zeichenflächen einfügen“ beim
Ausschneiden oder Kopieren von Bildmaterial.
Wenn Sie Bildmaterial kopieren und dann „In alle Zeichenflächen einfügen“ wählen,wird das Bildmaterial auch auf der Zeichenfläche, von der es
kopiert wurde, erneut eingefügt. (Empfohlen) Sofern Sie die Originalobjekte nicht ändern müssen, schneiden Sie die Objekte aus und fügen Sie
sie ein, bevor Sie den Befehl „In alle Zeichenflächen einfügen“ verwenden.
Hinweis: Mit den Befehlen „An Originalposition einfügen“ und „In alle Zeichenflächen einfügen“ wird ein Objekt an der gleichen Position wie die
kopierten Objekte eingefügt, die in der aktiven Zeichenfläche zum Zeitpunkt des Kopierens referenziert werden.
Ausrichten und Verteilen von Objekten
Mit dem Ausrichtenbedienfeld („Fenster“ > „Ausrichten“) und den Optionen zum Ausrichten im Steuerungsbedienfeld können Sie ausgewählte
Objekte an einer bestimmten Achse ausrichten oder verteilen. Sie können entweder Objektkanten oder Ankerpunkte als Bezugspunkt verwenden
sowie Objekte an einer Auswahl, einer Zeichenfläche oder einem Basisobjekt ausrichten. Ein Basisobjekt ist ein bestimmtes Objekt in einer
Auswahl mehrerer Objekte.
Die Optionen zum Ausrichten sind im Steuerungsbedienfeld sichtbar, wenn ein Objekt ausgewählt ist. Werden sie nicht angezeigt, wählen Sie im
Menü des Steuerungsbedienfelds die Option „Ausrichten“.
Standardmäßig wird in Illustrator die Ausrichtung und Verteilung anhand der Objektpfade berechnet. Wenn Sie jedoch mit Objekten arbeiten,
die über verschiedene Konturstärken verfügen, können Sie die Ausrichtung und die Verteilung an den Konturkanten berechnen. Wählen Sie
dafür im Menü des Ausrichtenbedienfelds die Option „Vorschaubegrenzungen verwenden“.
Ein Video zum Thema Ausrichten und Verteilen von Objekten finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0035_de.
Ausrichten oder Verteilen relativ zum Begrenzungsrahmen aller ausgewählten Objekte
1. Wählen Sie die Objekte aus, die ausgerichtet oder verteilt werden sollen.
2. Wählen Sie im Ausrichtungs- oder Steuerungsbedienfeld die Option „An Auswahl ausrichten“
und klicken Sie dann auf die
Schaltfläche für die gewünschte Ausrichtung oder Verteilung.
Ausrichten oder Verteilen relativ zu einem Ankerpunkt
1. Klicken Sie auf das Direktauswahl-Werkzeug und wählen Sie bei gedrückter Umschalttaste die Ankerpunkte aus, die Sie
ausrichten oder verteilen möchten. Der zuletzt ausgewählte Ankerpunkt wird zum Basisankerpunkt.
Die Option „An Basisanker ausrichten“ ist im Ausrichtungs- bzw. Steuerungsbedienfeld automatisch ausgewählt.
2. Klicken Sie im Ausrichtungs- oder Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche für die gewünschte Ausrichtung oder Verteilung.
Ausrichten oder Verteilen relativ zu einem Basisobjekt
1. Wählen Sie die Objekte aus, die ausgerichtet oder verteilt werden sollen.
2. Klicken Sie erneut auf das Objekt, das Sie als Basisobjekt verwenden möchten (dieses Mal müssen Sie beim Klicken nicht die
Umschalttaste gedrückt halten).
Das Basisobjekt wird mit einem blauen Rahmen umgeben; im Steuerungs- und Ausrichtungsbedienfeld ist automatisch die
Option „An Basisobjekt ausrichten“
ausgewählt.
3. Klicken Sie im Ausrichtungs- oder Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche für die gewünschte Ausrichtung oder Verteilung.
Hinweis: Soll die Ausrichtung und Verteilung relativ zu einem bestimmten Objekt angehalten werden, klicken Sie erneut auf
das Objekt, um den blauen Rahmen zu entfernen, oder wählen Sie im Menü des Ausrichtungsbedienfelds die Option
„Basisobjekt abbrechen“.
Ausrichten oder Verteilen relativ zu einer Zeichenfläche
1. Wählen Sie die Objekte aus, die ausgerichtet oder verteilt werden sollen.
2. Klicken Sie mit dem Auswahlwerkzeug bei gedrückter Umschalttaste auf die gewünschte Zeichenfläche, um diese zu
aktivieren. Die aktive Zeichenfläche wird mit einem dunkleren Rahmen angezeigt als die anderen Zeichenflächen.
3. Wählen Sie im Ausrichtungs- oder Steuerungsbedienfeld die Option „An Zeichenfläche ausrichten“
und klicken Sie dann
auf die Schaltfläche für die gewünschte Ausrichtung oder Verteilung.
Verteilen von Objekten nach bestimmten Werten
Sie können Objekte über genaue Entfernungen zwischen ihren Pfaden verteilen.
1. Wählen Sie die Objekte aus, die Sie verteilen möchten.
2. Klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug
auf den Pfad des Objekts, um das die anderen Objekte verteilt werden sollen. Das
Objekt wird an seiner Position fixiert.
3. Geben Sie im Ausrichtenbedienfeld im Textfeld „Abstand verteilen“ den Objektabstand ein.
Wenn die Optionen für „Abstand verteilen“ nicht angezeigt werden, wählen Sie im Bedienfeldmenü „Optionen einblenden“.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Vertikal verteilen: Abstand“ oder „Horizontal verteilen: Abstand“.
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Drehen und Spiegeln von Objekten
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Drehen von Objekten
Drehen der x- und y-Achsen eines Dokuments
Spiegeln von Objekten
Drehen von Objekten
Beim Drehen wird ein Objekt um einen von Ihnen festgelegten Punkt bewegt. Der Ursprung ist standardmäßig der Objektmittelpunkt. Enthält eine
Auswahl mehrere Objekte, werden diese um einen einzelnen Ursprung gedreht, bei dem es sich standardmäßig um den Mittelpunkt der Auswahl
oder des Begrenzungsrahmens handelt. Verwenden Sie den Befehl „Einzeln transformieren“, wenn Sie die Objekte um ihre eigenen Mittelpunkte
drehen möchten.
Drehen von Objekten mit dem Begrenzungsrahmen
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug
aus, platzieren Sie den Zeiger über einer Stelle außerhalb des Begrenzungsrahmens
in der Nähe eines Griffs, sodass der Zeiger als
angezeigt wird, und ziehen Sie dann.
Drehen von Objekten mit dem Frei-transformieren-Werkzeug
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Frei-transformieren-Werkzeug
aus.
3. Platzieren Sie den Zeiger über einer beliebigen Stelle außerhalb des Begrenzungsrahmens, sodass er als
angezeigt wird,
und ziehen Sie dann.
Drehen von Objekten mit dem Drehen-Werkzeug
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Drehen-Werkzeug
aus.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Objekt um seinen Mittelpunkt gedreht werden, ziehen Sie den Zeiger in einer kreisförmigen Bewegung an einer
beliebigen Stelle im Dokumentfenster.
Soll für die Drehung einen neuen Ursprung festgelegt werden, klicken Sie im Dokumentfenster einmal an einer beliebigen
Stelle. Bewegen Sie den Zeiger dann vom Ursprung weg und ziehen Sie ihn in einer kreisförmigen Bewegung.
Soll eine Kopie des Objekts und nicht das Objekt selbst gedreht werden, halten Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) gedrückt, nachdem Sie begonnen haben, das Objekt mit dem Zeiger zu ziehen.
Die Drehung lässt sich umso präziser steuern, je größer die Entfernung des Zeigers beim Ziehen vom Ursprung ist.
Drehen von Objekten um einen bestimmten Winkel
Sie können den genauen Drehwinkel mit dem Befehl „Drehen“ festlegen.
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Objekt um einen anderen Ursprung gedreht werden, wählen Sie das Drehen-Werkzeug aus. Klicken Sie dann bei
gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Stelle im Dokumentfenster, an der der Ursprung liegen soll.
Soll das Objekt um den Mittelpunkt gedreht werden, wählen Sie „Objekt“ > „Transformieren“ > „Drehen“ oder
doppelklicken Sie auf das Drehen-Werkzeug.
3. Geben Sie den Drehwinkel in das Textfeld „Winkel“ ein. Bei negativen Werten wird das Objekt im Uhrzeigersinn gedreht, bei
positiven Werten gegen den Uhrzeigersinn.
4. Wenn das Objekt eine gemusterte Fläche enthält, wählen Sie „Muster“, um es zu drehen. Deaktivieren Sie „Objekte“, wenn
Sie das Muster, aber nicht die Objekte drehen möchten.
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5. Klicken Sie auf „OK“ oder „Kopieren“, um eine Kopie der Objekte zu skalieren.
Sollen mehrere Kopien des Objekts in einem Kreis um einen Ursprung angeordnet werden, verschieben Sie den Ursprung
an eine andere Stelle als den Objektmittelpunkt. Klicken Sie auf „Kopieren“ und wählen Sie wiederholt „Objekt“ >
„Transformieren“ > „Erneut transformieren“.
Drehen von Objekten mit dem Transformierenbedienfeld
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Objekt um seinen Mittelpunkt gedreht werden, geben Sie im Bedienfeld einen Winkel ein.
Soll das Objekt um einen anderen Ursprung gedreht werden, wählen Sie im Bedienfeld auf dem Ursprungsymbol ein
weißes Quadrat aus und geben Sie einen Winkel ein.
Sie können das Transformierenbedienfeld auch öffnen, indem Sie im Steuerungsbedienfeld auf „x“, „y“, „B“ oder „H“
klicken.
3. Sie können ein Symbol mit dem Transformierenbedienfeld um seinen Registrierungspunkt drehen. Weitere Informationen
finden Sie unter Symbolregistrierungspunkt.
Individuelles Drehen mehrerer Objekte
1. Wählen Sie die Objekte aus, die Sie drehen möchten.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Transformieren“ > „Einzeln transformieren“.
3. Führen Sie im Abschnitt „Drehen“ des Dialogfelds einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf das Winkel-Symbol oder ziehen Sie die Winkel-Linie in dem Symbol.
Geben Sie in das Textfeld „Winkel“ einen Wert zwischen -360° und 360° ein.
4. Klicken Sie auf „OK“ oder klicken Sie auf „Kopieren“, um eine Kopie aller Objekte zu drehen.
Drehen der x- und y-Achsen eines Dokuments
Die x- und y-Achsen liegen standardmäßig parallel zu den horizontalen und vertikalen Rändern des Dokumentfensters.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“
(Mac OS).
2. Geben Sie im Textfeld „Bildachse“ einen Winkel ein. Bei einem positiven Winkel werden die Achsen gegen den Uhrzeigersinn
gedreht, bei einem negativen Winkel im Uhrzeigersinn.
Das Drehen der Bildachsen ist vorteilhaft, wenn Ihr Bildmaterial Elemente enthält, die um denselben Winkel gedreht sind, wie
beispielsweise ein in einem Winkel von 20° zur Bildachse stehendes Logo mit Textblock. Statt jedes dem Logo hinzugefügte
Element einzeln zu drehen, müssen Sie nur die Bildachsen um 20° drehen. Alles, was Sie danach zeichnen, wird an der
neuen Achse ausgerichtet.
An Standardachsen (links) und an um 20° gedrehten Achsen (rechts) ausgerichtetes Objekt
Auf folgende Objekte und Funktionen hat die neue Bildachse keinen Einfluss:
Bereits vorhandene Objekte
Drehen und Angleichen
Zeichnen mit dem Buntstift- oder Interaktiv-nachzeichnen-Werkzeug
Spiegeln von Objekten
Beim Spiegeln wird ein Objekt an einer von Ihnen festgelegten unsichtbaren Achse gespiegelt. Sie können Objekte mit dem Frei-transformieren-
Werkzeug, dem Spiegeln-Werkzeug oder dem Befehl „Spiegeln“ spiegeln. Verwenden Sie zum Festlegen einer Achse zum Spiegeln das Spiegeln-
Werkzeug.
Wenn Sie ein Spiegelbild eines Objekts erstellen möchten, kopieren Sie das Objekt beim Spiegeln.
Spiegeln von Objekten mit dem Frei-transformieren-Werkzeug
1. Wählen Sie das Objekt aus, das gespiegelt werden soll.
2. Wählen Sie das Frei-transformieren-Werkzeug
aus.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie einen Griff des Begrenzungsrahmens über die gegenüberliegende Kante oder den gegenüberliegenden Griff
hinaus, bis das Objekt so gespiegelt ist, wie Sie es sich vorgestellt haben.
Sollen die Objektproportionen erhalten bleiben, ziehen Sie einen Eckgriff bei gedrückter Umschalttaste über den
gegenüberliegenden Griff.
Spiegeln von Objekten mit dem Spiegeln-Werkzeug
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie das Spiegeln-Werkzeug
aus.
3. Soll die unsichtbare Achse definiert werden, an der das Objekt gespiegelt werden soll, klicken Sie im Dokumentfenster auf
eine beliebige Stelle. Dadurch wird der erste Punkt der Achse festgelegt. Der Mauszeiger wird als Pfeil angezeigt.
4. Setzen Sie den Zeiger an eine andere Stelle und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie, um den zweiten Punkt der unsichtbaren Achse festzulegen. Sobald Sie klicken, wird das ausgewählte Objekt
an der festgelegten Achse gespiegelt.
Klicken Sie, um einen Punkt der Achse festzulegen (links), und klicken Sie dann erneut, um den zweiten Achsenpunkt
festzulegen und das Objekt an der Achse zu spiegeln (rechts).
Soll eine Kopie des Objekts gespiegelt werden, klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS), um
den zweiten Punkt der unsichtbaren Achse festzulegen.
Die Lage der Spiegelachse können Sie durch Ziehen des Zeigers ändern. Ziehen Sie bei gedrückter Umschalttaste, um
den Winkel auf ein Vielfaches von 45° zu beschränken. Während des Ziehens dreht sich die unsichtbare Spiegelachse um
den Punkt, auf den Sie in Schritt 3 geklickt haben, und Sie sehen einen gespiegelten Pfad des Objekts. Lassen Sie die
Maustaste los, wenn sich der Pfad an der gewünschten Position befindet.
Ziehen des zweiten Punkts der Spiegelachse, um die Achse zu drehen
Die Drehung lässt sich umso präziser steuern, je größer die Entfernung des Zeigers beim Ziehen vom Ursprung ist.
Spiegeln von Objekten durch Festlegen einer Achse
1. Wählen Sie das Objekt aus, das gespiegelt werden soll.
Soll das Objekt an seinem Mittelpunkt gespiegelt werden, wählen Sie „Objekt“ > „Transformieren“ > „Spiegeln“ oder
doppelklicken Sie auf das Spiegeln-Werkzeug .
Soll das Objekt um einen anderen Ursprung gespiegelt werden, klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) auf eine beliebige Stelle im Dokumentfenster.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Spiegeln“ die Achse aus, an der Sie das Objekt spiegeln möchten. Sie können Objekte an der
horizontalen bzw. vertikalen Achse oder an einer geknickten Achse spiegeln.
3. Wenn das Objekt Muster enthält und Sie diese Muster spiegeln möchten, aktivieren Sie die Option „Muster“. (Wenn Sie nur
Muster spiegeln möchten, deaktivieren Sie die Option „Objekte“.)
4. Aktivieren Sie die Option „Vorschau“, wenn Sie sich den Effekt ansehen möchten, bevor Sie ihn anwenden.
5. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Objekt gespiegelt werden, klicken Sie auf „OK“.
Soll eine Kopie des Objekts gespiegelt werden, klicken Sie auf „Kopieren“.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Auswählen von Objekten
Nach oben
Auswahloptionen und -voreinstellungen
Isolieren von Bildmaterial zur Bearbeitung
Auswählen hinter Objekten
Auswählen des nächsten Objekts in der Stapelreihenfolge
Auswählen von Objekten mit dem Ebenenbedienfeld
Auswählen eines Objekts mit dem Auswahl-, dem Lasso- oder dem Zauberstab-Werkzeug
Auswählen gefüllter Objekte
Auswählen von Gruppen und Objekten in Gruppen
Auswählen von Flächen und Kanten in interaktiven Malgruppen
Auswählen von Objekten nach Eigenschaft
Wiederholen, Umkehren oder Speichern einer Auswahl
Um das Bildmaterial zu organisieren und anzuordnen, verwenden Sie die Werkzeuge zum Auswählen, Positionieren und präzisen
Übereinanderlegen von Objekten. Sie können Objekte abmessen und ausrichten, Objekte so gruppieren, dass sie als Einheit behandelt werden,
und Sie können Objekte gezielt isolieren, sperren oder ausblenden.
Auswahloptionen und -voreinstellungen
Optionen für die Objektauswahl
Bevor Sie ein Objekt bearbeiten können, müssen Sie es von den umgebenden Objekten abgrenzen. Dazu müssen Sie das Objekt auswählen.
Sobald ein Objekt oder ein Objektteil ausgewählt wurde, kann dieses bzw. dieser bearbeitet werden.
Illustrator bietet folgende Auswahlmethoden und Werkzeuge:
Isolationsmodus Erlaubt es Ihnen, schnell eine Ebene, Unterebene, einen Pfad oder eine Gruppe von Objekten von den übrigen Grafiken im
Dokument zu isolieren. Im Isolationsmodus werden alle nicht isolierten Objekte im Dokument abgeblendet dargestellt und können weder
ausgewählt noch bearbeitet werden.
Ebenenbedienfeld Erlaubt es Ihnen, einzelne oder mehrere Objekte schnell und präzise auszuwählen. Sie können ein einzelnes Objekt (auch in
einer Gruppe), alle Objekte auf einer Ebene und ganze Gruppen auswählen.
Auswahl-Werkzeug
Erlaubt es Ihnen, Objekte und Gruppen auszuwählen, indem Sie auf sie klicken oder den Mauszeiger darüber ziehen. Sie
können auch Gruppen bzw. Objekte innerhalb von Gruppen auswählen.
Direktauswahl-Werkzeug
Erlaubt es Ihnen, einzelne Ankerpunkte oder Pfadsegmente auszuwählen, indem Sie auf sie klicken, bzw. ganze
Objekte oder Gruppen, indem Sie auf einen beliebigen anderen Punkt klicken. Sie können auch ein oder mehrere Objekte in einer Objektgruppe
auswählen.
Hinweis: In der Pfadansicht kann es vorkommen, dass bei der Arbeit mit dem Direktauswahl-Werkzeug importierte Grafiken ausgewählt werden,
die sich in der Nähe des Werkzeugzeigers befinden. Um das Auswählen von unerwünschten Grafiken zu vermieden, sollten Sie diese Grafiken
sperren oder ausblenden, bevor Sie mit dem Werkzeug eine Auswahl vornehmen.
Gruppenauswahl-Werkzeug
Erlaubt es Ihnen, ein Objekt in einer Gruppe, eine einzelne Gruppe innerhalb mehrerer Gruppen oder mehrere
Gruppen im Bildmaterial auszuwählen. Durch jedes weitere Klicken nehmen Sie die nächsten Objekte in der Gruppenhierarchie in die Auswahl auf.
Perspektivenauswahl-Werkzeug
Erlaubt es Ihnen, Objekte und Text perspektivisch darzustellen, aktive Ebenen zu wechseln und Objekte
perspektivisch bzw. in senkrechter Richtung zu verschieben.
Lasso-Werkzeug
Erlaubt es Ihnen, Objekte, Ankerpunkte oder Pfadsegmente auszuwählen, indem Sie das Werkzeug um das Objekt oder
einen Objektteil ziehen.
Zauberstab-Werkzeug
Erlaubt es Ihnen, Objekte mit derselben Farbe, Konturstärke, Konturfarbe, Deckkraft oder Füllmethode auszuwählen,
indem Sie auf das Objekt klicken.
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug
Erlaubt es Ihnen, Teilflächen (von Pfaden umgebene Bereiche) und Kanten (Teile von Pfaden zwischen
Schnittpunkten) von interaktiven Malgruppen auszuwählen.
Auswahlbefehle (im Menü „Auswahl“) Erlauben es Ihnen, schnell alle Objekte auszuwählen, die gesamte Auswahl aufzuheben und Objekte
anhand ihrer Position relativ zu anderen Objekten auszuwählen. Sie können alle Objekte eines bestimmten Typs oder mit bestimmten Attributen
auswählen sowie eine Auswahl speichern oder laden. Sie können außerdem alle Objekte in der aktiven Zeichenfläche auswählen.
Um bei Verwendung eines anderen Werkzeugs vorübergehend das zuletzt verwendete Auswahlwerkzeug (Auswahlwerkzeug, Direktauswahl-
Werkzeug oder Gruppenauswahl-Werkzeug) zu aktivieren, halten Sie die Strg- (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) gedrückt.
Ein Video über das Auswählen und Verändern von Objekten finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0034_de.
Festlegen von Auswahlvoreinstellungen
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Das Auswählen von Pfaden und Punkten in komplexen Bildern kann eine Herausforderung darstellen. Über die Voreinstellungen für die Auswahl
und Ankerpunkt-Anzeige können Sie die Toleranz für die Pixelauswahl festlegen und verschiedene andere Optionen einstellen, um
Auswahlvorgänge für ein bestimmtes Dokument zu vereinfachen.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige“ (Windows) bzw. „Illustrator“ >
„Voreinstellungen“ > „Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige“ (Mac OS).
2. Legen Sie folgende Auswahloptionen fest:
Toleranz Legt den Pixelbereich für das Auswählen von Ankerpunkten fest. Je höher der Wert, desto größer ist der Bereich
um einzelne Ankerpunkte, auf den Sie klicken können, um einen Ankerpunkt auszuwählen.
Objektauswahl nur durch Pfad Legt fest, ob Sie gefüllte Objekte nur durch Klicken auf einen Pfad auswählen können oder
auch durch Klicken auf andere Objektbereiche.
An Punkt ausrichten Richtet Objekte an Ankerpunkten und Hilfslinien aus. Legen Sie fest, in welchem Abstand zwischen
Objekt und Ankerpunkt bzw. Hilfslinie die Ausrichtung wirksam wird.
Isolieren von Bildmaterial zur Bearbeitung
Im Isolationsmodus werden Objekte isoliert, sodass Sie bestimmte Objekte bzw. Objektteile einfach auswählen und bearbeiten können. Folgende
Objekte können isoliert werden: Ebenen, Unterebenen, Gruppen, Symbole, Schnittmasken, zusammengesetzte Pfade, Verlaufsgitter und Pfade.
Im Isolationsmodus können Sie Bildmaterial relativ zum isolierten Bildmaterial löschen, ersetzen oder neu hinzufügen. Wenn Sie den
Isolationsmodus beenden, wird das ersetzte oder neue Bildmaterial an derselben Stelle wie das isolierte Bildmaterial eingefügt. Im
Isolationsmodus werden alle anderen Objekte automatisch gesperrt, sodass nur die Objekte im Isolationsmodus von den Änderungen betroffen
sind – Sie müssen weder darauf achten, auf welcher Ebene sich ein Objekt befindet, noch müssen Sie die zu ignorierenden Objekte manuell
sperren oder ausblenden.
Hinweis: Wenn Sie die Definition eines Symbols bearbeiten, wird das Symbol im Isolationsmodus angezeigt. (Siehe Bearbeiten oder
Neudefinieren eines Symbols.)
Isolieren der Gruppe mit Schmetterling
Im Isolationsmodus wird das isolierte Objekt in Farbe dargestellt, das übrige Bildmaterial dagegen wird abgeblendet dargestellt. Name und Position
des isolierten Objekts werden im Isolationsmodusrahmen angezeigt. Das Ebenenbedienfeld zeigt nur das Bildmaterial in der isolierten Unterebene
bzw. Gruppe an. Erst, wenn Sie den Isolationsmodus beenden, werden im Ebenenbedienfeld auch die übrigen Ebenen und Gruppen wieder
angezeigt.
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Isolierte Objekte können Sie in der Pfadansicht oder im Vorschaumodus anzeigen.
Ein Video zur Verwendung von Ebenen und des Isolationsmodus finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0041_de.
Isolieren eines Pfades, eines Objekts oder einer Gruppe
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf den Pfad bzw. die Gruppe.
Wählen Sie die Gruppe, das Objekt bzw. den Pfad aus. Klicken Sie dann im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche
„Ausgewähltes Objekt isolieren“
.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf die Gruppe und wählen Sie
„Ausgewählte Gruppe isolieren“.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf den Pfad und wählen Sie
„Ausgewählten Pfad isolieren“.
Wählen Sie die Gruppe, das Objekt bzw. den Pfad im Ebenenbedienfeld aus. Wählen Sie dann im Ebenenbedienfeldmenü die
Option „Isolationsmodus aufrufen“ oder klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausgewähltes Objekt
isolieren“.
Isolieren eines Pfades innerhalb einer Gruppe
1. Wählen Sie den Pfad mithilfe des Direktauswahl-Werkzeugs oder durch Zielauswahl im Ebenenbedienfeld aus.
2. Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausgewähltes Objekt isolieren“
.
Isolieren einer Ebene oder Unterebene
Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Ebene bzw. Unterebene aus und wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Isolationsmodus aufrufen“.
Beenden des Isolationsmodus
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Drücken Sie die Esc-Taste.
Klicken Sie einmal oder mehrmals auf die Schaltfläche „Isolationsmodus beenden“ (wenn Sie eine Unterebene isoliert
haben, gelangen Sie mit einem Klick eine Ebene zurück und beenden mit zwei Klicks den Isolationsmodus).
Klicken Sie auf eine beliebige Stelle der Isolationsmodusleiste.
Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Isolationsmodus beenden“ .
Doppelklicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug außerhalb der isolierten Gruppe.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf die Gruppe und wählen Sie
„Isolationsmodus beenden“.
Auswählen hinter Objekten
In Illustrator CS5 können Sie mit Strg+Klicken (Windows) bzw. Befehl+Klicken (Mac OS) Objekte auswählen, die sich unter anderen Objekten
befinden. Beim ersten Klick bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) ändert sich der Zeiger in „Hintere auswählen“. Wenn
Sie das nächste Mal bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) klicken, werden nacheinander die Objekte direkt unter der
Zeigerposition durchlaufen.
Hinweis: Klicken Sie zum Aktivieren bzw. Deaktivieren dieser Option auf „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige“
(Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige“ (Mac OS). Aktivieren Sie dann im Bereich „Auswahl“ das
Kontrollkästchen „Bei gedrückter Strg-Taste klicken, um dahinter liegende Objekte auszuwählen“ (Windows) bzw. „Bei gedrückter Befehlstaste
klicken, um dahinter liegende Objekte auszuwählen“ (Mac OS).
Auswählen des nächsten Objekts in der Stapelreihenfolge
Sie können ein Objekt über oder unter einem ausgewählten Objekt in der Stapelreihenfolge auswählen. Diese Befehle sind im Isolationsmodus
nicht verfügbar.
Soll das nächste Objekt unter bzw. über dem ausgewählten Objekt ausgewählt werden, wählen Sie „Auswahl“ > „Nächstes Objekt darunter“
bzw. „Auswahl“ > „Nächstes Objekt darüber“.
Auswählen von Objekten mit dem Ebenenbedienfeld
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1. Suchen Sie im Ebenenbedienfeld das gewünschte Objekt. Eventuell müssen Sie auf einen Umschaltpfeil klicken, um eine
Ebene oder Gruppe zu erweitern, oder im Bedienfeld einen Bildlauf nach oben oder unten durchführen, um das Objekt zu
finden.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie in der Auswahlspalte des Objekts (zwischen Ziel-Schaltfläche und Bildlaufleiste), um einzelne Objekte
auszuwählen. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um Objekte der Auswahl hinzuzufügen bzw. daraus zu entfernen.
Klicken Sie in die Auswahlspalte der Gruppe bzw. der Ebene, um das gesamte Bildmaterial in einer Gruppe bzw. Ebene
auszuwählen.
Wählen Sie „Auswahl“ > „Objekt“ > „Alles auf derselben Ebene“, um das gesamte Bildmaterial in einer Ebene auf der
Grundlage des derzeit ausgewählten Bildmaterials auszuwählen.
Im Bedienfeld wird neben jedem ausgewählten Element ein Auswahlfarbfeld angezeigt.
Ein Video zum Arbeiten mit Ebenen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0041_de.
Auswählen eines Objekts mit dem Auswahl-, dem Lasso- oder dem Zauberstab-Werkzeug
Auswählen von Objekten mit dem Auswahl-Werkzeug
1. Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf ein Objekt.
Ziehen Sie ein Auswahlrechteck um einen Teil oder um ein ganzes bzw. mehrere Objekte.
3. Sollen Objekte aus der Auswahl entfernt oder ihr hinzugefügt werden, halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie
auf oder ziehen Sie den Mauszeiger um die gewünschten Objekte.
Objekte durch Ziehen des Werkzeugzeigers auswählen
Wenn sich das Auswahl-Werkzeug über nicht ausgewählten Objekten oder Gruppen befindet, wird es als angezeigt. Über
ausgewählten Objekten oder Gruppen wird es als angezeigt. Über einem Ankerpunkt eines nicht ausgewählten Objekts
wird neben dem Pfeil ein leeres Quadrat angezeigt .
Ein Video zum Auswählen von Objekten finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0034_de.
Auswählen von Objekten mit dem Lasso-Werkzeug
1. Wählen Sie das Lasso-Werkzeug aus.
2. Ziehen Sie den Zeiger um bzw. über die Objekte.
Auswählen von Objekten mit dem Zauberstab-Werkzeug
Mit dem Zauberstab-Werkzeug können Sie in einem Dokument alle Objekte mit denselben oder ähnlichen Flächenattributen (z. B. Farbe und
Muster) auswählen.
Sie können das Zauberstab-Werkzeug so anpassen, dass Objekte nach Konturstärke, Konturfarbe, Deckkraft oder Füllmethode ausgewählt
werden. Sie können auch die vom Zauberstab-Werkzeug verwendeten Toleranzen zum Identifizieren von gleichen Objekten ändern.
Auswählen von Objekten mit dem Zauberstab-Werkzeug anhand der Flächenfarbe
1. Wählen Sie das Zauberstab-Werkzeug
aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll eine neue Auswahl erstellt werden, klicken Sie auf das Objekt mit den gewünschten Attributen. Alle Objekte, die
dieselben Attribute haben, werden ausgewählt.
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Soll die aktuelle Auswahl vergrößert werden, klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf ein anderes Objekt, das die
hinzuzufügenden Attribute enthält. Alle Objekte, die dieselben Attribute haben, werden ebenfalls ausgewählt.
Soll die aktuelle Auswahl verkleinert werden, klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf das
Objekt, das die zu entfernenden Attribute enthält. Alle Objekte, die dieselben Attribute haben, werden aus der Auswahl
entfernt.
Anpassen des Zauberstab-Werkzeugs
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um das Zauberstabbedienfeld zu öffnen:
Doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Zauberstab-Werkzeug.
Wählen Sie „Fenster“ > „Zauberstab“.
2. Sollen Objekte anhand ihrer Flächenfarbe ausgewählt werden, aktivieren Sie „Flächenfarbe“ und geben Sie unter „Toleranz“
einen Wert zwischen 0 und 255 Pixel (für RGB) bzw. zwischen 0 und 100 Pixel (für CMYK) ein.
Bei niedrigen Toleranzwerten werden Objekte ausgewählt, die dem von Ihnen angeklickten Objekt sehr ähnlich sind, bei
höheren Werten hingegen auch Objekte, die stärker von der ausgewählten Eigenschaft abweichen.
3. Wählen Sie aus dem Menü des Zauberstabbedienfelds die Option „Konturoptionen einblenden“ und führen Sie einen der
folgenden Schritte aus:
Sollen Objekte anhand ihrer Konturfarbe ausgewählt werden, aktivieren Sie „Konturfarbe“ und geben Sie unter „Toleranz“
einen Wert zwischen 0 und 255 Pixel (für RGB) bzw. zwischen 0 und 100 Pixel (für CMYK) ein.
Sollen Objekte anhand ihrer Konturstärke ausgewählt werden, aktivieren Sie „Konturstärke“ und geben Sie unter
„Toleranz“ einen Wert zwischen 0 und 1000 Punkt ein.
4. Wählen Sie aus dem Menü des Zauberstabbedienfelds die Option „Transparenzoptionen einblenden“ und führen Sie einen
der folgenden Schritte aus:
Sollen Objekte anhand ihrer Transparenz oder Füllmethode ausgewählt werden, aktivieren Sie „Deckkraft“ und geben Sie
unter „Toleranz“ einen Wert zwischen 0 und 100 % ein.
Sollen Objekte anhand ihrer Füllmethode ausgewählt werden, aktivieren Sie „Füllmethode“.
Auswählen gefüllter Objekte
Mit der Option „Objektauswahl nur durch Pfad“ legen Sie fest, ob Sie ein gefülltes Objekt auswählen können, indem Sie mit dem Auswahl- oder
Direktauswahl-Werkzeug an einer beliebigen Stelle im Objekt klicken, oder ob Sie mit diesen Werkzeugen auf ein Pfadsegment oder einen
Ankerpunkt klicken müssen. Diese Voreinstellung ist standardmäßig deaktiviert. Sie sollten sie aktivieren, wenn Sie beispielsweise mit
überlappenden, gefüllten Objekten arbeiten und verdeckte Objekte auswählen möchten.
Hinweis: Die Option „Objektauswahl nur durch Pfad“ ist nicht verfügbar, wenn Sie nicht gefüllte Objekte auswählen und Bildmaterial als Pfade
anzeigen. In diesen Fällen können Sie Objekte nicht durch Klicken innerhalb ihrer Pfade auswählen. (Siehe Anzeigen von Bildmaterial als Pfade.)
Ist „Objektauswahl nur durch Pfad“ deaktiviert, wird durch Klicken in ein Objekt und anschließendes Ziehen ein Objekt ausgewählt und
verschoben.
Ist „Objektauswahl nur durch Pfad“ aktiviert, werden beim Ziehen des Direktauswahl-Werkzeugs Punkte und Segmente im Auswahlrechteck
ausgewählt.
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Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Auswahl & Ankerpunkt-Anzeige“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Auswahl &
Ankerpunkt-Anzeige“ (Mac OS) und wählen Sie „Objektauswahl nur durch Pfad“.
Auswählen von Gruppen und Objekten in Gruppen
Beim Auswählen einzelner gruppierter Objekte mit dem Auswahl-Werkzeug oder dem Lasso-Werkzeug wird die gesamte Gruppe ausgewählt.
Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein Objekt zu einer Gruppe gehört, wählen Sie es mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
Mit dem Direktauswahl-Werkzeug und dem Lasso-Werkzeug können Sie einzelne Pfade oder Objekte auswählen, die zu einer oder mehreren
Gruppen gehören. Wenn das Dokument Objektgruppen innerhalb von anderen Gruppen enthält, können Sie die nächste Gruppe in der
Gruppenhierarchie mit dem Gruppenauswahl-Werkzeug auswählen. Durch jedes weitere Klicken wird eine weitere Untergruppe in die Auswahl
aufgenommen.
Auswählen von einer oder mehreren Gruppen mit dem Auswahl-Werkzeug
1. Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug aus.
2. Führen Sie bei einem beliebigen Objekt der Gruppe einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf das Objekt.
Ziehen Sie den Zeiger um das Objekt bzw. um einen Teil des Objekts.
3. Soll eine Gruppe der Auswahl hinzugefügt bzw. daraus entfernt werden, klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf die
gewünschte Gruppe.
Auswählen von Objekten und Gruppen innerhalb von Gruppen mit dem Auswahl-Werkzeug
1. Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug aus.
2. Doppelklicken Sie auf eine Gruppe. Die Gruppe wird im Isolationsmodus angezeigt.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie auf das Element, um die weitere Gruppenstruktur anzuzeigen.
Durch Doppelklicken können Sie ganz einfach Objekte (im Gegensatz zu Flächen und Kanten) in einer interaktiven
Malgruppe auswählen.
Klicken Sie auf ein Objekt in der Gruppe, um es auszuwählen.
Ziehen Sie ein Objekt, um es der ausgewählten Gruppe hinzuzufügen.
4. Doppelklicken Sie außerhalb der Gruppe, um die Auswahl der Gruppe aufzuheben.
Auswählen von einzelnen Objekten innerhalb einer Gruppe
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie das Gruppenauswahl-Werkzeug aus und klicken Sie auf das Objekt.
Wählen Sie das Lasso-Werkzeug aus und ziehen Sie es um oder über den Objektpfad.
Wählen Sie das Direktauswahl-Werkzeug aus und klicken Sie innerhalb des Objekts oder ziehen Sie ein
Auswahlrechteck um den Objektpfad bzw. um einen Teil des Objektpfads.
2. Soll der Auswahl ein Objekt oder eine Gruppe hinzugefügt bzw. aus der Auswahl entfernt werden (mit einem beliebigen
Auswahlwerkzeug), wählen Sie das gewünschte Objekt bzw. die Gruppe bei gedrückter Umschalttaste aus.
Auswählen von Objekten und Gruppen mit dem Gruppenauswahl-Werkzeug
1. Wählen Sie das Gruppenauswahl-Werkzeug aus und klicken Sie auf ein Objekt innerhalb der Gruppe, die Sie auswählen
möchten. Das Objekt ist ausgewählt.
2. Klicken Sie erneut auf das Objekt, um die übergeordnete Gruppe des Objekts auszuwählen.
3. Klicken Sie wiederholt auf das Objekt, um weitere Gruppen auszuwählen, die in der ausgewählten Gruppe gruppiert sind, bis
Sie alle gewünschten Elemente ausgewählt haben.
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Durch den ersten Klick mit dem Gruppenauswahl-Werkzeug wird ein Objekt in einer Gruppe ausgewählt (links), durch den
zweiten Klick die Gruppe des Objekts (rechts).
Durch den dritten Klick wird die nächste Gruppe der Auswahl hinzugefügt (links), durch den vierten Klick die dritte Gruppe
(rechts).
Auswählen von Flächen und Kanten in interaktiven Malgruppen
Zur Auswahl von Flächen und Kanten einer interaktiven Malgruppe verwenden Sie das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug. Wenn Sie die ganze
interaktive Malgruppe auswählen möchten, klicken Sie einfach mit dem Auswahl-Werkzeug auf die Gruppe.
1. Wählen Sie das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug
aus.
2. Bewegen Sie das Werkzeug über die interaktive Malgruppe, bis die gewünschte Fläche oder Kante markiert wird. (Wenn sich
das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug über einer Kante befindet, wird es als
angezeigt.)
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf die markierte Fläche oder Kante, um sie auszuwählen.
Ziehen Sie ein Auswahlrechteck um mehrere Flächen oder Kanten. Sämtliche Flächen oder Kanten, die ganz oder
teilweise von dem Auswahlrechteck umgeben sind, werden der Auswahl hinzugefügt.
Doppelklicken Sie auf eine Fläche oder Kante, um alle verbundenen Flächen bzw. Kanten derselben Farbe auszuwählen
(gestreute Auswahl).
Klicken Sie dreimal auf eine Kante oder Fläche, um alle Kanten bzw. Flächen derselben Farbe auszuwählen (gleiche
Auswahl).
Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Auswahl einer kleinen Fläche oder Kante haben, vergrößern Sie die Ansicht oder
legen Sie für das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug fest, dass nur Flächen oder nur Konturen ausgewählt werden.
4. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie auf die Flächen und Kanten, die Sie hinzufügen oder entfernen
möchten.
Wenn Sie zum Pipette-Werkzeug und zur Beispielfläche und -kontur wechseln möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt-
Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die gewünschte Fläche oder Kontur.
Optionen für das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug
Doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug, um dessen Optionen anzuzeigen.
Flächen auswählen Wählt die Flächen (den Bereich innerhalb der Kanten) der interaktiven Malgruppen aus.
Konturen auswählen Wählt die Kanten der interaktiven Malgruppen aus.
Markieren Zeigt den Pfad der Fläche oder Kante an, über der sich der Cursor derzeit befindet.
Farbe Stellt die Farbe für die Markierung ein. Sie können eine Farbe im Menü auswählen oder auf ein Farbfeld klicken, um eine eigene Farbe
festzulegen.
Breite Wählt die Breite der Auswahlmarkierung aus.
Auswählen von Objekten nach Eigenschaft
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Sie können Objekte über verschiedene Gruppierungen auswählen, einschließlich Formatattribute, Ebene oder Art (beispielsweise Pinselkonturen
oder Schnittmasken).
1. Sollen alle Objekte in einer Datei ausgewählt werden, wählen Sie „Auswahl“ > „Alles“. (Wählen Sie „Auswahl“ > „Auswahl
aufheben“, um die Auswahl für alle Objekte aufzuheben.)
Hinweis: Sie können auch mit einem beliebigen Auswahlwerkzeug die Auswahl für alle Objekte aufheben, indem Sie in
einem Abstand von mindestens 2 Pixel neben die Objekte klicken oder das Werkzeug dort hinziehen.
2. Sollen alle Objekte mit den gleichen Attributen ausgewählt werden, wählen Sie ein Objekt mit dem gewünschten Attribut,
klicken Sie auf „Auswahl“ > „Gleich“ und wählen Sie ein Attribut aus der Liste: Füllmethode, Fläche und Kontur, Flächenfarbe,
Deckkraft, Konturfarbe, Konturstärke, Stil, Symbolinstanz oder Verknüpfungsblockreihen.
Die Option „Verknüpfungsblockreihen“ dient zum automatischen Auswählen von Feldern mit verkettetem Text. Sie können
zunächst eines der Textfelder auswählen und dann diesen Befehl ausführen, um alle anderen damit verknüpften Textfelder
ebenfalls auszuwählen. Weitere Informationen finden Sie unter Verketten von Text zwischen Objekten.
Mit dem Zauberstab-Werkzeug können Sie alle Objekte mit derselben Farbe, Konturstärke, Konturfarbe, Deckkraft oder
Füllmethode auswählen.
3. Sollen alle Objekte eines bestimmten Typs ausgewählt werden, heben Sie die Auswahl für sämtliches Bildmaterial auf, klicken
Sie auf „Auswahl“ > „Objekt“ und wählen Sie dann einen Objekttyp aus (Pinselkonturen, Schnittmasken, Einzelne Ankerpunkte
oder Textobjekte).
Wiederholen, Umkehren oder Speichern einer Auswahl
Wiederholen oder Umkehren einer Auswahl
Soll der letzte Auswahlbefehl wiederholt werden, wählen Sie „Auswahl“ > „Erneut auswählen“.
Sollen alle nicht ausgewählten Objekte ausgewählt und die Auswahl für alle ausgewählten Objekte aufgehoben werden, wählen
Sie „Auswahl“ > „Auswahl umkehren“.
Speichern einer Auswahl
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus und wählen Sie dann „Auswahl“ > „Auswahl speichern“.
2. Geben Sie im Dialogfeld „Auswahl speichern“ einen Namen in das Feld „Name“ ein und klicken Sie auf „OK“.
Sie können eine gespeicherte Auswahl erneut laden, indem Sie auf den Auswahlnamen unten im Menü „Auswahl“ klicken. Sie
können auch eine Auswahl löschen oder umbenennen, indem Sie „Auswahl“ > „Auswahl bearbeiten“ wählen.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Übereinanderlegen von Objekten
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Festlegen, wo neue Objekte in die Stapelreihenfolge eingefügt werden
Ändern der Stapelreihenfolge über das Ebenenbedienfeld
Ändern der Stapelreihenfolge über Befehle
Festlegen, wo neue Objekte in die Stapelreihenfolge eingefügt werden
Nacheinander erstellte Objekte werden in Illustrator beginnend mit dem ersten Objekt übereinander gelegt.
Die Anordnung, in der sie übereinander liegen, bestimmt, wie die Objekte angezeigt werden, wenn sie sich überlappen. Die Stapelreihenfolge von
Objekten hängt vom verwendeten Zeichenmodus ab. Wenn Sie im Modus „Normal zeichnen“ eine neue Ebene erstellen, wird diese direkt über der
aktiven Ebene platziert und alle neuen Objekte werden über die aktive Ebene gezeichnet. Wenn Sie jedoch im Modus „Dahinter zeichnen“ eine
neue Ebene erstellen, wird diese direkt hinter die aktive Ebene gelegt und alle neuen Objekte werden hinter dem ausgewählten Objekt gezeichnet
(oder unter der aktiven Ebene, wenn keine Objekte ausgewählt wurden).
Mit dem Ebenenbedienfeld oder dem Befehl „Objekt“ > „Anordnen“ können Sie die Reihenfolge der Objekte (auch Stapelreihenfolge genannt) im
Bildmaterial jederzeit ändern.
Führen Sie im Ebenenbedienfeld einen der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie im Modus „Dahinter zeichnen“ das Objekt aus, hinter dem das neue Objekt eingefügt werden soll.
Um das neue Objekt im Modus „Normal zeichnen“ über einer Ebene einzufügen, klicken Sie auf den Namen der Ebene, um
sie zu aktivieren. Um das neue Objekt im Modus „Dahinter zeichnen“ hinter einer Ebene einzufügen, klicken Sie auf den
Namen der Ebene, um sie zu aktivieren.
Ändern der Stapelreihenfolge über das Ebenenbedienfeld
Das Bildmaterial auf der obersten Ebene im Ebenenbedienfeld befindet sich an vorderster Position, Bildmaterial auf der untersten Ebene
entsprechend an der hintersten Position in der Stapelreihenfolge. Innerhalb einer Ebene sind die Objekte ebenfalls hierarchisch angeordnet. Sie
können steuern, wie überlappende Objekte dargestellt werden, indem Sie in Ihrem Bildmaterial mehrere Ebenen anlegen.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie den Namen des Elements und lassen Sie die Maustaste los, wenn an der gewünschten Stelle eine schwarze
Einfügemarke erscheint. Schwarze Einfügemarken werden zwischen zwei anderen Elementen im Bedienfeld oder an der linken
und rechten Kante einer Ebene oder Gruppe angezeigt. Elemente, die Sie auf einer Ebene oder Gruppe loslassen, werden
über allen anderen Objekten des Elements abgelegt.
Klicken Sie in der Auswahlspalte des Elements (zwischen Ziel-Schaltfläche und Bildlaufleiste), ziehen Sie das Auswahlfarbfeld
auf das Auswahlfarbfeld eines anderen Elements und lassen Sie die Maustaste los. Wenn Sie das Auswahlfarbfeld des
Elements auf ein Objekt ziehen, wird das Element über dem Objekt abgelegt. Ziehen Sie es zu einer Ebene oder Gruppe, so
wird es über allen anderen Objekten dieser Ebene oder Gruppe abgelegt.
Soll die Reihenfolge der Elemente im Ebenenbedienfeld umgekehrt werden, halten Sie die Strg- (Windows) bzw. die
Befehlstaste (Mac OS) gedrückt und klicken Sie auf die Namen der Elemente, deren Reihenfolge umgekehrt werden soll. Die
Elemente müssen sich in der gleichen Ebene innerhalb der Ebenenhierarchie befinden. Sie können beispielsweise zwei
Ebenen der obersten Stufe wählen, nicht jedoch zwei Pfade auf unterschiedlichen Ebenen. Wählen Sie dann im Menü des
Ebenenbedienfelds die Option „Umgekehrte Reihenfolge“.
Hinweis: Pfade, Gruppen oder zusammengesetzte Elemente können nicht an die oberste Position des Ebenenbedienfelds
gesetzt werden. Nur Ebenen können ganz oben in der Ebenenhierarchie liegen.
Ändern der Stapelreihenfolge über Befehle
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Objekt an vorderste oder hinterste Stelle in seiner Gruppe oder Ebene verschoben werden, wählen Sie das
gewünschte Objekt aus und wählen Sie „Objekt“ > „Anordnen“ > „In den Vordergrund“ bzw. „Objekt“ > „Anordnen“ > „In den
Hintergrund“.
Soll ein Objekt um ein Objekt nach hinten oder nach vorn verschoben werden, wählen Sie das gewünschte Objekt aus und
wählen Sie „Objekt“ > „Anordnen“ > „Schrittweise nach vorne“ bzw. „Objekt“ > „Anordnen“ > „Schrittweise nach hinten“.
Ein Beispiel dafür, wie sich die Änderung der Stapelreihenfolge in einer Illustration auf den Entwurf auswirkt, finden Sie unter
www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_depth_de. Dieser Lehrgang ist nur in englischer Sprache verfügbar.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Ändern der Form von Objekten
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Schnittmasken
Zum Seitenanfang
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Wissenswertes zu Schnittmasken
Verbesserungen beim Zeichnen in Illustrator CS5
Ausblenden von Objektteilen mit einer Schnittmaske
Erstellen einer Schnittmaske für eine Gruppe oder Ebene
Bearbeiten einer Schnittmaske
Bearbeiten von Pfaden innerhalb eines Schnittsatzes
Hinzufügen oder Entfernen von Objekten aus maskiertem Bildmaterial
Zurückwandeln von Objekten aus einer Schnittmaske
Wissenswertes zu Schnittmasken
Eine Schnittmaske ist ein Objekt, dessen Form anderes Bildmaterial so abdeckt, dass nur Bereiche sichtbar sind, die innerhalb der Form des
Maskenobjekts liegen. Das Bildmaterial wird also auf die Maskenform zugeschnitten. Die Schnittmaske und die maskierten Objekte werden als
Schnittsatz bezeichnet. Sie können einen Schnittsatz aus einer Auswahl von zwei oder mehr Objekten oder auch aus allen Objekten einer Gruppe
oder Ebene erstellen.
Schnittsätze auf Objektebene sind im Ebenenbedienfeld als Gruppe zusammengefasst. Wenn Sie Schnittsätze auf Ebenenebene erstellen,
beschneidet das oberste Objekt der Ebene alle darunter liegenden Objekte. Alle Befehle, die Sie auf einen Schnittsatz auf Objektebene
anwenden, z. B. Transformationen und Ausrichtung, basieren auf der Schnittmaskenbegrenzung, nicht der unmaskierten Begrenzung. Sobald Sie
eine Schnittmaske auf Objektebene erstellt haben, können Sie den zugeschnittenen Inhalt nur noch über das Ebenenbedienfeld, das
Direktauswahl-Werkzeug oder durch Isolieren des Schnittsatzes auswählen.
Ein Video zur Verwendung von Pathfinder-Effekten und Schnittmasken sowie dazu, wie Schnittmasken in Flash importiert werden, finden Sie unter
www.adobe.com/go/vid0057_de.
Vor dem Maskieren (links) und danach (rechts)
Für das Erstellen von Schnittmasken gelten folgende Richtlinien:
Die Objekte, die Sie maskieren, werden im Ebenenbedienfeld in die Schnittmaskengruppe verschoben, sofern sie sich nicht
bereits dort befinden.
Schnittmasken können nur aus Vektorobjekten bestehen. Es kann jedoch beliebiges Bildmaterial maskiert werden.
Wenn Sie eine Schnittmaske anhand einer Ebene oder Gruppe erstellen, maskiert das erste Objekt in der Ebene oder Gruppe
alle Elemente, die sich unterhalb der Ebene oder Gruppe befinden.
Unabhängig von ihren vorherigen Attributen wird eine Schnittmaske in ein Objekt ohne Fläche oder Kontur umgewandelt.
Tipp: Wenn Sie eine halbtransparente Maske erstellen möchten, erstellen Sie mithilfe des Transparenzbedienfelds eine
Deckkraftmaske.
Weitere Informationen zur Verwendung von Masken finden Sie unter www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_mask_de.
Ausblenden von Objektteilen mit einer Schnittmaske
1. Erstellen Sie das Objekt, das Sie als Maske verwenden möchten.
Dieses Objekt wird als Beschneidungspfad bezeichnet. Nur Vektorobjekte können als Beschneidungspfad dienen.
2. Verschieben Sie den Beschneidungspfad in der Stapelreihenfolge über die Objekte, die Sie maskieren möchten.
3. Wählen Sie den Beschneidungspfad und die zu maskierenden Objekte aus.
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Hinweis:
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
4. Wählen Sie „Objekt“ > „Schnittmaske“ > „Erstellen“.
Um einen Beschneidungspfad aus einem Bereich zu erstellen, in dem sich zwei oder mehr Objekte überlappen, gruppieren
Sie die Objekte zuerst.
Erstellen einer Schnittmaske für eine Gruppe oder Ebene
1. Erstellen Sie das Objekt, das Sie als Maske verwenden möchten.
Dieses Objekt wird als Beschneidungspfad bezeichnet. Nur Vektorobjekte können als Beschneidungspfad dienen.
2. Verschieben Sie den Beschneidungspfad und die zu maskierenden Objekte in eine Ebene oder Gruppe.
3. Vergewissern Sie sich im Ebenenbedienfeld, dass sich das Maskenobjekt innerhalb der Gruppe oder Ebene an der obersten
Stelle befindet. Klicken Sie dann auf den Namen der Ebene oder Gruppe.
4. Klicken Sie unten im Bedienfeld auf die Schaltfläche „Schnittmaske erstellen/zurückwandeln“ oder wählen Sie im Menü des
Ebenenbedienfelds den Befehl „Schnittmaske erstellen“.
Bearbeiten einer Schnittmaske
1. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld den Beschneidungspfad aus und legen Sie ihn als Ziel fest. Wählen Sie alternativ den
Schnittsatz aus und wählen Sie „Objekt“ > „Schnittmaske“ > „Maske bearbeiten“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Verschieben Sie den Beschneidungspfad, indem Sie den mittleren Ursprung des Objekts mithilfe des Direktauswahl-
Werkzeugs ziehen.
Ändern Sie die Form des Beschneidungspfads mit dem Direktauswahl-Werkzeug.
Weisen Sie dem Beschneidungspfad eine Fläche und eine Kontur zu.
Wenn Sie alle Beschneidungspfade in einem Dokument auswählen möchten, heben Sie die Auswahl für sämtliches
Bildmaterial auf. Wählen Sie dann „Auswahl“ > „Objekt“ > „Schnittmasken“.
Bearbeiten von Pfaden innerhalb eines Schnittsatzes
Wenn Sie Pfadabschnitte außerhalb einer Schnittmaske bearbeiten möchten, müssen Sie zunächst den betreffenden Pfad innerhalb der
Schnittmaskenbegrenzung auswählen und dann den Pfad bearbeiten.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie den Pfad im Ebenenbedienfeld als Ziel aus.
Bewegen Sie das Direktauswahl-Werkzeug über einen Abschnitt des Pfades, der innerhalb der Maske angezeigt wird.
Wenn die Kontur des Pfades angezeigt wird, klicken Sie darauf.
Wenn Sie einen beschnittenen Pfad durch Anklicken auswählen möchten, müssen Sie den Pfadabschnitt anklicken,
der innerhalb der Maske angezeigt wird.
2. Bearbeiten Sie den Pfad.
Hinzufügen oder Entfernen von Objekten aus maskiertem Bildmaterial
Ziehen Sie das Objekt im Ebenenbedienfeld in die Gruppe oder Ebene, die den Beschneidungspfad enthält, bzw. ziehen Sie
das Objekt aus der Gruppe oder Ebene.
Zurückwandeln von Objekten aus einer Schnittmaske
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie die Gruppe aus, die die Schnittmaske enthält, und wählen Sie „Objekt“ > „Schnittmaske“ > „Zurückwandeln“.
Klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf den Namen der Gruppe oder Ebene, in der sich die Schnittmaske befindet. Klicken
Sie unten im Bedienfeld auf die Schaltfläche „Schnittmaske erstellen/zurückwandeln“ oder wählen Sie im Bedienfeldmenü
den Befehl „Schnittmaske zurückwandeln“.
Da Kontur und Fläche der Schnittmaske transparent dargestellt wurden, ist die Schnittmaske jetzt unsichtbar, es sei denn, Sie
wählen sie aus oder weisen ihr neue Grafikattribute zu.
Ebenenbedienfeld – Übersicht
Übereinanderlegen von Objekten
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Erstellen von Formen mit dem Formerstellungswerkzeug
Hinweis:
Führen Sie folgende Schritte aus, um eine Form mit dem Formerstellungswerkzeug zu erstellen:
1. Erstellen Sie die Formen, auf die Sie das Formerstellungswerkzeug anwenden möchten.
2. Wählen Sie mit dem Auswahlwerkzeug die Pfade aus, die zum Erstellen der Form zusammengefügt werden sollen.
Achten Sie darauf, nur die Pfade auszuwählen, auf die das Werkzeug angewendet werden soll. Wenn Sie vor dem
Zusammenfügen alle Pfade auswählen, kann dies zu Leistungseinbußen führen.
3. Wählen Sie im Werkzeugbedienfeld das Formerstellungswerkzeug aus oder drücken Sie Umschalt+M. Standardmäßig ist für
das Werkzeug der Modus „Zusammenfügen“ aktiviert, sodass Sie verschiedene Pfade kombinieren können. In diesem Modus
wird der Zeiger als
angezeigt.
4. Identifizieren Sie den Bereich, den Sie herauslösen bzw. zusammenfügen möchten.
5. Wenn Sie den Bereich von der übrigen Form abtrennen bzw. aus ihr herauslösen möchten, bewegen Sie den Zeiger und
klicken Sie auf den ausgewählten Bereich.
An den Trennstellen der Form werden zusätzliche Ankerpunkte erstellt.
Zusammenfügen geschlossener Bereiche mit dem Formerstellungswerkzeug. Der Auswahlbereich wird angezeigt, wenn Sie
den Zeiger über einen geschlossenen Bereich bewegen.
6. Zum Zusammenfügen von Pfaden ziehen Sie über den Bereich und lassen die Maustaste los. Die beiden Bereiche werden zu
einer neuen Form zusammengefügt.
Ziehen über den zusammenzufügenden Bereich
Neue Form nach dem Zusammenfügen
Welchen Zeichenstil die neue Form übernimmt, wird anhand der folgenden Regeln ermittelt:
Der Zeichenstil des Objekts, von dem aus die Maus gezogen wurde, wird auf die zusammenzufügenden Formen
angewendet.
Wenn beim Drücken der Maustaste kein Zeichenstil verfügbar ist, wird auf die zusammenzufügenden Formen der
Zeichenstil angewendet, der beim Loslassen der Maustaste verfügbar ist.
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Wenn weder beim Drücken noch beim Loslassen der Maustaste ein Zeichenstil verfügbar ist, wird der Zeichenstil des
obersten ausgewählten Objekts im Ebenenbedienfeld angewendet.
Bei der Farbgebung können Sie diese Regeln außer Kraft setzen. Wählen Sie dazu im Dialogfeld „Optionen für
Formerstellungswerkzeug“ in der Dropdownliste „Farbe auswählen aus“ die Option „Farbfelder“ aus. Weitere Informationen
finden Sie unter Festlegen der Optionen für das Formerstellungswerkzeug.
Mit Umschalt+Klicken+Ziehen wird ein Auswahlrechteck angezeigt, das das Zusammenfügen mehrerer Pfade erleichtert.
7. Um den Löschmodus des Formerstellungswerkzeugs zu verwenden, drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste
(Mac OS) und klicken Sie dann in den geschlossenen Bereich, den Sie löschen möchten. Durch Drücken der Alt-Taste
(Windows) oder Wahltaste (Mac OS) nimmt der Zeiger die folgende Form an:
.
Im Löschmodus können Sie Bereiche innerhalb ausgewählter Formen löschen. Wenn Sie einen Bereich löschen, der zu
mehreren Objekten gehört, werden die Formen so aufgeteilt, dass die durch das Auswahlrechteck ausgewählten Bereiche aus
den Formen entfernt werden.
Sie können im Löschmodus auch Kanten löschen. Diese Option ist nützlich, wenn Sie nach dem Erstellen der erforderlichen
Form die übrigen Teile löschen möchten.
Angleichen von Objekten
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Wissenswertes zu angeglichenen Objekten
Erstellen von Angleichungen
Angleichung-Optionen
Ändern der Achse eines angeglichenen Objekts
Ändern der Stapelreihenfolge in einem angeglichenen Objekt
Zurück- oder Umwandeln eines angeglichenen Objekts
Wissenswertes zu angeglichenen Objekten
Durch Angleichen von Objekten können Sie zwischen zwei Objekten Formen erstellen und gleichmäßig verteilen. Sie können auch zwei offene
Pfade angleichen, um einen gleichmäßigen Übergang zwischen Objekten zu erzielen, oder Angleichungen von Farben und Objekten kombinieren,
um Farbübergänge in der Form eines bestimmten Objekts zu erstellen.
Hinweis: Das Angleichen von Objekten ist nicht mit dem Anwenden von Füllmethoden oder Transparenz auf Objekte zu verwechseln. Weitere
Informationen zu Füllmethoden und Transparenz finden Sie unter Wissenswertes zu Füllmethoden.
Nachdem eine Angleichung erstellt wurde, werden die angeglichenen Objekte als ein Objekt behandelt. Wenn Sie eines der Originalobjekte
verschieben oder die Ankerpunkte des Originalobjekts bearbeiten, ändert sich die Angleichung entsprechend. Die neuen Objekte, die zwischen
den Originalobjekten entstanden sind, haben überdies keine eigenen Ankerpunkte. Sie können die Angleichung zurückwandeln, um sie in einzelne
Objekte aufzuteilen.
Beispiel für eine Angleichung zum gleichmäßigen Aufteilen von Formen zwischen zwei Objekten
Beispiel für eine Angleichung zum gleichmäßigen Aufteilen von Farbe zwischen zwei Objekten
Die folgenden Regeln gelten für das Angleichen von Objekten und der zugehörigen Farben:
Gitterobjekte können nicht angeglichen werden.
Wenn Sie zwei Objekte angleichen, von denen eines mit einer Prozessfarbe und das andere mit einer Volltonfarbe gefüllt ist,
werden die angeglichenen Zwischenstufen mit einer angeglichenen Prozessfarbe gefüllt. Wenn Sie zwei unterschiedliche
Volltonfarben angleichen, werden für die Zwischenstufen Prozessfarben verwendet. Wenn Sie hingegen zwei Farbtöne einer
Volltonfarbe angleichen, werden für die Zwischenstufen Prozentwerte der Volltonfarbe eingesetzt.
Wenn Sie zwei mit Mustern gefüllte Objekte angleichen, wird für die Zwischenstufen nur die Objektfläche auf der obersten
Ebene verwendet.
Wenn Sie zwei Objekte angleichen, für die im Transparenzbedienfeld Füllmethoden angegeben wurden, wird für die
Zwischenstufen nur die Füllmethode des obersten Objekts verwendet.
Wenn Sie Objekte mit mehreren Aussehen-Attributen (Effekte, Flächen, Konturen) angleichen, versucht Illustrator, die Optionen
Nach oben
Nach oben
anzugleichen.
Wenn Sie zwei Instanzen eines Symbols angleichen, werden Instanzen dieses Symbols für die Zwischenstufen verwendet.
Werden jedoch zwei Instanzen zweier unterschiedlicher Symbole angeglichen, werden für die Zwischenstufen keine
Symbolinstanzen eingesetzt.
Angleichungen werden standardmäßig als transparente Aussparungsgruppen erstellt. Wenn bestimmte Stufen aus sich
überlappenden, transparenten Objekten bestehen, sind diese Objekte daher nicht durch die anderen Objekte hindurch sichtbar.
Sie können diese Einstellung ändern, indem Sie die Angleichung auswählen und dann im Transparenzbedienfeld die Option
„Aussparungsgruppe“ deaktivieren.
Erstellen von Angleichungen
Mit dem Angleichen-Werkzeug und dem Befehl „Angleichen“ > „Erstellen“ können Sie eine Angleichung erstellen. Diese besteht aus einer Reihe
von Zwischenobjekten und -farben zwischen zwei oder mehr ausgewählten Objekten.
Erstellen einer Angleichung mit dem Angleichen-Werkzeug
1. Wählen Sie das Angleichen-Werkzeug aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll die Angleichung der Reihe nach und ohne Drehung erfolgen, klicken Sie an einer beliebigen Stelle auf die einzelnen
Objekte, aber nicht auf Ankerpunkte.
Soll zu einem bestimmten Ankerpunkt hin angeglichen werden, klicken Sie mit dem Angleichen-Werkzeug auf den
Ankerpunkt. Über einem Ankerpunkt ändert sich die Zeigerform von einem weißen Quadrat in ein transparentes Quadrat
mit einem schwarzen Punkt in der Mitte.
Sollen offene Pfade angeglichen werden, wählen Sie auf jedem Pfad einen Endpunkt aus.
3. Wenn Sie der Angleichung die gewünschten Objekte hinzugefügt haben, klicken Sie erneut auf das Angleichen-Werkzeug.
Standardmäßig berechnet Illustrator die optimale Anzahl von Stufen, die für gleichmäßige Farbübergänge benötigt werden.
Möchten Sie die Anzahl der Stufen oder die Entfernung zwischen den Stufen überprüfen, stellen Sie die Angleichung-
Optionen ein. (Siehe Angleichung-Optionen.)
Erstellen einer Angleichung mit dem Befehl „Angleichen“ > „Erstellen“
1. Wählen Sie die Objekte aus, die angeglichen werden sollen.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Angleichen“ > „Erstellen“.
Standardmäßig berechnet Illustrator die optimale Anzahl von Stufen, die für gleichmäßige Farbübergänge benötigt werden.
Möchten Sie die Anzahl der Stufen oder die Entfernung zwischen den Stufen überprüfen, stellen Sie die Angleichung-
Optionen ein.
Angleichung-Optionen
Zum Einstellen der Angleichung-Optionen doppelklicken Sie auf das Angleichen-Werkzeug oder wählen „Objekt“ > „Angleichen“ >
„Angleichung-Optionen“. Möchten Sie Optionen für eine vorhandene Angleichung ändern, wählen Sie zuerst das angeglichene Objekt aus.
Abstand Legt fest, wie viele Stufen der Angleichung hinzugefügt werden.
Farbe glätten Lässt Illustrator die Anzahl der Stufen für die Angleichung automatisch berechnen. Wenn Flächen oder Konturen von
Objekten aus verschiedenen Farben bestehen, wird die optimale Anzahl der für einen glatten Farbübergang erforderlichen Stufen
berechnet. Wenn die Objekte identische Farben, Verläufe oder Muster enthalten, richtet sich die Stufenanzahl nach dem größten Abstand
zwischen den Kanten der Begrenzungsrahmen der beiden Objekte.
Festgelegte Stufen Bestimmt, wie viele Stufen zwischen dem Anfang und dem Ende der Angleichung erstellt werden.
Festgelegter Abstand Bestimmt, wie weit die einzelnen Stufen der Angleichung voneinander entfernt sind. Der Abstand wird von der
Kante eines Objekts zur entsprechenden Kante des nächsten Objekts gemessen (beispielsweise von der rechten Kante eines Objekts zur
rechten Kante des nächsten Objekts).
Ausrichtung Bestimmt die Ausrichtung der angeglichenen Objekte.
An Seite ausrichten
Richtet die Angleichung senkrecht zur x-Achse der Seite aus.
An Pfad ausrichten
Richtet die Angleichung horizontal zum Pfad aus.
Nach oben
Nach oben
Nach oben
„An Seite ausrichten“ auf Angleichung angewendet
„An Pfad ausrichten“ auf Angleichung angewendet
Ändern der Achse eines angeglichenen Objekts
Als Achse bezeichnet man den Pfad, an dem die Stufen in einem angeglichenen Objekt ausgerichtet werden. Standardmäßig ist die Achse eine
gerade Linie.
Soll die Form der Achse angepasst werden, ziehen Sie die Ankerpunkte und Pfadsegmente auf der Achse mit dem
Direktauswahl-Werkzeug.
Soll die Achse durch einen anderen Pfad ersetzt werden, zeichnen Sie ein Objekt, das als neue Achse verwendet werden soll.
Wählen Sie das Achsenobjekt und das angeglichene Objekt aus und wählen Sie „Objekt“ > „Angleichen“ > „Achse ersetzen“.
Soll die Abfolge einer Angleichung auf der Achse umgekehrt werden, wählen Sie das angeglichene Objekt aus und wählen Sie
dann „Objekt“ > „Angleichen“ > „Achse umkehren“.
Ändern der Stapelreihenfolge in einem angeglichenen Objekt
1. Wählen Sie das angeglichene Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Angleichen“ > „Farbrichtung umkehren“.
Ursprüngliche Stapelreihenfolge (oben) und nach Anwendung des Befehls „Farbrichtung umkehren“ (unten)
Zurück- oder Umwandeln eines angeglichenen Objekts
Wenn Sie ein angeglichenes Objekt zurückwandeln, werden die neuen Objekte entfernt und die Originalobjekte wiederhergestellt. Wenn ein
angeglichenes Objekt umgewandelt wird, wird das angeglichene Objekt in separate Objekte aufgeteilt, die Sie einzeln bearbeiten können.
1. Wählen Sie das angeglichene Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Objekt“ > „Angleichen“ > „Zurückwandeln“.
Wählen Sie „Objekt“ > „Angleichen“ > „Umwandeln“.
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Erstellen neuer Formen mit dem Formerstellungswerkzeug
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Wissenswertes zum Formerstellungswerkzeug
Festlegen der Optionen für das Formerstellungswerkzeug
Wissenswertes zum Formerstellungswerkzeug
Das Formerstellungswerkzeug ist ein interaktives Werkzeug, mit dem Sie komplexe Formen erstellen können, indem Sie einfachere Formen
zusammenfügen und löschen. Es kann auf einfache und zusammengesetzte Pfade angewendet werden.
Das Werkzeug hebt intuitiv die Kanten und Bereiche des ausgewählten Bildmaterials hervor, die zu neuen Formen zusammengefügt werden
können. Eine Kante ist ein Pfadabschnitt, der keine anderen Pfade der ausgewählten Objekte schneidet. Ein Bereich ist eine geschlossene, durch
Kanten begrenzte Fläche.
Das Werkzeug befindet sich standardmäßig im Modus „Zusammenfügen“, in dem Sie Pfade oder Bereiche verbinden können. Sie können auch
durch Drücken der Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac) in den Löschmodus wechseln, um unerwünschte Kanten oder Bereiche zu entfernen.
Ein Video über die Erstellung neuer Formen mithilfe des Formerstellungswerkzeugs finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5203_ai_de.
Festlegen der Optionen für das Formerstellungswerkzeug
Sie können verschiedene Optionen wie Lückensuche, Farbquelle und Hervorhebung einrichten und anpassen und so gewährleisten, dass die
Zusammenfügung und das visuelle Feedback Ihren Anforderungen entsprechen.
Doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Formerstellungswerkzeug, um diese Optionen im Dialogfeld „Optionen für
Formerstellungswerkzeug“ festzulegen.
Dialogfeld „Optionen für Formerstellungswerkzeug“
Lückensuche Legen Sie die Länge der Lücke über die Dropdown-Liste „Lückenlänge“ fest. Zur Auswahl stehen die Werte „Klein“ (3 Punkt),
„Mittel“ (6 Punkt) und „Groß“ (12 Punkt).
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Benutzerdefiniert“, wenn Sie einen genauen Wert für die Lückenlänge eingeben möchten.
Wenn Sie die Lückenlänge auswählen, werden in Illustrator nur die Lücken gesucht, deren Länge dem angegebenen Wert in etwa entspricht.
Achten Sie darauf, dass der Lückenlängenwert der tatsächlichen Lückenlänge des Bildmaterials ungefähr entspricht. Sie können überprüfen, ob
die Lücken gefunden werden. Geben Sie dazu unterschiedliche Lückenlängenwerte ein, bis die Lücken im Bildmaterial erkannt werden.
Wenn Sie die Lückenlänge auf 12 Punkt einstellen, aber die Lücken in der Form, die Sie zusammenfügen müssen, nur 3 Punkt lang sind, werden
die Lücken von Illustrator möglicherweise nicht gefunden.
Durch die Markierung wird bestätigt, dass die Lücke gefunden wurde und als Bereich betrachtet wird.
Offenen gefüllten Pfad als geschlossen behandeln Wenn diese Option ausgewählt ist, wird für einen offenen Pfad eine unsichtbare Kante
erstellt, um einen Bereich zu erstellen. Wenn Sie in den Bereich klicken, wird eine Form erstellt.
Im Modus „Zusammenfügen“ wird der Pfad durch Klicken auf die Kontur geteilt Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Im Modus
'Zusammenfügen' wird der Pfad durch Klicken auf die Kontur geteilt“. Mit dieser Option können Sie den übergeordneten Pfad zweiteilen. Der erste
Pfad wird ausgehend von der Kante erstellt, auf die Sie klicken. Der verbleibende Teil des übergeordneten Pfads ergibt den zweiten Pfad. Wenn
diese Option aktiviert ist, wird der Zeiger beim Teilen des Pfads als
angezeigt.
Farbe auswählen aus Sie können Objekte mithilfe der Farbfelder oder Farben, die in bestehendem Bildmaterial verwendet werden, einfärben. In
der Dropdownliste „Farbe auswählen aus“ stehen die Optionen „Farbfelder“ und „Bildmaterial“ zur Auswahl.
Wenn Sie die Option „Farbfelder“ auswählen, wird zusätzlich die Option „Cursorfarbfeldvorschau“ angezeigt. Durch Aktivieren des
Kontrollkästchens „Cursorfarbfeldvorschau“ können Sie eine Farbvorschau anzeigen und Farben auswählen. Wenn Sie diese Option aktivieren,
wird ein Cursorfarbfeld bereitgestellt, das dem Interaktiv-malen-Werkzeug ähnelt. Hier können Sie mit den Pfeiltasten zwischen Farben wechseln
und Farben im Farbfelderbedienfeld auswählen.
Hinweis: Sie können die Pfeiltasten auch dann verwenden, wenn „Cursorfarbfeldvorschau“ deaktiviert ist.
Wenn Sie die Farbe der Kontur ändern möchten, bewegen Sie den Zeiger auf eine Objektkante. Die Kontur wird hervorgehoben und Sie können
die Farbe ändern. Diese Option funktioniert nur, wenn „Im Modus 'Zusammenfügen' wird der Pfad durch Klicken auf die Kontur geteilt“ aktiviert ist.
Sie können die Flächenfarbe eines Bereichs auswählen, indem Sie auf eine beliebige Stelle im Dokument zeigen.
Hinweis: Die Cursorfarbfeldvorschau wird beim Zusammenfügen nicht angezeigt, damit die Formen deutlich erkennbar sind.
Wenn Sie die Option „Bildmaterial“ auswählen, werden in Illustrator die gleichen Regeln angewendet, die für andere Zeichenstile bei
zusammengefügten Objekten gelten. Weitere Informationen finden Sie in Schritt 6 unterErstellen von Formen mit dem Formerstellungswerkzeug.
Fläche Das Kontrollkästchen „Füllen“ ist standardmäßig aktiviert. Wenn diese Option ausgewählt ist, wird der Pfad oder Bereich, den Sie
zusammenfügen können, grau hervorgehoben, wenn Sie den Mauszeiger über den ausgewählten Pfad bewegen. Wenn diese Option nicht
ausgewählt ist, wird der ausgewählte Bereich oder Pfad normal angezeigt.
Bearbeitbare Kontur hervorheben Wenn diese Option aktiviert ist, werden die bearbeitbaren Konturen in Illustrator hervorgehoben. Die
bearbeitbaren Konturen werden in der Farbe angezeigt, die Sie in der Dropdownliste „Farbe“ auswählen.
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Kombinieren von Objekten
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Methoden zum Kombinieren von Objekten
Pathfinder
Zusammengesetzte Formen
Zusammengesetzte Pfade
Methoden zum Kombinieren von Objekten
In Illustrator stehen Ihnen zum Kombinieren von Vektorobjekten zu Formen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Das Aussehen der resultierenden
Pfade oder Formen hängt dabei von der gewählten Kombinationsmethode ab.
Pathfinder-Effekte
Mit Pathfinder-Effekten können Sie mithilfe der zehn Interaktionsmodi mehrere Objekte kombinieren. Anders als bei zusammengesetzten Formen
können Sie die Interaktionen zwischen Objekten nicht bearbeiten, wenn Sie einen Pathfinder-Effekt verwenden.
Zusammengesetzte Formen
Mit zusammengesetzten Formen können Sie mehrere Objekte kombinieren und festlegen, wie die einzelnen Objekte interagieren.
Zusammengesetzte Formen sind vielseitiger verwendbar als zusammengesetzte Pfade, da sie vier Interaktionstypen bieten: Hinzufügen,
Subtrahieren, Schnittmenge bilden und Schnittmenge entfernen. Die zugrunde liegenden Objekte bleiben zudem unverändert, d. h., Sie können
jedes Objekt in einer zusammengesetzten Form auswählen, um es zu bearbeiten oder um ihm einen anderen Interaktionsmodus zuzuweisen.
Zusammengesetzte Pfade
Mit zusammengesetzten Pfaden können Sie mit einem Objekt ein Loch in ein anderes Objekt schneiden. Sie können beispielsweise aus zwei
verschachtelten Kreisen eine Ringform erstellen. Nachdem Sie einen zusammengesetzten Pfad erstellt haben, verhalten sich die Pfade wie
gruppierte Objekte. Sie können die Objekte mit dem Direktauswahl-Werkzeug oder Gruppenauswahl-Werkzeug einzeln auswählen und verändern.
Nach Wunsch können Sie auch den zusammengesetzten Pfad auswählen und bearbeiten.
Hinweis: Sie können ein Objekt auch erweitern, indem Sie das Tropfenpinsel-Werkzeug verwenden. Wenn Sie diesen Pinsel verwenden, werden
erstellte Pfade benachbarten Pfaden hinzugefügt, die identische Flächenattribute aufweisen. (Siehe Zeichnen und Zusammenfügen von Pfaden mit
dem Tropfenpinselwerkzeug und Erstellen neuer Formen mit dem Formerstellungswerkzeug.)
Pathfinder
Pathfinder-Bedienfeld – Übersicht
Mit dem Pathfinder-Bedienfeld („Fenster“ > „Pathfinder“) können Sie Objekte zu neuen Formen kombinieren.
Pathfinder Bedienfeld
Mit den Schaltflächen in der oberen Reihe des Bedienfelds werden standardmäßig Pfade oder zusammengesetzte Pfade erstellt. Zum Erstellen
zusammengesetzter Formen müssen Sie die Alt- bzw. Wahltaste drücken. Sie können aus den folgenden Formmodi auswählen:
Dem Formbereich hinzufügen Verbindet den Bereich der Komponente mit der darunter liegenden Geometrie.
Vom Formbereich subtrahieren Schneidet den Bereich der Komponente aus der darunter liegenden Geometrie aus.
Schnittmenge von Formbereichen Verwendet den Bereich der Komponente wie eine Maske, um die darunter liegende Geometrie zu maskieren.
Überlappende Formbereiche ausschließen Verwendet den Bereich der Komponente zum Umkehren der darunter liegenden Geometrie, wobei
gefüllte Bereiche zu Löchern werden und umgekehrt.
Formmodi
A. Alle Komponenten im Modus „Hinzufügen“ B. Modus „Subtrahieren“ auf Quadrate angewendet C. Modus „Schnittmenge“ auf
Quadrate angewendet D. Modus „Überlappende Formbereiche ausschließen“ auf Quadrate angewendet
Die Schaltflächen in der unteren Reihe im Bedienfeld werden als Pathfinder-Effekte bezeichnet. Mit ihnen können Sie mit einem einzigen
Mausklick fertige Formkombinationen erstellen. (Siehe Anwenden von Pathfinder-Effekten.)
Pathfinder-Optionen
Sie können Pathfinder-Optionen über das Menü des Pathfinder-Bedienfelds oder durch Doppelklicken auf einen Pathfinder-Effekt im
Aussehenbedienfeld einstellen.
Genauigkeit Legt fest, wie genau ein Objektpfad durch die Pathfinder-Effekte berechnet wird. Je präziser die Berechnung, desto genauer ist die
Zeichnung und desto zeitaufwändiger ist die Generierung des entstehenden Pfads.
Überflüssige Ankerpunkte entfernen Entfernt überflüssige Punkte, wenn Sie auf eine Pathfinder-Schaltfläche klicken.
Ungefüllte Objekte mit „Unterteilen“ und „Kontur aufteilen” entfernen Löscht alle ungefüllten Objekte im ausgewählten Bildmaterial, wenn Sie
auf die Schaltfläche „Unterteilen“ oder „Kontur aufteilen“ klicken.
Anwenden von Pathfinder-Effekten
Mit Pathfinder-Effekten können Sie aus sich überlappenden Objekten neue Formen erstellen. Sie können Pathfinder-Effekte über das Menü
„Effekte“ oder das Pathfinder-Bedienfeld anwenden.
Pathfinder-Effekte im Effekte-Menü können nur auf Gruppen, Ebenen und Textobjekte angewendet werden. Nachdem Sie den
Effekt angewendet haben, können Sie die Originalobjekte immer noch auswählen und bearbeiten. Sie können den Effekt auch
über das Aussehenbedienfeld bearbeiten oder entfernen.
Pathfinder-Effekte im Pathfinder-Bedienfeld können auf beliebige Kombinationen von Objekten, Gruppen und Ebenen
angewendet werden. Die endgültige Formkombination wird erstellt, wenn Sie auf eine Pathfinder-Schaltfläche klicken. Danach
können Sie die Originalobjekte nicht mehr bearbeiten. Wenn der Effekt zu mehreren Objekten führt, werden sie automatisch
gruppiert.
Ein Video zur Verwendung von Pathfinder-Effekten und Schnittmasken sowie dazu, wie Schnittmasken in Flash importiert werden, finden Sie unter
www.adobe.com/go/vid0057_de.
Anwenden eines Pathfinder-Effekts über das Menü „Effekte“
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Gruppieren Sie die gewünschten Objekte und wählen Sie die Gruppe aus.
Verschieben Sie die gewünschten Objekte in eine eigene Ebene und wählen Sie diese als Ziel aus.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Pathfinder“ und dann einen Pathfinder-Effekt.
Mit „Effekt“ > „[Effekt] anwenden“ können Sie denselben Pathfinder-Effekt schnell erneut anwenden.
Anwenden eines Pathfinder-Effekts über das Pathfinder-Bedienfeld
1. Wählen Sie die Objekte aus, auf die Sie den Effekt anwenden möchten.
Wenn Sie einen Pathfinder-Effekt auf eine Gruppe oder eine Ebene anwenden möchten, wählen Sie die Gruppe oder die
Ebene als Ziel aus.
Nach oben
2. Klicken Sie im Pathfinder-Bedienfeld auf eine Pathfinder-Schaltfläche (in der unteren Reihe) oder klicken Sie bei gedrückter
Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf eine der Formmodi-Schaltflächen (in der oberen Reihe).
Übersicht über die Pathfinder-Effekte
Hinzufügen Zeichnet die Kontur aller Objekte nach, als ob es sich um ein einziges, zusammengefügtes Objekt handelt. Die resultierende Form
übernimmt die Grafikattribute des obersten Objekts.
Schnittmenge bilden Zeichnet die Kontur des Bereichs nach, der von allen Objekten überlappt wird.
Schnittmenge entfernen Zeichnet alle Bereiche der Objekte nach, die sich nicht überlappen, und stellt überlappende Bereiche transparent dar. In
Bereichen, in denen sich eine gerade Anzahl von Objekten überlappt, wird der Überlappungsbereich transparent dargestellt, bei einer ungeraden
Anzahl von sich überlappenden Objekten wird der Überlappungsbereich gefüllt.
Subtrahieren Subtrahiert die vordersten Objekte vom hintersten Objekt. Mit diesem Befehl können Sie Bereiche einer Illustration durch Ändern
der Stapelreihenfolge löschen.
Hinteres Objekt abziehen Subtrahiert die hinteren Objekte vom vordersten Objekt. Mit diesem Befehl können Sie Bereiche einer Illustration durch
Ändern der Stapelreihenfolge löschen.
Unterteilen Teilt Bildmaterial in einzelne, gefüllte Teilflächen auf (eine Teilfläche ist ein Bereich, der von keinem Liniensegment unterteilt wird).
Hinweis: Wenn Sie die Schaltfläche „Unterteilen“ im Pathfinder-Bedienfeld verwenden, können Sie die resultierenden Flächen mit dem
Direktauswahl- oder Gruppenauswahl-Werkzeug einzeln bearbeiten. Bei Verwendung des Befehls „Unterteilen“ können Sie auch wählen, ob nicht
gefüllte Objekte gelöscht oder beibehalten werden sollen.
Überlappungsbereich entfernen Entfernt den verdeckten Teil eines gefüllten Objekts. Konturen werden entfernt, aber gleichfarbige Objekte
werden nicht zusammengefügt.
Verdeckte Fläche entfernen Entfernt den verdeckten Teil eines gefüllten Objekts. Entfernt Konturen, aber alle gleichfarbigen Objekte, die sich
berühren oder überlappen, werden zusammengefügt.
Schnittmengenfläche Teilt Bildmaterial in einzelne, gefüllte Teilflächen auf und löscht dann alle Bereiche im Bildmaterial, die außerhalb der
Begrenzungen des obersten Objekts liegen. Alle Konturen werden ebenfalls entfernt.
Kontur aufteilen Teilt ein Objekt in einzelne Liniensegmente oder Konturen auf. Dieser Befehl eignet sich zum Vorbereiten von Bildmaterial, bei
dem eine Überfüllung für überdruckende Objekte benötigt wird. (Siehe Erstellen einer Überfüllung).
Hinweis: Wenn Sie die Schaltfläche „Kontur aufteilen“ im Pathfinder-Bedienfeld verwenden, können Sie die einzelnen Konturen mit dem
Direktauswahl- oder Gruppenauswahl-Werkzeug einzeln bearbeiten. Bei Verwendung des Befehls „Kontur aufteilen“ können Sie auch wählen, ob
nicht gefüllte Objekte gelöscht oder beibehalten werden sollen.
Hart mischen Kombiniert Farben durch Auswahl des höchsten Wertes jeder Farbkomponente. Wenn Farbe 1 beispielsweise aus 20 % Cyan,
66 % Magenta, 40 % Gelb und 0 % Schwarz besteht und Farbe 2 aus 40 % Cyan, 20 % Magenta, 30 % Gelb und 10 % Schwarz, besteht die
Mischfarbe aus 40 % Cyan, 66 % Magenta, 40 % Gelb und 10 % Schwarz.
Weich mischen Macht die darunter liegenden Farben durch überlappendes Bildmaterial hindurch sichtbar und zerlegt das Bild dann in seine
Teilflächen. Sie können in Prozent angeben, wie stark die Farben durch die sich überlappenden Objekte sichtbar sein sollen (Deckkraft).
Überfüllung Gleicht in Bildmaterial mögliche Lücken zwischen Farben aus, indem ein kleiner Überlappungsbereich (als „Überfüllung“ bezeichnet)
zwischen zwei angrenzenden Farben erstellt wird.
Zusammengesetzte Formen
Wissenswertes zu zusammengesetzten Formen
Als zusammengesetzte Form bezeichnet man bearbeitbares Bildmaterial, das aus zwei oder mehr Objekten besteht, denen jeweils ein Formmodus
zugewiesen wurde. Mit zusammengesetzten Formen lassen sich leicht komplexe Formen erstellen, weil Sie Formmodus, Stapelreihenfolge, Form,
Position und Aussehen jedes zugehörigen Pfades präzise steuern können.
Zusammengesetzte Formen verhalten sich wie gruppierte Objekte und werden im Ebenenbedienfeld unter der Bezeichnung „<Zusammengesetzte
Form>“ aufgeführt. Mit dem Ebenenbedienfeld können Sie den Inhalt zusammengesetzter Formen anzeigen, auswählen und bearbeiten und so
beispielsweise die Stapelreihenfolge der Komponenten ändern. Sie können auch das Direktauswahl- oder das Gruppenauswahl-Werkzeug
verwenden, um Komponenten einer zusammengesetzten Form auszuwählen.
Wenn Sie eine zusammengesetzte Form erstellen, übernimmt sie im Modus „Hinzufügen“, „Schnittmenge“ oder „Überlappende Formbereiche
ausschließen“ die Grafik- und Transparenzattribute der obersten Komponente in der Hierarchie. Danach können Sie die Grafik-, Stil- oder
Transparenzattribute der zusammengesetzten Form ändern. In Illustrator wird dieser Vorgang erheblich erleichtert: Wenn Sie einen Teil einer
zusammengesetzten Form auswählen, wird automatisch die gesamte Form als Ziel ausgewählt, es sei denn, Sie wählen im Ebenenbedienfeld eine
einzelne Komponente als Ziel aus.
Arbeiten mit zusammengesetzten Formen
A. Original- objekte B. Zusammengesetzte Form erstellt C. Individuelle Formmodi auf jede Komponente angewendet D. Stil auf ganze
zusammengesetzte Form angewendet
Arbeiten mit zusammengesetzten Formen
Das Erstellen einer zusammengesetzten Form besteht aus zwei Schritten. Zuerst bestimmen Sie eine zusammengesetzte Form, in der alle
Komponenten den gleichen Formmodus haben. Dann müssen Sie den Komponenten Formmodi zuordnen, bis die gewünschte Kombination der
Formbereiche erreicht ist.
Erstellen zusammengesetzter Formen
1. Wählen Sie alle Objekte aus, aus denen die zusammengesetzte Form bestehen soll.
Die Form kann Pfade, zusammengesetzte Pfade, Gruppen, andere zusammengesetzte Formen, Angleichungen, Text, Hüllen
und Verkrümmungen enthalten. Alle geöffneten Pfade, die Sie auswählen, werden automatisch geschlossen.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Pathfinder-Bedienfeld mit gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf eine der
Schaltflächen unter „Formmodi“. Jeder Komponente der zusammengesetzten Form wird der von Ihnen ausgewählte
Formmodus zugewiesen.
Wählen Sie im Menü des Pathfinder-Bedienfelds die Option „Zusammengesetzte Form erstellen“. Standardmäßig wird
jeder Komponente der zusammengesetzten Form der Modus „Hinzufügen“ zugewiesen.
3. Ändern Sie den Formmodus einer beliebigen Komponente, indem Sie sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug oder über das
Ebenenbedienfeld auswählen und auf eine der Formmodi-Schaltflächen klicken.
Beachten Sie, dass Sie den Modus der letzten Komponente nie ändern müssen, da ihr Modus keine Auswirkungen auf die
zusammengesetzte Form hat.
Wenn mit maximaler Arbeitsleistung gearbeitet werden soll, erstellen Sie komplexe zusammengesetzte Formen nicht
einfach aus vielen Einzelkomponenten, sondern durch Verschachteln anderer zusammengesetzter Formen (mit jeweils
maximal 10 Komponenten).
Bearbeiten von zusammengesetzten Formen
1. Wählen Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug oder über das Ebenenbedienfeld eine einzelne Komponente in der
zusammengesetzten Form aus.
2. Im Pathfinder-Bedienfeld ist die Schaltfläche des Formmodus hervorgehoben, der der ausgewählten Komponente zurzeit
zugewiesen ist.
Hinweis: Wenn Sie mehr als zwei Komponenten mit unterschiedlichen Modi ausgewählt haben, erscheinen auf den
Formmodi-Schaltflächen Fragezeichen.
3. Klicken Sie im Pathfinder-Bedienfeld auf eine andere Formmodus-Schaltfläche.
Zurück- und Umwandeln einer zusammengesetzten Form
Wenn Sie eine zusammengesetzte Form zurückwandeln, werden ihre einzelnen Objekte wieder voneinander getrennt. Wenn Sie eine
Nach oben
zusammengesetzte Form umwandeln, wird die Form des zusammengesetzten Objekts beibehalten. Sie können die einzelnen Komponenten
jedoch nicht länger auswählen.
1. Wählen Sie die zusammengesetzte Form mit dem Auswahl-Werkzeug oder über das Ebenenbedienfeld aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Pathfinder-Bedienfeld auf „Umwandeln“.
Wählen Sie im Menü des Pathfinder-Bedienfelds die Option „Zusammengesetzte Form umwandeln“.
Die zusammengesetzte Form wird im Ebenenbedienfeld je nach dem verwendeten Formmodus in ein Element mit der
Bezeichnung „<Pfad>“ oder „<Zusammengesetzter Pfad>“ umgewandelt.
Wählen Sie im Menü des Pathfinder-Bedienfelds die Option „Zusammengesetzte Form zurückwandeln“.
Importieren und Exportieren zusammengesetzter Formen zwischen Illustrator und Photoshop
Formebenen und Ebenen-Beschneidungspfade (Vektormasken) in Adobe Photoshop sind zusammengesetzte Formtypen. Sie können als
zusammengesetzte Formen in Illustrator importiert und dort weiter bearbeitet werden. Außerdem können zusammengesetzte Formen in Photoshop
exportiert werden. Beachten Sie bei der Verwendung zusammengesetzter Formen in Photoshop Folgendes:
Nur zusammengesetzte Formen, die sich in der Ebenenhierarchie ganz oben befinden, werden als Formebenen in Photoshop
exportiert.
Eine zusammengesetzte Form mit einer Kontur, die eine unrunde Ecke oder eine in Punkt definierte Linienstärke hat, die keine
ganze Zahl ist, wird beim Exportieren in das PSD-Dateiformat in ein Pixelbild umgewandelt.
Zusammengesetzte Pfade
Wissenswertes zu zusammengesetzten Pfaden
Ein zusammengesetzter Pfad besteht aus zwei oder mehr gefüllten Pfaden, wobei an den Stellen, an denen sich die Pfade überlappen, Löcher
angezeigt werden. Wenn Sie Objekte als zusammengesetzten Pfad definieren, übernehmen alle Objekte dieses Pfades die Grafik- und Stilattribute
des Objekts, das in der Stapelreihenfolge ganz unten liegt.
Zusammengesetzte Pfade verhalten sich wie gruppierte Objekte und werden im Ebenenbedienfeld unter der Bezeichnung „<Zusammengesetzter
Pfad>“ aufgeführt. Verwenden Sie das Direktauswahl- oder das Gruppenauswahl-Werkzeug, um Teile eines zusammengesetzten Pfades
auszuwählen. Sie können die Form einzelner Komponenten eines zusammengesetzten Pfades bearbeiten, nicht aber deren Aussehen-Attribute,
Grafikstile oder Effekte. Es ist außerdem nicht möglich, Komponenten im Ebenenbedienfeld einzeln zu bearbeiten.
Wenn Sie beim Erstellen von zusammengesetzten Pfaden mehr Flexibilität haben möchten, erstellen Sie eine zusammengesetzte Form und
wandeln Sie diese um.
Lochen eines Objekts mithilfe eines zusammengesetzten Pfades
1. Wählen Sie das Objekt aus, das als Loch verwendet werden soll, und positionieren Sie es so, dass es das auszuschneidende
Objekt überlappt. Wiederholen Sie diesen Schritt für zusätzliche Objekte, die Sie als Loch verwenden möchten.
2. Wählen Sie alle Objekte aus, aus denen der zusammengesetzte Pfad bestehen soll.
3. Wählen Sie „Objekt“ > „Zusammengesetzter Pfad“ > „Erstellen“.
Anwenden von Füllregeln auf zusammengesetzte Pfade
Sie können angeben, ob ein zusammengesetzter Pfad der Füllregel „Nicht-Null“ oder „Gerade-Ungerade“ unterliegt.
Füllregel „Nicht-Null“ Ermittelt anhand mathematischer Gleichungen, ob ein Punkt innerhalb oder außerhalb einer Form liegt. In Illustrator ist
„Nicht-Null“ die Standardregel.
Füllregel „Gerade-Ungerade“ Ermittelt anhand mathematischer Gleichungen, ob ein Punkt innerhalb oder außerhalb einer Form liegt. Diese
Regel ist leichter nachvollziehbar, weil jeder zweite Bereich in einem zusammengesetzten Pfad dieser Art unabhängig von der Pfadrichtung ein
Loch ist. In einigen Anwendungen wie Adobe Photoshop ist die Füllregel „Gerade-Ungerade“ die Standardregel. Aus diesen Anwendungen
importierte zusammengesetzte Pfade folgen demnach der Füllregel „Gerade-Ungerade“.
Sich selbst überschneidende Pfade sind Pfade, die sich selbst überschneiden. Diesen Pfaden kann je nach gewünschtem Resultat die Füllregel
„Nicht-Null“ oder „Gerade-Ungerade“ zugewiesen werden.
Sich selbst überschneidender Pfad mit „Füllregel Nicht-Null verwenden“ (links) und mit „Füllregel Gerade-Ungerade verwenden“ (rechts)
Beim Erstellen eines zusammengesetzten Pfades mit der Füllregel „Nicht-Null“ können Sie festlegen, ob überlappende Pfade mit Löchern oder
gefüllt angezeigt werden, indem Sie im Attributebedienfeld auf eine der Schaltflächen für „Pfadrichtung umkehren“ klicken.
Füllregeln
A. Vier kreisförmige Pfade B. Kreisförmige Pfade ausgewählt und in zusammengesetzten Pfad konvertiert C. „Pfadrichtung umkehren“ auf
innersten Pfad angewendet
Ändern der Füllregel eines zusammengesetzten Pfades
1. Wählen Sie den zusammengesetzten Pfad mit dem Auswahl-Werkzeug oder über das Ebenenbedienfeld aus.
2. Klicken Sie im Attributebedienfeld auf die Schaltfläche „Füllregel Nicht-Null verwenden“
bzw. „Füllregel Gerade-Ungerade
verwenden“
.
Ändern eines Lochs in einem zusammengesetzten Pfad in einen gefüllten Bereich
1. Vergewissern Sie sich, dass der zusammengesetzte Pfad die Füllregel „Nicht-Null“ verwendet.
2. Wählen Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug den Teil des verknüpften Pfades aus, der umgekehrt werden soll. Wählen Sie
nicht den gesamten zusammengesetzten Pfad aus.
3. Klicken Sie im Attributebedienfeld auf die Schaltfläche „Pfadrichtung umkehren: Aus“
bzw. „Pfadrichtung umkehren: Ein“ .
Wiederherstellen der Originalkomponenten eines zusammengesetzten Pfades
1. Wählen Sie den zusammengesetzten Pfad mit dem Auswahl-Werkzeug oder über das Ebenenbedienfeld aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Zusammengesetzter Pfad“ > „Zurückwandeln“.
Verwandte Themen
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Erstellen von 3D-Objekten
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Erstellen von 3D-Objekten
Einstellen von Optionen
Hinzufügen eines Pfades mit einer benutzerdefinierten abgeflachten Kante
Dreidimensionales Drehen eines Objekts
Zuweisen von Bildmaterial zu einem 3D-Objekt
Hinweis: 3D-Werkzeuge sind unabhängig von den Perspektivenraster-Werkzeugen und 3D-Objekte werden im Perspektivenraster wie alle
anderen Objekte behandelt.
Erstellen von 3D-Objekten
Mit 3D-Effekten können Sie aus zweidimensionalem Bildmaterial (2D) dreidimensionale Objekte (3D) erstellen. Das Erscheinungsbild der 3D-
Objekte lässt sich anhand von Beleuchtung, Schattierung, Drehung und anderen Eigenschaften steuern. Zudem können Sie den einzelnen Flächen
eines 3D-Objekts Bildmaterial zuordnen.
Sie können ein 3D-Objekt durch Extrudieren und Kreiseln erstellen. Außerdem können Sie 2D- und 3D-Objekte in drei Dimensionen drehen. Wenn
Sie 3D-Effekte anwenden bzw. die 3D-Effekte eines vorhandenen 3D-Objekts bearbeiten möchten, wählen Sie das Objekt aus und doppelklicken
Sie im Aussehenbedienfeld auf den Effekt.
Hinweis: 3D-Objekte können auf dem Bildschirm störende Glättungseffekte aufweisen, die aber weder beim Drucken noch in für das Web
optimiertem Bildmaterial zu sehen sind.
Weitere Informationen zum Arbeiten mit 3D-Objekten in Illustrator finden Sie in den 3D-Lehrgängen unter
www.adobe.com/go/learn_ai_tutorials_3D_de. Ein Video zum Erstellen von 3D-Objekten finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0053_de.
Verwandte Themen
3D-Lehrgänge
Erstellen eines 3D-Objekts durch Extrudieren
Beim Extrudieren wird ein 2D-Objekt entlang seiner z-Achse gedehnt, um es plastisch zu gestalten. Beim Extrudieren einer 2D-Ellipse entsteht
beispielsweise ein Zylinder.
Hinweis: Die Achse des Objekts steht stets senkrecht zur vorderen Fläche des Objekts und bewegt sich entsprechend mit dem Objekt, wenn
dieses in einem der 3D-Optionsdialogfelder gedreht wird.
Extrudieren eines Objekts
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „3D“ > „Extrudieren und abgeflachte Kante“.
3. Klicken Sie auf „Mehr Optionen“, um die vollständige Optionsliste anzuzeigen. Klicken Sie auf „Weniger Optionen“, um die
zusätzlichen Optionen auszublenden.
4. Aktivieren Sie „Vorschau“, um eine Vorschau der Ergebnisse im Dokumentfenster anzuzeigen.
5. Legen Sie die Optionen fest:
Position Legt fest, wie das Objekt gedreht und aus welcher Perspektive es angezeigt wird. (Siehe Einstellen der Optionen für
die 3D-Drehungsposition.)
Extrudieren und abgeflachte Kante Legt die Tiefe des Objekts und die hinzugefügten oder entfernten abgeflachten Kanten
fest. (Siehe Extrudieren und abgeflachte Kante – Optionen.)
Oberfläche Simuliert zahlreiche Effekte, die von matten und unschattierten Oberflächen bis hin zu glänzenden,
kunststoffartigen Materialien mit Lichtreflexen reichen. (Siehe Oberflächenschattierungsoptionen.)
Nach oben
Beleuchten Fügt eine oder mehrere Beleuchtungen hinzu, passt die Lichtintensität an, ändert die Schattierungsfarbe des
Objekts und verschiebt das Licht im Objekt. Dies erzeugt dramatische Effekte. (Siehe Beleuchtungsoptionen.)
Bildmaterial zuweisen Weist der Oberfläche eines 3D-Objekts Bildmaterial zu. (Siehe Zuweisen von Bildmaterial zu einem
3D-Objekt.)
6. Klicken Sie auf „OK“.
Extrudiertes Objekt ohne abgeflachte Kante (links) im Vergleich zu Objekt mit „Abgeflachte Kante nach innen“ (Mitte) und mit
„Abgeflachte Kante nach außen“ (rechts)
Erstellen eines 3D-Objekts durch Kreiseln
Beim Kreiseln wird ein Pfad oder Profil in einer kreisförmigen Bewegung um die globale y-Achse (Kreiselachse) geschwenkt, um ein 3D-Objekt zu
erstellen. Da die Kreiselachse vertikal fixiert ist, muss der zu kreiselnde offene oder geschlossene Pfad in der Regel das halbe Profil des
gewünschten 3D-Objekts als Längsschnitt und in Vorderansicht enthalten. Sie können das 3D-Objekt dann im Dialogfeld des Effekts drehen.
Kreiseln eines Objekts
1. Wählen Sie das Objekt aus.
Hinweis: Wenn Sie den 3D-Effekt „Kreiseln“ auf ein oder mehrere Objekte gleichzeitig anwenden, wird jedes Objekt um
seine eigene Achse gekreiselt. Jedes Objekt befindet sich in einem eigenen 3D-Raum und kann die anderen 3D-Räume nicht
überschneiden. Wenn Sie aber eine Gruppe oder Ebene als Ziel auswählen und den 3D-Effekt „Kreiseln“ darauf anwenden,
werden die Objekte um eine gemeinsame Achse gekreiselt.
Das Kreiseln eines gefüllten Pfads ohne Konturen ist viel schneller als das Kreiseln eines mit Konturen versehenen Pfads.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „3D“ > „Kreiseln“.
3. Aktivieren Sie „Vorschau“, um eine Vorschau der Ergebnisse im Dokumentfenster anzuzeigen.
4. Klicken Sie auf „Mehr Optionen“, um die vollständige Optionsliste anzuzeigen. Klicken Sie auf „Weniger Optionen“, um die
zusätzlichen Optionen auszublenden.
Position Legt fest, wie das Objekt gedreht und aus welcher Perspektive es angezeigt wird. (Siehe Einstellen der Optionen für
die 3D-Drehungsposition.)
Kreiseln Legt fest, wie der Pfad um das Objekt verläuft, um es dreidimensional zu machen. (Siehe Kreiseln-Optionen.)
Oberfläche Simuliert zahlreiche Effekte, die von matten und unschattierten Oberflächen bis hin zu glänzenden,
kunststoffartigen Materialien mit Lichtreflexen reichen. (Siehe Oberflächenschattierungsoptionen.)
Beleuchten Fügt eine oder mehrere Beleuchtungen hinzu, passt die Lichtintensität an, ändert die Schattierungsfarbe des
Objekts und verschiebt das Licht im Objekt. Dies erzeugt dramatische Effekte. (Siehe Beleuchtungsoptionen.)
Bildmaterial zuweisen Weist der Oberfläche eines 3D-Objekts Bildmaterial zu. (Siehe Zuweisen von Bildmaterial zu einem
3D-Objekt.)
5. Klicken Sie auf „OK“.
Einstellen von Optionen
Einstellen der Optionen für die 3D-Drehungsposition
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Menü „Position“ eine voreingestellte Position.
Ziehen Sie eine Würfelfläche, um eine uneingeschränkte Drehung durchzuführen. Die Vorderseite des Objekts ist im Würfel
blau dargestellt, während die Ober- und Unterseite hellgrau, die Seitenflächen mittelgrau und die Rückseite dunkelgrau
dargestellt werden.
Soll die Drehung auf eine globale Achse beschränkt werden, ziehen Sie bei gedrückter Umschalttaste horizontal (globale y-
Achse) oder vertikal (globale x-Achse). Soll das Objekt um die globale z-Achse gedreht werden, ziehen Sie in dem blauen
Band, das den Würfel umgibt.
Soll die Drehung auf eine Objektachse beschränkt werden, ziehen Sie eine Kante des Würfels. Der Zeiger verwandelt sich in
einen Doppelpfeil
und die Würfelkante ändert sich farblich, damit Sie erkennen können, um welche Achse das Objekt
gedreht wird. Rote Kanten repräsentieren die x-Achse, grüne die y-Achse und blaue die z-Achse des Objekts.
Geben Sie in die Textfelder für die horizontale Achse (x) , die vertikale Achse (y) und die Tiefenachse (z) Werte
zwischen –180 und 180 ein.
Soll die Perspektive korrigiert werden, geben Sie in das Textfeld „Perspektive“ einen Wert zwischen 0 und 160 ein. Ein
kleinerer Winkel entspricht dem Teleobjektiv einer Kamera und ein größerer Winkel dem Weitwinkelobjektiv.
Hinweis: Ein Objektivwinkel, der größer als 150 ist, kann dazu führen, dass die Objekte über den Blickwinkel hinaus erweitert und verzerrt
angezeigt werden. Beachten Sie außerdem, dass es objektspezifische x-, y- und z-Achsen sowie globale x-, y- und z-Achsen gibt. Die
Objektachsen sind von der Lage eines Objekts in seinem 3D-Raum abhängig. Die globalen Achsen sind in einem bestimmten Verhältnis zum
Computerbildschirm fixiert; die x-Achse steht horizontal, die y-Achse vertikal und die z-Achse senkrecht zum Bildschirm.
Objektachsen (schwarz) werden mit dem Objekt verschoben, globale Achsen (grau) sind fixiert.
Extrudieren und abgeflachte Kante – Optionen
Tiefe der Extrusion Legt die Tiefe des Objekts fest. Geben Sie einen Wert zwischen 0 und 2000 ein.
Abschluss Legt fest, ob das Objekt wie ein Festkörper (Aufsatz aktivieren
) oder wie ein Hohlkörper (Aufsatz deaktivieren ) aussieht.
Abgeflachte Kante Wendet die gewählte abgeflachte Kante an der Tiefenachse (z) des Objekts an.
Höhe Stellt die Höhe zwischen 1 und 100 ein. Ist die abgeflachte Kante für ein Objekt zu hoch, überschneidet das Objekt sich gegebenenfalls
selbst und es kann zu unvorhersehbaren Resultaten kommen.
Abgeflachte Kante nach außen
Fügt der Originalform des Objekts die abgeflachte Kante hinzu.
Abgeflachte Kante nach innen
Subtrahiert die abgeflachte Kante von der Originalform des Objekts.
Extrudiertes Objekt mit Abschluss (oben links) und ohne Abschluss (oben rechts); Objekt ohne abgeflachte Kante (unten links) und mit
abgeflachter Kante (unten rechts)
Kreiseln-Optionen
Winkel Legt einen Wert zwischen 0 und 360 zum Kreiseln des Pfades fest.
Abschluss Legt fest, ob das Objekt wie ein Festkörper (Aufsatz aktivieren
) oder wie ein Hohlkörper (Aufsatz deaktivieren ) aussieht.
Versatz Fügt einen Abstand zwischen der Kreiselachse und dem Pfad ein, um beispielsweise ein ringförmiges Objekt zu erstellen. Sie können
einen Wert zwischen 0 und 1000 eingeben.
von Wählen Sie „linker Kante“ oder „rechter Kante“, um festzulegen, um welche Achse das Objekt kreiselt.
Oberflächenschattierungsoptionen
Oberfläche Legt Optionen für die Schattierung von Oberflächen fest:
Drahtmodelldarstellung Zeichnet die Kontur der geometrischen Objektform nach und macht alle Oberflächen transparent.
Keine Schattierung Fügt dem Objekt keine neuen Oberflächeneigenschaften hinzu. Das 3D-Objekt hat dieselbe Farbe wie das
ursprüngliche 2D-Objekt.
Diffuse Schattierung Das Licht wird in einem weichen, diffusen Muster von dem Objekt reflektiert.
Kunststoffschattierung Das Licht wird so von dem Objekt reflektiert, als bestehe es aus einem glänzenden Material.
Hinweis: Abhängig von der gewählten Option stehen unterschiedliche Beleuchtungsoptionen zur Auswahl. Falls das Objekt nur den 3D-
Drehen-Effekt verwendet, sind die einzigen verfügbaren Oberflächen-Optionen „Diffuse Schattierung“ oder „Keine Schattierung“.
Lichtintensität Steuert die Intensität des Lichtes. Geben Sie einen Wert zwischen 0 % und 100 % ein.
Umgebungslicht Steuert die globale Beleuchtung, wobei sich die Helligkeit aller Objektflächen gleichmäßig ändert. Geben Sie einen Wert
zwischen 0 % und 100 % ein.
Spitzlichtintensität Steuert die Lichtreflexion des Objekts. Geben Sie einen Wert zwischen 0 % und 100 % ein. Je höher der Wert, desto
glänzender wirkt die Fläche, je niedriger der Wert, desto matter wirkt sie.
Spitzlichtgröße Steuert die Größe des Spitzlichts von groß (100 %) bis klein (0 %).
Angleichungsstufen Steuert, wie glatt die Schattierung auf den Flächen wirkt. Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 256 ein. Je höher der Wert,
desto weicher sind die Schattierungen und desto mehr Pfade entstehen.
Verdeckte Flächen zeichnen Zeigt die ausgeblendeten Flächen des Objekts an. Die Flächen sind sichtbar, wenn das Objekt transparent ist oder
wenn das Objekt umgewandelt und dann auseinander gezogen wird.
Hinweis: Wenn ein Objekt transparent ist und die verdeckten Flächen auf der Rückseite durch die transparenten Flächen auf der Vorderseite zu
sehen sein sollen, gruppieren Sie das Objekt mit „Objekt“ > „Gruppieren“ und wenden Sie erst dann den 3D-Effekt an.
Volltonfarben beibehalten (Effekte „Extrudieren und abgeflachte Kante“, „Kreiseln“ und „Drehen“) Behält die Volltonfarben im Objekt bei.
Volltonfarben können nicht beibehalten werden, wenn Sie unter „Schattierungsfarbe“ die Option „Benutzerdefiniert“ gewählt haben.
Beispiele für unterschiedliche Oberflächenschattierungen
A. Drahtmodelldarstellung B. Keine Schattierung C. Diffuse Schattierung D. Kunststoffschattierung
Beleuchtungsoptionen
Hell Definiert die Position des Lichtes. Ziehen Sie das Licht auf die gewünschte Stelle der Kugel.
Schaltfläche „Ausgewähltes Licht zur Objektrückseite verschieben“ Verschiebt das ausgewählte Licht hinter das Objekt.
Schaltfläche „Ausgewähltes Licht zur Objektvorderseite verschieben“ Verschiebt das ausgewählte Licht vor das Objekt.
Schaltfläche „Neues Licht“ Fügt ein Licht hinzu. Neue Lichter erscheinen standardmäßig auf der Vorderseite und in der Mitte der Kugel.
Schaltfläche „Licht löschen“ Löscht das ausgewählte Licht.
Hinweis: Bei 3D-Effekten wird einem Objekt standardmäßig ein Licht zugewiesen. Sie können Lichter hinzufügen und löschen, es ist aber
mindestens ein Licht erforderlich.
Lichtintensität Ändert die Intensität des ausgewählten Lichtes auf einen Wert von 0 % bis 100 %.
Schattierungsfarbe Legt die Schattierungsfarbe je nach ausgewähltem Befehl fest:
Ohne Fügt der Schattierung keine Farbe hinzu.
Benutzerdefiniert Lässt Sie eine eigene Farbe auswählen. Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, klicken Sie auf das Feld
„Schattierungsfarbe“, um eine Farbe im Farbwähler auszuwählen. Volltonfarben werden in Prozessfarben umgewandelt.
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Nach oben
Nach oben
Schwarz überdrucken Vermeidet Prozessfarben, wenn Sie einen Volltonfarben-Workflow verwenden. Die Schattierung des Objekts
entsteht durch Überdrucken der Flächenfarbe des Objekts mit Schwarztönen. Wählen Sie „Ansicht“ > „Überdruckenvorschau“, um die
Schattierung anzuzeigen.
Volltonfarben beibehalten Behält die Volltonfarben im Objekt bei. Volltonfarben können nicht beibehalten werden, wenn Sie unter
„Schattierungsfarbe“ die Option „Benutzerdefiniert“ gewählt haben.
Beleuchtungskugel
A. Licht auf Vorderseite ausgewählt B. Schaltfläche „Ausgewähltes Licht zur Objektrückseite bzw. Objektvorderseite
verschieben“ C. Schaltfläche „Neues Licht“ D. Schaltfläche „Licht löschen“
Hinzufügen eines Pfades mit einer benutzerdefinierten abgeflachten Kante
1. Öffnen Sie die Datei „Bevels.ai“, die sich im Ordner „Adobe Illustrator CS5\Support Files\Required\Resources\de_DE\“
(Windows) bzw. „Adobe Illustrator CS5\Required\Resources\de_DE“ (Mac OS) befindet.
2. Erstellen Sie in der Datei „Bevels.ai“ einen einzelnen offenen Pfad.
3. Wählen Sie „Fenster“ > „Symbole“ und führen Sie einen der folgenden Schritte durch, um den Pfad in ein Symbol
umzuwandeln:
Ziehen Sie den Pfad in das Symbolebedienfeld.
Vergewissern Sie sich, dass der Pfad ausgewählt ist. Klicken Sie dann im Symbolebedienfeld auf „Neues Symbol“ oder
wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Neues Symbol“.
4. Soll das Symbol umbenannt werden, doppelklicken Sie im Symbolebedienfeld darauf, geben Sie im Dialogfeld
„Symboloptionen“ einen Namen ein und klicken Sie auf „OK“.
5. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern“.
6. Beenden Sie Illustrator und starten Sie das Programm dann neu.
Die abgeflachte Kante wird im Menü „Abgeflachte Kante“ des Dialogfelds „3D-Extrudieren und abgeflachte Kante - Optionen“
aufgeführt.
7. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um eine eigene abgeflachte Kante anzuwenden:
Soll die abgeflachte Kante einem extrudierten 3D-Objekt zugewiesen werden, wählen Sie das 3D-Objekt aus und
doppelklicken Sie im Aussehenbedienfeld auf den Effekt „3D-Extrudieren und abgeflachte Kante“. Wählen Sie die
abgeflachte Kante im Dialogfeld „3D-Extrudieren und abgeflachte Kante - Optionen“ im Menü „Abgeflachte Kante“.
Soll die benutzerdefinierte abgeflachte Kante auf 2D-Bildmaterial angewendet werden, wählen Sie das 2D-Objekt aus und
wählen Sie dann „Effekt“ > „3D“ > „Extrudieren und abgeflachte Kante“. Wählen Sie die benutzerdefinierte abgeflachte
Kante im Dialogfeld „3D-Extrudieren und abgeflachte Kante - Optionen“ im Menü „Abgeflachte Kante“.
Dreidimensionales Drehen eines Objekts
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „3D“ > „Drehen“.
3. Aktivieren Sie „Vorschau“, um eine Vorschau der Ergebnisse im Dokumentfenster anzuzeigen.
4. Klicken Sie auf „Mehr Optionen“, um die vollständige Optionsliste anzuzeigen. Klicken Sie auf „Weniger Optionen“, um die
zusätzlichen Optionen auszublenden.
5. Legen Sie die Optionen fest:
Position Legt fest, wie das Objekt gedreht und aus welcher Perspektive es angezeigt wird. (Siehe Einstellen der Optionen für
die 3D-Drehungsposition.)
Oberfläche Simuliert zahlreiche Effekte, die von matten und unschattierten Oberflächen bis hin zu glänzenden,
kunststoffartigen Materialien mit Lichtreflexen reichen. (Siehe Oberflächenschattierungsoptionen.)
6. Klicken Sie auf „OK“.
Zuweisen von Bildmaterial zu einem 3D-Objekt
Jedes 3D-Objekt besteht aus mehreren Flächen. Beim Extrudieren eines Quadrats entsteht beispielsweise ein Würfel mit einer vorderen und einer
rückwärtigen Fläche sowie vier seitlichen Flächen. Sie können jeder Fläche eines 3D-Objekts 2D-Bildmaterial zuordnen, beispielsweise einem
flaschenförmigen Objekt ein Etikett oder Text oder den einzelnen Seiten eines Objekts unterschiedliche Texturen.
3D-Objekt mit Bildmaterial auf allen Seiten
A. Symbol-Bildmaterial B. Symbol-Bildmaterial C. 3D-Objekt nach Zuordnung von A und B
Einem 3D-Objekt kann nur 2D-Bildmaterial zugeordnet werden, das sich im Symbolebedienfeld befindet. Bei Symbolen kann es sich um beliebiges
Bildmaterial handeln, das in Illustrator erstellt wurde, wie z. B. Pfade, zusammengesetzte Pfade, Text, Pixelbilder, Gitterobjekte und
Objektgruppen.
Beachten Sie beim Zuordnen von Bildmaterial zu 3D-Objekten Folgendes:
Da die Funktion „Bildmaterial zuweisen“ Symbole verwendet, können Sie eine Symbolinstanz bearbeiten und dann automatisch
alle Flächen aktualisieren, denen sie zugeordnet wurde.
Im Dialogfeld „Bildmaterial zuweisen“ können Sie das Symbol mithilfe eines normalen Begrenzungsrahmens verschieben,
skalieren oder drehen.
Der 3D-Effekt teilt jeder Objektfläche, der Grafiken zugeordnet werden, eine Nummer zu. Wenn Sie das 3D-Objekt bearbeiten
oder denselben Effekt auf ein neues Objekt anwenden, hat das veränderte oder neue Objekt gegebenenfalls weniger oder
mehr Flächen als das Originalobjekt. Sind weniger Flächen vorhanden, als bei der ursprünglichen Zuordnung definiert wurden,
wird das zusätzliche Bildmaterial ignoriert.
Die Lage eines Symbols orientiert sich an der Mitte einer Objektfläche. Wenn sich die Geometrie der Fläche ändert, wird das
Symbol anhand des neuen Mittelpunkts neu zugeordnet.
Sie können Bildmaterial Objekten zuordnen, auf die der Effekt „Extrudieren und abgeflachte Kante“ oder „Kreiseln“
angewendet wurde, aber nicht der Effekt „Drehen“.
1. Wählen Sie das 3D-Objekt aus.
2. Doppelklicken Sie im Aussehenbedienfeld auf den Effekt „3D“ > „Extrudieren und abgeflachte Kante“ bzw. „Kreiseln“.
3. Klicken Sie auf „Bildmaterial zuweisen“.
4. Wählen Sie aus dem Popup-Menü „Symbol“ das Bildmaterial aus, das der ausgewählten Oberfläche zugeordnet werden soll.
5. Zur Auswahl der zuzuordnenden Objektfläche klicken Sie auf die Pfeile „Erste Fläche“
, „Vorherige Fläche“ , „Nächste
Fläche“
und „Letzte Fläche“ oder geben Sie in das Textfeld eine Flächennummer ein.
Auf Flächen, die sichtbar sind, wird eine hellgraue Farbmarkierung angezeigt. Auf Flächen, die aufgrund der gegenwärtigen
Lage des Objekts verdeckt sind, wird eine dunkelgraue Farbmarkierung angezeigt. Eine im Dialogfeld ausgewählte Fläche
erhält im Dokumentfenster eine rote Umrandung.
6. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Symbol verschoben werden, positionieren Sie den Zeiger in dem Begrenzungsrahmen und ziehen Sie; zum
Skalieren ziehen Sie einen Seiten- oder Eckgriff; zum Drehen platzieren Sie den Zeiger außerhalb des
Begrenzungsrahmens in der Nähe eines Griffs und ziehen.
Soll das zugeordnete Bildmaterial in die Begrenzungen der ausgewählten Fläche eingepasst werden, klicken Sie auf „Auf
Seitengröße skalieren“.
Soll Bildmaterial aus einer einzelnen Fläche entfernt werden, wählen Sie die Fläche im Menü „Fläche“ aus und wählen Sie
im Menü „Symbol“ die Option „Ohne“ bzw. klicken Sie auf „Löschen“.
Sollen alle Zuordnungen aus allen Flächen des 3D-Objekts entfernt werden, klicken Sie auf Alle löschen.
Soll das zugeordnete Bildmaterial schattiert und ihm die Beleuchtung des Objekts zugewiesen werden, aktivieren Sie
„Bildmaterial schattieren“.
Soll nur die Bildmaterialzuordnung angezeigt werden, nicht aber die Geometrie eines 3D-Objekts, aktivieren Sie
„Unsichtbare Geometrie“. Dies ist nützlich, wenn Sie die 3D-Zuordnungsfunktion als dreidimensionales
Verkrümmungswerkzeug verwenden möchten. So könnten Sie beispielsweise einer extrudierten, wellenförmigen Linie Text
zuordnen, sodass der Text verkrümmt und wie auf einer Flagge aufgedruckt wirkt.
Soll das Ergebnis geprüft werden, aktivieren Sie „Vorschau“.
7. Klicken Sie im Dialogfeld „Bildmaterial zuweisen“ auf „OK“.
Hinweis: 3D-Werkzeuge sind von den in Illustrator verfügbaren Perspektivenraster-Werkzeugen unabhängig. 3D-Objekte
werden in einem Perspektivenraster genau wie alle anderen Objekte behandelt.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Ausschneiden und Aufteilen von Objekten
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Methoden zum Ausschneiden, Aufteilen und Zuschneiden von Objekten
Ausschneiden von Objekten mit dem Befehl „Darunter liegende Objekte aufteilen“
Ausschneiden von Objekten mit dem Messer-Werkzeug
Aufteilen eines Objekts in ein Raster
Methoden zum Ausschneiden, Aufteilen und Zuschneiden von Objekten
Illustrator bietet folgende Möglichkeiten zum Ausschneiden, Aufteilen und Zuschneiden von Objekten:
Befehl „Darunter liegende Objekte aufteilen“ Verwendet ein ausgewähltes Objekt als Ausstecher oder Schablone, um durch andere Objekte
hindurch zu schneiden. Die Originalauswahl wird dabei verworfen. Wenn Sie diesen Befehl verwenden möchten, wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ >
„Darunter liegende Objekte aufteilen“.
Schaltfläche „Pfad an ausgewählten Ankerpunkten ausschneiden“
Schneidet einen Pfad am Ankerpunkt aus. Aus dem einen Ankerpunkt
werden zwei Ankerpunkte, die direkt übereinander liegen. Wenn Sie diese Schaltfläche verwenden möchten, wählen Sie ein oder zwei
Ankerpunkte mit dem Direktauswahl-Werkzeug aus. Die Schaltfläche wird dann im Steuerungsbedienfeld angezeigt.
Messer-Werkzeug
Schneidet Objekte entlang einem mit dem Werkzeug frei gezeichneten Pfad aus, wobei Objekte in ihre Teilflächen aufgeteilt
werden (eine Teilfläche ist ein nicht von Liniensegmenten unterteilter Bereich). Klicken Sie auf das Radiergummi-Werkzeug und halten Sie die
Maustaste gedrückt, um das Messer-Werkzeug anzuzeigen und auszuwählen. Siehe Ausschneiden von Objekten mit dem Messer-Werkzeug.
Schere-Werkzeug
Spaltet einen Pfad, einen Grafikrahmen oder einen leeren Textrahmen an einem Ankerpunkt oder entlang einem Segment.
Klicken Sie auf das Radiergummi-Werkzeug und halten Sie die Maustaste gedrückt, um das Schere-Werkzeug anzuzeigen und auszuwählen.
Siehe Teilen eines Pfades.
In Raster teilen, Befehl Ermöglicht es Ihnen, ein oder mehrere Objekte in mehrere rechteckige Objekte aufzuteilen, die in Zeilen und Spalten
angeordnet sind. Sie können die Höhe, die Breite sowie den Abstand zwischen den Zeilen und Spalten präzise ändern und schnell Hilfslinien
anlegen, die das Anordnen von Bildmaterial erleichtern. Wenn Sie diesen Befehl verwenden möchten, wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „In Raster
teilen“.
Zusammengesetzte Pfade und zusammengesetzte Formen Mit diesen Optionen können Sie mit einem Objekt ein Loch in ein anderes Objekt
schneiden.
Pathfinder-Effekte Bieten mehrere Möglichkeiten zum Aufteilen und Zuschneiden von überlappenden Objekten.
Schnittmasken Ermöglichen die Verwendung eines Objekts zum Ausblenden von Teilen anderer Objekte. Siehe: Schnittmasken
Schnittmasken
Ausschneiden von Objekten mit dem Befehl „Darunter liegende Objekte aufteilen“
1. Wählen Sie das Objekt aus, das als Ausstecher verwendet werden soll, und positionieren Sie es so, dass es das
auszuschneidende Objekt überlappt.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „Darunter liegende Objekte aufteilen“.
Ausschneiden von Objekten mit dem Messer-Werkzeug
1. Wählen Sie das Messer-Werkzeug aus. Klicken Sie auf das Radiergummi-Werkzeug und halten Sie die Maustaste
gedrückt, um das Messer-Werkzeug anzuzeigen und auszuwählen. Weitere Methoden zum Auswählen von Werkzeugen
finden Sie unterAuswählen eines Werkzeugs.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein kurvenförmiger Pfad zerschnitten werden, ziehen Sie den Zeiger über das Objekt.
Soll ein gerader Schnittpfad verwendet werden, klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) mit
dem Messer-Werkzeug auf die Zeichenfläche und ziehen Sie.
Aufteilen eines Objekts in ein Raster
1. Wählen Sie das Objekt aus.
Wenn Sie mehrere Objekte auswählen, werden für das resultierende Objektraster die Aussehen-Attribute des obersten
Objekts verwendet.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „In Raster teilen“.
3. Geben Sie die Anzahl der gewünschten Zeilen und Spalten ein.
4. (Optional) Führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:
Soll die Größe der einzelnen Zeilen und Spalten festgelegt werden, geben Sie Werte in die Textfelder „Höhe“ und „Breite“
ein.
Soll der Abstand zwischen den Zeilen und Spalten festgelegt werden, geben Sie die Abstandswerte ein.
Sollen die Maße des gesamten Objektrasters geändert werden, geben Sie Werte für „Gesamtbreite“ und/oder
„Gesamthöhe“ ein.
Sollen Hilfslinien entlang Spalten und Zeilen eingefügt werden, aktivieren Sie „Hilfslinien hinzufügen“.
5. Klicken Sie auf „OK“.
Verwandte Themen
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Verformen mit Hüllen
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Wissenswertes zu Hüllen
Verzerren von Objekten mit Hüllen
Bearbeiten des Inhalts einer Hülle
Zurücksetzen einer Hülle
Entfernen einer Hülle
Hüllen-Optionen
Wissenswertes zu Hüllen
Hüllen sind Objekte, mit denen ausgewählte Objekte verzerrt oder verformt werden können. Eine Hülle kann aus einem Objekt auf der
Zeichenfläche erstellt werden. Sie können aber auch eine voreingestellte Verkrümmungsform oder ein Gitter als Hülle verwenden. Hüllen können
bei jedem Objekt außer Diagrammen, Hilfslinien oder verknüpften Objekten eingesetzt werden.
Gitterhülle
Aus einem anderen Objekt erstellte Hülle
Im Ebenenbedienfeld werden Hüllen unter dem Namen „<Hülle>“ aufgeführt. Auch nachdem Sie eine Hülle verwendet haben, können Sie die
Originalobjekte weiterhin bearbeiten. Zudem können Sie eine Hülle jederzeit bearbeiten, löschen oder umwandeln. Sie können entweder eine
Hüllenform oder das umhüllte Objekt bearbeiten, aber nicht beide gleichzeitig.
Verzerren von Objekten mit Hüllen
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Erstellen Sie eine Hülle, indem Sie folgendermaßen vorgehen:
Soll für die Hülle eine voreingestellte Verkrümmungsform verwendet werden, wählen Sie „Objekt“ > „Verzerrungshülle“ >
„Mit Verkrümmung erstellen“. Wählen Sie im Dialogfeld „Verkrümmen-Optionen“ einen Verkrümmungsstil aus und stellen
Sie die Optionen ein.
Soll für die Hülle ein rechteckiges Raster erstellt werden, wählen Sie „Objekt“ > „Verzerrungshülle“ > „Mit Gitter erstellen“.
Geben Sie im Dialogfeld „Hüllengitter“ die Anzahl der Zeilen und Spalten ein.
Soll ein Objekt als Form der Hülle verwendet werden, vergewissern Sie sich, dass sich das Objekt an vorderster Stelle in
der Stapelreihenfolge für das ausgewählte Objekt befindet. Verwenden Sie andernfalls das Ebenenbedienfeld oder einen
der Anordnen-Befehle, um es nach vorne zu verschieben. Wählen Sie anschließend alle Objekte erneut aus. Wählen Sie
dann „Objekt“ > „Verzerrungshülle“ > „Mit oberstem Objekt erstellen“.
3. Bearbeiten Sie die Hülle, indem Sie einen der folgenden Schritte durchführen:
Ziehen Sie einen der Ankerpunkte auf der Hülle mit dem Direktauswahl- oder Gitter-Werkzeug.
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Sollen Ankerpunkte aus dem Gitter gelöscht werden, wählen Sie mit dem Direktauswahl- oder Gitter-Werkzeug einen
Ankerpunkt aus und drücken Sie die Entf-Taste bzw. die Rückschritttaste.
Sollen dem Gitter Ankerpunkte hinzugefügt werden, klicken Sie mit dem Gitter-Werkzeug auf das Gitter.
Wenn Sie eine Hülle mit einer Kontur oder Fläche versehen möchten, verwenden Sie das Aussehenbedienfeld.
Bearbeiten des Inhalts einer Hülle
1. Wählen Sie die Hülle aus und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Inhalte bearbeiten“ .
Wählen Sie „Objekt“ > „Verzerrungshülle“ > „Inhalte bearbeiten“.
Hinweis: Wenn sich eine Hülle aus gruppierten Pfaden zusammensetzt, klicken Sie im Ebenenbedienfeld links neben
dem Eintrag „<Hülle>“ auf das Dreieck, um den zu bearbeitenden Pfad anzuzeigen und als Ziel auszuwählen.
2. Führen Sie die gewünschten Änderungen durch.
Hinweis: Wenn Sie den Inhalt einer Hülle ändern, wird die Hülle so verschoben, dass der bearbeitete Inhalt wieder in der
Mitte liegt.
3. Soll das Objekt in seinem umhüllten Zustand wiederhergestellt werden, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Hülle bearbeiten“ .
Wählen Sie „Objekt“ > „Verzerrungshülle“ > „Hülle bearbeiten“.
Zurücksetzen einer Hülle
1. Wählen Sie die Hülle aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein voreingestellter Verkrümmungsstil zurückgesetzt oder angewendet werden, wählen Sie einen neuen
Verkrümmungsstil aus und stellen Sie die Optionen im Steuerungsbedienfeld ein. Bei Bedarf können Sie auf die
Schaltfläche „Hüllenoptionen“
klicken, um das Dialogfeld zu öffnen und weitere Optionen festzulegen.
Soll eine Gitterhülle zurückgesetzt oder angewendet werden, wählen Sie „Objekt“ > „Verzerrungshülle“ > „Mit anderem
Gitter erstellen“. Geben Sie an, wie viele Zeilen und Spalten das Gitter enthalten soll. Wählen Sie „Hüllenform erhalten“,
damit die Verkrümmungsform intakt bleibt.
Entfernen einer Hülle
Hüllen können durch Zurückwandeln oder Umwandeln entfernt werden. Beim Zurückwandeln eines umhüllten Objekts entstehen zwei separate
Objekte, d. h. das Objekt in seinem ursprünglichen Zustand und die Hüllenform. Beim Umwandeln eines umhüllten Objekts wird die Hülle entfernt,
aber das Objekt bleibt in seiner verzerrten Form erhalten.
Soll eine Hülle zurückgewandelt werden, wählen Sie sie aus und wählen Sie „Objekt“ > „Verzerrungshülle“ > „Zurückwandeln“.
Soll eine Hülle umgewandelt werden, wählen Sie erst die Hülle und dann „Objekt“ > „Verzerrungshülle“ > „Umwandeln“ aus.
Hüllen-Optionen
Mit Hüllen-Optionen wird festgelegt, wie Grafiken verzerrt werden, damit sie in die Hülle passen. Zum Festlegen von Hüllenoptionen wählen Sie
das Hüllenobjekt aus und klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Hüllenoptionen“ oder wählen Sie „Objekt“ >
„Verzerrungshülle“ > „Hüllenoptionen“.
Glätten Glättet Pixelbilder, wenn sie mit einer Hülle verzerrt wurden. Wenn Sie die Option „Glätten“ deaktivieren, werden Pixelbilder unter
Umständen schneller verzerrt.
Form beibehalten durch Legt fest, wie Pixelbilder ihre Form beibehalten, wenn sie mit nicht rechteckigen Hüllen verzerrt werden. Wählen Sie
„Schnittmaske“, um auf dem Pixelbild eine Schnittmaske zu verwenden, oder „Transparenz“, um auf das Pixelbild einen Alpha-Kanal
anzuwenden.
Genauigkeit Legt fest, wie genau das Objekt in die Hüllenform passen soll. Wenn Sie die Prozentzahl erhöhen, werden den verzerrten Pfaden
gegebenenfalls weitere Punkte hinzugefügt und die Objektverzerrung kann länger dauern.
Aussehen verzerren Verzerrt Aussehen-Attribute (beispielsweise angewendete Effekte oder Grafikstile) zusammen mit der Objektform.
Lineare Verläufe verzerren Verzerrt lineare Verläufe zusammen mit der Objektform.
Musterfüllungen verzerren Verzerrt Muster zusammen mit der Objektform.
Hinweis: Ist eine der Verzerren-Optionen beim Umwandeln der Hülle ausgewählt, wird die jeweilige Eigenschaft separat umgewandelt.
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Ändern der Form von Objekten mit Effekten
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Ändern der Form von Objekten mit Effekten
Abrunden der Ecken eines Objekts
Ändern der Form von Objekten mit Effekten
Mit Effekten werden ganz einfach die Formen von Objekten geändert, ohne dass die darunter liegende Geometrie beeinflusst wird. Effekte sind
interaktiv („live“), d. h., Sie können den Effekt jederzeit bearbeiten oder entfernen.
Verwenden Sie die folgenden Effekte, um die Form von Objekten zu ändern:
In Form umwandeln Wandelt die Form von Vektorobjekten in ein Rechteck, ein abgerundetes Rechteck oder eine Ellipse um. Legen Sie die
Maße der Form mit absoluten oder relativen Maßen fest. Für abgerundete Rechtecke müssen Sie einen Eckenradius bestimmen, um die
Krümmung der abgerundeten Ecke festzulegen.
Verzerrungs- und Transformationsfilter Ändert schnell die Form von Vektorobjekten.
Frei verzerren Ändert die Form eines Vektorobjekts durch Ziehen an einem der vier Eckpunkte.
Zusammenziehen und aufblasen Zieht die Ankerpunkte eines Vektorobjekts nach außen, während die Segmente nach innen gekrümmt werden
(Zusammenziehen), oder zieht die Ankerpunkte nach innen, während die Segmente nach außen gekrümmt werden (Aufblasen). Bei beiden
Optionen werden die Ankerpunkte relativ zum Objektmittelpunkt gezogen.
Aufrauen Transformiert die Pfadsegmente eines Vektorobjekts in eine Serie unterschiedlich großer Zacken. Stellen Sie die maximale Länge für
Segmentpfade ein (relativ oder absolut), legen Sie die Dichte der gezackten Kanten pro Zoll (Detail) fest und entscheiden Sie sich für weiche
Kanten (Übergang) oder scharfe Kanten (Ecke).
Transformieren Ändert die Form eines Objekts durch Verschieben, Drehen, Spiegeln, Kopieren und Ändern der Größe.
Tweak Krümmt und verzerrt Pfadsegmente zufällig nach innen und außen. Legen Sie die vertikale und horizontale Verzerrung durch einen
relativen oder absoluten Wert fest. Bestimmen Sie, ob Ankerpunkte bearbeitet werden sollen. Verschieben Sie Steuerpunkte, die zu Ankerpunkten
auf dem Pfad führen („hinführende Griffe“), und verschieben Sie Steuerpunkte, die von den Ankerpunkten auf dem Pfad weg führen („wegführende
Griffe“).
Wirbel Dreht ein Objekt, wobei der Effekt in der Mitte stärker ausgeprägt ist als an den Kanten. Wird ein positiver Wert eingegeben, dreht der
Wirbel im Uhrzeigersinn; wird ein negativer Wert eingegeben, dreht er gegen den Uhrzeigersinn.
Zickzack Transformiert die Pfadsegmente eines Objekts in eine Serie gleich großer Wellen oder Zacken. Legen Sie die Entfernung zwischen dem
höchsten und niedrigsten Punkt durch einen relativen oder absoluten Wert fest. Bestimmen Sie die Anzahl der Zacken pro Segment und
entscheiden Sie sich für wellenförmige Kanten (Übergang) oder gezackte Kanten (Ecke).
Verkrümmen Verzerrt und deformiert Objekte, einschließlich Pfaden, Text, Gittern, Angleichungen und Bitmapbildern. Wählen Sie eine der
vordefinierten Verkrümmungsformen. Wählen Sie dann aus, welche Achse von der Biegungsoption betroffen ist, und geben Sie den gewünschten
Wert für das Verzerren und Biegen an.
Abrunden der Ecken eines Objekts
Mit dem Effekt „Ecken abrunden“ werden die Eckpunkte eines Vektorobjekts in glatte Kurven umgewandelt.
1. Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Elemente als Ziel aus, die Sie abrunden möchten.
Wenn Sie ein bestimmtes Attribut eines Objekts abrunden möchten, z. B. die Fläche oder Kontur, wählen Sie das Objekt im
Ebenenbedienfeld als Ziel aus und wählen Sie dann im Aussehenbedienfeld das gewünschte Attribut aus.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Stilisierungsfilter“ > „Ecken abrunden“. (Der Befehl befindet sich im oberen Untermenü
„Stilisierungsfilter“.)
3. Wenn Sie die Krümmung der abgerundeten Ecke definieren möchten, geben Sie einen Wert in das Textfeld „Radius“ ein und
klicken Sie auf „OK“.
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Skalieren, Verbiegen und Verzerren von Objekten
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Skalieren von Objekten
Verbiegen von Objekten
Verzerren von Objekten
Skalieren von Objekten
Beim Skalieren wird ein Objekt horizontal (entlang der x-Achse) und/oder vertikal (entlang der y-Achse) vergrößert oder verkleinert. Objekte
werden relativ zu einem Ursprung skaliert, dessen Position je nach der gewählten Skaliermethode variiert. Bei den meisten Skaliermethoden
können Sie den Standardursprung ändern und die Proportionen eines Objekts sperren.
Hinweis: Wenn Sie ein Objekt skalieren, bleibt die Originalgröße des Objekts nicht im Speicher von Illustrator erhalten. Deshalb lässt sich die
Originalgröße des Objekts nicht wiederherstellen. Im Bedienfeld „Dokumentinformationen“ können Sie jedoch die Auflösung des Objekts anzeigen
und die Größe des Objekts anhand dessen skalieren, während Sie die Auflösung des Objekts beibehalten.
Standardmäßig werden Konturen und Effekte nicht zusammen mit den Objekten skaliert. Wenn Sie Konturen und Effekte skalieren möchten,
wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und aktivieren
Sie „Konturen und Effekte skalieren“. Wenn Sie fallweise entscheiden möchten, ob Konturen und Effekte skaliert werden sollen, skalieren Sie die
Objekte mit dem Transformierenbedienfeld oder dem Befehl „Skalieren“.
Das Objekt, der Schlagschatteneffekt und die Kontur werden mit „Konturen und Effekte skalieren“ skaliert (links). Bei deaktivierter Option wird nur
das Objekt skaliert (rechts).
Skalieren von Objekten mit dem Skalieren-Werkzeug
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Skalieren-Werkzeug
aus.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Objekt relativ zu seinem Mittelpunkt skaliert werden, ziehen Sie den Zeiger beliebig im Dokumentfenster, bis das
Objekt die gewünschte Größe hat.
Soll relativ zu einem anderen Ursprung skaliert werden, klicken Sie im Dokumentfenster auf die Stelle, an der der
Ursprung liegen soll. Bewegen Sie den Zeiger vom Ursprung weg und ziehen Sie dann, bis das Objekt die gewünschte
Größe hat.
Sollen die Objektproportionen beim Skalieren erhalten bleiben, ziehen Sie bei gedrückter Umschalttaste in diagonaler
Richtung.
Wählen Sie das Skalieren-Werkzeug bei gedrückter Umschalttaste und ziehen Sie gleichzeitig in einem horizontal oder
vertikal gerichteten Winkel von 45 Grad.
Soll das Objekt entlang einer einzelnen Achse skaliert werden, ziehen Sie bei gedrückter Umschalttaste vertikal oder
horizontal.
Je weiter Sie vom Ursprung weg mit dem Ziehen beginnen, desto genauer lässt sich die Skalierung steuern.
Skalieren von Objekten mit dem Begrenzungsrahmen
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug oder das Frei-transformieren-Werkzeug
aus.
3. Ziehen Sie einen der Griffe des Begrenzungsrahmens, bis das Objekt die gewünschte Größe hat.
Objekte werden relativ zum gegenüberliegenden Griff des Begrenzungsrahmens skaliert.
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4. Steuern Sie die Skalierung durch einen der folgenden Schritte:
Sollen die Objektproportionen erhalten bleiben, halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt.
Halten Sie beim Ziehen die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt, um relativ zum Objektmittelpunkt zu
skalieren.
Skalieren von Objekten auf eine bestimmte Breite und Höhe
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Geben Sie im Transformierenbedienfeld neue Werte für die Breite („B“) und/oder Höhe („H“) ein.
Sie können einen der folgenden Vorgänge ausführen, um die Skalierung zu steuern, bevor Sie einen Wert eingeben:
Sollen die Objektproportionen beibehalten werden, klicken Sie auf die Schaltfläche zum Sperren der Proportionen .
Soll der Ursprung zum Skalieren geändert werden, klicken Sie auf ein weißes Quadrat auf dem Ursprungssymbol .
Sollen mit Konturen versehene Pfade und alle größenbezogenen Effekte zusammen mit dem Objekt skaliert werden,
wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Konturen und Effekte skalieren“.
Sie können die Proportionen auch beibehalten, indem Sie in das Feld „B“ oder „H“ einen Wert eingeben und dann bei gedrückter Strg-
(Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) die Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter drücken.
Skalieren von Objekten um einen bestimmten Prozentsatz
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Objekt vom Mittelpunkt aus skaliert werden, wählen Sie „Objekt“ > „Transformieren“ > „Skalieren“ oder
doppelklicken Sie auf das Skalieren-Werkzeug .
Soll relativ zu einem anderen Ursprung skaliert werden, wählen Sie das Skalieren-Werkzeug aus und klicken Sie bei
gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Stelle im Dokumentfenster, an der der Ursprung liegen soll.
3. Wählen Sie eine Option im Dialogfeld „Skalieren“ aus.
Sollen die Objektproportionen beim Skalieren erhalten bleiben, aktivieren Sie „Gleichmäßig“ und geben Sie in das Textfeld
„Skalieren“ einen Prozentwert ein.
Sollen Höhe und Breite getrennt skaliert werden, aktivieren Sie „Ungleichmäßig“ und geben Sie in die Textfelder
„Horizontal“ und „Vertikal“ Prozentwerte ein.
Die Skalierungsfaktoren verhalten sich relativ zum Ursprung und können negativ oder positiv sein.
4. Sollen mit Konturen versehene Pfade und jegliche größenbezogene Effekte zusammen mit dem Objekt skaliert werden,
wählen Sie die Option „Konturen und Effekte skalieren“ aus.
5. Wenn die Objekte ein Muster enthalten, wählen Sie „Muster“, um das Muster zu skalieren. Deaktivieren Sie „Objekte“, wenn
nur das Muster, aber nicht die Objekte skaliert werden sollen.
6. Klicken Sie auf „OK“ oder „Kopieren“, um eine Kopie der Objekte zu skalieren.
Skalieren mehrerer Objekte
1. Wählen Sie die Objekte aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Transformieren“ > „Einzeln transformieren“.
Hinweis: Für die Skalierung mehrerer Objekte können Sie keinen bestimmten Wert eingeben. In Illustrator ist die Skalierung
von Objekten nur in prozentualen Maßangaben möglich.
3. Wählen Sie Prozentwerte für das horizontale und vertikale Skalieren im Dialogfeld im Bereich „Skalieren“ aus.
4. Soll der Ursprung geändert werden, klicken Sie auf ein weißes Quadrat auf dem Ursprungssymbol
.
5. Klicken Sie auf „OK“ oder klicken Sie auf „Kopieren“, um eine Kopie aller Objekte zu skalieren.
Verbiegen von Objekten
Beim Verbiegen wird ein Objekt entlang der horizontalen oder vertikalen Achse bzw. anhand eines bestimmten Winkels relativ zu einer bestimmten
Achse verbogen oder geneigt. Objekte werden relativ zu einem Ursprung verbogen, dessen Position von der gewählten Verbiegungsmethode
abhängt und bei den meisten Methoden geändert werden kann. Sie können beim Verbiegen eine Dimension eines Objekts sperren und Sie
können ein oder mehrere Objekte gleichzeitig verbiegen.
Durch Verbiegen können Sie Schlagschatten erstellen.
Verbiegen relativ zur Mitte (links) im Vergleich zu Verbiegen relativ zu einem benutzerdefinierten Ursprung (rechts)
Verbiegen von Objekten mit dem Verbiegen-Werkzeug
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Verbiegen-Werkzeug
aus.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Objekt relativ zu seinem Mittelpunkt verbogen werden, ziehen Sie den Zeiger beliebig im Dokumentfenster.
Soll relativ zu einem anderen Ursprung verbogen werden, klicken Sie im Dokumentfenster auf die Stelle, an der der
Ursprung liegen soll. Bewegen Sie den Zeiger vom Ursprung weg und ziehen Sie dann, bis das Objekt die gewünschte
Neigung hat.
Soll entlang der vertikalen Objektachse verbogen werden, ziehen Sie den Zeiger im Dokumentfenster an einer beliebigen
Stelle nach oben oder unten. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, um die ursprüngliche Breite des Objekts zu erhalten.
Soll entlang der horizontalen Objektachse verbogen werden, ziehen Sie den Zeiger im Dokumentfenster an einer
beliebigen Stelle nach links oder rechts. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, um die ursprüngliche Höhe des Objekts
zu erhalten.
Verbiegen von Objekten mit dem Befehl „Verbiegen“
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Objekt vom Mittelpunkt aus verbogen werden, wählen Sie „Objekt“ > „Transformieren“ > „Verbiegen“ oder
doppelklicken Sie auf das Verbiegen-Werkzeug
.
Soll relativ zu einem anderen Ursprung verbogen werden, wählen Sie das Verbiegen-Werkzeug aus und klicken Sie bei
gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Stelle im Dokumentfenster, an der der Ursprung liegen soll.
3. Geben Sie im Dialogfeld „Verbiegen“ einen Biegungswinkel von -359 bis 359 ein. Der Winkel wird im Uhrzeigersinn auf das
Objekt angewendet und bestimmt, wie stark das Objekt relativ zu einer Linie, die rechtwinklig zur Verbiegungsachse verläuft,
geneigt wird.
4. Wählen Sie die Achse aus, entlang der das Objekt verbogen werden soll.
Wenn Sie eine geknickte Achse gewählt haben, geben Sie einen Wert zwischen -359 und 359 ein, der relativ zur horizontalen
Achse ist.
5. Wenn das Objekt eine gemusterte Fläche enthält, wählen Sie „Muster“, um das Muster zu verschieben. Deaktivieren Sie
„Objekte“, wenn Sie das Muster, aber nicht die Objekte verschieben möchten.
6. Klicken Sie auf „OK“ oder klicken Sie auf „Kopieren“, um eine Kopie der Objekte zu verbiegen.
Verbiegen von Objekten mit dem Frei-transformieren-Werkzeug
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Frei-transformieren-Werkzeug
aus.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Zum Verbiegen entlang der vertikalen Objektachse ziehen Sie zunächst den mittleren Griff auf der linken oder rechten
Kante des Begrenzungsrahmens, drücken dann die Strg- und Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahl- und Befehlstaste
(Mac OS) und ziehen gleichzeitig den Zeiger nach oben oder unten. Sie können auch die Umschalttaste drücken, um die
ursprüngliche Breite des Objekts zu erhalten.
Zum Verbiegen entlang der horizontalen Objektachse ziehen Sie zunächst den mittleren Griff auf der oberen oder unteren
Kante des Begrenzungsrahmens, drücken dann die Strg- und Alt- (Windows) bzw. Wahl- und Befehlstaste (Mac OS) und
ziehen gleichzeitig den Zeiger nach rechts oder links. Sie können auch die Umschalttaste drücken, um die ursprüngliche
Höhe des Objekts zu erhalten.
Verbiegen von Objekten mit dem Transformierenbedienfeld
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1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Geben Sie im Transformierenbedienfeld einen Wert in das Textfeld „Verbiegen“ ein.
Wenn Sie den Ursprung ändern möchten, klicken Sie auf ein weißes Quadrat auf dem Ursprungssymbol , bevor Sie den
Wert eingeben.
Sie können das Transformierenbedienfeld auch öffnen, indem Sie im Steuerungsbedienfeld auf „x“, „y“, „B“ oder „H“
klicken.
Verzerren von Objekten
Objekte können mit dem Frei-transformieren-Werkzeug oder einem der Verflüssigen-Werkzeuge verzerrt werden. Das Frei-transformieren-
Werkzeug ist ideal, wenn Sie ein Objekt frei verzerren möchten. Verwenden Sie die Verflüssigen-Werkzeuge, wenn Sie bestimmte vorgegebene
Verzerrungsfunktionen wie „Strudel“, „Zusammenziehen“ oder „Zerknittern“ nutzen möchten.
Verzerren von Objekten mit dem Frei-transformieren-Werkzeug
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Wählen Sie das Frei-transformieren-Werkzeug
aus.
3. Ziehen Sie einen Griff an einer Ecke (nicht an einer Kante) des Begrenzungsrahmens und führen Sie dann einen der
folgenden Schritte aus:
Halten Sie die Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, bis die gewünschte Verzerrung erreicht ist.
Halten Sie die Umschalt-, Alt- und Strg- (Windows) bzw. Umschalt-, Wahl- und Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, um das
Objekt perspektivisch zu verzerren.
Objekte perspektivisch verzerren
Verzerren von Objekten mit einem Verflüssigen-Werkzeug
Die Verflüssigen-Werkzeuge können nicht für verknüpfte Dateien oder Objekte mit Text, Diagrammen oder Symbolen verwendet werden.
Informationen zur Position der Verflüssigen-Werkzeuge im Werkzeugbedienfeld finden Sie unter Werkzeugbedienfeld – Übersicht und
Formänderungswerkzeuggalerie.
1. Wählen Sie ein Verflüssigen-Werkzeug aus und klicken Sie auf die Objekte bzw. ziehen Sie den Zeiger über die Objekte, die
Sie verzerren möchten.
2. (Optional) Soll die Verzerrung auf bestimmte Objekte beschränkt werden, wählen Sie diese Objekte aus, bevor Sie das
Werkzeug einsetzen.
3. (Optional) Sollen die Größe des Werkzeugzeigers und andere Werkzeugoptionen geändert werden, doppelklicken Sie auf das
Verflüssigen-Werkzeug und geben Sie Folgendes an:
Breite und Höhe Bestimmt die Größe des Werkzeugzeigers.
Winkel Bestimmt die Ausrichtung des Werkzeugzeigers.
Intensität Bestimmt den Änderungsgrad für die Verzerrung. Höhere Werte entsprechen einer schnelleren Änderung.
Druckstift verwenden Verwendet die Eingabe eines Grafiktabletts oder Stifts statt des Intensitätswerts. Wenn kein
Grafiktablett angeschlossen ist, ist diese Option abgeblendet.
Komplexität (Ausbuchten-, Kristallisieren- und Zerknittern-Werkzeuge) Legt fest, wie genau die Abstände eines
bestimmten Pinsels auf dem Objektpfad wiedergegeben werden. Dieser Wert ist direkt mit dem Wert für „Detail“ verbunden.
Detail Legt den Abstand zwischen Punkten fest, die der Objektkontur hinzugefügt werden (je höher der Wert, desto geringer
der Punktabstand).
Vereinfachen (Verkrümmen-, Strudel-, Zusammenziehen- und Aufblasen-Werkzeuge) Legt fest, wie stark überflüssige
Punkte reduziert werden sollen, die keine spürbare Auswirkung auf das Gesamtaussehen der Form haben.
Strudeldrehung (nur Strudel-Werkzeug) Legt die Stärke der Strudelbewegung fest. Geben Sie einen Wert zwischen -180°
und 180° ein. Negative Werte bedeuten eine Drehung im Uhrzeigersinn, positive Werte eine Drehung gegen den
Uhrzeigersinn. Je näher die Werte bei -180° oder 180° liegen, desto schneller ist die Strudelbewegung. Wenn Sie eine geringe
Strudelbewegung wünschen, wählen Sie einen Wert nahe 0°.
Horizontal und Vertikal (nur Zerknittern-Werkzeug) Gibt an, wie groß der Abstand zwischen den Steuerpunkten sein soll.
Pinsel verschiebt Ankerpunkt, Pinsel verschiebt hinführende Griffe oder Pinsel verschiebt wegführende Griffe
(Ausbuchten-, Kristallisieren-, Zerknittern-Werkzeuge) Gibt an, dass der Pinsel sich auf diese Eigenschaften auswirken
soll.
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Transformieren von Objekten
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Transformieren
Transformierenbedienfeld – Übersicht
Transformieren eines Objektmusters
Transformieren mit dem Begrenzungsrahmen
Transformieren
Unter dem Oberbegriff Transformieren fasst man das Verschieben, Drehen, Spiegeln, Skalieren und Verbiegen von Objekten zusammen. Sie
können Objekte über das Transformierenbedienfeld, mithilfe der Befehle unter „Objekt“ > „Transformieren“ und mit bestimmten Werkzeugen
transformieren. Viele Transformationen können Sie auch durch Ziehen des Begrenzungsrahmens auf eine Auswahl durchführen.
Manchmal möchten Sie vielleicht eine bestimmte Transformation mehrmals wiederholen, vor allem wenn Sie Objekte kopieren. Mit dem Befehl
„Erneut transformieren“ können Sie eine Verschiebung, Skalierung, Drehung, Spiegelung oder Verbiegung beliebig oft wiederholen, und zwar so
lange, bis Sie eine andere Transformation durchführen.
Im Informationenbedienfeld werden die aktuellen Maße und die Position Ihrer Auswahl beim Transformieren angezeigt.
Ein Video zum Skalieren, Neigen und Drehen von Objekten finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0040_de.
Transformierenbedienfeld Übersicht
Im Transformierenbedienfeld („Fenster“ > „Transformieren“) werden Informationen zur Position, Größe und Ausrichtung eines oder mehrerer
ausgewählter Objekte angezeigt. Sie können diese Objekte und/oder ihre Musterfüllungen verändern, indem Sie neue Werte eingeben. Sie können
auch den Ursprung für die Transformation ändern und die Proportionen des Objekts beibehalten.
Alle Werte im Bedienfeld beziehen sich auf die Begrenzungsrahmen der Objekte. Einzige Ausnahme bilden die x- und y-Werte, die sich auf den
ausgewählten Ursprung beziehen. Um einzelne Objekte am Pixelraster auszurichten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen „An Pixelraster
ausrichten“.
Hinweis: Das Ursprungssymbol im Transformierenbedienfeld gibt den Ursprung eines Objekts nur an, wenn Sie das Objekt durch
Wertänderungen im Bedienfeld transformieren. Bei anderen Transformationsmethoden (z. B. mit dem Skalieren-Werkzeug) dient der Mittelpunkt
des Objekts oder die Zeigerposition als Ursprung.
Transformierenbedienfeld
A. Ursprungssymbol B. Bedienfeldmenü C. Symbol „Proportionen sperren“
Transformieren eines Objektmusters
Wenn Sie ein mit einem Muster gefülltes Objekt verschieben, drehen, spiegeln, skalieren oder verbiegen, können Sie nur das Objekt, nur das
Muster oder aber Objekt und Muster transformieren. Wenn Sie das Füllmuster eines Objekts transformiert haben, werden alle Muster, die Sie
anschließend auf das Objekt anwenden, auf dieselbe Weise transformiert.
Sollen Einstellungen zum Transformieren von Mustern über das Transformierenbedienfeld festgelegt werden, wählen Sie eine
Option im Bedienfeldmenü: „Nur Objekt transformieren“, „Nur Muster transformieren“ oder „Beides transformieren“.
Sollen Einstellungen zum Transformieren von Mustern über einen Transformieren-Befehl festgelegt werden, stellen Sie die
Optionen für Objekte und Muster im entsprechenden Dialogfeld ein. Aktivieren Sie beispielsweise „Muster“ und deaktivieren
Sie „Objekte“, wenn Sie das Muster, aber nicht das Objekt transformieren möchten.
Sollen mit einem Transformieren-Werkzeug Muster aber keine Objekte transformiert werden, halten Sie die während des
Ziehens die Sternchentaste (*) gedrückt. Die Kanten des Objekts scheinen beim Ziehen mit der Maus transformiert zu werden.
Wenn Sie die Maustaste loslassen, springen sie jedoch zu ihrer ursprünglichen Konfiguration zurück und lediglich das Muster
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bleibt transformiert.
Sollen Muster bei der Verwendung von Transformieren-Werkzeugen nicht transformiert werden, wählen Sie „Bearbeiten“ >
„Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und deaktivieren Sie
„Muster transformieren“.
Soll der Originalstatus des Füllmusters eines Objekts wiederhergestellt werden, füllen Sie das Objekt mit einer einheitlichen
Farbe und wählen Sie das gewünschte Muster erneut aus.
Transformieren mit dem Begrenzungsrahmen
Objekte, die mit dem Auswahl-Werkzeug ausgewählt wurden, sind von einem Begrenzungsrahmen umgeben. Mit dem Begrenzungsrahmen
können Sie ein Objekt leicht verschieben, drehen, duplizieren und skalieren, indem Sie das Objekt oder einen Griff ziehen (eines der leeren
Quadrate auf dem Rahmen).
Soll der Begrenzungsrahmen ausgeblendet werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Begrenzungsrahmen ausblenden“.
Soll der Begrenzungsrahmen angezeigt werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Begrenzungsrahmen einblenden“.
Soll die ursprüngliche Ausrichtung des Begrenzungsrahmens nach dem Drehen wiederhergestellt werden, wählen Sie
„Objekt“ > „Transformieren“ > „Begrenzungsrahmen zurücksetzen“.
Ausgewählte Objekte vor (links) und nach (rechts) dem Skalieren mit dem Begrenzungsrahmen
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Importieren, Exportieren und Speichern
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Importieren von Bildmaterialdateien
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Wissenswertes zu verknüpftem und eingebettetem Bildmaterial
Platzieren (Importieren) von Dateien
Eingebettetes und verknüpftes Bildmaterial im Verknüpfungenbedienfeld
Bearbeiten von Originalbildmaterial
Sie müssen Grafiken in Adobe Illustrator nicht von Grund auf neu erstellen, sondern können Vektorgrafiken und Bitmaps aus Dateien importieren,
die in anderen Anwendungen erstellt wurden. Illustrator erkennt alle gängigen Grafikdateiformate. Dank der engen Integration zwischen Adobe-
Produkten und der Unterstützung für eine breite Palette an Dateiformaten lässt sich Bildmaterial problemlos durch Importieren, Exportieren oder
Kopieren und Einfügen zwischen Anwendungen verschieben.
Wissenswertes zu verknüpftem und eingebettetem Bildmaterial
Beim Platzieren einer Grafik sehen Sie im Layout eine Version der Datei mit Bildschirmauflösung, damit Sie diese anzeigen und positionieren
können; die eigentliche Grafikdatei ist jedoch entweder verknüpft oder eingebettet.
Verknüpftes Bildmaterial ist mit dem Dokument verbunden, aber dennoch davon unabhängig, sodass das Dokument kleiner
ausfällt. Sie können verknüpftes Bildmaterial mit Transformationswerkzeugen und Effekten bearbeiten. Es ist jedoch nicht
möglich, einzelne Bildkomponenten auszuwählen und zu bearbeiten. Die verknüpfte Grafik kann zahlreiche Male verwendet
werden, ohne dass das Dokument dadurch wesentlich an Größe gewinnt. Außerdem können Sie alle Verknüpfungen
gleichzeitig aktualisieren. Wenn Sie Grafiken exportieren oder drucken, wird das Original abgerufen, um so die endgültige
Ausgabe aus der vollen Auflösung der Originale zu erstellen.
Eingebettetes Bildmaterial wird mit voller Auflösung in das Dokument kopiert, wodurch die Datei größer wird. Sie können das
Dokument jederzeit aktualisieren; solange das Bildmaterial eingebettet ist, ist das Dokument unabhängig.
Mit dem Verknüpfungenbedienfeld können Sie bestimmen, ob Bildmaterial verknüpft oder eingebettet ist, sowie ihren Status vom einen zum
anderen ändern.
Wenn das eingebettete Bildmaterial mehrere Komponenten enthält, können Sie diese separat bearbeiten. Enthält das Bildmaterial beispielsweise
Vektordaten, werden diese von Illustrator in Pfade umgewandelt, die Sie dann mit Werkzeugen und Befehlen in Illustrator bearbeiten können.
Illustrator bewahrt außerdem die Objekthierarchie (z. B. Gruppen und Ebenen) in eingebettetem Bildmaterial bestimmter Dateiformate.
Ein Video zum Importieren sowie Kopieren und Einfügen zwischen Webanwendungen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0193_de.
Hinweis: Informationen zum Importieren von Adobe® FreeHand®-Dateien in Illustrator finden Sie in der PDF-Datei zur Migration von FreeHand
in Illustrator unter www.adobe.com/go/learn_ai_freehand_de.
FreeHand-Migration
Platzieren (Importieren) von Dateien
Der Befehl „Platzieren“ ist die wichtigste Importmethode, da er die meisten Dateien unterstützt und auch die meisten Platzierungs- und
Farboptionen bietet. Nachdem eine Datei platziert wurde, können Sie sie mithilfe des Verknüpfungenbedienfelds identifizieren, auswählen,
überwachen und aktualisieren.
1. Öffnen Sie das Illustrator-Dokument, in dem das Bildmaterial platziert werden soll.
2. Wählen Sie „Datei“ > „Platzieren“ und wählen Sie die gewünschte Datei aus.
3. Wählen Sie „Verknüpfung“, um eine Verknüpfung zu einer Datei zu erstellen, oder deaktivieren Sie „Verknüpfung“, um das
Bildmaterial im Illustrator-Dokument einzubetten.
4. Klicken Sie auf „Platzieren“.
5. Führen Sie gegebenenfalls einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie eine PDF-Datei mit mehreren Seiten platzieren, können Sie wählen, welche Seite Sie platzieren möchten und
wie das Bildmaterial zugeschnitten werden soll.
Wenn Sie eine Adobe® Photoshop®-Datei einbetten, können Sie wählen, wie Ebenen umgewandelt werden. Wenn die
Datei Ebenenkompositionen enthält, können Sie auch auswählen, welche Version des Bildes importiert werden soll.
Ein Video zum Importieren von Dateien in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0033_de. Ein Video zum Importieren sowie Kopieren
und Einfügen zwischen Webanwendungen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0193_de.
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Eingebettetes und verknüpftes Bildmaterial im Verknüpfungenbedienfeld
Verknüpfungenbedienfeld – Übersicht
Mit dem Verknüpfungenbedienfeld können Sie alles verknüpfte oder eingebettete Bildmaterial anzeigen bzw. verwalten. Das Bedienfeld zeigt eine
kleine Miniatur des Bildmaterials an und verwendet Symbole, um den Status des Bildmaterials anzugeben.
Verknüpfungenbedienfeld
A. Transparenz-Wechselwirkungen B. Fehlendes Bildmaterial C. Eingebettete Grafik D. Geänderte Grafik E. Verknüpfte Grafik
Dateistatusoptionen für das Verknüpfungenbedienfeld
Eine verknüpfte Datei kann im Verknüpfungenbedienfeld wie folgt angezeigt werden:
Aktuell Bei einer aktuellen Datei werden nur der Dateiname und (in Adobe® InDesign®) die Seite im Dokument angegeben.
Geändert Bei einer geänderten Datei ist die Dateiversion auf dem Datenträger aktueller als die Version im Dokument. Dieser Fall tritt z. B. ein,
wenn jemand eine Photoshop-Grafik ändert, die Sie bereits in Illustrator platziert haben.
Fehlend Bei einer fehlenden Datei ist die Grafik nicht mehr an der Stelle, von der sie importiert wurde, obwohl sie immer noch irgendwo
vorhanden sein kann. Dieser Fall tritt ein, wenn eine Originaldatei nach dem Importieren in einen anderen Ordner oder auf einen anderen Server
verschoben wird. Ohne die Originaldatei lässt sich nicht feststellen, ob eine fehlende Datei auf dem letzten Stand ist. Wenn Sie ein mit diesem
Symbol gekennzeichnetes Dokument drucken oder exportieren, wird dabei ggf. nicht die volle Auflösung verwendet.
Eingebettet Wenn Sie den Inhalt einer verknüpften Datei einbetten, werden die Verwaltungsvorgänge für diese Verknüpfung aufgehoben.
Arbeiten mit dem Verknüpfungenbedienfeld
Wählen Sie zum Anzeigen des Bedienfelds „Fenster“ > „Verknüpfungen“. Alle verknüpften und eingebetteten Dateien werden
namentlich aufgeführt.
Wenn Sie eine verknüpfte Grafik auswählen und anzeigen möchten, wählen Sie eine Verknüpfung aus und klicken dann auf
die Schaltfläche „Gehe zu Verknüpfung“
oder wählen Sie im Menü des Verknüpfungenbedienfelds „Gehe zu Verknüpfung“.
Die Anzeige wird um die ausgewählte Grafik zentriert.
Wenn Sie die Größe der Miniaturen ändern möchten, wählen Sie aus dem Menü des Verknüpfungenbedienfelds die Option
„Bedienfeldoptionen“ und wählen Sie eine Option zur Anzeige von Miniaturen.
Um Verknüpfungen in einer anderen Reihenfolge zu sortieren, wählen Sie im Bedienfeldmenü den gewünschten Sortierbefehl.
Um Miniaturen auszublenden, wählen Sie aus dem Menü des Verknüpfungenbedienfelds die Option „Bedienfeldoptionen“ und
wählen Sie „Ohne“.
Um Informationen zur DCS-Transparenz anzuzeigen, wählen Sie aus dem Menü des Verknüpfungenbedienfelds die Option
„Bedienfeldoptionen“ und wählen Sie „Transparenz-Wechselwirkungen mit DCS-Dateien anzeigen“.
Anzeigen und Speichern von Metadaten über das Verknüpfungenbedienfeld
Wenn eine verknüpfte oder eingebettete Datei Metadaten enthält, können Sie die Metadaten über das Verknüpfungenbedienfeld anzeigen.
Metadaten einer verknüpften Datei lassen sich weder bearbeiten noch ersetzen. Sie können aber eine Kopie der Metadaten in einer Vorlage
speichern und diese Kopie dann auf andere Dateien anwenden.
1. Wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld eine Datei aus und klicken Sie anschließend im Bedienfeldmenü auf
„Dateiinformationen verknüpfen“.
2. Wenn Sie die Metadaten als Vorlage speichern möchten, wählen Sie aus dem Popupmenü oben im Dialogfeld mit den
Metadaten die Option „Metadatenvorlage speichern“.
Anzeigen von Dateiinformationen über verknüpfte oder eingebettete Grafiken
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie auf die Verknüpfung im Verknüpfungenbedienfeld. Sie können auch die Verknüpfung wählen und im
Bereichsmenü „Verknüpfungsinformationen“ auswählen.
Hinweis: Verwechseln Sie nicht „Verknüpfungsinformationen“ mit „Dateiinformationen verknüpfen“ im Menü des
Verknüpfungenbedienfelds; „Dateiinformationen“ bezieht sich auf Metadaten.
Wählen Sie das verknüpfte Bildmaterial im Zeichenfenster aus. Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf den Dateinamen und
wählen Sie „Verknüpfungsinformationen“.
Um verknüpfte oder eingebettete Grafiken im Dokumentfenster zu suchen, wählen Sie eine Verknüpfung aus und klicken Sie auf die
Schaltfläche „Gehe zu Link“. Wählen Sie alternativ dazu im Bereichsmenü „Gehe zu Link“.
Aktualisieren geänderter Verknüpfungen
Möchten Sie bestimmte Verknüpfungen aktualisieren, wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld eine oder mehrere geänderte
Verknüpfungen
aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Verknüpfung aktualisieren“ , oder wählen Sie im Menü
des Verknüpfungenbedienfelds „Verknüpfung aktualisieren“.
Zum Aktualisieren bestimmter Verknüpfungen wählen Sie das verknüpfte Bildmaterial im Zeichenfenster aus. Klicken Sie im
Steuerungsbedienfeld auf den Dateinamen und wählen Sie „Verknüpfung aktualisieren“.
Hinweis: Standardmäßig werden Sie von Illustrator zum Aktualisieren der Verknüpfung aufgefordert, wenn sich die Quelldatei ändert. Um
anzugeben, dass Sie Verknüpfungen automatisch bzw. manuell aktualisieren möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Dateien
verarbeiten und Zwischenablage“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Dateien verarbeiten und Zwischenablage“ (Mac OS), und
aktivieren Sie die Option „Verknüpfungen aktualisieren“.
Wiederherstellen oder Ersetzen einer fehlenden Verknüpfung
Sie können eine fehlende Verknüpfung, bei der im Verknüpfungenbedienfeld das Symbol für eine fehlende Verknüpfung angezeigt wird,
wiederherstellen oder ersetzen, oder eine verknüpfte Datei durch eine andere Quelldatei ersetzen.
1. Wählen Sie die verknüpfte Grafik auf der Seite aus, oder wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld den Namen einer
Verknüpfung aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Verknüpfungenbedienfeld auf die Schaltfläche „Erneut verknüpfen“ oder wählen Sie im Bereichsmenü
die Option „Erneut verknüpfen“.
Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf den Namen der verknüpften Datei und wählen Sie „Erneut verknüpfen“. (Diese
Option ist nur verfügbar, wenn das Bild in der Grafik ausgewählt ist.)
3. Führen Sie im Dialogfeld einen der folgenden Schritte aus:
Suchen Sie eine Ersatzdatei und wählen Sie sie aus.
Geben Sie den ersten oder die ersten Buchstaben des Namens der gewünschten Ersatzdatei ein, um sie zu finden.
4. Klicken Sie auf „Platzieren“.
Hinweis: Wenn sich die fehlenden Verknüpfungen eines Dokuments alle im gleichen Ordner befinden, können Sie alle auf einmal
wiederherstellen. Wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld alle fehlenden Verknüpfungen aus, und stellen Sie eine davon wieder her. Das
Dialogfeld „Platzieren“ bleibt geöffnet, damit sie jede einzelne auswählen können.
Festlegen von Platzierungsoptionen für verknüpftes Bildmaterial
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie das verknüpfte Bildmaterial im Zeichenfenster aus. Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf den Dateinamen
und wählen Sie „Platzierungsoptionen“.
Wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld die Verknüpfung aus und wählen Sie im Bedienfeldmenü „Platzierungsoptionen“.
2. Wählen Sie eine Option für „Beibehalten“ aus.
Wenn Sie eine andere Option als „Transformierungen“ oder „Begrenzungen“ auswählen, können Sie am Ausrichtungssymbol
einen Punkt auswählen, von dem aus Sie das Bildmaterial relativ zum Begrenzungsrahmen ausrichten möchten. Wenn das
Bildmaterial nicht über den Begrenzungsrahmen hinausragen soll, aktivieren Sie „Auf Begrenzungsrahmen zuschneiden“.
Einbetten einer verknüpften Datei
Anstatt eine in einem Dokument platzierte Datei zu verknüpfen, können Sie sie im Dokument einbetten (speichern). Wenn Sie eine Datei einbetten,
ist sie nicht länger mit dem Original verknüpft. Ist die Datei nicht verknüpft, werden Sie vom Verknüpfungenbedienfeld nicht darauf hingewiesen,
dass das Original geändert wurde, und Sie können die Datei nicht automatisch aktualisieren.
Das Dokument wird durch das Einbetten einer Datei größer.
1. Wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld eine Datei aus und wählen Sie im Bereichsmenü „Bild einbetten“.
2. Wählen Sie das verknüpfte Bildmaterial im Zeichenfenster aus. Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche
Nach oben
„Einbetten“.
Die Datei verbleibt im Verknüpfungenbedienfeld und erhält das Symbol für eine eingebettete Verknüpfung .
Aufheben der Einbettung oder erneutes Verknüpfen einer eingebetteten Datei
1. Wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld eine oder mehrere eingebettete Dateien aus.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Erneut verknüpfen“ . Oder wählen Sie „Erneut verknüpfen“ im Verknüpfungenbedienfeld-
Menü, suchen Sie die Originaldatei und wählen sie aus und klicken Sie auf „Platzieren“.
Bearbeiten von Originalbildmaterial
Mit dem Befehl „Original bearbeiten“ lassen sich die meisten Grafiken in der Anwendung öffnen, in der sie erstellt wurden, damit sie bei Bedarf
bearbeitet werden können. Nach dem Speichern der Originaldatei wird das Dokument, in dem Sie die Verknüpfung zu dem Dokument erstellt
haben, durch die neue Version aktualisiert.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld die Verknüpfung aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Original bearbeiten“
. Sie können auch aus dem Bedienfeldmenü den Befehl „Original bearbeiten“ auswählen.
Wählen Sie das verknüpfte Bildmaterial auf der Seite aus und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“ > „Original bearbeiten“.
Wählen Sie die verknüpfte Grafik auf der Seite aus und klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Schaltfläche „Original
bearbeiten“.
2. Speichern Sie die Datei, nachdem Sie alle Änderungen in der Originalanwendung vorgenommen haben.
Verwandte Themen
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Importieren von Bitmapbildern
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Wissenswertes zu Bitmaps
Richtlinien zur Bildauflösung für die endgültige Ausgabe
Wissenswertes zu Bitmaps
Bitmaps, im Fachjargon Rasterbilder genannt, stellen Bilder mit einem rechteckigen Gitter aus Bildelementen (Pixeln) dar. Jedem Pixel ist eine
bestimmte Position und ein Farbwert zugewiesen. Bei Bitmaps werden nicht Objekte oder Formen, sondern Pixel bearbeitet. Bitmaps sind das
gängigste elektronische Medium für Halbtonbilder wie Fotos oder digitale Gemälde, da sie Schattierungen und Farben in feinen Abstufungen auf
effizientere Weise wiedergeben können.
Bitmaps sind auflösungsabhängig, d. h. sie bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Pixeln. Wenn sie auf dem Bildschirm stark vergrößert oder
mit einer niedrigeren Auflösung als der ursprünglich festgelegten gedruckt werden, kann es passieren, dass es zu Detailverlusten kommt und die
Bilder stufig („pixelig“) wirken.
Beispiel für eine Bitmap mit unterschiedlichen Vergrößerungsstufen
Bitmaps erfordern manchmal sehr viel Speicherplatz und müssen häufig zur Reduzierung der Dateigröße komprimiert werden, wenn sie in
bestimmten Creative Suite-Komponenten eingesetzt werden. Diese Komprimierung sollte beispielsweise in der Originalanwendung und vor dem
Import in ein Layout durchgeführt werden.
Hinweis: In Adobe Illustrator haben Sie die Möglichkeit, mit Effekten und Grafikstilen in Ihren Grafiken Bitmap-Effekte zu erzeugen.
Richtlinien zur Bildauflösung für die endgültige Ausgabe
Bitmaps enthalten eine feste Anzahl von Pixeln, die normalerweise in Pixel pro Zoll (Pixel per Inch, ppi) gemessen werden. Ein Bild mit hoher
Bildauflösung enthält mehr und damit kleinere Pixel als ein Bild mit denselben Maßen bei niedrigerer Auflösung. Zum Beispiel enthält ein Bild von
1x1 Zoll mit einer Auflösung von 72 ppi insgesamt 5184 Pixel (72 Pixel in der Breite x 72 Pixel in der Höhe = 5184). Das gleiche 1-1-Zoll-Bild mit
einer Auflösung von 300 ppi würde insgesamt 90.000 Pixel umfassen.
Bei importierten Bitmaps wird die Bildauflösung durch die Quelldatei bestimmt. Für Bitmap-Effekte können Sie eine benutzerdefinierte Auflösung
festlegen. Beim Festlegen der zu verwendenden Bildauflösung sollten Sie bedenken, wie Sie die Bitmap verwenden oder ausgeben möchten. Die
folgenden Richtlinien helfen Ihnen bei der Ermittlung der Anforderungen für die Bildauflösung:
Druckereibetrieb Im gewerblichen Druck sind je nach der verwendeten Druckmaschinenauflösung (dpi) und Rasterweite (lpi) Bilder mit 150 ppi
bis 300 ppi (oder mehr) erforderlich. Sprechen Sie sich grundsätzlich mit Ihrem Druckvorstufenbetrieb ab, bevor Sie Produktionsentscheidungen
treffen. Da die Druckerei große, hochauflösende Bilder benötigt, deren Anzeige viel Zeit in Anspruch nimmt, empfiehlt es sich, während der
Layoutgestaltung Bildversionen mit niedriger Auflösung zu verwenden und erst bei der Druckausgabe auf die hochauflösenden Versionen
zurückzugreifen.
In Illustrator und InDesign können Sie über das Verknüpfungenbedienfeld Versionen mit niedrigen Auflösungen verwenden. In InDesign können
Sie im Menü „Ansicht“ > „Anzeigeleistung“ zwischen „Typische Anzeige“ oder „Schnelle Anzeige“ wählen, in Illustrator können Sie „Ansicht“ >
„Pfadansicht“ wählen. Sofern Ihr Druckvorstufenbetrieb OPI (Open Prepress Interface) unterstützt, kann er Ihnen unter Umständen auch Bilder mit
niedriger Auflösung zur Verfügung stellen.
Desktopdruck Bei Desktopdruckern ist gewöhnlich eine Auflösung zwischen 72 ppi (bei Fotos auf 300-ppi-Druckern) und 150 ppi (bei Fotos auf
Geräten mit bis zu 1000 ppi) erforderlich. Vergewissern Sie sich bei Strichzeichnungen (1-Bit-Bildern), dass Grafik- und Druckerauflösung
übereinstimmen.
Online-Publishing Beim Online-Publishing benötigen Sie i. d. R. Bilder mit Pixelabmessungen, die auf den gewünschten Bildschirm passen. Sie
sind daher meist weniger als 500 Pixel breit und 400 Pixel hoch, damit Platz für die Steuerelemente des Browserfensters oder Layoutelemente
wie Bildunterschriften bleibt. Wenn Sie ein Originalbild mit der Bildschirmauflösung erstellen (96 ppi bei Windows-basierten, 72 ppi bei Mac OS-
basierten Bildern), sehen Sie, wie das Bild in einem typischen Webbrowser ungefähr angezeigt wird. Höhere Auflösungen sind beim Online- bzw.
Web-Publishing nur erforderlich, wenn der Betrachter in einem PDF-Dokument durch Einzoomen mehr Details erkennen können soll, oder wenn
Sie ein Dokument erstellen, das bei Bedarf gedruckt werden kann.
Verwandte Themen
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Importieren von Adobe PDF-Dateien
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Importieren von Adobe PDF-Dateien
Adobe PDF-Platzierungsoptionen
Importieren von Bildern mit einer Sonderfarbe sowie von Duplex- und Triplex-Bildern aus Adobe PDF-Dateien
Importieren von Adobe PDF-Dateien
Das Adobe Portable Document Format (PDF) ist ein vielseitiges Dateiformat für Vektor- und Bitmapdaten. Sie können Bildmaterial aus PDF-
Dateien mit den Befehlen „Öffnen“, „Platzieren“ und „Einfügen“ oder per Drag & Drop in Illustrator importieren.
Wenn Sie eine PDF-Datei als einzelnes Bild importieren möchten (bzw. eine Seite der PDF-Datei, wenn es sich um ein
mehrseitiges Dokument handelt), verwenden Sie den Befehl „Platzieren“ bei ausgewählter Option „Verknüpfen“. Sie können
das verknüpfte Bild mit Transformationswerkzeugen verändern; es ist jedoch nicht möglich, die einzelnen Bildkomponenten
auszuwählen und zu bearbeiten.
Wenn Sie den Inhalt einer PDF-Datei bearbeiten möchten, verwenden Sie den Befehl „Öffnen“ oder den Befehl „Platzieren“ bei
deaktivierter Option „Verknüpfen“. Illustrator erkennt die einzelnen Komponenten im PDF-Bildmaterial und ermöglicht es Ihnen,
jede Komponente als einzelnes Objekt zu bearbeiten.
Wenn Sie ausgewählte Komponenten aus einer PDF-Datei importieren möchten, beispielsweise Vektorobjekte, Bitmapbilder
und Text, verwenden Sie den Befehl „Platzieren“ oder die Drag & Drop-Funktion.
Hinweis: Wenn Farbmanagement in einem Dokument angewendet wird, gehören eingebettete PDF-Bilder zum Dokument
und unterliegen vor dem Druckvorgang dem Farbmanagement. Verknüpfte PDF-Bilder unterliegen hingegen nicht dem
Farbmanagement, selbst wenn diese Option für das übrige Dokument aktiviert ist.
Adobe PDF-Platzierungsoptionen
Beim Platzieren einer Adobe PDF-Datei geben Sie an, welche Seite importiert werden soll. Zudem können Sie festlegen, wie das Bildmaterial
beschnitten werden soll, indem Sie eine Option für „Beschneiden auf“ auswählen:
Begrenzungsrahmen Platziert den Begrenzungsrahmen der PDF-Seite, also den kleinsten Bereich, der die Seitenobjekte einschließt,
einschließlich Seitenmarken.
Bildmaterial Platziert nur den durch ein Rechteck begrenzten Bereich, den der Ersteller der Datei als platzierbares Bildmaterial definiert hat (z. B.
Clipart).
Zuschneiden Platziert nur den Bereich, der von Adobe Acrobat angezeigt oder gedruckt wird.
Überlappungsbereich entfernen Platziert den Bereich, der anzeigt, wo die fertige Seite im Produktionsprozess geschnitten wird, sofern
Schnittmarken vorhanden sind.
Anschnitt Platziert nur den Bereich, der anzeigt, wo der Seiteninhalt beschnitten werden sollte, falls ein Anschnittbereich vorhanden ist. Dies ist
nützlich, wenn die Seite in einer Produktionsumgebung ausgegeben wird. Beachten Sie, dass die gedruckte Seite u. U. außerhalb des
Anschnittbereichs Seitenmarken enthält.
Medien Platziert den Bereich (einschließlich Seitenmarken), der die tatsächliche Papiergröße des ursprünglichen PDF-Dokuments repräsentiert
(z. B. die Abmessungen einer A4-Seite).
Importieren von Bildern mit einer Sonderfarbe sowie von Duplex- und Triplex-Bildern aus
Adobe PDF-Dateien
Wenn Sie Bildmaterial aus einer Adobe PDF-Datei importieren, ist es möglich, dass darin Daten enthalten sind, die mit Illustrator nicht erstellt
werden können. Diese Daten werden als Grafiken aus Drittprogrammen bezeichnet; dazu gehören u. a. Bilder mit einer Sonderfarbe sowie Duplex-
und Triplex-Bilder. Sie können Grafiken aus Drittprogrammen auch innerhalb von Illustrator generieren, indem Sie den Befehl „Transparenz
reduzieren“ verwenden, um Volltonfarben beizubehalten.
Die Tatsache, dass Grafiken aus Drittprogrammen in Illustrator erhalten bleiben, ist in vielen Situationen hilfreich. Beispielsweise erhält
Illustrator die Volltonfarbinformationen in verknüpften PDF-Dateien, wenn Sie Farbseparationen ausgeben.
Grafiken aus Drittprogrammen sind im Ebenen- und im Aussehenbedienfeld standardmäßig als „<Grafik aus Drittprogrammen>“ gekennzeichnet.
Sie können Grafiken aus Drittprogrammen auswählen, verschieben, speichern und grundlegende Transformationen daran vornehmen (wie
Skalieren, Drehen und Neigen). Es ist jedoch nicht möglich, die einzelnen Komponenten auszuwählen und zu bearbeiten. Grafiken aus
Drittprogrammen müssen gerastert, also in ein Pixelbild umgewandelt werden, bevor Bearbeitungen mit den Verflüssigen-Werkzeugen möglich
sind.
Wenn Sie Grafiken aus Drittprogrammen in ein Illustrator-Objekt umwandeln möchten, wählen Sie „Objekt“ > „In Pixelbild umwandeln“.
Verwandte Themen
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Importieren von EPS-, DCS- und AutoCAD-Dateien
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Importieren von EPS-Dateien
Importieren von DCS-Dateien
Importieren von AutoCAD-Dateien
Importieren von EPS-Dateien
Encapsulated PostScript (EPS) ist ein verbreitetes Dateiformat für das Übertragen von Vektorgrafiken zwischen Anwendungen. Sie können
Bildmaterial aus EPS-Dateien mit den Befehlen „Öffnen“, „Platzieren“ und „Einfügen“ oder per Drag & Drop in Illustrator importieren.
Bei der Arbeit mit EPS-Bildmaterial gelten folgende Richtlinien:
Wenn Sie eine EPS-Datei öffnen oder einbetten, die in einer anderen Anwendung erstellt wurde, wandelt Illustrator alle
Objekte in Illustrator-Objekte um. Enthält die Datei Daten, die von Illustrator nicht erkannt werden, gehen diese Daten
gegebenenfalls verloren. Wenn Sie nicht die einzelnen Objekte in einer EPS-Datei bearbeiten müssen, sollten Sie die Datei
daher am besten verknüpfen, statt sie zu öffnen oder einzubetten.
Transparenz wird im EPS-Format nicht unterstützt. Wenn transparentes Bildmaterial aus anderen Anwendungen in Illustrator
platziert werden soll, sind andere Formate also besser geeignet. Das Format PDF 1.4 bietet sich für diesen Einsatzzweck an.
Beim Drucken oder Speichern von Bildmaterial, das verknüpfte EPS-Dateien enthält, wird u. U. eine Fehlermeldung angezeigt,
wenn diese Dateien im Binärformat vorliegen (z. B. im Standard-EPS-Format von Photoshop). Speichern Sie die EPS-Dateien
in diesem Fall noch einmal im ASCII-Format, betten Sie die verknüpften Dateien in das Illustrator-Bildmaterial ein, drucken Sie
mit der Option „Binär“ statt „ASCII“ oder speichern Sie das Bildmaterial statt im EPS- im AI- oder PDF-Format.
Wenn Farbmanagement in einem Dokument angewendet wird, gehören eingebettete EPS-Bilder zum Dokument und
unterliegen vor dem Druckvorgang dem Farbmanagement. Verknüpfte EPS-Bilder unterliegen dagegen nicht dem
Farbmanagement, selbst wenn diese Option für das übrige Dokument aktiviert ist.
Wenn Sie eine EPS-Farbe importieren, die den gleichen Namen hat wie eine Farbe im Dokument, aber anders definiert ist,
wird in Illustrator eine Warnmeldung angezeigt. Wählen Sie „Farbe der verknüpften Datei verwenden“, um die Farbe im
Dokument durch die EPS-Farbe aus der verknüpften Datei zu ersetzen. Alle Objekte in Ihrem Dokument, die diese Farbe
enthalten, werden entsprechend aktualisiert. Wählen Sie „Farbe des Dokuments verwenden“, um das Farbfeld unverändert zu
lassen und bei Farbkonflikten die Dokumentfarbe einzusetzen. Da die EPS-Vorschau nicht verändert werden kann, kann die
Vorschau ungenau sein, die Farbauszüge werden aber richtig gedruckt. Wenn Sie „Auf alle anwenden“ aktivieren, wird bei
allen Farbkonflikten je nach gewählter Option die Definition aus dem Dokument oder aus der verknüpften Datei verwendet.
Gelegentlich wird beim Öffnen eines Illustrator-Dokuments mit eingebetteten EPS-Bildern eine Warnmeldung angezeigt. Falls
die Anwendung das ursprüngliche EPS-Bild nicht finden kann, werden Sie zum Extrahieren des EPS-Bildes aufgefordert.
Wenn Sie die Option „Extrahieren“ wählen, wird das Bild in dasselbe Verzeichnis extrahiert, in dem sich das aktuelle Dokument
befindet. Obwohl keine Vorschau für die eingebettete Datei angezeigt wird, wird sie jetzt richtig ausgedruckt.
Standardmäßig werden verknüpfte EPS-Dateien als hochauflösende Vorschau angezeigt. Wenn eine verknüpfte EPS-Datei im
Dokumentfenster nicht sichtbar ist, fehlt möglicherweise die Vorschau der Datei. (Es kann vorkommen, dass die Vorschau von
EPS-Dateien, die mit PICT-Vorschau gespeichert wurden, beim Übertragen von Mac OS zu Windows verloren geht.)
Speichern Sie die EPS-Datei mit einer TIFF-Vorschau neu, um die Vorschau wiederherzustellen. Wenn die Systemleistung
beim Platzieren der EPS-Datei beeinträchtigt wird, setzen Sie die Auflösung der Vorschau herunter: Wählen Sie
„Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Dateien verarbeiten und Zwischenablage“ (Windows) bzw. „Illustrator“ >
„Voreinstellungen“ > „Dateien verarbeiten und Zwischenablage“ (Mac OS) und aktivieren Sie die Option „Für verknüpfte EPS-
Dateien Version mit niedriger Auflösung verwenden“.
Importieren von DCS-Dateien
DCS (Desktop Color Separation) ist eine Variante des EPS-Standardformats. Das Format DCS 1.0 unterstützt nur CMYK-Dateien, während das
Format DCS 2.0 Mehrkanal-CMYK-Dateien und mehrere Volltonkanäle unterstützt. (Diese Volltonfarben werden im Farbfelderbedienfeld von
Illustrator angezeigt.) Illustrator erkennt Beschneidungspfade in DCS 1.0-Dateien und DCS 2.0-Dateien, die in Photoshop erstellt wurden. Sie
können DCS-Dateien in Illustrator verknüpfen, sie jedoch nicht einbetten oder öffnen.
Wenn Sie Transparenz-Wechselwirkungen mit DCS-Dateien im Verknüpfungenbedienfeld anzeigen möchten, wählen Sie aus dem Menü des
Verknüpfungenbedienfelds die Option „Bedienfeldoptionen“ und wählen Sie „Transparenz-Wechselwirkungen mit DCS-Dateien anzeigen“.
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Importieren von AutoCAD-Dateien
AutoCAD-Dateien können sowohl im DXF- als auch im DWG-Format vorliegen. Sie können AutoCAD-Dateien ab Version 2.5 bis Version 2006
importieren. Während des Importvorgangs können Sie Folgendes festlegen: die Skalierung, die Einheitenzuordnung (benutzerdefinierte Einheit
zum Interpretieren aller Längendaten in der AutoCAD-Datei), ob Linienstärken skaliert werden sollen, das zu importierende Layout und ob das
Bildmaterial zentriert werden soll.
Illustrator unterstützt die meisten AutoCAD-Daten, darunter 3D-Objekte, -Formen und -Pfade, externe Referenzen, Bereichsobjekte, Spline-
Objekte (die Bézier-Objekten zugeordnet sind, die ihre ursprüngliche Form beibehalten), Rasterobjekte und Textobjekte. Beim Importieren einer
AutoCAD-Datei mit externen Referenzen wird der Inhalt der Referenz von Illustrator gelesen und an den entsprechenden Stellen in der Illustrator-
Datei platziert. Sollte eine externe Referenz nicht gefunden werden, wird das Dialogfeld „Fehlende Verknüpfung“ angezeigt, über das Sie die Datei
suchen und abrufen können.
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Importieren von Bildmaterial aus Photoshop
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Importieren von Bildmaterial aus Photoshop
Photoshop-Importoptionen
Verschieben eines Teils eines Bildes von Photoshop nach Illustrator
Verschieben von Pfaden von Photoshop nach Illustrator
Importieren von Bildmaterial aus Photoshop
Sie können Bildmaterial aus PSD-Dateien (Photoshop) mit den Befehlen „Öffnen“, „Platzieren“ und „Einfügen“ oder per Drag & Drop in Illustrator
importieren.
Die meisten Photoshop-Daten wie Ebenenkompositionen, Pfade und editierbarer Text werden von Illustrator unterstützt. Sie können Dateien daher
zwischen Photoshop und Illustrator übertragen und das Bildmaterial danach weiterhin bearbeiten. Zur einfachen Übertragung von Dateien
zwischen den beiden Anwendungen werden Einstellungsebenen, deren Sichtbarkeit deaktiviert ist, in Illustrator importiert (es ist jedoch kein Zugriff
darauf möglich). Diese Ebenen werden wiederhergestellt, wenn sie in Photoshop zurück exportiert werden.
Volltonfarben (bis zu 31 Volltonkanäle) werden als ein einziges N-Kanal-Pixelbild importiert, das über dem Prozessfarbenbild platziert wird. Die
Volltonfarben werden dem Farbfelderbedienfeld als eigene Farben mit demselben Namen wie in Photoshop hinzugefügt. Die Separation von
importierten Volltonfarben erfolgt auf korrekte Weise.
PSD-Duplex-Dateien werden als reduzierte Pixelbilder mit einem Farbraum von 256 indizierten Farben und einem N-Kanal-Farbraum, der
sämtliche Duplex-Druckfarben enthält, importiert. Da Illustrator einen N-Kanal verwendet, ist es möglich, dass in Photoshop eingestellte
Füllmethodeninteraktionen in Illustrator anders aussehen. Druckfarben aus alten Farbbibliotheken werden auf Grau eingestellt.
Wenn die Photoshop-Daten von Illustrator konvertiert werden müssen, wird eine Warnmeldung angezeigt. Wenn Sie beispielsweise eine 16-Bit-
Photoshop-Datei importieren, werden Sie von Illustrator darauf hingewiesen, dass das Bild als eine auf eine Ebene reduzierte Composite-Datei im
8-Bit-Format importiert wird.
Photoshop-Importoptionen
Sie können beim Öffnen oder Platzieren von Photoshop-Dateien, die mehrere Ebenen enthalten, folgende Optionen festlegen:
Ebenenkomposition Wenn die Photoshop-Datei Ebenenkompositionen enthält, wird mit dieser Option festgelegt, welche Version des Bildes
importiert werden soll. Wählen Sie „Vorschau“, um eine Vorschau der ausgewählten Ebenenkomposition anzuzeigen. Im Feld „Kommentare“
werden Kommentare der Photoshop-Datei angezeigt.
Beim Aktualisieren von Verknüpfungen Legt fest, wie mit den Einstellungen zur Ebenensichtbarkeit verfahren werden soll, wenn eine
verknüpfte Photoshop-Datei aktualisiert wird, die Ebenenkompositionen enthält.
Benutzerdefinierte Ebenensichtbarkeit beibehalten Aktualisiert das verknüpfte Bild auf der Grundlage des Status der
Ebenensichtbarkeit in der Ebenenkomposition bei der ursprünglichen Platzierung des Bildes.
Ebenensichtbarkeit von Photoshop verwenden Aktualisiert das verknüpfte Bild auf der Grundlage des aktuellen Status der
Ebenensichtbarkeit in der Photoshop-Datei.
Photoshop-Ebenen in Objekte umwandeln und Text nach Möglichkeit bearbeitbar machen Behält die Ebenenstruktur und die Bearbeitbarkeit
von Text so weit bei, wie es ohne Beeinträchtigung des Aussehens möglich ist. Weist die Datei jedoch Eigenschaften auf, die von Illustrator nicht
unterstützt werden, erhält Illustrator das Aussehen das Bildmaterial durch Zusammenfügen und Rastern von Ebenen. Beispiel:
Ebenensätze, die die Füllmethode „Sprenkeln“ verwenden, sowie alle Ebenen in Schnittmasken werden zu einzelnen Ebenen
zusammengeführt.
Einstellungsebenen und Ebenen, die eine Aussparungsoption verwenden, werden mit den jeweils darunter liegenden Ebenen
zusammengefügt. Das gilt auch für Ebenen, die transparente Pixel enthalten oder die als Füllmethode „Farbig abwedeln“,
„Farbig nachbelichten“, „Differenz“, „Linear nachbelichten“, „Linear abwedeln“, „Strahlendes Licht“, „Lineares Licht“ oder
„Lichtpunkte“ verwenden.
Ebenen mit Ebeneneffekten können zusammengefügt werden; das genaue Ergebnis hängt allerdings von der Füllmethode der
Ebene, vom Vorhandensein transparenter Pixel und von den Fülloptionen ab.
Ausgeblendete Ebenen, die zusammengefügt werden müssen, werden verworfen.
Hinweis: Die Option „Photoshop-Ebenen in Objekte konvertieren und Text nach Möglichkeit bearbeitbar machen“ ist nicht verfügbar, wenn sich
die Verknüpfung auf eine Photoshop-Datei bezieht.
Photoshop-Ebenen auf ein Bild reduzieren und Textaussehen beibehalten Importiert die Datei als einzelnes Bitmapbild. Die konvertierte Datei
enthält abgesehen vom Beschneidungspfad des Dokuments (sofern vorhanden) keine einzelnen Objekte. Die Deckkraft wird als Teil des
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Hauptbildes beibehalten, ist aber nicht editierbar.
Ausgeblendete Ebenen importieren Importiert alle Ebenen der Photoshop-Datei einschließlich der verborgenen. Diese Option ist nicht
verfügbar, wenn Sie die Photoshop-Datei verknüpfen.
Slices importieren Behält alle in der Photoshop-Datei enthaltenen Slices bei. Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie eine Datei öffnen oder
einbetten, die Slices enthält.
Verschieben eines Teils eines Bildes von Photoshop nach Illustrator
1. Wählen Sie in Photoshop die Pixel aus, die Sie verschieben möchten. Weitere Informationen finden Sie in der Photoshop-
Hilfe.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Kopieren Sie die Auswahl in Photoshop und fügen Sie sie in Illustrator ein. Ist eine Ebenenmaske aktiv, während Sie den
Befehl „Kopieren“ wählen, kopiert Photoshop die Maske anstelle der Hauptebene.
Wählen Sie in Photoshop das Verschieben-Werkzeug und ziehen Sie die Auswahl in das Illustrator-Dokument.
Transparente Pixel werden von Illustrator weiß gefüllt.
Verschieben von Pfaden von Photoshop nach Illustrator
1. Wählen Sie Pfade, die Sie verschieben möchten, in Photoshop mit dem Pfadkomponenten-Auswahl-Werkzeug oder dem
Direktauswahl-Werkzeug aus.
Sie können jeden im Pfadebedienfeld aufgeführten Pfad bzw. jedes Pfadsegment auswählen, einschließlich Vektormasken,
Arbeitspfade und gespeicherte Pfade. Weitere Informationen zum Auswählen von Pfaden finden Sie in der Photoshop-Hilfe.
2. Übertragen Sie den Pfad durch Kopieren und Einfügen oder per Drag & Drop nach Illustrator.
3. Wählen Sie im Dialogfeld „Einfügen-Optionen“, ob der Pfad als zusammengesetzte Form oder zusammengesetzter Pfad
eingefügt werden soll. Das Einfügen als zusammengesetzter Pfad geht schneller, kann jedoch zu einem Verlust der
Bearbeitbarkeit führen.
Wenn Sie alle Pfade (aber keine Pixel) aus einem Photoshop-Dokument importieren möchten, wählen Sie (in Photoshop)
„Datei“ > „Exportieren“ > „Pfade“ > „Illustrator“. Öffnen Sie die so erstellte Datei in Adobe Illustrator.
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Speichern von Bildmaterial
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Wissenswertes zum Speichern von Bildmaterial
Speichern im Illustrator-Format
Speichern im EPS-Format
Speichern im SVG-Format
Speichern von Bildmaterial für Microsoft Office
Umwandeln von Vektorgrafiken in Bitmapbilder
Wissenswertes zum Speichern von Bildmaterial
Beim Speichern oder Exportieren wird Bildmaterial von Illustrator in eine Datei geschrieben. Die Struktur der Daten hängt dabei vom ausgewählten
Dateiformat ab.
Sie können Bildmaterial in den fünf Hauptdateiformaten AI, PDF, EPS, FXG und SVG speichern. Diese Formate werden als native Formate
bezeichnet, da in ihnen alle Daten aus Illustrator (einschließlich mehrerer Zeichenflächen) erhalten bleiben. (Bei den Formaten PDF und SVG
müssen Sie die Option „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“ auswählen, damit alle Daten aus Illustrator erhalten bleiben.) Bei EPS und
FXG werden einzelne Zeichenflächen als separate Dateien abgespeichert. Mit SVG wird nur die aktive Zeichenfläche gespeichert. Es wird jedoch
der Inhalt aller Zeichenflächen angezeigt.
Sie können Bildmaterial auch in eine Vielzahl von Formaten exportieren, die außerhalb von Illustrator genutzt werden können. Diese Formate
werden nicht native Formate genannt, da bei erneutem Öffnen der Datei in Illustrator nicht alle Daten abgerufen werden können. Es empfiehlt sich
daher, das Bildmaterial zunächst im AI-Format zu speichern und erst zum Schluss in das gewünschte Format zu exportieren.
Hinweis: Wenn Sie Bildmaterial mit verknüpften EPS-Dateien speichern, die in einem binären Format gespeichert wurden (z. B. im EPS-
Standardformat von Photoshop), wird eine Fehlermeldung angezeigt. In diesem Fall können Sie die EPS-Dateien erneut im ASCII-Format
speichern, die verknüpften Dateien im Illustrator-Bildmaterial einbetten oder das Bildmaterial im AI- oder PDF-Format anstelle des EPS-Formats
speichern.
Ein Video zum Erstellen von Inhalten für Mobilgeräte in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0207_de. Ein Video zum Speichern für
das Web finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0063_de. Ein Video zum Exportieren von Inhalten aus Illustrator einschließlich einer Übersicht
über verschiedene Formate und empfohlene Verwendungszwecke finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0062_de.
Speichern im Illustrator-Format
Wenn das Dokument mehr als eine Zeichenfläche beinhaltet und Sie es für eine frühere Version von Illustrator speichern möchten, können Sie
jede einzelne Zeichenfläche als separate Datei speichern oder den Inhalt aller Zeichenflächen in einer einzelnen Datei zusammenführen.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ oder „Datei“ > „Kopie speichern“.
2. Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort für die Datei.
3. Wählen Sie als Dateiformat „Illustrator (*.AI)“ und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
4. Legen Sie im Dialogfeld „Illustrator-Optionen“ die gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“.
Version Legt die Illustrator-Version fest, mit der die Datei kompatibel sein soll. Ältere Formate unterstützen nicht alle
Funktionen der aktuellen Version von Illustrator. Wenn Sie also nicht die aktuelle Version von Illustrator auswählen, sind
einige Speicheroptionen nicht verfügbar und bestimmte Arten von Daten werden geändert. Lesen Sie die unten im Dialogfeld
angezeigten Warnungen, um sich über die jeweiligen Änderungen zu informieren.
Subset-Schriften, wenn Prozentsatz der Zeichen kleiner ist als Legt fest, wann die gesamte Schriftart (nicht nur die im
Dokument verwendeten Zeichen) eingebettet wird. Diese Entscheidung wird davon abhängig gemacht, wie viele Zeichen der
Schrift im Dokument verwendet werden. Wenn eine Schrift z. B. 1000 Zeichen enthält, im Dokument aber nur 10 Zeichen
davon verwendet werden, ist es u. U. sinnvoller, die Schrift nicht einzubetten, um die Dateigröße gering zu halten.
PDF-kompatible Datei erstellen Speichert eine PDF-Version des Dokuments in Illustrator. Aktivieren Sie diese Option, wenn
die Illustrator-Datei mit anderen Adobe-Anwendungen kompatibel sein soll.
Verknüpfte Dateien einschließen Bettet Dateien ein, die mit dem Bildmaterial verknüpft sind.
ICC-Profil einbetten Erstellt ein Dokument mit Farbmanagement.
Komprimierung verwenden Komprimiert PDF-Daten in der Illustrator-Datei. Wenn diese Option aktiviert ist, dauert der
Speichervorgang etwas länger. Deaktivieren Sie diese Option, wenn das Speichern der Datei in Illustrator länger als 8 Minuten
dauert.
Nach oben
Jede Zeichenfläche in einer separaten Datei speichern Jede Zeichenfläche wird in einer separaten Datei gespeichert. Es
wird ebenfalls eine separate Masterdatei erstellt, die alle Zeichenflächen beinhaltet. Alle Inhalte, die mit einer Zeichenfläche in
Berührung stehen, werden in die Datei für diese Zeichenfläche aufgenommen. Wenn Bildmaterial verschoben werden muss,
um auf eine einzelne Zeichenfläche zu passen, wird eine Warnmeldung angezeigt. Wenn Sie diese Option nicht auswählen,
werden die Zeichenflächen in einem einzelnen Dokument zusammengeführt und in Objekthilfslinien und (in Illustrator CS3)
Schnittbereiche konvertiert. Die für die gespeicherte Datei verwendete Zeichenfläche beruht auf der Größe des
standardmäßigen Dokumentstartprofils.
Transparenzoptionen Legt fest, was mit transparenten Objekten geschieht, wenn die Datei in einem Format vor Illustrator 9.0
gespeichert wird. Aktivieren Sie die Option „Pfade beibehalten“, wenn die Transparenzeffekte gelöscht und transparentes
Bildmaterial auf 100 % Deckkraft und normale Füllmethode zurückgesetzt werden sollen. Aktivieren Sie die Option „Aussehen
und Überdrucken beibehalten“, um überdruckte Bereiche beizubehalten, die nicht mit transparenten Objekten interagieren.
Überdruckte Bereiche, die mit transparenten Objekten interagieren, werden reduziert.
Wichtig: Wenn Ihr Bildmaterial komplexe überlappende Bereiche enthält und Sie eine hochauflösende Ausgabe benötigen,
klicken Sie auf „Abbrechen“ und legen Sie zunächst die Einstellungen für die Pixelbildumwandlung fest.
Verwandte Themen
Wissenswertes zu Farbprofilen
Speichern im EPS-Format
Fast alle Layout-, Textverarbeitungs- und Grafikprogramme können importierte oder platzierte EPS-Dateien (Encapsulated PostScript) lesen. Im
EPS-Format werden viele der Grafikelemente beibehalten, die Sie in Adobe Illustrator erstellen können. Das bedeutet, dass EPS-Dateien wieder in
Illustrator geöffnet und als Dateien in Illustrator bearbeitet werden können. Da EPS-Dateien auf der Seitenbeschreibungssprache PostScript
basieren, können sie sowohl Vektorgrafiken als auch Bitmapbilder enthalten. Wenn das Dokument mehrere Zeichenflächen enthält, werden diese
Zeichenflächen beim Speichern im EPS-Format beibehalten.
1. Wenn das Bildmaterial Transparenz (einschließlich überdruckter Bereiche) enthält und Sie eine Ausgabe mit hoher Auflösung
benötigen, wählen Sie „Fenster“ > „Reduzierungsvorschau“, um die Auswirkungen des Reduzierens anzuzeigen.
2. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ oder „Datei“ > „Kopie speichern“.
3. Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort für die Datei.
4. Wählen Sie als Dateiformat „Illustrator EPS (*.EPS)“ und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
5. Falls Sie für jede Zeichenfläche eine separate Datei erstellen möchten, klicken Sie auf „Zeichenflächen verwenden“ und
wählen Sie „Alle“ oder geben einen Bereich an. Zusätzlich zu den separaten Dateien wird eine EPS-Master-Datei gespeichert,
die sämtliche Zeichenflächen enthält. Wenn Sie diese Option deaktivieren, wird eine einzelne EPS-Datei erstellt, in der alle
Zeichenflächen enthalten sind.
6. Legen Sie im Dialogfeld „EPS-Optionen“ die gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“:
Version Legt die Illustrator-Version fest, mit der die Datei kompatibel sein soll. Ältere Formate unterstützen nicht alle
Funktionen der aktuellen Version von Illustrator. Wenn Sie also nicht die aktuelle Version von Illustrator auswählen, sind
einige Speicheroptionen nicht verfügbar und bestimmte Arten von Daten werden geändert. Lesen Sie die unten im Dialogfeld
angezeigten Warnungen, um sich über die jeweiligen Änderungen zu informieren.
Format Bestimmt die Eigenschaften des Vorschaubilds, das in der Datei gespeichert wird. Das Vorschaubild wird in
Anwendungen angezeigt, die EPS-Bildmaterial nicht direkt anzeigen können. Wenn Sie kein Vorschaubild erstellen möchten,
wählen Sie im Menü „Format“ die Option „Ohne“. Wählen Sie ansonsten ein Schwarzweiß- oder Farbformat.
Wenn Sie als Format „TIFF (8-Bit-Farben)“ wählen, wählen Sie für das Vorschaubild eine Hintergrundoption aus:
Transparent Erzeugt einen transparenten Hintergrund.
Deckend Erzeugt einen deckenden Hintergrund. (Wählen Sie „Deckend“, wenn das EPS-Dokument in einer
Microsoft Office-Anwendung verwendet werden soll.)
Transparenzoptionen Legt fest, wie mit transparenten Objekten und überdruckten Bereichen verfahren werden soll. Welche
Optionen verfügbar sind, hängt von der oben im Dialogfeld ausgewählten Formatversion ab.
Wenn Sie ein CS-Format auswählen, legen Sie fest, wie auf Überdrucken eingestellte überlappende Farben gespeichert
werden sollen, und wählen Sie eine Vorgabe (oder entsprechende Optionen) für das Reduzieren der Transparenz aus. Sie
können auch auf die Schaltfläche „Benutzerdefiniert“ klicken, um die Einstellungen für die Transparenzreduzierung
anzupassen.
Wenn Sie ein Format vor Version 8.0 ausgewählt haben, aktivieren Sie die Option „Pfade beibehalten“, wenn die
Transparenzeffekte gelöscht und transparentes Bildmaterial auf 100 % Deckung und normale Füllmethode zurückgesetzt
werden sollen. Aktivieren Sie die Option „Aussehen und Überdrucken beibehalten“, um überdruckte Bereiche beizubehalten,
die nicht mit transparenten Objekten interagieren. Überdruckte Bereiche, die mit transparenten Objekten interagieren, werden
reduziert.
Nach oben
Schriften einbetten (für andere Anwendungen) Bei Auswahl dieser Option werden alle Schriften eingebettet, für die
entsprechende Berechtigungen vom Hersteller vorliegen. Durch das Einbetten von Schriften wird sichergestellt, dass die
Originalschrift angezeigt und gedruckt wird, wenn die Datei in einer anderen Anwendung wie z. B. Adobe InDesign platziert
wird. Wenn die Datei in Illustrator auf einem Computer geöffnet wird, auf dem die Schrift nicht installiert ist, wird die Schrift auf
andere Weise dargestellt oder durch eine ähnliche Schrift ersetzt. Dadurch soll die unerlaubte Verwendung der eingebetteten
Schrift verhindert werden.
Hinweis: Durch Auswahl der Option „Schriften einbetten“ wird die gespeicherte Datei größer.
Verknüpfte Dateien einschließen Bettet Dateien ein, die mit dem Bildmaterial verknüpft sind.
Dokumentminiaturen einschließen Bei Auswahl dieser Option wird ein Miniaturbild des Bildmaterials erstellt. Die Miniatur
wird in den Illustrator-Dialogfeldern „Öffnen“ und „Platzieren“ angezeigt.
CMYK-PostScript in RGB-Dateien einschließen Legt fest, dass Dokumente im RGB-Farbmodus auch aus Anwendungen
gedruckt werden können, die keine RGB-Ausgabe unterstützen. Beim erneuten Öffnen der EPS-Datei in Illustrator bleiben die
RGB-Farben erhalten.
Verläufe und Verlaufsgitter kompatibel drucken Bei Auswahl dieser Option ist es auch mit älteren Druckern und PostScript-
Geräten möglich, Verläufe und Verlaufsgitter zu drucken, indem die Verlaufsobjekte in das JPEG-Format konvertiert werden.
Diese Option kann die Ausgabegeschwindigkeit auf Ausgabegeräten, die keine Probleme mit Verläufen haben, deutlich
herabsetzen.
Adobe PostScript® Legt fest, welches PostScript-Level für das Speichern des Bildmaterials verwendet wird. PostScript-
Level 2 kann sowohl Farb- als auch Graustufen-Vektorgrafiken und -Bitmapbilder darstellen und unterstützt RGB-, CMYK- und
CIE-basierte Farbmodelle für Vektorgrafiken und Bitmapbilder. PostScript-Level 3 bietet gegenüber Level 2 einen größeren
Funktionsumfang und ermöglicht z. B. auch das Drucken von Gitterobjekten (nur auf PostScript® 3™-Druckern verfügbar). Da
Verlaufsgitterobjekte bei der Ausgabe auf PostScript Level 2-Geräten in Bitmapbilder umgewandelt werden, sollten diese
Objekte nur auf einem PostScript 3-Drucker ausgegeben werden.
Verwandte Themen
Drucken und Speichern von transparentem Bildmaterial
Vorschau des reduzierten Bildmaterials
Wissenswertes zum Überdrucken
Speichern im SVG-Format
SVG ist ein Vektorformat, das interaktive Webgrafiken in hoher Qualität erstellt. Es gibt zwei SVG-Formate: „SVG“ und SVG komprimiert (SVGZ).
Im SVGZ-Format wird die Dateigröße um 50 % bis 80 % reduziert. Dateien in diesem Format können jedoch nicht mit einem Texteditor bearbeitet
werden.
Wenn Sie Bildmaterial in einem SVG-Format speichern, werden Gitterobjekte in Pixelbilder umgewandelt. Außerdem werden Bilder ohne
Alphakanal in das JPEG-Format umgewandelt. Bilder mit Alphakanal werden in das PNG-Format umgewandelt. Wenn das Dokument mehrere
Zeichenflächen enthält und Sie im SVG-Format speichern, wird die aktive Zeichenfläche beibehalten. Sie können einzelne Zeichenflächen nicht als
separate SVG-Dateien speichern.
Ein Video zum Erstellen von Inhalten für Mobilgeräte in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0207_de.
1. Wenn Bildmaterial SVG-Effekte enthält, wählen Sie die einzelnen Elemente aus, denen ein SVG-Effekt zugewiesen wurde,
und verschieben Sie den Effekt an das untere Ende des Aussehenbedienfelds (unmittelbar über den Eintrag „Deckkraft“).
Folgen dem SVG-Effekt noch weitere Effekte, wird in der SVG-Ausgabe ein Pixelbildobjekt ausgegeben. Wenn das
Bildmaterial außerdem mehrere Zeichenflächen enthält, wählen Sie die zu exportierende Zeichenfläche aus.
2. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ oder „Datei“ > „Kopie speichern“.
3. Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort für die Datei.
4. Wählen Sie als Dateiformat „SVG (*.SVG)“ oder „SVG komprimiert (*.SVGZ)“ und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw.
„Sichern“ (Mac OS).
5. Legen Sie im Dialogfeld „SVG-Optionen“ die gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“.
SVG-Profile Legt die SVG XML-Dokumenttypdefinition für die exportierte Datei fest.
SVG 1.0 und SVG 1.1 Eignet sich für SVG-Dateien, die auf einem Desktop-Computer angezeigt werden. SVG 1.1 ist
die Vollversion der SVG-Spezifikation, zu der die Untergruppen SVG Tiny 1.1, SVG Tiny 1.1 Plus und SVG Basic 1.1
gehören.
SVG Basic 1.1 Eignet sich für SVG-Dateien, die auf Geräten mit mittlerer Leistung angezeigt werden, wie etwa
Handhelds. Beachten Sie, dass das Profil SVG Basic nicht von allen Handhelds unterstützt wird. Wenn Sie diese
Option wählen, ist daher nicht gewährleistet, dass die SVG-Datei auf allen Handhelds angezeigt werden kann. Nicht
rechteckige Schnittmasken sowie einige SVG-Filtereffekte werden von SVG Basic nicht unterstützt.
SVG Tiny 1.1 und SVG Tiny 1.1+ Eignet sich für SVG-Dateien, die auf kleinen Geräten wie Mobiltelefonen
angezeigt werden. Beachten Sie, dass die Profile SVG Tiny und SVG Tiny Plus nicht von allen Mobiltelefonen
unterstützt werden. Wenn Sie eine dieser Optionen auswählen, ist daher nicht gewährleistet, dass die SVG-Datei auf
allen kleinen Geräten angezeigt werden kann.
SVG Tiny 1.2 Eignet sich für SVG-Dateien, die auf einer Reihe von unterschiedlichen Geräten angezeigt werden
sollen, von PDAs und Mobiltelefonen bis hin zu Laptops und Desktopcomputern.
Verläufe, Transparenz, Beschneiden, Masken, Symbole, Muster, unterstrichener Text, durchgestrichener Text,
vertikaler Text oder SVG-Filtereffekte werden von SVG Tiny nicht unterstützt. Mit SVG Tiny Plus können Verläufe und
Transparenz angezeigt werden, jedoch nicht Schnittmasken, Masken, Symbole und SVG-Filtereffekte.
Weitere Informationen zu SVG-Profilen finden Sie in der SVG-Spezifikation auf der Website des World Wide Web
Consortium (W3C) unter (www.w3.org).
Schriftart Legt fest, wie Schriften exportiert werden:
Adobe CEF Verwendet „Font-Hinting“ für eine bessere Ausgabe kleiner Schriften. Diese Schriftart wird von Adobe
SVG Viewer unterstützt, aber möglicherweise nicht von anderen SVG-Viewern.
SVG Verwendet kein Font-Hinting. Diese Schriftart wird von allen SVG-Viewern unterstützt.
In Konturen umwandeln Konvertiert Text in Vektorpfade. Mit dieser Option können Sie das Aussehen von Text in
allen SVG-Viewern erhalten.
Schriften teilweise laden Steuert, welche Glyphen (Zeichen einer bestimmten Schriftart) in die exportierte SVG-Datei
eingebettet werden. Wählen Sie die Option „Ohne“, wenn Sie sich sicher sind, dass die benötigten Schriften auf den
Endbenutzersystemen installiert sind. Wählen Sie die Option „Nur verwendete Glyphen“, wenn nur die im aktuellen
Bildmaterial vorhandenen Glyphen eingebettet werden sollen. Die übrigen Einstellungen („Englisch“, „Englisch und verwendete
Glyphen“, „Latein“, „Latein und verwendete Glyphen“, „Alle Glyphen“) sind sinnvoll, wenn der Textinhalt der SVG-Datei
dynamisch ist (wie z. B. servergenerierter oder interaktiver Text).
Bildposition Legt fest, ob Pixelbilder direkt in die Datei eingebettet oder mit den exportierten JPEG- bzw. PNG-Bildern aus
der originalen Datei in Illustrator verknüpft werden sollen. Durch das Einbetten von Bildern vergrößert sich zwar die Datei, es
wird damit jedoch auch sichergestellt, dass die Pixelbilder stets verfügbar sind.
Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten Behält Illustrator-spezifische Daten bei, indem eine AI-Datei in die SVG-
Datei eingebettet wird (die Dateigröße nimmt dabei zu). Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie die SVG-Datei erneut in
Illustrator öffnen und bearbeiten möchten. Beachten Sie, dass manuelle Änderungen, die Sie an SVG-Daten vornehmen, beim
erneuten Öffnen der Datei nicht widergespiegelt werden. Das liegt daran, dass Illustrator den AI-Teil der Datei liest, jedoch
nicht den SVG-Teil.
CSS-Eigenschaften Legt fest, wie Stilattribute im SVG-Code gespeichert werden. Bei der Standardmethode
„Präsentationsattribute“ werden Eigenschaften an der höchsten Stelle der Hierarchie angewendet. Dies bietet die größte
Flexibilität bei bestimmten Bearbeitungen und Transformationen. Die mit der Methode „Stilattribute“ gespeicherten Dateien
können am besten gelesen werden, die Datei ist u. U. aber recht groß. Wählen Sie diese Methode, wenn der SVG-Code bei
Transformationen verwendet wird, wie beispielsweise bei Transformationen mit XSLT (Extensible Stylesheet Language
Transformation). Die Methode „Stilattribute <Elementverweise>“ führt zu kürzeren Rendering-Zeiten und kleineren SVG-
Dateien. Die Methode „Stilelemente“ wird für das Speichern von Dateien mit HTML-Dokumenten verwendet. Wenn Sie diese
Option auswählen, können Sie die SVG-Datei ändern, um ein Formatelement in eine externe Stylesheet-Datei zu verschieben,
auf die auch die HTML-Datei verweist. Allerdings sind bei dieser Option längere Rendering-Zeiten zu erwarten.
Dezimalstellen Legt die Genauigkeit der Vektordaten in der SVG-Datei fest. Sie können als Dezimalstellen einen Wert
zwischen 1 und 7 festlegen. Je höher der Wert, desto größer die Datei und desto besser die Bildqualität.
Kodierung Legt fest, wie Zeichen in der SVG-Datei kodiert werden. Die UTF-Kodierung (Unicode Transformation Format)
wird von allen XML-Prozessoren unterstützt. (UTF-8 ist ein 8-Bit-Format und UTF-16 ein 16-Bit-Format.) Bei den Kodierungen
ISO 8859-1 und UTF-16 werden die Metadaten der Datei nicht beibehalten.
Für Adobe SVG Viewer optimieren Bewahrt die Illustrator-Daten weitestgehend und Daten in der SVG-Datei können
trotzdem weiter manuell bearbeitet werden. Aktivieren Sie diese Option, wenn z. B. SVG-Filtereffekte schneller gerendert
werden sollen.
Adobe Graphics Server-Daten einschließen Bezieht alle Informationen ein, die für die Variablenersetzung in der SVG-Datei
benötigt werden.
Slicing-Daten einbeziehen Bezieht Speicherort- und Optimierungseinstellungen für Slices ein.
XMP einschließen Schließt XMP-Metadaten in der SVG-Datei ein. Wählen Sie „Datei“ > „Info“ oder geben Sie die Daten
mithilfe des Bridge Browsers an.
Weniger <tspan>-Elemente ausgeben Ermöglicht es Illustrator, die Einstellungen für automatisches Kerning beim Export zu
ignorieren, was zu einer Datei mit weniger <tspan>-Elementen führt. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie eine besser zu
bearbeitende und kompaktere SVG-Datei erstellen möchten. Deaktivieren Sie diese Option, wenn die Erhaltung des
Aussehens von Text, auf den automatisches Kerning angewendet wird, besonders wichtig ist.
Nach oben
Nach oben
<textPath>-Element für Pfadtext verwenden Exportiert Pfadtext als <textPath>-Element. Beachten Sie jedoch, dass der
Text im SVG Viewer möglicherweise anders als in Illustrator angezeigt wird, da bei diesem Exportmodus das Aussehen nicht
immer genau erhalten bleibt. So ist beispielsweise zusätzlicher Text im SVG Viewer sichtbar.
SVG-Code anzeigen Zeigt den Code der SVG-Datei in einem Browserfenster an.
Webvorschau Zeigt die SVG-Datei in einem Browserfenster an.
Device Central Öffnet die Datei in Device Central zur Vorschau auf einem bestimmten Mobiltelefon oder Gerät.
Verwandte Themen
Optimieren von Bildern für das Web
Verwenden von Adobe Device Central mit Illustrator
Datengesteuerte Grafiken mit Vorlagen und Variablen
Speichern von Bildmaterial für Microsoft Office
Mit dem Befehl „Für Microsoft Office speichern“ wird eine PNG-Datei erstellt, die Sie in Microsoft Office-Anwendungen verwenden können.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Für Microsoft Office speichern“.
2. Geben Sie im Dialogfeld „Für Microsoft Office speichern“ einen Speicherort für die Datei und einen Dateinamen an und klicken
Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
Wenn Sie die PNG-Einstellungen anpassen möchten, z. B. für Auflösung, Transparenz und Hintergrundfarbe, verwenden
Sie anstelle des Befehls „Für Microsoft Office speichern“ den Befehl „Exportieren“. Sie können Bildmaterial auch mit dem
Befehl „Für Web und Geräte speichern“ im PNG-Format speichern.
Verwandte Themen
Optimieren von Bildern für das Web
Umwandeln von Vektorgrafiken in Bitmapbilder
Wissenswertes zum Rastern
Das Konvertieren einer Vektorgrafik in ein Bitmapbild wird als Rastern (Pixelbildumwandlung) bezeichnet. Beim Rastern konvertiert Illustrator die
Pfade der Grafik in Pixel. Die Rastereffekt-Einstellungen, die Sie hierfür festlegen, bestimmen die Größe und andere Merkmale der entstehenden
Pixelbilder.
Einzelne Vektorobjekte können Sie über den Befehl „Objekt“ > „In Pixelbild umwandeln“ oder mit dem Effekt „In Pixelbild umwandeln“ rastern. Sie
können auch ein ganzes Dokument rastern, indem Sie es in ein Bitmap-Format wie JPEG, GIF oder TIFF exportieren.
Verwandte Themen
Rastereffekt-Einstellungen
Umwandeln von Vektorobjekten in Pixelbilder
1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Objekt in ein Pixelbild umgewandelt werden, wählen Sie „Objekt“ > „In Pixelbild umwandeln“.
Soll lediglich der Anschein eines Pixelbildes erzeugt werden, ohne jedoch die dem Objekt zugrunde liegende Struktur zu
ändern, wählen Sie „Effekt“ > „In Pixelbild umwandeln“.
3. Legen Sie die Einstellungen für die Pixelbildumwandlung fest (siehe Rastereffekt-Einstellungen) und klicken Sie auf „OK“.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Verknüpfungsinformationen | Nur Creative Cloud
Name
Format
Farbraum
Speicherort
Diese Eigenschaft ist in Adobe Illustrator CS6 nur für Creative Cloud-Mitglieder verfügbar. Wie Sie der Adobe Creative Cloud beitreten erfahren
Sie unter Adobe Creative Cloud.
Im Verknüpfungenbedienfeld (Windows > Verknüpfungen) wird eine Liste mit dem gesamten Bildmaterial angezeigt, das in ein Illustrator-Dokument
platziert (eingebettet oder verknüpft) wird. Verknüpfungsinformationen werden im Verknüpfungenbedienfeld angezeigt. Zum Anzeigen von
Dateiinformationen für verknüpfte Dateien führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Doppelklicken Sie im Verknüpfungenbedienfeld auf eine Verknüpfung.
Wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeld eine Verknüpfung aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche
„Verknüpfungsinformationen anzeigen“.
Wählen Sie ein verknüpftes Objekt aus, klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf den Hyperlink „Objektart“, um das
Verknüpfungenbedienfeld zu öffnen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Verknüpfungsinformationen“.
Klicken Sie auf den Hyperlink „Objektart“, um das Bedienfeld „Verknüpfungsinformationen“ für ein ausgewähltes Objekt zu öffnen
A. Objektart B. Verknüpfte Dateidetails
Verknüpfungenbedienfeld mit Verknüpfungsinformationenbereich
A. Verknüpfungsinformationen anzeigen B. Verknüpfungsaktionen C. Verknüpfungsinformationenbereich D. Vorherige/Nächste
Navigationssymbole
Verwenden Sie die Symbole „Erneut verknüpfen“, „Gehe zu Verknüpfung“, „Verknüpfung aktualisieren“ und „Original bearbeiten“. Wie schon zuvor
stehen diese Optionen auch im Bedienfeldmenü zur Verfügung.
Im Bedienfeld „Verknüpfungsinformationen“ werden außerdem die folgenden Informationen angezeigt:
Zeigt den Namen der verknüpften Datei an.
Zeigt die Art der verknüpften Datei und der Verknüpfung selbst an: verknüpft oder eingebettet.
Zeigt den Farbraum und das Farbprofil der verknüpften Datei an. Frei für eingebettete Dateien.
Zeigt den Speicherort des Ordners der verknüpften Datei an. Klicken Sie auf das Ordnersymbol, um den Ordner im Explorer
Beiträge auf Twitter™ und Facebook sind nicht Gegenstand der Bedingungen von Creative Commons.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
PPI
Maße
Skalieren
Erstellt
Geändert
Transparent
(Windows) bzw. Finder (Mac OS) zu öffnen.
Zeigt die effektive Pixelanzahl pro Zoll (PPI) der verknüpften Datei an.
Zeigt die ursprünglichen Maße der verknüpften Datei an. Dieser Wert ändert sich nicht, auch wenn Sie die verknüpfte Datei konvertieren
(skalieren, drehen).
Zeigt die Werte des Bildmaterials für die Skalierung und Drehung an.
Zeigt das Datum an, an dem die Datei erstellt wurde.
Zeigt das Datum an, an dem die Datei zuletzt geändert wurde.
Zeigt , ob das Bild eine Alpha-Transparenz enthält.
Weitere Informationen über das Verknüpfungenbedienfeld finden Sie unter Verknüpfungenbedienfeld – Übersicht.
Um Verknüpfungsinformationen in früheren Versionen von Illustrator anzuzeigen, wählen Sie Fenster > Dokumentinformationen, und wählen
Sie dann im Bedienfeldmenü die Option „Verknüpfte Bilder“ aus. Weitere Informationen finden Sie unter Dokumentinformationenbedienfeld
Überblick.
Verpackungsdateien | Nur Creative Cloud
Speicherort
Ordnername
Verknüpfungen kopieren
Verknüpfungen in separatem Ordner sammeln
Verknüpfte Dateien erneut mit dem Dokument verknüpfen
Im Dokument verwendete Schriftarten kopieren (mit Ausnahme von CJK)
Hinweis:
Bericht erstellen
Diese Eigenschaft ist in Adobe Illustrator CS6 nur für Creative Cloud-Mitglieder verfügbar. Wie Sie der Adobe Creative Cloud beitreten, erfahren
Sie unter Adobe Creative Cloud.
Sie können die Dateien, die Sie verwendet haben, einschließlich Schriftarten (außer Chinesisch, Koreanisch und Japanisch) und verknüpfte
Grafiken zur einfachen Übermittlung zusammenstellen. Wenn Sie eine Datei verpacken, erstellen Sie einen Ordner, der das Illustrator-Dokument,
alle benötigten Schriftarten, verknüpfte Grafiken und einen Verpackungsbericht enthält. Dieser Bericht, der als Textdatei gespeichert ist, enthält die
Informationen über die verpackte Dateien.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Verpacken“.
Dialogfeld „Verpacken“
2. Legen Sie die Ordner- und Speicherorteinstellungen fest:
Legen Sie den Speicherort fest, um den verpackten Ordner zu erstellen.
Geben Sie einen Namen für das Paket an. Standardmäßig wird der Name des Ordners vom Namen des
Illustrator-Dokuments abgeleitet.
3. Legen Sie die folgenden Optionen fest:
Kopiert verknüpfte Grafiken und Dateien an den Speicherort des Verpackungsordners.
Erstellt einen Verknüpfungsordner und legt alle verknüpften Elemente in
diesem Ordner ab. Ist diese Option nicht ausgewählt, werden die Elemente auf dieselbe Ordnerebene wie die .ai-Datei
kopiert.
Ändert die Verknüpfungen in den Pfad des
Verpackungsordners. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, enthält ein verpacktes Illustrator-Dokument weiterhin
Verknüpfungen mit den Elementen am ursprünglichen Speicherort. Die Elemente werden dennoch im Paket gesammelt.
Kopiert alle benötigten Schriftdateien, nicht die
gesamte Schriftfamilie.
Es wird eine Warnung angezeigt, wenn Sie Schriftarten verpacken. Überprüfen Sie Ihre Lizenzvereinbarung, um zu
sehen, ob Sie zum Kopieren von Schriften berechtigt sind.
Erstellt einen zusammenfassenden Bericht für die verpackten Dateien. Er enthält eine Übersicht über alle
Volltonfarben-Objekte, alle verwendeten und fehlenden Schriftarten, fehlende Verknüpfungen und Details aller verknüpften
und eingebetteten Bilder.
4. Klicken Sie auf „Verpacken“. Die folgende Ordnerstruktur wird erstellt, wobei die Elemente in den entsprechenden Ordnern
abgelegt werden.
Beiträge auf Twitter™ und Facebook sind nicht Gegenstand der Bedingungen von Creative Commons.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Verpackungsordnerstruktur
Einbettung von Bildern aufheben | Nur Creative Cloud
Beiträge auf Twitter™ und Facebook sind nicht Gegenstand der Bedingungen von Creative Commons.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Diese Eigenschaft ist in Adobe Illustrator CS6 nur für Creative Cloud-Mitglieder verfügbar. Wie Sie der Adobe Creative Cloud beitreten, erfahren
Sie unter Adobe Creative Cloud.
Wenn Sie Bilder in einer Illustrator-Datei einbetten, wird die Grafikdatei innerhalb des Dokuments gespeichert. Sie können die eingebetteten Bilder
extrahieren, indem Sie deren Einbettung aufheben und sie durch die entsprechenden extrahierten PSD- oder TIFF-Dateien ersetzen. Sie können
die extrahierten Dateien auch außerhalb des Illustrator verwenden oder bearbeiten.
1. Wählen Sie ein eingebettetes Bild in Ihrem Dokument aus und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Einbettung aufheben“.
Wählen Sie im Verknüpfungenbedienfeldmenü die Option „Einbettung aufheben“ aus.
2. Geben Sie im Dialogfeld „Einbettung aufheben“ einen Namen und einen Speicherort für die neue Datei (nur PSD- oder TIFF-
Datei) an und klicken Sie auf „Speichern“.
Die Einbettung des Bildmaterials wird aufgehoben. Das Bildmaterial wird mit der Illustrator-Datei verknüpft.
Weitere Informationen über verknüpfte und eingebettete Dateien finden Sie unter Importieren von Bildmaterialdateien.
Adobe PDF-Optionen
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Festlegen von Adobe PDF-Einstellungen
Wissenswertes zu PDF/X-Normen
PDF-Kompatibilitätsebenen
Allgemeine Optionen für das PDF-Format
Komprimierungs- und Neuberechnungsoptionen für das PDF-Format
Marken- und Anschnittoptionen für das PDF-Format
Farbmanagement- und PDF/X-Optionen für das PDF-Format
Schrift- und Reduzierungsoptionen für das PDF-Format
Festlegen von Sicherheitsoptionen für PDF-Dateien
Sicherheitsoptionen
Die Adobe PDF-Optionen sind in Kategorien unterteilt. Wenn Sie eine der Optionen ändern, ändert sich der Name der Vorgabe zu
„Benutzerdefiniert“. Die Kategorien werden links im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ angezeigt, mit Ausnahme der Optionen „Standard“ und
„Kompatibilität“, die sich im oberen Bereich des Dialogfelds befinden.
Festlegen von Adobe PDF-Einstellungen
Die Adobe PDF-Optionen sind in Kategorien unterteilt. Wenn Sie eine der Optionen ändern, ändert sich der Name der Vorgabe zu
„Benutzerdefiniert“. Die Kategorien werden links im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ angezeigt, mit Ausnahme der Optionen „Standard“ und
„Kompatibilität“, die sich im oberen Bereich des Dialogfelds befinden.
Standard Legt einen PDF-Standard für die Datei fest.
Kompatibilität Legt eine PDF-Version für die Datei fest.
Allgemein Legt grundlegende Dateioptionen fest.
Komprimierung Legt fest, ob Bildmaterial komprimiert werden soll, ob die Auflösung verringert werden soll und welche Methode und
Einstellungen dafür verwendet werden sollen.
Marken und Anschnitt Legt die Druckmarken sowie den Anschnitt und die Durchschussbereiche fest. Die Optionen entsprechen denen im
Dialogfeld „Drucken“, die Berechnungen sind jedoch leicht verschieden, da PDF keine Ausgabe auf ein bekanntes Seitenformat ist.
Ausgabe Legt fest, wie Farben und PDF/X-Ausgabemethodenprofile in der PDF-Datei gespeichert werden.
Erweitert Steuert, wie Schriften, überdruckte Bereiche und Transparenz in der PDF-Datei gespeichert werden.
Sicherheit Fügt Sicherheitsmerkmale zur PDF-Datei hinzu.
Übersicht Zeigt eine Übersicht der aktuellen PDF-Einstellungen an Wenn Sie die Übersicht als ASCII-Textdatei speichern möchten, klicken Sie
auf „Übersicht speichern“.
Wissenswertes zu PDF/X-Normen
PDF/X-Normen werden von der Institution „International Organization for Standardization“ (Internationale Organisation für Normung, ISO)
festgelegt. PDF/X-Normen gelten für das Austauschen von Grafikinhalten. Während der PDF-Konvertierung wird die verarbeitete Datei mit der
festgelegten Norm abgeglichen. Falls die PDF-Datei die ausgewählte ISO-Norm nicht erfüllt, wird eine Meldung angezeigt, in der Sie aufgefordert
werden, die Konvertierung abzubrechen oder die Erstellung der nicht-kompatiblen Datei fortzusetzen. Die derzeit gebräuchlichsten Normen für den
Arbeitsablauf bei der Zusammenarbeit mit Druckereibetrieben sind verschiedene PDF/X-Formate: PDF/X-1a, PDF/X-3 und PDF/X-4.
Hinweis: Weitere Informationen über PDF/X finden Sie auf der ISO-Website und der Adobe-Website.
PDF-Kompatibilitätsebenen
Wenn Sie PDF-Dateien erstellen, müssen Sie die zu verwendende PDF-Version angeben. Sie können die Version einer PDF-Datei ändern, indem
Sie zu einer anderen Vorgabe wechseln oder eine Kompatibilitätsoption auswählen, wenn Sie eine PDF-Datei speichern oder eine PDF-Vorgabe
bearbeiten.
Wenn kein zwingender Grund besteht, eine abwärts kompatible Datei zu erstellen, empfiehlt sich in der Regel die neueste Version (derzeit 1.7).
Diese Version bietet immer die neuesten Funktionen und Features. Für Dokumente, die in großem Umfang verteilt werden, sollten Sie jedoch
unter Umständen „Acrobat 5.0“ (PDF 1.4) oder „Acrobat 6.0“ (PDF 1.5) wählen, damit sichergestellt ist, dass alle Benutzer das Dokument anzeigen
und drucken können.
In der folgenden Tabelle werden einige Funktionen von PDF-Dateien verglichen, die mit unterschiedlichen Kompatibilitätseinstellungen erstellt
werden.
Hinweis: Acrobat 8.0 und 9.0 verwenden ebenfalls PDF 1.7.
Nach oben
Acrobat 3.0 (PDF 1.3) Acrobat 5.0 (PDF 1.4) Acrobat 6.0 (PDF 1.5) Acrobat 7.0 (PDF 1.6) und
Acrobat X (PDF 1.7)
PDF-Dateien können mit
Acrobat 3.0 und Acrobat
Reader 3.0 (und höheren
Versionen) geöffnet werden.
PDF-Dateien können mit
Acrobat 3.0 und Acrobat
Reader 3.0 (und höheren
Versionen) geöffnet werden.
Funktionen, die in späteren
Versionen eingeführt wurden,
gehen allerdings
möglicherweise verloren oder
können nicht angezeigt
werden.
Die meisten PDF-Dateien
können mit Acrobat 4.0 und
Acrobat Reader 4.0 (und
höheren Versionen) geöffnet
werden. Funktionen, die in
späteren Versionen eingeführt
wurden, gehen allerdings
möglicherweise verloren oder
können nicht angezeigt
werden.
Die meisten PDF-Dateien
können mit Acrobat 4.0 und
Acrobat Reader 4.0 (und
höheren Versionen) geöffnet
werden. Funktionen, die in
späteren Versionen eingeführt
wurden, gehen allerdings
möglicherweise verloren oder
können nicht angezeigt
werden.
Bietet keine Unterstützung für
Grafiken mit Live-
Transparenzeffekten. Alle
Transparenzen müssen vor
der Konvertierung in PDF 1.3
reduziert werden.
Unterstützt Live-Transparenz
in Bildmaterial. (Die Acrobat
Distiller-Funktion führt zu einer
Transparenzreduzierung.)
Unterstützt Live-Transparenz
in Bildmaterial. (Die Acrobat
Distiller-Funktion führt zu einer
Transparenzreduzierung.)
Unterstützt Live-Transparenz
in Bildmaterial. (Die Acrobat
Distiller-Funktion führt zu einer
Transparenzreduzierung.)
Ebenen werden nicht
unterstützt.
Ebenen werden nicht
unterstützt.
Beim Erstellen von PDF-
Dateien aus Anwendungen,
die PDF-Dokumente mit
Ebenen unterstützen
(beispielsweise Illustrator CS
und höhere Versionen oder
InDesign CS und höhere
Versionen), bleiben die
Ebenen erhalten.
Beim Erstellen von PDF-
Dateien aus Anwendungen,
die PDF-Dokumente mit
Ebenen unterstützen
(beispielsweise Illustrator CS
und höhere Versionen oder
InDesign CS und höhere
Versionen), bleiben die
Ebenen erhalten.
Geräteunabhängiger
Farbbereich mit 8 Farbgebern
wird unterstützt.
Geräteunabhängiger
Farbbereich mit 8 Farbgebern
wird unterstützt.
Geräteunabhängiger
Farbbereich mit bis zu 31
Farbgebern wird unterstützt.
Geräteunabhängiger
Farbbereich mit bis zu 31
Farbgebern wird unterstützt.
Multibyte-Schriftarten können
eingebettet werden. (Distiller
konvertiert die Schriften beim
Einbetten.)
Multibyte-Schriftarten können
eingebettet werden.
Multibyte-Schriftarten können
eingebettet werden.
Multibyte-Schriftarten können
eingebettet werden.
40-Bit-RC4-Verschlüsselung
wird unterstützt.
128-Bit-RC4-Verschlüsselung
wird unterstützt.
128-Bit-RC4-Verschlüsselung
wird unterstützt.
128-Bit-RC4- und 128-Bit-
AES-Verschlüsselung
(Advanced Encryption
Standard) werden unterstützt.
Allgemeine Optionen für das PDF-Format
Im Abschnitt „Allgemein“ des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ können Sie folgende Optionen festlegen:
Beschreibung Zeigt die Beschreibung der ausgewählten Vorgabe an und bietet die Möglichkeit zum Bearbeiten der Informationen. Sie können
eine Beschreibung aus der Zwischenablage einfügen. Wenn Sie die Beschreibung einer Vorgabe bearbeiten, wird automatisch das Wort
„(Geändert)“ an den Namen der Vorgabe angehängt. Wenn Sie hingegen die Einstellungen einer Vorgabe ändern, wird der Beschreibung das
Präfix „[Basiert auf <Aktueller Vorgabenname>]“ hinzugefügt.
Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten Bei Auswahl dieser Option werden alle Illustrator-Daten in der PDF-Datei gespeichert.
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie die PDF-Datei erneut in Adobe Illustrator öffnen und bearbeiten möchten.
Wichtig: Die Option „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“ wirkt Funktionen zur starken Komprimierung und zum Downsampling
entgegen. Deaktivieren Sie diese Option, wenn die Dateigröße möglichst gering sein soll.
Seitenminiaturen einbetten Bei Auswahl dieser Option wird ein Miniaturbild des Bildmaterials erstellt. Die Miniatur wird in den Illustrator-
Dialogfeldern „Öffnen“ und „Platzieren“ angezeigt.
Für schnelle Webansicht optimieren Optimiert die PDF-Datei für eine schnelle Anzeige in einem Webbrowser.
PDF speichern und anzeigen Bei Auswahl dieser Option wird die neu erstellte PDF-Datei in dem als Standard festgelegten PDF-
Anzeigeprogramm angezeigt.
Aus oberen Ebenen Acrobat-Ebenen erstellen Bei Auswahl dieser Option werden die oberen Illustrator-Ebenen als Acrobat-Ebenen in der
PDF-Datei gespeichert. Dies ermöglicht Benutzern von Adobe Acrobat 6, 7 und 8 das Erstellen mehrerer Dokumentversionen auf der Grundlage
einer einzigen Datei.
Hinweis: Diese Option ist nur verfügbar, wenn für die Option „Kompatibilität“ die Einstellung „Acrobat 6 (PDF 1.5)“, „Acrobat 7 (PDF 1.6)“ und
Nach oben
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„Acrobat 8 (PDF 1.7)“ ausgewählt wurde.
Komprimierungs- und Neuberechnungsoptionen für das PDF-Format
Beim Speichern von Bildmaterial im Adobe PDF-Format können Text- und Strichgrafiken komprimiert sowie Bitmapbilder komprimiert und ihre
Auflösung verringert werden. Je nachdem, welche Einstellungen Sie gewählt haben, kann die Größe von PDF-Dateien durch Komprimierung und
Downsampling ohne bzw. mit nur sehr geringem Verlust von Informationen und Präzision erheblich verringert werden.
Der Abschnitt „Komprimierung“ des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ gliedert sich in drei Bereiche. Jeder Bereich enthält folgende Optionen für
die Komprimierung und das Downsampling von Farbbildern, Graustufenbildern bzw. Schwarzweißbildern in Bildmaterial.
Wichtig: Die Option „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“ (im Abschnitt „Allgemein“ dieses Dialogfelds) wirkt Funktionen zur starken
Komprimierung und zum Downsampling entgegen. Deaktivieren Sie diese Option, wenn die Dateigröße möglichst gering sein soll.
Downsampling Wenn Sie beabsichtigen, die PDF-Datei ins Web zu stellen, ist durch das Downsampling eine höhere Komprimierung möglich. Soll
die PDF-Datei mit hoher Auflösung gedruckt werden, verwenden Sie das Downsampling nicht. Deaktivieren Sie die Option, um alle Funktionen
zum Downsampling auszuschalten.
Neuberechnung bedeutet hier, dass die Anzahl der Pixel im Bild verringert wird. Wählen Sie die Interpolationsmethode, die zur Neuberechnung
von Farbbildern, Graustufenbildern oder einfarbigen Bildern verwendet werden soll „Durchschnittliche Neuberechnung“, „Bikubische
Neuberechnung“ oder „Abtastauflösung“ – und geben Sie an, auf wie viele Pixel pro Zoll (ppi) die Auflösung verringert werden soll. Geben Sie
anschließend eine Auflösung im Feld „für Bilder über“ ein. Die Auflösung aller Bilder, die über diesem Grenzwert liegen, wird verringert.
Mit der gewählten Interpolationsmethode wird bestimmt, wie Pixel gelöscht werden:
Durchschnittliches Downsampling Berechnet den Durchschnitt der Pixel in einem Abtastbereich und ersetzt dann den gesamten
Bereich durch die durchschnittliche Pixelfarbe mit der festgelegten Auflösung.
Abtastauflösung Wählt ein Pixel in der Mitte des Beispielbereichs aus und ersetzt den gesamten Bereich durch diese Pixelfarbe. Diese
Methode erfordert eine deutlich geringere Konvertierungszeit als das Downsampling, führt jedoch auch zu weniger weichen, gleichmäßigen
Übergängen in der Grafik.
Bikubisches Downsampling Wendet einen gewichteten Durchschnitt zur Ermittlung der Pixelfarbe an. Diese Methode führt
normalerweise zu besseren Ergebnissen als die einfache Durchschnittsmethode zum Downsampling. Das bikubische Downsampling ist die
langsamste, aber präziseste Methode und führt zu den weichsten Übergängen.
Komprimierung Bestimmt den verwendeten Komprimierungstyp. Wenn die Option „Automatisch“ gewählt wird, wird automatisch die optimale
Komprimierung und Qualität für das in der Datei enthaltene Bildmaterial eingestellt. Dies führt bei den meisten Dateien zu einem
zufriedenstellenden Ergebnis. Wählen Sie die Option „Automatisch (JPEG)“, um die größtmögliche Kompatibilität zu erreichen. Wählen Sie die
Option „Automatisch (JPEG 2000)“, um eine hervorragende Komprimierung zu erreichen.
ZIP-Komprimierung Eignet sich für Bilder, die große Bereiche mit einer Farbe oder sich wiederholenden Mustern enthalten, sowie für
Schwarzweißbilder mit sich wiederholenden Mustern. Die ZIP-Komprimierung kann je nach der Einstellung für die Bildqualität verlustfrei
oder verlustreich ausgeführt werden.
JPEG-Komprimierung Eignet sich für Graustufen- und Farbbilder. Die JPEG-Komprimierung ist Lossy (verlustreich), d. h. beim
Komprimieren gehen Daten verloren und die Bildqualität wird möglicherweise verringert. Die Dateigröße wird jedoch so reduziert, dass so
wenige Informationen wie möglich verloren gehen. Da bei der JPEG-Komprimierung Daten verloren gehen, sind die resultierenden Dateien
wesentlich kleiner als ZIP-komprimierten Dateien.
JPEG 2000 Ein neuer internationaler Standard zum Komprimieren und Verpacken von Bilddaten. Ebenso wie die JPEG-Komprimierung
eignet sich auch die JPEG 2000-Komprimierung für Graustufen- und Farbbilder. Sie bietet unter anderem auch den zusätzlichen Vorteil
der progressiven Bildanzeige, d. h. die Bildanzeige wird nach und nach aufgebaut.
CCITT und Run-Length Diese Komprimierungsarten stehen nur für monochrome Bitmapbilder zur Verfügung. Die CCITT-Komprimierung
(Consultative Committee on International Telegraphy and Telephony) eignet sich für Schwarzweißbilder sowie für Bilder, die mit einer
Bildtiefe von 1 Bit gescannt wurden. „Group 4“ ist ein Mehrzweckverfahren, das die meisten Schwarzweißbilder zufriedenstellend
komprimiert. Das von den meisten Faxgeräten verwendete Verfahren „Group 3“ komprimiert Schwarzweißbilder zeilenweise. Die Run-
Length-Komprimierung liefert die besten Ergebnisse bei Bildern mit großen, komplett schwarzen oder weißen Flächen.
Bildqualität Mit dieser Option wird der Komprimierungsgrad bestimmt, der angewendet werden soll. Die verfügbaren Optionen hängen von der
jeweils ausgewählten Komprimierungsmethode ab. Für die JPEG-Komprimierung bietet Illustrator die Qualitätsoptionen „Minimal“, „Niedrig“,
„Mittel“, „Hoch“ und „Maximal“. Für die ZIP-Komprimierung bietet Illustrator die Qualitätsoptionen „4-Bit“ und „8-Bit“. Wenn Sie bei 4-Bit-Bildern die
4-Bit-ZIP-Komprimierung bzw. bei 4- oder 8-Bit-Bildern die 8-Bit-ZIP-Komprimierung festlegen, ist die ZIP-Komprimierung Lossless (verlustfrei),
d. h. die Dateigröße wird nicht durch das Entfernen von Daten reduziert. Die Bildqualität bleibt also erhalten. Wenn Sie die 4-Bit-ZIP-
Komprimierung für 8-Bit-Bilder verwenden, wird die Qualität u. U. beeinträchtigt, da dabei Daten verloren gehen.
Teilgröße Diese Option ist nur verfügbar, wenn als Komprimierungsmethode „JPEG 2000“ gewählt wurde. Sie bestimmt die Größe der Teile für
die progressive Anzeige.
Text- und Strichgrafiken komprimieren Wendet die ZIP-Komprimierung auf Text und Strichgrafiken in der Datei an. Bei dieser Methode treten
keine Verluste bei Details und Qualität auf.
Marken- und Anschnittoptionen für das PDF-Format
Der Anschnitt ist der Bereich des Bildmaterial, der außerhalb des Begrenzungsrahmens des zu druckenden Bereichs bzw. außerhalb der
Anschnitt- und Schnittmarken liegt. Sie können Ihr Bildmaterial mit einem Anschnitt erstellen, um sicherzustellen, dass die Druckfarbe nach dem
Nach oben
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Zuschneiden bis zur Kante der Seite reicht oder dass ein Bild in einen vorgegebenen Platzhalterrahmen in ein Dokument eingepasst werden kann.
Im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ können Sie im Bereich „Marken und Anschnitt“ die Größe des Anschnitts sowie verschiedene
Druckermarken für die Datei festlegen.
Alle Druckermarken Bei Auswahl dieser Option werden alle Druckermarken (Schnittmarken, Passermarken, Farbkontrollstreifen und
Seiteninformationen) in der PDF-Datei aktiviert.
Druckmarkentyp Mit dieser Option können Sie festlegen, ob Druckmarken für lateinische Schriften („Roman“) oder japanische Druckmarken für
Seiten mit asiatischen Schriftzeichen („Japanisch“) verwendet werden sollen.
Schnittmarken Bei Auswahl dieser Option werden an allen Ecken des Objektschnittmarkenbereichs Marken zur Anzeige der PDF-
Objektschnittmarkenbegrenzung gesetzt.
Stärke der Schnittmarke Mit dieser Option wird die Linienstärke der Objektschnittmarken festgelegt.
Passermarken Bei Auswahl dieser Option werden um die Zeichenfläche herum Marken gesetzt, anhand derer die verschiedenen
Farbseparationen in einem Farbdokument ausgerichtet werden können.
Versatz Mit dieser Option wird der Abstand aller Druckmarken von der Kante der Zeichenfläche festgelegt. Die Objektschnittmarken befinden sich
an der Kante des Bereichs, der als Abstand festgelegt wurde.
Farbkontrollstreifen Bei Auswahl dieser Option wird für jede Prozess- und Volltonfarbe ein kleines farbiges Quadrat eingefügt. Volltonfarben, die
in Prozessfarben konvertiert wurden, werden als Prozessfarben dargestellt. Anhand dieser Marken passen Druckereien die Tintenintensität der
Druckmaschine an.
Seiteninformationen Bei Auswahl dieser Option werden Seiteninformationen außerhalb der Zeichenfläche der Seite platziert. Zu den
Seiteninformationen gehören der Dateiname, die Seitenzahl, das aktuelle Datum und die Uhrzeit sowie der Name der Farbseparation.
Anschnitteinstellungen des Dokuments verwenden Verwendet die Anschnitteinstellungen des Dokuments statt der Anschnitteinstellungen
dieses Dialogfelds.
Anschnitt oben/unten/links/rechts Mit diesen Optionen wird der Anschnitt für das Bildmaterial festgelegt. Wenn die Schaltfläche
ausgewählt
ist, werden alle vier Werte proportional geändert, sobald einer der Werte bearbeitet wird.
Farbmanagement- und PDF/X-Optionen für das PDF-Format
Im Dialogfeld „Adobe PDF-Optionen“ können Sie im Bereich „Ausgabe“ folgende Optionen festlegen. Die Ausgabeoptionen interagieren
unterschiedlich, je nachdem, ob das Farbmanagement aktiviert oder deaktiviert ist und welcher PDF-Standard ausgewählt ist.
Farbumwandlung Mit dieser Option wird festgelegt, wie Farbinformationen in der Adobe PDF-Datei dargestellt werden. Wenn Sie farbige Objekte
in RGB oder CMYK umwandeln, wählen Sie auch ein Zielprofil aus dem Popup-Menü aus. Alle Volltonfarbinformationen bleiben bei der
Farbumwandlung erhalten. Nur die Prozessfarbenäquivalente werden in den gewählten Farbraum umgewandelt.
Keine Umwandlung Erhält die Farbdaten im gegenwärtigen Zustand. Dies ist die Standardeinstellung, wenn PDF/X-3 aktiviert ist.
In Zielprofil konvertieren (Nummern beibehalten) Behält die Farbnummern für Inhalt ohne Tags im selben Farbraum des Zielprofils bei
(das Zielprofil wird zugewiesen; es wird nicht in das Zielprofil konvertiert). Alle anderen Inhalte werden in den Zielfarbraum konvertiert.
Diese Option ist nicht verfügbar, wenn das Farbmanagement deaktiviert ist. Ob das Profil einbezogen wird oder nicht, hängt von der
Richtlinie „Berücksichtigung der Profile“ ab.
In Zielprofil konvertieren Konvertiert alle Farben in das als Ziel ausgewählte Profil. Ob das Profil einbezogen wird oder nicht, hängt von
der Richtlinie „Berücksichtigung der Profile“ ab.
Hinweis: Wenn „In Zielprofil konvertieren“ ausgewählt ist und das Zielprofil nicht mit dem Dokumentprofil übereinstimmt, wird neben der
Option ein Warnsymbol angezeigt.
Ziel Diese Option legt den Farbumfang des endgültigen RGB- oder CMYK-Ausgabegeräts, z. B. eines Bildschirms oder SWOP-Geräts, fest. Die
Farbdaten des Dokuments (definiert durch das im Dialogfeld „Farbeinstellungen“ unter „Arbeitsfarbräume“ gewählte Quellprofil) werden in Illustrator
anhand dieses Profils in den Farbraum des Zielausgabegeräts umgewandelt.
Berücksichtigung der Profile Bestimmt, ob ein Farbprofil in die Datei einbezogen wird.
Name des Ausgabemethodenprofils Mit dieser Option werden die für das Dokument ermittelten Druckbedingungen festgelegt. Für die Erstellung
von PDF/X-kompatiblen Dateien ist ein Ausgabemethodenprofil erforderlich. Dieses Menü ist nur verfügbar, wenn im Dialogfeld „Adobe PDF
speichern“ ein PDF/X-Standard (oder eine Vorgabe) ausgewählt wurde. Welche Optionen verfügbar sind, ist davon abhängig, ob das
Farbmanagement aktiviert oder deaktiviert ist. Bei deaktiviertem Farbmanagement führt das Menü z. B. verfügbare Druckerprofile auf. Bei
eingeschaltetem Farbmanagement führt das Menü zusätzlich zu weiteren vordefinierten Druckerprofilen dasselbe Profil unter „Zielprofil“ auf
(vorausgesetzt, es handelt sich um ein CMYK-Ausgabegerät).
Ausgabebedingung Name Beschreibt die vorgesehene Ausgabebedingung. Dieser Eintrag kann für den vorgesehenen Empfänger des PDF-
Dokuments hilfreich sein.
Kennung der Ausgabebedingung Hinweis auf weitere Informationen zur vorgesehenen Ausgabebedingung. Bei Druckbedingungen, die in der
ICC-Registrierung enthalten sind, wird die Kennung automatisch eingegeben.
Registrierung Gibt die Webadresse für weitere Informationen zur Registrierung an. Für ICC-Registrierungsnamen wird die URL automatisch
eingegeben.
Als überfüllt markieren Zeigt den Status der Überfüllung im Dokument an. Für die PDF/X-Kompatibilität kann entweder der Wert „Wahr“
(ausgewählt) oder „Falsch“ (nicht ausgewählt) festgelegt werden. Wenn ein Dokument die Anforderungen nicht erfüllt, ist die Überprüfung auf
PDF/X-Kompatibilität nicht erfolgreich.
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Schrift- und Reduzierungsoptionen für das PDF-Format
Im Abschnitt „Erweitert“ des Dialogfelds „Adobe PDF-Optionen“ können Sie folgende Optionen festlegen:
Subset-Schriften, wenn Prozentsatz der Zeichen kleiner ist als Legt fest, wann die gesamte Schriftart (nicht nur die im Dokument verwendeten
Zeichen) eingebettet wird. Diese Entscheidung wird davon abhängig gemacht, wie viele Zeichen der Schrift im Dokument verwendet werden. Wenn
eine Schrift z. B. 1000 Zeichen enthält, im Dokument aber nur 10 Zeichen davon verwendet werden, ist es u. U. sinnvoller, die Schrift nicht
einzubetten, um die Dateigröße gering zu halten.
Überdrucken Mit dieser Option können Sie festlegen, wie überlappende Farben, für die Überdrucken festgelegt wurde, gespeichert werden sollen.
Sie können das Überdrucken beibehalten oder löschen. Wenn für die Option „Kompatibilität“ (oben im Dialogfeld) die Einstellung „Acrobat 4
(PDF 1.3)“ ausgewählt wurde, kann das Überdrucken auch durch Reduzieren des Bildmaterials simuliert werden.
Vorgabe Wenn für die Option „Kompatibilität“ (oben im Dialogfeld) die Einstellung „Acrobat 4 (PDF 1.3)“ ausgewählt wurde und das Bildmaterial
Transparenz enthält, können Sie eine Vorgabe für die Transparenzreduzierung auswählen oder entsprechende Optionen festlegen. Sie können
auch auf die Schaltfläche „Benutzerdefiniert“ klicken, um die Transparenzreduzierungseinstellungen anzupassen.
Hinweis: Bei den Formaten „Acrobat 5 (PDF 1.4)“, „Acrobat 6 (PDF 1.5)“ und „Acrobat 7 (PDF 1.6)“ wird Transparenz im Bildmaterial automatisch
beibehalten. Deshalb sind bei Auswahl dieser Einstellungen für die Option „Kompatibilität“ die Optionen „Vorgabe“ und „Benutzerdefiniert“ nicht
verfügbar.
Festlegen von Sicherheitsoptionen für PDF-Dateien
Beim Speichern als PDF-Datei können Sie Kennwortschutz und Sicherheitsbeschränkungen hinzufügen. Dadurch können Sie nicht nur steuern,
wer die Datei öffnen kann, sondern auch, wer Inhalte kopieren oder entnehmen und das Dokument drucken kann.
Für eine PDF-Datei kann ein Kennwort zum Öffnen eines Dokuments (Kennwort zum Öffnen des Dokuments) und zum Ändern der
Sicherheitseinstellungen (Berechtigungskennwort) festgelegt werden. Wenn Sie für eine Datei Sicherheitsbeschränkungen festlegen, sollten Sie
beide Kennwörter einrichten, da andernfalls jeder Benutzer, der die Datei öffnet, die Beschränkungen aufheben kann. Wird eine Datei mit einem
Berechtigungskennwort geöffnet, werden die Zugriffsbeschränkungen vorübergehend deaktiviert.
Bei kennwortgeschützten PDF-Dateien wird das RC4-Sicherheitsverfahren der RSA Corporation verwendet. Je nach Kompatibilitätseinstellung (in
der Kategorie „Allgemein“) ist die Verschlüsselungsstufe hoch oder niedrig.
Hinweis: Kennwörter und Sicherheitseinstellungen werden von Adobe PDF-Vorgaben nicht unterstützt. Wenn Sie Kennwörter und
Sicherheitseinstellungen im Dialogfeld „Adobe PDF exportieren“ auswählen und dann auf „Vorgabe speichern“ klicken, werden die Kennwörter und
Sicherheitseinstellungen nicht übernommen.
Sicherheitsoptionen
Sie können die folgenden Optionen festlegen, wenn Sie eine PDF-Datei erstellen oder wenn Sie einen Kennwortschutz auf die PDF-Datei
anwenden. Welche Optionen jeweils zur Verfügung stehen, hängt von den Kompatibilitätseinstellungen ab. Für PDF/X-Standards oder -Vorgaben
sind keine Sicherheitsoptionen verfügbar.
Kompatibilität Legt die Art der Verschlüsselung fest, die zum Öffnen eines kennwortgeschützten Dokuments erforderlich ist. Bei „Acrobat 6.0 und
höher“ können Sie Metadaten zum Durchsuchen aktivieren.
Denken Sie daran, dass alle Benutzer, die eine frühere Version von Acrobat verwenden, PDF-Dokumente mit einer höheren
Kompatibilitätseinstellung nicht öffnen können. Wenn Sie beispielsweise die Option „Acrobat 8.0“ auswählen, kann das Dokument nicht mit
Acrobat 6.0 oder älteren Versionen geöffnet werden.
Zum Öffnen des Dokuments muss ein Kennwort eingegeben werden Wählen Sie diese Option aus, wenn Benutzer beim Öffnen das von
Ihnen festgelegte Kennwort eingeben sollen.
Kennwort zum Öffnen des Dokuments Legen Sie ein Kennwort fest, das Benutzer zum Öffnen der PDF-Datei eingeben müssen.
Hinweis: Wenn Sie ein Kennwort vergessen, kann es nicht aus dem Dokument wiederhergestellt werden. Kennwörter sollten daher separat an
einem sicheren Ort gespeichert werden.
Kennwort zum Einschränken von Bearbeitungen der Sicherheits- und Zugriffseinstellungen Es wird der Zugriff auf die
Sicherheitseinstellungen von PDF-Dateien beschränkt. Wenn die Datei in Adobe Acrobat geöffnet wird, kann der Benutzer die Datei anzeigen.
Zum Ändern der Sicherheits- und Berechtigungseinstellungen der Datei muss aber das festgelegte Berechtigungskennwort eingegeben werden.
Wenn die Datei in Illustrator, Photoshop oder InDesign geöffnet wird, muss der Benutzer das Berechtigungskennwort eingeben, da es in diesen
Programmen nicht möglich ist, die Datei in einem reinen Anzeigemodus zu öffnen.
Berechtigungskennwort Legen Sie ein Kennwort fest, das zum Ändern der Berechtigungseinstellungen erforderlich ist. Diese Option ist erst nach
Auswahl der vorherigen Option verfügbar.
Zulässiges Drucken Mit dieser Option können Sie die Berechtigung des Benutzers zum Drucken des PDF-Dokuments festlegen.
Ohne Verhindert, dass Benutzer das Dokument drucken können.
Geringe Auflösung (150 dpi) Benutzer können das Dokument mit einer Auflösung von maximal 150 dpi drucken. Der Druckvorgang
kann länger dauern, weil jede Seite als Bitmap-Bild gedruckt wird. Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie unter „Kompatibilität“ die
Option „Acrobat 5 (PDF 1.4)“ oder höher ausgewählt haben.
Hohe Auflösung Ermöglicht dem Benutzer das Drucken mit einer beliebigen Auflösung. Dabei wird eine hochwertige Vektorausgabe an
PostScript-Drucker oder andere Drucker geleitet, die erweiterte Druckfunktionen für eine hohe Qualität unterstützen.
Zulässige Änderungen Mit dieser Option können Sie festlegen, welche Bearbeitungsfunktionen für das PDF-Dokument zulässig sind.
Ohne Der Benutzer kann keine der im Menü „Zulässige Änderungen“ genannten Änderungen am Dokument vornehmen, z. B.
Formularfelder ausfüllen und Kommentare hinzufügen.
Einfügen, Löschen und Drehen von Seiten Ermöglicht es dem Benutzer, Seiten einzufügen, zu löschen oder zu drehen und
Lesezeichen und Miniaturen zu erstellen. Diese Option ist nur für eine hohe Verschlüsselung (128-Bit-RC4 oder AES) verfügbar.
Ausfüllen von Formularfeldern und Unterschreiben Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer Formulare ausfüllen und digitale
Unterschriften hinzufügen, ohne aber Kommentare hinzufügen oder Formularfelder erstellen zu dürfen. Diese Option ist nur für eine hohe
Verschlüsselung (128-Bit-RC4 oder AES) verfügbar.
Kommentare, Ausfüllen von Formularfeldern und Unterschreiben Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer Kommentare und
digitale Unterschriften hinzufügen und Formulare ausfüllen. Diese Option gestattet es den Benutzern nicht, Seitenobjekte zu verschieben
oder Formularfelder zu erstellen.
Alles außer Entnehmen von Seiten Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer das Dokument bearbeiten, Formularfelder
erstellen und ausfüllen sowie Kommentare und digitale Unterschriften hinzufügen.
Kopieren von Text, Bildern und anderem Inhalt zulassen Benutzer können den Inhalt der PDF-Datei auswählen und kopieren.
Textzugriff für Bildschirmlesehilfen für Sehbehinderte aktivieren Benutzer mit Seheinschränkungen können das Dokument mit Hilfe von
Bildschirmlesehilfen lesen, das Kopieren und Entnehmen von Dokumentinhalten ist jedoch nicht möglich. Diese Option ist nur für eine hohe
Verschlüsselung (128-Bit-RC4 oder AES) verfügbar.
Reines Textformat für Metadaten aktivieren Bei Auswahl dieser Option kann der Benutzer Inhalt aus der PDF-Datei kopieren und extrahieren.
Diese Option ist nur verfügbar, wenn unter „Kompatibilität“ Acrobat 6 oder höher gewählt wurde. Durch Auswahl dieser Option können Speicher-
/Suchsysteme und Suchmaschinen auf die Metadaten zugreifen, die im Dokument gespeichert sind.
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Erstellen von Adobe PDF-Dateien
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Das Adobe PDF-Format
Erstellen von Adobe PDF-Dateien
Adobe PDF-Vorgaben
Anpassen von PDF-Vorgaben
Laden von PDF-Vorgaben
Das Adobe PDF-Format
PDF (Portable Document Format) ist ein universelles Dateiformat zur Übertragung von Dateien zwischen Anwendungen und Plattformen, bei dem
die Schriftarten, die Bilder und das Layout von Dokumenten erhalten bleiben. Adobe PDF ist das Standardformat für Dokumente und Formulare,
die sicher im elektronischen Format weitergeleitet werden sollen. Adobe PDF-Dateien sind kompakt, enthalten alle Elemente und können von jeder
Person, die über die kostenlose Software Adobe Reader® verfügt, angezeigt und gedruckt werden.
Adobe PDF kann für die Arbeitsabläufe bei der Zusammenarbeit mit Druckereibetrieben höchst effektiv eingesetzt werden. Beim Speichern einer
unseparierten Bilddatei im Adobe PDF-Format wird eine kompakte, zuverlässige Datei erstellt, die ein Druckdienstleister anzeigen, bearbeiten,
verwalten und für einen Probedruck verwenden kann. Danach kann der Druckdienstleister die Adobe PDF-Datei entweder direkt ausgeben oder
mit verschiedenen Werkzeugen für Aufgaben wie z. B. Überprüfungen vor dem Druckvorgang, Überfüllen, Formateinrichtung und Farbseparation
aufbereiten.
Beim Speichern im Adobe PDF-Format können Sie eine PDF/X-kompatible Datei erstellen. Bei PDF/X (Portable Document Format Exchange)
handelt es sich um eine Unterform von Adobe PDF. Das Format beseitigt viele Farb-, Schrift- und Überfüllungsvariablen, die zu Druckproblemen
führen. PDF/X kann verwendet werden, wenn PDF-Dateien als digitale Mustervorlagen für die Druckproduktion ausgetauscht werden. Dies ist auf
der Erstellungs- oder der Ausgabestufe des Arbeitsablaufs möglich, vorausgesetzt die Anwendungen und Ausgabegeräte unterstützen PDF/X.
Die Verwendung von Adobe PDF-Dateien hilft, die folgenden Probleme im Zusammenhang mit elektronischen Dokumenten zu lösen:
Problem Adobe PDF-Lösung
Die Empfänger können Dateien nicht öffnen, weil sie nicht im
Besitz der Anwendungen sind, in denen die Dateien erstellt
wurden.
PDF-Dateien können von jedem auf jeder Plattform geöffnet
werden. Zum Öffnen wird lediglich die kostenlos erhältliche
Software Adobe Reader benötigt.
Archive mit einer Kombination aus Papier- und elektronischer
Form sind schwer durchsuchbar, nehmen viel Platz ein und
erfordern das Vorhandensein der Anwendung, in der das
jeweilige Dokument erstellt wurde.
PDF-Dateien sind kompakt, vollständig durchsuchbar und können
jederzeit mit Reader geöffnet werden. Links beschleunigen das
Navigieren in PDF-Dateien.
Dokumente werden auf Handheld-Geräten nicht korrekt
angezeigt.
Mit Tags versehene Adobe PDF-Dateien brechen Text für die
Anzeige auf mobilen Plattformen, wie z. B. Palm OS®-,
Symbian™- und Pocket PC®-Geräten, korrekt um.
Dokumente mit komplexen Formatierungen sind für sehbehinderte
Leser schwer zugänglich.
Mit Tags versehene PDF-Dateien enthalten Informationen zu
Inhalt und Struktur, sodass sie auch von Bildschirmlesern
vorgelesen werden können.
Erstellen von Adobe PDF-Dateien
In Illustrator können verschiedene Arten von PDF-Dateien erstellt werden. Sie können mehrseitige PDF-Dokumente, PDF-Dateien mit Ebenen
sowie PDF/X-kompatible Dateien erstellen. PDF-Dateien mit Ebenen ermöglichen es Ihnen, eine einzige PDF mit Ebenen zu speichern, die in
verschiedenem Kontext eingesetzt werden kann. Bei PDF/X-kompatiblen Dateien gibt es weniger Probleme mit Farben, Schriftarten und
Überfüllung.
Ein Video zum Erstellen von PDF-Dateien aus Creative Suite-Anwendungen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0209_de. Ein Video zum
Exportieren von Dateien im Format PDF 1.7 zu Vorschauzwecken oder für die Druckvorstufe finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0210_de. Ein
Video zum Erstellen interaktiver PDF-Dateien finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0211_de.
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Farbmanagement für PDF-Dokumente zum Drucken
Erstellen einer Adobe PDF-Datei
1. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ oder „Datei“ > „Kopie speichern“.
2. Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort für die Datei.
3. Wählen Sie als Dateiformat „Adobe PDF (*.PDF)“ und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
4. Wählen Sie entweder im Menü „Adobe PDF-Vorgabe“ eine Voreinstellung aus oder wählen Sie im Dialogfeld links in der Liste
eine Kategorie aus und passen Sie die Optionen an.
5. Klicken Sie auf „PDF speichern“.
Wenn Sie die Standardeinstellungen wiederherstellen möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) auf „Zurück“.
Erstellen eines Adobe PDF-Dokuments mit mehreren Seiten
1. Erstellen Sie mehrere Zeichenflächen in einem Dokument.
2. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ und wählen Sie unter „Dateityp“ die Option „Adobe PDF“.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie alle Zeichenflächen in einer PDF-Datei speichern möchten, wählen Sie „Alle“.
Wenn Sie nur bestimmte Zeichenflächen in einer PDF-Datei speichern möchten, wählen Sie „Bereich“ und geben Sie den
Bereich der Zeichenflächen ein.
4. Klicken Sie „Speichern“ und legen Sie im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ weitere PDF-Optionen fest.
5. Klicken Sie auf „PDF speichern“.
Erstellen einer Adobe PDF-Datei mit Ebenen
Sowohl Adobe InDesign als auch Adobe Acrobat bieten Funktionen, mit denen die Sichtbarkeit von Ebenen in Adobe PDF-Dateien geändert
werden kann. Wenn Sie eine Grafik in Illustrator als PDF-Datei mit Ebenen speichern, kann die Grafik in verschiedenem Kontext verwendet
werden. So brauchen Sie etwa für eine Veröffentlichung in mehreren Sprachen nicht mehrere Versionen der gleichen Grafik zu erstellen, sondern
es genügt eine einzige PDF-Datei, die den Text für alle Sprachen enthält.
1. Erstellen Sie die Grafik so, dass die variablen Elemente (d. h. die Elemente, die angezeigt oder verborgen werden sollen) sich
auf verschiedenen oberen Ebenen und nicht auf Unterebenen befinden.
Wenn Sie beispielsweise ein Dokument erstellen, das für mehrere Sprachen verwendet werden soll, platzieren Sie den Text
für die jeweilige Sprache auf einer eigenen oberen Ebene.
2. Speichern Sie die Datei im Adobe PDF-Format.
3. Wählen Sie im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ die Option „Acrobat 8 (1.7)“ oder „Acrobat 7 (1.6)“, um die Kompatibilität
sicherzustellen.
4. Wählen Sie „Aus oberen Ebenen Acrobat-Ebenen erstellen“, legen Sie weitere PDF-Einstellungen fest und klicken Sie auf
„PDF speichern“.
Erstellen einer Adobe PDF/X-kompatiblen Datei
PDF/X (Portable Document Format Exchange) ist ein ISO-Standard zum Austauschen von Grafikinhalten. Dieses Format beseitigt viele Farb-,
Schriftart- und Überfüllungsvariablen, die zu Druckproblemen führen. Illustrator unterstützt PDF/X-1a (für einen CMYK-Workflow), PDF/X-3 (für
einen Workflow mit Farbmanagement) und PDF/X-4 (für einen Workflow mit Farbmanagement und erweiterter Unterstützung zur Beibehaltung von
Transparenz im unbearbeiteten, nicht im reduzierten Zustand).
Beim Speichern einer PDF-Datei können Sie eine PDF/X-kompatible Datei erstellen.
1. Wählen Sie im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ eine PDF/X-Vorgabe oder wählen Sie im Menü „Standard“ ein PDF/X-
Format.
2. Klicken Sie links im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ auf „Ausgabe“ und legen Sie die PDF/X-Optionen fest.
Erstellen kompakter PDF-Dokumente
Illustrator CS5 bietet die Möglichkeit, ein Dokument in der kleinstmöglichen Dateigröße zu speichern. Führen Sie folgende Schritte aus, um mit
Illustrator eine kompakte PDF zu erstellen:
1. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ und wählen Sie „PDF“.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ unter „Adobe PDF-Vorgabe“ die Option „Kleinste Dateigröße“
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“, damit die Illustrator-Ressourcen nicht
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zusammen mit dem Dokument gespeichert werden.
Adobe PDF-Vorgaben
Eine PDF-Vorgabe besteht aus einer Gruppe von Einstellungen, die den Erstellungsprozess einer PDF-Datei beeinflusst. Diese Einstellungen
dienen dem Ausgleichen von Dateigröße und Qualität, wobei der Verwendungszweck der PDF-Datei maßgeblich ist. Die meisten vordefinierten
Vorgaben stehen in gleicher Form in allen Komponenten der Adobe Creative Suite zur Verfügung: InDesign, Illustrator, Photoshop, GoLive und
Acrobat. Sie können für Ihre eigenen Ausgabeanforderungen auch benutzerdefinierte Vorgaben erstellen und freigeben.
Einige der unten aufgelisteten Vorgaben stehen erst zur Verfügung, wenn Sie sie nach Bedarf aus dem Ordner „Extras“ (in dem sie
standardmäßig installiert sind) in den Ordner „Settings“ verschieben. Die Ordner „Extras“ und „Settings“ befinden sich normalerweise im
Verzeichnis „ProgramData\Adobe\AdobePDF“ (Windows Vista und Windows 7), „Dokumente und Einstellungen\All
Users\Anwendungsdaten\Adobe\Adobe PDF“ (Windows XP) oder „Library/Application Support/Adobe PDF“ (Mac OS). Einige Vorgaben sind in
bestimmten Creative Suite-Komponenten nicht verfügbar.
Die benutzerdefinierten Einstellungen werden im folgenden Verzeichnis gespeichert: Windows XP: Dokumente und
Einstellungen/[Benutzername]/Anwendungsdaten/Adobe/Adobe PDF/Settings; Windows Vista und Windows 7:
Benutzer/[Benutzername]/AppData/Roaming/Adobe/Adobe PDF/Settings; Mac OS: Benutzer/[Benutzername]/Library/Application
Support/Adobe/Adobe PDF/Settings.
Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen Ihre PDF-Einstellungen. Die Einstellungen kehren nicht automatisch zu den Standardeinstellungen
zurück. Anwendungen und Programme, in denen PDF-Dateien erstellt werden, verwenden die zuletzt definierten oder ausgewählten PDF-
Einstellungen.
Qualitativ hochwertiger Druck Erstellt PDF-Dateien für hochwertige Drucke auf Desktop-Druckern und Proof-Geräten. Diese Vorgabe verwendet
PDF 1.4, konvertiert Farben in CMYK und führt bei Farb- und Graustufenbildern eine Neuberechnung auf 300 ppi und bei einfarbigen Bildern auf
1200 ppi durch. Außerdem bettet sie Untergruppen aller im Dokument verwendeten Schriften ein, lässt die Farbe unverändert und behält die
Transparenz bei (bei Dateitypen, die transparenzfähig sind). Diese PDF-Dateien können in Acrobat 5.0 und Acrobat Reader 5.0 (und höheren
Versionen) geöffnet werden. InDesign erstellt mit dieser Vorgabe auch PDF-Dateien mit Tags.
Illustrator-Standard (nur Illustrator) Erstellt eine PDF-Datei, in der alle Illustrator-Daten erhalten bleiben. PDF-Dateien, die mit dieser Vorgabe
erstellt werden, können in Illustrator ohne Datenverlust erneut geöffnet werden.
Übergroße Seiten (nur Acrobat) Erstellt PDF-Dateien, mit denen technische Entwürfe betrachtet und gedruckt werden können, die größer sind
als 200 x 200 Zoll. Diese PDF-Dateien können in Acrobat und Reader 7.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.
PDF/A-1b: 2005 (CMYK und RGB) (nur Acrobat) Wird für die langfristige Archivierung elektronischer Dokumente verwendet. PDF/A-1b
verwendet PDF 1.4 und konvertiert je nach ausgewählter Norm alle Farben entweder in CMYK oder in RGB. Diese PDF-Dateien können in
Acrobat und Reader 5.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.
PDF/X-1a (2001 und 2003) Für PDF/X-1a müssen alle Schriftarten eingebettet sowie die entsprechenden Marken und Anschnitte angegeben sein.
Außerdem muss Farbe als CMYK bzw. als Volltonfarbe oder in beiden Varianten angezeigt werden. Kompatible Dateien müssen Informationen
enthalten, die die Druckbedingung beschreiben, für die sie vorbereitet wurden. PDF/X-1a-kompatible PDF-Dateien können in Acrobat 4.0 sowie
Acrobat Reader 4.0 und höher geöffnet werden.
PDF/X-1a verwendet PDF 1.3, führt bei Farb- und Graustufenbildern eine Neuberechnung auf 300 ppi und bei einfarbigen Bildern auf 1200 ppi
durch, bettet Untergruppen aller im Dokument verwendeten Schriftarten ein, erstellt PDF-Dateien ohne Tags und reduziert die Transparenz mit
Hilfe der Einstellung „Hohe Auflösung“.
Hinweis: Die PDF/X1-a:2003- und PDF/X-3 (2003)-Vorgaben werden während der Installation auf Ihrem Computer abgelegt, sie sind jedoch erst
verfügbar, nachdem Sie diese Ordner aus dem Ordner „Extras“ in den Ordner „Settings“ verschoben haben.
PDF/X-3 Mit dieser Vorgabe wird eine PDF erstellt, die auf der ISO-Norm PDF/X-3:2002 basiert. Die PDF-Datei, die in dieser Einstellung erstellt
wurde, kann in Acrobat und Acrobat Reader ab Version 4.0 geöffnet werden.
PDF/X-4 (2008) Diese Vorlage, die ISO PDF/X-4:2008-Dateien erstellt, unterstützt Live-Transparenz (Transparenz wird nicht reduziert) und ICC-
Farbmanagement. PDF-Dateien, die mit dieser Vorgabe exportiert werden, haben das Format PDF 1.4. Bilder werden neu berechnet und
komprimiert, Schriftarten werden auf die gleiche Weise eingebettet, wie bei den Einstellungen PDF/X-1a und PDF/X-3. PDF/X-4:2008-kompatible
PDF-Dateien können direkt mit Creative Suite 4- und 5-Komponenten (Illustrator, InDesign und Photoshop) erstellt werden. Acrobat 9 Pro bietet
Funktionen wie Überprüfung und Preflight von PDF-Dateien für eine PDF/X-4:2008-Kompatibilität sowie Konvertierung von anderen Dateiformaten
in PDF/X-4:2008, falls möglich.
Adobe empfiehlt PDF/X-4:2008 als optimales PDF-Dateiformat für zuverlässige Arbeitsabläufe bei der Zusammenarbeit mit Druckereibetrieben.
Druckausgabequalität Erstellt PDF-Dateien für die Druckausgabe in hoher Qualität (z. B. für den Digitaldruck oder Separationen, die für einen
Bildbelichter oder Platesetter bestimmt sind), jedoch keine PDF/X-kompatiblen Dateien. In diesem Fall ist die Qualität des Inhalts von höchster
Priorität. Ziel ist es, alle Informationen in der PDF-Datei beizubehalten, die eine Druckerei benötigt, um das Dokument korrekt zu drucken. Dieser
Optionssatz verwendet PDF 1.4, konvertiert Farben in CMYK und führt bei Farb- und Graustufenbildern eine Neuberechnung auf 300 ppi und bei
einfarbigen Bildern auf 1200 ppi durch. Die verwendeten Schriftarten werden in Form von Untergruppen eingebettet und die Transparenz wird
beibehalten (bei Dateitypen, die transparenzfähig sind).
Diese PDF-Dateien können in Acrobat 5.0 und Acrobat Reader 5.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.
Hinweis: Bevor Sie eine Adobe PDF-Datei erstellen, sollten Sie mit der Druckerei die Ausgabeauflösung und sonstige Einstellungen klären oder
nach einer „.joboptions“-Datei mit den empfohlenen Einstellungen fragen. Möglicherweise müssen Sie die Adobe PDF-Einstellungen an die
Anforderungen des Druckdienstleisters anpassen und anschließend eine eigene „.joboptions“-Datei zur Verfügung stellen.
Barrierefreie PDF Erstellt barrierefreie PDF-Dateien mit Tags, Hyperlinks, Lesezeichen, interaktiven Elementen und Ebenen. Dieser Optionssatz
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verwendet PDF 1.5 und bettet Schriftarten in Form von Untergruppen ein. Außerdem findet mit diesem Optionssatz eine Optimierung von Dateien
für Byteserving statt. Diese PDF-Dateien können in Acrobat 6.0 und Acrobat Reader 6.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. (Die Vorgabe
„Barrierefreie PDF“ befindet sich im Ordner „Extras“.)
Hinweis: Diese Vorgabe wurde in früheren Version einiger Anwendungen als „eBook“ bezeichnet.
Kleinste Dateigröße Erstellt werden PDF-Dateien für die Anzeige im Internet bzw. in einem Intranet oder für die Verbreitung per E-Mail. Dieser
Optionssatz verwendet Komprimierung, Neuberechnung und eine relativ niedrige Bildauflösung. Alle Farben werden in sRGB konvertiert; Schriften
werden eingebettet. Außerdem findet mit diesem Optionssatz eine Optimierung von Dateien für Byteserving statt. Um beste Ergebnisse zu
erzielen, vermeiden Sie die Nutzung dieser Vorgabe für das Drucken der PDF-Datei.
Diese PDF-Dateien können in Acrobat 5.0 und Acrobat Reader 5.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.
Standard (nur Acrobat) Erstellt PDF-Dateien, die auf Desktop-Druckern oder digitalen Kopierern gedruckt, auf CD veröffentlicht oder als
Probedruck an den Kunden geschickt werden sollen. Bei diesem Optionssatz wird die Dateigröße durch Komprimierung und Neuberechnung so
gering wie möglich gehalten, Untergruppen aller in der Datei verwendeten Schriften werden allerdings (sofern zulässig) eingebettet. Zudem werden
alle Farben in sRGB-Farben konvertiert und es wird eine mittlere Auflösung verwendet. Windows-Schriftuntergruppen werden standardmäßig nicht
eingebettet. PDF-Dateien, die mit dieser Einstellungsdatei erstellt wurden, können in Acrobat und Acrobat Reader ab Version 5.0 geöffnet
werden.
Weitere Informationen zu PDF-Einstellungen, die in allen Creative Suite-Komponenten verfügbar sind, finden Sie im „PDF
Integrationshandbuch“ auf der Creative Suite-DVD.
Anpassen von PDF-Vorgaben
Die PDF-Standardvorgaben beruhen auf bewährten Methoden. Für Ihren Workflow (oder für den Workflow des Druckereibetriebs) sind jedoch
unter Umständen spezielle PDF-Einstellungen notwendig, die in den vordefinierten Vorgaben nicht zur Verfügung stehen. In diesem Fall können
Sie oder Ihr Servicebüro benutzerdefinierte Vorgaben erstellen.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Adobe PDF-Vorgaben“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll eine neue Vorgabe erstellt werden, klicken Sie auf „Neu“. Wenn die neue Vorgabe auf einer vorhandenen Vorgabe
basieren soll, wählen Sie zunächst diese Vorgabe aus.
Soll eine vorhandene, benutzerdefinierte Vorgabe bearbeitet werden, wählen Sie die Vorgabe aus und klicken Sie dann
auf „Bearbeiten“. (Standardvorgaben können nicht bearbeitet werden.)
Wenn Sie eine Vorlage löschen möchten, wählen Sie diese aus und klicken Sie dann auf „Löschen“.
Wenn Sie eine Vorlage an einem anderen Ort als dem standardmäßigen Ordner „Settings“, der sich im Ordner „Adobe
PDF“ befindet, speichern möchten, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf „Speichern unter“. Geben Sie einen Speicherort
an und klicken Sie auf „Speichern“.
3. Legen Sie die gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“.
Sie können auch eine benutzerdefinierte Vorgabe erstellen, wenn Sie eine PDF-Datei speichern. Klicken Sie dazu unten im Dialogfeld „Adobe
PDF speichern“ auf „Vorgabe speichern“.
Wenn Sie Ihre Vorgaben auch Ihren Kollegen zur Verfügung stellen möchten, wählen Sie die gewünschten Vorgaben aus und klicken Sie auf
„Exportieren“. Die Vorgaben werden in einer separaten „.joboptions“-Datei gespeichert, die Sie über E-Mail oder ein Netzwerk an Ihre Kollegen
übertragen können.
Laden von PDF-Vorgaben
Illustrator umfasst ergänzende Dateien mit PDF-Vorgaben (Format „.joboptions“). Möglicherweise erhalten Sie von Servicebüros und Kollegen
auch benutzerdefinierte PDF-Vorgabedateien.
Wenn PDF-Vorgaben in alle Ihre Creative Suite-Anwendungen geladen werden sollen, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Doppelklicken Sie auf die „.joboptions“-Datei.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Adobe PDF-Vorgaben“. Klicken Sie auf „Importieren“ und wählen Sie die „.joboptions“-Datei aus,
die Sie laden möchten.
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Exportieren von Bildmaterial
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Exportieren von Bildmaterial
Dateiformate für das Exportieren von Bildmaterial
AutoCAD-Exportoptionen
Flash-Exportoptionen
JPEG-Exportoptionen
Photoshop-Exportoptionen
PNG-Exportoptionen
TIFF-Exportoptionen
Exportieren von Bildmaterial
1. Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“.
2. Wählen Sie einen Speicherort für die Datei und geben Sie einen Dateinamen ein.
3. Wählen Sie im Popup-Menü „Dateityp“ (Windows) bzw. „Format“ (Mac OS) ein Format aus.
4. Klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS).
Ein Video zum Exportieren von Inhalten aus Illustrator einschließlich einer Übersicht über verschiedene Formate und empfohlene
Verwendungszwecke finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0062_de.
Optimieren von Bildern für das Web
Dateiformate für das Exportieren von Bildmaterial
Hinweis: Sie können mehrere Zeichenflächen nur in die folgenden Formate exportieren: SWF, JPEG, PSD, PNG und TIFF.
DWG (AutoCAD Drawing) und DXF (AutoCAD Interchange File) AutoCAD Drawing ist das Standard-Dateiformat zum Speichern von in
AutoCAD erstellten Vektorgrafiken. AutoCAD Interchange File ist ein Austauschformat zum Exportieren von AutoCAD-Zeichnungen in andere
Anwendungen oder zum Importieren von Zeichnungen aus anderen Anwendungen. Weitere Informationen finden Sie unter AutoCAD-
Exportoptionen.
Hinweis: Standardmäßig werden weiße Konturen oder Flächen in Illustrator-Bildmaterial in den AutoCAD-Formaten als schwarze Konturen oder
Flächen angezeigt; schwarze Konturen oder Flächen in Illustrator hingegen werden als Weiß in das AutoCAD-Format exportiert.
BMP Ein Standardbildformat in Windows. Sie können Einstellungen für das Farbmodell, die Auflösung und das Glätten für die
Pixelbildumwandlung von Bildmaterial festlegen sowie das Format (Windows oder OS/2) und die Farbtiefe, welche die Gesamtzahl der Farben
(oder Graustufen) bestimmt. Für 4-Bit- und 8-Bit-Bilder im Windows-Format können Sie ferner die RLE-Komprimierung festlegen.
Enhanced Metafile (EMF) Dieses Format wird häufig von Windows-Anwendungen zum Austausch von Vektorgrafikdaten verwendet. Illustrator
rastert u. U. beim Exportieren von Bildmaterial in das EMF-Format einige Vektordaten.
JPEG (Joint Photographic Experts Group) Gängiges Format zum Speichern von Fotos. Im JPEG-Format bleiben zwar alle Farbinformationen
eines Bildes erhalten, die Dateigröße wird aber durch selektives Entfernen von Daten verkleinert. JPEG ist ein Standardformat zur Anzeige von
Bildern im Internet. Weitere Informationen finden Sie unter JPEG-Exportoptionen. Sie können ein Bild auch mit dem Befehl „Für Web und Geräte
speichern“ als JPEG-Datei speichern.
Hinweis: Bei jedem Speichern einer JPEG-Datei werden Streupixel wie etwa Wellenmuster oder Streifenblöcke eingefügt. Speichern Sie JPEG-
Dateien daher immer nur vom Originalbild und nicht von zuvor gespeicherten JPEG-Bildern.
Macintosh PICT Wird in Grafik- und Seitenlayoutprogrammen unter Mac OS verwendet, um Bilder zwischen Anwendungen zu übertragen. Das
PICT-Format eignet sich insbesondere zum Komprimieren von Bildern mit großen Farbflächen.
Flash (SWF) Ein vektorbasiertes Grafikformat für interaktive, animierte Webgrafiken. Sie können Bildmaterial für Webdesign-Zwecke in das Flash-
Format (SFW) exportieren und dann in Browsern wiedergeben, die mit dem Zusatzmodul für Flash Player ausgestattet sind. Weitere Informationen
finden Sie unter Flash-Exportoptionen. Sie können ein Bild auch mit dem Befehl „Für Web und Geräte speichern“ als SWF-Datei speichern (siehe
SWF-Optimierungsoptionen (Illustrator)). Darüber hinaus können Sie Text als dynamischen Flash-Text oder als Flash-Eingabetext exportieren
(siehe Zuweisen von Tags für den Export in das Flash-Format). Neben dem Exportieren von Bildmaterial in das Flash-Format können Sie
Illustrator-Bildmaterial auch kopieren und in Flash einfügen. Die Genauigkeit des Bildmaterials wird bei dieser Methode beibehalten.
Sie können in Adobe Illustrator Vektorgrafiken für Flex-Skins erstellen und mit dem Skript „Flex-Skin erstellen“ exportieren. Flex Skins und
Erweiterungen für Illustrator sind erhältlich unter www.adobe.com/go/flex_skinning_de. Weitere Informationen über Flex-Skins und Flex Builder
finden Sie in der Dokumentation zu Flex auf der Website Adobe.de.
Photoshop (PSD) Standardformat in Photoshop Wenn Ihr Bildmaterial Daten enthält, die nicht in das Photoshop-Format exportiert werden
können, behält Illustrator das Aussehen des jeweiligen Bildmaterials bei, indem es die Ebenen im Dokument zusammenfügt oder das Bildmaterial
in Pixelbilder umwandelt. Dies kann dazu führen, dass Ebenen, Unterebenen, zusammengesetzte Formen und bearbeitbarer Text in der
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Photoshop-Datei nicht beibehalten werden, auch wenn Sie die entsprechende Exportoption gewählt haben. Weitere Informationen finden Sie unter
Photoshop-Exportoptionen.
PNG (Portable Network Graphics) Format für die verlustfreie („Lossless“) Komprimierung und das Anzeigen von Bildern im Internet. Im
Gegensatz zum GIF-Format unterstützt das PNG-Format 24-Bit-Bilder und produziert Hintergrundtransparenz ohne gezackte Ränder. PNG-Bilder
werden jedoch nicht von allen Webbrowsern unterstützt. PNG erhält die Transparenz in Graustufen- und RGB-Bildern. Weitere Informationen
finden Sie unter PNG-Exportoptionen. Sie können ein Bild auch mit dem Befehl „Für Web und Geräte speichern“ als PNG-Datei speichern.
Targa (TGA) Entwickelt für Systeme, in denen die Truevision®-Videokarte verwendet wird. Sie können Einstellungen für das Farbmodell, die
Auflösung und das Glätten für die Pixelbildumwandlung von Bildmaterial sowie die Farbtiefe, welche die Gesamtzahl der Farben (oder Graustufen)
bestimmt, festlegen.
Textformat (TXT) Dient zum Exportieren des Textes einer Grafik in eine Textdatei. (Siehe Exportieren von Text in eine Textdatei.)
TIFF (Tagged-Image File Format) Dient zum Dateiaustausch zwischen Anwendungen und Computer-Plattformen. TIFF ist ein flexibles Bitmap-
Bildformat, das von fast allen Mal-, Bildbearbeitungs- und Seitenlayoutanwendungen unterstützt wird. Die meisten Desktop-Scanner können TIFF-
Dateien erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter TIFF-Exportoptionen.
Windows Metafile (WMF) Ein Austauschformat für 16-Bit-Windows-Anwendungen. Dieses Format wird von fast allen Zeichen- und -
Layoutprogrammen unter Windows unterstützt. Es bietet jedoch nur eine begrenzte Unterstützung für Vektorgrafiken. Daher sollte nach
Möglichkeit dem EMF-Format der Vorzug gegeben werden.
AutoCAD-Exportoptionen
Sie können beim Exportieren von Bildmaterial in das DXF- oder DWG-Format folgende Optionen festlegen:
AutoCAD-Version Gibt die Version von AutoCAD an, in der die exportierte Datei unterstützt wird.
Skalieren Geben Sie Werte für die Maßeinheiten ein, um festzulegen, wie Illustrator beim Schreiben der AutoCAD-Datei Längendaten
interpretieren soll.
Linienstärke skalieren Skaliert in der exportierten Datei neben der restlichen Zeichnung auch die Linienstärken.
Anzahl der Farben Legt die Farbtiefe der exportierten Datei fest.
Rasterdateiformat Legt fest, ob Bilder und Objekte, die beim Export in Pixelbilder umgewandelt (gerastert) werden, im PNG- oder im JPEG-
Format gespeichert werden. Transparenz wird nur im PNG-Format unterstützt; wenn Sie das Aussehen so weit wie möglich beibehalten müssen,
wählen Sie PNG.
Aussehen beibehalten Wählen Sie diese Option, wenn Sie das Aussehen beibehalten und an der exportierten Datei keine Änderungen
vornehmen müssen. Die Auswahl dieser Option kann zu einem beträchtlichen Verlust der Bearbeitbarkeit führen. So kann es beispielsweise
vorkommen, dass Text in Pfade konvertiert wird und Effekte in Pixelbilder umgewandelt werden. Sie können entweder diese Option oder
„Maximale Bearbeitbarkeit“ wählen, jedoch nicht beide.
Maximale Bearbeitbarkeit Wählen Sie diese Option, wenn es wichtiger ist, die Datei in AutoCAD bearbeiten zu können, als ihr Aussehen
beizubehalten. Die Auswahl dieser Option kann das Aussehen stark beeinträchtigen, insbesondere wenn Sie Stileffekte zugewiesen haben. Sie
können entweder diese Option oder „Aussehen beibehalten“ wählen, jedoch nicht beide.
Nur ausgewählte Grafik exportieren Exportiert lediglich das Bildmaterial in der Datei, das zum Zeitpunkt des Exportvorgangs ausgewählt ist.
Wenn kein Bildmaterial ausgewählt ist, wird eine leere Datei exportiert.
Pfade zugunsten von Aussehen ändern Ändert gegebenenfalls die Pfade in AutoCAD, um das ursprüngliche Aussehen beizubehalten. Wenn
beispielsweise während des Exports ein Pfad andere Objekte überlappt und ihr Aussehen beeinflusst, wird mit dieser Option der Pfad geändert,
um das Aussehen der Objekte beizubehalten.
Text in Pfade konvertieren Konvertiert vor dem Export sämtlichen Text in Pfade, um so das Aussehen beizubehalten. Illustrator und AutoCAD
können Textattribute u. U. unterschiedlich interpretieren. Wählen Sie diese Option, um einen Höchstgrad an visueller Genauigkeit beizubehalten
(auf Kosten der Bearbeitbarkeit). Wählen Sie diese Option nicht, wenn Sie die Datei in AutoCAD bearbeiten müssen.
Flash-Exportoptionen
Sie können beim Exportieren von Bildmaterial in das SWF-Format die folgenden grundlegenden und erweiterten Optionen festlegen. Sie können
mehrere Zeichenflächen in das SWF-Format exportieren. Ein Video zum Exportieren von SWF-Dateien aus Illustrator finden Sie unter
www.adobe.com/go/vid0214_de. (Ein Video zum Importieren von Illustrator-Dateien in Flash finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0197_de. Ein
Video zur gemeinsamen Verwendung von Flash und Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4099_xp_de.)
Sie können jederzeit auf „Webvorschau“ klicken, um eine Vorschau der Datei im Standard-Webbrowser anzuzeigen (für den Browser muss das
Zusatzmodul für Flash Player installiert sein). Klicken Sie auf „Device Central“, um die Datei in Flash Player auf einem bestimmten Mobiltelefon
bzw. einem anderen Mobilgerät anzuzeigen.
Hinweis: Wenn Sie Illustrator-Bildmaterial in ein Flash-Dokument übertragen möchten, können Sie dieses einfach dort einfügen. Sämtliche
Pfade, Konturen, Verläufe, Masken, Effekte (z. B. Schlagschatten für Text), Symbole sowie sämtlicher Text (legen Sie „Flash-Text“ fest) werden
beibehalten. Darüber hinaus können Sie bestimmen, wie Ebenen beim Einfügen importiert werden: als Flash-Ebenen, Frames oder
Grafiksymbole. Ein Video zum Importieren sowie Kopieren und Einfügen zwischen Webanwendungen finden Sie unter
www.adobe.com/go/vid0193_de.
Bevor Sie im Dialogfeld „Exportieren“ auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS) klicken, müssen Sie angeben, wie mehrere
Zeichenflächen exportiert werden sollen. Wenn Sie Zeichenflächen als separate SWF-Dateien exportieren möchten, aktivieren Sie im Dialogfeld
„Exportieren“ die Option „Zeichenflächen verwenden“. Wenn Sie nur einen Zeichenflächenbereich exportieren möchten, geben Sie den
gewünschten Bereich an. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS) und legen Sie die folgenden Optionen
fest:
Vorgabe Gibt an, welche Vorgabeoptionseinstellungen zum Exportieren verwendet werden sollen. Wenn Sie die Standardeinstellungen ändern,
wechselt diese Option in „Benutzerdefiniert“. Sie können benutzerdefinierte Optionseinstellungen als neue Vorgabe zur Wiederverwendung mit
anderen Dateien speichern. Klicken Sie auf „Vorgabe speichern“, um Optionseinstellungen als Vorgabe zu speichern.
Exportieren als Gibt an, wie Illustrator-Ebenen konvertiert werden sollen:
AI-Datei in SWF-Datei Exportiert das Bildmaterial als einzelnen Frame. Wählen Sie diese Option, wenn Ebenenschnittmasken
beibehalten werden sollen.
AI-Ebenen in SWF-Frames Exportiert das Bildmaterial auf jeder Ebene in einen separaten SWF-Frame und erstellt so eine animierte
SWF-Datei.
AI-Ebenen in SWF-Dateien Exportiert das Bildmaterial auf jeder Ebene in eine separate SWF-Datei. Das Ergebnis sind mehrere SWF-
Dateien, die jeweils nur einen Frame mit dem Bildmaterial aus einer Illustrator-Ebene enthalten.
AI-Ebenen in SWF-Symbole Konvertiert das Bildmaterial auf jeder Ebene in ein Symbol und exportiert es in eine einzige SWF-Datei. AI-
Ebenen werden als SWF-Filmclip-Symbole exportiert. Die Symbole werden mit ihren jeweiligen Ebenennamen benannt. Ein Video zur
effektiven gemeinsamen Verwendung von Symbolen in Illustrator und Flash finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0198_de.
AI-Zeichenflächen in SWF-Dateien Exportiert jede ausgewählte Zeichenfläche in eine separate SWF-Datei. Dies ist die einzige
verfügbare Option, wenn Sie im Dialogfeld „Speichern unter“ die Beibehaltung mehrere Zeichenflächen auswählen. Wenn Sie eine
Vorgabe speichern, während diese Option aktiviert ist, können Sie diese gespeicherte Vorgabe auf Dateien mit mehreren Zeichenflächen
anwenden.
Version Legt die Flash Player-Version zum Durchsuchen importierter Dateien fest. Die Option „Dateien komprimieren“ ist in Version 5 und älteren
Versionen von Flash nicht verfügbar. Dynamischer Text und Eingabetext sind in Version 3 und älteren Versionen von Flash nicht verfügbar.
Ganze Zeichenfläche exportieren Exportiert das Illustrator-Bildmaterial innerhalb der Ränder der Zeichenfläche in die SWF-Datei. Bildmaterial
außerhalb der Ränder wird abgeschnitten. Diese Option ist beim Exportieren mehrerer Zeichenflächen markiert und deaktiviert.
Aussehen beibehalten Wählen Sie „Aussehen beibehalten“, um Bildmaterial vor dem Exportieren auf eine einzige Ebene zu reduzieren. Mit
dieser Option wird die Bearbeitbarkeit der Datei eingeschränkt.
Datei komprimieren Komprimiert die SWF-Daten, sodass die Dateigröße verringert wird. Beachten Sie, dass Vorgängerversionen von Flash
Player 6 komprimierte Dateien nicht öffnen und anzeigen können. Verwenden Sie diese Option nicht, wenn Sie die zum Anzeigen der Datei
verwendete Version von Flash Player nicht kennen.
Symbole im Bedienfeld exportieren Exportiert alle Symbole im Symbolebedienfeld. Wenn für ein Symbol im Bildmaterial keine aktive Instanz
vorhanden ist, wird das Symbol nicht in die exportierten Frames aufgenommen, steht jedoch innerhalb der Flash Authoring-Umgebung in der
Flash-Symbol-Bibliothek zur Verfügung.
Text als Konturen exportieren Konvertiert Text in Vektorpfade. Mit dieser Option können Sie das Aussehen von Text in allen Flash-Playern
erhalten. Wenn Sie eine maximale Bearbeitbarkeit des Texts vorziehen, deaktivieren Sie diese Option. Ein Video zur effektiven gemeinsamen
Verwendung von Text in Flash und Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0199_de.
Kerning-Informationen für Text ignorieren Exportiert Text ohne die Kerning-Werte.
Metadaten einschließen Exportiert die mit der Datei verknüpften Metadaten. Exportierte XMP-Informationen werden auf ein Mindestmaß
beschränkt, um die Dateigröße klein zu halten. Beispielsweise werden keine Miniaturen eingeschlossen.
Beim Import vor Änderungen schützen Verhindert, dass Benutzer die exportierte SWF-Datei bearbeiten können.
Kennwort Geben Sie ein Kennwort ein, um zu verhindern, dass die Datei von nicht autorisierten Benutzern oder in anderen Anwendungen als
Adobe Flash geöffnet wird.
Kurvenqualität Bestimmt die Genauigkeit der Bézierkurven. Ein geringerer Wert verringert die Größe der exportierten Datei bei minimalem Verlust
der Kurvenqualität. Ein höherer Wert erhöht die Genauigkeit der Wiedergabe der Bézierkurve, führt jedoch zu einer größeren Datei.
Hintergrundfarbe Legt eine Hintergrundfarbe für die exportierte SWF-Datei fest.
Lokale Abspielsicherheit Legt fest, ob die Datei während des Abspielens ausschließlich auf lokale Dateien oder auch auf Netzwerkdateien
zugreifen soll.
Wenn Sie erweiterte Optionen festlegen möchten, klicken Sie auf „Erweitert“ und wählen Sie dann unter folgenden Optionen aus:
Bildformat Legt fest, wie das Bildmaterial komprimiert wird. Wenn Sie „Lossless“ aktivieren, bleibt die Bildqualität erhalten, die entstehende SWF-
Datei ist jedoch recht groß. Wenn Sie „Lossy (JPEG)“ aktivieren, ist die entstehende SWF-Datei kleiner, die Bildqualität jedoch nicht so gut.
Wählen Sie „Lossless“, wenn Sie die Datei(en) in Flash weiterbearbeiten möchten; wählen Sie „Lossy“, wenn Sie in die endgültige SWF-Datei
exportieren.
JPEG-Qualität Legt fest, wie detailliert die exportierten Bilder sein sollen. Je höher die Qualität, desto größer die Datei. (Diese Option steht nur
bei verlustbehafteter Komprimierung, „Lossy“, zur Verfügung.)
Methode Legt die Art der zu verwendenden JPEG-Komprimierung fest. Mit der Option „Grundlinie (Standard)“ weisen Sie die Standardart der
Komprimierung zu. Bei „Grundlinie optimiert“ wird die Komprimierung zusätzlich optimiert. (Diese Optionen stehen nur bei verlustbehafteter
Komprimierung, „Lossy“, zur Verfügung.)
Auflösung Passt die Ausgabeauflösung für Bitmapbilder an. Die Auflösung exportierter SWF-Dateien kann zwischen 72 und 600 Pixel pro Zoll
(ppi) betragen. Je höher der Wert, desto besser die Bildqualität und desto größer die Dateien.
Framerate Legt die Abspielgeschwindigkeit der Animation in Flash Player fest. (Diese Option ist nur für „AI-Ebenen in SWF-Frames“ verfügbar.)
Wiederholschleife Bewirkt, dass die Animation beim Abspielen in Flash Player fortlaufend wiederholt wird, statt nach einmaligem Abspielen
angehalten zu werden. (Diese Option ist nur für „AI-Ebenen in SWF-Frames“ verfügbar.)
Angleichungen animieren Legt fest, ob angeglichene Objekte animiert werden sollen. Mit dieser Option wird das gleiche Ergebnis wie beim
manuellen Zurückwandeln angeglichener Objekte zu Ebenen vor dem Exportieren erzielt. Angleichungen werden immer vom Beginn bis zum Ende
animiert, unabhängig von der Ebenenreihenfolge.
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Wenn Sie „Angleichungen animieren“ auswählen, wählen Sie eine Methode für das Exportieren der Angleichung:
In Folge Exportiert die Objekte einer Angleichung jeweils in einen separaten Frame in der Animation.
Beim Aufbau Baut in den Animationsrahmen eine kumulative Sequenz von Objekten auf. So wird beispielsweise das unterste Objekt
einer Angleichung in allen Frames angezeigt, das oberste Objekt einer Angleichung nur im letzten Frame.
Ebenenreihenfolge Legt die Zeitleiste der Animation fest. Wählen Sie „Von unten nach oben“, wenn Ebenen beginnend mit der untersten Ebene
im Ebenenbedienfeld exportiert werden sollen. Wählen Sie „Von oben nach unten“, wenn Ebenen beginnend mit der obersten Ebene im
Ebenenbedienfeld exportiert werden sollen. (Diese Option ist nur für „AI-Ebenen in SWF-Frames“ verfügbar.)
Statische Ebenen exportieren Legt eine oder mehrere Ebenen oder Unterebenen fest, die in allen exportierten SWF-Dateien als statischer Inhalt
verwendet werden. Der Inhalt der ausgewählten Ebenen oder Unterebenen wird in allen exportierten SWF-Frames als Hintergrundgrafik
verwendet. (Diese Option ist nur für „AI-Ebenen in SWF-Frames“ verfügbar.)
JPEG-Exportoptionen
Wenn Ihr Dokument mehrere Zeichenflächen enthält, geben Sie im Dialogfeld „Exportieren“ an, wie die Zeichenflächen exportiert werden sollen,
bevor Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS) klicken. Wenn Sie jede Zeichenfläche als separate JPEG-Datei exportieren
möchten, aktivieren Sie im Dialogfeld „Exportieren“ die Option „Zeichenflächen verwenden“. Wenn Sie nur einen Zeichenflächenbereich
exportieren möchten, geben Sie den gewünschten Bereich an. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS)
und legen Sie die folgenden Optionen fest:
Qualität Mit dieser Option können Sie die Qualität und Größe der JPEG-Datei festlegen. Wählen Sie im Popup-Menü „Qualität“ eine Option aus
oder geben Sie im Feld daneben einen Wert zwischen 0 und 10 ein.
Farbmodell Mit dieser Option können Sie das Farbmodell der JPEG-Datei festlegen.
Methode und Durchgänge Wählen Sie „Grundlinie (Standard)“ für das gängige Browserformat, „Grundlinie optimiert“ für optimierte Farben und
eine etwas geringere Dateigröße oder „Progressiv“, um während des Ladens schrittweise immer detailliertere Versionen anzuzeigen (die Anzahl
der Durchgänge können Sie selbst bestimmen). JPEG-Bilder mit den Optionen „Grundlinie optimiert“ und „Progressiv“ werden nicht von allen
Webbrowsern unterstützt.
Tiefe Legt die Auflösung der JPEG-Datei fest. Wählen Sie „Benutzerdefiniert“, um eine Auflösung festzulegen.
Glätten Glättet gezackte Kanten im Bildmaterial durch Supersampling. Das Deaktivieren dieser Option bewirkt, dass harte Kanten von
Strichgrafiken beim Umwandeln in Pixelbilder erhalten bleiben.
Imagemap Bei Auswahl dieser Option wird Code für Imagemaps erstellt. Wenn Sie diese Option gewählt haben, können Sie mit den Optionen
„Clientseitig (.html)“ und „Serverseitig (.map)“ festlegen, welcher Dateityp erstellt werden soll.
ICC-Profil einbetten Bei Auswahl dieser Option werden ICC-Profile in der JPEG-Datei gespeichert.
Optimieren von Bildern für das Web
Wissenswertes zu Farbprofilen
Photoshop-Exportoptionen
Wenn Ihr Dokument mehrere Zeichenflächen enthält, geben Sie im Dialogfeld „Exportieren“ an, wie die Zeichenflächen exportiert werden sollen,
bevor Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS) klicken. Wenn Sie jede Zeichenfläche als separate PSD-Datei exportieren
möchten, aktivieren Sie im Dialogfeld „Exportieren“ die Option „Zeichenflächen verwenden“. Wenn Sie nur einen Zeichenflächenbereich
exportieren möchten, geben Sie den gewünschten Bereich an. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS)
und legen Sie die folgenden Optionen fest:
Farbmodell Legt das Farbmodell der exportierten Datei fest. Beim Exportieren von CMYK-Dokumenten in RGB-Dokumente (oder umgekehrt)
kann es passieren, dass transparente Bereiche, insbesondere die, die Füllmethoden enthalten, anders aussehen als erwartet. Wenn Sie ein
anderes Farbmodell wählen, muss das Bildmaterial als reduziertes Bild exportiert werden, da die Option „Ebenen mit exportieren“ nicht verfügbar
ist.
Auflösung Legt die Auflösung der exportierten Datei fest.
Reduziertes Bild Bei Auswahl dieser Option werden alle Ebenen zusammengeführt und das Illustrator-Bildmaterial als Pixelbild exportiert. Bei
Auswahl dieser Option wird das Aussehen des Bildmaterials beibehalten.
Ebenen mit exportieren Exportiert Gruppen, zusammengesetzte Formen, verschachtelte Ebenen und Slices als separate, bearbeitbare
Photoshop-Ebenen. Verschachtelte Ebenen mit einer Verschachtelungstiefe von mehr als fünf Ebenen werden zu einer einzigen Photoshop-Ebene
zusammengefügt. Wählen Sie „Maximale Bearbeitbarkeit“, um transparente Objekte (d. h. Objekte mit einer Deckkraftmaske, einer konstanten
Deckkraft von weniger als 100 % oder einer anderen Füllmethode als „Normal“) als interaktive, bearbeitbare Photoshop-Ebenen zu exportieren.
Textbearbeitbarkeit beibehalten Exportiert horizontalen und vertikalen Punkttext in Ebenen (einschließlich verschachtelter Ebenen bis zu einer
Tiefe von fünf Ebenen) in bearbeitbaren Photoshop-Text. Wenn das Aussehen des Bildmaterials dadurch beeinträchtigt wird, können Sie die
Auswahl dieser Option aufheben, um den Text stattdessen in Pixelbilder umzuwandeln.
Maximale Bearbeitbarkeit Exportiert die ersten Unterebenen in separate Photoshop-Ebenen, sofern dabei nicht das Aussehen des Bildmaterials
beeinträchtigt wird. Die oberen Ebenen werden zu Photoshop-Ebenensätzen. Transparente Objekte bleiben bearbeitbare transparente Objekte.
Außerdem wird für jede zusammengesetzte Form in einer oberen Ebene eine Photoshop-Formebene erstellt, sofern dadurch das Aussehen des
Bildmaterials nicht beeinträchtigt wird. Wenn zusammengesetzte Formen mit gefüllten Konturen mit exportiert werden sollen, legen Sie als
Zusammenfügungstyp „Rund“ fest. Unabhängig davon, ob Sie diese Option auswählen oder nicht, werden alle Ebenen mit einer Tiefe von mehr
als fünf Ebenen zu einer einzigen Photoshop-Ebene zusammengefügt.
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Hinweis: Illustrator kann keine zusammengesetzten Formen exportieren, auf die Grafikstile, gestrichelte Konturen oder Pinsel angewendet
wurden. Zusammengesetzte Formen dieser Art werden in Pixelbilder umgewandelt.
Glätten Glättet gezackte Kanten im Bildmaterial durch Supersampling. Das Deaktivieren dieser Option bewirkt, dass harte Kanten von
Strichgrafiken beim Umwandeln in Pixelbilder erhalten bleiben.
ICC-Profil einbetten Erstellt ein Dokument mit Farbmanagement.
PNG-Exportoptionen
Wenn Ihr Dokument mehrere Zeichenflächen enthält, geben Sie im Dialogfeld „Exportieren“ an, wie die Zeichenflächen exportiert werden sollen,
bevor Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS) klicken. Wenn Sie jede Zeichenfläche als separate PNG-Datei exportieren
möchten, aktivieren Sie im Dialogfeld „Exportieren“ die Option „Zeichenflächen verwenden“. Wenn Sie nur einen Zeichenflächenbereich
exportieren möchten, geben Sie den gewünschten Bereich an. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS)
und legen Sie die folgenden Optionen fest:
Auflösung Legt die Auflösung des Pixelbildes fest. Je höher der Wert, desto besser die Bildqualität und desto größer die Dateien.
Hinweis: In einigen Anwendungen werden PNG-Dateien unabhängig von der hier festgelegten Auflösung mit 72 ppi geöffnet. In diesen
Anwendungen werden die Bildabmessungen geändert. (Beispiel: Bildmaterial, das mit einer Auflösung von 150 ppi gespeichert wurde, wird doppelt
so groß angezeigt wie Bildmaterial, das mit 72 ppi gespeichert wurde.) Daher sollten Sie die Auflösung nur ändern, wenn sichergestellt ist, dass
die Zielanwendung andere Auflösungen als 72 ppi unterstützt.
Farbe Mit dieser Option können Sie eine Farbe zum Füllen von Transparenz angeben. Wählen Sie die Einstellung „Transparent“, um die
Transparenz beizubehalten, die Einstellung „Weiß“ bzw. „Schwarz“, um die Transparenz mit Weiß bzw. Schwarz zu füllen, oder „Anderer Wert“, um
eine andere Farbe zum Füllen der Transparenz zu wählen.
Glätten Glättet gezackte Kanten im Bildmaterial durch Supersampling. Das Deaktivieren dieser Option bewirkt, dass harte Kanten von
Strichgrafiken beim Umwandeln in Pixelbilder erhalten bleiben.
Interlaced Bei Auswahl dieser Option werden beim Herunterladen der Datei in einen Browser Zwischenversionen des Bildes mit niedriger
Auflösung angezeigt. Mit dieser Funktion wird die Zeit zum Herunterladen scheinbar verkürzt, die Dateigröße wird jedoch erhöht.
Optimieren von Bildern für das Web
TIFF-Exportoptionen
Wenn Ihr Dokument mehrere Zeichenflächen enthält, geben Sie im Dialogfeld „Exportieren“ an, wie die Zeichenflächen exportiert werden sollen,
bevor Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS) klicken. Wenn Sie jede Zeichenfläche als separate TIFF-Datei exportieren
möchten, aktivieren Sie im Dialogfeld „Exportieren“ die Option „Zeichenflächen verwenden“. Wenn Sie nur einen Zeichenflächenbereich
exportieren möchten, geben Sie den gewünschten Bereich an. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS)
und legen Sie die folgenden Optionen fest:
Farbmodell Legt das Farbmodell der exportierten Datei fest.
Auflösung Legt die Auflösung des Pixelbildes fest. Je höher der Wert, desto besser die Bildqualität und desto größer die Dateien.
Glätten Glättet gezackte Kanten im Bildmaterial durch Supersampling. Das Deaktivieren dieser Option bewirkt, dass harte Kanten von
Strichgrafiken beim Umwandeln in Pixelbilder erhalten bleiben.
LZW-Komprimierung Dieses Format unterstützt die LZW-Komprimierung, eine verlustfreie („Lossless“) Komprimierungsmethode, bei der keine
Bilddaten aus dem Bild entfernt werden. Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie die Dateigröße verringern möchten.
Bytereihenfolge Mit dieser Option können Sie gemäß der gewählten Plattform die richtige Byte-Reihenfolge beim Schreiben der Bilddatei
festlegen. Illustrator und die meisten neueren Anwendungen können Dateien mit der Bytereihenfolge für beide Plattformen lesen. Falls Sie jedoch
nicht wissen, in welcher Art von Programm die Datei geöffnet wird, wählen Sie die Plattform, auf der die Datei gelesen wird.
ICC-Profil einbetten Erstellt ein Dokument mit Farbmanagement.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Dateiinformationen und Metadaten
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Wissenswertes zu Metadaten
Dokumentinformationenbedienfeld – Übersicht
Metadaten bestehen aus standardisierten Dateiinformationen wie Name des Autors, Auflösung, Farbraum, Copyright und Schlüsselwörter.
Im Dokumentinformationen-Bedienfeld werden allgemeine Dateiinformationen und objektspezifische Angaben sowie die Anzahl und Namen von
Grafikstilen, eigenen Farben, Mustern, Verläufen, Schriften und platzierten Grafiken angezeigt.
Wissenswertes zu Metadaten
Metadaten bestehen aus standardisierten Dateiinformationen wie Autorname, Auflösung, Farbraum, Copyright und Schlüsselwörtern. Die meisten
Digitalkameras hängen einige Informationen an Bilddateien an, z. B. Höhe, Breite, Dateiformat und Aufnahmezeitpunkt. Mit Metadaten können Sie
Ihren Workflow optimieren und Ihre Dateien verwalten.
Wissenswertes zum XMP-Standard
Metadaten werden im XMP-Standard (Extensible Metadata Platform) gespeichert, auf dem Adobe Bridge, Adobe Illustrator, Adobe InDesign und
Adobe Photoshop aufsetzen. Mit Photoshop® Camera Raw an Bildern vorgenommene Änderungen werden als XMP-Metadaten gespeichert. XMP
basiert auf XML. In den meisten Fällen werden die Metadaten in der Datei gespeichert. Ist keine Speicherung der Informationen in der Datei
möglich, werden die Metadaten in einer separaten Datei (in einem sogenannten Filialdokument) gespeichert. XMP ermöglicht den Austausch von
Metadaten zwischen Adobe-Anwendungen und über Publishing-Workflows hinweg. So können Sie z. B. Metadaten aus einer Datei als Vorlage
speichern und die Metadaten dann in andere Dateien importieren.
Metadaten, die in anderen Formaten, z. B. EXIF, IPTC (IIM), GPS oder TIFF, gespeichert sind, werden synchronisiert und mit XMP beschrieben,
damit sie leichter angezeigt und verwaltet werden können. Andere Anwendungen und Funktionen (z. B. Adobe Drive) verwenden ebenfalls XMP,
um Informationen wie Versionshinweise zu speichern. Diese Informationen können mit Adobe Bridge gesucht werden.
Die Metadaten werden zumeist auch dann mit der Datei gespeichert, wenn sich das Dateiformat ändert (beispielsweise von PSD in JPG). Die
Metadaten bleiben erhalten, wenn Dateien in ein Adobe-Dokument oder -Projekt eingefügt werden.
Wenn Sie C++- oder Java-Entwickler sind, können Sie das XMP Toolkit SDK verwenden, um die Verarbeitung und den Austausch von
Metadaten anzupassen. Wenn Sie Adobe Flash- oder Flex-Entwickler sind, können Sie das XMP File Info SDK verwenden, um das Dialogfeld
Dateiinformationen anzupassen. Weitere Informationen finden Sie auf der Adobe-Website.
Arbeiten mit Metadaten in Adobe Bridge und Komponenten der Adobe Creative Suite
Viele der leistungsstarken Funktionen von Adobe Bridge ermöglichen das Organisieren, Suchen und Verfolgen von Dateien und Versionen anhand
der in den Dateien enthaltenen XMP-Metadaten. Adobe Bridge bietet zwei Möglichkeiten für die Verwendung von Metadaten: über das Fenster
„Metadaten“ und über das Dialogfeld Dateiinformationen.
In einigen Fällen existieren mehrere Ansichten für dieselbe Metadateneigenschaft. Ein Eigenschaftenname kann in einer Ansicht mit „Autor“ und in
einer anderen mit „Ersteller“ beschriftet sein, obwohl beide auf dieselbe Eigenschaft zurückgreifen. Selbst wenn Sie diese Ansichten für
spezifische Arbeitsabläufe anpassen, bleiben sie durch XMP standardisiert.
Dokumentinformationenbedienfeld Übersicht
Im Dokumentinformationen-Bedienfeld werden allgemeine Dateiinformationen und objektspezifische Angaben sowie die Anzahl und Namen von
Grafikstilen, eigenen Farben, Mustern, Verläufen, Schriften und platzierten Grafiken angezeigt. Wählen Sie „Fenster“ > „Dokumentinformationen“,
um das Bedienfeld einzublenden.
Soll eine andere Art von Informationen angezeigt werden, wählen Sie eine der Optionen im Bedienfeldmenü: „Dokument“,
„Objekte“, „Grafikstile“, „Pinsel“, „Volltonfarben-Objekte“, „Muster-Objekte“, „Verlaufsobjekte“, „Schriften“, „Verknüpfte Bilder“,
„Eingebettete Bilder“ oder „Schriftinformationen“.
Sollen nur Informationen zum ausgewählten Objekt angezeigt werden, wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Nur
Auswahl“. Wenn diese Option deaktiviert ist, werden Informationen zum gesamten Dokument aufgeführt.
Soll eine Kopie der Dateiinformationen als Textdatei gespeichert werden, klicken Sie im Bedienfeldmenü auf „Speichern“.
Geben Sie einen Namen und ein Verzeichnis an und klicken Sie dann auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
Wenn Sie die Zeichenflächenabmessungen aufrufen möchten, klicken Sie auf das Zeichenflächen-Werkzeug, wählen Sie im
Bedienfeldmenü die Option „Dokument“ und klicken Sie dann auf die gewünschte Zeichenfläche.
Verwandte Themen
Hinzufügen von Metadaten über das Dialogfeld „Dateiinformationen“
Arbeiten mit Metadatenvorlagen
Importieren von Metadaten in ein Dokument
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Text
Ein Teil des Inhalts, zu dem von dieser Seite verlinkt wird, wird u. U. nur auf Englisch angezeigt
Zeichen- und Absatzformate
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Wissenswertes zu Zeichen- und Absatzformaten
Erstellen von Zeichen- oder Absatzformaten
Bearbeiten von Zeichen- oder Absatzformaten
Löschen von Formatüberschreibungen
Löschen von Zeichen- oder Absatzformaten
Laden von Zeichen- und Absatzformaten aus einem anderen Illustrator-Dokument
Wissenswertes zu Zeichen- und Absatzformaten
Ein Zeichenformat ist eine Sammlung von Attributen zur Zeichenformatierung, die Sie auf einen ausgewählten Textbereich anwenden können. Ein
Absatzformat umfasst Attribute für die Zeichen- UND die Absatzformatierung und kann auf die ausgewählten Absätze angewendet werden. Die
Verwendung von Zeichen- und Absatzformaten spart Zeit und gewährleistet einheitliche Formatierungen.
Sie verwenden die Zeichenformat- und Absatzformatbedienfelder, um Zeichen- und Absatzformate zu erstellen, zuzuweisen und zu verwalten. Um
ein Format zuzuweisen, markieren Sie zunächst den gewünschten Text und klicken dann in einem der Bedienfelder auf einen Formatnamen.
Wenn Sie keinen Text auswählen, wird das Format auf neuen Text angewendet, den Sie eingeben.
Absatzformatebedienfeld
A. Formatname B. Format mit zusätzlicher Formatierung (Überschreibungen) C. Bedienfeldmenü D. Schaltfläche „Neuer Stil“ E.
Papierkorb
Wenn Sie Text markieren oder den Cursor im Text platzieren, werden die aktiven Formate in den Bedienfeldern „Zeichenformate“ und
„Absatzformate“ hervorgehoben. Standardmäßig wird jedem Zeichen eines Dokuments das „Normale Zeichenformat“ und jedem Absatz das
„Normale Absatzformat“ zugewiesen. Die Standardformate bilden die Grundbausteine für alle anderen Formate, die Sie erstellen.
Ein Pluszeichen neben einem Formatnamen gibt an, dass Überschreibungen des Formats existieren. Eine Überschreibung ist jede Formatierung,
die nicht den im Format definierten Attributen entspricht. Wenn Sie Einstellungen im Zeichen- bzw. im OpenType-Bedienfeld ändern, erstellen Sie
eine Überschreibung des aktuellen Zeichenformats. Nehmen Sie Änderungen im Absatzbedienfeld vor, erstellen Sie eine Überschreibung des
aktuellen Absatzformats.
Ein Video zum Verwenden von Zeichen- und Absatzformaten in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0047_de.
Erstellen von Zeichen- oder Absatzformaten
1. Wenn das neue Format auf der Formatierung eines vorhandenen Textes basieren soll, wählen Sie den Text aus.
2. Führen Sie im Zeichenformate- oder Absatzformatebedienfeld einen der folgenden Schritte aus:
Soll ein Format mit dem Standardnamen erstellt werden, klicken Sie auf die Schaltfläche „Neues Format erstellen“.
Soll ein Format mit einem benutzerdefinierten Namen erstellt werden, wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Neues
Format“. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „OK“.
Wenn Sie eine Kopie eines Zeichen- oder Absatzformats erstellen möchten, ziehen Sie das Format auf die
Schaltfläche „Neues Format“.
Bearbeiten von Zeichen- oder Absatzformaten
Sowohl bei standardmäßigen als auch bei selbst erstellten Zeichen- und Absatzformaten können Sie die Formatierung ändern. Dadurch werden
sämtliche Textbereiche, denen das Format zugewiesen ist, entsprechend der neuen Definition geändert.
1. Führen Sie im Zeichenformate- oder Absatzformatebedienfeld einen der folgenden Schritte aus:
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Wählen Sie das Format im Bedienfeld aus und wählen Sie „Zeichenformatoptionen“ im Menü des
Zeichenformatebedienfelds bzw. „Absatzformatoptionen“ im Menü des Absatzformatebedienfelds.
Doppelklicken Sie auf den Namen des Formats.
Hinweis: Durch Doppelklicken wird das Format auf alle ausgewählten Textbereiche angewendet. Wenn kein Text
ausgewählt ist, wird das Format auf neuen Text angewendet, den Sie eingeben. Wenn Sie das Format nicht anwenden
möchten, halten Sie die Umschalt- + Strg-Taste (Windows) bzw. die Umschalt- + Befehlstaste (Mac OS) gedrückt,
während Sie auf den Formatnamen doppelklicken.
2. Wählen Sie links im Dialogfeld eine Kategorie der Formatierungsoptionen und legen Sie die gewünschten Optionen fest. Sie
können zu einer anderen Gruppe von Formatierungsoptionen wechseln, indem Sie eine andere Kategorie auswählen.
Wenn Sie weitere Informationen zu einer der Formatierungsoptionen benötigen, suchen Sie in der Hilfe nach dem
Optionsnamen.
3. Klicken Sie abschließend auf „OK“.
Löschen von Formatüberschreibungen
Ein Pluszeichen neben einem Formatnamen im Bedienfeld „Zeichenformate“ oder „Absatzformate“ gibt an, dass eine Überschreibung des
betreffenden Formats existiert. Eine Überschreibung ist jede Formatierung, die nicht den im Format definierten Attributen entspricht. Es gibt
mehrere Möglichkeiten, Abweichungen zu entfernen:
Um Überschreibungen zu löschen und das vom Format definierte Erscheinungsbild des Textes wiederherzustellen, müssen
Sie das Format erneut zuweisen oder die Option „Überschreibungen löschen“ im Bedienfeldmenü wählen.
Um Überschreibungen zu löschen, wenn Sie ein anderes Format zuweisen, klicken Sie mit gedrückter Alt-Taste (Windows)
bzw. Wahltaste (Mac OS) auf den Formatnamen.
Um das Format neu zu definieren und das aktuelle Erscheinungsbild des Texts zu ändern, wählen Sie mindestens ein
Textzeichen aus und wählen Sie dann den Befehl „Format neu definieren“ im Bedienfeldmenü.
Wenn Sie mit Formaten arbeiten, um eine einheitliche Textformatierung zu erzielen, sollten Sie Überschreibungen vermeiden.
Wenn Sie nur schnell einen Text zum einmaligen Gebrauch formatieren möchten, stellen Überschreibungen kein Problem dar.
Löschen von Zeichen- oder Absatzformaten
Wenn Sie Formate löschen, ändert sich das Aussehen der Absätze, denen das Format zugewiesen ist, nicht. Die Formatierung ist dann aber mit
keinem bestimmten Format mehr verknüpft.
1. Wählen Sie Formatnamen im Bedienfeld „Zeichenformate“ oder „Absatzformate“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie „Zeichenformat löschen“ oder „Absatzformat löschen“ im Bedienfeldmenü.
Klicken Sie unten im Bedienfeld auf den Papierkorb .
Ziehen Sie das Format auf den Papierkorb unten im Bedienfeld.
Um alle nicht verwendeten Formate zu löschen, wählen Sie im Bedienfeldmenü Alle nicht verwendeten auswählen und
klicken Sie dann auf den Papierkorb.
Laden von Zeichen- und Absatzformaten aus einem anderen Illustrator-Dokument
1. Führen Sie im Zeichenformate- oder Absatzformatebedienfeld einen der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Zeichenformate laden“ bzw. „Absatzformate laden“.
Wenn Sie sowohl Zeichen- als auch Absatzformate laden möchten, wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Alle
Formate laden“.
2. Doppelklicken Sie auf das Illustrator-Dokument, das die zu importierenden Formate enthält.
Verwandte Themen
Video zum Verwenden von Formaten in Illustrator
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Formatieren asiatischer Zeichen
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Anzeigen von Optionen für asiatischen Text
Festlegen von Attributen für asiatische OpenType-Schriftarten
Ersetzen asiatischer Zeichen durch eine andere Glyphenform
Messen des Zeilenabstands in asiatischem Text
Drehen von Zeichen in halber Breiter in vertikalem Text
Verwenden von Tate-chu-yoko
Verwenden von Aki
Verwenden von Warichu
Ausrichten asiatischer Zeichen mit Mojisoroe
Verwenden von Mojikumi
Verwenden von Kinsoku
Auswählen einer Burasagari-Option
Verwenden von Kurikaeshi Moji Shori
Illustrator bietet vielfältige Optionen für das Formatieren asiatischer Schriftzeichen. Sie können beispielsweise asiatische Open Type-
Schriftattribute einstellen und Tate-chu-yoko, Aki, Warichu, Mojisoroe, Mojikumi, Kinsoku, Burasagari sowie Kurikaeshi Moji Shori verwenden. Sie
haben außerdem die Möglichkeit, asiatische und lateinische Schriftzeichen zu kombinieren und Composite-Schriften zu erstellen.
Hinweis: Informationen zum Aktivieren des Supports von GB18030-Schriftarten für vereinfachtes Chinesisch unter Windows XP finden Sie in der
„Bitte lesen“-Datei im Ordner „Illustrator CS5\Simplified Chinese\Goodies\Optional Extensions\GB18030“.
Anzeigen von Optionen für asiatischen Text
Illustrator blendet Optionen für asiatischen Text im Zeichenbedienfeld, Absatzbedienfeld, OpenType-Bedienfeld und im Menü „Schrift“
standardmäßig aus.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Schrift“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Schrift“ (Mac OS).
2. Aktivieren Sie „Asiatische Optionen einblenden“ und klicken Sie auf „OK“.
Sie können auch festlegen, wie Schriftnamen (auf Englisch oder in der Landessprache) angezeigt werden, indem Sie die
Option „Schriftnamen in Englisch anzeigen“ aktivieren bzw. deaktivieren.
Hinweis: Ihr Betriebssystem muss die Sprachen unterstützen, mit denen Sie arbeiten möchten. Weitere Informationen erhalten Sie vom Hersteller
Ihrer Betriebssystemsoftware.
Festlegen von Attributen für asiatische OpenType-Schriftarten
Viele asiatische OpenType-Schriftarten enthalten Merkmale, die in PostScript- und TrueType-Schriften bisher nicht zur Verfügung stehen. Darüber
hinaus enthalten asiatische OpenType-Schriftarten für viele Zeichen auch alternative Glyphen.
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, auf die Sie die Einstellung anwenden möchten. Wenn Sie keinen Text
auswählen, wird die Einstellung auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Vergewissern Sie sich, dass eine OpenType-Schrift ausgewählt ist.
Im Menü „Schrift“ > „Schriftart“ sind OpenType-Schriftarten mit dem Symbol
gekennzeichnet.
3. Stellen Sie im OpenType-Bedienfeld die folgenden Optionen ein:
Proportionale Metrik Das Kerning erfolgt entsprechend der proportionalen Metrik der Schriftart.
H- oder V-Stil Schaltet bei Hiragana-Schriftarten zwischen horizontal und vertikal um. Hiragana-Schriften haben für
horizontalen und vertikalen Text unterschiedliche Glyphen, etwa für zusammengezogene Laute, Doppelkonsonanten und
phonetische Indizes.
Lateinische Kursivschrift Wandelt alphanumerische Zeichen von halber Breite in Kursivzeichen um.
Ersetzen asiatischer Zeichen durch eine andere Glyphenform
1. Wählen Sie die Zeichen aus, die Sie ersetzen möchten.
2. Wählen Sie im Menü des Glyphenbedienfelds eine Option. Wenn folgende Optionen nicht sichtbar sind, wählen Sie in den
Schriftvoreinstellungen die Option „Asiatische Optionen einblenden“. Wenn eine Option abgeblendet dargestellt ist, steht die
Glyphen-Form in der aktuellen Schriftart nicht zur Verfügung:
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Nach oben
Traditionelle Zeichen Ersetzt die ausgewählten Zeichen durch traditionelle Zeichen.
Expert-Zeichen Ersetzt die ausgewählten Zeichen durch Expert-Zeichen.
JIS04-Zeichen Ersetzt die ausgewählten Zeichen durch JIS 04-Zeichen.
JIS90-Zeichen Ersetzt die ausgewählten Zeichen durch JIS 90-Zeichen.
JIS78-Zeichen Ersetzt die ausgewählten Zeichen durch JIS 78-Zeichen.
JIS83-Zeichen Ersetzt die ausgewählten Zeichen durch JIS 83-Zeichen.
Festgelegte Zeichen in halber Breite Ersetzt die Glyphen der ausgewählten lateinischen Schrift durch dicktengleiche
Hankaku-Zeichen (halbe Breite).
Festgelegte Zeichen in Dreiviertel-Breite Ersetzt die Glyphen der ausgewählten lateinischen Schrift durch dicktengleiche
Zeichen in Dreiviertel-Breite.
Festgelegte Zeichen in Viertel-Breite Ersetzt die Glyphen der ausgewählten lateinischen Schrift durch dicktengleiche
Zeichen in Viertel-Breite.
Wenn Sie eine alternative Glyphe wieder durch das Standardzeichen ersetzen möchten, wählen Sie die Glyphe aus und
wählen Sie im Menü des Glyphenbedienfelds den Befehl „Zurück zu Standardzeichen“. Mit dieser Methode lassen sich
keine alternativen Glyphen zurückverwandeln, die mithilfe eines Zeichenformats angewendet wurden.
Messen des Zeilenabstands in asiatischem Text
1. Wählen Sie die anzupassenden Absätze aus.
2. Wählen Sie im Menü des Absatzbedienfelds eine Zeilenabstandsoption.
Zeilenabstand Oberlinie zu Oberlinie Misst den Abstand zwischen Textzeilen von der Oberlinie einer Zeile zur Oberlinie der
nächsten Zeile. Bei dieser Option wird die erste Zeile eines Absatzes bündig mit der Oberkante des Begrenzungsrahmens
ausgerichtet.
Zeilenabstand Unterlinie zu Unterlinie Misst bei horizontalem Text den Abstand zwischen den Textzeilen von Grundlinie zu
Grundlinie. Bei dieser Option ergibt sich zwischen der ersten Zeile und dem Begrenzungsrahmen ein Zwischenraum. Durch
ein Häkchen wird angezeigt, welche Option aktiviert ist.
Hinweis: Die gewählte Zeilenabstandsoption wirkt sich nicht auf die Größe des Abstands zwischen Zeilen aus, sondern nur
auf dessen Messung.
Drehen von Zeichen in halber Breiter in vertikalem Text
Die Richtung von Zeichen in halber Breite, wie lateinische Buchstaben und Ziffern, ändert sich in vertikalem Text. Zeichen in halber Breite werden
standardmäßig einzeln gedreht.
Wenn Sie nicht möchten, dass Zeichen in halber Breite gedreht werden, deaktivieren Sie im Menü des Zeichenbedienfelds die Option
„Standardmäßige vertikale Ausrichtung (Roman)“.
Lateinische Schrift vor und nach der Drehung
Verwenden von Tate-chu-yoko
Tate-chu-yoko (auch als Kumimoji oder Renmoji bezeichnet) ist ein horizontaler Textblock innerhalb vertikaler Textzeilen. Tate-chu-yoko erleichtert
das Lesen von Zeichen in halber Breite wie etwa Zahlen, Datumsangaben und kurzer fremdsprachiger Wörter in vertikalem Text.
Nach oben
Nach oben
Zahlen ohne Tate-chu-yoko (links), mit Tate-chu-yoko gedrehte Zahlen (rechts)
1. Wählen Sie Zeichen aus und wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds die Option „Tate-chu-yoko“. (Zum Deaktivieren von
Tate-chu-yoko müssen Sie diese Option erneut auswählen.)
2. Wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds eine der folgenden Einstellungen für Tate-chu-yoko:
Oben/Unten Bei einem positiven Wert wird der Text nach oben, bei einem negativen nach unten verschoben.
Links/Rechts Bei einem positiven Wert wird der Text nach rechts, bei einem negativen nach links verschoben.
Mit den Optionen „Tsume“ oder „Laufweite“ im Zeichenbedienfeld können Sie die Zeichenabstände für Tate-chu-yoko
anpassen.
Hinweis: Wenn die Tate-chu-yoko-Option nicht sichtbar ist, wählen Sie in den Schriftvoreinstellungen die Option „Asiatische
Optionen einblenden“.
Verwenden von Aki
Aki ist der Leerraum vor oder nach einem Zeichen. Normalerweise wird ein fester Abstand zwischen den Zeichen verwendet, der auf der
Mojikumi-Einstellung für den Absatz basiert. Bei Sonderzeichen können Sie die Mojikumi-Einstellung mit den beiden Optionen „Aki einfügen“ im
Zeichenbedienfeld ändern. Wenn Sie beispielsweise einen Leerraum vor einer öffnenden Klammer einfügen möchten, verwenden Sie die Option
„Aki einfügen (links)“.
Klammer ohne Aki (links) und mit Aki (rechts)
Wählen Sie mit dem Textwerkzeug die Zeichen aus, die Sie anpassen möchten, und führen Sie im Zeichenbedienfeld einen der folgenden
Schritte aus:
Soll ein Aki vor oder nach einem Zeichen eingefügt werden, wählen Sie im Zeichenbedienfeld im Menü „Aki einfügen (links)“
oder „Aki einfügen (rechts)“ die gewünschte Aki-Größe. Wenn Sie z. B. „2bu“ eingeben, wird ein Abstand eingefügt, der
der Hälfte der vollen Breite entspricht. Mit „4bu“ wird ein Abstand eingefügt, der einem Viertel der vollen Breite entspricht.
Soll das Aki zwischen Zeichen gestaucht werden, geben Sie einen Prozentwert für „Tsume“ an. Je höher der Prozentwert,
desto schmaler ist das Aki zwischen den Zeichen.
Wenn die Aki- oder Tsume-Optionen nicht sichtbar sind, wählen Sie in den Schriftvoreinstellungen die Option „Asiatische
Optionen einblenden“.
Zeichen ohne Tsume (links) und mit Tsume (rechts)
Verwenden von Warichu
Nach oben
Nach oben
Mit der Option „Warichu“ im Zeichenbedienfeld wird die Schriftgröße von ausgewähltem Text auf einen Prozentsatz der Originalgröße verkleinert
und der Text je nach Ausrichtung horizontal oder vertikal in mehrere Zeilen übereinander gesetzt.
Vertikaler und horizontaler Text mit Warichu
1. Wählen Sie Text aus und wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds die Option „Warichu“. (Zum Deaktivieren der Option
müssen Sie sie erneut auswählen.)
2. Wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds eine der folgenden Einstellungen für Warichu:
Zeilen Legt fest, wie viele Textzeilen als Warichu-Zeichen dargestellt werden sollen.
Zeilenabstand Bestimmt den Abstand zwischen den Zeilen der Warichu-Zeichen.
Skalieren Gibt die Größe der Warichu-Zeichen als Prozentsatz der Größe des Haupttextes an.
Ausrichtung Gibt die Ausrichtung der Warichu-Zeichen an. Mit der Option „Oben“ wird beispielsweise in einem vertikalen
Rahmenraster der Anfang der Warichu-Zeichen an der Oberkante des Rahmens ausgerichtet. Die Ausrichtungsvorschau
zeigt, wie der Warichu-Text in Bezug auf den Haupttext angeordnet wird.
Zeilenumbruchoptionen Legt fest, wie viele Zeichen mindestens vorhanden sein müssen, damit ein Zeilenumbruch erfolgt.
Ausrichten asiatischer Zeichen mit Mojisoroe
Unter Mojisoroe versteht man die Ausrichtung asiatischer Schriftzeichen. Wenn eine Textzeile Zeichen in verschiedener Größe enthält, können Sie
festlegen, wie der Text relativ zum größten Zeichen der Zeile ausgerichtet werden soll: an der Oberkante, der Mitte oder der Unterkante des
Gevierts (bzw. rechts, mittig oder links bei einem vertikalen Rahmen), an der Grundlinie von lateinischer Schrift oder an der Ober- oder Unterkante
des ICF-Feldes (bzw. rechts oder links bei vertikalen Rahmen). ICF (Ideographic Character Space, Raum für ideografische Zeichen) ist die
durchschnittliche Höhe und Breite, mit der die ideografischen Zeichen einer Schrift entworfen wurden.
Zeichenausrichtungsoptionen
A. Kleine Zeichen, unten ausgerichtet B. Kleine Zeichen, zentriert C. Kleine Zeichen, oben ausgerichtet
Wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds eine Option im Untermenü „Zeichenausrichtung“.
Lateinische Grundlinie Richtet die kleinen Zeichen in einer Linie zum großen Buchstaben aus.
Geviert oben/rechts, Geviert mittig oder Geviert unten/links Richtet die kleinen Zeichen in einer Linie zur angegebenen Position des Gevierts
des großen Zeichens aus. In vertikalen Textrahmen wird Text durch „Geviert oben/rechts“ an der rechten Kante des Gevierts und durch „Geviert
unten/links“ an der linken Kante des Gevierts ausgerichtet.
Ideogrammschriftquadrat oben/rechts und Ideogrammschriftart unten/links Richtet die kleinen Zeichen in einer Linie am ICF-Feld aus, das
durch die großen Zeichen angegeben wurde. In vertikalen Textrahmen wird Text durch „Ideogrammschriftquadrat oben/rechts“ an der rechten
Kante des ICF und durch „Ideogrammschriftart unten/links“ an der linken Kante des ICF-Felds ausgerichtet.
Verwenden von Mojikumi
Durch Mojikumi werden im japanischen Schriftsatz die Abstände von japanischen Zeichen, lateinischen Zeichen, Satzzeichen, Sonderzeichen,
Zeilenanfang, Zeilenende und Ziffern bestimmt. Außerdem können damit Absatzeinzüge festgelegt werden.
Die in Illustrator verwendeten Zeichenabstandsregeln entsprechen der japanischen Industrienorm JISx4051-1995. Sie können einen der in
Illustrator vordefinierten Mojikumi-Sätze auswählen.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, spezielle Mojikumi-Sätze zu erstellen. Bei einem neuen Mojikumi-Satz können Sie die Abstände zwischen
häufig benutzten Zeichen, etwa zwischen einem Punkt und der darauf folgenden öffnenden Klammer, individuell festlegen. Stellen Sie sich
beispielsweise vor, Sie möchten einen Fragebogen gestalten, bei dem jeweils vor einer Frage ein Geviertstrich steht und Antworten in Klammern
angegeben sind.
Auswählen eines Mojikumi-Satzes für einen Absatz
1. Stellen Sie im Zeichenbedienfeld „Kerning“ auf „0“ ein.
2. Wählen Sie im Absatzbedienfeld im Popup-Menü „Mojikumi-Satz“ eine Option:
Ohne Deaktiviert die Verwendung von Mojikumi.
YakumonoHankaku Verwendet für die Interpunktion Abstände mit halber Breite.
GyoumatsuYakumonoHankaku Verwendet für die meisten Zeichen außer dem letzten Zeichen in der Zeile Abstände mit
voller Breite.
YakumonoHankaku (links) und GyoumatsuYakumonoHankaku (rechts)
GyoumatsuYakumonoZenkaku Verwendet für die meisten Zeichen einschließlich des letzten Zeichens in der Zeile Abstände
mit voller Breite.
YakumonoZenkaku Verwendet für die Interpunktion Abstände mit voller Breite.
GyoumatsuYakumonoZenkaku (links) und YakumonoZenkaku (rechts)
Erstellen eines Mojikumi-Satzes
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Schrift“ > „Mojikumi-Einstellungen“.
Wählen Sie im Absatzbedienfeld im Popup-Menü „Mojikumi-Satz“ die Option „Mojikumi-Einstellungen“.
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Mojikumi-Einstellungen“ auf „Neu“.
3. Geben Sie einen Namen für den neuen Mojikumi-Satz ein, geben Sie an, auf welchem vorhandenen Satz der neue Satz
basieren soll, und klicken Sie auf „OK“.
4. Wählen Sie im Popup-Menü „Einheit“ die Einheit „%“ oder „bu“.
5. Geben Sie jeweils einen Wert für „Optimal“, „Minimal“ und „Maximal“ an. Der Minimal-Wert dient zur Stauchung von Zeilen bei
Kinsoku (geben Sie hierfür einen geringeren Wert ein als für „Optimal“). Der Maximal-Wert dient zur Dehnung von Zeilen bei
Blocksatz (geben Sie hierfür einen höheren Wert ein als für „Optimal“).
Je nach Zeichentyp können Sie für „Optimal“, „Minimal“ und „Maximal“ auch denselben Wert eingeben, wenn Sie die
Abstände nicht ändern möchten.
6. Klicken Sie auf „Speichern“ oder „OK“, um die Einstellungen zu speichern. Klicken Sie auf „Abbrechen“, wenn Sie die
Einstellungen nicht speichern möchten.
Wenn Sie in japanischem Text zahlreiche Leerzeichen in halber Breite oder lateinische Klammern verwenden, kann es zu
größeren satztechnischen Problemen kommen. Es empfiehlt sich deshalb, lateinische Klammern zu vermeiden und
stattdessen japanische Klammern in voller Breite zu verwenden. Verwenden Sie lateinische Klammern nur bei relativ
Nach oben
langen Sätzen in lateinischer Schrift innerhalb japanischer Texte oder wenn der Verzicht auf lateinische Klammern andere,
größere Probleme mit sich bringt.
Arbeiten mit Mojikumi-Sätzen
Führen Sie im Dialogfeld „Mojikumi-Einstellungen“ einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Satz exportiert werden, klicken Sie auf „Exportieren“, wählen Sie einen Speicherort für die Datei, geben Sie einen
Dateinamen ein und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS). Illustrator speichert die Datei im MJK-
Format.
Soll ein Satz importiert werden, wählen Sie eine MJK-Datei und klicken Sie auf „Öffnen“.
Soll ein Satz gelöscht werden, wählen Sie im Popup-Menü „Mojikumi“ aus und klicken Sie auf „Löschen“. Der gesamte
Textbereich, auf den der Mojikumi-Satz angewendet wurde, erhält wieder seine Standardformatierung.
Hinweis: Vordefinierte Mojikumi-Sätze können nicht gelöscht werden.
Verwenden von Kinsoku
Kinsoku dient zur Bestimmung von Zeilenumbrüchen bei japanischem Text. Zeichen, die nicht am Anfang oder Ende einer Zeile stehen dürfen,
werden als Kinsoku-Zeichen bezeichnet. Illustrator verfügt über „harte“ und „weiche“ Kinsoku-Sätze und Photoshop über „schwache“ und
„maximale“ Sätze. „Weiche“ und „schwache“ Kinsoku-Sätze enthalten keine langen Vokalsymbole und keine kleinen Hiragana-Zeichen. Sie
können entweder diese bestehenden Sätze verwenden oder einzelne Kinsoku-Zeichen löschen und dadurch neue Sätze erstellen.
Sie können auch Zeichen für hängende japanische Interpunktion definieren und festlegen, welche Zeichen am Ende einer Zeile nicht voneinander
getrennt werden dürfen.
Sie können entscheiden, ob der Text nach innen oder außen verschoben werden soll, damit Kinsoku-Zeichen korrekt angeordnet werden.
Auswählen von Kinsoku-Einstellungen für einen Absatz
Wählen Sie im Absatzbedienfeld im Popup-Menü „Kinsoku-Satz“ eine Option:
Ohne Deaktiviert die Verwendung von Kinsoku Shori.
Weich, Hart Verhindert, dass ausgewählte Zeichen am Anfang oder Ende einer Zeile stehen.
Erstellen eines Kinsoku-Satzes
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Schrift“ > „Kinsoku-Shori-Einstellungen“.
Wählen Sie im Absatzbedienfeld im Popup-Menü „Kinsoku-Satz“ die Option „Kinsoku-Einstellungen“.
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Kinsoku-Shori-Einstellungen“ auf „Neuer Satz“.
3. Geben Sie einen Namen für den Kinsoku-Satz ein, geben Sie an, auf welchem vorhandenen Satz der neue Satz basieren
soll, und klicken Sie auf „OK“.
4. Wenn einem Feld ein Zeichen hinzugefügt werden soll, wählen Sie das Feld aus und führen Sie einen der folgenden Schritte
aus:
Geben Sie ein Zeichen in das Feld „Eingabe“ ein und klicken Sie auf „Hinzufügen“.
Wählen Sie das gewünschte Codesystem (Shift JIS, JIS, Kuten oder Unicode), geben Sie den Code ein und klicken Sie
auf „Hinzufügen“.
5. Wenn ein Zeichen in einem Feld gelöscht werden soll, wählen Sie es aus und klicken Sie auf „Löschen“. Sie können auch die
Rücktaste (Windows) bzw. die Rückschritttaste (Mac OS) drücken.
6. Wenn Sie den ausgewählten Zeichencode überprüfen möchten, wählen Sie „Shift JIS“, „JIS“, „Kuten“ oder „Unicode“ und
blenden Sie das jeweilige Codesystem ein.
7. Klicken Sie auf „Speichern“ oder „OK“, um die Einstellungen zu speichern. Klicken Sie auf „Abbrechen“, wenn Sie die
Einstellungen nicht speichern möchten.
Verwenden von Kinsoku-Sätzen
Führen Sie im Dialogfeld „Kinsoku-Shori-Einstellungen“ einen der folgenden Schritte aus:
Soll ein Kinsoku-Satz exportiert werden, klicken Sie auf „Exportieren“. Wählen Sie einen Speicherort für die Datei, geben Sie
einen Dateinamen ein und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
Illustrator speichert die Datei im KSK-Format.
Soll ein Kinsoku-Satz importiert werden, klicken Sie auf „Importieren“. Wählen Sie eine KSK-Datei aus und klicken Sie auf
„Öffnen“.
Soll ein Kinsoku-Satz gelöscht werden, wählen Sie den zu löschenden Kinsoku-Satz im Popup-Menü aus. Klicken Sie dann
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auf „Satz löschen“.
Hinweis: Vordefinierte Kinsoku-Sätze können nicht gelöscht werden.
Festlegen einer Kinsoku-Zeilenumbruchoption
Damit folgende Zeilenumbruchoptionen verwendet werden können, muss „Kinsoku Shori“ oder „Mojikumi“ ausgewählt sein.
Wählen Sie im Menü des Absatzbedienfelds die Option „Kinsoku Shori-Schrift“ und anschließend eine der folgenden Methoden:
Erste einrücken Verschiebt Zeichen in die vorherige Zeile, damit unzulässige Zeichen nicht am Ende oder Anfang einer Zeile stehen.
Erste ausrücken Verschiebt Zeichen in die nächste Zeile, damit unzulässige Zeichen nicht am Ende oder Anfang einer Zeile stehen.
Nur ausrücken Verschiebt Zeichen stets in die nächste Zeile, damit unzulässige Zeichen nicht am Ende oder Anfang einer Zeile stehen. Es wird
nicht versucht, Zeichen in die vorherige Zeile zu verschieben.
Durch ein Häkchen wird angezeigt, welche Methode aktiviert ist.
Aktivieren und Deaktivieren von Bunri-Kinshi
Wenn Bunri-Kinshi ausgewählt ist, werden die Zeichen, die im Abschnitt „Bunri-Kinshi“ des Dialogfelds „Kinsoku-Shori-Einstellungen“ angegeben
sind, nicht getrennt.
Wählen Sie im Menü des Absatzbedienfelds die Option „Bunri-Kinshi“.
Hinweis: Diese Option ist nur verfügbar, wenn Kinsoku-Shori aktiviert ist.
Auswählen einer Burasagari-Option
Burasagari bewirkt, dass Einzel- und Doublebyte-Punkte und -Kommas über den Begrenzungsrahmen des Absatzes hinausragen dürfen.
1. Wählen Sie im Menü des Absatzbedienfelds die Option „Burasagari“.
2. Wählen Sie eine Option aus dem Untermenü:
Ohne Deaktiviert hängende Interpunktion.
Standard Aktiviert hängende Interpunktion, ohne ausgefranste Zeilen an die Kante des Begrenzungsrahmens zu zwingen.
Erzwingen Zwingt die Satzzeichen nach außerhalb des Begrenzungsrahmens, indem Zeilen, die innerhalb des
Begrenzungsrahmens mit einem der hängenden Satzzeichen enden, entsprechend gedehnt werden.
Hinweis: Wenn für Kinsoku-Shori „Ohne“ festgelegt ist, stehen die Burasagari-Optionen nicht zur Verfügung.
Verwenden von Kurikaeshi Moji Shori
Mit der Option „Kurikaeshi Moji Shori“ im Absatzbedienfeld können Sie steuern, wie mit identischen, aufeinander folgenden japanischen Zeichen
verfahren wird. Standardmäßig wird das zweite Zeichen durch ein Wiederholungszeichen ersetzt, wenn im Fließtext zwei identische Zeichen
aufeinander folgen. Bei aktivierter Option werden beide Zeichen angezeigt, wenn sie durch einen Zeilenumbruch getrennt sind.
Text ohne Kurikaeshi Moji Shori (links) und mit Kurikaeshi Moji Shori (rechts)
1. Wählen Sie mit einem Textwerkzeug den Absatz aus, auf den die wiederholte Zeichenverarbeitung angewendet werden soll.
Wenn kein Text vorhanden ist, gilt die Einstellung für neu eingegebenen Text.
2. Wählen Sie im Menü des Absatzbedienfelds die Option „Kurikaeshi Moji Shori“.
Verwandte Themen
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Erstellen von Composite-Schriften
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Erstellen einer Composite-Schrift
Anpassen von Zeichen in einer Composite-Schrift
Löschen einer Composite-Schrift
Exportieren einer Composite-Schrift
Sie können Zeichen aus japanischen und lateinischen Schriftarten mischen und als Composite-Schrift verwenden. Composite-Schriften werden
jeweils am Anfang der Schriftenliste angezeigt.
Composite-Schriften müssen auf japanischen Schriftarten basieren. Beispielsweise ist es nicht möglich, Composite-Schriften zu erstellen, die
chinesische oder koreanische Schriftarten enthalten. Ferner können Sie keine Composite-Schriften verwenden, die auf chinesischen oder
koreanischen Schriftarten basieren und aus einer anderen Anwendung kopiert wurden.
Erstellen einer Composite-Schrift
Sie können Zeichen aus japanischen und lateinischen Schriftarten mischen und als Composite-Schrift verwenden. Composite-Schriften werden
jeweils am Anfang der Schriftenliste angezeigt.
Wichtig: Composite-Schriften müssen auf japanischen Schriftarten basieren. Beispielsweise ist es nicht möglich, Composite-Schriften zu
erstellen, die chinesische oder koreanische Schriftarten enthalten. Ferner können Sie keine Composite-Schriften verwenden, die auf chinesischen
oder koreanischen Schriftarten basieren und aus einer anderen Anwendung kopiert wurden.
1. Wählen Sie „Schrift“ > „Composite-Schriften“. Wenn dieser Befehl nicht sichtbar ist, wählen Sie in den Schriftvoreinstellungen
die Option „Asiatische Optionen einblenden“.
2. Klicken Sie auf „Neu“, geben Sie für die Composite-Schrift einen Namen ein und klicken Sie auf „OK“.
3. Wenn Sie bereits andere Composite-Schriften gespeichert haben, können Sie eine davon als Grundlage für die neue
Composite-Schrift auswählen.
4. Wählen Sie eine Zeichenkategorie aus.
Zeichenkategorien
A. Kanji B. Kana C. Satzzeichen D. Symbole E. Latein F. Ziffern
5. Wählen Sie eine Option aus dem Popup-Menü „Einheit“, um festzulegen, welche Maßeinheit für Schriftattribute verwendet
werden soll: „%“ oder „Q“.
6. Legen Sie Schriftattribute für die ausgewählte Zeichenkategorie fest. Einige Attribute sind für bestimmte Kategorien nicht
verfügbar.
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Schriftattribute
A. Schriftfamilie B. Schriftschnitt C. Größe D. Grundlinie E. Vertikal skalieren F. Horizontal skalieren G. In der Mitte
skalieren
7. Wenn Sie ein Beispiel der Composite-Schrift anzeigen möchten, klicken Sie auf „Beispiel einblenden“.
Sie können das Beispiel folgendermaßen ändern:
Klicken Sie auf die Schaltflächen rechts neben dem Beispiel, um Linien ein- oder auszublenden, die Folgendes
kennzeichnen: ICF-Feld
, Geviert (Embox) , Grundlinie , Großbuchstabenhöhe , Max. Oberlänge/Unterlänge
, Max. Oberlänge und x-Höhe .
Wählen Sie im Popup-Menü „Zoom“ die gewünschte Vergrößerung.
8. Klicken Sie auf „Speichern“, um die Einstellungen für die Composite-Schrift zu speichern, und klicken Sie dann auf „OK“.
Zeichenkategorien in Composite-Schriften
Kanji Die Grundschriftart der Composite-Schrift. Schriftgrad und Grundlinie der anderen Zeichen richten sich dann nach den hier festgelegten
Werten.
Kana Die Schriftart, die für Hiragana- und Katakana-Zeichen verwendet werden soll.
Satzzeichen Die Schriftart, die für Satzzeichen verwendet werden soll.
Symbole Die Schriftart, die für Symbole verwendet werden soll.
Latein Die Schriftart, die für lateinische Buchstaben von halber Breite verwendet werden soll.
Zahlen Die Schriftart, die für Zahlen von halber Breite verwendet werden soll. Dies ist normalerweise eine lateinische Schriftart.
Schriftattribute für Composite-Schriften
Schriftfamilie und Schriftschnitt Die Schriftart, die für die Zeichen verwendet werden soll.
Größe Die Größe der Zeichen im Verhältnis zur Größe der Kanji-Zeichen. Die Größe kann bei verschiedenen Schriftarten unterschiedlich sein,
selbst wenn derselbe Schriftgrad eingestellt ist.
Grundlinie Die Position der Grundlinie in Bezug auf die Grundlinie von Kanji-Zeichen.
Vertikal skalieren, Horizontal skalieren Legt fest, um wie viel die Zeichen skaliert werden sollen. Ein Skalieren ist bei Kana-Zeichen, Katakana-
Zeichen von halber Breite, Gaiji-Zeichen, lateinischen Zeichen von halber Breite sowie bei Zahlen möglich.
In der Mitte skalieren Skalierung für Kana-Zeichen. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Zeichen ausgehend von der Mitte skaliert. Wenn
diese Option deaktiviert ist, werden die Zeichen ausgehend von der Grundlinie der lateinischen Schrift skaliert.
Wenn Sie für alle Zeichen dieselbe Transformationsskalierung festlegen möchten, wählen Sie einen Wert für „Größe“ und wählen Sie für
„Skalieren“ 100 % aus. Wenn für horizontalen und vertikalen Text eine unterschiedliche Zeichen-Transformationsskalierung festgelegt werden
soll, wählen Sie für „Größe“ 100 % und wählen Sie dann einen Wert für „Skalieren“.
Anpassen von Zeichen in einer Composite-Schrift
1. Wählen Sie „Schrift“ > „Composite-Schriften“. Wenn dieser Befehl nicht sichtbar ist, wählen Sie in den Schriftvoreinstellungen
die Option „Asiatische Optionen einblenden“.
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Composite-Schrift“ auf „Benutzerdefiniert“.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie bereits eigene Zeichensätze gespeichert haben, wählen Sie den Zeichensatz aus, den Sie bearbeiten möchten.
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Soll ein benutzerdefinierter Satz erstellt werden, klicken Sie auf „Neu“, geben Sie einen Namen für den Zeichensatz ein
und klicken Sie auf „OK“. Wenn bereits eigene Zeichensätze vorhanden sind, können Sie einen auswählen und als
Grundlage für einen neuen Zeichensatz verwenden.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Zeichen direkt hinzugefügt werden, wählen Sie im Popup-Menü „Zeichen“ die Option „Direkte Eingabe“, geben Sie
ein Zeichen in das Feld ein und klicken Sie auf „Hinzufügen“.
Soll ein Zeichen über einen Code eingegeben werden, wählen Sie im Popup-Menü des Zeichenbedienfelds einen
Kodierungstyp, geben Sie den Code ein und klicken Sie auf „Hinzufügen“.
Hinweis: 32-Bit-Zeichen können eigenen Zeichensätzen nicht hinzugefügt werden.
Soll ein Zeichen gelöscht werden, wählen Sie es im Listenfeld aus und klicken Sie auf „Löschen“.
5. Wenn Sie mit der Bearbeitung des Zeichensatzes fertig sind, klicken Sie auf „Speichern“ und dann auf „OK“.
Hinweis: Enthält eine Composite-Schrift mehrere benutzerdefinierte Zeichen, hat der unterste Zeichensatz Vorrang vor allen
darüber liegenden Zeichensätzen.
Löschen einer Composite-Schrift
1. Wählen Sie „Schrift“ > „Composite-Schriften“. Wenn dieser Befehl nicht sichtbar ist, wählen Sie in den Schriftvoreinstellungen
die Option „Asiatische Optionen einblenden“.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Composite-Schrift“ die gewünschte Schriftart aus.
3. Klicken Sie auf „Schrift löschen“ und dann auf „Ja“.
Exportieren einer Composite-Schrift
Aus Illustrator exportierte Composite-Schriften können in die japanische Version von Adobe InDesign 2 oder spätere Versionen importiert werden.
1. Wählen Sie „Schrift“ > „Composite-Schriften“. Wenn dieser Befehl nicht sichtbar ist, wählen Sie in den Schriftvoreinstellungen
die Option „Asiatische Optionen einblenden“.
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Composite-Schrift“ auf „Exportieren“.
3. Wählen Sie einen Speicherort für die Datei, geben Sie einen Dateinamen ein und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw.
„Sichern“ (Mac OS).
Verwandte Themen
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Erstellen von Text
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Eingeben von Text an einem Punkt
Eingeben von Text in eine Fläche
Verwalten des Textbereichs
Erstellen von Textzeilen und -spalten
Einpassen einer Überschrift über die gesamte Breite eines Textbereichs
Verketten von Text zwischen Objekten
Umfließen eines Objekts mit Text
Ausrichten von Text an Objekten
Löschen leerer Textobjekte aus Bildmaterial
Eingeben von Text an einem Punkt
Punkttext ist eine horizontale oder vertikale Textzeile, die an der Stelle beginnt, auf die Sie klicken, und durch das Eingeben von Zeichen erweitert
wird. Jede Textzeile ist unabhängig, d. h., die Länge einer Zeile wird bei der Bearbeitung an die Zeichenmenge angepasst, aber der Text fließt
nicht in die nächste Zeile. Die Eingabe von Text über das Textwerkzeug empfiehlt sich dann, wenn Sie Ihrem Bildmaterial nur ein paar Wörter
hinzufügen möchten.
1. Wählen Sie das Textwerkzeug
oder das Vertikaler-Text-Werkzeug aus.
Der Zeiger wird zu einer Einfügemarke in einem gepunkteten Rechteck. Die kurze horizontale Linie am unteren Ende der
Einfügemarke kennzeichnet die Position der Grundlinie, auf der der Text eingefügt wird.
2. (Optional) Sie können Textformatierungsoptionen im Steuerungs-, Zeichen- oder Absatzbedienfeld festlegen.
3. Klicken Sie auf die Stelle, an der die Textzeile beginnen soll.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass Sie nicht auf ein vorhandenes Textobjekt klicken, da es sonst in einen Flächentext oder in
Pfadtext umgewandelt wird. Wenn sich an der Stelle, an der Sie den Text eingeben möchten, bereits ein Objekt befindet,
blenden Sie es aus oder sperren Sie es.
4. Geben Sie den Text ein. Drücken Sie die Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter, um eine neue Textzeile innerhalb desselben
Textobjekts zu beginnen.
5. Klicken Sie nach der Eingabe von Text mit dem Auswahl-Werkzeug
, um das Textobjekt auszuwählen. Sie können auch bei
gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Text klicken.
Hinweis: Weitere Informationen zum Arbeiten mit Text in Illustrator finden Sie im Whitepaper „Arbeiten mit Text“ unter
www.adobe.com/go/learn_ai_type_de.
Eingeben von Text in eine Fläche
Bei Flächentext (auch als Absatztext bezeichnet) richtet sich der Textfluss entweder horizontal oder vertikal nach den Begrenzungen des Objekts.
Wenn der Text an eine Begrenzung stößt, erfolgt automatisch ein Zeilenumbruch, sodass der Text innerhalb der definierten Fläche bleibt. Diese
Art der Eingabe eignet sich zum Erstellen einzelner oder mehrerer Absätze, z. B. für eine Broschüre.
1. Definieren Sie den Begrenzungsbereich:
Wählen Sie das Textwerkzeug oder das Vertikaler-Text-Werkzeug aus und ziehen Sie den Zeiger in diagonaler
Richtung, um einen rechteckigen Begrenzungsrahmen zu definieren.
Zeichnen Sie das Objekt, das als Begrenzungsbereich dienen soll. (Dabei ist es unwichtig, ob das Objekt Kontur- oder
Flächenattribute besitzt, da Illustrator sie ohnehin automatisch entfernt.) Wählen Sie dann das Textwerkzeug , das
Vertikaler-Text-Werkzeug , das Flächentext-Werkzeug oder das Vertikaler-Flächentext-Werkzeug aus und
klicken Sie auf eine beliebige Stelle des Objektpfads.
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Erstellen einer Textfläche durch Ziehen (oben) bzw. durch Konvertieren einer vorhandenen Form (unten)
Hinweis: Wenn es sich bei dem Objekt um einen geöffneten Pfad handelt, müssen Sie den Begrenzungsbereich mit dem
Flächentext-Werkzeug definieren. Illustrator zeichnet dabei zwischen den Endpunkten des Pfades eine unsichtbare Linie,
um die Begrenzungen festzulegen.
2. (Optional) Sie können Textformatierungsoptionen im Steuerungs-, Zeichen- oder Absatzbedienfeld festlegen.
3. Geben Sie den Text ein. Drücken Sie die Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter, um einen neuen Absatz zu beginnen.
4. Klicken Sie nach der Eingabe von Text mit dem Auswahl-Werkzeug
, um das Textobjekt auszuwählen. Sie können auch bei
gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Text klicken.
Wenn Sie mehr Text eingeben als in die Fläche passt, wird am unteren Rand des Begrenzungsbereichs ein kleines
Pluszeichen (+) angezeigt.
Beispiel für zusätzlichen Text.
Sie können die Größe des Textbereichs ändern oder den Pfad erweitern, um den zusätzlichen Text anzuzeigen. Sie können
den Text auch in ein anderes Objekt fließen lassen und somit verketten.
Ein Video zum Erstellen von Punkt- und Flächentext finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0045_de. Weitere Informationen
zum Arbeiten mit Text in Illustrator finden Sie im Whitepaper „Arbeiten mit Text“ unter www.adobe.com/go/learn_ai_type_de.
Verwalten des Textbereichs
Skalieren eines Textbereichs
Je nachdem, ob Sie Punkttext, Flächentext oder Text entlang eines Pfades erstellen, haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten, die Textgröße zu
ändern.
Da beim Erstellen von Punkttext keine Begrenzung der Textmenge gilt, ist eine Änderung der Textfeldgröße in diesem Fall nicht erforderlich.
Wenn Sie das Flächentextwerkzeug verwenden, können Sie ein Objekt ziehen und den Text in der markierten Fläche eingeben. In diesem Fall
ändert sich die Textgröße, wenn Sie die Größe des Objekts mit dem Direktauswahl-Werkzeug ändern.
Wenn Sie Text entlang eines Pfades erstellen, können Sie den Text zwischen Objekten verketten (siehe Verketten von Text zwischen Objekten),
wenn er nicht in den markierten Pfad passt. Auch in diesem Fall ändert sich die Textgröße, wenn Sie die Größe des Pfades mit dem
Direktauswahl-Werkzeug ändern.
Achten Sie dabei darauf, dass die Option „Begrenzungsrahmen einblenden“ aktiviert ist. Wenn der Begrenzungsrahmen nicht angezeigt wird,
klicken Sie auf „Ansicht“ > „Begrenzungsrahmen einblenden“.
Führen Sie zum Ändern der Größe einen der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie das Textobjekt mithilfe des Auswahl-Werkzeugs oder des Ebenenbedienfelds aus und ziehen Sie einen der Griffe
auf dem Begrenzungsrahmen.
Textbereiche mit dem Auswahl-Werkzeug skalieren
Wählen Sie die Kante oder Ecke des Textpfades mit dem Direktauswahl-Werkzeug aus. Ziehen Sie dann den Zeiger, um
die Form des Pfades anzupassen.
In der Pfadansicht ist das Anpassen des Textpfades mit dem Direktauswahl-Werkzeug die einfachste Methode.
Textbereiche mit dem Direktauswahl-Werkzeug skalieren
Wählen Sie das Textobjekt mithilfe des Auswahl-Werkzeugs oder des Ebenenbedienfelds aus und wählen Sie „Schrift“ >
„Flächentextoptionen“. Geben Sie Werte für die Breite und Höhe ein und klicken Sie auf „OK“. Wenn der Textbereich kein
Rechteck ist, bestimmen diese Werte die Maße des Objekt-Begrenzungsrahmens.
Ändern des Rands von Textbereichen
Bei Flächentextobjekten können Sie bestimmen, wie breit der Rand zwischen dem Text und dem Begrenzungspfad sein soll. Dieser Rand wird als
Versatzabstand bezeichnet.
1. Wählen Sie ein Flächentextobjekt aus.
2. Wählen Sie „Schrift“ > „Flächentextoptionen“.
3. Geben Sie in das Feld „Versatzabstand“ einen Wert ein und klicken Sie auf „OK“.
Text ohne Versatzabstand (links) und mit Versatzabstand (rechts)
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Erhöhen oder Verringern des Versatzes der ersten Grundlinie in einem Textbereich
Bei Flächentextobjekten können Sie die Position der ersten Textzeile in Bezug zur Oberkante des Objekts bestimmen. Diese Position wird als
Versatz der ersten Grundlinie bezeichnet. So können Sie beispielsweise bewirken, dass der Text über die Oberkante des Objekts hinaussteht oder
sich in einem bestimmten Abstand unter der Oberkante befindet.
Text mit „Erste Grundlinie“ auf „Großbuchstabenhöhe“ (links) gesetzt und auf „Zeilenabstand“ (rechts) gesetzt
1. Wählen Sie ein Flächentextobjekt aus.
2. Wählen Sie „Schrift“ > „Flächentextoptionen“.
3. Wählen Sie für „Erste Grundlinie“ eine der folgenden Optionen:
Oberlänge Die Oberkante des Zeichens „d“ der jeweiligen Schrift liegt unterhalb der Oberkante des Textobjekts.
Großbuchstabenhöhe Die Oberkanten der Großbuchstaben berühren die Oberkante des Textobjekts.
Zeilenabstand Der Zeilenabstand-Wert des Textes wird als Abstand zwischen der Grundlinie der ersten Textzeile und der
Oberkante des Textobjekts verwendet.
x-Höhe Die Oberkante des Zeichens „x“ der jeweiligen Schrift liegt unterhalb der Oberkante des Textobjekts.
Geviert-Höhe Bei asiatischen Schriftarten berührt die Oberkante des Gevierts die Oberkante des Textobjekts. Diese Option
ist unabhängig von der Voreinstellung „Asiatische Optionen einblenden“ verfügbar.
Fixiert Legt den Abstand zwischen der Grundlinie der ersten Textzeile und der Oberkante des Textobjekts im Feld „Min“
fest.
Alt Verwendet die Standardeinstellung der ersten Grundlinie aus Adobe Illustrator 10 oder früher.
4. Geben Sie unter „Min“ den Versatz der Grundlinie an.
Erstellen von Textzeilen und -spalten
1. Wählen Sie ein Flächentextobjekt aus.
2. Wählen Sie „Schrift“ > „Flächentextoptionen“.
3. Legen Sie in den Bereichen „Zeilen“ und „Spalten“ des Dialogfelds die folgenden Optionen fest:
Anzahl Bestimmt, wie viele Zeilen und Spalten das Objekt enthalten soll.
Spanne Bestimmt die Höhe einzelner Zeilen bzw. die Breite einzelner Spalten.
Fixiert Bestimmt, was mit der Zeilen- bzw. Spaltenspanne geschehen soll, wenn Sie die Größe des Textbereiches ändern.
Wenn diese Option aktiviert ist, kann durch eine Größenänderung des Bereichs zwar die Anzahl der Zeilen und Spalten, aber
nicht deren Breite geändert werden. Lassen Sie diese Option deaktiviert, wenn sich die Zeilen- und Spaltenbreite
entsprechend der Größe des Textbereichs ändern soll.
Optionen für Größenänderungen an Zeilen und Spalten
A. Original- spalten B. Größenänderung bei Spalten mit aktivierter Option „Fixiert“ C. Größenänderung bei Spalten
mit deaktivierter Option „Fixiert“
Nach oben
Nach oben
Abstand Definiert den Abstand zwischen Zeilen und Spalten.
4. Wählen Sie im Bereich „Optionen“ des Dialogfelds eine Textfluss-Option, um zu bestimmen, wie Text zwischen Zeilen und
Spalten fließen soll: „Reihenweise“
oder „Spaltenweise“ .
5. Klicken Sie auf „OK“.
Einpassen einer Überschrift über die gesamte Breite eines Textbereichs
1. Wählen Sie ein Textwerkzeug aus und klicken Sie in den Absatz, den Sie in den Textbereich einpassen möchten.
2. Wählen Sie „Schrift“ > „Überschrift einpassen“.
Hinweis: Wenn Sie die Formatierung des Textes ändern, müssen Sie den Befehl „Überschrift einpassen“ erneut auswählen.
Verketten von Text zwischen Objekten
Wenn Sie Text verketten möchten, sodass er von einem Objekt in das nächste fließt, müssen Sie die Objekte verknüpfen. Verbundene
Textobjekte können jede beliebige Form haben. Der Text muss jedoch in einer Fläche oder entlang einem Pfad (nicht an einem Punkt)
eingegeben werden.
Jedes Flächentextobjekt hat einen Eingang und einen Ausgang, über den Sie eine Verknüpfung mit anderen Objekten herstellen und eine
verknüpfte Kopie des Textobjekts erstellen können. Ein leerer Ein- oder Ausgang bedeutet, dass der gesamte Text sichtbar und das Objekt nicht
verknüpft ist. Ein Pfeil in einem Ein- oder Ausgang zeigt an, dass das Objekt mit einem anderen Objekt verknüpft ist. Ein rotes Pluszeichen in
einem Ausgang signalisiert, dass das Objekt weiteren Text enthält. Dieser nicht sichtbare Text wird als zusätzlicher Text bezeichnet.
Ein- und Ausgänge in verknüpften Textobjekten
Sie können Verkettungen unterbrechen und entscheiden, ob der Text in das erste oder das nächste Objekt fließen soll, oder alle Verkettungen
entfernen und den Text an seiner Stelle belassen.
Hinweis: Bei der Arbeit mit verkettetem Text kann es nützlich sein, die Verkettungen zu sehen. Sollen die Verkettungen angezeigt werden,
wählen Sie „Ansicht“ > „Textverkettungen einblenden“ und wählen Sie dann ein verknüpftes Objekt aus.
Verketten von Text
1. Wählen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug ein Flächentextobjekt aus.
2. Klicken Sie auf den Eingang oder den Ausgang des ausgewählten Textobjekts. Der Zeiger verwandelt sich in das Text-
geladen-Symbol
.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll eine Verknüpfung mit einem vorhandenen Objekt hergestellt werden, setzen Sie den Zeiger auf den Pfad des Objekts.
Der Zeiger verwandelt sich in ein . Klicken Sie auf den Pfad, um die Objekte miteinander zu verbinden.
Soll ein neues Objekt verknüpft werden, klicken Sie auf eine freie Stelle der Zeichenfläche oder ziehen Sie den Zeiger
darüber. Durch Klicken entsteht ein Objekt in derselben Größe und Form wie das Original. Durch Ziehen können Sie ein
rechteckiges Objekt in beliebiger Größe erstellen.
Eine weitere Methode zum Verketten von Text zwischen Objekten besteht darin, ein Flächentextobjekt und die zu
verkettenden Objekte auszuwählen und anschließend „Schrift“ > „Verketteter Text“ > „Erstellen“ zu wählen.
Entfernen oder Unterbrechen von Verkettungen
1. Wählen Sie ein verbundenes Textobjekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll die Verkettung zwischen zwei Objekten unterbrochen werden, doppelklicken Sie auf den Ein- bzw. Ausgang an einem
Ende der Verkettung. Der Text fließt in das erste Objekt.
Soll ein ausgewähltes Objekt in einer Textverkettung zurückgewandelt werden, wählen Sie „Schrift“ > „Verketteter Text“ >
„Auswahl zurückwandeln“. Der Text fließt in das nächste Objekt.
Nach oben
Nach oben
Sollen alle Verkettungen entfernt werden, wählen Sie „Schrift“ > „Verketteter Text“ > „Verkettung entfernen“. Der Text
bleibt an seiner Stelle.
Umfließen eines Objekts mit Text
Sie können jedes Objekt von Flächentext umfließen lassen. Dies gilt für Textobjekte und importierte Bilder ebenso wie für in Illustrator gezeichnete
Objekte. Ist das Umfließen-Objekt eine eingebettete Bitmap, lässt Illustrator den Text nur um deckende und teilweise deckende Pixel fließen,
während vollständig transparente Pixel ignoriert werden.
Das Umfließen wird durch die Stapelreihenfolge der Objekte bestimmt. Diese Stapelreihenfolge können Sie im Ebenenbedienfeld anzeigen, indem
Sie auf das Dreieck neben dem Ebenennamen klicken. Soll Text um ein Objekt fließen, muss sich das Umfließen-Objekt auf derselben Ebene wie
der Text befinden und in der Ebenenhierarchie unmittelbar über dem Text liegen. Zur Änderung der Hierarchie ziehen Sie einfach den
gewünschten Inhalt im Ebenenbedienfeld nach oben oder nach unten.
Von Text umflossene Objekte
A. Umfließen-Objekte B. Umfließender Text
Umfließen von Objekten mit Text
1. Die folgenden Bedingungen müssen für den Text, der um Objekte fließen soll, erfüllt sein:
Bei dem Text handelt es sich um Flächentext (d. h., er wurde in ein Textfeld eingegeben).
Er befindet sich auf derselben Ebene wie das Umfließen-Objekt.
Er liegt in der Ebenenhierarchie unmittelbar unter dem Umfließen-Objekt.
Wichtig: Wenn die Ebene mehrere Textobjekte enthält, verschieben Sie die Textobjekte, die das Objekt nicht umfließen
sollen, entweder in eine andere Ebene oder an eine Stelle oberhalb des Umfließen-Objekts.
2. Wählen Sie das Objekt (oder mehrere Objekte) aus, um das der Text fließen soll.
3. Wählen Sie „Objekt“ > „Umfließen“ > „Erstellen“.
Festlegen der Umfließenoptionen
Umfließenoptionen können vor oder nach dem Umfließen eines Objekts mit Text festgelegt werden.
1. Wählen Sie das Umfließen-Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Umfließen“ > „Umfließenoptionen“ und legen Sie die folgenden Optionen fest:
Versatz Legt fest, wie groß der Abstand zwischen Text und Umfließen-Objekt sein soll. Sie können einen positiven oder
negativen Wert eingeben.
Umfließen umkehren Bewirkt, dass der Text an der anderen Seite des Objekts entlangfließt.
Umfließen von Objekten mit Text aufheben
1. Wählen Sie das Umfließen-Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Umfließen“ > „Zurückwandeln“.
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Ausrichten von Text an Objekten
Führen Sie folgende Schritte aus, um Text anhand der Begrenzungsrahmen der eigentlichen Glyphen und nicht anhand der Schriftartabstände
auszurichten:
1. Wenden Sie den interaktiven Effekt „Kontur nachzeichnen“ auf das Textobjekt an. Wählen Sie dazu „Effekt“ > „Pfad“ > „Kontur
nachzeichnen“.
2. Richten Sie das Ausrichtenbedienfeld so ein, dass Vorschaubegrenzungen verwendet werden. Wählen Sie dazu im Menü des
Ausrichtenbedienfelds die Option „Vorschaubegrenzungen anzeigen“.
Nach dem Festlegen dieser Einstellungen, wird genau die gleiche Ausrichtung erzielt wie bei Text mit Konturen, wobei der Text interaktiv bleibt.
Löschen leerer Textobjekte aus Bildmaterial
Durch das Löschen nicht verwendeter Textobjekte lässt sich Ihr Bildmaterial leichter drucken und benötigt weniger Speicherplatz. Leere
Textobjekte entstehen z. B., wenn Sie versehentlich mit dem Textwerkzeug auf die Bildmaterialfläche klicken und dann ein anderes Werkzeug
auswählen.
1. Wählen Sie „Objekt“ > „Pfad“ > „Aufräumen“.
2. Aktivieren Sie „Leere Textpfade“ und klicken Sie auf „OK“.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Erstellen von Pfadtext
Nach oben
Nach oben
Eingeben von Text auf Pfaden
Verschieben oder Spiegeln von Text entlang einem Pfad
Anwenden von Effekten auf Pfadtext
Anpassen der vertikalen Ausrichtung von Pfadtext
Anpassen des Zeichenabstands an scharfen Kurven
Pfadtext fließt entlang der Kante eines offenen oder geschlossenen Pfades. Wenn Sie Text horizontal eingeben, werden die Zeichen parallel zur
Grundlinie angeordnet. Wenn Sie Text vertikal eingeben, werden die Zeichen im rechten Winkel zur Grundlinie angeordnet. In beiden Fällen
verläuft der Text in der Richtung, in der dem Pfad Punkte hinzugefügt wurden.
Eingeben von Text auf Pfaden
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll horizontaler Text entlang einem Pfad erstellt werden, wählen Sie das Textwerkzeug oder das Pfadtext-Werkzeug
aus.
Soll vertikaler Text entlang einem Pfad erstellt werden, wählen Sie das Vertikaler-Text-Werkzeug oder das Vertikaler-
Pfadtext-Werkzeug aus.
2. (Optional) Sie können Textformatierungsoptionen im Steuerungs-, Zeichen- oder Absatzbedienfeld festlegen.
3. Setzen Sie den Zeiger auf den Pfad und klicken Sie auf den Pfad. (Dabei ist es egal, ob der Pfad Kontur- oder
Flächenattribute besitzt, da Illustrator sie ohnehin automatisch entfernt.)
Hinweis: Wenn es sich nicht um einen offenen, sondern einen geschlossenen Pfad handelt, müssen Sie das Pfadtext-
Werkzeug verwenden.
4. Geben Sie den Text ein.
5. Klicken Sie nach der Eingabe von Text mit dem Auswahl-Werkzeug
, um das Textobjekt auszuwählen. Sie können auch bei
gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Text klicken.
Wenn Sie mehr Text eingeben als in die Fläche oder den Pfad passt, wird am unteren Rand des Begrenzungsbereichs ein kleines Pluszeichen (+)
angezeigt.
Beispiel für zusätzlichen Text.
Sie können die Größe des Textbereichs ändern oder den Pfad erweitern, um den zusätzlichen Text anzuzeigen. Sie können den Text auch in ein
anderes Objekt fließen lassen und somit verketten.
Ein Video zum Erstellen von Pfadtext finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0046_de. Weitere Informationen zum Arbeiten mit Text in Illustrator
finden Sie im Whitepaper „Arbeiten mit Text“ unter www.adobe.com/go/learn_ai_type_de.
Verschieben oder Spiegeln von Text entlang einem Pfad
1. Wählen Sie das Pfadtext-Objekt aus.
Eine Klammer wird am Anfang des Textes, am Ende des Pfades und in der Mitte zwischen der Anfangs- und Endklammer
angezeigt.
2. Positionieren Sie den Mauszeiger über der Mittelpunktklammer des Textes, bis neben dem Zeiger ein kleines Symbol
Nach oben
angezeigt wird.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll Text entlang einem Pfad verschoben werden, ziehen Sie die mittlere Klammer den Pfad entlang. Durch Drücken der
Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) verhindern Sie, dass der Text auf die andere Seite des Pfades gespiegelt
wird.
Text entlang einem Pfad verschieben
Soll Text entlang einem Pfad gespiegelt werden, ziehen Sie die Klammer über den Pfad. Sie können auch „Schrift“ >
„Pfadtext“ > „Pfadtextoptionen“ und anschließend „Spiegeln“ wählen und auf „OK“ klicken.
Text entlang einem Pfad spiegeln
Um Text auf die andere Seite des Pfades zu verschieben, ohne die Richtung umzukehren, verwenden Sie die Option
„Grundlinienversatz“ im Zeichenbedienfeld. Wenn Sie z. B. Text erstellt haben, der von links nach rechts auf einem
Kreis verläuft, können Sie in das Textfeld „Grundlinienversatz“ einen negativen Wert eingeben. Der Text verläuft dann
entlang der oberen Innenseite des Kreises.
Ein Video zum Erstellen von Pfadtext finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0046_de.
Anwenden von Effekten auf Pfadtext
Mit Pfadtexteffekten können Sie die Ausrichtung von Zeichen auf einem Pfad verzerren. Bevor Sie diese Effekte anwenden können, müssen Sie
zunächst Pfadtext erstellen.
1. Wählen Sie das Pfadtext-Objekt aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Schrift“ > „Pfadtext“ und anschließend einen Effekt im Untermenü.
Wählen Sie „Schrift“ > „Pfadtext“ > „Pfadtextoptionen“. Wählen Sie anschließend im Menü „Effekt“ eine Option und klicken
Sie auf „OK“.
Hinweis: Das Anwenden des Schwerkrafteffekts auf einen perfekt kreisrunden Pfad erzeugt ein Ergebnis ähnlich dem
Standard-Regenbogeneffekt. Auf ovale, quadratische, rechteckige oder sonstige Pfade in ungleichmäßigen Formen
angewendet funktioniert der Effekt wie erwartet.
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Pfadtexteffekte
A. Regenbogen B. Verzerren C. 3D-Band D. Treppenstufe E. Schwerkraft
Anpassen der vertikalen Ausrichtung von Pfadtext
1. Wählen Sie das Textobjekt aus.
2. Wählen Sie „Schrift“ > „Pfadtext“ > „Pfadtextoptionen“.
3. Wählen Sie eine Option im Menü „An Pfad ausrichten“, um festzulegen, wie sämtliche Zeichen relativ zur Gesamthöhe der
Schrift am Pfad ausgerichtet werden sollen:
Oberlänge Richtet die Zeichen an der Oberkante der Schrift aus.
Unterlänge Richtet die Zeichen an der Unterkante der Schrift aus.
Mitte Richtet die Zeichen an einem Punkt in der Mitte zwischen Ober- und Unterlänge der Schrift aus.
Grundlinie Richtet die Zeichen an der Grundlinie aus. Dies ist die Standardeinstellung.
Hinweis: Zeichen ohne Ober- bzw. Unterlänge (z. B. der Buchstabe e) oder Grundlinie (z. B. ein Apostroph) werden vertikal
an Zeichen mit Oberlänge, Unterlänge und Grundlinie ausgerichtet. Die jeweiligen Schriftmaße sind vom Schrift-Designer
eindeutig festgelegt.
Mehr Kontrolle über die vertikale Ausrichtung erhalten Sie mit der Option „Grundlinienversatz“ im Zeichenbedienfeld. Wenn
Sie beispielsweise einen negativen Wert in das Feld „Grundlinienversatz“ eingeben, wird der Text nach unten verschoben.
Anpassen des Zeichenabstands an scharfen Kurven
Wenn Zeichen um eine scharfe Kurve oder einen spitzen Winkel fließen, werden sie oftmals so aufgefächert, dass zwischen ihnen scheinbar
zusätzliche Leerzeichen vorhanden sind. In diesem Fall können Sie mit der Option „Abstand“ im Dialogfeld „Pfadtextoptionen“ den Zeichenabstand
an Kurven verringern.
1. Wählen Sie das Textobjekt aus.
2. Wählen Sie „Schrift“ > „Pfadtext“ > „Pfadtextoptionen“.
3. Geben Sie unter „Abstand“ einen Wert in Punkt ein. Höhere Werte bewirken eine Verringerung des Zwischenraums zwischen
Zeichen an scharfen Kurven und spitzen Winkeln.
Text ohne Abstandskorrektur (links) und Text mit Abstandskorrektur (rechts)
Hinweis: Der unter „Abstand“ eingegebene Wert hat keinen Einfluss auf Zeichen in geraden Segmenten. Wenn Sie den
Abstand zwischen Zeichen an einer beliebigen Stelle des Pfades ändern möchten, wählen Sie die Zeichen aus und ändern
Sie deren Kerning oder Laufweite.
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Schriftarten
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Wissenswertes zu Schriftarten
OpenType-Schriftarten
Anzeigen von Schriftarten in der Vorschau
Auswählen einer Schriftfamilie und eines Schriftschnitts
Festlegen eines Schriftgrads
Suchen und Ersetzen von Schriftarten
Arbeiten mit fehlenden Schriftarten
Wissenswertes zu Schriftarten
Mit dem Begriff Schriftart wird ein vollständiger Satz von Zeichen – Buchstaben, Zahlen und Symbole – mit gleicher Stärke, gleicher Breite und
gleichem Schriftschnitt bezeichnet. Ein Beispiel für eine Schriftart ist „Adobe Garamond Bold 10 Pt“.
Unter einem Schriftbild (auch Schriftfamilie oder Schriftartfamilie genannt) wird eine Sammlung von Schriftarten mit einheitlichem Erscheinungsbild
verstanden, die für eine gemeinsame Verwendung entwickelt wurden (z. B. Adobe Garamond).
Ein Schriftschnitt ist eine Variante einer bestimmten Schriftart in einer Schriftfamilie. In der Regel stellt die Schrift Roman oder Plain (die
Bezeichnung ist von Familie zu Familie unterschiedlich) einer Schriftfamilie die Grundschrift dar, die verschiedene Schriftschnitte enthalten kann,
z. B. normal, fett, halbfett, kursiv und fettkursiv.
Neben den auf dem von Ihnen verwendeten System bereits installierten Schriftarten können Sie auch die folgenden Ordner erstellen und die darin
enthaltenen Schriftarten verwenden:
Windows Programme/Gemeinsame Dateien/Adobe/Fonts
Mac OS Library/Application Support/Adobe/Fonts
Wenn Sie eine Type 1-, TrueType-, OpenType- oder CID-Schriftart im lokalen Schriftenordner installieren, wird die Schriftart nur in Adobe-
Anwendungen angezeigt.
OpenType-Schriftarten
Bei OpenType-Schriften ist die Schriftdatei für Windows®- und Macintosh®-Computer identisch, sodass Dateien ohne Schriftersetzung und
andere Textumbruchprobleme zwischen den Plattformen ausgetauscht werden können. OpenType-Schriften können Merkmale wie bedingte
Ligaturen und Schwungschriften enthalten, die in derzeit erhältlichen PostScript- und TrueType-Schriften nicht verfügbar sind.
OpenType-Schriftarten werden mit dem Symbol angezeigt.
Beim Arbeiten mit einer OpenType-Schrift können Sie automatisch alternative Schriftzeichen in Ihrem Text (z. B. Ligaturen, Kapitälchen, Brüche
und proportionale Mediävalziffern) ersetzen lassen.
Normale Schriftart (links) und OpenType-Schriftart (rechts)
A. Ordinalzeichen B. Bedingte Ligaturen C. Schwungschriften
OpenType-Schriften können erweiterte Zeichensätze und Layout-Funktionen enthalten, die eine bessere Unterstützung für verschiedene Sprachen
und eine ausgefeiltere typografische Kontrolle bieten. OpenType-Schriftarten von Adobe mit Unterstützung der mitteleuropäischen Sprachen
enthalten die Silbe „Pro“ im Namen, der in den Schriftartmenüs von Anwendungen angezeigt wird. OpenType-Schriftarten ohne Unterstützung
mitteleuropäischer Sprachen sind mit „Standard“ sowie der Erweiterung „Std“ bezeichnet. Sämtliche OpenType-Schriften können zusätzlich zu den
PostScript Type 1- und TrueType-Schriften installiert und verwendet werden.
Weitere Informationen zu OpenType-Schriften finden Sie unter www.adobe.com/go/opentype_de.
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Anzeigen von Schriftarten in der Vorschau
Sie können Proben einer Schriftart in den Menüs „Schriftfamilie“ und „Schriftschnitt“ im Zeichenbedienfeld und in anderen Bereichen der
Anwendung, in der Sie Schriftarten auswählen, anzeigen. Die unterschiedlichen Schrifttypen sind durch folgende Symbole gekennzeichnet:
OpenType
Type 1
TrueType
Multiple Master
Composite
Sie können die Vorschaufunktion deaktivieren oder die Punktgröße des Schriftartnamens bzw. der Schriftartenbeispiele in den
Schriftvoreinstellungen ändern.
Auswählen einer Schriftfamilie und eines Schriftschnitts
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, die Sie ändern möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird die Schriftart
auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Wählen Sie über das Steuerungsbedienfeld, das Menü „Schrift“ oder das Zeichenbedienfeld eine Schriftfamilie und einen
Schriftschnitt aus:
Legen Sie im Steuerungsbedienfeld die Optionen für „Schriftart“ und „Schriftschnitt“ fest.
Wählen Sie im Menü „Schrift“ einen Namen im Untermenü „Schriftart“ bzw. „Zuletzt verwendete Schriften“ aus. Die
Verwendung des Menüs „Schriftart“ ist praktisch, weil eine Vorschau der verfügbaren Schriftarten angezeigt wird.
Legen Sie im Zeichenbedienfeld die Optionen für „Schriftfamilie“ und „Schriftschnitt“ fest. Wenn Sie den Namen nicht in
den Popup-Menüs auswählen möchten, können Sie auch auf den aktuellen Namen klicken und die ersten Zeichen des
gewünschten Namens eingeben.
Wenn Sie die Anzahl der im Untermenü „Zuletzt verwendete Schriften“ angezeigten Schriften ändern möchten, wählen
Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Schrift“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Schrift“ (Mac OS)
und legen Sie für die Option „Anzahl der zuletzt verwendeten Schriften“ den gewünschten Wert fest.
Festlegen eines Schriftgrads
Standardmäßig wird der Schriftgrad in Punkt gemessen (ein Punkt entspricht 1/72 Zoll). Sie können einen beliebigen Schriftgrad zwischen 0,1 und
1296 Punkt in Schritten von 0,001 Punkt angeben.
Hinweis: In Fireworks wird der Schriftgrad standardmäßig in Pixel gemessen.
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, die Sie ändern möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird der
Schriftgrad auf neuen Text angewendet, den Sie eingeben.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Stellen Sie im Zeichenbedienfeld oder in der Steuerelementleiste die Option „Schriftgrad“ ein.
Wählen Sie unter „Schrift“ > „Schriftgrad“ einen Schriftgrad aus. Wenn Sie „Andere“ wählen, können Sie im
Zeichenbedienfeld einen neuen Schriftgrad eingeben.
Die Einheit für den Schriftgrad können Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ ändern. In Fireworks steht diese Option
nicht zur Verfügung.
Suchen und Ersetzen von Schriftarten
1. Wählen Sie „Schrift“ > „Schriftart suchen“.
Verschieben Sie das Dialogfeld „Schriftart suchen“ so, dass Sie den gesamten Text im Dokument sehen können.
2. Wählen Sie den Namen der zu suchenden Schriftart im oberen Bereich des Dialogfelds aus. Das erste Vorkommen der
Schriftart wird im Dokumentfenster hervorgehoben.
3. Wählen Sie im unteren Bereich des Dialogfelds eine Ersatzschrift. Die Liste der Ersatzschriften können Sie folgendermaßen
anpassen:
Wählen Sie im Popup-Menü „Ersetzen durch Schrift aus“ die Option „Dokument“, um nur die Schriftarten aufzulisten, die
im Dokument enthalten sind, oder „System“, um alle auf dem Computer installierten Schriftarten aufzulisten.
Aktivieren Sie nur die Schriftarten, die in der Liste enthalten sein sollen, und deaktivieren Sie alle anderen.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
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Klicken Sie auf „Ändern“, um nur ein Vorkommen der ausgewählten Schriftart zu ersetzen.
Klicken Sie auf „Alle ändern“, um alle Vorkommen der Schriftart im Dokument zu ersetzen.
Wenn keine weiteren Vorkommen der Schriftart im Dokument vorhanden sind, wird der Schriftname aus der Liste
„Schriftarten im Dokument“ entfernt.
5. Wiederholen Sie bei Bedarf die Schritte 2 bis 4, um eine weitere Schriftart zu finden und zu ersetzen.
6. Klicken Sie auf „Fertig“, um das Dialogfeld zu schließen.
Hinweis: Wenn Sie eine Schriftart über den Befehl „Schriftart suchen“ ersetzen, bleiben alle anderen Textattribute erhalten.
Arbeiten mit fehlenden Schriftarten
Wenn in einem Dokument Schriftarten verwendet werden, die nicht auf dem System installiert sind, wird beim Öffnen des Dokuments eine
Warnmeldung angezeigt. Illustrator gibt an, welche Schriftarten fehlen, und ersetzt fehlende Schriftarten durch entsprechende verfügbare
Schriftarten.
Sollen fehlende Schriftarten durch eine andere Schriftart ersetzt werden, wählen Sie den Text aus, der die fehlende Schriftart
enthält, und weisen Sie ihm eine der verfügbaren Schriftarten zu.
Wenn Sie fehlende Schriftarten in Illustrator verfügbar machen möchten, können Sie die fehlenden Schriftarten entweder auf
Ihrem System installieren oder mit einer Schriftverwaltungsanwendung aktivieren.
Wenn Sie ersetzte Schriftarten in Pink hervorheben möchten, wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“ > „Ersetzte Schriften
hervorheben“ (und „Ersetzte Glyphen hervorheben“, falls gewünscht) und klicken Sie dann auf „OK“.
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Formatieren von Absätzen
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Absatzbedienfeld – Übersicht
Ausrichten von Text
Ausrichten von Text im Blocksatz
Anpassen des Wort- und Zeichenabstands in Blocksatztext
Festlegen von Einzügen für Text
Anpassen des Absatzabstands
Hängende Interpunktion
Absatzbedienfeld Übersicht
Über das Absatzbedienfeld („Fenster“ > „Schrift“ > „Absatz“) ändern Sie die Formatierung von Spalten und Absätzen. Wenn Text ausgewählt oder
das Textwerkzeug aktiv ist, können Absätze auch mit Optionen im Steuerungsbedienfeld formatiert werden.
Ein Video zum Arbeiten mit Zeichen- und Absatzformaten finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0047_de.
Absatzbedienfeld (alle Optionen eingeblendet)
A. Ausrichtung und Abstände B. Einzug links C. Einzug links in erster Zeile D. Abstand vor Absatz E. Silbentrennung F. Einzug
rechts G. Abstand nach Absatz
A. Schriftart B. Schriftschnitt C. Schriftgrad D.
Linksbündig E. Zentriert F. Rechtsbündig
Standardmäßig werden nur die am häufigsten verwendeten Optionen im Absatzbedienfeld angezeigt. Um alle Optionen anzuzeigen, wählen Sie im
Bedienfeldmenü den Befehl „Optionen einblenden“. Alternativ können Sie auf die zwei Dreiecke am oberen Rand des Bedienfelds klicken, um
zwischen den verschiedenen Anzeigegrößen umzuschalten.
Ausrichten von Text
Flächentext und Pfadtext kann an einer oder beiden Kanten eines Textpfades ausgerichtet werden.
1. Wählen Sie das Textobjekt aus oder setzen Sie den Cursor in den gewünschten Absatz.
Wenn Sie kein Textobjekt auswählen oder den Cursor nicht in einen Absatz setzen, wird die Ausrichtung auf neu erstellten
Text angewendet.
2. Klicken Sie im Steuerungs- oder Absatzbedienfeld auf eine Ausrichtungsschaltfläche.
Ausrichten von Text im Blocksatz
Für den Blocksatz wird der Text an beiden Kanten ausgerichtet. Wenn Sie den gesamten Text in einem Absatz im Blocksatz ausrichten, können
Sie festlegen, ob die letzte Zeile einbezogen oder ausgenommen werden soll.
1. Wählen Sie das Textobjekt aus oder setzen Sie den Cursor in den Absatz, den Sie im Blocksatz ausrichten möchten.
Wenn Sie kein Textobjekt auswählen oder den Cursor nicht in einen Absatz setzen, wird die Ausrichtung im Blocksatz auf neu
erstellten Text angewendet.
2. Klicken Sie im Absatzbedienfeld auf eine Blocksatzschaltfläche.
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Anpassen des Wort- und Zeichenabstands in Blocksatztext
In Adobe-Anwendungen können Sie festlegen, welche Abstände zwischen Zeichen und Wörtern eingefügt und wie die Zeichen skaliert werden
sollen. Das Anpassen der Abstände ist besonders für Blocksatz nützlich, obwohl Sie Abstände auch für Text ohne Blocksatz einstellen können.
1. Fügen Sie den Cursor in den Absatz ein, den Sie ändern möchten, oder wählen Sie ein Textobjekt bzw. einen Frame aus, um
alle Absätze zu ändern.
2. Wählen Sie im Menü des Absatzbedienfelds die Option „Abstände“.
3. Geben Sie entsprechende Werte für den Wortabstand, den Zeichenabstand und den Glyphenabstand ein. Die für „Minimal“
und „Maximal“ angegebenen Werte definieren die zulässigen Grenzwerte für den Abstand, gelten jedoch nur für Absätze in
Blocksatz. Mit der Option „Optimal“ wird der gewünschte Abstand für Absätze in Blocksatz und für andere Absätze festgelegt:
Wortabstand Der Abstand zwischen Wörtern, der durch Drücken der Leertaste entsteht. Der Wortabstand kann zwischen
0 % und 1000 % liegen; bei 100 % wird zwischen Wörtern kein zusätzlicher Abstand hinzugefügt.
Zeichenabstand Der Abstand zwischen Zeichen einschließlich der Kerning- und Laufweitenwerte. Es können Werte zwischen
-100 % und 500 % eingestellt werden. Bei 0 % wird der Abstand zwischen den Buchstaben nicht vergrößert; bei 100 % wird
eine gesamte Buchstabenabstandbreite zwischen den Buchstaben hinzugefügt.
Glyphenabstand Die Breite eines Zeichens (eine Glyphe kann jedes beliebige Zeichen einer Schrift sein). Die Werte für den
Glyphenabstand können zwischen 50 % und 200 % liegen.
Wort- und Zeichenabstände werden immer auf den ganzen Absatz angewendet. Wenn Sie nur die Abstände zwischen
einigen Zeichen verändern möchten, verwenden Sie die Option „Laufweite“.
4. Mit der Option „Einzelnes Wort ausrichten“ können Sie festlegen, wie Absätze, die nur aus einem Wort bestehen, ausgerichtet
werden sollen.
In schmalen Spalten wird eine Zeile manchmal nur von einem Wort belegt. Wenn der Absatz im Blocksatz ausgerichtet ist,
kann ein einzelnes Wort in einer Zeile horizontal gedehnt werden. Anstatt die Blocksatzausrichtung für solche Wörter zu
übernehmen, können Sie Einzelwörter zentrieren oder rechts- bzw. linksbündig ausrichten.
Festlegen von Einzügen für Text
Unter einem Einzug versteht man den Abstand zwischen dem Text und der Begrenzung eines Textobjekts. Der Einzug wirkt sich nur auf die
ausgewählten Absätze aus, sodass Sie problemlos unterschiedliche Einzüge für verschiedene Absätze einstellen können.
Einzüge können mithilfe des Tabulator-, Steuerungs- oder Absatzbedienfelds eingestellt werden. Bei Flächentext können Sie den Einzug auch mit
Tabulatoren oder durch Ändern des Versatzabstandes für das Textobjekt bestimmen.
Bei japanischem Text können Sie den Einzug der ersten Zeile statt über das Absatzbedienfeld mit der Mojikumi-Einstellung festlegen. Wenn
Sie den Einzug für die erste Zeile sowohl über das Absatzbedienfeld als auch durch eine Mojikumi-Einstellung definieren, wird der Text
innerhalb der Summe der beiden Einzüge platziert.
Festlegen von Einzügen mit dem Absatzbedienfeld
1. Klicken Sie mit dem Textwerkzeug in den Absatz, für den Sie einen Einzug festlegen möchten.
2. Passen Sie die entsprechenden Einzugswerte im Absatzbedienfeld an. Führen Sie z. B. die folgenden Schritte durch:
Wenn der ganze Absatz um 1 Pica eingezogen werden soll, geben Sie einen Wert (z. B. 1p) in das Feld „Einzug links“
ein.
Wenn nur die erste Zeile eines Absatzes um 1 Pica eingezogen werden soll, geben Sie einen Wert (z. B. 1p) in das Feld
„Einzug links in erster Zeile“ ein.
Wenn Sie einen 1 Pica großen hängenden Einzug erstellen möchten, geben Sie in das Feld „Einzug links“ einen positiven
Wert ein (z. B. 1p) und in das Feld „Einzug links in erster Zeile“ einen negativen Wert (z. B. -1p).
Festlegen von Einzügen mit dem Tabulatorbedienfeld
1. Klicken Sie mit dem Textwerkzeug in den Absatz, für den Sie einen Einzug festlegen möchten.
2. Führen Sie mit den Einzugsmarken
im Tabulatorbedienfeld einen der folgenden Schritte aus:
Ziehen Sie die obere Markierung an die gewünschte Einzugsposition für die erste Textzeile. Ziehen Sie die untere
Markierung, wenn alle außer der ersten Zeile eingezogen werden sollen. Halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die
Befehlstaste (Mac OS) gedrückt und ziehen Sie die untere Markierung (wodurch beide Markierungen zusammen
verschoben werden) an die gewünschte Einzugsposition für den gesamten Absatz.
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Nach oben
Erste Zeile mit (links) und ohne (rechts) Einzug
Wählen Sie die obere Markierung aus und geben Sie einen Wert für „X“ ein, um den Einzug für die erste Textzeile
festzulegen. Wählen Sie die untere Markierung aus und geben Sie einen Wert für „X“ ein, um alles außer den ersten Satz
zu verschieben.
Erstellen hängender Einzüge
In einem hängenden Einzug sind alle Absatzzeilen außer der ersten eingezogen. Hängende Einzüge sind besonders nützlich, wenn Sie
eingebundene Grafiken am Anfang des Absatzes einfügen oder eine Aufzählungsliste erstellen möchten.
Kein Einzug (links) und hängender Einzug (rechts)
1. Klicken Sie mit dem Textwerkzeug
in den Absatz, für den Sie einen Einzug festlegen möchten.
2. Geben Sie im Steuerungs- oder Tabulatorbedienfeld für den linken Einzug einen Wert ein, der größer als Null ist.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um für den linken Einzug in der ersten Zeile einen negativen Wert einzugeben:
Geben Sie im Absatzbedienfeld einen negativen Wert für „Einzug links in erster Zeile“ ein.
Ziehen Sie im Tabulatorbedienfeld die obere Markierung nach links oder die untere Markierung nach rechts.
Anpassen des Absatzabstands
1. Fügen Sie den Cursor in den Absatz ein, den Sie ändern möchten, oder wählen Sie ein Textobjekt aus, um alle Absätze zu
ändern. Wenn Sie den Cursor nicht in einen Absatz einfügen oder kein Textobjekt auswählen, wird die Einstellung auf neuen
Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Geben Sie im Absatzbedienfeld die gewünschten Werte für „Abstand vor“ (
oder ) und „Abstand nach“ ( oder ) ein.
Hinweis: Wenn der Absatz am oberen Rand einer Spalte beginnt, wird vor dem Absatz kein zusätzlicher Raum eingefügt. In
diesem Fall können Sie den Zeilenabstand der ersten Zeile des Absatzes erhöhen oder den Versatzabstand für das
Textobjekt ändern.
Hängende Interpunktion
Bei der hängenden Interpunktion werden die Satzzeichen außerhalb des Absatzrandes verschoben. Dadurch wirken die Textkanten gleichmäßiger.
Absatz ohne hängende Interpunktion (links) und Absatz mit hängender Interpunktion (rechts)
In Illustrator stehen folgende Optionen für hängende Interpunktion zur Wahl:
Hängende Interpunktion Roman Bestimmt die Ausrichtung von Satzzeichen bei einem bestimmten Absatz. Wenn „Hängende Interpunktion
Roman“ aktiviert ist, ragen folgende Zeichen um 100 % über den Absatzrand hinaus: einfache und doppelte Anführungszeichen, Bindestriche,
Punkte und Kommas. Folgende Zeichen ragen um 50 % über den Rand hinaus: Sternchen, Tilden, Auslassungspunkte, Geviert- und
Halbgeviertstriche, Doppelpunkte und Semikola. Zum Anwenden dieser Einstellung setzen Sie den Cursor in den Absatz und wählen im Menü des
Absatzbedienfelds die Option „Hängende Interpunktion Roman“.
Optischer Randausgleich Bestimmt die Ausrichtung von Satzzeichen bei allen Absätzen innerhalb eines Textobjekts. Wenn „Optischer
Randausgleich“ aktiviert ist, ragen lateinische Satzzeichen sowie die Kanten einiger Buchstaben (z. B. W und A) über den Textrand hinaus,
sodass der Textrand bündig wirkt. Zum Anwenden dieser Einstellung wählen Sie das Textobjekt aus und wählen den Befehl „Schrift“ > „Optischer
Randausgleich“.
Burasagari Bestimmt die Ausrichtung von Doublebyte-Satzzeichen (in chinesischen, japanischen und koreanischen Schriftarten). Auf diese
Satzzeichen haben die Optionen „Hängende Interpunktion Roman“ und „Optischer Randausgleich“ keine Auswirkung.
An welchem Rand die hängende Interpunktion angewendet wird, hängt von der jeweiligen Absatzausrichtung ab. Bei links- bzw. rechtsbündigen
Absätzen ragen die Satzzeichen über den linken bzw. rechten Rand hinaus. Bei oben bzw. unten ausgerichteten Absätzen ragen die Satzzeichen
über den oberen bzw. unteren Rand hinaus. Bei zentrierten und im Blocksatz ausgerichteten Absätzen ragen die Satzzeichen über beide Ränder
hinaus.
Hinweis: Folgt auf ein Satzzeichen ein Anführungszeichen, werden beide Zeichen hängend ausgerichtet.
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Ändern der Groß-/Kleinschreibung
Festlegen typografischer oder gerader Anführungszeichen
Einstellen der Optionen für die Textglättung
Hoch- und Tiefstellen von Text
Umwandeln von Text in Pfade
Wählen eines Zahlenformats bei OpenType-Schriftarten
Formatieren von Brüchen und Ordinalzeichen bei OpenType-Schriftarten
Verwenden von Satz- und Sonderzeichen
Auswählen von Text
Wenn Sie Zeichen auswählen, können Sie sie bearbeiten, mithilfe des Zeichenbedienfelds formatieren, ihnen Flächen- und Konturattribute
zuweisen und ihre Transparenz ändern. Diese Änderungen können Sie wahlweise an einem einzelnen Zeichen, an einem bestimmten
Zeichenbereich oder an allen Zeichen eines Textobjekts vornehmen. Zeichen, die ausgewählt wurden, sind im Dokumentfenster hervorgehoben
und im Aussehenbedienfeld wird das Wort „Zeichen“ angezeigt.
Wenn Sie ein Textobjekt auswählen, können Sie globale Formatierungsoptionen auf alle darin enthaltenen Zeichen anwenden. Dazu gehören unter
anderem Optionen aus dem Zeichenbedienfeld und dem Absatzbedienfeld, Flächen- und Konturattribute und Transparenzeinstellungen. Darüber
hinaus können Sie spezielle Effekte, verschiedene Flächen und Konturen sowie Deckkraftmasken auf ein Textobjekt anwenden. (Dies ist bei
einzeln ausgewählten Zeichen nicht möglich.) Wenn ein Textobjekt ausgewählt wurde, ist es im Dokumentfenster von einem Auswahlrahmen
umgeben und im Aussehenbedienfeld wird das Wort „Schrift“ angezeigt.
Wenn Sie einen Textpfad auswählen, können Sie seine Form verändern und ihm bestimmte Flächen- und Konturattribute zuweisen. Diese Stufe
der Auswahl ist bei Punkttext nicht möglich. Wenn ein Textpfad ausgewählt wurde, wird im Aussehenbedienfeld das Wort „Pfad“ angezeigt.
Auswählen von Zeichen
Wählen Sie ein Textwerkzeug und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie durch Ziehen ein oder mehrere Zeichen aus. Ziehen Sie den Zeiger bei gedrückter Umschalttaste über den Text,
um die Auswahl zu erweitern oder zu verkleinern.
Setzen Sie den Zeiger auf ein Wort und doppelklicken Sie, um es auszuwählen.
Setzen Sie den Zeiger auf einen Absatz und klicken Sie dreimal, um den gesamten Absatz auszuwählen.
Wählen Sie ein oder mehrere Zeichen aus und wählen Sie „Auswahl“ > „Alles“, um alle Zeichen im Textobjekt auszuwählen.
Auswählen von Textobjekten
Wenn Sie ein Textobjekt auswählen, können Sie globale Formatierungsoptionen auf alle darin enthaltenen Zeichen anwenden. Dazu gehören unter
anderem Optionen aus dem Zeichenbedienfeld und dem Absatzbedienfeld, Flächen- und Konturattribute und Transparenzeinstellungen. Darüber
hinaus können Sie spezielle Effekte, verschiedene Flächen und Konturen sowie Deckkraftmasken auf ein Textobjekt anwenden. (Dies ist bei
einzeln ausgewählten Zeichen nicht möglich.) Wenn ein Textobjekt ausgewählt wurde, ist es im Dokumentfenster von einem Auswahlrahmen
umgeben und im Aussehenbedienfeld wird das Wort „Schrift“ angezeigt.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Dokumentfenster mit dem Auswahl-Werkzeug oder dem Direktauswahl-Werkzeug auf den Text. Klicken
Sie bei gedrückter Umschalttaste auf zusätzliche Textobjekte, um sie auszuwählen.
Suchen Sie im Ebenenbedienfeld das auszuwählende Textobjekt und klicken Sie dann auf dessen rechten Rand zwischen der
Ziel-Schaltfläche und der Bildlaufleiste. Klicken Sie im Ebenenbedienfeld bei gedrückter Umschalttaste auf den rechten Rand
von Elementen, um Objekte der vorhandenen Auswahl hinzuzufügen bzw. daraus zu entfernen.
Sollen alle Textobjekte eines Dokuments ausgewählt werden, wählen Sie „Auswahl“ > „Objekt“ > „Textobjekte“.
Nach oben
Nach oben
Auswählen von Textpfaden
Wenn Sie einen Textpfad auswählen, können Sie seine Form verändern und ihm bestimmte Flächen- und Konturattribute zuweisen. Diese Stufe
der Auswahl ist bei Punkttext nicht möglich. Wenn ein Textpfad ausgewählt wurde, wird im Aussehenbedienfeld das Wort „Pfad“ angezeigt.
In der Pfadansicht ist das Auswählen eines Textpfads die einfachste Methode der Textauswahl.
1. Wählen Sie das Direktauswahl-Werkzeug
oder das Gruppenauswahl-Werkzeug aus.
2. Sollte das Textobjekt ausgewählt sein, klicken Sie auf eine Stelle außerhalb des Begrenzungsrahmens, um die Auswahl
aufzuheben.
3. Klicken Sie auf den Textpfad, ohne dabei auf die Zeichen zu klicken. (Wenn Sie versehentlich auf ein Zeichen klicken, wählen
Sie das Textobjekt und nicht den Textpfad aus.)
Hinweis: Die Voreinstellung „Textobjektauswahl nur über Pfad“ bestimmt die Empfindlichkeit des Auswahl-Werkzeugs beim Auswählen von
Textobjekten im Dokumentfenster. Ist diese Voreinstellung aktiviert, müssen Sie zur Textauswahl direkt auf den Textpfad klicken. Ist diese
Voreinstellung deaktiviert, können Sie auf den Text oder auf den Pfad klicken, um Text auszuwählen. Sie können diese Voreinstellung festlegen,
indem Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Schrift“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Schrift“ (Mac OS) wählen.
Suchen und Ersetzen von Text
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Suchen und ersetzen“.
2. Geben Sie die Zeichenfolge ein, nach der gesucht werden soll, und bei Bedarf auch die Zeichenfolge, durch die der
gefundene Text ersetzt werden soll.
In den Popup-Menüs rechts neben den Optionen „Suchen“ und „Ersetzen durch“ stehen zahlreiche Sonderzeichen zur
Auswahl.
3. Wenn Sie möchten, dass Illustrator auf eine andere Weise nach der angegebenen Textzeichenfolge sucht, wählen Sie eine
der folgenden Optionen:
Groß-/Kleinschreibung Sucht nur nach Textzeichenfolgen, deren Groß- und Kleinschreibung genau mit dem eingegebenen
Suchtext übereinstimmt.
Ganzes Wort Sucht nur nach ganzen Wörtern, die mit dem eingegebenen Suchtext übereinstimmen.
Rückwärts suchen Durchsucht die Datei in der Stapelreihenfolge von unten nach oben.
Ausgeblendete Ebenen überprüfen Sucht nach Text in ausgeblendeten Ebenen. Wenn diese Option deaktiviert ist, ignoriert
Illustrator Text in ausgeblendeten Ebenen.
Gesperrte Ebenen überprüfen Sucht nach Text in gesperrten Ebenen. Wenn diese Option deaktiviert ist, ignoriert Illustrator
Text in gesperrten Ebenen.
4. Klicken Sie auf „Suchen“, um die Suche zu starten.
5. Wenn Illustrator ein Vorkommen der Textzeichenfolge findet, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf „Ersetzen“, um die Zeichenfolge durch eine andere zu ersetzen, und anschließend auf „Weitersuchen“, um
das nächste Vorkommen zu finden.
Klicken Sie auf „Ersetzen und weitersuchen“, um die Zeichenfolge zu ersetzen und das nächste Vorkommen zu finden.
Klicken Sie auf „Alle ersetzen“, um alle Vorkommen der Zeichenfolge im Dokument zu ersetzen.
6. Klicken Sie auf „Fertig“, um das Dialogfeld zu schließen.
Wenn das Dialogfeld „Suchen und ersetzen“ geschlossen ist und Sie nach dem nächsten Vorkommen einer
Textzeichenfolge suchen möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Weitersuchen“.
Ändern der Farbe und des Aussehens von Zeichen
Sie können bei Textobjekten die Farbe und das Aussehen ändern, indem Sie dem Text Flächen, Konturen, Transparenzeinstellungen, Effekte und
Grafikstile zuweisen. Der Text bleibt stets bearbeitbar, solange Sie ihn nicht in ein Pixelbild umwandeln.
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll das Aussehen bestimmter Zeichen in einem Textobjekt geändert werden, wählen Sie die Zeichen aus.
Soll das Aussehen aller Zeichen in einem Textobjekt geändert oder sollen verschiedene Flächen oder Konturen
zugewiesen werden, wählen Sie das Textobjekt aus.
Sollen einem Textpfad Flächen oder Konturen zugewiesen werden, wählen Sie den Textpfad aus.
2. Wenden Sie je nach Bedarf Flächen, Konturen, Transparenzeinstellungen, Effekte und Grafikstile an.
Wenn Sie die Farbe eines Textobjekts ändern, überschreibt Illustrator die Attribute der einzelnen Zeichen des Textobjekts.
Mithilfe des Steuerungsbedienfelds können Sie die Farbe von ausgewähltem Text schnell ändern.
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Zeichenbedienfeld Übersicht
Über das Zeichenbedienfeld („Fenster“ > „Schrift“ > „Zeichen“) wenden Sie Optionen zur Formatierung einzelner Zeichen in Ihren Dokumenten an.
Wenn Text ausgewählt oder das Textwerkzeug aktiv ist, können Zeichen auch mit Optionen im Steuerungsbedienfeld formatiert werden.
Ein Video zum Arbeiten mit Zeichen- und Absatzformaten finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0047_de.
Zeichenbedienfeld
A. Schriftart B. Schriftschnitt C. Schriftgrad D. Kerning E. Horizontal skalieren F. Grundlinienversatz G. Zeilenabstand H. Laufweite I.
Vertikal skalieren J. Zeichendrehung K. Sprache
A. Schriftart B. Schriftschnitt C. Schriftgrad D.
Linksbündig E. Zentriert F. Rechtsbündig
Standardmäßig werden nur die am häufigsten verwendeten Optionen im Zeichenbedienfeld angezeigt. Wenn alle Optionen angezeigt werden
sollen, wählen Sie im Menü den Befehl „Optionen einblenden“. Alternativ können Sie auf die zwei Dreiecke am oberen Rand des Bedienfelds
klicken, um zwischen den verschiedenen Anzeigegrößen umzuschalten.
Unterstreichen oder Durchstreichen von Text
1. Wählen Sie den Text aus, den Sie unterstreichen oder durchstreichen möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird die
Einstellung auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie Text unterstreichen möchten, klicken Sie in der Zeichen-Palette auf die Schaltfläche „Unterstrichen“ .
Wenn Sie Text durchstreichen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Durchstreichen“ .
Die Standardstärke der bei Unterstreichungen und Durchstreichungen verwendeten Linien hängt vom jeweiligen Schriftgrad ab.
Anwenden von Großbuchstaben und Kapitälchen
Wenn Sie Text als Kapitälchen formatieren, verwendet Illustrator automatisch die Kapitälchen, die gegebenenfalls als Teil der Schriftart definiert
sind. Enthält die Schriftart keine Kapitälchen, werden diese von Illustrator synthetisiert, d. h., es werden verkleinerte Versionen der normalen
Großbuchstaben verwendet.
Normale Großbuchstaben (oben) und Kapitälchen (unten)
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, die Sie ändern möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird die Einstellung
auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds die Option „Großbuchstaben“ oder „Kapitälchen“.
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Wenn Sie die Größe von synthetisierten Kapitälchen festlegen möchten, wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“. Geben Sie unter
„Kapitälchen“ einen Prozentwert des ursprünglichen Schriftgrads für den Text ein, der als Kapitälchen formatiert werden soll. (Die
Standardeinstellung ist 70 %.)
Wenn Sie einem Text eine andere Groß-/Kleinschreibung zuweisen und dazu eine der Optionen „GROSSBUCHSTABEN“, „kleinbuchstaben“,
„Erster Buchstabe Im Wort Groß“ oder „Erster buchstabe im satz groß“ verwenden möchten, wählen Sie den Befehl „Schrift“ > „Groß-
/Kleinschreibung ändern“.
Ändern der Groß-/Kleinschreibung
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, die Sie ändern möchten.
2. Wählen Sie im Untermenü „Schrift“ > „Groß-/Kleinschreibung ändern“ eine der folgenden Optionen:
GROSSBUCHSTABEN Wandelt alle Buchstaben in Großbuchstaben um.
Hinweis: Mit dem Befehl „GROSSBUCHSTABEN“ werden bedingte Ligaturen wieder in normale Textzeichen
zurückverwandelt. Dies geschieht auch bei den Befehlen „Erster Buchstabe Im Wort Groß“ und „Erster buchstabe im satz
groß“, wenn eine bedingte Ligatur am Anfang eines Wortes vorkommt.
kleinbuchstaben Wandelt alle Buchstaben in Kleinbuchstaben um.
Erster Buchstabe Im Wort Groß Wandelt den ersten Buchstaben jedes Wortes in einen Großbuchstaben um.
Erster buchstabe im satz groß Wandelt den ersten Buchstaben jedes Satzes in einen Großbuchstaben um.
Hinweis: Bei „Erster buchstabe im satz groß“ wird davon ausgegangen, dass das Ende eines Satzes jeweils durch einen
Punkt (.), ein Ausrufezeichen (!) oder ein Fragezeichen (?) gekennzeichnet ist. Der Befehl „Erster Buchstabe Im Wort Groß“
kann zu unerwarteten Ergebnissen führen, wenn die entsprechenden Zeichen in speziellen Umgebungen vorkommen, z. B. in
Dateinamen oder URLs. Außerdem kann es dazu kommen, dass Substantive und Eigennamen mit einem Kleinbuchstaben
beginnen.
Bei OpenType-Schriftarten ist es meist sinnvoller, die Formatierung „Großbuchstaben“ zu verwenden, da sich damit eine
elegantere Schrift erzielen lässt.
Festlegen typografischer oder gerader Anführungszeichen
Typografische Anführungszeichen (Anführungszeichen unten bzw. oben) sind in ihrer Krümmung an die Stilmerkmale der Schriftart angepasst.
Typografische Anführungszeichen werden üblicherweise zur Kennzeichnung von Zitaten oder als Apostrophe verwendet. Gerade
Anführungszeichen werden gewöhnlich als Abkürzung für bestimmte Maßeinheiten (z. B. Zoll) verwendet.
Wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“ und führen Sie einen der folgenden Schritte durch. Klicken Sie dann auf „OK“.
Sollen gerade Anführungszeichen verwendet werden, deaktivieren Sie die Option „Typografische Anführungszeichen
verwenden“.
Sollen typografische Anführungszeichen verwendet werden, aktivieren Sie „Typografische Anführungszeichen verwenden“,
wählen Sie die Sprache, in der Sie Anführungszeichen setzen möchten, und wählen Sie die gewünschten Optionen für
„Doppelte Anführungszeichen“ und „Einfache Anführungszeichen“.
Hinweis: Optionen für Anführungszeichen können für mehrere Sprachen festgelegt werden. Diese Anführungszeichen werden
dem Text anhand der Sprache zugewiesen, die Sie im Zeichenbedienfeld oder über die Voreinstellung „Standardsprache“
festgelegt haben.
Mithilfe des Befehls „Satz-/Sonderzeichen“ können Sie gerade Anführungszeichen durch typografische ersetzen.
Einstellen der Optionen für die Textglättung
Wenn Sie in Illustrator Bildmaterial in einem Bitmap-Format speichern, wie z. B. JPEG, GIF oder PNG, wandelt Illustrator alle Objekte in
Pixelbilder mit 72 Pixel pro Zoll um und glättet sie. Enthält Ihr Bildmaterial jedoch Text, führen die Standardeinstellungen für Glättung eventuell
nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Illustrator bietet verschiedene Optionen speziell für die Pixelbildumwandlung (Rastern) bei Text. Wenn Sie
diese Optionen nutzen möchten, müssen Sie Textobjekte in Pixelbilder konvertieren, bevor Sie das Bildmaterial speichern.
1. Wählen Sie das Textobjekt aus und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Soll der Text permanent in ein Pixelbild umgewandelt werden, wählen Sie „Objekt“ > „In Pixelbild umwandeln“.
Soll lediglich der Anschein eines Pixelbildes erzeugt werden, ohne jedoch die dem Objekt zugrunde liegende Struktur zu
ändern, wählen Sie „Effekt“ > „In Pixelbild umwandeln“.
2. Wählen Sie eine Option aus dem Popup-Menü „Glätten“:
Ohne Wendet bei der Umwandlung keine Glättung an und erhält die harten Schriftkanten.
Bildmaterial optimiert (Supersampling) Standardoption, bei der alle Objekte einschließlich Textobjekten mit der
angegebenen Auflösung in Pixelbilder umgewandelt und geglättet werden. Die Standardauflösung ist 300 Pixel pro Zoll.
Schrift optimiert (Hinted) Wendet eine Glättung an, die für Schriften am besten geeignet ist. Durch Glätten werden die
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gezackten Kanten im Pixelbild reduziert und die Schrift wirkt auf dem Bildschirm insgesamt glatter. Hierbei kann Text in einer
sehr kleinen Punktgröße allerdings unleserlich werden.
Hoch- und Tiefstellen von Text
Als hochgestellter bzw. tiefgestellter Text (z. B. für Potenzzahlen bzw. Indizes) wird Text mit geringerem Schriftgrad bezeichnet, der im Verhältnis
zur Grundlinie der Schrift nach oben bzw. unten versetzt ist.
Wenn Sie hoch- oder tiefgestellten Text erstellen, wendet Illustrator vordefinierte Werte für Grundlinienversatz und Schriftgrad an. Die
verwendeten Werte sind Prozentsätze des Schriftgrads und des Zeilenabstands der aktuellen Schrift und basieren auf den Einstellungen im
Abschnitt „Schriftart“ des Dialogfelds „Dokument einrichten“.
Hoch- oder Tiefstellen bei normalen Schriftarten
1. Wählen Sie den Text aus, der geändert werden soll. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird Text, den Sie neu eingeben,
hoch- oder tiefgestellt dargestellt.
2. Wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds die Option „Hochgestellt“ oder „Tiefgestellt“. Sie können das Zeichenbedienfeld
über das Steuerungsbedienfeld öffnen.
Optionen „Hochgestellt“ und „Tiefgestellt“ im Zeichenbedienfeldmenü
A. CALLOUT_DEFINITION B. CALLOUT_DEFINITION C. CALLOUT_DEFINITION
Hoch- oder Tiefstellen bei OpenType-Schriftarten
1. Wählen Sie die Zeichen aus, die Sie hoch- oder tiefstellen möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird die Einstellung
auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Vergewissern Sie sich, dass eine OpenType-Schrift ausgewählt ist. Ein Möglichkeit herauszufinden, ob es sich bei einer
Schriftart um eine OpenType-Schrift handelt, besteht darin, das Menü „Schrift“ > „Schriftart“ aufzurufen, da OpenType-
Schriftarten darin mit dem Symbol
gekennzeichnet sind.
3. Wählen Sie im OpenType-Bedienfeld im Popup-Menü „Position“ eine Option:
Standardposition Verwendet die Standardposition für die aktuelle Schriftart.
Hochgestellt Verwendet nach oben verschobene Zeichen (sofern in der aktuellen Schriftart verfügbar).
Tiefgestellt Verwendet nach unten verschobene Zeichen (sofern in der aktuellen Schriftart verfügbar).
Zähler Verwendet Zeichen, die als Zähler einer Bruchzahl vorgesehen sind (sofern in der aktuellen Schriftart verfügbar).
Nenner Verwendet Zeichen, die als Nenner einer Bruchzahl vorgesehen sind (sofern in der aktuellen Schriftart verfügbar).
Ändern der Größe und Position von hoch- oder tiefgestelltem Text
Wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“, legen Sie die folgenden Werte für „Hochgestellt“ und „Tiefgestellt“ fest und klicken Sie dann auf
„OK“:
Geben Sie unter „Größe“ einen Prozentsatz des Schriftgrads für den hoch- oder tiefgestellten Text ein.
Geben Sie unter „Position“ einen Prozentsatz des normalen Zeilenabstands ein, um zu bestimmen, um wie viel der hoch- oder
tiefgestellte Text verschoben wird.
Umwandeln von Text in Pfade
Sie können Text in Pfade umwandeln und diese anschließend wie andere Grafikobjekte bearbeiten. Texte in Pfadform sind hilfreich, wenn das
Erscheinungsbild großer Texte geändert werden soll. Sie sind dagegen für Fließtext und kleine Schriftgröße wenig sinnvoll.
Die Pfadinformationen stammen aus den Schriftartdateien, die im System installiert sind. Beim Erstellen von Pfaden aus Text werden Zeichen an
ihren aktuellen Positionen umgewandelt. Dabei bleiben sämtliche Grafikformatierungen wie Kontur und Fläche erhalten.
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Buchstabenform ändern
A. Ursprüngliches Textobjekt B. Text in Pfade umgewandelt, Gruppierung aufgehoben, bearbeitet
Hinweis: Bitmap-Schriften und konturgeschützte Schriften lassen sich nicht in Pfade umwandeln.
Wenn Sie Text in Pfade konvertieren, gehen die Verweise in der Schrift verloren, d. h. die Anweisungen zur Anpassung der Zeichenform, anhand
derer Zeichen in unterschiedlicher Größe optimal angezeigt und gedruckt werden können. Wenn Sie den Text noch skalieren wollen, sollten Sie
dies vor der Konvertierung tun.
Sie müssen den gesamten ausgewählten Text konvertieren; das Konvertieren einzelner Buchstaben in einer Zeichenfolge wird nicht unterstützt.
Um ein einzelnes Zeichen in einen Pfad zu konvertieren, müssen Sie ein separates Textobjekt erstellen, das nur diesen Buchstaben enthält.
1. Wählen Sie das Textobjekt aus.
2. Wählen Sie „Schriftart“ > „In Pfade umwandeln“.
Wählen eines Zahlenformats bei OpenType-Schriftarten
1. Wenn Sie das Format vorhandener Zahlen ändern möchten, wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, die Sie ändern
möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird die Einstellung auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Vergewissern Sie sich, dass eine OpenType-Schrift ausgewählt ist.
3. Wählen Sie im OpenType-Bedienfeld im Popup-Menü „Zahl“ eine Option:
Standardzahl Verwendet den Standardstil für die aktuelle Schriftart.
Versalziffern für Tabellen Verwendet Ziffern in voller Höhe und einheitlicher Breite (sofern in der aktuellen Schriftart
verfügbar). Diese Option ist sinnvoll, wenn die Ziffern über mehrere Zeilen hinweg in einer Linie ausgerichtet sein sollen, wie
etwa in Tabellen.
Proportionale Versalziffern Verwendet Ziffern in voller Höhe, aber mit unterschiedlicher Breite (sofern in der aktuellen
Schriftart verfügbar). Diese Option wird für Text in Großbuchstaben empfohlen.
Proportionale Mediävalziffern Verwendet Ziffern mit unterschiedlicher Höhe und Breite (sofern in der aktuellen Schriftart
verfügbar). Diese Option empfiehlt sich für ein klassisches, anspruchsvolles Schriftbild bei Text, der keine Wörter in
Großbuchstaben enthält.
Mediävalziffern für Tabellen Verwendet Ziffern mit unterschiedlicher Höhe, aber einheitlicher Breite (sofern in der aktuellen
Schriftart verfügbar). Diese Option empfiehlt sich, wenn das klassische Schriftbild von Mediävalziffern erwünscht ist, aber die
Ziffern trotzdem in Spalten bündig untereinander ausgerichtet werden sollen, etwa bei Jahresberichten.
Formatieren von Brüchen und Ordinalzeichen bei OpenType-Schriftarten
Wenn Sie eine OpenType-Schrift verwenden, können Sie beispielsweise bei englischen Ordinalzahlen die Buchstaben automatisch hochgestellt
formatieren (wie z. B.
). Buchstaben wie das hochgestellte „a“ und „o“ in den spanischen Wörtern segunda ( ) und segundo ( ) werden
ebenfalls korrekt gesetzt. Zahlen, die durch einen Schrägstrich getrennt sind (wie z. B. 1/2) werden in Sonderzeichen für Bruchzahlen
umgewandelt (z. B.
).
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, auf die Sie die Einstellung anwenden möchten. Wenn Sie keinen Text
auswählen, wird die Einstellung auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Vergewissern Sie sich, dass eine OpenType-Schrift ausgewählt ist.
3. Klicken Sie im OpenType-Bedienfeld auf „Ordinalzeichen“ bzw. auf „Brüche“, um die jeweilige Funktion zu aktivieren oder zu
deaktivieren. Die Umwandlung kann jedoch nur ausgeführt werden, wenn in der aktuell ausgewählten Schriftart
Ordinalzeichen und Brüche verfügbar sind.
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Verwenden von Satz- und Sonderzeichen
Mit dem Befehl „Satz-/Sonderzeichen“ können Sie nach Satzzeichen suchen und sie durch typografische Zeichen ersetzen. Darüber hinaus
können Sie mit dem Befehl „Satz-/Sonderzeichen“ auch global Ligaturen und Brüche einfügen, sofern die Schriftart diese Zeichen enthält.
Verwenden Sie bei OpenType-Schriftarten für Ligaturen und Bruchzahlen das OpenType-Bedienfeld anstelle des Dialogfelds „Satz-
/Sonderzeichen“.
1. Wenn Sie Zeichen nicht im gesamten Dokument, sondern nur in einem bestimmten Text ersetzen möchten, wählen Sie die
gewünschten Textobjekte oder Zeichen aus.
2. Wählen Sie „Schrift“ > „Satz-/Sonderzeichen“.
3. Wählen Sie eine oder mehrere der folgenden Optionen:
ff, fi, ffi Ligaturen Stellt die Buchstabenkombinationen „ff“, „fi“ oder „ffi“ als Ligaturen dar.
ff, fl, ffl Ligaturen Stellt die Buchstabenkombinationen „ff“, „fl“ oder „ffl“ als Ligaturen dar.
Typografische Anführungszeichen Wandelt gerade Anführungszeichen in typografische um.
Hinweis: Mit der Option „Typografische Anführungszeichen“ werden gerade Anführungszeichen immer durch typografische
ersetzt, egal, welche Einstellung Sie im Dialogfeld „Dokument einrichten“ für doppelte bzw. einfache Anführungszeichen
gewählt haben.
Einfache Leerzeichen Löscht mehrere Leerzeichen nach einem Punkt.
Geviert-, Halbgeviertstriche Ersetzt zwei Bindestriche durch einen Halbgeviertstrich und drei Bindestriche durch einen
Geviertstrich.
Auslassungspunkte Ersetzt drei Punkte durch Auslassungspunkte.
Bruchzahlen Ersetzt mehrere Zeichen, die eine Bruchzahl darstellen, durch ein entsprechendes Einzelzeichen.
4. Wählen Sie „Ersetzen im: ganzen Dokument“, um Textzeichen in der gesamten Datei zu ersetzen, oder „Ersetzen im:
ausgewählten Text“, um die Textzeichen nur im ausgewählten Text zu ersetzen.
5. (Optional) Aktivieren Sie „Änderungen auflisten“, um die Anzahl der ersetzten Zeichen anzuzeigen.
6. Klicken Sie auf „OK“, um die ausgewählten Zeichen zu suchen und zu ersetzen.
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Silbentrennung und Zeilenumbrüche
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Automatisches Anpassen der Silbentrennung
Verwenden des Silbentrennungswörterbuchs
Verhindern von Zeilenumbrüchen
Satzmethoden
Sie können Silbentrennung und Zeilenumbrüche festlegen, indem Sie die Silbentrennungsoptionen automatisch einstellen oder das
Silbentrennungswörterbuch verwenden.
Illustrator verwendet für Zeilen- und Wortumbrüche dieselben Satzverfahren wie Adobe InDesign. Weitere Informationen zur Verwendung dieser
Funktionen finden Sie in der Web-Hilfe.
Automatisches Anpassen der Silbentrennung
Die Silbentrennungseinstellungen wirken sich auf den horizontalen Abstand der Zeilen und die ästhetische Wirkung von Text auf einer Seite aus.
Durch die Silbentrennungsoptionen wird bestimmt, ob Wörter getrennt werden können und welche Umbrüche ggf. zulässig sind.
1. Wenn Sie die automatische Silbentrennung verwenden möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Absatzbedienfeld die Option „Silbentrennung“ aus bzw. heben Sie die Auswahl auf, um die automatische
Silbentrennung zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
Wenn Sie die Silbentrennung auf bestimmte Absätze anwenden möchten, wählen Sie zuerst nur die gewünschten Absätze
aus.
Wählen Sie zum Auswählen eines Wörterbuchs für die Silbentrennung unten im Zeichenbedienfeld aus dem Popup-Menü
eine Sprache aus.
2. Wählen Sie zum Festlegen von Optionen im Menü des Absatzbedienfelds die Option „Silbentrennung“ aus und legen Sie
anschließend folgende Optionen fest:
Mindestwortlänge: _ Buchstaben Gibt die Mindestzeichenanzahl für zu trennende Wörter an.
Kürzeste Vorsilbe: _ Buchstaben, Kürzeste Nachsilbe: _ Buchstaben Gibt die Mindestzeichenanzahl am Beginn oder
Ende eines Wortes an, die durch einen Trennstrich umbrochen werden darf. Würden Sie für diese beiden Optionen z. B. den
Wert 4 eingeben, ergäbe sich bei dem Wort Automatik die Trennung Auto- matik und nicht Au- tomatik oder Automa- tik.
Max. Trennstriche Legt die maximale Anzahl aufeinanderfolgender Zeilen fest, in denen eine Silbentrennung stattfinden darf.
Der Wert 0 erlaubt beliebig viele aufeinanderfolgende Trennungen an den Zeilenenden.
Trennbereich Legt fest, ab welcher Entfernung von der rechten Absatzkante keine Silbentrennung mehr stattfinden darf. Der
Wert 0 bedeutet keine Einschränkung der Silbentrennung. Diese Option gilt nur, wenn der Adobe Einzeilen-Setzer verwendet
wird.
Großgeschriebene Wörter trennen Wählen Sie diese Option, damit Wörter in Großbuchstaben nicht getrennt werden.
Hinweis: Silbentrennungseinstellungen gelten nur für lateinische Zeichen. Bei den Doublebyte-Zeichen in chinesischen, japanischen und
koreanischen Schriftarten haben diese Einstellungen keine Wirkung.
Verwenden des Silbentrennungswörterbuchs
Illustrator bestimmt anhand von Proximity-Wörterbüchern, wo Wörter getrennt werden müssen. Diese Wörterbücher bieten die Möglichkeit, selbst
für ein einzelnes Zeichen eine bestimmte Sprache festzulegen. Sie können ein Standardwörterbuch auswählen und es dann im Dialogfeld
„Voreinstellungen“ individuell bearbeiten.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Silbentrennung“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ >
„Silbentrennung“ (Mac OS).
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Standardwörterbuch für die Silbentrennung ausgewählt werden, wählen Sie eine Option für „Standardsprache“ aus
und klicken Sie auf „OK“.
Soll ein Wort in die Liste der Trennungsausnahmen eingetragen werden, geben Sie es in das Feld „Neuer Eintrag“ ein und
klicken Sie auf „Hinzufügen“.
Soll ein Wort aus der Liste der Trennungsausnahmen entfernt werden, wählen Sie das Wort aus und klicken Sie auf
„Löschen“.
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Verhindern von Zeilenumbrüchen
Sie können verhindern, dass bestimmte Wörter am Zeilenende getrennt, also umbrochen werden. Dies empfiehlt sich z. B. bei Eigennamen und
Wörtern, die in getrennter Form missverständlich sein können. Sie können auch mehrere Wörter bzw. Wortgruppen als untrennbar definieren, z. B.
mehrere Initialen zusammen mit einem Nachnamen.
1. Wählen Sie die Zeichen aus, die nicht umbrochen werden sollen.
2. Wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds die Option „Kein Umbruch“ aus.
Hinweis: Wenn Sie die Option „Kein Umbruch“ auf eine zu lange Zeichengruppe anwenden, wird der Text möglicherweise in
der Mitte eines Wortes umbrochen. Bei Anwendung der Option „Kein Umbruch“ auf mehr als eine Textzeile wird der
betreffende Text nicht angezeigt.
Satzmethoden
Das Erscheinungsbild des Textes auf Ihrer Seite basiert auf einem komplizierten Zusammenwirken von Prozessen, dem so genannten Satz. Mit
den Optionen für Wort- und Zeichenabstände, dem Schriftzeichenabstand und der Silbentrennung werden in Adobe-Anwendungen mögliche
Zeilenumbrüche ausgewertet und diejenigen gewählt, die den festgelegten Parametern am besten entsprechen.
Sie können zwischen zwei Satzmethoden wählen: Adobe Alle-Zeilen-Setzer und Adobe Einzeilen-Setzer. Bei beiden Methoden werden die
möglichen Zeilenumbrüche ausgewertet und diejenigen gewählt, die den Silbentrennungs- und Ausrichtungsoptionen, die Sie für einen bestimmten
Absatz festgelegt haben, am besten entsprechen. Die Satzmethode wirkt sich nur auf die ausgewählten Absätze aus, sodass Sie problemlos
unterschiedliche Satzmethoden für Absätze einstellen können.
Alle-Zeilen-Setzer
Der Alle-Zeilen-Setzer berücksichtigt für einen Zeilenbereich ein System aus Umbruchpunkten, sodass vorangehende Zeilen im Absatz optimiert
werden, um unansehnliche Umbrüche im weiteren Verlauf zu vermeiden.
Der Alle-Zeilen-Setzer bestimmt mögliche Umbruchpunke, wertet sie aus und verteilt nach den folgenden Prinzipien Strafpunkte:
Bei links- und rechtsbündigem bzw. zentriertem Text werden Zeilen, die weiter nach rechts reichen, bevorzugt und erhalten
somit einen höheren Prioritätswert.
Bei Text im Blocksatz hat die Gleichmäßigkeit von Zeichen- und Wortabständen oberste Priorität.
Silbentrennung wird möglichst vermieden.
Einzeilen-Setzer
Der Einzeilen-Setzer eignet sich für Situationen, in denen der Textsatz Zeile für Zeile durchgeführt werden soll. Diese Option ist sinnvoll, wenn Sie
selbst bestimmen möchten, wie die einzelnen Zeilen umbrochen werden. Beim Einzeilen-Setzer werden Umbruchpunkte nach den folgenden
Prinzipien bewertet:
Längere Zeilen haben Vorrang vor kürzeren Zeilen.
Bei Text im Blocksatz hat die Stauchung oder Dehnung von Wortabständen Vorrang vor der Silbentrennung.
Bei Text ohne Blocksatz hat die Silbentrennung Vorrang vor der Stauchung oder Dehnung von Buchstabenabständen.
Wenn Abstände angepasst werden müssen, wird die Stauchung der Dehnung vorgezogen.
Wählen Sie eine dieser Methoden im Menü des Absatzbedienfelds. Soll die Methode für alle Absätze gelten, wählen Sie
zunächst das Textobjekt aus. Wenn die Methode nur für einen Absatz gelten soll, platzieren Sie den Cursor im betreffenden
Absatz.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Importieren und Exportieren von Text
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Importieren von Text
Exportieren von Text
Importieren von Text
Sie können auch Text aus einer Datei, die mit einer anderen Anwendung erstellt wurde, in Ihr Bildmaterial importieren. Beim Importieren von Text
unterstützt Illustrator die folgenden Formate:
Microsoft® Word für Windows 97, 98, 2000, 2002, 2003 und 2007
Microsoft Word für Mac OS X, 2004 und 2008
RTF (Rich Text Format)
Reiner Text (ASCII) mit den Kodierungen ANSI, Unicode, Shift JIS, GB2312, Chinese Big 5, Kyrillisch, GB18030, Griechisch,
Türkisch, Baltisch und Mitteleuropäisch.
Wenn Sie Text aus einer Datei importieren anstatt ihn zu kopieren und einzufügen, bleiben die Zeichen- und
Absatzformatierungen erhalten. So behält beispielsweise Text aus RTF-Dateien seine Schriftart- und Stilmerkmale in Illustrator
bei. Außerdem können Sie beim Importieren einer reinen Textdatei Kodierungs- und Formatierungsoptionen wählen.
Wichtig: Achten Sie beim Importieren von Text aus Microsoft Word- und RTF-Dateien darauf, dass die darin verwendeten
Schriftarten auch auf Ihrem System verfügbar sind. Fehlende Schriftarten und Schriftschnitte sowie Schriftarten, die zwar den
gleichen Namen, aber unterschiedliche Formate (Type 1, TrueType oder CID) haben, können zu unerwarteten Ergebnissen
führen. Auf japanischen Systemen können Unterschiede bei den Zeichensätzen dazu führen, dass unter Windows
eingegebener Text unter Mac OS nicht angezeigt wird.
Importieren von Text in eine neue Datei
1. Wählen Sie „Datei“ > „Öffnen“.
2. Wählen Sie die gewünschte Textdatei aus und klicken Sie auf „Öffnen“.
Importieren von Text in eine vorhandene Datei
1. Wählen Sie „Datei“ > „Platzieren“. Wählen Sie die gewünschte Textdatei aus und klicken Sie auf „Platzieren“.
2. Haben Sie eine reine Textdatei (.txt) ausgewählt, führen Sie einen der folgenden Schritte aus und klicken Sie auf „OK“:
Geben Sie den Zeichensatz und die Plattform an, mit dem bzw. auf der die Datei erstellt wurde.
Wählen Sie eine Option unter „Zusätzliche Wagenrückläufe“, um zu bestimmen, wie Illustrator zusätzliche Wagenrückläufe
in der Datei behandeln soll.
Wählen Sie die Option „Zusätzliche Leerzeichen“ aus, wenn in Illustrator mehrere aufeinander folgende Leerzeichen durch
Tabulatoren ersetzt werden sollen. Geben Sie die Anzahl der zu ersetzenden Leerzeichen an.
Exportieren von Text
Exportieren von Text in eine Textdatei
1. Wählen Sie den zu exportierenden Text mit einem Textwerkzeug aus.
2. Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“.
3. Wählen Sie im Dialogfeld „Exportieren“ einen Speicherort für die Datei und geben Sie einen Dateinamen ein.
4. Wählen Sie als Dateiformat „Textformat (TXT)“ aus.
5. Geben Sie den Namen der neuen Textdatei ein und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Exportieren“ (Mac OS).
6. Wählen Sie eine Plattform und eine Kodierung und klicken Sie auf „Exportieren“.
Zuweisen von Tags für den Export in das Flash-Format
In Illustrator haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Text in das Adobe Flash-Format zu exportieren. Text kann als statischer Text, dynamischer
Text oder als Eingabetext exportiert werden. Bei dynamischem Text können Sie zudem die URL der Website angeben, die geöffnet wird, wenn ein
Benutzer auf den Text klickt. Weitere Informationen zu dynamischem Text und Eingabetext finden Sie in der Flash-Hilfe.
Flash-Text kann Punkttext, Flächentext oder Pfadtext enthalten. Der gesamte Text wird beim Exportieren in das SWF-Format in Flächentext
umgewandelt. Die Begrenzungsrahmen sowie alle darauf angewendeten Transformationen bleiben im SWF-Format unverändert erhalten.
Verkettete Textobjekte werden einzeln exportiert. Wenn Sie alle Objekte in einer Verkettung mit Tags versehen und exportieren möchten, müssen
Sie jedes Objekt einzeln auswählen und ihm ein Tag zuweisen. Zusätzlicher Text wird vollständig in Flash Player importiert.
Wenn einem Text einmal Tags zugewiesen wurden, können Sie ihn in Flash importieren, indem Sie ihn entweder aus Illustrator exportieren oder
aber kopieren und einfügen.
Ein Video zur effektiven gemeinsamen Verwendung von Text in Illustrator und Flash finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0199_de.
Hinweis: Das Zuweisen und Entfernen von Tags hat keine Auswirkungen auf den Originaltext in Illustrator. Sie können ein Tag jederzeit ändern,
ohne das Original zu verändern.
1. Wählen Sie ein Textobjekt aus und klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf „Flash-Text“.
2. Wählen Sie im Flash-Text-Bedienfeld eine der folgenden Optionen im Menü „Schrift“:
Statischer Text Exportiert Text als normales Textobjekt in Flash Player, das in Flash weder dynamisch noch über die
normalen Programmfunktionen geändert werden kann. Der Inhalt und das Aussehen des statischen Textes werden von Ihnen
bei der Texterstellung verbindlich festgelegt.
Dynamischer Text Exportiert den Text als dynamischen Text, der mithilfe von ActionScript-Befehlen und Tags zur Laufzeit
über Programmfunktionen geändert werden kann. Dynamischer Text eignet sich insbesondere für Spielstände, Aktienkurse,
Nachrichten und andere Informationen, bei denen eine dynamische Aktualisierung des Textes erwünscht ist.
Eingabetext Exportiert den Text als Eingabetext. Eingabetext ist im Prinzip dynamischer Text, der aber auch von den
Benutzern in Flash Player bearbeitet werden kann. Eingabetext eignet sich insbesondere für Formulare, Umfragen oder
andere Verwendungszwecke, bei denen die Benutzer Text eingeben oder bearbeiten sollen.
3. (Optional) Geben Sie für das Textobjekt einen Instanznamen ein. Wenn Sie keinen Instanznamen eingeben, wird der im
Ebenenbedienfeld verzeichnete Standardname des Textobjekts in Flash zur Manipulation des Textobjekts verwendet.
4. Geben Sie eine Renderingart an. Mit der Option „Geräteschriften verwenden“ werden Glyphen in Geräteschriften
umgewandelt (Geräteschriften können nicht geglättet werden).
Hinweis: Schriftnamen werden in der Regel wörtlich übernommen und direkt an das Schriftsystem der Wiedergabeplattform
weitergeleitet, um dort die Schriftart zu suchen. Allerdings gibt es mehrere indirekte Schriftnamen, die je nach der
Wiedergabeplattform unterschiedlichen Schriftnamen zugeordnet werden. Diese indirekten Zuordnungen sind in den Code der
plattformspezifischen Flash Player-Ports integriert. Die Schriftarten für die einzelnen Plattformen werden unter den
standardmäßigen Systemschriftarten oder anderen Schriftarten ausgewählt, die wahrscheinlich verfügbar sind. Die indirekten
Zuordnungen wurden auch festgelegt, um eine möglichst große Übereinstimmung zwischen den indirekten Schriftarten auf
verschiedenen Plattformen zu erzielen.
Animation Optimiert den Text für die Ausgabe als Animation.
Lesbarkeit Optimiert den Text im Hinblick auf die Lesbarkeit.
Benutzerdefiniert Ermöglicht die Angabe benutzerdefinierter Werte für die Stärke und Schärfe von Text.
Geräteschriften verwenden Wandelt Glyphen in Geräteschriften um. Geräteschriften können nicht geglättet werden.
_sans, _serif und _typewriter Ordnen westliche indirekte Schriften plattformübergreifend zu, um ein ähnliches
Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Gothic, Tohaba (Gothic Mono) und Mincho Ordnen japanische indirekte Schriften plattformübergreifend zu, um ein
ähnliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Hinweis: Weitere Informationen zu indirekten Schriften finden Sie in der Flash-Spezifikation auf der Website von Adobe.
5. (Optional) Wählen Sie folgende Optionen:
Auswählbar
Bewirkt, dass der exportierte Text in Flash ausgewählt werden kann.
Begrenzungen um Text einblenden
Bewirkt, dass die Textbegrenzungen in Flash sichtbar sind.
Zeichenoptionen bearbeiten
Öffnet das Dialogfeld „Zeicheneinbettung“, damit Sie bestimmte Zeichen im Textobjekt
einbetten können. Sie können die einzubettenden Zeichen in der angezeigten Liste auswählen, die Zeichen in das Textfeld
„Diese Zeichen einschließen“ eingeben oder auf „Autom. füllen“ klicken, um die einzubettenden Zeichen automatisch
auszuwählen. Nach Wunsch können Sie diese Möglichkeiten auch beliebig miteinander kombinieren.
6. (Optional) Wenn Sie den Text mit einem Tag für dynamischen Text versehen haben, können Sie die URL der Seite angeben,
die geöffnet werden soll, wenn ein Benutzer auf den Text klickt. Sie können ferner angeben, in welches Zielfenster die Seite
geladen werden soll:
_self Legt fest, dass der aktuelle Frame im aktuellen Fenster verwendet werden soll.
_blank Legt fest, dass ein neues Fenster verwendet werden soll.
_parent Legt fest, dass der übergeordnete Frame des aktuellen Frames verwendet werden soll.
_top Legt fest, dass der oberste Frame des aktuellen Fensters verwendet werden soll.
7. Wenn Sie den Text mit einem Tag für Eingabetext versehen haben, geben Sie unter „Maximale Zeichenanzahl“ an, wie viele
Zeichen in das Textobjekt eingegeben werden können.
Wenn Text einmal mit dem Tag für Flash-Text versehen wurde, können Sie den gesamten Text dieser Art gleichzeitig auswählen, indem Sie
„Auswahl“ > „Objekt“ > „Dynamischer Flash-Text“ bzw. „Flash-Eingabetext“ wählen.
Verwandte Themen
Flash-Text (Video)
Optimierungseinstellungen für SWF (Illustrator)
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Zeilen- und Zeichenabstand
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Festlegen des Zeilenabstands
Verschieben der Grundlinie
Kerning und Laufweite
Aus- oder Einschalten gebrochener Zeichenbreiten
Festlegen des Zeilenabstands
Der vertikale Abstand zwischen Textzeilen wird als Zeilenabstand bezeichnet. Der Zeilenabstand wird von der Grundlinie einer Textzeile zur
Grundlinie der darüber stehenden Zeile gemessen. Die Grundlinie ist die unsichtbare Linie, auf der die meisten Buchstaben angeordnet sind.
Mit der Standardeinstellung „Autom. Zeilenabstand“ wird der Zeilenabstand auf 120 % des Schriftgrads (z. B. 12 Punkt Zeilenabstand bei einem
Schriftgrad von 10 Punkt) eingestellt. Wenn der automatische Zeilenabstand aktiviert wurde, wird der Zeilenabstandswert im Menü „Zeilenabstand“
des Zeichenbedienfelds in Klammern angezeigt. Sie können den Standardwert für den automatischen Zeilenabstand ändern, indem Sie im Menü
des Absatzbedienfelds die Option „Abstände“ wählen und einen Prozentsatz zwischen 0 und 500 angeben.
Der Zeilenabstand ist standardmäßig ein Zeichenattribut. Somit können Sie auch mehrere Zeilenabstandswerte innerhalb eines Absatzes
zuweisen. Der größte Zeilenabstandswert in einer Textzeile bestimmt dann jeweils den Zeilenabstand dieser Zeile.
Hinweis: Bei asiatischen Schriften können Sie festlegen, wie der Zeilenabstand gemessen wird: entweder zwischen den Grundlinien oder
zwischen den Oberkanten zweier Zeilen.
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, die Sie ändern möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird der
Zeilenabstand auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Legen Sie im Zeichenbedienfeld die Option „Zeilenabstand“
fest ( bei vertikalem Text).
Verschieben der Grundlinie
Mit dem Grundlinienversatz können Sie markierte Zeichen relativ zur Grundlinie des Umgebungstextes nach oben oder unten verschieben. Der
Grundlinienversatz ist besonders nützlich, wenn Sie Bruchzahlen von Hand setzen oder die Position von Symbolschriften verändern möchten.
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, die Sie ändern möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird der Versatz
auf neuen Text angewendet, den Sie eingeben.
2. Wählen Sie im Zeichenbedienfeld die Option „Grundlinienversatz“. Mit positiven Werten wird die Grundlinie der Zeichen
gegenüber der Grundlinie der eigentlichen Zeile nach oben verschoben, mit negativen Werten nach unten.
Text mit verschiedenen Werten für den Grundlinienversatz
Kerning und Laufweite
Kerning ist ein Verfahren, mit dem der Abstand zwischen bestimmten Zeichenpaaren vergrößert bzw. verkleinert wird. Laufweite ist ein Verfahren,
mit dem der Abstand zwischen den Zeichen einer ausgewählten Textstelle oder eines gesamten Textblocks gedehnt bzw. gestaucht wird.
Mit metrischem oder optischem Kerning können Sie das Kerning eines Texts automatisch einstellen. Das metrische Kerning (auch Auto-Kerning
genannt) verwendet Kerning-Paare, die in den meisten Schriftarten definiert sind. Kerning-Paare enthalten Informationen über den Zeichenabstand
bei bestimmten Buchstabenkombinationen. Beispiele hierfür sind: LA, P., To, Try, Ta, Tu, Te, Ty, Wa, WA, We, Wo, Ya und Yo. Es wird
standardmäßig metrisches Kerning verwendet, sodass bestimmte Paare beim Importieren oder Eingeben von Text automatisch unterschnitten
werden.
Einige Schriftarten verwenden feste Kerning-Paar-Werte. Wenn eine Schriftart jedoch nur minimales oder kein Kerning beinhaltet oder Sie in
mindestens einem Wort einer Zeile zwei verschiedene Schriftarten oder Schriftgrade verwenden, können Sie das optische Kerning verwenden.
Beim optischen Kerning werden die Abstände zwischen benachbarten Zeichen anhand ihrer Form bestimmt.
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Optionen für Kerning und Laufweite
A. Originaltext B. Text mit optischem Kerning C. Text mit manuellem Kerning zwischen W und a D. Text mit Laufweite E. Kumulatives
Kerning und kumulative Laufweite
Sie können das Kerning auch manuell anpassen. Das manuelle Kerning ist besonders dafür geeignet, den Abstand zwischen zwei Buchstaben
anzupassen. Laufweite und manuelles Kerning sind kumulativ, d. h. Sie können zuerst einzelne Buchstabenpaare anpassen und dann einen
ganzen Textblock stauchen oder dehnen, ohne dadurch das relative Kerning der Buchstabenpaare zu beeinflussen.
Wenn Sie zwischen zwei Buchstaben klicken, um dort die Einfügemarke zu platzieren, werden die entsprechenden Kerning-Werte im
Zeichenbedienfeld angezeigt. Die Werte für Proportionalmetrik und optisches Kerning (bzw. die Werte von vordefinierten Kerning-Paaren) werden
in Klammern angegeben. Ähnliches gilt, wenn Sie ein Wort oder einen Textbereich auswählen. In diesem Fall werden die Laufweitenwerte im
Zeichenbedienfeld angezeigt.
Laufweite und Kerning werden in 1/1000 Geviert gemessen, einer Maßeinheit relativ zum aktuellen Schriftgrad. Bei einer 6-Punkt-Schrift entspricht
1 Geviert einer Breite von 6 Punkt, bei einer 10-Punkt-Schrift einer Breite von 10 Punkt usw. Kerning und Laufweite sind vollkommen proportional
zum aktuellen Schriftgrad.
Hinweis: Die Werte für Kerning und Laufweite wirken sich auch auf japanischen Text aus. In der Regel werden sie jedoch zur Aki-Ausrichtung
zwischen lateinischen Zeichen verwendet.
Anpassen des Kerning
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Sollen für ausgewählte Zeichen die integrierten Kerning-Informationen einer Schriftart verwendet werden, wählen Sie im
Zeichenbedienfeld unter „Kerning“ die Option „Auto“ oder „Metrisch“.
Soll der Abstand zwischen ausgewählten Zeichen anhand ihrer Form automatisch angepasst werden, wählen Sie im
Zeichenbedienfeld unter „Kerning“ die Option „Optisch“.
Soll das Kerning manuell angepasst werden, platzieren Sie die Einfügemarke zwischen zwei Zeichen und geben Sie im
Zeichenbedienfeld den gewünschten Wert für die Kerning-Option an. (Wenn ein Textbereich ausgewählt wurde, ist kein
manuelles Kerning möglich. Verwenden Sie stattdessen die Laufweite.)
Drücken Sie Alt- + Nach-links-Taste/Nach-rechts-Taste (Windows) bzw. Wahl- + Nach-links-Taste/Nach-rechts-Taste
(Mac OS), um den Abstand zwischen zwei Zeichen zu verringern bzw. zu vergrößern.
Soll das Kerning für ausgewählte Zeichen deaktiviert werden, geben Sie im Zeichenbedienfeld für die Option „Kerning“ den
Wert 0 (Null) an.
Anpassen der Laufweite
1. Wählen Sie die Zeichen oder das Textobjekt aus, die bzw. das Sie anpassen möchten.
2. Wählen Sie im Zeichenbedienfeld die Option „Laufweite“.
Aus- oder Einschalten gebrochener Zeichenbreiten
Standardmäßig verwendet die Software gebrochene Zeichenbreiten zwischen den Zeichen. Dies bedeutet, dass der Abstand zwischen Zeichen
unterschiedlich sein kann und manchmal nur Bruchteile eines Pixels beträgt.
Gebrochene Zeichenbreiten gewährleisten i. d. R. die besten Abstände im Hinblick auf Erscheinungsbild und Lesbarkeit des Textes. Bei Online-
Text in geringen Größen (unter 20 Punkt) können gebrochene Zeichenbreiten dazu führen, dass Text ineinander läuft oder zu viele zusätzliche
Abstände hat, sodass das Lesen schwierig wird.
Deaktivieren Sie die gebrochene Breite, wenn Sie Textabstände in ganzen Pixeln festlegen möchten und das Ineinanderlaufen von kleinen Zeichen
vermieden werden soll. Die Einstellung für die gebrochene Zeichenbreite gilt für alle Zeichen in einer Textebene und kann nicht für einzelne
Zeichen vorgegeben werden.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Um Zeichenabstände für das gesamte Dokument in ganzen Pixeln festzulegen, wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds
„Systemlayout“.
Um die gebrochenen Zeichenbreiten wieder zu aktivieren, wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds „Gebrochene Breiten“.
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Skalieren und Drehen von Text
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Auswählen von Text für Transformationen
Ändern der Textskalierung
Drehen von Text
Auswählen von Text für Transformationen
Text kann wie jedes andere Objekt gedreht, gespiegelt, skaliert oder verbogen werden. Das Ergebnis der Transformation hängt jedoch davon ab,
wie Sie den Text auswählen:
Soll der Text zusammen mit seinem Begrenzungspfad transformiert werden, wählen Sie das Textobjekt aus und verwenden
Sie das Drehen-Werkzeug, um das Objekt und den Text zu drehen.
Soll nur der Begrenzungspfad, aber nicht der darin enthaltene Text transformiert werden, wählen Sie das Textobjekt aus und
ziehen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug.
Gedrehter Textpfad (links) und gedrehter Text und Pfad (rechts)
Ändern der Textskalierung
In Illustrator können Sie das Verhältnis zwischen Höhe und Breite des Textes relativ zur ursprünglichen Höhe und Breite der Zeichen festlegen.
Für nicht skalierte Zeichen beträgt der Wert 100 %. Einige Schriftartfamilien enthalten eine echte erweiterte Schriftart, die eine größere horizontale
Ausdehnung als der gewöhnliche Schriftschnitt aufweist. Beim Skalieren wird die Schrift verzerrt. Sie sollten daher eventuell vorhandene
komprimierte oder erweiterte Schriften verwenden.
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, die Sie ändern möchten. Wenn Sie keinen Text auswählen, wird die Skalierung
auf neuen Text angewendet, den Sie eingeben.
2. Aktivieren Sie im Zeichenbedienfeld die Option „Vertikale Skalierung“
oder „Horizontale Skalierung“ .
Drehen von Text
Sollen die Zeichen innerhalb eines Textobjekts um eine bestimmte Gradzahl gedreht werden, wählen Sie die Zeichen oder
Textobjekte aus, die Sie ändern möchten. (Wenn Sie keinen Text auswählen, wird die Drehung auf neuen Text angewendet,
den Sie erstellen.) Stellen Sie im Zeichenbedienfeld die Option „Zeichendrehung“
ein.
Soll horizontaler Text in vertikalen Text oder umgekehrt umgewandelt werden, wählen Sie das Textobjekt aus und wählen Sie
„Schrift“ > „Textausrichtung“ > „Horizontal“ bzw. „Vertikal“.
Soll ein gesamtes Textobjekt (d. h. sowohl die Zeichen als auch der Textbegrenzungsrahmen) gedreht werden, wählen Sie das
Textobjekt aus und führen Sie die Drehung mit dem Begrenzungsrahmen, dem Frei-transformieren-Werkzeug, dem Drehen-
Werkzeug, dem Befehl „Drehen“ oder dem Transformierenbedienfeld aus.
Sollen mehrere Zeichen in asiatischem Text (vertikale Ausrichtung) gedreht werden, verwenden Sie die Option „Tate-chu-
yoko“.
Verwandte Themen
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Sonderzeichen
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Wissenswertes zu Zeichensätzen und alternativen Glyphen
Glyphenbedienfeld – Übersicht
Einfügen oder Ersetzen von Zeichen mit dem Glyphenbedienfeld
OpenType-Bedienfeld – Übersicht
Hervorheben alternativer Glyphen im Text
Verwenden von Ligaturen und kontextbedingten Varianten
Verwenden von Schwungschrift-Zeichen, Titelschriftvarianten oder Formatvarianten
Ein- oder Ausblenden von nicht druckbaren Zeichen
Wissenswertes zu Zeichensätzen und alternativen Glyphen
Schriften enthalten zahlreiche Zeichen, die nicht auf der Tastatur zu finden sind. Je nach Schriftart sind dies beispielsweise Ligaturen, Brüche,
Schwungschrift-Zeichen, Ornamente, Ordinalzeichen, Titelschrift- und Formatvarianten, hoch- und tiefgestellte Zeichen, Mediävalziffern und so
genannte kurze Zahlen. Eine Glyphe ist eine besondere Form eines Zeichens. So steht etwa der Großbuchstabe A bei bestimmten Schriftarten in
verschiedenen Formen zur Verfügung, zum Beispiel als Schwungschrift-Zeichen und als Kapitälchen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, um alternative Glyphen einzufügen:
Mit dem Glyphenbedienfeld können Sie Glyphen aus beliebigen Schriften anzeigen und einfügen.
Mit dem OpenType-Bedienfeld legen Sie Regeln für die Verwendung von Glyphen fest. Beispielsweise können Sie angeben,
dass in einem bestimmten Textblock Ligaturen, Titelschriften und Brüche verwendet werden sollen. Die Verwendung des
OpenType-Bedienfelds ist einfacher als Glyphen einzeln einzufügen und gewährleistet ein einheitlicheres Ergebnis. Allerdings
kann das Bedienfeld nur für OpenType-Schriftarten verwendet werden.
Glyphenbedienfeld Übersicht
Mit dem Glyphenbedienfeld („Fenster“ > „Schrift“ > „Glyphen“) können Sie die Glyphen in einer Schriftart anzeigen und bestimmte Glyphen in ein
Dokument einfügen.
Im Glyphenbedienfeld werden standardmäßig alle Glyphen für die gegenwärtig ausgewählte Schriftart aufgeführt. Sie können die Schriftart ändern,
indem Sie unten im Bedienfeld eine andere Schriftfamilie und einen anderen Schriftschnitt auswählen. Wenn in einem Dokument derzeit Zeichen
ausgewählt sind, können Sie dafür alternative Zeichen anzeigen. Dazu wählen Sie oben im Bedienfeld im Menü „Einblenden“ die Option
„Alternativen für aktuelle Auswahl“.
Glyphenbedienfeld
A. Menü „Einblenden“ B. Schriftfamilie C. Schriftschnitt D. Zoom-Schaltflächen
Wenn Sie im Glyphenbedienfeld eine OpenType-Schrift auswählen, können Sie durch Auswählen einer Kategorie im Menü „Einblenden“
bestimmen, dass nur bestimmte Arten von Glyphen angezeigt werden. Sie können auch ein Popup-Menü mit alternativen Glyphen aufrufen, indem
Sie im Glyphen-Feld rechts unten auf das Dreieck klicken (sofern vorhanden).
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Popup-Menü für alternative Glyphen
Ein Video zum Arbeiten mit dem Glyphenbedienfeld und dem OpenType-Bedienfeld finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0048_de.
Einfügen oder Ersetzen von Zeichen mit dem Glyphenbedienfeld
1. Klicken Sie mit einem Textwerkzeug, um die Einfügemarke an der Position zu platzieren, an der das Zeichen eingefügt
werden soll. Doppelklicken Sie dann auf das Zeichen, das in das Glyphenbedienfeld eingefügt werden soll.
2. Um ein Zeichen zu ersetzen, wählen Sie im Popupmenü „Anzeigen“ die Option „Alternativen für aktuelle Auswahl“. Wählen Sie
dann mit einem Textwerkzeug ein Zeichen im Dokument. Doppelklicken Sie im Glyphenbedienfeld auf ein Schriftzeichen
(sofern verfügbar).
Hinweis: Für asiatische Schriftzeichen stehen zusätzliche Ersetzungsoptionen zur Verfügung.
OpenType-Bedienfeld Übersicht
Über das OpenType-Bedienfeld („Fenster“ > „Schrift“ > „OpenType“) geben Sie an, wie Sie alternative Zeichen in OpenType-Schriftarten
anwenden möchten. Sie können zum Beispiel festlegen, dass in neuem oder bereits vorhandenem Text Standardligaturen verwendet werden
sollen.
Beachten Sie, dass es bei OpenType-Schriftarten große Unterschiede hinsichtlich ihrer speziellen Merkmale gibt. Nicht alle Optionen des
OpenType-Bedienfelds sind deshalb für alle Schriftarten verfügbar. Die einzelnen Zeichen einer Schriftart können Sie im Glyphenbedienfeld
anzeigen.
OpenType-Bedienfeld
A. Standardligaturen B. Kontextbedingte Varianten C. Bedingte Ligaturen D. Schwungschrift E. Formatvarianten F.
Titelschriftvarianten G. Ordinalzeichen H. Brüche I. Bedienfeldmenü J. Zahlentyp K. Zeichenposition
Hinweis: Einige asiatische OpenType-Schriftarten verfügen über zusätzliche Merkmale.
Über das Menü oben rechts im OpenType-Bedienfeld haben Sie Zugriff auf zusätzliche Befehle und Optionen. Ein Video zum Arbeiten mit dem
Glyphenbedienfeld und dem OpenType-Bedienfeld finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0048_de.
Hervorheben alternativer Glyphen im Text
1. Wählen Sie „Datei“ > „Dokument einrichten“.
2. Aktivieren Sie die Option „Ersetzte Glyphen hervorheben“ und klicken Sie auf „OK“. Daraufhin werden ersetzte Glyphen im
Text hervorgehoben.
Verwenden von Ligaturen und kontextbedingten Varianten
Ligaturen sind typographische Ersetzungen für Buchstabenpaare. Die meisten Schriften enthalten Ligaturen für Standard-Buchstabenpaare wie
„fi“, „fl“, „ff“, „ffi“ und „ffl“. Außerdem enthalten einige Schriften bedingte Ligaturen für Buchstabenpaare wie „ct“, „st“ und „ft“. Obwohl die Zeichen in
Ligaturen scheinbar miteinander verbunden sind, sind sie dennoch in vollem Umfang bearbeitbar und werden bei der Rechtschreibprüfung nicht als
Fehler angezeigt.
Kontextbedingte Varianten sind in einigen Schriften vorhandene Alternativzeichen zur Erzeugung ansprechenderer Buchstabenverbindungen.
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Wenn Sie etwa bei der Schrift Caflisch Script Pro die kontextbedingten Varianten aktivieren, werden die Buchstaben „bl“ im Wort „blühen“
miteinander verbunden, sodass sie wirken, als seien sie von Hand geschrieben worden.
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, auf die Sie die Einstellung anwenden möchten. Wenn Sie keinen Text
auswählen, wird die Einstellung auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Vergewissern Sie sich, dass eine OpenType-Schrift ausgewählt ist.
3. Führen Sie im OpenType-Bedienfeld einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Standardligaturen“, um Ligaturen bei Standard-Buchstabenpaaren (wie „fi“, „fl“, „ff“, „ffi“
und „ffl“) zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Bedingte Ligaturen“, um optionale Ligaturen (sofern in der aktuellen Schriftart verfügbar)
zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Kontextbedingte Varianten“, um kontextbedingte Varianten (sofern in der aktuellen
Schriftart verfügbar) zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Verwenden von Schwungschrift-Zeichen, Titelschriftvarianten oder Formatvarianten
Viele OpenType-Schriftarten enthalten stilisierte Zeichen, die Sie als dekorative Elemente in den Text einbauen können. Schwungschrift-Zeichen
sind Zeichen mit übertriebenen Schnörkeln. Titelschriftvarianten sind Zeichen (normalerweise Großbuchstaben) zur Verwendung in großen
Schriften, wie etwa in Titeln. Formatvarianten sind stilisierte Zeichen zur Erzielung eines rein ästhetischen Effekts.
1. Wählen Sie die Zeichen oder Textobjekte aus, auf die Sie die Einstellung anwenden möchten. Wenn Sie keinen Text
auswählen, wird die Einstellung auf neuen Text angewendet, den Sie erstellen.
2. Vergewissern Sie sich, dass eine OpenType-Schrift ausgewählt ist.
3. Führen Sie im OpenType-Bedienfeld einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Schwungschrift“, um Schwungschrift-Zeichen (sofern in der aktuellen Schriftart verfügbar)
zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Formatvarianten“, um Formatvarianten (sofern in der aktuellen Schriftart verfügbar) zu
aktivieren oder zu deaktivieren.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Titelschriftvarianten“, um Titelschriftvarianten (sofern in der aktuellen Schriftart verfügbar)
zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Ein- oder Ausblenden von nicht druckbaren Zeichen
Zu nicht druckbaren Zeichen gehören Absatzmarken, manuelle Zeilenumbrüche, Tabulatoren, Leerzeichen, geschützte Leerzeichen, Doublebyte-
Zeichen (inklusive Leerzeichen), bedingte Trennstriche und das Textende-Zeichen.
Sollen die Zeichen beim Formatieren und Bearbeiten des Textes sichtbar sein, wählen Sie „Schrift“ > „Verborgene Zeichen einblenden“. Ein
Häkchen bedeutet, dass nicht druckbare Zeichen angezeigt werden.
Verwandte Themen
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Rechtschreibungs- und sprachspezifische Wörterbücher
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Rechtschreibprüfung
Bearbeiten des Rechtschreibungswörterbuchs
Zuweisen von Sprachen zu Text
Wissenswertes zu Unicode
Rechtschreibprüfung
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Rechtschreibprüfung“.
2. Die Optionen zum Suchen und Ignorieren von Wörtern werden angezeigt, wenn Sie unten im Dialogfeld auf das Pfeilsymbol
klicken, und können nach Bedarf festgelegt werden.
3. Klicken Sie auf „Anfang“, um die Rechtschreibung vom Anfang des Dokuments zu prüfen.
4. Wenn Illustrator Rechtschreibfehler oder möglicherweise falsch geschriebene Wörter anzeigt, führen Sie einen der folgenden
Schritte aus:
Klicken Sie auf „Ignorieren“ oder „Alle ignorieren“, um die Rechtschreibprüfung fortzusetzen, ohne ein bestimmtes Wort zu
ändern.
Wählen Sie ein Wort aus der Liste „Vorschläge“ oder geben Sie das richtige Wort in das obere Feld ein. Klicken Sie dann
auf „Ändern“, um nur dieses Auftreten des fehlerhaften Wortes zu ändern. Sie können auch auf „Alle ändern“ klicken, um
alle Vorkommen des fehlerhaften Wortes im Dokument zu ändern.
Klicken Sie auf „Hinzufügen“, wenn Illustrator ein akzeptables, aber nicht erkanntes Wort im Wörterbuch speichern soll,
sodass weitere Vorkommen nicht mehr als Fehler behandelt werden.
5. Nachdem Illustrator das gesamte Dokument überprüft hat, klicken Sie auf „Fertig“.
Illustrator kann in verschiedenen Sprachen nach Rechtschreibfehlern suchen. Maßgebend ist hierfür die Sprache, die Sie
den einzelnen Wörtern zuweisen.
Bearbeiten des Rechtschreibungswörterbuchs
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Eigenes Wörterbuch bearbeiten“.
2. Führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte aus und klicken Sie dann auf „Fertig“:
Soll dem Wörterbuch ein Wort hinzugefügt werden, geben Sie es in das Feld „Eintrag“ ein und klicken Sie auf
„Hinzufügen“.
Soll ein Wort aus dem Wörterbuch entfernt werden, wählen Sie es in der Liste aus und klicken Sie auf „Löschen“.
Soll ein Wort im Wörterbuch geändert werden, wählen Sie es in der Liste aus. Geben Sie dann das neue Wort in das Feld
„Eintrag“ ein und klicken Sie auf „Ändern“.
Zuweisen von Sprachen zu Text
Illustrator verwendet für die Rechtschreibung und Silbentrennung sprachspezifische Proximity-Wörterbücher. Jedes Wörterbuch enthält
Hunderttausende von Wörtern mit Standard-Silbentrennung. Sie können eine Sprache einem gesamten Dokument oder nur einem ausgewählten
Text zuweisen.
Beispiele für die Silbentrennung in verschiedenen Sprachen
A. „Glockenspiel“ im Englischen B. „Glockenspiel“ in alter deutscher Rechtschreibung C. „Glockenspiel“ in neuer deutscher Rechtschreibung
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Anwenden einer Sprache auf den gesamten Text
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Silbentrennung“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ >
„Silbentrennung“ (Mac OS).
2. Wählen Sie im Popup-Menü „Standardsprache“ ein Wörterbuch aus und klicken Sie auf „OK“.
Zuweisen einer Sprache zu ausgewähltem Text
1. Wählen Sie den Text aus.
2. Wählen Sie im Zeichenbedienfeld im Menü „Sprache“ das entsprechende Wörterbuch. Wenn das Menü „Sprache“ nicht
sichtbar ist, wählen Sie im Menü des Zeichenbedienfelds den Befehl „Optionen einblenden“.
Wissenswertes zu Unicode
Illustrator unterstützt Unicode. Bei diesem Standard wird jedem einzelnen Zeichen eine eindeutige Nummer zugeordnet, und zwar unabhängig
davon, welche Sprache oder Schrift Sie auf Ihrem Computer verwenden. Unicode hat folgende Eigenschaften:
Übertragbar Buchstaben und Zahlen ändern sich nicht, wenn Sie eine Datei von einem Computer auf einen anderen verschieben. Wenn Sie
einem Dokument Text in einer fremden Sprache hinzufügen, führt dies nicht zu Verwirrung, weil die fremdsprachlichen Zeichen eigene
Bezeichnungen haben, die mit der Kodierung anderer Sprachen in demselben Projekt nicht in Konflikt geraten.
Plattformunabhängig Da Unicode jetzt sowohl unter Windows als auch unter Macintosh unterstützt wird, kann eine Datei jetzt leichter auf beiden
Betriebssystemen verwendet werden. Nach dem Verschieben einer Illustrator-Datei von einem Windows-Computer auf einen Macintosh-Computer
oder umgekehrt ist kein Korrekturlesen mehr erforderlich.
Stabil Da Unicode-kompatible Schriftarten eine größere Anzahl potentieller Zeichen zulassen, sind Sonderzeichen direkt verfügbar.
Flexibel Dank der Unicode-Unterstützung führt das Austauschen von Schriften in einem Projekt nicht mehr zu fehlerhaft ausgetauschten Zeichen.
Bei einer Unicode-kompatiblen Schriftart ist ein g immer ein g, unabhängig davon, welche Schriftart verwendet wird.
Dank all dieser Vorteile kann ein französischer Grafikdesigner Aufträge für einen Kunden in Korea ausführen und die Datei einem Partner in den
Vereinigten Staaten übergeben, ohne dass er sich Gedanken über den Text machen muss. Der amerikanische Grafikdesigner muss dann nur
noch die richtige Sprache im Betriebssystem aktivieren und die der Sprache entsprechende Schriftart laden, um das Projekt fortsetzen zu können.
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Tabulatoren
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Tabulatorbedienfeld – Übersicht
Setzen von Tabulatoren
Wiederholen von Tabulatoren
Verschieben von Tabulatoren
Entfernen von Tabulatoren
Angeben von Zeichen für Dezimaltabulatoren
Hinzufügen von Tabulatorfüllzeichen
Mit dem Tabulatorbedienfeld („Fenster“ > „Schrift“ > „Tabulatoren“) können Sie Tabulatoren für einen Absatz oder ein Textobjekt festlegen. Weitere
Informationen zur Verwendung und Einstellung von Tabulatoren finden Sie in der Web-Hilfe.
Tabulatorbedienfeld Übersicht
Mit dem Tabulatorbedienfeld („Fenster“ > „Schrift“ > „Tabulatoren“) können Sie Tabulatoren für einen Absatz oder ein Textobjekt festlegen.
Tabulatorbedienfeld
A. Schaltflächen für Tabulatorausrichtung B. Tabulatorposition C. Feld für Tabulatorfüllzeichen D. Feld „Ausrichten an“ E.
Bedienfeldmenü F. Tabulatorlineal G. Bedienfeld über Textrahmen positionieren
Im Menü des Tabulatorbedienfelds stehen weitere Befehle und Optionen zur Verfügung. Wenn Sie dieses Menü verwenden möchten, klicken Sie
oben rechts im Bedienfeld auf das Dreieck.
Ausrichten des Tabulatorbedienfelds an einem ausgewählten Textobjekt
Sie können das Tabulatorbedienfeld zwar an einer beliebigen Stelle im Arbeitsbereich platzieren, aber es ist in der Regel sinnvoll, es an einem
Textobjekt auszurichten.
Klicken Sie auf das Magnet-Symbol . Das Tabulatorbedienfeld bewegt sich direkt über dem ausgewählten Textobjekt, wobei der Nullpunkt am
linken Rand ausgerichtet ist. Falls erforderlich, können Sie die Größenänderungsschaltfläche rechts unten im Bedienfeld ziehen, um das Lineal zu
vergrößern oder verkleinern.
Ausrichten von Tabulatoren an Linealeinheiten
Tabulatoren können standardmäßig an jeder Stelle des Tabulatorlineals gesetzt werden.
Wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „An Einheit ausrichten“ oder ziehen Sie einen Tabulator bei gedrückter Umschalttaste an die
gewünschte Position.
Ändern der Maßeinheit des Tabulatorlineals
Die Maßeinheit für das Tabulatorlineal wird entweder durch die allgemeinen Voreinstellungen unter „Einheit“ (für alle Dateien) oder im Dialogfeld
„Dokument einrichten“ (für die aktuelle Datei) festgelegt.
Möchten Sie die Maßeinheit für alle Dateien ändern, geben Sie in den Voreinstellungen unter „Einheit“ einen neuen Wert für
die allgemeinen Einheiten ein.
Möchten Sie die Maßeinheit für die aktuelle Datei ändern, geben Sie im Dialogfeld „Dokument einrichten“ einen neuen
Einheitenwert ein.
Setzen von Tabulatoren
Tabulatoren gelten jeweils für einen gesamten Absatz. Wenn Sie den ersten Tabulator setzen, löscht Illustrator alle Standardtabulatoren links von
diesem Tabulator. Wenn Sie weitere Tabulatoren setzen, löscht Illustrator jeweils alle Standardtabulatoren zwischen den von Ihnen gesetzten
Tabulatoren.
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1. Setzen Sie den Cursor in einen Absatz oder wählen Sie ein Textobjekt aus, wenn Sie Tabulatoren für alle Absätze im Objekt
setzen möchten.
2. Klicken Sie im Tabulatorbedienfeld auf eine der Schaltflächen für die Tabulatorausrichtung, um anzugeben, wie der Text an
der Tabulatorposition ausgerichtet werden soll:
Linksbündiger Tabulator Horizontaler Text wird links ausgerichtet, während der rechte Rand im Flattersatz ausgerichtet
wird.
Zentrierter Tabulator Der Text wird an der Tabulatorposition zentriert.
Rechtsbündiger Tabulator Horizontaler Text wird rechts ausgerichtet, während der linke Rand im Flattersatz ausgerichtet
wird.
Unten ausgerichteter Tabulator Vertikaler Text wird unten ausgerichtet, während der obere Rand im Flattersatz ausgerichtet
wird.
Oben ausgerichteter Tabulator Vertikaler Text wird oben ausgerichtet, während der untere Rand im Flattersatz ausgerichtet
wird.
Dezimaler Tabulator Der Text wird an einem bestimmten Zeichen, z. B. einem Komma oder einem Euro-Zeichen,
ausgerichtet. Diese Option ist für die Erstellung von Zahlenspalten nützlich.
Sie können die Ausrichtung eines Tabulators ändern, indem Sie ihn auswählen und auf eine dieser Schaltflächen klicken.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie an der gewünschten Stelle auf dem Tabulatorlineal, um einen neuen Tabulator zu setzen.
Geben Sie eine Position in das Feld „x“ (für horizontalen Text) oder „y“ (für vertikalen Text) ein und drücken Sie die
Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter. Wenn der Wert „x“ oder „y“ gewählt ist, drücken Sie die Nach-oben- oder Nach-
unten-Taste, um den Tabulatorwert um 1 Punkt zu erhöhen bzw. zu verringern.
Hinweis: Mit dem Tabulatorlineal können Sie Tabulatoren nicht in Schritten von weniger als 1 Punkt setzen. Bei
Verwendung des Feldes „x“ oder „y“ können Sie jedoch Werte mit einer Genauigkeit von 0,01 Punkt eingeben.
4. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3, um weitere Tabulatoren hinzuzufügen.
Hinweis: Informationen zum Festlegen von Einzügen mit dem Tabulatorbedienfeld finden Sie unter Festlegen von Einzügen für Text.
Wiederholen von Tabulatoren
Mit dem Befehl „Tabulator wiederholen“ erstellen Sie mehrere Tabulatoren, basierend auf dem Abstand zwischen dem Tabulator und dem linken
Einzug des vorherigen Tabulators.
1. Klicken Sie in den Absatz, um eine Einfügemarke zu setzen.
2. Wählen Sie im Tabulatorbedienfeld einen Tabulator auf dem Lineal aus.
3. Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Tabulator wiederholen“.
Wiederholte Tabulatoren
A. Schaltflächen für Tabulatorenausrichtung B. Tabstopp auf dem Lineal C. Bedienfeldmenü
Verschieben von Tabulatoren
1. Wählen Sie im Tabulatorbedienfeld einen Tabulator auf dem Lineal aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Geben Sie eine neue Position in das Feld „x“ (für horizontalen Text) oder „y“ (für vertikalen Text) ein und drücken Sie die
Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter.
Ziehen Sie den Tabulator an eine neue Stelle.
Sollen alle Tabulatoren gleichzeitig verschoben werden, ziehen Sie einen der Tabulatoren bei gedrückter Strg- (Windows)
bzw. Befehlstaste (Mac OS).
Während des Verschiebens eines Tabulators wird im ausgewählten Text eine Hilfslinie angezeigt.
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Entfernen von Tabulatoren
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Ziehen Sie den Tabulator aus dem Tabulatorlineal.
Wählen Sie den Tabulator aus und wählen Sie im Menü des Tabulatorbedienfelds den Befehl „Tabulator löschen“.
Wenn Sie die Standardtabulatoren wiederherstellen möchten, wählen Sie im Menü des Tabulatorbedienfelds die Option „Alle
löschen“.
Angeben von Zeichen für Dezimaltabulatoren
Bei der Verwendung von Dezimaltabulatoren wird der Text an einem von Ihnen festgelegten Zeichen ausgerichtet, z. B. Komma oder Euro-
Zeichen.
1. Erstellen oder wählen Sie im Tabulatorbedienfeld einen Dezimaltabulator
auf dem Tabulatorlineal.
2. Geben Sie das Zeichen, an dem der Text ausgerichtet werden soll, in das Feld „Ausrichten an“ ein. Sie können jedes Zeichen
eingeben oder einfügen. Vergewissern Sie sich, dass die Absätze, die Sie ausrichten möchten, dieses Zeichen enthalten.
Mit Dezimaltabulator ausgerichteter Text
Hinzufügen von Tabulatorfüllzeichen
Ein Tabulatorfüllzeichen ist ein Muster sich wiederholender Zeichen, z. B. eine Reihe von Punkten oder Strichen, zwischen einem Tabulator und
dem darauf folgenden Text.
1. Wählen Sie im Tabulatorbedienfeld einen Tabulator auf dem Lineal aus.
2. Geben Sie ein Muster von bis zu acht Zeichen in das Feld „Füllzeichen“ ein und drücken Sie die Eingabetaste bzw. den
Zeilenschalter. Die eingegebenen Zeichen werden über die gesamte Breite des Tabulators wiederholt.
3. Um die Schriftart oder andere Formatierungen des Füllzeichens zu ändern, wählen Sie das Tabulatorzeichen im Textrahmen
aus und formatieren Sie das Zeichen über das Zeichenbedienfeld oder das Menü „Schrift“.
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Text und Schrift
Die Textfunktionen gehören zu den leistungsstärksten Aspekten von Adobe Illustrator. Sie können damit eine einzelne Schriftzeile in Ihre Grafiken
einfügen, Textspalten und -zeilen erstellen, Text horizontal oder vertikal an unterschiedlichen Pfadformen entlang fließen lassen und
Buchstabenformen als Grafikobjekte bearbeiten. Die gewählte Schriftart, der vertikale Abstand zwischen Schriftzeilen, der horizontale Abstand
zwischen Zeichen und die Größe des Abstands vor und nach Absätzen sind nur einige Beispiele dafür, wie Sie in Illustrator die Textdarstellung in
Bildmaterial beeinflussen können.
Es gibt drei Methoden zum Erstellen von Text: Punkttext beginnt an der Stelle, auf die Sie klicken, und wird durch das Eingeben von Zeichen
horizontal oder vertikal erweitert. Bei Flächentext (auch als Absatztext bezeichnet) richtet sich der Textfluss nach den Begrenzungen eines
Objekts. Pfadtext fließt entlang der Kante eines offenen oder geschlossenen Pfades.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Aktualisieren von Text aus Illustrator 10
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Aktualisieren von Text, der in Illustrator 10 erstellt wurde
Aktualisieren des gesamten alten Textes in einem Dokument
Aktualisieren von ausgewähltem altem Text
Textobjekte, die in Illustrator 10 oder früheren Versionen erstellt wurden, können erst bearbeitet werden, nachdem Sie sie für die Verwendung in
höheren Versionen aktualisiert haben. Nach der Aktualisierung haben Sie Zugriff auf alle Textfunktionen in Illustrator CS5, wie z. B. Absatz- und
Zeichenformate, optisches Kerning und vollständige Unterstützung von OpenType®-Schriften.
Aktualisieren von Text, der in Illustrator 10 erstellt wurde
Textobjekte, die in Illustrator 10 oder früheren Versionen erstellt wurden, können erst bearbeitet werden, nachdem Sie sie für die Verwendung in
höheren Versionen aktualisiert haben. Nach der Aktualisierung haben Sie Zugriff auf alle Textfunktionen in Illustrator CS5, wie z. B. Absatz- und
Zeichenformate, optisches Kerning und vollständige Unterstützung von OpenType®-Schriften.
Wenn eine Bearbeitung des Texts nicht erforderlich ist, brauchen Sie ihn nicht zu aktualisieren. Text, der nicht aktualisiert wurde, wird als alter
Text bezeichnet. Sie können alten Text zwar anzeigen, verschieben und drucken, aber nicht bearbeiten. Wenn Sie alten Text auswählen, befindet
sich im Begrenzungsrahmen ein X.
Nach dem Aktualisieren von altem Text können geringfügige Änderungen im Textfluss auftreten. Sie können den Text auf einfache Weise wieder
richtig anordnen oder eine Kopie des ursprünglichen Texts als Vorlage verwenden. Illustrator hängt standardmäßig den Zusatz „[Konvertiert]“ an
den Dateinamen an, auch wenn der Text in der Datei nicht aktualisiert wurde. Auf diese Weise wird praktisch eine Kopie Ihres Dokuments erstellt,
um die Integrität der Originaldatei zu bewahren. Sie können das Original dann nach Wunsch zu einem späteren Zeitpunkt aktualisieren oder, falls
es bereits aktualisiert wurde, zur Originalversion zurückkehren.
Hinweis: Wenn Sie nicht möchten, dass Illustrator diesen Zusatz an Dateinamen anhängt, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ >
„Allgemein“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und deaktivieren Sie die Option „Nach Öffnen von Dateien
aus älteren Versionen [konvertiert] anhängen“.
Aktualisieren des gesamten alten Textes in einem Dokument
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie beim Öffnen des Dokuments auf „Aktualisieren“, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Wählen Sie nach dem Öffnen des Dokuments den Befehl „Schrift“ > „Alter Text“ > „Ganzen alten Text aktualisieren“.
Aktualisieren von ausgewähltem altem Text
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll der Text aktualisiert werden, ohne eine Kopie zu erstellen, wählen Sie das Textobjekt aus und wählen Sie „Schrift“ > „Alter
Text“ > „Ausgewählten alten Text aktualisieren“. Als Alternative können Sie ein Textwerkzeug auswählen und damit in den zu
aktualisierenden Text klicken oder mit dem Auswahl-Werkzeug auf den zu aktualisierenden Text doppelklicken. Klicken Sie
dann auf „Aktualisieren“.
Soll der alte Text auf einer Ebene unterhalb des aktualisierten Textes beibehalten werden, wählen Sie ein Textwerkzeug aus
und klicken Sie in den Text, den Sie aktualisieren möchten. Als Alternative können Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf den zu
aktualisierenden Text doppelklicken. Klicken Sie danach auf „Textobjekt kopieren“. Auf diese Weise können Sie das Layout
des alten Textes mit dem des aktualisierten vergleichen.
Wenn Sie beim Aktualisieren eine Kopie des alten Textes erstellen, können Sie folgende Befehle verwenden:
„Schrift“ > „Alter Text“ > „Kopien einblenden“ oder „Kopien ausblenden“, um die kopierten Textobjekte ein- oder auszublenden.
„Schrift“ > „Alter Text“ > „Kopien auswählen“, um kopierte Textobjekte auszuwählen.
„Schrift“ > „Alter Text“ > „Kopien löschen“, um kopierte Textobjekte zu löschen.
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Erstellen von Spezialeffekten
Ein Teil des Inhalts, zu dem von dieser Seite verlinkt wird, wird u. U. nur auf Englisch angezeigt
Erstellen von Schlagschatten
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Modus
Deckkraft
x-Versatz, y-Versatz
Weichzeichnen
Farbe
Dunkelheit
1. Wählen Sie ein Objekt oder eine Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Stilisierungsfilter“ > „Schlagschatten“.
3. Legen Sie Einstellungen für den Schlagschatten fest und klicken Sie auf „OK“:
Legt die Füllmethode für den Schlagschatten fest.
Legt den Prozentwert der gewünschten Deckkraft für den Schlagschatten fest.
Legt den Abstand des Schlagschattens vom Objekt fest.
Legt den Abstand von der Kante des Schattens fest, innerhalb dessen eine Weichzeichnung erfolgen soll.
Illustrator erstellt ein transparentes Pixelbildobjekt, um das Weichzeichnen zu simulieren.
Legt eine Farbe für den Schatten fest.
Legt den Schwarzanteil fest, der dem Schlagschatten hinzugefügt werden soll. In einem CMYK-Dokument ergibt
ein Wert von 100 % einen mehrfarbigen schwarzen Schatten, wenn das ausgewählte Objekt eine andere Flächen- oder
Konturfarbe als Schwarz hat. Ist ein Objekt ausgewählt, das nur schwarze Flächen oder Konturen enthält, bewirkt ein Wert
von 100 % einen 100%ig schwarzen Schatten. Mit einem Wert von 0 % wird ein Schlagschatten in der Farbe des
ausgewählten Objekts erstellt.
Aussehen-Attribute
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Wissenswertes zu Aussehen-Attributen
Aussehenbedienfeld – Übersicht
Festlegen, wie Aussehen-Attribute auf neue Objekte angewendet werden
Auswählen von Elementen als Ziel für Aussehen-Attribute
Verwalten von Aussehen-Attributen
Mithilfe von Filtern und des Aussehen- sowie des Grafikstilebedienfelds können Sie das Aussehen beliebiger Objekte, Gruppen oder Ebenen in
Adobe Illustrator ändern. Außerdem können Sie ein Objekt in seine grundlegenden Bestandteile zerlegen, um diese unabhängig voneinander zu
bearbeiten.
Wissenswertes zu Aussehen-Attributen
Aussehen-Attribute sind Eigenschaften, die sich auf das Erscheinungsbild eines Objekts auswirken, ohne die zugrunde liegende Struktur zu
verändern. Zu den Aussehen-Attributen gehören Flächen, Konturen, Transparenz und Effekte. Wenn Sie ein Aussehen-Attribut auf ein Objekt
anwenden und das Attribut später bearbeiten oder entfernen, hat dies keine Auswirkungen auf das zugrunde liegende Objekt oder etwaige andere
Attribute, die auf das Objekt angewendet wurden.
Sie können auf jeder beliebigen Stufe der Ebenenhierarchie Aussehen-Attribute festlegen. Wenn Sie beispielsweise einen Schlagschatten auf eine
Ebene anwenden, wird dieser Effekt auf alle Objekte der Ebene angewendet. Wenn Sie jedoch ein Objekt aus der Ebene herausnehmen, bleibt
der Schlagschatten des Objekts nicht erhalten, denn der Effekt gehört zu der Ebene und nicht zu dem Objekt in der Ebene.
Das Aussehenbedienfeld bietet Zugriff auf die Aussehen-Attribute. Da Sie Aussehen-Attribute nicht nur auf Ebenen, Gruppen und Objekte,
sondern auch auf Flächen und Konturen anwenden können, kann die Attributhierarchie Ihres Bildmaterials sehr komplex werden. Wenn Sie
beispielsweise einen Effekt auf eine gesamte Ebene und einen weiteren Effekt auf ein Objekt in dieser Ebene anwenden, lässt sich u. U. nur
schwer feststellen, welcher Effekt das Aussehen des Bildmaterials tatsächlich verändert. Das Aussehenbedienfeld informiert Sie darüber, welche
Flächen, Konturen, Grafikstile und Effekte auf ein Objekt, eine Gruppe oder eine Ebene angewendet wurden.
Ein Video zur Verwendung des Aussehenbedienfelds und des Grafikstilebedienfelds finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4022_ai_de.
Aussehenbedienfeld Übersicht
Mit dem Aussehenbedienfeld können Sie die Aussehen-Attribute von Objekten, Gruppen oder Ebenen anzeigen und anpassen. Flächen und
Konturen werden in der Stapelreihenfolge aufgelistet. Oben im Bedienfeld entspricht dem Vordergrund, unten dem Hintergrund des Bildmaterials.
Effekte werden von oben nach unten in der Reihenfolge aufgeführt, in der sie angewendet wurden.
Ein Video zur Verwendung des Aussehenbedienfelds und des Grafikstilebedienfelds finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4022_ai_de.
Aussehenbedienfeld mit den Attributen eines gruppierten Objekts
A. Pfad mit Kontur, Fläche und Schlagschatten-Effekt B. Pfad mit Effekt C. Schaltfläche „Neue Kontur hinzufügen“ D. Schaltfläche „Neue
Fläche hinzufügen“ E. Schaltfläche „Effekt hinzufügen“ F. Schaltfläche „Aussehen löschen“ G. Schaltfläche „Ausgewähltes Objekt
duplizieren“
Anzeigen weiterer Elemente im Aussehenbedienfeld
Wenn Sie ein Element auswählen, das andere Elemente enthält, etwa eine Ebene oder Gruppe, wird im Aussehenbedienfeld ein Inhalt-Element
angezeigt.
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Doppelklicken Sie auf das Inhalt-Element.
Auflisten von Zeichenattributen für ein Textobjekt im Aussehenbedienfeld
Wenn Sie ein Textobjekt auswählen, wird im Bedienfeld ein Zeichen-Element angezeigt.
1. Klicken Sie im Aussehenbedienfeld auf das Zeichen-Element.
Hinweis: Wenn Sie für Text mit verschiedenem Aussehen einzelne Zeichenattribute anzeigen möchten, wählen Sie das
jeweilige Zeichen aus.
2. Klicken Sie oben im Bedienfeld auf „Eingabe“, um zur Hauptansicht zurückzukehren.
Aktivieren bzw. Deaktivieren eines Attributs für ein ausgewähltes Objekt
Wenn Sie ein einzelnes Attribut aktivieren bzw. deaktivieren möchten, klicken Sie auf das Augensymbol neben dem Attribut.
Wenn Sie alle versteckten Attribute aktivieren möchten, wählen Sie im Menü des Aussehenbedienfelds die Option „Alle
ausgeblendeten Attribute anzeigen“.
Bearbeiten von Attributen
Klicken Sie in die Attributreihe, um Werte anzuzeigen und festzulegen.
Klicken Sie auf den unterstrichenen Text und legen Sie im angezeigten Dialogfeld neue Werte fest.
Ein- oder Ausblenden von Miniaturen im Aussehenbedienfeld
Wählen Sie im Menü des Aussehenbedienfelds den Befehl „Miniatur einblenden“ bzw. „Miniatur ausblenden“.
Festlegen, wie Aussehen-Attribute auf neue Objekte angewendet werden
Sie können festlegen, ob auf neue Objekte die Aussehen-Attribute bereits vorhandener Objekte angewendet werden oder ob sie nur auf der
Grundform basieren sollen.
Wenn Sie nur eine einzelne Fläche und Kontur auf neue Objekte anwenden möchten, wählen Sie im Bedienfeldmenü die
Option „Neues Bild hat Grundform“.
Wenn Sie alle aktuellen Aussehen-Attribute auf neue Objekte anwenden möchten, deaktivieren Sie im Bedienfeldmenü die
Option „Neues Bild hat Grundform“.
Auswählen von Elementen als Ziel für Aussehen-Attribute
Bevor Sie Aussehen-Attribute, Stile oder Effekte auf eine Ebene, eine Gruppe oder ein Objekt anwenden können, müssen Sie das entsprechende
Element zunächst im Ebenenbedienfeld als Ziel auswählen. Sie können jede beliebige Auswahlmethode verwenden, um ein Objekt bzw. eine
Gruppe im Ebenenbedienfeld als Ziel auszuwählen. Ebenen selbst können dagegen nur mithilfe des Bedienfelds als Ziel ausgewählt werden.
Schattierte Ziel-Symbole im Ebenenbedienfeld geben an, welche Elemente über Aussehen-Attribute verfügen.
A. Ziel- und Aussehen-Spalte B. Auswahlspalte C. Gruppe mit Aussehen-Attributen D. Ebene mit Aussehen-Attributen E. Objekt mit
Aussehen-Attributen
Das Ziel-Symbol gibt an, ob ein Element aus der Ebenenhierarchie über Aussehen-Attribute verfügt und ob es als Ziel ausgewählt wurde:
Gibt an, dass das Element nicht als Ziel ausgewählt ist und außer einer einzelnen Fläche und Kontur keine weiteren
Aussehen-Attribute aufweist.
Gibt an, dass das Element nicht als Ziel ausgewählt ist, aber Aussehen-Attribute aufweist.
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Gibt an, dass das Element zwar als Ziel ausgewählt ist, aber außer einer einzelnen Fläche und Kontur keine weiteren
Aussehen-Attribute aufweist.
Gibt an, dass das Element als Ziel ausgewählt ist und Aussehen-Attribute aufweist.
Soll ein Element im Ebenenbedienfeld als Ziel ausgewählt werden, klicken Sie auf das Ziel-Symbol des Elements. Ein
doppelter Ring
oder zeigt an, dass das Element als Ziel ausgewählt ist. Wählen Sie durch Klicken bei gedrückter
Umschalttaste weitere Elemente als Ziel aus.
Hinweis: Wenn ein Objekt oder eine Gruppe, ganz gleich mit welcher Methode, ausgewählt wird, wird das Element
gleichzeitig im Ebenenbedienfeld als Ziel ausgewählt. Eine Ebene können Sie hingegen nur als Ziel auswählen, indem Sie das
entsprechende Ziel-Symbol im Ebenenbedienfeld auswählen.
Verwalten von Aussehen-Attributen
Bearbeiten oder Hinzufügen von Aussehen-Attributen
Sie können ein Aussehen-Attribut, z. B. einen Effekt, öffnen und die Einstellungen jederzeit ändern.
Führen Sie im Aussehenbedienfeld einen der folgenden Schritte aus:
Wenn Sie ein Attribut bearbeiten möchten, klicken Sie auf den blau unterstrichenen Attributnamen und nehmen Sie im
angezeigten Dialogfeld Änderungen vor.
Wenn Sie ein Flächenfarbe bearbeiten möchten, klicken Sie auf die Füllreihe und wählen Sie im Farbfeld eine neue Farbe aus.
Wenn Sie einen neuen Effekt hinzufügen möchten, klicken Sie auf „Neuen Effekt hinzufügen“ .
Wenn Sie ein Attribut löschen möchten, klicken Sie auf die Attributreihe und dann auf „Löschen“ .
Duplizieren von Aussehen-Attributen
Wählen Sie ein Attribut im Aussehenbedienfeld aus und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Bedienfeld auf die Schaltfläche „Ausgewähltes Objekt duplizieren“ oder wählen Sie im Bedienfeldmenü den
Befehl „Objekt duplizieren“.
Ziehen Sie das Aussehen-Attribut im Bedienfeld auf die Schaltfläche „Ausgewähltes Objekt duplizieren“.
Ändern der Stapelreihenfolge von Aussehen-Attributen
Ziehen Sie ein Aussehen-Attribut im Aussehenbedienfeld an die gewünschte Position. (Klicken Sie ggf. auf das Dreieck neben einem Element,
um dessen Inhalt anzuzeigen.) Wenn der Pfad des Aussehen-Attributs, das Sie ziehen, an der gewünschten Position erscheint, lassen Sie die
Maustaste los.
Effekt „Schlagschatten“ angewendet auf die Kontur (oben) und angewendet auf die Fläche (unten)
Entfernen oder Ausblenden von Aussehen-Attributen
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie ein Attribut, das Sie auf Ihr Bildmaterial angewendet haben, vorübergehend ausblenden möchten, klicken Sie im
Aussehenbedienfeld auf das Symbol für die Sichtbarkeit
. Klicken Sie erneut auf das Symbol, um das angewendete
Attribut wieder einzublenden.
Soll ein bestimmtes Attribut entfernt werden, wählen Sie es im Aussehenbedienfeld aus und klicken Sie auf das Löschen-
Symbol
. Sie können auch im Bedienfeldmenü den Befehl „Objekt entfernen“ wählen oder das Attribut auf das Löschen-
Symbol ziehen.
Wenn Sie alle Aussehen-Attribute mit Ausnahme einer einzelnen Fläche und Kontur entfernen möchten, wählen Sie im
Bedienfeldmenü die Option „Auf Grundform reduzieren“. Sie können auch das Ziel-Symbol eines Elements im
Ebenenbedienfeld auf das Löschen-Symbol ziehen.
Sollen alle Aussehen-Attribute einschließlich aller Flächen und Konturen entfernt werden, klicken Sie im
Aussehenbedienfeld auf die Schaltfläche „Aussehen löschen“
oder wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl
„Aussehen löschen“.
Kopieren von Aussehen-Attributen von einem Objekt zu einem anderen
Sie können Aussehen-Attribute kopieren oder verschieben, indem Sie sie mit der Maus an die gewünschte Stelle ziehen oder indem Sie das
Pipette-Werkzeug verwenden.
Kopieren von Aussehen-Attributen durch Ziehen
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Ebene als Ziel aus), dessen bzw.
deren Aussehen Sie kopieren möchten.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie die Miniatur aus dem oberen Bereich des Aussehenbedienfelds auf ein Objekt im Dokumentfenster. Wenn
keine Miniatur angezeigt wird, wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Miniatur einblenden“.
Ziehen Sie das Ziel-Symbol im Ebenenbedienfeld bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf das
Element, auf das Sie die Aussehen-Attribute kopieren möchten.
Sollen Aussehen-Attribute nicht kopiert, sondern verschoben werden, ziehen Sie das Ziel-Symbol des Elements im
Ebenenbedienfeld, das die gewünschten Attribute aufweist, auf das Element, auf das die Attribute angewendet werden
sollen.
Kopieren von Aussehen-Attributen mit dem Pipette-Werkzeug
Mit dem Pipette-Werkzeug können Sie Aussehen-Attribute wie Zeichen-, Absatz-, Flächen- und Konturattribute von einem Textobjekt auf ein
anderes kopieren. Standardmäßig wirkt sich die Pipette auf alle Attribute einer Auswahl aus. Im Dialogfeld „Pipette“ können Sie noch genauer
festlegen, auf welche Attribute sich dieses Werkzeug auswirken soll.
1. Wählen Sie das Objekt, Textobjekt oder die Zeichen aus, deren Attribute Sie ändern möchten.
2. Wählen Sie das Pipette-Werkzeug
aus.
3. Positionieren Sie das Pipette-Werkzeug über dem Objekt, dessen Attribute Sie kopieren möchten. (Wenn Sie die Pipette
korrekt positioniert haben, nimmt der Zeiger die Form eines kleinen „T“ an.)
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie mit dem Pipette-Werkzeug, um alle Aussehen-Attribute zu kopieren und sie auf das ausgewählte Objekt
anzuwenden.
Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um lediglich die Farbe aus einem bestimmten Teil eines Verlaufs, Musters,
Gitterobjekts oder platzierten Bildes zu kopieren und auf die ausgewählte Fläche oder Kontur anzuwenden.
Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, drücken Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und klicken Sie dann,
um den Aussehen-Attributen des ausgewählten Objekts die Aussehen-Attribute eines anderen Objekts hinzuzufügen.
Klicken Sie alternativ zuerst und halten Sie dann die Tasten Umschalt+Alt (Windows) bzw. Umschalt+Wahl (Mac OS)
gedrückt.
Hinweis: Außerdem können Sie auf ein nicht ausgewähltes Objekt klicken, um dessen Attribute zu kopieren, und dann
bei gedrückter Alt- (Windows) oder Wahltaste (Mac OS) auf ein nicht ausgewähltes Objekt klicken, auf das die Attribute
angewendet werden sollen.
Kopieren von Attributen vom Desktop mit dem Pipette-Werkzeug
1. Wählen Sie das Objekt aus, dessen Attribute Sie ändern möchten.
2. Wählen Sie das Pipette-Werkzeug aus.
3. Klicken Sie auf eine beliebige Stelle im Dokument und halten Sie die Maustaste gedrückt.
4. Bewegen Sie den Zeiger, ohne die Maustaste loszulassen, über das Objekt auf dem Desktop, dessen Attribute Sie kopieren
möchten. Wenn sich der Zeiger direkt über dem Objekt befindet, lassen Sie die Maustaste los.
Wichtig: Außerhalb des aktuellen Dokuments kann das Pipette-Werkzeug nur RGB-Farben vom Bildschirm kopieren. Sie
werden im Programm über diese Einschränkung informiert, indem rechts von dem Werkzeug ein schwarzes Quadrat
angezeigt wird.
Festlegen, welche Attribute mit dem Pipette-Werkzeug kopiert werden können
1. Doppelklicken Sie auf das Pipette-Werkzeug.
2. Wählen Sie die Attribute, die Sie mit dem Pipette-Werkzeug kopieren möchten. Sie können Aussehen-Attribute wie
Transparenz, verschiedene Flächen- und Kontureigenschaften sowie Eigenschaften von Zeichen und Absätzen auswählen.
3. Wählen Sie im Menü „Pixelbild-Aufnahmebereich“ den gewünschten Bereich aus.
4. Klicken Sie auf „OK“.
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Erstellen von Zeichnungen und Mosaiken
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Erstellen einer Zeichnung mithilfe des Scribble-Effekts
Erstellen von Mosaiken
Erstellen einer Zeichnung mithilfe des Scribble-Effekts
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
Soll der Effekt auf ein bestimmtes Objektattribut angewendet werden, beispielsweise auf eine Kontur oder Fläche, wählen
Sie erst das Objekt und dann im Aussehenbedienfeld das Attribut aus.
Soll der Effekt auf einen Grafikstil angewendet werden, wählen Sie im Grafikstilebedienfeld einen Grafikstil aus.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Stilisierungsfilter“ > „Scribble“.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein vordefinierter Scribble-Effekt verwendet werden, wählen Sie einen Effekt im Menü „Einstellungen“ aus.
Soll ein benutzerdefinierter Scribble-Effekt erstellt werden, wählen Sie beliebige Vorgaben aus und passen Sie die
Optionen an.
4. Wenn Sie einen benutzerdefinierten Scribble-Effekt erstellen, passen Sie die folgenden Scribble-Optionen nach Bedarf an und
klicken Sie auf „OK“:
Winkel Legt die Richtung der Scribble-Linien fest. Sie können auf einen beliebigen Punkt des Winkelsymbols klicken, die
Winkellinie um das Symbol herum ziehen oder in das Feld einen Wert zwischen -179 und 180 eingeben. (Wenn Sie einen
Wert eingeben, der außerhalb des gültigen Bereichs liegt, wird er in einen gültigen Wert umgerechnet.)
Pfadüberlappung Legt fest, wie weit sich die Scribble-Linien hinter die Pfadbegrenzungen zurückziehen bzw. über diese
hinausragen sollen. Bei einem negativen Wert ziehen sich die Scribble-Linien hinter die Pfadbegrenzung zurück, bei einem
positiven Wert ragen sie darüber hinaus.
Variation (für „Pfadüberlappung“) Steuert den Unterschied in der Länge der einzelnen Scribble-Linien relativ zueinander.
Strichbreite Mit dieser Option stellen Sie die Breite der Scribble-Linien ein.
Kurvenstärke Legt fest, wie stark sich die Scribble-Linien krümmen dürfen, bevor diese in umgekehrter Richtung
weiterlaufen.
Variation (für „Kurvenstärke“) Steuert den Unterschied in der Krümmung der einzelnen Scribble-Linien relativ zueinander.
Abstand Steuert den Abstand zwischen den durch die Scribble-Linien gebildeten Falten ein.
Variation (für „Abstand“) Steuert die Abstandsunterschiede zwischen den durch die Scribble-Linien gebildeten Falten.
Erstellen von Mosaiken
1. Importieren Sie ein Bitmapbild, das als Grundlage für das Mosaik dienen soll. Das Bild muss eingebettet und darf nicht
verknüpft sein.
Sie können auch ein Vektorobjekt in ein Pixelbild umwandeln, um es als Grundlage für ein Mosaik zu verwenden.
2. Wählen Sie das Bild aus.
3. Wählen Sie „Objekt“ > „Objektmosaik erstellen“.
4. Wenn Sie die Größe des Mosaiks ändern möchten, geben Sie unter „Neue Größe“ die gewünschten Werte ein.
5. Legen Sie Einstellungen für den Abstand zwischen den Steinen, die Gesamtzahl der Steine und andere Optionen fest und
klicken Sie auf „OK“:
Seitenverhältnis erhalten Sperrt die Werte für Höhe oder Breite auf die des Original-Bitmapbildes. Mit „Breite“ wird,
basierend auf der ursprünglichen Anzahl, die Anzahl der Steinchen für die Breite des Mosaiks berechnet. Mit „Höhe“ wird,
ebenfalls basierend auf der ursprünglichen Anzahl, die Anzahl der Steinchen für die Höhe des Mosaiks berechnet.
Ergebnis Legt fest, ob die Mosaiksteine in Farbe oder Graustufen erstellt werden.
Skalieren anhand des Prozentwerts Ändert die Bildgröße prozentual in Breite und Höhe.
Raster löschen Löscht das ursprüngliche Bitmapbild.
Proportionen verwenden Erstellt quadratische Steinchen in der Anzahl, die Sie unter „Anzahl der Steine“ eingegeben haben.
Diese Option befindet sich unterhalb der Schaltfläche „Abbrechen“.
Verwandte Themen
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Schlagschatten, Schein und weiche Kanten
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Anwenden eines Scheins nach innen oder außen
Weichzeichnen der Kanten eines Objekts
Anwenden eines Scheins nach innen oder außen
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Stilisierungsfilter“ > „Schein nach innen“ oder „Effekt“ > „Stilisierungsfilter“ > „Schein nach außen“.
3. Klicken Sie auf das Quadrat der Farbvorschau neben dem Popup-Menü „Modus“, um eine Farbe für den Schein anzugeben.
4. Legen Sie weitere Optionen fest und klicken Sie auf „OK“:
Modus Legt die Füllmethode für den Schein fest.
Deckkraft Legt den Prozentwert für die gewünschte Deckkraft des Scheins fest.
Weichzeichnen Legt den Abstand von der Mitte bzw. der Kante der Auswahl fest, ab dem der Schein nach innen ansetzen
soll.
Mitte (nur „Schein nach innen“) Wendet einen Schein an, der von der Mitte der Auswahl ausstrahlt.
Kante (nur „Schein nach innen“) Wendet einen Schein an, der von den inneren Kanten der Auswahl ausstrahlt.
Wenn Sie ein Objekt umwandeln, das über den Effekt „Schein nach innen“ verfügt, wird der Schein zur Deckkraftmaske.
Wenn Sie dagegen ein Objekt umwandeln, das über den Effekt „Schein nach außen“ verfügt, wird der Schein zu einem
transparenten Pixelbildobjekt.
Weichzeichnen der Kanten eines Objekts
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Stilisierungsfilter“ > „Weiche Kante“.
3. Legen Sie den Bereich fest, in dem das Objekt von deckend nach transparent übergehen soll, und klicken Sie auf „OK“.
Ausgewähltes Originalobjekt (links) und angewendeter Effekt „Weiche Kante“ (rechts)
Verwandte Themen
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Grafikstile
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Wissenswertes zu Grafikstilen
Grafikstilebedienfeld – Übersicht
Erstellen von Grafikstilen
Anwenden von Grafikstilen
Verwenden von Grafikstil-Bibliotheken
Arbeiten mit Grafikstilen
Importieren aller Grafikstile aus einem anderen Dokument
Wissenswertes zu Grafikstilen
Bei einem Grafikstil handelt es sich um einen Satz wiederverwendbarer Aussehen-Attribute. Mit Grafikstilen können Sie das gesamte
Erscheinungsbild eines Objekts ändern. Sie können beispielsweise in einem Schritt die Flächen- und Konturfarbe oder die Transparenz ändern
sowie Effekte anwenden. Alle Änderungen, die Sie mit Grafikstilen vorgenommen haben, können jederzeit vollständig rückgängig gemacht werden.
Grafikstile können auf Objekte, Gruppen oder Ebenen angewendet werden. Wird eine Gruppe oder Ebene mit einem Grafikstil versehen, so
werden die Attribute dieses Grafikstils auf alle Objekte der Gruppe bzw. Ebene angewendet. Angenommen, Sie verfügen über einen Grafikstil mit
50 % Deckkraft. Wenn Sie den Grafikstil auf eine Ebene anwenden, erhalten alle Objekte, die sich auf der Ebene befinden oder ihr hinzugefügt
werden, eine Deckkraft von 50 %. Wenn Sie jedoch ein Objekt aus dieser Ebene auf eine andere Ebene verschieben, nimmt das Objekt wieder
seine ursprüngliche Deckkraft an.
Ein Video über die Verwendung des Aussehenbedienfelds und des Grafikstilebedienfelds finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4022_ai_de.
Wenn Sie einen Grafikstil auf eine Gruppe oder Ebene anwenden, die Flächenfarbe des Grafikstils jedoch nicht im Bildmaterial angezeigt wird,
ziehen Sie das Flächen-Attribut im Aussehenbedienfeld an eine Stelle oberhalb des Eintrags „Inhalt“.
Grafikstilebedienfeld Übersicht
Mit dem Grafikstilebedienfeld („Fenster“ > „Grafikstile“) können Sie einen Satz von Aussehen-Attributen erstellen, benennen und anwenden. Im
Bedienfeld wird ein Standardsatz von Grafikstilen aufgeführt, wenn Sie ein Dokument erstellen. Grafikstile, die zusammen mit dem aktiven
Dokument gespeichert wurden, werden im Bedienfeld angezeigt, wenn das Dokument geöffnet und aktiv ist.
Falls ein Stil keine Füllung und keine Kontur aufweist (beispielsweise ein reiner Effektstil), so wird die Miniatur in Form eines Objekts mit einer
schwarzen Kontur und einer weißen Füllung angezeigt. Zusätzlich wird ein kleiner roter Schrägstrich angezeigt, der die fehlende Fläche bzw.
Kontur angibt.
Wenn Sie einen Stil für Text erstellt haben, wählen Sie im Menü des Grafikstilebedienfelds die Option „Text für Vorschau verwenden“, um eine
Miniatur des Stils anzuzeigen, der auf einen Buchstaben anstatt auf ein Quadrat angewendet wurde.
Wenn Sie einen Stil deutlicher sehen möchten oder die Vorschau des Stils auf einem ausgewählten Objekt anzeigen möchten, klicken Sie im
Grafikstilebedienfeld mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf die Miniatur des Stils, um eine große
Miniatur in einem Popup-Fenster anzuzeigen.
Ein Video über die Verwendung des Aussehenbedienfelds und des Grafikstilebedienfelds finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4022_ai_de.
Ändern der Auflistung von Grafikstilen im Bedienfeld
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Bedienfeldmenü eine Option für die Anzeigegröße aus. Wählen Sie „Miniaturansicht“, um Miniaturen
anzuzeigen. Wählen Sie „Kleine Liste“, um eine Liste von Stilnamen mit einer kleinen Miniatur anzuzeigen. Wählen Sie „Große
Liste“, um eine Liste von Stilnamen mit einer großen Miniatur anzuzeigen.
Wählen Sie im Bedienfeldmenü „Quadrat für Vorschau verwenden“, um den Stil auf einem Quadrat oder der Form des
Objekts, auf dem er erstellt wurde, anzuzeigen.
Ziehen Sie den Grafikstil an eine andere Position. Wenn an der gewünschten Position eine leere Zeile angezeigt wird, lassen
Sie die Maustaste los.
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Nach Name sortieren“, um die Grafikstile in alphabetischer oder numerischer
Reihenfolge (Unicode-Reihenfolge) anzuzeigen.
Wählen Sie im Bedienfeldmenü „Text für Vorschau verwenden“, um den Stil auf dem Buchstaben „T“ zu sehen. Diese Ansicht
bietet eine genauere visuelle Darstellung von Stilen, die auf Text angewendet werden.
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Grafikstil für Text unter Verwendung des Texts für die Vorschau
Erstellen von Grafikstilen
Sie können eine Grafik ganz neu erstellen, indem Sie Aussehen-Attribute auf ein Objekt anwenden; Sie können aber auch einen Grafikstil auf der
Basis anderer Grafikstile erstellen. Außerdem können Sie bereits vorhandene Grafikstile duplizieren.
Erstellen eines Grafikstils
1. Wählen Sie ein Objekt aus und wenden Sie eine beliebige Kombination von Aussehen-Attributen wie Flächen, Konturen,
Transparenzeinstellungen und Effekte auf das Objekt an.
Mit dem Aussehenbedienfeld können Sie die Aussehen-Attribute anpassen und sortieren sowie mehrere Flächen und
Konturen erstellen. So können beispielsweise drei Flächen in einem Grafikstil vorhanden sein, jede mit einer anderen
Deckkraft und Füllmethode, die das Zusammenspiel der unterschiedlichen Farben bestimmen.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Grafikstilebedienfeld auf die Schaltfläche „Neuer Grafikstil“ .
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Neuer Grafikstil“, geben Sie einen Namen in das Feld „Stilname“ ein und
klicken Sie auf „OK“.
Ziehen Sie die Miniatur aus dem Aussehenbedienfeld (oder das Objekt aus dem Illustrator-Fenster) in das
Grafikstilebedienfeld.
Klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Schaltfläche „Neuer Grafikstil“, geben Sie den
Namen für den Grafikstil ein und klicken Sie auf „OK“.
Ziehen Sie die Miniatur aus dem Aussehenbedienfeld in das Grafikstilebedienfeld, um die Attribute zu speichern.
Erstellen eines Grafikstils auf der Basis von zwei oder mehr vorhandenen Grafikstilen
Klicken Sie bei gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf alle Grafikstile, die Sie zum Zusammenfügen auswählen möchten,
und wählen Sie dann im Bedienfeldmenü den Befehl „Grafikstile zusammenfügen“.
Der neue Grafikstil enthält alle Attribute der ausgewählten Grafikstile und wird am Ende der Grafikstile-Liste in das Bedienfeld eingefügt.
Duplizieren von Grafikstilen
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Grafikstil duplizieren“ oder ziehen Sie den Grafikstil auf die Schaltfläche „Neuer Grafikstil“.
Der neue Grafikstil wird am unteren Ende der Liste im Grafikstilebedienfeld angezeigt.
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Anwenden von Grafikstilen
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
2. Wenn Sie einen einzelnen Stil auf ein Objekt anwenden möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie aus dem Menü „Stile“ im Steuerungsbedienfeld, im Grafikstilebedienfeld oder in der Grafikstil-Bibliothek einen
Stil aus.
Ziehen Sie den Grafikstil auf ein Objekt im Dokumentfenster. (Das Objekt muss vorher nicht ausgewählt werden.)
3. Wenn Sie einen Stil mit den bereits vorhandenen Stilattributen eines Objekts zusammenführen oder mehrere Stile auf ein
Objekt anwenden möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie den Stil bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) aus dem Grafikstilebedienfeld auf das Objekt.
Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie dann bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) im
Grafikstilebedienfeld auf den Stil.
Hinweis: Soll die Schriftfarbe beim Anwenden eines Grafikstils erhalten bleiben, deaktivieren Sie im Menü des
Grafikstilebedienfelds die Option „Zeichenfarbe überschreiben“.
Verwenden von Grafikstil-Bibliotheken
Grafikstil-Bibliotheken sind Sammlungen von vorgegebenen Grafikstilen. Wenn Sie eine Grafikstil-Bibliothek laden, wird sie in einem neuen
Bedienfeld angezeigt (nicht im Grafikstilebedienfeld). Das Auswählen, Sortieren und Anzeigen von Elementen funktioniert in einer Grafikstil-
Bibliothek genauso wie im Grafikstilebedienfeld. In Grafikstil-Bibliotheken können jedoch keine Elemente hinzugefügt, gelöscht oder bearbeitet
werden.
Öffnen einer Grafikstil-Bibliothek
Wählen Sie eine Bibliothek im Untermenü „Fenster“ > „Grafikstil-Bibliotheken“ oder im Untermenü „Grafikstil-Bibliothek öffnen“ des
Grafikstilebedienfelds aus.
Wenn Sie eine bestimmte Bibliothek beim Starten von Illustrator automatisch öffnen möchten, wählen Sie im Bedienfeldmenü der Bibliothek
den Befehl „Gleiche Position“.
Erstellen von Grafikstil-Bibliotheken
1. Fügen Sie dem Grafikstilebedienfeld die gewünschten Grafikstile hinzu und löschen Sie alle unerwünschten Grafikstile.
Wenn Sie alle Grafikstile auswählen möchten, die in einem Dokument nicht verwendet werden, wählen Sie im Menü des
Grafikstilebedienfelds den Befehl „Alle nicht verwendeten auswählen“.
2. Wählen Sie im Menü des Grafikstilebedienfelds den Befehl „Grafikstil-Bibliothek speichern“.
Die Bibliothek kann an jedem beliebigen Ort gespeichert werden. Falls Sie die Bibliothek jedoch am Standardspeicherort
speichern, wird·der Bibliotheksname im Untermenü „Benutzerdefiniert“ des Menüs „Grafikstil-Bibliotheken“ bzw. „Grafikstil-
Bibliothek öffnen“ angezeigt.
Verschieben von Grafikstilen aus einer Bibliothek in das Grafikstilebedienfeld
Ziehen Sie einen oder mehrere Grafikstile aus der Grafikstil-Bibliothek in das Grafikstilebedienfeld.
Wählen Sie die gewünschten Grafikstile aus und wählen Sie im Bedienfeldmenü der Bibliothek den Befehl „Grafikstilen
hinzufügen“.
Wenden Sie einen Grafikstil auf ein Objekt im Dokument an. Der Grafikstil wird automatisch dem Grafikstilebedienfeld
hinzugefügt.
Arbeiten mit Grafikstilen
Im Grafikstilebedienfeld können Sie Grafikstile umbenennen oder löschen, die Verknüpfung zu einem Grafikstil aufheben und die Grafikstilattribute
durch andere ersetzen.
Umbenennen von Grafikstilen
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Grafikstil-Optionen“, um die Datei umzubenennen, und klicken Sie dann auf „OK“.
Löschen von Grafikstilen
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Grafikstil löschen“ und klicken Sie auf „Ja“ oder ziehen Sie den Stil auf das Symbol „Löschen“.
Nach oben
Die Aussehen-Attribute von Objekten, Gruppen oder Ebenen, auf die der Grafikstil angewendet wurde, bleiben dabei zwar erhalten, sind jedoch
nicht länger mit einem Grafikstil verknüpft.
Aufheben der Verknüpfung mit einem Grafikstil
1. Wählen Sie das Objekt, die Gruppe oder die Ebene aus, auf das bzw. die der Grafikstil angewendet wurde.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Menü des Grafikstilebedienfelds die Option „Verknüpfung mit Grafikstil aufheben“ oder klicken Sie im
Bedienfeld auf die Schaltfläche „Verknüpfung mit Grafikstil aufheben“
.
Verändern Sie ein beliebiges Aussehen-Attribut der Auswahl (z. B. Fläche, Kontur, Transparenz oder Effekt).
Die Aussehen-Attribute der Objekte, Gruppen oder Ebenen bleiben dabei erhalten und lassen sich einzeln bearbeiten.
Diese Attribute sind jedoch nicht mehr mit einem Grafikstil verknüpft.
Ersetzen von Grafikstilattributen
Ziehen Sie den gewünschten Grafikstil bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf den Grafikstil, den Sie
ersetzen möchten.
Wählen Sie ein Objekt oder eine Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus), das bzw. die
über das gewünschte Attribut verfügt. Ziehen Sie die Miniatur bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) aus
dem oberen Bereich des Aussehenbedienfelds auf den Grafikstil, der im Grafikstilebedienfeld ersetzt werden soll.
Wählen Sie den Grafikstil aus, den Sie ersetzen möchten. Wählen Sie das Bildmaterial aus oder wählen Sie im
Ebenenbedienfeld ein Objekt als Ziel aus, das die gewünschten Attribute aufweist, und wählen Sie im Menü des
Aussehenbedienfelds die Option „Grafikstil "Stilname" neu definieren“.
Der ersetzte Grafikstil behält den Namen bei, nimmt jedoch neue Aussehen-Attribute an. Alle Objekte im Illustrator-Dokument,
auf die der Grafikstil angewendet wurde, werden mit den neuen Attributen aktualisiert.
Importieren aller Grafikstile aus einem anderen Dokument
1. Wählen Sie „Fenster“ > „Grafikstil-Bibliotheken“ > „Andere Bibliothek“ oder wählen Sie im Menü des Grafikstilebedienfelds die
Option „Grafikstil-Bibliothek öffnen“ > „Andere Bibliothek“.
2. Wählen Sie die Datei aus, aus der Sie Grafikstile importieren möchten, und klicken Sie auf „Öffnen“.
Die Grafikstile werden in einem Grafikstil-Bibliotheksbedienfeld angezeigt (nicht im Grafikstilebedienfeld).
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Übersicht der Effekte
Nach oben
Effekte – Schnellreferenz
Kunsteffekte
Weichzeichnungseffekte
Malfilter-Effekte
Verzerrungseffekte (unterer Menübereich)
Vergröberungseffekte
Scharfzeichnungseffekte
Zeichen:Zeicheneffekte
Stilisierungseffekte (unterer Menübereich)
Strukturierungseffekte
Videoeffekte
Verwenden von Struktur- und Glasoberflächeneinstellungen
Effekte Schnellreferenz
Effekt Aktion
„Effekt“ > „3D“ Wandeln Sie offene und geschlossene Pfade sowie Bitmap-
Objekte in dreidimensionale (3D) Objekte um, die sich drehen,
beleuchten und mit Schatten versehen lassen.
Siehe auch: Erstellen von 3D-Objekten
„Effekt“ > „Kunstfilter“ Simulieren Sie handgemaltes Aussehen wie bei traditionellen
Medien.
Siehe auch: Kunsteffekte
„Effekt“ > „Weichzeichnen“ Retuschieren Sie Bilder und glätten Sie Übergänge durch
Berechnen der Durchschnittswerte der Pixel, die sich neben
harten Kanten von Linien und Schatten mit deutlichen
Farbübergängen befinden.
Siehe auch: Weichzeichnungseffekte
„Effekt“ > „Pinselkonturen“ Erzeugen Sie unterschiedliche Pinsel- und Federstricheffekte,
sodass ein Bild wie mit der Hand gemalt oder gezeichnet
aussieht.
Siehe auch: Malfilter-Effekte
„Effekt“ > „In Form umwandeln“ Ändern Sie die Formen von Bitmap- oder Vektorobjekten.
Siehe auch: Ändern der Form von Objekten mit Effekten
„Effekt“ > „Schnittmarken“ Wendet Schnittmarken auf das ausgewählte Objekt an.
Siehe auch: Schnittmarken für Zuschneiden oder Ausrichten
festlegen
„Effekt“ > „Verzerrungs- und Transformationsfilter“
(oberer Menübereich)
Ändern Sie die Formen von Vektorobjekten oder wenden Sie die
Befehle auf eine Fläche oder Kontur an, die einem Bitmap-Objekt
mit dem Aussehenbedienfeld hinzugefügt wurde.
Siehe auch: Ändern der Form von Objekten mit Effekten
„Effekt“ > „Verzerrungsfilter“
(unterer Menübereich)
Verzerren Sie Bilder geometrisch und verleihen Sie ihnen eine
neue Form.
Siehe auch: Verzerrungseffekte (unterer Menübereich)
„Effekt“ > „Pfad“ Verschieben Sie den Pfad eines Objekts relativ zu seiner
ursprünglichen Position, wandeln Sie Text in eine Reihe von
zusammengesetzten Pfaden um, die Sie auf dieselbe Weise wie
Nach oben
andere Grafikobjekte bearbeiten können, und wandeln Sie die
Kontur eines ausgewählten Objekts in ein Objekt mit Fläche um,
das über dieselbe Breite wie die Originalkontur verfügt. Sie
können diese Befehle auch auf eine Fläche oder Kontur
anwenden, die einem Bitmap-Objekt mit dem
Aussehenbedienfeld hinzugefügt wurde.
Siehe auch: Verschieben von duplizierten Objekten, Umwandeln
von Text in Pfade, Umwandeln von Konturen in
zusammengesetzte Pfade
„Effekt“ > „Pathfinder“ Fügen Sie Gruppen, Ebenen oder Unterebenen in Einzelobjekte
zusammen, die bearbeitet werden können.
Siehe auch: Anwenden von Pathfinder-Effekten
„Effekt“ > „Vergröberungsfilter“ Erzeugen Sie scharfe Abgrenzungen einer Auswahl durch
Zusammenfassen von Pixeln mit ähnlichen Farbwerten.
Siehe auch: Vergröberungseffekte
„Effekt“ > „In Pixelbild umwandeln“ Wandeln Sie Vektorobjekte in Bitmap-Objekte um.
Siehe auch: Umwandeln von Vektorobjekten in Pixelbilder
„Effekt“ > „Scharfzeichnungsfilter“ Zeichnen Sie verschwommene Bilder durch Erhöhen des
Kontrasts von benachbarten Pixeln scharf.
Siehe auch: Scharfzeichnungseffekte
„Effekt“ > „Zeichenfilter“ Fügen Sie Struktur zu Bildern hinzu, was oftmals für 3D-Effekte
eingesetzt wird. Außerdem können Sie mit diesen Effekten einem
Bild ein handgezeichnetes Aussehen verleihen.
Siehe auch: Zeichen:Zeicheneffekte
„Effekt“ > „Stilisierungsfilter“
(oberer Menübereich)
Fügen Sie Pfeilspitzen, Schlagschatten und abgerundete Ecken,
weiche Kanten, Schein und Scribble-Wirkung zu Objekten hinzu.
Weitere Informationen finden Sie unter: Erstellen von
Schlagschatten, Anwenden eines Scheins nach innen oder
außen, Hinzufügen von Pfeilspitzen, Weichzeichnen der Kanten
eines Objekts, Erstellen einer Zeichnung mithilfe des Scribble-
Effekts, Abrunden der Ecken eines Objekts
„Effekt“ > „Stilisierungsfilter“
(unterer Menübereich)
Der Befehl „Leuchtende Konturen“ erzielt einen handgemalten
oder impressionistischen Effekt auf einer Auswahl, indem er Pixel
versetzt und Kontraste im Bild sucht und vergrößert.
Siehe auch: Stilisierungseffekte (unterer Menübereich)
„Effekt“ > „SVG-Filter“ Fügen Sie Eigenschaften wie etwa Schlagschatten zu
Bildmaterial hinzu.
Siehe auch: Anwenden von SVG-Effekten
„Effekt“ > „Strukturierungsfilter“ Erzeugen Sie eine Illusion von Tiefe und Substanz oder verleihen
Sie Bildern ein organisches Aussehen.
Siehe auch: Strukturierungseffekte
„Effekt“ > „Videofilter“ Optimieren Sie auf Video aufgenommene Bilder bzw.
Bildmaterial, das für das Fernsehen bestimmt ist.
Siehe auch: Videoeffekte
„Effekt“ > „Verkrümmungsfilter“ Verzerren und deformieren Sie Objekte wie Pfade, Text, Gitter,
Angleichungen und Pixelbilder.
Siehe auch: Ändern der Form von Objekten mit Effekten
Kunsteffekte
Kunsteffekte sind rasterbasiert und werden unter Verwendung der Dokument-Rastereffekt-Einstellungen auf ein Vektorobjekt angewendet.
Buntstiftschraffur Zeichnet ein Bild mithilfe von Buntstiften auf einen einfarbigen Hintergrund. Wichtige Kanten bleiben erhalten und bekommen
Nach oben
Nach oben
eine raue Kreuzschraffur; die Hintergrundfarbe scheint durch die glatteren Bereiche hindurch.
Farbpapier-Collage Stellt ein Bild so dar, als wäre es aus unregelmäßig ausgeschnittenen Farbpapierstückchen hergestellt. Bilder mit starkem
Kontrast erscheinen silhouettenhaft, während farbige Bilder so aussehen, als bestünden sie aus mehreren Ebenen farbigen Papiers.
Grobe Malerei Gestaltet die Kanten des Bildes mithilfe einer Methode, die zwischen Ölfarbe und Aquarellfarbe anzusiedeln ist. Der Effekt
vereinfacht ein Bild, indem er die Anzahl von Farben reduziert.
Körnung & Aufhellung Wendet ein gleichmäßiges Muster auf die Tiefen und Mitteltöne eines Bildes an. Den helleren Bereichen des Bildes wird
ein glatteres, gesättigteres Muster hinzugefügt. Mit diesem Effekt können Sie die Streifenbildung in Angleichungen verringern und Elemente aus
verschiedenen Quellen optisch vereinheitlichen.
Fresko Malt ein grob strukturiertes Bild mit kurzen, abgerundeten Pinselstrichen, die aussehen, als wären sie in Eile aufgetragen.
Neonschein Fügt den Objekten in einem Bild verschiedene Arten eines Scheins hinzu. Dieser Effekt eignet sich zum Kolorieren und gleichzeitigen
Weichzeichnen eines Bildes. Möchten Sie für einen Schein eine Farbe auswählen, klicken Sie auf das Feld „Farbe“ und wählen Sie eine Farbe
aus dem Farbwähler aus.
Ölfarbe getupft Sie können aus verschiedenen Pinselgrößen (von 1 bis 50) und Pinselarten wählen, um einen handgemalten Effekt zu erzielen.
Pinselarten sind „Einfach“, „Aufhellend, rau“, „Abdunkelnd, rau“, „Breit, härter“, „Breit, weicher“ und „Sprenkeln“.
Malmesser Macht ein Bild detailärmer und gibt so den Anschein, als würde die Struktur einer dünn bemalten Leinwand zum Vorschein kommen.
Kunststoffverpackung Hüllt das Bild in eine glänzende Plastikfolie und betont die Oberflächendetails.
Tontrennung & Kantenbetonung Reduziert die Farbanzahl in einem Bild gemäß dem von Ihnen eingestellten Wert unter „Tontrennung“ und
ermittelt dann die Kanten des Bildes und zeichnet schwarze Linien auf diese. Größere Bereiche des Bildes erhalten so eine einfache Schattierung,
während feine, dunkle Details im Bild verteilt werden.
Grobes Pastell Lässt ein Bild so erscheinen, als wäre es mit farbiger Pastellkreide auf einem strukturierten Hintergrund gemalt. In Bereichen mit
heller Farbe wirkt die Kreide dick und strukturarm; in hellen Bereichen wirkt sie dagegen abgekratzt und gibt den Blick auf die Struktur frei.
Diagonal verwischen Zeichnet ein Bild mit kurzen, diagonalen Strichen weich, wobei die dunkleren Bereiche des Bildes zu verwischt oder zu
verschmiert werden. Hellere Bereiche werden heller und detailärmer.
Schwamm Erstellt Bilder mit stark strukturierten Bereichen aus kontrastreicher Farbe, die wie mit einem Schwamm aufgetragen aussehen.
Malgrund Malt zuerst das Bild auf einem strukturierten Hintergrund und dann das endgültige Bild darüber.
Aquarell Malt das Bild mithilfe eines mittelgroßen, mit Wasser und Farbe getränkten Pinsels in einem Aquarell-Stil, wobei die Details vereinfacht
werden. An den Kanten, an denen wichtige Tonwertänderungen auftreten, wird die Farbe von dem Effekt gesättigt.
Weichzeichnungseffekte
Die Befehle aus dem Untermenü „Weichzeichnungsfilter“ im Menü „Effekt“ sind rasterbasiert und werden unter Verwendung der Dokument-
Rastereffekt-Einstellungen auf ein Vektorobjekt angewendet.
Gaußscher Weichzeichner Zeichnet eine Auswahl schnell um einen einstellbaren Wert weich. Dieser Effekt entfernt Details und kann einen
verschwommenen Effekt bewirken.
Radialer Weichzeichner Simuliert die leichte Unschärfe einer zoomenden oder sich drehenden Kamera. Wählen Sie die Option „Kreisförmig“, um
entlang konzentrischer kreisförmiger Linien weichzuzeichnen, und geben Sie anschließend einen Wert für die Drehung ein. Wählen Sie die Option
„Strahlenförmig“, um entlang radialer Linien weichzuzeichnen (als würde auf das Bild ein- oder ausgezoomt), und geben Sie einen Betrag
zwischen 1 und 100 ein. Die Qualität des Weichzeichnens liegt zwischen „Entwurf“ für sehr schnelle, aber körnige Ergebnisse und „Gut“ und „Sehr
gut“ für sehr weiche Übergänge, die praktisch kaum erkennbar sind. Geben Sie den Ausgangspunkt der Weichzeichnung an, indem Sie das
Muster im Feld „Mittelpunkt“ ziehen.
Selektiver Weichzeichner Zeichnet ein Bild präzise weich. Sie können einen Radius, einen Schwellenwert und die Qualität für das
Weichzeichnen festlegen. Mit dem Wert „Radius“ legen Sie die Größe des Bereichs fest, der nach ungleichen Pixeln durchsucht wird. Mit der
Option „Schwellenwert“ bestimmen Sie, wie stark sich die Pixel unterscheiden müssen, damit sie bearbeitet werden. Sie können außerdem einen
Modus für die gesamte Auswahl („Normal“) oder für die Kanten von Farbübergängen („Nur Kanten“ und „Überlagern“) einstellen. Wo ein deutlicher
Kontrast auftritt, wendet „Nur Kanten“ schwarz-weiße Kanten an und „Überlagern“ weiße Kanten.
Malfilter-Effekte
Malfilter-Effekte sind rasterbasiert und werden unter Verwendung der Dokument-Rastereffekt-Einstellungen auf ein Vektorobjekt angewendet.
Kanten betonen Akzentuiert die Kanten eines Bildes. Wenn „Kantenhelligkeit“ auf einen hohen Wert eingestellt ist, sehen die Akzente wie weiße
Kreide aus. Bei einem niedrigen Wert dagegen sehen die Akzente wie schwarze Druckfarbe aus.
Gekreuzte Malstriche Malt ein Bild mithilfe von diagonalen Strichen neu. Die helleren Bildbereiche werden mit Strichen in einer Richtung
gezeichnet; die Malstriche der dunkleren Bereiche verlaufen in die entgegengesetzte Richtung.
Kreuzschraffur Fügt einem Bild Struktur hinzu und raut die Kanten der farbigen Bildbereiche mithilfe simulierter Buntstiftschraffuren auf, wobei
aber die Details des Originalbildes erhalten bleiben. Die Option „Stärke“ bestimmt die Anzahl der Schraffurstriche (1 bis 3).
Dunkle Malstriche Macht dunkle Bereiche eines Bildes mit kurzen Strichen schwärzer und bemalt hellere Bereiche mit langen, weißen Strichen.
Konturen nachzeichnen Zeichnet ein Bild mit feinen, schmalen Linien nach und ist einer Federzeichnung sehr ähnlich.
Spritzer Simuliert den Airbrush-Effekt. Durch Erhöhen der Werte wird die Gesamtwirkung verstärkt.
Verwackelte Striche Zeichnet ein Bild mit den dominanten Bildfarben in schrägen, verwackelten Malstrichen nach.
Sumi-e Zeichnet ein Bild in japanischem Stil wie mit einem Pinsel voll schwarzer Tinte auf Reispapier. Das Ergebnis sind weiche, unscharfe
Kanten mit tiefen Schwarztönen.
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Verzerrungseffekte (unterer Menübereich)
Verzerrungsfilter können sehr speicherintensiv sein. Diese Effekte sind rasterbasiert und werden unter Verwendung der Dokument-Rastereffekt-
Einstellungen auf ein Vektorobjekt angewendet.
Weiches Licht Das resultierende Bild wirkt, als würden Sie es durch einen weichen Lichtfilter betrachten. Der Effekt fügt dem Bild durchsichtiges
weißes Rauschen hinzu, wobei der Schein von der Mitte einer Auswahl aus immer schwächer wird.
Glas Lässt ein Bild so aussehen, als würde man es durch verschiedene Glasarten hindurch betrachten. Sie können einen vordefinierten Glaseffekt
wählen oder unter Verwendung einer Photoshop-Datei eine eigene Glasoberfläche erstellen. Sie können die Optionen „Größe“, „Verzerrung“,
„Glättung“ und „Struktur“ einstellen.
Ozeanwellen Fügt dem Bildmaterial in unregelmäßigen Abständen Wellen hinzu, sodass es aussieht, als befände es sich unter Wasser.
Vergröberungseffekte
Vergröberungseffekte sind rasterbasiert und werden unter Verwendung der Dokument-Rastereffekt-Einstellungen auf ein Vektorobjekt angewendet.
Farbraster Simuliert die Wirkung eines sehr groben Rasters in jedem Kanal des Bildes. Der Effekt unterteilt das Bild für jeden Kanal in Rechtecke
und ersetzt jedes Rechteck durch einen Kreis. Die Kreisgröße ist proportional zu der Helligkeit des Rechtecks.
Wenn Sie den Effekt verwenden möchten, geben Sie einen Wert in Pixel für den maximalen Radius („Max. Radius“) eines Rasterpunkts (4 bis
127) sowie die Rasterwinkelung (Winkel des Punkts relativ zu der Horizontalen) für einen oder mehrere Kanäle ein. Verwenden Sie für
Graustufenbilder nur Kanal 1. Verwenden Sie für RGB-Bilder die Kanäle 1, 2 und 3, die jeweils den Kanälen für Rot, Grün und Blau entsprechen.
Verwenden Sie für CMYK-Bilder alle vier Kanäle, die den Kanälen für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz entsprechen.
Kristallisieren Fasst Farben in einer Polygonform zusammen.
Mezzotint Konvertiert ein Bild in ein Zufallsmuster von Schwarzweißbereichen oder voll gesättigten Farben in einem Farbbild. Wenn Sie den
Effekt verwenden möchten, wählen Sie ein Punktmuster aus dem Popup-Menü „Rasterform“ im Dialogfeld „Mezzotint“.
Punktieren Bricht die Farbe in einem Bild in zufällig platzierte Punkte auf (wie in einem pointillistischen Bild) und verwendet die Hintergrundfarbe
als Leinwandbereich zwischen den Punkten.
Scharfzeichnungseffekte
Mit dem Befehl „Unscharf maskieren“ im Untermenü „Scharfzeichnungsfilter“ des Menüs „Effekt“ können Sie die Schärfe verschwommener Bilder
erhöhen, indem Sie den Kontrast benachbarter Pixel erhöhen. Dieser Effekt ist rasterbasiert und wird unter Verwendung der Dokument-
Rastereffekt-Einstellungen auf eine Vektorgrafik angewendet.
Unscharf maskieren Schärft Bildbereiche, in denen starke Farbänderungen auftreten. Der Effekt „Unscharf maskieren“ korrigiert den Kontrast an
Kanten und erzeugt eine hellere und eine dunklere Linie auf beiden Seiten der Kante. Durch diesen Effekt werden die Kanten betont und das Bild
wirkt schärfer.
Zeichen:Zeicheneffekte
Viele Zeicheneffekte verwenden die Farben Schwarz und Weiß, um das Bild neu zu zeichnen. Diese Effekte sind rasterbasiert und werden unter
Verwendung der Dokument-Rastereffekt-Einstellungen auf eine Vektorgrafik angewendet.
Basrelief Transformiert ein Bild so, dass es wie ein beleuchtetes Flachrelief wirkt. Dunkle Farben im Bild werden schwarz eingefärbt und helle
Farben weiß.
Kreide & Kohle Zeichnet die Lichter und Mitteltöne eines Bildes mit einem mittelgrauen und aus grober Kreide erstellten Hintergrund neu. Die
Tiefenbereiche werden durch diagonale Kohlestriche ersetzt. Kohlestriche werden schwarz gezeichnet und Kreidestriche weiß.
Kohleumsetzung Zeichnet ein Bild neu und erstellt dabei einen leicht verwischten Effekt. Die Hauptkanten sind fett gezeichnet, während die
Mitteltöne mithilfe eines diagonalen Striches skizziert sind. Die Kohlezeichnung wird schwarz eingefärbt und das Papier weiß.
Chrom Behandelt das Bild, als hätte es eine polierte Chromoberfläche. Lichter repräsentieren hervorstehende Bereiche, Tiefen die tiefer
liegenden Bereiche in der reflektierenden Oberfläche.
Conté-Stifte Simuliert die Struktur von dichten dunklen und reinen weißen Conté-Stiften auf einem Bild. Der Effekt „Conté-Stifte“ verwendet
Schwarz für dunkle Bereiche und Weiß für helle Bereiche.
Strichumsetzung Erfasst die Details im Originalbild mithilfe feiner, linearer Federstriche. Der Effekt ersetzt die Farbe im Originalbild und
verwendet dabei die Farbe Schwarz für die Federstriche und die Farbe Weiß für das Papier. Dieser Befehl ist vor allem bei gescannten Bildern
sehr wirkungsvoll.
Rasterungseffekt Simuliert den Effekt eines Halbtonrasters und erhält dabei die Halbtöne.
Prägepapier Erstellt ein Bild, das aussieht, als wäre es auf handgemachtem Papier entworfen worden. Der Effekt vereinfacht ein Bild und
kombiniert den Effekt des Befehls „Körnung“ (aus dem Untermenü „Strukturierungsfilter“) mit einer reliefartigen Wirkung. Dunkle Bereiche des
Bildes erscheinen als Löcher in der oberen Schicht des Papiers, die von Weiß umgeben werden.
Fotokopie Simuliert den Effekt, der beim Fotokopieren eines Bildes entsteht. Von großen, dunklen Bereichen sind auf Fotokopien meist nur die
Kanten zu erkennen, Mitteltöne werden entweder durch schwarze oder weiße Flächen ersetzt.
Stuck Bewirkt, dass das Bild wie aus Stuck modelliert aussieht, und färbt es schwarzweiß ein. Dunkle Bereiche erscheinen erhöht, helle dagegen
eingesunken.
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Punktierstich Simuliert das kontrollierte Schrumpfen und Verzerren einer Filmschicht, um ein Bild zu erstellen, das in den Tiefenbereichen
zusammengeschoben und in den Lichterbereichen gekörnt aussieht.
Stempel Vereinfacht das Bild und lässt es aussehen, als sei es mit einem Gummi- oder Holzstempel erstellt worden. Dieser Befehl eignet sich für
Schwarzweißbilder am besten.
Gerissene Kanten Rekonstruiert das Bild, als sei es aus ausgefransten, zerrissenen Papierstückchen zusammengesetzt, und färbt es dann
schwarzweiß ein. Dieser Befehl eignet sich für Bilder, die aus Text oder kontrastreichen Objekten bestehen.
Feuchtes Papier Trägt Farbkleckse auf faseriges, feuchtes Papier auf, sodass die Farben auseinander fließen und ineinander laufen.
Stilisierungseffekte (unterer Menübereich)
Der Effekt „Leuchtende Konturen“ ist rasterbasiert und wird unter Verwendung der Dokument-Rastereffekt-Einstellungen auf eine Vektorgrafik
angewendet.
Leuchtende Konturen Ermittelt die Kanten von Farben und weist ihnen einen neonartigen Schein zu.
Strukturierungseffekte
Strukturierungseffekte sind rasterbasiert und werden unter Verwendung der Dokument-Rastereffekt-Einstellungen auf eine Vektorgrafik
angewendet.
Risse Malt das Bild auf einer grob verputzten Oberfläche, wobei ein feines Netz von Rissen entsteht, das die Bildkonturen akzentuiert. Verwenden
Sie den Effekt, um einen Relief-Effekt in Bildern zu erstellen, die ein breites Spektrum an Farb- oder Grauwerten enthalten.
Körnung Fügt einem Bild durch Simulieren verschiedener Körnungsarten Struktur hinzu: „Regelmäßig“, „Weich“, „Spritzer“, „Klumpig“,
„Kontrastreich“, „Vergrößert“, „Getupft“, „Horizontal“, „Vertikal“ und „Sprenkel“. Weitere Informationen zur Verwendung dieser Strukturoptionen
finden Sie unter Verwenden von Struktur- und Glasoberflächeneinstellungen.
Kacheln Zeichnet das Bild, als würde es aus kleinen Splittern oder Kacheln bestehen, und fügt Fugen zwischen den Kacheln hinzu. (Im
Gegensatz dazu bricht der Befehl „Vergröberungsfilter“ > „Mosaikeffekt“ das Bild in Blöcke unterschiedlich gefärbter Pixel auf.)
Patchwork Bricht ein Bild in Quadrate auf, die mit der vorherrschenden Farbe in diesem Bereich des Bildes gefüllt sind. Der Effekt reduziert oder
erhöht die Quadrattiefe nach dem Zufallsprinzip, um die Lichter und Schatten zu simulieren.
Buntglas-Mosaik Malt ein Bild als einfarbige, aneinander grenzende Zellen mit Konturen in der Vordergrundfarbe neu.
Mit Struktur versehen Wendet eine Struktur an, die Sie für ein Bild auswählen oder erstellen.
Videoeffekte
Videoeffekte sind rasterbasiert und werden unter Verwendung der Dokument-Rastereffekt-Einstellungen auf eine Vektorgrafik angewendet.
De-Interlace Glättet auf Video aufgenommene bewegliche Bilder, indem entweder die ungeraden oder geraden Interlaced-Zeilen in einem
Videobild entfernt werden. Sie können die verworfenen Linien entweder durch Duplizieren oder durch Interpolation ersetzen.
NTSC-Farben Beschränkt den Farbumfang auf die für die Fernsehwiedergabe geeigneten Farben, um zu verhindern, dass übersättigte Farben
auf angrenzende Fernsehzeilen abfärben.
Verwenden von Struktur- und Glasoberflächeneinstellungen
Für einige Effekte in Illustrator stehen Strukturoptionen zur Verfügung. Dazu gehören die Effekte „Glas“, „Grobes Pastell“ „Körnung“ und „Fresko“.
Die Strukturoptionen lassen ein Objekt so erscheinen, als ob es auf verschiedene Untergründe (z. B. Leinwand und Ziegel) gemalt wäre oder
durch Glasblöcke betrachtet würde.
1. Wählen Sie im Dialogfeld des Effekts aus dem Popup-Menü „Struktur“ (falls verfügbar) eine Strukturart aus oder wählen Sie
„Struktur laden“ (nur verfügbar für die Befehle „Grobes Pastell“ und „Glas“), um eine Datei anzugeben.
2. Falls verfügbar, können Sie noch weitere Optionen festlegen:
Ziehen Sie den Regler „Skalierung“, um die Wirkung auf die Oberfläche des Bitmapbildes zu vergrößern oder zu
reduzieren.
Ziehen Sie den Regler „Relief“ (falls vorhanden), um die Tiefe der Strukturoberfläche einzustellen.
Wählen Sie im Popup-Menü „Lichtposition“ die gewünschte Richtung der Lichtquelle aus.
Aktivieren Sie „Umkehren“, um die hellen und dunklen Farben der Oberfläche umzukehren.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Arbeiten mit Effekten
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Wissenswertes zu Effekten
Anwenden von Effekten
Wissenswertes zu Rastereffekten
Rastereffekt-Einstellungen
Anwenden von Effekten auf Bitmapbilder
Verbessern der Leistung von Effekten
Ändern oder Löschen von Effekten
Wissenswertes zu Effekten
Illustrator ist mit einer Vielzahl von Effekten ausgestattet, die Sie auf Objekte, Gruppen oder Ebenen anwenden können, um deren Eigenschaften
zu ändern.
Illustrator CS3 und frühere Versionen enthielten sowohl Effekte als auch Filter. Jetzt sind in Illustrator nur noch Effekte verfügbar (mit Ausnahme
der SVG-Filter). Der Hauptunterschied zwischen einem Filter und einem Effekt besteht darin, dass ein Filter ein Objekt oder eine Ebene
permanent ändert, während ein Effekt und seine Eigenschaften jederzeit geändert oder entfernt werden können.
Sobald Sie einen Effekt auf ein Objekt angewendet haben, wird der Effekt im Aussehenbedienfeld angezeigt. Im Aussehenbedienfeld können Sie
den Effekt bearbeiten, verschieben, duplizieren, löschen oder als Teil eines Grafikstils speichern. Wenn Sie einen Effekt verwenden, müssen Sie
das Objekt zuerst umwandeln, um auf die neuen Punkte zugreifen zu können.
Hinweis: Frühere Versionen von Illustrator enthielten Filter und Effekte.
Die in der oberen Hälfe des Menüs „Effekte“ angezeigten Effekte sind Vektoreffekte. Über das Aussehenbedienfeld können Sie diese Effekte nur
auf Vektorobjekte oder die Fläche bzw. Kontur eines Bitmap-Objekts anwenden. Die folgenden Effekte und Effektkategorien des oberen Abschnitts
stellen Ausnahmen von dieser Regel dar und können auf Vektor- und Bitmap-Objekte gleichermaßen angewendet werden: 3D-Effekte, SVG-Filter,
Verkrümmungseffekte, Transformationseffekte, Schlagschatten, Weiche Kante, Schein nach innen und Schein nach außen.
Die in der unteren Hälfe des Menüs „Effekte“ angezeigten Effekte sind Rastereffekte. Diese können entweder auf Vektor- oder Bitmap-Objekte
angewendet werden.
Ein Video über die Verwendung des Aussehenbedienfelds und des Grafikstilebedienfelds finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4022_ai_de.
Anwenden von Effekten
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
Wenn Sie einen Effekt auf ein bestimmtes Objektattribut anwenden möchten, etwa auf die Fläche oder die Kontur, wählen Sie
erst das Objekt und dann im Aussehenbedienfeld das Attribut aus.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Menü „Effekte“ einen Befehl.
Klicken Sie im Aussehenbedienfeld auf „Neuen Effekt hinzufügen“ und wählen Sie einen Effekt.
3. Wenn ein Dialogfeld angezeigt wird, wählen Sie die gewünschten Optionen und klicken Sie anschließend auf „OK“.
Wenn Sie den zuletzt verwendeten Effekt mit den vorgenommenen Einstellungen anwenden möchten, wählen Sie
„Effekt“ > „[Effektname] anwenden“. Wenn Sie den zuletzt verwendeten Effekt anwenden und dessen Einstellungen
festlegen möchten, wählen Sie „Effekt“ > „[Effektname]“.
Wissenswertes zu Rastereffekten
Mit Rastereffekten werden Pixel anstelle von Vektordaten erstellt. Zu den Rastereffekten gehören „SVG-Filter“, alle Effekte im unteren Bereich des
Menüs „Effekt“ sowie die Befehle „Schlagschatten“, „Schein nach innen“, „Schein nach außen“ und „Weiche Kante“ aus dem Untermenü „Effekt“ >
„Stilisierungsfilter“.
Dank der auflösungsunabhängigen Effekte in Illustrator CS5 ist Folgendes möglich:
Wenn Sie die Auflösung in „Dokument-Rastereffekt-Einstellungen“ ändern, wird für die Parameter des Effekts ein neuer Wert
berechnet, damit das Erscheinungsbild des Effekts unverändert bleibt oder sich nur geringfügig ändert. Die geänderten
Parameterwerte werden in das Dialogfeld „Effekt“ übernommen.
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Bei Effekten mit mehreren Parametern werden nur die Parameter von Illustrator neu berechnet, die mit den
Auflösungseinstellungen des Dokument-Rastereffekts in Zusammenhang stehen.
Beispielsweise enthält das Dialogfeld „Rasterungseffekt“ unterschiedliche Parameter. Bei einer Änderung der Dokument-
Rastereffekt-Einstellungen ändert sich aber nur der Wert „Größe“.
Rasterungseffekt vor und nach der Änderung der Auflösung von 300 ppi in 150 ppi
Die Rastereffekt-Einstellungen für ein Dokument legen Sie fest, indem Sie „Effekt“ > „Dokument-Rastereffekt-Einstellungen“ wählen. (Siehe
Rastereffekt-Einstellungen.)
Wenn ein Effekt auf dem Bildschirm gut aussieht, beim Drucken jedoch unscharf wird und an Qualität verliert, erhöhen Sie die Dokument-
Rastereffekt-Auflösung.
Rastereffekt-Einstellungen
Sie können folgende Optionen für alle Rastereffekte eines Dokuments oder für die Pixelbildumwandlung von Vektorobjekten einstellen:
Farbmodell Bestimmt, nach welchem Farbmodell die Pixelbildumwandlung erfolgen soll. Sie können ein RGB- oder CMYK-Farbbild (je nach
Farbmodus Ihres Dokuments), ein Graustufenbild oder ein 1-Bit-Bild (je nach ausgewählter Option für den Hintergrund in Schwarzweiß oder
Schwarz/Transparent) erstellen.
Auflösung Bestimmt die Anzahl der Pixel pro Zoll (ppi) des Pixelbildes. Aktivieren Sie beim Umwandeln von Vektorobjekten in Pixelbilder die
Option „Dokument-Rastereffekt-Auflösung verwenden“, um globale Auflösungseinstellungen anzuwenden.
Hintergrund Bestimmt, wie transparente Bereiche der Vektorgrafik in Pixel umgewandelt werden. Aktivieren Sie „Weiß“, um transparente Bereiche
mit weißen Pixeln zu füllen, oder „Transparent“, um den Hintergrund transparent zu machen. Wenn Sie „Transparent“ aktivieren, erstellen Sie
einen Alphakanal (für alle Bilder außer 1-Bit-Bilder). Der Alphakanal bleibt erhalten, wenn das Bildmaterial in Photoshop exportiert wird. (Mit dieser
Option lässt sich eine bessere Glättung erzielen als mit der Option „Schnittmaske erstellen“.)
Glätten Mit dieser Option werden gezackte Kanten im umgewandelten Pixelbild durch Glätten reduziert. Deaktivieren Sie beim Festlegen der
Rastereffekt-Einstellungen für ein Dokument diese Option, wenn Sie die Schärfe feiner Linien und kleiner Schriften erhalten möchten.
Wählen Sie bei der Pixelbildumwandlung von Vektorobjekten „Ohne“, wenn Sie bei der Umwandlung keine Glättung anwenden und die harten
Schriftkanten erhalten möchten. Mit „Bildmaterial optimiert“ wird eine Glättung angewendet, die für Bildmaterial ohne Schrift am besten geeignet
ist. Mit „Schrift optimiert“ wird eine Glättung angewendet, die für die Schrift am besten geeignet ist.
Schnittmaske erstellen Erstellt eine Maske, durch die der Hintergrund des Pixelbildes transparent erscheint. Das Erstellen einer Schnittmaske ist
nicht notwendig, wenn Sie für den Hintergrund die Option „Transparent“ aktiviert haben.
Hinzufügen: __ um Objekt Legt eine Füllung oder Umrandung mit der angegebenen Anzahl von Pixeln um das Pixelbild. Die Abmessungen des
entstehenden Bildes entsprechen den ursprünglichen Maßen zuzüglich der für „Hinzufügen: __ um Objekt“ festgelegten Einstellung. Sie können
mit dieser Einstellung beispielsweise einen Schnappschusseffekt erzielen: Legen Sie einen Wert für „Hinzufügen: __ um Objekt“ fest, wählen Sie
„Weißer Hintergrund“ aus und lassen Sie „Schnittmaske erstellen“ deaktiviert. Die dem Ursprungsobjekt hinzugefügte weiße Begrenzung wird zu
einem sichtbaren Rahmen um das Bild. Anschließend können Sie einen Effekt des Typs „Schlagschatten“ oder „Schein nach außen“ anwenden,
um das Ursprungsbild wie ein Foto aussehen zu lassen.
Anwenden von Effekten auf Bitmapbilder
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Mit Effekten können Sie Bitmapbilder und Vektorobjekte individuell gestalten. Sie können Ihren Bildern beispielsweise ein impressionistisches
Aussehen verleihen, Lichtänderungen anwenden, Bilder verzerren und viele andere optische Effekte erzielen.
Folgende Informationen sollten beim Anwenden von Effekten auf Bitmap-Objekte beachtet werden:
Effekte sind nicht auf verknüpfte Bitmapobjekte anwendbar. Wenn Sie einen Effekt auf ein verknüpftes Bitmapbild anwenden,
wird er auf eine eingebettete Kopie des Bildes statt auf das Original angewendet. Sie müssen das Original-Bitmapbild in das
Dokument einbetten, um den Effekt auf das Original anzuwenden.
Adobe Illustrator unterstützt auch Zusatzmoduleffekte von anderen Adobe-Produkten (z. B. Adobe Photoshop) sowie von
Drittanbietern. Nach der Installation werden die meisten Zusatzmoduleffekte im Menü „Effekte“ angezeigt. Ihre Funktionsweise
entspricht den integrierten Effekten.
Einige Effekte können speicherintensiv sein, besonders wenn sie auf ein Bild mit hoher Auflösung angewendet werden.
Verbessern der Leistung von Effekten
Einige Effekte sind sehr speicherintensiv. Mithilfe der folgenden Methoden kann die Leistung beim Anwenden solcher Effekte verbessert werden:
Wählen Sie in Effekt-Dialogfeldern die Option „Vorschau“, um Zeit zu sparen und unerwünschte Ergebnisse zu vermeiden.
Ändern Sie die Einstellungen. Einige Befehle, z. B. „Glas“, sind äußerst speicherintensiv. Testen Sie unterschiedliche
Einstellungen, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Wenn die Ausgabe auf einem Schwarzweißdrucker erfolgen soll, konvertieren Sie eine Kopie des Bitmapbildes vor dem
Anwenden von Effekten in ein Graustufenbild. In manchen Fällen wird allerdings beim Anwenden eines Effekts auf ein Farb-
Bitmapbild und dem anschließenden Konvertieren ein anderes Ergebnis erzielt als beim Anwenden desselben Effekts auf die
Graustufenversion des Bildes.
Ändern oder Löschen von Effekten
Über das Aussehenbedienfeld können Sie Effekte bearbeiten oder löschen.
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Ebene als Ziel aus), auf das bzw. auf
die der Effekt angewendet wird.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie den Effekt bearbeiten möchten, klicken Sie im Aussehenbedienfeld auf den blau unterstrichenen Namen des
Effekts. Nehmen Sie im Dialogfeld des Effekts die gewünschten Änderungen vor und klicken Sie anschließend auf „OK“.
Soll der Effekt gelöscht werden, wählen Sie den Effekt in der Effektliste des Aussehenbedienfelds aus und klicken Sie auf
die Schaltfläche „Löschen“.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Webgrafiken
Ein Teil des Inhalts, zu dem von dieser Seite verlinkt wird, wird u. U. nur auf Englisch angezeigt
Empfehlungen zum Erstellen von Webgrafiken
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Wissenswertes zu Webgrafiken
Wissenswertes zum Pixelvorschaumodus
Verwenden von Adobe Device Central mit Illustrator
Illustrator verfügt über eine Vielzahl an Werkzeugen, mit denen das Layout für Webseiten erstellt werden kann oder mit denen Webgrafiken erstellt
und optimiert werden können. Sie müssen beispielsweise websichere Farben verwenden, einen guten Ausgleich zwischen Bildqualität und
Dateigröße finden sowie das am besten geeignete Dateiformat auswählen. Sie können Webgrafiken mit Slices und Imagemaps versehen und
vielfältige Optionen zur Optimierung nutzen. Außerdem steht Ihnen Device Central zur Verfügung, sodass Sie die Web-Anzeige Ihrer Dateien
überprüfen können.
Wissenswertes zu Webgrafiken
Beim Erstellen von Grafiken für das Web spielen andere Überlegungen eine Rolle als beim Erstellen von Grafiken, die gedruckt werden sollen. Ein
Video zum Speichern von Grafiken für das Web finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0063_de. Ein Video zum Importieren sowie zum Kopieren
und Einfügen zwischen Webanwendungen finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0193_de.
Die folgenden drei Richtlinien helfen Ihnen dabei, beim Erstellen von Webgrafiken die richtigen Aspekte zu berücksichtigen:
1. Verwenden Sie websichere Farben.
Farbe gehört häufig zu den wichtigsten Aspekten bei der Erstellung von Bildmaterial. Die Farben, die Sie auf der Zeichenfläche sehen, sind
jedoch nicht unbedingt mit den Farben identisch, die im Webbrowser eines anderen Systems angezeigt werden. Sie können Dithering (die
Simulation nicht verfügbarer Farben) und andere Probleme mit Farben vermeiden, wenn Sie beim Erstellen von Webgrafiken die folgenden zwei
Richtlinien beachten. Wählen Sie als Farbmodus immer „RGB“. Verwenden Sie websichere Farben.
2. Stimmen Sie die Bildqualität und die Dateigröße aufeinander ab.
Grafikdateien für das Web müssen möglichst klein sein. Bei kleineren Dateigrößen können Bilder schneller auf Webservern hochgeladen werden.
Außerdem werden Bilder schneller heruntergeladen, wenn Ihre Website von einem Besucher geöffnet wird. Die Größe und geschätzte Download-
Zeit einer Webgrafik wird im Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ angezeigt.
3. Wählen Sie das für Ihre Grafik am besten geeignete Dateiformat aus.
Unterschiedliche Arten von Grafiken müssen in unterschiedlichen Dateiformaten gespeichert werden, um eine möglichst gute Anzeigequalität zu
gewährleisten und eine für das Web angemessene Dateigröße zu erzielen. Weitere Informationen zu bestimmten Formaten finden Sie unter
Optimierungsoptionen für Webgrafiken in der Illustrator-Hilfe.
Illustrator bietet zahlreiche Vorlagen speziell für das Web, einschließlich Webseiten und -banner. Wählen Sie „Datei“ > „Neu aus Vorlage“, um
eine Vorlage auszuwählen.
„Für Web und Geräte speichern“ – Übersicht
Optimieren von Bildern für das Web
Ändern einer Farbe in eine websichere Farbe
Wissenswertes zum Pixelvorschaumodus
Damit Webdesigner pixelgenaue Designs erstellen können, bietet Illustrator CS5 nun die Möglichkeit zum Ausrichten an Pixeln. Wenn die
Eigenschaft zum Ausrichten an Pixeln für ein Objekt aktiviert ist, werden alle horizontalen und vertikalen Segmente im Objekt am Pixelraster
ausgerichtet, wodurch Konturen geglättet werden. Wenn diese Eigenschaft für ein Objekt festgelegt ist, wird es bei jeder Transformation
entsprechend den neuen Koordinaten am Pixelraster ausgerichtet. Aktivieren Sie diese Eigenschaft, indem Sie im Transformierenbedienfeld die
Option „An Pixelraster ausrichten“ auswählen. Illustrator CS5 bietet auf Dokumentebene auch die Option „Neue Objekte an Pixelraster ausrichten“,
die für Webdokumente standardmäßig aktiviert ist. Wenn diese Eigenschaft aktiviert ist, wird bei neu gezeichneten Objekten die Eigenschaft zum
Ausrichten an Pixeln standardmäßig verwendet.
Weitere Informationen finden Sie unter Zeichnen von an Pixeln ausgerichteten Pfaden für Web-Workflows.
Wenn Sie Bildmaterial in einem Bitmap-Format wie JPEG, GIF oder PNG speichern, wandelt Adobe Illustrator das Bildmaterial in Pixelbilder mit
72 ppi um. Wählen Sie „Ansicht“ > „Pixelvorschau“, um zu sehen, wie Objekte nach der Umwandlung in Pixelbilder aussehen. Dies ist besonders
dann sinnvoll, wenn Sie die genaue Platzierung, Größe und Glättung von Objekten in einer in Pixelbilder umgewandelten Grafik steuern möchten.
Um besser nachvollziehen zu können, wie Objekte in Illustrator in Pixel unterteilt werden, öffnen Sie eine Datei, die Vektorobjekte enthält, wählen
Sie „Ansicht“ > „Pixelvorschau“ und vergrößern Sie das Bildmaterial so, dass Sie die einzelnen Pixel deutlich erkennen können. Die Platzierung
der Pixel wird durch das Pixelraster auf der Zeichenfläche bestimmt, das die Zeichenfläche in 1 Punkt (1/72 Zoll) große Teile zerlegt. Sie können
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das Pixelraster anzeigen, wenn Sie auf 600 % einzoomen. Beim Verschieben, Hinzufügen bzw. Transformieren von Objekten wird das Objekt vom
Pixelraster „magnetisch“ angezogen. Das führt dazu, dass die Glättung an den Rändern des Objekts, die am Gitter ausgerichtet sind (zumeist an
den linken und oberen Rändern), verloren geht. Deaktivieren Sie nun den Befehl „Ansicht“ > „An Pixel ausrichten“ und verschieben Sie das
Objekt. Jetzt können Sie das Objekt auch zwischen den Gitterlinien positionieren. Beachten Sie, wie sich dies auf die Glättung des Objekts
auswirkt. Wie Sie sehen, lässt sich durch ganz kleine Veränderungen die Art und Weise ändern, wie Objekte in Pixelbilder umgewandelt werden.
Deaktivierte (oben) und aktivierte Pixelvorschau (unten)
Wichtig: Das Pixelgitter ändert sich, wenn sich der Ursprung des Lineals (0,0) ändert. Wird der Linealursprung verschoben, ändert sich die Art
und Weise, wie Illustrator Bildmaterial in Pixelbilder umwandelt.
Verwenden von Adobe Device Central mit Illustrator
Mit Device Central können Illustrator-Benutzer in einer Vorschau sehen, wie Illustrator-Dateien auf verschiedenen mobilen Geräten aussehen
werden.
Beispielsweise kann ein Grafiker Illustrator verwenden, um einen Hintergrund für Mobiltelefone zu entwerfen. Wenn die Datei erstellt ist, kann sie
der Grafiker auf zahlreichen Mobiltelefonen testen. Der Grafiker kann anschließend Änderungen vornehmen, z. B. die Datei so ändern, dass sie
auf vielen Mobiltelefonen gut dargestellt wird, oder zwei separate Dateien erstellen, die einen Großteil verbreiteter Telefonbildschirmgrößen
abdecken.
Verwandte Themen
Mobile Inhalte in Illustrator erstellen
Zugriff auf Illustrator aus Adobe Device Central
1. Starten Sie Device Central.
2. Wählen Sie „Datei“ > „Neues Dokument in“ > „Illustrator“.
In Device Central wird das Bedienfeld „Neues Dokument“ mit den angemessenen Optionen angezeigt, um ein neues mobiles
Dokument in der gewählten Anwendung zu erstellen.
3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor, z. B. die Auswahl der Player-Version, die Anzeigegröße, Flash-Version oder
den Inhaltstyp.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie für „Alle ausgewählten Geräte“ die Option „Eigene Größe“ aus und geben Sie eine Breite und Höhe ein (in
Pixel).
Wählen Sie ein oder mehrere Geräte aus der Liste „Gerätegruppen“ oder „Verfügbare Geräte“ aus.
5. Wenn Sie mehrere Geräte ausgewählt haben, wählt Device Central ein Format für Sie aus. Wenn Sie ein anderes Format
auswählen möchten, klicken Sie auf ein anderes Gerät bzw. eine andere Gerätegruppe.
6. Klicken Sie auf „Erstellen“.
Die gewählte Anwendung wird mit einem neuen mobilen Dokument geöffnet, das sofort bearbeitet werden kann.
Erstellen von mobilen Inhalten mit Adobe Device Central und Illustrator
1. Wählen Sie in Illustrator „Datei“ > „Neu“.
2. Wählen Sie unter „Neues Dokumentprofil“ „Mobil & Geräte“.
3. Klicken Sie auf „Device Central“, um das Dialogfeld in Illustrator zu schließen und Device Central zu öffnen.
4. Wählen Sie einen Inhaltstyp.
Die Liste „Verfügbare Geräte“ auf der linken Seite wird aktualisiert und zeigt die Geräte an, die den gewählten Inhaltstyp
unterstützen.
5. Wählen Sie in Device Central ein Gerät, mehrere Geräte oder eine Gerätegruppe aus.
Auf Grundlage des gewählten Geräts (der gewählten Geräte) und des Inhaltstyps schlägt Device Central eine oder mehrere
zu erstellende Zeichenflächengrößen vor. Um ein Dokument nach dem anderen zu erstellen, wählen Sie eine vorgeschlagene
Dokumentgröße aus (oder wählen Sie für „Alle ausgewählten Geräte“ die Option „Eigene Größe“ aus und geben eine Breite
und Höhe ein).
6. Klicken Sie auf „Erstellen“.
Es wird eine leere AI-Datei mit der angegebenen Größe in Illustrator geöffnet. Bei der neuen Datei sind standardmäßig
folgende Parameter eingestellt:
Farbmodus: RGB
Rasterauflösung: 72 ppi
7. Fügen Sie der leeren AI-Datei in Illustrator Inhalt hinzu.
8. Wählen Sie anschließend „Datei“ > „Für Web und Geräte speichern“.
9. Wählen Sie im Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ das gewünschte Format aus und ändern Sie die
Exporteinstellungen nach Bedarf.
10. Klicken Sie auf „Device Central“.
In der Registerkarte „Device Central Emulator“ wird eine temporäre Datei mit den angegebenen Exporteinstellungen
angezeigt. Zum Fortsetzen des Tests doppelklicken Sie in den Listen „Gerätegruppen“ oder „Verfügbare Geräte“ auf den
Namen eines anderen Geräts.
11. Wenn Sie Änderungen an der Datei vornehmen müssen, nachdem Sie die Vorschau der Datei in Device Central angesehen
haben, kehren Sie zu Illustrator zurück.
12. Nehmen Sie im Illustrator-Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ Änderungen vor, beispielsweise durch Auswahl eines
anderen Exportformats oder einer anderen Exportqualität.
13. Um die Datei mit den neuen Exporteinstellungen zu testen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Device Central“.
14. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, klicken Sie im Illustrator-Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ auf
„Speichern“.
Hinweis: Um Device Central einfach von Illustrator aus zu öffnen (anstatt eine Datei zu erstellen und zu testen), wählen Sie
„Datei“ > „Device Central“.
Einen Lehrgang zum Erstellen von Inhalt mit Illustrator und Device Central finden Sie unter
http://www.adobe.com/go/vid0207_de.
Tipps zum Erstellen von Bildern für mobile Geräte mit Illustrator
Um grafische Inhalte für mobile Geräte zu optimieren, speichern Sie die erstellte Grafik mit Illustrator in einem beliebigen SVG-Format
(einschließlich SVG-t, das speziell für mobile Geräte entworfen wurde).
Mithilfe der folgenden Tipps können Sie sicherstellen, dass mit Illustrator erstellte Bilder auf mobilen Geräten gut angezeigt werden.
Verwenden Sie für die Erstellung von Inhalten den SVG-Standard. Wird SVG verwendet, um Vektorgrafiken auf mobilen
Geräten zu veröffentlichen, führt dies zu einer kleinen Dateigröße, Displayunabhängigkeit, besserer Farbkontrolle,
Zoomfähigkeit und bearbeitbarem Text (innerhalb des Quellcodes). Da SVG zudem XML-basiert ist, können Sie interaktive
Funktionen in Bilder integrieren, wie beispielsweise Hervorhebungsfunktionen, QuickInfos, Spezialeffekte, Audiosequenzen und
Animationen.
Arbeiten Sie von Anfang an im endgültigen Format Ihres Zielgeräts (Ihrer Zielgeräte). Auch wenn SVG skalierbar ist, wird mit
der Bearbeitung in der richtigen Größe sichergestellt, dass die endgültigen Grafiken hinsichtlich Qualität und Größe für das
Zielgerät (die Zielgeräte) optimiert werden.
Stellen Sie den Farbmodus in Illustrator auf RGB. SVG wird auf RGB-Rasteranzeigegeräten wie beispielsweise Monitoren
angezeigt.
Um die Dateigröße zu reduzieren, versuchen Sie die Anzahl der Objekte (einschließlich Gruppen) zu reduzieren oder die Datei
weniger komplex zu gestalten (weniger Punkte). Wenn weniger Punkte verwendet werden, wird der Umfang an Textinformation
reduziert, der für die Beschreibung der Grafik in der SVG-Datei benötigt wird. Um Punkte zu reduzieren, wählen Sie „Objekt“ >
„Pfade“ > „Vereinfachen“ und probieren Sie unterschiedliche Kombinationen aus, um ein Gleichgewicht zwischen Qualität und
Punktanzahl zu finden.
Verwenden Sie nach Möglichkeit Symbole. Symbole definieren die Vektoren, die ein Objekt einmal anstatt mehrmals
beschreiben. Dies ist hilfreich, wenn Grafiken Objekte wie Schaltflächenhintergründe enthalten, die mehrfach verwendet
werden.
Wenn Grafiken animiert werden, beschränken Sie die Anzahl der verwendeten Objekte und versuchen Sie Objekte nach
Möglichkeit wieder zu verwenden, um die Dateigröße zu reduzieren. Wenden Sie Animationen auf Objektgruppen anstatt auf
einzelne Objekte an, um Wiederholungen von Codes zu vermeiden.
Ziehen Sie die Verwendung von SVGZ, der gzip-komprimierten Version von SVG, in Betracht. Je nach Inhalt kann die
Dateigröße durch Komprimierung erheblich reduziert werden. Text kann in der Regel stark komprimiert werden, wohingegen
binär codierte Inhalte wie eingebettete Raster (JPEG-, PNG- oder GIF-Dateien) nicht wesentlich komprimiert werden können.
SVGZ-Dateien können von jeder Anwendung dekomprimiert werden, die gzip-komprimierte Dateien entpackt. Um SVGZ
erfolgreich zu nutzen, überprüfen Sie, ob Ihr mobiles Zielgerät gzip-komprimierte Dateien dekomprimieren kann.
Weitere Tipps und Techniken zum Erstellen von Inhalten für Mobiltelefone und mobile Geräte finden Sie unter
www.adobe.com/go/learn_cs_mobilewiki_de.
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Erstellen von Animationen
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Wissenswertes zu Flash-Grafiken
Erstellen von Flash-Animationen
Arbeiten mit Illustrator und Flash
Wissenswertes zu Flash-Grafiken
Das Dateiformat Flash (SWF) ist ein vektorbasiertes Grafikdateiformat für skalierbare, kompakte Grafiken für das Web. Da das Dateiformat auf
Vektoren basiert, bleibt die Bildqualität des Bildmaterials bei jeder Auflösung erhalten. Es eignet sich daher insbesondere zum Erstellen von
Animationsframes. In Illustrator können Sie separate Animationsframes auf Ebenen erstellen und die Bildebenen dann in Einzelframes für eine
Website exportieren. Sie können in einer Illustrator-Datei auch Symbole definieren, um die Größe einer Animation zu reduzieren. Beim Export wird
jedes Symbol nur einmal in der SWF-Datei definiert.
Mit den Befehlen „Exportieren“ und „Für Web und Geräte speichern“ können Sie Bildmaterial als SWF-Datei speichern. Sie bieten die folgenden
Vorteile:
Befehl „Exportieren (SWF)“ Mit diesem Befehl können Sie die Komprimierung von Animationen und Bitmaps präzise steuern.
Befehl „Für Web und Geräte speichern“ Mit diesem Befehl können Sie die Mischung aus SWF- und Bitmapformaten in Layouts mit Slices
genauer steuern. Er bietet zwar weniger Bildoptionen als der Befehl „Exportieren (SWF)“, verwendet aber die vom Exportieren-Befehl zuletzt
verwendeten Einstellungen. (Siehe Optimierungseinstellungen für SWF (Illustrator)).
Beim Vorbereiten von Bildmaterial für das Speichern im SWF-Format ist Folgendes zu beachten:
Damit die Dateigröße beim Einsatz von Symbolen so gering wie möglich bleibt, wenden Sie Effekte nicht auf Symbolinstanzen
im Bildmaterial, sondern auf das Symbol im Symbolbedienfeld an.
Wenn Sie das Symbol-färben- oder das Symbol-gestalten-Werkzeug verwenden, erhöht sich die Größe der SWF-Dateien, weil
Illustrator von jeder Symbolinstanz eine Kopie erstellen muss, um deren Aussehen zu erhalten.
Gitterobjekte und Verläufe mit mehr als acht Reglern (Positionen auf dem Verlaufsregler) werden in Pixelbilder umgewandelt
und als mit Bitmaps gefüllte Formen angezeigt. Verläufe mit weniger als acht Reglern werden als Verläufe exportiert.
Muster werden in kleine Pixelbilder in der Mustergröße umgewandelt und die einzelnen Elemente werden so angeordnet, dass
sie die Grafik ausfüllen.
Wenn sich ein Bitmap-Objekt über die Grenzen eines Slice hinaus erstreckt, wird das ganze Objekt in die exportierte Datei mit
eingeschlossen.
Das SWF-Format unterstützt nur abgerundete Abschlüsse und Ecken. Abgeflachte Abschlüsse und Ecken werden beim Export
in das SWF-Format abgerundet.
Mit Musterfüllungen versehene Textzeichen und Konturen werden in Pfade umgewandelt und mit dem Muster gefüllt.
Beim Export in das SWF-Format bleiben zwar viele Textmerkmale erhalten, aber es gehen auch einige Daten verloren.
Zeilenabstände, Kerning und Laufweite bleiben beim Importieren einer SWF-Datei in Flash nicht erhalten. Der Text wird
vielmehr in einzelne Datensätze aufgeteilt, um den Zeilenabstand optisch zu simulieren. Bei der anschließenden Wiedergabe
der SWF-Datei in Flash Player bleibt das Erscheinungsbild des Zeilenabstands, des Kernings und der Laufweite erhalten.
Wenn Sie Text als Pfade exportieren möchten, wählen Sie im Dialogfeld „SWF-Optionen“ die Option „Text als Konturen
exportieren“ aus oder konvertieren Sie den Text mit dem Befehl „In Pfade umwandeln“ vor dem Exportieren in das SWF-
Format.
Ein Video zur gemeinsamen Verwendung von Illustrator und Flash finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4099_xp_de. Ein Video zur effektiven
gemeinsamen Verwendung von Symbolen in Illustrator und Flash finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0198_de. Ein Video zur effektiven
gemeinsamen Verwendung von Text in Illustrator und Flash finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0199_de
Erstellen von Flash-Animationen
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, in Illustrator Flash-Animationen zu erstellen. Eine der einfachsten Methoden besteht darin, für jeden
Animationsframe eine separate Illustrator-Ebene zu verwenden und beim Exportieren von Bildmaterial die Option „AI-Ebenen in SWF-Frames“
auszuwählen.
Ein Video zum Exportieren von SWF-Dateien aus Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0214_de. Ein Video zum Erstellen von
Inhalten für Mobilgeräte in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0207_de. Tipps und Lehrgänge zum Erstellen von Flash-
Animationen finden Sie auch im Adobe Studio (http://studio.adobe.com).
1. Erstellen Sie das Bildmaterial, das Sie animieren möchten. Verwenden Sie Symbole, um die Dateigröße der Animation zu
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verringern und Ihre Arbeit zu vereinfachen.
2. Erstellen Sie für jeden Frame in der Animation eine eigene Ebene.
Hierfür müssen Sie das Bildmaterial in eine neue Ebene einfügen und dann bearbeiten. Wahlweise können Sie den Befehl
„Ebenen für Objekte erstellen“ verwenden, um automatisch Ebenen mit Objekten zu erstellen, die sich nacheinander
aufbauen.
3. Stellen Sie sicher, dass die Ebenen in der von Ihnen gewünschten Reihenfolge als Animationsframes angezeigt werden.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“, wählen Sie das Format „Flash (SWF)“ und klicken Sie auf „Exportieren“. Aktivieren Sie
im Dialogfeld „SWF-Optionen“ unter „Exportieren als“ die Option „AI-Ebenen in SWF-Frames“. Legen Sie weitere
Animationsoptionen fest und klicken Sie auf „OK“.
Wählen Sie „Datei“ > „Für Web und Geräte speichern“. Wählen Sie im Menü „Optimierungsformat“ die Option „SWF“.
Wählen Sie im Menü „Exporttyp“ die Option „AI-Ebenen in SWF-Frames“. Legen Sie weitere Optionen fest und klicken Sie
auf „Speichern“.
Arbeiten mit Illustrator und Flash
Bildmaterial aus Illustrator kann direkt in die Flash-Bearbeitungsumgebung und in den Flash Player verschoben werden. Außerdem besteht die
Möglichkeit, Bildmaterial zu kopieren und einzufügen, Dateien im SWF-Format zu speichern und Bildmaterial direkt in Flash zu exportieren.
Illustrator bietet zusätzlich Unterstützung für dynamische Flash-Texte und Filmclipsymbole. Ein Video über den kombinierten Einsatz von Flash
und Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4099_xp_de.
Über Device Central lässt sich überprüfen, wie das Illustrator-Bildmaterial auf anderen Handheld-Geräten im Flash Player angezeigt wird.
Einfügen von Illustrator-Bildmaterial
In Illustrator können Sie komplexes Bildmaterial erstellen und dieses dann kopieren und ganz einfach in Flash einfügen.
Wenn Sie aus Illustrator kopiertes Bildmaterial in Flash einfügen, bleiben die folgenden Attribute erhalten:
Pfade und Formen
Skalierbarkeit
Konturstärken
Verlaufsdefinitionen
Text (inklusive OpenType-Schriftarten)
Verknüpfte Bilder
Symbole
Füllmethoden
Außerdem unterstützen Illustrator und Flash Bildmaterial, das auf eine der folgenden Methoden eingefügt wurde:
Wenn Sie vollständige obere Ebenen in Illustrator-Bildmaterial auswählen und in Flash einfügen, werden die Ebenen sowie die
Eigenschaften (Sichtbarkeit und Fixierung) beibehalten.
CMYK-Farben, Graustufen und benutzerdefinierte Illustrator-Farben werden in Flash in RGB umgewandelt. RGB-Farben
werden ohne Veränderung eingefügt.
Wenn Sie Illustrator-Bildmaterial importieren oder einfügen, können Sie die Effekte (z. B. Schlagschatten auf Text) über
verschiedene Optionen als Flash-Filter beibehalten.
Illustrator-Masken werden in Flash beibehalten.
Exportieren von SWF-Dateien aus Illustrator
Aus Illustrator können Sie SWF-Dateien in gleicher Qualität und Komprimierung wie aus Flash exportieren.
Beim Export stehen verschiedene Vorgaben für eine optimale Ausgabe zur Auswahl. Außerdem kann angegeben werden, wie mit mehreren
Zeichenflächen, Symbolen, Ebenen, Text und Masken verfahren werden soll. Beispielsweise könnte angegeben werden, ob Illustrator-Symbole als
Filmclips oder Grafiken exportiert oder ob aus Illustrator-Ebenen SWF-Symbole erstellt werden sollen.
Importieren von Illustrator-Dateien in Flash
Wenn Sie vollständige Layouts in Illustrator erstellen und diese anschließend in einem Schritt in Flash importieren möchten, können Sie Ihr
Bildmaterial im Illustrator-eigenen Format (AI) speichern und es mit dem Befehl „Datei“ > „In Bühne importieren“ bzw. „Datei“ > „In Bibliothek
importieren“ fast originalgetreu in Flash importieren.
Wenn Ihre Illustrator-Datei mehrere Zeichenflächen enthält, wählen Sie im Dialogfeld „Importieren“ in Flash die zu importierende Zeichenfläche aus
und legen Sie Einstellungen für jede Ebene in dieser Zeichenfläche fest. Alle Objekte auf der ausgewählten Zeichenfläche werden als eine Ebene
in Flash importiert. Wenn Sie eine weitere Zeichenfläche aus derselben AI-Datei importieren, werden die Objekte von dieser Zeichenfläche als
neue Ebene in Flash importiert.
Wenn Sie Illustrator-Bildmaterial als AI-, EPS- oder PDF-Datei importieren, behält Flash die Attribute des eingefügten Illustrator-Bildmaterials bei.
Zusätzlich können Sie die Ebenen einer importierten Illustrator-Datei auf eine der folgenden Weisen importieren:
Umwandeln von Illustrator-Ebenen in Flash-Ebenen
Umwandeln von Illustrator-Ebenen in Flash-Frames
Umwandeln aller Illustrator-Ebenen in eine einzige Flash-Ebene
Symbol-Workflow
Der Symbol-Workflow in Illustrator ähnelt dem Symbol-Workflow in Flash.
Symbolerstellung Wenn Sie in Illustrator ein Symbol erstellen, können Sie im Dialogfeld „Symboloptionen“ den Namen des Symbols sowie
spezielle Flash-Optionen festlegen, etwa Typ des Movieclip-Symbols (Standard für Flash-Symbole), Position im Flash-Registrierungsraster und
Hilfslinien für die 9-Slice-Skalierung. Zusätzlich sind viele Tastaturbefehle für Symbole in Illustrator und Flash identisch (wie z. B. „F8“ zur
Erstellung eines Symbols).
Isolationsmodus für die Symbolbearbeitung Doppelklicken Sie in Illustrator auf ein Symbol, um den Isolationsmodus zu öffnen, in dem Sie das
Symbol leichter bearbeiten können. Im Isolationsmodus kann nur die Symbolinstanz bearbeitet werden. Alle anderen Objekte sind abgeblendet
und nicht verfügbar. Nach Beendigung des Isolationsmodus werden das Symbol im Symbolbedienfeld und sämtliche Instanzen des Symbols
entsprechend aktualisiert. In Flash funktionieren der Symbolbearbeitungsmodus und das Bibliotheksbedienfeld auf ähnliche Weise.
Symboleigenschaften und Verknüpfungen Im Symbol- und im Steuerungsbedienfeld können Sie Symbolinstanzen einfach Namen zuweisen,
Verknüpfungen zwischen Instanzen und Symbolen aufheben und eine Symbolinstanz gegen ein anderes Symbol austauschen sowie eine Kopie
des Symbols erstellen. In Flash funktionieren die Bearbeitungsfunktionen und das Bibliotheksbedienfeld auf ähnliche Weise.
Statische und dynamische Objekte sowie Eingabetextobjekte
Wenn Sie statischen Text aus Illustrator in Flash importieren, wird der Text in Pfade konvertiert. Zusätzlich können Sie Ihren Text in Illustrator als
dynamischen Text einrichten. Den Inhalt von dynamischem Text können Sie per Skript in Flash ändern und Projekte, die in mehrere Sprachen
übersetzt werden müssen, lassen sich mit dynamischem Text leichter verwalten.
In Illustrator können Sie einzelne Textobjekte als statischen oder dynamischen Text bzw. als Eingabetext definieren. Die dynamischen Textobjekte
in Illustrator und Flash weisen ähnliche Eigenschaften auf. Bei beiden wirkt sich beispielsweise der Kerning-Wert auf sämtliche Zeichen in einem
Textblock aus, nicht nur auf einzelne Zeichen. Die Glättung von Text erfolgt auch bei beiden auf identische Weise. Ebenfalls bei beiden können
Textobjekte mit einer externen XML-Datei verknüpft werden, die Text enthält.
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SVG
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Wissenswertes zu SVG
Bei Bitmap-Formaten für das Web, beispielsweise GIF, JPEG, WBMP und PNG, werden die Bilder mithilfe eines Pixelgitters beschrieben. Die
dabei entstehenden Dateien sind häufig recht groß, haben nur eine einzige (oft niedrige) Auflösung und benötigen eine große Bandbreite im Web.
Das SVG-Format ist dagegen ein Vektorformat, das Bilder als Formen, Pfade, Text und Filtereffekte beschreibt. Die resultierenden Dateien sind
kompakt und liefern professionelle Grafiken für Web und Druck und sogar für Handhelds, deren Ressourcen beschränkt sind. SVG-Bilder können
ohne Schärfe- oder Detailverluste auf dem Bildschirm vergrößert werden. Außerdem bietet SVG hervorragende Unterstützung für Text und
Farben, wodurch sichergestellt wird, dass die Bilder auch beim Besucher der Website genau so angezeigt werden, wie sie auf der Illustrator-
Zeichenfläche erstellt wurden.
Das SVG-Format basiert vollständig auf XML und bietet Entwicklern und Besuchern der Website eine Reihe von Vorteilen. SVG ermöglicht die
Nutzung von XML und JavaScript zur Erstellung von Webgrafiken, die auf Benutzeraktionen mit komplexen Effekten wie Hervorhebung,
QuickInfos, Audiowiedergabe und Animation reagieren.
Zum Speichern von Bildmaterial im SVG-Format können Sie die Befehle „Speichern“, „Speichern unter“, „Kopie speichern“ und „Für Web und
Geräte speichern“ verwenden. Sie können auf alle SVG-Exportoptionen zugreifen, indem Sie die Befehle „Speichern“, „Speichern unter“ und
„Kopie speichern“ verwenden. Über den Befehl „Für Web und Geräte speichern“ können Sie auf eine Untergruppe der SVG-Exportoptionen
zugreifen, die sich für die weborientierte Arbeit eignet.
Ein Video zum Erstellen von Inhalten für Mobilgeräte in Illustrator finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0207_de.
Das Aussehen der endgültigen SVG-Datei hängt davon ab, wie Sie Ihr Bildmaterial in Illustrator einrichten. Dabei ist Folgendes zu beachten:
Verwenden Sie Ebenen, um der SVG-Datei Struktur zu verleihen. Wenn Sie Bildmaterial im SVG-Format speichern, wird jede
Ebene in ein Gruppenelement (<g>) umgewandelt. (Aus einer Ebene namens „Schaltfläche1“ wird in der SVG-Datei
beispielsweise <g id="Schaltfläche1_ver3.0">.) Verschachtelte Ebenen werden in SVG zu verschachtelten Gruppen und
ausgeblendete Ebenen werden mit der SVG-Stileigenschaft „display="none"“ erhalten.
Wenn Sie möchten, dass Objekte auf unterschiedlichen Ebenen transparent erscheinen, ändern Sie die Deckkraft der
einzelnen Objekte, nicht die der einzelnen Ebenen. Wenn Sie die Deckkraft der Ebenen ändern, erscheint die Transparenz in
der SVG-Datei nicht so wie in Illustrator.
Rasterdaten sind im SVG Viewer nicht skalierbar und lassen sich nicht wie andere SVG-Elemente bearbeiten. Vermeiden Sie
es daher möglichst, Bildmaterial zu erstellen, das in der SVG-Datei in ein Pixelbild umgewandelt wird. Verlaufsgitter und
Objekte, bei denen die Effekte „In Pixelbild umwandeln“, „Kunstfilter“, „Malfilter“, „Scharfzeichnungsfilter“, „Stilisierungsfilter“,
„Strukturierungsfilter“, „Vergröberungsfilter“, „Verzerrungsfilter“, „Videofilter“, „Weichzeichnungsfilter“ und „Zeichenfilter“ zum
Einsatz kommen, werden beim Speichern im SVG-Format in Pixelbilder umgewandelt. Bei Grafikstilen, die diese Effekte
umfassen, kommt es ebenfalls zu einer Umwandlung in Pixelbilder. Verwenden Sie SVG-Effekte, um Grafikeffekte
hinzuzufügen, ohne die Grafik dabei in ein Pixelbild umzuwandeln.
Verwenden Sie Symbole und vereinfachen Sie die Pfade im Bildmaterial, um die SVG-Datei zu optimieren. Wenn die
Arbeitsgeschwindigkeit eine große Rolle spielt, sollten Sie Pinsel vermeiden, die viele Pfaddaten erstellen. Dazu gehören z. B.
die Pinselarten „Kohle“, „Asche“ und „Federkiel“.
Verwenden Sie zum Einfügen von Web-Links in eine SVG-Datei Slices, Imagemaps und Skripten.
Skriptsprachen, wie z. B. JavaScript, ermöglichen eine unbegrenzte Funktionsvielfalt in SVG-Dateien. Mit dem Mauszeiger und
der Auswahl einer Taste auf der Tastatur können Skriptfunktionen, wie z. B. Rollover-Effekte, ausgelöst werden. Skripten
können darüber hinaus über das DOM (Document Object Model) auf die SVG-Datei zugreifen und diese ändern, indem sie
beispielsweise SVG-Elemente hinzufügen oder löschen.
Anwenden von SVG-Effekten
Verwenden Sie SVG-Effekte, um Ihr Bildmaterial mit Eigenschaften wie beispielsweise Schlagschatten zu versehen. Im Gegensatz zu Bitmap-
Effekten basieren SVG-Effekte auf XML und sind auflösungsunabhängig. Ein SVG-Effekt ist praktisch nichts anderes als eine Reihe von XML-
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Eigenschaften, die verschiedene mathematische Vorgänge beschreiben. Der sich ergebende Effekt wird statt auf die Ausgangsgrafik auf das
Zielobjekt angewendet.
Illustrator bietet Ihnen eine Standardauswahl an SVG-Effekten. Sie können diese Effekte mit ihren Standardeigenschaften nutzen, durch
Bearbeiten des XML-Codes eigene Effekte erstellen oder neue SVG-Effekte programmieren.
Wenn Sie die SVG-Standardfilter von Illustrator ändern möchten, bearbeiten Sie die Datei „Adobe SVG Filters.svg“ in einem Texteditor. Die
Datei befindet sich im Ordner „Dokumente und Einstellungen/<Benutzerverzeichnis>/ Anwendungsdaten/Adobe/Adobe Illustrator CS5
Settings/<Speicherort>“. Sie können die vorhandenen Filterdefinitionen bearbeiten, Filterdefinitionen löschen oder neue Filterdefinitionen
hinzufügen.
1. Wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus (oder wählen Sie im Ebenenbedienfeld eine Ebene als Ziel aus).
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Effekt mit seinen Standardeinstellungen angewendet werden, wählen Sie den Effekt im unteren Bereich des
Untermenüs „Effekt“ > „SVG-Filter“ aus.
Soll ein Effekt mit benutzerdefinierten Einstellungen angewendet werden, wählen Sie „Effekt“ > „SVG-Filter“ > „SVG-Filter
anwenden“. Wählen Sie im daraufhin angezeigten Dialogfeld den Effekt aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „SVG-
Filter bearbeiten“
. Bearbeiten Sie den Standardcode und klicken Sie auf „OK“.
Soll ein neuer Effekt erstellt und angewendet werden, wählen Sie „Effekt“ > „SVG-Filter“ > „SVG-Filter anwenden“. Klicken
Sie im Dialogfeld auf die Schaltfläche „Neuer SVG-Filter“
, geben Sie den neuen Code ein und klicken Sie auf „OK“.
Wenn Sie einen SVG-Filtereffekt anwenden, zeigt Illustrator auf der Zeichenfläche eine Pixelbildversion des Effekts an.
Sie können die Auflösung dieses Vorschaubildes steuern, indem Sie die Einstellung für die Pixelbildauflösung des
Dokuments ändern.
Wichtig: Wenn einem Objekt mehrere Effekte zugewiesen sind, muss der SVG-Effekt der letzte Effekt sein. Er muss also
am unteren Ende des Aussehenbedienfelds (direkt über dem Eintrag „Transparenz“) stehen. Folgen dem SVG-Effekt noch
weitere Effekte, wird in der SVG-Ausgabe ein Pixelbildobjekt ausgegeben.
Importieren von Effekten aus einer SVG-Datei
1. Wählen Sie „Effekt“ > „SVG-Filter“ > „SVG-Filter importieren“.
2. Wählen Sie die SVG-Datei, aus der Sie Effekte importieren möchten, und klicken Sie auf „Öffnen“.
SVG-Interaktivität-Bedienfeld Übersicht
Mit dem SVG-Interaktivität-Bedienfeld („Fenster“ > „SVG-Interaktivität“) können Sie interaktive Funktionen in Bildmaterial einfügen, wenn dieses für
die Anzeige in einem Webbrowser exportiert wird. So können Sie beispielsweise durch Erstellen eines Ereignisses, das einen JavaScript-Befehl
auslöst, leicht dafür sorgen, dass auf der Webseite eine Reaktion zu sehen ist, sobald der Besucher Ihrer Website eine bestimmte Aktion ausführt
(beispielsweise wenn er mit dem Mauszeiger auf ein Objekt zeigt). Mit dem SVG-Interaktivität-Bedienfeld können Sie außerdem alle zur aktuellen
Datei gehörenden Ereignisse und JavaScript-Dateien anzeigen.
Löschen eines Ereignisses aus dem SVG-Interaktivität-Bedienfeld
Soll ein Ereignis gelöscht werden, wählen Sie es aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Löschen“ oder wählen Sie im
Bedienfeldmenü den Befehl „Ereignis löschen“.
Sollen alle Ereignisse gelöscht werden, wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Ereignisse löschen“.
Auflisten, Hinzufügen oder Entfernen von Ereignissen, die mit einer Datei verknüpft sind
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „JavaScript-Dateien verknüpfen“ .
2. Wählen Sie im Dialogfeld „JavaScript-Dateien“ einen JavaScript-Eintrag aus und führen Sie einen der folgenden Schritte
durch:
Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um weitere JavaScript-Dateien zu suchen.
Klicken Sie auf „Entfernen“, um den ausgewählten JavaScript-Eintrag zu löschen.
Einfügen von SVG-Interaktivität in Bildmaterial
1. Wählen Sie im SVG-Interaktivität-Bedienfeld ein Ereignis aus. (Siehe SVG-Ereignisse.)
2. Geben Sie das jeweilige JavaScript-Skript ein und drücken Sie die Eingabetaste.
SVG-Ereignisse
onfocusin Löst eine Aktion aus, sobald der Fokus auf dem Element liegt (beispielsweise durch Auswahl mit dem Mauszeiger).
onfocusout Löst eine Aktion aus, sobald der Fokus nicht mehr auf dem Element liegt (weil beispielsweise ein anderes Element den Fokus
erhält).
onactivate Löst eine Aktion per Mausklick oder Tastendruck (je nach SVG-Element) aus.
onmousedown Löst eine Aktion aus, wenn die Maustaste über einem Element gedrückt wird.
onmouseup Löst eine Aktion aus, wenn die Maustaste über einem Element losgelassen wird.
onclick Löst eine Aktion aus, wenn über einem Element auf die Maustaste geklickt wird.
onmouseover Löst eine Aktion aus, wenn der Mauszeiger auf ein Element verschoben wird.
onmousemove Löst eine Aktion aus, während sich der Mauszeiger über einem Element befindet.
onmouseout Löst eine Aktion aus, wenn der Mauszeiger von einem Element weg bewegt wird.
onkeydown Löst eine Aktion aus, wenn eine Taste gedrückt wird.
onkeypress Löst eine Aktion aus, während eine Taste gedrückt wird.
onkeyup Löst eine Aktion aus, wenn eine Taste losgelassen wird.
onload Löst eine Aktion aus, nachdem das SVG-Dokument vom Browser vollständig analysiert wurde. Verwenden Sie dieses Ereignis zum Aufruf
von nur einmalig stattfindenden Initialisierungsfunktionen.
onerror Löst eine Aktion aus, wenn ein Element nicht ordnungsgemäß geladen wird oder ein anderer Fehler auftritt.
onabort Löst eine Aktion aus, wenn das Laden der Seite gestoppt wird, bevor das Element vollständig geladen ist.
onunload Löst eine Aktion aus, wenn das SVG-Dokument aus einem Fenster oder Frame entfernt wird.
onzoom Löst eine Aktion aus, wenn der Zoomfaktor für das Dokument geändert wird.
onresize Löst eine Aktion aus, wenn die Größe des Dokuments geändert wird.
onscroll Löst eine Aktion aus, wenn der Besucher der Website die Bildlaufleisten am rechten oder unteren Rand des Fensters verwendet, um
durch das Dokument zu blättern.
Verwandte Themen
Optimieren von Bildern für das Web
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Slices und Imagemaps
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Wissenswertes zu Slices
Erstellen von Slices
Auswählen von Slices
Festlegen von Slice-Optionen
Sperren von Slices
Anpassen von Slice-Begrenzungen
Entfernen von Slices
Ein- oder Ausblenden von Slices
Erstellen von Imagemaps
Wissenswertes zu Slices
Webseiten können eine Vielzahl von Elementen wie beispielsweise HTML-Text, Bitmap- und Vektorgrafiken enthalten. In Illustrator können Sie
mithilfe von Slices die Begrenzungen unterschiedlicher Webelemente im Bildmaterial definieren. Wenn das Bildmaterial z. B. eine Bitmap enthält,
die im JPEG-Format optimiert werden muss, und für den Rest des Bildes die Optimierung als GIF-Datei wünschenswert wäre, können Sie das
Bitmapbild mit einem Slice isolieren. Wenn Sie das Bildmaterial mit dem Befehl „Für Web und Geräte speichern“ als Webseite speichern, können
Sie festlegen, dass jedes Slice als unabhängige Datei mit eigenem Format, eigenen Einstellungen und eigener Farbtabelle gespeichert wird.
Slices in einem Illustrator-Dokument entsprechen Tabellenzellen in der resultierenden Webseite. Standardmäßig wird der Slice-Bereich als
Bilddatei exportiert, die von einer Tabellenzelle umgeben wird. Wenn Sie möchten, dass die Tabellenzelle HTML-Text und eine Hintergrundfarbe
anstelle einer Bilddatei enthält, ändern Sie den Slice-Typ in „Kein Bild“. Wenn Sie Illustrator-Text in HTML-Text umwandeln möchten, ändern Sie
den Slice-Typ in „HTML-Text“.
Geslictes Bildmaterial mit unterschiedlichen Slice-Typen
A. Slice-Typ „Kein Bild“ B. Slice-Typ „Bild“ C. Slice-Typ „HTML-Text“
Sie können Slices auf der Zeichenfläche und im Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ anzeigen. Illustrator nummeriert Slices von links nach
rechts und von oben nach unten und beginnt dabei in der linken oberen Ecke des Bildmaterials. Wenn Sie die Anordnung oder Gesamtzahl der
Slices ändern, werden die Slice-Nummern entsprechend aktualisiert.
Wenn Sie ein Slice erstellen, wird das umgebende Bildmaterial von Illustrator in automatische Slices unterteilt, um das Layout mithilfe einer
webbasierten Tabelle verwalten zu können. Es gibt zwei Arten von automatischen Slices: Auto-Slices und Unter-Slices. Auto-Slices beziehen sich
auf die Bereiche des Bildmaterials, die Sie nicht als Slice definiert haben. Auto-Slices werden bei jedem Hinzufügen bzw. Bearbeiten von Slices
neu generiert. Unter-Slices geben an, wie überlappende, benutzerdefinierte Slices aufgeteilt werden. Obwohl Unter-Slices nummeriert sind und mit
einem Slice-Symbol angezeigt werden, können Sie sie nicht vom darunter liegenden Slice getrennt auswählen. Bei Bedarf werden Auto-Slices und
Unter-Slices von Illustrator während der Bearbeitung neu generiert.
Verwandte Themen
„Für Web und Geräte speichern“ – Übersicht
Slice-Ausgabeoptionen
Erstellen von Slices
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
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Wählen Sie mindestens ein Objekt auf der Zeichenfläche aus und wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Erstellen“.
Wählen Sie das Slice-Werkzeug aus und ziehen Sie es über den Bereich, in dem Sie ein Slice erstellen möchten. Halten
Sie beim Ziehen des Zeigers über den Bereich die Umschalttaste gedrückt, wenn das Slice quadratisch sein soll. Ziehen Sie
bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS), um das Slice von der Mitte aus zu zeichnen.
Wählen Sie mindestens ein Objekt auf der Zeichenfläche aus und wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Aus Auswahl erstellen“.
Setzen Sie Hilfslinien an die Stellen, an denen das Bildmaterial in Slices aufgeteilt werden soll, und wählen Sie „Objekt“ >
„Slice“ > „Aus Hilfslinien erstellen“.
Wählen Sie ein vorhandenes Slice aus und wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Slice duplizieren“.
Verwenden Sie den Befehl „Objekt“ > „Slice“ > „Erstellen“, wenn die Slice-Abmessungen mit der Begrenzung eines
Elements im Bildmaterial übereinstimmen sollen. Wenn das Element verschoben oder bearbeitet wird, passt sich die Größe
des Slice automatisch an das neue Bildmaterial an. Mit diesem Befehl können Sie auch ein Slice erstellen, das Text- und
grundlegende Formatierungseigenschaften eines Textobjekts erfasst.
Verwenden Sie das Slice-Werkzeug, den Befehl „Aus Auswahl erstellen“ oder den Befehl „Aus Hilfslinien erstellen“, wenn
die Abmessungen des Slice von dem zugrunde liegenden Bildmaterial unabhängig sein sollen. Die so erstellten Slices
werden im Ebenenbedienfeld angezeigt und können wie jedes andere Vektorobjekt verschoben, skaliert und gelöscht
werden.
Auswählen von Slices
Wählen Sie mit dem Slice-Auswahl-Werkzeug im Zeichenfenster oder im Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ ein Slice aus.
Soll ein Slice ausgewählt werden, klicken Sie darauf.
Sollen mehrere aufeinander folgende Slices ausgewählt werden, halten Sie beim Klicken die Umschalttaste gedrückt. (Im
Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ können Sie auch bei gedrückter Umschalttaste ziehen.)
Soll ein Slice ausgewählt werden, das von einem anderen überlappt wird, klicken Sie auf den noch sichtbaren Bereich dieses
Slice.
Außerdem können Sie Slices im Zeichenfenster auswählen, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Soll ein Slice ausgewählt werden, das mit dem Befehl „Objekt“ > „Slice“ > „Erstellen“ erstellt wurde, wählen Sie das
entsprechende Bildmaterial auf der Zeichenfläche aus. Wenn das Slice mit einer Gruppe oder Ebene verbunden ist, wählen
Sie im Ebenenbedienfeld das Zielsymbol neben der Gruppe bzw. Ebene aus.
Soll ein Slice ausgewählt werden, das mit dem Slice-Werkzeug, dem Befehl „Aus Auswahl erstellen“ oder dem Befehl „Aus
Hilfslinien erstellen“ erstellt wurde, wählen Sie das Slice im Ebenenbedienfeld als Ziel aus.
Klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf den Slice-Pfad.
Soll ein Slice-Pfadsegment oder ein Slice-Ankerpunkt ausgewählt werden, klicken Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug auf
das gewünschte Element.
Hinweis: Auto-Slices können nicht ausgewählt werden. Diese Slices werden abgeblendet dargestellt.
Festlegen von Slice-Optionen
Es hängt von den für das Slice ausgewählten Optionen ab, wie der Inhalt des Slice in der resultierenden Webseite angezeigt wird und funktioniert.
1. Führen Sie mit dem Slice-Auswahl-Werkzeug einen der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie im Zeichenfenster ein Slice aus und wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Slice-Optionen“.
Doppelklicken Sie im Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ mit dem Slice-Auswahl-Werkzeug auf ein Slice.
2. Wählen Sie einen Slice-Typ und legen Sie die entsprechenden Optionen fest:
Bild Wählen Sie diesen Typ, wenn Sie möchten, dass der Slice-Bereich in der resultierenden Webseite eine Bilddatei sein
soll. Wenn Sie möchten, dass das Bild ein HTML-Link ist, geben Sie einen URL und einen Ziel-Frame ein. Sie können auch
eine Meldung festlegen, die im Statusbereich des Browsers angezeigt wird, wenn Sie mit dem Mauszeiger auf das Bild
zeigen. Außerdem können Sie einen alternativen Text festlegen, der angezeigt wird, wenn das Bild nicht sichtbar ist, sowie
eine Hintergrundfarbe für die Tabellenzelle.
Kein Bild Wählen Sie diesen Typ, wenn Sie möchten, dass der Slice-Bereich HTML-Text sowie eine Hintergrundfarbe in der
resultierenden Webseite enthalten soll. Geben Sie den gewünschten Text im Textfeld „In Zelle angez. Text“ ein und
formatieren Sie ihn mithilfe der üblichen HTML-Tags. Geben Sie nicht mehr Text ein, als im Slice-Bereich angezeigt werden
kann. (Wenn Sie zu viel Text eingeben, fließt dieser in benachbarte Slices und das Layout der Webseite wird beeinträchtigt.
Da der Text nicht auf der Zeichenfläche angezeigt wird, lässt sich dies aber erst feststellen, wenn Sie sich die Webseite in
einem Webbrowser ansehen.) Legen Sie Optionen für die horizontale und vertikale Ausrichtung fest, um die Ausrichtung von
Text in der Tabellenzelle zu ändern.
HTML-Text Dieser Typ ist nur verfügbar, wenn Sie das Slice durch Auswählen eines Textobjekts und Wählen von „Objekt“ >
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„Slice“ > „Erstellen“ erstellt haben. Der Illustrator-Text wird in HTML-Text mit grundlegenden Formatattributen in der
resultierenden Webseite konvertiert. Zur Bearbeitung des Textes müssen Sie den Text im Bildmaterial aktualisieren. Legen
Sie Optionen für die horizontale und vertikale Ausrichtung fest, um die Ausrichtung von Text in der Tabellenzelle zu ändern.
Sie können auch eine Hintergrundfarbe für die Tabellenzelle auswählen.
Wenn Sie Text für den Slice-Typ „HTML-Text“ im Dialogfeld „Slice-Optionen“ bearbeiten möchten, ändern Sie den Slice-
Typ in „Kein Bild“. Dadurch wird die Verknüpfung mit dem Textobjekt auf der Zeichenfläche aufgehoben. Soll die
Textformatierung ignoriert werden, geben Sie als erstes Wort im Textobjekt „<unformatiert>“ ein.
Sperren von Slices
Durch das Sperren von Slices können Sie versehentliche Änderungen (Skalieren, Verschieben usw.) verhindern.
Sollen alle Slices gesperrt werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Slices sperren“.
Sollen einzelne Slices gesperrt werden, klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf die Bearbeitungsspalte der Slices.
Anpassen von Slice-Begrenzungen
Die Lage und die Größe eines Slice, das mit dem Befehl „Objekt“ > „Slice“ > „Erstellen“ erstellt wurde, sind von dem Bildmaterial abhängig, das im
Slice enthalten ist. Wenn Sie das Bildmaterial also verschieben oder dessen Größe ändern, werden die Begrenzungen des Slice automatisch
angepasst.
Wenn Sie ein Slice mit dem Slice-Werkzeug, dem Befehl „Aus Auswahl erstellen“ oder dem Befehl „Aus Hilfslinien erstellen“ erstellt haben, können
Sie die Slices manuell wie folgt anpassen:
Soll ein Slice verschoben werden, ziehen Sie es mithilfe des Slice-Auswahl-Werkzeugs an die gewünschte Stelle. Halten
Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt, um die Verschiebung auf die vertikale, horizontale oder diagonale (45 Grad)
Richtung zu beschränken.
Soll die Größe eines Slice geändert werden, wählen Sie das gewünschte Slice mit dem Slice-Auswahlwerkzeug aus und
ziehen Sie an einer Ecke oder Seite des Slice. Sie können auch das Auswahl-Werkzeug oder das Transformierenbedienfeld
verwenden, um die Größe von Slices zu ändern.
Sollen Slices ausgerichtet oder verteilt werden, verwenden Sie das Ausrichtenbedienfeld. Durch das Ausrichten von Slices
lassen sich nicht benötigte Auto-Slices entfernen und kleinere, effizientere HTML-Dateien erstellen.
Wenn Sie die Stapelreihenfolge von Slices ändern möchten, ziehen Sie das Slice im Ebenenbedienfeld an eine andere Stelle
oder wählen Sie unter „Objekt“ > „Anordnen“ einen Befehl aus.
Soll ein Slice unterteilt werden, wählen Sie das Slice aus und wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Slices unterteilen“.
Sie können Slices kombinieren, unabhängig davon, mit welcher Methode sie erstellt wurden. Wählen Sie die Slices aus und
wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Slices kombinieren“. Abmessungen und Position des resultierenden Slice werden durch das
Rechteck bestimmt, das durch Verbinden der Außenkanten der kombinierten Slices entsteht. Wenn die kombinierten Slices
nicht nebeneinander liegen oder unterschiedliche Proportionen oder Ausrichtungen haben, kann das neue Slice andere Slices
überlappen.
Sollen alle Slices auf die Größe der Zeichenfläche skaliert werden, wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Ganze Zeichenfläche
exportieren“. Slices, die größer als die Zeichenfläche sind, werden auf die Größe der Zeichenfläche zugeschnitten. Auto-Slices,
die kleiner als die Zeichenfläche sind, werden entsprechend vergrößert. An dem Bildmaterial selbst werden keine Änderungen
vorgenommen.
Entfernen von Slices
Sie können Slices entfernen, indem Sie sie löschen oder in dem jeweiligen Bildmaterial zurückwandeln.
Soll ein Slice gelöscht werden, wählen Sie es aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Löschen“. Wenn das Slice mit dem
Befehl „Objekt“ > „Slice“ > „Erstellen“ erstellt wurde, wird gleichzeitig auch das entsprechende Bildmaterial gelöscht. Soll das
zugehörige Bildmaterial nicht gelöscht werden, löschen Sie das Slice nicht, sondern wandeln Sie es zurück.
Sollen alle Slices gelöscht werden, wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Alle löschen“. Slices, die mit dem Befehl „Objekt“ >
„Slice“ > „Erstellen“ erstellt wurden, werden nicht gelöscht, sondern zurückgewandelt.
Soll ein Slice zurückgewandelt werden, wählen Sie es aus und wählen Sie „Objekt“ > „Slice“ > „Zurückwandeln“.
Ein- oder Ausblenden von Slices
Sollen Slices im Zeichenfenster ausgeblendet werden, wählen Sie „Ansicht“ > „Slices ausblenden“.
Sollen Slices im Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ ausgeblendet werden, klicken Sie auf die Schaltfläche „Slices
einblenden/ausblenden“
.
Wenn Sie die Slice-Nummern ausblenden und die Farbe der Slice-Linien ändern möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ >
Nach oben
„Voreinstellungen“ > „Intelligente Hilfslinien und Slices“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Intelligente
Hilfslinien und Slices“ (Mac OS).
Erstellen von Imagemaps
Mit Imagemaps können Sie einen oder mehrere Bereiche eines Bildes, die so genannten Hotspots, mit einem URL verknüpfen. Wenn ein
Besucher der Webseite auf einen Hotspot klickt, lädt der Webbrowser sofort die verknüpfte Datei.
Der Hauptunterschied bei der Verwendung von Imagemaps und Slices zum Erstellen von Links liegt darin, wie das Bildmaterial als Webseite
exportiert wird. Bei Imagemaps bleibt das Bildmaterial als einzelne Bilddatei intakt, während es bei Slices in separate Dateien aufgeteilt wird. Ein
weiterer Unterschied besteht darin, dass bei Imagemaps polygonale oder rechteckige Bildbereiche verknüpft werden können, bei Slices aber nur
rechteckige Bereiche. Wenn Sie nur rechteckige Bereiche verknüpfen müssen, sind Slices möglicherweise besser geeignet als Imagemaps.
Hinweis: Im Interesse einer ordnungsgemäßen Darstellung der Verknüpfungen sollten in Slices, die URL-Links enthalten, keine zusätzlichen
Imagemap-Bereiche erstellt werden, da in einigen Browsern u. U. eine der beiden Verknüpfungen ignoriert wird.
1. Wählen Sie das Objekt aus, das mit einem URL verknüpft werden soll.
2. Wählen Sie im Attributebedienfeld im Menü „Imagemap“ eine Form für die Imagemap aus.
3. Geben Sie im Textfeld „URL“ einen relativen oder vollständigen URL-Pfad ein oder wählen Sie aus der Liste der verfügbaren
URLs einen URL aus. Wenn Sie die eingegebene URL-Adresse testen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Browser“.
Wenn Sie die Anzahl der im Menü „URL“ angezeigten Einträge erhöhen möchten, wählen Sie im Menü des
Attributebedienfelds die Option „Bedienfeldoptionen“. Geben Sie dann unter „Anzahl der URL-Einträge“ eine Zahl zwischen
1 und 30 ein.
Verwandte Themen
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Arbeiten mit FXG
Ein Teil des Inhalts, zu dem von dieser Seite verlinkt wird, wird u. U. nur auf Englisch angezeigt
FXG-Format
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Wissenswertes zu FXG
Empfehlungen für die Verwendung von FXG
Speichern einer Illustrator-Datei im FXG-Format
Workflow in Illustrator und Flash Catalyst
FXG-Zuordnung von Illustrator-Objekten und -Attributen
Wissenswertes zu FXG
Wenn Sie in Illustrator strukturierte Grafiken für den Einsatz in Adobe Flex® erstellen, können Sie diese im FXG-Format speichern. FXG ist ein
Grafikformat, das auf einer Untermenge von MXML, der auf XML basierenden Programmiersprache für das FLEX-Framework, basiert. Sie können
FXG-Dateien in Anwendungen wie Adobe Flash Builder/Adobe Flash Catalyst verwenden, um interaktive Internetanwendungen und -
Benutzeroberflächen zu entwickeln. Zum Speichern im FXG-Format dürfen Bilder insgesamt höchstens 16.777.216 Pixel aufweisen; Breite und
Höhe müssen jeweils unter 8.192 Pixel liegen.
Weitere Informationen zum Einsatz dieser Formate finden Sie auf der Website zu Adobe Flex unter www.adobe.com/de/products/flex.
Sie können sowohl Illustrator- (AI-) als auch FXG-Dokumente in Flash Catalyst importieren. Verwenden Sie zum Importieren von Flash Catalyst-
Inhalten in Illustrator die Option zum Bearbeiten in Illustrator, die in Flash Catalyst zur Verfügung steht. Einige Objekte oder Attribute werden
jedoch in Illustrator und Flash Catalyst unterschiedlich behandelt. Mithilfe der FXG-Optionen können Sie die Konvertierung dieser Objekte und
Attribute steuern. Des Weiteren können Sie Illustrator-Inhalte direkt in Flash Catalyst einfügen.
Wenn Sie Inhalte im FXG-Format in Illustrator speichern, wird jedes Objekt oder Attribut, das mit den FXG-Spezifikationen nicht kompatibel ist,
basierend auf der Komplexität der Inhalte und der FXG-Zuordnung in Pixelbilder bzw. Pfade umgewandelt oder gelöscht. Um z. B. 3D-Effekte, die
in FXG nicht unterstützt werden, in Bildmaterialien zu erhalten, wird der Inhalt beim Speichern im FXG-Format in Pixelbilder umgewandelt.
Eine Liste mit der Zuordnung von Objekten und Attributen zwischen Illustrator und FXG finden Sie unter FXG-Zuordnung von Illustrator-Objekten
und -Attributen.
Weitere Informationen zum FXG-Format finden Sie unter www.adobe.com/go/learn_ai_fxg_spec_de.
Empfehlungen für die Verwendung von FXG
Beachten Sie beim Speichern von Illustrator-Dateien im FXG-Format und anschließenden Bearbeiten der Dateien in Flash Catalyst folgende
Richtlinien:
Verwenden Sie das Flash Catalyst- oder das allgemeine RGB-Profil zum Erstellen von Inhalten in FXG.
Verwenden Sie möglichst keine Pinsel, da die Pfadumwandlung zu Leistungsproblemen führen kann.
FXG bietet lediglich Zuordnungen für „Schlagschatten“, „Schein nach innen“, „Schein nach außen“ und „Weichzeichnen“.
Daher sollten Sie diese Effekte gegenüber anderen bevorzugt einsetzen.
Vermeiden Sie das horizontale oder vertikale Skalieren von Text, da dieser beim Speichern im FXG-Format in Pfade
umgewandelt wird.
FXG unterstützt keine Füllmethoden bei Filtern. Wenn Illustrator-Dateien im FXG-Format mit bearbeitbaren Filtern oder mit der
Funktion zum automatischen Speichern gespeichert werden sollen, müssen Sie sicherstellen, dass beim Anwenden von Filtern
(„Schlagschatten“, „Schein nach innen“, „Schein nach außen“) auf Objekte die Füllmethode auf „Normal“ festgelegt ist, um das
ursprüngliche Aussehen exakt beizubehalten.
In den meisten Fällen werden in Illustrator erstellte Elemente in Flash Catalyst als an Pixeln ausgerichtete Objekte dargestellt,
damit Konturen mit glatten horizontalen oder vertikalen Kanten angezeigt werden. Damit Inhalte beim Wechsel zwischen
Illustrator und Flash Catalyst nicht verschoben werden, wählen Sie beim Arbeiten in Illustrator die Option „An Pixelraster
ausrichten“ aus. Weitere Informationen zum Ausrichten von Objekten am Pixelraster finden Sie unter Zeichnen von an Pixeln
ausgerichteten Pfaden für Web-Workflows.
Objekte, die eine andere Füllmethode als „Normal“ aufweisen und an den Standarddokumenthintergrund angeglichen werden,
werden in Flash Catalyst möglicherweise anders dargestellt. Hinter Objekten, die eine andere Füllmethode als „Normal“
aufweisen, sollte immer ein anderes Objekt liegen.
Verzerrte Elemente werden nicht unterstützt und können unter Umständen nach dem Importieren in Flash Catalyst anders
positioniert sein.
Raster für die 9-Slice-Skalierung werden in Flash Catalyst nicht unterstützt.
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Gespiegelte Bitmaps und Symbole werden in Flash Catalyst nicht unterstützt.
Vollton- und CMYK-Farben werden in Flash Catalyst nicht unterstützt.
Vertikaler Text wird in Flash Catalyst nicht unterstützt.
Es werden Warnmeldungen angezeigt, die Sie über bestimmte Datenänderungen an ausgewählten Objekten oder Attributen
informieren. In einigen Fällen ist die Warnmeldung für Sie möglicherweise nicht relevant. So wird z. B. eine Warnmeldung
angezeigt, die besagt, dass einige OpenType-Eigenschaften gelöscht werden, wenn Sie die Sprache absichtlich auf einen
anderen Wert als „USA“ festlegen. Diese Warnmeldungen über die Bearbeitbarkeit von Inhalten werden nur dann angezeigt,
wenn die Option „Persönliche Illustrator-Daten speichern“ ausgewählt wurde.
Speichern einer Illustrator-Datei im FXG-Format
Um Illustrator-Inhalte in FXG zuzuordnen und gleichzeitig das Aussehen und die Bearbeitbarkeit in maximalem Maße beizubehalten, können Sie
ein Dokument im FXG-Format speichern. Dieses Dokument kann dann entweder in Illustrator oder in Flash Catalyst geöffnet werden.
1. Klicken Sie entweder auf „Datei“ > „Speichern unter“ oder auf „Datei“ > „Kopie speichern“.
2. Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort für die Datei.
3. Wählen Sie als Dateiformat „Adobe FXG“ (*.FXG) aus und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
Das Dialogfeld für FXG-Optionen wird angezeigt.
Dialogfeld für FXG-Optionen
4. Legen Sie die gewünschten Optionen im Dialogfeld für FXG-Optionen fest. Folgende Optionen stehen in diesem Dialogfeld
zur Verfügung:
Persönliche Illustrator-Daten speichern Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Sie ermöglicht eine bessere
Weiterbearbeitbarkeit nach dem Re-Importieren von FXG-Dateien in Illustrator:
Sie bietet maximale Bearbeitbarkeit für FXG-Dateien, wenn Sie diese Dateien in Illustrator importieren.
Hinweis: Diese Option garantiert nicht, dass alle Inhalte im programmeigenen Illustrator-Format unterstützt werden.
Beispielsweise bleiben Pinselkonturen nicht erhalten, da es keine Unterstützung für die Beibehaltung von Pinselkonturen bei
den privaten Illustrator-Daten gibt. Effekte bleiben jedoch beim FXG-Import über die privaten Illustrator-Daten im
funktionsfähigen Zustand.
Unbenutzte Symbole einschließen Verwenden Sie diese Option, um unbenutzte Symbole in der FXG-Datei zu behalten
bzw. zu verwerfen. Durch das Speichern unbenutzter Symbole in FXG erhöht sich die Dateigröße.
Verknüpfte Bilder neu berechnen (72 ppi) Verwenden Sie diese Option, um verknüpfte Bilddateien für die
Standardwebauflösung von 72 ppi neu berechnen zu lassen.
Filter „Schlagschatten“, „Schein nach innen“, „Schein nach außen“ und „Gaußscher Weichzeichner“ werden als Filter in FXG
unterstützt. Illustrator bietet beim Export die Möglichkeit, zwischen der exakten Übernahmen des Aussehens und der
optimalen Bearbeitbarkeit dieser Filter zu wählen. Wenn Sie die Bearbeitbarkeit dieser Filter mit geringfügigen Abstrichen
beim Aussehen beibehalten möchten, wählen Sie „Bearbeitbarkeit erhalten (In FXG konvertieren)“ aus. Wenn Aussehen
wichtiger ist als Bearbeitbarkeit, wählen Sie die anderen Optionen: „Aussehen beibehalten (In Vektorpfade umwandeln)“,
„Aussehen beibehalten (In Pixelbild umwandeln)“.
Text Wählen Sie zum Beibehalten des Aussehens und der Bearbeitungsfähigkeit die Option „Automatische Umwandlung“.
Wenn die Bearbeitbarkeit für das ausgewählte Bildmaterial nicht bewahrt werden kann, findet eine Umwandlung in
Vektorpfade oder in ein Pixelbild statt. Um das Aussehen von Text beizubehalten, wählen Sie die Option „Aussehen
beibehalten (In Pixelbild umwandeln)“ oder „Aussehen beibehalten (Pfad erstellen)“ aus. Mit der Option „Aussehen
beibehalten (Pfad erstellen)“ wird der Text in Vektorpfade umgewandelt, wodurch sich eine kleinere Dateigröße ergibt. Wenn
Sie eine maximale Bearbeitbarkeit von Text wünschen, wählen Sie die Option „Bearbeitbarkeit beibehalten (In FXG
konvertieren)“ aus. Diese Option kann jedoch zu Verlusten beim Aussehen führen.
Verläufe Verläufe sind mit FXG nicht vollständig kompatibel, wenn diese mehr als 16 Farben aufweisen. Die Mittelpunkte der
Verläufe, die nicht gleich 50 % sind, werden in FXG ebenfalls direkt zugeordnet. Illustrator versucht zunächst, tatsächliche
Farbwerte aus diesen Mittelpunkten zu extrapolieren. Falls dies nicht möglich ist, werden Verläufe gerastert.
Illustrator ist in der Lage, die Priorität beim Exportieren von Verläufen in FXG zu bestimmen. Wenn die Bearbeitbarkeit der
Inhalte eine hohe Priorität haben soll, wählen Sie „Bearbeitbarkeit beibehalten (In FXG konvertieren)“ aus. Wählen Sie die
Option „Automatische Umwandlung“ aus, um das Aussehen sowie die Bearbeitungsfähigkeit beizubehalten. Bei der
automatischen Umwandlung wird analysiert und bestimmt, ob der Inhalte bearbeitbar bleiben und trotzdem das Aussehen
beibehalten werden kann. Wenn das Aussehen durch das Beibehalten der Bearbeitbarkeit verändert wird, dann wird das
Objekt in ein Pixelbild umgewandelt.
Angleichen Sie können das Objekt in ein Pixelbild umwandeln, um das Aussehen beizubehalten, indem Sie die Option
„Aussehen beibehalten (In Pixelbild umwandeln) auswählen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Option „Automatische
Umwandlung“ auszuwählen, damit Illustrator die Fülloptionen basierend auf der Komplexität der Füllmethode in Vektorpfade
oder in ein Pixelbild umwandelt.
Code anzeigen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um vor dem Generieren der FXG-Datei den FXG-Code anzuzeigen.
Beim Speichern als FXG-Datei ist die Option „Zeichenflächen verwenden“ immer aktiviert. Zeichenflächen werden in Flash
Catalyst als Status importiert.
Hinweis: Der Zeichenflächenbereich, der beim Speichern von FXG-Inhalten festgelegt wird, beeinflusst die Erstellung von
Seiten oder Status für Flash Catalyst. Wenn Sie ein Dokument mit mehreren Zeichenflächen im FXG-Format speichern,
werden keine Inhalte außerhalb der Zeichenfläche gespeichert.
Bei überlappenden Zeichenflächen werden beim Speichern im FXG-Format alle Inhalte, die auf mehreren Zeichenflächen
gemeinsam genutzt werden, auf jeder Seite gespeichert. Somit werden mehrere Seiten mit demselben Inhalt gespeichert.
5. Klicken Sie auf „OK“. Wenn Illustrator beim Speichern des Inhalts im FXG-Format Änderungen vornimmt, werden die
Inhaltsänderungen im Dialogfeld „FXG-Speicherwarnungen“ angezeigt.
Dialogfeld für FXG-Warnungen
Nach oben
Workflow in Illustrator und Flash Catalyst
Klicken Sie zum Importieren oder Öffnen einer FXG-Datei in Illustrator auf „Datei“ > „Öffnen“ und wählen Sie die FXG-Datei aus.
Sie können eine FXG-Datei auch in Illustrator öffnen, indem Sie die Option „In Illustrator bearbeiten“ in Flash Catalyst auswählen. Weitere
Informationen finden Sie in der Adobe Flash Catalyst-Dokumentation unter Roundtrip-Bearbeitung.
Hinweis: Sie können FXG-Inhalte in Illustrator nicht verknüpfen, sondern lediglich einbetten.
Hinzufügen oder Bearbeiten von Flash Catalyst-Objekten in Illustrator
Verwenden Sie zum Bearbeiten von Objekten und Attributen einer FXG-Datei in Flash Catalyst die Option „In Illustrator bearbeiten“. Die
ausgewählten Objekte werden in Illustrator geöffnet. Nach Abschluss der Bearbeitung in Illustrator wird das Objekt wieder in das FXG-Format
zurückkonvertiert und an Flash Catalyst übergeben.
Sie können ein FXG-Dateiobjekt in Illustrator bearbeiten, während Sie in Flash Catalyst an der Datei arbeiten. So bearbeiten Sie ein Objekt in
Illustrator:
1. Wählen Sie in Flash Catalyst das Objekt aus, das in Illustrator bearbeitet werden soll.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen Sie anschließend die Option „In Adobe Illustrator CS5
bearbeiten“ aus.
Wählen Sie „Ändern“ > „In Adobe Illustrator CS5 bearbeiten“ aus.
Illustrator CS5 wird geöffnet und die entsprechende FXG-Datei wird automatisch zum Bearbeiten geöffnet. In der oberen
linken Ecke des Illustrator-Fensters stehen die Optionen „Fertig“ und „Abbrechen“ zur Verfügung.
Die Optionen „Fertig“ und „Abbrechen“ für eine in Illustrator geöffnete FXG-Datei
Hinweis: In Illustrator können nur die ausgewählten Objekte bearbeitet werden. Alle anderen Objekte sind sichtbar, können
jedoch nicht bearbeitet werden.
3. Ändern Sie das ausgewählte Objekt oder erstellen Sie ein neues Objekt.
4. Sie können diesen Modus verlassen, indem Sie auf die Schaltfläche „Fertig“ in der rechten oberen Ecke in Illustrator klicken.
Wenn Sie auf „Fertig“ klicken, werden das bearbeitete Objekt und alle neuen Objekte in das FXG-Format zurückkonvertiert
und wieder an Flash Catalyst übergeben.
Wenn Sie auf „Abbrechen“ klicken, wird ein Dialogfeld angezeigt und Sie müssen bestätigen, dass die an der Datei
vorgenommenen Änderungen nicht gespeichert werden sollen.
Dialogfeld zum Bestätigen des Abbrechens der Bearbeitung in Illustrator
5. Legen Sie in Flash Catalyst die erforderlichen Optionen im Dialogfeld „FXG-Optionen“ fest und klicken Sie anschließend auf
„OK“.
Importieren von Illustrator-Inhalten in Flash Catalyst
Flash Catalyst verwendet Dateien im FXG-Format (.fxg), um interaktive Internetanwendungen und -benutzeroberflächen zu erstellen. Es gibt drei
Möglichkeiten, Inhalte in Illustrator und Flash Catalyst wechselseitig zu verwenden:
Importieren einer AI-Datei direkt in Flash Catalyst
Importieren einer FXG-Datei in Flash Catalyst, die in Illustrator als FXG-Datei gespeichert wurde
Kopieren eines Objekts in Illustrator und Einfügen des Objekts in ein Flash Catalyst-Dokument
Weitere Informationen finden Sie in der Adobe Flash Catalyst-Dokumentation unter Roundtrip-Bearbeitung.
Wenn Sie Inhalte kopieren und in Flash Catalyst einfügen, sind bestimmte Objekte und deren Attribute möglicherweise mit der FXG-Spezifikation
nicht kompatibel. Sie können Einstellungen festlegen, um das Aussehen, die Bearbeitbarkeit oder beides beizubehalten.
So fügen Sie ein Illustrator-Objekt in Flash Catalyst ein:
Nach oben
1. Wählen Sie in einer geöffneten Adobe Illustrator CS5-Datei das gewünschte Objekt aus und kopieren Sie es.
2. Fügen Sie das Objekt in eine geöffnete Flash Catalyst-Datei ein.
3. Legen Sie im Dialogfeld für die Illustrator-Importoptionen die korrekten Optionen fest, wie in Schritt 4 unter Speichern einer
Illustrator-Datei im FXG-Format beschrieben.
FXG-Zuordnung von Illustrator-Objekten und -Attributen
Im Folgenden sehen Sie eine Liste von Objekten und Attributen, die direkt im FXG-Format zugeordnet werden:
Illustrator-
Objekt/ -
Attribut
Unterbereich
des
Objekts/Attribu
ts
FXG-Tag In FXG
exportieren
Importieren
von FXG
Support für
persönliche
Illustrator-
Daten
Verhalten
Pfade/Offene Segment
verschieben
<Path> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Liniensegment <Path> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Kubisches
Bezier-Segment
<Path> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Linie <Line> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Zusammengese
tzte Pfade
<Path> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Formen/Geschl
ossene Pfade
Ellipse <Ellipse> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Rechteck/Abger
undetes
Rechteck
<Rect> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Stern/Polygon <Path> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Blendenflecke <Path> Ausbreitung Ausbreitung Nein
Zusammengese
tzte Form
<Group><Path> Ausbreitung Ausbreitung Ja
Fläche Einfarbige
Fläche
<Fill><Solid
Colors>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein Für
Farbfeldbiblioth
eken werden
Farben nicht
beibehalten.
Prozess/Volltonf
arbe/Registrieru
ng/Globaler
Prozess
<Fill><Solid
Colors>
Konvertieren in
einfarbig
Konvertieren in
einfarbig
Nein Für
Farbfeldbiblioth
eken werden
Farben nicht
beibehalten.
Lineare
Verlaufsfläche
<Fill><LinearGr
adient>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja Sie können den
Verlaufexport in
FXG
auswählen,
indem Sie die
FXG-
Speicheroption
verwenden.
Radialverlaufsfl
äche
<Fill><RadialGr
adient>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja Sie können den
Verlaufexport in
FXG
auswählen,
indem Sie die
FXG-
Speicheroption
verwenden.
Musterfüllung
In Pixelbilder
umgewandelt
In Pixelbilder
umgewandelt
Nein
Mehrere
Flächen
(Aussehenbedie
nfeld)
Ausbreitung Ausbreitung Ja
Kontur Mehrfachkontur
(Aussehenbedie
nfeld)
Ausbreitung Ausbreitung Ja
Musterkontur
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Nein
Volltonfarbkontu
r
<Stroke><Solid
ColorStroke>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein Für
Farbfeldbiblioth
eken werden
Farben nicht
beibehalten.
Konturtiefe
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Linienecken/Lini
enabschlüsse
<Stroke>
<joints=””>
<caps="">
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Gestrichelte
Linie/Gepunktet
e
Linie/Konturausr
ichtung
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Transparenz
Deckkraft auf
Objekten/Ebene
/Gruppen/Fläch
en/Konturen
<alpha> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Optionen des
Transparenzbe
dienfelds
Transparenz
Aussparung
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Füllmethode
isolieren
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Optionen des
Attributbedienfe
lds
Attributbedienfel
d
Fläche
überdrucken/
Überdrucken/Ko
ntur/Imagemaps
/URL
Gelöscht Gelöscht Nein
Ebenen und
Unterebenen
<Group> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Ausgeblendet/Fi
xieren von
Ebenen
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Gruppierung
<Group> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Gruppe
zusammenführe
n
Ausbreitung Ausbreitung Nein Zusammenführe
n ist über die
FXG-
Speicheroptione
n möglich:
Automatisch:
Erkennt
automatisch die
Komplexität des
Zusammenführe
ns basierend
auf Schritten
und Formen
und führt die
Umwandlung in
ein Pixelbild
durch, wenn die
Ausgabe zu
komplex ist,
andernfalls
findet eine
Erweiterung
statt.
In Pixelbild
umwandeln:
Wandelt die
zusammengefü
hrte Ausgabe
immer in ein
Pixelbild um.
Interaktive
Malgruppe
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Symbole <Grafik/Film> <Library><Defin
itions>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Platzierte Bilder
(Eingebettet/Ve
rknüpft)
Eingebettete/Ve
rknüpfte Bilder
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja Private Daten
werden nur
geschrieben,
um eingebettete
Objekte beim
Export in
Illustrator
beizubehalten.
Rasterobjekt
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Nein
Deckkraftmaske
<maskType=lu
minosity>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja
Effekte 3D
Extrudieren und
abgeflachte
Kante
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja Als
Daumenregel
für die
Zuordnung von
Vektoreffekten
in FXG gilt, das
Objekt mit
Effekt zu
erweitern. 3D-
Effekte werden
jedoch in
Pixelbilder
umgewandelt,
da bei der
Erweiterung von
Objekten mit
3D-Effekt
zahlreiche
Pfade erzeugt
werden und
diese
Leistungsproble
me in Flash
Catalyst
hervorrufen.
Kreiseln
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Als
Daumenregel
für die
Zuordnung von
Vektoreffekten
in FXG gilt, das
Objekt mit
Effekt zu
erweitern. 3D-
Effekte werden
jedoch in
Pixelbilder
umgewandelt,
da bei der
Erweiterung von
Objekten mit
3D-Effekt
zahlreiche
Pfade erzeugt
werden und
diese
Leistungsproble
me in Flash
Catalyst
hervorrufen.
Drehen
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja Als
Daumenregel
für die
Zuordnung von
Vektoreffekten
in FXG gilt, das
Objekt mit
Effekt zu
erweitern. 3D-
Effekte werden
jedoch in
Pixelbilder
umgewandelt,
da bei der
Erweiterung von
Objekten mit
3D-Effekt
zahlreiche
Pfade erzeugt
werden und
diese
Leistungsproble
me in Flash
Catalyst
hervorrufen.
Effektkonvertier
ungen in Form
Rechteck/Abger
undetes
Ausbreitung Ausbreitung Ja
Rechteck/Ellips
e
Verzerren und
transformieren
Frei
verzerren/Zusa
mmenziehen
und
aufblasen/Trans
formieren/Wirbe
l/Zickzack
Ausbreitung Ausbreitung Ja
Aufrauen/Tweak
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Pfad
Pfad
verschieben/Ko
ntur
nachzeichnen/K
onturlinie
Ausbreitung Ausbreitung Ja
Pathfinder
Hinzufügen/
Schnittmenge
bilden/
Schnittmenge
entfernen/
Subtrahieren/
Hinteres Objekt
abziehen/
Unterteilen/
Überlappungsb
ereich
entfernen/
Zusammenfüge
n/ Beschneiden/
Kontur/ Hart
mischen/ Weich
mischen/
Überfüllen
Ausbreitung Ausbreitung Ja
In Pixelbild
umwandeln
In Pixelbild
umwandeln
In Pixelbild
umwandeln
Ja
Stilisierungsfilter
Pfeilspitzen
hinzufügen/Eck
en
abrunden/Scrib
ble
Ausbreitung Ausbreitung Ja
Schlagschatten <filters>
<DropShadowfil
ter>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja Wenn Sie Inhalt
als FXG
speichern, ist
der „Modus“
immer als
„Mehrere“
festgelegt und
„Dunkelheit“
wird durch die
zuletzt im Effekt
„Schlagschatten
“ verwendete
Farbe ersetzt.
Schein nach
innen
<filters> Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja Wenn Sie Inhalt
in FXG
<GlowFilter
inner="true"
speichern, ist
der Modus
immer als
„Normal“
festgelegt und
„Mitte“ wird in
„Kante“
konvertiert.
Schein nach
außen
<filters><GlowFi
lter> oder
<filters><GlowFi
lter
inner="false">
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja Wenn Sie als
FXG speichern,
wird der
„Modus“ auf
„Normal“
gesetzt.
Verkrümmen
Bogen/ Bogen
unten/ Bogen
oben/ Bogen/
Wulst/ Muschel
unten/ Muschel
oben/ Flagge/
Wellen/
Fischauge/
Ansteigend/
Fisch/
Aufblasen/
Stauchen/
Wirbel
Ausbreitung Ausbreitung Ja
Weichzeichnen
„Gaußscher
Weichzeichner“
<filters><BlurFilt
er>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja
Selektiver
Weichzeichner/
Radialer
Weichzeichner
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Diagramme
Spalte/
Gestapeltes
vertikales
Balkendiagram
m/ Horizontales
Balkendiagram
m/ Gestapelt/
Liniendiagramm
/
Flächendiagram
m/
Streudiagramm/
Kreisdiagramm/
Netzdiagramm
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Nein
Grafik Stil
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Nachgezeichnet
e Objekte
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Imagemaps
Gelöscht Gelöscht Nein
Verzerrungshüll
e
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Fremdes
Bildmaterial
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Nein
Gitterobjekt
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Nein
Muster
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Nein
Beschneidungs
pfad und
Gruppe
beschneiden
<Mask
maskType="clip
">
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein Maskierte
Objekte mit
gefüllten
Beschneidungs
pfaden werden
beim Speichern
in FXG in
Pixelbilder
umgewandelt.
Verlauf Linear/Radialver
lauf/Verlaufsabb
ruch/Pfad/Wink
el
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja Verläufe
werden über die
FXG-
Speicheroptione
n gesteuert:
Auto: Erkennt
automatisch, ob
der Verlauf in
FXG
zugeordnet
werden kann.
Wenn der
Verlauf
zugeordnet
werden kann,
wird die
Verlaufszuordnu
ng im FXG-
Inhalt
gespeichert,
andernfalls wird
das
Verlaufsobjekt
in ein Pixelbild
umgewandelt.
Bearbeitbarkeit
erhalten [In
FXG
konvertieren]:
Diese Option
erhält die
Bearbeitbarkeit
des Verlaufs in
FXG. Sie wird
vor dem
Aussehen
bevorzugt,
unabhängig
davon, ob die
Zuordnung zur
Verfügung
steht.
Transformation
en am
Bild/Symbole/V
erläufe
Verschieben/Sk
alieren
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
<Durch
Transformation
seffekt>
Drehen/Spiegel
n/Skalieren
Ausbreitung Ausbreitung Ja
Variablen
Gelöscht Gelöscht
Flash-Text
Gelöscht Gelöscht
SVG-
Interaktivität
Gelöscht Gelöscht
Zusatzmodul-
Objekt Adobe
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Zusatzmodul-
Objekt von
Drittanbietern
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Füllmethode Abdunkeln/
Multiplizieren/
Farbig
nachbelichten/
Aufhellen/
Negativ
multiplizieren/
Farbig
abwedeln/
Überlagern/
Weiches Licht/
Hartes Licht/
Differenz/
Ausschluss/
Farbton/
Sättigung/
Farbe/
Luminanz
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein
Pinsel
Kalligraphisch/
Streuung/
Bildmaterial/
Muster/ Borsten
Ausbreitung Ausbreitung Nein
Einheiten Punkt/Pica/Zoll/
Millimeter/Zenti
meter
In Pixel
konvertieren
Konvertieren in
Illustrator-
Einheiten
entsprechend
den
Voreinstellunge
n
Nein
Pixel
Interaktiv
zuordnen
Konvertieren in
Illustrator-
Einheiten
entsprechend
den
Voreinstellunge
n
Nein
Dokumentprofil
e
Konvertieren in
RGB-Profil
Konvertieren in
RGB-Profil
Nein
Dokumentausri
chtung
Hochformat /
Querformat
Gelöscht Gelöscht Ja
Perspektivenras
ter
Gelöscht Gelöscht Nein
Farbprofil
einbetten
Gelöscht Gelöscht Nein
Photoshop-
Effekte
Kunstfilter
Buntstiftschraffu
r/Farbpapier-
Collage/Grobe
Malerei/Körnun
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
g und
Aufhellung/Fres
ko/Neonschein/
Ölfarbe
getupft/Malmes
ser/Kunststofffol
ie/Tontrennung
und
Kantenbetonun
g/Grobes
Pastell/Diagonal
verwischen/Sch
wamm/Malgrun
d/Aquarell
Weichzeichnen
„Gaußscher
Weichzeichner“
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Ja
Radialer/Selekti
ver
Weichzeichner
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Malfilter
Kanten
betonen/
Gekreuzte
Malstriche/
Kreuzschraffur/
Dunkle
Malstriche/
Konturen mit
Tinte
nachzeichnen/
Spritzer/
Verwackelte
Striche/ Sumi-e
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Verzerrungsfilte
r
Weiches Licht/
Glas/
Ozeanwellen
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Vergröberungsfi
lter
Farbraster/
Kristiallisieren/
Mezzotint/
Punktieren
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Scharfzeichnun
gsfilter
Unscharf
maskieren
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Zeichenfilter
Basrelief/
Kreide und
Kohle/
Kohleumsetzun
g/ Chrom/
Conté-Stifte/
Strichumsetzun
g/
Rasterungseffek
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
t/ Prägepapier/
Fotokopie/
Stuck/
Punktierstich/
Stempel/
Gerissene
Kanten/
Feuchtes
Papier
Stilisierungsfilter
Leuchtende
Konturen
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Strukturierungsfi
lter
Risse/ Körnung/
Kacheln/
Patchwork/
Buntglas-
Mosaik/ Mit
Struktur
versehen
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Videofilter
De-Interlace /
NTSC-Farben
Pixelbildumwan
dlung
Pixelbildumwan
dlung
Ja
Slices
Gelöscht Gelöscht Nein
Hilfslinien
Gelöscht Gelöscht Nein
Symbolsatz
<Group><Symb
ol>
Ausbreitung Ausbreitung Nein
XMP
Gelöscht Gelöscht Nein
Mehrere
Zeichenflächen
Einzelne
Zeichenfläche
<d:layerType=P
age>
Interaktiv
zuordnen
Interaktiv
zuordnen
Nein Objekte
außerhalb von
Zeichenflächen
werden immer
gelöscht.
Die Größe der Hauptgrafik ist:
Breite: Zeichenfläche mit maximaler Breite
Höhe: Zeichenfläche mit maximaler Höhe
Durch die Verwendung der Zeichenflächenoptionen für FXG wird eine einzelne FXG-Datei mit Seiten erzeugt, die den
jeweiligen Zeichenflächen entsprechen:
Illustrator erzeugt nicht für jede Zeichenfläche eine FXG-Datei.
Wenn Sie alle Zeichenflächen auswählen, wird eine FXG-Datei mit allen Zeichenflächen erzeugt.
Wenn Sie einen Bereich wie z. B. 1, 3, 5 auswählen, wird nur eine einzelne FXG-Datei erzeugt, die Seiten enthält, die den
Zeichenflächen 1, 3, 5 entsprechen.
Folgende Textattribute sind mit FXG kompatibel:
Attribut-Typ Illustrator-Attribut FXG-Tag Bildmaterial
zuweisen/Kontur/Ablegen/U
mwandlung/Teilweise
Zeichenattribute
Schriftname fontFamily Beibehalten
Schriftgrad fontSize Beibehalten
Zeilenabstand lineHeight Beibehalten
Unterstrichen textDecoration Beibehalten
Durchgestrichen lineThrough Beibehalten
Laufweite trackingRight Beibehalten
Flächenfarbe color Beibehalten
Transparenz textAlpha Beibehalten
Kerning
Gelöscht
Grundlinienversatz baselineShift Beibehalten
Japanische Eigenschaften
(Aki, Tsume, Warichu, Tate-
Chu-Yoko)
Text wird für CJK-Sprachen
(für nicht standardmäßige
Werte) umgewandelt und für
andere gelöscht.
Absatzeigenschaften
Ausrichtung textAlign Beibehalten
Blocksatz mit augerichteter
letzter Zeile (links, Mitte,
rechts oder alle)
textAlignLast Beibehalten
Einzug links in erster Zeile textIndent Beibehalten
Einzug links paragraphstartindent Beibehalten
Einzug rechts paragraphendindent Beibehalten
spaceBefore paragraphspacebefore Beibehalten
spaceAfter paragraphspaceafter Beibehalten
Horizontaler/Vertikaler
Textrahmen
blockProgression Beibehalten
Rich-Text-Attribute
Breite width
Höhe height
x x
y y
Einzug und Abstand paddingLeft
Einzug und Abstand paddingRight
Einzug und Abstand paddingTop
Einzug und Abstand paddingBottom
Alter Text
Erweitert
Text auf Pfad
Erweitert
Textobjekte mit nicht
unterstützten
Bereichstypoptionen
Nicht unterstützte
Bereichstypoptionen werden
gelöscht
Textobjekte, die umflossen
werden
Erweitert im Auto-Modus
Textobjekte mit nicht
rechteckiger Form
Andere Funktionen
Andere Zeichenattribute als
zuvor in der Tabelle erwähnt
Gelöscht
Andere Absatzattribute als
zuvor erwähnt
Gelöscht
Zeichenformate
Gelöscht (Aussehen wird
erhalten)
Absatzformate
Gelöscht (Aussehen wird
erhalten)
Tabulatoren-Einstellungen tabStops Beibehalten
Open Type-Funktionen
Beibehalten (teilweise)
Composite-Schriftarten
Ersetzt durch die
Standardschriftart des Skripts.
Textrahmenfüllung
Das Objekt wird umgewandelt
Im Folgenden sehen Sie eine Liste der Attribute, die von FXG jedoch nicht von Illustrator unterstützt werden:
Attributname FXG-Tag Illustrator-Import:
Unterstützungsebene
Verhalten
LinearGradientstroke <Stroke><LinearGradientstrok
e>
Beibehalten, solange
unverändert
Illustrator behält FXG-Daten
für dieses Attribut bei, solange
sie unverändert bleiben. Wenn
sich eine Bearbeitung in
Illustrator direkt auf dieses
Attribut auswirkt, überschreibt
Illustrator die Daten, wodurch
dieses Attribut gelöscht wird.
RadialGradientstroke <Stroke><RadialGradientstrok
e>
Beibehalten, solange
unverändert
Illustrator behält FXG-Daten
für dieses Attribut bei, solange
sie unverändert bleiben. Wenn
sich eine Bearbeitung in
Illustrator direkt auf dieses
Attribut auswirkt, überschreibt
Illustrator die Daten, wodurch
dieses Attribut gelöscht wird.
ColorTransform
Beibehalten, solange
unverändert
Illustrator behält FXG-Daten
für dieses Attribut bei, solange
sie unverändert bleiben. Wenn
sich eine Bearbeitung in
Illustrator direkt auf dieses
Attribut auswirkt, überschreibt
Illustrator die Daten, wodurch
dieses Attribut gelöscht wird.
Füllmethoden:
Hinzufügen/ Alpha/ Löschen/
Umkehren/ Subtrahieren
Beibehalten, solange
unverändert
Illustrator behält FXG-Daten
für dieses Attribut bei, solange
sie unverändert bleiben. Wenn
sich eine Bearbeitung in
Illustrator direkt auf dieses
Attribut auswirkt, überschreibt
Illustrator die Daten, wodurch
dieses Attribut gelöscht wird.
9-Slicing-Attribute bei Gruppen
Beibehalten, solange
unverändert
Illustrator behält FXG-Daten
für dieses Attribut bei, solange
sie unverändert bleiben. Wenn
sich eine Bearbeitung in
Illustrator direkt auf dieses
Attribut auswirkt, überschreibt
Illustrator die Daten, wodurch
dieses Attribut gelöscht wird.
Effekte:
GradientBevel/ Abgeflachte
Kante/ GradientGlow
Beibehalten, solange
unverändert
Illustrator behält FXG-Daten
für dieses Attribut bei, solange
sie unverändert bleiben. Wenn
sich eine Bearbeitung in
Illustrator direkt auf dieses
Attribut auswirkt, überschreibt
Illustrator die Daten, wodurch
dieses Attribut gelöscht wird.
ColorMatrix/
Verschiebungszurodnung/
Windung/ AdjustColor Filter
Beibehalten, solange
unverändert
Illustrator behält FXG-Daten
für dieses Attribut bei, solange
sie unverändert bleiben. Wenn
sich eine Bearbeitung in
Illustrator direkt auf dieses
Attribut auswirkt, überschreibt
Illustrator die Daten, wodurch
dieses Attribut gelöscht wird.
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Hochformat
Querformat
Umgekehrtes Hochformat
Umgekehrtes Querformat
Adobe Illustrator verwendet normalerweise das Standardpapierformat, das in der PPD-Datei des ausgewählten Druckers angegeben ist. Sie
können jedoch jedes andere in der PPD-Datei aufgeführte Papierformat verwenden und als Ausrichtung „Hochformat“ oder „Querformat“ wählen.
Das größte definierbare Papierformat hängt vom maximalen Druckbereich Ihres Belichters ab.
Hinweis: Eine Änderung des Papierformats und der Papierausrichtung im Dialogfeld „Drucken“ ist ausschließlich für den Druckvorgang relevant.
Zur Änderung des Seitenformats oder der Ausrichtung der Zeichenfläche verwenden Sie das Dialogfeld „Zeichenflächenoptionen“ oder die
Zeichenflächenoptionen im Steuerungsbedienfeld. (Siehe Bearbeiten von Zeichenflächen.)
Beim Festlegen des Papierformats und der Papierausrichtung sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:
Wenn Sie ein anderes Papierformat wählen (z. B. „A5“ statt „A4“), wird die Position des Bildmaterials im Vorschaufenster
geändert. Die Ursache hierfür ist, dass im Vorschaufenster der gesamte Druckbereich des ausgewählten Papierformats
angezeigt wird. Wenn das Papierformat geändert wird, wird die Größe des Vorschaufensters automatisch angepasst, damit der
Druckbereich angezeigt wird.
Hinweis: Der darstellbare Druckbereich kann bei gleichem Papierformat (z. B. „A4“) von PPD zu PPD variieren, da Drucker
und Belichter die Größe des Druckbereichs unterschiedlich definieren.
Die Standardposition der Seite auf dem Film oder Fotopapier hängt von dem zum Drucken verwendeten Belichter ab.
Stellen Sie sicher, dass das gewählte Medienformat ausreichend Platz für das Bildmaterial, Schnittmarken, Passermarken und
andere notwendige Druckinformationen bietet. Wenn Sie Filmmaterial oder Papier sparen möchten, sollten Sie immer das
kleinste Papierformat wählen, auf das Ihr Bildmaterial und die nötigen Auszugsinformationen noch passen.
Durch Querstellen (um 90 Grad drehen) der Seiten oder Ändern der Ausrichtung des gedruckten Bildmaterials lässt sich u. U.
Filmmaterial oder Fotopapier sparen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Ihres Ausgabegeräts.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie für „Größe“ ein Papierformat aus. Welche Größen verfügbar sind, hängt vom aktuellen Drucker und von der PPD-
Datei ab. Sie können auch die Option „Benutzerdefiniert“ wählen und in den Feldern „Breite“ und „Höhe“ die Maße für ein
benutzerdefiniertes Papierformat angeben, wenn die PPD-Datei diese Funktion unterstützt.
3. Klicken Sie auf die Schaltflächen „Ausrichtung“, um die Seitenlage festzulegen:
Druckt die Seite im Hochformat, rechte Seite oben.
Druckt die Seite im Querformat, nach links gedreht.
Druckt die Seite im umgekehrten Hochformat.
Druckt die Seite im umgekehrten Querformat, nach rechts gedreht.
4. (Optional) Wählen Sie „Quer gestellt“, um das gedruckte Bildmaterial um 90° zu drehen. Diese Option ist nur verfügbar, wenn
die gewählte PPD-Datei quer gestelltes Drucken und benutzerdefinierte Papierformate unterstützt.
Festlegen von Schnittmarken für das Zuschneiden oder Ausrichten
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Hinweis:
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
Erstellen von Schnittmarken um ein Objekt
Löschen von Schnittmarken
Verwenden von japanischen Schnittmarken
Sie können nicht nur verschiedene Zeichenflächen festlegen, in denen Bildmaterial für die Ausgabe zugeschnitten werden soll, sondern im
Bildmaterial auch mehrere Sätze von Schnittmarken erstellen und verwenden. Schnittmarken zeigen an, wo das gedruckte Papier geschnitten
werden soll. Schnittmarken sind nützlich, wenn Sie Marken um mehrere Objekte auf einer Seite erstellen möchten, beispielsweise beim Drucken
eines Bogens mit Visitenkarten. Außerdem können Schnittmarken das Ausrichten von Illustrator-Bildmaterial erleichtern, das Sie in eine andere
Anwendung exportiert haben.
Schnittmarken unterscheiden sich in folgenden Punkten von der Zeichenfläche:
Zeichenflächen geben die Grenzen des druckbaren Bereichs von Bildmaterial an, Schnittmarken haben dagegen keinerlei
Einfluss auf den Druckbereich.
Es kann nur jeweils eine Zeichenfläche aktiv sein, Sie können jedoch mehrere Schnittmarken erstellen und gleichzeitig
anzeigen.
Die Zeichenfläche wird durch sichtbare, jedoch nicht druckbare Marken gekennzeichnet, während Schnittmarken mit
Passermarken-Schwarz gedruckt werden (sodass sie ebenso wie Druckermarken auf jeder Farbauszugsplatte enthalten sind).
Schnittmarken ersetzen nicht Objektschnittmarken, die im Dialogfeld „Drucken“ mit den Optionen unter „Marken und Anschnitt“ erstellt
wurden.
Erstellen von Schnittmarken um ein Objekt
In Illustrator CS5 können Sie bearbeitbare Schnittmarken oder Schnittmarken als dynamische Effekte erstellen.
Führen Sie folgende Schritte aus, um Schnittmarken zu verwenden:
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Um bearbeitbare Schnittmarken zu erstellen, wählen Sie „Objekt“ > „Schnittmarken erstellen“.
3. Um Schnittmarken als dynamischen Effekt zu erstellen, wählen Sie „Effekt“ > „Schnittmarken“.
Löschen von Schnittmarken
Wenn Sie bearbeitbare Schnittmarken löschen möchten, wählen Sie die Schnittmarken aus und drücken die Entf-Taste.
Wenn Sie einen Schnittmarkeneffekt löschen möchten, wählen Sie im Aussehenbedienfeld die Option „Schnittmarken“ aus und klicken auf das
Symbol „Ausgewähltes Objekt löschen“
.
Verwenden von japanischen Schnittmarken
Japanische Schnittmarken werden durch Doppellinien gekennzeichnet und definieren visuell einen Standardwert von 8,5 Punkt (3 mm) für den
Anschnitt.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“
(Mac OS).
2. Aktivieren Sie die Option „Japanische Schnittmarken verwenden“ und klicken Sie dann auf „OK“.
Überdrucken
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Wissenswertes zum Überdrucken
Einstellen der Überdrucken-Optionen
Überdrucken von Schwarz
Simulieren oder Löschen von Überdrucken
Beim Drucken von deckenden, überlappenden Farben wird der Bereich unterhalb der obersten Farbe standardmäßig ausgespart. Durch
Überdrucken können Sie Aussparungen vermeiden und die oberste überlappende Druckfarbe in Bezug zur darunter liegenden Druckfarbe
transparent darstellen.
An den Stellen, an denen die Farben von unterschiedlichen Druckplatten übereinander oder nebeneinander gedruckt werden, können
Registerungenauigkeiten an der Druckmaschine im Druckergebnis Lücken (die so genannten Blitzer) verursachen. Zur Vermeidung solcher Blitzer
im Bildmaterial greifen Druckereien auf die Technik des Überfüllens zurück, bei der zwischen zwei nebeneinander liegenden Farben ein kleiner
Überlappungsbereich (eine so genannte Überfüllung) erzeugt wird. Sie können Überfüllungen mit einem speziellen Überfüllungsprogramm
automatisch erstellen lassen oder in Illustrator manuell erstellen.
Wissenswertes zum Überdrucken
Beim Drucken von deckenden, überlappenden Farben wird der Bereich unterhalb der obersten Farbe standardmäßig ausgespart. Mithilfe des
Überdruckens können Sie das Aussparen verhindern, sodass die oberste überlappende Druckfarbe im Verhältnis zur darunter liegenden
Druckfarbe transparent erscheint (lasierend). Der Grad der Transparenz im Ausdruck hängt von der verwendeten Druckfarbe, dem Papier und
dem Druckverfahren ab. Welchen Einfluss diese Variablen auf das Bildmaterial haben, erfahren Sie von Ihrer Druckerei.
Überdrucken empfiehlt sich in den folgenden Situationen:
Überdrucken von Schwarz für eine erhöhte Registergenauigkeit. Da schwarze Tinte deckend ist (und normalerweise zuletzt
gedruckt wird), ist das Druckergebnis auf weißem Untergrund oder auf Farbe sehr ähnlich. Durch Überdrucken von Schwarz
kann verhindert werden, dass zwischen schwarzen und farbigen Bereichen des Bildmaterials Lücken auftreten.
Überdrucken, wenn im Bildmaterial keine gemeinsamen Farben vorkommen und eine Überfüllung oder lasierende Farbeffekte
erzielt werden sollen. Wenn Sie Prozessfarbmischungen oder Volltonfarben überdrucken, die keine gemeinsamen Farben
enthalten, wird die Überdrucken-Farbe der Hintergrundfarbe hinzugefügt. Wenn Sie zum Beispiel eine Fläche mit 100 %
Magenta über eine Fläche mit 100 % Cyan drucken, erscheinen die überlappenden Flächen Violett statt Magenta.
Nach dem Einrichten der Überdrucken-Optionen sollten Sie sich im Modus „Überdruckenvorschau“ („Ansicht“ >
„Überdruckenvorschau“) ansehen, wie die überdruckenden Farben ungefähr gedruckt werden. Außerdem sollten Sie die
überdruckten Farben anhand von Laminat-Proofs (jede Separation wird in der richtigen Ausrichtung auf einem einzelnen Blatt
Papier angezeigt) oder Overlay-Proofs (Separationen werden in der richtigen Ausrichtung auf einzelnen übereinander
geschichteten Kunststoffbahnen angezeigt) überprüfen.
Ausgesparte Farben (Standardeinstellung) und Überdrucken
Einstellen der Überdrucken-Optionen
1. Wählen Sie die Objekte aus, die Sie überdrucken möchten.
2. Wählen Sie im Attributebedienfeld „Fläche überdrucken“, „Kontur überdrucken“ oder beides aus.
Wenn Sie eine mit 100 % Schwarz gefüllte Kontur oder Fläche überdrucken, kann es vorkommen, dass die schwarze
Farbe nicht deckend genug ist und die darunter liegenden Farben durchscheinen. Möchten Sie dies vermeiden, setzen Sie
anstelle von 100 % Schwarz ein CMYK-Schwarz ein. Informieren Sie sich bei Ihrer Druckerei über die genauen
Prozentanteile, aus denen sich das Schwarz zusammensetzen sollte.
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Überdrucken von Schwarz
Möchten Sie alle schwarzen Bereiche des Bildmaterials überdrucken, wählen Sie beim Erstellen der Farbseparationen im Dialogfeld „Drucken“ die
Option „Schwarz überdrucken“. Diese Option wirkt sich auf alle Objekte aus, auf die schwarze Farbe über den K-Farbkanal angewendet wurde.
Bei Objekten, die aufgrund ihrer Transparenzeinstellungen oder Grafikstile schwarz sind, funktioniert sie jedoch nicht.
Mit dem Befehl „Schwarz überdrucken“ können Sie auch angeben, wie Objekte mit einem bestimmten Schwarzanteil überdruckt werden. So
verwenden Sie den Befehl „Schwarz überdrucken“:
1. Wählen Sie alle Objekte aus, die Sie überdrucken möchten.
2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Farben bearbeiten“ > „Schwarz überdrucken“.
3. Geben Sie den Prozentwert für Schwarz ein, ab dem überdruckt werden soll. Alle Objekte, die den angegebenen Prozentwert
aufweisen, werden überdruckt.
4. Wählen Sie „Fläche“, „Kontur“ oder beides, um festzulegen, wie das Überdrucken angewendet werden soll.
5. Sollen die Prozessfarben Cyan, Magenta und Gelb sowie der angegebene Prozentwert für Schwarz überdruckt werden,
wählen Sie „Schwarz bei CMY einschließen“.
6. Sollen Volltonfarben überdruckt werden, deren entsprechende Prozessfarben Schwarz mit dem festgelegten Prozentwert
enthalten, wählen Sie „Vollton-Schwarz einschließen“. Wenn Sie eine Volltonfarbe überdrucken, die Prozessfarben sowie den
festgelegten Prozentanteil an Schwarz enthält, müssen Sie sowohl „Schwarz bei CMY einschließen“ als auch „Vollton-
Schwarz einschließen“ aktivieren.
Wenn Sie das Überdrucken von Objekten, die einen bestimmten Prozentwert von Schwarz enthalten, deaktivieren
möchten, wählen Sie im Dialogfeld „Schwarz überdrucken“ statt der Option „Schwarz hinzufügen“ die Option „Schwarz
entfernen“.
Simulieren oder Löschen von Überdrucken
In den meisten Fällen wird das Überdrucken nur von Geräten für den Separationsdruck unterstützt. Wenn Sie unsepariertes Bildmaterial drucken
möchten oder wenn das Bildmaterial überdruckte Objekte enthält, die mit transparenten Objekten in Verbindung stehen, simulieren oder löschen
Sie das Überdrucken.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Erweitert“ aus.
3. Wählen Sie im Menü „Überdrucken“ die Option „Simulieren“ oder „Löschen“ aus.
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Drucken von PostScript-Dateien
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Wissenswertes zu PPD-Dateien
Drucken langer, komplexer Pfade
Steuern des Herunterladens von Schriftarten auf einen Drucker
Ändern des PostScript-Levels für den Druck
Bei PostScript-Druckern dient eine PPD-Datei (PostScript Printer Description, PostScript-Druckerbeschreibung) der Anpassung der
Treibereigenschaften an den spezifischen PostScript-Drucker. PPD-Dateien enthalten Informationen zum Ausgabegerät, beispielsweise Angaben
über druckereigene Schriften, verfügbare Druckformatgrößen und -ausrichtungen, optimierte Rasterweiten, Rasterwinkel, Auflösungen und
Farbausgabefunktionen. Vor dem Drucken muss die richtige PPD-Datei eingerichtet werden. Wenn Sie die PPD auswählen, die Ihrem PostScript-
Drucker oder Belichter entspricht, werden die für das Ausgabegerät verfügbaren Einstellungen in das Dialogfeld „Drucken“ geladen.
Wissenswertes zu PPD-Dateien
Eine PPD-Datei (PostScript Printer Description: PostScript-Druckerbeschreibung) passt die Treibereigenschaften Ihrem spezifischen PostScript-
Drucker an. Sie enthält Informationen zum Ausgabegerät, einschließlich druckereigener Schriften, verfügbarer Druckformatgrößen und -
ausrichtungen, optimierter Rasterweiten, Rasterwinkel, Auflösungen und Farbausgabefunktionen. Vor dem Drucken muss die richtige PPD-Datei
eingerichtet werden. Wenn Sie die PPD auswählen, die Ihrem PostScript-Drucker oder Belichter entspricht, werden die für das Ausgabegerät
verfügbaren Einstellungen in das Dialogfeld „Drucken“ geladen. Sie können je nach Bedarf auch eine andere PPD-Datei verwenden.
Anwendungen nutzen die Informationen in einer PPD-Datei bei der Auswahl der PostScript-Informationen, die beim Drucken eines Dokuments an
den Drucker gesendet werden sollen.
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die neueste Version der PPD-Datei für Ihr Ausgabegerät vom Gerätehersteller beziehen. Viele
Druckereien verfügen über PPDs für ihre Belichter. Achten Sie darauf, dass PPD-Dateien nur in dem vom Betriebssystem vorgesehenen
Verzeichnis gespeichert werden. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
Ändern der PPD-Datei
Wenn Sie Bildmaterial auf einem PostScript-Drucker drucken oder in eine PostScript- oder PDF-Datei ausgeben, verwendet Illustrator automatisch
die Standard-PPD (PostScript Printer Description) für das jeweilige Gerät. Sie können je nach Bedarf auch eine andere PPD-Datei verwenden.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie im Menü „PPD“ eine der folgenden Optionen aus:
Eine für das aktuelle Ausgabegerät passende PPD-Datei.
Anderer Wert. Hier können Sie eine eigene PPD-Datei wählen, die Ihnen beispielsweise von Ihrer Druckerei speziell für
den dort verwendeten Drucker zur Verfügung gestellt wurde. Der Name der PPD-Datei entspricht dem Namen und dem
Modell des jeweiligen Druckers oder Belichters und kann (je nach den Einstellungen Ihres Systems) die
Dateinamenerweiterung .ppd haben. Wählen Sie die gewünschte PPD aus und klicken Sie auf „Öffnen“.
Hinweis: Bestimmte PPD-Funktionen, die üblicherweise in Imagesetter-PPDs enthalten sind, können über das Illustrator-
Dialogfeld „Drucken“ nicht aufgerufen werden. Wenn Sie diese druckereigenen Funktionen festlegen möchten, klicken Sie
im Dialogfeld „Drucken“ auf „Einrichten“ (Windows) bzw. „Drucker“ (Mac OS).
Hinzufügen einer PPD-Datei
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die neueste Version der PPD-Datei für Ihr Ausgabegerät vom Gerätehersteller beziehen. Viele
Druckereien verfügen über PPDs für ihre Belichter. Achten Sie darauf, dass PPD-Dateien nur in dem vom Betriebssystem vorgesehenen
Verzeichnis gespeichert werden. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
Unter Windows und Mac OS führen Sie zum Auswählen einer PPD-Datei dieselben Schritte wie beim Hinzufügen eines Druckers durch. Die
Schritte zum Auswählen einer PPD-Datei sind abhängig von der jeweiligen Plattform. Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu
Ihrem Betriebssystem.
Drucken langer, komplexer Pfade
Dateien aus Adobe Illustrator mit sehr langen oder komplexen Pfaden werden eventuell nicht gedruckt. Stattdessen werden vom Drucker
Limitcheck-Fehlermeldungen ausgegeben. Wenn Sie lange, komplexe Pfade vereinfachen möchten, können Sie diese in zwei oder mehr einzelne
Pfade teilen. Außerdem können Sie die Anzahl der Liniensegmente für die Kurvennäherung sowie die Druckauflösung ändern.
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Ändern der Anzahl der zum Drucken von Vektorobjekten verwendeten Liniensegmente
Kurven in Bildmaterial werden vom PostScript-Interpreter als kleine gerade Liniensegmente definiert. Je kleiner die Segmente, desto genauer die
Kurve. Je größer die Anzahl der Segmente, desto komplexer wird die Kurve. Es hängt von der Speicherkapazität des verwendeten Druckers ab,
ob ein Rastern der Kurve mit dem PostScript-Interpreter möglich ist oder die Kurve dazu zu komplex ist. Im letzteren Fall tritt der PostScript-Fehler
„Limitcheck“ auf und die Kurve kann nicht gedruckt werden.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie unter „Drucker“ einen PostScript-Drucker, „Adobe PostScript®-Datei“ oder „Adobe PDF“ aus.
3. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Grafiken“ aus.
4. Deaktivieren Sie „Automatisch“ und legen Sie mithilfe des Schiebereglers „Kurvennäherung“ die Genauigkeit der Kurven fest.
Bei Angabe eines niedrigen Werts (nahe bei „Qualität“) werden viele kleinere Liniensegmente erstellt, was zu einer starken
Annäherung an die tatsächliche Kurve führt. Bei Angabe eines hohen Werts (nahe bei „Geschwindigkeit“) werden wenige
längere Liniensegmente erstellt, wodurch eine weniger genaue Kurvendarstellung entsteht, aber die Leistung erhöht wird.
Teilen von Pfaden für den Druck
In Illustrator werden geteilte Pfade in Bildmaterial als separate Objekte behandelt. Möchten Sie Bildmaterial nach dem Teilen von Pfaden
bearbeiten, müssen entweder die einzelnen Formen getrennt bearbeitet oder die Pfade wieder zusammengefügt werden, um mit dem Bild als eine
Form zu arbeiten.
Bevor Sie Pfade teilen, sollten Sie eine Kopie des ursprünglichen Bildmaterials speichern. Auf diese Weise können Sie bei Bedarf immer wieder
auf die Datei ohne geteilte Pfade zurückgreifen.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein mit einer Kontur versehener Pfad geteilt werden, wählen Sie das Schere-Werkzeug aus.
Soll ein zusammengesetzter Pfad geteilt werden, wählen Sie „Objekt“ > „Zusammengesetzte Pfade“ > „Zurückwandeln“. Der
zusammengesetzte Pfad wird dadurch entfernt. Zerteilen Sie nun den Pfad mit dem Schere-Werkzeug und definieren Sie die
Stücke wieder als zusammengesetzte Pfade.
Soll eine Maske geteilt werden, wählen Sie „Objekt“ > „Schnittmaske“ > „Zurückwandeln“. Die Maske wird dadurch entfernt.
Zerteilen Sie nun den Pfad mit dem Schere-Werkzeug und definieren Sie die Stücke wieder als Maske.
Soll ein Pfad nach der Teilung wieder zusammengefügt werden, wählen Sie alle geteilten Pfade aus, die zum Originalobjekt
gehörten, und klicken Sie im Pathfinder-Bedienfeld auf die Schaltfläche „Dem Formbereich hinzufügen“. Der Pfad wird
wieder zusammengefügt. An allen Verbindungspunkten werden Ankerpunkte eingefügt.
Steuern des Herunterladens von Schriftarten auf einen Drucker
Druckerresidente Schriftarten sind Schriftarten, die im Speicher eines Druckers oder auf einer mit dem Drucker verbundenen Festplatte
gespeichert sind. Type 1- und TrueType-Schriftarten können sowohl auf dem Drucker als auch auf dem Computer gespeichert werden, während
eine Speicherung von Bitmap-Schriftarten nur auf dem Computer möglich ist. Illustrator lädt Schriftarten nach Bedarf in den Drucker, sofern sie auf
der Festplatte Ihres Computers installiert sind.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie unter „Drucker“ einen PostScript-Drucker, „Adobe PostScript®-Datei“ oder „Adobe PDF“ aus.
3. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Grafiken“ und wählen Sie eine Option für „Herunterladen“:
Ohne Lädt nur die Verweise auf die Schriftarten in die PostScript-Datei, wodurch dem RIP oder einem Postprozessor
übermittelt wird, wo die Schriftarten verwendet werden sollen. Verwenden Sie diese Option, wenn die Schriftart auf dem
Drucker gespeichert ist. TrueType-Schriftarten werden nach dem PostScript-Namen in der jeweiligen Schrift benannt, wobei
diese Namen jedoch nicht von allen Anwendungen interpretiert werden können. Wählen Sie eine der anderen Optionen zum
Herunterladen von Schriftarten, um sicherzustellen, dass TrueType-Schriftarten korrekt interpretiert werden.
Untergruppe Lädt nur die Zeichen (Glyphen) herunter, die im Dokument verwendet werden. Die Glyphen werden für jede
Seite einzeln heruntergeladen. Mit dieser Option werden normalerweise schnellere und kleinere PostScript-Dateien für
einseitige Dokumente oder kurze Dokumente mit wenig Text erstellt.
Vollständig Lädt zu Beginn des Druckauftrags alle benötigten Schriftarten. Wenn Sie diese Option für mehrseitige
Dokumente wählen, erhalten Sie normalerweise schnellere und kleinere PostScript-Dateien.
Hinweis: Einige Schrifthersteller schränken das Einbetten von Schriftdateien ein. Diese Einschränkungen gelten für das
Kopieren von Schriftsoftware. Sie müssen daher die geltenden Urheberrechte sowie die Bestimmungen Ihrer
Lizenzvereinbarung einhalten. Für von Adobe lizenzierte Schriftsoftware gilt laut der Lizenzvereinbarung, dass Sie eine Kopie
der Schriftart(en), die Sie in einer bestimmten Datei verwendet haben, an eine Druckerei oder ein ähnliches Servicebüro
weitergeben dürfen und die Druckerei die Schriftart(en) bei der Verarbeitung Ihrer Datei verwenden darf, sofern die Druckerei
Sie darüber informiert hat, dass sie zur Verwendung der jeweiligen Software berechtigt ist. Wenn Sie sonstige Schriftsoftware
verwenden, sollten Sie die Erlaubnis des jeweiligen Herstellers einholen.
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Ändern des PostScript-Levels für den Druck
Wenn Sie Bildmaterial in eine PostScript-Datei oder in eine PDF-Datei ausgeben, wählt Illustrator automatisch den passenden PostScript-Level für
Ihr Ausgabegerät. Wenn Sie den PostScript-Level oder das Datenformat für PostScript-Dateien ändern möchten, führen Sie folgende Schritte aus:
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie unter „Drucker“ entweder „Adobe PostScript®-Datei“ oder „Adobe PDF“ aus.
3. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Grafiken“ aus.
4. Wählen Sie für „PostScript“ den Kompatibilitätslevel mit den Interpretern in PostScript-Ausgabegeräten aus.
„Level 2“: Bei Auswahl dieser Option wird die Druckgeschwindigkeit und Ausgabequalität von Grafiken verbessert, die auf
einem Ausgabegerät für PostScript Level 2 oder höher gedruckt werden. „Level 3“: Bei Auswahl dieser Option wird die
höchste Geschwindigkeit und beste Ausgabequalität auf einem Gerät für PostScript Level 3 erreicht.
5. (Optional) Wenn Sie „Adobe PostScript®-Datei“ als Drucker ausgewählt haben, wählen Sie eine Option für „Datenformat“, um
festzulegen, wie Illustrator die Bilddaten vom Computer an den Drucker sendet.
„Binär“: Bei Auswahl dieser Option werden die Bilddaten als Binärcode exportiert. Dieses Format ist zwar kompakter als
ASCII, möglicherweise aber nicht mit allen Systemen kompatibel. „ASCII“: Bei Auswahl dieser Option werden die Bilddaten als
ASCII-Text exportiert. Dieses Format ist mit älteren Netzwerken und Paralleldruckern kompatibel und eignet sich
normalerweise am besten für die Verwendung von Grafiken auf unterschiedlichen Plattformen. Außerdem ist diese Option
normalerweise optimal für Dokumente, die nur unter Mac OS verwendet werden.
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Druckvorgaben
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Erstellen von Druckvorgaben
Anwenden von Druckvorgaben
Bearbeiten von Druckvorgaben
Löschen von Druckvorgaben
Exportieren oder Importieren von Druckvorgaben
Anzeigen einer Übersicht der Druckeinstellungen/Vorgaben
Wenn Sie regelmäßig Dokumente an unterschiedliche Drucker oder als unterschiedliche Druckaufträge ausgeben, können Sie diese Vorgänge
automatisieren, indem Sie alle Ausgabeeinstellungen als Druckvorgaben speichern. Durch die Verwendung von Vorgaben können Sie
Druckaufträge, für die aufeinander abgestimmte akkurate Einstellungen für viele Optionen im Dialogfeld „Drucken“ erforderlich sind, stets schnell
und zuverlässig erledigen.
Erstellen von Druckvorgaben
Wenn Sie regelmäßig Dokumente an unterschiedliche Drucker oder als unterschiedliche Druckaufträge ausgeben, können Sie diese Vorgänge
automatisieren, indem Sie alle Ausgabeeinstellungen als Druckvorgaben speichern. Durch die Verwendung von Vorgaben können Sie
Druckaufträge, für die aufeinander abgestimmte akkurate Einstellungen für viele Optionen im Dialogfeld „Drucken“ erforderlich sind, stets schnell
und zuverlässig erledigen.
Sie können Druckvorgaben speichern und laden, um Sicherungskopien davon zu erstellen oder um sie Ihrer Druckerei, Ihren Kunden und anderen
Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.
Im Dialogfeld „Druckvorgaben“ können Sie Druckvorgaben erstellen und überprüfen.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“, legen Sie die Einstellungen für den Druck fest, und klicken Sie auf „Vorgabe speichern“ .
Geben Sie einen Namen ein oder übernehmen Sie die Standardeinstellung, und klicken Sie auf „OK“. Auf diese Weise wird die
Vorgabe der Grundeinstellungsdatei gespeichert.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Druckvorgaben“ und klicken Sie dann auf „Neu“. Geben Sie im Dialogfeld „Druckvorgaben“ einen
neuen Namen ein oder übernehmen Sie die Standardeinstellung, passen Sie die Druckeinstellungen an und klicken Sie dann
auf „OK“, um zum Dialogfeld „Druckvorgaben“ zurückzukehren. Klicken Sie erneut auf „OK“.
Anwenden von Druckvorgaben
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie im Menü „Druckvorgabe“ eine Druckvorgabe aus. Überprüfen und bestätigen Sie bei Bedarf die
Druckereinstellungen im Dialogfeld „Drucken“.
3. Klicken Sie auf „Drucken“.
Bearbeiten von Druckvorgaben
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“, legen Sie die Einstellungen für den Druck fest, und klicken Sie auf „Vorgabe speichern“ . Im
daraufhin angezeigten Dialogfeld „Vorgabe speichern“ können Sie im entsprechenden Feld einen neuen Namen eingeben oder
den aktuellen Namen übernehmen. (Wenn der aktuelle Name zu einer vorhandenen Vorgabe gehört, werden die Einstellungen
dieser Vorgabe beim Speichern überschrieben.) Klicken Sie auf „OK“.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Druckvorgaben“, wählen Sie eine Vorgabe aus der Liste aus und klicken Sie dann auf
„Bearbeiten“. Legen Sie die Druckeinstellungen fest und klicken Sie auf „OK“, um zum Dialogfeld „Druckvorgaben“
zurückzukehren. Klicken Sie erneut auf „OK“.
Sie können die Standardvorgabe auf die gleiche Weise bearbeiten, wie Sie andere Vorgaben gemäß den oben
beschriebenen Anleitungen bearbeiten.
Löschen von Druckvorgaben
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1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Druckvorgaben“.
2. Wählen Sie mindestens eine Vorgabe in der Liste aus und klicken Sie auf „Löschen“. Klicken Sie bei gedrückter
Umschalttaste, um nebeneinanderliegende Vorgaben auszuwählen. Klicken Sie bei gedrückter Steuerungstaste (Windows)
bzw. Befehlstaste (Mac OS), um mehrere nicht nebeneinanderliegende Vorgaben auszuwählen.
Exportieren oder Importieren von Druckvorgaben
Sie können Druckvorgaben in separaten Dateien speichern, um Sicherungskopien davon zu erstellen oder um sie Ihrer Druckerei, Ihren Kunden
und anderen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Druckvorgaben“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Um Vorgaben zu exportieren, wählen Sie in der Liste mindestens eine Vorgabe aus und klicken Sie auf „Exportieren“.
Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um nebeneinanderliegende Vorgaben auszuwählen. Klicken Sie bei gedrückter
Steuerungstaste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS), um mehrere nicht nebeneinanderliegende Vorgaben
auszuwählen. Geben Sie einen Namen und ein Verzeichnis an und klicken Sie dann auf „Speichern“ (Windows) bzw.
„Sichern“ (Mac OS).
Zum Importieren von Vorgaben klicken Sie auf „Importieren“. Suchen und wählen Sie die Datei mit der gewünschten
Vorgabe aus, und klicken Sie auf „OK“.
Sie können die Vorgaben auch außerhalb des Grundeinstellungsordners speichern. Dies hat den Vorteil, dass sie nicht verloren gehen, wenn
Sie die Grundeinstellungen einmal löschen.
Anzeigen einer Übersicht der Druckeinstellungen/Vorgaben
Zeigen Sie vor dem Drucken Ihre Druckeinstellungen im Dialogfeld „Drucken“ unter „Übersicht“ an und nehmen Sie ggf. Änderungen vor. Sie
können z. B. sehen, ob im Dokument bestimmte Grafiken ausgelassen werden, die später vom Druckdienstleister über die OPI-Bildersetzung
ersetzt werden.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Drucken“ auf „Übersicht“.
3. Wenn Sie die Übersicht als Textdatei speichern möchten, klicken Sie auf „Übersicht speichern“.
4. Behalten Sie den Standarddateinamen bei oder geben Sie einen anderen Namen ein und klicken Sie auf „Speichern“.
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Druckermarken und Anschnitt
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Wissenswertes zu Druckermarken
Hinzufügen von Druckermarken
Wissenswertes zu Anschnitten
Hinzufügen eines Anschnitts
Wissenswertes zu Druckermarken
Wenn Sie Bildmaterial für den Druck vorbereiten, werden für den Drucker verschiedene so genannte Marken benötigt, um die Elemente im
Bildmaterial exakt ausrichten zu können und eine genaue Farbwiedergabe zu gewährleisten. Sie können Bildmaterial folgende Arten von
Druckermarken hinzufügen:
Schnittmarken Feine horizontale und vertikale Haarlinien, die die Zuschneidepositionen definieren. Objektschnittmarken können auch als
Orientierung zum Ausrichten einer Farbseparation an einer anderen dienen.
Passermarken Kleine Fadenkreuze außerhalb des Seitenbereichs, mit denen die verschiedenen Separationen eines Farbdokuments ausgerichtet
werden.
Farbkontrollstreifen Streifen mit kleinen Quadraten zur Darstellung von CMYK-Farben und Graustufen (in 10-%-Schritten). Anhand dieser
Marken passen Druckereien die Tintenintensität der Druckmaschine an.
Seiteninformationen In Illustrator wird jeder Auszug mit dem Namen der Zeichenfläche, der Uhrzeit und dem Datum des Ausdrucks, der
verwendeten Rasterweite, dem Rasterwinkel und der Farbe des jeweiligen Auszugs beschriftet. Diese Beschriftungen werden oberhalb des Bildes
angezeigt.
Druckermarken
A. Passerstern (nicht optional) B. Passkreuz C. Seiteninformationen D. Objektschnittmarken E. Farbkontrollstreifen F.
Farbbalken
Hinzufügen von Druckermarken
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Klicken Sie links im Dialogfeld „Drucken“ auf den Bereich „Marken und Anschnitt“.
3. Wählen Sie die Art der hinzuzufügenden Druckermarken aus. Sie können auch zwischen Druckermarken für lateinische
Schriften und japanischen Druckermarken wählen.
4. (Optional) Wenn Sie „Schnittmarken“ wählen, legen Sie die Breite der Objektschnittmarkenlinien und den Versatz zwischen
den Objektschnittmarken und dem Bildmaterial fest.
Damit Druckermarken nicht auf einen Anschnitt gedruckt werden, geben Sie für „Versatz“ einen Wert ein, der größer ist als
der Wert für den Anschnitt.
Verwandte Themen
Schnittmarken für Zuschneiden oder Ausrichten festlegen
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Wissenswertes zu Anschnitten
Der Anschnitt ist der Bereich des Bildmaterials, der außerhalb des Begrenzungsrahmens des zu druckenden Bereichs bzw. außerhalb des
Schnittbereichs und der Schnittmarken liegt. Sie können Ihr Bildmaterial mit einem Anschnitt erstellen, um sicherzustellen, dass die Druckfarbe
nach dem Zuschneiden auch bis zur Kante der Seite reicht oder dass ein Bild in einen vorgegebenen Platzhalterrahmen in einem Dokument
eingepasst werden kann. In Illustrator können Sie die Breite des Anschnittbereichs festlegen. Durch eine Vergrößerung des Anschnitts druckt
Illustrator mehr vom Bildmaterial außerhalb der Objektschnittmarken. Die Objektschnittmarken definieren jedoch immer noch einen
Druckbegrenzungsrahmen mit derselben Größe.
Die verwendete Anschnittbreite hängt vom Verwendungszweck ab. Ein Druckanschnitt (d. h. ein Bild, das über die Kante des bedruckten Blatts
hinausragt) sollte mindestens 18 Punkt betragen. Wenn der Anschnitt lediglich dazu dient, sicherzustellen, dass ein Bild in einen
Platzhalterrahmen passt, braucht die Anschnittbreite nicht mehr als 2 bis 3 Punkt zu betragen. Wenden Sie sich an Ihre Druckerei, um den
optimalen Anschnitt für den jeweiligen Verwendungszweck zu erfragen.
Hinzufügen eines Anschnitts
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Klicken Sie links im Dialogfeld „Drucken“ auf den Bereich „Marken und Anschnitt“.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Legen Sie die Position der Anschnittmarken fest, indem Sie für „Oben“, „Unten“, „Links“ und „Rechts“ Werte eingeben.
Klicken Sie auf das Verknüpfungssymbol
, um allen Optionen denselben Wert zuzuweisen.
Wählen Sie „Anschnitt des Dokuments verwenden“, um die im Dialogfeld „Neues Dokument“ festgelegten
Anschnitteinstellungen zu verwenden.
Der maximale Anschnittbereich beträgt 72 Punkt, der minimale Anschnittbereich 0 Punkt.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Drucken
Der Workflow beim Drucken ist manchmal komplex. Zuerst sollten Sie sich mit dem erforderlichen Setup vertraut machen und dann die für Sie
interessanten Themen aufrufen.
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Drucken und Speichern von transparentem Bildmaterial
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Reduzieren von Bildmaterial
Dateiformate, in denen Transparenz erhalten bleibt
Festlegen von Optionen für die Transparenzreduzierung
Optionen für Transparenzreduzierung
Vorschau des reduzierten Bildmaterials
Reduzierungsvorschaubedienfeld – Übersicht
Transparenzreduzierungsvorgaben
Erstellen oder Bearbeiten einer Vorgabe für Transparenzreduzierung
Exportieren und Importieren einer benutzerdefinierten Transparenzreduzierungsvorgabe
Umbenennen oder Löschen einer benutzerdefinierten Transparenzreduzierungsvorgabe
Reduzieren der Transparenz bei einzelnen Objekten
Umwandeln des gesamten Bildmaterials beim Drucken in Pixelbilder
Wenn Sie eine Datei in Illustrator in bestimmten Formaten speichern, werden die nativen Transparenzinformationen beibehalten. Wenn Sie eine
Datei beispielsweise im Format „Illustrator CS EPS“ (oder höher) speichern, enthält die Datei sowohl native Illustrator-Daten als auch EPS-Daten.
Wenn Sie anschließend die Datei erneut in Illustrator öffnen, werden die nativen (nicht reduzierten) Daten gelesen. Wenn Sie die Datei jedoch in
einer anderen Anwendung öffnen, werden die (reduzierten) EPS-Daten gelesen.
Reduzieren von Bildmaterial
Wenn Ihr Dokument oder Bildmaterial Transparenz enthält, muss es zur Ausgabe einen so genannten Reduzierungsprozess durchlaufen. Durch
Reduzierung wird das transparente Bildmaterial in vektorbasierte und gerasterte Bereiche unterteilt. Je komplexer das Bildmaterial ist (z. B. eine
Mischung aus Bildern, Vektoren, Text, Volltonfarben, Überdrucken usw.), desto komplexer wird auch der Reduzierungsprozess und dessen
Ergebnis.
Eine Reduzierung ist möglicherweise erforderlich, wenn Sie Formate drucken, speichern oder exportieren, die Transparenz nicht unterstützen. Um
die Transparenz bei der Erstellung von PDF-Dateien ohne Reduzieren zu bewahren, müssen Sie die Datei als Adobe PDF 1.4 (Acrobat 5.0) oder
höher speichern.
Sie können Reduzierungseinstellungen festlegen und diese Einstellungen im Anschluss daran speichern und als
Transparenzreduzierungsvorgaben anwenden. Transparente Objekte werden auf der Basis der Einstellungen in der ausgewählten
Reduzierungsvorgabe reduziert.
Hinweis: Die Transparenzreduzierung kann nach dem Speichern der Datei nicht rückgängig gemacht werden.
Überlappendes Bildmaterial wird beim Reduzieren aufgeteilt.
Weitere Informationen zur Transparenzausgabe finden Sie auf der Print Service Provider Resources-Seite des Adobe Solutions Network (ASN)
(nur Englisch) auf der Adobe-Website.
Dateiformate, in denen Transparenz erhalten bleibt
Wenn Sie eine Datei in Illustrator in bestimmten Formaten speichern, werden die nativen Transparenzinformationen beibehalten. Wenn Sie eine
Datei beispielsweise im Format „Illustrator CS EPS“ (oder höher) speichern, enthält die Datei sowohl native Illustrator-Daten als auch EPS-Daten.
Wenn Sie anschließend die Datei erneut in Illustrator öffnen, werden die nativen (nicht reduzierten) Daten gelesen. Wenn Sie die Datei jedoch in
einer anderen Anwendung öffnen, werden die (reduzierten) EPS-Daten gelesen.
Weisen Sie Ihrer Datei möglichst ein Format zu, in dem programmeigene Transparenzdaten erhalten bleiben, damit Sie bei Bedarf Änderungen
vornehmen können.
Programmeigene Transparenzdaten werden beim Speichern in folgenden Formaten beibehalten:
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AI9 und höher
AI9 EPS und höher
PDF 1.4 und höher (wenn „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“ aktiviert ist)
Illustrator reduziert Bildmaterial, wenn Sie einen der folgenden Vorgänge ausführen:
Drucken einer Datei, die Transparenz enthält
Speichern einer Datei, die Transparenz in einem früheren Format enthält, wie z. B. Illustrator 8 und frühere Versionen,
Illustrator 8 EPS und frühere Versionen oder PDF 1.3. (Beim Illustrator- und Illustrator EPS-Format können Sie die
Transparenz nicht reduzieren, sondern verwerfen.)
Exportieren einer Datei mit Transparenz in ein Vektorformat, das Transparenz nicht interpretieren kann (z. B. EMF oder WMF)
Kopieren von transparentem Bildmaterial in Illustrator und Einfügen des Bildmaterials in eine andere Anwendung, wobei
sowohl die Option „AICB (keine Transparenzunterstützung)“ als auch die Option „Aussehen beibehalten“ (im Bereich „Dateien
verarbeiten und Zwischenablage“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“) aktiviert ist.
Exportieren in das SWF-Format (Flash) oder Verwenden des Befehls „Transparenz reduzieren“, wobei die Option „Alpha-
Transparenz beibehalten“ ausgewählt ist. Mit diesem Befehl können Sie eine Vorschau dazu anzeigen, wie das Bildmaterial
nach dem Export in das SWF-Format aussieht.
Weitere Informationen zum Erstellen und Drucken von Transparenz finden Sie im White-Paper „Transparency“ auf der Illustrator-CD im Ordner
„Adobe Technical Info/White Papers“. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen zum Drucken und Reduzieren von Dateien mit
Transparenz im User-to-User-Forum für Adobe Illustrator. Dieses öffentliche Forum bietet eine Fülle von Tipps und Antworten auf häufig
gestellte Fragen in englischer, französischer, deutscher und japanischer Sprache und ist über die jeweilige Adobe Support-Seite verfügbar.
Festlegen von Optionen für die Transparenzreduzierung
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Erweitert“ aus.
3. Wählen Sie im Vorgaben-Menü eine Vorgabe für das Reduzieren oder klicken Sie auf „Benutzerdefiniert“, um
benutzerdefinierte Reduzierungsoptionen festzulegen.
4. Wenn das Bildmaterial überdruckte Objekte enthält, die mit transparenten Objekten in Verbindung stehen, wählen Sie eine
Option im Menü „Überdrucken“. Sie können überdruckte Bereiche beibehalten, simulieren oder löschen.
Hinweis: Wenn das Bildmaterial keine Transparenz enthält, bleiben die Reduzierungseinstellungen unberücksichtigt und das
Dokument wird ohne Reduzierung gedruckt. Mit dem Reduzierungsvorschaubedienfeld können Sie ermitteln, welche Bereiche
des Bildmaterials Transparenz enthalten.
Optionen für Transparenzreduzierung
Sie können die Optionen für Transparenzreduzierung bei der Erstellung, der Bearbeitung oder der Vorschau auf Reduzierungsvorgaben in
Illustrator, InDesign oder Acrobat festlegen.
Hervorhebungsoptionen (Vorschau)
Ohne (Farbvorschau) Deaktiviert die Vorschau.
In Pixelbilder umgewandelte komplexe Bereiche Markiert die Bereiche, die aus Leistungsgründen (entsprechend des Pixelbilder/Vektoren-
Reglers) in Pixelbilder umgewandelt werden. Beachten Sie dabei, dass an den Grenzen der hervorgehobenen Bereiche mit größerer
Wahrscheinlichkeit keine glatten Übergänge wie an anderen Stellen entstehen können (dies hängt von den Einstellungen des Druckertreibers und
der Pixelbild-Auflösung ab). Wählen Sie die Option „Komplexe Bereiche beschneiden“ aus, um Probleme mit sichtbaren Übergängen zu
minimieren.
Transparente Objekte Markiert die Objekte, die Quellen für Transparenz sind, z. B. Objekte mit partieller Deckkraft (einschließlich Bilder mit
Alphakanälen), Objekte mit Füllmethoden und Objekte mit Deckkraftmasken. Außerdem sollten Sie berücksichtigen, dass Stile und Effekte
Transparenz enthalten können, und überdruckte Objekte werden unter Umständen als Quellen der Transparenz behandelt, wenn sie an der
Transparenz beteiligt sind oder wenn das Überdrucken reduziert werden muss.
Alle betroffenen Objekte Markiert alle Objekte, die an der Transparenz beteiligt sind, einschließlich transparenter Objekte und Objekte, die von
transparenten Objekten überlappt sind. Die markierten Objekte werden reduziert, das heißt ihre Konturen oder Muster werden umgewandelt, sie
werden teilweise in Pixelbilder umgewandelt usw.
Betroffene verknüpfte EPS-Dateien (nur Illustrator) Bei Auswahl dieser Option werden alle verknüpften EPS-Dateien hervorgehoben, die
Transparenz aufweisen.
Betroffene Grafiken (nur InDesign) Markiert den platzierten Inhalt, der von Transparenz oder Transparenzeffekten betroffen ist. Diese Option ist
praktisch für Druckdienstleister, die Grafiken sehen müssen, auf die beim Druck besonders geachtet werden muss.
Erweiterte Muster (Illustrator und Acrobat) Hebt alle Muster hervor, die erweitert werden, wenn sie an der Transparenz beteiligt sind.
In Pfade umgewandelte Konturen Hebt alle Konturen hervor, die in Pfade umgewandelt werden, wenn sie an der Transparenz beteiligt sind,
oder weil die Option „Konturen in Pfade umwandeln“ ausgewählt ist.
In Pfade umgewandelter Text (Illustrator und InDesign) Hebt den gesamten Text hervor, der in Pfade umgewandelt wird, wenn er an der
Transparenz beteiligt ist, oder weil die Option „Text in Pfade umwandeln“ ausgewählt ist.
Hinweis: In Pfade umgewandelte Konturen und umgewandelter Text können in der Endausgabe etwas anders aussehen. Dies gilt insbesondere
für sehr dünne Konturen und sehr kleinen Text. Dieses geänderte Erscheinungsbild wird in der Reduzierungsvorschau jedoch nicht
hervorgehoben.
Text und Konturen mit Pixelbildfüllung (nur InDesign) Markiert Text und Konturen, die nach dem Reduzieren mit einer Pixelbildfüllung
versehen sind.
Alle Pixelbildbereiche (Illustrator und InDesign) Markiert Objekte und Schnittpunkte von Objekten, die in Pixelbilder umgewandelt werden, weil
sie auf keine andere Weise in PostScript darstellbar sind, oder weil sie komplexer als der Schwellenwert sind, der durch den Pixelbilder/Vektoren-
Regler angegeben wurde. Der Schnittpunkt von zwei Verläufen wird zum Beispiel immer in ein Pixelbild umgewandelt, selbst wenn der
Pixelbilder/Vektoren-Wert 100 ist. Die Option „Alle Pixelbildbereiche“ zeigt auch Pixelbilder (z. B. Photoshop-Dateien), die an Transparenz beteiligt
sind, und Pixelbildeffekte wie z. B. Schlagschatten und weiche Kanten. Der Zeitaufwand zur Verarbeitung dieser Option ist größer als bei den
anderen Optionen.
Optionen zum Reduzieren von Transparenz
Name/Vorgabe Mit dieser Option können Sie den Namen der Vorgabe angeben. Je nachdem, in welchem Dialogfeld sich diese Option befindet,
können Sie im Feld „Name“ entweder einen Namen eingeben oder den Standardwert übernehmen. Sie können den Namen einer vorhandenen
Vorgabe eingeben, um sie zu bearbeiten. Sie können jedoch nicht die Standardvorgaben bearbeiten.
Pixelbild-Vektor-Abgleich Legt die Menge an Vektorinformationen fest, die beibehalten wird. Bei einer höheren Einstellung werden mehr
Vektorobjekte beibehalten, bei einer niedrigeren Einstellung werden mehr Vektorobjekte gerastert. Mittlere Einstellungen behalten einfache
Bereiche im Vektorformat bei und rastern komplexe Bereiche. Wählen Sie die niedrigste Einstellung aus, um alle mit Transparenz versehenen
Grafiken zu rastern.
Hinweis: Die vorgenommene Umwandlung in Pixelbilder hängt von der Komplexität der Seite und den Arten der überlappenden Objekte ab.
Auflösung für Strichgrafiken und Text Es werden alle Objekte mit der angegebenen Auflösung gerastert, darunter Bilder, Vektorgrafiken, Text
und Verläufe. In Acrobat und InDesign sind maximal 9.600 ppi (Pixel pro Zoll) für Vektorgrafiken sowie 1.200 ppi für Verlaufsgitter möglich.
Illustrator ermöglicht maximal 9.600 ppi sowohl für Strichgrafiken als auch für Verlaufsgitter. Die Auflösung wirkt sich auf die Genauigkeit der
Schnittpunkte bei der Umwandlung in Pixelbilder aus. Die Auflösung von Vektorgrafiken und Text sollte grundsätzlich in einem Bereich von 600 bis
1.200 ppi eingestellt werden, um eine hochwertige Rasterung zu erzielen, insbesondere bei Serifenschriften und kleinen Schriftarten.
Auflösung für Verlauf und Gitter Mit dieser Option können Sie die Auflösung von 72 bis 2.400 ppi für Verläufe und Illustrator-Gitterobjekte
angeben, die aufgrund des Reduzierens gerastert wurden. Die Auflösung wirkt sich auf die Genauigkeit der Schnittpunkte bei der Umwandlung in
Pixelbilder aus. Die Auflösung für Verlauf und Gitter sollte im Allgemeinen auf 150 bis 300 ppi eingestellt werden, da sich die Qualität von
Verläufen, Schlagschatten und weichen Kanten mit höheren Auflösungen nicht verbessert. Hingegen wird durch höhere Auflösungen die Druckzeit
verlängert und die Datei unnötig vergrößert.
Text in Pfade umwandeln Wandelt alle Textobjekte (Punkttext, Flächentext und Pfadtext) in Pfade um und ignoriert alle Textglyphen-
Informationen auf Seiten mit Transparenz. Mit dieser Option wird sichergestellt, dass die Breite von Text beim Reduzieren unverändert bleibt. Bitte
beachten Sie, dass bei dieser Option kleine Schriften etwas breiter wirken, wenn die Datei in Acrobat geöffnet oder auf Desktop-Druckern mit
niedriger Auflösung gedruckt wird. Sie hat keinen Einfluss auf die Textqualität, wenn die Datei auf Druckern mit hoher Auflösung oder Belichtern
gedruckt wird.
Konturen in Pfade umwandeln Wandelt alle Konturen auf Seiten mit Transparenz in einfach gefüllte Pfade um. Mit dieser Option wird
sichergestellt, dass die Breite von Konturen beim Reduzieren unverändert bleibt. Beachten Sie, dass dünne Konturen geringfügig dicker angezeigt
werden und die Leistung des Reduzierens beeinträchtigen werden könnte, wenn Sie diese Option aktivieren.
Komplexe Bereiche beschneiden Bei Auswahl dieser Option wird sichergestellt, dass Grenzen zwischen Vektor- und gerasterten Grafiken
entlang der Objektpfade verlaufen. Mit dieser Option werden sichtbare Übergänge bei Grafiken vermieden, wenn ein Teil eines Objekts in ein
Pixelbild umgewandelt wird, während ein anderer Teil des Objekts seine Vektorform behält. Ist diese Option aktiviert, können aber auch Pfade
entstehen, die aufgrund ihrer Komplexität vom Drucker nicht verarbeitet werden können.
Keine glatten Übergänge an der Grenze zwischen Vektor- und gerasterten Grafiken.
Hinweis: Die Verarbeitungsweise von Vektor- und Rasterbildern unterscheidet sich je nach verwendetem Druckertreiber und es kann manchmal
zu sichtbaren Farbübergängen kommen. Sie können dieses Problem minimieren, indem Sie einige für den jeweiligen Druckertreiber spezifische
Farbmanagement-Einstellungen deaktivieren. Da diese Einstellungen bei jedem Drucker anders sind, lesen Sie bitte für weitere Informationen die
Dokumentation zu Ihrem Drucker.
(Nur Illustrator) Alpha-Transparenz beibehalten (nur im Dialogfeld „Transparenz reduzieren“) Bei Auswahl dieser Option wird die
Gesamtdeckkraft reduzierter Objekte beibehalten. Dabei gehen Füllmethoden und überdruckte Bereiche verloren, während deren Aussehen in der
verarbeiteten Grafik ebenso wie die Intensität der Deckkraft beibehalten wird (wie beim Rastern von Grafiken mithilfe eines transparenten
Hintergrunds). Die Auswahl der Option „Alpha-Transparenz beibehalten“ ist insbesondere beim Export in das SWF- oder SVG-Format sinnvoll, da
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beide Formate Alpha-Transparenz unterstützen.
(Nur Illustrator) Überdrucken und Volltonfarben beibehalten (nur im Dialogfeld „Transparenz reduzieren“) Bei Auswahl dieser Option
werden Volltonfarben generell beibehalten. Außerdem wird das Überdrucken für Objekte beibehalten, die keine Transparenz haben. Aktivieren Sie
diese Option, wenn Sie Separationen drucken und das Dokument Volltonfarben und überdruckte Objekte enthält. Sie sollten die Option
deaktivieren, wenn Sie Dateien für die Verwendung in Seitenlayoutprogrammen speichern. Bei Auswahl dieser Option werden überdruckte
Bereiche, die Transparenz haben, reduziert, während andere überdruckte Bereiche beibehalten werden. Bei der Ausgabe einer solchen Datei über
ein Seitenlayoutprogramm sind die Ergebnisse nicht vorhersagbar.
Überdruck beibehalten (nur Acrobat) Lässt die Farbe von transparentem Bildmaterial mit der Hintergrundfarbe verschmelzen, um einen
Überdruckeffekt zu erzielen.
Vorschau des reduzierten Bildmaterials
Mit den Vorschauoptionen in der Reduzierungsvorschau können Sie Bereiche markieren, die von der Reduzierung betroffen sind. Anhand dieser
farbig gekennzeichneten Informationen können Sie dann die Reduzierungsoptionen anpassen.
Hinweis: Die Reduzierungsvorschau ist nicht für die präzise Vorschau der Volltonfarben, Überdrucken-Einstellungen und Füllmethoden
vorgesehen. Verwenden Sie für diese Zwecke daher den Modus Überdrucken-Vorschau.
1. Bedienfeld oder Dialogfeld „Reduzierungsvorschau“ anzeigen:
Klicken Sie in Illustrator auf „Fenster“ > „Reduzieren-Vorschau“.
Wählen Sie in Acrobat „Werkzeuge“ > Druckproduktion > „Reduzierungsvorschau“.
Klicken Sie in InDesign auf „Fenster“ > „Ausgabe“ > „Reduzierungsvorschau“.
2. Wählen Sie im Menü „Hervorheben“ bzw. „Markieren“ die Bereiche aus, die Sie hervorheben möchten. Die Verfügbarkeit der
Optionen hängt vom Inhalt des Bildmaterials ab.
3. Wählen Sie die zu verwendenden Reduzierungseinstellungen aus: Wählen Sie entweder eine Vorgabe aus oder legen Sie
bestimmte Optionen fest (falls verfügbar).
Hinweis: (Illustrator) Wenn die Reduzierungseinstellungen nicht sichtbar sind, wählen Sie im Menü des Fensters den Eintrag
„Optionen einblenden“.
4. Wenn das Bildmaterial überdruckte Objekte enthält, die mit transparenten Objekten in Wechselwirkung stehen, wählen Sie in
Illustrator eine Option aus dem Menü „Überdrucken“ aus. Sie können überdruckte Bereiche beibehalten, simulieren oder
löschen. Wählen Sie in Acrobat die Option „Überdruck beibehalten“, um die Farbe von transparentem Bildmaterial mit der
Hintergrundfarbe zu verschmelzen und um so einen Überdruckeffekt zu erzielen.
5. Sie können jederzeit auf „Aktualisieren“ klicken, um die Vorschau Ihren Einstellungen entsprechend zu aktualisieren. Je nach
Komplexität des Bildmaterials kann es einige Sekunden dauern, bis das Vorschaubild angezeigt wird. In InDesign können Sie
auch die Option „Autom. aktualisieren“ wählen.
Klicken Sie in Illustrator und Acrobat in den Vorschaubereich, um die Vorschau zu vergrößern. Halten Sie zum Verkleinern
der Vorschau die Alt-Taste bzw. die Wahltaste gedrückt und klicken Sie auf den Vorschaubereich. Wenn Sie einen
anderen Bildausschnitt der Vorschau anzeigen möchten, halten Sie die Leertaste gedrückt und verschieben Sie den
aktuellen Bildausschnitt durch Ziehen.
Reduzierungsvorschaubedienfeld Übersicht
Mit den Vorschauoptionen im Reduzierungsvorschaubedienfeld können Sie die Bereiche markieren, die von der Reduzierung des Bildmaterials
betroffen sind. Anhand dieser Informationen können Sie die Reduzierungsoptionen entsprechend anpassen und Sie können mit dem Bedienfeld
sogar Reduzierungsvorgaben speichern. Wählen Sie „Fenster“ > „Reduzierungsvorschau“, um das Reduzierungsvorschaubedienfeld anzuzeigen.
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Reduzierungsvorschaubedienfeld
A. Bedienfeldmenü B. Schaltfläche „Aktualisieren“ C. Popup-Menü „Markieren“ D. Popup-Menü „Überdrucken“ E.
Transparenzreduzierungseinstellungen F. Vorschaubereich
Durch Auswählen einer Option im Bedienfeldmenü können Sie die Geschwindigkeit und die Qualität des Vorschaubildes steuern. Wählen Sie
„Schnellvorschau“ aus, um die Vorschau möglichst schnell anzuzeigen. Wählen Sie „Detaillierte Vorschau“ aus, um dem Popup-Menü „Markieren“
die Option „Alle Pixelbildbereiche“ hinzuzufügen (diese Option beansprucht mehr Rechnerleistung).
Beachten Sie, dass das Reduzierenvorschaubedienfeld nicht für eine präzise Vorschau der Volltonfarben, überdruckten Bereiche,
Füllmethoden und Bildauflösung vorgesehen ist. Verwenden Sie den Illustrator-Modus „Überdruckenvorschau“, um eine Vorschau von
Volltonfarben, überdruckten Bereichen und Füllmethoden anzuzeigen, die so dargestellt werden, wie sie in der Ausgabe tatsächlich aussehen
werden.
Transparenzreduzierungsvorgaben
Wenn Sie regelmäßig Dokumente drucken oder exportieren, die Transparenz enthalten, können Sie den Reduzierungsvorgang automatisieren,
indem Sie die Reduzierungseinstellungen in einer Vorgabe für Transparenzreduzierung speichern. Sie können diese Einstellungen sowohl auf den
Ausdruck als auch auf das Speichern und Exportieren von Dateien in die Formate PDF 1.3 (Acrobat 4.0), EPS und PostScript anwenden. Darüber
hinaus können Sie diese Einstellungen in Illustrator anwenden, wenn Sie Dateien in ältere Versionen von Illustrator speichern oder Dateien in die
Zwischenablage kopieren. In Acrobat können Sie die Einstellungen bei der Optimierung von PDF-Dateien anwenden.
Mit diesen Einstellungen können Sie auch den Reduzierungsvorgang beim Export in Formate steuern, die keine Transparenz unterstützen.
Sie können eine Reduzierungsvorgabe aus der Kategorie „Erweitert“ des Dialogfelds „Drucken“ oder aus dem formatspezifischen Dialogfeld
auswählen, das nach den anfänglichen Dialogfeldern „Exportieren“ oder Speichern unter angezeigt wird. Sie können eigene
Reduzierungsvorgaben erstellen oder diese aus den Standardoptionen auswählen, die im Lieferumfang der Software enthalten sind. Die
Einstellungen dieser Vorgaben ergeben eine auf den vorgesehenen Zweck des Dokuments abgestimmte Balance zwischen Qualität und
Geschwindigkeit des Reduzierungsvorgangs einerseits und eine angemessene Auflösung für gerasterte Transparenzbereiche andererseits:
[Hohe Auflösung] Eignet sich für die Endausgabe auf einer Druckerpresse und für hochwertige Proofs wie separationsbasierte Farb-Proofs.
[Mittlere Auflösung] Eignet sich für Desktop-Proofs und Dokumente, die bei Bedarf auf PostScript-Farbdruckern gedruckt werden.
[Niedrige Auflösung] Eignet sich für die Ausgabe schneller Proofs auf Schwarzweiß-Desktop-Druckern und für Dokumente, die im Web
veröffentlicht oder in das SVG-Format exportiert werden.
Erstellen oder Bearbeiten einer Vorgabe für Transparenzreduzierung
Sie können Transparenzreduzierungsvorgaben in einer separaten Datei speichern, um Sicherungskopien davon zu erstellen oder um sie Ihrer
Druckerei, Ihren Kunden und anderen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. In InDesign haben Transparenzvorgabendateien die Dateierweiterung
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„.flst“.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Transparenzreduzierungsvorgaben“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Um eine neue Vorgabe zu erstellen, klicken Sie auf „Neu“.
Soll die Vorgabe auf einer vordefinierten Vorgabe basieren, wählen Sie eine Vorgabe aus der Liste und klicken Sie auf
„Neu“.
Soll eine vorhandene Vorgabe bearbeitet werden, wählen Sie die Vorgabe aus und klicken Sie auf „Bearbeiten“.
Hinweis: Die Standardreduzierungsvorgaben können nicht bearbeitet werden.
3. Legen Sie die Reduzierungsoptionen fest.
4. Klicken Sie auf „OK“, um zum Dialogfeld „Transparenzreduzierungsvorgaben“ zurückzukehren, und klicken Sie erneut auf
„OK“.
Exportieren und Importieren einer benutzerdefinierten Transparenzreduzierungsvorgabe
Sie können Transparenzreduzierungsvorgaben exportieren und importieren, um sie der Druckerei, Ihren Kunden und anderen Mitarbeitern zur
Verfügung zu stellen.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Transparenzreduzierungsvorgaben“.
2. Wählen Sie eine Vorgabe aus der Liste.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Wenn Sie eine Vorgabe in eine separate Datei exportieren möchten, klicken Sie auf „Speichern“ (InDesign) oder
„Exportieren“ (Illustrator), geben Sie einen Namen und einen Speicherort an und klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
Sie können Vorgaben auch außerhalb des Voreinstellungenordners der Anwendung speichern. Dies hat den Vorteil, dass
sie nicht verloren gehen, falls Sie die Voreinstellungen löschen.
Wenn Sie Vorgaben aus einer Datei importieren möchten, klicken Sie auf „Laden“ (InDesign) oder „Importieren“
(Illustrator). Suchen und wählen Sie die Datei mit der gewünschten Vorgabe aus und klicken Sie auf „Öffnen“.
Umbenennen oder Löschen einer benutzerdefinierten Transparenzreduzierungsvorgabe
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Transparenzreduzierungsvorgaben“.
2. Wählen Sie eine Vorgabe aus der Liste.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Um eine vorhandene Vorgabe umzubenennen, klicken Sie auf „Bearbeiten“, geben Sie einen neuen Namen ein und
klicken Sie auf „OK“.
Um eine Vorgabe zu löschen, klicken Sie auf „Löschen“ und anschließend auf „OK“, um den Löschvorgang zu bestätigen.
Hinweis: Die Standardvorgaben können nicht gelöscht werden.
Reduzieren der Transparenz bei einzelnen Objekten
Mithilfe des Befehls „Transparenz reduzieren“ können Sie anzeigen, wie das Bildmaterial nach der Reduzierung aussieht. Sie können diesem
Befehl beispielsweise verwenden, bevor Sie die Datei im SWF-Format (Flash) speichern oder wenn Probleme beim Drucken von Bildmaterial aus
Vorgängerversionen auftreten, die möglicherweise auf Transparenz zurückzuführen sind.
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Transparenz reduzieren“.
3. Wählen Sie die gewünschten Reduzierungsoptionen aus, indem Sie entweder eine Vorgabe auswählen oder eigene
Einstellungen festlegen.
4. Klicken Sie auf „OK“.
Wenn Sie die Reduzierungseinstellungen zur Verwendung für andere Objekte und Dokumente in der aktuellen Sitzung
speichern möchten, klicken Sie auf „Vorgabe speichern“. Wenn Sie eine dauerhafte Vorgabe erstellen möchten, wählen Sie
stattdessen „Bearbeiten“ > „Transparenzreduzierungsvorgaben“.
Umwandeln des gesamten Bildmaterials beim Drucken in Pixelbilder
Wenn Sie auf einem Nicht-PostScript-Drucker oder einem Drucker mit geringer Auflösung drucken, etwa auf einem Desktop-Drucker, können Sie
beim Drucken alles Bildmaterial in ein Pixelbild umwandeln. Diese Option ist beim Drucken von Dokumenten mit komplexen Objekten nützlich
(etwa Objekten mit weichen Schattierungen oder Verläufen), da die Fehlerwahrscheinlichkeit dadurch verringert wird.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Erweitert“ aus.
3. Wählen Sie „Drucken als Bitmap“.
Diese Option ist nur verfügbar, wenn der Druckertreiber des ausgewählten Druckers das Drucken von Bitmaps unterstützt.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Drucken von Farbseparationen
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Wissenswertes zu Farbseparationen
Vorbereiten von Bildmaterial für die Farbseparation
Vorschau für Farbseparationen
Drucken von Farbseparationen
Drucken eines Objekts auf allen Platten
Wissenswertes zu Farbseparationen
Um Farb- und Halbtonbilder zu reproduzieren, separieren Drucker das Bildmaterial i. d. R. in vier Platten (die so genannten Prozess- oder CMYK-
Farben), und zwar je eine für die Farbanteile Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Sie können auch benutzerdefinierte Druckfarben verwenden (so
genannte Volltonfarben). In diesem Fall wird für jede Volltonfarbe eine eigene Druckplatte erstellt. Wenn die Auszüge mit der entsprechenden
Farbe in der richtigen Ausrichtung gedruckt werden, geben sie zusammen das ursprüngliche Bildmaterial wieder.
Die Aufteilung eines Bildes in zwei oder mehr Farben wird als Farbseparation bezeichnet. Die Filme, anhand derer die Druckplatten erstellt
werden, heißen Separationen.
Nicht separiertes, auf einem Farblaserdrucker gedrucktes Bild und vier einzelne, auf einem Belichter gedruckte Farbseparationen.
Wenn Sie hochwertige Separationen wünschen, sollten Sie eng mit der dafür zuständigen Druckerei zusammenarbeiten und sich vor und
während der Arbeit an einem Auftrag beraten lassen. Ein Video über die Verwendung des Separationenvorschaubedienfelds finden Sie unter
www.adobe.com/go/lrvid4021_ai_de.
Wissenswertes zu Volltonfarben
Wissenswertes zu Prozessfarben
Vorbereiten von Bildmaterial für die Farbseparation
Bevor Sie in Illustrator Farbseparationen drucken, sollten Sie folgende Aufgaben der Druckvorstufe ausführen:
Richten Sie das Farbmanagement ein, einschließlich der Kalibrierung des Monitors und einer Farbeinstellung für Illustrator.
Testen Sie, wie die Farbe auf dem gewünschten Gerät ausgegeben wird. Wählen Sie „Fenster“ > „Separationenvorschau“, um
eine Vorschau der Farbseparationen anzuzeigen.
Wenn das Dokument im RGB-Modus vorliegt, wählen Sie „Datei“ > „Dokumentfarbmodus“ > „CMYK-Farbe“, um es in den
CYMK-Modus zu konvertieren.
Enthält das Bildmaterial Farbübergänge, optimieren Sie sie, damit sie ohne sichtbare Farbabstufungen ausgedruckt werden
können.
Sind bei Ihrem Bildmaterial Überfüllungen notwendig, legen Sie geeignete Einstellungen für das Überdrucken und Überfüllen
fest.
Enthält das Bildmaterial transparente, überlappende Farbbereiche, zeigen Sie in der Vorschau an, welche Bereiche von einer
Reduzierung betroffen sind, und notieren Sie die zu verwendenden Reduzierungsoptionen.
Mit dem Dialogfeld „Interaktive Farbe“ können Sie Farben global konvertieren und reduzieren. Wenn Sie z. B. ein Dokument mit Prozessfarben
in ein Dokument mit zwei Volltonfarben umwandeln möchten, verwenden Sie die Zuweisungsfunktion der Option „Interaktive Farbe“ und legen
Sie die gewünschten Farben sowie deren Zuordnung zu den vorhandenen Farben fest.
Wissenswertes zum Farbmanagement in Adobe-Anwendungen
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Vorschau für Farbseparationen
Im Separationenvorschaubedienfeld können Sie Farbseparationen und Überdrucken in der Vorschau anzeigen. Ein Video über die Verwendung
des Separationenvorschaubedienfelds finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4021_ai_de.
Mithilfe der Separationsvorschau auf Ihrem Monitor können Sie eine Vorschau der Volltonfarbobjekte in Ihrem Dokument anzeigen und Folgendes
überprüfen:
Tiefes Schwarz Mithilfe der Separationenvorschau können Sie Bereiche identifizieren, die in tiefem Schwarz oder in der Druckfarbe „Prozess-
Schwarz“(K) gedruckt werden, die mit farbigen Druckfarben gemischt ist, um eine höhere Deckkraft und tiefere Farbe zu erzielen.
Überdrucken In der Vorschau können Sie anzeigen, wie Angleichungen, Transparenz und Überdrucken in der farbseparierten Ausgabe
erscheinen. Überdruckeneffekte sind auch sichtbar, wenn Sie eine Ausgabe auf einem Composite-Gerät erstellen.
Hinweis: Das Separationenvorschau-Bedienfeld in Illustrator unterscheidet sich geringfügig von den Separationenvorschau-Bedienfeldern in
InDesign und Acrobat. Das Vorschaubedienfeld in Illustrator kann beispielsweise nur für den CMYK-Dokumentmodus verwendet werden.
1. Wählen Sie „Fenster“ > „Separationenvorschau“.
2. Aktivieren Sie die Option Überdruckenvorschau.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Wenn Sie eine Separationsdruckfarbe ausblenden möchten, klicken Sie auf das Augensymbol links neben dem Namen
der gewünschten Separation. Wenn Sie erneut darauf klicken, wird die Separation wieder eingeblendet.
Wenn Sie alle Separationsdruckfarben bis auf eine ausblenden möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw.
Wahltaste (Mac OS) auf das Augensymbol der Separation, die eingeblendet bleiben soll. Klicken Sie bei gedrückter Alt-
(Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) erneut auf das Augensymbol, um wieder alle Separationen einzublenden.
Um alle Prozessplatten auf einmal anzuzeigen, klicken Sie auf das Symbol „CMYK“ .
4. Deaktivieren Sie die Option Überdruckenvorschau, um zur normalen Ansicht zurückzukehren.
Durch die Vorschau von Separationen auf dem Bildschirm können Sie zwar Probleme aufdecken, ohne teure Separationen zu erstellen, aber eine
Vorschau von Überfüllungen, Emulsionsoptionen, Druckermarken, Halbtonrastern und Auflösungen ist nicht möglich. Arbeiten Sie mit Ihrem
Druckereibetrieb zusammen, um diese Einstellungen mithilfe integraler oder Durchsichtsvorlagen zu prüfen. Ob die Druckfarben auf dem
Separationenvorschau-Bedienfeld angezeigt werden oder ausgeblendet sind, sollte keinen Einfluss auf den eigentlichen Separationsprozess
haben. Lediglich die Art und Weise, wie diese auf dem Bildschirm angezeigt werden, ist davon betroffen.
Hinweis: Objekte auf ausgeblendeten Ebenen werden nicht in der Vorschau auf dem Bildschirm angezeigt.
Drucken von Farbseparationen
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie einen Drucker und eine PPD-Datei aus. Wenn die Druckausgabe nicht auf einem Drucker erfolgen soll, sondern
in eine Datei, wählen Sie „Adobe PostScript®-Datei“ oder „Adobe PDF“ aus.
3. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Ausgabe“ aus.
4. Wählen Sie für „Modus“ entweder „Separationen (hostbasiert)“ oder „In-RIP-Separationen“ aus.
5. Legen Sie die Schichtseite, die Art der Filmbelichtung (Bildart) und die Druckerauflösung für die Separationen fest.
6. Legen Sie die Optionen für die Farbdruckplatten fest, die Sie separieren möchten:
Soll der Druck einer Farbdruckplatte verhindert werden, klicken Sie in der Liste „Dokumentdruckfarbe – Optionen“ auf das
Druckersymbol
, das neben der Farbe angezeigt wird. Durch nochmaliges Klicken wird die Farbe wieder auf Drucken
gesetzt.
Sollen alle Volltonfarben in Prozessfarben konvertiert werden, sodass sie nicht als eigene Druckplatte, sondern als Teil der
Prozessfarbenplatten gedruckt werden, wählen Sie „Alle Volltonfarben in Prozessfarben konvertieren“.
Soll eine einzelne Volltonfarbe in Prozessfarben konvertiert werden, klicken Sie in der Liste „Dokumentdruckfarbe
Optionen“ auf das Volltonfarben-Symbol
, das neben der Farbe angezeigt wird. Ein Prozessfarben-Symbol (vier Farben)
wird angezeigt. Klicken Sie erneut, um die Volltonfarbe wiederherzustellen.
Soll Schwarz vollständig überdruckt werden, wählen Sie „Schwarz überdrucken“.
Sollen die Rasterweite, der Rasterwinkel und die Form der Rasterpunkte für eine Platte geändert werden, doppelklicken
Sie auf den Namen der Farbe. Sie können auch auf die vorhandene Einstellung in der Liste „Dokumentdruckfarbe
Optionen“ klicken und dort die gewünschten Änderungen vornehmen. Hinweis: Die Standardrasterweiten und -winkel
werden durch die ausgewählte PPD-Datei festgelegt. Wenn Sie eigene Werte festlegen möchten, ziehen Sie Ihre
Druckerei zu Rate, um die optimalen Werte für Rasterweite und Rasterwinkel zu erfragen.
Falls Ihr Bildmaterial mehrere Volltonfarben enthält oder zwei oder mehr Volltonfarben aufeinander einwirken, weisen
Sie den einzelnen Volltonfarben unterschiedliche Rasterwinkel zu.
7. Zusätzliche Optionen können im Dialogfeld „Drucken“ ausgewählt werden.
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Sie können festlegen, wie das Bildmaterial positioniert, skaliert und beschnitten wird, Druckermarken und Anschnitt einstellen
sowie Einstellungen für das Reduzieren von transparentem Bildmaterial festlegen.
8. Klicken Sie auf „Drucken“.
Hinweis: Ein Video über die Verwendung des Separationenvorschaubedienfelds finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4021_ai_de.
Farbseparationsmodi
Illustrator unterstützt zwei gängige PostScript-Arbeitsabläufe (Modi) zum Erstellen von Farbseparationen. Der Hauptunterschied zwischen diesen
Abläufen besteht darin, wo die Separationen erstellt werden, d. h. auf dem Hostcomputer (System mit Illustrator und dem Druckertreiber) oder im
RIP (Raster Image Processor) des Ausgabegeräts.
Beim traditionellen hostbasierten, vorseparierten Arbeitsablauf erstellt Illustrator PostScript-Daten für jede der im Dokument benötigten
Separationen und sendet diese Informationen an das Ausgabegerät.
Beim neueren, RIP-basierten Arbeitsablauf führt eine neue Generation von PostScript-RIPs die Farbseparationen, das Überfüllen und sogar die
Farbverwaltung auf dem RIP aus, damit der Hostcomputer andere Aufgaben übernehmen kann. Bei diesem Verfahren benötigt Illustrator weniger
Zeit zum Generieren der Datei und bei Druckaufträgen muss eine kleinere Datenmenge übertragen werden. Während Illustrator beim ersten
Verfahren PostScript-Informationen für beispielsweise vier oder mehr Seiten zum Drucken von hostbasierten Farbseparationen senden musste,
brauchen beim zweiten Verfahren nur die PostScript-Informationen einer einzigen unseparierten PostScript-Datei zur Verarbeitung an den RIP
gesendet werden.
Schichtseite und Filmbelichtung
Die Schichtseite ist die lichtempfindliche Substanz auf der Film- oder Papieroberfläche. Hinten (Seitenrichtig) bedeutet, dass Text im Bild lesbar ist
(also „seitenrichtig“), wenn Ihnen die lichtempfindliche Seite zugewandt ist. Vorne (Seitenrichtig) bedeutet, dass Text lesbar ist, wenn die
lichtempfindliche Schicht von Ihnen weg zeigt. Bilder auf Papier werden normalerweise mit der Option „Hinten (Seitenrichtig)“ gedruckt,
wohingegen Film normalerweise mit der Option „Vorne (Seitenrichtig)“ belichtet wird. Fragen Sie Ihre Druckerei, welche Schichtseitenausrichtung
dort bevorzugt wird.
Um die lichtempfindliche (Schichtseite) von der lichtunempfindlichen Seite (auch als Trägerseite bezeichnet) unterscheiden zu können, betrachten
Sie den fertigen Film unter hellem Licht. Eine der beiden Seiten erscheint glänzender als die andere. Die matte Seite ist die Schichtseite, die
glänzende Seite ist die Trägerseite.
Bei der Filmbelichtung wird festgelegt, ob Bildmaterial als Positiv oder als Negativ gedruckt wird. In Europa und Japan werden in der Regel
Positiv-Filme zum Drucken verwendet, während im US-amerikanischen Raum meist mit Negativ-Filmen gearbeitet wird. Wenn Sie sich über die
richtige Belichtungsart im Unklaren sind, wenden Sie sich an Ihre Druckerei.
Drucken eines Objekts auf allen Platten
Wenn Sie ein Objekt beim Drucken auf allen Druckplatten, einschließlich der Volltonfarbenplatten, ausgeben möchten, können Sie es in eine
Passermarken-Farbe konvertieren. Passermarken, Schnittmarken und Seiteninformationen werden automatisch Passermarken-Farben
zugewiesen.
1. Wählen Sie das Objekt aus.
2. Klicken Sie im Farbfeldbedienfeld auf das Farbfeld „Passermarken“
, das sich standardmäßig in der ersten Farbfeldreihe
befindet.
Die Passermarken werden auf dem Bildschirm standardmäßig schwarz dargestellt. Mit dem Farbbedienfeld können Sie
ihnen eine andere Farbe zuweisen. Die ausgewählte Farbe wird für die Bildschirmdarstellung von Objekten mit
Passermarken-Farben verwendet. Auf unseparierten Ausdrucken werden diese Objekte stets grau und auf separierten
Farbauszügen als gleichmäßiger Farbton aller Druckfarben ausgegeben.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Drucken von Verläufen, Gittern und Farbübergängen
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Drucken von Verläufen, Gittern und Farbübergängen
Umwandeln von Verläufen und Gittern beim Drucken in Pixelbilder
Festlegen der geeigneten Rasterweite zum Drucken von Verläufen, Gittern und Farbübergängen
Berechnen der maximalen Übergangslänge für Verläufe
Dateien mit Verläufen, Gittern und Farbübergängen können für einige Drucker schwierig zu drucken sein, da der Druck entweder sichtbare
Farbabstufungen aufweist oder völlig scheitert.
Drucken von Verläufen, Gittern und Farbübergängen
Dateien mit Verläufen, Gittern und Farbübergängen können für einige Drucker schwierig zu drucken sein, da der Druck entweder sichtbare
Farbabstufungen aufweist oder völlig scheitert. Beachten Sie folgende allgemeine Richtlinien zur Verbesserung der gedruckten Ergebnisse:
Verwenden Sie Farbübergänge, bei denen sich zwei oder mehr Prozessfarbkomponenten um mindestens 50 % ändern.
Verwenden Sie kürzere Farbübergänge. Die optimale Länge hängt von den Farben innerhalb des Farbübergangs ab, sollte
jedoch unter 19,5 cm (7,5 Zoll) liegen.
Verwenden Sie hellere Farben oder verkürzen Sie dunklere Farbübergänge. Streifenbildung entsteht am häufigsten zwischen
sehr dunklen Farben und Weiß.
Verwenden Sie eine geeignete Rasterweite, die 256 Graustufen zulässt.
Wenn Sie einen Verlauf zwischen zwei oder mehr Volltonfarben erstellen, weisen Sie den Volltonfarben beim Erstellen von
Farbseparationen unterschiedliche Rasterwinkel zu. Die zu verwendenden Rasterwinkel sollten Sie bei Ihrer Druckerei
erfragen.
Drucken Sie möglichst auf einem Ausgabegerät, das PostScript® Level 3 unterstützt.
Wenn Sie auf einem Ausgabegerät drucken, dass nur PostScript Level 2 unterstützt, oder wenn Sie Gitter drucken, die
Transparenz verwenden, können Sie Verläufe und Gitter beim Drucken in ein Pixelbild umwandeln. Illustrator konvertiert dann
Verläufe und Gitter von Vektorobjekten in JPEG-Bilder.
Umwandeln von Verläufen und Gittern beim Drucken in Pixelbilder
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Grafiken“ und wählen Sie „Verläufe und Verlaufsgitter kompatibel
drucken“.
Wichtig: Durch die Option „Verläufe und Verlaufsgitter kompatibel drucken“ kann die Druckgeschwindigkeit verlangsamt
werden. Wählen Sie diese Option daher nur aus, wenn Probleme beim Drucken von Gittern auftreten.
Festlegen der geeigneten Rasterweite zum Drucken von Verläufen, Gittern und
Farbübergängen
Beim Drucken Ihrer Datei stellen Sie vielleicht fest, dass die Auflösung des Druckers in Kombination mit der gewählten Rasterweite weniger als
256 Graustufen erzeugt. Durch eine höhere Rasterweite wird die Anzahl der Graustufen verringert, die für den Drucker zur Verfügung stehen. Bei
einer Auflösung von 2400 dpi und einer Rasterweite von mehr als 150 lpi wird beispielsweise mit weniger als 256 Graustufen gedruckt. In der
folgenden Tabelle sind die maximalen Einstellungen für Rasterweiten aufgeführt, mit denen Dateien auf einem Drucker in 256 Graustufen gedruckt
werden können:
Auflösung des Belichters Maximale Rasterweite
300 19
400 25
600 38
900 56
Nach oben
1000 63
1270 79
1446 90
1524 95
1693 106
2000 125
2400 150
2540 159
3000 188
3252 203
3600 225
4000 250
Berechnen der maximalen Übergangslänge für Verläufe
In Illustrator wird die Anzahl der Stufen in einem Verlauf auf Grundlage der prozentualen Änderung zwischen den Farben im Verlauf berechnet.
Die Anzahl der Stufen bestimmt wiederum die maximale Länge eines Farbübergangs, bevor Streifen entstehen.
1. Wählen Sie das Messwerkzeug
aus und klicken Sie auf den Anfangs- und Endpunkt des Verlaufs.
2. Notieren Sie sich den Abstandswert, der im Informationenbedienfeld angezeigt wird. Diese Entfernung stellt die Länge des
Verlaufs bzw. des Farbübergangs dar.
3. Berechnen Sie die Anzahl der Stufen für den Übergang mit der folgenden Formel:
Anzahl Stufen = 256 (Anzahl Graustufen) x Farbänderung in Prozent
Wenn die prozentuale Farbänderung berechnet werden soll, ziehen Sie den niedrigeren Farbwert vom höheren Farbwert ab.
Ein Übergang zwischen beispielsweise 20 % Schwarz und 100 % Schwarz bewirkt eine Farbänderung von 80 % oder 0,8.
Wenn Farbübergänge zwischen Prozessfarben hergestellt werden, ist die größte Farbänderung innerhalb einer Farbe zu
verwenden. Beispiel: Es erfolgt ein Übergang zwischen einer Farbe mit 20 % Cyan, 30 % Magenta, 80 % Gelb, 60 % Schwarz
und einer Farbe mit 20 % Cyan, 90 % Magenta, 70 % Gelb, 40 % Schwarz. Dies bedeutet eine Farbänderung von 60 %, da
der größte Unterschied bei Magenta mit 30 % und 90 % auftritt.
4. Mit den in Schritt 3 berechneten Stufen können Sie feststellen, ob die Länge des Verlaufs den relevanten in der folgenden
Tabelle angegebenen Maximalwert überschreitet. Ist das der Fall, reduzieren Sie die Länge des Verlaufs oder verändern Sie
die Farben.
Anzahl empfohlener
Stufen in Adobe
Illustrator
Maximale Übergangslänge
Punkt Zoll cm
10 21,6 0,3 0,762
20 43,2 0,6 1,524
30 64,8 0,9 2,286
40 86,4 1,2 3,048
50 108,0 1,5 3,810
60 129,6 1,8 4,572
70 151,2 2,1 5,334
80 172,8 2,4 6,096
90 194,4 2,7 6,858
100 216,0 3,0 7,620
110 237,6 3,3 8,382
120 259,2 3,6 9,144
130 280,8 3,9 9,906
140 302,4 4,2 10,668
150 324,0 4,5 11,430
160 345,6 4,8 12,192
170 367,2 5,1 12,954
180 388,8 5,4 13,716
190 410,4 5,7 14,478
200 432,0 6,0 15,240
210 453,6 6,3 16,002
220 475,2 6,6 16,764
230 496,8 6,9 17,526
240 518,4 7,2 18,288
250 540,0 7,5 19,050
256 553,0 7,7 19,507
Verwandte Themen
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Drucken mit Farbmanagement
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Verwalten der Farben beim Drucken durch die Anwendung
Verwalten der Farben beim Drucken durch den Drucker
Wenn Sie unter Verwendung von Farbmanagement drucken, können Sie die Farbverwaltung entweder über Illustrator oder über den Drucker
durchführen.
Verwalten der Farben beim Drucken durch die Anwendung
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Farbmanagement“ aus.
3. Wählen Sie für „Farbhandhabung“ die Option „Illustrator bestimmt Farben“.
4. Wählen Sie für „Druckerprofil“ das Profil für das Ausgabegerät.
Je genauer das Verhalten des Ausgabegeräts und die Druckbedingungen (z. B. der Papiertyp) im Profil beschrieben werden,
desto genauer können die numerischen Werte der tatsächlichen Farben eines Dokuments vom Farbmanagementsystem beim
Drucken umgesetzt werden. (Siehe Wissenswertes zu Farbprofilen.)
5. (Optional) Wählen Sie eine Option für die „Renderpriorität“, um festzulegen, wie die Anwendung Farben für den Zielfarbraum
konvertiert.
In den meisten Fällen ist die Standard-Renderpriorität am besten geeignet. Weitere Informationen zu Renderprioritäten finden
Sie in der Hilfe.
6. Klicken Sie unten im Dialogfeld „Drucken“ auf „Einrichten“ (Windows) bzw. „Drucker“ (Mac OS), um die Druckeinstellungen
des Betriebssystems anzuzeigen.
7. Greifen Sie auf die Farbmanagement-Einstellungen für den Druckertreiber zu, indem Sie einen der folgenden Schritte
ausführen:
Klicken Sie unter Windows mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Drucker und wählen Sie „Eigenschaften“
aus. Legen Sie dann die Farbmanagement-Einstellungen für den Druckertreiber fest. Bei den meisten Druckertreibern
werden die Farbmanagement-Einstellungen als Farbmanagement oder ICM bezeichnet.
Wählen Sie unter Mac OS den von Ihnen verwendeten Drucker und dann im Popup-Menü die Farbmanagement-Option
aus. Diese Option heißt bei den meisten Druckertreibern ColorSync.
8. Deaktivieren Sie das Farbmanagement für den Druckertreiber.
Die Optionen für das Farbmanagement unterscheiden sich bei den einzelnen Druckertreibern. Informationen zum Deaktivieren
des Farbmanagements finden Sie in der jeweiligen Druckerdokumentation.
9. Kehren Sie zum Dialogfeld „Drucken“ in Illustrator zurück und klicken Sie auf „Drucken“.
Verwalten der Farben beim Drucken durch den Drucker
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie im Menü „Drucker“ einen PostScript-Drucker aus. Wenn die Druckausgabe nicht auf einem Drucker erfolgen soll,
sondern in eine Datei, wählen Sie „Adobe PostScript®-Datei“ oder „Adobe PDF“ aus.
3. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Farbmanagement“ aus.
4. Wählen Sie unter „Farbhandhabung“ die Option „PostScript®-Drucker bestimmt Farben“.
5. (Optional) Legen Sie folgende Optionen fest: In den meisten Fällen sind die Standardeinstellungen am besten geeignet.
Renderpriorität Legt fest, wie die Anwendung Farben in den Zielfarbraum konvertiert.
RGB-Werte beibehalten (für RGB-Ausgabe) oder CMYK-Werte beibehalten (für CMYK-Ausgabe) Legt fest, wie Illustrator
Farben behandelt, denen kein Farbprofil zugeordnet ist (z. B. importierte Bilder ohne eingebettete Profile). Wenn diese Option
aktiviert ist, sendet Illustrator die Farbnummern direkt an das Ausgabegerät. Wenn diese Option deaktiviert ist, konvertiert
Illustrator die Farbnummern zunächst in den Farbraum des Ausgabegeräts.
Wenn Sie einen sicheren CMYK-Workflow verwenden, sollten Sie die Nummern beibehalten. Für das Drucken von RGB-
Dokumenten wird das Beibehalten der Nummern nicht empfohlen.
6. Klicken Sie unten im Dialogfeld „Drucken“ auf „Einrichten“ (Windows) bzw. „Drucker“ (Mac OS), um die Druckeinstellungen
des Betriebssystems anzuzeigen.
7. Greifen Sie auf die Farbmanagement-Einstellungen für den Druckertreiber zu, indem Sie einen der folgenden Schritte
ausführen:
Klicken Sie unter Windows mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Drucker und wählen Sie „Eigenschaften“
aus. Legen Sie dann die Farbmanagement-Einstellungen für den Druckertreiber fest. Bei den meisten Druckertreibern
werden die Farbmanagement-Einstellungen als Farbmanagement oder ICM bezeichnet.
Wählen Sie unter Mac OS den von Ihnen verwendeten Drucker und dann im Popup-Menü die Farbmanagement-Option
aus. Diese Option heißt bei den meisten Druckertreibern ColorSync.
8. Legen Sie die Farbmanagement-Einstellungen fest, damit das Farbmanagement beim Drucken vom Druckertreiber
übernommen wird.
Die Optionen für das Farbmanagement unterscheiden sich bei den einzelnen Druckertreibern. Informationen zum Festlegen
der Farbmanagement-Einstellungen finden Sie in der jeweiligen Druckerdokumentation.
9. Kehren Sie zum Dialogfeld „Drucken“ in Illustrator zurück und klicken Sie auf „Drucken“.
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Wissenswertes zu Renderprioritäten
Verwenden eines sicheren CMYK-Workflows
Drucken mit Farbmanagement
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Einrichten von Dokumenten zum Drucken
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Drucken von Bildmaterial-Composites
Definieren von Bildmaterial als nicht druckbar
Optionen im Dialogfeld „Drucken“
Neupositionieren von Bildmaterial auf der Seite
Drucken mehrerer Zeichenflächen
Automatisches Drehen von Zeichenflächen zum Drucken
Aufteilen von Bildmaterial auf mehrere Seiten
Skalieren eines Dokuments für den Druck
Ändern von Druckerauflösung und Rasterweite
Um die richtigen Entscheidungen hinsichtlich des Drucks zu treffen, müssen Sie die Grundprinzipien des Druckens verstehen, einschließlich der
Auswirkung von Druckerauflösung sowie Bildschirmkalibrierung und -auflösung auf das Erscheinungsbild des gedruckten Bildmaterials. Das
Dialogfeld „Drucken“ von Illustrator begleitet Sie durch den Druckvorgang. Alle Optionsgruppen im Dialogfeld sind so aufgebaut, dass Sie Schritt
für Schritt durch den Druckvorgang geführt werden.
Drucken von Bildmaterial-Composites
Ein Composite ist eine unseparierte, aus einer Seite bestehende Version von Bildmaterial, deren Inhalt dem entspricht, was im Zeichenfenster
angezeigt wird. Eine solche Datei ist gut zum Drucken geeignet. Außerdem können Sie mithilfe von Composites das gesamte Aussehen einer
Seite und die Bildauflösung überprüfen sowie Probleme erkennen, die möglicherweise bei einem Belichter auftreten können (z. B. PostScript-
Fehler).
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie im Menü „Drucker“ einen Drucker aus. Wenn die Druckausgabe nicht auf einem Drucker erfolgen soll, sondern in
eine Datei, wählen Sie „Adobe PostScript®-Datei“ oder „Adobe PDF“ aus.
3. Wählen Sie eine der folgenden Zeichenflächenoptionen aus:
Sollen alle Objekte auf einer Seite gedruckt werden, wählen Sie „Zeichenflächen ignorieren“.
Soll jede Zeichenfläche einzeln gedruckt werden, deaktivieren Sie die Option „Zeichenflächen ignorieren“ und legen Sie
fest, ob Sie alle Zeichenflächen („Alle“) oder einen bestimmten Bereich, z. B. 1-3, drucken möchten.
4. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Ausgabe“ und wählen Sie für „Modus“ die Option „Unsepariert“.
5. Legen Sie zusätzliche Druckeinstellungen fest.
6. Klicken Sie auf „Drucken“.
Wenn das Dokument Ebenen enthält, können Sie festlegen, welche Ebenen gedruckt werden sollen. Wählen Sie „Datei“ >
„Drucken“ und wählen Sie im Menü „Ebenen drucken“ eine der folgenden Optionen: „Sichtbare und druckbare Ebenen“,
„Sichtbare Ebenen“ oder „Alle Ebenen“. Ein Video zum Erstellen von Schnittbereichen für das Drucken finden Sie unter
www.adobe.com/go/vid0213_de.
Definieren von Bildmaterial als nicht druckbar
Mithilfe des Ebenenbedienfelds können Sie auf einfache Weise unterschiedliche Versionen Ihres Bildmaterials drucken. Sie können beispielsweise
festlegen, dass nur die Textobjekte eines Dokuments gedruckt werden, damit Sie den Text Korrektur lesen können. Sie können dem Bildmaterial
auch nicht druckbare Elemente hinzufügen, um wichtige Informationen festzuhalten.
Soll Bildmaterial nicht im Dokumentfenster angezeigt, gedruckt oder exportiert werden, blenden Sie die entsprechenden
Elemente im Ebenenbedienfeld aus.
Soll Bildmaterial nicht gedruckt, aber dennoch auf der Zeichenfläche angezeigt oder exportiert werden, doppelklicken Sie im
Ebenenbedienfeld auf einen Ebenennamen. Deaktivieren Sie im Dialogfeld „Ebenenoptionen“ die Option „Drucken“ und klicken
Sie auf „OK“. Der Ebenenname wird daraufhin im Ebenenbedienfeld kursiv dargestellt.
Soll Bildmaterial erstellt werden, das weder gedruckt noch exportiert wird, selbst wenn es auf der Zeichenfläche sichtbar ist,
aktivieren Sie im Dialogfeld „Ebenenoptionen“ die Option „Vorlage“.
Hinweis: Sie können in einem Dokument auch mehrere Zeichenflächen festlegen und dann im Dialogfeld „Drucken“ jeweils eine Zeichenfläche
zum Drucken auswählen. Nur Bildmaterial auf der jeweiligen Zeichenfläche wird gedruckt. Ein Video über das Definieren von Zeichenflächen zum
Zuschneiden finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4016_ai_de.
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Optionen im Dialogfeld „Drucken“
Alle Optionskategorien im Dialogfeld „Drucken“ – von „Allgemein“ bis „Übersicht“ – sind so aufgebaut, dass Sie anhand der einzelnen Optionen
durch den gesamten Druckvorgang für ein Dokument geleitet werden. Möchten Sie einen Optionssatz anzeigen, wählen Sie links im Dialogfeld
den Namen des Satzes aus. Viele dieser Optionen werden von dem Startprofil vorgegeben, das Sie wählen, wenn Sie mit der Arbeit an einem
Dokument beginnen.
Allgemein Legen Sie das Papierformat, die Papierausrichtung und die Anzahl der zu druckenden Seiten fest, skalieren Sie das Bildmaterial, legen
Sie die Aufteilungsoptionen fest und wählen Sie die zu druckenden Ebenen aus.
Marken und Anschnitt Wählen Sie Druckermarken aus und legen Sie den Anschnitt fest.
Ausgabe Erstellen Sie Farbseparationen.
Grafiken Legen Sie die Druckoptionen für Pfade, Schriftarten, PostScript-Dateien, Verläufe, Gitter und Farbübergänge fest.
Farbmanagement Wählen Sie ein Farbprofil und eine Renderpriorität für das Drucken aus.
Erweitert Steuern Sie die Reduzierung (oder ggf. die Pixelbildumwandlung) von Vektorgrafiken während des Druckens.
Übersicht Zeigen Sie eine Übersicht der Druckeinstellungen an und speichern Sie sie.
Neupositionieren von Bildmaterial auf der Seite
Mithilfe des Vorschaubildes im Dialogfeld „Drucken“ können Sie anzeigen, wo Bildmaterial auf einer Seite gedruckt wird.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Ziehen Sie das Bildmaterial im Vorschaubild in der linken unteren Ecke des Dialogfelds.
Klicken Sie auf dem Platzierungssymbol auf ein Rechteck oder einen Pfeil, um den Ausgangspunkt für die Ausrichtung
des Bildmaterials auf der Seite festzulegen. Geben Sie für die Feinabstimmung der Position des Bildmaterials Werte für
„Ursprung X“ und „Ursprung Y“ ein.
Wenn Sie den druckbaren Bereich direkt auf der Zeichenfläche verschieben möchten, ziehen Sie im Zeichenfenster mit
dem Druckaufteilungswerkzeug. Beim Ziehen reagiert das Druckaufteilungswerkzeug so, als würden Sie den
druckbaren Bereich aus der linken unteren Ecke ziehen. Sie können den druckbaren Bereich an jede beliebige Stelle
der Zeichenfläche ziehen, beachten Sie aber, dass über den druckbaren Bereich hinausragende Elemente nicht
gedruckt werden.
Drucken mehrerer Zeichenflächen
Wenn Sie ein Dokument mit mehreren Zeichenflächen erstellen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, das Dokument auszudrucken. Sie können
Zeichenflächen ignorieren und alle Objekte auf einer Seite drucken (eventuell ist eine Seitenaufteilung erforderlich, wenn die Zeichenflächen über
die Seitenbegrenzungen hinaus reichen). Alternativ können Sie jede Zeichenfläche als separate Seite ausdrucken. Wenn Sie Zeichenflächen als
separate Seiten ausdrucken, haben Sie die Wahl, alle Zeichenflächen oder einen bestimmten Bereich auszudrucken.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Sollen alle Zeichenflächen auf separaten Seiten gedruckt werden, wählen Sie „Alle“. Im Dialogfeld „Drucken“ werden links
unten im Vorschaubereich alle Seiten aufgeführt.
Wenn Sie eine Untergruppe von Zeichenflächen als separate Seiten drucken möchten, aktivieren Sie die Option „Bereich“
und geben Sie die zu druckenden Zeichenflächen an.
Soll das Bildmaterial aller Zeichenflächen zusammen auf einer einzigen Seite gedruckt werden, wählen Sie
„Zeichenflächen ignorieren“. Wenn das Bildmaterial über die Seitenbegrenzungen hinausreicht, können Sie es skalieren
oder aufteilen.
3. Legen Sie ggf. noch weitere Druckoptionen fest und klicken Sie auf „Drucken“.
Automatisches Drehen von Zeichenflächen zum Drucken
In Illustrator CS5 können alle Zeichenflächen eines Dokuments zum Drucken im ausgewählten Medienformat automatisch gedreht werden.
Aktivieren Sie im Dialogfeld „Drucken“ das Kontrollkästchen „Automatisch drehen“, um die automatische Drehung für Illustrator-Dokumente
festzulegen. Die Option „Automatisch drehen“ ist für ein in CS5 erstelltes Dokument standardmäßig aktiviert.
Angenommen, Ihnen liegt ein Dokument vor, das Zeichenflächen im Querformat und im Hochformat enthält. Wenn Sie im Dialogfeld „Drucken“ die
Hochformatoption als Medienformat auswählen, werden querformatige Zeichenflächen beim Drucken automatisch in das Hochformat gedreht.
Hinweis: Wenn „Automatisch drehen“ aktiviert ist, können Sie die Seitenausrichtung nicht ändern.
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Aufteilen von Bildmaterial auf mehrere Seiten
Wenn Sie beim Drucken einer einzelnen Zeichenfläche (oder ignorierten Zeichenflächen) feststellen, dass das Bildmaterial nicht auf eine
Einzelseite passt, können Sie es auf mehrere Seiten aufteilen. Falls Ihr Dokument mehrere Zeichenflächen enthält,
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie die gewünschte Option für „Nebeneinander“:
Hinweis: Falls Ihr Dokument mehrere Zeichenflächen enthält, wählen Sie zunächst „Zeichenflächen ignorieren“ oder geben
Sie in der Option „Bereich“ 1 Seite an und wählen Sie „An Seite anpassen“.
Ganze Seiten Teilt die Zeichenfläche für die Ausgabe in Seiten auf, die jeweils der vollen Mediengröße entsprechen.
Darstellbare Bereiche Teilt die Zeichenfläche in Seiten auf, wobei die Belichtungsfähigkeiten des gewählten Geräts
berücksichtigt werden. Diese Option ist bei der Ausgabe von Bildmaterial nützlich, das für Ihr Gerät zu groß ist, weil Sie die
Möglichkeit haben, die gedruckten Einzelteile zu dem größeren Originalbildmaterial zusammenzusetzen.
3. (Optional) Wenn Sie „Darstellbare Bereiche“ ausgewählt haben, legen Sie mit der Option „Überlappung“ die Überlappung
zwischen den Seiten fest.
Skalieren eines Dokuments für den Druck
Wenn Sie ein Dokument an ein Blatt Papier anpassen möchten, das kleiner als die tatsächlichen Abmessungen des Bildmaterials ist, können Sie
im Dialogfeld „Drucken“ die Breite und Höhe des Dokuments entweder symmetrisch oder asymmetrisch skalieren. Die asymmetrische Skalierung
ist beispielsweise nützlich, wenn Sie Film für eine flexografische Druckmaschine drucken. Wenn Sie wissen, in welche Richtung die Platte auf die
Trommel gespannt wird, kann die Skalierung etwa 2 bis 3 % der normalerweise auftretenden Dehnung der Platte ausgleichen. Das Skalieren wirkt
sich nicht auf die Größe der Seiten im Dokument aus, sondern nur auf die Skalierung des gedruckten Dokuments.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll ein Skalieren verhindert werden, wählen Sie „Nicht skalieren“.
Soll das Dokument durch Skalieren automatisch an die Seite angepasst werden, wählen Sie „An Seite anpassen“. Der
Skalierungswert wird anhand des in der ausgewählten PPD-Datei festgelegten Druckbereichs bestimmt.
Um die Textfelder „Breite“ und „Höhe“ zu aktivieren, wählen Sie „Benutzerdefiniert“ aus. Geben Sie für die Breite und
Höhe Werte zwischen 1 und 1000 ein. Deaktivieren Sie die Schaltfläche „Proportionen beibehalten“
, um das
Seitenverhältnis des Dokuments zu ändern.
Ändern von Druckerauflösung und Rasterweite
Die schnellsten und besten Druckergebnisse werden in Adobe Illustrator mit der standardmäßigen Druckerauflösung und Rasterweite erzielt. In
einigen Fällen kann es allerdings sinnvoll sein, die Auflösung und Rasterweite zu ändern. Dies ist z. B. der Fall, wenn Sie einen sehr langen
Kurvenpfad zeichnen und der PostScript-Drucker einen Limitcheck-Fehler meldet, wenn die Ausgabegeschwindigkeit sehr niedrig ist oder wenn
Verläufe und Gitter Streifenbildung aufweisen.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Drucken“.
2. Wählen Sie unter „Drucker“ einen PostScript-Drucker, „Adobe PostScript®-Datei“ oder „Adobe PDF“ aus.
3. Wählen Sie links im Dialogfeld „Drucken“ die Option „Ausgabe“ aus.
4. Wählen Sie für die „Auflösung“ eine Kombination aus Rasterweite (lpi) und Druckerauflösung (dpi).
Die Druckerauflösung wird als Anzahl der Farbpunkte pro Zoll (Dots per Inch, dpi) gemessen. Die meisten Desktop-Laserdrucker arbeiten mit
einer Auflösung von 600 dpi, Belichter mit 1200 dpi und höher. Tintenstrahldrucker erzeugen keine Punkte im engeren Sinn, sondern einen
Tintenstrahl; sie haben meist eine Auflösung von 300 bis 720 dpi.
Beim Drucken auf Desktop-Laserdruckern und insbesondere auf Belichtern muss auch die Rasterweite berücksichtigt werden. Hierbei handelt es
sich um die Anzahl der Rasterzellen pro Zoll, mit denen Graustufenbilder und Farbseparationen gedruckt werden. Die Rasterweite wird in Linien
pro Zoll (lpi) bzw. Zellenlinien pro Zoll in einem Halbtonraster gemessen.
Durch einen hohen Wert für die Rasterweite (z. B. 150 lpi) werden die Punkte, aus denen ein Bild besteht, eng zusammengesetzt, um das Bild im
Druck genauer wiederzugeben. Durch einen niedrigen Wert für die Rasterweite (60 lpi bis 85 lpi) werden die Bildpunkte weiter auseinander gesetzt
und es wird ein gröberes Bild erzeugt. Die Rasterweite bestimmt auch die Größe der Rasterpunkte. Bei einer hohen Rasterweite werden kleine
Bildpunkte verwendet, bei einer niedrigen Rasterweite dagegen große. Der wichtigste Faktor bei der Festlegung der Rasterweite ist die Art der
verwendeten Druckmaschine. Wenden Sie sich an Ihre Druckerei, um die optimale Rasterweite für die verwendete Druckmaschine zu erfragen.
PPD-Dateien für hochauflösende Belichter bieten eine Vielzahl möglicher Rasterweiten in Kombination mit verschiedenen Belichterauflösungen.
Bei PPD-Dateien für niedrigauflösende Drucker stehen normalerweise nur wenige Rasterweiten zur Auswahl und die verfügbaren Raster sind
zudem gröber (53 lpi bis 85 lpi). Gröbere Raster führen bei niedrig auflösenden Druckern zu besseren Ergebnissen. Die Verwendung einer
höheren Rasterweite, z. B. 100 lpi, würde in der Praxis die Qualität des Bildes, das mit einem niedrig auflösenden Drucker ausgegeben wird,
sogar verschlechtern. Das liegt daran, dass sich beim Erhöhen der Rasterweite für eine festgelegte Auflösung die Anzahl der reproduzierbaren
Farben verringert.
Hinweis: Einige Belichter und Desktop-Laserdrucker verwenden andere Rasterungsverfahren als die Halbtontechnik. Empfehlungen für die
Auflösung bei der Ausgabe auf solchen Geräten finden Sie in der Gerätedokumentation. Alternativ können Sie sich auch an Ihr Servicebüro
wenden.
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Überfüllen
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Wissenswertes zum Überfüllen
Erstellen einer Überfüllung
Erstellen einer Überfüllung oder Unterfüllung
Überfüllen einer Linie
Überfüllen von Objektteilen
Wissenswertes zum Überfüllen
An den Stellen, an denen die Farben von unterschiedlichen Druckplatten übereinander oder nebeneinander gedruckt werden, können
Registerungenauigkeiten an der Druckmaschine im Druckergebnis Lücken (die so genannten Blitzer) verursachen. Zur Vermeidung solcher Blitzer
im Bildmaterial greifen Druckereien auf die Technik des Überfüllens zurück, bei der zwischen zwei nebeneinander liegenden Farben ein kleiner
Überlappungsbereich (eine so genannte Überfüllung) erzeugt wird. Sie können Überfüllungen mit einem speziellen Überfüllungsprogramm
automatisch erstellen lassen oder in Illustrator manuell erstellen.
Es gibt zwei Arten von Überfüllungen: Die Überfüllung, bei der das hellere Objekt den dunkleren Hintergrund überlappt und sich in den
Hintergrund auszudehnen scheint, und die Unterfüllung, bei der der hellere Hintergrund das dunklere Objekt überlappt und dabei das dunklere
Objekt zu verkleinern scheint.
Überfüllung (Objekt überlappt Hintergrund) und Unterfüllung (Hintergrund überlappt Objekt)
Wenn mehrere sich überlappende Objekte mit der gleichen Farbe gedruckt werden, müssen die Objekte möglicherweise nicht überfüllt werden, da
die gemeinsame Farbe eine automatische Überfüllung bildet. Wenn zwei sich überlappende Objekte als Komponente ihrer CMYK-Werte z. B.
Cyan enthalten, werden Blitzer zwischen den Objekten durch den Cyan-Anteil des unteren Objekts verdeckt.
Das Überfüllen von Text kann bestimmte Probleme verursachen. Vermeiden Sie, gemischte Prozessfarben oder Farbtöne von Prozessfarben auf
kleine Schriftgrade anzuwenden, da schon geringe Registerungenauigkeiten die Lesbarkeit des Texts beeinträchtigen können. Genauso kann das
Überfüllen von kleinen Schriftgraden die Lesbarkeit beeinträchtigen. Sprechen Sie sich auch in diesem Fall mit Ihrer Druckerei ab. Wenn Sie
beispielsweise schwarzen Text auf einem farbigen Hintergrund drucken möchten, kann es schon ausreichen, den Text einfach auf den
Hintergrund zu überdrucken.
Erstellen einer Überfüllung
Mit dem Befehl „Überfüllen“ können Sie Überfüllungen für einfaches Bildmaterial erstellen. Über diese Funktion wird ermittelt, wo sich die hellere
Farbe befindet (Objekt oder Hintergrund), und mit dieser die dunklere Farbe überdruckt (überfüllt). Sie können den Befehl „Überfüllen“ vom
Pathfinder-Bedienfeld aus oder als Effekt anwenden. Der Vorteil des Überfüllen-Effekts liegt darin, dass Sie die Einstellungen für die Überfüllung
jederzeit ändern können.
Funktionsweise des Befehls „Überfüllen“
A. Überdrucken-Bereich B. Aussparungsbereich C. Hintergrundfarbe D. Vordergrundfarbe
Nach oben
Hin und wieder kann es vorkommen, dass das obere und das untere Objekt ähnliche Farbtöne aufweisen, sodass keine Farbe deutlich heller oder
dunkler ist. In diesem Fall bestimmt der Befehl „Überfüllen“ die Überfüllung aufgrund leichter Farbunterschiede. Wenn Ihnen diese Überfüllung
nicht gefällt, können Sie die Überfüllungsrichtung umkehren, indem Sie die Option „Überfüllungen umkehren“ aktivieren.
1. Wenn das Dokument im RGB-Modus vorliegt, wählen Sie „Datei“ > „Dokumentfarbmodus“ > „CMYK-Farbe“, um es in den
CYMK-Modus zu konvertieren.
2. Wählen Sie zwei oder mehrere Objekte aus.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll der Befehl direkt auf die Objekte angewendet werden, wählen Sie „Fenster“ > „Pathfinder“ und dann im
Bedienfeldmenü die Option „Überfüllen“.
Soll der Befehl als Effekt angewendet werden, wählen Sie „Effekt“ > „Pathfinder“ > „Überfüllen“. Aktivieren Sie „Vorschau“,
wenn Sie sich eine Vorschau des Effekts ansehen möchten.
4. Legen Sie die gewünschten Überfüllungsoptionen fest und klicken Sie auf „OK“.
Überfüllungsoptionen
Stärke Mit dieser Option wird die Konturstärke zwischen 0,01 und 5000 Punkt festgelegt. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Druckerei nach dem
richtigen Wert.
Höhe/Breite Mit dieser Option wird die Überfüllung der horizontalen Linien als Prozentwert der Überfüllung der vertikalen Linien festgelegt. Durch
unterschiedliche horizontale und vertikale Überfüllungswerte können Sie beim Drucken auftretende Unregelmäßigkeiten kompensieren, wie z. B.
die Dehnung des Papiers. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Druckerei nach dem richtigen Wert. Die Standardeinstellung von 100 % ergibt für vertikale
und horizontale Linien die gleiche Überfüllungsstärke. Möchten Sie die Überfüllungsstärke bei horizontalen Linien erhöhen, ohne die vertikalen
Linien zu verändern, geben Sie im Feld „Höhe/Breite“ einen Wert über 100 % ein. Möchten Sie die Überfüllungsstärke bei horizontalen Linien
verringern, ohne die vertikale Überfüllung zu verändern, geben Sie in das Feld „Höhe/Breite“ einen Wert unter 100 % ein.
Einstellung des Werts für „Höhe/Breite“ auf 50 % (links) bzw. 200 % (rechts)
Farbtöne verringern Verringert den Farbton der helleren Farbe der Überfüllung. Der Wert der dunkleren Farbe bleibt bei 100 %. Diese Option ist
hilfreich, wenn Sie zwei helle Objekte überfüllen und die Überfüllungslinie eventuell durch die dunklere der beiden Farben durchscheint und eine
dunkle Kante erzeugt. Wenn Sie z. B. ein hellgelbes Objekt in ein hellblaues Objekt überfüllen, entsteht im Überfüllungsbereich eine sichtbare
hellgrüne Kante. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Druckerei, welcher Farbton unter Berücksichtigung von Faktoren wie Druckmaschine, Druckfarben,
Papierart usw. geeignet ist.
Einstellung der Farbtonverringerung auf 100 % (Überfüllung enthält 100 % der helleren Farbe) bzw. auf 50 % (Überfüllung enthält 50 % der
helleren Farbe)
Überfüllen mit CMYK Konvertiert Volltonfarben-Überfüllungen in die entsprechenden Prozessfarben. Mit dieser Einstellung wird die hellere der
Volltonfarben in ein Objekt umgewandelt und überdruckt.
Überfüllungen umkehren Überfüllt dunklere in hellere Farben. Diese Option kann nicht auf Schwarz angewendet werden, das zusätzlich CMY-
Anteile enthält.
Genauigkeit (nur als Effekt) Wirkt sich auf die Genauigkeit der Berechnung eines Objektpfads aus. Je präziser die Berechnung, desto genauer
ist die Zeichnung und desto zeitaufwändiger ist die Generierung des entstehenden Pfads.
Überflüssige Ankerpunkte entfernen (nur als Effekt) Entfernt überflüssige Punkte.
Erstellen einer Überfüllung oder Unterfüllung
Zum besseren Steuern des Überfüllens von Objekten und zum Überfüllen komplexer Objekte können Sie die Wirkung einer Überfüllung erzeugen,
indem Sie Objekte mit einer Kontur versehen und dann für die Kontur die Option „Überdrucken“ aktivieren.
Nach oben
1. Markieren Sie das obere der beiden Objekte, die Sie überfüllen möchten.
2. Führen Sie im Feld „Kontur“ des Werkzeugbedienfelds oder Farbbedienfelds einen der folgenden Schritte durch:
Erzeugen Sie eine Überfüllung, indem Sie für die Objektfläche und die Kontur die gleichen Farbwerte festlegen. Sie
können die Farbwerte der Kontur ändern, indem Sie die Kontur auswählen und dann die zugehörigen Farbwerte im
Farbbedienfeld ändern. Das Objekt wird dadurch vergrößert, indem seine Kontur mit der Flächenfarbe gefüllt wird.
Objekt mit Kontur in der Flächenfarbe
A. Überdruckte Kontur sorgt für Überfüllung B. Fläche erzeugt Aussparung C. Überfüllungsbereich D.
Aussparungsbereich
Erzeugen Sie eine Unterfüllung, indem Sie für die Kontur (im Farbbedienfeld) die gleichen Farbwerte wie für den helleren
Hintergrund eingeben, sodass „Kontur“ und „Fläche“ unterschiedliche Werte erhalten. Auf diese Weise wird das dunklere
Objekt verkleinert, da sein Rand mit einer Kontur in der helleren Hintergrundfarbe versehen wird.
3. Wählen Sie „Fenster“ > „Kontur“.
Objekt mit Kontur in der Hintergrundfarbe
A. Überdruckte Kontur sorgt für Unterfüllung B. Fläche erzeugt Aussparung C. Überfüllungsbereich D.
Aussparungsbereich
4. Geben Sie im Feld „Stärke“ eine Konturstärke zwischen 0,01 und 1000 Punkt ein. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Druckerei
nach dem richtigen Wert.
Eine Konturstärke von beispielsweise 0,6 Punkt erzeugt eine Überfüllung von 0,3 Punkt. Eine Konturstärke von 2,0 Punkt
erzeugt eine Überfüllung von 1,0 Punkt.
5. Wählen Sie „Fenster“ > „Attribute“.
6. Aktivieren Sie die Option „Kontur überdrucken“.
Überfüllen einer Linie
1. Wählen Sie die Linie aus, die überfüllt werden soll.
2. Weisen Sie der Kontur im Feld „Kontur“ des Werkzeugbedienfelds oder des Farbbedienfelds die Farbe Weiß zu.
3. Wählen Sie im Konturbedienfeld die gewünschte Linienstärke aus.
4. Kopieren Sie die Linie und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Davor einfügen“. Die Kopie wird für die Überfüllung verwendet.
5. Weisen Sie der Kopie im Feld „Kontur“ des Werkzeugbedienfelds oder des Farbbedienfelds die gewünschte Konturfarbe zu.
6. Wählen Sie im Konturbedienfeld eine Linienstärke, die breiter als die unter der Kopie liegende Linie ist.
7. Wählen Sie „Fenster“ > „Attribute“.
8. Aktivieren Sie für die obere Linie „Kontur überdrucken“.
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Für Überfüllung verwendete Konturkopie
A. Überdruckte obere Kontur sorgt für Überfüllung B. Untere Kontur sorgt für Aussparung C. Aussparungsbereich D.
Überfüllungsbereich
Überfüllen von Objektteilen
1. Zeichnen Sie eine Linie entlang der Kanten, die überfüllt werden sollen. Bei einem komplexen Objekt wählen Sie die zu
überfüllenden Kanten mit dem Direktauswahl-Werkzeug
aus, kopieren sie und fügen sie mit dem Befehl „Bearbeiten“ >
„Davor einfügen“ so ein, dass sie direkt auf dem Originalobjekt liegen.
Schlagschatten mit Überfüllung (links) basierend auf der Linie zwischen den Schnittpunkten des Objekts mit seinem
Schlagschatten (rechts).
2. Wählen Sie für die Kontur im Feld „Kontur“ des Werkzeugbedienfelds oder des Farbbedienfelds einen Farbwert aus, um eine
Überfüllung oder Unterfüllung zu erzeugen.
3. Wählen Sie „Fenster“ > „Attribute“.
4. Aktivieren Sie die Option „Kontur überdrucken“.
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Automatisieren von Aufgaben
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Automatisieren mit Aktionen
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Wissenswertes zu Aktionen
Aktionenbedienfeld – Übersicht
Anwenden einer Aktion auf eine Datei
Aufzeichnen einer Aktion
Hinzufügen von Aufgaben, die nicht aufgezeichnet werden können, zu Aktionen
Einfügen einer Unterbrechung
Ändern von Einstellungen beim Ausführen einer Aktion
Ausschließen von Befehlen aus einer Aktion
Festlegen der Ausführgeschwindigkeit
Bearbeiten und erneutes Aufzeichnen von Aktionen
Verwalten von Aktionssets
Anwenden einer Aktion auf mehrere Dateien
Wissenswertes zu Aktionen
Eine Aktion besteht aus einer Reihe von Aufgaben, die Sie auf eine einzelne Datei oder mehrere Dateien im Stapel anwenden, wie zum Beispiel
Menübefehle, Bedienfeldoptionen, Werkzeugaktionen usw. Sie können beispielsweise eine Aktion erstellen, um die Größe eines Bildes zu ändern,
einen Effekt auf das Bild anzuwenden und die Datei anschließend im gewünschten Format zu speichern.
Aktionen können auch Schritte für das Ausführen von Aufgaben enthalten, die sich nicht aufzeichnen lassen (z. B. die Verwendung eines
Malwerkzeugs). Aktionen können außerdem modale Steuerelemente enthalten, damit Sie beim Ausführen einer Aktion Werte in Dialogfelder
eingeben können.
In Photoshop bilden Aktionen die Grundlage für Droplets. Droplets sind kleine Anwendungen, die automatisch alle Dateien verarbeiten, die auf das
Symbol gezogen werden.
Bei Photoshop und Illustrator sind bestimmte Aktionen zur Ausführung gängiger Aufgaben vorinstalliert. Sie können diese Aktionen verwenden,
ohne sie weiter zu bearbeiten, sie an Ihre Bedürfnisse anpassen oder neue Aktionen erstellen. Aktionen sind in Sets gespeichert, damit sie besser
organisiert werden können.
Sie können Aktionen aufzeichnen, bearbeiten, anpassen und im Stapel verarbeiten und mit Aktionssets Gruppen von Aktionen verwalten.
Aktionenbedienfeld Übersicht
Mit dem Aktionenbedienfeld („Fenster“ > „Aktionen“) können Sie einzelne Aktionen aufzeichnen, ausführen, bearbeiten und löschen. Außerdem
haben Sie die Möglichkeit, Aktionsdateien zu speichern und zu laden.
Aktionenbedienfeld in Photoshop
A. Aktionsset B. Aktion C. Aufgezeichnete Befehle D. Enthaltener Befehl E. Modales Steuerelement (ein/aus)
Ein- und Ausblenden von Sets, Aktionen und Befehlen
Klicken Sie im Aktionenbedienfeld auf das Dreieck links neben dem Set, der Aktion bzw. dem Befehl. Klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste
(Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf das Dreieck, um alle Aktionen in einem Set bzw. alle Befehle in einer Aktion ein- bzw. auszublenden.
Anzeigen von Aktionen nach Namen
Wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds den Befehl „Schaltflächenmodus“. Durch erneutes Auswählen von „Schaltflächenmodus“ kehren
Sie wieder zum Listenmodus zurück.
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Hinweis: Im Schaltflächenmodus können keine einzelnen Befehle bzw. Sets angezeigt werden.
Auswählen von Aktionen im Aktionenbedienfeld
Klicken Sie auf einen Aktionsnamen. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf Aktionsnamen, um mehrere benachbarte Aktionen
auszuwählen. Klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf Aktionsnamen, um mehrere nicht benachbarte
Aktionen auszuwählen.
Anwenden einer Aktion auf eine Datei
Durch Anwendung einer Aktion werden die aufgezeichneten Befehle der Aktion in dem aktiven Dokument ausgeführt. (Bei manchen Aktionen ist es
erforderlich, vor der Anwendung eine Auswahl zu treffen, andere können für eine ganze Datei ausgeführt werden.) Sie können einzelne Befehle
aus der Aktion ausschließen oder nur einen Befehl ausführen. Enthält die Aktion ein modales Steuerelement, können Sie in einem Dialogfeld
Werte eingeben oder Werkzeuge verwenden, wenn die Ausführung unterbrochen wird.
Hinweis: Im Schaltflächenmodus wird die gesamte Aktion durch Klicken auf eine Schaltfläche ausgeführt, wobei vorher ausgeschlossene Befehle
nicht berücksichtigt werden.
1. Falls erforderlich, wählen Sie Objekte aus, für welche die Aktion ausgeführt werden soll, oder öffnen Sie eine Datei.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
(Illustrator) Wenn ein Aktionsset ausgeführt werden soll, wählen Sie den Namen des Sets aus und klicken Sie im
Aktionenbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausführen“
oder wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Ausführen“.
Wenn eine ganze einzelne Aktion ausgeführt werden soll, wählen Sie den Namen der Aktion aus und klicken Sie im
Aktionenbedienfeld auf „Ausführen“ oder wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl „Ausführen“.
Wenn Sie der Aktion eine Tastenkombination zugewiesen haben, drücken Sie diese Tastenkombination, um die Aktion
automatisch zu starten.
Möchten Sie nur einen Teil einer Aktion ausführen, wählen Sie den Befehl aus, ab dem die Aktion ausgeführt werden soll,
und klicken Sie im Aktionenbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausführen“ oder wählen Sie im Menü des Bedienfelds den
Befehl „Ausführen“.
Um einen einzelnen Befehl anzuwenden, wählen Sie den Befehl aus und klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows)
bzw. Befehlstaste (Mac OS) im Aktionenbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausführen“. Sie können auch die Strg-Taste
(Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) drücken und auf den Befehl doppelklicken.
Wenn Sie in Photoshop eine Aktion rückgängig machen möchten, erstellen Sie vor dem Ausführen der Aktion im Protokollbedienfeld einen
Schnappschuss und wählen Sie dann diesen Schnappschuss aus, um die Aktion rückgängig zu machen.
Aufzeichnen einer Aktion
Wenn Sie eine neue Aktion erstellen, werden die von Ihnen verwendeten Befehle und Werkzeuge so lange in der Aktion aufgezeichnet, bis Sie die
Aufzeichnung anhalten.
Zum Schutz vor Fehlern sollten Sie in einer Kopie arbeiten: Zu Beginn der Aktion und vor dem Anwenden anderer Befehle zeichnen Sie den
Befehl „Datei“ > „Kopie speichern“ (Illustrator) auf bzw. zeichnen Sie den Befehl „Datei“ > Speichern unter auf und wählen „Als Kopie“
(Photoshop). Sie können in Photoshop auch im Protokollbedienfeld auf die Schaltfläche „Neuer Schnappschuss“ klicken, um vor dem
Aufzeichnen der Aktion einen Schnappschuss des Bildes zu erstellen.
1. Öffnen Sie eine Datei.
2. Klicken Sie im Aktionenbedienfeld auf die Schaltfläche „Neue Aktion erstellen“
oder wählen Sie im Menü des
Aktionenbedienfelds den Befehl „Neue Aktion“.
3. Geben Sie einen Namen für die Aktion ein, wählen Sie ein Aktionsset aus und legen Sie zusätzliche Optionen fest:
Funktionstaste Weist der Aktion einen Tastaturbefehl zu. Sie können jede beliebige Kombination aus Funktionstaste, Strg-
Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) und Umschalttaste wählen (z. B. Strg + Umschalttaste + F3). Ausnahmen:
Unter Windows kann weder die Taste F1 noch die Kombination aus F4 bzw. F6 mit der Strg-Taste verwendet werden.
Hinweis: Wenn Sie einer Aktion einen Tastaturbefehl zuweisen, der bereits für einen Befehl verwendet wird, wird statt des
Befehls die Aktion ausgeführt.
Farbe Weist eine Farbe für die Anzeige im Schaltflächenmodus zu.
4. Klicken Sie auf „Aufzeichnung beginnen“ . Die Schaltfläche „Aufzeichnung beginnen“ im Aktionenbedienfeld ist nun rot
.
Wichtig: Beim Aufzeichnen des Befehls Speichern unter darf der Dateiname nicht geändert werden. Wenn Sie einen neuen
Dateinamen eingeben, wird dieser neue Dateiname aufgezeichnet und bei jeder Ausführung der Aktion verwendet. Wenn Sie
vor dem Speichern zu einem anderen Ordner wechseln, können Sie einen anderen Speicherort angeben, ohne einen
Dateinamen festlegen zu müssen.
5. Führen Sie die Vorgänge und Befehle aus, die aufgezeichnet werden sollen.
Nicht alle Aufgaben in Aktionen lassen sich direkt aufzeichnen; Sie können nicht aufzeichnungsfähige Aufgaben jedoch mit
Befehlen im Menü des Aktionenbedienfelds einfügen.
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6. Wenn Sie die Aufzeichnung beenden möchten, klicken Sie entweder auf die Schaltfläche „Ausführen/Aufzeichnung beenden“
oder wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds die Option „Aufzeichnung beenden“. (In Photoshop können Sie auch die
Esc-Taste drücken.)
Soll die Aufzeichnung in derselben Aktion weitergeführt werden, wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds den Befehl „Aufzeichnung
beginnen“.
Hinzufügen von Aufgaben, die nicht aufgezeichnet werden können, zu Aktionen
In den Aktionen können nicht alle Aufgaben direkt aufgezeichnet werden. Sie können beispielsweise keine Befehle in den Menüs „Effekt“ und
„Ansicht“ aufzeichnen. Ebenso ist dies nicht für Menüs möglich, die Bedienfelder anzeigen oder ausblenden. Auch die Verwendung der Auswahl-,
Zeichenstift-, Pinsel-, Buntstift-, Verlauf-, Gitter-, Pipette-, Interaktiv-malen- und Schere-Werkzeuge kann nicht aufgezeichnet werden.
Im Aktionenbedienfeld wird angezeigt, welche Aufgaben nicht aufgezeichnet werden können. Wenn der Name des Befehls oder des Werkzeugs
nicht angezeigt wird, nachdem Sie die Aufgabe ausgeführt haben, können Sie die Aufgabe immer noch über Befehle im Aktionenbedienfeld
hinzufügen.
Wenn Sie eine Aufgabe, die nicht aufgezeichnet werden kann, nach dem Erstellen einer Aktion einfügen möchten, wählen Sie ein Objekt
innerhalb der Aktion aus, nach der Sie die Aufgabe einfügen möchten. Wählen Sie dann im Menü des Aktionenbedienfelds den
entsprechenden Befehl.
Einfügen eines Menübefehls, der nicht aufgezeichnet werden kann
1. Wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds die Option „Menübefehl einfügen“.
2. Wählen Sie im entsprechenden Menü den gewünschten Befehl aus oder geben Sie den Anfang des Befehlsnamens in das
Textfeld ein und klicken Sie auf „Suchen“. Klicken Sie dann auf „OK“.
Einfügen eines Pfades
Wählen Sie den Pfad aus und wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds die Option „Pfadauswahl einfügen“.
Einfügen der Auswahl eines Objekts
1. Geben Sie im Feld „Notiz“ des Attributebedienfelds einen Namen für das Objekt ein, bevor Sie mit der Aufnahme beginnen.
(Wählen Sie im Menü des Attributebedienfelds die Option „Notiz einblenden“, um die Notiz anzuzeigen.)
2. Wenn Sie die Aktion aufzeichnen, wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds die Option „Objekt auswählen“.
3. Geben Sie einen Namen für das Objekt ein und klicken Sie auf „OK“.
Aufzeichnen von Optimierungsoptionen für mehrere Slices im Dialogfeld „Für Web und Geräte
speichern“
Legen Sie die Slice-Optimierungsoptionen fest, bevor Sie die Aktion aufnehmen. Drücken Sie dann die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste
(Mac OS) und klicken Sie im Dialogfeld „Für Web und Geräte speichern“ auf „Merken“.
Die Einstellungen werden damit von Illustrator bei der Aufzeichnung berücksichtigt.
Einfügen einer Unterbrechung
Durch Einfügen von Unterbrechungen können Sie auch Aufgaben in Aktionen aufnehmen, die nicht aufgezeichnet werden können (z. B. die
Verwendung eines Malwerkzeugs). Klicken Sie nach dem Durchführen der Aufgabe im Aktionenbedienfeld auf die Schaltfläche „Ausführen“.
Sie können auch eine kurze Meldung anzeigen, wenn die Aktion angehalten wird, die als Erinnerung daran dient, was vor dem Fortsetzen der
Aktion ausgeführt werden muss. Für den Fall, dass keine andere Aufgabe erledigt werden muss, können Sie auch eine Schaltfläche zum
Fortfahren in das Meldungsfeld einfügen.
1. Wählen Sie, wo die Unterbrechung eingefügt werden soll, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Soll die Unterbrechung am Ende einer Aktion eingefügt werden, wählen Sie den Namen der Aktion aus.
Soll nach einem Befehl eine Unterbrechung eingefügt werden, wählen Sie diesen Befehl aus.
2. Wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds „Unterbrechung einfügen“.
3. Geben Sie den gewünschten Meldungstext ein.
4. Wenn die Aktion ohne Unterbrechung fortgesetzt werden soll, aktivieren Sie „Fortfahren zulassen“.
5. Klicken Sie auf „OK“.
Eine Unterbrechung kann während oder nach der Aufzeichnung einer Aktion eingefügt werden.
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Ändern von Einstellungen beim Ausführen einer Aktion
Standardmäßig werden Aktionen mit den Werten ausgeführt, die bei der ursprünglichen Aufzeichnung angegeben wurden. Wenn Sie die
Einstellungen für einen Befehl innerhalb einer Aktion ändern möchten, können Sie ein modales Steuerelement einfügen. Ein modales
Steuerelement unterbricht eine Aktion, damit Sie Werte in einem Dialogfeld eingeben oder ein modales Werkzeug verwenden können. (Damit der
Effekt eines modalen Werkzeugs angewendet wird, müssen Sie die Eingabetaste drücken. Danach nimmt die Aktion die zugehörigen Aufgaben
wieder auf.)
Modale Steuerelemente werden im Aktionenbedienfeld durch ein Dialogfeldsymbol
links neben dem jeweiligen Befehl, der Aktion oder dem Set
gekennzeichnet. Ein rotes Dialogfeldsymbol
weist auf eine Aktion oder ein Set hin, in der bzw. dem einige, jedoch nicht alle Befehle modal sind.
Im Schaltflächenmodus können Sie kein modales Steuerelement festlegen.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Wenn Sie ein modales Steuerelement für einen Befehl in einer Aktion aktivieren möchten, klicken Sie auf das Kästchen links
neben dem Befehlsnamen. Klicken Sie erneut, um das modale Steuerelement zu deaktivieren.
Wenn Sie die modalen Steuerelemente für alle Befehle in einer Aktion aktivieren bzw. deaktivieren möchten, klicken Sie auf
das Kästchen links neben dem Aktionsnamen.
Wenn Sie die modalen Steuerelemente für alle Aktionen in einem Set aktivieren bzw. deaktivieren möchten, klicken Sie auf das
Kästchen links neben dem Namen des Sets.
Ausschließen von Befehlen aus einer Aktion
Wenn Sie bestimmte Befehle in einer aufgezeichneten Aktion nicht ausführen möchten, können Sie diese ausschließen. Im Schaltflächenmodus
können Sie keine Befehle ausschließen.
1. Blenden Sie ggf. die Auflistung der Befehle in der Aktion ein, indem Sie im Aktionenbedienfeld auf das Dreieck links neben
dem Aktionsnamen klicken.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Möchten Sie einen einzelnen Befehl ausschließen, entfernen Sie das Häkchen links neben dem Befehlsnamen, indem Sie
darauf klicken. Klicken Sie erneut, um den Befehl einzuschließen.
Sollen alle Befehle oder Aktionen in einem Aktionsset ausgeschlossen bzw. aufgenommen werden, klicken Sie auf das
Häkchen links neben dem Namen der Aktion oder des Sets.
Wenn Sie alle Befehle mit Ausnahme des ausgewählten Befehls ausschließen bzw. aufnehmen möchten, klicken Sie bei
gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf das Häkchen.
In Photoshop wird das Häkchen der übergeordneten Aktion rot, wenn einige der Befehle innerhalb der Aktion
ausgeschlossen sind, während das Häkchen der übergeordneten Aktion in Illustrator abgeblendet wird.
Festlegen der Ausführgeschwindigkeit
Sie können die Ausführgeschwindigkeit einer Aktion anpassen oder die Ausführung anhalten, um das Debuggen der Aktion zu erleichtern.
1. Wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds die Option „Abspieloptionen“.
2. Geben Sie eine Geschwindigkeit an und klicken Sie auf „OK“:
Beschleunigt Führt die Aktion bei normaler Geschwindigkeit aus (Standard).
Hinweis: Wenn Sie eine Aktion beschleunigt ausführen, wird der Bildschirm dabei möglicherweise nicht aktualisiert. Es ist
möglich, dass Dateien geöffnet, geändert, gespeichert und geschlossen werden, ohne je am Bildschirm angezeigt zu werden.
Dadurch kann die Aktion noch schneller ausgeführt werden. Wenn Sie die Dateien bei der Ausführung der Aktion am
Bildschirm sehen möchten, geben Sie statt dessen „Schrittweise“ an.
Schrittweise Führt jeden Befehl vollständig aus und aktualisiert das Bild, bevor mit dem nächsten Befehl in der Aktion
fortgefahren wird.
Anhalten für: __ Sekunden Gibt an, wie lange die Anwendung zwischen der Ausführung der einzelnen Befehle in der Aktion
warten soll.
Bearbeiten und erneutes Aufzeichnen von Aktionen
Aktionen können problemlos bearbeitet und angepasst werden. Sie können die Einstellungen jedes beliebigen Befehls innerhalb einer Aktion
optimieren, einer vorhandenen Aktion Befehle hinzufügen oder eine Aktion vollständig überarbeiten und einige oder alle Einstellungen ändern.
Hinzufügen von Befehlen zu einer Aktion
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
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Wenn der Befehl am Ende der Aktion eingefügt werden soll, wählen Sie den Namen der Aktion aus.
Wenn der Befehl nach einem anderen Befehl eingefügt werden soll, wählen Sie diesen Befehl aus.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Aufzeichnung beginnen“ oder wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds den Befehl
„Aufzeichnung beginnen“.
3. Zeichnen Sie die zusätzlichen Befehle auf.
4. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie entweder auf die Schaltfläche „Ausführen/Aufzeichnung beenden“ oder wählen Sie im Menü
des Bedienfelds die Option „Aufzeichnung beenden“.
Neuanordnen der Befehle in einer Aktion
Ziehen Sie einen Befehl im Aktionenbedienfeld an die gewünschte Position in derselben oder einer anderen Aktion. Lassen Sie die Maustaste
los, sobald die hervorgehobene Linie an der gewünschten Stelle angezeigt wird.
Erneutes Aufzeichnen einer Aktion
1. Wählen Sie die Aktion aus und klicken Sie im Menü des Aktionenbedienfelds auf „Erneut aufzeichnen“.
2. Wenn ein modales Werkzeug erscheint, erstellen Sie mit dem Werkzeug ein anderes Ergebnis und drücken die Eingabetaste.
Sie können auch dieselben Einstellungen beibehalten, indem Sie nur die Eingabetaste drücken.
3. Wenn ein Dialogfeld angezeigt wird, ändern Sie die Einstellungen und zeichnen Sie sie durch Klicken auf „OK“ auf. Wenn Sie
auf „Abbrechen“ klicken, behalten Sie die Werte bei.
Erneutes Aufzeichnen einer einzelnen Aufgabe
1. Wählen Sie ein Objekt der gleichen Art aus wie das, für das die Aktion erneut aufgezeichnet werden soll. Falls eine Aufgabe
beispielsweise nur für Vektorobjekte verfügbar ist, muss beim erneuten Aufzeichnen ein Vektorobjekt ausgewählt sein.
2. Doppelklicken Sie im Aktionenbedienfeld auf den Befehl.
3. Geben Sie die neuen Werte ein und klicken Sie auf „OK“.
Verwalten von Aktionssets
Sie können Aktionssets, die mit Aufgaben verbunden sind, erstellen und organisieren. Diese können dann auf der Festplatte gespeichert und auf
andere Computer übertragen werden.
Hinweis: Von Ihnen erstellte Aktionen werden automatisch im Aktionenbedienfeld aufgelistet. Um eine Aktion jedoch wirklich zu speichern, damit
sie auf keinen Fall beim Löschen Ihrer Voreinstellungendatei (Illustrator) bzw. der Datei des Aktionenbedienfelds (Photoshop) verloren geht,
müssen Sie sie als Teil eines Aktionssets speichern.
Speichern eines Aktionssets
1. Wählen Sie ein Set aus.
Wenn Sie eine einzelne Aktion speichern möchten, erstellen Sie zuerst ein Aktionsset und verschieben die Aktion in das
neue Set.
2. Wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds „Aktionen speichern“.
3. Geben Sie einen Namen für das Set ein, wählen Sie einen Speicherort und klicken Sie auf „Speichern“.
Sie können für die Datei einen beliebigen Speicherort wählen. Sie können nur den gesamten Inhalt eines Sets aus dem
Aktionenbedienfeld speichern; einzelne Aktionen lassen sich nicht speichern.
Hinweis: (Nur Photoshop) Wenn Sie die gespeicherte Aktionsset-Datei im Ordner „Vorgaben/Aktionen“ speichern, wird das
Set beim nächsten Start der Anwendung unten im Menü des Aktionenbedienfelds angezeigt.
(Nur Photoshop) Halten Sie beim Wählen des Befehls „Aktionen speichern“ die Strg- und Alt-Taste (Windows) bzw. die
Befehls- und Wahltaste (Mac OS) gedrückt, um die Aktionen als Textdatei zu speichern. So können Sie den Inhalt der
Aktion anzeigen und ausdrucken. Die Textdatei kann aber nicht mehr in Photoshop geladen werden.
Laden eines Aktionssets
Im Aktionenbedienfeld werden standardmäßig die vordefinierten (mit der Software gelieferten) und alle von Ihnen erstellten Aktionen angezeigt.
Sie können aber auch andere Aktionen in das Aktionenbedienfeld laden.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds „Aktionen laden“. Wählen Sie die Aktionsset-Datei aus und klicken Sie auf
„Laden“ (Photoshop) oder „Öffnen“ (Illustrator).
(Nur Photoshop) Wählen Sie unten im Menü des Aktionenbedienfelds ein Set aus.
In Photoshop haben Aktionsset-Dateien die Erweiterung .atn, in Illustrator die Erweiterung .aia.
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Wiederherstellen des Standard-Aktionssets
1. Wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds „Aktionen zurücksetzen“.
2. Wenn die Aktionen im Aktionenbedienfeld durch das Standardset überschrieben werden sollen, klicken Sie auf „OK“. Möchten
Sie die Aktionen im Aktionenbedienfeld um das Standardset erweitern, klicken Sie auf „Anfügen“.
Organisieren von Aktionssets
Zur besseren Verwaltung Ihrer Aktionen können Sie Aktionssets anlegen und speichern. Aktionssets lassen sich für unterschiedliche
Verwendungszwecke zusammenstellen (z. B. für Print- und Online-Publikationen) und auf andere Computer übertragen.
Wenn Sie ein neues Aktionsset erstellen möchten, klicken Sie im Aktionenbedienfeld auf die Schaltfläche „Neues Set“ oder
wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Neues Set“. Geben Sie dann einen Namen für das Set ein und klicken Sie auf
„OK“.
Hinweis: Wenn Sie eine neue Aktion erstellen und in einem neuen Set gruppieren möchten, erstellen Sie zunächst das Set.
Das neue Set wird in der Dropdown-Liste „Set“ angezeigt, wenn Sie die neue Aktion erstellen.
Wenn Sie eine Aktion in ein anderes Set verschieben möchten, ziehen Sie die Aktion in dieses Set. Lassen Sie die Maustaste
los, sobald die hervorgehobene Linie an der gewünschten Stelle angezeigt wird.
Wenn Sie ein Aktionsset umbenennen möchten, doppelklicken Sie im Aktionenbedienfeld auf den Namen des Sets oder
wählen Sie im Menü des Aktionenbedienfelds „Set-Optionen“. Geben Sie dann einen neuen Namen für das Set ein und
klicken Sie auf „OK“.
Wenn Sie alle Aktionen im Aktionenbedienfeld durch ein neues Set ersetzen möchten, wählen Sie im Menü des
Aktionenbedienfelds die Option „Aktionen ersetzen“. Wählen Sie eine Aktionsdatei aus und klicken Sie auf „Laden“
(Photoshop) oder „Öffnen“ (Illustrator).
Wichtig: Durch den Befehl „Aktionen ersetzen“ werden alle Aktionssets im aktuellen Dokument ersetzt. Bevor Sie diesen
Befehl verwenden, speichern Sie eine Kopie des aktuellen Aktionssets mit dem Befehl „Aktionen speichern“.
Anwenden einer Aktion auf mehrere Dateien
Mit dem Befehl „Stapelverarbeitung“ können Sie Aktionen auf ganze Ordner mit Dateien und Unterordnern anwenden. Außerdem können Sie mit
diesem Befehl einer Vorlage für datengesteuerte Grafikvorlagen unterschiedliche Datensätze hinzufügen.
1. Wählen Sie „Stapelverarbeitung“ aus dem Menü des Aktionenbedienfelds.
2. Wählen Sie unter „Wiedergabe“ die gewünschte Aktion aus.
3. Wählen Sie unter „Quelle“ den Ordner, auf den die Aktion angewendet werden soll. Sie können auch „Datensätze“ auswählen,
um die Aktion auf jeden Datensatz in der aktuellen Datei anzuwenden.
Wenn Sie einen Ordner auswählen, können Sie zusätzliche Optionen für die Wiedergabe der Aktion auswählen.
4. Geben Sie unter „Ziel“ ein, was mit der verarbeiteten Datei geschehen soll. Sie können die Dateien geöffnet lassen, ohne die
Änderungen zu speichern („Ohne“), die Dateien schließen und am aktuellen Speicherort speichern („Speichern und
Schließen“) oder die Dateien an einem anderen Speicherort speichern („Ordner“).
Je nach ausgewählten Zieloptionen können Sie zusätzliche Optionen für das Speichern der Dateien auswählen.
5. Geben Sie an, wie Illustrator während der Stapelverarbeitung Fehler handhaben soll. Wenn Sie „Fehler in Datei aufzeichnen“
auswählen, klicken Sie auf „Speichern unter“ und geben Sie einen Namen für die Fehlerdatei ein.
6. Klicken Sie auf „OK“.
Beim Speichern von Dateien mit dem Befehl „Stapelverarbeitung“ werden die Dateien immer in demselben Format wie die
Originaldateien gespeichert. Soll ein Stapelverarbeitungsprozess erstellt werden, bei dem Dateien in einem neuen Format
gespeichert werden, zeichnen Sie den Befehl Speichern unteroder „Kopie speichern unter“ gefolgt vom Befehl „Schließen“
als Teil Ihrer ursprünglichen Aktion auf. Wählen Sie beim Einrichten des Stapelprozesses unter „Ziel“ die Option „Ohne“.
Sollen mehrere Aktionen in einem Stapelverarbeitungsprozess verarbeitet werden, erstellen Sie eine neue Aktion und
zeichnen Sie den Befehl „Stapelverarbeitung“ für jede Aktion auf, die Sie verwenden möchten. Auf diese Weise können Sie
auch mehrere Ordner in einem Stapel verarbeiten lassen. Sollen mehrere Ordner in einem Stapelverarbeitungsprozess
verarbeitet werden, erstellen Sie Alias-Dateien in einem Ordner, die auf die anderen zu verarbeitenden Ordner verweisen.
Stapelverarbeitungsoptionen
Wenn Sie unter „Quelle“ die Option „Ordner“ gewählt haben, können Sie die folgenden Optionen einstellen:
„Öffnen“-Befehle in Aktionen überschreiben Öffnet die Dateien aus dem angegebenen Ordner und ignoriert alle Öffnen-Befehle, die als Teil
der ursprünglichen Aktion aufgezeichnet wurden.
Alle Unterverzeichnisse einschließen Verarbeitet alle Dateien und Ordner im angegebenen Ordner.
Wenn die Aktion Speichern- oder Exportbefehle umfasst, können Sie die folgenden Optionen einstellen:
„Speichern“-Befehle in Aktionen überschreiben Speichert die verarbeiteten Dateien im angegebenen Zielordner und nicht an einem
Speicherort, der in der Aktion aufgezeichnet ist. Klicken Sie auf „Wählen“, um den Zielordner anzugeben.
„Exportieren“-Befehle in Aktionen überschreiben Exportiert die verarbeiteten Dateien in den angegebenen Zielordner und nicht an einen
Speicherort, der in der Aktion aufgezeichnet ist. Klicken Sie auf „Wählen“, um den Zielordner anzugeben.
Wenn Sie unter „Quelle“ die Option „Datensätze“ gewählt haben, können Sie eine Option für die Dateinamen auswählen, die beim Überschreiben
der Befehle zum Speichern und Exportieren generiert werden:
Datei + Nummer Erstellt den Dateinamen, indem vom Namen des ursprünglichen Dokuments die Dateierweiterung entfernt und anschließend
eine dem Datensatz entsprechende dreistellige Nummer hinzugefügt wird.
Datei + Datensatzname Erstellt den Dateinamen, indem vom Namen des ursprünglichen Dokuments die Dateierweiterung entfernt und
anschließend ein Unterstrich und der Name des Datensatzes hinzugefügt werden.
Datensatzname Erstellt den Dateinamen, indem der Name des Datensatzes übernommen wird.
Verwandte Themen
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Automatisieren mit Skripten
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Ausführen eines Skripts
Installieren eines Skripts
Wenn Sie ein Skript ausführen, wird vom Computer eine Reihe von Befehlen ausgeführt. Diese Befehle können allein in Illustrator ausgeführt
werden, aber auch andere Anwendungen einbeziehen, wie z. B. Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und Datenbankprogramme.
Illustrator unterstützt mehrere Skriptumgebungen (einschließlich Microsoft Visual Basic, AppleScript, JavaScript und ExtendScript). Sie können die
Standardskripten verwenden, die mit Illustrator geliefert werden. Sie können jedoch auch eigene Skripten erstellen und sie dem Skripten-
Untermenü hinzufügen.
Weitere Informationen zu Skripten in Illustrator finden Sie in der aktuellen Dokumentation unter www.adobe.com/devnet/illustrator/scripting.html.
Beispielskripte sind im Ordner „Adobe Illustrator CS5/Scripting“ installiert.
Ausführen eines Skripts
Wählen Sie „Datei“ > „Skripten“ und wählen Sie ein Skript aus. Sie können auch „Datei“ > „Skripten“ > „Anderes Skript“ wählen und zum
gewünschten Skript navigieren.
Hinweis: Wenn Sie ein Skript bearbeiten, während Illustrator ausgeführt wird, müssen Sie Ihre Änderungen speichern, damit sie wirksam werden.
Installieren eines Skripts
Kopieren Sie das Skript auf die Festplatte Ihres Computers.
Wenn Sie das Skript im Skripten-Ordner von Adobe Illustrator CS5 ablegen, wird es im Untermenü „Datei“ > „Skripten“ angezeigt.
Wenn Sie das Skript an einem anderen Speicherort auf der Festplatte ablegen, können Sie es in Illustrator ausführen, indem Sie „Datei“ >
„Skripten“ > „Anderes Skript“ wählen.
Hinweis: Wenn Sie ein Skript im Skripten-Ordner von Adobe Illustrator CS5 abgelegen, während Illustrator ausgeführt wird, müssen Sie
Illustrator neu starten, damit das Skript im Untermenü „Skripten“ angezeigt wird.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Datengesteuerte Grafiken mit Vorlagen und Variablen
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Variablenbedienfeld – Übersicht
Erstellen von Variablen
Bearbeiten von Variablen
Löschen von Variablen
Bearbeiten von dynamischen Objekten
Identifizieren dynamischer Objekte anhand von XML-IDs
Datensätze
Wissenswertes zu Variablen-Bibliotheken
Speichern einer Vorlage für datengesteuerte Grafikvorlagen
In Illustrator kann aus beliebigem Bildmaterial eine datengesteuerte Grafikvorlage erstellt werden. Dazu müssen Sie auf der Zeichenfläche nur die
Objekte definieren, die als Variablen verwendet werden sollen und somit dynamisch (variabel) sind. Sie können Variablen verwenden, um
Textstrings, verknüpfte Bilder, Diagrammdaten und die Sichtbarkeitseinstellung von Objekten in Bildmaterial zu ändern. Außerdem können Sie
mehrere Variablendatensätze erstellen, um auf einen Blick sehen zu können, wie eine Vorlage nach der Erstellung aussehen wird.
Datengesteuerte Grafikvorlagen erlauben es, Bildmaterial mit verschiedenen Inhalten schnell und präzise zu erstellen. Nehmen wir einmal an, Sie
müssen 500 verschiedene Webbanner erstellen, die alle auf einer Vorlage basieren. Die manuelle Eingabe von Daten (Bilder, Text usw.) in die
Vorlage ist sehr zeitaufwendig. Stattdessen können Sie zum Generieren der Webbanner ein auf eine Datenbank bezogenes Skript verwenden.
Datengesteuerte Grafikvorlagen wurden für die Arbeit im Team entwickelt. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele dafür, wie datengesteuerte
Grafikvorlagen in verschiedenen Umgebungen eingesetzt werden können:
Wenn Sie Grafikdesigner sind, erhalten Sie mit Vorlagen die Kontrolle über die dynamischen Elemente Ihres Layouts. Bei der
Übergabe Ihrer Vorlage an den Produktionsbereich stellen Sie somit sicher, dass sich nur die Variablendaten ändern.
Wenn Sie Entwickler sind, können Sie Variablen und Datensätze direkt in einer XML-Datei kodieren. Der Grafikdesigner kann
die Variablen und Datensätze dann in eine Illustrator-Datei importieren und anhand Ihrer Vorgaben das Layout entwerfen.
Wenn Sie für die Produktion verantwortlich sind, können Sie Skripten in Illustrator oder den Stapelverarbeitungsbefehl
verwenden. Eine weitere Automatisierung des Produktionsprozesses erzielen Sie mit einem dynamischen
Bildbearbeitungsserver wie Adobe® Scene7.
Variablenbedienfeld Übersicht
Variablen und Datensätze werden im Variablenbedienfeld („Fenster“ > „Variablen“) bearbeitet. Jede Variable, die im Dokument enthalten ist, ist mit
ihrem Typ und ihrem Namen im Bedienfeld aufgeführt. Wenn die Variable mit einem Objekt verknüpft ist, wird in der Spalte „Objekte“ der Name
des gebundenen Objekts so angezeigt, wie er im Ebenenbedienfeld erscheint.
Variablenbedienfeld
A. Beschriftungen für Datensätze B. Bedienfeldmenü C. Variablentyp D. Variablenname E. Name des gebundenen Objekts
Im Variablenbedienfeld werden die folgenden Symbole verwendet, um den Variablentyp anzuzeigen:
Variable „Sichtbarkeit“ .
Variable „Textstring“ .
Variable „Verknüpfte Datei“ .
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Variable „Diagrammdaten“ .
Variable ohne Typ (nicht gebunden) .
Sie können die Reihenfolge der Zeilen anpassen, indem Sie auf Objekte in der Überschriftenleiste klicken. Sortieren Sie sie
nach Variablenname, Objektname oder Variablentyp.
Erstellen von Variablen
In Illustrator können Sie vier Variablentypen erstellen: „Diagrammdaten“, „Verknüpfte Datei“, „Textstring“ und „Sichtbarkeit“. Welche Objektattribute
verändert werden können, hängt vom ausgewählten Variablentyp ab.
Hinweis: Im Menü des Variablenbedienfelds finden Sie auch Befehle für das Erstellen von Variablen.
Erstellen einer Variable „Sichtbarkeit“
Wählen Sie die Objekte, die angezeigt oder ausgeblendet werden sollen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Sichtbarkeit dynamisch
machen“
im Variablenbedienfeld.
Erstellen einer Variable „Textstring“
Wählen Sie ein Textobjekt aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Objekt dynamisch machen“ im Variablenbedienfeld.
Erstellen einer Variable „Verknüpfte Datei“
Wählen Sie eine verknüpfte Datei aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Objekt dynamisch machen“ im Variablenbedienfeld.
Erstellen einer Variable „Diagrammdaten“
Wählen Sie ein Diagrammobjekt aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Objekt dynamisch machen“ im Variablenbedienfeld.
Erstellen einer Variable, ohne sie an ein Objekt zu binden
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Neue Variable“ im Variablenbedienfeld. Soll die Variable nachträglich an ein Objekt gebunden werden,
wählen Sie das Objekt und die Variable aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Sichtbarkeit dynamisch machen“ bzw. „Objekt dynamisch
machen“.
Bearbeiten von Variablen
Sie können im Variablenbedienfeld den Namen oder Typ einer Variablen bearbeiten, eine Variablenbindung lösen und Variablen sperren.
Wenn Sie die Bindung der Variablen lösen, wird die Verknüpfung zwischen der Variablen und ihrem Objekt aufgehoben. Sind die Variablen
gesperrt, können weder Variablen erstellt oder gelöscht noch Variablenoptionen bearbeitet werden. An gesperrte Variablen können jedoch
weiterhin Objekte gebunden werden und diese Bindungen können auch weiterhin gelöst werden.
Ändern des Namens oder Typs einer Variablen
Doppelklicken Sie im Variablenbedienfeld auf die Variable. Sie können auch die Variable im Variablenbedienfeld und anschließend aus dem
Menü des Variablenbedienfelds die Option „Variablen-Optionen“ auswählen.
Lösen einer Variablenbindung
Klicken Sie im Variablenbedienfeld auf die Schaltfläche „Variablenbindung lösen“ oder wählen Sie im Menü des Variablenbedienfelds die
Option „Variablenbindung lösen“.
Sperren oder Entsperren aller Variablen in einem Dokument
Klicken Sie im Variablenbedienfeld auf die Schaltfläche zum Sperren/Entsperren von Variablen bzw. .
Löschen von Variablen
Wenn Sie eine Variable löschen, wird sie aus dem Variablenbedienfeld entfernt. War die gelöschte Variable an ein Objekt gebunden, wird das
Objekt statisch (es sei denn, das Objekt ist noch an eine Variable eines anderen Typs gebunden).
1. Wählen Sie eine Variable aus, die Sie löschen möchten.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Variablenbedienfeld auf die Schaltfläche „Variable löschen“ oder wählen Sie im Menü des
Variablenbedienfelds die Option „Variable löschen“.
Soll die Variable ohne Bestätigung gelöscht werden, ziehen Sie sie auf das Symbol „Variable löschen“.
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Bearbeiten von dynamischen Objekten
Die mit einer Variablen verbundenen Daten können Sie ändern, indem Sie das Objekt bearbeiten, an das die Variable gebunden ist. Wenn Sie
beispielsweise mit einer Variablen „Sichtbarkeit“ arbeiten, können Sie den Sichtbarkeitsstatus des Objekts im Ebenenbedienfeld ändern. Wenn Sie
dynamische Objekte bearbeiten, können Sie mehrere Datensätze zur Verwendung in der Vorlage erstellen.
1. Wählen Sie auf der Zeichenfläche ein dynamisches Objekt aus, oder führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um ein
dynamisches Objekt auszuwählen:
Klicken Sie im Variablenbedienfeld bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf eine Variable.
Wählen Sie eine Variable im Variablenbedienfeld aus und wählen Sie dann aus dem Menü des Variablenbedienfelds
„Gebundenes Objekt auswählen“.
Sollen alle dynamischen Objekte ausgewählt werden, wählen Sie im Menü des Variablenbedienfelds die Option „Alle
gebundenen Objekte auswählen“.
2. Bearbeiten Sie die mit dem Objekt verbundenen Daten wie folgt:
Handelt es sich um ein Textobjekt, bearbeiten Sie den Textstring auf der Zeichenfläche.
Handelt es sich um eine verknüpfte Datei, ersetzen Sie das Bild über das Verknüpfungenbedienfeld oder den Befehl
„Datei“ > „Platzieren“.
Handelt es sich um ein Diagrammobjekt, bearbeiten Sie die Daten im Dialogfeld „Diagrammdaten“.
Handelt es sich um ein Objekt mit dynamischer Sichtbarkeit, ändern Sie den Sichtbarkeitsstatus für das Objekt im
Ebenenbedienfeld.
Identifizieren dynamischer Objekte anhand von XML-IDs
Im Variablenbedienfeld werden die Namen der dynamischen Objekte so angezeigt, wie sie im Ebenenbedienfeld erscheinen. Wenn Sie eine
Vorlage im SVG-Format speichern, um sie in anderen Adobe-Produkten zu verwenden, müssen diese Objekte den XML-Namenskonventionen
entsprechen. XML-Namen müssen beispielsweise mit einem Buchstaben, Unterstrich oder Doppelpunkt beginnen und dürfen keine Leerzeichen
enthalten.
Illustrator weist jedem von Ihnen erstellten dynamischen Objekt automatisch eine gültige XML-ID zu. Sollen Objektnamen mithilfe von XML-IDs
angezeigt, bearbeitet und exportiert werden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Einheit“ (Windows) bzw. „Illustrator“ >
„Voreinstellungen“ > „Einheit“ (Mac OS) und dann die Option „XML-ID“ aus.
Datensätze
Ein Datensatz ist eine Sammlung von Variablen und damit verbundenen Daten. Wenn Sie einen Datensatz erstellen, machen Sie von den auf der
Zeichenfläche angezeigten dynamischen Daten eine Momentaufnahme. Sie können zwischen Datensätzen wechseln, um unterschiedliche Daten
in Ihre Vorlage zu laden.
Der Name des aktuellen Datensatzes wird oben im Variablenbedienfeld angezeigt. Wenn Sie den Wert einer Variablen so ändern, dass die
Zeichenfläche nicht mehr mit den in dem Satz gespeicherten Daten übereinstimmt, wird der Datensatzname in Kursivschrift angezeigt. In diesem
Fall können Sie einen neuen Datensatz erstellen oder den Datensatz aktualisieren, um die gespeicherten Daten durch die neuen Daten zu
ersetzen.
Erstellen eines Datensatzes
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Datensatz erfassen“ im Variablenbedienfeld. Sie können auch im Menü des Variablenbedienfelds die Option
„Datensatz erfassen“ auswählen.
Wechseln zwischen Datensätzen
Wählen Sie aus der Datensatzliste im Variablenbedienfeld einen Datensatz aus. Sie können auch auf die Schaltflächen „Vorheriger Datensatz“
und „Nächster Datensatz“ klicken.
Anwenden der Daten auf der Zeichenfläche auf den aktuellen Datensatz
Wählen Sie im Menü des Variablenbedienfelds die Option „Datensatz aktualisieren“ aus.
Umbenennen eines Datensatzes
Bearbeiten Sie den Text direkt im Textfeld „Datensatz“. Sie können auch auf Datensatz: (links neben dem Textfeld „Datensatz“) doppelklicken,
einen neuen Namen eingeben und auf „OK“ klicken.
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Löschen eines Datensatzes
Wählen Sie im Menü des Variablenbedienfelds die Option „Datensatz löschen“.
Wissenswertes zu Variablen-Bibliotheken
Bei der Arbeit in einem Team ist eine optimale Koordination zwischen den einzelnen Mitarbeitern für den Erfolg eines Projekts unabdingbar. In
einem Unternehmen, das Websites erstellt, ist beispielsweise der Webdesigner für die Gestaltung der Website verantwortlich, der Webentwickler
trägt die Verantwortung für den erforderlichen Code und die Skripten. Ändert der Webdesigner das Layout der Webseite, muss der Entwickler
darüber informiert werden. Wenn der Entwickler neue Funktionen in die Webseite einfügen muss, muss eventuell auch das Layout angepasst
werden.
Mit Variablen-Bibliotheken kann die Zusammenarbeit von Webdesignern und Entwicklern über eine XML-Datei optimiert werden. Ein Webdesigner
könnte beispielsweise eine Vorlage für Visitenkarten in Illustrator entwerfen und die Variablendaten als XML-Datei exportieren. Die XML-Datei
kann dann vom Entwickler verwendet werden, um Variablen und Datensätze mit einer Datenbank zu verknüpfen und ein Skript zu programmieren,
mit dem das fertige Bildmaterial ausgegeben werden kann. Dieser Workflow kann auch in umgekehrter Richtung erfolgen, wobei der Entwickler die
Variablen und Datensatznamen in einer XML-Datei kodiert und der Webdesigner die Variablen-Bibliotheken in ein Illustrator-Dokument importiert.
Sollen Variablen aus einer XML-Datei in Illustrator importiert werden, wählen Sie im Menü des Variablenbedienfelds die Option „Variablen-
Bibliothek laden“.
Sollen Variablen aus Illustrator in eine XML-Datei exportiert werden, wählen Sie im Menü des Variablenbedienfelds die Option „Variablen-
Bibliothek speichern“.
Speichern einer Vorlage für datengesteuerte Grafikvorlagen
Wenn Sie in einem Illustrator-Dokument Variablen definieren, erstellen Sie eine datengesteuerte Grafikvorlage. Sie können die Vorlage im SVG-
Format speichern, damit sie in anderen Adobe-Produkten verwendet werden kann, z. B. in Adobe® Graphics Server. Beispielsweise kann ein
Entwickler mit Adobe Graphics Server die Variablen in der SVG-Datei direkt mit einer Datenbank oder einer anderen Datenquelle verknüpfen.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“, geben Sie einen Dateinamen ein, wählen Sie das SVG-Format als Dateityp aus und
klicken Sie auf „Speichern“.
2. Klicken Sie auf Mehr Optionen und wählen Sie „Adobe Graphics Server-Daten einbeziehen“. Mit dieser Option werden alle
Informationen einbezogen, die für die Variablenersetzung in der SVG-Datei erforderlich sind.
3. Klicken Sie auf „OK“.
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Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinie
Diagramme
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Diagramme
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Erstellen von Diagrammen
Formatieren von Diagrammen
Hinzufügen von Bildern und Symbolen zu Diagrammen
Erstellen von Diagrammen
Diagramme dienen zur optischen Veranschaulichung von statistischen Daten. In Adobe Illustrator können Sie neun unterschiedliche Arten von
Diagrammen erstellen und nach Bedarf anpassen. Halten Sie im Werkzeugbedienfeld die Maustaste auf dem Diagramm-Werkzeug gedrückt, um
alle unterschiedlichen Arten von erstellbaren Diagrammen anzuzeigen.
Erstellen eines Diagramms
1. Wählen Sie ein Diagramm-Werkzeug aus.
Mit dem zuerst verwendeten Werkzeug wird die von Illustrator erstellte Diagrammart festgelegt. Sie können die Diagrammart
jedoch auch später noch ändern.
2. Legen Sie die Abmessungen des Diagramms fest, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Ziehen Sie mit dem Mauszeiger ein Auswahlrechteck, um festzulegen, wo und in welcher Größe das Diagramm eingefügt
werden soll. Ziehen Sie bei gedrückter Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS), um das Diagramm von der Mitte aus zu
erstellen. Halten Sie dabei die Umschalttaste gedrückt, wenn das Diagramm quadratisch sein soll.
Klicken Sie in der Zeichenfläche auf die Position, an der das Diagramm erstellt werden soll. Geben Sie eine Breite und
Höhe für das Diagramm ein und klicken Sie auf „OK“.
Hinweis: Die festgelegten Abmessungen gelten nur für den Hauptteil des Diagramms, der die Beschriftungen und die
Legende des Diagramms nicht mit einschließt.
3. Geben Sie die Daten für das Diagramm im Diagrammdaten-Fenster ein.
Wichtig: Diagrammdaten müssen für jede Diagrammart in einer anderen bestimmten Reihenfolge angeordnet werden. Bevor
Sie mit der Eingabe von Daten beginnen, sollten Sie die Informationen zum Anordnen von Beschriftungen und Datensätzen im
Arbeitsblatt lesen.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“
oder drücken Sie auf der Zehnertastatur die Eingabetaste, um das Diagramm
zu erstellen.
Das Diagrammdaten-Fenster bleibt so lange geöffnet, bis Sie es schließen. Dadurch können Sie jederzeit zwischen der
Bearbeitung der Diagrammdaten und der Arbeit auf der Zeichenfläche wechseln.
Anpassen der Spaltenbreite oder der Dezimalstellen
Die Option „Spaltenbreite“ steht in keinem Zusammenhang mit dem Diagramm an sich, sondern wirkt sich nur auf die Breite der Spalten in der
Datentabelle aus.
Bei Verwendung der Standardeinstellung (2) wird die in einer Zelle eingegebene Zahl „4“ im Diagrammdaten-Fenster als „4,00“ dargestellt; die
Zahl „1,55823“ wird gerundet und als „1,56“ dargestellt.
Anpassen der Spaltenbreite
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zellen einstellen“ und geben Sie im Feld „Spaltenbreite“ einen Wert zwischen 0 und 20
ein.
Setzen Sie den Zeiger auf den Rand der Spalte, deren Breite Sie ändern möchten. Der Zeiger wird zu einem Doppelpfeil .
Ziehen Sie den Griff dann an die gewünschte Position.
Anpassen der Dezimalstellen in Zellen
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zellen einstellen“ und geben Sie im Feld „Dezimalstellen“ einen Wert zwischen 0 und 10 ein.
Diagrammdaten eingeben
Im Diagrammdaten-Fenster können Sie die Daten für das Diagramm eingeben. Dieses Fenster wird bei der Verwendung eines Diagramm-
Werkzeugs automatisch angezeigt und bleibt so lange geöffnet, bis Sie es schließen.
Diagrammdaten-Fenster
A. Eingabefeld B. Daten importieren C. Reihe/Spalte vertauschen D. x/y vertauschen E. Zellen einstellen F. Zurück zur letzten
Version G. Anwenden
1. Zeigen Sie das Diagrammdaten-Fenster für ein vorhandenes Diagramm an, indem Sie das gesamte Diagramm mit dem
Auswahl-Werkzeug auswählen und dann „Objekt“ > „Diagramm“ > „Daten“ wählen.
2. Geben Sie Daten folgendermaßen ein:
Wählen Sie im Arbeitsblatt eine Zelle aus, und geben Sie die Daten in das Textfeld oben im Fenster ein. Drücken Sie die
Tabulatortaste, um die Dateneingabe zu bestätigen und zur nächsten Zelle derselben Zeile zu wechseln. Drücken Sie die
Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter, um die Dateneingabe zu bestätigen und zur nächsten Zelle derselben Spalte zu
wechseln. Mit den Pfeiltasten können Sie von einer Zelle zur nächsten wechseln. Sie können auch einfach auf eine Zelle
klicken, um sie auswählen.
Kopieren Sie Daten aus einer Tabellenkalkulationsanwendung wie Lotus® 1-2-3 oder Microsoft Excel. Klicken Sie im
Diagrammdaten-Fenster auf die Zelle, die den ersten Wert in der Auswahl (links oben) aufnehmen soll, und wählen Sie
„Bearbeiten“ > „Einfügen“.
Erstellen Sie in einem Textverarbeitungsprogramm eine Textdatei, in der die Daten für die einzelnen Zellen durch einen
Tabulator und die Daten für die einzelnen Zeilen durch eine Absatzmarke voneinander getrennt sind. Außer
Dezimalkommas dürfen Diagrammdaten keine nicht-numerischen Zeichen enthalten, sonst werden sie nicht dargestellt.
(Geben Sie also beispielsweise 732000 anstelle von 732.000 ein.) Klicken Sie im Diagrammdaten-Fenster auf die Zelle,
die den ersten Wert in der Auswahl (links oben) aufnehmen soll, klicken Sie auf die Schaltfläche „Daten importieren“
und wählen Sie die Textdatei aus.
Hinweis: Wurden Daten versehentlich in der falschen Reihenfolge eingegeben (d. h. in Zeilen statt Spalten oder umgekehrt),
klicken Sie auf das Symbol „Reihe/Spalte vertauschen“
, um die Spalten und Reihen zu vertauschen. Soll bei
Streudiagrammen die x- und y-Achse vertauscht werden, klicken Sie auf die Schaltfläche „x/y vertauschen“
.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“
oder drücken Sie auf der Zehnertastatur die Eingabetaste, um das Diagramm
zu aktualisieren.
Verwenden von Diagrammbeschriftungen und Datensätzen
Beschriftungen sind Wörter oder Zahlen zur Bezeichnung der Datensätze, die verglichen werden, sowie der Kategorien, in denen sie verglichen
werden. Für vertikale und horizontale Balkendiagramme, gestapelte vertikale und horizontale Balkendiagramme, Linien-, Flächen- und
Netzdiagramme werden Beschriftungen im Arbeitsblatt wie folgt eingegeben:
Beschriftungen im Diagrammdaten-Fenster
A. Beschriftungen für Datensätze B. Leere Zelle C. Beschriftungen für Kategorien
Eingeben von Beschriftungen
Für vertikale und horizontale Balkendiagramme, gestapelte vertikale und horizontale Balkendiagramme, Linien-, Flächen- und Netzdiagramme
werden Beschriftungen im Arbeitsblatt wie folgt eingegeben:
Wenn Illustrator eine Legende für das Diagramm erstellen soll, lassen Sie die Zelle ganz links oben leer.
Geben Sie in der obersten Zeile die Beschriftungen der Datensätze ein. Diese Beschriftungen werden in der Legende
angezeigt. Wenn Illustrator keine Legende erstellen soll, geben Sie keine Beschriftungen für Datensätze ein.
Geben Sie in der Spalte ganz links Beschriftungen für die Kategorien ein. Als Kategorien werden häufig Zeiteinheiten wie
Tage, Monate und Jahre angegeben. Diese Beschriftungen werden entlang der horizontalen bzw. vertikalen Achse des
Diagramms angezeigt. In einem Netzdiagramm ergibt jede Beschriftung eine separate Achse.
Sollen Beschriftungen erstellt werden, die nur aus Zahlen bestehen, setzen Sie die Zahlen in gerade Anführungszeichen. Wenn
Sie beispielsweise das Jahr 2006 als Beschriftung verwenden möchten, geben Sie „2006“ ein.
Sollen in Beschriftungen Zeilenumbrüche eingefügt werden, trennen Sie die Zeilen mit senkrechten Strichen. Geben Sie
beispielsweise Gesamte|Abonnements|2006 ein, um folgende Diagrammbeschriftung zu erstellen:
Gesamte
Abonnements
2006
Eingeben von Datensätzen für Streudiagramme
Ein Streudiagramm unterscheidet sich darin von den anderen Diagrammarten, dass auf beiden Achsen Werte dargestellt werden und keine
Kategorien vorhanden sind.
Diagrammdaten für Streudiagramm
Geben Sie in der ersten Zeile (beginnend mit der ersten Zelle) nur in jeder zweiten Zelle die Beschriftung eines Datensatzes
ein. Diese Beschriftungen werden in der Legende angezeigt.
Geben Sie jeweils in der ersten Spalte Daten für die y-Achse und in der zweiten Spalte Daten für die x-Achse ein.
Eingeben von Datensätzen für Kreisdiagramme
Datensätze für Kreisdiagramme werden ähnlich wie bei den anderen Diagrammarten angeordnet. Für jede Datenzeile im Arbeitsblatt wird jedoch
ein separates Diagramm erstellt.
Diagrammdaten für Kreisdiagramm
Geben Sie die Beschriftungen für Datensätze genau so wie bei vertikalen und horizontalen Balkendiagrammen, gestapelten
vertikalen und horizontalen Balkendiagrammen, Linien-, Flächen- und Netzdiagrammen ein. Wenn Sie Diagrammnamen
erstellen möchten, geben Sie Beschriftungen für Kategorien ein.
Soll nur ein einziges Kreisdiagramm erstellt werden, geben Sie nur in einer Zeile Daten ein. Alle Werte müssen entweder
positiv oder negativ sein.
Sollen mehrere Kreisdiagramme erstellt werden, geben Sie auch in den folgenden Zeilen Daten mit entweder positiven oder
negativen Werten ein. Standardmäßig ist die Größe der einzelnen Kreisdiagramme proportional zur Summe der jeweiligen
Diagrammdaten.
Eingeben von Datensätzen für vertikale und horizontale Balkendiagramme, Linien-, Flächen- und
Netzdiagramme
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Nach der Eingabe der Beschriftungen für das Diagramm können Sie die einzelnen Datensätze in den entsprechenden Spalten eingeben.
Diagrammdaten für vertikales Balkendiagramm
Vertikale, horizontale, gestapelte vertikale, gestapelte horizontale Balkendiagramme Die Höhe bzw. Länge der Balken entspricht dem zu
vergleichenden Wert. In vertikalen oder horizontalen Balkendiagrammen können Sie positive und negative Werte kombinieren. Balken für negative
Werte werden auf der anderen Seite der horizontalen bzw. vertikalen Achse angezeigt. In gestapelten vertikalen Balkendiagrammen müssen alle
Werte entweder positiv oder negativ sein..
Liniendiagramme Jede Datenspalte entspricht einer Linie im Liniendiagramm. Bei dieser Diagrammart können positive und negative Werte
kombiniert werden.
Flächendiagramme Alle Werte müssen entweder positiv oder negativ sein. Jede eingegebene Datenzeile entspricht einer gefüllten Fläche des
Diagramms. Die Werte jeder Spalte werden zu den Summen der vorherigen Spalten addiert. Flächen- und Liniendiagramme sehen darum sehr
unterschiedlich aus, selbst wenn sie dieselben Daten enthalten.
Netzdiagramme Jede Zahl wird auf einer Achse dargestellt und mit den anderen Werten derselben Achse verbunden, sodass ein „Netz“ entsteht.
Bei Netzdiagrammen können positive und negative Werte kombiniert werden.
Formatieren von Diagrammen
Formatieren und Anpassen von Diagrammen
Diagramme können auf verschiedene Arten formatiert werden. So können Sie beispielsweise das Aussehen und die Position der Diagrammachsen
ändern, Schlagschatten hinzufügen, die Legende verschieben und verschiedene Diagrammarten kombinieren. Sie können die
Formatierungsoptionen für ein Diagramm anzeigen, indem Sie mit dem Auswahl-Werkzeug ein Diagramm auswählen und „Objekt“ > „Diagramm“ >
„Attribute“ wählen.
Es gibt auch verschiedene Methoden zum manuellen Anpassen von Diagrammen. Sie können Farbe, Schriftart und Schriftschnitt ändern, das
Diagramm ganz oder teilweise verschieben, spiegeln, verbiegen, drehen oder skalieren und das Aussehen der Balken und Diagrammpunkte
anpassen. Außerdem können Sie Transparenzeffekte, Verläufe, Angleichungen, Pinselkonturen, Grafikstile und andere Effekte auf Diagramme
anwenden. Diese Änderungen sollten Sie jedoch erst ganz zum Schluss vornehmen, weil sie beim Aktualisieren des Diagramms wieder entfernt
werden.
Anregungen dafür, wie Diagramme angepasst werden können, finden Sie in den Beispielen im Illustrator-Anwendungsordner unter „Coole
Extras/de_DE/Beispieldateien/Diagramm-Designs“.
Bedenken Sie, dass es sich bei einem Diagramm um ein gruppiertes Objekt handelt, das mit den zugehörigen Daten verbunden ist. Heben Sie die
Gruppierung eines Diagramms niemals auf, sonst können Sie es nicht mehr verändern. Bearbeiten Sie ein Diagramm, indem Sie die zu
bearbeitenden Teile mit dem Direktauswahl-Werkzeug oder dem Gruppenauswahl-Werkzeug auswählen, ohne die Gruppierung des Diagramms
aufzuheben.
Es ist außerdem wichtig zu verstehen, wie die Elemente eines Diagramms miteinander verbunden sind. Das gesamte Diagramm und seine
Legende bilden eine Gruppe. Alle Datensätze bilden eine Untergruppe des Diagramms und jeder Datensatz mit der dazugehörigen Legende ist
wiederum eine Untergruppe aller Datensätze. Jeder Wert ist eine Untergruppe seines Datensatzes usw. Heben Sie niemals die Gruppierung von
Objekten auf, und gruppieren Sie keine Objekte innerhalb des Diagramms neu.
Ändern der Diagrammart
1. Wählen Sie das Diagramm mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Art“ oder doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug.
3. Klicken Sie im Dialogfeld „Diagrammattribute“ auf die Schaltfläche, die der gewünschten Diagrammart entspricht, und klicken
Sie auf „OK“.
Hinweis: Wenn Diagrammobjekte mit Verläufen gefüllt sind, kann die Änderung der Diagrammart zu unerwarteten
Ergebnissen führen. Vermeiden Sie Probleme dieser Art, indem Sie Verläufe grundsätzlich nur auf fertige Diagramme
anwenden. Sie können auch die mit einem Verlauf gefüllten Objekte mit dem Direktauswahl-Werkzeug auswählen, sie mit
einer Prozessfarbe füllen und dann die ursprünglichen Verläufe erneut anwenden.
Formatieren der Achsen eines Diagramms
Mit Ausnahme von Kreisdiagrammen verfügen alle Diagramme über eine Wertachse, auf der die Maßeinheit des Diagramms dargestellt wird. Sie
können die Wertachse auf einer oder auf beiden Seiten des Diagramms anzeigen. Horizontale und vertikale Balkendiagramme, gestapelte
vertikale und horizontale Balkendiagramme sowie Linien- und Flächendiagramme verfügen auch über eine Kategorieachse, die die Kategorien von
Daten im Diagramm festlegt.
Sie können steuern, wie viele Teilstriche auf jeder der Achsen angezeigt werden, die Länge der Teilstriche ändern und den Zahlen auf der Achse
Präfixe und Suffixe hinzufügen.
1. Wählen Sie das Diagramm mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Art“ oder doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug.
3. Soll die Position der Wertachse geändert werden, wählen Sie im Menü „Wertachse“ die gewünschte Option.
4. Sollen Teilstriche und Beschriftungen formatiert werden, wählen Sie oben im Dialogfeld aus dem Popup-Menü eine Achse
aus, und stellen Sie die folgenden Optionen ein:
Teilwerte Legt fest, wo Teilstriche auf den Wertachsen bzw. den linken, rechten, unteren oder oberen Achsen platziert
werden. Die Platzierung der Teilstriche kann manuell berechnet werden, indem Sie die Option „Berechnete Werte übergehen“
auswählen. Übernehmen Sie die beim Erstellen des Diagramms eingegebenen Werte oder geben Sie einen Mindest- und
Höchstwert sowie die Anzahl der Unterteilungen an.
Teilstriche Legt die Länge der Teilstriche und die Anzahl der Teilstriche pro Unterteilung fest. Aktivieren Sie „Teilstriche
zwischen Achsenwerten“, um Teilstriche zu beiden Seiten der Beschriftungen bzw. Balken zu zeichnen, oder deaktivieren Sie
die Option, um die Teilstriche auf Beschriftungen bzw. Balken zu zentrieren.
Beschriftung hinzufügen Legt ein Präfix und Suffix für Zahlen auf Wertachsen bzw. auf linken, rechten, unteren oder oberen
Achsen fest. So können Sie den Zahlen der Achse beispielsweise ein Euro-Symbol oder ein Prozentzeichen hinzufügen.
Zuweisen unterschiedlicher Skalen zu Wertachsen
Wenn das Diagramm auf beiden Seiten eine Wertachse hat, können Sie jeder dieser Wertachsen andere Daten zuordnen. In diesem Fall erstellt
Illustrator für jede Achse eine andere Skala. Diese Funktion ist besonders sinnvoll, wenn verschiedene Diagrammarten in einer
Diagrammdarstellung kombiniert werden.
1. Wählen Sie das Gruppenauswahl-Werkzeug
aus.
2. Klicken Sie auf die Legende für den Datensatz, den Sie der Achse zuweisen möchten.
3. Klicken Sie erneut, ohne den Zeiger des Gruppenauswahl-Werkzeugs von der Legende weg zu bewegen. Alle mit der
Legende gruppierten Balken werden ausgewählt.
4. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Art“ oder doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug.
5. Wählen Sie im Popup-Menü „Wertachse“ die Achse aus, der Sie die Daten zuweisen möchten.
6. Klicken Sie auf „OK“.
Formatieren von Spalten, Balken und Linien
Bei vertikalen und horizontalen sowie gestapelten vertikalen und horizontalen Balkendiagrammen können Sie den Zwischenraum zwischen den
einzelnen Balken sowie zwischen den Gruppen von Daten (Kategorien) im Diagramm festlegen. Bei Linien-, Streu- und Netzdiagrammen können
Sie das Aussehen der Linien und Datenpunkte festlegen.
1. Wählen Sie das Diagramm mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Art“ oder doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug.
3. Soll der Abstand zwischen vertikalen oder horizontalen Balken in vertikalen oder horizontalen bzw. gestapelten vertikalen oder
horizontalen Balkendiagrammen festgelegt werden, geben Sie im Dialogfeld „Diagrammattribute“ in den Feldern „Vert.
Balkenbreite“ bzw. „Horiz. Balkenbreite“ oder „Gruppenbreite“ einen Wert zwischen 1 % und 1000 % ein:
Bei Werten von über 100 % überlappen sich die Balken und Gruppen. Bei Werten von unter 100 % bleibt zwischen den
Balken und Gruppen ein Zwischenraum. Der Wert 100 % führt dazu, dass sowohl die Balken als auch die Gruppen direkt
aneinander grenzen.
4. Sollen Linien und Datenpunkte in Linien-, Streu- und Netzdiagrammen angepasst werden, können Sie dies mithilfe der
Optionen „Datenpunkte anzeigen“, „Datenpunkte verbinden“, „Volle Diagrammbreite“ und „Linien füllen“ tun.
5. Soll die Überlappung von Balken und Linien geändert werden, können Sie dies mithilfe der Optionen „1. Datenzeile vorne“ und
„1. Datenspalte vorne“ tun.
Hinweis: Bei Flächendiagrammen muss die Option „1. Datenspalte vorne“ immer aktiviert sein, da sonst einige Flächen
möglicherweise nicht angezeigt werden.
Allgemeine Diagrammoptionen
Indem Sie das Diagramm mit dem Auswahl-Werkzeug auswählen oder im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug doppelklicken,
können Sie auf allgemeine Diagrammoptionen zugreifen.
Wertachse Legt fest, wo die Wertachse (mit den Maßeinheiten) angezeigt wird.
Schlagschatten Fügt hinter den Balken oder Linien in einem Diagramm bzw. hinter einem gesamten Kreisdiagramm einen Schlagschatten
hinzu.
Legende oben Zeigt die Legende quer über statt rechts neben dem Diagramm an.
1. Datenzeile vorne Legt fest, wie sich Gruppen von Daten (Kategorien) überlappen, wenn die Gruppenbreite mehr als 100 % beträgt. Diese
Option ist besonders für vertikale und horizontale Balkendiagramme sinnvoll.
1. Datenspalte vorne Zeigt den Balken oder die Linie, der bzw. die der ersten Datenspalte im Diagrammdaten-Fenster entspricht, im Vordergrund
an. Bei vertikalen und horizontalen sowie gestapelten vertikalen und horizontalen Balkendiagrammen können Sie mit dieser Option entsprechend
festlegen, welcher Balken im Vordergrund angezeigt wird, wenn die Breite der vertikalen bzw. horizontalen Balken größer als 100 % ist.
Datenpunkte anzeigen Zeigt jeden Datenpunkt als Quadrat an.
Datenpunkte verbinden Zeichnet Linien zwischen den Datenpunkten, die die Beziehungen zwischen den Daten deutlicher sichtbar machen.
Volle Diagrammbreite Zeichnet Linien, die über das gesamte Diagramm von links nach rechts entlang der horizontalen (x-) Achse verlaufen.
Diese Option ist für Streudiagramme nicht verfügbar.
Linien füllen Erstellt entsprechend dem unter „Linienbreite“ eingegebenen Wert eine breitere Linie und füllt diese Linie nach den für diese
Datenreihe festgelegten Optionen. Diese Option wird erst verfügbar, wenn Sie die Option „Datenpunkte verbinden“ ausgewählt haben.
Hinzufügen von Schlagschatten
Sie können hinter den Balken oder Linien in einem Diagramm bzw. hinter einem gesamten Kreisdiagramm einen Schlagschatten hinzufügen.
1. Wählen Sie das Diagramm mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Art“ oder doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug.
3. Aktivieren Sie im Dialogfeld „Diagrammattribute“ die Option „Schlagschatten“ und klicken Sie auf „OK“.
Ändern der Position einer Legende
Standardmäßig werden Legenden auf der rechten Seite der Diagramme angezeigt, sie können aber auch quer über dem Diagramm angezeigt
werden.
1. Wählen Sie das Diagramm mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Art“ oder doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug.
3. Aktivieren Sie im Dialogfeld „Diagrammattribute“ die Option „Legende oben“ und klicken Sie auf „OK“.
Formatieren von Kreisdiagrammen
Sie können bei Kreisdiagrammen die Position der Legende und die Anordnung der Segmente festlegen. Außerdem können Sie angeben, wie
mehrere Kreisdiagramme angezeigt werden sollen.
1. Wählen Sie das Diagramm mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Art“ oder doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll die Position der Legende geändert werden, wählen Sie im Popup-Menü „Legende“ die gewünschte Option aus.
Soll die Anzeige mehrerer Kreisdiagramme geändert werden, wählen Sie im Popup-Menü „Position“ die gewünschte
Option aus.
Soll die Anordnung der Segmente geändert werden, wählen Sie im Popup-Menü „Sortieren“ die gewünschte Option aus.
Prozentwerte und Legenden werden standardmäßig in Schwarz dargestellt. Ist die Legende in einem dunklen
Kreissegment unleserlich, wählen Sie eine andere Hintergrundfarbe. Wählen Sie das dunkle Kreissegment mit dem
Gruppenauswahl-Werkzeug aus und füllen Sie es mithilfe des Farb- oder Farbfelderbedienfelds mit einer anderen
Farbe.
Kreisdiagramm-Optionen
Legende Legt die Position der Legende fest.
Normale Legende Platziert Spaltenbeschriftungen außerhalb des Diagramms (Standardeinstellung). Verwenden Sie diese Option, wenn
Sie Kreisdiagramme mit anderen Diagrammarten kombinieren.
Legende in Segmenten Fügt Beschriftungen in die entsprechenden Segmente ein.
Keine Legende Es wird keine Legende angezeigt.
Position Legt fest, wie mehrere Kreisdiagramme angezeigt werden.
Verhältnis Stellt die Diagrammgröße proportional dar.
Gleichmäßig Verleiht allen Kreisdiagrammen den gleichen Durchmesser.
Gestapelt Stapelt die einzelnen Kreisdiagramme übereinander und stellt deren Diagrammgröße proportional dar.
Nach oben
Sortieren Legt die Anordnung der Segmente fest.
Alle Sortiert die Segmente der ausgewählten Kreisdiagramme von oben im Uhrzeigersinn vom größten zum kleinsten Segment.
Erstes Element Sortiert die Segmente der ausgewählten Kreisdiagramme so, dass der größte Wert des ersten Diagramms im ersten
Segment angezeigt wird. Die übrigen Werte werden vom größten zum kleinsten Wert sortiert. Alle übrigen Diagramme folgen der
Segmentanordnung des ersten Diagramms.
Ohne Sortiert die Segmente der ausgewählten Kreisdiagramme von oben im Uhrzeigersinn in der Reihenfolge der eingegebenen Werte.
Kombinieren verschiedener Diagrammarten
Sie können verschiedene Diagrammarten zu einem Diagramm kombinieren, wenn Sie beispielsweise bestimmte Datensätze in Form von vertikalen
Balken und andere Daten in Form von Linien veranschaulichen möchten. Sie können fast alle Diagrammarten beliebig kombinieren. Eine
Ausnahme bilden Streudiagramme, die mit keiner anderen Diagrammart kombiniert werden können.
Vertikale Balken und Linien in einem Diagramm kombinieren
1. Wählen Sie das Gruppenauswahl-Werkzeug
aus.
2. Klicken Sie auf die Legende für die Daten, deren Diagrammart Sie ändern möchten.
3. Klicken Sie erneut, ohne den Zeiger des Gruppenauswahl-Werkzeugs von der Legende weg zu bewegen. Alle mit der
Legende gruppierten Balken werden ausgewählt.
4. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Art“ oder doppelklicken Sie im Werkzeugbedienfeld auf das Diagramm-Werkzeug.
5. Wählen Sie die gewünschte Diagrammart und die Optionen.
Wenn ein Diagramm aus mehr als einer Diagrammart besteht, können Sie einen Datensatz auf der rechten Achse und einen
anderen Satz auf der linken Achse anzeigen. Auf diese Weise misst jede Achse unterschiedliche Daten.
Hinweis: Wenn Sie gestapelte vertikale Balkendiagramme mit anderen Diagrammarten kombinieren, müssen Sie für alle
Datensätze, die in dem gestapelten vertikalen Balkendiagramm dargestellt werden, unbedingt dieselbe Achse verwenden.
Wenn einige Datensätze die rechte Achse und andere die linke Achse verwenden, können die Balkenhöhen irreführend sein
oder überlappen.
Auswählen von Diagrammteilen
1. Wählen Sie das Gruppenauswahl-Werkzeug aus.
2. Klicken Sie auf die Legende der Balken, die Sie auswählen möchten.
3. Klicken Sie erneut, ohne den Zeiger des Gruppenauswahl-Werkzeugs von der Legende weg zu bewegen. Alle mit der
Legende gruppierten Balken werden ausgewählt.
Gruppen lassen sich auch durch Klicken auf einen der Teile auswählen; durch erneutes Klicken werden die zugehörigen
Balken ausgewählt, durch ein drittes Klicken die Legende. Durch jedes Klicken wird die Auswahl um eine weitere Ebene
gruppierter Objekte erweitert, und zwar immer um die nächste Gruppe in der Hierarchie. Sie können nur so oft klicken, wie
Gruppen zum Hinzufügen vorhanden sind.
4. Soll die Auswahl für einen Teil einer ausgewählten Gruppe aufgehoben werden, wählen Sie das Direktauswahl-Werkzeug aus
und klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf das Objekt.
Formatieren des Texts in einem Diagramm
Der Text für Beschriftungen und Legenden in Diagrammen wird in Illustrator in der Standardschrift und dem Standardschriftgrad erstellt. Sie
können die Formatierung von Text jedoch leicht ändern, um Aufmerksamkeit auf das Diagramm zu lenken.
1. Wählen Sie das Gruppenauswahl-Werkzeug
aus.
2. Klicken Sie einmal, um die Grundlinie des zu ändernden Texts auszuwählen, klicken Sie zweimal, um den gesamten Text
auszuwählen.
3. Ändern Sie die Schriftattribute nach Bedarf.
Hinzufügen von Bildern und Symbolen zu Diagrammen
Wissenswertes zu Diagrammdesigns
Mit Diagrammdesigns können Sie Balken und Diagrammpunkten Abbildungen hinzufügen. Diagrammdesigns können aus einfachen Zeichnungen,
Logos oder anderen Symbolen bestehen, die Daten in einem Diagramm veranschaulichen. Es kann sich aber auch um komplexe Objekte handeln,
die Muster oder Hilfslinien enthalten. Illustrator enthält bereits eine Reihe von vordefinierten Diagrammdesigns. Darüber hinaus können Sie neue
Diagrammdesigns erstellen und im Dialogfeld „Diagrammdesign“ speichern.
Es gibt verschieden Methoden zum Anwenden von Diagrammdesigns auf Balken:
Vertikal skaliertes Design Wird vertikal gedehnt oder gestaucht. Die Breite ändert sich nicht.
Gleichmäßig skaliertes Design Wird vertikal und horizontal skaliert. Der horizontale Abstand zwischen den Designs wird nicht an die
verschiedenen Breiten angepasst.
Vertikal skaliertes Design und gleichmäßig skaliertes Design
Sich wiederholendes Design Durch ein sich wiederholendes Design werden die Balken aufgefüllt. Sie können festlegen, welchen Wert jedes
Design darstellt und ob Designs, die Bruchzahlen darstellen, abgeschnitten oder skaliert werden sollen.
Sich wiederholendes abgeschnittenes Design und sich wiederholendes skaliertes Design
Fließendes Design Ähnelt einem vertikal skalierten Design, mit dem Unterschied, dass Sie festlegen können, an welcher Stelle es gedehnt oder
gestaucht werden soll. Wenn Sie beispielsweise eine Person als Symbol für Daten verwenden, könnten Sie nur den Körper dehnen bzw. stauchen,
den Kopf jedoch normal darstellen. Mit der vertikal skalierten Variante würde hingegen die gesamte Figur skaliert.
Fließendes Diagrammdesign
Importieren eines Balken- oder Punktdesigns
Illustrator enthält bereits eine Reihe von vordefinierten Diagrammdesigns, die Sie in Diagrammen verwenden können. Sie können von Ihnen
erstellte Diagrammdesigns auch in andere Dokumente übertragen.
1. Wählen Sie „Fenster“ > „Farbfeldbibliotheken“ > „Andere Bibliothek“.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Sollen vordefinierte Diagrammdesigns importiert werden, öffnen Sie im Illustrator-Anwendungsordner den Unterordner
„Coole Extras/Beispieldateien/Diagramme und Diagramm-Designs“. Wählen Sie eine Diagrammdesign-Datei aus, und
klicken Sie auf „Öffnen“.
Sollen Diagrammdesigns aus anderen Dokumenten importiert werden, wählen Sie das jeweilige Dokument aus und klicken
Sie auf „Öffnen“.
Zuerst wird nur ein Bedienfeld mit Farben, Verläufen und Mustern aus der importierten Datei angezeigt. Die importierten
Diagrammdesigns sind erst verfügbar, wenn Sie das Dialogfeld „Diagrammbalken“ oder „Diagrammpunkte“ öffnen.
Erstellen eines Balkendesigns
1. Erstellen Sie ein Rechteck als hinterstes Objekt im Design. Dieses Rechteck stellt die Begrenzungen des Diagrammdesigns
dar.
Kopieren Sie den kleinsten Balken im Diagramm und fügen Sie ihn als Begrenzungsrechteck für das Design ein.
2. Weisen Sie dem Rechteck Grafikattribute zu oder wählen Sie „Ohne“ für Fläche und Kontur, damit es nicht sichtbar ist.
3. Erstellen Sie das Design mit den Zeichenwerkzeugen oder platzieren Sie ein vorhandenes Design vor dem Rechteck.
4. Wählen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug
das gesamte Design einschließlich des Rechtecks aus.
5. Wählen Sie „Objekt“ > „Gruppieren“, um das Design zu gruppieren.
6. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Design“.
7. Klicken Sie auf „Neues Design“. Eine Vorschau des ausgewählten Designs wird angezeigt. Es ist nur der Teil des Designs
sichtbar, der in das hinterste Rechteck passt. Wenn Sie das Design jedoch in das Diagramm einsetzen, wird es vollständig
angezeigt.
8. Klicken Sie auf „Umbenennen“, um das Design umzubenennen.
Diagrammdesigns werden ähnlich wie Muster erstellt.
Erstellen eines fließenden Balkendesigns
1. Erstellen Sie ein Rechteck als hinterstes Objekt im Design. Dieses Rechteck stellt die Begrenzung des Diagrammdesigns dar.
2. Erstellen Sie das Design mit den Zeichenwerkzeugen oder platzieren Sie ein vorhandenes Design vor das Rechteck.
3. Zeichnen Sie mit dem Zeichenstift-Werkzeug
eine horizontale Linie, um anzugeben, wo das Design gedehnt oder gestaucht
werden soll.
4. Wählen Sie alle Teile des Designs einschließlich der horizontalen Linie aus.
5. Wählen Sie „Objekt“ > „Gruppieren“, um das Design zu gruppieren.
6. Wählen Sie die horizontale Linie mit dem Direktauswahl-Werkzeug
oder dem Gruppenauswahl-Werkzeug aus. Wählen
Sie nur die horizontale Linie aus.
7. Wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien erstellen“.
8. Wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien“ > „Hilfslinien sperren“, um das Häkchen neben dem Befehl zu entfernen und die Hilfslinien
zu entsperren. Verschieben Sie das Design, um sicherzustellen, dass die Hilfslinie ebenfalls verschoben wird.
9. Wählen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug
das gesamte Design aus.
10. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Design“.
11. Klicken Sie auf „Neues Design“. Eine Vorschau des ausgewählten Designs wird angezeigt.
12. Klicken Sie auf „Umbenennen“, um das Design umzubenennen.
Hinzufügen von Summen zu einem Balkendesign
1. Erstellen Sie das Balkendesign.
2. Wählen Sie das Text-Werkzeug
aus. Setzen Sie den Zeiger auf den Punkt in oder neben dem Begrenzungsrechteck, an
dem der Wert angezeigt werden soll.
Sie können den Wert im Design sowie darüber, darunter, links und rechts davon platzieren.
3. Klicken Sie und geben Sie ein Prozentzeichen (%), gefolgt von zwei Ziffern zwischen 0 und 9 ein. Die Ziffern legen fest, wie
die Daten angezeigt werden.
Die erste Ziffer legt die Zahl der Stellen vor dem Dezimalkomma fest. Wenn die Gesamtsumme beispielsweise 122 beträgt,
wird mit der Ziffer 3 der Wert 122 angezeigt. Wenn Sie als erste Ziffer 0 eingeben, fügt das Programm die für den Wert
benötigte Stellenanzahl selbst ein.
Mit der zweiten Ziffer legen Sie fest, wie viele Stellen nach dem Dezimalkomma angezeigt werden. Bei Bedarf werden Nullen
eingefügt und Werte auf- oder abgerundet. Sie können diese Zahlen entsprechend der benötigten Stellenanzahl variieren.
4. Sollen die Textattribute mit dem Befehl „Fenster“ > „Schrift“ > „Zeichen“ geändert werden, legen Sie die gewünschten Attribute
fest und schließen Sie das Bedienfeld.
5. Sollen die Dezimalkommas ausgerichtet werden, wählen Sie „Fenster“ > „Schrift“ > „Absatz“ aus, und klicken Sie auf die
Schaltfläche „Rechts ausrichten“.
6. Wählen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug
das ganze Design, einschließlich Rechteck und Text, aus.
7. Wählen Sie „Objekt“ > „Gruppieren“, um das Design zu gruppieren.
8. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Design“.
9. Klicken Sie auf „Neues Design“. Eine Vorschau des ausgewählten Designs wird angezeigt.
10. Klicken Sie auf „Umbenennen“, um das Design umzubenennen.
Fließendes Diagrammdesign mit Balkensummen
Erstellen eines Punktdesigns
1. Wählen Sie ein Diagrammpunktrechteck des Diagramms aus, kopieren Sie es und fügen Sie es an der Stelle ein, an der Sie
das Design erstellen möchten. Dies wird das hinterste Objekt im Diagrammdesign, mit dem die Größe des Diagrammpunktes
bestimmt wird.
2. Stellen Sie den Datenpunkt auf die für das Diagramm gewünschte Größe ein, selbst wenn er größer als das kopierte
Datenpunktrechteck ist.
3. Sobald Sie das gewünschte Punktdesign erstellt haben, wählen Sie das Design und dann „Objekt“ > „Diagramm“ > „Design“
aus. Klicken Sie auf „Neues Design“.
4. Klicken Sie auf „Umbenennen“, um das Design umzubenennen.
Anwenden eines Balkendesigns auf ein Diagramm
1. Erstellen oder importieren Sie ein Balkendesign.
2. Wählen Sie mit dem Gruppenauswahl-Werkzeug
die Balken aus, die mit dem Design gefüllt werden sollen, oder wählen
Sie das ganze Diagramm aus.
3. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Balken“.
4. Wählen Sie ein Balkendesign aus.
Wenn Sie unter „Balken“ die Option „Wiederholend“ wählen, geben Sie unter „Designteil repräsentiert“ einen Wert ein. Geben
Sie außerdem unter „Bei Bruchteilen“ an, ob Bruchteile des Designs abgeschnitten oder skaliert werden sollen. Mit „Design
abschneiden“ wird bei Bedarf ein Teil des obersten Designs abgeschnitten. Mit „Design skalieren“ wird das letzte Design so
skaliert, dass es in den Balken passt.
5. Wählen Sie das gewünschte Design aus. Eine Vorschau des ausgewählten Designs wird angezeigt.
6. Klicken Sie auf „OK“.
Anwenden eines Punktdesigns auf ein Linien- oder Streudiagramm
1. Erstellen oder importieren Sie ein Balkendesign.
2. Wählen Sie mit dem Gruppenauswahl-Werkzeug
die Punkte und Legenden im Diagramm aus, die Sie durch ein Design
ersetzen möchten. Wählen Sie keine Linien aus.
3. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Punkte“. Wählen Sie ein Design aus und klicken Sie auf „OK“.
Das Design wird so skaliert, dass die Größe des hintersten Rechtecks im Design der Größe des Standarddatenpunktes im
Linien- oder Streudiagramm entspricht.
Liniendiagramm mit Punktdesign
Erneutes Verwenden eines Diagrammdesigns
Sie können ein von Ihnen erstelltes Diagrammdesign erneut verwenden oder als Grundlage für ein neues Design nutzen. Wenn Sie noch über das
Originalbildmaterial verfügen, können Sie das Design abändern und anschließend im Dialogfeld „Diagrammdesign“ neu benennen.
Wenn das Originalbildmaterial, das Sie als Diagrammdesign verwendet haben, nicht mehr vorhanden ist, können Sie das Original wiederherstellen,
indem Sie das Diagrammdesign in Ihr Bildmaterial einfügen.
1. Wählen Sie „Auswahl“ > „Auswahl aufheben“, um die Auswahl des gesamten Bildmaterials aufzuheben.
2. Wählen Sie „Objekt“ > „Diagramm“ > „Design“.
3. Wählen Sie das Diagrammdesign aus, das Sie in das Bildmaterial einfügen möchten, und klicken Sie auf „Design einfügen“.
4. Klicken Sie auf „OK“. Das Diagrammdesign wird in das Bildmaterial eingefügt. Sie können das Design nun bearbeiten und als
neues Diagrammdesign definieren.
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Tastaturbefehle
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Anpassen von Tastaturbefehlen
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Anpassen von Tastaturbefehlen
Tastaturbefehle geben Ihnen die Möglichkeit, in Illustrator effektiver zu arbeiten. Sie können die in Illustrator verfügbaren Standardbefehle
verwenden oder Tastaturbefehle je nach Ihren Anforderungen hinzufügen und anpassen.
Anpassen von Tastaturbefehlen
In Illustrator können Sie eine Liste mit Tastaturbefehlen anzeigen sowie Tastaturbefehle bearbeiten und erstellen. Dabei dient das Dialogfeld
„Tastaturbefehle“ als Tastaturbefehl-Editor. Das Dialogfeld enthält sämtliche unterstützten Tastaturbefehle, auch solche, die nicht im Standard-
Tastaturbefehlssatz enthalten sind.
Sie können Ihre eigenen Tastaturbefehlssätze erstellen, einzelne Tastaturbefehle innerhalb eines Satzes ändern und zwischen mehreren Sätzen
hin- und herschalten. Sie können z. B. spezielle Tastaturbefehlssätze für unterschiedliche Arbeitsbereiche erstellen, die im Menü „Fenster“ >
„Arbeitsbereich“ ausgewählt werden.
Wenn Sie zuvor bereits eigene Tastaturbefehlssätze erstellt haben, wurden sie in einer KYS-Datei im Voreinstellungen-Ordner von Illustrator
gespeichert. Sie können diese Datei kopieren und auf dem neuen Computer an derselben Position (im Ai-Voreinstellungen-Ordner) speichern.
Anschließend können Sie diesen Tastaturbefehlssatz in Illustrator im Dialogfeld „Tastaturbefehle“ auswählen.
Sie können eine einzelne KYS-Datei für mehrere Plattformen verwenden, solange die geänderten Tastaturbefehle für die jeweiligen Plattformen
gültig sind.
Im Folgenden ist angegeben, wo die angepassten Tastaturbefehle für Illustrator auf der jeweiligen Plattform standardmäßig gespeichert werden.
Mac OS
Windows Vista und Windows 7
Win XP
Zusätzlich zu Tastaturbefehlen können Sie auch über Kontextmenüs auf Befehle zugreifen. In Kontextmenüs werden Befehle für das jeweils
aktive Werkzeug, Bedienfeld oder die aktuelle Auswahl aufgeführt. Klicken Sie zum Anzeigen eines Kontextmenüs mit der rechten Maustaste
(Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) in das Dokumentfenster oder das Bedienfeld.
1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Tastaturbefehle“.
2. Wählen Sie einen Tastaturbefehlssatz im Menü „Satz“ oben im Dialogfeld „Tastaturbefehle“.
3. Wählen Sie eine Tastaturbefehlsart („Menübefehle“ oder „Werkzeuge“) im Menü oberhalb der Liste mit den Tastaturbefehlen.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Soll der angezeigte Tastaturbefehlssatz angewendet werden, klicken Sie auf „OK“.
Soll ein Tastaturbefehl geändert werden, klicken Sie in der Liste auf die Spalte „Tastaturbefehl“ und geben Sie einen
neuen Tastaturbefehl ein. Wenn Sie einen Tastaturbefehl eingeben, der bereits einem anderen Befehl oder Werkzeug
zugewiesen ist, wird unten im Dialogfeld eine Warnung angezeigt. Klicken Sie auf „Rückgängig“, um die Änderung
rückgängig zu machen, oder klicken Sie auf „Gehe zu“, um zu dem anderen Befehl oder Werkzeug zu gelangen und ihm
einen neuen Tastaturbefehl zuzuweisen. Geben Sie in der Spalte „Symbol“ das Symbol ein, das im Menü oder in der
QuickInfo für den Befehl oder das Werkzeug angezeigt werden soll. Sie können alle Zeichen verwenden, die in der Spalte
„Tastaturbefehl“ zulässig sind.
1user/Library/Preferences/Illustrator CS5 Settings/[language]/mycustomshortcut.kys
1
2
<rootdir>\Users\[user name]\AppData\Roaming\Adobe\Adobe <span class="uicontrol">Illustrator
CS5 Settings\</span>[language]\mycustomshortcut.kys
1
2
<rootdir>\Document and Settings\<user name>\Application <span class="uicontrol">Data\Adobe\Adobe
Illustrator CS5 Settings\</span>[language]\mycustomshortcut.kys
Hinweis: Unter Mac OS ist es nicht möglich, die Kombination Befehlstaste + Wahltaste + 8 als Tastaturbefehl für einen
Menübefehl zu definieren.
Sollen Änderungen im aktuellen Satz der Tastaturbefehle gespeichert werden, klicken Sie auf „OK“. (Änderungen am Satz
„Illustrator-Standardwerte“ können nicht gespeichert werden.)
Soll ein neuer Tastaturbefehlssatz gespeichert werden, klicken Sie auf „Speichern“. Geben Sie einen Namen für den
neuen Satz ein und klicken Sie auf „OK“. Der neue Tastaturbefehlssatz wird daraufhin unter „Set“ mit dem neuen Namen
angezeigt.
Soll der Tastaturbefehlssatz gelöscht werden, klicken Sie auf „Löschen“. (Der Satz „Illustrator-Standardwerte“ kann nicht
gelöscht werden.)
Soll der angezeigte Tastaturbefehlssatz in eine Textdatei exportiert werden, klicken Sie auf „Text exportieren“. Geben Sie
im Dialogfeld „Tastaturbefehlsdatei speichern unter“ einen Namen für die Datei ein und klicken Sie auf „Speichern“. Sie
können diese Textdatei als Referenz ausdrucken.
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Standardtastaturbefehle
Nach oben
Tastaturbefehle zum Auswählen von Werkzeugen
Tastaturbefehle zum Anzeigen von Bildmaterial
Tastaturbefehle zum Zeichnen
Tastaturbefehle zum perspektivischem Zeichnen
Tastaturbefehle zum Auswählen
Tastaturbefehle zum Verschieben einer Auswahl
Tastaturbefehle zum Bearbeiten von Formen
Tastaturbefehle zum Malen von Objekten
Tastaturbefehle zum Arbeiten mit interaktiven Malgruppen
Tastaturbefehle zum Transformieren von Objekten
Tastaturbefehle zum Erstellen variabler Breitenpunkte
Tastaturbefehle zum Bearbeiten von Text
Tastaturbefehle zum Verwenden von Bedienfeldern
Tastaturbefehle für das Aktionenbedienfeld
Tastaturbefehle für das Pinselbedienfeld
Tastaturbefehle für das Zeichen- und Absatzbedienfeld
Tastaturbefehle für das Farbenbedienfeld
Tastaturbefehle für das Verlaufsbedienfeld
Tastaturbefehle für das Ebenenbedienfeld
Tastaturbefehle für das Farbfeldbedienfeld
Tastaturbefehle für das Transformierenbedienfeld
Tastaturbefehle für das Transparenzbedienfeld
Funktionstasten
Tastaturbefehle zum Auswählen von Werkzeugen
Ergebnis Windows Mac OS
Zeichenflächen-Werkzeug Umschalttaste + O Umschalttaste + O
Auswahl-Werkzeug V V
Direktauswahl-Werkzeug A A
Zauberstab-Werkzeug Y Y
Lasso-Werkzeug Q Q
Zeichenstift-Werkzeug P P
Tropfenpinselwerkzeug Umschalt + B Umschalt + B
Ankerpunkt-hinzufügen-Werkzeug + (Pluszeichen) + (Pluszeichen)
Ankerpunkt-löschen-Werkzeug - (Minuszeichen) - (Minuszeichen)
Ankerpunkt-konvertieren-Werkzeug Umschalttaste + C Umschalttaste + C
Text:Textwerkzeug T T
Liniensegment-Werkzeug Umschalttaste + : (Doppelpunkt) Umschalttaste + : (Doppelpunkt)
Rechteck-Werkzeug M M
Ellipse-Werkzeug L L
Pinsel:Pinsel-Werkzeug B B
Nach oben
Buntstift-Werkzeug N N
Drehen-Werkzeug R R
Spiegeln-Werkzeug O O
Skalieren-Werkzeug S S
Verkrümmen-Werkzeug Umschalttaste + R Umschalttaste + R
Breitenwerkzeug Umschalt+W Umschalt+W
Frei-transformieren-Werkzeug E E
Formerstellungswerkzeug Umschalt+M Umschalt+M
Perspektivenraster-Werkzeug Umschalt+P Umschalt+P
Perspektivenauswahl-Werkzeug Umschalt+V Umschalt+V
Symbol-aufsprühen-Werkzeug Umschalttaste + S Umschalttaste + S
Vertikales-Balkendiagramm-Werkzeug J J
Gitter-Werkzeug U U
Verlauf-Werkzeug G G
Pipette-Werkzeug I I
Angleichen-Werkzeug W W
Interaktiv-malen-Werkzeug K K
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug Umschalttaste + L Umschalttaste + L
Slice-Werkzeug Umschalttaste + K Umschalttaste + K
Löschen-Werkzeug Umschalttaste + E Umschalttaste + E
Schere-Werkzeug C C
Handwerkzeug H H
Zoomwerkzeug Z Z
Wechseln zum Glätten-Werkzeug bei
Verwendung des Tropfenpinsel-
Werkzeugs
Alt-Taste drücken Wahltaste drücken
Tastaturbefehle zum Anzeigen von Bildmaterial
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
QuickInfos angezeigt werden.
Ergebnis Windows Mac OS
Zwischen Bildschirmmodi wechseln:
Normaler Bildschirmmodus, Vollbildmodus
mit Menüleiste, Vollbildmodus
F F
Bildbereich vollständig im Fenster
anzeigen
Auf Hand-Werkzeug doppelklicken Auf Hand-Werkzeug doppelklicken
Auf 100 % vergrößern Auf Zoomwerkzeug doppelklicken Auf Zoomwerkzeug doppelklicken
Zum Hand-Werkzeug wechseln (nicht vom Leertaste Leertaste
Nach oben
Textbearbeitungsmodus)
Zum Zoomwerkzeug (Einzoomen)
wechseln
Strg + Leertaste Leertaste + Befehlstaste
Zum Zoomwerkzeug (Auszoomen)
wechseln
Strg + Alt + Leertaste Leertaste + Befehlstaste + Wahltaste
Zoom-Rechteck beim Ziehen mit dem
Zoomwerkzeug verschieben
Leertaste Leertaste
Nicht ausgewählte Grafiken ausblenden Strg + Alt + Umschalttaste + 4
(numerisches Tastenfeld)
Befehlstaste + Wahltaste + Umschalttaste
+ 4 (numerisches Tastenfeld)
Horizontale Hilfslinien in vertikale
umwandeln und umgekehrt
Alt + Hilfslinie ziehen Wahltaste + Hilfslinie ziehen
Hilfslinie zurückwandeln Strg + Umschalttaste + Doppelklick auf
Hilfslinie
Befehlstaste + Umschalttaste +
Doppelklick auf Hilfslinie
Zeichenflächen ein- oder ausblenden Strg + Umschalttaste + H Befehlstaste + Umschalttaste + H
Zeichenflächenlineale ein- und
ausblenden
Strg + Alt + R Befehlstaste + Wahltaste + R
Alle Zeichenflächen im Fenster anzeigen Strg + Alt + 0 (null) Befehlstaste + Wahltaste + 0 (null)
An Originalposition auf der aktiven
Zeichenfläche einfügen
Strg+Umschalt+V Befehl+Umschalt+V
Zeichenflächen-Werkzeugmodus beenden Esc Esc
Zeichenfläche in anderer Zeichenfläche
erstellen
Umschalttaste + Ziehen Umschalttaste + Ziehen
Mehrere Zeichenflächen im
Zeichenflächen-Bedienfeld auswählen
Strg+Klicken Befehl+Klicken
Zum nächsten Dokument navigieren Strg + F6 Befehl + F6
Zum vorigen Dokument navigieren Strg + Umschalt + F6 Befehl + Umschalt + F6
Zur nächsten Dokumentgruppe navigieren Strg + Alt + F6 Befehl + Wahl + F6
Zur vorherigen Dokumentgruppe
navigieren
Strg + Alt + Umschalttaste + F6 Befehl + Wahl + Umschalt + F6
Vollbildmodus beenden Esc Esc
Mehrere Zeichenflächen im
Illustrator CS3- oder früherem Format
speichern
Alt + v
Tastaturbefehle zum Zeichnen
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
QuickInfos angezeigt werden.
Ergebnis Windows Mac OS
Proportionen oder Ausrichtung einer Form
beibehalten:
gleiche Höhe und Breite für
Rechtecke, abgerundete Rechtecke,
Ellipsen und Raster
Schritte von 45° für Linien- und
Bogensegmente
Umschalttaste + Ziehen Umschalttaste + Ziehen
Originalausrichtung für Polygone,
Sterne und Blendenflecke
Verschieben einer Form beim Zeichnen Leertaste + Ziehen Leertaste + Ziehen
Von der Mitte einer Form zeichnen (außer
Polygone, Sterne und Blendenflecke)
Alt + Ziehen Wahltaste + Ziehen
Polygonseiten, Sternpunkte, Bogenwinkel,
Spiralwindungen und Blendenstrahlen
erhöhen oder verringern
Ziehen beginnen, dann die Nach-oben-
oder die Nach-unten-Taste drücken
Ziehen beginnen, dann die Nach-oben-
oder die Nach-unten-Taste drücken
Den inneren Radius eines Sterns konstant
halten
Ziehen beginnen, dann die Strg-Taste
gedrückt halten
Ziehen beginnen, dann die Befehlstaste
gedrückt halten
Die Seiten eines Sterns gerade halten Alt + Ziehen Wahltaste + Ziehen
Zwischen einem offenen und einem
geschlossenen Bogen wechseln
Ziehen beginnen, dann die Taste C
gedrückt halten
Ziehen beginnen, dann die Taste C
gedrückt halten
Einen Bogen spiegeln, den Ursprung
konstant halten
Ziehen beginnen, dann die Taste F
gedrückt halten
Ziehen beginnen, dann die Taste SF
gedrückt halten
Windungen von einer Spirale subtrahieren
bzw. addieren und die Länge der Spirale
erhöhen
Ziehen beginnen, dann bei gedrückter Alt-
Taste ziehen
Ziehen beginnen, dann bei gedrückter
Wahltaste ziehen
Verjüngungswert einer Spirale ändern Ziehen beginnen, dann bei gedrückter
Strg-Taste ziehen
Ziehen beginnen, dann bei gedrückter
Befehlstaste ziehen
Horizontale Linien von einem rechteckigen
Raster oder konzentrische Linien von
einem radialen Raster entfernen oder
hinzufügen
Ziehen beginnen, dann die Nach-oben-
oder die Nach-unten-Taste drücken
Ziehen beginnen, dann die Nach-oben-
oder die Nach-unten-Taste drücken
Vertikale Linien von einem rechteckigen
Raster oder radiale Linien von einem
radialen Raster entfernen oder hinzufügen
Ziehen beginnen, dann die Nach-rechts-
oder die Nach-links-Taste drücken
Ziehen beginnen, dann die Nach-rechts-
oder die Nach-links-Taste drücken
Asymmetriewert für horizontale Unterteiler
in einem rechteckigen Raster oder radiale
Unterteiler in einem radialen Raster um
10 % verringern
Ziehen beginnen, dann die Taste F
drücken
Ziehen beginnen, dann die Taste F
drücken
Asymmetriewert für horizontale Unterteiler
in einem rechteckigen Raster oder radiale
Unterteiler in einem radialen Raster um
10 % erhöhen
Ziehen beginnen, dann die Taste V
drücken
Ziehen beginnen, dann die Taste V
drücken
Asymmetriewert für vertikale Unterteiler in
einem rechteckigen Raster oder
konzentrische Unterteiler in einem radialen
Raster um 10 % verringern
Ziehen beginnen, dann die Taste X
drücken
Ziehen beginnen, dann die Taste X
drücken
Asymmetriewert für vertikale Unterteiler in
einem rechteckigen Raster oder
konzentrische Unterteiler in einem radialen
Raster um 10 % erhöhen
Ziehen beginnen, dann die Taste C
drücken
Ziehen beginnen, dann die Taste C
drücken
Interaktive nachgezeichnete Objekte in nur
einem Schritt erstellen und umwandeln
Bei gedrückter Alt-Taste im
Steuerungsbedienfeld auf „Interaktiv
nachzeichnen“ klicken oder Alt-Taste
gedrückt halten und Nachzeichnervorgabe
auswählen.
Bei gedrückter Wahltaste im
Steuerungsbedienfeld auf „Interaktiv
nachzeichnen“ klicken oder Wahltaste
gedrückt halten und Nachzeichnervorgabe
auswählen.
Größe des Tropfenpinsels vergrößern ] (rechte eckige Klammer) ] (rechte eckige Klammer)
Größe des Tropfenpinsels verkleinern [ (linke eckige Klammer) [ (linke eckige Klammer)
Pfad des Tropfenpinsels auf horizontale Umschalttaste Umschalttaste
Nach oben
Nach oben
oder vertikale Richtung beschränken
Zwischen Zeichenmodi wechseln Umschalt+D Umschalt+D
Zusammenfügen von zwei oder mehr
Pfaden
Wählen Sie die Pfade aus und drücken
Sie anschließend Strg+J.
Wählen Sie die Pfade aus und drücken
Sie anschließend Befehl+J.
Ecken oder Übergänge erstellen Wählen Sie die Pfade aus und drücken
Sie anschließend Umschalt+Strg+Alt+J.
Wählen Sie die Ankerpunkte aus und
drücken Sie anschließend
Umschalt+Befehl+Wahl+J.
Tastaturbefehle zum perspektivischem Zeichnen
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
QuickInfos angezeigt werden.
Ergebnisse Windows Mac OS
Perspektivenraster-Werkzeug Umschalt+P Umschalt+P
Perspektivenauswahl-Werkzeug Umschalt+V Umschalt+V
Perspektivenraster Strg + Umschalt + I Befehl + Umschalt + I
Objekte parallel zur Perspektivenebene
verschieben
Drücken Sie die Taste 5, klicken Sie
anschließend und ziehen Sie das Objekt.
Drücken Sie die Taste 5, klicken Sie
anschließend und ziehen Sie das Objekt.
Perspektivenebenen wechseln Verwenden Sie das Perspektivenauswahl-
Werkzeug und drücken Sie anschließend
die Taste „1“ für das linke Raster, die
Taste „2“ für das horizontale Raster, die
Taste „3“·für das rechte Raster oder die
Taste „4“ für das aktive Raster.
Verwenden Sie das Perspektivenauswahl-
Werkzeug und drücken Sie anschließend
die Taste „1“ für das linke Raster, die
Taste „2“ für das horizontale Raster, die
Taste „3“·für das rechte Raster oder die
Taste „4“ für das aktive Raster.
Objekte im Perspektivenraster kopieren Strg+Alt+Ziehen Befehl+Alt+Ziehen
Transformation von Objekten im
Perspektivenraster wiederholen
Strg+D Befehl+D
Zwischen Zeichenmodi wechseln Umschalt+D Umschalt+D
Tastaturbefehle zum Auswählen
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
QuickInfos angezeigt werden.
Ergebnis Windows Mac OS
Zum zuletzt verwendeten Auswahl-
Werkzeug wechseln (Auswahl-,
Direktauswahl- oder Gruppenauswahl-
Werkzeug)
Strg Befehlstaste
Zwischen Direktauswahl-Werkzeug und
Gruppenauswahl-Werkzeug wechseln
Alt Wahltaste
Auswahl mit Auswahl-, Direktauswahl-,
Gruppenauswahl-, Interaktiv-malen-
Auswahlwerkzeug oder Zauberstab-
Werkzeug erweitern
Umschalttaste + Klicken Umschalttaste + Klicken
Auswahl mit Auswahl-, Direktauswahl-,
Gruppenauswahl- oder Interaktiv-malen-
Auswahlwerkzeug verkleinern
Umschalttaste + Klicken Umschalttaste + Klicken
Nach oben
Nach oben
Auswahl mit dem Zauberstab-Werkzeug
verkleinern
Alt + Klicken Wahltaste + Klicken
Auswahl mit dem Lasso-Werkzeug
erweitern
Umschalttaste + Ziehen Umschalttaste + Ziehen
Auswahl mit dem Lasso-Werkzeug
verkleinern
Alt + Ziehen Wahltaste + Ziehen
Zeiger für Lasso-Werkzeug als
Fadenkreuz anzeigen
Feststelltaste Feststelltaste
Bildmaterial auf aktiver Zeichenfläche
auswählen
Strg + Alt + A Befehlstaste + Wahltaste + A
Schnittmarken um ein Objekt erstellen Alt + C + O
Objektauswahl mit „Dahinter auswählen“ Strg+Zweimal klicken Befehl+Zweimal klicken
„Dahinter auswählen“ im Isolationsmodus Strg+Zweimal klicken Befehl+Zweimal klicken
Tastaturbefehle zum Verschieben einer Auswahl
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
QuickInfos angezeigt werden.
Ergebnis Windows Mac OS
Auswahl in benutzerdefinierten Schritten
verschieben
Nach-rechts-, Nach-links-, Nach-oben-
oder Nach-unten-Taste
Nach-rechts-, Nach-links-, Nach-oben-
oder Nach-unten-Taste
Auswahl in 10fachen benutzerdefinierten
Schritten verschieben
Umschalttaste + Nach-rechts-, Nach-links-
, Nach-oben- oder Nach-unten-Taste
Umschalttaste + Nach-rechts-, Nach-links-
, Nach-oben- oder Nach-unten-Taste
Nicht ausgewähltes Bildmaterial fixieren Strg + Alt + Umschalttaste + 2 Befehlstaste + Wahltaste + Umschalttaste
+ 2
Verschiebung auf 45° beschränken (außer
bei Verwendung des Spiegeln-Werkzeugs)
Umschalttaste gedrückt halten Umschalttaste gedrückt halten
Schritte per Tastatur im Dialogfeld „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ einstellen
Tastaturbefehle zum Bearbeiten von Formen
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
QuickInfos angezeigt werden.
Ergebnis Windows Mac OS
Zwischen Zeichenstift-Werkzeug und
Ankerpunkt-konvertieren-Werkzeug
wechseln
Alt Wahltaste
Zwischen Ankerpunkt-hinzufügen-
Werkzeug und Ankerpunkt-löschen-
Werkzeug wechseln
Alt Wahltaste
Zwischen Schere-Werkzeug und
Ankerpunkt-hinzufügen-Werkzeug
wechseln
Alt Wahltaste
Zwischen Buntstift-Werkzeug und Glätten-
Werkzeug wechseln
Alt Wahltaste
Aktuellen Ankerpunkt beim Ziehen mit Leertaste + Ziehen Leertaste + Ziehen
Nach oben
dem Zeichenstift-Werkzeug verschieben
Gerade Linie mit dem Messer-Werkzeug
schneiden
Alt + Ziehen Wahltaste + Ziehen
Mit Messer-Werkzeug im Winkel von 45°
oder 90° schneiden
Umschalttaste + Alt + Ziehen Umschalttaste + Wahltaste + Ziehen
Formmodi-Schaltflächen im Pathfinder-
Bedienfeld verwenden, um
zusammengesetzte Pfade zu erstellen
Alt + Formmodus Wahltaste + Formmodus
Unerwünschte geschlossene Bereiche
löschen, die mit dem
Formerstellungswerkzeug erstellt wurden
Alt+Klicken auf den geschlossenen
Bereich
Wahl+Klicken auf den geschlossenen
Bereich
Formerstellungswerkzeug auswählen Umschalt+M Umschalt+M
Auswahlrechteck zum einfachen
Zusammenfügen mehrerer Pfade (bei
Verwendung des
Formerstellungswerkzeugs) anzeigen
Umschalt+Klicken+Ziehen Umschalt+Klicken+Ziehen
Tastaturbefehle zum Malen von Objekten
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
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Ergebnis Windows Mac OS
Zwischen Fläche und Kontur wechseln X X
Standardfläche und -kontur D D
Fläche und Kontur austauschen Umschalttaste + X Umschalttaste + X
Verlaufsflächenmodus auswählen . (Punkt) . (Punkt)
Farbflächenmodus auswählen , (Komma) , (Komma)
Keine Kontur/Füllung # #
Farbe aus einem Bild oder Zwischenfarbe
aus einem Verlauf aufnehmen
Umschalttaste + Pipette Umschalttaste + Pipette
Stil aufnehmen und Erscheinungsbild des
ausgewählten Objekts anhängen
Alt + Umschalttaste + Klicken auf das
Pipette-Werkzeug
Wahltaste + Umschalttaste + Klicken auf
das Pipette-Werkzeug
Neue Fläche hinzufügen Umschalttaste + Strg + / (Schrägstrich) Umschalttaste + Befehlstaste + /
(Schrägstrich)
Neue Kontur hinzufügen Umschalttaste + Strg + Alt + /
(Schrägstrich)
Umschalttaste + Befehlstaste + Wahltaste
+ / (Schrägstrich)
Verlauf auf Schwarzweiß zurücksetzen Im Verlaufs- oder Werkzeugbedienfeld bei
gedrückter Strg-Taste auf die Schaltfläche
„Verlauf“ klicken
Im Verlaufs- oder Werkzeugbedienfeld bei
gedrückter Befehlstaste auf die
Schaltfläche „Verlauf“ klicken
Mosaikoptionen für ausgewähltes
Rasterobjekt öffnen
Alt+o+j
Borstenpinselgröße verringern ö ö
Borstenpinselgröße erhöhen # #
Deckkraftwert für den Borstenpinsel
festlegen
Zifferntasten 1 bis 0.
Zifferntaste 1 erhöht den Wert um 10 %
Zifferntasten 1 bis 0.
Zifferntaste 1 erhöht den Wert um 10 %
Nach oben
Nach oben
Zifferntaste 0 erhöht den Wert um 100 % Zifferntaste 0 erhöht den Wert um 100 %
Tastaturbefehle zum Arbeiten mit interaktiven Malgruppen
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Ergebnis Windows Mac OS
Zu Pipette-Werkzeug wechseln und
Fläche und/oder Kontur aufnehmen
Bei gedrückter Alt-Taste auf das
Interaktiv-malen-Werkzeug klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf das
Interaktiv-malen-Werkzeug klicken
Von einem Bild oder einer Zwischenfarbe
im Verlauf zu Pipette-Werkzeug und
Beispielsfarbe wechseln
Alt + Umschalttaste + Klicken auf das
Interaktiv-malen-Werkzeug
Wahltaste + Umschalttaste + Klicken auf
das Interaktiv-malen-Werkzeug
Gegenüberliegende Optionen für
Interaktiv-malen-Werkzeug auswählen
(wenn derzeit Pinselbereiche und
Pinselstärken ausgewählt sind, nur zu
Pinselbereiche wechseln)
Umschalttaste + Interaktiv-malen-
Werkzeug
Umschalttaste + Interaktiv-malen-
Werkzeug
Füllen über konturlose Kanten in
angrenzende Teilflächen
Interaktiv-malen-Werkzeug und
doppelklicken
Interaktiv-malen-Werkzeug und
doppelklicken
Alle Teilflächen mit gleicher Fläche füllen
und alle Kanten mit gleicher Kontur mit
Kontur versehen
Interaktiv-malen-Werkzeug und drei Mal
klicken
Interaktiv-malen-Werkzeug und drei Mal
klicken
Zu Pipette-Werkzeug wechseln und
Fläche und/oder Kontur aufnehmen
Bei gedrückter Alt-Taste auf das
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf das
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug klicken
Von einem Bild oder einer Zwischenfarbe
im Verlauf zu Pipette-Werkzeug und
Beispielsfarbe wechseln
Alt + Umschalttaste + Klicken auf das
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug
Wahltaste + Umschalttaste + Klicken auf
das Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug
Teilbereich aus einer Auswahl entfernen
bzw. hinzufügen
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug,
Umschalttaste und klicken
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug,
Umschalttaste und klicken
Alle verbundenen Teilflächen/Kanten mit
gleicher Fläche/Kontur auswählen
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug und
Doppelklick
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug und
Doppelklick
Alle Teilflächen/Kanten mit gleicher
Fläche/Kontur auswählen
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug und
Dreifachklick
Interaktiv-malen-Auswahlwerkzeug und
Dreifachklick
Tastaturbefehle zum Transformieren von Objekten
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Ergebnis Windows Mac OS
Anfangspunkt festlegen und Dialogfeld
öffnen, wenn das Drehen-, Skalieren-,
Spiegeln- oder Verbiegen-Werkzeug
verwendet wird
Alt + Klicken Wahltaste + Klicken
Auswahl duplizieren und transformieren,
wenn das Auswahl-, Skalieren-, Spiegeln-
oder Verbiegen-Werkzeug verwendet wird
Alt + Ziehen Wahltaste + Ziehen
Muster transformieren (unabhängig vom
Objekt), wenn das Auswahl-, Skalieren-,
Spiegeln- oder Verbiegen-Werkzeug
verwendet wird
< + Ziehen < + Ziehen
Nach oben
Nach oben
Tastaturbefehle zum Erstellen variabler Breitenpunkte
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Ergebnisse Windows Mac OS
Mehrere Breitenpunkte auswählen Umschalt+Klicken Umschalt+Klicken
Uneinheitliche Breiten erstellen Alt+Ziehen Wahl+Ziehen
Kopie des Breitenpunkts erstellen Alt+Ziehen des Breitenpunkts Wahl+Ziehen des Breitenpunkts
Position mehrerer Breitenpunkte ändern Umschalt+Ziehen Umschalt+Ziehen
Ausgewählten Breitenpunkt löschen Entf Entf
Auswahl eines Breitenpunkts aufheben Esc Esc
Tastaturbefehle zum Bearbeiten von Text
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Ergebnis Windows Mac OS
Ein Zeichen nach rechts oder links Nach-rechts- oder Nach-links-Taste Nach-rechts- oder Nach-links-Taste
Eine Zeile nach oben oder unten Nach-oben- oder Nach-unten-Taste Nach-oben- oder Nach-unten-Taste
Ein Wort nach rechts oder links Strg + Nach-rechts- oder Nach-links-
Taste
Befehlstaste + Nach-rechts- oder Nach-
links-Taste
Einen Absatz nach oben oder nach unten Strg + Nach-oben- oder Nach-unten-
Taste
Befehlstaste + Nach-oben- oder Nach-
unten-Taste
Ein Wort nach rechts oder links Umschalttaste + Strg + Nach-rechts- oder
Nach-links-Taste
Umschalttaste + Befehlstaste + Nach-
rechts- oder Nach-links-Taste
Einen Absatz davor oder danach
auswählen
Umschalttaste + Strg + Nach-oben- oder
Nach-unten-Taste
Umschalttaste + Befehlstaste + Nach-
oben- oder Nach-unten-Taste
Bestehende Auswahl erweitern Umschalttaste + Klicken Umschalttaste + Klicken
Absatz linksbündig, rechtsbündig oder
zentriert ausrichten
Strg + Umschalttaste + L, R bzw. C Befehlstaste + Umschalttaste + L, R bzw.
C
Absatz im Blocksatz ausrichten Strg + Umschalttaste + J Befehlstaste + Umschalttaste + J
Manuellen Zeilenwechsel einfügen Umschalttaste + Eingabetaste Umschalttaste + Zeilenschalter
Feld „Laufweite“ markieren Strg + Alt + K Befehlstaste + Wahltaste + K
Horizontale Skalierung auf 100 %
zurücksetzen
Strg + Umschalttaste + X Befehlstaste + Umschalttaste + X
Text vergrößern oder verkleinern Strg + Umschalttaste + . (Punkt) bzw. ,
(Komma)
Befehlstaste + Umschalttaste + . (Punkt)
bzw. , (Komma)
Zeilenabstand vergrößern oder verkleinern Alt + Nach-oben- bzw. Nach-unten-Taste
(horizontaler Text) oder Nach-rechts- bzw.
Nach-links-Taste (vertikaler Text)
Wahltaste + Nach-oben- bzw. Nach-
unten-Taste (horizontaler Text) oder
Nach-rechts- bzw. Nach-links-Taste
(vertikaler Text)
Nach oben
Nach oben
Laufweite/Abstand zwischen zwei Zeichen
auf 0 zurücksetzen
Strg + Alt + Q Befehlstaste + Wahltaste + Q
Kerning und Laufweite erhöhen oder
verringern
Alt + Nach-rechts- oder Nach-links-Taste
(horizontaler Text) bzw. Nach-oben- oder
Nach-unten-Taste (vertikaler Text)
Umschalttaste + Strg + Nach-rechts- oder
Nach-links-Taste (horizontaler Text) bzw.
Nach-oben- oder Nach-unten-Taste
(vertikaler Text)
Kerning und Laufweite um das Fünffache
erhöhen oder verringern
Strg + Alt + Nach-rechts- bzw. Nach-links-
Taste (horizontaler Text) oder Nach-oben-
bzw. Nach-unten-Taste (vertikaler Text)
Befehlstaste + Wahltaste + Nach-rechts-
bzw. Nach-links-Taste (horizontaler Text)
oder Nach-oben- bzw. Nach-unten-Taste
(vertikaler Text)
Grundlinienversatz erhöhen oder
verringern
Alt + Umschalttaste + Nach-oben- bzw.
Nach-unten-Taste (horizontaler Text) oder
Nach-rechts- bzw. Nach-links-Taste
(vertikaler Text)
Wahltaste + Umschalttaste + Nach-oben-
bzw. Nach-unten-Taste (horizontaler Text)
oder Nach-rechts- bzw. Nach-links-Taste
(vertikaler Text)
Zwischen Text- und vertikalem Text-
Werkzeug, Flächentext- und vertikalem
Flächentext-Werkzeug und Pfadtext- und
vertikalem Pfadtext-Werkzeug wechseln
Umschalttaste Umschalttaste
Zwischen Flächentext- und Pfadtext- bzw.
zwischen Vertikaler-Flächentext- und
Vertikaler-Pfadtext-Werkzeug wechseln
Alt Wahltaste
Soll der inkrementelle Wert für Text-Tastaturbefehle geändert werden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Text“ (Windows) bzw.
„Illustrator“ > „Voreinstellungen“ > „Text“ (Mac OS). Geben Sie die gewünschten Werte in die Felder „Schriftgrad/Zeilenabstand“,
„Grundlinienversatz“ und „Laufweite“ ein und klicken Sie auf „OK“.
Tastaturbefehle zum Verwenden von Bedienfeldern
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Ergebnis Windows Mac OS
Optionen festlegen (außer für das
Aktionen-, Pinsel-, Farbfeld- und
Symbolebedienfeld)
Bei gedrückter Alt-Taste auf die
Schaltfläche „Neu“ klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf die
Schaltfläche „Neu“ klicken
Ohne Bestätigung löschen (außer für das
Ebenenbedienfeld)
Bei gedrückter Alt-Taste auf die
Schaltfläche „Löschen“ klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf die
Schaltfläche „Löschen“ klicken
Wert übernehmen und Textfeld aktiviert
lassen
Umschalttaste + Eingabetaste Umschalttaste + Zeilenschalter
Aufeinanderfolgende Aktionen, Pinsel,
Ebenen, Verknüpfungen, Stile oder
Farbfelder auswählen
Umschalttaste + Klicken Umschalttaste + Klicken
Nicht aufeinanderfolgende Aktionen,
Pinsel, Ebenen (nur auf gleicher Stufe),
Verknüpfungen, Stile oder Farbfelder
auswählen
Strg + Klicken Befehlstaste + Klicken
Alle Bedienfelder ein-/ausblenden Tab Tab
Alle Bedienfelder – mit Ausnahme des
Werkzeugbedienfelds und des
Steuerungsbedienfeldes – ein-
/ausblenden
Umschalttaste + Tab Umschalttaste + Tab
Tastaturbefehle für das Aktionenbedienfeld
Nach oben
Nach oben
Nach oben
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Ergebnis Windows Mac OS
Aktionssatz öffnen/schließen Bei gedrückter Alt-Taste auf das Dreieck
klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf das Dreieck
klicken
Optionen für den Aktionssatz festlegen Auf das Ordnersymbol doppelklicken Auf das Ordnersymbol doppelklicken
Einen einzelnen Befehl ausführen Bei gedrückter Strg-Taste auf die
Schaltfläche „Aktuelle Auswahl abspielen“
klicken
Bei gedrückter Befehlstaste auf die
Schaltfläche „Aktuelle Auswahl abspielen“
klicken
Ohne Bestätigung mit dem Aufzeichnen
von Aktionen beginnen
Bei gedrückter Alt-Taste auf die
Schaltfläche „Neue Aktion erstellen“
klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf die
Schaltfläche „Neue Aktion“ klicken
Tastaturbefehle für das Pinselbedienfeld
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
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Ergebnis Windows Mac OS
Dialogfeld „Pinseloptionen“ öffnen Auf Pinsel doppelklicken Auf Pinsel doppelklicken
Pinsel duplizieren Pinsel auf Schaltfläche „Neuer Pinsel“
ziehen
Pinsel auf Schaltfläche „Neuer Pinsel“
ziehen
Tastaturbefehle für das Zeichen- und Absatzbedienfeld
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
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Ergebnis Windows Mac OS
Ausgewählten Wert in kleinen Schritten
erhöhen/verringern
Nach-oben- oder Nach-unten-Taste Nach-oben- oder Nach-unten-Taste
Ausgewählten Wert in größeren Schritten
erhöhen/verringern
Umschalttaste + Nach-oben- bzw. Nach-
unten-Taste
Umschalttaste + Nach-oben- bzw. Nach-
unten-Taste
Schriftartfeld im Zeichenbedienfeld
markieren
Strg + Alt + Umschalttaste + F Befehlstaste + Wahltaste + Umschalttaste
+ F
Tastaturbefehle für das Farbenbedienfeld
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Ergebnis Windows Mac OS
Komplementärfarbe der aktuellen
Fläche/Kontur auswählen
Bei gedrückter Strg-Taste auf den
Farbbalken klicken
Bei gedrückter Befehlstaste auf den
Farbbalken klicken
Nicht aktive Fläche/Kontur ändern Bei gedrückter Alt-Taste auf den
Farbbalken klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf den
Farbbalken klicken
Komplementärfarbe der nicht aktiven
Fläche/Kontur ändern
Strg + Alt + Klicken auf den Farbbalken Befehlstaste + Wahltaste + Klicken auf
den Farbbalken
Nach oben
Nach oben
Umgekehrte Farbe für aktuelle
Fläche/Kontur auswählen
Strg + Umschalttaste + Klicken auf den
Farbbalken
Befehlstaste + Umschalttaste + Klicken
auf den Farbbalken
Umgekehrte Farbe für nicht aktive
Fläche/Kontur auswählen
Strg + Umschalttaste + Alt + Klicken auf
den Farbbalken
Befehlstaste + Umschalttaste + Wahltaste
+ Klicken auf den Farbbalken
Farbmodus ändern Umschalttaste und auf Farbbalken klicken Umschalttaste und auf Farbbalken klicken
Farbregler parallel verschieben Umschalttaste und Farbregler ziehen Umschalttaste und Farbregler ziehen
Zwischen Prozent- und Zahlenwerten von
0-255 für RGB umschalten
Rechts neben einem Zahlenfeld
doppelklicken
Rechts neben einem Zahlenfeld
doppelklicken
Tastaturbefehle für das Verlaufsbedienfeld
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Ergebnis Windows Mac OS
Farbregler duplizieren Alt + Ziehen Wahltaste + Ziehen
Farbregler vertauschen Bei gedrückter Alt-Taste einen Farbregler
auf einen anderen Regler ziehen
Bei gedrückter Wahltaste einen Farbregler
auf einen anderen Farbregler ziehen
Farbfeld dem aktiven (oder ausgewählten)
Farbregler zuweisen
Bei gedrückter Alt-Taste auf Farbfeld im
Farbfeldbedienfeld klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf Farbfeld im
Farbfeldbedienfeld klicken
Verlaufsfläche auf standardmäßigen
linearen Verlauf in Schwarzweiß
zurücksetzen
Im Verlaufsbedienfeld bei gedrückter Strg-
Taste auf das Feld „Verlaufsfläche“
klicken
Im Verlaufsbedienfeld bei gedrückter
Befehlstaste auf das Feld „Verlaufsfläche“
klicken
Verlaufspfeil ein-/ausblenden Strg + Alt + G Befehl + Wahl + G
Winkel und Endpunkt zusammen ändern Endpunkt des Verlaufsoptimierers bei
gedrückter Alt-Taste ziehen
Endpunkt des Verlaufsoptimierers bei
gedrückter Wahltaste ziehen
Verlaufwerkzeug oder Verlaufsoptimierer
beim Ziehen beschränken
Umschalttaste + Ziehen Umschalttaste + Ziehen
Verlaufsoptimierer in ausgewähltem
Verlaufsflächenobjekt anzeigen
G G
Tastaturbefehle für das Ebenenbedienfeld
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Ergebnis Windows Mac OS
Alle Objekte auf der Ebene auswählen Bei gedrückter Alt-Taste auf den
Ebenennamen klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf den
Ebenennamen klicken
Alle Ebenen außer der ausgewählten
Ebene ein-/ausblenden
Bei gedrückter Alt-Taste auf das
Augensymbol klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf das
Augensymbol klicken
Pfadansicht/Vorschau für ausgewählte
Ebene auswählen
Bei gedrückter Strg-Taste auf das
Augensymbol klicken
Bei gedrückter Befehlstaste auf das
Augensymbol klicken
Pfadansicht/Vorschau für alle anderen
Ebenen auswählen
Strg + Alt + Klicken auf das Augensymbol Befehlstaste + Wahltaste + Klicken auf
das Augensymbol
Alle anderen Ebenen fixieren/lösen Bei gedrückter Alt-Taste auf das Fixieren-
Symbol klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf das Fixieren-
Symbol klicken
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Alle Unterebenen öffnen, um die gesamte
Hierarchie anzuzeigen
Bei gedrückter Alt-Taste auf das Dreieck
klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf das Dreieck
klicken
Optionen beim Erstellen einer neuen
Ebene festlegen
Bei gedrückter Alt-Taste auf die
Schaltfläche „Neue Ebene erstellen“
klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf die
Schaltfläche „Neue Ebene erstellen“
klicken
Optionen beim Erstellen einer neuen
Unterebene festlegen
Bei gedrückter Alt-Taste auf die
Schaltfläche „Neue Unterebene erstellen“
klicken
Bei gedrückter Wahltaste auf die
Schaltfläche „Neue Unterebene“ klicken
Neue Unterebene ganz unten in die
Ebenenliste setzen
Strg + Alt + Klicken auf die Schaltfläche
„Neue Unterebene“
Befehlstaste + Wahltaste + Klicken auf die
Schaltfläche „Neue Unterebene“
Ebene ganz oben in die Ebenenliste
setzen
Bei gedrückter Strg-Taste auf die
Schaltfläche „Neue Ebene“ klicken
Bei gedrückter Befehlstaste auf die
Schaltfläche „Neue Ebene“ klicken
Ebene unter die ausgewählte Ebene
setzen
Strg + Alt + Klicken auf die Schaltfläche
„Neue Ebene“
Befehlstaste + Wahltaste + Klicken auf die
Schaltfläche „Neue Ebene“
Auswahl in eine Ebene, Unterebene oder
Gruppe kopieren
Alt und Auswahl ziehen Wahltaste und Auswahl ziehen
Tastaturbefehle für das Farbfeldbedienfeld
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
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Ergebnis Windows Mac OS
Neue Volltonfarbe erstellen Bei gedrückter Strg-Taste auf die
Schaltfläche „Neues Farbfeld“ klicken
Bei gedrückter Befehlstaste auf die
Schaltfläche „Neues Farbfeld“ klicken
Neue globale Prozessfarbe erstellen Strg + Umschalttaste + Klicken auf die
Schaltfläche „Neues Farbfeld“
Befehlstaste + Umschalttaste + Klicken
auf die Schaltfläche „Neues Farbfeld“
Farbfeld durch ein anderes Farbfeld
ersetzen
Alt und Farbfeld über ein anderes ziehen Wahltaste und Farbfeld über ein anderes
ziehen
Tastaturbefehle für das Transformierenbedienfeld
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
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Ergebnis Windows Mac OS
Wert übernehmen und Fokus im
Eingabefeld erhalten
Umschalttaste + Eingabetaste Umschalttaste + Zeilenschalter
Wert übernehmen und Objekt kopieren Alt + Eingabetaste Wahltaste + Zeilenschalter
Wert übernehmen und Option proportional
für Breite und Höhe skalieren
Strg + Eingabetaste Befehlstaste + Zeilenschalter
Tastaturbefehle für das Transparenzbedienfeld
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
QuickInfos angezeigt werden.
Ergebnis Windows Mac OS
Maske zum Bearbeiten in Graustufenbild Bei gedrückter Alt-Taste auf die Bei gedrückter Wahltaste auf die
Nach oben
ändern Maskenminiatur klicken Maskenminiatur klicken
Deckkraftmaske deaktivieren Bei gedrückter Umschalttaste auf die
Maskenminiatur klicken
Bei gedrückter Umschalttaste auf die
Maskenminiatur klicken
Deckkraftmaske erneut aktivieren Bei gedrückter Umschalttaste auf die
deaktivierte Maskenminiatur klicken
Bei gedrückter Umschalttaste auf die
deaktivierte Maskenminiatur klicken
Deckkraft in 1%-Schritten
erhöhen/verringern
Auf Deckkraftfeld klicken + Nach-oben-
oder Nach-unten-Taste
Auf Deckkraftfeld klicken + Nach-oben-
oder Nach-unten-Taste
Deckkraft in 10%-Schritten
erhöhen/verringern
Bei gedrückter Umschalttaste auf das
Deckkraftfeld klicken + Nach-oben- oder
Nach-unten-Taste
Bei gedrückter Umschalttaste auf das
Deckkraftfeld klicken + Nach-oben- oder
Nach-unten-Taste
Funktionstasten
Diese Tastaturbefehlsliste ist nicht vollständig. In dieser Tabelle werden nur die Tastaturbefehle aufgeführt, die nicht in Menübefehlen oder
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Ergebnis Windows Mac OS
Hilfe aufrufen F1 F1
Ausschneiden F2 F2
Kopieren F3 F3
Einfügen F4 F4
Pinselbedienfeld ein-/ausblenden F5 F5
Farbbedienfeld ein-/ausblenden F6 F6
Ebenenbedienfeld ein-/ausblenden F7 F7
Neues Symbol erstellen F8 F8
Infobedienfeld ein-/ausblenden Strg + F8 Befehl + F8
Verlaufsbedienfeld ein-/ausblenden Strg + F9 Befehl + F9
Konturbedienfeld ein-/ausblenden Strg + F10 Befehl + F10
Attributebedienfeld ein-/ausblenden Strg + F11 Befehl + F11
Zurück zur letzten Version F12 F12
Grafikstilebedienfeld ein-/ausblenden Umschalttaste + F5 Umschalttaste + F5
Aussehenbedienfeld ein-/ausblenden Umschalttaste + F6 Umschalttaste + F6
Ausrichtenbedienfeld ein-/ausblenden Umschalttaste + F7 Umschalttaste + F7
Transformierenbedienfeld ein-/ausblenden Umschalttaste + F8 Umschalttaste + F8
Pathfinder-Bedienfeld ein-/ausblenden Umschalt + Strg + F9 Umschalt + Befehl + F9
Transparenzbedienfeld ein-/ausblenden Umschalt + Strg + F10 Umschalt + Befehl + F10
Symbolebedienfeld ein-/ausblenden Umschalt + Strg + F11 Umschalt + Befehl + F11
Perspektivenraster einblenden/ausblenden Strg + Umschalt + I Befehl + Umschalt + I
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